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13. JahrganG NO. 1659

donnerstag, 20. juni 2013

TREVISION

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© www.dokfilm.at

Auch dok.film von Einsparungen bedroht

ORF: Entfall der Gebührenrefundierung und damit einher­gehende Sparmaßnahmen bedrohen jetzt auch den dok.film  Seite 4

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27.10.2005

12:07 U

© EPA/Anders Wiklund

www.trevision.at H&M wegen Wechselkursen unter Druck

Vorstandschef Karl-Johan Persson sucht für seinen Modekonzern nach Möglichkeiten, wieder positive Umsatzziele zu erreichen  Seite 6

Insolvenzen Trotz spektakulärer Fälle: Die Firmeninsolvenzzahlen sinken. Aber die Schadenssummen steigen

Alpine: Der Trend zur Großpleite hält weiter an

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Führungswechsel im Österreichischen Franchise-Verband: Andreas Haider (Bild), Geschäftsführer Unimarkt, ist der Nachfolger von Andreas Schwerla als Präsident des ÖFV. Schwerla zieht sich nach fünf erfolgreichen Jahren aus dem Amt zurück. Als weitere Verstärkung wurden Andreas Schmidlechner (McDonald’s Öster-reich) und Harald Joichl (OMV) als neue Vorstandsmitglieder von der Generalversammlung bestätigt.

© APA/Helmut Fohringer; APA/Gert Eggenberger; © APA/Barbara Gindl; APA/Herbert Pfarrhofer

© Unimarkt

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© 3M/Yield Public Relations OG

Größer, schneller, mehr Ein weiterer prominenter Sanierungsfall: Die am Mittwoch angemeldete Insolvenz der Alpine ist eine der größten Pleiten der Zweiten Republik. Dennoch: Die Zahl der Insolvenzen sinkt. Aber Großpleiten häufen sich.  Seite 2 Neu im 3M-Chefsessel ist Christiane Grün (Bild). Sie fungiert mit Juni 2013 als neuer Managing Director der 3M Alpine Region und wird für das 3M Business in Österreich und der Schweiz zuständig sein. Sie folgt auf Felix Thun-Hohenstein (53), der künftig als Global Business Director die Geschicke der 3M-Akquisition Winterthur lenken wird.

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe.

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05.06.2013 11:18:25


c ov e r / p r i m e n e w s

2 – medianet

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Fast 100.000 DollarMillionäre in Österreich Wien. Die Zahl der Reichen ist in Österreich 2012 auf fast 100.000 Personen gestiegen. Konkret sollen es 98.800 „High Net Worth Individuals“ (HNWI) gewesen sein, die über ein anlagefähiges Vermögen von über einer Mio. USD verfügten. Das waren um knapp 12% mehr im Jahr davor, so die Länderkurzanalyse des „World Wealth Report 2012“, einem Bericht von Capgemini und der Royal Bank of Canada (siehe auch unten: „Arm und Reich ...“).

Gewinner: printissimo/ emballissimo/fibrePlus

Donnerstag, 20. Juni 2013

Insolvenzen 2013 Mit der Alpine Bau erreicht die Pleitenwelle bei renommierten Unternehmen einen Höhepunkt

Pleiten, Pech und Pannen: Gehts der Wirtschaft gut? Die Firmeninsolvenzzahlen sinken. Was steigt, sind Schuldensummen und Anzahl vernichteter Jobs. Wien. Das „Ende mit Schrecken“ hatte sich schon abgezeichnet: Der Megakonzern Alpine Bau GmbH ist zahlungsunfähig. Wie der Kreditschutzverband KSV 1870 Mittwochvormittag mitteilte, hat die Alpine – trotz vorhergehender Zuschüsse der spanischen Mutter und Forderungsnachlässe durch die Banken – nun den Insolvenzantrag beim Handelsgericht Wien eingebracht. Beantragt wird ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.

„The Fun of Paper“: die Gewinner am Dienstag im Wiener Gasometer.

Wien. Austropapier zeichnete wieder die „printissimo/emballissimo“- und „fibrePlus“Gewinner aus – für exzellente Druckprodukte und kreative Verpackungslösungen. Neun Projekte österreichischer Unternehmen erhielten am 18. Juni in der Gasometerhalle von Austropapier-Präsident Wolfgang Pfarl die Siegestrophäen. Alle Gewinner: http://austropapier. eventmessage.at/printissimo/ web/review

Nach dem Schwedenbombenproduzenten Niemetz, der trotz spektakulärer Social Web-Unterstützung an die Meinl-Tochter Heidi Chocolat verkauft werden musste, und der liquidierten Elektrokette Niedermeyer ist es die inzwischen dritte äußerst medienwirksame Pleite des Jahres 2013. Dabei haben die meisten Firmenpleiten bzw. -beinahepleiten des laufenden Jahres weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit stattgefunden: Das Kärntner Unternehmen GriffnerHaus AG etwa hatte im Jänner den Insolvenzantrag eingebracht. Ende Jänner erwischte es das 1950 gegründete obersteirische Bauunternehmen „Bau-Pilz Baugesellschaft“, kurze Zeit später das Schlachthof- und

© APA/Barbara Gindl

© www.christian-husar.com

Von Griffner bis Niemetz

Das Insolvenzverfahren über die Alpine Bau GmbH ist eröffnet; die erste Gläubigerversammlung findet am 4. Juli 2013 statt.

– es sind 800 – handelte es sich bis zu diesem Zeitpunkt um die größte Insolvenz des Jahres in ganz Österreich. Der „Rekord“ hielt 24 Stunden: Bei Alpine Bau wackeln jetzt österreichweit laut letzten Auskünften über 6.000 Jobs. Acht Arbeitsstiftungen auch für die betroffenen Arbeitnehmer der Zulieferbetriebe sind geplant.

EU-Statistikamt: Arm und Reich in Europa

© vyhnalek.com (2)

Thomson Reuters: „CEO/CFO Of The Year“

Hannes Ametsreiter und Hans Tschuden (Telekom Austria) ausgezeichnet.

Wien. Die Telekom Austria Group wurde heuer bei den „40. Extel Awards“ der internationalen Nachrichtenagentur Thomson Reuters gleich doppelt ausgezeichnet: Hannes Ametsreiter wurde zum „CEO Of The Year“ in Österreich gewählt, Hans Tschuden zum zweiten Mal in Folge zu Österreichs „CFO Of The Year“. Thomson Reuters befragte für die Extel-Umfrage rund 15.000 Kapitalmarktakteure aus 75 Ländern, darunter mehr als 2.500 Analysten aus 250 Brokerage-Firmen und über 2.200 Investoren.  (red)

Größte Pleite der 2. Republik

„Wir könnten Aufträge und bis zu 4.500 Mitarbeiter übernehmen.“ Porr-Chef Karl-Heinz Strauss („Ö1-Mittagsjournal“)

Fleischproduktionsunternehmen „IOOE Produktions GmbH“ mit Sitz in Ried im Traunkreis, zeitgleich den Tiroler Lebensmittelerzeuger „Bio-direkt Karin Perlinger GmbH“ mit Sitz in Kundl und die oststeirische Kompressorenfabrik ACC. Im März rutschte Erste-Liga-Club FC Lustenau in die Zahlungsunfähigkeit und am Dienstag wurde die Großinsolvenz des steirischen Personalvermittlers MPS Personalservice GmbH mit Sitz in Hart bei Graz öffentlich. Von der Anzahl der betroffenen Arbeitsplätze her

© APA/Georg Hochmuth

Brüssel. Im Jahr 2012 reichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards laut EU-Statistikamt von 47 bis 271% des EU-27-Durchschnitts. Österreich wird immer reicher: 2012 war die Alpenrepublik hinter Luxemburg das zweitreichste Land der EU und hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen weiteren Platz verbessert. Das ärmste Land war 2012 Bulgarien.  (APA)

Exporten, aber auch im Inland“ gemeldet. Im Vergleich zu 2012 habe sich die Schadenquote (Schadenaufwendungen in Relation zu den verdienten Beiträgen) auf knapp 80% verdoppelt, u.a. wegen der „sinkenden Zahlungsmoral“. „Die ganze Entwicklung erinnert stark an 2008 – auch da stiegen nach ruhigen Jahren die Schäden abrupt an“, zeigte sich OeKB-Vorstand Karolina Offterdinger beunruhigt; sie erwartete weiter steigende Zahlungsausfälle.

Doch auch wenn die Schlagzeilen eine andere Tonart widerspiegeln: Die österreichischen Unternehmen zeigen sich derzeit von der robusten Seite und die Creditreform-Firmeninsolvenzstatistik für das erste Quartal 2013 belegte den stärksten Rückgang an Insolvenzen seit einem Jahrzehnt. Gestiegen sind jedoch die durchschnittlichen Schuldensummen und die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter. Ende Mai hatte die OeKB-Versicherung einen „rekordverdächtigen Anstieg der Forderungsausfälle bei

gr ö s s t e i n s o lv e n z e n d e r 2 . r e p u b l i k

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Unternehmen Alpine Konsum A-Tec Industries Maculan Libro Steiner-Gruppe AvW-Gruppe Hallein Papier Österr. Klimatechnik Zellstoff Villach

Verfahren eröffnet 2013 1995 2010 1996 2001/02 2001 2010 1993 1981 1989

Quelle: APA/AKV/Creditreform/KSV; *Schätzung der Kreditschützer; **in Mio. €

Passiva** 2.600* 1.889 980 799 349 342 291 211 203 196

Die Alpine-Insolvenz ist jedenfalls nicht nur die größte Pleite 2013, sondern auch eine der größten Pleiten der 2. Republik. Sie könnte vom Volumen der Verbindlichkeiten her alles bisher Dagewesene übertreffen, so der Kreditschutzverband KSV 1870. KSV, Alpenländischer Kreditorenverband (AKV) und Creditreform arbeiteten gestern an der Ermittlung der genauen Außenstände. Einer ersten groben Schätzung der Kreditschützer zufolge erreichen die Gesamtpassiva rund 2,6 Mrd. €, sagte Peter Stromberger von der Insolvenzabteilung des AKV zur APA. Die Aktiva liegen ersten Angaben zufolge bei 661 Mio. €. Daraus errechnet sich eine Überschuldung von 1,9 Mrd. €.

Konkurrent Porr meldete gestern Interesse an möglichen Akquisitionen: „Wir könnten Aufträge und bis zu 4.500 Mitarbeiter übernehmen“, sagte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss im „Ö1-Mittagsjournal“. Das müsste aber schnell gehen, andernfalls verflüchtigten sich Aufträge und Mitarbeiter.

Die größten Konkurse Den bisher – mit Abstand – größten Konkurs in Österreich hatte die Konsum-Firmengruppe mit Passiva in Höhe von rund 1,9 Mrd. € hingelegt; dahinter folgten die A-TECGruppe (rund 1 Mrd. €) und der Maculan-Konzern (rund 800 Mio. €). Die Insolvenzursachen liegen den Angaben zufolge in den „zuletzt gescheiterten Finanzierungsbemühungen“. Mehr als 80% der Firmenpleiten sind „hausgemacht“, trommelt der KSV seit ein paar Jahren. 2012 waren nur in 17% der Fälle „nicht beherrschbare Ereignisse“ wie etwa Marktveränderungen, Kreditrestriktionen, Steuererhöhungen oder Krankheit die Ursache einer Pleite. Allerdings relativiert auch der KSV die vorgebliche „Pleitenwelle“: Generell waren nämlich auch 2012 fast alle heimischen Unternehmer erfolgreich unterwegs: Nur 1,5% sind laut KSV gescheitert. (APA/sb)

politische Konsequenzen Die Pleite des Baukonzerns Alpine Bau GmbH könnte laut Experten auch die Koalitionsparteien in Bedrängnis bringen. „Das könnte der gesamten Regierung wehtun“, sagte der Politberater Thomas Hofer (H & P Public Affairs). OGM-Chef Wolfgang Bachmayer rechnet damit, dass das (infolge der Pleite zu erwartende) politische Klima vor allem der SPÖ schaden wird – und der FPÖ nützen. Hofer erklärte, die „Story von wegen ‚Österreich kommt viel besser aus der Krise raus‘ bekommt durch solche Nachrichten natürlich schon etwas ab“. Dass solche Nachrichten auch noch gerade während der ÖGB-Tagung eintreffen, sei für die SPÖ ein „besonderer Wermutstropfen“. Bachmayer betonte, zwar sei die Alpine-Pleite „kein unmittelbar die SPÖ betreffendes Thema“, aber das politische Klima und die Verunsicherung, die dadurch entsteht, werde sicherlich eher der SPÖ schaden als ÖVP oder FPÖ.

Dieses Thema verstärke nämlich „die ohnehin latente Verunsicherung und Angst, dass die Krise, die vor der ‚Insel der Seligen‘ offenbar Halt gemacht hat, doch spürbarere Realität wird“. Peter Hajek (Public Opinion Strategies) glaubt zwar ebenfalls, dass das Thema für SPÖ und ÖVP alles andere als ideal ist, für den Wahlkampf selbst werde das aber „eher geringe Auswirkungen haben“. Denn die Alpine sei ja kein staatsnahes Unternehmen, die Insolvenz sei daher nicht so einfach den Regierungsparteien „anzuhängen“. Generell rechnen die Experten damit, dass sich die Debatte nun weg von anderen Themen hin zum Arbeitsmarkt verschieben wird. Hajek rechnet damit, dass die SPÖ Unternehmen „auf einer Metaebene“ angreifen werde – unter dem Motto „die großen bösen Konzerne“; die ÖVP hingegen werde vermehrt auf eine Standortstärkung und gegen neue steuerliche Belastungen auftreten.  (APA)


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donnerstag, 20. juni 2013 – 3

Onlinespionage

Österreichs Innenministerin verneint die Weitergabe von vertraulichen Nutzerdaten: „Wir haben null Kontakt mit der NSA“  Seite 4

© mn/szene1/K. Schiffl

© APA/Herbert Neubauer

marketing & media Dialogmassnahmen

straberger conversations unterstützt das Reitturnier „Vienna Masters 2013“ nicht nur in puncto Dialogmarketing  Seite 4

ORF: Auch dok.film von Einsparungen bedroht

www.mhoch3.at

© DDB Tribal Wien

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Award Gesamtsieger des in sechs Kategorien ausgeschriebenen Preises „Objektiv 2013“, welcher die „Pressefotos des Jahres“ kürte, wurde Heinz Stephan Tesarek, der den Hauptpreis bereits 2011 entgegennehmen durfte. Heuer siegte er mit einer Fotoserie über eine junge Griechin, die ihr einziges Kind aufgrund der Finanzkrise in ein SOS-Kinderheim geben muss.  www.objektiv-fotopreis.at

© APA/Georg Hochmuth

© Heinz Stephan Tesarek

Ausgezeichnet Erster „Löwe“ für Österreich beim heurigen 60. Werbefestival in Cannes: DDB Tribal Wien holte mit McDonald‘s (siehe Sujet) den ersten Award für Österreichs Agenturen. Die Kreativen setzten sich in der Kategorie „Outdoor“ durch und holten Silber. DDB Tribal Wien gewann bereits im Vorjahr einen Bronze-Löwen. Die ebenfalls nominierten Ogilvy & Mather Wien gingen leer aus.

Sparpläne Der Entfall der Gebührenrefundierung für den ORF und damit einher­ gehende Sparmaßnahmen bedrohen auch „dok.film“ und dessen Sendeplatz; Produzenten und Macher betonen nun die Wichtigkeit dieses Formats.  Seite 4

© APA/EXPA/Michael Gruber

Print VÖZ-Präsident Kralinger: „Brauchen reformierte Presseförderung, um Qualitätsjournalismus aufrechtzuerhalten“

Alternative Das „Team Stronach“ wollte einen Nationalratssitz via TV-Show vergeben. Wie der Kurier in seiner MittwochAusgabe berichtet, hätte die Casting-Show – in schlechtem Englisch – „The Candidat!“ heißen sollen. Parteichef Frank Stronach selbst sollte einen von drei Publikumslieblingen küren, ATV und Puls 4 lehnten das Konzept jedoch ab. Ein Stronach-Sprecher bestätigte, mit den Sendern Gespräche geführt zu haben.  (APA)

Wien. Die Werbeerlöse der heimischen Tageszeitungen sind 2012 im Vergleich zum Jahr davor um fünf Prozent eingebrochen. Das zeigt eine aktuelle Umsatzerhebung unter den Mitgliedsmedien des Verbands Österreichischer Zeitungen VÖZ. „Die Werbeerlöse werden weiter zurückgehen“, erklärt VÖZ-Präsident Thomas Kralinger im Interview mit der APA. Zwar könne man die Einbrüche derzeit noch mit steigenden Vertriebsumsätzen kompensieren, „doch für die Zukunft brauchen wir eine reformierte Presseförderung, damit

Qualitätsjournalismus in der jetzigen Qualität auch aufrecht erhalten werden kann“. Die Zeitungsverleger plädieren für eine Umstellung des derzeitigen Fördersystems auf eine Journalismusförderung mit qualitativen Kriterien. Von der Medienpolitik hätten sich die Verleger bei Presseförderung und Leistungsschutzrecht zwar ein „höheres Tempo“ gewünscht, „wichtig ist aber nicht das Tempo, sondern das Ergebnis“. Kralinger glaubt aber dennoch an eine „rasche Umsetzung nach den Wahlen“.  (APA)

© medianet/szene1/Mikes

Werbeerlöse bei Tageszeitungen gesunken

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger plädiert für eine Reform der Presseförderung.


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4 – medianet

Gebührenrefundierung Wegfall der Extramillionen führt zu Einschnitten bei öffentlich-rechtlichen Inhalten

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Droht dok.film das Ende?

ORF: Österreichischer Klimaschutzpreis Junior Wien. Die Suche nach heimlichen Stromfressern in der Schule und zu Hause überzeugte das ORF-Publikum: Das fächerübergreifende Projekt der 3bII der NMS1-HS1 Feldkirchen gewinnt den „Österreichischen Klimaschutzpreis Junior“. Der „Junior“ wird seit 2012 von ORF und dem Lebensministerium in Zusammenarbeit mit „Zurück zum Ursprung“ als Ergänzung zum „Österreichischen Klimaschutzpreis“ vergeben.

ORF-Sparmaßnahmen: Der wöchentliche dok.film-Sendeplatz könnte gestrichen werden. Wien. Die Sparmaßnahmen im ORF-Programm, die durch den Wegfall der Gebührenrefundierung notwendig werden, sorgen naturgemäß bereits im Vorfeld für Unruhe und Kritik. Am Dienstag protestierte die Interessensgemeinschaft für den österreichischen Dokumentarfilm gegen Überlegungen, den wöchentlichen Sendeplatz für „dok.film“ abzuschaffen und nach 23 Uhr im ORF nur mehr Wiederholungen oder Produktionen aus dem vorhandenen Film- und Serien-Kaufpaket zu zeigen.

Verschiedene Sparvarianten

© APA/Paul Landl

Derzeit werden im ORF verschiedene Sparvarianten geprüft; eine davon sähe demnach vor, dass nach 23 Uhr – mit wenigen Ausnahmen – kein Geld mehr ausgegeben wird. Dem würde dann auch der unter Wolfgang Lorenz bei der Programmreform 2007 ein-

A. Sery-Froschauer, Fachverband Werbung & Marktkommunikation.

Wien. Die heimische Werbewirtschaft freut sich über einen juristischen Erfolg: Die im Muster-AGB enthaltenen Haftungsregelungen von Werbeagenturen sind vom Obersten Gerichtshof (OGH) bestätigt worden. „Grundsätzlich haftet der Auftraggeber für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften der Werbemaßnahme“, so die Obfrau des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation, Angelika Sery-Froschauer, am Dienstag in einer Aussendung. Nach dem OGH sei es zulässig und branchenüblich, dass Agenturen in ihren AGB auf diesen Haftungsausschluss hinweisen. „Damit sind wir rechtlich auf sicherer Seite“, so Sery-Froschauer. Auslöser für das Urteil war ein aktueller Fall einer vom Auftraggeber beklagten Werbeagentur. Nun könnten sich die Werbeunternehmen bei der Vertragsgestaltung auf die Rechtssicherheit des vom Fachverband Werbung herausgegebenen und empfohlenen AGB verlassen.

Der dok.film, wie dieser zum Thema Pelz, sieht seine Stellung im ORF gefährdet.

geführte dok-film-Sendeplatz am späten Sonntagabend zum Opfer fallen, in dessen Rahmen nicht nur internationale Produktionen und Koproduktionen, sondern auch

Facebook Statusmeldung

Eine Million ­Werbekunden

„Haben null Kontakt zur NSA“ Wie Mikl-Leitner bei einer Pressekonferenz sagte, wurde ein „Fragenkatalog“ an die Botschaft geschickt. Veröffentlichen wollte sie die Anfrage auf Nachfrage allerdings nicht, weil es sich um „sensible Fragen“ handle.

Facebook, Google & Co.

sitour & APG|SGA Mountain

sitour erweitert seinen Aktionsradius durch Kooperation mit APG|SGA Mountain.

aller österreichischen Top-Wintersportorte. Neben den europäischen Niederlassungen in Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik und der Slowakei ist das Unternehmen auch in den USA, in Japan und Kanada tätig. Die APG|SGA Mountain, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, gehört zur APG|SGA, dem führenden Außenwerbeunternehmen der Schweiz. Sie ist Marktführerin und Spezialistin für Werbung und Orientierungssysteme am Berg. Ihre kreativen und ungewöhnlichen Umsetzungen sorgen für große Aufmerksamkeit bei den Gästen aus dem In- und Ausland.  www.sitour.at

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner: „Kein Datenaustausch mit der NSA“.

DFG Event GmbH Dialogmaßnahmen für Reitturnier

straberger conversations im Galopp Wien. Nach dem Erfolg im Jahr 2012 ist Wien auch heuer wieder Austragungsort für eine Etappe bei der „Longines Global Champions Tour“, der höchsten Klasse des internationalen Reitsports. Die DFG Event GmbH macht das Wiener Rathaus von 19. bis 22. September mit „Vienna Masters 2013“ wieder zur Kulisse für die Spring- und Dressurbewerbe mit der Weltelite der Reiterszene – Showprogramm der Spanischen Hofreitschule und Sideevents inklusive. straberger conversations unterstützt das Team der DFG Event GmbH rund um die Geschäftsführer Gregor Gschlenk und Daniel Frühmann 2013 in Sachen Mediaplanung, Dialog-Konzeption, Online-Auftritt, Ticketvertrieb und Sponsoren-Akquise. Startschuss für den neuen Auftritt war der Relaunch der Website „www.viennamasters.at“, die Mitte Mai live geschaltet wurde, die nicht nur als Infomedium, sondern auch als erste Anlaufstelle (Registrierung, Preislisten, Zufahrtspläne ...) für die Teilnehmer dienen soll. Während der drei Eventtage werden die Ergebnislisten live ak-

tualisiert und man kann mittels Streaming auch einige Bewerbe online verfolgen. Im Zuge des Website-Relaunchs werden erstmals auch regelmäßig Newsletter an Interessenten und VIPs verschickt. Diese Maßnahme ist Teil der Dialog-Strategie, die von straberger conversations entwickelt wurde. Trotz starkem Fokus auf Dialogmaßnahmen setzt Vienna Masters bei der Bewerbung des Events auch auf klassische Mediakanäle, etwa gezielte Outdoor-Maßnahmen. Weitere Dialog-, Online- und Outdoormaßnahmen befinden sich zurzeit in der Umsetzung.

© Medianet/szene1/www.katharinaschiffl.com

Edward Snowden, ein früher für den US-Geheimdienst NSA tätiger Computerexperte, hatte vorige Woche Unterlagen veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass große USTechnologiefirmen Nutzerdaten an die Nachrichtendienste weitergeben – darunter auch Google, Microsoft, Apple und Facebook. Betroffen sind demnach u.a. E-Mails, Fotos, Videos und Dokumente.

Koop Schweizer Marktführer für Orientierungssysteme

Wien. sitour, der Weltmarktführer im Bereich Werbeflächen und Pistenmarkierungen, und APG|SGA Mountain, der führende Anbieter in der Schweiz für Werbung und Orientierungssysteme am Berg, haben eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Angebotsvermarktung vereinbart. „Durch die Kooperation von ‚sitour‘ mit dem führenden Schweizer Werbeunternehmen ‚APG|SGA Mountain‘ steht der Werbebranche ab sofort das attraktivste und gleichzeitig größte Werbenetz in den Alpen zur Verfügung“, so sitour in einer Aussendung. sitour ist Weltmarktführer im Bereich Werbeflächen und Pistenmarkierungen und Vertragspartner

Menlo Park/USA Das Soziale OnlineNetzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als eine Mio. Werbekunden und 1,1 Mrd. aktive Nutzer. Es wird aber immer wieder bezweifelt, ob das Soziale Netzwerk aus seinen Nutzerzahlen auch finanziellen Profit ziehen kann. Dies ist ein Grund, warum der Börsengang von Facebook im vergangenen Jahr zum Debakel geriet. Im ersten Quartal 2013 haben die Werbeeinnahmen von Facebook laut Angaben von Anfang Mai 1,25 Mrd. USD (935 Mio. €) betragen. Sie machten damit 86% des Gesamtumsatzes des USUnternehmens aus.  www.facebook.com

© APA/Herbert Neubauer

Wien. Das Innenministerium hat laut ÖAAB-Chefin und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) keinen Kontakt zum US-Abhördienst NSA. „Wir haben null Kontakt mit der NSA“, erklärte MiklLeitner im EU-Unterausschuss über den jüngst aufgedeckten Überwachungsskandal der USA laut einer Parlamentsaussendung vom Dienstag. Mikl-Leitner betonte weiter, dass das Innenministerium keinerlei Kenntnisse davon gehabt habe und es zu keinem Datenaustausch mit der NSA gekommen sei. Erst am Montag erklärte die Innenministerin, dass die US-Botschaft in Wien nach eigenen Angaben um Aufklärung im NSA-Überwachungsskandal gebeten habe.

© www.sitour.at

© Unilever

zahlreiche österreichische Beiträge zu sehen sind. Der ORF würde dem Dokumentarfilm im Gegenzug einen besseren, aber selteneren Sendeplatz zur Verfügung stellen,

Online-Spionage Innenministerin verneint Weitergabe von vertraulichen Nutzerdaten

Axe begibt sich in himmlische Sphären

Wien. 2013 sucht Axe, eine Marke von Unilever, mutige Kandidaten für einen Flug ins All. Die letzte Bewerbungschance bietet sich nun anlässlich des Starts der Kampagne zu „Axe Deep Space“. Die Produkteinführung wird seit 17. Juni durch eine Marketingkampagne im TV, Online, Mobile, am PoS und durch PR unterstützt. Die Kernaussage lautet „Axe deep Space – so duschen Helden“. Hiermit wird die Astronauten-Thematik der vorangegangenen Axe ApolloKampagne aufgegriffen und weitergeführt.

wie zu erfahren war. Die Dokumentarfilmer wehren sich nun in einer Aussendung gegen diese Pläne und sehen „neben der Existenz und der Sichtbarkeit des österreichischen Dokumentarfilms auch den Kultur- und Bildungsauftrag des ORF“ gefährdet. „Ein Ersatz eines wöchentlichen Formats durch bis zu zehn Plätze pro Jahr im Hauptprogramm, wie kolportiert wird, stellt jedenfalls eine Verarmung der Vielfalt von Sichtweisen und Meinungen dar.“ Auch eine Auslagerung des Dokumentarfilms auf ORF III stelle keine Alternative für den ORF 2-Sendeplatz dar. Die Dokumentarfilmer, angeführt von Harald Friedl, verweisen auf das hohe Publikumsinteresse an dok.film und betonen, dass der Wegfall des Sendeplatzes und des Budgets sich für österreichische Produzenten auf internationalen Märkten als großer Nachteil auswirken würde.  (APA)

© www.dokfilm.at

Juristischer Erfolg für heimische Agenturen

Eine männliche Marke sucht mutige Männer für einen Flug ins All.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Michael Straberger, Gründer und Geschäftsführer straberger conversations.


retail

inside your business. today. Donnerstag, 20. Juni 2013 – 5

Es gibt einen neuen Spar express Shop beim Salzburger Hauptbahnhof  Seite 6

Hohe Summe

120 Meter

257.398 Euro für Penny-FamilienHilfsfonds gespendet 

Seite 6

© OTS/R.D.

die ganze Nacht

© Richard Tanzer

© Spar express

medianet

Eine Dinkel-Apfelstrudel-Verkostung für den guten Zweck  Seite 6

H&M wegen Wechselkursen stärker unter Druck geraten

© EPA/Marc Femenia

Miese Laune Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) leidet weiter unter der schwachen Kauflaune in Europa. Vorstandschef Karl-Johan Persson sucht für seinen Mode­konzern jetzt nach neuen Möglichkeiten, wieder positive Umsatzziele zu erreichen. Seite 6

Niemetz-Deal ist jetzt besiegelt

Rewe übernimmt

Wien. Die Übernahme ist besiegelt: Der insolvente Wiener Schwedenbombenhersteller Niemetz hat nun definitiv einen neuen Eigentümer, den rumänischen Schokoproduzenten Heidi Chocolat. Der Kaufvertrag bzw. die Genehmigung desselben sei nun rechtskräftig, informierte Roman Tahbaz vom Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Dienstag. Zuletzt wurde ein Kaufpreis von 5,25 Mio. € kolportiert. Das gesamte Geld sei an den Masseverwalter übergeben und im Gegenzug das Unternehmen an den Käufer übertragen worden,

Heidi Chocolat ist nun fix Eigentümer des Schwedenbombenherstellers.

berichtete Tahbaz heute. Zudem sei beantragt worden, dass den Gläubigern eine erste Quote von 50% ausgeschüttet werde. „Es ist ein erster Betrag, der ausbezahlt wird“, erklärte Tahbaz; er rechnet damit, dass die Quote auf alle Fälle mehr als 90% ausmachen wird. Niemetz kämpfte monatelang ums Überleben. Immer wieder spielten die Gesellschafter auf Zeit und vertrösteten die Gläubiger. Es wurde sogar noch ein Investor mit Sitz in Kolumbien aus dem Hut gezaubert, der letztlich aber im Hut verblieben ist. Daraufhin wurde der Verkauf eingeleitet. (APA)

© APA/Roland Scheidemann

Übernahme 2 Migros zieht sich aus Deutschland zurück

© APA/Barbara Gindl

Übernahme 1 Laut Kreditschutzverband wurde Heidi Chocolat als Eigentümer bestätigt

Rewe kauft vier deutsche Märkte des Schweizer Handelsriesen Migros.

Zürich. Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe verleibt sich vier deutsche Märkte des Schweizer Handelsriesen Migros ein. Konkret geht es um die Filialen, die Migros Basel nahe der Grenze betreibt – in Lörrach, Freiburg, Ludwigsburg und Ludwigshafen. Wie beide Unternehmen mitteilten, sollen die Märkte zum 1. Oktober an Rewe übergehen werden – die Zustimmung des Bundeskartellamts vorausgesetzt. Von den aktuell 295 Mitarbeitern sollen den Angaben zufolge rund 220 bei Rewe weiterbeschäftigt werden. (APA)


6 – medianet retail

R e ta i l & Pr o d u c er s

Donnerstag, 20. Juni 2013

Schwedisches Modelabel verzeichnete reduzierte Umsätze in Europa, bedingt durch Wetter und Wechselkurse

short

H&M sucht Heil in Asien

Bei Amazon Bad Hersfeld wird wieder gearbeitet Bad Hersfeld. Nach dem zweitägigen Streik beim Online-Versandhändler Amazon in Deutschland haben die Beschäftigten in Bad Hersfeld wieder den normalen Arbeitsbetrieb aufgenommen. Die Gewerkschaft werde nun den bisherigen Verlauf des Arbeitskampfs bewerten und über die weiteren Schritte beraten, sagte Mechthild Middeke von Verdi Hessen gegenüber der dpa. Und: „Wir wollen weiter Druck aufbauen und sehen, wie wir noch mehr Mitarbeiter zum Streik bewegen.“

Schwedische Krone setzte dem Unternehmen zu: Die Umsätze wären nach Angaben des Konzerns mit den Wechselkursen aus dem vergangenen Jahr um rund fünf Prozent höher ausgefallen. Der Österreich-Umsatz von H&M mit 68 Filialen ging um fünf Prozent auf 1,2 Mrd. Kronen (138,3 Mio. €) zurück; umgerechnet auf den Euro, betrug das Umsatzminus hierzulande aber nur ein Prozent. Wegen der Konjunkturschwäche in Europa suchen die Schweden andere Märkte. Persson sagte dazu: „Wir setzen unsere starke Expansion in Asien fort, wo wir nun 200 Läden haben.“  (red)

Neuer Spar express Tankstellenshop eröffnet

© Spar express

Vorstand Karl-Johan Persson hat mit H &M schon bessere (Umsatz)-zeiten gesehen.

Stockholm. Der Modehändler H&M leidet weiter unter der schwachen Kauflaune in Europa. Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Mai rutschte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp elf Prozent auf 4,7 Mrd. Schwedische Kronen (541,8 Mio. €) ab. Vorstandschef Karl-Johan Persson war insbesondere mit den Umsätzen unzufrieden. „Die Verkäufe insgesamt waren wegen der anhaltend herausfordernden Situation des Textilhandels und wegen ungünstigen Wetters im März und in einigen Aprilwochen in vielen unserer großen Märkte unbefriedigend“, sagte er. Auch die starke

Engagiertes Verkaufsteam im neuen Salzburger Spar express Shop.

Salzburg. In der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofs gibt es nunmehr einen neuen Spar express Tankstellenshop, welcher an sieben Tagen die Woche von 0 bis 24 Uhr geöffnet ist. Auf einer Verkaufsfläche von 80 m� bietet der neue Shop in der Saint-JulienStraße 33a alles für den täglichen Einkauf. Die Leitung des Markts übernimmt Michael Huber, der insgesamt fünf Shell-Stationen betreibt und mit dem Spar express nun auch Spar-Einzelhändler ist.

257.398 Euro für PennyFamilien-Hilfsfonds Wiener Neudorf. Um den Flutopfern rasch Hilfe zukommen zu lassen, erhielten von 6. bis 12. Juni alle Penny-Kunden ab einer Spende von 1 € einen 10%-Rabattgutschein auf einen Einkauf ihrer Wahl in der Folgewoche. Insgesamt 257.398 € konnten so dank der Unterstützung der Penny Kunden gesammelt werden, die nun mittels Spendenscheck an das Rote Kreuz übergeben wurden.

Bäckerei Honeder für den Verein Wohnplattform

© OTS/Ruth Dunzendorfer

© EPA/Anders Wiklund

Österreich-Umsatz hielt sich, in Euro gerechnet, auch im zweiten Geschäftsquartal nahezu stabil.

Linzer BM Franz Dobusch (rechts), Reinhard Honeder und Helga Honeder.

Linz. Die Linzer Traditionsbäckerei Honeder bot im Rahmen ihres Firmenjubiläums einen DinkelApfelstrudelverkauf an. Der gesamte Erlös kommt dem „Verein Wohnplattform“ zugute. „Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Menschen mit uns 120 Jahre ‚Honeder Naturbackstube‘ gefeiert und mit der Wohnplattform ein tolles Sozialprojekt unterstützt haben“, so Chefin Helga Honeder. Mit dem Anschnitt des 120 m langen Dinkel-Apfelstrudels durch den Linzer Bürgermeister Franz Dobusch gemeinsam mit Reinhard Honeder begann das Fest.  (red)


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