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Das Sonnenblumenkernöl von Osolio erhält das AMA-Gütesiegel  Seite 15

FreiTAG, 5. Oktober 2012 – 13

wie früher

Fini’s Feinstes Traditionsmehle Hirse, Gerste und Hafer & Spar Vital Bio-Belugalinsen, Berglinsen und Tellerlinsen. Seite 17

äpfel für schulen

rückkehr

Ja! Natürlich-Chefin Martina Hörmer rief Verteilaktion ins Leben  Seite 16

Barbara Fuchs-Puchner leitet die Kommunikation bei Unilever 

© Unilever

© VFI

zertifiziert

© Ja! Natürlich

inside your business. today. 

© Fini’s Feinstes

retail medianet

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Huma Einkaufszentrum atmet den Spirit of Retail

© APA/Helmut Fohringer

short

Ausblick Bei einer Expertendiskussion zum Thema Lebensmittelsicherheit erklärte der ehemalige Rewe-Vorstand Werner Wutscher (Bild), was sich in Agrarwirtschaft und Handel ändern müsse. So werden Themen wie Fettleibigkeit und Kochkünste wichtiger, Lebensmittel insgesamt würden viel teurer. Seite 16

© medianet/Szene1/Günther Langegger

© Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH/APA Fotoservice/Ehm

Arbeitszeiten Bettina Lorentschitsch (Bild), Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich, wünscht sich eine flexiblere Handhabe der möglichen Arbeitszeiten an Samstagen. Derzeit dürfen Mitarbeiter nur an jedem zweiten Samstag arbeiten; das sei in ihren Augen nicht zeitgemäß.  Seite 15

Einkaufszentren-Macher Marcus Wild von SES Spar European Shopping Centers und Albert Heinermann von der Jost Hurler Unternehmensgruppe sind überzeugt, dass Huma eines der besten heimischen Einkaufszentren wird.  Seite 14

Filial-Expansion Auf gesamt 2.400 Quadratmeter Verkaufsfläche hat Merkur einen der ältesten Standorte der Unternehmensgruppe frisch gezimmert

Wien. In der Swatoschgasse in 1110 Wien präsentiert sich ein neu gebauter Merkur Markt großzügig und mit einem Service, der die hohen Qualitätsansprüche der Verbrauchermarktlinie bestätigen soll: Frisches Fleisch und Fisch in Bedienung sowie eine hauseigene Konditorei sind die Eckpfeiler im etwa 2.400 m� großen Markt mit grüner Umweltbilanz. „Dieser Markt liegt uns besonders am Herzen, da er einer der ältesten Standorte unserer Unternehmensgruppe in Österreich ist. Nach dem kompletten Neubau erwartet unsere Kunden hier ein

großzügiges Genuss-Erlebnis – mit viel Raum für ein noch größeres Frische-Sortiment und eine ansprechende Produktpräsentation“, sagt Merkur-Chef Manfred Denner.

Stark im Frische-Sortiment Mehr als 600 verschiedene Obstund Gemüseartikel, über 260 Convenience-Produkte, bis zu 100 Sorten knuspriges Brot und Gebäck sowie 30 Variationen an frisch gebackenen Mehlspeisen und Torten im Backshop, etwa 200 Schinkenund Wurstspezialitäten, rund 250 Käsesorten, mehr als 420 Frisch-

fleisch-Artikel, heimischer und internationaler Frisch-Fisch in Bedienung – das sind die wichtigsten Sortimentsdaten. „Wir garantieren nicht nur die Vielfalt und Qualität unseres Sortiments, sondern auch die Herkunft unserer Produkte. Deshalb führen wir zum Beispiel exklusiv die A+A Kennzeichnung für Frisch-Fisch, die für ‚100 Prozent Österreich‘ steht“, betont der fürs Sortiment zuständige MerkurVorstand Michael Franek. Netter Bonus am Standort: Im Jänner wird dort für die Mitarbeiter eine innovative Ausbildungsakademie eröffnet. (red)

© Rewe International/APA-Fotoservice/Pauty

Merkur eröffnet am Traditionsstandort in Simmering neu

Im Einsatz: Manfred Denner (Merkur-VD), Marko Miskovic (Merkur-Marktmanager).


titelstory

Freitag, 5. Oktober 2012

© medianet/Szene1/Günther Langegger

14 – medianet retail

marcus Wild

Neuer Einkaufstempel Bis 2016 wird der Huma Einkaufspark umgebaut, Bauarbeiten bei laufendem Betrieb

Huma-Einkaufszentrum will Frequenz verdoppeln

14 Einkaufszentren in Österreich Die von der SES Spar European Shopping Centers unter der Führung von Marcus Wild gemanagten EKZs performen durchwegs im grünen Bereich: Im Ranking der TOP-Einkaufszentren finden sich unter den ersten acht bereits fünf SES-Shoppingcenter.

Investition im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, Fläche von 44.000 auf 48.000 m² erweitert. christian Novacek

Wien. Große Einkaufszentren werfen einen langen Schatten. Ein echtes, wenn auch tendenziell angestaubtes, Juwel ist der Huma Einkaufspark in Wien-Simmering. Dessen Top-Standortqualität wollen die J. Hurler Unternehmensgruppe und SES Spar European Shopping Centers zu neuem Ruhm führen. SES-Chef Marcus Wild: „‚Huma‘ in Simmering ist der dominante Standort im Osten Wiens. Ich gehe davon aus, dass wir in der Lage sein werden, die Frequenz dort zu verdoppeln. Wir wollen ein innovatives Konzept umsetzen, das

den Standort erheblich aufwerten kann.“ Von der Dimension her ist die avisierte Frequenzverdopplung nämlich keine selbstverständliche Sache: Von derzeit 44.000 erweitert man auf 48.000 m2 verpachtbare Shopfläche. Dabei bleibt im Innenleben des Einkaufszentrums aber kein Stein auf dem anderen. „Ein immenser Vorteil am Standort ist sicher, dass Metro in die Nachbarschaft absiedelt“, beschreibt Wild eine neue Ausgangsposition. Ein Koloss wie Metro verschlingt Platz – und überdies ist Metro als Cash & Carry-Markt naturgemäß sowieso nicht als Shopping Center-Magnet

geeignet. Ergo: Die Metro-Abwanderung geht mit einer Aufstockung von derzeit 40 auf 100 Geschäfte einher. Abgesehen von Metro und Hervis werden viele, wenn auch nicht alle, derzeitigen Shoppartner in der Huma-Version des Jahres 2016 mit an Bord sein.

Interspar & MediaMarkt fix Als fixe Anker im Huma stehen Interspar (rd. 4.000 m2 Verkaufsfläche) und MediaMarkt fest. Bezüglich neuer Magnete hält sich Wild derzeit bedeckt. Er weist aber darauf hin, dass bereits mit Ankündigung des Baustarts eine

Starke Allianz Seit 1990 sind Hurler und Spar am Huma-Standort Partner

Jost Hurler Unternehmensgruppe und SES

Wien. Die Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG entwickelt, vermietet und finanziert bestandseigene Immobilienobjekte in Deutschland und Österreich. Kerngeschäft des Unternehmens ist heute die Immobilienverwaltung. Im Gründungsgedanken war auch das Betreiben der Einkaufszentren inkludiert – ein tragischer Flugzeugabsturz in den 80ern führt zum Verlust des halben Managements und letztlich dazu, dass man sich vorerst aus dem Bereich zurückzieht. Seit zehn Jahren beschäftigt sich das Unternehmen wieder mit Einkaufszentren – und hat vier im Portfolio: drei in Deutschland und eben den Huma-Standort in Wien-Simmering. Sitz der Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG ist München. SES Spar European Shopping Centers entwickelt, errichtet und betreibt 24 Shopping Centers in Zentral-, Süd- und Osteuropa. Auf einer verpachtbaren Fläche von rund 700.000 m2 erzielen rund 1.700 Shoppartner einen Jahresumsatz von über 2,4 Mrd. €. Das Know-how im Bereich Baumanagement, Verpachtung von Shopflächen, Center Management und Facility Management setzt SES auch als Dienstleistung für Dritte um. Zu den Shopping-Malls von SES zählt unter anderem der 2007 zum besten Shopping Center der Welt gekürte Europark in Salzburg.

50%ige Vermietungsquote erreicht war. In welche Richtung es mit Einkaufszentren grundlegend geht, diesbezüglich hat der SES-Chef allerdings klare Vorstellungen: „Im Einkaufszentrum der Zukunft wird die Gastronomie eine viel wichtigere Rolle spielen als heute“, sagt Wild. In diesen Belangen darf er durchaus auf Spar-Pioniergeist pochen: Der dem Spar-Imperium zurechenbare Europark in Salzburg ist eines jener raren Einkaufszentren, die sogar mit einem Hauben-Lokal aufwarten. Zweiter starker Trend sind die Mono-Brand-Stores; sie gelten bereits heute als Attraktion und verdrängen den Multi-Brand-Store dennoch bloß marginal, zumal, so Wild: „In den ‚Multi-Brand-Stores‘ wird die Innovation schneller stattfinden.“

Refurbishment ist angesagt Bezüglich flächenmäßiger Überladung der Bundeshauptstadt auch im Bezug auf die bevorstehende Eröffnung des G3-Einkaufszentrums in unmittelbarer Wien-Nähe in Gerasdorf grenzt sich Wild dezidiert ab: Es sei ein wesentlicher Unterschied, ob ein Einkaufszentrum neu kommt oder ob es am bestehenden Standort neu positioniert wird. Das „Refurbishment“ sei die naheliegende Entwicklung, da viele Zentren aus den 1970erund 1980er-Jahren stammen und

nun ohnedies die Renorvierungswelle ins Haus stehe. Renovieren hat aber einen weiteren Vorteil: „Ein Einkaufszentrum wird ‚gelernt‘ und besteht letztlich aus einem Bündel an Gewohnheiten, die den Standort ausmachen.“ Diesbezüglich könnte sich die Huma-Neubelebung als Goldgriff erweisen: Die Wurzeln des Einkaufsparks reichen nämlich bis tief in die 70er zurück. Huma ist bereits heute frequenzstark und mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. € ebenfalls keine kleine Nummer. Demgemäß sollte sich Huma im Jahr 2016 dann in die Top Five der 14 österreichischen SES-Einkaufszentren einreihen.

facts Huma Einkaufspark Wien NEU Eigentümer, Investor, Entwickler Jost ­Hurler Unternehmensgruppe Generalmieter und Betreiber SES Spar European Shopping Centers GmbH Geschäftsführer Albert Heinermann (Jost Hurler), Marcus Wild (SES) Projektleitung Wolfgang Witzelsperger (SES), Ruth Meister (Jost Hurler) Gesamtplanung Chapman Taylor Deutschland Verpachtbare Shopfläche 48.000 m² (nach Erweiterung) Verkaufsebenen 2 Anzahl Geschäfte 100 Gratis-Parkplätze 1.800 Mitarbeiter 800 Eröffnung 2016 (geplant)


Freitag, 5. Oktober 2012

r e tai l & p ro d uce r s

medianet retail – 15

Arbeitsrecht im Handel Spartenchefin Bettina Lorentschitsch fordert mehr Spielraum für Arbeitszeiten der Angestellten an Samstagen

WKO will flexiblere Arbeitszeiten Wien. Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch bringt eine ältere Forderung ihrer Branche 20 Tage vor Beginn der diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel wieder neu aufs Tapet. Der Handel wünscht sich eine flexiblere Gestaltung der Arbeit an Samstagen. Derzeit dürfen Mitarbeiter nur an jedem zweiten Samstag arbeiten. Eine flexiblere Lösung im KV wollen die Arbeitgeber auch in puncto Ausbezahlung von Resturlauben oder der derzeitigen Regelung, dass Lehrlinge in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September zwei Wochen Urlaubsanspruch haben. „Mindeststandards müssen sein, aber wir müssen nicht zu Tode schützen“, findet Lorentschitsch. Der Geschäftsführer der Sparte Handel in der Kammer, Rene Tritscher, sprach von „Arbeitszeitindividualisierung“, um nicht das Wort Arbeitszeitflexibilisierung zu verwenden. Die Bedürfnisse

E-Commerce Geschenke

Facebook: Shop

Wien. Das weltgrößte Soziale Netzwerk Facebook will neue Geschäftsfelder erschließen. Demnächst können auf der Seite registrierte Mitglieder über Facebook reale Geschenke bestellen und sie ihren Freunden zuschicken lassen. Vor wenigen Tagen hatte der Dienst die Funktionserweiterung zur Bestellung von Geschenken wie T-Shirts, Plüschtiere, Kekse sowie Gutscheine für die Coffeeshop-Kette Starbucks für den US-amerikanischen Markt freigeschaltet. Wann das Angebot auch in Europa geboten wird, ist derzeit unklar. Der Dienst soll mit der Erinnerungsfunktion, die Nutzern Geburtstage von Freunden anzeigt, verknüpft werden. Dabei wird eine Aufforderung gegeben, dem Geburtstagskind ein Geschenk zu senden.

VFI Osolio AMA-zerfitiziert

Öl mit Siegel

© VFI

Wien. Das heimische Sonnenblumenkernöl von Osolio wurde mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. „Dass Osolio mit diesem Gütesiegel bedacht wurde, ist eine Bestätigung für unseren eingeschlagenen Weg, bei dem wir auf feinste österreichische Zutaten und strenge Produktionsstandards höchsten Wert legen; darauf sind wir stolz“, kommentiert Alfred Lehner, GF der Vereinigten Fettwarenindustrie/ Osolio. Die Flasche wurde auch einem Redesign unterzogen.

Alfred Lehner, Geschäftsführer der Vereinigten Fettwarenindustrie Gesellschaft.

der Menschen seien unterschiedlich, darauf müsse man individuell reagieren. Laut Lorentschitsch würden 30 bis 40% der Handelsangestellten Resturlaube lieber ausbezahlt bekommen, statt sie zu konsumieren. Für die Gewerkschaft kommt das „überhaupt nicht infrage, darüber reden wir gar nicht“, sagte Handelsgewerkschafter Manfred Wolf. Dass die Menschen ihren Urlaub lieber ausbezahlt haben, statt ihn zu konsumieren, sei ohnehin ein schlechtes Zeichen. „Wir laden Frau Lorentschitsch ein, das zum Anlass zu nehmen, bei den KV-Verhandlungen entsprechende Signale

zu setzen“, so Wolf, Verhandler auf Arbeitnehmerseite. Sprich, die Gehälter gehörten erhöht. Das Mindestgehalt für Handelsangestellte beträgt 1.300 € brutto. Wie viel die etwa 570.000 Beschäftigen im Schnitt verdienen, könne laut Lorentschitsch nicht seriös beantwortet werden. Das hänge von zu vielen Faktoren ab – wie etwa Position, Branche oder Vordienstzeiten. „Der Handel besteht nicht nur aus Verkäuferinnen“, versuchte Lorentschitsch dem Bild der schlecht bezahlten BillaVerkäuferin entgegenzuwirken. Man sei gerade dabei, Perspektiven nach der Lehre zu schaffen,

um den Handelsberuf attraktiver zu machen. Momentan gibt es im Handel nicht die Möglichkeit, eine Meisterausbildung zu machen; Näheres dazu will Lorentschitsch im Frühjahr 2013 vorstellen. Die Gewerkschaft will bei den am 24. Oktober startenden KV-Verhandlungen einen Schwerpunkt auf die Urlaubsregelung setzen. Es sei ungerecht, dass derzeit nur Handelsangestellte Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben, wenn sie 25 Jahre im selben Betrieb arbeiten. Betreffend Samstagsarbeit gebe es schon „Annäherungen“ , das passiere aber nicht im Rahmen der KV-Verhandlungen.  (no)

© APA/Helmut Fohringe

KV-Verhandlungen starten am 24. Oktober, Gewerkschaft will Schwerpunkt auf Urlaubsregelung setzen.

Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Sparte Handel der WK Österreich.


16 – medianet retail

r e ta i l & p r o d u c e r s

Freitag, 5. Oktober 2012

Ausblick im Agrarsektor Werner Wutscher umreißt in einer Expertendiskussion die Zukunftsthemen in der internationalen Lebensmittelbranche

„Essen wird viel teurer werden“ © Ja! Natürlich Naturprodukte/APA Fotoservice/Ehm

Rohstofflieferanten müsse höherer Anteil an Wertschöpfung zugutekommen.

Werner Wutscher, Ex-Rewe-Vorstand und Vizepräsident des Ökosozialen Forums.

Wien. „Konsumenten, Handel und Industrie müssen sich auf einen radikalen Wandel im Lebensmittelsektor einstellen. Nahrungsmittel werden viel, viel teurer werden“, sagt Werner Wutscher, ehemaliger Rewe-Vorstand und Vizepräsident des Ökosozialen Forums, auf einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch in Wien. Seiner Meinung nach wird es im LEH künftig weniger Aktionen und weniger Großpackungen geben. Auch darauf, dass das Tierschutzthema eine größere Rolle spielen wird, müsse die Branche reagieren. Große Themen werden auch die Fettleibigkeit werden und

die veränderten Essgewohnheiten. So vertilgen die US-Amerikaner etwa schon heute vier Fünftel ihrer Mahlzeiten „on the way“.

genial“, für die Kaffeebauern aber eine Katastrophe seien. Der mikrige Anteil vom Endverbraucherpreis, der den Rohstofflieferanten zukommt, führt vor, wie abwegig gewisse Bereiche im Lebensmittelgeschäft mittlerweile geworden sind. Zu den im Sinne einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft zu treffenden Maßnahmen äußert sich Rudolf Graf, Geschäftsführer der Entwicklungswerkstatt Austria. Das Wegwerfen oder Verbrennen von Brotbergen in entwickelten Ländern müsse aufhören, außerdem sollten Transporte stark zurückgefahren und weniger Luxusgüter angeboten werden. „Eine Mango oder Papaya muss nicht zu jeder Zeit in jedem Supermarkt zu haben sein.“ Gefördert werden sollen hingegen bäuerliche Kooperativen. Die UNO hat 2012 zum internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt.  (no)

Jahr der Genossenschaften Der ebenfalls anwesende Direktor des Schweizer Forschungsinstituts für Biolandbau (FiBL), Urs Niggli, kritisiert, dass im Durchschnitt 80% der Wertschöpfung im Lebensmittelbereich bei Handel und Industrie gemacht werden. „Das muss sich zugunsten des Agrarsektors verschieben.“ Ein gutes Beispiel sieht er in den Kaffeekapseln, die zwar „wirtschaftlich

Ladenöffnung am Freitag

Gültig ab 10. Oktober 2012

Protest in Tirol

Hochwertige

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Innsbruck. Heftige Kritik an der für Freitag geplanten Einkaufsnacht in Innsbruck kam am Mittwoch von der Tiroler Arbeiterkammer. AK-Chef Erwin Zangerl meinte, Landeshauptmann Günther Platter negiere eine Entschließung des Landtags und breche Vereinbarungen der Tiroler Sozialpartner zur Ladenöffnung. Der Landeshauptmann setzte sich „auf Zuruf der Einkaufszentren“ über die Landtagsentschließung und die getroffene Vereinbarungen der Sozialpartner zur Ladenöffnungsregelung hinweg. In die bis 23 Uhr geplante Ausnahme seien die Einkaufszentren am Stadtrand „widerrechtlich von der Stadt aufgenommen worden“. Außerdem handle es sich um kein Ereignis überregionaler Bedeutung.

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Wien. Eine große Verteilaktion an Schulen startete die Rewe mit ihrer Bio-Eigenmarke Ja! Natürlich. Insgesamt 50.000 frische heimische Bio-Äpfel der Sorte „Gala“ wurden in Lehrstätten in Wien und Umgebung verteilt. Ja! Natürlich-Chefin Martina Hörmer ließ es sich nicht nehmen, die ersten Bio-Äpfel persönlich vorbeizubringen. Um das Bewusstsein für eine gesündere Ernährung für Kinder zu stärken, startete Ja! Natürlich zum Schulanfang eine breite Kampagne.

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Ja! Natürlich-Chefin Martina Hörmer brachte die Äpfel persönlich vorbei.


product news

Freitag, 5. Oktober 2012

medianet retail – 17

Nährstoffreiche Mehle und neue, alte Bio-Linsensorten Product News Fini’s Feinstes Traditionsmehle Hirse, Gerste und Hafer, Spar Vital Bio-Belugalinsen, Berglinsen und Tellerlinsen. Feinschmecker sind immer auf der Suche nach dem Besonderen. Fündig werden sie seit September 2012 bei Fini’s Feinstes: Österreichs führende Mehl-Marke erweitert ihr Sortiment und offeriert unter dem Namen „Fini’s Feinstes Traditions-Mehle“ drei neue Mehlmischungen mit dem gehaltvollen Geschmack der Getreidesorten Hirse, Gerste und Hafer. Mit den neuen Traditions-Mehlen greift Fini’s Feinstes den Trend zu regionalen, naturbelassenen und traditionellen Produkten auf. Klaudia Kopeinig, Marketingleiterin bei Fini’s Feinstes: „Seit Mitte 2011 registrieren wir eine echte Renaissance des Kochens und Backens. In einer Welt, die immer komplexer und kurzlebiger wird, haben die Konsumenten Sehnsucht nach traditionellen Werten, Kategorie Launch nach Authentizität und Natürlichkeit; selbst Produkt Fini’s Feinstes Traditionsmehle Hirse, Gerste und Hafer zubereitete Speisen aus traditionellen, heimischen Lebensmitteln spielen dabei Preis 1,59 € eine große Rolle. Unsere neuen TradiPackung 1 kg tions-Mehle sind die Antwort auf diese Vertrieb Erste Wiener Walzmühle Vonwiller Kundenbedürfnisse.“ Distribution LEH

© Fini’s Feinstes, Spar

Die BILLA Marke schmeckt jetzt auch Ihrem Mitbewohner!

Mit den Spar Vital Bio-Belugalinsen, BioBerglinsen und Bio-Tellerlinsen kommen Hülsenfrüchte aus österreichischem Anbau in die Regale. Die kleinen, überaus gesunden und ballaststoffreichen Linsen stammen von BioBauern aus Niederösterreich. Kategorie Produkt Preis Packung Distribution Kontakt

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Biskuits Runder Geburtstag

Weetabix ist 80

Wien. Die Weetabix Food Company feiert 80. Geburtstag: Seit 1932 werden diese Frühstückscerealien in Großbritannien hergestellt – nun ist Weetabix der bekannteste Frühstücksklassiker in England und hat sich weltweit durchgesetzt. Heute produzieren die Weetabix-Mühlen in Burton Latimer, England, jede Woche annähernd 70 Mio. Biskuits. In Österreich wird die Marke über das Unternehmen Maresi vertrieben.

© Weetabix

Pro verkaufter Packung spendet BILLA Italienisches Eis BILLA 1 Cent für den Tierschutz. nach originaler Rezeptur in Italien hergestellt ohne künstliche Aromen besonders cremig Die englischen Kekse von Weetabix sind auf der ganzen Welt bekannt. Billa_Tiernahrung 1

03.10.12 09:21


s h o p ta l k

18 – medianet retail

Freitag, 5. Oktober 2012

Golftrophy Wedl Flagship-store Stiefelkönig

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© Wedl

1 2

3

1. Leopold Wedl, Angelika Neuner, Fred Grishav (Parkhotel Hall); 2. Ulli & Werner Röck (Hoteliers aus dem Pitztal); 3. Nina Wedl, Josef Erler (GF Bonnevit).

© Andreas Tischler

Handelshaus Wedl lud zum jährlichen Golfturnier ein 2

3

Abschlag in Tiroler Berglandschaft

4

1. Manager unter sich: Peter Horvath, Oliver Wieser, Markus Krug, Heinz-Peter Mandl, Peter Sima; 2. Sylvia Graf, Johanna Setzer; 3. Susanne Michl, Maddalena Hirschal, Eva Herzig; 4. Mel Merio.

Neues Ladenkonzept erstmals auf der Mariahilferstraße

Stilvolle Eröffnung

Paarweise Schuhe für Katrin Lampe.

Alles neu Stiefelkönig präsentiert sich ein Jahr nach dem Erwerb durch die Leder & Schuh AG in neuem Kleid. Erstmals zu sehen ist das neue Stiefelkönig-Konzept ab sofort auf der Mariahilferstraße 83. Ziel des Projekts ist die Umsetzung der Ausrichtung von Stiefelkönig auf stilvolle und zeitgemäße Mode – stets abgestimmt auf die aktuellsten Trends und Looks. Vier Erlebniswelten werden in Szene gesetzt und präsentieren sich auf zwei Ebenen –Damen,- Herren,- Kinder- und Lifestyleschuhe. Auf großzügigen 460 Quadratmetern Shopfläche treffen Labels wie Kennel & Schmenger, Guess, CK, Iman, Peter Kaiser, Högl, Airstep, SK, Tommy Hilfiger, DKNY, Geox, Pepe, Boss und Joop auf exklusive Taschenkollektionen von Liebeskind, Guess und Freds Bruder – insgesamt finden sich rund 20.000 Schuhe am Standort. Eingeladen zur Eröffnung haben die Leder- und Schuh-Vorstand Peter Horvath, Heinz-Peter Mandl und Peter Sima sowie die Stiefelkönig-Geschäftsführung Oliver Wieser und Markus Krug; gekommen waren u.a. Maddalena und Adi Hirschal, Katrin Lampe, Missy May. (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Produkt des tages

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die finstere brille

Der Markt ist leider ganz schön krank Christian Novacek

© Almdudler

© Unilever

Kopf des Tages

Barbara FuchsPuchner (47) leitet ab sofort die Abteilung Corporate Communications der Unilever Austria GmbH und firmiert in dieser Position als Unternehmenssprecherin. Fuchs-Puchner hat Betriebswirtschaft an der WU Wien studiert. 1991 startete sie ihre Karriere bei Unilever; sie durchlief die verschiedensten Positionen in den Bereichen Marketing/Produktmanagement und Public Relations. Nach 15jähriger Konzernzugehörigkeit machte sie sich 2007 selbstständig. Als PR-Beraterin betreute sie verschiedenste Marken und Unternehmen aus dem FMCG-Bereich, bevor sie jetzt zurück zu Unilever kam.

Brot und Spiele Der Golfplatz Rinn/Tirol war Schauplatz der diesjährigen „Wedl Gourmet Golftrophy“. Dass dies nicht nur ein spielerischer, sondern auch ein kulinarischer Event war, versteht sich von selbst. Bereits am frühen Morgen wurden die Teilnehmer mit einem Testa Rossa Caffè, Brot- und Gebäcksorten aus dem Hause Bonnevit und Prosciutto verwöhnt. Für das Spiel und am Halfway hatte sich Organisatorin Nina Wedl etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Es wurde ein Kangarila im 2er-Texas-Scramble gespielt – eine Freude für die Teilnehmer ebenso wie der Midorti Spritz. Nach dem Turnier wartete bereits der Sektempfang, ehe der Chef Leopold Wedl zum Wedl Gourmetdinner mit Siegerehrung lud. Eine Verkostung ausgesuchter Weine sowie die musikalische Begleitung durch „Jazzaster“ bildeten den Abschluss. Mit dabei: Hoteliers vom Arlberg bis Kufstein und vom Lago di Garda und einige Promis wie die Ex-Rodler Markus Prock Falstaff Champagnergala und Angelika Neuner oder am Montag, 8. Oktober, von Andi Resch. 15 bis 19 Uhr im Palais Ferstel, Als Bruttosieger gingen 1010 Wien. Anfragen bitte Tobias Schiegl und Yvonne unter events@falstaff.at Gander von der Törggelestube in Sölden hervor.  (red)

Trachtenzeit Seit Kurzem in der Gastronomie und bei ausgewählten Events erhältlich ist die Almdudler Formflasche mit 4 verschiedenen Designs in Kooperation mit österreichischen Trachtenlabels. Das Tiroler Designerlabel Tiroler Adlerin, das Kärntner Label Pleamle, Ploom aus Salzburg sowie das Trachtenlabel Dirndlherz aus Wien verleihen der original Almdudler Formflasche einen neuen Trachtenlook. Die ersten Formflaschen im Sonderedition-Look wurden bereits beim „Almdudler Trachtenpärchenball 2012“ ausgegeben; dort stießen sie auf rege Begeisterung unter den Ballbesuchern und Markenfans. Die Flaschen der neuen TrachtenSonderedition werden schon jetzt als beliebte Sammelobjekte gehandelt.

B

ei manchen Themen, die mit großem Getöns durch den Blätterwald rauschen und vorgeblich die Branche ach so sehr bewegen, bin ich mir nicht sicher, ob sie letztlich nicht Schall und Rauch sind. Zum Beispiel die argen Rohstoffpreise, die von fiesen Spekulanten schamlos in die Höhe getrieben werden. Letztlich muss der kleine Mann im Supermarkt jenen Extra-Euro berappen, um den sich böse Banken und böse Manager auf seine Kosten einen Lenz machen. Ist das wirklich so? Wie viel Produkt steckt denn tatsächlich im Preis desselben? Macht den Preis nicht schon lange der Markt und nicht mehr die Produktionskosten? Microwellenpopcorn beispielsweise bringt keine Micro-Spanne, sondern eher eine im dreistelligen Prozentbereich. Im technischen Gefilde nicht anders: Ein iPhone 5 kostet Apple wenig mehr als 150 Euro und wandert schon mal um satte 649 über den Ladentisch. Gegenüber Arbeitsleistung und Rohstoff herrscht heute meiner Meinung nach eine tiefe Missachtung. Genau das ist das Grundproblem. Solange der Bauer, der mit dem „Rohstoff“ die meiste Arbeit hat, 20 Prozent bekommt, Industrie und Handel hingegen jeweils 40 Prozent – solange ist der Markt nicht gesund sondern krank. c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Jobsuche Durch die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker verloren deutschlandweit fast 23.000 Menschen ihre Arbeitsplätze, etwa 97% davon waren Frauen.

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medianet retail - 2x die Woche neu, Nachrichten für Entscheidungsträger der Bereiche Marken, Handel, Industrie und Gewerbe