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14. JahrganG

NO. 1815

mittwoch, 28. mai 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

ReiSSerisch, informativ, meinungsbildend

Aktuelle Marketagent.com-Umfrage: Wie beurteilen die Leser das Image der österreichischen Tageszeitungen?  Seite 4

© AK OÖ/Kurt Neulinger

© Panthermedia/nyul

www.trevision.at Führen Nährwertampeln in die irre?

Laut AK und der Ernährungswissenschaft hat eine Ampelkennzeichnung viele Vorteile; Lebensmittel­industrie ist vehement dagegen  Seite 6

Tage der Zukunft Im Fokus: Denk- und Handlungsräume für zukunftsfähiges Wirtschaften

short

© Tiscover/Daniel Zangerl

Unternehmergeist trifft auf Zivilengagement Winterurlaub In der abgelaufenen Wintersaison haben mehr Menschen Urlaub in Österreich gebucht, sind aber weniger lang geblieben. So stieg zwar die Zahl der Gäste (Nov.– April) um 0,8% auf 16,87 Mio., die Zahl der Nächtigungen fiel aber um gut eine Mio. (1,7%) auf 64,46 Mio., so die Statistik Austria am Dienstag. Sowohl Inländer als auch Ausländer buchten im Winterhalbjahr 2013/14 weniger Nächtigungen als in der Vorjahresperiode, wobei sich der Rückgang durch alle Hotelkategorien und privaten Quartiere zog. Zugelegt hat im abgelaufenen Winter nur Wien mit einem Zuwachs bei den Übernachtungen von 6,35%.  (APA)

© Institut für Zukunftsperspekt

© EPA/picturedesk.com/Stephen Morrison

Social Entrepreneurship ist Thema bei den „Tagen der Zukunft“ im K ­ ärntner Ossiach. Unter dem ­Motto „Unternehmergeist trifft Zivilengagement“ ­werden ­bestehende Ideen ­reflektiert, neue Ideen und Lösungs­ansätze ent­wickelt.  Seite 2

„Mehr Inflation“ Der US-Ökonom Paul Krugman rät den Europäern zu mehr Inflation. „Es gibt zunehmend Indizien dafür, dass Volkswirtschaften, die in einen starken Abschwung mit niedriger Inflation geraten, allzu leicht in eine ökonomische und politische Falle geraten“, so der Wirtschaftsnobelpreisträger am Dienstag bei einer EZB-Konferenz in Portugal. In einem solchen Fall hielten sich wirtschaftliche Schwäche und niedrige Inflation gegenseitig in Gang; deshalb könne „ein relativ hohes Inflationsziel in normalen Zeiten als Versicherung angesehen werden, als ein Weg, mögliche sehr schlechte Folgen zu verhindern“. (APA)

Telekom Austria Syndikatsvertrag genauer unter der Lupe

Personalie Christiane Schwall übernimmt am 1. Juni

Einstweilen noch kein grünes Licht für Carlos Slims Telekom-Übernahmepläne.

Wien. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die Frist für die Prüfung der Machtübernahme von Carlos Slims America Movil bei der Telekom Austria um 14 Tage auf den 10. Juni verlängert. Man wolle sich den Syndikatsvertrag, den Slim mit der Staatsholding ÖIAG geschlossen hat, noch genauer ansehen, da der Telekommarkt in Österreich sehr konzentriert sei, so eine BWB-Sprecherin zur APA. Man wolle sichergehen, dass der Wettbewerb in Österreich nicht unter dem Kontrollerwerb leidet. Für die Entscheidung, ob der Akt zum Kartellgericht wandert, hat die Behörde nun zwei Wochen mehr Zeit.  (APA)

Neue Philip Morris Austria-Chefin

© Philip Morris International

BWB verlängert Prüfungsfrist

© APA/Georgi Licovski

Wegen des Feier­tages erscheint die ­nächste Ausgabe am Dienstag, 3. Juni

Harald Schellander, Geschäftsführer Institut für Zukunftskompetenzen, Veranstalter der „Tage der Zukunft“.

Christiane Schwall folgt auf Alex­ander Ott als Managing Director Austria.

Wien. Eine ausgewiesene Expertin folgt Alexander Ott an der Spitze von Philip Morris Austria: Am 1. Juni 2014 übernimmt Christiane Schwall die Leitung der Geschäftsführung; Schwall begann ihre berufliche Laufbahn 1993 bei der Philip Morris GmbH in Deutschland; nach einem Zwischenspiel in Schweden und erneut in Deutschland war Schwall die letzten drei Jahre als Managing Director der Niederlassung der Philip Morris International im Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) tätig. Ott übernimmt ab 1. Juni die Position des Director Sales der PMI-Niederlassung in den Beneluxstaaten. (red)


c ov e r / Pr i m e n e w s

2 – medianet

Mittwoch, 28. Mai 2014

Engagement Bei den „Tagen der Zukunft“ im Kärntner Ossiach soll Unternehmergeist auf Zivilengagement treffen

short

Das Märchen von der „Is-eh-wurscht“-Mentalität

© APA/EPA/Javier Lizon

UniCredit: fünf Jahre Champions League

In Österreich gibt es ein engmaschiges Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Initiativen. Wien. Unternehmen gründen liegt im Trend. Mehr als 28.500 Menschen wagten 2013 in Österreich den Schritt in die Selbstständigkeit – ein sattes Plus von 6,1% gegenüber dem Vorjahr. Doch nicht jeder Unternehmer will mit seiner Unternehmung reich werden. Die sogenannten Social Entrepreneurs wollen sich vor allem zivilgesellschaftlichen Herausforderungen stellen – Geld wird dabei eher zur Nebensache. „Gerade jetzt, nach den EUWahlen, wird die geringe Wahlbeteiligung, die Politikverdrossenheit und die ‚Is-eh-wurscht‘-Mentalität der Bevölkerungen kritisiert. Dabei gibt es in Österreich ein engmaschiges Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Initiativen, denen es gelingt, mit hohem persönlichen Einsatz und wenig finanziellen Mitteln in ihrem Umkreis Erstaunliches zu bewegen“, meint Harald Schellander, Geschäftsführer des Institut für Zukunftskompetenzen. So wird Social Entrepreneurship dieses Jahr auch das Thema bei den „Tagen der Zukunft“ im Kärntner Ossiach sein. Unter dem Motto „Unternehmergeist trifft Zivilengagement“ sollen bestehende Ideen reflektiert und neue Ideen und Lösungsansätze entwickelt sowie regionale Kooperationen gestärkt werden. „Wir glauben, dass gerade dieses Zusammentreffen von Unternehmergeist und Zivilengagement dazu beiträgt, Bewegung in unsere Gesellschaft zu bringen. Gerade jetzt, da wir von ‚Bad News‘ überrollt werden, ist es Zeit, Kräfte zu bündeln und zu zeigen, was ‚Zukunftsfähigkeit‘ heißt“, so Schellander weiter. Daher setzt man bei den Tagen der Zukunft auf die Verwendung unterschiedlicher

Mailand/Lissabon. UniCredit feiert ihr fünftes Jahr als Sponsor der UEFA Champions League. „Dieses Sponsoring ist im Bezug auf Bekanntheitsgrad der Marke, Image und Kaufneigung ein echter Glücksgriff für UniCredit. Die Rendite der vergleichbaren Kosten betrug in den ersten vier Jahren unserer Partnerschaft mit der UEFA über 200 Prozent“, zeigt sich UniCredit CEO Federico Ghizzoni erfreut. Laut eigenen Angaben soll UniCredit in den Jahren 2009–2013 dank verschiedener Promotions und Aktivitäten im Rahmen der UEFA Champions League beinahe 12 Mrd. Kontakte geknüpft und über 500.000 Interessenten gewonnen haben. (red)

© APA/Herbert Neubauer

OeNB in Zukunft mit weniger Gewinn

Notenbankchef Ewald Nowotny muss Sparmaßnahmen ergreifen.

Wien. Der Bund muss sich im kommenden Jahr offenbar auf einen neuerlichen Gewinnrückgang bei der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gefasst machen. Im Bundesvoranschlag sind laut Medieninformationen kommendes Jahr nur 100 Mio. € fürs Budget veranschlagt. Es sei zu früh für solche Schätzungen, denn das Ergebnis hänge sehr wesentlich von der Zinsentwicklung ab, sagte Notenbankchef Ewald Nowotny. Es sei allerdings zu erwarten, dass die Zins­entwicklung auf längere Zeit noch sehr niedrig sein werde, ergänzte er. Berater sind nun dabei, Sparund Effizienzsteigerungsprogramme zu erarbeiten; in der Nationalbank selbst ist von einer „externen Optimierungsanalyse“ die Rede, die bis Mitte 2015 läuft. (APA)

Respekt.net-Präsident Martin Winkler hofft, mehr Menschen zu ermutigen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren.

partizipativer Methoden und den Austausch mit hochrangigen Sprechern.

können gemeinnützige Projekte aus ganz Österreich nominiert werden, insgesamt gibt es 12.000 € zu gewinnen. „Kleine Projekte von Einzelpersonen sind uns ebenso willkommen wie größere von Vereinen, Gemeinden oder Organisationen. Wir möchten die Fülle und die Breite von Engagement in Österreich aufzeigen!“, hofft Martin Winkler, Präsident des Vereins Respekt.net, auf eine rege Teilnahme und ist überzeugt: „Gewinner bei dieser Kampagne werden – unabhängig vom Preisgeld – alle Nominierten und die Gesellschaft als Ganze sein. Das ist ein positives Beispiel des Schneeballeffekts: Je mehr Projekte sichtbar sind, desto mehr Menschen werden ermutigt, ebenfalls aktiv zu werden.“

Orte des Respekts Auch die soziale Crowdfunding Plattform Respekt.net will dieses Jahr verstärkt auf die zahlreichen gemeinnützigen Projekte und Organisationen in Österreich aufmerksam machen. Die Plattform ist seit September 2009 online, über 515 soziale Projekte wurden seitdem eingereicht, etwa ein Drittel davon konnte ausfinanziert werden. Insgesamt wurden bisher mehr als 666.000 € über Respekt.net in verschiedenste soziale Projekte investiert. Derzeit ist man auf der Suche nach „Orten des Respekts“; dabei

infobox Tage der Zukunft finden dieses Jahr vom 25.–27. Juni 2014 in Stift Ossiach, Kärnten, statt. Die Tage der Zukunft zeichnen sich durch die Verwendung unterschiedlicher partizipativer Methoden aus: BürgerInnen- oder Unternehmensrat, Open Space, Wirtschaftsaufstellung, Dynamic Facilitation, World Café können in Ossiach live erlebt werden. http://www.tagederzukunft.at/ Orte des Respekts Bis zum 31. Mai können gemeinnützige Projekte über die Webseite www.ortedesrespekts.at nominiert werden. Eine hochkarätige Jury wählt dann pro Bundesland ein Siegerprojekt aus, das je 1.000 € Preisgeld gewinnt. Der Bundessieger wird am 19. September präsentiert und erhält zusätzlich 3.000 € Preisgeld. www.respekt.net

Bankenreform „Heftiger Gegenwind der Bankenlobby“

Investitionen Großbritannien bei Investoren beliebt

Berlin/London. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, kritisiert mangelnde Fortschritte bei der Reform des Bankensektors. „Die schlechte Nachricht ist, dass es zu langsame Fortschritte gibt und die Ziellinie noch weit weg ist“, sagte IWF-Chefin Lagarde am Dienstag auf einer Konferenz in London. Die ohnehin komplexe Aufgabe werde durch heftigen Gegenwind aus der Bankenlobby erschwert.

Wien. Laut dem jährlichen European Attractiveness Survey von EY erreichten ausländische Direktinvestitionen (FDI) in Europa 2013 ein Allzeithoch. 3.955 Projekte bedeuten ein Plus von 4%; vor allem in Großbritannien, Deutschland und Frankreich konnte ein starker Anstieg verzeichnet werden. Osteuropa und Spanien verloren hingegen an Attraktivität und mussten einen Rückgang verbuchen. Auch Österreich kann mit einer zehn-

Bankenreform kommt nicht voran

IWF-Chefin Lagarde kritisiert mangelnde Fortschritte bei der Bankenreform.

Osteuropa verliert an Attraktivität

Besonders starken Nachholbedarf gebe es bei der Lösung des Problems, dass Banken wegen ihrer schieren Größe nicht pleitegehen und auf Staatshilfe vertrauen könnten. „Da klafft eine Riesenlücke“, so Lagarde weiter.

Vorteile für Großbanken Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt, dass systemrelevanten Großbanken diese staatlich gewährte Überlebensgarantie erhebliche Finanzierungsvorteile beschert, da sie Zinskosten sparen. Der geldwerte Vorteil im Vergleich zu kleineren Instituten wird in der Eurozone auf bis zu 300 Mrd. USD geschätzt. Der Chef des von der Industrie- und Schwellenländergruppe (G-20) beauftragten Financial Stability Board (FSB), Mark Carney, möchte das Problem der Unverwundbarkeit von Banken „bis Weihnachten“ gelöst sehen, doch es hakt bei der Umsetzung speziell in Europa und Asien. Derzeit wird geprüft, ob jede der als global systemrelevant eingestuften Banken im Notfall abgewickelt werden könnte. (APA)

prozentigen Zunahme der Investitionsprojekte positive Bilanz ziehen und erreicht den 24. Platz von insgesamt 43 analysierten Ländern. „Der Anstieg an FDIs 2013 zeigt, dass wieder wirtschaftliche Zuversicht aufkommt. Da die Unternehmen nach und nach wieder Wachstum und Gewinne verbuchen, geben die Vorstände grünes Licht für Investitionen“, erläutert Helmut Maukner, Country Managing Partner von EY Österreich.

Krise trifft Osteuropa

© EPA/Kerim Okten

© EPA/APA/Maurizio Gambarini/Pool

Traditions-Klavierbauer Brodmann insolvent Wien. Der Wiener Klavierbauer Brodmann ist insolvent. Die in Favoriten ansässige Joseph Brodmann Group hat ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt, teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Dienstag der APA mit. Die Verbindlichkeiten des international tätigen Unternehmens, das historisch eng mit Bösendorfer verwoben ist, betragen gut zwei Mio. €. Schuld sei der Einbruch am US-Markt. (APA)

© Respektnet/Ludwig Schedl

Lubomir Polach

Seit 2009 ist UniCredit Partner der UEFA Champions League.

London ist der britische Magnet für ausländischen Direktinvestitionen.

Die Studie zeigt auch auf, wie sehr sich fünf Jahre Krise und Rezession auf die europäischen FDI ausgewirkt haben. War Osteuropa zur Jahrtausendwende noch im Fokus größerer Investitionen, nahm die Region schließlich mit einem 12%igen Rückgang an Investitionsprojekten die Rolle des großen Verlierers der Finanzkrise ein. So haben sich beispielsweise in Rumänien, Ungarn und Bulgarien die Investitionen in diesem Zeitraum halbiert; im Gegensatz dazu stieg die Anzahl der Projekte in Westeuropa um 19%. (red)


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mittwoch, 28. mai 2014 – 3

© Puls 4

Quote

Champions League-Finale beschert Puls 4 den drittstärksten Tag der Sendergeschichte in puncto Tagesmarktanteil 

Seite 4

© APA/Herbert Neubauer

marketing & media Award

VÖZ, IQ und APA loben den Hannes Haas-Nachwuchspreis in Gedenken an den verstorbenen Wissenschaftler aus 

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Reißerisch, informativ und meinungsbildend

© APA-Webpic/THA

short

Kauf Im Übernahmekampf um die Publigroupe hat der Züricher Medienkonzern Tamedia sein offizielles Übernahmeangebot veröffentlicht. Wie erwartetet, bietet er 190 CHF (155,61 €) pro Aktie. Mit dem Angebot dürfte die Tamedia allerdings kaum Erfolg haben, da die Swisscom bereits ein Gegenangebot über 200 CHF angekündigt hat. Tamedia kann sein Angebot später noch nachbessern.

© APA/Herbert Pfarrhofer

© EPA/picturedesk.com/Walter Bieri

Bildung Die Professionalisierung der Kommunikationsbranche will ein neuer Masterlehrgang der FH Joanneum in Graz vorantreiben. Am Dienstag wurde am Institut für Journalismus und PR die postgraduale, berufsbegleitende Ausbildung für „Public Communication“ offiziell eröffnet. Gleichzeitig präsentierte man unter „Medien – Kommunikation – Innovation“ die jüngste Publikation des Instituts.

Erhebung Wie beurteilen Leser das Image der österreichischen Tageszeitungen? Eine Marketagent.com-Studie fragte Attribute der heimischen Printtitel von ­reißerisch, informativ bis meinungsbildend ab.  Seite 4 Besetzung TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm leitet das Projekt als Executive Producer beim Host Broadcaster ORF

TV Im Schnitt 553.000 Personen haben die erste Hochrechnung zur EU-Wahl in ORF 2 am Sonntag verfolgt. Insgesamt erzielte die Sondersendung bei 515.000 Sehern eine Reichweite von 42%, in der Gruppe der 12- bis 29-Jährigen waren es 35%. In allen seinen Medien erreichte der ORF zur EU-Wahl 5,38 Mio. Österreicher, zog das Unternehmen Bilanz. Auch die Online-Angebote sowie der Teletext seien stark nachgefragt gewesen. (APA)

Wien. Der ORF, 2015 Ausrichter des „Eurovision Song Contest“ als Host Broadcaster, hat wichtige Weichen für den größten Unterhaltungsevent der Welt gestellt: TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm wird als Executive Producer und damit als Gesamtleiter des Projekts den ORF in der höchsten operativen Ebene des ESC-Teams vertreten. Dem Core-Team wird neben Edgar Böhm auch „Song ContestProfi“ Stefan Zechner angehören, der bei dem Mega-Event die zentrale Funktion des TV-ShowProducers übernimmt. Als Legal

Advisor wurde Martin Szerencsi nominiert, der als Rechte-Experte bei einer Vielzahl von TV-Großevents des ORF Erfahrungen sammeln konnte. Line Producer beim ESC 2015 wird Stefan Wöber, produktionswirtschaftlicher Leiter der TV-Unterhaltungsabteilung, der in dieser Funktion heuer den Song Contest betreute, der mit Conchita Wurst Österreich den Sieg brachte. Mit Claudio Bortoli wurde die Funktion des Technical Managers besetzt, der unter anderem ORF-Produktionsleiter bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking war. Roman Horacek wird als

„Head of Press“ die Kommunikationsaufgaben rund um den ESC 2015 wahrnehmen.

Eine Stelle ist noch offen Noch unbesetzt ist der Event Manager, der für die umfangreichen Off Air-Aktivitäten – darunter etwa die Logistik-Prozesse des Pressezentrums sowie für die Betreuung der Delegationen, den gesamten Hospitality-Bereich, diverse SideEvents und die Security – zuständig sein wird. Diese Funktion wird extern besetzt, der Recruiting-­ Prozess läuft derzeit.  (APA)

© APA/Herbert Neubauer

© APA/Georg Hochmuth

ORF nominiert Team für Song Contest 2015

Edgar Böhm verantwortet die Produktion des Song Contest in Österreich.


M e di e n

4 – medianet

Mittwoch, 28. Mai 2014

Durchleuchtet Von den täglichen Patriarchen, Hofnarren, Weisen und Verführern im Print: Leser ordnen Eigenschaften den Zeitungen zu

Die Patriarchen und Weisen der Printszene aus Sicht des Lesers Eine neue Studie von Marketagent.com zu Image und Wahrnehmung der Tageszeitungen zeigt die Archetypen des Prints auf.

Top-Box: bewertet mit „sehr informativ“ (5-stufige Skalierung); Basis: ­Respondenten sind zwischen 14 und 69 Jahren alt und haben die jeweiligen Tageszeitungen in den letzten 7 Tagen gelesen; *geringe Fallzahl

daniela lindner

Wien. Eine aktuelle Studie zeigt die Print-Patriarchen und Verführer auf Papier auf. Das „Tageszeitung Image Radar“ legt die Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster auf die österreichischen Tageszeitungen um und versucht Image und Wahrnehmung von Krone und Co aus Sicht der Leser herauszufiltern. An das Radargerät geholt wurden via Online-Befragung vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marktagent.com insgesamt 2.017 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren. Im Befragungszeitraum vom 28. April bis zum 12. Mai mussten die webaktiven Studienteilnehmer aus Österreich innerhalb der letzten sieben Tage die jeweiligen Tageszeitungen gelesen haben.

Reißerisch & kompetent Das Ergebnis zeigt wenig überraschend: Den größten Einfluss auf die Meinungsbildung in der Bevölkerung sprechen die Befragten der Kronen Zeitung als „stark meinungsbildend“ bei einem Wert von 35,9% zu.

Wert Österreich 33,5% Heute 27,6% Kronen Zeitung 22,8% OÖ Nachrichten 7,4% Vorarlberger Nachrichten 7,0% Kleine Zeitung 6,3% WirtschaftsBlatt* 5,7% Der Standard 5,6% Kurier 5,2% Die Presse 3,8% Top-Box: bewertet mit „sehr reißerisch“ (5-stufige Skalierung); Basis: ­Respondenten sind zwischen 14 und 69 Jahren alt und haben die jeweiligen Tageszeitungen in den letzten 7 Tagen gelesen; *geringe Fallzahl

1 0 am s t ä r ks t e n m e in u n g s b il d e n d e ta g e s z e i t u n g e n

Wert Kronen Zeitung 35,9% Vorarlberger Nachrichten 29,8% OÖ Nachrichten 23,3% Der Standard 19,5% Heute 19,0% Die Presse 18,5% Österreich 18,2% Kleine Zeitung 17,9% Kurier 17,4% WirtschaftsBlatt* 17,1% Top-Box: bewertet mit „stark meinungsbildend“ (5-stufige Skalierung); Basis: Respondenten sind zwischen 14 und 69 Jahren alt und haben die jeweiligen Tageszeitungen in den letzten 7 Tagen gelesen; *geringe Fallzahl

Ordnung, bestimmt im Zuge dessen aber auch die Spielregeln, an die es sich zu halten gilt, und übt insofern großen Einfluss auf die Gesellschaft und das Individuum aus. Mit den Atributen „klug“ und „überlegt“ werden hingegen Der Standard und Die Presse überproportional häufig beschrieben; damit entsprechen diese dem Archetypus „der Weise“.

Was die reißerische Aufmachung betrifft, sind sich die Befragten einig: Die Tageszeitungen Österreich (33,5%) und Heute (27,6%) werden als „sehr reißerisch“ bewertet. Im Bezug auf deren Kompetenz können Die Presse (59,9%) und Der Standard (55,4%) bei den Lesern als „sehr kompetent“ punkten. In puncto Informationsgehalt überzeugt ebenfalls Der Standard bei einem Top-Box-Wert von 61,4% als „sehr informativ“, gefolgt von Die Presse mit einem Wert von 56,1%. Untersucht man nun die österreichischen Tageszeitungen nach dem Archetypenmodell, so wird die Kronen Zeitung überwiegend als der Patriarch unter den Tageszeitungen wahrgenommen.

Die Weisen auf dem Papier Was es heißt, in ihrem Tun sehr bedacht und in den einzelnen Standpunkten unabhängig zu sein, wüssten sie damit als Verkörperung dieses Archetyps. Diese Autoritätsperson des Wissens repräsentiert laut der Studie Geist, Sinn und Weisheit und nutzt seine Intelligenz sowie seinen Verstand, um die Welt zu verstehen und die Wahrheit zu erkennen. „Der Weise“ gilt als klug und erfahren, gebildet wie belesen, ruhig, aber auch nachdenklich. Ganz anders ist es um die Tageszeitungen Österreich und Heute bestellt; diese werden von den Befragten zwischen den Archetypen

Patriarch des Prints Der Archetypus Patriarch ist als auf absolute Kontrolle und ein gleichzeitig harmonisches und glückliches Umfeld abzielend festgemacht. Geht es nach der Studie, zeigt er als solcher seine Führungsqualitäten deutlich und will diese weiter ausbauen. Damit sorgt er für Stabilität und

Ehrung Für Website

Quote Bei Tagesmarktanteil drittstärkster Tag seit Bestehen

Wien. Der Triumph der „Königlichen“ von Real Madrid war zugleich auch ein Erfolg für den übertragenden TV-Sender Puls 4: Mit 12,4% Tagesmarktanteil (12–49) erreichte der Privatsender seinen drittstärksten Tag seit Senderbestehen, teilte das Unternehmen mit; bis zu 548.600 Zuseher verfolgten das Finale der Champions League. In der zweiten Halbzeit waren bei E12+ im Durchschnitt 485.400

Zuseher beim Duell der Madrider Klubs dabei, der Marktanteil lag bei 24,8% (E12–49). Auch in der Verlängerung sind die Puls 4-Seher dabei geblieben: Im zweiten Teil der Verlängerung lag der Durchschnitt bei 473.100 Zusehern bei E 12+, mit einem Marktanteil von 28,9% (E 12–49). Puls 4 erreicht mit der Übertragung des Finalspiels der UEFA Champions League einen Tagesmarktanteil von 12,4% (E12–49); damit reiht sich der gestrige Samstag als drittstärkster Tag seit Senderbestehen ein – Puls 4 war damit am Samstag der stärkste Sender im österreichischen Fernsehen (E12–49), verkündete der Sender. Die gesamte Saison 2013/14 der UEFA Champions League auf Puls 4 bescherte dem Sender bis zu 3,3 ­Millionen Seher (weitester Seherkreis).

© Puls 4

Tennis-Finale exklusiv

David Alaba, Christian Nehiba, Frenkie Schinkels und Reiner Calmund.

Sportliche Highlights folgen auf Puls 4 mit dem exklusiv im Free-TV übertragenen Finale des Tennisklassikers French Open am Sonntag, dem 8. Juni.  (red)

© www.pilotatmedia.at

„Königlicher“ Erfolg auch für Puls 4 pilot@media.at

Silber für www.pilotatmedia.at beim Golden Award in Montreux.

Wien. Die Website des österreichisch-deutschen Joint Ventures pilot@media.at ist zum bereits dritten Mal ausgezeichnet worden: Nach dem Annual Multimedia Award und einer Ehrung bei den Webby Awards wurde www.pilotatmedia. at nun mit einer weiteren Auszeichnung bedacht. Beim Golden Award of Montreux kam die Website der digitalen Full Service-Agentur in der Kategorie „Interface & Navigation“ ins Finale. Dies ist gleichzusetzen mit einer Prämierung in Silber, die die Agentur erhält. Realisiert wurde die Agenturwebsite vom deutschen Partner der media.at, der Pilot Hamburg. (red)

„der Hofnarr“ und „die Verführerin“ gesehen. Der Narr wird hierbei als im Hier und Jetzt lebend und jeden Moment auskostend beschrieben, wobei er das Unterhaltsame sucht und sich und seiner Umwelt eine gute Zeit verschafft; die Verführerin hat hin-

gegen eine starke emotionale Anziehungskraft, ist leidenschaftlich und sinnlich. Sie ist sich ihrer Wirkung auf andere stark bewusst und setzt sie gezielt zur Beeinflussung ihres Umfelds ein. So fallen viele ihrer Verführungskunst zum Opfer, auch täglich auf dem Papier.

Auszeichnung Preis von VÖZ, IQ und APA ausgelobt

Hannes Haas-Preis ausgeschrieben Wien. Erstmals wird im Rahmen des VÖZ-Förderpreises Medienforschung der Hannes-HaasNachwuchspreis ausgeschrieben. Der mit 2.000 € dotierte Preis wird für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus auseinandersetzen. Der Hannes Haas-Nachwuchspreis wird vom Verband Österreichischer Zeitungen und der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) mit Unterstützung der Austria Presse Agentur (APA) getragen. Hannes Haas ist im März dieses Jahres mit 57 Jahren überraschend gestorben. Der Kommunikationswissenschafter hat rund 700 wissenschaftliche Abschlussarbeiten betreut. In den vergangenen Jahren haben sich in den Einreichungen zum VÖZ-Förderpreis Medienforschung zahlreiche von ihm betreute Abschlussarbeiten wiedergefunden. Haas war auch langjähriges Mitglied der Fachjury. Darüber hinaus war Haas Gründungs- und Vorstandsmitglied der Initiative Qualitätsjournalismus und ab 2008 Leiter

der Theodor-Herzl-Dozentur zur Poetik des Journalismus. „Unsere Branche ist Hannes Haas für seinen engagierten Einsatz für den heimischen Qualitätsjournalismus zu Dank verpflichtet; mit dem Nachwuchspreis für wissenschaftliche Arbeiten wollen wir ihm ein Denkmal setzen und sein Wirken in Erinnerung behalten“, betonte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger. Informationen unter: voez.at/foerderpreis

© APA/Herbert Neubauer

Wert Der Standard 61,4% Die Presse 56,1% Salzburger Nachrichten 52,4% OÖ Nachrichten 48,9% Vorarlberger Nachrichten 43,9% WirtschaftsBlatt* 42,9% Tiroler Tageszeitung 41,5% Kleine Zeitung 39,2% Kurier 36,1% Wiener Zeitung* 31,7%

1 0 r e i ss e r i s c h s t e ­Tage s z e i tun g e n

© Panthermedia/nyul

10 informativst e ­Ta gesz eitung en

Dem heuer verstorbenen Hannes Haas ist der Nachwuchspreis gewidmet.


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PlusCity soll ausgebaut werden

Das Shoppingcenter soll in den kommenden zwei Jahren um 110 Mio. € ausgebaut werden 

Mittwoch, 28. Mai 2014 – 5

kiko milano kommt nach Kärnten

Seite 6

© KIKO

© PlusCity Linz

medianet

Am Freitag, 30. Mai, eröffnet die italienische Kosmetikmarke im SES-Shopping-Center Atrio Villach 

Seite 6

Industrie: Nährwertampel auf Lebensmitteln wirkt irreführend

© APA/dpa

Ernährung Laut AK und der Ernäh­ rungswissenschaft hat eine Ampel­ kennzeichnung viele Vorteile und ist für Konsumenten ein­ fach verständlich; die Lebensmittel­ industrie ist vehe­ ment dagegen.   Seite 6

Lebensmittel in Wien viel teurer

Douglas plant Verkauf

Wien. Lebensmittel kosten in Wien deutlich mehr als in München. Durchschnittlich sind sie um ein Fünftel teurer, stellt die Arbeiterkammer (AK) fest. „Es gibt einen Österreich-Aufschlag im Lebensmittelhandel – das lässt sich nicht schönreden“, so AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Unter die Lupe genommen wurden 69 Markenlebensmittel in jeweils fünf Supermärkten; Beispiele zeigen, dass die Preise in Wien signifikant über jenen der bayrischen Metropole liegen. Zum Beispiel kosten 123 Frites von McCain hierzulande 2,76 €, in

Gabriele Zgubic: Der Österreich-Aufschlag lässt sich nicht schönreden.

München hingegen 1,51 €; eine Flasche Hohes C schlägt in Wien mit 2,19 € zu Buche, dort mit 1,36 €. „Die Regierung muss endlich umsetzen, dass aufgrund der Entscheidungen des Kartellgerichts zu zahlende Bußgelder des Handels dem Konsumentenschutz zugutekommen – so wie im Regierungsprogramm vereinbart“, fordert die Kammer per Aussendung. Beim Preisvergleich wurden allerdings auch Rabatte miteinbezogen, außerdem liegt die Umsatzsteuer in Deutschland bei Lebensmitteln und Getränken unter dem heimischen Niveau.  (red)

© Appelrath Cüpper

Handel Modekette Appelrath Cüpper soll verkauft werden

© VKI/ Lisi Specht

LEH In Wien sind Lebensmittel durchschnittlich um ein Fünftel teurer als in München

Nach Hussel könnte nun auch ­Appelrath Cüpper verkauft werden.

Hagen. Der deutsche Handelskonzern Douglas will seine Modekette Appelrath Cüpper verkaufen. Eine Investmentbank habe bereits das Mandat für das Geschäft erhalten, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Unternehmen will den Bericht indes nicht kommentieren. Im Februar hatte die Handelskette bereits ihre Süßwarentochter Hussel an den Finanzinvestor Emeram Capital Partners verkauft. Appelrath Cüpper beschäftigt derzeit rund 700 Mitarbeiter in deutschlandweit 13 Filialen, überwiegend in NordrheinWestfalen.  (APA)


R e ta i l & Pr odu c e r s

6 – medianet retail

Mittwoch, 28. Mai 2014

Ernährung Fettleibigkeit und ungesunde Ernährung sind ein weltweites Problem – eine Nährwertampel auf Produkten könnte laut AK Abhilfe schaffen

Die Industrie sieht rot und warnt

Laut der Ernährungswissenschaft könnte eine Nährwertampel Verbraucher am einfachsten erreichen.

AK-Präsident Johann Kalliauer wandte sich schriftlich an die EU-Abgeordneten.

Wien. Erst vergangene Woche stellte AK-Präsident Johann Kalliauer den österreichischen EU-Abgeordneten eine einfache Frage: Wie stehen Sie zur Nährwertampel als europaweit einheitliche Lebensmittelkennzeichnung? Das Eintrudeln von Antworten ließ erstaunlicherweise nicht lange auf sich warten. SPÖ, FPÖ und Grünen sind dafür, die ÖVP laviert. An sich würde die Ampelkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen den Fett-, Salz- und Zuckergehalt ausweisen. Grün steht für einen niedrigen, Gelb für

einen mittleren und Rot für einen hohen Gehalt. Wir leben in einer Zeit, in der falsche Ernährung ein weltweites Problem darstellt – die WHO warnte erst vor Kurzem: Übergewicht und Fettleibigkeit müssen dringend bekämpft werden.

Industrie sieht Gefahren Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfälle oder Herzinfarkte können außerdem mögliche Konsequenzen falscher Ernährung sein. Die Kosten für das Gesundheitssystem sind enorm. Klar Stellung bezieht aber auch die

sumenten.“ Koßdorff wehrt sich gegen eine Einteilung in „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel und befürchtet eine Entmündigung der Konsumenten. Vonseiten der Ernährungswissenschaft sind die Vorteile der Ampelkennzeichnung durch zahlreiche Studien belegt, zum Beispiel durch die britische Lebensmittelbehörde Food Standard Agency (FSA).

Lebensmittelindustrie und sieht in einer Ampelkennzeichnung einiges Gefahrenpotenzial für den Konsumenten: Zum Beispiel könnte die Farbe „Rot“ Konsumenten zu der Annahme verleiten, dass „Lebensmittel gefährlich“ seien. Die Ursachen für Übergewicht bezeichnet die Industrie als vielschichtig und unter anderem „in der Arbeits- und Familienstruktur, dem persönlichen Lebensstil und mangelnder Bewegung“ gelegen. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der österreichischen Lebensmittelindustrie, betont: „Die ‚Ampel‘ ist und bleibt ein Irrlicht für den Kon-

Mitfinanzierte Studien? Selbst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kommt zu dem Schluss, dass die sogenannte Nährwertampel durch ihre einfache Verständlichkeit die Verbraucher am besten erreicht. Laut Arbeiterkammer beruft sich die Lebensmittel-Industrie auf Studien, „die von der europäischen Lebensmittel- und Getränkeindustrie mitfinanziert und zum Teil noch gar nicht veröffentlicht wurden“.

EKZ 110 Mio. € Investition

PlusCity-Ausbau Pasching. Das Einkaufszentrum PlusCity in Pasching bei Linz soll in den kommenden zwei Jahren um 110 Mio. € ausgebaut werden. Laut einem Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten sind der Neubau des Kinos und der Ausbau weiterer Verkaufsflächen geplant. Es handle sich um die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte, so der Bericht; die Finanzierung soll bereits stehen. PlusCity-Chef Ernst Kirchmayr wollte gegenüber der Zeitung nichts dazu sagen, kündigte aber an, demnächst mit Informationen an die Öffentlichkeit gehen. Laut einem bankinternen Gutachten sei die PlusCity derzeit bereits rund 428 Mio. € wert und verfüge über eine überdurchschnittliche Rendite.  (APA)

Eröffnung am 30. Mai

Kiko in Kärnten Salzburg. Kiko Milano eröffnet am Freitag, 30. Mai, seinen ersten Shop in Kärnten. Genauer: im SESShopping-Center Atrio Villach. Die italienische Kosmetikmarke bietet Make-up-Serien und Pflege für Gesicht und Körper an. Die Marke ist in Österreich erst mit zwei Standorten in Wien vertreten. Kiko Milano „ist ein weiteres innovatives Konzept, das wir in diesem Jahr im Atrio zur Eröffnung bringen“, freut sich Marcus Wild, Geschäftsführer der SES. (red)

© Kiko/Francesco Sapienza

© Arbeiterkammer OÖ/Kurt Neulinger

Daniela Prugger

Die italienische Kosmetikmarke Kiko Milano kommt nach Kärnten.

Medianet2805  

medianet - die ganze Zeitung 28.05.2014

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