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retail inside your business. today. 

Takko lässt Shirts und Jacken in chinesischen Gefängnissen produzieren  Seite 27

Dienstag, 6. November 2012 – 25

James Bond

© Coca-Cola

und Coca-Cola zero gehen in der Limited Edition „Skyfall“ eine besondere Verbindung ein.  Seite 30

Gute Laune

Hermes Fliegt Auf Reed

Das Verbrauchervertrauen in Europa steigt wieder moderat an  Seite 28

Johann Jungreithmair wurde mit dem „Handelshermes“ ausgezeichnet  Seite 30

© WK Wien

© EPA

Schlechte Bedingungen

© Philipp Tomsich

medianet

Dyson saugt das ganze Marktrevier blitzeblank

© APA/Herbert Pfarrhofer

short

Stagnation Seit Jahren verzeichnet der heimische Einzelhandel keine realen Zuwächse mehr, wie RegioPlan analysiert. Auch heuer rechnet GF Michael Oberweger mit einer realen Stagnation. Mehr über die Gründe auf Seite 28

© Dyson

© dpa/Frank Leonhardt

Weihnachtsgeschäft 273 € wollen Herr und Frau Österreicher heuer für Weihnachtsgeschenke ausgeben – damit ist der Wert gegenüber 2011, es waren 277 €, praktisch unverändert. Es gibt aber große Schwankungen. Best-Ager und Bestverdiener verzichten nicht darauf, ihre Lieben zu beschenken.  Seite 27

Kraftstrotzend Der britische Technologiehersteller spaziert durch die Krisenzeiten und baut seine Kompetenz in Sachen Staubsauger & Co. aus. Für 2013 kündigt Österreich-Chef Peter Pollak neue Produkte angekündigt.  Seite 26

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titelstory

Dienstag, 6. November 2012

© Dyson

26 – medianet retail

Peter Pollak

Dyson Nach zwölf Jahren am heimischen Markt ist der britische Technologieentwickler Marktführer geworden

„Nächstes Jahr setzen wir noch eins drauf!“

Managing Director Dyson Österreich „Die Leistung eines Produkts wird wahr­ genommen, wenn man es verwendet. Das Motiv des Konsumenten, unsere Produkte zu kaufen, war lange Zeit designgetrieben. Wir verstehen uns aber nicht als Design­ anbieter, sondern als Technologieanbieter.“

2011 war für Dyson das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr, 2012 könnte es noch toppen. Mathieu Völker

Wien. Nach zwölf Jahren am österreichischen Markt ist Dyson nun endgültig Marktführer geworden: Laut GfK konnte Dyson zwischen Juli 2011 und Juni 2012 einen Verkaufsumsatz von rund 17, 3 Mio. € mit Staubsaugern realisieren und hat mit 22% die Marktführerschaft angetreten. Im Gespräch mit medianet erläutert Peter Pollak, Managing Director Dyson Austria, diesen Erfolg: „Der Konsument ist bereit, neue Marken in der Premium-Preisklasse zu kaufen, wenn das Produkt besser ist. Außerdem führte un-

ser Erfolg zu einer Belebung des Markts: In allen Produktgruppen, in denen ‚Dyson‘ tätig ist, hat sich sehr viel getan. Wann immer wir mit einem neuen Produkt gekommen sind, zogen andere Anbieter mit relativ ähnlichen Produkten nach.“ Im Einklang mit seinem Selbstverständnis als Technologieentwickler hat Dyson dabei den Konkurrenzkampf nie über den Preis ausgefochten, sondern setzte erfolgreich auf technologische Innovation. Pollak ist überzeugt, dass 2013 die Ergebnisse von heuer noch überboten werden: „Wir werden tolle neue Produkte be-

kommen, von denen wir uns viel versprechen.“

Gastronomie und Tourismus Auch mit seinen anderen Produkten hat Dyson großen Erfolg. Der Akkustaubsauger ist seit zwei Jahren Marktführer: „Unsere Handelspartner haben sofort das Potenzial der Produkte erkannt. Der Erfolg kam sehr schnell, weil die Leistung so außergewöhnlich ist.“ Bei dem saisonal getriebenen Ventilatorengeschäft ist Dyson nach der Rückmeldung seiner Handelspartner ebenfalls Marktführer. Der ‚Dyson Airblade‘ baut seine Domi-

James Dyson Award 2012 Ein Österreicher unter den Top 15

Eine Markt-Chance für Jung-Designer

Wien. James Dyson kennt die Probleme junger Designer aus eigener Erfahrung: Um jungen Ingenieuren zu helfen, spendete die „James Dyson Foundation“ dem Royal Collage of Art das „Dyson Building“ in London, wo der kreative Nachwuchs lernt, seine Ideen marktreif zu machen. Zusätzlich rief er den „James Dyson Award“ ins Leben; dieser lädt Studenten und JungDesigner ein, kreative Lösungen für alltägliche Probleme zu entwickeln. Aus 500 eingereichten Projekten aus 18 Ländern stehen nun 15 Finalisten fest, darunter Stefan Riegebauer aus Graz.

„Dyson Award“ ist Sprungbrett und Ansporn zugleich Riegebauer, der an der FH Joanneum und an der Uni für Angewandte Kunst ­Industrial ­Design studiert hat, präsentiert ein interaktives Notruf-System namens „Smart Aid“. Es ­besteht aus einer Smartphone-App, einem Unmanned Aerial Vehicle (UAV) sowie einem Defi­ brilator und Erste Hilfe-Koffer. Zum Award meint er: „Ich sehe das als internationales Spungbrett; das ist Auszeichnung und Anspruch zugleich.“

nanz in Österreich weiter aus und wird heute vor allem in der Gastronomie und Hotellerie sowie auf Flughäfen verwendet. „Interessant ist der ‚Airblade‘ für Unternehmen mit hoher Kundenfrequenz. Er ist HAACP-zertifiziert, kosteneffizienter, weniger personalintensiv und hinterlässt beim Benutzer ein angenehmes Gefühl. Das hat die Gastronomie und Hotellerie in Österreich sehr schnell erkannt.“ In Skigebieten sind die Airblades besonders beliebt: „Etwa in Obertauern verzeichnen wir eine Spitzenabdeckung: Auf Skihütten musste bisher das Papier hinauf und der Müll herunter transportiert werden. Das ist nicht nur ein enormer logistischer Aufwand, sondern auch nicht wirklich ein nachhaltiges Handeln“, erklärt Pollak. Der Markenaufbau in Österreich hat anscheinend perfekt funktioniert: „Wir haben es geschafft, dass der Österreicher bereit ist, für Qualität zu zahlen. Er will keinen Staubsauger, er will einen Dyson“, so Pollak. Bemerkenswert ist dies auch insofern, als Dyson erst im Jahr 2006 mit Fernsehwerbung begonnen hat und vorher ausschließlich auf Mundpropaganda beziehungsweise private Empfehlungen vertraut hat.

Markenschutz und Piraterie Für einen Hersteller wie Dyson ist Produktpiraterie natürlich ein großes Thema: „Vor allem

mit unseren aktuellen Ventilatoren kommt das leider sehr oft vor. Alle Nachbauten kommen dabei aus China. Das Problem besteht darin, dass eine Kopie erst dann gestoppt werden kann, wenn es in Europa am Markt ist“, so Pollak. Dyson ist seit jeher ein klarer Verfechter des Markenschutzes: „Wir investieren jedes Jahr bis zu 80 Millionen Euro in unsere Produktentwicklung. Wir können es nicht zulassen, dass wir für jemand anderen dieses Investment betreiben.“ Die Förderung junger kreativer Talente liegt James Dyson besonders am Herzen. Beim heurigen „James Dyson Award“ ist der Österreicher Stefan Riegebauer unter den Top 15. Diese Woche, am Donnerstag, 8. November, wird bekannt gegeben, ob sein Entwurf eines interaktiven Notruf-Systems, „Smart Aid“ die Trophäe nach Österreich bringen wird.

Dyson Gewinnzuwachs Dysons globaler Gewinn 2011 stieg um über 30% auf etwa 386 Mio. €. In Österreich konnte ein Verkaufsumsatz von etwa 17,3 Mio. € realisiert werden (GfK, Zeitraum 07/2011–06/2012). Forschung und Entwicklung Dyson gab 2011 jede Woche 1,64 Mio. € für Forschung und Entwicklung aus. In den nächsten fünf Jahren wird diese Investition um jährlich 20% steigen.


R e ta i l & P r o du c ers

Dienstag, 6. November 2012

medianet retail – 27

Umfrage Ernst & Young fragte die Konsumenten nach ihren geplanten Ausgaben für Weihnachten; 273 € werden es im Durchschnitt pro Kopf sein

Weihnachten vor der Handelstür Häufiger Geld statt Sachgeschenke. Und: Der Online-Handel ist neben EKZs im Aufwärtstrend.

Sardana Schulden höher

Konkursreife

Wien. Die Insolvenz der SardanaGruppe, früher Betreiber zahlreicher Shops am Flughafen Wien und Standort-Untervermieter etwa für Swarovski und Triumph in der Wiener Innenstadt, weitet sich aus. Die Schulden der vier Pleitefirmen (Sardana Holding, Sardana Handel, Saveria, Artifacts) seien auf 59,64 Mio. € angestiegen, schreibt der Kurier unter Berufung auf den Gläubigerschützer Gerhard Weinhofer von Creditreform. Ursprünglich war vorgesehen, dass den Gläubigern in den vier Sanierungsverfahren jeweils 20% Quote geboten wird. Doch der neue Investor Richard Schöps & Co AG um Joachim Knehs und Jamal Al-Wazzan habe jetzt die Reißleine gezogen: Rückzug der Sanierungsanträge und Abschlusskonkurse.  (APA)

(minus 12% von 246 € 2011 auf 217 € in 2012).

Wo die Kaufkraft steigt Den Gegentrend repräsentiert jedoch die traditionell konsumstarke Gruppe der 36- bis 55-Jährigen, deren Kauflust deutlich steigt. Auch die 56- bis 65-Jährigen erhöhen ihr Budget von 290 auf 320 €. „Diese Käuferschicht beschert dem Handel traditionell starke Weihnachtsumsätze und bleibt auch in unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen auf Kaufkurs“, meint Jandl. Die Gutverdiener halten ebenfalls nichts davon,

den Gürtel enger zu schnallen: Sie beabsichtigen, mit einem Budget von 466 € pro Person um mehr als ein Viertel mehr auszugeben als im Vorjahr (371 €). Ebenso die Familien, die mit 308 € Budget im Vergleich zu 273 € 2011 ein Plus von 13% einplanen. Und: Männer geben 277 € aus, Frauen 268 €.

Bücher und Geld In den Vorjahren legten die österreichischen Verbraucher am häufigsten Bücher auf den Gabentisch – heuer liegen Geldgeschenke und Gutscheine vor dem Lesevergnügen. Immerhin 6 von 10 Befragten

planen, ihre Lieben mit Geld zu erfreuen, 56% investieren aber weiterhin in Bücher. An dritter Stelle – und gleichzeitig im Aufwärtstrend – befindet sich die Kleidung, die heuer 55% kaufen wollen.

Online im Trend In die Vertriebswege kommt leichte Bewegung: Der größte Zuwachs wird mit 3% plus für Kaufhäuser und Einkaufszentren prognostiziert. Und: „Der Onlinehandel hat sich endgültig als wichtige Vertriebsform etabliert, und zwar nicht nur bei jungen Verbrauchern“, betont Jandl. (red)

© APA/Herbert Pfarrhofer

Wien. Das durchschnittliche Weihnachtsbudget des Österreichers liegt heuer pro Kopf bei 273 €. Das ist ein leichter Rückgang zu 2011 (277 €). 2010 beliefen sich die geplanten Ausgaben noch auf 298 €. „Die wirtschaftliche Lage ist weiterhin angespannt – das wirkt sich direkt auf die Kauffreude der Konsumenten und somit auf das Weihnachtsgeschäft in Österreich aus“, interpretiert Markus Jandl, Leiter der Branchengruppe Retail und Consumer Products bei Ernst & Young, die Ergebnisse der Verbraucherumfrage: „Fast ein Viertel der Befragten will keinesfalls mehr als 100 Euro ausgeben. Auch der Anteil der besonders Ausgabefreudigen mit einem Weihnachtsbudget von mindestens 1.000 Euro ist um einen Prozentpunkt auf drei Prozent zurückgegangen.“ Deutliche Einbrüche finden sich bei Geringverdienern (minus 15% von 254 € in 2011 auf 217 € in 2012) und Singles

Bald beginnt das Buhlen um den „Weihnachtskunden“ im heimischen Handel.

Dieses Pane ist nicht ohne. Mit dieser Mailänder Kuchenspezialität können Sie zu Weihnachten so richtig schön aufschneiden: Der herrlich flaumige BILLA Panettone, der traditionell in Italien gebacken wird, ist klassisch mit kandierten Früchten und Rosinen gespickt, und – wie jedes Produkt der BILLA Marke – zusätzlich mit jeder Menge Vorteilen, die Plus für Plus die Verpackung verzieren.

Takko Dubiose Herstellung

Gefängniskleider Hamburg. Der Textildiscounter Takko hat Tausende Jacken und Tops in chinesischen Gefängnissen herstellen lassen, heißt es im „Spiegel Online“. Takko verstößt damit gegen die eigene Absichtserklärung, nach den Statuten der „Fair Wear Foundation“ zu produzieren, der das Unternehmen erst 2011 beigetreten war. Takko verstieß aber schon kurz nach Beginn der Mitgliedschaft gegen die Statuten, die unter anderem Gefängnis- und Zwangsarbeit verbieten (red)

© EPA

+ nach traditioneller Rezeptur in Italien hergestellt + mit frischer Milch BILLA Italienisches Eis + besonders flaumig Takko lässt Jacken und Shorts in chinesischen Gefängnissen produzieren. Medianet_BILLA_Panettone_216x288.indd 1

31.10.12 09:09


28 – medianet retail

short

Unzufriedenheit der Lehrlinge im Handel Wien. Eine Umfrage der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) unter Lehrlingen im Handel (Sample: 1.564 Personen) zeigt ein ernüchterndes Bild über deren Arbeitssituation: 55% der Befragten hatten bereits unfreiwillig Überstunden geleistet, 20% gaben an, dass diese zumindest einmal unbezahlt erbracht werden mussten. 69% mussten an Samstagen arbeiten, obwohl sie das eigentlich nicht wollten.  (APA)

© José Antonio Gil Martínez/Wikimedia, CC

Schwarzhandel mit Rotem Thun aufgedeckt

R E TA I L & P R O D U C E R S

Dienstag, 6. November 2012

Prognose Analyst errechnet für heuer einen Anstieg der Handelsumsätze um nominell 2,5% – real ist es eine Null

Das Match wird härter

Top 5-Händler in Branchen: Mehrzahl ausländische Unternehmen, Konzentration im LEH am höchsten. Wien. Seit Jahren verzeichnet der österreichische Einzelhandel kein reales Wachstum mehr. Nach einem leichten Plus in 2009 und 2010 folgte ein Minus von 0,8 Prozent für 2011. Auch heuer rechnet der Marktanalyst RegioPlan Consulting mit einer Stagnation. Bei den Reallöhnen gab es in den letzten Jahren ebensowenig Sprünge – was sich wiederum auf die Kauflaune auswirkt. Besonders beim Sportartikel- und im Schuhhandel gab es im Vorjahr nominelle Umsatzrückgänge von je 1,5 Prozent. Gut entwickelte sich indes der Baumarktbereich (+2,9%), der Lebensmittelhandel (+2,8%) und die Drogerien und Parfümerien (2,6%). Die Rückgänge im Schuhhandel führt RegioPlan-Chef Michael Oberweger auf die zunehmende Konkurrenz aus dem Modehandel zurück. „Schuhe werden heutzutage nicht nur im Fachgeschäft, sondern auch in Modeketten wie Zara

M ar ktanteile der T op 5 Play er nac h branc h en nac h ih ren U msät zen 2011

Bekleidungshandel Schuhhandel Möbelhandel DFH/Parfümerie LEH Sporthandel Baumärkte

H&M Leder&Schuh Lutz-Gruppe Bipa/Rewe Rewe Intersport bauMax

C&A Deichmann Leiner/Kika dm Spar-Gruppe Sport 2000 Lagerhaus RWA

P&C ANWR Garant Ikea Schlecker Hofer Hervis Habegau/Öbau

KiK Ringschuh Garant Müller Lidl Sports Experts Bauhaus

Marktanteil der Top5 Vögele 35% Stiefelkönig* 63% MHK Group 78% Marionnaud 85% M-Preis 91% Gigasport 89% Obi 86%

Quelle: Regio Plan Consulting *seit 2011 Teil der Leder & Schuh

oder H&M gekauft.“ Im Sportartikelhandel hätten dagegen schlicht die Trends gefehlt oder es noch nicht zum Durchbruch geschafft, beispielsweise die E-Bikes.

Hohe Fixkosten, Wellness Generell gelte außerdem, dass immer mehr Menschen auch solche Angebote in Anspruch nehmen, die es nicht im Einzelhandel gibt: Urlaube, Städtereisen, Wellnessangebote, besondere Erlebnisse oder

Bildung. Noch dazu ist der starke Preisanstieg insbesondere im Bereich der Fixkosten für die Stagnation der Umsätze im Einzelhandel mitverantwortlich. Ein Blick auf die Top 5-Einzelhandelsunternehmen der jeweiligen Branchen zeigt, dass es sich bei den meisten Händlern um ausländische Unternehmen handelt. In manchen Branchen, wie etwa im Bekleidungshandel, ist unter den ersten Fünf kein einziges heimisches Unternehmen zu finden.

Marktführend sind Firmen aus der Alpenrepublik beim Schuh, Möbel- und Sporthandel sowie im Baumarktsektor: die Händler Leder & Schuh, Lutz, Intersport Austria und bauMax. Besonders im Lebensmittel-, Sportartikel-, Baumarkt- und Drogerie- und Parfümeriehandel haben die ersten Fünf eine bedeutenden Marktstellung – ihre Anteile belaufen sich unterm Strich auf über 80%, in der Lebensmittelbranche sogar auf über 90%.  (no)

Schwarzhandel macht Rotem Thunfisch im Mittelmeer den Garaus.

Lorena Manoso-Muzac (re.) und Brand Managerin Nadine Haas.

Wien. Gemeinsam mit zahlreichen Tierschutzorganisationen unterstützt Nestlé Purina die Tierheime, um bei der Versorgung mit Tierfutter zu helfen. Aktuell wird für den 1. Wiener Tierball ein Betrag von 5.000 € zur Verfügung gestellt. „Gern helfen wir dort, wo vorbildliche Arbeit zum Wohle der Tiere geleistet wird“, betont Nestlé Purina-Marketingleiterin Lorena Manoso-Muzac. Im Jahr 2012 werden insgesamt 25.000 kg Tierfutter und finanzielle Mittel an Not leidende Tiere gespendet.

Kennzeichnung auf Einweg

Beate Uhse setzt auf die Frauen

Berlin. Der deutsche Bundesumweltminister Peter Altmaier will Getränkehändler zwingen, die Kunden künftig deutlicher darauf hinzuweisen, ob sie Einweg- oder Mehrwegflaschen kaufen. Dafür soll es eine Art Warnhinweis für umweltschädliche Flaschen und Dosen geben, schreibt Der Spiegel. Die mangelnde Unterscheidbarkeit von bepfandeten Ein- und Mehrwegverpackungen sei ein wesentlicher Grund für den Rückgang ökologisch vorteilhafter Mehrwegflaschen, heißt es in einem Entwurf für eine Verordnung. Der Handel solle verpflichtet werden, produktspezifische, deutlich sicht- und lesbare Informationstafeln oder -schilder anzubringen.

© dpa/Kay Nietfeld

Berlin. Der deutsche Erotik-Konzern Beate Uhse richtet sich verstärkt auf weibliche Kundschaft aus. Das Geschäftsfeld habe sich völlig verändert, so der Vorstandsvorsitzende Serge van der Hooft. „Der Mann als Kunde ist ins Internet verschwunden“, sagte van der Hooft. „Heute sind Frauen unsere Zielgruppe.“ Sexfilme, die früher 90% zum Geschäft beigetragen hätten, seien nicht mehr gewinnbringend zu verkaufen, weiß der BeateUhse-Chef. Hier werde die Nachfrage inzwischen über das Internet gestillt. „In ein paar Jahren wird kein Sexladen mehr Videokabinen haben.“ Zum Umsatz von Beate Uhse tragen laut van der Hooft vor allem Dessous und Sexspielzeug bei.

Das Geschäftsfeld des Erotik-Konzerns Beate Uhse hat sich völlig verändert.

Nielsen-Umfrage In 30 von 58 Ländern positive Ergebnisse

Preis-Anpassungen Aldi hat Milchpreise bereits gesenkt

Hamburg. Das Verbrauchervertrauen ist im dritten Quartal 2012 weltweit um einen Indexpunkt auf 92 gestiegen, was gegenüber dem Vorjahresniveau eine Steigerung um vier Punkte darstellt. Die Ergebnisse stammen aus einer weltweiten Umfrage zum Verbrauchervertrauen von Nielsen, der sogenannten Consumer Confidence. Laut den Umfrageergebnissen August/September stieg das Verbrauchervertrauen in 30 von 58 betrachteten Ländern. In 19 gab es einen Rückgang, in sieben Ländern blieb das Verbrauchervertrauen stabil. Weitere Ergebnisse der Umfrage: 62% der Befragten weltweit geben an, dass sich ihr Land in einer Rezession befindet. In Europa sind drei Viertel der Befragten dieser Meinung. Diese wird übrigens auch von der Mehrheit der Befragten in Deutschland (58%) und Österreich (53%) geteilt – im zweiten Quartal 2012 waren es in beiden Ländern mit 44% noch deutlich weniger. In Deutschland gab es somit einen leichten Consumer Confidence-Rückgang um zwei Indexpunkte. „Trotzdem ist die Verbrau-

Wien. Milch wird – vorerst in Deutschland – deutlich teurer. Aber auch in Österreich dürften die Preise noch im November anziehen. Discounter Aldi, hierzulande mit Hofer erheblich daran beteiligt, wie hoch die Milchpreislatte liegt, hat vergangegen Freitag den Milchpreis um 9 ct je Liter angehoben. Das entspricht einer Preissteigerung je nach Fettgehalt um bis zu 20%. „In Deutschland gab es jetzt Abschlüsse zwischen Molkereien und Handel“, erklärt Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM), die Situation. Für Österreich sagt er: „Auch wir fordern vom Handel, die Preissenkungen vom Juli zurückzunehmen – es geht nicht um einen Preissteigerung, sondern um eine Rücknahme der Preissenkung.“

Verbrauchervertrauen steigt leicht Milch und Butter werden teurer cherstimmung weiter auf gutem Niveau“, kommentiert Mathias Bernhardt, Market Leader Buy von Nielsen Deutschland. Es steige aber das Risiko, dass sich die Eurokrise dämpfend auf die Stimmung der deutschen Verbraucher auswirke. Der Trend in Österreich: Hier gab es einen leichten Anstieg des Verbrauchervertrauens um einen Punkt, u.a. getragen von der Anschaffungsbereitschaft. (red)

Preissenkung zurücknehmen

In Österreich haben die Verbraucher mehr Vertrauen als in Deutschland.

Derzeit ziehe der Milchmarkt nach den Worten Petschars in ganz Europa an. „Tendenziell hängen wir Österreicher an Deutschland dran, und ich gehe davon aus, dass die Rücknahme der Preissenkung von

Juli noch im November passiert“, sagt Petschar. Diese werde sich in der Größenordnung zwischen fünf und neun Cent bewegen. Auch die Butter darf möglicherweise eine Runde im Preiskarussell buchen: Der Viertelkilopreis war im Juli um 20 ct gesenkt worden und wurde inzwischen wieder um 10 ct erhöht. „Ich rechne damit, das auch hier noch einmal 10 Cent dazukommen werden“, so der Chef der Kärntner Milch. (red)

© AMA/APA-Fotoservice/Rastegar

© Purina

Nestlé Purina spendet Tierfutter für Tierheime

Deutschland Verpackung

Neue Strategie Der Erotikwaren-Händler richtet Augenmerk auf weibliche Kundschaft

© Philipp Tomsich

Wien. Der Rote Thunfisch gerät laut WWF immer mehr auf Umwegen als wertvolles Gut in den internationalen Schwarzhandel. Auf Basis von offiziellen Handels- und Zolldaten wies die Umweltschutzorganisation nach, dass zwischen 2000 und 2010 insgesamt 14.327 t verarbeiteter Roter Thun ungemeldet über Panama nach Japan exportiert wurden, wo er Höchstpreise erzielt. Dies entspricht schätzungsweise 18.704 t lebenden Thunfischs. Neben Panama waren die Mittelmeerstaaten Spanien, Italien, Marokko, Tunesien, Türkei und das Zielland Japan daran beteiligt. Der Bestand des Fischs im Mittelmeer steht nach jahrzehntelanger Überfischung kurz vor dem Aussterben. „Etwa ein Zehntel der Höchstfangmenge wurde in diesen Jahren zusätzlich zum offiziell gefischten Thunfisch gehandelt. Wo wurde dieses zusätzliche Zehntel gefischt?“ fragt WWF-Fischereiexperte Georg Scattolin. (APA)

VÖM-Sprecher Helmut Petschar rechnet mit Preiserhöhung bei Milch und Butter.


Bu s i n e s s p r o m o t i o n

medianet retail – 29

© Robert Polster (2), Alexander Koller (5)

Dienstag, 6. November 2012

Anlaufstellen für eine anspruchsvolle Kaffee-Klientel: In diesem Jahr eröffnete Nespresso Österreich-Chef Dietmar Keuschnig neue Boutiquen in Innsbruck und Klagenfurt (Bilder).

„Unser Gesamtangebot schmeckt den Kunden “ Markenerlebnis rund um den Muntermacher: Nespresso setzt auf Inhalte und Inszenierung. Wien/Österreich. Kult um Kaffee: Am umkämpften Kapsel-Markt zeigt Nespresso Stärke. Wie der rot-weiß-rote Platzhirsch Marktanteile verteidigen und gleichzeitig weiter an der Service- und Nachhaltigkeitsschraube drehen will, verrät Nespresso-Chef Dietmar Keuschnig. medianet: Krise hin oder her, nichts scheint den Kaffeekapselmarkt verwässern zu können. Wie erklären Sie sich den auch hierzulande ungebrochenen Boom um die bunt verpackte Bohne? Dietmar Keuschnig, Market Director Nespresso Österreich: Am Kaffeemarkt ist schon seit einigen Jahren ein Umbruch zu bemerken und der Trend geht eindeutig zu den portionierten Kaffeesystemen. Dieses Segment wächst deutlich schneller als der Gesamtmarkt und wir freuen uns, dass Nespresso seinen Marktanteil trotz vielfältiger neuer Mitbewerber beständig weiter ausbauen kann. Seitdem wir vor 25 Jahren als Pionier dem Segment des portionierten Kaffees den Weg bereitet haben, hat die Marke ein beeindruckendes Wachstum verzeichnet. So auch im ersten Halbjahr 2012, in dem wir wieder ein zweistelliges Wachstum erzielen konnten. Unser Erfolg basiert vor allem auf unserer Fähigkeit, die Herzen unserer Kunden zu gewinnen und ihre Erwartungen regelmäßig zu übertreffen – mit unserer ausgezeichneten Kaffeequalität, den innovativen Maschinen und persönlichen Services. medianet: Der Erfolg am Lifestylemarkt hat längst die Konkurrenz auf den Plan gerufen; aktuell tobt ein heftig geführter Patentstreit rund um die Nespresso-Kaffeemaschinen. Gleichzeitig erobern neuen Kapsel-Klone den Markt. Wie will Nespresso beim Kunden weiter punkten? Keuschnig: Mitbewerber sind in unserem Segment nichts Neues. Derzeit steht Nespresso weltweit

mit rund 50 Anbietern im Bereich portionierter Kaffees im Wettbewerb, allein in Österreich sind es knapp 20. Nespresso nimmt den Wettbewerb selbstverständlich ernst. Allerdings sind wir überzeugt, dass unser Gesamtangebot auch künftig die Loyalität unserer Clubmitglieder sicherstellen und das Interesse von Neukunden wecken wird. Unsere Geschäftsstrategie ist klar: Produktion hochwertigster Grand Cru Kaffees, Schaffung langfristiger Kundenbeziehungen und Gewährleistung einer dauerhaft hohen Qualität mit regelmäßigen Innovationen. Durch unser einzigartiges Geschäftsmodell können wir direkt auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette eingreifen – vom Kaffeeanbau über das Rösten und Mahlen bis hin zu den technologisch innovativen Maschinen. So gelingt es, kontinuierlich höchste Qualität zu garantieren. Durch den Club, die Boutiquen und den Kundenservice stehen wir zudem immer im direkten Dialog mit unseren Kunden. Wir werden auch zukünftig unseren Fokus auf die Vorteile legen, die unsere Kunden schätzen und aus ihren Erfahrungen mit der Marke erwarten: Qualität, Innovation, Design und individuelle Services. medianet: Wohin entwickelt sich das B2B-Segment? Keuschnig: Der Vertrieb in diesem Geschäftsfeld bietet noch großes Wachstumspotenzial. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Innovationen und Lösungen – wie zum Beispiel die Nespresso ProfessionalMaschinen ‚Aguila‘ und ‚Zenius‘ – in unserem B2B-Angebot zu präsentieren, die den höchsten Ansprüchen der Gastronomie und Hotellerie gerecht werden. medianet: Nespresso verfolgt auch ein ambitioniertes Nachhaltigkeitsprogramm. Halten die avisierten Ziele? Keuschnig: Wir sind auf einem sehr guten Weg, unsere für 2013

gesetzten Ziele zu erreichen. So haben wir die Verpflichtung zur weltweiten Kapselrecyclingkapazität bereits ein Jahr früher als geplant erreicht. ‚Bureau Veritas‘, eine weltweit führende Inspektionsund Zertifizierungsgesellschaft, hat die weltweite Recyclingkapazität, die mit Stand 30. Juni 2012 bei 76,4% lag, bestätigt. Das Ergebnis übertrifft damit sogar das ursprünglich angepeilte Ziel, bis 2013 75% Recyclingkapazität zu erreichen. Auch bei den zwei anderen Zielsetzungen im Rahmen unseres ‚Ecolaboration-Programms‘ liegen wir auf gutem Kurs: Bereits über 60% des Kaffees stammen aus dem

oben zu treiben. Doch wie hoch der Prozentanteil der recycelten Kapseln ist, hängt von der Mitwirkung der Kunden ab; daher geht Nespresso aktiv auf seine Clubmitglieder zu und regt sie in Mailings, mit Aufklärungskampagnen und im persönlichen Kontakt dazu an, die gebrauchten Kapseln auch tatsächlich dem Recyclingsystem zuzuführen. medianet: Heuer wurden weitere weiße Flecken auf der BoutiqueLandkarte bereinigt. Ist mit den neuen Standorten in Klagenfurt und Innsbruck der Plafond erreicht?

„Weitere Boutiquen sind geplant. Wir wollen unseren Expansionstrend auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“ Dietmar Keuschnig, Market Director Nespresso Österreich

‚Nespresso AAA Sustainable Quality Programm‘ und somit von den 45.000 Kaffeebauern, die an dem Programm teilnehmen. Die CO2Emissionen bei der Herstellung jeder einzelnen Tasse Nespresso Kaffee konnten wir bis dato bereits um 11% verringern. medianet: Wie zufrieden sind Sie mit der Österreich-RecyclingQuote? Keuschnig: Das Recyclingsystem wird sehr gut angenommen. Mittlerweile steht unseren Clubmitgliedern ein flächendeckendes System mit knapp 1.000 Rückgabestellen zur Verfügung. Ziel ist es, die Quote in Österreich noch weiter nach

Keuschnig: Mit den zwei Neueröffnungen haben wir neue Maßstäbe beim Ausbau unseres BoutiquenNetzwerks in Österreich gesetzt. Diesen Expansionstrend wollen wir natürlich nächstes Jahr fortsetzen, allerdings hängt die Entscheidung für neue Standorte sehr stark von den sich anbietenden Gelegenheiten ab. medianet: Feste Kundenbeziehungen bleiben also Top-Thema ... Keuschnig: Auf alle Fälle. In Österreich haben wir mehr als 300 Kaffeespezialisten, die Tag für Tag mit unseren Clubmitgliedern in direktem Kundenkontakt stehen. Wir bieten unseren Kunden

exklusive und personalisierte Serviceleistungen, die auf ihren Lebensstil zugeschnitten und darauf ausgelegt sind, jede Begegnung mit unserer Marke zu einer angenehmen Erfahrung zu machen. Dazu gehören neben dem Genuss- und Einkaufserlebnis in unseren Boutiquen die Kapselbestellung über Smartphone oder unsere neuen Services wie ‚Nespresso Your Time‘ und ‚Nespresso Boutique Pick-up‘. Um noch mehr auf die Bedürfnisse unserer Clubmitglieder einzugehen, werden diese Services auch stetig weiterentwickelt. Wir arbeiten auch unentwegt daran, immer wieder mit Maschineninnovationen und Kaffeekreationen höchster Qualität zu überraschen. All das trägt zur Begeisterung für die Marke ‚Nespresso‘ bei und zahlt vor allem in langfristige Kundenbeziehungen ein. medianet: Besonders bei DesignAficionados punktet Nespresso: Wonach verlangt der verwöhnte Kunde – etwa am Maschinenmarkt? Keuschnig: Der anspruchsvolle Kunde verlangt nach Benutzerfreundlichkeit, Innovation und klarem Design – und natürlich nach perfektem Kaffeegenuss; das Sortiment unserer Kaffeemaschinen bietet daher intelligente und leicht bedienbare Modelle für jeden Lebensstil und alle Vorlieben – von der smarten ‚Pixie‘, die selbst in kleinsten Räumen ihren Platz findet, bis hin zur ‚Lattissima+‘ für alle Liebhaber von Milchrezepten. Die neueste Maschine ‚U‘ ist die bislang wohl anpassungsfähigste Maschine von Nespresso: Dank des verstellbaren Wasserbehälters fügt sie sich in jede Umgebung perfekt ein. Darüber hinaus hat ‚U‘ eine berührungsgesteuerte Benutzeroberfläche, den sogenannten Soft-Touch-Bereich, für eine intuitive Bedienung. Und die Maschine speichert außerdem die bevorzugte Tassen-Füllmenge anhand der häufigsten Zubereitung.


s h o p ta l k

30 – medianet retail

Dienstag, 6. November 2012

Modenschau Multikauf Movida Corona

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© Hausmann

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© Kattus/Katharina Schiffl

1. Unter den Gästen: Werner Wein mit Gattin; 2. Miss Ungarn; 3. Model Szabina.

Großes Mode-Marken-Festival im Einkaufstempel 2

Inspirierende Mode für Herbst & Winter

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1. Philipp Gattermayer, DJ Florian Hereno („Movida Corona“-Gewinner 2008), DJ Shults (Movida Corona­ ewinner 2011), DJ Joshua und Steve Hulme (CEO Pacha Recordings); 2. Österreich-Finalisten DJ Chris May, G DJ Mario Vee; 3. DJ Florian Hereno und Dirk von Streit (Corona International).

Bunte Zeiten Das Familienunternehmen Hausmann Multikauf hat kürzlich die neuesten Modetrends für Herbst/Winter vorgestellt. Die Modenschau wird zweimal im Jahr veranstaltet und ist zu einem wahren Publikumshit für die Hausmann Gruppe geworden. Sie wird mittlerweile in allen sieben Filialen der Hausmann Gruppe in Österreich abgehalten. Bei der Einführung der Modenschau vor fünf Jahren hatten die Initiatoren Reinhard Mitterlechner und Alexandra Strobl nicht damit gerechnet, dass es so ein Erfolg sein wird. Die Kunden sind begeistert von der Show und nehmen an einem besonderen Einkaufs-erlebnisevent teil, welcher internationales Format hat. Die Verkaufsräume verwandelten sich zu einem Laufsteg, wo Mode – von Esprit, Tom Tailor, S`Oliver, More & More, Triumph und vielen anderen internationalen Marken – für Groß und Klein präsentiert wurde. Unter den Models befand sich unter anderem die „Spielefest 2012“ im Austria regierende „Miss Ungarn 2011“ Center Vienna, 1220 Wien, und auch Mitarbeiterinnen von Bruno-Kreisky-Platz 1; Freitag, Hausmann Multikauf. Wäh16. November–Sonntag, 18. rend der Modenschau wurden November, jeweils 9–19 Uhr. die Kunden mit kulinarischen www.spielefest.at Köstlichkeiten und Weinverkostungen versorgt. (red)

Heiße Beats, cooler Sound mit Sponsor Corona

Hot meets Cool Tanzstimmung Das „Movida Corona Österreich“-Finale im In-Club „Chaya Fuera“ im 7. Bezirk in Wien sorgte bei der tanzwütigen Party-Crowd für Begeisterung. Die Sieger der drei Vorausscheidungen in Graz, Salzburg und Eisenstadt traten gegeneinander um die Gunst von Publikum und Jury an. Durchsetzen konnte sich schließlich der Grazer DJ Joshua, Sieger der Vorausscheidung in Eisenstadt, der mit seinen beeindruckenden Skills überzeugte. Für ihn geht es Ende November zum internationalen Movida Corona-Finale nach Stockholm. Er lieferte sich mit DJ Mario Vee und DJ Chris May einen hochkarätigen Wettkampf. Gekommen waren unter anderem Pacha Recordings-CEO Steve Hulme und Vorjahressieger DJ Shults, der mit seinem Sound das gesamte Chaya Fuera zum Tanzen brachte. Dazu Philipp Gattermayer, Geschäftsführer von Kattus, das Corona exklusiv in Österreich vertreibt: „Mit ‚Movida Corona 2012‘ fördern wir heuer bereits zum zwölften Mal die Nachwuchs DJ-Szene; der heutige Abend hat wieder gezeigt, dass Österreichs Amateur-DJs internationales Niveau haben.“ (red)

Philipp Gatter­ mayer mit DJ Joshua.

Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Johann Jungreithmair (59), der Vorsitzende der Geschäftsführung von Reed Exhibitions, ist mit dem „Handelshermes“ ausgezeichnet worden. Dieser wurde 1988 als Auszeichnung für Persönlichkeiten kreiert, die besondere Verdienste um den Wiener Handel erworben haben. Den Handelshermes 2012 erhielt Jungreithmair in Würdigung seiner langjährigen erfolgreichen Unternehmensführung, seinem vorbildhaften Einsatz für den Wiener Handel sowie seines Engagements für eine langfristige und nachhaltige Sicherung des Messestandorts Wien. Der gelernte Techniker ist seit 1996 Geschäftsführer der „Reed Messe“.

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Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Gscheites Gschloder Alexandra Binder

Skyfall Seit 1. November läuft der mit Spannung erwartete neue James Bond mit dem Titel „Skyfall“ in den heimischen Kinos. „Coca-Cola zero“ stimmt Österreich mit einer limitierten Bond-Edition, einer aufregenden Promotion und einem neuen TV-Spot auf das Filmhighlight im Herbst ein und ruft die Fans auf: „Erwecke den 007 in dir“. Dazu gibt es einen neuen TV-Spot mit der bekannten James BondMelodie. Wer es dem Helden gleichtun möchte, hat dazu die Gelegenheit, denn aktuell gibt es ausgewählte Coca-Cola zero-Produkte im coolen Bond-Look. Die limitierte Bond-Edition umfasst im Handel die kultige „Coke zero“ 0,5 l-PETFlasche, die das berühmte „Bond“ Design (Gun Barrel Design) ziert. In der Gastronomie wird das Bond-Design auf der 0,33 l-Glasflasche fortgeführt.

Z © Coca-Cola

© WK Wien/pictures born

Kopf des Tages

um Frühstück serviert man in heimischen Herbergen ja gern Kaffee. Weil der sich bekanntlich aber nicht von selbst macht, erwirbt ein Hotelier zu diesem Behufe in der Regel eine Maschine. Ganz früher kam die von der Filterfraktion, dann wechselten die fortschrittlichen auf Schweizer Kapselkaffeegeräte. Und noch einmal dann entdeckten auch andere, dass im Kaffeemaschinenbusiness ordentlich Geld steckt. Die wollen jetzt ihrerseits auch ein Stück vom Kaffeekuchen abhaben, die Nespresso-Alternativen. Beispielsweise hat sich neuerdings WMF der Bohne verschrieben und vercheckt Kaffeevollautomaten, wenn auch für meinen Geschmack ein bissl zu inflationär. Begegnen tun sie einem nämlich nicht nur in Hotelfrühstücksräumen, sondern etwa auch an Tankstellen. Bemerkenswerter ist aber, dass der Topf- & Bestecktandler da was zusammenschustert, das den dringlichen Rat nach sich zieht, bitte bei den bisherigen Leisten zu bleiben – ein ungenießbares Gschloder nämlich. Der Cappuccino schmeckt nur nach Milch, der große Braune gehört der unharmonischen Sorte an und der Verlängerte erweist sich als geschmacklos. Die Moral aus der Geschicht: Nicht jeder Geschirrverkäufer hat auch das Talent zum Barista.  a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Mobilität Seit 2009 steigt der Umsatz bei Datenkommunikation mit Laptop, Tablet und Smartphone zweistellig, 2012 voraussichtlich um 13% auf 8,5 Mrd. €.

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