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Tipps von Hubert Thurnhofer, Leiter des Kunstraum (Ringstrassen-Galerien) Seite 4/5

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dienstag, 16. oktober 2012

klassik meets online

Initiative Österreich-CEO Xavier Reynaud über eine „hinterherhinkende“ Branche  Seite 8

© Andreas Pessenlehner

kunst als investment

12. jahrgang NO. 1586

© Initiative/C. Scharl

© fotod./Rauchenberger

inside your business. today.

Shopping-Stress

Foodtrendforscherin Hanni Rützler über die Überforderung der Konsumenten  Seite 16

Big Deal Per Oktober hat die Kellogg Company die Pringles-Übernahme endgültig abgeschlossen

Kellogg snackt sich mit Pringles neue Wege frei

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inhalt

prime news & market watch > Herold Druck-Vorstand Leopold Kurz im Gespräch  3

© medianet/Szene1/Monika Fellner

© medianet

marketing & media > TV-Supplement tele bedient alle digitalen Plattformen  9

Pringles & Kellogg’s Mit der hinzugewonnenen Snack-Kompetenz tut sich für Kellogg Österreich-Chef Volker Tratz kräftiges Potenzial auf: Pringles könnte auch für Kellogg’s das eine oder andere Vertriebstor öffnen.  Seite 2

> Jubiläumsevent: Publicitas Austria im Dorotheum  10 retail > Genuport: Austro-Offensive 1 7 > Roland Berger-Studie über die Trends im Handel  18

Wirtschaftsnobelpreis Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley

Zwei US-Ökonomen ausgezeichnet

> Heute mit „druck & papier“ sowie „bäckerei & co“ P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien,  Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

© EPA

special

Nobelpreisträger Alvin E. Roth freut sich auf die „Party in Stockholm“ ...

S t o c k h o l m . Der Wirtschaftsnobelpreis 2012 geht wie fast jedes Jahr in die USA. Die Schwedische Wissenschaftsakademie hat die Auszeichnung am Montag an die US-Ökonomen Alvin E. Roth (60) und Lloyd S. Shapley (89) vergeben. Beide hätten bahnbrechende Erkenntnisse dafür entwickelt, wie man „verschiedene wirtschaftliche Akteure zueinander bringt“, hieß es zur Begründung. Die Auszeichnung ist mit acht Mio. SEK (921.000 €) dotiert. Roth sagte, er sei „überrascht und glücklich“. Auf die Verleihung in Stockholm am 10. Dezember freue er sich, weil „das eine sehr gute Party sein soll“.  (APA)

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Dienstag, 16. Oktober 2012

© medianet

2 – medianet

volker tratz

Big Business Die Kellogg Company hat sich mit der Pringles-Übernahme ein zweites Standbein im Snackgeschäft geschaffen

„Wir sind es gewohnt, den Markt umzugraben!“

Mega-Herausforderung Pringles ist für Kellogg mehr als nur ein kleiner Snack: Die Marke schafft ein neues Geschäftsfeld, das den Umsatz von Kellogg Österreich in eine neue Kategorie hievt.

Kellogg Austria-Chef Volker Tratz über die Bedeutung des Pringles-Deals für seine Unit. christian novacek

Wien. Seit 1. Juni liegt das Geschäft mit der Weltmarke „Pringles“ in der Verantwortung der Kellogg Company. Während sich an den Chips, die keine Chips sind, für den Konsumenten nichts ändert, ist das Backup der Marke neu – und anders, zumal sich die Zugangsweise von Procter & Gamble von jener Kelloggs’ in Teilen unterscheidet. Besonders in Österreich: „Wir bei Kellogg sind es gewohnt, den Markt so richtig umzugraben“, beschreibt Österreich-Geschäftsführer Volker Tratz den Arbeitseifer seiner Truppe, die für Pring-

les aufgestockt wurde. Während sich P&G kostenschlank auf die großen Retailer konzentrierte, wird seitens Kellogg jede Vertriebslinie unter die Lupe genommen. Auch Nebenschauplätze wie Hotels, Kasernen und Tankstellen sind jetzt potenzielle Pringles-Schauplätze. Die Devise: „Neue Kanäle kommen jetzt für uns ins Spiel!“

Wesentliches Standbein Während im Procter-Universum Pringles eine Marke von vielen war, ist sie für Kellogg ein wesentliches Standbein. Österreich und Deutschland profitieren erheblich. „Etwas

Besseres hätte uns gar nicht passieren können“, beschreibt Tratz einen massiven Umsatzsprung. In der „Pringles-Packung“ für die Kellogg-Company ist das Headquarter in Genf enthalten. Dort wird die Führung der Marke für mehr als 50 Märkte beschlossen; ebenso im Paket: die zwei Produktionsstandorte in Belgien und den USA, weltweit übrigens die einzigen der knapp 1,2 Mrd. € schweren Snack-Marke. Die Pringles-Positionierung als Snack könnte für Kellogg-Produkte als Trittbrett fungieren: Während nämlich am heimischen Markt Kellogg’s Cornflakes zu nahezu

100% am Frühstückstisch geknuspert werden, ist das in Amerika anders. „In den Staaten gibt es viele Produkte von Kellogg, die ausschließlich als Snack zu sehen

„‚Pringles‘ ist für uns ein massiver Umsatzsprung. Etwas Besseres hätte der Unit Austria nicht passieren können.“ Kellogg-Chef Volker tratz

Cornflakes & Co Durch die Müslis in Summe leicht positive Entwicklung

Auch bei Cerealien über Vorjahr und Plan

Wien. Im Cerealien- und Müsli-Geschäft ist Kellogg Österreich-Chef Volker Tratz mit der Geschäftsentwicklung 2012 sehr zufrieden: „Wir liegen per September über dem Vorjahr und auch über Plan.“ Dabei habe sich vor allem das Geschäft im Food Service-Bereich konsolidiert, nicht zuletzt dank Wiedereinführung der Kellogg‘s-Gastronomiegroßpackung. Der amerikanische Cornflakes-Erfinder ist hierzulande übrigens überproportional stark in der Gastronomie vertreten. „Wir haben aber auch im Lebensmittelhandel gut performt“, sagt Tratz. Allerdings kam es ebenda produktseitig zu einer Umschichtung: Während sich nämlich die auf eine junge Zielgruppe hin positionierten Cerealien gut am Markt behaupten, schwächeln die als gesund apostrophierten Erwachsenen-Cerealien; die mögliche Ursache könnte darin zu suchen sein, dass die gesundheitsbewussten Erwachsenen zum Müsli-Konsum geswitcht sind – bei den Müslis gibt es nämlich die entsprechenden Zuwächse. In den Marktanteilen liefert sich Kellogg Company mit Nestlé seit ca. drei Jahren ein Kopfan-Kopf-Rennen. Zurzeit liegt Nestlé die berühmte Nasenlänge (das sind 0,2% im Marktanteil) vorn, aber, so Tratz: „Das Jahr ist noch nicht vorüber ...“

sind“, berichtet Tratz. „In Europa sind diese Produkte gar nicht am Markt vertreten.“ Inwieweit sich das Europa-Portfolio ausdehnen könnte, ist bis dato völlig offen. Aber ein Umstand hat sich mittels hinzukommender Snackkompetenz bereits geändert: Die neue Zielgruppe konsumiert in den Abend hinein, mitunter über Mitternacht hinaus; somit ist es nicht undenkbar, dass die frisch ins Vertriebsvisier genommene Tankstelle das eine oder andere Kellogg-Produkt listet. Das große Potenzial für die Business-Unit Österreich liegt aber in

der Marke Pringles selbst. Deren derzeitiger Status hinter Leader Kelly ist durchaus ausreichend, um sich mit Lorenz um die Platz 2-Position zu matchen. Die Zahl der Artikel, welche die PringlesMarktpräsenz aufbauen, ist mit zehn bis zwölf überschaubar. Neben den drei Hauptvarianten ‚Salz‘, ‚Sour Cream‘ und ‚Paprika‘ gibt es speziell auf das junge Publikum abgestimmte, sich ändernde Geschmacksrichtungen, etwa in der Xtreme-Linie die ‚Flamin‘ Chili Sauce‘. „In der Marktbearbeitung gehen wir einen Mittelweg zwischen einer Pull-Strategie mit viel Konsumentenwerbung und Präsenz am PoS“, sagt Tratz. Dass die global geführte Marke am lokal beackerten Markt erfolgreich sein wird, steht für ihn außer Frage.

facts Pringles Die Marke entstammt dem Portfolio des Procter & Gamble-Konzerns und steht für rd. 1,2 Mrd. € Umsatz in mehr als 140 Ländern. Der Deal Für kolportiert zwei Mrd. € wanderte sie per 31. Mai 2012 ins Kellogg’sPortfolio und seit 1. Oktober ist Kellogg’s auch für den Vertrieb verantwortlich. Umsatzgewicht Für die Kellogg-Company mit einem Umsatz von 10,2 Mrd. € weltweit ist Pringles ein neues Standbein – der Cerealien-Konzern ist damit die weltweite Nummer 2 in Sachen Snacks.


retail medianet

Erster Shop-in-Shop von Samsung eröffnet am Wiener Stephansplatz  Seite 17

Smarte Sache

© Mautner Markhof

winterlich

Sirupe von Mautner Markhof, Sonnentor Chai Schwarzteekuss und Suchard Finessa Cocos.  Seite 19

Sportlich

Die Ring-Bäckerei entwickelte eine App für frisches Brot und Gebäck  Seite 18

© Sport 2000

© Orange

riesenandrang

© Ring Die Bäckerei

inside your business. today. DiensTAG, 16. Oktober 2012 – 15

Gerald Dejaco wechselt in den Vorstand von Sport 2000 

Seite 20

„Einkaufen ist fast schon zum Stress geworden“

© Genuport Trade

short

Expansion Die norddeutsche Vertriebsfirma Genuport weitet ihre Geschäftsaktivitäten in Österreich aus und holt die beiden heimischen Handelskenner Thomas Augustin und Thomas Gürtler an Bord. Für Unternehmensvorstand Uwe Lebens (Bild) ist das der erste große Schritt über die Landesgrenzen hinaus. Seite 17

© Roland Berger

Kulinarische Lösung Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler erläutert im Interview die Überforderung der Supermarktkonsumenten, wie sich Convenience verändert und warum wir detailliertere Produktkennzeichnungen benötigen.  Seite 16

© Andreas Pessenlehner

Trends Der westeuropäische Einzelhandel war über Jahrzehnte ein boomender Wachstumsmarkt. Die neue Roland Berger-Studie, „Western European Retailers – at cross-roads between revolution or evolution“ unter Leitung von Roland Falb (Bild) beleuchtet nunmehr Wachstumsstrategien für den Einzelhandel. Seite 18

Personalia Erlfried Baatz wird Radeberger-Chef, Andreas Brokemper Chef von Henkell

Expansion Marktanteile des Salzburger Biers steigen

Albert Christmann wird per Jänner Finanzchef des Oetker-Konzerns.

lang Finanzchef und 21 Jahre lang persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG. Baatz war seit 1995 Geschäftsführer von Henkell & Co., Nummer zwei auf dem deutschen Sektmarkt. Er wird als persönlich haftender Gesellschafter der KG die Brauereisparte in der Gruppenleitung vertreten. Zum Jahreswechsel geht auch Hans-Henning Wiegmann, Sprecher der Geschäftsführung der Wiesbadener Henkell & Co.-Gruppe, in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Andreas Brokemper (43), der seit 2002 in der Geschäftsführung von Henkell arbeitet.

© Stiegl

Bielefeld. Beim Oetker-Konzern (Dr. Oetker, Radeberger, Henkell, Hamburg Süd) werden im nächsten Jahr mehrere Spitzenpositionen neu besetzt – vor allem in den Getränkesparten. Neuer Sprecher der Geschäftsführung des größten deutschen Bierbrauers, der Radeberger-Gruppe in Frankfurt/Main, wird zum 1. Juli 2013 Erlfried Baatz (56). Der bisherige Amtsinhaber, Albert Christmann (49), wird zum 1. Jänner 2014 neuer Finanzchef des Oetker-Konzerns und damit Nachfolger von Ernst F. Schröder (64); Schröder scheidet aus Altersgründen aus, er war 24 Jahre

© Radeberger Gruppe

Großes Sesselrücken bei Oetker Stiegl baut in NÖ aus

Stiegl-Boss Heinrich Dieter Kiener legt mit seinem Bier in NÖ kräftig zu.

Salzburg. Auf einem 9.000 m� großen Grundstück in Loosdorf/NÖ investierte die Salzburger Stieglbrauerei in den vergangenen neun Monaten rund 3,5 Mio. € in eine neue Dependance. Die stark wachsende Akzeptanz von Stiegl in Niederösterreich mache einen Ausbau der Infrastruktur im größten Bundesland Österreichs notwendig. In den vergangenen fünf Jahren steigerte Stiegl den Marktanteil in NÖ um mehr als 30%. Im Lebensmittelhandel ist Stiegl in der 0,5 l-Flasche (Goldbräu) seit über einem Jahr die Nummer eins in NÖ. (red)


titelstory

16 – medianet retail

Dienstag, 16. Oktober 2012

© Thomas Apolt

Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler: „Bio ist kein Trend mehr, sondern Teil des Markts; ich sehe das nach wie vor als sehr positive Entwicklung, die heute schon weltweit bei den Konsumenten angekommen ist.“

Dienstleistungen Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler über Soft Health, Functional Food und die Verschiebung am Convenience-Markt

„Ein ganz neues Verständnis von Convenience-Produkten“

Der Lebensmittelhandel versucht, einen größeren gesellschaftlichen Trend aufzugreifen – Bio, Fairtrade, Regionales. Christian Horvath

Wien. Hanni Rützler ist Ernährungswissenschafterin, FoodtrendExpertin und Gesundheitspsychologin. Die Fachbuch-Autorin ist Gründerin und Leiterin des „futurefoodstudios“ sowie Trendforscherin auf dem Gebiet der Ernährung und Referentin des Zukunftsinstituts von Matthias Horx seit 2004. medianet: Frau Rützler, wo gehen Sie eigentlich einkaufen? Hanni Rützler: Ich bin vor mittlerweile vier Jahren an den Brunnenmarkt gezogen. Das Angebot hier erhöht die Lebensqualität enorm. Und da ich ja auch Trendforscherin bin, sind die Märkte eine wichtige Quelle für meine Arbeit. medianet: Welche Ernährungstrends sehen Sie derzeit? Wie werden wir uns in zehn Jahren ernähren bzw. was wird sich gegenüber unseren heutigen Gewohnheiten geändert haben? Rützler: Ernährungstrends verändern sich nicht von Monat zu Monat. Einer der derzeit wichtigsten Trends ist das ganz neue Verständnis von Convenience. Hier geht es nicht mehr vorrangig um ‚bequeme‘ Produkte, sondern um ‚bequeme‘ Dienstleistungen, die uns nicht primär beim Kochen Zeit sparen, sondern beim Planen und Einkaufen. Selber zu kochen, wird für viele zunehmend attraktiv. Unsere Arbeit wird immer virtueller und abstrakter; dazu stellt das Handfeste, das Sinnliche beim Kochen eine erwünschte Gegenwelt dar. In Schweden werden rezeptbezogene Lebensmittellieferungen schon länger angeboten: Man bestellt einfach nur mehr das, was man für eine bestimmte Mahlzeit braucht oder man lässt sich sogar die Menüs vorschlagen. In Österreich gab es in diesem Segment letztes Jahr noch keinen Anbieter, inzwischen sind es vier. Das sind conveniente Dienstleistungen, die sich bei uns erst durchsetzen müssen, aber dann ein großes Potenzial

haben. Ein weiterer Trend ist der, den ich als ‚Soft Health‘ bezeichne. Hier geht es nicht um Functional Food, nicht um das funktionell orientierte Essen, sondern um einen starken Bezug zur Kraft der Natur und zur Kraft des Geschmacks. medianet: Das Konzept des ‚Flexitariers‘ hat in den letzten Jahren viel Zulauf erhalten. Ist das nach wie vor ein großes Thema? Rützler: Ja, denn es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um kulinarische Lösungen. Fleisch muss nicht mehr auf den Tisch kommen. Und wenn es dann doch mal ein Steak oder ein Schnitzel sein soll, dann muss es eine starke Geschichte erzählen. Fleisch, das jahrzehntelang eine Leitsubstanz war, wird gerade von Gemüse in der innovativen Küche abgelöst; dazu zählt unter anderem auch das Flexitarier-Konzept. Bei den Jüngeren wird heute schon deutlich weniger Fleisch konsumiert als früher. Das ist eine Art Erdrutsch in Zeitlupe. medianet: Das Ernährungsverhalten ist im Umbruch. Wie müssen Supermärkte auf die neuen Zugänge zum Essen reagieren? Rützler: Der Diskont hat den BioBereich und Fairtrade für sich entdeckt, die Supermärkte wiederum setzten zuletzt verstärkt auf Regionalität. Der Lebensmitteleinzelhandel versucht damit, auf den gesellschaftlichen Wandel und die neuen Konsumbedürfnisse zu reagieren. medianet: Supermärkte konfrontieren den Verbraucher heute mit einem enormen Überfluss. Glauben Sie, dass es Verbraucher teilweise angesichts der Mengen einfach ‚aufgeben‘, nach dem passenden Essen zu suchen? Rützler: Einkaufen ist oft keine Freude mehr, es ist im Gegenteil fast schon zum Stress geworden. Man sieht ein unendliches Ausweiten des Sortiments, Innovationen werden zu Variationen, das könnte in vielen Bereichen auch mal nach hinten losgehen. Wenn ich nicht

weiß, welches von den sieben Joghurts ich nehmen soll, greife ich zum Altbewährten oder orientiere mich am Preis. Da fehlt ein neues Konzept im Supermarkt, denn das aktuelle hat mit lustvollem Einkaufen und befriedigenden Esslösungen immer weniger zu tun. medianet: Das Ernährungswissen beim Verbraucher scheint zu leiden. Wie könnte man hier entgegenwirken? Glauben Sie, dass man Wissen über Ernährung anerziehen kann oder braucht es dazu Veranlagung?

„Wenn ich nicht weiß, welches von den

Fettleibigkeit mit mehr Bewegung, Obst und Gemüse entgegenzuwirken. Haben Sie eine Idee, wie man das Problem in den Griff bekommen könnte? Rützler: Was haben wir denn wirklich probiert? ORF und Frauenzeitschriften führten Kampagnen, aber im Prinzip geht es um eine Änderung des Lebensstils. Übergewicht ist letztlich ein Zeichen, dass wir nicht liebevoll mit uns umgehen, Übergewicht ist kein individuelles Diätproblem; es ist ein gesellschaftliches und vor allem ein soziales Problem. Und das lässt sich nicht mit Appellen lösen. Natürlich spielt auch das Bewegungsverhalten eine Rolle, aber das muss man in den Alltag integrieren können.

Rützler: Essen wird im Alltag geprägt. Wir essen das gern, was wir häufig essen. Wenn wir Kinder immer mit Wurstsemmeln füttern, dann darf es uns nicht wundern, wenn Kinder immer nur Wurstsemmeln essen. Ernährungswissenschafter betreiben ja mittlerweile seit Jahren Aufklärungsarbeit, Teile unserer Gesellschaft haben davon enorm profitiert. Allerdings erreichen wir nur jene Konsumenten, die ohnehin interessiert sind und sich schon gut auskennen. Wir produzieren Wissen für Wissende, die anderen Ansätze kommen leider zu kurz.

medianet: Bio-Lebensmittel haben, wie jüngst eine Studie ergab, kaum eine bessere Wirkung als konventionelle Produkte; zudem sind sie durch neue Informationen in den Ruf geraten, kaum nachhaltiger zu sein als industrielle Produkte. Wie sehen Sie den Aspekt ‚Bio‘-Lebensmittel ganz allgemein und welche Richtung wird dieser Bereich Ihrer Meinung nach in Zukunft einschlagen? Rützler: Es ist, streng naturwissenschaftlich gesehen, keine Neuigkeit, dass Bioprodukte nicht mehr Vitamine zu bieten haben. Der Begriff ‚gesund‘ wird von Biokonsumenten aber umfassender verstanden: Es geht auch um eine ‚gesündere‘, weniger mit Pestiziden und Kunstdünger belastete Umwelt, um weniger mit Medikamenten vollgestopfte Tiere. Da hat Bio immer noch weit die Nase vorn. Dass der Vorsprung – Stichwort ‚Nachhaltigkeit‘ – etwas geringer wird, hat ja auch damit zu tun, dass viele konventionelle Betriebe gewisse Biostandards übernehmen. Das wird Bioproduzenten auch zu neuen Innovationen anregen bzw. anregen müssen, um die Innovationsführerschaft zu behalten.

medianet: In den letzten 50 Jahren sind alle Versuche gescheitert, der

medianet: Im Buch ‚Reformen ohne Tabu‘ fordern Sie aufgrund

sieben Joghurts ich nehmen soll, greife ich zum Altbewährten oder orientiere mich am Preis.“ hanni rützler

der Differenzen zwischen Werbeaussagen und Produktionsrealität bei Lebensmitteln eine verantwortliche Ernährungspolitik, die klare Vorgaben für eine Produktkennzeichnung machen soll. Glauben Sie, dass die Industrie von sich aus tätig wird oder muss der Gesetzgeber eingreifen? Rützler: Werbung bleibt Werbung, das wissen natürlich auch die Konsumenten. Problematisch wird Werbung, wenn sie sich als Information tarnt. Das ist bei gesundheitsbezogenen Aussagen zumindest indirekt oft der Fall. Auch wenn sie nicht falsch sind, enthalten sie nicht die ganze Wahrheit: Der Konsum probiotischer Joghurts reicht nicht, um sich gesund zu ernähren. Und ein fettarmes Produkt macht niemanden schlanker, schon gar nicht, wenn es viel Zucker enthält. Aber eine konsumentenorientierte Produktkennzeichnung ist natürlich ein Politikum. Und sie wird den Entwicklungen der Industrie immer hinterherlaufen. Das heißt aber nicht, dass sie deshalb nicht an den Start gehen soll und mit Gesetzen im Interesse der Konsumenten darauf Einfluss nehmen soll. medianet: Sie fordern massive Investitionen in qualitativ hochwertiges, abwechslungsreiches und kulinarisch befriedigendes Kindergarten- und Schulessen. Wie soll das umgesetzt werden? Rützler: Es gibt ein paar schöne Signale in Richtung besseres Schulessen, aber das ist noch nicht nachhaltig. Wir wenden extrem wenig Geld auf für Schulessen und haben in diesem Punkt in den letzten Jahren nicht mit Profis gearbeitet. Es ärgert mich, wenn ich von ehrenamtlichen ‚SchuljausenProjekten‘ höre, denn aus meiner Sicht geht es vor allem darum, das ‚System Schule‘ zu optimieren. Dazu gehören aus meiner Sicht kindergerechte Menüs, wo Kinder auch mitbestimmen können, sowie praktische, sprich gelebte Kochund Warenkunde.


Dienstag, 16. Oktober 2012

r e tai l & P r od u c e r s

medianet retail – 17

Neue Marken Das norddeutsche Vertriebsunternehmen holt sich die heimischen Experten Thomas Augustin und Thomas Gürtler an Bord

Genuport startet Austro-Offensive Wien. Die norddeutsche Vertriebsfirma Genuport Trade AG weitet ihre Geschäftsaktivitäten in Österreich aus. Dazu hat sich der Verkäufer von nationalen und internationalen Food & Beverages-Marken Unterstützung aus Wien geholt. Mithilfe der Handelsagentur von Thomas Augustin und Thomas Gürtler möchte das Unternehmen seinen Einfluss am heimischen Markt systematisch ausbauen. Mit den beiden Experten, so heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, könne man sich auf eine zuverlässige Unterstützung im Kontaktaufbau zum Handel verlassen und auf das nötige Know-how für die Gepflogenheiten in der heimischen Branche zählen. „Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten auf den österreichischen Markt ist unser erster großer Schritt über die Landesgrenzen hinaus“, kommentiert Vorstand Uwe Lebens die Expansion. „Indem wir unsere

Neueröffnung Technik

Samsung-Shop Wien. Im Herzen Wiens am Stephansplatz eröffnete gestern, Montag, der erste gemeinsame Shop für Unterhaltungselektronik und Mobilfunk von Orange und Samsung. Bereits in den frühen Morgenstunden bildete sich eine Schlange von rund 300 Samsungfans. Ab 8 Uhr erhielten die ersten 100 Shopbesucher das Galaxy SIII-Smartphone bei Neuanmeldung zum Tarif „All in 20“ um 1 €. Das Besondere am Standort: Erstmals zeigt Samsung in einer Shop in Shop-Lösung auch Multimedia-Lösungen für Handy, Laptop und TV; gleichzeitig finden sich auch offene Endgeräte, die nicht fixer Bestandteil des Orange-Portfolios sind, wie z.B. das Samsung Galaxy Note, Galaxy Beam oder Galaxy Tab.

Diskonter Westösterreich

Penny: Rückzug

© dpa/Oliver Berg

Wien. Die Rewe-Diskontschiene Penny zieht sich aus Westösterreich zurück. In Tirol und Vorarlberg werden die Penny-Filialen zu Billa-Märkten umgebaut, schreibt das Magazin Format. „Der Marketingaufwand war zu groß für sieben bis acht Standorte in Tirol“, so Rewe-Sprecherin Karin Nakhai. Heuer sind bereits zehn Penny-Standorte in Tirol, Wien und Graz in BillaFilialen umgewandelt worden. Hierzulande werden unter Penny rund 300 Märkte betrieben.

Der Rewe-Diskonter Penny zieht sich aus dem Westen Österreichs zurück.

langjährige Erfahrung in der Steuerung der Markendistribution in Deutschland nutzen, können wir in Österreich auf ein ebenso hohes Erfolgsniveau abzielen. Gerade im Hinblick auf unsere Partnerschaft mit den Handelsexperten blicke ich sehr optimistisch auf unsere dortige Zukunft.“

Neue Marken für den LEH Im Vertriebsportfolio der Genuport finden sich zahlreiche Schmankerl: Köstlichkeiten wie Kekse von Delacre und Ghiott etwa, oder Weingummi und Lakritz von Bassett‘s, Pfefferminzbonbons von Altoids,

Scho-Ka-Kola Energie-Schokolade kommen aus der süßen Seite; in der Salz-Ecke darf sich der Kunde auf Snyder‘s Pretzel Pieces oder Tyrrells Kartoffelcrisps freuen. Die Genuport Trade AG mit Sitz in Norderstedt in Schleswig-Holstein koordiniert den deutschen Vertrieb von über 40 großen FoodMarken, darunter Jack Daniel‘s Barbecue Saucen, Pepperidge Farm (die soften US-Cookies sind bereits in manchen Merkur- oder SparFilialen zu finden) oder die Rocky Mountain Marshmallows. Die 1949 gegründete Firma ist einer der größten Süßwaren-Importeure in Deutschland.  (no)

© Genuport Trade

Internationale Labels wie Delacre, Bassett’s, Tyrrells kommen in die Regale.

Die Wiener Agentur von Thomas Augustin und Thomas Gürtler unterstützt Genuport.


R e ta i l & Pr o d u c er s

18 – medianet retail

Dienstag, 16. Oktober 2012

Studie Roland Berger über „Western European Retailers – at Cross Roads between Revolution or Evolution“ und über die Wachstumsstrategien

Quo vadis? Trends im Handel

© Roland Berger

Die Eigenmarkenanteile könnten im westeuropäischen Durchschnitt auf 45 Prozent steigen.

Roland Falb empfiehlt sämtlichen europäischen Einzelhändlern neue Strategien.

Wien. Der westeuropäische Einzelhandel war über Jahrzehnte ein boomender Wachstumsmarkt mit großen Umsatzsteigerungen. Unterschiedliche Konzepte und Formate in den einzelnen Ländern sorgten für ständig neues und schnelleres Wachstum. Doch aufgrund des rückläufigen Bevölkerungswachstums sowie der gesunkenen Kaufkraft in Europa nehmen die Umsätze der Branche ab. Der Einzelhandel steht daher vor der wichtigen Aufgabe, neue Wachstumsstrategien für bestehende wie neue Märkte zu entwickeln. „Der westeuropäische Einzelhandel steckt in einer Umsatzklemme;

um einen Ausweg aus der Krise zu finden, müssen Einzelhändler mit innovativen Ladenkonzepten und Produkten auf neue Konsumgewohnheiten und Marktveränderungen reagieren“, sagt Roland Falb, Partner von Roland Berger Strategy Consultants.

Drive-in statt Discount „Österreich ist hier im internationalen Vergleich ein Vorreiter. Bei uns setzen viele Supermärkte schon heute auf innovative Konzepte, beim Produktmix aus lokalen und internationalen Angeboten ist eine positive Entwicklung zu

beobachten“, so Falb, der weiter ausführt: „Große Einzelhändler sollten in ganz Westeuropa weg von anonymen Großmärkten hin zu freundlichen, qualitativ hochwertigen Ladenkonzepten mit umfangreichem Serviceangebot; in Österreich hat der Handel diesen Schritt schon großteils hinter sich.“ Einer der Haupttreiber für Umsatzwachstum im Einzelhandel ist außerdem der Verkauf von Eigenmarken. Denn mit eigenen Produkten können Retailer bis zu 25% höhere Margen erzielen und Preise anbieten, die um 15% günstiger sind als der Durchschnitt. „Durch Eigenmarken können Einzelhändler

außerdem ihr Image schärfen und sich vom Wettbewerb besser differenzieren“, erläutert Falb. Der Experte geht davon aus, dass der Anteil von Eigenmarken am Gesamtangebot in den nächsten Jahren im westeuropäischen Durchschnitt auf 45% steigen und in Österreich rund ein Drittel erreichen wird. Um in neuen Märkten zu expandieren, sollte der Einzelhandel vor allem auf die lokalen Kundenbedürfnisse achten. So ist die Entscheidung, einen Großteil der Produkte lokal zu beziehen, oft eine sehr erfolgreiche Strategie. „Händler müssen den Mut haben, die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher aktiv zu ändern“, so Roland Falb. „Waren früher die Hard Discounts ein erfolgreiches Retail-Modell, so etablieren sich heute zunehmend Drive-in-Einkaufsmöglichkeiten oder 24-Stunden-Geschäfte in den Innenstädten.“ (jm)

Zielpunkt SMS-Service

Aktionsalarm

Wien. Zielpunkt lanciert einen SMS-Service, um Kunden noch direkter und aktueller über Angebote zu informieren. Ab sofort können sich Kunden per SMS die besten Angebote aus insgesamt 15 verschiedenen Produktgruppen gratis senden lassen. „Unsere Kunden erhalten wöchentlich die besten Angebote für vorab definierte Produktgruppen direkt auf ihr Handy übermittelt“, erklärt Jan Satek, Zielpunkt-Eigentümer und Vorstandsvorsitzender, der zum Aktionsalarm weiter ausführt: „Wir haben die wesentlichen Produktgruppen definiert; Food ist ebenso dabei wie Non Food und die minus 25 Prozent-Aktionen.“ Die Anmeldung funktioniert per SMS an 0676/800 600 60 oder auf der Webseite www.zielpunkt.at

Erntefrisch verliebt

Neue App Immer frisch

Brot & Handy

Linz. Die Ring-Bäckerei stellte die weltweit erste Vorbestell-App für Brot und Gebäck vor. „Die Idee hinter der App ist, dass der Konsument verschiedenste Backwaren bei der Backstube seiner Wahl vorbestellen kann und ihm diese dann ofenfrisch übergeben werden“, erklärt Ring-Bäckerei GF Bernhard Kreutzer, der weiter ausführt: „Der Konsument bekommt damit exakt jene Menge an Brot und Gebäck, die er braucht und das in einer Top-Qualität.“

www.frisch-saftig-steirisch.at

© Ring Die Bäckerei

Jetzt gewinnen! Im Einsatz für die Nachhaltigkeit: RingBäckerei-Chef Bernhard Kreutzer.


product news

Dienstag, 16. Oktober 2012

medianet retail – 19

Winterdrinks und Cocos-Schoko Product News Wintersirupe von Mautner Markhof, Sonnentor Chai Schwarzteekuss und Suchard Finessa Cocos. Die neue Sorte Suchard Finessa Cocos ist eine köstliche Kombination aus feinherber Schokolade und saftiger Cocos-Füllung. Der Launch wird mit einem starken Einführungsprogramm mit nationalen Citylight- und Plakatkampagnen, Online-Banner-Werbung sowie Social Media-Aktivitäten unterstützt.

Whisky Famous Grouse

Rekord-Flasche

Launch Suchard Finessa Cocos 150 g Mondelez/Kraft Foods LEH Mondelez, Tel.: 01/605 44-0

Launch Mautner Markhof Glühfein, Heiße Liebe und Orangenpunsch 0,7 l Mautner Markhof Feinkost LEH Mautner Markhof, Tel.: 01/74080-0

Der neue Chai Schwarzteekuss verwöhnt durch eine Basis von Schwarztee Assam in Kombination mit Kardamom, Ingwer, Cassia- und Ceylon-Zimt, Nelken, Fenchel und Sternanis. Ergänzt wird die verführerische Teekomposition durch Rooibos, Kakaoschalen und Ringelblumen; bei den ersten 200 Stück gehen 100% des Kaufpreises in die ZUKI-Projekte in Kalkutta und Sundarbans, danach 30%. Kategorie Produkt Preis Vertrieb Kontakt

Launch Sonnentor Chai Schwarzteekuss 24 € Sonnentor www.sonnentor.at

© Schlumberger

Rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit präsentiert der Wiener Feinkost-experte Mautner Markhof seine Wintersirupe. Die drei fruchtig-winterlichen Sorten „Glühfein“, „Heiße Liebe“ und „Orangenpunsch“ sind ab sofort in der 0,7 l-Flasche im Handel und machen so richtig Lust auf einen Bummel über den Christkindlmarkt oder einen gemütlichen Abend zu Hause. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

© Mautner Markhof; ZUKI/Sonnentor; Kraft Foods Österreich

Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Wien. The Famous Grouse Blended Scotch Whisky, in Österreich durch Top Spirit vertrieben, ist stolzer Weltrekordhalter für die weltweit größte Whisky-Flasche. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 107. Geburtstag der Marke und dem 10-jährigen Jubiläum der berühmten Ausstellung in der Glenturret Destillerie, wo Schottlands Scotch Nr. 1 hergestellt wird, präsentierte man die von der tschechischen Glasmanufaktur Bomma kreierte, 1,65 m hohe Flasche.

The Famous Grouse feiert den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Innovationskraft Vieles neu macht der Herbst bei Alpenmilch Salzburg

Frische Ideen aus dem Milchparadies Mit einer saisonalen Jogurt-Edition, einem Design-Relaunch und gleich zwei neuen Gastro-Produkten macht SalzburgerLand jetzt von sich reden. der Verpackung, die einem kompletten Design-Relaunch unterzogen wurde. Erhältlich sind die SalzburgerLand Dessert-Jogurts im 150 g Becher.

lerie zu schätzen. Darum wird das erfolgreiche SalzburgerLand Gastro-Sortiment nun um zwei Innovationen erweitert: ein Gastro-Obers und eine Crème fraîche.

Qualität, die Genießer, Experten und Gastronomen überzeugt.

Als geschmackliche Krönung für viele Gerichte darf das SalzburgerLand Gastro-Obers in keiner Küche fehlen. Es verleiht etwa Suppen, Saucen oder Desserts und dabei ebenso warmen wie kalten Gerichten einen besonders feinen, cremigen Geschmack. Und das mit nur 19 % Fett. Es ist hitze- und säurestabil, „cook & chill“-geeignet und ungekühlt bis zu vier Monate haltbar. Das GastroObers von SalzburgerLand ist in der praktischen 1 Liter-Packung mit Schraubverschluss erhältlich – ideal zum Portionieren. Auch die neue Crème fraîche von

Wenn es darum geht, nationale und internationale Auszeichnungen für höchste Qualität abzusahnen, steht Alpenmilch Salzburg meist ganz oben auf der Gewinnerliste. Auch 2012 wurden die hochkarätigen Milchprodukte von der Deutschen LandwirtschaftsGesellschaft mit 30 Gold- und 6 Silbermedaillen prämiert.

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Diese gleichbleibend hohe Qualität der Produkte von Alpenmilch Salzburg weiß man auch in der Gastronomie und HotelSalzburg. Wenn draußen die kalte Jahreszeit ins Land zieht, haben die Winter-GenussJogurts von SalzburgerLand wieder Saison. Diese sorgen in den Geschmacksrichtungen klassischer Herbst- und Winter-Obstsorten für ein fruchtig-cremiges Genusserlebnis. Neu im Sortiment sind jetzt die beiden Sorten Zwetschke und Mandarine. Immer Saison hat bei SalzburgerLand die erstklassige Qualität, die in diesem Fall in den 180 g Becher kommt. Und

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SalzburgerLand ist sehr vielfältig einsetzbar. Sie ist ungesalzen und eignet sich somit ebenso gut zum Kochen und Verfeinern von herzhaften wie auch von süßen Speisen. Sie enthält 32 % Fett und ist im wiederverschließbaren 1 kg-Eimer erhältlich. www.milch.com

als Basis wird natürlich nur beste – zu 100 % gentechnikfreie – frische Alpenmilch von heimischen Bauern verwendet. Warm um Genießerherzen wird’s nicht nur mit der Winter-GenussEdition. Auch mit den cremigen SalzburgerLand Dessert-Jogurts kommen Jogurt-Freunde voll auf ihre Kosten. Neben dem beliebten Klassiker Vanille gibt es jetzt drei weitere exquisite Sorten: „Caffè Latte“, „PfirsichPanna Cotta“ und „Schoko-Birne“. Ganz neu ist auch der edle Look

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s h o p ta l k

20 – medianet retail

Dienstag, 16. Oktober 2012

Rote Nasen Clown Doctors Eröffnung Wohndesign

© Rote Nasen/Jürgen Hammerschmid

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© www.ehnpictures.com

1. Als „Dr. Rollo“ sang Rolando Villazón mit den Rote Nasen Clowns eine ­humorige Version von „Besamé mucho“; 2. Arabella Kiesbauer mit „Prof. Dr. Eierkopf“; 3. Antonella Mei-Pochtler mit Monica Culen.

Rolando Villazón singt gemeinsam mit Clowndoctors 2

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1. Franz Steiner, Jörg Loziczky, Leo Schulmeister; 2. Renate Krebs-Fuhrmann und Messebesucherin; 3. Jeanette du Hane mit Martin Steininger; 4. Dieter de Schuen (rechts) im Gespräch mit Kunden.

Messe zeigte edle Designerstücke für das traute Heim

Mehr als Wohnen

Mit dabei: Karin Witasek, Center Managment Stilwerk Wien.

Ausgewählt Rund 90 Aussteller nutzten die Hofburg Wien, um ihr Möbeldesign dem interessierten Publikum zu präsentieren. Die bunte Mischung aus unterschiedlichsten Materialien und die Bandbreite des Angebots verstanden zu begeistern. Einen ersten Eindruck über die Neuheiten und Trends im Wohnund Objektdesign konnten sich die rund 3.000 geladenen Gäste beim Opening verschaffen; gezeigt wurde eine Weltneuheit: Das Smart TV-Gerät „BeoVision 11“ integriert als erstes Gerät die neue Bang & Olufsen Smart TV-Plattform. Ihre Österreich-Premieren gaben etwa die neue „Palomba Collection 2012“ von Laufen und die Sofalandschaft „Scala“ von Rolf Benz. Bei der Eröffnung waren u.a. dabei: Leo Schulmeister (GF der Fa. Schulmeister), Jörg Loziczky (GF Pabneu Skloib) mit seinem Vertriebsleiter Franz Steiner, Dieter de Schuen (GF SieMatic am Schubertring und SieMatic im Stilwerk), Karin Witasek (Center Managment Stilwerk Wien), Renate Krebs-Fuhrmann (Rolf Benz Fuhrmann, Wohncreation), Jeanette du Hane (Tempur Österreich), Martin Steininger (Steininger Designers). (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Gerald Dejaco (42), seit dem Jahr 2000 Mitglied bei „Sport 2000“ und seit 2009 auch Aufsichtsratsmitglied, wechselt in den Vorstand. Er führt drei Sport 2000-Fachgeschäfte in Gerlos und Zell am Ziller. Dejaco ist damit der Nachfolger des Tirolers Martin Jennewein, der über drei Jahre Vorstandsmitglied war. Der dreiköpfige Vorstand besteht nun aus den beiden ehrenamtlichen Mitgliedern Gerald Dejaco aus Tirol und dem Niederösterreicher Josef Picher sowie dem geschäftsführenden Vorstand Holger Schwarting. Josef Pramstaller übernimmt das Tiroler Aufsichtsratsmandat von Dejaco.

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Benefizgala Gemeinsam mit den Österreichischen Lotterien lud Rote Nasen Clowndoctors International zur Benefizgala mit Startenor Rolando Villazón. Unter dem Motto „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ genossen die 150 Gäste – Wirtschaftstreibende, Unternehmer, Opernfreunde und prominente Rote Nasen Unterstützer wie Rote Nasen-Ehrenpräsident Max Friedrich, Moderatorin Arabella Kiesbauer und Kammersängerin Sona Ghazarian – einen musikalischen Abend der Extraklasse. Garniert wurde diese Benefizgala mit herzerfrischenden, humorvollen Einlagen des weltberühmten Opernsängers alias „Dr. Rollo“ und der Rote Nasen-Clowndoctors. Schließlich brillierte Villazón in einer Live-Performance als Karikaturist und erfreute das Publikum gleich mit zwei Bildern; eines wurde wie angekündigt verlost, das zweite – eine Verdi-Karikatur – spontan zugunsten Rote Nasen versteigert. Es ging für 4.100 € an die eifrigste BieteLate Night Shopping im Desirin Antonella Mei-Pochtler, gner Outlet Salzburg: 25. OktoManaging Director The Boston ber bis 23 Uhr; mit prominenten Consulting Group. 72.000 € Gästen und Attraktionen. Infos: sind das schöne Ergebnis der www.facebook.com/DeBenefizgala, die unter dem signerOutletSalzburg Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer stand. (red)

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Flaschenpost Alexandra Binder

© Kalea

© Sport 2000

Kopf des Tages

Musik, Liebe und Humor im Studio 44

Vorfreude Auch im dritten Jahr nach der erfolgreichen Markteinführung in Österreich ist der „Kalea-Bieradventkalender“ als die Alternative zu den üblichen vorweihnachtlichten Geschenken im Familien- und Freundeskreis im Handel erhältlich. Drinnen enthalten sind 22 unterschiedliche Spezialitäten- und Nischenbiere plus zwei bierige Überraschungen – ausschließlich in den 0,33 l-Einwegflaschen. Dabei wird, wie üblich in diesem Adventkalender, auf große nationale Marken verzichtet. Das Produkt ist mittlerweile auch in Kanada und Deutschland erhältlich. In Österreich bekommt man den Kalea-Bieradventkalender bei Merkur, Interspar, Eurospar, Spar, Maximarkt, C&C Pfeiffer sowie den Lagerhäusern zum Preis von 39,90 €.

G

las ist gut. So ist das und nicht anders. Kein Argument aus der Plastikindustrie wird daran je etwas ändern. Mehrwegglas ist besser. In der Theorie. In der Praxis stehen bei mir jetzt so ca. fünf Stück ‚Sturm‘-Flaschen am Küchenkastl herum, seit einem Monat oder ein bissl drüber. Die nerven nicht nur, nein mehr noch: Ihretwegen kämpfe ich jetzt mit einer Invasion von Fruchtfliegen. Weil, dort, wo der Z. und ich sie erworben haben, am Wiener Naschmarkt, dahin bringt sie einfach keiner zurück. Der örtlich nähere Flaschencontainer wäre Option Nr. 2, aber da würde man ja dann auf 50 Cent an Flaschenpfand pro Flasche verzichten. Und dazu sind wir dann wieder zu gierig. Abgesehen davon sagt die Erfahrung: Der ist zwar ums Eck; bis einer von uns die Flaschen aber hinbringt, fließt trotzem richtig viel Wasser die Donau hinunter. Ergo, und damit komme ich jetzt auf den Punkt, funktioniert die Geschichte mit den Mehrwegflaschen in der Praxis nicht. Und wenn ich oder er uns doch mal auf den Naschmarkt verirren, um die Flaschen zurückzubringen, käme derjenige – zumindestens so lange es Sturm gibt – mit neuen heim. Und die harren dann, grüß Gott tägliches Murmeltier, auch wieder auf dem Küchenkastl aus.  a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Meeresträume Der Fischstäbchen-Verbrauch in Österreich beträgt 11.000 Tonnen. Das entspricht einem Jahresverbrauch von etwa 40 Stück pro Person.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 16. Oktober 2012 – 35

Schlank im Schlaf

Anker eröffnet die erste Filiale nach dem neuen Konzept in Favoriten  Seite 37

Der Mann lanciert sein Eiweiß-Abendbrot mit weniger Kohlenhydratanteil  Seite 38

Neu im Sortiment Bahlsen eröffnet die Lebkuchen-Saison

© panthermedia.net/Irina Tischenko

Frische als oberstes Gebot

Backfrisch Eine aktuelle Studie zeigt, dass 90% der Österreicher mehrmals die Woche Brot und Gebäck kaufen; absolute Frische ist dabei das wichtigste Kriterium beim Kauf. Wie die heimischen Produzenten genau diesen Frischegedanken bedienen wollen und welche Spezialitäten im Winter warten, verraten die  Seiten 35 – 40

„Weihnachtsphantasien“ Eine von vielen stimmungsvollen Verpackungsideen von RV

© Bahlsen

Relaunch in der Heimat © DerMann

© Tomas Peintinger

bäckerei & co


36 – medianet special

B ä c k e r e i & Ko n d i t o r e i

Dienstag, 16. Oktober 2012

Frisc h e-Fetisc histen

© panthermedia.net/Kzenon

Beim Bäcker, offen an der Theke im Supermarkt oder beim Diskonter – 82% der Öster­reicher fordern absolute Frische der Brot- und Back­ waren und kaufen in erster Linie unverpackte Ware ein, wie die Market-Studie deutlich zeigt. Am Markt, bei Bauern oder an Tankstellen wird dagegen nur selten Gebäck eingekauft.

Brot & Gebäck 90% der Österreicher kaufen mehrmals die Woche Brot und Gebäck, wie eine aktuelle market-Studie zeigt

Hauptsache frisch – wer es bäckt, ist nicht so wichtig Absolute Frische ist bei Brot und Gebäck ein Muss, der Hersteller scheint hingegen zweitrangig zu sein. tails ans Tageslicht, wie Pan & Co-Geschäftsführer Wolfgang Hofer zusammenfasst: „Konsumenten legen Wert auf absolute Frische, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Geschmack – wobei sie nicht auf bestimmte Hersteller oder Marken fixiert sind.“

Unser täglich Brot, gib uns … In Summe kaufen 90% der Österreicher mehrmals pro Woche Brot und Gebäck ein – mehr als die Hälfte davon sogar nahezu

täglich, wie die Studie auch zeigt. Dementsprechend schwer würde auch der Verzicht auf Brot und Gebäck fallen, wie 86% der Befragten angaben. Zu den beliebtesten Sorten zählen neben Schwarzbrot (36%) beim Gebäck die Semmel und der Kornspitz mit 26% bzw. 18%. Die entscheidenden Kriterien beim Kauf von Gebäck sind die „absolute Frische“ – mit 82% Zustimmung unter den Befragten – sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis (76%). Erst auf Rang drei folgt der „gute Geschmack“ (66%) und lediglich 43% gaben große Auswahl und 41% die „besten Rohstoffe“ als unverzichtbar an. Die Herkunft des Gebäcks scheint dagegen nur eine untergeordnete Rolle zu spielen: Von zehn Konsumenten kaufen sechs ihr Brot bei verschiedenen Einkaufsquellen – wobei 77% ihr Brot und Gebäck aus einer Verkaufsstelle in der näheren Umgebung , in der sie gerade unterwegs sind, beziehen. Interessanterweise ist auch für lediglich elf Prozent der Befragten der Hersteller für die Kaufentscheidung ausschlaggebend. „Die Konsumenten haben den Wunsch nach flexibel verfügbarem, ofenfrischem Brot. Der Konsumentenwunsch ist das, was zählt und darauf müssen sich Hersteller und Verkäufer einstellen“, interpretiert Hofer die Ergebnisse. Derzeit kauften die Österreicher ihr Gebäck am liebsten an Backstationen in filialstarken Supermärkten; auf Platz zwei rangiert die traditionelle Bäckerei, wobei den offenen Produkten bei beiden Einkaufsquellen gegenüber den fertig abgepackten ganz klar der Vorzug gegeben wird.

Vollkornsegment boomt Aus Produzentensicht ergab die Studie, dass sich das Sortiment immer mehr verbreitert – wie 86%

erklärten – und, dass der Bedarf an Vollkornprodukten im Steigen begriffen ist. Geteilt sind die Meinungen bezüglich der zukünftigen Rolle der klassischen Bäcker: 44% glauben, dass die Bedeutung

ckereien aus. Insbesondere dem Supermarkt wird als Vertriebskanal eine wesentliche Rolle in der Zukunft zugeschrieben. Lediglich in den Bereichen Service, Beratung und Spezialangebote gilt der

„Als Bäcker der Zukunft werden sich jene durchsetzen, die die Anforderungen der Konsumenten rechtzeitig erkennen.“ © Pan & Co

Wien. Ein Semmerl, ein Flesserl – oder darf‘s doch das Vollkornbrot sein? Das klassische „Darf‘s sonst noch was sein?“ ist jedem Konsumenten nur allzu geläufig, wenn er vor der Brottheke steht. Was landet nun aber im „Körberl“ und bei wem kaufen Herr & Frau Österreich ihr Gebäck am liebsten ein? Die Pan & Co Group und das market-Institut wollten es genauer wissen. Und die Befragung 500 heimischer Konsumenten und 104 Bäcker nach ihren Einstellungen zu Brot und Gebäck befördert einige interessante De-

Wolfgang hofer, pan & co

des Bäckers zunehmen wird, 42% schreiben dies dem Supermarkt zu. Wenig überraschend, beurteilen die befragten Bäcker ihre Zukunftschancen gegenüber den anderen Verkaufsstellen auf einer Skala von 1 bis 10 auch nur mit dem durchschnittlichen Wert von 6,77. Das Überleben der klassischen Bäckerei könne nur durch Qualität, die österreichische Herkunft von Zutaten und Rohstoffen sowie durch Kundenorientierheit gewährleistet werden, heißt es aus der Bäckerbranche: „Das Angebot für die Konsumenten wird immer breiter und vielfältiger – sei es bezüglich des Produktsortiments, als auch bezüglich der Bezugsquellen. Als Bäcker der Zukunft werden sich jene durchsetzen können, welche die Anforderungen der Konsumenten rechtzeitig erkennen und sie zu erfüllen wissen“, ist Hofer überzeugt. Der Handel geht jedenfalls von einem Bedeutungsverlust der Bä-

Bäcker auch aus Sicht des Handels derzeit als Nr. 1. Aber auch hier wolle man durch das Forcieren der Bereiche Beratung und Betreuung den Bäckereien das Wasser abgraben, wie die Studie abschließend zeigt. (cp)

Facts & Figures Die Linzer Pan & Co Group hat sich auf für Backshoplösungen für Supermärkte und Tankstellen spezialisiert. Weiters ist die Pan & Co Group auch in den Segmenten Süßwaren, Kaffeesysteme, Franchising sowie Logistik tätig. 2002 übernahm man die Traditionskonditorei Blaschke und seit 1998 ist das Unternehmen auch Österreich-Partner von Cup&Cino, einem Kaffeesystem für Gastronomie, Handel und Großbüros. Den europaweiten Vertrieb der Pan & CoProdukte erledigt seit 1995 die eigens gegründete Logistikfirma Eurocool. Pan & Co beschäftigt 120 Mitarbeiter ; im Geschäftsjahr 2011/2012 wurde ein Gesamtumsatz von 70 Mio. € erwirtschaftet.


B ä c k e r e i & Ko n d i t o r e i

Dienstag, 16. Oktober 2012

SHORT

Neue GenussBackstube am Linzer Taubenmarkt

medianet special – 37

Neues Filialkonzept Die Wiener Traditionsbäckerei Anker eröffnet die erste Filiale nach neuem Konzept im Heimatbezirk

Keplerplatz im neuen Stil

Linz. Am 24. September wurde die Haubi’s GenussBackstube am Linzer Taubenmarkt feierlich eröffnet. Anton Haubenberger jun., Geschäftsführer von Haubi’s und verantwortlich für die Filialen, freute sich über die neu gestaltete GenussBackstube in der Linzer Innenstadt. Die feierliche Weihung übernahm Konsistorialrat Johann Wührer. Die Brot- und Gebäckspezialitäten werden sieben Tage die Woche ab 6 Uhr früh frisch gebacken. In einer Bauzeit von fünf Wochen wurden rund 300.000 € in die Filiale investiert. Elf Mitarbeiter bedienen die Kunden unter anderem mit Frühstück „to go“, handgemachten Mehlspeisen und frischen Snacks.

Patisserie-Klassiker von Délifrance im Handel Wien. Mit den neuen „Eclairs Caramel“ und „Eclairs au Café et Chocolat“ präsentiert Délifrance Klassiker der traditionellen französischen Pâtisserie-Kunst auch in Österreich. Unter der Marke „Patigel“, die in Frankreich beim Endverbraucher seit Langem für Gaumenfreuden steht, bringt Délifrance die Eclairs in die Tiefkühltruhen des Lebensmittel-einzelhandels. Die Eclairs Caramel sind mit einer feinen Karamell-Crème Pâtissière gefüllt und einem glänzenden Karamell-Fondant versehen. Die Eclairs au Café et Chocolat sind jeweils mit einer reichhaltigen Crème Pâtissière in den Geschmacksrichtungen Café und dunkler Schokolade gefüllt.

Wiener Melange Ankerbrot bringt das neue Filialkonzept damit erstmals auch in seinen Heimatbezirk nach Favoriten. Die wienerische Melange aus Bäckerei, Caféhaus und Convenience Store wird künftig auch den vielen Besuchern der Favoritner

Fußgängerzone geboten. Der Erfolg der ersten Filialen bestätigt die Richtung, die das Wiener Traditionsunternehmen mit dem neuen Filialkonzept eingeschlagen hat, erklärt dazu Ankerbrot-Vorstand Peter Ostendorf: „Wir haben das Filialkonzept bis jetzt an vier sehr unterschiedlichen Standorten eingesetzt, und die Kunden nehmen es überall sehr gut an. Das bestätigt uns in unserem Weg und so sind wir überzeugt, dass auch die Favoritnerinnen und Favoritner den neuen Anker mit offenen Armen empfangen werden.“ Die Filiale am Keplerplatz ist die fünfte Filiale mit dem neuen Konzept.  (red)

© Thomas Peintinger

Anton Haubenberger & Anton Haubenberger jun. bei der Schlüsselübergabe.

Wien. Das Jahr 2012 steht bei Ankerbrot weiter ganz unter der Umsetzung des neuen Filialkonzepts. Nach der Eröffnung einer Filiale im neuen Terminal 3 am Wiener Flughafen eröffnete die Wiener Traditionsbäckerei am 20. September 2012 die Filiale Keplerplatz.

Seit 20. September ist die neue Ankerbrot-Filiale am Keplerplatz geöffnet.

NEUEHRMAX.com

© Haubi’s

Die Melange aus Bäckerei, Caféhaus und Convenience Store wird angenommen, so der Vorstand.

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Kellogg’s Rezeptideen für die Weihnachtszeit

© Kellogg

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Die „Smacks Wolken“ sind nur eines von den Kellogg’s Backrezepten.

Wien. Noch bis Dezember finden kleine und große Bäcker auf der Rückseite der Kellogg’s- Aktionspackungen viele Rezeptideen mit Cerealien. Ein Rezeptheft für Bäckereien in der Vorweihnachtszeit mit allen Aktionsrezepten ist kostenlos im Handel verfügbar. Kellogg´s Produkte eignen sich als Allround-Talente in der Küche zum Backen und geben mit ihren vielfältigen Geschmacksrichtungen jedem Lieblingsgebäck eine besondere Note, ist man auf Produzentenseite überzeugt. Knusperspaß bieten die Smacks Wolken und die Flakes im Schokomantel. Selbstgebackene Knusperecken können verfeinert werden mit Kellogg´s Crunchy Nut und Smacks Keksen.

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38 – medianet special

Dienstag, 16. Oktober 2012

Eiweiß Neues Produkt weist fünf Mal höheren Eiweißanteil auf als herkömmliche Weizen- oder Roggenmischbrote

SHORT

Mann macht Abendbrot

Gaber: Weihnachten kann kommen

„Das Eiweiß-Abendbrot“ von DerMann soll schlank im Schlaf machen.

geeignet, das unter dem Titel „Schlank-im-Schlaf“ bekannt ist. Dieses Ernährungskonzept sieht gerade für den Abend die Reduzierung von Kohlenhydraten zugunsten einer überwiegend eiweißhaltigen Nahrung vor.

Low-Carb-tauglich Das „Eiweiß-Abendbrot“ ermöglicht aber auch allen anderen die „klassische“ Brotmahlzeit, die bei ihrer Ernährung auf Brot verzichten, um weniger Kohlenhydrate und stattdessen mehr Eiweiße zu sich zu nehmen. Das kleine BrotWunder enthält eine hochwertige

Eiweiß-Mischung aus Weizen-, Soja- und Lupinen-Eiweiß und eigent sich für Anhänger von LowCarb-Ernährungskonzepten.

Twister Die Bäckerei Mann sorgt darüber hinaus mit dem Twister für ein neues Geschmackserlebnis: Für dieses spezielle Mehlspeis-Häppchen wird zarter Butterplunderteig mit einer schmackhaften Kokos-, Mohn- oder Nussfülle gefüllt. Aufgerollt, portioniert und schonend gebacken, wird der Twister in einer appetitlichen und praktischen Papierform präsentiert.  (red)

© Gaber Backwaren

Wien. Klein, knusprig und schmackhaft – das ist das neue Produkt der Bäckerei Mann. Sein Name: „EiweißAbendbrot“. Die Bezeichnung, die so unspektakulär daherkommt, ist Programm, denn genau das steckt in bisher unbekannter Hülle und Fülle darin: Das neue Produkt weist einen fünf mal höheren Eiweißanteil auf als herkömmliche Weizen- oder Roggenmischbrote, umgekehrt wurde sein Kohlenhydratanteil um das Fünf- bis Sechsfache reduziert, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Damit ist es auch als Abendmahlzeit im Rahmen des Ernährungskonzepts von Detlef Pape

Gaber Weihnachtskekse: Wertschöpfung soll in Österreich bleiben.

Hall/Tirol. Gaber Backwaren will auch weiterhin daran festhalten, dass die Wertschöpfung so weit möglich in Österreich bleibt. So werden die Rohstoffe und auch das Verpackungsmaterial fast nur in Österreich bezogen. Die Herstellung erfolgt ausschließlich in Hall in Tirol. Auch an der „Qualitätsschraube“ wird nicht nach unten gedreht. Im Gegenteil, hochwertige Rohstoffe sind wichtig, dass das End­ produkt richtig schmeckt. Die Saison mit Weihnachtskeksen ist „sehr gut angelaufen“, heißt es aus Hall. „Erfreulicherweise verkaufen sich unsere beliebten Kekse auch sehr gut im Ausland; besonders im C+C Bereich sind in Österreich und Deutschland unsere Großpackungen sehr beliebt.“ Auch von anderer Seite gab es Anerkennung: Die Gaber Backwarenerzeugung wurde jetzt vom Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche LandwirtschaftsGesellschaft) mit dem „Preis der Besten“ in Bronze ausgezeichnet. Dieses Qualitäts-Zertifikat erhalten nur Unternehmen, die sich durch eine langjährige, hohe Qualitätsproduktion auszeichnen.

Jomo steigert Umsatz und sieht Potenziale © Jomo

© DerMann

Durch den reduzierten Kohlenhydratanteil eignet sich das Brot auch als Abendmahlzeit.

Jomo erzielt mehr als 50% seines Umsatzes im Exportbereich.

Leobendorf. Jomo konnte den im Jahr 2011 erwirtschafteten Umsatz von 27,8 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr um 4,5% steigern. Jomo erzielte 49,6% des Umsatzes im Inland und im Exportbereich 50,4% – ein neuer Rekordwert. Das Unternehmen ist derzeit in 16 europäischen Ländern aktiv, wobei Deutschland die wichtigste Destination ist. Aber auch hier seien noch Potenziale vorhanden, ist man überzeugt. Zuwächse gab es wieder in dem Kernsegment Guglhüpfe und Rouladen. Im Inland konnten die neuen Jomo-Kuchen wie Amarena-Kirsch Schnitte, Mohnkuchen, WinterSchnitte und Brownies, zur positiven Entwicklung beitragen. Für Österreich, Deutschland und der Schweiz werden Inlandsrezepturen eingesetzt, in den restlichen europäischen Märkten wird mit speziellen Exportrezepturen gebacken, um die notwendigen und gewünschten Haltbarkeiten zu erreichen. Um beste Qualität sicherzustellen, investiert Jomo nicht nur laufend in modernste Anlagentechnik, sondern vor allem auch in die Qualitätssicherung und Mitarbeiterschulung.  (red)


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Dienstag, 16. Oktober 2012

medianet special – 39

Bahlsen Neben den Klassikern wie Akora und Contessa wartet man mit einigen Neuerungen im Regal auf

SHORT

Auf in die neue Saison

Fruchtig-frisch gefüllte Lebkuchenknöpfe

Neu bei Manner: Knöpfe mit CranberryFülle und Brezerl mit Milchschokolade.

Wien. In einem neuen Verpackungsdesign präsentieren sich 2012 die Lebkuchen-Spezialitäten aus dem Hause Manner. Das eingesetzte Visual ist einem Originalbild aus den Manner-Archiven nachempfungen und soll die 120-jährige Untenehmenstradition widerspiegeln. Die neue Folie ist hochwertig, die einzelnen Sorten sind durch die Farbgestaltung leicht zu unterscheiden. Neben Marmelade- und Powidl-Knöpfen und Knöpfen ohne Füllung gibt es seit heuer auch Cranberry-Knöpfe im handlichen 180 g-Beutel; mit 29% Fruchtfülle sind sie ein fruchtig-frischer Genuss. Ebenfalls neu im Lebkuchen-Sortiment sind Brezerl mit Milchschokolade-Überzug. Im 335 g-Beutel erhältlich, sind sie eine gute Alternative für jene, die lieber Milch- als Zartbitterschokolade essen.

Wien. Kaum zu übersehen, hat im Lebensmittelhandel die Lebkuchensaison wieder begonnen. Zu den beliebtesten Marken der Österreicher gehört Marktführer Bahlsen mit einem Marktanteil von knapp über 30% (Quelle: Nielsen, LEH exkl. Hofer/Lidl, KW 2952/2011, wertm. Marktanteil).

Schoko, Gewürze und Nüsse Neben den beliebten, bereits etablierten Produkten wie Contessa und Akora wartet Bahlsen heuer mit einigen Neuerungen im Regal auf; oberste Prämisse dabei ist, für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Schoko-Fans werden sich vor allem über den schokolierten „Lebkuchen mit Herz“ freuen, während Freunde von würzigerem Lebkuchen zu den „Pfeffernüssen“ greifen können. Nuss-Liebhaber kommen mit den neuen „Kipferln“ voll auf ihre Kosten.

Erfolgreiche Produkte Zu einem Sammlerobjekt hat sich die „Dose des Jahres“ entwickelt; sie ist auch heuer in einem neuen Design zu haben. Das Thema Spekulatius greift Bahlsen in Form des „Stollen des Jahres“ auf. Abgerundet mit attraktiven

PoS-Platzierungen, verheißen die Produkte eine erfolgreiche Saison für Bahlsen, auch wenn Bahlsen Deutschland entschieden hat, das Lebkuchen-Segment nicht mehr weiterzuführen. Anders die Situation hierzulande: „Das LebkuchenSegment ist insgesamt für Bahlsen Österreich von besonderer Bedeutung. So tragen die Saisonartikel zehn Prozent zum gesamten Bahlsen-Österreich-Geschäft bei“, so Alexander Konecny, Geschäftsführer der Bahlsen GmbH & Co. KG. „Am Lebkuchensortiment für 2013 wird daher schon jetzt intensiv gearbeitet und dem Handel zu Jahresbeginn vorgestellt.“ (red)

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© backWerk

BackWerk ist weiter auf Expansionskurs

Brot, Gebäck, Snacks und frischen Kaffee gibt es in den BackWerk-Filialen.

Wien. Franchising boomt. Das stellt auch die Bäckerei-Kette BackWerk in Deutschland und Österreich unter Beweis. Während ein Teil der landesweit bestehenden 18 Selbstbedienungs-Filialen bereits modernisiert, ausgebaut und vergrößert wird, ist das Unternehmen fieberhaft auf der Suche nach neuen Standorten: „Das hohe Interesse an unserem Franchise-System veranlasst uns zur intensiven Objektsuche. Wir suchen daher dringend in Wien und in größeren Städten Geschäftslokale in hochfrequentierten Lagen“, erklärt Geschäftsführerin Ingrid Dubowy. Neben gegrillten Paninis, GrillBaguettes und frisch zubereiteten Salaten gibt es auch einen typisch österreichischen Neuzugang in den BackWerk-Selbstbedienungsregalen: knusprige Salzstangerl.

backaldrin begrüßte Tausende iba-Besucher Asten/München. Eine sehr erfolgreiche Bilanz zieht man beim oberösterreichischen Unternehmen backaldrin nach der „iba 2012“, der internationalen Messe für Bäcker und Konditoren. Rund 27.000 Besucher aus mehr als 80 Ländern konnte backaldrin an seinem Messestand begrüßen. Besonders interessant für die Besucher waren das innovative Gebäck „Mamma mia“ speziell für Frauen sowie das neue Brotkonzept „Night & Day“ für einen modernen Ernährungsansatz.

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© Bahlsen

© Manner

Bahlsen Deutschland stellt das Lebkuchen-Segment ein, hierzulande plant man das Sortiment 2013.

Neu im Bahlsen-Sortiment: ­Schokolierter „Lebkuchen mit Herz“.


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Dienstag, 16. Oktober 2012

Lesaffre Austria Der Spezialist für Anwendungstechnologien rund um den Einsatz von Hefe präsentiert ein neues Anlagensystem für Flüssighefe

Flüssighefe für Großbäckereien

© Lesaffre

Ein 300 l-Container erleichtert die automatisierte Anwendung in mittleren und großen Betrieben.

Das Flüssighefe-System lässt sich auch in bestehende Anlagen integrieren.

Wr. Neudorf. Wenn sich die Knetmaschinen der Bäckerei morgens in Bewegung setzen, sind alle Zutaten bereits sorgfältig ausgewählt und abgewogen. Damit der Bäcker seinen Kunden perfektes Brot und Gebäck anbieten kann, ist eine Zutat allerdings besonders wichtig: natürliche Backhefe. Als rein biologisch erzeugtes Teiglockerungsmittel sorgt sie bei Backwaren für ansprechendes Volumen, lockere Krume, zarte Rösche und unverwechselbares Aroma. Hefe ist ein wesentlicher Rohstoff für die Produktqualität und den rationellen Ablauf der Brotherstellung. Damit nichts dem Zufall

überlassen wird und die täglichen Prozesse sicher, kontrolliert und gleichmäßig ablaufen, verlassen sich immer mehr Bäcker auf die Vorteile von Flüssighefe.

Individuell abgestimmt Flüssighefe ist einfach und präzise zu dosieren und wird vom Teig leichter aufgenommen. Damit optimiert sie den Gärprozess. Auch in automatisierte Abläufe ist sie leicht integrierbar, weshalb sie besonders in großen Bäckereien bevorzugt zum Einsatz kommt. Flüssighefe ist eine Suspension von Hefezellen in Wasser. Wäh-

rend für Pfund- und Sackhefe nach Ende der Fermentation die Hefezellen von der Mutterlösung getrennt werden, entfällt dieser Vorgang bei Flüssighefe. Das Absetzen der Hefezellen in Wasser muss hier vermieden werden. Bei Lesaffre Flüssighefe erfolgt die nötige Stabilisierung nach einem patentierten Verfahren, um die konstante Triebkraft zu sichern. Der rationelle Einsatz von Flüssighefe geht weit über das Produkt selbst hinaus. Nur bei individuellen, maßgeschneiderten Anwendungskonzepten können alle Vorteile für den Betrieb genutzt werden. Durch die Eigenschaft

der Hefe, permanent CO2 zu entwickeln, muss bei der Anlagenkonzeption besonderes Know-how vorhanden sein; eine gut konzipierte Hefeanlage macht den Einsatz von Hefe unproblematisch. Viele große Bäckereien beziehen Flüssighefe im 1.000 l-Kunststoffcontainer. Kürzlich präsentierte Lesaffre Austria erstmals das Konzept eines 300 l-Containers. Damit ist nun auch der Einsatz in mittleren bis großen Gewerbebetrieben möglich. Von der händischen Dosierung bis zur Einbindung in automatisierte Dosierungssysteme kann das Konzept individuell angepasst werden. Die Lösung für den Einsatz von Flüssighefe in der gewerblichen Bäckerei bietet das Konzept „Kastalia“: Die stabilisierte Flüssighefe wird im 22 kg-Bag-in Box-System geliefert und steht im Kastalia Kühlautomaten dort zur Verfügung, wo sie gebraucht wird. (red)

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Ströck Natürliche Zutaten

Traditionsreich

Wien. Ströck setzt bei allen Brotund Gebäcksorten auf Rezepte ohne Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder Konservierungsmittel. Seit Generationen zählen hier traditionelle Verarbeitungsmethoden, handwerkliche Erzeugung, bewährte Familienrezepte und natürliche Zutaten. Gegründet wurde der Betrieb von Johann Ströck, der sich 1963 in seinem Heimatdorf Kittsee selbstständig machte; 1969 zeigte er Weitblick und erwarb eine kleine Bäckerei im 22. Wiener Bezirk, die in den späten 70ern von seinen Söhnen Gerhard und Robert Ströck übernommen wurde. Bis heute konnte der Charme des Familienunternehmens durch vier Geschäftsführer aus der StröckFamilie erhalten bleiben. Alle Brot- und Gebäcksorten, sowohl bio als auch konventionell, werden nach bewährten Familienrezepten gebacken, ohne Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder Konservierungsmittel. Eine stellvertretende Brotkreation, die aktuell zum Aktionspreis erhältlich ist und besondere Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt, ist das rustikale „Bio-Roggenvollkorn-Eck“; es wird ohne Weizenanteil gebacken, Natursauerteig findet statt Backhefe Verwendung und fein vermahlenes Vollkornmehl sorgt für einen hohen Ballaststoffgehalt. Vom 15. Oktober bis 11. November ist das Bio-Roggenvollkorn-Eck während der Aktionswochen „Wir leben Handwerk“ zum Aktionspreis in allen Ströck-Filialen erhältlich. (red)

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