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inside your business. today.

14. JahrganG NO. 1800

¤ 3,–

dienstag, 29. April 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

„The Return of the Elegant Gentleman“: Herrenkultur erlebt ein Comeback Seite 4/5

neu: „Color of Sports“

Neue Sportbusiness-Publikation aus dem Wiener Golf Week-Verlag  Seite 8

© medianet/K. Schiffl

ich bin ein Dandy!

© Christian Stemper

© Gestalten 2014

www.trevision.at live vom brunnenmarkt

Der Brunnenmarkt in Ottakring ist der meistfrequentierte Markt Wiens  Seite 20

Übergabe Führungswechsel bei Young & Rubicam Wien – der alte und der neue CEO im Gespräch

„Y&R zu neuem Glanz und Schwung verhelfen“ inhalt

© Hofburg Vienna/Jana Madzigon

prime news & market watch

> Neue „Tagungswelten“ in der Hofburg Vienna 

3

> Werbepreis: Nominierte zum 37. Goldenen Hahn 

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retail > Das Recycling-Märchen vom Kapsel-Kaffee 

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specials

> Außenwerbung: digitalisierte Medienportfolios u.v.m.13–18 > Fleisch & Wurst: Die ­Grillsaison startet  25–30 > Obst & Gemüse: Topstars im Vitamin-Ranking  31–36

Wegen des Feier­tages erscheint die ­nächste Print­ausgabe am Dienstag, 6. Mai P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

© medianet/Katharina Schiffl

© leadersnet/Katharina Schiffl

marketing & media

Frischer Wind Sebastian Bayer (l.) übernimmt von Alois Schober die Führung bei Y&R Wien. Im medianet-Doppelinterview erläutern die beiden ihre ambitionierten Pläne. Bayers Zielrichtung ist klar: die Nummer 1, die „Champions League“. Seite 2

Facility Management aktuell Unsere Experten geben Ihnen einen kompakten und aktuellen Überblick und zeigen Ihnen anhand von Umsetzungsbeispielen die Anwendung der ÖNORM B 1800 in Ihrer beruflichen Praxis. Termin des Seminars: 15. Mai 2014 Austrian Standards Meeting Center Heinestraße 38, 1020 Wien

Melden Sie sich gleich an unter: www.austrian-standards.at/seminare


c ov e r

2 – medianet

Dienstag, 29. April 2014

Im Gespräch Sebastian Bayer folgt bei Y&R Wien auf Alois Schober – gegenüber medianet erläutern die beiden Ansprüche und Ziele der Agentur

„Habe Nummer 1-Denken in mir und da will ich auch mit Y&R hin“ Erfahrung aus Kundensicht einbringen, Netzwerk-Power auf den Boden bringen und künftig „in der Champions League spielen“. oder analoge Idee ist; die Kraft der Idee zählt und diese muss über alle Kanäle umsetzbar sein.

Dinko Fejzuli Jürgen Hofer

medianet: Die banalste, aber wichtigste, Frage zum Einstieg: Warum dieser Wechsel an der Spitze? Alois Schober: Sebastian soll die Leitfigur der nächsten zwanzig Jahre sein. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, etwas zu tun, um die Dinge dorthin zu bewegen, wo wir sie hinbewegen wollen. Ich mache ja weiter in einer neu definierten Rolle als Non Executive Chairman, kümmere mich um Neugeschäft und natürlich um die vorhandenen Relationships.

„Das Ziel für mich ist klar: Ich habe das Nummer 1-Denken seit zwölf Jahren in mir und dort will ich auch mit Young & Rubicam hin.“ Sebastian Bayer …

medianet: Die Agentur hat ja turbulente Zeiten hinter sich, auch mit namhaften Kundenabgängen. Damit hat der Wechsel nichts zu tun? Schober: Auch wenn die Zeiten zugegebenermaßen nicht ganz einfach sind, wir haben ja auch Kunden dazugewonnen. Aber nein, damit hat es nichts zu tun. medianet: Was ist der größte Unterschied zwischen Ihnen beiden, außer dem Alter? Sebastian Bayer: Sie haben etwas Wichtiges angesprochen: Das Geburtsjahr trennt uns einfach massiv (lacht). Im Ernst: Durch meinen Werdegang bei Nike die letzten zwölf Jahre habe ich viel gesehen und mitbekommen. Dadurch habe ich den Vorteil, dass ich mich sehr gut in den Kunden hineinversetzen kann. Es geht darum, dass Werbung nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern als Teil – hoffentlich als Speerspitze – der Kommunikation und als Teil dessen, was das Unternehmen macht, angesehen werden

medianet: Was bedeutet das für die Kreation? Schober: Ganz einfach: Du kannst keinen mehr einstellen, der nicht überall zu Hause ist. Bayer: Es geht um das Einordnen von Ideen. Wir müssen kompetenter Ansprechpartner in alle Richtungen und über alle Kanäle sein.

© medianet/Katharina Schiffl

Wien. „Sebastian ist ideal dafür geeignet, uns vorwärts zu bringen“ – mit diesen Worten verkündete David Sable, Global CEO von Young & Rubicam, den neuen Mann an der Spitze von Y&R Wien. Der gebürtige Wiener Sebastian Bayer agierte zwölf Jahre für Nike, verantwortete zuletzt als Marketing Director Running die Agenden Strategie, Operations und Creative in den Märkten Österreich, Deutschland und Schweiz. Bayer folgt auf Alois Schober, der für den Großteil der letzten 30 Jahre die Geschicke der Wiener Dependance führte – nun soll der etablierte Werbeund Markenprofi dem „Neuen“ als Non-Executive Chairman unterstützend und konsultierend zur Seite stehen. medianet bat Bayer und Schober zum Doppelinterview.

The only way is up! Der ehemalige CEO Alois Schober (re.) gibt dem „Neuen“, Sebastian Bayer, die Richtung vor.

muss. Es geht auch immer mehr darum, die Kunden zu verstehen, und da sehe ich meine Stärke. Auf der anderen Seite gibt es die Digitalisierung. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, in einem modernen Business digitale Medien voll zu integrieren und nicht als Fremdkörper zu sehen. Das möchte ich hier auch etablieren und in die Organisation einweben. Ich halte beispielsweise nichts von einer getrennten Digital Unit, sondern da muss es einen Mindset Shift geben – in der ganzen Agentur. Auf das zähle ich, gepaart mit dem Umstand, dass ich die Kundenseite sehr gut kenne und weiß, was Kunden erwarten und verlangen. Da kann ich intern den Devil‘s Advocate spielen und erwarte sehr interessante und zielführende Diskussionen. medianet: Wie war denn Ihre Wahrnehmung der Agentur von außen? Bayer: Ich hatte bereits vor zehn Jahren – damals bei Nike – über den Kunden Hervis erste Berührungspunkte mit Young & Rubicam. Im Hinterkopf hatte ich stets, dass Y&R eine sehr starke Branding-Agentur ist und Markenführung sehr ernst nimmt und exzellent betreibt. medianet: Herr Schober, welchen Namen Ihre Position trägt, haben Sie uns ja schon gesagt. Das soll nicht despektierlich klingen, aber Sie sind doch eher ein Alphatier… Schober: … ich werde mein Geschäft ja normal weitermachen. Es gibt eine Reihe von Kunden, für die ich beratend tätig bin. Wir beide bilden jetzt das Tandem in Form eines Generationenvertrags und ich werde mein vorhandenes Wissen maximal weitergeben, das ist klar. Für mich hat sich im Sinne von Verantwortung viel verändert, bei meinem Tagesablauf aber nicht. medianet: Wo sehen Sie die Schwächen der Agentur und wo wollen Sie nun als neuer CEO einhaken und ansetzen? Was steht auf der Agenda?

Bayer: Ich glaube die Agenda ist klar: Young & Rubicam zu neuem Glanz und neuem Schwung zu verhelfen – und es steckt viel Potenzial in der Agentur. Aber es wäre zu früh, irgendwelche Strategien oder Pläne zu verlautbaren, weil wir uns mitten in der Ausarbeitung dieser befinden. Es ging nicht darum, am Tag 1 die Königslösung zu haben. Sondern es geht darum, aus-

„Das Team, mit dem ich arbeiten werde, muss diesen Spirit auch leben und in dieser Champions League spielen wollen.“ … seit Anfang april …

zuloten, wo größte Möglichkeiten und Stärken liegen und dafür die passende Strategie zu finden. Das Ziel für mich ist aber klar: Ich habe das Nummer 1-Denken seit zwölf Jahren in mir und dort will ich auch mit Y&R hin. Das Team, mit dem ich arbeiten werde, muss diesen Spirit auch leben und in dieser Champions League spielen wollen. medianet: Soll das aus eigener Kraft funktionieren oder auch Know-how in Form von personellen Zukäufen oder AgenturÜbernahmen ins Boot geholt werden? Bayer: Das ist etwas, das man sich ansehen muss – aber das ist nichts, was ich aus dem Bauch heraus entscheide. Das bedarf einer fundierten Prüfung. Ich glaube, es existiert schon jetzt sehr viel, was im Moment noch nicht zu 100% auf den Boden gebracht wird, wie zum Beispiel Tools und Services, die Y&R als großes Netzwerk anbieten kann. Hier bringe ich Erfahrung mit, wie solche Prozesse in großen Konzernen funktionieren und was

sich der Kunde wünscht. Und das ist auch für unsere Kunden das Spannende: Eine lokale Agentur zu haben, die sie versteht, aber auf der anderen Seite auf ein riesiges Netzwerk mit Know-how zurückgreifen kann. medianet: Diesen Aspekt führen aber auch alle anderen Netzwerkagenturen bzw. in umgekehrter Form die eigentümergeführten Agenturen an … Bayer: Der springende Punkt ist die lokale Verankerung – Expertise, die im Netzwerk besteht, bestmöglich in Österreich auf den Boden zu bringen. Letztlich geht es als Agentur darum, mit einem ausgezeichneten Produkt wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wir werden die Qualität unseres Produkts – kreative Leistung, aber auch Tools, die wir anbieten –, für unsere Kunden optimieren. So aufgestellt, wollen wir uns die Reputation am Markt holen, die dazu führt, ganz vorn dabei zu sein. medianet: Sie haben anfangs inhaltlich die Digitalisierung angesprochen – wo geht die Reise hin? Bayer: Das Nutzungsverhalten der Konsumenten entwickelt sich ständig weiter, die Möglichkeiten und Ansprüche gilt es optimal zu reflektieren und Kommunikationsund Geschäftsmodelle sinnbringend weiterzuentwickeln. medianet: Wie stark wird das Thema digitale Markenführung in den Fokus rücken? Bayer: Ja, das ist natürlich ein Thema. Für uns als Werbeagentur ist aber viel mehr die Frage: Wo ist die große Idee, die wir dann auf allen Kanälen umsetzen können. Das Pendel hat eine Zeit lang aktionistisch in Richtung Digital ausgeschlagen, mittlerweile wird der Umgang für mein Empfinden viel bewusster. Es geht um die Frage, wie ich alle Kanäle nutzen kann. Wo ist Interaktion möglich und wie kann ich über alle Touchpoints des Konsumenten in der Consumer Journey die beste Story entwickeln. Im Endeffekt ist es mir egal, ob das ursprünglich eine digitale

medianet: Wie sehr kann man auf eine Idee fokussieren, wenn man ständig mit technologischen Neuerungen beschäftigt ist? Bayer: Menschen, die an Ideen arbeiten, müssen ohne Scheuklappen durch die Welt gehen können. Für den Kreativen ist es wichtig, einen möglichst breiten Filter zu haben, um Ideen an sich herankommen zu lassen und dann die Idee herauszufiltern. Die Umsetzung ist dann eine Frage des Geschmacks, der Situation und der zugrundeliegenden Markenstrategie. medianet: Abschließend: Wie haben Ihre Kunden auf den Wechsel reagiert? Schober: Wir haben bereits in der Vergangenheit viele Gespräche geführt, und es war immer klar, dass eine Zeit kommt, wo wir das realisieren werden. Unsere Kunden reagierten positiv abwartend.

„Ich kann intern den Devil’s Advocate spielen und erwarte mir dadurch sehr interessante und zielführende Diskussionen.“ … neuer CEO Y&R WIen

Bayer: Wir hatten schon interessante und gute Gespräche mit unseren Kunden. Es geht darum – und das ist, denke ich, ein vollkommen logischer Prozess –, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Und das geht auch nicht in einem Augenblick. Ich möchte Möglichkeiten aufzeigen und bestehende und neue Kunden mit auf eine spannende Reise nehmen.

Young & Rubicam Y&R ist eine der führenden globalen Werbeagenturen. Sie ist zusammengesetzt aus der legendären Y&R Advertising-Agentur VML, einer der höchstangesehenen und schnellstwachsenden Digitalagenturen der Welt, und iconmobile, einer der führenden Mobile Marketing-Agenturen. Die größte Agentur von Y&R, Y&R Advertising, verfügt über 187 Offices in 91 Ländern in der ganzen Welt. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen wie Campbell’s Soup Company, Colgate-Palmolive, Danone, Virgin Atlantic, Xerox, GAP, Land Rover und Telefonica. Y&R ist Teil der weltweit größten Werbeholding WPP.


l e i t be t r i e be wi e n

Dienstag, 29. April 2014

medianet – 3

Hofburg Vienna Konsequent verfolgte Marketing- und Produktstrategie wird fortgesetzt: „Qualität, Perfektion, aber auch Vielfalt für Kunden“

Neue, zeitgemäße Tagungswelten

Hofburg-Direktorin Alexandra Kaszay : „Wir zeigen neue Tagungswelten auf.“

Hofburg Vienna 17.000 m Fläche, insg. 35 Räume für Veranstaltungen von 50 bis 4.900 Personen. Terminkalender 2014 (Auszug) Stammveranstaltungen: etwa das 35. Internationale Motorensymposium (8.–9. Mai) und das „Werbeplanung.at Summit“ (3.–4. Juli). Große Wissenschaftskongresse – u.a. die bereits absolvierte „Dreiländertagung für Thrombose und Hämostase“ (12.–15. Februar, mit 1.200 Ärzten) – beleben heuer das Geschäft. Kürzlich konnte auch ein größerer Onkologie-Kongress mit rund 1.000 Teilnehmern für Dezember fixiert werden. Rechtliche Aspekte werden u.a. beim „XVI. Kongress der Konferenz der Europäischen Verfassungsgerichte“ (12.–13. Mai) diskutiert. Der ständige Konferenzsitz der OSZE ist eine weitere tragende Säule: Rund 220 Sitzungstage und 300 jährliche Konferenzen mit über 91.000 Delegierten beleben die Hofburg, den Handel und die Stadt Wien. 2

Wunsch des Veranstalters – via Free WIFI eine für alle Endgeräte optimierte Landing Page zur Verfügung. Darauf sind alle relevanten Informationen für den internationalen Tagungsgast (wie Informationen über das Kongresszentrum, die Facebook-Fanpage, die Destination Wien, den aktuellen Standort, Weltnachrichten und das Wetter) abrufbar. Auch das Verkaufs- und Projektleiterteam profitiert vom Relaunch. „Bei Kundengesprächen vor Ort hat unser Team mittels Tablets entsprechenden Zugriff auf Buchungskalender und andere erforderliche Netzwerke“, so die Hofburg-Direktorin. (red)

Relaunch: Responsive Design Die Veranstaltungsvielfalt präsentiert auch der erweiterte Online-Auftritt: Besonderes Augenmerk legt man auf eine umfangreiche Bilder- und Multimediawelt und auf Responsive Design. Ziel ist es, auch mobilen Besuchern vollständigen Informationsumfang zu bieten. Zudem steht – je nach

Anziehungspunkt – nicht nur aufgrund seiner imperialen Architektur und Bestlage: Das Kongresszentrum im Herzen Wiens rollt auch virtuell den roten Teppich aus.

JTI Austria in der Vorreiterrolle Tabakproduzent nimmt seine Verantwortung wahr

Dialog verstärken, informieren, mitgestalten Kaum ein Konsumbereich ist so stark gesetzlich reglementiert wie die Tabakbranche. Kein anderes legales Genussmittel der Moderne steht derart im Fokus, und nirgendwo sonst werden die Konsumenten in ihren Kauf- und Konsumentscheidungen stärker bevormundet – manchmal schon beinahe entmündigt. Der Gesetzgeber ist zwar Profiteur der Tabaksteuereinnahmen, dreht aber weiter an der Verbots- und Beschränkungsschraube: ein breites Spannungsfeld und Herausforderung für die dahinterstehende Industrie und ihre Partner. JTI Austria sieht sich als Wahrer und Vermittler österreichischer Tabaktradition und dynamischer Taktgeber von morgen. Transparente Information, faire Marktbedingungen und die Sicherung von Arbeitsplätzen spielen für das international erfolgreiche Unternehmen eine besondere Rolle. Man sei sich der Verpflichtung gegenüber dem mündigen Konsumenten, den heimischen Trafiken als Vertriebspartnern und vor allem gegenüber den eigenen Mitarbeitern bewusst, betont Ralf-Wolfgang Lothert, Head of Corporate Affairs & Communication bei JTI Austria. Wie sehr man diese Philosophie lebt, zeigt die Auszeichnung zum „Top Employer 2014“, die JTI Austria mit seinem Standort in Wien neben 25 weiteren JTI-Niederlassungen kürzlich vom Top Employers Institute

© JTI

Wirtschaftsmotor, Steuerzahler, verantwortungsvoller Arbeitgeber.

Transparenz statt verschlossener Türen: Der Tabakkonzern gewährt viele Einblicke.

verliehen wurde. Lothert: „Jeder Mitarbeiter ist auch Botschafter des Unternehmens und wirkt am Reputationsaufbau mit. Es geht im Personalmanagement also nicht nur um bestmögliche Talenteför-

derung, sondern auch um Motivation und Involvierung.“ „Der intensive Dialog mit der Öffentlichkeit und der Politik ist Teil unserer Verantwortung“, sagt Iris Perz, Corporate Affairs & Commu-

„JTI gehört zu den Marktführern bei Tabakprodukten. Jeder Mitarbeiter ist auch Botschafter und mitverantwortlich für unsere Reputation.“ RALF-WOLFGANG LOTHERT, HEAD OF CORPORATE AFFAIRS & COMMUNICATION, JTI AUSTRIA

„Wir forcieren den Dialog mit der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern. Unser Ziel ist es, akzeptierter Verhandlungspartner zu sein.“ IRIS PERZ, CORPORATE AFFAIRS & COMMUNICATIONS MANAGER, JTI AUSTRIA

nications Manager. Dazu gehören die Bereitstellung von Daten und Informationen, aber auch Antworten auf Fragen zur Tabakproduktion und der gesamten Herstellungskette bis zum fertigen Produkt. „Wir bieten allen Stakeholdern valide Informationen als Arbeitsgrundlage“, so Perz. „Wir sind präsent und wollen akzeptierter Gesprächs- und Verhandlungspartner sein.“ Das ausgegebene Ziel des Tabakkonzerns ist ambitioniert: Neben dem reinen Informationstransport soll ein breiter gesellschaftspolitischer Diskurs angestoßen werden.

ÖSTERREICH-TRADITION UND INTERNATIONALITÄT

Bis 2007 ... Der Tabakkonsum wird auf dem Boden des heutigen Österreich erstmals im 16. Jahrhundert dokumentiert. Im 17. Jahrhundert kommt das Pfeiferauchen in weiten Teilen der Bevölkerung in Mode – in der Folgezeit mutiert die Habsburgermonarchie zu einem der größten Tabaklieferanten Europas. Das Geschäft mit den Rauchwaren, dem neuen Trendgenussmittel, boomt. 1784 wird durch das Tabakpatent von Joseph II. die Austria Tabak als Staatsund Monopolbetrieb unter der Bezeichnung „Österreichische Tabakregie“ gegründet – und dem Staat eine sprudelnde Steuerquelle erschlossen. Als staatlicher Monopolbetrieb obliegt der Austria Tabak die Herstellung und der Verkauf von Tabakwaren – genau 213 Jahre lang. 1997 leitet die Regierung die Teilprivatisierung der Austria Tabak ein, die Vollprivatisierung folgt 2001. Nach einer öffentlichen Ausschreibung erwirbt der britische Tabakkonzern Gallaher die Austria Tabak. Seit 2007... Seit sieben Jahren gehört Austria Tabak zu Japan Tobacco International (JTI). JTI ist eine Tochtergesellschaft von Japan Tobacco Inc., dem heute weltweit drittgrößten internationalen Hersteller von Tabakprodukten. Die Firmenzentrale befindet sich im schweizerischen Genf. JTI in Zahlen: • 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 69 Ländern • 95 Niederlassungen • 25 Zigarettenfabriken • 6 Forschungs- und Entwicklungszentren • 5 Tabakverarbeitungsanlagen Das umfassende Marken-Portfolio von JTI wird in 120 Ländern vertrieben. In Österreich sind rund 400 Angestellte im Central Office, im Großhandel und in der eigenen F&E-Abteilung beschäftigt.

www.jti.com

PROMOTION

Beispielgebend das neue Lichtdesign im Kongress- und Tagungsbereich: „Lounges laden zu kreativen Meetings in entspannter Atmosphäre ein und lassen eine komplett neue Art zu tagen entstehen.“

© Andi Bruckner (2)

© Hofburg Vienna/Jana Madzigon

Wien. Die österreichische Bundeshauptstadt ist, so hat es die International Congress and Convention Association (ICCA) festgestellt, mittlerweile acht Untersuchungsperioden in Folge die unangefochtene Nummer eins am internationalen Kongressmarkt. Als in vielerlei Hinsicht zentrales Aushängeschild trägt die Hofburg Vienna mit ihrer Veranstaltungsvielfalt wesentlich dazu bei. So ist in der ehemaligen Kaiserresidenz, die bei bis zu 300 Events jährlich rund 320.000 Besucher registriert, nicht nur die internationale Konferenz- und Tagungsindustrie zu Gast. Als Zentrum der klassischen Ballkultur, mit Galas und Banketten, holt man ein breit gefächertes Publikum aus dem Inund Ausland nach Wien. Inklusive der Einnahmen durch die Konferenzen der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) generierte das Unternehmen laut den letzten Zahlen einen Nettoumsatz von rund 10,9 Mio. € – Tendenz steigend. Für Alexandra Kaszay, die im Jänner die Geschäftsführung der Hofburg Vienna übernommen hat, sorgt nicht nur der historische Standort, sondern auch die konsequent verfolgte – über Jahrzehnte tradierte – Marketing- und Produktstrategie für die erfolgreiche Positionierung des Hauses. Jetzt wird die Dienstleistungsqualität weiter ausgebaut. Ihre Vorgabe: „Noch mehr Know-how und eine IT-Infrastruktur, die uns erlaubt, die immer größeren Herausforderungen im Kongress- und Veranstaltungsbereich zu meistern.“ Dabei auf der Agenda: hochflexible Raumgestaltung und userfreundliche Updates beim digitalen Auftritt. „Wir zeigen mit innovativen Konzepten, maßgeschneiderten Tagungspaketen und modernster Veranstaltungstechnologie neue Tagungswelten auf“, sagt Kaszay.

© Hofburg Vienna/M. Steidl

Modernes Raumkonzept und digitale Funktionalität für die Kongresswirtschaft.


f e atu r e

4 – medianet

Dienstag, 29. April 2014

feature@medianet.at

El in Goet h e „Debut“-Autorin www.sturmunddrang.de/agenda

Vom Opa zum Deathpunker Der puertoricanische Opa macht eine gute Figur in Karohose, Bayernhut und Rauschebart. Das koreanisch-taiwanesische Designerduo erinnert an tragische Antihelden in einem durchgestylten Wong Kar-wai-Film. Ein platinblonder Jüngling sitzt im Glanzanzug unter seinem eigenen Ölportrait – ganz Paris Hilton. Tony Sylvester, Leadsänger der Deathpunk-Band „Turbonegro“, kombiniert Fliege, Filzhut und Schultertuch zu Tattoos, halb Schäfer, halb Punk. Ein 18-Jähriger, der mit Zylinder, Cape und Zwicker vor einem schmiedeeisernen Tor posiert, scheint bereit für den Showdown mit Graf Dracula. Vom Teenager bis zum er-

nessjünger. Anders als er kann der Herr einen Bauch haben, denn den versteckt der Maßschneider.“

Eine Protestbewegung? Vielleicht ist das Revival der Herrenkultur auch eine Protestbewegung gegen die angebliche Krise des Mannes, wie sie Die Zeit neulich in ihrem Titelthema beschrieb. Nachdem Männer jahrhundertelang darauf gedrillt wurden, erfolgreich und mächtig zu sein und wenn auch nur als Familienoberhaupt, sind nun viele verunsichert über ihre Rolle in einer feminisierten, dialogbasierten Gesellschaft. Der US-Blog „The Art of Manliness“ möchte dem verwirrten postfeministischen Mann Ideen liefern, was Maskulinität heute bedeutet – nicht dogmatisch, aber wertkonservativ. Neben Mode- und BeautyArtikeln (klassische Rasur, Hutpflege, Krawattenknoten), philosophischen Essays über die Rolle des Mannes und zeitlose männliche Tugenden (Ernährer, Erzeuger, Beschützer bzw. sparen, Tagebuch schreiben, meditieren), gibt es auch praktische Überlebenstipps (Toilette entstopfen, Fackel bauen, Flugzeugabsturz überleben). Der Blog ist erfolgreich: Mehr als drei Mio. Besucher beschäftigen sich hier mit einem nostalgischen Ideal von männlicher Identität. Doch nicht jeder Herr ist ein Dandy und nicht jeder Dandy ein Gentleman. Modisch mögen sie sich mitunter ähneln, doch während der nostalgisch-konservative Herr vermeintlich besseren Zeiten hinterhertrauert, steht der Dandy ganz im Heute. Er ist Trendsetter, unangepasst, liebt das Heraustreten aus der Masse und die Provokation. Wie es einer der Herren in I am Dandy ausdrückt: „Ed Hardy tragen heißt, die Regeln des Modebusiness brechen.“ Also tut er es, auch wenn es das Gegenteil von Eleganz ist. Die subversive Attitüde haben die selbsternannten „TrailerparkDandies“ des Berliner Modeblog Dandy Diary perfektioniert. Manchmal mögen auch die Berliner Dandys feine Halstücher, im Moment in der Kombination Poloshirt über Hemd über Seidentuch. Doch meist geht der Stil in Richtung

Schnurrbart und wollen mit guten Manieren die Welt verbessern. In Flashmob-Aktionen protestieren sie gegen „unästhetische“ moderne Kunst und besteigen – mit Pfeifen, Monokeln und Flachmännern bewaffnet – Skulpturen im Tate Modern. Sie stürmen McDonald’s- und Starbuck’s-Filialen und verlangen nach Hammelnierchen und Oolong-Tee aus Porzellantassen. Sie verteilen Trilbys und Fedora-Hüte auf dem Piccadilly Circus und bringen Sportkappenträgern das Hutziehen bei. Doch die Chaps lehnen nicht alle Aspekte moderner Kultur ab. Mr. B the Gentleman Rhymer ist im Herzen Rapper. Er überarbeitet HipHop-Tracks und gibt ihnen mit seiner Banjolele und englischem RP-Akzent die Dandy-Note. Seine Website hat natürlich TweedBackground, die Links sehen handgestickt aus, die Videos sind eingerahmt von einem hölzernen Röhrenfernseher.

Dandytum ist eine Gegenbewegung: zu Massenmode, Wegwerfkultur, vielleicht auch Jugendwahn.“ Streetstyle-Bling und Ethno-Punk: dicke Sneakers, bunte Bomberjacken, Folklore-Fellmützen, bauchfreie Tops und Hightech-Sandalen zu Tierpfoten und Neoprenhosen. Am liebsten zeigen sie ihre exzentrischen Outfits in modefernen Settings: In der hessischen Fleischerei, im polnischen Boxclub oder im Altersheim stellen sie sich dem Urteil des Publikums. Sie „dissen“ die Berliner Fashion Week, deren Eröffnungsparty sie seit 2012 schmeißen, und schicken einen Flitzer über den Laufsteg von Dolce & Gabbana.

„Anarcho-Dandyism“ Im Geburtsland des Dandy hat Gustav Temple mit The Chap Magazine eine typisch britische Welle von „Anarcho-Dandyism“ gestartet. Temples zunächst handkopiertes Heft traf einen Nerv. Fünf Jahre nach seiner ersten Ausgabe hatte Temple bereits 10.000 Abonnenten – und eine revolutionäre Bewegung. „Chappism“ verbindet englische Kultur und Tradition mit dem bizarren Humor von Monty Python. Chaps trinken Tee, rauchen Pfeife, tragen Tweed und

Trend Die Herrenkultur erlebt ein Comeback. Handgefertigtes Schuhwerk, Maßanzug und Traditionsmarken sind gefragt wie schon lange nicht mehr. Barbershops springen aus dem Boden, man lässt sich wieder die Schuhe putzen. Doch der Dandy wird 2014 ganz unterschiedlich interpretiert, wie ein neuer Bildband und verschiedene Männerblogs zeigen. Elegant, schrill, rückwärtsgewandt, ironisch, mit erhobenem Mittelfinger. Wichtig ist nur die Attitüde.

© Gestalten 2014

N

och nie war Tradition so wertvoll wie heute“, verkündete das Wirtschaftsmagazin brand eins im Jänner. Besonders seit dem Finanzkrisenjahr 2008. „Je mehr Gewissheiten sich plötzlich ins Nichts auflösten, desto stärker wurde die Sehnsucht nach anfassbaren, soliden Dingen.“ Ganze Industrien besinnen sich auf Altes, Regionales, Handfestes. Backshop-Filialen und Restaurantketten präsentieren ihre Ware auf handgeschriebenen Kreidetafeln. Vergessene Traditionsgetränke werden wieder aufgelegt. Die coolsten Bars servieren Cocktails nach alten Rezepten. Und die erfolgreichsten Fernsehserien dieser Tage spielen in lang vergangenen Jahrzehnten. Kein Wunder, dass handgefertigtes Schuhwerk und maßgeschneiderte Anzüge derzeit einen Boom erleben. „Dandys versprechen einer Welt in der Krise neue Hoffnung“, heißt es auch im Vorwort zu „I am Dandy“, einem Fotoband des Berliner Gestalten Verlag. Die Zukunft mag ungewiss sein, aber zumindest gibt es noch Männer mit Sinn für Schönheit, Stil und Individualität. Die Dandys im Bildband von Autor Nathaniel Adams und Fotografin Rose Callahan sind so bunt wie ihre Krawatten, so breit gefächert wie ihre Spirituosensammlungen.

grauten Señor sind alle Altersgruppen vertreten. Manche der Herren wirken, als hätten sie ihren Gehstock verschluckt, andere sind ein Bild von Lässigkeit. Gemeinsam ist ihnen nur das Motto: „Dressing up will always make a better impression than dressing down.“ „Das Problem in unserer Welt ist nicht die übermäßige Beschäftigung mit sich selbst, sondern das Auflösen des Individuums in der Masse“, glaubt der Mode- und Kulturjournalist Glenn O’Brien, der das Vorwort zu I am Dandy schrieb. „[Die Herren in diesem Buch] versuchen allesamt, über das Gewöhnliche hinauszugehen und solchen Bereichen des Lebens Bedeutung zu verleihen, die die meisten Männer der Gewohnheit oder dem Zufall überlassen.“ „Konformismus ist der Feind des Dandys“, meint auch James Sherwood, Autor von Büchern über englische Herrenmode und einer der Dandys im Bildband. Dandytum ist eine Gegenbewegung: zu Massenmode, Wegwerfkultur, vielleicht auch Jugendwahn. Unter dem Titel „Retrosexuell“ schrieb der „KulturSpiegel“ letztes Jahr, dass sich die Herrenkultur abgrenze von zwei dominanten Männertypen: „Gegen Anti-Intellektuelle wie Mario Barth, Atze Schröder und Robert Geiss von den ‚Geissens‘, die dafür gesorgt haben, dass traditionelle Männlichkeit im Privatfernsehen fast nur noch als Unterschichtenmännlichkeit existiert … und gegen den exhibitionistischen Sport- und Fit-

© Sturm und Drang

Elin Goethe

Dandyism & der Mainstream Der Dandy in Reinkultur mag eine Randerscheinung bleiben, aber einzelne Elemente von Dandyism sind schon längst in den Mainstream gewandert. H&M verkauft Blousons mit floralem Muster, Seidenkrawatten und Samtblazer und veröffentlicht Trendreports zu Männer-Make-up. Selbst die Erzfeinde des Dandy, Denim und Sportswear, bleiben nicht unberührt: Puma und Miharayasuhiro haben zusammen einen Hybriden aus Turnschuh und Brogue entwickelt. Levi’s Vintage Clothing legt für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2014 ein Kultstück neu auf: den Smoking aus Denim, wie ihn Levi’s 1951 für Jeansliebhaber Bing Crosby schneiderte. In welcher Form auch immer, der Dandy ist das Gegenstück zum Loser-Image des deutschen Mannes, wie es kürzlich im ZeitArtikel gezeichnet wurde. Also rebelliert und macht euch schön, Männer! Weitere Denkanstöße dieser Art finden Sie in „Debut“, dem Sturm und Drang-Onlinemagazin.  www.sturmunddrang.de

Gestatten, ich


Dienstag, 29. April 2014

f e atu r e

medianet – 5

Foto von Rose Callahan aus I am Dandy, copyright Gestalten 2014 (2)

feature@medianet.at

bin ein Dandy!


th e opi n i on

6 – medianet

Ansichtssache Alle Jahre wieder erreichen uns die Ranglisten der vertrauenerweckendsten Berufe – und alle Jahre wieder fragen wir aus der Zunft der Journalisten uns, ob wir dieses Mal den entscheidenden Sprung nach vorn geschafft haben. Raus aus dem Eck der Kurzparkzonenkontrollore, Handtaschendiebe und Berufspolitiker – und ganz nach oben in die Top-Platzierungen, die wir uns dann mit Ärzten, Päpsten und dem Weihnachtsmann teilen. Nun ja, das sei verraten: Es hat wieder nicht gereicht.

Ganz oben: immer die anderen Ganz oben am Stockerl stehen heuer nämlich die Feuerwehrleute – knapp gefolgt von der gesamten Gesundheitsbranche, den Krankenschwestern und Sanitätern, den Apothekern und Ärzten. Dem haben wir nichts entgegenzusetzen. Allerdings haben wir uns – ex aequo mit Versicherugsvertretern – im stabilen letzten Drittel sowohl gegen die Werbebranche (vorletzter Platz) als auch gegen die Poli-

m a ke r S n e t w o r k

Geschäft der Hypo Alpe Adria ausgerechnet von einer indischen Bankengruppe aufgekauft wurde.

medianet Leitartikel

(Fast) Ganz in Weiß 28.000 Interviews in 25 Ländern belegen, dass es für das gesellschaftliche Prestige förderlicher ist, nicht ausgerechnet Publizistik zu studieren. sabine bretschneider

tik (eh schon wissen ...) durchgesetzt. Ein Etappensieg, darauf kann man aufbauen. In 25 Ländern hat GfK („GfK Trust in Professions 2014“) Menschen danach befragt, welchen Berufen sie vertrauen – und tatsächlich belegen auf allen Kontinenten die Feuerwehrleute, Sani-

täter, Pflegekräfte und Ärzte die vorderen Plätze. Die größte Vertrauensbandbreite belegt die Studie für die Banker: In Indien erreichen sie mit 88 Prozent den höchsten Vertrauenswert, den niedrigsten in Spanien mit 14 Prozent. Das wäre dann vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass das Österreich-

Die Spezies „Bürgermeister“ Geistlichen sprechen übrigens 55 Prozent der Österreicher ihr Vertrauen aus, während sie im tiefkatholischen Spanien mit etwas mehr als 28 Prozent hinter unseren Platzierungskollegen, den Versicherungsvertretern, liegen. Politiker schneiden überall schlecht ab. Die Ausnahme sind die „Bürgermeister“, die offensichtlich getrennt von der Politik abgefragt wurden: In Österreich vertraut man Bürgermeistern mehr als etwa Schauspielern und Profisportlern. Mehr als den Pressefritzen sowieso. Wir tragen es auch diesmal mit Fassung.

Gastkommentar Was passiert, wenn die IT stillsteht?

Schnelle, smarte Entscheidungen

zitat des ta g e s Erwin Ringel, österr. Psychiater, Buchautor („Die österreichische Seele“)

IT-Ausfälle bringen Unternehmen zum Stillstand. Um dieses Fiasko zu vermeiden, setzen immer mehr Betriebe auf IT-Monitoring und Alerting – ein Tool, das Fehler im Vorfeld erkennen kann und den einwandfreien Ablauf von geschäftskritischen Systemen gewährleistet. Die Rolle der IT in Unternehmen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Datenbanken, Netzwerke, Virtualisierung und Cloud Computing sind nicht mehr wegzudenken und machen tägliche Geschäftsprozesse von funktionierenden IT-Systemen abhängig. Banken, Krankenhäuser oder Flughäfen haben bereits erkannt, welche Schäden ein IT-Ausfall mit sich bringt. Doch auch für Unternehmen wie Steuerberater, Produktionsoder Logistikbetriebe ist es verheerend, wenn der Betrieb steht, weil der Zugriff auf die Software und Infrastruktur nicht mehr möglich ist. Was passiert, wenn die IT stillsteht? Laufende Produktionen und Dienstleistungen werden beeinträchtigt oder „Was passiert, wenn unterbrochen. Unternehmen erleiden Imageschäden und verlieren Aufträge. Im Worst Case müssen Arbeitsplätze die IT stillsteht? (...) gekürzt oder der Betrieb geschlossen, leitende Mitarbeiter und die Geschäftsführung können in die Haftung genomIm Worst Case müssen men werden. Daher entscheiden sich immer mehr EDVVerantwortliche für IT Monitoring und Alerting.

Sein eigener Herr wird man nicht dadurch, dass man ­jeden Chef ­abschafft.

Arbeitsplätze gekürzt

Rasche Lösungen sind gefordert

„Vor allem die mittelständischen KMU, das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, hatten bis dato relativ wenige Werbemöglichkeiten.“

© Rewe/APA-Fotoservice/Rossboth

ka rl javurek , c eo gew ista , s. 1 4

„Die ‚Wunderlinge‘ machen sichtbar, dass gutes Aussehen nicht zwangsläufig deckungsgleich mit Qualität und Geschmack sein muss.“ Alf red Propst, D i r e k tor Zen traleinkauf F r i s c h e , Re we Int ernat ion a l , s . 3 4

© comm.ag

© ViennaPress/A. Tischler/Gewista

heute im special

Dienstag, 29. April 2014

oder der Betrieb ge-

Doch was ist IT-Monitoring und Alerting? Monitoring schlossen werden.“ ist ein Überbegriff für das regelmäßige Erfassen, Beobachten oder Überwachen von Vorgängen und Prozessen. markus Reitshammer Im Idealfall werden drohende Fehler bereits vor dem re – Systems Eintritt erkannt und behoben. Kommt es dennoch zu einer Störung, wird der Zuständige alarmiert (Alerting). Der User erspart sich dadurch eine laienhafte Meldung, die erst von der IT interpretiert werden müsste. Eine rasche Lösungsfindung ist gesichert. Lückenloses und aussagekräftiges Reporting (Aufzeichnung von IT-Kennwerten) lässt zudem aus Fehlern lernen, Schwachstellen erkennen und Investitionen effizienter planen. Zudem werden die Verantwortlichen durch die Nachvollziehbarkeit bei ihrem Handeln entlastet. Wesentlich für effizientes Monitoring und Alerting sind die einfache Bedienbarkeit sowie die Abbildung der aktuellen IT-Landschaft und Businessprozesse im Monitoring-System. Da die Performance aus Benutzersicht transparent dargestellt wird, werden Kosten und Zeit gespart. Ein weiterer Bonus: Abstrakte IT wird für User und Entscheider sicht- und greifbar und fördert dadurch die Akzeptanz im Unternehmen. Oft wird der Wert von interner IT noch zu wenig geschätzt und als reiner Kostenfaktor gesehen. Doch durch die technologische Entwicklung der letzten Jahre und das damit einhergehenden Risiko steigt in immer mehr Betrieben die Bereitschaft, der IT eine aktive Rolle einzuräumen und in Monitoring und Alerting-Systeme zu investieren.

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IMPRESSUM Medieninhaber: „medianet“ Verlag AG 1110 Wien, Brehmstraße 10/4. OG http://www.medianet.at Gründungsherausgeber: Chris Radda Herausgeber: Germanos Athanasiadis, Mag. Oliver Jonke, Ing. Paul Leitenmüller Vorstand: Markus Bauer Chefredakteurin und Leiterin des Redaktionsteams: Sabine Bretschneider, Stv.: Dinko Fejzuli Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion: fotored@medianet.at

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Markus Reitshammer, Gründer und Inhaber Re – Systems (Innsbruck); www.re-systems.com. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Medienbeobachtung Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet

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dienstag, 29. april 2014 – 7

Event

Award

Havas Worldwide Wien realisiert Kampagne für neue Suchard-Schokolade  Seite 10

Jollydays bietet spezielle Location nun auch für B2B-Veranstaltungen an  Seite 11

Jubel bei der 25. RomyGala des Kurier  Seite 12

© Kurier/R. G.Eckharter

Kampagne © Jollydays

© Havas Worldwide Wien

marketing & media „Color of Sports“: ein ­Titel fürs Sport-Business

© leadersnet/Katharina Schiffl

short

© ProSiebenSat.1 Puls 4

Günther Hofer, Obmann WKNÖ, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, präsentierte die 60 Nominierten in 12 Kategorien zum 37. Niederösterreichischen Landeswerbepreis „Goldener Hahn“. Dabei verbuchte der Award erneut einen Anstieg in puncto Einreichungen. Seite 9

© Christian Stemper

Ilona Happel, ProSiebenSat.1 Puls 4-Gruppe, verantwortet den Start der zwei neuen Sender in der TV-Gruppe: Mit Pro Sieben Maxx Austria und Sat.1 Gold Österreich werden ab Mitte Juli 500.000 Haushalte erreicht, dadurch sollen in der Vermarktung neue Zielgruppen erreicht werden. Seite 9

© Verkehrsbüro Group/Foto Wilke

Color of Sports: Jeden Monat, 32 Seiten und eine Auflage von 8.000 Stück: im Bild Gerhard Polak von KGP Events und Color of Sports-Hrsg. Harald Kopp.

Birgit Wallner, Leiterin Konzernmarketing der Verkehrsbüro Group, präsentiert gegenüber medianet den neuen Markenauftritt der Austria Trend Hotels unter dem neuen Claim „Start here“. Dabei wurden in einem zweijährigen Prozess umfassende Veränderungen vorgenommen. Seite 10

Neugründung Von Sponsoring, dem Sporthandel, der Sportmedienwelt bis hin zu Großevents, Hintergrundberichten und Stories zu Sportverbänden, Mannschaften und Sportlern selbst deckt die neu gegründete Sport-Business-Zeitung Color of Sports die gesamte Palette der Themenwelt Sport ab.  Seite 8

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8 – medianet

Dienstag, 29. April 2014

Sportszene Österreich hat nun „eine Monatszeitung, die das Spektrum des Sportmarketings & -sponsorings umfasst“

randnotiz

Neu: „Color of Sports“

Die Kevins sind ­angekommen

Der Startschuss ist gefallen: Das erste österreichische Sports Business Newspaper ist auf dem Markt.

dinko fejzuli

© Color of Sports (7)

I

rgendwann in absehbarer Zeit, so ein Kollege kürzlich zu mir, werden wir einen Bundeskanzler Namens Kevin haben. Oder, um politisch kor­ rekt zu bleiben, eine Bundes­ kanzlerin Namens Tschakäline, pardon Jacqueline. Warum ich das glaube? Weil mich kürzlich eine Presse­ aussendung erreichte und als Rückfragekontakt wartet nun ein Kevin auf meinen Anruf. Es wird aber auch Zeit, dass der Name rehabilitiert wird. Denn dank „Kevin allein zu Haus“ und Kevin Kostner in die gesellschaftliche Bassena abgerutscht, hat der Name ­unbemerkt immerhin mehrere hundert Jahre auf dem Buckel überlebt und mit Kevin von Glendalough einen irischen Heiligen aus dem 7. Jahr­hundert (!) als Namens­ patron. Ob mir deshalb ein Bundes­ kanzler Kevin mehr imponie­ ren wird? Schwer zu sagen, denn aktuell hat man es als Träger solcher Namen, die übrigens unter dem Synonym „Kevinismus“ zusammenge­ fasst werden – belegt durch eine Studie der Universität Oldenburg – im Berufsleben nachgewiesenermaßen schwerer. Doppelt ungerecht, wenn man weiß, welche Bedeutung etwa hinter „Kevin“ steckt: Der Name bedeutet nämlich: „Hübsch und anmutig von Geburt“. d.fejzuli@medianet.at

Neben dem neuen Printprodukt zum Thema Sport-Business gibt es die Color of Sports auch im World Wide Web unter www.colorofsports.at zu lesen.

Wien. Sich über das Sports Business am Laufenden halten und dabei österreichische Sportler unterstützen – das ist seit vergangenem Donnerstag mit dem frisch gelaunchten Special InterestMagazin Color of Sports möglich. Die Devise: Jedes Jahresabo soll nicht nur Lesevergnügen bringen, sondern auch der Sportförderung österreichischer Athleten dienlich sein; so wird knapp ein Drittel der Abonnement-Einnahmen durch eine Partnerschaft des Magazins mit der Österreichischen Sporthilfe und der Europäischen Sponsorbör-

se in diese investiert. „Die Color of Sports wird ein ganz neuwertiges Medium – so noch nie dagewesen in Österreich; wir freuen uns, den Medienmarkt mit einer neuen Fachzeitung zu bereichern“, so Herausgeber Harald Kopp zum Startschuss der Erstausgabe. Jeden Monat gibt (8.000 Exemplare, 32 Seiten) alles über Sponsoring, Sporthandel und Sportmedienwelt & Sportevents zu lesen. Die Themen des neuen Mediums sind breit gefächert: Von Sponsoring, dem Sporthandel, der Sportmedienwelt bis hin zu Großevents,

Hintergrundberichten und Stories zu Sportverbänden, Mannschaften und Sportlern selbst deckt Color of Sports die gesamte Palette der Themenwelt Sport ab. Wie Sascha Zelenka, Co-Herausgeber der COS, erklärt: „Die Color of Sports ist immer up to date im aktuellen Business-Sportgeschehen und richtet sich an Keyplayer aus Wirtschaft, Sport, Politik und Sportverbände.“ „Ich freue mich sehr, dass nun auch Österreich endlich eine Monatszeitung hat, die das gesamte Spektrum des Sportmarketings

facts

Die CoS-Herausgeber Sascha Zelenka und Harald Kopp sowie der frischgebackene Publishing Director Harti Scheicher.

Hintergründig Erstmals beteiligte sich der Kabelnetzbetreiber UPC am Wiener Töchtertag

tipp des tages

Wien. Beim traditionellen Wiener Töchtertag engagierte sich erstmals auch Österreichs größter Kabelnetzbetreiber UPC im Rahmen seiner Corporate Responsibility-Strategie. 25 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren von Mitarbeitern und deren Freundinnen erhielten am 24. April einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Multimedia-Providers in Form von Workshops sowie kurzen Präsentationen und Führungen. Sowohl der Besuch des Technik Center als auch der Unternehmenszentrale standen auf dem Plan. Beim Lötarbeiten, einer Steckermontage oder dem Mithören im Call Center konnten die „Töchter“ hautnah hinter die Kulissen des Unternehmens blicken; stärken konnten sich die Mädchen bei einem Mittagessen, bei dem Geschäftsführer Thomas Hintze alle neugierigen Fragen beantwortete. „Der Zuspruch und die glänzenden Augen der Mädchen zeigen uns, dass wir auch in Zukunft Partner dieses ambitionierten Programms sein werden“, so Silvia

Schöpf, Vice President Customer Operations und CR-Zuständige. „Unsere Verantwortung ist es, Mädchen verstärkt für technische Berufe zu begeistern und ihnen das Technologieunternehmen UPC näherzubringen. Gerade für uns ist es besonders wichtig, in einer hochtechnologischen Branche jungen Mädchen eine Chance als Teammitglied eines zukunftsorientierten Unternehmens zu bieten.“

Einer der CR-Strategie-Schwerpunkte des Unternehmens ist schließlich die Förderung einer digitalen Gesellschaft durch eine Vielzahl an Aktivitäten wie Schulungen für Senioren oder der Bereitstellung von Informationen für einen kindersicheren Umgang mit digitalen Medien. Der Wiener Töchtertag wird künftig wohl auch fixer Bestandteil dieser Strategie sein. (dl)

© UPC/Stefan Matzhold

© Beltz Verlag

UPC: Blick hinter die Technik

Das Regenbogenexperiment Katja Irle thematisiert in ihrem Buch die Diskrepanz zwischen traditioneller Fami­ lie und moderner Regenebogenfamilien. Wie verwirklichen homosexuelle Paare ihren Kinderwunsch und wie entwickeln sich diese Kinder? Für Irle steht die Verbindung zwischen Sexualität, Fort­ pflanzung und Elternschaft in unserer Zeit nun erstmals infrage – die Neudefinition eines jahrhundertlangen Konses. Irle be­ zieht hier nicht nur Kinder und Eltern in die Diskussion ein, sondern lässt auch zusätzlich bekannte Politiker und Famili­ enexperten zu Wort kommen. 220 S., 17,95 €, Beltz Verlag, ISBN: 9783-407-85987-7

und -sponsorings umfasst“, so Chefredakteur Markus Scheck. Und bereits von Beginn an darf sich der neue Titel auch schon über Zuwachs freuen: Der ehe­malige Profi-windsurfer Harti Scheicher verstärkt das Team der ­C olor of Sports als neuer Pub­lishing ­Director und zeigt sich erfreut: „Es ist wirklich sehr i­nteressant, von Anfang an bei diesem spannenden Projekt dabei sein zu dürfen, die Entstehung von Österreichs erster Sportfachzeitung miterleben zu dürfen und aktiv daran beteiligt zu sein.“

Silvia Schöpf und Thomas Hintze von UPC mit den Mädchen vom Wiener Töchtertag.

Seit 24. April 2014 erscheint das öster­ reichische Sports Business Newspaper Color of Sports, kurz COS, monatlich bei einer Auf­ lage von 8 000 Stück auf 32 Seiten. Blattlinie Color of Sports deckt laut eige­ nen Angaben die neuesten Entwicklungen im Sportmarketing ab und lässt die führen­ den Repräsentanten der Sportszene zu Wort kommen. Die Zeitung richtet sich „gezielt an die nationalen Entscheidungsträger und Keyplayer aus der Wirtschaft, dem Sport und der Politik sowie den sportinteressierten Endverbraucher.

Erfolg News und be.public

Kooperation mit Fortsetzung

Wien. Die Kooperation zwischen der Verlagsgruppe News und der Agentur be.public zur Gestaltung des „Geschäftsbericht 2013��� der Österreichischen Post ist erfolgreich verlaufen und soll künftig bei einzelnen Projekten fortgeführt werden. Das Ergebnis der Zusammenarbeit bringt Anett Hanck, CSO der Verlagsgruppe News, auf den Punkt: „Relevante Themen der Österreichischen Post sind leserfreundlich dargestellt, der Anspruch auf Authentizität wird gewahrt, und der Kunde erreicht so seine Kommunikationsziele treffsicher.“ Georg Male, Partner von be.public, zum Erfolgskonzept der Zusammenarbeit: „Die Erfolgsformel für den Geschäftsbericht der Post lautete heuer: Langjährige Corporate-Reporting-Erfahrung und hohe Textkompetenz von be.public, gepaart mit dem professionellen gestalterischen Zugang und der reichhaltigen MagazinExpertise der Verlagsgruppe News. Das macht Lust auf mehr!“ (dl)


M a r k e t i ng & M e di e n

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medianet – 9

Award Nominierte zum 37. Niederösterreichischen Landeswerbepreis Goldener Hahn von der Fachgruppe der WKNÖ bekannt gegeben

60 NÖ-Hähne werben um Gold Erneutes Einreicherplus; Goldener Hahn hat sich „zum größten Landespreis für Kreativität“ entwickelt.

TV ProSiebenSat.1 Puls 4

Neue Sender

© ProSiebenSat.1 Puls 4

Wien. Die ProSiebenSat.1 Puls 4Gruppe erhält Senderzuwachs: Im Sommer 2014 starten mit Pro Sieben Maxx Austria und Sat.1 Gold Österreich zwei neue TVSender als Österreich-Versionen der bereits bestehenden deutschen Programme. Ab Mitte Juli werden vorläufig 500.000 Haushalte in Österreich via Kabel und Satellit die neuen Sender empfangen können, die Reichweite soll sukzessive ausgebaut werden, wie die Sendergruppe in einer Aussendung bekannt gab. Verantwortlich für die beiden Sender zeichnet Ilona Happel, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung Sales und Chief Consultant, gemeinsam mit Projektmanager Mario Lenz. „Unsere Senderfamilie bekommt Zuwachs, und wir schließen mit dem Österreich-Launch der Sender wichtige Marktlücken. Das Ziel, alle Zielgruppen abzudecken, ist erreicht. Dies spielt vor allem bei der Vermarktung eine zentrale Rolle“, so ProSiebenSat.1 Puls 4Vermarktungschef Michael Stix, der die komplementäre Positionierung beider Sender und die Erschließung neuer Zielgruppen im Best-Agers-Segment betont. Pro Sieben Maxx richte sich an die männliche Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen, Sat.1 Gold an Frauen von 40 bis 64, so die Sendergruppe. Bestandteil des Programms sind unter anderem bestehende Programmelemente wie die Puls 4News oder das Wetter. Weitere Informationen unter prosiebenmaxx. at und sat1gold.at. (red)

Ilona Happel verantwortet die beiden ab Juli 2014 neuen Sender in Österreich.

Nominierte Agenturen „Goldener Hahn 2014“ Corporate Design agentur werbereich gmbh; Designers in Motion GmbH; Jeitler & Partner GmbH; Kimmo Grabherr – Atelier Grabherr; Kreativagentur theform Hörfunk Artattack Werbeagentur; Cayenne Marketingagentur GmbH; ghost.company – Werbeagentur Michael Mehler; Gugler GmbH; Nora Frey Consulting und VeranstaltungsGmbH Kampagne agentur werbereich gmbh; dialog one Direct Marketing GmbH; Die Werbefabrik, Niederschick OG; Herold Business Data GmbH; Stubauer PR Messe/Event/Promotion Croma-Pharma GmbH; die werbetrommel; ISY Media GmbH; Show Express Eventmanufaktur GmbH; Syma-Sys-

tem GmbH Plakat Cayenne Marketingagentur GmbH; Dominici Werbeagentur GmbH; Edition Lammerhuber; Kreativagentur theform; Point of View GmbH PR Agentur Spitzfindig; Gugler GmbH; MBIT Solutions GmbH; mediadesign Podolsky & Partner GmbH; weiss design(t) Dkkfm. Oliver Weiss MMC Werbeagentur Verpackungsdesign agentur werbereich gmbh; Croma-Pharma GmbH; Gugler GmbH; Kastner new media; Merchant Production Website-/ Online Marketing agentur werbereich gmbh; ghost.company – Werbeagentur Michael Mehler; Holzhuber Marketing und Werbe GmbH (2x); MBIT Solutions GmbH.

Clemens Grießenberger, Günther Hofer, Fachgruppen-Verantwortliche WKNÖ.

Wir denken an Ihre Zukunft. Wir machen das für Sie.

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Anzeige Artattack Werbeagentur; Cayenne Marketingagentur GmbH; Dominici Werbeagentur GmbH; Gugler GmbH; MBIT Solutions GmbH Broschüre/Folder die kueche – Werbeagentur, Oberhofer & Dummer OG; die werbetrommel; Heavystudios; Heindldesign; Point of View GmbH Dialog-Marketing Artattack Werbeagentur; Cayenne Marketingagentur GmbH; dialog one Direct Marketing GmbH (2x); Holzhuber Marketing und Werbe GmbH Film/Animation Artattack Werbeagentur; Clapczynski Grafikdesign; creativedirector.cc lachmair gmbh; Gugler GmbH; Merchant Production (Alexander Kaufmann) Grafikdesign/

© leadersnet/Katharina Schiffl

Wien/St. Pölten. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Niederösterreich gab die jeweils fünf Nominierten in zwölf Kategorien zum Niederösterreichischen Landeswerbepreis Goldener Hahn bekannt. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt in zwei Schritten: Nach der Ermittlung der Nominierten durch eine 50-köpfige Online-Jury wählt nun eine 24-köpfige Fachjury die Gewinner der jeweiligen Kategorie. Diese werden im Rahmen der Galaveranstaltung am 11. Juni 2014 im Schwechater Multiversum gekürt. „Der NÖ Werbe-Grand Prix hat sich in den letzten Jahren zum größten Landespreis für Kreativität im Vergleich mit den Bundesländern entwickelt“, zeigt sich Günther Hofer optimistisch, denn auch 2014 konnte ein Zuwachs bei den Einreichungen verzeichnet werden.  (red)

Ganz natürlicH. nP DrUck will Sie nicht mit zahlreichen Umweltzertifikaten verwirren. Nur soviel: Wir sind VOLLES SERVICE. NP DRUCK ist Ihr Partner. Einer, auf Österreichs erste Druckerei mit dem Österreichischen den Verlass ist. Der weiß, dass Qualität nicht nur Know Umweltzeichen für Rollen-, Bogen- und Zeitungsoffsethow, modernste technische Ausstattung und Einsatz verdruck. Und wir leben Nachhaltigkeit. Jeden Tag. NP DRUCK langt, sondern auch entsprechende Zeit. Wir nehmen uns – Wir haben das Team. Zeit – für Sie. NP DRUCK – Wir haben das Team.

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M a r k e ti n g & A ge n tur e n

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Wien. Die PR-Agentur PR Plus betreut seit Kurzem den Kunden Kindermuseum „Schloss Schönbrunn erleben“ mit klassischer und Online PR. Zudem initiierte PR Plus neue Services, für die bereits Kunden gewonnen werden konnten. So beauftragten unter anderem www.casino-urlaub.at und der Tourismusverband Kaiserwinkl PR Plus mit Blogger Relations und Video-/Audio-PR. Zudem hat die Agentur nach über fünfzehnjährigem Bestehen die firmeneigene CI modernisiert.

© Jura Österreich/twyn group/artworx

artworx und twyn group für den Jura-Muttertag

Die Jura Muttertags-Kampagne, realisiert von artworx und twyn group.

Wien. Der KaffeevollautomatenHersteller Jura setzt mit der diesjährigen Muttertags-Kampagne bewusst auf die Kombi von Online-Werbeform und klassischem Marketingkanal. Über eine Landingpage können Muttertagsgrüße per Postkarte versendet werden. Für Kreation der Werbemittel, Programmierung des Gewinnspiels und Ausspielung auf Österreichs Premium-Portalen sorgten artworx und twyn group.

Young Creatives Panther sucht beste Webvideos Graz. Innerhalb von 72 Stunden gilt es beim Young Creatives Panther ein Webvideo zu einem vorgegebenen Thema zu erstellen. Bis 4. Mai ist eine Anmeldung für Unter-25-Jährige auf www.ycpanther.at noch möglich. Insgesamt 6.000 € Preisgeld winken den Siegern des Wettbewerbs.

© Havas Worldwide Wien

Havas Worldwide Wien für Suchard-Kampagne

Den Tag mit Suchard gut enden lassen, lautet das Kampagnen-Motto.

Wien. Zum Launch der neuen Suchard Schokolade-Tafeln Sensations Mokka, Pecan und Finessa Minze inszeniert die Kampagne von Havas Worldwide Wien den perfekten Anfang vom Ende jedes Tages. Die Plakatkampagne wird ab Mai von interaktiven OnlineBannern unterstützt. „Mit der aktuellen Kampagne ist es uns auf sympathische Art gelungen, die neuen Tafeln als Belohnung für den Abend bzw. den Tagesausklang zu positionieren“, freut sich Karl-Heinz Pacher, CEO Havas Worldwide Wien.  (red)

Gefühlsechte Bildsprache in zeitgemäßer Ästhetik Im Fokus steht der neue Claim „Start here“ – Slogan soll auch Stärke als Marktführer unterstreichen. Michael fiala

Wien. Vor rund zwei Jahren begann die Verkehrsbüro Group über die Neupositionierung ihrer Hotelkette Austria Trend nachzudenken. Ein Meilenstein dieses intensiven Prozesses ist der neue Markenauftritt im Frühjahr 2014, der nach außen hin die Veränderung kommuniziert. Es handelt sich dabei nicht nur um ein „Facelifting“ der Marke, auch im Markenkern hat sich einiges verändert. „Ausschlaggebend für unsere Überlegungen war die Mitbewerbersituation, die sich im Wiener Raum verschärft hat. Wir haben uns Gedanken gemacht, wofür wir eigentlich stehen und in der Folge einen großen Veränderungsprozess gestartet. Rund 60 Mitarbeiter, vom Hoteldirektor bis hin zu Köchen oder Rezeptionisten, wurden dabei eingebunden“, sagt Birgit Wallner, Konzernmarketing-Leitung bei der Verkehrsbüro Group, im Gespräch mit medianet. Diese erste Stufe der Qualitätsoffensive hat ein Jahr gedauert. „Wir haben ein neues Erfolgsprofil für Austria Trend definiert und einige grundlegende Neuerungen vorgenommen wie zum Beispiel die Einführung der Hotelkategorien Smart, Comfort und Premium. Komplett neu entwickelt wurde etwa auch ein Guten-Morgen-Service. Nachdem viele Maßnahmen umgesetzt waren, gingen wir daran, den Markenauftritt passend dazu zu überarbeiten“, so Wallner weiter.

Claim „Start here“ Die Austria Trend Hotels verstehen sich als idealer Ausgangspunkt einer Reise und wollen den optimalen Start in den Tag bieten. Diese Positionierung spiegelt sich folglich auch im Markenrelaunch wider. Im Fokus steht der neue Claim „Start here“. „So lautet die neue Botschaft an unsere Gäste und unterstreicht damit alle unsere Morgen-Initiativen – von der Polsterauswahl über Tipps für den Tag vom Good Morning Master bis zum wohlschmeckenden Bio-Frühstück mit Sonnentor-Produkten“, erzählt Wallner. „Unsere Hotels sind nicht nur das Ziel einer Reise, sondern auch idealer Ausgangspunkt für City- und Geschäftsreisende.“ Gleichzeitig symbolisiert der Slogan die Stärke der Austria Trend Hotels als österreichischer Marktführer.

Birgit Wallner (Leitung Konzernmarketing), Andreas Berger (Geschäftsführer Austria Trend Hotels), Stubenmädchen.

„Wir haben uns Gedanken gemacht, wofür wir eigentlich stehen und in der Folge einen großen Veränderungs-

© Verkehrsbüro Group/Foto Wilke

Neue Kunden, neue Services und neue CI

Austria Trend Marktführende Hotelkette hat sich nach zweijährigem Prozess nun auch neuen Markenauftritt verpasst

© Verkehrsbüro Group (4)

short

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prozess gestartet.“ Birgit Wallner, Konzern­

für ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Das Logo wurde sanft redesignt und unterstützt eine stärkere Wahrnehmung der Marke Austria Trend als Hotelgruppe. „Nun zeigen wir auch mit unserem modernen Markenauftritt den sympathischen, österreichischen Gastgeber am Puls der Zeit, den wir im letzten Jahr neu entwickelt haben“, meint Andreas Berger, Geschäftsführer der Austria Trend Hotels, zum Markenrelaunch. „Wir haben die größte Neuerung in der 25-jährigen Geschichte der Austria Trend Hotels gestartet, mit dem Ziel, nicht nur die Größten, sondern auch die Besten zu sein. Mit einer starken

Qualitätsmarke und einem hohen Dienstleistungsniveau werden wir unsere Wettbewerbsstärke weiter ausbauen und nachhaltig am Hotelmarkt erfolgreich sein.“

rat mit geschlossenen Augen völlig entspannt seine Checklist für ein geplantes Event gedanklich durch. In Inseraten, Foldern und Online-Werbung soll die Menschzu-Mensch-Beziehung spürbar und der Gast in den Mittelpunkt gestellt werden, nicht mehr das Hotel. Mit einer sympathischen Bildsprache wollen die Austria Trend Hotels künftig für einheitliche Optik, Wiederkennungswert und starke Außenwirkung sorgen. Jeder, der mit den Austria Trend Hotels in Berührung kommt, soll einen unverwechselbaren Eindruck erhalten und auf Anhieb das Gefühl haben, willkommen zu sein. „Ich vermisse die Kinder schon jetzt; aber durchschlafen habe ich noch mehr vermisst“, kuschelt sich eine junge Mutter glücklich auf einem Inserat in den Hotelpolster.

Kampagne in drei Etappen Eine Kampagne zum neuen Markenauftritt, bestehend aus Printund Online-Werbung, findet in drei Etappen im März, April und Mai statt mit den thematischen Schwerpunkten Seminar- und Tagungshotellerie, Städtetrips und Resortsurlaub. „Habe ich an alles gedacht? Ich glaube schon. Oder doch nicht? Egal. Start here“, geht ein junger Mann auf einem Inse-

Facts Marktführer in Österreich Vor 25 Jahren übernahm die Verkehrsbüro Group die ersten Hotels – heute ist das Unternehmen mit 29 Austria Trend Hotels und einem Joint Venture mit Motel One Marktführer in Österreich. Allein die Austria Trend Hotels verbuchen mit 11.619 Betten 2,17 Mio. Nächtigungen im Jahr. Verantwortlich für die kreative Konzeption des neuen Markenauftritts ist die Wiener Werbeagentur Wien Nord.

Alte Marke, neues Design Das neue Design, das neben dem Logo den Claim und das Corporate Design umfasst, soll dem Zeitgeist entsprechen und Wärme ausstrahlen. Ein elegantes Dunkelrot zieht sich als Leitfarbe durch das Design. Zudem gibt es ein neues Farbschema, das einen schnellen Überblick für die Hotelkategorien Smart, Comfort und Premium liefert, die dem Gast – abseits der klassischen Kategorien nach Sternen – schnelle Orientierung über die gebotenen Leistungen innerhalb der Gruppe bieten. Dabei sorgen harmonische Farbtöne in Beige und hellem Gelb

Drei der neuen Sujets der Austria Trend Hotels, die den neuen Markenauftritt untermauern sollen.


M a r k e ti n g

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medianet – 11

Eventmarketing Events hoch oben & kulinarische Höhepunkte in 50 Meter

short

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Dinner in the Sky

ambuzzador lässt für Stiegl Maibäume stehlen Wien/Salzburg. Die Stieglbrauerei ruft ihre Facebook-Community mittels Facebook-App zum Maibaumstehlen auf. Entwickelt wurde das virale Spiel von der Social Business-Beratung ambuzzador. Basierend auf viraler Spiellogik, müssen Teilnehmer Teams bilden und soll auf spielerische Art mit der Community kommuniziert werden. Dabei setzt man auf Markenerlebnisse durch den starken Mitmach­ charakter der Aktion.

Facebook will verstärkt mit Nachrichten punkten Menlo Park. Facebook will verstärkt zu einer Nachrichtenquelle für Journalisten werden und Twitter Konkurrenz machen. Auf der neuen Seite „FBNewswire“ sollen berichterstattungswürdige Inhalte aus dem weltgrößten Online-Netzwerk herausgefiltert werden. Es werde etwa um Fotos, Videos oder Kurzmitteilungen über Proteste, Wahlen oder Sportereignisse gehen, so Facebook. Facebook arbeitet dabei mit dem Dienst Storyful zusammen, der sich auf das Aufspüren und Bestätigen von News in sozialen Netzwerken spezialisiert hat. Bisher hatte sich eher der Kurznachrichtendienst Twitter als Medium für schnelle Informationen zu wichtigen Ereignissen etabliert; zuletzt wurde das etwa bei der Krise in der Ukraine sichtbar oder vor einem Jahr während der Bombenanschläge auf den ­Marathon in Boston. Facebook hat zwar fast 1,3 Mrd. Mit­ glieder, spielte bei Breaking News aber bisher kaum eine Rolle. (APA)

Von Teambuilding bis Kundeneinladung: B2B-Events der etwas anderen Art.

© Jollydays (2)

© Demner, Merlicek & Bergmann

D,M&B für Bipa mit viel Liebe zum Muttertag

Wien. In der aktuellen BipaMuttertagskampagne von Demner, Merlicek & Bergmann zeigen kleine und größere Kinder, worauf es ihren Müttern wirklich ankommt – nämlich auf die Liebe ihrer Kinder. Dazu passend, intonierte die BI-Band den Spice Girls-Klassiker „Mama“. Die Kampagne startet am 27. April in TV, Hörfunk, Print und am PoS.  (red)

„Dinner in the Sky“ von Jollydays bietet 22 Gästen zeitgleich Platz – Firmen können ihre Events dabei individuell gestalten.

Wien. Eine spezielle Form der Eventlocation bietet der Eventspezialist Jollydays: Als „Österreichs originellste mobile Eventplattform“ tituliert, lässt sich „Dinner in the Sky“ für vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Teambuilding für Mitarbeiter bis Kundeneinladungen für Geschäftspartner nutzen. Die „Dinner in the Sky“-Plattform ist ein speziell konstruierter und vom deutschen TÜV geprüfter, 4 Tonnen schwerer Tisch, der an

16 Stahlseilen von einem Kran mit einer Tragfähigkeit von 120 Tonnen auf 50 Meter Höhe gehoben wird. Um den Tisch herum haben 22 Gäste zur gleichen Zeit Platz und werden mit kulinarischen Highlights und einmaliger Aussicht verwöhnt. Die Plattform steht den Firmenkunden standardmäßig für acht Stunden pro Eventtag zur Verfügung. Bei mehr als 22 Gästen pro Eventtag werden mehrere Dinner-

Flights veranstaltet. Das persönliches „Dinner in the Sky-Veranstaltungskonzept“ kann nach eigenen Wünschen und Vorstellungen individuell gestaltet werden. Dinner in the Sky kann je nach Konzept zusätzlich mit mehreren Plattformen oder Tischen eingesetzt werden. Die Zusatzplattformen werden mit weiteren Kränen auf gleiche Höhe gezogen und erweitern somit das Aktionsspektrum.  www.jollydays.at

© Facebook.com

Im Spot zur Muttertags-Kampagne spielt die Liebe eine zentrale Rolle.

Die neue News-Page, abrufbar unter: www.facebook.com/FBNewswire.

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Dienstag, 29. April 2014

© medianet/Michael Gruber (5); Kurier/Rainer Gregor Eckharter (4); Kurier/Franz Gruber; leadersnet/Monika Fellner

TV- & Filmstars in der Hofburg!

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Zum Jubiläum gab es für Romy-Erfinder Rudi John eine gesungene Laudatio

25 Jahre Romy Gala Am vergangenen Samstagabend wurden zum 25. Mal die beliebtesten Film- und Fernsehstars des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet. Mehr als 700 Gäste aus Kultur, Medien, Society und Wirtschaft fanden sich in der Wiener Hofburg ein, um eine der größten Preisverleihungen der deutschsprachigen Fernsehwelt live zu sehen. Ein Stargast des feierlichen Abends war TV-Show-Star Thomas Gottschalk, der mit der Platin-Romy für herausragende Leistungen geehrt wurde. Unter großem Applaus durfte auch Elyas M‘Barek als „Beliebtester Schauspieler“ eine Goldene Romy entgegennehmen. Ebenso euphorisch gefeiert wurde Miriam Stein als „Beliebteste Schauspielerin“ für ihre Rolle im dreiteiligen deutschen Fernsehfilm „Unsere Mütter, unsere Väter“.

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10 1. Alexander Wrabetz, Kurier-CR Helmut Brandstätter, TV-Legende Hugo Portisch, Reinhard Scolik (ORF); 2. ORF-Programmdirektorin Kathi Zechner & Romy-Erfinder Rudi John; 3. Petra Hauser (media.at) & Raffaele Arturo (DDFG); 4. Katja Suess-Nimeh, Georg Nimeh (Kurier); 5. RomyGewinnerinnen Adele Neuhauser & Miriam Stein; 6. Jürgen Hofer, Daniela L ­ indner, Dinko Fejzuli (alle medianet); 7. Jenny Posch (W24) & Marcin Kotlowski (GF WH Medien); 8. Helene Fischer, Thomas Gottschalk; 9. Volker Piesczek (Puls 4), Eva Glawischnig; 10. Eva Pölzl & Angelika Sima (beide ORF), Pius Strobl.

Dem „Tatort“ seine eigene Romy Eine eigene Romy anlässlich des Jubiläums erhielt die Fernsehreihe „Tatort“, und TV-Phänomen Larissa Marolt durfte eine Auszeichnung für „die aufregendsten Fernsehminuten des Jahres“ in Empfang nehmen. Eine Romy überreicht bekamen auch Adele Neuhauser (Beliebteste Seriendarstellerin), Hans Sigl (Beliebtester Seriendarsteller), Ernst Hausleitner & Alexander Wurz (Information), Guido Maria Kretschmer (Unterhaltung) und Helene Fischer (Show). Durch die Gala führte bereits das zweite Mal charmant und witzig Starmoderatorin Barbara Schöneberger. Standing Ovations gab es am Abend gleich zwei Mal: einmal für den Romy-Erfinder Rudolf John sowie für den Platin-Preisträger Thomas Gottschalk. (fej)

Was brauchen Journalisten?

© communication matters/David Sailer

Christian Kollmann, GF bei Kollmann & Partner Public Relations GmbH.

Vor Kurzem hat medianet über eine Umfrage der PR-Agentur communication matters berichtet, in der JournalistInnen in Österreich und Deutschland über die Bedeutung von Pressekonferenzen und die bevorzugte Form der Informationsvermittlung befragt wurden. Falls Sie es überlesen haben sollten: JournalistInnen wünschen Pressekonferenzen nur mehr bei wirklich wichtigen Themen, am beliebtesten sind individuell aufbereitete Informationen in Form von Einzelgesprächen bzw. Telefoninterviews. Ähnlich wie bei früheren Umfragen unter den schreibenden Kollegen ging es uns PR-Experten dabei vor allem darum, ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise und die Informationsbedürfnisse der Medienvertreter zu entwickeln. Denn trotz so vieler Jahrzehnte der Zusammenarbeit habe ich manchmal immer noch den Eindruck, als wüssten die beiden Berufsgruppen relativ wenig voneinander. Vorurteile, Missverständnisse und mangelhaftes Wissen um die jeweiligen Arbeitsbedingungen und Aufgaben prägen (zumindest teilweise) das Arbeitsverhältnis. Das ist bedauerlich – und erschwert beiden Seiten das tägliche (Arbeits-)Leben. Ein respektvoller professioneller Umgang bedeutet u.a. aber auch, dass man weiß, wie sein Gegenüber „tickt“. Beide Seiten, PR und Medien, haben dabei erstaunlicherweise noch Aufholbedarf. Umfragen wie die oben erwähnte können einen Beitrag zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses leisten. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

buchtipp Brazil Ganz nach dem bekannten Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ beschreibt dieser imposante Bildband die Kultur und Menschen Brasiliens. Das Gastgeberland der Fußball WM 2014 und der Olympiade 2016 erscheint in einem ganz anderen Licht. Brasilien und all seine Ecken und Enden werden durch den renommierten, deutschen Portrait- und Modefotografen Olaf Heine in tiefschürfenden Schwarz-Weiß Fotos dargestellt. Wer meint, die Welthaupstadt des Karnevals und der Copacabana könne man nur in Farbe fotografieren, irrt gewaltig. Heine bedient sich bei seiner Arbeit auch dem Leitspruch des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer, welcher zu sagen pflegte: „Das Universum besteht aus Kurven.“ Der deutsche Fotograf findet daher Kurven in den Menschen, der Natur und der Architektur Brasiliens und offenbart die Seele des Landes in unzähligen Bildern. Um sein Werk zu perfektionieren, lebte und arbeitete der Modefotograf seit 2010 in Brasilien und kennt das Land sowie die Menschen wie kein anderer. Auf 265 Seiten präsentiert er die hellen, aber auch

© teNeues Verlag

Medien Aktiv Brücken bauen zwischen PR- und Medienbranche

Durch den Abend führte, vom Publikum umjubelt, Barbara Schöneberger.

dunklen Facetten und bietet ein sinnliches als auch tiefgehendes kulturelles Porträt. Die schwarz-weiß-Fotografie zeigt eine unverblümte, aber echte Wahrheit und transportiert auch komplett ohne Farbe die Seele des Landes perfekt. Der Text neben den Bildern wird sowohl in Deutsch, Englisch als auch Portugiesisch angeführt und untermalt die Schnappschüsse elegant. Eine Hommage an Brasilien und an die Vielfalt des Landes. Seiten 265; 79,99 €, teNeues Verlag, ISBN: 978-3832798130


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 29. APRIL 2014 – 13

© Forster

POS-itive resonanz

Individuelle Displays von Forster steigern die Aufmerksamkeit am PoS  Seite 15

© R. Proll/Infoscreen

außenwerbung App-gehobene neuheit

Gratis-App von Infoscreen lässt Nutzer das Programm aktiv beeinflussen  Seite 17

objekt(iv) No problaim hebt ab

Sehr plakativ

© Gewista/Andreas Buchberger

© no problaim

„Digital Media“ Die Gewista digitalisiert ihr Medienportfolio. Start war in der U-Bahn-Station am Wr. Stephansplatz, der als erster von sieben U-Bahnhöfen mit 31 Stück 80 Zoll HD-Screens im Durchgangsbereich zu den Bahnsteigen sowie 78 Stück 32 Zoll HD-Screens entlang der vier Rolltreppen ausgestattet wurde.  Seite 14 Gute Sache Greenpeace startet Aktion „Tiger dich rein. Rette das Paradies“

Plakativer Umweltschutz

© Tony Hisgett/Wikimedia/cc

Wien. Greenpeace startete letzte Woche österreichweit einen Plakat-Wettbewerb zum Schutz der Sumatra-Tiger. Freie Kreative und Studierende sind dazu aufgerufen, ihre Entwürfe für die GreenpeaceKampagne „Tiger dich rein. Rette das Paradies!” bis zum 15. Juni auf der Greenpeace-Website einzureichen.

Rettung für den Tiger

Die Kampagne soll auf die wachsende Bedrohung der Tiger hinweisen.

Eine Fachjury wird Mitte Juli das ausdrucksstärkste und kreativste Sujet küren. Das Gewinner-Plakat wird im Sommer österreichweit zu

sehen sein – Medienpartner dabei ist die Epamedia. Zusätzlich werden die besten Entwürfe im Tiergarten Schönbrunn ausgestellt. „Die letzten rund 400 Tiger werden aufgrund riesiger Palmölplantagen an den Rand des Abgrunds gedrängt; sie kämpfen um ihr Überleben. Mit diesem Wettbewerb haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Kreativität mit dem Umweltschutz zu verbinden und unterstützen zudem mit ihrem Einfallsreichtum den Kampf zum Schutz der Tiger”, erklärt Kampagnensprecher Lukas Meus. (red)

Der Spezialist für Großflächenwerbung NEU: Bundesländer-Paket „Take 5“ Nähere Infos unter Tel.: 01-716 90 - 1300

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14 – medianet special

Dienstag, 29. April 2014

Stephansplatz Die hohen Reichweiten für digitale Werbung in Wiener U-Bahnhöfen werden mit über 100 HD-Screens weiter optimiert

„Ganz Graz geht pro Tag durch die U-Bahnstation Stephansplatz“ Die Gewista betritt mit „Digital Media“ die digitale Out-of-Home-Welt. Start war in der U-Bahn-Station am Wr. Stephansplatz. Bildfläche à la Infoscreen in einer Wartesituation und Screens an Rolltreppen oder einer digitalen Fläche, an der ein Passant vorübergeht. Wenn wir in weiterer Folge an die Oberfläche gehen und mit dem Auto an einem digitalen Megaboard oder digitalen Rolling Board vorbeifahren, sind wieder andere Parameter zu beachten. Jedes Medium nehme ich situationsbedingt anders wahr und darauf gilt es, in der Gestaltung einzugehen.

dinko fejzuli

Wien. Die Gewista, Österreichs größtes Out-of-Home-Unternehmen, startet mit der Digitalisierung seines Medienportfolios – via HD-Screens in den Wiener U-Bahnstationen – eine zukunftsweisende Offensive, die vollkommen neue Möglichkeiten der Out-of-HomeWerbung erschließt. First MoverKunden sind „3“, Humanic, Raiffeisen und Manhattan.

medianet: Und wie sieht es mit der Interaktivität mit den Usern aus. Wir haben hier keine klassische Wartesituation, sondern eher ein Vorbeigehen oder eine Halbwartesituation wie bei der Rolltreppe. Raten Sie hier trotzdem den Werbekunden, interaktive Elemente mit einzubeziehen? Javurek: Response-Elemente eignen sich beispielsweise gut bei Rolltreppen oder bei Infoscreen sowie Train Infoscreen. Aber generell gilt: Dort, wo sich Menschen in einer Wartesituation befinden,

medianet: Herr Javurek, die Gewista startet mit ‚Digital Media‘ in die digitale Out-of-Home-Welt. Start war in der U-Bahnstation Stephansplatz in Wien. Abgesehen davon, dass es gut aussieht; welchen Vorteil hat es für die werbetreibende Wirtschaft? Karl Javurek: Wir bieten hier den Kunden einen echten Mehrwert.

„Wir bieten hier den Kunden einen echten Mehrwert. Es ist

„Es läuft sehr gut. Wir

ein neues Medium, kann, als eine analoge ­Fläche.“ karl javurek, ceo gewista …

Es ist ein neues Medium, das eindeutig mehr kann, als eine analoge Fläche. Es bietet eine unglaubliche zeitliche Flexibilität und einen ungeheuren Kostenvorteil, dadurch, dass Produktionskosten wegfallen. Ebenso entfallen die Handlingkosten, die letztendlich auch der Markt bezahlt. Jedes Plakat, City Light oder Rolling Board muss abgeholt, zum Standorte gebracht, angebracht, hin und wieder getauscht oder gereinigt und zusätzlich im Sondermüll entsorgt werden. Alles das fällt nun weg. medianet: Haben diese Kosten potenzielle Kunden von der Außenwerbung ferngehalten? Javurek: Ich würde sagen, vor allem die mittelständischen KMUs, das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, hatten bis dato relativ wenige Werbemöglichkeiten. Au-

Quartal weitere Zu-

© Gewista/ViennaPress Andreas Tischler

das eindeutig mehr

konnten im ersten wächse generieren.“ … über das neue Produkt „digital media“ und über den Geschäftsverlauf in 2014

tionellen Umsetzung. Wir können Sujets binnen Minuten umstellen.

ßenwerbung war bisher, ausgenommen regionaler Kleinwerbung mit Hinweistafeln, etc., kaum für Kleine- und Mittelbetriebe leistbar. Dies ist jetzt anders! Man kann sich zusammensetzen, erstellt ein Konzept am Bildschirm, schickt dieses zur Produktion und es wird gebracht. Ein Geschäft in einer U-BahnStation beispielsweise kann nun auch bei uns werben und seine Angebote schnell und flexibel an die Öffentlichkeit kommunizieren.

medianet: Das heißt, für Agenturen, Kunden und Werbetreibende gibt es nun viele Möglichkeiten, mit dem Medium kreativ zu spielen? Javurek: Absolut! Wichtig ist, bei der Kreation darauf zu achten, dass Außenwerbung nicht gleich Außenwerbung ist. Es gibt einen gravierenden Unterschied in der Betrachtungssituation. Beispielsweise eine City Light-Fläche in einer Wartehalle variiert von der Innenseite zur Außenseite in seiner Wirkung. Es gibt einen Unterschied zwischen einer digitalen

medianet: Stichwort Flexibilität. Mit Digital Media kann man, wie bei online-Werbung, recht rasch die Sujets wechseln. Javurek: Es gibt definitiv kein schnelleres Medium als Digital Media, auch kein elektronisches. Im Radio könnte man theoretisch ähnlich schnell reagieren, aber dies scheitert zumeist an der redak-

und sei es auch nur einige Sekunden, kann ich sie zur Interaktion einladen. medianet: Die U-Bahn-Station am Stephansplatz war der Anfang. Wie sehen die nächsten Ausbauschritte aus? Javurek: Die Digitalisierung erfolgt in den sieben größten U-Bahn-Stationen Wiens. Dort erreichen wir pro Station zwischen 180.000 und 250.000 Passagiere an einem Tag. Man muss sich das vorstellen: Ganz Graz geht mengenmäßig pro Tag durch die U-Bahn-Station Stephansplatz. Danach werden wir auch an die Oberfläche gehen. Es ist hier et-

wa die Digitalisierung der Rolling Boards und City Lights an ausgewählten Standorten vorstellbar. Die Verfügbarkeit der U-Bahnen endet an den Grenzen Wiens, aber an der Oberfläche können wir auch in den großen Landeshauptstädten wirken. Wir werden dies aber nur tun, wenn es wirtschaftlich tragbar ist, denn letztendlich muss der Mehrwert, den wir den Kunden bieten, auch monetarisiert werden um die Investitionskosten abdecken können. medianet: Verraten Sie uns die Investitionssumme? Javurek: Wir investieren hier einen hohen siebenstelligen Betrag! medianet: Bleiben wir beim Geschäft: Wie läuft das Jahr bisher für die Gewista? Javurek: Es läuft sehr gut. Wir konnten im ersten Quartal weitere Zuwächse generieren. medianet: Woher kommt dieses Wachstum? Javurek: Das Wachstum kommt unter anderem großteils aus dem Bereich der Innovationen und der innovativen Produktlösungen. Das ist ein Bereich – Innovative & Ambient Media –, der immer stärker vom Markt angenommen wird und das Medium lebendiger und interessanter macht; hier stehen wir in enger Interaktion mit den Kunden, die auch aktiv auf uns zukommen und wo wir gemeinsam tolle Ideen umsetzen. medianet: Ist diese Unit ein eigener Geschäftszweig der Gewista geworden? Javurek: Es ist ein eigener Geschäftszweig – auch, da das meiste letztendlich von uns produziert wird. Warum? Weil es so spezielle Dinge sind, und Agenturen diese Nachfragen gar nicht gewohnt sind. Die Agenturen sind froh, wenn wir uns hier mit unserem Know-how einbringen. Wir haben die Experten dazu in der hauseigenen Innovative & Ambient MediaAbteilung. Von der ganz speziellen Folierung bis zur Genehmigungsverfahren für eine formatsprengende Werbefläche; das ist alles hoch komplex! Und wir können das. Das ist unser Geschäft und das bieten wir auch am Markt an.

Die Gewista digitalisiert ihr Medienportfolio. Start war im Zentrum von Wien. Allein am Stephansplatz, der als erster von sieben U-Bahnhöfen vollends mit der neuen Technologie ausgestattet ist, wurden 31 Stück 80 Zoll HD-Screens im Durchgangbereich zu den Bahnsteigen sowie 78 Stück 2 Zoll HD-Screens entlang der 4 Rolltreppen installiert. Die Screens, mit einer Bildauflösung von 1.080 x 1.920 Pixel, lassen sich von einer zentralen Schaltstelle punktgenau und individuell mit Werbebotschaften bespielen; für die Agenturen und Werbetreibenden erschließen sich damit „einzigartige und neue Möglichkeiten,

dieses neue Medium zur Gestaltung ihrer Werbe­botschaften zu nutzen“, so die Gewista. Die Werbebotschaften, die tonlos in 10 Sekunden-Spots in einem 60-sekündigen Loop laufen, werden so programmiert, dass sie den Passanten vom Betreten des Areals bis zum Bahnsteig begleiten. Auch spontane Sonderangebote oder wetterabhängig orientierte Inhalte können – neben vielen weiteren kreativen Gestaltungs- und Ausspielungsoptionen – einfach geschalten werden. Den Wünschen der Kunden sind keine Grenzen gesetzt; so können zum Beispiel ganze Stationen auf den E-Panels, verfügbar im 32-, 46- oder 80 Zoll-Format, exklusiv bespielt werden.

© Gewista/Andreas Buchberger

FACTS „digital media“

80 Zoll oder 32 Zoll in HD – die neuen Screens sind eine Einladung an die Kreativen, neue Ideen in der Außenwerbung umzusetzen.


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medianet special – 15

Forster Die Werbetechniker begleiten die Kunden bei den Anforderungen am PoS vom Ursprung bis zur Realisierung

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Von der Idee zum Produkt

Magic Sky: der DesignSonnenschirm Wien. Das weltweit erfolgreiche Schirmsystem des Bühnenbauers Megaforce wächst: Mittlerweile drei Dependancen allein in Österreich vermitteln für Events, die einen besonderen Rahmen benötigen, eine Überdachungslösung. Die leichten Membranschirme sind nicht nur Aufmerksamkeitsgaranten, sondern auch belastbar: Bis Orkanstärke gewähren sie Schutz vor Sonne und Regen, bieten dabei zahllose Installationsund Aufbauvarianten und überdachen so schnell wie kein anderes System: Für über 1.000 m2 braucht Magic Sky nur acht Stunden. Großevents wie die Formel 1 oder die Salzburger Festspiele hat das überzeugt. „Wir haben in jeder Größenordnung die Lösung und können per Tower oder Polygon aufbauen. Gerade Corporate-, Marken- oder PR-Events buchen uns immer häufiger“, sagt Magic-SkyAustria-Vertriebsleiter Bernhard Hiesleitner.

Das Portfolio von Forster umfasst eine Reihe von Displays, Aufsteller, Schütten und PoS-Materialien. Waidhofen/Ybbs. Die niederösterreichische Forster Verkehrs- und Werbetechnik begleitet ihre Kunden bei den spezifischen Anforderungen am Point of Sale von der Ausgangsidee bis hin zur Umsetzung und Produktion. Die Kunden verlangen nach speziell angefertigten Displays für den PoS, die ihre Produkte richtig in Szene setzen“, so Forster-Geschäftsführer HansPeter Prüller. Die Forster GmbH wird diesen Anforderungen gerecht und berät ihre Kunden dabei während der gesamten Realisierungszeit, wobei die gesamte Realisierung in Waidhofen/Ybbs erfolgt.

Trends der Branche wie zum Beispiel die Verwendung von PVC- freien Materialien und die führende LED-Technologie können bei Forster umgesetzt werden. Die Hochwertigkeit der verwendeten Materialien spiegelt sich auch am Produkt wider und hinterlässt

„Die Kunden verlangen nach speziell an­ gefertigten Displays für den PoS, die ihre Produkte richtig in

„Wir bieten Komplettlösungen, die von unserem Kunden sehr geschätzt werden“, erläutert Prüller. „Mit uns haben sie einen Partner, der über umfangreiches Knowhow und sämtliche Möglichkeiten in der Produktion verfügt“, so der Geschäftsführer zu den Stärken des Unternehmens, dessen Geschichte im Jahr 1956 mit der Herstellung von Prägeschildern begonnen hat. Mit Kompetenzen im Digitaldruck und Siebdruck sowie in der Metall- und Kunststoffverarbeitung kann Forster DisplayLösungen nach Maß anbieten. Eine hohe Präzision in der Konfektion und die jahrelange Erfahrung der Firma sichern dem Kunden ein ge-

Szene setzen.“ © Forster

Komplettlösungen

hans-peter prüller, GF

lungenes Produkt, betont Prüller. Individuellen Ideen steht somit nichts im Wege.

LED-Klapprahmen Eines der Assets von Forster ist etwa der LED-Klapprahmen im Außenwerbebereich; das einfache Klapprahmensystem ermöglicht ein flexibles Austauschen des Plakats, das durch die LED-Technik gleichmäßig ausgeleuchtet wird.

Mit einer Bautiefe von nur 20 mm überzeugt der Klapprahmen sowohl im Innen- als auch Außenbereich. Zahlreiche Vorteile sprechen für das Format, erläutert der Forster-Chef: „Elegantes Design durch geringe Bautiefe, ein neutralweißer Hintergrund ohne Farbschwankungen, die gleichmäßig hohe Lichtstärke, ein niedriger Stromverbrauch durch Verwendung von LED und die lange Lebensdauer.“

einen guten Eindruck. Das Produktprogramm umfasst Bodendisplays, Pultdisplays, Deckenhänger, A-Aufsteller, Figurenaufsteller, Leuchtdisplays sowie Warenschütten. „Nicht zu vergessen sind Produkte zur Verkaufsförderung am PoS wie Bodenwerbefolien, Deckenhänger, Leuchtschilder, Regalstopper, Tischaufsteller bis hin zu Kreidetafeln, die natürlich genauso im Hause Forster hergestellt werden“, so Prüller.

© Magic Sky/Fotostudio Meister Eder

Der LED-Klapprahmen von Forster ermöglicht einen einfacheren Plakattausch.

Event-Überdachung, stilvoll und sicher: der Magic Sky.

Foto: Fotolia, Toni Muhr, Sujet: Ankünder

Megaboard startet jetzt Bundesländeroffensive Österreich. Über 1.000 Stellen in ganz Österreich – damit trägt MEGABOARD, der Spezialist für Großflächenwerbung, maßgeblich zur dynamischen Entwicklung des heimischen Außenwerbungmarkts bei. Dem nicht genug: Jetzt startet MEGABOARD mit einer Bundesländeroffensive. Die Ausweitung des Stellennetzes in der Steiermark mit sieben neuen Werbeflächen in und rund um Graz sowie die bestehenden Standorte in Salzburg, Oberösterreich und Wien bieten ab sofort hervorragende Möglichkeiten für landesweite Werbekampagnen im Bereich Out of Home. Passend dazu – und rechtzeitig zum Frühjahrsstart – gibt es bei Buchungen bis zum 31. August ein attraktives BundesländerEinführungsangebot: Fünf Prismenwender in vier Bundesländern (Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Wien) mit einer Aushangszeit von einem Monat buchen und den günstigen ALL IN-Preis nutzen!

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Mehr Fläche, Frequenz und Impact


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16 – medianet special

Dienstag, 29. April 2014

Kaindl Floor House Der Belagsspezialist aus Wals bewirbt seine Produkte aktuell im Verbund der Epamedia

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Bodenständiges im Netz der Epamedia Salzburg

Außenwerber Ströer wieder in Gewinnzone

Der Außenwerber kann eine Komplettstreuung im ganzen Bundesland Salzburg anbieten. © Strör

Wals. Die Belagsprofis von Kaindl Floor House bewerben ihre Produkte im Epamedia-Netz. Dort heißt es dann: „Böden für alle!“ Das garantieren die Bodenbelagsprofis vom Walser Unternehmen mit ihrer aktuellen Werbekampagne. Vom hochwertigen Laminatboden über den klassischen Holzboden bis hin zum innovativen Designboden findet im Kaindl Floor House jeder die richtige Bühne für sein Leben. Im Kaindl Floor House gibt es auf über 300 m2 mehr als 150 verschiedene Bodenideen zu entdecken – fachkundige Beratung und sofortige Mitnahme inklusive.

Statt auf Plakatwände setzt Ströer künftig auf die Digitalisierung.

Köln. Nach einem verlustreichen Jahr ist Außenwerber Ströer Media 2013 dank hoher Wachstumsraten wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Insbesondere Zukäufe im Ausland ließen die Umsätze vergangenes Jahr um mehr als 13 Prozent auf 635 Mio. € wachsen. Rein organisch reichte das Wachstum noch für einen Anstieg um 3,5 Prozent, wie das Kölner Unternehmen mitteilte. Ströer befindet sich im Umbau: Statt Plakatwände zu bekleben, setzt das Unternehmen immer stärker auf die Digitalisierung und auch die Online-Werbung. Operativ blieb 2013 mit einem EBIT von 72 Mio. € knapp 7 Prozent mehr. Aufgrund des Zuwachses sowie durch Verbesserungen im Finanzergebnis stieg der Periodenüberschuss mit 5,1 Mio. € wieder in den positiven Bereich. Im Vorjahr betrug der Verlust 1,8 Mio. €. Mit Blick auf das erste Quartal 2014 kündigte Ströer durch den Eintritt in die Online-Vermarktung ein Wachstum von über 10 Prozent an.

Im Kaindl Floor House werden allerdings nicht nur Profis und Kenner fündig, auch Familien erleben hier die Vielfalt und Inspiration, die sie zu ihrem Wunschboden führen. Stellvertretend dafür steht die von der Werbeagentur Rahofer entwickelte Floor House-Familie: Sie besteht aus vier Charakteren plus Hund und begleitet die Salzburger passend zu Verkaufsaktionen und Werbebotschaften. Angesprochen werden sollen mit der Kampagne besonders die Endkonsumenten – und das im Umkreis von 100 Kilometern um den Verkaufsstandort in Wals. Kaindl Floor House und die verantwortliche Werbegentur Rahofer setzen bei der Bewerbung auf die Außenwerbekompetenz von Epamedia. Agenturchef Christian Rahofer erklärt zum Ansatz: „So vielfältig die Bodenpalette im Kaindl Floor House ist, so vielfältig wollen wir Salzburg dieses Angebot präsentieren. Die Epamedia mit ihren verschiedenen Out-ofHome-Werbeformaten ist deshalb

© APG

Erste Plakatwände mit NFC in der Schweiz

Auf 16-Bogen-Plakaten der Epamedia wird im Umkreis von 100 Kilometern das Walser Kaindl Floor House beworben.

der perfekte Partner für unsere zielgruppengerechte und aufmerksamkeitsstarke Kommunikation.“ Rahofer bilanzierend: „Das Schönste daran: Die Verkaufszahlen geben uns und Epamedia mehr als Recht.“ Konkret wird die Kampagne von Kaindl Floor House auf knapp 100 16-Bogen-Plakaten im Land Salzburg sowie auf 50 City Lights und zehn Poster Lights in der Stadt Salzburg ausgerollt. Thomas Frauenschuh, Epamedia-Regionalleiter in Salzburg, betont: „Wir sind der Komplettanbieter in Sachen Außenwerbung in Salzburg: mit über 1.000 Plakatflächen sowie 130 Poster Light- und 400 City Light-Flächen in der Stadt und im Bundesland Salzburg. Nur Epa-

media kann eine Komplettstreuung im Bundesland Salzburg anbieten.“ Salzburg gilt für den Außenwerber als wichtiger Markt. Die Epamedia ist in der Region rund um die Mozartstadt eigenen Angaben zufolge „absoluter Marktführer und in der Stadt ebenfalls nicht zu übersehen“.

Spektakulärer Ausblick Geboten wird eine Vielzahl ans Werbemöglichkeiten – vom klassischen Plakat über Poster Lights, City Lights in verschiedenen Verbauungsvarianten, Bigboard, Vitrinen und Objekten und viele weitere Möglichkeiten. Auf ca. 1.500 Stellen der verschiedensten Medien – Plakat, Poster Light und

City Light – erreichen Werbetreibende mit Epamedia fast 19 Mio. Kontakte pro Woche. Erst im vergangenen März hatte Epamedia in Salzburg mit der Kampagne für die Gasteiner Bergbahnen Aufmerksamkeit erregt. Das Hauptaugenmerk bei den Plakaten lag auf Europas höchstgelegener Hängebrücke und der in 2.250 m Seehöhe gelegenen Aussichtsplattform „Glocknerblick“. Gepunktet hat die Epamedia vor allem mit dem dichten Wartehallennetz. Wie Frauenschuh erklärt, „können die Wartehallennetze in der Stadt Salzburg mit 50 City-Light-Flächen und 20 16-Bogen-Plakatflächen nur bei Epamedia so gebucht werden, denn damit decken wir die gesamte Stadtfläche ab.“ (red)

ÖBB-Postbus Ortsansässige Unternehmen können trotz kleinen Budgets eine hohe Werbewirkung erzielen

Erstmals wurden in der Schweiz Plakatstellen mit NFC-Tags bestückt.

Gemeindebus als fahrende Litfaßsäule Wien. Hohe Werbewirkung trotz relativ kleinen Budgets: Mit dem „Gemeindebus“, einem werblich folierten Bus der ÖBB-Postbus GmbH, gibt es nun einen geeigneten Träger für Werbebotschaften. Jeweils acht ortsansässige Unternehmen können auf einem Bus werben. Der Gemeindebus wirkt wie eine mobile Litfaßsäule, ist daher besonders auffällig und unmit-

telbar in der jeweiligen Region unterwegs. Manfred Oschounig, Geschäftsführer ÖBB-Werbung GmbH: „Mit dem Gemeindebus bringen wir frischen Wind in den out-of-home Werbesektor in Österreich. Regionale Unternehmer bekommen nun einen Werbeträger, der ihnen zu geringen Kosten genau das bringt, wofür internationale Großkonzerne sehr viel Geld ausgeben müssen: Punktgenaue

Kundenansprache.“ Der Gemeindebus bietet den Klein- und mittelständischen Betrieben in Österreich eine Möglichkeit, ihr spezielles Angebot unmittelbar vor Ort zu bewerben. Die Busse sind direkt im Ortsgebiet unterwegs – so werden die Kontaktreichweiten optimiert. Der ÖBB Postbus bringt die Werbebotschaft direkt in die regionale Zielgruppe – mit vertretbarem Aufwand für die werbenden Unternehmen und wegen der großen Flexibilität auch saisonal passend.

Die Werbeleistung

© ÖBB

Zürich. Der Zoo Zürich und die Plakatgesellschaft APG/SGA haben für eine Kampagne erstmalig in der Schweiz Plakatstellen mit NFC-Tags bestückt. Ein Elefant im Zoo Zürich erwartet schon bald Nachwuchs. Den genauen Geburtstermin sollen Passanten in Zürich nun erraten; dazu werden sie via Plakat aufgefordert. Das Besondere dabei: Der Tipp kann via NFC abgegeben werden. Dazu wurden die Plakatstellen von APG/SGA erstmalig mit NFCTags versehen. Hält der Nutzer ein Smartphone mit NFC-Chip an die markierte Stelle, öffnet sich automatisch die entsprechende Site mit den Eingabefeldern für den Geburtstermin. Alternativ kann am Wettbewerb auch via QR-Code, Website oder Facebook teilgenommen werden. Mit dem Projekt will APG/SGA unter Beweis stellen, dass sich Außenwerbung und Smartphone ergänzen. Werden dem Konsumenten Mehrwerte aufgezeigt, sind diese auch bereit, eine entsprechende Transaktion vorzunehmen, so APG.

© Epamedia

Werbe-Familie

Der ÖBB-Gemeindebus: punktgenaue Kundenansprache vor Ort.

Jeder einzelne Bus verkehrt im Gemeindegebiet im Rahmen des Linienverkehrs und sorgt so für dauerhafte Präsenz der Werbebotschaft direkt im Einzugsgebiet der Unternehmen. Die acht Einzelflächen sind auch während der Laufzeit jederzeit einzeln austauschbar und können für unterschiedliche Botschaften genutzt werden. Insgesamt stehen mehr als 1.500 Busse auf rund 900 Linien als Werbeträger zur Verfügung.

In mehr als 80% aller Gemeinden Österreichs stellt der ÖBB-Postbus tagtäglich die Mobilität vor Ort sicher. Rechnet man die Kilometerleistung aller ÖBB-Postbusse zusammen, umrunden sie die Erde täglich zehn Mal.

Eigenes Design Die Umsetzung des Gemeindebus erfolgt direkt über die ÖBB Werbung. Sobald acht Firmen auf einem Bus werben, wird der ÖBBPostbus durch ein eigenes Design mit einer symbolischen Ortstafel zum Gemeindebus. Zusätzlich zu den Werbebotschaften können am Heck Nachrichten der Gemeinde – zum Beispiel Veranstaltungstermine – kostenlos angebracht werden. Die ÖBB-Werbung GmbH bietet alle Facetten moderner Außenwerbung – die Vermietung von Werbeträgern, die Durchführung von Produktion, Montage und Demontage sowie die Erarbeitung von individuellen Lösungen in der Außen- ebenso wie in der Verkehrsmittelwerbung.  (red)


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Infoscreen Neue interaktive Gratis-App des City Channels macht Seher zu „Programm-Direktoren“ und lädt zum Mitmachen ein

App-ochale Möglichkeiten Wien. Schon seit dem Jahr 1998 ist „Infoscreen – your city channel“ eine gefragte Quelle für Informationen und Unterhaltung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dank einer neuen Infoscreen-App für die Betriebssysteme iOS und Android werden die Zuseher jetzt sogar zu „Programm-Direktoren“: Wann und wo immer sie möchten, haben sie mit ihr die Möglichkeit, sich topaktuell auf dem Laufenden zu halten, an exklusiven Gewinnspielen teilzunehmen und das Programm durch direkte Interaktion mit dem Medium selbst mitzubestimmen – und all das kostenlos und werbefrei.

fendorf und Marketingchefin Sheela Rapf verantwortlich. Die Nutzer erwartet damit die ganze Welt des City Channels zum Mitnehmen, Nachblättern und vor allem zum Mitmachen. „Damit die App einen wirklichen Zusatznutzen für unsere Zuseher bietet, genügt es allerdings nicht, das normale Programm eins zu eins auf einen anderen Screen zu übertragen“, betont InfoscreenGeschäftsführer Franz Solta. „Deshalb bieten wir in der App interessante Hintergrundinfos, nützliche Zusatzfeatures wie die Möglichkeit zum Handy-Ticketing oder die Suche nach den nächstgelegenen

Restaurants, Kinos, Bars, Tankstellen oder Geschäften und zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion.“

Interaktion in Echtzeit Bei der „Frage des Tages“ und exklusiven Gewinnspielen können die User direkt abstimmen bzw. teilnehmen. Aktuell gibt es etwa Festival-Pässe und Backstage-Führungen für das Tomorrow-Festival zu gewinnen. In den nächsten Wochen werden zudem Filmpackages zu diversen Kinopremieren und exklusive Tickets zu Sport- und Kulturveranstaltungen verlost.

Alle interaktiven Rubriken sind in ein maßgeschneidertes Programm eingebettet, das aus der 15-köpfigen Infoscreen-Redaktion täglich geliefert wird. Mit einer Fingerbewegung können die Nutzer auf alle Features zugreifen: angefangen bei aktuellen News über regionale Wetterberichte und Eventtipps bis hin zu spannenden Video- und Fotogalerien; das Gesamtpaket wird dabei laufend optimiert. Seit dem Launch der App wurde diese durch die Einarbeitung von Kundenwünschen wie der Ortserkennung oder dem Angebot von Videos mit Ton noch nutzerfreundlicher.  (red)

© Rafaela Proll Wien/Infoscreen

App offeriert Hintergrundinfos, nützliche Features und zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion.

Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta freut sich über die „City Channel“-App.

Realisiert von Tailored Apps Für die Konzeption und Umsetzung der App zeichnen die Wiener Spezialisten Tailored Apps gemeinsam mit dem Infoscreen-Team um Redaktions-Leiterin Stefanie Paf-

no problaim Werbeträger

Luftansichten

Tresdorf/Wien. Quadratische und bestenfalls bunte Luftburgen waren gestern! Und wer behauptet, alle Kinder-Luftburgen sähen gleich aus, hat die kreativen Luftburgen von no problaim, dem Spezialisten für aufblasbare Werbeträger, noch nicht gesehen. Dort nutzt man nämlich deren Werbepotenzial für ausgefallene Ideen und Produktnachbildungen. Denn kreative Hüpfburgen verzaubern nicht nur Kids, sondern hinterlassen auch einen Werbeeindruck bei der erwachsenen Zielgruppe. Ein gutes Beispiel: Der ÖAMTCHubschrauber – er entzückt Kinder und verankert darüber hinaus die Marke ÖAMTC in den Köpfen wartender Eltern. Auch die GoodyearZeppelin-Luftburg sorgt für ein emotionales Branding und erinnert zugleich an die bekannten Luftschiffe „Goodyear-Blimps“. Der Landmaschinen-Hersteller Claas wiederum setzt auf den LuftburgTraktor von no problaim.

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Spezielle Sonderformen

© no problaim (2)

Dazu „no problaim“-Chef Alfred Blaim: „Wir produzieren bei Luftburgen nicht nur die Standardformen, wir setzen auch speziell gefertigte Sonderformen um. Besonders wichtig ist für uns dabei die Qualität des Produkts und die Sicherheit der Kinder; dann steht einem gelungenen Event nichts mehr im Weg.“ Neben den Luftburgen sind die no problaim-Inflatables auch oft als Bögen, Zelte, Säulen, etc. auf Events zu sehen.

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*)Quelle: EPAMEDIA OSA Medien Q1/2014, Plakat 24/1 Bogen aliquot, Citylight 4/1 Bogen, Posterlight Seiten

„no problaim“-Inflatables: der ÖAMTCHubschrauber und ein Luftburg-Traktor. 2014-04-MEDIANET-216x288.indd 1

24.04.2014 14:13:22


au s se n we r bu n g

18 – medianet special

Dienstag, 29. April 2014

Ankünder Eine Kuh vor einer Plakatwand und eine Jobsuche via Großplakat – der steirische Außenwerber demonstriert wieder mal sein Know-how

Kampagnen, die auch abgehen Hohe Rücklaufquoten für das Almwellness-Hotel Pierer und den Softwareentwickler Parkside.

© Ankünder

Graz. Im Frühling sprießen nicht nur die Blumen, sondern offenkundig auch feine Ideen: Die aktuellen Ankünder-Kampagnen sind ein gutes Beispiel für richtige Ideen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort realisiert wurden. Warum auch nicht mit einer Kuh vor der Plakatwand für Almwellness werben, und weshalb nicht via Großplakat nach Software-Entwicklern suchen?

Die „Wellness-Kuh“ vor der Plakatwand und die Jobsuche via Großplakat.

Vom Ankünder realisiert Beide Ideen wurden im April vom Ankünder für seine Kunden Parkside und Almwellness-Hotel

Pierer realisiert. Und beide brachten bereits in den ersten Wochen tolle Rücklaufquoten. Ein gut gebuchtes Hotel und besetzte Spezialistenstellen in kürzester Zeit also – so einfach ist das? „Nicht ganz!“, so Ankünder-CEO Dieter Weber. „Es müssen viele Faktoren zusammenpassen, um letztendlich den gewünschten Erfolg zu erzielen – von der Idee über die gemeinsame Lösungsfindung bis zur Realisierung sollte die Zusammenarbeit mit den Kunden reichen; der persönliche Kontakt ist hier ein wichtiges Qualitätskriterium.“ Und nur, wenn es sich um eine außergewöhnlich auffallende

Idee und Realisierung handelt, sei die Wahrscheinlichkeit für crossmediale Effekte und damit die Multiplikatorwirkung einer Kampagne gegeben; die entsprechende Kommunikationsarbeit und Verbindung mit Berichten über die Kampagne in Printmedien oder in Sozialen Medien hebt die Wirkung einer Kampagne um ein Vielfaches.

sich aufmerksam und gelangt so nicht nur in das Blickfeld der Passanten, sondern auch der Leser der Zeitungen, die über diese feine Idee berichten. Auch die Personalsuche des Grazer Softwareentwicklers Parkside ist ein gelungenes Beispiel für eine starke Kampagnenwirkung. Via Großplakate in der Nähe von Technischen Hochschulen sucht die Agentur Verstärkung für ihr Team. Die Zwischenbilanz: In nur zwei Wochen wurden schon zwei Posten besetzt.

„Kuhle“ Kampagne Aktuelles Beispiel: die Plakattafel mit der Kuh vom AlmwellnessHotel Pierer in der Steiermark. Bereits zum wiederholten Mal macht das Hotel mit Ambient Media auf

Neue Wege einschlagen Parkside-Geschäftsführer Ralph Harreiter: „Wir wollten bei der Personalsuche neue Wege einschlagen und uns auch von den Mitbewerbern unterscheiden. Der kreative Ansatz passt gut zu unserem Unternehmen und der Erfolg gibt uns Recht.“  (red)

xplace Rezeptberater

Weitverbreitet Göttingen. Der Rezeptberater von xplace setzt sich zunehmend auch international als effizientes Abverkaufsinstrument durch. Er offeriert mit inspirierenden, saisonal wechselnden Rezeptideen sowie Servicefunktionen wie Couponing eine einzigartige Servicequalität, fördert Spontankäufe und steigert so messbar den Abverkauf. Mehr als 1.200 installierte Terminals sind aktuell im Einsatz. In Russland steht der Rezeptberater bereits in mehreren Handelsketten. Im vergangenen Jahr hat auch Metro in Österreich zugegriffen. Und aktuell setzt der französische Handelsgigant Carrefour in seinem neu eröffneten, 12.000 m2 großen Markt im französischen Villeneuve la Garenne bei Paris auch auf die Unterstützung von xplace. Neben dem Rezeptberater hilft dort auch der Mobile Mirror, den Einkauf zu einem Erlebnis zu machen.

Botschaft angekommen

© xplace

„Dass das zweitgrößte Handelsunternehmen der Welt auf den europäischen Marktführer für digitale PoS-Lösungen setzt, zeigt, dass unsere Botschaft an den Einzelhandel ankommt“, meint Arne Jürgensen, International Commercial Director der xplace GmbH. „Denn wer den Konsumenten guten Service, kompetente Beratung und ein ansprechendes Einkaufsumfeld bietet, dem schenkt er seine Wertschätzung; und genau dabei unterstützen wir den Einzelhandel.“

Der xplace-Rezeptberater ist inzwischen ein internationaler PoS-Klassiker. CB urbanride2014 216x288.indd 1

14.03.2014 09:45:04


retail Mehrwegflasche aus Glas

Vöslauer-Glasmehrwegflasche erhält das Österreichische Umweltzeichen  Seite 22

Gefährliches Waschmittel

Vergiftungsgefahr besteht sowohl für Kinder als auch für alte Menschen  Seite 22

© Martin Stöbich

inside your business. today. Dienstag, 29. April 2014 – 19

© BI Rsisikobew.

© BMLFUW/Rief

medianet

© Sebapharma

Frisch & sauber

sebamed Pflegedusche mit Grapefruit, feh Belle Edition, Decléor Daily Defence Fluid und OMO auf Tour durch die Waschsalons. Seite 23

Doppelspitze

Bernhard Angel ist kaufmännischer Vorstand bei Ankerbrot  Seite 24

Bummeln, schauen, feilschen und abstauben

© Panthermedia.net/Maren Wischnewski

short

Handelslandschaften Was schon längst bekannt ist, wurde in einer aktuellen Studie von Standort + Markt in Zusammenarbeit mit Re/Max Commercial wieder bewiesen: E-Commerce nimmt dem stationären Handel, insbesondere in den Innenstädten, Umsatz weg, um beste Flächen wird verstärkt gerungen.  Seite 21

© dpa/Victoria Bonn-Meuser

Einkaufstrubel Der Brunnenmarkt in Ottakring ist der meistfrequentierte in ganz Wien. Die kon­ ventionellen Handels­ ketten profitieren von der Magnetwirkung der Standler. Alle Big Player sind mit Filialen in der Gegend ver­ treten. Seite 20

© Natalie Oberhollenzer

Recycling Die Gewinnung von Aluminium ist energieintensiv und alles andere als umweltfreundlich; bei Kaffeekapseln ist Recycling deshalb ein wichtiges Thema. Ein Großteil der Kapseln enden nach ihrem Gebrauch allerdings im Hausmüll. Hersteller ernten darum häufig Kritik von Umweltschützern. Seite 22

bauMax Das Mandat als Aufsichtsratschef übergibt der Firmengründer an seinen Sohn

Wien. Karlheinz Essl, Firmengründer der angeschlagenen Baumarktkette bauMax, hat sein Mandat an seinen Sohn Martin Essl übergeben, teilte die Firma mit. In der Firma habe er nun keine Funktionen mehr. An seiner Tätigkeit im Kunstbereich ändere sich nichts. Seinem Rückzug ging die Aufregung rund um den abgeblasenen Verkauf der Essl-Kunstsammlung zur Sanierung der angeschlagenen Baumarktkette voraus. Erst kürzlich wechselte Martin Essl in das Kontrollgremium; bei bauMax war er 30 Jahre operativ tätig. Sein Vater übergab ihm den

© APA/Herbert Pfarrhofer

Karlheinz Essl zieht sich zurück

bauMax-Firmengründer Karlheinz Essl: keine Funktionen mehr in der Firma.

Vorstandsvorsitz 1999 und wechselte selbst in den Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium der Heimwerkerkette setzt sich nunmehr aus Martin Essl in der Funktion des Vorsitzenden, Rudolf Humer in der Funktion seines Stellvertreters sowie der ehemaligen BawagVorständin Regina Prehofer, Erik Eckert und Michael Lentsch zusammen. Dem Unternehmen steht nun eine schicksalhafte Zeit bevor: Nächste Woche wird die Bilanz für das Jahr 2013 vorliegen und auch der überarbeitete Sanierungsplan soll dann stehen.  (APA)

Das größte Außenwerbenetz Österreichs:

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ti te l sto r y

Dienstag, 29. April 2014

© APA/Christian Hammer

20 – medianet retail

Yppenpl at z

Mehr als Obst und Gemüse Die Vielfalt und Attraktivität des Brunnenmarkts ist in den letzten Jahren stark gestiegen

Wiens charmantestes Handelskonglomerat

Kulturelle und kulinarische ­Vielfalt am Brunnenmarkt Der Staud-Pavillon am Yppenplatz lockt Touristen aus aller Welt auf den Brunnenmarkt. Als zweiten Naschmarkt will Marmeladen-König Hans Staud seine Gegend dennoch nicht verstanden wissen. „Hier bekommt man alles in guter Qualität, ohne sich dafür schön anziehen zu müssen.“

An Samstagen bieten mittlerweile 120 Standler ihre Ware feil, darunter viele Bauern aus der Region. natalie oberhollenzer

Wien. „Ein Kilo Erdbeeren, zwei Euro! Eine Ananas, ein Euro!“ Der lauteste Marktschreier vom ganzen Brunnenviertel steht am ersten Obst- und Gemüsestand direkt an der Thaliastraße. Tagein tagaus, immer wieder und wieder, andauernd hintereinander schreit Ali laut heraus, was gerade besonders billig ist. Ein anstrengender Job, der aber funktioniert: Meist steht gleich ein ganzer Pulk an Leuten rund um den Stand, um etwas von der Ware abzustauben. Am wildesten geht es Samstagmittags zu. Dann schreit Ali noch lauter und

gibt das Obst noch billiger her. Bis zum Marktschluss am Wochenende muss alles raus. Das wissen auch die Kunden, die sich wie eine unaufhörliche Masse mit ihren Rollwägen durch das Gassengetümmel schieben, an die Standbänke drängeln und sich ein Griss um die Ware liefern, als ob es morgen keine mehr gäbe. Es ist nicht die Sorte Erlebniseinkauf, die Shoppingcenter propagieren, wenn sie von einer frisch gestrichenen Wand oder einer Haarschneideaktion in ihrem Haus berichten. Vielmehr handelt es sich um den genuinen Erlebniseinkauf, bei dem das Kaufen selbst das

Abenteuer ist. Hier ein bisschen runterhandeln, dort dem Passanten nebenan die besten Kartoffeln vor der Nase wegschnappen und drüben den guten Käse holen, den in ganz Wien nur diese Standlerin offeriert – zumindest behauptet sie das.

59.000 Passanten pro Woche Von allen 18 Märkten Wiens geht es hier am meisten Wirbel, mit rund 59.000 Passanten pro Woche verfügt er auch über die höchste Kundenfrequenz. Die Standler verkaufen in erster Linie Obst und Gemüse, dazu kommen Fleischanbie-

Jubiläum Behörde führt jedes Jahr Zigtausende Kontrollen durch

Wiener Marktamt feiert 175. Geburtstag Wien. Am 25. Jänner 1839 wurde durch ein Dekret der k.u.k. Hofkanzlei die Bewilligung erteilt, alle bisher getrennt agierenden Marktinspektionen Wiens in einer einzigen Dienststelle zu vereinigen. Dieses neue Marktamt war bereits kurze Zeit später für verschiedenste Aufgaben, wie Marktpolizei, Sanitäts- und Veterinärpolizei, Lebensmittelpolizei, Gewerbepolizei und teilweise Feuerpolizei, zuständig. Auch heute noch sind die Aufgaben des Wiener Marktamts äußerst vielfältig; die wichtigsten sind rund 13.000 Lebensmittelvollkontrollen und 9.500 Lebensmittelproben pro Jahr, 24.000 Kontrollen nach der Gewerbeordnung und die Verwaltung der Wiener Märkte.

Sanierungsoffensive der letzten Jahre trägt Früchte Anlässlich dieses runden Jubiläums gratuliert Stadträtin Sandra Frauenberger: „Das Marktamt ist heute genauso wichtig wie vor 175 Jahren. Als regionale Nahversorger sind die Märkte beliebte Anlaufstellen für die Wiener. In den letzten Jahren wurde durch eine Sanierungsoffensive vor allem die bauliche Situation verbessert, technische Optimierungen erledigt und barrierefreie Zugänge weitestgehend ermöglicht.“

ter (auch spezialisierte, wie Halal und afrikanische Ware), Anbieter von Fisch und feinem Käse, sowie zahlreiche Textil- und Spielzeugverkäufer. Am Samstag verdoppelt sich die Zahl der Standler, dann wird auch der ganze angrenzende Yppenplatz zum Marktgebiet. Im Gebiet rund um das bekannte Pavillon vom Marmeladenkönig Hans Staud bieten regionale Bauern ihre Produkte feil, die Preise dieser Standler sind freilich etwas höher, die Klientel meist gediegener. Die sogenannte Gentrifizierung, sprich der Zuzug reicherer Bevölkerungsgruppen und damit einhergehend ein Anstieg des Wohnpreisniveaus, hat am Brunnenmarkt schon vor Jahren eingesetzt. Für den StandlerSprecher Staud ist das auch gut so. Er wünscht sich die alten Zeiten nicht zurück. An Samstagen, so Staud, bekomme man hier alles in äußerst guter Qualität, und zwar ohne sich dafür schön anziehen zu müssen. Schließlich will man ja nicht zum zweiten Naschmarkt werden, stellt der Marmeladeproduzent klar.

… und die Supermärkte? Für die konventionellen Handelsketten stellt sich die Frage, ob es sich bei der Fülle an Angeboten für sie überhaupt bezahlt macht, in der Gegend eine Filiale zu betreiben. Und ob – wenn man sich anschaut, wie zahlreich die Big Player rund um den Markt vertre-

ten sind. Spar betreibt einen erstfrisch renovierten Markt am Rande des Markts in der Thaliastraße. Gleich neben den Standlern in der Brunnengasse reihen sich die Diskonter Hofer und Penny aneinander. Im Hofer ist meistens sehr viel los, er dürfte zu den bestgehenden Geschäften der Gegend gehören. Zielpunkt ist ebenfalls ganz nah an der Brunnengasse vertreten, mit Feinkosttheke zwar, umgestellt auf das neue Geschäftskonzept ist die Filiale aber nicht. Der Marktleitung zufolge kommen viele Kunden mit weißen Sackerln voller Ware, die sie bei den Standlern eingekauft haben und holen sich dann beim Zielpunkt jene Produkte, die ihnen noch fehlen. Die Geschäfte der Handelsketten scheinen, ganz dem Gesetz der Wirkungsfortpflanzung folgend, vom Markt mehr zu profitieren als er ihnen an Kundschaft wegnimmt.

facts Der im Jahre 1786 entstandene Brunnenmarkt ist der längste Straßenmarkt der Bundeshauptstadt und erstreckt sich im 16. Wiener Gemeindebezirk, Ottakring, in der Brunnengasse von der Thaliastraße bis zur Ottakringer Straße. Nach dem Naschmarkt ist er der zweitgrößte innerstädtische Markt Wiens. An den Werktagen Montag bis Freitag sind rund 40 bis 50 Stände auf dem Markt, während es an Samstagen 120 sein können. Mit 59.000 Besuchern pro Woche hat der Markt von allen 18 in Wien vertretenen die höchste Kundenfrequenz.


Dienstag, 29. April 2014

r e ta i l & pr odu c e r s

medianet retail – 21

Studie Innenstädte verlieren an Kaufkraft; Shopping Center sind am Ende der Flächenproduktivität angelangt

short

Trend: Einkauf im Internet

371 Mio. Euro für Mars Austria im Jahr 2013 Bruck/Leitha. Einen Umsatzzuwachs um drei Prozent auf 371 Mio. Euro meldet Mars Austria für 2013. Der Zuwachs stammt im Wesentlichen aus dem Exportgeschäft: Von der Produktion der beiden heimischen Fabriken – der Heimtiernahrungsfabrik in Bruck/Leitha und der Schokoladefabrik in Breitenbrunn – werden bereits rund 80 Prozent exportiert. Im größten Geschäftsbereich Heimtiernahrung wächst die Nachfrage nach Katzen- und Hundenahrung in Frischebeuteln. „Unsere Frischebeutel sind eine echte Erfolgsgeschichte“, so Mars Austria Geschäftsführer Christer Gavelstad, „bei den Tierbesitzern ebenso wie bei den vierbeinigen Konsumenten selbst.“ Angesichts des weiteren Nachfragewachstums ist nun für 2014 die Errichtung einer dritten Produktionslinie mit einem Investitionsvolumen von nochmals 20 Mio. Euro vorgesehen.

Standort + Markt stellen aktuelle Handelstrends in Zusammenarbeit mit Re/Max Commercial vor. Wien. Derzeit bestehen mehr als 16 Mio. m2 Handelsflächen in Österreich, davon entfallen mehr als 14,4 Mio. m2 auf Einzelhandelsbetriebe. „Angesichts der Flächenfülle im Handel ist davon auszugehen, dass der Wunsch der Retailer nach flächendeckender Präsenz schon bald erfüllt sein wird“, sagt dazu Hannes Lindner, Geschäftsführer der Standort + Markt, im Rahmen einer gemeinsamen Marktbetrachtung mit Re/Max Commercial. Und weiter: „Der seit den 80er-Jahren stetig gewachsene Expansionshunger führte zu starken Veränderungen in der Handelslandschaft.“

werden – wohl zum primären Leidwesen des stationären Einzelhandels.“ Dies habe auch deutliche Auswirkungen auf das Expansionsverhalten: Es geht immer mehr darum, welche Fläche zukünftig noch wirtschaftlich zu führen ist. „Spürbar ist heute bereits, dass die Expansionsdynamik in den letzten beiden Jahren merklich abgenommen hat“, so Arno Wimmer, Re/ Max Commercial Partner in Innsbruck, den Trend. „Zwar gibt es für Top-Lagen wie etwa der Kärntnerstraße, in Wien oder der Getreidegasse in Salzburg nach wie vor Wartelisten und damit entsprechend hohe Preise, der Wunsch, auch die letzten Winkel des Landes zu besetzen, wird aber immer seltener.“

Kampf um die beste Lage Im Detail geht es darum, dass in den letzten 30 Jahren die City-

„Es ist davon auszugehen, dass der Wunsch der Retailer nach flächendeckender ­Präsenz schon bald erfüllt sein wird.“ Hannes Lindner

Lagen an Bedeutung verloren. Das meint auch Anton Putz, Mitglied von Re/Max Commercial, in Wien bestätigt: „Gründe für diese Entwicklungen sind, dass sich im Zuge der Mobilitätsveränderung, des rasanten Kaufkraftwachstums und der gestiegenen Ansprüche der Konsumenten das Betriebstypengefüge massiv verändert hat. Dadurch fand der Einzelhandel nicht mehr ausreichend Platz in den zentralen Innenstadtlagen

vor.“ Derzeit liegt der Marktanteil von innerstädtischen Lagen unter 30% und wird in den kommenden Jahren noch etwas sinken. Besondere Herausforderungen für den Handel erwartet Lindner durch E-Commerce: „Auch wenn sich die Fachmeinungen teilen, ist davon auszugehen, dass bis 2020 mit hoher Wahrscheinlichkeit durchschnittlich 20% der Konsumgüterkaufkraft über diese neue Vertriebsschiene gebunden

Dies mache sich auch in der Flächendynamik der jungen Handelsstandorte, also der Shopping Malls und Retail Parks, bemerkbar. Per Jänner 2014 wiesen die 223 österreichischen Shopping Center eine beträchtliche vermietbare Fläche von 3,73 Mio. m2 auf, der jährliche Shopping Center-Flächenzuwachs von zuvor 120.000 m2 werde aber in den kommenden Jahren tendenziell deutlich sinken. Und noch etwas kommt für die Handelsexperten dazu: eine höhere Dynamik im Mieterwechsel.  (jm)

© Mars Austria

Quo vadis Shopping Center?

Christer Gavelstadt, GF Mars Austria freut sich über gute Geschäfte

Lust auf Genuss!

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R e ta i l & Pr odu c e r s

22 – medianet retail

Dienstag, 29. April 2014

Recycling Portionierter Kaffee in Alu- oder Plastikkapseln verursacht enorme Müllberge, Konsumenten recyceln nur bedingt

short

Das Recycling-Märchen

„yesss!“ nur noch bis Ende 2014 bei Hofer Wien/Sattledt. Ende 2014 wird die Telekom Austria einen ihrer wichtigsten Vertriebspartner, die Handelskette Hofer, verlieren. Hofer kündigte bereits im Dezember 2013 den Vertrag zum Exklusivvertrieb von Produkten des Mobilfunkanbieters „yesss!“. Nach Einhaltung der zwölfmonatigen Kündigungsfrist soll am 31. Dezember die Vertragsauflösung in Kraft treten. Laut Geschäftsführung möchte Hofer ein eigenes Mobilfunkprojekt starten. (APA)

Weil die Aluminiumgewinnung umweltbelastend ist, stehen Kapselhersteller häufig in der Kritik. viele Kapseln in Österreich abgesetzt werden. Richard Paulus (Nespresso Österreich), spricht von einer Recyclingkapazität von 84% in Österreich, international betrage sie 75%. Die Recycling-Kapazität ist aber nicht das Gleiche wie die Recycling-Quote, so Zeit Online. Das würde bedeuten, dass ein großer Anteil der weltweit verbrauchten Kapseln nicht wiederverwertet wird.

daniela prugger

Wien. Die meisten Kaffeekapseln landen nach ihrem Gebrauch im Hausmüll. Trotzdem behaupten einige Hersteller das Gegenteil. „Ein Verbraucher, der sich Gedanken um Umweltschutz macht, wird sich eher nicht für ein Kapselsystem entscheiden“, kritisiert Günter Dehoust vom deutschen Öko-Institut. Die Aluminiumgewinnung sei energieintensiv und alles andere als umweltfreundlich. In Deutschland werden heuer Branchenschätzungen zufolge etwa zwei Mrd. Kaffeekapseln von Nespresso, Tchibo und Co. verkauft. Bei einem Durchschnittsgewicht von 2 Gramm pro Kapsel macht das 4.000 t Aluminium- und Plastikabfall. Wie viele davon im Restmüll landen, ist laut Dehoust schwer zu sagen. Die Nestlé-Tochter Nespresso schweigt zu diesem Thema und verrät auch nicht, wie

Die „Wiener Lösung“ In die Altmetall-Tonne dürfen die Kapseln eigentlich nicht geworfen werden – außer in Wien. Da hat Nespresso eine Vereinbarung mit der Stadt getroffen. Laut Dehoust könne man mit einem solchen System bestenfalls „50% der Kapseln erfassen“. Ein Papiersackerl, welches leider wiederum nicht aus Altpapier gewonnen wird, soll die Kunden nun zum Recycling animieren.

© dpa/Victoria Bonn-Meuser

© Doppler Gruppe

Nah&Frisch punkt: drei Partner, ein Projekt

In Deutschland sollen heuer schätzungsweise 2 Mrd. Kaffeekapseln verkauft werden.

Der „Nah&Frisch punkt“ wurde von den drei Partnern feierlich eröffnet.

Umsatzplus für Optiker Fielmann

Ausgezeichnete Mehrwegflasche Wien. Ab August bringt Vöslauer die 1 l-Glasmehrwegflasche in den Handel. Mit reduziertem Eigengewicht und in einer eigenen Splitkiste, in der acht 1 l-Flaschen Platz finden, will der MineralwasserHersteller die Konsumenten von der Glasmehrwegflasche überzeugen.

Großer Umweltpreis geht an Firma Kastner

Düsseldorf. Die deutsche Optikerkette Fielmann rechnet im Gesamtjahr mit einem Wachstum. „Wir erwarten einen positiven Geschäftsverlauf, werden auch in diesem Jahr Absatz, Umsatz und Gewinn steigern“, so das Unternehmen. Im ersten Quartal konnte Fielmann den Konzernumsatz auch dank eines zusätzlichen Verkaufstags um gut 10% auf 306,3 Mio. € steigern. Der Überschuss kletterte um fast ein Viertel auf 41,8 Mio. €. Der im MDax gelistete Konzern, der auch in Österreich aktiv ist, kündigte an, durch einen Aktiensplit seine Papiere optisch billiger zu machen. Der Hauptversammlung werde ein Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei vorgeschlagen.  (APA)

Agrar-Minister Andrä Rupprechter verlieh dem Produkt jüngst das Österreichische Umweltzeichen. Um das Umweltabzeichen zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien, v.a. hinsichtlich des Materials, erfüllt werden. In das nun mehrjährige Projekt investierte Vöslauer ein 4,5 Mio. €.  (dp)

© BMLFUW/Markus Rief

Eine Frage des Materials

Zwettl. Die GroßhandelsgesmbH Kastner aus Zwettl wurde dieses Jahr mit dem „Energy Globe Niederösterreich“ gekürt. Zudem gewann das Unternehmen auch die Kategorie „Luft“, zu der alle Maßnahmen zählen, die zur Verbesserung der Luftqualität gehören. Der Energy Globe Award gilt mit über 1.000 Einreichungen aus 160 Ländern als größter Umweltpreis der Welt.  (red)

Minister Andrä Rupprechter, Herbert Schlossnikl und Karin Pröpper (beide Vöslauer).

Wein Vertriebsnetz von Schaumwein wächst weiter an

Waschmittel Bitterstoffe haben geringen Schutzeffekt

Wien. Ein Jahr ist es her, dass Adam Ernst und Eva Wildsperger ihren Goldkehlchen Schaumwein auf den Markt brachten. Seitdem ist das Vertriebsnetz des österreichischen Premium-Ciders stetig gewachsen. Wer auf der Suche nach dem Schaumwein ist, findet diesen auf der Karte von über 200 In-Lokalen, bei Metro (österreichweit) und seit Kurzem auch beim Getränkespezialisten Del Fabro. Für den Handel

Düsseldorf. Reinigungsmittel kommen oft in poppigen Flaschen und nach Früchten duftend daher. Laut Experten bergen solche Haushaltsmittel nicht nur ein Gefahrenpotenzial für Kinder, sondern auch für alte Menschen. „Im hohen Alter, bei bestimmten Erkrankungen und beginnender Demenz leidet der Geschmackssinn“, sagten Fachleute des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Viele alte oder demente Menschen würden weniger schmecken, die Gefahr, eine erhebliche Menge der Substanz zu sich zu nehmen, sei somit erhöht.

Goldkehlchen auch 2014 erfolgreich Vergiftungsgefahr für Jung und Alt

© Schottenhof/www.gerdaeichholzer.com

Schotthof liefert mit „natural green diesel“

Josef und Theresa Norz gemeinsam mit Domenikus Brettner.

wurden praktische 4er-Träger eingeführt. Laut Ernst seien viele vom authentischen Geschmack überzeugt. „Goldkehlchen wird eben nicht aus Apfelsaftkonzentrat, sondern zu 100 Prozent aus steirischen Äpfeln und Apfelsaft hergestellt und direkt am Hof verarbeitet bzw. abgefüllt“, so Ernst. Für die kommende Sommersaison haben Ernst und Wildsperger eine GoldkehlchenParty-Reihe geplant. (red)

portionen mit wasserlöslicher Folie, Gel Caps genannt: Bunt, glänzend verpackt und mit weicher, glatter Oberfläche, wirken sie wie Riesenbonbons. „Doch die Caps enthalten im Vergleich zu anderen Waschmitteln deutlich höhere Konzentrationen an Tensiden“, sagt Hahn. In Frankreich, Großbritannien oder Italien, wo die Gel Caps schon länger auf dem Markt sind, steigt seitdem die Zahl der Anfragen an die Giftzentralen. (APA)

Im Handel ist der Premium-Cider auch im praktischen 4er-Träger erhältlich.

Auch Bitterstoffe helfen in diesen Fällen deshalb wenig. „Die Bitterstoffe haben nicht den durchschlagenden Schutzeffekt, den wir uns von ihnen erhofft hatten“, sagt Axel Hahn vom BfR. Denn: Auch kleine Kinder spucken Bitteres nicht unbedingt aus, sondern schlucken es manchmal auch reflexhaft schnell herunter. Besondere Sorge bereiten den Experten die neuen Gel-Waschmittel in Einzel-

© Bundesinstitut für Risikobewertung

Glänzend, bunt, Gel Caps

© Goldkehlchen/Lukas Kirchgasser

Mils. Die Schotthof GmbH liefert ihr Gemüse in Zukunft mit „natural green diesel“ zu den Kunden. Die ersten Anwendungs-Monate überzeugten den Geschäftsführer, Josef Norz jun. Entwickelt wurde die Basistechnologie von natural green diesel vom Biotechnologen Jürgen Runkel. Mit der Gründung der Rectol GmbH übernahm Domenikus Brettner die Technologie. Rectol will den ersten Biokraftstoff auf den Markt bringen, der ohne Umbau in jeden Dieselmotor eingesetzt werden kann. (red)

EH Plus 10% im 1. Quartal

Mineralwasser Ab August bringt Vöslauer die 1 Liter-Glasmehrwegflasche in den Handel

Altmünster. In Altmünster eröffneten die Firmen Doppler, Wedl und Shop Top Service den neuen Tankstelleshop „Nah&Frisch punkt“. Neben tanken sollen Kunden dort in Zukunft auch einkaufen. Das Konzept sieht vor, sämtliche Lebensmittelbereiche des täglichen Gebrauchs abzudecken. Sieben Tage die Woche von sechs bis 22 Uhr wird der Tankstellenshop geöffnet sein. (red)

Axel Hahn vom BfR ortet bei Wasch­ mitteln ein Vergiftungspotenzial.


pr odu c t n e ws

Dienstag, 29. April 2014

medianet retail – 23

Geputzt, geschneuzt und sauber auf der großen OMO-Tour Duft und Design sind das Erfolgsduo der feh Limited Editions: Seit fast sieben Jahren gibt es sie, ab Anfang April ist bereits die Limited Edition Nr. 11 in Österreichs Regalen zu finden – die romantisch-verträumte Belle Edition. Sie greift aktuelle Modetrends auf und setzt auf filigrane weiße Spitze, kombiniert mit einem edlen Korallton und einem wundervoll blumigen Jasminduft.

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OMO-Aktion Caps testen

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24 – medianet retail

Dienstag, 29. April 2014

15 Jahre Millennium city

© leisure.at/Christian Jobst

schnitzljagd

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© Katharina Schiffl (5)

Cristina Hofmann-Credner, Conchita Wurst und Johanna Setzer feiern mit viel musikalischer Unterstützung 15 Jahre Wiener Millennium City.

Mit Stargast Conchita wird Geburtstag gefeiert 2

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1. Schnitzeljagd-Siegerteam mit Gössl-Designer Gabriel Baradee (hinten Mitte), Carmen Jeitler-Cincelli und Georg Jeitler mit Tochter; 2. Markus Flasch und Christine Reiler; 3. Heinz Stiastny, Caro Strasnik; 4. Bei der Almdudler/ Zillertaler Hochzeitsmarsch-Station: Alice Bayersburg, Ute Baumgartl-Stürgkh, Birgit Indra, Verena Pflüger.

Geheimtipps in Wiens Innenstadt mit Gössl erforscht

Madln & Wadln

Die begeisterte Organisatorin Birgit Indra.

Modisch Birgit Indra, Geschäftsleiterin von Gössl Wien, schickte Trachtenbegeisterte unter dem Motto „Freche Madln & Knackige Wadln“ auf Schnitzeljagd. Die 55 Teilnehmer durften hierbei ihr G’spür für österreichisches Brauchtum, Handwerk und heimische Produkte auf die Probe stellen. Die in Trachtengwand gekleideten Gruppen schwärmten durch die Gassen von Wiens Innenstadt und entdeckten Plätze, österreichische Unternehmen und Geschäfte, die sie vorher noch nicht wahrgenommen hatten. „Mein Anliegen, den SchnitzeljägerInnen wieder bewusst zu machen, welch großes, unverwechselbares Angebot an österreichischer Qualitätsprodukten und österreichischer Handwerksbetriebe wir hier inmitten des Stadtzentrums eigentlich noch haben, ist voll aufgegangen“, so die Organisatorin. Dabei waren u.a.: Gössl-Designer Gabriel Baradee, Christine Reiler, Nationalratsabgeordnete Christine Marek, Alexander Schiel, Verena Pflüger, Heinz Stiastny, Carolina Strasnik, Ute Baumgartl-Stürgkh, Alexander Khaels-Khaelsberg, Carmen JeitlerCincelli, Monica Rintersbacher, Herbert Rieser, Alice Bayersburg. (red)

Bernhard Angel (38) hat die Position als Vorstand für den kaufmännischen Bereich bei Ankerbrot übernommen und unterstützt damit AnkerbrotVorstand Peter Ostendorf. Angel ist als CFO (Chief Financial Officer) dabei für die Bereiche Controlling, Buchhaltung, Personal und IT zuständig. Der gebürtige Oberösterreicher war nach seinem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft an der Universität Wien bei 3M Österreich tätig. 2007 stieg er in das Unternehmensnetzwerk Grossnigg ein und war dort für Restrukturierungsprojekte und für die Entwicklung unterschiedlicher Unternehmen verantwortlich.

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Beste Zum 15. Geburtstag der Millennium City begeisterte Conchita nicht nur mit ihrem Songcontest-Hit „Rise Like A Phoenix“, sondern beeindruckte auch mit einem „Happy Birthday“ und mit „Simply The Best“. Im Shopping-Center mit rund 100 Stores internationaler TopLabels fühlte sich die rot-weiß-rote Songcontest-Hoffnung sichtlich wohl, die ein bekennender Fashion-Victim ist. „Conchita steht für Toleranz, Offenheit und Gleichberechtigung; bei 14 Millionen jährlichen Besuchern aus allen Ländern der Welt sind das Werte, die wir täglich leben“, so Marketingleiterin Cristina Hofmann-Credner. Bei 210 Millionen Besuchern in den letzten 15 Jahren bedankte sich die Millennium City mit einer Geburtstagsparty der Superlative. Puls 4-Moderatorin Johanna Setzer führte durch einen Abend voll Shopping, Entertainment und mehr. Mit einer Show rockten die Hip Hop-Europameister Philipp und Leon, bekannt als „The Hiccup“ aus der ORF Castingshow „Die Präsentation „Möbel & Design große Chance“, die Bühne. Das Guide 2014“ am 22. Mai ab EKZ wurde 1999 von den Ar18:30 im Stilwerk Wien, chitekten Gustav Peichl, Boris 1020 Wien, Praterstraße 1 Podrecca und Rudolf F. Weber Info: a.otto@medianet.at als erstes Town-in-Town-Konzept Österreichs errichtet. (red)

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Armutschkerl unter sich Alexandra Binder

© Sodastream

© Martin Stöbich

Kopf des Tages

Ein Zentrum feiert sich und lädt ein

Summertime SodaStream hat die Verbraucher über Facebook dazu eingeladen, zu posten, welche Geschmacksrichtung sie sich ohne Zucker wünschen. Die am häufigsten geforderten Sorten waren „Rote Beeren“, „Waldmeister“ und „Kirsche“ – und genau diese Sorten sind nun ab Mai 2014 erhältlich. Dank der individuellen Dosierbarkeit kann das kalorienarme Getränk nach Belieben gemischt werden. Eine Flasche Soda-Mix reicht für neun Liter Fertiggetränk, die in Sekundenschnelle hergestellt werden können. „Kirsche“ schmeckt insbesondere eisgekühlt unwiderstehlich erfrischend und fruchtig zugleich. „Waldmeister“ gilt in Deutschland als eine der beliebtesten SodaStream-Spezialitäten. Kinder kennen den Geschmack von Götterspeise, Erwachsene bereiten mit Waldmeister und Bier gern „Berliner Weiße“ zu. „Rote Beeren“ vereint fruchtige Geschmacksnoten zu einer köstlichen Komposition.  www.SodaStream.at  und https://www.facebook.com/SodaStreamOesterreich

B

is jetzt gab es in meinem Leben zwei Protagonisten, die sich ins Spiel brachten, wenn es um die Frage ging, wer die Ärmsten im Handel sind: Die ausgebeuteten Mitarbeiter oder die Kunden, die ja bekanntlich frei nach Herrn Geffroy immer noch nichts tun, außer zu stören. Jetzt taucht da aber immer öfter eine neue Protagonistin auf: die Verkostungsdame. Auch die hat ein Problem: Sie steht da nämlich nicht, um einen was kosten zu lassen, sondern um zu verkaufen, verkaufen und nochmal zu verkaufen. Das macht Druck. Insbesondere, wenn man halt leider nicht entsprechend geschult ist. Am Samstag erst habe ich eine der Ärmsten unter den Armen getroffen. Jacobs Monarch-Kaffeekapseln sollte sie an den Mann/die Frau bringen. Über das Produkt Kaffee wusste sie wenig (Lungo? hm?), noch weniger über die Mitbewerber (Nein, also Jacobs Monarch ist sicher der einzige, der Kapseln herstellt, die in die Nespresso-Maschinen passen) und quasi gar nichts über das Verkaufen (außer dem Appell: „Wollen Sie wirklich keines mitnehmen? Bitte!“, als ich schon fast außer Sichtweite war). Letzteres ist besonders blöd. Weil sich die vielen Produktkartons, die da so vor einem herumstehen, ja leider nicht von selbst verklopfen. a.binder@medianet.at

Di e z a h l m it d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen

Veränderungen Die Leistung eines heutigen Taschenrechners ist viermal höher als die des Mondlande-Computers von 1969.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 29. april 2014 – 25

Der österreichische Wurstspezialist feiert heuer seinen 80. Geburtstag  Seite 28

feuer und flamme

Feine Gewürze und Saucen von Raps sorgen für den perfekten Grillgenuss  Seite 30

würzig Gulasch steckt in der Wurst

© Wiesbauer

© Messner

jubiläum bei messner

© Riegg&Partner/Raps

fleisch & wurst

© panthermedia.net/Stephen Mcsweeny

Grill-Genuss

Auf heißen Kohlen Pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit werden die Griller angeheizt und das ­Kochen und Essen ins Freie verlegt. Fleisch und Wurst spielen – obwohl durchaus auch mal Gemüse auf den Rost ­kommen darf – dabei natürlich die Hauptrolle. Schmackhafte Infos und Neuheiten gibt’s auf den Seiten 25 – 30 short

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26 – medianet special

AMA Marktanalyse

Weniger Wurst und Fleisch

Dienstag, 29. April 2014

Sortimentserweiterung Der niederösterreichische Schinkenproduzent bringt weitere regional.optimal-Produkte

Berger forciert die Region

Frische im Trend 2013 wurde das stetige Umsatzwachstum bei den Frischwaren im Lebensmittelhandel weitergeführt (+2,6%) und folgt damit einem langfristigen Trend. Im Gegensatz dazu ist jedoch die verkaufte Menge im Bereich Fleisch & Wurst leicht zurückgegangen. So haben bei der jüngsten Erhebung etwa 19% der Befragten angegeben, teilweise oder komplett auf den Fleischkonsum zu verzichten. Generell ist in sämtlichen Altersgruppen der Verbrauch von Fleisch & Wurst im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2003 zurückgegangen. So wurden etwa im vergangenen Jahrzehnt noch durchschnittlich 84 Kilo Fleisch & Wurst pro Haushalt und Jahr konsumiert, im letzten Jahr waren es nur mehr 71 Kilo.

Convenience boomt Als Megatrend im Lebensmittelsektor erkennt Johannes Mayr von der KeyQuest Marktforschung Komfort und Bequemlichkeit. Dazu zählt „alles, was den Einkauf, die Vorratshaltung oder die Zubereitung von Speisen vereinfacht“. Zunehmend gefragt sind Portionspackungen, Fertiggerichte, längere Haltbarkeit. Als Ursachen dafür nannte er unter anderem die wachsende Zahl der Einpersonenhaushalte, weniger „klassische“ Hausfrauen bzw. -männer und den gestiegenen Anteil bei den Erwerbstätigen. Paradox: Obwohl die Küchen immer aufwendiger ausgestattet sind, wird darin im Alltag immer seltener gekocht.

71 Kilo Fleisch und Wurst werden hierzulande jährlich konsumiert.

Regional und saisonal Geschäftsführer Rudolf Berger: „Mit dieser Umstellung kommt unsere regional.optimal. Produktpalette – und damit die Nachhaltigkeit – in einem ganz alltäglichen Produkt wie den Würsteln an.“ Ab Juni werden die Produkte, für die die Genusslandschaft der W ­ achau Pate stand und die das Herz-

© Berger

Wien. Seit nunmehr 20 Jahren zeichnen 2.800 österreichische Haushalte für die Roll-AMA ihre Einkäufe von Frischwaren (exklusive Brot) und Fertiggerichten tagesgenau auf. Die Analyse ermöglicht wertvolle Einblicke in das heimische Einkaufsverhalten und zeigt langfristige Trends auf. „Die Roll-AMA bietet höchst valide Zahlen, die eine wichtige Basis für zielorientiertes Marketing bilden und entscheidend für den Verkaufserfolg von Lebensmitteln sind“, erläutert AMA-Marktforscherin Micaela Schantl das Haushaltspanel. Die RollAMA-Daten dienen nicht nur als Grundlage für das eigene Arbeiten der AMA Marketing, sondern auch als Service für deren Kunden und Partner.

stück des Bergerschen Würstel­ sortiments ausmachen, unter regional.optimal. laufen. Berger verkauft jährlich 310 t an WachauerWürstel. Der Bereich der saisonalen Produkte, die passend zur Saison zeitlich begrenzt angeboten werden, wird gleichfalls forciert. Berger-Vertriebschefin Gaby Kritsch: „Wir bringen vierteljährlich jeweils drei saisonale Höhepunkte. Die Berger Frühlings-Spezialitäten bestehen aus Bärlauchschinken, dem Spargelschinken und dem Rosmarinschinken. Diese sind in der Zeit von 24. Februar bis 30. Mai in den Berger Feinkostläden sowie im Handel erhältlich.“ Berger zieht die „Grenze“ für das regional.optimal-Projekt sehr eng: Für die Schinken- und Fleischprodukte wird ausschließlich Fleisch von 40 Bauern aus einem maximal 50-Kilometer-Radius rund um das Werk in Sieghartskirchen verarbeitet.  (red)

Auch die Frankfurter von Berger sind jetzt „regional.optimal“.

Pikantes zum Knabbern Den Gulaschgeschmack gibt es seit Kurzem in einer „Haßen“ und als Stangerlprodukt

Wiesbauer: Gulasch in einer Wurstform Wien. Von Wiesbauer gibt es seit Kurzem Gulasch zum Knabbern. Mit zwei Produkt-Innovationen „Gulasch Haße“ und dem „Gulaschstangerl“ bietet das Wiener Traditionsunternehmen den Liebhabern eines pikanten Gulaschgeschmacks eine Weltneuheit in einer neuen, sofort genießbaren Form.

Startpaket

© Wiesbauer

Schweinefleisch spielt auf dem ­Speiseplan eine große Rolle.

Sieghartskirchen. Die steigende Nachfrage nach regionalen Spezialitäten bedient der niederösterreichische Produzent Berger Schinken mit der Einführung von neuen regional.optimal.-Produkten. So werden mit Juni die beliebten und national gelisteten Würstelprodukte Wachauer Frankfurter, Wachauer Debreziner und Wachauer Knacker auf den begehrten Rohstoff aus dem regional.optimal.-Programm umgestellt und damit echte „Regional-Kaiser“.

Gulasch zum Knabbern in zweifacher Ausfertigung von Wiesbauer.

Grundlage beider Produktneuheiten ist ein köstliches, traditionelles Gulasch, das nach Omas Rezept vom Wiesbauer Gastrounternehmen Wiesbauer Gourmet zubereitet wird. In einem speziellen, von Wiesbauer entwickelten und auch bereits patentierten Herstellungsverfahren, wird das Gulasch

in essbare Därme gefüllt. Für den Haushaltsbereich bietet Wiesbauer die „Gulasch Haße“ paarweise zu 150 g für das SB-Kühlregal an. Für C&C und Gastronomievertriebslinien gibt es ein eigenes, ganz spezielles Startpaket mit Pappteller, Servietten und Zierzahnstochern in der Großpackung. Zum sofortigen kalten Genuss eignet sich das „Gulaschstangerl“, das in der Herstellung in einem eigenen, speziellen Reifungsverfahren abgetrocknet wird. Dieser innovative Dauerwurst-Snack von Wiesbauer ist knapp zwei Monate ungekühlt haltbar und damit ein idealer Begleiter in der kommenden Sommerzeit. In der Hängepackung für das SB-Regal befinden sich vier Gulaschstangerl. (red)

Speckgriller Neue Produkte mit Tiroler Speck setzen das Traditionsunternehmen auf den Radar aller Grillmeister

Grillzeit: Handl Tyrol setzt auf das Barbecue Pians. Handl Tyrol stellt sich 2014 seinen Kunden in einem neuen Segment vor. Mit den Speckgrillern ebenso wie mit dem Grillspeck ist das Tiroler Traditionsunternehmen damit erstmals auch beim Barbecue im Sommer zu Gast an der Tafel. Die neuen Tiroler Speckgriller sind die ersten Würste mit original Schinkenspeck und kommen neben dem Original noch mit Chili und mit Bergkäse verfeinert auf den Markt. Die aufmerksamkeitsstarke Verpackung soll auch Neukunden zum Kauf des Produkts anregen.

Goldmedaillen erringen. Zusätzlich wurde das Unternehmen mit sieben Silbermedaillen prämiert und konnte somit mit allen eingereichten Produkten auf dem Siegespodest landen.

Die Besten in Gold Für die gleichbleibend gute Qualität bekamen die Tiroler außerdem bereits zum 18. Mal von der

DLG den „Preis der Besten in Gold“ für die höchste Produktqualität im Gesamtsortiment verliehen. Bei der Qualitätssicherung der DLG prüfen 250 internationale Sachverständige die Produkte auf Paramter wie Äußeres (Produktoptik), Zustand des Produkts, Aussehen, Farbe, Farbhaltung und Zusammensetzung, Konsistenz sowie Geruch und Geschmack. Für eine Goldmedaille muss die „äußere

24 DLG-Medaillen Indes hat Handl die Erfolgswelle bei der Verleihung der Deutschen Landwirtsgesellschaft DLG fortgesetzt: Mit 17 Gold- und sieben Silbermedaillen sind die HandlVertreter diesmal heimgekehrt. Die unabhängigen Experten bestätigten zum wiederholten Male die hervorragende Qualität der Tiroler Produkte: Handl Tyrol erreichte in 17 Kategorien die höchste Punkteanzahl und konnte somit 17

© Handl Tyrol

© AMA (2)

Die regionale Produktpalette wird damit auch auf die ganz alltäglichen Produkte ausgeweitet.

Die Speckgriller von Handl sind in drei Sorten erhältlich.

und innere“ Qualität des Produkts passen. „Dieses tolle Ergebnis im 112. Jahr unseres Bestehens ist nur mit einem hervorragenden Mitarbeiterteam, höchsten Qualitätsstandards und den besten Rezepturen möglich“, zeigten sich die Handl Tyrol-Geschäftsführer Christian Handl, Markus Handl und Josef Wechner zufrieden mit dem Ergebnis. Erfreulich sei zudem, dass man bei den Qualitätstests seit Jahrzehnten immer mit den Bestnoten ausgezeichnet werde und den Kunden deshalb stets prämierte Produkte anbieten könne, heißt es seitens der Firmenchefs. Der Tiroler Speck- und Schinkenhersteller zählt zu den Produzenten mit den höchsten Qualitätsstandards in Europa und hat sich nach familiärem Brauch der Verarbeitung nach traditionellen Rezepten verschrieben. Durch den Einsatz der besten Rohstoffe, des großen Know-hows und traditioneller Rezepturen sowie deren Neuinterpretationen garantiert Handl Tyrol seinen Kunden ein unverwechselbares Geschmackserlebnis. (red)


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Dienstag, 29. April 2014

medianet special – 27

Radatz Der fleischverarbeitende Familienbetrieb forciert die hierzulande heiß begehrte Wurst mit dem Emmentaler

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Das Jahr der Käsekrainer

Landhof: neue Sorten „Extra ohne Fleisch“ Linz. Immer mehr Menschen ernähren sich heute vegetarisch. Die Gründe für diesen Verzicht sind vielfältig: Tierschutz, ökologischer Fußabdruck, gesundheitliche Probleme, etc. Die größte Barriere für den fleischlosen Konsum im Bereich von Wurstprodukten stellte für die Konsumenten bislang der mangelnde Geschmack der Fleischund Wurstersatzprodukte dar. Landhof gelang es aber erstmalig, fleischlose Wurstprodukte zu erzeugen, die nicht nur aussehen wie Wurst, sondern auch so schmecken. Die positive Resonanz der Konsumenten sowie zwei Marktforschungsstudien belegen, dass die fleischlosen Landhof-Produkte begeistern. Kürzlich kamen drei weitere Sorten auf den Markt: Karotte-Paprika Extra ohne Fleisch, TomateBasilikum Extra ohne Fleisch und Heumilch-Emmentaler Extra ohne Fleisch.

Hierfür hat Radatz ein umfangreiches Sortiment zusammengestellt, das alle Stückerln spielt. Wien. Für Radatz steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Käsekrainer, der heiß begehrten Wurst mit dem Emmentaler: „Wir werden zusammen mit unseren WürstelstandlerKunden bis hin zu unseren Partnern vom LEH einige spannende Aktionen setzen, die vom klassischen Flugblatt über die neuen Sozialen Medien bis hin zum PoS reichen“, so Geschäftsführer Franz Radatz über einen der Schwerpunkte des Unternehmens 2014.

4. Wiener Gemeindebezirk. Dort begann die Geschichte der Marke, die ein Synonym für feine Würste aus Wien werden sollte. In den nächsten Jahren erfolgte die Expansion, und der Einzelhandel konnte in wachsendem Ausmaß mit Produkten aus der hauseigenen Herstellung beliefert werden.

23 Filialen, 880 Mitarbeiter

Elisabeth Radatz-Fiebinger und Franz Radatz setzen heuer ganz auf die Käsekrainer.

den herausrinnenden EmmentalerKäse, der eine köstliche Käsekruste bildet. Dass die Käsekrainer die beliebteste Wurst ist, wenn es um den schnellen Verzehr unterwegs geht, darin sind sich die Würstelstandler einig.

Eine Erfolgsgeschichte Hinter der erfolgreichen Geschichte des Namens Radatz steht v.a. Firmengründer Franz Radatz

sen. Er war es, der in den Nachkriegsjahren den Beruf des Fleischhauers wählte, um im hungernden Wien „etwas mit Essen zu tun zu haben“. Aus dieser praktischen Beziehung zum Essen entwickelte sich eine Leidenschaft für die Zubereitung von Wurst- und Fleischprodukten, die sein Leben und das seiner Familie prägen wird. 1962 eröffnete Radatz mit seiner Frau Elisabeth sein erstes eigenes Geschäft in der Karolinengasse im

Sieht nicht nur aus wie Wurst, sondern schmeckt auch so.

© Landhof

Hierfür hat Radatz ein umfangreiches Produkt-Ensemble zusammengestellt: Käsekrainer im Speckmantel – eine Komposition aus den Käsekrainern und den saftigen Berner Würsteln –, Käsekrainer in Schneckenform, Käsekrainer scharf mit Chili, aber auch Mini- und XXL-Versionen sowie die bewährten Mixpackungen. Franz Radatz legt dabei besonders großen Wert auf die Zubereitung der Käsekrainer. Seine Tante Christine Palfrader – zugleich Mutter des „Kaisers“ Robert Palfrader – ist Würstelstandlerin und für Radatz eine echte Instanz, wenn es ums richtige „Stupfen“ geht. Christine Palfrader empfiehlt dabei, die Käsekrainer vor dem Braten oder Grillen gründlich mit einem Stupfer oder einer spitzen Gabel einzustechen. So bildet sich nämlich ein „Fußerl“ durch

© Radatz/Lisi Specht

Breites Sortiment

Heute beliefern Radatz und Stastnik – eine 100%-Tochter von Radatz – neben den eigenen 23 Radatz-Filialen und sieben Abholmärkten österreichweit die wichtigsten Handelsketten. Die operative Leitung des Unternehmens, das insgesamt 880 Mitarbeiter beschäftigt, wird vom Sohn der Gründer, Franz Radatz, wahrgenommen. Mit Marketing, Werbung und PR hat Tochter Elisabeth RadatzFiebinger den kommunikativen Bereich übernommen. Ihre Mutter, Frau Elisabeth Radatz sen., hat sich nach dem Aufbau sämtlicher Filialen aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und das Filialmanagement in die Hände von Thomas Zedrosser gelegt; sie fungiert nun als Aufsichtsratsmitglied. Innovation und Tradition prägen den Stil des Unternehmens, das großen Wert auf die Ausbildung von Lehrlingen in den Filialen und die profunde Weiterbildung seiner Mitarbeiter legt.  (red)

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28 – medianet special

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Neuer Shop gibt dem Schinken ein Zuhause

Dienstag, 29. April 2014

Messner Im Jubiläumsjahr tut sich beim Wurst- und Schinkenexperten jede Menge

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Happy Birthday

St. Leonhard feiert 25 Jahre Fleischerei Kriegl Bad Sankt Leonhard. Auch die Fleischerei Kriegl aus Bad Sankt Leonhard im Kärntner Lavanttal feiert heuer Geburtstag: 25 Jahre sind mittlerweile schon vergangen, seit Adolf Kriegl gemeinsam mit seiner Frau Monika die gleichnamige Fleischerei als kleinen Familienbetrieb gegründet hat. Sieben Jahre später wurde auf dem Hauptplatz in Bad Sankt Leonhard das Stammhaus neu und zudem der Fleischveredelungsbetrieb im Süden errichtet; seit 2006 gibt es auch eine Filiale in St. Andrä. „Oberstes Gebot ist und war für uns schon immer, für eine außerordentliche Güte unserer Erzeugnisse zu sorgen. Aufgebaut auf diesem Leitsatz, veredeln wir die zur Gänze aus der Region stammen Rohstoffe in erprobter Handwerkstradition“, so Kriegl.

Wien. Das Haus Ecke Währinger Straße 141/Vinzenzgasse in Wien hatte bereits eine kulinarische Vergangenheit: Fotos aus dem beginnenden 20. Jahrhundert zeigen an dieser Stelle eine Greißlerei. Seit 10. März heißt es hier aber „Alles Schinken“. Geschäftsführer Markus Koll wollte dem Schinken in Wien ein Zuhause zu geben. Jetzt gibt es in seinem Shop mehr als 50 unterschiedliche Schinkensorten: gekocht, gebraten, gepökelt, getrocknet, geräuchert; und nicht nur vom Schwein, sondern auch vom Rind, Kalb, Lamm und Bison. Darüber hinaus gibt’s mit Käse, Wurst, Chutneys, Antipasti, Gewürzen, etc. ein feines Genuss-Sortiment. Aber auch ein wenig Bier und Wein darf es sein. „Wir sind positiv überrascht über den tollen Eröffnungsmonat! Die Leute schätzen die Auswahl und Frische unserer Schinken sehr. Weiters mögen unsere Kunden, dass immer wieder neue Schinkenkreationen angeboten werden“, freut sich Koll.

„Mit dem Fest feiern wir nicht nur unser Firmenjubiläum, sondern sagen unseren Kunden und Fans auch Danke für ihre Treue.“ alfred messner

Einst eine kleine Fleischerei – heute beschäftigt Messner um die 120 Mitarbeiter.

powered by Messner“ mit Genuss, Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie statt. Bei diesem öffentlichen Volksfest können alle Besucher die Vielfalt der Messner-Würstel näher kennenlernen und die Produkte natürlich auch verkos­ten. Dazu wird es jede Menge Musik sowie einen eigenen Bereich für Kinder geben. Begleitet wird das Jubiläum im LEH durch ein Sommer-Gewinnspiel, das im Herbst eine Verlosung von 80 Preisen nach sich ziehen wird.

Dank an die Kunden „Mit diesem Fest feiern wir nicht nur unser Firmenjubiläum, sondern sagen unseren Kunden und Fans auch Danke für ihre Treue“,

so Messner-Chef Alfred Messner. Darüber hinaus erhalten die Messner-Etiketten im Jubiläumsjahr noch ein Facelift. Heißt: Kunden dürfen sich schon bald einen neuen Auftritt von Messner im LEH erwarten. Gleichzeitig wird auch noch das „Messner Qualitätsversprechen“ gelauncht: „100 Prozent österreichisches Qualitätsfleisch, hochwertige Zutaten und eine große Portion Leidenschaft stecken in Messner-Würsteln. Künstliche Geschmacksverstärker und Farbstoffe kommen uns nicht unter die Haut. 80 Jahre Know-how in der Entwicklung, Handarbeit und die Liebe zur Wurst machen Messner zum Experten, wenn es um ursprünglichen und reinen Geschmack geht.  (red)

© Fleischerei Kriegl

„Alles Schinken“ hat Mitte März am Wiener Aumannplatz eröffnet.

Stainz. Der Wurst- und Schinkenexperte Messner feiert heuer sein 80-jähriges Firmenbestehen. Die Messner-Geschichte begann im Jahr 1934, als der Großvater des gleichnamigen aktuellen Chefs, Alfred Messner, und seine Frau Rosa eine Landwirtschaft mit angeschlossener Fleischerei in Stainz pachteten und ihr Know-how fortan ganz dem steirischen Genuss widmeten. Schon in den 50er-Jahren konnte der Familienbetrieb seine Würstel überregional absetzen. Damit einhergehend: Ein stetiges Wachstum, das Wurstliebhaber heute mit rund 120 verschiedenen Spezialitäten versorgt. Der runde Geburtstag wird natürlich auch ordentlich gefeiert! So findet am 14. Juni in Stainz das erste „Wurstkultur Festival

© Messner

© Alles Schinken

Hochwertige Zutaten und viel Know-how bei der Verarbeitung.

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Dienstag, 29. April 2014

medianet special – 29

Rudolf Frierss & Söhne Seit 1898 produziert das Villacher Traditionsunternehmen Kärntner und italienische Spezialitäten nach Familienrezepten

Tradition in klarer Kärntner Luft Villach. Seit bereits weit mehr als 100 Jahren steht das mittler­weile in vierter Generation geführte Familienunternehmen Frierss für höchste gleichbleibende Produktgüte. Stolz verweist man darauf, schon 1910 bei der Pariser Weltausstellung mit Goldmedaillen ausgezeichnet worden zu sein. Heute beschäftigt man etwa 110 Mitarbeiter, betreibt Filialgeschäfte in Villach und beliefert die führenden Einzelhandelsketten Österreichs. Aber die Spezialitäten werden auch seitens der Gastronomie geschätzt und in mehrere europäische und außereuropäische Destinationen exportiert.

reine, klare Bergluft schafft beste Voraussetzungen für die ideale Trocknung und Reifung der Fleisch- und Wurstspezialitäten. In beiden Produktionsbetrieben werden unter permanenter Kontrolle mit Fachwissen und der Kenntnis traditioneller Familienrezepte die höchsten Qualitätssicherungsstandards erbracht, die auch laufend von unabhängigen Prüfstellen bestätigt werden. Im internationalen Vergleich ist der Anteil kleinbäuerlicher Familienbe­triebe, die auf artgerechte Tierhaltung und natürliche Fütterung Wert legen, in Österreich überdurchschnittlich hoch.

Von solchen Betrieben bezieht Frierss Frischfleisch bester ­Qualität.

Zeit und Geschmack Zu den ausgezeichneten Produkten gehört unter anderem der Naturschinken Venezia, der voriges Jahr den ersten Platz als Produktchampion 2013 erreichen konnte. Er ist gluten-, allergen- und laktosefrei, weiters wird auf Phosphat und Ascorbat verzichtet. „Die harmonisch mediterrane Geschmacksnote beruht auf einer traditionellen, italienischen Komposition feinster Gewürze“, so die offizielle Be-

schreibung. Ein weiteres beliebtes Angebot von Frierss hört auf den Namen Prosciutto ­Castello. Dieser Rohschinken wird als ganze Keule mit dem Knochen gereift. Seine Ursprung liegt 35 Jahre zurück, die ersten Exemplare reiften in den Räumen des Schlosses Treffen in der natürlich milden Luft Kärntens ohne geschlossene Klimaräume. Dem Produkt wird entsprechend Zeit zur Reifung eingeräumt, mindestens 14 Monate in der Bergluft bringen den Geschmack zur vollen Entfaltung. Die Kunst des Roh-Schinken-Meisters liegt in der Ballance des optimalen Salzgehaltes im Wechselspiel mit Luft, Temperatur und Zeit.

© Rudolf Frierss & Söhne

Die mehrfach ausgezeichneten Produkte wie der Naturschinken Venezia werden weltweit vertrieben.

Der Naturschinken Venezia wurde als Produktchampion 2013 ausgezeichnet.

Beste Voraussetzungen

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Das Würstel mit der Kraft vom Gulasch!

St. Stefan im Rosental. Im Herzen der Steiermark werden nach traditionellen Rezepturen Salamiund Rohwürste hergestellt. Diese werden im gesamten Reifeprozess sorgfältig vom Loidl-Salami-Meister kontrolliert, bis sie ihren gewünschten Geschmack erreichen. Ob Haussalami, Kantwurst oder die Mini-Salamis ‚Snack di‘ weg‘, Loidl bietet den Salami-Liebhabern eine große Vielfalt. Auch dem Bereich der Ummantelung von Würsten widmet sich Loidl mit besonderem Engagement. So werden beispielsweise Salamis oder Dauerwürste mit speziellen Gewürzmischungen von Hand überzogen. „Eine gute Rohwurst erkennt man am feinen Geschmack, bei Loidl merkt man dies an der schonenden Naturreifung und am feinen Edelschimmelbelag. Unsere Spezialitäten werden in über 60 Reiferäumen abgetrocknet und erst ausgeliefert, wenn wir damit zufrieden sind“, so Geschäftsführer Mario Kofler. Trends im Lebensmittelbereich zu erkennen und darauf zu reagieren, sei heute unumgänglich, erläutert Kofler. Ziel sei es immer, sich weiterzuentwickeln. Zuletzt ortet er einen starken Zuwachs im Bereich der geschnittenen Ware. Um hier den Kunden optimale Produkte liefern zu können, wurde 2013 in eine Slicerlinie investiert. „Qualität und Sorgfalt stehen bei uns immer im Vordergrund – das merken unsere Kunden, wenn sie unsere Salamis kosten“, ergänzt Geschäftsführer Walter Böheim.

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Frierss verfügt aktuell über zwei Kärntner Produktionsstätten; der Betrieb nahe dem Schloss Treffen profitiert dabei von einer besonderen Lage. Die ständig streichende

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Keine Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker

Dienstag, 29. April 2014

Raps Gewürzwerk Seit über 30 Jahren produziert man in Obertrum Gewürzzubereitungen und Marinaden für Profis

Grillen aus Leidenschaft

Auch die Grill Party von Greisinger ist frei von Geschmacksverstärkern.

Münzbach bei Perg. Das oberösterreichische Unternehmen Greisinger, gegründet vor mehr als drei Jahrzehnten, produziert auf einer Betriebsfläche von über 32.000 m2 im ZweiSchichtbetrieb 110 t Wurst-, Schinken- und Speckprodukte täglich für nationale und internationale Kunden. 550 Beschäftigte stellen nach strengsten internationalen Richtlinien auf modernsten computergestützten Anlagen 40 verschiedene Artikeln für Feinkost und SB her; bei den meisten Produkten wird dabei vollständig auf Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet und generell auf Laktose- und Glutenfreiheit geachtet. Für die bevorstehende Grillsaison bietet Greisinger unter anderem die ‚Grill Party‘ an: In diesem Mix von pikanten Grillwüsteln finden sich drei Mini Berner Würstel, vier Rostbratwürstel, eine Bratwurstschnecke sowie drei Mini Käsekrainer mit Emmentaler.

Obertrum. Grillen ist für viele Menschen heute nicht mehr nur eine weitere Art, Speisen zuzubereiten, es wird vielerorts als richtige Kunstform betrachtet. Zu diesem Urteil gelangen die Profis von Raps, einer Salzburger Gewürzmanufaktur, die stolz darauf verweist, an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Genügte es früher, ein Kotelett oder einen Käsekrainer auf den Rost zu werfen und einige Zeit später mit Erdäpfelsalat auf den Tisch zu stellen, setzen viele Griller heute auf professionelle Vorbereitung und Equipment. In geselligen Runden tauscht man Rezepte und Erfahrungswerte aus, diskutiert die Vor- und Nachteile von Fleischsorten und Zubereitungsarten und besucht mit Freunden Grillseminare, die gerade hoch im Kurs stehen.

beiter aus Gewerbe und Industrie sowie die Gastronomie adressiert, werden aber mittlerweile auch von den Endkonsumenten nachgefragt. Aushängeschilder wie Grillweltmeister Adi Matzek oder der AMA Grillclub, die die Willys seit Jahren in Verwendung haben, tragen über Seminare und Wettbewerbe ebenfalls zur Popularisierung der köstlichen Fleischmarinaden bei.

Onlineshop

© Riegg&Partner/Raps

© Greisinger

Das Angebot für Gewerbe, Industrie und Gastronomie kann via Webshop auch privat bestellt werden.

Flaggschiff

Mit den Gewürzen lassen sich raffinierte Speisen kreieren, z.B. gefüllter Lammrücken.

Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung haben, neben den Fleischerfachgeschäften, die sich um ihr Grillklientel intensiv bemühen, sowie den verschiedensten Grillverbänden und -trainern auch Unternehmen wie die Obertrumer Gewürzmanufaktur Raps, die sich mit dieser Zubereitungsform seit Jahrzehnten besonders intensiv auseinandersetzt. Mit immer neuen und immer raffinierteren Gewürzzubereitungen und Marina-

den und in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden haben die Raps Geschmacksmeister dem Thema Grillen immer wieder neue Impulse gegeben. Flaggschiff der Raps Grillrange ist die Marinadenserie „Willy“. Die einzelnen Zutaten sind laut Hersteller fein ausbalanciert, das Geschmacksbild vollmundig, ohne den Eigengeschmack des Grillguts zu erschlagen. Das Bratverhalten der hochwertigen Ölkombination

ist optimal auf die Verwendung auf dem heißen Rost abgestimmt, die Konsistenz so gewählt, dass sich die Marinade gut verarbeiten lässt und die üppig eingesetzten Gewürze und Kräuter in der Marinade schweben und sich nicht absetzen. Alle Willy’s kommen ohne zugesetztes Glutamat aus, sind frei von deklarationspflichtigen Allergenen, vegetarisch, gluten- und lactosefrei. Die Willy’s sind in erster Linie an qualitätsbewusste Weiterverar-

Um den interessierten Privatiers den Zugang zu den Profiprodukten, die im Einzelhandel nicht erhältlich sind, zu erleichtern, wurde ein eigener Onlineshop eingerichtet. Dort finden ambitionierte Hobbyköche neben den Willy’s fast 300 Produkte rund um den guten Geschmack – angefangen von hochwertigen Rohgewürzen über feinste Mischungen bis hin Essigen und Ölen. Das Angebot ist dem professionellen Umfeld entsprechend in aromadichten Tresordosen verpackt. Die Obertrumer Gewürzmanufaktur stellt seit über 30 Jahren Geschmackskonzepte für Industrie, Gewerbe und Gastronomie her. Auf 10.000 m2 werden die Gewürze verarbeitet, rund 7.500 t duftender Mischungen verlassen jährlich die Produktion. Etwa die Hälfte davon bleibt in Österreich, die andere Hälfte geht in den Export.  (red.)

KÄSEKRAINER wie noch nie. DAS „FUSSERL“ bildet sich, wenn man die Käsekrainer „stupft“, durch den herausrinnenden Emmentaler. Diese köstliche Kruste nennen wir „Käsefusserl“. EMMENTALER ist der Käse der Wahl. Hier geht’s um die richtige Reife und Qualität. SENF

FRANZ RADATZ Käsekrainer machen wir seit über 40 Jahren. Die Wurst mit dem Emmentaler begann ihren Siegeszug erst am Würstelstand. Damals hat man sie noch gekocht, heute essen wir sie auch gebraten und gegrillt. Und das ist eine Kunst, da sind sich viele Grill-Profis einig.

wir empfehlen einen scharfen, wollen hier aber keine Glaubenskriege anzetteln!

DER KÄSEKRAINER-STUPF-KURS: Wir empfehlen, die Käsekrainer vorher mehrmals mit einem sogenannten „Stupfer“ einzustechen – mit einer sehr spitzen Gabel geht das auch. Das verhindert, dass die Wurst unkontrolliert „explodiert“. Dieses Thema liegt uns sehr am Herzen. Wir haben dazu einen kleinen Film gemacht. Hier geht’s zum Käsekrainer-Stupf-Kurs: www.radatz.at/kaesekrainer

Mehr über guten Geschmack, Tipps, Tricks und Rezepte gibt es auch auf Facebook.

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medianet

inside your business. today.

Dienstag, 29. april 2014 – 31

vitamine am teller

AMA-Studie belegt steigenden Obst- und Gemüsekonsum in Österreich  Seite 32

© Rewe/APA/Rossboth

© panthermedia.net

obst & gemüse krumme dinger

Das Wunderlinge-Sortiment der Rewe kommt bei Konsumenten gut an  Seite 34

Boxen-Stopp Obst- & Gemüse­ kisten im Trend

Knackfrisch

© panthermedia.net/monticello

© Kochabo

Reichhaltig Äpfel & Tomaten liegen im heimischen Vitamin-Ranking ganz vorn, aber auch anderes ­heimisches sowie exotisches Obst und Gemüse lassen sich die Österreicher gern schmecken, wobei ihnen natürlicher Geschmack und Frische besonders wichtig sind. Mehr dazu auf den  Seiten 31– 36

Forschung zum Urban Garden

Vitaminreiche Info

Wien. Auf 2.000 m2 entsteht am Karlsplatz ein Schau- und Forschungsgarten, in dem 50 Obst-, Gemüse- und Getreidesorten angepflanzt werden. „Urban Gardening ist in den vergangenen Jahren sehr präsent geworden“, so Vera Enzi vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau der Boku, die das Team rund um Projektinitiator Andreas Wiesmüller, Pächter des an den Garten angrenzenden Lokals „Heuer am Karlsplatz“, wissenschaftlich unterstützt. Denn Ziel des Karls Garten ist es nicht nur, mehr Grün in die Stadt zu bringen und die Wiener für

Alexander Schindler (oben links) mit seinem Karls Garten-Team.

Urban Gardening zu begeistern, sondern das Gärtnern in der Stadt auch umfassend zu erforschen. So soll unter anderem untersucht werden, ob Obst und Gemüse, das inmitten des Stadtverkehrs wächst, toxikologisch bedenklich ist, oder wie man die Früchte am besten vor Fein- und Grobstaub schützt. „Der Karls Garten ist aufgrund seiner Fläche und Lage ein besonders spannendes Forschungsobjekt, weil es bislang überraschend wenig Erkenntnisse über Urban Farming in derart exponierten Lagen gibt“, so Enzi. www.vereinkarlsgarten.at

© panthermedia.net/lizon

TV-Doku „Universum“ porträtiert heute die Tomate

© Verein Karls Garten/Felipe Kolm/Optical Engineers

Ein Beet in der City Der Karlsplatz wird zum Obst- und Gemüsegarten

Als eines der beliebtesten Gemüse ist die Tomate weltweit in aller Munde.

Wien. Seit ihrer Entdeckung vor rund 500 Jahren hat die Tomate einen bemerkenswerten Siegeszug hingelegt. Jährlich werden weltweit rund 120 Mio. t Tomaten verzehrt. Für die UniversumDokumentation, die heute um 20:15 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird, reisten Filmemacherin Maria Magdalena Koller und ihr Team von Südamerika über Neapel und Katar bis nach China (einem der größten Ketchup-Produzenten), besuchte Tomatenzüchter und Fans und zeichnet ein höchst informatives und geschmackvolles Porträt des Gemüse-Stars. www.orf.at


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32 – medianet special

short

Noch mehr Ökologie im Gemüseanbau

Dienstag, 29. April 2014

Lebensmittelhandel Die Österreicher denken kulinarisch um und essen mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte

Mehr Gemüse & weniger Fleisch auf den Tellern

© Frutura Gemüsewelt

Großer Wert wird vor allem auf die Regionalität gelegt, auch Convenience ist sehr gefragt. alice hefner

Wien. Der steirische Obst & Gemüse-Vermarkter Frutura startete in der Oststeiermark die größte private Thermalbohrung in Österreich. Das Ziel ist es, in thermalwasserbeheizten Gewächshäusern eine ökologisch nachhaltige Produktion von Paradeisern, Paprika und Gurken zu sichern. Die Vorbereitungsarbeiten dauerten zwei Jahre. Die Antwort auf die Frage, ob warmes Wasser vorhanden sei, war aber nicht eindeutig voraussehbar. Jetzt haben die Verantwortlichen der Frutura Gewissheit. Am 11. April kam die erfreuliche Nachricht vom Team rund um den Grazer Geologen und Geothermieexperten Johann Goldbrunner: „Wir sind auf Thermalwasser gestoßen.“ „Mit einer erfolgreichen zweiten Bohrung wäre dieses europaweit einzigartige ökologische Vorzeigeprojekt zur nachhaltigen Nutzung von Thermal-energie gesichert“, so Frutura- Projektleiter Bertram Mayer.  www.frutura.at

© panthermedia.net/Tyler Olson

Web-Portal motiviert zu gesunder Ernährung

Gutem Essen auf der Spur: Fotos davon könnten bald sinnvoll sein.

San Francisco/Nidderau. Einen Pakt abzuschließen, um sich gesünder zu ernähren: Das soll mit der neuen App von Pact bald möglich sein. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen unter dem Namen GymPact auf das Einhalten von sportlichen Zielen – wer es schafft, wird mit 30 bis 50 US-Cent belohnt, wer es nicht schafft, zahlt eine Strafe von mindestens fünf USD. Das an 500.000 Usern erprobte System soll auch Anreize für gesunde Ernährung bieten. Über die iOS- oder AndroidApp geben User ihre Ziele bekannt, deren Einhaltung von der App überprüft wird. Beim Sport wird das durch Messgeräte wie FitBit oder RunKeeper gemacht. Bei Ernährungsvorsätzen ist eine Verknüpfung mit MyFitnessPal geplant, wo u.a. die Kalorienzufuhr getrackt wird. Durch den Vertrag mit sich selbst appelliert man an das eigene Bewusstsein und die eigene Vernunft; das Bonus-MalusSystem hilft dabei, den inneren Schweinehund zu überwinden.  gym-pact.com

Salzburg/Wien. „Die Österreicher essen mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte und verzichten dafür tendenziell eher auf Fleisch“, so Marlies Gruber, wissenschaftliche Leiterin des „forum.ernährung

„Gesunde Ernährung, Zunahme von Vegetariern und Veganern sowie Bioprodukten sind aktuell wichtige Trends.“ Johannes Mayr GF Marktforschungsinstitut KeyQuest

© panthermedia.net/Krzysztof Slusarczyk

Jetzt wird mit den Vorbereitungen zur zweiten Bohrung begonnen.

Regionalität, Convenience, gesunde und vegetarische Ernährung sowie Bio-Lebensmittel kommen als große Trends daher.

heute“ bei einem Vortrag in Salzburg über die Veränderungen beim Konsum von Frischwaren. Anlass für die Zusammenfassung der Veränderungen bei den Ernährungsgewohnheiten war das 20-Jahr-Jubiläum der Agrarmarktanalyse, die seit zwei Jahrzehnten die Einkäufe von Frischwaren wie Obst, Gemüse, Fleisch, Milch und Fertiggerichten von 2.800 Haushalten genauestens erhebt. Die öffentlichen Diskussionen zum Thema Lebensmittelsicherheit tragen offensichtlich die sprichwörtlichen Früchte: Die Konsumenten achten neuerdings sehr stark „auf die regionale Herkunft von Lebensmitteln“, so Gruber. Der Trend ist bereits seit Anfang der 1990er-Jahre zu spüren.

Die klassischen Mahlzeiten – Frühstück, Mittag- und Abendessen – haben hingegen deutlich an Stellenwert verloren. „Die Menschen essen öfter zwischendurch“, so Gruber und nennt „Snacking“ einen Trend. Auch der Anteil an ConvenienceProdukten nimmt laufend zu. Viele Frauen seien berufstätig, die Zahl der Singlehaushalte steige, das seien laut Expertin Gruber die Gründe dafür, warum immer häufiger zu Fertig- oder Halbfertigprodukten gegriffen werde. Um herauszufinden, welche Trends das Segment der frischen Lebensmittel in den kommenden zehn Jahren dominieren werden, hat Johannes Mayr, GF des Marktforschungsinstituts KeyQuest,

rund 200 Personen aus der Branche befragt. Zu den fünf wichtigsten Trends bis 2024 gehören demnach die regionale Herkunft der Lebensmittel, der weitere Vormarsch von Convenience-Produkten mit nachvollziehbaren Inhaltsstoffen, die gesunde Ernährung, die Zunahme von Vegetariern und Veganern sowie die Steigerung des Marktanteils von Bioprodukten.

Convenience-Produkte Unter Convenience falle nicht nur das klassische Fertiggericht, sondern alles, was im Haushalt bei Einkauf, Zubereitung oder Vorratshaltung helfe; als ein Beispiel nennt Mayr die Zuwächse von länger frischer ESL-Milch. Sie hat

mittlerweile einen Anteil von 36% am Gesamtmarkt. Und wer Wurst kauft, tut das öfter beim Selbstbedienungsregal als an der Feinkosttheke. Mehr als zwei Drittel des Wurstumsatzes laufen über das Selbstbedienungsregal; 1997 lag der Anteil bei 38%. Zuwächse erwarten die Experten für die Zukunft bei vegetarischer oder veganer Ernährung. Der Anteil der Vegetarier liegt derzeit bei 3,5%, bis 2024 dürfte er auf 5,9% klettern. Potenzial nach oben gibt es weiterhin für biologische Lebensmittel: Lagen sie in den 1990er-Jahren noch bei 2,7%, beträgt ihr Anteil aktuell 6,7%. Mayr prognostiziert für das Jahr 2024 9,4% Bio-Lebensmittel.  www.ama-marketing.at


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Dienstag, 29. April 2014

medianet special – 33

Hauszustellung Die Obst- und Gemüsekisten mit saisonalen Produkten können bequem nach Hause geliefert werden

Vitamine auf Bestellung

und ergänzt: „Die KochAbo-Obstbox soll, wie auch unsere anderen Boxen, Lust auf gesunde Ernährung machen und einen Beitrag zu einem bewussten Lebensstil leisten.“ Die Box ist in zwei Varianten erhältlich und enthält, je nach Größe,

„Die KochAbo-Obstbox

Saisonales Obst und Gemüse

© Kochabo

,,Die Obstbox wird immer mehr von Büros oder auch Kindergartengruppen gewünscht“, erzählt Andrea Grillmayer aus Langenlois. Ihr Online-Shop ,,die grüne Grille“ bietet biologische Lebensmittel von regionalen Produzenten. Die Obst- und Gemüsekisten beinhalten saisonales Bio-Obst und Gemüse und können wöchentlich oder alle zwei Wochen geliefert werden, Die Obst- und Gemüsekisten enthalten vorwiegend heimische, saisonale Produkte. wobei die Größe an die Personenanzahl angepasst werden kann. se finden aber auch Exoten, wie et,,Die Obstbox ist das jüngste Koch,,Ziemlich neu ist die Familienkiwa Mangos, regelmäßig ihren Weg Abo-Produkt und war von Anfang ste, die zwar nicht mehr Sorten wie in die Box. an ein voller Erfolg. Vor allem als die normale Obst- und GemüsekiErgänzung der KochAbo-Boxen ist ste enthält, dafür aber in größeren sie beliebt, ein Großteil der Kunden Mengen, sodass man auch für die Bewusster Lebensstil bestellt sie regelmäßig zur Kochganze Familie ordentlich damit Abo-Box mit dazu“, erklärt CMO kochen kann“, so Grillmayer. Der „Jede Woche genießen bereits ­Alexander Leopoldinger-Haiden. Inhalt kann nicht komplett selbst Tausende Österreicherinnen und Ihm zufolge wird sowohl bei der gewählt werden, ,,es ist aber mögÖsterreicher das KochAbo und sie Obst- als auch der Gemüse-Box dalich, einige wenige Sorten, die man verlangten immer stärker nach rauf geachtet, dass der Inhalt der nicht mag, auszuschließen“. spezifischen Produkten wie der jeweiligen Saison angepasst ist. Eine Obstbox gibt es seit verganetwa der Obstbox“, sagt KochAboLGV_Cucu_MedianetET150414_munkenU220K80.pdf 1 07.04.14 10:42 Neben heimischen Obst und Gemügenen Herbst auch bei KochAbo. Geschäftsführer Michael Ströck

Cucuminis Mini Gurken

soll Lust auf gesunde Ernährung machen und einen Beitrag zu einem bewussten Lebensstil leisten.“ michael ströck, GF

zwischen fünf und sechs verschiedene Sorten Obst. ,,Unsere KochAbo-Rezepte werden ja so geplant, dass sie die Grundlage für eine bewusste und nachhaltige Ernährung liefern; mit dem zusätzlichen Angebot können wir die Vitamin- und Nährstoffversorgung weiter abrunden und so dafür sorgen, dass die Kunden so gesund wie möglich essen und leben“, so Leopoldinger-Haiden abschließend.  (red)

© Seewinkler Sonnengemüse/zweischrittweiter.at

Sonnengemüse mit erweiterter Anbaufläche

Neben saisonalen heimischen Produkten finden sich in manchen Obstboxen auch Exoten wie Mangos. Wien. Wer wenig Zeit zum Einkaufen findet, auf die tägliche Dosis Vitamine aber nicht verzichten möchte, dem ist mit einer Obstund Gemüsebox sicherlich geholfen. Die Hauszustellung von Obst und Gemüse erfreut sich wachsender Beliebtheit. Inzwischen bieten viele Biobauern diesen Service an und liefern frisches Obst und Gemüse vor die Haustür.

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Seewinkler Sonnengemüse erweitert 2014 die Paprika-Anbauflächen.

Wallern. Bereits Anfang März eröffnete Seewinkler Sonnengemüse die Paprikasaison mit der dunkelgrünen heimischen Paprika. In diesem Jahr konnten, dank erweiterter Anbauflächen, sechs Millionen Stück Paprika in den Farben grün, rot, gelb und orange, zusätzlich geerntet werden. Insgesamt werden heuer drei Paprikabetriebe auf einer Fläche von 16 Hektar mehr als 20 Millionen Stück Paprika ernten. In den Glashäusern der Paprikaerzeuger werden jährlich über 350.000 dreitriebige Jungpflanzen ausgesetzt, die eine Höhe von bis zu 4,5 m erreichen können. Neben den Gewächshäusern produzieren auch rund 23 Gemüsebauern fast sieben Millionen Stück hellgrünen Paprika in Folientunneln. „Die langjährige Erfahrung und die Professionalität der Arbeit, gepaart mit von Generation zu Generation weitergegebenem Wissen, zeichnen unsere Paprikaerzeuger aus“, so Geschäftsführer Josef Peck.

Frischgemüse

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Erfahren Sie mehr über die Cucuminis und die Gemüsevielfalt, die Herr Flicker und die über 100 Gärtnerfamilien der LGV-Frischgemüse für Sie saisonal anbauen. www.lgv.at


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34 – medianet special

Dienstag, 29. April 2014

Rewe Mit den ,,Wunderlingen“ soll ein Zeichen gegen die Wegwerfkultur und Lebensmittelverschwendung gesetzt werden

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,,Wunderlinge“: Die Natur hält sich nicht an Normen

© panthermedia.net/Fyletto

Feinschmecker freuen sich auf den Spargel

Der Lebensmittelhändler verkauft wöchentlich 70 Tonnen Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern. nataša nikolić

Frischer Spargel muss beim Einkauf eine saftige Schnittstelle haben.

Wiener Neudorf. Unter dem Motto ,,Verwenden statt Verschwenden“ zeigt Rewe seit vergangenem Herbst, dass auch Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern einen Platz im Regal verdient hat und setzt damit ein klares Zeichen gegen die Wegwerfkultur.

Wien. Rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Spargelsaison hat die AMA einige Tipps rund um den Spargel, damit beim Einkauf und der weiteren Verarbeitung nichts schiefgeht. Zuerst aber einige SpargelFakten: Weißer Spargel wächst unterirdisch in Dämmen heran und wird händisch aus der Erde gestochen, bevor ihn das erste Sonnenlicht trifft. So behält er seine Blässe. Grüner bzw. violetter Spargel wird auf ebenem Feld angebaut und darf die Sonne richtig genießen. Dadurch erhält er seine frische, grüne bzw. violette Farbe und einen leicht nussigen Geschmack. Frischer Spargel darf sich nicht biegen lassen und muss, laut AMA, beim Einkauf noch eine saftige Schnittstelle haben und voller Spannung sein. Während weißer Spargel ganz geschält werden sollte, reicht es beim grünen Spargel, wenn nur die untere Hälfte sparsam geschält wird. Beim Schälen wird die Spargelspitze ausgelassen und die Enden zuletzt abgeschnitten. www.ama.at

„Durch das Angebot ment über günstigeres Obst und Gemüse, das sich vor allem zum Kochen bestens eignet.“ Alfred propst, REWE

Alfred Propst, Direktor Zentraleinkauf Frische, und Martina Hörmer, Geschäftsführerin Eigenmarken, stellten die Wunderlinge vor.

Die Eigenmarke ,,Wunderlinge“ beinhaltet preisvergünstigtes, saisonales Obst und Gemüse, welches rein optisch von der gewohnten Norm abweicht und bisher nicht im Handel verkauft wurde. Derzeit gehören Äpfel, Erdäpfel und Karotten zum fixen WunderlingeSortiment von Billa, Merkur und Adeg. Ein zusätzlicher, wöchentlich wechselnder Artikel, welcher sich von krummen Gurken bis hin zu Paprika oder Zitronen erstreckt, rundet das Angebot ab. „Wir wollten zeigen, dass die Natur die wunderlichsten Formen hervorbringt – herzförmig statt rund, krumm statt gerade, eben vielfältig statt uniform. Die ‚Wunderlinge‘ machen sichtbar, dass gutes Aussehen nicht zwangsläu-

© Gerhard Flatscher/hall-tirol.at

Radieschenfest: Hall begrüßt Frühlingsboten

Auch heuer fand das traditionelle Radieschenfest am Stiftsplatz statt.

fig deckungsgleich mit Qualität und Geschmack sein muss“, erklärt Alfred Propst, Direktor Zentraleinkauf Frische bei der Rewe International AG.

,,Eine Herzensangelegenheit“ Laut Propst kam die Inspiration für die Wunderlinge von Coop aus der Schweiz. Ihm zufolge blieb das Obst und Gemüse mit optischen Mängeln bisher nämlich am Feld liegen oder wurde an Tiere ver­ füttert. Teilweise wurde es auch in der Industrie verarbeitet oder ins Ausland transportiert und dort vermarktet. „Die Wunderlinge sind für uns eine Herzensangelegenheit. Wir denken laufend über Maßnah-

men in unserem Einflussbereich nach, die zu einem gesellschaftlichen Umdenken in Hinblick auf den Wert von Lebensmitteln beitragen.“ Nach sechs Monaten kann der Lebensmittelriese auch eine erste positive Bilanz ziehen, denn das wunderliche Obst und Gemüse kommt bei den Kunden gut an.

70 Tonnen pro Woche Mehr als 70 t Obst und Gemüse aus der Eigenmarke ,,Wunderlinge“ werden pro Woche verkauft. ,,Es freut mich besonders, dass dieses Angebot so positiv und interessiert angenommen wird. Das zeigt die Nachfrage am PoS ebenso wie das durchwegs hervorragende Feedback unserer Kunden unter

anderem auf unseren Social Media-Kanälen“, so Propst zufrieden. Er verdeutlicht, dass es sich bei den Wunderlingen um eine Winwin-Strategie für alle Beteiligten handelt. ,,Durch das neue Angebot freut sich der Konsument über günstigeres Obst und Gemüse, das sich vor allem zum Kochen und Weiterverarbeiten bestens eignet. Und unsere Lieferanten können zusätzliche Ware absetzen, die sie bislang nicht an den Lebensmittelhandel verkaufen konnten.“ Um die Lebensmittelabfälle zu reduzieren, ist es für Rewe wichtig, den Bedarf so gründlich und vorausschauend wie möglich zu planen und ihm mit gut abgestimmter Bestellung und Logistik möglichst treffsicher zu begegnen.

Artenvielfalt Die bedeutendste Apfelanbaugemeinde Südtirols, Lana, engagiert sich für den Erhalt alter Apfelsorten

Samenfestes Saatgut und alte Apfelsorten Lana. Von Salurn im Etschtal bis nach Mals im Vinschgau sowie ins Eisacktal rund um Brixen erstreckt sich auf etwa 100 km die bedeutendste Apfelanbauregion Südtirols – Lana. Auf 18.400 ha Anbaufläche findet sich eine große Vielfalt an Apfelsorten mit beachtlichen Geschmacksrichtungen. Großer Wert wird auf die Erhaltung „alter“ Sorten gelegt, die vom Aussterben

bedroht sind, und solcher, die nur noch aus dem Volksmund bekannt sind. Pomologen haben es sich deshalb im Sortengarten Südtirol zum Ziel gesetzt, in Lana ortstypische Obst- und Gemüsesorten zu schützen oder wiederzufinden. Denn jede verschwundene Sorte bedeutet einen unwiederbringlichen Verlust für die Artenvielfalt. Einer von ihnen ist Biobauer Walter Knoll vom Leilichhof in

Lana. Auf seinen etwa drei Hektar Fläche baut er 30 verschiedene Sorten an, die früher ortstypisch für Lana waren. Unter ihnen auch die Ananasrenette, den russischen Kantil-Sinap oder den WinterCalville, eine Apfelsorte, die bis an den St. Petersburger Zarenhof geliefert wurde. „In Supermärkten werden heute nur noch fünf bis zehn Apfelsorten verkauft; diese Züchtungen enthalten im Vergleich zu den alten Sorten nur noch ein Drittel bis ein Viertel an Pektin“, erklärt Knoll.

20.000 bis 30.000 Apfelsorten © Tourismusverein Lana und Umgebung/Frieder Blickle

Hall in Tirol. Vergangenen Samstag fand in Hall in Tirol das traditionelle Radieschenfest statt; ab 10 Uhr feierten die tiroler Gemüsebauern den ersten Frühlingsboten des heimischen Gemüseanbaus am Stiftsplatz. Den Anfang machte die Musikkapelle, die zusammen mit den Jungschuhplattlern von Thaur und den Gemüsebauern quer über den oberen Stadtplatz durch die Haller Altstadt auf den Stiftsplatz einmarschierte. Mit dem Anstich des Freibier-Fasses durch die Bürgermeisterin von Hall sowie den Bürgermeister von Thaur und die Radieschenprinzessin Theresa galt das Fest als eröffnet. Die Musikkapelle Thaur sorgte für mit schwungvollen Stücken für gute Stimmung, während die Jungschuhplattler das Publikum mit verschiedensten Tänzen und Auftritten unterhielten. Auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt: Thaurer Bauern bereiteten gemeinsam mit österreichischen Diätköchen verschiedenste FrühlingsSchmankerl vor. Dabei durfte die Radieschensuppe natürlich nicht fehlen.

© Rewe International/APA-Fotoservice/Rossboth

freut sich der Konsu-

Südtirols bedeutendste Apfelanbaugemeinde Lana erstreckt sich auf etwa 100 km.

Neben den alten Apfelsorten gibt es aber auch einzelne neue, die ebenso reich an Vitaminen und Spurenelementen sind. Weltweit existieren immerhin 20.000 bis 30.000 Apfelsorten. Der Schutz der Artenvielfalt liegt auch Martha Lochmann vom Bildheim in Völlan am Herzen. Die Bäuerin und Referentin zum Thema Nutzgarten und Saatgut verwendet auf ihrem eigenen Acker nur sogenanntes samenfestes

Saatgut, also solches, aus dem man selbst Samen ziehen kann, statt dem F1-Saatgut von Pharmakonzernen, das jedes Jahr neu gekauft werden muss.

Kostbarstes Erbe „Für mich fängt die Pflanze schon beim Samen an. Es ist schlimm, wenn der Mensch sein kostbarstes Erbe, das Saatgut, nicht mehr schätzt. Wenn Biobauern bei uns F1-Pflanzen anbauen, sind diese dann von Hamburg bis Sizilien gleich“, so Lochmann, die sich für den Erhalt samenfester Sorten engagiert. Im Sortengarten Südtirol engagieren sich aber auch viele weitere Bauern, Hausgärtner, Tierbesitzer und Züchter aus Lana und Umgebung. Der Verein lädt immer wieder zu Vorträgen, Lehrfahrten, Hof- und Gartenschauen sowie Verkostungen ein. Die Pomologen helfen auch bei der Bestimmung unbekannter Obstsorten, beim Bäume schneiden und veredeln oder bei der Herstellung von Apfelessig.  www.lana.info


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Dienstag, 29. April 2014

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LGV-Gemüsegärtner erzählen Geschichten

medianet special – 35

zutatentracker.de Der deutsche Lebensmittelhersteller legt im Internet die Herkunft aller seiner Zutaten offen

Frosta peilt seine Zutaten Bremerhaven. Als erster Lebensmittelhersteller Deutschlands legt der Bremerhavener Tiefkühlkostproduzent Frosta die Herkunft aller Zutaten offen.

© LGV

Infos zur Herkunft

LGV lässt in der Kampagne die Gemüsegärtner zu Wort kommen.

Wien. Die LGV setzt ihre erfolgreiche Kampagne fort: Die Hauptrolle in der Außendarstellung übernehmen wieder die Gemüsegärtner aus Wien und Umgebung selbst. Neue und bekannte Gesichter erzählen in zahlreichen TV-Spots aus ihrem Gärtnerleben und von der Leidenschaft für ihre Arbeit. Die Gärtner sprechen etwa über die Besonderheiten des Gemüseanbaus in Wien – die Lieferwege sind kurz und die Produkte können reif geerntet werden. Oder es geht um die Frage, was Nachhaltigkeit und Innovation für einen Familienbetrieb in der fünften Generation bedeuten. Alle Statements stammen aus ausführlichen Interviews mit den Gärtnern. Die neuen Spots wurden wieder von Media Consult Story Development produziert und laufen seit 21. April.

Wie das Unternehmen mitteilte, steht die entsprechende Seite http://www.zutatentracker.de im Internet. Dort wird für jede der 147 verwendeten Zutaten das jeweilige Herkunftsland genannt; teilweise lassen sich auch weitere Informationen, Bilder oder Videos zu den Anbaubedingungen anklicken. Der Service lässt sich laut Mar-

ketingvorstand Hinnerk Ehlers beim Einkauf nutzen. Die Kunden können per Smartphone einen Verpackungscode einscannen. Sie werden mit dem Zutatentracker verbunden und erhalten dort genaue Auskünfte über die jeweilige Charge. Bereits 2003 hatte Frosta mit einer als Reinheitsgebot bezeichneten Selbstverpflichtung für Aufsehen gesorgt; als erster und bisher einziger konventioneller Tiefkühlkosthersteller verzichtet er seitdem bei seiner Hauptmarke komplett auf den Zusatz von Geschmacksverstärkern, Aromen, Farbstoffen, Emulgatoren und Stabilisatoren.  (red)

© Frosta

Per Smartphone gibt es Auskunft über Charge.

Der Zutatentracker von Frosta: Mit einem Scan erhält man Auskunft über die Zutaten.

Äpfel von

© AMA

Ernte-Bilanz: Rückgang bei Biogemüse

Karotten verzeichnen den größten ­Bio-Anteil an der Gemüseernte.

Wiesbaden. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten GemüseAnbaufläche in Deutschland lag im Jahr 2013 bei knapp zehn Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche im Freiland. Mit 10.800 ha war sie in etwa genau so groß wie im Jahr 2012. Wie das Statistische Bundesamt in diesem Zusammenhang mitteilte, ging die Erntemenge von ökologisch angebautem Freilandgemüse im gleichen Zeitraum um 12% auf knapp 231.000 t zurück. Ein Grund für dieses Ergebnis waren offensichtlich die ungüns-tigen Witterungsbedingungen im letzten Jahr. Der größte Anteil an den ökologisch bewirtschafteten Anbauflächen im Freiland entfiel 2013 auf Karotten mit rund 1.700 ha, gefolgt von Spargel mit knapp 1.400 ha und Frischerbsen mit gut 1.100 ha. Diese drei Gemüsearten machten zusammen knapp 40% der ökologisch bewirtschafteten Gemüsefläche aus. Die größten Erntemengen entfielen dabei auf Karotten mit knapp 75.800 t, Weißkohl mit fast 17.800 t und Speisezwiebeln mit rund 16.200 t. In Gewächshäusern wurden auf einer Fläche von 260 ha rund 13.500 t ökologisches Gemüse geerntet.

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36 – medianet special

Gurkenprinz Erfolg

© Michael Reidinger

Knackig, sauer und begehrt

Dienstag, 29. April 2014

Fruit Logistica 2015 Innovationsplattform der Branche ermöglicht mit dem „Future Lab“ einen Blick in die Zukunft

Starke Projekte für die Obst- & Gemüsebranche

Sowohl Obstproduktion als auch die Gemüseproduktion sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. dino silvestre

Drei Gurkenprinzen: Martin Fangl, Jürgen Hagenauer und Erich Leyer.

Stegersbach. Der authentische Geschmack und die „knackige“ Konsistenz der sauren Spezialitäten von Gurkenprinz, einer Marke der Südobst Stegersbach, kommen bei Genießern gut an – nicht nur in Österreich, sondern auch im Ausland. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Produkte neben Deutschland, der Schweiz, Italien und Australien als nächstes auch nach Kanada exportiert werden“, so Gurkenprinz-Chef Jürgen Hagenauer.

Delikatessen

Berlin. Christian Göke, Vorsitzender der GF der Messe Berlin GmbH: „Die Fruit Logistica umfasst alle Geschäftsbereiche und Marktteilnehmer auf dem Globus, sie schafft exzellente Kontaktmöglichkeiten zu den wichtigsten Zielgruppen auf Entscheiderebene und beeindruckt mit ihrer Internationalität. Was zusätzlich zu ihrer Einzigartigkeit beiträgt, ist die Innovationskraft des Fruchthandels, die wie auf keiner anderen Veranstaltung zu spüren ist. Als Innovationsplattform der Branche haben wir mit dem ‚Future Lab‘ eine Veranstaltungsserie ins Leben gerufen, die Fachbesuchern einen Blick in die Zukunft ermöglicht; hier werden Projekte vorgestellt, die in wenigen Jahren die Obst- und Gemüsebranche mit Innovationen bereichern oder entscheidend zur Optimierung entlang der Wertschöpfungskette beitragen können.“

Im Gegensatz zum „Future Lab“ handelt es sich bei den Nominierungen für den Innovation Award um Produkte und Dienstleistungen, die bereits am Markt eingeführt worden sind. Der Award 2014 – verliehen bei der diesjährigen Fruit Logistica in Berlin – ging an den „BBQ GrillMix“ des Schweizer Unternehmens Eisberg. Das neue ConvenienceProdukt ist eine schnelle und unkomplizierte Lösung für Liebhaber von Grillvergnügen. Die „ready to grill“-Gemüsemischungen werden in einer wiederverwertbaren Aluschale angeboten, die sowohl für den Grill als auch für den Ofen geeignet ist. Jede Schale ist mit einer speziellen Folie vakuumverpackt

Genuss Regionen

Apfelblüte Der wichtigste heimische Vitaminspender ist in der Oststeiermark auf dem Weg in einen neuen Jahrgang

Lavanttaler Apfelwein Jonathan und Mostviertler Birnmost Speckbirne.

Wien. Obst kann man nicht nur essen, sondern auch trinken. Bester Beweis ist der Most, der heuer im Fokus vieler Veranstaltungen der Kulinarik-Initiative Genussregion Österreich steht. Zum Auftakt wurden vor Kurzem in der Wiener Hofburg die ersten 27 Betriebe mit dem neuen staatlichen Prüfsiegel für Qualitätsobstwein ausgezeichnet, darunter Lavanttaler Apfelwein VMCC, Oststeirischer Apfel, Pöllauer Hirschbirne, Bucklige Welt Apfelmost sowie Mostviertler Mostbirn. www.genuss-region.at

Die Plattform Fruit Logistica dokumentiert, dass die Obsternte in der EU 2013/14 mit ca. 37 Mio. t um sieben Prozent höher war als im Jahr davor. Auch bei Gemüse ist die Ernte 2013 in der EU mit ca. 63 Mio. t gegen 2012 um knapp zwei Prozent gestiegen.

Innovation Award 2014

– für lange Frische des Produkts sowie eine optimale Präsentation im Regal. Auf den zweiten Platz wählten die Fachbesucher den „Oriental Mixed Living Salad“ der Firma Home Harvest Salad aus England. Den dritten Platz belegen die Gemüse-Paniermehle „Vege­ table Crumbs“ des italienischen Unternehmens Aureli. Sie sind glutenfrei, ohne Konservierungsstoffe hergestellt und in den Sorten ­Möhre, violette Möhre, Rote Beete, Sellerie und Spinat erhältlich.

Vitaminstars im Regal Angenehme Assoziationen schaffen – das ist ein wesentlicher Aspekt, um dem Verbraucher

am PoS Appetit auf Obst und Gemüse zu machen, so Claudius A. Schmitz von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er gab Anregungen und Tipps, um den Verbraucher positiv auf die Produkte einzustimmen, etwa durch die Verkostung ausgewählter Früchte, eine ästhetische Warenpräsentation, eine angenehme Hintergrundmusik oder durch Arrangements mit Fruchtschalen, Besteck, Kerzen und Pflanzen. Über Assoziierungsthemen wie „Leben auf dem Bauernhof“, „Urlaub, Exotik, Fernweh“, oder „sich vital fühlen“ soll in der Frische-Abteilung eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden. Kontraproduktiv seien dagegen

fehlende Produkt-Infos, wenig Ästhetik und Unübersichtlichkeit in den Verkaufsbereichen.

Portugal ist Partnerland Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Fruit Logistica 2015 vom 4. bis 6. Februar in Berlin, bei der Portugal offizielles Partnerland sein wird. „Jährliche Wachstumsraten im Export von durchschnittlich acht Prozent in den vergangenen drei Jahren zeigen, dass die Welt die Qualität von Obst und Gemüse aus Portugal mehr und mehr für sich entdeckt“, so Göke bei der Vertragsunterzeichnung.  www.fruitlogistica.de

Steirische Äpfel stehen hoch im Kurs Wollsdorf. Die Steiermark erstrahlt derzeit in einem Apfelblütenmeer. Das ist nicht nur ein prachtvoller Anblick, sondern hat auch große wirtschaftliche Bedeutung. Denn die rund 700 Apfelproduzenten halten mit rund 60% im Durchschnitt die Vormachtstellung im gesamtösterreichischen Apfelanbau mit einer jährlichen Menge von etwa 100.000 t.

Die steirischen Apfelbauern sind Vorbilder für Apfelproduzenten auf der ganzen Welt. „Sie sind Meteorologen, Biologen, Physiker und die persönliche Leibgarde des steirischen Apfels. Sie hegen und pflegen den steirischen Apfel mit großer Liebe und unter den strengsten Richtlinien“, weist Reiter auf die hohe internationale Reputation des steirischen Apfels hin, der unter den Marken „frisch-

saftig-steirisch“, „EVA Apples from Austria“ und „EVA prime“ (der 2012 eingeführten Luxus-Linie) weltweit vermarktet wird. Die wichtigsten der rund 30 Länder, in die OPST seine Äpfel exportiert, sind nach aktuellem Stand Deutschland, Großbritannien, Skandinavien, Spanien und Südosteuropa – aber auch in Russland, Nordafri-ka und dem Nahe Osten steht die steirische ‚Vitaminbom-

Weltweit begehrt Thomas Reiter, GF der OPST – Obst Partner Steiermark GmbH, erklärt: „Der Austrieb bei den Apfelbäumen startete in diesem Jahr schon früher – bereits Anfang März, statt wie im Vorjahr Anfang April. Alles ist heuer etwas früher, da das Wetter im Allgemeinen etwas wärmer ist – was unsere Bäume eben bereits früher wachsen und blühen lässt. Positiv stimmt auch, dass sich Bienen und Hummeln in den Apfelanlagen tummeln, was für die Befruchtung optimal ist; damit wird der Grundstein für eine hervorragende Fruchtqualität gelegt.“

be‘ bei den Konsumenten hoch im Kurs. Reiter: „Der Apfel ist der ideale Pausen-Snack – mit wenig Kalorien und einem reichhaltigen Nährstoffmix. Er ist ideal zum Mitneh-

„Die Marke EVA ­prime ist heute das, was unter einem echten internationalen Qualitäts-Naturprodukt verstanden wird.“ thomas reiter, gf obst partner steiermark gmbH

© EVA/Exportvereinigung Apfel

© Christian Jobst

Most-Pioniere ausgezeichnet

© Messe Berlin

Hinter diesem Erfolg stehen zahlreiche engagierte Landwirte wie etwa der heimische Bio-Pionier Erich Leyer oder auch Martin Fangl aus Andau, der Einlegegurkerl, Paprika und Pfefferoni produziert; neben traditionellen Sorten hat er sich auf Raritäten wie Chili Kusburnu, Chili Laterna, Oranger Kirsch oder De Cayenne spezialisiert. „Gemeinsam mit unseren Partnern legen wir auf die richtige Sorten- und Saatgutwahl größten Wert. So haben wir es geschafft, eine Bio-Serie mit 100% landwirtschaftlichem Ursprung in Österreich zu positionieren“, so Hagenauer. Die Veredelung der Delikatessen erfolgt nach Rezepturen, die stets raffiniert verfeinert und weiterentwickelt werden, dabei aber immer und die Ursprünglichkeit der Produkte im Vordergrund belassen.  www.gurkenprinz.at

Die amtierende österreichische Apfelkönigin Anna Maria I zeigt viel Geschmack.

men, ob ins Büro, in die Schule, zum Wandern oder ins FitnessStudio – und er ist der perfekte Ersatz für Süßigkeiten!“  www.frisch-saftig-steirisch.at


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