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14. JahrganG NO. 1814

¤ 3,–

dienstag, 27. mai 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

Führungskräfte erzählen ihre schönsten Episoden zum „Mist-Management“ Seite 4/5

„Aufgehübschte“ Werte

TV vs. Online: IP-Chef Walter Zinggl über die Vorteile kumulierter Leistungswerte  Seite 8

© medianet/Langegger

Wenn Manager Mist bauen © medianet

© Uros Hocevar/Delo

www.trevision.at der neue Bongrain-Boss

Kurt Hardt leitet seit Februar die Geschicke des Käseriesen in der Alpenrepublik  Seite 22

Agenturszene Frischer, bunter und auffälliger: DraftFCB positioniert sich neu – als FCB Neuwien

Der Name ist Programm: Draft wird FCB Neuwien inhalt

prime news & market watch > Immobilien sind mehr als nur Anlageobjekte 

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© Richard Tanzer

marketing & media

> R9: „Österreich Blick“ – das neue Fenster ins Land  9 > Mindshare und MediaCom dominieren Media Award  10

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© Severin Wurnig

© Spar/Johannes Brunnbauer

retail > Rekordtief in Italiens Lebensmittelhandel 

> Spar & BeeLocal bringen Bio-Honig auf den Markt  24 specials

> Viel Kritik an der EU-Verbraucherschutzrichtlinie  14 > NÖ Industrie bleibt weiter auf dem Erholungspfad  28 > PR: Himmelhoch geht jetzt auch für eyepin zu Werke  34

Bewährtes Team mit neuem Logo (v.l.n.r.): Rudi Kobza, Christoph Schlossnikel, Phil Hewson, Michael Mesaric, Patrik Partl und Robert Steininger.

Im Interview Mit neuem Namen und geschärftem Profil nimmt das Team um Chairman Rudi Kobza den österreichischen Werbemarkt in Angriff. Dabei ruft man nach jungen Talenten, schwört auf die digitale DNA, holt den Kunden näher an sich heran – und will auch gern ein wenig auffallen.  Seite 2

Die Schokoladenseite des E-Commerce!

Wegen des Feier­tages erscheint die n ­ ächste Print­ausgabe am Dienstag, 3. Juni P.b.b. 02Z030468 T „medianet“ Verlag AG, Brehmstraße 10/4, 1110 Wien Retouren an Postfach 100, 1350 Wien

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c ov e r

Dienstag, 27. Mai 2014

© Severin Wurnig

2 – medianet

Das Team der FCB Neuwien rund um CEO Rudi Kobza (ganz links) will mit der Neupositionierung nicht nur bildlich gesprochen hoch hinaus.

Neu DraftFCB wird zu FCB Neuwien und möchte mit einem neuen Leitbild auf veränderte Medienlandschaft und Kundenpräferenzen reagieren

Neues trifft Bewährtes: DraftFCB agiert ab sofort als FCB Neuwien Agentur FCB Neuwien hat sich nicht nur einen neuen Namen, sondern auch fünf zentrale Leitmotive für die tägliche Arbeit verpasst. Jürgen Hofer

Wien. Frisch, bunt, auffällig. Das Logo ist Programm. Die DraftFCB hat im Rahmen der Umbenennung in FCB Neuwien sein Profil weiter geschärft. medianet traf die sechs Kreativen, die ihre Ideen nicht nur an ihre Mitarbeiter weitertragen, sondern maßgeblich am Entwicklungsprozess beteiligt waren. Chairman Rudi Kobza, Robert Steininger (Client Service Director), die Creative Directors Christoph Schlossnikel, Phil Hewson und Patrik Partl sowie Account Director Michael Mesaric stellen sie vor – die Neupositionierung der FCB Neuwien.

Ruf nach jungen Talenten FCB Neuwien ist jünger, digitaler, mutiger, offener und schneller. Rudi Kobza erklärt den Wandel: „Wir erkennen, dass am Markt ein Paradigmenwechsel stattfindet. Die FCB war schon immer sehr erfolgreich. Wir müssen aber auf aktuelle Anforderungen reagieren; das haben wir jetzt getan.“ Gerade auf die junge Generation der Werber üben Agenturen nicht mehr so eine große Anziehungskraft wie früher aus, stellt Kobza fest. Dem wolle die FCB Neuwien entgegenwirken. „Wir müssen dem Nachwuchs mehr Anreize als Geld bieten. Wir sind schon seit Jahren die Ausbildungsstätte der Agenturlandschaft“, schildern Patrik Partl und Phil Hewson, die sich als Lehrende auch an der Werbe Akademie heimisch fühlen. „Wir begutachten die Rohdiamanten von Anfang an“, sagt Partl. „Das ist natürlich kein Selbstzweck, sondern wir wollen

ganz nah am Puls der jungen Leute sein“, ergänzt Hewson. Der Agenturname zieht sich durch die neue Philosophie: neue Talente, neue Ideen, neue Ansätze stehen im Vordergrund. „Kreatives Potenzial ist uns wichtig, das Fördern junger Talente ist keine AlibiAktion von uns. Junge Leute denken anders als Alteingesessene“, betonen die beiden; „es geht nicht mehr darum unauffällig zu sein, sondern hinauszuknallen. Lieber wagen wir etwas, fallen einmal bunter auf und bleiben in Erinnerung.“

Digitale DNA Die digitale Wandlung sei ein wichtiger Bestandteil der Agentur. Neu erfinden muss man diesen aber nicht, so Schlossnikel: „Wir haben eine digitale DNA.“ Jetzt stehe die ganzheitliche Kommunikation im Fokus der Agentur. „Wir sind dementsprechend breit aufgestellt und können alles aus einer Hand bieten.“

FCB NEUWIeN Kein Restart oder Neustart – die Agentur möchte sich nicht neu erfinden, sondern die eigene Marke am Markt schärfen. Chairman Rudi Kobza erwartet sich nicht nur einen zunehmenden Schwung im Digitalbereich, sondern möchte auch junge Leute, die an Werbung glauben, für die Agentur begeistern. Die Agentur erhält daher nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue Ausrichtung. Die fünf Kernwerte jünger, digitaler, mutiger, offener und schneller geben die Richtung vor, die aus der Sicht des Agenturchefs zukünftig über den Erfolg von Agentur und Kunden maßgeblich entscheiden wird.

Digitale Kompetenz bleibt dennoch eine Herausforderung, wie Schlossnikel weiter ausführt: „Der Social Media-Bereich entwickelt sich sehr schnell weiter. Das Knowhow kann ich aktuell aber nirgendwo lernen, ich muss es mir selber erarbeiten. Es ist unsere Aufgabe, uns das Wissen intern anzueignen. Das ist der Vorteil der jungen Generation. Sie sind Digital Na-

„Niemand wartet auf Werbung – die will ja keiner sehen. Also müssen wir uns überlegen, was Werbung interessant macht.“ credo von FCB Neuwien

tives und erobern diesen Bereich von selbst.“ Die FCB Neuwien sei auch eine Social Media-Agentur, betont Kobza. „Wir arbeiten nicht nur digital, wir denken digital. Das bringt der Mix aus Leuten mit jahrelanger Erfahrung und jungen Talenten mit sich.“

Kunde ist Teil des Teams Der Kunde soll nicht nur König, sondern Teil des Teams sein. Diese Philosophie wird bei FCB Neuwien gelebt. „Bei unseren Briefings sitzen wir alle gemeinsam an einem Tisch und versuchen

die Richtungen abzustecken; wir begegnen uns auf Augenhöhe“, so der zuständige Client Service Director Steininger. Es sei jedoch ein Vertrauensgeschäft und daher vor allem durch langjährige Kundenbeziehungen möglich. „Wir nehmen uns die Zeit und suchen viele Gespräche miteinander. So tauchen wir immer tiefer in die Materie ein; das ist von unschätzbarem Wert.“

Niemand mag Werbung „Kreativität ist gut für das Geschäft“. Diesem CCA-Leitspruch folgt FCB Neuwien, so die Kreativdirektoren. Account Director Mesaric dazu: „Auch wenn wir gemeinsam mit dem Kunden eine Kampagne erarbeiten, versuchen wir nicht, nur nach seinem Mund zu reden; wir empfehlen Dinge, die sinnvoll für ihn sind.“ Mut sei dabei ein wichtiger Faktor. „Niemand wartet auf Werbung – die will ja keiner sehen. Also müssen wir uns etwas überlegen, was die Werbung so interessant macht, dass der Konsument sie gern anschaut.“ Mut zum Risiko und Vertrauen gehen Hand in Hand. „Manchmal müssen wir für eine erfolgreiche Kampagne auch Dinge riskieren, die wir nicht planen oder messen können; hier ist natürlich Mut von Kunden gefordert, die uns vertrauen“, betonen die Kreativdirektoren. Bemerkenswert sei die Risikobereitschaft der Kunden bei Social Media-Kampagnen. Hier habe die Agentur die Möglichkeit zu experimentieren. Lustige, provokante und kreative Ideen werden im Digi-

talbereich schneller umgesetzt, erklärt Schlossnikel: „Es ist ein langsames Herantasten, aber wenn die Ideen erfolgreich sind, werden sie auch bei klassischen Kampagnen ein Schauferl draufsetzen.“ Die Agentur könne aber nur so gut, so jung und so innovativ sein, wie der jeweilige Partner, mit dem sie arbeite. Kreativität gelingt vor allem dann, wenn der eigene Horizont weit offen steht. Kobza plädiert dafür, „Mischungen“ zuzulassen: „Etablierte Player am Markt mischen wir mit jungen Strömungen. Klassische Markenkampagnen mischen wir mit digitalen Elementen. Große Marken mischen wir mit Start-up-Ideen. Wir haben den Anspruch, Neues auszuprobieren und offen zu sein. Versuchen wir es!“

Voller Agentureinsatz Die Gestaltung der Agenturleistungen wird offener und mutiger. „Die Zeiten, in denen die Agenturen alles ‚wegdelegiert‘ haben, sind eindeutig vorbei. Wir versuchen alles, was geht, aus dem Haus heraus zu machen“, erklärt Steininger. Die Bereitschaft der Agentur, auch selbst zu investieren, sei das Erfolgsrezept. Denn alles, was im Haus produziert werden kann, macht „uns schneller, beweglicher und dynamischer“. Chairman Kobza fasst den Geist der Agentur FCB Neuwien zusammen: „Man muss die Dinge einfach tun. Wir sind eine Agentur, die versucht, die heutigen Themen und die Probleme der Kunden schneller, offener, kreativer zu adressieren und dabei stets die Qualität unserer Arbeit zu wahren.“


pr i m e n e ws

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet – 3

Thema „Service“ Wie gut ist Servicequalität und Beschwerdemanagement in Österreich generell ausgeprägt? Kundenerlebnis vs. Firmensicht

Wer sich ärgert, der schweigt Wien. „Wie gut ist Servicequalität und Beschwerdemanagement in Österreich ausgeprägt?“ – mit dieser Frage beschäftigte sich kürzlich „WutundGut“, eine neue Schlichtungsstelle im Web. Ein Auszug aus den Ergebnissen: Knapp jeder Zweite hält Österreichs Unternehmen für serviceorientiert, ebenfalls die Hälfte meint, die Servicequalität habe sich in Österreich in den letzten zehn Jahren verbessert. So weit, so gut? Relativiert wird das gute Serviceklima jedoch durch die Tatsache, dass der durchschnittliche Österreicher in den letzten zwölf Monaten immerhin 5,2 negative Serviceerlebnisse hatte, sich aber nur 2,2 Mal tatsächlich beschwert hat. Hauptgrund: Man fürchtet, mit einer Standard-Antwort abgespeist zu werden (38,8%). „Das war für uns ein sehr interessanter Aspekt“, erklärt WutundGutGeschäftsführer Thomas Schwabl, „dem WutundGut entgegenwirken möchte.“ Konsumenten könnten auf dieser Plattform ihre ServiceErlebnisse in Form von „Wutings“ und „Gutings“ posten – und Firmen direkt Stellung nehmen. „Der wesentliche Grund laut führender Serviceexperten für eine ausbleibende Beschwerde ist: Der unzufriedene Kunde erspart sich die Beschwerde und wechselt stillschweigend den Anbieter“, ergänzt Erich Stadler, Initiator der ServiceInitiative Leitbetrieb und der „Service-Oase“, gegenüber medianet.

Probleme „ad hoc“ lösen Dazu kommt laut WutundGutErgebnissen: Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern haben zu weniger als 20% ein systematisiertes Beschwerdemanagement; hier werden Probleme „ad hoc“ gelöst. Die genannten Gründe für diese Vorgangsweise: „Wir kennen unsere Kunden persönlich“ (43,4%), „Es gibt zu wenig Beschwerden“ (33,9%) und „Wir wollen uns die Flexibilität nicht nehmen lassen“ (31,5%). „Das bringt ganz sicher auch Vorteile“, meint Stadler. „Denn ein systematisiertes Beschwerdemanagement entwickelt klarerweise auch mehr Standards, welche oft nicht zielführend sind.“ Gerade in kleineren Unternehmen seien Beschwerden „Chefsache“ und würden somit „ganz sicher und egal ob mit oder ohne System auch nicht schlechter gelöst“. „Die beste Unternehmens- und zugleich Servicekultur“, davon ist Stadler aus Erfahrung überzeugt, „bietet logischerweise der Einmannbetrieb; dann folgt das inhabergeführte Familienunternehmen.“ Familienbetriebe folgten

eigenen Gesetzmäßigkeiten, in deren Firmenphilosophie spielten Themen wie Nachhaltigkeit, Ethik, organisches Wachstum und langfristiges Denken eine wesentliche Rolle; das fördere die Serviceorientierung.

Präventionsregeln „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“, zitiert Stadler als „Goldene Regel“ im Umgang mit Kundenbeschwerden; schon aus Präventivgründen: „Sobald in einem Unternehmen diese Regel bereits in der Unternehmenskultur festgelegt ist

und danach gehandelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit von Beschwerden auch nicht so häufig gegeben.“

Und die Neuen Medien? Hat sich der Zugang zu Servicequalität und Beschwerdemanagement in Zeiten von Social Media verändert? „Die Verbreitung von Unzufriedenheit hat sich dadurch natürlich erhöht“, sagt Stadler. „Aber gerade in dieser Hinsicht hat sich auch die gesetzliche Klagbarkeit verändert. Eine – auch wahrheitsgemäße – negative Darstellung im Internet kann Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.

Umgekehrt ist es so, dass auch die positiven Darstellungen über die Zuverlässigkeit eines Unternehmens wirken – und sich in den Social Media extrem multiplizieren.“ „Die Firmen müssten ohnedies nicht immer nur mit Kritik und erzürnten Menschen rechnen“, räumt auch Ulli Helm von WutundGut ein; 21,3% der Befragten, die finden, es sollte mehr Beschwerden geben, um Service in Österreich besser zu machen, stehen immerhin 51,3% gegenüber, die meinen, es sollte mehr gelobt werden.“ (red) www.wutundgut.at www.leitbetrieb.com www.service-oase.info

Reichweite und TKP A-Schicht PNEK 3.000 € und mehr* Reichweite %

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© Erich Stadler

WutundGut-Chef Thomas Schwabl: Konsumenten und Firmen zusammenbringen.

Nach diesem Wochenende dürfte Ihre Anzeige hinlänglich bekannt sein.

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Erich Stadler, Serviceinitiative Leitbetrieb: „Was du nicht willst, dass man dir tu …“

© leadersnet

Warum sich Konsumenten nach negativen Serviceerlebnissen oft dennoch nicht beschweren.

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WirtschaftsBlatt Freitag Presse* Presse Sonntag

Standard Samstag

Kurier Sonntag

Quelle Media-Analyse 2013; Erhebung: 1/13-12/13; Nettoreichweite in LpA und TKP: Zervice; bei 3-Tage-Kombi: TKP manuell berechnet; TKP=JP-Preis lt. Tarif /Bruttoreichweite (bei Kombi ohne Bereinigung um Mehrfachkontakte) in Tausend. *Die Presse (ø Mo-So): Schaltung am Samstag. Die Reichweite unterliegt einer statistischen Schwankungsbreite.

TKP


F E ATU R E

Dienstag, 27. Mai 2014

Mist im

Š Panthermedia.net/Diego Cervo

4 – medianet


F E ATU R E

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet – 5

Management D

as Meeting diskutiert lebhaft eine rätselhafte Soll/Ist-Diskrepanz in der Lagerhaltung: Woher kommt sie und wer hat Schuld? Ein Manager kommt deutlich zu spät und entschuldigt sich: „Hätte ich eben nicht noch die Geschäftskonten gecheckt, hätte die Bank uns völlig unnötig 40.000 Euro Schuldzinsen abgezogen! Was habe ich verpasst?“ Eine Inventarabweichung im Materiallager von drei Rollen Klopapier! Kein Witz. Der Fall ist verbürgt. Und nun? Haben die Klopapier-Kollegen dem anderen gedankt, der mal schnell 40.000 Euro eingespart hat? Haben sie sich geschämt, dass sie wegen drei Rollen Klopapier kumuliert einen vierstelligen Personenstundensatz verbraten haben? Ist das Ihr Hohngelächter, das ich höre? Manager, die etwas bewegen wollen, ernten keine Dankbarkeit oder – Gott bewahre! – Anerkennung. Die Klopapier-Kollegen zeigten dem 40.000-Euro-Manager vielmehr die kalte Schulter nach dem Motto: „Störe unsere Kreise nicht – wir haben Wichtigeres zu besprechen!“

Handlungsaversion Wer etwas macht, statt zu reden, erntet Undank und Bremsmanöver. Das ist absurd? Dann haben Sie 20 Jahre Managemententwicklung verschlafen: Die Bremser fahren die Lok. Die Handlungsaversion im Management hat epidemische Ausmaße angenommen. Neuer Berliner Flughafen, Staatsschuldenkrise, Ozonloch, Energiewende … Alle wissen, was getan werden müsste – aber es wird nicht schnell, umfänglich und entschlossen genug getan. Jene, die etwas bewegen wollen, werden gnadenlos von den Verhinderern und Verweigerern ausgebremst. Der Frust der Action Manager, die echt noch etwas umsetzen wollen, ist in den letzten Jahren apokalyptisch angewachsen (daher die Mail-Lawine in meinem Büro). Daraus ergeben sich zwei Gefahren und eine Chance.

Gefahr 1: Kollateralschaden „Jedes sinnvolle Vorhaben“, so eine Bereichsleiterin unter dem Siegel der Diskretion, „wird bei uns verzögert, vereitelt, verwässert. Die Reichsbedenkenträger sitzen überall! Ist denn kein Kraut

gegen die gewachsen?“ Tatsächlich nicht. Nicht, solange die offizielle Managementlehre immer noch auf die dritte Kommastelle predigt, wie das idealtypische Management funktionieren soll, anstatt eine General Theory of Bullshit zu formulieren, mit dem Aktivmanager den ganzen Mist managen können, den handlungsaverse Vorgesetzte und Kollegen täglich produzieren. Als die Klopapier-Story im Unternehmen durchsickerte, schlugen Mitarbeiter und Manager die Hände überm Kopf zusammen: „40.000 Euro übersehen wegen drei Rollen Klopapier? Wie kann man bloß so dämlich sein?“ Appelle an die Vernunft: Diese Medizin kuriert keinen Bremser. Wären Passivmanager vernünftig, wären sie nicht so passiv. Mist im Management ist weder eine Frage der Vernunft noch des Zufalls. Mist im Management hat Methode. Nur wer diese Methode kennt, kann verhindern, dass er, seine Interessen, seine Abteilung und seine Ziele zum Kollateralschaden der Bremser werden.

Management by Bullshit Die Auswertung Hunderter Mistgeschichten ergab: Mist im Management ist niemals den komplexen, dynamischen und turbulenten Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft geschuldet. Im Gegenteil. Mistbauer benutzen nur ganz wenige triviale Sabotage-Taktiken. Die Finger einer Hand reichen für Diagnose und Prävention aus (s. Kasten „Mist im Management“). Um die 5-Finger-Methode der Diagnose von Management-Pathologien am Exempel zu illustrieren: Die Manager in der erwähnten Klopapier-Runde hatten sich, erstens, derart ins Detail verbissen, dass sie nicht mehr sahen, dass es Wichtigeres zu besprechen gab. Sie gaben, zweitens, keinerlei Anweisung für eine verbesserte Lagerbuchhaltung – sie taten also nicht wirklich etwas. Das macht, drittens, in einer akuten Problemsituation nicht die Bohne Sinn! Anstatt, viertens, die drei Rollen einfach abzuschreiben, diskutierten sie die Angelegenheit munter zu Tode – was man sich nur leisten kann, wenn man, fünftens, nicht zu Ende denkt: Wer so managt, managt sein Unternehmen in den Ruin. Wie gesagt: fünf äußerst triviale Erkenntnisse. Trivial und gleichzeitig extrem wirksam fürs Guerilla Management.

Die meisten Action Manager haben es aufgegeben, gegen ihre Bremser zu kämpfen – deshalb floppen so viele Prestigeprojekte! Viele jener Manager, die noch etwas bewegen wollen, reiben sich dabei auf, ständig Passivmanager überzeugen zu müssen. Viele kündigen lieber – weil sie die General Theory of Bullshit nicht kennen. Wer sie kennt, braucht sich für eine zielgenaue Diagnose und Therapie seiner Bremser nur zu fragen: Was übersieht er momentan? Was sollte ich daher vorwurfsfrei wieder einblenden? Hängt sie sich wieder in Paralysis thru Analysis auf? Wie kriege ich sie da raus? Verzettelt er sich in Pseudotätigkeiten? Wie blende ich das Wesentliche wieder ein? Macht sie es sich einmal wieder viel zu schwer? Was wäre die einfachere Option? Hat er eine gute Idee nicht zu Ende gedacht?

Gefahr 2: Ansteckung Menschen, die niemals ein lautes Wort verlieren würden, werden im Fußballstadion zu laut krakeelenden Hooligans: die Macht der Gruppennorm. Analog kenne ich viele Manager, die noch vor zehn Jahren echt was gerockt haben und heute keine Wurstpelle mehr vom Teller ziehen. Sie haben sich mit dem Mist-Virus angesteckt. Manche können es sich leisten, die meisten nicht: Wer heutzutage ab einer bestimmten Hierarchieebene einen Bullshit zu viel baut, verliert nicht nur den Job, sondern muss oft auch die Branche, wenn nicht das Land verlassen. Wie wird man immun gegen Bullshit? Wenn man mit nur fünf Fehlern in jeder Situation zuverlässig Mist bauen kann, dann lautet das simpelste Universalrezept für nachhaltigen Erfolg: Stop the Bullshit! Bau keinen Mist! Wenn du echt etwas bewegen willst, mach das Gegenteil der Bremser. Warum schaffen das viele nicht?

Die Disziplin des Handelns Warum sehen hochintelligente, gut ausgebildete Manager drei Rollen Klopapier, aber nicht 40.000 Euro? Warum kümmern sie sich aufopferungsvoll um Peanuts statt ums Wesentliche? Eben weil sie sich diese Fragen in der Hitze des Meetings nicht stellen. Sie fragen weder nach ihrem blinden Fleck, noch nach dem Wesentlichen. Manager sind nicht dumm, auch

mis t i m mana g ement

Wann immer ein Manager Mist baut, können Sie sicher sein, dass er … 1. die Augen nicht aufgemacht hat. 2. nicht gemacht, sondern zu lange nachgedacht hat.

Wer etwas macht, statt zu reden, erntet Undank und Brems­manöver. Das ist absurd? ­ aben Dann h Sie 20 J ­ ahre Management­ entwicklung ­verschlafen.“ nicht die notorischen Bremser. Sie sind undiszipliniert. Meetings, Planungen, Konzeptphasen, ja die ganze Kommunikation im Management ist per se chaotisch. Da verliert man schnell einmal den Überblick, den Fokus aufs Wesentliche, die Handlungsorientierung auf konkrete Maßnahmen. Ungefähr zehn Prozent der Führungskräfte, die sich an meiner kleinen Studie beteiligten, passiert das nicht. Sie sind es, die sich und ihr Team gegen Bullshit immunisiert haben. Im Grunde ist das einfach.

3. irgendetwas, aber nicht das Wesentliche gemacht hat. 4. das Richtige, das aber viel zu kompliziert gemacht hat. 5. die Sache nicht bis zu Ende gebracht hat.

Ac tio n M ana g ement: Di e 5 -Fin ger -Meth ode

Daumen: Mach die Augen auf! Zeigefinger: Mach endlich! Mittelfinger: Mach, was Sinn macht! Ringfinger: Mach’s einfach! Kleiner Finger: Mach fertig!

Therapie statt Resignation Manche dieser gegen Bullshit immunen Manager machen es instinktiv, andere bewusst, wieder andere, weil sie es selber so gelernt haben. Aber alle managen, analysieren, planen, moderieren und entscheiden mit diesen fünf Schlüsselfragen der Mistvermeidung: Was übersehen wir gerade? Wie könnten wir schneller in die Umsetzung gelangen? Macht das wirklich Sinn oder ist das eine Pseudomaßnahme? Geht’s nicht auch einfacher (es geht immer einfacher)? Wie ziehen wir das schnellstmöglich bis zum Ende durch? Diese Schlüsselfragen sind denkbar einfach, eben trivial. Jeder Manager versteht sie, fast jeder kennt sie – aber nur die wenigsten haben sie so intensiv trainiert, dass sie ihnen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Das sind die wenigen, die gegen Bullshit im Management immun sind.

© Redline Verlag

Klaus Schuster

Kl au s S ch u s ter Berater und Autor www.klausschuster.eu

© Uros Hocevar/Delo

Nichts sehen, machen oder bewegen Klaus Schuster war ­lange Jahre Vorstand einer internationalen Banken­gruppe. ­Heute berät er Topmanager, Junior Executives, High P ­ otentials sowie Vertriebs­ mitarbeiter. Und er hat dabei eines festgestellt: „­Manager ­bauen Mist.“ Als er einige Hundert Führungskräfte bat, ihm ihre ­schönsten Mist­ episoden zu erzählen, überlebte er die Mail-­Lawine nur knapp. medianet hat er seine Lieblingsgeschichte erzählt, die sich um Klopapier dreht.

B u ch tipp Klaus Schuster: Wenn Manager Mist bauen – die fünf schlimmsten Fehler und wie Sie diese verhindern. Redline Verlag, München 2014. medianet verlost drei Exemplare: feature@medianet.at


th e opi n i on

6 – medianet

Ein rückblickender Querschnitt Die EUWahlen sind geschlagen – und die konservative EVP mit ihrem Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker ist die stärkste Kraft im neuen EU-Parlament. Die ohnehin mickrige Wahlbeteiligung des Jahres 2009 ist immerhin stabil geblieben – und Frankreichs Front National zieht mit 24 Abgeordneten ins Europäische Parlament ein. Die griechischen Neonazis der „Goldenen Morgenröte“ ziehen mit drei Abgeordneten ins EU-Parlemant ein; die deutsche NPD schickt vermutlich einen ähnlich gesinnten Vertreter in das Gremium.

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Streiflichter zur Europawahl Die Ergebnisse in Kurzform, willkürlich selektiert, zeichnen ein Bild einer Wahl, die das Europaparlament so heterogen gestaltet, wie die politische Landkarte eben aussieht.

Doppelwahl & Rotationen Als eine von sieben deutschen Kleinparteien hat auch „Die Partei“ einen Sitz erobert: Deren Chef, Martin Sonneborn, ehemaliger Titanic-Chefredakteur, will nach eigenen Angaben nach einem Monat sein Mandat wieder abgeben – „um eine „Rotation einzuleiten“: „Wir werden versuchen, monatlich zurückzutreten, um 60 Parteimitglieder durchzuschleusen durch das EU-Parlament.

sabine bretschneider

Das heißt, dass jedes dieser Mitglieder sich einmal für 33.000 Euro im Monat Brüssel anschauen kann und dann zurücktritt und noch sechs Monate lang Übergangsgelder bezieht“, zitiert ihn die FAZ. Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der renommierten Zeit und Doppelstaatsbürger, erklärte in einem

TV-Gespräch, er habe zweimal gewählt – einmal im italienischen Konsulat und einmal in einer Hamburger Grundschule –, da ihm nicht bewusst gewesen sei, „dass man bei der Europawahl nicht in zwei Ländern abstimmen darf“ ... Und in Österreich ... hat sich relativ wenig getan. Ein bissl besser für die

Grünen, ein bissl schlechter für die Neos, Schwarz und Rot sind mit einem blauen Auge davongekommen – wobei jenes der ÖVP zugegebenermaßen besser retouchiert worden ist. Blau hat auch zugelegt, aber für den „Erdrutsch“ taugte das Ergebnis nicht. Eines der bestürzendsten Ergebnisse liefert die Slowakei: Mit einer Wahlbeteiligung von 13 Prozent kratzt man bereits am Stimmabgabestreik. Dabei hatte die Tageszeitung Sme im Vorfeld noch versucht, mit dem Aufruf zur Anfertigung von Selfies von der Stimmabgabe – „Gehen Sie wählen und fotografieren Sie sich dabei!“ – Überzeugungsarbeit zu leisten. Das Echo war bescheiden. Dabei hatten die Slowaken noch Glück. In Großbritannien kann das Anfertigen von Selbstporträts in der Wahlkabine eine Haftstrafe nach sich ziehen.

Gastkommentar Abseits von Preisentwicklung und Renditen

Immobilien sind mehr als nur Anlageobjekte

zitat de s ta ge s Neo-EU-Politiker Eugen Freund

Keine Immobilienblase In den letzten Tagen wurde unter Immobilienexperten heftig diskutiert, ob bei Eigentumswohnungen und Vorsorgeobjekten ein Ende der Fahnenstange in Österreich erreicht sei, oder ob auch weiterhin auf satte Preissteigerungen Verlass sein wird. Fakt ist, dass eine Vielzahl der Käufer in den letzten Jahren – insbesondere im internationalen Vergleich – die abgewickelten Immobilien-Transaktionen mit einem sehr hohen Eigenkapitalanteil tätigten. Das zeugt davon, dass es im großen Stil Umschichtungen vom Sparbuch und anderen Anlageformen in Richtung Grundbuch gegeben hat. Das ist wiederum ein Indiz dafür, dass wir in Österreich weit von einer Immobilienblase entfernt sind und auch in Zukunft zumindest von einem stabilen, wahrscheinlicher aber weiter von einem investorenfreundlichen Umfeld ausgehen können.

Natürlich habe ich die Politik unterschätzt. Ich habe gedacht, ich kann einfach so weiterarbeiten, wie ich vorher im Journalismus gearbeitet habe.

„Die Auswahl von

Die Diskussion greift zu kurz

„Die Regierung fördert sogar wirtschaftsfeindliche Überregulierung.“ DM V Ö- P rä sident An ton Jenz er , s . 1 4

© willhaben.at

© Mediendienst.com/Foto Wilke

heute im special

Immobilien sollte also

Bei allem Verständnis für Preisentwicklungen und wesentlich stärker von Renditen greift die Diskussion in Teilen doch zu kurz. Immobilien sind freilich weit mehr als nur Anlageobjekte. genuss- und lustvollen Sie sollten zunächst ein Ort des Wohlfühlens, des Faktoren getrieben privaten Rückzugs und des Krafttankens sein werden als von rein pe– davon völlig unberührt, ob eine Immokuniären und rationalen bilie als Eigentümer oder Mieter genutzt Überlegungen.“ wird. Immobilien bejudith Kössner, willhaben.at einflussen unser Leben, unsere persönliche Entwicklung und unsere Stimmungen weit mehr, als uns das im Alltag bewusst ist. Es geht längst nicht mehr um den Schutz vor den Elementen; es geht ein Stück weit um die Erfüllung des persönlichen Lebenstraums. Die Auswahl von Immobilien sollte also wesentlich stärker von genuss- und lustvollen Faktoren getrieben werden als von rein pekuniären und rationalen Überlegungen.

© Eyepin

Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl!

„2014 liegt der Fokus der Marketer darauf, die Eventdaten, Onlinekampagnen oder Shopkäufe automatisiert in ihrer Kundendatenbank oder im CRM abbilden zu können.“ e y epin- G es chäf t s f ü h r e r F r a nz J. Kolo sT or i , s . 1 7

Aller Anfang beginnt mit der Immobiliensuche, und auch diese sollte ausreichend Platz für persönliche Befindlichkeiten zulassen. Noch nie war es so einfach wie heute, sich binnen kürzester Zeit einen repräsentativen und umfassenden Marktüberblick zu verschaffen – dem Internet sei Dank. Im besten Fall finden Sie mit ein bisschen Glück und der Auswahl der richtigen Plattform die Immobilie Ihres Lebens. Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl. Worauf warten Sie noch?

Dienstag, 27. Mai 2014

mail to s.bretschneider @medianet.at

IMPRESSUM Medieninhaber: „medianet“ Verlag AG 1110 Wien, Brehmstraße 10/4. OG http://www.medianet.at Gründungsherausgeber: Chris Radda Herausgeber: Germanos Athanasiadis, Mag. Oliver Jonke, Ing. Paul Leitenmüller Vorstand: Markus Bauer Chefredakteurin und Leiterin des Redaktionsteams: Sabine Bretschneider, Stv.: Dinko Fejzuli Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion: fotored@medianet.at

Abo, Zustellungs- und Adress­änderungswünsche:

abo@medianet.at oder

tel. 01/919 20-2100 medianet prime news (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Chef vom Dienst: Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/ Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm), Daniela Prugger (dp – DW 2228) medianet specials (specials@medianet.at) Redaktionelle Leitung: Britta Biron (bb – DW 2226) medianet financenet & real:estate (financenet@medianet.at) Chefredakteurin: Linda Kappel (lk) medianet advisory (advisory@medianet.at) Chefredakteur: Paul Christian Jezek (pj) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Chris Haderer (hc) medianet destination (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm) medianet careernetwork (careernet@medianet.at) Chefredakteur: Paul Christian Jezek (pj) hristoph Strolz Grafik/­Produktion: Lektorat: C ­ Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate ­Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­Jonke Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­ service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­ center-wien@redmail.at“ ­Erscheinungsweise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­nungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr) Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr); 229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­ zeitraums bei 6-wöchi­ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­ gemeinen Geschäftsbedingungen; Ge­ richts­stand ist Wien. Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Offenlegung gem. § 25 MedienG: http://www.medianet.at/footermenu/ mediadaten-impressum/

Judith Kössner leitet die Immobilien-Sparte von willhaben.at; www.willhaben.at Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Medienbeobachtung Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet

inside your business. today.

dienstag, 27. mai 2014 – 7

Award I

MediaCom und Mindshare dominieren die heurigen Media Awards  Seite 10

© Green Panther/Frankl

© Christian Husar

marketing & media Award II

Out of Home

Drei Agenturen räumen beim steirischen Green Panther groß ab  Seite 10

Plakatparty der Gewista im Wiener Rathaus  Seite 12 © leadersnet/Katharina Schiffl

Manche präsentieren „aufgehübschte“ Werte

© Richard Tanzer

short

© Cannes Lions

Eva Pölzl ist die neue Moderatorin des neuen, bundesweiten TV-Magazins „Österreich Blick“ der Regionalsender. Der Regionalsendervermarkter R9 bietet mit dem neuen Magazin ab 27. Juni ein „Service- und Gefühlsformat“ für Österreich, wie die R9-Verantwortlichen erläuterten.  Seite 9

© Hannes Eichinger

© medianet

Cannes Lions 2014 Ein Plus von 40% verzeichnet Österreich bei den Einreichungen im Vergleich zum Vorjahr bei den Cannes Lions, gab die hiesige Repräsentanz ORF-Enterprise bekannt. 19 rot-weiß-rote Agenturen haben 185 Arbeiten in das Rennen um die begehrten Löwen geschickt.

Jenny Posch ist neue Moderatorin der Viva Austria Top 100. Ab dem 30. Mai moderiert die aus W24 und dem Ö3 bekannte Steirerin die Viva AustriaChartshow und präsentiert darin die erfolgreichsten VideoClips. „Viva ist wie für mich gemacht: trendy, frech und authentisch“, so Posch.

TV-Potenzial aufzeigen „Wir waren bisher bei der Leistungsdarstellung nicht geschickt. Es liegt an uns, die Dinge ins richtige Verhältnis zu stellen“, so ein selbstkritischer IP-Chef Walter Zinggl im medianet-Talk, wenn es um den Leistungs­ vergleich mit Onlinemedien und deren kumulierte Monatswerte geht.  Seite 8

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8 – medianet

Dienstag, 27. Mai 2014

Bilanz „2013 war gut. Unsere Ziele für das Vorjahr haben wir leicht übertroffen, und der Einstieg ins 2014er war dadurch erst recht nicht schlecht“

„Bei brutto und netto gibt es ja angeblich einen Unterschied“

medianet bat IP-Chef Walter Zinggl zum Talk über 2013 und wie sich 2014 so anlässt, die Werbepreise oder auch die Konkurrenz. Wien. „2013 war gut. Unsere Ziele für das Vorjahr haben wir leicht übertroffen, und der Einstieg ins 2014er war dadurch erst recht nicht schlecht“, so Walter Zinggl, Geschäftsführer des PrivatsenderVermarkters IP, im Gespräch mit medianet über 2013 und wie sich 2014 so eingelassen habe. Das erste Quartal im heurigen Jahr – für welches Zinggl das geplante Budget als „ambitioniert“ bezeichnet – war sogar so gut, dass man den ersten Forecast für April „mit Vorsicht“ um drei Millionen Euro angehoben habe. Sein Fazit: Wer jetzt im TV kein Geld verdiene, sollte nachdenken, was er falsch macht. Das Wachstum komme aber nicht nur aus dem aktuell bei allen Marktteilnehmern brummenden TV-Geschäft, sondern beruhe zum Teil auch auf den im Jahr 2013 gestiegenen Reichweiten der IP-Sender. „Es ist schon wahr, dass der Zuschauerzustrom im Q1 in 2013 nicht so war, wie wir es gewohnt waren. Aber darauf wurde vor allem bei RTL und VOX sehr professionell reagiert und das positive Ergebnis dessen konnte man dann im Q1 2014 sehen – ob Dschungelcamp oder DSDS“, so Zinggl; die Dinge seien schon sehr gut gelaufen. Und auch Innovationen wie das „Team Wallraff“ hatten einen guten Einstieg.

„Wir haben 2014 mit dem Q1 unsere Preise im Schnitt nur um zwei Prozent erhöht, obwohl die abzuschätzende Entwicklung ein Plus von vier bis fünf …“ walter zinggl über das ...

„Aus meiner Perspektive waren all diese Maßnahmen ein Paradebeispiel, wie man auf einen Zuschauerrückgang richtig reagiert: nicht panisch werden und die größte Programmreform aller Zeiten ankündigen, sondern auch beweisen, dass man das Handwerk beherrscht“, so Zinggl mit einem leichten Seitenhieb auf seinen ehemaligen Arbeitgeber, den ORF, dem vor geraumer Zeit eine Prorammreform nicht so gelungen war, wie man es sich am Küniglberg gewünscht hatte. Jetzt, nach der Optimierung der Prime-Time rund um 20:15, werde man sich bei RTL die Daytime ab 14:00 Uhr vornehmen und an gewissen Stellschrauben drehen. Zinggl zeigt sich auch vom Erfolg der abendfüllenden Dokus auf Vox begeistert: „Hier hatten wir sogar die Situation, dass ein gänzlich neuer Senderchef angetreten war, der aber genau erkannte, wie Vox tickt, was ja gerade bei diesem Sender mit seinen zum Teil durchaus

© medianet

DINKO FEJZULI

Im Gegensatz zu TV schafften es die Online-Medien, ihre aufs Monat kumulierten Leistungsdaten „aufgehübscht zu präsentieren“, so ein selbstkritischer Walter Zinggl.

ungewöhnlichen Formaten wie eben mehrstündigen, monothematischen Dokus am Stück nicht unbedingt eine leichte Übung ist.“ Auch Super RTL laufe gut; hier werde man sehen, wie sich das Segment entwickelt, wenn Disney, wie gemunkelt werde, kommendes Jahr mit einem eigenen ÖsterreichFenster in den Markt einsteige. Insgesamt aber, und das sei erfreulich, so Zinggl, sehen immer noch weit mehr Menschen linear fern als via on demand.

herangetragen werden. Wir haben hier auch keine fertigen Verträge in der Lade, die ein potenzieller Ideengeber und Partner vorab zu unterschreiben hat.“ Und, so Zinggl in Richtung der Konkurrenz: „Wir sehen auch keine Veranlassung, bei jeder Aktivität, die wir setzen, eine Pressemeldung zu verschicken.“ Generell sei es Fakt, so der IP-Chef, dass es auch einen Unterschied gibt zwischen einem Familienunternehmen, wie der eigenen Bertelsmann-Gruppe

TV-Marktanteil ist zu klein Nichtsdestotrotz sei man mit den „now“-Plattformen der einzelnen Sender auch in diesem Segment präsent, denn hier habe man vor allem die Möglichkeit, höhere TKPs zu erzielen, so der IP-Chef. Eines ärgere ihn dann aber doch, so Zinggl: Im Gegensatz zu den Vertretern der Online-Medien, die es schaffen würden, ihre Leistungswerte, die ja aufs Monat kumuliert immer gut klingen, „aufgehübscht zu präsentieren“, während die Vertreter vor allem im TV ja täglich Kennzahlen in Millionenhöhe liefern könnten, es aber nicht schaffen, deren wahren Wert auch entsprechend beim Verkauf darzustellen. „Wir waren bisher bei der Leistungsdarstellung nicht geschickt. Es liegt an uns, die Dinge ins richtige Verhältnis zu stellen.“ Gefragt nach den Erlösquellen, beziffert Zinggl den Income aus dem nonlinearen Bereich mit gut 10% der Gesamterlöse des Vermarkters. Und wie sieht es mit anderen Erlösquellen abseits des TVProdukts aus? Vor allem die Seven One-Gruppe probiert ja hier viele (Beteiligungs)-Modelle aus. Walter Zinggl dazu: „Es geht zunächst darum, zu evaluieren, ob Fernsehen überhaupt das richtige Medium ist für Ideen, die so an uns

„... Prozent gerechtfertigt hätte. Aber genau so, wie sich unsere Kunden in 2013 uns gegenüber fair verhalten haben, möchten wir ihnen auf diese Weise etwas zurückgeben.“ verhältnis zu seinen kunden

mit einem sehr ausgeprägten DNA-Code in puncto Unternehmenskultur auf der einen Seite und auf der anderen Seite einem Unternehmen mit häufigen Eigentümerwechsel, „dem alles egal war, solange nur die Vorgaben erfüllt und die Renditen gestimmt“ hätten. Apropos Rendite: Gerade was die Preise bei Online-Werbung von Medien betrifft, habe es hier einige Eigentümlichkeiten bei der Preisgestaltung gegeben, so Zinggl: „Um

vier Euro fünfzig für tausend Kontakte kann man nicht leben, aber viele Medien haben geglaubt, online diese Preise verlangen zu sollen. Das war ein Fehler.“ Für die eigene, klassische TVGattung sieht der IP-Chef noch deutlich Spielraum nach oben. „Ein Marktanteil von 24 Prozent ist, auch und vor allem im Vergleich mit anderen Märkten, viel zu wenig. Und diese Botschaft sollten auch alle Marktteilnehmer trommeln.“ Helfen könnten dabei durchaus neue Sender, die auf den Markt kommen. Warum es immer neue Angebote gibt, ist für Zinggl leicht erklärbar. Erstens sei TV in der Distribution und beim Empfang beim Konsumenten billiger geworden. Zweitens habe die Globalisierung dazu geführt, dass Unternehmen nicht nur in einem Markt tätig sind, sondern eben global agieren können, und es so möglich geworden ist, bisher uninteressante und zu kleine Zielgruppen mit (TV)-Produkten zu bedienen.

Globalisierung hilft TV „Sobald eine Zielgruppe identifiziert werden kann, geht ein Fenster für einen Medienunternehmer auf, genau dieser Zielgruppe einen eigenen Kanal anbieten zu können. Ein eigener Fliegenfischerkanal für Österreich ist nicht rentabel, aber ein Fliegenfischerkanal, der alle Petrijünger dieser Welt interessiert, kann auf ein Mal profitabel geführt werden“, so Zinggl. Zudem sei neben der Globalisierung auch eine steigende Medienaffinität der Menschen zu bemerken. Und: Nicht nur, dass Pay-TV-Kunden mehr fernsehen würden, diese allgemein steigende Medienaffinität würde auch durch technische Neuentwicklungen (Konvergenz) beflügelt (Tablets, Smartphones, …).

Warum gerade TV gestärkt aus der Krise hervorgegangen sei, ist für Zinggl klar ersichtlich: „In der Krise experimentieren Auftraggeber nur ungern, sondern verlassen sich auf bewährte Partner.“ Und wie läuft 2014? Für das laufende Jahr bescheinigt Zinggl sowohl dem linearen als auch dem nonlinearen Angebot eine gute Entwicklung: „Wir haben uns so gut wir konnten aufgestellt, innerhalb der Organisation optimiert und können personell sogar Zuwächse, vor allem in den Bereichen Verkauf, Online und Research, vermelden“, so der IP-Chef, bei dessen Antritt die IP 27 Mitarbeiter zählte. Heute sind es 32.

Dank an die IP-Kunden Einen Ausblick auf 2015 wagt Zinggl im medianet-Gespräch ebenfalls: „Wir sind durchaus optimistisch, wenn auch der Erfolg des Vermarkters relativ eng an den Erfolg der eigenen Sender gebunden ist. Mit einem Einbruch bei der Nachfrage generell rechne ich auf jeden Fall nicht.“ Einen kleinen Dank möchte Zinggl im Gespräch vor allem in Richtung der IP-Kunden loswerden und zwar beim Thema „Preisgefüge“: „Wir haben 2014 mit dem Q1 unsere Preise im Schnitt nur um zwei Prozent erhöht, obwohl die abzuschätzende Entwicklung ein Plus von vier bis fünf Prozent gerechtfertigt hätte. Aber genau so, wie sich unsere Kunden in 2013 uns gegenüber fair verhalten haben, möchten wir ihnen auf diese Weise etwas zurückgeben.“ Insgesamt aber sei man in Summe bei den TKPs sowohl brutto als auch netto noch immer über jenen von SevenOne, aber auch ATV. Und, so Zinggl abschließend: „Es gibt ja angeblich noch einen Unterschied zwischen brutto und netto.“


Dienstag, 27. Mai 2014

fa c t s & ba c k gr ou n d s

medianet – 9

Regional und doch bundesweit „Österreich Blick“ – das neue Fenster ins Land: R9 präsentiert bundesweites TV-Magazin der Regionalsender

„Ein Service- und Gefühlsformat“ dinko fejzuli

Wien. Österreich bekommt ein neues, landesweites TV-Magazin: Die in der Vermarktungsplattform R9 zusammengeschlossenen regionalen Fernsehsender machen ab Freitag, 27. Juni, für „Österreich Blick“ gemeinsame Sache. Vergangenen Freitag und damit nur acht Monate nach Gründung der gemeinsamen Vermarktungsplattform R9 und viel früher als geplant, präsentierten R9-Geschäftsführer Marcin Kotlwoski und Niko Pelinka, Managing Director der Kobza Media Gruppe, mit Eva Pölzl auch die Moderatorin der jeweils Freitags um 20:00 Uhr österreichweit ausgestrahlten Sendung.

blöcke geplant sind. Die Einigung auf die Ausstrahlungstermine sei zwar nicht ganz einfach gewesen, man wolle Zuschauern wie Werbekunden aber jedenfalls „Verlässlichkeit und Disziplin“ bieten. Das unterstrich auch Pelinka; aus seiner Sicht biete Österreich Blick auf regionaler Ebene „erstmalig Werbeinseln in einem einheitlichen und qualitativ abgesicherten Programmumfeld“. Damit verbinde man auch „Regionalität mit einer überregionalen Planbarkeit“. Pölzl wiederum bezeichnete das Projekt als „Pionierarbeit“. Darüber hinaus hat die Moderatorin bereits

Erfahrung am Regional-TV-Sektor gesammelt, war sie doch 1996 Teil des Gründungsteams des oberösterreichischen Regionalsenders WT1; ihre redaktionelle Tätigkeit für den ORF werde sie neben dem Engagement bei R9 fortführen. Was die Werbeumsätze bei R9 betrifft, so hat man sich für das „Rumpfjahr“ 2014 eine halbe Mio. € als Ziel vorgenommen; mittelfristig will man in drei Jahren auf 3 Mio. € Umsatz kommen. Bei W24 selbst sind für 2014 0,75 Mio. € das Ziel, für 2015 hat man bereits jetzt 1 Mio. € angekündigt, und „das werden wir auch halten“, so Kotlowski. (fej)

Eva Pölzl moderiert Eva Pölzl übernimmt die Moderation von „Österrich Blick“ zusätzlich zu ihrem jetzigen Engagement beim ORF; dort ist sie als Redakteurin für die ORF-Nachlese tätig. Interessenskollisionen gäbe es hier keine, seitens des ORF gibt es ein Okay für ihre Tätigkeit für W24. Kotwlowski, der die Sendung ein „Service- und Gefühlsformat“ nennt, präsentierte auch erste Eckpunkte: Drei bis fünf Beiträge werden für das Magazin von den einzelnen Regionalsendern angeliefert, die ihnen jeweils zum selben Betrag abgegolten werden. Danach treffe man eine Auswahl, um eine inhaltliche Linie zu entwickeln und „die wichtigsten Themen der Woche in der Region“ abzubilden, so Kotlowski. Im Fokus stünden dabei regionale Ereignisse von überregionaler Bedeutung, beispielsweise die Salzburger Festspiele oder das Donauinselfest. Als Nachrichtenmagazin im engeren Sinne wollte der R9-Geschäftsführer das Vorhaben aber nicht verstanden wissen. „Wir sehen es als Service- und Wohlfühlformat.“ Was Politik als Magazingegenstand aber keinesfalls per se ausschließe. Neben der freitäglichen Erstausstrahlung folgen zwei Wiederholungen (Samstags und Sonntags jeweils um 10 Uhr), wobei zwei einminütige Werbe-

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Marcin Kotlowski und Niko Pelinka (re.) mit Eva Pölzl, Österreich Blick-Moderatorin.

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Nur acht Monate nach Start des Regionalsendervermarkters R9 geht mit „Österreich Blick“ das gemeinsame, nationale Magazin on air.

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10 – medianet

DMS erweitert Service um Video und Audio Wien. DMS, Digitale Mediensysteme GmbH, eine Full-ServiceAgentur für digitale Kommunikation, erweitert ihr Portfolio: Mit der Gründung der Firma Dockyard GmbH wird das in der Brotfabrik ansässige Filmstudio nach State-of-the-Art betrieben und erweitert das Leistungsspektrum von DMS um Audio- und Videolösungen. „Die unmittelbare Nähe zu einem Studio auf neuestem Stand der Technik, das Knowhow der Dockyard-Betreiber sowie anderer potenzieller Partner aus dem Medien- und Kreativbereich in der Brotfabrik gibt uns die Möglichkeit, auf kurzem Weg Kräfte zu bündeln“, so Michael Buchacher, Geschäftsführer von DMS. Geführt wird Dockyard von Peter Schöffer, Georg Blume und Nicolas Oberlik. www.dockyard.at

© ÖWA/Regine Hendrich

ÖWA: Hinterleitner einstimmig bestätigt

Gerlinde Hinterleitner wurde als ÖWA-Präsidentin bestätigt.

Wien. Im Zuge der 14. Generalversammlung des Vereins Österreichische Webanalyse ÖWA wurde ordnungsgemäß der Vorstand neu gewählt. Gerlinde Hinterleitner (derStandard.at) wurde vom Vorstand in seiner konstituierenden Sitzung in ihrer Funktion als Präsidentin einstimmig bestätigt. Als Vizepräsidenten wurden Stefan Lauterer (ORF Online und Teletext) und Mirko Popofsits (Mediaedge:cia) gewählt. (red)

Beste Media-Leistung Die beiden Group M-Agenturen holen je zwei der insgesamt sieben Preise

Mindshare und MediaCom dominieren Media Awards Gold, Silber und Bronze in zwei Kategorienund erstmalig Sonderpreis für junge Media-Strategie verliehen. Wien. Zum elften Mal wurden heuer die Media Awards in Gold, Silber und Bronze vergeben, prämiert wurde in den Kategorien „Kreativste Media-Idee“, „Effizienteste MediaStrategie“ sowie erstmalig als „Sonderpreis junge Media-Strategie“. In der Kategorie effiziente Media-Strategie setze sich Lufthansa mit der betreuenden Mediaagentur Mindshare an die Spitze. Eine adaptive Media-Strategie mit Real-Time Search Data sowie Branding- und Performance-Elementen brachte den Erfolg. Wenn User beispielsweise Flüge nach Las Vegas suchten oder sich auf YouTube Songs über Las Vegas ansahen, wurden die Ads in Echtzeit an die Destination angepasst.

Effizient und kreativ Silber ging ebenfalls an die Agentur Mindshare, für den Kunden Volvo. Bronze holte die UM PanMedia für Hutchison 3G Austria. Vier weitere Nominierungen in der Kategorie „Effiziente MediaStrategie“ gingen an die MediaCom. Punkten konnten dabei die Projekte „Ikea Multimedia Katalog“ für den Kunden Ikea Austria, „Innocent Spitzenkandidat“ für den Kunden Innocent Alps GmbH, „Der Tiger“ für den Kunden Neuburger und „M&Ms Red & Yello“ für den Kunden Mars Austria. In der Kategorie „Kreative MediaIdee“ setzte sich die MediaCom an die Spitze: Für Coca-Cola gewann die Kampagne „Sag es ganz Österreich mit Coca-Cola“. Erstmalig in der Geschichte erlaubte der Getränkehersteller, dass der Markenname auf den Produkten verändert – und mit Vornamen personalisiert wurde. Die Botschaft des personalisierten Coca-Cola wurde zum ersten Mal mittels personalisier-

Effizient e Me d ia St rat egie

Kunde Gold Lufthansa Silber Volvo Car Austria Bronze Hutchison Drei Austria

Projekt Lufthansa – Digitale Sales Optimierung Volvo XC60 Probefahren Hutchison 3G: 1 + 1 = 3

Agentur Mindshare Mindshare UM PanMedia

Kreat i ve Me d ia Id ee

Kunde Projekt Sag es ganz Österreich Gold Coca-Cola mit Coca-Cola Silber Opel GM Austria Opel – „Sky surprise“ Bronze A1 Telekom Austria A1 Video Fanbotschaften

Agentur MediaCom Carat/Wien Nord Media.at/WWP Weirather-Wenzel & Partner/Schüller&Heise

J unge Me d ia-St rat egie

© Christian Husar

short

Dienstag, 27. Mai 2014

Kunde Gold T-Mobile Austria

Projekt Tele.ring T.I.P. Battle

Agentur MediaCom/Holzhuber

Quelle: Media Award

Objekte der Begierde: Die Media Awards, die im heurigen Jahr insgesamt an sieben Projekte vergeben wurden.

Der erstmalig verliehene Sonderpreis für Media-Leistungen bei jungen Zielgruppen ging an MediaCom und holzhuber impaction für das Projekt „Tele.Ring T.I.P. Battle“ im Auftrag des Kunden TMobile Austria; Ziel der Kampagne war die Bekanntheitssteigerung des Event-Sponsorings von tele. ring und das Erzeugen von Buzz zwischen unterschiedlichen Partys. Kernstück der Maßnahmen war die T.I.P.-Plattform, auf der Jugendliche mit ihren Partyfotos in Battles gegeneinander antreten.

ter digital Out of Home-Kampagne realisiert. Hierbei konnte nicht nur ein Name, sondern auch eine persönliche Botschaft in Echtzeit auf die Screens gesendet werden. Silber holte sich Carat Austria gemeinsam mit Wien Nord für Opel, Bronze holte Media.at gemeinsam mit mit WWP Weirather-Wenzel & Partner/Schüler & Heise für A1 Telekom Austria. Weitere Nominierungen in der Kategorie „Kreative Media-Idee“ gingen an folgende Projekte: Gewista und DDB Tribal Wien und den Kunden Caritas für das Projekt „Caritas Wärme“, Salzburger Nachrichten und Draftfcb Partners und den Kunden Cartias Salzburg für das Projekt „ Caritas Salzburg Homeless“, MediaCom und Draftfcb Partners und den Kunden ÖBB für das Projekt „ÖBB – Kunstvoll Reisen“ und Havas Media Austria und den Kunden Kia Austria für das Projekt „KIA Powerbench – Feel the Power“.

Gesamt 92 Einreichungen In der ersten Jurystufe beurteilen 55 Juroren aus Mediaagenturen, Initiatoren und Vertretern der werbetreibenden Wirtschaft die 92 eingereichten Arbeiten. So wurde eine Vorauswahl getroffen, die dann der 21-köpfigen Hauptjury präsentiert wurde. Diese wähl-

Award moodley brand identity, Mörth & Mörth und Raunigg & Partner am erfolgreichsten

te schließlich die besten Projekte. 2014 wurden 36 Projekte in der Kategorie „Exzellente Media-Strategie“ eingereicht, wobei es sieben Projekte auf die Liste der Nominierten schafften. In der Kategorie „Kreative Media-Idee“ wurden 37 Projekte eingereicht; von diesen standen ebenfalls sieben Projekte auf der Nominiertenliste. Für den „Sonderpreis Junge Zielgruppen“ wurden 19 Projekte eingereicht, ebenfalls (hof) sieben Projekte nominiert.

Der Media Award Die Media Awards zeichnen seit 2004 Media-Agenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen für ihre hervorragenden Medialeistungen in Österreich aus. In der Form des Awards – der dreiseitigen Pyramide – spiegelt sich der Beitrag aller drei Partner wider, die an diesem kreativen Prozess beteiligt sind. Daher werden auch alle drei Partner mit der Trophäe ausgezeichnet.

TV-Spot CO2-neutrales Netz im Fokus der Kampagne

Die Sieger des 26. Green Panther Grün: A1 mit Nitsche Graz. Zum 26. Mal wurde in Graz der Green Panther, die Auszeichnung für die steirische Kommunikations- und Werbebranche, vergeben. Die 26. Green-PantherGala war der Höhepunkt der Communication Days, dem neuen gemeinsamen Finale für die von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der WKO Steiermark vergebenen Kreativpreise Green Panther, PR-Panther und

Young Creatives Panther Am häufigsten ausgezeichnet wurden die Agenturen moodley brand identity (3x Gold, 2x Silber und 1x Bronze), Mörth & Mörth (2x Gold, 1x Silber) sowie Raunigg & Partner (1x Gold, 2x Silber). Die Kunden mit den meisten Auszeichnungen waren Cafè Mitte – GTG GmbH sowie Feindestillerie Hochstrasser (jeweils 1x Gold, 1x Bronze). Erstmals unter den

Wien. Telco-Anbieter A1 bewirbt in seiner aktuellen Kampagne sein grünes, CO2-neutrales Netz – realisiert wurde die Kampagne erneut von der Werbeagentur Nitsche. Im Fokus der Kampagne steht das laut Eigenangaben erste und einzige zu 100% CO2-neutrale Netz; der dadurch geleistete Beitrag zum Klimaschutz wird beworben. Im A1-TV-Spot darf die Natur durchatmen: Ob ruhende Eule oder

Preisträgern und somit Newcomer beim Green Panther 2014 waren die Agenturen Eleven Shows, Nebulabor und Unter freiem Himmel sowie Fotograf Wolfgang Hummer. Das entspricht einem NewcomerAnteil von rund 20% unter den Gewinner-Agenturen. Sämtliche Gewinner finden sich unter:  http://greenpanther.at/ gewinner-2014

Am erfolgreichsten: Philipp Raunigg, Robert Merc (Raunigg & Partner), Robert Mörth (Mörth & Mörth), Sabine Kernbichler, Wolfgang Niederl (moodley brand identity).

„Erstklassige Kreativleistungen verdienen es allemal, hochkarätig in Szene gesetzt zu werden. Die Communication Days und das großen Finale bei der Green-Panther-Gala sind die ideale Bühne dafür“, sagt Heimo Lercher, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. Obmann-Stellvertreter Bernd Maier: „Der Green Panther ist ein hervorragendes Symbol der Wertschätzung von Kreativleistungen – für die Kreativen selbst und auch für ihre Kunden; immerhin haben sie Mut zu unkonventionellen Werbeideen bewiesen.“  (red)

© A1/Nitsche

© Green Panther/Frankl

Mut zum Unkonventionellen

Entspannte Tiere verdeutlichen den Stellenwert des CO2-neutralen Netzes.

schlafender Fuchs – der Spot zeigt Tiere in vollkommener Entspannung und vermittelt Ruhe und Zufriedenheit im Einklang mit der Natur. Mit dabei sind auch Walliser Pfauenziegen, die das Gras rund um die A1 Photovoltaik-Anlage im steirischen Aflenz genießen. „Das grüne Netz von A1 kommt allen zugute – vor allem der Natur. Daher lassen wir Österreichs Tierwelt auftreten und schaffen einen Ruhemoment im sonst so lauten Werbeblock“, so Tanja Sourek, Leiterin A1 Marketing Communications. Die Kampagne ist seit 23. Mai on air, ergänzt durch Print, Online und am PoS.  (red) Credits: Kunde A1; Tanja Sourek, Claudia Huber, Alexandra Wasserbauer Kreativagentur Nitsche Werbe GmbH Konzeption Athanassios Stellatos, Lisa Port, Monika Prelec Kreation Athanassios Stellatos, Lisa Port, Monika Prelec, Cornelia Engl Beratung Sabine Hämmerle, Cornelia Ruschka Filmproduktion Karin Novotny GmbH Producer Karin Novotny, Bruno Broicher Postproduktion/ Animation Basis KG DOP Nicolo Settegrana


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Dienstag, 27. Mai 2014

kommunikationsmittel nr. 1 auSSen-wirkung!

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© Gewista/Stefanie Starz

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Bei der Buchvorstellung: Martin Wolfram (Autor & GF News on Video), Ilse Helmreich (Echomedia Buchverlag) & Andreas Modritsch (GF News on Video).

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Medien In unserer Zeit entwickelt sich das Medium Videojournalismus dank einfacher Produktionsmöglichkeiten, vieler Abspielkanäle und der ständigen Verfügbarkeit auf Smartphones und Tablets zum Kommunikationsmittel Nummer eins. Wer gute Videos produzieren lassen möchte, muss sich unweigerlich damit auseinandersetzen. Oft ist die Zeit knapp, um sich einen breiten Überblick zu verschaffen oder sich intensiv zu vertiefen. Denn meistens hat man bereits Termindruck und einen recht konkreten Auftrag vor sich: Ein Unternehmen will sich oder ein Produkt in einem Video abbilden, eine Person ihre digitale Präsenz mit Videos aufwerten, eine Organisation Inhalte platzieren, eine Kampagne starten oder ein Präsentationstermin will effektvoll mit Bewegtbild ausgestattet werden.

1. Gewista-CEO Karl Javurek mit Gattin Irmgard Forstinger-Javurek, Madonna-Herausgeberin Jennifer Fellner, OE24.at Chef Niki Fellner; 2. Markus Mazuran (Wien Nord), Dietmar Fortelka; 3. ATV-Pressesprecherin Alexandra Damms, ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann, Alexandra Cicra (ATV Marketing); 4.Sebastian Loudon (Manstein Verlag), Doris Gapp (Woman&Health), Florian Zelmanovics (Maxus); 5. Philipp Hengel (Gewista Innovative & Ambient Media Supervisor), Thomas Bokesz (Investment Cirector Mediacom); 6. Michael Graf (RMS), Katharina Neuhauser (Sixt). Hansjörg Hosp (COO Gewista), Andreah Groh (Director of Sales Gewista).

Die Gewista lud zum großen Out of Home-Event

Plakat-Party 2.500 Gäste Dienstag vergangener Woche war es wieder so weit: Die Gewista lud zur Plakatparty und 2.500 Gäste hörten den Ruf. „Es ist für mich jedes Mal aufs Neue beeindruckend“, so Gewista-CEO und Gastgeber Karl Javurek „und erfüllt mich auch mit Stolz, welchen Stellenwert die Plakatparty einnimmt und wie gern sie auch dieses Jahr bereits zum 31. Mal wieder besucht wurde“. Für ihn sei die Plakatparty ein „Dankeschön“ der Gewista für die gute Zusammenarbeit mit ihren Kunden und Partnern sowie „für das stete Interesse und Vertrauen, das der Gewista und seinen Out of Home-Medien entgegengebracht wird“. „Besonders bedanken“, so Javurek abschließend, „möchte ich mich auch bei allen Mitarbeitern der Gewista für ihr tägliches Engagement, das die Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens darstellt“. Gefeiert wurde im Arkadenhof des Wiener Rathauses. (fej)

Filmformen im Überblick Die kleine Videofibel soll einen Überblick über die vielen Anwendungsmöglichkeiten und Filmformen geben – nicht zuletzt auch für die Berater in Agenturen und die vielen Kommunikationsverantwortlichen, die vor einer großen Herausforderung stehen. Zusätzlich findet sich noch ein ausführlicher Glossar- und Nachschlageteil für den raschen Gebrauch. Der Autor Martin Wolfram ist einer der Pioniere des österreichischen Privatfernsehens: Er war 1997 Geburtshelfer des Privat-TV in Österreich und arbeitete als Nachrichtenredakteur bei ATV. Nach zahlreichen Einsätzen für deutsche Privatsender, unter anderem bei RTL, Sat.1 und ProSieben, ist er seit 2008 Geschäftsführer von News on Video. Zusätzlich leitet er den akademischen Lehrgang Videojournalismus am Institut für Medienmanagement an der Fachhochschule Wien.  (elf) Die kleine Videofibel ist ein Nach­schlage­ werk bezüglich Videoproduktion und Videojournalismus.

Gastkommentar Authentifizierung als Maßnahme gegen Shitstorms in Onlineforen

Karriere

tipp des tages

tt.com ohne Tourettesyndrom

© Thomas Böhm/TT

Niveauvoll Ich begrüße es, dass nun auch Kollegen anderer Medienhäuser erwägen, für ihre Onlineforen Klarnamen einzuführen. Wir haben mit der Tiroler Tageszeitung diesen Weg bereits 2011 beschritten: Echtnamen sind zwar erwünscht, es geht uns aber im Kern darum, zu wissen, wer sich im Falle von Nicknames hinter dem Kürzel verbirgt. Wenn die Identität nicht eindeutig zuordenbar ist, werden die Postings vor ihrer Veröffent­ lichung hinsichtlich unserer Posting-Regeln überprüft. Ich bereue dieHermann Petz sen Schritt keine Sekunde, denn seit der Einführung der Registrieist Vorstandsrungspflicht hat eine merkliche Versachlichung von Diskussionen vorsitzender statt­gefunden. der Moser Das Argument, dass die totale Anonymität für die MeinungsHolding. vielfalt von Online-Foren notwendig wäre, halte ich für einen Die abgeTrugschluss. Geradezu das Gegenteil ist der Fall: Völlige druckten Anonymität öffnet gezielten Angriffen, Unterstellungen, Gastkommentare geben touretteartigen Beschimpfungen und Shitstorms Tür und ausschließlich Tor. Dies schadet dem Niveau jeder Diskussion und auch die Meinung den journalistischen Inhalten, die diesen Postings vorandes Verfassers gehen. Auch gehe ich davon aus, dass so mancher, der sich wieder. Wir behalten uns zumindest dem Forenbetreiber gegenüber zu erkennen gibt, das Recht auf achtsamer mit seinen Worten umgeht. Die Diskussionen finden Kürzung vor. zwar im virtuellen Raum statt, Betroffene dieser Angriffe sind aber immer „echte“ Menschen. Darum: Kritik und Konfrontation sind gut und wichtig, aber bitte mit offenem Visier. Forenbetreiber, und nicht nur jene von klassischen Medien, sollten dafür im Zweifel auch eine etwas niedrigere Postingrate in Kauf nehmen.

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Friedrich Straub Bluforce Group

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Großer Tag für die kleine Videofibel

Extrem Der türkische Bestsellerautor Hakan Günday erzählt die Geschichte zweier Menschen, deren Wege sich über die Literatur kreuzen. Die junge Derdâ ist mit einem islamistischen Anführer zwangsverheiratet während sich der 16-jährige Derda mit dem Verkauf von Raubkopien als Straßenbuchhändler über Wasser hält. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus den Fugen. 416 Seiten, 19,99 €, btb Verlag, ISBN: 9783442753970

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© leadersnet/Katharina Schiffl (6)

Ein Auf- und Nachschlagewerk verleiht Übersicht

Wien. Das Markenkommunikationsunternehmen Bluforce Group engagiert ab sofort Friedrich Straub als neuen Marketing Manager für ihr Team. Straub ist ursprünglich aus Salzburg und 32 Jahre jung; seine Ausbildung umfasst ein Studium in England im Bereich International Business. Zuletzt war er beim Microchiphesteller ams AG in Unterpremstätten bei Graz als Media Marketer. tätig.


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Dienstag, 27. mai 2014 – 13

Herold strebt nach mehr

Der Mödlinger Datenprofi hat seine erste Auslands-Dependance eröffent  Seite 15

© Aeneas Media

© Karl Michalski

direktmarketing Interaktive eyecatcher

Shopping Mall-TV startete im April im Donauzentrum und der SCS  Seite 17

self service streuplan-tool von feibra © feibra

Unter Druck

© panthermedia.net/lightwise

Keine Verbesserung, zu viel Bürokratie Die Novellierung des Fernabsatz- und Konsumentenschutzrechts stößt in der Kommunikationsbranche verständlicherweise auf wenig Gegenliebe und viel berechtigte Kritik. Man befürchtet einen ­erheblichen Mehraufwand, allerdings auch für den Konsumenten.  Seite 14

iDirect.at digidruck-Tochter beitet vollautomatisierte Crossmediadienstleistungen

© digiDruck

Persönlich und individuell

Michael Gitzi, GF digidruck.at, startet mit erstem Crossmedia-Dienstleister.

Wien. Mit dem Tochterunternehmen iDirect.at hat Michael Gitzi, GF von digidruck.at, das Angebot jetzt auch um vollautomatisierte Crossmediadienstleistungen erweitert. Die Palette umfasst unter anderem personalisierte und komplett individualisierte Websites (iPURLs), Online-Umfragen, individualisierte E-Mails, personalisierte Videoproduktion oder auch personalisierte Einladeprozesse und automatisierte Reminder in Print, Web sowie per Mail. Die Kunden können dabei aus verschiedenen Crossmediapa-

ckages ihren individuellen Kampagnenworkflow erstellen und per Echtzeitmonitoring auch sekundengenau dessen Responsewerte verfolgen. Ein eigener Online-Kalkulator erleichtert zudem die Aufwandsberechnung und Kalkulation der Kampagne. Zusätzlich bietet iDirect für seine Kunden auch Workshops, in denen unter anderem die technischen Möglichkeiten vermittelt und deren praktische Umsetzung erläutert sowie eine den jeweiligen Kundenbedürfnissen angepasste, zielgruppengerechte Crossmediakampagne skizziert werden. (red)


14 – medianet special

short

© APA/Z5313 Siewert Falko/dpa

Door-to-door-Werbung wieder mit Zuwachs

di r e k t- & di a logm a r k e t in g

Dienstag, 27. Mai 2014

EU-Verbraucherschutzrichtlinie Die Novellierung wurde trotz heftiger Kritik der Verbände aus Branche umgesetzt

Publikum als wirksames Gesetz bei der Werbung

Die Kommunikationsbranche ist über das Fernabsatz- und Konsumentenschutzrecht verärgert. caroline Wirth

London. Die jüngste Erhebung der European Letterbox Marketing Association (ELMA) für 22 Länder zeigt, dass die Stückzahlen in der Haushaltwerbung 2012 leicht gestiegen sind, und zwar um 2,2% auf 115 Mrd. Stück. Gleichzeitig sind aber die Spendings um 0,7% auf 3,9 Mrd. € gesunken Mark Davies, ELMA-Präsident und Managing Director bei TNT UK, dazu: „Dieses Ergebnis zeigt, dass sich die Hauszustellung von Werbung in Europa von der Rezession erholt hat, jedoch trotz einer Erhöhung des Volumens unter starkem Kostendruck steht. Unser Sektor muss daher weiterhin hart arbeiten, um seine Argumente für einen fairen Anteil am Marketingbudget untermauern zu können.“ Den größten Anteil am Werbemarkt hat die Prospektverteilung in Dänemark (15%) und Finnland (11%), in Deutschland erreicht sie dagegen nur zwei Prozent.

Healthcare Community steigert Userzahlen

Wien. Sie zog bereits viel Unmut der Kommunikationsbranche auf sich und dieser reißt nicht ab: Die Novellierung des Fernabsatz- und Konsumentenschutzrechts ist noch immer ein heißes Thema, denn auf die Änderungswünsche der Verbände wurde seitens der Politik nicht eingegangen. medianet bat den Dialog Marketing Verband Austria (DMVÖ) und die Vertreter der unterstützenden Verbände zum Gespräch.

Keine Verbesserung Die EU-Verbraucherschutzrichtlinie soll einen besseren Rechtsschutz für Konsumenten, die Verträge im Rahmen von Haustürgeschäften, auf Werbefahrten oder via Internet und Telefon abschließen, bringen. Der Passus bringe jedoch keinen höheren Verbraucherschutz, sondern einen wirtschaftsschädigenden bürokratischen Mehraufwand erklärt Konrad Godec, Präsident Verband österreichischer Werbemittelträger (VÖW): „Die Novellierung sorgt in der Praxis für erheblichen Mehraufwand, indem jeder telefonische Vertragsabschluss oder jede -verlängerung einer schriftlichen Erklärung des Kunden bedarf.“ Die Verbesserung des Konsumentenschutzes und der Verbraucherrechte seien auch für

© doccheck.com/de

„Die Nichtbeachtung der Interessen DocCheck hat über 1 Mio. User.

Köln. Das Netzwerk DocCheck kann mittlerweile ein Million Nutzer vorweisen. Damit setzt sich die Healthcare Community an die europäische Spitze. Seit mehr als 15 Jahren versorgt die Plattform Fachärzte, Studenten, Apotheker, Krankenpfleger und Rettungssantäter mit Nachrichten und Services rund um das Thema Medizin. 1996 startete DocCheck mit nur wenigen Nutzern und entwickelte sich zur beliebtesten Internetplattform für Heilberufe in Europa. Laut IVW erzielte die Webseite www.doccheck.com im März 2014 mehr als 5.140.000 Visits und 12.312.000 Page Impressions; gegenüber dem Vorjahr konnte der Traffic um 8,2 Prozent gesteigert werden. DocCheck ermöglicht einen einfachen Zugriff auf medizinisches Wissen und fachlichen Austausch in der Gesundheitsbranche. Ziel ist es, das Knowhow der Gesundheitsdienstleister zu vertiefen und die tägliche Arbeit zu verbessern. Zu den wichtigsten Geschäftsmodellen von DocCheck zählen Social Media Marketing, Direktmarketing, Marktforschung und Co-Creation. Eine wachsende Anzahl von Pharma- und Medizintechnikfirmen nutzt die Möglichkeit, Zielgruppen ohne Streuverluste anzusprechen.

der Wirtschaft in diesem Fall zeigt exemplarisch, dass die ­Regierung ihr ­Versprechen ...“ Anton jenzer, dmvö

den VÖW wichtige Themen, die keinesfalls vernachlässigt werden dürfen. „Das neue Regelwerk schießt jedoch weit übers Ziel hinaus – hier gehen wir mit dem DMVÖ und anderen Branchenverbänden d‘accord“, betont Godec. Aber auch dem Konsumenten werde laut dem DMVÖ kein Gefallen mit der Novellierung gemacht. Denn die vorgeschlagenen Änderungen stellen an Konsumenten die Anforderung, bei jeder Vertragsverlängerungen und jedem Telefonverkauf, unabhängig von der Höhe des Geschäftswerts, einen zusätzlichen Vertrag zu unterzeichnen. Weiters sind Kunden ohne E-Mail-Zugang benachteiligt, da sie zur Wirksamkeit eines telefonischen Vertragsabschlusses ihren Vertragswillen per Post an das Unternehmen schicken müssen.

Nicht im Widerspruch Der Nationalrat vertritt hier jedoch eine andere Meinung: Das

© mediendienst.com/Foto Wilke

Menge der Haushaltswerbung in Europa stieg 2012 um fast 4%.

DMVÖ-Präsident Anton Jenzer ist enttäuscht, dass die Änderungswünsche der Verbände nicht berücksichtigt wurden.

Gesetz bringe einen fairen Interessensausgleich und zeige, dass die Stärkung der Rechtsposition der Verbraucher und eine Vermeidung von unzumutbaren Belastungen für die Unternehmer nicht im Widerspruch stehen, war ÖVPJustizsprecherin Michaela Steinacker überzeugt. Dass die Änderungswünsche der Verbände nicht berücksichtigt wurden, verärgert DMVÖ-Präsident Anton Jenzer: „Die Nichtbeachtung der Interessen der Wirtschaft in diesem Fall zeigt exemplarisch, dass die Regierung ihr Versprechen nicht einlöst. Im Gegenteil, sie fördert sogar wirtschaftsfeindliche Überregulierung.“

Unnötige Verkomplizierung Peter Drobil, Präsident der Marketinggesellschaft, zweifelt den Nutzen der Verbraucherschutzricht-linie ebenfalls an: „Der Gesetzgeber intendiert mit dieser Regierungsvorlage den Schutz der Verbraucher durch Überrumpelung eines Anbieters per Telefon. Allerdings ist die geplante Regelung zu bürokratisch: Die anbietende Firma muss das Geschäft auf einem ‚dauerhaften Datenträger‘ – auch E-Mail – dem Kunden bestätigen und überdies muss der Kunde d ­ ies ebenso retour bestätigen.“ Diese Praxis sei

„… nach einer Entfesselung der Wirtschaft nicht einlöst. Im Gegenteil, sie fördert sogar wirtschaftsfeindliche Überregulierung.“ Anton Jenzer

realitätsfern, da der Kunde sowieso nach Zusendung des Vertragsabschlusses durch den Unternehmer ein Rücktrittsrecht habe, so Drobil weiter. „Wozu also diese Verkomplizierung?“, fragt er sich.

Wirtschaftsschädigend Für Unternehmen und NGOs mit langjährigen Kundenbeziehungen, bzw. Spendern, die stark auf Telefonvertrieb setzen, bedeutet die schriftliche Bestätigung des Konsumenten eine enorme finanzielle Mehrbelastung und erschwert ihre Arbeit massiv. „Für NGOs ist die Kommunikation mit ihren bestehenden Spendern über Telefon ein wichtiges Instrument zu deren Information und Bindung“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer der Plattform für spendenwerbende Organisationen, Fundraising Verband Austria. „Die neue gesetzliche Lage wird die NGOs massiv einschränken und einen erheblichen Mehraufwand bedeuten. Ob das im Sinn der Spender ist, bezweifeln wir aus unserer bisherigen Erfahrung. Wir befürchten daher einen drastischen Rückgang von bis zu mehr als 50 Prozent an Spenden“, klagt Lutschinger.

Keine Verbesserung CCA-Präsidentin Gerda ReichlSchebesta kritisiert den mangelnden Nutzen für den Konsumenten: „Der angestrebte höhere Verbraucherschutz scheint gar keine Verbesserung darzustellen, es bleibt eher die Anwenderfreundlichkeit auf der Strecke.“ Nicht zu unterschätzen sei hierbei der Konsument per se, so die CCA-Präsidentin: „Wer meint, die Menschen müssten per Gesetz vor Werbung geschützt werden, vergisst ein viel wirksameres Gesetz: Das Publikum – die Konsumenten -, erkennt sehr schnell, ob ein Produkt, ein Unternehmen gut

oder schlecht ist. Wer hier Fehler macht, riskiert einen öffentlichen Shitstorm. Wozu also die Verschärfung?“

Streitfall Zeitungsabos VÖZ-Präsident Thomas Kralinger sieht die Problematik auch in der Nachweispflicht: „Die Neuregelung des Fernabsatz- und Konsumentenschutzrechts kann zu einer ewigen Nachweispflicht des Unternehmens führen, dass ein Vertragsabschluss nicht bei einem unerbetenen Werbeanruf erfolgte.“ Dies erhöhe den Administrationsaufwand und das Risiko von nachträglichen „Rücktritten“ beträchtlich und wäre letztendlich eine existenzbedrohende Gefährdung des Abo-Vertriebs.

„Die neue gesetzliche Lage wird die NGOs massiv einschränken und einen erheblichen Mehraufwand ­bedeuten.“ Günther lutschinger, fva

Der VÖZ-Präsident sieht die Zeitungsabos aber nicht von der Novellierung betroffen: „Der VÖZ ist aber der Meinung, dass dieser besagte Paragraf 9 nicht für den telefonischen Verkauf von Zeitungs- und Zeitschriftenabos gilt. Wir vertreten die Auffassung, dass es sich bei Zeitungsabos nicht um Dienstleistungsverträge, sondern um Verträge über den entgeltlichen Bezug von Waren handelt. Der VÖZ wird sich hier weiter für eine Klarstellung stark machen.“


Dienstag, 27. Mai 2014

Di r e k t- & D i a logm a r k e t in g

medianet special – 15

Expansion Mit der Eröffnung der ersten Auslands-Dependance in München stehen deutschen Herold-Kunden webbasierte Lösungen zur Verfügung

Herold ruft nach Deutschland Neben den klassichen Firmendaten wird auch MDOnline angeboten.

feibra Self Service

Streuplantool Wien. Mit dem neuen Streuplantool von feibra, einer Art Self-Service Geomarketing-Anwendung, lässt sich in Sekundenschnelle ein ganz individueller Werbestreuplan für Postwurfsendungen erstellen. Nur drei Schritte sind dafür notwendig: Die Auswahl des Produkts vom Flugblatt über Katalog bis zum Komplettpaket, die Definition des Streugebiets von einzelnen Regionen und Bezirken bis zu ganzen Bundesländern und schließlich die Beauftragung von feibra selbst. Der Kunde kann nach Abklärung des Termins und eventueller weiterer Details mit einem feibra-Kundenbetreuer gleich die Verteilung buchen.

Schneller Überblick

© feibra

Franz Hausleitner, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei feibra, erläutert dazu: „Unser Streuplantool ist eine gute Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert einen Überblick über Auflagen und Kosten unadressierter Direktwerbe-Kampagnen zu verschaffen; wir haben dabei vor allem an Werbeagenturen gedacht, die für Kundenprojekte oft grobe Erstkalkulationen durchführen müssen und dabei unter Zeitdruck stehen. Aber auch für KMU mit wenig Werbeerfahrung ist das Tool eine gute Möglichkeit, sich dem Thema Flugblatt zu nähern. Für komplexere Projekte steht unseren Kunden aber nach wie vor auch unser Geomarketing-Expertenteam zur Verfügung.“ (red)

feibra ermöglicht mit dem Streuplantool eine Erstkalkulation für Kundenprojekte.

auch in Deutschland zu vertreiben“, so Kargl. „Österreichischen Unternehmen wiederum stehen ab sofort auch deutsche Firmendaten zur Verfügung.“ Das ist etwa die Marketing-Tool MDOnline, womit nicht nur eine einfache Abwicklung von Mailings und Marktanalysen möglich ist, sondern auch der Aufbau eigener Datenbanken und die strategische Steuerung des Außendienstes. „Mit MDOnline Deutschland können wir unseren Kunden nicht nur topaktuelle Daten zur Verfügung stellen, sondern auch ein seit Jahren erprobtes, webbasiertes Tool, mit dem sich Marktanalysen und Direct Marke-

ting-Aktivitäten einfach und effizient durchführen lassen“, erklärt Vetrovsky-Brychta.

Weitere Expansion geplant Die Firmendaten sind daneben aber auch klassisch auf CD bzw. USB-Stick für die deutschen Kunden verfügbar. Weiters wird Herold im Nachbarland auch Website-Produkte sowie Lösungen im Bereich Suchmaschinen-Marketing vorerst für den süddeutschen Raum sowie in weiterer Folge bundesweit anbieten. Auch Südtirol ist bereits im Visier der HeroldExpansionsbestrebungen. (red)

© Karl Michalski

Mödling. Der Mödlinger Datenprofi Herold hat Anfang April seine erste Auslandsdependance in München eröffnet. Ab sofort stehen den deutschen Kunden die Herold Marketing CDs ebenso zur Verfüung wie MDOnline, die Online-Plattform für Firmendaten. Von der bayrischen Landeshauptstadt aus werden die beiden Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft, Alexandra Vetrovsky-Brychta und Martin Kargl, die Herold-Produkte deutschen Unternehmen offerieren. Der Fokus liegt laut einer Aussendung des Mödlinger Unternehmens dabei auf webbasierten Datenlösungen, die den User insbesondere durch Benutzerfreundlichkeit und ihr Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen sollen. „Mit der Eröffnung einer Niederlassung in München haben wir nun den Grundstein gelegt, um unsere innovativen Produkte

Martin Kargl, Herold-Chef in München: „Grundstein für Deutschland-Vertrieb“.


Di r e k t- & D i a logm a r ke t i n g

16 – medianet special

short

Die digitale Zukunft von Welt und Wirtschaft

Dienstag, 27. Mai 2014

twyn group Mit dem erst kürzlich vorgestellten radio-sync können Kampagnen medienübergreifend verknüpft werden

Radio und Online als Paar

B. Ruschin, A.Jenzer, J. Polterauer, M. Wilfing freuen sich auf die CCC.

Berlin. Am 16. Oktober lädt Competence Call Center ins Umweltforum nach Berlin zur 17. Call Center Convention. Der diesjährige Event steht unter dem Titel „Your 2020 Business World – Discover tomorrow´s digital impact on the economy” und bietet interessante Perspektiven auf die Innovationstreiber der Zukunft. Die Fragestellungen beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie den zu erwartenden technologischen Entwicklungen und deren Chancen und Herausforderungen sowie dem Einfluss der sozialen, mobilen Welt auf die Art, wie wir leben und arbeiten. Antworten kommen von renommierten internationalen Speakern wie Felix Picker, Manager Social Media & Digital Commitment, Coca-Cola Deutschland oder Doina Costache, Head of Branding, Google Romania. Im Anschluss an die Vorträge wird der 9. CCC Special Award an eine herausragende Branchenpersönlichkeit verliehen.

Wels. Die auf digitale Werbung spezialisierte twyn group setzt nach eigenen Angaben gezielt auf Kooperationen, um ihren Kunden den bestmöglichen Nutzen zu bieten. Nur so sei es möglich, das Maximum herauszuholen, also die maximale Reichweite, gekoppelt mit der maximalen Relevanz. „Für uns ist die Produktentwicklung sehr stark von den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden getrieben“, erklärt Peter Mayrhofer, CEO der twyn group. „So kann es schon mal passieren, dass im Gespräch mit einem Kunden eine Angebotslücke entdeckt wird, die kurzerhand zu einer neuen Werbelösung entwickelt wird.“

tainment und Technik spezialisierten Händlers wird mit twyn radiosync auf die Radio-Kampagne abgestimmt und punktgenau in der relevanten Zielgruppe beworben. pilot@media.at zeichnete für die Beratung der Multi-Channel-Kampagne verantwortlich, mit der der Bekanntheitsgrad von Libro weiter gestärkt und der neue Online Shop einschließlich der damit verbundenen Aktionen beworben werden soll.

Multi-Channel-Denken

Reichweitenmaximierung Einen solchen Fall gab es mit dem kürzlich vorgestellten twyn radio-sync, mit dem Radio- und Online-Werbung zur Reichweitenmaximierung aufeinander abgestimmt ausgespielt werden können. Radio ist in Österreich ein starkes Medium, dessen Potenzial durch die Verknüpfung mit Online ideal ausgeschöpft werden soll. Mit einem Radiospot wird in den Köpfen der Hörer ein emotionaler ‚Anker‘ gesetzt; damit steigt dann der Wiedererkennungswert der Banner beim Online-Surfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Werbemittel im twyn-TargetingNetzwerk plattformübergreifend

© Kronehit

© DMVÖ/Christian Ecker

Mit dem neuen Angebot kann die emotionale Aktivierungskraft des Radios ins Web gelenkt werden.

M. Frühauf, KroneHit, und C. Mühlbacher, twyn group, kooperieren bei radio-sync.

und dank twyn-eigener TargetingTechnologie auch zielgruppengenauer ausgespielt werden können.

Surfen mit Begleitung Die Bedeutung der Kombination aus Radio und Online bestätigt eine repräsentative deutsche TNS-Emnid-Studie mit dem Titel „Surfer wollen was auf die Ohren“. So setzen 58% der 14- bis 19-Jährigen beim Surfen auf akustische

Begleitung, bei den unter 40-Jährigen sind es 53%. Diese parallele Mediennutzung können Werbetreibende nutzen, indem sie Reichweite und emotionale Aktivierungskraft des Radios ins Web lenken, um dort dank der Treffergenauigkeit von Targeting ihre Zielgruppe exakt zu bestimmten Zeiten, Orten oder anderen Kriterien anzusprechen. Ein Referenzkunde der twyn radio-sync Lösung ist beispielsweise Libro. Der Online Shop des auf Papier-, Schreibwaren, Enter-

Mit KroneHit konnte die twyn group vor Kurzem Österreichs größten privaten Radiosender als Vertriebspartner gewinnen; seitdem können Werbekunden mit radio-sync eine Bundle-Lösung aus österreichweiter Radio- und Online-Werbung mit ZielgruppenTargeting buchen. Die Abwicklung erfolgt aus einer Hand, KroneHit kümmert sich um die zielgruppengerechte Ausspielung im Radio und das Zielgruppen-Targeting im Online-Bereich. Die twyn group bezeichnet die Kooperation mit einem Spezialisten für Radio, der für neue Medien offen ist und über eine schlagkräftige Vertriebsmannschaft inklusive attraktivem Kundenstock verfügt, als eine wichtige Bereicherung und die Bestätigung, dass die Zukunft der Werbung eindeutig im Multi-Channel-Denken liegt. (red)

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Di r e k t- & Di a log m a r k et in g

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet special – 17

eyepin Die Wiener eMarketing Software-Spezialisten setzen 2014 auf die Integration von API-Schnittstellen zu allen wesentlichen Fremdsystemen

Jahr des Data-driven Marketings Wien. Das Jahr 2014 steht für die E-Mail Marketing-Spezialisten von eyepin eMarketing Software unter dem Motto „Data-driven Marketing“. Immer mehr Unternehmen verknüpfen ihre Onlinesysteme wie CRM oder Webshops mit professionellen Online Dialogmarketing-Lösungen wie jenen von eyepin. Kunden können dadurch das gesamte Kundenbeziehungs-Management zielgenauer, effizienter und kostengünstiger abwickeln. Schnittstellen zu Microsoft Dynamics CRM, Update CRM oder auch Deskline von feratel bestehen bereits. Noch 2014 wird das Team um Geschäftsführer Franz J. Kolostori die Integration von mehr als 20 führenden Fremdsystemen auf dem Markt realisiert haben. CRM-Lösungen, Onlineshops, Analyse-Software oder ERP-Systeme werden künftig über integrierte API-Schnittstellen miteinander Daten austauschen und so die

Aeneas Media Mall-TV

Dialogfähigkeit Wien. Interaktive Eyecatcher mit Dialogfähigkeit, so könnte man das Angebot des erfahrenen Werbespezialisten Aeneas Media zusammenfassen. Im April startete nach dreimonatigem Testbetrieb das neuartige Shopping Mall-TV mit 60 Digital Boards im Donauzentrum (DZ) und der Shopping City Süd (SCS). Die 1,9 m hohen Stelen verfügen über 55 Zoll Multitouch-Screens und unterstützen NFC (Near Field Communication), Bluetooth, Face Recognition, Gestensteuerung sowie Livebild- und Video-Postings in private oder soziale Netzwerke. Der besondere Vorteil für die Kunden liegt in der einfachen Produktion werblicher Inhalte. So sind sämtliche üblichen digitalen Standards zur Verarbeitung geeignet: Bild, Video, Flash Animationen, LiveHTML-Inhalte samt lokalisierter Inhaltssteuerung mittels XML. „Es vereint sämtliche Stärken modernster Kommunikationstechnologie und bietet damit eine bislang einzigartige Vielfalt digitaler Werbeoptionen“, erklärt Managing Director Josef F. Toman. Schon eingesetzt wurde das Dialog-System bei der Valentinstagskampagne des Donauzentrums. Dabei ließen sich die Teilnehmer mit der eingebauten Kamera fotografieren; nach Wahl eines Rahmens und Eingabe der persönlichen Daten wurden die Bilder auf der Facebookseite des DZ veröffentlicht. Unter allen, die ihre Fotos getaggt, also mit Namen versehen, haben, wurden Einkaufsgutscheine verlost. (red)

Vorteile von mehreren professionellen Lösungen in einer integrierten Plattform bündeln. „2014 liegt der Fokus der Marketer darauf, die Event-Daten, Online-Kampagnen oder Shop-Käufe automatisiert in ihrer Kundendatenbank oder im CRM abbilden zu können“, erläutert Kolostori.

Integrierte Tools Mit den integrierten eMarketing-Tools von eyepin können Kunden in einem System E-MailKampagnen planen, hochgradig individualisierte Newsletter erstellen, ihre Adressen verwalten

und Kampagnenerfolge auswerten. Zudem bietet eyepin auch die Möglichkeit, Gewinnspiele oder Umfragen durchzuführen; auch eine umfangreiche Event-Marketing Lösung ist integriert. „Durch die automatische Synchronisation der Daten zwischen den Anwendungen verhindern wir die mehrfache Datenhaltung, die Daten bleiben in beiden Systemen immer aktuell“, betont Kolostori.

Strategischen Kooperation Die Entwicklung und der Vertrieb innovativer Dienstleistungen für das Dialogmarketing und die

Nutzung von Synergieeffekten ist auch Ziel der strategischen Kooperation zwischen eyepin und dem IT-Dienstleister ACP. Dabei hat eyepin gemeinsam mit ACP einen „Connector“ für das Microsoft Dynamics CRM entwickelt, der alle Vorteile von eyepin direkt mit dem MS Dynamics CRM verbindet. Ein weiterer wichtiger Geschäftsbereich von eyepin ist der Bereich Transactional E-Mails; das Dialogmarketing System übernimmt dabei auch für Shop-Systeme oder individuelle Applikationen das Versenden aller SystemE-Mails, vom Passwort-Reminder bis zum Rechnungsversand. (red)

© eyepin

Ziel ist Bündelung der Vorteile von mehreren professionellen Lösungen in einer integrierten Plattform.

Geschäftsführer Franz J. Kolostori bietet Marketern gebündelte Lösungen an.

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18 – medianet special

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MBE-Center steigern ihre Kundenzahlen

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Dienstag, 27. Mai 2014

datenwerk Bei „Social Involvement Groups“ werden Teilzielgruppen gebildet und direkt angesprochen

Unterstützung kommt direkt aus dem Netz

© www.mbe.at

Durch gezielte Mitmach-Aktionen werden die Zielgruppen stärker an Marken und Produkte gebunden.

Berlin/Wien. Die MBE Center gewinnen in den weltweit mehr als 1.450 Standorten tagtäglich neue und begeisterte Kunden, so auch die 180 Center in Deutschland und Österreich. Die steigenden Kundenzahlen führen jährlich zu einem Wachstum in den Umsätzen und Erträgen. Im vergangenen Jahr durchbrach das erste MBE Center in Deutschland die Umsatzmarke von einer Mio. € im Jahr und läutete damit eine neue Dimension ein, die viele Nachahmer im MBE Netzwerk finden sollten. In den MBE Centern arbeiten mittlerweile mehr als 500 Mitarbeiter, die ihren Geschäftsund Privatkunden lösungsorientiert und mit viel Enthusiasmus die MBE-Services rund um Versandlogistik, Grafik und Druck anbieten. Wer Interesse hat, mit einem eigenen MBE Center und einem 10-Jahres-Vertrag Teil dieser Franchise-Erfolgsgeschichte zu sein, ist eingeladen, sich im Web anzumelden: www.mbe-franchising.at

© Messe Frankfurt

E-Mail-Expo 2014 blickte in die Zukunft

In Frankfurt diskutierten Experten über die Zukunft elektronischer Post.

Frankfurt am Main. Ist die E-Mail in Zeiten von Internet-Überwachung durch staatliche Stellen und weitgreifenden CyberAttacken noch ein sinnvolles und sicheres Kommunikationsmittel? Diese Frage stellten sich fünf Experten in der Podiumsdiskussion „Hat die E-Mail eine Zukunft?“ am ersten Messetag der E-Mail-Expo (13. Mai). Auf dem Podium saßen Prof. Michael Rotert, CEO beim eco Verband e.V., Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Club (CCC), Leslie Romeo, Head of De-Mail bei der UnitedInternet-Gruppe, Ingmar Wolf, Director Sales bei Teradata (Anbieter von digitalem Direktmarketing) sowie Ossi Urchs, Internet-Experte der ersten Stunde. Linus Neumann, renommierter Sicherheitsexperte im Bereich der e-Mail-Kommunikation, beleuchtete in seinem Vortrag „Bullshit made in Germany – Security-Versäumnisse deutscher E-Mail-Provider“ die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte rund um die elektronische Post. www.messefrankfurt.com

Wien. Immer wieder wird eine größer werdende Politikverdrossenheit festgestellt. Trotzdem gelang es in den USA zweimal sehr erfolgreich, Menschen dazu zu bewegen, sich hinter Barack Obama zu stellen – und das immerhin über mehrere Monate hinweg. Thomas Gensemer – OnlineKampagnenleiter für Barack Obama – setzt die Strategien der Politikkampagne heute bei zahlreichen US-amerikanischen Marken ein. Sein Modell lässt sich gut auf Österreich übertragen, auch wenn die politische Kultur nur schwer vergleichbar ist. Die Agentur datenwerk präsentiert das Modell „Social Involvement Groups“ und übernimmt die Kommunikationsansätze aus der Obama-Kampagne für den österreichischen Markt.

Starke Identifikation

Dominoeffekt: Meist reichen wenige Personen, um dann über das Netz weitere Sympathisanten (oder Sänger) zu gewinnen.

Gezielte Ansprachen von Sympathisanten im Wahlkampf funktionieren, das zeigen auch die Erfolge der FSG Wien bei der heurigen AK-Wahl. Stefan Sengl, Chef der betreuenden Agentur The Skills Group, ist überzeugt: „Wir haben Webseitenbesucher direkt zum Mitmachen eingeladen; damit lässt sich das Identifikationspotenzial mit einzelnen Kampagnenelementen deutlich steigern.“ „Social Involvement Groups“ unterscheidet sich von anderen Dialog Marketing-Ansätzen durch das netzwerktheoretische Modell im Hintergrund. Während andere von einem Funnel-Modell zur Zielgruppensegmentierung ausgehen, sind im Social Stream die einzelnen Seg-

mente nicht zwangsweise aufeinander aufbauend. Lineare Modelle funktionieren in Netzwerken eben nur bedingt. Während ein individuell angepasstes Modell von „Social Involvement Groups“ im Dialog mit der Marke ausgearbeitet wird, lassen sich erste Ansätze schnell und einfach umsetzen. Kleine Aufgaben im nächsten Newsletter können die Zielgruppe aktivieren. Aufgrund der Rückmeldungen wird deutlich, wie hoch der Anteil derer ist, die als Markenbotschafter für die Sache gewonnen werden können; ein kleiner Wettbewerb oder regelmäßige Aktionen – wie die Vimeo-Weekend-Challenge – steigern das Interesse zusätzlich. Und dann sollte

man nur eines nicht vergessen: sich für alle Beiträge zu bedanken. Bei „Social Involvement Groups“ werden Teilzielgruppen gebildet, die direkt angesprochen werden. Je nach Gruppe differenziert hier der Involvementgrad in der Kampagne sowie die individuelle Aufmerksamkeit, die jeder Einzelperson zuteil wird.

Hilfreiche Multiplikatoren Als kleinste Gruppe im Modell von datenwerk sind die sogenannten Multiplikatoren definiert. Dabei handelt es sich um meinungsbildende Personen, die für die Kampagne gewonnen werden können. Ihre Funktion ist jedoch eine ganz andere als bei den üblichen

Testimonials. Im Vergleich zu Testimonials müssen Multiplikatoren einen Zweck – unabhängig von einem Honorar – für ihr Involvement erkennen, um sich mit dem Thema zu identifizieren. Und so bekam Bundespräsident Heinz Fischer ein besonderes Geschenk: Mehrere Dutzend Menschen sangen für ihn spontan ein Geburtstagsständchen. Wer eine wochenlange Organisation dahinter erwartet, der irrt: Eine gute zielgruppenorientierte Kommunikation und Organisation aller Involvierten ermöglichte die die Aktion innerhalb von nur zwei Tagen. Fischer war jedenfalls „sehr erfreut über den Flashmob via ­Social Media“.  www.datenwerk.at

easyMailing.at Der innovative Web-Shop für hochwertige Direktmarketing-Kampagnen ist jetzt online gegangen

Österreich hat neues Direktmarketing-Tool Wien. Andrea Schippl-Burg und Michael Hirsch bieten jetzt die Möglichkeit, über easyMailing.at einfach und flexibel Mailings zu planen und zu produzieren – von der einfachen Eingabe der Druckund Adressdaten über die Personalisierung und das Kuvertieren bis hin zum Versand.

Jeder Kunde erhält eine von uns unterzeichnete Datenschutzerklärung (nach dem Datenschutzgesetz 2000), in der unter anderem auch definiert ist, dass sämtliche Adressdaten nur für die Abwicklungsdauer des jeweiligen Auftrags aufbewahrt dürfen und dann sofort wieder gelöscht werden müssen”, so Schippl-Burg.

Komplettes Service online „Schnell, zuverlässig und preiswert“, ist dabei das Credo der beiden Gründer der neuen Plattform. So dauert etwa der gesamte Herstellungszyklus bis zum versandfertigen Mailing maximal sieben Werktage. „Der Kostenvorteil ergibt sich vor allem dadurch, dass easyMailing.at eine reine Produktionsplattform ist und keinerlei Agenturleistungen anbietet“, betonen Schippl-Burg und Hirsch, die zudem größten Wert auf die einwandfreie Güte sämtlicher easyMailing.at-Produkte und -Leistungen legen. „Unsere hohen Qualitätsstandards greifen in allen Produkti-

Transparentes Modell

© www.easyMailing.at (2)

Bei MBE haben Unternehmer eine langfristige Zukunftsperspektive.

© Peter Lechner/HBF

dino silvestre

Andrea Schippl-Burg und Michael Hirsch bieten umfassendes Service von Postwurfsendungen über Mailings bis zu kuvertierten Zeitungsbeilagen und Rechnungen.

onsphasen gleichermaßen und beginnen mit einem umfassenden Kundensupport, der nicht mit einer telefonischen Auskunft endet“, betont Hirsch. Neben der Service-Hotline, die in ganz Österreich kostenlos zur Verfügung steht, werden auf Wunsch auch Adress- und Druckdaten überprüft und – gegen einen moderaten Aufpreis – Korrekturen bzw.

Fehlerbehebungen durchgeführt. Beim Papier setzt easyMailing.at ausschließlich auf hochwertige und ressourcenschonende FSCSorten (Forest Stewardship Council), die über die Walzen modernster Bogenoffsetdruck-Anlagen geschickt werden. Aber auch die Sicherheit soll bei easyMailing.at zweifelsfrei gewährleistet sein.

All das ohne jegliche Verpflichtungen, versichern die easyMaling.at-Masterminds: „Es besteht keinerlei Abo-Zwang oder Bindung und kein Kleingedrucktes, in dem Sonder- bzw. Zusatzkosten versteckt lauern; bei easyMailing. at ist alles unkompliziert und vor allem transparent.“ Mit easyMailing.at sprechen die beiden Initiatoren jene Unternehmen an, die auf diese persönliche und effektive Weise den Kontakt mit ihren Stammkunden pflegen und neue Kunden gewinnen wollen. „Also alle Unternehmen Österreichs“, so Hirsch.  www.easyMailing.at


Dienstag, 27. Mai 2014

Di r e k t- & Di a log m a r k et in g

medianet special – 19

Dialogschmiede Die Wiener Dialog- und Multimedia-Agentur übernimmt die Vertriebs- und Serviceagenden des US-Marketingspezialisten Silverpop

Verhaltensbasiertes Marketing Neues Kapitel bei der individualisierten Dialogkommunikation, so Dialogschmiede-CEO Polterauer.

Wandel der Zielgruppen Die laut medianet-Ranking derzeit beste Dialogagentur Österreichs übernimmt österreichweit alle Vertriebs- und Serviceagenden des 1999 in Atlanta gegründeten Unternehmens Silverpop. „Durch die Partnerschaft und den Zugriff auf internationales Top-Know-how zum Thema E-Mail-Marketing, Marketing Automation und vor allem Behavioral Marketing sind wir in der Lage, ein neues Kapitel an individualisierter Dialogkom-

munikation aufzuschlagen“, freut sich Jürgen Polterauer, CEO der Dialogschmiede, über die neue internationale Partnerschaft. Mit Engage bietet Silverpop die erste integrierte Plattform für verhaltensbasiertes Marketing; diese ermöglicht erstmals, Verhalten und Präferenzen jedes einzelnen Kunden zu verstehen und diese zum Ausgangspunkt individueller, dynamischer Kunden-Interaktionen zu machen. Diese Abkehr von der Einwegkommunikation im Gießkannen-Prinzip ist der Beginn eines personalisierten Dialogs mit dem Kunden, heißt es dazu seitens der Dialogschmiede.

Durch Verhaltensanalysen im Online- und Offlinebereich werden Verhaltensprofile erstellt. Dazu werden Daten in Sozialen Medien, Location-based Services (LBS), Review- und Ratingseiten, Warenwirtschafts- und Kassensystemen, Loyalty-Programmen, CouponServices, Hotlines oder durch Notizen der Sales-Mitarbeiter gesammelt. „Unsere Zielgruppenbilder sind alt geworden. Früher hieß es: ‚Sag mir, wer du bist und ich sag dir, was du brauchst’. Heute heißt es aber: ‚Sag mir, was du machst und ich sag dir, was du brauchst‘. Die Gegenwart gehört den multioptionalen Konsumenten“, betont

Klemens Huber, Creative Director der Dialogschmiede.

Verhaltensprofile Silverpop gilt als einer der weltweit führenden Anbieter für innovative Marketingtechnologien. Die Wurzeln des 1999 in Atlanta gegründeten Unternehmens liegen im E-Mail-Marketing, das Silverpop 2007 durch den Zusammenschluss mit dem Marketing-Automation Anbieter Vtrenz grundlegend weiterentwickelte. Silverpop beschäftigt heute rund 520 Mitarbeiter in den USA, Großbritannien und Deutschland. (red)

© Dialogschmiede

Wien. Ab sofort übernimmt die Wiener Dialogschmiede die komplette Dienstleistungs- und Servicerange von Silverpop in Österreich. Silverpop ist einer der weltweit größten Behavioral-Marketing-Dienstleister und entwickelte mit „Engage“ die erste integrierte Plattform für verhaltensbasiertes Marketing.

Dialogschmiede-Chef Polterauer: „Zugriff auf internationales Top-Know-how.“

Jubiläum Know-how

25 Jahre VSG Brunn am Gebirge. Die Direktmarketing-Spezialisten der VSG Direkt feiern heuer Geburtstag. Das Unternehmen ist seit 25 Jahren ein wichtiger Player am Markt der Direktwerbung. VSG optimiert Direct Mailings von der EDV-Aufbereitung über den Druck und die Veredelung bis hin zum Versand. Professionelle Beratung und Umsetzung sind entscheidend für den Erfolg wirksamer Direktmarketing-Kampagnen, heißt es zum Jubiläum in einer Aussendung des in Brunn beheimateten Unternehmens.

Einsparungspotenzial Die Papierauswahl, die richtige Drucktechnologie sowie die verschiedensten Endfertigungsarbeiten und nicht zuletzt das Porto können Unsummen an Kosten verursachen, welche bei VSG Direkt durch umfassende Kundenberatung und Know-how vermieden werden, erklärt dazu VSG DirektGeschäftsführer Michael Moser. Je früher der Kunde zur Beratung kommt, desto größer das Einsparungspotenzial. Denn der Trend geht derzeit in Richtung „Hybrides Marketing“. „Man kann in der heutigen Zeit nicht auf OnlineWerbung verzichten, sollte dabei aber nicht auf die Offline-Kanäle vergessen“ so Moser. Maßgeschneiderte Kampagnen zählen für den Familienbetrieb seit 25 Jahren zum „Must-have“. VSG übernimmt von der Idee bis zum Crossmarketing alle Leistungen. (red)

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HEROLD hat sein Angebot stark erweitert und bietet Ihnen ab sofort die gesamte Palette professionellen Dialog Marketings – im Business- wie im Consumer-Bereich. Von der genauen Zielgruppenanalyse über aktuelle Daten bis hin zum Druck und Versand von Mailings – das erhalten Sie jetzt alles aus einer Hand.

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VSG Direkt-Geschäftsführer Michael Moser: „Nicht auf Offline vergessen.“

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di r e k t- & di a logm a r k e t in g

20 – medianet special

Dienstag, 27. Mai 2014

Experten Beim fünften P.O.M, dem österreichischen Tag im Zeichen des Marketings, drehte sich diesmal alles ganz um „Jugend: Kult &Wahn“

P.O.M 14: „Jugend: Kult & Wahn“ ÖMG-Präsident Peter Drobil & ÖMG-Vizepräsidentin Gabi Stanek ziehen eine mehr als positive Bilanz über die heurige Veranstaltung. Wien. Kürzlich fand unter dem Motto „Jugend: Kult & Wahn?“ der fünfte Point of Marketing (P.O.M) statt. Die drei Fachverbände CCA, DMVÖ und ÖMG holten Persönlichkeiten aus der Marketingbranche auf die Rednerbühnel. medianet traf den Präsidenten der Österr. Marketing Gesellschaft ÖMG und Bank Austria-Werbeleiter Peter Drobil und ÖMG-Vizepräsidentin Gabi Stanek zum Gespräch.

medianet: Ein Panel beschäftigte sich mit dem allgegenwärtigen Thema Social Media – manche Marketingverantwortlichen meinen, gerade diesem Bereich würde eine überproportionale Aufmerksamkeit geschenkt, die bei Weitem nicht etwa der Höhe der Kommunikationsausgaben in diesem Bereich entspricht. Wie ist hier Ihre Sicht der Dinge? Peter Drobil: Das stimmt zum Teil, und bei vielen Unternehmen hat man das Gefühl, dass ‚Dabeisein wichtiger ist, als eine solide Kommunikationsleistung in Form gehobener Imagewerte oder auch, mehr Umsatz zu erzielen. Auf der anderen Seite muss man spätestens jetzt dabeisein, wenn man von derzeit noch jungen Kunden wahrgenommen werden will – die werden auch mit jedem Tag älter (lacht) –, nein im Ernst, diese Menschen sind als ‚Digital Natives an Informationska-

medianet: In Zeiten zunehmender Komplexität auch in der Marketing-Welt: Wie wichtig sind solche Netzwerk-Experten-Veranstaltungen? Stanek: Extrem wichtig – denn jeder Beitrag eines Speakers bringt Anregungen, erneuert vergessenes Wissen, fördert Assoziationen zum eigenen Business. Und natürlich wird in den Pausen heftig diskutiert – auf Augenhöhe und mit allen persönlichen Zwischentönen, die nur bei persönlichen Gesprächen möglich sind.

© ÖMG/RGE Photo

medianet: Heuer stand die P.O.M unter dem Motto: ‚Jugend: Kult und Wahn?‘ Warum fiel gerade die Wahl auf dieses Thema? Gabriele Stanek: Wir versuchen bei der Themenwahl zum P.O.M immer, jeweils aktuelle Strömungen aufzugreifen. Ausgehend von der tickenden Zeitbombe europäischer Jugendarbeitslosigkeit auf der einen Seite und den Bestrebungen vieler alteingesessener Marken, sich jugendlich, trendig und stylish zu präsentieren andererseits, sind wir bei diesem Thema „gelandet“. Aber wir wollten von Beginn an den Begriff Jugend in den Mittelpunkt stellen und nicht die Jungen allein …

ren – sowohl von den menschlichen als auch von den finanziellen Ressourcen; manchmal muss man sich bei einer Veranstaltung zurücknehmen, um andere umsetzen zu können …

ÖMG-Vizepräs. Gabi Stanek & ÖMG-Präsident Peter Drobil: „Begriff ‚Jugend‘ in den Mittelpunkt stellen und nicht die Jungen allein.“

näle im Web und an Meinungsbildner im Social Media-Plattformen gewöhnt, das werden sie wahrscheinlich auch im fortgeschrittenen Alter nicht mehr ändern. medianet: Als Fazit der P.O.M wurde die Losung ‚Das Alter einer Marke bestimmt der Verbraucher‘ ausgegeben. Was bedeutet das für die Markenverantwortlichen in den heimischen Unternehmen, etwa für den Werbeleiter einer Bank mit Tradition? Drobil: Unternehmen, die besonders viel Vertrauen gegenüber ihren Kunden aufbauen müssen, können oft mit dem Nimbus von Erfahrung, Bestand und Tradition mehr punkten als mit Zeitgeist und Jugendlichkeit. Nichtsdestotrotz hat die Bank Austria zurzeit mit David Alaba ein Testimonial, das bei den Jungen extrem gut ankommt und vor allem bei Menschen bis 50 gleichsam zum Synonym für Coolness und Sympathie steht. Aber Alaba steht durch seine starke Bindung zur Familie, durch sein offenes Bekenntnis zu Glaube und

„Heuer haben wir erstmals wesentlich stärker als in den letzten Jahren erlebt, dass die Menschen durchgehend bei unserer Veranstaltung ­geblieben sind.“ peter drobil, ömg-präsident

Religion und auch durch seine besonnene Art, zu spielen, trotz seiner Jugend für sehr traditionelle Werte; auch das ist ein Punkt, der für junge Menschen heute wichtig ist. medianet: Auf der P.O.M treten auch internationale Experten auf;

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aus Ihrer Sicht: Wie weit ist die Veranstaltung auch über die österr. Grenzen hinaus bedeutsam? Stanek: Dadurch, dass die Österreichische Marketing-Gesellschaft assoziiertes Mitglied zum Deutschen Marketing-Verband ist, können wir zu Recht behaupten, bei den deutschen Marketern gut bekannt zu sein. Und der Präsident des DMV, Prof. Ralf E. Strauß, hat nach einem kurzen Blick auf seinen übervollen Kalender ohne zu zögern den Marketing-Tag frei geschaufelt, um bei uns eröffnen zu können – darauf sind wir schon ein wenig stolz. Und auch der DMVÖ und der CCA sind Verbände, die gern über die österreichischen Grenzen blicken – und im Gegenzug ebenfalls positiv wahrgenommen werden. medianet: 2013 waren vier Verbände an Bord – heuer wieder drei; woran lag es? Drobil: Es ist für jeden Verband eine gewaltige Kraftanstrengung, derartige Kongresse zu organisie-

medianet: Bei der Gründung vor fünf Jahren war der P.O.M-Gedanke, eine Plattform zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Marketing zu schaffen. Wie weit ist dies gelungen und woran lässt sich das festmachen? Stanek: Als wir den Point of Marketing entwickelten, war vor allem die interdisziplinäre Auseinandersetzung verschiedener Verbände mit dem Begriff Marketing das Ziel – das ist ein ständiger Prozess, der in der Offenheit der gesamten Kommunikations-Verbände gegenüber neuer gemeinsamer Veranstaltungen ersichtlich ist. medianet: Wie fällt Ihrer beider ganz persönliches Fazit über die diesjährige Veranstaltung aus? Drobil: Heuer haben wir erstmals wesentlich stärker als in den letzten Jahren erlebt, dass die Menschen durchgehend bei unserer Veranstaltung geblieben sind. Und einige, die wegen beruflicher Termine wegmussten, sind wieder gekommen, weil die Vorträge extrem gut gepasst haben. medianet: Schon Pläne für 2015? Stanek: Ja, aber die verraten wir noch nicht – nicht einmal medianet … (fej)


retail

inside your business. today. Dienstag, 27. Mai 2014 – 21

Kaufhauskette mit Verlust von 34 Mio. € nach sechs Monaten  Seite 23

Goooool

© Stiegl

Stiegl-Goldbräu Ankick-Edition, Kikkoman Wok-Sauce Schnell & Einfach, Piccini Dolci in diversen Sorten und Manhattan-Eisbecher  Seite 25

Gesunde Alternative

TraDition

Juicy Planet bietet frisch gepressten O-Saft aus Automaten an  Seite 24

Eugen Svoboda übernimmt Marketing und Vertrieb bei Svoboda Büromöbel  Seite 26

© Svoboda

Karstadt

© Ivo Berkovic

© EPA/picturedesk.com

medianet

Bongrain Österreich mit neuem Geschäftsführer

© Tonino di Marco/EPA/picturedesk.com

short

Konsumkrise Die Kaufkraft der italienischen Familien leidet unter der Steuerlast; seit Anfang 2014 haben landesweit 20.297 Geschäfte geschlossen, die Umsätze im Einzelhandel brachen im März regelrecht ein – am stärksten bei den Lebensmitteln. Der Kaufleuteverband spricht von einer akuten Deflationsgefahr. Seite 23

© Spar/Johannes Brunnbauer

Molkereiprodukte Kurt Hardt leitet seit Februar dieses Jah­ res die Geschicke des Käseriesen in der Alprenrepublik – und hat gleich eine Reihe von neuen Produkten mit im Gepäck. ­Besonders innovativ geht es am Frischkäse­ sektor zu. Seite 22 © medianet/Langegger

Honigsüß Österreichs größte Bio-Imkerei BeeLocal – dahinter stehen Imker und Agrarbiologe Stefan Mandl und Imker Martin Oliva – sorgt mit 7.000 Bienenvölkern auf 500 Stellplätzen in Wien und NÖ für reichlich Honig; zwei Sorten werden nun unter Spar Natur*pur als Biosorten auf den Markt gebracht. Seite 24

Marktanteile Laut Nielsen legte Spar auf 30,1% zu, Wachstum über Branchenschnitt

Salzburg. Die Handelsorganisation Spar AG kann einmal mehr den imageträchtigen Titel „Wachstumsführer“ für sich beanspruchen. Laut dem für die Branche relevanten Marktforscher Nielsen übersprang Spar im Marktanteil die 30%-Hürde auf 30,1% Marktanteil. Präsident Gerhard Drexel meinte bereits anlässlich der Veröffentlichung der Spar-Bilanz im Februar dieses Jahres, dass das Match um den Wachstumsführer ein Kopf-an-Kopf-Rennen sein werde – und hat dieses offenbar für sich entschieden. Beim direkten Mitbewerber Rewe perfor-

© Spar/Helge Kirchberger

Spar ist wieder Wachstumsführer

Spar-Präsident Gerhard Drexel darf sich wieder als Wachstumsführer bezeichnen.

men nicht alle Vertriebsformate gleichmäßig optimal; Schwächen sagt man der Nummer 1 im LEH gerne in puncto Diskont und Adeg nach – hingegen steht das ReweFlaggschiff Billa mit zuletzt mehr als 18% Marktanteil doch sehr stabil da. Die Spar AG legte 2013 in Österreich ium 4,3 Prozent auf 5,8 Mrd. € Bruttoverkaufsumsatz zu. Damit lag der Händler gleichfalls über dem von Marktforscher Nielsen ausgewiesenen Branchenwachstum von 3,2 Prozent. In 2014 investiert Spar 450 Mio. € – im In- und Ausland. (red)

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Dienstag, 27. Mai 2014

© medianet/Langegger

22 – medianet retail

Kurt H ardt

Molkereiprodukte Bongrain lanciert eine Reihe von neuen Frischkäseaufstrichen im heimischen Lebensmittelhandel

Frischkäse für alle: viel Neues vom Franzosen

Geschäftsführer Bongrain Austria Der aus Deutschland stammende Vertriebsprofi übernahm den Chefsessel des Unternehmens in der Alpenrepublik vom Franzosen Aymeric de la Fouchardière.

Konzern legt strategischen Fokus auf die Marken Brunch, Bresso, St. Albray und Fol Epi. Natalie Oberhollenzer

Wien. Seit 1. Februar steht ein Deutscher an der Spitze von Bongrain Österreich. Kurt Hardt war davor bei der deutschen Tochter des Käseriesen für Trade Marketing, Customer Marketing und Vertriebsagenden zuständig, jetzt beerbte er den Franzosen Aymeric de la Fouchardière an der Spitze des Unternehmens in der Alpenrepublik. Im Gespräch mit medianet erklärt er, wohin die Reise hierzulande gehen soll und zeigt uns gleich eine ganze Reihe an Innovationen, die derzeit ganz neu in die Regale des Handels kommen.

„Vier Marken stehen bei uns derzeit im Fokus. Das sind Brunch, Bresso, St. Albray und Fol Epi“, erklärt Hardt. Wobei aktuell insbesondere im Frischkäsesektor viel Neues auf dem Markt kommt – etwa die „Bresso Antipasti zum Streichen“-Linie. Die hochwertigen Aufstriche sind edel im schwarzen Becher verpackt und in den Varianten Lachs & Dill, Oliven und getrocknete Tomaten sowie Paprika und Peperoni zu haben. Sie kommen ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker auf den Markt. Bei der Marke Bresso wurde der Klassiker „Kräuter“ um die Sorte „Feine Kräuter“ erweitert; diese

hat eine etwas stärkere Knoblauchnote und wird dem Wunsch vieler Verbraucher nach original französischen Geschmackserlebnissen gerecht. Wie alle Bressos verfügt auch Bresso Feine Kräuter über eine fluffig-luftige Konsistenz, dem Kernmerkmal der Marke.

Brunch: für Probierfreudige Bei der jungen, eher flippigen Marke Brunch bringt der Konzern zwei Saisonsorten „Grill“ und „Chill“ nach Österreich. „Grill“ schmeckt zünftig nach BBQ – gleichzeitig süß und scharf –, und harmoniert besonders mit gegrill-

Marktbericht Käse wird immer noch vorwiegend in Selbstbedienung gekauft

Österreicher essen 20 Kilo Käse im Jahr

Wien. Noch nie haben die Österreicher so viel Käse gegessen: Der Pro-Kopf-Konsum lag im Vorjahr bei über 20 Kilo, wie aus der neuesten Käsebroschüre der Agrarmarkt Austria hervorgeht; das sind um fünf Kilo mehr als noch im Jahr 1995. Die Ausgaben eines durchschnittlichen Haushalts für das Milchprodukt liegen bei 15 €, für Molkereiprodukte insgesamt sind es 38 €.

Gouda auf Platz 1, Bioanteil bei sechs Prozent, Tendenz steigend Die beliebtesten Käsesorten sind der milde Gouda und Streichkäse auf Gervaisbasis; auf Platz drei liegt der würzige Emmentaler, gefolgt von Großlochkäsen wie dem Drautaler oder Bergbaron. Dann folgen der aus Italien stammende Mozzarella, der Bergkäse, Parmesan/Grana, der griechische Feta und der zünftige Rotkulturkäse. Auch der Bioanteil stieg und beträgt nun mengenmäßig knapp sechs Prozent. Was die Einkaufsgewohnheiten betrifft, dominiert der Griff ins Selbstbedienungsregal: Stattliche 94,5% der Käse werden auf diese Art und Weise gekauft, lediglich 5,5 Prozent an der Bedientheke.

tem Fleisch. Die rosa verpackte Variante „Chill“ erinnert an eine Cocktail-Sauce und eignet sich gut als Dip für Shrimps, Gemüse oder einfach für Brot. „Diese Marke steht noch stärker für diejenige Zielgruppe, die sich gern ausprobiert“, meint Hardt über die im Jahr 2010 vom Konzern übernommene Marke. Bresso dagegen ist eher der an die Provence erinnernde Frischkäse, für den auch Kräuter aus eigenem Anbau in der Provence verwendet werden. Im Hartkäse-Sortiment des Konzerns gilt Fol Epi als der Shootingstar: „Die Marke ist überall in Europa auf einem tollen Wachstumskurs; die Verbraucher mögen den mild-nussigen Geschmack in Kombination mit der raffiniert dünnen Scheibe einfach“, sagt Hardt. Neu in dieser Range ist Fol Epi Duo, 2x7 kleine Scheiben in zwei Geschmacksvarianten, einzeln verpackt und daher besonders gut geeignet für den Singlehaushalt, oder denjenigen, der beide Sorten – Fol Epi Classic und Caractère – ausprobieren will.

Überraschungen im Herbst Wie viel Umsatz das Unternehmen hierzulande lukriert, gibt Hardt nicht preis. Nur so viel: Man sei leicht über Branchenschnitt gewachsen. Auch heuer sei man mit dem Volumen zufrieden, habe aber die hohen Einkaufspreise bei der Milch erst spät an den Han-

del weitergeben können. Das Erfolgsrezept von Bongrain seien die vielen Ländergesellschaften, erklärt Hardt. So auch in Österreich. „Überall dort, wo wir uns die Konsumgewohnheiten genau anschauen, den Markt komplett verstehen wollen, haben wir den größten Erfolg.“ Außerdem gebe es auch auf den jeweiligen Markt abgestimmte Produkte, wie hierzulande Bresso mit Kren. Für Herbst verspricht Hardt noch einige Innovationen; wobei es weiterhin bleibt, ist das Thema Käse, versichert Hardt: „Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenz. Deswegen sagen wir auch oft: Alles Käse!“

facts Die Bongrain SA-Gruppe ist ein französischer Milchindustriekonzern, spezialisiert auf die Sparte Käsespezialitäten und -marken. Das Unternehmen ist in diesem Bereich weltweit Marktführer. In Frankreich selbst steht Bongrain auf der Nummer 2 hinter Laktalis, in Deutschland an der Spitze. In Österreich sieht sich der aus Frankreich stammende Konzern ebenfalls gut im Lebensmittelhandel positioniert. Der Gesamtumsatz des Konzerns liegt bei über 3 Mrd. €. Weltweit führt Bongrain über 100 Marken in 120 Ländern. Zu den bekanntesten zählen Fol Epi, Rambol, Saint Albray, Chaumes, Etorki, Henri, Bresso, Edelweiß, Ramee und Brunch. Hierzulande ist das Unternehmen mit einer Tochter mit 25 Mitarbeitern vertreten.


Dienstag, 27. Mai 2014

re ta il & P r odu c er s

medianet retail – 23

Handel Die Kaufkraft der italienischen Familien leidet unter Steuerlast und sinkenden Einkommen, Kaufleuteverband warnt vor akuter Deflationsgefahr

Italiens LEH erfährt Rekordtief daniela prugger

Rom. Des Öfteren wurde in diesem Jahr vorhergesagt: Italiens Wirtschaft erholt sich, ein Ende der Konsumkrise ist in Sicht, alles wird bald besser. Einem aktuellen Bericht des italienischen Kaufleuteverbands Confesercenti zufolge, ist das Land aber lange noch nicht über dem Berg. Immer mehr Kaufleute geben sich der Wirtschaftsund Konsumkrise geschlagen – eine Mio. Jobs ist in Italien in fünf Jahren verloren gegangen, 200.000 Arbeitsplätze waren es pro Jahr. Akut drohe laut Confesercenti eine „Verwüstung der Stadtzentren“, täglich würden Dutzende Shops und Lokale schließen – seit Anfang 2014 sind es 20.297 Geschäfte an der Zahl, oder: 166 pro Tag. Die Eröffnungen beliefen sich in derselben Zeitspanne auf lediglich 9.352. In der Modebranche sperrten 4.961 Geschäfte zu, es gab

Karstadt 34 Mio. € Verlust

Rote Zahlen

Essen. Karstadt schafft es nicht aus den roten Zahlen: Laut einem Bericht des Handelsblatts hat der angeschlagene Warenhauskonzern unter dem Strich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust von 34 Mio. € ausgewiesen; im Vorjahr seien es 35 Mio. € gewesen. Der bereinigte operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) habe bei 25 Mio. € gelegen – der Konzern habe mit 27 Mio. € gerechnet. Hinter den Erwartungen liege auch der Umsatz, der um 3,9% auf 1,413 Mrd. € gesunken sei. Der österreichische Investor Rene Benko hat vor über einem Jahr die Mehrheit am operativen Geschäft von Karstadt Sports und der Premium Group übernommen. Von Karstadt selbst gab es noch keine Stellungnahme.  (APA)

LEH Verpackungsdatum

Haltbar bis …?

© dpa/Caroline Seidel

Rom. Die EU-Pläne, das Mindesthaltbarkeitsdatum für lang haltbare Nahrungsmittel wie Nudeln oder Reis abzuschaffen, kommen in Italien nicht gut an. Das Datum sei für die Konsumenten eine Garantie für Qualität, so der Landwirtschaftsverband Coldiretti. In der EU werden im Jahr 89 Mio. t Lebensmittel weggeworfen, auch deshalb, weil das Datum auf Verpackungen oft für ein Verfallsdatum gehalten wird; Österreich unterstützt den Vorschlag.  (APA)

Bald kein Mindesthaltbarkeitsdatum mehr für Nudeln oder Reis?

lediglich 2.034 Neueröffnungen, berichtete Confesercenti; bei den Lebensmittel-Shops gab es 2.789 Schließungen.

Einbruch im Einzelhandel Die Umsätze erlitten im März einen regelrechten Einbruch, so ein Bericht auf der Homepage von Confesercenti, der sich auf Zahlen des Statistikamts Istat stützt. Demnach hat der italienische Einzelhandel im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang von 3,5% verzeichnet; Ökonomen hatten ein Minus von 1,0% erwartet. Der Verkauf von Lebensmitteln sank laut

Confesercenti sogar um 6,8% und damit auf ein Rekordtief seit dem Jahr 1995; dahingegen reduzierten sich die Umsätze von Nicht-Lebensmittel um 1,5%. Im Vormonatsvergleich sanken die EH-Umsätze um 0,2%. Bei den Lebensmitteln belief sich der Rückgang im Vergleich zum Februar auf 0,4%, während die Absätze der Nicht-Lebensmittel unverändert blieben, so der Verband. Nun warnen Italiens Kaufleute vor einer akuten Deflationsgefahr; die Regierung wird zum Handeln aufgefordert. Die Kaufkraft der unter der Steuerlast ächzenden Familien muss dringend angekurbelt wer-

den. Der Verband kritisiert außerdem, dass die illegale Wirtschaft im Land grassiere: Sie mache mittlerweile 11% des BIP aus und generiere 174 Mrd. €. „Die Beschäftigungslage ist dramatisch. Tag für Tag gehen Jobs verloren und man sieht keinen Ausweg“, so der Präsident des Unternehmerverbands Unimpresa, Paolo Longobardi. „Viele Unternehmen sind erschöpft und der Konkurs wird unabwendbar. Italien braucht Reformen, die den Unternehmern und Familien wieder Hoffnung geben“, kommentiert Longobardi und drängt auch auf eine veränderte europäische Politik.

© Tonino di Marco/EPA/picturedesk.com

Negativrekord bei den Lebensmitteln: Der Absatz sank um 6,8 Prozent, der tiefste Wert seit 1995.

Die Konsumkrise schlägt sich vor allem auf die Lebensmittel nieder.


r e ta i l &pr od u c e r s

24 – medianet retail

Atherstone. Aldi baut in Großbritannien sein Ladennetz massiv aus und schafft neue Jobs. So werden in diesem Jahr allein 5.000 neue Mitarbeiter für die Fläche eingestellt; dazu kommen 150 Store-Manager und 400 Assistant-Store-Manager. 55 neue Märkte sollen eröffnet werden, etwa 30 bestehende Märkte ausgebaut. Derzeit betreibt der Discounter rund 500 Märkte. Gleichzeitig hat Aldi UK eine Akademie für die Personalschulung gegründet. (red)

© dpa/Peter Kneffel

Die Fußball-WM soll Konsum ankurbeln

Fernseher, Süßwaren und Salzgebäck als Top-Waren rund um WM.

Nürnberg. Die Fußball-WM dürfte den Konsum in Deutschland weiter ankurbeln. Vor allem Gastwirte, Einzelhändler und Bierbrauer hoffen auf die Kauflaune der Verbraucher – nicht zuletzt dank geringer Inflation und niedriger Zinsen. Eingekauft werden Fernseher, Süßwaren, Getränke. Laut Handelsverband HDE werden die Sparten Lebensmittel, Spielwaren, Sportartikel profitieren.

Amazon dominiert den deutschen E-Commerce München. Der E-Commerce-Umsatz von Amazon in Deutschland kletterte im vergangenen Jahr auf 6,48 Mrd. €, so das Magazin Focus. Die Schätzung bezieht sich auf die Erlöse im Online-Handel, nicht enthalten sind Umsätze aus anderen Dienstleistungen. Amazon selbst hat seinen Gesamtumsatz in Deutschland für 2013 mit 7,9 Mrd. € an die US-Börsenaufsicht SEC gemeldet.

© WKO/Sissi Furgler Fotografie

Der Spielwarenhandel feiert den Kindertag

Johannes Schüssler, Vorsitzender Spielwarenhandel in der WKO.

Wien. Rund um den Internationalen Kindertag am 1. Juni bietet der österreichische Spielwaren-Fachhandel auch heuer wieder ein Festprogramm für Kinder. Mehr als 200 Spielwaren-Fachgeschäfte bieten In- und Outdooraktivitäten, Wettbewerbe, Unterhaltung, Spiele, kleine Verköstigungen und vieles mehr. „So wie es den Muttertag und Vatertag gibt, soll künftig auch der Kindertag etwas ganz Selbstverständliches sein“, so Johannes Schüssler, Vorsitzender Spielwarenhandel WKO.

Spar & BeeLocal bringen Bio-Honig auf den Markt

Österreichs größter Bio-Imkerbetrieb BeeLocal produziert für Spar Natur*pur zwei Bio-Honigsorten. nataša nikolić

Wien. Österreichs größte Bio-Imkerei BeeLocal hat insgesamt 7.000 Bienenvölker auf 500 Stellplätzen in Wien und Niederösterreich und sorgt damit neben frischem Honig auch für den Erhalt der Sortenund Artenvielfalt in dieser Region. Hinter BeeLocal stehen Imker und Agrarbiologe Stefan Mandl und Imker Martin Oliva, die ihren zertifizierten Bio-Honig im ehemaligen Gebäude der SchwechaterBrauerei herstellen. Um den Honig in die Verkaufsregale zu bringen und Zahl der heimischen Bienenvölker zu erhöhen, braucht es einen Handelspartner, der den nötigen Markt und die Vertriebskanäle bereitstellen kann. Diesen hat BeeLocal in Spar gefunden und mit dessen Hilfe zwei BioHonig-Sorten unter Spar Natur*pur auf den Markt gebracht. ,,Es gibt uns eine große Sicherheit, mit Spar einen starken Partner für uns und unsere Bienen zu haben“, freut sich Oliva über die Zusammenarbeit. Spar ist damit das erste Lebensmittelhandelsunternehmen, das unter einer Eigenmarke Bio-Honige aus österreichischen Imkereien eingeführt hat. Je nach Sorte, Bienenstock und Verarbeitung finden sich bis zu 200 verschiedene Inhaltsstoffe im Spar Natur*pur Honig. Der Lebensmittelhändler setzt sich seit Jahren für österreichische Imkerbetriebe und damit gegen das Bienensterben und für die Artenerhaltung und Bestäubungsleis-tung ein; mit der Einführung der BioHonigsorten ist ihm nun ein weiterer Schritt in der regionalen BioSortimentgestaltung gelungen. BeeLocal hat sich zum Ziel gesetzt, den Bienenbestand zu erhöhen, und die Bestäubung in Wien und den östlichen Teilen Nieder-

Die beiden Imker Stefan Mandl und Martin Oliva kümmern sich persönlich um ihre Stellplätze in Wien und Niederösterreich.

österreichs wieder zu sichern. ,,Das Bienensterben hat negativen Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch auf die Menschen“, erklärt Stefan Mandl, der neben seiner Tätigkeit als Imker auch Koordinator für Bienenforschung am Boku Wien ist.

Wien als Bienentrachtgebiet ,,Auf unseren 80 Standplätzen allein in Wien halten wir mehr Bienen als die Stadt Einwohner hat“, sagt Oliva und fügt hinzu, dass sich die meisten Standplätze in den Randbezirken befinden. Ihm zufolge bietet aber auch die Innenstadt geeignete Plätze für Bienen, wie zum Beispiel auf der Oper, dem Stephansdom und im Stadt-

die Bienen filtern selbst etwaige Schadstoffe wie Feinstaub aus.“

park. ,,Die Bienen können hier, anders als von einer Großstadt erwartet, bei der Nahrungssuche aus dem Vollen schöpfen. Mit seinen Parkanlagen, Haus-höfen und Gärten, landwirtschaftlichen Flächen und Weingärten ist Wien ein hervorragendes Bienentrachtgebiet. Speziell in den Hausgärten und Parkanlagen sind kontinuierlich Blüten vorhanden; außerdem gibt es in der Stadt praktisch keinen für Bienen gefährlichen Pestizid- oder Kunstdüngereinsatz.“ Dass die Bienen mit Abgasen und Luftverschmutzungen, die eine Großstadt mit sich bringt, zurechtkommen, stellt Oliva vorab klar: ,,Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen belegen die hohe Qualität von urbanem Honig;

Richtlinien & Kontrollen Wann es sich um Bio-Honig handelt, hat die EU mittels Richtlinien streng festgelegt. Wie die beiden Experten erklären, richten sich die Vorgaben in erster Linie an die Imkereien. Der Verzicht auf den Einsatz von Medikamenten und reines Bienenwachs, ohne chemische Verunreinigungen und Bienenhäuser aus Holz, sowie Stellplätze an naturbelassenen Standorten machen den Unterschied zwischen Honig und Bio-Honig aus. Neben den externen Prüfstellen kontrolliert auch das Spar Qualitätsmanagement den Honigbetrieb.

Bericht Ein Viertel der Befragten verzichtet auf Handwerker

Getränke Alternative zu Cola, Energy Drinks und Eistee

Salzburg. Der Do-it-yourself-Report zeigt: Die Österreicher verrichten Heimwerksarbeiten am liebsten selbst. Bei der vom HolzschutzSpezialisten Xyladecor in Auftrag gegebenen Studie wurden 502 Interviews durchgeführt. Am meisten selbstbewusst sind die Befragten, wenn es um Tätigkeiten wie Bilder aufhängen (92,6%) und Rasen mähen (87,1%) geht. Aber auch das Vertrauen in die eigenen Streichkünste (83,1%)

Wien. Die meisten Getränkeautomaten bieten eine breite Auswahl an zucker- und koffeinhaltig Säften. Die Suche, nach einem wirklich gesunden Getränk scheitert aber häufig. Dieses Problems nimmt sich seit September das Start-up-Unternehmen Juicy Planet an: Frisch gepresste Orangensäfte aus dem Automaten sollen Abhilfe schaffen.

Österreicher lieben Do-it-yourself

scheint groß zu sein (Grafik). Beim Thema „Angenehme Tätigkeiten“ zeigte sich, dass neben Streichen und Ausmalen auch Garten anlegen (38,4%) und Rasenmähen (42,2%) als positiv bewertet werden. Ein Viertel der Befragten würden sich für Heimwerksarbeiten außerdem keinen Handwerker ins Haus holen. Ein weiteres Ergebnis: Männer trauen anderen Familienmitgliedern in Sachen Handwerksarbeiten weniger zu.  (red)

Der Report zeigt, bei welchen Tätigkeiten die Österreicher auf „Do-it-yourself“ setzen.

Frischer O-Saft aus dem Automaten außerdem 45 l sauberes Wasser an Kinder in unterentwickelten Ländern gespendet, und zwar mithilfe von „Wasserreinigungstabletten, welche große Mengen Wasser trinkbar machen können und somit von Erkrankungen schützen“. Derzeit gibt es den frisch gepressten O-Saft in der Shopping City Süd (beim Eingang 4), wo ab Juni ein weiterer Automat folgen soll, und am Publizistik-Institut der Uni Wien.  (dp)

Jeder Automat – ein Unikat „Unser Ziel ist es, den Menschen einen gesunden, frisch gepressten O-Saft anzubieten – auch für Unterwegs“, erklärt Ivo Berkovic, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Marko gründete. Ein Haltbarkeits-Problem gibt es mit den Automaten nicht: Die Orangen werden kühl gelagert, der Saft ausgepresst, und reinigen können sich die Getränkespender von selbst. Jeder Automat bekommt ein individuelles Design und wird an die spezifische Umgebung des Standorts angepasst. Nur dem Profit wollen sich die beiden Brüder aber nicht verschreiben: Mit jedem verkauften Saft werden

© Ivo Berkovic

Mehr als 5.000 weitere Jobs für Aldi in UK

Bio-Imkerei Lebensmittelkonzern Spar führt als erster Bio-Honig aus Österreich unter der Eigenmarke Natur*pur ein

© Spar/Johannes Brunnbauer

short

Dienstag, 27. Mai 2014

In der SCS soll bald ein zweiter Juicy Planet-Getränkeautomat folgen.


pr odu c t n e ws

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet retail – 25

Italienische Süßspeisen bei Spar und der WM-Ankick mit Stiegl Product News Kikkoman Wok-Sauce Schnell & Einfach, Piccini Dolci in diversen Sorten, Manhattan-Eisbecher und Stiegl-Goldbräu Ankick-Edition.

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Relaunch Kikkoman Wok Sauce Schnell & Einfach UVP 6,99 € 975 ml PET Schenkel Gastrogroßhandel, z.B. Metro www.schenkel.at

Piccini ist eine wahrhafte Wiener Institution am Naschmarkt. Bereits im Jahre 1856 begann der gebürtige Triester Riccardo Piccini mit dem Import italienischer Spezialitäten. Bis heute ist Piccini erste Adresse für hochwertige italienische Produkte. Einige der italienischen Spezialitäten – darunter die Piccini Dolci – gibt es jetzt bei Spar.

Genuss auf Amerikanisch: Der Manhattan-Eisbecher von Schöller kommt 2014 nicht nur im neuen Look, sondern auch mit zwei neuen Rezepturen: Manhattan Cup Cacao & Chocolate mit Schokoladeneis und Schokoladensirup sowie Manhattan Vanilla & Strawberry aus Vanille-Eis mit Erdbeersirup. Kategorie Relaunch Produkt Manhattan-Eisbecher Vertrieb Schöller Distribution LEH LGV_Viola_Medianet_ET2705_munkenU220K80.pdf www.nestle-schoeller.at Info

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19.05.14

20:51

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Launch Piccini Dolci Panna Cotta, Mangotraum, Schokomousse, Latte Macchiato 1,99 € 150/85/80/70 g Spar Spar www.piccini.at

Spieler, Fans, Trainer, Schiedsrichter, aber auch eine Getränkeverkäuferin mit Bauchladen prangen auf den Bauchetiketten der 0,33 l-MehrwegFlaschen der Stiegl-Goldbräu Sonderedition. Sie stehen für elf unterschiedliche, für den Fußballplatz typische Charaktere; gemeinsam bringen sie Runde für Runde Fußballspaß in die Gastronomie oder ins Grillfest. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Info

Limited Edition Stiegl-Goldbräu Ankick-Edition 20 x 0,33 l MW Stiegl Gastronomie, ausgewählter LEH www.stiegl.at

Viola Melanzani

Frischgemüse

C

M

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CM

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CMY

K

Andrea Steinharttnerin LGV-Melanzanigär

Erfahren Sie mehr über die Viola und die Gemüsevielfalt, die Frau Steinhart und die über 100 Gärtnerfamilien der LGV-Frischgemüse für Sie saisonal anbauen. www.lgv.at

© Kikkoman; Spar; Nestle (2); Stiegl

Kikkoman Wok Sauce Schnell & Einfach gibt es nun auch in der praktischen 975 ml-PET Flasche im C&C- und Gastro-Großfachhandel. Der Weltmarktführer im Bereich natürlich gebraute Sojasauce setzt verstärkt auf die Geschmacksvielfalt in der Alltagsküche und unterstreicht die Kompetenz von Kikkoman im Bereich „ready to use“-Würzsaucen.


sh op ta l k

26 – medianet retail

Dienstag, 27. Mai 2014

Joya Yoga Convention möbel- und designguide

© Joya/Andreas Rausch (3)

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© medianet/APA-Fotoservice/Hörmandinger (5)

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1. Yvonne Rueff, Martin Oberhauser, Diana Lueger, Birgit Pöltl; 2. Sasa Schwarzjirg und Regina Kail; 3. Martina Kaiser, Alex List,

Vegane und andere alternative Lebensweisen zeigen 2

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1. S. Miller, E. Ladenstein, K. Franke, C. Kaar, H. Spätauf, T. Teves, R. Koller; hintere Reihe: T. Faulmann, C. L. Einwaller, W. Faulmann, P. Schantl, ein Vertreter der Firma Molto Luce Wels und M. Wetscher; 2. M. Stein, C. Weissenborn, K. Witasek, G. Athanasiadis; 3. H. Taus, J. Halter; 4. M. Müller, W. Lehmann.

Vorstellung des aktuellen Möbel- und Design Guide 2014

Stilechtes Feiern

Sieger des Abends: Christian L. Einwallner.

Neuheiten Autorin Anna M. Del Medicos Möbel & Design Guide 2014 wurde im Wiener stilwerk bei Center Managerin Karin Witasek präsentiert. Die besten Designshops und Einrichtungshäuser Österreichs wurden heuer erstmals mit dem neuen „Möbel & Design Guide Händler Award“ prämiert. In insgesamt acht Kategorien konnten sich Fachhändler für den Preis bewerben. Das Redaktionsteam rund um Herausgeber Michael Stein und die Leiterin der Projektentwicklung, Christiane Weissenborn, wählte die Besten der Besten aus. Dabei war auch Josef Halter, WKO-Obmann Elektro und Einrichtungsfachhandel. In der Kategorie Möbel & Design gewann Christian L. Einwaller Interiors, Wien; bei Raumausstattung das Einrichtungshaus Schantl, Linz; in der Kategorie Küche Faulmann & Faulmann, Wien; bei Schlafen Fennobed Showroom Wien; in der Kategorie Bad gewann Gasteiger Badarchitektur, Aurach b. Kitzbühel; bei Licht Molto Luce, Wels; bei Tischkultur Roittner im Ofenloch, Salzburg, und bei HiFi Roland Koller – Europas schönste Heimkinos in Wien.  (jm)

Kopf des Tages

Produkt des tages

Eugen Svoboda (33) ist ab sofort für die Marketingund Vertriebsagenden im österreichischen Traditionsbetrieb Svoboda Büromöbel verantwortlich. Der Urenkel des Gründers und Sohn des Gesellschafters Rudolf Svoboda befasste sich bereits in der Vergangenheit intensiv mit der strategischen Geschäftsentwicklung des niederösterreichischen Familienunternehmens. Neben seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Wien sammelte er zahlreiche berufliche Erfahrungen im In- und Ausland. In seiner Funktion folgt er dem bisherigen Verantwortlichen Horst König.

Brasilien lässt grüßen Fußball lässt die Herzen von Jung und Alt rund um den Globus höher schlagen, vor allem rund um die Weltmeisterschaft in Brasilien. Mit ähnlicher Begeisterung setzt sich Swatch für die verschiedensten Sportarten ein. Um die Bedeutung, die dem Fußball in Brasilien zukommt, zu würdigen, hat der Uhrenhersteller eine spezielle New Gent Lacquered mit dem Namen „Entusiasmo“ kreiert. Das Modell erstrahlt in den Farben der brasilianischen Nationalflagge: Grün, Gelb, Blau und Weiß. Auch auf der austauschbaren Armbandschlaufe ist die Flagge abgebildet. Fans der anderen WM-Teilnehmer können in den Swatch-Stores zusätzlich einzelne Schlaufen mit den Flaggen ihrer Teams erwerben. Erhältlich ist die Swatch Entusiasmo versandkostenfrei unter www.shop.swatch.at oder in allen Swatch-Stores zum UVP von 60 €.

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© Svoboda Büromöbel

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Viele Sonnengrüße unter freiem Himmel Gemeinsamkeiten Joya lud zur Yoga-Convention 2.0 in den Wiener Augarten, und über 5.000 begeisterte Yoginis und Yogis nahmen an der größten Outdoor Yoga-Veranstaltung Österreichs teil. Unter der Anleitung von Diana Lueger, Leadfrau der Wiener Band Zweitfrau und ausgebildete Yoga-Trainerin, und Birgit Pöltl, die seit April das „Yoga-Magazin“ von ORF Sport + moderiert, legten sich auch zahlreiche Prominente wie die Moderatorinnen Sasa Schwarzjirg und Regina Kail sowie der Kabarettist Martin Oberhauser auf die Matte. Gesehen wurden weiters: DJ-Profis Martina Kaiser und Alex List, Yvonne Rueff, Dancer against Cancer-Organisatorin, Schmuckdesignerin Theresa Inama, Ronny Kokert, Kampfsportweltmeister und Founder von Shinergy, und viele andere. An die ersten 1.500 Besucher wurden gratis Yogamatten verteilt. Jeder Teilnehmer erhielt außerdem zur Stärkung einen Joya-Shake sowie ein Unter „BigData | Raum für Gratisexemplar der Zeitschrift Visionen“ veranstaltet RegioData Yogazeit. Die Vegane GesellResearch am 5.6. von 9–17 Uhr schaft Österreich gestaltete ein den 1. Geomarketing Kongress Büffet mit gesunden Schmanim Studio 44 der Österr. Lottekerln. Bei einem Infopoint rien (Rennweg 44, 1030 Wien) konnte man sich veganen Lebensstil informieren. (red)

LADEN-HÜTERIN

Danke, liebe EU Alexandra Binder

W

egen der EU-Wahl vorgestern. Ich hätt da auch noch was Positives beizutragen. Das nämlich, dass es, der EU sei dank, unserem stationären Handel ab Mitte Juni vermutlich ein bissl besser geht. Und geht´s der Wirtschaft gut, dann ... na ja Sie wissen eh. Worum gehts? Um E-Commerce. Was wir übers Internet kaufen, uns aber dann doch nicht taugt, können wir künftig nicht mehr einfach so kommentarlos innerhalb von zwei Wochen wieder zurückschicken. Denn: a) gilt es ab da, ausdrücklich den Widerruf des Verkaufs zu erklären, was sich b) vermutlich viele überlegen wegen dem Zeitaufwand und so; deshalb wird die neue Regelung c) den stationären Handel stärken. Was mich betrifft, ist das jedenfalls sicher. Ich persönlich mags nämlich nicht so, wenn ich in Erklärungsnotstand gerate und in meiner Bequemlichkeit gestört werde. Und nicht nur das. Die Rücksendekosten trägt man künftig auch noch selber. Bisher war das nur unter einem Warenwert von 40 Euro üblich. Und das wiederum ist bei Preisen, wie sie ULP im Schnitt hat – ein Mini-Packerl nach Deutschland kostet so um die 12,50 Euro –, dann so viel, dass ich´s mir endgültig überlege, dem a.binder@medianet.at Online-Handel weiter zu frönen.

Di e z a hl mi t d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen

Frühlingsgrüße Rund 45 Millionen Euro geben die Österreicher jährlich für Blumen aus; am beliebtesten ist mit Abstand die Rose.


medianet

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Dienstag, 27. Mai 2014 – 27

Arbeitsland NÖ

Umfassende Studie soll Basis für langfristige Beschäftigungsstrategie schaffen  Seite 29

© katharinaschiffl.com

© Felicitas Matern

leitbetriebe nö kreative überflieger

Bereits zum 37. Mal wird der NÖ Landeswerbepreis Goldener Hahn verliehen Seite 32

gedenkjahre Zeitgeschichte im ORF © basisModul Hans Leitner/ORF NÖ

© panthermedia.net/jorisvo / Montage: B. Schmid

Erfolgreich

Positive Stimmung NÖ Unternehmen sind zurzeit besonders optimistisch, Ecoplus präsentierte die Erfolgsbilanz nach 10 Jahren EU-Osterweiterung, das Land NÖ startet große Beschäftigungsstudie, Flughafen Schwechat ist im Steigflug, NÖ Kreative sind in Bestform. Dies und weitere News aus Niederösterreich auf den  Seiten 27–32 Bewegend Neuzugang in der niederösterreichischen Sportevent-Szene

© EPA

Jet-Wake-Stars in Pöchlarn

Trendsportarten sind wichtige Ergänzung im NÖ Sportevent-Kalender.

St. Pölten. Vom 17. bis 20. Juli wird in Pöchlarn, am See der Gemeinde Wörth, das Jetski-Europameisterschaftsfinale und auch die Staatsmeisterschaft im Wakeboard ausgetragen. Landesrätin Petra Bohuslav, die das Projekt in Anwesenheit von Kevin Reiterer, mehrfacher Jetski-Weltmeister, und WakeboardStaatsmeister Alexander Eplinger kürzlich präsentierte, sieht in diesem Event „eine tolle Ergänzung zu der unglaublichen bunten niederösterreichischen Sportevent-Szene, in deren Rahmen heuer zusätzlich zu den etablierten Sportarten aus

erstmals der ‚Wings for Life’Lauf in Niederösterreich Station gemacht hat und auch American Football im Rahmen der Europameisterschaft zu sehen sein wird”. Auch seien Trendsportarten und ihre Idole wichtig, um junge Menschen für Sport zu begeistern. Bohuslav unterstrich auch den wichtigen wirtschaftlich-touristischen Aspekt im Bezug auf die regionale Wertschöpfung durch die 250 Teilnehmer aus 22 Nationen sowie die vielen Tausenden Zuschauer, die etwa zur Jetski-EM und der Wakeboard-Staatsmeisterschaft erwartet werden.  www.noe.gv.at

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l e i tbe tr i e be n ö

28 – medianet special

short

ÖGNI mit neuem Center in der Blauen Lagune

Dienstag, 27. Mai 2014

Konjunkturumfrage Die Konjunkturlage hat sich im ersten Quartal 2014 gegenüber Vorquartalen weiter verbessert

NÖ Industrie bleibt weiter auf einem Erholungspfad

© ÖGNI

Die global vorhandenen Überkapazitäten schlagen sich in einem anhaltenden Preisdruck nieder. dino silvestre

© weinfranz.com

Plus bei Kongress- und Business-Touristen

Christoph Madl, GF NÖ Werbung, freut sich über neue Top-Partner.

St. Pölten. Das Austrian Convention Bureau (ACB) und die Österreich Werbung (ÖW) präsentierten die aktuellen Zahlen der österreichischen Tagungsstatistik. Die Ergebnisse des „meeting industry report austria 2013“ unterstreichen dabei eindrucksvoll den positiven Aufschwung von Niederösterreichs Wirtschafts- und Seminartourismus. „Mit 1.320 Kongressen, Firmentagungen und Seminaren liegen wir im Spitzenfeld“, freut sich Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis. „In diesem Jahr scheinen mit dem Seminar-Park-Hotel Hirschwang, dem Cityhotel Design & Classic St. Pölten und dem Nationalpark DonauAuen drei neue Top-Partner im Programm auf“, so Christoph Madl, GF NiederösterreichWerbung. Erster Ansprechpartner für Meetings, Incentives und Seminare ist das Convention Bureau Niederösterreich; vermittelt werden 50 geprüfte TopBetriebe und Locations. www.convention-bureau.at

Aufwind setzt sich fort „Niederösterreichs Industrie bleibt weiter auf dem Erholungspfad und erfährt aktuell eine leichte Frühjahrsbelebung. Das Aufwärtslüftchen ist im Vergleich zu den Vorquartalen zwar stärker geworden, dass es sich in einen echten Konjunktur-Rückenwind verwandelt, sehen wir derzeit noch nicht“, so Roither. Die 30 befragten Unternehmen mit ihren 14.408 Mitarbeitern beurteilen die aktuelle Konjunktursituation durchwegs positiv. Auf der Schattenseite des sich insgesamt allmählich aufhellenden Konjunkturbilds ist nach wie vor die Entwicklung der Verkaufspreise zu sehen. Die global weiterhin vorhandenen Überkapazitäten schlagen sich in einem anhaltenden Preisdruck nieder. In den nächsten drei Monaten rechnen 12% der Unternehmen mit steigenden, eben so viele mit fallenden Preisen; 76% der Befragten gehen davon aus, dass die Preise gleich bleiben.

© Andi Bruckner

Wr. Neudorf. Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) bietet ihren Mitgliedern und allen Interessenten eine neue Servicestelle im Osten Österreichs. Neben der Geschäftsstelle in Linz werden Anfragen zu Gebäudezertifizierungen nun auch in der Blauen Lagune persönlich beantwortet. ÖGNI-Botschafter und GF der Blauen Lagune, Erich Benischek: „Mit dem ÖGNI Service Center setzen wir auf den Schwerpunkt nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften. Somit werden wir unserem Leitgedanken ‚Um Häuser mehr Ideen‘ auch weiterhin gerecht und verstärken die Aktivitäten in puncto Nachhaltigkeit.“ ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann ist optimistisch: „Wir stehen erst am Anfang des Paradigmenwechsels der Bau- und Immobilienbranche hin zur Nachhaltigkeit; umso wichtiger ist es, die Player der Branche bei diesem Thema aktiv zu begleiten.“ www.ogni.at

Wien. Das NÖ Konjunkturbarometer der Industriellenvereingung – als Mittelwert der Beurteilung der gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsentwicklung – ist im ersten Quartal 2014 von +24,5 auf +36 Punkte gestiegen. „Damit liegen wir über dem aktuellen Österreich-Wert von +26 Punkten“, so IV-NÖ-GF Michaela Roither. Gewichtet nach den Mitarbeiterzahlen, bewerten 39% der Industriebetriebe ihre derzeitige Geschäftslage mit „gut“, 59% mit „befriedigend“ und lediglich zwei Prozent mit „schlecht“.

IV-NÖ-GF Michaela Roither: „Einen echten Konjunktur-Rückenwind sehen wir in Niederösterreich derzeit leider noch nicht.“

Dementsprechend ist die aktuelle Ertragslage der Unternehmen mit einem Saldo von +14 Punkten nach wie vor weit von jenem Niveau entfernt, das während früherer Erholungsphasen zykluskonform typisch war.

Den Stillstand beenden „Die positive konjunkturelle Entwicklung in den vergangenen drei Quartalen spricht für die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Industrie und ihrer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Roither. Den Unternehmen gelinge es immer wieder, gestärkt aus konjunkturellen Schwächephasen herauszukommen. „Das funktioniert

aber nur, weil tagtäglich Prozesse neu gedacht, interne Abläufe verändert und die Strukturen an die Anforderungen eines globalisierten Umfelds angepasst werden“, so Roither, die diese Veränderungsbereitschaft in der Bundespolitik vermisst und auf die im internationalen Vergleich stetig sinkende Standortperformance verweist. Dabei sei der Standort Österreich in letzter Zeit nicht per se schlechter geworden. „Aber während wir versuchen, mit einem Segelboot ohne Wind auf Kurs zu bleiben, sitzen andere Standorte in einem Schnellboot und ziehen an uns vorbei“, so Roither: „Dieses Rennen werden wir nicht gewinnen, wenn die Regierung nicht rasch klare

Signale an die Unternehmen sendet, Arbeitskosten vorantreibt und längst fällige strukturelle Reformen Stück für Stück auf den Weg bringt.“

Zu viele Ausgaben Für die IV-NÖ-GF ist klar: „Wenn wir auch in Zukunft Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze in Österreich sicherstellen wollen, brauchen wir entsprechende wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.“ Reform- und Einsparungspotenzial gäbe dabei es in genügendem Maße. „Wir haben in Österreich kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem“, so Roither abschließend. www.iv-net.at

Niederösterreich Vor zehn Jahren öffnete sich die EU nach Osten und nahm dabei zehn neue Mitgliedsstaaten auf

ecoplus: zehn Jahre EU-Osterweiterung St. Pölten/Wien. Im Rahmen der ecoplus Jahrestagung im NH Conference Center am Flughafen WienSchwechat wurde die Studie zu den Auswirkungen der EU-Osterweiterung von Christian Helmenstein, dem Chefökonomen der Industriellenvereinigung, vorgestellt.

„Internationalisierung und die Öffnung nach außen sind nach wie vor zentrale Themen unserer Wirtschaftspolitik und damit auch in unserer Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2015 fest verankert. Wir bearbeiten seit zehn Jahren sehr erfolgreich die CEE Märkte, 2010 haben wir im Schulterschluss mit den Unternehmen begonnen, neue Zukunftsmärkte

Starke Exportoffensive Niederösterreichs LH Erwin Pröll dazu: „Wir haben von der europäischen Entwicklung profitiert und uns einen Vorsprung erarbeitet; den Grundstein dafür haben wir 2004 mit unserer blau-gelben Exportoffensive gelegt. 1 Mrd. Euro Exportumsatz steht für 11.000 Arbeitsplätze sowie 256 Mio. Euro regionaler Wertschöpfung.“ Niederösterreich wurde durch die Osterweiterung vor zehn Jahren von einer Randlage ins Zentrum eines neuen Wirtschaftsraums katapultiert. „Die Chancen, die sich dadurch für unser Bundesland ergaben, haben wir genützt und uns als Wirtschaftsmotor der Ostregion etablieren können“, so LR Petra Bohuslav.

zu erschließen“, so Bohuslav weiter. Diese neuen Zukunftsmärkte seien Russland, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

8.500 Arbeitsplätze mehr Welche konkreten Effekte die EU-Osterweiterung auf Niederösterreich hatte bzw. hat, zeigt die aktuelle Studie von Cheföko-

© NLK/Burchardt

ÖGNI Service Center: Philipp Kaufmann (li.) und Erich Benischek.

Meeting (von li.): Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, LH Erwin Pröll, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus GF Helmut Miernicki.

nom Helmenstein: „Beispielsweise ist das BIP Wachstum in Niederösterreich um 0,5 Prozent höher als es ohne die Osterweiterung wäre. Außerdem brachte der Beitritt 990 Unternehmen und damit rund 8.500 Arbeitsplätze mehr.“

Chancen auf neuen Märkten Bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Bundeslands Niederösterreich, wurde 2004 das Geschäftsfeld „Internationalisierung“ installiert und in Folge die Tochtergesellschaft ecoplus International gegründet. „Mit unseren Auslandsbüros in Polen, Ungarn, Tschechien, Rumänien und der Slowakei sowie der Repräsentanz in Russland sind wir der ideale Partner für Unternehmen, die die Chancen auf neuen Märkten nutzen wollen“, sagt ecoplus GF Helmut Miernicki. „Wir unterstützen die Unternehmen, auf zukunftsträchtigen Märkten Fuß zu fassen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, so Miernicki abschließend. www.ecoplus.at


L e i t b e tr i e b e N Ö

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet special – 29

Studie „Arbeitsland Niederösterreich“ Erarbeitung einer langfristigen Beschäftigungsstrategie unter regionalen und temporären Aspekten

Beschäftigungsstudie nach Maß St. Pölten. Am 8. Mai wurde gab Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka den Startschuss für die Studie „Arbeitsland NÖ“, die das Land in seiner regionalen Differenziertheit betrachten soll. Insgesamt ist Niederösterreich bereits von hoher Lebensqualität und großer Attraktivität für den Arbeitsmarkt gekennzeichnet. Ziel der Studie ist es, eine langfristige Beschäftigungsstrategie bis 2020 festzulegen, so der Landeshauptmann-Stellvertreter: „Wir wollen die regionalen Kleinteiligkeiten genau erheben und aufeinander abstimmen.“ Dadurch könne man punktgenau auf die unterschiedlichen Bedürfnisse jeder Region reagieren und beschäftigungseffizient sein. Innerhalb des Bundeslands mit seinen 400.000 Pendlern bestehen regional große Unterschiede: Im Wald- und Weinviertel ist Mobilität und damit die Erreichbarkeit mit öffentlichem

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Exzellenzabend Wien. „Instrumente im Kampf um Talente“ – so lautete das Thema des Veranstaltungsabends am 14. Mai, bei dem Leitbetriebe Austria-Chefin Monica Rintersbacher zahlreiche Player aus der heimischen Wirtschaft vernetzte. Eine Expertenrunde diskutierte den Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und Performance am Markt. Zuvor hatte eine Studie des Leitbetriebe-Instituts zum Thema Hidden Champions ergeben, dass österreichische Betriebe mit hervorragenden Unternehmensergebnissen sich unter anderem durch hohe Mitarbeiterzufriedenheit und geringe Krankenstandzeiten auszeichnen; diese Ergebnisse wurden während der Podiumsdiskussion bestätigt. Rintersbacher betonte, wie wichtig die ehrliche Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen sei. Zukunftsforscher Harry Gatterer pflichtete ihr bei: „Menschen in einer hochgradig individualistischen Gesellschaft haben Sehnsucht nach Bindung.“ Gastgeber des Abends war die VBV-Vorsorgekasse, vertreten durch Erich Laminger, dem ehemaligen Geschäftsführer von „Great Place to work“. „Es sind die einfachen Dinge, die einen guten Arbeitgeber ausmachen; es ist der Respekt, die Wahrnehmung des Mitarbeiters nicht als Ressource, sondern als Mensch.“ Eine mögliche Maßnahme stellen Weiterbildungen dar, da sich die Mitarbeiter dadurch am besten an das Unter(red) nehmen binden ließen.

Verkehr ein großes Thema; im Industrieviertel ist das zwar irrelevant – dennoch fällt hier der Anstieg der Arbeitslosigkeit am höchsten aus.

Ist-Situation erfassen Auch ist etwa der Anstieg der Zahl älterer Arbeitsloser im Mostviertel höher als im Industrieviertel, der Bezirk Baden weist aber diesbezüglich eine höhere Arbeitslosenquote auf als das Mostviertel. „Auf der anderen Seite ist der Anteil beschäftigungsloser Menschen mit Migrationshintergrund im Industrieviertel höher als in ande-

ren Regionen“, führte der Landeshauptmann-Stellvertreter aus. Vor dem Hintergrund, dass es in Niederösterreich mit insgesamt 584.000 unselbstständig Beschäftigten heute um 3.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr gibt, gleichzeitig aber auch die Zahl der Arbeitslosen gestiegen ist, und unter Einbeziehung der allgemeinen Parameter für höhere Arbeitslosigkeit wie geringere Ausbildung, großer Konkurrenzdruck der Betriebe oder Einkommensschwäche einer Region, soll die Studie die Wirksamkeit von Maßnahmen etwa im Bereich der Lohnnebenkosten, an die Integration Beschäftigungs-

© He Shao Hui

Wolfgang Sobotka hofft bereits im Juni auf erste Ergebnisse der Studie.

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Monica Rintersbacher lud zur Podiumsdiskussion mit führenden Köpfen.

loser gekoppelter Ausschreibungen öffentlicher Aufträge („HuckepackMethode“) oder neuer Qualifizierungsstrategien erheben. In den fünf Hauptregionen werden in Workshops zunächst Stärke- und Schwächeprofile erstellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Verringerung der Zahl älterer Arbeitsloser, der Förderung von Wiedereinsteigern und eine Integration in den Arbeitsmarkt nach der Schulausbildung. In einer ersten Tranche ist die Studie mit 350.000 € veranschlagt und je zur Hälfte vom Europäischen Sozialfonds und vom Bund kofinanziert; erste Ergebnisse sollen im Juni vorliegen.  (red)

© Felicitas Matern

Eine Einteilung nach Stärke- und Schwächeprofilen ermöglicht rasche und konkrete Maßnahmen.

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L e i tbe tr i e be N Ö

30 – medianet special

Dienstag, 27. Mai 2014

NÖ Landeskliniken Holding Weniger Lagerflächen, effizientes Warenmanagement und bessere Lieferbedingungen

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Zentrale Stelle für Kliniken

Syma: Kosteneffizienz und Individualisierung

© Syma

Wr. Neustadt. Anfang Mai wurde der erste Teil des neuen Logistikzentrum der NÖ Landeskliniken Holding in Wr. Neustadt eröffnet. Die Landeskliniken Baden-Mödling, Hainburg, Hochegg, Neunkirchen und Wiener Neustadt werden von hier aus etwa mit Infusionen, Tropfen und mit jährlich 70.000 sterilisierten OP-Sets versorgt.

Syma-Prokurist Weichselbaum: Master-Thesis zur Werbearchitektur.

Wolkersdorf. Kosteneffizienz und Individualität haben in der Werbeszene in den vergangenen Jahren für ein intensives Spannungsfeld gesorgt. Darüber schreibt Syma-Prokurist Günter Weichselbaum in seiner im vergangenen Jahr verfassten Master-Thesis. Die Anforderungen, die an Werbearchitekten wie Syma von den Kunden gestellt werden, steigen. Neben dem Return on Investment nehmen auch die technologischen und architektonischen Anforderungen zu; Weichselbaum ging daher unter anderem der Frage nach, welche Kriterien bei der Vergabe von Projekten angewendet werden. Der Syma-Prokurist hat zur Untermauerung seiner These dazu Daten des Werbefachverbands, wissenschaftliche Untersuchungen sowie nationale und internationale Studien herangezogen. Weichselbaum hat damit nachvollzogen, welche Konflikte zwischen der einzigartigen Positionierung für die Kunden und ihren ökonomischen Anforderungen entstehen und gleichzeitig einen Leitfaden zur Lösung dieses Spannungsfelds dargelegt.

im Logistikzentrum; von dort aus werden sie direkt an die Stationen geliefert und die teure Zwischenlagerung fällt weg. Zusätzlich können wir bei Bestellungen bei unseren Lieferanten durch die großen Abnahmemengen bessere Preise verhandeln. Durch das neue Logistikzentrum ersparen wir uns jedes Jahr etwa 1,6 Mio. Euro, die wir wieder in die medizinische Qualität unserer Kliniken reinvestieren können. Das sind gelebte Reformen, die den Patienten etwas bringen.“ Helmut Krenn, der Kaufmännische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding: „Wir liegen momentan sehr gut im Zeitplan. Einige OPs und Stationen des Landesklinikums Wiener Neustadt sowie das gesamte Landesklinikums Mödling werden bereits vom Logistikzentrum beliefert. Die Vollversorgung aller Kliniken der Thermenregion erfolgt Schritt für Schritt.“  (red)

Ersparnisse Im Detail bringt das Logistikzentrum drei zentrale Vorteile, erklärt Landesrat Karl Wilfing: „Einerseits müssen wir bei Klinikneubauten weniger Lagerflächen einkalkulieren; das spart natürlich Baukosten. Andererseits können wir unseren Lagervorrat wesentlich effizienter managen. Medizinische Produkte – auch Medikamente, die schnell ablaufen – brauchen in Zukunft nicht mehr in sechs einzelnen Kliniken vorrätig sein, sondern nur

© NÖ Landeskliniken

Wr. Neustadt und Mödling werden bereits versorgt, die restlichen Kliniken der Thermenregion folgen.

Teilweise bereits eröffnet: das Logistikzentrum der Landeskliniken in Wr. Neustadt.

Quartalsergebnis Beim Gesamtergebnis prognostiziert der Flughafen-Vorstand einen Umsatz von 630 Millionen

Umsatzplus bei Flughafen Wien-Schwechat Schwechat. Der Umsatz am Flughafen Wien-Schwechat ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 139,5 Mio. € gesunken. Als Hauptgrund wurden in einer Mitteilung des Flughafens der milde Winter und damit deutlich geringere Erlöse aus der Flugzeug-Enteisung angeführt.

Für das Gesamtjahr 2014 ist der Flughafen Wien weiterhin optimistisch und rechnet mit einer Umsatzsteigerung auf über 630 Mio. €, wie es weiter hieß. Beim Konzernergebnis werden mehr als 75 Mio. € erwartet. Für Optimismus sorgt auch das Passagierplus von

© Raiffeisen NÖ-Wien/Roland Rudolph

RLB NÖ-Wien mit 5,2% Kreditwachstum

© Flughafen Wien

Umsatzprognose

Höheres Verkehrsvolumen am Flughafen in Wien-Schwechat.

7,8 Prozent im April. Allerdings fiel in diesem Jahr das passagierstarke Ostergeschäft in diesem Jahr in den April. „Auch wenn die Verkehrsentwicklung im ersten Quartal eher flach verlaufen ist, so sind wir für das Gesamtjahr sehr zuversichtlich“, erklärt Flughafen WienVorstand Julian Jäger. „Die Neuerungen im Sommerflugplan und Frequenzaufstockungen sind bereits bemerkbar.“ Durch die neuen Langstrecken-Verbindungen und neue Destinationen werden ebenfalls gute Impulse für die Verkehrsentwicklung erwartet. Bis Ende des Jahres wird mit einem Plus zwischen einem und drei Prozent bei den Fluggastzahlen (red) gerechnet. 

Initiativen Neben dem Bergtourismus liegt der Fokus der NÖ Werbung auf dem Radweg beim Marchfeldkanal

Radeln und Bergsteigen: Sommer in NÖ

RLB NÖ-Wien-Chef Klaus Buchleitner (li.) mit Stv. Georg Kraft-Kinz.

St. Pölten. Im vergangenen Jahr verzeichnet der Tourismus in Niederösterreich knapp 4 Mio. Nächtigungen; fast zwei Drittel davon entfallen auf die Sommersaison Mai bis Oktober. Mit einem Bündel an Aktivitäten will die Landestourismusorganisation NÖ Werbung auch in diesem Jahr wieder viele in- und ausländische Gäste motivieren, ihr Sommertage in Niederösterreich zu ver-

bringen. Nach zwei Veranstaltungsreihen in den Jahren 2012 und 2013 findet beispielsweise heuer schon zum dritten Mal der „Bergsommer Niederösterreich“ statt. Mit dieser Kampagne möchte die NÖ Werbung den Bergtourismus in den beiden alpinen Regionen des Landes – dem Mostviertel und den Wiener Alpen in Niederösterreich – stärken; auf dem Programm steht ein bunter Event-Reigen, der von

© weinfranz.com

Wien. Die RLB NÖ-Wien konnte sich 2013 im Kerngeschäft behaupten und ihre Marktposition ausbauen. Dies zeigt unter anderem das Kreditwachstum von rund 5,2 Prozent auf 11 Mrd. €. Mit circa 5.000 neuen Kunden verzeichnete die RLB NÖ-Wien im Jahr 2013 erstmals mehr als 270.000 Kunden. 2013 war für die RLB NÖ-Wien das Jahr der strategischen Neuausrichtung. „Unsere Doppelstrategie, nämlich den Fokus gleichermaßen auf Wachstum und auf Konsolidierung zu legen, hat sich bewährt“, so RLB NÖWien-Generaldirektor Klaus Buchleitner. Die seit Mitte des vergangenen Jahres in Angriff genommene umfassende strategische Neuausrichtung der RLB NÖ-Wien zeigte bereits zum Jahresende erste positive Effekte: Der Konzernjahresüberschuss vor Steuern erreichte mit 125,1 Mio. € nach 16,8 Mio. € im Vorjahr wieder ein gewohntes Niveau.

Die neue Kampagne der NÖ Werbung soll auch den Bergtourismus im Land stärken.

Sonnwendfeiern in der kürzesten Nacht des Jahres bis zum längsten Ultra-Marathon Österreichs und von einer Lama-Alpaka-Wanderung bis zur Gipfelmesse auf dem Ötscher reicht.

Rückzugsort Berg „In unserer schnelllebigen Zeit und dem täglichen Trubel und Alltagsstress werden unsere Berge immer mehr als Rückzugsort wahrgenommen“, betont NÖ Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. „Uns ist es die letzten Jahre sehr gut gelungen, marktfähige und qualitativ hochwertige Produkte sowie innovative Erlebnisse für Wanderer und Naturinteressierte zu schaffen“, erläutert Bohuslav. Neu im Angebot ist heuer die sogenannte Bergsommer Selektion. „Das sind 15 besondere Angebote mit speziellen Themenschwerpunkten, die extra gebucht werden müssen“, erklärt die NÖ Tourismuslandesrätin. Mit dabei sind u.a. eine geführte „6-Tage-6-Gipfel-Tour“, „Eine Nacht im Elsbeerbaum“ oder „Dem Sternenhimmel

so nah“. Aber nicht nur in den Höhenlagen setzt die NÖ Werbung Impulse, auch in der Ebene gibt es seit Kurzem ein neues touristisches Highlight: Den MarchfeldkanalRadweg, der mit einer Gesamtlänge von 62 Kilometern von Langenzersdorf bei Wien quer durch das Marchfeld bis Schloss Hof an der slowakischen Grenze verläuft. Weil diese Radroute keine Steigungen aufweist, ist sie ideal für Familien mit Kindern geeignet. Um die Besucher mit den Besonderheiten der Region vertraut zu machen, locken entlang des Marchfeldkanal-Radwegs fünf Themenstationen. „Marchfeldkanal: ein ökologisches Idyll“, „Napoleon: Große Schlachten im Marchfeld“, „Marchfelder Spargel & Co“, „Auf den Spuren der Großtrappe & Marchfelder Kunst“ sowie „Marchfeldschlösser: Unterwegs im Schlösserreich“. 330.000 € sind aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung und des EU-Kofinanzierungsprogramms „Leader“ in die Errichtung des Marchfeldkanal-Radwegs geflossen. (red)


L e i tb e tr i e b e n ö

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet special – 31

EVN Im niederösterreichischen Schönkirchen wurde kürzlich die größte Photovoltaikanlage mit Bürgerbeteiligung eröffnet

Auf die Kraft der Sonne setzen Schönkirchen. Im niederösterreichischen Schönkirchen wird eine abgeschlossene Deponie künftig sinnvoll genützt. „Da diese Fläche weder für die landwirtschaftliche Zwecke noch als Wohnfläche zur Verfügung steht, ist sie der ideale Standort für das neue ‚Sonnenkraftwerk Schönkirchen“, erklärt EVN-Vorstandssprecher Peter Layr. Die Photovoltaik-Anlage umfasst insgesamt rund 4.000 Paneele (rd. 1.000 kWpeak), die umweltfreundlichen Sonnenstrom für Haushalte und Industrie in der Region produzieren.

Bürgerbeteiligung

liere der EVN und allen engagierten Menschen, die dieses Sonnenkraftwerk mit ihrem Beitrag möglich gemacht haben.“ Auch für den Bürgermeister von Schönkirchen, Peter Hofinger, ist die Nutzung der abgeschlossenen Deponie für die Errichtung eines Sonnenkraftwerks „der logische Schritt in eine erneuerbare Energiezukunft; wir leben in einer Region mit sehr guten Sonnenverhältnissen, die wir auch nutzen möchten.“ Knapp 300 Kunden tätigten die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Investition in eine erneuerbare Energiezukunft – besonders jene, die keine Mög-

Energie-Landesrat Stephan Pernkopf: „Bürgerbeteiligung ist ein Eckpfeiler der Energiebewegung in Niederösterreich; mehr als 7.000 Personen haben bereits in derartige Projekte bei Wind und Photovoltaik investiert. Ich gratu-

lichkeit haben, eigene Solarpaneele auf ihren Haus- oder Garagendächern zu errichten.

le erwerben – bei einer Verzinsung von 3,33% eine ebenso sinnvolle Möglichkeit zur Geldanlage.

Restkontingent verfügbar

Gut für die Umwelt

Der Großteil der Paneele ist schon vergriffen, es gibt jedoch noch ein Restkontingent. EVN Strom- und Gas-Kunden, die noch ein „Stück Sonne“ ergattern wollen, haben also nach wie vor die Möglichkeit, sich anzumelden. Mit dieser Beteiligung können Kunden der EVN ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende und somit zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Ab 600 € kann man einzelne Modu-

Die Nutzung der Sonnenenergie schont knappe Ressourcen und stärkt die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach ist heute leistbar und rechnet sich dank der NÖ-Wohnbauförderung oft schon nach wenigen Jahren. Jede Entscheidung für eine solche Anlage ist ein aktiver Beitrag zu CO2-Einsparung sowie Klima(red) schutz und spart Geld. 

© EVN/Rumpler

Ca. 4.000 Paneele werden dort umweltfreundlichen Sonnenstrom für die Region produzieren.

Schönkirchen: Sonnenstrom für Haushalte und Industrie in der Region.

niederösterreich heute täglich um 19.00 uhr in OrF 2 n

ORF NÖ Programm 2014

Gedenkjahre

radio niederösterreich

St. Pölten. Die redaktionellen Beiträge auf „Radio Niederösterreich“, in „Niederösterreich heute“ sowie auf noe.orf.at stehen heuer v.a. im Zeichen der Gedenkjahre: 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg, 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs, zehn Jahre EUErweiterung an Niederösterreichs Grenzen und 30 Jahre Besetzung der Hainburger Au. „Wir wollen in diesem Jahr, das durch die Erinnerung an so viele historische Ereignisse geprägt ist, vor allem auch deren Auswirkungen auf die Menschen in unserem Bundesland darstellen; die Lebensgeschichten und Schicksale einzelner erleichtern dabei oft den Blick auf das ‚größere Ganze‘ – und das ist das Ziel vieler Reportagen und Sendungen aus dem Landesstudio“, so Landesdirektor Norbert Gollinger.

die musik meines lebens

internet nOe.OrF.at ORF Niederösterreich • Radioplatz 1, 3109 St. Pölten Marketingkooperationen & klassische Radiowerbung: Tel. 02742/22 10-23410

Kulturelle Schwerpunkte Aber auch Kulturelles wird heuer vom ORF Niederösterreich wieder entsprechend forciert. Im Juni werden z.B. die mehr als 20 Produktionen des „Theaterfests Niederösterreich“ sowie viele weitere Kultur-Höhepunkte des Sommers vorgestellt. Und im Rahmen der „Sommerspiele Melk“ wiederum wird das neue Stück „Metropolis“ nach dem gleichnamigen Stummfilmklassiker von Fritz Lang (Bühnenfassung: Franzobel, Musik: Thomas Gansch) vom Landesstudio für das nationale Fernsehprogramm aufgezeichnet.  (red)

© basisModul/Hans Leitner/ORF NÖ

Da bin ich Daheim

Norbert Gollinger: „Machen unserem Publikum ein großes Angebot“. n_ins_trimedial_216x288.indd 1

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Donau-Uni: erstes ­Globalisierungsforum

Dienstag, 27. Mai 2014

Goldener Hahn 2014 Bereits zum 37. Mal wird in diesem Jahr der Niederösterreichische Landeswerbepreis verliehen

Die kreativen Überflieger

Der Campus Krems von oben: rechts der Altbau, links der Neubau.

Krems. Die Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Europa sollen künftig im neu etablierten „Globalisierungsforum“ der Donau-Universität Krems im Fokus stehen. Ihren Auftakt nimmt das Forum zum Thema „Europa im Spannungsfeld von Globalisierung und Regionalisierung“ am Montag, den 2. Juni, im Audimax mit u.a. Othmar Karas, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, als Referenten. Das Navigieren zwischen globalen und regionalen Anforderungen, die Umsetzung der Menschenrechte im internationalen Umfeld, Freizügigkeit von Dienstleistungen, europäische Grundfreiheiten und österreichische Regionalpolitik: Zentrale und große Themen stehen auf dem Programm des ersten Forums, das mit Beiträgen ausgewiesener Experten zum Austausch und zur Diskussion anregen will.  (red.)

Schwechat. In Niederösterreich kräht im Juni wieder alles nach dem „Goldenen Hahn“. Denn auch heuer lud die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, zur Teilnahme an dem Niederösterreichischen Landeswerbepreis ein. Der Goldene Hahn wird jährlich verliehen, um die Leistungen der Werbe- und Kreativwirtschaft des Bundeslands zu präsentieren. Mit ihm setzt die WKNÖ ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit zwischen der nationalen Wirtschaft und den 3.600 niederösterreichischen Werbeagenturen.

Über 300 Einreichungen Unter dem Motto „Niederösterreichs kreative Überflieger“ forderte Fachgruppenobmann Günther Hofer die Werber auf, in zwölf Kategorien wie z.B. „Plakat“, „Anzeige“, „Hörfunk“, etc. – kreative und mutige Projekte einzureichen. Die Gewinner-Ermittlung erfolgte in zwei Schritten: Zuerst wurden die jeweils fünf Nominierten in den Kategorien durch eine 50-köpfige Online-Jury ermittelt und vorgestellt; danach wählte eine 24-köpfige Fachjury aus den Nominierten die Gewinner der jeweiligen Kategorie. „Der NÖ Werbe-Grand Prix hat sich in den letzten Jahren zum größten Landespreis für Kreati-

Einreichkategorien. Danach heißt es für die Gäste in der Business Class „Fertigmachen zum Abflug“ mit dem Niederösterreich-Jumbo. Das Flugzeug steht inmitten der Eventlocation Multiversum.

Kreativer Business-Flug Der neue Obmann Günther Hofer als Captain, Boardservice durch Stewardessen sowie chillige Abflug- und Ankunftsloungen sorgen bei der Gala für einen kreativen Businessflug. Auftragnehmer und Auftraggeber fliegen gemeinsam mit der niederösterreichischen Kreativ- und Werbeszene zum ungezwungenen Networking-Event. Die Goldener Hahn-Trophäen werden somit „im Flug“ an die zwölf Agenturen verliehen.

© www.katharinaschiffl.com

© www.sticklerfotografie.at

„Niederösterreichs kreative Überflieger“ lautet das Motto der Galaveranstaltung am 11. Juni 2014.

„Quasi Auftragsakquise“ Obmann Günther Hofer (r.) und der Fachgruppen-GF Clemens Grießenberger.

vität im Vergleich mit den Bundesländern entwickelt“, zeigt sich Günther Hofer optimistisch. Denn auch 2014 konnte ein Zuwachs bei den Einreichungen verzeichnet werden.

Gala: „Ready for Take-off“ „Ready for Take-off“ heißt es dann am 11. Juni 2014, wenn die Gewinner im Rahmen einer Galaveranstaltung im Schwechater

Multiversum, bei der man auch heuer wieder an die 1.000 Gäste erwartet, gekürt werden. „Der Gewinn der Trophäe bedeutet für eine Agentur, dass sie der Konkurrenz einen Schritt voraus ist. Im Werbegeschäft generiert dies oft einen Vorteil bei der Neukundenakquise. Ganz im Stil eines Flughafens wird in die Business Lounge der WKNÖ-Fachgruppe zum Cocktail geladen. Eingecheckt wird an Gates, benannt nach den

„Wer beim größten nationalen Werbepreises unter dem Motto ‚Auftragnehmer treffen Auftraggeber‘ dabei sein will, kann diese Bühne gern betreten“, so Hofer. Der Obmann weiter: „Die Goldene Hahn-Gala hat sich auch zu einer attraktiven Plattform in puncto Anbahnung von Neugeschäften entwickelt; mit einer Einreichung zum Goldenen Hahn beziehungsweise mit dem Besuch der Gala betreibt man quasi Auftragsakquise“ – ein Appell an Niederösterreichs Werber, einzuchecken. (red)


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inside your business. today.

Dienstag, 27. mai 2014 – 33

steil nach oben

Himmelhoch PR macht seinem Namen alle Ehre: neue Kunden, neue Berater  Seite 34

© Skills/R. Del Missier

© R. Tanzer/Himmelhoch

pr-agenturen viel grund zum feiern

30-Jahres-Jubiläum, Umsatzsteigerung und Neukunden bei der Skills Group  Seite 39

primerose im topsegment gut eingerichtet

Empfänglich

© panthermedia.net/nomadsoul1

© christianwind.com/PrimeRose

Punktgenau Manchmal kommt zwar auch eine Flaschenpost ans richtige Ziel, doch in der Kommunikationsbranche vertraut man klarerweise nicht auf Glück, sondern auf Können, Know-how, kreative Ideen und eine klare, zielgruppengenaue Strategie. Was es dazu Neues und Interessantes gibt, zeigen wir auf den  Seiten 33– 40

© Press‘n‘Relations/Gartner Communication

Lesetipp

KOMMUNIKATION MIT HERZ UND VERSTAND PR AM PUNKT DESIGN FÜR WEB & PRINT Wien. In Zusammenarbeit mit Ulrich Gartner, einem renommierten Experten für Krisenkommunikation, wurde für Press File das neue Zusatz­modul „Crisis Control” entwickelt. Die webbasierte Software ist international einsetzbar.  Seite 39

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© Ecker & Partner

Ecker & Partner: Digitaler Darwinismus

Dienstag, 27. Mai 2014

Himmelhoch PR-Agentur betreut jetzt auch den führenden Anbieter von Profi-Software für Online-Dialogkampagnen

Himmelhoch geht jetzt auch für eyepin zu Werke Zudem hat sich Eva Mandls Crew jetzt mit Martina Wieser-Walz und Alexander Tschida verstärkt. christoph singer

© christianwind.com/PrimeRose

PrimeRose wächst und gedeiht hervorragend

Caroline van Kelst freut sich über die Entwicklung ihrer PR-Agentur.

Wien. Mit ihrer Agentur PrimeRose Public Relations hat sich Caroline van Kelst im Laufe der letzten Jahre einen Namen im Luxus-PR-Segment gemacht. Die PrimeRose ist seit 2013 im Interiorbereich rasant gewachsen. „Neben Kunden wie Faulmann & Faulmann Küchen, Poltrona Frau, Stamm und Quas arbeiten wir derzeit an einer PR-Strategie für Christian L. Einwaller architects & interiors“, so van Kelst. Im Mai hat die Agentur ihren Standort in den ersten Bezirk verlegt. Die neuen, Loft-artigen Büroräume sollen den Kunden in Zukunft auch eine Plattform für ihre Präsentationen bieten.

Freude bei Himmelhoch „Wir freuen uns, dass wir unseren Kundenstock in der Dialogmarketing-Branche erweitern konnten. Unser Ziel ist es, die Firma eyepin und die Vorteile ihrer E-Mail-Marketing-Services in der Branche, aber auch in der breiten Öffentlichkeit, bekannter und präsenter zu machen“, so Himmelhoch-Geschäftsführerin Eva Mandl über die Arbeit für den Neukunden. Himmelhoch wird eyepin ganzjährig beratend zur Seite stehen und klassische sowie kreative PR-Maßnahmen umsetzen.

© rtanzer@richardtanzer.com/Himmelhoch (3)

Wien. „Wenn Technologie und Gesellschaft sich schneller verändern, als die Fähigkeit von Unternehmen, auf Veränderungen zu reagieren, dann sprechen wir vom ‚Digitalem Darwinismus“, so Karl-Heinz Land. Deutschlands führender Technologie-Pionier und digitaler Visionär präsentierte kürzlich im Rahmen eines „Business Breakfast“ bei Ecker & Partner in Kooperation mit hybris software seine Thesen. Hintergrund: Kunden bedienen sich heutzutage mehrerer Vertriebskanäle. Auf allen Endgeräten muss „einfaches Kaufen“ immer und überall möglich sein. Laut Karl-Heinz Land sei ein erfolgreiches Unternehmen ohne ein Reagieren auf die sogenannte Network Society – also auf soziale, politische, ökonomische und kulturelle Veränderungen bedingt durch netzwerkbasierende Information und neue Kommunikationstechnologien – heute nicht denkbar. Es herrsche das „Ich-alles-sofort-überall“Prinzip. Und um diesem Begehr nachzukommen, müsse auf die Zielgruppen bestmöglich eingegangen werden. Der Schlüssel dazu: maßgeschneidertes persönliches Service, basierend auf umfassenden Kundendaten. „Es braucht nicht weniger als eine digitale Vision“, so Land. Beim nächsten „Business Breakfast“ von Ecker & Partner am 24. Juni wird der österreichische Diplomat und Politiker Wolfgang Petritsch zugegen sein und über die Zukunft der EU allgemein sowie der EU als Friedensprojekt referieren.

Wien. Die ersten drei Monate des neuen Jahres bescherten der PRAgentur Himmelhoch einige Neukunden sowie professionelle Verstärkung für das Team. So betreut die Agentur seit Jahresbeginn eyepin, den führenden Anbieter von Profi-Software für Online-Dialogkampagnen. Die eyepin GmbH bietet Klein-, Mittel- und Großbetrieben maßgeschneiderte Lösungen für E-Mail-Newsletter, Online-Umfragen, Event-Management sowie Social Media-Integration.

Eva Mandl (links) setzt auf das Know-how der beiden Himmelhoch-Neuzugänge Martina Wieser-Walz und Alexander Tschida.

marketing-Branche

„Als E-Mail-Spezialist vertrauen wir auch bei den PR-Agenden auf Spezialisten und freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Himmelhoch“, so Franz J. Kolostori, Geschäftsführer von eyepin. Über die automatisierten Services von eyepin versenden heute viele große Unternehmen in Österreich, darunter A1, OMV, ProSieben und die Post AG, ihre E-Mail-Newsletter an Millionen Empfänger. eyepin hat Niederlassungen in Österreich und in der benachbarten Schweiz.

erweitern konnten.“

Neuzugang bei Himmelhoch

„Wir freuen uns, dass wir unseren Kundenstock in der Dialog-

Eine weitere Neuigkeit aus der Alserstadt: Der 30-jährige ehemalige TV-Journalist Alexander

eva mandl

Tschida verstärkt jetzt als PR-Consultant das Himmelhoch-Team. Er betreut primär Kunden der IT- und Telekommunikationsbranche und hält Kontakt mit den Fachmedien. Tschida bringt ein breites Spektrum an Know-how aus der Medienbranche mit in das Team. Zu seinen Aufgaben bei Himmelhoch PR zählen neben klassischer Medienarbeit auch die Konzeptfindung, Kundenberatung und das Verfassen von Presseaussendungen für Unternehmen aus IT, Telekommunikation, Energiewirtschaft und Marktkommunikation. Eva Mandl: „Alexander ist textsicher, sprachpointiert und videoaffin – mit ihm setzen wir unseren Wachstumskurs bei Himmelhoch

fort und holen einen weiteren engagierten und sympathischen Kopf in unser Team.“

Weitere Verstärkung Auch die Kommunikationswissenschafterin Martina WieserWalz verstärkt als Assistentin der Geschäftsleitung jetzt die Himmelhoch-Crew. Sie unterstützt Eva Mandl v.a. im New BusinessBereich sowie im Kunden- und Projektmanagement. „Bei Martina laufen inzwischen viele Fäden der Agenturkoordination zusammen. Diese Aufgabe meistert sie mit viel Geschick und ich freue mich, dass sie nach außen als kompetente Drehscheibe von Himmelhoch auf(red) tritt“, so Eva Mandl. 

Viribus unitis Josef Kalina und Peter Hajek gründeten kürzlich die „Unique research“ – profil und Heute erste Kunden

Gründungs-Coup zweier alter Hasen Wien. Josef Kalina und Peter Hajek machen gemeinsame Sache: Josef Kalinas Agentur „Unique relations“ gründete gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforscher das Unternehmen „Unique research“. Mit einem breiten Angebot an modernen Marktforschungstools greift Unique research Kunden aus der Wirtschaft bei deren strategischen Planungen unter die Arme. Mit profil und Heute werden zwei namhafte österreichische Medien künftig ihre Politikforschung mit Unique research abwickeln.

auf neue Analysetools wie Reputationsanalysen, Evaluierung von Kommunikationsleistungen („Kommunikations.Radar“) und „Design Thinking“ – eine interdisziplinäre Methode zur Entwicklung von Prototypen, die direkt an den Bedürfnissen und Motiven der Menschen ansetzt. Ergänzt wird das Angebot durch Lifestyle-Studies, Tagebuchforschung, Zielgruppensegmentierung, Konkurrenzanalysen, Wer-

bemitteltests, Produkt- und Akzeptanztests und Trendforschung.

Eigentümergeführt „Unique research“ ist klar als eigentümergeführtes Unternehmen positioniert. Soll heißen: „Wer Hajek und Kalina engagiert, bekommt uns auch“, so die beiden Eigentümer. „Wir sind an unseren Kunden dran“, bringt Kalina die Un-

Kunden aus der Wirtschaft Peter Hajek steht für jahrelange Erfahrung im Bereich Markt- und Meinungsforschung und für politische Unabhängigkeit, Josef Kalina für jahrelange Erfahrung sowie Expertise im Bereich Strategie und Kommunikation. Beide Partner führen die daraus resultierenden Synergien in der „Unique research“ zusammen. Mit ihrem Leistungsportfolio adressieren sie sie v.a. Kunden aus der Wirtschaft. Das Unternehmen setzt dabei

© Arnd Ötting

V.l.n.r.: Michael Hubrich (hybris), Axel Zuschmann (E&P), Karl-Heinz Land.

Im Bild: Josef Kalina, der mit Peter Hajek jetzt gemeinsame Sache macht.

ternehmensausrichtung auf den Punkt. Natürlich offeriert die neue Umfrage-Unit auch klassische Meinungsforschung. Mit dem Nachrichtenmagazin profil und der Tageszeitung Heute wurden zwei namhafte Kunden aus dem Medienbereich gewonnen.

Kooperationen gestartet Die Kooperation mit profil startet bereits mit einer Umfrage zum Thema EU-Wahl. Dabei werden die Ergebnisse mit Umfragewerten aus Deutschland verglichen und im europäischen Kontext präsentiert. Hajek: „Ernstzunehmende Umfragen im politischen Bereich erfordern neben empirischem Know-how ein Gefühl für relevante politische Fragestellungen. Wir wollen mit zielgerichteten Fragen konkrete Analysen erstellen und keine Nullaussagen produzieren – egal, ob für Wirtschaft oder Politik.“, so Hajek zur Zusammenarbeit mit profil. Sein Unternehmen Public Opinion Strategies bleibt in seiner jet(red) zigen Form bestehen. 


PR - A g en tu ren

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet special – 35

Erfolgskurs Die Agentur mit Sitz in Salzburg und Wien begrüßt in diesem Jahr viele Luxushotels und Hotelgruppen aus ganz Europa als Kunden

mk Salzburg gewinnt Neukunden Wien. Mundpropaganda funktionniert auch im Tourismus sehr gut, vor allem, dann, wenn man sie Profis überlässt. Diese Meinung vertritt eine wachsende Zahl von Hotels und Tourismusregionen, die sich damit an Doris Schenkenfelder und ihre auf Tourismus spezialisierten Agentur mk Salzburg wenden.

Luxushotels vertrauen mk Die jüngsten Neuzugänge auf der wachsenden Kundenliste sind unter anderem die Seetel Hotels Usedom auf Mallorca, Lagos Select in Portugal und die FünfsterneLuxusresorts Atrium Hotels auf Rhodos. Neben vielen ausländischen setzten auch zahlreiche heimische Unternehmen auf die Tourismusprofis. Ins Gerede – im besten Sinne des Wortes – bzw. die Medien bringt Schenkenfelder und ihr

PRVA Kommunikationstag

Ein Pflichttermin

Team jetzt auch das Vier-Sterne For Friends Hotel in Seefeld, den Zürserhof am Arlberg und das alpinahotel und Golfplatz Uderns im Tiroler Zillertal.

Individuelle Konzepte Schenkenfelder erklärt, worauf es ihrer Meinung nach vor allem ankommt: ,,Ein richtiger PR-Mix und persönlicher Kontakt zu Kunden und Journalisten ist mir wichtig; im direkten Gespräch entwickeln sich die bes-ten Ideen und die Basis für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit“. Ihre Mitarbeiterin, PR-Managerin

Isabella Kirchmaier, sieht das Erfolgskonzept auch in „unserem individuell zugeschnittenen Kommunikationskonzept, mit dem wir die Brücke zwischen der Touristikund Medienbranche schlagen und so unsere Kunden im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern“. Wichtig ist dabei auch, dass man stets „mit Leidenschaft, Flexibilität und persönlichem Einsatz bei der Sache“ ist. Und ihre Kollegin Auch Barbara Piller ergänzt: ,,Professionalität bei der Umsetzung aller Aufgaben und Herzlichkeit im Kontakt mit Kunden und Journalisten sind uns besonders wichtig.“  www.mk-salzburg.com

© mk Salzburg

Dieses Jahr neu dabei: Usedom, Lagos Select, Zürserhof und alpinahotel.

Agenturchefin Doris Schenkenfelder ist persönlicher Kundenkontakt sehr wichtig.

HiEr bricHt glEicH DiE HöllE loS

Wien. Unter dem Motto „Strategie und Verantwortung“ lädt der PRVA (Public Relations Verband Austria) am 3. Juni zum zweiten Österreichischen Kommunikationstag ein. Diesmal liegt der Fokus darauf, wie verschiedenen Organisationen mit Strategie und Verantwortung umgehen. PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl findet, dass die Vielfältigkeit und der Wandel der Kommunikationslandschaft die Kommunikationsarbeit nicht unbedingt einfacher machen. ,,Sehr oft zeigt sich, dass auch durchaus spektakuläre Kommunikationsaktivitäten letztendlich nur wenig bis gar nichts in das angestrebte Organisationsoder Unternehmensziel einzahlen“, erklärt die Expertin und fügt hinzu, dass die komplexe Kommunikationswelt hochprofessionelles Kommunikationsmanagement sowohl auf Unternehmens- als auch auf Agenturseite braucht. Die Teilnehmer erwarten interessante Vorträge und Diskussionen, die sich an vier Themensträngen orientieren, sowie 30 internationalen Referenten aus Unternehmen, Verbänden, Medien und Politik. Rund 400 Fachkollegen behandeln die Kernthemen des modernen Kommunikationsmanagements. Unter den Vortragenden sind u.a. Paul Holmes, Gründer des weltweiten PR-Rankings „The Holmes Report“, der die zukünftigen Möglichkeiten der PR-Branche aufzeigt, und Gehirnforscher Manfred Spitzer, der tiefe Einblicke in die menschliche Interaktion gibt. (red)

© Jana Madzigon

Der Ketchum Pleon Workshop zu Social Media-Krisen – ein vier-stündiges Planspiel als Übung für den Ernstfall office@ketchum-publico.at PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl lädt zum Österreichischen Kommunikationstag. RZ Eigenwerbung Krisensimulation 216x288 20140523.indd 1

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Dienstag, 27. Mai 2014

Auszeichnung Heidlmair Kommunikation erhält weiteren Preis für den Geschäftsbericht der Umdasch Group

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Heidlmair ausgezeichnet

PKS informiert über Klein- und Mittelbetriebe

Für ,,vivid diversity“ erhält die Linzer Agentur die dritte Prämierung beim German Design Award in Frankfurt.

© PKS

Linz. Die Linzer Agentur Heidlmair Kommunikation wurde für die Gestaltung des Umdasch Group Geschäftsberichts 2012 beim German Design Award in Frankfurt mit dem ,,Special Mention Print Media“

Baustoffe einer Markenidentität, die die Unternehmen Doka Group und Umdasch Shopfitting Group trotz unterschiedlicher Geschäftsfelder zusammenhalten und eine natürliche Bindung schaffen.

Die PKS-Räumlichkeiten stehen auch für Events zur Verfügung.

,,Vielfalt in der Einheit“

„Ziel der Publika-

Wien. Vor Kurzem hat das PKS (Presse & KommunikationsService Wien) seine Tätigkeit aufgenommen. Neben klassischer Pressearbeit wird den Kunden die Möglichkeit geboten, auch regelmäßige Presseveranstaltungen in den Räumlichkeiten der Agentur im zweiten Bezirk zu organisieren. Das PKS mit Geschäftsführerin Ilse Strahammer hat sich auf Klein- und Mittelbetriebe, als eine wichtige Säule unserer Wirtschaft, spezialisiert. ,,Oft sind auch besonders beeindruckende Persönlichkeiten am Werk, die sich durch eine bemerkenswerte Unternehmensgeschichte auszeichnen; in den meisten Fällen passiert dies leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, so Strahammer. Um diese Unternehmen und die Menschen dahinter zu unterstützen und ins Rampenlicht zu rücken, informiert PKS Wien künftig über österreichische Betriebe, die über eine außergewöhnliche Geschichte oder ein besonderes Produkt verfügen.

tionsreihe war die möglichst umfassende nehmenspersönlichkeit Umdasch Group.“ Gerhard heidlmair, gf

© Heidlmair Kommunikation

Darstellung der Unter-

Agenturgründer Gerhard Heidlmair ist auf die internationale Auszeichnung stolz.

geehrt. Der German Design Award ist ein internationaler Premiumpreis, der das Ansehen von Designern und Unternehmen stärkt und einzigartige Gestaltungstrends aus Produkt- und Kommunikationsdesign sowie Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner auszeichnet.

Geschäftsbericht-Trilogie Die Profis aus Linz wurden für den Umdasch Geschäftsbericht ,,vivid diversity“ von 2012 bereits

mehrfach ausgezeichnet. Nach zwei Mal Silber bei der MidasVerleihung in New York und Berliner Type in Berlin vom letzten Jahr war die Agentur heuer auch noch in Frankfurt siegreich. Der Geschäftsbericht von 2012 gehört zum letzten Teil der von Heidlmair Kommunikation konzipierten Geschäftsberichts-Trilogie. „Ziel der Publikationsreihe, die 2010 mit dem Geschäftsbericht ,limbic sphere’ startete und mit ,bionic sense’ 2011 fortgeführt wurde, war die möglichst um-

fassende Darstellung der Unternehmenspersönlichkeit Umdasch Group und der in dieser AG zusammengefassten Unternehmen“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Heidlmair. Während bei limbic sphere die Kategorien des Denkens und Fühlens im Vordergrund stand, verdeutlicht bionic sense die wachen Sinne und die Arbeitsweisen, die für die Unternehmen der Umdasch Group charakteristisch sind. limbic sphere und bionic sense verbinden sich zu vivid diversity und sind, so Heidlmair,

Der Agenturgründer bringt die konzeptionelle Idee des dritten Geschäftsberichts der Serie mit einem kurzen Satz auf den Punkt: ,,Vielfalt in der Einheit“ und fügt hinzu: „Auf die dreifache internationale Auszeichnung von vivid diversity sind wir natürlich sehr stolz, zumal wir auch schon für den zweiten Teil den Midas in Silber in New York entgegennehmen durften.“ Neben den Geschäftsberichten kümmert sich Heidlmair auch um das Mitarbeitermagazin und die Mitarbeiterbroschüren der Umdasch Group. Eine CrossmediaKampagne unter dem Titel ,,let‘s work 2gether“ stellten die Linzer ebenfalls auf die Beine. (red)

facts Heidlmair Kommunikation gestaltet seit 1991 mediale Erfolge für Kunden mit erklärungsbedürftigen Produkten. Zu den Kunden der Linzer Agentur gehören Unternehmen aus dem technischen und pharmazeutischen Bereich sowie Einzelunternehmer und NonProfit-Organisationen. Die Geschäfte führt Agenturgründer Gerhard Heidlmair.

Neue Vielfalt – neue Probleme – neue Chancen Multi-Channel-Kommunikation zwischen Bruchlandung und Höhenflug

Allrounder am Agenturparkett

asoluto public + interactive relations: „Neue Art der Kommunikation fordert vielfältige Kompetenzen.“

PROMOTION

„Der Höhenflug der Multi-Channel-Kommunikation verlangt nach Agenturen mit einem breiten Kompetenzfeld.“ BRIGITTE MÜHLBAUER, MANAGING PARTNER, ASOLUTO

tent heute weit mehr als nur Text ist, haben sowieso schon verloren.“ Darum brauche es Strategen, die alle Bereiche verstehen und zielgerichtet einsetzen.

Agenturkonzept von morgen

© asoluto

Wien. Auftraggeber aus der Kommunikationsbranche haben es nicht leicht: Früher, so scheint es, war alles einfacher. In den guten alten „Mad Men“-Zeiten reichte es, eine Werbeagentur zu beauftragen, dann etablierten sich PR-Agenturen. Mit dem Internet kamen Web-Agenturen hinzu. Es entstand ein Markt für Branding-, Lobbying- oder Dialogmarketingagenturen, und seit einigen Jahren bieten Social Media-Dienstleister ihre Services an. Diese neue Vielfalt schafft Vorteile. Sie ermöglicht strategisch punktgenaue Herangehensweisen und sorgt für immer kreativere Problemlösungen. Sie erfordert aber gerade seitens der Auftraggeber auch mehr Kraftanstrengungen. Demnach braucht es Spezialisten in den einzelnen Disziplinen – genauso wie Kommunikationsstrategen, die den Blick über das große Ganze bewahren. Diese müssen alle an einem

Andreas Freitag, Beatrice Verdino, Robert Bauer, Brigitte Mühlbauer, Martin Verdino.

Strang ziehen. Fakt ist: Ein und dieselbe Botschaft gehört über verschiedenste Kanäle transportiert. Mehr noch: Alle Beteiligten müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten, um den Nutzen zu maximieren.

Multiplikator und Mehrwert Holen sich Unternehmen Unterstützung von unterschiedlichen Agenturen, führt das zu einem beträchtlichen Aufwand: Eine Vielzahl an Einheiten muss gebrieft und laufend auf aktuellem Stand gehalten werden. Darüber hinaus sind auch Aktionen einzelner Disziplinen penibel aufeinander abzustimmen, damit sie sich nicht kannibalisieren, sondern potenzieren. Dienstleister, die mehrere Kompetenzen in sich vereinen, bieten hier einen Wettbewerbsvorteil:

Sie bringen den Blick fürs Ganze mit ein, erhöhen damit die Qualität der Leistung und reduzieren den Aufwand für den Auftraggeber, weiß Brigitte Mühlbauer, Managing Partner bei asoluto. Sie ist überzeugt: „Der Höhenflug der Multi-Channel-Kommunikation ist nicht zu stoppen, erfordert aber eine integrierte Nutzung von Kompetenzen.“ Wer beispielsweise nicht die Technik verstehe, mit der Google operiert, könne seine Texte darauf nicht abstimmen und werde so deutlich weniger Gehör finden – Stichwort: Suchmaschinenoptimierung, schildert die Expertin. „Wer die Prinzipien der User Experience nicht kennt, wird sich schwer tun – denn Botschaften werden schon lange nicht mehr nur über den Text vermittelt. Und jene, die nicht kapiert haben, dass Con-

Keine Frage: Der Weg in die Köpfe und Herzen der Konsumenten ist vielfältiger geworden. Ebenso vielfältig und breit muss eine Agentur neuen Stils aufgestellt sein. „Wir haben unsere Strukturen konsequent der neuen Medienrealität angepasst. In unserem Team arbeiten 25 Personen aus neun Nationen, ausgebildet in 15 verschiedenen Universitäten, acht Sprachen sprechend. Darunter sind Kommunikationsstrategen, PR-Profis, Projektmanager, Grafiker, Webdesigner und Softwareentwickler“, beschreibt Managing Partner Martin Verdino die 2012 neu aufgestellte Agentur. „On- und Offline-Kompetenzen treffen sich bei uns auf Augenhöhe.“ Damit erhöhe man signifikant die Qualität und den Outcome für Kunden.

Verflochtenes Campaigning Eine kürzlich mit dem „Best PRactice Award“ des PRVA ausgezeichnete, verflochtene Kommunikationskampagne setzte asoluto mit Montana Erdgas um; der alternative Anbieter trat im November 2012 in den Österreich-Markt ein – mit dem ambitionierten Ziel, 20.000 Kunden allein im ersten Jahr

zu akquirieren. Zuerst entwickelte man eine umfassende Kommunikationsstrategie, dann wurden die Kommunikationskanäle definiert und die Kernbotschaften auf einer neuen Website im responsive Design dargestellt. Parallel startete eine Medienkampagne, die die gleichen Botschaften auf den redaktionellen Seiten transportierte. Darauf abgestimmte Online-Werbung erreichte noch mehr wechselwillige Kunden. Das Ergebnis: Die 20.000-KundenMarke wurde nicht nur erreicht, sondern übertroffen.

INFO/KONTAKT asoluto public + interactive relations ist eine strategisch orientierte Kommunikations-Agentur mit langjähriger Erfahrung und fundiertem Know-how in Public Relations und Interactive Media. Das Team besteht aus rund 25 Kommunikations- und Technologieexperten, die mit Leidenschaft, Innovationskraft und Liebe zum Detail ganzheitliche Kommunikationslösungen entwickeln und umsetzen. Kunden: AEG-Electrolux, Austria Glas Recycling, AOP Orphan, Apothekerverband, ARA, Euram Bank, Fundermax, Gartenbaukino, Marriott, MasterCard, MedUni Wien, Merck, Montana, Nestlé, Novartis, ÖAMTC, OeBFA, OeGHO, OeKB Gruppe, paysafecard, Rakuten, Reinwerfen statt Wegwerfen, S Immo AG, Schloss Schönbrunn, tobaccoland, Uniqa, Universität Wien www.asoluto.com www.facebook.com/asoluto


pr - a ge n tu r e n

Dienstag, 27. Mai 2014

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Innovation Anfangs nur ein Nebenprodukt, kann sich das Online-Presse-System „PResstige“ durchaus zu einem echten Renner entwickeln

Die eierlegende PR-Wollmilchsau Mit PResstige sei, so der Erfinder Bernhard Seikmann, tatsächlich eine Art „Wunderwerk“ für die PR-Arbeit gelungen. Wien. Das Kerngeschäft der Agentur Wunderwerk sind High-Performance-Online-Lösungen für Unternehmen. „Wir managen das OnlineBusiness einer Firma von A bis Z und bieten echtes Outsourcing des E-Business mit PerformanceGarantie“, wirbt Geschäftsführer Bernhard Seikmann.

„Bei PResstige sind alle Funktionen unter einem einzigen Login erreichbar – unabhängig vom jeweiligen Desktop-Computer.“ BERNHARD SEIKMANN

So weit, so gut. Vor etwa fünf Jahren entstand aus dem Agenturalltag der Ansatz für eine neuartige Lösung – vor eineinhalb Jahren entdeckte man bei Wunderwerk, selbst überrascht: „Wir haben da etwas gefunden …“ Und seit Kurzem gibt es PResstige als Produkt, das man kaufen kann. „Es handelt sich um eine

Lösung für Firmen und PR-Agenturen“, sagt Seikmann zu medianet. „Es ist keine Software bzw. tritt der Software-Aspekt dank der Usability total in den Hintergrund.“

PResstige unter der Lupe Das Online-Presse-System zur einfachen und optimalen Medienbetreuung vereint alle Funktionen in einer Applikation. Die Daten werden zentral verwaltet, gewartet und aktualisiert und bleiben für alle Teammitglieder immer aktuell – und zwar weltweit, über jeden Browser abrufbar und unabhängig vom Endgerät. Die Inhalte sind für alle Devices optimiert und bieten so eine optimale Darstellung und Präsentation vom PC über Tablet bis hin zum Smartphone. „Zusammenstellung und Versand von Pressemeldungen benötigen mit PResstige gerade einmal 60 Sekunden“, sagt Vertriebspartner Ferdinand G. Kasperer. Denn anstelle die Pressemeldung erneut in Outlook, anderen E-Mail-Clients oder einem Newslettersystem einzugeben, werden diese direkt vom Presseportal versendet – praktischerweise gleich mit einer Versand-Vorlage in der gewünschten Unternehmens- oder Marken-CI und mit persönlicher Anrede der Journalisten und Redaktionen, incl. direktem Backlink auf die Detailseite der Meldung auf dem zugehörigen Presseportal. Nach Themen geord-

© Manuel Corn/PResstige

Paul Christian Jezek

Bernhard Seikmann hat PResstige erfunden und vermarktet es seit Kurzem.

net, mit automatischer Angabe der Textlänge, Überführung der Pressemeldung als Plaintext in den Editor mit einem Klick, Download von Bildern in jeder individuellen Bildgröße und auf Wunsch natürlich auch mehrsprachig.

Portal und Datenbank PResstige optimiert also den Workflow der eigenen PR-Arbeit und erleichtert zugleich die Arbeit der Medienkontakte selbst. Statt

einzelner, speicherintensiver EMails bietet man den Medien und Journalisten gleich ein ganzes Web-PR-Center auf der eigenen Unternehmens- oder Agentur-Website, mit einer Fülle an Informationen zum Auswählen und Downloaden. Das Presseportal gleicht somit einem Online-Workdesk für Medien und Journalisten und ermöglicht so ein effizientes und individuelles Arbeiten. Seikmann hat ein Beispiel aus der Praxis parat, nämlich die Biotop GmbH in Klos-

terneuburg. Das KMU – technologisch in seiner Nische selbst ein Weltmarktführer – fällt nicht mit einer Fülle von PR-Aussendungen auf, nützt PResstige aber passgenau als Bilderdatenbank für den eigenen und eben auch für den medialen Bedarf. Andere Kunden, die das Tool bereits nutzen, sind u.a. Brau Union, Energie AG oder auch der österreichische Vizemeister Rapid Wien. Bei der Preisgestaltung zeigt sich Seikmann großzügig. „Ich verkaufe dieses Tool lieber 200 Mal und entwickle es dabei dank Kundenresponse immer weiter als dreimal auf Höchstpreisniveau.“ Zu haben ist PResstige – je nach Tools – ab 199 € pro Monat. Auf kontinuierliche Verbesserung von PResstige wird bei Wunderwerk hoher Wert gelegt, die Updates kommen automatisch allen Kunden zugute. . „Die Fülle an Funktionen verbessert die Präsentation, vereinfacht den Zugang zu PR-Inhalten und erhöht damit die Servicequalität der Medienbetreuung“, meint Kasperer. Die Integration aller Funktionen in einem Tool spart bis zu 70% des täglichen Aufwands bei Aussendungen und Anfragen und damit effektiv Zeit und Kosten. Derzeit existiert noch nicht einmal ein Handbuch für PResstige – es gibt schlicht keine Notwendigkeit www.presstige.at dafür.

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Ausgezeichnet USA

Jager PR hat Mercury Award

Dienstag, 27. Mai 2014

Gut gesprochen Kommunikationstrainerin Petra Falk erklärt die Kommunikationsprobleme der Österreicher

Ein boomender Markt

Die Männer wollen in erster Linie schneller zum Punkt kommen und dabei durchsetzungsstark wirken. so Falk. Deshalb sind die Bedürfnisse im Training meist komplett anders als jene der Frauen. Dass Sprech-, Stimm- und Kommunikationstrainings derzeit boomen, liegt nach Meinung der Expertin nach vor allem daran, dass alles schnell gehen muss und

Clemens Jager freut sich über den Mercury Excellence US-Award.

Salzburg/New York. Die Salzburger Agentur Jager PR wurde mit dem Mercury Award in New York ausgezeichnet. Der Mercury Award ist ein internationaler Kommunikationspreis für PR und Corporate Communications. Damit punktete Jager PR bei einem der wichtigsten internationalen Wettbewerbe für Corporate Publishing; konkret wurde das Info-Magazin Aus der Natur für den Moor- und Kräuterproduktehersteller SonnenMoor ausgezeichnet. „Dass wir dabei in der Königskategorie Kundenpublikation für Endverbraucher ausgezeichnet wurden, freut uns besonders“, so Corporate PublishingSpezialist Clemens Jager. Zu den anderen Preisträgern in dieser Kategorie gehören das Kundenmagazin von Saturn Deutschland und das Kundenmagazin des Marina Sands Bay Resort in Singapur. Heuer wurden mehr als 680 Einreichungen aus 21 Ländern bewertet. www.jager-pr.at

Wien. In den vergangenen drei Jahren haben sich knapp 1.000 Menschen an die Sprech-, Stimm- und Kommunikationstrainerin Petra Falk gewandt, um gemeinsam an ihrem verbalen und nonverbalen Auftritt zu arbeiten und ihre Kommunikation zu optimieren. Falk, eine der führenden Trainerinnen im Wiener Raum, weiß genau, welche Sprech-, Stimm- und Kommunikationsproblematiken die Österreicher veranlassen, sich professionelle Hilfe zu holen. Und dabei zeigt sich, dass der GenderGedanke in der Sprache noch nicht angekommen ist.

„Das sind Verhaltensmuster aus der Kindheit: Man erwartet in der Gesellschaft von einem Mädchen, dass

Geschlechterrollen Frauen geht es in erster Linie darum, an ihrer Stimme zu arbeiten. Bei rund 65% der Kundinnen war der Stimmsitz nach oben verrutscht – das heißt, die Damen haben mit einer zu hohen Stimme gesprochen. „Das liegt vor allem an der inneren Haltung“, sagt die Expertin. „Viele Frauen, die heute eigentlich mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, machen sich mit Sprache und Stimme kleiner. Das ist ein Verhaltensmuster aus der Kindheit und Jugend, das ins Erwachsenenalter mitgenommen wird. Mädchen, die hübsch aussehen, den Kopf beim Sprechen zur Seite nei-

es lieb und nett ist.“

© Petra Falk

© wildbild/Jager PR.

alice hefner

petra falk sprechtrainerin

Sprechtrainerin Petra Falk: „Viele Frauen, die heute eigentlich mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, machen sich mit Sprache und Stimme kleiner.“

gen und mit einer eher hohen Stimme sprechen, können ihre Anliegen leichter durchsetzen, da beim Erwachsenen der Beschützerinstinkt ausgelöst wird. Außerdem erwartet man in unserer Gesellschaft von einem Mädchen, dass es lieb und nett ist.“ Der Großteil der Männer, die sich von ihr coachen lassen, wollen vor allem schneller auf den Punkt kommen, dadurch bei ihren Ge-

sprächspartnern durchsetzungsstärker wirken und in Verhandlungen besser abschneiden.

Überzeugungsarbeit „Wenn man diese Ziele hat, muss man vor allem darauf achten, die ‚Weichmacher‘ aus dem Sprachbild zu nehmen und klare Aussagen zu formulieren. Männer sind in der Kommunikation statusorientiert“,

durch die zunehmende Kommunikation mittels elektronischer Medien die Dramaturgie beim Sprechen leidet. Und das macht Führungskräften besonders zu schaffen, die zwar sehr effizient und termintreu arbeiten, aber oft nicht mehr in der Lage sind, ihre Mitarbeiter für die Unternehmensphilosophie oder Firmenziele zu begeistern oder sie von neuen Maßnahmen zu überzeugen. www.sprechtraining.at

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Wir machen Ihre Zeitung Firmenzeitungen | Kundenmagazine | Advertorials | Tablet-PDFs JAGER PR macht Corporate Publishing nicht nebenbei – es ist unser Kerngeschäft. Von der Konzeption über Redaktion und Gestaltung bis zum Versand – bei JAGER PR sind immer Profis am Werk, die wissen, worauf es bei einer guten Zeitung oder einem digitalen Magazin ankommt und was den Leser wirklich interessiert.

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PR - A ge n tu r e n

Dienstag, 27. Mai 2014

medianet special – 39

Press File In Kooperation mit Gartner Communications wurde eine Softwareanwendung entwickelt, die speziell in der Krisenkommunikation hilft

Struktur und Klarheit in der Krise Ulm/D. Jeder professionelle Kommunikator kennt die Schwierigkeiten, die eine Krisensituation mit sich bringt. Hier ist Multitasking gefragt- und das möglichst schnell. Um die Arbeit in Krisensituationen zu erleichtern, bietet PressFile eine Software an, die es ermöglicht, speziell in solchen Situationen den Überblick zu behalten und den Kommunikator zu entlasten. Medienberichte, Journalistenanfragen und Äußerungen in Social Media bis zu politischen Interventionen oder Beschwerden beim Kundendienst: In Krisensituationen müssen Kommunikatoren auf unzählige Informationen in den verschiedensten Kanälen reagieren. Hier den Überblick zu behalten, ist außerordentlich schwer, für eine erfolgreiche Krisenbewältigung aber zwingend notwendig: „Erstaunlicherweise werden solche Situationen auch heute noch häufig ‚von Hand‘ ge-

managt –“, erklärt Ulrich Gartner, Inhaber von Gartner Communications und seit über 20 Jahren in der Krisenkommunikation aktiv. Das neue „Crisis Control“-Zusatzmodul der Crisis Control Suite (CCS) von PressFile bietet hier eine Abhilfe. Die vom PressFile-Partner Gartner Communications entwickelte Software konsolidiert zunächst die Informationen aus allen relevanten Quellen in einer Bildschirmansicht und stellt anschließend einen Prozess zur strukturierten Bewertung, Abarbeitung und Nachverfolgung bereit. Das erlaubt dem Team schnelles Handeln ohne Informationsverluste und stellt

sicher, dass stets die Aufgaben mit der höchsten Priorität zuerst angegangen werden. Gleichzeitig liefert die Software einen laufend aktualisierten Gesamtstatus aller Aktivitäten; damit ergänzt sie die PR-Software PressFile, die das Management von Pressekontakten, -verteilern, personalisierten Mailversänden Kontakthistorien und Clippings abdeckt.

Flexible Lizensierung Wie PressFile arbeitet Crisis Control webbasiert als Software-as-a-Service, Benutzer können jederzeit auch mobil zugreifen.

Damit ist die Plattform für internationale und an mehreren Standorten agierende Teams geeignet. PR-Agenturen, die ihren Kunden das Tool im Krisenfall zur Verfügung stellen wollen, können es für eine geringe Grundgebühr, in der auch die Einrichtung und eine Remote-Schulung enthalten ist, bereit halten. Weitere Kosten entstehen erst, wenn Crisis Control von einem Agenturkunden tatsächlich eingesetzt wird. Ulrich Gartner fasst die Vorteile der Anwendung zusammen: „Crisis Control Suite bringt Klarheit und Struktur in diese für erfolgreiches Krisenmanagement so zentrale Aufgabe.“  (red)

© Press’n’Relations/Gartner Communication

Webbasiert und mobil: Die Software kann jederzeit und ortsunabhängig eingesetzt werden.

Ulricht Gartner beteiligte sich an der Entwicklung der Krisen-Software.

Skills Group 30. Jubiläum

Positive Bilanz

Wien. Die Vorbereitungen zu ihrem 30. Jubiläum nimmt die Skills Group ebenso ernst wie die Arbeit mit ihren Kunden: „Wir feiern nur alle fünf Jahre, aber dann dafür ordentlich“, so Geschäftsführer Jürgen H. Gangoly. Das Jubiläum ist aber nicht der einzige Grund, warum die Agentur gut ausgelastet ist. Die Geschäftsentwicklung der letzten zwölf Monate fiel positiv aus, und auch 2014 entwickelt sich vielversprechend, daher konnte das Beraterteam erweitert werden. Der Netto-Honorarumsatz stieg 2013 – ähnlich wie im Vorjahr – um über 5 Prozent auf 2,744 Mio. €. Zu den Neukunden zählen u.a. die Austrian Anadi Bank, Google Österreich und der Schweizer Foto-Spezialist ifolor.

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2011 2012 2013 2014 Wir danken unseren Kunden, Partnern und dem großartigen Team

Projekt für die Stadt Wien Bei komplexen und erklärungsbedürftigen Themen fühlen sich die „Skillse“, wie sie sich untereinander nennen, am wohlsten. Den Beweis dazu können sie nun erneut antreten: Im Auftrag des Presseund Informationsdiensts der Stadt Wien betreut die Agentur das Projekt „Wien 1x1 – die Finanzen der Stadt, einfach erklärt“. Skills-Partner Stefan A. Sengl: „Im Rahmen dieser Transparenzinitiative ist es unsere Aufgabe, eine so komplexe Materie wie das Wiener Gemeindebudget allgemeinverständlich darzustellen.“ Im Mittelpunkt stehen acht Abendveranstaltungen, die auf Dialog setzen.  (red)

© Skills/Renée Del Missier

*Lt. Extradienst PR-Agentur-Ranking

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„Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.“ Henry Ford

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