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retail

Freitag, 18. April 2014 – 13 © 4711

inside your business. today. 

hot & cool

Ice Blue Cool Dab-On, Nivea „Touch of love“-Edition, Syoss Keratin Hair Perfection und Beachwear von Jockey. Seite 17

Preissenkungen

gastro-power

Laut Nielsen ist dm die Lieblingsdrogerie der Österreicher  Seite 16

Nach Aldi und Lidl kündigt nun auch Tesco Preissenkungen an  Seite 16

Peter Buchner ist zweiter Geschäftsführer bei Rewes AGM  Seite 18

© Rewe Int.

Nummer Eins

© STR/EPA

© dm

medianet

Auf und Ab bei Preisen in der Milchwirtschaft

© Rewe International

short

Billa Auf die steigende Beliebtheit von Lieferservices reagiert Lebensmittelhändler Billa mit einer erweiterten Onlinestrategie. Man setzt auf die OnlineKompetenz und ergänzt das Angebot um den Service „Same Day Delivery“ und die Billa Energie Box. Die Anzahl der Bestellungen stieg in letzter Zeit um 65%. Seite 15

© APA/dpa/Bodo Marks

Berglandmilch Im ­Gespräch mit medianet berichtet Josef Braunshofer, Vorsitzender der Ge­ schäftsführung, über aktuelle Entwicklungen in der Branche und im Unternehmen, ins­ besondere über die Preisvolatilität.Seite 14

© Berglandmilch

Zalando Die verdeckte Recherche einer RTL-Reporterin zeigt Missstände im Erfurter Logistikzentrum von Zalando auf. Von Überwachung, Psychodruck und Schikane ist die Rede. Von Zalando-Sprecher Boris Radke heißt es: „Wir haben nie behauptet, dass wir der beste Arbeitgeber der Welt sind.“ Seite 16

Sports Direct Die Sporthandelskette Eybl ist seit 2. April komplett in britischer Hand

Wien. Seit Anfang April ist die angeschlagene Sporthandelskette Sport Eybl in britischer Hand. Die Gründerfamilie Eybl hat sich nach über 80 Jahren vollständig aus dem Unternehmen zurückgezogen, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN). Laut Firmenbuch hält Sports Direct seit 2. April 100 Prozent der Anteile. Die Briten machten zuletzt einen Umsatz von 2,5 Mrd. €. Allerdings hat das Unternehmen den Ausstieg der Familie Eybl noch nicht offiziell kommuniziert – auch nicht an die Mitarbeiter, so die OÖN. Das dürfte für Irritationen

© APA/Helmut Fohringer

Familie Eybl verkauft Rest-Anteile

Die Marken Eybl und Sports Experts könnten vom Markt verschwinden.

sorgen und könnte die Befürchtungen vor weiterem Personalabbau anheizen. Dem Zeitungsbericht zufolge liegt ein Sozialplan für die Belegschaft der Zentrale schon bereit. Im Markt geht man davon aus, dass Sports Direct den begonnenen Umbau der Sporthandelskette rasch vorantreibt. Die Marken Eybl und Sports Experts könnten sogar vom Markt verschwinden. Eine Entscheidung über die Zukunft der Marke sei aber noch nicht gefallen. Die Eybl-Gruppe hatte vor dem Einstieg der Briten einen Verlust von 20 Mio. € angehäuft. (APA)

Meisterfrost Tiefkühlkosterzeugungsges.m.b.H. Bahnhofstraße 22 A-8234 Rohrbach a. d. Lafnitz E: verkauf@meisterfrost.at T: + 43 (0) 3357 43 770 W w w w.meister frost.at

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Freitag, 18. April 2014

© Berglandmilch

14 – medianet retail

J osef B raunsh ofer

Milchbranche Berglandmilch setzt auf ein vielfältiges Angebot, um sich im Wettbewerb zu behaupten

Die Konkurrenz sitzt in Neuseeland und China

Der Berglandmilch-Geschäftsführer spricht im Interview über die Herausforderungen in der Milchbranche, ins­ besondere über die Preis­ volatilität und die internationale Konkurrenzsituation.

Schwerpunkt der Innovationen liegt bei Käse, aber auch ESL-Milch wird ständig verbessert. Jutta Maucher

Linz-Pasching. Berglandmilch verarbeitet jährlich eine Milchmenge von 1,25 Mrd. Liter und macht einen Umsatz von mehr als 900 Mio. Euro. Ob die Berglandmilch auf diesem Nivau bleibt, beantwortet Josef Braunshofer, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit dem Hinweis auf die Entwicklung von volatilen Märkten: „Im letzten Jahr gingen die Preise weltweit nach oben. Das hat zur Folge gehabt, dass sich auch die angelieferte Milchmenge im zweiten Halbjahr nach oben entwickelt hat. Mit diesen Volatilitäten müssen wir in der Milchwirtschaft in Zukunft leben.“ Das bedeutet letztlich laut Braunshofer auch: „Man muss viel verhandeln mit dem Handel, wenn die Preise sich ständig ändern. Die Zeiten der stabilen Preise sind vorbei. Gleichzeitig müssen aber die Preise aus der Rohstoffseite angepasst werden, sonst verliere ich Lieferanten.“

Konkurrenz wird stärker Die Situation wird sich mit April 2015 noch verschärfen. Denn dann fällt die Quote der Milchbauern, aber bereits heute muss die Milchwirtschaft mit internationalen Märkten kalkulieren. „Wir hängen im Milchbereich sehr stark an Neuseeland, was die Angebotsseite betrifft, sowie an China, was die Nachfrageseite betrifft“, sagt der

Berglandmilch-Chef. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, setzt das oberösterreichische Unternehmen auf Vielfalt: „Wir verstehen uns als Vollsortimenter. Das impliziert, dass ich nie den besten aller Milchpreise zahlen kann. Allerdings bieten wir Sicherheit. Unsere Partner fallen nicht ins Bodenlose, wenn eine Sparte plötzlich stark ins Minus tritt. Unsere erste Sparte ist Käse, danach kommt die Butter, dann Milch und Joghurt, Topfen, Dessert.“

Schwerpunkt Export Aktuell liegt der Exportanteil der Berglandmilch mengenmäßig bei knapp 40 Prozent. „Wir werden die Anzahl an Exportdestination noch ausbauen“, so Braunshofer, für den es derzeit zwei Schwerpunktländer gibt: Russland und Deutschland. Im Nachbarland will er vor allem mit der Marke Tirol Milch punkten: „Indem die Konsumenten das eine oder andere Tirol Milch-Produkt im Supermarkt zu Hause sehen, werden sie an den Urlaub erinnert.“ Vor allem bei Käse, aber auch bei H-Milch, sind aufgrund der längeren Haltbarkeit der Produkte noch viel mehr Exportdestinationen möglich. Bei diesen Produktgruppen stehen für die Berglandmilch aktuell auch Regionen wie Mittelamerika oder Nordamerika in Diskussion. Im Inland ist die Situation dif-

ferenzierter und nicht nur positiv zu sehen. Aber: Der Käsekonsum konnte massiv gesteigert werden, wie Braunshofer im Gespräch mehrmals betont: „Im Käsekonsum sind wir an der europäischen Spitze. Wir konsumieren mehr als 20 Kilo pro Kopf und Jahr; diese Entwicklung spricht auch für die Essenskultur Österreichs mit Käse als hochwertigem Lebensmittel.“ Komplex macht die Situation nur, dass nicht nur Berglandmilch, sondern auch die Mitbewerber eine immer größere Vielfalt bei Mopro bieten, und da muss der Kunde dann entscheiden.

Produktvielfalt fördern Damit sich der Kunde eben für die Produkte der Berglandmilch entscheidet, müssen diese auch etwas Besonderes bieten. Da geht es beispielsweise beim Käse vor allem um Convenience, also um Käse in Scheiben oder um ein Käsestück, das eine bequeme Verpackungsform für den Konsumenten darstellt. Aktuell setzt die Berglandmilch vor allem darauf, Akzente bei unterschiedlichen Altersstrukturen von Hartkäse zu setzen. Bei Milch im Allgemeinen und bei H-Milch im Besonderen geht es vor allem um das Thema Verpackung, wie etwa um die Verbesserung des Verschlusses. Des Weiteren geht es aber darum, das Thema ESL zu optimieren. „Durch

den letzten Filtrationsschritt drücke ich die Milch durch ein feines Sieb durch und erreiche damit eine Haltbarkeit von 22 anstatt acht Tagen. Das heißt auch hier Bequemlichkeit für den Konsumenten, Bequemlichkeit im Sinne von längerer Haltbarkeit, bei gleichzeitig keinem Risiko einer Einbuße von Qualität und Geschmack“, so Braunshofer.

„Man muss viel verhandeln mit dem Handel, wenn die Preise sich ständig ändern. Die Zeiten der stabilen Preise sind vorbei.“ Josef Braunshofer

Im Fruchtjoghurtbereich wiederum ist Abwechslung gefragt bei den Fruchtsorten und bei den Verpackungen. Und bei der Butter ist weiterhin Streichfähigkeit das Hauptthema, wo das Unternehmen mit einer luftigen-leichten Variante von Primina auf dem Markt kommt. Insgesamt gilt bei allen Produktgruppen: Regionalität und Convenience stehen im Vorder-

grund, Halbfertiggerichte, wie etwa Schärdinger Joghurt-Topfennockerl, liegen im Trend. „Ich kann selber noch kreativ sein in der Art und Weise, wie ich diese Speise anrichte, was ich zu der Hauptkomponente noch dazugebe“, so Braunshofer.

20 Millionen Euro mehr Wesentlich für ganz Österreich, aber besonders auch für Berglandmilch, ist auch das Thema der Milchsammelstellen, was durch die Milchvielfalt, aber auch durch die Topografie schwierig ist. Das hat Konsequenzen, wie der Berglandmilch-Chef sagt: „Die Milchsammlung bei uns ist schon zwischen ein und eineinhalb Cent teurer als etwa in Norddeutschland.“ Bei einer Menge von 1,25 Mrd. Liter ergeben sich dann etwa 20 Mio. Euro. Dazu kommt hierzulande eine flächendeckende gentechnikfreie Fütterung der Milchkühe: „Das ist in Europa ein Novum und eine Ausnahmeerscheinung; das kann man unseren Konsumenten gar nicht oft genug sagen und das macht die Milch österreichweit sehr gut“, so Braunshofer. „Dann gibt es in Zukunft auch weiterhin österreichische Milch. Ich glaube, dass der Österreicher noch immer ein Konsumpatriot ist, solange wir ihn nicht enttäuschen; dann werden wir auch in Zukunft eine Existenzberechtigung haben.“


r e ta i l & pr o du c e r s

Freitag, 18. April 2014

medianet retail – 15

Lebensmittel online Billa setzt weiter auf die Online-Kompetenz: „Same Day Delivery“ oder die Billa Energie Box erweitern das Angebot

Billas Onlinestrategie erweitert Wr. Neudorf. Billa verzeichnet im Online-Geschäft einen Aufwärtstrend: In den letzten Monaten – seit der strategischen Neuausrichtung des Billa Onlineshops – konnte ein Umsatzplus von über 50 Prozent erwirtschaftet werden und die Anzahl der Bestellungen stieg um über 65 Prozent. „Wir sehen, dass die Nachfrage nach Lieferservices im Lebensmittelhandel stetig zunimmt. Der signifikante Anstieg bestätigt einmal mehr die starke Nachfrage in diesem Bereich, den wir bei Billa konsequent ausbauen, um auch in Zukunft die Innovationsführerschaft zu behaupten“, erläutert Billa-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner.

lieferungsfilialen vor die Haustür geliefert – inklusive gekühlter und TK-Ware. „Durch den stetigen Ausbau unserer Online-Kompetenz haben wir in den letzten Jahren ein umfassendes Know-how für die Bedürfnisse unserer Kunden und die Entwicklungen am Markt entwickelt; daher können wir in Echtzeit auf Trends und Wünsche reagieren“, meint Billa-Vorstand Josef Siess. Ergo gibt es nun nach dem neu aufgesetzten Online-Shop und dem erst kürzlich eröffneten Pick-upService weitere Neuerungen: Etwa die mobile Shop-Version, mittels der zusätzlich zur Billa Shop-App,

welche auf iOS und Android verfügbar ist, über eine mobile ShopVersion eingekauft werden kann. Seit Kurzem haben Kunden im Onlineshop auch die Möglichkeit, mittels Visa, Mastercard, Diners Club und American Express zu bezahlen. Bei Kreditkartenzahlung wird der Rechnungsbetrag bei der Bestellung zwar reserviert, die Verrechnung des Einkaufs erfolgt aber erst nach dem Erhalt der Ware.

„Same Day Delivery“ Seit Jahresbeginn können Kunden via ‚Same Day Delivery’ bis 10 Uhr am Vormittag bestellen und

bekommen die Waren am selben Tag zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. „Dieser Service wird von unseren Kunden besonders oft genutzt, da er eine echte Erleichterung darstellt“, so Siess weiter. Auch die Billa Energie Box – vorgefertigte Boxen, gefüllt mit Obst, Gemüse, Salaten und Trockenfrüchten – kurbelt das Onlinewachstum an. Insgesamt gibt es aktuell 15 verschiedene Energie Boxen. Seit Kurzem sind im Billa Onlineshop auch frisches Plundergebäck und Kuchen erhältlich, anlässlich des bevorstehenden Muttertags wird als Special die Lieferung von Blumen und Kuchen angeboten. (red)

© Rewe International

Billa-Vorstand Volker Hornsteiner: „Die Nachfrage nach Lieferservices im Handel nimmt stetig zu.“

Sie klicken – wir liefern: Billa gestaltet den OnlineEinkauf so einfach wie möglich.

Jetzt auch mit Kreditkarte Die neue Online-Initiative startete im Sommer des Vorjahrs: Aus einem Sortiment von rd. 5.000 Artikeln wird über drei (Wiener) Aus-

Optiker 70,4 Mio. € Umsatz

Opticon legt zu

EX TRAORDINARY CHOCOLATES FOR EX TRAORDINARY PEOPLE

Wels. Opticon, die Einkaufs- und Marketinggesellschaft für Fachoptiker und Hörgeräte-Akustiker, hat den Umsatz 2013 um 4,7 Prozent gesteigert – von 67,5 auf 70,4 Mio. €. Für heuer erwartet das Unternehmen mit 196 Outlets („augen auf!“ und „das neue hören“) Erlöse von 72,5 Mio. €. „Das Plus erzielen wir durch den Zuwachs an Verkaufsfläche“, erklärt GF Ewald Hofbauer. Er rechnet für die OptikBranche mit einem erfreulichen Jahr. „Das erste Quartal verlief aufgrund der guten Witterung vielversprechend.“ Hofbauer ortet Potenzial: „Während in Deutschland bereits drei Viertel der Optiker organisiert sind, liegt dieser Wert in Österreich bei 30 Prozent.“ Dieser Anteil sollte sich Richtung 50 Prozent bewegen. (APA)

Spar Testlauf bei O&G

Obst mag Papier

© Spar

St. Pölten. In allen 50 Spar-Gourmet-Märkten haben Kunden ab 24. April die Wahl zwischen Plastik- und Papiersackerl – beim Obstund Gemüseeinkauf. Spar testet sechs Monate lang die Alltagstauglichkeit und Konsumentenakzeptanz der Alternative aus nachwachsenden Rohstoffen. Aufgekommen war die neuerliche Diskussion um leichte Plastiktaschen durch eine EU-Richtlinie, die alle Mitgliedsstaaten bis 2019 zur Reduktion von Plastikmüll auffordert. (red)

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R e ta i l & Pr odu c e r s

16 – medianet retail

Verdi ermutigt AmazonMitarbeiter zum Streik Seattle. Die deutsche Gewerkschaft Verdi ermutigte die Amazon-Beschäftigten an den Standorten Leipzig und Bad Herfeld am gestrigen Donnerstag zum Streik. Die Beteiligung sei laut einem Verdi-Sprecher „gut“ gewesen. Schon seit Monaten fordert Verdi einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das US-Unternehmen allerdings orientierte sich bislang an Bezahlungen in der Logistikbranche. (APA)

© APA/EPA/Jan Woitas

Textilindustrie steigert Umsatz 2013 deutlich

Zalando Die verdeckte Recherche einer RTL-Reporterin aus dem Zalando-Logistikzentrum hat juristisches Nachspiel

Ein Blick hinter die Kulisse Überwachung, Psychodruck und Schikane im Erfurter Logistik-Zentrum von Online-Händler Zalando. tägliche Wegstrecken von bis zu 27 km. Als Lobig selbst einen Kreislaufzusammenbruch erlitt, reichte man ihr eine Verzichtserklärung, anstatt medizinische Versorgung anzubieten. „Es wird immer Fehler geben“, kommentiert ZalandoSprecher Boris Radke, und weiter: „Wir haben nie behauptet, dass wir der beste Arbeitgeber der Welt sind.“

daniela Prugger

Düsseldorf. Das Image des Onlinehandels leidet. Nach dem InternetRiesen Amazon geriet nun auch der deutsche Online-Textilhändler Zalando in den Verdacht schlechter Arbeitsbedingungen. RTL-Reporterin Caro Lobig schlich sich nach Günter Walraff-Manier bei Zalando ein und berichtete über die Zustände. Drei Monate arbeitete die 21-Jährige im Unternehmen und berichtet nicht nur von ständiger Überwachung, sondern auch von Psychodruck und Schikane. Mit versteckter Kamera filmte Lobig u.a. Vorgesetzte, die erklärten, dass Sitzen zwar nicht verboten allerdings „unerwünscht“ sei. Die Rede ist auch von verdachtslosen Personenkontrollen. Mitarbeitern, die auf Diebstahl im Kollegenkreis hinweisen, winken 500 €. Der RTL-Bericht erwähnt auch

Billige Preise, hartes Geschäft Rund 2.000 Menschen arbeiten dort, es gebe rund 30 Abteilungsleiter, von denen vielleicht manche zu schnell in den Führungsjob gekommen seien, räumt der Sprecher ein. Die Öffentlichkeit ist empört, doch über die Recherchemethoden der jungen Reporterin tobt bereits ein Rechtsstreit. Es wird wegen des Verdachts auf Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen ermittelt.

© APA/dpa/Bodo Marks

short

Freitag, 18. April 2014

Die Rücksendequote von schätzungsweise 50% sorgt für enormen Kostendruck.

Durch den Export zahlreicher Texti­ lien stieg der Umsatz um 6 Prozent.

© APA/EPA/Axel Heimken

Ikea-Shopping-Center eröffnet in Deutschland

Rund 120 Mio. Euro hat Ikea in die Einkaufspassage investiert.

Lübeck. Am Mittwoch eröffnete Ikea sein erstes Shopping-Center in Deutschland. „Luv Shopping“ ist der Name des über 50.000 m2 großen Centers. Rund 120 Mio. € haben Ikea Deutschland und die Tochterfirma Inter Ikea Centre Deutschland GmbH in die Einkaufspassage investiert. „Der Standort vereint ein Ikea-Möbelhaus, Filialisten und Geschäfte lokaler Händler unter einem Dach“, so Rainer Bastians, Chef der IICD. Eine Planung für weitere Shoppingcenter gebe es derzeit nicht.  (APA)

Salzburg. Bei Eiern legt der Lebensmittelhändler Spar die Messlatte hoch: Für die Eigenmarken-Eier entwickelte Spar vor Jahren ein 5-Punkte-Eierprogramm. Alle Spar-Eier kommen laut eigenen Angaben zu 100% aus Österreich. Die rund 140 Eier-Bauern werden regelmäßig überprüft.

Frankfurt. Über ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung will sich das deutsche Modehaus Strenesse sanieren. Bald drohe somit die Zahlungsunfähigkeit. Noch im Februar schien Strenesse gerettet: Die Gläubiger verlängerten die Frist einer mit neun Prozent verzinsten Anleihe über 12 Mio. € um drei Jahre. Trotzdem ächzt das Unternehmen unter knapp 5 Mio. € Bankschulden und einem Gesellschafterdarlehen von Gerd Strehle. 50 von 400 Stellen hat Strenesse bereits abgebaut, mit der Ausdünnung der Kollektionen schrumpfte der Umsatz von einst 100 Mio. € auf die Hälfte. Von Juni bis November 2013 schrieb Strenesse 3,5 Mio. € Verlust.  (APA)

Nachhaltige Eier Das Wohl der Legehennen steht für Spar im Mittelpunkt. Die nachhaltigen gefärbten Ostereier stammen deshalb aus heimischer Freilandhaltung, die Hühner werden mit regionalem, gentechnikfreien Soja gefüttert. Verpackt sind die Eier in Schachteln aus recycelten PET-Flaschen.  (red)

Erna Steiner und Tochter Manuela von der Fa. Landhof beliefern Spar seit Jahren.

Studie dm ist die Lieblingsdrogerie der Österreicher

EH Nach Aldi und Lidl steigt nun auch Tesco in den Ring

Salzburg/Wals. Die Drogeriekette dm ist durch den „Store-Equity-Index“ von Marktforscherinstitut Nielsen mit einem Index von 4,1 zur stärksten Ladenmarke unter allen Marktteilnehmern im österreichischen Lebensmittel- und Drogeriefachhandel gewählt worden. Das Rekordergebnis vom Vorjahr konnte dm um 0,2 Punkte steigern. Die Nielsen-Marktforscher betonten, dass das von dem Drogeriemarkt erzielte Ergebnis auch im internationalen Vergleich auf diesem Niveau außergewöhnlich sei.

London. Zwar wurden die Preissenkungen im Lebensmittelsortiment von Aldi, Lidl und Norma viel kritisiert. Trotzdem schließt sich dem Konkurrenzkampf nun ein weiterer Händler an: Großbritanniens größter Einzelhändler Tesco folgt der Preisspirale nach unten und will somit gegen den anhaltenden Gewinnrückgang in Aktion treten. Das operative Ergebnis von Tesco fiel im Geschäftsjahr bis zum 2. Februar um sechs Prozent auf 4 Mrd. € – und das zum zweiten Mal in Folge. Die Preise würden nun über die bisherigen Ankündigungen hinaus gesenkt, erklärte Konzernchef Philip Clarke. Den Läden selber stehe eine Modernisierung bevor.

Mit 4,1-Index auf den ersten Platz Preise, die Warenverfügbarkeit und -präsentation, die angenehme Einkaufsatmosphäre, den Service der Mitarbeiter und die moderne Einrichtung schätzen. Harald Bauer, einer der Geschäftsführer von dm, über das Ergebnis: „Es freut uns sehr, dass wir mit unserem Konzept eine derart breite Zustimmung gewinnen können und auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahres noch einmal stark zulegen.“  (APA)

Konsumenten schätzen dm Der Store-Equity-Index ist eine der wichtigsten Konsumentenstudien zur Handelslandschaft in Österreich und Europa. Dieses Jahr haben 615 Konsumenten verschiedenster Alters- und Einkommensgruppen ihre Einschätzung zum dm drogerie markt abgegeben und zur Lieblingsdrogerie gekürt. Hierbei konnte festgestellt werden, dass im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern die Konsumenten an dm vor allem das PreisLeistungsverhältnis, die günstigen

Tesco kündigt Preissenkungen an

markt zwei Drittel des Umsatzes von Tesco aus. Laut Medienberichten sei Clarke zum Rücktritt aufgefordert worden, dieser „habe aber nicht die Absicht, irgendwo anders hinzugehen“. Unter Druck gerieten die Briten aber auch, weil die Erholung der Wirtschaft bisher kaum bei den Verbrauchern ankommt: Aus Spargründen kaufen die Menschen häufiger bei Diskontern. Die Preise fielen im März in der Branche den elften Monat in Folge. (dp)

Verlorene Marktanteile

Martin Engelmann (GF dm) mit András Wiszkidenszky (Superbrands).

Der Abwärtstrend bei Tesco konnte bislang nicht gestoppt werden. Sowohl von den Discountern als auch von Premium-Anbietern wie Marks & Spencer wurde der Händler über die letzte Zeit hinweg in die Zange genommen. Der Marktanteil sank unter 29% auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Dabei macht der Heimat-

© STR/EPA/picturedesk.com

Baden. Die niederösterreichische NÖM AG unterstüzt ab sofort die Leichtathletikveranstaltung „Athletics light“ im Ernst-Happel Stadion, zu der 18.000 Schüler eingeladen sind. Alfred Berger, Vorstand der NÖM AG, erklärt: „Mit „Athletics light 2014“ wollen wir als verantwortungsbewusstes Unternehmen Voraussetzungen für eine gesündere Zukunft schaffen.“  (red)

Strenesse flieht in die Insolvenz

Spar setzt auf heimische Eier

© Spar/Photo Graphics Hillinger-Perfahl

NÖM AG setzt sich für Fitness von Kindern ein

Mode 3,5 Mio. € Verlust

LEH 10 Mio. Eier verkauft Spar in der Osterzeit, auf den Tierschutz legt der Händler viel Wert

© dm/Neumayr/Berger

Wien. Im Geschäftsjahr 2013 verzeichnete die österreichische Textilindustrie einen Umsatzanstieg von 3,5 Prozent auf 2,4 Mrd. €. Mit 12.200 ist der Beschäftigungsstand stabil geblieben. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Exportmärkten nach wie vor schwierig seien, werden 80% der Waren von der Branche ins Ausland exportiert. (APA)

Tesco-Chef Philip Clarke wies Gerüchte über Rücktrittsaufforderungen von sich.


pr odu c t n e ws

Freitag, 18. April 2014

medianet retail – 17

Nivea hat dich lieb und Ice Blue Cool Dab-On kühlt dich runter Product News Ice Blue Cool Dab-On, Nivea „Touch of love“-Edition, Syoss Keratin Hair Perfection und Beachwear von Jockey.

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Limitid Edition Nivea Hautcreme UVP 2,65/3,45 € 75/150 ml Beiersdorf LEH und DFH www.nivea.at

Viele haben ihn vermisst, jetzt ist er wieder erhältlich: Der 4711 Ice Blue Cool Dab-On. Der Frischestift enthält kühlendes Menthol, das in der heißen Sommerzeit für den speziellen Cooling-Effekt sorgt. Das handliche Format des Dab-Ons bietet eine Soforterfrischung für unterwegs – aufgetragen z.B. auf Stirn, Schläfen, Puls oder Nacken, kühlt er gezielt und schnell. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Relaunch Ice Blue Cool Dab-On UVP 5,95 € 40 ml 4711 DFH, Warenhäuser www.4711.com

JTI Austria in der Vorreiterrolle Tabakproduzent nimmt seine Verantwortung wahr

© Henkel; Beiersdorf; 4711

Dialog verstärken, informieren, mitgestalten Trockenes und kraftloses Haar lässt sich schwer stylen – das neue Syoss Keratin Hair Perfection ermöglicht es Frauen, selbst das dann und wann kraftlose und trockene Haar zu Hause zu pflegen wie beim Frisör. Damit ist auch das anschließende Stylen kein Problem, dafür sorgt die professionelle Formel mit innovativem Keratin Primer. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Launch Syoss Keratin Hair Perfection Shampoo, Syoss Keratin Hair Perfection Spülung UVP 4,99 € (je) 500 ml (beide) Henkel CEE LEH & DFH www.henkel.at

Jockey Beachwear 2014

American Style

Miami. Schwimmer, Segler oder gar Schifffahrer kommen bei den Beachwear-Modellen von Jockey auf den Geschmack. Die Linien Sunshine Yachting und Miami Beach illustrieren ihr Thema ganz prächtig: Sunshine Yachting mittels Anker als Symbol; und bei Miami Beach gibt es Details wie Flamingos und Palmen. Vier Varianten (Athletic-Short, Short, Long-Short, Surf-Short) finden Abrundung in Accessoires wie Baseball Caps, Strandtuch oder Kit Bag. (red)

Kaum ein Konsumbereich ist so stark gesetzlich reglementiert wie die Tabakbranche. Kein anderes legales Genussmittel der Moderne steht derart im Fokus, und nirgendwo sonst werden die Konsumenten in ihren Kauf- und Konsumentscheidungen stärker bevormundet – manchmal schon beinahe entmündigt. Der Gesetzgeber ist zwar Profiteur der Tabaksteuereinnahmen, dreht aber weiter an der Verbots- und Beschränkungsschraube: ein breites Spannungsfeld und Herausforderung für die dahinterstehende Industrie und ihre Partner. JTI Austria sieht sich als Wahrer und Vermittler österreichischer Tabaktradition und dynamischer Taktgeber von morgen. Transparente Information, faire Marktbedingungen und die Sicherung von Arbeitsplätzen spielen für das international erfolgreiche Unternehmen eine besondere Rolle. Man sei sich der Verpflichtung gegenüber dem mündigen Konsumenten, den heimischen Trafiken als Vertriebspartnern und vor allem gegenüber den eigenen Mitarbeitern bewusst, betont Ralf-Wolfgang Lothert, Head of Corporate Affairs & Communication bei JTI Austria. Wie sehr man diese Philosophie lebt, zeigt die Auszeichnung zum „Top Employer 2014“, die JTI Austria mit seinem Standort in Wien neben 25 weiteren JTI-Niederlassungen kürzlich vom Top Employers Institute

© JTI

Wirtschaftsmotor, Steuerzahler, verantwortungsvoller Arbeitgeber.

Transparenz statt verschlossener Türen: Der Tabakkonzern gewährt viele Einblicke.

verliehen wurde. Lothert: „Jeder Mitarbeiter ist auch Botschafter des Unternehmens und wirkt am Reputationsaufbau mit. Es geht im Personalmanagement also nicht nur um bestmögliche Talenteför-

„JTI gehört zu den Marktführern bei Tabakprodukten. Jeder Mitarbeiter ist auch Botschafter und mitverantwortlich für unsere Reputation.“ RALF-WOLFGANG LOTHERT, HEAD OF CORPORATE AFFAIRS & COMMUNICATION, JTI AUSTRIA

© Andi Bruckner (2)

© Jockey

„Wir forcieren den Dialog mit der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern. Unser Ziel ist es, akzeptierter Verhandlungspartner zu sein.“

Stylishes Posen vor amerikanischen Autos verlangt nach Jockey-Beachwear.

derung, sondern auch um Motivation und Involvierung.“ „Der intensive Dialog mit der Öffentlichkeit und der Politik ist Teil unserer Verantwortung“, sagt Iris Perz, Corporate Affairs & Commu-

IRIS PERZ, CORPORATE AFFAIRS & COMMUNICATIONS MANAGER, JTI AUSTRIA

nications Manager. Dazu gehören die Bereitstellung von Daten und Informationen, aber auch Antworten auf Fragen zur Tabakproduktion und der gesamten Herstellungskette bis zum fertigen Produkt. „Wir bieten allen Stakeholdern valide Informationen als Arbeitsgrundlage“, so Perz. „Wir sind präsent und wollen akzeptierter Gesprächs- und Verhandlungspartner sein.“ Das ausgegebene Ziel des Tabakkonzerns ist ambitioniert: Neben dem reinen Informationstransport soll ein breiter gesellschaftspolitischer Diskurs angestoßen werden.

ÖSTERREICH-TRADITION UND INTERNATIONALITÄT

Bis 2007 ... Der Tabakkonsum wird auf dem Boden des heutigen Österreich erstmals im 16. Jahrhundert dokumentiert. Im 17. Jahrhundert kommt das Pfeiferauchen in weiten Teilen der Bevölkerung in Mode – in der Folgezeit mutiert die Habsburgermonarchie zu einem der größten Tabaklieferanten Europas. Das Geschäft mit den Rauchwaren, dem neuen Trendgenussmittel, boomt. 1784 wird durch das Tabakpatent von Joseph II. die Austria Tabak als Staatsund Monopolbetrieb unter der Bezeichnung „Österreichische Tabakregie“ gegründet – und dem Staat eine sprudelnde Steuerquelle erschlossen. Als staatlicher Monopolbetrieb obliegt der Austria Tabak die Herstellung und der Verkauf von Tabakwaren – genau 213 Jahre lang. 1997 leitet die Regierung die Teilprivatisierung der Austria Tabak ein, die Vollprivatisierung folgt 2001. Nach einer öffentlichen Ausschreibung erwirbt der britische Tabakkonzern Gallaher die Austria Tabak. Seit 2007... Seit sieben Jahren gehört Austria Tabak zu Japan Tobacco International (JTI). JTI ist eine Tochtergesellschaft von Japan Tobacco Inc., dem heute weltweit drittgrößten internationalen Hersteller von Tabakprodukten. Die Firmenzentrale befindet sich im schweizerischen Genf. JTI in Zahlen: • 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 69 Ländern • 95 Niederlassungen • 25 Zigarettenfabriken • 6 Forschungs- und Entwicklungszentren • 5 Tabakverarbeitungsanlagen Das umfassende Marken-Portfolio von JTI wird in 120 Ländern vertrieben. In Österreich sind rund 400 Angestellte im Central Office, im Großhandel und in der eigenen F&E-Abteilung beschäftigt.

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Nivea packt den Klassiker in eine Limited Edition unter dem klingenden Titel „Touch of love“. Der schöne Hintergedanke: Wenn du an jemanden denkst und „Danke“ sagen möchtest oder „Ich liebe dich“ – dann sag es mit Nivea. Der Klassiker der Hautpflege für jeden Hauttyp gibt der Haut, was sie braucht, um rein, frisch und gepflegt zu bleiben – frei von Konservierungsstoffen.


sh op ta l k

18 – medianet retail

Freitag, 18. April 2014

50 Jahre Metro osterhase in schönbrunn

© Metro

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Mitarbeiter im Markt mit Begeisterung für 50 Jahre Metro Cash & Carry.

© Christian Mikes (5)

Im Rahmen von 50 Jahre Metro wird Award verliehen 2

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1. Café-Puls-Moderator Andreas Seidl mit Tochter Maxim und Sohn Levi; 2. Alamande Belfor mit Gattin Ianara und Nichte Amira; 3. DJ Martina Kaiser mit Tochter Kiana; 4. Ex-Volleyball-Profi Oliver Stamm mit Familie.

Lindt lud zum bereits 3. Mal zur größten Osterhasensuche

Goldhasen-Suche Live-Maitrê Toni Schober.

Feierlichkeiten 2014 feiert Metro Cash & Carry 50. Geburtstag. Den vielfältigen Jubiläumsaktivitäten ist eines gemein: Sie feiern das unabhängige Unternehmertum. „Vom Jubiläumsjahr und unseren Attraktionen profitieren unsere Kunden bereits seit Jahresbeginn in hohem Maße“, sagt Marc Groenewoud, Generaldirektor von Metro Cash & Carry Österreich. „Das ganze Jahr über folgen noch zahlreiche Sonderaktionen in unseren Jubiläumswochen. Mit einer ganz speziellen Aktion möchten wir unabhängige Unternehmer besonders honorieren und diese ins Rampenlicht stellen: Wir vergeben erstmalig den Unternehmer-Award, bei dem es als Hauptpreis 5.000 Euro in Gutscheinen zu gewinnen gibt.“ Um diesen Unternehmergeist speziell zu fördern, lädt Metro nun österreichische Unternehmer ein, zu erzählen, was sie in ihrem geschäftlichen Alltag anspornt, antreibt, motiviert und begeistert. Die Bewer„fairERleben“ – Genussmarkt bungsfrist startete am 15. am 24. und 25. April im Rat­ April und läuft bis inklusive haus: Genießen, kaufen, 30. Juni 2014. Die Erfolgsgeschauen; über 30 Unterneh­ schichten der einzelnen Unmen und Initiativen stellen aus. ternehmer sind online unter  www.oekokauf.wien.at www.metro.at/unternehmeraward nachzulesen.  (red)

Kopf des Tages

Produkt des tages

die finstere brille

Peter Buchner wurde mit 1. April zum zweiten Geschäftsführer der AGM bestellt. In dieser Funktion übernimmt er die Verantwortung für die Ressorts Category Management, Key Account Management und Vertrieb. Der geprüfte Betriebswirt mit einer Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel begann bei der Edeka Chiemgau. 1998 übernahm er die Einkaufs- und Vertriebsleitung der E-Center in Österreich. Ab 2003 hatte Buchner sechs Jahre die Einkaufsleitung der Adeg Österreich HAG inne und ergänzend ab 2006 die Nationale Dispositionsleitung. 2009 übernahm er das Category Management bei C+C.

Sportlich Dank Milka hat nun auch Österreich „ein Leiberl“ in Brasilien. Denn seit Kurzem kann man sich mit der neuen Milka ChampioladaGroßtafel, den Milka Snax in drei Sorten mit 10% mehr Inhalt und dem Milka Naps Mix im attraktiven Länderdesign schon auf die FußballEuphorie einstimmen. Diese limitierten Produkte sind kombiniert mit der Promotion „Wir ham trotzdem a Leiberl.“ Dazu braucht es: Eine der limitierten Editionen der Fußball-Aktion kaufen, Produktcode auf www.milka.at eingeben und gewinnen. Auch die Produkte haben es in sich: Die limitierte 300 g-Tafel Milka Champiolada in besonderer Fußball-Form besteht aus Milka Alpenmilch-Schokolade und knusprigen Kokosraspeln; Milka Snax wiederum ist in den Sorten Cranchito Snax, Brezel Snax und Daim Snax erhältlich – purer Knabber-Spaß für den Abend mit Freunden; Milka Naps Mix 138 g wiederum zeigt sich international im attraktiven Länderdesign.

Plastik war einmal

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© Rewe International AG/Rudolf Laresser

Osterparty Viele kleine und große Naschkatzen folgten dem Klingeln des Lindt Goldhasen nach Schönbrunn. Dort hatte der Goldhase Zigtausende chocoladige Schätze versteckt. Bei lustigen Osterspielen wie Eierlauf, Dosenwerfen und Sackhüpfen konnten noch viele weitere Naschereien gewonnen werden. Kinderschminken und Osterhasen-Ohren verwandelten die kleinen Besucher in süße Häschen, die sich in der Goldhasen Foto-Ecke zur Erinnerung gleich fotografieren lassen konnten. In der österlichen Bastelecke wurden persönliche Ostergeschenke selbst gebastelt. Kati Bellowitsch führte durch das abwechslungsreiche Programm, zu dem auch eine Live-Chocolade-Show mit dem Lindt Maître Chocolatier gehörte. U.a. gesehen: Stargeigerin Lidia Baich, Sänger-Legende Louie Austen, DJane Martina Kaiser, DJ Alex List, Zweitfrau Diana Lueger, Sängerin Missy May, Kickboxweltmeister Fadi Merza mit seiner Ines, Puls 4-Moderator Andi Seidl, Beachvolleyballer Oliver Stamm, Kabarettist Andi Ferner und die Generaldirektorin der Französisch-Österreichischen Handelskammer, Celine Garaudy.  (red)

Viele Aktionen fürs Unternehmertum

Christian Novacek

V

or Jahren hätte ich formuliert: Nur ein Plastiksackerl ist ein gutes Sackerl. Aber die Zeiten ändern sich, und die Papierund Maisstärke-Variationen haben sich bewährt – ich verwende nix anderes mehr. Das war ein schleichender Prozess. Der Handel hat einem das geschickt untergejubelt: Ich vermute mal, dass ein ordentlicher Anteil derer, die bei Billa oder Spar ein Sackerl nehmen, nicht kneißen, dass dies bloß ausschaut wie ein Plastiksackerl. In Wirklichkeit ist es aber ein biologisch korrektes (sprich: abbaubares) Mais- oder Kartoffelstärke-Produkt. Was ich nicht weiß, ist, inwieweit Mais im Tragetaschengeschäft Papier aussticht. In Sachen Ökobilanz ist angeblich das Papiersackerl dem Plastik gar erst nach zumindest dreimaligem Gebrauch überlegen. Das erscheint mir insofern befremdlich, als Papier beim Verbrennen angenehm riecht. Löblich in diesem Kontext ist eine Initiative der Spar St. Pölten: Auf ein halbes Jahr angelegt, wird getestet, ob Kunden mental bereit sind, Obst & Gemüse im Papier nach Hause zu tragen. Anlass dafür ist das EU-Parlament, das dem Plastiksackerl bis 2019 nahezu den Garaus machen will. Und da sag noch mal jemand, zu viel EU sei dumm. c.novacek@medianet.at

Di e z a h l m it d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen

Phobien Hexakosioihexekontahexaphobiker werden Menschen genannt, die Angst vor der Zahl 666 haben.


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