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retail medianet

backaldrin-Chef Peter Augendopler sind regio­ nale Liefeantenbeziehungen viel wert Seite 26

© GÜ Lo ndon

klein und fein

GÜ London Limetten- und Mango & Passionsfrucht Cheesecake, Kattus Brut, Bahlsen X-tra Tasty Caramel und Gösser NaturGold. Seite 27

Schaumküsschen

ausgelernt

Wegen der Niemetz-Insolvenz kommt es zu Schwedenbomben-Hamsterkäufen  Seite 26

Helmuth Keiler übernahm das Tann-Fleischwerk in Wörgl 

© Spar

© Backaldrin

lieber regional

© APA/B. Gindl

inside your business. today. Dienstag 5. Februar 2013 – 23

Seite 28

Auch Merkur hat jetzt seine eigene Akademie

© Mondelez

short

© APA/Barbara Gindl

© Rewe International/APA-Fotoservice/Pauty

Der „gute“ Kaffee Ohne Bedenken seinen Cappuccino oder Espresso genießen, das prolongiert Mondelez International unter dem Namen Jacobs verstärkt bei der Ski WM. Das Unternehmen setzt auf nachhaltige Produktion, die letztlich zum besseren Kaffee, der mit gutem Gewissen konsumiert wird, beiträgt. Seite 25

Kartellrecht Seit Mittwoch dauert die Hausdurchsuchung in der Spar-Zentrale in Salzburg an. Die Wettbewerbshüter suchen nach Beweisen für mögliche Preisabsprachen zwischen Handel und Industrie. Die Berglandmilch wurde von der Behörde erst unlängst zu einem saftigen Bußgeld verurteilt. Seite 26

Kick-off Noch heuer sollen rd. 5.000 Mitarbeiter – vom Lehrling bis zum Regional­ manager, vom Konditor bis zum Fachverkäufer – von etwa 60 Aus- & Weiterbildungs­ optionen profitieren. Was das für Mitarbeiter und Unternehmen bedeutet, aufSeite 24

Grafe wird Procter Austria-Chef

Neuer Zoodirektor

Wien. Per 1. März übernimmt Tobias Grafe die Geschäftsleitung der Procter & Gamble Austria-Niederlassung in Wien. Der 39-jährige zweifache Familienvater ist seit 13 Jahren im Unternehmen, zuletzt als Verkaufsdirektor. Der gebürtige Deutsche folgt Felix Fröhner nach, der P&G per Ende März verlassen wird.

Wien. Thomas Ptok aus Aachen ist neuer Geschäftsführer von Megazoo Österreich mit Sitz in Wien. Der 45-Jährige war zuletzt in der Fressnapf-Zentrale in Krefeld beschäftigt und entwickelte dort unter anderem das deutsche „Fressnapf XXL“-Konzept. „Es ist eine große Freude und Verantwortung, die Geschäftsleitung für dieses erfolgreiche Unternehmen zu übernehmen; wir werden mit einem engagierten Team die Entwicklung von Megazoo Österreich weiter vorantreiben“, sagt Ptok, der nun für 180 Mitarbeiter in den Zoo-Erlebnismärkten verantwortlich ist.

Austria-Geschäft ausbauen „Mein Wunsch, nach Österreich zu gehen und die Leitung der Wiener P&G Organisation zu übernehmen, besteht seit Jahren. Nun geht

Tobias Grafe, neu an der P&G AustriaSpitze, seit 13 Jahren im Unternehmen.

dieser Wunsch in Erfüllung. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und auf die Kollegen und Mitarbeiter in Wien“, sagt Grafe. Als GF will er besonderen Augenmerk auf den weiteren erfolgreichen Ausbau des österreichischen P&G-Geschäfts und der Wiener Organisation legen. Grafe übernimmt mit der Wiener P&GNiederlassung eines der erfolgreichsten Geschäfte von P&G in Westeuropa. P&G entwickelte sich unter Fröhners Führung zu einem der schnellstwachsenden FMCGUnternehmen Österreichs. (red)

© Megazoo/Daniel Zupanc

Personalia Thomas Ptok Chef von Megazoo Österreich

© Procter & Gamble

Personalia Auf Felix Fröhner folgt Tobias Grafe an Procter & Gamble-Unternehmensspitze

Der Deutsche Thomas Ptok wechselt von Fressnapf in den Megazoo.


titelstory

24 – medianet retail

Dienstag, 5. Februar 2013

Amb itionie r tes U mfeld

© Rewe International/APA-Fotoservice/Pauty

High-End-Schulungsküche & mehr Zur Eröffnung fanden sich Merkur-Vorstand Klaus Pollhammer, BFI-GF Valerie Höllinger, Bestsellerautor Andreas Salcher, Rewe International VD Frank Hensel und MerkurVorstand Michael Franek in der High-EndSchulungsküche ein, dem selbsternannten „Herzstück“ der Akademie. Neben der modernen Ausstattung punktet sie allem voran mit hochauflösenden Kameras, die detailliert einzelne Produktionsschritte erfassen, die dann als Echtzeitprojektion auf einzelne Bildschirme in der ganzen Akademie übertragen werden können. Hier sollen unter anderem Produktionsvideos zu Schulungszwecken aufgezeichnet und den Märkten österreichweit zur Verfügung gestellt werden.

Rewe Warum Merkur sich dem Akademie-Gründungstrend anschloss und der Schritt tatsächlich zukunftsträchtig sein könnte

Mit (noch) mehr Bildung Qualitätsführer bleiben

Die Merkur-Akademie startete mit einer packenden Keynote von Andreas Salcher & Klartext von Frank Hensel. Wien. „Wer über mehr Bildung verfügt, wird seltener gekündigt, verdient mehr und zahlt daher höhere Steuern, ist in geringer Gefahr, kriminell zu werden, wird seltener krank und lebt deutlich länger.“ So einfach sei das, sagt Andreas Salcher, scharfer Kritiker des heimischen Bildungssystems und Keynotespeaker bei der letztwöchigen Eröffnung der Merkur-Akademie.

areale, z.B. für Gruppenarbeiten gibt es ebenfalls und im Sommer eine begrünte Dachterrasse. Die dominante Farbe da wie dort: ein helles, freundliches Grün. Das selbsterwählte Zentrum ist eine mit Kameras ausgestattete 136 m�-Hightech-Küche (siehe auch Bildinfo), in der künftig die Mitarbeiter aus den Frischebereichen, wie Feinkost- und Fleischabteilung, Konditorei oder Gastronomie, in der Zubereitung und Veredelung von Lebensmitteln geschult werden

„Wer über mehr Bildung verfügt, wird seltener gekündigt, verdient mehr, ist in geringerer Gefahr, kriminell zu werden und © Ecowin Verlag

ist weniger krank.“ A. Salcher, Bildungsexperte

Das dürfte man bei der Rewe International AG ähnlich sehen. Dort bündelt, nach anderen Unternehmen der Gruppe wie Billa und Bipa, nämlich nun auch Merkur die Weiterbildungsangelegenheiten unter dem Dach einer „Akademie“.

Viele Gründe, viel Ambition Zur Lern-Sache geht es künftig auf insgesamt rund 1.350 m� am Standort der ehemaligen MerkurZentrale in der Swatoschgasse in Wien-Simmering – einem „energetischen, kraftvollen Ort“, wie Merkur-Vorstand Klaus Pollhammer ihn nennt. Tatsächlich finden sich moderne Räume, technisch ist man State-of-the-art, eigene Rückzugs-

und die Aufnahme von Produktionsvideos zu Schulungszwecken möglich ist. Der richtige Umgang mit den wertvollen Produkten habe nämlich bei Merkur einen besonders hohen Stellenwert für TopQualität und Frische, erläuterte Merkur-Vorstand Michael Franek den küchentechnischen Fokus.

Warum eine Akademie? Etwa die Hälfte der MerkurMitarbeiter, rund 5.000, wird das Aus- und Weiterbildungsportfolio in bis zu 60 verschiedenen Themen noch heuer nutzen, ebenso wie 200 Lehrlinge, die 2013 starten. Das Angebot reicht dabei von fachspezifischen Seminaren bis hin zur

Persönlichkeitsbildung, etwa der Aneignung von Social Skills. Noch interessanter ist allerdings die Frage: Warum startet Merkur überhaupt eine Akademie? Dafür dürfte es mehrere Gründe geben. Einerseits will man mit Sicherheit nicht zu den Unternehmen aus der Salcherschen Keynote gehören, die jene 17,5% an Lehrlingen hervorbringen, die bereits an der Lehrabschlussprüfung scheitern – das ist bereits jeder fünfte. Man hofft im Gegenteil vermutlich auf mehr Vorzeigekarrieren, die im eigenen Haus wurzeln, wie diejenige des aktuell für Bildungsagenden verantwortlichen Vorstands Manfred Denner. Der nahm bekanntlich den kürzestmöglichen Weg vom Lehrling zum Marktmanager, Verkaufsleiter und Prokuristen, um dann mit 29 Jahren in die oberste Führungsetage von Merkur einzuziehen. Andererseits „gilt der Handel nicht als der attraktivste Arbeitgeber“. Diese klaren Worte fand der anwesende Frank Hensel, Vorst.Vors. der Rewe International AG, in einer der Keynote folgenden Podiumsdiskussion. Darauf müsse man mit entsprechenden Angeboten reagieren, auch im Aus- und Weiterbildungsbereich.

Der logische nächste Schritt Abgesehen von diesen beiden Gründen gibt es eine weitere Tatsache, die an Gewicht gewinnt: Die nicht unerhebliche Anzahl an ungelernten Kräften, mit denen der Handel inzwischen arbeitet. Schließlich scheitern heute bereits acht von zehn Bewerbern um eine Lehrstelle ungeachtet eines positiven Hauptschulabschlusses bei den Aufnahmetests, die mittlerweile alle großen Unternehmen durchführen, so Salcher. Und die finden sich dann später des Öfteren im Handel als ungelernte Kräfte wieder. Gründe für ein

aus- und weiterbildungsinternes Gegensteuern gibt es also genug. Und Merkur tut das nicht erst seit gestern. Abgesehen von den Weiterbildungsangeboten, die seit Jahren bestehen, schloss man erst im Juni 2012 eine Kooperation mit dem BFI. In deren Rahmen starteten im Herbst 20 Merkur-Mitarbeiter den Diplomlehrgang „Geprüfter Handelsfachwirt mit Hochschulreife“. Angesprochen wurden dafür gezielt nicht nur ganz junge Mitarbeiter. Die Gründung der Merkur-

Mit der Ausbildungsstätte schaffe man attraktive Lern- und Kommunikationsräume, in denen ein umfassendes Bildungsprogramm umgesetzt werden könne. Klingt gut. Aber wie sieht ein erfahrener externer Weiterbildungsexperte den Trend, dass Handelsketten eigene Akademien ins Leben rufen? Cyros Zorriasatayni, Trainer im Bereich Verkauf und Mitarbeiterführung mit 15jähriger Handelserfahrung, war ebenfalls beim Kick-off. Der steilBergauf-GF kann

„Wir schaffen attraktive Lern- und Kommunikationsräume, in denen ein umfassendes Bildungs© Rewe International/Wolfgang Zajc

Alexandra Binder

programm umgesetzt werden kann.“ M. Denner, Merkur-Vorstand

Akademie unter Federführung von Sonja Janotka – die entsprechende Erfahrung als ehemalige Personalentwicklerin bei Zielpunkt mitbringt – scheint also ein nächster logischer Schritt zu sein.

Was bringt’s im Endeffekt? Der krankheitsbedingt nicht beim Kick-off anwesende Denner will mit der Merkur-Akademie „die Qualitätsführerschaft im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel einmal mehr unter Beweis stellen“. Er sieht das neue Aus- und Weiterbildungszentrum ergo auch als „Investition in die Zukunft unserer Mitarbeiter und somit unseres Unternehmens“.

dem Projekt vieles abgewinnen und sieht darin eine Win-Win-Situation für alle Marktteilnehmer.

Zugehörigkeitsgefühl steigt „Unternehmen steigern dadurch ihre Attraktivität als Arbeitgeber und fördern über die reine Wissensvermittlung hinaus auch das Zugehörigkeitsgefühl bei den Mitarbeitern sowie eine Identifikation mit den Unternehmenswerten.” Die Mitarbeiter, so Zorriasatayni weiter, würden eine Aufwertung und Wertschätzung erfahren. „Und Kunden kaufen schlicht und einfach lieber und mehr bei qualifizierten und freundlichen Menschen ein.”


Dienstag, 5. Februar 2013

Sc h we r p u nkt Ka f f e e

medianet retail – 25

Top Player Mondelez betont als offizieller Kaffeeausstatter in Schladming wieder einmal das wichtige Thema Nachhaltigkeit rund um die Bohne

Wenn Kaffee glücklich macht Wien. Nachhaltigkeit ist das TopThema, zumindest wenn es um den offiziellen Kaffeeausstatter der FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Schladming geht: Jacobs versorgt die Besucher mit Kaffeespezialitäten. „Alle Kaffeegetränke – vom aromatischen Espresso bis hin zu den Klassikern wie Verlängerter, Cappuccino oder Latte Macchiato – werden ausschließlich mit Bohnen aus nachhaltigem Anbau zubereitet und sorgen so für doppelt guten Geschmack. Das Siegel der ‚Rainforest Alliance‘, der grüne Frosch, garantiert, dass die strengen ökologischen als auch sozialen Kriterien der Umweltschutzorganisation eingehalten werden“, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

„Coffee Made Happy“ Im Oktober letzten Jahres hat Mondelez International das neue Nachhaltigkeitsprogramm für Kaf-

Starbucks Neu in Vietnam

Asia goes Coffee Seattle. Starbucks hat seine erste Filiale in Vietnam eröffnet. Rund 100 Menschen standen zur Eröffnung an dem Laden in der südlichen Metropole Ho-Tschi-Minh-Stadt an. Das südostasiatische Land ist der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt. Dort gibt es Dutzende einheimische Kaffeeketten und kleinere Läden an fast jeder Straßenecke. „Wir hegen tiefsten Respekt für die lange Kaffeetradition in Vietnam“, erklärte Starbucks. Im Oktober 2012 eröffnete das Unternehmen seine ersten Cafés in Indien. Die Caféhauskette will mit ihrem Engagement in Asien die Stagnation am Heimatmarkt kompensieren. Bis Ende 2013 soll es in Asien insgesamt 4.000 StarbucksFilialen geben, 1.000 davon in China.

Coffeeshop Afrika & Asien

Expansionspläne

© Coffeeshop Company

Neusiedl. Das Franchise-System Coffeeshop Company betreibt heute mehr als 265 Coffeeshops in über 20 Ländern. Seit Oktober 2012 ist das Franchise-Unternehmen auch in Dubai präsent. Im November folgte die Unterzeichnung eines Master-Franchise-Vertrags für zehn Standorte mit einem Partner aus Libyen. Und im Dezember ging der erste Coffeeshop Company Store in Istanbul an den Start. In diesem Jahr soll der Markteintritt in SaudiArabien und Katar folgen.

Die Coffeeshop Company wird es bald auch in Katar und Saudi-Arabien geben.

fee der Öffentlichkeit vorgestellt: „Coffee Made Happy“ steht für mehr Transparenz in der gesamten Lieferkette, von der Bohne bis zum Becher. Dafür investiert das Unternehmen laut eigenen Angaben bis 2020 mindestens 200 Mio. USD in die Ausbildung von einer Mio. Kleinunternehmern im Kaffeeanbau. Ziel ist es, den Kaffeebauern zu besseren Lebensbedingungen zu verhelfen, den Anbau nachhaltiger und produktiver zu gestalten und dem Beruf Ansehen unter den kommenden Generationen zu verleihen. Darüber hinaus sollen bis 2015 die Bohnen aller europäischen Kaf-

feemarken aus nachhaltigem Anbau stammen – schon jetzt ist das Ziel fast zur Hälfte erreicht. „Speziell die Marke ‚Jacobs‘ lebt seit Jahrzehnten ein Nachhaltigkeitsengagement“, wird seitens Mondelez betont und dafür wird derzeit auch an einer neuen Seite gearbeitet: ‚www.jacobscares.at‘. „Entlang der gesamten Wertschöpfungskette berichten Mitarbeiter über Aktivitäten in den Anbauländern, Maßnahmen zum Umweltschutz und das soziale Engagement der Kaffeemarke“, heißt es aus dem Unternehmen über Ziel und Zweck dieser neu einzurichtenden Plattform für Kaffee. (red)

© Mondelez

200 Millionen US-Dollar werden in Kaffeebauern und Kaffeanbau investiert.

Nachhaltiger Kaffee hat vielleicht doch einen noch höheren Genussfaktor.


short

Hofers Grünstrom nach drei Wochen ausverkauft Wien. Per Ende der vergangenen Woche hatte Hofer das auf 5.000 Anmeldungen begrenzte Grünstrom-Kontingent ausverkauft. Damit hat der Diskonter gleichsam Bewegung in den sonst eher statischen Strommarkt gebracht. In Österreich wechseln nämlich im Schnitt nur knapp 4.900 Haushalte pro Monat ihren Stromanbieter – mit den 5.000 Verträgen von Hofer wurde diese Quote binnen drei Wochen sozusagen „locker“ übertroffen. (red)

© APA/Herbert Pfarrhofer

Gewerkschaft klagt Lugner mit „Kinomode“

r e ta i l & p r o d u c e r s

Dienstag, 5. Februar 2013

Kartellrecht Hausdurchsuchungen in der Spar-Zentrale dauern an, Berglandmilch muss 1,125 Mio. Euro zahlen

Marathon-Razzia bei Spar AK fordert mehr Transparenz bei den Urteilen über Absprachen; VÖM-Chef Petschar ist verwundert. Wien. Am Mittwoch startete die Bundeswettbewerbsbehörde ihre Razzia in der Zentrale des Lebensmittelhändlers Spar. Auch am Wochenende wurde der Händler nicht verschont und noch immer filzen die Wettbewerbshüter den Händler wegen vermuteter Preisabsprachen. Vergangenen Freitag wurde indes bekannt, dass die oberösterreichische Berglandmilch wegen jahrelanger Absprachen eine Strafe in Millionenhöhe zahlen muss. Satte 1,125 Mio. € muss der größte heimische Milchverarbeiter wegen „vertikaler Preisabsprachen von 2006 bis 2012“ zahlen, wie das als Kartellgericht fungierende Oberlandesgericht Wien verlautbaren ließ; die Verhandlung dazu hat bereits am 23. Jänner stattgefunden, beide Parteien haben auf Rechtsmittel verzichtet, das ganze ist bereits rechtskräftig. Verwundert über den Beschluss gibt sich der Präsident der Österreichischen

Milchverarbeiter, Helmut Petschar: „Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen“, sagt der Kärntner Milch-Chef gegenüber dem ORF – zumal sich die Ertragssituation der Molkereien in den letzten Jahren dramatisch „in Richtung Plus/ Minus Null“ verschlechtert habe; viele müssen gar ganz aufgeben.

AK will Sammelklagen Die Arbeiterkammer fordert derweil in Fällen wie diesen mehr Transparenz: „Der Konsument muss wissen, was genau die Absprache war und wer aller daran beteiligt war“, drängt AK-Direktor Werner Muhm. „Die Möglichkeit von Sammelklagen und die Beweislastumkehr für hochkonzentrierte Märkte wie den Lebensmitteleinzelhandel müssen kommen.“ Diese sei notwendig, damit Anbieter beweisen müssen, dass ihre Preise gerechtfertigt sind.  (no)

© APA/Barbara Gindl

26 – medianet retail

Seit über einer Woche durchforsten Wettbewerbshüter die Spar-Zentrale in Salzburg.

Lugner ließ Modeketten im LugnerCity Kinogebäude sonntags öffnen.

Bipa-Boss Hubert Sauer: „Facebook ist auch Teil des Kundenservice.“

Wr. Neudorf. Drogeriefachhändler Bipa freut sich über bereits 300.000 Facebook-Fans. Genau dreieinhalb Jahre nach dem Start auf der weltweit größten Social Media-Plattform zählt Bipa zu den national erfolgreichsten Unternehmen auf Facebook. „Jeder 10. Facebook User ist Fan unserer Seite. Das direkte Feedback unserer User liefert uns wertvolle Inputs für die Weiterentwicklung unserer Aktivitäten. Daher verstehen wir Facebook auch als Teil unseres Kundenservice“, meint Bipa-Chef Hubert Sauer. (red)

Pröll schraubt LLI-Gewinn hoch

backaldrin: Nähe ist viel wert

Wien. Der Mühlenriese LLI hat sein erstes komplettes Geschäftsjahr (2011/2012) mit dem ehemaligen VP-Vizekanzler und -Finanzminister Josef Pröll als Chef mit einem Gewinn von 41 Mio. € bei einem Umsatz von 1,07 Mrd. € abgeschlossen. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte der Gewinn noch 27 Mio. € ausgemacht, im laufenden Geschäftsjahr will Pröll den Profit weiter steigern. Beim Gewinn plant Pröll „eine weitere Steigerung; es muss bei gleichbleibendem Umsatz eine deutliche Ergebnisverbesserung möglich sein“, so der ehemalige Politiker. Im Mühlensektor gebe es nach schwierigen Zeiten eine wesentliche Verbesserung der Erträge.

© backaldrin

Asten. Der Backmittelhersteller backaldrin setzt auf die Partnerschaft mit heimischen Agrarbetrieben und ist dafür bereit, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Insgesamt bezieht das Unternehmen von Landwirtschaftsbetrieben aus der Region Getreide, Früchte, Saaten und Bioprodukte im Wert von rund 26 Mio. € im Jahr, wie Eigentümer Peter Augendopler bekanntgibt. „Natürlich bezahlen wir dafür auch einen höheren Preis, als wenn wir die Rohstoffe am Weltmarkt kaufen würden. Denn selbst in Zeiten perfekter Qualitätssicherungssysteme ist persönliches Kennen und Vertrauen die beste Qualitätskontrolle“, so der Unternehmenschef.

backaldrin The Kornspitz Company GmbH-Eigentümer Peter Augendopler.

Preisabsprache Deutsches Kartellamt verhängt Strafen

Schaumgeküsst Solidarität führt zu ‚Ausverkauft‘-Situation

Düsseldorf. Elf Süßwarenhersteller müssen wegen illegaler Preisabsprachen tief in die Tasche greifen: Das deutsche Kartellamt verhängte gegen sie und verantwortliche Vertriebsmitarbeiter Bußgelder in Höhe von rund 60 Mio. €. Betroffen sind unter anderem Kraft Foods Deutschland, Alfred Ritter, Nestlé Kaffee und Schokoladen, Bahlsen, Griesson – de Beukelaer, Storck, Katjes und Haribo. Der Süßwarenkonzern Mars hatte sich den Wettbewerbsbehörden als Kronzeuge angedient und muss somit keine Strafe berappen. Schokoladenproduzent Ritter, dem Bußgeldbescheide in Höhe von insgesamt 7,5 Mio. € ins Haus flatterten, kündigte umgehend Einspruch an, er wies die Vorwürfe zurück.

Wien. Der Wiener Süßwarenfabrikant Niemetz will den Lebensmittelhandel weiter reichlich mit Schwedenbomben versorgen und das Sanierungsverfahren mit einer 20%-Quote ohne Beteiligungen selbst stemmen. Löhne und Gehälter sollen ab sofort wieder pünktlich bezahlt werden. Die Produktion wurde auf Normalniveau hochgefahren.

Süßwarenhersteller müssen zahlen Niemetz: Insolvenz selbst stemmen beitskreis Konditionenvereinigung des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie wurden zudem jahrelang Informationen über den Stand der Verhandlungen mit dem Lebensmittel-Einzelhandel sowie teilweise auch über beabsichtigte Erhöhungen der Listenpreise ausgetauscht. Der Wettbewerb mit der Konkurrenz sei teils ausgeschaltet und die Kunden mit abgesprochenen Preissteigerungen belastet worden. (APA)

Preisabsprachen erwiesen? Die deutschen Wettbewerbshüter hatten im Februar 2008 branchenweit Räume der Süßwarenhersteller durchsucht. Sie sehen es als erwiesen an, dass Ritter und Kraft Foods sowie in einer Vierer-Runde Ritter, Mars, Nestlé und Haribo Preise abgesprochen haben. Im Ar-

Schokoladenproduzent Ritter will seine 7,5 Mio. Euro Bußgeld nicht berappen.

Gesellschafter. Gegenüber dem LEH streut Batchelor Rosen: „Der Handel steht hinter dem Unternehmen.“ Inzwischen hat die Insolvenz zu einer regelrechten Solidaritätswelle geführt. Einem Aufruf zu Hamsterkäufen auf der FacebookSeite „Rettet die Niemetz Schwedenbomben“ sind gestern, Montag, zahlreiche Fans gefolgt. Viele Supermärkte waren bereits mittags ausverkauft. (APA/red)

Sanierungskurs seit 2012 Mit einem Marktanteil von 80% in der Nielsen-Kategorie Schokoschaumküsse ist Niemetz Marktführer im Segment. Bereits im Jahr 2012 wurden Sanierungsschritte gesetzt. „Wir haben unser Firmengebäude in Wien-Landstraße verkauft, wo wir noch weitere drei Jahre produzieren können. Leider hat das für uns zuständige Finanzamt entgegen einer Zahlungsvereinbarung voreilig Konkursantrag gestellt und uns damit die Chance genommen, die finanziellen Schwierigkeiten ohne Insolvenzverfahren zu bewältigen“, erklärt Steve Batchelor, Geschäftsführer und 20%iger Niemetz-

© APA/Barbara Gindl

© Rewe International

Bipa freut sich über 300.000 Facebook-Fans

Mühlen Ertragsplus

Brot und Backwaren Kornspitz-Erfinder bezieht Rohstoffe aus der Region für 26 Mio. €

© dpa/Marijan Murat

Wien. Einkaufszentrumsbetreiber Richard Lugner hat mit seiner „Kinomode“ wohl doch nicht das passende Schlupfloch zur Umgehung des Öffnungszeitengesetzes gefunden. Die Gewerkschaft zeigte ihn wegen des Verstoßes gegen die Ladenöffnungszeiten an; eine weitere Klage wegen unlauteren Wettbewerbs sei laut Arbeitnehmervertretung in Vorbereitung. Lugner ließ zwei Modeketten im Kinogebäude sonntags geöffnet und begründete dies damit, dass die Geschäfte „Kinomode“ verkaufen – also Waren, die einen Bezug zum Kino haben. „Es gibt klare Abmachungen, was an Sonntagen verkauft werden darf; Kleidung gehört definitiv nicht dazu“, so die Gewerkschaft. Gemäß Öffnungszeitengesetz ist der Verkauf von „Süßwaren, Erfrischungen und sonstige(n) genussfertige(n) Lebensmittel“ erlaubt sowie jener von „Waren, die einen Bezug zur Veranstaltung oder zum Veranstaltungsort haben“. (APA)

Niemetz will als verlässlicher Partner den Handel wieder voll beliefern.


product news

Dienstag, 5. Februar 2013

medianet retail – 27

Caramelsticks, Mini-Cheesecake und alkoholfreies Naturmärzen Product News GÜ London Limetten- und Mango & Passionsfrucht Cheesecake, Kattus Brut, Bahlsen X-tra Tasty Caramel und Gösser NaturGold. GÜ London eröffnet die Frühlingssaison mit den beiden Köstlichkeiten Limetten Cheesecake und Mango & Passionsfrucht Cheesecake. Der Limetten Cheesecake verzaubert mit exotischem Biskuitboden (mit Palmenblüten-Zucker!), beschichtet mit Creme der peruanischen Limette und Mascarpone Cheesecake. Der Mango & Passionsfrucht Cheesecake im neuen Format besticht durch seinen weichen Biskuitboden, der von Passionsfrucht und einer süßen Mango Creme Kategorie Launch überzogen Produkt GÜ London Limetten Cheesecake und von Mango & Passionsfrucht Cheesecake einem reichPreis 3,29–3,49 € haltigen PasVertrieb Uplegger-Food Company GmbH sionsfrucht Kontakt Uplegger, Cheesecake Tel.: +49/0511/978 98-0 bedeckt ist.

© GÜ London; Bahlsen; Kattus

Die Marke Kornland erstrahlt in neuem Glanz: In einem zweijährigen Prozess wurden Positionierung sowie die Optik der Müsli­Riegel-Marke durchleuchtet. Das neue Design überzeugt mit einer klareren Sortendifferenzierung. Bei Bahlsen gibts Zuwachs: X-tra Tasty ­Caramel ist eine Komposition aus knackig-mürbem Keks mit ­weichem Caramel und feiner Vollmilchschokolade.

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch/Relaunch Bahlsen X-tra Tasty Caramel, Kornland 1,89 € 130 g Bahlsen GmbH & Co KG LEH Bahlsen, Tel.: 01/331 92-0

COFFEESHOP COMPANYNIVEAU - SEI EIN TEIL DAVON!

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Nach der erfolgreichen Einführung der Kattus Cuvées in der Gastronomie lanciert Kattus nun auch Sekt unter dem eigenen Namen für den Handel. Die neue Sorte Kattus Brut wird ausschließlich aus österreichischen Trauben kreiert, verpackt ist das Perlweinchen in edles Brokatdesign. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

DIE COFFEESHOP COMPANY VE LES, WAS EIN COFFEEAL N NE IH EN ET BI IR W T. UK YLE-PROD „COFFEE TO GO“ - EINEM LIFEST NTIERUNG SIND WIR EIN IE OR EN ND KU R RE IH D UN NT GAGEME SHOP BRAUCHT. MIT IHREM EN R WERDEN WOLLEN: NE RT PA E SI N EN W S, UN E SI EN PERFEKTES TEAM. KONTAKTIER

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© Brau Union

Wien. Die Brau Union präsentiert im Rahmen der Ski WM die neueste Innovation bei Gösser: Das „Gösser NaturGold“ ist Österreichs erstes naturtrübes, alkoholfreies „Märzenbier“. Ein neues Brauverfahren garantiert den gössertypischen, vollmundig-bierigen Geschmack. Als einziges unfiltriertes – und daher naturtrübes Märzenbier ohne Promille behält es außerdem alle wichtigen Inhalts-und Geschmacksstoffe.

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28 – medianet retail

Dienstag, 5. Februar 2013

GS1 und Soma

© GS1 Austria/Gregor Schweinester

Richter Schuhe

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© Andreas Tischler

SOMA-Gründer und Vorstand Gerhard Steiner (links) übernehmen den Spendenscheck von GS1-Geschäftsführer Gregor Herzog.

GS1 Weihnachtsaktion mit Scheckübergabe beendet 2

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1. Alf Netek, Kati Bellowitsch, Judith Coule, Produktmanagerin der Ferdinand Richter GmbH, und Ralf Balonier, Leitung Vertrieb; 2. Sängerin Sandra Pires und Oliver Stamm; 3. Schauspielerin Maxi Blaha mit Sohn Nepomuk und Sängerin Missy May mit Tochter Marie; 4. Alamande Belfor mit Frau Ianara.

Richter präsentierte seine aktuelle Mode mit einer Show

Glückliche Kinder

Alf Netek präsentierte die neuesten Schuhtrends.

Bunte Energie Romantische Stickereien, kräftige bunte Farben und trendige Neonakzente, bedrucktes Leder und Stoffe, dazu jede Menge glücklicher Kids – Richter Schuhe begeisterte im Concept Store Schuhhaus zur Oper mit einer ganz besonderen Fashion Show: In einer Choreografie von Alamande Belfor präsentierten die Kids des „BigsMile Dance Club“ die neuesten Kinderschuh-Trends für die Saison Frühjahr/Sommer 2013. Die anwesenden Gäste, darunter Missy May, Sandra Pires und Oliver Stamm, konnten sich davon überzeugen, dass Kinder mit Richterschuhen nicht nur in Sachen Passform, sondern auch modisch immer einen Schritt voraus sind. „‚Richter‘ hat für die kommende Saison wieder einmal richtig Gas gegeben und bietet eine bunte Palette an qualitativ hochwertiger Kinderschuhmode. Die Choreografie von Alamande hat den Elan und die Power, die in unseren Modellen steckt, optimal zum Ausdruck gebracht. Wir freuen uns auf einen absolut stylishen Kinderschuh-Sommer 2013“, so Alf Netek, Geschäftsführer der Ferdinand Richter GmbH. (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

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LADEN-HÜTERIN

Segensreiche Sensibilität Alexandra Binder

© Coty Prestige

© Spar

Karitativ Per Mausklick konnten Kunden mitentscheiden, wie viel Geld an jene Menschen gespendet werden soll, die harte Zeiten durchleben. Für jedes Voting auf der GS1-Webseite wurden 5 € an die Organisation SOMA Österreich & Partner überwiesen. Insgesamt kam ein Betrag von 4.935 € zusammen, der kürzlich von GS1 Austria-Geschäftsführer Gregor Herzog und ECR Austria Manager Nikolaus Hartig an SOMA-Gründer und Vorstand Gerhard Steiner übergeben wurde. „Ich möchte mich nicht nur für die beachtliche Summe bedanken, die zusammengekommen ist, sondern auch für die Aufmerksamkeit, die das Thema dadurch bekommen hat“, so Steiner, der betont, wie häufig er von Handel und Industrie auf die Aktion angesprochen worden ist. „Die soziale Einrichtung von SOMA, der Dachverband von 33 Sozialmärkten, leistet einen wichtigen Beitrag, um Armut in Österreich zu bekämpfen und zu lindern und stellt aus unSchirnhofer eröffnet am serer Sicht eine besonders un­Donnerstag, den 14. Februar, terstützenswerte Einrichtung um 10 Uhr die Genussweltdar, da sie gleichzeitig die drei ­Filiale in der Lugner City, Säulen der Nachhaltigkeit in Gablenzgasse 5–13 in die Tat umsetzt“, begründen 1150 Wien. Herzog und Hartig ihre Entscheidung.  (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Helmuth Keiler (55) hat am 1.1.2013 die Betriebsleitung des Tann-Frischfleischwerks in Wörgl übernommen. Keiler ist seit 35 Jahren bei Spar beschäftigt, seit 1991 leitete er die Produktion im TannFrischfleischwerk, bereits seit 1995 ist er stellvertretender Betriebsleiter. Keiler absolvierte zunächst eine Fleischerlehre und stieg dann vom Filialleiter zum Feinkostfachberater und anschließend zum Produktionsleiter im Tann-Frischfleischwerk in Wörgl auf. Er zeichnet auch für die Frischfleisch- und Wurstabteilungen in den zehn Interpar-Märkten in Tirol und Salzburg verantwortlich.

Die „Zweite ­Chance“ für Lebensmittel

Zeitlos Das Thema Liebe ist schon seit jeher mit „Vera Wang“ verbunden: Die US-amerikanische Designerin wurde durch ihre exquisiten Kreationen von Hochzeitskleidern berühmt. Aber auch ihre Düfte sind unverkennbar. Vera Wangs neuer Damenduft „Lovestruck“ ist eine prickelndflorale Komposition, in die sich jede Frau einfach nur verlieben kann. Der Flakon ist wie ein Rosenbouquet mit edler Seidenmasche. Einmal geöffnet, sorgt verführerische Guave und fruchtige Mandarine, gefolgt von dem köstlich floralen Mix aus Tuberose und Lotusblüte, für eine sofortige Anziehung. Kostbare Hölzer und reiner Moschus strahlen in der Basis eine leidenschaftliche Eleganz aus. Eau de Parfum Spray, 30 ml, UVP 40 €, Eau de Parfum Spray, 50 ml, 59 €, Eau de Parfum Spray, 100 ml, 79 €, Silky Shower Gel, 150 ml, 28 €, Velvety Body Lotion, 150 ml, 30 €; exklusiv bei Douglas erhältlich.  www.cotyinc.com

I

bin ja auch mit viel gesegnet. Mit einer Oma z.B., die mir Weihnachten immer ein bissl Geld zusteckt, mit dem ich mir „was Schönes“ kaufen soll. Schöne Haut fällt mir da ein. Meine ist ein wenig segensreiches Sensibelchen. Was so viel heißt wie: Augenblickliches Glück oder das Gegenteil steht mir ebenso unaufgefordert ins Gesicht geschrieben, wie die Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe der benutzten Pflege. Weil Rötungen und Wimmerl aber verzichtbar sind, läuft man, also ich, in Schritt eins erst mal ins Naturkosmetiklager über. Und ist in Schritt zwei enttäuscht. Weil es da ist wie überall: Die Großen (Konzerne) haben die meisten kleinen, feinen Hersteller längst gefressen. Und das verändert was. Eine Marke unter vielen erfährt halt nicht die gleiche Liebe und Zuwendung wie ein geliebtes Einzelkind. In Schritt drei sucht man. Probiert. Flucht. Sucht. Schafft man’s bis Schritt vier, wird man fündig. Ich in England. „Pai“ heißt das Zeug, in das Omas Gerschtl floß (paiskincare.com). Entdeckt habe ich es auf naturalcosmetics.at, gekauft in Magdalena Riekmanns zugehörigem kleinem Geschäft. Ja genau, im stationären Handel! Ich Amazone. Warum? Wegen der gebotenen Handvoll sensibel ausgesuchter Produkte & der ebensolchen Beratung!  a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Letzte Tage Durchschnittlich 13 Krapfen pro Jahr pro Person werden in Österreich verspeist.

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medianet retail - 2x die Woche neu, Nachrichten für Entscheidungsträger der Bereiche Marken, Handel, Industrie und Gewerbe

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