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retail Bezahlen im netz

Tom Tailor nimmt eine Kapitalerhöhung vor, um Bonita zu finanzieren  Seite 15

Der Zahlungsanbieter Klarna aus Schweden startet in Österreich  Seite 16

süss

Milka und Lindt & Sprüngli präsentieren die Herbst-Range. Seite 17

rochade

© AC Nielsen

Mehr kohle

FreiTAG, 6. Juli 2012 – 13

© Kraft Foods; Lindt

inside your business. today. 

© Klarna

© Bonita

medianet

Handelskenner Martin Prantl hat beim Start-up meinKauf.at angeheuert  Seite 18

Sektmarkt bietet noch Wachstumschancen

© dpa/Angelika Warmuth

short

Kurve gekratzt Die heimische Elektro- und Elektronikindustrie hat die schwierigen Jahre seit 2009 hinter sich gelassen und im Jahr 2011 wieder das Produktionsniveau aus Vorkrisenzeiten erreicht. Das gibt Brigitte Ederer, Präsidentint des Fachverbands der Elektround Elektronikindustrie (Bild), bekannt. Seite 16

© medianet/Szene1/Christian Mikes

© FEEI/APA-Fotoservice/Hautzinger

Debakel vermieden Die deutsche Baumarktkette Praktiker hat sich auf der Aktionärshauptversammlung auf einen Sanierungs-Kurs geeinigt – und die drohende Insolvenz abgewendet. Aktionärs-Vertreterin Isabella de Krassny (Bild) stimmte einer Hereinnahme via Optionsscheine des US-Investors Anchorage zu. Seite 15

Stabil unterwegs Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter verweist für das Geschäftsjahr 2011/2012 auf einen gleichbleibenden Umsatz von 218,8 Mio. €. Im Kernmarkt Österreich wurde eine Umsatzsteigerung von 0,5% erreicht.  Seite 14

Kaufleute Thomas Saurer eröffnet das schönste Lebensmittelgeschäft im westlichen Mittelgebirge; Sortiment punktet mit „Qualität Tirol“-Produkten

Wien. Eröffnungsreigen im Ortszentrum von Axams: Spar-Kaufmann Thomas Saurer sperrt sein neues Flaggschiff auf, das westliche Mittelgebirge erhält einen modernen Nahversorger, der in Sachen Frische, Qualität und Regionalität alle Stückln spielt. Die baulichen Maßnahmen gingen in den letzten Wochen in die Zielgerade und das Team rund um den Kaufmann ist komplett. „Die ganze Gemeinde freut sich auf den Nahversorger. Mit dem Supermarkt eröffnen sich für alle Anwohner neue Möglichkeiten. Denn wir sind ein Garant für Frische und Qualität

und als heimisches Unternehmen ein vertrauensvoller Partner, für den ich mich aus Überzeugung entschieden habe“, führt Saurer aus.

Gotisches Tonnengewölbe „Damit ist die Nahversorgung in dieser wichtigen und boomenden Region gesichert“, fügt Christof Rissbacher, Chef von Spar Tirol und Salzburg, hinzu. „Die ganze Gemeinde steht dahinter und der Supermarkt ist vom Sortiment bis hin zum optischen Erscheinungsbild etwas ganz Besonderes.“ Das Geschäft ist nämlich mitten im

Zentrum im historischen Gebäude des Gasthofs Weiss untergebracht. Das gotische Tonnengewölbe und die moderne Ladeneinrichtung sind optisch ein echter Blickfang. „Eine Besonderheit ist auch unser Elektro-Auto, mit dem wir die Hauszustellungen erledigen werden“, so Saurer. In seinem 300 m� großen Markt setzt er stark auf Regionalität. Ein Großteil der 1.600 Tiroler Produkte, die Spar von rund 200 heimischen Produzenten bezieht, wird sich in den Regalen finden, darunter viele der ausgezeichneten „Qualität Tirol“Produkte wie Honig und Speck.

© Spar

Spar-Kaufmann sperrt Schmuckkastl in Tirol auf

Kaufmann Thomas Saurer: „Habe mich aus Überzeugung für die Spar entschieden.“


t i t e l st o r y

Freitag, 6. Juli 2012

© medianet/Szene1/Christian Mikes

14 – medianet retail

Drea mT eam

Schlumberger Umsatz bleibt konstant, das Ergebnis ging leicht zurück; steter Aufwärtstrend im Heimmarkt

Die Konsumenten lassen den Markt weiter prickeln

Darf es noch ein bisschen mehr sein? (v.li.): Wolfgang Spiller (Vorstand Finanzen, IT und Beteiligungen), Eduard Kranebitter (Vorstandsvorsitzender), Herbert Jagersberger (Vorstand Produktion und Logistik) setzen in der Zukunft auf leichte Sektalternativen. „Der Kunde soll ein zweites Glas Schlumberger trinken“, ist das Motto.

Export wird immer wichtiger, wobei vor allem die Herkunft und österreichische Qualität zählen. Jutta Maucher

Wien. Sekt wird gern getrunken, zumindest gewinnt man diesen Eindruck, wenn man die Bilanzzahlen der Schlumberger-Gruppe hört: Im per Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 erwirtschaftete diese einen im Vergleich zum Vorjahr konstanten Umsatz von 218,8 Mio. €. Das Betriebs-

ergebnis (EBIT) ging zwar von 4,5 auf 4,3 Mio. € zurück. Das ist laut Finanzchef Wolfgang Spiller auf „verstärkte Investitionen in Marketing und Verkaufsmaßnahmen“ zurückzuführen, die aber in den kommenden Jahren „eine optimierte Marktbearbeitung ermöglichen sollen“. Und: Im Mehrjahresvergleich zeigt sich ein stablies und kontinuierliches Wachstum,

und wenn nur der österreichische Markt betrachtet wird, so konnte das Ergebnis ohnedies um 11,6% gesteigert werden. Oder wie es der Vorstandsvorsitzende Eduard Kranebitter ausdrückt: „Trotz der schwierigen Wirtschaftsbedingungen der letzten Jahre konnten wir ein nachhaltiges Wachstum erzielen und uns für die kommenden Jahre damit bestens am Markt

Spirituosenmarkt Schlumberger-Gruppe hat nunmehr 70% Marktanteil

Schlumberger übernimmt „Leibwächter“

Wien. „Leibwächter“ kennt jeder Konsument. Schlumberger-Vorstandsvorsitzender Eduard Kranbetter meint sogar, dass es kaum ein Lebensmittelgeschäft in Österreich gibt, wo die Mini-Flasche „Leibwächter“ nicht in der Kassazone anzutreffen ist. Mit der am Mittwoch verlautbarten Übernahme der Traditionsmarke der deutschen Unternehmerfamilie Schwarze will sich die Sektkellerei am Markt für Kräuterbitter noch stärker positionieren. „Nach der Übernahme, die mit 1. Jänner 2013 wirksam wird, wird Schlumberger wertmäßig etwa 70 Prozent des österreichischen KräuterbitterMarkts beherrschen, mengenmäßig etwa 60 Prozent“, heißt es dazu. Zu Schlumberger gehören bereits die Kräuterbitter „Underberg“, „Gurktaler Alpenkräuter“ und „Rossbacher“.

Zusatzumsätze in der Höhe von vier Millionen Euro geplant Schlumberger hat Leibwächter als Asset Deal gekauft, also nur die Markenrechte und nicht etwa die Produktion. „Da der bisherige Vertriebspartner in Österreich, H.C. König, im Vorjahr von der japanischen Suntory Gruppe übernommen wurde, hat sich die Familie Schwarze nach neuen Partnern in Österreich umgesehen und da die Schlumberger-Gruppe eine vergleichbare Unternehmensphilosophie hat, sind wir ins Gespräch gekommen“, so Kranebitter über die Hintergründe des Deals. Vorerst will Schlumberger den Kräuterbitter nur in Österreich verkaufen, es werde aber auch ein Verkauf in Deutschland überlegt, sagte Kranebitter. „Leibwächter“ wird vorwiegend in der 0,04 l-Flasche an der Kasse verkauft – im Schnitt werden davon pro Jahr 7 Mio. Flaschen abgesetzt. Die Marke wird Schlumberger in Zukunft einen zusätzlichen Umsatz von rund 4 Mio. € bringen.

positionieren. In Österreich haben wir unsere Marktführerschaft auf 32,4 Prozent ausgebaut und auch den Export vorangetrieben.“

Weltweiter Export Der Exportanteil liegt derzeit bei 36% in der gesamten Schlumberger-Gruppe. „Unser strategisches Ziel ist es, den Exportanteil auf 50 Prozent zu erhöhen“, so Kranebitter. Dabei ist Deutschland nach wie vor der wichtigste Markt; Großbritannien wird demnächst mit einigen Projekten in der Gastronomie gestartet, beginnend mit den Olympischen Sommerspielen, bei denen der Sekthersteller Produktpartner im Österreich-Haus ist. Darüber hinaus ist der heimische Sektproduzent vor allem auch in Russland, Skandinavien und in vielen osteuropäischen Ländern – insgesamt wird derzeit in rund 30 Länder exportiert – vertreten. „Mit Schlumberger zielen wir verstärkt in Richtung ‚Absatzkanäle Souvenier- und Tourismusbereich‘ sowie ‚Vertrieb über Onlineportale‘“, führt Kranebitter aus.

Immer weniger Trauben Wachstumsentscheidend ist das Vertrauen auf heimische Qualität. Alles am Schlumberger-Sekt soll aus Österreich kommen, so lautete vor wenigen Jahren die Devise. Kombiniert mit einer Sortenreinheit – so stammt Goldeck-Sekt von

Grünen Veltliner-Trauben – wurde daraus eine eindeutige Positionierung gemacht. Da aber Sekt ein Naturprodukt ist, und es immer wieder aufgrund der Wetterentwicklung Ernten in geringer Menge geben hat, „würden wir notfalls vor allem bei ‚Hochriegl‘ zu ausländischen Trauben höchster Qualität greifen, bevor wir den Kunden sagen müssen, dass wir gar nichts anzubieten haben“, so Kranebitter, der aber präzisiert: „Bei ‚Goldeck‘ und ‚Schlumberger‘ schließe ich diese Maßnahme jedenfalls aus.“

Traubenmarkt ist überhitzt Auch heuer schaut es nicht gut aus. Zwar seien die Ernteschäden der Vertragswinzer bis jetzt gering, aber es gibt dennoch Einbußen von im Schnitt 10 bis 15 Prozent. „Der Traubenmarkt ist überhitzt“, sagte Produktionsvorstand Herbert Jagersberger. „Ich glaube trotzdem, dass wir unsere Mengen bekommen“, schöpft er Hoffnung. Wie das Jahr 2012 für die Sektbranche noch werden wird, wollte Kranebitter nicht präzisieren. „Aufgrund der Prognosen für die Weinernte 2012 ist keine Beruhigung zu erwarten.“ Mit Innovationen – derzeit liegen leichte Sekte im Trend sowie der neue Schlumberger Rosé Secco –, will man aber weiter wachsen: „Der Plafond bei der Sektverwendung ist noch nicht erreicht“, so Kranebitter abschließend.


Freitag, 6. Juli 2012

r e ta i l & pr o d u c e rs

medianet retail – 15

Sanierungsplan beschlossen Auf der dramatisch verlaufenden Hauptversammlung der Aktionäre auf radikalen Sanierungsplan geeinigt

Praktiker ist vorerst gerettet Vorstandsspitze delegiert wurde. Hafner gibt jetzt lediglich sein Aufsichtsratsmandat ab – als Vorstandschef wird er vorerst bis zum 13. August amtieren. De Krassnys Wunschkandidat fĂźr den kĂźnftigen Vorstandsvorsitz ist aber der frĂźhere Chef von Deutschlands grĂśĂ&#x;ter Baumarktkette Obi, Andreas Sandmann.

Optionsanleihe fĂźr Kredit

KapitalerhĂśhung um 60 Mio. â‚Ź an der Rettung des Konzerns beteiligen. „Bricht nur eine wesentliche StĂźtze aus dem GerĂźst aus, fällt auch der Rest“, betonte Hafner. FĂźr de Krassny stehen knapp 12 Mio. â‚Ź auf dem Spiel: Das ist der aktuelle BĂśrsenwert des von ihr vertretenen Aktienpakets von 16%. Insgesamt ist Praktiker an der BĂśrse noch 73 Mio. â‚Ź wert. Die Gefahr der Insolvenz fĂźr Praktiker verneinte die Managerin: „Wir haben nicht alle unsere Ziele erreicht, aber wir werden das Konzept mit Anchorage mittragen. Dass wir darĂźber nicht glĂźcklich sind, ist so. Aber wir wollen.“ (APA/red)

ET: Juli 2012

Eiserne Lady: Fondsmanagerin Isabella de Krassny vertritt die Praktiker-Aktionäre.

DU: 1.7.2012

Ă–sterreich

Die vom Management vorgeschlagene KapitalerhÜhung wurde jedenfalls beschlossen. Sie ermächtigt den Vorstand zur Ausgabe einer Optionsanleihe, ßber die der

US-Finanzinvestor Anchorage mit 15% an Praktiker beteiligt werden soll – als Gegenleistung fĂźr einen rettenden Kredit. Der nun avisierte Sanierungsplan sieht eine Umstellung zahlreicher Praktiker-Märkte auf die erfolgreiche Schwestermarke Max Bahr vor. „Es geht um die Zukunft, oder noch konkreter: Es geht ums Ăœberleben“, sagte Hafner. Sein Konzept sei „alternativlos“. Als rettender Geldgeber verlangt der US-Finanzinvestor Anchorage fĂźr einen 85 Mio. â‚Ź-Kredit Max Bahr als Pfand – abgesehen vom Zugriff auf 15% der Praktiker-Aktien. Zudem sollen sich die Aktionäre mit einer

Schlecker Wieder expansiv

Stark in Spanien

Madrid/Ehingen. Die Drogerie-Kette Schlecker will in Spanien trotz Insolvenz expandieren. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters bestätigte spanische Medienberichte, denen zufolge das Unternehmen bis 2014 insgesamt 62 neue Läden erĂśffnen will. Derzeit betreibt Schlecker in Spanien 1.127 Filialen und beschäftige 3.228 Mitarbeiter. Unabhängig davon sucht Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz nach einem Käufer fĂźr die Niederlassung in Spanien. Man habe bereits Kontakt zu mehreren Interessenten aufgenommen. Er hoffe, dass bis zum Ende des Jahres ein Käufer gefunden werden kĂśnne. Spanien sei der Markt, auf dem Schlecker „den grĂśĂ&#x;ten Erfolg“ erzielt habe. 2011 habe der Umsatz 320 Mio. â‚Ź betragen. (APA)

Tom Tailor Bonita ist teuer

KapitalerhĂśhung DĂźsseldorf. Die deutsche Modefirma Tom Tailor hat mit einer Blitz-KapitalerhĂśhung knapp 21 Mio. â‚Ź bei Investoren eingesammelt. Mit dem Geld will Tom Tailor einen Teil der 220 Mio. â‚Ź teuren Ăœbernahme der Modemarke Bonita finanzieren. Mit Bonita will der Konzern in das Damen- und Herrenmodesegment fĂźr die Zielgruppe ab 40 vordringen. Im Rahmen der KapitalerhĂśhung platzierte Tom Tailor rund 1,65 Mio. Aktien – das sind zehn Prozent des Grundkapitals. (APA)

24. – 28. 8. 2012

Time for business – time for trends Aktuelles Interior Design, trendige Wohnaccessoires, attraktive Geschenkideen und Schmuck – alles fßr Ihr Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäft und bereits die Trends fßr das kommende Frßhjahr. Mehr als 2.000 Aussteller aus aller Welt, innovative Designareale und inspirierende Sonderpräsentationen: Tendence – das Messehighlight der zweiten Jahreshälfte rund ums Wohnen und Schenken. tendence.messefrankfurt.com

Š Bonita

info-nbs@austria.messefrankfurt.com Telefon 01/867 36 60 60

Die Ăœbernahme der Modemarke Bonita kostet Tom Tailor stolze 220 Mio. â‚Ź.

@5&@BMMH@.FEJBOFUQMVT13@YtCD-Rom t*40tCMYKtdk:20.6.2012

Hamburg. Der deutsche Baumarktkonzern Praktiker hat sich auf seiner Hauptversammlung mit den wichtigsten Aktionären auf einen Kompromiss zur Sanierung geeinigt. Damit soll die Insolvenz abgewendet werden. Die Üsterreichische Fondsmanagerin Isabella de Krassny erklärte sich als Vertreterin der Hauptaktionäre am Mittwochabend bereit, das Sanierungskonzept des Vorstands mitzutragen. Im Gegenzug ersetzt Praktiker auf Druck der Aktionäre zwei Aufsichtsratsmitglieder durch Kandidaten von de Krassny. Bei Praktiker stehen in Deutschland 11.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel, europaweit sind es insgesamt gut 19.000. Auch Vorstandschef Kay Hafner zieht sich aus dem Aufsichtsrat zurßck – er hatte seinen Posten im Mai nicht niedergelegt, als er als Ersatz fßr den abgetretenen Konzernchef Thomas Fox an die

Š dpa/Angelika Warmuth

Viele Praktiker-Märkte auf Max Bahr umgestellt, US-Investor Anchorage durch Kreditgabe mit im Boot.


r e ta i l & p r o d u c e r s

16 – medianet retail

short

Österreichs Handel im Mai an der EU-Spitze Brüssel. Österreichs Einzelhandel ist im Mai im Vergleich der 27 EU-Staaten mit 3,1% am stärksten gestiegen. Sowohl die EU-27 als auch die Eurozone verzeichneten ein Plus von 0,6%. Schlusslicht ist Polen mit -1,3%, geht aus den jüngsten Daten von Eurostat hervor. Hinter Österreich liegen Portugal (+2,9%), Lettland (+2,1), Finnland (+1,9), Irland (+1,7), Luxemburg (+1,5), Großbritannien (+1,3), Spanien und Frankreich (je +1,2) Litauen und Rumänien (je +1,1).

Pfandschummel-Verdacht bei Radeberger

Freitag, 6. Juli 2012

Elektro- und Elektronikindustrie Die Branche hat sich in 2011 wieder erholt, Umsatz stieg um knapp acht Prozent

„Wir haben wieder das Niveau von 2008 erreicht“ Fachkräftemangel könnte Aufwind abbremsen, aktuell fehlen den Betrieben rund 1.000 Kräfte. Wien. Die heimische Elektro- und Elektronikindustrie hat die schwierigen Jahre seit 2009 relativ unbeschadet hinter sich gelassen und im Jahr 2011 wieder das Produktionsniveau aus Vorkrisenzeiten erreicht. „Unsere Prognose, die wir im Juli 2011 abgegeben haben, hat sich erfüllt: Per Ende 2011 ist der

„Der Wachstumstrend hat sich auch im ersten

Um die Pfandpreise der Corona-Flaschen in Deutschland wird gestritten.

Berlin. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat Deutschlands größten Bierkonzern, die zum Oetker-Reich gehörende Radeberger-Gruppe, ins Visier genommen. Er fordert einen vorläufigen Verkaufsstopp für das Bier ‚Corona Extra‘. Konkret geht es um den Verdacht einer Pfand-Schummelei, nämlich der Vermutung, dass das von Radeberger vertriebene mexikanische Trend-Bier rechtswidrig mit acht statt mit 25 ct Pfand belegt ist und deswegen mehr Käufer findet. Radeberger weist die Vorwürfe zurück. „Die Großen versuchen immer wieder, auszuloten, wo die Grenzen bei dem Pfandsystem liegen, aber dieser Fall ist eine besonders dreiste Verbrauchertäuschung“, sagt Resch. Der Corona-Hersteller Grupo Modelo lässt wissen, dass alle Flaschen aus Deutschland zurück nach Mexiko verschifft werden, dort gespült und mit Bier wiederbefüllt würden.

© Maximarkt

Maximarkt bekommt neuen Marketingleiter

Der Linzer Gerald Bamberger ist neuer Marketingleiter bei Maximarkt.

Linz. Gerald Bamberger zeichnet ab sofort für die Marketingleitung von Maximarkt mit seinen sieben Standorten in Oberösterreich und Salzburg verantwortlich. Der gebürtige Linzer ist seit 2010 im Unternehmen tätig. Vor seinem Eintritt bei Maximarkt war Bamberger knapp fünf Jahre lang als Werbeleiter im max.center Wels im Einsatz. Im April 2010 wechselte er schließlich als Werbeleiter-Stellvertreter in die Linzer Maximarktzentrale und arbeitete bis jetzt in dieser Position.

von 4,4 Prozent weiter fortgesetzt.“ FEEI-Präsidentin b. ederer

Brigitte Ederer, Präsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie: „80 Prozent der Aufträge aus dem Ausland“.

Produktionswert der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) mit 12,73 Mrd. Euro um 7,9 Prozent gestiegen und hat wieder das Niveau von 2008 erreicht“, fasst Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, am Mittwoch die Konjunkturentwicklung ihrer Branche zusammen.

Geschäfte weiterhin erfreulich entwickeln, damit rechnet die FEEIPräsidentin: „Der Wachstumstrend hat sich auch im ersten Quartal 2012 mit einem Produktionsplus von 4,4 Prozent weiter fortgesetzt. Die Auftragseingänge liegen in den ersten drei Monaten 2012 auf dem Niveau der letzten zwei Jahre. Wir gehen daher davon aus, dass die Branche um rund vier Prozent zulegen kann.“ Bremsend könnte sich jedoch der Fachkräftemangel auswirken, wie Ederer zu bedenken gibt; aktuell fehlen den Betrieben rund 1.000 Beschäftigte. Außerdem werde der Weg des Industriezweiges in erster Linie davon bestimmt, ob der Aufbau intelligenter Infrastruktur in Europa ernsthaft vorangetrieben

Intelligente Infrastruktur Wachstumstreiber waren die Exporte, die gegenüber 2010 um acht Prozent zugelegt haben; über 80% der Aufträge, so Ederer, kämen aus dem Ausland. Der wichtigste Handelspartner ist nach wie vor die EU. Dass sich heuer in den noch bevorstehenden Monaten die

wird. Von intelligenten Energiesystemen über smarte Mobilität bis hin zu mobilen Kommunikaton – die Elektroindustrie schneidet beim Thema ‚Infrastrukturerneuerung‘ ein ordentliches Stück vom Kuchen ab.

Treiber: Energietechnik Das zeigt auch die Entwicklung der einzelnen Sparten. Rund 20% der in Österreich produzierten Güter sind Produkte und Komponenten für die Energietechnik. Der Sektor verzeichnete mit 15,9% 2011 das stärkste Wachstum. Viel nachgefragt werden diese Waren in Asien, der Kontinent ist zum zweitgrößten Exportmarkt geworden.  (no)

Expansion Anbieter von rechnungsbasierten Zahlungen im Internet sperrt Büro in Wien auf

Klarna startet in Österreich Stockholm/Wien. Der schwedische Zahlungslösungs-Anbieter Klarna hat bekanntgegeben, seine Zahlungsart ab Herbst für Händler und Online-Shopper in Österreich anzubieten; das Unternehmen mit weltweit 700 Mitarbeitern wird dafür ein Büro in Wien eröffnen. Von dort aus berät Klarna ShopBetreiber, wie sie mit der Option, per Rechnung zu bezahlen, ihren Kunden noch mehr Service bieten und ihren Umsatz steigern können. „Der österreichische E-Commerce Markt hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich dynamisch entwickelt, mittlerweile werden dort rund sechs Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens von Onlineshops umgesetzt“, sagt Magnus Fredin, President of Sales Europe von Klarna. „Ich bin mir sicher, dass wir auch hierzulande die Shopbetreiber und ihre Kunden von unserer Vision eines sicheren und einfachen Einkaufserlebnisses im Internet überzeugen können“, führt Fredin weiter aus. Der Kauf auf Rechnung zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Zahlungsarten im sta-

tionären sowie im Onlinehandel. Ein Grund dafür: Die Kunden können zunächst begutachten, was sie gekauft haben. Bei den Zahlungslösungen von Klarna müssen Online-Shopper zudem lediglich Name, Adresse und Geburtsdatum auf der Website des Shops angeben; sensible Daten wie die Bankverbindung brauchen dagegen grundsätzlich nicht angegeben zu werden. Kunden erhalten

die Rechnung mit der Ware und zahlen per Überweisung innerhalb von 14 Tagen. Der Vorteil für die Shop-Betreiber: Durch das Anbieten der Rechnungskaufoption steigert dieser das Vertrauen in seinen Shop, die Zahl der Kunden steigt durch diesen Zusatzservice. Dabei übernimmt Das Unternehmen das komplette Zahlungsausfall- und Betrugsrisiko.

© Klarna

© Corona

einem Produktionsplus

© FEEI/APA-Fotoservice/Hautzinger

Quartal 2012 mit

Magnus Fredin, President of Sales Europe bei Klarna: „Sicheres Einkaufserlebnis“.

facts Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,7 Mrd. €. Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u.a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist das oberste Ziel des FEEI, die Position der Branche im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. Die Finanzierung der Interessenvertretung erfolgt zu über 65% durch den Verkauf von freiwilligen Beratungs- und Dienstleistungen und zu 35% aus Beiträgen seiner Mitglieder.

AF-Getränke Käfig in Wien

SodaStream im Clinch mit Cola

Wien. Das Trinkwassersprudlerunternehmen SodaStream hat wegen einer Kampagne Ärger mit dem Getränkegiganten Coca-Cola bekommen. Mit einem mit Tausenden PET-Flaschen und Dosen gefüllten Käfig im südafrikanischen Johannesburg wollte SodaStream auf das Müllproblem bei verpackten AF-Getränken aufmerksam machen und seine Lösung als umweltfreundliche Variante propagieren. Dass in der Installation auch Dosen und Flaschen von Coca-Cola vorkamen, schmeckte dem Weltkonzern gar nicht: In einem Anwaltsschreiben forderte er das Unternehmen auf, diese zu entfernen. Weiters solle SodaStream künftig keine Coca-Cola Flaschen mehr für die Installation nutzen. „Wir lassen uns nicht mundtot machen. Wir werden mit unseren Installationen weitermachen und in den nächsten Wochen auch in Wien und in anderen Städten Käfige eröffnen“, erklärt SodaStream CEO Daniel Birnbaum. SodaStream verkauft seine Produkte mittlerweile in über 40 Ländern.


product news

Freitag, 6. Juli 2012

medianet retail – 17

Neuheiten im Schoko-Universum © Kraft Foods; Lindt

Product News Milka und Lindt & Sprüngli präsentieren die Range für den Herbst.

Innovationsreigen bei der Kraft Foods-Schokolademarke Milka: Im Herbst sorgt Milka Amavel gleich mit zwei neuen Produktkonzepten für Kaufimpulse im Handel: Im Pralinenmarkt setzt Milka mit Amavel Pralinés Choco Cacao neue Akzente und Milka Amavel Mousse gibt es mit verbesserter Rezeptur. Mit drei neuen Kekssorten im XL-Format, Milka XLCookies Choco, Milka XLCookies Nuts und Milka XLCookies Daim, wird das Kekssortiment erweitert. Für frischen Schwung im Kuchenregal sorgen die neuen Milka-Küchlein in den zwei Sorten Milka ChocoTwist und Kategorie Launch Milka Cake&Choc. Im Jubiläumsjahr „111 Jahre Milka“ gibt es Produkt Milka Amavel Mousse au Chocolat, eine weitere limitierte Edition: Die Milka Geburtstagstafel mit Amavel Mousse au Praliné Nuss, Milka besonderer Gestaltung; inmitten der Alpenmilch Schokolade ist XLCookies Choco, XLCookies Nuts, eine Geburtstagskuh aus weißer Milka Schokolade eingeprägt. XLCookies Daim, Milka ChocoTwist, Neben dem Genuss verspricht die limitierte Edition auch die Milka Cake&Choc, Milka GeburtstagsChance auf einen Gewinn. Der neue Zack-Riegel Toffee Ganztafel, Milka mit Zack Toffee Ganznuss nuss sorgt für zusätzliche Impulse im wachsenden Riegelmarkt. Vertrieb Kraft Foods Österreich Die Kombination aus ganzen Haselnüssen, Milchcreme und Distribution LEH Karamell, umhüllt von Milka Alpenmilch Schokolade, bietet ein Kontakt Kraft Foods, Tel.: 01/605 44-0 besonderes Geschmackserlebnis.

Lindt wartet im Herbst mit ausgefallenen Neuheiten in seiner Excellence-Range auf: Excellence Erdbeer ist ein Wechselspiel des feinherben Aromas der dunklen Schokolade zusammen mit der Süße feiner Erdbeeren. Dazu verwöhnen die Maitres Chocolatiers mit den außergewöhnlichen Sorten Kokosnuss, Meersalz und Wasabi. Dank der sehr flachen Tafelform können sich die Nuancen optimal am Gaumen entfalten. Neu ist die Tafelrange Lindt Création, Vollmilch-Schokolade mit feinen Füllungen wie Créme Brulée (Milchcreme mit karamellisiertem Zucker und Biskuit), das allseits bekannte Tiramisu und Haselnuss Deluxe mit Nussfüllung und knusprigen Haselnussstückchen.

Kategorie Launch Produkt Lindt Excellence Erdbeer, Noix de Coco Intense, Sea Salt und Wasabi, Lindt Création Créme Brulèe, Tiramisu und Haselnuss Deluxe Preis 1,79 €, 2,59 € Packung 100 g, 150 g Vertrieb Lindt & Sprüngli Austria GesmbH Distribution LEH Kontakt Lindt, Tel.: 01/60182-0

Freeport setzt positive Geschäftsentwicklung fort Das Freeport International Outlet an der Grenze in Kleinhaugsdorf führt 75 Shops mit rund 200 Designermarken.

PROMOTION

Mehr Shops & Top-Labels Den Schwerpunkt legt das Outlet Center mit 75 Shops klar auf Mode; rund 200 Designermarken werden bis zu 70 Prozent günstiger als in vergleichbaren österreichischen Markengeschäften angeboten. Von Juli bis Dezember des letzten Jahres eröffneten sechs neue Shops, darunter der Radfachhändler Cyklo Point mit modernen Bikes der Qualitätsmarke

Merida, Katie‘s mit der GlamourMarke Juicy Couture, Marc Picard mit modischen Taschen, das Luxusdessous-Label Skiny Huber, die traditionell italienische Modeboutique Stefanel sowie das Modehaus Gil Donna/Uomo mit namhaften Marken wie 1881 Cerruti, PennyBlack

„Wir freuen uns über den sehr guten Verlauf und das erwartete beste Ergebnis in acht Jahren des Bestehens.“ DAVID BACOVSKY, FREEPORT MARKETING MANAGER

© Freeport International Outlet

Kleinhaugsdor f. Im Outlet Center an der österreichischtschechischen Grenze ist man mit der Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr äußerst zufrieden. „Wir freuen uns über den sehr guten Verlauf und das erwartete beste Ergebnis in acht Jahren des Bestehens. Durch den erneuten Zuwachs bei Umsatz und Besuchern sehen wir uns in unserem Konzept bestätigt und werden auch in Zukunft daran festhalten“, so Marketing Manager David Bacovsky. Das Erfolgskonzept von Freeport basiert dabei auf drei Säulen: kontinuierliche Sortimentsausweitung mit internationalen Top-Marken zu günstigen Preisen, gezielte Marketing-Aktionen sowie attraktive Öffnungszeiten. Das Resultat: ein einzigartiges Einkaufserlebnis für die immer zahlreicheren Besucher.

Das grenzüberschreitende Outlet Center ist nur 50 Fahrminuten von Wien entfernt.

(by Max Mara Group), Replay und anderen. In diesem Jahr wurde die Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten mit den Brands Lee Cooper, Body Basics und Guess erweitert, die bereits jetzt einen konstanten Aufwärtstrend verzeichnen. Aber auch länger bestehende Marken wie Geox, Nike oder Lindt entwickeln sich dem Betreiber zufolge weiterhin sehr zufriedenstellend. Bei den Besuchern lagen im letzten Jahr vor allem Schuhe und Schmuck im Trend; das belegen die

starken Zuwächse der hochqualitativen Marken im Bereich der Schuhmode mit 36 Prozent und des edlen Schmucks mit 23 Prozent.

Voller Kampagnen-Kalender Damit der positive Trend der letzten Jahre anhält, setzt Freeport auf gezielte Marketing-Aktionen und starke Kommunikations-Kampagnen. Den Kunden werden neben regulären Wochenangeboten spezielle Aktionen geboten. Laut Center Management besonders beliebt:

die ‚Shoe Days‘, die ‚Jacken Tage‘ sowie der noch bis Ende Juli stattfindende Summer Sale. Mittels Radiospots, Werbung und PR-Arbeit werden Konsumenten auf diverse Aktionen aufmerksam gemacht und zielgruppengenau angesprochen. Mit der ‚Freeport Fashion Academy‘ wendet sich das Outlet an kreative Jungdesigner, die ihre besten Modelle bei der ‚Freeport Fashion Show‘ in Znaim präsentieren. In der Jury sind heuer unter anderem Fashion-Experte Adi Weiss und Musicalstar Uwe Kröger vertreten.

Einzigartig sind bei Freeport vor allem die Öffnungszeiten.

Das ganze Jahr geöffnet Im Freeport International Outlet kann täglich, auch an Sonnund Feiertagen, von 10 bis 21 Uhr geshoppt werden – laut Centerleitung ein klares Alleinstellungsmerkmal, das allein im Mai einen Besucherzuwachs von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zur Folge hatte. http://www.freeport.at


s h o p ta l k

18 – medianet retail

Freitag, 6. Juli 2012

KellyS Superdribbler Swatch Chrono Plastic

© Kelly

1

© Swatch/Philipp Hutter

2. Reihe: Oliver Wegscheider, Wolfgang Hötschl, Herbert Prohaska; 1. Reihe: Angelina Rieger, Flavius Daniliuc, Jonas Kohl, Lisa Kolb.

Nervenstärke, ausgefallene Technik und Schnelligkeit 2

3

4

1. Sportler unter sich: Lukas Königshofer, Kevin Reiterer, Rudi Semrad, Roland Königshofer; 2. Swatch Brand Manager Helmut Saller, Kevin Reiterer und Stimmenimitator Alex Kristan; 3. Manfred & Nelly Baumann; 4. Winzer Heinz Velach, Rudi Semrad, Anwalt Heimo Sunder Plassmann.

Uhrenhersteller lud in ein Top-in-Lokal zur Präsentation

Actionreicher Start einer neuen Uhr

Showeinlage: SwatchBreakdancer.

Zeitgerecht Im „Wake Up“ an der Neuen Donau lancierte der Schweizer Uhrenhersteller Swatch die „Chrono Plastic Collection“. Die zehn bunten Chronografen wurden dabei spektakulär durch eine Wakeboard- & Break­ dance Show in Szene gesetzt und enthüllt. Auf Einladung von Swatch Group-Boss Rudi Semrad kamen unter anderen: Manfred & Nelly Baumann (Starfotograf & Begleitung), Ex-Teamtorhüter Michael Konsel, Stim­ menimitator Alex Kristan, Catwalk-Trainerin Elvyra Geyer, Roland & Lukas Königshofer (Rapid Wien Torhüter & 3facher Rad Steher-Weltmeister), Jetski-Weltmeister Kevin Reiterer, Heinz Velich (Winzer des Jahres 2012), Top-Anwalt Haimo Sunder Plassmann. Die Swatch Chrono Plastic Collec­ tion gilt als Sommer Must-have. Sie ist ab sofort zu je 88 € in allen Swatch Stores und im ausgewählten Uhrenfachhandel erhältlich. (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

800

die finstere brille

Süße Düfte aus dem Teppichboden © Eskimo

© AC Nielsen

Fußballfieber Kelly tourte drei Monate lang, auf der Suche nach den „Superdribblern“ – den schnellsten und besten Dribblern Österreichs –, durch das ganze Land. Bei 30 Events durchliefen ca. 14.000 junge Talente insgesamt ca. 70.000 Mal den Superdribbler-Parcours. Im großen Finale traten die Besten der Besten aus allen Bundesländern gegeneinander an, im Wiener Stadion Center maßen sich 90 Talente aus allen Bundesländern. In fünf Altersgruppen wurden die schnells­ ten Dribbler Österreichs gesucht. Die glücklichen Sieger, die sich ne­ ben cooler „Puma“ Sportswear und Reisen nach Barcelona, inklusive Besuch eines Spiels des aktuellen Weltpokalsieger freuen konnten: Lisa Kolb, Angelina Rieger, Jonas Kohl, Flavius Daniliuc, Julian Vincetic. „Wir sind stolz, dass so viele junge Ta­ lente an unserer Aktion teilge­ nommen haben. Denn damit wollen wir Jung und Alt Freu­ de an der Bewegung vermit­ Workshop „Instrumente zur teln“, freut sich Maria Bauern­erfolgreichen Suche von fried, Marketingdirektorin bei Franchisenehmern“, 17. Juli, ab Kelly. Und Herbert Prohaska 13 Uhr, in 1070 Wien; Kosten: schmunzelt: „Wir trainieren 150 €; Infos und Anmeldung: die Österreicher schon jetzt für office@cox-orange.at die nächsten Großereignisse im Fußball.“  (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Martin Prantl ist neu im Board des Marktfüh­ rers für On­ line-Prospekte in Österreich, meinKauf.at. Der ehemalige Managing Di­ rector von AC Nielsen Österrei­ ch ist Experte in Sachen Mar­ keting und Customer Behaviour und wird das Team unterstüt­ zen die bestehenden Services weiter auszubauen. Martin Prantl war elf Jahre als Retailer Services Director bei AC Nielsen Österreich tätig, wo er ab Januar 2005 auch den Posten des Managing Directors bekleidete. Davor sammelte er 10 Jahre Berufserfahrung in der Lebensmittelindustrie in Form von diversen Vertriebsund Marketingpositionen (u.a. bei Nestlé Österreich GmbH).

Solche Talente braucht das Land

Christian Novacek

N Verführung mit dem neuen „Magnum Infinity“, bei dem schon das ­ einbeißen mit dem charakteristischen Knacken des Schokoüberzugs R für maximiertes Gaumenglück sorgt. Die Glasur ist aus Zartbitter­ schokolade, die eine seltene Kakaobohne aus Tansania enthält; der hochwertige Kakao aus dem ostafrikanischen Land ist bekannt für sein mild-fruchtiges Aroma und seinen hohen Anteil an Theobromin. Und: Magnum Infinity Chocolate & Caramel ist die Versuchung für besonders süße Genießer. Das cremige Milchschokoladeneis ist von ­einer ­Karamellsauce durchzogen, die der zartbitteren Hülle aus dunkler ­Schokolade und Kakaobohnensplittern eine zarte Süße zur Seite stellt. UVP: 1,90 € (Impuls), 4,49 € (4er Multipack).

ormalerweise macht mich Hitze müde und meine Grundstimmung an heißen Tagen sollte von einer seligen Friedfertigkeit geprägt sein. Diesmal ist es nicht so. Diesmal macht mich die Hitze aggressiv. Vielleicht liegt es am Teppichboden, der ob der Glut seine intimsten Gerüche preisgibt. Möglicherweise sind hier Gerüche enthalten, die aggressiv machen sollen, um dieserart das Arbeitstempo an heißen Tagen hochzuhalten. Wie dem auch sei, hier kommt die stimmungsadäquate „Hassnote“. Sie ist adressiert an: Erstens die Banken. Das muss sein, und sei es nur darum, dass einige von ihnen fette Nachhaltigkeitsberichte schreiben und gleichzeitig mit Lebensmitteln spekulieren. Zweitens der Handel. Weniger, weil er die Konzerne mitunter schmählich behandelt, sondern weil die Produktvielfalt im Vergleich zu anderen Märkten (sogar Deutschland, z.B. Edeka Center) halt doch zu wünschen übrig lässt - und gleichzeitig wird das Gegenteil beteuert. Drittens die Industrie. Die mag meinethalben Schrott produzieren, so viel sie will. Aber zu behaupten, er sei gesund – das bitte nicht! Viertens & Höhepunkt meiner Hasstirade: Snickers Cruncher. Bei weitem der beste Riegel und so schlecht distribuiert immer muss ich zur Jet-Tanke pilgern. c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Mahlzeit Ein Maiskolben hat im Durchschnitt 800 Körner in 16 verschiedenen Reihen.


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