Issuu on Google+

retail

inside your business. today.DienstAG, 5. JulI 2011 – 19

frischer atem

© Friedrich Kaiser GmbH

Kaiser Biomenthol ­Bonbon, Schärdinger Mozzarella und Schenkels Goma Wakame  Seite 23

Neue Backstube

Frau Direktor

Das Donau Zentrum ist als größtes Wiener EKZ dem Klimabündnis beigetreten Seite 22

Haubi’s investiert zwei Mio. € in die neue Niederlassung in Kärnten Seite 22

Corinna Tinkler ist nun Direktorin der Rewe-Unternehmenskommunikation Seite 24

© Rewe

Starker Pakt

© Haubi’s

© Donau Zentrum

medianet

Das Umsatz-Programm der Kiennast-Kaufleute

© Sport 2000

short

© Kiennast; Thommy Weiss/pixelio.de

© Grayling/Florian Auer

Hoch hinaus Sport 2000 will seine definierten Stärken – beratungsstark, serviceorientiert, authentisch – den Kunden durch eine neue Werbelinie mit Sportpromis noch näher bringen. Mit dieser strategischen Neuausrichtung sollen gleichzeitig weitere Outlets in Österreich und Osteuropa entstehen. Seite 21

Schwierige Prognose Rewe International-Chef Frank Hensel sprach im Rahmen der Grayling Speakers‘ Lounge über immer schwieriger einzuschätzende Konsumenten, die steigenden Anteile bei den Eigenmarken und inwieweit der Lebensmittelhandel in Sachen Nachhaltigkeit als Trendsetter agiert. Seite 22

Wachstum mit Führungskennziffern Der Waldviertler Großhandelskaiser Julius Kiennast erklärt, dank welcher Maßnahmen die von ihm belieferten Nah & FrischKaufleute ihre Umsätze heuer um vier Prozent steigern konnten. Seite 20

Industrie befürchtet Wildwuchs

Zielpunkt: Schrems

Wien. „Es war höchste Zeit, die sinnlose Ampeldebatte zu beenden.“ Mit diesen Worten kommentiert Michael Blass, Geschäftsführer des Fachverbands der Lebensmittelindustrie, den in dieser Woche stattfindenden Beschluss zur Lebensmittelinformationsverordnung in Brüssel. Eine Bewertung von Produkten mittels roter oder grüner Punkte ist dem Experten zufolge ernährungswissenschaftlicher Unfug. Positiv sei Blass zufolge die klarere und tiefergehende Kennzeichnung, kritisch stehe die Industrie dagegen überladenen Etiketten gegenüber. Außerdem

Michael Blass, Geschäftsführer des Fachverbands Lebensmittelindustrie.

sei der klare Rückschritt in der europaweiten Harmonisierung bei Lebensmittelinfos zu bedauern: Einzelstaatliche Alleingänge werden nämlich bei den Nährwertangaben wieder möglich. „Wir befürchten einen Wildwuchs nationaler Gütezeichen innerhalb der EU. Im Extremfall wären heimische Exportbetriebe mit bis zu 27 unterschiedlichen Kennzeichnungssystemen konfrontiert – ein immenser Mehraufwand für unsere Erzeuger, die ihre Produktlabels an die jeweiligen Vorgaben der Exportländer anpassen müssen“, so Blass.  (red)

© Zielpunkt/Günter Fürnkranz

Expansion Lebensmittelkette eröffnet 73. Filiale in NÖ

© AMA/APA-Fotoservice/Strasser

Lebensmittelkennzeichnung Neue EU-Verordnung ermöglicht einzelstaatliche Alleingänge

Ltg.-Abg. Konrad Antoni, Zielpunkt-Chef Jan Satek, Bgm Reinhard Österreicher.

Wien. Die Lebensmittelkette Zielpunkt expandiert: Mit der Übernahme und Restaurierung einer Filiale in Schrems betreibt das Unternehmen bereits 73 Filialen in Niederösterreich. „Wir möchten in Schrems ganz bewusst die Rolle des Nahversorgers übernehmen und richten auch das angebotene Sortiment danach aus“, erklärt Jan Satek, Vorstandsvorsitzender bei Zielpunkt, und skizziert weitere Expansionspläne: „Wir eröffnen heuer noch weitere fünf bis zehn Filialen.“ Der Markt in Schrems verfügt über rund 600 m2 Verkaufsfläche.


titelstoRy

20 – medianet retail

Dienstag, 5. Juli 2011

Kiennast Die Nah & Frisch-Kaufleute im Osten bringen ihre Märkte auf Vordermann und verbuchen in diesem Jahr höhere Umsätze und Erträge

Mehr Frische, mehr Eigenmarken und modernere Außenfassaden Kiennast-Gesamtumsatz wächst um sechs Prozent, neue Kunden bei Eurogast, Umstrukturierungen in Tankstellenbelieferung. so super gelaufen ist“, so das Fazit von Kiennast. Das Programm läuft noch bis Ende 2012. Was die anderen beiden Standbeine des Familienunternehmens betrifft, hat das Oberhaupt ebenfalls ordentliche Entwicklungen zu vermelden: In der ‚Eurogast‘ wuchsen die Umsätze in den ersten Monaten des Jahres um zehn Prozent. Zu verdanken ist dieser Anstieg einem Zugewinn an Neukunden, etwa der Künk Gruppe, einem Unternehmen, das fünf Kurhäuser betreibt und davor von der Rewe beliefert worden ist. Das Tankstellengeschäft läuft indes auf Plus-MinusNiveau, der hier herrschende Preiskampf schmälert die Erträge. Man sei in dem Sektor aber dabei, interne Leistungen zu optimieren und das Profil weiter zu schärfen.

natalie Oberhollenzer

Gars am Kamp. Von einem Umsatzplus in den fünf ersten Monaten des Jahres hat Julius Kiennast, Chef des gleichnamigen Waldviertler Großhandelsunternehmens, zu berichten: Um über sechs Prozent konnte das Unternehmen zulegen, um vier Prozent die Kaufleute – eine Entwicklung, die dem Fir-

„Die Anzahl der ,­Jeden Tag‘-Produkte in den Nah & Frischden Sommer auf 50 bis 70 anwachsen.“ grosshandelsboss Julius Kiennast

© Kiennast/Reinhard Podolsky (4)

­Geschäften wird über

Schwung im Mehrwegthema

Neue Musterläden (v.li.): Neo-Fassade in Dobersberg, O&G in Ravelsbach, Mopro in Gars und Außenansicht in Markgrafneusiedl.

menboss zufolge größtenteils auf die vielen Aktivitäten zur Umsatzerhöhung am PoS zurückzuführen sind. „Die Umsätze mit qualifizierten Maßnahmen steigern – so lautet das Motto des Jahres für unsere Kaufleute“, klärt Kiennast auf. Realisiert wurde das Vorhaben mithilfe der Umsetzung von Führungskennziffern, ein Unterfangen, das drei Bereiche betrifft. Zunächst ein Push in der Frische, allen voran in der Feinkost, der auch die Ertragskurve in die Höhe steigen lässt. Weiters wurde den Händlern ein neues Maschinen-Datenerfassungs- und Scanningsystem implementiert. Dazu Kiennast: „Dadurch haben wir einen

besseren Datenfluss erreicht. Infos vom PoS, etwa solche über Abverkäufe und Spannen, kommen jetzt schneller, gezielter und effizienter.“ Und schließlich die sukzessive Einlistung der zwei neuen Marken „Jeden Tag“ und „Bio für uns“.

Frischekur bei Märkten „Wir haben das Sortiment seit Mitte Mai durch die Bioschiene um derzeit 60 bis 70 Produkte erweitert. Jetzt kommt noch laufend die neue Preiseinstiegsmarke dazu. Aktuell haben wir rund 20 ‚Jeden Tag‘-Produkte, über den Sommer wird die Zahl auf 50 bis 70 wachsen“, erklärt der Handelsboss.

die Blende mit den Tautropfen, umgebaut worden. Weitere werden noch in diesem Jahr folgen. Im Vergleich zu anderen Regionalhäusern übernimmt Kiennast in Sachen Kosmetisierung klar eine Vorreiterrolle. Aber nicht nur bei den Frischekuren für Märkte, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit den Gemeinden zum Zweck einer gesicherten Nahversorgung tun sich die Garser hervor. Mithilfe der sogenannten NAFES (ein vom Land Niederösterreich ins Leben gerufenenes Förderpaket) konnte Kiennast gemeinsam mit den Gemeinden und Kaufleuten schon 70 bis 80 Projekte realisieren. „Die Politik ist erfreut, dass es

Schon jetzt werde das Billig-Label gut angenommen, und das, obwohl die richtigen Mengenartikel wie Fruchtsäfte noch gar nicht in den Regalen stehen. Man habe mit den beiden Neo-Marken das Sortiment ideal ergänzt und das Image der Geschäfte erhöht. Langfristig sollen die Maßnahmen die Spanne der Kaufleute um ein bis zwei Prozentpunkte nach oben drücken. „Die Ertragssituation bei unseren Nah & Frischlern hat sich aber in den letzten Jahren schon gebessert“, so der Großhändler. Gut voran geht es auch mit den Umbauten der Geschäfte. Im Kiennast-Gebiet sind bereits 30 Märkte auf die neuen Außenfronten, sprich

Pfeiffer I Großhändler übernimmt acht der zwölf insolventen Konsumgenossenschaften

Für die gesamte heimische Lebensmittelhandels-Branche, die Kiennast als Obmann derselbigen Sparte in der Wirtschaftskammer vertritt, befasst er sich mit der Mehrwegdebatte: „Der Handel sagt ‚ja‘, er will sich seiner Funktion bewusst werden und Mehrwegprodukten mehr Spielraum geben“, gibt er bekannt. Die Mehrwegquote werde wieder steigen, „immer mit Blick auf den Konsumenten.“ Bezüglich der Plastiksackerlthematik werde gerade ein neuer Knotenbeutel im O&G-Bereich auf sechs Monate getestet, eine Verpackung die um fünf bis zehn Cent teurer sei als die bisherige. Zufrieden ist er mit dem Status quo die AGES-Finanzierung betreffend: „Bis 2015 haben wir das Thema abgewendet. Ich bin froh, dass man erkannt hat, dass die Lebensmittelkontrolle auf effizientere Beine gestellt werden muss.“

Pfeiffer II Trauner beliefern den neuen Nah & Frischler

Pfeiffer kauft acht Konsummärkte Frischekur in Pöndorf Linz. Die Entscheidung über die Zukunft der insolventen Konsumgenossenschaft Salzkammergut ist gefallen: Die oberösterreichische Großhandelsgruppe Pfeiffer übernimmt acht der zwölf Märkte. Es sei das einzige Angebot, das den Vorgaben des Masseverwalters entspreche, teilte Anwalt Peter Posch in dieser Funktion in einer Presseaussendung am Freitag mit. Die Standorte würden

nach einer allenfalls notwendigen kartellbehördlichen Freigabe von Nah&Frisch- oder Unimarkt-Partnern weitergeführt. Zwei Standorte könnten derzeit nicht an Pfeiffer verkauft werden, weil Konkurrent Adeg, der auch an der Übernahme der Konsum-Filialen interessiert gewesen sein soll, dort Vermieter sei. Das Geschäft in Bad Goisern wird ein Unimarkt. Der Standort Gosau (Bezirk Gmunden) werde

Traun. Das Kaufhaus Erlinger in Pöndorf wird seit Mitte Mai vom Großhändler Pfeiffer beliefert. Bei der offiziellen Eröffnung inklusive Spezialflugblatt mit zahlreichen Gratisartikeln feierten Kunden und Freunde. Das Geschäft wurde innen und außen einem umfassendem Lifting unterzogen. Der gesamte Sortimentsablauf wurde geändert, Sortimente ergänzt. Neue Schwerlast-

derzeit in einem Ersatzlokal betrieben und von Pfeiffer bis auf Weiteres übernommen. Im neuen Geschäft, das derzeit gebaut werde, sei aber wieder Adeg Mieter, so Posch. Betroffen seien 116 Arbeitsplätze. Außerdem fix weiterbetrieben werden die Standorte Bad Ischl/Auböckplatz und Kaltenbachstraße, Steeg, Hallstatt, Obertraun, Lungötz und Annaberg. Das wirtschaftliche Schicksal der Geschäfte hänge vom Käuferverhalten der Kunden ab, so der Masseverwalter, der hofft, dass diese ihren Nahversorgern weiterhin die Treue halten.

regale ermöglichen seither mehr Ware und mehr Übersicht im Getränkebereich. Im Eingang hat die Familie Erdlinger einen Sonderaufbau der Billigmarke „Jeden Tag“ hingestellt, auch im offenen Teil der Feinkostvitrine werden alle gekühlten „Jeden Tag“-Artikel präsentiert. Ein Highlight des Markts ist die große Auswahl an Frischfleisch und SB-Frischfleisch. Dazu bietet das Geschäft eine Festbelieferung.

Firmenchef G. Pfeiffer hat beim insolventen Konsum Salzkammergut zugeschlagen.

Für den Tourismus sollen bei einzelnen Standorten auch ETankstellen eingerichtet werden. Der Back- und Fleischerzeugungsbetrieb SBFG ist mangels Folgeaufträgen seit vergangenem Donnerstag eingestellt. Die Vorräte werden noch abverkauft, rund 40 Mitarbeiter sind betroffen. Er sei allerdings in diesem Fall nicht Masseverwalter, so Posch.  (APA)

© Pfeiffer

© Pfeiffer

E-Tankstellen für Touristen

Stelldichein bei der Eröffnung in Pöndorf (v.li.): Pfeiffer-Gebietsverantwortlicher Christian Gehmayr, Ehepaar Erlinger mit Tochter, Vertriebsleiter Ernst Richtsfeld.


Dienstag, 5. Juli 2011

R e ta i l & pro d u c ers

medianet retail – 21

Sport 2000 Neue Geschäfte, neue Partner: Das Unternehmen möchte von 417 Standorten heute auf 500 Standorte im Jahr 2015 ausbauen

Schneller, höher, stärker im Sport Jutta Maucher

Linz/Wien. „Sport 2000“ Österreich, seit Dezember 2010 mit Holger Schwarting an der Spitze, verfolgt ambionierte Pläne und möchte den Marktanteil von derzeit 22% ausbauen. Dazu der Geschäftsführer: „Die hohe Beratungskompetenz unserer 203 Händler mit insgesamt 311 Standorten in Österreich, verbunden mit der Nähe zum Sport, verschafft uns eine Alleinstellung am österreichischen Markt.“ Diese Beratungsleistung dient als Basis für die Entwicklung der Outlets; diese sollen bis 2015 von derzeit 417 auf 500 Standorte wachsen. Wachstumspotenzial sieht Schwarting vor allem bei neuen Mitgliedern in den ehemaligen Oststaaten. Allerdings darf auch der Heimmarkt nicht stillstehen: „Etwa 30 bis 50 der zusätzlichen Outlets sollen in Österreich entstehen“, erklärt Schwarting.

Spitzen-Testimonials Zur Zielerreichung erfolgt eine Neupositionierung der Marke. Das Unternehmen präsentiert sich ab sofort mit neuer Werbelinie und neuem Slogan „Beratung. Service. Leidenschaft. Das passt!“ Prägnant vermittelt dieser Slogan jene Kernkompetenzen, die die „Sport 2000“Händler verbindet: Beratungsstärke, Serviceorientierung und Authentizität im Sport, verbunden mit der Persönlichkeit des Händlers vor Ort. Eine wichtige Rolle in dieser Werbelinie spielen die drei Testimonials: Die ehemaligen SpitzenSportler Hans Knauß und Barbara Schett sowie der Extrem-Radsportler Gerhard Gulewicz gehen als sympathische Markenbotschafter mit hohem Emotionsfaktor für „Sport 2000“ ins Rennen. Optisch ist die neue Werbelinie eine Weiterentwicklung des bisherigen Auftritts. Mit dem klaren Design und österreichischen Spit-

zen-Sportlern auf den Werbemitteln gibt es einen hohen Wiedererkennungswert, ist Schwarting überzeugt.

Internationale Bedeutung Mehr internationales Gewicht erlangt „Sport 2000“ Österreich, die auch die Lizenzen für Tschechien, Ungarn und die Slowakei hält, durch die Wahl von Schwarting in den Aufsichtsrat von „Sport 2000 International“ mit Sitz in der Schweiz. „Das ist einerseits eine große Chance, die Interessen unserer Mitglieder international einzubringen und zu vertreten. An-

dererseits ist es eine spannende Aufgabe am Ausbau der ‚Sport 2000 International‘ mitzuwirken. Diese Bündelung der Einkaufsund Marketingmöglichkeiten auf internationaler Ebene bedeutet für unsere Mitglieder weitere Vorteile“, so Schwarting über die Herausforderung. Denn: Mit über 3.500 Geschäften in 25 Ländern und einem Umsatz von über 5,1 Mrd. € ist „Sport 2000 International“ eines der größten Sporthandelsunternehmen in Europa. Der Ausbau der länderübergreifenden Einkaufskooperation selbstständiger Sporthändler bedeute eine Bündelung der Kräfte resümiert Schwarting.

© Sport 2000

Emotionale Stärkung der Marke durch prominente Markenbotschafter.

Neue Werbelinie: Barbara Schett, Holger Schwarting, Gerhard Gulewics, Hans Knauß.

Die milde Erfolgsgeschichte setzt sich fort. JETZT

NEU!

Perrier-Jouët Edler Tropfen

Hochzeitsdrinks

Monaco. Auch für ihren schönsten Tag im Leben wählten Fürst Albert II von Monaco und Charlene Wittstock den Premium-Champagner in der mit Blumen-Ornamenten geschmückten Flasche. Lionel Breton, CEO for Martell Mumm Perrier-Jouët: „Das Perrier-Jouët Champagne House wurde aufgrund der Liebe ihrer Gründer Pierre Nicolas Perrier and Adèle Jouët vor 200 Jahren gegründet. Wir sind stolz, unsere Jubiläumscuvées bei dieser Hochzeit zu kredenzen.“ (red)

© Perrier-Jouët

hohes C Milde Zitrusfrüchte. Die neueste Variante unserer milden Seite.

Albert und Charlene beim Genuss von Champanger von Perrier-Jouët.

Gute Ideen sollte man weiter verfolgen. Daher haben wir unsere beliebten Milden Säfte um eine neue Sorte erweitert. Mit der neuen Kombination aus Vitamin C-reichen Zitrusfrüchten bietet hohes C auch im Sommer eine milde Alternative. Denn wir verwenden für hohes C Milde Säfte nur beste Früchte, die von Natur aus besonders säurearm und auch bei empfindlichem Magen gut bekömmlich sind.


r e ta i l & p r od u c e r s

22 – medianet retail

Dienstag, 5. Juli 2011

Handel als Trendsetter Rewe-Chef Frank Hensel: Lebensmittelhandel hatte Vorbildrolle in Sachen Nachhaltigkeit

short

Die Zukunft des Handels

Osteuropa auf dem Weg aus der Krise Wien. Laut RegioData erholt sich der private Konsum in Osteuropa: Vorneweg steht das krisenresistente Polen mit einem Konsumplus von fünf Prozent, gefolgt von der Ukraine, Slowakei und Tschechien. Von elf untersuchten Ländern gingen die privaten Konsumausgaben nur in Kroatien um 0,7 Prozent zurück. Ein kroatischer Haushalt wendet heute 32% seines Haushaltsgelds für Ernährung auf – in Österreich sind es rd. 13 Prozent. (red)

In der Grayling Speakers’ Lounge sprach Hensel über zunehmend unberechenbares Kaufverhalten. Wien. „Nachhaltigkeit ist für den Lebensmittelhandel viel früher ein zentrales Thema geworden als in anderen Branchen“, stellt Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG, anlässlich der vorwöchigen Grayling Speakers‘ Lounge fest. Hensel weiter: „Einerseits hat eine klare Erwartungshaltung seitens der Konsumenten den Lebensmittelhandel gefordert, andererseits wurde der Trend auch durch Ressourcenknappheit ausgelöst, wie beispielsweise beim Fisch.“ Im Bezug auf das Sortiment plant Hensel einen weiteren Ausbau der Eigenmarken-Schiene und erwartet ferner, dass der Boom der sogenannten ConvenienceProdukte ungebrochen sein wird. „Allerdings werden wir einen Trend in Richtung ‚Ernährungsberatung‘ erleben. Man kann den Konsumenten die Details zu Inhaltsstoffen und Nahrungswerten nicht mehr

Kunden sind unberechenbar „Der Kunde von heute lässt sich nicht in seinen Grundbedürfnissen festnageln, die Zahl der von der klassischen Kernfamilie bewohnten Haushalte schrumpft und das Kaufverhalten wird immer weniger berechenbar. Die Überalterung der Bevölkerung und die zunehmende Vermischung von Kulturen und Nationen fordern intelligente und sensible Strategien, die die Menschen richtig abholen“, so Hensel. Auf die Frage, ob er sich Ladenöffnungszeiten am Sonntag vorstellen könne, gab der Rewe-Chef eindeutig zu verstehen: „Nein, denn in Österreich sehen wir schlicht und einfach keinen Bedarf für eine Sonntagsöffnung.“ (red)

© Grayling/Florian Auer

© dm/Neumayr

Mehrweg-Tragetaschen bei dm im Vormarsch

vorenthalten“, stellte der ReweBoss fest. Was die Konsumenten außerdem bewegt, sei indes immer schwieriger zu identifizieren.

Frank Hensel will den Kunden von heute nicht in Grundbedürfnissen festnageln.

Harald Bauer aus der dm-Geschäftsführung bevorzugt Mehrwegtaschen.

Modereigen in der Brandboxx

Haubi’s neue Logistikdrehscheibe

Wien. Eine neue NiedermeyerFiliale öffnet im Wiener Stadion Center ab 14. Juli ihre Pforten. Auf rund 180 m2 im 1.OG gibt es im modernen Lifestyle-Ambiente Hightech-Produkte aus den Bereichen Foto, Handy und Computer. Die moderne Shopgestaltung punktet durch Design, hohe Übersichtlichkeit und ein vielseitiges Angebot an Hardware, Zubehör und Accessoires. (red)

Salzburg. Der Saisonauftakt für die Modebranche steht kurz bevor: Mit dem Messeduo „Hot1“ und „Tracht & Country Premiere“, die beide in der Brandboxx Salzburg stattfinden, wird dieser traditionell & stilgemäß eingeläutet. Vom 19. bis 21. Juli sondieren dann zahlreiche Einkäufer die neuesten Kollektionen für Frühling und Sommer 2012 und ordern Ware für das nächste Jahr. Während sich die Hot1 vorrangig den modischen Tendenzen der Herrenmode widmet, stehen bei der einen Tag kürzer dauernden „Tracht & Country Premiere“ – einer Veranstaltung der Reed Exhibitions Messe Salzburg – Tracht und alpiner Lifestyle im Mittelpunkt.

© Haubi´s

Petzenkirchen. Die Bäckerei Haubi‘s aus Petzenkirchen/NÖ wagt den Sprung in den Süden und eröffnete in der Kärntner Gemeinde Poggersdorf die neue Backstube. Zwei Mio. € werden in den Standort investiert. Für den Alpe-Adria-Raum ist Kärnten eine wichtige Drehscheibe, um Brot & Gebäck an insgesamt 3.000 Partner zu verteilen. In einer Bauzeit von 6 Monaten wurde auf einer Fläche von 5.000 m2 ein modernes Logistikzentrum mit Backstation geschaffen. Damit einher geht die Sicherung von 30 Arbeitsplätzen. Die belieferten Händler werden durch Haubi‘s innovative Teiglingstechnologie zum Meisterbäcker ohne Meisterbrief. Alle Zutaten stammen aus Österreich.

Niedermeyer eröffnet Stadioncenter-Filiale

(v.li.) Sabrina Schütz Oberländer, Bernhard Gritsch, Finanz-LR Harald Dobernig, Anton Haubenberger, Dorothea Haubenberger, Felix Teuretzbacher, Anton Haubenberger jun.

Schlecker Vertrag mit „Privates Handelshaus Deutschland“

Arge Heumilch Prämierung

Donauzentrum Beitritt

Ehing. Der Drogerieriese Schlecker steigt in die Direktbelieferung von Supermarktketten ein. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, haben die Ehinger einen Liefervertrag mit dem Einkaufsverband Privates Handelshaus Deutschland (PHD) geschlossen. Zu PHD gehören die vier regionalen Supermarktketten Bartels Langness (Kiel), Klaas & Kock (Gronau), Wasgau (Pirmasens) und der V-Markt-Eigner Kaes (München), die zusammen-

Wieselburg. Einen großen Erfolg feierten die Mitgliedsbetriebe der Arge Heumilch Österreich bei der traditionellen Prämierung von Milchprodukten und Käse auf der Wieselburger Messe: Gleich dreimal erhielten sie die höchste Auszeichnung, das Kasermandl in Gold.

Wien. Gestern, Montag, hat sich das Donau Zentrum unter Beisein von Vizebürgermeisterin und Klimaschutz-Stadträtin Maria Vassilakou sowie Bezirksvorsteher Norbert Scheed offiziell dem Klimabündnis Österreich angeschlossen. Mit dem Beitritt soll der Energie- sowie Wasserverbrauch des EKZs bis 2016 um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. 54% CO2Einsparung sollen in den nächsten Jahren geschafft werden. (red)

Großer Coup des Drogeriediskonters Go Kasermandl! Pakt fürs Klima Umsatzvolumen 250 Mio. € Die Vereinbarung sieht vor, dass die vier Ketten künftig wesentliche Teile der Markenartikel von Schlecker beziehen. Damit sichern sich die Ehinger als Großhändler ein Umsatzvolumen von rd. 250 Mio. € zu Großhandelspreisen.

© medianet

Laut Marktforschungsinstitut Market ist Stiegl ein sehr sympathisches Bier.

genommen mit einem Umsatz von etwa 6,5 Mrd. € so groß sind wie Schlecker.

Schlecker wird künftig vier regionale Supermarktketten in Deutschland beliefern.

21 Goldmedaillen gewonnen Eines der begehrten Kasermandl sprachen die Juroren der Sennerei Huban in der Kategorie „Schnittkäse“ zu; die Sennerei Lingenau überzeugte in der Kategorie „Hartkäse“ und die Sennerei Schnifis triumphierte mit ihrem Himbeerjoghurt in der Kategorie „Sauermilchprodukte“. Darüber hinaus rundeten 21 Gold-, 6 Silber- und 5 Bronzemedaillen das erfolgreiche Abschneiden ab. „Dieses Ergebnis spiegelt die hohe Qualität der österreichischen Heumilch-Spezialitäten wider. Besonders freut mich, dass wir das tolle Ergebnis aus dem Vorjahr mit zwei ‚Kasermandln‘ heuer sogar noch übertreffen konnten“, sagt Andreas Geisler von der Arge Heumilch. (red)

© Donau Zentrum/Andi Bruckner

© Stieglbrauerei/Rita Newman

Stiegl sympathischste Biermarke Österreichs

Salzburg. Laut einer aktuellen Meinungsumfrage des Marktforschungsinstituts Market ist Stiegl die sympathischste Biermarke Österreichs (48%), gefolgt von Gösser (42%) und Zipfer (35%). Auch in puncto Qualität (Stiegl: 65%, Branchendurchschnitt: 43%), Innovationsfreude (Stiegl: 25%, Branchendurchschnitt: 16%) und Kundentreue (Stiegl: 59%, Branchendurchschnitt: 36%) bzw. Markenbindung gilt die Salzburger Privatbrauerei als top und ist auch führend im Bereich „Kundenloyalität“.

Textilien Hot1 plus Trachten

Bäckereibetriebe Zwei Mio. € für Logistikzentrum mit Backstation in Poggersdorf

Salzburg. Erfolgreicher Umstieg auf ein ökologisches Tragetaschensortiment bei dm drogerie markt: Innerhalb eines Jahres hat sich der Plastiksackerlverbrauch bei der Drogeriemarktkette von 1,5 Mio. auf rund 650.000 Stück pro Monat mehr als halbiert. Vor eineinhalb Jahren begann dm drogerie markt mit dem schrittweisen Umstieg auf ein ökologisches Tragetaschensortiment.

(v.li.) Klimabündnis GF Peter Molnar, Maria Vassilakou, Markus Pichler.


product news

Dienstag, 5. Juli 2011

medianet retail – 23

Frischer Atem, Mozzarella aus Österreich und Goma Wakame Product News Kaiser Biomenthol Bonbon, Schärdinger Österreichischer Mozzarella, Schenkels Goma Wakame und Bauernland Kartoffelblüte. Mediterranen Käsegenuss aus 100% österreichischer, gentechnikfreier Milch garantiert Schärdinger Mozzarella in der neuen Verpackung. Verstärkt wurde der rot-weiß-rote Österreichbezug, der die Liebhaber der klassisch-italienischen Spezialität ab sofort noch deutlicher auf den zart-milden Käsegenuss aus dem oberösterreichischen Feldkirchen aufmerksam macht. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Die beliebten Mentholklassiker von Kaiser gibts jetzt auch in bio. In Anlehnung an die OriginalRezeptur von Dr. Keppler wurde auch in der BioRezeptur das Wissen über Kräuterextrakte und Öle meisterhaft kombiniert mit dem Know-how hochwertiger Bonbonherstellung. Menthol sowie Eukalyptus- und Pfefferminzöle sorgen für freien Atem.

Redesign Schärdinger Österreichischer Mozzarella Kugel und gerieben 125 g, 200 g Berglandmilch LEH Berglandmilch, Tel.: 07229/684-0

Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Kaiser Biomenthol Bonbon 50 g Friedrich Kaiser GmbH LEH Kaiser, Tel.: 05574/42073-12

Limited

Der erfrischende Fruchtgenuss

SS O O M M M M E E R R

Edition 22 00 1 1 11

© Schenkel, Schärdinger, Friedrich Kaiser GmbH

Pago Himbeer-Zitrone

Das Importhaus Schenkel bringt mit Goma Wakame eine beliebte asiatische Spezialität nach Österreich. Es handelt sich um einen erfrischenden Salat aus Seealgen mit Sesam, in einer würzigen Marinade aus Sesamöl und Chili. Die Delikatesse wird aus der WakameAlge zubereitet, die, neben der Nori-Alge, eine der wichtigsten japanischen Speisealgen ist. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Schenkel’s Goma Wakame 100 g Importhaus Schenkel LEH Schenkel, Tel.: 01/367 11 11

Kartoffeln Bauernland

Es blüht in NÖ Hollabrunn. Seit einigen Tagen ist es wieder so weit: Österreichs Kartoffelfelder stehen in voller Blüte. Die beliebten Knollen wachsen derzeit auf rund 22.000 ha Anbaufläche heran. Je nach Sorte können die Erdäpfel zwischen Juli und Oktober geerntet werden. Für Bauernland beginnt dann die Verarbeitung der „heurigen Kartoffeln“ zu den herzhaften Bauernland-Spezialitäten wie Pommes Frites, Rösti und Kroketten.

Pago. Pure Paradise. © Frisch & Frost

Seit 1888 kommt bei Pago nichts anderes als pure Frucht in die grüne Flasche: 100 % Früchte ohne künstliche Zusätze. Denn nur pur schmeckt man die unverfälschte Natur. So können Sie heute aus über 29 Sorten das perfekte Geschmackserlebnis wählen. Ganz frisch im Programm: Pago Himbeer-Zitrone, die sommerlich-fruchtige Verbindung natürlicher Süße und stimulierender Säure. Ein vollkommener Genuss - pur und auf Eis. Die Sorten Pago Granatapfel und Pago Lemon Lime bieten an heißen Sommertagen ebenfalls genussreiche Erfrischung für Körper und Geist. www.pago.at

Im Blütenfeld: Bauernland ist der größte heimische Speisekartoffelverarbeiter. Himbeer-Zitrone_216x288_Junior Page.indd 1

7/4/11 9:59


s h o p ta l k

24 – medianet retail

Dienstag, 5. Juli 2011

BACARDI Piña Colada SWatch Store Wien

© Conny de Beauclair

1

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl, Mother Agency

1

3

1. Yvonne Rueff, Katharina Schwabe, Marcus Wild, Missy May, Sasa Schwarzjirg; 2. Thomas Rueff, Kokos Nuss, Klaus Ainedter, Klaus Biedermann, Sherry Vine, H.C. Haas, Marcus Wild; 3. Doretta Carter, Anna Nas.

Ein neuer Lifestyle-Drink mit Ananas und Kokosnuss 2

3

4

1. Callisti-Designerin Martina Müller mit Gregor Huhsovitz (Red Bull), Vienna Fashionweek-Organisatorin Elvyra Geyer sowie Hermann Sankhauser; 2. Ute Stürgkh (Mitte) mit Begleitung und Mario Soldo; 3. Tamara Mascara mit Edgar Retro (DJ) und Christina Lugner; 3. Starfriseur Erich Joham hat seinen eigenen Dresscode.

Re-Opening des Swatch Stores am Wiener Graben

Swatch Just White Alles in Weiß Nach vierwöchigem Umbau war es so weit: Der prestigeträchtige Swatch Store Am Graben Nr. 28 in der Wiener Innenstadt öffnete im neuen Look seine Pforten. An die 200 weiß gekleidete Gäste feierten dies gemeinsam bei der Swatch Red Carpet White Party im und vor dem Store. Das Motto zog sich wie ein roter Faden durch den Abend. Weiße Cocktails, weißes Essen, Fashionpeople, chillige Musik. Und ein großer „Swatch Just White“ Flashmob vor der Wiener Pestsäule sorgte für Aufsehen. Integraler Bestandteil des neuen Store-Konzepts sind die lichtdurchfluteten Räume und die wandelbare Optik. In kürzester Zeit können dabei die Wände des Stores als Projektionsfläche genutzt werden oder den Look der jeweils aktuellen Werbekampagne annehmen. Gesehen u.a.: La Hong, Christina Lugner, Erich Joham (Starfriseur), Irene Mayer, Hans Christian Haas mit Tochter, Lydia Baich, Mario Soldo, Martina Müller (Designerin Callisti), Thomas Kirchgrabner (Designer), Raffaele Arturo (CEO Starcom), Heinz Stiastny (CEP Postbus), Alain Villard (Sales Area Manager Swatch International), Clemens Karwinsky (Walt Disney). (red)

Szenetouch Ganz nach dem Motto „Bacardi Together“ lud das Unternehmen im Namen von Kokos Nuss und Anna Nas Promis und Szenegänger zu deren inszenierten Polterabenden: Die Männer waren in den Queen Club geladen, die Damen in den Lutz Club. Im Laufe des Abends fanden die beiden Verlobten auch räumlich nach den zuerst getrennten Polterabenden zusammen und erlaubten den Gästen einen Einblick in ihre delikate Liason: Piña Colada! Und tatsächlich wurden die beiden Poltergruppen von ihren Veranstaltern Kokos Nuss bzw. Anna Nas begrüßt und ein stimmungsvoller JunggesellInnen-Abend nahm seinen Lauf: Star-Geigerin Lidia Baich, Sängerin Doretta Carter, Moderatorin Marie-Christine Giuliani, Sängerin Missy May, Moderatorin Sabine Mord, Szene-Ikone & „Helden von Morgen“-Juror Mario Soldo, Tanzschul-Besitzerin und Szeneliebling Yvonne Rueff und Viva-Moderatorin Sasa Schwarzjirg vergnügten sich bei guten Sounds und heißen Acts. Als besonderes Highlight sorgte die New Yorker Drag Queen Sherry Vine bei den Ladies für großartige Stimmung. Die Herren feierten stilecht in einem für diesen Abend stillgelegten Nachtklub; der eine oder andere ließ sich optisch von Künstler Danny Bullmann auch noch mit einem Airbrush Tattoo verschönern. Gesehen u.a.: Anwalt Klaus Ainedter, Producer Klaus Biedermann, U4-Ikone Conny de Beauclair, Media Markt Saturn Werbechef Manfred Gansterer, „Heaven“-Gründer und Ikone Holger Thor, Lucky Car-Besitzer H.C. Haas, Shinergy-Gründer Ronny Kokert, U4-Inhaber Marcus Wild.  (red)

laden-hüterin

Wa(a)ge Unterschiede Alexandra BindeR © Montblanc

Corinna Tinkler ist ab sofort Direktorin Unternehmenskommunikation der Rewe International AG und führt weitere Medien- und Kommunikationsabteilungen zusammen: das Werbestudio Marian sowie das Kundenmagazin Maxima. Sie verbleibt Unternehmenssprecherin und gesamtverantwortlich für die Bereiche Media Relations, für die Marketingaktivitäten der Marke Rewe Group, die internationale sowie die interne Kommunikation. Im Zuge dieser Veränderung wird sie einen Teil der Sprecherfunktion abgeben und Karin Nakhai übertragen: Sie wird die neu geschaffene Abteilung Media Relations führen.

Brandmanager Helmut Saller mit Swatch International Area Sales Manager Alain Villard.

Poltern mit Kokos Nuss und Anna Nas

Produkt des tages

Kopf des Tages

© Rewe

2

Fürstlich Zu Ehren der feierlichen Vermählung von Fürst Albert II. von Monaco mit Charlene Wittstock hat Montblanc ein Unikat geschaffen – eine „Création Privée“ aus dem Artisan Atelier Hamburg, das das Paar für seine Unterschriften verwendete, als es an seinem Hochzeitstag das gemeinsame Leben offiziell besiegelte. Inspiriert von der Architektur des Fürstenpalasts und der Flagge Monacos, wurde das aufwendige Schreibgerät einzig für diesen Anlass gefertigt; es ist mit Edelsteinen verziert und mit dem Monogramm des Fürstenpaars versehen. Der Füllfederhalter besteht aus massivem Weißgold. Kappe und Korpus dieses Meisterstücks sind mit Rautenmustern verziert und mit 161 Rubinen und 128 Diamanten versehen, die die Farben des Fürstentums Monaco widerspiegeln.

124,67

B

ei Küchenwaagen ist es in etwa so wie bei Druckern. Das Zubehör kostet entweder gleich viel oder – bei offenbar besonders lustig drauf seienden Herstellern – mehr wie das praktische Utensil an sich. Bei meiner verhält es sich so, dass ich dafür 14,90 Euro abgelegt habe und sie mir dafür ein Jahr treue Dienste leistete. Danach warnte sie mich noch zwei Monate am Stück mit ‚Low‘, um sodann die Batterien zu strecken. Eine Katastrophe eher unermesslichen Ausmaßes, weil ich die Daumen mal Pi-Methode im Fall des Kochens sowas von nicht beherrsche, dass nicht nur ich selbst ein Lied davon singen kann. Der langen Rede kurzer Sinn: Eine Knopfbatterie muss her. Sollte ein Leichtes sein? Ist es aber nicht. Zuerst bietet mir der liebste Z. an, mal welche vom Mexikoplatz mitzunehmen. Dummerweise lässt sich ‚mal‘ recht wörtlich mit einer Zeitdauer von rund zwei Monaten plus übersetzen. ‚Wieso nicht, sagen wir beim Hartlauer kaufen?‘, frage ich. ‚Wegen des Preisgefälles‘, erklärt er mir. ‚Aha‘, sage ich ‚und wie genau sieht das denn aus?‘. ‚Beim Juwelier kostet so eine Batterie 14,90, beim Hartlauer 7,90 und beim Türken der Fünferpack 6,90‘, lässt mich der Herr der Batterien wissen. Und wissen Sie was? Er hatte recht. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Sommerprogramm Wenn man alle Folgen der Fernsehserie „Simpsons“ hintereinander schauen würde, würde man 124,67 Std. benötigen.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 5. Juli 2011 – 25

Optimistisch

Tetra Pak: 94% der Österreicher trinken Fruchtsäfte – 17% sogar täglich Seite 26

Für Gasteiner steht 2011 im Zeichen einer Exportoffensive  Seite 27

Patriotisch Stiegl setzt auf „Austro-Gerste“

© Stiegl

Aseptisch © Gasteiner

© Tetra Pak

kaltgetränke

Gezapft,

© sxc/Gergerger

nicht gerührt Kühles Nass Die Experten sind sich einig: Um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf im Sommer auszugleichen, ist ausreichendes Trinken ein Muss. Mit welcher Flüssigkeit man diesen Bedarf nun aber deckt, ist jedem selbst überlassen. Tipps, womit man 2011 den sommerlichen Durst stillen kann, liefern die Seiten 25 – 30

© Ideen gegen Armut

Lesetipp

Sozial Coca-Cola ist zum bereits fünften Mal Hauptsponsor beim „Ideen gegen Armut Innovationspreis“ für soziale Projekte.  Seite 30

Poker SABMiller bietet 7 Mrd. € für australische Marke

Foster’s schlägt Übernahme aus Melbourne/London. Die australische Foster‘s Group hat ein Übernahmeangebot des Brauereikonzerns SABMiller von knapp 9,5 Mrd. AUD (7,02 Mrd. €) ausgeschlagen. Das Angebot werde dem Wert des Unternehmens nicht gerecht, teilte Foster‘s vergangene Woche dazu mit. Der in London angesiedelte Brauereikonzern SABMiller, nach Volumen der zweitgrößte der Welt, machte demnach unaufgefordert ein unverbindliches und an Bedingungen geknüpftes Angebot von 4,90 AUD pro Aktie – ein Aufschlag von acht Prozent auf den letzten Börsenwert der Foster‘s-Aktien.

Einem Bloomberg-Bericht nach streben die Südafrikaner an, auch weiter Kontakt zu Foster‘s zu halten. SABMiller würde mit der Integration von Foster‘s erheblich Marktanteile hinzugewinnen. Mit Foster‘s bekäme das Unternehmen rund 50% des australischen Biermarkts. Insidern zufolge soll auch die japanische Asahi Breweries Ltd. Interesse an Foster‘s bekundet haben. Käme es tatsächlich zu einer Übernahme von Foster‘s durch SABMiller, dann wäre dies der erste Übernahme-Deal in der Getränkeindustrie, nach der Femsa-Übernahme durch Heineken Ende 2009.  (Ag.)


Ka lt g e t r ä nk e

26 – medianet special

Dienstag, 5. Juli 2011

Vertragsunterzeichnung zwischen der größten Privatbrauerei Österreichs und der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf

short

Vertrauen in Austro-Gerste

Spitz: Auszeichnungen am laufenden Band

© Spitz

Salzburg. Während sich internationale Bierkonzerne am Weltmarkt, auf dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, mit Braugerste eindecken, setzt Stiegl auf Gerste aus dem niederösterreichischen Weinviertel.

Bronzemedaille: DLG-Preise für Spitz Johannisbeere und Multivitamin.

Garantiert fair

Attnang-Puchheim. Spitz, das traditionsreiche Lebensmittelunternehmen aus Oberösterreich, wurde einmal mehr von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Und das gleich mehrfach. Im Bereich Spirituosen wurden „Spitz Inländer Rum“ sowie „Spitz Eierweinbrand“ von der DLG mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Silber gab es für „Brennmeister Marille“, Bronze für „Brennmeister Williams“; „Spitz Jagatee“ und „Spitz Obstschnaps“ runden die Medaillensammlung ab. Auch im Bereich der Fruchtgetränke gab es Auszeichnungen: Bronze für „Spitz Multivitaminsaft“ und „Spitz Johannisbeernektar“.

Erst kürzlich wurde der Vertrag zwischen Stiegl und den Gerstenbauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) bei einem Zusammentreffen in der Salzburger Stieglbrauerei durch die EGZ-Chefs Franz und Gottfried Bauer sowie Stiegl-Vorstand Heinrich Dieter Kiener verlängert. Der Vertrag enthält gesicherte Abnahmen und garantiert faire Preise für die Bauern. „Mit unserem Bekenntnis, die Gerste direkt bei den Bauern einzukaufen, wollen wir die Versorgung mit heimischen Zutaten sicherstellen und für die Bauern einen direkten

Höpler macht jetzt einen „Salon“-Wein

Österreichische Pinot Noir-Trauben kommen in den Rosé Secco.

Wien. Schlumberger präsentierte Mitte Juni im Rahmen eines Sommerfests die Innovation des Jahres: Rosé Secco. Der extravagante Rosé-Sekt besteht zu 100% aus österreichischen Pinot Noir-Trauben und reift nach der Méthode Traditionnelle in der Flasche heran. Der fruchtige Geschmack, die ausgesprochen feine Perlage und die einzigartige, himbeerrote Farbgebung machen ihn zu einem sinnlichluxuriösen Genuss-Erlebnis, was durch die elegante Flasche noch verstärkt wird.

Breitenbrunn. Das burgenländische Weingut Höpler konnte bereits zum wiederholten Male mit seiner Trockenbeerenauslese aus dem hervorragenden Jahrgang 2008 bei Experten punkten. „Unsere begehrte, bereits mit ‚IWC Gold‘ und ‚MundusVini Gold‘ ausgestattete Trockenbeerenauslese 2008 hat nun auch den Sprung in den Salon geschafft“, freut sich Winzer Christof Höpler, der das „Who is who“ österreichischer und internationaler Top-Gastronomen mit seinen Weinen beliefert.

© Höpler

Wein-Panoptikum

Christof Höpler kann die nächste Ehrung für seine Weine in Empfang nehmen.

Gold bei MundusVini, Gold bei der IWC in London und Gold mit 96,17 Punkten bei der Burgenlän-

dischen Landesprämierung. Nun überzeugte die Trockenbeerenauslese aus der Nähe des Neusiedlersees auch bei der „Salon Verkostung“, Österreichs härtestem Weinwettbewerb. Der „Salon Österreich Wein“ ist das Schaufenster der heimischen Weinwirtschaft. 260 ausgewählte Weine und Sekte repräsentieren ein Jahr lang den Qualitätsanspruch des Weinlands Österreich. Durch die Kooperation mit Casinos Austria bekommt diese Leistungsschau der „kostbaren Kultur“ den entsprechend festlichen Rahmen. Traditionell geht der Salon Österreich Wein nach der Erstpräsentation am 29. Juni im Casino Baden im Herbst auf Tournee durch Österreichs Casinos. (red)

marketagent-Studie 17% der Befragten greifen täglich zur Obstportion in seiner flüssigen Form

Tetra Pak: 94% konsumieren Fruchtsäfte Wien. Eine aktuelle marketagentStudie unter 500 Österreichern, die im Auftrag von Tetra Pak, dem weltweit führenden Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, durchgeführt wurde, zeigt: Fruchtsäfte sind nach Kaffee, Tee und Mineralwasser das beliebteste Getränk der Österreicher. 94% der Befragten konsumieren Fruchtsäfte, 17% trinken diese sogar fast täglich – bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar mehr als 26%, die (zumindest fast) täglich ihre Obstportion in flüssiger Form zu sich nehmen. In dieser Altersschicht liegt der Fruchtsaftkonsum in der Beliebtheitsskala auch eindeutig vor dem Tee-Genuss. Unter jenen Respondenten, die Fruchtsaft täglich konsumieren, sind die 60- bis 69-Jährigen mit nur 9% am schwächsten vertreten. Insgesamt trinken 46% zumindest mehrmals wöchentlich und nur 6% der Befragten nie Fruchtsäfte. Damit liegen Fruchtsäfte in der Beliebtheitsskala weit vor Limonaden, die von nur 11% fast täglich und von 20% mehrmals

wöchentlich konsumiert werden bzw. von 14% komplett abgelehnt werden.

Für Frauen und Männer Bei Mineralwasser und Fruchtsaft ist kein Unterschied hinsichtlich der Geschlechter zu erkennen. Unter jenen Befragten, die Fruchtsaft bzw. Mineralwasser täglich konsumieren, ist das Trinkver-

halten bei Männern wie Frauen ausgeglichen. Bei Limonaden hingegen liegen die männlichen Konsumenten weit vorn: 14% der Männer und 9% der Frauen trinken zumindest fast täglich Limonaden, bei Tee handelt es sich mit 31% (Frauen) zu 19% (Männer) täglicher Konsum eindeutig um ein Frauengetränk. Kommunikationsbedarf besteht, wie diese Studie zeigt, noch im

Bereich Konservierungsstoffe. 61% der Befragten sind fälschlicherweise der Meinung, dass Fruchtsäfte in Getränkekartonverpackungen Konservierungsstoffe enthalten. Tatsächlich werden durch das aseptische Abfüllverfahren von Tetra Pak die Vitamine von Fruchtsäften und anderen Getränken bereits bei der Abfüllung geschont.

Geschützt im Karton

© Tetra Pak

© Schlumberger

Neuer Rosé-Sekt von Schlumberger

Die Salzburger Brauerei Stiegl setzt ausschließlich auf heimische Gerste.

Auszeichnung Trockenbeerenauslese von Christof Höpler wurde in den Kreis „Salon Österreich Wein“ aufgenommen

Neuzugang: Villacher Radler naturtrüb Villach. Der Trend hin zu Biermischgetränken war auch für das Vorstandsduo der Kärntner Brauerei, Clemens Aigner und Josef Pacher, zum Beginn der Sommersaison Anlass, das Sortiment um den „Villacher Radler naturtrüb“ zu erweitern. „Bereits die Erstverkostung auf der ‚Gast‘ zeigte eine außerordentlich positive Resonanz unserer Kunden. Es ist selten, dass die Kunden von Beginn an von einem Neuprodukt überzeugt sind“, freut sich Marketingleiterin Bettina Rabitsch. „Der ‚Villacher Radler naturtrüb‘ hat das Potenzial, zum Sommergetränk 2011 zu avancieren.“ Erhältlich ist der Villacher Radler naturtrüb als 0,5 l-Flasche beim Wirt und seit Mai im Sixpack (6 x 0,33 l mit Twist-off) im Handel.

Anreiz schaffen, weiterhin Braugerste anzubauen“, betont StieglBraumeister Christian Pöpperl. Stiegl-Chef Heinrich Dieter Kiener ergänzt: „Wir lehnen es ab, dass mit Lebensmitteln spekuliert wird. Bei uns wissen die Bauern, was sie wann wofür bekommen. Wir wollen einen Beitrag leisten, dass das ‚gesunde Leben’ und nicht nur ein ‚Überleben’ für die Gerstenbauern möglich ist.“ Langfristig ist die Vereinbarung für beide Parnter eine Win-WinSituation. Immerhin benötigt Stiegl pro Jahr rund 20.000 t Gerstenmalz, das für die Stiegl-Biere ausschließlich aus der Alpenrepublik stammt. Mit der Vertragsverlängerung sichert sich StieglEigentümer Kiener somit auch einen wichtigen Rohstoff aus Österreich, der sich letztlich auf die ausgezeichnete Qualität und den Geschmack des Bieres positiv auswirkt.  (red)

© Stiegl; panoramio.com

20.000 von Stiegl jährlich verarbeitete Tonnen Gerstenmalz kommen ausschließlich aus Österreich.

Tetra Pak schont die Vitamine durch aseptische Abfüllung.

Die Säfte werden durch kurzes Erhitzen haltbar gemacht und bleiben frei von Konservierungsstoffen. Im Getränkekarton sind die Vitamine gut geschützt – vor Licht, Sauerstoff und schädlichen Mikroorganismen. So ist der Saft lange frisch und voller Geschmack. Geruch, Farbe und Nährwert bleiben erhalten. Zusammenfassend kann man daher sagen, dass sich Fruchtsafthersteller, die ihre Fruchtsaftmischungen möglichst zuckerarm und in passenden Verpackungen für den on the go-Konsum anbieten, auf einem erfolgreichen Weg befinden. (red)


Ka ltge t r ä nke

Dienstag, 5. Juli 2011

medianet special – 27

Doppelstrategie Neben einer regionalen Offensive fokussiert Gasteiner auf neue Export-Märkte; die ersten Erfolge wurden schon verzeichnet

Gasteiner mit Export-Erfolgen Gasteiner stärkt mit seinem Auftreten im Salzburger Land auch die regionale Bedeutung.

LGV Gemüsesuppen

Trink-Gemüse Wien. Kaltes Gemüse zum Trinken: Die Frischgemüsesuppen der LGV Frischgemüse bieten ein Geschmackserlebnis, das sich gerade während der heißen Jahreszeit als eine erfrischende Abwechslung erweist. Mit „Kaltem Gazpacho“, „Kalter Gurkensuppe“ sowie „Kalter Paradeisersuppe“ hat die Erzeugerorganisation von 250 Gemüsegärtnern aus den Regionen Wien, Niederösterreich und Burgenland wieder einen Treffer gelandet. Dabei kommt, heißt es seitens LGV, nur das beste LGVGemüse aus der Region ins Glas. Die österreichischen Frischgemüsesuppen bestechen mit ihrem hohen Frischgemüse-Anteil.

Gasteiner-Werbekampagne, die im Mai 2011 erstmals im TV geschalten wurde. Diese Kampagne wird weiterhin konsequent im Inland eingesetzt und auch den Partnern im Ausland angeboten.

Die Herkunft Im TV-Spot wird die Herkunft und die besondere Positionierung von Gasteiner Mineralwasser gut sichtbar herausgearbeitet. Im österreichischen Lebensmittelhandel plant Gasteiner zudem durch eine Reihe von Aktivitäten zur Stärkung der Marke ein signifikantes Wachstum.

Im Jahr 2010 konnte Gasteiner speziell in der Gastronomie weiter Neukunden dazugewinnen. Mit der Gasteiner Kristallflasche und der dazu gehörenden Gastronomie-Ausstattung wird das bestehende Potenzial in der österreichischen Gastronomie ständig weiter erschlossen. Das Unternehmen kommt damit dem mittelfristigen Ziel, in der österreichischen Gastronomie die klare Nummer zwei zu werden, einen wesentlichen Schritt näher. Gasteiner hat in den letzten beiden Jahren die Vorbereitungen für den erfolgreichen Markteintritt in mehrere osteuropäische Län-

der hergestellt und die ersten Erfolge stellen sich bereits ein; ist doch Gasteiner seit Kurzem neben diversen anderen Märkten auch in Shanghai gelistet. „Aufgrund der hohen Qualität und der Herkunft aus den Bergen erfreut sich Gasteiner Mineralwasser im internationalen Vergleich immer größerer Beliebtheit“, erklärt Gasteiner-Geschäftsführer Rainer Widmar die Basis der Exportstrategie von Gasteiner. Der Umsatz konnte im Export 2010 bereits mehr als verdoppelt werden, was ein schöner Beweis für den Erfolg der Internationalisierung der Marke ist, so Widmar.  (red)

Gasteiner stärkt Position in Salz­ burg ebenso wie in den Exportmärkten.

© Gasteiner

Attnang-Puchheim. Für Gasteiner steht das Jahr 2011 im Zeichen einerseits einer Exportoffensive und andererseits einer Stärkung der Marke im regionalen Bereich. Aufbauend auf die Exporterfolge im Jahr 2010, werden weiter die Exportmärkte bearbeitet, um auch heuer wieder eine deutliche Steigerung des Absatzes außerhalb Österreichs zu erzielen. Gemeinsam mit der Via Culinaria ist Gasteiner im gesamten Salzburger Land vertreten. Gasteiner ist Partner dieser regionalen Initiative, um als Salzburger Traditionsunternehmen die Stärken der Regionen noch besser sichtbar zu machen. Dieses Engagement dient auch dazu, die Marke Gasteiner regional noch stärker zu positionieren. Auch in puncto Werbeauftreten gibt es Neues: Das kristallklare Wasser aus den Hohen Tauern steht im Zentrum der neuen

Die milde Erfolgsgeschichte setzt sich fort. JETZT

NEU!

Gemüse pur

© LGV

Sie enthalten nur naturbelassenes, erntefrisches Gemüse. „Die sonnengereiften Paradeiser, die knackfrischen Gurken und die herzhaften Paprika unserer LGVGärtner sorgen für den unvergleichlichen Geschmack unserer kalten Gemüsesuppen“, so LGV. Bereits seit Anfang Mai sind die Frischgemüsesuppen der LGV im Kühlregal. Eine Flasche entspricht übrigens einer Portion Gemüse im Rahmen der „Fünf Mal am Tag“Empfehlung. 2010 erzielte die LGV einen Umsatz von 81,2 Mio. €. Pro Jahr verkauft die Genossenschaft mehr als 50.000 t frisches Gemüse in ganz Österreich und hat damit einen Marktanteil während der Frischgemüse-Saison von 60%.

Frisch­ gemüsesuppen der LGV in drei Sorten erhältlich.

hohes C Milde Zitrusfrüchte. Die neueste Variante unserer milden Seite.

Gute Ideen sollte man weiter verfolgen. Daher haben wir unsere beliebten Milden Säfte um eine neue Sorte erweitert. Mit der neuen Kombination aus Vitamin C-reichen Zitrusfrüchten bietet hohes C auch im Sommer eine milde Alternative. Denn wir verwenden für hohes C Milde Säfte nur beste Früchte, die von Natur aus besonders säurearm und auch bei empfindlichem Magen gut bekömmlich sind.


Ka lt g e t r ä nk e

28 – medianet special 0507_LGV_Sup_mediaN_munken220K80.ai

1

30.06.11

Dienstag, 5. Juli 2011

14:13

Eckes-Granini Innovationen bei „Yo“ & „hohes C“

Fruchtsirup mal anders

0% e! 7 ls üs a r em h g e M isch Fr

Auch das „hohe C“ gibt’s in einer neuen Sorte.

Frischgemüse

© Eckes-Granini

Erfrischend anders! Ein säuerliches Trio: „Yo Fruchtsirup“ Zitrone, Zitrus-Mix und Zitrone-Melisse-Minze.

St. Florian. „Yo Fresh“– Sirupgeschmack mal ganz anders! Vor einigen Wochen ist „Yo Fruchtsirup“ mit den drei Sorten Zitrone, Zitrus-Mix und Zitrone-MelisseMinze an den Start gegangen. Zitrusfrüchte sind von Natur aus weniger süß und entfalten so eine angenehme Säuerlichkeit. Gerade in den warmen Monaten wird „Yo Fresh“ somit zum erfrischenden Durstlöscher. Auf den Zusatz von künstlichen Farbstoffen und chemischen Konservierungsmitteln wird auch hier, wie bei allen anderen Sorten von Yo, gänzlich verzichtet. Durch die drei neuen Sorten kristallisiert sich „Yo Fresh“ bewusst als eigene Subrange im Sirupsegment heraus. Basierend auf der Säure von Zitrusfrüchten, ist diese Produkt-Untergruppe

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

von Natur aus mehr säuerlich und weniger süß als herkömmlicher Sirup.

„Milde Zitrusfrüchte“ Mit der neuen Sorte „Milde Zitrusfrüchte“ erweitert Eckes-Granini zudem bei der Marke „hohes C“ das Segment der milden Säfte. Dank der sorgfältigen Auswahl von Früchten, die von Natur aus weniger Säure enthalten, ist die neue Sorte bekömmlicher. Trotz der säurearmen Früchte behält sie dabei ihren vollen Frucht- und Vitamingehalt. Gleich geblieben ist auch die Qualität des Inhalts der 1 l PET-Flasche: 100% reiner Saft, ohne Zuckerzusatz und frei von Aroma, Farb- und Konservierungsstoffen. (red)

Erfolge für Kellereibetrieb Bronze & „commended“

Erneut Auszeichnungen für Szigeti

www.lgv.at

Bronzemedaille, und für den „Muskat Ottonel Extra Dry“ gab es eine Empfehlung („commended“). Aber auch über dem großen Teich weiß man die Qualität der burgenländischen Kellerei zu schätzen: Das international hoch- angesehene, amerikanische Fachmagazin Wine & Spirits hat in seiner AprilAusgabe dem „Grünen Veltliner Brut“ das Prädikat „Wine & Spirits Year’s Best Austria“ und stolze 90 Punkte verliehen. (red)

© Szigeti

Gols. Dass sich österreichischer Schaumwein auch gegen internationale Konkurrenz behaupten kann, hat Szigeti bereits mehrfach bewiesen. Zurzeit freut sich der Golser Kellereibetrieb über zwei internationale Auszeichnungen in London und den USA .Bei den „Decanter World Wine Awards“, die vom gleichnamigen Weinmagazin vergeben wurden, konnte Szigeti gleich zwei Mal punkten. So erhielt der „Welschriesling Brut“ eine

Die Geschäftsführer Peter (li.) und Norbert Szigeti haben allen Grund zur Freude.


Ka ltg e tr ä nk e

Dienstag, 5. Juli 2011

medianet special – 29

Wahl zum Vorzeigepärchen Mehr als 2.000 Mitglieder des Almdudler-Fanclubs haben ßber 240.000 Stimmen fßr ihre Favoriten abgegeben

Wenn die a Trachtenpärchen ham Wien. Beim Finale der Almdudler Trachtenpärchenwahl in der Wiener Bettel-Alm konnten sich Martin Jenny und Raffaela SchĂźssler gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich sowohl Ăźber den heiĂ&#x;begehrten Titel als auch Ăźber ein Preisgeld in HĂśhe von 2.000 â‚Ź freuen.

die Madln und Buam dann vor einer prominenten Jury bestehen und ihr KÜnnen in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen. Die Pärchen lieferten sich einen harten Wettkampf und versuchten einander im Schuhplatteln, Karaoke-Singen und dem Nachahmen des Almdudler Schreis zu ßbertreffen.

240.000 Stimmen

Einstimmige Wahl

Mehr als 170 trachtige Pärchen haben sich auf www.facebook. com/Almdudler beworben und die mehr als 2.000 Mitglieder der Fanclubs zum Mitvoten animiert. Die Fans haben mit Ăźber 240.000 Stimmen ihre jeweiligen Favoriten gewählt und somit seit Jänner jeden Monat die drei originellsten Pärchen bestimmt, die sich schlussendlich fĂźr das Finale in Wien qualifiziert haben. Bei diesem Finale in der Bettel-Alm, der Wiener Adresse fĂźr ‚a zĂźnftige Gaudi‘, mussten

Trotzdem waren sich die Jurymitglieder Sigrid Hauser, Dominic Heinzl, Uwe KrÜger, Sandra Pires und Almdudler-Geschäftsfßhrer Gerhard Schilling schnell einig und wählten einstimmig das Gewinner-

pärchen. Die NiederĂśsterreicher Martin Jenny und Raffaela SchĂźssler Ăźberzeugten mit viel Schmäh und Ausstrahlung und wurden zum „Almdudler Trachtenpärchen 2011“ gekĂźrt. Neben dem ehrenhaften Titel und der almdudligen Regentschaft fĂźr dieses Jahr durften sich die Gewinner auch Ăźber 2.000 â‚Ź in bar freuen.

Gefragter Titel „Es freut mich, zu sehen, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft die Pärchen auch bei der vierten Auflage der Almdudler Trachtenpärchenwahl an den

Start gehen. Alle geben ihr Bestes, aber leider kann es am Ende immer nur ein Siegerpärchen geben“, so Gerhard Schilling zu den motivierten Teilnehmern. Neben der spannenden Entscheidung und der urigen Almdudler Party lockte heuer auch die Gewinnchance auf Tickets fĂźr den Almdudler Trachtenpärchenball in die Bettel-Alm. Zwei Besucher der Jurywahl kĂśnnen ihr trachtiges Outfit gleich anbehalten und sich somit schon fĂźrs Abtanzen beim restlos ausverkauften Almdudler Trachtenpärcheball am 23. September im Wiener Rathaus einstimmen.  (ch)

Š webnfoto.com/Andreas Hafenscher

Schuhplatteln, Karaoke-Singen und der Almdudler-Schrei waren die Qualitäts-Kriterien.

Raffaela Schßssler und Martin Jenny: Trachtenpärchen des Jahres.

Henkel Auszeichnungen

Vinalies in Paris Paris. Bei der vom franzĂśsischen Ă–nologenverband ausgetragenen „Vinalies Internationales“ in Paris konnte die Sektkellerei Henkell einen mehrfachen Erfolg verbuchen: Sechsmal wurde die Jury von der Wiesbadener Sektkellerei Ăźberzeugt. Mit einer Goldmedaille wurden der Premiumsekt „FĂźrst von Metternich Riesling Sekt Trocken“ und der meistexportierte deutsche Sekt „Henkell Trocken“ ausgezeichnet. Jeweils Silber gewannen „FĂźrst von Metternich Brut Jahrgang 2008“, „FĂźrst von Metternich RosĂŠ Sekt Trocken“, „Henkell Dosage ZĂŠro“ sowie „Deinhard Lila“.

Qualitätspolitik Nach einer Vielzahl von nationalen und internationalen Auszeichnungen, die die Unternehmensgruppe auch in den zurĂźckliegenden Jahren in den Sekt-, Wein- und Spirituosen-Bereichen errang, findet die Bestätigung der konsequenten Qualitätspolitik der Henkell & Co. Sektkellerei nun mit den aktuellen Vinalies Internationales-Prämierungen eine erfolgreiche Fortsetzung, heiĂ&#x;t es in einer Aussendung des TraditionsUnternehmens. Mit der Schaffung des Markenartikels „Henkell Trocken“ Ende des 19. Jahrhunderts gelang dem Enkel des FirmengrĂźnders Adam Henkell, Otto Henkell (1869-1929), der Durchbruch auf dem nationalen und internationalen Markt. Heute ist Henkell trocken der meistexportierte Sekt Deutschlands.  (red)

Weil Wohlstand nicht vom Wegschauen lebt. Der Wohlstand in Ă–sterreich hat eine Schattenseite: Armut. Fast jeder 8. Mensch ist hierzulande schon davon betroffen, Tendenz steigend. Um diesen Trend so bald wie mĂśglich ins Positive umzukehren, sucht Coca-Cola Ă–sterreich in Kooperation mit Der Standard und WU Wien auch heuer wieder herausragende Ideen gegen die Armutsfalle. Dabei kĂśnnen Organisationen wie Einzelpersonen gleichermaĂ&#x;en mitdenken und mithelfen. Angefangen bei Ihnen. Anlässlich des 125. Geburtstags von Coca-Cola werden heuer â‚Ź 125.000,vergeben, wodurch einmalig ein 3. Siegerprojekt mit Startkapital unterstĂźtzt werden kann. Weitere Infos: www.ideen-gegen-armut.at

Š Henkell

www.facebook.com/IdeenGegenArmut

Die Sektkellerei Henkell gewann sechs Auszeichnungen bei der „Vinalies“.

5=B,*$B$=BPHGLDQHWBMSBIEB[LQGG




Ka lt g e t r ä nk e

30 – medianet special

Dienstag, 5. Juli 2011

Coca-Cola Österreich Der Getränkekonzern ist wieder Hauptsponsor beim „Ideen gegen Armut Innovationspreis“ für soziale Projekte

Soziales Engagement nach Plan

© Ideen gegen Armut

Zum fünften Mal prämiert eine Jury Ideen und die Businesspläne dazu.

Die Preisträger 2010: das Armutsnetzwerk Vöcklabruck und der Verein Südsee (Vbg.)

Wien. Ideen gibt es viele und besonders gute braucht es, wenn es darum geht, die Armut zu bekämpfen. Doch die beste Idee scheitert, wenn es keine Mittel für ihre Verwirklichung gibt. Hier setzte die Initiative „Ideen gegen Armut“ an, die bereits zum fünften Mal Fördergelder an zwei soziale Projekte zur Armutsbekämpfung und Armutsprävention in Österreich vergibt. Initiatoren sind Coca-Cola Österreich, die Tageszeitung Der Standard und das NPO-Institut der Wirtschaftsuniversität Wien. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums von Coca-Cola wird 2011 einmalig ein drittes Projekt

klarer Beurteilungskriterien aus und stellt Umsetzungshilfen durch eine Anschubfinanzierung zur Verfügung. Bis Ende Juni konnten die Projektideen eingereicht werden. Heute, Dienstag, wählt die Jury aus allen Einsendungen zehn Projekte für den weiteren Prozess aus. Die Projektteilnehmer werden anschließend zu einem zweitägigen Workshop zur Erarbeitung von Businessplänen eingeladen und erhalten dabei Unterstützung von fachkundigen Vortragenden und Coaches. Die Businesspläne werden dann im September erneut der Jury zur Begutachtung vorgelegt. Nach den Projektpräsentation vor einem Advisory Board im Oktober wird von diesem entschieden, welche drei Projektideen mit dem „Ideen gegen Armut Innovationspreis 2011“ auszeichnet und mit 41.700 € gefördert werden. Die Öffentlichkeit erfährt das Ergebnis am 15. Oktober.  (red)

mit Startkapital ausgestattet. In Summe stehen 125.000 € für die Siegerprojekte zur Verfügung. „Die Nachhaltigkeit der Projekte, eine unternehmerische Herangehensweise bei deren Umsetzung sowie das Ermöglichen einer nachhaltig optimistischeren Lebensführung für armutsgefährdete Personen stehen im Mittelpunkt“, erklärt Philipp Bodzenta, Pressesprecher von Coca-Cola Österreich. Eingeladen sind Organisationen und Einzelpersonen mit Projekten, die in Form eines Businessplans umsetzungsreif einer Jury vorgelegt werden. Diese wählt ein förderungswürdiges Projekt auf Basis

ERFRISCHE DEIN LEBEN

Waldquelle Near Water

Neue Früchte

© Waldquelle

Kobersdorf. Rechtzeitig vor dem Sommer hat Waldquelle im Mai eine neue Produktlinie auf den Markt gebracht. „Waldquelle Frucht“ soll den weiterhin boomenden NearWater-Bereich erobern. Geschäftsführer Herbert Czech hat daher die Produktion der bisherigen Near-Water-Marke Flywell einstellen lassen, die immerhin die drittstärkste Marke in diesem Sektor war. „Waldquelle Frucht“ verlässt die Nähe zu Limonaden und Exotik, es handelt sich um sanftes Mineralwasser aus dem mittelburgenländischen Kobersdorf mit dem Geschmack heimischer Früchte in drei Geschmacksrichtungen: Apfel/Melisse, Birne/Holunder und Waldbeeren. „Wir wollen weder Konsumenten noch Handelspartner mit einem unüberschaubaren Sortiment überfordern“, sagt Czech; „nichts frustriert mehr, als die Lieblingssorte nicht in den Regalen vorzufinden.“ „Waldquelle Frucht“ wird in neuen, hellgrünen PET-Flaschen (1,0 l) abgefüllt und mit durchsichtigen Etiketten aus einer italienischer Design-Werkstatt versehen. Im Juni wurde eine Werbekampagne mit insgesamt 450 Fernsehspots im ORF und den wichtigsten Privatsendern durchgeführt. „Wir erwarten uns einen kräftigen Impuls für das Near-Water-Segment und wollen weiterhin stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Die begeisterte Resonanz der Konsumenten und die ersten Absatzzahlen zeigen, dass unsere Einschätzung stimmt“, so Czech.  (red)

„Waldquelle Frucht“ ist u.a. an der hellgrünen PET-Flasche zu erkennen.


medianet retail 05.07.2011