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retail neue mieter

Im „Goldenen Quartier“ mieten sich Valentino und Bottega Veneta ein  Seite 17

Gmundner Keramik

Jakob von Wolff will 2014 wieder schwarze Zahlen schreiben

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© Brau Union/Wilke

Freitag, 5. Juli 2013 – 15

© Ja! Natürlich

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© Gmundner Keramik

© APA/G. Hochmuth

medianet

Flirt mit schaf

Spar verlängert die Spargelsaison, Ja! Natürlich setzt auf die Schafmilch, Magnum gibt sich eine Flirtvariante und Meinl sucht die besondere Note im Darjeeling. Seite 19

bierselig

Gabriela Maria Straka ist neue PR-Leiterin bei Brau Union Österreich  Seite 20

Licht und Schatten für den Nahversorger dayli

© medianet/Szene1/Christian Mikes

short

© APA/Herbert Neubauer

© Panthermedia.net/Kzenon

Traubenpower Die Sektkellerei Schlumberger setzt auf Nachhaltigkeit mit heimischer Note: Sie verwendet ausschließlich Trauben aus Österreich. Für Vorstand Eduard Kranebitter (Bild) steht das für einen erfolgreichen Weg, der letztlich einmal mehr für eine stabile Umsatzsituation gesorgt hat – mit 209,9 Mio. € Seite 16

Drogeriehandel Die Marktanteile bei den Drogerieartikeln haben sich verschoben: Der stationäre Handel hat etwas eingebüßt, LEH, Apotheken und Online- und Versandhändler konnten zulegen. Trend ist die Verlagerung der Umsätze ins Internet - das macht schon jetzt 5 Prozent des Gesamtumsatzes aus.  Seite 18

Haarscharf Im buchstäblich letzten Moment findet Rudolf Haberleitner (Bild)   seinen dayli-Retter: Textilprofi Martin Zieger übernimmt mit seiner ICU Unter­ nehmensberatung die mit 56,37 Mio. Euro Passiva belastete Kette. Seite 17

Selbsthilfe Adeg Kaufleute helfen sich selbst und anderen Hochwasser-Opfern

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Kaufleute als spontane Helfer fen. „Unsere Kaufleute haben einmal mehr bewiesen, dass sie mit Leib & Seele dabei sind“, so Adeg Vorstand Andreas Poschner.

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Wr. Neudorf. Acht Adeg-Kaufleute in Ober- und Niederösterreich halfen nicht nur tatkräftig beim Kampf gegen das Hochwasser mit; sie hielten die Einsatzkräfte auch mit Getränken und Speisen bei Laune und Kräften. Unterstützt wurden sie dabei vom Adeg Großhandel, der insgesamt 1.500 Dosen CocaCola und Limonade, 1.000 Flaschen Mineralwasser sowie 800 Wurstsemmeln zur Verfügung stellte. Darüber hinaus können Adeg Kaufleute den vom Hochwasser betroffenen Kaufleuten mit einer Geldspende auf ein eigens dafür eingerichtetes Spendenkonto hel-

Der Adeg-Markt von Peter Lechner stand bis zu zwei Meter unter Wasser.

Allerdings sind auch die Adeg Märkte selbst vom Hochwasser betroffen. Deshalb haben die Adeg AG und die Kaufleute unter dem Motto „Adeg Kaufleute helfen Adeg Kaufleuten“ ein Spendenkonto für vom Hochwasser betroffenen Märkte eingerichtet. Alle Adeg Kaufleute können dort rasch und unbürokratisch spenden. (red)

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Freitag, 5. Juli 2013

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16 – medianet retail

Po sitive Bila nz

Schlumberger Stagnierender Umsatz, Ergebnis im Plus, vor allem in einigen Exportländern, aber auch in Österreich

Nachhaltigkeit als Rezept im schwierigem Umfeld

VD Eduard Kranebitter ist erfreut über das Betriebsergebnis und sieht auch für das laufende Geschäftsjahr in einem „wiederholt herausfordernden Umfeld“ Wachstumsmöglichkeiten.

Preissensible Kunden und teure Trauben gelten als Hindernisse für ein deutlicheres Wachstum. Jutta Maucher

Wien. In der Gastronomie gibt es höhere Zuwächse als im Handel, der Gruppenumsatz ist stabil, der Export wird immer bedeutender, aber im wichtigsten Exportland Deutschland sind Rückgänge zu verzeichnen; Wachstum wird weiterhin erwartet trotz schwierig bleibender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen – das sind kurz zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse der SchlumbergerBilanz. Der Vorstand zieht insgesamt ein positives Resümee und begründet dies mit dem unerschüttlichen Bekenntnis zu Österreich, zur Nachhaltigkeit und zur Innovationskraft der Eigenmarken.

66 Cent je Aktie Im Detail lässt sich das gesteigerte Betriebsergebnis der Schlumberger-Gruppe vor allem auf ein starkes Ergebniswachstum auf dem einheimischen Markt zurückführen. Im Kernmarkt konnte das Unternehmen im per Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 ein Plus von 17,6 Prozent auf 2,5 Mio. € nach 2,1 Mio. € in 2011/12 bzw. 1,9 Mio. € in 2010/11 erreichen. Im gleichen Zeitraum stag-nierte der Umsatz der gesamten Schlumberger-Gruppe bei 209,9 Mio. €. Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf 4,4 Mio. €, nach

4,3 Mio. € im Jahr davor. Demzufolge wird der Vorstand der Hauptversammlung am 4. September eine Dividende von 58 Cent je Aktie vorschlagen. Für die börsenotierte Gurktaler AG, in

„Die große Preissensibilität der Deutschen hat sich auch beim Sektverkauf niedergeschlagen.“ Eduard Kranebitter

welcher Schlumberger das Kräuterbittergeschäft seit Jänner 2013 gebündelt hat, wird eine Gewinnausschüttung von 8 Cent je Aktie vorgeschlagen. Mit in Summe 66 Cent je Aktie wird somit das Niveau des Vorjahrs von 75 Cent je Aktie unterschritten.

Kleines Minus im LEH Das Geschäft macht Schlumberger inklusive Gurktaler je zur Hälfte im Handel und in der Gastromie, wobei die Unterschiede beträchtlich sind. Kräuterspirituosen wie Leibwächter haben, wie Vorstands-

chef Eduard Kranebitter weiß, ihren Schwerpunkt im LEH, Whiskey wird hingegen zu 65 Prozent über die Gastronomie vertrieben, Hochriegel wiederum zu 80 Prozent im LEH, und „Goldeck wird aus einer Aktionsmarke im Handel zunehmend zu einer hochwertigen Marke für die Gastronomie; das bringt Wertschöpfung“, erklärt Kranebitter, der auch ein weiteres Erfolgsprodukt nennt: „Bei Hochriegel gab es vor allem im Frizzante-Segment mit einem Umsatzwachstum von zehn Prozent eine erfreuliche Entwicklung.“ Insgesamt spricht Kranebitter davon, dass es das erste Mal seit vielen Jahren ist, dass in der Gastronomie höhere Zuwächse als im Handel zu verzeichnen waren. Im österreichischen LEH musste Schlumberger inflationsbereinigt ein Minus von 0,3 Prozent einstecken.

Preissensible Deutsche Da jede dritte Schlumberger-Flasche ins Ausland geht wird aber auch dieser Markt immer wichtiger. Mit einer Ergebnissteigerung von 17 Prozent entwickelte sich das Exportgeschäft im Geschäftsjahr 2012/13 positiv. Aber: Am wichtigsten Exportmarkt Deutschland ging der Absatz aufgrund höherer Preise um 18 Prozent zurück. „Die große Preissensibilität der Deutschen hat sich hier niedergeschla-

gen“, sagte Schlumberger-Chef Kranebitter. Die Flasche Sekt sei um ein bis zwei Euro teurer geworden. Gut lief das Exportgeschäft hingegen in der Schweiz sowie in Russland; in den Niederlanden blieb der Absatz stabil.

Sektpreis soll gleich bleiben Noch ein Bereich war 2012 schwierig: „Im vergangenen Jahr haben die Traubenpreise einen nicht vorhersehbaren Höhepunkt erreicht“, so Produktionsvorstand

Die nachhaltige Unternehmensentwicklung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Eduard Kranebitter

Herbert Jagersberger. Aus derzeitiger Sicht sei man von den Wetterkapriolen verschont worden, auch das Hochwasser habe keinen negativen Einfluss auf die Traubenernte. In den vergangenen Monaten seien die Preise auch wieder gesunken. Die Traubenernte dürfte heu-

er etwas später einsetzen als sonst. Auf die Konsumenten hat das keine Auswirkungen, da der Sekt aus dem Hause Schlumberger nicht teurer werden soll. „Schließlich kommen unsere Trauben vor allem aus dem Weinviertel, und die kühlere Lage bringt jedenfalls heute und in Zukunft Produktionssicherheit für unsere Trauben“, so Jagersberger.

Herausforderndes Umfeld Für das bereits angelaufene Geschäftsjahr 2013/14 erwartet Vorstandschef Kranebitter ein „wiederholt herausforderndes Umfeld“. Beim Betriebsergebnis geht er dennoch von einem Wachstum aus, beim Exportgeschäft rechnet er mit einem zweistelligen Wachstum. Kranebitter begründet dies unter anderem damit, dass weiterhin Investitionen geplant sind, obwohl der Großteil schon in den letzten Jahren ausgegeben wurde. Sämtliche Produktionsmaschinen sind auf dem allerneuesten Stand. Allerdings soll ein Großteil der Produktion von Wien-Heiligenstadt nach Bad Vöslau verlegt werden. „Wir haben auch diese Standortverlegung auf Nachhaltigkeit geprüft: Es gibt keine Mehr-Lkws“, so Jagersberger. Und noch ein Projekt soll 2013 forciert werden: Der Onlinehandel, welcher laut Kranebitter trotz vieler Maßnahmen für sein Unternehmen „noch in den Kinderschuhen steckt“.


r e ta i l & p r o d u c e r s

Freitag, 5. Juli 2013

medianet retail – 17

Last Minute-Rettung Kurz bevor Rudolf Haberleitner den dayli-Insolvenzantrag stellte, kam es zum Deal

chronik

daylis neuer Eigentümer

Goldenes Quartier mit schicken Mietzugängen

KSV-Ultimatum erfüllt Somit ist das Management der Drogeriekette dayli doch noch auf das Ultimatum des Kreditschutzverbands KSV1870 eingegangen und hat selbst den Insolvenzantrag eingebracht. Zuvor zeigte sich Haberleitner von der Ankündigung des KSV, einen Konkursantrag stellen zu wollen, noch beträchtlich irritiert:. „Wir befinden uns gerade in einer entscheidenden Phase. Wir verhandeln mit Investoren und Banken und sehen immer noch eine Chance, das Unternehmen ohne Insolvenz zu retten“, ließ er über die PR-Agentur Milestones ausrichten. Offenbar waren die Investoren realer als weithin von der

dass Teile des Nahversorger-Konzepts – insbesondere die Sonntagsöffnung – nicht wie geplant umgesetzt werden konnten. „Die dadurch verursachte öffentliche Diskussion führte zur Verunsicherung von potenziellen Investoren“, wiederholte der Ex-dayli-Chef seinen Vorwurf in einer Aussendung. Dem hält etwa Sozialminister Rudolf Hundstorfer entgegen, dass die Probleme im Unternehmen selbst begründet seien. Es handle sich um einen „Manage-

„Wir wollen in Zu-

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Wien/Pucking. Neuer Eigentümer von dayli ist die ICU Unternehmensberatung GmbH von Martin Zieger. Zieger war Geschäftsführer von Hunkemöller, Charles Vögele und Palmers. Er erwirbt dayli um einen symbolischen Euro. Der Deal erfolgte unmittelbar bevor die TAP 09 Beteiligungs GmbH von Rudolf Haberleitner beim Landesgericht Linz einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht hat. Den Gläubigern wird eine Quote von 25% angeboten. Betroffen von der Insolvenz sind rund 3.300 Mitarbeiter in Österreich sowie mehr als 1.000 in Italien, Polen, Belgien und Luxemburg.

sammenarbeit mit Politik und Gewerkschaft möglichst Rudolf Haberleitner hat dayli doch noch einem neuen Investor zuführen können.

viele Arbeitsplätze in

Presse angenommen, denn unter dem neuen Eigentümer stehen die Chancen auf die Fortführung des Unternehmens jetzt durchaus gut. Wiewohl derzeit allerdings offen ist, wie viele der 3.468 Mitarbeiter ihren Job behalten. „Das Ziel ist, die Finanzierung des Unternehmens zu sichern und in Zusammenarbeit mit Politik und Gewerkschaft möglichst viele Arbeitsplätze und die Nahversorgung in Österreich zu sichern“,

­Österreich sichern.“

betonte der neue Eigentümer Martin Zieger. Das Handicap beläuft sich auf 56,37 Mio. € Gesampassiva bei dayli. Das Fortführungskonzept sieht auch ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell vor.

Stolperstein Sonntagsöffnung Als Grund für die Pleite des aus dem Schlecker-Konkurs hervorgegangenen Nahversorgers führt Haberleitner weiterhin ins Treffen,

martin zieger, neo-dayli-Chef

mentfehler, wo jetzt der Staat alles übernehmen soll“, meinte er Donnerstags in der „Fragestunde“ des Nationalrats. Für die betroffenen Beschäftigten würden jedenfalls die üblichen Hilfsinstrumente zur Verfügung stehen.  (nov/APA)

© APA/Georg Hochmuth

ICU Unternehmensberatung Gmbh von Ex-Vögele-Chef Martin Zieger übernimmt angeschlagene Kette.

Wiens Luxusmeile punktet mit Stores von Valentino und Bottega Veneta.

Wien. Wiens neue Luxusmeile in der Innenstadt wächst sukzessive: Auf dem von Rene Benkos Signa Holding entwickelten Areal „Goldenes Quartier“ zwischen Tuchlauben und Am Hof haben seit Ende Oktober acht Designergeschäfte eröffnet. Als nächstes sperrt das italienische Label Valentino auf rund 520 m� auf. Ein weiterer neuer Mieter wurde gestern, Donnerstag, bekannt gegeben: Die italienische Marke Bottega Veneta wird im Frühjahr 2014 einen Shop eröffnen. Der Lederwarenhersteller ist ein Tochterunternehmen der Kering-Gruppe (ehemals PPR), zu der Labels wie Alexander McQueen, Gucci, Brioni, Saint Laurent oder Stella McCartney gehören. Der voraussichtlich 500 m� große Shop wird drei Etagen benötigen. Bezüglich Vermietungsgrad der Luxusmeile heißt es seitens Signa: „Für die noch übrigen Flächen gibt es jeweils drei bis vier verschiedene Brands, die an den Flächen interessiert sind.“ (red)

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18 – medianet retail

Freitag, 5. Juli 2013

Marktanteile Drogerieartikel LEH, Apotheken und Online- sowie Versandhändler konnten etwas zulegen, Rückgänge beim stationären Handel

Umsätze verlagern sich ins Netz dayli hat mit 780 Standorten nach wie vor die größte Präsenz in Österreich, gefolgt von den anderen Bipa, dm und Marionnaud. Wien. Der Schlecker-Nachfolger dayli lag 2012 bei den Marktanteilen noch auf dem vierten Platz, nach Bipa, dm und Müller. Die Turbulenzen um die Kette und die schlechten Verkaufszahlen wirkten sich auf den Drogerie- und Parfümerieeinzelhandel im letzten Jahr aus: Er fuhr ein Minus von 2,3 Prozent nominell ein. Jedoch konnten die anderen Marktteilnehmer von der Situation im Hause dayli profitieren, allen voran Bipa und dm. Denn sieht man von dayli ab, konnten die Marktteilnehmer des Drogerie- und

Parfümerieinzelhandels in Österreich ein Plus von fünf Prozent verbuchen. Viele Mitbewerber konnten ihre Standortsituation expandieren oder halten. Bipa, dm, Marionnaud, Müller, L‘Occitane, Body Shop und Lush konnten ihr Filialnetz im vergangenen Jahr erweitern.

Verschobene Marktanteile Der stationäre Handel konnte letztes Jahr nur noch 57,8 Prozent für sich verbuchen, was einen Rückgang von drei Prozentpunkten bedeutet. Hingegen konnten der Lebensmittelhandel, die Apotheken und die Online- und Versandhänd-

ler zulegen. Michael Oberweger, Leiter Consultuing bei RegioPlan, stell fest: „Das, was dayli verloren hat, konnte zu einem großen Teil auch der Lebensmittelhandel auffangen.“ Generell lässt sich sagen, dass auch in dieser Branche das Internet an Bedeutung zunimmt. Die Umsätze verlagern sich zusehends ins Netz. Rechnet man alle Umsätze, die hierzulande mit dem Verkauf von Drogerie- und Parfümerieprodukten im Netz getätigt werden, zusammen, kommt man bereits auf fünf Prozent des Gesamtumsatzes. „Intelligente MultiChannel-Strategien, die ein durchgehendes Markenerlebnis vom

stationären Shop über die Webseite und den Onlineshop bis hin zur Werbung auf dem Handy bieten, sind stark gefragt“, so Oberweger. „Eine der wichtigsten Fragen dabei ist, wie diese neuen Kanäle mit den bestehenden kombiniert werden können und welche Konsequenzen dies auf das existierende Filialnetz haben wird.“ Mar ktan teile n ach ­v er t rieb swege n

Vertriebswege 2011  2012 Drogerie- u. Parfümerie60,8 57,8 einzelhandel 34,2 36,7 Lebensmittelhandel 2,9 3,0 Apotheken Reiner Fernhandel 1,6 2,0 (Versand, Internet) Sonstige 0,5 0,5 Vertriebsformen Drogerie- u. Parfümerie100,0 100,0 handel gesamt Quelle: RegioPlan Consulting

Messe Feinkost aus Austria

Fancy Food 2013 Wien. An der wichtigsten internatio­ nalen Fachmesse für Lebensmittelspezialitäten, der „Fancy Food Summer 2013“ in New York, nahmen auch 13 österreichische Aussteller teil, darunter: Berglandmilch, Feldbacher, Kotányi und Almdudler. Das Angebot an Lebensmittelspezialitäten aus Österreich reichte von Käsespezialitäten, Kren und Chili, Pfefferoni, Süßwaren, Gewürzen, Kräuterlimonade bis hin zu Kürbiskernen und -öl. Acht der teilnehmenden österreichischen Firmen waren heuer Erstaussteller. Auf der Messe stellten über 2.400 nationale und internationale Direktaussteller aus über 60 Ländern aus. Auf dem ausgebuchten Messegelände wurden über 20 internationale Länderbeteiligungen organisiert.

Bilanz Gmundner Keramik

Gewinn für 2014 Gmunden. Die Gmundner Keramik setzt sich zum Ziel, ab 2014 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Geschäftsführer Jakob von Wolff, der den angeschlagenen Traditionsbetrieb nun seit einem Jahr führt, gab bei einer Pressekonferenz in Linz bekannt, dass der Umsatz 2012 „im hohen einstelligen Millionenbereich“ liege, allerdings etwas unter jenem von 2011 (9 Mio. €). Diesen Umstand führt Wolff auf die zuletzt durchgeführte Sortimentsbereinigung zurück.

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© Gmundner Keramik Manufaktur/APA-Fotoservice/Tanzer

© Panthermedia.net/Kzenon

daniela prugger

Jakob von Wolff führt das angeschlagene Unternehmen nun seit einem Jahr.


product news

Freitag, 5. Juli 2013

medianet retail – 19

Chili für den Spargel und ein Schäfchen für die samtene Milch Product News Spar verlängert die Spargelsaison, Ja! Natürlich setzt auf die Schafmilch, Magnum gibt sich eine Flirtvariante und Meinl sucht die besondere Note im Darjeeling. Spar verlängert die Spargelsaison: Die neuen Spar Premium Neusiedlerseer Spargelspitzen im Glas sorgen über die Spargelsaison hinaus für knackig-frischen Genuss. Grund dafür: Unmittelbar nach der Ernte werden sie schockgekühlt und anschließend eingelegt. Feinschmecker genießen die Sorte „Natur“ ebenso wie die scharfe Variante „Chili“. Launch Spar Premium Neusiedler Spargelspitzen/mit Chili 4,49 € 195 g Spar Spar, Eurospar, Interspar www.spar.at

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Nach dem Erfolg der ersten vier Sorten der Magnum 5 Kisses ist ab Juli zusätzlich der Flirty Kiss im Tiefkühlregal erhältlich. Inspiriert von der französischen Patisserie, verführt er mit edlen Zutaten wie zartem Schokoladeneis und Browniestückchen. In Kombination mit dem zartschmelzenden Eis wird der Genussmoment am Stiel zum Flirterlebnis. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

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20 – medianet retail

Freitag, 5. Juli 2013

Falstaff Weissweingala

© Falstaff Verlags GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

© medianet/Szene1/Joanna Piestrzynska (2), Fête Impériale/RGE Photo (3)

fÊte impÉriale

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1. Hubert Schultes, Josef Pleil, Karl Alphart, Wolfgang Rosam und Peter Moser; 2. Richard Zahel und Elke Winkens; 3. Karl Alphart freut sich über den Titel „Winzer des Jahres 2013“.

Weißweingala in der Wiener Hofburg zeigt die Besten 2

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1. Peter Weck, Elisabeth Gürtler, Friedrich von Thun; 2. Agrana-Chef Johann Marihart beim Tanz; 3. Generaldirektor RZB Walter Rothensteiner und Siemens-Boss Wolfgang Hesoun jeweils mit Begleitung; 4. Casions Austria- Chef Karl Stoss mit Begleitung.

Wirtschaftsbosse und Society-Promis beim gemeinsamen Treff

Tanz für Lipizzaner

Michael Schade im Zentrum der Aufmerk­ samkeit.

Ausgelassen Bei frühlingshaften Temperaturen tanzten rund 2.500 Gäste auf der diesjährigen Fête Impériale unter freiem Himmel. Gekocht wurde – unter anderem von Johanna Maier – österreichisch, dem Motto „Rot-Weiß-Rot“ folgten auch die Darbietungen der Eröffnung durch Ildiko Raimondi, Michael Schade, die Wiener Sängerknaben sowie die Hoch- und Deutschmeister. Um Mitternacht begeisterte Anna F. in der Winterreitschule, kurz danach Michael Ostrowski mit „The Base“ in der Stallburg. „Wir bieten rund 1.240 Minuten Musik“, so Gastgeberin Elisabeth Gürtler stolz. Gestaltet wurde das Fest in RotWeiß-Rot wieder von Event-Designer Andi Lackner, perfectprops, die Eröffnung der 80 Debütantenpaare leitete Thomas Schäfer-Elmayer. „Tanzen, damit die Lipizzaner weiter tanzen können“, war das Motto. Der Reinerlös wird für jene wissenschaftlichen Arbeiten rund um die Zucht der Lipizzaner verwendet. Gekommen waren u.a.: Johann ­Marihart, Walter Rothensteiner, Wolfgang Hesoun, Karl Stoss, ­Peter Weck, Friedrich von Thun, Christiane Hörbiger, Benita Ferrero­Waldner, Arabella Kiesbauer. (jm)

Gabriela Maria Straka ist neue Managerin für die Leitung der Kommunikation und PR bei der Brau Union Österreich AG. Straka verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in führenden Positionen in den Bereichen Communications, Public and Corporate Affairs von internationalen MarkenartikelKonzernen. Daher wird sie mit ihrem Know-how wesentlich zur Umsetzung der Unternehmensstrategie beitragen. Als Botschafterin der Bierkultur wird sie Produktinnovationen dem Markt näherbringen. Die nationale und internationale Bedeutung der Brau Union Österreich AG hat mit ihr ein neues Gesicht bekommen.

31,25

Grüner Veltliner aus den besten Lagen Genüsslich Falstaff lud zum ersten Mal zur „Falstaff Weißweingala“ in die Wiener Hofburg. 120 heimische Spitzenweingüter stellten dort ihre 500 besten Weine bei einer Verkostung vor. Unter den Top-Winzern waren die Weingüter F.X. Pichler, Knoll, Hirtzberger, Tement, Polz, Kollwentz, Prieler, Gesellmann, Gernot und Heike Heinrich, Bründlmayer, Wieninger, Ott, Hillinger und viele mehr. Einer der Höhepunkte war die Präsentation des „Winzer des Jahres“ und die Kür der Sieger des „Grünen Veltliner Grand Prix“. Dieses Highlight der Weinwelt ließ sich auch Bundespräsident Heinz Fischer nicht entgehen, der persönlich mit Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam und dem Winzer des Jahres, Karl Alphart, anstieß. Über den diesjährigen Grand Prix-Sieg darf sich das Weingut Franz Leth aus Fels am Wagram freuen, das mit dem Grünen Veltliner „Klassik“ die Jury überzeugen konnte. Der zweite Platz ging an MarWeißes Fest – 20 Jahre Max kus Huber aus Reichersdorf im Well mit Fashion Shows am Traisental mit seinem Grünen 6. und 7. Juli im Colony Veltliner Traisental DAC. Auf Tennis Club in 1140 Wien; Platz drei landete das Weingut Anmeldung unter: Leopold Müller aus Krustetten office@maxwell.at Berg mit dem Grünen Veltliner Kremstal DAC Kogl. (red)

Produkt des tages

die finstere brille

Die Grenzen des Macherchecks Christian Novacek

© Nespresso

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Frühstückskaffee Der Linizio Lungo harmoniert durch seine runde, angenehme Milde mit den verschiedensten Frühstückskreationen. Der Grand Cru aus dem Hause Nespresso, ein fein abgestimmter Blend aus edlen Arabicas brasilianischer und kolumbianischer Herkunft, garantiert durch seine malzige, nach Getreide schmeckende Note unvergessliche Frühstücksmomente. Die Stimmigkeit des Kaffees spiegelt sich in Verpackung und Kapsel wieder: Das intensive Orange erinnert an die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne und passt zum runden, ausgewogenen Geschmack dieses Grand Cru. Genussempfehlung: Lungo; Intensität: 4 (auf einer Skala von 1 bis 10). Die Linizio Lungo-Schleife (10 Kapseln) ist in den Nespresso-Boutiquen, im Nespresso-Club unter 0800 21 62 51 oder unter www.nespresso.com zum Preis von 3,70 € erhältlich.

W

as man dayli-Chef Rudolf Haberleitner nicht absprechen kann, sind Macherqualitäten. In einem Land der unbegrenzten Machbarkeiten wäre er der richtige Mann. In Österreich sieht die Sache anders aus. So anders aber auch wieder nicht: Denn die Voraussetzungen für erfolgreiche Nahversorgungsmodelle in C-Lagen sind wahrscheinlich überall auf der Welt denkbar schlecht. Lediglich die Machbarkeitsrhetorik des Herrn H. hat Chancen suggeriert. Im Faktischen war das Machbare eh überschaubar, weil hauptsächlich waren‘s dayli-Aufkleber auf Schlecker-Filialen. Und die Rundherumfantasien haben genauso wenig gegriffen. Der angestaubte Standort im rauen, hinteren Weinviertel, wo Novomatic einarmige Banditen für verwegene Einheimische reinpflanzt – das hat‘s ebenso nicht gespielt. Unmöglich musste weiters sein, eine Öffnungszeiten-Gesetzeslücke als Fundament für Geschäftserfolg zu missbrauchen. Was somit bleibt, ist die Erkenntis, dass ‚Du schaffst es!‘-Herangehensweisen stinknormale, zum Teil rechtliche, Grenzen haben. Und zum anderen, dass ein gestandener Machercheck nie selber schuld ist. Sowieso war bei dayli die Gewerkschaft schuld. Und noch ein paar Sonstige. c.novacek@

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Kinder, bitte nicht nachahmen Die tödliche Dosis von Red Bull liegt angeblich bei 31,25 Litern.


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