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14. JahrganG

NO. 1751

donnerstag, 30. jänner 2014

TREVISION

visual solutions

a Trevision Holding Company

UNV ORB EISC HAU BAR

ORF: „Bestleistungen“ bei Olympia

in 36 Hofer-Filialen wird schon gebacken

Sotschi: Der ORF präsentiert sein Aufgebot für die Winter­spiele – dazu gehören mehr als 400 Stunden Live-Berichterstattung  Seite 4

Bis Ende 2015 sollen bereits neunzig Prozent der Hofer-Filialen mit einem Brot-Backofen ausgestattet sein  Seite 6

© Hofer

© APA/Robert Jäger

Besuchen Sie uns: 16. – 20. Feber 2014 EuroShop, Düsseldorf Halle 3, Stand 3A33 www.trevision.com

PGEU-Kongress Europas Apotheker tagen in Wien und diskutieren künftige Marktentwicklungen

short

© Logitech

Apothekern droht ein weiteres Umsatzminus

© APA/Hopi Media Holzner

© dpa Zentralbild/Patrick Pleul

Designpreise Logitech gab am Mittwoch bekannt, dass sieben Produkte des Unternehmens mit dem 2014 iF product de­ sign award für exzellente Leis­ tungen in den Kategorien Com­ puter und Audio/Video gewür­ digt worden sind. Damit zählt Logitech schon im vierten Jahr in Folge zu den Preisträgern, wobei in diesem Jahr erst­ mals gleich sieben Produkte ausgezeichnet wurden. Die diesjährigen Gewinner sind: UE Boom, Logitech FabricSkin Keyboard Folio, Logitech G602 Wireless Gaming Mouse, Logitech Ultrathin Touch Mouse, Logitech Wireless Rechargea­ ble Touchpad T650, Logitech Bluetooth Illuminated Key­ board K810 und Logitech Blue­ tooth Speakers Z600.  (red)

Einschränkung Die Regierung will den Firmen diverse Mög­ lichkeiten streichen, steuer­ schonend ihre Zahlungsströme zu verschieben. Einerseits wird die Gruppenbesteuerung re­ formiert. Andererseits können Zins-und Lizenzzahlungen nur dann verlagert werden, wenn sie angemessen besteuert werden. In einer Gruppe mit Auslandstöchtern muss künf­ tig zumindest ein Viertel des inländischen Gewinns übrig bleiben und versteuert werden; der restliche ausländische Verlust kann für spätere Jahre aufgehoben werden. Außerdem werden Verluste nur mehr von Töchtern in Ländern berück­ sichtigt, mit denen Österreich eine „umfassende Amtshilfe“ vereinbart hat.  (APA)

Global Data Protection Handbook DLA Piper

„Schadet dem Wirtschaftsstandort“ Neues Datenschutz-Handbuch

IV-Generalsekretär Neumayer: „Dadurch werden Arbeitsplätze verloren gehen.“

Wien. „Das Bekenntnis der Bundes­ regierung zur Industrie, zur Erhö­ hung der Anzahl von Exportunter­ nehmen und Headquarters in Österreich in ihrem aktuellen Re­ gierungsprogramm ist natürlich erfreulich, aber wird durch nun beschlossene Maßnahmen konter­ kariert“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, zum Abgabenände­ rungsgesetz 2014, das am Mittwoch vom Ministerrat abgesegnet wor­ den ist. „Die meisten Maßnahmen stärken den Wirtschaftsstandort nicht, belasten die Unternehmen zusätzlich und dadurch werden Ar­ beitsplätze verloren gehen.“  (red)

© DLA Piper

Brehmstraße 10/4. OG, A-1110 Wien

Abgabenänderungsgesetz Kritik der Industriellen

© IV/Markus Prantl

Neue Adresse der medianet Verlag AG:

Arzneimittel Weil die Pharmaindustrie weniger neue Medikamente liefert und Patentabläufe bei bestehenden Produkten die Preise drücken, müssen die Apo­theken künftig bluten, sagt Europas Apothekerpräsident Štefan Krchnák. Seite 2

Sabine Fehringer, DLA Piper: Ratgeber mit „internationaler Abdeckung“.

Wien/London. Die Anwaltskanzlei DLA Piper hat jetzt die Ausgabe 2014 ihres Global Data Protection Handbook veröffentlicht. Das on­ line verfügbare Handbuch infor­ miert User über alle wesentlichen Aspekte des Datenschutzrechts in 72 Ländern weltweit. Kurz und prägnant werden neben Beschrän­ kungen im internationalen Daten­ verkehr geltende Sicherheitsvor­ schriften, Registrierungspflichten und Meldungspflichten bei daten­ schutzrechtlichen Verletzungen, die Vorgaben bei Online Marketing und Online Privacy dargestellt. Down­ load:  www.dlapiperdataprotection.com/#handbook/about-section


C OV E R

2 – medianet

Donnerstag, 30. Jänner 2014

Hintergrund Europäischer Apothekerverband tagt Donnerstag und Freitag in Wien und diskutiert gravierende Umbrüche im Arzneimittelhandel

Europas Apotheker warnen: „­Generika belasten Umsätze“

Fehlende Produktentwicklungen und Fokus auf teure Krebsmedikamente führen zu Preisverfall und damit zu Umsatzrückgängen. Martin Rümmele

Wien. Anlässlich einer Tagung der PGEU (Pharmaceutical Group of the European Union) treffen sich die Spitzenvertreter der europäischen Apotheker am Donnerstag und Freitag erstmals in Wien. In mehreren Arbeitsgruppen werden die großen internationalen Problemfelder der Pharmazie diskutiert. Und da gibt es viel zu besprechen, denn der Branche stehen nicht nur einige Änderungen bevor; in zahlreichen Ländern kämpfen die erfolgsverwöhnten Apotheken auch mit sinkenden Umsätzen und schwindenden Spannen. Im ersten Halbjahr 2013 ist der Kassenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut Pharmig, dem Verband der Pharmaindustrie, nominell um 0,2% gestiegen. Berei-

„Ein Arzneimittel, das produkt noch 98 Euro gekostet hat, gibt es jetzt um drei Euro.“ Stefan Krchnák, Präsident PGEU und slowakische ApothekerKammer

© PGEU/Slowakische ApothekerKammer

bei uns als Orginal-

Stefan Krchnák ist Präsident der Pharmaceutical Group of the European Union und gleichzeitig Präsident der slowakischen Kammer: „Diesen Kampf verlieren dann alle“, sagt Krchnák, „die Apotheken, die Patienten und die Industrie. Am Ende fehlt das Geld für die Forschung nach neuen Medikamenten.“

nigt um die Inflationsrate, bedeute das real einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 1,14 Mrd. €, was die Apothekenbetriebe hart trifft, teilte zuletzt der Apothekerverband mit. „Jetzt hat auch uns die Wirtschaftskrise erfasst“, sagt der Präsident Christian Müller-Uri. Auch die Privatumsätze, die bisher die flauen Kassenumsätze abfederten, sind im ersten Halbjahr 2013 offenbar stark eingebrochen. Laut Statistik Austria ging der Gesamtumsatz in den Apotheken und Drogerien real um 3,7% zurück. Als Hintergrund ortet Stefan Krchnák, Präsident der PGEU und gleichzeitig Präsident der slowa-

kischen Kammer, die generellen Umbrüche im Pharmamarkt. Dort laufen seit einigen Monaten die Patente für die wichtigsten Umsatzbringer aus, und in der Folge brechen die Preise durch die Konkurrenz billigerer Generika ein. „Ein Arzneimittel, das bei uns als Orginalprodukt noch 98 Euro gekostet hat, gibt es jetzt um drei Euro“, nennt Krchnák ein Beispiel. Da sei dann klar, dass auch die Umsätze der Apotheken schrumpfen.

„Nur Verlierer“ „Diesen Kampf verlieren dann alle: die Apotheken, die Patienten

und die Industrie. Am Ende fehlt das Geld für die Forschung nach neuen Medikamenten.“ Schon jetzt zeige sich, dass die Industrie nur noch in jene Bereiche investiere, die hohe Umsätze und Gewinne versprechen, wie etwa die Suche nach neuen Krebsmitteln. Krchnák: „Es befinden sich derzeit 981 Krebsmittel in klinischen Studien, aber kein neues Mittel zur Bekämpfung von Bluthochdruck.“ Das Problem seien auch die Krankenversicherungen, die unter dem Diktat der leeren Kassen überall in Europa versuchen, verstärkt billige Generika einzusetzen, um die Ausgaben zu senken.

Nicht zuletzt deshalb komme es auch zunehmend zu Lieferengpässen von Arzneimitteln. Aufgrund von Globalisierungstrends der Pharmawirtschaft und Schwierigkeiten in der Planung sind Lieferengpässe von Arzneimitteln in den Apotheken europaweit zum Alltag geworden. In den östlichen Nachbarstaaten von Österreich und

Industrie unter Druck

„Wir versuchen alles, dass sich Lieferengpässe nicht zu Versorgungsengpässen

Übernahmekampf Celesio nach Startproblemen doch in die USA verkauft

Megafusion im Großhandel Wien/Stuttgart. Erfolg im zweiten Anlauf: Der Duisburger Familienkonzern Haniel hat es doch noch geschafft, seine Mehrheitsbeteiligung am Pharmagroßhändler Celesio – zu dem auch der heimische Marktführer Herba Chemosan gehört – an den US-Konzern McKesson zu verkaufen. Haniel-Chef Stephan Gemkow bezeichnete den Verkauf als „die beste Lösung für alle Seiten“. Mit den Milliardeneinnahmen aus dem Verkauf will das deutsche Familienunternehmen seinen Schuldenberg von fast zwei Mrd. € reduzieren und sich neue Geschäftsfelder erschließen. Der erste Übernahmeversuch des US-Konzerns war Anfang Jänner gründlich schief gegangen: Obwohl sich McKesson mit den Großaktionären Haniel und Elliott geeinigt hatte, kam der US-Konzern nicht auf die vorher zur Bedingung gemachten 75% an Celesio. Diesmal kann jedoch wohl nichts mehr schiefgehen. Denn vor dem neuen Deal hatte Haniel seinen Anteil von etwas mehr als 50% auf 75,99% aufgestockt, indem er dem Hedgefonds Elliott dessen Aktien-Paket abkaufte. McKesson kaufte zudem Wandelanleihen von Elliott, um dieses Mal auf Nummer sicher zu gehen. Im zweiten Anlauf zahlen die Amerikaner für Celesio 23,50 € je Aktie und damit genauso viel wie bei dem ersten Angebot. Insgesamt wird Celesio bei der Übernahme mit etwas mehr als 6 Mrd. € bewertet. McKesson und Celesio wollen sich früheren Angaben zufolge mit 81.500 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von mehr als 150 Mrd. USD (110 Mrd. €) zu einem der größten Pharmagroßhändler zusammenschließen; der Stuttgarter Pharmahändler hatte zuletzt massiv unter einem Rabattwettbewerb in Deutschland gelitten. (red)

tige Präparate gesucht oder magistrale Rezepturen hergestellt werden, sagt Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer: „Lieferengpässe sind jedoch nicht als bloßes logistisches Problem abzutun, denn jede Umstellung eines Präparats erfordert eine intensive Aufklärung und Beratung des Kunden.“

ausweiten.“ Max Wellan, Präsident österr. Apothekerkammer

Deutschland sind Arzneimittel deutlich billiger, sagt der slowakische Präsident. Das führe dazu, dass Parallelexporte in die hochpreisigeren Länder durch Großhändler oder Apotheker zunehmen. Zum einen, weil dadurch etwa österreichische Apotheker Orginalprodukte billiger einkaufen können, zum anderen, weil die Exporteure mehr verdienen. Als Reaktion darauf verknappe die Industrie das Angebot. Auch in Österreich werden Produkte etwa nach Deutschland verkauft, was hier zu Engpässen führt. Die Apotheker setzen alles daran, dass sich Lieferengpässe nicht zu Versorgungsengpässen ausdehnen, indem für den Kunden gleichwer-

Auch die großen Pharmafirmen stehen unter Druck, wie eine aktuelle Studie zeigt. Ein organisches Wachstum auf dem hart umkämpften Markt wird demnach immer schwieriger. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY), das die Finanzdaten der größten Pharmaunternehmen auswertete. Das Mittel der Wahl sind deshalb Zukäufe oder das Abstoßen von weniger rentablen Bereichen. Für 2014 rechnet EY mit einem Anstieg von Fusionen oder Unternehmskäufen. „Akquisitionen sind für die Pharmakonzerne derzeit unerlässlich – schließlich steigt bei stagnierenden Absatzzahlen auch das Risiko, dass einzelne Fehlschläge bei der Produktentwicklung zu gravierenden Einbrüchen führen“, erklärt Erich Lehner, Partner bei EY Österreich. Allerdings steigt die Marktkapitalisierung der kleineren Pharmaunternehmen schneller als die der großen, und damit auch der Preis für potenzielle Übernahmekandidaten. Um den Anschluss nicht zu verlieren, müssten die 16 umsatzstärksten Pharmaunternehmen der Welt bis zum Jahr 2015 ein Umsatzplus von insgesamt 100 Mrd. USD erwirtschaften.


medianet

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donnerstag, 30. jänner 2014 – 3

Verbot

Kampagne

TV-Sender Fox verbietet die Ausstrahlung eines SodaStream-Spots beim Super Bowl 

Seite 4

© HTM Sport

© SodaStream

marketing & media Skibindungshersteller Tyrolia richtet sich mit neuer Kampagne nun auch an die Endverbraucher 

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ORF strebt bei Olympia nach „Bestleistungen“

© PantherMedia/Philip Lange

short

APA/Barbara Gindl

Anklage Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag 20 Journalisten und Mitarbeiter des internationalen Fernsehkonzerns Al-Jazeera wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Acht der Angeklagten sind in Untersuchungshaft, die anderen offenbar im Ausland. Den Angeklagten wird Nähe zur Muslimbrüderschaft vorgeworfen.

© APA/Robert Jäger

TV US-Skistar Lindsey Vonn wird nach ihrem verletzungsbedingten Teilnahmeverzicht an den Olympischen Winterspielen das Geschehen in Sotschi nun als Expertin für das US-Fernsehen begleiten. Wie der übertragende Sender NBC am Dienstag mitteilte, arbeitet die 29-jährige Abfahrts-Olympiasiegerin von Vancouver als Korrespondentin für die Today-Show. Vonn soll Erfahrung und Expertise einbringen.

ORF-Verantwortliche (v.l.n.r.): Generaldirektor Alexander Wrabetz, Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und Sportchef Hans Peter Trost.

Sotschi 2014 Der ORF präsentiert sein Aufgebot für die Olympischen Winter­ spiele: Mehr als 400 Stunden Live-Berichterstattung allein im TV, dazu umfang­ reiche ­Servicierung über digitale Kanäle. Man wolle, wie die Athleten, „Best­ leistungen“ e ­ rbringen, so Generaldirektor Alexander Wrabetz.  Seite 4 Award ORF-(Ko-)Produktionen bei Fernsehpreis am Start

Programm ZDF-Magazin „aspekte“ wird zeitlich verlängert

Wien. Drei Nominierungen für den renommierten Grimme-Fernsehpreis entfielen bei der heutigen Bekanntgabe auf ORF-(Ko-) Produktionen. Insgesamt hoffen 62 Nominierte auf eine der zwölf Auszeichnungen. In der Sparte „Information und Kultur“ ist die Universum-Dokumentation „Das Moor“ im Rennen. In der Sparte „Fiktion“ ist der ORF gemeinsam mit dem SWR für das Alzheimer-Drama „Die Auslöschung“ mit Martina Gedeck und Klaus Maria Brandauer und dem Tatort „Angezählt“ mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser im Wettbewerb vertreten.  (APA)

Wien. Der Deutsche Kulturrat zeigt sich über eine Ankündigung des ZDF erfreut, sein Kulturmagazin „aspekte“ um eine Viertelstunde auf 45 Minuten zu erweitern. Außerdem habe der „aspekte“Redaktionsleiter Daniel Fiedler erklärt, dass in Zukunft der Kulturpolitik in der Sendung ein größerer Raum eingeräumt werden soll. Das sei „eine wirklich gute Nachricht“ und „ein positives Signal aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, so Kulturrat-GF Olaf Zimmermann in einer Aussendung. „Zu den Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehört auch die Kulturberichterstattung.“  (APA)

Qualitätssiegel für Fernsehmacher: der renommierte Grimme-Fernsehpreis.

© ZDF

Frist Drei Wochen Nachfrist zur Begleichung der offenen Forderungen – so das Ergebnis der Tagsatzung am Landesgericht Klagenfurt, bei der ein Insolvenzantrag gegen die Kärntner Tageszeitung geprüft worden ist. Die Kärntner Gebietskrankenkasse hatte Mitte Jänner Konkursantrag gegen die mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfende Zeitung gestellt. Dem Antrag hatte sich auch die Kärntner Arbeiterkammer angeschlossen. (APA)

© Wikipedia

© www.ktz.at

Drei Grimme-Preis-Nominierungen Mehr Kultur im deutschen Zweiten

Das ZDF will der Kultur künftig noch mehr Zeit im Programm einräumen.


M e di e n & M a r k e ti ng

4 – medianet

Olympische Winterspiele 2014 ORF präsentiert sein Aufgebot für Sotschi mit jeder Menge Live-Berichterstattung

short

Dabei sein ist alles: mehr als 400 Stunden Live-Sport

FESPA-Awards rufen zur Einreichung auf Wien. Die Awards der Federation of European Screen Printers Associations, kurz FESPA, gehen im dreißigsten Jahr ihres Bestehens mit neuem Konzept an den Start. Sie richten sich an ein weltweites Publikum; damit stehen die 14 Kategorien des Wettbewerbs allen Unternehmen offen – unabhängig davon, ob diese Mitglied eines nationalen FESPA-Verbands sind. Die FESPA-Awards sind die erste weltweite Auszeichnung für die Leistungen der Druckbranche und ihrer Mitarbeiter. Noch bis zum 28. Februar 2014 können Unternehmen ihre Arbeiten einreichen. Mitglieder des österreichischen Verbands Druck& und Medientechnik profitieren von vergünstigten Teilnahmegebühren.  www.fespa.com/awards/

430 Stunden Sport allein in ORF1 und ORF Sport +, aber auch kritischer Blick auf politische Lage. rie über Olympia werde man aber selbstverständlich die Schattenseite bei Sotschi nicht aus den Augen verlieren; ORF-Programmchefin Kathrin Zechner: „Wir werden auch einen kritischen und analytischen Blick auf die Spiele werfen.“ So wird es etwa einen eigenen TV-Themenschwerpunkt zu Putins Russland geben. Insgesamt widmet sich allein das ORF-Fernsehen in 13 Produktionen den gesellschaftlichen und politischen Themenstellungen in Russland. Aber auch in 3Sat wird man das Thema behandeln: Unter dem Titel „Der steile Weg nach Sotschi – Glanz und Kehrseiten der Putinschen Olympia-Medaillen“ beleuchtet ein Film von Christof Franzen die Kehrseite der Olympia-Medaille.

Schladming/Sotschi. 430 Stunden Sport, allein in ORF eins und ORF Sport +, so das ambitionierte Ziel des ORF für die Berichterstattung über die Olympischen Spiele und die Paralympics in Sotschi. Zum Vergleich: Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver waren es noch 210 Stunden Sport im ORF-TV. Gemäß dem olympischen Motto sei man froh, „den Österreichern dieses Ereignis präsentieren zu können“, erklärte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei der Olympia-Pressekonferenz anlässlich des Night-Race in Schladming. „Wir haben natürlich dasselbe Ziel wie unsere Athleten: Bestleis-tungen“, so der ORF-Generaldirektor weiter. Im Fall des ORF bedeute dies eine „umfassende Information“. Der Großteil der LiveBerichterstattung erwartet das heimische Fernsehpublikum in ORF eins, wo die Bewerbe knapp 250 Stunden lang in HD-Qualität im Fokus stehen.

© traffic3

Umfangreiches Angebot Onlinemarketing-Spezialist und Agenturgründer Alexander Beck.

Daneben wird selbstverständlich auch auf allen anderen Kanälen des Öffentlich-rechtlichen über das sportliche Großereignis berichtet – ob, orf.at, Teletext, orf. insider via Sesond Screen bzw. Via App oder auch im Radio. Vor allem unter orf.sport.at werden Olympia-begeisterte Fans mehr oder weniger sämtliche Infos zu Sotschi finden: Vorschauen, aktuelle Berichte von den Bewerben, Interviews gehören genau so dazu wie ein Olympiakalender oder auch die jeweils aktuellen Ergebnis- und Medaillenlisten. Und wer nicht die Bilder aus Sot-

Wien. Alexander Beck, Autor des Standardwerks „Google AdWords“, gründet die OnlineMarketing-Agentur traffic3 in Wien. Schwerpunkt der Leistungen sind Google AdWords, Suchmaschinen-Optimierung, Online-Werbung und Conversion-Optimierung. Zu den Kunden zählen u.a. Der Standard und Österreich Werbung. „Einfach nur online zu sein, das reicht nicht mehr“, so Geschäftsführer und Gründer Alexander Beck. „Kunden erwarten von ihrer Agentur, dass sich der ganze Aufwand auch rechnet. Aus diesem Grund setzen wir auf die OnlineMaßnahmen, die sich messen lassen, einen positiven ReturnOn-Investment erzielen und im gesamten Marketingmix integriert sind.“ Die Agentur ist zertifizierter Google-Partner und beschäftigt aktuell sieben Mitarbeiter.  www.traffic3.net

© APA/Robert Jäger

Dinko Fejzuli

traffic3: neue Agentur für Online-Performance

Schwerpunkt Paralympics Spezielle Helmkameras liefern bei den alpinen Bewerben besondere Einblicke.

Stunden Live-Berichterstattung in ORF Sport +. Dort stehen das Eishockey-Turnier, die Eiskunstund Eisschnelllauf-Bewerbe sowie Curling im Mittelpunkt. „Wir können ORF Sport + voll ausnützen“, meinte Trost im Gespräch mit der APA. „Damit decken wir alle Facetten von Olympia ab.“ Besonders freuen über den geografische Lage von Sotschi dürfte sich ORF-Hörfunkdirektor Karl Amon. Er spricht von einem „Glücksfall“ Sotschi, denn: Aufgrund der Zeitverschiebung werden viele Bewerbe genau in der ORF-Primetime zwischen 06:00 und 09:00 Uhr stattfinden, womit man sehr oft live in der meistgehörten Radio-Zeit die hoffentlich positiven Ergebnisse wird vermelden können. Bei aller Eupho-

schi via TV verfolgen kann, dem bietet der ORF das Sport-Großereignis auch via Live-Stream auf sein jeweiliges Device. Als Faustregel hier gilt: Alles, was als TVSignal übertragen wird, ist auch vie Live-Stream zu sehen. Und wer das eine oder andere doch verpasst hat, bekommt die Chance, die Bewerbe auch über die Plattform http://insider.orf.at als Video on Demand Service abzurufen. Damit man aber gar nicht in die Verlegenheit kommt, die Bewerbe zu verpassen, kann man auch den SMS-Butler-Dienst nutzen, der einem auf Wunsch die interessantesten Bewerbe – vor allem jene mit Österreichbezug – vorab ankündigt. Ergänzt wird das Programm-Angebot um weitere 180

Beachtlicher Nebenaspekt: Während das Schweizer staatliche Fernsehen SRG gut 340 Kollegen nach Sotschi schickt, kommt der ORF mit einem Team von 125 Leuten aus – inklusive Technik und bei gleichzeitig mehr programmlichem Output. Und im März lautet dann das Motto: Nach der Medaillenjagd ist vor der Medaillenjagd. Denn: Von 7. bis 16. März ist Sotschi nämlich Schauplatz der Paralympics. ORF Sport + überträgt dabei alle alpinen Bewerbe, den SnowboardBewerb sowie das SledgehockeyFinale live, auf ORF eins gibt es zudem täglich eine knapp halbstündige Zusammenfassung mit den wichtigsten Ereignissen des Vortags. In einer Spezialausgabe des Behindertensport-Magazins „Ohne Grenzen“ werden am 6. März alle heimischen Teilnehmer der Paralympics vorgestellt.

TV SodaStream-Spot mit Scarlett Johansson unerwünscht

Marketing Sujets richten sich auch an Endverbraucher

Wien/New York. Knapp eine Woche vor dem Super Bowl XLVIII hat TVSender Fox den eigens für dieses Event produzierten TV-Spot von SodaStream mit Schauspielerin Scarlett Johansson von der Ausstrahlung ausgeschlossen. Grund des Verbots: In dem Spot von SodaStream – das Unternehmen verurteilt die Umweltverschmutzung durch PET-Flaschen von großen Getränkeherstellern – sagt die neue Markenbotschafterin Scarlett

Wien/Schwechat. Der Skibindungsspezialist Tyrolia präsentiert für seine AAA-Serie im Rahmen einer Marketingoffensive neue Werbesujets. Der neue Auftritt soll den Menschen, sein Erleben, seine Motivation und vor allem seine Emotion in den Vordergrund stellen, so die Macher in einer Aussendung. Mit der neuen Kampagne möchte der Bindungsspezialist auch ganz nach dem Motto „Access All Areas“ auch den Endverbraucher – und

Fox verbietet Spot für Super Bowl

Tyrolia-Kampagne setzt auf Erleben

Johansson: „Sorry, Coke and Pepsi.“ Damit disqualifiziere sich der Spot laut Fox für die Ausstrahlung während des Super Bowls. Für SodaStream ist es damit das zweite Mal nach 2013, dass sein Spot nicht für den Super Bowl genehmigt wird. CEO Daniel Birnbaum: „Mich enttäuscht diese Art von Zensur sehr; das sind Dinge, die normalerweise nur in China passieren.“ SodaStream will den Spot nun modifizieren.  (red)

nicht nur das B2B-Segment – direkt ansprechen. „Mit den AAA-Series für den Backcountry- und Freeski-Bereich haben wir bei der Produktentwicklung großen Mut bewiesen; den zeigen wir auch in der Präsentation und der Vermarktung“, so Tyrolia-Marketingdirektor Robert Stanzl. Neben vier TV-Spots wird die Kampagne auch auf einer eigenen Microsite, im Web 2.0 und in Print gespielt.  (red)

© HTM Sport

© SodaStream

A1 unterstützt nun die Handy-Signatur Wien. Die Handy-Signatur ist die persönliche, rechtsgültige Unterschrift im Internet und trägt der Forderung nach einer sicheren digitalen Identität Rechnung. Im Rahmen einer Kooperation von A1 und der Plattform „Digitales Österreich“ des Bundeskanzleramts ist es ab sofort möglich, die HandySignatur in ausgewählten A1Shops kostenlos aktivieren zu lassen. Handy-Signatur-Nutzer können sensible Unterlagen wie Verträge, Kündigungen oder Rechnungen einfach online unterschreiben und elektronisch retournieren. Sämtliche Infos zur Handy­ signatur finden sich unter www.handy-signatur.at(red)

Donnerstag, 30. Jänner 2014

SodaStream-Spot mit Scarlett Johansson wurde von Sender Fox nicht zugelassen.

Das „AAA“ aus den Tyrolia-Produktnamen wurde in die Werbesujets integriert.


retail

inside your business. today. Donnerstag, 30. Jänner 2014 – 5

In China flieSSt der Rotwein

Laut einer Studie konsumierten die Chinesen im vergangenen Jahr mehr Rotwein als die Franzosen und Italiener  Seite 6

© Life+Times

© panthermedia.net

medianet

Rekordumsatz bei BrilleN

Der weltweit größte Brillenkonzern, Luxottica, konnte seine Verkaufserlöse 2013 um 7,5 Prozent auf 7,3 Mrd. Euro steigern  Seite 6

Mittlerweile bietet Hofer schon in 36 Filialen aufgebackenes Brot

© Hofer

Backbox Bis Ende 2015 sollen 90% der Hofer-Filialen mit einem ­Backofen ausgestattet werden. Die Hofer-Generaldirektoren Günther Helm (li.) und Friedhelm Dold wollen beim Brot „die Kostenführerschaft haben.“  Seite 6

Lego wuchs im D-A-CH-Raum

100 neue Lehrstellen

Nürnberg. Der Spielzeugkonzern Lego rechnet dieses Jahr mit einem schwierigen Marktumfeld. Dennoch will Lego stärker wachsen als die Konkurrenz. Michael Kehlet, Lego-Geschäftsführer für die D-A-CH-Region, prognostizierte ein Wachstum von drei bis fünf Prozent. Auch im vergangenen Jahr verzeichnete der dänischen Konzern ein Wachstum von 4,1 Prozent in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Somit entwickelte sich Lego doppelt so gut wie der Markt. In Deutschland verbesserte sich der Marktanteil um 0,4 Prozent-

Michael Kehlet ist Lego-Geschäftsführer für die D-A-CH-Region.

punkte auf 17,1 Prozent; in Österreich wuchs die Lego GmbH um 6,1 Prozent und kommt mittlerweile auf einen Marktanteil von 18,4 Prozent. Ein Wachstum von 3,1 Prozent verzeichnete der Konzern in der Schweiz; dort erreicht Lego einen Marktanteil von 17,2 Prozent. Zum Wachstum beigetragen hat das Kernsortiment, darunter Lego Duplo, Lego Friends und Lego City. Zum Umsatz äußerte sich Kehlet nicht. Offizielle Zahlen will das nicht voll rechenschaftspflichtige Unternehmen erst am 27. Februar bekannt geben.  (APA)

© bauMax

bauMax Der Handelskonzern ist einer der größten Ausbilder

© Lego

Spielzeug Für dieses Jahr prognostiziert Lego ein Wachstum von bis zu fünf Prozent

Der Lehrlingsinfotag findet landesweit in allen bauMax-Märkten statt.

Klosterneuburg. Rund 400 Lehrlinge beschäftigt bauMax österreichweit. Damit gehört das Familienunternehmen zu einem der größten Lehrlingsausbildungs-Betriebe des Landes. Auch in diesem Jahr vergibt der Handelskonzern 100 neue Lehrstellen in fünf unterschiedlichen Lehrberufen. Damit sich interessierte Jugendliche informieren können, lädt das Unternehmen im Februar 2014 zum Lehrlingsinfotag. bauMax setzt bei der Ausbildung von Lehrlingen einen Schwerpunkt und bietet den besten die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen.  (red)


R e ta i l & Pr odu c e r s

6 – medianet retail

Donnerstag, 30. Jänner 2014

Discounter Als letzte Supermarktkette in Österreich bietet nun auch Hofer aufgebackenes Brot in 36 Filialen an

short

Hofer bietet Aufbackbrot

Chinesen konsumierten 2013 am meisten Rotwein Peking. Im vergangenen Jahr konsumierten die Chinesen insgesamt 155 Mio. Kisten mit jeweils neun Litern Rotwein. Das zeigt eine Studie, die von der Weinmesse Vinexpo in Auftrag gegeben wurde. Die Franzosen landeten mit 150 Mio. Kisten auf dem zweiten Rang. Zwischen 2007 und 2013 stieg der Weinkonsum in China um 175,4%, während er in Frankreich abnahm. In der chinesischen Mentalität habe es einen Wandel gegeben, so Vinexpo-Generalsekretär Guillaume Deglise. (APA)

Bis Ende 2015 sollen 90% der Filialen mit Backöfen ausgestattet werden.

© Hofer

Daniela Prugger

Einfaches Konzept In das Aufbackkonzept tätigt Hofer Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe. Das Konzept der Backbox ist einfach: Für die Backöfen wird pro Filiale ein kleiner Raum von 20 bis 25 m2 dazuge-

baut. Die Mitarbeiter müssen die vorgebackenen „Rohlinge“ dann nur noch in den Ofen schieben und anschließend in die Regale räumen. Bewusst habe man sich, so die Hofer-Chefs, für leicht bedienbare Öfen entschieden, die sich auch noch selbst reinigen. Bis Ende 2015 sollen schließlich 90% der Filialen mit Backöfen ausgestattet sein. Der Discounter ist aber auch sonst auf Expansionskurs, erklärt Dold:. „Die Expansion läuft unverändert weiter.“ Das österreichische Filialnetz mit derzeit 450 Standorten und 7.000 Mitarbeitern soll mittelfristig auf 500 Geschäfte ausgeweitet werden.

Brillenriese Luxottica feiert Rekordumsätze

© Life+Times

In das Aufbackkonzept investiert Hofer einen dreistelligen Millionenbetrag.

Wien. Von nun an bietet auch Hofer aufgebackenes Brot an: In den 36 Filialen, die momentan Brot verkaufen, hat sich die Kundenfrequenz laut den Hofer-Chefs Friedhelm Dold und Günther Helm stark erhöht. Man habe sich bewusst Zeit gelassen, „um die Kostenführerschaft zu haben“, sagen die Hofer-Chefs. Mit rund 20 Produkten ist das Hofer-Sortiment vergleichsweise klein; etwa die Hälfte der Brot- und Gebäcksorten bleibt abgepackt. Eine HoferKaisersemmel kostet derzeit 15 ct und damit genauso viel wie beim

Discounter Lidl. In hochpreisigeren Supermärkten zahle man für eine Semmel zumeist 35 ct. „Wir geben de facto den Preis an“, so der zweite Hofer-General Günther Helm. Den Preisdruck bekommen aber auch die Brotlieferanten des Discounters zu spüren - sie backen das Brot jetzt nur noch vor.

Der weltweit größte Brillenkonzern steigerte seine Erlöse auf 7,3 Mrd. Euro.

Rom. Trotz der Krise in Italien feiert der italienische Brillenriese Luxottica Rekordumsätze. Im vergangenen Jahr konnte der größte Brillenkonzern der Welt seine Verkaufserlöse um 7,5 Prozent auf 7,3 Mrd. € steigern. Das sei vor allem dem Wachstum in Europa, in den USA und in den Schwellenländern zuzuschreiben, berichtete Geschäftsführer Andrea Guerra. Im laufenden Jahr rechnet Luxottica mit einem weiteren Umsatzwachstum von bis zu zehn Prozent. „In den nächsten drei Jahren hoffen wir, einen Umsatz von zehn Mrd. Euro zu erreichen“, kommentierte Guerra im Interview mit der römischen Tageszeitung La Repubblica. 55% des Umsatzes werden in den USA generiert. 2014 plant das Unternehmen mit Sitz im italienischen Skiort Agordo Akquisitionen im Gesamtwert von 200 Mio. €. Das Geheimnis der erfolgreichen Marke sei ein global flächendeckendes Vertriebssystem sowie ein effizientes Team.  (APA)

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© Wiener Tafel

Manner unterstützt mit Modul die Wiener Tafel

Modul und Manner engagieren sich gegen die Lebensmittelverschwendung.

Wien. Die Tourismusschulen Modul der Wirtschaftskammer Wien generierten gemeinsam mit Waffel- und Schokoladenhersteller Manner einen Spendenbetrag von über 4.000 €. Damit soll der laufende Betrieb des Wiener TafelBrotfahrzeugs für ein Jahr lang unterstützt werden. Die Wiener Tafel kann dank sozial eingestellter Partnerunternehmen und über 400 Ehrenamtlicher pro Tag bis zu drei Tonnen Lebensmittel vor dem Müll retten. Die Nahrungsmittel werden an über 90 Hilfsorganisationen im Großraum Wien geliefert.  (red)

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