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retail

inside your business. today.DIENSTAG, 31. MAI 2011 – 15

Die Alpenrind nimmt zehn Mio. € für den Ausbau in die Hand 

Seite 17

© Manhattan

schön & schöner

L’Oréal Elvital Color Glanz Pflegeserie, manhattan Sexy Plexi, Nivea Max Volume Grandiose und bioemsan Sommerpflege. Seite 19

fruchtig

Verlässlich

Kuchen-Peters Krapfen funktionieren am besten mit regionaler Marmelade  Seite 18

Martin Melzer übernimmt die Geschäftsführung von Miele Österreich  Seite 20

© Miele

© EPA

Investitionsfreudig

© Kuchen Peter

medianet

Die Alpenmilch Salzburg geht mit Billa neue Wege

© medianet/Szene1/Philipp Hutter

short

40 Jahre Metro Managing ­­Director Hans Gerhard ­Degen (3. von links) ließ es sich nicht nehmen, einige Anekdoten aus der 40jährigen Geschichte des Unternehmens zu erzählen. Es lauschten u.a. die Vor­ standskollegen George Frey, Wolfgang Blancke, ­Johannes Schönburg, Joachim Fiedler, Davor Katalinic (v.li.).  Seite 20

© Wildbild

© medianet/Szene1/Christian Mikes

Sonntags nie? Baumeister Richard Lugner fordert mit acht Kaufleuten seiner Lugner City eine moderate Liberali­ sierung der Sonntags­öffnungs­ zeiten. Konkret will er an sechs von 52 Sonntagen die Geschäfte offen halten, etwa am Muttertag oder in der Vor­ weihnachtszeit. Die Gewerk­ schaft ist dagegen.  Seite 18

Kooperation Mit viel Freude über die gute Umsatzentwicklung und die erfolgreiche „Billa“-Zusammenarbeit begeht Christian Leeb, GF Alpenmilch ­Salzburg, den Weltmilchtag am 1. Juni.  Seite 16 EHEC Ergebnisse der Austro-Kontrollen frühestens am Mittwoch, Rewe & Spar beschwichtigen: „Kennen alle Lieferanten“

LATEST NEWS Schöffel will Nummer 1 bei Skikleidung werden +++ Unilever vergibt Hygienepreis +++ Bundesprä­ sident Heinz Fischer besucht die Spar in St. Pölten +++ OttoVersand mit 20 Prozent Plus im Frühjahr und Kücheniniti­ ative +++ Ara und Wortmann stoppen Joint Venture unter medianet.at/retail

Wien/Berlin/Brüssel. Am Samstagabend ging die Eilmeldung des Eu­ ropäischen Schnellwarnsystems aus Brüssel bei den heimischen Gesundheitsbehörden ein: Zwei Großhändler aus Deutschland sollen spanische Biogurken nach Österreich verkauft haben, die in Verdacht stehen, Träger von EHECBakterien zu sein. Eine Liste der möglichen Han­ delsstellen wurde publik, mögli­ cherweise betroffene Ware von Behörden unter Beschlag genom­ men. Die Sorge geht um, dass sich der Keim auch in der Alpenrepublik ausbreiten könnte. In Oberöster-

reich etwa sind 15 Prüfer im Ein­ satz, die stichprobenartige Schwer­ punktkontrollen durchführen. Gemüse wird auf Verunreinigungen hin untersucht; mit Ergebnissen rechnet Konsumentenschutz-Lan­ desrat Rudi Anschober allerdings frühestens Mittwochabend.

LGV mit Absatzminus In Wien gibt es dem Marktamt­ sprecher Alexander Hengl zufolge keine spanischen Gurken mehr. Kontrolleure haben in der ganzen Stadt keine mehr gefunden, sie seien nach der Warnung längt im

Mistkübel gelandet. Rewe, Spar und Hofer versichern, dass man alle Lieferanten kenne und kei­ ne Gefahr für Kunden bestehe. Trotzdem herrscht Skepsis. „Man merkt schon, dass die Kunden im Gemüsebereich viel zurückhal­ tender reagieren und sehr viel nachfragen“, sagt Spar-Sprecherin Nicole Berkmann. Auch der größte heimische Gemüseproduzent, die LGV, bekommt das zu spüren. Vor­ stand Gerald König zufolge ist der Gurkenabsatz Ende letzter Woche um 10% gesunken. Mehr Infos zur Reaktion der Verbraucher und der Austro-Branche auf  Seite 17

© APA/Helmut Fohringer

© Schöffel

Behörde findet keine spanischen Bio-Gurken

Derzeit wird in Österreich Gemüse auf Verunreinigungen hin untersucht.


ti t e l sto r y

16 – medianet retail

Dienstag, 31. Mai 2011

C h r istia n L e e b © Wildbild, Alpenmilch Salzburg (8)

Alpenmilch Salzburg ist stolz auf das breite Produktangebot unter den Marken Alpenmilch Salzburg und Käsehof sowie auf die äußerst erfolgreichen Kooperationen in Sachen hochwertiger ­Eigenmarken.

Alpenmilch Salzburg + Käsehof punkten bei Partnern mit Bio- und Heumilch- sowie durch Käsekompetenz

Top-Milchpreisvergütung für Salzburger Bauern Produktion hochwertiger Eigenmarken – derzeit vor allem unter „Billa“ – als wichtiger Umsatzbringer. Jutta Maucher

Salzburg. Am 1. Juni ist Weltmilchtag. Grund genug zum Feiern: für die Alpenmilch Salzburg und vor allem für die Bauern. Die Alpenmilch Salzburg lädt ihre Kunden und Kundinnen (aufgrund der Feiertage tatsächlich erst am 18. Juni) in die Molkerei zu einem offenen Haus. Dort spielt dann Musik aus den Regionen auf und die Bauern und Bäuerinnen sowie Mitarbei-

„Ich glaube, dass wir auch zukünftig mit unseren Milchprodukten vor allem am heimischen Markt gewinnen werden.“ Christian Leeb, Alpenmilch

ter stehen den Interessenten mit Auskünften zur Verfügung. Und sie werden dies voraussichtlich mit noch mehr Freude tun: mit 1. Juni steigt der Milchpreis kräftig – durchschnittlich um 1,5 Cent pro Liter; für konventionelle Milch erhalten die Bauern der Alpenmilch Salzburg 38,86 Cent; für Bio-Milch

45,58 Cent, für Heumilch 41,46 Cent, für Bio-Heumilch 48,98 Cent und für die nach dem US-amerikanischen Bio-Milch-Standard zertifizierte NOP (National Organic Programm)-Milch 51,94 Cent. Dass das nur gerechtfertigt ist, dafür zitiert Alpenmilch-Geschäftsführer Christian Leeb einen seiner Bauern, der meinte: „Vor vierzig Jahren haben wir für die Milch genauso viel bekommen, wie ein halber Liter Bier im Gasthaus gekostet hat“, und Leeb weiter: „Irgendetwas ist da schief gelaufen: Heute gibt es ein Verhältnis von ungefähr eins zu acht zwischen dem Milchpreis und dem Krügerl Bier.“

Käsehof in Deutschland Vieles andere lief allerdings gut für das Unternehmen Alpenmilch Salzbug; allein die Beteiligung am Käsehof vor einem Jahr hat eine umfassende Erweiterung des Markts gebracht, so Leeb, der dazu im Detail ausführt: „Käsehof ist im Export, vor allem in Deutschland, mit einem Exportanteil von mehr als 60 Prozent eine große Nummer. So finden sich etwa in der ReweZentrale in Köln Käsehof-Plakate.“ Aber auch bei Lidl und Aldi Süd sind Käsehof-Produkte schon lang im Sortiment. Dazu kommt, dass mit dem Käsehof die Käsekompetenz des Unternehmens gestiegen ist. Dem gegenüber steht die Herausforderung, dass aus bislang vier

Standorten ein Standort werden soll. Da sei man – so Leeb – noch in der Abwägungsphase verschiedener Projektideen; insbesondere geht es um die zentrale Frage: Soll ein neuer Standort gesucht oder ein bestehender ausgebaut werden? Eines ist für den AlpenmilchGeschäftsfrüher aber klar: Der Standort wird im Flachgau bleiben – er ist das Hauptmilcherzeugungsgebiet und das sei auch im Sinne der Mitarbeiter.

Höhenflug mit „Billa“ Trotz dieser erhöhten Exportanteile liegt für den AlpenmilchGeschäftsführer die Zukunft eindeutig in der Region oder auch in Österreich: „Ich glaube, dass wir auch zukünftig vor allem am heimischen Markt gewinnen werden“, gibt sich Leeb optimistisch. Und ein wichtiger Schritt in Richtung nationaler Distribution konnte anfangs Februar mit Billa in die Tat umgesetzt werden. Unter der Marke „Billa“ und mit dem Label „Heumilch – die reinste Milch“ ist die Alpenmilch Salzburg mit einer hochwertigen Eigenmarke voll durchgestartet: 14 Produkte sind per Ende Mai am Markt. Eine Erweiterung der Range ist ziemlich wahrscheinlich, einige Produkte seien schon in der Pipeline, insbesondere im Segment Frischkäse und Fruchtjoghurt, so der Alpenmilch-Geschäftsführer, der weiter ausführt: „Billa ist ein fairer Part-

ner. Das Unternehmen trägt auch unseren Heumilchzuschlag mit, ohne dass beim Endverbraucher die Preise erhöht werden.“

Bio- und Heumilchboom Insgesamt hat diese für das Unternehmen erfreuliche Entwicklung dazu geführt, dass ein wesentliches Problem geradezu ins Gegenteil verkehrt wurde. „Viele Jahre hatten wir Milchüberschuss. Wir mussten also hochwertige Milch als Versandmilch anbieten. Heuer haben wir bei konventioneller Milch sogar zukaufen müssen“, erklärt Leeb. Denn schließlich ist die Alpenmilch Salzburg nicht nur breit im Lebensmitteleinzelhandel vertreten, sondern gilt auch als einer der größten Mopro-Lieferanten für C&C: In diesem Bereich wird eine breite Palette an Produkten – vor allem Schlagobers, Fruchtjoghurt, ESL-Milch – für die Gastronomie angeboten. „Insgesamt haben wir mit unserem Fokus auf Biomilch, Heumilch und Bioheumilch – ohne Zusammenschluss mit Käsehof – ein Umsatzwachstum von zwölf Prozent erreicht; gleichzeitig konnte der Absatz um zehn Prozent erhöht werden. Damit sind wir Spitzenreiter im österreichweiten Vergleich der Molkereien und diesen Weg werden wir auch weitergehen“, so Christian Leeb, der auch für das laufende Jahr mit einem sehr positiven Umsatz- und Absatzwachstum rechnet.

FACTS Alpenmilch Salzburg GesmbH Gründungsjahr 1993 Mitarbeiter 175 Eigentümer 51% Milchhof Salzburg & Tauernmilch, Bischofshofen; 49% Meggle Wasserburg Exportquote 2010 34% (15% Italien, 17% Deutschland, 2% Andere) Beteiligungen 51% an Käsehof Produkte ca. 360 Artikel – Gesamtanbieter der Weißen, Gelben und Bunten Palette, Bio-Produkte, Haltbarprodukte Käsehof GmbH Gründung: Marke Käsehof seit 1996 Mitarbeiter 121 (67 Käsehof, 7 Käsewelt, 47 Hapack) Eigentümer 49% Käsehof; 51% Alpenmilch Salzburg Beteiligungen 100% an Hapack (Abpackunternehmen), 100% an Käsewelt EU-Export 62% Milchlieferanten 515, davon 407 Heumilch-Lieferanten Produkte ca. 240 Artikel (Hart- und Schnittkäse, Bio-Produkte, Heumilch-Produkte)

Kennz ahlen

 Alpenmilch Salzburg + Käsehof Umsatz 164 Mio. € Absatz Käse 12.000 t Milch 210 Mio. kg Bio-Milch 70 Mio. kg Heu-Milch 60 Mio. kg


r e tai l & p r o ducer s

Dienstag, 31. Mai 2011

medianet retail – 17

EHEC/Umfrage Gut drei Viertel der österreichischen Konsumenten wollen vorerst auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Melanzani verzichten

Die Verbraucher sind verunsichert Wien. Die EHEC-Keime im angeblich aus Spanien stammenden Gemüse haben die heimischen Konsumenten massiv verunsichert. Die Mehrheit der Verbraucher, 78%, will vorerst auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Melanzani verzichten. 92% sind besorgt und verfolgen Berichte über das Thema mit großem Interesse. Dieses Bild ergab eine Oekonsult-Umfrage, die vom 27. bis 29. Mai durchgeführt wurde. Sorge herrscht auch beim Fast Food: Zwei Drittel der Österreicher sind beunruhigt, weil die Herkunft des Grünzeugs im Burger und im Kebab nicht nachvollzogen werden kann. Skepsis herrscht in Sachen Bio-Image. Knapp 80% der Befragten orten einen nachhaltigen Schaden für selbiges. Mit der Arbeit der für die Causa zuständigen Behörden ist man indes zufrieden. Die große Mehrheit vertraut in die Ämter und Lebensmittelkontrollen, 89% loben sogar

die Infos des Gesundheitsministeriums als rasch und überzeugend. Überhaupt ist der Glaube an österreichische Erzeugnisse groß und im Zuge der EHEC-verseuchten Gurken noch gestiegen: 95% sind der Meinung, dass heimisches Gemüse bedenkenlos verzehrt werden darf.

Neue EU-Kennzeichnung Lebensmitteln aus Österreich den Vorzug geben – so lautet die Lehre aus dem jüngsten GemüseSkandal. Vertreter der heimischen Zunft beeilen sich, Kapital aus der Sache zu schlagen. So etwa Land-

wirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski: „Heimisches Bio- und konventionell produziertes Gemüse ist strengstens kontrolliert, sicher und gesund“, betont er und schießt nach, dass die österreichischen Gemüsebauern „mit den ausländischen Schweinereien rund um die EHEC-Bakterien verseuchten Gurken nichts zu tun haben“. Ebenfalls auf der patriotischen Schiene fährt Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch. Er fordert eine EU-weite Herkunftskennzeichnung um die ausländische Ware von inländischer künftig besser unterscheiden zu können.  (APA/no)

© EPA

Agrarier um Schadensbegrenzung bemüht: „Ausländische Schweinereien“.

Derzeit bleiben viele Gurken in den Supermarktregalen liegen, auch die heimischen.

Inter Ikea Center Verkauf

Ikea: Rückzug

Linz. Der Einkaufstempel Haid-Center in Haid bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) wird verkauft. Darüber hinaus sollen auch das Center West in Graz und der Standort in Kagran den Besitzer wechseln. Damit zieht sich der Einkaufszentrenbetreiber Inter Ikea Center aus Österreich komplett zurück. Inter Ikea Center (IIC) ist eine Schwestergesellschaft der Einrichtungskette und betreibt rund 30 Einkaufstempel in neun Ländern. Die österreichischen Einkaufszentren passen nun angeblich nicht mehr in die IIC-Strategie. Diese sehe nämlich vor, dass der Ikea-Möbelmarkt inmitten eines Shopping-Tempels liege. Die Einrichtungshäuser in Haid und Graz liegen aber jenseits einer Straße und außerhalb.  (APA)

Investitionen Zehn Mio. €

Alpenrind baut

Salzburg. Schlachtbetrieb Alpenrind nimmt rund zehn Mio. € für den Ausbau des Standorts in Salzburg in die Hand. Am meisten Geld wird für die Errichtung eines neuen Tiefkühlhauses benötigt. Schon jetzt arbeiten in Salzburg rund 80 Angestellte und über 120 Beschäftigte auf Werkvertrag. Seit die OSIGruppe vor vier Jahren eingestiegen ist, ist die Beschäftigtenzahl um 50 Mitarbeiter gestiegen. Pro Jahr werden am Salzburger Standort 72.000 Rinder geschlachtet.

BESTE FLEISCH& WURST WAREN

„Die was zu 100 % aus österreichischem Fleisch sind.“

© EPA

Eine Exklusiv-Marke für Das Unternehmen schlachtet allein in Salzburg jedes Jahr 72.000 Rinder.


r e ta il & o u t l e t s

18 – medianet retail

Ă–ffnungszeiten Keine Revolution, sondern sechs weitere offene Sonntage gefordert

Lugner legt in der LadenĂśffnung nach Wien. Richard Lugner, Baumeister und Herr der Lugner City, hat gemeinsam mit acht Geschäftsleuten eine Verfassungsklage gegen die Regelung der LadenĂśffnungszeiten eingebracht. „Es geht nicht darum, die Sonntagsruhe abzuschaffen, es geht um sechs aus 52 Sonntagen – das ist doch vertretbar“, umreiĂ&#x;t Lugner die Bescheidenheit seines Anliegens, an sechs verkaufsstarken Sonntagen (etwa vor Weihnachten und zum Muttertag) offenzuhalten. Er hofft, dass sich der Verfassungsgerichtshof (VfGH) im Herbst der Klage annehmen wird; argumentativ pocht er auf das Grundrecht auf freie Erwerbstätigkeit.

Gewerkschaft opponiert Die Gewerkschaft ist naturgemäĂ&#x; gegen Lugners Anliegen: „Es gibt einige wenige Unternehmer, die besessen sind von der Idee, zulasten der Arbeitszeitqualität der Beschäftigten ihre Umsätze zu steigern und die sich nicht mit dem arbeitsfreien Sonntag im Handel abfinden kĂśnnen“, erklärt der stellvertretende BundesgeschäftsfĂźhrer der GPA, Karl Proyer. „Was hat die Gewerkschaft dagegen, wenn ihre Mitglieder mehr verdienen? Die Dienstnehmer bekommen

Š medianet/Szene1/Philipp Hutter

Initiative gemeinsam mit acht Kaufleuten: Verfassungsklage eingebracht.

Dienstag, 31. Mai 2011

Kuchen-Peter Backwarenproduzent: Regional-Bekenntnis

Krapfen mĂśgen Omas Marmelade Hagenbrunn. Das Backwarenunternehmen Kuchen-Peter im niederĂśsterreichischen Hagenbrunn macht mit 330 Mitarbeitern rund 35 Mio. â‚Ź Umsatz. Ganz groĂ&#x; geschrieben in der Firmenphilosophie steht die Regionalität – sie war schon Thema, als sie nicht als Schlagwort zur Erklärung wirtschaftlichen Erfolgs gebraucht wurde. „Regionalität, Tradition und Qualität war meinem Vater Paul schon wichtig, als er noch eine kleine Kellerkonditorei in Wien betrieb“, erzählt GF Peter GyĂśrgyfalvay aus der Firmen-History. An dieser Philosophie wurde bis heute nicht gerĂźttelt. „Nur die besten Rohstoffe ermĂśglichen die Herstellung von hochwertigen Pro-

dukten“, weiĂ&#x; GyĂśrgyfalvay. Seit knapp 35 Jahren produziert Kuchen-Peter hochwertige Backwaren, Krapfen und Konditorwaren. Viele der heutigen Ăśsterreichischen Lieferanten sind seit der FirmengrĂźndung an Bord und es hat sich eine langjährige Partnerschaft entwickelt. „Zuverlässigkeit und Vertrauen sind wichtige Bestandteile unserer Firmenleitsätze“, bestätigt Sabine StraĂ&#x;er als kaufmännische GeschäftsfĂźhrerin. „Unsere langjährige Einkaufspolitik pro Ă–sterreich gibt unseren Kunden die Sicherheit, hochwertige Produkte zu angemessenen Preisen zu erhalten“, betont sie das solide Unternehmensbekenntnis. (red)

ERRATUM

Baumeister Richard Lugner hofft auf weitere Liberalisierung der SonntagsĂśffnung.

am Sonntag 100 Prozent Zuschlag“, kontert der Baumeister. Was die Opposition der Kirche angehe, so habe ihm Kardinal Christoph SchĂśnborn geschildert, wie frĂźher am Land nach der Messe das Ăśrtliche Geschäft aufgesperrt habe. Dass sich nur acht Kaufleute aus seinem Einkaufszentrum der Klage angeschlossen hätten, liege daran, dass er nicht mehr gefragt hat. Der Anwalt habe gemeint, dass die Kaufleute und nicht Lugner City klagen sollten. SchlieĂ&#x;lich seien viele kleine Unternehmer gegen die SonntagsĂśffnung. (red)

Leider haben wir in der Kellogg-Titelstory vom 20. Mai in der grafischen Marktanteilsdarstellung die Farben falsch zugeordnet, sodass der Kellogg-Marktanteil mit 48,5% dann doch zu hoch ausfiel. Hier nun die richtige Grafik, laut der Kellogg mit 27,3% MarktfĂźhrer ist.

facts LadenÜffnungszeiten Gesetzlich erlaubt ist die GeschäftsÜffnung von Montag bis Freitag 5:00 bis 21:00 Uhr, Samstag bis 18:00 Uhr. Die tatsächlichen Öffnungszeiten der Geschäfte sind unterschiedlich, meist von 9 bis 18 Uhr (Lebensmittelgeschäfte oft schon ab 7:30 Uhr), samstags bis 13 bzw. 17 Uhr. Sonderregelungen mit längeren Öffnungszeiten bestehen in Tourismusorten. Geschäfte in BahnhÜfen und auf Flugplätzen sind während der Verkehrszeiten (teilweise bis 23 Uhr) offen, Lebensmittel mit eingeschränktem Sortiment.

willhaben.at im Rennfieber

WIEN NORD

TRAG’ DEINE LEGENDE.

Bei der Segway-Challenge am Start: die Online-Community.

Mit dem band der Legenden-Arm en Sporthilfe. Ă–sterreichisch

Š willhaben.at

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Starkes Starterfeld beim Segway-Concours von willhaben.at: Teams waren mit vollem Einsatz dabei.

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inkl. 1 LegendenSticker gratis!

Roller-Race im Wiener Prater U (LQH,QLWLDWLYHGH SRUWKLOIH gVWHUUHLFKLVFKHQ6

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„Nach einer kurzen Einschulung waren die Teams nicht mehr zu bremsen und der grĂźne Prater wurde, im wahrsten Sinne des Wortes, unsicher gemacht“, bringt willhaben.at-Bereichsleiterin (Online und Mobile Advertising) Jacqueline Resch Stimmung und Spektakel auf den Punkt.

„Man fuhr Ăźber Stock und Stein, ab durch die Hecke – bis letzte Unsicherheiten mit dem Gerät beseitigt waren. Auf einem ausgesteckten Parcours, versehen mit allen Schikanen, durften die Agenturen im Zeitrennen gegeneinander antreten. Wieder bewahrheitete sich das alte Sprichwort: ‚Dabei sein ist alles!‘“

Sieger-Party Alle teilnehmenden Agenturen lieferten absolute Bestzeiten ab, jedoch hatte ein Team die Nase vorn: „Die Fastbridge-Mannschaft fuhr souverän aufs Siegertreppchen“, so Resch. Mit allen Racemaniacs wurde anschlieĂ&#x;end ausgiebig gefeiert. Bei ausgezeichnetem Essen, ebensolchen Weinen und toller Atmosphäre im „Motto am Fluss“ lieĂ&#x; man den Abend ausklingen. www.willhaben.at

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Nur bei BP: LegendenArmband um

Wien. 2001 liefen sie im amerikanischen Bedford erstmals vom Band, heute – 10 Jahre später – sind die Roller längst zur Kultmarke avanciert. Dass die SegwayPTs auch als Rennuntersatz taugen, wurde diesen Mai beim willhaben.at-Frßhlingsevent eindrucksvoll bestätigt. Das Kleinanzeigenportal lud Vertreter der Online-Community zum Race in den Wiener Prater. Bei Prachtwetter stieg nicht nur das Thermometer, sondern auch das Rennfieber!


product news

Dienstag, 31. Mai 2011

medianet retail – 19

Ich hab die Haare schön, ich hab die Augen schön

Die neue Elvital Color-Glanz-Pflegelinie ist mit einem UVA- und UVB-Filter angereichert, der die Haarfaser schützt und somit die colorierte Farbe im Haar versiegelt. Die Produkte sorgen dafür, dass das Haar glänzend und intensiv leuchtend bleibt.

Mit trendigen Farben für Augen, Lippen, Teint und Nägel im transparenten Design sorgt Manhattan diesen Sommer für einen atemberaubenden Blickfang. Luftig und leicht: Die neue Sexy Plexi Serie präsentert sich im angesagten Transparent Look. Alle Produkte sind ab Juli 2011 für rund acht Wochen erhältlich.

© L‘Oréal, Beiersdorf, Manhattan

Kategorie Produkt Preis Distribution Kontakt

Die Nivea Max Volume Grandiose ist ein neuer Wimpernbooster. Der Wimpern verdichtende und restrukturierende Biotin-Komplex mit Hightech-Bürstchen sorgt für 6 mal mehr Volumen. Das Produkt ist augenärztlich getestet und auch für Kontaktlinsen-Trägerinnen geeignet. Kategorie Produkt Preis Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Nivea Max Volume Grandiose 13,50 € Beiersdorf GesmbH DFH Beiersdorf, Tel.: 01/614 00 0

Biocremes mit Sanddorn

Sommerpflege

© bioemsan

Wien. Die neue Pflege mit Sanddorn und Jojoba von bioemsan verführt mit ihrem fruchtigen Aroma und erfrischt wohltuend an heißen Sommertagen. Aloe Vera und Orangenblütenhydrolat spenden kostbare Feuchtigkeit, exotische Mangobutter und Sheabutter pflegen die Haut geschmeidig weich. Extrakte aus dem indischen Karanjabaum, EM-Keramikpulver, Sanddornfruchtfleisch, Oliven- und Kokosöl bilden einen natürlichen UV-Schutz.

Kostbar & erfrischend: Die bioemsan Sommerpflege Sanddorn-Jojoba.

Product News Die L‘Oréal Elvital Color Glanz Pflegeserie, Manhattan Sexy Plexi, Nivea Max Volume Grandiose und bioemsan Sommerpflege.

Launch Manhattan Sexy Plexi Lipstick, Eye Shadow, Nail Polish, High Shimmer Powder 3,99 €, 5,29 €, 4,09 €, 6,99 € DFH www.manhattan.de/

Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Kontakt

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s h o p ta l k

20 – medianet retail

Dienstag, 31. Mai 2011

Jeder is(s)t Anders

© Andreas Tischler; medianet/Szene1/Günther Langegger (2)

40 Jahre Metro

© medianet/Szene1/Christian Mikes

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1. Andreas Kienzel, Petra Steinmaier, Ansgar Krebber; 2. Gerhard Zadrobilek und Claudia Stöckl; 3. Doppeltes Lottchen: Christa Kummer

Eine Buchpräsentation der etwas anderen Art 2

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1. Die Geschäftsführer und der Managing Director: George Frey, Wolfgang Blancke, Hans Gerhard Degen, Johannes Schönburg, Joachim Fiedler, Davor Katalinic; 2. Bezirkshauptmann Philipp Enzinger; 3. 40 Jahre Metro sind nicht zu übersehen; 4. Bürgermeister Vösendorf, Friedrich Scharrer.

Metro lädt ein und der ganze Ort feiert das Geburtstagskind

Metro hat ersten Platz in Vösendorf

Hans Gerhard Degen spricht über Metro in Österreich.

Feierlich-traditionell Metro feiert 40 Jahre in Österreich und bekommt als Geburtstagsgeschenk von der Gemeinde Vösendorf, vertreten an vorderster Front durch Bürgermeister Friedrich Scharrer, einen Platz: Metro Platz 1 heißt ab nun die Adresse des Markts in Vösendorf. Nicht nur darauf ist der Managing Director von Metro Österreich, Hans Gerhard Degen, stolz, sondern auch auf die bisherigen erfolgreichen Jahre und die Führungsposition seines Unternehmens am C&C-Sektor in Österreich. Gekommen waren Mitarbeiter von einst, die damals, vor 40 Jahren, im Markt tätig waren; treue Kunden, die schon seit 40 Jahren im Markt einkaufen; Charity-Partner wie Marlies Mörth von mission possible; und vor allem die Geschäftsführung der Metro in Österreich: George Frey, Wolfgang Blancke, Johannes Schönburg, Joachim Fiedler, Davor Katalinic. (jm)

Martin Melzer (44) wird gegen Jahresende offiziell die Geschäftsführung von Miele Österreich übernehmen. Melzer trat nach seinem WU-Studium 1989 bei Miele Österreich als Produktmanager für Geschirrspüler und Bodenpflege ein. 1996 übernahm er die Marketingleitung und wurde zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. 2001 wechselte er in die Zentrale nach Gütersloh und übernahm die Leitung des internationalen Geschäftsbereichs Wäsche- und Bodenpflege, 2006 zusätzlich jene für Pflegeprodukte und Zubehör. Der bisherige Chef Josef Vanicek wird Senior Vice President für Miele Süd-, Ost- und Zentral-Europa.

115,5

Über große und kleine Unterschiede Essensgewohnheiten „Jeder is(s)t anders“ ist das erste Werk der österreichischen Journalistin Petra Steinmaier, das diese im Wiener In-Lokal „Novelli“ präsentierte. Dieser Band gewährt Einblicke in die Ess- und Lebensgewohnheiten bekannter Menschen. Und da kommt schon einiges zutage, denn schließlich gilt schlank als sexy. Auf der anderen Seite ist bekannt, dass in Österreich mehr als die Hälfte der Männer und über 40 Prozent der Frauen und jedes fünfte Kind an Übergewicht leiden. Das sind außreichend Gründe, um prominenten Persönlichkeiten, die über Jahre ihre schlanke Figur erhalten haben, auf den Teller zu schauen. Zur Verfügung gestellt haben sich zu diesem Zweck unter anderem: Vera Russwurm, Hans Knauss, Christa Kummer, Franz Klammer, Klaus Eberhartinger, Thomas Schwingenschlögl, Boris Kattus Frizzante Sommerfest Entrup, Wolfram Pirchner, bei Maria und Ernst PolstererUlla Weigerstorfer, KabarettiKattus; stin Nina Hartmann, Ansgar 8. Juni, ab 19 Uhr, Krebber, Humortherapeut 1190 Wien, Billrothstraße 51; Andreas Kienzl, Konstantin office@kattus.at Filippou und viele andere mehr. (jm)

Produkt des tages

Laden-hüterin

Rumgurkende Falschparker Alexandra Binder

S © Kalea

Kopf des Tages

© Miele

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Bierparty Kalea bringt im Sommer 2011 Österreichs bierigste Sommerbox als Party-Highlight in einer limitierten Ausgabe auf den Markt. Der Inhalt der wasserdichten Überraschung 12 ausgewählte Bierspezialitäten, coole Accessoires wie Eiswürfelbeutel für die Kühlung der Getränke. Die trendige Metallbox kann aufgrund des hohen Tragekomforts auch im Alltag für verschiedenste Zwecke praktisch genutzt werden. Mit einer perfekt abgestimmten Biervielfalt wird jeder Bierliebhaber angesprochen: Regionale Highlights, Vielfalt und Geschmack sind vertreten. Abgepackt werden neben Märzen-, Pils- und Weißbieren, ein Biobier sowie drei unterschiedliche Radlersorten.  www.kalea.at  www.facebook.com/bierkalender

oda jetzt haben wir den Salat. Ich habe gestern in einem kleinen französischen Beisl in Wien Gurke gegessen. Bin ich verseucht? Werde ich überleben? Soll ich mich bei oe.24.at melden, um der ultimative Protagonist des minütlich upgedateten Gemüserazzien- Live-Tickers zu werden? Oder ist etwa eh alles in Ordnung und sorgen die Massenmedien nur mal wieder für die übliche Massenpanik? Weil, wie Herr Hengl, Sprecher des Wiener Marktamts und Oberrazzia-Anführer sagt: „In ganz Wien gibt es keine spanischen Gurken mehr. Wir würden ja gern Proben ziehen, aber es sind alle schon weg.“ Huch, da waren offenbar die Heinzelmännchen und die potenziellen Selbstmörder unterwegs und haben alles aufgekauft. Nicht ganz von der Hand zu weisen ist allerdings der Kollega Kaisers- ederin ihr Kommentar zum Thema. Die findet „halt den Bio-Connex spannend“ und meint „absurd, dass es bei jedem Billa und Spar die LGV-Gurken gibt, aber bei Maran & Co. die Spanier parken“. Dem ist wenig hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass auch eingefleischte Bioaner sich mal fragen sollten, wo man besser parkt. Und ob nicht doch ‚regional‘ vor ‚bio‘ kommt und den Vorzug wert wär. Weil unsere  Gurkerl sind halt unsere Gurkerl.  a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Gigantisch Der „Hyperion“, ein Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) im Redwood-Nationalpark in Kalifornien, ist mit 115,5 m der höchste Baum der Welt.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 31. Mai 2011 – 21

© Friesland Campina

Landliebe-Produzent FrieslandCampina erhöht den Milch-Auszahlungsbetrag Seite 22

Frische Sorten

Alpenmilch Salzburg erweitert die hauseigene Trinkjoghurt-Palette 

Seite 24

fischige news Bongrain erweitert Fisch-Range

© Bongrain

Fixe Preise

© Alpenmilch Salzburg

milch & co

© APA/Uta Rademacher

Die Milch ist wieder in Mode

Aufwind Nach dem Krisenjahr 2009 zeigt die Milch-Kurve für 2011 bei Wert und Menge wieder nach oben: Österreichs Haushalte geben aktuell pro Monat 36 Euro für Milch, Käse und Joghurt aus. Mit welchen Strategien die heimische milchverarbeitende Industrie ihren Absatz weiter ankurbeln möchte, verraten die  Seiten 21–28 Lesetipp

© Christian Hemmelmeir

Jetzt neu im Sortiment

„Runder“ Geburtstag Schärdinger feiert sein 111-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumspromotion, speziellen Produkten und einem Gewinnspiel.  Seite 27

 Vielfalt & Innovation  Frisches Design bringt mehr Schwung in die Absätze  Starke Kommunikation

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05.04.2011 20:05:21 Uhr


M o l k e r e i p r o du k t e

22 – medianet special

short

Milka Alpine Tour: Was treibt die lila Kuh?

Dienstag, 31. Mai 2011

NÖM Auf Joghurtbasis hergestellter Frühstücksdrink ist seit April in der 125 g-Flasche in zwei Sorten erhältlich

Trinkbares Frühstück

Linz. Die Milka Alpine Tour war Ende Mai wieder in Bewegung. Neben einem Stopp in Klagenfurt bei der ÖBB Railshow konnten sich am vergangenen Samstag in Linz anlässlich des Familienfests alle Besucher darüber informieren, wie die lila Milka-Kuh eigentlich wirklich lebt. Spielerisch wurde den Besuchern dabei Wissenswertes über den Lebensraum und die Herstellung von Milka Alpenmilchschokolade vermittelt. Zudem hat Kraft mit einem Gewinnspiel – Hauptpreis war eine Reise in den Nationalpark Hohe Tauern für die ganze Familie – Zuschauer angelockt. Spielstationen wie der Riechbaum, die Fühl-Tränke und die Milchreise sorgten für Unterhaltung bei Groß und Klein. Im Truck lud der Schokobrunnen ein, zarte Milka Alpenmilchschokolade auf einem knusprigen Keks zu genießen. Naschkatzen und Schokoladefans hatten dann im Milka Shop noch die Möglichkeit sich mit ausreichend Schokolade und Milka-Fan Artikeln einzudecken.

© Paul-Georg Meister/pixelio.de

Molke wird zum Verpackungsmaterial

Bei der Käseproduktion anfallende Molke soll wiederverwertet werden.

München. Molke könnte schon bald Kunststoff als Verpackungsmaterial ersetzen. Dadurch könnten Entsorgungskosten eingespart und Milch komplett verwertet werden. Im Rahmen eines EU-Projekts mit insgesamt 14 Partnern aus sieben Ländern wurde jetzt eine wiederverwendbare Barriereschicht aus Molkeproteinen entwickelt, die Verpackungen aus Kunststoff ersetzen soll. Am Projekt „Wheylayer“ haben sich Unternehmen und Verbände der Verpackungs-, Recycling- und Milchindustrie sowie Forschungseinrichtungen, darunter das Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV), beteiligt. So könnten zukünftig herkömmliche und teure Polymere wie Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH) durch das Biomaterial Molke ersetzt werden, das bei der Käseherstellung als Nebenprodukt anfällt, erläuterte der Forschungsdienstleister Technologie-Transfer-Zentrums Bremerhaven (ttz), der die Arbeit des Fraunhofer Instituts validierte.

fördern die probiotischen L.Casei Kulturen eine gesunde Verdauung. Erhältlich ist der Frühstücksdrink in zwei Sorten.

Natürliche Zutaten Auf Joghurtbasis hergestellt und mit Fruchtpüree versehen, kommen im neuen Frühstücksdrink ausschließlich natürliche Zutaten vor. Seit vergangenem April ist er in der wieder verschließbaren 125 g PETFlasche im 4er-Pack im Kühlregal zu finden. Der NÖM Frühstücksdrink wird in den Sorten Apfel Banane Kiwi und Himbeer Pfirsich Cerealien ausgeliefert. Das wars aber nicht aus Baden: ebenfalls neu von NÖM sind etwa die Fruchtmolke, NÖM Mix Limited Edition Rhabarber, fru fru Kiwi Stachelbeere, eine neue fasten Butter und im April wurde erstmalig in der Geschichte von NÖM mit der Produktion von Haltbarmilch begonnen.  (red)

Wenn keine Zeit bleibt: NÖM Frühstücksdrink mit wichtigen Nährstoffen.

Umsatzzahlen 2010 Die Molkereigenossenschaft konnte im Vorjahr den Umsatz auf 170 Mio. Euro steigern

Gmundner Milch baut die Zentrale aus Gmunden. Die bäuerlichen Eigentümer und Manager der Molkereigenossenschaft Gmunden vertrauen in die Zukunft der Milchwirtschaft. Das Stammwerk wird um 25 Mio. € ausgebaut. 40 zusätzliche Arbeitsplätze werden geschaffen. In rund eineinhalb Jahren Bauzeit soll die Produktionsfläche in Gmunden um ein Viertel auf 11.600 m� erweitert werden. H-MilchErzeugung, Käseverpackung und Lager werden vergrößert, weiters sollen zusätzliche Lager und ein Waschplatz errichtet werden. Die Produktionsfläche soll dadurch von derzeit 9.350 auf 11.650 m� wachsen, die Mitarbeiterzahl um rund 40. Schon heuer werden 1,5 Mio. € in das Werk Sattledt inves-

tiert. Die Investitionen werden aus dem laufenden Betrieb finanziert. Der Verkaufserlös der Ende 2010 zugesperrten Molkerei Freistadt wird das Ergebnis aufbessern.

Umsatzzahlen

© Gmundner Milch

Die Alpine Tour zeigt Wissenswertes zum Leben einer Milchkuh.

Baden. Im April hat die NÖM ihren neuen Frühstücksdrink gelauncht. Mit dem Produkt brachte die Badener Molkerei eine Innovation auf den Markt, die es bisher im Kühlregal noch nicht gegeben hat. „Ernährungsexperten betonen immer wieder, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit und somit unerlässlich ist. Allerdings haben viele einfach keine Zeit zum Frühstücken“, so NÖM-Marketingleiterin Claudia Schober. „Daher bringen wir einen Frühstücksdrink auf den Markt, der den optimalen Start für den Tag liefert und den man auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule oder aber auch zu Hause genießen kann.“ Der neue Frühstücksdrink sei nicht nur besonders lecker und helfe Zeit zu sparen, sondern er sei auch mit allen wichtigen Nährstoffen ausgestattet, die der Körper für einen gesunden Start in den Tag braucht, heißt es seitens der Molkerei. Zudem

© NÖM

© Milka

Daneben hat die NÖM in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe neuer Produkte lanciert.

Die Gmundner Molkerei erweitert H-Milch­Erzeugung, Käseverpackung und Lager.

„Wir haben 75 Prozent Eigenkapitalquote“, sagte Geschäftsführer Michael Waidacher bei der Präsentation des Projektes. Der Umsatz des Molkereiverbands stieg 2010 bei einem nicht näher bezifferten Gewinn von 160 auf 170 Mio. €, die verarbeitete Milchmenge von 300 auf 304 Mio. kg. Für das Jubiläumsjahr 2011 erwarten die Manager der Gmundner Milch eine Umsatzsteigerung auf rund 180 Mio. €.

Entwicklung Deutlicher Anstieg der Auszahlungspreise für Erzeugermilch erhöht den Garantiepreis im Mai um 2 Euro

FrieslandCampina erhöht Garantiepreis Amersfoort. Nach einer gemäßigt positiven Entwicklung in den ersten Monaten dieses Jahres ist jetzt ein deutlicher Anstieg der Auszahlungspreise für Erzeugermilch in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Belgien zu verzeichnen, heißt es seitens FrieslandCampina. Das erkläre, warum der Garantiepreis für den Monat Mai um 2 € auf 38 € pro 100 kg Milch steigt.

Der Garantiepreis ist der Preis, den das niederländische Unternehmen den Mitglied-Milchviehhaltern für die Milch, die sie in dem betreffenden Zeitraum liefern, garantiert bezahlt. Dieser Preis ist nicht vom Ergebnis des Unternehmens FrieslandCampina abhängig. Die Auswirkungen von Zuschlägen und Abzügen sind in diesem Garantiepreis nicht berücksichtigt. Im Bezug auf jahreszeitlich

bedingte Abzüge und Zuschläge sind Jänner, Februar, Juli und Dezember sogenannte neutrale Monate, in denen es keinen Saisonzuschlag und keinen Saisonabschlag gibt. Von März bis Juni gilt für die Mitglieder der Genossenschaft ein Saisonabschlag von 2,30 € je 100 kg Milch. Von August bis November gilt ein Saisonzuschlag von 2,45 € je 100 kg Milch und im Dezember von 1,00 €. Nach Verrechnung der Zu- und Abschläge beläuft sich das Milchgeld eines Milchviehbetriebs mit 500.000 kg Milch im Mai für jeweils 100 kg Milch auf 35,45 €.

Beschluss des Mitgliederrats © Friesland Campina

Landliebe-Produzent Friesland­ Campina erhöht den Milch-Auszahlungsbetrag.

Der Mitgliederrat der Molkereigenossenschaft Zuivelcoöperatie FrieslandCampina U.A. hat Ende April 2011 in seiner ordentlichen Versammlung Beschlüsse über die Jahresabschlusszahlen 2010 der Molkereigenossenschaft Zuivelcoöperatie FrieslandCampina U.A. und über die Jahresabschlusszahlen 2010 des Unternehmens Royal FrieslandCampina N.V. gefasst.

Der Mitgliederrat hat dabei etwa den Jahresabschluss 2010 der Molkereigenossenschaft festgestellt. 14.800 Milchviehhalter in den Niederlanden, Deutschland und Belgien sind Mitglied der Molkereigenossenschaft. Die Zuivelcoöperatie FrieslandCampina U.A. ist Eigentümer des Unternehmens Royal FrieslandCampina N.V.

Bilanz genehmigt Im selben Ausschuss wurde auch der Beschluss des Vorstands der Zuivelcoöperatie FrieslandCampina U.A. zur Feststellung des Jahresabschlusses 2010 des Unternehmens Royal FrieslandCampina N.V. genehmigt. Der Jahresabschluss der Royal FrieslandCampina N.V. wird von der Hauptversammlung der Anteilseigner der Royal FrieslandCampina N.V. festgestellt. Diese Rolle wird vom Vorstand der Zuivelcoöperatie FrieslandCampina U.A. wahrgenommen. Der Mitgliederrat der Genossenschaft hat den Vorstandsbeschluss gemäß der Satzung der Genossenschaft genehmigt.


Molkereiprodukte

Dienstag, 31. Mai 2011

medianet special – 23

Dynamik Gleich ein halbes Dutzend Produktinnovationen kommen aus dem Haus des französischen Käseanbieters

short

Bongrains Innovationskraft

OÖ testet landeseigene Ziegenmilch-Produkte

Wien. Bongrain Österreich blickt auf erfolgreiche Monate am Käsemarkt zurück. Kern der Strategie des französischen Käseanbieters ist seine Innovationsdynamik, die sich in der großen Anzahl der neuen Produkte ebenso zeigt wie daran, dass sämtliche Neuvorstellungen 2010 von marktwirtschaftlichem Erfolg gekrönt waren. Darüber hinaus zielt die Strategie der regelmäßig vorgestellten neuen Produkte genau auf die Bedürfnisse der österreichischen Verbraucher: 50% der Innovationen von Bongrain wurden spezifisch für den österreichischen Markt entwickelt. Nun setzt das französische Unternehmen mit „Bresso“ und „Brunch“ die Innovationswelle fort und stellt gleich mehrere Neuigkeiten vor:

Würzig scharf … Um an den Erfolg der pikanten Paprika-Peperoni-Variante anzuknüpfen, hat Brunch mit der neuen Sorte „Brunch Sweet Thai Chili“ die würzige Schärfe auf den Punkt gebracht und wird so zum echten Trendsetter, was pikante Brotaufstriche betrifft. Die Mischung aus scharfem Chili und süßlichem Lemongras sorgt für Abwechslung auf dem Brot und lässt sich – wie andere Brunch-Sorten – perfekt in der warmen Küche, z.B. für die Zubereitung asiatischer Gerichte, verwenden.

Die etablierte Frischkäsemarke Bresso ist mit einem zweistelligen Wachstum (Nielsen 12/2011) weiter auf Erfolgskurs und bietet ihren Frischkäsegenießern als Line-Extension drei neue Köstlichkeiten für noch mehr Abwechslung und exquisiten Genuss: Nach „Bresso Lachs & Kren“ kam mit „Bresso Thunfisch & feine Kräuter“ jetzt zusätzlich eine neue Fisch-Geschmacksrichtung aus dem Hause Bongrain auf den Markt. Allerdings bietet Bresso in diesem Fall den einzigen Thunfischaufstrich auf Frischkäsebasis und somit eine Rezeptur ohne Mayonnaise oder Margarine. Wie immer legt man bei Bresso höchsten Wert auf die Qualität der jeweiligen Zutaten. Deshalb wird für die Sorte Bresso Thunfisch & feine Kräuter ausschließlich Thunfisch aus nicht gefährdeten Beständen nach den Auflagen des Earth Island Instituts (EII) verwendet.

… und luftig leicht Jean-Baptiste van Elslande, Geschäftsführer von Bongrain Österreich, gibt Einblick in die Erfolgsfaktoren der Innovationen: „Unser Ziel ist es, unseren Konsumenten neue Produkte zu bieten, die für

Zwei der Bongrain-Neu­ vorstellungen: „Brunch Sweet Thai Chili“ und „Bresso Thunfisch“.

© Bongrain

sie in dreierlei Hinsicht Sinn machen: Relevanter Nutzen, höchster Genuss und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Neben der Sorte Sweet Thai Chili bietet Brunch aber auch zwei „Meisterwerke“ neu an: Die Sorte

„Mona Lisa“ etwa ist verfeinert mit Blütenhonig, „Brunch da Vinci“ sorgt mit italienischen Kräutern für eine Renaissance des mediterranen Lebensgefühls. Ebenfalls im Trend von mediterranem Genuss bietet „Bresso Kirschtomate & Chili“ die Kombination der feinen Süße reifer Kirschtomaten mit einer angenehm scharfen ChiliNote. Der aromatische AOC (kontrollierte Herkunft) Chili aus dem Baskenland mit jahrhundertelanger Tradition im Chilianbau bürgt für Qualität und Genuss. Da Schnittlauch in Österreich zu den stärksten Kräutersorten zählt, hat Bresso als Erweiterung der Kräuterrange den Bresso Französischer Schnittlauch kreiert. Französischer Schnittlauch bringt gerade rechtzeitig im Frühling den Frischkäsegenießern würzigen, luftig-leichten Bresso-Genuss.  (red)

© Maike Kaute/pixelio.de

Die Strategie, exakt auf die Bedürfnisse des österreichischen Marktes abzuzielen, macht sich bezahlt.

Käse von der Ziege: Oberösterreich hat getestet – und für gut befunden.

Linz. Bei einer Qualitätsprüfung, organisiert vom OÖ Landesverband für Ziegenzucht und -haltung, wurden im Mai an die 50 eingereichte Ziegenmilch-Produkte und Ziegenrohmilch verkostet und bewertet. Kriterien waren Aussehen (bei Käse innen und außen), Geruch, Geschmack, Konsistenz. Vieles war sehr gut und es war alles dabei – von mild bis pikant und sogar scharf. Einige kreative Selbstvermarkter wissen längst, wie man Ziegenkäse klug verfeinert: Zum Beispiel mit Kräuterauflage, grünem Pfeffer, Knoblauch, Kümmel, Basilikum oder mediterranen Gewürzmischungen. Frischkäse schmeckt und gefällt in Form von kleinen Käsebällchen in Öl und Kräutern eingelegt ebenso wie Frischkäserollen mit Kürbiskernen, Wildlauch oder als Typ „Mexikanisch“ mit Chili. Auch den Typ „Feta“, in Griechenland meist aus Schafmilch hergestellt, gibt es in guter Qualität aus Oberösterreich.

T * N T IER G A R A HNIKF R EI EC GEN T

Produkte aus Heumilch. Reinster Genuss. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen unsere Kühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen, wo über 50 aromatische Gräser und Kräuter wachsen. Im Winter steht wertvolles Heu auf ihrem Speiseplan. Als Heumilch-Kühe bekommen sie garantiert keine vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht die reinste Milch und daraus Käse und viele andere Heumilchprodukte. Auch 3-Haubenkoch Joachim Gradwohl hat dieses besondere Geschmackserlebnis für sich entdeckt. Sein Urteil: „Reinster Genuss!“

Georg 3-Käsehoch

Mehr Infos auf www.heumilch.at und www.facebook.com/heumilch.at

Joachim Gradwohl 3-Haubenkoch

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

* Laut Definition des Österreichischen Lebensmittelkodex für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel.

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Molkereiprodukte

24 – medianet special

Dienstag, 31. Mai 2011

SalzburgerLand Die Einführung der neuen Sorte „Apfel“ erweitert seit Kurzem die Trinkjoghurt-Range des Herstellers Alpenmilch Salzburg

Frische Sorte in neuem Gewand

Die Trinkjoghurt-Range bekommt Zuwachs in Gestalt der Sorte „Apfel“.

Salzburg. Seit Jahren ist die Trinkjoghurt-Range der Marke SalzburgerLand insbesondere bei gesundheitsbewussten Konsumenten bekannt und beliebt; neben dem niedrigen Fettgehalt von unter einem Prozent werden der cremige Geschmack sowie der hohe Fruchtanteil als Kaufargumente genannt. Kürzlich wurde das Produktangebot erweitert. Zusätzlich zum bestehenden Sortiment werden die SalzburgerLand Trink­joghurts zukünftig auch in der Sorte „Apfel“ erhältlich sein. Darüber hinaus gönnte man dem bewährten Verpackungsdesign ein kleines „Facelifting“.

Bei der Umsetzung des Relaunchs standen vor allem zwei Gestaltungskomponenten im Vordergrund: Die genannten Kauf­ argumente sollten sich sowohl in der besonderen Qualität der Frucht-abbildungen als auch der farblichen Gestaltung der Ver­ packungen wider­spiegeln. Dementsprechend wählte man im Zuge des Redesigns besonders kräftige Farbtöne und legte auf das farbliche Zusammenspiel der unterschiedlichen Sorten im Kühlregal speziellen Wert. Auf diese Weise soll neben der leichten Auffindbarkeit der Marke am Point of Sale auch eine rasche und

Anhieb sehr positiv bewertet“, so Schwap. Mit Einführung der neuen Sorte „Apfel“ sind die Trinkjoghurts zukünftig in vier unterschiedlichen Sorten erhältlich: Apfel, Caffé Latte, Heidelbeer-Vanille und Erdbeer. Zur Bewerbung des Redesigns sowie der erweiterten ProduktRange diente die österreichweite Kampagne. Auf den Titelseiten von Kronen Zeitung und tele erfolgten Werbeschaltungen. Auch online setzte man auf Hochfrequenz-Seiten wie beispielsweise orf.at oder salzburg.com. Verlinkt war die Online-Promotion mit dem SalzburgerLand-Gewinnspiel auf www. milch.com. Hier galt es, die neuen Trinkjoghurt-Packungen, welche auf der Webpage „versteckt“ waren, zu finden und zu sammeln. Als Gewinn lockten eine Woche Urlaub auf dem Bauernhof für die ganze Familie sowie Gutscheine für den SalzburgerLand Milchladen.  (red)

einfache Sortendifferenzierung ermöglicht werden.

In Konsumententests on top Seitens des Herstellers Alpenmilch Salzburg ist man vom Erfolg der neuen Verpackung überzeugt: „Wir sind sicher, dass dieses moderne Design im Regal auffällt und von den Kunden sehr gut angenommen wird“, zeigt sich Florian Schwap, Marketingleiter der Alpenmilch Salzburg, deutlich optimistisch. Erste Marktforschungsergebnisse untermauern diese Prognose: „Bei Konsumententests wurden die neuen Packungen auf

Lactalis Jetzt mit Galbani

Umstrukturiert

Hall/Tirol. Nach dem Ankauf der Marke Galbani durch die LactalisGruppe folgte in Österreich nun der nächste Schritt der Umstrukturierung: Seit Februar dieses Jahres wird der Vertrieb der Marken Galbani, President und Salakis ausschließlich von der Firma Interfood, mit Sitz in Hall in Tirol, durchgeführt. Die Verantwortung für sämtliche Marken liegt nun bei Andreas Tezzele. Der ehemalige Geschäftsführer von Galbani Österreich leitet nun in gleicher Position die Geschicke von Lactalis Österreich. Auch das Angebot wurde erweitert. So darf sich der Konsument über drei neue Produkte freuen. Der italienische Frischkäsespezialist Galbani hat einen Back-Mozarella mit einer typisch österreichischen Panade entwickelt. Dieser wurde eigens auf den österreichischen Geschmack abgestimmt und wird ausschließlich in heimischen Handelsregalen zum Verkauf stehen. Neuigkeiten gibt es auch innerhalb des Sortiments von „President“. Hier fand mit der Einführung des Natur-Frischkäses „Rondelé“ eine Erweiterung im Premium-Bereich statt. Verfeinert wird diese Sortimentsbereicherung durch feinstes Meersalz aus der Camargue. Last but not least sorgt Lactalis mit der Vanille-Topfencreme „Nicolait“ auch für eine Bereicherung des Angebots im süßen Sortimentsbereich. Das neue Produkt ist nicht nur als gesunde Leckerei gedacht, sondern auch als süße Nachspeise.  (red)

© President

© Alpenmilch Salzburg

Begleitend zur Sortimentserweiterung wurden die Verpackungen einem Redesign unterzogen.

Der neue Rondelé enthält hochwertiges Meersalz aus der Camargue.


Dienstag, 31. Mai 2011

M o lker e i p r o d uk te

medianet special – 25

Wiesner Kochkäse Der Familienbetrieb punktet mit seinem traditionellen „Abkochten“ und erweitert seine umfassende Produktpalette laufend

Ein Klassiker für jeden Anlass Grieskirchen. Geradlinig, authentisch und innovativ – in dieser Tradition sieht sich Wiesner Kochkäse. Der Familienbetrieb wurde vor über 50 Jahren vom Großvater des heutigen Besitzers Mario Wiesner gegründet. Nach wie vor wird auf heimische Produkte mit unverwechselbarem Geschmack gesetzt – und seit Neuestem auch auf Social Media: Ab Juni wird es ein Gewinnspiel auf der FacebookSite des Unternehmens geben. Im Mittelpunkt: Die Wiesner Chili Cream zum Dippen und Streichen, extrascharf und mit 52% Frischkäseanteil. Die Herausforderung: Ein Video mit der Chili Cream als Hauptdarsteller zu drehen – möge der Schärfste gewinnen.

on mit fünf Prozent Fettanteil ist außerdem das absatzstärkste Produkt“, so Wiesner über den Käse, der quasi zur Trademark des Unternehmens geworden ist. Der Name – eine Mundartbezeichnung aus dem Oberösterreichischen – hat Tradition; schließlich wurde der Käse anno dazumal noch tatsächlich abgekocht, was sich mit heutigen Technologien längst erübrigt hat. Vielmehr wird der Käse aus feinem Magertopfen hergestellt, der anschließend einige Tage bei einer konstanten Temperatur von rund 40 °C in speziellen Reife-Kammern unter Zugabe von Hefe reift. Die restlichen Zutaten

wie Wasser, Kümmel, Salz und Pfeffer werden unter ständigem Rühren beigemengt – was mit ein Grund für die cremige, streichfähige Konsistenz ist. Der „Abkochte“ wird in diversen Größen und Sorten angeboten. So gibt es den Kochkäse etwa im Glas (275 g), im 50 g Portionsbecher und im Käsespezialitäten Viererpack (3 x 50 g Original Abkochter und 1 x 50 g Mozzarino Kräuter). Mit Neuheiten wie dem Alpenstreich, der Mozzarino Frischebox, dem Mozzarino mit Mini Grissini oder der eben aktuellen Chili Cream wird die Produkt­ palette laufend erweitert.  (red)

© Wiesner

Social Media-Offensive: Chili Cream-Gewinnspiel startet demnächst.

Der „Abkochte“ in diversen Varianten, z.B. im Viererpack oder im 275 g-Glas.

Variantenreich Zurück zum „Abkochten“, der nach wie vor das wichtigste Produkt der Käserei ist. „Die Versi-

Marketwatch 2,9% plus

Milch-Zuwachs Berlin. Die deutschen Molkereien haben im ersten Quartal 2011 mehr Milch verarbeitet als im Vorjahreszeitraum. Bei einem Zuwachs von 2,9% stieg die Milchanlieferung sogar ungewöhnlich stark, was unter anderem darauf zurückzuführen sei, dass sich frühzeitig eine Unterlieferung der Quoten abzeichnete und die Auszahlungspreise der Molkereien angezogen haben. Das meldeten kürzlich der ZMB (Zentrale Milchmarkt Berichterstattung) und AMI (Agrarmarkt Informationsgesellschaft) im Milchpreisinfodienst „Marktwoche Milch“.

 E N I E L K  S A  K C z T S H z  R S G E W R E T  FzRUN

Butterproduktion steigt Durch das höhere Rohstoffaufkommen wurde die Herstellung von Milchprodukten ausgeweitet, vor allem bei Butter und Magermilchpulver überdurchschnittlich. An Butter wurden 7,4% mehr hergestellt als im Vorjahreszeitraum, bei Magermilchpulver um 18,2% mehr. Zusätzlich wurde die Produktion durch die steigenden Preise für Butter und Milchpulver eingeschränkt. Die Käseproduktion ist bisher weniger stark gewachsen als im Vorjahr. Dabei dürften vor allem die zunächst attraktiveren Erlöse für Butter und Magermilchpulver eine Rolle gespielt haben. Am Käsemarkt hat der Preisanstieg später eingesetzt. Überdurchschnittlich stark ist allerdings die Frischkäseproduktion gestiegen. Bei den Milchfrischprodukten hat sich das Wachstum aus dem vergangenen Jahr fortsetzen können.  (red)

Neue Umsätze für den Frühstücksmarkt Ansprechendes Verpackungsdesign für starken Shelf-Impact Praktischer 4er Pack für zu Hause und unterwegs Außergewöhnlich erfrischend fruchtiges Geschmacksprofil In den Sorten: Apfel Banane Kiwi und Pfirsich Himbeer Cerealien Bestnoten in der Konsumentenbefragung 88% der Kunden würden das Produkt probieren

© essen-und-trinken.de

85% der Kunden würden das Produkt in der Früh trinken 83% der Kunden finden das Produkt ansprechend

Vor allem der Frischkäse hat es den deutschen Konsumenten angetan.


Molkereiprodukte

26 – medianet special

Dienstag, 31. Mai 2011

Ja! Natürlich Neue alkoholfreie „Sommercocktails“ werden der Jugend online schmackhaft gemacht

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„Jüngere ansprechen“

Rohmilchproduktion stieg 2010 um 0,9%

Vor Kurzem wurde auch die Billa Bergbauern Heumilchrange um weitere Käsesorten erweitert. © Salzmann/pixelio

Wiener Neudorf. Bereits Mitte April und Wochen vor der ersten Hitzewelle ging die Rewe Group mit den neuen alkoholfreien „Ja! Natürlich Sommercocktails“ an den Start. Die neuen Bio-Trinkjoghurts mit exotischen Früchten gibt es in den Sorten Erdbeer Daiquiri, Malibu Beach und Pina Colada. Sie können pur genossen werden oder „eignen sich als Basis für das Mischen von Drinks“, heißt es von den Herstellern. „Mit den Sommercocktails wollen wir vor allem die jüngere Zielgruppe ansprechen und promoten die Produkte daher verstärkt über unterschiedlichste OnlineKanäle“, so Corinna Tinkler, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Rewe Group. Daneben begann im April auch wieder die Saison für die „Ja! Natürlich Sommerfrisch-Joghurts“. Diesen Sommer wurde die Edition der Eiscoups zudem um die neue Geschmackssorte „Bananensplit“

Erdbeer Diaquiri, einer der drei verschiedenen „Ja! Natürlich Sommercocktails“.

Als erste Produktgruppe der neuen „Billa“-Marke wurde die Billa Bergbauern Heumilchrange eingeführt, die u.a. Milch, Naturund Fruchtjoghurts, Butter, Topfen, Sauerrahm, Schlagobers, etc. umfasst. „Die Billa Heumilchprodukte werden von unseren Kunden stark nachgefragt. Das Sortiment wurde vor Kurzem auch ausgeweitet“, so Corinna Tinkler. Hinzu kamen Bergbauern Heumilch Emmentaler im Block und Scheiben sowie Bergbauern-Heumilch-Frischkäse in zwei Sorten. Das Sortiment werde im Laufe des Jahres noch einmal ausgeweitet, kündigt die ReweSprecherin an.  (red)

Kärntnermilch Die Genossenschaft will im Herbst neue Käsesorten auf den Markt bringen

„Wir müssen in Richtung Qualität gehen“ Spittal an der Drau. Auf einem globalisiertem Agrarmarkt haben es die Kleinen nicht unbedingt leicht, auch in der Milchwirtschaft nicht. Regionale Genossenschaften wie die Kärntnermilch müssen zudem mit kleinräumigen Strukturen und einer nachteiligen Topografie umgehen. Derzeit sei die Lage noch relativ entspannt, sagt Kärntnermilch-GF Helmut Petschar im Gespräch mit medianet: „Der Milchmarkt ist nach wie vor stabil, die Auszahlungspreise für die Bauern sind tendenziell oben.“ Allerdings hätten die österreichischen Molkereien die Preisanpassung in Europa nicht umsetzen können. Die Zukunft für sein Unternehmen sieht Petschar aber ohnehin nicht im Preiskampf, sondern in

© Kärtnermilch

VÖM: Milchpreise wie vor 18 Jahren

VÖM-Präsident Helmut Petschar: „Unverständliche Panikmache“.

der Qualität. „Mit dem ‚DrautalerKäse‘ und dem ‚Mascarpone‘ sind wir auch überregional vertreten“, so der Geschäftsführer. Neue Käsesorten werden im Herbst auf den Markt kommen.

Neue Werte Nötig sei eine „gemeinsame Wertediskussion“, die von der reinen Preisdiskussion losgelöst sein müsse. „Die Preise werden in Zukunft steigen müssen; schließlich steigen auch die Kosten sowohl bei den Milchbauern als auch bei den Molkereien.“ Das bereinigte EGT der österreichischen Molkereien sei daher 2010 immerhin von durchschnittlich 1,8% auf 1,5% gesunken, erklärt Petschar.  (red)

In einer kleinstrukturierten Landwirtschaft wie in Kärnten wird noch Hand angelegt.

ARGE Heumilch Die Aktivitäten im Jahr 2010 wurden mit dem „Staatspreis Marketing“ ausgezeichnet

Marketingoffensive wird 2012 fortgesetzt Innsbruck. Bis vor wenigen Jahren war der Begriff „Heumilch“ außerhalb von Fachkreisen oder Gourmet-Zirkeln noch weitgehend unbekannt. Mittlerweile findet fast jeder Konsument Heumilch-Produkte in den Regalen der Supermärkte oder in der Werbung der Handelsketten – eine Tatsache, die nicht zuletzt auf die Anstrengungen der Heumilchwirtschaft zurückgeht. Diese hat sich nämlich zu Marke-

tingzwecken zur ARGE Heumilch zusammengeschlossen. Mitte Mai wurde die Marketing-Offensive des Jahres 2010 sogar offiziell mit dem „Staatspreis Marketing“ prämiert. „Ausschlaggebend dafür waren die vielfältigen Aktivitäten der ARGE im Jahr 2010, deren Nachhaltigkeit sowie ihr Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung für die österreichische Heumilchwirtschaft“, heißt es dazu aus der ARGE Heu-

© ARGE Heumilch

Wien. Die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) hat Mitte Mai vehement zurückgeweisen, dass die Milchpreise in Österreich überhöht seien (die Arbeiterkammer hatte zuvor von Preistreiberei im Handel gesprochen). VÖMPräsident Helmut Petschar bezeichnete das als „unbegründete und unverständliche Panikmache“. Bei Milchprodukten habe es über Jahrzehnte nur Verbilligungen oder unterdurchschnittliche Preisanpassungen gegeben: „So kostete Trinkmilch bereits 1993 mit 85 Cent gleich viel wie 2011.“ Die Vereinigung geht aber in Zukunft von höheren Preisen aus. Deren Bedeutung für die Inflation weist man beim VÖM allerdings zurück. „Der Anteil an den Haushaltsausgaben für Lebensmittel beträgt laut Statistik Austria nur 12,1, jener für Milch, Käse und Eier nur 1,64 Prozent“, rechnete Petschar vor. Andere Bereiche würden daher wesentlich mehr zu Teuerung beitragen. Bei Preisvergleichen mit anderen EU-Ländern müssten zudem auch die Qualitätsunterschiede berücksichtigt werden.  (red)

„Stark nachgefragt“

© Kärtnermilch

Wien. Laut neuesten Zahlen der Statistik Austria ist die KuhRohmilchproduktion Österreich 2010 um 0,9% im Vergleich zum Jahr davor auf rund 3,2 Mio. t gestiegen. Der Milchkuhbestand lag im ­Durchschnitt bei 534.000 ­Tieren und blieb praktisch ­unverändert. Auf eine Kuh kommt damit eine Jahresmilchleistung von 6.100 kg (+0,5%). 85,4% der Rohmilch gingen an die Verarbeitungs­ betriebe, der Rest wurde von den Landwirten selbst verwertet (9,3%) oder verkauft (4,3%). Verschwindend gering nimmt sich im Vergleich die Produk­ tion an Schafsrohmilch mit 9.500 t aus. Rund 70% davon wurden zu Lebensmitteln verarbeitet. Die Menge stiegt aber immerhin um 2,7 Prozent. Etwas beliebter ist da die Ziegenmilch mit einer Rohmilchmenge von 18.700 t. Sie erhöhte sich um 4,5% gegenüber 2009 und erreicht damit die größte Steigerung. Bei 30.200 Tieren ergibt das 620 kg pro Ziege. 80% der Produktion wurden zu Lebensmitteln verarbeitet. (red)

© Rewe Group

Mit +4,5% stieg die Produktion von Ziegenmilch am meisten an.

erweitert. Wie schon 2010 gibt es heuer außerdem wieder die Geschmacksrichtungen „Heiße Liebe“ und „Nocciola“.

Im Sommer fressen Heumilchkühe nur frisches Gras, im Winter getrocknetes Heu.

milch. „Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht das Ziel, beim Handel und den heimischen Konsumenten die Vorteile dieser Form der Milcherzeugung in den Vordergrund zu rücken und damit einen essenziellen Beitrag zur Sicherung der österreichischen Heumilchwirtschaft zu leisten“, sagte Heumilch-Koordinator Andreas Geisler anlässlich der Verleihung. Auch international fand das bereits Beachtung: Im Vorjahr wurde die ARGE Heumilch beim „World Dairy Summit“ in Auckland (Neuseeland) mit dem Preis für die weltweit beste Milchkampagne ausgezeichnet.

Bauern verbunden, der aber individuell von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ist“, erklärt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Der Milchpreis für die Bauern, den die Verarbeiter zahlen, liege um durchschnittlich 3,5 Cent/kg, höher als bei Standardmilch. Auf die Handelspreise habe man keinen Einfluss, aktuell seien die Preise von Heumilch aber nicht flächendeckend über denen von konventioneller Silomilch. „Ziel der ARGE Heumilch ist es, einen zehnprozentigen Zuschlag auf den Grundpreis für die Bauern zu realisieren, der auch von Verarbeitungsbetrieben erwirtschaftbar ist“, so Neuhofer.

Kräuter und Gräser

Mehr Produzenten

Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. Im Sommer ernähren sich die Kühe von Kräutern und Gräsern auf den Wiesen und Almen, im Winter von eingelagertem Heu und Getreideschrot. „Die Heugewinnung ist natürlich mit einem deutlichen Mehraufwand für den einzelnen

Die Nachfrage bei den Kunden ist jedenfalls im Steigen. Dank des Marketings sei der Bedarf „momentan schwer zu erfüllen“, so Lukas Leitner, GF der betreuenden Agentur Cayenne. Bei der ARGE will man indessen mehr Milchbauern für die Heumilchproduktion begeistern und die Vermarktungsoffensive auch 2012 fortsetzen.  (red)


M o l k e r e i p r o d u kte

Dienstag, 31. Mai 2011

medianet special – 27

Schärdinger 1900 gegründet, feiert man das 111-jährige Bestehen mit einer Jubiläumspromotion, speziellen Produkten und einem Gewinnspiel

Jubeljahr für die Traditionsmarke Aschbach. „Mit Schärdinger lässts sich’s leben“– der bekannte Markenslogan wurde schon in den 1970er-Jahren entwickelt. „Man hat im Laufe der Zeit immer wieder nach Möglichkeiten gesucht, das, wofür Schärdinger steht, kurz und prägnant darzustellen. Dieser kurze Satz bringt eigentlich alles auf den Punkt, wofür Schärdinger heute steht: Tradition, Herkunft, Qualität und bester Geschmack“, so Ulfried Schöttl, Marketingleiter bei Berglandmilch, und ergänzt: „Das funktioniert über so lange Zeit nur, wenn man es gern macht.“ Und das hat es wahrlich über lange Zeit: 2011 feiert man 111jähriges Bestehen; quasi als Geburtstags-geschenk hat Schärdinger eine Jubiläumspromotion gestartet. Unter dem Motto „Was man gern macht, macht man gut. Und man hört vor allem nicht auf damit“ feiert man österreichweit mit Jubiläums-Spots im TV, einer

impactstarken Print- und Onlinekampagne plus einem attraktiven Gewinnspiel. Der Konsument findet außerdem speziell für das Jubeljahr entwickelte Produkte wie den Jubiläumskäse im Regal.

Bäuerliche Tradition Starke Produktmarken wie Bergbaron, Traungold, Moosbacher oder die Sommerbutter zeigen, dass Schärdinger seit jeher zu den innovativsten und erfolgreichsten Brands im Molkereibereich gehört. Denn: Neben einer 91%igen Markenbekanntheit von Schärdinger selbst punktet man mit zwei der

bekanntesten österreichischen Schnittkäseprodukte: Dem „Bergbaron“ mit 85% Bekanntheit und dem „Traungold“, den 75% der Befragten kennen. Und nationale und internationale Auszeichnungen wie etwa auf der letzten „Anuga“, wo man für die „Joghurt-Topfennockerl“ mit dem „Taste 09“ als weltbeste Innovation ausgezeichnet wurde, sind Zeugnis für die Qualität der Schärdinger-Produkte. Ein Vorreiter war man im Wellnessbereich: Die Leichtkäsesorten waren der Startschuss, mit den Produkten der „Schlanken Linie“ hat man den Trend konsequent fortgesetzt.

Gegründet wurde die „Schärdinger Teebutter-Zentrale Verkaufsgenossenschaft“ 1900 von engagierten Landwirten in Schärding, die ihre selbsterzeugte Butter sammeln, verwerten und verkaufen wollten. Dieser Grundgedanke hat sich bis heute gehalten: „Durch gemeinsames Arbeiten und der Beteiligung an einem genossenschaftlichen Unternehmen werden die Schärdinger Bauern auch in Zukunft Milch von höchster Qualität produzieren und somit ein Stück bäuerliche Tradition für zukünftige Generationen erhalten“, so Johann Schneeberger, Obmann und Vorsitzender der ­bäuerlichen Eigentümer.  (red)

© EOS Werbefotografie OEG/Christian Hemmelmeir

Jubiläumsbilanz: 91 Prozent Markenbekanntheit und eine 350 Produkte umfassende Palette.

Nostalgisch: Schon um 1930 war ­Schärdinger eine Marke für Genießer.

Maresi Redesignter Auftritt

Neugestaltung

Wien. Höher und schmäler als ihr Vorgänger kommt sie daher, die neue Maresi-Flasche. Auch ein größerer Verschluss, der sich leichter öffnen lässt, wurde ihr im Zuge des Relaunchs verpasst. Im Mittelpunkt steht das bekannte Maresi Logo, nun plakativer platziert, und ein redesigntes Etikett mit Silberkontur. „Die besondere Herausforderung war es für uns, dem Maresi-Klassiker eine zeitgemäße Optik zu verleihen, ohne dabei allzu sehr vom klassischen und beim Konsumenten beliebten Erscheinungsbild abzuweichen. Die neue Maresi Flasche bringt der Traditionsmarke frischen Wind und unterstreicht die Natürlichkeit dieses rein österreichischen Produkts“, so Christa Horak, Marketing Managerin Maresi.

Keine Konservierungsstoffe Neu ist der Aufdruck „100% Natur“, der dem Konsumenten verdeutlichen soll, was in der Flasche steckt: Nämlich gentechnikfreie österreichische Alpenmilch ohne Konservierungsmittel und Zusatzstoffe. Die Herstellung ist seit Jahrzehnten gleich: Aus einem Liter Milch wird durch schonende Erhitzung und Wasserentzug ein halber Liter Kaffeemilch hergestellt – mit doppelt so hohem Eiweiß- und Calciumgehalt. Die Maresi ist in 500 g-, 700 gund 250 g-Flaschen – hier auch in Bio-Qualität – erhältlich. Für Kalorienbewusste gibt es „Die Leichte“ Maresi in der 500 g-Flasche.

“Manche mögen ‘ s scharf” Wiesner ChiliCream als Dip zum Snacken oder als Aufstrich. +Bgc?jrcpl_rgtcxsQ_jq_Q_sacl +_sq`cqrck—qrcppcgafgqafckK_ecprmndcl +lsp3#nÌ_lxjgafcqDcrr_`qmjsr&0.#D,g,R,' &a_,7.#uclgecp_jqfcpi—kkjgafcpDpgqafi‡qc' +ijcglc/03eQglejcn_aisle*j_lecq?`j_sdb_rsk +tgcjCgucg¤uclgeDcrr +apckgecImlqgqrclxkgr_leclcfkcpQaf‡pdc

oder 2 d a P i ! i l i h C u d t Bis Xbox 360 abräumen! © Maresi/Pepo Schuster

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w w w .w ie sn er .a t Der Klassiker im neuen Kleid: Die Maresi gönnt sich ein dezentes Facelift.

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Molkereiprodukte

28 – medianet special

Dienstag, 31. Mai 2011

Tetra Pak Der Verpackungsspezialist präsentiert eine Neuheit am Markt und setzt auf Hightech, verbunden mit optimaler Benutzerfreundlichkeit

Erste aseptische Kartonflasche Die Verpackung ist ab sofort für haltbare und demnächst für frische Milchprodukte erhältlich. Lund/Wien. In Schweden wurde Mitte Mai eine neuartige Getränkeverpackung präsentiert: „Tetra Evero Aseptic“ ist laut Hersteller Tetra Pak die erste aseptische Kartonflasche der Welt: Die 1 lPackung ist so praktisch wie eine Flasche, besteht aber aus Karton.

© Tetra Pak

Vorteilhafte Verpackung

Neue Karton-Verpackung für frische und haltbare Milch: Tetra Evero Aseptic.

„Die ‚Tetra Evero Aseptic‘ ist eine neue Kartonform, die Benutzerfreundlichkeit, eine gute Markenpositionierung und Wirtschaftlichkeit in einem bietet“, sagt Charles Brand, Vice President Marketing und Product Management

bei Tetra Pak. „Es handelt sich um ein einzigartiges Verpackungskonzept mit klaren Vorteilen für die Hersteller, den Handel und die Verbraucher.“

Sechs Monate haltbar Ursprünglich wurde die neue Verpackung für haltbare Milchprodukte entwickelt. In Kürze wird der Karton aber auch für frische Produkte wie Obers und andere Getränke zur Verfügung stehen. Dazu zählen beispielsweise auch Milchmischgetränke sowie sauerstoffempfindliche, mit Omega 3, Eisen, Zink und

Vitamin C angereicherte Milch. In der aseptischen Verpackung soll Milch sechs Monate haltbar bleiben. In Sachen Funktionalität punktet die neue „Kartonflasche“ durch einen Verschluss, den man in einem Schritt öffnen kann; die große Ausgießöffnung sorgt dafür, dass nichts danebengeht und die Milch im Glas landet und nicht darüberschwappt.

Günstige Abfüllung Für Molkereibetriebe dürfte die Verpackung ebenfalls interessant sein. Schriftzüge lassen sich auf

die gesamte Packungsfläche aufdrucken und sorgen so für Auffälligkeit im Milchregal. Auch die Produktionsbedingungen sprechen laut Hersteller für sich: Die „Tetra Pak A6 iLine“ mit einer Kapazität von 10.000 Verpackungen pro Stunde benötigt im Vergleich zu anderen aseptischen Flaschenabfüllanlagen 50% weniger Fläche und 30% geringere Investitionskosten. „Tetra Pak hat seine branchenführenden Engineering-Ressourcen und Marktkenntnisse für die Entwicklung der ‚Tetra Evero Aseptic‘ und der ‚Tetra Pak A6 iLine‘ eingesetzt“, erklärt dazu Michael Grosse, Executive Vice President, Development & Engineering bei Tetra Pak. Ab Ende Mai wird Weihenstephan, eine der größten deutschen Molkereien, einen ersten Markttest mit den aseptischen Karton­ flaschen durchführen.  (red)

Starbucks Neue Getränke

Jedem das Seine

Naturlich.

auer, is der NationalB u D he Tauern park Ho a Kuahpark?

Wien. Rechtzeitig zu Beginn der warmen Jahreszeit hat die Kaffeehauskette Starbucks wieder ihre Frappuchino-Linie gestartet. Neu ist im heurigen Frühjahr, dass die Mischgetränke aus Kaffee, Milch und Eis völlig individuell zusammengestellt werden können – getreu dem Motto „however you like it“. „Ein Getränk jeweils nach seinen eigenen Wünschen bestellen zu können. ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Starbucks Experience“, meint Samantha Yarwood, Marketing Director Austria & Switzerland.

Für jeden Geschmack Ein Beispiel für eine der neuen Frappuchino-Kreationen ist der „Extra Coffee Caramel Frappuccino“. Er überzeugt durch kaffeeintensiven Geschmack mit Caramel Sirup, kombiniert mit der neuen Starbucks Kaffee Frappuccino-Röstung und Vollmilch, gemischt mit Eis, abgerundet mit Schlagobers und Caramel Topping. Nach diesem Muster können unzählige weitere Kombinationen kreiert werden. Ob mit Schokolade-Chips, verschiedenen Sirupen, ob mit fettarmer oder Sojamilch – der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer auf die Kalorien achtet, wählt beispielsweise den „Light Mocha Frappuccino“. Das ist eine Kombination aus Schokoladensauce, der neuen Starbucks Kaffee Frappuccino-Röstung und fettarmer Milch, gemischt mit Eis und einer leichten Coffee-Base.

Auf der Alm, da gibt’s ka Sünd. Vor allem, wenn es sich um eine Bio-Alm von Ja! Natürlich im Nationalpark Hohe Tauern handelt. Dort leben nämlich unsere Milchkühe, die Vegetationsperiode über im Freien, Seite an Seite mit den feinsten Kräutern und Gräsern. Und weil diese Vielfalt nicht nur den Kühen mundet, sondern auch unserer frischen Milch mehr Aroma verleiht, schmecken die Milchprodukte von Ja! Natürlich so gut. © Starbucks (2)

Aus biologischer Landwirtschaft.

Mehr unter www.janatuerlich.at

GIBT’S BEI:

Individuell gestaltbare Kaffeemixgeträn­ ke gibt es ab sofort bei Starbucks.

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