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retail medianet

die neuen fachkräfte

Sport 2000 reüssiert erneut mit der Ordermesse in Ohlsdorf 

Seite 28

© Henkel

© Sport 2000

Sport & Mode

Procter, SCA und Henkel mit innovativen Hygieneprodukten 

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© Louis Vuitton

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inside your business. today.Dienstag, 21. Februar 2012 – 25

Out of Africa

Topmodel Werner Schreyer „werkt“ für Louis Vuitton 

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Ein Baumarkt für Frauen: Obi setzt auf den Garten

© Panthermedia.net/Sheryl Caston

short

© EPA

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

GVO-Futter ade Einen Meilenstein hat die heimische Geflügelindustrie zu vermelden: Die größten Produzenten, die rund 90% des Masthähnchenmarkts abdecken, sind auf gentechnikfreies Futtermittel umgestiegen. Seit gestern, Montag, liegt das gentechnikfreie Geflügel in den Regalen der großen Ketten. Seite 28

Umsatzminus Dem weltweit größten Lebensmittelproduzenten Nestlé macht der starke Schweizer Franken zu schaffen. Der Umsatz in 2011 sank um 4,8 Prozent auf umgerechnet 69 Mrd. €. Heuer erwartet sich Konzernchef Paul Bulcke (s. Bild) keine Entspannung der Lage, seine Prognose steht dennoch schon fest. Seite 28

Grüner Daumen Obi-Chef Dieter Messner über den USP seines Unternehmens: weiblich, emotional und ein Schwerpunkt beim Garten. „Wir positionieren uns als   Familienmarkt“, so der Obi-Vorstand im exklusiven medianet-Interview Seite 26

Müller Brot Die älteste Großbäckerei der Welt steht vor dem unmittelbaren Verkauf

Wiener Krapfentest Weitgehend bedenkenlos genießbar

Müller Brot kann keine Semmeln mehr backen: Die Produktion steht still.

rungsbedürftig. Trotzdem möchte der Insolvenzverwalter das Filialnetz von Müller Brot retten. Zudem möchte er auch Gespäche mit den bisherigen Abnehmern der Ware von Müller Brot führen, insbesondere mit Discountern wie Aldi-Süd und Lidl, die nach Bekanntwerden der Hygienemängel abgesprungen waren. Von der Schließung war auch Ankerbrot betroffen: Die Familie Ostendorf ist in beiden Unternehmen Mehrheitseigentümer. Die Unternehmen seien operativ allerdings völlig getrennt, heißt es seitens der Wiener Bäckerei.  (jm)

© Panthermedia.net/Erwin Wodicka

Neufahrn. Bei Müller Brot, dem Erfinder der Industriesemmel, wurden am Wochenende eine massive Hygieneprobleme publik, gleichzeitig wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Denn die Produktion stand bereits seit 30. Jänner still – schon damals waren Schädlinge in der Produktion gefunden worden. Nunmehr ist der Insolvenzverwalter Hubert Ampferl auf der Suche nach Investoren, um frisches Geld zu bekommen; nicht einmal die Reinigungsfirmen könnten bezahlt werden, die Konten seien leer, der Maschinenpark veraltet, der bauliche Zustand der Fabrikhallen sanie-

© EPA

Mäusekot-Causa ruiniert Bäcker Süß, flaumig, besser

Noch einmal beim Krapfen zubeißen – und das ohne hygienische Bedenken.

Wien. „Genießen erlaubt“, heißt es zu den Wiener Faschingskrapfen: Das Marktamt hat Proben an 42 Exemplaren verschiedener Hersteller gezogen – und nur zwei davon wegen mangelnder Hygiene beanstandet. Das berichtete die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger in einer Aussendung. Schließlich sei die Rezeptur der Krapfen vorgeschrieben: Sie müssen, wenn sie nicht anders angeschrieben sind, mit Marillenmarmelade gefüllt sein – und das zumindest zu 15%. Und: Pro Kilogramm Mehl müssen zumindest sechs Eidotter verwendet werden. (APA)


ti t e l stor y

Dienstag, 21. Februar 2012

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

26 – medianet retail

Dieter M Essner

Interview Mit gut ausgebildeten Mitarbeitern und überdurchschnittlichem Service will sich Obi vom Mitbewerb abheben

Service, Service, Service: Obi will Problemlöser sein

Obi-Chef für Österreich und in der Obi-Zentrale für Obi International verantwortlich „Während unsere Väter und Großväter noch den Samstagabend in der Garage verbracht haben, erledigt unsere Generation noch wichtige Heimarbeiten selbst. Die heutige Jugend macht das nicht mehr. Das bedeuet aber auch, dass das lange gültige Konzept „Do it yourself“ nicht mehr im Vordergrund steht, sondern zunehmend durch „Do it for me“ ersetzt wird.“

„Do it yourself“ ist out, „Do it for me“ ist das Konzept der Gegenwart und vor allem der Zukunft. Jutta Maucher

Wien. medianet im Gespräch mit Dieter Messner, Vorstand International der Obi Group Holding und Geschäftsführer Obi Österreich sowie Geschäftsführer von Obi Slowenien, Kroatien und BosnienHerzegowina. medianet: Ganz allgemein gefragt: Was bedeutet der Standort Österreich für einen Baumarktbetreiber? Dieter Messner: Österreich ist in Sachen ‚Baumarkt‘ ein sehr reifer Markt. Einzig durch unser Angebot an Produkt können wir uns nicht von unseren Mitbewerbern unterscheiden medianet: Was macht dann Ihren USP aus? Messner: Unser Fokus liegt eindeutig beim Thema ‚Service am Kunden‘. Und Service bieten unsere Mitarbeiter an, die damit das wichtigste Kapital sind. Das bedeutet aber auch, dass diese noch mehr sensibilisiert werden müssen. Sie müssen ein Gespür dafür bekommen, was der Kunde im Moment braucht: Manche wollen umfassende Beratung, manche wollen nur wissen, wo sich das gewünschte Produkt befindet. Unsere Mitarbeiter müssen aber auch, um dem Thema Service zu genügen, aktiv mit den Kunden kommunizieren und ihnen Problemlösungen anbieten.

medianet: Was bedeutet das konkret, wenn Sie Problemlösungen anbieten? Messner: Die heute Sechzehnährigen sind perfekt in Sachen Technologie ausgebildet, aber mit Handwerk können viele nichts mehr anfangen. Während unsere Väter und Großväter noch den Samstagabend in der Garage verbracht haben, erledigt unsere Generation noch wichtige Heimarbeiten selbst. Die heutige Jugend macht das nicht mehr. Das bedeutet aber auch, dass das lange gültige Konzept ‚Do it yourself‘ nicht mehr im Vordergrund steht, sondern zunehmend durch ‚Do it for me‘ ersetzt wird. medianet: Wie wirkt sich ‚Do it for me‘ auf das Angebot im Baumarkt aus? Messner: Das ist erst ein Prozess, der langsam beginnt und möglicherweise dort endet, wo Mitarbeiter beim Kunden direkt zu Hause die Handwerksarbeiten erledigen. Es wird sich definitiv vieles änderen. Holzzuschnitt bietet jeder an, das ist auch in Ordnung so – nur, das reicht nicht mehr. Hier kommt Multi-Channel ins Spiel. Wir müssen eben – und das ist wieder Service – noch viel mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und für sie das eine oder andere übernehmen. Da bieten sich heute schon ungeahnte Möglichkeiten, in Zukunft wahrscheinlich noch viel mehr. Manche bevorzugen den Einkauf im Ge-

schäft, manche mögen den Webshop oder die Kombination aus beiden: Click & Pick online – das ist vor allem bei größeren Mengen ohnedies notwendig und bedeutet, dass der Einkauf im Shop, die Abholung im Geschäft erfolgt. Information und Kommunikation via Internet ist heutzutage selbstverständlich. Dazu kommt immer mehr m-Commerce. medianet: Was bieten Sie den Kunden, die zu Ihnen in den Markt kommen? Messner: Was uns wesentlich vom Mitbewerb unterscheidet, ist, dass wir ‚weiblicher‘ sind. Wir fokussieren beispielsweise auf das Thema Garten. Wir versuchen auch in anderen Bereichen viel mehr Emotionalität hineinzubringen. Das mag in dem einen oder anderen Fall einen Abstrich in Sachen Profi bei Heimwerken bedeuten. Wichtiger ist uns aber, dass wir uns als Familienmarkt positionieren und von unseren Kunden auch als solcher gesehen werden. Das wirkt sich beispielsweise auch in der Ladengestaltung aus – helle, freundliche Läden statt Lagerhallen ist unser USP. medianet: Wir befinden uns jetzt am erst vor Kurzem neu eröffneten Standort in Wien St. Marx. Warum hier ein Baumarkt, mitten in der Stadt? Messner: Die Megabaumärkte am Stadtrand gehören meiner Meinung

nach Vergangenheit an. Wir suchen bei neuen Objekten vielmehr zentrale Standorte, da wir Kundennähe anstreben. Denn die wesentlichen Needs kann es auch auf 7.000 Quadratmeter geben, 15.000 oder mehr Quadratmeter sind dazu nicht erforderlich. medianet: Auch 7.000 Quadratmeter werden Sie nicht so leicht im Zentrum finden ... Messner: Natürlich ist es nicht einfach, Standorte zu finden, die zentral sind, trotzdem über eine gewisse Fläche verfügen und auch irgendwie leistbar sein sollen. Aber man muss auch flexibel sein. Beispielweise haben wir hier in St. Marx eine geringere Grundfläche, aber zwei Stockwerke. medianet: Planen Sie weitere Standorte? Messner: Konkret liegt, was Österreich betrifft, unser Fokus im Westen. Wir sind noch nicht in Salzburg und Oberösterreich vertreten und das sind beides sehr interessante Regionen. medianet: Und wie sieht die internationale Expansion aus? Messner: Was ‚Obi International‘ betrifft, sind wir natürlich vor allem in unserem Mutterland Deutschland vertreten, Russland ist der Markt mit dem meisten Potenzial und nimmt nach Deutschland bereits den meisten Umsatz ein. Darüber hinaus ist auch Italien

und Polen entscheidend. Österreich betreut die Länder Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina. In all diesen Ländern ist noch einiges möglich. medianet: Abschließend noch eine Frage zu Obi als Produzent: Was bedeuten Eigenmarken und welchen Stellenwert nehmen sie ein? Messner: Eigenmarken sind wichtig und werden noch wichtiger werden. Im Bereich ‚Handwerkszeug‘ sind bereits 50 Prozent der Produkte bei den Eigenmarken anzusiedeln, bei Elektro sind es erst rund zehn Prozent. Eigenmarken werden deswegen noch mehr zunehmen, weil wir dann mit einem Produkt einmalig sind und eben nicht im Wettbewerb stehen. Aufgrund der zunehmenden Transparenz – Stichwort Internet – wird das ein immer wesentlicheres Thema werden.

Short 1970 wurde der erste Obi-Markt in Deutschland eröffnet; 1991 starteten die Auslandsaktivitäten. Die Marke Obi ist heute europaweit mit 560 Märkten vertreten, davon 340 in Deutschland, der Rest in 12 weiteren Ländern. 1996 erster Obi-Standort in Österreich. Derzeit 34 Standorte (sowohl Franchise als auch eigene Niederlassungen) mit rund 2050 Mitarbeitern. Obi International beschäftigt rund 40.600 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2010 belief sich auf 6,2 Mrd. €


r e ta i l & p r o d u c e r s

28 – medianet retail

Dienstag, 21. Februar 2012

Fleisch, Wurst & Geflügel Österreichische Masthuhn- und Putenzüchter stellen auf gentechnikfreie Fütterung um

short

Meilenstein beim Geflügel

Neues Headquarter der LVA öffnet die Pforten Klosterneuburg. Die LVA GmbH, Österreichs führendes privates Lebensmittel-Prüfinstitut, hat am gestrigen Montag ihr neues Headquarter in Klosterneuburg bei Wien eröffnet. 110 Beschäftigte untersuchen pro Jahr rund 45.000 Proben – von der Pestizidanalytik über Getränke bis zu Kosmetika. Der Umsatz der LVA hat sich im letzten Jahrzehnt vervierfacht, die Mitarbeiterzahl verdoppelt, für das neue Haus wurden elf Mio. € in die Hand genommen.

GVO-freies Hühnchen seit dieser Woche bei Hofer, Rewe, Spar und Zielpunkt in den Regalen. Wien. Umdenken bei der heimischen Geflügelindustrie: Ein Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter hat sich für kontrolliert gentechnikfreie Fütterung entschlossen. Rund 80.000 t potenziell mit GVO belastetes Soja werden durch gentechnikfreie Ware ersetzt. „Das ist ein Meilenstein für Österreich“, begrüßt Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnikfrei, die Entscheidung. „Nachdem 2010 bereits die Milchwirtschaft und die komplette Frischeierproduktion auf gentechnikfreie Fütterung umgestiegen ist, folgt jetzt ein weiterer wichtiger Sektor. Seit gestern, Montag, ist erstmals österreichisches Hühnerfleisch aus kontrolliert gentechnikfreier Produktion in den Regalen des Lebensmittelhandels zu finden, etwa bei Hofer, den Vertriebsschienen der Rewe Group, Spar und Zielpunkt.“ In den kommenden Wochen soll

Die Großen gehen voran Seit Anfang des Jahres wird bei den größten Geflügelbetrieben, die rund 90% des heimischen Mastgeflügelmarkts abdecken (Hubers Landhendl, Steirerhuhn-Lugisch, Titz und Wech) gentechnikfrei gefüttert. Aufgrund der Marktrelevanz der beteiligten Händler und Betriebe könne laut ARGE Gentechnik-frei davon ausgegangen werden, dass in kürzester Zeit die gesamte Branche folgen wird. Im ersten Schritt werden Frischgeflügelfleisch und zerlegte Ware ausgelobt, für verarbeitete Produkte wie Wurst und Importware werde noch an Lösungen gearbeitet.  (no)

© Panthermedia.net/Sheryl Caston

© Pixelio.de/BrandtMarke

AK nimmt Heringskäse in Linz unter die Lupe

vollständig auf derartige Ware umgestellt werden, Erkennbar ist das Geflügel am grünen Kontrollzeichen mit dem Schriftzug „Ohne Gentechnik hergestellt“.

Neues Futter für Masthähnchen: Österreichs Geflügelindustrie stellt auf GVO-frei um.

Beim dieser Tage beliebten Heringskäse gibts große Preisunterschiede.

Coop streicht Personal-Boni

Ströck: 10.000 € für Wings for Life

Wien. Am vergangenen Freitag eröffnete Anker einen weiteren, nach dem neuen Filialkonzept gestalteten Standort in der Wiener Mariahilferstraße. Die anderen beiden „Neuen“ stehen am Schwedenplatz und in der Business Location TownTown.

Zürich. Der schleppende Geschäftsgang hat bei Coop Folgen fürs Personal: Der Detailhändler zahlt dieses Jahr keine Boni, wie CoopChef Joos Sutter bekannt gibt. 2012 werde wieder ein schwieriges Jahr, etwa so wie 2011, sagte Sutter. Die Konjunkturforscher von der BAK Basel sagten ein Minus im Konsum von 0,4 Prozent voraus. Man müsse also Marktanteile gewinnen, um nicht zu schrumpfen, sagte Sutter: „Ein bisschen wachsen wollen wir schon.“ Im vergangenen Jahr hatten Preissenkungen und der Einkaufstourismus bei Coop aufs Ergebnis geschlagen. Sutter fordert von der Politik eine Senkung der Zollfreigrenze bei Einkäufen im Ausland.

© Ströck/Franz Helmreich

Wien. Ganze 10.000 € fuhr die Ströck-Weihnachtsbim der Wiener Linien in der vergangenen Vorweihnachtszeit für karitative Zwecke ein. Heuer will der Traditionsbäcker mit der Spendensumme die „Wings for Life“-Stiftung für Rückenmarksforschung unterstützen. Vergangene Woche überreichten Wiener-Linien-Chef Eduard Winter und Ströck-Geschäftsführerin Irene Ströck den Scheck an Anita Gerhardter von der Wings for Life-Stiftung. Die Organisation wurde von Ex-Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner im Jahr 2004 gegründet; sie unterstützt internationale wissenschaftliche Projekte, die sich mit der Heilung von verletztem Rückenmark befassen.  (red)

Anker eröffnet 3. Filiale nach neuem Konzept

Wiener Linien-Chef Eduard Winter, Irene Ströck & Anita Gerhardter, Wings for Life.

Umsatzminus Erlöse sanken 2011 um knapp fünf Prozent

Sporthandel 130 Händler besuchten die Veranstaltung

Vevey. Der weltweit größte Nahrungsmittelhersteller Nestlé holt sich immer mehr Umsatz in Schwellenländern. Während der Umsatz in Europa bloß um vier Prozent stieg, verbuchte der Konzern in Lateinamerika und Asien zweistellige Wachstumsraten. Das organische Umsatzwachstum, das Wechselkurseffekte ausblendet, erhöhte sich 2011 auf 7,5 Prozent von 6,2 Prozent im Jahr davor. Der starke Franken hin-

Ohlsdorf. Als erster Sporthändler in der Alpenrepublik etablierte Sport 2000 im September des vergangenen Jahres eine Ordermesse für seine 271 Händler in Öster-reich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Nun wurde sie wiederholt. Vom 2. bis 10. Februar ging erneut eine derartige Veranstaltung über die Bühne, der Erfolg blieb dabei nicht aus: „Das Zusammentreffen von zahlreichen Händlern, Partnern aus der Sportartikelindustrie und unserem internen Einkaufsteam fördert den gegenseitigen Austausch, schafft Nähe und Synergien, die allen zugutekommen“, erklärt Sport 2000 Vorstand Holger Schwarting.

Frankenstärke versaut Nestlé-Bilanz Sport 2000 mit zweiter Ordermesse

© Neckermann

Neckermann sagt adieu zum Kataloggeschäft

Der einst 1.000 Seiten starke Katalog von ­Neckermann schrumpft weiter.

terließ jedoch seine Spuren in der Schlussbilanz: Der Umsatz sank um 4,8 Prozent auf umgerechnet 69 Mrd. €. Mithilfe von Kostensenkungen stieg der Reingewinn auf 7,8 Mrd. €. „Wir gehen nicht davon aus, dass 2012 einfacher als frühere Jahre wird“, sagt Konzernchef Paul Bulcke. Man bleibe aber bei seinen Prognosen, der Umsatz solle heuer organisch um fünf bis sechs Prozent steigen.  (no)

Messestandort für unsere Händler und die ausstellende Sportartikel-Industrie zu etablieren“, so Schwarting. Eines der Highlights war die Präsentation der neuen Fischer alpin Skibekleidungslinie, deren exklusiven Vertrieb für Österreich sich Sport 2000 unter den Nagel reißen konnte. Die nächste Ordermesse zu Hartware/Schuhe der Sommersaison 2013 findet vom 5. bis 8 März 2012 statt.

Nestlé-Konzernchef Paul Bulcke: „Gehen nicht davon aus, dass 2012 einfacher wird“.

Lieferantenpartner konnten ihr aktuelles Sortiment präsentieren, Händler verschafften sich zeit- und kosteneffizient einen Überblick. Präsentationsrahmen war die „S2 Arena“ in Ohsldorf, die Ausstellungsfläche wurde aufgrund des großen Zuspruchs von 1.000 auf über 1.200 m� erhöht. „Unser Ziel ist es, uns dauerhaft als attraktiver

© Sport 2000

Mehr Ausstellungsfläche

© EPA

Frankfurt/Main. Der Versandhändler Neckermann setzt verstärkt auf den Online-Handel und verabschiedet sich schrittweise vom Kataloggeschäft. Weil inzwischen 80% des Umsatzes im Internet erzielt werden, wurde der klassische, 1.000 Seiten starke Katalog bereits begraben. „Der Katalog vom Jänner hatte noch 700 Seiten, der nächste wird nur 400 Seiten umfassen“, sagte eine Sprecherin. Das Kataloggeschäft sei zuletzt deutlich stärker geschrumpft als man vermutet hatte.  (APA)

Schweiz Sparmaßnahme

Charity Ströck-Chefin übergibt Spendenscheck an Stiftung für Rückenmarksforschung

Linz. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich haben im Linzer Handel Proben von in diesen Tagen beliebtem Heringskäse gezogen und dabei große Preisunterschiede festgestellt. Bei der Untersuchung der Qualität wurde nur eine der zehn als wertgemindert bemängelt. Der Preis pro Kilo Heringskäse lag zwischen 9,90 € und 17 €, das entspricht einem Unterschied von 72%. Dabei stammten sechs der untersuchten Proben vom selben Erzeuger, darunter sowohl der teuerste als auch der günstigste.

Heiße Models präsentierten die neue Kollektion von „Fischer alpin exklusiv“.


product news

Dienstag, 21. Februar 2012

medianet retail – 29

Hygiene-Helfer, effizient wie nie Product News Plenty Fun- und Fußball-Edition, Always Ultra ActiPearl, Silan Royal Gold und Rexona Xtra Cool. Die neue always Ultra mit geruchsneutralisierendem ActiPearl bietet zuverlässige Hygiene, mit der Frauen sich während ihrer Periode unbekümmert und frisch fühlen können. Im Gegensatz zu anderen Binden nehmen die ActiPearl Flüssigkeit auf, schließen sie ein und verwandeln sie in Gel. Gerüche werden neutralisiert, indem sie unangenehm riechende Moleküle in neutrale Moleküle umwandelt. Launch Always Ultra ActiPearl 2,59 € Procter & Gamble Austria DFH P&G, Tel.: 01/58857-0

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Launch Plenty Fun- und Fußball-Edition SCA Hygiene Products GmbH LEH SCA, Tel.: 01/89901

© Henkel; Procter & Gamble; Plenty

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Am 20. März ist Frühlingsbeginn. Damit die Freude über die ersten Sonnenstrahlen auch bei Frühjahrsputz & Co. anhält, lanciert Plenty ab März die Fun Designs Haushaltstücher mit lustigen Comic-Motiven. Im April wird die Fußball Europameisterschaft 2012 angepfiffen. Zewa Moll sorgt bereits im Vorfeld für die richtige Einstimmung – mit der limitierten Zewa Moll Fußball Edition.

Silan Royal Gold enthält hochwertige Duft-Perlen, die für ein noch längeres Dufterlebnis auf der Wäsche sorgen. Bei jeder Bewegung und jeder Berührung öffnen sich die Duftperlen und geben noch lange nach dem Trocknen der Wäsche einen angenehmen Hauch von Duft frei. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Silan Royal Gold 3,99 € 1,25 l Henkel DFH Henkel, Tel.: 01/71104-0

Rexona Deodorants

Unheimlich cool Wien. Der Deo-Spezialist Rexona aus dem Hause Unilever geht 2012 mit der neuen Deo-Variante Rexona men „Xtra Cool“ mit natürlichem Menthol an den Start. Das Anti-Transpirant mit dem unschlagbaren Coolness-Faktor sorgt für lang anhaltende Frische und zuverlässige 48-Stunden-Long-Lasting-Protection. Sein hochwirksamer Deo-Schutz ist speziell auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtet und bekämpft effektiv Körpergeruch und Achselnässe.

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Frischekick mit 48-Stunden-Schutz: die neuen Rexona Xtra Cool Deos.

© Rexona

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s h o p ta l k

30 – medianet retail

Dienstag, 21. Februar 2012

Averna Am Opernball Mirabell am Opernball

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© Averna

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© Rainer G. Eckharter

1. Herwig Pecoraro, Florian Czink und Hans Peter Kammerer; 2 Sänger Adrian Eröd mit seiner Frau; 3. Musikalische Einlage mit Thomas Gansch und Georg Breinschmid.

Cremige Abwechslung in der Künstlerlounge der Oper 2

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1. Managing Director Kraft Foods Österreich, Andreas Kutil, und Desirée Treichl-Stürgkh; 2. Staatsoperndirektor Dominique Meyer; 3. Life Ball-Organisator Gery Keszler und Freund Stefan; 4. Model Lena Gercke.

Kraft Foods und Mirabell schwingen mit im Walzertakt

Süßer Gaumenkitzel

MirabellSchönheit am Opernball.

Verlockungen Bereits am Red Carpet wurden die Besucher des Wiener Opernballs mit den Salzburger Mozartkugeln von Mirabell empfangen. Während der gesamten Ballnacht reichten dann die Mirabell-Schönheiten in der Wiener Staatsoper die edlen Köstlichkeiten. Eine ganz besondere Überraschung wartete am Ende des Opernballs: „Wie der Opernball blickt auch Mirabell auf eine traditionsreiche Geschichte zurück und genießt einen weltweit exzellenten Ruf”, so Andreas Kutil, Managing Director Kraft Foods Österreich. Beim Genießen der Salzburger Mozartkugeln beobachten konnte man Opernball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh, Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Bürgermeister Michael Häupl, Liefeball-Organisator Gery Keszler, Christian Rainer und Franziska Weisz, Sängerin Natalia Ushakova, die US-amerikanische Actrice Rosario Dawson, Topmodel Lena Gercke, Unternehmer Gerald Gerstbauer, die Schauspieler Kristina Sprenger und Herbert Föttinger, Volksoperndirektor Robert Mayer und Vizebürgermeisterin Renate Brauner. (jm)

Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

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LADEN-HÜTERIN

Das Biohuhn lässt keinen ruh’n Alexandra Binder © Polar

© Louis Vuitton/Alasdair McLellan

Leidenschaftlich klassisch Die Affinität der Familie Averna zu den schönen Künsten, die bereits in der 5. Generation den sizilianischen Amaro produziert, hat eine lange Tradition. CEO Francesco Averna dazu: „Menschen, die Musik lieben, lieben auch Averna.“ Florian Czink, Schlumberger-Marketingleiter, der in Abwesenheit der Familie das Unternehmen am Opernball repräsentierte, ist zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Familie Averna uns mit dem neuen ‚Averna Cream‘, den es in Österreich gar nicht am Markt gibt, so großzügig unterstützt.“ Zutritt zur Künstlerlounge im 4. Stock gab es nur mit Einladung der Künstler. Für die musikalische Unterhaltung in diesem besonderen Rahmen sorgten die „Philharmonics“ sowie Thomas Gansch und Georg Breinschmid. Den Averna ließen sich neben den Solistenverbandspräsidenten Herwig Pecoraro unter anderem nicht entgehen: Angela Gheorghiu, Ildiko Raimondi, Clemens Unterreiner, Kurt „Salima 2012“: InternationaRydl, Peter Jelosits, Alfred le Nahrungsmittelmesse mit Sramek, Daniela Fally, Hans Schwerpunkt Retail und Horeca. Peter Kammerer, aber auch 28.2. bis 2.3., Messe Brünn. Vertreter aus Politik und WirtNähere Informationen: schaft, wie Andreas Treichl, www.bvv.cz/de/salima/ Georg Springer, Claudia Schmied. (jm)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Werner Schreyer (41), Topmodel und Schauspieler, ist das neue Testimonial der Frühling/ Sommer 2012 Männer-Kollektion von Louis Vuitton. Die Kampagne ist eine Hommage an die Schönheit Afrikas und an die legendären Abenteurer & Pioniere, die Afrika bereisten. Der britische Star-Fotograf Alasdair McLellan inszenierte Werner Schreyer in maskulinen Posen à la Denys Finch Hatton („Out of Africa“) und James Dean vor der Kulisse der afrikanischen Savanne. Die Mode-Kollektionen sind von afrikanischen Designelementen inspiriert, wie etwa dem auffälligen, blau-roten Karomuster des Massai-Stamms.

Die schönen Künste und die Genüsse

Volle Power Das State-of-the-art-Leistungsmesssystem für die neue Fahrradgeneration besteht aus den Polar P5 Leistungsdaten-Messsendern, die sich durch ein extrem geringes Gewicht auszeichnen, und den Look Kéo Power Pedalen – eine Adaption des Topmodells Kéo Blade. Das System ermöglicht präzise Messgenauigkeit, ein unkompliziertes und schnelles Anbringen der Pedale sowie einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Fahrrädern. Die jeweils acht in die Pedale integrierten Dehnmessstreifen garantieren eine außergewöhnliche Präzision mit einer Abweichung von max. +/- zwei Prozent. Das System kalibriert sich vor jeder Trainingseinheit automatisch auf den Nullwert, sodass eine genaueste Messung der Leistungsdaten gewährleistet ist. Erhältliche Sets: Polar LookK Kéo Power Pedal-Set, UVP: 1.699,95 €; Polar CS600X Kéo, UVP: 1.949,95 €.

E

s ist eine rechte Freude, wenn eine kleine Kolumne wie die über das vielbeschäftigte Biohuhn, das seinen Weg weder in den Meidlinger Billa, Merkur noch Interspar findet, so viel Aufsehen erregt. Zuerst ist mein Erguss dem Mitbewerb aufgefallen. No na: Renne ich doch quasi als freiwilde potenzielle Fleischerei-Stammkundin herum, jederzeit zum Abschuss bereit. In diesem Sinne ließ mich denn Biomarkt-GF Heike Nossol auf charmante Art wissen, dass die Biohendln sich bei ihr einfänden und man mir oder dem Besten gern eins weglegt, zwecks Geschmackstest. Einen Tag später empfahl sich mir diesbezüglich auch Marian Link vom FrischeParadies Austria, dessen Existenz in meinem Bezirk bis dato an mir vorübergegangen war. Beim Rest hat´s dann gedauert oder dauert noch (Rewe). 17 Tage später hat auch Spar reagiert. Man habe die zehn schlechtgehendsten Wurstartikel aus dem Sortiment genommen und sechs BioFleischartikel eingelistet. Na, das ist doch was. Könnte man bitte auch im Gourmet-Spar in Hietzing tun; dort heißts beim Biofleisch nämlich unter der Woche auch ‚njet‘. Denn: Dass Bio- in Österreich nur 2,9% Anteil vom gesamten Fleischumsatz hat, könnte auch daran liegen, dass es schwer zu kriegen ist. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Ausdauer Unglaublich aber wahr: Biber können ihren Atmen 45 Minuten lang anhalten.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 21. Februar 2012 – 31

S. Spitz bringt neue Produktrange mit rein österreichischen Rohstoffen auf den Markt  Seite 33

Nah am Wasser

Waldquelle verzeichnete 2011 im Near Water-Bereich Zuwächse  Seite 36

Neue Flaschen Starzinger Investiert in neue Abfüllanlage

© Starzinger

© Spitz

Nur aus Österreich

© Waldquelle/Pflanzl

alkoholfrei

© Panthermedia.net/Dmytro Smaglov

Keine trüben Wässerchen

Durstlöscher Alkoholfreie Getränke brachten dem heimischen Lebensmittelhandel im Jahr 2010 einen Umsatz von etwas mehr als eine Milliarde Euro. Damit waren sie laut A.C. Nielsen die zweitstärkste Warengruppe nach den Molkereiprodukten. Wie diese Position auch in Zukunft weiterhin erhalten werden soll, und welche ­Neuerungen die Konsumenten in diesem Segment erwarten, verraten die heutigen  Seiten 31– 36 Lesetipp

Recycling Über 75.000 Tonnen PET-Verpackungen wurden seit 2007 bei PET-to-PET Recycling verarbeitet

Casting Eckes Granini sucht für seine neuen Yo FruchtsirupFernseh-Spots Hauptdarsteller und schickt das neue Gesicht dann im September des Jahres on air.  Seite 34

Eisenstadt. Wenn in Österreich eine PET-Flasche geleert wird, stehen die Chancen 50:50, dass sie den Weg ins Nordburgenland antritt. In Müllendorf betreibt die PET-to-PET Recycling Österreich GmbH seit 2007 ein Werk zum Recycling von Kunststoffflaschen. Bisher wurden über 75.000 t PET-Flaschen der Wiederverwertung zugeführt, gab das Unternehmen zu Jahresbeginn bekannt. Somit wurden in Müllendorf bisher drei Mrd. Flaschen verarbeitet. Allein im Vorjahr wurden demnach über 17.000 t PET-Flaschen nach Müllendorf gebracht. In einer 3.000 m� großen Produk-

tionshalle werden die Flaschen zu einem Granulat verarbeitet, das an die Getränkeunternehmen geliefert wird. Bei den Herstellern wird es dem Ausgangsmaterial für neue Verpackungen beigegeben. Diese gelangen wieder in den Handel.

Weiterer Ausbau In den letzten beiden Jahren wurde der Standort weiter ausgebaut und um eine Granulierungsund eine Flaschensortieranlage ergänzt. Acht von zehn PET-Flaschen landen nach Gebrauch in Österreich in den gelben Tonnen

und werden so zu Recyclingmaterial. An der Anlage in Müllendorf sind die Coca-Cola HBC Austria GmbH, Radlberger Getränke GmbH & Co OG sowie Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG, S. Spitz Ges.m.b.H und Vöslauer Mineralwasser AG beteiligt. Pro Jahr kommen in Österreich über den Handel etwa 40.000 t PET-Flaschen in Umlauf. 2/3 aller gesammelten Flaschen werden wieder dem Recyclingprozess zugeführt. Mit einer Verwertungsquote von 80% liegen die Österreicher laut PET-to-PET beim Sammeln von PET-Verpackungen im europäischen Spitzenfeld. (APA)

© Mark Fallander/CCHBC

© Eckes Granini

Drei Milliarden Plastikflaschen später …

Allein 2011 wurden 17.000 Tonnen PETFlaschen nach Mühlendorf gebracht.


A l ko h o l f r e i e G e t r ä n k e

32 – medianet special

Powerdrink Coca-Cola launchte kürzlich eine neue Sorte des Energydrinks „burn“ als Begleiter für unterwegs

short

Mit Energie durch den Tag „burn juiced energy“ schmeckt nach tropischen Früchten und signalisiert Dynamik und Lebensfreude.

Römerquelle emotion: neue Sorte mit Marillen und Holunderblüten.

Wien. Der Energydrink burn aus dem Haus Coca-Cola startete zu Jahresbeginn österreichweit mit der neuen Sorte „burn juiced energy“. burn, dessen Logo mittels roter Farbe und visualisierter Flamme für „die kreative Energie und Leidenschaft“ steht, die der Energiespender in den Konsumenten entfachen möchte, erweitert damit sein bestehendes Produktportfolio um eine weitere Geschmacksrichtung. Das Produkt richtet sich vor allem an jene Konsumenten, die ihre Visionen zielstrebig und mit mehr Energie realisieren möchten. burn juiced energy ist aktuell in 80 Ländern weltweit erhältlich.

Edelstal/Wien. Mit der neuen Sorte marille|holunderblüte erfrischt Römerquelle emotion seit Februar dieses Jahres Österreichs Konsumenten. Die heimische Marille, ein Klassiker aus dem österreichischen Obstgarten, ist für ihre leuchtende Farbe und den vollen Geschmack bekannt und beliebt. Das Zusammenspiel mit der hierzulande ebenfalls populären Holunderblüte ergibt ein für heimische Konsumenten vertrautes Geschmackserlebnis. Seitens Römerquelle rechnet man daher mit hohem Zuspruch. „Unsere neue Kreation Römerquelle emotion marille|holunderblüte ist ein Gruß aus der Heimat. Obwohl beide Essenzen ihren Ursprung in anderen Kulturen haben, gehören sie mittlerweile zu den beliebtesten Geschmacksrichtungen der Österreicher,“ so Jakob Taferner, Senior Brand Manager von Römerquelle. Bereits zum zweiten Mal präsentiert sich Römerquelle emotion mit aufmerksamkeitsstarken Neckhangern. Zum aktuellen Start der neuen emotion-Sorte zieren die farbenfrohen Leaflets wieder die Hälse der 6 x 1,5l PET-Flaschen.

Die Powerfrucht Die neue Sorte burn juiced energy ist mit 21% Fruchtanteil auf fruchtig-frischen Geschmack fokussiert und verspricht Power. Die Kombination aus tropischen

Früchten und burn Energy wurde am Geschmack dynamischer, lebensfreudiger Konsumenten ausgerichtet. „Mit der auffällig und cool designten 0,5l Pet-Flasche ist ‚burn juiced energy‘ in dieser Kategorie einzigartig in seinem Auftreten. Das Look and Feel entspricht dabei genau der aktiven Zielgruppe, die ihren Energydrink überall und jederzeit konsumieren möchte“, erklärt Nadine Rudisch, Brand Managerin von burn Österreich. Der fruchtige Geschmack sowie die praktische Wiederverschließbarkeit der Flasche sind auf den Konsum unterwegs zugeschnitten und positionieren die neue Marke als „Geschmacksbegleiter durch den Tag“. Produkt und Verpackung wurden zugunsten großer Wirkung im Regal optimiert und sorgen hinkünftig für zusätzliches Volumen in der Kategorie der Energydrinks. (red)

„burn juiced energy“ orientiert sich in Sachen Design an seiner aktiven Zielgruppe.

Süßungsmittel Die gesetzliche Zulassung der Stevia-Pflanze ermöglicht gesunde und kalorienarme Genüsse

Nativa kommt neu mit Stevia auf den Markt

„Nativa Green Tea Lemon“ ist seit Jahres­ beginn mit ­Stevia im Handel erhältlich.

Rankweil. Der österreichische Fruchtsaft- und Eisteehersteller Rauch stellt seit Jänner die Wellness-Tee-Marke „Rauch Nativa“ auf eine Süßung mit dem Extrakt der Stevia-Pflanze um. Speziell für die Zielgruppe der kalorien- und gesundheitsbewussten Frauen konzipiert, ist Rauch Nativa im boomenden Segment der Wellnessgetränke positioniert. Seit Jahrhunderten wird die Stevia-Pflanze von den Ureinwohnern Paraguays und Brasiliens zur Süßung und als Heilmittel verwendet. Die gesetzliche Zulassung mit 1. Dezember 2011 bietet nun auch hierzulande die Möglichkeit, diesen Süßstoff aus natürlicher Quelle einzusetzen. Die „Stevia rebaudiana“ wird auch Süß- oder Honig-

kraut genannt. Aus ihren Blättern werden die Steviolglycoside als Extrakt gewonnen. Diese haben eine bis zu 300fache Süßkraft im Vergleich zu Zucker und sind kalorienfrei. Stevia ist als Süßstoff auch für Diabetiker geeignet. Für Nativa kommt eine besonders kalorienarme Mischung aus Fruchtzucker und Steviaextrakt zum Einsatz. „Viele Produkte mit Stevia haben einen unangenehmen, bitteren Nachgeschmack“, so Erich Teufel, Marketingleiter bei Rauch Fruchtsäfte, „aber nicht Nativa. Wir haben zwei Jahre entwickelt, um unseren guten Geschmack garantieren zu können.“ Die Sorte „Green Tea Lemon“ ist bereits mit Stevia auf dem Markt, die restlichen Nativa-Artikel folgen bis zum Frühling. (red)

Tetra Pak Der neue „DreamCap“ berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse des „on-to-go“-Konsumenten

Neuer Verschluss besonders ergonomisch Wien. Mit DreamCap bringt Tetra Pak, weltweiter Hersteller von Getränkekartons, einen neuen Verschluss für Tetra Prisma Aseptic-Portionspackungen auf den Markt. Dieser eignet sich für das Trinkerlebnis unterwegs.

Besondere Ergonomie DreamCap wurde ergonomisch geformt und berücksichtigt die Bedürfnisse des „on-the-go”-Konsumenten. Bei der Entwicklung wurden Ergebnisse von Konsumententests sowie ethnografischer Marktforschung herangezogen. So wurde genau untersucht, in welcher Haltung und in welchen Situationen Getränke unterwegs getrunken werden. Im Zuge von Experimenten wurden drei unterschiedliche Modi im Bezug auf das Trink-Verhalten identifiziert: Der sogenannte Saugmodus, der Schüttmodus und der Ziehmodus. DreamCap ermöglicht für alle Trink-Typen ein optimales Trinkerlebnis, was vor allem bedeutet, die Kontrolle des Getränkeflusses während des Trinkens sowie eine

angenehme Anpassung der Verpackung inklusive Verschluss an die Gesichtsform zu gewährleisten. Der Verschluss reicht über die Oberkante hinaus, besitzt eine größere Öffnungsfläche und kann mit nur einem Dreh geöffnet und geschlossen werden.

Gut für Umwelt und Handel Der DreamCap-Verschluss, der in verschiedenen Farben verfügbar ist, wird vor allem bei typischen Getränken in Portionspackungen, wie Säfte, Wasser, stille Getränke, Milchmischgetränke, Eistee, u.v.m. Anwendung finden. Tetra Pak positioniert diese Verpackungsform als umweltfreundliche Alternative zu den bei Portionspackungen üblichen PET-Flaschen. Die Tetra Prisma Aseptic 330 ml Square DreamCapVerpackung hinterlässt einen wesentlich geringeren Der „DreamCap“ wurde auf Basis ethnografischer Marktforschung entwickelt.

CO2 Fußabdruck als vergleichbare PET-Flaschen. „Um den hohen Anforderungen der Produzenten und Konsumenten nach kontinuierlicher Innovation gerecht zu werden, investieren wir laufend in die Produktentwicklung“, kommentiert Josef Meyer, Mitglied der Geschäftsführung von Tetra Pak Mid Europe, die neueste Weiterentwicklung seines Hauses. „Mit dem ‚DreamCap‘-Verschluss auf der Tetra Prisma Aseptic 330 ml Square-Verpackung haben wir eine optisch ansprechende Verpa-

ckung auf dem Markt, die ein angenehmes und praktisches Trinkerlebnis bietet und sich ideal für den Konsum unterwegs eignet“, so Meyer weiters. Das System stelle auch eine Möglichkeit dar, „sich mit einer geringen Investition innovativ und umweltfreundlich zu positionieren und vom Mitbewerb zu differenzieren“. Für den Handel sei vor allem die leichte Stapelbarkeit der Produkte von Bedeutung, welche in optimalen Transportverpackungen zusätzlich für Abwechslung im Regal sorgen. (red)

© Tetra Pak

© Teekanne

© Rauch

Weitere Abwechslung im Früchtegarten

Salzburg. Die Teekanne Gruppe, seit 130 Jahren im Teegeschäft tätig, bietet eine umfassende Produktrange. Aktuell erweitert man das Angebot um zwei neue Sorten im Bereich „Früchtegarten“. Die Kompositionen „Holler Zitrone“ sowie „Cranberry mit Himbeere“ werden zukünftig bei heimischen Teeliebhabern für weitere Auswahlmöglichkeiten sorgen. Naturbelassene Früchte und erfrischende HolunderblütenZitronenaromen bilden die Grundlage der Teekomposition „Holler-Zitrone“. Auch für die Geschmacksinnovation „Cranberry mit Himbeere“ werden ausschließlich sonnengereifte, naturbelassene Früchte verwendet. Die neuen Sorten können heiß oder kalt getrunken werden und sind das Ergebnis aufwendiger Produktentwicklungsprozesse. Mehr als 500 Muster werden durchschnittlich gemischt und verkostet, bis eine Rezeptur für anschließende interne wie externe Panels frei gegeben wird.

© Coca-Cola

© Römerquelle

Römerquelle mit neuer Sorte auf dem Markt

Die Komposition „Holler Zitrone“ bereichert die Teekanne-Range.

Dienstag, 21. Februar 2012


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Dienstag, 21. Februar 2012

medianet special – 33

S. Spitz Die oberösterreichischen Sirup-Spezialisten bringen eine neue Produktrange mit ausschließlich österreichischen Rohstoffen auf den Markt

Die Gartensaison ist eröffnet Attnang-Puchheim. Mit einer neuen Produktrange im Bereich Fruchtsirup startet der oberösterreichische Nahrungsmittelproduzent S. Spitz ins kommende Frühjahr. Die vier Sorten des „Garten Österreich“-Sortiments beinhalten, so Spitz, ausschließlich Obst aus Österreich. Bewusst habe man auf künstliche Zusätze wie Farbstoffe, Aromen und Konservierungsmittel verzichtet. Die vier Geschmacksrichtungen Himbeer, Johannisbeer, Holunderblüte und Birne-Melisse haben mit rund 33% einen besonders hohen Fruchtanteil.

„Ausgezeichnete“ Qualität

Media-Aktivitäten sowie umfangreiche Point of Sale-Aktivitäten wie Displays und Neckhanger unterstützt.

Große Investition Spitz macht aber nicht nur mit neuen Sirup-Sorten von sich reden; auch in Sachen Umweltschutz ist man aktiv. Ende 2011 hat das Unternehmen über eine Mio. € in eine neue Palettentrennanlage inves-tiert. Bisher wurden die Produkte auf zwei Halbpaletten, die ihrerseits auf eine Euro-Palette gestellt wurden, ausgeliefert. Das war nicht nur mit erheblichem lo-

gistischem Aufwand verbunden, sondern verursachte durch die notwendigen Leerpaletten-Rücktransporte auch mehr CO2-Ausstoß aufgrund der zahlreichen Lkw-Fuhren.

Gut für die Umwelt Die neue Anlage, die im Warenausgang zum Einsatz kommt, trennt die Halb- von den Europaletten, verringert die Zahl der Rücktransporte um 41% und reduziert auch die Gewichtsbelastung für die Lkws. Neben der Umwelt profitieren von dieser Vorgehensweise auch die Spediteure, die die Palet-

ten bisher händisch voneinander trennen mussten. Wesentlich ist allerdings die von Spitz verursachte CO2-Belastung: Sie wurde durch die neue Trennanlage um 197 t pro Jahr reduziert. Dieser positive Effekt ist für Geschäftsführer Josef Mayer ein Ansporn, „auch weiterhin sowohl in der ökonomischen, der sozialen und der ökologischen Dimension des Unternehmens an einer nachhaltigen Entwicklung zu arbeiten“. Spitz produziert alle seine Produkte ausschließlich in AttnangPuchheim. Von dort werden jährlich rund 16.000 Warentransporte zu den Kunden durchgeführt. (red)

© S. Spitz

Die vier Sorten Himbeer, Johannisbeer, Holunderblüte und Birne-Melisse tragen das AMA-Gütesiegel.

Die vier Sorten des „Garten Österreich“ kommen im Frühjahr in den Handel.

Balance Neue Sorte

Fruchtiges Duo Bad Vöslau. Seit letzter Woche ist eine neue Sorte aus der beliebten „Balance“-Range von Vöslauer im heimischen Handel. „Die aromatische Süße der Lychee harmoniert perfekt mit der leicht-herben, aromatischen Note der Quitte und sorgt für einen aufregenden, fruchtigen Kick am Gaumen“, ist Birgit Aichinger, Leitung Marketing & PR bei Vöslauer, von der neuen Balance-Geschmacksrichtung überzeugt. Im Zusammenhang mit neuen Sorten erregen immer wieder Promotionaktionen, bei denen neue Geschmacksrichtungen erraten oder gewählt werden können, die Aufmerksamkeit der Konsumenten. Darüber hinaus stehe man ständig in direktem Kontakt bspw. mit den Facebook-Fans von Vöslauer. ­Aichinger: „Nur durch Interaktion mit unseren Kunden und direktes Feedback können wir so stimmige, überraschende und einzigartige Geschmackskompositionen wie Balance Lychee-Quitte kreieren.“

Frecher Spruch

© Vöslauer

Ein vertrautes Element ist auch der freche Spruch auf den Etiketten der Balance-Flaschen. „Die saure Quitte hat mit der frechen Lychee noch eine Rechnung offen. Da lädt sie die Lychee in ihre Flasche ein und sagt: ‚Jetzt sind wir aber Quitte‘, heißt es bei der neuen Sorte. Die Markteinführung wird unter anderem mit klassischen 24-Bogen-Plakaten, Anzeigen und On-Pack-Aktionen durchgeführt. (red)

Süß, säuerlich und herb präsentiert sich die neue Balance-Sorte LycheeQuitte.

www.waldquelle.at

„Garten Österreich“ sei darüber hinaus die erste und einzige Sirup-Range, die mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Die Einführung der neuen Sirupsorten wird durch eine aufmerksamkeitsstarke Mediakampagne, Social


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34 – medianet special

short

Red Bull in Shanghai aus Regalen verbannt

Dienstag, 21. Februar 2012

Casting-Aufruf Eckes Granini sucht mittels TV-Casting den Hauptdarsteller der neuen Fernsehspots

Yo sucht einen TV-Star

Die Red Bull-Dose steht in China unter verschärfter Beobachtung.

Shanghai. Einige Supermärkte in Shanghai haben Energiegetränke von Red Bull aus ihren Regalen genommen, nachdem illegale Inhaltsstoffe darin gefunden wurden. Diese sind auch Medikamenten enthalten, die in der Psychiatrie verwendet werden und haben ähnliche Wirkungen. Der Verkaufsstopp erfolgte nach der Entdeckung der Lebensmittel-Aufsichtsbehörde diese Woche in der nordostchinesischen Stadt Harbin, dass einige auf der Getränkedose aufgedruckte Inhaltsstoffe weder bei den Aufsichtsbehörden registriert noch für funktionelle Vitamingetränke zugelassen sind. Die Behörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln in Harbin wollte sich zur Sicherheit des Getränks erst äußern, nachdem in etwa zwei Wochen die Ergebnisse der getesteten Stichprobe vorliegen. Die entsprechende Behörde in Shanghai hat den Fall unter strenger Beobachtung, aber bisher keinen Verkaufsstopp angeordnet.

© Güssinger

Güssinger: Prognose nicht sehr rosig

St. Florian. „Yo´s fruchtigste Früchte schmecken dir und mir genauso…“ – der Ohrwurm aus dem Yo-Fruchtsirup TV-Spot wird von Eckes Granini auf ungewöhnliche Art wiederbelebt. Ab März haben Kinder bis 12 Jahre die Chance, der neue Yo-TV-Star zu werden. Auf den Fruchtsirupflaschen werden dazu der Aufruf und die Anleitung zum TV-Casting zu finden sein.

neuen TV-Stars. Der aktuelle Spot läuft von Jänner bis März und stellt den Kern der Marke – die Fruchtigkeit – in den Mittelpunkt. Die zwei neuen Spots zeigen auf humorvolle Art, was passiert, wenn Kinder nicht den erwarteten fruchtigsten Sirup bekommen. Im gleichen Stil ist ab Mai/Juni der neue Fresh TVSpot zu sehen. Der neue Spot mit dem im Casting ausgewählten Yo TV-Star wird dann im September und Oktober ausgestrahlt. Mit einem Plüsch-FruchtTiger Gewinnspiel ist das Kindergetränk auch Facebook beigetreten, 50 Plüsch-FruchtTiger wurden auf der Social Media-Plattform bereits verlost. Mit Koch-, Bastel-, und Freizeittipps haben sich inzwischen 700 Fans versammelt. „Die im Jahr 2010 durchgeführte Rezepturänderung kann über Facebook den Eltern erneut und besser vermittelt werden“, so Doris Nöster, Brand Managerin FruchtTiger. (red)

TV-Star gesucht Die Teilnehmer werden eingeladen, über www.yo-casting.at ihre Videos mit Grimassen, die an den neuen Yo TV-Spot erinnern, hochzuladen. Durch ein PublikumsVoting werden die zehn besten Videos gewählt und mit einem Yo Fruchtsirup-Jahresvorrat belohnt. Der beste Schauspieler, der durch eine von Eckes-Granini Austria zusammengestellte Jury gewählt wird, bekommt die Rolle des

© Eckes Granini

© Red Bull

Im September wird das neue junge Werbegesicht des Yo Fruchtsirups on air gehen.

Eckes Granini sucht für TV-Spots einen neuen Hauptdarsteller.

Zwei Sorten Bislang Smoothie-Spezialist, hat der britische Produzent 2011 zwei Sorten Fruchtsäfte vorgestellt

innocent Fruchtsaft jetzt auch in Österreich Salzburg. innocent, in Österreich durch seine Smoothies bekannt geworden, ist seit Jänner 2012 in Österreichs Handel auch mit Fruchtsäften vertreten.

Pures Obst Der Smoothie-Spezialist innocent bringt seine ersten Fruchtsäfte auf den Markt.

Der Saft, der in den beiden Sorten Apfel und Orange mit Fruchtfleisch in die Regale kommt, besteht wie die Smoothies laut innocent aus purem, hochwertigem Obst und sonst nichts. „Für unsere Säfte pflücken wir nur das beste Obst, das wir finden können“, erklärt Line Büchner, Marketing-Verantwortliche bei innocent. „Dieses Obst wird innerhalb weniger Stunden gepresst und in unsere Karaffen abgefüllt. Weil

nichts als Frucht drin ist, müssen unsere Fruchtsäfte gekühlt werden und sind nur begrenzt haltbar“, so Büchner weiter. Im innocent-Heimatland Großbritannien haben die neuen Produkte bereits ihre Spuren hinterlassen: Seit Februar 2011 wurden 15 Mio. Flaschen verkauft. Und der Saft wurde auch schon ausgezeichnet: Die Jury des „Foodnews World Juice Award“ verlieh innocent einen Preis für den reinen, fruchtigen Geschmack und einen weiteren für die speziell gestaltete, umweltfreundliche Karaffe. Zusätzlich gewann der neue Fruchtsaft einen „Best Taste Award 2011“. Seit 30. Jänner sind die zwei Sorten in Karaffen zu 900 ml in Österreich erhältlich. (red)

© innocent

Stellenabbau Trotz Gewinnsteigerung gibt es Einschnitte

Ansfelden. O2alive, eine Marke des oberösterreichischen Unternehmens bionic Vertriebs GmbH, wird 2012 den Fokus weiter in Richtung Sport vertiefen, erklärt die seit November 2011 als Geschäftsführerin fungierende Petra-Eva Grüneis. „Die ‚O2alive sport‘ Serie erhält eine neue Mineralienmischung, um die Bedürfnisse der Konsumenten im Sport- und Wellnesssektor noch gezielter erfüllen zu können.“

Hamburg. Im Kampf mit Coca-­Cola um die Gunst der Kundschaft müssen bei Pepsi rund 8.700 Mitarbeiter gehen. Das sind etwa drei Prozent aller Beschäftigten. Es heißt, dass 30 Länder von den Einschnitten betroffen seien – Einzelheiten sind noch keine bekannt. Bis zum Jahr 2014 sollten weltweit insgesamt 1,5 Mrd. USD eingespart werden. Das eingesparte Geld soll unter anderem in mehr Werbung und Marketingmaßnahmen gesteckt werden. Allein in diesem Jahr steigt dieser Posten um bis zu 600 Mio. USD, wobei das meiste Geld in den hart umkämpften US-Markt fließt. Auch die Pepsi-Aktionäre sollen ihren Teil des Geldes abbekommen durch eine höhere Dividende und einen Aktienrückkauf.

O2alive macht sich auf die Reise

seitens bionic die Kooperation mit Aproz aus dem Migros Genossenschaftsbund erfolgreich zu vertiefen. „Aproz O2“ – produziert mit der Technologie von O2alive – ist ein fixer Bestandteil in den Regalen der Migros-Filialen. Grüneis: „Zusätzlich haben wir 2011 ein Lizenzabkommen mit einem russischen Unternehmen geschlossen und aktuell sind wir gerade in der finalen Verhandlungsphase für ein Lizenzabkommen für Großbritannien.“

Exportfokus Die Kraft von 500% mehr Sauerstoff, verbunden mit der neuen Mineralmischung und einem speziellen Dreifachzucker, unterstützt Sportler und aktive Personen in leistungsstarken Zeiten. „Verpackungstechnisch bleiben wir unser bestehenden Linie treu: Alle Sorten werden in der praktischen 0,5 l Flasche inklusive Kipp-Cool-Verschluss angeboten“, so Grüneis. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt im neuen Jahr liegt auf dem Export, sowohl mit O2alive selbst, als auch mit der Vergabe von weiteren Lizenzen des weltweit patentieren Herstellungsverfahrens. In den letzten zwei Jahren wurde

„Jahr des Umbaus“ bei PepsiCo

dukte im gleichen Maße zu erhöhen, erklärte der Konzern. „Wir mussten einige harte Entscheidungen treffen“, sagte Finanzchef Hugh Johnston. Im vergangenen Jahr stieg der Gewinn von Pepsi um zwei Prozent auf 6,4 Mrd. USD. Der Umsatz legte um 15% auf 66,5 Mrd. USD zu, was allerdings auch an der Übernahme zweier wichtiger nordamerikanischer Abfüllbetriebe lag. (red)

Rohstoffe machen Druck

Die neue bionic-Geschäftsführerin Petra-Eva Grüneis.

„2012 wird ein Jahr des Umbaus werden“, sagte Konzernchefin Indra Nooyi. Pepsi muss sich nicht nur Coca-Cola erwehren, sondern auch gestiegene Rohstoffkosten verdauen. In diesem wirtschaftlichen Umfeld sei es nicht möglich, einfach die Preise für Pepsi-Pro-

Insgesamt 1,5 Mrd. Dollar will Pepsi in drei Jahren ein­ sparen.

© PepsiCo

Güssing. Das burgenländische Unternehmen Güssinger Beverages & Mineralwater GmbH mit Sitz in Gerersdorf-Sulz hat finanzielle Probleme und muss daher Mitarbeiter abbauen. Das berichtete der Kurier Anfang Februar in seiner OnlineAusgabe. Die Bilanzverlust soll im Jahr 2010 um 2 Mio. auf 7,8 Mio. € gestiegen sein, das Eigenkapital soll mit 6,7 Mio. € im Minus sein. „Die Bilanz 2011 wird nicht besser“, so Geschäftsführer Ejaz Ahmad gegenüber der Tageszeitung. Auch eine Klage wegen offener Kommunalsteuer sei anhängig. Aufgrund der Finanzprobleme wolle Ahmad versuchen, die Kosten zu drücken und zwar, indem er „als Erstes“ die Belegschaft verkleinert. Erste Kündigungen soll es bereits gegeben haben. Wie viele der 37 Mitarbeiter weiterbeschäftigt sein werden, wolle der stellvertretende Geschäftsführer nicht abschätzen. Das hänge von der Auftragslage ab, erklärte er. Parallel versuche Ahmad Einkaufspreise neu zu verhandeln; laut Kurier soll auch ein möglicher Verkauf im Raum stehen.

Exportfokus Koop in der Schweiz, Lizenz in Russland

© Bionic

Beim burgenländischen Abfüller sah man schon bessere Zeiten.


Dienstag, 21. Februar 2012

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medianet special – 35

Almdudler Das traditionelle Trachtenpärchen und die österreichische Berglandschaft bleiben die Kernelemente des Almdudler Etiketten-Designs

Almdudler in neuem Look 2012 Wien. Es geschah an einem Donnerstag, ob es regnete oder die Sonne schien, weiß heute keiner mehr. Aber an diesem besagten Donnerstag, dem 17. Oktober 1957, hatte Erwin Klein die Originalrezeptur aus 32 natürlichen Alpenkräutern fertiggestellt und läutete mit der ersten Abfüllung die Geburtsstunde des österreichischen Kultgetränks Almdudler ein. Bis heute ist man stolz darauf, ohne jegliche Konservierungsstoffe und künstliche Aromen auszukommen. Die Natürlichkeit, das unveränderte Originalprodukt und die kontinuierliche hohe Qualität machten die Premiummarke Almdudler zur beliebtesten und bekanntesten österreichischen Getränkemarke und gleichzeitig zu einem bedeutenden Exportgut, ist man überzeugt. Die stärksten Almdudler Absatzmärkte sind Österreich sowie Deutschland, Schweiz und die Benelux-Länder – Almdud-

ler-Liebhaber gäbe es heute jedoch auf der ganzen Welt. Aufmerksamkeit will man jetzt in den Verkaufsregalen erregen: „Almdudler Traditionell“, „G`spritzt“, „Zuckerfrei“ und „Still“ präsentiersen sich ab sofort in allen österreichischen Getränkeregalen mit neu gestalteten Etiketten.

Emotionaler und auffälliger „Die neuen Etiketten sind sehr viel emotionaler und auffälliger. Dadurch wollen wir die Konsumenten noch stärker ansprechen und die positiven Gefühle, die sie mit Almdudler verbinden, auf den

Etiketten widerspiegeln“, so Claus Hofmann-Credner, Almdudler Marketingleiter. Nicht fehlen darf auf den neuen Almdudler-Flaschen das altbekannte Almdudler Trachtenpärchen – wenngleich das Pärchen im Rahmen eines Soft-Relaunches etwas verjüngt und moderner gestaltet wurde.

Trachtenpärchen 2012 „Die wichtigsten Aspekte beim Relaunch waren, den emotionalen Österreich-Bezug und die 32 Alpenkräuter grafisch wie textlich herauszuarbeiten. Unser traditi-

Neuer Drink

Unterradlberg. Sortimentserweiterung beim niederösterreichischen Getränkespezialisten Radlberger. „Stevita“ heißt das neue „Wellnessgetränk“ und ist seit Ende des Vorjahres im Eisteeregal in zwei Geschmacksrichtungen zu finden: Schwarztee-Sauerkirsche und Weißtee-Mandarine. Das Getränk ist mit einer völlig neuen Art der Süßung versehen und weist nur fünf kcal auf: „Stevia rebaudiana Bertoni“ – eine Pflanze südamerikanischen Ursprungs – dient als Quelle für einen „hochreinen und natürlich-kalorienarmen“ Süßstoff, der nun erstmals mit „Stevita“ im Getränkeregal zu finden ist, heißt es seitens des Getränkeherstellers.

Natürliche Süße

Der einzige Fruchtsirup mit dem AMA Gütesiegel aus rein österreichischen Früchten. breitgestreute TV-Kampagne aufmerksamkeitstarke POS-Maßnahmen

© Radlberger

Sampling Aktvitäten „Natürlich revolutionär“ und „natürlich süß“ lautet Radlbergers Kampfansage.

Social Media

Mit Herz und viel Gefühl präsentiert sich Almdudler im neuen Look 2012.

mehr Umsatz?

Spitz auf

Radlberger Kalorienarm

„Wir trachten immer danach, mit Innovation zu punkten. Süßungen, die auf Stevia basieren, sind zurzeit im Handel sehr gefragt und Radlberger befasste sich mit diesem Thema schon geraume Zeit. Insofern sind wir sehr froh darüber, dass wir nun bereits kurz nach der Zulassung mit einem kalorienarmen Produkt auf den Markt kommen können“, erklärt RadlbergerChef Christian Weisz. Mit einer Süßkraft 40 bis 300 mal stärker als jene von Zucker, ist der Süßgeschmack lang anhaltend und wird von neuartigen geschmacklichen Nebennoten begleitet. Ein völlig neues GetränkeGeschmackserlebnis ist garantiert, verspricht man abschließend. (red) Infos unter:  www.stevita.at

onelles Trachtenpärchen und die Berglandschaft werden weiterhin als Kernelement verwendet“, so Hofmann-Credner. Zusätzlich zu den neuen Etiketten für Almdudler wird es 2012 anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des Österreichischen Alpenvereins auch eine eigene OeAV-JubiläumsAlmdudler-Edition geben. Als langjähriger Partner des Alpenvereins setzt sich das Familienunternehmen aktiv für den Schutz der Berge ein und sorgt mit dem OeAV dafür, dass in der heimischen Bergwelt auch in Zukunft noch ein Stein auf dem anderen sitzt.  (red)

© Almdudler

Das Erfolgsrezept ist die unveränderte Originalrezeptur aus 32 natürlichen Alpenkräutern.

Spitz auf mehr?


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36 – medianet special

Dienstag, 21. Februar 2012

Near Water-Markt Der Kobersdorfer Produzent zieht Bilanz über die vor einem Jahr präsentierte „Waldquelle Frucht“

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Waldquelle trägt Früchte

Schweppes und Co. fahren sattes Plus ein

Kobersdorf. Es ist ein Jahr her, als Waldquelle-Geschäftsführer Herbert Czech Mut bewies und ein etabliertes Produkt wie „Flywell“ aus den Regalen des Lebensmittelhandels holen und durch eine Innovation ersetzen ließ: „Waldquelle Frucht“ wartete mit dem natürlichen Geschmack heimischer Früchte auf, war frei von künstlichen Süßstoffen und entsprach damit ebenso den aktuellen Konsumententrends wie den Markenwerten der Waldquelle.

Krombacher kann den SchweppesVerkauf um 5% steigern.

Düsseldorf. Schweppes, Orangina und Co. sorgen bei der Siegerländer Brauerei Krombacher für gute Jahreszahlen. Dank des florierenden Geschäfts mit den alkoholfreien Getränken hat die Krombacher-Gruppe ihren Absatz auch im vergangenen Jahr erneut gesteigert. Trotz des verregneten Sommers erzielte das Siegerländer Unternehmen einen Rekordausstoß von 6,4 Mio. hl, das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 0,4 Prozent auf knapp 650 Mio. €, wie das Unternehmen im Jänner mitteilte. Während der Konsum des „klassischen” Krombacher Pils leicht rückläufig war, stieg der Absatz der alkoholfreien Getränkemarken Schweppes, Orangina und Dr. Pepper um fast fünf Prozent. Das vor 13 Jahren eingeführte Krombacher Alkoholfrei konnte sogar ein Absatzplus von 11,7 Prozent erreichen.

Der Geschmacksnerv Dazu kam die neue, hellgrüne 1,0 l-PET-Flasche mit eleganten, durchsichtigen Etiketten aus italienischer Design-Werkstatt. Aus heutiger Sicht hat sich dieser Schritt jedenfalls bezahlt gemacht, betont Czech: „Wir haben offensichtlich den Geschmacksnerv der Österreicher getroffen.“ Czech zufolge war

„Waldquelle Frucht“ außer einigen Private Labels die einzige Marke, die 2011 im Near Water-Bereich Zuwächse im Marktanteil erzielen konnte. „Wir haben in diesem dynamischsten Segment des Mineralwassermarkts für Impulse gesorgt“, merkt Czech an und hat sich fest vorgenommen, dieser Erfolgsgeschichte im heurigen Jahr ein weiteres Kapitel hinzuzufügen. Dabei war doch schon längst anzunehmen, dass ein stark besetzter Near Water-Markt mit einem Überangebot unterschiedlicher, auch exotischer, Geschmacksrichtungen nur noch wenig Spielraum für neue Produkte bietet. Mit seiner neuen Produktlinie „Waldquelle Frucht“ konnte der Kobersdorfer Produzent seinen Marktanteil in diesem Segment binnen eines halben Jahres verdreifachen. In der letzten Nielsen-Periode 2011 wurden neun Prozent mengenmäßiger Marktanteil erreicht.  (red)

Starzinger füllt Mineral-Zitrone in die Flasche

© Starzinger

© Pixelio.de/Grey59

Waldquelle-Geschäftsführer Herbert Czech: „Wir haben für Impulse gesorgt.“

Pläne für 2012 Das Frankenmarkter Unternehmen installiert für 4 Mio. € in Deutschkreuz eine neue Abfüllanlage

Die Dose legt in Sachen Attraktivität massiv zu

Frankenmarkter MineralZitrone: inspiriert durch das ­klassische Gastro-Getränk.

Der Fachverband rechnet mit weiteren Zuwächsen bei Dosenverkauf.

Frankenmarkt. Inspiriert durch das klassische Gastronomiegetränk Mineral-Zitrone, bringt die oberösterreichische Starzinger GmbH das Frankenmarkter Zitronen-Erfrischungsgetränk auf den Markt. Das neue Produkt kommt auf natürlicher Basis ohne Zucker aus und ist derzeit in der 1,0 l PETFlasche erhältlich. Apropos PET: bei den Mineralwassermarken von Starzinger – Frankenmarkter, Juvina, Long Life – meldet Verkaufsleiter Patrick Moser „durchwegs positive Absatzentwicklung im Jahr 2011“. Absolutes Highlight unter den Verkäufen war demnach die 1,5 lPET-Flasche „Long Life“ mit einem Verkaufsplus von zehn Prozent, zieht Moser Bilanz. Damit das auch

künftig reibungslos über die Bühne geht, investiert Starzinger 4 Mio. € in die Installation einer neuen Abfüllanlage in Deutschkreuz. Damit der Lauf auch 2012 anhält, plant Starzinger, das insgesamt auch rund 250 Fremdmarken abfüllt, Promotions auf den Etiketten sowie Plakat- und Hörfunkkampagnen. Was ebenso 2012 wieder verstärkt beworben wird, ist die Kultmarke Schartner Bombe. Es gab dabei 2011 eine „ansprechende Entwicklung“, so Moser, für 2012 ist ein „Werbepush“ geplant. Dazu zählt etwa die Fortführung der 2011 erstmals gelaunchten TVKampagne, die Neuauflage des Schartner Kultsommers mit attraktiven Gewinnspielpreisen sowie eine Rundfunkkampagne.  (red)

Verkauf Nach Umsatzeinbrüchen ziehen sich die beiden Grüner Stephan und Peter Kowalsky zurück

Radeberger übernimmt Bionade komplett Hamburg. Der Siegeszug der Bionade hatte in Hamburg begonnen: Um die Jahrtausendwende war die Hansestadt der erste große Absatzmarkt, Mitte des vergangenen Jahrzehnts machten die Firmengründer Stephan und Peter Kowalsky 40% ihres bundesweiten Umsatzes an Alster und Elbe. Jetzt ist es zum Ende der Familiensaga gekommen, die Brüder haben das Unternehmen verlassen. Die zum Oetker-Konzern gehörende Radeberger-Gruppe gab bekannt, dass sie die restlichen 30% der Kowalsky-Brüder übernommen hat und diese ihren Platz in der Geschäftsführung bereits geräumt haben. Laut Verhandlungskreisen liegt der Kaufpreis im einstelligen Millionenbereich. Die Bionade Erfolgsstory hatte in den letzten Jahren einige Kratzer abbekommen. Von gut 150 Mio. Flaschen im Jahr 2008 sank der Umsatz pro Jahr auf rund 60 Mio. Und das, obbwohl der Absatz an Erfrischungsgetränken laut der „Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke“ parallel gestiegen ist. Auf den steilen Aufstieg folgte der

Fall. Angefangen hatten die Probleme von Bionade schon vor dem Einstieg von Oetker Ende 2009. Ausschlaggebend war in erster Linie eine satte Preiserhöhung von 33% im Juli 2008. Statt 60 Cent kostete eine Flasche mit einem Mal 80 Cent. Die Konsumenten nahmen das persönlich: Gründer Kowalsky wurde als „Raffzahn“

verunglimpft, die Brauerei wandelte sich von „klein“ und „sympathisch“ in „kommerziell“. Kowalsky entschuldigte sich damals noch bei den Kunden und meinte, dass die Preiserhöhung eine mehrheitlich getroffene Entscheidung mit dem Anteilseigner Rhön-Sprudel gewesen sei. Doch der Fehler war pas-

© Bionade

Berlin. Im vergangenen Jahr seien auf dem deutschen Markt 1,105 Mrd. pfandpflichtige Getränkedosen verkauft worden, 19% mehr als im Vorjahr, gibt der Verband der europäischen Getränkedosenhersteller an. Auch in diesem Jahr werde mit einem zweistelligen Wachstum gerechnet. „Glas ist schwer und zerbrechlich, die Dose einfach praktisch“, erklärt Sprecher Welf Jung. Die Konsumgewohnheiten hätten sich in den vergangenen 20 Jahren stark verändert. Gerade Singles kauften lieber Getränke in kleineren Verpackungen; für sie sei die Dose attraktiv. Die Pauschalaussage „Mehrweg gut, Dose schlecht“ stimme nicht mehr, betont Jung. Mehrwegbehälter seien dann besser, wenn sie mehrfach befüllt und nicht so weit transportiert werden. Wenn aber „im Norden Deutschlands das Weizenbier aus München getrunken wird“, gehe die Rechnung nicht mehr auf. Für die Herstellung einer Getränkedose sei mittlerweile viel weniger Material nötig. Eine leere 0,5 l-Aludose wiege heute gerade einmal 16 g, eine Bierflasche aus Glas sei dagegen 360 g schwer, gibt Jung zu bedenken.

© Waldquelle/Stefan Pflanzl

© Krombacher

Innerhalb eines Jahres wurde mit den drei Sorten ein Marktanteil von neun Prozent erreicht.

Bionade verliert sein Indie-Image mit Verkauf an Radeberger.

siert, und er war fatal: Verärgerte Getränkegroßhändler, die Gastronomie, Super- und Getränkemärkte beliefern, hatten die Bio-Limonade aus dem Sortiment genommen.

Bewegte Zeiten Radeberger war im Herbst 2009 bei Bionade eingestiegen. Der Kaufpreis für die ersten 70% war inoffiziell auf eine höhere zweistellige Millionensumme beziffert worden. Damals war Rhön-Sprudel ausgestiegen, bei dem auch die Vertriebsrechte gelegen hatten. Die Kowalskys hatten mit dem Einstieg des Brauereiriesen Hoffnungen auf einen internationalen Siegeszug von Bionade gehegt. Doch die Hoffnungen haben sich letztlich zerschlagen, wie die beiden Grüner anlässlich des Verkauf zugaben: „Bionade hat bewegte und schwierige Zeiten hinter sich“, räumten Peter und Stephan Kowalsky laut einer Pressemitteilung von Radeberger ein: „Wir wissen Bionade und unsere Mitarbeiter bei der Radeberger-Gruppe in guten Händen.“  (red)


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