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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 6. DEZEMBER 2011 – 35

retail

WÜRZEN DELUXE

Wiberg at home, Gösser Markenkiste und Eduscho Cafissimo. Seite 39

WIEDER AUF KURS

FRISCHER CHEF

Das Rabattportal DailyDeal will nun auch in Salzburg durchstarten Seite 37

Die Paketversender in ganz Europa haben Vorkrisenniveau wieder erreicht Seite 37

Martin Henck ist neuer CEO von Hilcona Liechtenstein

SHORT

© Hilcona

FÜR DEN SPAREFROH

© DPD

© www.dailydeal.at

© Wiberg

Seite 40

© dpa/Holger Hollemann

Von der Buch-Depression bis zur E-Book-Euphorie

Bieterwettstreit Immer mehr stellt sich der österreichische Immobilienunternehmer an die erste Position, wenn es um die Übernahme von Kaufhof geht: Der Mutterkonzern Metro erwartet demnächst sein konkretes Angebot. Seite 38

© Peter Hirth/Frankfurter Buchmesse

© EPA

X-Mas-Shopping Aufatmen im Handel am vergangenen zweiten Einkaufssamstag: Die Österreicher sind vom Schauins Kaufstadium gewechselt. Während sich Unterhaltungselektronik sehr gut verkauft, bleibt der Sporthandel noch immer auf seiner Ware sitzen. Die Textiler sind schon in die Rabattzeit gestartet. Seite 37

Veränderung 4,8% betrug der Umsatzrückgang des Buchhandels bislang im Jahr 2011. Während man auf das Weihnachtsgeschäft hofft, steigen die Umsätze mit den E-Books momentan im zweistelligen Bereich. Seite 36

PROMOTION

Nach der erfolgreichen Digitalisierung des Magazins „für Mich“ welches ab März 2012 an 3.000.000 E-Mail Empfänger versandt wird – steht nun die Digitalisierung des Familienmagazins „fratz&co“ auf dem Plan! Ab 01.12.2011 startete der „fratz&co“ Digital-Testlauf der bereits zum Start an mehr als 500.000 Familien versandt wurde – und ab 2012 werden alle 6 „fratz&co“ Ausgaben neben der bewährten Print-Ausgabe auch in digitaler Form erscheinen! Für jeden Inserenten bietet das Medium „fratz&co“ nun doppelte Werbewirksamkeit (Print + Digital)! Zum Start wird die „fratz&co“ Digital-Ausgabe, sowohl für die

Inserenten als auch für die User kostenlos sein.

Erst nach erfolgreicher Markteinführung werden Schrittweise die Preise den Userzahlen angepasst. Die digitalen Möglichkeiten in „fratz&co“ reichen von Video-Botschaften, Gutscheinaktionen, links zu Prospekten und Zusatzinformationen sowie Online-Bestellsystemen. Genauso wie bei der erfolgreichen Markteinführung der „für Mich“ Digital-Ausgabe, setzt man auch bei der „fratz&co“ DigitalAusgabe auch auf größtmögliche Userfreundlichkeit. Das heißt: 1.) Die „fratz&co“ Digital-Ausgabe ist für UserInnen GRATIS! 2.) Sie ist nicht nur für iPad-UserInnen, sondern auch von PC-

UserInnen nutzbar! 3.) Kein langwieriger Download notwendig – man steigt direkt in die aktuelle Ausgabe ein! Das Jahr 2011 war punkto Umsatz ein sehr erfolgreiches Jahr und auch für 2012 rechnen wir mit weiterem Zuwachs! Ab März 2012 wird es neben den bewehrten Magazinen „für Mich“ und „fratz&co“ noch ein drittes Magazin geben, auch die Vertriebsaktivitäten werden im Jahr 2012 weiter ausgebaut! Wir erstellen neben individuellen Werbeplänen, auch gerne zielgruppengenaue Zählungen, sowie Zugriffsstatistiken zu der jeweiligen Kampagne für ein klares Feedback.

© Martin Stellnberger

„fratz&co“ jetzt auch DIGITAL – an 500.000 Familien!

GF - Robert Herbst

REICHWEITEN Reichweiten lt. CAWI PRINT 2011 „für Mich“ & „fratz&Co“: 20–29 Jahre 30–39 Jahre 30–49 Jahre

9,4% 13,3% 9,4%

Werte beziehen sich ausschliesslich auf die Printausgabe und auf Frauen in Österreich


TI TE L S TO R Y

36 – medianet retail

Dienstag, 6. Dezember 2011

DAS ENDE DER BIBLIOTHEK?

© epa

Der Wandel des Leseverhaltens Klassisches Lesen eines Buchs wird niemals aussterben – darüber sind sich die meisten Branchenexperten einig. Was sich jedoch grundlegend ändern wird – und man sei gerade mitten in dieser Entwicklung –, ist der Buchbezug und das Medium selbst. Der Internethandel mit Büchern verzeichnete in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum, während die stationären Händler inzwischen nach neuen Wegen suchen, um Publikum in die Filialen zu locken. Thalia versucht es etwa ab sofort mit dem sogenannten Non-Book-Bereich und verkauft Artikel, die sich „homogen an das Buch“ angliedern. Andererseits boomen auch die E-Books: Die Umsätze mit den elektronischen Büchern sollen laut den jüngsten Studien in den kommenden Jahren um mehr als 50% steigen. Für den Handel bleibt davon wenig übrig.

Paradigmenwechsel Die Filialisten verzeichnen einen Umsatzrückgang, während elektronische Bücher boomen

Buchhandel im Würgegriff von Internet und E-Book Der Handel versucht es mit einer Online-Verknüpfung ebenso wie mit dem Verkauf von „Non-Books“. CHRISTIAN HORVATH

Wien. Was der Medientheoretiker Marshall McLuhan 1962 in seinem Buch „Die Gutenberg Galaxis“ prophezeite, scheint sich jetzt langsam endgültig am Horizont abzuzeichnen: das Ende des Buchzeitalters. Während E-Books für immer mehr Leser zur praktikablen Alternative werden, verlagert sich der Buchkauf immer mehr ins Internet. Amazon etwa, so etwas wie ein Feindbild für jeden stationären Buchhändler, verkauft eigenen Angaben zufolge im Heimatmarkt USA bereits mehr E-Books als gedruckte Bücher. Die Amazon-Dominanz

im digitalen Segment musste vor wenigen Monaten die Buchhandelskette Borders schmerzhaft zur Kenntnis nehmen: Der zweitgrößte Filialist in den USA hat Insolvenz angemeldet.

„Von hohem Niveau“ Nicht ganz so schlimm, wenngleich auch nicht eben rosig sieht die Bilanz des österreichischen Buchhandels 2010 aus: Der Umsatz ging laut einer RegioPlan-Studie nominell um 0,9% zurück. Für die Geschäftsführerin des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HVB), Inge Kralupper, ist

das noch kein Grund zur Sorge: „Umsatzrückgänge sind natürlich nie erfreulich, aber wir hatten im letzten Jahr deutliche Zuwächse und sind deshalb von einem sehr hohen Niveau gestartet.“ Schuld am geringeren Umsatz des Handels sind laut RegioPlan der Marktrückzug von Donauland sowie die Konkurrenz aus dem Internet, heißt es. Zwar würden die großen stationären Buchhändler, die auch Onlineshops betreiben, gute Umsatzsteigerungen verbuchen, jedoch sei die Situation bei vielen der anderen filialisierten und organisierten Händler sowie bei den unternehmergeführten

Vorläufige Bilanz 2011 Das Minus im Buchhandel steigt auf 4,8%

Buchhandel verzeichnet Umsatzrückgang Wien. Das laufende Jahr hat bisher für den österreichischen Buchhandel ein Umsatzminus von 4,8 Prozent gebracht (gegenüber einem Umsatzplus von 3,4 Prozent im Vorjahreszeitraum). Dies ergibt die monatliche Umsatzerhebung von media control GfK International im Auftrag des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HVB). Der stärkste Rückgang (8,7 Prozent) ist bei den Sachbüchern zu verzeichnen. Im Vorjahr hätten „Super-Bestseller“ im Sachbuchbereich wie die Biografie von Natascha Kampusch oder das vieldiskutierte Buch von Thilo Sarrazin für ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis gesorgt, erklärt HVB-Geschäftsführerin Inge Kralupper in einer Aussendung. Nun hofft der Buchhandel auf das entscheidende Weihnachtsgeschäft. Dafür sei die „Lesefestwoche“ (7. bis 13. November) sowie die Messe „Buch Wien“ ein wichtiger Impuls. Bei der Buchmesse wurden von 10. bis 13. November in Halle D der Messe Wien Neuerscheinungen von rund 280 nationalen und internationalen Verlagen präsentiert. Die Liste der bestverkauften Sachbücher des laufenden Jahres wird von Stephane Hessels „Empört euch!“ angeführt. Bei der Belletristik führt Arno Geiger mit „Der alte König in seinem Exil“. (APA)

Einzelkämpfern schwierig. Im österreichischen Buchhandel ist der Anteil an filialisierten Geschäften mit 31,4% noch relativ gering. Der Umsatzanteil des Internethandels belief sich 2010 auf 17,5% nach 15,1% 2009.

Boom des Elektro-Buchs Einer Anfang Dezember veröffentlichten Prognose der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge werden die E-Book-Umsätze am deutschen Belletristik-Markt bis 2015 jährlich im Schnitt um 51,7% steigen. Die Umsätze mit gedruckten Büchern stagnieren bei 0,6 Prozent Wachstum. „Es werden insgesamt mehr Bücher verkauft“, sagt PwCMedienexperte Werner Ballhaus. Während Kralupper sagt, dass die „Rohstoffe für die Bücher-Herstellung“ immer noch von der selben Branche kämen, profitierem vom Boom vor allem die Internet-Händler. „Sortimentsbuchhändler verlieren pro Jahr ein Prozent Marktanteil“, erklärt Ballhaus. „Die Anteile, die der stationäre Handel verliert, gewinnt der Online-Handel.“ Online ist natürlich längst nicht mehr der haptische Büchermarkt; inzwischen ist auch des elektronische Wort eine echte Alternative zum gedruckten geworden. Amazon hat frühzeitig seinen E-Reader „Kindle“ auf dem Markt etabliert und konnte damit viele Kunden an sein Angebot binden. „Kunden, die

einen Kindle E-Reader erwerben, kaufen bei uns dreimal so viele Bücher wie zuvor“, sagt Ralf Kleber, Deutschlandchef von Amazon. „Wir freuen uns, dass wir beim Kindle eine gleiche Entwicklung sehen wie in den USA.“ Wohin soll also die Reise gehen für den Buchhandel, wenn man ein ähnliches Schicksal wie Borders vermeiden will? Der Geschäftsführer des größten deutschen Sortimentsbuchhändlers Thalia, Michael Busch, zweifelt laut am zukunftssicheren Konzept des stationären Buch-Generalisten: „Wir glauben, dass die Zeit der großen Buchhandlungen vorbei ist“, sagte Busch gegenüber der Financial Times Deutschland anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Thalia plant deshalb, den Platz in den Filialen für Bücher von derzeit 80% auf 60% zu reduzieren und statt dessen ein neues Sortiment namens „Nonbook-Bereich“ einzuführen. „Es muss sich homogen an das Buch angliedern und die Preislage muss stimmen“, so Busch. Kralupper meint dazu: „Man braucht ein klares Profil seiner Unternehmensstruktur.“ Eine andere Möglichkeit, mit den sich veränderenden Begebenheiten umzugehen, zeigte schon vorzeitig – nämlich im Jahr 2000 – der deutsche Buchhändler Phönix. Dort konnte man in ausgewählten Filialen nach vorheriger Beratung an Terminals in der Online-Buchhandlung „buch. de“ bestellen.


RE TA I L & P R OD UCE R S

Dienstag, 6. Dezember 2011

Paketmarkt Vorkrisenniveau

Wieder auf Kurs

medianet retail – 37

Zweiter Einkaufssamstag Österreichs Weihnachtsshopper verhielten sich am Wochenende nicht mehr zögerlich

Die Gewinner, die Verlierer

Wien. Die Umsatzzuwächse bei den österreichischen Handels- und Dienstleistungsunternehmen haben sich im dritten Quartal 2011 etwas eingebremst. Der Handel inkl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz konnte noch ein nominelles Plus von 2,3% zum Vorjahresquartal verzeichnen, inflationsbereinigt ergibt dies einen Rückgang von 0,8% im Absatzvolumen. Der Einzelhandel erwirtschaftete nominell ein Plus von 1,9%, preisbereinigt bedeutet das einen Umsatzrückgang von 1,6%. Die Dienstleister erzielten nach Berechnungen von Statistik Austria im Vergleich zum Vorjahresquartal einen nominellen Umsatzzuwachs von 2,7%. Dies bedeutet die geringste Umsatzsteigerung seit dem 2. Quartal 2010.

Ein Service des Finanzministeriums.

Ihre Spende macht zweimal glücklich! Den Empfänger durch die dringend benötigte Hilfe – und Sie als Spenderin oder Spender mit dem schönen Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Ihr gutes Gefühl wollen wir noch verstärken: durch die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Spende bei der Arbeitnehmer/innenveranlagung für 2011! So zaubern Sie mit jeder Spende ein Lächeln in zwei Gesichter. Alle spendenbegünstigten Organisationen finden Sie unter www.bmf.gv.at/spendenservice

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Expansion nach Salzburg

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Wien. Zweieinhalb Monate nach der Übernahme durch Google und zwei Wochen nachdem DailyDeal in Graz und Linz gestartet ist, erschließt das Wiener Couponing-Portal nun auch Salzburg. Seit heute, Dienstag bietet das Portal täglich neue Gutscheine für Unternehmen in der Mozart-Stadt an. Verbraucher sparen mit den Gutscheinen bis zu 80%. Zu den Partnern zählen die EC red Bulls Salzburg und zahlreiche Standlbetreiber am Salzburger Christkindlmarkt.

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© www.dailydeal.at/gutscheine/salzburg

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The DailyDeal

Nach Wien, Linz und Graz operiert DailyDeal auch in der Mozart-Stadt.

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Alle spendenbegünstigten Organisationen und weitere Informationen finden Sie unter www.bmf.gv.at/spendenservice

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Eingebremst

Für jede Spende gibt’s zwei Lächeln. Erst beim Empfänger, dann beim Spender.

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Konjunktur Umsatzplus

Langsam, aber sicher aktiviert sich die weihnachtliche Einkaufswut der Österreicher.

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Wien. Der Internethandel hat den europäischen Markt für Kurier-, Express- und Paketdienste wieder auf Wachstumskurs gebracht. Im Jahr 2010 stieg das Volumen der Sendungen um sechs Prozent, der Umsatz legte um vier Prozent auf rund 42 Mrd. € zu. Den Berechnungen des Unternehmensberaters A.T. Kearney zufolge wurde damit wieder das Vorkrisenniveau erreicht, in den kommenden zwei Jahren werde die Sendungemenge auf 5,7 Mrd. € anwachsen. Versendet wird seit dem Krisenjahr 2008 wieder mehr im Standard- und weniger im Express-Modus.

haupt richtig angefangen hat“, sagt Roman Seeliger, stellvertretender Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der WKO. Laut Seeliger ist der zweite Einkaufssamstag viel besser gelaufen als der erste, obwohl dieser über dem Vorjahr gewesen sei. Vergangene Woche sei ein nominelles Umsatzplus von zwei Prozent erwirtschaftet worden, „angesichts der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage ein wirklich gutes Ergebnis“, hält Seeliger Optimisten die Stange. Die Zahl der Käufer habe gegenüber jener der Schauer zugenommen. „Die Menschen haben ihr Weihnachtsgeld auf dem Konto.“ (red)

© dpa/Holger Hollemann

Die Paketdienste machten 2010 in Europa einen Umsatz von 42 Mrd. €.

Wien. Das Weihnachtsgeschäft ist am zweiten Einkaufssamstag etwas in Schwung gekommen, von Westen bis Osten jammern die Händler über den fehlenden Schnee. Während sich Spielzeug, Unterhaltungselektronik wie Smartphones und Tablet-PCs sowie Bücher und Gutscheine bereits gut verkaufen, erweisen sich Sportartikel als Ladenhüter. Auch dem Bekleidungshandel spielt das Wetter nicht gerade in die Hände, weshalb viele Ketten schon jetzt mit Rabatten aufwarten. „Es ist inzwischen Usus, dass der Handel mit dem Winterschlussverkauf beginnt, bevor der Winter über-

www.bmf.gv.at

© DPD

Elektronikware top, Sportartikel eher Ladenhüter.

ERSTER


R E TA I L & P ROD UC ER S

38 – medianet retail

Dienstag, 6. Dezember 2011

Billa Corso Ein erfolgreiches Konzept expandiert weiter

Zeilers

Extravagant in Salzburg

jerry tomate Š Rewe International AG/APA OTS Fotoservice/Moser

Mit Convenience-Angeboten Kunden gewinnen.

BĂźrgermeister Heinz Schaden, Volker Hornsteiner und Robert Nagele (beide Billa)

Salzburg. Billa Corso hat in Salzburg seine Pforten geĂśffnet: Damit gibt es im Land Salzburg insgesamt 67 Geschäfte, davon allein 20 in Salzburg-Stadt. „Mit dem Billa Corso haben wir ein sehr erfolgreiches und vielversprechendes Geschäftskonzept in die MozartStadt gebracht. Wie schon beim Billa Corso im Herrnhuterhaus in Wien mĂśchten wir auch beim Billa Corso in Salzburg neue Wege gehen. Wir mĂśchten mit diesem neuen Haus des Geschmacks unsere Kunden zu einladen, etwas Neues auszuprobieren und etwas breiter und tiefer in das Warenangebot einzutauchen“, so Volker Hornsteiner, Vorstandssprecher Billa. Neben dem Corso und den klassischen Geschäften wird es noch im 1. Quartal 2012 die Billa Box in Salzburg geben. „FĂźr jedes BedĂźft-

nis ist damit das Passende dabei“, so Hornsteiner.

Ein Ort der Begegnung Billa-Vertriebsdirektor Robert Nagele: „Der neue Billa Corso ist ein Ort, an dem man nicht nur schnell und gern einkauft, sondern auch verweilt und gustiert.“ Dazu trägt auch das historische Ambiente bei. Und natĂźrlich spielt das attraktive Sortiment eine wesentliche Rolle, das Ăźber Standardartikel weit hinausgeht, vor allem in Sortimenten wie Pralinen, Kaffee, Marmeladen, GewĂźrze oder Wein. Dazu kommen besondere Angebote wie etwa ein Convenience-Bereich mit Panini Grill, Suppenautomat, MittagsmenĂź, Mehlspeisen und Coffee to go sowie ein Geschenkverpackungsservice. (jm)

Kaufhof Ăœbernahme ist noch vor Weihnachten geplant

Benko im Bieterwettbewerb vorne DĂźsseldorf. Im Bieterwettbewerb um die deutsche Metro-Warenhauskette Kaufhof hat der Ăśsterreichische Immobilienunternehmer Rene Benko nach Angaben des Verkäufers die Nase vorn. „Benko ist im Bieterprozess am weitesten“, sagte ein Metro-Sprecher. Der Tiroler Investor und Chef der Signa Holding hatte am Wochenende angekĂźndigt, in den kommenden Tagen ein konkretes Angebot vorzulegen, um sich die Ăœbernahme noch vor Weihnachten

zu sichern. Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen, der wie der ehemalige Karstadt-Quelle-Chef Wolfgang Urban mit einem Konsortium ebenfalls um den Kaufhof buhlt, ist dagegen bisher nicht Ăźber eine erste Interessenbekundung hinausgekommen; seit Wochen werde die Einsicht in die BĂźcher verwehrt, sagte ein Sprecher Berggruens. Ohne eine eingehende UnternehmensprĂźfung (Due Diligence) sei aber ein bindendes Angebot nicht mĂśglich. (red/APA)

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www.tomaten.at

Immobilienunternehmer Rene Benko hat gute Chancen im Poker um Kaufhof.


Dienstag, 6. Dezember 2011

P R OD UC T N E W S

medianet retail – 39

Edle Gewürze & Kräuter für die private Feinschmecker-Küche Der Salzburger Gewürzspezialist Wiberg steigt mit einer Premium-Linie ins Endverbrauchergeschäft ein. Die neuen, qualitativ hochwertigen Gewürze, Kräuter und Gewürzmischungen sind in einer innovativen, vor dem Licht schützenden Spice Box aus Weißblech verpackt: Ein Griff genügt und der integrierte Dispenser macht das Würzen einfach und stilvoll. Der Inhalt ist ebenso erlesen: Schonend getrocknete Kräuter wie gerebelter Oregano oder gepflückter Rosmarin oder ein puristisches Fischgewürz. Dazu exotischer Tellicherry-Pfeffer, Tahiti-Vanille, kreolisches Cajun-Gewürz, ein sinnverwirrendes Raz El Hanout und vieles mehr.

Kategorie Produkt Preis Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Wiberg at home Kräuter, Rohgewürze und Mischungen 5,90 € - 15,90 € Wiberg Feinkostläden, Internet Wiberg GesmbH, Tel.: 0662/6382-0

© Brau AG; Wiberg

Product News Wiberg at home, Gösser Markenkiste und Eduscho Cafissimo.

Nicht nur ein praktisches, sondern auch ein optisches Highlight ist die neue Gösser Markenkiste, die ab sofort auf dem Markt zum Einsatz kommt. Ein hochmodernes Spritzgussverfahren macht es möglich, dass die Tragegriffe fest und stabil sind und sich für die Handflächen gleichzeitig angenehm weich anfühlen. Die Kiste wurde raumökonomisch gestaltet und ist ideal stapelbar. Zudem überzeugt sie mit hochwertiger Glanzoptik auf allen vier Seiten. Kategorie Produkt Vertrieb Kontakt

Relaunch Gösser Markenkiste Brau Union Brau Union, Tel.: 0732/6979-0

Kaffee Kapseln von Tchibo

Cafissimo neu Wien. Ab sofort präsentiert sich das Eduscho Cafissimo-Kapselsortiment mit neuem Namen und innovativem Design. Die dazu passenden Kaffeekapselmaschinen Cafissimo und Cafissimo Duo gibt es vor Weihnachten zum Aktionspreis. „Die Cafissimo-Serie verbindet erstklassigen Kaffeegenuss, hohe Convenience und vielfältige Zubereitungsvarianten in den eigenen vier Wänden“, so Harald J. Mayer, Geschäftsführer von Tchibo/Eduscho.

WIR GEBEN IHREM P R O D U K T E I N G E S I C HT

© Eduscho

DER ETIKETTEN- UND V E R PA C K U N G S S P E Z I A L I ST

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Das Cafissimo-Kapselsortiment präsentiert sich mit neuem Namen und Design.


S HO P TA L K

40 – medianet retail

Dienstag, 6. Dezember 2011

MILKA WEIHNACHTSWELT LE MOËT

© Kraft Foods

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1. Stefano Bernardin, Kati Bellowitsch, Andreas Kutil, Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, Harald Prünster; 2. Harald Prünster und Kati Bellowitsch beim Basteln; 3. Sandra Pires und ihr Kinderchor.

© Moët Hennessy

Milka macht vor dem Wiener Burgtheater Station 2

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1. Elisabeth Himmer-Hirnigel, Lysander Oerlemans (GF Moet Hennessy) und Nicole Beutler; 2. Gabriela Benz, Daniel Serafin; 3. Roberto Lhotka, Barbara Reichard, Gunther Unger; 4. Celine Roschek und Alfons Haider.

Moët & Chandon feiern Geburtstag und die Promis feiern mit

Prickelnde Laune

Gastgeber Lysander Oerlemans.

Außergewöhnlich Vergangene Woche luden Moët & Chandon und das Le Méridien zur 1. Geburtstagsfeier der Champagner-Bar „Le Moët“ ein. Als Gastgeber fungierten dabei Lysander Oerlemans, der Geschäftsführer von Moët Hennessy Österreich, sowie Gabriela Benz, General Managerin vom Hotel Le Méridien in Wien. Anlass und Auftakt der besonders exklusiven Party war die ÖsterreichPremiere von „Moët Ice Impérial“ – dem weltweit ersten Champagner, der auf Eis getrunken wird. Dieses besondere Getränk wird hierzulande ausschließlich in den trendigsten Winterressorts wie etwa in Kitzbühel, Lech und Ischgl erhältlich sein. Abseits davon gibt es eine einzige Ausnahme: das Le Moët im Le Meridien in Wien. Und dort wurde auch ausgiebig gefeiert mit Champagner und kulinarischen Köstlichkeiten – unter anderem mit Alfons Haider, Edi Finger Jun., Nicole Beutler, Konstanze Breitebner, Martina Fasslabend, Herbert und Niko Fechter, Celine Roschek, Daniel Serafin, Hans & Susanne Bundy und Roberto Lhotka. (jm)

Martin Henck wird mit 1.2.2012 CEO bei der Hilcona AG in Liechtenstein und übernimmt damit die agenden des langjährigen Chefs Jürgen Hilti. Henck ist promovierter Lebensmittel-Ingenieur und war zuletzt als Global Marketing und Business Leader für die Strategieentwicklung Premium Chocolate & Gifting bei Nestlé in Vevey tätig war. Der 48-jährige Schweizer besitzt Erfahrung sowohl im technischen als auch kommerziellen Bereich und war als Innovationsmanager in der Milchwirtschaft, als technischer Leiter bei Mövenpick Fine Foods und als Geschäftsführer bei Nestlé für Mövenpick Ice Cream tätig.

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Vorfreude Zum fünften Mal machte die Milka Weihnachtswelt am Wochenende vor Nikolo in der Wiener Innenstadt beim Burgtheater Station. Gemeinsam mit der Moderatorin Kati Bellowitsch bastelten die kleinen und großen Besucher Christbaumschmuck. Bei Stefano Bernardin konnten sie ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich während kurzweiliger Theaterimprovisationen als Tier, Schneeflocke oder Tannenbaum versuchen. Fernsehmoderator Harald Prünster las gemeinsam mit den Gästen unterhaltsame Weihnachtsgeschichten. Nach der offiziellen Begrüßung am Freitag durch Andreas Kutil, Managing Director Kraft Foods Österreich, bei der auch Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel anwesend war, sorgte Sandra Pires mit ihrem Kinderchor für weihnachtliche Stimmung auf der Bühne. Milka-Chef Andreas Kutil ist begeistert: „Wir freuen uns, dass auch 8.–10. Dezember jeweils ab 15 heuer wieder so viele SchoUhr beim Meinl am Graben, koladen-Fans unserer EinlaWien, haben die CliniClowns eidung gefolgt sind und erleben nen Punschstand. Der Reinerlös konnten, wie sich die Milka kommt chronisch- und schwerWeihnachtswelt in einen zaukranken Kindern zugute. berhaften Platz in der Wiener Innenstadt verwandelt.“ (jm)

PRODUKT DES TA TAGE TAGES GES GE

LADEN-HÜTERIN

Weil Meinung geigen geil ist ALEXANDRA BINDER

arum ich Kolumnen mit solchem Herzblut schreibe? Weil es die einzige Möglichkeit ist, die (subjektive) Objektivität (O), die unsereins in Artikeln verfolgt, hinter sich zu lassen und Teilen der Welt richtig die Meinung zu geigen. Was zwar genau nichts verändert, dafür aber erklecklich erleichtert. Womit wir beim Thema sind. Das lautet: Die Mattelsche Distanzierung der Verwendung von jedwedem Tropenholz in Spielzeugverpackungen, die jüngst in diesem Blatt in einem Feature abgehandelt wurde. Man hätt noch ein bisserl warten können auf die nächste Katastrophenmeldung aus dem pinken Paradies, aber nein, die O. hieß das anerkennen. Drei Tage später hatte Südwind die Hongkonger Arbeitsrechtsexpertin Debby Chan von der NGO Sacom zu Gast in Wien. Und die erzählte nicht nur vom 40 Cent-Lohnkostenanteil einer Barbie-Puppe, die hier um 18 Euro verkauft wird. Sondern brachte auch gleich eine Arbeiterin mit, die von Quoten erzählte, die den Menschen ,keine Zeit für Toilettenund Trinkpausen‘ lasse und 110 Überstunden, die jeder in der Hochsaison von Mai bis Oktober mache – das Dreifache des Erlaubten. Pfui Teufel, sag ich da an dieser Stelle, rufe zum Barbie-Boykott auf und verdamme meinen Drang nach O. a.binder@medianet.at

W © Mydays

© Hilcona

KOPF DES TAGES

Strahlende Augen und Glitzersterne

Alles dabei Einzigartige Geschenke für außergewöhnliche Momente – das ist das Motto von mydays; mit maßgeschneiderten Erlebnisgeschenken kann der Schenker damit beim Beschenkten voll durchstarten, denn die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: vom Ferrari-Selber-Fahren bis zum romantischen Candlelight-Dinner im Wiener Riesenrad. Auch für Last-Minute-Geschenke ist mydays perfekt, da man auch noch am Hl. Abend spontan und kurzfristig ein tolles Erlebnisgeschenk für die Oma oder den neuen Freund der Schwester buchen kann: von der Hot Chocolate Massage über den Bier-Braukurs bis zum Eisklettern. Als besondere Attraktion gibt es 5 € geschenkt, wenn man sich für den Newsletter unter www.mydays.at anmeldet.

D I E Z A HL MI T D EM A HA - E F F EK T zum Weitererzählen

Für ein schönes Fest 40 Prozent der 2,2 Mio. österreichischen Haushalte kaufen ihre Weihnachtsbäume direkt vom Produzenten


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