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Anthrozoologe Hal Herzog: Grenzen zwischen Haustier und Mensch verschwimmen  Seite 4

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dienstag, 20. NOVEMber 2012

„kontakt-Börse“

Karl Javurek, Gewista-Generaldirektor,   im medianet-Jahresgespräch  Seite 8

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Wir und Tier

12. jahrgang NO. 1594

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inside your business. today.

Schaumwein-offensive

Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter über Produkte, Preise und Prost im Advent  Seite 32

Werbemarktbilanz und Prognose Eurozone schwächelt, starke Wachstumsimpulse aus Nordamerika

Die USA sind weltweiter Werbe-Wachstumssieger

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inhalt

prime news & market watch > Creditreform präsentiert Mittelstandsbarometer 

3

© EPA

marketing & media > RegioSports: APA erweitert die Sportberichterstattung  9

© Aigner PR

Das Jahresende rückt näher Wie hat sich der Werbemarkt 2012 entwickelt – und unter welchen Vorzeichen startet die Branche angesichts unsicherer ökonomischer Parameter ins neue Jahr? Die Daten zeichnen ein heterogenes Bild. Seite 2/13 –24

> Aigner PR feiert 2013 das zwanzigjährige Bestehen  10 retail > Douglas will Online-Plus  33 > Clean Clothes-Kampagne mit neuem Textil-Report  34

Agenda Austria Chef wird Franz Schellhorn (Presse)

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© Kathrein Bank

special

Christoph Kraus, Kathrein Privatbank, bestätigt die Think Tank-Gründung.

Wien. Österreich soll eine wirtschaftsliberale Denkfabrik bekommen, nach dem Muster des Schweizer ‚Think Tanks Avenir Suisse‘. Wie das Vorbild sei die Agenda Austria „konsequent marktwirtschaftlich orientiert“ und werde Anfang 2013 starten, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Agenda Austria werde „unabhängig, aber nicht neutral“ sein. In Sachen Finanzierung setze man auf Firmen und Stiftungen. Die Leitung übernehme der bisherige Presse-Wirtschaftschef (und stv. Chefredakteur) Franz Schellhorn. Der Chef der Kathrein Privatbank, Christoph Kraus, bestätigte den diesbezüglichen Bericht der NZZ.  (APA/red)

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Dienstag, 20. November 2012

© Zenih Optimedia

2 – medianet

© APA/Helmut Fohringer

© Fotostudio Christian Scharl

Rekordeinschaltquoten bei den diesjährigen Olympischen Som­ merspielen in London: Davon profitierte insbe­ sondere der US-ameri­ kanische Werbemarkt, der 2012 um 4,2% zulegt – und in Summe 36% zum weltweiten Werbe­ wachstum beisteuert. (Bild: Doppelolympia­ sieger und Quotenstar Usain Bolt)

Für die Eurozone zeichnen ZenithOpti­ media-CEO Erwin Vaskovich (o.) und Initiative Media-CEO Xavier Reynoud eine düstere Werbeentwicklung.

Werbeausgaben ZenithOptimedia prognostiziert dem globalen Werbemarkt ein Plus von 3,8% – die Eurozone schrumpft um 3,1%

Das Werbeklima wird in Europa wieder spürbar unfreundlicher Großer Wachtumssieger sind die USA, die dank Olympia und Wahlkampf kräftig zulegen können. Österreich wächst um 1,3%. Wien. Adventzeit, das heißt in der Regel auch glockenhell klingende Kassen bei Vermarktern und Medien: Knapp 30% der jährlichen Werbespendings werden allein in den letzten drei Monaten des Jahres getätigt. In den letzten drei Jahren spülte diese „Jahresendrallye“ zudem über den üblichen Saisoneffekt hinaus zusätzliche Werbeeuros in die Kassen. Ob das auch 2012 mit derselben Dynamik geschehen wird, darf jedoch bezweifelt werden: „Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit über die Zukunft der Eurozone hat sich auch das Werbeklima in Österreich merklich abgekühlt“, erklärt Erwin Vaskovich, CEO der Mediaagentur

ZenithOptimedia. „Der Herbst zeigt im Prinzip zwar sehr wohl die saisonal typische Intensivierung der Werbekonjunktur, aber die übliche Jahresendrallye lässt sich merklich schwächer an als in den vergangenen Jahren.“ Zahlentechnisch wird Vaskovichs Einschätzung auch von der aktuellsten Werbebilanz von Focus Media gestützt. So wurde in den ersten neun Monaten in der Kumulation ein Plus von 0,4% gegenüber 2011 verzeichnet – der September, isoliert betrachtet, zeigt jedoch ein spürbares Minus von 4,5% gegenüber dem Vorjahresmonat: „Budgets, die in den ersten beiden Quartalen zunächst taktisch auf

We lt we iter Wer b e au fwa nd n a c h Medi u m

Werte in Mrd. USD; Wechselkurs: Durchschnitt 2011 Tageszeitungen Magazine Fernsehen Radio Kino Außenwerbung Internet

2010 2011 98,337 96,52 45,216 44,933 183,042 191,907 32,784 33,751 2,358 2,472 30,975 31,741 67,837 76,618

2012 93,844 43,644 200,49 34,478 2,721 32,263 88,413

2013 2014 92,626 91,682 43,088 42,86 209,465 219,86 35,526 36,506 2,782 2,984 33,309 34,629 101,761 116,837

Quelle: ZenithOptimedia

den Herbst verschoben wurden, werden nun vermutlich doch nicht im erhofften Ausmaß realisiert“, so Vaskovichs Einschätzung.

Düstere Prognosen Für das Gesamtjahr prognostiziert man bei ZenithOptimedia für den heimischen Werbemarkt ein zartes Plus von 1,3% – im EU-Vergleich ein passabler Wert (siehe Grafik re.). Und für 2013 rechnet Vaskovich mit keiner deutlichen Trendumkehr: „Unter dem Eindruck des nationalen Reformstaus und der internationalen Krisenszenarien“ werde das laue Werbeklima anhalten und für lediglich zwei Prozent plus sorgen. Deutlich pessimistischer zeigt sich Xavier Reynaud, CEO Initiative Media: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die steigende Arbeitslosenquote in Europa führe zu Zurückhaltung bei Werbetreibenden wie Konsumenten. „Das ist für den österreichischen Werbemarkt keine gute Ausgangslage; ich bin also für 2013 nicht optimistisch und gehe im besten Fall eher von einer Stagnation bzw. einem Rückgang der Werbeinvestitionen aus.“

Auch mittelfristig zeichnet Reynaud ein düsteres Bild: „Ich glaube, dass die jetzige Situation keine ist, die bald wieder vorbei ist. Auch wenn es uns in Österreich gut geht, werden wir mit dieser Zurückhaltung am Werbemarkt in den nächsten zwei bis drei Jahren rechnen müssen.“ Vaskovich rechnet im Gegensatz dazu mit leichter Entspannung und einem Wachstum von drei Prozent in 2014: „Vorausgesetzt, dass es der Politik gelingt, die europäische Wirtschaftssituation zu stabilisieren und den Eintritt einer nachhaltigen internationalen Rezession abzufangen.“ Während die Eurozone also schwächelt (–3,1%), gibt Nordamerika ein starkes Lebenszeichen von sich – ZenithOptimedia schraubte die Jahreswachstumsprognose von 3,6 auf 4,2% hinauf; mit ein Grund waren die Olympischen Sommerspiele mit Rekordeinschaltquoten. Und obwohl die sich entwickelnden Märkte bis 2014 in Summe 59% zum weltweiten Werbewachstum beitragen, bleiben die USA mit 36% unangefochten an der Spitze.  (jawe) Mehr zum Thema Mediaplanung lesen Sie im Special ab Seite 13.

WErb e-Wachstums tr e ib er

Werbewachstum in Mrd. USD.* 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

USA China Brasilien Russland Indonesien Japan Argentinien Südafrika Großbritannien Südkorea

19,821 11,641 5,397 4,026 3,911 3,015 2,268 2,067 1,883 1,702

* 2014 vs. 2011; Quelle: ZenithOptimedia

W erb ewachstum EUro -Zon e*

Wachstum in % 2012 1 2 3 4 4 6 7 8 9 10 11

Österreich Niederland Deutschland Belgien Irland Frankreich Finnland Italien Spanien Portugal Griechenland

+1,3 +1,2 +1,1 +0,1 +0,1 −0,9 −2,3 −6,5 −12,2 −13,0 −33,2

*Die Kernmärkte; Quelle: ZenithOptimedia

We lt we iter Wer b e au fwa nd n a c h Re g i o ne n

Werte in Mrd. USD; Wechselkurs: Durchschnitt 2011 Asien/Pazifikraum Lateinamerika Mittlerer Osten und Nordafrika Nordamerika Westeuropa Zentral- und Osteuropa Rest der Welt Weltweit

2010 125,059 31,996 4,881 162,165 106,344 24,181 10,94 465,566

2011 132,172 35,344 4,155 165,104 108,688 26,151 11,592 483,206

Inkludiert: Zeitungen, Magazine, TV, Radio, Kino, Outdoor, Internet; Quelle: ZenithOptimedia

2012 140,383 38,08 4,198 172,039 107,885 26,631 12,321 501,536

2013 148,423 41,935 4,313 178,313 109,668 28,592 13,468 524,712

2014 157,155 45,6 4,412 186,344 112,642 31,089 14,812 552,054 Die traditionelle Jahresendrallye könnte heuer massiv abgeschwächt stattfinden, prognostiziert man seitens ZenithOptimedia.


Prime News

Dienstag, 20. November 2012

Klimabarometer Mittelstand Stimmung unter Österreichs Mittelständlern hat sich im Jahresvergleich verschlechtert

SHORT

Ein Tief über Österreich

„Golden Tree“ wird Bawag-Miteigentümer Wien. Der US-Hedgefonds „Golden Tree Asset Management“ wird Miteigentümer der Bawag. Läuft der Deal, der die Bank zudem mit frischem Kapital für 200 Mio. € ausstattet, wie geplant und nicken auch die Aufseher die Transaktion ab, wird Golden Tree rund 40% an der Bawag direkt halten. Das erfuhr die APA am Montag von informierter Seite. In der Bawag selbst wird auf laufende Gespräche mit Investoren verwiesen. Derzeit ist die Bank unter Alleinkontrolle des US-Hedgefonds Cerberus.  (APA) © Creditreform

Creditreform attestiert jedoch trotz stockender Wirtschaftsdynamik eine „robuste Gesamtverfassung“.

Rainer Kubicki, Creditreform: „Auftragssaldo heimischer KMU nahezu halbiert“.

Wien. Die wirtschaftliche Dynamik der mittelständischen Unternehmen in Österreich ist in den ersten drei Quartalen im Vorjahresvergleich gesunken. Stimmung und Auftragseingänge knicken ein, der Zugang zu Krediten wird zunehmend schwierig. Das Creditreform Klimabarometer – Stimmungsindikatoren zum eigenen Betrieb, zur eigenen Branche sowie zur konjunkturellen Lage – sank im Vergleich zum Herbst 2011 um 1,2 Zähler auf 9,5 Punkte ab (2011: 10,7 Punkte). Vor allem die Auftragslage hat sich verschlechtert. Meldeten im vergangenen Herbst 29,4% der Befragten vollere

Auftragsbücher, liegt der Anteil aktuell bei 28,9%. Gesunkene Auftragseingänge verzeichnen 22,6% der Unternehmer (Vorjahr: 18,6%). Der Saldo der Auftragslage sinkt von +10,8 Punkte im Vorjahr auf +6,3 Punkte. Für die kommenden Monate rechnen nur 19,6% mit einem Auftragsplus und 22,2% mit sinkenden Auftragszahlen. Damit rutscht der Auftragserwartungssaldo ins Minus (-2,6 Punkte).

Finanzierung erschwert Die Umsatzlage hat sich ebenfalls eingetrübt: 35,6% der Betriebe berichten von gestiegenen Umsät-

zen, bei jedem Fünften (19,8%) sind die Umsätze gesunken. Für die nahe Zukunft rechnen 24,5% mit zunehmenden und 22,6% mit sinkenden Umsatzeinnahmen. Die Ertragslage bleibt angespannt. Nur jedes vierte Unternehmen (23,4%) verbuchte in den vergangenen Monaten steigende Erträge. Gesunken sind diese bei knapp jedem Dritten (29,8%). 92,9% der unter schwierigen Finanzierungsbedingungen leidenden Unternehmen berichten auch, dass von den Banken mehr Sicherheiten verlangt werden und 21,0% der Befragten erhielten ihren Kredit nicht in der gewünschten Höhe.  (sb)

© Gerry Rohrmoser

Das war das Peter Drucker Forum 2012

medianet – 3

Paul Polman (Unilever), Dan Shechtman, Richard Straub (Drucker Society).

Wien. Das 4. Peter Drucker Forum 2012 fand vergangene Woche in der Aula der Wissenschaften in Wien statt. Unter dem Titel „Capitalism 2.0 – New Horizons for Managers“ wurde die Zukunft des Kapitalismus und die Rolle des Managements darin diskutiert. 300 Führungskräfte aus 33 Nationen lauschten Vorträgen von (u.a.) Nobelpreisträger Dan Shechtman und CEO-Unilever Paul Polman.

Wir erreichen auch die hintersten Regionen.

Quality Austria ab sofort für EN 1090 akkreditiert

© APA/Herbert Neubauer

Manifeste Armut steigt, Armutsgefährdung sinkt

Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentiert den aktuellen Sozialbericht.

Wien. Die Zahl der von Armutsgefährdung bedrohten Menschen ist trotz der Wirtschaftskrise in den letzten Jahren gesunken, die Zahl der von manifester Armut Betroffenen hat sich seit 2005 allerdings verdoppelt. Und: Das Vermögen ist in Österreich ungleich verteilt. Das geht aus dem Sozialbericht 2011/2012 hervor, den Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Montag vorgestellt hat. Die Folgen der Wirtschaftskrise haben sich demnach in Österreich im Vergleich zu anderen EU-Staaten jedoch relativ moderat auf den Lebensstandard der Bevölkerung ausgewirkt.  (APA)

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Wien. Mit Oktober 2012 wurde die Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH auf dem Gebiet der Produktzertifizierung nun auch für die Zertifizierung nach EN 1090 akkreditiert. Diese Norm stellt die Basis der Zertifizierung dar, die für alle Betriebe des Stahl- und Aluminiumbaus ab 1. Juli 2014 verpflichtend sein wird. Die aktuelle Version der EN 1090-1 trat in Österreich am 1. März 2012 in Kraft.

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4 – medianet

Dienstag, 20. November 2012

feature@medianet.at

Die Grenzen zwischen Haustier und Mensch verschwimmen Tiere werden zu Familienmitgliedern mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen – ein riesiger Markt für die Heimtierindustrie, der auch in Krisenzeiten nicht einzubrechen scheint. Und ein relativ junger akademischer Forschungszweig, der sich wissenschaftlich mit der Beziehung ­zwischen Mensch und Tier auseinandersetzt.

Wir und Tier

Beim Flirten erfolgreicher Und auch in Sachen Flirt können können Tiere durchaus als soziales Schmiermittel dienen, bestätigt eine französische Studie. Willkürlich ausgewählte Frauen wurden von einem attraktiven jungen Mann in einer Fußgängerzone um ihre Telefonnummern gebeten. Bei der Hälfte der Kontakte war der Mann allein, bei der anderen hatte er einen niedlichen Hund dabei. Das

Hal Herzo g Anthrozoologe und Buchautor

sylvia tomek

E

© Mark Haskett

in typisches Denkmuster: Die meisten Menschen sehen sich entweder eher der Katze oder dem Hund zugeneigt, wobei die Hunde-Typen überwiegen. Laut einer Gallup-Studie sind 70% der Amerikaner Hundeliebhaber – was angesichts der Tatsache, dass es in den USA mehr Katzen als Hundebesitzer gibt, paradox scheint. Fakt ist, dass sich praktisch jeder Mensch im westlichen Kulturkreis spontan zwischen Hund und Katz entscheiden kann. So richtig zu erklären vermag das auch die Psychologie nicht. Aus diesem Grund gibt es die Anthrozoologie – jenen kleinen, aber feinen Bereich der akademischen Welt, der sich die Interaktion zwischen Mensch und Tier zur Aufgabe gemacht hat. Anthrozoologen beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Fragen: Ist tiergestützte Therapie eine wirksame Behandlung von Autismus? Sind Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, weniger anfällig für Asthma? Oder sind Menschen, die als Kinder Tiere gequält haben, als Erwachsene gewalttätig?

Die Liebe zum Menschen mit niedlichem ­Gesicht hat Hunde­rassen her­vor­gebracht, bei ­denen ­erwachsene Tiere wie ­ewige Welpen ­aussehen.“ © EPA

Wie beeinflussen uns Tiere? In der interdisziplinären Wissenschaft finden sich Psychologen, Historiker, Veterinäre, Verhaltensforscher, Soziologen und Anthropologen. Die Lobby dahinter kann sich sehen lassen: In den USA verteilt das National Institute of Health gemeinsam mit dem Markenartikler Mars (Whiskas, Sheba, Pedigree) 2,5 Mio. USD für Forschungsprojekte über den Einfluss von Tieren auf die menschliche Gesundheit. Kein Wunder: Als Amerikaner dürfen sich auch 78 Mio. Hunde, 94 Mio. Katzen, 15 Mio. Vögel, 14 Mio. Reptilien, 180 Mio. Fische und 16 Mio. kleine Säugetiere, wie Mäuse, Kaninchen oder Hamster, betrachten – ein Riesenmarkt, der auch in Krisenzeiten nicht einzubrechen scheint. Im Jahr 2008 stieg der Umsatz von PetSmart, der größten Einzelhandelskette für Haustierprodukte in den USA, um 8,4% auf fünf Mrd. USD. Die Ausgaben für Haustiere sind höher als jene für Filme, Videospiele und Musik zusammen, wobei laut Michael Shaffer, dem Autor des Buchs „One Nation under Dog“, die wirklich großen Geschäfte mit Hochpreisprodukten gemacht werden.

gerufen, wurde im Verlauf von 50 Jahren durch kindlichere Gesichtszüge, größere Augen und größeren Kopf zur liebenswürdigen Maus. „Wir werden, kurz gesagt, durch eine evolutionsbedingte Reaktion auf unsere eigenen Babys genarrt und übertragen diese Reaktion auf dieselben Merkmale bei anderen Tieren“, so der (bereits verstorbene) Harvard-Biologe Stephen Jay Gould, der die Entwicklung von Micky Maus analysierte.

Luxusmarken erwirtschaften 20% des Umsatzes mit Haustierprodukten, bringen aber die Hälfte der Gewinne. Unter dem Slogan „Haustiere sind auch Menschen“ bietet der Internetshop „Tea Cup Puppies and Boutique“ Hundesweater aus Kaschmir um unglaubliche 219,99 USD oder Tragetaschen aus Veloursleder (489,99 USD) an. Und wer die neuesten Modetrends am Heimtiermarkt nicht versäumen will, für den ist die jährlich in New York stattfindende „Pet Fashion Week“ ein Muss, räkeln sich doch dort Supermodels, schmusend mit in Hunde-Haute-Couture gekleideten Chihuahuas, um die Wette.

High-Premium-Marken Unternehmen im Heimtiermarkt empfiehlt Morris Holbrook, Professor für Marketing an der Columbia Universität: „Erinnern Sie die Leute daran, dass sie ihre Tiere nicht besitzen, dass Haustiere nicht Besitz,

sondern Tiergefährten sind, deren Bedürfnisse, Wünsche und Rechte sich mit denen anderer Familienmitglieder vergleichen lassen.“ Die Grenzen zwischen Haustier und Mensch verschwimmen, Tiere verwandeln sich in Familienmitglieder und werden von der Industrie selbst als Konsumenten definiert. Denn viele Tierbesitzer sind davon überzeugt, dass ihre Lieblinge dieselben Dinge verdienen wie sie: Luxusbekleidung, BioFleisch, Yoga-Einheiten und Wellness-Behandlungen.

Was der Mensch züchtet Der Anthrozoologe Hal Herzog beschreibt in seinem Buch („Wir streicheln und wir essen sie“) unser paradoxes Verhalten zu Tieren mit zahlreichen Beispielen. Bereits Konrad Lorenz prägte den Begriff „Kindchenschema“: Menschen fühlen sich zu allem hingezogen, das ähnliche Merkmale wie

junge Menschen aufweist: großer Kopf, große Augen, runde Wangen und weiche Konturen. „Dass wir Tiere zum Fetisch machen, die wie Kinder aussehen, hat seinen Preis. Die Liebe zum Menschen mit niedlichem Gesicht hat Hunderassen hervorgebracht, bei denen erwachsene Tiere wie ewige Welpen aussehen“, so Herzog. Hunderassen wie der Mops oder die Französische Bulldogge hätten wegen ihrer Babyschnauzen Probleme beim Atmen. Neotonie – der biologische Begriff für die Erhaltung jugendlicher Merkmale – produziere Haustiere, die emotional unreif seien und dazu neigen würden, hündische Versionen unserer eigenen Neurosen zu entwickeln. Walt Disney erkannte schon sehr früh die Notwendigkeit, Figuren zu entwickeln, die unseren Beschützerinstinkt wecken. Micky Maus, als Gauner im ersten vollständig synchronisierten Sound-Cartoons „Steamboat Willie“ 1928 ins Leben

Ergebnis: Der Hund erhöhte seine sexuelle Anziehungskraft – fast 30% der Frauen gaben ihm ihre ­Telefonnummer; während er allein nur jede Zehnte überreden konnte. Die wichtigste Frage der Anthrozoologie, ob Haustiere uns Menschen gesünder und glücklicher machen, beantwortet Herzog in seinem Buch folgendermaßen: „Eine ganze Reihe von Forschungsergebnissen hat inzwischen die Theorie bestätigt, dass Haustiere positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und das menschliche Wohlbefinden haben.“ Dennoch gäbe es ebenso viele Studien, in denen weder eine Verbesserung der Gesundheit noch des Glückszustands nachgewiesen werden konnte. Sein Resümee: „Der Besitz eines Haustiers scheint also zu bewirken, dass sich manche, aber nicht alle Leute gesünder und glücklicher fühlen, wenn auch vielleicht nicht in dem Ausmaß, wie uns die Haustierindustrie gern weismachen will.“ Mehr zu ‚Wir und Tier‘ lesen Sie in unserem petcare-Special am 27.11.


the opinion

6 – medianet

Schluss Einer der bedeutendsten Romanciers der Gegenwart zieht einen Schlussstrich: In einem Interview mit dem französischen Magazin Les Inrocks („Némésis sera mon dernier livre“) ver­ kündete Philip Roth, dass es jetzt genug sei. „To tell you the truth, I’m done.“ – „Genug ist genug!“ Ganz abgesehen davon, dass er, wiewohl Inhaber sämt­ licher Buchpreise, die der US-Markt zu bieten hat, in Sachen Literatur-No­ belpreis am Al-Gore-Syndrom schei­ terte – keiner stand so oft wie er als Fixstarter für die höchste literarische Auszeichnung fest –, sollte man als beispielhaft anführen, dass der Mann aufhören kann. Einfach so. Ohne jedes Anzeichen von Demenz, ohne in einen Plagiatsskandal verwickelt zu sein, ohne von den Kritikern unisono aufs Altenteil empfohlen zu werden. Das ließe sich weiterspinnen: „Aufhö­ ren“ als neue ehrenhafte Disziplin, „auf­ hören“, wenn‘s am schönsten ist, um ein Zeichen zu setzen, um sich einen letzten Rest an Würde zu bewahren, um jungen Talenten nicht länger im Weg zu stehen, um Kritikern den Wind aus den Segeln

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Aufhören ist die Devise Eine Aufforderung zum Rücktritt – im Idealfall dann, wenn es am schönsten ist. Und als Last-Exit-Strategie, wenn es für zu viele längst unerträglich geworden ist. sabine bretschneider

zu nehmen, die Gesellschaft, die Fami­ lie, die eigene Partei vor weiterem Scha­ den zu bewahren, um Verantwortung zu übernehmen – und um nicht, wenn alle Stricke gerissen sind, als Juror bei der „Großen Chance“ zu landen ... Eine spontane Umfrage im Bekann­ tenkreis hat einige Kriterien ergeben,

die ein sofortiges „Aufhören“ implizie­ ren: Sobald man etwa zum zweiten Mal eine „Romy“ entgegennehmen durfte, sobald man Werbetestimonial für mehr als ein Produkt/eine Dienstleistung ist, sobald man ein vom jeweiligen Landes­ hauptmann angestecktes, nicht zweck­ gewidmetes Ehrenzeichen sein Eigen

nennt, sobald man als „Urgestein“ einer Branche bezeichnet wird, im Mittelpunkt einer Dolezal-RossacherDoku gestanden ist, in Fernsehma­ gazinen „Publikumsliebling“ genannt wird, im Mittelpunkt der Strafverfol­ gung stünde, wäre man nicht per Im­ munität davor gefeit, wenn man im „Seitenblicke“-Ranking aufscheint oder zum Anlassfall wird, der andere dazu ermuntert, den Unterschied zwischen unmoralisch und gesetzeswidrig er­ läutern zu müssen, wenn man in einer sportlichen Disziplin Doppelweltmeister geworden ist ... oder schlicht dann, wenn es einfach genug ist. Mit dem jetzt anbrechenden Schwei­ gen hat Roth womöglich sogar seine Chancen auf den Nobelpreis erhöht, mutmaßt das Feuilleton. Noch ein Ar­ gument.

Gastkommentar Die EU-Beamten wollen mehr kassieren

EU-Gagen: Der Mythos lebt

zitat des ta g es Schimon Peres israelischer Staatspräsident (2004)

heute im special

© Omnicom Mediagroup

Mehr arbeiten ist die Devise

Walter Z inggl , Öst e r ­ rei ch-CEO Max us Global , s . 18

© EU Infothek

© medianet

OMD -C EO Susann e Ko l l , s. 15

„Wenn eine Mediengattung von 54 Prozent Marktanteil kommt, dann ist es schwierig, nicht zu verlieren. Was Print fehlt, ist ein Innovationsschub.“

peter Muzik

Der Mythos lebt jedenfalls, dass die Kommission ein notorischer Schutzengel der EU-Bediensteten sei, die wie im Schlaraffenland leben – die Fakten gehen jedoch leider unter: Es ist zwar unbestritten, dass EU-Beamte nicht gerade knausrig entlohnt werden, aber man sollte nicht vergessen, dass Barroso & Co. bereits vor einem Jahr zahlreiche Maßnahmen vorbereitet haben, um das gängige Vorurteil vom sündteuren Bürokraten-Moloch endlich zu entkräften. So etwa soll die Zahl der Posten bis 2017 um fünf Prozent gesenkt werden und die Wochenarbeitszeit der EU-Bedienste­ ten – ohne Lohnausgleich – von 37,5 auf 40 Stunden erhöht werden. Obendrein soll das normale Renteneintrittsalter von derzeit 63 auf 65 Jahre bzw. das Mindestalter für den Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand von 55 auf 58 Jahre angehoben werden. Soll, soll, soll ... aber nur, wenn die jetzigen Soll-Maßnahmen auch möglichst bald zum Ist-Zustand werden, kann das vorliegende Ge­ samtpaket Einsparungen von einer Milliarde Euro bringen. Da darf man jedoch skeptisch sein: Denn schon bei der zusätzlich zur Einkommenssteuer von den EU-Beamten zu entrichtenden Sonderabgabe, die durch eine neue ‚Solidaritätsabgabe‘ ersetzt werden soll, spießt es sich: Die EU-Staaten konnten sich näm­ lich bislang nicht zu einer Entscheidung durchringen, sodass die Abgabe demnächst tatsächlich auslaufen könnte. In die­ sem Fall wären die Mitarbeiter der Union happy, weil ihnen mehr am Konto bliebe, und die Kommission, die für die neue Regelung plädiert, hätte wieder einmal den Schwarzen Peter.

„2013 wird für alle Marktteilnehmer, die Werbetreibenden, die Agenturen und die Medien, eine Herausforderung.“

mail to s.bretschneider @medianet.at

IMPRESSUM Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 abo@medianet.at | DW 2100 Anzeigen-Hotline Tel.: DW 2225 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at

Die deutsche Bild-Zeitung heulte am schnellsten auf: Sie empörte sich kürzlich darüber, dass die Gagen aller EU-Beamten demnächst gleich um 8,8 Prozent angehoben werden sollen. Tags darauf berichteten auch schon Österreich und Heute mit Schaum vor dem Mund gleichsam um die Wette über den neuesten Skandal made in Brüssel. Und wieder einen Tag später kam das Dementi der EU-Kommission: Die Storys der Boulevardmedien hätten mit der Realität nichts zu tun. Beispielsweise sei es unrichtig, dass die 5,5prozen­ tige Sonderabgabe auf Beamten-Bruttogehälter mit Jahresende wegfalle – vielmehr soll sie auf Wunsch der Kommission auf sechs Prozent erhöht werden. Aus der gewohnten Froschperspektive sensations„Aus der gewohnten lüsterner Boulevard-Journalisten betrachtet, die ja per­ manent für Aufregung in der Neidgenossenschaft zu sor­ Froschperspektive gen haben, sieht das alles geradezu schrecklich simpel aus: Die ach so bösen Bediensteten der Union erhalten sensationslüsterner nicht nur Top-Gehälter, die beim Einstieg zwischen 2.654 und 16.919 Euro ausmachen, sondern arbeiten auch noch Boulevard-Journalisten herzlich wenig. Obendrein erfreuen sie sich großzügiger Zulagen (16 Prozent), und quasi als Draufgabe erhalten sie betrachtet (...) sieht das auch noch krasse Pensionszahlungen in Höhe von maxi­ mal 70 Prozent des Letztbezugs. Dass sie im Extremfall alles geradezu schreckbei reduzierter Rente bereits mit 55 in den Ruhestand flüchten dürfen, ist lediglich das Tüpfelchen auf dem i lich simpel aus.“ – i wie indiskutabel.

Liquidierun­ gen von Terror­führern sind keine ­Liquidierung des Terrors.

Dienstag, 20. November 2012

Peter Muzik ist langjähriger Wirtschaftspublizist, Autor der Kolumne „EUro-Vision“ auf EU Infothek.com und Inhaber der Consultingfirma Public & Media; www.eu-infothek.com Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda

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tel. 01/919 20-2100 medianet prime news & market watch (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Redaktion: Alexandra Binder (ab), Sylvia ­Tomek (st) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm), Natalie Ober­hollenzer (no – DW 2228) medianet specials & careernetwork (specials@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Jan Weinrich (jawe – DW 2163) Chef vom Dienst: ­Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet financenet & real:estate (financenet@medianet.at) Chefredakteure: Chris Radda, Gerald Stefan (gst) Chefin vom Dienst: Linda Kappel (lk) Ständige Mitarbeiter: Fritz Haslinger (fh), Kurt ­Sattlegger (ks), Thomas Hohenberger (th) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitende Redakteure: Chris Haderer (hc), Britta Biron (bb) medianet destination & destination austria (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Georg Biron (gb) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Jürgen Zacharias (jz) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm) Foto­redakteur: Jürgen Kretten Lektorat: ­ Christoph Strolz ­ Grafisches Konzept: Verena Govoni Grafik/ Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­ Jonke Anzeigenproduktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­service GMBH, ServiceHotline: 795 00-60, service­center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­ nungsort: Wien Einzel­preis: 2,50 € (Di); 3,50 ¤ (Fr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Abo: 250,– € (Di & Fr); 150,– € (Fr) (Jahr) Auslands-Abo: 390,– € (Di & Fr); 199,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­zeitraums bei 6-wöchi­ ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen Geschäfts­bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. medianet special erscheint unter Verantwortung der Anzeigenredaktion; Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

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medianet

inside your business. today.

dienstag, 20. NOVEMber 2012 – 7

Die Presse und seso fĂźhren Werbelinie mit „Worte sind unser Geschäft“ fort  Seite 11

Kampagne ii

Chrono Award

CAT und St. Stephen’s betonen Kern­ attribute mit gezieltem Mediamix  Seite 11

trend & Format luden zur Gala der exklusiven Uhren  Seite 12

Š Verlagsgruppe News/ Gerry Rohrmoser

Š Die Presse

Kampagne

Š St. Stephen’s

marketing & media „Es heiĂ&#x;t nicht umsonst Gewista Urban Media“

Š ORF/Thomas Ramstorfer

short

Š APA

Hans Peter Trost, ORF Sportchef, blickt im medianet-Interview auf ein Jahr ORF Sport plus zurĂźck, umreiĂ&#x;t aktuelle Problematiken in puncto „Premium Content“ sowie TV-Rechte und gibt einen Ausblick auf die gewĂźnschte Entwicklung des Spartensenders.  Seite 8

Š Aigner PR

Š Gewista/Gerhard Fally

Marcus Hebein, stellvertretender Chefredakteur und Leiter APAMultiMedia, Ăźber das von der APA entwickelte Tool ‚RegioSports‘, welches Ergebnisse von rund 600 Ligen und 3.000 Wettkämpfen Ăśsterreichweit sammelt und standardisiert zur VerfĂźgung stellt.  Seite 9

Peter Aigner, Geschäftsfßhrer Aigner PR, feiert in 2013 20jähriges Bestehen und spricht unter anderem ßber die Notwendigkeit internationaler Agenturvernetzung mit zahlreichen Kontakten und gegenseitigem Support bei Markteinfßhrungen.  Seite 10

Ein urbanes Medium „,Gewista Urban Media‘ heiĂ&#x;t nicht umsonst so, denn wir gehen dorthin, wo die Zukunft ist, und nicht, wo die Vergangenheit liegt. Also in den urbanen Raum“, so Generaldirektor Karl Javurek im Talk mit medianet, u.a. Ăźber „sein“ Unternehmen und Themen wie den Outdoor Server Austria.  Seite 8

medianet tv heute

Personalia Styria Media Group bĂźndelt Digital-Agenden

Š DM&B

Neumann leitet digitale Geschäfte

Š Styria Media Group

D,M&B macht im Spot Appetit auf Ja! NatĂźrlich. click+>www.medianet.at

Wechselt aus Deutschland zur Styria: der 45-jährige Peter Neumann.

Graz. Der 45-jährige Peter Neumann Ăźbernimmt ab FrĂźhjahr 2013 die Leitung des digitalen Geschäfts der Styria Media Group AG. Neumann war seit 2010 als Leiter Online der Tagesspiegel-Gruppe in Berlin und der DvH-Medien in Stuttgart tätig, davor seit 2007 maĂ&#x;geblich verantwortlich fĂźr digitale Projekte in der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Er verantwortet kĂźnftig sämtliche Digitalagenden der Styria Media Group. Neumann sei aufgrund seiner langjährigen Expertise besonders geeignet, diesen Geschäftsbereich weiterzuentwickeln, so Vorstandssprecher Wolfgang Bretschko.  (red)

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8 – medianet

Seiteneinwurf

Es gilt das genehmigte Wort

Dienstag, 20. November 2012

Gewista Urban Media „Wir gehen dorthin, wo die Zukunft ist, und nicht wo die Vergangenheit liegt“

„Echte Kontaktchancen“ Outdoor Server Austria (OSA) macht Außenwerbung nun direkter mit anderen Gattungen vergleichbar.

Benutzersituation zählt

„Der ‚Outdoor Server Austria‘ gibt uns die Möglichkeit, nun echt belegbare Kontaktchancen zu verkaufen, was bisher so nicht

© Gewista

F

rank Stronach ist wieder in aller Munde. Die Monatszeitschrift Datum hat eine Art Vertrag veröffentlicht, mit dem sich Stronach weitreichende nachträgliche Eingriffsmöglichkeiten für eine Interviewfreigabe mit dem Medium einräumen wollte, womit nun eine öffentliche Debatte darüber entstanden ist, wie weit und ob überhaupt Interviewte das Gesagte im Nachhinein verändern, autorisieren oder freigeben dürfen. In der Art völlig daneben und zu Recht an den Pranger gestellt. Etwas scheinheilig scheint mir die Aufregung in der Causa dann doch. Dazu ein kurzer Exkurs: Ich hatte mir in den 90ern als damaliger Pressereferent der Hochschülerschaft Salzburg erlaubt, ein zum Thema Bildungspolitik geführtes Interview mit dem damaligen Präsidentschaftskandidaten Richard Lugner mehr oder weniger 1:1 abzudrucken – quasi nach dem Motto: Es galt das gesprochene Wort. Lugner klang wie ein Vorschüler, der keinen geraden Satz sagen kann, und in der ÖH war das Gewieher riesig. Nur, genau hier liegt die Krux: Dass das in einem Interview gesprochene Wort so meist nicht druckfähig ist, wissen wir alle und deshalb bringen wir so manches wieder in Reih und Glied, ohne dabei den Sinn des Gesagten zu verändern. Hier dem Interviewpartner einen Blick auf die Zitate zu erlauben, liegt wahrscheinlich noch im Bereich des Fairen. Das Problem dabei: Dieses Entgegenkommen wird oft als Erlaubnis gewertet, die Zitate bis zur Unkenntlichkeit umzuschreiben – und das geht sicher nicht. Aber: Nicht selten sagen Menschen – auch im Verlauf eines Interviews – Dinge, die zwar inhaltlich richtig, aber als Zitat völlig falsch rüberkommen. Ein ehemaliger Chefredakteur einer großen heimischen Tagezeitung war bekannt dafür, sich gern unter vier Augen in Rage zu reden und natürlich hätte man das so drucken können – hat man es doch auch meist auf Band. Nur: So hätte man oft wahrscheinlich jeweils nur ein Mal die Chance auf ein Interview gehabt. Und trotzdem. Üblich sollte es nicht sein; nur ist es dies leider – alle machen es, nur gibt es keiner gern zu. Manchmal kommt mir die Diskussion darüber oft so vor, wie das Märchen um des Kaisers neue Kleider: Alle wissen es, nur tut jeder so, als wenn ihn oder sie die ganze Diskussion nichts anginge.  d.fejzuli@medianet.at

einiges vorgenommen: Bereits seit Anfang Oktober sind die ersten ULF-Garnituren mit den neuen Info-Bildflächen im Wiener Straßenbahnnetz unterwegs. Schon jetzt wird auf den Bildflächen in einem Testlauf die nächste Haltestelle sowie die jeweiligen Umsteigemöglichkeiten angezeigt.

Angebot transparenter und uns den Wettbewerb mit anderen Mediengattungen leichter, denn er gibt uns die Möglichkeit, nun echt belegbare Kontaktchancen zu verkaufen, was bisher so nicht möglich war. Und im intermedialen Wettbewerb sind unsere Werte nun direkt mit jenen von Print, Radio, Online oder TV vergleichbar und unfassbar günstig“, streicht Javurek die Vorzüge der neuen Währung hervor. Weiters werde der OSA mehr Transparenz ins Preissystem bringen. „Nun ist alles fair ausgewiesen, es gibt ein neues Planungstool und hier geht es nicht nur um die Erhöhung der Kontaktchancen, sondern um die Erhöhung der Reichweiten.“ Und durch die Optimierung der Stellflächen und eine bessere Planung sollen auch die Handlingkosten und die Mediakosten für die Kunden sinken. Insgesamt sieht Javurek seine Medien als zukunftsweisend: „‚Gewista

möglich war.“ karl javurek Generaldirektor gewista

auch die hohe Investitionskraft der Gewista, zu sehen in der steten Weiterentwicklung des Portfolios sowohl bei der Digitalisierung als auch im Bereich Transport-Advertising. Und: Dieses ständig optimierte Portfolio werde von den Kunden auch angenommen, so der Gewista-Generaldirektor: „Es gibt einen Trend weg von der Mono- hin zur Mix-Strategie.“

OSA bringt Transparenz Auch einen Schub für die Außenwerbung erwartet sich Javurek auch durch den im Jänner 2013 startenden „Outdoor Server Austria“ (OSA): „Dieser macht unser

Urban Media‘ heißt nicht umsonst so, denn wir gehen dorthin, wo die Zukunft ist, und nicht, wo die Vergangenheit liegt. Also in dem urbanen Raum.“ Künftig soll die bisher zu wenig wahrgenommene Reichweite des Mediums ‚Außenwerbung‘ stärker hervorgehoben werden. „‚Infoscreen‘ liegt zum Beispiel bei einer nationalen Reichweite von 17,1%, einer Wiener Reichweite von 50,4% (MA 2011), und so steigt zahlenmäßig in nur einer einzigen, stark frequentierten Wiener U-Bahnstation wie zum Beispiel dem Karlsplatz täglich ganz Linz um“ (Anm.: das sind rund 195.000 Personen), verdeutlicht Javurek die hohen Reichweiten „seiner“ Medien.

Digitalisierung vorantreiben Zusätzlich hat man sich, vorausschauend auf das Jahr 2013, in puncto Digitalisierung ebenfalls

Noch im November werde dann das finale System zum Einsatz kommen: Während der Fahrt erhalten die Fahrgäste in den umgerüsteten ULF-Straßenbahnen dann Echtzeit-Informationen zu den Anschlusslinien vor Ort; bis Ende dieses Jahres sollen bereits 20 Straßenbahnen mit den InfoAnzeigen umgerüstet sein. Bis 2014 werden dann insgesamt 101 ULF-Straßenbahnen mit den neuen Infosrceen-Bildflächen unterwegs sein. Und dann? „Der nächste Schritt sind die ‚Urban Hotspots‘, wie die U-Bahnstationen und als übernächstes gehen wir das Thema ‚Digitalisierung‘ der Außenwerbung unter freiem Himmel an“, so Javurek. Aber: Diese habe ihre Grenzen. Denn am Ende des Tages gehe es immer nur um eines (und das sei auch das Geheimnis des erfolgreichen Einsatzes unterschiedlicher Außenwerbemedien): die Reflexion der Benutzersituation. „Ein Infoscreen, so schön es auch ist, entlang einer Stadtautobahn wird es seine Wirkungskraft nie voll entfalten können“, so Karl Javurek abschließend.  (fej)  www.outdoorserver.at

FACTS Das Gewista-Portfolio: Plakatstellen (24 Bogen) 17.000 City Lights 8.000 Rolling Boards 680 Standorte/1.130 Seiten/rund 3.100 Faces Litfaßsäulen/Rundsäulen 1.800 Transport Media 5.200 Werbeflächen (U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen, U-Bahn Stationen)

TV Einjähriges Bestehen des Sport-Spartenkanals; Sportchef Trost über Quote, Premium-Content und TV-Rechte

ORF Sport plus: Andere Kriterien als Quote Wien. Zum einjährigen Jubiläum des Spartensenders ORF Sport plus hat medianet Hans Peter Trost, Sportchef im ORF, um ein Resümee, Status quo sowie Ausblick gebeten. medianet: Ein Jahr ‚ORF Sport plus‘ – Ihre Kollegen würden fragen: Wie war das Rennen, wie geht es Ihnen jetzt? Hans Peter Trost: Das erste Jahr war sehr herausfordernd. Wir haben mit dem Start von ‚ORF Sport plus‘ die Frequenz gewechselt und sind dadurch von über 90% technischer Reichweite auf ca. 10% gefallen. Deshalb war das Jahr hart, weil viele Seher den Sender nicht eingespeichert hatten. Durch Werbekampagnen konnten wir die Reichweite signifikant steigern, der Durchbruch gelang damit, dass wir bei UPC in Wien im analogen Kabel vertreten sind. Aktuell stehen wir bei fast 70% technischer Reichweite österreichweit, Tendenz steigend. Ich gehe davon aus, dass wir künftig in allen Kabelnetzen flächendeckend empfangbar sein werden. So gesehen geht es mir jetzt schon besser und darüber

im Schnitt erreichen, ist das akzeptabel. Ich habe immer betont, dass dieser Sender auch dazu dient, um neue Dinge zu versuchen, jungen engagierten Menschen im Sport eine Plattform zu bieten, aber auch andere, neue Gesichter im Bezug auf die Moderatoren auszuprobieren.

© ORF/Thomas Ramstorfer

dinko fejzuli

Wien. „Die Gewista wird auch heuer ein deutliches Wachstum aufweisen“, so Karl Javurek, Generaldirektor des größten heimischen Außenwerbers Gewista, im medianet-Jahresgespräch. „Eine optimale Mischung aus intern erledigten Hausaufgaben, günstigem Kontaktpreis und einer Postkrisenstimmung, die zu einer Rückbesinnung auf bewährte Medien geführt hat, habe sicher zur guten Lage des Gewista beigetragen. Herauszustreichen sei

ORF-Sportchef Hans Peter Trost.

hinaus freue ich mich über Sendeflächen, wo auch die Quoten schon sehr ansprechend sind. medianet: Stichwort ‚Quote‘: Gibt es nach wie vor keine Vorgaben des ORF-Generals? Trost: Ich habe keine Vorgabe, aber wir haben natürlich Ziele. Aktuell senden wir in der Prime-Time mit einer Schwankungsbreite in puncto Marktanteil von 1–5%; wenn wir 2%

medianet: Eine Streitfrage ist die Übertragung von ‚Premium Content‘. Man hat als Seher oft das Gefühl, ORF Sport plus überträgt oder eben nicht und muss im Nachhinein auf einen Bescheid warten, um kritisiert oder bestätigt zu werden... Trost: Das stimmt, und es macht die Situation nicht einfacher. Im Endeffekt probieren wir, so viel Rechtssicherheit wie möglich zu erreichen. Das macht die langfristige Planung naturgemäß nicht einfach, und: Langfristige Verträge sind weitaus günstiger, als von Fall zu Fall Rechte zu kaufen. Ein skurriles Beispiel ist die Eishockey A-WM, wo es einen gültigen Bescheid gibt, Spiele auf ORF Sport plus senden zu dürfen – mit Aus-

nahme der Spiele der Österreicher, welche wir nur auf ORF1 ausstrahlen dürften, weil Premium Content. Das ist absurd, denn teilweise finden dann Spiele am Samstag zur Prime Time statt, da kann ich diese aus programmgestalterischer Sicht auf ORF 1 aber nicht senden. Das heißt, wir werden nicht darum herumkommen, die Rechte für die Eishockey WM nicht zu kaufen. Ob sich einer der Privatsender dann dieser Rechte annimmt, schaue ich mir an ... medianet: Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wo will sich ORF Sport plus hinbewegen? Trost: Ziel ist es, im nächsten halben Jahr 80% technische Reichweite zu erreichen. Im nächsten Schritt geht es daran, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, wie beispielsweise ein Format zu Sport und Gesundheit oder ein modernes Fitness-Magazin. Ideen gibt es zahlreiche, wie immer bleibt es eine Frage der Finanzierung.  (hof) Lesen Sie das komplette Interview auf www.medianet.at


Medien

Dienstag, 20. November 2012

medianet – 9

Sportberichterstattung APA-RegioSports bietet Ergebnisse und Tabellen österreichweit von rund 600 Ligen und 3.000 Wettkämpfen

APA erschließt regionalen Sport Zentrale Informationsquelle liefert umfassende, strukturierte und standardisierte Daten zu lokalen Sportereignissen.

Wien. Als erste Nachrichtenagentur weltweit hat die APA – Austria Presse Agentur vor einigen Monaten mit APA-RegioSports eine zentrale Quelle für regionalen Sport mit Ergebnissen aus rund 600 Ligen und 3.000 Wettkämpfen österreichweit initiiert. „Ziel war es, alle regionalen und in Verbänden organisierten Sportarten österreichweit zusammenzufassen und strukturiert aufzubereiten“, erklärt Marcus Hebein, stellvertretender Chefredakteur und Leiter APA-MultiMedia, gegenüber medianet. Die Überlegungen hinter dem Launch eines solchen Portals seien gemäß dem Trend in Richtung verstärkter lokaler Berichterstattung der Verlage entstanden: „Der Wunsch nach lokalen, für das persönliche Lebensumfeld relevanten Inhalten war vonseiten des Lesers stets vorhanden; wir bieten diese im Bereich der Sportberichterstattung nun in standardisierter Form an“, so Hebein weiter. „Ziel von ‚APA-RegioSports‘ ist es primär, unsere Kernkunden zu bedienen. Sprich: Verlagshäuser und Medien, welche Sportberichterstattung in allen Mediengattungen publizieren und regionale Schwerpunkte bieten wollen“, so Hebein; er erachtet die Inhalte aber auch für andere Institutionen als wertvollen Zusatznutzen: „Regionale Unternehmen, die im Sportsponsoring aktiv sind, können die Daten in ihre Publikationen ebenso einbinden wie beispielsweise Interessensverbände oder politische Parteien auf lokaler Ebene, welche Zusatzinformationen aus der unmittelbaren Umgebung bieten wollen.“

teur Michael Lang anlässlich der Launch-Pressekonferenz. Daten der jeweiligen Sportevents werden in Kooperation mit mehr als 60 Verbänden erhoben. Verifizierte Ansprechpersonen übermitteln Ergebnisse und Tabellen über eine Schnittstelle an die APA, welche diese stichprobenartig prüft und strukturiert zur Verfügung stellt. Den – für eine Nachrichtenagentur – untypischen Zugang, Informationen nicht nur selbst zu erstellen, sondern auch User Generated Content einfließen zu lassen, erläutert Hebein so: „Das ist eine Form der Auseinandersetzung mit ‚User Generated Content‘, diesen eben nicht

als Bedrohung, sondern als wertvolle Quelle zu sehen.“ Anwendern werde damit eine Menge an Informationen zugänglich gemacht, die diese nirgends anders erhalten.

Mobile und Bewegtbild Der Trend in der Verbreitung gehe auch in Richtung Ausspielung der Informationen auf Smartphones; Medien könnten die Informationen etwa per Push-Benachrichtigung zielgerichtet an ihre Leser senden. Künftig werde man das Tool neben reinen Textdaten auch um Fotos und Videos erweitern.  www.regiosports.at

Das hat Gewicht für Ihre Kunden.

Mit diesem Ergebnis hat Privatradio noch mehr Gewicht für Ihre Werbeplanung. So viele Hörer gab´s noch nie so günstig. (Quelle: Radiotest, 1. HJ 2012)

t ustria.a a s m ww.r Infos: w e r e h ä N Marcus Hebein, stellvertretender Chefredakteur und Leiter APA-MultiMedia.

APA-RegioSports liefert mit Geotags versehene Daten aus über 600 Ligen.

Zweimillioneneinundfünfzigtausendeinhundert Hörer!

Daten: mehr als 60 Verbände So entwickelte die APA in Kooperation mit dem Sportministerium und der Bundes-Sportorganisation BSO eine Plattform für Sportverbände zur standardisierten Publikation von Sportergebnissen. APA-RegioSports dient einerseits als zentrale Recherchequelle, spielt vorhandene Daten andererseits aber auch über den APA-OnlineManager, die zentrale Informationsplattform der APA, als XML-Feed, HTML-Subsite oder per individuell abgestimmte Pakete aus. Das Tool liefert dabei Tabellen, Ranglisten und Einzelergebnisse, gruppiert nach den jeweiligen Ligen, Geschlecht und Klassen. Sämtliche Daten sind mit einem Geocode versehen und somit geografisch zuordenbar. „Im Bereich Aufbringung, Veredelung und Verbreitung multimedialer Inhalte spielt die APA seit Jahren in der ersten Liga; das Bereitstellen mediengerechter Contentangebote gehört zu unseren Kernaufgaben“, so APA-Chefredak-

© APA (3)

Jürgen Hofer Dinko Fejzuli


agenturen

10 – medianet

Dienstag, 20. November 2012

Jubiläum Aigner PR blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und feiert im kommenden Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen

Der Weg zum heimischen Markt Um Markteinführungen heutzutage erfolgreich realisieren zu können, ist internationale Agenturenvernetzung ein Muss. mATHIEU vÖLKER

Wien. „Wir sind in den letzten Jahren immer mehr zu Experten für Markteinführungen geworden“, sagt Peter Aigner, Geschäftsführer von Aigner PR, die nächstes Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert. Nach der Markteinführung und William Hill 2010 stand heuer der Launch der US-Schweizer Uhrenmarke Luminox an.

der Quoten werden anschließend ­Experten nach ihrer Einschätzung befragt, denn die Bookies brauchen Maßstäbe: „Bei Fußball ist es relativ einfach, da reicht ein Blick auf Ergebnisse und Tabellen; bei österreichspezifischen Themen eruieren wir Experten oder Meinungsforscher. Für das nächste Jahr, in dem sich politisch ja so einiges tun

immer wichtiger. Seit 2009 ist Aigner PR denn auch Mitglied von „Comvort“, das inhabergeführte Agenturen aus Werbung, PR und Media aus 48 Ländern verbindet. Aigner zu diesem USP: „Wir können unseren Kunden mit dieser Mitgliedschaft auch unsere internationale Anbindung de-

„Für das nächste

„Beim zehnjährigen

Den britischen Wettanbieter William Hill betreut Aigner PR seit dessen österreichischen Markteintritt 2010. Der Fokus von William Hill liegt auf dem Sportbereich, vor allem auf dem Fußball. Aigner PR kümmert sich dabei um Quotenaussendung und Kommunikation: „Wir kommunizieren auch, wenn etwa eine neue Kampagne mit John Cleese angekündigt wird; für Kristof Fahy, CMO von William Hill, organisierten wir heuer ein Meeting mit den größten Sportmagazinen und den reichweitenstärksten Wirtschaftsmedien.“ In guter englischer Tradition bietet William Hill in Österreich auch Wetten zu gesellschaftlichen Themen an. „Unser Job ist es auch, die österreichischen Wettthemen für William Hill zu finden“, erläutert Peter Aigner im Gespräch mit medianet. Zur Etablierung

Jahr, in dem sich

Jubiläum von ‚X-Jam‘

politisch ja so einiges

2013 werden alle

tun wird, sind ­bereits

‚Best of’s‘ der letzten

einige Wetten in

Jahre ausgepackt.“ heidi schuller-hrusa, mitglied der GF, über den langjährigen kunden DocLX

wird, sind bereits einige Wetten in Vorbereitung.“ Einen weiteren Großkunden, ­DocLX, betreut Aigner PR heuer im dritten Jahr. Heidi Schuller-Hrusa, Mitglied der Geschäftsführung und Agenturleitung, erläutert, was DocLX und seine Events so interessant macht: „Erfolgreiches Eventmarketing bedeutet, Emotionen zu erzeugen. Alexander Knechtsberger setzt das in einzigartiger Weise um.

­Vorbereitung.“ © Aigner PR

X-Jam feiert Jubiläum

peter aigner, gf aigner pr

Beim zehnjährigen Jubiläum von X-Jam 2013 werden alle Best of’s der letzten Jahre ausgepackt.“

Internationale Vernetzung Jenseits der Eventveranstaltung betreibt DocLX gemeinsam mit dem Online-Marktforscher Marketagent.com auch den Jugend Trend-Monitor: Rund 200.000 junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren

werden dabei zu Themen wie Karriere, Werte, Ethik oder Mediennutzung befragt. Peter Aigner zu der Studie: „‚DocLX‘ erhält daraus einen Mehrwert, der über die Eventorganisation hinausgeht. Die Ergebnisse sind zudem für Medien und Sponsoren sehr interessant; aus diesen Gründen haben wir unserem Kunden geraten, die Studie zu machen.“ Für die Betreuung von internationalen Kunden werden Netzwerke

monstrieren. Wir verfügen über sehr gute Kontakte in der D-A-CHRegion, aber oft geht es geschäftlich weit darüber hinaus. Der gegenseitige Support ist sehr wichtig.“ Peter Aigner blickt zuversichtlich auf 2013: Neben einem Event zum 20-Jahre-Jubiläum der Agentur steht im ersten Halbjahr noch ein Relaunch der Website mit Responsive Design an.

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Prime News

Dienstag, 20. November 2012

SHORT

„Presse“-Kampagne mit Handschlagqualität

medianet – 11

Lyoness Kürzlich wurden die ersten Gewinner der Lyoness Shopping-Schatz-Kampagne ermittelt

Eine Kampagne, 14 Länder Erste Gewinner der Shopping-Schatz-Kampagne.

© Die Presse

2.584 Schatzjäger

Die Presse kommuniziert klar, wofür sie als Tageszeitung steht.

Ein Monatshauptpreis im Wert von 20.000 € in bar wurde ebenfalls ausgelost. Die Gewinner gehören zu den ersten 2.584 Schatzjägern, die sich über Preise im Gesamtwert von 125.000 € freuen dürfen. Die aktuelle Marketingkampagne läuft in insgesamt 14 europäischen Ländern.

Facts Lyoness ist eine internationale und branchenübergreifende Einkaufsgemeinschaft sowie ein Loyalty-Programm für den Handel. Das Unternehmen ist in insgesamt 29 Ländern in Europa sowie in den USA, Kanada und Brasilien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Südafrika wie auch im asiatisch-pazifischen Raum in Hongkong, Macau, Australien, Thailand und auf den ­Philippinen vertreten. Insgesamt nutzen aktuell 2,4 Mio. Mitglieder bei über 25.000 Partnerunternehmen weltweit das Angebot von Lyoness.  www.lyoness.com

© Lyoness

Wien. Die ersten Gewinner der Shopping-Schatz-Kampagne des Unternehmens Lyoness stehen fest und können sich über einen Shopping-Gutschein im Wert von 5.000 € freuen.

Bares gibt es aktuell für Kunden von Lyoness.

Wien. Die aktuelle Imagekampagne der Presse folgt der Werbelinie, die 2010 mit der Verpflichtung der Kreativagentur Seso ins Leben gerufen wurde. Sie kommuniziert klar, wofür das Medienunternehmen steht: „Worte sind unser Geschäft, und das seit 1848“. Unabhängiger Qualitätsjournalismus und ein sorgfältiger Umgang mit Worten unterstreichen die Positionierung der Presse als relevantes, hochqualitatives Medienunternehmen. Die Kampagne wird im No­ vember und Dezember in einer Vielzahl an Kanälen zu sehen und zu hören sein. Der MediaMix besteht österreichweit aus Print, Digital, Hörfunk, Megaboard, ­Kino (­Arthouse), Boomerang Cards, Uniscreen-Spots und Spots im Board-TV aller AUA­Maschinen.

St. Stephen’s eröffnet die neue CAT-Klasse

© St. Stephen’s

PRÄMIERT MIT 9 EMMYS UND 1 GOLDEN GLOBE:

Wien. Mit der Eröffnung des neuen CAT-Terminals im Bahnhof WienMitte startet auch die neue Werbelinie des City Airport Train. Mit dem Slogan „Willkommen in der CAT-Klasse“ werden die Attribute „komfortabel, zuverlässig und schnell“ betont. Die schnellste Nonstop-Verbindung zum Flughafen und der in Europa einzigartige City Check-in bei Wien-Mitte sprechen für sich. Die von St. Stephen‘s entwickelte Kommunikationslinie wird in einem gezielten Media-Mix von Print, OOH, Radio, Online und Social Media umgesetzt. Gleichzeitig werden Gäste im New MediaBereich zielgenau angesprochen, nämlich dort, wo ein Verkaufsabschluss naheliegt: auf Buchungsplattformen und in Kooperationen mit Airlines.

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CAT-Gäste werden im New MediaBereich zielgenau angesprochen.

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12 – medianet

Dienstag, 20. November 2012

Spendenfreudig

© Verlagsgruppe News/Gerry Rohrmoser

Uhrengala

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© Seitenblicke Licht ins Dunkel Gala

Die Gewinner des „trend & Format Chrono Award“ vergangenen Freitagabend mit ihren Auszeichnungen.

10 Jahre „trend & Format Chrono Award“

Am Puls der Zeit Media Tower Teure Zeitmesser und festliche Gäste standen bei der 10. Uhrengala der Zeitschriften trend und Format im Mittelpunkt des Abends. Am 16. November wurden die schönsten Uhren des Landes ausgezeichnet. Der Gastgeber Helmut Hanusch (Generalbevollmächtigter der Verlagsgruppe News) und Axel Bogocz (Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News) begrüßten die rund 80 Dinner-Gäste, darunter zahlreiche Vertreter der Branche. Die Uhrengala besuchten unter anderem Anneliese Gessl (Estèe Lauder Cosmetics), Elisabeth Himmer-Hirnigel und Theresa Langmann (beide PR-International), Philipp Pelz (Juwelier Wempe) und Alexander Laimer. Alfons Haider führte mit einer humorvollen Moderation durch den Galaabend.

Axel Bogocz bei der Preisverleihung des Uhren-Awards.

„Licht ins Dunkel“-Galadinner auf der summerstage

Spenden-Auftakt Spendierhosen Vergangenen Samstagabend lud der Raiffeisenlandesbank Wien/Niederösterreich-Boss Georg Kraft-Kinz und summerstage-Hausherr Ossi Schellmann 130 Freunde, Partner und Gäste zu einem Gala-Abend im Rahmen der „Seitenblicke Nighttour“ auf die Wiener Summerstag ein. Prominente verkauften Lose für die Tombola, bei der es jedes Jahr tolle Preise zu gewinnen gibt; der Reinerlös des Abends geht an die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“. Bei einem von 3-Haubenkoch Alex Frankhauser und dem summerstage-Küchenteam kreierten 4-Gang-Menü, einigen Flaschen Schlumberger Rose Secco, der Moderation von Eva Pölzl und einem vielumjubelten Auftritt von Angelika Nidetzky wurden insgesamt über 10.000 € für „Licht ins Dunkel“ gesammelt. Unter den spendenfreudigen Gästen waren Carolyn Aigner und Onka Takats (beide ORF), Thomas Hintze (UPC CEO), Karl Javurek (GF GewisDie Konferenz für Kabel-TV ta), Hermann Fried (Wiener & Breitband, „Cable Days“, Städtische), Herbert Emberfindet am 22. und 23.11. zum ger (Schlumberger), Barbara ­sechsten Mal im Salzburg Reichard (Frisurenwerkstatt) ­Congress (Auerspergstraße 6, u.v.m. Der Live Act der „Free5020 Salzburg) statt. men Singers“ sorgte für ausgelassene Stimmung. (jg)

Insgesamt wurden 111 Uhrenmodelle eingereicht, die, nach Preisklassen unterteilt, durch ein Leservoting bewertet wurden. Wie jedes Jahr wurden 18 tickende Zeitmesser mit dem „Chrono Award“ ausgezeichnet. Über den Goldenen Award in der Kategorie „First Class“ (ab 25.000 €) durften sich Andreas Haude (A. Lange & Söhne) für das 270.000 € teure Uhrenmodell „Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender“ freuen. Aber auch zwei Leser der Magazine trend und Format blicken nun besseren Zeiten entgegen: Beim Lesergewinnspiel wurden zwei sportlich-elegante Luxus-Uhren in 18 Karat Roségold verlost. Eine Breitling Galactic 36 (15.090 €) und eine Breitling Transocean Chronograph (16.650 €) ging an die glücklichen Gewinner.  (jg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

präsentiert von

J o ha n n e s ­ eter, twyn gr. P

Christoph ­Luke, Sky Österreich

Der erfahrene Verkaufsprofi Johannes Peter (42) unterstützt die twyn group ab sofort an ihrem Wiener Standort und übernimmt die Leitung des Sales-Teams. Mit diesem Neuzugang verstärkt der Spezialist für digitale Werbung in Österreich sein Führungsteam um einen weiteren Experten.

Ab sofort verstärkt Christoph Luke Sky Österreich als Sport Communications Manager. Der 32-Jährige war zuletzt als stellvertretender Chefredakteur und Portalmanager bei sportnet.at tätig. Luke ist Absolvent der KMU-Akademie für Sportmanagement und hat langjährige Erfahrung im Redaktionsbereich.

© Red Bull Media House

Verstärkung Mit Marcus Zinn (35) holt sich der TV- und Digital Out-of-Home-Vermarkter Goldbach Media Austria einen Medien-Vermarktungs-Profi ins Team. Als Sales Director wird der gebürtige Deutsche das Verkaufs-Team der TV-Sender Viva, Nickelodeon, Comedy Central und RiC leiten. Neben dem Ausbau des bestehenden Portfolios liegt seine Hauptaufgabe in der strategischen Vertriebs-Entwicklung sowie der Optimierung von Salesstrukturen und der Kundenansprache und der bestmöglichen Ausschöpfung des Umsatzpotenzials. Vor seinem Eintritt bei Goldbach Media war der ausgebildete Werbekaufmann sieben Jahre lang bei Red Bull Media House im Vertrieb tätig.

© Sky

© Goldbach Media Austria

Marcus Zinn, Goldbach Media

© Natalia Zmajkovicova

© Styria Multi Media Men

© adsandbrands

Kraft Foods Das Werbesujet aus den 1960er-Jahren zeigt Kaffeegenießern, wie erwärmend das Heißgetränk sein kann. Schluck für Schluck kann das Aroma von gutem Jacobs Kaffee genossen werden – sei es nach einem langen Winterspaziergang an kalten Tagen oder einer Skitour in den Bergen. Anzeigentext: „Jacobs Kaffe – jetzt tut ein heißer Kaffee gut“. Jacobs Kaffee · Wunderbar. Anzeige vom 1.2.1961

Karriere & Menschen über die man spricht

tipp des tages Kraft meines Alters Josef Wiesauer, führender Trainings- und Therapievordenker in Österreich, hielt seinerzeit die österrechischen ÖSVDownhiller auf Trab. Bis heute betreut er Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik im sportlichen Bereich. In seinem dritten Buch beschreibt er auf humorvolle Art, warum Bewegung im Alltag und Alter für Körper und Geist wichtig ist. ISBN: 978-3950298260; 166 Seiten; 24,20 €; Styria Multi Media Men.

3

1. Lidia Baich, Susanne Michel, Gabriele Reinersmann; 2. Markus Marek (Nestlé), Annegret Kramer (GF Nestlé Purina), Hannes Wieser (Nestlé Schöller); 3. Georg Kraft-Kinz (RLB Wien), Angelika Nidetzky, Ossi Schellmann (summerstage).

Der edelste Zeitmesser Österreichs

anno dazumal

2

Chri sti an E der , R ed b ull Medi a

Mit Christian Eder holt sich das Red Bull Media House einen Vollprofi aus dem Bereich der Online-Vermarktung ins Haus. Der 49-Jährige ist seit mehr als zehn Jahren in der digitalen Welt beruflich aktiv; seine Kompetenzen liegen in der Website-Vermarktung sowie der performance-orientierten Werbung.


medianet

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Dienstag, 20. November 2012 – 13

mediaplanung 

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* Quelle: ARGE Media Analysen MA 11/12: Feldarbeit Durchfßhrung GFK-Austria, IFES und Gallup, 01.07.2011-30.06.2012. Ungewichtete Fälle: 2.327 in OÖ, 2.404 in NÖ. Max. Schwankungsbreite +/- 1,8%.

Das TĂźfteln kann beginnen

Š Panthermedia.net/JCB Prod

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­ mbivalent A Der EuroWerbe­markt wankt mit einem Minus von 3,1% gewaltig, Österreich zieht sich mit einem Plus von 1,3% noch relativ gut aus der Affäre. Wie die ­heimischen Mediaplaner mit dieser ­Situation umgehen, wer noch mit ­einer ­Jahresendrallye rechnet und ­warum trotzdem manche in die Hände ­klatschen, zeigen die  Seiten 13 –24

Lesetipp

Barometer Nur 26% der Werber geben sich optimistisch

Š Gewista

Neue Zeitrechnung Der Countdown fĂźr den Outdoor Server Austria (Bild: R+C GeschäftsfĂźhrer Hans-JĂśrg Hosp) läuft: Ab 1. Jänner 2013 soll es erstmals intermedial und international vergleichbare Leistungswerte fĂźr die Medien der AuĂ&#x;enwerbung geben. Seite 16

Wien. Die Nachfrage in der Werbewirtschaft ist stabil, verliert aber an Schwung. Mehr als 70% der Unternehmen meldeten laut neuestem Werbeklimaindex des Fachverbands Werbung und Markkommunikation der Wirtschaftskammer zumindest eine ausreichende Auftragslage im dritten Quartal. Aber laut Wifo steigen die Risiken fĂźr eine wirtschaftliche Stagnation fĂźr die „gut aufgestellte“ heimische Werbewirtschaft. Zudem erwarten laut Index nur 26% der Werber einen positiven Geschäftsverlauf in den kommenden sechs Monaten. Neun Prozent gaben im Index an, pessimistisch auf die Geschäfts-

lage in den kommenden Monaten zu blicken. Genau gleich viele rechnen damit, den Mitarbeiterstand abzubauen, 14% planen, neue Mitarbeiter einzustellen. Feststellbar sei, dass die Unternehmen im Osten Österreichs negativer in die Zukunft blicken. In Wien rechnen nur 25% mit einer guten Geschäftslage in naher Zukunft, im Westen aber 49% der Unternehmen. Fßr das abgelaufene dritte Quartal berichteten 29% der Firmen von einem Anziehen der Nachfrage, 20% von einem Rßckgang. Ebenso 29% sahen die Geschäftslage verbessert, 17% verschlechtert.  (APA)

Der spritzige „Alles-auseinem-Guss-Service� %ULQJHQ6LHPLWgVWHUUHLFKVUHLFKHQZHLWHQVWlUNVWHP2QOLQH9HUPDUNWHU (UIULVFKXQJ LQ,KUHQ0HGLD0L[ adworx YHUHLQWLQQRYDWLYHV2QOLQH0DUNHWLQJPLWVWDWHRIWKHDUW7HFKQRORJLHQXQG ELHWHWVRPLW1DFKKDOWLJNHLW7UDQVSDUHQ] XQG(UIROJVNRQWUROOHDXVHLQHP*XVV Reden Sie mit uns.

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M e d i apl a n u n g

Dienstag, 20. November 2012

© Mediacom; Media1; Aegis Media

14 – medianet special

MediaCom-Chef Joachim Feher geht von einem stagnierenden Werbe­ markt 2013 aus. Christina Schauer, Media 1, sieht den TV-Markt in Österreich weiter wachsen und Andreas Weiss, Aegis Media, hält das „branchenübliche Geschwätz, wie hervorragend es doch jedem geht“ für ein Schauspiel, das „jeden realen Hintergrunds entbehrt“.

Prognose Das Werbemarkt wird langsamer als in den beiden Vorjahren wachsen

Werbeaufwand n a c h W e r b e t r ä g e r g r uppe n

Bruttowerbewert in 1.000 €; 1–9/2012 vs. 1–9/2011 Jan–Sep Bruttowerbewert in 1000 Euro 2012 GESAMT 2.767.654 Klassische Werbung Total 2.296.529 Kino 7.622 Außenwerbung 162.896 Gelbe Seiten 91.073 Online 110.914 Hörfunk Total 133.749 Hörfunk ORF 78.800 Hörfunk Private 54.949 TV Total 537.384 TV ORF 177.400 TV Private 359.983 Presse Total 1.252.892 Tageszeitungen 712.721 Reg. Wochenzeitungen 227.251 Illustrierte/Magazine 237.609 Fachzeitschriften 75.311 Direct Marketing Total 471.125 Klass. Prospekt 203.346 Direct Mails (B2C) 214.848 Zeitungsbeilagen 52.931 Direct Marketing monatsbereinigt Direct Marketing Total 471.204 Klass. Prospekt 203.348 Direct Mails (B2C) 214.849 Zeitungsbeilagen 53.007

Jan–Sep 2011 2.725.389 2.219.581 8.514 154.640 83.277 n.a. 129.463 80.035 49.428 504.296 171.188 333.108 1.259.130 706.616 220.216 247.183 85.114 505.808 205.029 227.405 73.374

%Ver.* 0,4 2,2 –10,5 5,3 9,4 n.a. 3,3 –1,5 11,2 6,6 3,6 8,1 –0,5 0,9 3,2 –3,9 –11,5 –6,9 –0,8 –5,5 –27,9

503.589 204.230 226.333 73.026

–6,4 –0,4 –5,1 –27,4

Jan–Sep 2011 593.068 739.346 501.948 375.827 264.545 250.655

%Ver. 4,8 –4,7 –0,4 2,1 12,6 4,4

* Veränderungsrate aus Vergleichbarkeitsgründen exkl. Online; Quelle: Focus

Werbeaufwand n a c h S e k t o r e n

Bruttowerbewert in 1.000 €; 1–9/2012 vs. 1–9/2011 Jan–Sep Bruttowerbewert in 1.000 € 2012 Dienstleistung 621.731 Investitionsgüter 704.764 Markenartikel 499.946 Handel u. Versand 383.715 Medien 297.786 Sonstige 261.714 Quelle: Focus

„Problemthemen haben uns erreicht“ Andreas Weiss, Aegis Media: „Marketinginvestitionen stehen am Prüfstand“. Erika Hofbauer

Frankfurt/Wien. Einen Blick in die Zukunft des Werbemarkts wagten nun erstmals geschlossen die deutschen Mediaagenturen. Ihre Prognose: Die Wirtschaftslage bleibt schwierig. Auch für die Netto-Werbeaufwendungen sieht die Organisation der Mediaagenturen im Gesamtverband der Kommunikationsagenturen (OMG), die diese Umfrage durchgeführt hatte, keine deutlichen Steigerungen. Im Gegenteil: Die Spendings werden auf Vorjahresniveau kleben bleiben. Lediglich bei Online (+ 100%), Außenwerbung (+ 29%) und Kino-Werbung (+ 24%) erkennt der Großteil der Befragten merkbare Steigerungen. Die heimischen Prognosen sind ähnlich gelagert. „Ich gehe davon aus, dass 2013 der Gesamtmarkt langsamer als in den beiden Vorjahren wächst oder sogar stagniert.“ Joachim Feher, Chef der Agentur MediaCom, sieht trotz allem Wachstumssieger: „Das bleiben die beiden Mediengattungen ‚TV‘ und ‚Online‘, wobei Online noch immer niedrig zweistellig und wohl doppelt so stark wie TV wächst.“ Bei Magazinen könnte es wieder leicht bergauf gehen, allerdings dürften Tageszeitungen etwas fallen und somit der Gesamtprintanteil sinken, schätzt Feher. Spannend wird sich seiner Ansicht nach der Außenwerbebereich entwickeln, denn „durch den ‚Outdoor

Server Austria‘ werden die Karten jetzt neu gemischt.“ Von einer Revolution gehe er aber nicht aus, die neue Währung sollte die Gattung „aber doch stärken“.

Intelligenter Mix An große Überraschungen glaubt auch Media 1-Chefin Christina Schauer nicht: „Im Großen und Ganzen gehen wir davon aus, dass sich die Netto-Aufwendungen in etwa auf Basis 2012 bewegen werden.“ Dass der digitale Bereich stärker wird, sei ja keine Überraschung, „sondern ein notwendiges Investment, um dem Medienkonsum der unterschiedlichsten Zielgruppen Rechnung zu tragen“, so Schauer. Sie sieht den gesamten TV-Bereich stark wachsen: „Denn durch intelligenten Sender- und Plattformenmix können auch schwierigere Zielgruppen gut abgedeckt werden.“ Auf den Printbereich sieht Schauer noch härtere Zeiten zukommen; dennoch gibt es Hoffnung: „Wir orten mehr Offenheit bei den Verlagen, sich neue Formen und Formate zu überlegen.“

„Sehr, sehr vorsichtig“ Scharfe Kritik übt Aegis MediaBoss Andreas Weiss an der eigenen Branche: „Ich kann keinen begründeten Optimismus aufbringen. Das branchenübliche Geschwätz, wie hervorragend es doch jedem geht, ist ja schon lang ein Schauspiel,

das jeden realen Hintergrunds entbehrt.“ Denn Medienhäuser beklagen durchwegs die spürbare Zurückhaltung: „Die internationalen Problemthemen haben nun auch Österreich erreicht und werden Marketinginvestitionen noch stärker auf den Prüfstand stellen als bisher“, so Weiss. Werber werden tendenziell ihre Budget kürzen oder zumindest „sehr, sehr vorsichtig investieren und bereit sein, die Reißleine zu ziehen, sollten sich die Umsätze nicht entwickeln“.

Medien und Handel pushen Wer hat 2013 noch die Budgets? „Sicherlich der Handel, auch Medien werden vorn mit dabei sein“, glaubt MediaCom-Boss Feher. Zurückhaltend werden sich die Sektoren Finanzen, Auto und Markenartikler geben. Hingegen sieht Feher in der Imagewerbung „weiterhin ein rares Gut und der Fokus wird auf schnellem Abverkauf liegen“. Aegis-Geschäftsführer Weiss sieht „grundsätzlich alle Branchen mit Budgets“, aber alle „mit großer Vorsicht investierend“. Die aktuellsten Zahlen von Focus stützen Weiss’ Aussage: In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 wurden in fast allen Sektoren deutliche Zuwächse beim Werbeaufwand vermeldet – lediglich die Investitionsgüter und die Markenartikler gaben in den ersten drei Quartalen 2012 weniger für Werbung aus als im Vorjahreszeitraum.


M e di a p l a n u n g

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 15

Mindfacts Die Marktforscher aus Bayern haben eine neue Methode entwickelt, die Eye Tracking und Emotion Tracking kombiniert

Den Gefühlen auf der Spur München. Der Spezialist für Usability und Marktforschung, Mindfacts, erweitert sein Angebot und bietet eine neuartige Kombination aus Eye Tracking und Emotion Tracking für Unternehmen und Mediaagenturen an. Die Methode erlaubt eine Untersuchung der Werbewirkung in einer natürlichen Mediennutzung und soll neue Aufschlüsse bei der Optimierung von Werbemitteln und Mediaplanung liefern. Mittels Eye Tracking wird gemessen, wann ein Mensch in Blickkontakt mit einem Werbemittel tritt. Das Verfahren gibt Auskunft, wie viel Aufmerksamkeit Testpersonen Anzeigen, Bannern, TV-Spots oder Online-Medien widmen. Das Emotion Tracking erfasst die körperlichen Reaktionen, die mit psychischen Vorgängen einhergehen. „Erste Pilotstudien haben gezeigt, dass unser Verfahren deutlich validere Ergebnisse hervorbringt als klassische

Befragungen, die unbewusst ablaufende Prozesse außer Acht lassen“, sagt Patrick Gallitz, Geschäftsführer von Mindfacts. Denn aufgrund mangelnder Selbsteinschätzung, sozialer Erwünschtheit oder der Neigung zu bestimmten Antworttendenzen seien Befragungen nicht geeignet, die Werbewirksamkeit objektiv zu messen.

© mindfacts

Werbung könne so gezielter eingesetzt werden.

Ein Beispiel einer Physio-Heatmap: Beim Emotional Tracking wird gemessen, welche emotionale Wirkung die Werbung hervorruft.

Emotionale Wirkung Das ganzheitliche Messverfahren soll Aufschluss darüber geben, was die Nutzer wirklich wahrnehmen und welche emotionale Wirkung das konkrete Werbemittel hervor-

ruft. Es ist somit besonders interessant für Marketingstrategen in Unternehmen und Mediaagenturen. „Unsere Kunden können die gewonnenen Erkenntnisse dazu nutzen, um ihre Marketingmaßnahmen im

Hinblick auf das geeignetste Werbeformat, die besten Botschaften, die höchste Klickrate oder das ideale Werbeumfeld zu optimieren“, sagt Gallitz. Die Ergebnisse der Analysen werden in sogenann-

ten Eye Tracking- und PhysioHeatmaps visualisiert. So kann die Werbewirkung von den Kunden gezielt gesteuert und die Effizienz der Mediaplanung erhöht werden.  (red)

OMD Rückblick 2012

Positive Bilanz Wien. Das Geschäftsjahr 2012 hält zwar noch einen Monat parat, aber bei der Mediaagentur OMD kann man mittlerweile schon zufrieden auf die Ergebnisse zurückblicken. „Unsere Strategie der Fokussierung auf unsere Bestandskunden, der permanenten Verbesserung unserer Serviceleistung und den Ausbau unseres Angebotsportfolios, um mit unseren Kunden gemeinsam integrierte und auf die neuen Marktrealitäten abgestimmte Kommunikationsstrategien zu entwickeln, hat sich ausgezahlt“, sagt CEO Susanne Koll im Gespräch mit medianet. Nicht nur in puncto Kundenzufriedenheit, sondern auch in der Zufriedenheit der Mitarbeiter seien große Erfolge erzielt worden. „2013 wird für alle Marktteilnehmer, die Werbetreibenden, die Agenturen und die Medien, eine Herausforderung“, meint die OMD-Chefin zur näheren Zukunft, aber zeigt sich zuversichtlich: „Wir fühlen uns gut aufgestellt und vorbereitet, um mit unseren Partnern gemeinsam die Herausforderungen zu meistern, die 2013 auf uns zukommen werden, und um die sensible wirtschaftliche Lage hoffentlich zu unseren Gunsten nutzen zu können.“ Die werbetreibenden Unternehmen werden auch weiterhin einen Agentur-Partner benötigen, der die Bereiche Werbewirkungsforschung, Modelling und Performance Marketing anbietet und diese auch fix im Planungsprozess integriert hat, ist Susanne Koll überzeugt.  (red)

Oliver Feicht W24-Moderator

© Omnicom Mediagroup

Das neue Stadtfernsehen zeigt mein Wien. Nachrichten, Events, Service, Kultur, Sport, Wetter und Wirtschaft. Rund um die Uhr im UPC-Kabelnetz und auf www.w24.at Mein Wien. OMD-CEO Susanne Koll ist auch für das Jahr 2013 zuversichtlich. W24_ANZ_FEICHT_216x288ssp_RZ.indd 1

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M e d ia p lanu ng

16 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Outdoor Server Austria Mit Jahreswechsel erfolgt der Launch des Outdoor Servers Austria sowie seines angeschlossenen Analyse-Tools

Neues Zeitalter im OOH-Bereich Mediaplaner profitieren von der Neuentwicklung durch intermediale Vergleichbarkeit und validen, zielgruppenspezifischen Daten. Wien. Mit 1. Jänner 2013 beginnt im heimischen Out-of-HomeBereich eine neue (Zeit-)Rechnung: Ab diesem Datum soll es dank des Outdoor Server Austria (OSA) erstmals intermedial und international vergleichbare Leistungswerte für die Medien der Außenwerbung geben: „Der ‚Outdoor Server Austria‘ revolutioniert mit validen, inter-

„Die Zusammenarbeit mit renommierten © Gewista

tuten in der Feldarbeit

© Epamedia

Marktforschungsinstisichert ein Höchstmaß

Hans-Jörg Hosp (Gewista) und Wolfgang Wagner (Epamedia) leiten die R+C Plakatforschung und -kontrolle Ges.m.b.H.

an Qualität ab.“

„Die Außenwerbung verkauft in Zukunft Kontakte auf Basis der Nettoreichweiten von Kampagnen über eine bestimmte Laufzeit. Damit werden Plakat & Co über den TausendKontakt-Preis mit anderen Mediengattungen vergleichbar“, ergänzt R+C-Co-Geschäftsführer Wolfgang Wagner von der Epamedia. Vier Jahre Entwicklungsarbeit und ein Investment von knapp drei Mio. € mündeten in dem nun seit August anlaufenden neuen System: „Wir haben uns viel Zeit genommen, um das bestmögliche System für den OSA zu etablieren. Wir haben vieles studiert, manches aus-

Wolfgang Wagner, Epamedia

national vergleichbaren, aktuellen und punktgenau neu erhobenen Leistungswerten der wichtigsten Mediengattungen die Effizienzmessung der Außenwerbung in Österreich“, ist Hansjörg Hosp, Gewista-COO und Co-Geschäftsführer der für die Entwicklung des Outdoor Servers Austria verantwortlichen R+C Plakatforschung und -Kontrolle Ges.m.b.H, überzeugt.

probiert und glauben, das System methodisch gut und für die Werbewirtschaft sinnvoll aufgebaut zu haben – jetzt sind wir neugierig darauf, dass unser Baby auch auf die Welt kommt“, erklärte Hosp anlässlich des Forum Mediaplanung im September. Seit August hält die R+C Schulungen für Lizenznehmer des OSAAnalyseTools ab. Bislang haben rund 250 Personen aus Mediaagenturen daran teilgenommen – weitere Schulungen sind für die nächsten Wochen geplant. Zudem erhalten alle Mediaagenturen auch von Außenwerbeunternehmen Unterstüt-

zung in der Umstellungsphase. „Wir gehen davon aus, dass alle Mediaagenturen – entweder direkt oder indirekt durch Außenwerbeunternehmen – auf die Ergebnisse des ‚Outdoor Server Austria‘ zugreifen werden“, ist Wagner überzeugt.

Preisgarantie Mit 1. Jänner 2013 ist die Plakatwertung Österreich, PWÖ, dann endgültig Geschichte: Durch den OSA erhielten Auftraggeber künftig eine genaue Kampagnenplanung, die „nach umfassenden Zielgruppen, Kampagnen-Reichweiten, Brutto-/

Netto-Kontakten, Buchungszeiträumen, Kontaktklassen (N+), geografischen OSA-Regionen und NielsenGebieten, soziodemografischen Aspekten, Gross Rating Points (GRP) oder Opportunities to see (OTS)“ zusammengestellt werden kann, wie man seitens R+C betont. „Abgerechnet wird nach dem Erfüllungsgrad der Planungsvorgaben anhand der Kontakte und des Tausend-Kontakt-Preises (TKP).“ Und für Mediaagenturen, die die Planung selbst übernehmen wollen, biete das neue Tool die Chance, die „Transparenz der Mediadaten zu nützen und die Beratungskompetenz auszubauen.“ Für das erste Quartal 2013 verspricht man seitens R+C eine Preisgarantie: „Wir verpflichten uns, die Preise über die übliche Inflationsanpassung hinaus nicht anzuheben; die Inflationsanpassung wird mit maximal drei Prozent limitiert“, sind sich Hosp und Wagner einig.  (red)

Der OSA Der Outdoor Server Austria wurde von der R+C Plakatforschung und -kontrolle Ges.m.b.H. (51% Epamedia, 49% Gewista) entwickelt und vereint alle Außenwerbeunternehmen in Österreich, die unter anderem mit ihren Stellendaten einen wichtigen Beitrag leisteten. Seit Anfang 2009 wird OSA von einem unabhängigen Fachbeirat mit Vertretern der wichtigsten Mediaagenturen begleitet.

twyn group: Österreichs Spezialist für digitale Werbung

Jetzt ganz Österreich erreichen im größten heimischen Premium-Werbenetzwerk Die twyn group versammelt in ihrem Werbenetzwerk Österreichs führende Premium-Websites (sowohl online als auch mobile) und sorgt so für eine ähnlich hohe Werbereichweite wie sie bisher nur in Print- und TV-Kanälen erzielt wurde. Wer eine Kombination aus punktgenauer Zielgruppenansprache und maximaler Online-Reichweite im Premium-Segment sucht, wird hier fündig. 100% Österreich, 100% Sicherheit: Eine stolze Leistung Das Display Targeting Netzwerk der twyn group besteht ausschließlich aus österreichischen Premium Partnern wie KRONE.at, KURIER.at, diepresse.com, willhaben.at sowie den Bundesländer-Zeitungsportalen nachrichten.at und salzburg.com. Dadurch bie-

tet die twyn group mit derzeit 44 Medienpartnern eine NettoReichweite von mehr als 10,5 Mio. Unique Clients (etwa 4,5 Mio. Personen) und rund 450 Mio. möglichen Sichtkontakten pro Monat. Zahlen, auf die man im Hause twyn stolz ist. Clemens Mühlbacher, Leiter des Mediamanagement-Teams und Netzwerk-Verantwortlicher der twyn group: „Wir bieten eine einzigartige Kombination aus 100% österreichischen Premium-Portalen und 100% Technologie aus Österreich. Das garantiert unseren Kunden doppelte Sicherheit: einerseits im Hinblick auf das Werbeumfeld, denn sie wissen immer, wo ihre Werbung läuft – und zwar nur in Österreich. Andererseits bezüglich gängiger Datenschutzbestimmungen, deren Einhaltung sich die twyn group zu 100% verschrieben hat.“

Mit 1 Buchung auf 44 premium Webseiten Österreichs werben! 10,5 Mio. Unique Clients 450 Mio. Sichtkontakte

Ein Auszug aus dem twyn Werbenetzwerk

Umsatzstarker Partner mit eigener Technologie Peter Mayrhofer, CEO der twyn group, erläutert die Vorteile für Kunden und Partner wie folgt: „Mit unseren punktgenauen Online-Werbelösungen verhelfen wir sowohl unseren Kunden als auch Medien-Partnern zu mehr

Umsatz. Mit unserer Technologie, die laufend inhouse weiterentwickelt wird, bieten wir immer den neuesten Stand der Technik. Und mit unseren Datenschutzmaßnahmen schaffen wir Sicherheit und Vertrauen für eine gute, nachhaltige Zusammenarbeit.“

Kontaktieren Sie unser SalesTeam in Wien und Wels unter sales@twyn.com. Nähere Infos unter: www.twyn.com


M e d i apl a n u ng

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 17

Media Planning Group Vernetztes Know-how, Kreativität und verständliche Datenaufbereitung verhalfen der Mediaschmiede zu Kundenzuwachs

Online und Social Media on Top Wien. Der Trend zum wachsenden Online-Anteil im Mediamix ist ungebrochen. Viele Kunden agieren dennoch vorsichtig. Michael Göls, Managing Director der Media Planning Group (MPG), Wien, sieht Kreativität und hochwertige Informationen als wesentliche Erfolgsfaktoren.

Zündstoff für Online „Die größte Herausforderung für die Mediabranche liegt im Moment darin, dem starken Innovationscharakter der Onlinemedien mit kreativen Mediaumsetzungen Rechnung zu tragen“, betont Göls. „Gleichzeitig ist das Datenmanagement das große Thema bei allen.“ Seitens der Kunden werde erwartet, dass die komplexen Vorgänge in der Onlinewelt nachvollziehbar dargestellt und seitens der Mediaagenturen auch informative Insights geliefert werden. Dies zu

Ausbildung Uni-Lehrgang

Online Media

Wien. Online Marketing bildet im Zusammenspiel der digitalen, interaktiven Medien unverändert einen Wachstumssektor, der das Wirkungsspektrum traditioneller Marketingaktivitäten nicht nur entscheidend erweitert, sondern in vieler Hinsicht auch von Grund auf verändert. Ob als detaillierte Performance-Messung, Web-Knotenpunkt-orientierte Suchresultatsoptimierung oder durch Social Media viralisiertes interaktives Informations- und Kommunikationsuniversum – Online Media Marketing prägt ebenso öffentliche Wahrnehmung wie professionelle Reaktion darauf in einschlägigen beruflichen Zusammenhängen. Vor diesem Horizont beschäftigt sich der Universitätslehrgang „Online Media Marketing“ der Donau-Universität Krems mit Grundlagen, Reflexionszusammenhängen und Praxisbeispielen dieser noch jungen Form detailliert messbarer und personalisiert steuerbarer (E-)Marktdurchdringung. Planung, Erstellung und Umsetzung entsprechender Konzepte, Kampagnen bzw. allgemein Kommunikationsmaßnahmen sowie dafür notwendiges generalistisches Überblickswissen in puncto Interface Design und Web-Technologien stellen die thematischen Schwerpunkte des neuen Studienformats dar. Unter „imb.donau-uni.ac.at/Online-Mediaplanung/“ gewährt ein Bloggerforum dieses Universitätslehrgangs Einblicke in Form fachspezifischer Beiträge zu Online Mediaplanung und Webanalyse. (red)

erfüllen, sei die Basisarbeit für eine positive Online Entwicklung. „Online-Bewegtbilder, Mobile Advertising und Performance-Kampagnen sind unter anderem der Zündstoff für gelungene Onlinekommunikation“, unterstreicht Doris Kronberger-Ostler, Leiterin der Online-Unit „Media Contacts“ bei MPG Wien. Ein besonderes Anliegen der Mediaexpertin liegt im Social MediaBereich: „Mit ‚Social Media‘ kann man große Nutzergruppen aller Altersklassen ansprechen“, so Kronberger-Ostler. „Die Interaktion geht in Richtung Verbraucher. Nur mit Authentizität und zeitnaher Dialog-

fähigkeit kann man hier erfolgreich kommunizieren.“ Es sei jetzt an der Zeit, mit Kunden gemeinsam Strategien zu erarbeiten, „damit sich Social Media qualitativ bzw. quantitativ rechnet“. Durch vernetztes Know-how in klassischer Mediaplanung, Beratung und Online-Kompetenz positioniert sich MPG Wien erfolgreich bei seinen Kunden. In den letzten Monaten konnte man sich über reichlich Kundenzuwachs freuen, darunter 123einkauf.at, AMA, Dr. Katterschafka, Deutsche Tourismuszentrale, OKI und die Marken Veet, Vanisch, Dettol sowie Durex des Reckitt Benckiser-Konzerns.  (red)

© Peter Strobl

Mit Social Media erreicht man große Usergruppen sämtlicher Altersstufen.

MPG Media-Contacts: M. Göls, G. Feldmann, D. Kronberger-Ostler, V. Löcker, K. Vogler.

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„Online Media Marketing“: ein Uni-Lehrgang an der Donau-Universität Krems.

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Mediaplanung

18 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Maxus Global Das Agenturnetzwerk konnte in Österreich trotz wirtschaftlich schlechter Rahmenbedingungen im Jahr 2012 zweistellig wachsen

„Print fehlt ein Innovationsschub“

© medianet

Für 2013 rechnet Maxus-CEO Walter Zinggl damit, dass etwa Mobile die „Kinderschuhe“ verlässt.

Walter Zinggl, Maxus: „Vieles erreicht 2013 mehr und mehr den Reifegrad.“

Wien. Während einige Branchenteilnehmer im Rückblick auf das Jahr 2012 mit gewisser Ernüchterung reagieren und relativ pessimistisch in die Zukunft blicken, zieht Walter Zinggl, Österreich-CEO des internationalen Agentur-Netzwerks Maxus Global, ein sehr zufriedenes Resümee: „Wir werden wieder zweistellig wachsen – auch wenn es durch einen Budget-Cut eines unserer großen Kunden heuer keine 50 Prozent Plus sein werden.“ Neukunden wie SC Johnson, das Volkstheater, Eizo und Kärcher – für den die Koordination von fünf zentral- und osteuropäischen Märkten nach Wien geholt wurde – seien

maßgeblich für dieses deutliche Umsatzwachstum verantwortlich. Zudem lasse die „Auslastungssituation im TV“ noch auf eine zusätzliche Jahresendrallye am Werbemarkt hoffen, wie der Maxus-CEO betont. Und ein Abreißen dieses Aufwärtstrends sei nicht in Sicht: „Auf der Basis des Neugeschäfts für 2013 rechnen wir mit einem hervorragenden Jahr. Wir konnten drei Neukunden – mit beachtlichen Budgetvolumina – gewinnen und haben keinen Kunden verloren.“ Die gesamtwirtschaftliche ­Lage Europas könne aber selbst er nicht konterkarieren: „Aufgrund der Branchensituation in Österreich,

wo mehr als 50 Prozent des Gesamtwerbevolumens international gesteuert oder beeinflusst sind, ist eine Abkoppelung nicht möglich. Wir können nur unsere Aufgaben lösen und hoffen, das andere Marktteilnehmer das auch tun.“

ren Mediakonsum-Gewohnheiten und „das Anbieten überraschender Lösungen“ seien unumgänglich. Der mobilen Werbung prognostiziert Zinggl, 2013 endlich „aus den Kinderschuhen“ zu schlüpfen und im TV-Bereich sollten durch die mittlerweile reichenweitenstarken neuen Sender „interessante Pläne möglich werden“. „Nichts davon ist überraschend, aber vieles erreicht mehr und mehr den ‚Reifegrad‘.“ Während er dem Online-Markt neuerlich ein zweistelliges Wachstum prognostiziert, ortet Zinggl im Printbereich einige Herausforderungen: „Wenn eine Mediengattung von 54 Prozent Marktanteil kommt, dann ist es schwierig, nicht zu verlieren. Was Print fehlt, ist ein Innovationsschub.“ Zinggl hofft in diesem Zusammenhang, dass die Ankündigungen des Kurier, künftig eine stärker vernetzte Koordination von Print und Onlinemedium anzubieten, etwas bewirke.  (red)

Effizienz und Effektivität Und bei der Lösung dieser Aufgaben werde es vermutlich keine großen Überraschungen geben: „Ich sehe keine neuen Trends“, so Zinggl. „Die Themen heißen nach wie vor Effizienz und Effektivität“. Die richtige Analyse immer komplexerer Zielgruppen und de-

News Tarifmodell neu 2013

Kostenkontrolle

Wien. Plan it easy! Mit diesem Slogan wirbt die Verlagsgruppe News für ihr neues Tarifmodell bei Anzeigen in den Magazinen des Hauses. Dazu gehören heute die Titel News Leben, profil, Woman, First, tv-media, e-media, xpress, trend, Format, Gusto, autorevue, golfrevue, yachtrevue und Bühne.

Drei Säulen der Werbung Ab dem 1. Jänner 2013 präsentiert das Medienhaus seinen Kunden ein System aus drei Modulen, das volle Transparenz bieten und die Planung und Kalkulation erleichtern soll. Dazu gehört als erste Säule der Frequenzrabatt, der schon ab zwei Schaltungen pro Medium gewährt wird. Je nach Magazin wird der Maximalbonus mit sechs, acht oder 15 Schaltungen erreicht und beträgt bis zu 30%. Der Magazin-Kombi-Bonus, zweiter Bestandteil des überarbeiteten Modells, kann bei Buchungen von mindestens zwei Medien lukriert werden. Bei Belegung von fünf Magazinen sind so weitere sechs Prozent Ersparnis möglich. Dritter Punkt ist der FrühbucherBonus, der bei Anmeldung bis zum 31.1. des jeweiligen Kalenderjahrs in Anspruch genommen werden kann. Bei den Monatsmagazinen sind dafür mindestens vier Schaltungen pro Medium erforderlich, bei allen den anderen sieben. Innerhalb eines Jahres können für alle genannten Boni die Zeiträume, Formate und Magazine frei gewählt und kombiniert werden.  (red)

© Verlagsgruppe News

Kontakt freudig?

kontakt@media.at, +43 1 716 35 113

News-CFO/COO Ekkehard Veser präsentiert das neue Tarifmodell. mediaat_Anzeige_MEDIANET_216x288.indd 1

16.11.12 09:10


Mediaplanung

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 19

Post Prospekt Award

Medienbeobachtung Clip Mediaservice erarbeitet tagesaktuelle Pressespiegel sowie individuelle Clipping-Analysen

Clippings mit Mehrwert

Die Sieger sind gekürt

Ergänzend zum Online „Clipping Archiv“ bietet ein spezieller Clipping Manager Zusatznutzen. Wien. Unterschiedlichste Informationskanäle haben Einfluss darauf, wie Unternehmen wahrgenommen werden. Die tagesaktuelle Medienbeobachtung hilft, den Überblick über das mediale Geschehen zu erhalten und die externe Kommunikation zu dokumentieren. Viele Informationen, die darin enthalten sind, bleiben jedoch ungenützt, weil sie gar nicht wahrgenommen werden. Die gelieferten Clippings eines Pressespiegels enthalten einen versteckten Mehrwert. Mit den vielfältigen Methoden und Instrumenten der Medienanalyse kann man aussagekräftige, qualitative Untersuchungen durchführen: Hat sich die aktuelle PR-Aktion gerechnet? Sind meine Kernbotschaften angekommen? Wie wird meine Marke im Verhältnis zum Mitbewerb dargestellt? Diese und viele andere Fragen lassen sich beispielsweise mit Medienresonanzanalysen oder Werbewertanalysen rasch beantworten. Clip Mediaservice untersucht Clippings und liefert punktgenaue, aussagekräftige Ergebnisse. Fakten, Tendenzen und Meinungsbilder werden herausgearbeitet. Stärken und Schwächen der aktuellen Medienarbeit werden analysiert und zur Planung weiterer

© Österreichische Post (2)

Kampagnen bereitgestellt. Werbeäquivalenzanalysen, Resonanzanalysen, SWOT-Analysen oder brand & division counts liefern hier aufschlussreiche Erkenntnisse.

Die Preisträger wurden im Rahmen der „Prospekt Award Gala“ geehrt.

Die Spezialisten von Clip Mediaservice beraten auch zu den zahlreichen Möglichkeiten, die das Analysetool im hauseigenen „Clipping Archiv“ bietet. Somit können Kunden auch einfach und schnell eigengenerierte Analysen erstellen. Clip Mediaservice bietet mit dem „Clipping Archiv“ ein umfassendes Tool zur Archivierung, Bearbeitung und Analyse der Medienbeobachtung. Ein persönliches Login ermöglicht den weltweiten Zugriff auf gefundene Clippings. Innerhalb des Archivs können sämtliche Beobachtungsbereiche angezeigt und nach individuellen Bedürfnissen sortiert werden. Zahlreiche Exportfunktionen ermöglichen problemlos das Erstellen von Pressespiegeln, einfachen Excel-Tabellen sowie Suchen und Filtern archivierter Clippings, um die eigene Medienarbeit zu kontrollieren. Der „Clip-Manager „bietet zahlreiche Möglichkeiten um die Clippings zu bearbeiten, zu

© Clip Mediaservice

„Clip-Manager“ online

C. Dräxler setzt auf den essenziellen Zusatznutzen ergänzender Clippinganalysen.

kommentieren oder auszuwerten. Die eingetragenen Daten werden zentral auf dem Clip-Server gespeichert und sind somit immer und überall verfügbar. „Die Signale aus dem Markt sprechen eine deutliche Sprache“, so Christian Dräxler, Mitglied der Clip-Geschäftsführung. „Gefragt

wird nach dem Mehrwert eines Presse- und Medienartikels.“ Medienbeobachtung müsse heute mehr können und sei auch imstande, dies zu leisten, zieht Dräxler Bilanz. Ergänzende Clippinganalysen nach jeweils individuellen Ansprüchen sind daher die nötige, marktkonforme Konsequenz. (red)

Arbeitsgemeinschaft Teletest Beim alljährlichen Fernsehforum stand die Zukunft des Mediums Fernsehen im Fokus

Wien. Am 7. November trafen sich die österreichischen TV-Forscher, Sender- und Agenturvertreter sowie Werbetreibende zum alljährlichen „Fernsehforum“ der Arbeits­ gemeinschaft Teletest (AGTT). Nachdem im letzten Jahr das ­Jubiläum „20 Jahre Teletest“ gefeiert werden konnte, standen dieses Mal zukünftige Entwicklungen im ­Fokus der Veranstaltung.

Die Zukunft des Fernsehens Eine der aktuellen Herausforderungen für das Medium TV liegt in der Art und Weise, wie man mit der Diversifizierung und Fragmentierung der Nutzung umgehen wird. Angesichts permanenter Verfügbarkeit, online, mobil und zeitversetzt, stellt sich die Frage nach der

© Arbeitsgemeinschaft Teletest

Jeder wird sein eigener Programmchef sein

Experten sind sich einig: Der Content wird über die Gunst der Zuseher entscheiden.

weiteren Entwicklung des Fernsehens. Auch die Auswirkungen auf die Messung wurden diskutiert.

Ebenso war der Stellenwert von Social-TV, also der Möglichkeit des Austauschs in Sozialen Netz-

LpA Wien 14+

13,2 %

947.000 33,1 %

487.000

11,5 %

38,2 %

23,9 %

822.000

2.742.000

352.000

(GRATIS)

Post-Generaldirektor Georg Pölzl gratulierte den stolzen Gewinnern.

LeserInnen pro Ausgabe national 14+

40,5 %

596.000

werken während bzw. zum Thema des Fernsehens, Bestandteil der Agenda. Markus Breitenecker, Obmann der AGTT, äußerte sich optimistisch: „Als Fernsehmacher müssen wir uns vor Veränderungen der Mediennutzung nicht fürchten – im Gegenteil.“ Er unterstrich die Chancen gegenwärtiger Entwicklungen und betonte den Wert des produzierten Contens: „Wir stellen ihn dem Zuseher auf mehreren Plattformen zur Verfügung, damit jeder sein Nutzungsbedürfnis individuell befriedigen und jeder sein eigener Programmmanager sein kann.“ Zusehern, die sich in den Content involvieren möchten, würden nunmehr auch Zusatzfeatures und Second Screen-KomplementärApplikationen geboten.  (red)

Wien. Vor Kurzem wählten Österreichs Konsumenten die erfolgreichsten und kreativsten Flugblätter. 36 Unternehmen reichten in Summe 130 Sujets zum „Prospekt Award“ der Österreichischen Post ein. Eine Shortlist mit 55 Flugblättern wurde im Kuvert, dem Sammelumschlag der Österreichischen Post für unadressierte Werbesendungen, präsentiert und an 3,2 Mio. Haushalte zur Wahl geschickt. 65.000 Konsumenten nahmen an der Abstimmung zum Prospekt Award 2012 teil und kürten die Sieger in acht Kategorien. Der Wahl stellten sich unadressierte Prospekte, welche an Privatpersonen bzw. Konsumenten in einer Mindestauflage von 50.000 Stück ergangen waren. Pro Firma oder Marke konnten maximal sechs Sujets nominiert werden, davon jeweils zwei Sujets in der Kategorie der eigenen Branche sowie je zwei in den branchenübergreifenden Kategorien „Kreativität“ und „Nachhaltigkeit“. In der Kategorie „Lebensmitteleinzelhandel“ siegte Hofer vor Spar und Billa. In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ setzte sich Billa an die Spitze, vor Leiner und Merkur. In Sachen Kreativität hatte Ikea die Nase vorn, vor bauMax und Fressnapf. Die „Prospekt Award Gala“ mit der feierlichen Überreichung der Awards fand am 16. Oktober statt, mehr als 100 Gäste folgten der Einladung.

Kronen Zeitung

Österreich (GRATIS)

LpA Wien 14+, Fallzahl ungew. 2.444, Schwankung: HEUTE +/–1,9 %, KRONE +/–1,9 %, ÖSTERREICH +/–1,7 %

10,2 %

729.000

341.000

Kurier

Der Standard

574.000

Kronen Zeitung

Kleine Zeitung (GRATIS)

Österreich (GRATIS)

4,8 %

8,0 %

3,6 %

261.000

Die Presse

LpA national 14+, Fallzahl ungew. 15.731, Schwankung: KRONE +/–0,8 %; HEUTE +/–0,5 %; KLEINE ZEITUNG +/–0,5 %; ÖSTERREICH +/–0,5 %; KURIER +/–0,3 %; STANDARD +/–0,33 %; DIE PRESSE +/–0,3 %;

Media-Analyse 2011/12 (Erhebung 07/’11– 06/’12). HEUTE ist eine von Mo–Fr erscheinende, in Wien, NÖ, OÖ und Bgld. erhältliche Gratis-Tageszeitung. ÖSTERREICH ist laut ÖAK und Media-Analyse so wie HEUTE eine Gratis-Tageszeitung, erscheint aber im Gegensatz zu HEUTE von Mo–So, ist bundesweit erhältlich und wird tw. auch verkauft. KRONEN ZEITUNG, KLEINE ZEITUNG, KURIER, DER STANDARD und DIE PRESSE sind bundesweit erhältliche Kauf-Tageszeitungen. Text oben: LpA OÖ 14+, Fallzahl ungew. 2.327, Schwankungsbreite +/–1,4%; LpA NÖ 14+, Fallzahl ungew. 2.404, Schwankungsbreite: +/–1,2%.


Mediaplanung

20 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Goldbach Austria Der Vermarkter lud zum „Round Table“ in die Galerie Westlicht, wo über die Kommunikation mit der Jugend diskutiert wurde

Wie Marken länger cool bleiben

© Caspari

Als internationaler Gast hielt Robin Karakash von Be Viacom die Keynote.

Niko Alm, Maurizio Berlini, Lisa Koestl, Robin Karakash, Eugen Knippel, Bobby Rakic.

Wien. Die zwei Mal jährlich stattfindende Veranstaltung „Goldbach Round Table“ stand im November ganz im Zeichen der jungen Zielgruppe und deren Beziehung zu Marken. Die Keynote steuerte dieses Mal Robin Karakash von Be Viacom bei. Der Vice President Brand Solutions and Marketing Partnerships stellte die Studie „How Cool Brands Stay Hot“, die im Auftrag von MTV von Insites Consulting erstellt wurde und auf Unterhaltungen mit sogenannten Millennials (Jugendliche zwischen 13 und 29 Jahren) aus 15 unterschiedlichen Städten rund um die Welt basiert. Als Ergebnis der

Untersuchung konnten fünf Kriterien identifiziert und im CRUSHModell (Cool, Real, Unique, SelfBrand Identification, Happiness) zusammengefasst werden. Auf Basis dieser fünf Kernfaktoren, in Verbindung mit dem Brand Image und der Brand Communication, könne auch die individualistische und eher konsumkritische junge Generation bei einer Marke gehalten werden. Im Anschluss diskutierte eine Expertenrunde, bestehend aus Lisa Koestl, Branch Director von Diesel Österreich, Bobby Rakic, Jugend-Marketingleiter Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Niko Alm,

Geschäftsführer Super-Fi, und Eugen Knippel, Marketing Manager Ubisoft. „Wir haben einfach angefangen, unseren Unternehmenslifestyle, den wir immer schon gelebt haben, zu kommunizieren und nach außen zu tragen“, verriet Koestl ihr Rezept zum Erfolg. Durch Kooperationen mit Marken wie Diesel wiederum partizipierte Raiffeisen-Marketer Rakic an deren Image und holte die Digital Natives in die Bank-Filiale – eine Idee, von der vor allem Unternehmen mit weniger jugendaffinem Image oder geringen Budgets profitieren können. Super-Fi-Chef Niko Alm bezeichnete es als die neue Aufgabe von Marken, selbst zu Medien zu werden und erhielt von der Runde rege Zustimmung. Robin Karakash gab dem Publikum ebenfalls noch einen Rat mit auf den Weg: „Probieren Sie unterschiedliche Touchpoints aus und kombinieren das Ganze!“  (red)

ICH

BIN

EIN

Onliner des Jahres 2012

Digitale Helden

6(+5

Wien. Das Branchenmedium „Werbeplanung.at“ ruft wieder zur Wahl der „Onliner des Jahres“ auf. Erstmals stehen diesmal 60 Nominierte zur Wahl. Neu sind heuer die Kategorien „Aufsteiger“ und „Innovatoren“, die zu den bisherigen Kategorien „Auftraggeber“, „Agenturen“, „Vermarkter“ und „Medienmacher“ dazu kommen. Hauptsponsor ist das Styria-Anzeigenportal willhaben.at, außerdem sind adworx, karriere.at, nugg.ad, Rausgebrannt, strg.at und United Internet Media Austria (GMX) die Kategoriesponsoren. Gesucht werden die „Helden der Arbeit der digitalen Branche“, wie es von Werbeplanung.at heißt. Dieses Jahr wurde der Nominierungsprozess noch offener gestaltet, denn bis Mitte Oktober konnten die Leser ihre Favoriten per E-Mail einreichen, die dann in der Nominierung berücksichtigt wurden. Danach hat sich die Redaktion mit einer Expertenjury beraten und die Einreichungen den Kategorien zugeteilt. Juroren waren u.a. Xenia Daum, Geschäftsführerin von styria interactive, willhaben.atGeschäftsführerin Sylvia Dellantonio und kurier.at-Verkaufsleiterin Ursula Gastinger, die ihr Insiderwissen beisteuerten. Nach der Vorauswahl und der Aufstellung der Nominierten kann noch bis zum 31. Dezember unter Werbeplanung.at oder per Facebook gewählt werden. Wer die Onliner des Jahres 2012 sind, wird im gedruckten Werbeplanung.at-Guide verraten, der im Februar 2013 erscheint.  (red)

VERLÄSSLICHER

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© adworx

II am power of print. machen Spaß. Vor allem, wenn es sich um Printmedien amthethe power of Medien print. Zeitungen, Zeitschriften, Direct Mails, Kataloge, handelt! Durch Innovationen wie QR-Codes oder Augmented Reality wird Print zum unverKundenmagazine: Mit gedruckter Werbung und Printmedien steigern Sie die zichtbaren Bestandteil crossmedialer Kampagnen. Mehr unter printpower.at Bekanntheit Ihrer Marke und die Kaufabsicht. Mehr unter printpower.at

Add print, add power

adworx-Chefin Martina Zadina holte sich für 2011 als Vermarkterin den Titel. Partner_QR6701_PrintPower_Austrian_216x275.indd 1

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Mediaplanung

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 21

Mindshare Markenführung in der digitalen Mediaplanung: Mediaagentur ist dem Konsumenten stets auf der Fährte

short

Markenfreundschaften

Mediaplanung jetzt für Mobile- & Onlinegames

Wien. Während Mediaplanung der alten Schule linear von Budgetbriefing über Planung, Einkauf und Optimierung geführt wurde, hat die Zielgruppen-Digitalisierung den Prozess neu aufgemischt. Was das für die Markenführung bedeutet? „Markenführung in der digitalen Mediaplanung erfordert ‚Adaptierung und Optimierung‘ von Anfang an. Das neue Briefing heißt nicht mehr Budget-Höhe, sondern Budget-Rules. Direkte Verkaufserfolge ermöglichen damit auch höhere Budget-Investments“, weiß Friederike Müller-Wernhart, CEO Mindshare.

mobile digitale Verwendung gefunden“, so Müller-Wernhart. Die ganze Bandbreite des OnlineVerhaltens wird noch nicht ausreichend abgebildet. Digitale Mediaplanung ist nah am Konsumenten und integriert die Marke als Freund – eine Nähe, die jedoch noch nicht befriedigend in Zahlen darstellbar ist. Müller-Wernhart: „Die Aufgabe der Mediaagentur ist es, zu wissen,

„Zusätzlich zur starken Offline-Werbung ist die Marke jetzt zu einem

Obwohl auch weiterhin mächtige TV-, Outdoor- oder Print-Kampagnen die Basis einer breiten Markenkommunikation bilden werden, erfordert das mobile Online-Verhalten vieler Österreicher einen flexibleren Zugang, um nachhaltige Werbewirkung zu erzielen. „Zusätzlich zur starken OfflineWerbung ist die Marke jetzt zu einem Freund der Verwender geworden“, so Müller-Wernhart. Die Stärke ihrer Mediaagentur sei rasches Handeln und die Fähigkeit, den Konsumenten zu folgen. Die Geschäftsführerin: „Es geht darum, den Menschen zu begreifen, wie er heute kommuniziert und wann er wo was nutzt. Zusätzlich zur richtigen Botschaft, die für

Freund der Verwender

© Christoph H. Breneis

Nachhaltige Werbewirkung

geworden.“ friederike müller-wernhart

Friederike Müller-Wernhart ist Geschäftsführerin der Mediaagentur Mindshare.

die Zielgruppe natürlich noch immer zählt, ist Werbung jetzt in der Nutzungszeit präsent.“

Messbare Digital-Werbung Mit dem hausgemachten Werbewirkungs-Tool ‚MindMonitor‘ ist Mindshare der Durchbruch in der Effizienzmessung von Onlinewerbung im Mediamix gelungen. Während für TV und Print schon lange

anerkannte Messuntersuchun­gen existieren, die die Effektivität von Kampagnen bestimmen, gab es für Onlinewerbung bisher keine vergleichbare Effizienzmessung. Mit dem Tool hebt Mindshare die Werbewirkungsforschung auf die nächste Ebene und beweist die extrem hohe Werbewirkung von Bewegtbild im Online. „Damit haben die Basismedien Einzug in die

wie die Kanäle einzeln und synergetisch wirken und gesteuert werden, um den Kaufakt gezielt auszulösen. Das bedeutet aber auch, dass die Mediaagentur immer näher zum Konsumenten kommt und ab sofort 24/7 Media-pläne liefert.“ Mindshare ist die viertgrößte Mediaagentur Öster-reichs mit einem TV-Anteil von über 50%, einem Printanteil von 22% und einem „Digital Marketing“-Anteil von fast 20%.  (red)

© Traffic Captain

Selbst entwickelter „MindMonitor“ sorgt für Durchbruch in der Effizienzmessung von Online-Werbung.

Machen jetzt Mediaplanung für Mobile- & Onlinegames: TrafficCaptain.

Hamburg. Das deutsche Games Performance Network „TrafficCaptain“ unterstützt Advertiser jetzt auch bei der Mediaplanung und Optimierung von Google AdWords-Kampagnen. Mit Support und nationaler Ausrichtung mit Fokus auf Westeuropa und Nordamerika offeriert man somit ein attraktives Gesamtpaket für Advertiser. Die Hamburger sind eines von sechs Portfolio-Unternehmen von iVentureCapital, einem auf die Games-Branche spezialisierten Risikokapitalgeber. So unterstützt TrafficCaptain aktuell den Berliner Gamesentwickler Infernum Production bei der Mediaplanung und der Optimierung von Kampagnen zur erfolgreichen Monetarisierung des Free-to-play-Titels „Brick-Force“. TrafficCaptain sucht weitere Publisher zur Vergrößerung des eigenen Games Performance Networks und berät Advertiser bei der Durchführung performancebasierter Kampagnen.

ö1 schwerpunkt

:medien

Die Welt der Information – intensiv beleuchtet Ö1 Schwerpunkt bis 25. November 2012

Dimensionen – Die Welt Der Wissenschaft Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren. Informationsfilter vor dem Computerzeitalter Dienstag, 20. 11. 2012, 19.05 Uhr

hörspiel-stuDio Europa, eine Plagiate-Saga Von Till Müller-Klug (WDR 2012). Mit Matthias Matschke, Marleen Lohse, Axel Wandtke, Nina Petri, Martin Brambach u. a. Regie: Thomas Wolfertz Dienstag, 20. 11. 2012, 21.00 Uhr

salzburger nachtstuDio – »city science talk« Die Macht des Wortes in den Medien Mittwoch, 21. 11. 2012, 21.00 Uhr

matrix – computer & neue meDien »Sozialisiert im Netz – Wer ist die Netzgeneration?« Sonntag, 25. 11. 2012, 22.30 Uhr

Nähere Informationen in oe1.ORF.at/medien  7 Tage Ö1: Ö1 sieben Tage nachhören in oe1.ORF.at

OE1_INS_Medienschwerpunkt_271x202_RZ.indd 1

19.11.12 09:30


Mediaplanung

22 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Onlinezone Die Full-Service-Digitalagentur mit Sitz in Salzburg setzt nicht nur in Sachen Mediaplanung auf ihre langjährige Erfahrung

Umfassendes Know-how zählt Für eine optimale Kundenbetreuung sei breite Expertise essenziell. Salzburg. In der mehr als schnelllebigen Online- und Digitalwelt trifft man auf ein Wort relativ selten: „langjährig“. Dennoch gibt es auch in diesem Bereich durchaus Attribute, die sich durch eine derartige Eigenschaft auszeichnen. Geht es nämlich um die Erfahrung, um das Know-how, ist es für Agenturen von großem Vorteil, auf langjährige Expertise zurückgreifen zu können.

© szene1.at

Onlinemarken aufbauen

Christian Steiner und sein Team setzen vor allem auf ihre Erfahrung am Digitalsektor.

Bei der Salzburger Digital-Agentur Onlinezone (vormals Mediazone) kann man genau das. „Durch den Aufbau von ‚szene1.at‘, Öster-

reichs größter heimischer OnlineCommunity mit knapp einer Million Community Membern, verfügen wir über zehn Jahre Erfahrung wenn es darum geht, eine Onlinemarke von Null aufzubauen“, gibt sich Onlinezone-Geschäftsführer Christian Steiner selbstbewusst. „Gerade im Online-Bereich gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten in der Mediaplanung. Je nach Kunde und Zielsetzung muss man hier ein sehr breites Know-how haben, um die Kunden optimal beraten zu können. Und dieses Know-how muss man sich anhand von Erfahrungen über

Jahre erarbeiten“, ergänzt Steiner. Noch vor vier Jahren war das Unternehmen – als Tochterunternehmen der Szene1 New Media AG – ausschließlich als OnlineJugendvermarkter tätig.

Full-Service-Zugang Seit 2010 konzentrieren sich Steiner und sein Team allerdings auf alle Geschäftsbereiche einer FullService-Digitalagentur. „Wir betreuen derzeit viele große Kunden wie Szene1, Schartner Bombe, Juvina, Deichmann, Segafredo, Leiner/kika, Salzburg AG, Car4you oder Südburgenland Tourismus in verschiedenen digitalen Disziplinen wie Social Media, Web-Entwicklung oder auch in der digitalen Mediaplanung und daran gekoppelt im Online-Performance Marketing“, gibt der OnlinezoneChef Einblick in Kundenliste und Portfolio.  (red)

media.at Optimiert

Neue Strukturen Wien. Wendig und flexibel: So will sich media.at auch im Jahr 2013 präsentieren. Um diesem Eigenanspruch noch mehr als bisher gerecht zu werden, fanden und finden im Unternehmen umfassende Restrukturierungen statt. „Wir wollen auf dynamische Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse schnell und flexibel reagieren können“, erklärt Geschäftsführerin Petra Hauser und ergänzt: „Auch eine Evaluierung interner Strukturen war die konsequente Folge dieser Neuausrichtung.“

Zentraler TV-Einkauf Konkret bedeutet das, dass es neue Bereiche innerhalb der media.at geben wird – beispielsweise einen zentralen TV-Einkauf ab Jänner 2013. Neu ausgerichtet wird in nächster Zukunft auch der Digitalbereich. „Dadurch wollen wir unsere umfassende Kommunikationsberatungskompetenz ergänzen“, so Hauser weiter. „Wir bauen aber auch unser Spektrum an Insights und Systemen zur strategischen Optimierung aus“, berichtet Consultant Deborah Arpino, bei media.at für das Thema Strategie verantwortlich. Das bedeutet unter anderem: Ausbau bestehender Marktforschungsagenden im Bereich Insights, qualitative Workshops mit Medien und Kunden sowie Partnern aufseiten der Kreativagenturen bis hin zur ganzheitlichen Betrachtung der Kundeninvestments durch Econometric Modelling.  (red)

REICHWEITEN-KAISER IN TIROL

www.tt.com

**Quelle: Media-Analyse 2011-12 (Erhebungszeitraum Juli 2011 bis Juni 2012), Werte für Nordtirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Lesern pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,8% **Quelle: Media-Analyse 2011-12 (Erhebungszeitraum Juli 2011 bis Juni 2012), Werte für Tirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Lesern pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,7%

© media.at

48%* Reichweite in Nordtirol und 46,5%** Reichweite in Tirol bestätigen: die TT ist wie immer die Nummer 1 unter den Tageszeitungen Tirols.

media.at-Geschäftsführerin Petra Hauser arbeitet an Restrukturierungen.


M e di a pl a n u n g

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 23

IP Österreich Beim Vermarkter der Österreich-Fenster der RTL-Gruppe und Sky Sports Austria ist man mit der diesjährigen Entwicklung zufrieden

Österreich erfolgreich erobert das Videonetzwerk von oe24.at, auf dem sich mit Instream-Kampagnen eine „besonders junge, gebildete und gut verdienende Zielgruppe“ abholen lasse.

„Äußerst zufrieden“ Folglich wenig verwunderlich, dass auch Florian Skala, Verkaufsleitung TV/Online bei IP Österreich, in die Kerbe des Geschäftsführers schlägt: „Wir sind 2012 mit der Entwicklung unseres Online-Bewegtbild-Portfolios äußerst zufrieden. Im Frühjahr haben wir unser Angebot um zahlreiche weitere Plattformen mit Video-Content

erweitert, unter anderem um ‚sky. at‘, ‚n-tv.at‘ oder ‚clipfish.at‘. Und ganz besonders freuen wir uns, seit diesem Sommer das gesamte Video-Netzwerk der ‚Mediengruppe Österreich‘ vermarkten zu können. Die Videozugriffe auf unseren Portalen entwickeln sich hervorragend – im Schnitt erreichen wir 2012 bereits rund fünf Millionen Videoviews pro Monat.“ Die Vermarktungsgesellschaft IP Österreich wurde als IPA-plus (Österreich) im November 1995 gegründet. Nur rund ein halbes Jahr später ging das RTL-Werbefenster Österreich, als erstes österreichi­ sches Werbefenster, on air.  (red)

Geschäftsführer Gerhard Riedler und TV/Online-Verkaufsleiter Florian Skala (re.).

oe24.at neu an Bord

Studie der Initiative Austria Der Einfluss der Social Influencer steigt; Werbetreibende sollten beizeiten reagieren

IP freut sich neben der positiven TV-Performance aber auch über einen Neuzugang im Portfolio: Seit September vermarkt IP Österreich

The Age of Social Influence: Opinion Leader als Co-Marketer

Verstärkung

Wien. Ausbau der Führungsspitze bei adworx: Mit November hat Kurt Bauer die Leitung Adserving und Adoperating sowie die der neu geschaffenen Abteilung Produktmanagement übernommen. Dadurch kann sich adworx-Chefin Martina Zadina jetzt verstärkt neuen Aufgaben zuwenden. Eine dieser ist Zadina kürzlich angetreten: Sie hat sich erfolgreich der Wahl zur „IAB Austria“-Präsidentin gestellt und vertritt nun seit Oktober die Interessensvertretung der Digitalmarketing-Branche in Österreich.

adworx-Videopaket Gleichzeitig wurde in der Vermarktung an Produktneuerungen gearbeitet. So z.B. an „adworx Video“ – dem gut auf dem Markt positionierten Videopaket, das durch eine Preis-Neustrukturierung erneut aufgewertet wurde. Tamara Tannenberger, Head of Sales & Client Service bei adworx: „Das ‚adworx‘-Videopaket ist seit der Einführung 2009 immer weiter gewachsen und wird in der digitalen Werbewirtschaft sehr gut angenommen. Mit einem Videoinventar von 8,5 Millionen Videoaufrufen pro Monat haben wir eines der TopAngebote im Bereich Bewegtbild in Österreich. Die Entscheidung zu einer Neustrukturierung der Preise ist aufgrund der Gegebenheiten und der Anforderungen des Markts notwendig geworden und mit denen wollen wir konform gehen, um das große Potenzial dieses Produkts auszuschöpfen.“  (red)

Wien/Österreich. Die zunehmende Medienkonvergenz bringt neue Synergien hervor, die den Kaufakt einzelner Konsumenten beeinflussen. Diese Synergien zu verstehen und nutzbar zu machen, war das Ziel einer weltweiten Online-Studie, die die Mediaagentur Initiative durchführte. Um auch für Österreich mit repräsentativen Daten aufwarten zu können, wurde im Auftrag von Initiative Austria in Zusammenarbeit mit dem Institut meinungsraum.at eine CAWI-Studie bei genau 2.010 webaktiven Österreichern zwischen 16 und

größere Verflechtung von Onlineund Offline-Medien an, um so durch den „Multiplier-Effekt“ größere Reichweite zu generieren und die Markenbotschaften zu verstärken. Immer öfter werden nun technikaffine Konsumenten zur treibenden Kraft, indem sie als Social Influencer andere Konsumenten in ihrem Verhalten beeinflussen.

Kraft der Social Influencer Was zeichnet den Social Influencer nun aus? In seinem persönlichen Umfeld ist er durch eine überproportional hohe Anzahl

„Werbetreibende sollten vermehrt versuchen, Konsumenten über deren Fähigkeit zur Einflussnahme zu definieren.“ XAVIER REYNAUD, CEO INITIATIVE ÖSTERREICH

65 Jahren durchgeführt (Feldzeitraum: Juli 2012). Seit vielen Jahren streben Marketing-Verantwortliche eine

von Kontakten – online wie offline – geprägt, er verbringt gern Zeit mit Freunden und Familie und lässt sich als gesellig und kontaktfreu-

„Je besser ein Konsument selbst vernetzt ist, umso eher beeinflusst er andere Konsumenten.“ © Fotostudio Christian Scharl (2)

adworx Führungsspitze

BARBARA KLINSER, HEAD OF FASTBRIDGE/DIGITAL-UNIT DER IPG-MEDIAAGENTUREN INITIATIVE UND UM PANMEDIA

dig charakterisieren; eine wichtige Rolle spielt dabei der Besitz diverser Kommunikations-Tools. In seinem medialen Umfeld ist er von hoher Aktivität gekennzeichnet: Der Social Influencer startet Unterhaltungen über TV-Sendungen und -Werbungen, er recherchiert Produkte oder Dienstleistungen mithilfe von Social Media und bewertet bzw. empfiehlt diese online (siehe Chart unten links). Wie stark der Einfluss von Social Media im Einkaufsprozess ist, zeigt der unten rechts angeführte Chart für einige ausgewählte ProduktKategorien. Das Zeitalter von Social Influence weist eine signifikante Änderung des Konsumentenverhaltens auf; dies erfordert wiederum eine Änderung im Marketing. Werbe-

treibende sollten daher versuchen, Konsumenten nicht mehr mittels demografischer Merkmale, sondern über deren Fähigkeit zur Einflussnahme auf andere zu definieren.

ÜBER INITIATIVE Initiative (www.initiative.com) steht für performancegeleitetes Marketing – die Selbstverpflichtung zu Performance sieht Initiative als Leitgedanken ihrer Unternehmenskultur. Daten, Analysen, Erkenntnisse und Innovationen sind zentrale Elemente der Initiative-Serviceleistungen. Die wirtschaftliche Bewertbarkeit im Hinblick auf die Zielsetzungen ihrer Kunden ist dabei stets gegeben. • Initiative, Tochter der Interpublic Group, ist Teil der Media-Management-Gruppe Mediabrands. • Initiative beschäftigt mehr als 2.500 Spezialisten in 91 Büros und in weltweit über 70 Märkten.

© adworx

• Die Fülle an Kommunikations-Serviceleistungen, die von Initiative geboten werden, umfasst neben Research und Consumer-Insights, Mediaplanung und -einkauf, digitalen Kommunikationslösungen und Content-Kreationen auch Evaluierungen und Accountability-Services. Kurt Bauer verstärkt künftig die Führungs­spitze des adworx-Teams.

PROMOTION

Wien. „2012 ist für uns in puncto Werbeumsätze ein zufriedenstellendes Jahr. Generell sehen wir heuer nicht mehr diese Zuwachsraten wie in den vergangenen Jahren, wobei Privat-TV im intermedialen Vergleich wesentlich besser performt als andere Mediengattungen“, resümiert Gerhard Riedler, Geschäftsführer von IP Österreich, dem exklusiven Vermarkter der Österreich-Werbefenster von RTL, RTL II, Super RTL, VOX und Sky Sport Austria. Riedler weiter: „Gerade in wirtschaftlich angespannten Situationen verlassen sich Werbungtreibende auf die Stärken und Vorzüge von TV-Werbung.“

© IP Österreich (2)

„Vermarkten das gesamte Video-Netzwerk der Mediengruppe Österreich“.


M e d ia p la n u n g

24 – medianet special

short

PR4You: Tierische PR, Mediaplanung & Co.

Dienstag, 20. November 2012

Aegis Media Austria Renommierte Agentur erweitert ihr digitales Leistungsportfolio durch Akquisition von IQ mobile

Akquisition vollbracht

Die kürzlich gelaunchte tierische Website der Agentur PR4You.

Berlin. Die PR- und Werbeagentur PR4You hat eine neue Website für den Bereich „Tiere“ gelauncht. Auf dieser informieren die Berliner über deren Leistungsangebot für PR, Kommunikation und Werbung für Marken, Produkte und Services der Tier- und Heimtierbranche sowie des Zoofachhandels. PR4You betreut seit 2001 Unternehmen, Produkte und Marken der Tier- und Heimtierbranche – Hersteller von Produkten für Tiere wie Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Fische (Aquaristik), Reptilien, Pferde (Tierbedarf & Heimtierbedarf, Zoofachhandel) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Mittels PR, Kommunikation und Werbung informieren wir Interessierte, potenzielle Kunden sowie Journalisten der Publikums- und Fachpresse über die Angebote und Neuigkeiten unserer Kunden“, berichtet Holger Ballwanz, Inhaber und Geschäftsführer der Agentur abschließend.

Wien. Anfang November gab Aegis Media Austria die Akquisition der heimischen Mobile MarketingAgentur IQ mobile bekannt. Die 2006 gegründete Agentur entwickelte sich zu einem echten Pionier für die Umsetzung mobiler Werbekampagnen, Entwicklung von Apps, mobilen Portalen und mobilen Ad-Server- und Tracking-Tools sowie von Messaging-Lösungen. Heute ist das Unternehmen der führende mobile Experte im D-A-CH-, CEE- und SEE-Raum. Nigel Morris, CEO Aegis Media America & EMEA: „Die Akquisition von ‚IQ mobile‘, einem hochangesehenen Mobile Marketing-Spezialisten auf dem österreichischen Markt, ist ein wichtiger Schritt zur Differenzierung des digitalen Dienstangebots von Aegis Media in diesem Markt. Diese Akquisition entspricht unserer Strategie, unsere digitale Kompetenz zu stärken, und eröffnet uns die Chance, das Mobilgeschäft von Aegis Media in Österreich und in ganz Mittel- und Osteuropa auszubauen.“

Gewachsene Branche Andreas Weiss, CEO von Aegis Media Austria & Adriatics, ergänzt: „Österreich weist eine hohe Internetpenetration von über 80 und eine extrem hohe mobile Durchdringung von 154 Prozent auf. Die Mobile Marketing Branche wuchs in den letzten zwei Jahren um je-

Aegis Media bündelt einige der führenden Agenturmarken im Bereich Marketing- und Media Services. Mit einer gemeinsamen Vision entwickeln Carat, Vizeum, Isobar, iProspect und Posterscope Kommunikationslösungen des konvergenten Medienzeitalters.

Personelle Rochaden

© Aegis Media Austria

© PR4You

Darüber hinaus übernimmt Herbert Pratter die Position des Chief Digital Officer bei Aegis Media.

Herbert Pratter übernimmt die Position des CDO bei Aegis Media Austria.

weils über 100 Prozent und ist der Zukunftstrend schlechthin. Angesichts unserer Erwartung eines anhaltend starken Wachstums in diesem Markt freuen wir uns besonders über die Akquisition von IQ mobile, die uns die Möglichkeit gibt, unseren Kunden digitale Lösungen mit umfassendem Service zu bieten.“ Auch seitens IQ mobile ist man stolz darauf, das innovative Netzwerk von Aegis zu verstärken:

„Wir sind fest davon überzeugt, dass die Unternehmen vom Spirit und den Zielen hervorragend zueinander passen. Durch diese Akquisition können wir die Stärken von IQ mobile für die Kunden von Aegis Media optimal einsetzen und in den D-A-CH-Ländern sowie in der Region Zentral- und Südosteuropa integrierte, durchdachte mobile Kampagnen durchführen“, so Harald Winkelhofer, CEO von IQ mobile.

Bereits kurz vor der Akquisition hat Aegis Media Austria der strategischen Ausrichtung auf Medienberatung im digitalen bzw. konvergenten Medienzeitalter mit der neu geschaffenen Position eines Chief Digital Officer (CDO) Rechnung getragen: Mit Herbert Pratter übernimmt diese Aufgabe ein langjähriger Mitarbeiter der Gruppe und einer der führenden Köpfe der heimischen Digital-Szene. Pratter ist seit 2005 im Unternehmen und seit 2011 in diesem als Managing Director von Vizeum tätig. Darüber hinaus zeichnete er mit seinem Team u.a. für den Gewinn des prestigeträchtigen Etats von Mediamarkt Saturn verantwortlich. Dass die Entwicklung von ­Vizeum Austria auch weiterhin erfolgreich sein wird, dafür steht die neue Geschäftsführerin Maimuna Mosser. Sie ist seit Anfang 2011 bei Vizeum und übernahm in den letzten Monaten sukzessive Führungsaufgaben in der Agentur, womit ein reibungsloser Übergang gesichert ist.  (red)


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 20. November 2012 – 25

Concept Packaging

Design Thinking

co2 will die Verpackung als Mehrwertkommunikationsmittel forcieren Seite 26

Brainds-Chef Oliver Heiss will, dass Manager mehr wie Designer denken lernen Seite 28

© Brainds

© co2

grafik & design X-Mas-Design dasuno ­verschönert Weihnachten

© dasuno

Weniger ist oft mehr

Trendwatching Die ­Reduktion auf einfache Elemente wie Punkte und Striche konnte u.a. beim internationalen Plakatwettbewerb „100 beste Plakate“ ausgemacht werden. Warum gutes Design u.a. Komplexität reduziert, warum designorientierte Unternehmen erfolgreich sind und welche Trends Weihnachten bringt, zeigen die  Seiten 25–30 tov

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Lesetipp

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Ausstellung Zwei heimische Vertreter schafften es, unter den 1.800 eingereichten Werken hervorzustechen

Fokuswechsel Fonda-Chef Alexander Reiberger forciert Responsive Design, um den unterschiedlichen internetfähigen Geräten gerecht zu werden.  Seite 29

Wien. Mit der Präsentation der Siegerprojekte des Wettbewerbs „100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“ zeigt das MAK ab 28.11. bereits zum siebten Mal aktuelle Tendenzen der kreativen Plakatproduktion. Die Arbeiten der Preisträger lassen den Trend zur schlichten und einfachen Form erkennen, der sich auch im Ausstellungsdesign widerspiegelt: Ein auf die Elemente ‚Linie‘ und ‚Punkt‘ referenzierendes Raster bildet den Rahmen für die Präsentation der Siegerprojekte im MAK-Kunstblättersaal. Aus 1.800 eingereichten Werken wählte eine internationale

Jury 100 Plakate und Plakatserien aus. Deutschland ist mit 53 Projekten vertreten, die Schweiz mit 45 und Österreich mit zwei. „Plakate sind heute für Gestalter der Battleground, auf dem sie mit sich selber und anderen um neue visuelle Ideen, Aussagen, Codes und Visualitäten ringen (…). Jedes Jahr hundert Plakate mit olympischer Qualität zu finden, die für die Ewigkeit gelten, ist schlicht nicht möglich; aber eine Mischung aus guter Gestaltung, klassischen Formulierungen und innovativen Fragen schon“, so der Juryvorsitzende Sascha Lobe. (red)

© 100 Beste Plakate/3007; 100 Beste Plakate/C. Schlager/M.-C. Schmid

© Fonda

Die 100 besten Plakate hängen im MAK

Die beiden heimischen Vertreter: eine Plakatserie von Eva Dranaz und Jochen Fill sowie ein Projekt von Christian Schlager und MarieChristine Schmid.


Grafik & Design

26 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Inszenierung New Media-Agentur hat sich auf die dramaturgische Umsetzung von Lernkommunikation spezialisiert

short

create.at: Lust am Lernen

Büro X: Relaunch für das Neunerhaus

© Büro X

Wien. Die New Media-Agentur create.at hat ihren Fokus auf der ambitionierten mediendramaturgischen Inszenierung von Lernkommunikation gelegt – etwa für Kunden wie Silhouette International, EMCO oder die Österreichischen Bundesbahnen.

Lern-Ambiente

Neunerhaus: schlankes Corporate Design mit einfachen Stilmitteln.

Das Ziel ist, Lernenden Freude und Lust an der Beschäftigung mit gegebenen Inhalten zu vermitteln und Usability zu gewährleis-ten. Die grafische Gestaltung sei hierbei ein essenzielles Werkzeug und stellt die Basis für fesselndes Storytelling dar, betont man seitens der Agentur. Auf der visuellen Ebene werden Geschichten erzählt und die zu lernenden Contents in virtuelle Räume gebettet, die Spannung erzeugen und die Adressaten faszinieren. Das Zauberwort ist Ambiente. Das Ergebnis: perfekte User

Wien. Als vor zwölf Jahren Markus Reiter, der Obmann des gemeinnützigen Vereins „Neunerhaus“, die Designagentur Büro X ansprach, für diese Organisation ein neues Logo zu entwerfen, wollte Büro X-Chef Andreas Miedaner das bisherige CD sehen. „Wir bekamen eine Mappe voller Zettel, viel Buntpapier, verschiedenste Formate mit unterschiedlichsten Schriften und Grafiken und es stellte sich die Frage ‚Braucht eine Sozialorganisation mehr als ein Logo?‘“. Die Conclusio: Ein gemeinnütziger Verein wie das Neunerhaus ist ein Unternehmen, wie jedes andere auch; es muss wirtschaftlich agieren und sein Bild nach außen konsequent darstellen. Für Neunerhaus entstand damals ein recht „schlankes“ CD mit einfachen Stilmitteln. Mittlerweile war das damalige Design jedoch durch viele Hände gegangen und in die Jahre gekommen. „Beim jetzigen Relaunch haben wir uns vom Schwarz/WeißAuftritt plus der Farbe und der schlichten Gestaltung nicht entfernt, aber massiv in Richtung ‚stärker – klarer – lesbarer‘ verändert“, so Miedaner.

Experience – dem Trend der Zeit entsprechend, ohne Abstriche zu machen, auch auf mobilen Endgeräten. HTML 5 steht hier an vorderster Front der Entwicklung und findet bei create.at breite Anwendung. Nach wie vor beliebt ist das Medium Film – in der Kreativschmiede von create.at besonders in Form von Jingles, die als Intro zu virtuellen Lernwelten die Nutzer in den Bann ziehen und perfekt geeignet sind, um Emotionen zu transportieren und echte Motivation zu entfachen anstatt kurzfristige Strohfeuer zu entzünden. Unterstützt wird all das mit stets weiterentwickelter Kompetenz im Bereich der 3D-Animationen mittels leistungsfähiger 3D-Engines.Mit dieser Strategie ist create.at seit über zwölf Jahren über die Grenzen Österreichs hinaus erfolgreich tätig und lebt die Philosophie „Zielgruppen bewegen – Veränderung bewirken – Innovation vermarkten“.  (red)

© create.at

Mit Storytelling, Jingles und 3D-Animationen wird bei den Nutzern eine Motivation entfacht.

create.at-Chef Christoph Schmidt-Mårtensson: Das Zauberwort ist „Ambiente“.

Design und Dramaturgie Strategisches Kommunikationsdesign sowohl in analogen wie auch digitalen Formen

Eventdesign: Strukt auf einigen Hochzeiten Wien. Erst kürzlich konnte das Design Studio Strukt seine Kompetenz und Effizienz in Sachen Event-Design und -Dramaturgie mehrmals unter Beweis stellen und somit seine Position am Design-Sektor stärken. Mit der ATV-Programmpräsentation, dem Kurier-Relaunch und den „Futurezone Awards“ gingen innerhalb einer Woche drei hochkarätige Events über die Bühne, die allesamt mit Licht- und Projektionsinstallationen von Strukt und ihrem Technikpartner Concept Solutions ausgestattet wurden. Auch am internationalen Parkett machte Strukt eine gute Figur. Der Anfang Oktober von einem österreichischen Tierfuttermittel-Konzern ausgerichtete Kongress „World Nutrition Forum“ in Singapur wurde

© Strukt

Bauderer kooperiert mit Martin Diller Design und Dramaturgie von Strukt unter anderem beim Kurier Relaunch-Event.

von Strukt als Lead-Designagentur betreut. Das Herzstück der Veranstaltung stellte eine 26 x 8 m große Projektionsleinwand dar, die mit eigens für dieses Format produzierten Präsentationen und Filmen das Publikum begeisterte. Umfassendes, strategisches Kommunikationsdesign, das in analogen wie digitalen, bewegten, statischen und interaktiven Kommunikationsformen zur Anwendung kommt, zählt zur Paradedisziplin der Wiener Kreativschmiede. „Dieser Herbst hat sich – wie auch in den Jahren zuvor – als die Jahreszeit mit den spannendsten und herausforderndsten Aufgaben in diesem Sektor gezeigt“, fasst Geschäftsführer Wolfgang Maier zusammen. (red)

Martin Diller (li.) bündelt sein Knowhow mit Gerhard Bauderers Agentur.

Wien. Die Werbeagentur Bauderer und Martin Diller gehen eine enge Kooperation ein. Ziel sei es, den jeweiligen Kunden maßgeschneiderte optimierte Lösungen in allen Aufgabenbereichen zeitgemäßer Marktkommunikation anzubieten und die Kompetenz beider Partner perfekt auszuschöpfen. Agenturgründer Gerhard Bauderer und sein erfahrenes Team betreuen seit mehr als 25 Jahren nationale und internationale Kunden. Das Portfolio der Agentur reicht von klassischer Werbung über Dialogmarketings bis zur Online-Kommunikation. Bauderer und Diller können durch ihre Kooperation ab sofort noch rascher und zielgerichteter auf die Kommunikationsanforderungen ihrer Auftraggeber reagieren. „Gemeinsam bieten wir für unsere Kunden erfolgsorientierte und passgenaue Lösungen, von der Konzeption bis zur professionellen Umsetzung der Maßnahmen“, so Bauderer und Diller unisono.

Mehr als Verpackung: Concept Packaging Wien. Als Werbe- und Designagentur mit Kernkompetenz im Packagingbereich verpackt co2 namhafte österreichische Marken und ist sich dadurch der meist kurzen, aber wichtigen Aufgabe von Verpackung voll bewusst. Neben MehrwegKommunikation wird daher auch Mehrweg-Verpackung propagiert und im Tool „Concept-Packaging“ verschmolzen. Gerade im Zuge diverser Nachhaltigkeitsoffensiven und Umweltbekundungen will co2 wieder vermehrt die Verpackung als Mehrwert- und Mehrweg-Kommunikationsmittel ins Zentrum des Bewusstseins rücken und tüftelt fieberhaft am neuen Tool. Dass das meiste Verpackungsmaterial spätestens zu Hause weggeschmissen wird, liegt in der Natur der Sache: Es ist schließlich in erster Linie dazu da, das Produkt vor Keimen, Witterung, fremden Zugriffen oder Transportschäden zu schützen und es zusammenzuhalten. Zumeist hat die Verpackung dann auch bereits ihren Zusatznutzen erfüllt: gesehen werden, ansprechen, Auskunft über den

Inhalt geben und zum Kauf anregen. „Dass eine Verpackung auch noch mehr können kann, ist eine immer wiederkehrende Idee, die aber oft an kurzfristiger umsatzorientierter Denkweise scheitert“, weiß co2-Geschäftsführer Norbert Kraus aus Erfahrung.

zu begegnen und die möglichen ungeliebten Eigenschaften eines Produkts nicht immer kunstvoll zu verschleiern, sondern ehrlich zu kommunizieren.“ Kraus weiter: „Wenn zum Beispiel Chips aufgrund ihres hohen Fettgehalts besonders gut schmecken, kann man ruhig darauf hinweisen, dass man nicht täglich ein Päckchen davon vor dem Fernseher essen sollte – und zeigt vielleicht

Kommunikations-Tool „Concept-Packaging“ muss allerdings – als Verschmelzung von Markenkommunikation, Produkt und Verpackung – Managementperioden überdauern und zu einer langfristigen Markenzukunft beitragen. Verpackungen mit Mehrwert und weiterführende Kommunikation kommen dem Umweltgewissen des heute kritischeren Konsumenten entgegen und stärken die Bindung über den Kauf hinaus – ohne klassische Werbung. „Wenn wir schon Müll produzieren, dann zumindest keinen verbalen“, wünscht sich Kraus weiters und plädiert für mehr Ehrlichkeit in der Kommunikation mit dem Konsumenten. „Es macht durchaus Sinn, dem Käufer auf Augenhöhe

gleich Möglichkeiten auf, wie man die Chips fettverbrennender verzehren könnte. Wenn man das Säckchen dann gleich mit integrierten Schlaufen an den Hometrainer hängen kann, dann geht das Gesamtkonzept schon in Richtung „Concept-Packaging“. Für co2 sei es daher wichtig, bereits in den Produktionsbereich des Produkts mit eingebunden zu sein, erklärt der Geschäftsführer. (red)

© co2

© Josef Helfert

co2 Die Agentur will die Verpackung als Mehrwert- und Mehrwegkommunikationsmittel stärker ins Zentrum rücken

Verpackung gibt Auskunft über Inhalt: co2-Umsetzung für Eskimo.


G r af i k & D esi g n

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 27

Markenfigur Das Testimonial „Fini“ war ein „Schulbeispiel für eine erfolgreiche Markenfigur“ meint John Mark, CEO von Mark & Mark

Ein Sympathiehoch namens Fini Wien. Die Erfindung der ersten weiblichen Markenfigur, die im österreichischen Lebensmittelmarkt eingesetzt wurde, hat eine nachhaltige Wirkung gezeigt. Die „Fini“ von Fini‘s Feinstes war im Konzept des Designer-Duos Ursula und John Mark Bestandteil eines Auftritts als Premium Quality-Marke und eines langfristigen Kommunikationsauftritts mit dem Ziel hoher Wertschöpfung und nationaler Marktführerschaft.

Impact und Sympathie Das ist mittlerweile über 15 Jahre her. Damals hat die Eroberung der Marktführerschaft laut Mark & Mark nur zwei Jahre gedauert. Zurzeit wird die Range gerade erweitert; die begleitende Kampagne dazu entwickelte Mark & Mark in Zusammenarbeit mit der Unique Werbeagentur. Fini ist inzwischen zu einem Konsumentenliebling

geworden: Mit relativ geringen Budgetmitteln hat die Marke hohen Impact und sensationelle Sympathiewerte erreicht. Laut letzter Karmasin-Erhebung hat sich die spontane Bekanntheit auf 70% und die gestützte auf 94% erhöht.

Vertrauensanker „Markenfiguren haben hohes Potenzial und können aus einer Trust Brand eine Love Brand machen“ so John Mark, CEO Mark & Mark, der das Testimonial der Mühlengruppe Vonwiller als „Schulbeispiel für eine erfolgreiche Markenfigur aus unserem Hause“ bezeichnet.

„Sie ist für uns ein wunderbares Beispiel für eine Markenfigur, die ihre Aufgabe als Sympathieträger und Vertrauensanker vorbildlich erfüllt. Sie hat dazu geführt, dass diese Marke seit der Einführung unangefochten die Spitzenposition im Mehlsegment einnimmt. Dass unsere ‚Fini‘ auch ökonomisch wertvoll ist, zeigt sich bei Line Extensions wie bei der neuen ‚Fini‘s Feinstes Traditions-Mehl‘-Range, die gerade im Markt gelauncht wird“, erklärt Ursula Mark. Die Markenfigur leistet aber auch als Markenbotschafterin in der gesamten Kommunikation gute Arbeit und sorgt für hohe Effizienz.  (red)

© Mark & Mark

Im Herbst 2012 stehen Line Extensions bei der Marke auf dem Programm. Mark & Mark entwickelte mit Unique die Kampagne.

Neue Sorten, altbekannte Figur: Finis Feinstes Line Extensions vom Herbst 2012.

Kest Grundhaltungen

Eine Frage der Flexibilität Linz. Kest-Geschäftsführer Walter Stromberger sieht drei Möglichkeiten einer Designer-Grundhaltung: Trends und Strömungen als revolutionäre Prämisse, eine optimale Anpassung an die Vorgabe und Entwicklung neuer Ideen und drittens „die etwas verstaubt wirkende konservativen Prämisse der schönen Form als wichtigstes Kriterium“. Jede dieser Grundhaltungen sei bei den verschiedenen Grafik Designern unterschiedlich ausgeprägt. Man sehe sehr oft, dass es wenig Flexibilität gibt, wenn zum Wohl der Aufgabe von einer in die andere Grundhaltung gewechselt werden soll.“

Modulare Designs

Ohne Gschistigschasti.

Kest habe sich immer flexibel gezeigt, so Stromberger, und diese Flexibilität sei es auch, die sich durch viele Corporate Design-Projekte von Kest zieht. „Unsere CD Projekte sind meist stark modular aufgebaut“, betont der Agenturchef. „Erst wenn wir es schaffen, dass CD kein Korsett ist, sondern zum spannenden Werkzeug für erst später kommende Inhalte wird, sind wir richtig zufrieden.“ Erfolgreiche Beispiele der Umsetzung waren in letzter Zeit das Corporate Design und die Festival-Promotion für Cannes für das Start-up „Pixxers“. Für den Linzer Tourismusverband wurde die Bildsprache für das Musikjahr 2013 entwickelt und für die ÖH der OÖ Fachhochschulen hat Stromberger mit seinem Team ein Corporate Design entworfen.  (red)

Die Werbeagentur, die gleich zur Sache kommt. Schlank, HI¿]LHQWXQGWUDQVSDUHQW$OV'UHKVFKHLEHVlPWOLFKHU .RPPXQLNDWLRQVPD‰QDKPHQVWHOOHQZLUGLHMHZHLOVEHVWHQ 7HDPV]XVDPPHQXQGNRRUGLQLHUHQDOOH3UR]HVVH

© Kest

facebook.com/St.Stephens.at www.st-stephens.at

Mitten in Wien.

Für das Start-up „Pixxers“ hat Kest das Corporate Design entworfen. StSt_Anzeige_216x288.indd 1

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Grafik & Design

28 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

Design Thinking Design Index zeigt, dass designorientierte Unternehmen(er) öfter im Business erfolgreich sind

short

Alles Design oder was?

zooom rüstet sich für Mega Events 2013

Warum Manager immer mehr wie Designer denken lernen müssen und wir alle Designer sein sollten.

Die „Red Bull X-Alps“ können kommen, die Visuals sind schon fertig.

Fuschl am See. 2013 wird ein spannendes Jahr für zooom productions: So stehen der Agentur mit Niederlassungen in Fuschl am See und Venice Beach/USA große Events wie etwa der zehnte Geburtstag der Red Bull X-Alps ins Haus. Hier gilt es das Event neu zu erfinden und eine Vielfalt an Kommunikationsmaterialien weiterzuspinnen, mit Hilfe der die Message übermittelt wird. Neu entwickelt wurde bisher das Keyvisual der Red Bull X-Alps 2013, das als optischer Schlüsselreiz des Adventure Races fungiert. Neben der visuellen Repräsentation der sechsten Ausgabe des Rennens ist man auch für die Pressearbeit und Content Providing verantwortlich. Ein weiteres Keyvisual kreierte man für den Red Bull Illume-Fotografie-Wettbewerb, der Fotografen aus aller Welt dazu aufruft, ihre besten Bilder aus dem Bereich Action- und Adventuresport einzureichen. Auch hier wird zooom als internationale Kommunikationsagentur für den Image Quest und die weltweite Ausstellung verantwortlich sein.

perience auf (Service Design). Die Stadt Wien entwickelte mit Brainds in einem partizipativen Prozess mit über 200 Personen Identitäts-Prototypen für die Seestadt Aspern, um eine strategische Vision für das immense Stadtentwicklungsprojekt zu finden. Und immer öfter arbeiten wir als Berater mit Kunden an Prozessen zur kollaborativen Markenführung, um die gesamte Organisation in die Implementierung einzubinden.“

Design-Kompetenz © Brainds

© zooom

Wien. Eines der großen Unwörter der letzten Jahre ist „Design“. Was einmal als Attribut für funktionale und ästhetische Intelligenz (und oft einen hohen Preis) stand, wurde immer mehr zu einem Begriff ohne Substanz. Alles ist mittlerweile Design. Nur der Begriff „Nachhaltigkeit“ hat in den letzen Jahren eine ähnlich traurige Behandlung erfahren. Oliver Heiss, Geschäftsführer Brainds: „Dabei geht es heutzutage vielmehr um ‚Design Thinking‘. Um eine Revolution des Begreifens und Lösens von Problemen. Es braucht ein offenes kollaboratives Herangehen an die Dinge, um mit der Komplexität der Welt besser umgehen zu können. ‚Human centered, solution based thinking‘ ist der Schlüssel zu unserer Zeit. Die Designer haben das schon früh verstanden und entsprechende Methoden, Tools und Prozesse entwickelt, die langsam zum Stan-

Oliver Heiss, Managing Partner der Wiener Branding- & Design-Agentur Brainds.

dard werden, wenn es um Innovation geht. Ein paar Beispiele: In der IT heißt es ‚agile development‘, Dienstleister bauen Spezialisten-Teams für Customer Ex-

Heiss: „Ob man will oder nicht: Design Thinking wird immer mehr zu einer der zentralen Management-Kompetenzen. Ein Beispiel in Zahlen: Der Design Index des renommierten ‚British Design Council‘ zeigt, wie designorientierte Unternehmen den FTSE-100 Börseindex um über 200 Prozent hinter sich gelassen haben. Kein Beweis,

aber ein deutlicher Indikator.“ Auch in der Frage nach gesellschaftlicher Entwicklung fällt immer öfter der Begriff „Social Design“: als ein Werkzeug, um die Gesellschaft besser zu machen. Im Harvard Business Review war vor Kurzem von „Social Prototyping“ als Werkzeug zum Lösen gesellschaftlicher Fragen zu lesen. Und in Österreich, sonst ja wirklich kein Vorreiter in Sachen Design, startet die Universität für angewandte Kunst in Wien den ersten Lehrgang für Social Design unter dem Titel „Arts as Urban Innovation“. Ein Anthropologe von der Universität Madrid hat die Fähigkeit zum Design Thinking wie folgt beschrieben: als die evolutionäre Entwicklung des Menschen, um Lösungen auf die neuen Probleme seiner Zeit finden zu können. In diesem Fall sollten wir alle Designer sein. (red)

German Design Award ruwido überzeugt Jury des „Rats für Formgebung“ mit Funktionalität und Design

Leidenschaft für Design ausgezeichnet Neumarkt. Als einer der führenden Anbieter für Fernbedienungen und interaktive TV-Lösungen in Europa erhält „ruwido“ die Auszeichnung „Special Mention“ für das „consistent design r97“ im Rahmen des „German Design Award 2013“.

Design weckt Emotionen Ferdinand Maier, CEO von ruwido: „Basierend auf den Ergebnissen unserer wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, entwickeln wir laufend Produkte, die Funktionalität mit innovativem Design verbinden. Klare Formensprachen und eine Reduktion auf das Wesentliche unterstützen eine intuitive Bedienung und machen Navigation zum Erlebnis. Es freut uns besonders,

red dot – best of the best im Interview

dass drei unserer Lösungen zum ‚German Design Award‘ nominiert und das Konzept ‚consistent design r97‘ mit dem Label ‚Special Mention‘ in der Kategorie ‚Lifestyle‘ ausgezeichnet wurde.“ Das ausgezeichnete Konzept „consistent design r97“ besteht aus einer Fernbedienung und einem Receiver, die in Zusammenarbeit mit der Salzburger Designschmiede „zeug“ realisiert wurde. „Design ist Seele und Design ist der kürzeste Weg zur Emotion des Betrachters. Design, das wir gut finden, ist die Übereinstimmung mit der Emotion

des Betrachters. Unsere Produkte finden den Weg zur Emotion des Nutzers und unterstützen so ‚User Experience Excellence‘ in den TV-Ange-

boten unserer Kunden“, so Maier abschließend. Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung. (red)

Die klare Formensprache sorgt für ein optisches und haptisches Bedienerlebnis. © Ruwido

Josef Binder Award Enthusiasmus und die Orientierung am Betrachter zeichnen die 2012 ausgewählten Projekte aus

Gutes Grafikdesign reduziert Komplexität © red dot

Wien. Am 23. November verleiht designaustria bereits zum elften Mal den „Joseph Binder Award“, Österreichs einzigen international ausgeschriebenen Preis für Grafikdesign & Illustration. Der Award ist nach dem österreichischen Designer Joseph Binder (1898–1972) benannt, der mit seiner reduzierten und eindrücklichen Formensprache das Grafikdesign in seiner Heimat und später auch in den Vereinigten

Essen. „Man sollte alles so einfach wie möglich sehen – aber auch nicht einfacher“, lautet ein Zitat Albert Einsteins. Bei der Gestaltung der Kapselkaffeemaschine „Uno“ ist genau das gelungen. Mit einem puristisch und klar gestalteten Gehäuse, ausgewogenen Radien und Proportionen wirkt sie wie aus einem Guss gefertigt. Das Konzept der Reduktion setzt sich auch in ihrem Bedienkonzept fort: Ein einziger Knopf erlaubt eine intuitive Bedienung. Michael Thurnherr und Manuel Gamper: „Design hat mit Menschen zu tun, und uns interessiert, wie Design auf Menschen wirkt. Unser Motiv ist die Einfachheit und wir versuchen der Fokus auf das wirklich Wesentliche nicht zu verlieren und auch mal Nein zu sagen.“

© Designs Austria/Christian Busse

Uno Kaffeemaschine, Design by Michael Thurnherr und Manuel Gamper.

Staaten revolutioniert hat. Seine Anforderungen an gutes Design: Funktionalität, Kommunikation und Motivation. Die internationale Jury begutachtete 386 Einreichungen in neun Kategorien, 52 Projekte wurden schließlich für einen Hauptpreis nominiert. Wer eine Trophäe – ein in Glas gegossenes Papierknäuel, Sinnbild für den kreativen Gestaltungsprozess – mit nach Hause

Sieht nicht nur gut aus – der Design-Duschvorhang von Christian Busse macht auf die Wasserknappheit in Afrika aufmerksam und schafft so vielleicht Bewusstsein.

nehmen darf, wird am 23. November 2012 bei der Preisverleihung im designforum Wien bekannt gegeben.

Informationsdesign trendig Die Jury des diesjährigen Joseph Binder Award begrüßte den anhand der Einreichungen belegbaren Trend zum klaren und verständlichen Informationsdesign, das auch emotionale Aspekte und Benutzerbedürfnisse berücksichtigt. Besonders deutlich wurde dies in der Kategorie „Design Fiction“, in der Studierende ihre Projekte einreichen konnten. Der Großteil der Arbeiten beschäftigt sich hier mit der Vermittlung von Fakten und Daten. So integriert etwa Christian Busse in seiner Diplomarbeit Infografiken in den Alltag: Ein Duschvorhang klärt über die Trinkwasserknappheit in Afrika auf, Lampenschirme gehen auf die Form der Stromerzeugung in verschiedenen Ländern ein. Mike Hofmaier nimmt uns in seiner Diplomarbeit mit auf eine visuelle Reise durch

das deutsche Grundgesetz. „Wer in der Lage ist, komplexe Botschaften anschaulich und leicht erfassbar darzustellen, hat im Zeitalter der Wissens- und Informationsgesellschaft die Nase ganz weit vorn“, so Jury-Mitglied und Kommunikationsdesignerin Susanne Breitfeld.

Grafikdesign im Vergleich Alle beim Joseph Binder Award 2012 ausgezeichneten Arbeiten sind von Samstag, 24. November, bis Sonntag, 16. Dezember, in einer Ausstellung im designforum Wien zu sehen. Neben dem Joseph Binder Award beteiligt sich designaustria an weiteren internationalen Wettbewerbsfronten, um die Qualität österreichischen Grafikdesigns über die Landesgrenzen hinaus zu positionieren. So zum Beispiel im Rahmen der „European Design Awards“, die jährlich Europas beste Arbeiten in rund 30 Kategorien auszeichnen und publizieren. Für die European Design Awards 2013 kann von 1. Jänner bis 28. Februar 2013 eingereicht werden. (red)


Gr a f i k & D e s i g n

Dienstag, 20. November 2012

medianet special – 29

Fonda mobil Die Geräte zur Internetnutzung werden vielfältiger; das stellt Webdesigner vor neue und anspruchsvolle Herausforderungen

Responsive Design im Fokus Wien. Mit Responsive Design werden Websites entwickelt, die sich dynamisch an verschiedene BildschirmauflĂśsungen und -grĂśĂ&#x;en anpassen (z.B. Desktop, Tablet, Smartphone). Das bedeutet, dass das Layout der Website so flexibel aufgebaut ist, dass es auf allen Endgeräten optimal läuft. Alexander Reiberger, Fonda Interaktive Medien und Kommunikation: „Immer mehr Menschen nutzen andere Geräte als den Desktop fĂźr den Zugang ins Internet. Neben Smartphones und Tablets werden auch zunehmend Spielkonsolen genutzt. Der Internetzugang via Smartphone wird auch hierzulande weiter steigen und hat bereits in mehreren Ländern den Zugang via Desktop Ăźberholt. Und es wird definitiv zum Wettbewerbsnachteil, wenn die Website nicht auf allen Endgeräten gut nutzbar ist.“ Dennoch wird die Entwicklung bei vielen Websites bis heute nicht

berĂźcksichtigt. Das merkt man, wenn man solche Websites mit dem Smartphone aufruft; zu den Problemen zählen unter anderem eine zu kleine Schrift, zu kleine Klickflächen, oftmals ist viel Zoom erforderlich, um die Website bedienen zu kĂśnnen. Dazu kommt, dass Webseiten oft zu viele Navigationsebenen haben, die am Smartphone noch verwirrender sind. Reiberger: „Einige Websites stellen sich auf die mobile Nutzung ein, indem parallel zur ‚Desktop‘Website eine mobile Variante angeboten wird. Angesichts immer unterschiedlicher DisplaygrĂśĂ&#x;en ist diese Methode nur eingeschränkt

zielfĂźhrend. SchlieĂ&#x;lich kann man nicht fĂźr jedes Endgerät eine eigene Variante bauen.“

Flexibilität ist der SchlĂźssel Mit Responsive Design werden automatisch alle DisplaygrĂśĂ&#x;en bedient, man spart so Kosten bei der Entwicklung und in der laufenden Betreuung. Allerdings verlangt es dafĂźr eine neue Herangehensweise an ein Webprojekt. Vor allem rĂźcken die einzelnen Disziplinen (Konzeption, Design und Umsetzung) näher zusammen. Designentscheidungen, die die Programmierung in groĂ&#x;em MaĂ&#x;e

betreffen, sollten in gemeinsamer Absprache getroffen werden. FĂźr das Design werden meist zwei bis drei spezifische AuflĂśsungen herangezogen. Diese zeigen vor allem die Ausprägungen der Elemente, die sich bei verschiedenen ScreengrĂśĂ&#x;en stark verändern (z.B. die Navigation). Die Art der grafischen Umsetzung muss GrĂśĂ&#x;en- und Formänderungen der Elemente bei verschiedenen AuflĂśsungen unterstĂźtzen; hier ist es wichtig, dass sich Grafiker mit dem Inhalt der Seite auseinanderzusetzen. Dieser „Content First“-Ansatz stellt sicher, dass die Inhalte leicht verständlich repräsentiert werden kĂśnnen.(red)

Š Fonda

Content First – mobile Websiten mßssen sich mehr auf den Inhalt und die Bedienbarkeit konzentrieren.

Alexander Reiberger, GF Fonda: „Richtig designen spart Kosten und Betreuung.“

16. AUSTRIAN EVENT AWARD

Award Netz-Notausgang

Dyson Design

Š Dyson

Malmesbury/GB. Der Gewinner des „James Dyson Award 2012“ ist am 8. November bekannt gegeben worden: Gewonnen hat Dan Watson (26) mit seinem Projekt „SafetyNet“. Er hat das Problem der immer gravierenderen Ăœberfischung aufgegriffen und entwickelte Fluchtringe fĂźr Fische, die nachträglich in die Schleppnetze der Fischer eingebaut werden kĂśnnen. Die Fluchtringe halten die Maschen des Fischernetzes offen, auch wenn sich das Netz unter Belastung zusammenzieht. Das Netz ist so konzipiert, dass nur ausgewachsene, nicht bedrohte Arten gefangen werden. Watson: „Die ‚Fluchtringe‘ leuchten und sind eine Art Notausgang fĂźr Fische. Das ermĂśglicht den kleineren Fischen den Weg in die Freiheit und hält die groĂ&#x;en Fische zurĂźck. So gibt es weniger ungewollten Beifang.“ Platz zwei ging an die US-Amerikaner Jason Hill und Liz Tsai fĂźr das Projekt „The Beth Project“, das kostengĂźnstige Prothesen fĂźr Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika fertigt. James McNab aus Neuseeland konnte mit „Revival Vestâ€? den dritten Platz erreichen; die „Revival Vest“ ist eine Rettungsweste fĂźr Taucher, die die Atmung des Tauchers Ăźberwacht. Wenn das System eine Veränderung in der Atmung feststellt, bläst sie sich auf und bringt den Taucher zurĂźck an die Wasseroberfläche. Unter den besten 15 findet sich auch der Grazer Student Stefan Riegebauer mit seiner Rettungsdrohne. (red)

Siegerprojekt im Dyson „Award 2012“ gegen die Ăœberfischung der Meere.

Verleihung:

Am 04. Dezember 2012 werden wieder die Awards der Eventbranche vergeben und die Nominees der diesmal 11 Kategorien stehen bereits fest! Der Austrian Event Award ist das grĂśĂ&#x;te Branchenereignis der Eventmarketer in Ă–sterreich. „Eventmarketing ist eines der wichtigsten Tools im Marketing. Marken- oder Produktbotschaften, die unter BerĂźcksichtigung von Neuromarketing inszeniert werden, bleiben nachhaltig im Kopf. Die besten Beispiele aus der Branche zeigt jährlich der Event Award. Ich freue mich auf die zahlreichen Einreichungen“, sagt Walter Ilk, GeschäftsfĂźhrer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award. Die Fachjury bestimmte in 11 Kategorien jeweils bis zu 5 Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis fĂźr Green Events vergeben. Die Nominees und Preisträger werden bei der Verleihung präsentiert und Ăźber die Medienpartner verĂśffentlicht.

Abendveranstaltung am Dienstag, 04.Dezember 2012, im Design Center Linz (Europaplatz 1, 4020 Linz) Welcome & Ausstellung: 18 Uhr Verleihung: 19 Uhr

Weitere Informationen und die Nominees 2012 finden Sie unter www.eventaward.at Ab sofort kĂśnnen Sie sich fĂźr die Verleihung am 04. Dezember 2012 anmelden. Wir ersuchen Sie um verbindliche Reservierungen auf unserer Homepage www.eventaward.at Cateringpauschale EUR 40,-- + MwSt. pro Person fĂźr Einreicher und eventnet-Mitglieder, Cateringpauschale EUR 50,-- + MwSt. pro Person fĂźr Besucher. Veranstaltet von www.eventwerkstatt.at

Kategorien: s s s s s s s s s s s s

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Grafik & Design

30 – medianet special

Dienstag, 20. November 2012

dasuno Wie jedes Jahr kommt auch heuer die Weihnachtskollektion von Huber & Lerner von der Wiener Agentur

short

Designer-Weihnachten

Electrolux-Wettbewerb: Design Lab 2012

Das hochwertige Geschenkpapier der Papeterie ist Verpackung und Dekoration in einem.

Der Aeroball – Heliumgefüllte Kugeln – gewinnt beim „Design Lab 2012“.

Wien. Zum zehnten Mal hat der Haushaltsgerätehersteller Electrolux einen internationalen Wettbewerb veranstaltet, bei dem Studenten und Jungdesigner weltweit aufgerufen waren, innovative Haushaltshelfer zu erfinden. Gewonnen hat heuer der „Aeroball“ des Polen Jan Ankiersztajn. Dabei fliegen leuchtende Kugeln wie von Geisterhand bewegt durch den Raum. Sie sind mit Helium gefüllt, reinigen beim Schweben die Luft und versprühen sogar Düfte. Ihre Außenhaut absorbiert das Tageslicht und leuchtet im Dunkeln wie ein Glühwürmchen. Auf dem zweiten Platz landete der Energiesparer „Impress“ des Neuseeländers Ben de la Roche: Offen sichtbar werden Speisen und Getränke im freien Raum gekühlt. So können Nahrungsmittel nicht im Kühlschrank vergessen werden. Die Kühlwand arbeitet gezielt: Gekühlt wird nur, was gekühlt werden muss. Nie mehr versalzene Suppen garantiert der drittplatzierte Däne Christopher Holm-Hansen; seine wie ein Kochlöffel aussehende Erfindung „Tastee“ verfügt über Geschmacksrezeptoren: Einmal Umrühren und der Kochlöffel sagt, welche Zutaten das Essen perfekt machen.

Kernkompetenz im Geschenkpapier-Look: Huber & LernerKollektion von dasuno.

Super-Fi Neue Designs für das österreichische Jugendrotkreuz und das Consulting-Unternehmen L.S.Z.

Neue Corporate, Print- und Screen-Designs Wien. Die Agentur Super-Fi hat kürzlich zwei neue Projekte auf den Weg gebracht. Das war zum einen die Konzeption ebenso wie das Screendesign von Helpstars, der Online-Plattform des österreichischen Jugendrotkreuzes.

Kompakte Präsentation

© Super-Fi

Open Design beim Festival Vienna Open

keit angeboten.“ Auch die heurige Kollektion ist auf hochwertigem Papier gedruckt und überrascht darüber hinaus mit einigen neuen handwerklichen Ideen. Das Geschenkpapier ist in festlichem Gold und Schwarz gehalten und zeigt Motive einer elegant-feierlichen, dabei auch liebevoll verspielten Weihnachtstafel. Die passenden 3D-Kartonfiguren, gedruckt im „Letterpress“-Verfahren und zum selbst zusammenstecken, lassen sich als Paketanhänger auf die Bilder des Geschenkpapiers setzen, und so entstehen kleine weihnachtliche Geschichten – eine Interaktion zwischen Papier und Anhänger. Insgesamt präsentieren dasuno auch heuer wieder einen Stilmix aus Altem und Neuem. Hier werden moderne Illustrationen neben Vintage-Motive, Fotos und streng grafische Muster gestellt, um so ein edles, aber auch trendiges Design zu schaffen.  (red)

© dasuno

© Electrolux

Wien. Seit sieben Jahren ist die Wiener Werbeagentur dasuno für die traditionsreiche Wiener Papeterie Huber & Lerner tätig. Den alljährlichen Höhepunkt ihrer Arbeit bildet dabei die jedes Mal rasch ausverkaufte Weihnachtskollektion. Das außergewöhnliche Geschenkpapier ist Verpackung und Dekoration in einem und umfasst heuer erstmals Figuren zum Herauslösen und Zusammensetzen. So kann jeder seine Gaben für die Bescherung in kleine Designerstücke verwandeln und seinen Festtagswünschen einen ganz individuellen Touch verleihen. Nora Sri Jascha von dasuno erklärt: „Ziel unserer Weihnachtskollektion ist es, über die Verkaufsunterstützung beim Weihnachtsgeschäft hinaus, die Kernkompetenzen der Edelpapeterie zu demonstrieren: Qualität und Kreativität. Hier wird Papier in aller Kunstfertigkeit und Vielfältig-

Neues Screendesign von Super-Fi für Helpstars, der Jugendrotkreuz-Plattform.

Das Portal ist eine gemeinsame Kommunikationsmaßnahme des Österreichischen Roten Kreuzes mit seinen Landesverbänden und des Österreichischen Jugendrotkreuzes mit seinen Landesleitungen. Die Information über die Services wurde mit der Website erstmals für die Zielgruppe kompakt präsentiert, ist gesammelt auffindbar und ist darüber hinaus

in einen journalistischen Content eingebettet. Zudem hat Super-Fi für L.S.Z Consulting (Loisel.Spiel.Zach GmbH), das seit über 20 Jahren als Marktforschungs- und Dienstleistungsunternehmen ausschließlich im IT-Bereich tätig ist, die Gestaltung des neuen Corporate Designs übernommen. Dies hat etwa die Erarbeitung eines Farbleitsystems für die vier verschiedenen Branchensparten des Unternehmens beinhaltet. Zudem wurden diverse Print- und Webdesigns ebenso wie der Newsletter neu gestaltet. Aus der Agentur kamen auch Grafiktemplates für die Erstellung von Druckunterlagen und das Screendesign der neuen L.S.Z.-Website. (red)

Voting Ein Kartenspiel mit Design-Zitaten und dreidimensionale Bausätze werden künftig als Souvenirs verkauft

Spielwiese für Design: das erstmalig abgehaltene Festival Vienna Open.

Wien. Das Festival Vienna Open widmete sich im Oktober dem Thema „Open Design“ und präsentierte vielfältige Zugänge zu neuen Formen des Entwerfens und der Produktion. Neben einer Ausstellung, Vorträgen, Workshops und einem OpenDesign-Wettbewerb gab es auch einen Shop für offene Designprodukte. Ein Hamsterhaus aus Birkenholz, Empfängnisverhütung aus dem 3D-Drucker, ein digitaler Synthesizer, Do-it-Yourself-Möbel oder ein Open-Source-Wasserkocher – das Spektrum an Produkten, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, ist breit. Das Festival Vienna Open, das heuer zum ersten Mal stattfand, wollte aber nicht nur Produkte und Konzepte präsentieren, sondern auch mit Workshops Einblick in Produktionsprozesse von Open Design geben.

Wien. Wien hat gewählt. Ein Kartenspiel mit Design-Zitaten und dreidimensionale Bausätze bekannter Wiener Bauwerke konnten sich im Online-Voting der DesignSouvenirs durchsetzen. Damit bekommen altbewährte Andenken wie die Sisi-Schneekugel, das Klimt-Poster und der PorzellanLipizzaner ein paar zeitgemäße Kollegen. Unter dem Motto „European Home Run” machte sich der Tourismusverband in den vergangenen Wochen auf die Suche nach WienAndenken des 21. Jahrhunderts.

Als Jurypreisträger konnte sich das italienische Studio „Formafantasma” durchsetzen: Andrea Trimarchi und Simone Farresin gestalteten ein Kartenspiel mit zahlreichen Anspielungen an die Bundeshauptstadt. So ist die Farbe ‚Kreuz‘ optisch dem Rohrgeflecht eines Thonet-Stuhls nachempfunden, ‚Karo‘ erinnert an das für Josef Hoffmann typische Quadrat-

motiv. Die ‚Joker‘ sind ebenfalls äußerst Wienerisch, sie werden durch einen Caféhauskellner symbolisiert. Die Fachjury war international besetzt mit Alice Rawsthorn, Design-Kritikerin der International Herald Tribune aus London, Ewa Esterhazy, Geschäftsführerin des MAK Design Shop in Wien, Galit Gaon, Chefkuratorin des Design Museums in Holon/Israel, dem

Ausländer für Wien Unter Federführung der ViennaDesign-Week-Direktorin Lilli Hollein wurden Teams aus sechs europäischen Ländern – Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, Großbritannien und Schweiz – eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel der Angelegenheit war es, externe Produktgestalter ihre Interpretation eines zeitgemäßen Wien-Souvenirs entwerfen zu lassen.

© Rainer Fehringer

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Zwei neue Design-Andenken aus Wien

Vom Publikum ausgewählt wurden Héctor Serranos 3D-Bausätze „Pop-up Vienna“.

Wiener Designer und Architekten Gregor Eichinger sowie Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Bastlerhits aus Messing Als Publikumssieger unter den mehr als 33.000 abgegebenen Stimmen wurden Baukastenminiaturen des Spaniers Héctor Serrano ausgezeichnet: Zunächst flach verpackte Messingteile lassen sich zu dreidimensionalen Sehenswürdigkeiten zusammenbauen. So werden dank „Pop-up Vienna” das Riesenrad, das Schloss Schönbrunn, der Stephansdom oder die Secession zu Bastlerhits. Beide Siegerprojekte soll es schon demnächst zu kaufen geben; man werde in den nächsten Wochen Gespräche mit potenziellen Produzenten führen, hieß es. In welcher Auflage und zu welchem Preis die Neo-Souvenirs zu haben sein werden, steht noch nicht fest. Geplant sind Kleinserien. Angeboten werden sie jedenfalls in der TouristInfo am Albertinaplatz sowie im Designshop des MAK (Museum für angewandte Kunst). (red)


retail medianet

Die zu Pfeiffer gehörende Kette verstärkt sich mit 18 Zielpunkt-Filialen  Seite 33

tres bien

Bresso-Portionen, Low and Slow ­Barbeque und Spar Premium Zotter- Schokolade ­Erdbeere und Himbeere. Seite 35

volles haus

Aufwärts & Auswärts

400 Besucher lauschten Vorträgen am niederösterreichischen Handelstag  Seite 34

Rudi Buschberger ist neuer Expansionschef bei Spar Marchtrenk  Seite 38

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Unimarkt

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inside your business. today. DiensTAG, 20. November 2012 – 31

Die vorweihnachtliche Schaumweinoffensive

© EPA

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Schlagkräftig Douglas HoldingChef Henning Kreke (Bild) will den Konzern, zu dem auch die Buchkette Thalia gehört, schlagkräftiger gestalten. Zu diesem Zweck will er gemeinsam mit Investor Advent eine 75%ige Mehrheit schaffen. Das würde anstehende Umstrukturierungen, etwa bei Thalia, vereinfachen.  Seite 33

Lifestyle Der aktuelle Bericht der Clean Clothes-Kampagne zur Situation der Näherinnen bei den Outdoor-Bekleidungsherstellern zeigt, dass sich einiges zum Besseren gewendet hat, ebeso aber vieles noch im Argen liegt. Spezialistin Michaela Königshofer über Details und den Status quo in den Unternehmen.  Seite 34

Schlumberger Chef Eduard Kranebitter über Produktvielfalt, Preisentwicklung und die Verwendungsmöglichkeiten von Sekt, die gerade im Advent den Konsumenten verstärkt verdeutlicht werden sollen.  Seite 32

Personalia Barbara Tönz leitet per Dezember die Verkaufs- und Marketingabteilung

Wien. Mit 1. Dezember übernimmt Barbara Tönz, 42, die Position des Commercial Directors bei CocaCola Hellenic Österreich und ist somit für die Verkaufs- und Marketingagenden des heimischen Coca-Cola-Getränkeabfüllers verantwortlich. Tönz wird als Mitglied des Senior Leadership-Teams direkt an Generaldirektor Barry O’Connell berichten. Die Schweizerin verfügt über langjährige Erfahrung innerhalb des Coca-Cola-Systems. Vor 14 Jahren startete sie ihre Karriere bei Coca-Cola in der Schweiz im Category Management. Ab 2006

© Coca-Cola Hellenic

Neue Coca-Cola Hellenic-Spitze

Barbara Tönz übernimmt den Commercial Director bei Coca-Cola Hellenic.

hat Tönz als nationale Verkaufsleiterin das Handelsgeschäft geführt. In der Position des Commercial Directors setzte sie unter anderem die Listung von Coca-Cola bei Migros, dem größten Retailer in der Schweiz, um. „Ich habe bereits in der Vergangenheit durch meine bisherige Funktion Einblicke in den österreichischen Markt gewonnen, da wir innerhalb des CocaCola-Systems intensiv mit Österreich zusammenarbeiten. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen nun in dieser Funktion einbringen zu dürfen“, so Barbara Tönz über ihre neue Herausforderung.  (red)

ÜBERMUTIG?

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t i t e l st o r y

Dienstag, 20. November 2012

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32 – medianet retail

B enedikt Z ach erl

Schaumweine Zum Höhepunkt der Sektsaison bietet Schlumberger diverse Produkte mit Zusatznutzen an

Ein Gläschen in Ehren für viel mehr Anlässe

Der Pressesprecher zeigt die vielfältigen Geschenk­ verpackungen, mit denen Schlumberger heuer im Handel präsent ist.

Sortenvielfalt und höheres Bewusstsein für Sekt fordert Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter. Jutta Maucher

Wien. Weihnachten und Silvester nahen in schnellen Schritten und damit der Höhepunkt der Sektsaison. „In diesem Zeitraum werden rund 50 Prozent unseres Jahresumsatzes bei Schaumwein getätigt“, erklärt Schlumberger-Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter.

Auch ein Sekt hat eine Sorte Damit dies so bleibt oder noch mehr wird, setzt sich das Unternehmen Schlumberger schon seit einigen Jahren dafür ein, auch bei Sekt – wie bei Wein üblich – auf die Herkunft zu achten. „Wir wollen österreichische Qualität vermehrt ins Bewusstsein rufen und haben daher 2009 den ‚Tag des österreichischen Sekt‘ ins Leben gerufen“, so Schlumberger-Pressesprecher Benedikt Zacherl. Der Erfolg gibt ihm recht: Sekt mit österreichischer Herkunft hatte 2012 einen Marktanteil am gesamten Schaumweinmarkt (Handel & Gastronomie) in der Höhe von 31%, 2009 lag dieser Wert noch bei 28%. Neben dieser quantiativen Steigerung ist Zacherl auch die qualitative Steigerung ein Anliegen – nur so kann seiner Meinung nach Bewusstsein für Sekt geschaffen werden. „Während die Kunden im Handel oder in der Gastronomie oft genau wissen, welche Weinsorte sie wollen, fehlt dieses Bewusstsein weitgehend bei Sekt“, so der Pressesprecher, der gleichzeitig auf ein Erfolgsbeispiel des ei-

genen Hauses hinweist: „Der ‚Goldeck Veltliner Sekt‘ hat gerade in der Gastronomie ständig steigende Zuwachsraten aufzuweisen.“

tet, aber im Vergleich bedeutend weniger Sekt in Handel (Regalfläche) und Gastronomie (Weinkarte) angeboten.

Überraschender Beauty Case

Immer teurere Trauben

In der Vorweihnachtszeit wird seitens Schlumberger besonders viel getan, um den Konsumenten Sekt schmackhaft zu machen. „Wir bieten bei jedem Produkt einen Zusatznutzen an“, so Zacherl, der Beispiele anführt. So gibt es auch heuer wieder die Jahrgangsdose in der limitierten Sammleredition „Winterland“ als ideales Geschenk für den festlichen Anlass. Oder den ‚Schlumberger Sparkling Jahrgang‘ im glitzernden Paillettenkleid: Ein mit goldenen Pailletten besetzter Neoprenüberzug hält den Sekt bis zu zwei Stunden auf der Trinktemperatur von 6–8 °C. Neu ist der ‚Schlumberger Beauty Case‘, bestehend aus einem hochwertigen Kosmetikkoffer mit Spiegel und Schminkfach. Es enthält die je eine 0,2 l-Flasche Sparkling, Rosé, White Secco und Gold. Hinter Maßnahmen wie diesen steht eine ganz klare Strategie, die der Vorstandsvorsitzende so erklärt: „Die Verwendungsmöglichkeiten für Sekt sollen ausgeweitet werden. Derzeit trinken Österreicher etwa 30 Gläser pro Jahr, in Deutschland beispielsweise sind es 45 Gläser – schon allein daran ist das Potenzial dafür erkennbar.“ Insgesamt werden zehn Prozent der heimischen Rebfläche versek-

„Mehr Bewusstsein, mehr Verwendungsmöglichkeiten bedeutet am Ende des Tages auch höhere Preise für Sekt“, so Kranebitter. Das ist gerade für ein Unternehmen, das sich der österreichischen Herkunft

Mengen durchaus sein, dass wir Trauben aus Norditalien zukaufen“, führt Kranebitter aus. Das würde allerdings wiederum nicht für die jüngste Innovation, den ‚Hochriegl Reserve‘, gelten. Insgesamt sei die Strategie ohnedies, starke Marken zu etablieren in unterschiedlichen Preiskategorien, jedoch nicht im Preiseinstiegssegment; eher wird das eine oder andere Produkt, wie etwa der DOM, bereits sich obendrauf setzen.

Mehr Kräuter+Eigenmarken

„Mehr Bewusstsein, mehr Verwendungsmöglichkeiten bedeutet am Ende des Tages auch höhere Preise für Sekt.“ Eduard Kranebitter

verschrieben hat, von immenser Bedeutung. Trauben von sehr hoher Qualität haben aufgrund der geringen Ernte 2012 einen Kilopreis von 1,50 €. „Bei Goldeck und Schlumberger können wir ‚100 Prozent Österreich‘ garantieren, bei Hochriegl haben wir zwar auch dieses Bestreben, aber hier kann es aufgrund fehlender Verfügbarkeit und

Heimische Qualität ist auch beim zweiten Standbein von Schlumberger wesentlich: den Kräuterspirituosen, die rund 35% zum Gesamtumsatz beitragen gegenüber 45% Gesamtumsatzanteil von Schaumwein. Zum Kräuterbitterportfolio gehören etwa Rossbacher, Gurktaler, Leibwächter, Zwack und Averna. Durch die im Juli erfolgte Übernahme der Marke ‚Leibwächter‘, die mit 1. Jänner 2013 wirksam wird, kommt das Haus Schlumberger gemeinsam mit den Vertriebsmarken damit auf rund 63% wertmäßigen und 60% mengenmäßigen Anteil am Gesamtmarkt. Mit dieser Maßnahme sollte zunächst die Kompetenz in Sachen Kräuterspirituosen gestärkt werden. Darüber hinaus gilt es aber auch, die eigenen Marken des Hauses auszubauen. „Derzeit machen unsere Eigenmarken – über alle Sortimente hinweg – etwa zwischen

50 und 60 Prozent am Gesamtumsatz aus; dieser Anteil soll in den nächsten Jahren im Sinne einer Wachstumsstrategie auf 70 bis 75 Prozent gesteigert werden – und zwar bei gleichzeitigem Ausbau des Prinzipalgeschäfts“, sagt Kranebitter.

Spirituosen im Wandel Denn schließlich lebt das Spirituosengeschäft von den Vertriebsmarken, wie etwa ‚Glenfiddich‘ oder ‚Stolichnaya‘. Letzteres ist etwa derzeit mit 13 Prozent Marktanteil Marktführer bei PermiumVodka in Österreich. „Wir machen Marken erfolgreich. So haben wir nach dem Wegfall der Marke ‚Absolut‘ innerhalb weniger Jahre Stolichnaya zum neuen PremiumMarktführer in Österreich gemacht. Beim Vertriebsgeschäft fällt da und dort einmal eine Marke weg, aber es kommen stets auch wieder neue dazu“, sagt Kranebitter. Nicht nur der Schaumweinmarkt an sich sowie der Kräuterspirituosenmarkt ist im Wandel begriffen, sondern – wie bekannt – auch der Vertrieb. „Online-Handel wird in der Zukunft gerade in unserem Geschäft eine wesentliche Rolle spielen. Schließlich kennen wir bereits einige erfolgreiche Beispiele aus dem Handel. Ich gehe davon aus, dass in 5 bis 10 Jahren rund 10 bis 15 Prozent unseres Umsatzes über diese Schiene generiert werden könnte“, resümiert der Schlumberger-Vorstandsvorsitzende.


Dienstag, 20. November 2012

r e tai l & pr od u c e r s

medianet retail – 33

Neue Besitzverhältnisse Gründerfamilie Kreke will mit Finanzinvestor Advent 75% der Konzernanteile, dadurch wird Thalia-Umbau einfacher

Douglas will sattes Online-Plus Frankfurt. „Wir gehen davon aus, dass dieses Weihnachtsgeschäft besser wird als im Vorjahr“, stellt Douglas Holding-Chef Henning Kreke positive Tendenzen in Aussicht. Er beruft sich damit auf zahlreiche Studien, die darauf hinweisen, dass vor allem deutsche Kunden mehr verschenken wollen. „Als Unternehmen, das einen Hauch von Luxus anbietet, hoffen wir, von dieser Stimmung zu profitieren“, meint Kreke. Er erwarte in allen Sparten steigende Umsätze, vor allem bei den Parfümerien, beim Juwelier Christ, aber auch beim Buchhändler Thalia. „In unseren Onlineshops von Douglas, Christ und Thalia erwarten wir sogar erneut zweistellige Zuwachsraten.“ Zuletzt – also im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahrs 2011/12 mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft – war bei leicht steigendem Umsatz das Ergebnis noch geschrumpft.

Die Schuldenkrise sollte die Kauflust der Deutschen diesmal nicht trüben, ist Kreke überzeugt. Denn: Die Kunden könnten sehr genau zwischen schlechten Nachrichten aus Griechenland oder Spanien und ihrem eigenen Lebensstandard unterscheiden. „Zum Glück spüren die Deutschen ja von den Entwicklungen in den Krisenländern nicht viel“, sagte Kreke gegenüber der deutschen Welt am Sonntag.

Konzern stabil aufgestellt Die Douglas-Gründerfamilie Kreke will gemeinsam mit dem Finanzinvestor Advent mindestens

75% der Konzernanteile übernehmen. Gut 50% haben sich die Partner bereits gesichert. Der Finanzinvestor will sich auf die Parfümerien und Schmuckhandlungen konzentrieren und den Umbau der angeschlagenen Buchhandelskette Thalia fortführen. Der vor über 60 Jahren gegründete Handelskonzern mit 24.000 Beschäftigten soll sich mit einer stabilen Eigentümerstruktur strategisch weiterentwickeln. Bislang sei es schwer gewesen, eine langfristige, klare Marschroute festzulegen. Die Thalia-Sanierung sei mit neuer Eigentümerstruktur ebenfalls einfacher zu erreichen. (APA)

© EPA

Onlineshops bei Parfümerie, Juwelier Christ, Thalia sollen zweistellig wachsen.

Douglas Holding-Chef Henning Kreke will eine stabilere Eigentümerstruktur.

Italien Modebranche leidet

Strukturproblem

Mailand. Die italienische Mode- und Textilbranche leidet unter der Krise. Seit 2007 seien 100.000 Unternehmen verloren gegangen. Allein in den ersten drei Quartalen 2012 mussten 3.000 Betriebe schließen, teilte der Verband Fisma Confesercenti mit. Die Modeindustrie verlangt von der Regierung Monti einen Rettungsplan gegen die Krise. „Die Lage ist sehr schwierig, doch bisher sind nur schwache Maßnahmen ergriffen worden“, klagte ein Verbandssprecher. Dabei würde die Mode- und Textilbranche mehr Aufmerksamkeit verdienen; sie leide an einer strukturellen Schwäche, weil sie mehrheitlich aus Klein- und Mittelbetrieben bestehe. Italien steht für 25% der europäischen Modebranche. (red)

Erntefrisch verliebt

Zielpunkt Filialen verkauft

Unimarkt stärker Wien. Unimarkt, die 100%-Tochter der Pfeiffer HandelsgmbH aus Traun, hat den geplanten Vollerwerb von 100% an 18 Zielpunktfilialen bekanntgegeben. Pfeiffer hält bereits 24,9% dieser 18 Filialen, an denen die C-Equity 1 GmbH derzeit noch mit 75,1% beteiligt ist. Das gab die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gestern, am Montag, bekannt. Pfeiffer hat überdies eine Option, die Anteile an Zielpunkt von derzeit 24,9% auf 50% aufzustocken. (APA)

© Unimarkt/Jamnig

Jetzt gewinnen! Die zu Pfeiffer gehörenden Unimärkte verstärken sich um 18 Zielpunkt-Filialen.

www.frisch-saftig-steirisch.at


r e ta i l & p r o d u c e r s

34 – medianet retail

Dienstag, 20. November 2012

Bekleidung Clean Clothes-Kampagne mit neuem Report zur Situation der Näherinnen bei führenden Outdoortextilien

short

Outdoor am Prüfstand

Rewe lanciert Gütesiegel für Brot und Gebäck Wiener Neudorf. Billa startet mit dem Brot- und Gebäckgütesiegel „naturgut“. Das Label soll für Handarbeit, österreichisches Mehl und traditionelle Rezepturen und Herstellungsweisen stehen. Mehr als 30 Brot- und zehn Gebäcksorten tragen das neue Gütesiegel. Dabei handelt es sich um Ware aus Rezepten regionaler Zutaten und ohne Zusatzstoffe. Außerdem wird auf lange Teigruhe- und -reifezeiten Wert gelegt.

Hervis und Sport Eybl & Sports Experts bleiben Anfragen über Zulieferer bei Eigenmarken schuldig. Wien. Das tolle Lebensgefühl, das die Outdoor-Bekleidungsindustrie in ihren Werbespots gern vermittelt, stellt sich bei den Näherinnen selbiger Ware nicht immer ein, wie ein aktueller Report der Clean Clothes Kampagne (CCK) zeigt. Demnach gebe es zwar Verbesserungen, vieles liege aber auch noch im Argen. Kritik übt die NGO auch an den Sportartikelhändlern Hervis und Sports Eybl & Sports Expert, die Anfragen zu den Arbeitsumständen ihrer Zulieferer in Schwellenländern schuldig blieben. „Unter welchen Standards die Produkte der Eigenmarken ‚Kilimanjaro‘ und ‚Seven Summits‘ gefertigt werden, bleibt für uns ungewiss. Die Erfahrungen der Clean Clothes-Kampagne zeigen jedoch: Wer nicht proaktiv gegen die Ausbeutung von Menschen vorgeht, lässt sie gewähren“, so die Einschätzung von Michaela Königshofer von CCK.

ÖOC-Belieferer weit hinten Im hinteren Feld findet sich auch das deutsche Unternehmen Erima, Ausstatter des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) – dabei hat sich das ÖOC schon vor Jahren zu einer sozial fairen Beschaffung bekannt. „Ich hoffe, dass das ÖOC nicht wieder eine Olympiade tatenlos verstreichen lässt und endlich die eigenen Vorgaben umsetzt“, sagt Königshofer. Insgesamt jedoch habe sich in der Branche in Sachen CSR einiges zum Positiven gewandt: Ein Großteil der Unternehmen hat seit Beginn der CCKKampagne in 2009 die Firmenpolitik hinsichtlich sozialer Aspekte ausgeweitet.  (no)

© Panthermedia.net/Tomas Marek

© SCS

Shopping City launcht eigene Kundenkarte

Ebensowenig hat sich das Grazer Unternehmen Northland an der Befragung der Organisation beteiligt, ein Verhaltenskodex der Firma ist jedoch öffentlich zugänglich.

Nicht jeder Outdoor-Bekleidungshersteller legt seine Zulieferbedingungen offen.

Die „World of SCS“-Karte soll Kunden und Mietern Vorteile verschaffen.

NÖ Handelstag Hochkarätige Vortragende parlierten im Flugmuseum Aviaticum

Vösendorf. Die Shopping City Süd offeriert Interessierten eine eigene Kundenkarte. Die „World of SCS“-Karte biete dem Kunden laut Thomas Heidenhofer von SCS-Mutter Unibail-Rodamco zahlreiche Vorteile. Dazu gehören Rabatte bei Kooperationspartnern, ergo Mietern in der SCS, eine teils kostenlose Nutzung der Badner-Bahn, des exklusiven Parkplatzes P4 oder geliehene Regenschirme. Aber nicht nur den Besuchern soll sie Nutzen stiften, auch die einzelnen Retailer können das Tool für Marketingaktivitäten nutzen. „Geplant sind Services sowie Promotions mit namhaften Händlern und Gastronomie. Wir sehen die Karte als optimale lokale Ergänzung zu den herkömmlichen Clubkarten, da wir zusätzliche VIP-Serivces bieten können“, verrät Heidenhofer. Bereits mit an Bord sind Ikea, Dorotheum, Nordsee, Bundy&Bundy und die Schokothek.

Wr. Neustadt. An die 400 niederösterreichische Händler besuchten den diesjährigen „Handelstag“ im Flugmuseum Aviaticum. Der Veranstaltungsort bot die ideale Kulisse für den Vortrag des Kampfjetpiloten Daniel Siegenthaler von der Patrouille Suisse. Major Siegenthaler war jahrelang Pilot und später Kommandant der Patrouille Suisse, der Kunstflugformation der Schweizer Luftwaffe. In seinem Vortrag „Teamwork bei 1.000 km/h“ diskutierte Siegenthaler auf die Situation abgestimmte Führungsstile, die Bedeutung offener Kommunikation, die entscheidende Rolle von Vertrauen und warum es das Commitment aller Teammitglieder für den Erfolg braucht. In einem eindrucksvollen Bild fasste er seine Ideen unter dem Stichwort „Teamspirit“ zusammen, ein Kommandant eines

© Fotostudio Kraus

„Wir sind die totalen Überflieger“

Volles Haus: Die Besucher des NÖ Handelstags lauschen den Referenten.

Kriegsschiffs formulierte dies wie folgt: „Jedes Besatzungsmitglied am Schiff muss der festen Überzeugung sein, dass es sein eigenes Schiff ist.“

Der zweite Vortragende war der Journalist Helmut A. Gansterer, der in gewohnt witzig-fundierter Weise „endlich alle Erfolgsgeheimnisse“ preisgab. Entscheidende Faktoren auf persönlicher Ebene seien laut Gansterer eine funktionierende Psychohygiene, wie ein funktionierendes Selbstbild, sowie ein ausgeglichener Energiehaushalt. „Man sollte jeden Tag zumindest eine halbe Stunde lang Dinge tun, die einem wirklich Freude machen; etwa Musik hören, ein Buch lesen oder spazieren gehen“, meinte Gansterer. Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich Spartenobmann Franz Kirnbauer: „Wir hoffen, dass wir mit unserer Veranstaltung zu Teamwork und Erfolg den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Tipps für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft mitgeben konnten.“

Rekordumsatz 7 Mrd. €

Plagiats-Alarm in Bella Italia

Rom. In Italien floriert der Handel mit Plagiatprodukten, dieser hat einen Rekordumsatz von sieben Mrd. € erreicht. Besonders betroffen ist die legale Accessoirebranche, die wegen Fälschungen 2,5 Mrd. € im Jahr verliert. Auch bei der Produktion von CD, DVD und Software sind Fälscher mit einem Jahresumsatz von 1,8 Mrd. € im Vormarsch, geht aus einer Studie des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung hervor. Jeder zweite Italiener kauft gefälschte Ware. Die Produktpiraterie macht auch vor Lebensmitteln nicht halt, klagte der Landwirtschaftsverband Coldiretti am Montag. Diffus sei die Vermarktung von Produkten mit „Made in Italy“-Etiketten, obwohl sie im Ausland hergestellt werden; in diesem Bereich beträgt der Umsatz bereits 1,1 Mrd. €.  (APA)

VONDENSOCKEN.com: Ein Onlineshop muss Spaß machen

PROMOTION

Top-Auftritt Für sie wesentlich: das Design. Denn viele Produkte würden sich generell nur wenig voneinander unterscheiden. Daher sollte besonders auf professionelle

dritte Einkauf entscheidend. Ihre Conclusio: Kunden sollen sich mit der Seite identifizieren und möglichst bald wiederkommen. Dafür braucht es aber auch das richtige Produkt. Ideal sind Dinge des täglichen Lebens. „Je öfter ein Produkt benötigt wird, umso besser.“

© www.vondensocken.com (3)

Wien. Nicht jeder Onlineshop überlebt sein erstes Geschäftsjahr, viele gute Ideen gehen schnell wieder verloren. Wer im Web überleben will, muss einige Key-Faktoren beachten. „Das Allerwichtigste: Ein Onlineshop muss Spaß machen!“, sagt eine, die es wissen muss. „Die Seite soll zum Stöbern und Einkaufen anregen, interessant und stylish gestaltet sein und gleichzeitig einfach und logisch in der Anwendung“, so Clara Haffner, die mit VONDENSOCKEN.com am OnlineMarkt reüssiert.

Nicht nur am PoS entscheidet die richtige Präsentation über den Erfolg beim Kunden.

Fotos Wert gelegt werden. „Die Kunden haben ja keine Möglichkeit, die Produkte anzugreifen, also muss man sie ansprechend, trendy, aber auch selbsterklärend präsentieren.“ Wichtig sei die verständliche Beschreibung der Waren, damit man bei Google & Co vernünftig gerankt wird. Die Nähe zu

den Konsumenten ist für Haffner der zweite wesentliche Faktor: „Über Facebook & Co sowie Feedback-Formulare müssen Kunden die Möglichkeit haben, mit dem Shop in Kontakt zu treten.“ Wichtig: „Auf Anfragen immer gleich reagieren, spätestens aber innerhalb von 24 Stunden. Und Anregungen ernst nehmen, wenn möglich umsetzen.“ Denn: Kunden zu gewinnen, sei eine Kunst; eine noch größere, diese zu halten. Daher sei der zweite und

INFOS/KONTAKT Socken-Start-up: Jungunternehmerin Clara Haffner gründete im Oktober 2011 den OnlineShop für Socken und Strümpfe für Männer und Frauen. Das Angebot umfasst Klassiker von Falke, Puma, Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Camano, außerdem die bunten Socken der spanischen Trendmarke Naive, die VONDENSOCKEN.com exklusiv in Österreich vertreibt. Weiters im Sortiment sind selbst entwickelte, sogenannte unverwechselbare Socken, die innen mit einem bunten Stoffstreifen markiert sind. Neu außerdem ab Herbst 2012 sind die gemusterten Happy Socks sowie Socken der Marke Snap Sock, die sich mit einem Druckknopf verbinden lassen. www.vondensocken.com facebook.com/vondensocken.com


product news

Dienstag, 20. November 2012

medianet retail – 35

Bresso-Portionen bieten Frischkäse im Mini-Format: höchste Qualität, frische, ausgewählte Zutaten, ein feiner Geschmack und eine angenehm cremige Textur. Mit dieser Innovation erweitert Bresso sein Sortiment entsprechend der steigenden Konsumentennachfrage nach Convenience-Produkten. Erhältlich ist die Neuheit in zwei Geschmacksrichtungen: Bresso-Portionen „Feine Kräuter“ und für all jene, die abwechslungsreiche Genusserlebnisse suchen, gibt es Bresso-Portionen „Frische Vielfalt“ mit drei Sorten in einer Packung („Tomate & Paprika“, „Drei Sorten Pfeffer“ und „Feine Kräuter“). Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Mit einer BBQ-Sauce vom Feinsten, mit dem rauchig-süßen und doch würzigen Geschmack aus Texas, bietet die Saucenmanufaktur Hot Mamas ein hochwertiges Aktionsangebot für die kommenden Feiertage oder auch das Angrillen der Saison 2013. „Low and Slow Barbeque“ nennt sich die BBQ-Sauce – auffällig verpackt in einer eckigen Whiskeyflasche. Nicht zu süß und auch nicht zu scharf, ist sie das perfekte „Last Minute“-Geschenk. Das limitierte Aktionsangebot in typisch-eckiger Whiskeyflasche (240 ml) aus Glas mit Bügelverschluss bietet als original amerikanische BBQ-Sauce den Geschmack aus Kategorie Aktion dem mittleren Westen – optisch Produkt Low and Slow Barbeque ein Hingucker mit einem Label Preis 5€ im „Holzkisten-Charme“ mit Packung 240 ml vergilbt wirkender ProduktausDistribution LEH zeichnung. Kontakt www.lowslowbbq.com

Launch Bresso Portionen Feine Kräuter und Frische Vielfalt 2,59 € 120 g Bongrain Ges.m.b.H. LEH Bongrain, Tel.: 01/586 03 51-12

Fans der Käsespezialitäten des Salzburger Heumilchkäsespezialisten Woerle haben jetzt tolle Gewinnchancen: Beim soeben gestarteten Woerle-Mini-Gewinnspiel werden ein Mini Countryman und andere schöne Preise verlost. Und wer dem Mini auf der WoerleWebsite ein eigenes kreatives Design verpasst, der hat auch noch Chancen auf einen Hüttenurlaub mit Freunden. Kategorie Produkt Kontakt

Aktion Woerle-Mini-Gewinnspiel Woerle, Tel.: 06214/6631-0

Kategorie Produkt Preis Packung Kontakt

Launch Spar Premium Edition Zotter Schokolade Bio-Erdbeere & Bio-Himbeere 1,99 € 50 g www.spar.at

Für Engerl & Bengerl: Mit den neuen Sorten Bio-Erdbeere und Bio-Himbeere wird die Spar Premium Edition Zotter um zwei weitere süße Leckereien ergänzt. Schon beim Öffnen steigt einem der herrlich-fruchtige Duft nach Beeren in die Nase und bietet – gemeinsam mit bester, zarter Fairtrade Schokolade von Zotter – ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Jedes einzelne Kilogramm, das weggeworfen wird, ist zu viel!

Lebensmittel sind kostbar! Lebensmittel im Abfall verursachen nicht nur hohe Entsorgungskosten, sondern stellen auch ein moralisches und ökologisches Problem dar. Das Lebensministerium setzt mit seiner Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ alles daran, Lebensmittelabfälle nachhaltig zu reduzieren und zu vermeiden. Endstation Abfall: Brot, Wurst, Fleisch, Milchprodukte, Gemüse und vieles mehr – jährlich landen in Österreich rund 157.000 Tonnen an verpackten und unverpackten Lebensmitteln und Speiseresten im Restmüll. Pro Haushalt und Jahr sind es Waren in Wert von EUR 300,-, die weggeworfen werden. Die Gründe sind unterschiedlich: Viele Menschen werfen zu viel weg, weil sie zu wenig überlegt eingekauft haben, die Ware zuhause verdirbt oder einfach falsch gelagert wurde. Die Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ des Lebensministeriums macht auf das Problem weggeworfener Lebensmittel aufmerksam und sensibilisiert für den verantwortungsvollen Umgang mit Nahrung. Lebensmittel sind ein kostbares Gut. Ein gewissenhafter Umgang mit Lebensmitteln ist unerlässlich. Bewusstes Einkaufen und die richtige Lagerung im Kühlschrank schonen Brieftasche und Umwelt gleichermaßen. Wir alle können mit kleinen Maßnahmen sehr viel erreichen.

Richtig Lagern im Kühlschrank. Gewusst wie:

Oberes Fach

Mittleres Fach

Weitere Informationen unter: www.lebensministerium.at/lebensmittelsindkostbar

Unteres Fach EinE initiativE vom

Gemüsefächer

Türfächer entgeltliche Einschaltung

© Bongrain; Hot Mamas; Woerle; Spar

Herrlicher Beerenduft, feine Kräutervariationen

Product News Bresso-Portionen Feine Kräuter und Frische Vielfalt, Low and Slow Barbeque, Woerle Gewinnspiel und Spar Premium Edition Zotter Schokolade Erdbeere und Himbeere.


s h o p ta l k

36 – medianet retail

Dienstag, 20. November 2012

Billa in Tirol

© Rewe International/APA Fotoservice/Pichler

Alles für den Gast

© Frisch&Frost/Wildbild (2), Wildbild, Mautner Markhof

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Hannes Gruber, Billa Vertriebsmanager, Marina Obwaller, Billa Feinkost, Michaela Laiminger, Billa Marktmanagerin und Robert Nagele, Billa Vertriebsdirektor

Permanent Billa-Neueröffnungen in Westösterreich 2

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1. Frisch & Frost-Team: Marketingleiter Peter Harrer, Kundendienstleiterin Andrea Macht, die Außendienst­ mitarbeiter Georg Skerlec und Manfred Palzenberger; 2. Emmanuel Taittinger, Christine Stelzer, Geschäftsführerin Weinwolf, und Bettina Lorenzoni; 3. Christian Mascha im Gespräch

Neuigkeiten auf der „Alles für den Gast“ aus FMCG

Hot and cold Christian Kopfsguter Genussvoll Die „Alles für den Gast“ in Salzburg nützte so manches Unvom Verband der ­Köche ternehmen, um seine neueste Produkte zu präsentieren und um Kunden Österreichs, kocht und Freunde einzuladen. So etwa folgten mehr als 450 Gäste der Einmit Frisch & Frost. ladung zur Champagner-Soirée von Wein Wolf mit Pierre-Emmanuel Taittinger im „Loft“ in Salzburg. Eingeladen hat Christine Stelzer, Geschäftsführerin Wein Wolf Österreich, verwöhnt wurden die Gäste neben kulinarischen Genüssen, zubereitet von Marcus Schützinger, ausschließlich mit Champagner aus dem Hause Taittinger. Etwas anders ging es bei Frisch & Frost zu: Pikante und süße Neuigkeiten und Spezialitäten der Marken Bauernland und Toni Kaiser wurden den Interessenten vorgestellt. Marketing- und Verkaufsleiter Peter Harrer und Kundendienstleiterin Andrea Macht konnten daher den „obligatorischen Qualitätstest“ am Messestand kaum erwarten. Nochmal anders war die Messe für Christian Mascha, Vertriebsleiter der Mautner Markhof Feinkost GmbH; im Zentrum standen die „Take-away“-Lösungen des Hauses unserer Zeit.  (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

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LADEN-HÜTERIN

Coconut Journey Alexandra Binder

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Ländlich In Kirchberg in Tirol eröffnete Billa kürzlich eine neue Filiale, die den strengsten Kriterien hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz entspricht. Der Standort in Kirchberg ist bereits die vierte Billa-Neueröffnung in Tirol in diesem Jahr – und der Ausbau des Filialnetzes im Westen Österreichs geht noch weiter, denn schon am 22. November öffnet eine weitere Filiale in Wörgl. Die neu eröffnete Billa-Filiale in Kirchberg besticht, auf einer Verkaufsfläche von rund 520 m�, insbesondere durch die großzügige Gestaltung und die Vielfalt im Frischebereich: Mit einem breit gefächerten Obst- und Gemüsesortiment, einer umfangreichen Feinkostabteilung mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten, einem umfassenden ConvenienceAngebot sowie einer frischen Vielfalt an Fleischware. Insgesamt finden sich im Sortiment mehr als 8.500 Artikel. „Mit der Filiale in Kirchberg schaffen wir ein neues Einkaufserlebnis, das die Nahversorgung Genussfest Grand Casino sichert und darüber hinaus Baden & Präsentation „Genuss rund 20 Mitarbeitern einen siGuide 2013“: 22. November ab cheren Arbeitsplatz bietet“, er18 Uhr im Grand Casino Baden. klärte Billa-Vertriebsdirektor www.genuss-guide.net Robert Nagele anlässlich der Eröffnung. (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Rudi Buschberger (48) übernimmt per 1. Dezember in der Spar-Zentrale Marchtrenk den Bereich Expansion und Projektentwicklung. Buschberger war bei Spar 20 Jahre lang für die Entwicklung der selbstständigen Kaufleute in Oberösterreich und in angrenzenden Teilen Niederösterreichs zuständig. „Ich freue mich sehr, die besten Standorte für neue Spar-Märkte auszuwählen und zu entwickeln,“ so der studierte Betriebswirt. In seiner bisherigen Position folgt ihm Andreas Stieglmayr (31) nach, der 1997 mit einer Fleischerlehre bei Spar startete und zum Tann-Produktionsleiter aufstieg.

Neue Supermärkte für den Westen

Skifoan Ein Kinderski im farbenfrohen PEZ-Design – das ist eine Premiere im Hause Head. Damit bringen erstmals zwei starke, internationale Marken Farbe auf die Piste und Schwung in den Skimarkt. Der Kinderski in limitierter Auflage ist weltweit bei ausgewählten Handelspartnern erhältlich. Gabriele Hofinger, Marketingleiterin PEZ International GmbH, und René Harrer, Head-Marketingchef, über die zukunftsweisende Kooperation: „Wir haben gemeinsam einen Ski entworfen, mit dem wir Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren für den Skisport begeistern wollen. Die Ski liegen – abhängig von der Länge – bei einem Endverbraucherpreis von 119 und 139 €.

or gefühlten 15 Jahren habe ich zum ersten und leider letzten Mal den Rucksack umgeschnallt und Thailand erkundet. Seither weiß ich, dass nicht alles, was vorgibt, eine Frau zu sein und auch so ausschaut, tatsächlich eine ist. Dass nicht alles, was bei uns als Kokosnuss verkauft wird, es in Thailand auch würde. Und dass der Saft der grünen Frucht besser schmeckt, als der anderer Öbste. Will heißen: Ich trinke quasi schon ewig Coconut Juice, bevor B-Promis ihn als das Schönheitsgeheimnis entdeckt haben und bevor Rauch ihn als neuen Bestseller in die Regale stellte. Trotzdem habe ich jetzt den Scherben auf. Denn früher war das nussige Safterl vielleicht schwer zu kriegen, jetzt aber manchmal gar nicht. Weil es ist nämlich so: Wenn irgendwas Verzehrbares plötzlich als powervoller oder supergesunder Schönmacher gilt, dann ist es kurz darauf überall aus, weil der Mensch, wie es aussieht, sich irgendwelche Vorräte davon anlegt fürs Altern. Jedenfalls, letzte Woche war so eine. Kein Saft zu kriegen. Mit Ausnahme der mit Bananen oder Ananas verpatzten Originale, die, mit Verlaub gesagt, nicht mal Zuckerjunkies runterbringen. Ich musste eine Nuss kaufen und knacken. Das dauerte 45 Minuten und erbrachte ca. 6 cl Saft. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Was im Abfall landet Die Wiener werfen im Durchschnitt 40 kg Lebensmittel weg, die noch gegessen werden hätten können.


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