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retail inside your business. today. 

radl-radln

Jägermeister verkaufte im letzten Jahr über 80 Mio. Flaschen 

Seite 17

© Hervis

© Jägermeister

kräuterliköre

Hervis-Chef Alfred Eichblatt verbucht boomende Umsatze bei Fahrrädern  Seite 18

Freitag, 13. APRIL 2012 – 15

helferlein

© Styx

Chin Min aus dem Hause Styx Naturkosmetik unterstützt die Haut beim Sport und beim Frühlingserwachen. Seite 20

aufgestiegen

© Almdudler

medianet

Reinhard Korner ist neuer Verkaufsleiter Handel Österreich bei Almdudler  Seite 20

Kellogg snackt Pringles nicht nur zum Frühstück

© Rubra

short

Reduzierte Sportware 50.000 Artikel von 50 Top-Marken auf 2.500 m� – das sind die Eckdaten eines neuen Shopkonzepts im österreichischen Sportfachhandel: dem Sportmarken-Outlet von Sport 2000. Für Geschäftsführer Holger Schwarting (Bild) ist das neue Konzept eine weitere Stärkung des Unternehmens. Seite 18

© Kellogg/Philip Michtner

© Sportmarken-Outlet

Obst & Gemüse Der Vermarkter efko mit der Zentrale in Eferding in Oberösterreich hat den Umsatz 2011 von 115 auf 120 Mio. € gesteigert. 2012 wird ein Umsatzplus von drei Prozent angepeilt, wie Geschäftsführer Gerald Hackl (Bild) am Donnerstag in Linz bekanntgab. Er kündigte auch eine Preissteigerung an. Seite 17

Neue Potenziale Kellogg’s-Chef Volker Tratz bringt mit „All Bran“ Schwung   ins Cerealien-Regal und wird im Sommer mit der ehemaligen Procter-Marke   „Pringles“ neue Snack-Dimensionen in Angriff nehmen.  Seite 16

International Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnet mit 3,7 Prozent Wachstum

© EPA

Welthandel wächst 2012 langsam

Der Welthandel wächst 2012 unter dem Durchschnittswert der letzten 20 Jahre.

Genf. Die europäische Schuldenkrise bremst den internationalen Handel. Sie ist laut Einschätzung von Experten mit Schuld, dass sich das Wachstum des Welthandels 2012 zum zweiten Mal in Folge deutlich verlangsamt. Nach einem kräftigen Rückschlag von 13,8 Prozent (2010) auf fünf Prozent 2011 werde für 2012 mit einem Wachstum von nur noch 3,7 Prozent gerechnet, teilte die Welthandelsorganisation (WTO) mit. Das Wachstum des Welthandels bleibe damit 2012 unter dem Durchschnittswert der letzten 20 Jahre von 5,4 Prozent. Neben der

Eurokrise gehörten eine Reihe von „Rückschlägen“ auch in anderen Wirtschaftsbereichen zu den Ursachen der Handelsverlangsamung. „Mehr als drei Jahre sind seit dem Handelskollaps von 2008/2009 vergangen, aber die Weltwirtschaft und der Welthandel bleiben sehr anfällig“, sagte WTO-Direktor Pascal Lamy. „Die erwartete weitere Verlangsamung im Jahr 2012 zeigt, dass das Abwärtsrisiko hoch bleibt. Wir sind längst noch nicht aus dem Schneider.“ Lamy beklagte, dass viele Länder auf Wirtschaftsprobleme mit protektionistischen Maßnahmen reagieren. (APA)


t i t e l st o r y

Freitag, 13. April 2012

© Kellog/Philip Michtner

16 – medianet retail

marktant eil i m Blick

Stabiler Markt Im 50 Mio. €-Markt der Cerealien und Müslis gibt es wenig Bewegung, aber nach wie vor hohes Potenzial

„Es gibt noch Platz im Frühstücks-Universum“

Kellogg Österreich-Chef Volker Tratz kann sich zwar über eine positive Marktanteilsentwicklung in 2011 freuen, Sorgen bereiten aber die aktuell rückläufigen Trends bei den Erwachsenen-Cerealien. Was die Einkehr der Snack-Marke „Pringles“ ins Kellogg‘s-Reich bringen wird, steht vorerst in den Sternen.

Kellogg Österreich-Geschäftsführer Volker Tratz kompensiert Rückgänge bei Cerealien mit Müsli-Power. Christian novacek

Wien. Auf ein sehr gutes Jahr 2011 mit einer kleinen Delle im Sommer blickt Kellogg ÖsterreichGeschäftsführer Volker Tratz zurück: „In den letzten drei Monaten haben wir den Turnaround geschafft; auf‘s Jahr gesehen haben wir die Marktführerschaft behauptet.“ Um diese Marktführerschaft im Bereich Cerealien und Müsli gibt es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen der amerikanischen Traditionsmarke und der Schweizer Müslikompetenz von Nestlé. Letzter Stand der Dinge: 26,7% für Kellogg und 26,6% für Nestlé. Tratz ist aber durchaus gewillt, den Run um Marktanteile entspannt zu sehen:

„Ich bin natürlich lieber die Nummer 1 als die Nummer 2“, sagt er, „aber wirklich wichtig ist uns, dass wir sowohl im Umsatz als auch im Ertrag wieder gewachsen sind.“

Umsatzsprung mit Pringles In welchem Ausmaß künftige Umsatzsprünge in Anbetracht der Übernahme der Procter-Marke Pringles ausfallen werden, darüber will der Kellogg-Chef heute nicht spekulieren. „Das wird erst im Sommer ein Thema“, lässt er große Dinge an sich herankommen – wohl wissend, dass es sich dabei um eine Global Brand handelt, der in nahezu 150 Ländern vertreten ist. Laut spontaner Überschlags-

rechnung gilt: Kellogg wird anhand der Pringles-Aufnahme ins Portfolio zum zweitgrößten Snackanbieter der Welt. Während also die Zukunft im positiven Sinn herausfordernd wird, ist es die Gegenwart nicht minder – allerdings mit anderem Vorzeichen. Aktuell – mit Stand der Woche 8 – schwächelt nämlich der Erwachsenen-CerealienMarkt mit einem Rückgang von 1,7 Prozent. Kurioserweise zu einem Zeitpunkt, wo sich das Thema „Gesund essen“ zur medialen Omnipräsenz aufschwingt. Tratz findet eine Erklärung: „Ich vermute, dass der Konsument von der gesunden Cerealie zum noch gesünderen Müsli switcht.“ Damit findet er für

Pringles-Deal Kellogg’s schafft sich ein neues Kompetenzfeld

Es kommt Bewegung ins Snackregal

Wien. „Wir sind überzeugt davon, dass Pringles unter der Führung von Kellogg‘s gedeihen wird“, kommentierte der Chef von Procter & Gamble, Bob McDonald, jenen Deal, der im Februar überraschende Neugewichtungen im Snackregal ankündigte. Für umgerechnet knapp 2,05 Mrd. € schluckt der Cerealienkönig Kellogg‘s die Chipsmarke „Pringles“ vom US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble. Die Übernahme katapultiert die Kellogg Company mit einem Schlag auf die zweite Position bei den herzhaften Snacks weltweit.

Pringles, eine Traditionsmarke in mehr als 140 Ländern Pringles wird in mehr als 140 Ländern verkauft; die Stangenchips in der markanten runden Verpackung wurden in den USA bereits im Jahr 1967 gelauncht. In Deutschland und Österreich gibt es die Marke seit 1997.

die Company letztlich doch noch einen positiven Zugang. Allerdings mit Einschränkung: Die Kellogg‘sZuwächse im Müsligeschäft können nämlich den Einbruch der Cerealien nicht zur Gänze kompensieren.

Bedarf, die Dinge zu ändern Dabei wäre im Frühstücksuniversum durchaus Platz für die gediegene Erwachsenen-Cerealie. Der Pro Kopf-Verbrauch kommt hierzulande über die 1 KilogrammMarke kaum hinaus, während in England mehr als sieben, in Irland mehr als acht Kilo jährlich verknuspert werden. Tratz: „Die Cerealie spielt in Österreich nicht die Rolle wie in anderen Ländern.“ Studien zum Frühstücksverhalten zeigen, dass in der Gedankenwelt der Konsumenten Cerealien zwischen sechs und neun Uhr existieren; im Frühstücksverhalten am Wochenende werden sie an den Rand gedrängt. „Es gibt Bedarf, die Dinge zu ändern, denn Potenzial wäre genug da“, resümiert Tratz. Entsprechende Neugewichtungen werden bereits vorgenommen. Beispielsweise setzt Kellogg stärker auf den Gastronomie bzw. C+C-Bereich: „Wir machen beinahe 20 Prozent des Umsatzes in der Gastronomie; dort hat sich der Müslimarkt gut entwickelt. Ich glaube aber, da geht noch einiges mehr“, ist Tratz überzeugt – und bringt im wachsenden Markt die Choco Pops in der 1-Kilo-Foodservice-Packung.

Im Lebensmittelhandel steht der Cerealien- und Müsli-Markt laut Nielsen für ein Volumen von 52,3 Mio. €, wovon 32 auf die Cerealien entfallen. Handelsmarken sind in der Bedeutung bei rund acht Prozent Marktanteil stabil bis leicht rückläufig. Von Kellogg‘s kommen aktuell zwei Neuheiten: Erstens die pure Cerealie „All Bran“ – in den USA laut Tratz eine „Riesenmarke“, die es bis dato in Österreich nicht gab. Auf etwas jüngere Konsumenten zielt der „Tresor“, der nun in einer Milchschokoladeversion Kinderherzen ganz fest einschließen soll. Bei den Müslis sind die LEH-Eigenmarken mit rund zehn Prozent Anteil besser entwickelt. Generell ist der Müslimarkt strukturierter: Vitalis, Gittis und Bioquelle sind in dem Gefilde ebenfalls veritable Player. Und auch die Diskonter spielen eine wesentliche Rolle. Für beide Segmente, Cerealien und Müslis, gilt angenehmerweise: „Das sind keine Kategorien mit allzu dramatischen Preiskämpfen“, so Tratz.

Facts Cerealien- & Müslimarkt Im LEH werden 32 Mio. € mit Cerealien umgesetzt, weitere 20 Mio. € mit Müslis. Bezogen auf beide Märkte, ist Kellogg’s Marktführer mit 26,7%. Aktuell verlieren die ErwachsenenCerealien etwas an Umsatz, während die Müslis gewinnen.


r e ta i l & pro du c e r s

Freitag, 13. April 2012

medianet retail – 17

Obst & Gemüse Der oberösterreichische Verarbeiter schafft den Turnaround beim Umsatz und will heuer um weitere drei Prozent zulegen

efko macht wieder Umsatzplus Wien. Der Gemüse- und Obstvermarkter efko mit der Zentrale in Eferding hat den Umsatz 2011 von 115 auf 120 Mio. € gesteigert. 2012 wird ein weiteres Umsatzplus von drei Prozent angepeilt, wie Geschäftsführer Gerald Hackl bekannt gibt. Er kündigte dabei auch wegen erhöhter Kosten eine Preissteigerung an. efko verzeichnete 2009 einen Umsatz von 118 Mio. €. 2010 ging er auf 115 Mio. zurück – nicht zuletzt deshalb, weil die zu Jahresbeginn 2008 übernommene Vitana bei einem Großkunden ausgelistet wurde. 2011 stieg der Umsatz wieder – bei Vitana und auch in fast allen anderen Betrieben auf 120 Mio. €; davon entfielen 79 Mio. € (+2%) auf das Inland und 41 Mio. € (+12%) auf das Ausland. Wesentlich zu Letzterem beigetragen hat die deutsche Tochter Fischer in Simbach, die ihren Umsatz um 30% auf 25 Mio. € erhöht hat.

efko Tschechien legte vor allem im Markenbereich zu und steuerte zum Gesamtumsatz 14 Mio. € bei.

Suche nach Partner in CEE Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bewegte sich von 4 Mio. € im Jahr 2009 über 4,2 im Jahr 2010 auf 4,6 Mio. € im abgelaufenen Jahr. Die Erträge sollen wieder zur Gänze im Unternehmen bleiben. Efko will heuer wie auch zuletzt 8 Mio. € investieren, davon 5 Mio. € in Eferding. Bis 2014 sollen insgesamt über 18 Mio. € in die Aufrüstung dieses Standorts gesteckt werden. Heuer habe

sich das erste Quartal sehr gut entwickelt und weise über die gesamte Gruppe ein Umsatzplus von rund fünf Prozent auf. Das werde aber so nicht anhalten, erwartet Hackl. Im 2. Halbjahr sei man zu einer Erhöhung der Verkaufspreise an den Handel gezwungen. Die Kostensteigerung bei Personal, Energie, Hilfsstoffen wie Zucker, Rohwaren und Verpackungsmaterial im Ausmaß von mehr als fünf Prozent könnte durch Senkung der internen Kosten nur zum Teil wettgemacht werden. Weiterhin betrieben wird die Suche nach einem Partner im CEE-Raum, Gespräche mit einem bulgarischen Partner haben sich zerschlagen.

© Rubra

GF Hackl: „Zur Erhöhung der Verkaufspreise an den Handel gezwungen.“

efko-Geschäftsführer Gerald Hackl plant Investitionen in der Höhe von acht Mio. €.

illkommen im Club

Zur Rose in Österreich

Umsatzsprung Frauenfeld/Wien. Die Schweizer Versandapotheke „zur Rose“ hat 2011 ihren Umsatz gehalten, den Gewinn aber mehr als verdoppelt. Zustande kam der Gewinnsprung durch einen Einmaleffekt bei den Steuern: Weil die Apotheke neu auf zwei Märkten operiert, sank die Steuerbelastung. Der Umsatz blieb mit umgerechnet 406 Mio. € auf Vorjahresniveau, der Gewinn stieg auf 7,2 Mio. €. Im Markt der EU machten sich Kostensenkungsprogramme im Gesundheitssektor bemerkbar. Der Umsatz gab beim Pharmadienstleister „zur Rose Pharma“ um 3% nach. Bei der Versandapotheke „VfG“ sank der Absatz um 1%. In Österreich hat der Medikamentenversand seinen Umsatz 2011 auf 5 Mio. € verdoppelt; Umsatztreiber war die Kooperation mit „dm“.

Tofu stark geräuchert Aufstrich natur

Seitanfilet Ei rei Aufstrich

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Jägermeister Absatzrekord

Kräuter auf Kurs

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Wien. Die Mast-Jägermeister SE konnte 2011 einen Absatzrekord erzielen: Das Unternehmen verkaufte 87,1 Mio. 0,7 l-Flaschen, 2010 waren es noch 84,6 Mio. In Österreich, wo Abfüllung und Vertrieb über die Destillerie Bauer in Graz erfolgen, werden rund 1 Mio. l pro Jahr verkauft. Besonders erfolgreich ist man in der Alpenrepublik mit den Kleinstflaschen – es werden jährlich über 30 Mio. 0,2 l-Fläschchen verkauft. Heuer will man sich stark im Eventbereich engagieren.

Heurigenaufstrich

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Tofu geräuchert

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© Jägermeister

Aufstrich natur

Jägermeister Likör wird hierzulande seit dem Jahr 1964 in Graz abgefüllt.

GIBT’S BEI:

Die vegane Eigenmarke der REWE International AG seit 2002


r e ta i l & p r o d u c e r s

18 – medianet retail

Sport 2000 Jagd auf Kunden mit 50.000 Sportartikeln, die um 30, 50 oder 70% preisreduziert angeboten werden

short

Marken zu Top-Preisen im neuen Sport 2000-Outlet

Bio-Dioxin-Skandal: 700.000 Eier vernichtet Essen. Der Biohof in Ostwestfalen, auf dem mit dem dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyl belastete Eier entdeckt worden sind, muss wegen der Verunreinigung mehr als 700.000 Eier vernichten. Seit dem 7. März würden auf dem Hof jeden Tag 23.000 Bio-Eier produziert. Im Handel dürften nach Angaben des zuständigen Ministeriums keine belasteten Eier mehr zu finden sein, es könnten aber noch welche bei Privatpersonen auftauchen.

Bei Erfolg sind weitere Outlets geplant, was auch dem Image der Sport 2000-Händler zugutekommt. Wels/Wien. 50.000 Artikel von 50 Top-Marken auf 2.500 m� – das sind die Eckdaten eines neuen Shopkonzepts im österreichischen Sportfachhandel: dem Sportmarken-Outlet. Diese Waren aus der Vorsaison werden dann mit Abschlägen von minus 30%, minus 50% oder minus 70% auf den ursprünglichen Verkaufspreis angeboten. Für Holger Schwarting, Geschäftsführer der für das Sportmarken-Outlet neu gegründeten Sport Vertriebs GmbH und Outlet GmbH und Vorstand von Sport 2000, bedeutet das SportmarkenOutlet eine weitere Stärkung des Unternehmens: „Für uns als Genossenschaft steht der Händler klar im Zentrum unserer Überlegungen. Unsere Händler sind bekannt für Beratung und hohe Qualität. Damit sie auch stets mit frischer Ware von Top-Qualität in diese neue Saison starten können, brauchen sie Geld. Wir geben ihnen frisches Geld, indem wir ihnen die übriggebliebene Ware abkaufen.“

© Spar

Spar Tirol-Chef C. Rissbacher (2.v.li.) übergibt an das Marktleiter-Team.

Wörgl. Der neue Spar-Supermarkt samt Bistro beim Autohaus ÖFAG in der Innsbrucker Bundesstraße ist ein optischer Blickfang. „Ein echtes Schmuckstück, das sich gut in die bestehende Architektur einfügt und auf das wir wahrlich stolz sind“, kommentiert Christof Rissbacher, GF Spar Salzburg und Tirol, die Eröffnung. Die Halle beim Markt wurde Mitte der 70er gebaut und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.

Bis zu 1,5% Rendite Im Detail heißt das: Die neu gegegründete Sport Vertriebs und Outlet GmbH kauft den Sport 2000-Fachhändlern die saisonalte Ware ab. „Der Gewinn entsteht im Geschäft“, weiß Schwarting. Im Durchschnitt bleibt etwa 15% der Ware liegen, rund 10% der Ware werden dem Händler nunmehr durch die Genossenschaft zum Einkaufspreis abgekauft. Der Händler kann die Regale sofort mit neuer Ware füllen, die er nunmehr zum regulären Preis verkauft, anstatt Ware in Aktionen abzugeben. „Das bedeutet nach unseren Berechnungen für den Händler eine etwa

Zurück zum Ursprung mit Rückverfolger-App Sattledt. Hofer hat bei seiner Biolinie „Zurück zum Ursprung“ eine Smartphone-App lanciert, die eine Rückverfolgbarkeit der Produkte bis zum Ursprung erlaubt. Neben dem Ursprung werden auch Details zu Nährwerten, Inhaltsstoffen und Herkunftsregion angezeigt. Die Bauern werden in Porträts vorgestellt.

© Sportmarken-Outlet

Jutta Maucher

Schmuckstück von Spar in Innsbruck eröffnet

Sport 2000-Vorstand Holger Schwarting sieht vor allem für die Facheinzelhändler einen Vorteil im neuen Outlet-Konzept.

ein Prozent bis 1,5 Prozent höhere Rendite, was für den Einzelhandel überaus viel ist“, erklärt der Sport 2000-Vorstand.

Outlet nur wenige Mitarbeiter gibt und Beratung kein Thema ist.

Ziel: Schwarze Null

Trotzdem: Durch das vielfältige Angebot soll gerade auch das Outlet dazu beitragen, dass das Image von Sport 2000 noch steigt. Die Vielfalt des Angebots ist durch zweierlei bedingt: Erstens wird rund ein Drittel der angebotenen Ware aus der Industrie zugekauft. Zweitens wird von Sport 2000Fachhändlern aus ganz Österreich zugekauft, bei denen jeweils andere Ware liegenbleibt, wie Schwarting betont. Derzeit finden sich im neuen Wiener Outlet vor allem Sommerwaren aus dem Vorjahr zu Themen wie Laufen, Outdoor, Tennis, Fahrradfahren und vieles

Für das Outlet gelten andere Maßstäbe oder wie Schwarting sagt: „Unser Bestreben ist es, mit dem Outlet eine Dienstleistung für unsere Händler zu etablieren und keine Konkurrenz aufzubauen. So gibt es für das Sportmarken-Outlet auch keine Gewinnziele, sondern lediglich das Finanzziel, mit einer schwarzen Null abzuschließen.“ Viel mehr sei auch nicht möglich angesichts der knapp kalkulierten Margen von höchstens 20%, von denen der Vorstand ausgeht. Das bedeutet im Detail auch, dass es im

© APA/Roland Schlager

Tchibo/Eduscho-Chef Harald J. ­Mayer treibt die Expansion voran.

mehr, den Ganzjahressport betreffend; Ende August/Anfang September wird dann die nicht verkaufte Winterware angeliefert.

Ware immer in der Saison

Weitere Outlets geplant Sport 2000 ist mit dem Sportmarken-Outlet einen neuen Schritt gegangen. Es muss zwar noch beobachtet werden, wie dieses Konzept angenommen wird, aber grundsätzlich ist Holger Schwarting optimistisch: „Österreich verträgt aufgrund der Einwohnerzahl drei, vielleicht vier SportartikelOutlets unseres Stils und wenn dieses erste Konzept erfolgreich ist, werden wir 2013 sicher ein weiteres eröffnen, entweder in Graz oder in Linz oder sogar im Süden von Wien.“

Sportfachhandel Boom bei Fahrrädern und Zubehör

Kaffee Premiumröster aus Italien will 5% Marktanteil

Wien. Bei der Sportfachmarkt-Kette Hervis herrscht ein regelrechtes Griss um Fahrräder. Aus einer ersten Bilanz nach den Osterfeiertagen geht hervor, dass das Geschäft mit den Drahteseln deutlich zugelegt hat, konkret um über 20% bei Fahrrädern und 15% im Bereich Zubehör und Ausstattung. „Wir sind mit diesem erfreulichen Ergebnis mehr als zufrieden und sehen dies als einen wichtigen Impuls pünktlich zum Start der

Wien. Der italienische Kaffeeröster illycaffé hat eine eigene Niederlassung in Österreich aufgemacht. Das Salzburger Privatunternehmen „Espresso Caffé Vertrieb“, das bislang die Geschäfte hierzulande getätigt hatte, hat sich zurückgezogen. illycaffé Österreich ist nun im 18. Bezirk in Wien angesiedelt und beschäftigt elf Mitarbeiter sowie zwei Handelsvertreter, die insgesamt über 1.000 Kunden betreuen. Verantwortlich sind Andrea Illy, CEO und Enkel des Gründers, sowie Prokurist Fréderic Ermacora. Das Ziel der beiden: Die Marktanteile der Premium-Kaffeemarke in Österreich sollen von derzeit knapp einem halben Prozent sukzessive auf drei und dann auf fünf Prozent steigen. Zum Vergleich: In Österreich werden im Jahr rund 60.000 t Kaffee vertrieben, der illy-Anteil beträgt 350 t.

Hervis: 20 Prozent Plus bei Bikes

Tchibo/Eduscho sperrt in bester Lage auf

Outdoor-Saison sowie als ein positives Vorzeichen für unser weiteres Jahr“, erklärt Hervis-Geschäftsführer Alfred Eichblatt. Ein großer Trend sind derzeit die sogenannten Twenty Niner, das sind Bikes mit 29“ Reifen, die Unebenheiten auf den Wegen angenehmer und mit weniger Kraftaufwand überrollen. Außerdem wird der Sicherheitsgedanke beim Radfahren immer stärker, der Absatz von Helmen boomt.

Illy eröffnet Austro-Niederlassung go-Fans illy genießen können. „Österreich ist nach wie vor ein Land der Kaffee- und Kaffeehaus-Kultur. Für eine Premium-Kaffeemarke wie ‚illy‘ ist hier großes Potenzial und ein guter Nährboden vorhanden“, kommentiert Andrea Illy, dessen Großvater Ungar war und vor seiner Triester Zeit in Altösterreich gelebt hat. „Die Familie Illy hat daher eine besondere Nahebeziehung zu Österreich“, so der Firmenchef.  (no)

Hervis-Chef Alfred Eichblatt: „Wichtiger Impuls zum Start der Outdoor-Saison“.

Künftig will das Unternehmen verstärkt auf Diversifizierung setzen. So sollen neben den Espressotrinkern die Liebhaber von Filterkaffee genauso wie Coffee to

© illycaffè

Nahverhältnis zu Österreich

© Hervis

Schwaz. Kaffeegenuss in bester Lage: Am 26. April eröffnet eine neue Tchibo/Eduscho-Filiale in den Stadtgalerien Schwaz. Der 120 m2 große Standort bietet eine großzügige Coffee Bar und einen angrenzenden Beratungsund Degustationsbereich. Cafissimo-Maschinen können getestet werden, eine Vielfalt an Kaffeesorten sowie attraktives Zubehör stehen zur Auswahl. Für all jene, die sich für die Textilien interessieren, gibt es eine bis dato für Tchibo-Verhältnisse nicht übliche Umkleidekabine.

Freitag, 13. April 2012

Illy-CEO Andrea Illy setzt in Österreich auf eine Diversifizierungs-Strategie.


BUSINESS PROMOTION

Freitag, 13. April 2012

medianet retail – 19

Hotspot für Mode und Kreativität Neunte Auflage des Ringstrassen-Galerien Designer Award. Um den Titel „schneidern“ acht Fashion-Finalisten

Couture-Show in der City-Mall: „Red Carpet meets GlamRock“

Ins Finale haben es 2012 acht Modemacher aus Österreich, Holland und Deutschland geschafft. Aus Wien sind gleich drei Nominees am Start: Das Designerduo Mark & Julia überzeugte mit einem multifunktionalen Outfit. Mit dabei ist auch Mariella Morgana Mayer mit ihrem jungen Label M3; die Designerin punktete bei der Jury mit ihrem Outfit aus Leder, Baumwolle und Seide. Dank extravagantem Design, stilvollem Glamour und Rock wurde auch Selina Regenfelder-Haas mit ihrem Label Semiramiss in den engeren Kreis der Sieganwärter aufgenommen. Salzburg wird durch Angelika Rosenlechner (diARmo) und ihre Kreation, die durch raffinierte Asymmetrie heraussticht, vertreten. Auch im Finale ist Markus Spatzier aus Tirol; Swarovski-Steine und Nieten machen das Outfit zum „ultimativen Rockstar von morgen“, wie der Mastermind der Manufaktur Herzblut über seinen AwardEntwurf meint. Unter die Top Acht reiht sich auch die Niederösterreicherin Tina Elisabeth Reiter ein, die eine Interpretation für den Mann präsentiert. Die internationalen Vertreter bilden Stefan Teske aus Deutsch-

Markus Spatzier (Manufaktur Herzblut).

Anouk Wipprecht.

Mariella Morgana Mayer.

Angelika Rosenlechner (diARmo).

Tina Elisabeth Reiter.

Stefan Teske.

Selina Regenfelder-Haas (Semiramiss).

land, der es zum zweiten Mal in die Finalistenrunde geschafft hat. Ebenfalls nominiert ist die Holländerin Anouk Wipprecht, die mit ihrem „Smoke Dress“ eine Mischung aus Design und Technologie abgeliefert hat.

Spätestens seit seinem RunwayDebüt 2009 oder der Shop-Eröffnung in seiner dänischen Heimat gilt er als fest etablierter Fixstern am Modehimmel.

Show im Skandinavien-Style

Neben der Mode prägt die Musik seit Anbeginn die Fashion-Welt. Nicht selten stehen den großen Designern Musen aus dem klangvollen Business zur Seite, die für den letzten künstlerischen Schliff sorgen. Kein Wunder, dass auch die AwardInitiatoren in die kreative Musikkiste greifen. Für die stilechte Unterhaltung werden heuer die Star-DJs Hunter und Dorfmeister sorgen. Rodney Hunter liefert den Sound zu den Fashionshows, beim DJ-Set von Richard Dorfmeister darf anschließend so richtig abgefeiert werden. „Es ist mir eine außerordentliche Ehre, so große Namen für unseren Event gewinnen zu können”, sagt Ringstrassen-Galerien Center Manager Rudolf Richter. „Diese beiden Künstler treffen genau den energiegeladenen und frischen Zeitgeist, den wir auch mit unseren jungen Talenten und deren Kollektionen einem modeaffinen Publikum vermitteln möchten.”

Fashion- und Musik-Event

Neben den Nachwuchskünstlern präsentiert der Kopenhagener StarDesigner Ole Yde Masterpieces aus seiner aktuellen Kollektion – und erweist damit den Veranstaltern des Ringstrassen-Galerien Designer Awards und dem Wiener SzenePublikum die Ehre. Der 32-jährige Mode-Maniac eilt heute mit seinem poetischen und femininen Label YDE am internationalen Prêt-à-Porter-Parkett von Erfolg zu Erfolg; für seine einzigartigen Kreationen, die von großen historischen Persönlichkeiten wie Maria Callas, Audrey Hepburn oder Marie Antoinette inspiriert sind, wurde er erstmals 2005 beim „Illum Design Award“ ausgezeichnet.

© Ole Yde

Die acht Finalisten

Mark (Baigent) & Julia (Rupertsberger).

© diARmo, jeanne_buchi_b-w, Selfmade, Semiramiss

Wien. Neues Mode-Motto, neunte Award-Chance für die nationale wie internationale Kreativ-Szene, die für den „Ringstrassen-Galerien Designer Award“ wieder zahlreich mit innovativen Entwürfen – heuer zum Thema „Red Carpet meets GlamRock“ – glänzt. Nunmehr sind die besten Talente gekürt; eine renommierte Fachjury hat nach den Kriterien „Themen-Umsetzung“, „Stoffauswahl“ und „Verarbeitung“ die Finalisten nominiert: Am 18. April 2012 werden die prämierten Outfits sowie ausgewählte Modelle aus bestehenden Kollektionen im Rahmen einer Modegala vorgeführt und der Sieger vor Ort ermittelt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt ein Preisgeld in der Höhe von 3.000 €, eine vom renommierten Schmuckdesigner AND_i gestaltete Trophäe sowie ein Portrait im Modemagazin flair. Bei der Fashion-Gala zu Gast: Skandinaviens Mode-Export Ole Yde und die internationalen DJAushängeschilder Rodney Hunter und Richard Dorfmeister.

© Philipp Jelenska, ManufakturHerzblut, richardbakker, Mariella Morgana Mayer

Was 2004 begann, ist heute Fixpunkt und Highlight im österreichischen Modejahr: der Ringstrassen-Galerien Designer Award. Am 18. April 2012 findet er seine Fortsetzung und gibt erneut jungen Talenten die Gelegenheit, ihr Kreativschaffen einem größeren Publikum zu präsentieren. Ebenfalls on stage: Modestar Ole Yde und die DJs Rodney Hunter und Richard Dorfmeister.

Award-Gast am Red Carpet: Kopenhagens Stardesigner Ole Yde zeigt Kollektion.

© R.G. Eckharter

Termin: 18. April 2012; Start der Veranstaltung ist um 20 Uhr in den Wiener Ringstrassen-Galerien. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

2011 holte die Berliner Designerin Kamilla Richter (im linken Bild rechts) die Trophäe.

Ort: Ringstrassen-Galerien, 1010 Wien, Kärntner Ring 5-7 und 9-13, Mahlerstraße 4 und 12. Info: www.ringstrassen-galerien.at

© Gstone, Oliver Jizda

rg dESIGNER aWARD

DJ Richard Dorfmeister liefert den Sound zur After-Show-Party.

Catwalk-Music: Rodney Hunter gibt dem Red Carpet die richtige Klangfarbe.


s h o p ta l k

20 – medianet retail

Freitag, 13. April 2012

Billa Osterei Wachauerschnitten-Event

© Billa

© Manner/Noll, medianet/Szene1/Katharina Schiffl

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Andrea Witz (Billa Vorstandsassistenz), Niki Heinelt (Integrationshaus), Gabriela Jansa (Billa Vertriebsmanagerin) und Charn-Liau Lai (Billa Regional­managerin).

Billa übergibt Riesenosterei an Wiener Integrationshaus 2

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1. Christof Kastner, Alfred Schrott mit Kindern der Kindergruppe des Wachauer Trachten- und Heimatvereins Krems-Stein; 2.Ingeborg Rinke, Antonia und Christof Kastner; 3 Nadja Mader-Müller, Georg Blatnig, Heidrun Gruber-Größwang, Karin Höfferer; 4. Wolfgang Übl und Paul Leitenmüller.

Ein großes Fest für die wieder erhältliche Wachauerschnitte

Der 2. Geburtstag

Alfred Schrott, begeistert über die Wiedereinführung der Wachauerschnitte.

Heurigenschmaus Alfred Schrott, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Josef Manner & Comp. AG, sowie Christof Kastner, Geschäftsführer der Firmengruppe Kastner, luden anlässlich der Wiederaufnahme der Produktion der Manner Wachauerschnitte nach Krems in die „Winzerkrems Sandgrube 13“. Die ORF-Moderatorin Nadja Mader-Müller führte durch den kurzweiligen Nachmittag mit traditionellen Wachauer Heurigenschmankerln und zum Abschluss – der Manner Wachauerschnitte. Rechtzeitig zum Saisonstart in die Heurigensaison feierten zahlreiche Gastronomen und Heurigenbesitzer aus der Wachau gemeinsam mit Vertretern der lokalen Politik und der Firmen Manner und Kastner die Wiedereinführung der traditionellen Wachauerschnitte. Der Nachmittag wurde aufgelockert durch Gesang und Tanz der Kindergruppe des Wachauer Trachten- und Heimatvereins Krems-Stein. Gekommen waren u.a. LAbg. Bürgermeisterin Ingeborg Rinke, Elfriede Mayerhofer (Bezirkshauptmann Krems), Bonbonball-Organisator Heinz Alphonsus, Manner-Verkaufsdirektorin Sabine Brandl.  (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

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© Styx

© Almdudler

Kaiserwetter Ostereier aus Schokolade in den unterschiedlichsten Variationen haben eine weit verbreitete Tradition und sind – sowohl bei Groß als auch bei Klein sehr beliebt – nicht mehr aus dem Osternest wegzudenken. Um auch den Bewohnern des Wiener Integrationshauses zum Osterfest eine süße Freude zu bereiten, hat sich Billa dieses Jahr eine ganz besondere Überraschung überlegt und überreichte im österlich dekorierten „Billa Corso“ im Herrnhuterhaus ein 5 Kilogramm schweres „Riesen-Osterei“ aus feinster dunkler Schokolade. Nikolaus Heinelt, Öffentlichkeitsarbeit des Wiener Integrationshauses, freut sich: „Ich habe noch nie so ein riesiges Osterei in Händen gehalten.“ Hergestellt wurde das Osterei von der Pasticceria Muzzi in Italien (Umbrien). Unterstützt wird die Aktion zudem auch von der Firma Lindt, die für die Kinder im Wiener Integrationshaus ebenfalls süße Osterware zur Verfügung gestellt hat. Vor Ort anwesend Oberösterreichischer Handelswaren von Billa unter andekongress, 17. April, 13:30 bis rem: Dalibor Savic (Markt18:00 Uhr im Palais Kaufmänmanager Herrnhuterhaus), nischer Verein, Linz. Nähere Andrea Witz (VorstandsInformationen: www.wko. assistenz), Gabriela Jansa at/ooe/handel (Vertriebsmanagerin), CharnLiau (Regionalmanagerin). (jm)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Reinhard Korner (29) ist neuer AlmdudlerVerkaufsleiter Handel Österreich. Der Niederösterreicher ist bereits seit zwei Jahren als Key Accounter im Familienunternehmen tätig. In seinem neuem Tätigkeitsbereich wird er für die Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen im Handel verantwortlich sein und die Aktivierung der Marke Almdudler bei den Top-Kunden noch weiter vorantreiben. Vor seiner Tätigkeit bei Almdudler war Korner während mehrere Jahre bei Nestlé tätig. Korner studierte internationale Betriebswirtschaft an der WUWien sowie strategisches und internationales Management, unter anderem in Hongkong.

Schokoladegenuss für den guten Zweck

Dreifachsieg Für all jene, die nach den kalten Wintermonaten nun von der Frühlingssonne und den warmen Temperaturen wieder nach draußen gelockt werden, um an der frischen Luft sportlich aktiv zu werden, liefert Chin Min aus dem Hause Styx Naturcosmetic die ideale Starthilfe. Das Chin Min Sport Fluid zur Vorbereitung und der Chin Min Sport Spray zur Leistungssteigerung bilden nun gemeinsam mit dem bewährten Chin Min Balsam zur Muskelregeneration eine besonders wirkungsvolle Kombination für Hobby-, Amateurund Spitzensportler. Die Chin MinProdukte wurden in Zusammenarbeit mit Profisportlern entwickelt und wirken mit der Heilkraft der chinesischen Minze dreifach – sie senken das Verletzungsrisiko, steigern die Leistungsfähigkeit und therapieren Sportverletzungen. Erhältlich sind die Produkte im gut sortierten Fachhandel wie Apotheken, Drogerien, Reformhäusern, in eigenen Shops und im OnlineShop unter www.naturcosmetics.eu

die finstere brille

I am the slime Christian Novacek

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er Code ging um in Österreich. Vorerst geruhte er an politischen Fersen zu haften. Infolge dräute die Gefahr, er würde in wirtschaftlichen Belangen sein Häuflein zum schlechteren Verständnis beitragen. Das ist mal ganz klar: Ein Ehrenkodex kann keine gesetzliche Regelung ersetzen. Korruption via Ehrenkodex verhindern ist ungefähr so, wie Nasenbohren beim Autoverfahren via Ehrenkodex zu untersagen. Funktioniert einfach nicht. Hinzu kommt noch die bedenklich braune Dimension von Ehre. Deswegen wurde wohl der Anglizismus ���Code of Conduct‘ bemüht. Auf Deutsch würde das beständige Gesabbel von Ehre nämlich reichlich befremdlich wirken. Wohltuend war in diesem Kontext das Ö1-Interview von ReweChef Frank Hensel. Da wär‘s schon möglich gewesen, ein bissel was von Ehrenkodex als künftige Leitlinie gegen Preisabsprachen einzubringen. Stattdessen kam die Forderung nach klareren gesetzlichen Bestimmungen anstelle des vorhandenen Graubereichs. Fast bin ich versucht branchenüblich ‚Bravo!‘ oder ‚Großartig!‘ auszurufen. Indes: Man sollte auch nicht so tun, als wäre die Vernunft das Außergewöhnliche, wenn sie doch das Übliche sein muss. Insofern entscheide ich mich lieber für: ‚Respekt!‘ c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Immer ein hohes Niveau In Ozzy Osbournes Hochzeitstorte waren 7 Flaschen Hennessy-Whiskey verarbeitet.


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