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Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter will in London auftrumpfen  Seite 17

food manager

Die FH Joanneum bildet „Nachhaltige Lebensmittelmanager“ aus  Seite 18

© Koelnmesse

sekt im ausland

© Panthermedia

© Schlumberger

inside your business. today. 

FREITAG, 11. Mai 2012 – 15

© ice-watch

retail medianet

knallig

Die ice-watch – das neue Trendaccessoire am Armgelenk von Mama. Seite 20

messe-spezialist

Dietmar Eisen leitet die Food und Food-Tec-Messen in Köln 

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„Allein über den Preis funktioniert nicht mehr“

© KochAbo

short

Unlautere Praxis Die Supermarktkette Spar ist wegen verbotener Kinderwerbung gerichtlich verurteilt worden. Der Verein für Konsumenteninformation hatte wegen einer Kaufaufforderung für ein Stickersammelbuch auf Unterlassung geklagt und vom Oberlandesgericht Linz Recht bekommen.  Seite 18

© dm drogeriemarkt

© Spar

Lebensmittel aus dem Netz Werner Wutscher (li.), ehemaliger Vorstand der Rewe, bleibt der Branche treu. Der Lebensmittelexperte ist als Gesellschafter beim Zustellservice „KochAbo“ eingestiegen. Das von Michael Ströck (re.) geführte Unternehmen liefert Kochzutaten und das passende Rezept nach Hause. Seite 17

Erfolg mit Stil Ökonomie ist nur ein Aspekt unter vielen, meint dm-Chef Martin Engelmann und betrachtet seine Drogeriemarktkette als Gesamtkunstwerk, das an möglichst vielen Stellen schön glänzen darf.  Seite 16

Obst & Gemüse Der Vorstand der Erzeugergenossenschaft möchte eine in Deutschland etablierte Methode auch in Österreich angewendet wissen

© LGV Frischgemüse/Kurt Kracher

LGV-Chef König will genauere Lebensmittelkontrollen

LGV-Chef Gerald König: „Damit wären viele Lebensmittelskandale vermeidbar.“

Wien. Gerald König, Vorstand der Genossenschaft LGV Frischgemüse, wünscht sich präzisere Lebensmittelkontrollen in Österreich. „Wir bei der LGV beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit dem Thema. Über die Handelskette Lidl sind wir auf eine sehr geeignete Methode gestoßen.“ Dabei handelt es sich um eine Wasser-Isotopenuntersuchung des renommierten deutschen Prüfinstituts TÜV Rheinland. Mit dieser Analyse, in Kombination mit anderen Methoden, könne der Entstehungsort der Lebensmittel festgestellt werden. „Damit wären

viele Skandale vermeidbar“, ist sich König sicher. Er selbst hat die Analyse schon durchführen lassen und ist erstaunt von der Genauigkeit der Ergebnisse.

Kein Urteil über Mitbewerb Dass rund zehn Prozent des als „österreichisch“ verkauften Gemüses aus dem Ausland stammten, habe er so nie gesagt. „Es wäre vermessen von mir, diesen Wert aufgrund von 30 bis 40 Untersuchungen hochzurechnen.“ Die Arbeitsweise seiner Mitbewerber möchte er nicht beurteilen, seine

Aussagen seien lediglich als Anstoß zu verstehen, ebendiese Analyse auch in Österreich durchzuführen. Die Konsequenz, die die LGV aus der EHEC-Krise zieht, lautet absolute Transparenz. Diese äußert sich zum einen in der neuen Werbekampagne, wo die Gärtner selbst in TV-Sports zu Wort kommen und Vertrauen beim Kunden schaffen sollen. Andererseits finden sich seit Mai QR-Codes auf den Gemüseverpackungen. Diese können mit einem Smartphone ausgelesen werden und bieten Info zum Betrieb, Anbau und Nährwerten der Produkte.


titelstory

Freitag, 11. Mai 2012

© dm drogeriemarkt

16 – medianet retail

Martin eng elm ann

Drogeriemärkte dm legt im Umsatz um 5,6 Prozent zu und hat per Ende 2011 den Marktanteil auf 36 Prozent ausgebaut

„Unser Wachstum ist nicht das einer Eintagsfliege“

Gesamtkunstwerk dm Rund sechs Prozent Wachstum, 335 Mio. € Umsatz in der Periode Oktober bis März, die Nummer 1 im Beliebtheitsranking von Marketagent.com, alle Geschäfte auf Vordermann gebracht – für dm-Boss Martin Engelmann sind das die Ergebnisse einer Entwicklung, die eine Drogeriemarktkette nicht zuletzt als ästhetische Herausforderung sieht.

dm-Chef Martin Engelmann über das nahende Ende des Absolutheitsanspruchs der Ökonomie. christian novacek

Wien. Martin Engelmann, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, spekuliert nicht darüber, ob und wie viele Schlecker-Outlets frei werden könnten. Viel lieber betrachtet er dm drogeriemarkt als Gesamtkunstwerk, das es stets zu verbessern gilt. medianet: dm Deutschland wuchs mit zehn, dm Österreich mit sechs Prozent – hinkt Österreich Deutschland hinterher? Martin Engelmann: Das haben einige Medien so berichtet, ich meine aber, dass wir ungewöhnlich schnell hinken und uns mancher Mitbewerber um ein sechsprozentiges Wachstum beneiden wird. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir uns vom rein quantitativen Wachstum abkehren müssen – wir wachsen lieber qualitativ als Folge unserer Bemühungen. medianet: Wie weit spiegelt sich dieses qualitative Wachstum in den plus 5,9 Prozent wider? Engelmann: Zwei Prozent davon stammen aus dem Filialwachstum, der Rest ist bereinigtes Wachstum. Wir haben jährlich zehn Prozent unserer Geschäfte auf den neuesten Stand gebracht – jetzt ist unser Ladenbild zu hundert Prozent einheitlich und wir arbeiten bereits an der nächsten Epoche. medianet: Wie können sich denn dm Geschäfte weiter verbessern?

Engelmann: Die Läden werden noch größer, heller, freundlicher und farbenfroher. Sie werden in ihrer Ausstattung immer nachhaltiger, zumal bei uns Hunderte von Einzelmaßnahmen, die aus der Zusammenarbeit mit WWF, Planet Group oder dem Arbeitskreis ökologischer Nachhaltigkeit resultieren, ein stimmiges Ganzes ergeben. Wir agieren somit in dem Sinn nachhaltig, als wir nicht nur einzelne Renommierobjekte ins Schaufenster stellen, sondern unsere Ideen tatkräftig in die Breite multiplizieren.

chem Ausmaß Standorte unseres Mitbewerbers frei werden. Anhand der unterschiedlichen Standortpolitik tendiert die Überschneidung in puncto Flächen, die wir haben wollen, mit Schlecker gegen Null. Daher beschäftigen wir uns mit der Frage gar nicht.

medianet: Inwieweit gilt der Anspruch, dass sich Nachhaltigkeit rechnen muss? Engelmann: Ich glaube, dass der Absolutheitsanspruch der Ökonomie auf Dauer nicht haltbar ist. Ich halte es mit Friedrich Schiller, der die ästhetische Herausforderung als Frage der Balance gesehen hat, womit die Ästhetik ungezwungen aus dem eigenen Willen hervortritt. Wir sehen uns als Gesamtkunstwerk, wir sehen das Unternehmen als Gesamtkunstwerk. Genau das können wir aus der Schlecker-Pleite gelernt haben: Dass eine einseitige Ausrichtung an ökonomischen Kriterien nicht zeitgemäß ist und gar nicht funktionieren kann.

vorrangig, dass wir die

medianet: Hat die Schlecker-Pleite Auswirkungen auf dm? Wollen Sie Standorte übernehmen? Engelmann: Wir wollen nicht darüber spekulieren, ob und in wel-

„Schwer zu sagen, ob 376 dm drogeriemärkte genug sind. Für uns ist Produktivität der Einzel­ standorte erhöhen.“ martin engelmann

medianet: Haben Sie genug Filialen? Engelmann: Es ist schwer zu sagen, wo das Ende der Entwicklung sein soll, ob derzeit 376 dm drogeriemärkte genug sind. Vorrangig ist für uns stets, die Produktivität der Einzelstandorte zu erhöhen. Aber natürlich gibt es Versuchungen mit neuen Projekten, wo man meint, dabei sein zu müssen. Grundlegend ist aber davon auszugehen, dass sich die Filialzahl bei dm langsam und kontinuierlich entwickeln wird.

medianet: Wie sieht es mit der Struktur aus? Wo liegt die Mindestanforderung in der Fläche? Engelmann: Wir machen nichts unter 300 Quadratmetern. Was aber nicht heißt, dass es in der Sortimentsbreite zwischen einer 600 und einer 300 QuadratmeterFiliale große Unterschiede gibt. Da wird nur weniger großzügig präsentiert. medianet: Würden Sie bestätigen, dass dm mehr die reife und Ihr Mitbewerber mehr die junge Klientel anspricht? Engelmann: Nein, keinesfalls. Bei den 14- bis 19-Jährigen agieren wir auf Augenhöhe mit dem Mitbewerb. Aus dem Eck, wo uns viele sehen wollen, sind wir schon lange herausgekommen. medianet: Wie statisch oder auch dynamisch ist Ihr Mitbewerberumfeld? Engelmann: Keineswegs dürfen wir den Lebensmittelhandel aus den Augen verlieren. Speziell die Verbrauchermärkte halten ihre Kosmetikabteilungen gut in Schuss. Für uns muss im Vergleich gelten, dass wir der Spezialist sind mit der besseren Beratung und letztlich mit dem besseren Preis-LeistungsVerhältnis. medianet: Wie steht es somit um die dm Marktanteilsentwicklung? Engelmann: Wir haben 36 Prozent Marktanteil und in den letzten Jahren beständig Terrain gut gemacht.

Die aktuell sechs Prozent Umsatzwachstum sind nicht die Leistung einer Eintagsfliege. medianet: Weil Sie im Bezug auf Leistung auch Ihre ästhetischen Ansprüche ins Treffen führen – tun Sie sich im österreichischen Markt leichter als in Deutschland, wo der Diskont vorherrscht? Engelmann: In Deutschland herrscht eine extreme Leistungsorientierung und Soft Facts spielen so gut wie keine Rolle. Bei uns hingegen ist sogar der Lebensmitteldiskonter zum Nahversorger geworden. Anhand eines Vergleichs des Einzugsgebiets wird das evident: Das Einzugsgebiet von Hofer ist deutlich kleiner als jenes von Aldi. Wenn ich von dm spreche: In Österreich kommen auf eine Million Einwohner 44 dm drogeriemärkte, in Deutschland sind es 15. medianet: Lässt sich aufgrund der stärkeren Betonung der Soft Facts für die Marktbearbeitung ableiten, dass der Grad der Aktionitis in Österreich geringer ist? Engelmann: Die Aktionitis gibt es in Österreich genauso wie in Deutschland, vielleicht sogar stärker, weil in Deutschland die Preise grundsätzlich geringer sind und deshalb Preis-Aktionen dort weniger Bedeutung haben. Die Ausnahme in Österreich bildet dm mit günstigen Dauerpreisen. Bei uns wird der Kunde nicht gezwungen, dann zu kaufen, wenn es dem Händler einfällt.


r e ta il & p r o d u c e rs

Freitag, 11. Mai 2012

medianet retail – 17

Lebensmittel-Zustellservice Der ehemalige Rewe-Vorstand Werner Wutscher ist als Gesellschafter bei einem Wiener Start-up eingestigen

Wutscher meldet sich zurück Natalie Oberhollenzer

Wien. Werner Wutscher, ehemaliger Generalsekretär im Lebensministerium unter Josef Pröll und kurzzeitiger Rewe-Vorstand, meldet sich in der Lebensmittelbranche zurück. Weder ÖVP-Personalspekulationen (er soll als Landwirtschafts- und Umweltminister im Gespräch gewesen sein) noch ein Wechsel zu Raiffeisen oder Flughafen Wien bewahrheiteten sich, stattdessen engagiert sich der Kärntner als Mentor für Start-ups. Gemeinsam mit Michael Ströck aus der gleichnamigen Bäckereifamilie und Investor Markus Wagner präsentierte er am Dienstag ein neues Zustellungsservice namens „KochAbo“. Das Konzept: Kunden bestellen per Mausklick ein Einkaufssackerl, welches an Montagen abends direkt ins Haus geliefert wird. Es beinhaltet ein Kochrezept samt aller Zutaten, bloß gekocht

werden muss noch selber. „Unsere Sackerln sind je nach Wunsch mit Zutaten für drei bis fünf Gerichte pro Woche ab vier Euro pro Mahlzeit gefüllt“, erklärt KochAboGeschäftsführer Ströck.

Junge wollens stressfrei Wutscher, der als Gesellschafter bei KochAbo eingestiegen ist, glaubt, dass die Geschäftsidee genau den Zahn der Zeit trifft: „Bei den Jugendlichen in Deutschland ist die Kauffrequenz in den Geschäften um 16 Prozent gesunken. Diese Leute kaufen stressfrei im Internet und fühlen ein viel hö-

heres Maß an Selbstbestimmung. Dieser Trend wird sich noch verstärken.“ Das Ziel der Manager ist der Verkauf von 5.000 Sackln in der Woche, der Break-even soll noch heuer erreicht werden. Konkurrenz macht dem Unternehmen die Website „einkaufssackerl.at“: Die Schweden Carl-Johan Hedberg und Hampus Nilzén bieten eine Tasche für 85 € alle zwei Wochen, der Inhalt soll für fünf Menüs für zwei bis vier Leute reichen. Die Zutaten sind ebenfalls auf ein Rezept zugeschnitten, vorwiegend handelt es sich um hochwertige regionale Lebensmittel, wie es auf der Seite heißt.

© KochAbo

„KochAbo“ und „Dein Einkaufssackerl“ werben um die Gunst der Kunden.

Werner Wutscher und Michael Ströck mit dem „KochAbo“-Lebensmittelsackerl.

Nissan. Innovation that excites.

Sekt Schlumberger

Push im Export Wien. Die Sektkellerei Schlumberger will im Ausland noch stärker sprudeln. „In fünf Jahren soll bereits jede zweite Flasche ins Ausland gehen“, nannte Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter seine mittelfristigen Ziele. In den vergangenen fünf Jahren habe sich der Exportanteil mehr als verdoppelt und liege derzeit bei 36%. Im Fokus liegen die Exportmärkte Deutschland, Schweiz und die Niederlande sowie „junge“ Märkte wie Russland, Polen und Skandinavien. Viel verspricht sich Kranebitter auch von England, „einem starken Sektland mit dem zweithöchsten Pro-KopfVerbrauch nach Deutschland“.

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Mit dem ÖOC im Boot Der Startschuss auf der Insel soll heuer in London bei den Olympischen Sommerspielen erfolgen. Schlumberger ist Partner des Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC). „Wir haben England schon länger im Fokus, jetzt starten wir dort mit Distributoren“, sagte Kranebitter. In Russland, Polen und Skandinavien setzt das Sekthaus etwa je 100.000 Flaschen im Jahr ab; im größten Exportland Deutschland sind es einige Hunderttausend, in China, Japan oder Brasilien zum Vergleich lediglich je 10.000 bis 20.000. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende März) habe Schlumberger quer über alle Länder ein moderates Absatzwachstum und etwas stärkeres Umsatzwachstum erzielt, allerdings keine Ergebnissteigerung.

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r e ta i l & p r o d u c e r s

18 – medianet retail

Freitag, 11. Mai 2012

Verbotene Kinderwerbung Verein für Konsumentenschutz bekam mit Unterlassungsklage zu einem Stickersammelbuch der Spar Recht

VKI gewinnt Klage gegen Spar © Spar: Panthermedia.net/Christian Schwier

VKI: Werbeaussagen richten sich direkt an Volksschulkinder und stellen eine unzulässige direkte Kaufaufforderung dar.

Verbotene Sticker: Das Sammelheft für Kinder wirbt mit verbotenen Methoden.

Wien/Salzburg/Linz. Die Supermarktkette Spar ist wegen verbotener Kinderwerbung gerichtlich verurteilt worden. Wie der Verein für Konsumenteninformation (VKI) am Donnerstag berichtete, hatten die Verbraucherschützer wegen einer Kaufaufforderung für ein Stickersammelbuch („Hol dir hier das Buch dazu“) auf Unterlassung geklagt und recht bekommen. Das Urteil ist laut VKI nicht rechtskräftig. Die Werbeaussagen für das Sammelalbum von Spar richten sich nach Angaben der Konsumentenschützer „direkt an Volksschulkinder und stellen eine unzulässige

Strohhüte, je

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direkte Kaufaufforderung und damit verbotene aggressive Werbung dar“. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz habe nun ein entsprechendes Unterlassungsurteil des Landesgerichts Salzburg bestätigt und eine ordentliche Revision nicht zugelassen.

der Aufforderung: „So wird dein Stickersammelbuch voll: Blaue Sticker-Briefchen um nur Euro 0,50 kaufen“. Eltern erhielten darüber hinaus bei jedem Einkauf ab zehn € ein grünes Sticker-Briefchen gratis dazu. Der VKI dazu: „Die EU-Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken enthält eine Liste von absolut verbotenen Werbemethoden. In Umsetzung der Richtlinie ist gemäß Ziffer 28 des Anhangs zum Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) eine direkte Aufforderung an Kinder in der Werbung, die beworbenen Produkte zu kaufen oder ihre Eltern oder andere Erwachsene zu überreden, die beworbenen Produkte für sie zu kaufen, unter allen Umständen verboten. Das OLG Linz habe nunmehr als Berufungsgericht geurteilt, dass hier eine aggressive und unlautere Geschäftspraxis vorliege, die zu unterlassen sei.  (APA)

Unlautere Praktiken „Die Entdeckungsreise zu den Wüsten und Steppen beginnt! Hol dir das Buch dazu“ lautet laut VKI die Überschrift; darunter sei zu lesen: „Stickersammelbuch zum Sensationspreis Euro 1,99“. Dazu kamen Postwurfsendungen mit

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Coca-Cola Produktion

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Weg von Wien C

Eisenstadt. Der Getränkeabfüller Coca-Cola Hellenic Österreich übersiedelt mit seiner Produktion im Herbst von Wien ins nordburgenländische Edelstal. Der Grundstein für die neue Produktionszentrale wurde am Dienstag gelegt. Investiert werden 40 Mio. €. Die Produktions- und Logistikzentrale soll im ersten Quartal 2013 am neuen Standort in Betrieb gehen. In Edelstal werde es künftig 250 Arbeitsplätze geben. Durch die Schließung der Produktion in Wien werden 80 Stellen fix abgebaut, eine kleine Anzahl von Mitarbeitern (ihnen wurde die Mitübersiedelung ins Burgenland angeboten) werde mitgehen. Der Großteil dieser Stellen wird ausgeschrieben, ein paar Posten werden von Mitarbeitern aus Wien besetzt.  (red)

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Ausbildung FH Joanneum

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Graz. Im Herbst 2012 erhält die FH Joanneum Zuwachs im Studienangebot: Im Bachelor-Studium „Nachhaltiges Lebensmittelmanagement/Sustainable Food Management“ werden Experten für die Lebensmittelproduktion ausgebildet. Im Zentrum der Ausbildung zum Lebensmittelmanager stehen Module, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette für die Gewährleistung von Qualität der Lebensmittel sowie eine nachhaltige Wirtschaftsweise stehen.

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Nachhaltiges Lebensmittelmanagement: ein neues Bachelor-Studium in Graz. 08.05.12 09:27


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20 – medianet retail

Freitag, 11. Mai 2012

der sommer kann kommen! Lucky Car

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© Summerstage

© medianet/Szene1/Monika Fellner

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1. Susanne Michel, Mr. summerstage Ossi Schellmann, Gabriele Reinersmann; 2. Natalie & Reinhard Gerer; 3. Richard Zahel, Konstanze Breitebner, Adi Hirschal.

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Sommerliches Szenelokal läutet die Saison ein

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1. Thai Kick Champ Fadi Merza, Peter Rapp, Ossi Matic (GF Lucky Car), Thomas Schmid (GF Auto Ludwig); 2. Power Duo: Omar Besim und Christina Lugner; 3. Strahlend in Silber: Sport Lotto-Chef Thomas Hautz mit La Donna-Veranstalterin Alessandra Ludwig-Brunner; 4. Gold: Alex Naussner und Vize Miss Vienna, Marina Mascha.

Lucky Car – Auto Ludwig Service Center mit 1300 m² eröffnet

Lucky and sexy

Miss Austria 2011 Carmen Stamboli und Lucky Car GF Ossi Matic

Wettkampf Ossi Matic, GF Lucky Car, hat allen Grund, zu feiern: Er eröffnete die 15. Filiale innerhalb von 5 Jahren: Der neue Lucky Car FranchisePartner ist Auto Ludwig in der Wiener Triesterstraße. Da gibt es die bewährten Lucky Car Lack- und Karosseriearbeiten, Reparaturen und Wartungsarbeiten aller Automarken, Bosch Dienst, § 57 a Gutachten, Reifenhotel, Autoelektrik, Unfallservice mit Abschleppdienst, etc. Auf der Eröffnungsparty näherte sich dem Thema „Auto & Motoren“ „Comedy Hirt“ Peter Moizi mit Humor: Die geladenen Promis wurden an einem Formel 3-Boliden tätig: im weißen Overall und mit Schraubenschlüssel bewaffnet, wie etwa Miss Austria Carmen Stamboli, Christina Lugner, La Donna-Veranstalterin Alessandra Ludwig-Brunner, Miss Kosmo Stephanie Djordjevic, Vize Miss Vienna Marina Mascha, PR-Lady Manuela Dorn und Yvonne Rueff. Die Ladies wurden unterstützt u.a. von Fadi Merza, Thomas Hautz, Alex Naussner, Peter Zinter und Omar Besi. Weiters gesichtet: Sonja Klima, Roland Hofbauer, Heinz Hanner, Heinz Prüller, Peter Berger, Alexander Wurz, Niki Lauda u.v.m. (jm) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Bühnensaison Die Eröffnung der open air-Saison in der Bundeshauptstadt auf der allseits beliebten summerstage fand in den letzten Jahren bei fast schon traditionell kühlen Temperaturen und Regenschauern statt. Heuer jedoch machte die Eröffnung der ersten Donaukanal Location ihrem Namen alle Ehre: wolkenloser Himmel und ein laues Lüftchen. Entsprechend war die Stimmung großartig und bei zahlreichen Flaschen Schlumberger rose secco und Wiener gemischtem Satz feierten Hunderte summerstager in bester Laune die Eröffnung der diesjährigen Saison. Das Eröffnungskonzert der Song Contest Finalisten „!DelaDap“ war großartig und das begeisterte Publikum ließ die Band erst nach einigen Zugaben von der Bühne. Alles in allem eine bestens gelungene Eröffnung der summerstage 2012. Unter den Gästen: Adi Hirschal, Harry Stoika, Susanne Michel, Yvonne Rueff, Sigi Menz, Kerstin Ruri, Geri Howard, Eric Papila„Absolut Special Edition Day“; ya, Carolin Aigner, Christoph Dienstag, 26. Juni, von 16 bis Fälbl, Artur Worseg, Nils 22 Uhr; Yoshis Corner, Klingohr, Wiener Städtische Wollzeile 17, 1010 Wien. Wien-Boss Hermann Fried, Mehr auch unter www.facebook. Universal-Chef Hannes Eder, com/absolutvodkaaustria Vincent Bründlmayer, u.v.m.  (red)

die finstere brille

Ich bin ein bissl ein Aldi-Typ! Christian Novacek

© ice watch

Dietmar Eiden (42) verantwortet seit Anfang Mai als neuer Geschäftsbereichsleiter im Messemanagement der Koelnmesse die Veranstaltungen der Ernährungs- und der Ernährungstechnikbranche. Dazu gehören unter anderem die „Anuga“, die Internationale Süßwarenmesse „ISM“ und die „Anuga FoodTec.“ Eiden gilt in der Branche als ein ausgewiesener Messe- und Marketingfachmann. Erfahrungen sammelte er in den letzten Jahren im besonderen Maße als Projektleiter der Anuga, mit der er die Foodbranche genau kennen gelernt hat, für die er nun als Geschäftsbereichsleiter verantwortlich ist.

summerstage 2012

Produkt des tages

Kopf des Tages

© Koelnmesse

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Dankeschön Der Muttertag bietet jährlich eine besonders passende Gelegenheit, „Danke“ zu sagen. Wer dieses Jahr ein eindrucksvolles Geschenk machen will, überrascht mit einer trendigen ice-watch. Diese bunten Uhren sind das perfekte Accessoire zur aktuellen Mode und garantierten farbige Highlights am Handgelenk. Diese große Auswahl ermöglicht ein perfekt auf Mamas Wünsche abgestimmtes Geschenk. Besonders aktuell und empfohlen sind folgende Modelle: „sili-forever“: small (38 mm), unisex (43 mm), big (48 mm), ab 79 € UVP; „ice-white“: small, unisex, big ab 79 UVP 79 €; sili-stone: smal und unisex ab 149 €.

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ie Spiegel-Titelstory über Aldi beleuchtet das Anforderungsprofil an Aldi-Manager. Unter anderem ist Ordnung einer der wichtigsten Bestandteile des Aldi-Gens. In der Aldi-Bibel ist festgelegt, was wo im Schreibtisch zu sein hat: Im oberen Schubfach der linken Schreibtischseite das Bürokleinmaterial, die mittlere Schublade für Rechnungen sowie Unterlagen über Taschenkontrollen und Portokosten. In die oberste Schublade der rechten Schreibtischseite kommen Wochenberichte, Umsatzaufstellung sowie die Anwesenheitsliste. Im Spiegel wurde das Ordnungsschema als Ausdruck der Entmenschlichung des Handelsdiskonters gewertet. Leute, das stimmt so nicht: Ordnung ist wichtig. Auch in meinen Schubladen führt sie ein harsches Regiment: In der untersten finden sich die Kekse, alternierend die Billa-Cookies oder die amerikanischen in der Softvariante. In der mittleren Lade neben den Papiertaschentüchern die Pressegeschenke, die es noch nicht nach Hause geschafft haben und auch als Geschenk suboptimal sind (zurzeit sind das WC-Spülsteine). In der obersten Schublade schließlich die ganz wichtigen Sachen, nämlich die Kaffee-Tabs. Diese Ordnung ist unumstößlich. In meinen Träumen bin ich Aldi-Manager. c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Geduldsspiel Das größte Puzzle der Welt, das im Handel erworben werden kann, misst 5,44 x 1,92 m und besteht aus 32.000 Teilen.

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medianet retail - 2x die Woche neu, Nachrichten für Entscheidungsträger der Bereiche Marken, Handel, Industrie und Gewerbe

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