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inside your business. today.

13. JahrganG NO. 1693

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dienstag, 24. september 2013

TREVISION

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© Marketagent

Von wegen „null Bock“!

DocLX und Marketagent präsentierten Österreichs größte Jugendstudie  Seite 10

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27.10.2005

12:07 U

© mn/Szene1/C. Mikes

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Imagotag-Chef Michael Moosburger über die elektronische Preisauszeichnung Seite 20

Branchenumfrage zur Nationalratswahl 2013 Teil 3 der neuen medianet-Serie zum Standort Österreich

„Politik hat in letzter Zeit Defizite ignoriert“

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inhalt

prime news & market watch > Werden EPU benachteiligt? 3 > Gastautor Anton Meyer über das „Phänomen Marke“  4/5

© EOS Werbefotografie

marketing & media

> 20 Jahre SPS Marketing  8 > marke[ding]plus feierte Premiere in Wels  11

> Polnische Schuhkette CCC ist auf Expansionskurs  22

© EHL; ÖRAG/Foto Wilke; Immofinanz Group

© CCC

retail

(v.l.:) Michael Ehlmaier, Geschäftsführer EHL Immobilien, Johannes Endl, Vorstand Österreichische Realitäten AG, und Eduard Zehetner, CEO Immofinanz.

specials

Immobilien Die Immobilienbranche plädiert für Investitionsanreize und gegen ­Besitzstandswahrung. Die Diskussionen über die Gruppenbesteuerung seien kontra­produktiv. Handlungsbedarf besteht im Mietrecht und bei Widmungen. Seite 2

> Außenwerbung: „Oldtimer“ und „Brand News“  13–18 > Alles über Bier: Oktoberfest und Brau-Silvester  25–30 > Bäckerei & Co: Was steht auf der Back-Agenda?  31–36

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe.

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P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

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05.06.2013 11:18:25


C OV E R

2 – medianet

Dienstag, 24. September 2013

bau ste ll en

© APA/Roland Schlager

„Handlungsbedarf besteht mit Sicherheit im Mietrecht, das nicht nur unverständlich ist, sondern beispielsweise bei Geschäftsraummieten auch Strukturanpassungen erschwert und keinen Investitionsanreiz bietet“, meint Michael Ehlmaier, Geschäftsführer EHL Immobilien. Positiv hervorzuheben sei die Gruppenbesteuerung, die permanente Diskussion darüber aber kontraproduktiv. Bild: Großbaustelle Hauptbahnhof Wien; das Gesamtareal des neuen Hauptbahnhofs samt Stadtentwicklungsgebiet wird 109 Hektar betragen. Im Jahr 2019 soll alles fertig sein.

Serie/Teil 3 Wir befragen führende Proponenten wichtiger Branchen zum Standort Österreich. Heute: Immobilien

atsr l a n o i t na 3

1 0 2 l h wa tandort s ich österre

„Gejammert wird oft auf recht hohem Niveau …“

Eduard Zehetner, Immofinanz: „Hauptproblem in Österreich ist die mangelnde Wirtschaftspolitik.“

bei Geschäftsraum­

rot-weiß-roten Standortqualität. „Trotzdem müssen wir uns weiter entwickeln, denn die anderen schlafen auch nicht.“ Österreich müsse „Akzente setzen, damit wir unsere Position nicht nur halten, sondern verbessern und ausbauen können“. „Vieles läuft gut“, stimmt Johannes Endl, Vorstand Österreichische Realitäten AG (ÖRAG), zu, „aber das sollte nicht zur Untätigkeit verleiten. Manches liegt im Argen – das sollte keine Resignation auslösen, sondern anspornen.“ „Österreich ist lebenswert“, davon ist Endl überzeugt. „Die Infrastruktur ist gut, gejammert wird oft auf recht hohem Niveau.“ „Sehr kritisch“ sieht der ÖRAG-Chef die „zunehmende Überreglementierung, die hohe Abgabenbelastung und den Versuch, alle vor allem zu schützen“. Gut gemeint werde dann schnell das Gegenteil von gut gemacht.

mieten auch Struktur­

„Defizite ignoriert“

belastung und den

„Es ist Faktum, dass Österreich im Vergleich zu anderen Ländern Defizite hat, die von der Politik in den letzten Jahren ignoriert oder sogar unterstützt worden sind“, geht Eduard Zehetner, CEO Immofinanz, gleich in medias res. „Mit Themen wie Finanztransaktionsoder Vermögenssteuer werden sich die Lage und der Platz in diversen Standort- und Finanzmarkt-Rankings sicher nicht verbessern.“ Die größten Versäumnisse vergangener Regierungskonstellationen beziehungsweise den dringendsten Handlungsbedarf ortet Ehlmaier im Mietrecht, „das nicht nur unverständlich ist, sondern beispielsweise bei Geschäftsraummieten auch Strukturanpassungen erschwert und keinen Investitionsanreiz bietet“. Positiv hebt er die Gruppenbesteuerung hervor; die permanente Diskussion darüber sei jedoch kontraproduktiv. Ehlmaier:

Versuch, alle vor

erika hofbauer

Wien. In Österreich sind über 6.000 Betriebe als Immobilien- und Vermögenstreuhänder tätig. Und deren Arbeit schätzen Herr und Frau Österreicher nicht immer. Maklerprovisionen und hohe Mieten sind die Lieblingsthemen, an denen sich Wohnraumsuchende oft reiben.

„Handlungsbedarf besteht mit Sicherheit im Mietrecht, das nicht nur unverständlich ist, sondern beispielsweise

anpassungen erschwert (...).“ Michael Ehlmaier Geschäftsführer EHL Immobilien

Dabei stellt die Bau- und Immobilienwirtschaft einen nicht unbeträchtlichen Teil des heimischen Wirtschaftslebens dar. Allein die Bauwirtschaft ist für über sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Daher sehen auch ihre Vertreter durchaus Handlungsbedarf vonseiten einer neuen Regierung. „Der Wirtschaftsstandort Österreich ist mit Sicherheit nicht ‚abgesandelt‘, sondern gut bis sehr gut“, beantwortet Michael Ehlmaier, Geschäftsführer EHL Immobilien, die Frage nach der

„Bürokratieabbau bei Unternehmensgründungen, Förderung der Ansiedlung internationaler Unternehmen in Österreich, steuerliche Anreize für expandierende Unternehmen sind nur einige von vielen notwendigen Schritten, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich zu steigern.“

„Manchmal fehlt der Mut“ Endl betrachtet die „Zukunftsthemen Bildung und Verwaltungsreform“ als wichtige Bereiche

„Sehr kritisch sehe ich die zunehmende Überreglementierung, die hohe Abgaben­

allem zu schützen.“ Johannes Endl Vorstand ÖRAG

– „gerade weil in diesen Bereichen häufig politische Einzelinteressen gesamthaft sinnvolleren Lösungen vorgezogen werden“. Endl: „Was mich dennoch optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass Österreich dann insgesamt doch besser regiert wird, als es die populistische Rhetorik befürchten ließe“ – auch wenn manchmal der Mut zur Durchsetzung nachhaltiger Reformen (wie etwa beim Lehrerdienstrecht oder den Pensionen) fehle. „Hauptproblem in Österreich ist die mangelnde Wirtschaftspolitik“, sagt Zehetner. „So lange

ich auch nachdenke, fallen mir seit der Ära Lacina, in der die letzten großen Reformen umgesetzt wurden, nur zwei Maßnahmen ein, die auf dieser Ebene realisiert worden sind: die Einführung der Gruppenbesteuerung und die Abschaffung der Kreditsteuer.“ Darüber hinaus gebe es „brennende Probleme bei Bildung und Forschung, den Universitäten, bei den Pensionen und in der ausufernden öffentlichen Verwaltung“.

„Schnellere Umwidmungen“ Was sollte eine (neue) Regierung in Sachen Wirtschafts- und Wohlstandsentwicklung tun? „Eine positive Wohlstandentwicklung setzt Kontinuität bei den Rahmenbedingungen voraus“, meint EHL Immobilien-Geschäftsführer Ehlmaier. „Anstatt über Steuerprivilegien und Preissteigerungen zu diskutieren, sollte die neue Regierung Investitionsanreize und Vertrauen schaffen.“ Wenn die Unternehmen gute Geschäftsmöglichkeiten in Österreich sähen, resultiere daraus ein Wohlstandszuwachs für alle Bevölkerungsschichten. „Das Morgen wird von der heutigen Jugend gestaltet“, ist Endl überzeugt. Die demografische Entwicklung – die Überalterung – und die „kurzsichtige Finanzpolitik“ bedeuteten „enorme Hypotheken für künftige Generationen“. Endl: „Wir brauchen eine chancenorientierte Zuwanderungspolitik und die Bereitschaft, überholte und nicht mehr tragbare Modelle anzugreifen, anstatt Besitzstandswahrung einzelner Gruppen auf Kosten der Zukunft zu betreiben. Statt die enorme Abgabenquote weiter zu erhöhen, sollte das Budget über sinnvolle Einsparungsmaßnahmen saniert werden.“ Branchenspezifisch betrachtet, so Immofinanzchef Zehetner, wün-

sche er sich „mehr und schnellere Widmungen und Umwidmungen für Wohnungen, Stadtentwicklung und -erneuerung, um so durch erhöhtes Angebotsvolumen dem Preisauftrieb zu begegnen“. Zehetner: „Von der EU erwarte ich mir, dass sie ihren Fokus wieder stärker nach Osteuropa richtet und auf

„Seit der Ära Lacina, in der die letzten großen Reformen umgesetzt wurden, fallen mir nur zwei Maßnahmen ein, die auf dieser Ebene realisiert worden sind: Gruppenbesteuerung und Abschaffung der Kreditsteuer.“ Eduard Zehetner CEO Immofinanz

diesem für Österreich wichtigen Markt ihren Job erledigt: Stimulation der Investitionen und Unterstützung der Konjunktur.“

weitere Branchen Vierteilige Serie zur Nationalratswahl 2013: Folge 4 beschäftigt sich am 27. September mit den wirtschaftspolitischen Anliegen von österreichischen Industriebetrieben. Die Folgen 1 und 2 mit den Antworten von Experten aus den Branchen Medien und Tourismus können Sie in unserem Archiv auf www.medianet.at nachlesen.


Prime News

Dienstag, 24. September 2013

medianet – 3

Amici delle SVA Verfassungsklage abgewiesen

EPU werden diskriminiert

© Amici delle SVA

Anwalt Zanger pocht auf eine Gesetzesänderung.

„Amici“-Sprecher Werner Brix fordert eine Senkung des SVA-Mindestbeitrags.

Wien. Kleinstunternehmer sehen sich schlecht verdienenden Angestellten gegenüber diskriminiert, weil sie zwar hohe Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen, aber nicht mit kollektivvertraglich gesicherten Mindesteinkommen rechnen können. Diese Ungleichbehandlung hat die Initiative „Amici delle SVA“ mit Unterstützung des Rechtsanwalts Georg Zanger beim Verfassungsgericht angefochten. Weil der Antrag abgewiesen wurde, sieht man die Ungleichbehandlung nun „amtlich bestätigt“ und pocht auf eine Gesetzesänderung.

Mindestbeitrag ist zu hoch Stein des Anstoßes ist der Mindestbeitrag, den auch Kleinstunternehmer bei der Sozialversicherungs-

anstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) zahlen müssen. Das führe dazu, dass gerade schlecht verdienende Ein-Personen-Unternehmer einen deutlich höheren Anteil ihres Einkommens an die Krankenkasse abliefern müssen als Besserverdiener. Werner Brix, „Amici“-Sprecher – deren Facebook-Gruppe hat inzwischen 6.000 Mitglieder – fordert daher die Senkung des Mindestbeitrags von 572,97 € pro Quartal. Finanziert werden könnte das aus seiner Sicht durch eine leichte Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage für Besserverdiener. Außerdem pochen die „Amici delle SVA“ auf die Streichung des Selbstbehalts beim Arztbesuch für Geringverdiener und auf soziale Absicherung bei langer Krankheit.  (APA)

Karrieremesse Diversity – Schwerpunkt „Ethnizität“

Erste „fair.versity“ in Wien Wien. Am Freitag, 27. September, findet in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien erstmals die Diversity-Karrieremesse „fair.versity Austria 2013“ statt. Jobsuchende mit unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln können auf über 1.500 m� weltoffene Unternehmen kennenlernen, Informationen für ihre Karriereplanung erhalten und netzwerken. „Wir richten uns an alle Altersgruppen, vom Lehrling bis zur Führungskraft“, betonen die

Organisatoren Manuel Bräuhofer und Manfred Wondrak. „Und neben dem Schwerpunkt Ethnizität sind auf der fair.versity auch alle anderen relevanten Kerndimensionen von Diversity abgedeckt – Alter, Behinderung, Geschlecht, Religion und sexuelle Orientierung.“ Die Keynotes kommen von Erol Yildiz (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Gudrun Biffl (Donau-Universität Krems) und Ali Mahlodji („whatchado“). www.fairversity.at

How to communicate in iAge? Wie überlebt man den digitalen Darwinismus?

© Osipova Anastasia/www.photoos.at

Unsere Welt ist komplex geworden. Aus der Wirtschaftskrise eine Vertrauenskrise. Wie schaffen Marken Aufmerksamkeit, Differenzierung und Engagement, um im digitalen Darwinismus zu überleben? Antworten in einer Präsentation von Fred Koblinger, PKP BBDO, 0664-4018042. Die Präsentation ist gratis, aber sicher nicht umsonst.

Manuel Bräuhofer (brainworker), Manfred Wondrak (factor-D Diversity Consulting).


f e at u r e

4 – medianet

Dienstag, 24. September 2013

feature@medianet.at

Markenführung Die hohe Schule des Marketings im Wandel

Phänomen Marke Das Markenverständnis und damit die Techniken der Markenführung haben sich in den vergangenen 100 Jahren mehrfach gewandelt. Auch gegenwärtig befinden wir uns in einer spannenden Periode der Veränderung. medianet-Gastautor Anton Meyer über die historische Entwicklung von Marken und die aktuellen Change-Prozesse.

W

er glaubt, dass die Marke lediglich ein Bild, ein Zeichen oder ein Logo darstellt, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und Produkte oder Dienstleistungen zu kennzeichnen, der irrt sich. Marken sind heutzutage wichtige und anspruchsvolle Wert(e)schaffungssysteme, die in einem dynamischen und sozialen Umfeld zunehmend gemeinsam mit vielen Stakeholdern kreiert und erlebt werden. Diese Komplexität der Marke führt dazu, dass ein allumfassendes Markenverständnis nicht nur anhand einer theoretischen Idee dargestellt werden kann. Der aktuelle Ansatz der Marke hat sich zu einem integrativen Konzept entwickelt, das verschiedene Markenperspektiven in sich vereint. Die Marke ist damit ein geteiltes Werteverständnis, ein ganzheitlich gesteuertes und gelerntes, über spezifische Zeichen abrufbares Schema. Dieser Auffassung liegen eine identitätsorientierte, eine eigentumsorientierte und eine wirkungsorientierte Sichtweise zugrunde.

Veränderte Markenrolle Gerade weil Marken omnipräsent sind und für Unternehmen und Organisationen einer der wichtigsten multifunktionalen Vermögensgegenstände darstellen, ist es wichtig, zu verstehen, dass sich ihre Rolle stark verändert hat. Neben ihrer Funktion als Wertschöpfungsträger und Qualitätsversprechen für tangible und intangible Güter setzen sie nunmehr verstärkt an Prozessen an. Marken sind komplexer, vielseitiger und integrativer geworden. Um ein einheitliches Markenbild und -erlebnis über alle Touchpoints und für die verschiedensten StakeholderGruppen zu gewährleisten, sollten alle Markenebenen Berücksichtigung in der Markensteuerung finden. Das Markenmanagement wird durch die angesprochene Dynamik und Interaktivität zusätzlich erschwert. Eine zentrale Konsequenz: Die autoritäre Steuerung einer Marke wird schwieriger, ein gewisser Kontrollverlust ist mit zunehmender Bedeutung der Sozialen Medien unvermeidbar. Durch die Beteiligung vieler unterschiedlicher Wertträger am Markenbildungsprozess nimmt die Transformationalität der Markenführung zu.

anton meyer Vorstand des Instituts für ­Marketing an der Ludwig­ aximilians-­Universität München M

© A. Meyer

anton meyer

ist nutzenzentriert. Die Marke ist ein Vehikel, das über persönliche und symbolische Images einen Zusatznutzen über den Produktnutzen hinaus generiert. Dadurch verselbstständigen sich die Marke und der Markenwert – mit der Folge, dass sie auch auf andere Produkte bzw. Entitäten übertragen werden können. In dieser Entwicklungsphase ist die Marke ein Differenzierungsmerkmal und kann zur symbolischen Selbstergänzung eingesetzt werden.

Beziehung zählt (1990–2000)

Das Marketing entwickelt sich zu einem ­Asset- und Wert­ management, bei dem die ­Orientierung an allen Stake­ holder-Gruppen zentral ist.“ Wie sich die Rollen von Marken und die Markenführung in den letzten 100 Jahren verändert haben, kann sehr gut in vier Entwicklungsphasen von Marken erläutert werden.

Produkt-Fokus (1900–1930) Anfang des 20. Jahrhunderts fokussiert sich die Marke auf das jeweilige Produkt, für das sie eingesetzt wird. Die Hauptfunktionen der Marke sind in diesem Zusammenhang die Wiedererkennung durch die Markierung sowie der juristische Schutz eines rechtlichen Systems. Daneben dient sie Konsumenten als Orientierungshilfe und als Symbol für gleichbleibende oder verbesserte Qualität; der Markenwert steht dabei eng in Zusammenhang mit dem physischen Gut, beruht auf Produkteigenschaften und entsteht vor allem in der Produktion.

Nutzen-Fokus (1930–1990) In der Weiterentwicklung emanzipiert sich die Marke erstmals vom Produkt. Das Markenverständnis

Mit zunehmenden Sättigungserscheinungen auf vielen Märkten und der verstärkten Nutzung psychologischer und soziologischer Techniken werden vor allem in dieser Zeit Marken als dyadische Beziehungspartner, d.h. als relationale Konstrukte, verstanden. Markenwert entsteht deshalb auch in der Beziehung mit dem Käufer und Nutzer in sozialen bzw. sozial sichtbaren Kauf- und Nutzungsprozessen. Damit wird der Kunde zum ersten Mal selbst in der Markenbildung aktiv. Der Kunde formt als selbstständiger Akteur und Kreateur den Markenwert mit und wird „co-creator“ des Markenwerts. Dies ermöglicht ihm, das Markenimage mit eigenen Vorstellungen anzureichern. So stellt der Nutzer, neben dem Produkt oder der Dienstleistung, die wesentliche Determinante dar, die das Markenbild treibt. Ein Audi-Fahrer kann z.B. mit seiner Persönlichkeit einen Beitrag zur Bildung des Markenimages leisten. Die „richtigen“ Fahrer einer Automarke können den Markenwert dieser Marke stärken, die „falschen“ ihn ruinieren.

Stakeholder-Fokus (ab 2000) Mit dem Aufkommen und der Verbreitung der digitalen und sozialen Medien um die Jahrtausendwende und der damit einhergehenden „Waffengleichheit“ aller Stakeholder (Transparenz, Interaktivität, etc.) kann der Markenwert durch alle Stakeholder-Gruppen beeinflusst werden. Dies kann sowohl durch interne (Mitarbeiter) als auch durch externe Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, NGOs, etc.) geschehen. Jeder Stakeholder kann ein „Produzent“ von Markenwertschöpfung sein, weshalb die Marke ei-

nen dynamischen und interaktiven Charakter aufweist. So entstehen netzwerkartige Beziehungen zwischen den Unternehmen, Marken und ihren Stakeholdern sowie zwischen den einzelnen Stakeholdern untereinander. Das Ergebnis: Die Marke wird zunehmend geprägt von netzwerkartigen Strukturen und Akteuren. Markensteuerung wird angesichts des damit verbundenen Kontrollverlusts von „Markeninhabern“ zu einer Moderationsaufgabe. Gleichzeitig sollten die „Markeninhaber“ aber versuchen, die von ihnen steuerbaren Markenstützpunkte auszubauen und mit Verbündeten zu kooperieren. Damit einher geht der Trend, dass die Potenz und komplexitätsreduzierende sowie die integrative Funktion von Unternehmensmarken und „Markenflaggschiffen“ zunehmend geschätzt wird.

Mehrstufiger Prozess Hand in Hand mit dem sich entwickelnden Markenverständnis geht der Wandel des Rollenverständnisses des Marketings. Diese Entwicklung kann anhand eines fünfstufigen Prozesses dargestellt werden: In einem ersten Schritt dient das Marketing zur Generierung von Präferenzen auf Kundenseite, basierend auf dem Management der Werbung. Auf der nächsten Stufe stellt sich die Frage nach potenziellen Käufern für Produkte und Dienstleistungen; Kernpunkte sind hierbei die Identifikation sowie die Ansprache der Kunden – Marketing generiert „Leads“. Damit einhergehend erhält das Marketing in einem nächsten

Schritt eine Umsatz- und Erlösverantwortung; Hauptansatzpunkt ist hierbei das Vertriebs- bzw. Sales-Management. Eine Stufe weiter zeigt sich das Marketing in Form des Produktmanagements auch als verantwortlich für den Profit, d.h. Ziel ist die Gewinngenerierung anhand von Wertkennzahlen wie DB3 oder EBIT. In der vorläufig letzten Stufe entwickelt sich das Marketing zu einem Asset- und Wertmanagement, bei dem die Orientierung an allen Stakeholder-Gruppen zentral ist. Konstrukte wie Customer-, Stakeholder sowie Brand-Equity rücken in den Fokus und müssen adäquat gesteuert und stetig verbessert werden. Wie nun aus den obigen Erläuterungen klar wird, ist das Phänomen der Marke einem ständigen Wandel unterworfen. Viele Faktoren sowie die unterschiedlichsten Stakeholder-Gruppen partizipieren an der Bildung des Markenwerts und -images. Unternehmen müssen somit verstehen, dass das Management einer Marke eine sehr vielschichtige und komplexe Aufgabe ist. Nur wenn Unternehmen diese Herausforderung annehmen und sie proaktiv und offensiv meistern, können sie auch in Zukunft durch eine exzellente Markenführung überdurchschnittliche Gewinne erwirtschaften, die letztendlich zu einem gesteigerten Unternehmenserfolg führen. Dieser Beitrag stammt aus dem Buch „Hall of Best Brands“ und wurde uns mit freundlicher Genehmigung des Murmann Verlags zur Verfügung gestellt.

Vo m Branding „to“ … zu m Branding „with“

Produkt-Fokus Branding Ära 1900–1930 Die Marke zur ­Wiedererkennung

Die Marke als ­rechtliches System

Die Marke zur ­Orientierung Die Marke als Symbol für gleich­bleibende Qualität

Nutzen-Fokus Branding Ära 1930–1990 Die Marke als Vehikel zur Anreicherung von Produktnutzen durch persönliche und symbolische Images Die Marke zur ­Differenzierung

Beziehungs-Fokus Branding Ära 1990–2000 Die Marke als ­dyadischer ­Beziehungspartner

Stakeholder-Fokus Branding Ära ab 2000 Die Marke als ­dynamischer, ­interaktiver und ­sozialer Prozess

Der Kunde als Wertschöpfungspartner

Marken haben netzwerkartige ­Beziehungen zu allen Stakeholdern

Die Marke zur symbolischen ­Selbstergänzung

Mitarbeiter als Wertschöpfungspartner


Dienstag, 24. September 2013

f e at u r e feature@medianet.at

© Panthermedia.net/Arvydas Kniuk ta

Im Beziehungsmarketing stellt der Nutzer eines Produkts eine wesentliche Determinante dar, die das Markenbild treibt. Ein Autofahrer kann z.B. mit seiner Persönlichkeit einen Beitrag zur Bildung des Markenimages leisten. Die „richtigen“ Fahrer einer Automarke können den Markenwert stärken, die „falschen“ ihn ruinieren.

medianet – 5


the opinion

6 – medianet

Wahlen hier wie dort „Mutti kriegt sie alle klein!“ titelte am gestrigen Montag die Hamburger Morgenpost. 41,5 Prozent für die CDU/CSU bei der Bundestagswahl in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Schon im Vorfeld der Wahlen hatte sich ein Erdrutschsieg für die Partei der amtierenden Kanzlerin quasi angekündigt – denn, das ergab eine am vergangenen Freitag publizierte Umfrage für die französische Tageszeitung Le Figaro und den TV-Sender LCI: Auch die Mehrheit der Franzosen – 53 Prozent – wünschte sich Merkel als Kanzlerin. 63 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass sich Frankreich in wirtschaftlicher Hinsicht am „deutschen Modell“ orientieren solle; 84 Prozent gaben an, grundsätzlich eine gute Meinung von der Bundesrepublik zu haben. So viel zur einst so fragilen deutsch-französischen Freundschaft – und zum Einigungsprojekt Europäische Union. Manches bewegt sich ja doch. „Im Zentrum spezial“ diskutierten am Sonntagabend u.a. die Klubobleute Josef Cap (SPÖ) und Karlheinz Kopf (ÖVP): Welchen Einfluss hat das

zitat des tag e s Angela Merkel, dt. Kanzlerin (ARDSendung „Anne Will“, März 2009)

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Manches bewegt sich ja doch Koalitionsgespräche in Deutschland, Wahlkampffinale in Österreich: eigenartige Allianzen hie wie dort. Und das Kabinett Schüssel I lässt grüßen. sabine bretschneider

Ergebnis auf die Nationalratswahl in Österreich? Antwort: Eine Bestätigung für den Kurs der ÖVP – weil: eindeutig Schwesterpartei – und für den Kurs der SPÖ – wegen der mannigfaltigen sozialdemokratischen Forderungen im Parteiprogramm der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Rea-

litätsflucht, möchte man meinen, ist auch keine Lösung. Ein Video zum Thema „Angela Merkel empfiehlt in relativ uninspiriertem Tonfall Michael Spindelegger“ ist hier abzurufen: http://www. youtube.com/watch?v=H1sro23F3_E. Der österreichische Wahlkampf nimmt inzwischen auch an Spannung

zu: ÖVP und Freiheitliche rücken einander in den Prognosen wieder näher – und die rot-schwarze Mehrheit hängt, ungestützt von einer Drittgruppierung, am seidenen Faden. Rechnet man die jeweilige statistische Schwankungsbreite ein, ist im Grunde so gut wie alles möglich. Seit der Rücktrittsankündigung Spindeleggers – falls er denn auf Platz 3 landet – läuten bei einigen die Alarmglocken. Das Kabinett Schüssel I lässt freundlich grüßen.

Bald ist‘s geschafft Am Freitag finden jedenfalls schon zu einem Großteil die Abschlussveranstaltungen der Parteien statt. Ab dann gilt wieder: Lasset die Sondierungsgespräche (Unwort des Jahres 1999) beginnen!

www.zitate . at

IMPRESSUM

Servicequalität ist eine gemeinsame Pflicht

Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at

Service sichtbar machen

einander anpacken.“ erich stadler, Akzepta Group,

„Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Veränderungen ist es wichtig, durch Technik einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden mehr zu bieten.“

© USP

Geral d Heerdege n , Fahnen-Gärtner , S . 1 6

„Außenwerbung garantiert dank ­stetiger Präsenz sehr ­ ohe Werbekontakte.“ h Chri stian Urban , US P Auss enwerb u n g , S . 1 6

© Erich Stadler

© Johannes Felsch

heute im special

mail to s.bretschneider @medianet.at

Gastkommentar Top-Service reicht nicht – man muss ihn auch zeigen

Milliardenpotenzial Servicequalität ist einer der wichtigsten Wachstumstreiber und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Binsenweisheit, meinen Sie? Keineswegs, denn diese Tatsache ist längst noch nicht in allen Köpfen angelangt. Vielfach hapert es noch an der Erkenntnis, dass herausragender Kundenservice alle im Unternehmen angeht. Dabei zeigt sich die gemeinsame Verantwortung für den Unternehmenserfolg gerade hier ganz besonders. Erst vor wenigen Monaten hat uns die Hochwasserkatastrophe in dramatischer Weise deutlich gemacht: Große Herausforderungen lassen sich nur meistern, wenn alle miteinander anpacken. Tatenlos zuzusehen, wie andere mit ganzer Kraft ihr Bestes geben, war in dieser Situation für die allermeisten undenkbar. Im Wirtschaftsalltag dagegen sieht es mit der Bereitschaft, anderen – in diesem Fall den Kunden – mit vollem Einsatz dienlich zu sein, oft anders aus. Dabei haben sowohl Unternehmer als auch Mitarbeiter allen Grund, Kundenservice als zentrale Herausforderung „Große Herausfordezu betrachten: In einer Zeit, in der Produkte zunehmend austauschbar werden, ist Top-Service ein entscheidendes rungen lassen sich nur Differenzierungsmerkmal. Er generiert zusätzlichen Umsatz, bringt höhere Erträge, sichert letztlich die Arbeitsmeistern, wenn alle mitplätze und steigert obendrein die Zufriedenheit im Job.

Mal bin ich ­liberal, mal bin ich ­konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.

Dienstag, 24. September 2013

Es ist erfreulich, dass immer mehr Unternehmen all Initiator der ServiceInitiative Leitbetrieb das erkannt haben und bereits exzellenten Kundenservice bieten. Serviceorientiert zu sein allein, ist allerdings zu wenig – man muss es auch zeigen. Hier setzt die ‚ServiceInitiative Leitbetrieb‘ an: Sie macht Servicequalität sichtbar, nach außen für die Kunden ebenso wie nach innen, für die Mitarbeiter. Die bewusste Beschränkung des ‚ServiceSiegels‘ auf 15 Unternehmen je politischem Bezirk sichert Exklusivität und ist Garant dafür, dass ein Leitbetrieb auch tatsächlich als solcher wahrgenommen wird. Servicequalität fällt freilich nicht vom Himmel, sondern ist das Ergebnis intensiver Auseinandersetzung mit dieser Materie. Daher verfolgt die ServiceInitiative Leitbetrieb auch den Ansatz, in der Zusammenarbeit mit den führenden Service-Experten des deutschsprachigen Raums Service-Wissen und Know-how möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Nicht selten werde ich gefragt, warum der Impuls für diese österreich- und deutschlandweite Serviceinitiative von jemandem aus der Finanzdienstleistungsbranche kommt. Die Antwort ist einfach: Weil ich als Inhaber der Akzepta Holding sehe, dass Servicequalität ein entscheidender Erfolgsfaktor ist; eine gesicherte Weiterempfehlungsrate von 97 Prozent bei unseren Kunden sagt dazu wohl mehr als viele Worte. Und weil ich überzeugt bin, dass im Bekenntnis möglichst vieler Unternehmen zu noch mehr Kundenservice eine Eigendynamik steckt, die der Wirtschaft insgesamt wertvolles Wachstumspotenzial liefert. Mit seinem Einsatz für mehr Servicequalität im eigenen Unternehmen erfüllt jeder Leitbetrieb eine wichtige Aufgabe für Gemeinschaft und Gesellschaft und damit für eine positive Zukunft.

Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda

Abo, Zustellungs- und Adress­änderungswünsche:

abo@medianet.at oder

tel. 01/919 20-2100 medianet prime news & market watch (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Redaktion: Alexandra Binder (ab), Sylvia ­Tomek (st) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm) medianet specials & careernetwork (specials@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Jan Weinrich (jawe – DW 2163) Chef vom Dienst: ­Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet financenet & real:estate (financenet@medianet.at) Chefredakteure: Chris Radda, Gerald Stefan (gst) Chefin vom Dienst: Linda Kappel (lk) Ständige Mitarbeiter: Reinhard Krémer (rk), Fritz Haslinger (fh), Kurt ­Sattlegger (ks), Thomas Hohenberger (th) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitende Redakteure: Chris Haderer (hc), Britta Biron (bb) medianet destination & destination austria (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Georg Biron (gb) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Jürgen Zacharias (jz) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm) Lektorat: ­ Christoph Strolz Grafik/­Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­ Jonke Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­ service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­ center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­nungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr) Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr); 229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­ zeitraums bei 6-wöchi­ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen Geschäfts­bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Offenlegung gem. § 25 MedienG: http://www.medianet.at/footermenu/ mediadaten-impressum/

Erich Stadler ist Gründer und Inhaber der Akzepta Group und Initiator der ServiceInitiative Leit­betrieb; www.akzepta.at, www.leitbetrieb.com Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Medienbeobachtung Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet

inside your business. today.

dienstag, 24. september 2013 – 7

emmy awards

Summerstage

willhaben.at und ORF.at-Netzwerk führend; mobile Nutzung steigt weiter  Seite 8

Onlineserie „House of Cards“ zwar ­erfolglos, aber richtungsweisend  Seite 10

Mediaprint lud ihre Partner zum Agenturfest  Seite 12

© Christian Dusek

ÖWA Plus © Netflix

© willhaben.at

marketing & media SPS Marketing feiert 20-jähriges Bestehen

www.mhoch3.at

© Marketagent

short

© APA/Herbert Pfarrhofer

Thomas Schwabl, Geschäftsführer Marketagent.com, untersuchte gemeinsam mit DocLX Ansichten der österreichischen Jugendlichen: Politik ist für diese nur von geringem Interesse, wählen gehen sie aber – am ehesten die SPÖ. Die FPÖ gilt als unwählbar.  Seite 10

© EOS Werbefotografie

Werner Faymann, Bundeskanzler, verweigert – ebenso wie sein Vize Michael Spindelegger – die direkte TV-Konfrontation mit der Opposition. So gab es schon bisher stets Absagen, nun folgte auch das definitive Nein zur ORF-Elefantenrunde am Donnerstag.  Seite 10

© Lang & Lang

Jubiläum Die B2B-Kommunikationsspezialisten rund um Gerhard Preslmayer (li.) und Norbert Schrangl agieren seit 20 Jahren am Markt. Mit medianet sprachen sie über die Gründung, verändertes Business und ihre Erfolgsformel.  Seite 8 Martin Zettl, Veranstalter Fachmesse marke[ding]plus, kann ein positives Resümee zur Premiere ziehen: 2.500 Besucher informierten sich in der Messe Wels bei rund 200 Ausstellern. Zudem wurden Abends eine Nominierungsliste und sechs Sieger verkündet.  Seite 11

TV-Quote „ATV Meine Wahl“ erreichte 708.000 Seher

© Unilever/Knorr

© photonews.at/Georges Schneider

708.000 (weitester Seherkreis) waren bei „ATV Meine Wahl“ vor den TV-Schirmen.

Wien. Durchschnittlich 171.000 Seher bei Kanzler Werner Faymann gegen Vizekanzler Michael Spindelegger und 170.000 bei der Oppositionsrunde mit Heinz Christian Strache, Eva Glawischnig und Josef Bucher konnte der Privatsender ATV verbuchen. Damit verfolgten 8,4% der Österreicher zwischen 12 und 29 Jahren die Gesprächsrunde von Kanzler und Vizekanzler. In der Gruppe der 12- bis 49-jährigen Seher erreichte diese Runde einen Marktanteil von 6,5%. Bei der Oppositionsrunde lag der Marktanteil bei 10,0% (12–29), die 12- bis 49-Jährigen lieferten einen Anteil von 9,5%.  (red)

KroneHit und VÖP gegen ORF-Radio

© Kronehit

170.000 Seher bei ATV im Schnitt

medianet tv heute

Mayday Film bringt Knorrs Chefköchin für Unilever auf die TV-Schirme.

Beschwerde Kritik an Programmgestaltung eingebracht

KroneHit-GF Ernst Swoboda: „Verzerrung des Radioangebots am Markt“.

Wien. Das Privatradio KroneHit und der Verband Österreichischer Privatsender VÖP haben ihre seit Längerem angekündigte Beschwerde gegen die Programmgestaltung der ORF-Radios bei der KommAustria eingebracht. Die Beschwerde zeige auf, dass sowohl das ORF-Radioangebot insgesamt, vor allem aber das ORFRadio Ö3, bei Weitem nicht den gesetzlichen Vorgaben für den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag entspricht, wie KroneHit und VÖP am Freitag in einer Aussendung mitteilten. Der ORF hatte die Kritik der Privaten zuletzt wiederholt zurückgewiesen.  (APA)


c ov e r s t o r y

8 – medianet

Dienstag, 24. September 2013

Jubiläum B2B-Spezialist SPS-Marketing feiert sein 20-jähriges Bestehen; die Agenturchefs im Gespräch

Seiteneinwurf

Expertise, Leidenschaft und 20 Jahre Erfahrung

Die Symbolik der ­leeren Stühle

Über anfängliche Ambitionen, konstant beschrittene Wege über 20 Jahre und ihre persönliche Devise. Jürgen Hofer

J

etzt also doch. Kaltschnäuzig verweigern sich die Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP, Kanzler Fayman und Vizekanzler Spindelegger, auch im ORF (bei ATV haben sie es schon getan) einer direkten Konfrontation mit den Oppositionsparteien. Man begründet es auch nicht einmal ordentlich. Kann man aber auch nicht wirklich, außer man gibt zu, der Opposition keine öffentliche Plattform für direkte mediale Kritik bieten zu wollen. In dem einen oder anderen Fall haben TV-Sender auch schon mal einen leeren Stuhl für den Verweigerer hingestellt und diesen für sich wirken lassen. Letzter Anlassfall war die Niederösterreichische Landtagswahl, bei der Frank Stronach mit den anderen Kandidaten im ORF-Niederösterreich nicht diskutieren wollte und dafür zu Recht einen leeren Stuhl in der Elefantenrunde kassierte. Dieses mal wäre der ORF im nationalen Programm dran gewesen, nur der Betroffene wäre dieses mal nicht die „Lachnummer“ Stronach, wie das profil unlängst titelte, sondern immerhin Kandidaten von SPÖ und ÖVP. Ob es je zu leeren Stühlen gekommen wäre, werden wir nie erfahren; denn, bei den Wahlkonfrontationen am Küniglberg sitzen die Kandidaten nämlich nicht, sie ­stehen ...  d.fejzuli@medianet.at

Linz. 20 Jahre SPS Marketing – Grund genug, mit den beiden Gründern und Geschäftsführern Norbert Schrangl und Gerhard Preslmayer einen Blick auf zwei Dekaden B2B-Marketing zu werfen. Entstanden ist SPS Marketing aus der Historie der beiden Macher heraus, die nach dem Rückzug des internationalen Werbegiganten Saatchi & Saatchi Business Communications aus Österreich mit eigener Agentur weiterhin erfolgreiche Wege beschreiten wollten: „Es gab keinen Businessplan oder

„Informieren reicht nicht. Eckig und kantig sein, auf Basis einer ausgefeilten Strategie

© EOS Werbefotografie

dinko fejzuli

V.li.n.re.: Claudia Gilhofer (Creative Director Art / Mitglied der Geschäftsleitung), Daniela Kühne (Creative Director Text / Mitglied der Geschäftsleitung – Standort Stuttgart), Gerhard Preslmayer (Geschäftsführer) und Norbert Schrangl (Geschäftsführer).

– nur so kann B2B-Mar-

wünschten und wollten“. Als große, erste Kunden konnten beispielsweise von Start weg die voestalpine an Land gezogen werden, die bis heute auf die Dienste der beiden vertraut. Auch die Siemens VAI, Magna oder die Linz AG vertrauen seit Jahren auf SPS Marketing. „Vorstände und Marketingleiter gingen, wir waren und bleiben die beratende professionelle Konstante“, so Schrangl. „Wer leidenschaftlich und angriffslustig agiert, wird als Agentur geschätzt und im Haus bleiben“, komplettiert Preslmayer die Devise. Apropos Konstanten: Was änderte sich in 20 Jahren B2B-Kommunikation? „Früher agierte man als Dienstleister mit maßgeschneiderten Konzepten nach Kunden-

keting funktionieren.“ Gerhard preslmayer & norbert schrangl

Ähnliches, es war rein der Wille, B2B-Marketing weiterzubetreiben. Das Handwerk beherrschten wir, unser einziges ‚Risiko‘ war, sehr viel arbeiten zu müssen“, erläutert Preslmayer mit einem Schmunzeln die Anfänge. „Wir kannten nur einen Weg: geradeaus, mit voller Tatkraft und mit Erfolg“, ergänzt Schrangl. So gründete man die Agentur, übernahm einige der Kunden, welche „die Zusammenarbeit mit uns als Menschen und Experten

wunsch“, erläutert Schrangl. Heutzutage sei man viel mehr Berater und Wegbegleiter. Auch die Ansprechpartner seien kundenseitig „weitaus professioneller“ geworden, erkennt Preslmayer. „Da hieß es: ‚Macht eine klasse Kampagne‘. Das war‘s. Heute dreht sich alles viel mehr um nachhaltige Strategien.“ Und natürlich sei auch die Digitalisierung einer der markantesten Veränderungen. „Die Botschaften sind die gleichen, die Kanäle sind weitaus vielfältiger geworden“, so Schrangl, der vor allem im Bewegtbildsegment großes Potenzial und Bedarf attestiert. Ein weiteres, großes Thema der Branche: Employer Branding. „Das ist die Basis der Wettbewerbsfähigkeit, nämlich eine gemeinsame

Unternehmenskultur mit seinen Mitarbeiter zu formen und zu tragen“, so Preslmayer. Die richtigen Mitarbeiter zu haben und zu halten, sei das Gebot der Stunde. Patentrezepte in der Umsetzung erkennen beide nicht und wollen dies auch gar nicht: „Wenige Dinge sind so individuell wie Unternehmenskultur. Hineinhorchen und verstehen, dann Maßnahmen entwickeln.“ Als zentrale Erkenntnis in der B2B-Kommunikation setzen die Agenturchefs nicht nur im Employer Branding auf eine Devise: „Informieren reicht nicht. Wir wollen Besonderes schaffen und damit auffallen. Eckig und kantig sein, auf Basis einer ausgefeilten Strategie – denn nur so kann B2B-Kommunikation funktionieren.“

Studie ÖWA-Plus für zweites Quartal 2013 neben führenden Angeboten auch mit Detailanalysen zur Internetnutzung

tipp des tages

Inkognito David Eagleman beschäftigt sich in seinem Werk mit jenem Teil von uns, der unerlaubterweise am meisten beeinflusst: unser Unterbewusstsein. Das Gehirn führt sein Eigenleben, doch wenn sich unser Gehirn verändert, verändern wir uns mit ihm. Eagleman dringt mit diesem Buch, das nicht umsonst den Untertitel „Die geheimen Eigenleben unsereres Gehirns“ trägt, weit in jene mysteriösen Tiefen vor, behandelt die Frage, wie weit wir selbst am Steuer unseres Verhaltens sitzen und zeigt vor allem auf, dass die Neurowissenschaft lange nicht alles erklären kann. 24,99 €, Campus Verlag, ISBN: 978-3-593-38974-5.

Wien. Zuwachs bei mobiler Internetnutzung, Verschiebung an der Spitze der Einzelangebote sowie Beständigkeit bei den Dachangeboten – so die aktuellen Ergebnisse der ÖWA-Plus für das zweite Quartal 2013, welche kürzlich präsentiert wurden. Den Vormarsch der mobilen Internetnutzung unterstreichen die aktuellen Zahlen der ÖWA. Zwar liegen die eigenen vier Wände mit 93,9% in der Gunst der Österreicher noch klar voran, aber die auf dem zweiten Platz rangierende mobile Nutzung konnte um 6,2 Prozentpunkte auf 40,6% zulegen. Der Zugang am Arbeitsplatz folgt mit 36%.

Suchmaschine, Mail, Wetter Insgesamt sind bereits 82,1% der Österreicher online unterwegs, wobei es leichte Unterschiede zwischen Männern (87,4%) und Frauen (77,2%) gibt. Allerdings gilt: Je jünger, desto häufiger werden E-Mail, World Wide Web und Co genutzt, liegt die Internetnutzung der 14bis 19-Jährigen doch gar bei 98,3%.

bei den Dachangeboten, wo ORF.at seine Vormachtstellung mit 47,9% Reichweite pro Monat (2.838.000 Unique User) gegenüber dem herold.at-Network (38,9%; 2.305.000) sowie dem oe24-Netzwerk (32,6%, 1.934.000) behaupten konnte. Auf den weiteren Plätzen bei den Medienportalen folgen das derstandard. at-Network (26,3%) und die Kurier Online-Medien mit 19,2% monatlicher Reichweite. © willhaben.at; orf.at

© Campus Verlag

ÖWA: willhaben.at und ORF.at an der Spitze

Vermarkter: adworx führend

Führende Portale: willhaben.at (li.) bei Einzelangeboten, ORF.at bei Dachangeboten.

Auch was mobile Anwendungen betrifft, hat diese Altersgruppe mit 63,9% die Nase vorn. Der Schwerpunkt der Nutzung lag zielgruppenübergreifend bei Suchmaschinen, beim Versenden und Empfangen von E-Mails sowie Wetterinfos. Neben generellen Daten zur Internetnutzung wurden auch 112 Online-Angebote auf Basis deren Nutzung ausgewertet. Das Ranking der meistgenutzten

Portale brachte bei den Einzelangeboten eine Verschiebung, hier konnte willhaben.at mit 33,7% monatlicher Reichweite (1.995.000 Unique User) herold.at (30,5%, 1.809.000) vom Spitzenplatz verdrängen. Dahinter folgt gmx.at mit 30,3% (1.795.000). Meistgenutzte Zeitungshomepage war derstandard.at (25,8%) vor krone.at (20,7%) und kurier.at (15,8%). Kaum Bewegung gab es hingegen

An der Studie erstmals teilgenommen haben die Angebote aktionsfinder.at, bikeboard Dachangebot, e2 sportdach Austria, Ligaportal.at-Netzwerk, transfermarkt Dachangebot und wogibtswas.at. Bei den Vermarktern liegt adworx mit 3.155.000 Unique Usern (53,2%) vor styria digital one mit 3.143.000 Nutzern (53,0%) und dem AboutMedia-Netzwerk mit 2.550.000 Nutzern (43,0%). Das ÖWA Plus-Universum repräsentiert mit 5,4 Mio. Menschen 90,7% aller Internetnutzer.  (APA/red)


WO SIE WOLLEN. TVthek.ORF.at

ORF. WIE WIR.

PEACH

FERNSEHEN WANN UND


marketing & medien

10 – medianet

short

Online-Serie knapp am Emmy vorbei

Dienstag, 24. September 2013

Studie Jugendliche sehen die eigene Zukunft positiv, wünschen sich „alte Werte“ zurück und finden Musikvideos out

Wie die Jugend so tickt: Von wegen „Null Bock“!

© Netflix

Jugend-Trend-Monitor: DocLX und Marketagent führten wieder Österreichs größte Jugendstudie durch.

„House of Cards“: erstmals eine Online-Serie für den Emmy nommiert.

Los Angeles. Als vor fünf Jahren die Emmy-Organisatoren auch Internet-Serien zuließen, interessierte das niemanden so recht. Das Netz schien nur ein Begleitmedium mit Filmschnipseln zu sein, kein Vergleich zum echten Fernsehen. In diesem Jahr hielt die ganze Branche den Atem an, weil mit „House of Cards“ zum ersten Mal eine nur für einen Streamingdienst produzierte Serie der große Abräumer bei der weltweit wichtigsten TV-Auszeichnung hätte werden können. Das wurde er nun doch nicht, aber der Damm ist mit House of Cards gebrochen: Nie wieder werden die Fernsehpreise nur Fernsehpreise sein, so die Macher.(APA)

© APA/Herbert Pfarrhofer

ORF & Wahl 2013: keine Elefanten-Runde

Kanzler & Vizekanzler wollen im TV nicht mit der Opposition parlieren.

Wien. Jetzt ist es fix: SPÖ & ÖVP verweigern die direkte Konfrontation mit den Oppositionsparteien im Fernsehen. Der ORF hatte eine große Abschlussrunde mit allen Parlamentsparteien geplant, doch SPÖ und ÖVP sagten ihre Teilnahme an dieser am Wochenende ab. Der ORF hatte die Einladung bis zuletzt aufrecht erhalten. Die Chefs von SPÖ und ÖVP haben es im Wahlkampf vermieden, den versammelten Spitzenkandidaten der Oppositionsparteien gegenüberzutreten. So brachte auch der Privatsender ATV keine Elefantenrunde aller Spitzenkandidaten zusammen. Zur Erinnerung: Bei einer anderen Verweigerung, mit den anderen Parteien zu diskutieren – damals im NÖ-Landtagswahlkampf hatte sich Stronach einer ORF-NÖ-Diskussion mit den anderen Parteien nicht gestellt – platzierte man im ORF in der großen Runde eine leeren Stuhl für den abwesenden Politiker. Dieses Mal wird dies nicht möglich sein, denn: Die Kandidaten in den ORF-Runden sitzen nicht, sondern sie stehen.

Wien. Österreichs größte Eventmarketing-Agentur DocLX und Österreichs führendes Online-ResearchInstitut Marketagent.com haben sich nun zum dritten Mal zusammengetan, um herauszufinden, was Österreichs Jugend bewegt. Im Rahmen des Jugend-TrendMonitors 2013 wurden über 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Youth Panel XXL von DocLX und Marketagent.com im Alter zwischen 14 und 29 Jahren zu den Themen Politik, Sorgen & Träume sowie Musik befragt. DocLX-Gründer Alexander Knechtsberger, Initiator der Studie: „In den letzten drei Jahren hat sich der Jugend-Trend-Monitor als die repräsentative Untersuchung über die junge Generation Österreichs etabliert. Einmal jährlich liefert er alle Zahlen, Daten und Fakten zu den Themen, welche die 14- bis 29Jährigen beschäftigen.”

Was wählt die heimische Jugend? SPÖ & Grüne stehen bei Jugendlichen hoch im Kurs – die FPÖ ist interessant, aber unwählbar.

FPÖ attraktiv & unwählbar Die Ergebnisse in Kurzform: Politik ist für Österreichs Jugendliche nur von geringem Interesse. Wählen gehen sie aber – und entscheiden sich da am ehesten für die SPÖ. Die FPÖ halten sie für unwählbar, finden sie aber – ebenso wie die Grünen – für die Jugend attraktiv. Ihr Dinner-Favorit ist Barack Obama. Sie leiden unter dem Leistungsdruck der Gesellschaft und sehen ihre Zukunft privat top, finanziell flop. Bei Events verlassen sie sich auf Empfehlungen von Freunden und Social Media – das sind die Kernaussagen des JugendTrend-Monitor 2013 Im Interessens-Ranking der Jugendlichen liegt die Politik – erwartungsgemäß – mit 11,0% weit abgeschlagen. Es dominiert Musik (47,6%) vor Sport (31,3%) und Technik (30,8%). Trotzdem kann man die Jugend nicht generell als politikverdrossen bezeichnen, denn immerhin knapp 29% (28,8%) sprechen wöchentlich mit Freunden über Politik und mehr als drei Viertel der 16- bis 29-Jährigen (76,7%) haben vor, zur Nationalratswahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben, für sie ist der Urnengang also eine demokratische Pflicht.

SPÖ & Grüne beliebt 35% der der Jugendlichen und jungen Erwachsenen können sich dabei vorstellen, der SPÖ ihre Stimme zu geben. Auf den Plätzen zwei und drei der Parteien, die grundsätzlich wählbar sind, folgen die Grünen (29,2%) und die ÖVP (28,5%), 15,5% würen den Neos ihre Stimme geben und am Ende der Skala finden sich BZÖ (7,2%) und KPÖ (5,5%). Ambivalent steht die österreichische Jugend der FPÖ gegenüber. Man hält sie zwar – ebenso wie die Grünen (FPÖ: 19,9%, Grüne: 13,8%) – attraktiv für die Jugend, würde HC Strache und Co. aber persönlich nicht wählen (43,1%), es folgen im „Unwählbarkeits-Ranking” das Team Stronach (32,6%) und das BZÖ (31,8%). Gesundheit (31,8%), Geld (25,7%) und Familie (15,7%) sind die Top 3-Nennungen der Befragten für ih-

re persönliche Zukunft, hätten sie drei Wünsche frei. Im realen Leben spielen vor allem finanzielle Unabhängigkeit (69,0%), der Job (65,9%) und die Karriere (59,4%) eine wichtige Rolle. Als zunehmend bedrohlich empfinden die Jugendlichen den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft: Acht von zehn Befragten (83,8%) beurteilen ihn als sehr bzw. eher hoch, vor allem tendenziell größer im Vergleich zu Zeiten ihrer Eltern (73,8%). Diese werden dafür aber am wenigsten verantwortlich gemacht (8,8%), eher die Gesellschaft (25,9%).

Mehr Respekt gewünscht Eine Mehrheit der Befragten sieht daher auch die private Zukunft top (43,6%), aber nur wenige (26,9%) schätzen auch ihre zukünftige finanzielle Situation rosig ein. Die Angst vor dem Jobverlust (48,2%) steht in der Sorgenskala gleich nach persönlichen Schicksalsschlägen wie Tod (68,3%) oder Erkrankung (63,3%) eines Familienmitglieds oder eines Freundes. Nach wünschenswerten ge-

studien-facts Instrument Online-Interviews über die Marketagent.com Research-Plattform Respondenten Webaktive Jugendliche aus Österreich zwischen 14 und 29 Jahren aus dem Youth Panel XXL Samplegröße n = 2.593 Netto-Interviews Umfang 39 offene/geschlossene Fragen Befragungszeitraum 2.8.–12.9.2013

doclx-facts 2006 gegründet, ist die DocLX Holding mit einem prognostizierten Umsatz von 19,1 Mio. € (2012/2013) und einer Betreuung von 250.000 Gästen an 300 Event-Tagen (Platzhirsch, U4, Rathaus, Side Events vom Beach Volleyball Grand Slam, Erzbergrodeo und Surfweltcup in Podersdorf, uvm.) und fast 100.000 Nächtigungen pro Jahr seit 13 Jahren die Nummer eins unter Österreichs Jugend-und EventmarketingAgenturen.

sellschaftlichen Entwicklungen befragt, zeigen die Jugendlichen Sehnsucht nach „Mehr Respekt im Umgang mit anderen” (62,1%), gefolgt vom Wunsch nach „Gleichberechtigung von Männern und Frauen“ (53,7%) sowie „Mehr Wert auf die Familie” zu legen (53,2%). „Auch in der dritten Auflage des Jugend-Trend-Monitors beobachten wir wieder das Phänomen, dass sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark auf eher konservative Werte wie Familie und Beruf besinnen. Die „Null Bock-Mentalität“, die der Jugend oft unterstellt wird, können wir in den Ergebnissen nicht erkennen. Im Gegenteil, die Generation Y ist beruflich engagiert und schreckt auch nicht vor ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zurück. Auch ihre größten Träume sind mit Gesundheit, Geld und Familie sehr bodenständig“, fasst Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, die Ergebnisse zusammen. Musik hat im Leben der 14- bis 29-Jährigen einen sehr hohen Stellenwert: 61,5% der Befragten sprechen ein- oder mehrmals pro Woche mit Freunden über bestimmte Bands oder Songs. Zwei Stunden pro Tag (32,4%: 1 Stunde, 37,0%: 1 bis 3 Stunden) hören sie durchschnittlich Musik. Dabei ist das Radio (46,6%) nach wie vor die MusikQuelle Nummer 1, gefolgt von Handy/Smartphone (29,1%) und Internet am Computer/Laptop (29,0%). Hört man Radio, sind KroneHit (29,6%) und Ö3 (24,2%) die Lieblingssender der Jugendlichen. Am Handy/Smartphone hat der durchschnittliche Jugendliche 100 Tracks (35,4%: bis 50 Songs, 14,5%: 51 bis 100 Songs, 50,2%: mehr als 100 Songs). Die Youngsters kaufen sich Musik inzwischen vornehmlich digital (75,2%: mp3, Downloads von iTunes, etc.), die CD verliert beim Musikkonsum zunehmend an Bedeutung (38,1%). Illegaler Musik-Download wird von 75,1% nicht als Diebstahl bzw. als Straftat, die bestraft werden sollte, wahrgenommen, sondern „auf jeden Fall” bzw. „eher” als Ka-

valiersdelikt. Bei den bevorzugten Genres haben Pop (55,3%), Rock (50,4%) und House/Techno (40,8%) die Nase vorn, gar nicht können die Jugendlichen Volksmusik (41,1%), Schlager (40,1%) und Heavy Metal (39,4%) ausstehen bzw. würden sie sich diese Musikrichtungen nicht freiwillig anhören.

Musikvideos sind passé Nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen Musikvideos. Musik möchte man vorwiegend hören (77,3%), lediglich 14% der Jugendlichen schauen täglich Musikvideos, bevorzugt über YouTube (92,9%), das sich damit zum MusikFernsehen von heute entwickelt hat. Weit abgeschlagen rangieren TV-Video-Kanäle wie Viva (27,7%), gotv (20,9%) und MTV (16,8%). 1-2 mal pro Jahr stehen bei 43% der befragten Jugendlichen auch Livekonzerte (inkl. Konzerte auf Festivals) auf dem Programm. Über Events generell informiert man sich primär im Freundeskreis (64,2%) oder auf Facebook (57,7%). (fej)

marketagent-facts Marketagent.com zählt zu den führenden Full-Service Online Markt- und Meinungsforschungsinstituten im deutschsprachigen Raum. Mit Niederlassungen in Wiener Neudorf, München, Zürich und Maribor werden jährlich mehr als 800.000 Web-Interviews durchgeführt und rund 700 Online ResearchProjekte realisiert. Herzstück des Instrumentariums ist das über 504.000 (Stand: September 2013) Personen umfassende Online-Access-Panel, welches im Jänner 2010 als erstes Access Panel der D-A-CHRegion nach der ISO-Norm 26362 zertifiziert wurde und im April 2011 das Euro-Label E-Commerce-Gütezeichen für das vorbildliche Datenschutz- und Sicherheitskonzept erhielt. Marketagent.com realisiert Web-Befragungen für führende nat. & int. Top-Unternehmen. Kunden: Coca-Cola, Obi, Nestlé, L’Oréal, Ikea, Bayer, Generali oder Samsung. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab.


marketing

Dienstag, 24. September 2013

medianet – 11

Fachmesse „Neues Konzept voll aufgegangen“; Nominees für Werbepreis Caesar 2013 verkündet; sechs Sieger beim marke[ding]award 2013

marke[ding]plus feierte Premiere Fast 2.500 Besucher informierten sich bei rund 200 Ausstellern; Branchenvertreter mit positiver Resonanz zur Fachmesse. Wels. Ihre Premiere feierte vergangene Woche als laut Veranstaltern einzige Messe Österreichs für Kommunikation, Promotion und Event, die marke[ding]plus: 2.435 Besucher informierten sich bei den rund 200 Ausstellern aus 9 Nationen über die neuesten Branchenhighlights und Neuheiten.

marke[ding]award 2013

„Die positive Besucher- und Ausstellerresonanz zeigt, dass © marke[ding]plus

das neue Konzept der marke[ding]plus voll aufgegangen ist.“

Rund 200 Aussteller aus neun Nationen präsentierten Neuheiten der Branche.

Robert Schneider, Messe wels

Zugegen war das Who-is-Who der Werbebranche: Laut Besucherbefragung waren 83% der Befragten maßgebliche Entscheidungsträger. 89% der Besucher gaben zudem an, dass sie 2014 wieder auf die Messe kommen werden und 88% sind sehr zufrieden bzw. zufrieden mit dem Messebesuch. „Die positive Besucher- und Ausstellerresonanz zeigt, dass das neue Konzept der marke[ding]plus

voll aufgegangen ist. Es ist uns gelungen ein neues Fachmesse-Thema auf dem österreichischen Markt zu platzieren, das kann ich bereits nach der Erstveranstaltung sagen“, so Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels. Gezeigt wurden innovative Produkte und Neuheiten der Branche, wie beispielsweise ein Bleistift, den man in die Erde pflanzen kann und woraus Basilikum entsteht, oder die weltgrößte Dirndlpuppe mit über fünf Metern Höhe. Den Erfolg der Fachmesse unter-

mauerten auch zahlreiche Statements aus der Branche. „Wir freuen uns, dass mit der marke[ding]plus wieder ein wichtiger Puzzlestein für den Kreativstandort Oberösterreich hinzugekommen ist. Ein Dankeschön den Veranstaltern für diese tolle Plattform für die gesamte Kommunikations-Wirtschaft!”, so Christof Schumacher, Obmann der OÖ Kommunikations-Wirtschaft. Positives Resümee zog auch Martin Wolfram, Geschäftsführer der News on Video GmbH: „Für die marke[ding]plus hat sich das Mes-

Der Award rückt innovative Werbeartikel in den Mittelpunkt und ist eine Plattform für die besten Ideen der Branche. Prämiert wurden die besten Einreichungen in den Kategorien „Werbeartikelneuheit 2013“ und „Mailingverstärker“. Kategorie „Mailingverstärker“ 1. Platz Fa. Zuckerbäcker aus Heilbronn in Deutschland – die Naschtaschen 2. Platz Fa. Die Werbeartikel GmbH aus der Schweiz – das magische Logo Loop 3. Platz Fa. Lupenmaxx aus Kirchzarten in Deutschland – das Klappkartenmailing mit Lupe Kategorie „Werbeartikelneuheit 2013” 1. Platz Fa. Herzog Products aus Keltern/Deutschland – der Zipper 2. Platz Fa. PAOL aus Gallspach in Oberösterreich – das Spiel Flickball 3. Platz Fa. Xindao aus den Niederlanden – der Sunshine Solar Charger. se-Team ganz viele Plus verdient! Ein Plus für die tolle Organisation, ein Plus für die großartigen Acts, ein Plus für den fetten Partyabend, ein Plus für die vielen Kundenkontakte, ein Plus für die vielen netten Mitaussteller ... Von der News on Video GmbH gibt’s für all das einen ganz großen goldenen Stern! Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein können!“ Die Bedeutung der marke[ding] plus für Aussteller betonte Manfred Nareyka, Geschäftsführer der Skanbo GmbH, der „eine Bereicherung

für Österreichs Messelandschaft“ attestierte. „Für uns eine ideale Plattform, um neue Produkte wie unseren Eventtrailer.eu zu präsentieren. Mit der Qualität und dem Interesse der Messebesucher sind wir sehr zufrieden. Der gestrige Ausstellerabend war perfekt organisiert und hat uns die Möglichkeit geboten, viele interessante Gespräche mit Branchenkollegen zu führen.“ Ein Lob an den Veranstalter richtete auch Martin Hopp, Leiter Vertrieb & Marketing, Moleskine B2B Distribution D-A-CH: „Die Veranstaltung war für uns ein voller Erfolg. Gratulation an das MesseTeam rund um Martin Zettl. Wir kommen gern wieder.“ Im Rahmen der marke[ding]plus wurde zudem bei der marke[ding] plus-night in exklusivem Ambiente neben Networking und Get-together auch die Präsentation der Nominees des Werbepreis Caesar 2013 vorgenommen. Sämtliche Nominierten für den oberösterreichischen Werbepreis finden sich unter: https://caesar-werbepreis. submit.to/nominees/

Sechs große Award-Sieger Als großes Highlight des Abends wurde der marke[ding]award für innovative Werbeartikel vergeben. Sechs Sieger wurden dabei in zwei Kategorien prämiert. Sämtliche Gewinner des Abends finden sich in der Infobox.  (red)

WBS Full Service-Agentur, Fachverlag & Co: Die Experten für den Wohn- und Einrichtungssektor punkten mit Mehrwert-Strategie

Spezialisten zünden Service-Turbo

© wbs (4)

Stark in allen Zielgruppen: Anbieter und Endverbraucher bauen auf die oberösterreichischen Allround-Dienstleister.

PROMOTION

Perfekt aufbereitete News im Print.

Hochwertige Messepräsenz auf publikumsstarken Fachevents ...

Linz. Die WBS Werbe & VerlagsgesmbH macht Nägel mit Köpfen. Seit mittlerweile 15 Jahren bieten die Kommunikationsund Dienstleistungsexperten – on- wie offline und draußen in den Zielgruppenmärkten – ein breites Service-Portfolio für eine vielschichtige Klientel. Die Oberösterreicher sind Anlaufstelle für Bau- und Einrichtungsprofis, die für ihren werbeeffizienten Markenauftritt nach dem Besonderen suchen. Gleichzeitig kommunizieren die Marketiers, Werbe- und CI-Designer die Leistungen der Professionisten direkt an die Endverbraucher. „Wir sind Schnittstelle und echter Mehrwertbringer“, heißt es dazu aus dem Unternehmen. „Unser breit gefächertes Know-how ist Ihr Plus.“ Mit dem hauseigenen Ver-

lagsprodukt, der Fachzeitschrift Exclusive Bauen & Wohnen, hat man ein wichtiges mediales Eisen im Feuer. In zwei Ausgaben jeweils im Frühjahr und Herbst werden aktuelle Fragen zu Architektur, Energie, Einrichtungs- und Wellness-Trends beleuchtet. Das Medium ist bei allen wichtigen Branchenmessen, direkt auf den „Exclusive Bauen & Wohnen“-Messeständen, erhältlich. Zusätzlich liegt die Fachzeitschrift bei Banken, Wahlärzten, Golfplätzen, in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie auf. Zentrales Element jeder Ausgabe sind die im Fachmagazin publizierten und ausschließlich bonitätsgeprüften Unternehmen.

Service & Strategie Firmenkunden können sich hier mit Unterstützung der WBS-Wer-

... das WBS-Team tourt durch Österreich und Bayern.

bemannschaft perfekt in Szene setzen; potenzielle Bauherrn und Einrichter finden hier ihre idealen Ansprechpartner. Zum Offline-Angebot gibt es die perfekte Ergänzung im Web: Die interaktive WBS-Plattform (www.exclusive-bauen-wohnen.at) glänzt mit umfangreichem, regional aufgeschlüsseltem Firmenund Branchenverzeichnis sowie kostenlosem BauWohnCheck; sie ebnet Konsumenten den kostenlosen und zeitsparenden Zugang zu bonitätsgeprüften Firmen mit besten Feedbacks aus bereits umgesetzten Projekten auf einen Klick. Neben dem Anbieter-Almanach erstellt die WBS auch eine Datenbank ganz konkreter Konsumenten. Auf Messen und via Telefonmarketing sammelt und selektiert das WohnBauService-Team laufend neues Adressmaterial. Als zusätz-

liche Leistung steht für Werbekunden eine bestens gewartete Konsumenten-Datenbank mit eruiertem und tatsächlichem Bedarf zur Verfügung. Im persönlichen Gespräch mit dem potenziellen Neukunden werden punktgenaue Empfehlungen abgegeben oder mittels Onlinemarketing – Motto „mehr Klasse statt Masse“ – neue Geschäftsbande angebahnt und unterstützt. Wünscht der Endverbraucher Kontakt zum Profi, wird dieser umgehend hergestellt – Terminierungsservice inklusive. „Zahlreiche Anbieter profitieren von unserer Akquise. Renommierte Branchen-Player vertrauen uns seit vielen Jahren und sind von unserem einzigartigen Service und unserem ehrlichen Engagement begeistert“, so der Dienstleister. Aber nicht nur im Dialogbereich arbeitet man erfolgreich zusammen.

Webportal mit Branchenverzeichnis.

Als Allround-Anbieter gestaltet man nach Wunsch die Werbe- und Designlinie, kreiert Wort-/Bildmarken, produziert Geschäftsdrucksorten, Produktund Imagekataloge. Auch für den individuellen und anspruchsvollen InternetAuftritt haben die KreativDesigner zielgruppenorientierte Lösungen im Angebot.

KONTAKT WBS Werbe & VerlagsgesmbH Feilstraße 9a, 4020 Linz Tel: +43 (0)732/90 599-0 Mail: office@wbs-team.at Web: www.wbs-team.at


B i z-tal k C L A S SI C

12 – medianet

Dienstag, 24. September 2013

Konzeptpräsentation

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© Ambuzzador

© Christian Dusek (2); medianet/Szene1/J. Piestrzynska (3)

„Das Etwas andere oktoberfest“

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Gastgeberin und ambuzzador-Geschäftsführerin Sabine Hoffmann (li.) mit Claudia Pokorny beim Social Breakfast der Agentur.

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1. Richard Kaufmann mit Sabine Harnach und Gerhard Riedler bei den Feierlichkeiten; 2. Edmund Hochleitner (Wien Nord) zusammen mit Eva Mandl (Himmelhoch PR); 3. Eva Bernreiter (PKP BBDO), Jürgen Colombini (Unique) und Fred Koblinger (PKP BBDO); 4. Andreas Vretscha (MediaCom) mit Thomas Bokesz (MediaCom).

Mediaprint-Anzeigenteam feiert mit Agenturvertretern

Russkaja sorgte für stimmungsvolle Atmosphäre.

Agenturfest summerstage Unter dem Motto „Das etwas andere Oktoberfest“ luden Mediaprint-Geschäftsführer Gerhard Riedler, Krone-Vermarktungschefin Sabine Harnach und Kurier-Gesamtanzeigenleiter Richard Kaufmann am 18. September über 300 Vertreter aus Media-, Kreativ- und PR-Agenturen erstmalig zum gemeinsamen MediaprintAgenturfest auf die Wiener summerstage. Für die musikalische Untermalung sorgte die Band Russkaja.

ambuzzador lud zur Diskussion um Employer Branding

Social Breakfast Frühstück & Information Bei einem Social Fitness Breakfast präsentierte die ambuzzador marketing gmbh Vertretern ausgewählter regionaler Unternehmen neue Konzepte zum Thema Social Employer Branding. „Mit Social Employer Branding werden Unternehmen in Zukunft interne Effekte auslösen und das Buzz-Potenzial der Mitarbeiter entfachen“, so ambuzzador-Gründerin und Geschäftsführerin Sabine Hoffmann. Getreu dem Motto #fitandsocial gab es nach dem gesunden Frühstück aktivierende Turnübungen.

Informativer Austausch im kleinen Kreis Auch die Co-Trainerinnen Charlotte Hager, Neo-Semiotikerin und GF von comrecon, und Barbara Riedl-Wiesinger, GF von monster Worldwide Austria, Claudia Pokorny, Human Resources Director von Nespresso Österreich, sowie Angelika Gerstmayer (Human Resources Herold Business Data) und Petra Krestan-Schön (Marketing Manager WU Executive Academy) folgten der Einladung.  (red)

Gemeinsame Erfolgsfeier In seiner Begrüßung bedankte sich Gerhard Riedler bei den Agenturkunden für die erfolgreiche Zusammenarbeit: „43,1 Prozent Nettoreichweite und 3,3 Mio. Bruttokontakte sind ein starkes Argument, sich für Kronen Zeitung und Kurier zu entscheiden. Uns ist vor allem eines wichtig: Im Dialog mit unseren Agenturpartnern erfolgreiche Kommunikationslösungen zu entwickeln.“ (red)

medianet Branchenkalender

Karriere

tipp des tages

präsentiert von

September

14.–15. Cable Days Konferenz für Kabel-TV & Breitband 20. Staatspreis PR 3. Forum Media Planung – Online Day  http://www.prva.at/veranstaltungen/events/pr-gala/ UM Panmedia, Operngasse 17/9 (Wien); Anmeldung erforderlich  http://www.forummediaplanung.at Schicken Sie uns Ihren Branchen-Event an: kalender@medianet.at – die Veröffentlichung ist kostenlos. 3. ÖBB Rail Ad

Aufstieg Kristina Schubert-Zsilavecz startete 2011 als Assistentin bei ikp Wien. Sie übernimmt nun als Junior Consultant verstärkt Kunden- und Bereichsverantwortung und ist Verantwortliche für die ikp SocialMedia Relations.

Kurschattenerbe Mit der Teilnahme an einem Symposium über Oswald von Wolkenstein in Meran beginnt für die PR-Beratin Jenny Sommer ein gefährliches Abenteuer. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt die Protagonistin auf eigene Faust zu ermitteln ohne Kenntnis von dem in unmittelbarer Nähe geschehenen Mord. Ihre Suche führt sie zum Schloss Tirol und weit in die Vergangenheit. 10,30 €, Gmeiner Verlag, ISBN: 9783839214343.

© ikp/Markus Hirschbuegl

November

Oktober

Kristina SchubertZsilavecz, ikp Wien © Gmeiner Verlag

Kreativwerbepreis  http://oebb-railad.at/ 3. „Verleihung ÖJC Prof. Claus Gatterer-Preis 2013 für sozial 24. Verleihung Staatspreis Design des Bundesministerium engagierten Journalismus an Nina Horaczek“ für Wirtschaft, Familie und Jugend 10 Uhr, Schloss Esterhazy (Eisenstadt) 18:30 Uhr, Podium/Architekturzentrum MuseumsQuartier (Wien) 7.–8 access 2013 – Fachmesse der österreichischen 24. Podiumsdiskussion „Verlage und das eBook“ Tagungs- und Eventwirtschaft 19 Uhr, Hauptbücherei (Wien) Hofburg (Wien) http://www.access-austria.at 24.–26. 20. Österreichische Medientage „Medien, Politik und 8. Telekom Austria future.talk 2013 „The Pioneer Effect. ­Demokratie – ein Widerspruch?“ New Spirit For A New Tomorrow“ mit Richard Branson Wiener Stadthalle, Halle F (Wien)  http://www.medien-tage.at/ 18:30 Uhr, MuseumsQuartier (Wien)  http://www.futuretalk.com 25. „TV- und Content-Vermarkter für Regionalfernsehsender 9. „CSR in den Medien – Nachhaltigkeit im Spannungsverstartet“ – Pressefrühstück im Rahmen der Medientage hältnis von good news und bad news“ 8:30 Uhr, Wiener Stadthalle, Halle F (Wien) 9 Uhr, FH Wien; Anmeldung erforderlich 25. Programmpräsentation der TV-Sender Puls 4 und W24 17.–18. Österr. Rundfunkforum „Meinungsvielfalt im Rundfunk im Rahmen der Österreichischen Medientage und in den Online-Medien“ Wiener Stadthalle, Halle F (Wien) Oesterreichische Kontrollbank 27. Podiumsdiskussion der FH St. Pölten „User-generated 18. Technolution-Herbstkongress content vs. paid content“ im Technischen Museum Wien 18 Uhr, Cinema Paradiso (St. Pölten); Anmeldung erforderlich 25. Verleihung „Big Brother Awards“ 30. Marketing Club Österreich – Clubabend; Autoren ­Roman 20 Uhr, Rabenhof-Theater Anlanger und Wolfgang A. Engel des Wirtschafts­ bestsellers „Trojanisches Marketing“  www.marketingclub.at

10 österreichische Regionalsender bündeln ihre Vermarktung – bei einem Pressefrühstück im Rahmen der Österreichischen Medientage werden am 25. September Details präsentiert.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 24. September 2013 –                      13

Das Designer Outlet Parndorf setzt auf Rolling Boards der Gewista  Seite 14

Lokalwerber

Regionale Stärke ist das Motto des steirischen Außenwerbers Ankünder Seite 16

RaumFüller Plakate wachsen in die Tiefe

© Realeyes

© Gewista

EyeCatcher

© Ankünder/Seidl

außenwerbung

© APA/Roland Schlager

Alles hat ein Ende ...

Abmontiert Nächste Woche steht fest, wem die momentan omnipräsenten Dreiecksständer die meisten Wähler­ stimmen eingebracht haben. Dann werden die „Oldtimer“ des Out-of-Home-Geschäfts wieder für Jahre ein­ gelagert. Welche jüngeren Geschwister dann wieder den werblichen Ton angeben, verraten die  Seiten 13 –18 Lesetipp

TREVISION

© Megaboard Soravia

visual solutions visual solutions

Plastisch Megaboard (Bild: Geschäftsführerin Gabriele Zelloth) erweitert sein Produkt­ angebot um die Möglichkeit der Werbung in der dritten Dimension.  Seite 17

www.trevision.at


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14 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Gewista Das Designer Outlet Parndorf holt mit auffälligen Rolling Boards seine Klientel direkt im Vorbeifahren ab

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Eyecatcher Rolling Board

Planquadrat wieder für Ritter Sport im Einsatz

OMD zeichnet für den Medienmix der aufmerksamkeitsstarken Kampagne verantwortlich.

© Ritter Sport

Wien. Love Fashion – adore life: So lautet das Motto der aktuellen Kampagne des Designer Outlet Parndorf und dürfte besonders den meisten Autofahrern mehr als nur einmal am Rolling Board aufgefallen sein. Ansprechend ist der Komplettfolienlook dabei nicht ausschließlich für das Auge der modebewussten Klientel.

Achtung Kontrolle! Wer keine Schoki dabei hat, bekommt eine zum Trost.

Fokus auf mobile Zielgruppe

Viele auffällige Rolling Boards befinden sich entlang von vielbefahrenen Straßen.

Bundesverband Digitale Wirtschaft Online-Mediaagenturen prognostizieren die Trends der nächsten Jahre

Düsseldorf. Mehr als jeder achte Befragte sieht in Digital Out of Home das größte Potenzial in den nächsten fünf Jahren, so das Ergebnis aus dem Foma Trendmonitor 2013, bei dem 33 Experten aus OnlineMediaagenturen befragt wurden.

DooH und Audio im Trend Auch Audio Digital ist beliebt. An digitalen Musikanbietern schätzen die befragten Online-Mediaagenturen besonders die lange Verweildauer. Fast jeder Siebte sieht deswegen in Audio Digital den Trend der nächsten fünf Jahre. Sowohl Digital Out of Home als auch Audio Digital gelten damit als die größten Wachstumsmotoren der digitalen Werbebranche.

Wearable Technology ist noch wenig verbreitet, ist aber gerade am Wachsen.

Digilight Der Digital-out-of-Home-Spezialist für Städteinformation konnte heuer zahlreiche Neukunden gewinnen

„Der beste Sommer für unser Werbenetz“ Wien. Das 2010 gegründete Unternehmen freut sich mit seinen „digitalen Plakaten“ über mehr und mehr große Kunden. Während sich das Unternehmen über zunehmendes Interesse an der interaktiven Werbeform freut, sind es die Kunden selbst, die neue Wachstumsimpulse liefern und erweiterte Nutzungsmöglichkeiten des Mediums entdecken.

Immer mehr Kommunen und Einkaufszentren nützen das auf Städte spezialisierte Informationsmedium Digilight. Dieses Jahr konnten unter anderem die Städte Trumau, Freistadt, Mattersburg, Parndorf und Neusiedl als Kunden gewonnen werden. Auch bei den Seefestspielen Mörbisch konnten sich Besucher mithilfe von Digilight informieren. Die Marketing-

© Digilight

© 100 Beste Plakate

Gewinnerplakat von Eva Dranaz und Jochen Fill für Rhiz-bar modern.

Den Durchbruch noch nicht ganz geschafft hat laut der Studie die Wearable Technology, also Smartwatches und Ähnliches. Die Teilnehmer an der Befragung prognostizieren diesen Geräten aber trotzdem eine große Zukunft, vor allem wegen der permanenten Nähe zum Konsumenten. Handlungsbedarf sehen die Studienteilnehmer beim Datenhandling. Verbesserung beim Datenschutz und die Standardisierung des Datenaustauschs halten rund 95% für wichtig. Für fast jeden gelten Targeting und Brand Relationship Management in Sozialen Netzwerken ebenfalls als sehr wichtig. Die Notwendigkeit einer Währung zur Bewertung von Online-Kontakten sehen alle Befragten.  (red)

© EPA

Die Zukunft der Außenwerbung wird digital

Ausstellung „100 beste Plakate 2012“ im MAK

Wien. Mit der Ausstellung „100 Beste Plakate 12. Deutschland Österreich Schweiz“ präsentiert das MAK bereits zum achten Mal die überzeugendsten Ergebnisse des angesehenen Wettbewerbs europäischer Grafikdesigner und bietet somit eine Plattform für aktuelle und spannende Gestaltungskonzepte. Angesiedelt zwischen Kunst und Kommerz, überzeugen die gekürten Sujets mit innovativen, ideenreichen Ausdrucksformen, von Fotografie, Bildwitz und Spiel mit Typografie bis zu visuellen Überraschungen in bester OpArt-Manier. Aus mehr als 1.700 Einreichungen kürte eine internationale Jury, bestehend aus Christian Brändle (Zürich, Vorsitz), Ronald Curchod (Toulouse), Joanna Górska (Warschau), Eike König (Berlin) und Josef Perndl (Wien) die 100 Siegerplakate. Unter den Gewinnern sind 49 Deutsche, 47 Schweizerische und 3 Österreichische Plakate dabei. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 10. November im Kunstblättersaal bei freiem Eintritt. (red)

Martina Prucha, Marketing Managerin im Designer Outlet Parndorf, bekräftigt die Wahl der Rolling Boards: „Wir versuchen immer kreative Möglichkeiten im Bereich der Außenwerbung zu finden, die auf uns aufmerksam machen. Das Rolling Board ist gerade bei den Autofahrern ein Eyecatcher, eine mobile Zielgruppe, die unser Designer Outlet gut erreichen kann – deshalb fiel die Wahl leicht.“ Dabei ist das Rolling Board nicht

© Gewista

Wien. Gute Nachrichten für Schokoladenfans: Von 23. September bis 25. Oktober wird das Ritter Sport „Planquadrat“ in Wien wiederholt. An Straßenkreuzungen „kontrollieren“ dann erneut Ritter Sport-Promotorinnen, ob Autofahrer eine Tafel Ritter Sport dabei haben. Wer eine der bunten Tafeln vorzeigt, kann mit einem persönlichen Gewinncode im Internet einen Monatsbedarf Ritter Sport gewinnen. Dort finden Schokoladenfans auch einen Einsatzplan und wissen damit täglich, an welchen Kreuzungen es Gewinnchancen gibt. Für alle, die keine Schokolade dabei haben, gibt es eine augenzwinkernde schriftliche „Abmahnung“ und ein Tafel Ritter Sport Mini als Trostpreis. Die Promotion wurde bereits ab 15. Mai sieben Wochen lang an allen wichtigen Kreuzungen in Wien höchst erfolgreich durchgeführt. Etwa 1.500 Gewinnlose wurden verteilt, knapp 750 Personen registrierten sich auf „www.DasPlanQuadrat.at“ und gewannen je einen Monatsvorrat Ritter Sport.

zum ersten Mal zentral für eine Kampagne des Outlet Centers. Dass die Wahl immer wieder auf gerade dieses Medium fällt, macht es deshalb aber laut Andrea Groh, Direktor of Sales bei Gewista, nicht uninteressanter. Sie bekräftigt die Wahl: „Ansprechende und innovative Gestaltung, ein Hingucker in vielerlei Hinsicht: Das sind die Rolling Boards vom Designer Outlet Parndorf. Wir freuen uns, wenn sich Kunden immer wieder für ein Medium entscheiden und immer neue Facetten und Kreationen dabei entdecken.“ Natalie Neumüller von der OMD Mediaagentur zeichnet für den Medienmix verantwortlich und ist ebenfalls begeistert von der aufmerksamkeitsstarken Präsenz der Rolling Boards: „Die Sonderwerbeform am Rolling Board ist immer wieder ein impactstarkes Kampagnenhighlight und nicht mehr aus dem Medienmix wegzudenken.“ (red)

Digilight im Sommer 2013 vor dem Lustspielhaus am Hof in der Wiener Innenstadt.

verantwortliche Margot Prinz erklärt, wie sie es schafft, ihre Kunden glücklich zu machen: „Da wir unsere Digilights selbst produzieren, wird jeder Standort individuell und optimal ausgestattet. Form, Aussehen oder verwendetes Material, Branding, Screengröße und Zusatzfeatures sind frei wählbar.“

Reaktionen waren positiv Davon konnte sich diesen Sommer auch Kurt Schlügerl, Geschäftsführer des Lustspielhauses „Am Hof“, in der Wiener City überzeugen: „Die Reaktionen allseits waren durchwegs positiv, was mir sofort die Frage aufwirft, ob Digilights nicht eine interessante Möglichkeit der tagesaktuellen Touristeninformation wären?“ Mit dem Kunden „Lustspielhaus“ stand ein Digilight den Sommer über in der Wiener Innenstadt. Interessierte, Passanten und Besucher hatten die Möglichkeit, sich über das Spielprogramm der laufenden Woche zu informieren. Die Sponsoren bekamen gleichzeitig eine dynamische Präsentations-

plattform. Kurt Schügerl sieht in Digilight noch weiteres Potenzial und Nutzungsmöglichkeiten, die zahlreichen Branchen, aber auch Kunden, zugutekommen könnten, eine win-win-Situation für alle: „Historische Informationen, kulturelle Veranstaltungen und die umliegende Gastronomie könnten per Touchscreen abgefragt und aufs Handy runtergeladen werden.“

Immer mehr Interessenten In Anbetracht des Kundenzuwachses und der positiven Resonanzen fällt es bei Digilight einfach, über diesen Sommer als den „besten Sommer bisher für unser österreichische Werbenetz“ zu sprechen. „Wir freuen uns über immer mehr Interessenten“, so Margot Prinz. „Das Medium mit seinen vielseitigen Möglichkeiten wird immer mehr genützt, Kunden sind von digitaler Werbung überzeugt, und wenn man die neuesten Berichte zitieren darf, so sehen Experten im Digital out-of-Home den stärksten Online-Mediatrend.“ (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 15

Die beste Verbindung Mobilitätsagentur Wien fährt erneut auf Kommunikationsagentur identum ab

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Das Rad neu erfunden

no problaim startet neue Werbeballons

Wien. Die Europäische Mobilitätswoche sorgt für Bewegung: Die weltweit größte Kampagne für „Sanfte Mobilität“ ist auch hierzulande mit über 500 teilnehmenden Städten und Gemeinden ein Renner. In Wien setzte heuer vom 16. bis 22. September die Mobilitätsagentur Wien auf die Radler – unterstützt von der Kommunikationsagentur identum. Alle aktiven Wiener wurden eine Woche lang eingeladen, mit ihrem Fahrrad auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Mit einem emotionalen Sujet – Titel „Die beste Verbindung“ – wurde das klimaschonende Tandem flächendeckend in Print, Online sowie im öffentlichen Raum promotet, unterstützt durch Gewinnspiele und Promotions.

Die Vorteile des intermodalen Verkehrs, also der Kombination aus Öffi und Radl, wurden u.a. auf Facebook, auf Infoscreens in U-Bahn-Stationen, mittels Verkehrsmittelbranding sowie auf den Screens der City Bike-Terminals transportiert. Die Botschaften hat man an die unterschiedlichen Tools angepasst: „Umsteigen, bitte!“ hieß es etwa auf dem Heckbranding der Wiener Linien Busse. „Bitte zurück treten“ appellierten und apostrophierten die Kampagnenmacher in den Stationen von U1 bis U6.

Plakat

Poster Light

„Intermodale Kampagne zur Mobilitätswoche mit hohem Wieder­ erkennungswert.“ © fineprint.at

Starke Anreizpolitik

Öko-Mobilität fest im Sattel. Schon im Mai 2013 überzeugte das Kampagnenteam aus Wien-Josefstadt mit seinem Einsatz für die Charity-Aktion bike2help die Mobilitätsagentur. Die soeben abgewickelte Kampagne rund um „Die beste Verbindung“ in der Mobilitätswoche sei

Sabrina Maier Communications Director IDENTUM

Motivation im Rahmen der Mobilitätswoche 2013; identum brandete Bus & Co.

An allen sieben Tagen fanden Promotions an wichtigen Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs statt. Mit einem „GlücksRad“, vielen Sachpreisen, Give-aways und einem praktischen PocketFolder wurden die Vorteile des intermodalen Verkehrs in die ökobewussten Zielgruppen hineingetragen. Zusätzlich wurde auf Facebook die beste Strecke gekürt, die mit Fahrrad und Öffis zurückge-

Bigboard

legt werden kann. Die Botschaft jenseits des Gewinnspiels war klar: Auf emotionale Weise sollten die Wiener davon überzeugt werden, ihre täglichen Strecken mit dem Fahrrad in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

Eine runde Sache Doch nicht nur diesen Frühherbst sitzt identum mit frischer

City Light Tele Light

EPAMEDIA! Wir machen Werbung möglich – gemeinsam mit unseren Kunden und auf Werbeträgern, die Botschaften zum Strahlen bringen. Mit großem Einsatz, Erfahrung und viel Gespür dafür, was unsere Kunden wirklich brauchen. Kurz gesagt: Wir sind der beste Partner für Außenwerbung! Mehr auf www.epamedia.at

eine weitere wichtige Aktion im Zuge des „RadJahr 2013“ gewesen, so die nachhaltige Botschaft der Werbeprofis. „Die bereits gelernte visuelle Sprache aus den RadJahr-Kampagnen wurde auch in dieser intermodalen Kampagne beibehalten, um einen hohen Wiedererkennungswert bei den Wienerinnen und Wienern zu schaffen“, sagt Sabrina Maier, Communications Director bei identum.  (red)

© no problaim

Europäische Mobilitätswoche 2013: Intermodale Kampagne zur Nutzung von Rad & Öffis in Wien.

Werbeflaggschiffe: Fliegende Fische vor dem Brandenburger Tor.

Tresdorf/Wien. Inflatable-Hersteller no problaim lässt ab sofort auch in Österreich walking balloons steigen: Die mit Helium befüllten Werbeträger auf Augenhöhe sollen in Einkaufstraßen und Shoppingzentren Wirkung erzielen. Am europäischen Markt ist man mit den Eycatchern bereits im Einsatz. Im Trend: Firmenmaskottchen, Produktnachbildungen und Tiere. So holte beispielsweise die Frankfurter Eventagentur Mood Communications zur Markteinführung der neuen Swatch Scuba Libre – Slogan: „Mad about the Sea“ – fliegende Fische ins Programm. Die etwas andere Uhrenpräsentation sorgte u.a. am Brandenburger Tor für Aufsehen. Chef Adolf Blaim: „Mit den walking balloons bietet sich jetzt die Möglichkeit, den Werbewert durch die Bewegung in Augenhöhe noch um ein Vielfaches zu steigern; der Kreativität unserer Kunden und den Einsatzmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.“


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16 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Ankünder Das Grazer Außenwerbeunternehmen setzt konsequent auf Flexibilität und langfristiges Kundenvertrauen

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Steirische Regionalstärke

An die Grenzen des Möglichen gehen

Insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe bietet man preisattraktive Beratungs- und Servicequalität.

Für Antenne Vorarlberg entwickelte tip ein spezielles Inflatable-Radio.

Dornbirn. Die tip Kommunikations GmbH ist ein Komplettanbieter mit Kernkompetenz im Display- und Ausstellungsbereich. Seit Jahren betreut man vor allem Kunden mit Schwerpunkt auf den Sport- und Eventbereich. Standardprodukte wie Beachflags, Messewände, Roll-ups, Sportbanden und Theken werden ergänzt mit termingerechtem und individuellem Service. Sonderwünsche werden zusammen mit den Kunden entwickelt und auf deren Bedürfnisse angepasst. Dazu gehört unter anderem das Inflatable-Radio von Antenne Vorarlberg. Mit Zweigstellen in Deutschland und der Schweiz bietet tip auch Zugang zu diesen Nachbarmärkten und präsentiert sich als idealer Partner für internationale Konzerne. Versandwege und Kommunikation werden so verkürzt und vereinfacht. „Die Kunden der tip wissen, dass sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung an die Grenzen des Möglichen gegangen wird, um termingerecht und perfekt zu liefern“, erklärt Sales Manager Laura Böhler.

nenstadt und im Mix mit Aktionen beim Event und im Vorfeld wie Katalogpräsentation, Aktionen am PoS und Trachtenmodenschau, setzt das Trachtenhaus Seidl seine Herbstkollektion mit hochwertigen Sujets auch am Plakat und City Light in der Steiermark in Szene. „Seit vielen Jahren zählen wir nun schon auf Außenwerbung mit Ankünder, um unsere Kampagnen in Szene zu setzen“, erklärt SeidlGeschäftsführerin Monika Götzl.

Zusammenarbeit Die beiden Ankünder-Geschäftsführer Dieter Weber und Josef Karner setzen dabei auf Flexibilität und gemeinsame Ideenentwicklung. Wichtig ist auch, die neuesten Trends und Möglichkeiten der Außenwerbung zu vermitteln. Das Fundament dieser Ausrichtung ist gerade im regionalen Bereich die langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Pünktlich zum Aufsteirern-Fest im September in der Grazer In-

Handfeste Argumente „Wir bieten auch Werbekunden mit begrenzteren Budgets handfeste Argumente“, meint Viktor Bürger, Ankünder Marketingleiter. Gerade Klein- und Mittelbetriebe schätzen dabei die hohe Beratungs- und Servicequalität in Kombination mit einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis, so Bürger. (red)

Weit herausragende Werbemöglichkeiten Kiel. Im Sommer startete der Vermarkter moreambient das erste Hologrammposter-Werbenetz in Deutschland. Erster Kunde des auf vier deutschen Flughäfen verfügbaren Netzes war Mercedes-Benz mit der Markteinführungskampagne für die neue S-Klasse. Am Flughafen Düsseldorf sind die beiden Stelen im öffentlichen Bereich platziert und können somit von jedem besichtigt werden.

© Realeyes

Das Bild vor dem Bild Realeyes bietet großformatige 3D-Displays an, für deren Betrachtung keine Sprezialbrillen erforderlich sind. Das dargestellte Objekt kann, bei einem Betrachtungswinkel von 40 Grad, bis zu einen Meter

herausragen. Ermöglicht wird der realistische Effekt, der im Gegensatz zu anderen Verfahren, wie sie auch im 3D-Kino eingesetzt werden, das volle Farbspektrum abbilden soll, durch 250.000 Linsen/m�. Dies bedeutet insgesamt 30.000 Bildansichten. Neben dem Flächennetz können die 3D-Displays auch für individuelle Projekte gemietet oder gekauft werden. Dies nutzten bisher unter anderem Hublot auf der „Baselworld 2012“ und Leica auf der „photokina 2012“. Die Displays werden am Standort Kiel produziert und können weltweit versandt werden. „Unser Ziel ist es, dass unsere 3DDisplays ein fester Bestandteil des Mediamixes werden“, erklärt GF Philipp von Trotha. (red)

Fahnen-Gärtner Das Salzburger Traditionsunternehmen bietet revolutionäre Lichtechtheit im Fahnen-Digitaldruck

Farbenfrohe Fahnen trotzen jedem Wetter Mittersill. Bei Digitaldrucken mit herkömmlicher Sublimationstinte bleicht die Farbe bei durchschnittlichen Witterungsverhältnissen nach drei bis sechs Monaten deutlich aus. Bisher wurde deshalb üblicherweise hauptsächlich der Siebdruck eingesetzt. Der Firma Hollanders Printing Systems gelang es, die erste Digitaldruckmaschine weltweit zu entwickeln, die in der Lage ist, gleichzeitig von beiden Seiten mit hochgestellten, vertikalen Druckköpfen zu drucken.

der Faser, weshalb sie auch als High Energy-Tinten bezeichnet werden, sind aber deutlich beständiger gegen die UV-Strahlung der Sonne und verblassen deshalb langsamer als Sublimations- oder Siebdruckfarben. Die Lichtechtheit kann somit um ein Vielfaches verlängert werden. Im direkten Vergleich wird dieser Vorteil besonders deutlich,

wie die Abbildung links beweist: Alle Farbmuster wurden für exakt denselben Zeitraum direkt nebeneinander der prallen Sonne ausgesetzt. Das ist nicht nur eine Evolution, sondern eine absolute Revolution im Bereich Digitaldruck für Fahnen und Außenwerbung auf Stoff, verkünden die Salzburger in einer Aussendung. Digitaldrucke auf Stoff erreichen mit dieser neu-

High Energy-Tinten Das Salzburger Unternehmen Fahnen-Gärtner hatte maßgeblichen Anteil daran, dass diese neue Druckmaschine heute schon am Markt ist. Drucke auf der ColorBooster DS in Verbindung mit der Stoffqualität Polyweb Plus und der neuen High Energy-Tinte zeigen auch nach einem Jahr nur minimale Veränderungen auf. Die Farbstoffmoleküle dieser neuen Tintengeneration sind deutlich größer. Sie brauchen daher zwar mehr Energie für die Fixierung in

© Fahnen-Gärtner (2)

© USP

Die beworbenen Objekte können bis zu einen Meter aus dem Display herausragen.

Linz. Mit über 3.000 eigenen Plakatstellen sowie über 30 Rolling Boards ist die USP Außenwerbung in Oberösterreich ein wesentlicher Player in Sachen Out-of-Home-Werbung. „Außenwerbung garantiert dank stetiger Präsenz sehr hohe Werbekontakte; durch eine selektive Belegung einzelner Regionen oder Städte können Zielgruppen individuell angesprochen werden“, erklärt Prokurist Christian Urban. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus ist das Unternehmen aktiv und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung. Viele namhafte Unternehmen aus ganz Österreich greifen auf das Know-how des oberösterreichischen Spezialisten zurück. „Wir sind nicht nur in Oberösterreich der erste Ansprechpartner in Sachen Außenwerbung. Unser Team überzeugt durch persönliche und professionelle Betreuung weit über die Grenzen hinaus und sorgt österreichweit für einen perfekt abgestimmten Werbeauftritt“, so Urban.

Beispiel für jahrelanges Vertrauen ist die neue Kampagne des Stammkunden Seidl.

Realeyes Die großformatigen 3D-Displays bilden seit Sommer das erste Hologrammposter-Werbenetz Deutschlands

Stetige Präsenz nicht nur in Oberösterreich

Christian Urban und sein Team verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung.

© Ankünder/Seidl

© Antenne Vorarlberg

Graz. Regionale Stärke in den Kernmärkten Steiermark und Südburgenland ist das Motto des steirischen Außenwerbeunternehmens Ankünder. Für jeden Kunden soll das passende Produkt angeboten werden, von der regionalen Kulturwerbung bis zur nationalen Großkampagne, vom Kleinplakat bis zur Videowall.

Der direkte Vergleich zeigt deutlich die Vorteile des neuen lichtechten Verfahrens.

en Methode eine bisher nicht mögliche Lichtechtheit und können mit Leichtigkeit mit dem Siebdruck konkurrieren.

Qualität und Technik „Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Veränderung ist es wichtig, durch Technik einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden mehr zu bieten – eine hervorragende, weltweit einzigartige Qualität mit österreichischer (europäischer) Wertschöpfung! In der Region, für die Region, mit der Region – vom Pinzgau in die ganze Welt!“, freut sich Geschäftsführer Gerald Heerdegen. Fahnen-Gärtner wurde im Jahre 1945 als kleines Familienunternehmen gegründet. Startete man damals in zwei ehemaligen Wehrmachtsbaracken, bietet man heute nach erheblichen baulichen und technischen Erweiterungen modernstes technisches Equipement für höchste Ansprüche. Pro Jahr werden etwa 500.000 m� Stoff zu Fahnen und Fahnenzubehör verarbeitet. (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 17

Megaboard erweitert sein Produktangebot um eine ungewöhnliche Idee: In Zukunft haben Kunden die Möglichkeit, ihre Produkte in 3D zu bewerben

Werbung fällt aus dem Rahmen Wien. Megaboard vermarktet österreichweit mehr als 1.000 Werbeflächen. Die Bandbreite reicht vom klassischen Megaboard im Format 8 x 5 m über die bis zu mehreren 1.000 m großen Megaposter an Baugerüsten bis hin zu den Brandboards auf Autobahnabfahrten. Neu im Haus ist hingegen Werbung, die buchstäblich „aus dem Rahmen fällt“. Dafür sorgt ab jetzt ein spezieller 3D-Effekt . In Zukunft möchte der Außenwerbespezialist verstärkt 3D-Umsetzungen anbieten, da die Plakate dabei noch ansprechender und auffälliger wirken. Technisch wird die 3D-Optik durch spezielle Perspektiven, ausgefeilte Schatten- und Spiegeleffekte sowie grafische Tiefenwirkungen erzielt. Zusätzlich dazu erweitern die Formatsprengungen den 3D-Effekt maßgeblich: Die Kombination aus Größe und Entfernung zu den Megaboard-Flächen garantiert

eine lebensnahe, optische Täuschung. Dadurch bietet Megaboard eine noch intensivere Präsenz und erweitert den kreativen Spielraum der Plakatwerbung im öffentlichen Raum. Durch die plastische Darstellungsform können besonders Produkte auffällig in Szene gesetzt werden, denkbar sind jedoch auch alle anderen Arten der Werbung. Gabriele Zelloth, Geschäftsführerin von Megaboard Soravia, erklärt die Vorzüge der neuen 3D-Sujets so: „Unsere 3D-Umsetzungen sorgen für eine maximale Aufmerksamkeit und für einen Wow-Effekt, der über die

konkrete Werbebotschaft hinaus anhält. Durch die Seltenheit des 3D-Effekts in den Dimensionen, die Megaboard mit seinen Flächen bietet, verleihen Kunden ihrer Werbung somit ein einzigartiges Herausstellungsmerkmal.“

3-Dimensionen Dos & Don’ts Dabei gilt es jedoch auch einiges im Speziellen zu beachten, wie Zelloth erklärt: „Die richtige Perspektive des Motivs beziehungsweise Produkts ist von größter Wichtigkeit. Flache Darstellungen und Frontalansichten sollten unbedingt vermieden werden. Außerdem

dürfen die Formatsprengungen nicht zu komplexe Konturschnitte haben, weil sonst keine ideale Umsetzung garantiert werden kann. Unternehmen, die sonst eher kleinformatig werben, sollten beim Bildmaterial auch auf die besonders hohe Auflösung bei großformatigen Drucken achten. Wer diese Richtlinien beachtet, dem blühen plastische – und vor allem lebensnahe – Werbeaussichten. Mit den neuen 3D-Angeboten eröffnet Megaboard seinen Kunden künftig zusätzliche Möglichkeiten der Produkt- und Marken-Präsentation, bei denen der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.“  (red)

© Megaboard Soravia

Die neue Werbeform sorgt bereits für gespanntes Interesse, ein Pilotprojekt ist derzeit in Planung.

Gabriele Zelloth, Geschäftsführerin von Megaboard Soravia, freut sich auf 3D.

Balloonart Promo für HDI

Helden in Aktion Wien. Gemeinsam mit Cidcom kreierte die Ideenwerkstatt Balloonart Vienna die Kostüme für eine Flyerund Promotionaktion der HDI Versicherung. Superhelden sollten es sein, die den Passanten anschaulich machen, wie gut sie durch die Versicherung geschützt würden – aber natürlich auch entsprechend für Aufmerksamkeit sorgen. „Wir lieben es, uns immer wieder neu zu erfinden und sind glücklich, in HDI und Cidcom einen gleichgesinnten Partner gefunden zu haben“, so Andreas Braunböck, Initiator der Promotion.

Jahrzehntelange Erfahrung

© Balloonart

„Unsere Kunden vertrauen auf unsere jahrzehntelange Erfahrung im Bereich B2B und B2C und wissen, dass wir auch kurzfristig langfristigen Impact setzen wollen und können.“ Zahlreiche Fotos mit den Superhelden wurden aufgenommen und landeten auf diversen Sozialen Netzwerken. Die Werbewirksamkeit wurde daher nicht nur in der wirklichen Welt gesichert, sondern auch als Erinnerung im Netz erhalten. „Eine erfolgreiche Promoaktion mit Hero-Action – das gefällt uns“, so Braunböck. Dass Balloonart immer vielseitiger und kreativer wird, zeigt sich an gerade solchen Aktionen: „Wir verfügen über eine hauseigene Näherei, Technik, Produktion und verstehen uns selbst vielmehr als Ideenwerkstatt mit All-in-one-Service. Wir unterstützen bereits ab der Idee“, so Vertriebsleiter Roland Faustin.

„Superhelden zum Anfassen“, so das Motto der Promokampagne für HDI. CB Citylove 216x288.indd 1

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18 – medianet special

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Salzburger Werbung hinterlässt Kratzspuren

Dienstag, 24. September 2013

ÖBB Werbung Die Out-of-Home-Spezialisten erweitern ihr Angebot um eine interaktive Community-Komponente

Digitale Werbung am Zug

Die Beteiligten freuen sich über Aufmerksamkeit für den Zoo Salzburg.

Salzburg. Die Errichtung eines neuen Jaguar-Hauses für die Publikumslieblinge Bonita und Sir William im Zoo Salzburg wurde von den Profis von Progress mit einem besonderen Ansatz beworben. „Auf der Litfaßsäule haben wir bewusst keinen Jaguar gezeigt – sondern die bevorzugten Beutetiere des Jaguars, versehen mit Kratzspuren. Werbung soll Aufmerksamkeit erregen und zum Nachdenken anregen“, erläutert Sabine Grebner, Geschäftsführerin Zoo Salzburg. Die Wirkung der Kampagne bestätigt Josef Gerl, Sales & Technical Services-Mitarbeiter der Progress Salzburg: „Die Säule sorgte schon beim Bekleben für hohe Aufmerksamkeit. Übrigens: Die Kratzspuren wurden mit einer Motorsäge nachgebildet.“ Für Reinhard Obinger und Peter Mitterhauser von der Agentur dunkelblaufastschwarz beweist die Kampagne, dass kreative Ideen nicht immer kompliziert sein müssen, um zu funktionieren.

Wien. Vor Kurzem starteten ÖBB Werbung und Winpin ihre neue Zusammenarbeit. Mit der DigitalPromotion können alle Formate der ÖBB Werbung jetzt auch mit den digitalen Werbeformen von Winpin kombiniert werden. Österreichweit können damit Kampagnen, die auf Außenwerbeflächen der ÖBB geschaltet werden, um eine digitale Komponente erweitert werden – und umgekehrt. „Die ÖBB sind aufgrund ihrer innovativen Lösungen und der Nähe zum Konsumenten ein idealer Vermarktungspartner“, meint Simone Kraft, Geschäftsführerin von Winpin.

Interaktive Zugfahrt „Unsere Werbeflächen in Zügen, Bussen und Bahnhöfen bieten eine überdurchschnittlich hohe Verweildauer der Passanten. Fahrgäste haben genug Zeit, um die Werbebotschaft aufzunehmen und direkt vor Ort via Smartphone oder Laptop die beworbene Winpin-Website aufzurufen“, erklärt Jochen Kaiblinger, Leiter Verkauf der ÖBB Werbung. So können Interessierte während einer Zugfahrt oder am Bahnhof direkt an den Gewinnspielen und Promotions teilnehmen. Schon zum Produktlaunch konnten zwei große Kunden gewonnen werden: Libro hat digital auf Winpin, im Zug selbst auf A3-Plakaten

Werbezukunft. „Die ÖBB Werbung arbeitet laufend an der Erweiterung ihres Produktportfolios im digitalen Bereich, um Kunden plattformübergreifende Werbemöglichkeiten zu bieten“, erläutert Jochen Kaiblinger.

„Die ÖBB sind aufgrund ihrer innovativen Lösungen und der Nähe zum Konsumenten ein idealer © ÖBB/A. Scheiblecker

© Progress

Zusammmen mit Winpin werden alle Formate in Kombination mit digitalen Werbeformen angeboten.

Vermarktungspartner.“ Simone Kraft, Geschäftsführerin von WINPIN

Auf Bahnhöfen kann man die beworbene Winpin-Seite z.B. via Smartphone aufrufen.

und in den Bahnhöfen mit Spots geworben. kika nutzt ebenfalls die Werbeformen von Winpin, Screens in den Bahnhöfen und Brückentransparente. Die Digital Promo der ÖBB verbindet Werbung in Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und im öffentlichen Raum mit der interaktiven Komponente einer Community im Web und am Smartphone oder Tablet. Die Kampagnen sind dabei in drei Größen mit bis zu 30.000 Teilnahmen buchbar

und verstehen sich als zusätzliche Erweiterung zu gebuchten Außenwerbeformen der ÖBB. In jedem Paket sind umfangreiche Leistungen inkludiert: Sujets, Landingpages, Newsletter, Gutscheine, Gewinnspiele, Marktforschung, Social Media, Mobile App, Mobile Website, Gewinnerhandling sowie Reporting. Für die ÖBB Werbung ist die Zusammenarbeit mit Winpin ein weiterer Schritt in eine digitale

Als werblicher Vermarkter sämtlicher Flächen der ÖBB bietet die ÖBB Werbung eine breite Palette von Werbemöglichkeiten entlang der gesamten Mobilitätskette, von Bahnhof- über Verkehrsmittel- bis hin zur Onlinewerbung. Österreichweit vermarktet man rund 18.000 Werbeflächen und zählt als exklusiver Vertrieb der Werbeflächen der ÖBB zu den größten heimischen Full-Service-Anbietern in der Out-of-Home-Werbung. (red)

MEGABOARD – bringt Ihre Werbung GROss raus! MEGABOARD ist der Spezialist für Großflächenwerbung und vermarktet Österreichweit mehr als 1000 Werbeflächen an stark frequentierten Straßen und Autobahnen. Die Bandbreite reicht vom klassischen MEGABOARD im Format 8 x 5 Meter über die bis zu mehreren 1000 m2 großen MEGAPOSTER an Baugerüsten bis zu den Brandboards auf Autobahnabfahrten.

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Bei Merkur gibt es diesen Herbst den Ja! Natürlich Moosdorfer Gockel  Seite 21

Fruchtig

fru fru Orange Zimt, Zott Monte Crunchy und Monte Cherry, Felix pur bio Ketchup Sonnengereifte Tomaten und Getrocknete Tomaten, Bio Dinkel ­Spekulatius-Backmischung.  Seite 23

Ankerbrot

schnittig

Das Unternehmen ließ seine gesamte IT-Infrastruktur erneuern  Seite 22

Ulf Schöttel ist neuer Marketingleiter bei Manner 

© Manner

Moosdorfer Gockel

© H. Eisenberger

© Vier Pfoten/Cimer

© NÖM

inside your business. today. Dienstag, 24. September 2013 – 19

Seite 24

Der beste Preis, der auch immer stimmt

© Rio Mare/Richard Tanzer

short

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© medianet/Szene1/Christian Mikes

Nachhaltigkeit Ab November bringt Rio Mare Thunfisch mit dem unabhängigen Gütesiegel MSC in die Regale. Ziel ist es, bis 2017 komplett auf nachhaltig gefangenen Fisch umzusteigen. Jörg Grossauer (Bild) von Bolton Austria sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des ökologischen Meeressystems.  Seite 21

Riesenschritte Der polnische Schuherzeuger und -händler CCC macht weiter große Fortschritte in der Expansion. Drehscheibe für die Bearbeitung der Märkte in Slowenien und Kroatien ist Wien. Aber auch in Österreich selbst ist Expansion angesagt – mittlerweile eröffnet der erste Markt in Westösterreich. Seite 22

Zentral geregelt Dank elektronischer Preisauszeichnung gibt es keine Preis­ diskussionen mehr: Preise werden zentral gesteuert und sind flexibel abrufbar, wie Imagotag-Chef Michael Moosburger erklärt.  Seite 20

Vorwurf Die BWB soll bei Spar in Kärnten einen Passwort-Cracker eingesetzt haben

Salzburg. Seit vergangenem Freitag erhebt der Spar-Konzern Spionage-Vorwürfe gegen die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB). Bei der jüngsten Hausdurchsuchung in der Spar Regionalzentrale in Kärnten sei unter anderem ein Passwort-Cracker eingesetzt worden. Der Einsatz eines solchen Tools könne nur „darauf gerichtet sein, unerlaubt und heimlich tiefer in das gesamte IT-System von Spar einzudringen“, so die Handelskette in einer Aussendung. Seitens der BWB und des Bundeskriminalamtes (BKA) sei nun erklärt worden, dass die Festplat-

© APA/Barbara Gindl

Spar präzisiert Spionageverdacht

Die eingesetzte Spionage-Software soll laut BKA nicht funktioniert haben.

ten nicht kopiert werden konnten. „Es wurde osTriage eingesetzt, um Daten zu analysieren und lokalisieren; das Programm hat aber nicht reagiert“, meint eine Sprecherin des BKA. Der Einsatz eines Crackers sei durch einen gerichtlich beeideten IT-Sachverständigen mit Schwerpunkt Cybercrime bestätigt, heißt es hingegen seitens Spar. Man habe stets mit den Behörden kooperiert, das Knacken von persönlichen Passwörtern des Mitarbeiters sei aber „niemals von diesem Hausdurchsuchungsbefehl gedeckt“ gewesen.  (APA)

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Dienstag, 24. September 2013

© medianet/Szene1/Christian Mikes

20 – medianet retail

Mi cha el Moo sburg er

Imagotag Ein Grazer Technologieunternehmen hat sich durch die „Billa Bestpreisgarantie“ profilieren können

Ende des Stillstands mit flexibler Preisgestaltung

Gründer Imagotag Die elektronische Preisauszeichnung steckt hierzulande noch in den Anfängen; das Potenzial dafür ist aber erheblich, meint der IT-Experte Michael Moosburger.

Neben dem LEH ist der Elektronikhandel an dieser zukunftsweisenden Technologie interessiert. Jutta Maucher

Wien/Graz. Jeder kennt sie, doch kaum jemand weiß, welche Technologie dahinter steckt – hinter der Billa-Bestpreisgarantie. Das Rollout mit Electronic Shelf Labels in den rund 1.050 Filialen des Lebensmittelhändlers ist die Referenz schlechthin für das in Graz ansässige Technologie-Unternehmen Imagotag, wie auch dessen Gründer und Geschäftsführer Michael Moosburger betont.

1.050 Filialen in drei Monaten Dass so viele Filialen innerhalb kürzester Zeit, nämlich drei Monaten, mit einer neuen Technologie ausgestattet wurden, ist laut Moosbrugger weltweit einzigartig und nur aufgrund der einfachen Installation möglich. Denn die Imagotag-Software wird quasi ins übliche Softwaresystem des Unternehmens eingespeist. Das bedeutet, dass auch Filialmitarbeiter keine zusätzlichen Schulungen benötigen. „Zwei Access Points pro Filiale reichen aus, um das ‚Plug and Play‘-System zum Laufen zu bringen“, erklärt Moosburger. Billa konzentriert sich dabei auf seine „Bestpreis-Garantie“. Etwa 300 definierte Artikel pro Filiale können problemlos von der Zentrale aus per Knopfdruck gesteuert und upgedatet werden. „Dieser Vorsprung gegenüber dem Mitbewerb schafft einen unvergleich-

baren Vorteil. Billa kann immer und binnen kürzester Zeit den besten Preis – wie der Name schon verspricht – garantieren“, so der Imagotag-Chef weiter. Nur einzelne Kategorien – vor allem Obst und Gemüse – werden von der

„Ich gehe davon aus, dass hierzulande in fünf Jahren die elektronische Preisauszeichnung flächendeckend vorhanden ist.“ Michael Moosburger

Filiale gesteuert. „Bestandsgetrieben kann dann bis zum Abend der Preis der Produkte stets weiter gesenkt werden, sodass am nächsten Tag Platz für frische Ware ist“, sagt der IT-Spezialist.

Viele LEH-Projekte Der Lebensmittelhandel ist ohnedies eine Branche, in der Aktionen und Preisänderungen an der Tagesordnung sind. Damit war es klar, dass in Zeiten ständig steigender Anforderungen in Sachen

grafischer Gestaltung bei Preisschildern die elektronische Preisauszeichnung zum Thema wird. Der IT-Experte geht sogar davon aus, dass über Funk betriebene E-Papers immer mehr zur Norm werden. Aber: Derzeit kostet ein kleineres Etikett acht bis zehn Euro, Ziel sei es, auf einen Preis von fünf Euro zu kommen. Dies sei eine Frage der produzierten Stückzahl. Zum Vergleich: Ein Papieretikett kostet 50 bis 80 ct pro Preisänderung Trotzdem: Neben Billa und Merkur hat nämlich Imagotag aktuell auch ein Projekt mit Spar Slowenien laufen. Darüber hinaus ist das Unternehmen insbesondere auch mit Diskontern, wie Netto und Penny, im Gespräch: „Ich gehe davon aus, dass hierzulande in fünf Jahren die elektronische Preisauszeichnung flächendeckend vorhanden ist“, so der Unternehmenschef, der sich freut, zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Technologie gestartet zu haben.

Top-Thema Nachhaltigkeit Das Interesse der Handelspartner an dieser Technologie wird wegen des technologischen Fortschritts weiter steigen. „Aktuell arbeiten wir an einem elektronischen Preisauszeichnungssystem, das statt mit Batterien mit Photovoltaik betrieben wird, womit der gerade im Handel immer wieder propagierten Nachhaltigkeit noch

mehr entsprochen wird“, so Moosburger, der darauf hinweist, dass noch heuer eine Testfiliale mit dieser Technologie in Österreich eröffnet werden wird. Ein PhotovoltaikLabel sei nicht nur umweltschonend, sondern auch extrem dünn, so der Experte.

Wenn Amazon Preise macht Neben dem LEH sind es Elektronikmärkte, die Interesse an der elektronischen Preisauszeichnung bekunden. In dieser Branche sei die Konkurrenz durch das Internet besonders hoch. „Mit unserer Imagotag-Technologie ist es möglich, in der Filiale zeitgleich auf preisliche Veränderungen in der Online-Welt zu reagieren. Wenn Amazon ein elektronisches Gerät preislich reduziert, so wird dieser Preis dann auch beispielsweise bei Media Markt angezeigt“, so Moosburger, der aber noch viel mehr Möglichkeiten und Branchen sieht. Insbesondere der Do-it-yourselfBereich, die Textilbranche, aber auch der Möbelhandel könnten von der elektronischen Preisauszeichnung profitieren, auch hier seien Aktionen ein wichtiges Thema. Die Zukunft der elektronischen Preisauszeichnung liegt für Moosburger aber darin, Instrumente wie Imagotag als Marketingtool zu nützen: „Ein Elektronikhändler könnte zum Beispiel sagen, dass an einem bestimmten Tag der 500. Fernse-

her, der verkauft wird, gratis ist. Ich kann mir vorstellen, dass damit ein paar Leute mehr ins Geschäft kommen.“

Über Imagotag Allgemeine Infos Gegründet 2010 in Graz von Geschäftsführer Michael Moosburger und Andreas Rössl Umsatz Im Geschäftsjahr 2011/2012 6 Mio. € mit 15 Mitarbeitern; für 2014 werden 10 Mio. € Umsatz angestrebt. Unternehmensgegenstand Imagotag zählt zu den führenden Unternehmen für Electronic Shelf Label (ESL)-Lösungen mit eigener Forschungsabteilung. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die elektronische Preisauszeichnung. Zitat Moosburger „Imagotag ist das einzigartige auf e-Ink basierende Komplettsystem mit einem bidirektionalen, drahtlosen Datentransfer mit 2,4 Ghz-Technologie und mit außerordentlich niedrigem Energieverbrauch. Die neue Generation der Imagotag-Lösungen bietet hochwertige Darstellungsmöglichkeiten, die für bestimmte Display-Größen auch ohne externe Stromversorgung funktionieren.“ Produkte Das Electronic Paper basiert auf der e-ink-Technologie. Es ist in unterschiedlichen Formaten und Auflösungen, zwischen 1.44“ und 10.2“ produzierbar und für jeden Anspruch individuell anpassbar. Der Access Point AP-2010 auf 2,4 GhzBasis von Imagotag ist das Kommunikationszentrum und das Bindeglied zwischen der Kundensoftware und dem Label.


D e l i kat e s s en & F i s c h

Dienstag, 24. September 2013

medianet retail – 21

Bolton Austria Ab November bietet Rio Mare Produkte mit MSC-Gütesiegel an, bis 2017 will man komplett auf nachhaltigen Thunfisch umsteigen

Rio Mare setzt auf Nachhaltigkeit Daniela prugger

Wien. Längst ist Nachhaltigkeit ein bedeutendes Entscheidungskriterium beim Kauf von Fisch. Rio Mare, Marktführer bei Dosenthunfisch, bemüht sich um einen stetigen Ausbau seiner nachhaltigen Produktlinie „Rio Mare – mit der Angel gefangen“. In den letzten zwölf Monaten stieg der Gesamtmarkt für Dosenthunfisch um 17,3%. Einen großen Anteil am Wachstum hatte Rio Mare: Das Unternehmen verzeichnete ein Plus von 24,6%. In Österreich stieg der Marktanteil von Rio Mare im ersten Halbjahr auf knapp 32%. Bei den nachhaltigen Produkten, die Rio Mare vergangenes Jahr vorgestellt hat, konnte der Marktanteil am gesamten Thunfischmarkt 2013 auf 5,3% gesteigert werden. Eigenen Angaben zufolge verwendet Rio Mare bereits heute bei 100% seiner Produkte ausschließlich schonend

gefangenen Thunfisch aus ausgewiesenen FAO-Fischereizonen.

Bis 2017 komplett nachhaltig Ziel ist es, bis 2017 komplett auf nachhaltigen Thunfisch umzusteigen und in Europa weiterhin eine Vorbildfunktion auszuüben. „Alle sechs Variationen der beliebten Thunfisch-Salate ‚Insalatissime‘ ersetzen seit Juni 2013 die bisherigen Salatkompositionen aus konventionellem Fischfang“, so Jörg Grossauer von Bolton Austria. Damit erreicht das Unternehmen in Österreich einen Nachhaltigkeitsanteil von 45%. Als Marktführer

sieht sich Bolton dazu verpflichtet, soziale Verantwortung zu übernehmen und sowohl die Vielfalt als auch die Gesundheit des maritimen Ökosystems zu schützen. Eine lückenlose Kontrollkette, vom Zeitpunkt des Fischfangs bis zum Vertrieb, soll die Qualität sichern und für Rückverfolgbarkeit und Transparenz sorgen. Darüber hinaus ermöglicht eine optimierte Transportkette die Reduktion von schädlichem CO2.

MSC-zertifizierte Produkte Ab November 2013 sind die ersten Rio Mare Thunfisch-Produkte

mit MSC-Zertifikat, ein unabhängiges Umweltsiegel für Fisch, in den Regalen zu finden. Die Thunfische werden in ausgewiesenen Fanggebieten mit der Angel gefangen. „Damit übernehmen wir die Verantwortung für die nachhaltige Bewirtschaftung der Meere sowie den Erhalt des ökologischen Meeressystems“, erklärt Grossauer. Herkunftsinformationen zu jeder einzelnen Thunfischdose können vom Konsumenten auch anhand des Produktcodes abgerufen werden. Trotz nachhaltiger Fangmethoden soll der Preis aber unverändert bleiben.

© Rio Mare/Richard Tanzer

Auf knapp 32 Prozent stieg der Marktanteil von Rio Mare in Österreich im ersten Halbjahr an.

Jörg Grossauer sieht einen Schritt Richtung 100%iger Nachhaltigkeit gesetzt.

Yuu’n Mee unterstützt Miss

Umweltschutz

Wien. Neuer Hauptsponsor der Miss Earth Austria ist Seafood-Experte Yuu’n Mee. Beide Seiten bemühen sich um Nachhaltigkeit im Hinblick auf den Schutz der Menschen und der Umwelt. Der rücksichtsvolle Umgang mit natürlichen Resourcen ist ein wesentlicher Teil der Firmenphilosophie von Yuu’n Mee: Das Sortiment umfasst Spezialitäten in höchster Qualität, darunter Premium-Shrimps, Meeresfrüchte und eine MSC-zertifizierte Fischlinie. In ihrer Funktion als Botschafterin der Umwelt will Miss Earth Katja Wagner auf die Wichtigkeit einer nachhaltigen Aufzucht von Garnelen für das Ökosystem und das Yuu’n Mee Mangroven-Wiederaufforstungsprojekt aufmerksam machen.  (red)

Neu Bio-Gockel bei Merkur

Gockelprojekt

»Aufrunden, bitte.« Mit diesen zwei Worten wird beim Bezahlen auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufgerundet. Eine kleine Geste, die viel bewirkt – denn jeder Cent kommt Familien in Not zugute. Gerne können Sie auch mehr spenden: Nennen Sie an der Kassa einfach den jeweiligen Betrag.

© Vier Pfoten/Kornel Cimer

Wiener Neudorf. Von 26. September bis 2. Oktober bietet Merkur den Ja! Natürlich Moosdorfer Gockel an, der aus einem gemeinsamen Projekt von Ja! Natürlich und den Vier Pfoten entstammt: Die Tiere wachsen freilaufend nach den Kriterien der biologischen Landwirtschaft auf. „Der Moosdorfer Gockel in allen Merkur Märkten ist einzigartig in Österreich und eine tolle Chance, neue und unkonventionelle Gerichte zu probieren“, so Ja! Natürlich-GF Martina Hörmer.  (dp)

Wer seine Kaufsumme aufrundet, bringt Kinder zum Lachen.

Diesen Herbst in allen Merkur-Märkten: der Ja! Natürlich Moosdorfer Gockel. Medianet_Aufrunden.indd 1

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22 – medianet retail

short

Ankerbrot hat komplette IT-Infrastruktur erneuert

r e ta i l & PR o d u c e r s

Dienstag, 24. September 2013

Rollout gestartet Polnische Schuhkette CCC bearbeitet Kroatien von Österreich aus

short

CCC auf Expansion

Aldi: Mit Frischhaltefolie an Pfosten gefesselt Mühlheim. Bezüglich Menschenfreundlichkeit bei der Behandlung von Mitarbeitern haben Discounter ein schweres Standing. Ein neuer Vorfall bei der Hofer-Mutter Aldi trägt zur Image-Verbesserung in diesem Belang nicht bei: Laut SpiegelBericht soll ein Aldi-Manager zusammen mit anderen Mitarbeitern Auszubildende misshandelt haben; Aldi bestätigte die Vorwürfe im Wesentlichen. Demnach wurden missliebige Nachwuchskräfte im Zentrallager im baden-württembergischen Mahlberg mit Frischhaltefolie an Pfosten gefesselt und von anderen Mitarbeitern im Gesicht mit Filzstiften beschmiert. „Zu unserer Bestürzung hat sich durch interne Recherchen gezeigt, dass das beschriebene Geschehen in seiner Kernaussage der Wahrheit entspricht“, erklärt Aldi. Sowohl die leitenden Verantwortlichen als auch die aktiv an der Tat Beteiligten seien bereits zur Rechenschaft gezogen worden. (red)

Wien. Ankerbrot hat gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Atos innerhalb eines Jahres in einem umfangreichen Projekt die gesamte IT-Infrastruktur komplett neu aufgestellt. Damit konnten die Anker-EDVSysteme optimiert und eine Weiterentwicklung in diesem Bereich gesichert werden. Knapp 5.000 SAP-Programme und 40 Server-Systeme mit 15 Terabyte Storagedaten wurden in einem Jahr erfolgreich umgesiedelt – ein sehr komplexes Projekt, zumal es auch galt, die Umstellung während des laufenden Betriebs umzusetzen. Das Tagesgeschäft der Wiener Traditionsbäckerei – wie z.B. das Kassensystem der rd. 140 Anker-Filialen – durfte nicht gestört werden. Durch die Umstellung und die professionelle Systembetreuung und -überwachung profitiert Ankerbrot von einer erhöhten Sicherheit im täglichen IT-Betrieb – die gesamte IT-Infrastruktur wurde auf Anz_Medianet_1009_2013 09.09.13 hohem Niveau gesichert. (red)

IHR WEIN IST SCHÖN.

Flott unterwegs in Österreich Dazwischen wird am 9. Oktober die fünfte österreichische Filiale eröffnet – ein 427 m2 großer CCC-Store im Innsbrucker Sillpark und damit das erste CCC-Familien-Schuhgeschäft in Westösterreich. „Die vier bisherigen öster15:03 SeiteStandorte, 1 reichischen wo wir am

CCC auf dem Vormarsch, Österreich ist auch Drehscheibe für Slowenien und Kroatien.

17. Juli in den Markt eingetreten sind, Donau Zentrum, Wien Mitte The Mall, SEP und Zentrum Simmering, haben sich durchwegs als Volltreffer erwiesen und liegen teilweise weit über den Erwartungen“, erklärt Zimmermann. Und weiter: „Auch in Slowenien, wo CCC am 21. August mit einem Shop in Velenje in den Markt eingetreten ist und am 27. August in Krsko die zweite Filiale eröffnet hat, sind wir hochzufrieden.“ CCC steht für

UND WIRD JETZT NOCH SCHÖNER.

‚Cena Czyni Cuda‘ und heißt auf Deutsch: ‚Der Preis wirkt Wunder‘. Entsprechend die Positionierung als großflächiges FamilienSchuhgeschäft im guten Preis-Leistungsverhältnis. Hinzu kommt ein Ladenbau-Konzept, das, so Zimmermann, „neue Standards im Schuhmode-Handel setzt“. Die CCC S.A. mit Sitz in der westpolnischen Stadt Polkowicesz ist der größte polnische Lederschuh-Erzeuger und Schuhhändler. (APA)

MIT SCHÖNEN ETIKETTEN.

© Hofer KG

Ankerbrot-Chef Peter Ostendorf stellt IT im laufenden Betrieb um.

Graz. Die polnische SchuhmodeKette CCC hat von Graz aus den Rollout in Kroatien begonnen, dem zwölften Markt des Konzerns. Bis Jahresende sollen mindestens drei Familien-Schuhgeschäfte von CCC eröffnet werden. Seit Kurzem gibt es auch zwei CCC-Filialen in Slowenien. „Kroatien ist für CCC ein besonders interessanter Markt, weil hier sowohl großer Wert auf Mode als auch auf attraktive Preise gelegt wird. Beides bieten die Kollektionen von CCC in hohem Maß, weshalb wir uns von unseren kroatischen Filialen besonders viel erwarten“, erklärt CCC-General Manager Gerald Zimmermann. Die Projekte: Nach der Eröffnung der ersten CCC-Filiale im Tower Center Rijeka am 18. September mit 413 m2 kommt Anfang Oktober im Interspar-Zentrum in Osijek ein 650 m2 großer CCC-Shop und in der zweiten Oktoberhälfte folgt im größten kroatischen Shoppingcenter Westgate bei Zagreb ein 670 m2 Store.

© CCC S.A.

© Harald Eisenberger

Erstes kroatisches CCC-Schuhgeschäft hat in Hafenstadt Rijeka eröffnet.

Discounter & Mitarbeiter: leider ein nicht ganz unbelastetes Thema.

Wir machen Gutes besser.

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product news

Dienstag, 24. September 2013

medianet retail – 23

Genuss pur mit Tomaten, Milch und Schokolade Product News fru fru Orange Zimt, Zott Monte Crunchy und Zott Monte Cherry, Felix pur bio Ketchup Sonnengereifte Tomaten und Getrocknete Tomaten, Bio Dinkel Spekulatius-Backmischung.

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Line Extension fru fru Orange Zimt UVP 0,75 € 200 g NÖM AG LEH www.noem.at

Felix Austria lanciert sein „pur“-Ketchup-Angebot mittlerweile in Bio-Qualität und stellt der Standard-Ausführung, „bio Ketchup Sonnengereifte Tomaten“ zusätzlich eine Neuheit an die Seite, nämlich die „Getrocknete(n) Tomaten“ mit ihrem typisch mediterranen Aroma. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Info

Launch Felix pur bio Ketchup Sonnengereifte Tomaten und bio Ketchup Getrocknete Tomaten 285 g Quetschflasche Felix Austria LEH www.felix.at

Die Molkerei Zott ergänzt das Portfolio von Zott Monte um zwei Dessertprodukte: Ab Oktober gibt es das Milch- und Schokodessert im 2-Kammer-Becher, kombiniert mit fruchtiger Kirschsoße oder knuspriger Crunchy-Mischung; die neuen Varianten Zott Monte Cherry und Zott Monte Crunchy richten sich an Verbraucher, die auch Abwechslung suchen.

Wer auf seine Backkünste hält, macht sich seine Dinkel-Spekulatius lieber selber: Die Backmischung zum Selbermachen gibt es ab sofort von der niederösterreichischen Rosenfellner Mühle. Die weihnachtliche Bio-Backmischung ergänzt die saisonalen Klassiker Vanillekipferl und Lebkuchen. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

© NÖM; Zott; Rosenfellner Mühle; Felix Austria

fru fru Orange Zimt, das ist saftige Orange, die der feinen Sauermilch einen fruchtigen Geschmack verleiht, der mit einer leicht süßlichen Zimtnote perfekt abgerundet wird. Das leuchtende, orange Becherdesign der neuen Sorte soll zusätzlich für wärmende Momente an tristen Tagen sorgen. Die neue Limited Edition löst die Saisonsorte „Melone Maracuja“ ab.

Line Extension Bio Dinkel Spekulatius-Backmischung UVP 2,99 € 320 g Rosenfellner Mühle Fachhandel www.rosenfellner.at

Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Das Joya Versprechen  Joya Sojabohnen wachsen in Österreich  Joya Produkte sind gentechnikfrei  Joya Produkte enthalten keine Aromastoffe

Launch Zott Monte Crunchy und Zott Monte Cherry 130 g-Becher Zott LEH www.zott.de


s h o p ta l k

24 – medianet retail

Dienstag, 24. September 2013

Eröffnung bei Mars Austria

© Mars Austria/Michael Hetzmannseder

Red Stoli Party

© medianet/Szene1/Christian Mikes

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Bezirkshauptmann Peter Suchanek, Fabriksleiter Johan van Zaanen, der Brucker Stadtrat Gerhard Weil und Mars Austria-CEO Christer Gavelstad freuten sich über die Fertigungslinie für Heimtiernahrung in Frischebeuteln.

Investition von 33 Mio. Euro für topmoderne Fabrik 2

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1. Stolichnaya Marketingleiter Florian Czink, Platzhirsch-Inhaber Erich J. Haller und sein Geschäftsführer Sascha Hauer; 2. Stoli Flower Power Girls; 3. Szene-Gastronom Ossi Schellmann mit Anne Deutsch, Schlumberger; 4. Offizielle Begrüßung durch den Spanischen Botschafter, Alberto Carnero Fernández.

Flower Power-Party mit Premium Wodkalikör in Wien

Heiße Nächte

Alexander Van Dam, GF „Lucas Bols“.

Farbenfroh Red – der erste Premium Wodkalikör von Stolichnaya – holte die legendäre Flower Power-Party aus dem Kult-Club Pacha Ibiza erstmals nach Österreich. Im Volksgarten in Wien begrüßte Stolichnaya-Marketingleiter Florian Czink zahlreiche Gäste, die zu den Klängen der 60er-, 70er- und 80erJahre feierten. DJ Piti und DJ Victor Nebot, Tänzerinnen und Originaldekorationen brachten für eine Nacht den Sommer und das Lebensgefühl der Hippie-Bewegung zurück. Stoli Red sorgte als Drink des Abends nicht nur für fruchtige Geschmackserlebnisse, sondern setzte mit seiner roten Farbe auch farblich passende Akzente – besteht doch das Logo des Pacha Ibiza aus zwei roten Kirschen. Den Drink des Abends ließ sich auch das Who`s who der Wiener SzeneGastronomie schmecken. Gekommen waren unter anderem: Ossi Schellmann (summerstage), Erich J. Haller (Platzhirsch), Heimo Oberortner (Passage), Tarik Canacli (Onyx Bar) und Raphael Topf (Spirituosen-Spezialist bei Del Fabro). Begeistert war auch der Ehrengast der Veranstaltung: der Spanische Botschafter Alberto Carnero Fernández. (red)

LADEN-HÜTERIN

Wer hat so viel ­Pinke-Pinke? Alexandra Binder

© Jumbo

© Manner/Regine Schoettl/Pixelworker

1.500

Freudenstrahlend Vor wenigen Tagen ist die feierliche Eröffnung in der Fabrik für Heimtiernahrung in Frischebeuteln von Mars Austria in Bruck an der Leitha über die Bühne gegangen. Mit dabei waren neben Fabriksleiter Johan van Zaanen und Mars Austria-CEO Christer Gavelstad auch Bezirkshauptmann Peter Suchanek und der Brucker Stadtrat Gerhard Weil. Immerhin hat Mars Austria in den letzten beiden Jahren 33 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Brucker Fabrik investiert: Der Ausbau der Fabrik erfolgte ohne Beeinträchtigung der laufenden Produktion, es konnte sogar – parallel zur Installation und Inbetriebnahme der neuen Maschinen – die Leistung der bestehenden Anlagen gesteigert werden. Nun läuft die neue Linie bereits ein halbes Jahr im Probebetrieb und produziert jeden Tag Futter für 500.000 Katzen. So konnte Fabriksleiter van Zaanen dem Brucker Team für „Ein Fest für Frauen“: eine „außergewöhnliche Leis20 Jahre Ringstrassentung“ danken und in diesem ­Galerien/10 Jahre Interio: Sinne auf „den erfolgreichsten 2. Oktober, ab 20 Uhr, in den Start einer neuen HeimtierRingstrassen-Galerien, 1010 nahrungsproduktion im Mars Wien, Kärntner Ring 11–13 Konzern in den letzten zehn Jahren“ verweisen. (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Ulf Schöttl (47) hat bei Josef Manner & Comp. AG die Funktion „Leitung Marketing“ übernommen. Er ist damit standortübergreifend für die Marketingaktivitäten aller etwa 700 Mitarbeiter verantwortlich. Schöttl startete seine Karriere nach dem Studium der Betriebswirtschaft an den Wirtschaftsuniversitäten Wien und Graz bei Bestfoods/Knorr in den Bereichen Produktmanagement sowie Trade Marketing. 2001 wechselte er zu Berglandmilch, wo er elf Jahre die Marketingleitung innehatte und für diverse Marken zuständig war. Zuletzt war Schöttl als Marketingleiter bei Wolf (Wurstwaren) in Deutschland tätig.

Ein neuer Platz für Heimtiernahrung

Wie die Großen Meep!x2 ist das Kids-Tablet mit Elternkontrolle. Denn: Im Internet surfen, spielen, Filme schauen oder chatten wollen heutzutage schon die Kleinsten. Aber nicht alles ist für Kinder geeignet, was das World Wide Web zu bieten hat. Der Spiele-Spezialist Jumbo präsentiert nun das Meep!x2 von Oregon Scientific, mit dem die Kids geschützt und die Eltern auf der sicheren Seite sind. Das Tablet ist mit neuester zForce-Touch Screen-Technologie ausgestattet und speziell für Kinder konzipiert. Mit einer Berührung öffnet sich die Bibliothek mit bereits vorinstalliertem umfangreichen Content: knapp 30 Spiele und Apps, e-Books, Musik und Videos. Zum Download im Meep! Store gibt es Spiele voller Action, aber auch Lernspiele. Bezahlt wird über Meep!x2-Coins aus dem Elternportal. Die Kontrolle ist von überall möglich – online per Computer, mobil per Smartphone-App oder direkt auf dem Meep.

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ie hat mich nachhaltig beeindruckt: Die Geschichte von unseren ausgelaugten Böden und dem Obst und Gemüse, das nur mehr wenig Nährstoffe enthält – powidl ob Bio oder nicht. Und weil jeder, bei dem das so ist, irgendwann bei Superfoods landet, war das auch bei mir so. Seitdem fließen statt Milch und Honig Algen, Hanfprotein und Chia bei mir daheim. Und tatsächlich macht sich der konzentrierte Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen positiv bemerkbar. Das einzige Problem der Superfoods ist, dass sie auch superschwindlige Preise haben. Womit ich jetzt, wer hätte das gedacht, wieder mal die Kurve zum Online-Shopping drehe. Nehmen wir als Beispiel eine 200 Gramm-Packung Chiasamen; die kosten im Basic Biosupermarkt (die mit dem ,Bio für alle‘-Slogan) rd. 15 Euro; online kriege ich bei seriösen Händlern aber ein Kilo Bioware im Schnitt um 31 Euro. Jetzt kombiniert mein Hirn zum Leidwesen des Handels ja so gern. Und kommt zur Erkenntnis, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Und ja, ich kenne die übliche Argumentation, warum der stationäre Handel preislich höher liegt. Aber 75 vs. 31 Euro/kg, das kommt nicht hin. Nicht mal, wenn ich alles Verständnis, das ich habe, zusammensuche. Und das ist wirklich mächtig viel. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Andere Länder Das durchschnittliche amerikanische Kind wird bis zu seiner High School-Entlassung etwa 1.500 Erdnussbutter-Sandwiches gegessen haben.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 24. September 2013 – 25

Mischbier

Egger lud 20 Wienerin-Leserinnen zum „Radler-Mischtag“ Seite 28

© Stiegl/Rita Newman

© Egger/Lorenz

alles über bier Weissbier

Die Privatbrauerei Stiegl baut ihre Range rund um „Stiegl Weisse“ weiter aus Seite 30

lightbier C. Simon reüssiert mit Low Carb Bier

„Oans, zwoa, drei – g’suffa!“

© panthermedia/Subbotina

© Nixe

Pros(i)t Für Bier-Aficionados bricht jetzt quasi die Vorweihnachtszeit an: Oktoberfeste rund um den Globus öffnen ihre Bierzelte und das nahende Brau-Silvester am 30. September lässt den Eventkalender förmlich übergehen. Was sich sonst noch in der Welt des Hopfen und Malz tut, lesen Sie auf den Seiten 25 –30 Lesetipp

European Beer Star Die Brauerei konnte sich gegen 85 Mitbewerber in der Brauakademie Doemens durchsetzen

Happy New Bier Das Brausilvester 2013 lockt noch bis 6. Oktober zu diversen Bierfesten, Partys, Spezialitätenverkostungen und dem einen oder anderen „Tag der offenen (Brau-)Tür“.  Seite 26

Gräfelfing/Hof bei Salzburg. Wir sind Europameister – zumindest Reinhold Barta von der Brauerei Gusswerk kann das jetzt von sich behaupten: Sein „Weissbier bernsteinfarben“ sicherte sich beim „European Beer Star“ als einziges österreichisches Bier eine Goldmedaille. „Ich bin begeistert: 85 Mitbewerber und wir als Kleinbrauerei setzen uns durch – das ist ein schaumgekrönter Tag für uns“, sagt Braumeister Barta. „Unser Weg war nie mainstream. Wir brauen biodynamisch und naturbelassen, weil wir an unverfälschte Werte glauben. Und das wird goutiert.“ Das Urteil der Jury

unterstreicht seine Einschätzung: „Leuchtende Bronze, feiner cremiger Schaum. Ausgewogener, anregender Duft, der erfrischt. Frucht: Vollreife Banane. Honig. Harmonie pur. (...) Ein Bier zum Beißen. Das Weizenguss bleibt immer erfrischend und animiert zum nächsten Schluck. Sehr stimmig und durchgängig“, so der Kommentar. Mit dem European Beer Star sicherte sich Gusswerk bei einem der größten und renommiertesten Wettbewerben Europas die Goldmedaille. Dieses Jahr nahmen Brauereien aus über 40 Ländern teil. Die Biere wurden in einer Blind-

verkostung nach Farbe, Geruch, Schaum und Geschmack bewertet – „also Kriterien, die für jeden Biertrinker gelten“, so Barta. Der European Beer Star Award wurde 2004 von den Privaten ­Brauereien Bayerns in Kooperation mit der Association of Small and Independent Breweries in Europe ins Leben gerufen mit dem Ziel, die einzigartige Biervielfalt zu präsentieren und zu würdigen. Beim ­European Beer Star werden nur Bierstile verkostet, die ihren traditionellen Ursprung in Europa haben, teilnehmen können allerdings alle Brauereien weltweit.  (red)

© Brauerei Gusswerk

© panthermedia.net/Daniel Zitto

Gusswerk holt Gold bei Bier-EM

Mit dem Weizenguss konnte die Brauerei Gusswerk die Jury überzeugen.


A l l e s ü b e r Bi e r

26 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Festwochen der Biervielfalt Ende September wird mit dem Brausilvester der ehemaligen Produktionszeit gedacht

short

Happy New Bier: Silvester diesmal schon am 30.9.

Maß-Preis knapp vor der 10 Euro-Marke

© Paulaner

Hohe Temperaturen führten im Mittelalter zu einem Herstellungsverbot während der Sommermonate.

Die steigenden Bierpreise halten die Massen nicht vom Oktoberfest ab.

München. Das Oktoberfest-Bier kostet pro Liter zwar fast zehn €, ist aber aus Sicht von WirteSprecher Toni Roiderer jeden Cent wert. „Wenn man dieses herrliche Bier probiert hat, weiß man, dass das jeden Preis wert ist“, sagte er bei der Präsentation des offiziellen WiesnMaßkrugs der Stadt München. „Die Wiesn-Wirte betreiben einen Aufwand, der mit nichts zu vergleichen ist.“ 400.000 € müssen pro Jahr in Sicherheitsvorkehrungen investiert werden – der Auf- und Abbau koste weitere zwei Mio. €. „Da kann es kein Billigbier geben“, sagte Roiderer. „Und wenn du das dann probierst, bekommst du ein Lächeln ins Gesicht und sagst: Schön is.“ Der Preis für die Maß Bier liegt in diesem Jahr auf dem Oktoberfest knapp unter der magischen Marke von zehn €: Sie kostet zwischen 9,40 € und 9,85 € – etwa 30 ct mehr als im Vorjahr. Das größte Volksfest der Welt dauert noch bis 6. Oktober.

Bilanzstichtag Erst mit Beginn des Oktobers konnte die Bierproduktion mit frischem Hopfen und Getreide wieder aufgenommen werden. Heute hat der Sommer seine bierlose Tristesse Gott sei Dank verloren, der Brausilvester hat sich jedoch in vielen Brauereien als Bilanzstichtag gehalten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich um den letzten Septembertag ein liebgewonnenes Brauchtum und ist heute Anlass, das vergangene Braujahr gebührend zu feiern und die kommende Biersaison entsprechend willkommen zu heißen. Vom „Tag der offenen (Brau)Tür“ in diversen heimischen Brauereien bis hin zu Gewinnspielen, von Bierfesten und Partys bis zur Spezialitätenverkostung und Bier als feierlichen Speisebegleiter beim Wirt reicht die Palette der Aktivitäten zum bierigsten Feiertag des Jahres. Auch in diesem Jahr vermittelt die Website „www.brausilvester.at“ einen informativen

© Pilsner

Pilsner Tankbier gibt’s jetzt auch in Wien

Die tschechische Brauerei liefert ihr neues Tankbier auch nach Wien.

Höhepunkt des Jahres für Bierliebhaber: Bis 6. Oktober laufen noch die Festwochen der Biervielfalt.

Überblick über die „Festwochen der Biervielfalt“ und ihren feierlichen Höhepunkt: Brausilvester. Der Veranstaltungskalender sowie die österreichische Bierlandkarte bieten den perfekten Leitfaden für die Festwochen der Biervielfalt – spannende geschichtliche Hintergründe zum Brausilvester inklusive. Dieser Online-Auftritt ist der virtuelle Wegweiser für alle bekennenden Bierliebhaber.

ten auf neun glückliche Gewinner bzw. die Veranstalter. Mitmachen ist in diesem Fall ganz leicht: Einfach unter www.brausilvester.at das Fest eintragen, beschreiben sowie anmelden und im Anschluss auf den Teilnahme-Button des Gewinnspiels klicken – fertig. Eine ausgewählte Jury gibt bis 30. September die Sieger bekannt.

Gastro-Gewinnspiel

Zur freien Verwendung und Adaptierung für die eigenen Veranstaltungen stehen im Downloadbereich von brausilvester.at PR-Text-Bausteine, die Druckdateien des Brausilvester-Logos und Vorlagen für die individuelle Gestaltung von Veranstaltungsplakaten zur Verfü-

Neu ist heuer das Gewinnspiel für die Gastronomie: Gesucht und prämiert wird pro Bundesland der beste und originellste Vorschlag für eine Brausilvester-Party. Jeweils fünf große Bierfässer war-

Wahlzelle

gung. Aber auch die Konsumenten kommen nicht zu kurz – die große Bierwahl 2013 ist in vollem Gange. Als willkommene Abwechslung zu Wahlkampf-Geplänkel und Koalitionsspekulationen veranstaltet der Verband der Brauereien Österreichs unter dem Motto „Meine Wahl ist mein Bier!“ die genussvollste Wahl des Jahres. Bereits Hunderte Bierliebhaber haben sich an der Wahl der Lieblingsbrauerei beteiligt, aus der ihr persönliches Lieblingsbier stammt. Bis zum Brausilvester Ende September läuft die Abstimmung noch. Unter allen abgegebenen Stimmen werden exquisite BrausilvesterBierboxen, bestückt mit zwölf Bierspezialitäten aus ganz Österreich, verlost.  (red)

Vielfalt Investitionen in moderne Produktionsanlagen gehen Hand in Hand mit dem traditionellen Brauverfahren

Traditionen: 155 Jahre Braukultur in Villach Villach. Die Kunst, Bier zu brauen, hat in Villach seit Langem Tradition. Schon im Mittelalter gab es mehrere Steinbierbrauereien. Die Villacher Brauerei zählt zu den Traditionsbetrieben, die mit ihren 250 Mitarbeitern jährlich 55 Mio. Krügerl Villacher Bier mittlerweile über die Landesgrenzen hinweg vertreibt. Villacher Bier ist ein unverwechselbares Symbol für Bierkultur und ein Botschafter für die Lebensfreude der Kärntner. Jeder Tradition ihr Symbol, jedem Symbol seinen Platz. Villach bleibt diesem Motto treu und lässt nach der Steinadlerskulptur, dem Kirchtagspaar und dem Faschingsnarren ein viertes „Wahrzeichen“ in Bronze gießen: den Braumeister, der überlebensgroß ab sofort am Brauhofplatz als begehrtes Fotoobjekt verwendet wird. „Die neue Skulptur ist quasi eine Verbeugung der Stadt vor der erfolgreichen Brauerei, ihrer wirt© Villacher Bier

Pilsen. Pilsner Urquell floss schon durch manch königlichen Gaumen: Kaiser Franz Joseph I, Wladimir Alexandrowitsch Romanow, der Onkel des russischen Zaren, und Carol II, der letzte König von Rumänien – sie alle schworen auf die tschechische Gerste. Die Wiener Anhängerschaft des Pilsner Bieres wuchs so rasant an, dass im Jahre 1900 bereits jeden Morgen ein voll beladener Bierzug nach Wien fuhr. Im Jahre 1913 waren es bereits 141.000 hl Bier, die aus der tschechischen Stadt nach Österreich transportiert wurden. Seit der Unterschrift von Kaiser Franz Joseph I sind weit über 100 Jahre vergangen, der Pilsner Gerstensaft ist seiner Rezeptur treu geblieben. Auf Innovationen müssen die Pilsner-Fans aber trotzdem nicht verzichten: Neu ist das Pilsner Tankbier. Bis heute sichert ein aufwendiger Brauprozess die hohen Qualitätsstandards und den Erfolg der Pilsner Traditionsmarke. Es kommt direkt aus den Lagertanks der Brauerei zum Kunden. Das neue Pilsner Tankbier ist in insgesamt vier Wiener Locations zu finden.

© panthermedia.net/Daniel Zitto

Wien. Neujahr fällt diesmal auf den 30. September. Brausilvester gilt als der Höhepunkt des Jahres für alle Bierliebhaber und ist der Auftakt für die Festwochen der Biervielfalt, die bis 6. Oktober andauern. Der Zeitpunkt ist angelehnt an die mittelalterliche Tradition, als es in den Sommermonaten ein Herstellungsverbot für Bier gab. Zu sehr hätten die hohen Temperaturen dem wärmeempfindlichen Getränk zugesetzt und passende Kühlgeräte waren noch nicht erfunden. So erstreckte sich die Biersaison damals zwischen den Feiertagen zweier Heiliger – von Michaeli (29. September) bis Georgi (23. April).

Das Resultat von langjähriger Braukunst-Pflege: die Produkte der Villacher Brauerei.

schaftlichen Bedeutung für Villach und symbolisiert die mehr als 150jährige Brautradition in Villach“, freut sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter.

Sorgfalt und Qualität Das Geheimnis des Erfolgs der Villacher Brauerei sind die hohe Qualität bei der Auswahl der Rohstoffe sowie größte Sorgfalt beim Brauprozess und eine innovative Sortenvielfalt von aktuell neun Bierspezialitäten: Gebraut werden neben dem Klassiker Villacher Märzen Villacher Pils, Pur, Hausbier, Dunkel, Selection Red, Oktoberbräu, Bockbier. Jede Sorte überzeugt durch ihren unverwechselbaren Charakter, ihre Farbe und Klarheit, ihr Aroma, ihren Geschmack und der Intensität der Bittere. Besticht das Villacher Pils mit seiner feinherben Note und höheren Bittereinheiten, so überzeugt das Villacher Hausbier durch seinen süffigen und eher malzbetonterem Geschmack und seine Bernsteinfarbe. Villacher Pur wiederum ist

ein Schankbier, das mit seinen nur 4% Vol. ein ausgewogenes Geschmackserlebnis bei 25% weniger Kalorien bietet. Das Villacher Dunkel präsentiert sich malzbetont sowie süßlich im Abgang. Die Villacher Bierspezialitäten sind das Resultat gelebter Tradition und gepflegter Braukunst. „Gutes Bier braucht Zeit. Wir sind uns des verantwortungsvollen Umgangs mit dem flüssigen Gold bewusst“, sagt Braumeister Manuel Düregger. Dabei setzt die Villacher Brauerei – trotz konsequenter Investitionen in moderne Produktionsanlagen – vor allem auf traditionelle Brauverfahren, erlesene Zutaten und die Erfahrung ihrer Mitarbeiter. In Villach wird traditionell mit alten, aufwendigen Maischverfahren unter Verwendung bester Rohstoffe gebraut, gelagert, filtriert, gereift und abgefüllt. „Ein Bier von höchster Güte kann man nur mit den besten Rohstoffen brauen“, ist Düregger überzeugt. Die Auswahl der Rohstoffe erfolgt deshalb mit allergrößter Sorgfalt.  (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 27

Partnerschaft Die Kärntner Privatbrauerei hält die Brautraditionen hoch und tritt der Qualitätspartnerschaft bei

short

slowBrewing bei Hirter

Gols: das Bier aus dem größten Weinort

zur Nostalgie nachgesagt werden. Allerdings wird in allen Partnerbrauereien die traditionelle und konventionelle Verfahrenstechnik mit moderner technischer Ausstattung ausgeführt. Die Verwendung neuester Technik hat in Hirt wiederum nur ein Ziel: Das traditionelle Brauverfahren zu perfektionieren. Dem treu zu bleiben, nimmt viel Zeit in Anspruch, betont das Kärntner Familieunternehmen.

Monatliche Kontrollen

Slow Food

Damit identifiziert sich auch die Privatbrauerei Hirt seit ihrer Gründung im Jahre 1270, heißt es in einer Aussendung des Kärntner Unternehmens, das mit der Aufnahme den Club von Prädikatsbrauereien mit Exzellenzanspruch im Bezug auf Bierqualität und Kundenmehrwert ergänzt. Mit der Brauereimitgliedschaft bei slowBrewing sind monatliche Qualitätskontrollen durch unabhängige Forschungsinstitute verbunden. Nur so kann das Siegel, welches künftig auch auf den Hirter Bieren zu finden sein wird, Biergenießer auf ein qualitativ überdurchschnittliches Produkt hinweisen – Brauen mit Zeit für Geschmack. Biere sollen nicht nur gut schmecken und unter Berücksichtigung umweltrelevanter Kriterien hergestellt werden. Es soll ihnen auch genügend Zeit gegeben werden,

Das Konzept von slowBrewing geht auf das Jahr 1989 zurück. Die „slow“-Bewegung startete mit der Gründung der Non-Profit-Organisation Slow Food im italienischen Bra in Piemont ihren Protest gegen Fast Food. Aus der Slow Food-Bewegung resultierten weitere Ableger wie Slowine, SlowFisch oder auch Slow Baking. slowBrewing stellt mittlerweile eine in allen EUMitgliedsstaaten geschützte WortBildmarke dar, die mittelfristig der Inbegriff für überdurchschnittliche Bierqualität werden soll. Die Brauerei Hirt ist eine der ganz wenigen Brauereien Österreichs, der es vergönnt ist, mit reinstem Bergquellwasser Bier zu brauen. Mit seinen nur sechs Härtegraden ist es in seiner Gesamtheit so ideal beschaffen, dass es ohne irgendwelche Aufbereitung zum Brauen verwendet werden kann.  (red)

© Privatbrauerei Hirt/Simone Attisani

Micheldorf. Die Privatbrauerei Hirt wird künftig als Partnerbrauerei von slowBrewing auftreten. Der 2011 gegründete und EU-weit agierende Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den kulturellen Stellenwert des Biers, die Wahrung der Biervielfalt sowie die Förderung der Bierqualität zu unterstützen. Das Motto des Vereins lautet „Unsere Biere: köstlich, rein und ehrlich“.

Prädikatsbrauerei mit Exzellenzanspruch: Hirter tritt slowBrewing bei.

geschmacklich in Ruhe zu reifen. Das slowBrewing-Konzept steht aber nicht nur für langsames, also schonendes, Brauen, sondern auch für die traditionelle Verfahrenstechnik der Bierherstellung. Bis zum fertigen Bier vergehen so – mit Garantie – mehrere Wochen. Brauverfahren mit höheren Gärtemperaturen verkürzen die Produktionszeit deutlich. Dabei verändert sich aber auch die stoffliche Zusammensetzung des Biers.

Bei Hirter nahm man sich schon immer die Zeit, dieser Beschleunigung durch langsame und kühle Gärung, Reifung und Lagerung, also durch das traditionelle Verfahren des Bierbrauens, entgegenzuwirken.

Hang zur Nostalgie Man setzt ganz bewusst auf den entsprechenden Mehrwert der Hirter Bier-Spezialitäten. Dem Verein slowBrewing kann also der Hang

© Pannonia Brauerei

Der Verein slowBrewing wird künftig monatlich unabhängige Tester nach Kärnten entsenden.

Die burgenländische Brauerei ­verwendet nur heimische Zutaten.

Gols. Die Pannonia Brauerei Gols braut im größten Weinort des Landes ein laut Geschäftsführer Markus Sautner „gewaltiges“ Bier in handwerklicher Brauweise, rein aus heimischen Zutaten. Dass es gewaltig ist, bestätigen auch die mehrfach errungenen Staatsmeistertitel für den Golser Gerstensaft. Die Brauerei Gols ist eine privat und familiär geführte Brauerei, die auf Regionalität, handwerkliche Braukunst und das Reinheitsgebot von 1516 setzt. Alle Biere aus der Golser Brauerei werden ausschließlich aus heimischen Zutaten hergestellt, ob würzig und vollmundig, schlank und bekömmlich oder harmonisch und malzig. Den Brauvorgang in Gols kann man auch im Detail kennenlernen. Um einen Einblick in die Arbeitsweise der Pannonia Brauerei in Gols zu geben, bietet das Unternehmen geführte Besichtigungen mit anschließender Verkostung an.

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Privatbrauerei Egger 20 Wienerin-Leserinnen mischten sich ihre individuellen Radler aus Bier und Limonade

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20 kreative „Radlerinnen“

Nixe-Bier erntet viel positive Resonanz

Die Teilnehmerinnen erfuhren beim „Radler-Mischtag“ Spannendes zum Thema „Bier und Radler“.

Nixe-Boss Constantin Simon ist happy über den Start seiner Innovation.

Wien. Nixe, das erste LowCarb-Bier aus Österreich, erfreut sich offenkundig großer Beliebtheit. „Wir sind mit dem Start von Nixe sehr zufrieden. Das Produkt stößt auf viel positives Feedback beim Konsumenten, das uns wiederum in der Produktphilosophie die Bestätigung liefert, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Wir sind aktuell dabei, Nixe Extra Dry weiter in der Gastronomie als auch im gehobenen Lebensmittelhandel zu etablieren. In den nächsten Monaten wollen wir vermehrt in den Bundesländern und speziell in den Skigebieten wachsen“, so Constantin Simon, Geschäftsführer der Nixe Brau GmbH. Dabei sollen einige spannende Kooperationen im Wintersportbereich dazukommen. Simon fügt hinzu: „Auch Pilotprojekte über die Grenzen hinaus, nach Deutschland und Australien, sind gerade am Starten.” Mit 75% weniger Kohlenhydraten und 30% weniger Kalorien als herkömmliche Biersorten setzt die Lifestyle-Biermarke neue Akzente und bringt bereits jetzt frischen Wind am heimischen Biermarkt.

Sabine Fink aus Wien konnte mit ihrer Asia-Radler-Kreation die Experten überzeugen und gewann das spannende Finale beim ersten Egger Radler-Mischtag in Unterradlberg. (red)

Die 20 Teilnehmerinnen kreierten beim Radler-Mischtag ihren eigenen Radler.

„Vier gewinnt“, weiß man im Ländle

Alkoholfreie Produkt­ range von Bitburger – ein erfrischender Dreiklang.

Auszeichnung in der Lebensmittelund Getränkebranche erreicht zu haben – und das mit einem ausgezeichneten Ergebnis von 96,21%.

Höchstes Niveau

© Brauerei Fohrenburg/huber-images.at

Bludenz. Vier verschiedene Biere und ein Bierglas gratis dazu – das gibt es ab sofort für alle Bierliebhaber und Bierkenner in der praktischen Ländle proBIERbox. Erstmalig werden in der Ländle proBIERbox vier Spezialitäten angeboten: ein naturtrübes, unfiltriert abgefülltes Kellerbier, ein mit dunkel geröstetem Brau- und Karamellmalz gebrautes Dunkles Bier, ein saisonales Festbier mit speziell geröstetem Malz, das ihm die klare Bernsteinfarbe gibt, und auch ein Fohrenburger Bockbier, das zu dieser Jahreszeit natürlich nicht fehlen darf. Besonders stolz ist man in Bludenz aber auch heuer wieder darauf, das IFS-Zertifikat („International Food Standard“) als höchste

In Vorarlberg gibt’s mit der Fohrenburger proBIERbox gleich vierfachen Biergenuss.

Seit dem Jahr 2005 bereits wird die Brauerei Fohrenburg jährlich durch das international anerkannte Institut SGS Fresenius bei allen Verarbeitungstätigkeiten nach den Anforderungen des IFS Food, Version 6, überprüft. Das begehrte Zertifikat bestätigt nicht nur die Einhaltung der sogenannten GHP (= gute Herstellerpraxis) beim gesamten Produktionsprozess, sondern auch die Einhaltung aller Betriebs- und Qualitätsvorgaben auf höchstem Niveau. (red)

Privatbrauerei Zwettl Der diesjährige Braugerstenbedarf wird zur Gänze aus heimischer Ernte gedeckt

Waldviertler Braugerste fürs Zwettler Bier Zwettl. Mehr als 100 Waldviertler Landwirte kultivierten heuer Sommerbraugerste im Zusammenschluss der Erzeugergemeinschaft Edelkorn und in Partnerschaft mit der Privatbrauerei Zwettl.

Braugerstenbedarf gedeckt „Wir decken unseren gesamten heurigen Braugerstenbedarf aus heimischer Ernte und freuen uns,

dass ein beträchtlicher Teil davon direkt von den Feldern unserer Waldviertler Landwirte kommt”, resümiert Karl Schwarz, Inhaber der Privatbrauerei Zwettl. Und ergänzt: „Sehr gute Braugerste hält einen hohen Anteil an Stärke, wenig Eiweiß und eine gute Keimfähigkeit. Es ist wichtig für den Brauer, Grund und Boden und die Bauern zu kennen, welche die Braugerste anbauen. Dann bleibt auch die Authentizität

unserer regionstypischen Zwettler Biere gewährleistet.” Für die Zwettler Bierkunden ein Mehrwert, den

„Sehr gute Brau­gerste hält einen hohen Anteil an Stärke, wenig Eiweiß und eine gute Keimfähigkeit.“ Karl Schwarz, Inhaber Privatbrauerei Zwettl

man auch in Form eines Waldviertelsbonusses an die Waldviertler Landwirte weitergibt.

Bierkisten-Erforschung

© Privatbrauerei Zwettl

© Bitburger

Die siegreiche „Radlerin“

Brauerei Fohrenburg Unternehmen demonstriert Vielseitigkeit und freut sich auch 2013 über das IFS-Zertifikat

Alternative: Alkofreie Range von Bitburger

Bitburg. Bitburger hat heuer eine „Alternative zu herkömmlichen Softdrinks und gespritzten Fruchtgetränken“ auf den Markt gebracht: die neue alkoholfreie Produktrange Bitburger 0,0% in den drei Sorten alkoholfreies Pils, Radler Alkoholfrei und Apfel Alkoholfrei. Die drei Produkte sind die einzigen alkoholfreien Biere und Biermischgetränke auf dem deutschen Markt, die 0,0% Alkohol enthalten und isotonisch sowie vitaminhaltig sind. „Mit der neuen Produktrange stellen wir unsere Kompetenz im Bereich der alkoholfreien Biere, die tatsächlich 0,0% Alkohol haben, stärker in den Vordergrund. Dass die Getränke isotonisch und vitaminhaltig sind, bietet den Verbrauchern den zusätzlichen Nutzen, den sie sich von einem Erfrischungsgetränk wünschen und auch erwarten“, erklärt Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe. Die Einführung der neuen Produktrange wurde von einer umfangreichen Kampagne flankiert.

nützliche Tipps ein und gingen den Damen helfend zur Hand. Mit Konzentration und Fingerspitzengefühl sowie Fachinformationen der Experten wurden die Radler kreiert. Danach wurde es spannend: Die Fachjury, bestehend aus Bernhard Prosser, Geschäftsführer der Privatbrauerei Egger, Wolfgang Reither, Braumeister der Privatbrauerei Egger, dem Biersepp, Biersommelier, Buchautor und Chefredakteur von „Genuss.bier.pur“ sowie Stefan Kotynek, Geschmacksexperte von esarom, verkostete die individuellen Radler-Kreationen und kürte den Sieger-Radler. © Privatbrauerei Egger/Bill Lorenz

© Nixe

Unterradlberg. 20 Leserinnen des Magazins Wienerin hatten kürzlich jede Menge Spaß: Die Privatbrauerei Egger ermöglichte ihnen im Rahmen des Radler-Mischtags, ihren eigenen erfrischenden Radler zu kreieren. Unter fachkundiger Anleitung eines Expertenteams der Privatbrauerei Egger sowie dem „Biersepp“ mischten sich die Teilnehmerinnen ihren persönlichen Durstlöscher aus Bier und Limonade. Für die individuellen Kreationen standen über 30 verschiedene Mischgetränke – von Ananas bis Kaktusfeige und Wildberry – zur Verfügung. Empfangen wurden die Leserinnen im Braustüberl der Privatbrauerei Egger, wo natürlich sogleich über Bier und Radler geplaudert und gefachsimpelt wurde. Nach einer Einführung zu den klassischen „Radler-Mischregeln“ konnte das illustre Mischen losgehen. Immer wieder warfen die Profis

Karl Schwarz, Edelkornobmann Alfred Sturm und Braumeister Heinz Wasner (v.l.n.r).

Aber nicht nur die optimale Braugerste wird bei der Privatbrauerei Zwettl analysiert und erforscht. Christopher Katjejowsky

(27), der seinen Werkmeister an der TGM-Abendschule mit dem erfrischendem Thema Bier machte, erforschte die verbesserte Bierkiste der Zwettler Brauerei im Rahmen seiner Abschlussarbeit. „Diese Kiste ist leichter als das alte Modell und benötigt weniger Wasser bei der Herstellung”, erklärte Katjejowsky. „Das Logo hat man früher in mehreren Arbeitsgängen aufgedruckt. Bei der neuen Kiste wird das Logo gleich während der Herstellung eingearbeitet. So konnte ich belegen, dass das verbesserte Modell eine Menge Zeit, Kosten und Wasser spart.”

Historische Brauerei Bis in das Jahr 1708 lässt sich die Geschichte der heutigen Privatbrauerei Zwettl zurückverfolgen. Von dem im Jahr 1708 erstmals erwähnten „Preuer auf der Stiegen“ zu Siernau bis zur heutigen Privatbrauerei Zwettl der Familie Schwarz war es ein überaus ereignisreicher Weg, der jedoch stets auf das gleiche Ziel gerichtet war: Hin zum guten Bier!  (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 29

Brau Union Der Edelweiss Homat Radler, ein einzigartiger Mix aus Weizenbier und Birne, setzt neue Maßstäbe

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Die Hoamat schmeckt ma

Hofstetten: Bier wie vor rund 300 Jahren St. Martin/Mühlkreis. Alte Getreidesorten, ein Rezept von 1720, die Schlossbrauerei Neuhaus, eine zündende Idee und dazu 4.000 l Bier – etwa so könnte man in Stichworten die Entstehungsgeschichte des historischen „Neuhauser Herrschafts Pier“ der Brauerei Hofstetten beschreiben. Peter Krammer, der Besitzer der oberösterreichischen Brauerei Hofstetten, hatte die Vision, alte Getreidesorten anzubauen, da diese mehr Geschmack hervorbringen als hochgezüchtete Sorten, die hauptsächlich auf Ertrag ausgelegt sind. Jetzt gibt es eine Menge von 4.000 l dieses historischen Gebräus, das ein wenig an Weißbier erinnert. Es wurde auf eine französische LandbrauhausHefe zurückgegriffen, da im Jahr 1720 noch keine Hefen bekannt waren, sondern lediglich das „Zeug” aus dem Vorsud zugegeben wurde.

Radler kommt mit Weizenbier, dem Saft reifer, heimischer Birnen und erfrischender Zitronenmelisse. Linz. Das hierzulande sehr beliebte Weizenbier Edelweiss ist jetzt auch im Radler-Segment vertreten. Der neue Edelweiss Hoamat Radler überzeugt mit feinem Weizenbier in Kombination mit dem Saft reifer, heimischer Birnen und verfeinert mit erfrischender Zitronenmelisse. Das Segment der Biermischgetränke befindet sich in Österreich weiterhin im Höhenflug. Seit 2005 hat sich der Absatz nahezu verfünffacht – damit sind Radler und Co. nicht nur das mit Abstand größte Spezialitätensegment, sondern tragen außerdem den größten Anteil an der positiven Entwicklung des Biermarkts.

der Befragten geben dem Radler die Geschmacksnote 1 oder 2 und 63% gaben nach der Verkostung an, das neue Produkt bestimmt oder wahr-

„Mein Anliegen war es, eine klassisch österreichische Frucht wie die Birne mit unserem Bier zu verbinden.“ günther seeleitner

Mit dem Edelweiss Hoamat Radler „pflückt man sich ein Stück Heimat“.

stellt und überzeugt mit einem Alkoholgehalt von nur 2,3%. Die Radler-Saison geht so dank des Hoamat Radlers auch im Herbst und Winter weiter.

„Ein Stück Heimat“ Die Idee, einen Radler aus Weizenbier und Birnensaft zu kreieren, stammt von Edelweiss-Braumeister Günther Seeleitner: „Mein Anliegen war es, eine klassisch öster-

reichische Frucht wie die Birne mit unserem Bier zu verbinden. Regionale Produkte liegen nicht nur im Trend, sondern versprechen auch höchste Qualität. Edelweiss als österreichische Weizenbiermarke fühlt sich dieser Entwicklung verpflichtet, ganz nach dem Motto ‚Pflück dir ein Stück Heimat‘. So ist auch der Name des Radlers entstanden.“ In ersten Konsumententests konnte der Edelweiss Hoamat Radler bereits überzeugen: 80%

scheinlich in Zukunft zu kaufen (Quelle: Spectra Konsumententest Juli 2012 bzw. März 2013.) Der Edelweiss Hoamat Radler ist in der 0,5 l-Flasche erhältlich – sowohl im Handel als auch in der Gastronomie.

Traditionell gebraut Edelweiss ist mit seinem hohen Marktanteil das umsatzstärkste Weizenbier Österreichs. Es wird nach überlieferter alter Weizenbiertradition von 1646 in Zipf in Oberösterreich gebraut. Seit Oktober 2011 wird mit Edelweiss Alkoholfrei auch ein vollmundiges alkoholfreies Weizenbier geboten. (red)

© Hofstetten

Allein im Lebensmittelhandel beeindruckten Biermischgetränke im Jahr 2012 mit einem Mengenwachstum von plus 12%; aber auch das Segment Weizenbier legte – auch dank der alkoholfreien Varianten – um rund 11% zu. Wenig verwunderlich also, dass seit September auch Österreichs beliebtestes Weizenbier Edelweiss mit einem Marktanteil von 40% (Quelle: Nielsen, LH total, Absatz KW 1-52 2011 vs. Absatz KW 1-52 2012) im Radler-Segment vertreten ist. Der neue Edelweiss Hoamat Radler ist rechtzeitig zum Start der Birnensaison auf den Markt gekommen. Der Radler wird ohne künstliche Süßungsmittel herge-

© Brau Union

2012: plus 12 Prozent

Ein Bier wie vor drei Jahr­ hunderten: das „Neuhauser Herr­ schafts Pier“.

ÖSTERREICHS ERSTER HUGO MIT BIER!

CHER VILLA AUF O G HU AST DER GBURG: Z L A S IN 10! HALLE


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30 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Familienzuwachs „Stiegl Weisse“ gibt es auch als alkoholfreie Alternative und auch als Holunder-Radler

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Stiegl braut neue „Weisse“

Mautner Markhof kauft Grieskirchner Brauerei © panthermedia.net/TongRoASIA Lewis Lee

Weißbier-Coup der Salzburger Brauerei sorgte in logischer Konsequenz für Ausbau des Portfolios. Salzburg. Der Privatbrauerei Stiegl ist eigenen Angaben zufolge mit dem „Stiegl-Weisse“, dem österreichischen Weißbier, ein absoluter Coup gelungen. Für Familienzuwachs zu sorgen, sei daher eine logische Konsequenz gewesen, heißt es. Die Traditionsbrauerei tüftelte an neuen Ideen und braut seit 2012 auch eine alkoholfreie Variante, die „Stiegl Sport-Weisse“ und einen Weissbier-Radler, den „Stiegl-Weisse Holunder-Radler“. Und eines haben alle drei Weißbiere gemeinsam: Sie sind aus 100% österreichischen Zutaten gebraut. „Stiegl Sport-Weisse“ gilt als der passende Durstlöscher nach Belastungen. „Der Bedarf nach geschmackvollen, natürlichen Getränken nach dem Sport ist groß, ein alkoholfreies Weißbier ist da genau das Richtige“, ist StieglBraumeister Christian Pöpperl überzeugt. Und so kommt die Stiegl

Ungarn-Tochter dämpft Ottakringer-Zahlen

Die „Mutter der Stiegl-Weißbierfamilie“: Stiegls Weisse erhält laufend Zuwachs.

Carlsberg: mehr Umsatz, weniger Gewinn Kopenhagen. Der dänische Brauereikonzern Carlsberg hat im zweiten Quartal 2013 mehr Bier verkauft, aber weniger verdient. Wie das Unternehmen Ende August in Kopenhagen mitteilte, lag der Gesamtumsatz im zweiten Quartal bei 19,6 Mrd. Kronen (2,6 Mrd. €) und damit um zwei Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend waren die guten Absätze in China und Indien.

gab es während der Fußball-EM im Sommer 2012 einen außergewöhnlich hohen Bierabsatz.

Gewinne in Asien In Westeuropa sanken die Bierverkäufe aufgrund des harten Wettbewerbs und schlechten Wetters in einigen Märkten um insgesamt sechs Prozent. In Asien hingegen zog der Verkauf an. In Russland, wo Carlsberg fast 40% des Markts beherrscht, konnte das Unternehmen Gewinne verbuchen. Konzernchef Jorgen Buhl Rasmussen: „Angesichts der Ergebnisse des zweiten Quartals und zu Beginn des dritten Quartals sind wir auf dem Weg, unsere Erwartungen für 2013 zu erfüllen.“ (red)

Prickelnd war bei Carlsberg im zweiten Quartal nur der Umsatzzuwachs.

Halbjahresergebnis Der Bierkonzern musste im ersten Halbjahr 2013 einen Gewinneinbruch um 17% hinnehmen

Heineken: Wachstum in Schwellenländern Amsterdam. Der niederländische Bierriese Heineken hat angekündigt, sein Sparprogramm zu verschärfen. Bis Ende 2014 sollen nun 625 Mio. € eingespart werden, 100 Mio. mehr, als bisher geplant. Das Sparprogramm läuft seit 2012. Im ersten Halbjahr 2013 litt der Konzern an flauen Absätzen vor allem im wichtigen Markt Europa. Zwar kurbelte die Hitzewelle auf dem Kontinent im Juli die Bierverkäufe an, das anhaltend unsichere Umfeld hält aber in einigen wichtigen Märkten die Konsumausgaben auf Sparflamme. An dieser Lage dürfte sich bis Jahresende nichts ändern, so der Heineken-Vorstand.

Hersteller Asia Pacific Breweries (ABB) erworben hat. Organisch gab der weltweite Umsatz im Halbjahr demnach um 1% nach.

Schlechte Stimmung Die an den Märkten mit Kursverlusten von bis zu 5% quittierten Halbjahreszahlen verdeutlichen die Bedeutung der geplanten Heineken-Expansion im wachstums-

starken Asien. So stieg der Konzernumsatz im Jahresvergleich zwar um rund 5% auf knapp 8,8 Mrd. €. Im klimatisch im ersten Halbjahr keineswegs begünstigen westlichen Europa, auf das noch 43% des Umsatzes entfallen, stagnierte oder schrumpfte das Geschäft. Mit einem Umsatzplus von knapp 23% auf fast 1,3 Mrd. € sind die Räume Afrika und Naher Osten vielversprechend.

Umsatzsteigerung In den ersten sechs Monaten 2013 lag der Nettogewinn des drittgrößtem Bierkonzerns der Welt mit 639 Mio. € um 17% unter dem Vorjahreswert, wie der Konzern in Amsterdam mitteilte. Die Umsätze stiegen um drei Prozent auf 10,38 Mrd. €. Das lag allerdings daran, dass Heineken die Kontrolle über den Tiger-Bier-

© Heineken

© Ottakringer

Der Nettogewinn ging im Vergleich zum Vorjahresquartal allerdings gleich um 40% auf 2,1 Mrd. dänische Kronen zurück. Im Vorjahr allerdings wurde die Brauerei in Kopenhagen verkauft, zudem

Wien. In den ersten sechs Monaten 2013, also vor Beginn der sommerlichen Hitzewelle, hat der börsenotierte Wiener Brau- und Bierkonzern Ottakringer spürbar weniger Bier verkauft. Vor allem die Tochter in Ungarn kämpft. Eine strategische Neuausrichtung der ungarischen Brauerei Pecs soll frühestens im vierten Quartal Früchte tragen. Für 2013 erwartet Ottakringer stabile Umsätze, aber einen Konzerngewinn unter Vorjahresniveau. Für das erste Halbjahr meldete Ottakringer einen deutlichen Nettogewinneinbruch von 3,77 Mio. € auf 2,46 Mio. €. Die Bierverkäufe in Österreich sind bei Ottakringer bis Juni um 5,6% zurückgegangen, die Auslandsbierverkäufe sogar um 23,2%. Im Mineralwassergeschäft (Vöslauer) gab es Absatzzuwächse um 2,9%. Ottakringer geht davon aus, dass im Segment Brauereien die Umsätze unter den Vorjahres­werten liegen werden und das Segmentergebnis deutlich hinter dem Vorjahr zurückliegen wird.

Darüber hinaus kreierte Pöpperl eine weitere Produkt-Innovation: Mit dem ersten Weissbier-Radler verspricht Stiegl fruchtig-frischen Genuss auf höchster Stufe. Der „Stiegl-Weisse Holunder-Radler“ aus 60% Holunderblütenlimonade und 40% „Stiegl-Weisse“ hat einen Alkoholgehalt von 2,0 Prozent Vol. Die weiße Holunderblüte rundet dabei die fruchtige Note ab.  (red)

Jahresbilanz Der dänische Brauereikonzern steigert den Umsatz um zwei Prozent – Gewinne vor allem in Asien

Gewinn rückläufig

Rückgang bei Bierverkäufen: Ottakringer erwartet Gewinnrückgang.

Stiegl-Weissbierradler

© Carlsberg

Wien. Die Dynastie Mautner Markhof mischt wieder im Biergeschäft mit: Marcus Mautner Markhof gab Ende August den Kauf der oberösterreichischen Grieskirchner Brauerei bekannt. Der Wiener Unternehmer besitzt 90,5% und führt selbst die Geschäfte. Die übrigen 9,5% halten 27 Gesellschafter aus dem lokalen Umfeld. Den Kaufpreis für die Brauerei nennt Mautner Markhof nicht. Zum Paket gehöre die Liegenschaft, eine „wertvolle Beigabe“, aus der er mehr machen wolle, sagt er – allerdings in engem Konnex zum Thema Bier. Eine Filettierung oder der Bau von Wohnungen sei „kein Thema“. Mautner Markhof kündigt an, dass er „die Grieskirchner Brauerei und die dortigen Arbeitsplätze erhalten“ wolle. Die Brauerei solle der Kern eines lebendigen Orts bleiben, die Marke „neue Strahlkraft erhalten“. Besonders für das Hauptprodukt Pils sieht er gute Chancen neben den am Markt dominanten Industriebieren.

© Stiegl/Rita Newman

Mautner Markhof zapft nach Grieskirchner-Übernahme wieder Bier.

Sport-Weisse auch zu ihrem Namen: Das natürlich isotonische Getränk ist reich an Mineralien sowie Vitaminen und damit der passende Durstlöscher nach anstrengenden, ausdauernden Belastungen. Außerdem hat die alkoholfreie Bierspezialität nur wenig Kalorien. Die Stiegl Sport-Weisse gilt auch als willkommene, alkoholfreie Alternative.

Der niederländische Brauereikonzern verschärft sein Sparprogramm.

Auf dem amerikanischen Kontinent, wo sich Heineken 2010 mit dem Kauf des zweitgrößten mexikanischen Brauers, Femsa, für 5,3 Mrd. € neue Absatzwege erschlossen hat, stieg der Umsatz um rund 10% auf 1,97 Mrd. €. Entsprechend könnte der Konzern mit der Übernahme von APB sein asiatisches Standbein stärken. So hat Heineken im asiatisch-pazifischen Raum im ersten Halbjahr gerade 113 Mio. € umgesetzt. Eine Schlüsselrolle dürfte auch in Asien der Premiummarke Heineken zukommen; sie habe im ersten Halbjahr mit einem Plus von 6% im Vergleich der Premiumangebote anderer Brauer wie des Branchenprimus AB InBev und des vor Heineken zweitgrößten britisch-südafrikanischen Konzerns, SAB Miller, am besten abgeschnitten. Heineken-Konzernchef Jean Francois van Boxmeer sprach mit Blick auf die herausfordernden Marktbedingungen von einer stabilen Performance. Der Konzern bleibt bei der Erwartung, im Gesamtjahr 2013 einen Gewinn in Vorjahreshöhe zu schaffen.  (red)


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 24. September 2013 – 31

Vorfreude © Gaber

Bei Gaber Backwaren beginnt es schon jetzt zu weihnachten Seite 32

© Harald Eisenberger

bäckerei & co Communityweckerl

Anker lässt die Facebook-Community ihr Wunschweckerl entwickeln  Seite 36

Schokoherzen Manner setzt auf fruchtige Beeren

© panthermedia/Subbotina

© Manner

Bei meiner Ähr’ Hochsaison Zahlreiche Crowner am Point of Sale machen schnell deutlich, dass es bis Weihnachten nur mehr drei Monate hin ist. Ganz oben auf der Bäcker-Agenda stehen neben den Klassikern heuer Produkte, die auf Bio, Fairness und Vollkorn basieren. Wer genau was wie umsetzt, verraten die  Seiten 31– 36 Lesetipp

Rechtsstreit Pfahnl Backmittel und Backaldrin Österreich streiten vor Gericht über den Namen „Kornspitz“

Fairer Handel Die KaffeehausKette Coffeeshop Company verwendet im Marketing bewusst keine Zertifikate, sondern setzt auf gemeinsame Werte.  Seite 35

Luxemburg. Ein Markenstreit um den „Kornspitz“ hat kürzlich den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg beschäftigt. Ohne ein Urteil vorwegzunehmen, legte der Generalanwalt des Gerichts dazu ein Gutachten vor. In der strittigen Frage, ob die Marke Kornspitz bereits zu einer gebräuchlichen Warenbezeichnung und damit als Markenname obsolet geworden sei, vertrat er die Auffassung, dass diese Beurteilung v.a. bei den Verbrauchern liege und die Bäcker keinen maßgeblichen Einfluss hätten. In dem Rechtsstreit (C-409/12) hatte der Backmittel-Hersteller „Pfahnl Backmittel GmbH“

beim österreichischen Patentamt die Löschung der für den Konkurrenten „Backaldrin Österreich The Kornspitz Company GmbH“ eingetragenen Wortmarke „Kornspitz“ sowohl für Backwaren als auch für die entsprechenden Vorprodukt beantragt. Pfahnl begründete den Vorstoß damit, dass „Kornspitz“ bei Herstellern, Verbrauchern und Händlern zur Bezeichnung eines Gebäcks geworden sei. Das Patentamt löschte daraufhin die Marke, Backaldrin legte Berufung beim Obersten Patent- und Markensenat in Österreich ein, der den Fall an den EuGH weiterverwies. (APA)

© backaldrin

© Coffeeshop Company

Streit um Kornspitz beschäftigt EU-Gericht

Warenbezeichnung oder Markenname: Der EuGH entscheidet über den Kornspitz.


B ä c ke r e i & Ko n d i t o r e i

32 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Gaber Backwaren Der Verkauf der Weihnachtsware wird durch Aufsteller und Crowner am Point of Sale unterstützt

short

Es weihnachtet im Handel

Südback informiert über aktuelle Trends

Das Tiroler Unternehmen launchte dieses Jahr auch erfolgreich Linzertörtchen und Erdbeerstangerl.

© Aichinger

Hall. Die Gaber Backwarenerzeugung aus Hall in Tirol hat sich auf die Herstellung typisch österreichischer Keksspezialitäten spezialisiert. Vor allem Mürbgebäck, Spritzmürbgebäck und Weihnachtskekse werden produziert. Der Einsatz hochwertiger Rohstoffe ist ein Grundsatz des Unternehmens; so wird beispielsweise keine Fettglasur verwendet, sondern nur Pralinenkuvertüre aus Zartbitterschokolade sowie Konfitüre von

© Messe und Congress Centrum Halle Münsterland

Backen, Naschen und Dekorieren in Münster

In der BackArena geben Konditoren Tipps für die heimische Backstube.

Münster. Leckeres für den süßen Gaumen, duftende Spezialitäten und geschmackvolle Dekorationen: Die „Zimt & Sterne – Backen, Naschen, Dekorieren“ spricht alle Sinne an. Und so langsam können die Backöfen wieder aufgeheizt werden: Am 2. und 3. November stimmen sich Naschkatzen im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland auf die Adventszeit ein. Mehr als 100 Aussteller werden zur vierten Auflage der Messe erwartet, die vergangenes Jahr 12.000 Besucher anlockte. Schauen und Schmecken, Mitmachen und Miterleben – so könnte das Motto wieder lauten. Traditionsreiches Handwerk und der gute Geschmack stehen im Vordergrund. Dazu bereiten Konditoren aus ganz Westfalen duftende und köstliche Spezialitäten vor, zum Beispiel Torten, Pralinen, Schokoladen, Lebkuchen und natürlich die Zimtsterne, die der Messe ihren Namen geben. Mittelpunkt ist die „BackArena“, in der Konditoren ihr Können zeigen und Tipps liefern.

Der Gaber Bodenaufsteller mit den sechs beliebtesten Weihnachtspackungen.

Tiroler Weihnacht 2013 wurden von Gaber zwei neue Produkte eingeführt: Gaber Linzertörtchen mit einem Fruchtanteil von 36% sowie Erdbeerstangerl, welche bereits gute Verkaufsergebnisse erzielen. Für eine Zweitplatzierung bietet Gaber seinen Kunden einen Bodenaufsteller mit Sockel und Crowner. Auch eine Platzierung auf einer Viertel-Palette ist möglich.

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft ist seitens Gaber bereits nahezu abgeschlossen, auch heuer wurden dem Handel attraktive Saisonprodukte geboten. So beispielsweise das gemischte Teegebäck, Vanillekipferl und das speziell verpackte Gebäck „Tiroler Advent“ sowie „Tiroler Weihnacht“. Zu Weihnachten legen Konsumenten besonderen Wert auf die hohe Qualität süßer Backwaren, dementsprechend besteht größere Flexibilität bezüglich des Preises. Zur passenden Präsentation bietet Gaber einen attraktiven Bodenaufsteller samt Sockel und Crowner mit den beliebtesten Weihnachtspackungen. (red)

Gradwohl Die Bio-Vollwertbäckerei mahlt das Korn direkt vor der Weiterverarbeitung in der hauseigenen Mühle

Vollkorn-Bio-Backwaren, von Hand gefertigt Weppersdorf. In der Bio-Vollwertbäckerei Gradwohl ist die Zeit stehen geblieben, und darauf ist man auch besonders stolz. Hingabe, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl für jedes einzelne Stück bestimmen den Rhythmus der Backstube. Alles beginnt mit dem langsamen, bedächtigen Mischen des Teiges. Von Hand wird der Teig so lange geknetet und gerührt, wie dieser es braucht, um besonders fein und saftig zu werden. Nach dem Mischen kommt die Gärzeit – lange genug, damit sich die Geschmacksstoffe voll entfalten können. Dann erst wird geformt und gefüllt. Den fertigen Produkten wie Brot und Gebäck sowie den Kuchen sieht man die Handarbeit an. Keine

zwei Weckerl, Striezel oder Plunder sind exakt gleich.

Vollkorn in Bio-Qualität

© Gradwohl

Stuttgart. Von 19. bis 22. Oktober findet heuer abermals die Südback Messe Stuttgart, Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk, statt. Mehr als 550 Aussteller präsentieren ihre Produkte, Dienstleistungen und neue Trends für die Branche. Das Angebotsspektrum umfasst dabei Rohstoffe für Bäcker und Konditoren, Arbeits- und Betriebstechnik, Geschäftseinrichtungen und -ausstattungen sowie alles zur Verkaufsförderung und sämtliche Handelswaren. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm regt darüber hinaus dazu an, die tägliche Arbeit durch neue Ideen aufzulockern. Denn längst geht es beim Einkauf nicht mehr nur um die Versorgung mit Backwaren, sondern vielmehr um das Gesamtpaket aus Erleben und Empfinden von Handwerkskompetenz und Produktqualität. Klare Positionierungen und stimmige Geschichten rund um das Produkt zählen daher zu den aktuellen Herausforderungen der Bäckerszunft.

© Gaber (2)

Durch individuellen Ladenbau kann die Einzigartigkeit betont werden.

Darbo. Gefüllte Gaber-Produkte zeichnen sich auch durch einen sehr hohen Fruchtanteil aus. Die Produktion ist auf höherem Level IFS (International Food Standard) zertifiziert.

Gradwohl: breite Palette an Bio-Backwaren aus frisch gemahlenem Vollkornmehl.

In der hauseigenen Getreidemühle werden ausgesuchte Vollkörner aus organisch-biologischem Anbau täglich frisch vermahlen und gleich anschließend verarbeitet. Gradwohl bietet auch eine große Auswahl an Brot, Gebäck, Kuchen, Torten, Plunder, Keksen und vielen anderen Köstlichkeiten, die auf unter­schiedlichste Nahrungsmittel­ allergien und -unverträglich­keiten abgestimmt sind. Milchfreie Produkte finden sich hier ebenso wie hefe- und eifreie, vegane, weizen-, gluten- oder zuckerfreie Backwaren.  (red)

Délifrance Deutschland Genießern wird ein reichhaltiges Sortiment französischer Back- und Konditorkunst geboten

Französische Backkunst bringt Savoir-vivre Mülheim a.d. Ruhr. Die französische Küche gilt als stilbildend, ebenso wie die Art, das Essen zu zelebrieren. Délifrance Deutschland sorgt im österreichischen Nachbarland bereits seit 1976 dafür, dass Köstlichkeiten der französischen Backund Konditorkunst problemlos erhältlich sind. Deutschland und Österreich zählen zu den wichtigsten Märkten der hochwertigen, tiefgekühlten Convenience-Produkte. Die Délifrance Deutschland GmbH nimmt die Vertriebs- und Marketingaufgaben sowohl in Deutschland als auch in Österreich wahr. Zum Know-how des 33-köpfigen Teams um Geschäftsführer Arnaud Florenville gehört es, aus der Vielzahl der Pains au Chocolat à 70 Gramm: Plunderteig mit 21% Butter, gefüllt mit Schokolade.

Délifrance-Produkte die vielversprechendsten auszuwählen. Der Umsatz der Délifrance Deutschland GmbH belief sich 2012 auf 30 Mio. €, davon wurden 1,4 Mio. € in Österreich erzielt und verteilte sich auf die Sorti-

mente Brot und Viennoiserie mit 80% sowie Pâtisserie und Snacks mit 20%. Der Vertrieb erfolgt in den Marktsegmenten Gastronomie/Außer Haus-Verpflegung (Hotels, Restaurants, Schnellgastronomie, etc.), Bäckereien, Lebensmitteleinzelhandel und an Industriepartner.

Neue Produkte lanciert

© Delifrance

Mit Croissants, Schokobrötchen und Rosinenschnecken erobert Délifrance Deutschland immer mehr österreichische Frühstückstische. Viennoiserie-Liebhaber schätzen die zartblättrigen Produkte, die nach französischen Originalrezepten hergestellt werden. Kürzlich erweiterte das Unternehmen sein Sortiment tiefgekühlter Viennoiserie um einen echten Klassiker: das Pain au Chocolat. Durch einen Packungsrelaunch schuf Délifrance zusätzlich Kaufimpulse. In den zarten Plunderteig des neu gelaunchten Genießerprodukts mit einem Butteranteil von

21% haben die Délifrance-Bäcker Schokolade eingearbeitet. Wie alle Délifrance-Produkte werden die Pains au Chocolat ohne künstliche Farb- und Aromastoffe sowie gehärtete Fette hergestellt. Zudem präsentieren sich die tiefgekühlten Viennoiserie-Spezialitäten erstmals in neuen, aufmerksamkeitsstarken Verpackungen. Auf den edel anmutenden, schwarzen Beuteln machen ein stilisierter Eiffelturm und der Hinweis „Fabriqué en France“ deutlich, dass es sich um original französische Produkte handelt. Aufgrund der neuen Verpackung können die Viennoiserie-Spezialitäten nun auch stehend präsentiert werden. So werden sowohl Tiefkühl-Truhen als auch -Schränke optimal bestückt. Italien-Fans bietet Délifrance Deutschland seit dem Sommer 2013 heiße Panini-Snacks. Mit „2 Panini“ lanciert das Unternehmen eine neue, schutzverpackte Brotspezialität im SB-Regal. Die vorgegrillten Panini harmonieren, dank Nativem Olivenöl Extra im Teig, vor allem mit Belägen aus der mediterranen Küche.  (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 33

Ströck Der französische Meister-Patissier Pierre Reboul sorgt bei der Handwerksbäckerei persönlich für neue Kreationen und süße Versuchungen

Süßes Handwerk aus Frankreich Wien. Der gebürtige Franzose Pierre Reboul verstärkt seit rund einem Jahr als Chef-Patissier die Wiener Handwerksbäckerei Ströck. Mit Gespür für feine Kreationen, dem Wissen um internationale Trends und großer Liebe zu höchster Konditorkunst sorgt er mit süßen Versuchungen für saisonal inspirierte Ausnahmekreationen. Ströck-Kunden können seit Anfang September die neue ReboulHerbstkollektion in vorerst zehn ausgewählten Filialen verkosten. So vereint beispielsweise der Topfentraum Topfencreme mit süßen Birnen zwischen zartem Biskuit, verziert mit einer feinen Marzipanschicht und frischen Trauben. Auch die Zitrustarte sticht mit ihrer Marshmallow-Schleife auf Zitronencreme aus dem übrigen Sortiment heraus. Unter Maronischnitte, Omas Tarte, Flan aus flambierter Vanillecreme oder Nougat-Schnitte

mit Knusperstückchen und Schokobiskuit sollte sich für jeden Geschmack etwas finden lassen. Genuss trifft hier auf hohen Qualitätsanspruch, produziert wird nach wie vor von Hand.

Ströck lebt Handwerk Der hohe Anteil an Handarbeit im Bereich der Patisserie bedingt, dass auch beim Brotbacken auf ursprüngliche Herstellungsweisen zurückzugegriffen wird. Getreu dem Motto „Brot backen wie damals“ setzt Ströck bei allen Brotund Kleingebäcksorten auf lange Teigreife und natürliche Rezepte

ohne Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder Konservierungsmittel. Geschmacksbestimmend ist auch das zur Gänze aus Österreich stammende Getreide, das für das gesamte Backwarensortiment verwendet wird. Ströck bietet darüber hinaus auch eine große Auswahl an Bio-Fairtrade-Kaffee, Kakao und Tee. Die Basis jeder Ströck-Kaffeevariante bilden hochwertige Kaffeebohnen, die durch die schonende Röstung das volle Geschmackspotenzial entfalten können. Gut ausgebildete und leidenschaftliche Baristi fungieren in den Filialen auch als kompetente Ansprechpartner.  (red)

© Ströck/Helmreich

Die Traditionsbäckerei bietet die feine Patisserie in ausgewählten Filialen an.

Eine faire Tasse Kaffee mit französischer Konditorware aus dem Hause Ströck.

Und der Tag kann kommen.

Ab jetzt im Markt!

Mauracher Nachhaltigkeit

Bio-Hofbäckerei

Sarleinsbach. Die mühlviertler BioHofbäckerei Mauracher aus Sarleinsbach produziert geschmackvolle Schmankerl in Bio-Qualität. Am Mauracher Hof wird schon seit Jahrhunderten gebacken, noch heute dient das ursprüngliche Wissen als Basis für köstliche Genussmittel. In die Backwaren kommen ausschließlich biologische Getreidesorten, die kurz vor dem Backen am Hof selbst gemahlen werden. Josef Eder, Geschäftsführer der Bio-Hofbäckerei Mauracher, erläutert: „So wird sichergestellt, dass der ballaststoffreiche Keimling des Korns in den wertvollen Backwaren mitverarbeitet wird.“ Und weil am Mauracherhof ein ganzheitlicher Ansatz für die Produkte ein wesentlicher Qualitätsanspruch ist, werden neben den Zutaten auch höchste Ansprüche an die Zubereitung gestellt. Die Bio-Brote unterliegen der Dreistufen-Sauerteigführung, die einen Herstellungsprozess von 20 Stunden voraussetzt. 100% biologisch ist der persönliche Anspruch Eders. Er arbeitet mit 60 Beschäftigten am Mauracher Hof. Um den 100% nachhaltigen Produktionsprozess für die Mauracher Brote einzuhalten, stammt das reine Wasser aus der Mauracher Hofquelle sowie das Holz zum Befeuern des Holzofens aus den regionalen Wäldern. Nur die reinsten und natürlichsten Zutaten werden im Bio-Betrieb verarbeitet. Keine Form von industrieller Backmischung oder Fertigmehl wurde je verwendet.  (red)

Neue Impulse für Ihr Geschäft:

Mehr Vollkorn, mehr Ballaststoffe, mehr Genuss!

KELLOGG’S® SPECIAL K® überzeugt jetzt mit verbesserter Rezeptur! In SPECIAL K® steckt nun mehr: Der Vollkornanteil wird um 78% erhöht Der Ballaststoffgehalt erhöht sich um 80% Noch knuspriger

© Mauracher Hof

Die verbesserte Rezeptur der SPECIAL K®-Flakes bietet noch mehr Genuss bei gleichbleibendem Fettgehalt.

Die Mauracher Hofbäckerei liefert reinstes Bio-Brot aus dem Holzofen.

Neue Rezeptur für alle Varianten!

KELLOGG (ÖSTERREICH) GMBH · Handelskai 388 · A-1020 Wien · www.specialk.at

Serviervorschlag

Gerste wird hinzugefügt


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34 – medianet special

Dienstag, 24. September 2013

Geprüfte Qualitätsstandards Familienbäckerei Haubenberger erhält IFS-Zertifizierung auf höchstem Niveau

short

Most und Wein bei Haubi’s

Der Mann: Kunst kommt von Können

Mit Haubi‘s neuen, gehaltvollen Gebäcksorten kann die kalte Jahreszeit ruhig Einzug halten.

© Der Mann

Petzenkirchen. Als international agierendes Unternehmen hat sich Haubi’s seine Qualitäts- & Hygienestandards auszeichnen lassen. Die aktuelle IFS (Internationaler Food Standard)-Überprüfung wurde zum wiederholten Mal sogar mit der Auszeichnung „Höheres Niveau“ absolviert. Die unabhängige Überprüfung zeichnet die Leistungsbereitschaft und hohe Produktsicherheit bei der Familienbäckerei Haubenberger aus. In diesem Jahr wurden neben dem Hauptwerk in Petzenkirchen auch erstmalig die Betriebsstätten in Wieselburg und St. Valentin zertifiziert. Umso größer ist die Freude bei Geschäftsführer Anton Haubenberger, dass beim ersten Anlauf auch die „neuen“ Werke mit der Auszeichnung „Höheres Niveau“ bestanden haben. „Das zeigt

Der Mann bietet auch Backwaren für spezielle Ernährungsbedürfnisse.

Felber setzt beim neuen Mohnstriezerl auf Bio

© Haubenberger

den professionellen und leistungsstarken Einsatz jedes einzelnen Haubi’s Mitarbeiters“, erzählt der Firmenchef.

Herbstprogramm Der perfekte Baguettemix für die Herbstsaison: rustikal-edles Walnussbaguette mit Preiselbeeren und etwas Pfeffer verfeinert, Kürbiskernbaguette mit dem kräftigen Geschmack von knackigen Kürbiskernen und herzhaftes Zwiebelba-

guette, kräftig gewürzt mit gerösteten Zwiebeln – drei unwiderstehliche Verführer für den BaguetteKorb. Das Mostweckerl mit Birnenmost aus süß-fruchtigen Birnen ergänzt mit einer fruchtig-frischen Note die leichte Säure des Roggensauerteigs; für

den letzten Feinschliff sorgt die dezente Kümmelnote. Geht es nach Haubenberger, ist der Wein nicht die höchste Veredelung einer Weinrebe, sondern das Weinbrot. Es besitzt einen zarten Körper mit würzigem Geschmack und ist im Abgang harmonisch und lang anhaltend. (red)

Italophil Freunde der italienischen Lebensart kommen bei Jomos verbesserter Kreation noch mehr auf ihre Kosten © Jomo/Jansenberger Fotografie – www.digitalimage.at

Wien. Die seit mehr als 150 Jahren bestehende Traditionsbäckerei Der Mann legt ihr Augenmerk auf die hohe Qualität der Zutaten und absolute Frische. Jährliche Zertifizierungen nach internationalen Lebensmittelstandards sind ebenso eine Selbstverständlichkeit wie der Nachweis, dass ausschließlich Mehle und vorwiegend Zutaten aus österreichischer Herkunft verarbeitet werden. Der Mann beliefert mit seinen Broten, Kleingebäcken, Mehlspeisen und Imbissen mittlerweile 78 Filialen in Wien und dem angrenzenden Niederösterreich. Mit laufend neu kreierten Backwaren sorgt das Unternehmen nicht nur für Abwechslung, sondern schafft auch Trends. Zum Beispiel verfügt Der Mann über die größte Auswahl an Stangerln, die in allen Geschmacksvarianten – von Parmesan- über Nuss- bis zum feurigen Käse-Chili-Stangerl – zum Knabbern einladen. Als erste österreichische Bäckerei hat Der Mann das „Original Eiweiß Abendbrot” eingeführt, das auf den sogenannten Low Carb-Ernährungstrend zugeschnitten ist. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Backwaren für Konsumenten angeboten, die nach einer speziellen Diät leben müssen.

Haubi’s bringt drei neue, herbstlich orientierte Baguettes.

Jomo Tiramisu-Schnitte mit neuer Rezeptur Leobendorf. Seit Anfang September können die Konsumenten ihren Gaumen mit der neuen Jomo Tiramisu-Schnitte verwöhnen. Die Mascarponecreme der typisch italienischen Geschmackskomposition ist durch die neue Rezeptur noch leichter und flaumiger.

Familie neu verpackt Seit Anfang September erstrahlt die Tiramisu-Schnitte nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich in einem neuen Glanz. Auch bei ihr kommt die neue und verbesserte Verpackung zum Einsatz. Trotz des deutlich besser gewährleisteten Produktschutzes ist das Produkt nach wie vor für die Kunden gut zu erkennen. (red)

Jomo Schnitten-Familie, bestehend aus AmarenaKirsch, Bananen, Punsch und Tiramisu-Schnitte mit neuem Verpackungsdesign.

Self Service Der Selbstbedienungsbäcker hat bei den Österreichischen Franchise-Awards 2013 überzeugt

Bio-Qualität aus heimischen Zutaten – Felber erweitert Bio-Sortiment.

Wien. Tradition und Innovation müssen kein Widerspruch sein. Vor über 50 Jahren gegründet, verfolgt die Bäckerei Felber konsequent einen Weg der Verbindung von Traditionsbewusstsein, Handwerkskunst und hohem Anspruch an Qualität, vergisst dabei aber nicht auf neue Produkte, wie etwa das Wiener Wies‘n Brot oder das Bio-Mohnstriezerl. Das kräftig und ursprüngliche Wiener Wies‘n Brot gibt es nur bis zum 6. Oktober. Die einzigartige Geschmacksnote wird durch Urgetreidesorten wie Emmer und Einkorn, Dinkelsauerteig und spezielle Gewürze erzielt. Das Mohnstriezerl, ein beliebter Klassiker und nun in Bio-Qualität, besticht durch seinen hohen Ballaststoffanteil, den abgerundeten Geschmack, seine Kruste und das saftiglockere Innenleben.

Baden. Die Selbstbedienungsbäckerei BackWerk steuert in Österreich weiterhin auf Erfolgskurs und hat vor Kurzem erstmals auch nach Westösterreich expandiert: In der Salzburger Griesgasse wurde der österreichweit 20. Standort eröffnet. BackWerk kommt ursprünglich aus Deutschland, ist Erfinder der Selbstbedienungs-Bäckereien und in dieser Branche europäischer Marktführer. Auch das Geschäft in Österreich läuft sehr gut: Im Vorjahr erzielte das Unternehmen mit rund 4,5 Mio. Kunden einen Umsatz von 11 Mio. €.

sen. BackWerk sucht in ganz Österreich ständig neue Geschäftslokale mit hochfrequentierten Lagen und weitere Franchisepartner.

Bester Franchisegeber Höchst erfreulich verlief für BackWerk heuer auch die Verleihung des „Österreichischen Franchise-Award“. Das System wurde vom Verband ÖFV als bester Fran-

chisegeber 2013 ausgezeichnet. „Der Preis spiegelt die hohe Wertschätzung wider, die wir unseren Partnern entgegenbringen, und ist Ansporn, unsere Anstrengungen weiter fortzuführen“, freut sich Dubowy.

Restbrot sozial verwerten Verantwortung zeigt das Unternehmen auch in sozialer Hinsicht,

Go West „Nach langer und intensiver Suche haben wir endlich einen passenden Standort in Salzburg gefunden“, erklärt Ingrid Dubowy, Geschäftsführerin von BackWerk Österreich. Im neuen Geschäft mit einer Verkaufsfläche von rund 86 m� werden vorerst acht Mitarbeiter beschäftigt. Dennoch sind die Expansionspläne des Unternehmens noch lange nicht abgeschlos-

© BackWerk/Chris Hofer

© Felber

BackWerk setzt Österreich-Expansion fort

Shop in Salzburg: Ingrid Dubowy, GF BackWerk Österreich, mit Franchisepartner.

indem es das übriggebliebene Brot am Tagesende an soziale Einrichtungen verteilt. In Österreich werden jährlich bis zu 700.000 t Brot und Gebäck produziert, der Großteil davon wird auch konsumiert. Dennoch fallen im Handel 20% und bei Bäckern 10% an unverkaufter Ware an, die leider sehr oft im Abfall landet. BackWerk beschreitet hier andere Wege: Eigene Frischemanager sorgen für nachfrageorientierte Produktion und vermeiden hohe Überschüsse. Das wenige Restgebäck wird an soziale Organisationen verschenkt. „Jede BackWerk-Filiale ist dazu verpflichtet, sich soziale Einrichtungen zu suchen, an die das Brot, welches ja noch absolut genießbar ist, verschenkt wird”, erklärt Dubowy. So freut sich in der Wiener Thaliastraße zum Beispiel die Job-Fabrik der Volkshilfe über die kostenlosen Lebensmittel. In der BackWerk-Filiale Favoritenstraße wird das unverkaufte Gebäck an den Sozialmarkt übergeben, am Rennweg profitieren Bedürftige bei der Heilsarmee. (red)


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Dienstag, 24. September 2013

medianet special – 35

Coffeeshop Company Die Kaffeehaus-Kette verwendet im Marketing bewusst keine Zertifikate, sondern setzt auf gemeinsame Werte

Fairer Handel ohne Zertifizierung Neusiedl am See. Produktzertifikate, die den Inhabern fairen Handel, korrekte Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung der Produzenten bescheinigen, gehören mittlerweile zum guten Ton vor allem im Lebensmittelbereich. Daher fällt es auf, wenn ein Unternehmen ganz bewusst darauf verzichtet. Die Schärf-Unternehmensgruppe, Betreiber der Kaffeehauskette Coffeeshop Company, gehört zu jenen, die im Marketing absichtlich keine Zertifikate einsetzen.

Kauf direkt beim Farmer Stattdessen kaufe man den Kaffee direkt bei den Produzenten, „ohne Zwischenhändler und losgelöst vom Börsenhandel; dadurch werden automatisch höhere Kaffeepreise als jene am Weltmarkt direkt an die Farmer bezahlt, was unserer Erfahrung nach den größten Vorteil für die Farmer bringt“,

erklärt Marco Schärf, Junior-Chef der Schärf-Unternehmensgruppe. Schärf ist der Ansicht, dass sich Kaffeebauern durch die Zertifikate Marktchancen verbauen, da sie nur mehr unter der Vermarktung des jeweiligen Zertifikats anbieten dürfen – mehrere Zertifikate seien meist unbezahlbar, da die Bauern die Zertifizierung selbst bezahlen müssen. Bei Schärf geht man daher einen anderen Weg und arbeitet mit all jenen Bauern zusammen, „welche unsere Philosophie von nachhaltigem Anbau und höchster Kaffeequalität sowie unsere Werte für wirtschaftliches, soziales, menschliches und ökologisches

Wohlergehen teilen. Natürlich zählen hierzu auch Farmen, die Zertifikate haben, denn bei Schärf wird kein Farmer ausgegrenzt. Somit hat jeder Kaffeefarmer die faire Chance, mit Schärf zusammenzuarbeiten und für seinen Qualitätskaffee sehr gute Preise zu erhalten.“

Neue Filiale in Wien Zu haben ist dieser Kaffee schließlich in jeder Coffeeshop CompanyFiliale weltweit – noch heuer soll der 300. Standort eröffnet werden. Auch in Österreich öffnet demnächst ein neuer Coffeeshop seine Pforten: Am Viktor-Adler-Markt in

Wien-Favoriten. Im Coffeeshop des Designer Outlet Parndorf sowie in den Wiener Coffeeshops am Dr. Karl Lueger Platz und Thalia Mariahilferstraße können die Konsumenten neben den gewohnten Produkten bald auch das neue Frühstücksangebot der Coffeeshop Company testen. Die Testphase soll noch heuer abgeschlossen werden. Angeboten werden dann unterschiedliche Frühstückskombinationen mit regionalen Schinken- und Käsespezialitäten, Bio-Freilandeiern, österreichischem Gebäck, Bio-Marmelade und weiteren Frühstückskomponenten – ergänzt durch die bewährten Kaffeespezialitäten. (red)

© Coffeeshop Company

2013 soll die 300. Filiale weltweit eröffnet werden, auch ein neuer Standort in Wien sperrt bald auf.

Eine neue Österreich-Filiale öffnet noch heuer am Wiener Viktor-Adler-Markt.

Manner Fruchtige Beeren

Neue Lebkuchen Wien. Rechtzeitig zu Beginn der Lebkuchensaison bringt der Waffelspezialist Manner eine weitere Variation der nicht minder beliebten gefüllten Lebkuchen in die Supermarktregale. Als neue, elfte Sorte im Lebkuchen-Segment bringen die Johannisbeer Herzen fruchtigen Schwung ins Sortiment. Getunkt in feiner Milchschokolade mit Kakao aus eigener Röstung und einem Fruchtfülle-Anteil von 32%, sind die Herzen seit August im 180 g-Beutel erhältlich. Wie schon die anderen Lebkuchen-Varianten aus dem Hause Manner werden auch die Johannisbeer Herzen in 120-jähriger Backtradition hergestellt; eine besondere Rolle spielt dabei der Teig, der aus ausgewählten Zutaten besteht und vor der Verarbeitung zwei bis drei Wochen gelagert wird, dadurch entwickelt er seine luftige Struktur und die vielfältigen Aromen.

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„Eventmarketing ist als Tool, mit dem man Botschaften, Werte und Image von Marken und Unternehmen nachhaltig transportieren kann, nicht mehr weg zu denken.“ sagt Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award. Auch heuer bestimmt die Fachjury in 11 Kategorien jeweils bis zu 5 Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis für Green Events vergeben.

Verleihung:

Abendveranstaltung am Montag, 02.12.2013, im Design Center Linz, Europaplatz 1, 4020 Linz

Online-Anmeldung und Infos: unter www.eventaward.at (veranstaltet von www.eventwerkstatt.at)

Dreierlei Waffelsticks Liebhaber der süßen Waffel dürfen sich über eine weitere Sortimentserweiterung freuen: Die neuen Manner Picknick Sticks gibt es ab sofort in drei Sorten: „Original“, „Black and White“ und „Caramel and Crisp“. Die erste Variante entspricht im Wesentlichen der traditionellen Manner Waffel, die schwarz-weiße Sorte will mit dunklen Waffelschichten und heller Milchcreme überzeugen, während die dritte Art KaramellMilchcreme und Krokantstückchen kombiniert. (red) Manner Johannisbeer Herzen: neu im Regal für Liebhaber gefüllter Lebkuchen.

© Manner

INFO:

Am 2. und 3. Dezember trifft sich in Linz die Eventszene unter dem Motto „Vom Spektakel zum Sinn“. Als erstes Programmhighlight erwartet Sie eine Führung im Musiktheater Linz am 02. 12 um 16:00 Uhr. Anmeldung unter tagung@linztourismus.at. Um 18:00 Uhr beginnt die Veranstaltung des Austrian Event Award 2013. Am 03.12.2013 lädt das Design Center Linz zum 4. Eventmanager Congress ein. Informationen unter www.reglist24.com/eventmanager

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B äc k e r e i & Ko n d i t o r e i

36 – medianet special

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Spitz übernimmt AuerBlaschke zur Gänze

Dienstag, 24. September 2013

Social Media Die Online Community des Wiener Großbäckers ermittelt auf Facebook das beste User-Weckerl

Anker: Create your Snack

Die bekannte Kokoskuppel firmiert künftig unter der Fahne von Spitz.

Attnang-Puchheim/Spillern. Der Nahrungsmittelproduzent Spitz mit der Zentrale in AttnangPuchheim (Bezirk Vöcklabruck) in Oberösterreich hat mit 1. August den Süßwarenhersteller Auer-Blaschke zu 100% von der holländischen Continental Bakeries B.V. übernommen. Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer kündigte an, die Marke eigenständig weiterführen und die Produktpalette erweitern zu wollen. Produziert werden soll weiterhin am Auer-Standort in Spillern (Bezirk Korneuburg/ Niederösterreich). Auer-Blaschke wurde 1920 als kleine österreichische Bäckerei gegründet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten 60 Mitarbeiter einen Umsatz von 7,6 Mio. €. Zu den bekanntesten Produkten gehören Tortenecken, Eiswaffeln, „Baumstämme“ oder die Kokoskuppel. Spitz erlöste zuletzt 256 Mio. €, beschäftigt rund 640 Leute und hat eine Exportquote von etwa 45%. (APA)

Wien. Die Wiener Traditionsbäckerei Anker sucht seit 22. August 2013 via Facebook die besten Weckerl-Kreationen. Bei der Aktion „Anker Wunsch­ weckerl“ können sich User ihr Lieblingsweckerl virtuell zusammenstellen. Das Siegerweckerl aus

len erhältlich; dann können sich Anker-Kunden vom Geschmack des neuen Snacks begeistern lassen. Anker-Vorstand Peter Ostendorf: „Mit dieser Aktion stellen wir erneut die Snack-Kompetenz von Anker unter Beweis. Denn mit dem Wunschweckerl bekommen unsere Kundinnen und Kunden genau jenen Snack, den sie sich wünschen. Sie haben mit dieser Aktion erstmals die Möglichkeit, das AnkerSortiment selbst mitzugestellten und mitzubestimmen.“

„Die Aktion übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Ins­

Online zum Wunschweckerl

besondere die vielen ­vegetarischen und ‚leichten‘ SnackIdeen freuen uns.“ Peter Ostendorf, ANker

© Harald Eisenberger

© Continental Bakeries Austria

Die Wurstsemmel ist als Zwischenmahlzeit nicht mehr zeitgemäß, aber was wollen die Kunden sonst?

einem Online-Voting und einer Jury-Verkostung ist ab 31. Oktober in allen Anker-Filialen erhältlich. Als Hauptpreis gibt es 1.500 € zu gewinnen.

Anker-Vorstand Peter Ostendorf freut sich über die Resonanz der Facebook-Aktion.

ze mit Camembert und Haussalami? Die Facebook-Aktion „Anker Wunschweckerl“ bietet Usern von www.facebook.com/ankerbrot die Möglichkeit, virtuell ihr persönliches Lieblingsweckerl aus einer Vielzahl an Imbisszutaten zu kreieren und anschließend einem Online-Voting zu stellen. Jene fünf

Kreative Snackideen Ein Croissant mit Putenschinken, Paradeiser und Schnittlauch? Oder doch lieber die Laugenbre-

Weckerl-Kreationen, die beim Publikum am besten abschneiden, sowie fünf von Anker ausgewählte Snacks kommen ins Finale. Das Siegerweckerl wird anschließend bei einer Verkostung durch eine fachkundige Jury ermittelt. Ab 31. Oktober 2013 ist dieses schließlich in allen rund 140 Anker-Filia-

Knapp 1.000 individuelle SnackVariationen und Tausende Votings sind seit 22. August online gestellt worden. Vor allem die große Anzahl an vegetarischen Kreationen, die Vorliebe für dunkles Gebäck und leichte Zutaten (z.B. Putenschinken, Hühnerbrust) ist für Anker ein deutliches Signal. „Die Aktion übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Insbesondere die vielen vegetarischen und ‚leichten‘ Snack-Ideen freuen uns. Das zeigt uns auch, dass wir mit unseren letzten Weckerl-Kreationen bereits voll im Trend liegen“, zeigt sich Ostendorf erfreut. Bis 30. September bleibt es jedenfalls spannend: Bis zu diesem Datum können alle Facebook-User noch ihr persönliches Wunschweckerl kreieren. (red)

Passend zur Weihnachtszeit Bösmüller kreiert würfelförmige, gestanzte Kartonverpackung für Pralinen und andere Leckereien

Nicht mehr lange, dann beginnt die Adventszeit und mit ihr die Suche nach dem passenden Adventkalender. Für alle Unternehmen, die ihre Süßigkeiten heuer besonders ansprechend für Kunden verpacken wollen, hält Bösmüller eine kreative Lösung bereit. Bösmüller blickt auf nunmehr 35 Jahre Erfahrung im Druckund Verpackungsbereich zurück und ist demnach Spezialist für Innovationen hinsichtlich diverser Druckerzeugnisse aus Papier und Karton sowie Verpackungen und Mailings. Für die diesjährige Weihnachtszeit hat sich das kreative Team von Bösmüller etwas Besonderes einfallen lassen. Der innovative Adventkalender aus Karton, mit 24 gestanzten Fenstern, kann schnell und einfach mit Pralinen, Süßigkeiten oder anderen Leckereien gefüllt werden. Das Highlight der originellen Verpackung ist die Konstruktion und die einzigartige Würfelform sowie eine ausreichend große Fläche für Werbebotschaften – 24 Tage Aufmerksamkeit sind garantiert. Der Würfel kann individuell bedruckt werden und ist zudem lebensmittelkonform. Die kreative Alternative zu herkömmlichen Adventkalendern lässt Genießerherzen höher schlagen, denn schließlich isst das Auge mit.

Passend zum Thema Verpackungen gibt es noch eine weitere Neuigkeit: Der Bösmüller-Verpackungsexperte Zoran Surlina hat am 19. September 2013 die Leitung des neu gegründeten ExpertsClusters „Packaging“ von designaustria übernommen.

Vernetzung vorantreiben Der ExpertsCluster richtet sich gleichermaßen an Grafik- und ProduktdesignerInnen sowie an all jene, die eine Produktverpackung benötigen. „Unser Ziel ist es, die Vernetzung von Packaging DesignerInnen aller Disziplinen mit Industrie, Handel, Produzenten und Presse zu stärken und die Entwicklung von nachhaltigen Verpackungen voranzutreiben“, so Clustermanager Surlina. Bösmüller bietet neben individuellen, kreativen Verpackungslösungen auch herkömmliche Drucksorten an. Entdecken Sie diese und weitere Informationen unter www.boesmueller.at/ideen oder kontaktieren Sie uns bei Fragen und Wünschen unter +43 1 214 70 07-0. www.boesmueller.at/ideen

X-MAS CUBE BY BÖSMÜLLER Abmessungen: 165 x 165 x 165 mm Fensteröffnung: 35 x 27 mm Fachtiefe: 35 mm

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