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prime news & market watch > Creditreform: Der Jobmotor Mittelstand stottert  5 > Kommentar: „Chaos, Katastrophen & Propheten“ 8

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> ORF-TVthek wird „smart“ 11 > Lesen und Genuss im neuen Magazin des BÖG  12

> Seewinkler Sonnengemüse mit Umsatzminus 2013  37 > Aus für Baumarktkette Max Bahr und Praktiker  38 specials

> Die Digitalisierung mischt die Mediaplanung auf  16 > Die „Vermessung“ der Public Relations-Aktivitäten  30

medianet erscheint vier Mal/Woche. Print­ ausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie unsere Digitalausgabe.

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Ausgeglichenes Budget Dem ORF gelingt das Kunststück, auch ohne die ­heuer ausgelaufene Gebührenrefundierung ein zufriedenstellendes Budget für 2014 vorzu­legen. Wo im Detail dennoch gespart werden muss, dazu mehr auf  Seite 4

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Dienstag, 19. November 2013

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Finanzplan 2014 Es geht sich knapp aus – so die Botschaft vom Küniglberg im Bezug auf das geplante Budget für das kommende Jahr

Auch ohne Refundierung ein ausgeglichenes ORF-Budget

Sport-Großevents erhöhen den Finanzbedarf; ORF Sport + erhält noch eine Schonfrist und Eigenproduktionen werden gekürzt. dinko fejzuli

Wien. Der ORF hat seinen Budgetplan für das kommende Jahr auf den Tisch gelegt – und es zeigt sich: Auch ohne die vieldiskutierte Gebührenrefundierung (s. Factbox) und mit Zusatzkosten für sportliche Großereignisse wie die Fußball WM, die Olympischen Winterspiele in Sotschi und die Rückkehr der Formel 1 ins steirische Spielberg ist es gelungen, für 2014 ein ausgeglichenes Budget zu erstellen. Und, wie es scheint, bleibt zumindest bei den Spartensendern ORF III und ORF Sport + der große Einschnitt – vorerst – aus. ORF III behält sein Budget von etwas über acht Millionen Euro und ORF

gebührenrefundierung Dem ORF entgehen durch Gebührenbefreiungen für sozial schwache Haushalte etwa 58 Mio. € im Jahr. Anders als andere Unternehmen etwa aus dem Telekombereich (Grundgebührenbefreiung) oder dem öffentlichen Transportwesen (Schülerfreifahrten) bekommt der ORF erst seit 2009 und nur zeitlich begrenzt bis Ende dieses Jahres einen Großteil der Ausfälle durch die Gebührenbefreiung ersetzt. Nun wirbt der ORF für eine Verlängerung der Refundierung – zumindest, bis es möglicherweise zu einer generellen Neuordnung der Finanzierung des öffentlichrechtlichen Senders, etwa über eine Haushaltsabgabe, kommt. Und während die SPÖ für eine Refundierung der entgangenen Gebühren an den ORF plädiert, ist die ÖVP strikt dagegen. Die vorläufige Rückerstattung, die nun ausgelaufen ist und vorerst nicht verlängert wird, sei eine Überbrückungshilfe in schwierigen Zeiten für den ORF gewesen und eine Verlängerung komme nicht infrage, so die bisherige Linie.

Sport + kann zumindest bis Jahresmitte 2014 mit dem ursprünglichen Budget rechnen. Dananch werde es eine Evaluierung geben. Ursprünglich war ja geplant, bei ORF Sport + das Budget von sechs auf drei Millionen zu halbieren. An anderer Stelle musste dennoch gespart werden.

0,5 Millionen Euro EGT Uns ansonsten? Insgesamt werden für 2014 positive Ergebnisse (EGTs) von 0,5 Millionen Euro im ORF sowie 1,4 Millionen Euro im ORF-Konzern erwartet. Damit sei die große Herausforderung, ein drohendes Finanzdelta von 80 Millionen Euro zu schließen, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei einem Hintergrundgespräch mit heimischen Medienjournalisten. Dabei habe man das Leistungsspektrum nicht nur erhalten, sondern auch die eingeführten Erweiterungen sichern können. Und wo wurde nun gespart? Aufgeteilt in vier „Genrecluster“ über alle Bereiche (TV, Radio, Online) hinweg sieht es damit ausgabenseitig folgendermaßen aus: Die Information bleibt mit rund 157 Millionen Euro ebenso wie die Kultur und der Bereich Bildung (knapp 100 Millionen Euro) auf dem Niveau von 2013, für Sport wird unter anderem aufgrund der Olympischen Winterspiele in Sotschi sowie der Fußball-WM in Brasilien 115 Millionen Euro ausgegeben. Zum Vergleich: 2013 waren es 96 Millionen Euro. Die größte Reduktion gibt es bei den Bereichen Unterhaltung und Service, wo statt 214 nur noch rund 180 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Spüren werde man dies vor allem bei den eigen- und koproduzierten Dokusoaps und bei den Kaufprogrammen. Vor allem beim Zweiteren werde es ein Minus von sechs Millionen Euro beim Budget geben. Wrabetz dazu: „Das wird schwierig, da wir damit sehr viele Sendeplätze füllen.“ Damit bleiben für 2014 exakt 139 neue eigen- und koproduzierte Titel übrig (63 Serienfolgen, 24 eigen- und koproduzierte Filme sowie 52 Dokus). Insgesamt bleibt aber das Fernsehbudget mit gut 340 Millionen Euro (inklusive variabler Kosten) recht stabil.

„Obwohl sich jetzt alles ausgegangen ist, ist die Refundierungsdiskussion nicht vom Tisch.“ alexander wrabetz, orf

Und die Einnahmen: Hier zeigt sich die ORF-Spitze vorsichtig pessimistisch und rechnet für 2014 mit Werbeerlösen von gut 206 Millionen Euro und damit mit einem leichten Minus von 2,5 Millionen Euro im Vergleich zu 2013. Laut Richard Grasl, kaufmännischer Direktor des ORF, seien hier aber die geplanten Online-Erlöse und jene aus der TVthek (hier startete ja gestern die Vermarktung; dazu siehe auch Seite 11) von gut 11,5 Millionen Euro nicht eingeplant. Mit weiteren (Einmal-)Einnahmen

rechnet der ORF durch den Verkauf von Liegenschaften, die nicht mehr benötigt werden: Zum einen die Rosenhügelstudios und zum anderen ein brachliegendes Grundstück in Graz sollen rund 20 Millionen Euro in die ORF-Kassa spülen.

Sparpaket als Vorleistung Damit das Budget, so wie aktuell geplant, auch hält, müsse man aber zusätzlich weiter an der Kostenschraube drehen, so Wrabetz und Grasl einhellig. Zum einen werde man die Mitarbeiterzahl weiter senken müssen – hier gab es seit 2009 einen Abbau von 680 Arbeitsplätzen – und zum anderen auch weiteres Sparpotenzial im Programm und in der Verwaltung finden müssen. Und gerade beim Thema Personal zeige sich, welche Anstrengungen man in den letzten Jahren unternommen hätte. Die Finanzvorschau weist für das Jahr 2014 einen Personalaufwand von gut 350 Millionen Euro aus. Ohne Sparmaßnahmen hätte sich dieser von 2009 bis 2014 auf insgesamt gut 469 Millionen Euro erhöht. Daher habe das Sparpaket bisher – fortwirkend jedes Jahr – fast 73 Millionen Euro gebracht, so Grasl. Mit all diesen Anstrengungen sollen sich dann auch für 2014 etliche Sonderbudgets für mehrere Events ausgehen. So sind für die Berichterstattung rund um die EU-Wahlen zusätzlich eine halbe Million Euro eingeplant, weiters werde man auch die Digitalstrategie ausbauen und zusätzliche Apps (EU-Wahl-App, ...), sowie einen Social Media-Programmguide auf den Markt bringen. Die Sportgroßereignisse wie Olympia in Sotschi und die Fuß-

ball-WM in Brasilien oder auch die Rückkehr der Formel 1 ins steirische Spielberg bedürfen ebenfalls eines Sonderbudgets, um all die Großereignisse auch gut stemmen zu können. Und: „Obwohl sich jetzt alles ausgegangen ist, ist die Refundierungsdiskussion nicht vom Tisch“, so Wrabetz zu den Wünschen an die Politik, denn wenn auch er nicht davon ausgehe, künftig die volle Refundierung zu bekommen, „stellen wir den Anspruch, etwas zu bekommen, denn mit dem aktuellen Budgetplan haben wir die klare Grundlage dafür geschafften, um zu zeigen, wohin zusätzliches Geld fließen würde“. Nämlich, so Wrabetz, „eins zu eins in eigenproduzierte Filme und Dokus“, womit man auch zusätzliche Effekte für die heimische Filmwirtschaft auslösen würde, und etwa „auch in einen Leistungsausbau in den Landesstudios gehen, womit wir ebenfalls die heimische (Film-)Wirtschaft stärken“. Insgesamt aber, so Grasl, „beweisen die Zahlen, dass wir voll handlungsfähig sind“.  www.orf.at

sonderbudgets Für 2014 plant der ORF, auch aufgrund kommender Großereignisse wie der EU-Wahl oder der Fußball-WM einige Sonderbudgets. • Trimedialer Programmschwerpunkt zum Thema Europa • Fortsetzung der Smart-TV-Strategie (neue Apps, Social Media-Programmguide) • Olympische Winterspiele in Sotschi, Paralympics Sotschi, Fußball-WM Brasilien, alle Spiele der Fußball-Nationalmannschaft, drei zusätzliche Formel 1-Wochenenden • W eihnachtsprogramm 2013 mit „Rex“ & „Polt“


Prime News

Dienstag, 19. November 2013

Creditreform Aktuelle Umfrage zum Thema Personalstand unter 1.700 heimischen Klein- und Mittelbetrieben

SHORT

Der Jobmotor KMU stottert

Nowotny unterstützt Bankenunion und SSM

Wien. Kaum ein Begriff wurde im Zusammenhang mit Österreichs Klein- und Mittelbetrieben so überstrapaziert wie jener des „Jobmotors“. Jetzt jedoch zeigt sich bei der Entwicklung des Personalstands der heimischen KMU – wie auch bei der Umsatz- und Auftragsentwicklung – ein negativer Trend, wie aus der am Dienstag veröffentlichten KMU-Umfrage Herbst 2013 von Creditreform hervorgeht.

Jobabbau bleibt Thema Besondere Herausforderungen erwartet Creditreform derzeit im Baugewerbe.

Die Wachstumsschwäche in Europa ist an den Betrieben nicht spurlos vorbeigegangen. Creditre-

form hat im Herbst 2013 rund 1.700 Klein- und Mittelbetriebe nach ihrer aktuellen Personalentwicklung gefragt. Die Ergebnisse: Der Personalsaldo zwischen aufstockenden und verkleinernden Unternehmen ist mit 0,2 Punkten gerade noch im positiven Bereich. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 8,4 Punkte. Das ist laut Creditreform der schlechteste Wert seit 2009, als der Saldo bei Minus 18,5 Punkten lag. Jedes fünfte Unternehmen hat Personal abgebaut. Die meisten Jobs gingen im verarbeitenden Gewerbe und in der Dienstleistungsbranche verloren.

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Danielle Spera: neue ICOM Österreich-Chefin

Im kommenden halben Jahr will nur jedes neunte Unternehmen neue Mitarbeiter anstellen.

© dpa/dpaweb/dpa/Kay Nietfeld

Wien. Um das zögerliche Wirtschaftswachstum in Europa zu stützen, müsse die Fragmentierung der Finanzmärkte überwunden werden, forderte Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny anlässlich der gestrigen Eröffnung der Conference on European Economic Integration (CEEI) 2013 in Wien. Die wichtigsten aktuellen EU-Reformbemühungen seien die Schaffung der Bankenunion sowie die Einrichtung des einheitlichen Aufsichtsmechanismus SSM (Single Supervisory Mechanism). (red)

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Spera ist in dieser Funktion bei ICOM Nachfolgerin von Wilfried Seipel.

Wien. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museum Wien, wurde am 15. November zur neuen Präsidentin der Museumsorganisation ICOM Österreich gewählt. ICOM (International Council of Museums) setzt sich für Museen und Museumsfachleute in 151 Ländern der Welt für den Erhalt, die Pflege und die Vermittlung des kulturellen und natürlichen Welterbes ein.  (red)

Hinsichtlich der Erwartungen für das kommende halbe Jahr gab lediglich jedes neunte Unternehmen an, neue Mitarbeiter engagieren zu wollen. Hingegen will sich fast jeder sechste Betrieb von einem Teil der Belegschaft trennen. Somit bleibt die zukünftige Personalentwicklung im dritten Jahr in Folge im negativen Saldo.

Schlusslicht Baugewerbe Die meisten Personalzugänge sind derzeit noch im Dienstleistungssektor geplant, das witterungsabhängige Baugewerbe bildet hier erwartungsgemäß das Schlusslicht. (red)

Ich seh was Besseres.

Referenten: Online-Pionier Samy Liechti und KTM-Vorstand Stefan Pierer.

Villach. „Wir Europäer sind den Asiaten in puncto Kreativität überlegen. Wir müssen aber permanent dranbleiben und uns erneuern“ – Managementforscher Oliver Gassmann von der Universität St. Gallen war einer der Referenten am Villacher Innovationskongress, der am 14. und 15. November über die Bühne ging. Wie man mit einem Sockenabo, Mikrochips, einer App und smarter Fußbekleidung 65.000 Kunden in über 70 Ländern gewinnt, verriet der Schweizer Unternehmer und Online-Pionier Samy Liechti. Ein weiteres Highlight war die vom Grazer Forschungszentrum Evolaris präsentierte „GoogleBrille“, die Informationen, Fotos und Videos auf einem transparenten Minimonitor vor dem Auge einspielt. In den letzten fünf Jahren hat sich der Innovationskongress Kärnten zum wichtigsten Treffpunkt innovativer Köpfe in Europa entwickelt; die Veranstaltung stand heuer unter dem Motto „Die Kunst der Innovation – vom Trend zum Geschäftsmodell“. 1.250 Teilnehmer sind heuer zu den beiden Veranstaltungstagen nach Villach gekommen. Der Innovationskongress 2014 findet am 13. und 14. November statt.  (red)

© move121

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Innovationskongress ’13: Sockenabo & Googlebrille

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Dienstag, 19. November 2013

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Junge, kreative Mitarbeiter sind gefragt. Doch Unternehmen müssen darauf achten, vor lauter Innovationsdrang nicht den Bezug zum Kunden und seinen wirklichen Bedürfnissen zu verlieren.


f e at u r e

Dienstag, 19. November 2013

medianet – 7

feature@medianet.at

Das Richtige richtig tun Relevanzdenken führt zu loyalen Kunden und Wirtschaftlichkeit

Querdenken mit Sinn und Verstand Schneller, höher, weiter: In einer Zeit, in der ständig neue Bestleistungen gefordert werden, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, sich, ihre Produkte und Services immer wieder neu erfinden zu müssen. Das Bedürfnis, aus der Masse hervorzustechen, ist groß. Die Gastautoren Sabine Hübner und Carsten K. Rath erklären, warum Anderssein nicht alles ist und Kreativität noch lang nicht reicht, um erfolgreich zu sein.

sabine hübner Carsten K. Rath

W

ir leben in einer Welt, die immer weiter zusammenwächst. In einer Welt, in der der Konkurrenzdruck groß und jedes erdenkliche Produkt nur einen Mausklick weit entfernt ist. In der Folge werden die Unternehmen und Dienstleister dieser Welt nicht nur immer transparenter, sondern sie müssen sich auch beständig mit einer ganz bestimmten Frage konfrontieren. Die Frage lautet: Wie schaffen wir es, uns unter diesen Bedingungen erfolgreich auf dem Markt zu positionieren? Eine mögliche Antwort liefert ein Satz des amerikanischen Komikers, Regisseurs und Produzenten Woody Allen. Er sagte einst: „Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen.“ Nicht nur für den Hollywoodstar, sondern auch für viele Unternehmer ist diese Aussage längst schon zu einer Art Mantra geworden. Anders sein. Aus der Masse herausstechen. Mit Innovationen glänzen. Das sei der Schlüssel zu den Herzen der Kunden, heißt es. Querdenker an die Macht. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist viel mehr nötig, um gegen eine starke Konkurrenz bestehen zu können.

Die Suche nach dem Sinn Firmen wie Ikea haben es vorgemacht: Aus dem kleinen Unternehmen, das 1943 gegründet wurde, ist mittlerweile ein gigantischer Konzern geworden. Ikea hat im Möbelsegment neue Wege beschritten und ist ein perfektes Beispiel dafür, wie lohnenswert es sein kann, über den Tellerrand hinauszublicken und mit Regeln zu brechen. Allein seligmachend ist diese Herangehensweise allerdings nicht. Vielmehr braucht es noch einen weiteren entscheidenden Aspekt: Es braucht Relevanz; das Neue muss von Bedeutung sein. Der Unternehmensgründer Ingvar Kamprad hatte nicht deshalb solchen Erfolg, weil sein Geschäftskonzept anders war, sondern weil er es mit Sinn besetzen konnte. Er orientierte sich mit seinem Angebot an den bislang unbefriedigten Bedürfnissen der Kunden. Wie wichtig das Vordenken dieser Bedürfnisse ist, ist auch am

Beispiel Carsharing zu sehen. Laut aktuellen Daten von brand eins hat sich die Anzahl der Nutzer von Carsharing-Angeboten ohne feste Rückgabestation innerhalb eines Jahres in Deutschland auf 183.000 mehr als vervierfacht. Grund für das Wachstum ist eine simple Korrektur des Geschäftsmodells. Eine Korrektur, die den Kundenbedürfnissen entgegenkommt. Der Verzicht auf feste Rückgabestationen bringt Unabhängigkeit, Mobilität und Freiheit mit sich – Faktoren also, die heute wichtiger sind denn je.

nur 60% aller Start-ups in Deutschland die ersten drei Jahre – und das, obwohl sicherlich jedes dieser Unternehmen mit der Intention angetreten ist, sich mit außergewöhnlichen Ideen zu profilieren. Diese Tatsache ist nur einer von vielen Belegen dafür, dass Andersartigkeit allein nicht reicht. Wenn sich hingegen alle Unternehmensbereiche auf die echten Bedürfnisse der Kunden konzentrieren, entstehen wirklich relevante und gleichzeitig innovative Ideen, die Erfolg versprechen.

Relevanz vor Innovation

Benchmarking mit Verstand

Viele Firmen überschlagen sich förmlich, um junge und kreative Mitarbeiterpersönlichkeiten ins Unternehmen zu holen. Wird alles anders, wird alles gut, lautet hier das Motto. Doch so vielversprechend dieser Ansatz auch sein mag, birgt er doch eine große Gefahr. Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen vor lauter Innovationsdrang den Bezug zum Kunden verlieren. Über dem Wunsch nach Veränderungen wird dann neben veralteten Denkweisen auch all das verworfen, was dem Unternehmen bis zu diesem Punkt geholfen hatte, wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Blick fürs Wesentliche zum Beispiel. Der Blick dafür, was für den Kunden relevant ist und was nicht. Zu beobachten ist dieses Phänomen in sämtlichen Unternehmensbereichen. Von der Verwaltung über den Service bis hin zu den Produkten wird Bestehendes über Bord geworfen und neu aufgesetzt. Die Ergebnisse sind zwar häufig interessant, aber oft nur bedingt für den Kunden von Bedeutung. So hat etwa eine amerikanische Firma einen Strampelanzug mit integriertem Wischmopp entworfen. Quergedacht? Auf jeden Fall. Wirklich relevant? Nun ja. Spätestens wenn es darum geht, dem Kind zu erklären, dass es bitte sauber in die Ecken krabbeln soll, könnte die Sache schwierig werden. Tatsächlich zäumen viele Firmen das Pferd von hinten auf. Angetrieben von den Erfolgsgeschichten innovativer Mitbewerber, suchen sie krampfhaft das Neue, ohne zu merken, dass sie damit das völlig falsche Ziel im Visier haben. Wie aktuelle Zahlen belegen, überleben

Einer der Gründe für das kontinuierliche Bestreben, sich immer wieder neu erfinden zu müssen, ist ohne Zweifel der ständige Blick auf den Wettbewerb. Benchmarking ist gang und gäbe – und das aus gutem Grund. Was bei betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und in Maßen ein gleichermaßen sinnvolles wie auch notweniges Verhalten ist, kann auf Dauer allerdings gefährlich werden. Der ständige Vergleich schafft ein äußerst kurzsichtiges Konkurrenzdenken, welches die Mitbewerber – anstelle der Kunden – zum Maß aller Dinge macht. Paradoxerweise gibt es etliche Unternehmen, die sich an Benchmarking und Best Practice entlanghangeln und gleichzeitig über das Querdenken Kreativität propagieren. Diese Kombination führt oft zu einem Widerspruch, denn man kann eben nur schlecht über den Tellerrand schauen, wenn man mit dem Gesicht mitten in der Suppe hängt. Der Verlust von Glaubwürdigkeit ist die Folge. Tatsächlich ist es ein ganz natürlicher Reflex, sich in die selbe Richtung wie die Konkurrenz bewegen zu wollen, doch wer ständig darauf schielt, was andere machen, verliert sich irgendwann selbst. Dann sind es nur noch die Stärken und Erfolge des Mitbewerbers, die man vor Augen hat. Sei es der Preis, die Qualität oder das Renommee der Konkurrenz – all das kann zwar Anreiz sein, es selbst besser zu machen, doch darf darüber die eigene Positionierung nicht verloren gehen. Ein Beispiel: Angenommen, ein Autohersteller hat sich auf den Bau schneller und kraftvoller Fahrzeuge spezialisiert. In diesem

Fall wäre es fatal, wenn er plötzlich versuchen würde, gleichzeitig noch das familienfreundlichste Auto der Welt zu bauen. Das würde ihn Glaubwürdigkeit und letztlich auch jede Menge Kunden kosten. Vor allem würde ihm niemand den Sinneswandel abnehmen.

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Allein der Kunden zählt Auf dem Weg zur Spitzenleistung erliegen Firmen oftmals der Versuchung, immer mehr Leistungen addieren zu wollen oder Produkte in Varianten zu multiplizieren. „Viel hilft viel“, lautet hier das Motto. Doch das ist ein Trugschluss. Viel führt oft zu Verwirrung – bei Kunden und bei Mitarbeitern. Zeit für das zu gewinnen, was wirklich wichtig ist, so lautet ein wesentlicher „Added Value“ – im Bereich Business to Business ebenso wie im Bereich Business to Consumer. Die Konsequenz: Gewinner können all diejenigen Unternehmen sein, die ihren Kunden helfen, die Ressource Zeit zu sparen. Schon dadurch etwa, dass ein Angebot übersichtlicher gestaltet wird. Zu viele Optionen, überbordende Serviceangebote und Artikel, die sich fast nicht mehr unterscheiden, rufen Verwirrung hervor und verhindern die Attraktion. Bei kleinen, überschaubaren Sortimenten dagegen fühlen sich Kunden ermächtigt und kaufen mehr, als wenn sie endlose Regalmeter ablaufen müssen. Ein Feldexperiment der amerikanischen Forscher Iyengar und Lepper untermauert diese Tatsache. Sie ließen Testpersonen in einem Supermarkt einkaufen und befüllten ein Regal einmal mit einer Auswahl von 24 und einmal nur mit 6 Konfitüren. Das Ergebnis: Zwar stieß das mit 24 Konfitüren bestückte Regal zunächst auf größeres Interesse bei den Testkäufern, mehr gekauft aber wurde, wenn nur sechs Sorten Marmelade zur Auswahl standen. Ganz offensichtlich unterstützte das übersichtliche Sortiment die Kaufentscheidung! Weniger ist also häufig mehr. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch deutlich zielführender, die eigenen Leistungen konsequent einem Relevanzcheck zu unterziehen und sich von irrelevanten Leistungen zu trennen, statt immer mehr von ihnen anzuhäufen. Eine Marke, die mit dieser

Paradoxerweise gibt es etliche Unternehmen, die sich an Benchmarking und Best Practice entlanghangeln und gleichzeitig über das Quer­denken Kreativität ­propagieren.“ Vorgehensweise schon lange großen Erfolg hat, ist Harley-Davidson. Sicher gibt es sportlichere Motorräder als die amerikanischen Kultmaschinen, doch das Unternehmen erliegt nicht der Versuchung, zig Produktvarianten zu entwickeln, und dieser Umstand schadet ihm kein bisschen. Es baut auf seine ureigenste Stärke: Es baut auf Emotionen, auf den Wunsch nach Freiheit und auf den Umstand, dass jeder Büromanager ein bisschen zum Easy Rider wird, wenn er auf einer Harley sitzt. Letztlich sind also weder das Schwimmen mit dem Strom noch ein konstruiertes Abheben von der Konkurrenz Erfolgsgaranten. Beide Varianten haben oft ausschließlich den Wettbewerb im Blick – und schießen damit völlig am Ziel vorbei. Wer relevante Leistungen erbringen und seinen Erfolg ausbauen will, muss sich in erster Linie auf etwas ganz anderes konzentrieren: Auf den Kunden und seine Bedürfnisse – selbst wenn er diese noch gar nicht geäußert hat oder noch nicht mal selbst kennt.


the opinion

8 – medianet

Ein „Loch“ (Substantiv, Neutrum) ist laut Definition der gängigsten Online- und Offline-Lexika entweder eine durch Be­ schädigung entstandene offene Stelle, an der die Substanz nicht mehr vorhan­ den ist, ein offener Hohlraum, eine geografische Vertiefung, ein schottischer See, eine archäologische Pfostenveran­ kerungsstelle, das Ziel einer Spielbahn beim Golfen, die Tonöffnung bei Blasinstrumenten, der Schallauslass bei Sai­ teninstrumenten, umgangssprachlich ein Kellerverlies – und als Volumenmaß für trockene Waren entsprach es 160 Scheffeln bzw. 640 Wispeln und in et­ wa 1,95 Litern. Weitere Definitionen ersparen wir Ihnen, weil sie an dieser Stelle schlicht nichts zu suchen haben. So viel also zur Basisbeschreibung eines in seiner semantischen Ausrichtung eher einfach gestrickten Vokabels. Der Aktualitätsbezug ergibt sich von selbst: In einem Punkt nämlich sind sich die bisherigen – und unter günstigen Umständen zukünftigen – Regie­ rungspartner SPÖ und ÖVP einig: Es gibt gar kein Budgetloch – trotz eines Fehlbetrags, der je nach Definition und

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher Im Bemühen, das „Budgetloch“ wieder aus den Schlagzeilen zu schieben, versuchen sich einige ­politische Akteure in der lexikalischen Semantik. sabine bretschneider

Darstellung zwischen 20 und 40 Milli­ arden Euro liegt. Denn, so in Kürze: Wo kein Budget, da auch kein Loch. Und: Prognosen, die die Zukunft betreffen – und das tun sie ja alle – sind eben im­ mer Schätzungen. Und eine als gefähr­ det einzustufende Schwachstelle im Gewebe einer Trainingshose – um im

alltaglichen Erlebnisbereich zu bleiben – ist ja auch kein Loch am Knie, son­ dern bis zum Auftreten des Material­ risses als „nix“ einzustufen. Oder? Der Kurier hat sich die Mühe ge­ macht und die Varianten des Lochs ausgeleuchtet: Für Wiens Bürgermeister ist es „kein Loch“, für ÖGB-Präsi­

dent Foglar „ein Erwartungsloch“, für Rechnungshof-Präsident Josef Mo­ ser offenbaren sich „Effizienzlöcher“ – und einen „schleichenden Patschen“ ortet ÖIAG-Chef Rudolf Kemler. Mit dem weitaus besten Trick mogelt sich die Tageszeitung Österreich an even­ tuellen Löchern vorbei. Im „großen In­ terview für die Sonntagsausgabe“ kri­ tisiert Ex-Finanzminister Grasser die Koalitionsverhandler in Sachen Bud­ get wie folgt: „Das Grundproblem liegt einfach darin, dass es kein Leadership gibt.“ Ja, stimmt, damals, als es dies­ bezüglich noch „Leadership“ gab, wur­ den selbst jene Löcher mit ordentlich Budget gefüllt, die sich nur in einigen Hosensäcken auftaten. Oder, wie Ein­ stein gern zitiert wird: „Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!“ Fazit: Wozu der ganze Stress ... ?

Gastkommentar Replik: „Kassandra und der Drachenkönig“

Chaos, Katastrophen – und Propheten

zitat des ta g es Wiens Bürgermeister Michael Häupl

Aus der Praxis Die Ausführungen zu den US-amerikanischen Wissenschaftern in der Ausga­ be am 8. November (extreme Ereignisse innerhalb komplexer Prozesse – „Dragon Kings“, wie etwa ein globaler Finanzcrash –, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagbar, Anm.) provozieren mich zu einer Replik, die weniger von Theorie, denn von (teils erlebter) Praxis geleitet ist: Es mag durchaus sein, dass man viele Katastrophen vorausberechnen kann – aber wo liegt der Neuigkeitswert dieser Feststellung? Seit Jahrzehnten ist etwa be­ kannt, dass durch die Bebauung jahrhundertelang als lawinengefährdet bekannter Plätze eine erhöhte Gefahr ausgeht. Oder dass die Begradigung von Flussläufen die Hochwassergefahr steigert. Es scheint nach Tschernobyl und Fukushima auch unbestreitbar, „Dass Propheten bedass Atomkraft gefährlich ist. Nun – sind seither alle Kraftwerke abgeschaltet oder werden keine mehr gebaut? sonders nach dem EinDas Gegenteil ist der Fall – die Atomlobby schafft es ge­ rade, unter dem Deckmantel der Klimaerwärmung neue tritt von Katastrophen Förderungen zu lukrieren. Welche Kunst dazu erforderlich wäre, einen Finanzcrash vorherzusagen, entzieht sich mei­ auftreten, ist jedenfalls ner Vorstellungskraft. Der ist doch so sicher wie das Amen im Gebet. Mag sein, dass der nächste stärker ausfällt, als leicht erklärt. Vorher der letzte oder vorletzte, aber damit hat es sich auch.

Es gibt kein Budget­ loch. www.zitate . at

Die Ex-Post-Propheten

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heute im special

„Real Time Bidding hat durchaus das Potenzial, gefestigte Rol­ lenbilder am Markt aus den Angeln zu heben.“

© Franz Helmreich

„Leider sind nur die we­ nigsten mobilen werblichen Maß­ nahmen so gedacht, dass der User sie gern konsumiert.“ A ndreas Martin , V o r stand Mobile Ma r keting Asso ciat i o n ­Au stria , s. 20

© Verag

c lemen s mühlba ch e r , Leitung Mediama n a g e m e n t twyn group, s. 1 6

Dienstag, 19. November 2013

interessiert dies kaum

jemanden (...).“ Der Hinweis, dass Propheten und Warner besonders nach dem Eintritt von Katastrophen auftreten, ist je­ rudolf Mittendorfer, Unabdenfalls leicht erklärt. Vorher interessiert dies kaum je­ hängiges Wirtschaftsforum manden, vor allem, wenn kein konkretes Datum genannt wird. Hurrikans und Taifune gibt es regelmäßig – und ob die Wissenschafter die katastrophalen Folgen auf den Philippinen hätten vorhersagen können, wage ich zu bezweifeln. Und ein Chaos durch Ausfall aller Kommunikationseinrichtungen bleibt auch dann eines, wenn ich es vorher dokumentiert habe. Es gibt eben Ereignisse, auf die man sich nicht vorbereiten kann, oder auf die sich die Menschen nicht vorbereiten wollen. Das ist übrigens kein neues Phänomen, nicht nur in der Naturwissenschaft oder Wirtschaft, sondern auch in der Politik. Gab es nicht genug Warnungen vor dem Nationalsozialismus? Hätte es ohne das Münchner Abkommen einen Weltkrieg II geben können? Hätte man dem Attentäter im Münchner Hofbräuhaus den Nobelpreis verliehen, wenn er erfolgreich gewesen wä­ re? Wohl kaum – denn niemand hätte erahnt oder erahnen können, welche Katastrophe er verhindert hat. Abgesehen davon sehe ich ein anderes Phänomen nicht nur als wahr­ scheinlicher an, sondern als „in Stein gemeißelt“: Wenn das Unglück einmal geschehen ist, dann werden gewaltige Anstrengungen zur Reparatur möglich. Doch vorher ist es fast unmöglich, Staaten wie auch einzelne Menschen zu Maßnahmen zu bewegen, die einen Bruchteil davon kosten, um das Unglück zu vermeiden oder das Risiko zu verringern. Der Friede am Balkan etwa wäre mit wenig Aufwand „gestaltbar“ gewesen; aber In-und Ausland hat­ ten zu wenig Willen dazu. Für den Krieg war dann genug Geld da. Für die Beendigung desselben und die Beseiti­ gung der Kriegskosten zahlen alle heute noch. Das ist die Praxis, und die wird realistischerweise wohl so bleiben.

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IMPRESSUM Medieninhaber: „medianet“ Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion: fotored@medianet.at

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tel. 01/919 20-2100 medianet prime news (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Chef vom Dienst: Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm), Daniela Prugger (dp – DW 2228) medianet specials (specials@medianet.at) Redaktionelle Leitung: Britta Biron (bb – 2226) medianet financenet, real:estate & advisory (financenet@medianet.at) Chefredakteur: Gerald Stefan (gst) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Chris Haderer (hc) medianet destination (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm) medianet careernetwork (careernet@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Lektorat: ­ Christoph Strolz Grafik/­Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­ Jonke Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­ service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­ center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­nungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr) Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr); 229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­ zeitraums bei 6-wöchi­ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen Geschäfts­bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Offenlegung gem. § 25 MedienG: http://www.medianet.at/footermenu/ mediadaten-impressum/

Rudolf Mittendorfer, Versicherungsmakler, Sprecher des Unabhängigen Wirtschaftsforum; http://unabhaengigeswirtschaftsforum.at Die Gastkommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

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medianet

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dienstag, 19. november 2013 – 9

Verband

Wolfgang Pichler in seiner Funktion als Präsident des ÖZV bestätigt  Seite 11

© LMS/Krug

© ÖZV/Katharina Schiffl

marketing & media Veranstaltung

Vertauscht

RTR und deutsche Medienanstalten über die Zukunft des Radios  Seite 12

Purtscher PR lud zum ­Perspektivenwechsel Seite 14 © Faruk Pinjo

Maxus neu: Media, Fullservice & Kreation

www.mhoch3.at

© ORF/Hans Leitner

short

Ausblick Seit April führt Florian Zelmanovics die MediaAgentur Maxus. Sein Ziel, so der CEO, sei es, aus der jüngsten der österreichischen Group M-Agenturen „the most creative Media Agency“ zu machen. Wie diese Übung gelingen soll, erklärt der ehemalige Draftfcb-CEO im medianet-Gespräch auf  Seite 10

© BÖG

Thomas Prantner, stv. ORF-Direktor für Technik, Online und Neue Medien, gründete 2009 die On Demand-Bewegtbildplattform ORF-TVthek; nun ist diese über den Smart-TVTechnologiestandard HbbTV über einen weiteren Kanal digital abrufbar.  Seite 11

© medianet

© Ballguide/Georg Aufreiter

Harald E. Meyer, Bundesgeschäftsführer der Genussplattform Beste Österreichische Gastlichkeit, präsentierte vor Kurzem das gleichnamige Print-Magazin, welches in einer Auflage von 100.000 Stück künftig zwei Mal pro Jahr erscheinen wird.  Seite 12

Stefan Grossek präsentierte als Herausgeber bereits im 17. Jahr den aktuellen ballguide, der einen Überblick über die österreichische Ballsaison gibt. In einer Auflage von 400.000 Stück erreicht der Titel eine nationale Reichweite von 6,7%.  Seite 13

Personalia Svetlana Ilic leitet kommerzielle Agenden

Bum Media: neue Geschäftsführung

Demner, Merlicek & Bergmann begeben sich im neuen Spot mit der OMV auf hohe See.

© Bum Media Wien

© Demner, Merlicek & Bergmann

medianet tv heute

Svetlana Ilic und Dino Sose leiten ab sofort die Bum Media GmbH gemeinsam.

Wien. Svetlana Ilic (ehem. Puljarevic) steigt bei Bum Media – welche das Bum Magazin, Gazete Bum und Wiener Vielfalt verlegt – mit einer 50%igen Beteiligung ein und übernimmt die kommerzielle Geschäftsführung. Dino Sose wird in seiner Funktion als redaktioneller GF und Herausgeber für Content und redaktionelle Ausrichtung sowie Weiterentwicklung der Magazine und Projekte verantwortlich sein. Ilic stand zuletzt der Styria Multi Media Ladies vor und übernimmt bei Bum Media künftig die Agenden Finanzen, Marketing, Verkauf, Vertrieb und Personalwesen. (red)

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10 – medianet

Dienstag, 19. November 2013

Ausblick Nicht nur Media, sondern Full Service, so die Marschrichtung des ehemaligen Draftfcb-CEO als Verantwortlicher bei Maxus

„Maxus soll the most creative ­Media Agency Österreichs sein“ Seit April führt Florian Zelmanovics Maxus, die kleinste der M-Group-Mediaagenturen; in medianet präsentiert er seine Pläne. positionieren und bestehende Kunden in Richtung Digital entwickeln. Und wie verlief das auslaufende Jahr 2013? „Wir sind mit diesem Jahr wirklich sehr zufrieden. Wir sind ordentlich gewachsen. Auf der einen Seite haben wir neue Kunden dazugewonnen, einen sehr sicht-

Dinko Fejzuli

Wien. Er hat einen etwas anderen Blick auf Mediaagenturen und möchte aus Maxus die „Most Creative Media Agency“ machen. Seit Mitte des Jahres ist Florian Zelmanovics CEO von Maxus. Im Gespräch mit medianet spricht er über seine Sicht auf die Agentur, die Pläne für die Zukunft und die Herausforderungen der Branche. Die Marschrichtung für die kommende Zeit beschreibt Zelmanovics so: „Wir sind eine Challenger-Agentur. Das gefällt mir sehr gut und liegt mir, da wir hier noch sehr viel tun und entwickeln können.“

„Wir möchten nicht erst bei der Frage ‚wo möchte ich ­etwas ­kommunizieren‘, ­sondern schon viel

Full-Service-Beratung

früher beim Kunden ansetzen, nämlich auch beim ‚Wie‘.“ © medianet

florian zelmanovics

Florian Zelmanovics, CEO von Maxus, erläutert im medianet-Gespräch seine Pläne mit Maxus für die kommende Zeit.

„Damit gehen wir immer mehr in Richtung der kreativen Mediaagentur und genau so möchten wir auch künftig gesehen werden.“ Und worauf kommt es künftig an? „Es geht um die Frage, was sind die Trends und Strömungen und unsere Ideen in der kreativen Anwendung von Media?“, führt der Maxus-CEO aus. Relevant sei daher, dass man sich zuerst den Marketingplan eines Kunden anschauen muss; nur so könne eine stimmige Verbindung aus der Marketingbotschaft und den Werbekanälen generiert werden. „Die Zusammenarbeit mit dem Kunden ist hier bestimmt von Vor-

tipp des tages

teil. Ich muss mir jedenfalls das Recht herausnehmen und fragen, was die kreative Idee ist. Nur so sehen wir, ob Plakat, TV oder vielleicht doch das Medium Radio für die entsprechende Kampagne überhaupt sinnvoll ist.“ Es sei wichtig, dass alle Botschaften wieder etwas ganzheitlicher werden. Entsprechend möchte die Agentur künftig eine „umfassende Marketingberatung von A bis Z liefern“. Die lokale Strategie von Maxus gehe sehr gut auf, so Zelmanovics. Dies sei auch dem Umstand geschuldet, dass das Mediageschäft sehr solid ist. „Die gute Betreuung der Kunden und der persönliche Kontakt sind hier sehr wichtig; nur

© Kremayr & Scheriau

baren und namhaften werden wir ab Jänner betreuen und dann auch kommunizieren, auf der anderen Seite haben uns bestehende Kunden größere und eben erweiterte Aufträge gegeben“, resümiert Zelmanovics. Erfolgreich betreut man derzeit die gesamte Fiat-Gruppe, die sich „auch in einem sehr schweren AutoMarkt stabil hält“. Aber auch andere wie Pfizer, Eckes Granini, Ubisoft, Kärcher, Recheis, ORS, Griesson de Beukelaer, Manhattan Fitness und die H20 Therme sind Kunden der Mediaagentur Maxus. Und diese gute Tendenz könne man mit vollem Elan auch in 2014 fortführen, so Zelmanovics abschließend.

ÖsterreichCard<26 „Nicht immer nur Bewegtbild“

Verleihung Eventwerkstatt Ilk&Partner GmbH kürt Sieger

Österreich. Türhänger in Studentenheimen, Stände und Plakate auf Universitäten, Installationen von dreidimensionalen Bodenfolien auf ausgewählten österreichischen Hochschulen – so fasst sich die ÖBB Jugendkampagne für die ÖsterreichCard<26 zusammen. „Es muss nicht immer nur Bewegtbild sein“, konstatiert Gerda Hotowy, Senior Consultant, MediaCom. Ein Mix aus Hörfunk, Print, Digitalem Display und Sonder-

Linz. Am 2. Dezember verleiht eine elfköpfige Fachjury bereits zum 17. Mal den Austrian Event Award in elf Kategorien. Schauplatz ist das Design Center Linz, die Nominees stehen bereits fest und sind auf der Homepage des Austrian Event Award zu finden. Die Jury aus Österreich und Deutschland bewertete einzeln alle Einreichungen, am 7. November führte eine achtstündige Jurysitzung zur Entscheidung über die Goldsieger.

ÖBB-Jugendkampagne 2013

werbeformen transportierte die Botschaft der ÖsterreichCard<26. Auch Manfred Oschounig, Geschäftsführer der ÖBB Werbung, erfreute sich an der gelungenen Kampagne. Die Umsetzung erfolgte durch Magic Moments in enger Abstimmung mit asphaltart und Media in Progress. Passend zum Abschluss der Kampagne für die ÖsterreichCard<26 gewann ÖBB einen Effie in Silber für die ÖsterreichCard Classic 2012.  (red)

17. Austrian Event Award in Linz

welcher heuer erstmalig der „Sonderpreis der Jury“ vergeben wird, Corporate Public Events, Corporate Efficiency Events, Mitarbeiter Events, Consumer Events, Exhibition Events, Public Events Charity / Social / Cultural, Public Events Sport und Incentives vergeben. Zusätzlich gibt es eine Ausstellung aller nominierten Projekte und einen anschließenden Branchentalk.  (red)  www.eventaward.at

„Vom Spektakel zum Sinn“

© Asphaltart

Der Tod des Landeshauptmanns Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot. War das tatsächlich alles in jener Nacht im Oktober 2008? Eugen Freund, erfahrener Außenpolitik-Journalist, greift die absurden Verdachtsmomente um den Tod Jörg Haiders auf und verspinnt sie zu einem spannenden Kriminalroman. War es der US-Geheimdienst? Der israelische Mossad? Verpackt in Aspekte österreichischer Zeitgeschichte, an die sich manche nicht gern erinnern, steht am Ende des Werks eine überraschende Auflösung. 22 €, Kremayr & Scheriau Verlag, ISBN: 978-3-218-00877-8.

mit dieser aktiven Herangehensweise können wir beim Kunden etwas erreichen.“ In manchen Bereichen wird es zu einer konzeptionellen Erweiterung kommen. Neben der Produktion, Konzeption und etwa interaktiven Videos möchte Maxus jetzt auch vermehrt in den digitalen Bereich vorstoßen. Gerade hier habe die Agentur bereits eine 100%ige Steigerung gegenüber dem Vorjahr erzielt. Zelmanovics: „Mit digitalen Ideen kann man die jüngere Zielgruppe verständlicherweise viel besser erreichen. Es ist vor allem ein PrintOnline-Move, den wir hier machen.“ Dennoch möchte sich die Agentur im Digitalbereich noch stärker

Die 3D-Bodeninstallation in Klagenfurt erscheint als räumlich reale Darbietung.

Besonderen Wert legt der Veranstalter, die Eventwerkstatt Ilk&Partner GmbH, auf die Geheimhaltung der Goldgewinner. Getreu dem Motto „vom Spektakel zum Sinn“ soll die Spannung bis zur Verkündung der Sieger mit angekündigten Highlights erhalten werden. Eine verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort auf der Homepage www.eventaward.at möglich. Es werden Awards in den Kategorien Gesamtkommunikation, Kongresse, Corporate Events, in

© Eventwerkstatt Ilk + Partner

Der Weg sei zwar gut beschritten, aber doch noch weit: „Es geht darum, die Agentur und deren Positionierung und Mehrwert am Markt noch intensiver zu verankern“, so Zelmanovics; „wir sind zwar auf dem Weg dorthin, aber es geht nicht von heute auf morgen.“ Mit einer neuen Webseite und persönlichen, starken Kundenkontakten sowie den ersten Kunden-Umsetzungen soll der USP der Agentur herausgestrichen werden. „Wir möchten nicht erst bei der Frage ‚wo möchte ich etwas kommunizieren‘, sondern schon viel früher beim Kunden ansetzen, nämlich auch beim ‚Wie‘.“ Hier liege auch seine persönliche Kernkompetenz, so der ehemalige Draftfcb-CEO, denn eines sehe man jetzt schon: Sein Blick von außen sei oftmals bei der Planung mit den Kunden sehr hilfreich; die Beratung gehe dann oft in Richtung Marketing bzw. Full-Service, und dies komme bei den Kunden ausgezeichnet an.

Der Austrian Event Award wird an die überzeugendsten Projekte überreicht.


M e d i e n & A g e n t u r en

Dienstag, 19. November 2013

Wien. Die TV-Köche Andi Wojta und Alex Fankhauser kreierten ihr eigenes Brot-Gebäck, das „Andi & Alex Schmeckerl“. Den Namen ihrer kulinarischen Kreation sowie das Konzept verdanken die Bäcker der Werbeagentur Wirz, ihren Beratern Michael Schwarzinger und Theresa Egger; CD-Verantwortlicher ist Christoph Prem.  (red)

© ÖZV/Katharina Schiffl

Wolfgang Pichler erneut ÖZV-Präsident

ÖZV-Präsident Wolfgang Pichler am Rednerpult nach seiner Wiederwahl.

Wien. Bei der ÖZV-Vollversammlung am 14. November wurde Wolfgang Pichler als ÖZV-Präsident wiedergewählt. Zudem verabschiedete sich der langjährige ÖZV-Geschäftsführer und Vizepräsident Wolfgang Brandstetter in den Ruhestand, sein Nachfolger ist der bisherige Schatzmeister Rainer Eder vom Agrarverlag. Dessen bisherige Funktion übernimmt die stellvertretende Schatzmeisterin Damgar Lang vom Manstein Verlag.  (red)

short

TVthek wird smart

proximity vienna promoted Mikado DACH Wien. Im Auftrag von Mikado DACH konzipierte die Wiener Agentur proximity vienna getreu dem neuen Claim „Bleib original!“ einen FacebookAuftritt mit inkludierter Online-Promotion. Die „Mikado Zeitreise“ fordert dazu auf, die Mikado-Facebook-Seite zu liken, um eine Reise zu gewinnen, die mit jedem Like länger dauert. Damit generierte die österreichische Kreativagentur in ca. sechs Monaten über 75.000 Likes für Mikado DACH.

Ausweitung von Angebot, Archiv und Livestreams; Vermarktung angelaufen. Wien. Exakt vor vier Jahren im November 2009 gestartet, entwickelte sich die ORF-TVthek in puncto Visits zum größten österreichischen Videoportal. Nun erweitert die On Demand-Plattform des Öffentlich-rechtlichen ihre Distributionswege: Mit Montag, 18. November, ist das gesamte Angebot der Bewegtbildplattform des ORF mittels HbbTV – ein technischer Standard bei SmartTVs – auch via Digital-Satellit (HD), -Kabel oder -Terrestrik verfügbar. Optisch kommt die ORF-TVthek dabei mit für das Endgerät SmartTV optimiertem Design und optimierter Navigation daher, bietet inhaltlich über das On Demand-Angebot hinaus auch Wetterinfos von wetter.orf.at inklusive Grafiken, Karten, Videos und Wetterkameras. Für den digitalen Konsum der ORFTVthek sind ein HbbTV-taugliches Empfangsgerät (TV-Gerät oder Digibox) sowie die Verbindung mit dem Internet notwendig. „Die Nutzung des Technologiestandards HbbTV ermöglicht es uns, die ORF-TVthek nun auch via DVB-S (HD)/-C/-T auszuspielen und somit die bis zu 200 regelmäßig on Demand bereitgestellten ORF-Sendungen allen Interessierten auch über den TV-Bildschirm im Wohnzimmer zum ‚Nachsehen‘ anzubieten“, so Michael Götzhaber, ORF-Direktor für Technik, Online und Neue Medien. Thomas Prantner, Gründer der

Content Award Vienna 2013 für Digitalista

Thomas Prantner gründete 2009 die ORF-TVthek, nun auch per HbbTV abrufbar.

TVthek und stv. ORF-Direktor für Technik, Online und Neue Medien: „Mit dem nun gesetzten Schritt, die ORF-TVthek via HbbTV für den digitalen Empfang über Kabel, HD-Satellit und Terrestrik verfügbar zu machen, wird die Strategie, hochqualitative ORF-TV-Contents auf allen wichtigen medialen und technologischen Plattformen anzubieten, offensiv fortgesetzt.“ Einher geht die neue Empfangsmöglichkeit mit redaktionellen, optischen wie auch vermarkterischen Neuerungen am Portal. So werden neu einige eingekaufte Programme

wie Universum oder Weltjournal on Demand angeboten, ebenso wie ein teilweise unbefristetes Archiv zu zeit- und kulturgeschichtlichen Themen und eine Ausweitung der Live-Streams von Kulturmontag über SOKO Kitzbühel bis Klingendes Österreich. Je circa 200 Sendungen on Demand sowie als Livestream sind verfügbar. Auch das Design der ORF-TVthek wurde in einigen Punkten angepasst. Angelaufen ist auch die Vermarktung der Bewegtbildplattform, welche die Medienbehörde ja unter Auflagen gestattete. (hof/fej)

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Agentur Wirz bewirbt Gebäck von TV-Köchen

Digital ORF-TVthek ab sofort auch über Technologiestandard HbbTV abrufbar

© ORF/Hans Leitner; ORF (3)

short

medianet – 11

Laut Jury soll Digitalista via Content Award mehr Beachtung erlangen.

Wien. Das Anfang 2013 gegründete Netzwerk Digitalista wurde am 13. November beim Content Award Vienna der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) mit dem diesjährigen FemPower-Sonderpreis ausgezeichnet. Das Ziel von Digitalista ist die Förderung von Frauen in der österreichischen Digital-Branche.  (red)


Marketing & Medien

12 – medianet

short

Agentur artworx im Dienst der guten Sache Wels. Die oberösterreichische Agentur artworx möchte in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen setzen und nimmt gemeinsam mit Balchere Illumination an der Charity-Aktion „Hoffnungsträger“ von Area teil. Bei diesem Projekt werden Panton Chairs kreativ neu gestaltet. artworx entwickelte das Modell „Bling Bling Chair“ oder auch „Bischof Tebartz van Elst Edition“. Der Bling Bling Chair stellt sich nun bis 3.12. im Internet einem Voting. Schafft man es unter die Top 33, wird dieser im Rahmen einer großen Charity-Auktion durch das Dorotheum Salzburg zugunsten Licht ins Dunkel versteigert. Voting unter www.area.at

zooom productions braut Hirter digital neu

Dienstag, 19. November 2013

Neu Plattform Beste Österreichische Gastlichkeit mit Printtitel in Auflage von 100.000 zwei Mal pro Jahr

Lesen und Genuss im neuen Magazin des BÖG Titel richtet sich an Zielgruppe, die Genuss schätzt, und Werbetreibende von Kulinarik bis Lifestyle. Wien. Vor Kurzem präsentierte die Plattform Beste Österreichische Gastlichkeit BÖG ihr gleichnamiges Magazin, welches sich ganz der kulinarischen Kultur Österreichs widmet. In einer Auflage von 100.000 Stück um den Verkaufspreis von 7,50 € erscheint das neue Magazin Beste Österreichische Gastlich-

„Die besten Fotografen Österreichs fangen emotionelle Momente ein, die von den besten Literaten Österreichs in Harald e. Meyer, BÖG

© BÖG (2)

Worte gefasst werden.“

Relaunch der Hirter Bier-Website von der Agentur zooom productions.

Fuschl. Die Fuschler Agentur zooom productions zeichnet verantwortlich für die neue Website von Hirter Bier. „Für Hirter Bier war es uns wichtig, Tradition mit modernen Elementen zu verbinden und den Kunden so ein Gefühl von Qualität und Kompetenz zu vermitteln“, so Ulrich Grill, Geschäftsführer zooom productions. „Die neue Site ist stylish und punktet mit interessanten Features und Bildern, die die Seite benutzerfreundlich machen und User-Interaktion fördern.“ Neben Informationen zur Geschichte der Brauerei und den Produkten bietet die Website auch Unterhaltungsprogramm von Gewinnspiel bis Apps und Wallpapers sowie einen ShopFinder und Anbindung an Social Feeds.  www.hirterbier.at

Y&R und Unterstützer für Volkshilfe-Kampagne Wien. Mit einer Straßenaktion startet die Volkshilfe am Mittwoch offiziell ihre neue Spendenkampagne für Kinder in Not in Österreich. Die von Young & Rubicam gestaltete Plakatkampagne zeigt drei „Märchenszenen“, Thomas Brezina erzählt vor Ort drei eigens für die Kampagne geschriebene Kurzgeschichten. Er stand auch für TV- und Hörfunk-Spot zu Verfügung. Als Hauptsponsoren agieren Wiener Städtische Versicherungsverein, Bank Austria, T-Mobile Austria, Gewista, als Unterstützer die Omnimedia, labstore, Wiener Klappe, Fotograf Ricardo Herrgott und Medienpartner ORF.  (red)

keit künftig zwei Mal jährlich und richtet sich dabei an Menschen, die den Genuss schätzen – wie der BÖG-Bundesgeschäftsführer und Herausgeber des neuen Titels, Harald E. Meyer, gegenüber medianet erläutert: „Das Magazin richtet sich an alle Menschen, die gern genießen – ob im Restaurant, zu Hause, beim Kochen, aber auch im Sport, Lifestyle und Reisen.“ Fotografen wie Herbert Lehmann oder Manfred Horvath sowie Schreiber von franzobel über Klaus Nüchtern bis zu Armin Turnher sollen Lust auf Kulinarik machen. „In jedem Magazin berichten wir über ein bis zwei kulinarische Besonderheiten pro Bundesland, zeigen das Umfeld, die Schönheiten der Natur und die Besonderheiten,

warum gerade diese Region so besonders ist und was sie von anderen unterscheidet. Die besten Fotografen Österreichs fangen emotionelle Momente ein, die von den besten Literaten Österreichs in Worte gefasst werden. Damit stimmen wir die Leser sehr emotional auf den Genuss und die Schönheit ein“, führt Meyer weiter aus. Diese Empfehlung richtet er auch an die werbetreibende Wirtschaft; das redaktionelle Umfeld biete „die perfekte Basis für alles, was mit dem kulinarischen Genuss zusammenhängt, von speziellen Lebens- und Genussmitteln über Getränke, Weine, Bier, bis hin zu den eigenen Zubereitungsmöglichkeiten wie Küchenausstattung oder Kochgeräten“. Interessant sei

das Umfeld für werbliche Aktivitäten aber auch für weitere Branchen wie Lifestyle, Reisen, Autos oder andere Luxusartikel. Meyer betont in diesem Zusammenhang auch die Vorteile der Distribution über die ca. 300 BÖG-Mitgliedsrestaurants von exklusiver über klassische bis hin zu bürgerlicher Küche und ausgewählte Partner, wodurch man die definierte Zielgruppe der Genussmenschen direkt erreiche. Neben dem Printtitel setzt das Team rund um Meyer auch auf digitale Aktivitäten; aktuell richtet man auf der Website einen Webshop für Gutscheine, einlösbar in den BÖG-Mitgliedsbetrieben, ein. Darüber hinaus bietet die Plattform eine kostenlose mobile App für iOS

Tagung Österreichische RTR GmbH und deutsche Medienanstalten über Radiozukunft

Beratung über Radio in Europa Wien. Im Rahmen der Veranstaltung „Eigene Gattung, eigene Regulierung? – Hörfunk vor der Herausforderung Konvergenz“ haben Hörfunkexperten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz über die Radiozukunft und die Entwicklung des digitalen Radios beraten. Die Haupthemen waren die Frage nach einem Abschalttermin des analogen UKW-Radios und nach dem Bedarf für einen eigenständigen Hörfunk-Rechtsrahmen auf nationaler und europäischer ­Ebene. Als Alternative wurde das Internet genannt, das jedoch bei Massennutzung als unökonomische Option gilt. Der Abschaltung des klassischen UKW-Radios in nächster Zeit steht ein Teil der Veranstalter skeptisch gegenüber. „Ich bin davon überzeugt, dass das digitale Radio in Österreich nur dann erfolgreich sein kann, wenn alle Hörfunkveranstalter, also die Privaten sowie der ORF, dies gemeinsam wollen und vorantreiben“, so Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der Rundfunk- und Telekomregulierungs-GmbH. Michael Ogris,

Vorsitzender der Regulierungsbehörde KommAustria, meint, es sei eine Frage des geeigneten Zeitpunkts der Einführung eines digitalen Hörfunks in Österreich. „Die Abkehr von der analogen Terrestrik im Fernsehbereich wäre ohne die Regelungen der EU zur Interoperabilität von Fernsehgeräten nicht möglich gewesen. Ich plädiere deshalb seit Langem für eine Übertragung dieses technologiefördernden

Regulierungsansatzes der EU auf den Hörfunk“, so Gerd Bauer, Hörfunkbeauftragter der Direktorenkonferenz der deutschen Landesmedienanstalten. „Es bedarf einer Gesamtstrategie für den digitalen Hörfunk, bei deren Entwicklung die Medienanstalten gern eine Moderatorenrolle übernehmen werden“, so Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.

und Android, wo sich sämtliche Mitgliedsbetriebe einfach finden lassen und vertiefende Informationen zu diesen geboten werden – auch hier lassen sich werbliche Aktivitäten pflegen. Komplettiert wird das Digitalangebot durch eine interessierten Facebook- und Twitter-Community.  (hof)  www.boeg.at

Info Das Magazin Beste Österreichi­sche Gastlichkeit erscheint mit beigelegtem BÖGGuide-Booklet 2014 zwei Mal/Jahr in einer Auflage von 100.000 Stück. Vertrieben wird es über ca. 300 BÖG-Restaurants, diverse Partner sowie ausgewählten Zeitschriftenhandel. Verkaufspreis: 7,50 €.

Projekt Kunstausstellung

Der Tara-Award bei Gala-Abend Wien. Die Agentur Milestones in Communication hat das Projekt „life goes on“ unentgeltlich im Bereich Kommunikation realisiert und die Verleihung der Tara übernommen. Das Projekt ehrt Menschen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz ins Leben zurückgekämpft haben. Am 30. November werden im Feststaal der Wiener Hofburg außergewöhnliche Menschen mit der Tara geehrt.

Ehrung mit Kunstausstellung

© LMS/Krug

© www.hirterbier.at

Harald E. Meyer präsentiert auf 168 Seiten in Beste Österreichische Gastlichkeit kulinarische Besonderheiten des Landes.

V.l.n.r:: Jürgen Brautmeier, Ralph Scheide, Gerd Bauer und Alfred Grinschgl.

In sechs Kategorien (Sport, Gesellschaft, Wirtschaft, Musik, soziales Engagement und Lebenswerk) wird eine Auszeichnung verliehen. Das Showprogramm mit Akrobaten und Tänzern soll für Unterhaltung sorgen. Noch vor der Preisverleihung wird, ebenfalls in der Hofburg, um 18 Uhr die Ausstellung „Vienna, zwischen Kunst und Diwan“ eröffnet. Es werden unter anderem Werke von Antoine de Saint-Exupery, Franz Liszt, Sigmund Freud und Wolfgang Amadeus Mozart zu sehen sein.


M e die n & A g e n t ure n

Dienstag, 19. November 2013

medianet – 13

Special Interest Aktuelle Ausgabe des ballguide als Nachschlagewerk für Tanzbegeisterte zur österreichischen Ballsaison erschienen

„Alles Walzer“ auf über 100 Seiten Wien. „Alles Walzer“ – mit diesen Worten werden in den kommenden Wochen und Monaten zahllose Bälle in Wien und den Bundesländern eröffnet. Bereits im 17. Jahr begleitet dabei der ballguide als Nachschlagewerk für Tanzbegeisterte die Ballsaison – präsentiert wurde die aktuelle Ausgabe vor Kurzem im Palais Todesco. Für die heurige Saison erscheint das Magazin in sechs RegionalAusgaben für Wien, Steiermark, Graz, Oberösterreich, Kärnten und einer zusätzlichen ballguide-Ausgabe für die Wiener Schulbälle. „Die Ballsaison 2014 wird besonders glamourös und abwechslungsreich werden. Von Silvester bis Anfang März dreht sich im Jahr des Wiener Walzers alles um die Ballsaison – der ballguide bietet dafür den besten Überblick“, so Herausgeber Stefan Grossek. Das jährlich neu erscheinende ballguide-Magazin ist mit einer

PR Ethik-Rat Mitglieder

Drei Neue im Rat Wien. Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations hat drei neue Mitglieder: Michaela Huber, Leiterin der Abteilung Corporate Communications & Sustainability der OMV, Michael Opriesnig, stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, und den Journalisten Engelbert Washietl. Huber, Opriesnig und Washietl ersetzen Regina Prehofer, Helmut Schüller und Gerfried Sperl, die sich nach mehr als vierjähriger Mitwirkung zurückgezogen haben. „Wir freuen uns, dass neuerlich drei hochkarätige Kommunikationsprofis zu uns gestoßen sind, die uns in unserer verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Arbeit unterstützen“, so Ethik-Rat­Vorsitzender Wolfgang R. Langenbucher.  (red)

Gesamtauflage von 400.000 Exemplaren und einer nationalen Reichweite von 6,7% (GfK Austria, CAWI Print 2012) laut Grossek das führende Medium der Ballsaison. Neben der Beilage in renommierten Hochglanzmagazinen ist der ballguide auch an über 1.000 Vertriebsstellen kostenlos erhältlich. Dazu zählen unter anderem Tanzschulen, die Wiener Kaffeehäuser, Fachhochschulen und Universitäten sowie Tourismusorganisationen wie Wien und Graz Tourismus. Die heurige Ausgabe findet sich unter: http://issuu.com/ballguide/ docs/ballguide-wien-2014

© Ballguide/Georg Aufreiter; Ballguide (3)

Auflage: 400.000; nationale Reichweite: 6,7%.

Herausgeber und Ballexperte Stefan Grossek präsentiert heuer bereits im 17. Jahr den ballguide.

Warum die Wiener Zeitung zwei Tageszeitungen ist. Papier

Zusammenhänge verstehen.

Preis Publikum & Jury

„fuzo“-Award

Wien. Zum zweiten Mal hat futurezone.at, Technologie-Nachrichtenportal des Kurier, den futurezone Award für die besten Hightech-Produkte und Innovationen des Jahres vergeben. Die Produkte und Ideen, die Publikum und Jury überzeugen konnten, wurden bei einer Abendgala im MuseumsQuartier mit den futurezone Awards prämiert. Gemeinsam mit einer ExpertenJury wählten die Leser der futurezone erneut ihre Favoriten. Zusätzlich wurden auch wieder Sonderpreise für Innovation, Robotik, App, Game, Start-up sowie für das M2M-Projekt des Jahres vergeben. Zu den Siegern zählen Asus für das Tablet des Jahres, Samsung für das Smartphone des Jahres und Nikon für die beliebteste Digital-kamera. Die Gewinner erhielten eine von AT&S entworfene Trophäe aus Glas im Leiterplatten-Design. Chefredakteur Gerald Reischl: „Österreich hat großes Interesse an Technologie, das zeigen auch die tollen Teilnahmezahlen bei der heurigen Abstimmung zum futurezone Award.“ Über 20.000 Stimmen wurden von den Usern online abgegeben.  (red)

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© medianet/Szene1/Christian Mikes

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1. Staatssekretär Sebastian Kurz, Gastgeberin Carola Purtscher (Purtscher RelationsPR), Armin Thurnher (Falter); 2. Team Purtscher RelationsPR; 3. Michael Graf (RMS), Gregor Schütze (ATV); 4. Bettina Glatz Kremsner (Vor­ stand Österr. Lotterien) & Leodegar Pruschak (Pruschak, Marketingdirektor der Raiffeisen Zentralbank und Ge­ schäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung); 5. Christian Konrad & Karlheinz Kopf (2. Nationalratspräsident).

Purtscher Relations PR lut zum „Perspektivenwechsel“

Tafel-Runde Exklusiv Die zentralen Elemente der Tafelrunde? 35 handverlesene Gäste, hochwertiges Gerstner-Ambiente und ein überraschender Rollentausch. Bereits zum fünften Mal lud Carola Purtscher, Eigen­tümerin der PR-Agentur Purtscher Relations PR, in die prunkvollen Räume des Palais Todesco. Beim Highlight des Abends – dem ­traditionellen Perspektivenwechsel – stellte sich dieses Mal Falter-Chefredakteur Armin Thurner den kritischen Fragen von Staats­sekretär Sebastian Kurz. Die Gastgeberin und ihr Team begrüßten Medienvertreter und Opinion Leader, darunter Christian Konrad, den früheren Raiffeisen-General­ anwalt, ­Gregor Schütze (ATV), Hausherr Oliver Braun (Gerstner), Christian Feldhofer vom Wiener Wiesn Fest, Bettina Glatz-Kremsner (Vorstand der Österreichischen Lotterien) sowie den 2. Nationalrats­ präsidenten Karlheinz Kopf. Man darf gespannt sein, wer bei der nächsten Auflage der Tafelrunde aufeinandertreffen wird.  (fej)

Medien­ profi Gerald Groß.

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1. profil-Herausgeber Christian Rainer, Stadtrat Christian Oxonitsch, VÖZ-Präsi­ dent und Kurier-GF Thomas Kralinger und VGN Generalbevöllmächtigter Helmut Hanusch; 2. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz & VGN-CEO Axel Bogocz; 3. Dietmar Keuschnig (Geschäftsführer von Nespresso Österreich), Anett Hanck (CSO VGN), Robin Rumler (GF Pfizer Österreich und Präsident der Pharmig).

Medien trifft Politik, trifft Wirtschaft trifft Kultur

Dinner mit profil Who is who Zum bereits siebenten Mal lud Christian Rainer, profilHerausgeber und -Chefredakteur, vergangenen Mittwoch ins Innenstadt-Palais von Ali Rahimi. Zum „profil-Editor‘s Dinner“ wurden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur willkommen geheißen. Ein Highlight des Abends war die Lesung mit Rainer Nowitz, profil -Redakteur und -Kolumnist. Unter den Gästen des Abends: L‘Oreal-Geschäftsführer Markus Faschang, OMV-CEO Gerhard Roiss, ÖBB-Chef Christian Kern, Staatssekretär Sebastian Kurz, Post-Vorstandsvorsitzender Georg Pölzl, OeNB-Chefin Johanna Rachinger, Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Rudolf Scholten (Vorstand der Österr. Kontrollbank Aktiengesellschaft), Friedrich Stickler (Vorstand der Bei der FMP Media Night am Österreichischen Lotterien), 26.11.2013 im Marx Palast Karl Stoss (Generaldirektor im Media Quarter Marx steht Casinos Austria), ORF-Fernseh­ ab 18:30 die Media Wahl des direktorin ­Kathrin Zechner ­Jahres 2013 im Mittelpunkt. und ­Gabriele Zuna-Kratky Nur mit Einladung! (Direktorin des Technischen Museums). (fej)

Gastkommentar VÖP muss für „plattformneutrales must carry“ eintreten

Karriere

tipp des tages

VÖP-Agenda gehört erweitert!

präsentiert von

Ungleichgewicht: Privat vs. Öffentlich-rechtlich Die Agenda 2014 des Verbands der Österreichischen Privatsender findet grundsätzlich unsere Unterstützung. Vor allem die Forderung nach einer Erhöhung der Privatrundfunkförderung auf 30 Millionen jährlich und dass sich der ORF auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag fokussieren muss. Der für uns wichtigste Punkt, die Forderung nach einer plattformneutralen must carryRegelung, fehlt allerdings vollkommen.

Da das Angebot an Sendern und Übertragungsplattformen für den Konsumenten immer unübersichtlicher wird, müssen die Anbieter dieser Verbreitungsplattformen künftig gesetzlich verpflichtet werden, österreichische Programme zu verbreiten. Österreichische Sender mit originär österreichischem Programm müssen auf den vorderen Programmplätzen zu finden sein – und dies ohne großen Aufwand für den Seher. ATV als Privatsender Nr. 1 fordert hier die Verantwortung des VÖP als Interessensvertretung klar ein. Die Agenda 2014 muss um die Forderung nach einer „plattformneutralen must carry“-Regelung ergänzt werden. Die Zuseher sollen ein Recht darauf haben, die heimischen Sender ohne zusätzliche Kosten und technische Hürden empfangen zu können. Der VÖP muss daher dafür eintreten, dass die österreichischen Zuseher auch die Möglichkeit bekommen, diese Sendungen einfach und unkompliziert konsumieren zu können.

© fej

Martin Gastinger, Geschäftsführer ATV Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers ­wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Auszeichnung Der Journalist Thomas Trescher erreichte mit dem Artikel „Wie wir sterben wollen“ den ersten Platz des Österreichischen Zeitschriftenpreises, welcher mit einem Preisgeld von 3.000 € dotiert ist.

© Westend

Gesetzliche Pflicht zur Verbreitung österreichischer Programme

Thomas Trescher Monatsmagazin Datum

Staatsversagen Über sieben Jahre wurde Gustl Mollath als gemeingefährlicher Mann in Psychatrien weggesperrt aufgrund seiner Aufdeckung von Schwarzgeldverschiebungen und Geldwäsche. Sascha Pommrenke und Marcus B. Klöckner nehmen sich der Affäre Mollath an, denken über den Einzelfall hinaus und stellen die unheilvolle Frage: Kann es wirklich jedem passieren, plötzlich weggesperrt zu werden? Westend Verlag, 12,99 €, ISBN: 9783864890628.

© Luisa Puiu

© Faruk Pinjo

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medianet

inside your business. today.

Dienstag, 19. november 2013 â&#x20AC;&#x201C; 15

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Gut geplant

Š panthermedia.net/Dusit Panyakhom

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Neue MĂśglichkeiten Die klare Unterscheidung in Sender, Botschaft und Empfänger verschwimmt in der ­digitalen Welt immer mehr. Die Konsumenten lassen sich von der Werbung nicht mehr berieseln, sondern ­greifen immer Ăśfter in den Prozess ein und gestalten ihn mit â&#x20AC;&#x201C; eine Herausforderung fĂźr die Mediaplaner.  Seite 16 Mehr Info Fernsehmacher erhoffen sich Verbesserung der Werbespendings

Š panthermedia.net/Monkeybusiness Images

Crossmediale Daten zum Mediennutzung sollen mehr Transparenz bieten.

Wien. Die Arbeitsgemeinschaft Teletest (AGTT) wird in Zukunft eine hybride Quotenmessung durchfßhren. Voraussichtlich schon Ende des kommenden Jahres sollen lineare Fernsehnutzung und genaue Daten zur Online-Nutzung via diverser Mediaplayer verknßpft werden kÜnnen. Zusätzlich zu absoluten Nutzungszahlen wurde in der zurzeit noch laufenden Testphase ein Cookie-Panel von 15.000 Personen angelegt, um auch soziodemografische Daten zu erhalten. Der nächste Schritt sei dann die OnlineBewegtbildmessung.  (red)

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Hybride Quotenmessung

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mediaplanung

16 – medianet special

Dienstag, 19. November 2013

Trends in der Mediaplanung Der rasante Wandel in der Branche hat eine starke Fragmentierung nach sich gezogen

short

Fragmentierung verlangt nach kreativen Lösungen

Havas Media: „Digital“ immer schon Thema

© Peter Strobl

„Multiscreen“ und „Real Time Bidding“ – zwei Themen, die die Experten gegenwärtig beschäftigen.

Wien. Als eines der jüngsten weltweiten Mediaagentur-Netzwerke hat Digital bei Havas Media Austria schon seit Beginn einen hohen Stellenwert. „Daher haben wir keine Umstellungsphase von ‚klassischer Mediaplanung‘ in ‚digitale Mediaplanung‘ erlebt, dieses Business war für uns schon immer Teil des Ganzen”, so Michael Göls, CEO von Havas Media Austria. Klar, dass das Segment Digital Media ausgeprägte Beratungskompetenz und Marktkenntnis fordert. Einerseits, da nach wie vor Unsicherheit auf Kundenseite besteht, andererseits, weil der digitale Markt sich noch stetig ändert und sich laufend neue Trends entwickeln. „Es ist wichtig für den Erfolg, einen stetigen Wissenstransfer hin zum Kunden zu ermöglichen, damit man mittels innovativer Lösungen die Marketingziele mit den Kunden gemeinsam erreicht”, so Doris Kronberger-Ostler, Leiterin der Unit Digital Media bei Havas Media Austria. Je nach Anforderung bietet das Unternehmen alles rund um die Bereiche „Social Media“-Kampagnen, „Search Engine“- und E-MailMarketing, Performance-Kampagnen oder Sonderwerbeformen für Brand-Kampagnen. „Unser In-House-Tracking ermöglicht es uns, die Kampagnen individuell zu messen sowie flexibel und vor allem zeitnah optimieren zu können“, streicht sie die Stärken von Havas Media Austria hervor.

„Die Geschwindigkeit des Wandels und die Komplexität der Arbeit steigt nicht linear, sondern exponentiell.“ konrad mayr-pernek

derum „MEC Austria“-Geschäftsführer Konrad Mayr-Pernek über ein Schicksal, das Medien, Agenturen und Kunden zu gleichen Teilen trifft und mit den Ressourcen in kleineren Märkten nur sehr schwer zu bewerkstelligen sei.

Aegis-CEO: „Werden erkannt und anerkannt“

Kollateralschäden

© Aegis Media

Vor diesem Hintergrund könnte laut Mayr-Pernek der eine oder andere vielleicht „schon ein wenig resignieren und Richtung Vereinfachung schielen. Auch persönlich bin ich der Meinung, dass bei all den coolen, neuen technischen Möglichkeiten mit ihrer Treffgenauigkeit, ihrer Messbarkeit oft auf die Kosten der Komplexität und die Ressourcenintensität in der Betrachtung vergessen wird und im Long-run nur die großen internationalen Player die neuen

Marken werden zu Medien Elisabeth Plattensteiner, Managing Director der OMD Mediaagentur, sieht vor allem die klassische „Sender-Botschaft-Empfänger“-Struktur auf nahezu allen Ebenen aufgelöst: „Die Anzahl der genutzten Medien ist in einer fragmentierten Medienlandschaft deutlich gestiegen. Marken sind selbst zu Medien geworden und kombinieren in ihrem Kommunikationsmix ‚Owned Media‘ und ‚Earned Media‘ ebenso wie ‚Paid Media‘. Massenreichweiten werden nach wie vor für Werbebotschaften genutzt, allerdings lassen sich die Konsumenten immer weniger berieseln, sondern greifen aktiv in den Kommunikationsprozesse ein und werden zum Mitgestalter der Medienkanäle einer Marke.“ Für Plattensteiner ist es nicht mehr der Werbedruck, der die Kommunikation erfolgreich macht, sondern die inhaltliche Relevanz und der Mehrwert des werblichen Dialogs. „Und genau hier liegen die Herausforderungen und Schwierigkeiten für die Unternehmen“, so Plattensteiner. Auch das Implementieren einer „New Full Service“-Struktur – mit ganzheitlichen Lösungsanbietern oder Konsortien,

die für erfolgreiche, integrierte Arbeitsweisen qualifiziert sind – sei für sie ob der fragmentierten Medien- und Kommunikationswelt „eine mögliche Zukunftsoption“. „Bei diesen Themen versuchen wir als Mediaagentur, unseren Kunden beratend zur Seite zu stehen“, so die Geschäftsührerin.

Real Time Bidding Für Clemens Mühlbacher, Leitung Mediamanagement in der twyn group, hat Real Time Bidding (RTB), der automatische Einkauf

Elisabeth Plattensteiner von OMD und Konrad Meyr-Pernek von MEC Austria.

Endkunden zum Teil gleichzeitig, genutzt werden. Auch Maurizio Berlini sieht dies so: „Werbung auf unterschiedlichen Screens wie TV, Mobile, Online, Digital, Outof-home et cetera wächst immer mehr zusammen, und auch auf Kundenseite wird der Synergieeffekt stärker erkannt.“ Optimal sei eine gemeinsame Planung von TVund Online-Bewegtbild. „Spezielle Planungsansätze ermöglichen es dabei, Leistungswerte miteinander vergleichbar zu machen und kampagnenoptimiert auszuliefern“, so Berlini.

„Real Time Bidding hat durchaus das Potenzial, gefestigte Rollenbilder am Markt aus den Angeln zu heben.“ clemens mühlbacher

von Mediainventar, „das Potenzial, gefestigte Rollenbilder am Markt aus den Angeln zu heben“. Mühlbacher: „Gleichzeitig kann man aber sagen, dass derzeit noch sehr große Unsicherheit am Markt vorherrscht, da keiner weiß, wie er damit umgehen soll. Dabei darf man RTB selbst nicht als gut oder schlecht sehen, sondern der Umgang damit wird entscheiden, ob der Markt davon profitieren wird oder nicht.“ Für Publisher sei RTB zwar ein weiterer Vertriebskanal, für Mühlbacher stellt sich aber die Frage, wie sich Publisher den RTBAnbietern öffnen würden.

Thema „Multiscreen“ © MEC

Wien. Vor ca. einem Jahr hat die Aegis-Gruppe ihre Neuaufstellung mit der „IQ Mobile“-Integration abgeschlossen. „Wir werden als die digitalste Agentur im Land erkannt und anerkannt“, so Andreas Weiss, CEO Aegis Media Austria. Laut ihm seien die Kunden begeistert davon, integrierte Planungen aus einer Hand zu bekommen, die diesen Namen auch verdienen. Weiss: „Nur wir können sinnhaft Mobile, Search, Social und Klassische Medien zu wirkungsvollen und effektiven Kommunikations-Architekturen zusammenfügen. Neukunden laden uns ein, um zu erfahren, wie sie im modernen, fragmentieren Kommunikationsumfeld zu wirkungsvoller Markenkommunikation kommen.“

Möglichkeiten nachhaltig ausschöpfen können werden – sowohl auf Kunden-, Medien- als auch auf Agenturebene.

© OMD/Jürgen Hammerschmid

Andreas Weiss, CEO von Aegis Media Austria, kann sich freuen.

Maurizio Berlini: „Print ist im Vergleich zur tatsächlichen Mediennutzung immer noch sehr stark überrepräsentiert.“

© twin group

Wien. Wie lässt sich aus einem Datenpool über alle Mediengattungen hinweg planen? Wann ist der Medienumbruch eigentlich durch? Und wie steht‘s eigentlich um Print? medianet hat sich in der Branche umgehört, bei den Experten nach den Trends erkundigt und den Status quo abgefragt. „Generell ist eine zunehmende Fragmentierung durch wachsende Digitalisierung zu beobachten. Dabei sind nicht nur die Mediennutzungspatterns in jüngeren Zielgruppen betroffen. Auf Kundenseite äußern sich die Entwicklungen in einer komplexeren, feinteiligeren Planung, um Kampagnenziele zu erreichen“, befundet Maurizio Berlini, Geschäftsführer des Vermarkters Goldbach Austria, die aktuelle Situation in der Mediaplanung. „Allgemein ist wohl nicht wegzuleugnen, dass die Geschwindigkeit des Wandels und die Komplexität der Arbeit nicht linear, sondern exponentiell ansteigt“, berichtet wie-

© Goldbach Austria/Thomas Unterberger

adrian ortner

Für CEO Michael Göls war Digital „schon immer Teil des Ganzen“.

Ein weiterer großer Trend ist für den Medienmanager der twyn group Multiscreen, die steigende Anzahl der Screens, die von den

Und wie steht‘s eigentlich um Print? Berlini: „Print ist im Vergleich zur tatsächlichen Mediennutzung immer noch sehr stark überrepräsentiert in Österreich. Online beziehungsweise digitale Kanäle werden daher insbesondere auf Kosten von Print profitieren.“

Stichwort Wirtschaftskrise Welchen Einfluss die Wirtschaftskrise auf Kunden hatte, beantwortet Walter Rubik, zuständig für Onlinewerbung & -design beim „twyn group“-Kunden Bank Austria UniCredit: „Speziell im Onlinebereich haben sich die jeweiligen KPIs verändert und fixe Reportings besser verankert – von AIs/Clicks zu CPC/CPL – ein Prozess, der aber auch ohne Wirtschaftskrise erfolgt wäre, durch diese allerdings beschleunigt wurde.“


Mediaplanung

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 17

Goldbach Interactive Austria punktet mit internationaler, medienübergreifender Kampagne für Immofinanz Group

short

Image und Marke im Blick

Best for planning: neue Markt-Media-Studie

Wien. Unter dem Motto „More than office“ läuft seit 16. Oktober eine neue Kampagne der Immofinanz Group zur Bewerbung des konzerneigenen Büroimmobilien-Angebots. Goldbach Interactive zeichnet für die komplexe, plattformübergreifende Mediaplanung und -umsetzung sowie die technische Abwicklung der sechswöchigen Kampagne verantwortlich.

zugrunde, weshalb die Platzierung in einem sehr hochwertigen Umfeld erfolgte. Goldbach Interactive Austria-GF Sascha Frommhund dazu: „Die Kampagne für die Immofinanz Group zeigt sehr schön, dass sich Brandingbotschaften auch gut mit Performancezielen,

„Die aktuelle Kampa-

USP Büroimmobilien

gne zeigt sehr schön, dass sich Brandingbotschaften auch gut mit Performancezielen

© Goldbach Interactiv Austria

Die Kampagne wird neben Österreich in Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei und in Rumänien durchgeführt und richtet sich an Business-Entscheider. Ziel ist es, die USPs der Immonfinanz Group im Büroimmobilien-Segment aufzuzeigen. „Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit Goldbach Interactive haben wir unsere Kooperation auf eine weitere Ebene gehoben und nun erstmals auch gemeinsam eine brandingfokussierte Kampagne performanceorientiert umgesetzt“, erläutert Marketingdirektorin Karin Kernmayer von Immofinanz. „Goldbach Interactive hat auch diese Challenge in sechs Ländern zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgeführt“, zeigt sie sich weiters erfreut. Der Start der crossmedialen Imagekampagne erfolgte im Online Display-Bereich in Österreich und wurde schrittweise um die Mediengattungen Digital Out-of-

kombinieren lassen.“ Sascha Frommhund, GF goldbach interactive austria

Für die Kampagne sind nur exklusive Standorte in 6 Zielländern ausgewählt worden.

home und TV in den fünf anderen Ländern erweitert. Es handelt sich dabei um drei Spots, in denen ein „Superheld“ die Service-Dienstleistungen in den hochwertigen Büroräumlichkeiten von Immofinanz in Anspruch nimmt. Die Planung und Realisierung des Werbeauftritts wurde dabei in allen Ländern von Goldbach Interactive Austria durchgeführt, wobei die Auswahl der Medien in Zusammenarbeit mit

den Units der Goldbach Group in den entsprechenden Märkten erfolgte. Die Tätigkeiten umfassen die Integration der Werbespots in diverse Online-Videowerbeformate, das Hosting der Streaming-Technologie für alle Zielmärkte und das Tracking der ausgelieferten Werbemittel. Der Mediaplanung in den Medien Online-Display, TV und Digital-Out-of-home lag die Zielgruppe Business-Entscheider

also klaren KPIs, kombinieren lassen – ein wesentliches Asset erfolgreicher Kommunikation. Besonders spannend im Zuge dieser Aktion ist für uns auch Crosschannel-Umsetzung über unseren Kernbereich des Online- und Mobile Marketing hinaus, wobei wir hier speziell auf die TV- und Out-of-home-Kompetenz unseres Schwesterunternehmens Goldbach Media zurückgreifen konnten.“  (red)

© panthermedia.net/Christian Müller

Die Crosschannel-Umsetzung ging über die Kernbereiche Online- und Mobile-Marketing hinaus.

Studie zeigt, wie der deutsche Verbraucher lebt und was er liest.

Hamburg. Mit Best for planning bündeln die vier Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Gruner+Jahr und Hubert Burda Media ihre marktforscherische Kompetenz, um die Menschen in Deutschland und ihre Bedürfnisse noch besser zu verstehen und Zielgruppen effizient zu erreichen. Unter dem Motto „Wissen, wie Deutschland lebt“ haben die Vorstände der vier Medienhäuser B4p den Konsumenten mit seinem komplexen Konsumund Mediennutzungsverhalten konsequent in den Mittelpunkt gestellt und zeichnen ein genaues Abbild der deutschen Gesellschaft, ihrer Menschen, Medien und Märkte. Erhoben wurden Leistungswerte für alle medialen Touchpoints: Zeitschriften, Tageszeitungen, TV, Hörfunk, Online, Kino, Outof-home sowie Apps und Social Media. Damit bildet die Studie die alltägliche crossmediale Mediennutzung der Menschen ab.  (red)


m e d i apl a n u n g

18 – medianet special

Dienstag, 19. November 2013

twyn group Mit den Digitalen Sinus Milieus und tv-sync stehen Mediaplanern jetzt zwei neue Tools zur Verfügung

Pay-TV Branche wächst

Schöne neue Online-Welt

Viacom bleibt an der Spitze

Die Digitalen Sinus Milieus gewährleisten eine einheitliche Offline- und Online-Mediaplanung. nikation im gesamten Mediamix führt.“ Die DSM sind bereits am österreichischen Markt verfügbar; der Vertrieb erfolgt exklusiv über die Partner twyn group und Integral.

Adrian ortner

© Kriston Lewis

Wels. Eine Kooperation von twyn group und Integral Marktforschung ermöglicht erstmals, strategische Zielgruppen im Web punktgenau auszumachen und anzusprechen. Die Digitalen Sinus-Milieus (DSM) sind ein Zielgruppenmodell, das Menschen nach ihrer Grundhaltung und Lebensweise gruppiert. Sie basieren auf einer Analyse der realen Lebenswelten (Wertorientierungen und Einstellungen zu Arbeit und Freizeit, Familie und Partnerschaft, Konsum und Politik) und

Das Hauptgebäude des Medien­ giganten Viacom in New York City.

Middlesex. Pay-TV ist in Europa ein kontinuierlich ­wachsendes Business. Laut einer aktuellen Analyse des britischen Meinungsforschers Digital TV Research bleibt Viacom in den nächsten Jahren – gemessen am Umsatz – die größte Sendergruppe. In diesem Jahr wird für Europa ein Umsatz von 749 Mio. USD erwartet. Der Medienkonzern betreibt zahlreiche Fernsehkanäle, darunter den Musiksender MTV. Zudem gehört das Filmstudio Paramount zu ihm. Den Ergebnissen der „Digital TV Research“-Analyse zufolge, wird Eurosport 2013 mit einem vorausberechneten Umsatz von 651 Mio. USD auf dem zweiten Platz landen. Mit voraussichtlichen 620 Mio. USD Umsatz folgt Discovery auf Rang drei. Die Plätze vier und fünf gehen an Disney (491 Mio. USD) respektive Fox (420 Mio. USD).

„Agenturen und Wermithilfe der DSM die bestehende Zielgruppensegmentierung nun auch in der OnlineWelt anwenden.“ peter mayrhofer

stellen trennscharfe und inhaltlich sinnvoll beschreibbare strategische Zielgruppen dar. In der klassischen Mediaplanung von Offline-Medien wie TV und Print sind die Sinus-Milieus schon lang ein fixer Bestandteil. Dank der Kooperation halten sie als DSM jetzt auch Einzug in die digitalen Kommunikationskanäle. So wird es erstmals

© twyn group

bekunden können

225 Sender berücksichtigt

twyn group-CEO Peter Mayrhofer bietet neue Möglichkeiten in der Werbeplanung.

möglich, strategische Zielgruppen im Web punktgenau zu finden und anzusprechen. Agenturen und Werbekunden können damit die bestehende Zielgruppensegmentierung der Sinus-Milieus jetzt auch in der Online-Welt anwenden. Dabei stellen sie nicht nur eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Medien und Werbekanälen dar, sondern ermöglichen erstmals auch eine crossmediale Milieu-Planung. Die crossmediale Analyse und Ansprache von Zielgruppen aus einer Hand wird quasi Realität. Die DSM eigenen sich gut dafür, um die eigene Zielgruppe im Milieubereich mittels Strukturanalyse der Website kennenzu-

lernen. Voraussetzung hierfür ist die umfassende Kenntnis über die Nutzungsbesonderheiten der einzelnen Milieus. Die im Rahmen des DSM-Analysemodells gewonnenen Infos können in weiterer Folge für die Analyse der eigenen Websitebesucher herangezogen werden. Herauszufinden, welche Milieus sich auf der eigenen Seite tummeln, ist dann kein Problem mehr. Die Strukturanalyse bildet aber auch die Basis für eine Mediaplanung nach Zielmilieus, kann sie doch für die gezielte Ausspielung von Online-Werbung in die gewünschten DSM genutzt werden. twyn und Integral offerieren Mediaagenturen und Publishern damit ein Tool, mit dem sie strategische Zielgruppen besser kennenlernen können. Publisher haben darüber hinaus die Möglichkeit, mit der DSM Strukturanalyse ihre Website zu analysieren und darauf ein strategisches Marketing aufzubauen.

Einheitliche Mediaplanung

© Integral

Für die Studie von Digital TV Research wurden die europäischen Umsätze von insgesamt 225 Pay-TV-Sendern aus elf Sendergruppen berücksichtigt. Neben den bereits erwähnten Gruppen wurden u.a. auch die Zahlen von Chello, der BBC, Sony und AETN genauer beleuchtet. Zählt man sämtliche Umsätze von allen europäischen PayTV-Anbietern zusammen, ergibt dies für heuer einen Wert von insgesamt 4,33 Mrd. USD. Gemäß Analysten wird die Branche in jedem Fall noch bis zum Jahr 2018 weiterwachsen. Auch an der Spitzenposition der ViacomSendergruppe soll sich bis dahin wenig ändern. Die Analysten erwarten, dass der US-geführte TV-Anbieter im Jahr 2018 rund 975 Mio. USD umsetzen wird. An den Positionen von Eurosport und Discovery wird es mit vorausberechneten Umsätzen von 801 Mio. USD bzw. 772 Mio. USD ebenso keine Änderung geben.

Online-Boost für TV-Spots

Zielgruppenmodell DSM gruppiert Menschen nach Grundhaltung und Lebensweise.

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Gute Sport-Journalisten führen Interviews. Und erfinden sie nicht

Peter Mayrhofer, CEO der twyn group: „Agenturen und Werbekunden können mithilfe der Digitalen Sinus-Milieus die bestehende Zielgruppensegmentierung nun auch in der Online-Welt anwenden. Damit wird eine einheitliche Offline- und Online-Mediaplanung gewährleistet, was zu effektiverer Kommu-

Zu einem echten Hype entwickelt hat sich auch Second Screen. Die gleichzeitige Nutzung von mehreren Endgeräten wie TV, Tablet oder Smartphone ist längst gelebte Realität. Um diese Parallelnutzung von TV und Online in der Kampagnenplanung zu berücksichtigen, hat die twyn group das Produkt tv-sync entwickelt. Ging es bisher darum, durch parallele Ausspielung in TV und Online Reichweitenverluste zu kompensieren, lässt sich dank der Relevanz von Online als Werbemedium sogar bis zu 30% mehr Reichweite hinzugewinnen. Läuft der Spot eines Unternehmens z.B. direkt vor der „Zeit im Bild“, wird er über das

„Mit tv-sync geben wir Agenturen das ideale Tool für die Erstellung des erfolgreichen Mediamixes in die Hand.“ peter mayrhofer

twyn Targeting-Netzwerk gleichzeitig online ausgespielt – um auch jene zu erreichen, die bis zum Beginn der „ZiB“ im Internet surfen. Eine automatische Erkennung von TV-Inhalten, mittels derer Onlinemit TV-Kampagnen synchronisiert werden, macht‘s möglich. „Mit tv-sync geben wir Agenturen das ideale Tool für die Erstellung des erfolgreichen Mediamixes in die Hand – und das bei geringem Budgeteinsatz seitens der Werbekunden“, erklärt Peter Mayrhofer. Wer im Mediamix einen 15-20% -Anteil für Online einplant, kann damit eine signifikante Wirkungssteigerung gegenüber TV-Monokampagnen erzielen und die Performancelücke bei den „TV Selektiv-Sehern“ fast vollständig schließen.


Max Jurasch Quelle: Media-Analyse 12/13, LpA Kronen Zeitung national, SB +⁄– 0,8%

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Mediaplanung

20 – medianet special

Dienstag, 19. November 2013

Handlungsbedarf Immer mehr Werbung am Smartphone stößt auf immer größere Ablehnung aufseiten der Nutzer; im Fokus: die Bannerwerbung

Mobil-User noch nicht werbeaffin

© Mobile Marketing Association

Mobile Communications Report 2013: M-Commerce legt weiter kräftig zu.

Wer surft wann und womit – das Userverhalten ist diffizil und auch von regionalen Gegebenheiten wie etwa der Verfügbarkeit und Leistungsgeschwindigkeit abhängig.

Wien. Diese Woche wurde der Mobile Communications Report 2013 präsentiert. Er hatte in vielen Bereichen und für ebensoviele Branchen wirtschaftlich aufmunternde Nachrichten über das mobile Verhalten von Herrn und Frau Österreicher am Smartphone & Co zu verkünden. Die Nutzung steigt, der m-Commerce erlebt einen Höhenflug mit stetig wachsenden Userzahlen. Last but not least – auch heimische Anbieter sind mit nützlichen mobilen Applikationen durchaus erfolgreich. Für die Werbebranche, die zusehends auch auf der Schiene der mobilen Endgeräte unterwegs ist,

ist das Ergebnis der Onlineumfrage der Mobile Marketing Association vermutlich eine Ernüchterung.

zeigen eine kritische Distanz. Wir plädieren daher für eine Optimierung mobiler Kampagnen und für eigens designte Werbeformen, um den Anforderungen der User Rechnung zu tragen.“

User verstehen lernen Andreas Martin, Vorstand der Mobile Marketing Association Austria, hat für die Ergebnisse der Studie eine einfache Erklärung: „Leider sind nur die wenigsten mobilen werblichen Maßnahmen so gedacht, dass der User sie gern konsumiert. Hier gilt es massiv aufzuholen und ein umfassendes Verständnis zu entwickeln, was Menschen unterwegs wirklich wahrnehmen wollen. Die Ergebnisse der Marktforschung

Bannerwerbung lästig Während man kreischende Banner am PC einfach blockieren kann, ist es am Smartphone nicht so einfach. Denn wie die Studie zeigt, haben die mobilen User vor allem mit dem Format Bannerwerbung ein Problem. 81,2 Prozent (52,6 Prozent in 2012) empfinden die etablierte Werbeform am Handy als lästig, nur 10,3 Prozent (40,6 Prozent in 2012) fühlen sich dadurch informiert. Einen Unterhaltungswert der Banner sehen gerade mal 5,9 Prozent (34,3 Prozent in 2012) der Smartphone-User. Martin erklärt diese extremen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr mit dem gestiegenen Werbedruck. Immerhin würde mehr als doppelt so viel Budget in Mobile Advertising investiert, was zu mehr Werbung und weniger Enthusiasmus auf Kundenseite führen würde. Erstaunlich nimmt sich die große Akzeptanz von Mobile Tagging in der befragten Gruppe aus: 30,4 Prozent (27,7 Prozent in 2012) geben an, QR-Codes zu nutzen, und auch Gewinnspiele per SMS finden bei 26,6 Prozent (22 Prozent in 2012) Anklang.

www.radio886.at

l e g o V e h ü r Der f ! s u n o B n e d fängt

Alternatives Format gefragt Daraus kann man den Schluss ableiten, dass Marketingverantwortliche sich mehr auf alternative Werbeformen abseits von Bannerwerbung konzentrieren sollten. Denkanstöße dafür können aus den angegeben Gründen gewonnen werden, warum Menschen in Ausnahmesituationen doch auf einen Banner klicken. Die Nase vorn hat die Neugier mit 48,9 Prozent (55,6 Prozent in 2012), danach folgen kostenlose Produktproben mit 37,4 Prozent (35,3 Prozent in 2012) und günstige Produktangebote mit 31,6 Prozent (32 Prozent in 2012). Die Schlusslichter mit unter 15 Prozent Zustimmung bilden attraktives Design, kostenlose Goodies wie Hintergrundbilder, Klingeltöne, Videos und die Möglichkeit, die eigene Meinung zu äußern. Eines macht die Studie ganz klar: Mobile Geräte müssen ebenso wie ihre Anwendungen nützlich und einfach zu bedienen sein. Zu oft noch scheitert es laut Martin an den Formaten, die nicht für einzelne Gerätetypen optimiert sind, und der immer gleichen Nutzung der bekanntesten Werbeformen, wo inzwischen ein gewachsenes Portfolio zum Experimentieren mit höheren Erfolgsaussichten einladen würde.

© Mobile Marketing Association/Franz Helmreich

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14.11.2013 14:27:17


Mediaplanung

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 21

ZenithOptimedia 1988 in London gestartet, zählt die Agentur heute zu den dynamischsten Mediaagenturen weltweit

Aus Anlass des Firmenjubiläums startet ZenithOptimedia eine große, internationale Zukunftsstudie. London/Wien. 2013 feiert ZenithOptimedia den 25. Geburtstag. Am 30. Oktober 1988 nahm Zenith Media in einem umgebauten Lagerhaus im Londoner Stadtteil Paddington den Geschäftsbetrieb auf. Das von den für die Mediabeschaffung zuständigen Abteilungen von Saatchi & Saatchi, BSB Dorland und KHBB gegründete Unternehmen mauserte sich alsbald zur ersten weltweit agierenden, „medienabhängigen“ Agentur.

und angesehensten der Branche, fügt King hinzu.

Globale Zukunftsstudie Aus Anlass des 25-jährigen Geschäftsjubiläums startet ZenithOptimedia eine große, globale

„Ich bin überaus stolz und fühle mich

Erfreuliches Wachstum

­geehrt, dass ich seit der Gründung von Zenith Media 1988 mit dabei sein durfte.“

© ZenithOptimedia

Vom Londoner Firmensitz aus eroberte Zenith Media als erste Mediaagentur der Welt die globalen Schlüsselmärkte, insbesondere China (1994) und die USA (1995). Optimedia wurde 1989 von Publicis in Frankreich gegründet. Im Zuge der Übernahme von Saatchi & Saatchi durch die Publicis Groupe fusionierten die beiden Unternehmen im Jahr 2000. 2002 fundierte ZenithOptimedia ihre Sonderstellung und ihr Engagement für die Leistung des Marketings mit der Gründung von The ROI Agency. Aufbauend auf ihrem ursprünglichen Mediabeschaffungsgeschäft, konnte die Agentur ein beträchtliches Wachstum verzeichnen. Nach ihrer Expansion umfasst sie heute neue, spezialisierte Agenturen: Performics (Digitales Performance-Marketing), Newcast (Markeninhalte), Moxie (Digitaler Kom-

Steve King

Steve King, globaler GF von ZenithOptimedia, ist seit der Firmengründung mit dabei.

plettservice), Ninah (Analysen) und Sponsorship Intelligence. Im Jahr 2012 präsentierte ZenithOptimedia ihr Konzept für dynamisches Echtzeit-Marketing: Live ROI! „Ich bin überaus stolz und fühle mich geehrt, dass ich seit der Gründung von Zenith Media 1988 mit dabei sein durfte“, erklärt Steve King, globaler Geschäftsführer von ZenithOptimedia. „Obwohl sich unser Unternehmen in Umfang und Größenordnung komplett

verändert hat, glaube ich, dass wir den andauernden Erfolg von ZenithOptimedia unseren fantastischen Mitarbeitern, dem Esprit im gesamten Netzwerk sowie unserem klar definierten Ziel und der Richtung verdanken, die wir durch unseren Fokus auf die Kapitalrendite definiert haben.“ ZenithOptimedia habe sich zur erfolgreichsten Mediaagentur weltweit entwickelt und sei heutzutage eine der größten, dynamischsten

Zukunftsstudie, um herauszufinden, wie sich die Welt in den kommenden 25 Jahren verändern wird. Im Rahmen der Studie soll analysiert werden, wie sich die Weltwirtschaft entwickeln und Gesellschaftsordnungen verändern werden, wie Fortschritte in der Technik unseren Alltag verbessern können, und wie die Zukunft der Unterhaltung aussieht. ZenithOptimedia wird die Studie im Dezember veröffentlichen.

Werbeplanung.at wählt die Onliner des Jahres ©D. Gebhart de Koekkoek/werbeplanung.at

25 Jahre Media-Erfahrung

short

Ausgezeichnet: die Werbeplanung.at Onliner des vorigen Jahres.

Wien. Werbeplanung.at ruft auch heuer zur Wahl der Onliner des Jahres auf. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor, dem Online-Anzeigenportal willhaben.at und den Kategoriensponsoren adworx, Contented Technologies, nugg. ad, Rausgebrannt und United Internet Media Austria suchen Werbeplanung.at und „update“ bereits zum neunten Mal die Onliner des Jahres. Die insgesamt 60 Nominierten wurden von der Werbeplanung.at-Redaktion gemeinsam mit einer namhaften Experten-Jury ausgewählt. Der Titel Onliner des Jahres wird in sechs Kategorien vergeben: Auftraggeber, Agenturen, Vermarkter, Medienmacher, Innovatoren und Aufsteiger. Nach der Vorauswahl und der Aufstellung der Nominierten kann nun gewählt werden: beim Online-Voting auf http://www.werbeplanung. at/­OnlinerdesJahres oder auf der Facebook-Fanpage facebook.com/Werbeplanung.at bis 31.12.2013.

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Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 23

Media.at Mit modernen Analysetools werden wichtige Fragen beantwortet und die Kampagnenplanung verbessert

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Ökonometrie-Modelling zur Steigerung des ROI

Ein Bild sagt mehr als tausend Tabellen

© WIGeo

Das digital Joint Venture pilot@media.at bietet u.a. Messungen mittels Ad Serving-Technologien an. Wien. Die grundlegenden Fragen der Mediaplanung lauten seit Jahrzehnten: Wie lautet der ideale Mediamix und wie bekommt man den günstigsten Preis? Sinnvoll ist es, nicht die kostengünstigsten, sondern die insgesamt effektivsten Medien zu bevorzugen. In Zeiten rasanter Änderungen durch Neue Medien und sich immer schneller wandelnden Zielgruppen ist der optimale Mediamix ein zunehmend komplexes Thema.

Die Karte zeigt die räumliche Umsatzverteilung nach einer Kampagne.

Wien. Seit 1993 entwicklet WIGeoGIS Lösungen für die räumlich differenzierte Marktbearbeitung („Spatial Business Intelligence“). Ziel ist die nachhaltige und messbare Effizienzsteigerung von Marketing und Vertrieb. Neben der eigenen Geomarketing-Software vertreibt man Geodaten und bietet seinen Kunden bei Bedarf komplexe Analysen und Auswertungen als Dienstleistungen an. Mithilfe des GeomarketingTools können Mediaagenturen einen besseren Kundenservice und zielgruppengenauere Streupläne bieten. Ermöglicht werden so umsatzbezogene Kampagnenbewertung sowie die Messung der Kampagnenwirkung. Die Software vereinfacht die crossmediale Planung aller regional bzw. lokal verfügbaren Werbeträger in einem Tool und bietet durch Mehrmandantenfähigkeit paralleles Management unterschiedlicher Kampagnen. Die Darstellung auf Landkarten bietet gegenüber einer reinen Tabellenansicht den Vorteil, dass Informationen schneller aufgenommen werden können. Insbesondere komplexe Inhalte werden über eine Landkarte intuitiv erfasst.

Andreas Martin, Geschäftsführer pilot@media.at, bietet mit dem digital Joint Venture ein breites Spektrum an Dienstleistungen.

turgruppe führt den ModellingProzess für die einzelnen Kunden laufend fort, um in den sich schnell bewegenden und wettbewerbsintensiven Märkten stets aktuell reagieren zu können.

Alle digitalen Kanäle Anfang 2013 startete pilot@media.at, ein digital Joint Venture der media.at-Gruppe und der pilot Hamburg. Die Agentur bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen und technischen Services von der strategischen Planung über Zielgruppenanalyse, Abwicklung, Kampagnen-Management bis zum Reporting. Die Planung erfolgt dabei über alle digitalen Kanäle: Online, Mobile, Display, Instream,

Smart TV, Search, Social Media bis hin zu Sonderwerbeformen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden mittels modernster Ad ServingTechnologien wie Multi Click Tag Tracking, Ad Visibility und Heatmap-Messungen an. Für den Kunden win2day wird derzeit im Rahmen der Kampagne „Roulette“ eine derartige Analyse durchgeführt. Hier wird mitgemessen, auf welche der im Werbemittel zahlreich implementierten Click Tags die Nutzer am meisten klicken und in weiterer Folge Leads generieren. Daraus können interessante Erkenntnisse auch für die Kreation der Werbemittel gezogen werden. Für A1 Telekom Austria lancierte pilot@media.at bereits im Sommer die erste heimische, voll integrierte

Smart TV-Kampagne auf den österreichischen Screens von Samsung, LG, Phillips und Sony.

Multiplying-Strategien In der groß angelegten deutschen Studie „Online Visions“ von Procter & Gamble, gemeinsam mit der betreuenden Agentur pilot sowie sechs führende OnlineVermarktern, konnten hohe Effizienzgewinne durch MultiplyingStrategien festgestellt werden. Wichtigstes Ergebnis war, dass über Online die Defizite ausgeglichen werden können, die in den TV-Plänen durch das wachsende Heer an Selektivsehern entstehen, und zwar kostengünstiger als über zusätzliche TV-Buchungen.

Because Software Das Wiener Softwarehaus bietet seit 25 Jahren Programme für Agenturen und Werbeabteilungen

Mediaplanung und vieles mehr per Browser Wien. Vor genau 25 Jahren wurde von Lorenz Mrkos das Unternehmen Because Software gegründet. Der Anbieter für Agentursoftware und Anwendungsberatung mit Hauptsitz in Wien und Töchtern für Vertrieb und Beratung in München und Barcelona beschäftigt heute rund 35 Mitarbeiter. Kunden sind vor allem Agenturen aus den Bereichen Full-Service, PR, Event/Promotion, Media,

Produktion, Design, Neue Medien, Direktmarketing oder sind Werbetreibende.

Plattformübergreifend Etwa 500 Agenturen und Unternehmen verwenden die Agentursoftware easyJob. Damit können alle Geschäftsprozesse in Werbe-, PR-Agenturen und Marketingabteilungen abgewickelt werden.

Die Applikation setzt auf einer SQL-Datenbank auf und wird über Browser bedient. Die InternetTechnologie ermöglicht gleichberechtigtes Arbeiten auf Windows und Mac, ohne dass eine Installation auf den Clients erforderlich ist, was IT-Kosten spart. Die Agentursoftware easyJob wurde als Komplettlösung entwickelt. Neben den agenturtypischen Aufgabenstellungen können auch Funktionen wie Mitarbeiterverwaltung, automatisches Reporting, E-Mail-Integration, Dokumentenmanagement, Mediaplanung und -abwicklung sowie Ressourcenplanung eingesetzt werden.

© Because Software

Für Kreation und Schaltung

Geschäftsführer Lorenz Mrkos gründete Because Software vor 25 Jahren in Wien.

Seit 2010 steht das komplett neu entwickelte Nachfolger easyJob [media.pro] zur Verfügung. Die Integration in das bewährte Konzept von easyJob schafft eine neue, auch preislich sehr interessante Alternative zu den sonstigen am Markt verfügbaren Mediasystemen. Das Programm ist nach Herstellerangaben das erste pro-

fessionelle System, das Medialeistungen gleichberechtigt mit den Produktions- und Kreativkosten handhabt. Gerade für Full Service-Agenturen und deren Kunden ist dies ein entscheidender Vorteil, wenn in gemischten Jobs sowohl die Kosten für die Kreation als auch die Mediaschaltungen abgerechnet werden müssen. Aktuelle Tarifdaten zur Kostenplanung und Schaltung werden dabei über das Tarifdatentool Planbasix von Wasmuth Medienservice stets aktualisiert aufbereitet. Berücksichtigt werden alle Mediaschaltungen wie Print, TV-, Radio und Onlinemedien bzw. Outdoor. Seit Oktober 2013 bietet der neue interaktive Mediakalender die Möglichkeit, individuelle Layouts für Streu-, Kosten- und Produktionspläne sowie für Auswertungen zu erstellen. Erfasst werden können auch Sonderkonditionen und -modalitäten zwischen Agentur, Kunden und Medien. Multirabatte, Honorare, Provisionen, Skonti und Zuschläge werden einfach und übersichtlich berücksichtigt. (red)

Siegerehrung bei der Media Night

© FMP/Christoph H. Breneis

Mit dem „ökonometrischen Modelling“ hat die media.at-Agenturgruppe ein aktuelles Analysetool für diese Fragestellungen im Einsatz. Kundenindividuelle Modellings steuern die Kampagnenplanung und verbessern damit die Return-on-Investment-Ermittlung von Media-Investments. Innerhalb kürzester Zeit wird – nach entsprechender Datenauswahl und -aufbereitung durch Experten – von der Modelling-Software automatisiert eine Vielzahl von Vorhersagemodellen kalkuliert. Für Agentur und Kunden werden auf diese Weise Kernfragen beantwortet und auch grafisch dargestellt. Dazu gehören unter anderem die Analyse, welche Media-Aktivitäten einen signifikanten Effekt auf den Geschäftserfolg (z.B. Umsatz) hatten und welche nicht, sowie die Höhe dieses Effekts. So können Erkenntnisse für die zukünftige Mediaplanung gewonnen und praktikabel umgesetzt werden. Auch der optimale Investitionsbedarf in die jeweiligen Media-Aktivitäten lässt sich erkennen. Die Erkenntnisse der Modellings fließen in Absprache mit den Werbekunden direkt in die nächsten Planungen ein. Die media.at-Agen-

© Franz Helmreich

Automatisierte Modelle

Tina Hofbauer freut sich schon auf die FMP Media Night im Marx Palast.

Wien. Genau heute in einer Woche, am 26. November, findet wieder die alljährliche FMP Media Night des Forum Mediaplanung statt. Veranstaltungsort ist der Marx Palast im Media Quarter Marx im dritten Wiener Gemeindebezirk. Zu Beginn findet wie üblich die FMP Generalversammlung mit der Neuwahl des Vorstands für das neue Vereinsjahr 2014 statt. Anträge zur Tagesordnung, die im Rahmen der Generalversammlung zusätzlich behandelt werden sollen, sind bis spätestens heute schriftlich an den Vorstand zu richten. Mittelpunkt der Gala ist erneut die Media-Wahl des Jahres 2013. Ausgezeichnet wird der beliebteste Medienfachmann sowie zum zweiten Mal auch der Rookie of the Year. Zehn Nominees in jeder der beiden Kategorien werden auch heuer wieder gespannt darauf warten, im Rahmen der „Media Night“ live zum Sieger gekürt zu werden. Namhafte Laudatoren werden die Gewinner ehren.


mediaplanung

24 – medianet special

Dienstag, 19. November 2013

MediaCom Die Wiener Kommunikationsagentur bietet ihren Kunden mit einer neuen Organisationsstruktur ganzheitliche Lösungen für Print und Digital

Cross-Media-Investment Zukunft

Auch verlagsseitig sieht man Bedarf an crossmedialem Denken und Reduktion der Ansprechpartner. Wien. Bei der Mediaagentur MediaCom gab es im Sommer größere Änderungen. Neben einem neuen Standort sorgt auch ein neuer Name für zukünftigen Schwung. Aus der Agentur für Mediaberatung, planung, -Forschung und -Einkauf wurde jetzt die MediaCom Kommunikationsagentur – „weil wir uns ganzheitlich verstehen“, so Geschäftsführer Joachim Feher.

© medianet

Kommunikationsinvestment

J. Feher sorgt mit einer modernen Organisationsstruktur für neuen Schwung.

Hinter der Umbenennung steht auch eine geänderte Organisationsstruktur. Die Planung für Print, Out-of-home und Digital wurde in

der neuen Unit „Cross Media“ zusammengefasst. Schon seit mehreren Jahren zielt man bei der Schulung der eigenen Mitarbeiter darauf ab, Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten. „Wir nennen es nun auch ganz bewusst nicht mehr Einkauf, sondern ‚CrossMedia-Investment‘, weil es sich um ein Investment der Kunden in Kommunikation handelt, um einen entsprechenden Return zu bekommen“, erklärt Feher. Geleitet wird die Abteilung von Thomas Bokesz, der erläutert, es gehe „auch darum, das ‚Silodenken – wo hast du den Artikel gelesen, online oder auf Papier‘ – auf der

Konsumenten- wie auf der Planerseite zu beenden“. Bisher habe der Online-Planer nur Online und der Print-Planer nur Print geplant, durch die Zusammenlegung dieser beiden Bereiche wurden die Kunden neu verteilt, das heißt ein Planer plant künftig Print und Online für den jeweiligen Kunden. „Der Gesamtplan entsteht in seinem Kopf“, so Bokesz.

Kenntnis der Quoten des Vortags ganz andere Optimierungsmöglichkeiten herrschen, beschreibt Feher. Allerdings seien im AudioVideo-Investmentbereich nun TV und Digital-Bewegtbild zusammengefasst.

Vorreiterrolle Innerhalb des Agenturnetzwerks sei man mit dem neuen Ansatz, die Investments bzw. die Implementierung zusammenzulegen, Vorreiter. Neben der eigenen Umstrukturierung sieht Bokesz aber auch die Verlage in der Pflicht: „Wenn man berücksichtigt, dass mittlerweile rund 42% aller redaktionellen Inhalte online gelesen werden, müssen die Verlage auch noch mehr crossmedial denken.“ Es bedürfe nach Ansicht der Mediaplanungsprofis daher auch auf der Gegenseite eines einzigen Ansprechpartners für Digital und Print.  (red)

Optimierungsmöglichkeiten Der TV-Bereich wurde ganz bewusst nicht in die Cross MediaUnit übernommen. Dies liegt vor allem daran, dass hier durch die

Integral Daten für Q3/2013

Internet Monitor

Wien. Der aktuelle Austrian Internet Monitor für das dritte Quartal 2013 basiert auf knapp 2.500 Telefoninterviews, ergänzt durch vertiefende Online-Befragungen, die Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung Neuer Medien liefern. Zwei Themen standen diesmal im Mittelpunkt des Interesses. E-Commerce ist in der breiten Bevölkerung angekommen und hat sich zur Selbstverständlichkeit entwickelt. 52% der Österreicher haben innerhalb letzten drei Monate online etwas bestellt oder gebucht. Das entspricht einem Wachstum von 11% innerhalb von 12 Monaten. Steigender Beliebtheit erfreuen sich insbesondere Mode und Kosmetikprodukte. Bei Paid Content ist man hingegen zurückhaltend. Nur 4% der Bevölkerung haben in den letzten drei Monaten kostenpflichtige Internetinhalte online genutzt. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr konstant. Doch diese überzeugte Minderheit entdeckt die verfügbaren Angebote zusehends und nutzt diese immer intensiver. Die stärkste Nutzung gibt es in der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen, wobei Männer hier überproportional vertreten sind. Es besteht ein deutlicher positiver Zusammenhang mit der formalen Bildung, nicht jedoch mit dem Haushaltseinkommen. „Nach wie vor ist für die meisten Internetverwender die Bezahlung von Onlineinhalten nicht vorstellbar; die überzeugenden Einstiegsangebote für sie fehlen noch“, so IntegralGeschäftsführer Bertram Barth.

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*Quelle: Media-Analyse 2012-13 (Erhebungszeitraum Juli 2012 bis Juni 2013), Werte für Nordtirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Leser pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,9% **Quelle: Media-Analyse 2012-13 (Erhebungszeitraum Juli 2012 bis Juni 2013), Werte für Tirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Leser pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,8%

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Bertram Barth sieht für Paid Content keine überzeugenden Einstiegsangebote.


mediaplanung

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 25

Media in Progress Sowohl beim Inhalt als auch bei der Reichweite hat das Mitmach-TV an den Unis ausgebaut

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WU bekam vier Screens

Online-Publisher stehen unter Druck Salzburg. Der anhaltende Trend des Real-Time-Bidding stellt Online-Publisher und Vermarkter vor neue Herausforderungen, wie Onlinezone-CEO Christian Steiner ausführt: „Vor einigen Jahren wurde im Online-Bereich so gut wie alles direkt beim Publisher oder dessen Vermarkter eingekauft. Jetzt hat man bei den klassischen Werbemittelformaten schon einen massiven Preisverfall am Markt, weil es immer mehr kleine Publisher gibt, die ihre Werbeplätze über internationale Bidding-Plattformen anbieten.” Bei Szene1.at setzt man deshalb auf langfristige Bindung und bietet Gastronomen einen Premium-Location-Eintrag. Neben der Bewerbung der Events bekommt der Kunde einen Eventfotografen, eine mobile- und Facebook App dazu. „Der Online- und MobileBereich ist voll im Wandel. Wer sich nicht weiterentwickelt, wird auf der Strecke bleiben”, so Steiner.

© Media in Progress

An immer mehr österreichische Unis läuft die Compus-Kommunikation über den Schirm.

herbert strasser

Wien. Schon die im Frühjahr 2013 erschienene Studie AmbientMeter 2013 hat gezeigt: Das Programmkonzept der UniScreens als „SocialMitmach-TV“ in Universitäten, Mensen, UniCafés und Coffeeshops kommt an. Die UniScreens erreichen ein signifikant starkes Reichweitenplus – die Nettoreichweite in 14 Tagen wächst gegen-über der

letzten Messung 2011 um ganze 115 % und in 2 Wochen schauen 384.000 Personen das UniScreen Programm.

Technik bringt Wachstum Zu diesem Erfolg trägt auch der technische Ausbau bei – in Wien wurde zuletzt die neueröffnete Wirtschaftsuniversität ausge­ stattet.

Dazu beigetragen hat nicht nur der inhaltliche, sondern auch der umfassende technische Ausbau des UniScreen-Netzes in ganz Öster-reich – im Laufe des letzten Jahres kamen zahlreiche neue Standorte in den größten Unistädten Wien, Graz, Innsbruck und Linz dazu. Besonders stolz ist man auf die vier Standorte in der neu eröffneten WU Wien. Dazu zählt eine große Vi-

Kreative suchen unternehmen suchen Kreative. aber wo?

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deo-wall mit 2,5 m Breite im zentralen Eingangsbereich der Mensa. Die UniScreens bieten damit von Beginn an eine hervorragende – und eine der wenigen – Kommunikationsmöglichkeiten direkt am Campus. Auch bei den UniPlakaten – in Unis, Mensen, Cafés und Fachhochschulen – wurde im AmbientMeter2013 ein wöchentlicher Reichweitenzuwachs auf 362.000 Personen gemessen. (red)

© Onlinezone

Auf den Uniscreens können Studierende selbst Fotos und Nachrichten „posten“ – eine Kommunikationsmöglichkeit, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Gutes Team: Christian Steiner und Szene1-GF Rudolf Rabenhaupt.


m e d iapl a n u n g

26 – medianet special

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Plakat-Affichierung wird transparenter

Dienstag, 19. November 2013

Am Puls Mit dem Erstellen eines Sujets oder eines Slogans ist es heute nicht mehr getan, Werbung 2.0 verlangt mehr

Kampagne folgt Trends

Der Erfolg von Werbemaßnahmen hängt in Zeiten wie diesen von ihrer Anpassungsfähigkeit ab.

Javurek: „Zeitgleicher Aushang von Outdoor-Medien erleichtert Planung.“

Wien. Die Gewista und der überwiegende Teil der heimischen Außenwerbeunternehmen wird 2014 mit dem neuen 14-tägigen Aushang-Rhythmus für Plakate starten, fixer Affichierungstag ist jeder zweite Montag. Der bisherige Modus von jeweils einer Monatshälfte machte die Kombination einer Plakatkampagne mit den an einem fixen wöchentlichen Aushangtag affichierten Medien wie City Light und Rolling Board manchmal nur schwer möglich. Nun, da alle Qutdoor-Kampagnen einen fixen 14-Tage-Rhythmus haben, ist auch eine exakte Erfassung mit dem Planungs- und Analysetool Outdoor Server Austria (OSA) möglich und bringt mehr Datenvalidität in den Out of Home-Markt. Gewista-CEO Karl Javurek: „Damit erfüllen wir nicht nur einen lang gehegten Wunsch des Markts, wir erzielen damit auch eine weitere Optimierung im Bezug auf Planbarkeit und Effizienz von Out of Home-Kampagnen.“

nander verknüpft und ausgewertet. Das gelingt auf Basis einer integrativen Zusammenarbeit unternehmensintern sowie der Vernetzung auf globaler Ebene. Müller-Wernhart: „Wir entscheiden immer abhängig von der Kampagnenzielsetzung und entwickeln kreative Mediastrategien, die verkaufen“, so Müller-Wernhart. „Die moderne Kommunikation beginnt mit dem digitalen Zugang und umfasst natürlich die gesamten Medien online und offline.“ Mittlerweile wird auf die digitalen Arbeiten von Kundenseite her mehr Augenmerk gelegt, denn sie sind der Garant für Conversion-Raten.

Im Rausch der Daten Müller-Wernhart: „Mit Adaptive Marketing decken wir alle Payed-, Owned- und EarnedMedien ab. So erklärt sich auch der kräftig gewachsene Anteil der verschiedenen Disziplinen wie Social Media, Mobile, Search, Trading und Data Warehouse aus unseren Kampagnen.“ Ergänzend erklärt Müller-Wernhart: „Kommunikation ist in der Privatsphäre angelangt. Trends müssen von vornherein in die Planung integriert werden.

„Wir müssen Trends von Beginn an in die Planung integrieren und Kampagnen laufend überprüfen und dem Markt anpassen.“ Friederike Müller-wernhart

Zukunft liegt im Mediamix

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© Gewista

Wien. Der Konsument hat sich zum Markenbotschafter gewandelt. medianet hat bei Friederike MüllerWernhart, CEO Mindshare, nachgefragt, was das für die Mediaplanung bedeutet.

Friedrike Müller-Wernhart, CEO Mindshare: Online und Offline wachsen zusammen.

Alle Schritte müssen, auch während die Kampagnen laufen, permanent überprüft und den Änderungen im Markt angepasst werden.“ Laut Müller-Wernhart hinterlässt der durchschnittliche Konsument 3.654 persönliche Informationen pro Woche in einer Datenbank, Soziale Netzwerke setzen mit Konsumenten-Dialogen und Data-Loops fort.

„Wir arbeiten mit Adaptive Marketing und korrelieren die RealTime-Daten mit anderen, vergleichsweise langsamer zu erhaltenen Quellen, um die Performance einer Kampagne zu steigern.“ Erkenntnisse über die Einflussfaktoren auf Kampagnen schöpft Mindshare aus unterschiedlichen Datenquellen, die inhouse schlüssig gemacht werden, also mitei-

Müller-Wernhart: „Die Sichtbarkeit von Digital wird sich laufend erhöhen und letztendlich auch in Marktstatistiken niederschlagen. Der Brand Marketing-Mix ist schneller in die Optimierungsphase zu bringen. Dafür sind neue Technologien und Datenbanken erforderlich. Mindshare arbeitet bereits mit Dashboards, die eine Echtzeit-Analyse von Marktdaten erlauben. Das wird verstärkt und auch breiter zur Verfügung stehen. Man braucht keine neuen Werbemittel im technologischen Sinne mehr erfinden; die vorhandenen erlauben genug impactstarke Kampagnen-Ideen“, so Müller-Wernhart abschließend.

Relevante Werbebotschaften zielgruppengenau platzieren

Griff in die Zauberkiste statt zur Gießkanne Zielgruppengenaue Werbemittelausspielung mit minimalem Streuverlust – das wünschen sich die Werbetreibenden von heute. Die Antwort darauf ŶĞŶŶƚ ƐŝĐŚ dĂƌŐĞƟŶŐ͘ ŝĞ ƚǁLJŶ group bietet als Spezialist für digitale Werbung viele TargeƟŶŐͲsĂƌŝĂŶƚĞŶĂŶ͘

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mediaplanung

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 27

Revival der Displays Es wird auch in Zukunft nicht ohne den Werbe-Dauerbrenner gehen

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Erfolgreicher Medienmix

Praktische Helfer für den Agenturalltag Düsseldorf. Welcher Mediaplaner hat es nicht schon mal erlebt: Das Jahr geht zu Ende und die Marke-ting- und Mediaplanung des Folgejahres muss gemacht werden. Wer hier die Unterstützung eines Praktikanten hat, kann sich glücklich schätzen. Wer nicht, kann auf die beiden Excel-Vorlagen, die die WirtschaftsWoche für das Jahr 2013 zusammengestellt hat zurückgreifen. Die eignen sich hervorragend, um sämtliche Marketingaktionen – seien es Events, Mailings, PR-Aktionen oder Werbe-Kampagnen – über das Jahr hinweg auf Basis von Kalenderwochen zu planen. Wer zusätzlich sein Wissen in Sachen Werbung und Kommunikation auffrischen möchte, der sollte zudem einen Blick in die WirtschaftsWoche PraxisWissen Reihe werfen. .

Die Möglichkeiten der neuen Medien sind eine sinnvolle Ergänzung für die Klassiker. Beatrix Gezek

Wien. It’s all about display – das behaupten zumindest die adworx ­Ladies Tamara Tannenberger (Head of Client Service & Sales) und Martina Zadina (adworx-Geschäftsführung und IAB Austria Präsidentin) im Gespräch mit medianet.

„Der österreichische Online-Markt ist durch © adworx/Matthias Silveri

neue Teilnehmer aus der DACH-Region mit den Jahren immer komplexer geworden.“ Martina Zadino, GF adworx

Agenturen besinnen sich auf Bewährtes“, beschreibt Tannenberger den Status quo des Markts.

Frei nach dem Motto „Totgesagte leben länger“, sieht Tannenberger eine Renaissance der klassischen Online-Display-Werbung. „Wir haben seit unserem Markteintritt 1998 viele Entwicklungen miterleben dürfen, die sehr stark ‘gehypt‘ wurden, unter anderem die Themen Performance, Search und Social Media. Nach jedem ‚Hype‘ beruhigt sich der Markt allerdings wieder und Werbetreibende und

Neue Medien als Ergänzung Zusätzlich dazu hat das Unternehmen auch unterschiedliche Video- und Mobile Channels im Programm. „Wir sehen der weiteren Entwicklung sehr positiv entgegen und das bezieht sich hauptsächlich auf die vielbeschriebene Konvergenz der Medien. Durch die Koexistenz aller Medien wird die Me-

diennutzung ‚anytime & anywhere‘ noch einfacher“, so Zadina. In Zukunft wird der Werbetreibende „Display“ unabhängig von Devices planen und buchen und damit noch näher an die Zielgruppe herankommen. Auch der Einsatz von „Responsive Webdesign“ und die damit verbundene Möglichkeit, vor allem HTML5Werbemittel auf allen Endgeräten gleichermaßen auszuliefern, sieht das adworx-Führungsduo als die Zutaten für zukünftigen Erfolg. Einig sind sich Tannenberger und

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Zadina, dass der österreichische Onlinemarkt mit den Jahren durchaus komplexer geworden ist. Ein Punkt ist hier sicherlich die Vielzahl der Marktteilnehmer, die auch aus der D-A-CH-Region in den österreichischen Markt drängen, wobei allerdings oft die Größe des Landes übersehen wird. Bei adworx sieht man sich sehr gut aufgestellt, um den Anforderungen des Markts, also vor allem jenen der Werbetreibenden und der Agenturen in den kommenden Jahren gewachsen zu sein.

© WirtschaftsWoche

Martina Zadina (adworx-GF & IAB Austria-Präsidentin) und Tamara Tannenberger (Head of Client Service & Sales).

Kampagnen planen leicht gemacht.


28 – medianet special

Business promotion

Dienstag, 19. November 2013

Internationale Initiative-Studie zum TV-Clutter-Level 2013 Österreich liegt im unteren Drittel

Wie viel Werbung erreicht den heutigen TV-Konsumenten?

© Fotostudio Christian Scharl, Initiative

Seit 2007 eruiert die Mediaagentur Initiative in Wien mit Unterstützung des global agierenden Initiative-Netzwerks in über 70 Ländern, wie viele TV-Spots innerhalb einer Woche den durchschnittlichen TV-Konsumenten erreichen. Dieser Clutter stellt den Maßstab für die werbliche Auslastung eines TV-Markts dar. Die Initiative-Studie zum TV-Clutter wurde von Mai 2012 bis April 2013 erhoben, verglichen wurden jeweils die Monate Jänner bis April 2011 mit Jänner bis April 2013 für die Zielgruppe der Erwachsenen 12+.

„Die weltweite Sehdauer ist insgesamt gestiegen, wobei der Anstieg unter anderem auf publikumswirksame Großereignisse wie die US-Präsidentschaftswahl, die Olympischen Spiele und die FußballEuropameisterschaft zurückzuführen ist. Viele Verbesserungen im Bereich des TV-Equipments sowie die Expansion Quelle: Initiative

von TV-Kanälen sind Indikatoren für die Die aktuellen Zahlen liefern ein eindeutiges Bild: Österreich liegt mit einem TV-Clutter-Level von 305 Spots pro Woche im Jahr 2013 und einem Index von 78 (Index 100 = globaler Durchschnitt) nach wie vor im unteren Drittel, ist also von einer Werbeflut im TV noch meilenweit entfernt. Zum Vergleich: Global betrachtet, war ein durchschnittlicher Erwachsener im Erhebungszeitraum 392 TV-Spots pro Woche bzw. 56 Spots pro Tag ausgesetzt. In Nordamerika weist der Clutter 2013 gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 8,3% auf. Dieses Wachstum ist in erster Linie auf den Anstieg in Kanada (+15% vs. 2011) zurückzuführen. Die USA

hatten noch vor einigen Jahren den höchsten durchschnittlichen Clutter-Level, rangieren jetzt aber auf Platz sieben. Ein Erwachsener in Nordamerika sah 2013 rund 88 TV-Spots pro Tag. In Lateinamerika ist ein Anstieg des Clutter-Levels von 5% auf 337 Spots pro Woche im Jahr 2013 zu verzeichnen (vgl. Abbildung). Diese Entwicklung ist vorwiegend auf drei der insgesamt 13 in dieser Region enthaltenen Länder zurückzuführen, nämlich auf die Dominikanische Republik, Argentinien sowie Guatemala. Ein Erwachsener in Lateinamerika wurde 2013 mit durchschnittlich 48 TV-Spots pro Tag konfrontiert. Eine Wachstumsrate von 6,4% bzw. ein Anstieg des Clutters von

312 im Jahr 2011 auf 332 im Jahr 2013 zeigt sich in Nordeuropa. Der höchste Clutter-Level aller 22 Länder dieser Region lässt sich in Polen und Russland identifizieren. Estland und Lettland sind jene Länder, die am meisten zum Anstieg in der Region beisteuern. In Nordeuropa erreichten rund 47 Werbe-Spots pro Tag den TV-Konsumenten. Ein Rückgang von rund 1% führte in Südeuropa im Jahr 2013 zu einem Clutter von 368 Spots. In 13 der insgesamt 17 Länder der Region war 2013 ein deutlicher Anstieg des Clutter-Levels zu verzeichnen. Im Gegenzug war allerdings der Rückgang desselben in Griechenland, Italien, Mazedonien und Zypern derart massiv (nämlich bis

zu minus 41%), dass im Durchschnitt eine leicht negative Entwicklung für die Region festzustellen war. In Südeuropa trafen auf einen Erwachsenen rund 52 TVSpots pro Tag. Der höchste durchschnittliche Anstieg des ClutterLevels um 8,8% zeigt sich in der APMEA-Region (vgl. Abb.). Diese Steigerung ist hauptsächlich auf die Entwicklung in Ägypten, Saudi-Arabien, Japan und Sri Lanka zurückzuführen. In dieser Region sah im Jahr 2013 ein Erwachsener durchschnittlich 71 TV-Spots pro Tag. Sowohl auf regionaler als auch auf globaler Basis ist allgemein ein Anstieg des TV-Clutter-Levels festzumachen, einzig Südeuropa stellt hier eine Ausnahme dar.

Steigerung des internationalen TV-Konsums.“ Xavier Reynaud CEO Initiative Austria

Kontakt Initiative Media Werbemittlung GesmbH Operngasse 21/9, A-1040 Wien, Austria T +43 1 58896 0 www.initiative.com


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 19. november 2013 – 29

Österreichische PR-Agenturen sind top bei Personality-Kommunikation  Seite 30

leadership-workshop

Sabine Pöhacker inszeniert Persönlichkeiten für den medialen Auftritt  Seite 32

kobza integra neues Tool für Online-Analyse

Alles für den guten Ruf

© panthermedia.net/Sergey Khakimullin

Gar nicht vermessen Auch wenn die Erfolgsmessung von PR-Aktivitäten von den meisten Kunden gewünscht wird, gibt es noch kein systematisches Controlling mit klaren Kennzahlen. Einer der Hauptgründe ist, dass für die Evaluierung der Maßnahmen oft kein klar definiertes Budget zur Verfügung steht.  Seite 30

Himmelhoch PR Neue Kunden, neue Mitarbeiter und ein neues Büro

Wien. Am Ende eines Jahres zieht man gern Bilanz und bei Himmelhoch PR fällt diese ausgesprochen positiv aus. Immerhin acht Neukunden konnte Agenturchefin Eva Mandl heuer gewinnen, darunter ambuzzador, UPC, Sciotec, Interseroh, Spitz, Cardbox und kürzlich erst das international tätige Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungsunternehmen Quality Austria. Zwar ist Himmelhoch PR themenmäßig breit aufgestellt – das Spektrum reicht von Lifestyle und Handel über IT, Marketing und Industrie, Gesundheit und Bil-

dung bis zur Finanzbranche, einer Sparte, die man in diesem Jahr weiter ausgebaut hat. So übertrug heuer etwa der Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) seine PR-Agenden an Mandl und ihr Team.

Viel vor für 2014 „Die Entwicklung des Finanzmarkts ist kein Nischenthema mehr, sondern interessiert heute Investoren und Einzelpersonen gleichermaßen. Die Ziele moderner Finanzkommunikation sind daher einerseits, den trockenen Zahlen

Leben einzuhauchen und andererseits, sie in den richtigen Kontext zu setzen“, erläutert Mandl. Mit der Kundenzahl gewachsen ist auch die Belegschaft – mittlerweile besteht das Team aus 35 Mitarbeitern. Eindeutig zu viel für das Büro am Karmelitermarkt, vor allem auch, da man noch weiter wachsen will. „In unseren neuen Büroräumlichkeiten haben wir genügend Platz, um gemeinsam mit unseren Kunden zu brainstormen und frische Ideen umzusetzen“, freut sich die Agenturchefin über die räumliche Expansion.

© Himmelhoch PR

Es geht weiter steil nach oben

Agenturchefin Eva Mandl und ihr Team übersiedeln in ein größeres Büro.

© Dieter Steinbach

Kommunikations-monitor

© Wolfgang Simlinger

© Universität Leipzig

pr-agenturen


pr-agenturen

30 – medianet special

Dienstag, 19. November 2013

Erfolg PR-Controlling verbindet Kommunikationsleistungen mit betriebswirtschaftlichem Unternehmenserfolg

short

Die Kontrolle klarer Ziele ist für PR heute essenziell

Deutscher PR-Preis für „Kunst hat Recht“

Wien. Fast 80% der PRVA-Agenturen geben an, dass Kunden Erfolgsmessungen zu PR-Projekten einfordern. Die Gehälter von rund einem Drittel der Mitarbeiter in Kommunikationsabteilungen enthalten eine erfolgsabhängige Komponente. Dennoch unterliegt Öffentlichkeitsarbeit keinem systematischen Controlling, das anhand von Kennzahlen eine klare Verbindung zwischen Kommunikationsaufgaben und betriebswirtschaftlichem Unternehmenserfolg herstellt, so eine Umfrage des PRVA, die ein kritisches Schlaglicht auf die Erfolgsmessung in Unternehmen und Agenturen wirft.

Das Team von The Skills Group mit Ulrich Nies, Präsident DPRG (v.l.).

Wien. Die österreichische Initiative „Kunst hat Recht“ und die Wiener PR-Agentur The Skills Group freuen sich über eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum: Der internationale Deutsche PRPreis in der Kategorie „Public Affairs und Gesellschaftspolitik“ ging an „Kunst hat Recht“, deren PR-Agenden von Skills betreut werden. Die Initiative „Kunst hat Recht“ ist eine Aktion von 2.700 Kunstschaffenden in Österreich, um in der Bevölkerung und bei politischen Entscheidungsträgern das Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums zu stärken. Die weit verbreitete „Gratismentalität“ führt dazu, dass immer weniger Konsumentinnen und Konsumenten für die Werke von Kunstschaffenden bezahlen, sondern sie illegal im Netz tauschen. Dadurch wird die Einkommenssituation von Künstlerinnen und Künstlern zunehmend prekär. Ziel des langfristigen Kommunikationsund PR-Konzepts ist es, eine breite Debatte über die Rechte der Kunstschaffenden und Lösungsmodelle für eine faire Entlohnung der Leistungen zu fördern.

Medienarbeit on Top Strategische Kommunikationsarbeit kann wesentlich zur Erreichung unternehmerischer Ziele beitragen. Diesem Selbstverständnis folgend, arbeitet der PRVA in Abstimmung mit der DPRG/Deutschen PR Gesellschaft und dem ICV/Internationalen ControllerVerband an der Möglichkeit, diesen Beitrag anhand von Kennzahlen nachzuweisen. Mithilfe eines klaren Wirkungsstufenmodells, Kennzahlen für die häufigsten PR-Disziplinen, vielen Schulungen und Informationsveranstaltungen arbeitet der PRVA an der Anwendung in der Praxis. „Entscheidend ist, dass wir die Evaluierung von PR-Aktivitäten als wesentliches Steuerungsinstrument der PR verstehen“, betont Gabriele Brandner, Leiterin des Arbeitskreises Wertschöpfung durch Kommunikation im PRVA. Sie hat im Sommer 2013 eine Online-Umfrage unter PR-Agenturen und PR-Abteilungen von Unternehmen durchgeführt, um zu erheben, welche PR-Maßnahmen

© pressefotos.at/Formanek

PR-Ethik-Rat begrüßt drei neue Mitglieder

besonders häufig eingesetzt und wie diese evaluiert werden. Demnach ist Medienarbeit nach wie vor die am häufigsten eingesetzte PRDisziplin mit den umfangreichsten Evaluierungsmöglichkeiten. Im Bereich Medienarbeit gibt es eine Reihe gelernter Kennzahlen wie Reichweite, Tonalität oder Share-of-Voice. Auch die Berechnung des Werbewertäquivalents gilt vielen immer noch als Leistungsbeweis. „Was dabei auf der Strecke bleibt, ist allerdings die Verknüpfung der Kommunikationsleistung mit den Unternehmenszielen“, so Brandner. Letztendlich sei es jedoch der betriebswirtschaftliche Erfolg, der durch strategische Kommunikationsarbeit unterstützt werden soll. Dennoch gibt nur knapp 1% aller PR-Agenturen an, dass betriebswirtschaftliche Kennzahlen in ihrer Erfolgsbilanz eine Rolle spielen. Der PRVA möchte diese Situation ändern. „Unternehmenskommunikation hat das erklärte Ziel, weitestgehend Konsens zwischen einem Unternehmen und allen seinen Stakeholdern herzustellen“, erklärt Susanne Senft, Vizepräsidenten des PRVA. „Deshalb müssen sich die Kommunikationsziele auch unmittelbar aus den Unternehmenszielen ableiten. Nur wer strategisch vorgeht, hat in der aktuellen Informationsflut die Chance, gehört und verstanden zu werden.“ Klare, überprüfbare Ziele sind unabdingbare Elemente moderner Kommunikation.

Ziele setzen und überprüfen „Natürlich ist uns allen bewusst, dass sich Kommunikation nicht so einfach steuern lässt – das war früher nicht so und ist in Zeiten von Social Media noch viel weni-

© PRVA/Stephan Huger

© DPRG/Rainer Unkel

Nur wer strategisch vorgeht, hat die Chance, trotz der aktuellen Informationsflut gehört zu werden.

S. Senft: Kommunikationsziele müssen sich aus den Unternehmenszielen ableiten.

ger der Fall. Aber wenn wir nicht klar wissen, wo wir hinwollen und immer wieder überprüfen, ob wir am richtigen Weg sind, werden wir in der aktuellen Informationsflut nicht vorankommen“, so Senft. Das Wirkungsstufenmodell sowie die vom Arbeitskreis „Wertschöfpung durch Kommunikation“ ausgearbeitete Toolbox flexibel adaptierbarer Messkriterien können dabei wichtige Hilfestellung geben. Angekommen ist das am Markt noch zu wenig, erklärt Brandner: „Wir brauchen ein radikales Umdenken. Die Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen und Agenturen müssen sich ihrer Stärken klar werden, selbstbewusst auftreten und sich mit Controlling befassen.“ Auftraggeber fordert sie

dazu auf, PR verstärkt in die strategische Unternehmensführung einzubeziehen und deren Managementfunktion herauszufordern. Ein pragmatisches Hindernis für die Einführung von PR-Controlling ist das Budget. Dreiviertel der Befragten, agentur- wie unternehmensseitig, geben an, für Evaluierung kein ausgewiesenes Budget zu haben. Erfreuliches Ergebnis der PRVA-Umfrage: PRAgenturen werden verstärkt mit Online Kommunikation- sowie Social Media-Kampagnen beauftragt. Kennzahlen stehen hier oft prompt und kostengünstig zur Verfügung, müssen aber in ein System gebracht und mit dem betriebswirtschaftlichen Unternehmenserfolg verknüpft werden. (red)

European Communication Monitor Die Studie attestiert Österreich Vorreiterrolle bei Personality-Kommunikation

CEOs im Fokus, Social Media hinkt nach W. R. Langenbucher freut sich über die neuen Mitglieder des Ethik-Rats.

nikation für den Unternehmenserfolg immer wichtiger wird – die höchste Zustimmung in ganz Europa. Was die Social Media-Kompetenz betrifft, hinkt Österreich im internationalen Vergleich allerdings hinterher. Zudem verfügen nur knapp ein Drittel der befragten Organisationen über spezifische Strategien und Instrumente für den Umgang mit neuen Gatekeepern im Social Web – beispielsweise für

© Universität Leipzig

Wien. Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations begrüßt drei neue Mitglieder: Michaela Huber, Leiterin der Abteilung Corporate Communications & Sustainability der OMV, Michael Opriesnig, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, und den Journalisten und Publizisten Engelbert Washietl. Huber, Opriesnig und Washietl treten an die Stelle von Regina Prehofer, Helmut Schüller und Gerfried Sperl, die sich nach mehr als vierjährigem Mitwirken aus dem Rat zurückgezogen haben. „Wir freuen uns, dass neuerlich drei hochkarätige Kommunikationsprofis zu uns gestoßen sind, die uns in unserer verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Arbeit unterstützen“, so Ethik-Rat-Vorsitzender Wolfgang R. Langenbucher. Die elf Ratsmitglieder kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

Wien. In keinem anderen Land auf dem Kontinent wird so sehr auf die Positionierung von Unternehmensvorständen gesetzt wie in Österreich. Das ist eines der Ergebnisse des European Communication Monitor 2013 (ECM 2013), bei dem mehr als 2.700 KommunikationsProfis aus 43 Ländern befragt wurden, davon 132 aus Österreich. 97% der österreichischen Kommunikatoren sagen, dass Kommu-

Ansgar Zerfaß ist Studienleiter des ECM und Professor an der Universität Leipzig.

Community-Manager, Blogger oder Verbraucher und Mitarbeiter, die online aktiv werden.

Gesicht des Unternehmens Der Vorstand als Aushängeschild eines Unternehmens ist in der österreichischen Kommunikationsarbeit ein integraler Bestandteil. Mehr als 85% der österreichischen Kommunikationsmanager geben ihrem Unternehmen auf diese Weise ein Gesicht. Im internationalen Vergleich hat Österreich hier eine Vorreiterrolle. Bei der Positionierung der Spitzenkräfte setzt man hierzulande vor allem auf die Betonung der intellektuellen Fähigkeiten, während die Kommunikationsexperten anderer Länder vor allem auf funktionale, die Umsetzungskraft betreffende Kompetenzen sowie auf das ethische Verhalten der Top-Führungskräfte fokussieren. „Zielerreichung und Strategien spielen bei der Beurteilung von Unternehmen eine wichtge Rolle“, betont Studienleiter Ansgar Zerfaß, Professor für Kommunikationsma-

nagement an der Universität Leipzig. „Die Kommunikationsprofis in Österreich haben das erkannt und betreiben aktiv Personality-Kommunikation, die auf die Gesamtreputation einzahlt; das zeugt von hoher Professionalität.“ Weiters zeigt die Studie, dass aus Sicht der Profis die Bedeutung von Social Media in den Unternehmen erstmals seit fünf Jahren nicht weiter steigt. Mit einer Zustimmung von über 70% sind Social Media heute wichtiges und selbstverständliches Element im Kommunikationsportfolio der Unternehmen. Auffallend: In vielen heimischen Kommunikationsabteilungen fehlen noch adäquate Strategien, um mit digitalen Gatekeepern zu kommunizieren. Auch hinkt man hierzulande bei der Social Media-Kompetenz den europäischen Kollegen hinterher. Nachholbedarf herrscht laut ECM insbesondere beim Management von Online-Communities, der Evaluierung von Erfolgen oder Misserfolgen im Social Web und der Durchführung echter Dialoge im Internet.


P R - A g e n t ur e n

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 31

Bundesrechenzentrum Der IT-Dienstleister und E-Government-Partner des Bundes setzt auf Kobza Integra PR

short

Etat für Kobza Integra PR

currycom verstärkt Management-Team

Wien. Im mehrstufigen Auswahlverfahren konnte die Wiener PR-Agentur Kobza Integra PR mit ihrem Kommunikationskonzept überzeugen und sich den Dreijahres-Etat für das Bundesrechenzentrum (BRZ) sichern. Der Fokus der Zusammenarbeit wird auf der strategischen Kommunikationsberatung und der Entwicklung innovativer Kommunikationsaktivitäten liegen. Die Betreuung umfasst zudem die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich der PR und Imagekommunikation – sowohl auf Unternehmens- wie auch auf Produktebene.

werden mit der gewünschten Positionierung des jeweiligen Kunden abgeglichen und bewertet. Am Ende der Analyse stehen neben einem ausführlichen Reporting und Online-Status quo strategische Empfehlungen und Handlungsableitungen für die weitere Kommunikationsarbeit – und das sowohl für

„Die Herausforderung liegt darin, diese komplexen Inhalte aufzu-

Effizienz und Produktivität

arbeiten und mit der

Das BRZ ist der IT-Dienstleister und E-Government-Partner des Bundes. Mit rund 1.200 Mitarbeitern entwickelt und betreibt das Unternehmen erfolgreich IT-Lösungen und unterstützt bei der Steigerung der Kosteneffizienz und Produktivität der Verwaltungs-IT. Außerdem befasst sich das BRZ als Innovationspartner mit zukunftsorientierten Themen wie Cloud Computing, Mobility, Social Media, Open Government und Green IT. „Die Themengebiete des BRZ sind sehr vielschichtig“, erklärt Kobza Integra PR-Geschäftsführerin Beatrix Skias. „Die Herausforderung liegt darin, diese komplexen Inhalte verständlich aufzuarbeiten und mit der notwendigen Sensibili-

notwendigen Sensibili-

ikp_MN_Rakete_271x202ssp_RZ.indd 1

© Dieter Steinbach

tät zu vermitteln.“ beatrix skias

Kobza Integra PR-Chefin Skias: „Themengebiete des BRZ sind sehr vielschichtig.“

tät den Medien und der Öffentlichkeit zu vermitteln.“ Darüber hinaus bietet Kobza Integra PR seit Kurzem gemeinsam mit Integra Performance ein neues Service für die Kontrolle und Schärfung der digitalen Reputation an. „Digital Reputation Management verbindet die Expertise aus zwei Welten: die strategische Kommunikationskompetenz unserer PRAgentur sowie das Online- und So-

cial-Media-Know-how von Integra Performance“, so Skias. Dementsprechend geht das Digital Reputation Management der beiden Partner-Agenturen der Kobza Media-Gruppe weiter als eine einfache Google-Suche: Es wurde eine quantitative und qualitative Analyse-Methodik entwickelt, die detaillierte Einblicke in die OnlineReputation eines CEOs und deren Unternehmen gibt. Die Ergebnisse

Maßnahmen in Online- als auch Offline-Kommunikationskanälen. Alexander Mühr, GF von Integra Performance, unterstreicht: „Wer nur online denkt, verpasst viele der Möglichkeiten, die die breite Kommunikationsklaviatur bietet. Mit Digital Reputation Management verbinden wir die On- und Offlinewelt zu einer Einheit und geben klare Handlungsanweisungen für die Gesamtkommunikation.“  (red)

© currycom

Die Agentur bietet mit Digital Reputation Management eine Analyse von CEO und Unternehmen an.

Martina Wenzel und Stefan Deller avancieren zu Head Consultants.

Wien. Martina Wenzel und Stefan Deller, bisher Senior Account Manager bei currycom, avancierten zu Head Consultants und verstärken das nun neunköpfige ManagementTeam der Agentur. Beide sind als Kommunikations-Generalisten für mehrere Jahres- und Projektkunden mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen in der strategischen Beratung tätig. Neben der Führung von Account-Teams erhalten beide in ihrer neuen Funktion zusätzliche Mitarbeiter-, Kunden- und Projektverantwortung und sind ab sofort auch für Stabsstellen der Agentur zuständig. „Es gibt für mich keine klarere Bestätigung für die besondere Atmosphäre und die partnerschaftliche Zusammenarbeit in unserer Agentur, als die langfris-tige Bindung von kompetenten Mitarbeitern“, so Christian Krpoun, Geschäftsführer von currycom. „Interne Karrierewege sind in unserer Branche doch sehr außergewöhnlich.“

04.09.13 08:45


pr-agenturen

32 – medianet special

short

Kundenzugang und verstärktes Team

Dienstag, 19. November 2013

Leadership-Workshop Führungskräfte müssen heute komplexe Anforderungen erfüllen, Authentizität ist hier wichtig

Von Schauspielkunst und Regie für sich profitieren

Heidi Schuller-Hrusa, GF, und Peter Aigner, Inh. und GF von Aigner PR.

Wien. Nach dem 20-Jahr-Jubiläums-Event von Aigner PR im City Garden des Vienna Imperial Riding School Renaissance Hotels in Wien ist die Agentur mit viel Schwung in das dritte Jahrzehnt gestartet. Das Team um Peter Aigner und Heidi Schuller-Hrusa ist, seit es in den Nullerjahren dieses Jahrtausends Starbucks in Österreich betreute, als „Kaffee-Spezialist” positioniert. Aktuell setzt es sein Know-how für Espressomobil PR-technisch um. Der Best „Coffee to go” in town ist bereits Teil der Wiener Alltagskultur. Jetzt können Espressomobil-„Fans” mithilfe von GPS Tracking jederzeit am PC, Tablet oder Smartphone checken, an welchem mobilen Standort sie aktuell ihren Gusto auf Cappuccino, Latte Macchiato & Co. stillen können. Personell verstärkt Katrin Dollenz das Team von Aigner PR. Sie engagiert sich in der Kundenbetreuung und im Bereich Social Media. Die OnlineKompetenz konnte Dollenz u.a. im Rahmen ihrer vorherigen beruflichen Station, der Internetmarketing-Agentur AboutMedia, stärken.

© soulful communication/Hopf

Kommunikativ für die gehobene Hotellerie

Wien. Ein lustbetonter Workshop für Manager geht am 22. November im Wiener Theaterbrett über die Bühne. Ziel ist es, Authentizität, Wahrnehmung und Charisma zu stärken und die Lust am Ausprobieren des eigenen Ichs zu steigern. Als Veranstalterin fungiert Kommunikationsprofi Sabine Pöhacker, die dabei ihr jahrelanges Fach-Know-how einbringt. Die Rampenlicht-Profis Regisseur Wolfgang Palka (Volkstheater) sowie Schauspielcoach Doris von Liebezeit (Tatort, RTL) werden die Workshop-Teilnehmer dabei unterstützen, ihre Authentizität zu stärken und mit Charisma zu präsentieren.

und teilweise widersprüchlicher: Einerseits sind charismatische Leader gefragt, die in flachen Hierarchien sozial kompetent agieren können, andererseits müssen zugleich Umsatz gebracht und Unternehmensrendite erhöht werden“, erklärt Pöhacker. Persönliche Bedürfnisse und Voraussetzungen kommen angesichts der hohen Anforderungen oftmals zu kurz. „Auch im Verkauf muss der Spagat geschafft werden, sehr persönlich

„Die Zeiten der Gewinnmaximierung unter

Ausstrahlung entwickeln

der Prämisse ‚Koste

„Wenn ihr‘s nicht fühlt, ihr werdet‘s nicht erjagen“, meinte schon Johann Wolfgang von Goethe vor über 200 Jahren. Ein Leitsatz, der auch heute noch Gültigkeit hat. Aus diesem Grund fungiert er auch als Motto des eintägigen Leadership-Workshops „Von Schauspielkunst & Regie lernen!“, in dessen Rahmen Führungskräfte „auf lustvolle Weise mit den Methoden der professionellen Schauspielausbildung vertraut gemacht werden“. Ziel ist es, authentischer und präsenter zu sein und auch zu wirken. Zugleich werden Ausstrahlung und Charisma weiterentwickelt. Geprobt wird auf der Bühne des traditionsreichen Theaterbretts im 6. Wiener Bezirk. Lampenfieber und Theaterluft sollen Lust und Freude am Ausprobieren des eigenen Ichs steigern und vielleicht sogar manchen Kindheits- oder Jugendtraum erfüllen. Gewürzt mit Bonmots aus der Theaterwelt und Regieanweisungen des bekannten Regisseurs Wolfgang Palka, wird

es, was es wolle‘ © Wolfgang Simlinger

© Aigner PR

Menschen sollen wieder im Mittelpunkt des Business stehen und ihre Persönlichkeit leben können.

sind vorbei.“ Sabine Pöhacker

Kommunikationsprofi Sabine Pöhacker launcht einen neuen Business-Workshop.

Schauspielcoach Doris von Liebezeit Wahrnehmung, Improvisation, Ausdruck und Körperempfindung spielerisch schulen und den Teilnehmern mit viel Einfühlvermögen zu mehr Gleichklang zwischen Auftritt, Sprache, Emotion und Persönlichkeit verhelfen. Abgeschlossen werden die Proben mittels eines „Kick-off-Programms“ fürs Business durch Sabine Pöhacker. Die renommierte PR-Spezialistin und Leiterin der PR-Agentur comm:unications ist seit einiger Zeit auch erfolgreich als systemisch ausgebildeter Business-Coach tätig. Im Rahmen ihrer Beraterfunktion erfährt sie tagtäglich, welche besondere Bedeutung der erste Eindruck sowie Authenti-

zität im Geschäftleben haben. Der Wert der eigenen Persönlichkeit wurde in den letzten Jahren zunehmend vernachlässigt, bilanziert Pöhacker und animiert zur Trendwende: „Die Zeiten der Gewinnmaximierung unter der Prämisse ‚Koste es, was es wolle‘ sind vorbei. Die zahlreichen Burnouts der letzten Jahre haben gezeigt, dass in der Arbeitswelt Menschen und ihre Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen müssen; genau dazu wollen wir mit diesem Workshop beitragen.“ Rasant steigende Burnout-Zahlen machen auch vor den Führungsetagen heimischer Unternehmen nicht Halt. „Die Anforderungen an Führungskräfte werden komplexer

zu sein und zugleich die eigene Persönlichkeit hintanzustellen; das geht langfristig an die Substanz.“ Der Workshop soll darum zu neuer Energie verhelfen und unterstützt dabei, die eigene Mitte wieder zu finden und zu festigen. Auf unterhaltsame Art und Weise soll daran gearbeitet werden, in Zukunft mit den beschriebenen Herausforderungen souveräner umgehen zu können und zugleich der eigenen Persönlichkeit mehr Raum zu geben. Zum Zielpublikum der Veranstaltung zählen vor allem Führungskräfte und Top-Verkäufer, die auf hohem Niveau repräsentieren müssen, aber auch all jene, die im Arbeitsalltag mit der Leitung von Teams betraut sind.

Etatgewinne Die PR-Agentur Reichl und Partner sicherte sich jüngst zwei weitere imageträchtige Neukunden Kommunikationsprofi Elisabeth ­Wimmer ist selbst Hotellerieexpertin.

Emotionen und Familientradition im Fokus

Wien. Elisabeth Wimmers Soulful Communications – Agentur für Gesamtkommunikation sicherte sich auch 2013 den PR-Etat der Loisium Wine & Spa Resorts. Die beiden Designhotels in den renommiertesten Weinregionen Österreichs stehen für zeitgenössisches Design und Architektur, verbunden mit einer herausragenden Genusswelt. „Es ist eine Freude, für einen derart innovativen Leitbetrieb tätig zu sein, der in vielen Bereichen Vorreiter der heimischen Hotelszene ist“, freut sich Wimmer, die selbst jahrelang Hotels leitete und als Brancheninsiderin u.a. auf Gastronomie- und Hotelleriekunden spezialisiert ist. „Aktuell arbeitet das Loisium-Team gemeinsam mit Design Hotels am ‚Finding Infinity‘-Projekt, einem einzigartigen Nachhaltigkeitsprogramm.“ Auch der „Strebersdorfer Hof“, ebenfalls Kunde von Soulful Communications, feiert Erfolge: Seit Kurzem zählt man zu den Finalisten des „GenussWirt 2014“.

Linz/Wien. „Kyosei“ ist japanisch, es bedeutet „zusammen leben und arbeiten für das Wohl aller“. Dieser Grundsatz wird von allen Mitarbeitern bei Canon – und jetzt auch vom Team der Reichl und Partner PR – mitgetragen. Im Rahmen eines Pitch-Verfahrens konnte sich die PR-Agentur von Reichl und Partner mit Standorten in Linz und Wien als Sieger behaupten. „Als Gewinner sehen wir uns in mehrfacher Hinsicht“, freut sich Agenturchef Michael Obermeyr. „Zum einen ist es eine Auszeichnung, für einen derart renommierten Kunden zu arbeiten. Zum anderen haben wir es mit einem hochmotivierten und professionellen Team bei Canon zu tun, was uns – ebenfalls hochmotiviert – doppelt freut.“ Emotional wird es auch im Tagesgeschäft zugehen. In der Zusammenarbeit mit Canon gilt es, den Fokus auf die gesamte Portfolio-Kommunikation zu legen und ganz klar Kundenbedürfnisse und Angebotspaletten gegenüberzustellen sowie die Fachkommunikation zu forcieren. Insofern wird man sich sowohl klassischer PR-

Tools, als auch der Disziplinen Produkt-, Handels- und Fach-PR, Kooperationen bis hin zu Messen, Events und Pressereisen bedienen.

Anspruchsvolle Aufgabe

© Canon Austria/F.Dengler

„Public Relations nehmen bei Canon eine essenziell wichtige Rolle ein: Aufgrund der Vielzahl an CSR-Aktivitäten sowie des enorm breiten Produkt- und Dienstleis-

tungsportfolios gilt es, PR sowohl branchenspezifisch als auch breitenwirksam bestmöglich einzusetzen“, erklärt Peter Saak, Managing Director von Canon Austria. „Wir wollen nicht nur unsere traditionellen Kunden aus dem B2C- und B2B-Markt ansprechen, sondern auch ganz gezielt die breite Öffentlichkeit erreichen, um Canon als verantwortungsvolles Unternehmen mit starkem sozialökolo-

P. Saak (Canon Austria) freut sich auf die Zusammenarbeit mit Reichl und Partner.

gischen Fokus zu präsentieren.“ Für die Kommunikation bedeutet dies eine spannende Herausforderung. „Reichl und Partner PR hat sich als erfahrener, flexibler, aber vor allem sensibler Partner präsentiert“, so Saak.

Besondere Verlockungen Die PR-Profis von Reichl und Partner freuen sich auch über einen weiteren Neukunden für Deutschland, Österreich und die Schweiz: die Chocolatier-Familie Rausch. Das 1918 gegründete Familienunternehmen wird von Jürgen Rausch gemeinsam mit Sohn Robert geführt. Die Familie vertraut nun ihre Kommunikation Reichl und Partner an. Die Agentur verantwortet die Pressearbeit für Rausch Plantagen-Schokolade im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz. „In Zukunft möchten wir verstärkt ansprechen, was genau unsere 100% herkunftsreinen Edelkakaos so besonders macht, und wollen hier unser Potenzial in den Märkten voll ausschöpfen“, so Robert Rausch.


P R - A g e n t ur e n

Dienstag, 19. November 2013

medianet special – 33

Ecker & Partner Die Wiener PR-Agentur verzeichnet eine Reihe an Neukunden aus den Bereichen Litigation- und Krisen-PR sowie Public Affairs

Gesellschaftspolitische Themen Wien. Über zahlreiche Neukunden freut sich Ecker & Partner – im Bereich Litigation- sowie Krisen-PR konnten zwei namhafte österreichische Unternehmen gewonnen werden, für die die Agentur derzeit beratend im Einsatz ist. „Unser White Paper ‚Litigation PR‘ ist bei Rechtsanwälten und Kanzleien ebenso auf großes Interesse gestoßen wie bei Unternehmen und hat äußerst positive Resonanz bewirkt“, so Nicole Bäck, geschäftsführende Gesellschafterin.

Auf gutem Kurs Im Bau- und Immobilienbereich konnte Ecker & Partner aktuell sowohl die Bundesimmobiliengesellschaft als auch die Durst-Bau als Kunden gewinnen – jeweils mit der kompletten PR-Betreuung. Kommunikative Unterstützung erhält auch der Verband alpiner Vereine Österreichs im Rahmen seiner

Kampagne www.prohuettenundwege.at. Im Bereich „Public Affairs“ gibt es ebenso einen Neuzugang – die Alliance for Affordable Solar Energy (AFASE). Und besonders stolz ist man in der Goldeggasse auf die zwei gewonnenen Pitches um die Etats für die Elektronische Gesundheitsakte und die Industriellenvereinigung. „Beides sensible und komplexe Materien, beides große Herausforderungen und beides integrierte Kampagnen mit großem gesellschaftspolitischem Impact – das ist das, was wir können und was uns großen Spaß macht“, unterstreicht Axel Zusch-

mann, geschäftsführender Gesellschafter. Gemeinsam mit der Lowe GGK kommuniziert Ecker & Partner die nächsten drei Jahre alle Fakten rund um ELGA. Und im Agenturverbund mit Alois Grill und seiner Agentur „loys“ verantwortet man die aktuelle IV-Herbstkampagne „Geht doch!“. Erfolgreich war auch der von Ecker & Partner (mit-)initiierte erste österreichische Kongress für Contentmarketing und -strategie, der „Smart Content Day“, der am 17. Oktober mit mehr als 200 Teilnehmern in Wien über die Bühne ging. „Die Leute waren begeistert“, resümiert Bäck. (red)

© Ecker & Partner

Elektronische Gesundheitsakte und die IV als namhafte Neuzugänge.

Ecker & Partner-Chefetage: (v.li) Dietmar Ecker, Nicole Bäck und Axel Zuschmann.

SCA Hygiene Products

ikp mit Tempo

Wien. Die Kommunikationsagentur ikp unterstützt SCA Hygiene Products, den österreichischen Marktführer im Bereich Hygienepapiere, bei seinen Kommunikationsagenden und fungiert als Pressestelle. Ziel ist es, die Bekanntheit des Unternehmens zu stärken, das hinter prominenten Marken wie Zewa, Tempo, Plenty, Cosy und feh steht. „Wir freuen uns, dass wir unser Kundenportfolio im Industriebereich erweitern können. SCA Hygiene Products steht für viele erfolgreiche Produkte. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, das Unternehmen selbst noch stärker in der Öffentlichkeit zu positionieren“, so Peter Hörschinger, Geschäftsführer von ikp Wien, über den neuen Kunden.

Bekannte Marken SCA Hygiene Products ist mit seinen Marken in Geschäftsbereichen wie etwa Consumer Goods und Away From Home vertreten und hat sowohl in Europa als auch in Österreich eine führende Marktposition inne. Das Unternehmen produziert unter anderem Toilettenpapiere, Taschentücher, Servietten, Damenhygieneartikel und Babywindeln. In Wien ist die Marketing- und Vertriebsorganisation für Österreich und den osteuropäischen Raum angesiedelt. In Ortmann (Marktgemeinde Pernitz) befindet sich eine Papierfabrik, die einer der größten Hygienepapier-Produktionsstandorte des gesamten SCA-Konzerns ist.

Badstraße 14a | 2340 Mödling 02236 23424 0 | office@putzstingl.at | www.putzstingl.at © SCA

Ein bekanntes Produkt des SCAKonzerns: die Tempo Taschentücher.


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retail Die Gewerkschaft Verdi kündigt Streiks auch während des Advents an  Seite 38

rewe

Rewe führte Konsumenten in Deutschland bei einer Rabattaktion in die Irre  Seite 38

Spectacular Business

Die Michael Pachleitner Group ist offizieller Lizenznehmer von Infiniti Red Bull Racing Eyewear mit neuen Modellen für 2014.  Seite 40

Karriere

© obs/Toys“R“Us

Amazon Deutschland

© M. Pachleitner Group

inside your business. today. Dienstag, 19. November 2013 – 35

© dpa/Oliver Berg

© EPA/Jan Woitas

medianet

Wolfgang Link wurde „President Toys“R“US Europe 

Seite 40

Heimischer Textilhändler fordert Branche heraus

© Seewinkler Sonnengemüse/Jiang

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© medianet/Szene1/Christian Mikes

© EPA/Christian Charisius

Sonnengemüse Die Erzeugerorganisation Sonnengemüse hat ihr erstes Jahr mit der Marke „Seewinkler Sonnengemüse“ absolviert: Bei fordernden Wetterbedingungen schaffte sie 15 Mio. € Umsatz. Für Geschäftsführer Josef Peck (Bild) ist klar, dass regionales und nachhaltiges Gemüse an Bedeutung gewinnt. Seite 37

Insolvenz Die Baumarktkette Max Bahr und der PraktikerKonzern werden vom Markt verschwinden. Mit der Hellweg-Gruppe verhandelte man zuvor über eine Standortübernahme. Die Rettung scheiterte, teilte Insolvenzverwalter JensSören Schröder (Bild) mit. Was aus den 15.000 Mitarbeitern wird, ist unklar.  Seite 38

Aufstieg Der oberösterreichische Familienbetrieb Fussl Modestraße wächst ­stärker als der Markt: Neue Filialen entstehen, der Umsatz steigt und das ­Konzept „in der Mitte zu sein“, geht laut Chef Karl Mayr auf.  Seite 36

Übernahme Private-Equity-Fond von EQT erwirbt Mehrheit an deutscher SB-Bäckerei

SB-Bäckerei BackWerk verkauft

„Durch optimierte Direktansprache und Aktivierungsmechaniken unserer Mailings erzielen wir höhere Abo-Abschlussquoten.“

verfügt in Summe über rund 300 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Slowenien.

Mag. Angela Schuh-Haunold Gesamtleitung Vertrieb & Abomarketing Mediaplanung und Verlagsgegengeschäfte

Semmeln zum Diskontpreis

© BackWerk/Klaus Ranger

Wien. Ein Private-Equity-Fonds von EQT hat die Mehrheit an der deutschen Selbstbedingungs-Bäckerei BackWerk erworben. Das gab die Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss, die EQT bei dem Erwerb beraten hat, gestern Montag, bekannt. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. BackWerk ist auch in Österreich mit 21 Bäckereien vertreten und setzte hier im vergangenen Jahr 11 Mio. € um. Die BackWerk-Gruppe gehört mit einem Umsatz von zuletzt 162 Mio. € zu den größten Bäckereiketten in Deutschland. Der Billigbäcker

Mit conversations zu mehr Abonnenten.

BackWerk-Chefin Ingrid Dubowy setzte 2012 in Österreich 11 Mio. € um.

BackWerk hatte 2001 die Branche mit dem Konzept aufgewirbelt, Aufback-Semmeln und -Gebäckstücke zu Diskontpreisen in Selbstbedienungsregalen anzubieten. Nach eigenen Angaben ist der Billig-Bäcker mit diesem Konzept 30 bis 45 Prozent günstiger als der Durchschnitt des Bäckerhandwerks. (APA)

Noch Fragen?

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Copyright: Verlagsgruppe NEWS

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titelstory

Dienstag, 19. November 2013

© medianet/Szene1/Christian Mikes

36 – medianet retail

Karl Mayr

Fussl Modestraße Wie sich ein österreichisches Familienunternehmen in der Textilbranche behaupten kann

Nur das Mittelmaß ist das Maß aller Dinge

Quo vadis, Modewelt? Die Zukunft liegt für den Fussl­Modestraße-Eigentümer in der ­Verankerung vor Ort und in der Mitte, sowohl was den Preis als auch den Modegrad betrifft.

Mit Regionalität, moderaten Preisen, bunten Farben und einer Standortvielfalt punkten. Jutta Maucher

Wien/Steyr. „Wir sind voll in der Mitte, was sowohl Preis als auch Modegrad betrifft“, sagt Karl Mayr, Eigentümer von Fussl Modestraße, und führt aus, was er meint: „Wir wenden uns weder an den modeuninteressierten Pensionisten noch an das Girlie, das nur das tragen möchte, was gerade in ist. Dementsprechend sind unsere Kunden im Durchschnitt 35 Jahre alt.“ Nicht nur diese Kunden kennen Fussl und haben dazu eine Verbindung. Bei einer im März diesen Jahres durchgeführten Studie nannten österreichweit die Befragten Fussl an dritter Stelle in Sachen Qualität bei Textilhändlern. „Wir machen familiäre Mode, die aktuell ist, qualitativ hochwertig und: Mit unserer Mode ist jeder und jede stets stilsicher gekleidet.“ Dazu kommt: „Wir sind das einzige österreichische Unternehmen unter den Top 10, das bekannt ist und genannt wurde.“ Fussl könnte noch größer und bekannter sein, wenn das Unternehmen 2008 den Schritt gewagt hätte, Schöps zu übernehmen, aber das sei laut Mayr damals betriebswirtschaftlich nicht gegangen, heute wäre das anders.

Wien hat zu hohe Mieten Die aktuell hohe Bekanntheit führt der Chef des Familienunternehmens darauf zurück, dass Fussl

Modestraße in Sachen Standort österreichweit breit vertreten ist: Mayr spricht von 150 Haustüren und meint damit 120 Eigenfilialen und 30 Geschäfte, in denen Fussl als Franchisenehmer aktiv ist.

„50 Prozent unserer Waren werden in Europa hergestellt … bei vielen Mitbewerbern kommen mehr als 90 Prozent aus Fernost.“ Karl Mayr

Franchise ist für Mayr nur ein Nebenschauplatz, das Hauptgeschäft liegt in den Eigenfilialen, insbesondere auch in der Ausweitung von diesen. „Unsere Schwachstelle ist zugegebenermaßen Wien, wo wir kaum vertreten sind, aber bei den interessanten Einkaufsgebieten sind die Mieten für uns einfach zu hoch, also in Wien Innere Stadt, auf der Mariahilferstraße, im Donauzentrum und in der SCS – obwohl wir in der SCS sogar ein Geschäft haben“, sagt der FusslChef. „Wien würde jedenfalls zehn weitere Standorte vertragen. Es

sollten gute Lagen sein, aber es ist auch notwendig, entsprechend die Erträge zu erwirtschaften.“

Verdichtung vs. Expansion Dieses Thema, dass mehr Standorte notwendig wären, gibt es in anderen Regionen nicht in diesem Ausmaß. Beispielsweise wurden heuer insgesamt sieben neue Filialen eröffnet, zwei davon allein im Zillertal. „20 bis 30 Standorte sind österreichweit, unabhängig von Wien, noch möglich, allerdings würde es sich da jeweils nur um Verdichtungsstandorte handeln, da wir eben in vielen Regionen schon gut aufgestellt sind“, erklärt der Fussl Modestraße-Eigentümer. Expansion ins Ausland wäre folgerichtig der nächste Schritt, aber: „Wir haben alle fünf Jahre unseren Umsatz verdoppelt. Damit gehen viele Investitionen und Umstrukturierungen einher. Natürlich ist ein Schritt ins Ausland denkbar, aber das ist ein großer Schritt, mit dem ich mich nur in tiefer Demut nähere“, führt Mayr aus.

Made in Europe Die Ware kommt natürlich zum Teil aus dem Ausland, aber „Wir beschaffen 90 Prozent unserer Ware selbst. Das heißt das Teil muss so ausschauen, wie es für uns passt“, so Mayr und weiter: „50 Prozent unserer Waren werden in Europa hergestellt, also vor allem

in der Türkei, in Griechenland, in Bulgarien, der Rest kommt aus Fernost. Ich möchte darauf hinweisen, dass bei vielen großen Modehändlern dieser Prozentsatz, was aus Fernost kommt, bei über 90 liegt.“ In Europa werden einfache Sachen gemacht, wie Jeans, T-Shirts, Pullover, während komplexe Waren in Fernost hergestellt werden, wie etwa Herrenhemden, denn solche Produkte seien mit den Personalkosten in Europa einfach nicht machbar. Auch Daunenjacken kommen aus Fernost. In Europa hergestellt, würden die einige Hundert Euro kosten und wären damit nicht absetzbar.

Von 49 bis 119 Euro Konkret muss monatlich eine neue Kollektion in die Geschäfte kommen, wobei Mayr auch hier einen USP für sein Unternehmen ortet: „Wir sind viel farbiger als unsere Mitbewerber. Bei uns finden sich derzeit unter anderem Waren in Brombeerrot, Honiggelb oder Tannengrün.“ Und diese Waren gibt es dann zum „mittleren Preis“ zu erwerben. Eine Winterjacke kostet beim Billiganbieter, der mit Massenware punktet, etwa 49 €. Als Markenware wird für den vergleichbaren Artikel 119 € verlangt - bei Fussl Modestraße zahlt der Kunden hingegen solide 69 €. Dass der Kunde dann eher bei ihm als beim Markenanbieter ein-

kauft, liegt ganz klar am Preis und was ihn vom Massenanbieter unterscheidet, ist die Qualität im Detail und das Service; dabei hält sich Fussl ganz nach dem Motto von Michael von Bach, Chefplaner von Jung von Matt: „Wer die Mitte erobern will, muss Charakterecken kreieren.“

Service vs. Online-Boutique Da Service und Qualität bei Fussl Modestraße insgesamt stimmen, ist Mayr für die Zukunft positiv gestimmt. Der Online-Trend macht ihm keine Sorgen. „Online ist von Zalando und Amazon besetzt. Da brauchen wir aktuell gar nichts tun.“ Und weiter: „Als wir vor vielen Jahren gestartet sind, hat niemand geglaubt, dass wir je eine Million Schilling Umsatz erreichen, jetzt sind wir bei weit über 100 Millionen Euro – das haben wir als Familienbetrieb mit Fokus auf Qualität und Service geschafft und darauf werden wir weiter bauen.“

Kurzinfo 1871  Gründung durch Felix Fussl 1963  Übernahme durch Karl Mayr sen. 1981  Beginn der Filialisierung 1997  Übernahme durch Karl Mayr jun. und Ernst Mayr mit 15 Filialen 2013  Umsatz 127 Millionen Euro, 1.111 Mitarbeiter; 120 Eigenfilialen, 30 Franchise-Filialen


r e ta i l & p r od u c e rs

Dienstag, 19. November 2013

medianet retail â&#x20AC;&#x201C; 37

Seewinkler SonnengemĂźse 2013 waren die Wetterbedingungen fordernd und resultieren in 15 Mio. â&#x201A;Ź Umsatz, was einem Minus von 13% entspricht

SonnengemĂźse stärker als DĂźrre Wallern. Die erste Saison, in der die Erzeugerorganisation SonnengemĂźse Vertriebsgesellschaft mbH ihr GemĂźse unter der Marke â&#x20AC;&#x17E;Seewinkler SonnengemĂźseâ&#x20AC;&#x153; vermarktet und vertreibt, neigt sich dem Ende zu. â&#x20AC;&#x17E;Die Beendigung der Kooperation mit der LGV Ende 2012 hat ermĂśglicht, dass die Herkunft wie auch die Regionalität der Produkte nun tatsächlich ausgelobt werden kĂśnnen, und man sich verstärkt auf das GemĂźse aus dem Freilandanbau konzentrieren kannâ&#x20AC;&#x153;, sagt Josef Peck, GeschäftsfĂźhrer Seewinkler SonnengemĂźse. Die Herausforderungen des Jahres 2013 waren indes enorm. Durch die schwierigen Witterungsbedingungen â&#x20AC;&#x201C; langer Winter, extreme Hitze im Sommer und die fĂźr den Seewinkel untypisch wenigen Sonnentage â&#x20AC;&#x201C; sind die Ernteerträge niedriger als in den Vorjahren ausgefallen. Dennoch erreicht Seewinkler SonnengemĂźse den prog-

Handel bringen. Im Durchschnitt starten wir rund zehn Tage vor den anderen mit der Ernteâ&#x20AC;&#x153;, fĂźhrt Peck weiter aus.

Bekenntnis zum Freiland Was die Ernte dieses Jahres betrifft, so gab es unter anderem ßber 3,5 Mio. Stßck Zucchini, ßber drei Mio. Bund Jungzwiebel, ßber 1,5 Mio. Bund Radieschen sowie mehr als zwei Mio. Kilogramm Frßhkartoffeln. Trotz der hohen Anforderungen bei der Freilandproduktion und niedrigerer Ernteerträge im Vergleich zum geschßtzten Anbau wird dieses

Segment weiterhin bearbeitet und ausgebaut. â&#x20AC;&#x17E;Unsere Marke steht fĂźr Regionalität und Geschmack â&#x20AC;&#x201C; aber auch fĂźr NatĂźrlichkeit und Nachhaltigkeitâ&#x20AC;&#x153;, sagt Peck. Und weiter: â&#x20AC;&#x17E;Wir wollen uns nicht nur auf unsere Hauptprodukte fokussieren, sondern sind auch darauf bedacht, dass die Vielfalt der Produkte nicht verloren geht.â&#x20AC;&#x153; FĂźr die GemĂźsesaison 2014 sind das neben Cherry Tomaten vor allem die Mini San Marzano. Initiiert von der St. Martins Therme & Lodge, haben sich Gastronomen, Winzer und Produzenten kulinarischer KĂśstlichkeiten, Beherbergungsbetriebe so-

wie Kultur- und Freizeitangebote in der Region Neusiedler See zusammengeschlossen. Anhand von Exkursionen zu BauernhĂśfen und Lebensmittelproduzenten lernen Kinder, wie aus frischen Lebensmitteln mit SpaĂ&#x; und Genuss gesunde Gerichte zubereitet werden. Seewinkler SonnengemĂźse unterstĂźtzt die Initiative tatkräftig, stellt den Schulen FrischgemĂźse fĂźr die Kochkurse zur VerfĂźgung und lädt die SchĂźler zur Betriebsbesichtigung und zu den GemĂźsebauern ein, um ihnen den Weg des GemĂźses vom Feld bis in den Lebensmitteleinzelhandel näherzubringen. (red)

Š Seewinkler Sonnengemßse/Jiang (2)

Paprikaoffensive fĂźr 2014: sechs Mio. StĂźck zusätzlich; Ziel: Ă&#x2013;sterreichs Paprikalieferant Nr. 1 werden.

Seewinkler SonnengemĂźse-Chef Josef Peck startet 2014 groĂ&#x;e Paprikaoffensive.

 

â&#x20AC;&#x17E;Die Nachfrage nach



 



­frischem, schmack-

   

 

     

haften, regionalen und

   

nachhaltig produziertem



          

     

GemĂźse ist merklich stärker geworden.â&#x20AC;&#x153;   

Josef Peck

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nostizierten Umsatz von 15 Mio. â&#x201A;Ź, was um rund 13% weniger ist als im Jahr 2012. Der UmsatzrĂźckgang resultiert vom Abgang eines groĂ&#x;en Erzeugerbetriebs und war zu erwarten. â&#x20AC;&#x17E;Auch heuer hat man wieder gesehen, dass die Nachfrage nach frischen, schmackhaften, regionalen und nachhaltig produzierten GemĂźse merklich stärker wird und auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinntâ&#x20AC;&#x153;, so Peck.

 

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Die ersten im LEH Seewinkler hat bereits fĂźr 2014 die Anbauflächen beim Hauptprodukt erweitert. Sechs Mio. StĂźck Paprika in den Farben Rot, Gelb, Orange und GrĂźn wird es in der Saison 2014 zusätzlich geben. Um nächstes Jahr der erste Ăśsterreichische Paprikalieferant am Markt zu sein, werden heuer noch zahlreiche Jungpflanzen ausgesetzt. â&#x20AC;&#x17E;Das ist Ăźberhaupt unser USP: Aufgrund des sonnigen Klimas am Neusiedlersee sind wir immer die ersten heimischen GemĂźseproduzenten, die ihre Produkte in den

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Alle Mediadaten unter Auch mit den Paradeiserraritäten wollen die Seewinkler kräftig punkten. MediaNet_216x288mm_BtB.indd 1

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R e ta i l & Pr o d u c er s

38 – medianet retail

Dienstag, 19. November 2013

Insolvenz Was aus den 15.000 Beschäftigten wird, bleibt so unklar wie die Zukunft der Lieferanten und Gläubiger

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Aus für Praktiker/Max Bahr

Holland Blumen Mark halbierte Verlust 2012 Wien. Die Blumenkette Holland Blumen Mark steckt noch immer in den roten Zahlen. Immerhin habe man den Verlust im Jahr 2012 aber von 2,63 auf 1,39 Mio. € halbiert. Die billigen Blumensträuße der Lebensmittelhändler, Baumarktketten und Tankstellen machen dem Blumenhändler das Leben schwer. Das Betriebsergebnis lag bei minus 1,17 Mio. €, nach minus 3,46 Mio. € im Jahr davor. Der Umsatz reduzierte sich um 8% auf 22,9 Mio. €. (APA)

Die Baumarktkette Max Bahr und der Praktiker-Konzern werden vollständig vom Markt verschwinden. ohne Erfolg. Nach und nach gingen alle Märkte in die Einzelverwertung, so jetzt auch die 73 letzten Max-Bahr-Baumärkte – sie galten als „gesündester“ Teil des Praktiker-Konzerns.

Daniela Prugger

Hamburg. Die monatelange Hängepartie hat endlich ein Ende, allerdings kein gutes: Der Praktiker-Konzern und seine Tochtergesellschaft Max Bahr werden vollständig vom Markt verschwinden. Die Verhandlungen über die Übernahme von 73 Max Bahr-Baumärkten durch die Dortmunder Hellweg-Gruppe sind auf der Zielgeraden geplatzt. „Die vom Gläubigerausschuss bereits genehmigte Übernahme kann nicht umgesetzt werden“, teilte Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder mit. Die Gesellschaft Moor Park MB, ebenfalls insolvent, konnte sich mit Hellweg nicht einigen. Zu Beginn der Praktiker-Insolvenz im Juli 2013 bemühten sich die verschiedenen Insolvenzverwalter darum, größere Teile des Konzerns komplett zu verkaufen, um sie zusammen zu halten. Das Unterfangen blieb aber

Was aus den 15.000 Beschäftigten wird, ist genauso unklar wie die Zukunft der Lieferanten und Gläubiger. Letztere haben eine Anleihe von mindestens 250 Mio. € verloren. Der Plan der Insolvenzverwalter sieht nun vor, die Standorte einzeln oder in Bündeln zu vermarkten. Dafür gebe es zahlreiche Interessenten, hieß es. In die Krise geriet Praktiker ursprünglich durch eine missglückte Rabatt-Strategie, den häufigen Führungswechsel und einer unklare Standortpolitik. Außerdem gilt die Branche in Deutschland als überbesetzt.

© EPA/Christian Charisius

© Rewe International

Adeg Einetter hat nach Umbau wiedereröffnet

Branche ist überbesetzt

Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder teilte mit: Konzern-Rettung ist gescheitert.

Erwin Einetter mit Frau und Pro­ duzent Christof Wassertheurer.

Keine KaufhofKarstadt-Fusion

Neues Komfort-Parkleitsystem Salzburg. Europark Salzburg präsentiert sein neues Parkleitsystem: Digitale Leuchtschriften zeigen bei den Zufahrten an, wie viele freie Parkplätze aktuell verfügbar sind. Dort angekommen, wird man zu den freien Parkplätzen geführt. Die 4.200 Parkplätze bleiben auch kostenlos.

Tengelmann neu im Online-Möbelgeschäft

Düsseldorf/Essen. Eine Fusion mit Karstadt lehnt Kaufhof-Chef Lovro Mandac dezidiert ab: „Ein Zusammenschluss mit Karstadt würde Kaufhof in der Entwicklung drei Jahre kosten.“ Einzelne Standorte seien mit Sicherheit interessant, man wolle aber keine zweite Verwaltung, Logistik und IT. „Wir kommen sehr gut allein zurecht. Ich sehe da keine Möglichkeit, es sei denn, die Läden würden uns geschenkt“, meinte Mandac. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Spekulationen über eine WarenhausHochzeit. Vorübergehend standen die Kaufhof-Häuser auf der Verkaufsliste ihres Eigentümers, dem Handelsriesen Metro.  (red)

„Auch wenn der Europark seit 16 Jahren im wahrsten Sinne wegweisend bei der Parkplatzführung und -gestaltung ist: Es gibt immer die Chance, noch besser zu werden. Wir haben sie genutzt“, freuen sich Marcus Wild, GL der Spar European Shopping Centers, und Europark GF Christoph Andexlinger.  (red)

© Europark/Wildbild

Wegweisend

Mülheim. Bald im Online-Geschäft mit Möbeln vertreten sein wird auch der deutsche Handelskonzern Tengelmann. Der Konzern habe den Shopping-Club Westwing, der Möbel und Deko-Artikel übers Internet vertreibt, mit einem zweistelligen Millionenbetrag ausgestattet. Am jungen Unternehmen beteiligen werde sich die Tochtergesellschaft Tengelmann Ventures.  (APA)

Marcus Wild und Christoph Andexlinger freuen sich über das neue Parkleitsystem.

Onlinehandel Tarifvertrag für 9.000 Mitarbeiter gefordert

Getäuscht Rabattaktion wurde frühzeitig abgebrochen

München. Erneut kündigt die Gewerkschaft Verdi Streiks beim US-Versandhändler Amazon in Deutschland an. „Hundertprozentig legen wir über Advent die Arbeit nieder“, sagte der Verdi-Vertreter Heiner Reimann. Neben dem Standort Bad Hersfeld betreffen Streiks auch die Niederlassung in Leipzig. „Ziel ist natürlich, dass Weihnachtspakete liegen bleiben“, betonte Reimann. „Am liebsten würden die Leute durchgehend

Karlsruhe. Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) verurteilte Rewe in Deutschland wegen Irreführung der Kunden. Im Frühjahr 2011 hatte die Supermarktkette eine Rabattaktion gestartet: Bei Vorlage eines Hefts mit Treuepunkten und einem geringen Aufpreis bekamen Konsumenten ein Messer der Marke Zwilling. Da der Ansturm auf die Messer aber so groß war, brach Rewe die Rabattaktion zwei Monate früher als geplant ab.

Verdi kündigt Streiks bei Amazon an Rewe führte Kunden in die Irre

© EPA/Jan Woitas

Neue Gestaltungselemente sollen das Geschäft in Szene setzen.

Von den Streiks betroffen sind die Standorte Bad Hersfeld und Leipzig.

bis Heiligabend streiken.“ Verdi organisiert seit Monaten einen Arbeitskampf, um einen Tarifvertrag mit dem Versandhändler zu erzwingen. Jörg Lauenroth-Mago, Verdi-Verhandlungsführer in Leipzig, schätzt, dass täglich mehrere Zehntausend Pakete das dortige Logistikzentrum verlassen.

Amazon reagiert gelassen Für die bundesweit rund 9.000 Amazon-Mitarbeiter will Verdi in den neun deutschen Versandzentren einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Versand- und Einzelhandels aushandeln. Amazon Deutschland selbst blickt den Streikankündigungen gelassen entgegen; man sei gut vorbereitet, heißt es. Der Onlinehändler orientierte sich bisher an den Konditionen der Logistikbranche. Ein wenig zynisch verkündete dass Unternehmen kürzlich in einer Mitteilung: „Mitarbeiter der deutschen Amazon-Logistikzentren liegen mit ihrem Einkommen am oberen Ende dessen, was in der Logistikindustrie üblich ist.“  (dp)

Aktion vorher mit dem Lieferanten eine entsprechende Vereinbarung trifft, um den gesamten Zeitraum abdecken zu können. Dem wurde die Supermarktkette nicht gerecht, argumentierte das Gericht. Mit den Rabattmarken hat Rewe vielmehr eine eigene Währung eingeführt. Außerdem hätte die Kette enttäuschten Kunden, die nicht mehr in den Genuss der versprochenen Vergünstigung kamen, eine Alternative anbieten müssen.  (dp)

Zeitliche Grenzen einhalten In seinem Urteil gab der BGH am Freitag schließlich der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Recht: Es handle sich eindeutig um eine Irreführung der Verbraucher. Das Urteil verweist auf Paragraf 5 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG): Unternehmen müssen sich unbedingt an die zeitlichen Grenzen von Rabattaktionen halten. Ob Rewe mit der großen Nachfrage rechnen hat können oder nicht, ist dabei völlig irrelevant. Es gilt: Der Verbraucher darf erwarten, dass der Veranstalter der

© dpa/Oliver Berg

© Tchibo Eduscho/Klaus Titzer

Tchibo wiedereröffnet in St. Johann in Tirol

St. Johann. Am 15. November wiedereröffnete Tchibo/ Eduscho seine Filiale in der Innenstadt von St. Johann in Tirol. Mit neuen Gestaltungselementen versucht Tchibo sein Geschäftsmodell aus Kaffeefachgeschäft, Kaffee Bar und Gebrauchsartikelspezialist in Szene zu setzen. „Das neue Filialkonzept stellt die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt“, erklärt GF Harald J. Mayer. Das Sortiment bietet Snowboard-Jacken, Thermomäntel, Ski-Hosen und -Unterwäsche.  (red)

Handel Stand alone

Europark Die 4.200 Parkplätze des Europarks in Salzburg bleiben aber kostenlos

Wiener Neudorf. Mehr Verkaufsfläche und ein größeres Angebot erwartet Kunden im Adeg Einetter im Ortszentrum von Kirchbach. Kaufmann Erwin Einetter hat sich die Exklusivrechte an der Vermarktung der Spezialitätenmarke Gailtaler Mundart gesichert, deren Produkte ab sofort nur in seinem Markt erhältlich sind. Neu sind auch das Café-Bar-Restaurant und die Trafik.  (red)

Wegen des großen Andrangs brach Rewe eine Rabattaktion zu früh ab.


Business Promotion

Dienstag, 19. November 2013

medianet retail – 39

Präsentation des Ski Guide Austria 2014 Fünfte Auflage mit stolzen 444 Seiten: alles Wissenswerte rund um den perfekten Winterurlaub

Umfassendes Nachschlagewerk für Skimaniacs & Wintersportfans Wien/Österreich. Schön langsam wird es auch in der Bundeshauptstadt kälter, rücken Weihnachten und damit der nächste Winterurlaub näher: Höchste Zeit also, die Skier zu inspizieren, die Gedanken Richtung Berg wandern zu lassen und im neuen Ski Guide Austria 2014 zu blättern ... Die aktuelle Ausgabe des „österreichischen Ski-Almanachs“ wurde letzten Samstag von Herausgeber Günter Fritz und Autor Fred Fettner im Rahmen der Messe „Photo & Adventure“ in der Bundeshauptstadt vorgestellt – gleichzeitig feierte man ein kleines Jubiläum. Das „Weißbuch“ für Österreichs Wintersportler, das seit 11. November 2013 im gut sortierten Buchhandel und bei Amazon erhältlich ist, wird heuer zum bereits fünften Mal aufgelegt.

© Franz Neumayr SB, Willy Lehmann Markenagentur/APA (2)

Noch mehr Infos rund um das Thema Pisten-Sicherheit, neue Ausrüstungstrends, außergewöhnliche Wintersporthotels & Co.

Alles auf 444 Seiten Bei einem Rekordumfang von 444 Seiten – 32 Seiten mehr als im Jahr davor – wird Österreichs Skisport und dessen Umfeld in allen Facetten dargestellt. Der Ski Guide Austria beschränkt sich nicht nur auf harte Fakten wie Pistenkilometer und Anzahl der Lifte, sondern geht wesentlich tiefer – von der Beschaffenheit der Pisten bis zu Schwierigkeitsgrad und Tauglichkeit für Anfänger, Familien oder echte Könner. Darüber hinaus zeichnet den Ski Guide Austria die große Themenbreite aus – inklusive der urigsten Hütten und der besten Restaurants. Zudem werden die zahlreichen Alternativen zum reinen Pistenvergnügen nicht ausgeklammert – egal ob Winter- oder Schneeschuhwandern, Rodeln, Eislaufen, Iglubauen, Hundeschlittenfahren oder Eisklettern.

Schon beim „3. Forum Zukunft Winter“ ein Highlight: (v.l.n.r.) Franz Hörl (Fachverbandsobm. Seilbahnen WKO), G. Fritz (Hrsg. Ski Guide), Petra Stolba (GF ÖW), F. Fettner (Autor Ski Guide), Johann Schenner (Bundesspartenobm. Tourismus WKO).

Fred Fettner (Autor Ski Guide Austria 2014), Hermann Gruber (Head of Sales & Marketing Austria Trend Hotels & Resorts), Erik Wolf (Geschäftsführer Bundessparte Transport & Verkehr WKO) und Günter Fritz (Autor Ski Guide Austria 2014).

Wie alle Jahre sind auch dieses Jahr neue Themen hinzugekommen, darunter maßgeschneiderte Angebote für Wiedereinsteiger, ausführliche Skitouren-Reportagen, bis hin zum persönlichen Erlebnis „Streif“.

Klammers „World Skitest“ enthält, sind erstmals Schneeschuhe und Lawinen-Airbags dargestellt. Da auch die Unterbringung wesentlicher Bestandteil des Skiurlaubs ist, gliedert sich an einen Informationsteil über Wintersportwochen ein Überblick empfehlenswerte Wintersport-Hotels, die mit drei bis fünf Schneesternen ausge-

Alle Skigebiete von A bis Z Vom Aufbau her ist der Ski Guide Austria 2014 beim bewährten Muster geblieben und geografisch wieder nach Bundesländern und Skiregionen gegliedert. Die 61 größten, wichtigsten und interessantesten sowie die acht Gletscher-Skigebiete werden inklusive Pistenpanoramen dargestellt; bei allen anderen sind Kurzbeschreibungen und Kontaktinfos angeführt. Icons verraten auf den ersten Blick, wo die Stärken der einzelnen Skigebiete liegen: bei Sport, Fun und/oder Familie. Auch das Thema Sicherheit findet in der aktuellen Ausgabe Platz.

Das mit zahlreichen Tipps garnierte Kapitel wurde mit Wissenswertem rund um die HelikopterRettung erweitert.

World Skitest vom Profi Im umfangreichen Teil, der sich den jüngsten Ausrüstungstrends widmet und unter anderem Franz

Podium: Günter Fritz, Erik Wolf (GF Bundessparte Transport & Verkehr WKO), Hermann Gruber (Head of Sales & Marketing Austria Trend Hotels & Resorts), Fred Fettner, Willy Lehmann (Moderator) und Robert Gutkais (Gemeindealpe Mitterbach).

Preiswürdige Pisten Breite Palette, neue Ideen, frische Zukunftsmodelle: Vier Destinationen wurden ausgezeichnet

Gewinner des Ski Guide Austria Award 2014

Der Ski Guide Austria Award 2014 geht an ... ... Tourismusverband und Bergbahnen Imst für die Initiative „Zurück zum Skisport“ mit GeldZurück-Garantie. Neben einem vierstündigen Crashkurs sind im Package ein 3-Tages-Skipass, LeihSkiausrüstung, -Rodel oder Schneeschuhe sowie vier Übernachtungen enthalten. Geht das Comeback schief, werden die Kosten für Skipass, Verleih und Kurs tageweise rückerstattet.

Preise, Pisten, Berechnung Wer die im Ski Guide angeführten Preise zu den angebotenen Pistenkilometern in Relation setzt, wird diesen Winter seine Überraschungen erleben: Wo vorhanden, wurde die vom Seilbahnverband empfohlene neue Berechnungsformel (nach Falllinie beziehungsweise Hektar) berücksichtigt. Manche Skigebiete schrumpften dadurch gleich um ein Drittel. Die Tarifgestaltung war bei der Präsentation auch am Expertenpodium, moderiert von Willy Lehmann, Thema. Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist – trotz steigender Preise und sinkender Pistenkilometer, insbesondere im internationalen Vergleich – insgesamt dennoch stimmig.

Ski Guide 2014

neuem Sicherheitskonzept sicherlich die Komfortinvestition 2013. ... „High Hills“ Hohe Wand Wiese Wien für kontinuierliche Verbesserung des einzigen Skigebiets samt Ausbau der „Talstation“ in einer europäischen Großstadt in Wien Mauerbach; ökologisch mit den Öffis aus der Stadt zu erreichen. Weiters verdient sich Wien als Sportstadt durch das (bei entsprechender Schneelage!) beachtliche Loipenangebot den Ski Guide Austria Award 2014.

© Willy Lehmann Markenagentur/APA

Wien/Österreich. Heißbegehrt und mittlerweile Tradition: Bereits zum vierten Mal vergab das Ski Guide Austria-Team die Ski Guide Austria Awards für innovative Ideen, kreative Aktionen oder herausragende Investitionen. Erstmals wurde heuer auch die Möglichkeit für Einreichungen geboten; die Skidestination machten davon eifrig Gebrauch. Der Jury fiel die Auswahl unter den ausgezeichneten Vorschlägen nicht leicht. Schließlich gab es vier, sehr unterschiedliche, Gewinner!

zeichnet wurden. Im Fokus des Ski Guide Austria 2014 stehen zudem außergewöhnlichen Wohnmöglichkeiten – vom Ski-Bauernhof bis zum Schloss am Schnee.

Gewinner und Award-Partner: Fred Fettner, Martin Dolezal (GF High Hills Hohe Wand Wiese Wien), Christoph Baumann (Vorstand Bergbahnen AG Wagrain), Ingrid Schneider (Leitung Themenmanagement Tirol Werbung), Marco Walser (Geschäftsführer Imst Tourismus), Andreas Markusich (Betriebs- und Dienststellenleiter Gemeindealpe Mitterbach), Robert Gutkais (Gemeindealpe Mitterbach) und Günter Fritz.

... Bergbahnen Mitterbach-Gemeindealpe für die Investition von 6,5 Mio. € zur Aufwertung des kleinen Skigebiets und der strategischen Positionierung für sportliche Skifahrer. Durch den Kartenverbund mit Mariazell und Annaberg ist dies ein regionaler Impuls für das niederösterreichisch-steirische Grenzgebiet.

... Wagrainer Bergbahnen (Salzburger Sportwelt) für die großzügige Verbindung der Skigebiete Grießenkareck und Grafenberg. Hier wird gezeigt, dass sich auch die Investition von rund 15 Mio. € in eine Seilbahn, die nur sieben Meter Höhenunterschied überwindet, lohnen kann – mit der Kapazität von 1.300 Personen pro Stunde und

Neu: die „Hall of Fame“ Die vier Sieger sind in guter Gesellschaft. Die bisherigen AwardPreisträger liest sich wie das Who-is-Who am Alpin-Ski-Himmel – auch im neuen Ski Guide Austria. Mit dabei: St. Anton am Arlberg, Stuhleck, Turracher Höhe (2011), Skiwelt Amadé, Zauberberg Hirschenkogel, Intersport (2012), Schladming, Gerlitzen, Montafon, Almwelt Lofer (2013); ein Sonderpreis erging an ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.

Auflage: 45.000 | Umfang: 444 Seiten Preis: 14,90 Euro ISBN: 978-3-9026456-78 Bestell-Hotline: http://cms.medianet.at/shop http://www.derskiguide.at Web: www.derskiguide.at Verlag: medianet Verlag AG Geiselberstraße 15/1/4 1110 Wien T: +43 1 919 20 – 0 F: +43 1 298 20 – 2231 www.medianet.at Herausgeber Günter Fritz und Autor Fred Fettner bürgen für fachlichen Background und inhaltliche Seriosität. Bei medianet erscheinen unter der Verlagsleitung von Germanos Athanasiadis  weiters Conrad Seidls „Bier Guide“, Andrea Knuras, Willy Lehmanns und Fritz Stifsohns „Genuss Guide“, u.v.m.


s h o p ta l k

40 – medianet retail

Dienstag, 19. November 2013

Corona Beach Club juwelier Bucherer

© Pressefoto Neumayr/Kattus

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© Falstaff/Juwelier Bucherer

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1. Philipp Gattermayer, Geschäftsführer Kattus, Ehepaar Maria und Ernst ­Polsterer-Kattus mit Sophie Kattus; 2. Corona Beach Club Girls; 3. Andreas Ruhland (Kaufmännischer GF) und Herbert Pratsch (Kellermeister).

Bereits traditionelle Partystimmung bei Corona & Co 2

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1. Hans-Peter Jucker, Angelika Rosam, Joachim Gradwohl, Jaeger-LeCoultre Manager Manfred Waldeck; 2. Jürgen Keusch, Wolfgang Rosam; 3. Andreas Kutil (Mondelez International), Doris Kutil; 4. Martin Ohneberg mit Begleitung, Bernhard Ramsauer.

Neue Uhrenkollektion bei Nobeljuwelier Bucherer vorgestellt

Das „Rendez-Vous“ Chic Der Wiener Nobeljuwelier Bucherer lud gemeinsam mit Falstaff in die Innenstadt-Boutique am Graben und sammelte eine exklusive Runde prominenter Uhren- und Schmuck-Liebhaber um sich. Dort galt es, die neue Damenuhrenkollektion „Rendez-Vous“ von Jaeger-LeCoultre zu bestaunen. Der Schweizer Uhrmacher knüpfte an sein erstes Rendez-Vous-Modell erfolgreich an und brachte nach rund 20 Jahren eine ausgewählte Rendez-Vous-Kollektion heraus. Jaeger-LeCoultre-Manager Manfred Waldeck plauderte dazu Interessantes aus dem Uhren-Schatzkästchen. Neben den funkelnden Schmuckstücken kam aber auch die Kulinarik nicht zu kurz: Haubenkoch Joachim Gradwohl verwöhnte die Gästerunde mit Trüffel-Kreationen, Champagner von Perrier-Jouët rundete den gelungenen Abend ab. Gesehen u.a. Mondelez ÖsterreichChef Andreas Kutil, PR-Lady Gabi Spiegelfeld, die Anwälte Tassilo Wallentin, Laurence Yansouni und Eva Hieblinger-Schütz, Sans Souci-Chef Norbert Winkelmayer, das Verlegerpaar Angelika und Wolfgang Rosam, BuchererGeschäftsführer Österreich, Hans-Peter Jucker. (red)

Kopf des Tages

© obs/Toys“R“Us/Adrian Bedoy

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Wolfgang Link ist in den globalen Konzernvorstand von Toys“R“Us berufen worden. In diesem Gremium verantwortet er als President Toys“R“Us Europe das Geschäft der neun europäischen Landesgesellschaften und mit ihren mehr als 250 Stores und landesspezifische Online Shops. Link war seit 2007 als Vorsitzender der Geschäftsführung für die D-A-CHRegion verantwortlich. 2011 leitete er den erfolgreichen Markteintritt von Toys“R“Us nach Polen und führt seitdem auch diese Business-Unit mit. In der neuen Position folgt Link auf den Spanier Antonio Urcelay, der zum weltweiten CEO von Toys“R“Us berufen wurde.

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Shop-­Managerin ­Christine ­Fleischer und Rainer Pariasek.

Strandfeeling mitten im kühlen Herbst Getränkt Keine Gast-Messe in Salzburg ohne Corona Beach Club! Bereits zum fünften Mal lud Kattus seine Corona-Kunden, Partner und Freunde zu einer Partynacht der Spitzenklasse mit Beach Feeling, coolen Drinks und besonderen Gästen. Dabei begeisterten heiße Tracks von „Double Penetration“ – bestehend aus DJ Florian Hereno (Pacha Recordings) und DJ DaHerbst – eine fulminante Licht- und Pyro-Show und Corona Beach Girls das Publikum bis in die Morgenstunden. Das hochkarätige Line-up weckte mit mitreißenden Beats genau jene Emotionen, für die auch Corona steht: Genuss, Feierlaune und pure Lebensfreude! Die angesagte Location bot das perfekte Ambiente, um Sommerfeeling bei coolen Drinks, kulinarischen Köstlichkeiten und lässigen DJ Sounds aufleben zu lassen – Liegestühle inklusive. Das Corona Beach Feeling 2013 in Salzburg genossen unter vielen anderen: Maria und Ernst Polsterer-Kattus, Franchise Tag in Salzburg: Kattus-Geschäftsführer PhiSamstag, 23. November, lipp Gattermayer und Andrevon 10 bis 18 Uhr; Messe­ as Ruhland (Geschäftsführer zentrum Salzburg. Kattus Vertriebs GmbH) sowie Infos unter: Sophie Kattus (Junior Brand  www.franchise-tag.at Manager Kattus Vertriebs GmbH).  (red)

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Beschuhter Wahnsinn Alexandra Binder

D © Michael Pachleitner Group

Durchblick gewonnen Die Michael Pachleitner Group bietet all das, was heute ein Augenoptiker für eine erfolgreiche Kundenberatung benötigt: das gesamte Spektrum von modisch bis technologisch-innovativ gefertigten Brillengläsern, über eigens designte Fassungen, bis hin zu passenden On – und Offline Absatzkonzepten sowie Endverbraucherkampagnen. Mit dem designierten 4-fach-Weltmeister Sebastian Vettel als offiziellem Marken-Testimonial bereitet sich das Inifiniti Red Bull Racing Eyewear-Team auf eine rasante (Vertriebs-)Saison 2014 vor.  www.michael-pachleitner-group.com

ie Existenzberechtigung mancher Online-Shops besteht darin, Markenschuhe aus der vorigen, vorvorigen oder von mir aus auch aus der Kollektion des letzten Jahrhunderts billiger zu verklopfen. In einem solchen (Schuhwahnsinn.de) erstand ich kürzlich fesche Pas de Rouge-Treter um 50 Euro günstiger. Das is schön. Nur, schön kann schnell in dumm gelaufen umschlagen. Z.B., wenn man zu kurz nach der Tragepremiere in einem anderen Online-Shop die selben Schuh noch mal um über 40 Euro günstiger sieht. Da braucht’s dann was, um den daraus resultierenden Grant abzubauen. Am besten einen nachträglichen Nachlass. Sowas kennt man ja aus dem Fernsehen. Da rennen Redakteure öfter mal in Geschäfte, wollen was kaufen und kriegen das dann mit dem Argument „Bitte, das habe ich schon günstiger gesehen“ zum Schnäppchenpreis. Bei mir funktioniert das aber nicht. Ich kriege auf meine Anfrage hin lediglich ein mürrisches „Pas de Rouge will sicher nicht, dass ihre Schuhe so verramscht werden“ zurück. Von daher werde man die Firma gleich mal darüber informieren. Ob Schuhe um 123 Euro eine Verramschung sind? Na, ich weiß nicht. Ob mürrisches Zurechtweisen der Kundenbindung eher abträglich ist? Ziemlich sicher. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Absolut notwendig Biere bestehen aus 13 Mineralien, die lebenswichtig für den Menschen sind.


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