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14. JahrganG

NO. 1807

mittwoch, 14. Mai 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

Eurosport begeht seinen „25er“

Der Sportsender Eurosport begeht seinen 25. Geburtstag mit einem speziellen Kommentatoren-Wettstreit für Zuseher und Fans  Seite 4

© panthermedia.net

© 25live.eurosport.de

www.trevision.at Das Geschäft mit den unverträglichkeiten

Lebensmittelunverträglichkeiten: Mit der neuen Marke „naturall+free“ hofft Hofer nun auf ein großes Stück vom Kuchen  Seite 6

Gründertage 2014 Der Geschichte des Unternehmers Rhett Power ist ein Sinnbild für den American Dream

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© APA/Roland Schlager

Das Erfolgsgeheimnis des „Froschkönigs“

Staatspreis Unternehmensqualität 2014: Es stehen wieder die „Exzellenten Unternehmen Österreichs“ im Fokus. Insgesamt 27 Bewerber haben sich heuer in den Kategorien Großunternehmen, mittlere Unternehmen, kleine Unternehmen und Non-Profit-Organisationen für den Staatspreis qualifiziert – erstmals mehr als in Deutschland und mehr als beim europäischen Bewerb, dem EFQM Excellence Award (Bild: Konrad Scheiber, CEO von Quality Austria). Der Staatspreis Unternehmensqualität wird seit 1996 vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit Quality Austria an österreichische Unternehmen im Profit- und Non-ProfitBereich vergeben. „qualityaustria Winners‘ Conference“ und Verleihung des Staatspreises finden am 11. Juni statt.  (red)

Call me crazy! Rhett Power machte sein Vermögen mit dem Verkauf von ­Fröschen. Bei einem Besuch in Wien riet er Unternehmensgründern, niemals aufzugeben, „auch wenn Ihre Idee für manche noch so verrückt klingen mag“.  Seite 2 Ausstellung Nach Helsinki und Budapest nun auch in Wien: Ab 21. Juni jeden dritten Samstag im Monat im MQ

WAMP Designmarkt im MuseumsQuartier Wien. Der renommierte „WAMP Designmarkt“ macht nach Helsinki und Budapest nun auch in Wien Station: Ab 21. Juni ‘14 findet der Markt jeden dritten Samstag im Monat im MuseumsQuartier statt. Präsentiert werden handgemachte Artikel von Designern aus dem In- und Ausland – und kulinarische Spezialitäten. Gegründet 2006 in Budapest, entwickelte er sich zum Place-to-be für Designer, Kreative und Trendsetter. Mittlerweile ist WAMP (WAsarnapi MüveszPiac, ung. für „Kunstmarkt am Sonntag“) eine Verkaufs- und Marketing-Plattform für mehr als 700

internationale Designer. „WAMP besitzt auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion, denn neben Wissenschaft und Technologie ist Design einer der wichtigsten Innovationsfaktoren und Motor der kreativen Wirtschaft“, so Babs Krause, Geschäftsführung WAMP Event GmbH. WAMP erhielt bereits Preise wie den Ernst & Young Entrepreneur of the Year Award; 2010 wurde er vom Kreativ Magazin unter die Top Ten-Marken gewählt. Für die Veranstaltungen im heurigen Sommer werden noch begabte Designer gesucht; Bewerbungen unter hello@wamp.hu.  (red)

© WAMP Event

© Franz Pfluegl/QualityAustria

© Tito Herrera

Telekom Austria-Chef Hannes Ametsreiter (Bild) sieht die Branche weltweit vor einem Umbruch. Treiber dieser Entwicklung sei die gewaltige Finanzkraft, die US-Unternehmen aufgebaut hätten. In Europa seien viele Firmen zu klein, selbst solche Kaliber wie die Telecom Italia. „Eine massive Konsolidierung wird kommen“, sagte er Montagabend vor Wirtschaftstreibenden in Wien. Die europäischen Telekomunternehmen seien „relativ günstig“ bewertet und die Regulierung mache ihnen ein wirtschaftliches Arbeiten schwer. Nachdem Europa noch vor Jahren bei Handys (Nokia, Ericsson) führend und GSM ein „weltweiter Exportschlager“ war, haben diese Führungsposition mittlerweile die USA und in Teilen Südkorea und China übernommen. (APA)

Zurzeit bietet WAMP Ausstellermöglichkeiten für hundert bis zweihundert Designer.


C OV E R

2 – medianet

Mittwoch, 14. Mai 2014

Gründer Im Rahmen der Gründertage 2014 erzählt „Wild Creations“-CEO Rhett Power von den eigenen Anfängen

© Rhett Power

Rhett Power: „Never take no for an answer!“

Power verkaufte binnen drei Jahren eine Million Frösche. Jetzt weiß er, warum man nie aufgeben sollte. Lubomir Polach

Wien. „Die, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, sind die, die es tun“, zitiert Rhett Power eine Apple-Werbung aus dem Jahr 1997. Power, Gründer des Unternehmens Wild Creations, erklärte am Montag im Rahmen der von der Wirtschaftskammer organisierten „Gründertage 2014“ in seinem Vortrag („Call me crazy, I want to start a business“) angehenden Unternehmern, worauf es bei einer Unternehmens-

„Ihr werdet ein Gefühl von Angst haben. Das ist normal und völlig okay. Aber ihr dürft nicht aufgeben!“ Rhett Power

gründung wirklich ankommt. Auch er selbst gehört nämlich zu diesen „Verrückten“: Bei einem Besuch einer Tiershow mit seinen Kindern, erzählt Power, entdeckte der damalige Unternehmensberater einen Stand, an dem selbsterhaltende Aquarien mit afrikanischen Zwergfröschen verkauft wurden. Begeistert von dem Produkt, verkaufte er sein Haus und löste seinen Pensionsfonds auf, um mit seinem Geschäftspartner Peter Gasca alle Rechte an dem Produkt zu kaufen und es in den ganzen USA zu vertreiben.

„Never take no for an answer“, rät Power angehenden Unternehmensgründern. Viele Tausend Meilen sei er bei dem Versuch, Händler von seinem Produkt zu überzeugen, durch die USA gereist. Unzählige Male wurde er aus den Geschäften geworfen. „An die Misserfolge gewöhnt man sich schnell“, sagt Power, „wichtig ist es, nicht aufzugeben.“ Dazu braucht es aber die Unterstützung von Freunden und Familie – ohne die hätte er es wohl nicht geschafft, gibt Power zu. Nach seinem sechzehnten Besuch bei einer Geschäftsinhaberin konnte er diese schließlich überzeugen, sein Eco-Aquarium ins Sortiment aufzunehmen. Danach ließ der Erfolg nicht mehr lange auf sich warten – eine Mio. Afrikanische Zwergfrösche wanderten in den folgenden drei Jahren über die Ladentheken. So avancierte Wild Creations zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA und erhielt zahlreiche Auszeichnungen von Fachmedien und Institutionen.

Risiko lohnt sich „Irgendwann im Leben muss man sich entscheiden, wie man sein Leben leben will. Man kann den Lehrbuchansatz befolgen, ein Studium abschließen und die Karriereleiter in einer Firma raufklettern.

© Rhett Power/Tito Herrera

Niemals aufgeben

Oder man entscheidet sich für den schwierigen Weg, nimmt ein unbeschriebenes Buch und schreibt seine Lebensgeschichte selbst“, erzählt der Vorzeigeunternehmer. Das Risiko hat sich für ihn gelohnt, heute beschäftigt sein Unternehmen mehr als 50 Mitarbeiter. Viel mehr noch als die finanzielle Unabhängigkeit schätzt er die neu gewonnenen Freiheiten: Er muss keine Angst mehr haben, seinen Job zu verlieren und kann selbst bestimmen, wann, wo und wie er arbeiten will. Und das Gefühl, etwas Großes geschaffen zu haben, sei ohnehin unbezahlbar, und allein wert, sich selbstständig zu machen. Früher, sagt Power, konnte er nicht verstehen, wie manche Menschen tagtäglich gut gelaunt mit einem Lächeln zur Arbeit kommen konnten. Jetzt habe er seine Leidenschaft entdeckt – und ist selber einer von ihnen. Erfolgreiche Unternehmengründer zeichnen sich für Power durch

„Man muss die Ketten im eigenen Gehirn sprengen. Denn das Gehirn ist faul, es mag Routine und hasst Veränderung (…).“ RheTt Power

mehrere Eigenschaften aus: Sie müssen unkonventionell denken, flexibel handeln können und über gute Menschenkenntnis verfügen. Ein ungebrochener Optimismus und Sinn für Humor seien vor allem in schwierigen Zeiten wichtig. Auch der Wille, sich selbst stetig verbessern zu wollen und den

Status quo nicht einfach hinzunehmen, seien wichtige Eigenschaften für Entrepreneure. Vor allem müsse man aber die „die Ketten im eigenen Gehirn sprengen“. Denn das Gehirn sei „faul, es mag Routine und hasst Veränderung, will Konflikten aus dem Weg gehen“. Das sei der schwerste Teil, ist Power überzeugt. Power empfiehlt angehenden Unternehmern, nicht unbedingt Orte mit einer lebendigen Startup-Szene wie Berlin, London, New York oder das Silicon Valley aufzusuchen. Denn dort sei man ein niemand. Auch er selbst hat sein Unternehmen in seiner Heimat in Myrtle Beach in South Carolina angesiedelt, wo er sich großer lokaler Unterstützung erfreut. „Wir haben hier viel, auch mediale, Aufmerksamkeit und können Gebäude kostenlos nutzen. In New York würde sich niemand für uns interessieren“, erläutert Power die Vorteile des Unternehmensstandorts.

Allerdings sieht er auch Unterschiede zwischen amerikanischer und europäischer Unternehmerkultur: Während man als gescheiterter Unternehmer in Europa negativ gebrandmarkt sei, gebe es in den USA Venture Capital-Firmen, die Geld nur an Unternehmer vergeben die zumindest schon einmal gescheitert sind. „Fehler zu machen, ist normal. Von 200 Produkten, die wir ausprobieren, haben 190 keinen Erfolg. Wichtig ist es aber, niemals aufzugeben“, meint Rhett Power abschließend.

Zur Person Rhett Power besuchte die University of South Carolina und arbeitete als Radio-DJ und internationaler Entwicklungsberater, bevor er 2007 das Spielzeugunternehmen Wild Creations gründete und 2010 zum schnellstwachsenden Unternehmen in South Carolina machte. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in El Salvador.


medianet

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mittwoch, 14. mai 2014 – 3

Kampagne I

Dentsu Aegis Network und Campari Austria suchen in neuer Kampagne für Aperol ganz persönliche Momente 

Seite 4

© Dieter Steinbach

© www.itsaperoltime.at

marketing & media Kampagne II

Zum Goldenen Hirschen realisiert Fortführung der „Zuhör“Kampagne der Generali und zeigt wahre Geschichten 

Seite 4

Eurosport begeht sein 25-jähriges Jubiläum

© APA/EPA/Karl-Josef Hildenbrand

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Vierteljahrhundert Neben massiv verstärktem Aufwand zur Übertragung der French Open (Bild) begeht der Sportsender Eurosport seinen 25. Geburtstag mit einem speziellen Kommentatoren-Wettstreit für Zuseher und Fans. Seite 4 Urteil Muss Links zu sensiblen Daten im Internet entfernen

TV Hacker legten Server bei Premiere auf ARD lahm

Wien/Luxemburg. Suchmaschinenbetreiber Google kann dazu verpflichtet werden, Verweise auf Webseiten mit sensiblen persönlichen Daten aus seiner Ergebnisliste zu streichen. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Ein solches Recht leite sich aus der EU-Datenschutzrichtlinie ab. Nach Ansicht des Gerichts ist der Suchmaschinenbetreiber für die Verarbeitung der Daten verantwortlich. Ein Betroffener könne sich mit der Bitte um Änderung der Suchergebnisse an Google wenden – oder sonst an die zuständigen Stellen.  (APA)

Wien/Berlin. Der von Hackern vermieste Start der ARD-Vorabendshow „Quizduell“ stieß am Montag auf durchschnittliches Publikumsinteresse. 1,6 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 9,1%) schalteten die neue Sendung mit Jörg Pilawa ab exakt 17:53 Uhr ein. Das Quizduell sollte die erste TV-Show werden, in welcher die Zuschauer mithilfe einer Smartphone-App mitmachen konnten. Hacker hätten jedoch die Server lahmgelegt, verkündete Pilawa zu Beginn der Liveübertragung, sodass ersatzweise das Studiopublikum gegen ein Vierer-Kandidatenteam antreten musste.  (APA)

Preis Der „Robert-HochnerPreis“ geht heuer an den Verein „Dossier“ sowie an den Fernsehsender Servus TV. Verliehen wird der Preis für eine TV-Dokumentation über Asylunterkünfte. Die Arbeit baute auf Recherche-Ergebnissen des Vereins für investigativen und Datenjournalismus auf und wurde im Privatsender Servus TV ausgestrahlt. Verliehen wird der Preis am 22. Mai durch Bundespräsident Heinz Fischer.  (APA)

© Gerichtshof der Europäischen Union/G. Fessy

© dossier.at

Google unterliegt vor dem EuGH

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg urteilte im Sinne der User.

Quizduell-Premiere kein Quotenhit

© dpa/Patrick Seeger

Sport Hans Peter Trost ist neuer Präsident der Sports Media Austria, der Vereinigung der österreichischen Sportjournalisten. Der Sportchef des ORFFernsehens ist am Montag bei der SMA-Generalversammlung in Bad Ischl zum Nachfolger von Michael Kuhn gewählt worden. Stefan Grüneis (APA) und Michael Schuen (Kleine Zeitung) sind seine VizePräsidenten. Kuhn wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

© Yoan Valat/EPA/picturedesk.com

© APA/ORF/Guenter Pichlkostner

Konzern Der insolvente Buchhandelskonzern Weltbild will mit einem Finanzinvestor sein Überleben sichern. Die Münchner Beteiligungsfirma Paragon Partners steigt bei dem ehemals kirchlichen Unternehmen ein und verspricht, auf die vielfach befürchtete Zerschlagung zu verzichten. Die Sanierung werde aber noch fortgesetzt, teilten Paragon und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Montag mit.

Jörg Pilawa musste wegen technischer Probleme beim Start improvisieren.


M a r k e ti n g & M e d i en

4 – medianet

Mittwoch, 14. Mai 2014

Jubiläum Kampagne mit speziellem Kommentatoren-Wettbewerb für Zuseher

short

short

25 Jahre Eurosport

Aperol & Dentsu Aegis mit #itsaperoltime

Generali hört mit den Goldenen Hirschen zu Wien. Mit einer 360 Grad-Kommunikationskampagne startet die Generali die nächste Stufe ihrer „Um zu verstehen, muss man zuhören“-Kampagne, realisiert von der Agentur Zum Goldenen Hirschen. Das Thema Gesundheit steht im Mittelpunkt und wird aus allen Blickwinkeln beleuchtet. Echte Menschen und deren außergewöhnliche Geschichten werden in TV-Spots, im Kino, in Anzeigen und in Bannern angeteasert. Auf generali.at/menschen sind nicht nur vollständige Geschichten dieser Menschen zu sehen, sondern man findet dort neben Produktfilmen, direktem Facebook-Kontakt zu Generali-Kundenbetreuern und Vox-Pops von der Straße auch umfassende Informationen zum Thema Gesundheit. Unter dem Claim „Um zu verstehen, muss man zuhören“ zeigt Generali echte Menschen, deren wahre Geschichten, Sorgen, Ängste und Wünsche, um die Vielfalt von Lebenssituationen abzubilden.  (red)

Unter www.itsaperoltime.at lassen sich gemeinsame Momente teilen.

Wien. Aperol steht für Freude, Freunde und gemeinsames Erlebnis. Diese Momente zusammenzuführen und zu verstärken, ist Ziel der ersten gemeinsamen Aperol-Kampagne der neuen Partner Campari Austria und Dentsu Aegis Network. Bei #itsaperoltime zeigen Menschen die Fotos ihrer ganz persönlichen Aperol-Momente. Auf Facebook, Twitter, Instagram oder der Microsite www. itsaperoltime.at werden die Bilder hochgeladen, um aus den besten Fotos das längste Video des Sommers zu produzieren. Auch der neue Aperol TV-Spot, der im Sommer on air geht, besteht aus Bildern dieser Kampagne. „Alle Bought-, Owned-, Earned-Kanäle und Botschaften spielen gekonnt miteinander und die Möglichkeit, unabhängig von Zeit, Ort und verwendetem Device an der Promotion teilzunehmen, ist für eine vernetzte Kampagne dieser Struktur natürlich essenziell“, ergänzt Andreas Weiss, CEO Dentsu Aegis Network.  (red)

Von Autorennen über Tennis bis Radsport – Eurosport feiert 25-jähriges Bestehen.

Eurosport berichtet vom 25. Mai bis 8. Juni anlässlich seines 25jährigen Jubiläums intensiviert von den Tennis French Open in Paris. Die Live-Berichterstattung bei Eurosport und Eurosport 2 wird um die HD-Übertragung bei Eurosport HD und Eurosport 2 HD erweitert. Erstmals werden die French Open zudem via „Eurosport360HD“ – exklusiv bei Sky – über bis zu sieben zusätzliche HD-Optionskanäle ausgestrahlt.  (red)

Eurosport Eurosport überträgt im Jahr mehr als 5.000 Stunden Sport Live und berichtet dabei von 120 Sportarten und Disziplinen. Derzeit umfasst die Eurosport-Plattform die TV-Sendermarken Eurosport, Eurosport 2 und die dazugehörenden HD-Sender, EurosportNews sowie lokale Fensterprogramme Eurosport France, British Eurosport und Eurosport im Asien-Pazifikraum. Eurosport sendet in 70 Ländern in 20 unterschiedlichen Sprachen.

© Dieter Steinbach

© www.itsaperoltime.at

Wien. TV-Sportsender Eurosport begeht sein 25-jähriges Bestehen und feiert das Jubiläum im Rahmen einer Kampagne auch mit einem internationalen Kommentatoren-Wettstreit für Zuschauer und zahlreichen begleitenden Maßnahmen, aber auch massiv verstärkter Berichterstattung beispielsweise zu den French Open. Der Zuschauer-Wettbewerb ist Teil der Anfang des Jahres gestarteten „We Live for Live“-Jubiläumskampagne, in deren Mittelpunkt ein Vierteljahrhundert LiveSportfernsehen steht. Die spezielle Webseite wurde von Addiction Agency entwickelt. Eurosport-Kommentatoren der ersten Stunde wie Sigi Heinrich, Rolf Kalb oder Werner Kastor machen es seit 25 Jahren vor, jetzt sind die Zuschauer dran. Kurze Video-Ausschnitte aus den Bereichen Motorsport, Radsport und Tennis stehen zur Auswahl. Die Teilnehmer können online an ihrem Computer zuhause den ausgewählten Sportevent kommentieren und ihren besten Versuch abschicken. „Um 25 Jahre Eurosport und Weltklasse Live-Sport zu feiern, bietet sich aus unserer Sicht nichts mehr an, als unseren Zuschauern die einmalige Erfahrung des ‚Ichbin-Sportkommentator‘ zu eröffnen“, erklärt Heather Bowler, Global Communications Director bei Eurosport, die Idee des internationalen Zuschauer-Wettbewerbs.

© www.25live.eurosport.de

Intensives Programm zu French Open; Premiere via Eurosport360HD auf Sky.

Die Agentur zum Goldenen Hirschen realisierte die Generali-Kampagne.

Wichtige Werbewegweiser Sicher durch das Datendickicht: media.at macht „Big Data“ im Mediabereich für Unternehmen greifbar.

PROMOTION

Dashboards & Modelling Mithilfe von Dashboards liefert media.at relevante Antworten. Erstes Ziel: Das Verdichten und Visualisieren komplexer Daten, sagt der Researchprofi der Agenturgruppe, Helmut Prattes. „Interaktive Dashboards kann man sich als individualisierte Chart-Übersicht mit allen relevanten Leistungskennzahlen vorstellen.“ Daraus ließen sich Zusammenhänge innerhalb einer Branche oder eines definierten Wettbewerbsumfelds eruieren, um sich innerhalb eines Markts

„Hier treffen Marketing und Media-Knowhow aufeinander. Wir übersetzen Zusammenhänge und Wechselwirkungen neu.“

© media.at/ Franz Helmreich Fotografie (2), panthermedia.net/nopporn suntorn

Wien. Der Begriff ‚Big Data‘ wird medial in letzter Zeit zunehmend strapaziert. Ursprünglich geprägt im Bereich der Wirtschaft in Zusammenhang mit automatisch generierten Daten, beispielsweise aus dem Telekommunikationsoder dem Finanzmarkt, hält er – getrieben durch das Wachstum in der digitalen Mediennutzung – in letzter Zeit zunehmend Einzug in die Kommunikationsbranche. Heute wird auf breiter Front über den Umgang mit der Menge und Vielfalt der Daten diskutiert und nach Möglichkeiten gesucht, diese für die Umsetzung in der Praxis zu operationalisieren. Resultat: Laut Expertenmeinung sollen Daten grundsätzlich auf das Wesentliche reduziert werden, um sich auf die Interpretation und die Übersetzung in konkrete Handlungsanweisungen konzentrieren zu können.

PETRA HAUSER, MEDIA.AT

INFO/KONTAKT

Der Datendschungel wächst, der Wunsch nach Orientierung steigt: media.at liefert jetzt neue, werberelevante Antworten.

orientieren zu können. Der Vorteil? „Dashboard-Lösungen erlauben flexibles Agieren und sind ein wichtiger Wegweiser für ROI-steigerndes Investment der Werbegelder“, so Prattes. Ökonometrisches Modelling geht einen Schritt weiter und zeigt Zusammenhänge zwischen businessrelevanten Variablen auf. Konkrete Beiträge der gesetzten Marketingaktivitäten, etwa zu den Umsätzen eines Unternehmens und die Ausweisung des Return on In-

vestment der Werbemaßnahmen, stehen dabei im Vordergrund. Das Wissen um den Wert jedes eingesetzten Werbeeuros ermöglicht media.at den gezielten und optimierten Einsatz des Mediabudgets. Für media.at-Chefin Petra Hauser steht fest: Dashboards und Modelling helfen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen zu verstehen und quantitative Daten in Planungsqualität zu übersetzen. „Hier treffen Marketing und MediaKnow-how aufeinander.“

Petra Hauser: „Mehr Planungsqualität“.

Die media.at-Agenturgruppe ist Österreichs zweitgrößte Mediaagentur mit einem Bruttobilling-Volumen von über 369 Mio. € (focus Research Mediaagenturranking 2013). Das eigentümergeführte Unternehmen steht für die Gewährleistung hoher Transparenz, große Einkaufsmacht und Unabhängigkeit. www.media.at

Helmut Prattes: „Ideale Orientierung“.


retail medianet

© Unimarkt

Unimarkt verzichtet auf Multipack

157.000 t Speisereste landen jährlich im Müll; gegen die Lebens­ mittelverschwendung macht sich nun auch Unimarkt stark  Seite 6

© panthermedia.net

inside your business. today. 

Mittwoch, 14. Mai 2014 – 5

Unfruchtbar durch Sonnencreme?

In einer Studie wurden schädigende (hormonell aktive) Chemikalien in Sonnencreme und Zahnpasta identifiziert 

Seite 6

Das Geschäft mit Allergien und Lebensmittel-Unverträglichkeit

© panthermedia.net/belchonock

Ernährung ist besonders für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten eine teure Angelegenheit. Mit der neuen Marke ,naturall+free‘ hofft Hofer nun auf eine große Nachfrage zu stoßen.  Seite 6

DiTech Insolvenzverwalter hat am 5. Mai die Masseunzulänglichkeit angemeldet

EH US-Einzelhändler steigerten ihre Umsätze um 0,1%

Den Gläubigern droht ein Ausfall ihrer Forderungen in Höhe von 36,9 Mio. €.

renseröffnung aufgelaufenen Masseforderungen zu befriedigen. Seit der Anfang April beschlossenen Schließung von DiTech wurde der größte Teil des Warenlagers verkauft und die 22 Filialstandorte – mit Ausnahme der Zentrale – geschlossen. Aufgrund der vielen Beschäftigten und der hohen Miete für die Standorte seien beträchtliche Kosten angefallen. „Diese Kosten können aus heutiger Sicht nicht zur Gänze durch die erzielten Abverkaufserlöse aufgefangen werden“, stellen die Kreditschützer fest.  (APA)

© APA/EPA/Erik S.Lesser

Wien. Den 522 Gläubigern des insolventen IT-Händlers DiTech droht ein kompletter Ausfall ihrer angemeldeten Forderungen in Höhe von 36,9 Mio. €. „Nach wie vor sind die Quotenaussichten der Gläubiger als desaströs zu qualifizieren“, so der Kreditschutzverband KSV. „Der Masseverwalter hat angezeigt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Masseforderungen zu erfüllen“, heißt es in einer Bekanntmachung des Insolvenzverwalters in der Ediktedatei vom 5. Mai. Derzeit reicht das Massevermögen nicht aus, die bestehenden, seit Verfah-

© APA/Herbert Pfarrhofer

Gläubigern droht der Totalausfall Unter der Erwartung

Stagnierende Umsätze gab es v.a. in Möbelhäusern und Elektronikmärkten.

Washington. Die US-Einzelhändler konnten ihren Umsatz zum Vormonat um 0,1 Prozent steigern; Analysten hatten mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent gerechnet. Lange Gesichter gab es insbesondere in Möbelhäusern und Eletronikmärkten, wo die Einnahmen schrumpften. Klammert man den Autosektor aus, ergaben sich im Einzelhandel stagnierende Umsätze. Die Daten dämpfen Hoffnungen auf ein deutliches Anziehen der Konjunktur im zweiten Quartal. Zu Jahresbeginn hatte die Wirtschaft nahezu stagniert. Experten hoffen auf eine stärkere Frühjahrsbelebung. (APA)


r e ta i l & Pr odu c e r s

6 – medianet retail

Chinas Einzelhandel im April unter Erwartung Peking. Die Hoffnungen auf eine Konjunkturbelebung in China haben mehrere Dämpfer erhalten. Die Unternehmen produzierten im April zwar 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Ökonomen hatten aber ein stärkeres Plus von 8,9 Prozent erwartet. Die Einzelhändler zählten 11,9 Prozent mehr in ihren Kassen, während Analysten einen Anstieg um 12,2 Prozent vorausgesagt hatten. Und auch die Investitionen enttäuschten.  (APA)

© ARA/Lukas Maximilian Hüller

Recycling-Leistung von 2012 übertroffen

Ernährung Die Nachfrage der Kunden wird darüber entscheiden, ob ,naturall+free‘ bleibt und zum Standard wird

Neue Klientel: Allergiker

Dem Thema gesunde Ernährung nimmt sich auch Diskonter Hofer an und führt neue Marke ein. und trumpft mit der Produktlinie naturall+free auf. Die Marke biete „maximale Sicherheit für ZöliakieBetroffene“, so Hertha Deutsch, die Vorsitzende der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Zöliakie. Dies sei durch eine Zertifizierung nach internationalen Standards gewährleistet. Für Konsumenten sind die Produkte durch den Aufdruck des Glutenfrei-Symbols auf den Verpackungen klar ersichtlich.

Daniela Prugger

Sattledt. Das Thema „Bewusste Ernährung“ befindet sich schon seit Langem in einer Phase der Hochkonjunktur: Zeitschriften, Bücher und Dokumentationen berichten und die Rezipienten sprechen darüber; profitieren können meist Hersteller und Handel, die ihre Sortimente mit gesunden Produktalternativen und sogenannten Nischenprodukten aufmöbeln. Und das wird für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen meist richtig teuer. Die Anzahl der Personen, die Glutamat oder Gluten nicht vertragen (der Fachbegriff dafür lautete Zöliakie) oder auf bestimmte Lebensmittelzusatz- und Inhaltsstoffe allergisch reagieren, scheint stetig zuzunehmen. Auch Diskonter Hofer hat mittlerweile den Marktwert von Lebensmittel-Unverträglichkeiten und Allergien erkannt

Limitiertes Angebot Das Angebot umfasst verschiedene Mehl-Sorten, Backwaren, Pasta, salzige Snacks und Süßes – allerdings nicht für immer, sondern nur „solange der Vorrat reicht“. Die Nachfrage der Konsumenten wird – genau wie bei den „gesunden“ Kassenbereichen – darüber entscheiden, ob der Diskonter „einen Teil“ der Produkte ins Sortiment aufnimmt.

© Hofer

short

Mittwoch, 14. Mai 2014

Das „naturall+free“-Angebot umfasst Backwaren, Pasta, salzige und süße Snacks.

Im Vorjahr sammelten die Österreicher rund 835.500 t Verpackungen.

GF Jakob Nalbant freut sich über mehr als 1,5 Mio. Club-Mitglieder.

Wien. Über 1,5 Mio. Menschen haben sich für die Libro ClubMitgliedschaft entschieden. Seit 2007 bietet die österreichische Einzelhandelskette Aktionen und Rabatte für Mitglieder des Kundenclubs. Durch den Club konnte Libro natürlich noch näher an den Kunden heranrücken und durch die Daten der Mitglieder sein „Sortiment gezielt“ anpassen, so Libro-Geschäftsleiter Jakob Nalbant. Der Club bedeutet, dass die Kundenbindung steigt, und Libro seine Marktposition festigen kann.  (dp)

Umsatzplus im ersten Quartal

Unimarkt verzichtet auf Multipack Linz. Im Lebensmittel-Sortiment will Unimarkt ab sofort auf Multipack-Aktionen verzichten. „Bisher haben Kunden bei Aktionen nur dann weniger bezahlt, wenn sie ,1+1 gratis‘ gekauft haben“, so GF Andreas Haider. Gerade durch Multipack-Aktionen verderben immer wieder Lebensmittel.

Insgesamt landen in Österreich jährlich 157.000 t Speisereste im Müll; 300 € werfen Herr und Frau Österreicher in Form von Lebensmittlen jedes Jahr weg. Mit dem Verzicht auf Multipack-Aktionen will Unimarkt dazu beitragen, dass der Lebensmittelmüll reduziert wird, so Haider.  (red)

© Unimarkt/Michael Hügel/Pfeiffer Werbung & Druck

Lebensmittelmüll reduzieren

Wien. Der börsenotierte Brau- und Wasserkonzern Ottakringer konnte im ersten Quartal 2014 zulegen: Von Jänner bis März verkaufte der Konzern im In- und Ausland 176.798 hl Bier (+10,7%) und 614.173 hl Mineralwasser, Limonaden und „Near Water“-Getränke (-0,2%) und machte damit einen Konzernumsatz von 48,6 Mio. € (+7,7%). Das Mineralwasser-Segment erzielte einen Umsatz von 21,67 Mio. €. Der Umsatz der Brauereien betrug 20,23 Mio. €, und Handel und Dienstleistungen steuerten 12,94 Mio. € bei. Für das Gesamtjahr wird mit einem Umsatzplus gerechnet, das Konzernergebnis soll ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen. (APA)

Der Verzicht auf Multipacks soll indirekt helfen, den Lebensmittelmüll zu reduzieren.

Mode Schlussverkauf-Verluste fielen geringer aus als 2013

Studie Chemikalien mit schädigender Wirkung für Spermien

Haibach. Die deutsche Modekette Adler konnte ihr Ergebnis im ersten Quartal verbessern. Zwar stand zum traditionell schwächeren Jahresauftakt unter dem Strich erneut ein Verlust – dieser fiel mit 8,2 Mio. € aber fast 20% geringer aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz des Konzerns stieg um 8,4 Prozent auf rund 113 Mio. €, teilte das Unternehmen mit. Grund dafür sind mitunter das zeitige Frühlingswetter und der ungewöhnlich milde Winter.

Paris. In einer Studie konnten Wissenschaftler nachweisen, dass gewisse Chemikalien in Sonnencreme oder Zahnpasta die Fruchtbarkeit von Männern beeinträchtigen können. Mit einem neuartigen Labortest konnten die Forscher vom Centre of Advanced European Studies and Research (caesar) erhöhte Kalziumwerte in den Spermien belegen. Es konnten Dutzende Stoffe identifiziert werden, welche die Spermien schädigen und ihre Beweglichkeit beeinträchtigen können – viele Stoffe sind hormonell aktiv. Eine schädigende Wirkung zeigte unter anderem die Chemikalie 4-Methylbenzylidene Camphor (4-MBC); sie wird vor allem als UVFilter in Sonnencremes verwendet.

Adler reduziert Verlust im 1. Quartal Unfruchtbar durch Sonnencreme gebnis aus dem vergangenen Jahr noch einmal leicht übertreffen können“, sagte Adler-Chef Lothar Schäfer. Der börsenotierte Konzern bietet vor allem Alltagsmode für Kunden ab 45 Jahren. Der meiste Umsatz kommt mit dem Verkauf von Eigenmarken in die Kasse. Adler betreibt 168 Märkte in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Drei Standorte wurden im ersten Quartal geschlossen.  (APA)

Zuversichtlich für 2014 Das Geschäft des Textilhändlers ist stark saisonal geprägt: Der Winterschlussverkauf und die Umstellung auf die neue Kollektion drücken den Profit üblicherweise in den ersten drei Monaten. Gewinne schreibt Adler vor allem im zweiten und vierten Quartal. Im Jahr 2013 hatte Adler rund 529 Mio. € umgesetzt und 18,6 Mio. € Gewinn gemacht. „Die erfreulichen Steigerungen gegenüber dem Vorjahr machen uns zuversichtlich, dass wir 2014 das exzellente Er-

wirkungen auf die Fruchtbarkeit nachweisbar waren. Das Problem halten die caesar-Wissenschafter nun für überwunden. „Unsere Studie bringt wissenschaftliche Beweise, um bei der Aufstellung internationaler Regeln und Praktiken zu helfen“, erklärte Forscher Timo Strünker. Manche Wissenschafter hegen aber noch Zweifel und fordern nun eine Bestätigung der Resultate bei Tierversuchen.  (APA)

Sonnencreme und Zahnpasta

Lothar Schäfer ist Chef der börsenotier­ ten Modekette aus Deutschland.

Auch der Bakterienhemmer Triclosan, der in Zahnpasta zum Einsatz kommt, steht unter starkem Verdacht. Die hormonell aktiven Stoffe, die zu Hunderten in Alltagsprodukten stecken, werden seit Langem mit Skepsis beobachtet. Bisher gab es aber keine Verfahren, mit denen ihre Aus-

© panthermedia.net/Maksym Topchii

© Libro

Libro bindet Kunden mit Club-Mitgliedschaft

Ottakringer Mehr Bier

LEH Gerade durch Multipack-Aktionen verderben viele Lebensmittel und landen im Müll

© stephan.pick@t-online.de/Adler Modemärkte

Wien. Seit über 20 Jahren gibt es die Altstoff Recycling Austria AG nun schon. In den letzten Jahren hat sich Recycling immer mehr durchgesetzt: Die Erfassungsmenge an Verpackungen erhöhte sich von 2012 auf 2013 um knapp 1% auf rund 835.500 t, wobei 62% aus dem Konsumentenbereich stammten und 38% bei Industrie und Gewerbe anfielen. Auch die Menge an Glas- und Leichtverpackungen stieg ein wenig an, während bei Papier und Holz leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Die ProKopf-Sammelmenge an Verpackungen und Altpapier lag mit 117,4 kg im Jahr 2013 auf dem Vorjahresniveau. Den Spitzenplatz im Bundesländer-Ranking belegte erneut Vorarlberg mit 148,6 kg. Mit verantwortlich für die guten Sammelergebnisse war eine weitere Verbesserung der Infrastruktur im Haushaltsbereich: Den Österreichern stehen heute mehr als 1,6 Mio. Container zur Verfügung. (red)

Forscher konnten schädigende Chemikalien in Sonnencreme identifizieren.


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