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freitag/samstag/sonntag, 13.– 15. dezember 2013

P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

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Es war ein Jahr der Zwitscheritis: Der Börsengang von Twitter Inc.  Seite 6/7

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Lokalaugenschein bei Zielpunkt: Ein Wiener Shop als Prototyp  Seite 16

Medianet-winterpause von 16. dezember 2013 bis 9. Jänner 2014

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Medien, Agenturen, Handel, Dienstleister Jahresbilanz im Schnelldurchlauf: Zahlen, Daten, Fakten

rankingweek 2013: Aus Krise wurde Normalität

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Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern schöne Feiertage! Die nächste Aus­gabe von medianet erscheint am ­Freitag, 10. Jänner 2014. inhalt

prime news & market watch > Neuer Rekord für die heimischen Exporteure  5 > Gastkommentar von Valerie Höllinger, BFI Wien 8 marketing & media > Heimo Hammer, kraftwerk, zieht eine Bilanz 2013  10 > Plakativ Werbetechnik setzt verstärkt auf Service 13 retail > Saarländische Globus kauft acht Max Bahr-Immos  18 > Neuer Wettbewerb am Start: BÖG-Challenge 2014  20

© vyhnalek.com; medianet/Szene1/Philipp Hutter; Pfeiffer; Bernhard Noll/Unilever; medianet/Szene1/Katharina Schiffl; APA/Erwin Scheriau; ProSiebenSat.1 Puls 4; Christoph H. Breneis; Mediaprint/Foto Wilke; Leykam Let’s Print; Mayr-Melnhof Karton; APA/Georg Hochmuth / Montage: B. Schmid

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Rückschau Das Jahr 2013 ist in einer konjunkturellen „Seitwärtsbewegung“ abgelaufen. Wie die wichtigsten Proponenten der österreichischen Medien-, Agenturen-, Handels- und Dienstleistungsbranche die Entwicklungen beurteilen, das lesen Sie in der heutigen Beilage rankingweek 2013 und auf  Seite 4

IHRE UNVERGESSLICHE WEIHNACHTSFEIER IM

business weekend > „Big Five“ nach starkem Jahr weiter optimistisch  36 > 2014 bringt ELGA und Arzneimittel-Versand  43/44

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Unsere neue Redaktions­ adresse ab 1. Jänner 2014: Brehmstraße 10/4, A-1110 Wien P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

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SPEKTAKULÄRE WEIHNACHTEN

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C OV E R

Freitag, 13. Dezember 2013

© Himmelhoch; Moser Holding; Bösmüller Print Management/Bernhard Wieland; dpa/Jens Buettner

4 – medianet

W ho -is -who 2 0 1 3

Beilage rankingweek 2013 Ein schwieriges Jahr aus Sicht von Medien, Agenturen, Handel und Dienstleistern

„Herausforderung“ ist das Wort des Jahres 2013

Ein schmaler optischer Querschnitt durch die diesjährige illustre Reihe an Branchenexperten, die uns Rede und Antwort standen: (v.li.) Eva Mandl (Himmelhoch), Hermann Petz (Moser Holding), Doris Wallner-Bösmüller (Druckerei Bösmüller), und Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz.

Wie Branchenkenner die Trends einschätzen – und warum es 2013 mehr Anlass zu Optimismus gibt als im Vorjahr. sabine bretschneider

Wien. Das Wort des Jahres ist gekürt: „Frankschämen“ machte 2013 das Rennen. Hätte man sich in Österreichs Medienszene umgehört, dann würde ein ganz anderer Begriff das linguistische Lorbeerkränzchen tragen: „Herausforderung“ nämlich. Zumindest ist es das meist genutzte Vokabel, wenn man in den Chefetagen der heimischen Medien nach dem Verlauf des heurigen Jahres fragt.

„Die Medienarbeit hat sich verändert: Medieninhalte sind kürzer, schneller getaktet, gelangen auf mehreren Kanälen zu den Dialoggruppen.“ eva Mandl, Himmelhoch

Eine „zunehmende internationale Konkurrenz sowie ein wegen der technologischen Umbrüche sich stark veränderndes Mediennutzungsverhalten“ etwa ortete ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz als Hürde, die es (auch) heuer zu nehmen galt. Als „ebenso spannend wie (erraten!) herausfordernd“ qualifizierte MediaprintChef Gerhard Riedler – seit Ende 2012 im „Amt“ – sein „erstes Mediaprint-Jahr“. Markus Mair, Boss der Styria Media Group, identifizierte den digitalen Bereich als Wachstumstreiber im Jahr der abklingenden Krise, während Markus Breitenecker, Geschäftsführer von ProSiebenSat1 Puls 4, seine Sendergruppe auf die Programmsäu-

len Sport und Public Value baute. Im TV-Bereich freuten sich die lokalen wie nationalen Privatsender über in diversen Segmenten „wachsende Marktanteile“. Oliver Böhm, Chef der ORF-Enterprise, nannte 2013 jedenfalls ein „hartes, aber gutes Jahr“.

Print lebt! Immer noch ... Auch die Zeitungen – Motto: „Print lebt!“ – lassen sich die Stimmung nicht vermiesen. So fühlt sich Hermann Petz, CEO der Moser Holding, mit Print auf dem richtigen Weg – mit „erfolgreichen Leserzahlen in Print und Online einerseits und zufriedenstellenden Anzeigenumsätzen andererseits“ braucht er keine Durchhalteparolen. Wir von medianet haben 2013 – nach unserem Relaunch im Digitalbereich – übrigens eine „Schallmauer“ durchbrochen, wie es Herausgeber Chris Radda beschreibt – mit über 100.000 e-Paper-Abonnenten. Bei den Full Service-Agenturen freut sich D,M&B-Gründer Mariusz Jan Demner über ein zu Ende gehendes „Superjahr“. Friederike Müller-Wernhart, CEO der Mediaagentur Mindshare, wiederum lobt die „Effizienz der Online-Werbung“. Stichwort „online“: Erstmalig reihte sich im Jahr 2012 Online-Werbung europaweit noch vor der Kategorie Tageszeitungen ein – und liegt damit an der zweiten Stelle hinter TV, besagt der IAB AdEx BenchmarkReport. Damit hat sich der Anteil von Online am Gesamtwerbekuchen seit 2006 in Prozentpunkten mehr als verdoppelt. Auf diesen Wandel in der Medienarbeit weist auch Eva Mandl, Senior Consultant von Himmelhoch, hin: „Medieninhalte sind kürzer, schneller getaktet, müssen auf mehreren Kanälen an eine sich ebenso schnell verändernde Anzahl von Dialoggruppen gelangen.“ Und wer das schaffe, so Mandl, hat die Nase vorn. Ein Detail am Rande: Das neue Jahr verspricht spannend zu wer-

den: Im März 2014 sollen nämlich die Ergebnisse der Pilotstudie des Media Servers präsentiert werden. Das Medienforschungstool wird ab dem kommenden Jahr alle Mediengattungen gemeinsam messbar machen – und das könnte einige Überraschungen bringen.

einig – nicht in Sicht. „Die Druckindustrie hat nach wie vor zu viele Geisterfahrer“, berichtet Karl Grasl, Geschäftsführer von Grasl FairPrint. „Strukturelle Probleme“ führt

„Der Markt hat nach

Aktionitis im Handel

wie vor mit konjunktu-

Der Handel setzte heuer – wie gewohnt – auf „Powerplay“: Es mögen die Umsätze schwächeln, wo und wie sie wollen – der Lebensmittelhandel kennt keine Rezession. Spar-Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel und Erich Schönleitner, Geschäftsführer der Pfeiffer Holding, beschreiben das Jahr 2013 als „ein Jahr intensiver Preiskämpfe“ – geprägt von einer „übertriebenen Aktionspolitik“ (Schönleitner), die nicht dem Bild eines „nachhaltig agierenden, mündigen Konsumenten“ entspreche.

rellen und strukturtellen Problemen zu kämpfen.“ michael Steinwidder, Leykam Let‘s print

kalen Ausprägung nicht

Leykam Let‘s Print-Vorstand Michael Steinwidder ins Treffen – und Doris Bösmüller, Chefin der Druckerei Bösmüller, setzte heuer den Fokus auf die Verpackungsentwicklung, um „neue Kundengruppen zu eröffnen“. Nicht einfacher läuft es für die Papierindustrie: „Anhaltend schwierige konjunkturelle Rahmenbedingungen“, so Mayr-Melnhof Karton-Vorstand Wilhelm Hörmanseder, forderten ein Höchstmaß an „Flexibilität, Kosteneffizienz und Kundennähe“.

sinnvoll sind.“

Frequenzstörungen

„2013 war ein Jahr intensiver Preiskämpfe, die in der aktuell radi-

erich Schönleitner, Pfeiffer

Sonja Gahleitner, Geschäftsführerin Unilever Austria, beschrieb „ambitionierte Nachhaltigkeitsziele“ und „konsumentenrelevante Innovationen“ als diesjährige Schwerpunkte in der Strategie des Verbrauchsgüterkonzerns. Das Umfeld der heimischen Druckindustrie bleibt schwierig – eine Markterholung ist derzeit, hier sind sich die Marktteilnehmer

Davon können auch die Mobilfunker ein Lied singen. Nach der Übernahme von Orange durch Hutchison Drei Austria auf ein Feld von drei Marktteilnehmern geschrumpft, stand das heurige Jahr ganz im Zeichen der Versteigerung von LTE-fähigen Frequenzen. Das kostete die Netzbetreiber einen Batzen Geld, der, da ist man sich einig, im Ausbau der Netzinfrastruktur besser aufgehoben gewesen wäre. Marktführer A1 sicherte sich nicht nur das breiteste Frequenzspektrum, sondern setzte

sich kürzlich auch beim Handynetztest der deutschen Fachzeitschrift Connect als Gesamtsieger durch; CEO Hannes Ametsreiter sieht dementsprechend sein Unternehmen auch „gut auf Kurs“. Die Markenindustrie dominierte heuer – wie in den vergangenen Jahren – der Salzburger Energydrink-Fabrikant Red Bull. Mit 5,2 Mrd. verkauften Dosen, dem vierten Formel 1-Weltmeistertitel in Folge und perfekt inszenierten Eigenevents ergab sich die Bestplatzierung im Ranking der markenwertstärksten rot-weiß-roten Brand Corporations quasi von selbst ... Mehr dazu lesen Sie in unserer heutigen Beilage rankingweek 2013.

Ranking Week 2013

Die rankingweek 2013 erscheint nun zum fünften Mal als kompaktes Magazin: Auf 98 Seiten und im Volltext unter „www. medianet.at“ finden Sie alle Rankings aus den Bereichen Medien (S. 5–25), Agenturen (S. 26–68), Handel (S. 69–91), Marken und Dienstleister (S. 92–98) Zusätzlich finden Sie in der heutigen Ausgabe von medianet Rankings aus den Bereichen: financenet, real:estate und advisory (S. 22-24, 27/28, 30/31, 36), technology (S. 49), industrial technology (S. 55), automotive (S. 63) und destination (S. 67).


pr i m e n e w s

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet – 5

Außenwirtschaft Österreichs Exportwirtschaft steuert 2013 auf neues All-time-high zu: Das Ergebnis bei den Warenexporten beläuft sich auf 125 Mrd. €

Die Welt wird immer noch größer Wien. Schon 2012 wurde mit 123,5 Mrd. € ein neues Rekordergebnis bei den österreichischen Warenexporten eingefahren. „2013 war um nichts leichter, vielmehr war das Umfeld für die Exportwirtschaft ein noch viel komplexeres“, sagte der Chef der Außenwirtschaftsorganisation in der Wirtschaftskammer, Walter Koren, bei einem Hintergrundgespräch am Mittwoch. .

Ein „Weihnachtsgeschenk“ „Dennoch kann ich mit einer guten Nachricht – quasi als Weihnachtsgeschenk für die österreichische Volkswirtschaft – aufwarten: Wir werden das Rekordergebnis heuer toppen und mit einem Exportzuwachs von 1,5 Prozent ein Warenexportvolumen von rund 125 Mrd. Euro und damit ein neues All-time-high einfahren.“ Dazu kommen rund 50 Mrd. € an Dienstleistungsexporten, wodurch sich ein Gesamtexportvolumen von 175 Mrd. € ergeben wird. Auch wenn laut Koren die hohen Exportzuwächse der Vergangenheit nicht mehr erreicht werden, gibt er sich doch unter den aktuellen globalen Wirtschaftsbedingungen zufrieden. Rückblickend auf die bereits vorhandenen Zahlen für die ersten drei Quartale resultiert daraus eine starke Verringerung des Außenhandelsdefizits um 43% auf 3,63 Mrd. € (Exporte +0,7%; Importe -2,1%). Für das Gesamtjahr 2013 soll das Außenhandelsdefizit -5,9 Mrd. € betragen (Exporte: 125,4 Mrd., Importe: 131,3 Mrd. €). Damit fällt es in jedem Fall geringer aus als 2012 (-8,4 Mrd. €).

Regionen mit Top-Zuwächsen Überdurchschnittliche Warenexportzuwächse gab es in den ersten drei Quartalen u.a. in die

GUS-Länder (15,1%), den Nahen und Mittleren Osten (15%), in die ASEAN-Region (6,8%), nach Mittelamerika (5,7%), Afrika (4%), in die BRICS-Staaten (3,5%), Asien (2,4%) und nach Nordamerika (1,8%). „Das zeigt, dass in Übersee die Post abgeht, und außerhalb Europas die Musik spielt“, sagte Koren. Als besonders aussichtsreiche Länder mit Zukunftspotenzial nannte er Chile, Myanmar, Kasachstan, Vietnam, Taiwan, Algerien, Nigeria und Saudi-Arabien. Für 2014 sieht Koren wieder helleres Licht am Ende des Tunnels. „Die Rekordjagd unserer Exporteure wird weitergehen. Auch

wenn die Zuwachsraten noch lange nicht an jene aus dem Jahr 2010 (+16,7%) oder 2011 (+11,3%) herankommen, rechnen wir 2014 mit einem Plus von mindestens 5 Prozent und einem Exportvolumen von über 130 Mrd. Euro.“

7 von 10 Euro im Ausland Der Außenhandel war beim Weg aus der Krise der Wachstumstreiber, der Wohlstand und Jobs gesichert hat – eine Mrd. € an Exporten schafft bzw. sichert mehr als 6.000 Jobs. Jeder zweite Arbeitsplatz ist direkt oder indirekt vom Export abhängig. Die globalisierte Wirt-

schaftswelt verlangt aber eine noch stärkere Fokussierung über die Grenzen hinaus, fordert Koren. „Daher müssen wir die Wertschöpfung aus Waren- und Dienstleistungsexporten noch mehr steigern.“ Nachdem durch die Krise 2009 die Exporte empfindlich zurückgegangen waren und Österreich „nur mehr“ 5 von 10 Euro im Ausland erwirtschaftet hatte, wurde die Trendwende auf dieser Ebene praktisch geschafft und man befindet sich etwa wieder am Vorkrisenstand bei 6 von 10 Euro. Korens Ziel: „Wir wollen mittelfristig 7 von 10 Euro (gemessen am BIP) im Ausland verdienen.“

Walter Koren, Chef der Außenwirtschaftsorganisation in der Wirtschaftskammer.

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Walter Koren: „Das zeigt, dass in Übersee die Post abgeht und außerhalb Europas die Musik spielt.“

weltmeister Österreich WeltMeister Österreich Der medianet-Verlag hat 2013 mit dem Buch „WeltMeister Österreich“ einen relevanten publizistischen Beitrag zur Exportforcierung geleistet. Auf mehr als 150 Seiten befasst sich das Werk u. a. mit „Export als Wohlstandsgarant“ sowie mit der Rolle von Österreich als Drehscheibe für Zentral- und Osteuropa. Das Jahrbuch zum Wirtschaftsstandort wird auch 2014 erscheinen und die Aktivitäten und Anliegen von Österreichs Exportwirtschaft massiv unterstützen.

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f e atu r e

6 – medianet

Freitag, 13. Dezember 2013

feature@medianet.at

© Björn Tantau

B j ö r n Ta n tau Online Marketing-Experte http://bjoerntantau.com

Björn Tantau

T

witter hat es Facebook gleichgetan und ist an die Börse gegangen. Das ist ein sinnvoller Schritt, schließlich ist auch Twitter seit Jahren auf Wachstumskurs. Und ein erfolgreicher Börsengang wird dafür sorgen, dass Twitter noch besser wachsen kann – denn dann ist mehr Geld zum Expandieren da. Der oft gern als „Kurznachrichtendienst” bezeichnete Anbieter lebt, wie viele andere Soziale Netzwerke auch, von den durch die Nutzer eingestellten Inhalten. Man hat also selbst grundsätzlich nichts zu bieten und ist darauf angewiesen, dass die User kräftig twittern. Das klappt im Prinzip auch gut, trotzdem gibt es immer wieder Leute, die das nicht so richtig auf die Reihe bekommen – dabei kann es so einfach sein. Dennoch gibt es Fehler, die auf Twitter immer wieder gemacht werden, die aber vermeidbar sind. Sieben dieser Twitter Fehler dokumentiere ich hier. Ein Nachmachen empfiehlt sich nicht.

Schlechtes Profilbild Der erste Eindruck zählt und das gilt auch auf Twitter. Weil man selbst nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten hat, muss man dringend auf ein gutes Profilbild achten. „Gut“ ist in diesem Zusammenhang subjektiv – allerdings gibt es einige Merkmale, die so gut wie jedes „schlechte“ Profilbild hat. Und die sind leicht zu erkennen. Schlechte Beleuchtung, sich beißende Farben oder ungünstige Posen sind nur drei Beispiele für offensichtliche „schlechte” Merkmale eines Profilbilds. Zur Vermeidung dieses Twitter-Fehlers muss man sich schlicht und ergreifend überlegen, wie man nach außen am optimalsten wahrgenommen werden will. Es mag Leute geben, die wollen auf ihren Profilbildern schlecht aussehen. Spätestens aber, wenn man Twitter als Marketingkanal nutzen will, sollte man dafür sorgen, dass man deutlich zu erkennen ist und sich gut präsentiert.

Das zeugt von einer gewissen Professionalität, die dann auch auf die eigenen Inhalte schließen lässt.

Exzessives Ego-Tweeting Ego-Tweeting ist die „Kunst”, nur von sich selbst zu twittern. Das mag vielen Leuten in der subjektiven Wahrnehmung als erstrebenswert erscheinen. Ist es aber nicht. Viel wichtiger ist es, auf Twitter sowohl als Person mit hochwertigem eigenem Output bekannt zu werden, gleichzeitig aber als „Content Curator“ in Erscheinung zu treten. Es geht also darum, nicht den Twitter-Fehler zu begehen und immer nur dann aktiv zu sein, wenn man selbst etwas zu verlautbaren hast. Man sollte auf jeden Fall Inhalte von Dritten aufgreifen, die für die eigenen Follower interessant sein können. So sorgt man dafür, dass man nicht nur für die eigenen Inhalte geschätzt wird, sondern auch als Multiplikator und in diesem Zuge später auch als Influencer bekannt ist. Das ist wichtig, weil sich so ein verstärktes Vertrauensverhältnis aufbauen lässt – und es zahlt sich definitiv für die eigene Reputation aus.

Zu viele Hashtags Hashtags sind eine gute Sache und dank Twitter wurden sie auch bei Google+ und Facebook salonfähig. Das Problem mit Hashtags: Sie stören den Lesefluss. Was eigentlich der verbesserten Struktur eines Tweets zugutekommen soll, bewirkt oft das Gegenteil. Das liegt daran, dass manche User nicht verstanden haben, wie Hashtags wirklich sinnvoll eingesetzt werden. Die Unart, am Ende eines Tweets massenhaft Hashtags einzufügen und so den kompletten Tweet erneut zusammenzufassen, hat in den vergangenen Jahren zwar nachgelassen, ist aber noch immer anzutreffen. Problematisch sind zu viele Hashtags auch, weil sie schlicht und ergreifend nicht das Konversationsverhalten von Menschen

Ego-Tweeting ist die Kunst, nur von sich selbst zu twittern. Das mag vielen Leuten in der subjektiven Wahrnehmung als erstrebenswert erscheinen. Ist es aber nicht.“ widerspiegeln. Niemand unterhält sich ernsthaft im Stil eines Telegramms. Und weil Soziale Netzwerke in erster Linie von Menschen mit Inhalten befüllt werden, sollte dann auch die Unterhaltung so geartet sein, dass man eben mit Menschen spricht und nicht mit Maschinen.

Retweets ohne Konzept Content Curator zu sein, ist ein Ziel des Marketings mit Twitter. Es ist aber einer der besonders nervigen Twitter-Fehler, wenn Inhalte völlig wahl- und ziellos weiterverbreitet werden. Dafür sollte man ein grundsätzliches Konzept haben, weil man andernfalls einfach nur ein Mehraufkommen an Tweets erzeugt. Dieses wahllose Mehraufkommen sorgt bestenfalls dafür, dass die Timelines der eigenen Follower verstopft werden. Wirkliche Mehrwerte werden auf diese Weise aber nicht unbedingt geboten. Wer den richtigen Leuten folgt, der wird auch schnell herausfinden, woher die wirklich guten Inhalte kommen. Solche Inhalte müssen dann natürlich verbreitet werden, sei es

durch einen direkten Retweet oder durch das Aufgreifen von Content, auf den man aufmerksam geworden ist. So wird man dann als Content Curator gern zitiert und ebenfalls weiterverbreitet. Ein Plan bei der Distribution fremder Inhalte sorgt dafür, dass man als seriöse und mehrwertige Quelle wahrgenommen wird. Das verbessert die Außenwirkung und Reputation.

Fehlende Biografie Soziale Netzwerke sind ganz eng mit Begriffen wie Reputation oder Außenwirkung verknüpft. Schon allein deswegen muss man seine Biografie auf Twitter entsprechend aussagekräftig gestalten – nur so kann man andere Personen initial auf sich aufmerksam machen und dafür sorgen, dass man im Gedächtnis bleibt. Eine aussagekräftige Biografie auf Twitter gehört in den gleichen marketingtechnischen Zusammenhang wie das Profilbild, der Inhalt eigener Tweets oder auch das Hintergrundbild, das auf der Plattform genutzt wird. Als Gesamtbild sorgen diese Elemente dafür, dass man selbst viel mehr Sichtbarkeit und somit Aufmerksamkeit bekommt. Mit der eigenen TwitterBiografie kann man zudem auch auf die eigene Website hinweisen. Wer das auf die Spitze treiben will, erstellt eine Landing Page, die speziell für Besucher gedacht ist, die auf einen Link in der Biografie klicken. Auf dieser Landing Page lassen sich dann Inhalte platzieren, die besondere Mehrwerte im Hinblick auf Twitter bieten. So verbessert man die Chancen für mehr neue Follower ganz extrem.

Zu viele Tweets Dass man hervorragenden Content haben muss, um auf Twitter zu überleben, versteht sich meiner Ansicht nach von selbst. Leider kann aber auch der beste Content nerven, wenn die Frequenz einfach zu hoch ist. Eine zu hohe Anzahl von Tweets in einem bestimmten Zeitraum ist eher kontra-

produktiv. Wann genau es zu viele Tweets sind, kann pauschal nicht beziffert werden. Hier kommt es auf das generelle Umfeld des Users an, der oder die für den Output verantwortlich ist. In der Regel wird relativ schnell deutlich, wann es zu viel des Guten ist und im Zweifel bekommt man sogar direktes Feedback von der eigenen Community. Damit man selbst diesen Twitter-Fehler vermeidet, hilft die Erstellung eines speziellen Redaktionsplans. Wer auf diese Weise arbeitet, kommt gar nicht erst in die Versuchung, zu viele Tweets abzusetzen, weil von Anfang an klar ist, wie oft man Neuigkeiten postet.

Schlechtes Timing Der schon genannte Redaktionsplan ist allerdings nur die halbe Miete. Es reicht nicht, zu wissen, welche Inhalte veröffentlicht werden sollen. Es ist ebenso wichtig, dass Tweets zur jeweils richtigen Zeit veröffentlicht werden. Spätestens hier geht es um das besonders wichtige Thema „Social Timing”. Als Soziales Netzwerk unterscheidet sich Twitter nicht signifikant von anderen Netzwerken wie Facebook oder Google+. Und es ist einleuchtend: Man erreicht mehr User, wenn man an einem Werktag morgens um 10 Uhr twittert statt nachts um drei. Zu dieser Zeit sitzen weniger Menschen vor ihren Rechnern und auch mobil sind weniger Leute erreichbar. Das richtige Timing kann also über Erfolg und Misserfolg eines Tweets entscheiden. Das Problem: Es lässt sich nicht immer eindeutig vorher abschätzen, wann der Impact eines Tweets am stärksten ist. So kann auch eine bewährte Uhrzeit nicht funktionieren, weil in manchen Region aktuell ein Feiertag ist. Tools wie Hootsuite bieten Funktionen an, mit denen sich der beste Zeitpunkt für einen Tweet automatisch ermitteln lässt. Das klappt recht gut und ist insofern empfehlenswert, wenn man den Twitter-Fehler mit dem falschen Zeitpunkt für seine Tweets vermeiden will.

Geteert & Twitter Das Jahr der Zwitscheritis geht mit einem eindrucksvollen ­Börsegang des Kurznachrichtendiensts zu Ende. Und das, obwohl der ja selbst eigentlich nichts zu bieten hat, sondern allein vom Twittern der User lebt. Das aber beherrschen noch längst nicht alle. Promis wie ­Boris Becker haben 2013 eindrucksvoll vorgeführt, wie man Federn lässt. Social Media-Experte Björn Tantau kennt die Stolperfallen.


Freitag, 13. Dezember 2013

f e atu r e feature@medianet.at

Š Panthermedia.net/Monika Rainera

gefedert

medianet – 7


th e opi n i on

8 – medianet

Rückblick Mit der heutigen Ausgabe geht – zumindest für die medianetRedaktion – ein weiteres Jahr zu Ende. Anstelle eines klassischen Rückblicks serviere ich an dieser Stelle einen auszugsweisen Schnelldurchlauf jener Dinge, die ich im Laufe des Jahres 2013 herausgegriffen habe. Weil sie oft schräg, fast immer interessant, meist skurril, immer aktuell oder – in den meisten Fällen – schlicht ärgerlich waren. Im Jänner etwa gab eine Rundschau im Schneechaos den Blick auf die Wehrpflichtdebatte frei: Ja zur Wehrpflicht, weil man den selbstlosen Einsatz junger Zivildiener für Altenheimbewohner mitverfolgt hatte? Nein zur Zwangsverpflichtung, weil man befürchten musste, seine Söhne zwar mit 1A-Kenntnissen in Kartoffelschälen und Schuheputzen zurückzubekommen, aber auch mit einer Tendenz zu Alkoholismus und Kartenspiel? Im Februar thematisierten wir den „Super Bowl-Indikator“, ein FootballOrakel des Kapitalmarkts mit einer Trefferquote von bis zu 80 Prozent. Fazit: Auch die hightechgestützten Wallstreet-

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Blick zurück im Zeitraffer Vor ziemlich genau einem Jahr stand an dieser Stelle ein Hinweis auf den nahenden Weltuntergang (Mayakalender etc.). Heuer steht dem Feiern quasi nichts im Wege. sabine Bretschneider

Analysten, die wir uns oft als personifizierten Homo oeconomicus vorstellen, verwenden gern Varianten der Hühnereingeweideschau. Gleichzeitig deckte Europol den größten Wettbetrug der Geschichte auf. Hunderte Spiele im europäischen Fußball galten als manipuliert, darunter auch WM- und EM-Qua-

lifikationsspiele. Die Geschichte schlief wieder ein – um uns kürzlich mit Verve und einer eigenartigen Erpressungsgeschichte auf heimischen Boden wieder einzuholen. Kurze Zeit später erregte eine EUWasserverordnung die Gemüter – ein Anfall von Hydro-Nationalismus, der

kurzfristig sogar die Korruptionsskandale aus den Schlagzeilen verdrängte. Die öffentliche Wasserversorgung muss verfassungsrechtlich geschützt werden, forderten die Politspitzen. Und nicht nur das: Auch „unser Wasser, unser Gas, unser Strom, unsere Bahn, unsere Post“ ... Jetzt – im Zuge der Diskussionen zur Regierungsbildung – steht das Thema Privatisierung plötzlich wieder auf der Tagesordnung. Hauptsach, die in Brüssel halten sich raus ... Ich bin jetzt übrigens bei meinem Rückblick schon am 8. Februar kläglich gestrandet; das hat wohl nicht funktioniert. 2013 war ereignisreicher als gedacht. Dabei wäre da noch einiges gewesen: Pferdelasagne, Nacktmulle, Krieg der Koreas, Omas Sparbüchl, Hochwasser, Obamacare ... Nun gut, schöne Feiertage!

Gastkommentar Achten Sie auf Ihre Arbeitgebermarke

Wer jetzt nicht präsent ist, der hat verloren

zitat des ta ge s Winston Churchill ehem. britischer Premierminister

Demografischer Wandel Angesichts der aktuellen Arbeitslosenzahlen – seriöse Prognosen sprechen von bis zu 450.000 Menschen ohne Arbeit Anfang 2014 – kosten Begriffe wie demografischer Wandel oder Vollbeschäftigung viele Menschen höchstens ein gequältes Lächeln. Die Angst davor, den Job zu verlieren und keinen neuen zu finden, ist zu groß. Dass wir schon in wenigen Jahren in die Situation kommen könnten, dass sich Arbeitnehmer lukrativer Jobangebote nicht erwehren können, kann sich keiner so recht vorstellen. Der durch die weiter sinkende Geburtenrate hervorgerufene demografische Wandel könnte aber – vor allem für die gut Qualifizierten – genau dieses Szenario mit sich bringen. Schon jetzt werden in manchen Bereichen Fachkräfte händeringend gesucht – Besserung ist keine in Sicht. Im Gegenteil: Es zeichnet sich eine Machtverschiebung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen ab, mit dem Resultat, dass nicht mehr die Firmen wählen, wen sie einstellen, sondern sich die Hochqualifizieren den „Wer es schafft, WechBestbieter aussuchen.

Ein kluger Mann macht nicht alle ­Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. w w w.zitate . at

Auf dem Weg zum ‚Employer of Choice‘

„Kommt es zu einer Stabilisierung in CEE, könnte der ATX nächstes Jahr besser ­performen als seine ­europäischen Peers.“

© ConSol

Wo l fg ang Matejka , Geschäf t sführe r Mat ejka & Part n e r , s . 2 2

„Das Jahr 2014 wird spannend. Es wird ganz im Zeichen von Big Data stehen.“ Mic hael Beutner , Geschäf t sführe r Tec h nik bei Cons ol , s . 4 8

© BFI Wien/Marko Zlousic

© Matejka & Partner

heute im business weekend

Freitag, 13. Dezember 2013

selwünsche im eigenen Betrieb zu minimieren,

Aber ist das ein Wettkampf, der angesichts weiter sinkender Einstellungszahlen aus Firmensicht nur verloren verhindert, dass eine werden kann? Mitnichten. Gerade jetzt, wo viele Unternehmen nicht aktiv am Arbeitsmarkt tätig sind, empAbwanderungswelle fiehlt es sich, aus einem einfachen Grund antizyklisch in die Attraktivität der eigenen Arbeitgebermarke zu über das Unternehmen investieren: Wenn die Nachfrage in den Arbeitsmärkten wieder anzieht – und das wird sie –, ist man bei den Zielschwappt, sobald der gruppen als ‚Employer of Choice’ verankert, während der Mitbewerb erst verlorenen Boden gutmachen muss. Wer Markt es wieder zulässt.“ jetzt nicht in den Köpfen der High-Potentials präsent ist, steht in systemkritischen Zeiten mit einem beschädigten valerie Höllinger, BFI Wien Arbeitgeberimage da. Und wer seinen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern nicht rechtzeitig decken kann, gefährdet den Erfolg seiner Firma. Deshalb darf man gerade jetzt das Employer Branding nicht vernachlässigen. Langfristig schafft eine gezielte Arbeitgeberpositionierung einen Attraktivitätskredit, der positive Strahlkraft auf Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Mitarbeitermotivation und Unternehmensimage ausübt. Allerdings bedarf Employer Branding in Zeiten wie diesen sehr viel Fingerspitzengefühls. Es gilt, behutsam eine strategisch fundierte Arbeitgebermarke, die an allen Berührungspunkten visuell wie inhaltlich konsistent ist, zu schaffen. Eine protzige Hochglanzkampagne ist wohl nicht das Mittel der Wahl. Schließlich darf man nicht nur auf die künftigen Mitarbeiter schielen und dabei die bestehenden ignorieren: Wer es schafft, aufkeimende Enttäuschungen und Wechselwünsche im eigenen Betrieb zu minimieren, verhindert, dass eine Abwanderungswelle über das Unternehmen schwappt, sobald der Markt es wieder zulässt, und kann dann mit breiter Brust auf die ‚Jagd‘ nach den High-Potentials gehen.

mail to s.bretschneider @medianet.at

IMPRESSUM Medieninhaber: „medianet“ Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion: fotored@medianet.at

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tel. 01/919 20-2100 medianet prime news (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Chef vom Dienst: Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm), Daniela Prugger (dp – DW 2228) medianet specials (specials@medianet.at) Redaktionelle Leitung: Britta Biron (bb – 2226) medianet financenet, real:estate & advisory (financenet@medianet.at) Chefredakteur: Gerald Stefan (gst) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Chris Haderer (hc) medianet destination (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm) medianet careernetwork (careernet@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Lektorat: ­ Christoph Strolz Grafik/­Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­Jonke Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­ service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­ center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­nungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr) Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr); 229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­ zeitraums bei 6-wöchi­ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­ gemeinen Geschäfts­ bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Offenlegung gem. § 25 MedienG: http://www.medianet.at/footermenu/ mediadaten-impressum/

Valerie Höllinger, Geschäftsführerin BFI Wien, www.bfi-wien.at Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

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medianet

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freitag, 13. dezember 2013 – 9

Agentur Himmelhoch ab sofort auch mit neuer Finanz-PR-Unit  Seite 12

Umbau

Doclx

Agentur Heavystudios mit neu ­gestalteter Website von Q2E  Seite 12

Jubiläum von Uni of Snow im Kärntner Nassfeld 

© Doc LX/ Colin Cyruz

Ausbau

© www.heavystudios.at

© Felicitas Matern

marketing & media Seite 14

„Digital ist stark, aber in der Kombi noch stärker“

www.mhoch3.at

© medianet/Szene1/Matthias Buchwald

short

Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung, spricht sich im Gastkommentar für einen möglichst breiten Zugang zum Journalismus aus; auch Expertise von Quereinsteigern sei gefragt.  Seite 12

© Jen Fong/kraftwerk

© eva trifft.

Wolfgang Fellner, Herausgeber der Tageszeitung Österreich, lud zur Programmpräsentation und Weihnachtsfeier des Blatts. Die Mediengruppe wolle sich vor allem neuen Vertriebsformen und -partnern annehmen; das mobile Angebot wurde optimiert.  Seite 11

© medianet

Digitales Full Service Heimo Hammer, kraftwerk-Geschäftsführer, vertraut auf kreative Technologien und die Kraft von Digital in Kombination mit anderen ­Kanälen. Des weiteren will er nach dem Rekordjahr 2013 für das anstehende 25-jährige Jubiläum die „besten Leute“ in seine Agentur holen. Seite 10 Arthur Belutti, Geschäftsführer der Plakativ Werbetechnik, möchte „zu neuen Ufern aufbrechen“. So hat er nach dem Konkurs knapp eine Million Euro investiert und startet nun inhaltlich durch. Besonders im Trend sieht er den Bereich des Dreidimensionalen.  Seite 13

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10 – medianet

Freitag, 13. Dezember 2013

kraftwerk Agentur-Geschäftsführer Heimo Hammer kann das Rekordjahr 2012 noch einmal steigern

Seiteneinwurf

„Vertrauen eröffnet eine tiefe Wertschöpfungskette“

… dann bin ich der Kaiser von China

H. Hammer: Honorarvolumen wurde auf 13 Mio. € gesteigert – kreative Technologie als treibender Faktor. Wien. Nach einem Rekordjahr ist es meistens nicht so leicht, dieses noch einmal zu toppen. Noch dazu, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher dazu führen, dass jeder Euro in den Kassen der Unternehmen eher drei Mal umgedreht wird, bevor es zu einer Investition kommt. Dennoch kann kraftwerk-Geschäftsführer Heimo Hammer im Gespräch mit medianet auf ein neuerliches Rekordjahr zurückblicken. „Wir werden uns 2013 wieder steigern. Unser Ziel war es, das Honorarvolumen auf 13 Mio. € zu steigern. Mit Anfang Dezember liegen wir bei 12,8 Mio. €; es sieht also gut aus, dass wir dieses Ziel erreichen.“ Das zu verteilende Mediavolumen lag 2013 bei rund 20 Mio. €; 60% davon gingen in den Online-Bereich. Die langfristige Strategie von kraftwerk, in der Werbung alles mit dem digitalen Bereich zu verbinden, ist weiterhin ein Erfolgsgarant. Stolz ist der Agenturchef auch darauf, dass man 2013 zwei Plakatpreise von Gewista für den Kunden Raiffeisen abräumen konnte.

dinko fejzuli

S

ebastian Kurz soll also Außenminister werden (zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe war das noch nicht fix), und so erlaube ich mir dazu auch den einen oder anderen Gedanken. Auf den ersten Blick schütteln wir alle den Kopf und wundern uns, was hier der ÖVP eingefallen ist, überhaupt daran zu denken, einen so jungen Politiker an die Spitze eines so wichtigen Ressort zu setzen. Den zweiten Blick bekommt man, wenn man mal die Gelegenheit hatte, diesem jungen Menschen auch persönlich zu begegnen, und mit ihm bei einem Vortrag bzw. einer Veranstaltung zu diskutieren. Schnell wird einem klar, dass hier jemand sitzt, der weniger ein Jung-ÖVP-Schleckofazi ist, sondern ein sehr intelligenter, mehr als witziger und durchaus charismatischer Mensch (zugegeben: Via TV-Schirm mag das nicht so rüberkommen). Trotzdem stellt sich die Frage, ob er als Außenminister geeignet ist; wobei, so peinlich wie die Akteure rund um Nelson Mandelas Begräbnis wäre wohl auch er nicht. Und immerhin fordert man ja ständig, auch die Jungen mal an die Macht zu lassen – warum also nicht? Wir werden es alle erleben – und bis dahin verabschiedet sich die medianet bis zum 10.1.2014 in die Winterpause.

Faktor kreative Technologie

tipp des tages

gungen wie zum Beispiel die Spielregeln auf Facebook, Google & Co ändern sich ständig; hier muss man immer am Ball bleiben“, so Hammer, der sich als innovativer Asterix der Agenturszene sieht.

kraftwerk als Lead-Agentur Der Faktor kreative Technologie ist für Hammer auch einer der tragenden Säulen für den Geschäftserfolg: „Die Kreativität ist Teil der Geschäftsgrundlage. Wir agieren bei kraftwerk als eine Art kreativer Internet Service Provider.“ Das Digitalgeschäft wird laut Hammer immer mehr zum tra-

„Mit Anfang Dezember liegen wir bei 12,8 Mio. € Honorarvolumen; es sieht also gut aus, unser Ziel von 13 Mio. € zu erreichen.“ Heimo Hammer Geschäftsführer Kraftwerk

© Kraftwerk

michael fiala

Heimo Hammer: „Kunden schnell und direkt erreichen, geht fast nur noch digital.“

nahmen für alle relevanten und für das Unternehmen sinnvolle Kommunikationskanäle umfasst.“ Hammer profitiert derzeit vor allem durch sein performantes Angebot. „Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Leistungen eröffnet uns eine tiefe Wertschöpfungskette“, so der Agenturchef. Die Kunden suchen laut Hammer eine LeadAgentur – immer öfters auch kraftwerk, denn „kraftwerk bietet mehr als klassische Agenturen“.

Die positive Geschäftsentwicklung schlägt sich auch auf den Mitarbeiterstand nieder. Während andere Agenturen Jahr für Jahr schrumpfen, legt kraftwerk auch hier kräftig zu. Mittlerweile stehen 54 Mitarbeiter auf der Payroll, 42 davon sind angestellt. Betonen möchte Hammer dabei, dass 15 Personen im Bereich der Technik arbeiten. „Es zeichnet uns aus, dass wir bei der technischen Umsetzung der Projekte sehr gut aufgestellt sind. Es ist aber auch ein Kraftakt, denn die Rahmenbedin-

genden Faktor in der Werbung. Der kraftwerk-Chef warnt jedoch davor, andere Kanäle deswegen zu vernachlässigen: „Digital ist stark, sowohl im Kosten-/Nutzenverhälnis als auch in der Wirkung. Aber noch stärker ist Digital in Kombination mit anderen Kanälen. Leider treffe ich immer noch auf Ausschreibungen, die Kanäle separat behandeln. Wir treten stets mit einem Gesamtkonzept an, das Maß-

Etat Fahrschule Dr. Roland

Dahoam Studie belegt Bedeutung von Regionalwerbung

chen willst, geht das fast nur noch digital. Die Smartphonedichte und die Nutzung sind vorhanden und steigen weiter an.“ Der billigste Kunde sei noch immer der OnlineKunde. „Vor allem die USA und England sind hier Vorreiter in der Branche und zeigen, wie es funktionieren kann.“ Ein Thema, das für kraftwerk-Kunden immer wichtiger wird, ist die Frage, ob sich Social Media auszahle. Hammer: „Unsere Kunden wollen wissen, wie viele Leute wir damit erreichen, was sie über uns sagen und ob sie etwas kaufen.“ Für 2014 will Hammer die Kreation und Innovation weiter stärken. Dazu sollen die „besten Leute“ in die Agentur geholt werden, die im Jahr 2015 dann das 25-jährige Jubiläum feiern wird.

Merkur & Wiener Linien Aktuell arbeitet kraftwerk an Kampagnen mit Eni, Merkur Markt oder Wiener Linien. Für Merkur soll die Kundenbindung deutlich erhöht werden. „Wenn du deine Kunden schnell und direkt errei-

Award Stimmgewaltig

Ein neuer Kunde Regionale Werbung von Interspar

Die GF Anabell Loebell und Grazia Nordberg von loebell&nordberg GmbH.

Wien. Als eine der ersten setzte die Handelskette Interspar Österreich für ihre Kampagne „Von dahoam das Beste“ auf die neue Werbelösung von twyn group und artworx. Mit der hauseigenen TargetingTechnologie der twyn group wurden die von der artworx kreierten Online-Werbemittel genau in der jeweiligen vordefinierten Region ausgespielt. Das Sujet vom Wiener Winzer erreichte die Interspar-Kunden in Wien, die Vorarlberger Sennerei wurde von den Konsumenten im Ländle gesehen und der Gemüsebauer aus dem Tullnerfeld an In-

Wien. Den Österreichischen Bundesbahnen wurde von StimmExpertin Ingrid Amon die Voice Trophy 2013 verliehen, eine Auszeichnung für langjährige und besonders erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Stimm- und Sprechtechnik. Kristin HanuschLinser, Leiterin ÖBB-Konzernkommunikation: „Der Klang des Unternehmens ist ein zentraler Bestandteil ganzheitlicher Markenführung; seit über 30 Jahren ist Chris Lohner die ‚Stimme der ÖBB‘, ihrer vertrauten Stimme folgen täglich 1,3 Millionen Fahrgäste in ganz Österreich.“

© twyn group & artworx

Konsumenten achten beim Lebenmittelkauf verstärkt auf die regionale Herkunft der Produkte. Was eine aktuelle Studie von A.T. Kearney belegt, wurde von Interspar bereits österreichweit umgesetzt.

ternetnutzer in Niederösterreich ausgespielt. „Die Banner-Inhalte wechseln automatisch mit dem aktuellen Standort des Users bzw. mit seinem Endgerät. Wer in Wien surft, sieht auf unseren PremiumPortalen wie krone.at, kleinezeitung.at, immobilien.net oder news. at einen anderen Banner, als wenn er diese von Salzburg aus abrufen würde. Durch den lokalen Bezug und die Stimmung, die aus der Region mittransportiert wird, wird die Werbebotschaft für den Kunden relevanter“, so Christoph Schwarzlmüller, Senior Key Account bei der twyn grou.

© Stögmüller

Making News – hinter den Kulissen Wie verhalten sich Moderatoren, wenn sie gerade nicht auf Sendung sind? Was passiert, wenn die Technik streikt? Weshalb kommt bei Korrespondenten niemals Langeweile auf, auch wenn in ihrem Land gerade nicht los ist? Warum hätte die längste aller Sondersendungen, 9/11, beinahe nicht stattgefunden? Und weshalb führt zu guter Letzt immer noch das Leben Regie? Gerald Groß, langjähriger „ZiB“-Moderator, erzählt in launigen Anekdoten, wie man seinen Traumjob beim Fernsehen findet und wie der Alltag im TV-Newsroom in der Realität aussieht. 22,00 €, Kremayr & Scheriau Verlag, ISBN: 978-3-218-00880-8

© loebell&nordberg/EMG

© K&S

Wien. Neuzugang auf Kundenseite gibt es bei der Wiener Full-Service-Agentur loebell&nordberg zu vermelden. Die Agentur übernimmt ab sofort die strategische Beratung, Pressearbeit und Lobbying für die Maturaschule Dr. Roland. Ziel ist eine umfassende Informationsoffensive, um die Maturaschule verstärkt als Alternative zur AHS-Oberstufe zu etablieren, so loebell&nordberg in einer Aussendung.  (red)

Voice Trophy

Kristin Hanusch-Linser, Norbert Pausch, und Stimmexpertin Ingrid Amon.


m e di e n

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet – 11

Mobile Offensive Künftig bietet das Mobile-Portal oe24.at neben einem für alle Smartphones optimierten Layout auch alle Multimedia-Features an

„Österreichs“ Schwerpunkte 2014 2014 will sich die Mediengruppe Österreich vor allem des Themas neue Vertriebsformen und neuer Vertriebspartner annehmen. Wien. Mittwoch dieser Woche präsentierte die Mediengruppe Österreich nach der Premiere im Vorjahr abermals ihr Programm für das kommende Jahr und lieferte gleichzeitig vor gut 1.000 Zusehern im Wiener MAK eine Leistungsschau der eigenen Produkte.

erworben werden. Letzteres wurde bereits in der Automobilplattform meinauto24.at eingebracht und redesigned. In 2014 werde die Mediengruppe Österreich mindestens drei neue Online-Beteiligungen realisieren. Ganz oben auf der Agenda steht der weitere Aus- und Aufbau der Meinshop24-Welt für eigene Produkte aber auch externe Angebote – vor allem auch das Affiliate-Geschäft.

Wie auch im vergangenen Jahr wurde auch diesmal die multimedialen Innovationen in Form eines Inhouse-Films dargestellt, denn, so Oliver Voigt, Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich: „Multimedia ist das Keyword für das Geschäftsjahr 2014, Kampagnen, neue Projekte und neue Medien wollen und werden wir zukünftig so anlegen, dass diese in den verschiedenen Kanälen simultan laufen. So starten wir noch dieses Jahr, am 19. Dezember, unser neues Wirtschaftsmagazin money.at. Dieses erscheint wie die bereits in diesem Jahr gestarteten New Launches Naturlust und Stylebook – beide Titel erscheinen nächstes Jahr monatlich – im oversized Format auf extrem hochwertigen Papier.“ Voigt weiter: „Das übergeordnete Thema der ersten Ausgabe von money.at ist ‚So wird 2014‘“. Während das neue Magazin besonders die Elite- und Entscheidungsträger anspricht, wird sich dann zehn Tage später – am 29. Dezember – die gesamte Sonntags-Zeitung ebenso

© medianet/Szene1/Matthias Buchwald

Alle Kanäle bespielen

Refresh für www.oe24.at

Herausgeber Wolfgang Fellner Mitte dieser Woche im Wiener MAK.

dem Thema „So wird 2014“ widmen und zwar in einer besonders positiven Diktion und 100 Top Österreicher und Österreicherinnen sprechen lassen, warum 2014 ein besonders gutes Jahr werden wird.“ Zeitgleich zur Erscheinung der positiven Smiley-Ausgabe So wird 2014 am 29. Dezember wird elektronisch auf der online-Seite money.at nun vier Wochen lang bis zum 31.1.2014 die Thematik crossmedial gefeatured und die User aufgefordert, ebenso ihre positive, persönliche Jahressicht online zu posten und zu kommunizieren. Voigt kündigt aber auch weitere Neuerung an: „Nach dem großen Erfolg von Naturlust werden wir

nächstes Jahr einen weiteren Genusstitel starten – nämlich SmartCooking –, und die übergreifende Printthematik ist Gesundheit und Well-Being. Hierbei geht es um ein eigenes Gesundheitsmagazin, den Ausbau des Gesundheitsteils der Tageszeitung am Mittwoch und ein entsprechendes Coverage der Gesundheitsthemen in der Sonntags-Zeitung. Selbstredend startet parallel dazu ein neues großes interaktives Gesundheitsportal.“ Apropos Portale: Im Bereich der Online-Beteiligungen konnten in diesem Jahr neben den bisherigen Investments joe24.at, careesma. at und immoads.at neue Beteiligungen an love.at und driveme.at

Im Kerngeschäft von oe24 selbst wird der Bewegtbildbereich um die – dieses Jahr im Juli täglich gestarteten Formate Society.tv und Wetter.tv – im ersten Schritt um news.tv ausgebaut. Generell wird oe24 im Frühjahr 2014 refreshed. Dabei wird es einen verstärkten Fokus auf ContentMarketing geben und das Feld der innovativen Live-Ticker ausgebaut werden. Und: Der Ausbau der Auflage wird weiter vorangetrieben. Die Verbreiterung der Gratisbzw. City-Ausgabe der Tageszeitung Österreich konnte dieses Jahr in Kärnten – vor allem in Klagenfurt und Villach – und seit 1. Dezember auch in Graz ausgerollt werden. In dieser Strategie – weiterer Ausbaus der Gratis-Ausgaben im urbanen Raum – und in neuen Vertriebsformen und -partnern liegen auch die Schwerpunkte für

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die Zeitungs-Agenden des Jahres 2014. Den Wind um das Sportjahr 2014 will man ebenfalls mitnehmen; hier wird es zu Olympia und Fußball-WM eigene Sonderteile geben, mit diversen Web-Angeboten auf oe24. Und aktuell hat das Frauenmagazin Madonna gemeinsam mit der Kinderkrebshilfe die große Charity-Aktion „Weihnachtsherz“ gestartet, um so viele Spenden wie möglich zu sammeln.  (red/fej)

mobile offensive Die Mediengruppe Österreich startet nun eine große Offensive im Mobil-Bereich: Ende November ging das neue mobile Portal von oe24.at online. Das neue Mobile-Portal bietet neben einem auf alle Smartphones optimierten Layout und einer innovativen Navigation ab sofort auch alle MultimediaFeatures. Alle Videos und TV-Formate des oe24-Netzwerks – wie das tägliche SocietyTV und WetterTV – sind jetzt auch tagesaktuell über das Smartphone abrufbar. Dank „Responsive Design“ ist oe24.at nun über alle Endgeräte und Browser optimal sichtbar. Für die Betriebssysteme Android und iOS wurde eine komplett neue App entwickelt. Auch bei der Tageszeitung Österreich setzt die Mediengruppe auf Digitalisierung; seit Kurzem ist die Tageszeitung im Digital-Abo erhältlich. Die Leser erhalten zusätzlich zur Zeitung ein Tablet ihrer Wahl mit der digitalen Österreich-App.


M e d i e n & A g e n tu r e n

12 – medianet

short

Agentur Himmelhoch gründet Finanz-PR-Unit

Freitag, 13. Dezember 2013

Gastkommentar Plädoyer für offenen und breiten Zugang zum Journalismus

short

Die gesamte Breite

Agentur Heavystudios: neuer Online-Auftritt

Wien. Himmelhoch gründet eine Finanz-PR Unit: Ab sofort kommuniziert die Agentur von Eva Mandl auch für Unternehmen aus der Finanzbranche. Die neue Unit leitet Silvana Lins, ehemalige Pressesprecherin der UniCredit für Zentral- und Osteuropa, als externe Finanzexpertin für Himmelhoch. „Die Entwicklungen des Finanzmarkts sind kein Nischenthema für Analysten mehr, sondern interessieren heute Investoren und Einzelpersonen gleichermaßen. Die Ziele moderner Finanzkommunikation sind daher einerseits, den trockenen Zahlen Leben einzuhauchen und andererseits sie in den richtigen Kontext zu setzen und so das angekratzte Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen“, so Mandl. Man wolle sich zudem verstärkt der digitalen Performance widmen. Mit IVG Austria AG und dem Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) konnten bereits zwei Kunden gewonnen werden. (red)

© www.heavystudios.at

Silvana Lins leitet als Senior Consultant die neue Finanz-PR-Unit.

Wien. „Zukünftig ist die Journalismusförderung von besonderer Bedeutung. Diese Förderung soll sich u.a. an der Qualität der journalistischen Arbeitsbedingungen und der Aus- und Weiterbildung des journalistischen Personals orientieren.“ (SPÖ-Mediensprecher Cap, 19.9.2013) „Eine neue Definition der Kriterien der Presseförderung

„Wir brauchen auch Quereinsteiger, die mit Erfahrungen außerhalb

„Schwerelos statt linear und starr“ will sich Heavystudions online zeigen.

© eva trifft.

© Felicitas Matern

E. Wasserbauer, Kuratorium für Journalistenausbildung, im Gastkommentar.

der Medien den Jour-

Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin Kuratorium für Journalistenausbildung.

nalismus bereichern.“

rung ist dafür zu danken, dass sie sich der Bedeutung der Aus- und Weiterbildung für den Journalismus bewusst ist. Im Rahmen der Presseförderung soll diese allen bisherigen Aussagen zufolge stärker unterstützt werden als bisher. Der Bereich Aus- und Weiterbildung ist gut organisiert, die Erhöhung der Mittel betont seine Notwendigkeit. Darauf freue ich mich für alle Journalisten, die damit die Möglichkeit bekommen, sich gerade in Zeiten wie diesen mit ihrer Berufsrolle und ihrem Handwerk auseinanderzusetzen. Denn wir müssen jetzt das Wissen aus der Vergangenheit und die Kompetenzen für

Elisabeth Wasserbauer, kfj

muss stark in Richtung Qualität gehen, im Sinne von journalistischer Ausbildung, regionaler Vielfalt, Bekenntnis zur Selbstregulierung.“ (ÖVP-Mediensprecher Kopf, 19.9.2013). Auch Staatssekretär Ostermayer beabsichtigt „den Ausbau der Qualitätsförderung und Zukunftssicherung, insbesondere der Journalistenausbildung“ (14.6. 2011). Der zukünftigen Bundesregie-

die Zukunft gemeinsam aktivieren und entwickeln. Weiterhin brauchen wir dafür auch Quereinsteiger, die mit ihren Erfahrungen außerhalb der Medien den Journalismus bereichern, der ja die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite unterstützt. Berufsbegleitende Ausbildung ist essenziell dafür. Denn je offener und breiter der Zugang ist und bleibt, desto besser für unsere Demokratie. Elisabeth Wasserbauer leitet das Kuratorium für Journalistenausbildung, das soeben sein 35jähriges Bestehen gefeiert hat: 17.940 Weitergebildete in 1.084 Seminaren & Lehrgängen.  www.kfj.at

St. Pölten. Neuer Webauftritt für die St. Pöltner Agentur Heavystudios, welcher gemeinsam mit der Digitalagentur Q2E realisiert wurde. „Das war die Herausforderung des Jahres für mich; nach sieben Jahren haben wir unsere Marktpositionierung samt Corporate Design komplett überarbeitet und dann in einem abgestimmten Medienmix aus Print und Digital intensiv beworben“, so Helmut Niessl, Inhaber der Werbeagentur Heavystudios. Geachtet wurde im Relaunch auf responsive Webdesign, mit Elementen wie Parallax Scrolling wollte man gängige Navigationen durchbrechen. (red)

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Freitag, 13. Dezember 2013

m a r k eti n g & a ge n t u r e n

medianet – 13

Außenwerbung Die Plakativ Werbetechnik, nun in die Belutti Planen-Gruppe integriert, setzt verstärkt auf den Servicegedanken

Die dritte Ebene liegt im Trend mathieu völker

Wien. „Wir sind da, um zu neuen Ufern aufzubrechen“, meint Arthur Belutti, Geschäftsführer der Plakativ Werbetechnik. Nach der Insolvenz der Plakativ im Jahre 2011 kam es zu einer umfassenden Neuorganisation, bei der die Plakativ Werbetechnik in die Belutti Planen-Gruppe integriert wurde. Über die letzten drei Jahre wurden von Belutti über 800.000 € in das Unternehmen investiert: „Das zeigt, wie sehr wir beide an die Daseinsberechtigung des Unternehmens glauben.“ Peter Cibulka, Verkaufsleiter bei Plakativ, beschreibt die neue Geschäftsphilophie: „Wir haben uns von der reinen Wachstumsphilosophie getrennt, da sich der Markt verändert hat, und sich die Absatzmöglichkeiten von Großdrucken reduziert haben. Der Mitbewerb hat sich durch Digitaldrucker verbreitert. Das spüren wir sehr deutlich, aber wir spüren auch, dass große Nachfrage nach einem Gesamtanbieter für Messen, Außenwerbung und Ähnlichem nach wie vor besteht. Durch Fachwissen kann man nach wie vor sehr gute Geschäftsfelder abdecken.“

schreiben, weil wir davor investieren müssen. Wir haben einen Investitionsstau gehabt, von 100% Plan haben wir schon 70% erledigt.“

Startnummern für Sotschi Die Plaktiv Werbetechnik versteht sich heute als integrierter Anbieter, der architektonische Elemente, technisches Know-how und Montage vereint: „Man muss die Dienstleistungen forcieren. Natürlich ist es imposant, wenn man ein Hochhaus mit 4.000 m� verkleiden kann, aber irgendwann geht das nur noch über Verdrängungswettbewerb. Wir gehen dorthin, dass

wir Speziallösungen anbieten; wir führen Gespräche mit Agenturen und bieten spezifische Lösungen an“, meint Belutti. Die Belutti Planen-Gruppe, die heute 120 Mitarbeiter beschäftigt, erwartet für heuer einen Umsatz von rund 16 Mio. €. Neben dem Lkw-Planengeschäft ist Belutti im Sportsegment sehr aktiv: „Die letzten drei Olympiaden wurden von uns ausgestattet und seit sieben Jahren die Weltcuprennen, meistens nordisch und alpin. Wir produzieren im Jahr etwa 100.000 Startnummern; für Sotschi mussten 30.000 Teile innerhalb von zwei Monaten produziert werden.“

© medianet

Belutti produziert im Jahr etwa 100.000 Startnummern für Sportevents.

Peter Cibulka, Verkaufsleiter Plakativ Werbetechnik, Arthur Belutti, Geschäftsführer.

3D im Trend Das Angebot, das Plakativ an den Markt richtet, reicht von großformatigen Platten von 5 m für Außenwerbung, Innen- und Außenarchitektur über Klebefolien für Auslagen und Autoverkleidungen bis hin zu PoS-Materialien. Eine technologische Innovation ist der Sublimationsstoffdruck; dabei wird die Farbe über Transferpapier auf Polyestermaterial übertragen, was sich hervorragend für die Produktion von Fahnen, Stoffbannern oder aufblasbaren Werbemitteln eignet.

„Die Innovationen der Außenwerbung mit neuen Medien und neuen Darstellungs-

AN UNSERE

formen bringen Freude

KUNDEN

Die dritte Ebene scheint im Kommen zu sein: „3D ist ein Trend, den man in der Außenwerbung bemerkt; wir arbeiten seit drei Jahren sehr erfolgreich z.B. mit der Gewista in dem Bereich zusammen.“ Cibulka verzeichnet wieder ein leichtes Wachstum im Bereich großformatiger Digitaldrucke: „Nach den drastischen Budgetkürzungen im Jahr 2008 zieht es jetzt wieder an. Die Innovationen der Außenwerbung mit neuen Medien und neuen Darstellungsformen wachsen und bringen Freude an den Produkten.“ Belutti erwartet, dass die Plakativ 2015 schwarze Zahlen schreiben wird: „Wir haben bis jetzt sehr viel umstrukturieren müssen; ich nehme an, dass wir 2014 pari aussteigen werden. Im Rahmen der Möglichkeiten werden wir 2015 beginnen, Gewinne zu

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peter cibulka

WIR FREUEN U

an den Produkten.“

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14 – medianet

Eine frohe Weihnachtszeit, geruhsame Festtage und ein gutes Jahr 2014

Freitag, 13. Dezember 2013

wünscht Ihnen das Team der Druckerei Bösmüller!

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Abendliches Networking winterevent

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© Cityfoto/Mayr

© Doc LX/Colin Cyruz (6); Doc LX/Patricia Schwarz

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1. Die Life Radio Crew begrüßte die mehr als 300 Gäste zum alljährlichen Life Radio-Punsch; 2. Life Radio-Geschäftsführer Christian Stögmüller mit Landesrat Max Hiegelsberger und Programmchef Ullrich Jelinek; 3. Brigitte Winkler, ­Manfred Benischko und Sarah Schernhammer (alle WKOÖ);

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1. Fun bei der 15ten Uni of Snow am Nassfeld in Kärnten; 2. Mastermind DocLX, Alexander Knechtsberger, GF der KIG Karnischen Incoming GmbH Nassfeld-Hermagor, Klaus Herzog; 3. Marketingleiter DocLX, Thomas ­Kroupa, Constantin Film Holding-Eigentümer Christian Langhammer; 4. Marketingleiterin medianet, Alexandra Otto, GF Aigner PR, Heidi Schuller-Hrusa; 5. Der „Inder“ mit Uni of Snow Maskottchen; 6. tele.ring Promotion Manager Robert Otto, Bacardi-Martini-Verkaufsdirektor Patrick Paternina.

Jubiläum für den legendären DocLX-Winterevent

Alexander Knechtsberger, Erfinder der DocLX Uni of Snow.

Uni of Snow DocLX Vergangenes Wochenende wurde bei besten Wetterbedingungen das Nassfeld in Kärntens größtem Skigebiet, der Karnischen Region, zur „Uni of Snow“ Campus-Zone erklärt. Das legendäre Studenten-Skiopening veranstaltete Österreichs größte Jugend- und EventmarketingAgentur DocLX, 2014 feiert die Agentur ihr 25-jähriges Bestehen, heuer bereits zum 15. Mal. Mastermind Alexander Knechtsberger setzt mit seinen einzigartigen Event-Reise-Konzepten jedes Jahr neue Trends. Das hippe Ski-Spektakel, eine Mischung aus Sport, Action und Partys, war auch 2013 ein Fixtermin für zahlreiche Studenten. 15 Jahre „Uni of Snow“ ließen sich auch zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Medien nicht entgehen. Gesehen wurden: tele.ring Brand Manager Alexander Gänsdorfer, Tourismus-Chef des Skigebiets Nassfeld/Hermagor, Kurt Genser, Zeloite Mira-Eigentümer Florian Kralik, BAT HorecaManagerin Jasmin Tautschnig und andere.

Life Radio lud auf die Dachterrasse der Passage Linz

Weihnachtspunsch Passage Linz Am 5. Dezember lud das Team des gelben Senders Life Radio Kunden, Partner und Freunde zum traditionellen Punsch auf die Dachterrasse des Passage Linz. Mehr als 300 Gäste folgten der Einladung zum gemeinsamen Umtrunk und nutzten die Gelegenheit für abendliches Networking im angenehmen Rahmen und zur Verkostung weihnachtlicher Appetithäppchen.

Glühwein & Co statt Krampusrute Unter den Gästen befanden sich unter anderem Werner Buchegger (Sicherheitsdirektion), Gerald Gutmayer (Sparkasse), Erich Haneschläger (Rotes Kreuz OÖ), Landesrat Maximilian Hiegelsberger, Gerhard Hasenöhrl (OÖ Landesregierung), Friedrich Hörtenhuber (Hypo Vorarlberg), Karina Jäger (Agentur Reichl und Partner), medianet geht mit heute in die Franz Molterer (AKOÖ), UlWinterpause! Wir lesen uns rike Rabmer-Koller (WKOÖ), am 10. Jänner 2014 wieder Harald Wetzelsberger (Raiffund wünschen Ihnen bis dahin eisen), Harald Wintersteiger besinnliche Weihnachten und (WKOÖ), Christoph Wurm einen guten Rutsch. (VKB Bank) und viele weitere mehr. (red)

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Michael Lang, APA

In 72 Tagen um die Welt Zwei New Yorker Ladies wollen im November 1889 das Unerhörte wagen: Die amerikanischen Journalistinnen Nellie Bly und Elizabeth Bisland wollen den Globus in 75 Tagen umrunden. Bly, eine frühe Selfmade-Woman, startet mit dem Dampfschiff gen Osten, Bisland, eine aus gutem Hause stammende Schönheit, mit dem Zug gen Westen – beide mit dem gleichen Ziel vor Augen. 22,99 €, btb Verlag, ISBN: 978-3-442-75399-4.

Verlängerung Michael Lang wurde die Stelle des APA-Chefredakteurs vom Vorstand und Aufsichtsrat der Austria Presse Agentur für weitere vier Jahre zugesprochen. Langs Vertrag läuft bis Ende 2018 weiter.

© APA

Neue App Der RTR-Netztest, der bereits für Android-Geräte erhältlich ist, kann nun auch von iPhones und iPads genutzt werden. Mittels dieser Applikation ist es dem Nutzer möglich, die aktuelle Dienstqualität seines Internetzugangs, z.B. Signalstärke oder Download, zu überprüfen. „Mit dem RTR-Netztest kann man jederzeit und überall seinen über Mobilfunk oder Festnetz realisierten Internetzugang hinsichtlich Datenrate und Qualität überprüfen. Wir hoffen, mit diesem Instrument bei den Verbrauchern die Sensibilität und den Kenntnisstand über wesentliche Parameter des Internetzugangs zu erhöhen“, so Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post. Die App ist im Google Play Store bzw. auf iTunes erhältlich.


retail AK-Umfrage

Lärm, Kundenkontakt und Kunstlicht belasten im Handel am meisten  Seite 18

Moncler

Der Börsengang des Modeunternehmens stößt auf großes Interesse  Seite 18

© SDG/W.Lenzner

inside your business. today. 

© EPA/Moncler

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medianet

Freitag, 13. Dezember 2013 – 15

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Stil mit gwen

Zott Sahne-Joghurt Himbeer ­Panna Cotta, Neni Humus bei Spar, Nagellack von Stilikone Gwen Stefani. Seite 19

Karriere

Werner Lenzner heuerte bei Simba Dickie-Group an 

Seite 20

Zielpunkt stellt neues Geschäftskonzept vor

© Sport 2000/Daniel Hinterramskogler

short

Max Bahr Die Mitarbeiter der insolventen deutschen Baumarktkette können auf eine Übernahme hoffen: Laut Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann (Bild) wurden bereits 40 Immobilien verkauft, auch an die Kette Globus. Seite 18

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Skifahren Sporthändler stellen sich zunehmend darauf ein, dass Skier mehr und mehr geliehen statt gekauft werden. Das ist vor allem kostengünstiger, wie Holger Schwarting von Sport 2000 sagt. Laut AKStudie ist aber genau auf diese Verleihkosten zu achten, da hier enorme Preisunterschiede festzustellen sind. Seite 17

Vom Softdiskonter zum Supermarkt Die beiden Zielpunkt-Vorstände Thomas Janny und Stefan Seyfried (re.) luden zu einem Rundgang ins erste Geschäft, das aufs neue Marktkonzept umgestellt worden ist.  Seite 16

Wien . Festliches Ambiente, internationale Show-Acts und Gourmet-Highlights: Das Vienna Marriott Hotel serviert seinen Gästen zur Weihnachtszeit kulinarische Höhepunkte – gepaart mit stilvoller Unterhaltung und internationalen Rhythmen. Am Heiligen Abend lädt das Haus am Wiener Parkring zu erlesenen Speisen. An den folgenden Weihnachtsfeiertagen dürfen sich Gourmets auf den Gospelbrunch freuen. Zum Buffet-Arrangement servieren die „Favorhythm Gospel Singers“ musikalische Leckerbissen. Auch der Jahreswechsel steht

den weihnachtlichen Genüssen in nichts nach: Drei unterschiedliche Buffet-Variationen präsentieren sich im Festsaal, dem Parkring Restaurant, der Cascade Bar sowie im Garten Café. Top: Speziell für die Feiertage kreierte Chef Patissier Gerhard Burger den Bratapfel-Zimt Cheesecake als süße Überraschung für den Marriott’s Cheesecake Corner.

Schwungvoll ins neue Jahr Die internationalen Live-Acts „The Smash“ und „Boom Drives Crazy“ bringen mit ihrer Show Rock ’n’ Roll und den schwung-

vollen Sound der 1960er-Jahre in das Vienna Marriott Hotel. Auch am ersten Tag des neuen Jahres wartet Besonderes: Beim Neujahrsbrunch sorgt die Live-Übertragung des berühmten Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker für die perfekte musikalische Untermalung – Wiener Gastlichkeit und Tradition in Reinkultur!

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16 – medianet retail

Impressionen aus der Filiale

Lokalaugenschein Der einstige Diskonter Zielpunkt zeigt sich nun hell, aufgeräumt und mit vielen Frischehighlights

„Von den Schachteln sind wir weggekommen“

Das erste Geschäft im neuen Kleid Ein Marktplatz mit wechselndem Angebot in der Mitte des Geschäfts, eine Obst- und Gemüseabteilung, die Lust auf gesundes Essen macht, ein offener und freundlicher Kassenbereich, Feinkost en masse und dazwischen Orientierungshilfen in der hippen Schriftart Lobster: Der neue Zielpunkt in Wien 23 hat mit dem alten nicht mehr viel gemein.

Sortiment sukzessive um 800 Artikel aufgestockt, breite Ethnopalette als Differenzierungsmerkmal. natalie oberhollenzer

Wien. Schauplatz Zielpunkt-Filiale in der Draschestraße im 23. Wiener Gemeindebezirk: Die beiden Vorstände der Lebensmittelkette, Thomas Janny und Stephan Seyfried, luden in dieser Woche zur Besichtigung eines ganz neu gestalteten Marktes. Es ist ein Prototyp, nach dessen Beispiel die beiden künftige Umbauten vornehmen lassen werden. Als erstes fällt an diesem 700.000 € teurem Pilotmarkt die Fassade auf. Sie besteht nicht wie einst aus mickrigen Guckfenstern, sondern aus großflächigem Glas, das über die gesamte Front reicht – indirekte Beleuchtung von oben und von unten inklusive. Passanten sollen so schneller aufmerksam werden auf die neue Pracht. Der Eingangsbereich ist sehr offen gestaltet. So wie es sich neuerdings gehört, ist die Frische (genauer: das Obst und Gemüse) gleich beim Entree angesiedelt.

Schwerpunkt Obst & Gemüse „Hier setzen wir auf LEH-Spotbeleuchtung, dadurch behalten die Lebensmittel ihre natürliche Grundfarbe“, erklärt Janny. Das Grüne Sortiment wurde auf 940 Artikel aufgestockt und in Themenwelten à la Früchte aus aller Welt etc. eingeteilt. „Wir sind auch weg von den Schachteln gegangen, und

optimieren, trägt erste

Seyfried auf das intelligente Kühlsystem im Anschluss; die Anlagen sind in Sachen Energieeffizienz auf dem neuesten Stand, mit ihrer Rückluft wird der Markt im Winter geheizt und im Sommer gekühlt. Stark ist auch die Feinkostabteilung, die sich beinah über den gesamten hinteren Bereich zieht. Über 250 Spezialitäten werden in Bedienung angeboten. Nebst dem Hauptpartner Schirnhofer präsentieren andere heimische Größen wie Berger, Moser und Wiesbauer beim Fleisch oder Anker, Ströck und Felber ihre Ware. Eine heiße Theke macht den Kunden den Mund ebenso wässrig wie Käse von Austromarken (Schärdinger, Käsemacher), fromage français oder Leckerbissen aus Bella Italia.

Früchte, etwa beim

Mehr Eigenmarken

Käse. Bis Ende 2014

Die Rolle der Eigenmarken ist Janny zufolge noch immer eine Große. „Mit der Marke ‚natürlich für uns‘ bieten wir eine umfangreiche Palette an zertifizierten Bio-Produkten an, die nahezu alle von heimischen Mittelständlern hergestellt werden.“ Darüber hinaus offeriert die Lebensmittelkette an die 280 Produkte der Preiseinstiegsmarke „Jeden Tag“. Der Anteil der Private Labels am insgesamt 5.600 Artikel starken Sortiment steigt leicht. Doch trotzdem will Janny in einem Punkt ganz klar Schiff machen: „Wir sind kein Dis-

zwar in allen Sortimentsbereichen“, erläutert Janny weiter. Danach folgt ein stattliches Frühstücksangebot, H-Brot, Frischbrot, Cerealien und Milch, alles nah beieinander.

Neue Ressourcenschoner Die Gangführung habe man im rechten Winkel zur Laufrichtung angeordnet. Dadurch entstehe mehr Freiraum und mehr Präsentationsfläche. Überhaupt sind die

„Unser Vorhaben, das ganze Sortiment zu

werden wir 800 Artikel mehr anbieten.“ thomas janny, gf zielpunkt

Gänge mit einer Mindestbreite von 2,20 Metern schön geräumig. Auch die Regale sind bloß 1,80 Meter hoch und erdrücken den Raum nicht. Besonders stolz sind die beiden Firmenchefs Janny und

konter mehr und auch kein Softdiskonter. Wir sind ein Supermarkt.“ Ein Richtungsentscheid, den man auch daran ablesen kann, dass in der Mitte des Geschäfts ein Bereich hingebaut wurde, der in einem Diskonter nie und nimmer hinpasst.

Neo-Kampagne im Frühjahr Der Marktplatz, gekennzeichnet mit einem mit Lebensmittel- und Genuss-Sujets versehenen RingElement an der Decke, steht eindeutig für die Abkehr vom BilligImage. „Hier werden wir je nach Saison Schwerpunkte setzen“, so die beiden Vorstände unisono. Derzeit sind es Biere, eine Fülle an Radlern und Knabbergebäck. Das im Herbst angekündigte Vorhaben, das gesamte Sortiment optimieren zu wollen, zeigt erste Auswirkungen im Käsebereich in Selbstbedienung und im Ethnosortiment. Letzteres besteht bereits aus über 90 Artikeln und ist eines der wichtigen Differenzierungsmerkmale gegenüber den beiden Großen - Billa und Spar. Im Süßwarenbereich soll es in Bälde 50 Naschereien mehr geben; bis Ende 2014 sollen es 800 Artikel mehr sein, so der Plan des Vorstands. Von der neu gemachten Filiale erhoffen sich die beiden rund 15% mehr Umsatz. Ab dem kommenden Frühjahr wird denn auch an einer neuen Marketingkampagne gearbeitet. In welche Richtung

die gehen wird, wollen Janny und Seyfried noch nicht verraten. Nur so viel: Das Flugblatt wird künftig deutlich aufgeräumter daherkommen, und Aktionen sollen nicht mehr so stark im Mittelpunkt ste-

„Zielpunkt ist kein Diskonter und auch kein Softdiskonter mehr; Zielpunkt ist ganz klar ein Supermarkt.“ Thomas Janny

hen wie einst. Ein Zeichen in Richtung Hipness setzt das Unternehmen jedenfalls schon mal mit der derzeit schwer angesagten Schriftart Lobster.

facts Zielpunkt-Markt Draschestraße Neu Bruttoverkaufsfläche 714 m² Mitarbeiter 15 Umbauzeit 21.09.–09.12.2013 Kosten 700.000 € Parkplätze 53 Nachhaltigkeit Stromsparende LED-Beleuchtung, energiesparende Wärmepumpen


R e tA i l & Pr odu c e rs

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet retail – 17

Skisaison Trend in Richtung Skiverleih setzt sich auch diese Saison fort; nur Skischuhe werden größtenteils noch gekauft und nicht gemietet

Skiverleih als Wachstumsmarkt Ohlsdorf. Dieser Tage finden in den heimischen Skiregionen allerorts Ski-Openings statt und die Händler rüsten auf, um neueste Ski anzupreisen. Das müssen sie aber immer mehr im Verleih tun: „Die Skifahrer schätzen es, dass man jedes Jahr mit dem neuesten Modell fahren kann und man sich um nichts kümmern muss“, bringt es Holger Schwarting, Vorstand von Sport 2000, auf den Punkt. Den Skischuh kaufen aber nach wie vor die meisten Skifahrer. Derzeit gehen etwa 25% aller verkauften Skischuhe in den Verleih, während dieser Anteil bei Skiern bei 60% liegt.

Jahr auf Skiurlaub, bleibt man mit den Kosten für die Miete weit unter dem Kaufpreis“, erklärt Schwarting. Auch für Familien lohnt sich das Ski ausleihen. „Kinder wachsen schnell. Die im vergangenen Jahr gekauften Ski passen im nächsten Winter oft nicht mehr; Leihski sind die praktische Alternative“, so Schwarting. Gerade Kinder sind dem Sport 2000-Chef wichtig: „Mit unserem Skiverleih-Angebot für Schulskikurse bekommen Kinder um 35 € fünf Tage eine Skiausrüstung zur Verfügung gestellt. Damit unterstützen wir Eltern, die es sich sonst nicht leisten könnten, ihre

Kinder beim Skikurs mitfahren zu lassen.“

Wo denn mieten? Im Wachstumsmarkt Skiverleih finden sich aber nicht nur Händler, sondern auch reine Onlinevermarkter, wie Schwarting kritisch anmerkt: „Während Direktvermarkter wie Sport 2000 rent ein Bindeglied zwischen Verleihgeschäft und Kunden darstellen, stehen pure Online-Anbieter nicht in direktem Kontakt mit den Kunden. Nachträgliche Änderungen oder Stornierungen sind schwieriger, Rückmeldungen bei Kundenan-

fragen dauern oft länger “, betont Schwarting die Vorteile des einzigen TÜV-Zertifizierten Skiverleih. Die Arbeiterkammer wiederum warnt vor Abzockern in der Branche. Gemäß einer kürzlich durchgeführten Erhebung gibt es beim Erwachsenenski der Topklasse einen Preisunterschied von 15 und 44 € pro Tag, zwischen 70 und 264 € für sieben Tage. Das jeweils günstigste Modell erhalte man bereits ab 9 €, es könne jedoch bis zu 23 € für einen Tag kosten. Kinderski würden zwischen 3,50 und 16 € pro Tag angeboten. Für Jugendliche bezahle man zwischen fünf und 19 € pro Tag. (jm)

© Sport 2000/Daniel Hinterramskogler

Holger Schwarting, Sport 2000, warnt vor Onlinevermarktern mit massiv reduzierten Kundenservices.

Skier werden immer mehr ausgeliehen und nicht regelmäßig neu gekauft.

Kostengünstige Alternative Bei Sport 2000 zahlt man pro Tag als Erwachsener für eine komplette Ausrüstung, bestehend aus Ski, Schuhen und Stöcken, etwa 14 €. „Fährt man also eine Woche im

Wolford Gewinnwarnung

DELIKATESSEN FÜR DELIKAT-ESSER.

Verlust erwartet Wien. Der an der Wiener Börse notierte Konzern Wolford meldet für die erste Hälfte seines Geschäftsjahres 2013/14 einen Umsatzrückgang um 2,3% auf 74,81 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich von -0,09 Mio. € -2,29 Mio. € verschlechtert. Für das gesamte Geschäftsjahr wird ein operativer Verlust von rund 5 Mio. € erwartet. Währungsbereinigt betrug der Umsatzrückgang 0,7 %. Während der Umsatz in den eigenen Retailstandorten um 5% gestiegen sei und die Online Shops Zuwächse von 20% erzielt hätten, habe sich der Handel in der Berichtsperiode „zurückhaltend“ gezeigt, was zu Umsatzrückgängen von 11% im Wholesale-Bereich und einer negativen Umsatz-und Ergebnisentwicklung geführt habe.(APA)

Mode Internetversand

Zalando wird AG Berlin. Der Online-Händler Zalando setzt erste Voraussetzungen für einen möglichen Börsegang. Der Berliner Modeversandhändler wird von einer GmbH zu einer Aktiengesellschaft umstrukturiert. Das Unternehmen sprach diese Woche von einem lang geplanten Schritt in Richtung einer Unternehmensstruktur, die der Größe des Konzerns gerecht werde. Die Änderung soll aber keine Auswirkung auf das operative Geschäft oder die Tochtergesellschaften haben.  (nn)

EXKLUSIV BEI BILLA. Edelste Zutaten, traditionelle Rezepte, ein erlesener Schmaus für Auge und Gaumen gleichermaßen: Das sind die neuen Delikatessen von BILLA Corso. K-Rot © Zalando (3)

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Der Online-Händler ist vor allem für seine schrillen Werbespots bekannt­. CORSO_Eigenmarke_AZ_Medianet_216x288.indd 1

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R e ta i l & Pr odu c e r s

18 – medianet retail

Fachhandel Die Mitarbeiter der insolventen deutschen Baumarktkette Max Bahr könnten übernommen werden

short

Ausverkauf von Max Bahr

Punsch: Schluck aus einer ,,Black Box“ Wien. Zur Adventszeit gehören Punschstände wohl dazu. Dass der Konsument allerdings nicht weiß, was er dort tatsächlich zu sich nimmt, verärgert die Experten der Initiative ,,Alkohol ohne Schatten“. Diese fordern eine gesetzliche Kennzeichnung des Alkohol-, Zucker- und Kaloriengehalts im Punsch. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen problematisieren die Experten auch Gewaltausbrüche und Unfälle als Folgen von Alkoholmissbrauch. (APA)

Die saarländische Handelskette Globus wird zum 1. März acht Max Bahr-Immobilien übernehmen. in den Max-Bahr-Filialen ausverkauft. Noch geklärt werden muss die Finanzierung einer Transfergesellschaft. Ziel sei es, dass die Beschäftigten mindestens 75% ihrer bisherigen Bezüge erhalten. Nebenbei wird auch noch über die Übernahme von Praktiker-Märkten verhandelt.

Daniela Prugger

© EPA/Jens Büttner

SalzburgMilch spendet für Aktion ,,Sternebus“

© Salzburg Milch

Freitag, 13. Dezember 2013

Laut Berthold Brinkmann wurden bereits 40 frühere Max-Bahr-Immobilien verkauft.

Berlin. Sie dürfen weiter hoffen: Die rund 3.600 Mitarbeiter der insolventen deutschen Baumarktkette Max Bahr könnten weiterhin in der Branche beschäftigt werden. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann wurden bereits 40 frühere Max-BahrImmobilien an Unternehmen der Baumarktbranche verkauft. Zugegriffen haben Bauhaus, die Hagebau-Kooperation und die Handelskette Globus; 2.000 Arbeitsplätze könnten dadurch erhalten werden, berichtete Brinkmann. Offen bleibt, wie viele Mitarbeiter letztlich die Chance auf eine Anstellung in diesen Firmen bekommen. Zumindest Bauhaus will ihnen die Beschäftigung zu den gleichen Bedingungen anbieten. Viele Betroffene werden sich aber erneut bewerben müssen. In der Zwischenzeit werden die Waren

Globus übernimmt 8 Märkte Globus wird zum 1. März 2014 acht Immobilien übernehmen. Es fehlt nur noch die Zustimmung des Kartellamts, dann sollen die Filialen auf das Baumarktkonzept der Handelskette umgestellt werden. Mit einem Umsatz von knapp 6,7 Mrd. € zählt Globus im Geschäftsjahr 2012/13 zu den größten familiengeführten Einzelhandelskonzernen in Deutschland. Die rund 400 Mitarbeiter der von Globus übernommenen Märkte werden zunächst aber nicht übernommen.

Christian Leeb (SalzburgMilch) und Johannes Pranieß (Postbus).

© Panthermedia.net/Ron Sumners

Deutscher Onlinehandel erwartet Einnahmeplus

Der BVH erwartet dieses Jahr ein besonders gutes Weihnachtsgeschäft.

Berlin. Einer Branchenprognose zufolge erwartet der OnlineHandel in Deutschland einen Umsatzsprung vor Weihnachten. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) rechnet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft mit einem Einnahmeplus von 17% auf 9,7 Mrd. €. Das sei eine Steigerung von 42% im Vergleich zur Vorjahresperiode, teilte der BVH am Donnerstag in Berlin mit. Die Prognose beruht auf bereits vorliegenden Zahlen bis Ende November.  (APA)

Dornbirn. Elf Spar-Betrieben in Vorarlberg wurde kürzlich das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ verliehen. Im Ländle tragen mittlerweile 30 Märkte diese Auszeichnung von Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Vorarlberg. Spar ist mit 237 Lehrlingen einer der größten Lehrlingsausbildner Vorarlbergs und setzt schon seit Jahren auf eine vielseitige Ausbildung.

Düsseldorf. Nach dem Verlust von 71 Mio. € im Rumpfgeschäftsjahr 2013 verteilt der Handelsriese Metro keine Geschenke an seine Aktionäre: Sie sollen keine Dividende erhalten. Der Umsatz ging leicht auf 46,3 Mrd. € zurück, das teilte der seit knapp zwei Jahren amtierende Metro-Chef Olaf Koch mit. Metro blieb damit unter den Erwartungen des Markts. Im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 erwartet Metro beim Umsatz nur ein „leicht positives“ Wachstum. Die Entwicklung der Gewinne werde „von der weiterhin unterdurchschnittlichen Wirtschaftsdynamik“ geprägt sein. Der operative Gewinn (EBIT) vor Sonderfaktoren solle 2013/14 über 1,7 Mrd. € liegen.  (APA)

Vielseitige Ausbildung In den „Spar-Akademie-Klassen“ bekommen die Auszubildenden theoretische Inputs, die speziell für den Lebensmitteleinzelhandel definiert sind und sie individuell umsetzen können.  (red)

Der größte Lehrlingsausbilder Vorarlbergs bildet seine Schützlinge vielseitig aus.

AK Arbeitsgesundheitsmonitor für Beschäftigte im Handel

Mode Das italienische Unternehmen geht an die Börse

Wien. Die Arbeiterkammer Oberösterreich führte eine Umfrage bei Beschäftigten im Handel durch, aus der hervorgeht, dass Lärm, Kunstlicht und Kundenkontakt die Handelsbeschäftigten am meisten belasten. Der durch laute Musik, Durchsagen oder Werbung verursachte Lärm stellt für die Beschäftigten nicht nur zur Weihnachtszeit ein großes Problem dar. Ebenso der Stress, der durch den Umgang mit Kunden entsteht, wird häufig als Belastung empfunden. ,,Erschwerend kommt hinzu, dass die Handelsunternehmen kaum gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Beschäftigten anbieten“, heißt es aus der AK. AK-OberösterreichPräsident Johann Kalliauer fordert daher dringend ,,wirksame Maßnahmen der Unternehmen gegen den steigenden Druck auf die Handelsangestellten“. Denn 48% der Handelsbeschäftigten leiden an Migräne oder Kopfschmerzen, 51% unter Muskelverspannung und 30% klagen über Schmerzen in den Beinen. Für den Arbeitsgesundheitsmonitor der AK OÖ werden pro Quartal etwa 1.000 unselbst-

Mailand. Es handelt sich um den größten Börsengang in Italien seit mindestens drei Jahren. Das italienische Modeunternehmen Moncler wagt den Schritt am 16. Dezember und stößt dabei auf großes Interesse. Mit 10,20 € lag der Ausgabepreis für die Moncler-Papiere am oberen Ende der Spanne. Deshalb wird der Hersteller von LuxusDaunenjacken mit 2,55 Mrd. € bewertet. Etwa 31-fach überzeichnet sei die Aktie gewesen. Der Großteil der Papiere ging dabei an Finanzinvestoren, darunter befanden sich auch die bisherigen Hauptanteilseigner Eurazeo SA und Carlyle. Bis zu 681 Mio. € fließen den Eigentümern damit in die Kassen.

Was Handelsbeschäftigte belastet

ständig Beschäftigte vom Marktforschungsinstitut IFES befragt.

Mit Einkommen unzufrieden Auch die Einkommenszufriedenheit könnte besser sein: Nur die Hälfte der Befragten ist mit ihrem Einkommen zufrieden. Dieses liegt laut AK bei Vollzeitbeschäftigten bei 1.275 € netto im Monat, während Teilzeitbeschäftigte 975 € verdienen.  (nn)

Moncler stößt auf großes Interesse onskurs und betreibt mittlerweile gut 100 eigene Ladengeschäfte. Moncler macht es sich zum Ziel, jedes Jahr 20 weitere Standorte zu eröffnen. Im Jahr 2012 legten die Umsätze um 35% zu und beliefen sich damit auf 489 Mio. €. Ursprünglich wollten die Italiener schon vor zwei Jahren an die Börse gehen. Wegen der unsicheren Situation an den Aktienmärkten wurde das Vorhaben aber zunächst zurückgestellt.  (dp)

Auf Expansionskurs

Lärm, Kundenkontakt und künstliches Licht belastet die Handelsangestellten.

Die 66,8 Mio. Aktien hatte Moncler in einer Spanne von 8,75 bis 10,20 € je Papier angeboten. Hinzu kam noch eine Mehrzuteilungsoption von 15%. Am Ende sollen damit gut 30% des Unternehmens an der Börse handelbar sein. Das Textilunternehmen befindet sich schon seit Längerem auf Expansi-

© EPA/Moncler

Hongkong. Der MilliardenBörsegang des chinesischen Online-Händlers Alibaba könnte nun doch etwas länger auf sich warten lassen. Wie mit der Situation vertraute Personen mitteilten, brauche das Unter­nehmen mehr Zeit, um länger auf eine 5,8 Mrd. € schwere Kreditlinie zugreifen zu können. Dies sollte bis 2014 möglich sein, ein Jahr später als erwartet. (APA)

Keine Dividende für die Aktionäre

Spar lehrt die Jugend am besten

© Spar

China: Börsegang von Alibaba verschoben

Metro Umsatzrückgang

Einzelhandel Bereits 30 Märkte in Vorarlberg wurden für Lehrlingsausbildung ausgezeichnet

© Panthermedia.net/Diego Cervo

Salzburg. SalzburgMilch unterstützt auch heuer wieder die Aktion ,,Sternebus“ von ÖBB-Postbus, mit der Spenden für „Licht ins Dunkel“ gesammelt werden. Der Erlös kommt hauptsächlich den Hochwasseropfern und Hilfsprojekten im Bundesland Salzburg zugute. Die Möglichkeit für eine gute Tat haben auch Fahrgäste, indem sie beim Busfahrer Spenden hinterlegen. (nn)

Der Hersteller von Luxusmode hatte 66,8 Mio. Aktien angeboten.


pr odu c t n e ws

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet retail – 19

Bunte Nägel mit Gwen Stefani, Humus von Haya Molcho Product News Zott Sahne-Joghurt Himbeer Panna Cotta, Neni Humus bei Spar, Nagellack von Stilikone Gwen Stefani und eine Kooperation von Coca-Cola light & Palmers. Sahnig-cremige Akzente aus Fruchtkompositionen und echter Panna Cotta machen die Frühjahrssorten Zott Sahne-Joghurt Mandarine Panna Cotta, Zott Sahne-Joghurt Himbeer Panna Cotta und Zott Sahne-Joghurt Balance Himbeer-Vanille ab Jänner zum fruchtigen Geschmacks-Erlebnis aus dem Kühlregal.

© Zott (3); Spar (3); OPI (3)

Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Info

Gastronomin Haya Molcho lässt sich bei der Humuszubereitung ungern auf die Finger schauen, allerdings sind ihre Kreationen nicht mehr auschließlich exklusiven Restaurants wie Neni am Naschmarkt vorbehalten. Den Klassiker der levantinischen Küche gibt es mittlerweile auch im gut sortierten Spar-Geschäft.

Launch Zott Sahne-Joghurt Himbeer Panna Cotta, Zott Sahne-Joghurt Mandarine Panna Cotta und Zott Sahne-Joghurt Balance Himbeer-Vanille 150 g Zott LEH www.zott.de

Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Info

SCHLEMMERZEIT!

Stilikone Gwen Stefani präsentiert zum Jahresbeginn eine gleichnamige, limitierte OPIKollektion, die, soweit es den lackierten Nagel betrifft, ein herausragendes Statement in der internationalen Fashionszene darstellen soll. Die sieben auffallenden Farbnuancen reichem vom poppigen Rot und knalligen Pink bis zum Haselnussbraun und mysteriösen Schwarz.

R Ü F R NU T

Kategorie Launch Produkt OPI Gwen Stefani Collection Preis 16 €/32 € Geschenkverpackung Vertrieb Beauty Solutions Distribution DFH Info www.opi-germany.de

EI Z E Z KUR

Coke Aktion mit Palmers

Pretty in Red

© Coca-Cola/Inge Prader

Wien. Coca-Cola light engagiert sich mit der Bewusstseinskampagne „Folge deinem Herz“ für das Thema Herzgesundheit. Heuer erstmals gemeinsam mit der österreichischen Wäschemarke Palmers, unter der ab Februar ein speziell kreierter roter Spitzen-BH auf den Markt kommt. Gemeinsam mit Puls 4-Moderatorin Bianca Schwarzjirg, die als Testimonial agiert, heißt das Ziel: Auf die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen hinweisen. (red)

www.inzersdorfer.at Bianca Schwarzjirg präsentiert die Kampagne von Coca-Cola und Palmers.

Launch Neni Humus, diverse Sorten Spar Spar (ausgewählte Märkte) www.spar.at


sh op ta l k

20 – medianet retail

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Jura-Eröffnung BÖG-Challenge

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© medianet/Szene1/Klaus Prokop

© Zwanzger

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1. Oliver Zwanzger, Manuela Hirzer, Andreas Hechenblaikner; 2. Manuela Hirzer, Heinz Ramert, Nina Gsoels; 3. Lena Dobra, Natascha Branz, Adnan Midzan.

Jura-Markenstore kürzlich in Steiermark eröffnet 2

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1. Harald Meyer, Walter Eselböck, Sylvio Nickol, Toni Mörwald; 2. Wilhelm Turecek, Harald Leupold, Gerald Zemann; 3. Bernhard Reiterer, Sylvio Nickol; 4. Paul Leitenmüller, Harald Meyer, Klaus Mittendorfer.

Beste Österreichische Gastlichkeit startet Wettbewerb

Kochend gewinnen Erfolgsrezept „Für die BÖG steht die Entwicklung der regionalen österreichischen Küche im Vordergrund“, so BÖG-Präsident Toni Mörwald, der gemeinsam mit Walter Eselböck, Silvio Nickol und BÖG-Geschäftsführer Harald Meyer die BÖG-Challenge 2014 präsentierte. In diesem Sinn lädt die BÖG – Beste Österreichische Gastlichkeit – gemeinsam mit der WKO Wirtschaftskammer Österreich sowie Partnern wie Paylife, Rauch, C&C Pfeiffer zu einem besonderen Wettbewerb, in dem sich alle Restaurants über ein Internetportal (www.boeg.at) bis 12. Jänner 2014 anmelden und bis zu drei Gerichte in fünf Kategorien einreichen können. Danach entscheidet eine Jury mit den Starköchen André Jaeger, Norbert Niederkofler, Heinz Reitbauer, Heinz Winkler, Eckart Witzigmann. Ob die Gerichte den Anforderungen entsprechen? Die Gerichte müssen in ihrem täglichen Geschäft einsetzbar sein, der zeitgemäßen regionalen österreichischen Küche entsprechen, und idealerweise sollten AMA-Gütesiegel-Produkte und Produkte der Genuss Region Österreich verwendet werden. Die Siegerehrung nach dem Praxistest durch Gäste erfolgt dann Ende April. (red) BÖG-Präsident Toni Mörwald

Werner Lenzner (47) ist neuer Marketingstratege der Simba Dickie Group. Durch seine langjährige Tätigkeit bei der npdgroup Eurotoys verfügt er über einen reichen Erfahrungsschatz in der Marktforschung und entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahre zum anerkannten Experten für den internationalen Spielwarenmarkt. Lenzner wird zum 2. Jänner 2014 für den Bereich Lizenzen und strategisches Marketing verantwortlich zeichnen. Disziplinarisch dem Head of Marketing Stefan Lutz zugeordnet, wird er fachlich an Felix Stork berichten, der seit 2012 die Geschicke der Simba Dickie Group im Bereich Neue Medien leitet.

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Top-Kaffeegenuss in der Grazer City Hotspot Bei der vorweihnachtlichen Eröffnungsfeier im Jura Markenstore, im Herzen der Stadt Graz, stand die komplette Produktlinie des Edel-Vollautomaten-Herstellers für die Besucher bereit. Schicke Geräte der Ena-Linie für den Haushaltsbereich, die leistungsstarke Impressa-Mittelklasse, ebenso wie die absoluten Profi-Vollautomaten der Giga-Familie, strahlten mit der Inhaberin des Markenstores und Genussberaterin Manuela Hirzer um die Wette. „Ich freue mich, dass gleich zu Beginn das Kompetenzzentrum für vollendeten Kaffeegenuss in der Grazer City so positiv angenommen wurde und ich bereits bei der Eröffnung zahlreiche Kunden begrüßen durfte“, zeigt sich Hirzer über den Andrang der ersten Tage erfreut. Denn der neue Markenstore bietet individuelle und langfristige Lösungen für anspruchsvolle Kunden, die auf Kaffeevollautomaten aus dem umfangreichen Produktsortiment setzen. Bei der Eröffnung geseH.O.M.E.D.E.P.O.T. 2014: hen: Jura-Geschäftsführer 12. bis 14.3.2013: 14.00–19.30 Andreas Hechenblaikner, Uhr, 15. & 16.3:, 12.00–19.00 Oliver Zwanzger (JuraUhr; Semperdepot, Atelierhaus Gebietsverkaufsleiter), Heinz der Akademie der bildenden Ramert und Nina Gsöls (Firma Künste Wien, 1060 Wien Ramert) sowie Gerhard Ertl (Technik-Ertl). (red)

Produkt des tages

die finstere brille

Gelassenheit oder Angststarre? Christian Novacek

© De’Longhi

Kopf des Tages

© SDG/W.Lenzner

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Genusstrinker Die PrimaDonna XS von De’Longhi ist ein extra schmaler, platzsparender Kaffeevollautomat mit Edelstahlgehäuse, der stets perfekte Resultate garantiert. Mit nur einem Knopfdruck kann, dank des patentierten „LatteCrema“ Cappuccino-Systems, jede gewünschte Kaffeekreation zubereitet werden, sei es Cappuccino mit perfektem Schaum, original italienischer Latte Macchiato, Espresso, heiße Milch oder vieles mehr: Die PrimaDonna XS erfüllt alle Wünsche. Dafür sorgt ein automatischer Milchaufschäumer mit integriertem, abnehmbarem Milchbehälter sowie eine zusätzliche Cappuccino-Aufschäumdüse zum manuellen Aufschäumen der Milch bzw. für die Heißwasserfunktion zur Teezubereitung. UVP 1.399,99 €. www.delonghi.at

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enn das Christkind wieder ein echtes Mistkind ist, wenn am Speiseplan künftig das Kinderschnitzel nicht zu kurz kommen soll, wenn die Banken mit ihren NullkommaZinsen immer noch so tun, als wären sie dein bester Freund – dann hilft eines: Gelassenheit. Die ist nicht angeboren, sondern erarbeitet. Zu meiner ebendieser wurde mir kürzlich gratuliert, nämlich von der Zahnärztin, die meine Angststarre falsch eingeordnet hat. Laut dem Philosophen, der zu allem was sagen kann, also laut Peter Sloterdijk, ist die Gelassenheit heutzutage eine möglichst weitreichende Beherrschung der passiven Fremdbestimmtheit. Sprich: Man kontrolliert den Umgebungszwang und lässt sich nur von dem zwingen, wo man sich möglichst ungezwungen fühlt. Das ist jetzt allerdings meine freie Interpretation. Mein praktischer Zugang lautet anders: 1. Rein ins „Vergnügen“; 2. Angststarre; 3. (wenn nicht Angststarre): Sprechanfall, bestmöglich unterbrochen von Kichern; 4. (Katharsis): allergische Anfälle; 5. Die erstaunliche Erkenntnis: Ich lebe noch; 6. Gelassenheit. Wie man merkt: Die Gelassenheit kommt bei mir tendenziell zu spät. Ich werd über Weihnachten versuchen, umzustrukturieren. c.novacek@medianet.at

Di e z a h l m it d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen

Gedankensprünge Wahrscheinlichkeit, dass man von einem Flugzeug getroffen wird, das vom Himmel stürzt: 1 zu 25 Mio. und dass es heute passiert: 1 zu 7 Trio.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 13. Dezember 2013 – 21

die stärksten börsen

die grössten Banken

Aktienmärkte der VAE und Afrikas haben Spitzenplätze, auch Europäer dabei  Seite 23

Erste, Bank Austria und Raiffeisen führen die Rangliste 2013 an 

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financenet Seite 26

versicherer die stärksten sparten 2013 © APA/Robert Jäger

Wiener Börse: ATX kratzt 2013 noch die Kurve

ATX 4. Dezember –11. Dezember 2013

ATX (11.12.) Wochentop Wochenflop

2507,28 SBO RHI

Top 5 ATX Prime Schoeller-Bleckmann Do&Co Palfinger Strabag SE Valneva Flop 5 ATX Prime RHI Lenzing Telekom Austria Vienna Insurance Group Raiffeisen Bank International

-1,31% 7,10% -7,41% 7,10% 6,97% 5,40% 4,24% 3,60% -7,41% -5,53% -3,72% -3,59% -2,46%

4. Dezember–11. Dezember 2013

DAX (11.12.) Wochentop Wochenflop

9077,11

-0,69%

Commerzb. 4,84% Dt. Bank -2,50%

Top 5 DAX Commerzbank Fresenius SE Deutsche Telekom Linde Infineon Technologies Flop 5 DAX Deutsche Bank E.On Lanxess BMW RWE

4,84% 0,97% 0,66% 0,41% 0,38% -2,50% -2,49% -2,43% -2,37% -1,97%

© Matejka & Partner; Andi Bruckner; Wiener Städtische/Singer; RCM; Panthermedia.net/Ivan Mikhaylov

DAX

Rankings Die Analysten wie Wolfgang Matejka und Günther Artner erklären, welche Aktien warum heuer top oder eher flop waren. VÖIG-Präsident Mathias Bauer zieht für die Fondswelt eine sehr durchwachsene Bilanz, die Hoffnungen liegen wie auch bei den Versicherungen beim „Pensionskonto“. Seiten 22, 26, 28

inhalt

Capital:Markets > ING-DiBa eröffnet ersten Servicepoint 22 > Goldpreis sackt stark ab 26 Fonds:Park > HSBC: Hochzins-Fonds

26

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Banking > Gutmann baut Nach­ haltigkeitsschiene auf  26 > Austro-Banken online und mobile top, dafür teuer  27 Insurance:Watch > VIG erweitert Vorstand in der Slowakei > Coface Österreich mit Innovations-Direktorin

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Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

kolumne

Lassen Sie sich nicht enteignen!

ATX 2013 Letztlich blieb dem Index eine Performance um die fünf Prozent – nach einem abwechslungsreichen Jahr

Nach Knick zur Mitte des Jahres akzeptables Finish 2014 bietet durchaus Chancen, Analysten zufolge könnte der Index die 3.000er-Marke knacken

D

ie Österreicher sind großteils wohl immer noch ein Volk der Vermögensvernichter: Zwar sind die Guthaben auf Sparbüchern in absoluten Zahlen laut Oesterrichischer Nationalbank zurückgegangen … sie belaufen sich aber immer noch auf 145 Milliarden Euro (nach 146 Milliarden im 1. Quartal). Dies bedeutet beim derzeitigen Niedrigzinsumfeld „die kalte Enteignung“; so sieht es auch der Generalsekretär des österreichischen Sparkassenverbands, Michael Ikrath. Ob die Österreicher nun, wie er befürchtet, zur Vermögensvermehrung wieder stärker zu spekulativen Finanzprodukten greifen müssen, sei dahingestellt. Eher wird wieder mehr unter der Matratze gehortet. Dabei sind die Aktienmärkte 2013 großteils erfreulich gelaufen, sogar der ATX ist im Plus. Und von den insgesamt 1.616 österreichischen Fonds mit einer Historie von zumindest einem Jahr weist die Vereinigung VÖIG für 1.251 eine positive Performance aus. Viele Finanzexperten gehen nicht davon aus, dass sich an der Zinsfront so bald etwas ändern werde. Es bleiben also nur wenig Alternativen zur Aktie, um Vermögen zu vermehren, und als „Soft-Variante“ davon Aktienfonds. Nehmen Sie sich über die Feiertage Zeit, Ihre Finanzen zu überdenken. In diesem Sinn: Alles Gute für 2014!

ING-DiBa Face-to-face

Servicepoint vor Eröffnung

Wien. Mit einem eigenen Servicepoint wird die ING-DiBa Direktbank Austria die Kundenbetreuung erweitern. Der neue Standort in der Wiener Rotenturmstraße wird die bisherigen Kommunikationskanäle Online, Telefon und Post ergänzen. „Bedürfnisse und Situationen vieler Interessenten und Kunden können im direkten Faceto-Face Kontakt einfacher gelöst werden“, meint Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Austria. Der „offene und einladende“ Servicepoint werde ab Frühjahr 2014 allen Kunden und Interessierten für Fragen und Anliegen rund um Sparen, Kredit und Investmentfonds der INGDiBa zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiter der ING-DiBa Direktbank Austria werden von Montag bis Samstag zu deutlich erweiterten Öffnungszeiten die persönliche Betreuung vor Ort übernehmen – zusätzlich zum 24-Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche via Telefon und Internet. (lk)

Ent w icklung der AT X-WErte 2 0 1 3

Wachstumsorientiert Im dritten Quartal änderte sich die Titelselektion: „Die spürbare Konjunkturerholung war zwar nicht so stark wie erhofft, aber erlaubte doch ein positiveres Bild für die kommenden Quartale, weshalb Marktteilnehmer zunehmend zyklisch und wachstumsorientiert investierten“, meint Matejka. Heimische institutionelle Inves-

„Kommt es zu eiCEE, könnte der ATX nächstes Jahr besser performen als seine europäischen Peers.“ wolfgang matejka

etwa nach wie vor „ein skeptisches Sentiment“ gegenüber der starken CEE-Komponente des ATX. Dazu kämen regulatorischen Nachteile. Ziehe man dies in Betracht, so Matejka, könne man die Performance als akzeptabel einstufen.

Schade, schade ... Ähnlich verhalten positiv sieht die Entwicklung Günther Artner, CFA und Analyst der Erste Bank Group. Er verweist darauf, dass der ATX zwischenzeitlich wesentlich besser unterwegs war: Von November 2012 bis November 2013 hatte das Plus rund 20% betragen. Das gelang, so Artner, im Zusammenhang mit einer konjunkturellen Stabilisierung Europas. Dieser Zugewinn entsprach in diesem Zeitraum auch jenem des Euro Stoxx 50. Zur Mitte des Jahres gaben die Kurse aber wieder deutlich nach. Grund dafür waren für Artner einerseits externe Faktoren wie z.B ein in Aussicht gestelltes Ende der expansiven US-Geldpolitik, aber eben auch hausgemachte Faktoren. Artner nennt hier etwa die Kapitalerhöhung des ATX-Schwergewichts Erste Group. Nachdem sich die europäische Schuldenkrise danach aber beruhigte und die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik beibehielten, gelang dem ATX im Oktober sogar ein Ausbruch über die zuvor mehrfach in Angriff genommene Marke von 2.550 Punkten; im November schließlich wurde das Jahreshoch von 2.666 Index-Punkten erreicht. Die ATX-Entwicklung 2013 war also nicht linear. Und es gab mit Wienerberger, OMV und Post auch nur wenige Werte, die kontinuierlich zu einem guten Ergebnis beitrugen, beobachtete Matejka. Für die restlichen Zykliker und für die Banken begann das Jahr schlecht

Wert Year to Date % Jahreshoch Jahrestief Kapitalis. in Mio. € Wienerberger AG 73,02 12,06 11,85 1.409,73 OMV AG 28,02 35,20 34,74 11.443,09 voestalpine AG 22,85 34,20 33,88 5.885,69 CA Immo Anlagen AG 17,00 12,33 12,21 1.078,43 Österreichische Post AG 12,39 35,14 35,00 2.363,67 Mayr-Melnhof AG 9,35 89,00 87,10 1.768,80 Zumtobel AG 9,18 11,03 10,83 474,15 Immofinanz AG 6,29 3,39 3,36 3.821,50 Erste Bank Group AG 2,89 24,83 24,45 10.616,06 Strabag SE 2,30 21,00 20,57 2.390,58 Telekom Austria AG 1,29 5,89 5,81 2.596,42 EVN AG –3,00 11,59 11,42 2.055,11 RHI AG –3,84 24,65 23,80 955,46 Schoeller-Bleckmann AG –4,16 75,99 72,61 1.209,92 Conwert Immo Invest SE –6,09 9,21 9,13 781,89 Andritz AG –8,18 45,50 44,52 4.638,40 Vienna Insurance Group AG –13,47 35,00 34,80 4.472,32 Verbund AG Kat. A –18,34 15,65 15,32 2.618,19 Raiffeisen Bank International AG –19,64 25,51 25,20 4.952,14 Lenzing AG –25,91 43,98 42,31 1.124,39 Quelle: boerse-express/ Wiener Börse. Stand: 9.12.13.

ner Stabilisierung in

© Matejka & Partner

linda kappel

Wien. 2013 war für den heimischen Aktienindex ATX kein schlechtes Jahr: 5,51 Prozent hat er (bis Redaktionsschluss zum 10. Dezember) dieses Jahr zugelegt. Gemessen an den Ergebnissen anderer Anlageformen im selben Zeitraum ein gutes Ergebnis. Misst man es aber an anderen europäischen Vergleichsindizes, lässt die Begeisterung deutlich nach: der deutsche DAX stieg im selben Zeitraum um knapp 18 Prozent. Die Gründe für das Nachhinken sind altbekannt: Wolfgang Matejka, Geschäftsführer des Anlageberaters Matejka & Partner, sieht

– das änderte sich aber: Die Banken legten eine Zwischenrallye hin, Zykliker holten auf, und gegen Jahresende begannen auch die Immobilienaktien ihre Stagnation abzuschütteln, analysiert Matejka.

toren und private Anleger nahmen an dieser Entwicklung aber nur unterdurchschnittlich teil, so Matejka. Die regulatorischen Vorgaben und politische Polarisierung seien hierfür mitverantwortlich. Die Investoren kamen wie auch im restlichen Europa in hohem Maße aus dem amerikanischen und englischen Raum, meint Matejka.

Sieger und Verlierer Jahressieger ist mit großem Abstand Wienerberger: Plus 73,02% ergibt die Year-to-Date-Berechnung (per 9.12.). OMV (+28,02%), voestalpine (+22,85%) folgen auf den Plätzen mit hervorragenden Performances. Aber immerhin 9 der 20 Werte sind in dieser Betrachtung unter Wasser geraten: Lenzing gar mit -25,91%, Raiffeisen Bank International mit -19,64% und der Verbund mit -18,34%. Und es bleibt die ernüchternde Analyse: „Während in diesem Umfeld der DAX und der Dow Jones jüngst neue Allzeit-Höchststände erreicht haben, ist der ATX noch weit von seinem einstigen Höhepunkt von fast 5.000 Punkten im Jahr 2007 entfernt“, meint Artner.

nativanlagemöglichkeiten seien aber deutlich weniger attraktiv, meinen Finanzmarkt-Experten. Und die ATX-Werte bieten aktuell im Schnitt eine Dividendenrendite von um die 2,8%. Matejka erwartet für das kommende Jahr eine noch stärker dem Thema Wachstum gewidmete Marktentwicklung. Die Konjunktur sollte sich weiter stabilisieren. Auch er sieht die Bewertungen auf

evidente Verbundenheit mit diesem Raum würde in den Blickpunkt internationaler Investoren rücken, meint Matejka. Dann könnte der ATX über seinen europäischen Peers performen. Als Sektoren in diesem Zusammenhang sieht Matejka Bau, Zykliker und in gewissem Masse auch Immobilienaktien. Banken sieht er weiterhin im regulatorischen Fokus. Wenn sie die regulatorischen Vor-

„Kommt es zu einer Stabilisierung in CEE, könnte der ATX nächstes Jahr besser performen als seine europäischen Peers.“ © Andi Bruckner

kurt sattlegger

Günther Artner

relativ hohem Niveau, der Fokus werde daher auf der kommenden Gewinnentwicklung liegen. Zyklische Werte und Aktien mit einer nachhaltigen Wachstumsperspektive sollten daher am stärksten profitieren. Kommt es zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung Osteuropas, dann könnte die Stunde des ATX schlagen. Die

gaben erfüllten, müssten sie die bis dorthin zu erwartende Underperformance aufholen können. Ähnliches gelte für die Energieversorger: Sobald die Subventionsbürden im europäischen Strom- und Energiewesen beseitigt sind, sollten sie aufholen können. Das sei allerdings noch nicht absehbar.

Chancen für 2014 Wie wird es 2014 also weitergehen? Artner sieht das kommende Jahr positiv. Obwohl der ATX nach den deutlichen Anstiegen zuletzt in einer Konsolidierungsphase verharrt, sei in weiterer Folge mit einem Indexanstieg in Richtung 3.000 Punkten im Jahr 2014 zu rechnen. „Als Jahresendziel würden wir aus heutiger Sicht 2.900 Punkte im ATX schätzen.“ Fundamental sei der Index mit einem KGV von ca. 12 auf Basis der Schätzungen für 2014 im historischen Schnitt bewertet. Die Alter-

Das österreichische Börsenbarometer ATX erlebte zur Jahresmitte einen Knick – und ist immer noch weit vom Höhepunkt von 5.000 Zählern im Jahr 2007 entfernt.


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financenet – 23

financenet@medianet.at

Ranking internationaler Börsen 2013 Unter den Top Ten-Performern des Jahres finden sich vor allem VAE-Märkte und afrikanische Börsen

Auch Europa-Börsen in Hitliste

Russland und viele Latino-Märkte auf der Verliererseite; Japan könnte sich unter den etablierten Märkten 2014 als Favorit mausern. manager-Indizes zeigen sowohl in den USA als auch in China, Japan und Europa Werte über 50 und signalisieren somit eine anziehende Konjunktur. Die makroökonomische Lage hat sich auf breiter Ebene verbessert“, sagt Patrick Rudden, Fondsmanager des ACMBernstein Dynamic Diversified

linda kappel

„Der Finanzplatz Japan könnte aus mehreren Gründen 2014 für internationale Anleger © Wikimedia/Hlondono

Wien. Der Blick auf die internationalen Börsen und ihre Entwicklung 2013 (per 4.12.2013; auf Euro-Basis) birgt so manche Überraschung. Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass der venezolanische Index fast 300% machen wird – zumal Venezuelas Präsident Hugo Chavez Anfang März das Zeitliche gesegnet hat und sein Nachfolger Nicolás Maduro bisher eher farblos geblieben ist … Nun ja, rational lässt sich dies nicht wirklich begründen, denn der Index ist bankendominiert und die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der Titel sind teils dreistellig. Ein Privatanleger wird auch kaum auf den Gedanken gekommen sein, in mongolische Titel zu investieren oder auf den Jamaica Market Index zu setzen. Beide Märkte zählten heuer zu den eher glücklosen. Selbst hartgesottene „Frontier Markets“-Investoren (sog. Grenzmärkte, zu denen kleinere, weniger entwickelte und weniger zugängliche Schwellenländer gezählt werden, die jedoch bereits über „anlagegeeignete“ Aktienmärkte verfügen) lassen diese Börsen wohl links liegen. Anders sieht es da schon mit Märkten der Vereinigten Arabischen Emirate aus (u.a. Dubai, Abu Dhabi) oder vereinzelt afrikanischen Märkten, die am ehesten von Fondsmanagern, wie etwa

sehr attraktiv werden.“ ulrich baumann Volksbank invest KAG

Die venezolanische Börse schoss 2013 mit mehr als 260 Prozent Plus den Vogel ab.

erstem Euro-Krisenland gelungen ist, den Euro-Rettungsschirm EFSF erfolgreich zu verlassen. Aber auch der Athener Gesamtindex zählt mit einem Plus von mehr als 30% zu den Gewinnern 2013.

Emerging Markets-Guru Mark Mobius vom Fondsanbieter Franklin Templeton, analysiert und propagiert werden. Ihm gefallen vor allem die ressourcenreichen Länder Afrikas südlich der Sahara (Nigeria, Botswana, ...). Nigeria ist tatsächlich auch unter den Top Ten-Performern des Jahres zu finden, nach Kenia und Ghana (Platz 4 und 5). Als europäische Vertreter unter den Top Ten finden sich Bulgarien und Irland, dem es als

Japan-Fürsprecher Doch mit welchen Regionen könnte man 2014 sein Glück wagen? Auf breiter Front favorisieren Finanzexperten Aktien. „Einkauf-

Portfolios. In der EU sei jedoch nur mit „trägem Wachstum” zu rechnen. Dass die Gewinnmargen der Unternehmen sinken, befürchtet Rudden nur für einige Regionen und Sektoren, etwa Australien und Kanada sowie für Energie- und Rohstoffwerte. Ganz stark von Japan überzeugt ist Ulrich Baumann, Manager des Volksbank Pacific-Invest-Fonds. „Japan ist im Vergleich zu Europa und Amerika auf längere Sicht

noch ein Underperformer“; der vielfach unbeachtete Markt biete Aufholpotenzial. Das KGV sei mit 13 international gesehen günstig. Die Notenbank werde den Yen weiter tief halten, was ein idealer Gewinntreiber für das exportorientierte Land sei. „Zudem rechne ich 2014 mit einer Senkung der Unternehmensbesteuerung sowie mit weiteren Reformen, vor allem im Bereich Corporate Governance.“ Auch könnte 2014 endlich der „nachhaltige Schritt aus der Deflation in eine leichte Inflation” gelingen. t op- und flop-börsen 2 0 1 3

Venezuela Stock Market  261,45% Dubai General Index  78,79% Abu Dhabi General Index  45,12% Nairobi All Share  42,38% Ghana Composite Index  24,11% Argentina Merval Index  41,32% Bulgaria Sofix Index  36,58% Athex Composite Index  33,47% Nigeria All Shares  32,75% Irish Overall Index  28,82% Russian RTS $  –13,21% BIST Borsa Istanbul 100  –20,92% IGBC Colombia General I.  –22,01% Jakarta Composite Index  –22,01% Namibia Overall Index  –23,60% Chile Stock Market Select  –24,57% JSE Jamaica Market Index  –25,41% MSE Mongolia Top 20 Index  –30,44% Brazil Ibovespa Index  –30,98% Peru Lima General Index  –36,91% Quelle: Bloomberg, Indexentwicklung auf Euro-Basis; Zeitraum: 1.1. – 4.12.2013

Bankhaus Schelhammer & Schattera Der Spezialist für ethisch-nachhaltige Geldanlage

Kompetente Beratung beim Goldkauf

Aber die Entwicklung des Goldpreises ist keine Einbahnstraße, und somit kam die Korrektur für Experten nicht unerwartet, da der Goldmarkt auch stark von emotionalen Faktoren geprägt ist. Goldkäufern muss bewusst sein: Allein wenn die Krisenangst – wohlgemerkt die Angst, nicht unbedingt die Krise – vorbei ist, hat dies deutliche Auswirkungen auf den Goldpreis. Beratung und Information sind daher besonders wichtig, auch wenn man sogenannte krisensichere Anlagen wählt und

Goldgeschenke & Co

ins klassischste aller Edelmetalle investiert. Kursrückgänge, wie wir sie im Laufe des Jahres 2013 erlebt haben, können aber durchaus auch zu günstigen Einstiegs- und Kaufmöglichkeiten führen. Gerade die Idee, beispielsweise Goldmünzen als Weihnachtsgeschenk zu überreichen, hat besonderen Charme, denn Gold ist zeitlos wertvoll. Man braucht auch nicht Unmengen Geld dafür auszulegen. Die Angebotspalette bietet auch für kleine Brieftaschen interessante Anlageprodukte.

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Der Klassiker unter den verkauften Gold-Produkten ist nach wie vor der „Wiener Philharmoniker“, der auch als die weltweit beliebteste Anlagemünze überhaupt bezeichnet wird. Der Wiener Philharmoniker zählt aber auch zu den zweifellos schönsten Münzen – mit der Orgel aus dem goldenen Saal des Wiener Musikvereins auf der Wertseite und bedeutenden Instrumenten des weltberühmten Orchesters der Wiener Philharmoniker auf der zweiten Münzseite. Den goldenen Wiener Philharmoniker gibt es in vier verschiedenen Größen. Er eignet sich damit für nahezu jeden Anlass als Wertanlage oder eben als Geschenk. Wobei der unvergleichliche Erfolg des

Wiener Philharmonikers nicht nur auf seine goldene Ausgabe beschränkt ist: Auch in Silber begeistert die besondere Münze Anleger und Sammler auf der ganzen Welt; jedes Jahr werden rund 14 Millionen Stück verkauft. Beide Varianten sind offizielle Zahlungsmittel und bieten daher neben ihrer einzigartigen Schönheit quasi eine „doppelte“ Sicherheit.

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Was man beim Goldkauf unbedingt wissen muss

sondere auch bei Goldmünzen, aber auch bei Goldbarren diverser Größen zwischen einem Gramm und einem Kilo.

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Wien/Österreich. Vor allem in Krisenzeiten bietet Gold dem Anleger ein gewisses Maß an Sicherheit, da Gold von Staaten, Währungen, Produktivität oder Kreditwürdigkeit weitgehend unabhängig ist. Obwohl wirtschaftliche oder politische Faktoren zeitweise den Goldpreis beeinflussen können, bleibt der Wert des Goldes langfristig stabil. Das heißt aber nicht, dass Gold von Preisschwankungen verschont bliebe, im Gegenteil: Kurzfristig kann der Goldpreis ganz ordentlich „durchgebeutelt“ werden. 2013 war so ein turbulentes Jahr für den Goldpreis, mit zahlreichen Ups und Downs und einem aktuellen Rückgang (per Ende November) um rund ein Viertel gegenüber dem Jahresanfang.

Schattera AG, FN58248i, Goldschmiedgasse 3, 1010 Wien. Dies ist eine Erstinformation und keine Empfehlung zum Kauf/Verkauf. Beachten Sie, dass der Handel mit Gold ein spekulatives Element enthält.


Busi n ess Pr o m o ti o n

Freitag, 13. Dezember 2013

© OPUS/A. Hroß

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OPUS Events Innovation, Zuverlässigkeit, Qualität und ein „grüner Daumen“: Die Traditionsveranstaltung als gelungenes Green Event

Feuerzangenbowle 2013: Augenschmaus & Hochgenuss Achte Ausgabe des Advent-Kick-offs: OPUS-Mastermind Erik R. Kastner lud zur emotionalen Leistungsschau. Wien. Es ist mittlerweile gelebte Tradition: Auch in diesem Jahr läuteten Erik R. Kastner und sein OPUS-Team mit ihrer Feuerzangenbowle die besinnlichste Zeit des Jahres ein. Modefarbe der mittlerweile achten Ausgabe des v o r weihnacht-

lichen Info- und EntertainmentTalks war neben winterlichem Weiß das nachhaltige Event-Grün (siehe rechte Seite). Der Veranstaltungs-Impresario nutzte den Abend, um gemeinsam mit Ö3Moderatorin Sylvia Graf Außergewöhnliches, Neues und buchstäblich „Groß“artiges zu präsentieren – vor allem aber zu projizieren.

News von den Routiniers Rund 350 Freunde und Partner folgten der Einladung ins Wiener MAK und erlebten einen wahren Augenschmaus, ein Green Event, das seinem Namen alle Ehre machte, und die Geburtsstunde des neuen Online-Auftritts. Auch das neue Logo – sozu-

© OPUS/A. Hroß (5), medianet/Szene 1/Christian Mikes (4)

Gastgeber der Feuerzangenbowle: OPUS-Chef Erik R. Kastner sorgte für „Emotionen pur“.

sagen die Visitenkarte der Spezialisten – wurde im zeitgenössischen Kunsttempel vorgestellt und auch

„Erfahrung und Innovationsgeist machen uns zu Eventspezialisten. Wir liefern nachhaltige Eindrücke.“ Erik R. Kastner, OPUS Events

zwei neue Mitarbeiter in der Eventlogistik und damit in der Firmenfamilie willkommen geheißen. Für viele Ahs und Ohs sorgten die OPUS-Regie und die Interaktionsdesigner der Firma Strukt: Bühne und 270º-Bild waren perfekt aufeinander abgestimmt.

Die Gäste wurden dank höchstem Technologieeinsatz und modernstem Inszenierungsstandard aus dem MAK auf Alpengipfel, Sonnenstrände, in Wälder und in den Großstadtdschungel entführt.

„Mission erfüllt“ Nicht nur die Kulisse, auch die Küche sorgte für Aufsehen: Die Geschmacksnerven wurden diesmal nachhaltig verwöhnt. CateringPartner „impacts“ verführte mit lukullischen Gustostückerln aus der grünen Küche. Die Marke „Gösser“ aus der grünen Steiermark rundete das Thema ab. Das schmeckte auch Regina Preslmair, die als Vertreterin des Lebensministeriums das Nachhaltigkeitszertifkat für OPUS dazu servierte. „Mission erfüllt“, zeigte sich Kastner sichtlich zufrieden. „Die Kategorie ‚Event‘ entwickelt sich weiter, wird grüner und behält damit auch zukünftig ihre unangefochtene Sonderstellung innerhalb des Marketing-Mix; samt ihrer sinnstiftenden, emotionalen Mehr-

wertbildung für Unternehmen, bei Mitarbeitern und Kunden.“ Auf Give-aways wurde diesmal bewusst verzichtet. Stattdessen unterstützte Kastner großzügig die Weihnachtsaktion „die ÄRMSTEN“ von immo-humana, Verein für Mütter in Wohnungsnot. VereinsVorstand Anton Faber, Dompfarrer von St. Stephan, wurden 5.000 € überreicht.

Moderatorin des Abends: Ö3-Star Sylvia Graf „rockte“ die Bühne.


Busi n ess Pr o m o ti o n

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet – 25

Zertifiziert Feuerzangenbowle 2013 im grünen Kleid

Nachhaltigkeit wirkt: Event-Zukunft ist grün

Regina Preslmair (Lebensministerium, Abt. betr. Umweltschutz u. Technologie).

der grüne Kurs beim Kunden am Veranstaltungsmarkt auf Widerhall stoßen. „Das Interesse ist erstaunlich hoch. Die Branche hat selbst Druck gemacht, dass sie auch ihre Veranstaltungen als offizielle ‚Green Events‘ durchführen kann“, sagt Regina Preslmair, Expertin aus dem Lebensministerium.

S. Graf, A. Jungbauer-Radax (kaufmänn. Leitung MAK), Kastner. Spendenübergabe: Kastner, immo-humana-Vorstand A. Faber.

Mit Technik auf grünem Kurs Unter dem Motto „GREEN (IM)POSSIBLE?!“ haben auch die OPUSianer die Herausforderung angenommen – und diese gemeistert: Am Ende des Abends stand fest, dass die Feuerzangenbowle die strengen Nachhaltigkeitskriterien erfüllen konnte. Preslmair: „Kastner und sein Team haben sich sehr kompetente Player ausgesucht. Insbesondere ‚impacts‘ als Cateringpartner hat viele gute Ideen, Erfahrung und Know-how als zertifizierter UmweltzeichenCaterer eingebracht.“ Die Veranstaltung habe gezeigt, dass der bewusste und äußerst kreative Umgang mit der Eventtechnik Nachhaltigkeit fördert. „Wenn die Technik vom Ressourcenfresser zum ‚Ressourceneinsparmittel‘ wird, dann ist das wirklich sehensund nachahmenswert“, so die Expertin.

Gut gelaunt: die Führungsriege von Xerox Austria.

Entspannt: Alfred Neugebauer (Raiffeisen Vikings).

Technik-Talk mit Gregor Hofbauer (Strukt GmbH).

Gschwandtner, Pechek, P.-Pokieser, Schönthaler, Dobler-Jerabek.

© OPUS/A. Hroß (6), medianet/Szene 1/Katharina Schiffl

© medianet/Szene 1/Christian Mikes

Wien. Wenn es darum geht, ökologische Vorbildwirkung zu übernehmen, ist die Eventbranche längst mit eigenem Öko-Katalog und Label mit im Boot. Gemeinsam mit dem Verein für Konsumenteninformation, dem Lebensministerium und stadt wien marketing hat die Veranstaltungszunft daran gearbeitet, die Kriterien zur Zertifizierung zu erweitern, und damit ein brancheneigenes Umweltzeichen – Green Events – geschaffen. Ziel: nachvollziehbare, alltagstaugliche, vor allem aber nachhaltige Richtlinien für MitgliederAgenturen. In weiterer Folge soll

Neuer Auftritt Feuerzangenbowle als Launch-Event: Erik R. Kastner präsentierte Neo-Logo und frische Website

„Jünger, dynamischer, frischer, userfreundlich und sehr bildgewaltig“ Wien. OPUS – seit über 20 Jahren im Geschäft – hat sich im Web frisch herausgeputzt. Auch dem Firmenlogo wurde ein Facelift verpasst. Präsentiert wurden die neuen und frischen „Visitenkarten des Unternehmens“ bei der Feuerzangenbowle 2013.

„Es ist geschafft“, sagt Erik R. Kastner. „Mit unserem neuen Auftritt zollen wir dem Zeitgeist Tribut und zeigen, dass wir uns in Technik und Design beständig weiterentwickeln.“ Unterstützt von den „webArtists“, haben die Veranstaltungsprofis rund ein halbes Jahr

in den Relaunch investiert. In das finale Produkt seien viele Wünsche der Kunden aufgenommen worden, so der Firmenchef. „Wir haben rund 200 Bilder unserer Events hineingepackt – so kann sich jeder buchstäblich ein Bild unserer Arbeit machen.“

Die knackig-frischen Kernbotschaften im responsiven Outfit zeigen sich auch auf Tablet und Smartphone von ihrer besten Seite. Kastner: „Wir haben einen modernen und peppigen Auftritt hingelegt und spielen auch im Web alle Stückeln.“

Info/Kontakt Erik R. Kastner OPUS Marketing GmbH Brändströmgasse 40, A-1230 Wien Tel.: +43/1/8120303 Fax: +43/1/8120303 40 Mail: opus@opus-events.at

© www.opus-events.at (4)

OPUS Events – Linz Graben 34, A-4020 Linz OPUS Events – Graz Lorenz-Vest-Weg 50, A-8040 Graz OPUS Events – Salzburg Rosengasse 15, A-5020 Salzburg www.opus-events.at


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Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Abflüsse Die österreichischen Investmentfondsgesellschaften verzeichneten 2013 Nettomittelabflüsse, anders als vergleichbare europäische Märkte

Fondsindustrie hofft 2014 auf Pensionskonto als Absatztreiber Wien. 2013 fand in Österreich eine Premiere statt: Am 19. April wurde auch hierzulande der Weltfondstag begangen. Allein, die Initiative hat die Hoffnungen, den Fondsgedanken neu zu beleben, bislang nicht erfüllt. Für 2014 könnte das sogenannte Pensionskonto, das dann den Österreichern Transparenz über ihre zu erwartende Pension – und damit eventuell auch so manches blaues Wunder – bescheren wird, „für die Fondsbranche eine Riesenchance“ darstellen. Dies meint Mathias Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG und zugleich auch Vorstandsmitglied der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG). Denn im Moment ist die Branche eher glücklos: Laut November-Zahlen der VÖIG erreichten die Nettomittelabflüsse das höchste Niveau seit fast zwei Jahren (ca. 723 Mio. Euro). Bis Ende April sah das Bild noch anders aus, da konnten die heimischen Fondsanbieter netto mehr als 1,3 Mrd. Euro einsammeln. Insgesamt ist der Markt aber dank der positiven BörsenentZa hl der Fonds u n d KAGs

Jahr 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 *

Fonds KAGsVolumen in Mrd. € 1448 24 91,671 1747 23 98,71 1856 22 102,67 1909 23 111 1988 23 124,83 2083 23 155,62 2171 24 167,76 2321 24 163,76 2300 24 125,98 2174 25 136,66 2192 25 145,25 2159 24 134,58 2161 24 144,41 2153 24 147,8

wicklung nur leicht rückläufig. Die Abflüsse erfolgten laut Absatzstatistik im November über alle Zielgruppen und Fondskategorien hinweg – Ausnahme Aktienfonds. Dies ist umso bedauerlicher, als die Gesellschaften 2013 europaweit beträchtliche Nettozuflüsse melden. Das Publikumsfonds-Geschäft sei 2013 generell stark von der Diskussion rund um das Bankgeheimnis dominiert worden, in deren Folge deutsche Kunden Gelder abzogen, heißt es aus der Branche. Abflüsse habe es auch aus auslaufenden Garantiefonds gegeben, bei Raiffeisen allein waren es heuer rund 180 Mio. Euro. Die Absatzsituation bei Großkunden leide dagegen unter den regulatorischen Vorgaben wie etwa Solvency II. Zudem mache sich die heimische Finanzmarktaufsicht einen Spaß daraus, alle legistischen Bestimmungen im schnlechtestmöglichen Fall auszulegen, wettert Bauer. Man sei mit Formalismen überfrachtet und einem deutlichen Kostenschub konfrontiert, der zuvor eingeleitete Sparmaßnahmen zunichte mache.

Aktienfonds weiter gefragt

Fondsmarkt haben“, ist das Management der zu den kleineren Fondsanbietern zählenden KAG überzeugt. Auch externe Berater seien zum Ergebnis gekommen, dass es sinnvoll sei, wenn es die Volksbank KAG als Berater und Produktanbieter von Schuldverschreibungen (Zertifikaten) und Investmentfonds weiterhin gebe. Immerhin zeigt sich aber ein Lichtblick für die Branche. Denn bei bestimmten Anlegerschichten dürfte bereits ein Umdenken stattfinden: Aktienfonds verzeichneten zuletzt – entgegen dem allgemeinen Markttrend – deutliche Nettozuflüsse. Die höchsten Nettoabflüsse registrierten wie schon in den Monaten zuvor Anbieter von Rentenund Mischfonds.  (lk)

© RCM

Aktienfonds aber entgegen dem Trend von den Anlegern gesucht.

Mathias Bauer, Vorstand der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften: „Die Fondsindustrie befindet sich im Würgegriff regulatorischer Vorgaben.“

d i e 2 4 au s t r o -KAG s , e n t w ic klung nach marktant eil

Verwaltungsgesellschaft Vol. in Mio. € 31.12.12 Marktanteil in % ‘12 Vol. 31.10.13 MA 31.10.13 1 Erste SparInvest KAG 26.404,38 18,28 27.085,38 18,33 2 Raiffeisen Capital Management 28.512,67 19,74 26.675,6 18,05 3 Pioneer Investments Austria 17.683,12 12,25 17.438,19 11,8 4 Allianz Invest KAG 11.225,69 7,77 12.013,52 8,13 5 Kepler-Fonds KAG 10.576,8 7,32 11.252,79 7,62 6 Gutmann KAG 5.679,11 3,83 6.987,95 4,73 7 Masterinvest Kapitalanlage AG 6.887,36 4,77 6.769,24 4,58 8 3 Banken Generali Investment GesmbH 6.057,34 4,19 6.515,36 4,41 9 Spängler IQAM Invest 4.539,9 3,14 4.776,60 3,23 10 Ringturm KAG 4.154,8 2,88 4.540,73 3,07 11 Bawag PSK Invest 4.193,9 2,9 4.457,43 3,02 12 Semper Constantia Invest 4.098,33 2,84 4.177,67 2,83 13 Schoellerbank Invest AG 2.752,51 1,91 3.068,1 2,08 14 Volksbank Invest 2.671,54 1,85 2.640,86 1,79 15 Securitiy KAG 2.266,88 1,57 2.637,49 1,78 16 Sparkasse Oberösterreich KAG 2.113,58 1,48 2.093,07 1,42 17 C-Quadrat KAG 1.454,72 1,01 1.510,21 1,02 18 Raiffeisen Salzburg Invest 1.449,97 1 1.284,19 0,87 19 Tirolinvest KAG 547,54 0,38 544,95 0,37 20 Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG 440,98 0,31 506,28 0,34 21 Valartis AM KAG 274,8 0,19 443,24 0,3 22 Julius Meinl Investment GmbH 221,17 0,19 205,14 0,14 23 Macquarie Investment Management Austria 165,69 0,11 101,98 0,07 24 Erste Asset Management 37,69 0,03 36,38 0,02

Quelle: VÖIG, Stand 31.10.2013

„Generell ist es nicht so lustig in einem nicht wachsenden Markt“, bestätigt auch Fritz Strobl, Aufsichtsrat der Volksbank Invest KAG und in der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) für Capital Markets zuständig. Dabei war das Jahr 2013 gerade auch für die 1988 gegründete VB Invest turbulent. Denn ein Fortbestand der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) der in Umstrukturierung befindlichen teilverstaatlichten ÖVAG war in der Schwebe. „Wir werden aber auch in Zukunft einen Platz am

Quelle: VÖIG

Gutmann Neue Schiene

Schroders Fisch AM

HSBC Zwei neue Fonds

Fast 30% Minus Nach zwölfjährigem Aufwärtstrend

Wien. Susanne Müssauer (50) wird bei der Bank Gutmann den Aufbau einer Produktlinie „Nachhaltige Investments“ übernehmen. Sie gilt als anerkannte Expertin auf dem Gebiet. Gutmann habe sich entschlossen, das Thema systematisch als eigene Produktlinie zu etablieren. Damit werde den Kunden der Bank die Möglichkeit geboten, Portfolios unter Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und GovernanceKriterien aufzubauen.  (lk)

London/Zürich. Nach sechsjähriger Kooperation mit dem Schweizer Wandelanleihen-Spezialisten Fisch Asset Management (AM) holt sich Schroders nun ein eigenes Team ins Haus. Drei der insgesamt vier neuen Wandelanleihen-Spezialisten kommen von Fisch AM. Zudem ergänzt Damien Vermonet als Fondsmanager das Wandelanleihen-Team. Er kommt vom französischen Asset Manager Acropole, wo er zuletzt globale long-only Wandelanleihen-Portfolios mit einem Schwerpunkt auf dem amerikanischen Markt verantwortet hat. Von Zürich aus wird sich das vierköpfige Team um die Verwaltung der Kundengelder in Höhe von 1,2 Mrd. US-Dollar (Stand 31.10.2013) in diesem Teil des Fixed-IncomeUniversums kümmern. Unterstützung kommt außerdem von den insgesamt 32 Kreditanalysten und der umfangreichen Aktienanalyse des britischen Vermögensverwalters. Das Wandelanleihen-Team berichtet an Philippe Lespinard, CIO Fixed Income bei Schroders. Die Nachfrage nach Wandelanleihen sei nach wie vor groß, heißt es. (lk)

Wien. HSBC Global Asset Management (Österreich) GmbH bietet Anlegern zwei neue Hochzinsanleihefonds an: den HSBC GIF Global High Yield Bond (thesaurierende ISIN: LU0780251400) und den HSBC GIF Global Short Duration High Yield Bond Fund (thesaurierende ISIN: LU0922809933). Der HSBC GIF Global High Yield Bond investiert in ein diversifiziertes Portfolio hochverzinslicher Unternehmens- und Staatsanleihen, mit Fokus auf Nicht-Investment-Grade und ungerateten Bonds aus entwickelten Ländern und Emerging Markets. Die Anlagen im neuen Fonds sind hauptsächlich in USD denominiert oder werden dagegen abgesichert.

Frankfurt. Nach zwölfjährigem Aufwärtstrend macht Gold 2013 heftige Verluste. In diesem Jahr steuert das Edelmetall auf das größte Minus seit mehr als 30 Jahren zu. Seit Jahresbeginn hat der Preis pro Feinunze (etwa 31 Gramm) 27% eingebüßt. Die Entspannung der Finanzkrise und der verbesserte Ausblick für die Weltwirtschaft treiben Investoren aus dem „sicheren Hafen“ Gold. Doch die konjunkturelle Erho-

Müssauer: 27 Jahre Bankerfahrung bei inländischen und Schweizer Banken.

Team-Wechsel

Hochzins-Bonds Gold erleidet großen Preisrutsch

Titel aus Industrienationen Der ebenfalls von Bowers gemanagte HSBC GIF Global Short Duration High Yield Bond Fund investiert in Hochzinsanleihen ausgewählter Unternehmen aus den Industrienationen. Er zielt darauf ab, Chancen im High-Yield-Bereich zu nutzen, gleichzeitig werden Zinsrisiken minimiert. (lk)

© dpa/Bundesbank

© Bank Gutmann/Ingo Pertramer

Nachhaltigkeit

Die Gewinne mit dem gelben Metall sind 2013 nur so dahingeschmolzen.

lung steht auf wackligen Beinen, und an den Finanzmärkten lauern weiter zahlreiche Gefahren. Für Anleger könnte das Edelmetall also durchaus attraktiv bleiben, aber es gibt laut Experten Risiken zu beachten. Fast alle Ökonomen sind einig: Entscheidend für die Entwicklung am Goldmarkt ist derzeit vor allem, wie sich die Geldflut der großen Notenbanken entwickelt. Bisher kann von ausufernder Teuerung keine Rede sein. Auch könnte sich das Blatt in Sachen Geldschwemme bald tatsächlich wenden. Daher muss man als Goldanleger wachsam bleiben. „Alles spricht derzeit für eine Fortsetzung des Abwärtstrends“, sagt Niall Delventhal vom Handelshaus FXCM. Für 2014 gehen die Meinungen auseinander. „Der Goldpreis dürfte sich vom historischen Einbruch erholen und 2014 moderat steigen“, prognostizieren Experten bei der Commerzbank. „2014 dürfte für Goldinvestoren ebenfalls ein schwieriges Jahr werden“, meint hingegen Edelmetall-Experte Norman Rudschuk von der NordLB. (ag/lk)


Freitag, 13. Dezember 2013

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financenet – 27

financenet@medianet.at

Spar- und Konsolidierungskurs 2014 kommen neue Stresstests. Die größten Banken sind weiterhin Erste, UniCredit Bank Austria, Raiffeisen

Banken brauchen Kur statt Kür Strengere Aufsicht durch EZB, Basel III und Herausforderungen im Osten. Austria (über die Mutter UniCredit, also zu Italien ressortierend), die Raiffeisen Zentralbank, die Bawag PSK, die Volksbanken AG (ÖVAG) sowie die Hypo Alpe Adria und die zwei größten Raiffeisen-Landesbanken (NÖ-Wien und OÖ). Zusammen mit den neuen, strengeren Eigenkapitalvorschriften, die – Stichwort Basel III – die ganze Branche betreffen, werden die Prüfungen ziemlich sicher neuen Kapitalbedarf auslösen; das könnte bei den Banken in Staatsbesitz die Begierde nach neuen Hilfen auslösen. Auch der Rückzug aus schwierigen Geschäftsbereichen und Regionen dürfte passieren: Der neue

RBI-Chef Karl Sevelda hat bereits ganz offiziell einige Osteuropa-Länder auf den Prüfstand gestellt, allen voran die Präsenz in der Ukraine.

Technischer Wandel Gleichzeitig spielt sich in der Branche ein weitgehender neuer Strukturwandel ab – der Trend zum Online-Banking hat mit den neuen Apps für Smartphones nochmals an Schärfe gewonnen. Viele Banken setzten daher auf eine neue Runde von Filialzusammenlegungen, die auch von einem Personalabbau begleitet sein können. (gst)

© APA/Herbert Neubauer; APA/Helmut Fohringer

Wien. Die österreichischen Kreditinstitute fahren weiterhin einen Konsolidierungskurs: Zwar zeigt sich beim Ranking der größten Banken auf Basis des Geschäftsjahrs 2012 weiterhin das gewohnte Bild auf den vorderen Plätzen – Erste Group und Bank Austria voran, gefolgt von den im Ranking einzeln marschierenden Raiffeisen-Banken –, doch inzwischen sind die Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise deutlich spürbar. Die 2012er-Zahlen zeigen den rasanten Rückbau schlechter Assets – bzw. Verkauf guter Assets zur Finanzierung desselben – bei der Volksbanken AG, der Kommunalkredit & Co.

Gleiche Reihenfolge: Andreas Treichl (Erste), Willibald Cernko (Bank Austria).

Neue Regeln, neuer Stress Das Jahr 2014 wird den Banken buchstäblich neuen Stress bescheren: Zwar zeigen sich nach der Finanzkrise weitere Erholungszeichen, doch wird die Europäische Zentralbank (EZB) im Zuge ihrer Oberaufsicht über die 130 größten europäischen Banken nächstes Jahr eine neue Runde von Stresstests einläuten. Aus Österreich wird davon betroffen sein: die Erste, die Bank

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ban ken t op 15

Nr. Unternehmen Aktiva *Ver. 1 Erste Group 213,8 3,7% 2 UniCredit Bank Austria 207,6 4,2% 3 Raiffeisen Zentralbank 145,9 –2,8% 4 Raiffeisen Bank Int. 136,1 –7,4% 5 Bawag PSK 41,2 0,5% 6 Raiffeisenlandesbank OÖ 39,8 3,9% 7 Hypo Alpe-Adria 33,8 –3,7% 8 Raiffeisenlandesb. NÖ-W 32,3 0,7% 9 Österr. Volksbanken AG. 27,6–32,7% 10 Oberbank 17,61,1% 11 Kommunalkredit Austria 15,8 –0,5% 12 Raiffeisenlandesbank Stmk. 14,9 3,9% 13 Hypo NOE Gruppe. 14,8 12,3% 14 Steierm. Bank u. Spk. AG 14,5 1,9% 15 Vorarlberger Landeshypo 14,5 2,1% Quelle: Geschäftsberichte Aktiva in Milliarden Euro laut Bilanz 2012 *Veränderung zum Geschäftsjahr 2011

Platz 9 Für Österreicher

Banken online

Wien. Österreichs Geldinstitute sind bei Ausbau und Effizienz ihrer Online-Angebote laut „Digital Banking Readiness Index“ von A.T. Kearney/Efma auf Platz neun von 27 Ländern. Damit schneiden sie besser ab als ihre Kollegen in Frankreich (Platz 11), der Schweiz (12) und Deutschland (13). Bei der Marktdurchdringung liegen Österreichs Banken sogar mit dem Spitzenreiter Großbritannien gleichauf, allerdings ist die Effektivität ihrer Angebote schlechter. (red)

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financenet@medianet.at

VIG erweitert Vorstand in der Slowakei Wien/Bratislava. Der Aufsichtsrat der Kooperativa poistovna, a.s. Vienna Insurance Group hat in seiner Sitzung vom 10. Dezember beschlossen, dass mit Wirkung zum 1. April 2014 Regina Ovesny-Straka in den Vorstand der Kooperativa berufen wird. Sie wird die Funktion der Generaldirektor-Stellvertreterin übernehmen. Darüber hinaus wird Viera Kubasová mit 1. Juli 2014 in den Vorstand der Gesellschaft bestellt, mit gleichem Datum wird Vladimír Chalupka ebenfalls ein Vorstandsmandat übernehmen.  (lk)

© Coface

Innovations-Direktorin bei Coface Österreich

Versicherungsbranche Hochwasser 2013 kostet die Branche 250 Mio. Euro; Lebensversicherung bleibt in ihrem Tief

Fokus auf Altersvorsorge Versicherer setzen auf Pensionsvorsorge und Pflege, hoffen auf Erholung der Sparte Leben. Wien. Das Jahr 2013 hat den Versicherern in Österreich einiges abverlangt: Allein das Hochwasser im Sommer hat sie insgesamt rund 250 Mio. € gekostet.

Jahr des Hochwassers Es war bereits das zweite „Jahrhunderthochwasser“ innerhalb von nur elf Jahren: Auch im August 2002 traf ein schweres Hochwasser Österreich. Damals belief sich der Schaden auf über 400 Mio. €. Spätestens seit dem heurigen Jahr ist dadurch das Thema Naturkatastrophen bei den heimischen Versicherungen zur Chefsache erklärt worden. Diese können sich eine flächendeckende Variante in Form einer Pflichtversicherung vorstellen. Beispiele in diese Richtung gebe es bereits in der Schweiz und Belgien, so Robert Lasshofer, Chef der Wiener Städtischen (VIG). ge sa m t to p 1 0

Krönes ist Geschäftsleiterin der Division Innovation bei Coface Austria.

Wien. Seit November 2013 verstärkt Susanne Krönes (51) die Geschäftsleitung von Coface in Österreich. Als Direktorin der Division Innovation und Organisation leitet sie die Bereiche Marketing und Kommunikation, IT und Organisation sowie Legal und Compliance. (red)

Nr. Unternehmen 1 Uniqa Österreich 2 Wiener Städtische (VIG) 3 Generali Versicherung 4 Allianz Elementar 5 Sparkassen Versich. 6 Donau Versicherung 7 Raiffeisen Versicherung 8 Zürich Versicherung 9 Wüstenrot Versich. 10 Finance Life

© Wiener Städtische/Singer; APA/Robert Jäger

short

Robert Lasshofer (Wiener Städtische), Andreas Brandstetter (Uniqa Group). sach versich erung t op 1 0

l e b e n s v e r s ic he r . t o p 1 0

2012 14,41% 13,81% 13,60% 5,72% 5,18% 4,93% 3,60% 3,47% 2,89% 2,84%

Vj. 3+4* 1 2 5 6 7 10 9 12 8

* Fusion von Uniqa Personenvers. mit Sachvers. u. Call Dir. Quelle: VVO

Nr. Unternehmen 1 Sparkassen Versich. 2 Wiener Städtische (VIG) 3 Generali Versicherung 4 Finance Life 5 Raiffeisen Versicherung 6 Allianz Elementar 7 Bank Austria Versich. 8 Uniqa Österreich 9 Wüstenrot Versich. 10 Donau Versicherung

Nr. Unternehmen 1 Generali Versicherung 2 Wiener Städtische (VIG) 3 Uniqa Österreich 4 Allianz Elementar 5 Donau Versicherung 6 Zürich Versicherung 7 Grazer Wechselseitige 8 Oberösterreich. Vers. 9 Niederösterreich. Vers. 10 HDI Versicherung

2012 Vj. 12,60% 2 12,43% 1 10,54% 3 7,11% 4 6,95% 6 6,43% 7 6,35% 5 5,45% 8 4,51% 9 3,85% 10

2012 Vj. 16,42% 1 14,03% 3 13,93% 2 11,28% 4 6,79% 5 5,37% 6 4,22% 7 3,41% 8 2,89% 9 2,19% 10

Marktanteile laut VVO, dir. inländ. Geschäft

Marktanteile laut VVO, dir. inländ. Geschäft

Insgesamt ist die heimische Versicherungsbranche aber auch 2013 weiter gewachsen – zwar aktuell nicht so stark wie vor den Rückschlägen in der Lebensversicherung, aber deutlich stärker als andere Branchen. Grund: Die Versorgungslücken werden voraussichtlich nicht kleiner werden. Das ab dem 1.1.2014 transparent werdende Pensionskonto könnte noch einmal deutlich machen, dass es größere Versorgungslücken im Alter gibt. Daher setzen die Versicherungen für 2014 auf Vorsorge und Pflege und hoffen auf eine positive Erholung in der Sparte Lebensversicherung. Wie stark die Lebensversicherung aber bereits unter Druck ist, zeigt eine Entwicklung in Deutschland; dort hat u.a. der größte Versicherer Allianz bereits eine neue Lebensversicherung auf den Markt gebracht, die auf das lebenslange Zinsversprechen verzichtet. Ähnliches könnte auch in Österreich kommen.  (ast) krankenversich . t op 8 *

Nr. Unternehmen 1 Uniqa Österreich 2 Wiener Städtische (VIG) 3 Merkur Versicherung 4 Generali Versicherung 5 Allianz Elementar 6 MuKi Versicherungsver. 7 Wüstenrot Vers. 8 Donau Versicherung

2012 Vj. 47,63% 1 19,56% 2 14,96% 3 13,52% 4 3,03% 5 0,75% 6 0,29% 7 0,25% 8

*Nur diese Anbieter laut VVO, dir. inländ. Geschäft

Die Rechnungslegung an den Bund wird dank einer Initiative des Bundesministeriums für Finanzen ab Neujahr noch einfacher

„Jetzt rechnen wir ab!“ – elektronisch Wie die österreichische Volkswirtschaft ab dem 1.1.2014 Milliarden an Nutzenpotenzial lukrieren will.

BEZAHLTE ANZEIGE des Bundesministeriums für Finanzen

Ein „Muss“ ab Jänner Ab dem 1.1.2014 wird es daher grundsätzlich Pflicht, Rechnungen über Waren und Dienstleistungen an den Bund in strukturierter elektronischer Form einzubringen. Papierrechnungen und Rechnungen, die per E-Mail oder im PDF-Format übermittelt werden, werden dann nicht mehr anerkannt. Erwünscht war die Einbringung von e-Rechnungen an den Bund ja schon länger – und das mit gutem Grund. Die gesamte Bearbeitungszeit für eine einzige Rechnung vom Ausdruck beim Rechnungssteller bis zur Zahlung durch den Bund beträgt ohne Transportzeiten durchschnittlich etwa eine Viertelstunde. Einschließlich der Papier-, Ausdruck- und Porto-

kosten verursacht eine einzige Papierrechnung Kosten bis zu zehn Euro!

Es geht ganz einfach Um elektronische Rechnungen einbringen zu können, ist nur eine einmalige Registrierung am Unternehmensserviceportal (USP – www.usp.gv.at) erforderlich. Danach können die Rechnungen jederzeit über die am USP verfügbare Anwendung „e-Rechnung an den Bund“ erstellt oder – bei Erstellung durch ein eigenes Programm – sofort hochgeladen werden. Als dritte Einbringungsmöglichkeit steht ein Webservice zur Verfügung. Darü- Unternehmen ber hinaus ist es auch sparen bares Geld dank möglich, die Dienste e-Rechnungen eines Serviceproviders an den Bund in Anspruch zu neh- – einfach bei www.usp.gv.at men, der die Erstel- registrieren! lung und Übermittlung der e-Rechnung vornimmt. desministeriums für Finanzen durch die Bundesrechenzentrum GmbH betrieben und laufend um Das USP zusätzliche Services erweitert. Das USP ist eine Initiative der „Mein Ziel ist eine Verwaltung, österreichischen Bundesregierung die sich an den Bedürfnissen der und wird im Auftrag des BunMenschen und der Wirtschaft ori-

© Archiv (2)

Vorteilhaft. Kein Zweifel: e-Rechnungen können schneller, effizienter und sicherer erstellt, übermittelt und verarbeitet werden als Papierrechnungen. Fehlerquellen werden minimiert und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter deutlich entlastet. Verschiedene Untersuchungen (z.B. der WKO) prognostizieren bei umfassendem Einsatz strukturierter elektronischer Rechnungen (auch von Unternehmen zu Unternehmen) ein Nutzenpotenzial von mehreren Milliarden Euro pro Jahr allein in Österreich!

entiert – nicht umgekehrt“, sagt Finanzministerin Dr. Maria Fekter. „Die konsequente Modernisierung staatlicher Strukturen ist mir daher ein besonderes Anliegen. Das Unternehmensserviceportal ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, um Ihr Unternehmen zu entlasten, perfekte Serviceleistungen anzubieten sowie den Bürokratieabbau voranzutreiben. Daher: Sparen Sie Zeit und Geld – mit dem USP und mit der elektronischen Rechnung an den Bund.“

Papierrechnungen an den Bund verzichten. Auch die EU betont die enormen Sparpotenziale, die durch elektronische Rechnungslegung möglich sind. Österreich ist hier einmal mehr Vorreiter und mit seinen hervorragenden technologischen Lösungen bestens auf die Zukunft vorbereitet.

Voll akzeptiert Neben dem Kostenfaktor bildet auch die Prozesssicherheit einen Vorteil, da Papierrechnungen leichter verloren gehen können, und Medienbrüche die Gefahr der fehlerhaften Übertragung von einem Medium ins andere in sich bergen. Insgesamt sind bis November 2013 bereits 3.400 e-Rechnungen an den Bund von mehr als 300 Unternehmen eingegangen – darunter auch von bekannten Großbetrieben, die teilweise bereits gänzlich auf

INFOS USP-Vorteile im Überblick • Informationen rund um die Uhr • Einmal anmelden und die wichtigsten E-Government-Anwendungen des Bundes nutzen • Höchste Sicherheit • Eine zentrale Eingabemöglichkeit • Umfassende, auf das Unternehmen zugeschnittene Informationen • Kostenersparnis durch Online-Verfahren bei Antragstellungen


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Freitag, 13. dezember 2013 – 29

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Mehr büroflächen in europa

Nächstes Jahr findet die GREET Vienna zum zweiten Mal mit neuen Features statt  Seite 32

Laut CBRE wird in den Schlüsselmärkten Warschau, Moskau, London, Paris mehr gebaut  Seite 33

© CBRE

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Immo-AGs und -Fonds hielten sich 2013 gut IMMO-AGS 4. Dezember–11. Dezember 2013

IATX (11.12.) 188,84 Wochentop Wochenflop

1,48%

S Immo 4,10% Atrium -1,80%

s Immo CA Immo Warimpex Immofinanz conwert  Atrium

4,10% 3,53% 1,05% 0,62% -1,47% -1,80%

IMMO-FONDS

Monatstop DBXT CSI 300 2,44% Monatsflop SISF As. Pac. -9,11% Top 5 Immofonds CBXT CSI 300 R.E. 1C 2,44% Wr. Privatbank Europ. Prop. A 0,95% ESPA St. Eur. Prop. VT CZK 0,22% NB US R E Sec. USD I Dis 0,00% Morgan Stanley US Pr. Z USD -0,46% Flop 5 Immofonds SISF As. Pac. Prop. Sec. A Acc-9,11% First State As. Prop. Sec. A Eu -7,05% Parvest Real Est. Sec. Pac. C -6,79% iShares Stoxx A / P. 600 R E C -6,47% Henderson As.-Pac. Pr. Eq A2 -6,38% 4. Dezember–11.Dezember 2013

© Panthermedia.net/Ollirg; CA Immo; Christina Häusler

1-Monats-Performance (per 11.12.)

Ranking Mit Immobilien-AGs konnte man heuer recht gut Staat machen. 2013 war stark geprägt von Veräußerungen, führen die Vorstände Ettenauer (CA Immo, 1.v.l.), Zehetner (Immofinanz 3.v.l.) und Vejdovszky (s Immo) aus. Und die AustroFonds erlebten regen Zulauf, so KAG-Chef Czapek (2.v.l).  Seiten 30, 31

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Projektsteuerung Ausschreibung und Vergabe Örtliche Bauaufsicht Bauarbeitenkoordination

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Due Diligence Monitoring Gebäudezertifizierung

30

Immo:Markets > Attensam expandiert außerhalb Wiens  30 > ÖVI: Wohnimmobilien bei Privaten weiter gefragt  31 People&Dates > Barrierefreies Wohnen Thema bei Austrian Standards34

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30 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Immofinanz-CEO Zehetner „Buwog kommt 2014 an die Börse; die Trennung von unserem Gewerbeimmobilienportfolio läuft auf Hochtouren“

Jahr der Verkaufsaktivitäten; 2014 sollte angenehm verlaufen

Die Vorstände von CA Immo, Bruno Ettenauer (li.), und S Immo, Ernst Vejdovszky (re.), haben die Gunst der Stunde genutzt und heuer zahlreiche Veräußerungen getätigt.

2014 ist an der Börse Frankfurt geplant, das Zweitlisting soll in Wien erfolgen.

CA Immo: über Buchwert „Die Höhepunkte des Jahres 2013 waren sicherlich die großen Verkaufstransaktionen im zweiten Halbjahr: der anteilige Verkauf des Tower 185 sowie die Veräußerung des Hessen-Portfolios“, stellt CA Immo-CEO Bruno Ettenauer die Meilensteine 2013 dar. „Insgesamt haben wir rund 20% unseres Portfolios über Buchwert verkauft. Wir streben für 2013 somit wieder die Ausschüttung einer Dividende im Ausmaß von rund zwei Prozent des

Buwog will weiter zukaufen In Vorbereitung auf ihr Börsenlisting hat die 100%ige Immofinanz-Wohnimmobilientochter Buwog zahlreiche Portfoliokäufe getätigt und ihren DeutschlandBestand auf mehr als 8.400 Wohnungen aufgestockt. „Für weitere Portfolioakquisitionen befinden wir uns in Verhandlungen“, so Zehetner. Das Buwog-Hauptlisting

S Immo: 50% mehr Dividende

immobilien-AG s

Kursveränderung Unternehmen seit 1.1.2013* MK** Sitz/Börse Warimpex Finanz- und Bet. AG 44,19% 90 Wien, Warschau CA Immobilien Anlagen AG 16,83% 1069 Wien S Immo AG 8,57% 349 Wien Immofinanz AG 6,00% 4000 Wien, Warschau Atrium European Real Estate Ltd. –3,37% 1640 ADC** conwert Immobilien Invest SE –8,67% 774 Wien Quelle: Wiener Börse, Unternehmensangaben, www.finanzen.net. * Kursänderung 1.1.2013-12.12.2013 mittags ** Marktkapitalisierung in Mio. Euro. ** ADC in Wien gehandelt, Unternehmen hat Sitz auf Jersey (ehem. MEL). Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, ohne Gewährt

Attensam Erfolgskurs

„Zu den Highlights 2013 zählen für uns auf jeden Fall die konstante Steigerung der Ergebnisse im Jahresverlauf im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Jahr 2012 sowie die Erhöhung der Dividende um 50 Prozent. Darüber hinaus haben wir zum dritten Quartal erfolgreiche Verkäufe im Ausmaß von 90,9 Millionen Euro getätigt

und liegen damit bereits sehr nah am Jahresziel von 100 Millionen“, erklärt S Immo AG-Vorstand Ernst Vejdovszky. In Summe sollen es rund 130 Mio. werden, 2014 seien wieder Verkäufe von rund 100 Mio. angestrebt. „In den kommenden Monaten liegt unser Schwerpunkt weiter auf dem boomenden Wohnimmomarkt in Deutschland. Bei Zinshäusern haben wir in den letzten Jahren eine sehr erfreuliche Preisentwicklung gesehen und wollen diese auch noch 2014 für Veräußerungen nützen.“ Aber auch unterschiedliche Investitionsmöglichkeiten werden derzeit in Berlin geprüft; hier sehe man noch großes Potenzial.

sowie eines benachbarten Baugrundstückes anknüpfen. Neben der Fertigstellung und Eröffnung des Hotel Palais Hansen Kempinski in Wien wurde im Jänner auch das Le Palais Office in Warschau nach nur 1,5 Jahren Bauzeit eröffnet“, sagt Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch. In der „Airportcity“ Sankt Petersburg wurde die Vollvermietung der beiden Bürotürme der ersten Bauphase erreicht – nun wird der Verkauf angegangen. Und für die Vermietung des dritten Turms, noch ein Rohbau, wurde ein Letter of Intent mit einem renommierten Mieter unterzeichnet. Für die auf Wohnimmobilien und Zinshäuser in Österreich und Deutschland spezialisierte conwert SE waren die Highlights 2013 die Mehrheitsbeteiligung an der KWG Kommunale Wohnen AG, Hamburg (rund 430 Mio € an Immobilienvermögen) und der Erwerb des Wohnimmobilienportfolios von GE Capital in Deutschland (rund 180 Mio € an Immobilienvermögen). Das Ergebnis 1-9/2013 sei das bisher beste für diesen Zeitraum in der Unternehmensgeschichte.  (fh)

Ausbau der Marke „angelo“ Der Hotel-Spezialist Warimpex hat das Jahr 2013 mit dem „sich belebenden Transaktionsmarkt” für die Bereinigung des Portfolios im Luxussegment genützt. Das FünfStern-Hotel Palace Prag wurde verkauft. „Damit konnten wir an den erfolgreichen Verkauf des Hälfteanteils am Hotel angelo in München

Porr Steubing-Experten

s Bausparkasse 6,2 Prozent weniger Bausparverträge gegenüber 2012

Wachstum in Bundesländern

Bewertungsstart mit Kauf-Votum

Rekord bei Finanzierung erwartet Wien. Die Bausparkasse der Sparkassen hat 2013 um rund 6,2% weniger Bausparverträge als noch im Vorjahr abgeschlossen. Das Neugeschäft verharrte damit auf einem stabilen, wenngleich nicht progressiven Level. Die Bauspareinlagen legten um 3,1% auf 6,893 Mrd. € zu. Um diesen Zustrom an neuen Einlagen abzubremsen hat die „s“ heuer schon durch Senkung der Zinsen gegengesteuert. „Auf

bestehende Verträge zahlen wir aber noch immer 1,7 Prozent“, betont Generaldirektor Josef Schmidinger. Steigende Tendenz registriere man bei den Ausleihungen, die aber im Periodenvergleich um 2,4% auf 6,891 Mrd. € zurückgingen. Die Finanzierungsleistung hat sich bis November um 21,6% stark verringert. „Beim Finanzierungsneugeschäft werden wir aber heu-

© S Bausparkasse/Walter Henisch

Wien. Nach seinem Rückzug aus Deutschland und Ungarn hat der größte heimische Hausbetreuer Attensam seine Expansion in den Bundesländern fortgesetzt. Die Umsatzsteigerung außerhalb von Wien belief sich auf knapp 27%, insgesamt erhöhten sich die Erlöse im Geschäftsjahr 2012/13 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,7% auf 48,8 Mio. €. „Trotz des harten Wettbewerbs konnten wir unseren organischen Wachstumskurs fortsetzen“, kommentiert Unternehmensgeschäftsführer Oliver Attensam. Die meisten Aufträge habe es im Bereich Winterservice, gefolgt von Hausbetreuung und Grünflächenbetreuung, gegeben. Attensam: „Unser Hauptziel ist es, in den kommenden Jahren die Marktführerschaft in unseren Kernleistungen noch auszubauen.“ Man müsse sich dafür durch wesentliche Merkmale vom Mitbewerb abheben. Dies soll u.a. mit hoher Markenbekanntschaft und der Pflege der Kundenbeziehungen erreicht werden. (fh)

Net-Asst-Value, kurz NAV, an.“ „Die Verkaufserlöse werden wir primär zur Schuldenreduktion einsetzen, teilweise auch für Investitionen in unsere deutschen Projektentwicklungen. 2014 werden wir unseren Kurs zur Profitabilitätssteigerung weiterführen.“ Der Fokus auf Büroimmobilien bleibe nach wie vor bestehen und soll weiter ausgebaut werden. Kernregion bleibt Österreich, Deutschland und die benachbarten CEELänder. Die CA Immo habe ihre angekündigten Versprechen mehr als übererfüllt, äußerte sich ein Aktienanalyst positiv zu den Verkaufsaktivitäten.

Schmidinger, s Bausparkasse, rät der Regierung zu Änderungen beim Mietkauf.

er deutlich über dem Jahr 2012 liegen“, so Schmidinger. Nach einem Zuwachs von 5% auf 540 Mio. € bis Ende November erwartet er für das Gesamtjahr einen Anstieg um zehn Prozent. Bereits 87% der neuen Finanzierungen seien mit einem Fixzinssatz ausgestattet.

Wien. Die Wertpapierexperten von Steubing haben ihre Bewertung für die Aktien des Baukonzerns Porr mit „Kaufen“ gestartet und ein Kursziel von 34,0 € ausgegeben. Der Rekordauftragsbestand sowie die geplanten Kostensenkungen seien eine gute Basis für weiteres Wachstum. Beim Gewinn je Aktie werden 1,49 € für 2013 und 3,30 bzw. 4,09 € für die Folgejahre gesehen.  (fh)

Gute Liquiditätslage Für die gesamte Gruppe (Bausparkasse, Wohnbaubank und Erste) bezifferte Schmidinger das Wohnbaukredit-Volumen mit aktuell 12,5 Mrd. €, dem eine Refinanzierungsposition von 11,5 Mrd. € gegenüberstehe. Eine Pfandbriefemission von zunächst 50 Mio. € sei in Vorbereitung, auch mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) habe man Verhandlungen über ein Energiedarlehen begonnen. Auch im Wohnbau wolle man sich 2014 weiter engagieren. „Beim Mietkauf soll man den ,sinnlosen‘ Schritt wieder rückgängig machen, dass die Wohnung erst nach 20 Jahren mehrwertsteuerfrei gekauft werden kann“, appelliert Schmidinger.  (APA/fh)

© APA/Georg Hochmuth

Wien. Das konjunkturelle Umfeld ist nach wie vor nicht ganz so einfach, dennoch haben sich die heimischen börsenotierten Immobilien-Gesellschaften in bald zu Ende gehenden Jahr 2013 wacker geschlagen. „Mit unserem Geschäftsmodell ‚Immobilienschiene‘, welches auf den drei Säulen Development, aktives Asset Management der Bestandsimmobilien und zyklusoptimierte Verkäufe basiert, liegen wir voll auf Kurs“, skizziert Eduard Zehetner, CEO der Immofinanz Group, die „Immobilienschiene“. Im Bestandsgeschäft bzw. im Asset Management habe man in den vergangenen Quartalen den Vermietungsgrad weitgehend stabil halten oder sogar leicht ausbauen können. Im Geschäftsjahr 2012/13 hätten wichtige operative Kennzahlen – Mieterlöse, operatives Ergebnis, nachhaltiger Unternehmens-Cashflow – Rekordhöhen erreicht.

© CA Immo, Schenk

Trotz schwierigen Umfelds geht 2013 für die Austro-Immo-AGS positiv zu Ende, für 2014 stehen weitere Verkäufe und ein IPO an.

Für Porr (Notiz im Auktionsmarkt) werden 1,49 € Gewinn je Aktie erwartet.


r a n k i n g we e k 2 0 1 3

Freitag, 13. Dezember 2013

financenetreal:estate – 31

financenet@medianet.at

Offene Immobilieninvestmentfonds Quer über alle Anlegerklassen dürfte die Nachfrage nach den Austro-Immobilienfonds 2013 gestiegen sein

Erwartungen wurden übertroffen Wien. „Die Nachfrage nach dem Produkt hat heuer unsere Erwartungen übertroffen, durchwegs über alle Anlegerklassen“, resümiert Peter Czapek, CEO bei der Bank Austria Real Invest GmbH. Tatsächlich ist das Gesamtvolumen aller Immobilienfonds-KAGs

heuer über vier Milliarden Euro gesprungen. „Wir sehen für 2014 keine wesentliche Trendumkehr in der Entwicklung“, wagt Czapek den Ausblick.

Portfolio diversifizieren „Offene Immobilienfonds bieten durch die Investition in den realen Wert ,Immobilie‘ eine langfristig orientierte Anlagealternative mit stabilen Ertragsaussichten“, sagt Kurt Rossmüller, Vorstand der Immo Kapitalanlage AG, die zur Volksbankengruppe gehört. Was das Ganze auch für die Privatanleger interessant mache: „Durch die

ÖVI Gefragte Sachwerte

Hohes Niveau

© ÖVI/Lisa Lux

Wien. Wohnimmobilien haben sich in den letzten Jahren nicht grundlos als beliebteste Anlageform erwiesen. Der Trend werde auch in absehbarer Zukunft nicht abreißen; dies ist die Conclusio für 2014, die der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) zieht. Wohnimmobilien stünden demnach immer noch für Sicherheit und Stabilität in wirtschaftlich volatilen Zeiten. „Der durch die große Nachfrage erzeugte Anstieg bei den Immobilienpreisen scheint nun aber in eine ruhigere Phase zu treten, der Markt konsolidiert sich zunehmend, die Preise pendeln sich auf hohem Niveau ein“, sagt ÖVI-Vorstand Andreas Wollein. Die Immobilientransaktionen haben sich bis zur Jahreshälfte österreichweit mit einem Rückgang von rund 15% im Vergleich zum Vorjahr eingebremst. Dies betrifft sowohl das Transaktionsvolumen als die Anzahl der Transaktionen. Letztere sind zwar auch in Wien gesunken (-10%), das Transaktionsvolumen ist aber im Vergleich zum Vorjahr (Verbücherungen 1-10/2012 auf 1-10/2013 mit 4,4 Mrd. €) annähernd gleich geblieben. Das Volumen am Zinshausmarkt in Wien ist deutlich eingebrochen. Dies führt Wollein darauf zurück, dass einerseits das Angebot gering sei und andererseits die Portfolios der institutionellen Investoren bereits weitgehend bereinigt wurden. Im selben Ausmaß, als das Zinshausvolumen zurückgegangen ist, ist aber das Transaktionsvolumen am Wohnungsmarkt gestiegen. (lk)

Wollein: „In Ballungsräumen weiterhin nicht mit fallenden Preisen rechnen”.

Möglichkeit, auch bereits mit kleineren Beträgen in Immobilien zu investieren, eignet sich ein Offener Immobilienfonds auch besonders zur Diversifikation innerhalb eines bestehenden Portfolios.“ Das Fondsvolumen allein beim immofonds1 ist seit Jahresbeginn um rund 18 Prozent auf 283 Millionen Euro gestiegen. Aus Eigenmitteln des Fonds wurde vor Kurzem ein Bürogebäude in der Schottenfeldgasse 29 in 1070 Wien erworben (Nutzfläche von 9.379,64 m�). Nach wie vor gibt es in Österreich fünf Anbieter derartiger Fonds, die, anders als in Deutschland, als wesentlich konservativer gemanagt

gelten. Es sind dies: Bank Austria Real Invest, Erste Immobilien KAG, Semper Constantia Immo Invest, Immo KAG und Raiffeisen Capital Management. In Summe werden sechs Fonds angeboten, die Real Invest hat sowohl einen Österreichals auch einen Europa-Fonds. Die Performances der Fonds sind freilich keine „Raketen“. Czapek: „Im soeben abgelaufenen Rechenschaftsjahr konnte beim Bank Austria Real Invest Österreich-Fonds eine solide Performance von knapp über drei Prozent erzielt werden.“ Bei den anderen Anbietern bewegen sich die Performances in ähnlichen Größenordnungen. (lk)

© Bank Austria

Die „Performance-Bäume“ wachsen bei diesem Fondsprodukt freilich nicht in den Himmel.

Peter Czapek: „Sehen für 2014 keine Trendumkehr der Entwicklung.“


i m m o: se r v i c e

32 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Event für CEE/SEE-Projekte GREET findet 2014 zum zweiten Mal statt; im Fokus dieses Mal auch Finanzierungen

short

GREET als Networktreffen

Schroder-Fonds kauft Büro in München München. Der Immobilien Europa Direkt, ein Investitionsvehikel der Zürich Anlagestiftung, der von Schroder Property Investment Management verantwortet und mitvertrieben wird, hat ein Bürogebäude in München erworben. Der Kaufpreis der Immobilie in der Elsenheimerstraße liegt bei 25,3 Mio. €. Die Anfangsrendite entspreche 6,6 Prozent. Das 1995 erbaute Gebäude wurde 2010 komplett modernisiert und verfügt über 10.000 m� Bürofläche auf sechs Etagen. 16 Betriebe sind derzeit Mieter der Büroräumlichkeiten, die Mietverträge laufen noch über eine durchschnittliche Zeit von mehr als sechs Jahren. (lk)

Wien. Die GREET, „Global Real Estate and Economy Talks“, die internationale Plattform für Gewerbeimmobilien und Investments in Zentral-, Ost- und Südosteuropa, wird zum zweiten Mal am 19. und 20. Mai 2014 im Palais Niederösterreich in Wien stattfinden.

aktiv sind oder werden wollen, und für internationale Investoren, die in Österreich investieren wollen, gleichermaßen interessant. Das Konzept – eine Kombination zwischen Networking bzw. Ausstellung und Konferenzen – blieb erhalten, 2014 allerdings sollen mehr Projekte präsentiert werden. Foissy: „Im Konferenzprogramm werden wieder alle großen Themenbereiche der Immobilienwelt abgedeckt, u.a. ,Stadtquartiere – neue Spielwiese für Projektentwickler?‘; der Themenbereich ,Hotels und Tourismus‘ wird intensiver behandelt.“ Bei der finvienna schließlich sollen nicht nur die klassischen Bankfinanzierungen erörtert werden, sondern auch alternative Finanzierungen jeglicher Art. Dabei werden auch projektspezifische Modelle – wie Finanzierungen für großvolumige und Infrastrukturprojekte udgl. – untersucht.  (lk)

Neues Element „finvienna“ 2014 werde man sich mit dem Programmschwerpunkt finvienna erstmals sehr detailliert mit dem ganzen Themenbereich der Finanzierung auseinandersetzen. „Wie schon 2013 werden auch bei der GREET 2014 Investoren und Projekte im Mittelpunkt stehen und Entscheidungsträger aller Firmen aus der nationalen und internationalen Immobilienwirtschaft angesprochen“, erklärt Gründerin Sylvia Foissy. Die Veranstaltung sei für österreichische und westeuropäische Firmen, die in CEE/SEE

© APA/Hans Klaus Techt

WKO fordert besseren Zugang zu Förderung

© S. Foissy

Gründerin Foissy sieht Veranstaltung als Werbemöglichkeit für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Foissy: „finvienna ist durch den Anstoß von Teilnehmern ins Leben gerufen worden.“

Mehr Manpower Dominik Lauda neu im Team; mittel- bis langfristig auch Kroatien und Polen als Standbein denkbar

Arnold Immobilien mit neuen Ost-Büros Wien. Arnold Immobilien eröffnet zwei neue Büros in Bratislava und Budapest. Zielsetzung ist es, in diesen beiden Märkten jeweils Portfolios von rund 300 Mio. € aufzubauen, heißt es. Die Investitionen, die Markus Arnold, Gründer und Eigentümer von Arnold Immobilien, mit mehreren Hunderttausend Euro beziffert, sollen sich in den nächsten drei Jahren amortisiert haben. Damit setzt Arnold seinen Expansionskurs, der 2011 mit einer Niederlassung in Prag begonnen hat, fort. Mittel- bis langfristig sollen noch Kroatien und Polen dazukommen. In der Slowakei und in Ungarn werden von Arnold Immobilien vorwiegend Gewerbeimmobilien vermittelt, das Angebot richtet sich

Wien. Gemeinnützige Bauträger (Genossenschaften) können die steigende Nachfrage an leistbarem Wohnraum vor allem in städtischen Gebieten nicht allein bewältigen, meint die Wirtschaftskammer Österreich. Die innerstädtischen Flächenwidmungspläne der Städte gingen noch von veralteten Daten aus, moniert Bauträgersprecher Hans Jörg Ulreich. Auch die Baukosten seien aufgrund von veralteten rechtlichen Rahmenbedingungen unnötig hoch. „Der Regelungsund Vorschriftendschungel ist weit von der gesunden Praxis entfernt und auch für Profis kaum durchschaubar.“ Einen wesentlichen Nachteil sieht er in der Vergabe von Wohnbauförderungen: „In vielen Bundesländern haben private Bauträger keinen Zugang zu Wohnbaufördermitteln.“ (lk)

Dominik Lauda ist neu im Team und hat sich auf Immobilienrecht spezialisiert.

CA Immo Liegenschaftspaket ging an Patrizia-Fonds

Strabag Bahn in Rumänien

Porr Ruhrgebiet-Auftrag

Wien. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags im Oktober ist nun das Closing der Verkaufstransaktion für das Hessen-Paket der CA Immobilien AG erfolgt. Die Veräußerung des Liegenschaftspakets in Hessen wird somit in das Verkaufsergebnis der CA Immo im 4. Quartal 2013 einfließen. BNP Paribas Real Estate und Noerr LLP Rechtsanwälte waren dabei auf Verkäuferseite beratend tätig. Das Portfolio umfasst 36 Im-

Wien. Als Teil eines Konsortiums erhielt die Strabag AG, eine Tochter des heimischen börsenotierten Baukonzerns Strabag SE, den Auftrag zur Modernisierung der 42,2 km langen Bahnstrecke Vintu de Jos–Simeria im Westen Rumäniens nahe der Stadt Sibiu. Der Auftragswert beläuft sich auf 317 Mio. €, Strabag wird Arbeiten mit einem Volumen von zumindest 66 Mio. € im Bereich des Gleis-, Ingenieur-, Erd- und Straßenbaus ausführen. In Summe werden über 100 km Gleise verlegt, Baustart ist Frühjahr 2014.

Wien. Porr wird den Bauabschnitt 40 des Emscher Kanals realisieren; dazu gehören zwei parallele Tunnelröhren zu jeweils 10 km Länge sowie die dazugehörigen Schächte inklusive Innenausbau. Die Bauzeit wird rund vier Jahre betragen, der Auftragswert beläuft sich auf 144 Mio. € netto. Bis jetzt fließen die Abwässer des Ruhrgebiets im Flusslauf der Emscher bis zur Kläranlage, künftig werden sie unterirdisch im Tunnel geführt. (lk)

Hessen-Portfolio zur Gänze verkauft 42 Kilometer

© Panthermedia.net/Bojidar Beremski

Initiative „Wandelbares Österreich“ gestartet

mobilienobjekte an 19 Standorten in Hessen, die CA Immo 2006 vom deutschen Bundesland Hessen erworben hat und die seitdem langfristig von diesem gemietet werden. Der Verkehrswert des Portfolios belief sich zum Stichtag 30.6.2013 auf rund 0,8 Mrd. €. Der Verkauf erfolgt im Rahmen der Strategie 2012-2015, die als wesentliche Komponente eine Portfolio-Fokussierung zur Steigerung der Profitabilität beinhaltet. (lk)

Postkartenaktion soll auf die Zer­ siedelung aufmerksam machen.

Abwassertunnel

Der Verkauf durch die CA Immo ist ergebniswirksam im vierten Quartal.

„Die derzeitige Bahnstrecke ist zweigleisig und elektrifiziert, befindet sich aber in schlechtem Zustand. Die Streckengeschwindigkeit beträgt 90 bis 120 km/h und soll nach Fertigstellung auf bis zu 160 km/h erhöht werden“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. Die Arbeiten umfassen die Sanierung der Strecke plus fünf Bahnhöfe, die neue Trassierung, Tunnel- und Brückenbau und den Gleisoberbau.

© Wikimedia/Arnoldius/CC Lizenz

Mehr Tempo

© CA Immo

Wien. Mit einer Postkartenaktion unter dem Titel „wandelbares österreich“ protestiert die Plattform Baukultur gegen „die Verschandelung und Zersiedlung Österreichs“, die besorgniserregende Ausmaße angenommen habe. Im Wochenrhythmus werden an politische Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene je 1.300 Postkarten verschickt, bei denen neun Themen augenfällig aufbereitet werden, u.a. Zersiedelung, Verkehr, Energiearmut, Wohnkosten, etc.  (ag)

hier gezielt an institutionelle Investoren, vermögende Privatpersonen aus dem ehemaligen Osten, aber auch an heimische Investoren, die ein sicheres Investment mit guten langfristigen Renditen suchen. Bei den privaten Investoren kann besonders der slowakische Immobilienmarkt in den Bereichen Shoppingcenter und Bürogebäude punkten; diese Liegenschaften können auch vorwiegend langfristige Mietverträge aufweisen. Arnold zufolge werde der Trend, zumindest einen Anteil der liquiden Mittel in Immobilien anzulegen, anhalten. Grundvoraussetzung, in einen neuen Markt zu expandieren, sei aber die Rechtssicherheit – wie etwa ein gut gewartetes Grundbuch.  (lk)

© Arnold Immobilien/Katharina Schiffl

Ulreich: „Private Bauträger haben kaum Zugang zu Fördermitteln.“

Der Flusslauf der Emscher wird dank der Bauarbeiten renaturiert.


I m m o: M a r k e ts

Freitag, 13. Dezember 2013

financenetreal:estate – 33

financenet@medianet.at

CBRE-Bericht Positiverer Wirtschaftsausblick in 2010 und 2011 führte zu erhöhtem Bauaufkommen – jetzt kommen die Büroflächen auf den Markt

Mehr und mehr Büroimmobilien Verstärkter Bau in den Schlüsselmärkten Warschau, Moskau, Paris; ganz vorn dabei: London.

Marktbericht Deutschland

Preise ziehen an

Hamburg. Aus dem erstmalig von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ geht hervor, dass besonders in den deutschen Ballungsräumen und in den Ferienregionen die Mieten und Kaufpreise seit einigen Jahren deutlich anziehen. Bei den von Engel & Völkers ermittelten Kaufpreisen liegen München, Hamburg und Berlin vorn. Wegen der Nachfrage nach Zweitwohnsitzen erzielen Ferienregionen wie Sylt und Tegernsee ebenfalls sehr hohe Preise. Der deutsche Wohnimmo-Markt werde sich auch weiterhin dynamisch entwickeln; viele Regionen, besonders ostdeutsche Städte wie Dresden und Leipzig, stehen erst am Anfang der Wachstumsphase, heißt es. (hk)

Anleihe 6,5-Prozenter

Rendite mit Stil

© Wienwert

Wien. Die auf die Revitalisierung hochwertiger Stilaltbauten spezialisierte Wienwert Immobilien Finanz AG begibt eine Immobilienanleihe mit 6,5 Prozent Rendite mit einer Laufzeit von sechs Jahren. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 2.500 €. „Die Preise am Wiener Wohnungsmarkt steigen seit Jahren kontinuierlich, und auch in Zukunft ist eine Fortsetzung dieser Entwicklung zu erwarten“, sagt Wienwert-Vorstand Wolfgang Sedelmayer.  (hk)

Wolfgang Sedelmayer, Vorstand von Wienwert, revitalisiert Stilaltbauten.

lung wird vor allem von London getrieben, bis Ende 2014 wird ein Plus von 68% erwartet.

Höchster Stand seit 2003 Das sind 624.000 m2 neue Büroflächen, die damit den höchsten Stand seit 2003 erreichen. „Obwohl der Zuwachs um 68 Prozent bei den Bürofertigstellungen in der englischen Hauptstadt 2014 für einige dringend benötigte, qualitativ hochwertige Flächen auf dem Markt sorgen wird, hat doch die Nachfrage seitens der Nutzer in den letzten Quartalen stark zugenommen, weshalb bereits ein gro-

ßer Teil dieser Flächen vermietet ist“, meint Felix Zekely, Head of Agency CBRE Österreich. Auch in Amsterdam werde die Quote der geplanten Büroimmobilien bis Ende 2014 wachsen, genauer gesagt soll der Zuwachs 57% auf 55.000 m2 ausmachen. Das Wachstum in Frankfurt werde 52% betragen, auf 314.000 m2, wovon 104.000 m2 auf den Neubau der Europäischen Zentralbank entfallen, die auf dem Areal der ehemaligen Großmarkthalle ihren neuen Sitz errichtet. In Moskau werden die Büroimmobilien um insgesamt 51% auf sage und schreibe 1.300.000 m2 steigen. Die Fertig-

stellungen in Paris und Warschau werden 2014 voraussichtlich ähnlich hoch sein wie die momentan verzeichneten Werte.

Rest bleibt unter Trendrate Außerhalb dieser Schlüsselmärkte sind die Fertigstellungsniveaus in den meisten europäischen Märkten im Zuge der wirtschaftlichen Schwächung unterhalb der Trendrate geblieben. Obwohl ein Großteil der neuen Büroflächen bereits vorvermietet ist, so gibt es auch spekulative Projekte, darunter fällt etwa der TaunusTurm in Frankfurt. (hk)

© CBRE

Wien. Laut eines aktuellen Berichts des Immobiliendienstleisters CBRE wurden heuer mehr Büroimmobilien in Europa fertiggestellt als in 2012. Und auch 2014 sei mit einem Wachstum bei den Fertigstellungen zu rechnen, heißt es. Nach dem „zyklischen Tief” im Vorjahr werden in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) – beobachtet wurden 43 Städte – bis zum Jahresende um circa 30% mehr Flächen fertig. Der Grund dafür liege an dem verstärkten Bau von Büroflächen in Schlüsselmärkten wie London, Warschau, Moskau und Paris. Diese Flächen gehen zum Teil auf Projekte zurück, die zwischen 2010 und 2011, als sich die wirtschaftlichen Aussichten zu verbessern schienen, begonnen wurden und jetzt auf den Markt kommen. 2014 werde das Gesamtfertigstellungsniveau in EMEA um weitere 17% steigen. Diese Entwick-

Felix Zekely, CBRE Österreich: „Nutzer fragen in London stark nach.“


pe opl e &date s

34 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

UBS meldet zahlreiche Wechsel an der Spitze Zürich. UBS kündigte vor wenigen Tagen eine Reihe von Veränderungen an, die das oberste Führungsteam und die Struktur des Corporate Center betreffen: John Fraser tritt als CEO Global Asset Management zurück und behält die Position als dessen Chairman. Ulrich Körner wird CEO Global Asset Management. Tom Naratil wird Group Chief Operating Officer, zusätzlich zu seiner jetzigen Funktion als Group Chief Financial Officer. (ag)

© Raiffeisen e-force

Raiffeisen präsentiert seine neue Scan-App

Expertendialog Österreichisches Dienstleistungszentrum für Normen lud zum Info-Event zum Thema Barrierefreiheit

Mehr Lebensqualität

Neues Praxishandbuch zum Thema „Barrierefrei planen und wohnen“ von Maria R. Grundner. mehr leisten, nicht barrierefrei zu bauen“, meinte Hans Wiesinger, beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger und Berater, zum Thema Barrierefreiheit, der bei Austrian Standards die zuständige Arbeitsgruppe leitet.

mathieu völker

Wien. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe [im Focus:] von Austrian Standards informierten Experten vor Kurzem zum Thema Barrierefreiheit. Rund 100 Personen – Architekten, Bauherren, Vertreter von Bauunternehmen und Behindertenverbänden, Sicherheits- und Facility-Verantwortliche sowie Behördenvertreter – waren gekommen, um sich aus erster Hand über die kürzlich aktualisierte ÖNORMEN-Reihe B 1600 bis B 1603 und das neue Praxishandbuch dazu von Mobilitätsexpertin Maria R. Grundner zu informieren. „Barrierefreies Bauen steigert den Komfort und die Sicherheit und damit die Lebensqualität aller Menschen. Es muss zum Standard und somit zur Selbstverständlichkeit werden. Denn schon im Hinblick auf die demografische Entwicklung können wir es uns nicht

Mehr Kreativität gefragt Für den Architekten Peter Kompolschek bedeutet Barrierefreiheit nicht zwangsläufig gestalterische Einengung: Vielmehr ist Kreativität gefragt. Elisabeth Stampfl-Blaha, Direktorin von Austrian Standards, betonte dabei, dass Normen per se nicht verbindlich, sondern qualifizierte Empfehlungen seien: „Ob ein Gebäude barrierefrei gestaltet werden muss, entscheidet der Gesetzgeber oder der Bauherr. Wie man es aber klug und nach neuestem Stand der Technik barrierefrei gestalten kann, das sagt die Norm.“ www.austrian-standards.at

© Austrian Standards/P.Tuma

short

Elisabeth Stampfl-Blaha, Direktorin von Austrian Standards, sprach bei [im Focus:].

Die App von Raiffeisen bietet ihren Kunden zahlreiche neue Features.

XETRA-System nun an allen CEESEG-Börsen Wien. Mit 6. Dezember 2013 wurde das XETRA-Handelssystem auch an der Börse Budapest eingeführt. Das international anerkannte und bewährte Handelssystem ist nun an allen Börsen (Budapest, Laibach, Prag und Wien) der CEE Stock Exchange Group (CEESEG) im Einsatz. (red)

© Eva Kelety

Neues Projekt der Wien Holding in 1010

Sigrid Oblak, GF der Wien Holding, wird die Einreichungen präsentieren.

Wien. An prominenter Adresse entwickelt die Wien Holding im Auftrag der Stadt Wien die Liegenschaft Rathausstraße 1 im ersten Wiener Gemeindebezirk. Dazu wurde in den vergangenen Monaten ein zweistufiger, EU-weiter, offener und anonymer Architekturwettbewerb durchgeführt, der nun abgeschlossen ist. Die Wettbewerbseinreichungen werden seit Mittwoch im Rahmen einer temporären Schau in der Rathausstraße 1 dem interessierten Publikum gezeigt. (red)

Wohnbau Im Bezirk Margareten startet SEG ein Wohnbauprojekt mit insgesamt 23 Eigentumswohnungen

SEG lud zur Spatenstichfeier in 1050 Wien Wien. Vor Kurzem fand die Spatenstichfeier in der Stolberggasse 18 im 5. Wiener Gemeindebezirk statt. An dieser Adresse errichtet die SEG Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsgesellschaft m.b.H. ein Wohngebäude mit 23 Eigentumswohnungen. Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery und SEG-Geschäftsführerin Silvia Wustinger-Renezeder wurde die traditionelle Vergrabung einer symbolischen Schatulle bzw. Zeitkapsel vollzogen. Zu den knapp 50 Teilnehmern der Feierlichkeit zählten neben Mitarbeitern der Bauunternehmen sowie der SEG auch einige neue Eigentümer. Anwesend waren dabei u.a. Hans Wustinger, GF HW

Projekt Stolberggasse GmbH, Architekt Josef Weichenberger sowie Baumeister Alexander Pongratz.

Augenmerk auf Belichtung

v.li.n.re. Wustinger, Wustinger-Renezeder, Schaefer-Wiery, Weichenberger, Pongratz.

Das Objekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Wiedner Hauptstraße. Das vom Wiener Architekten Josef Weichenberger geplante Wohnbauprojekt besteht aus zwei Bauteilen mit insgesamt 23 Eigentumswohnungen. Bei der Konzeption des Neubauprojekts wurde besonderes Augenmerk auf optimale Belichtung der Wohnräume gelegt, was durch die vollständige Verglasung der Hausfassade sichergestellt wird. Die Fertigstellung ist für Frühjahr/ Sommer 2015 geplant. (mv)

Preise Für Bulstrad & Co.

Odessa Revitalisierung

Richtfest in Düsseldorf

EFM Graf nun Senator

Sofia. Die bulgarischen Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group (VIG) wurden beim Wettbewerb „Versicherung des Jahres 2013“ des Bulgarischen Verbandes für Versicherungsmakler (BAIB) in zwei von sieben Kategorien ausgezeichnet. Der Sachversicherer Bulstrad wurde zum „Fairsten Versicherer 2013“ für die schnelle Zahlung von Schadenersatzansprüchen im Bereich Personenschäden in der Kfz-Haftpflichtversicherung gewählt. Der Lebensversicherer Bulstrad Life erhielt die Auszeichnung „Lebensversicherer des Jahres 2013“.

Odessa. Im Rahmen des Städtenetzwerks DonauHanse unterstützten Experten und Expertinnen der Stadt Wien die Stadt Odessa bei der Entwicklung eines Programms zur Revitalisierung und Verschönerung der städtischen Grünanlagen. 2012 wurde bereits ein Workshop, der die Gestaltung der Parks Shevchenko und Victory zum Inhalt hatte, abgehalten. Die Stadtverwaltung in Odessa präsentierte nun im November 2013 einen positiven Rückblick und sichtbare Veränderungen: Wege werden neu gepflastert, Beleuchtungselemente angebracht oder neue Parkbänke installiert.

Düsseldorf. Die CA Immo feierte vor Kurzem gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bezirksvorsteher Rolf Tups das Richtfest für gleich zwei Bürogebäude im neuen Düsseldorfer Stadtquartier BelsenPark Oberkassel. Die Investitionssumme für beide Gebäude liegt bei rund 50 Mio €; ihre Fertigstellung ist für Sommer 2014 vorgesehen.

Salzburg. Im Rahmen der Jahresausklangs-Veranstaltung in Salzburg wurde EFM-Vorstand Josef Graf durch den „Senat der Wirtschaft“-Präsidenten und ehemaligen Vizekanzler Erhard Busek zum Senator ernannt. Die Berufung in den Senat ist eine Anerkennung für Verdienste in der Versicherungsmaklerbranche sowie dafür, den Zugang der ganzheitlichen Existenzsicherung im Sinne der Endkunden breit aufzustellen.

VIG prämiert

Seit 52 Jahren am Markt Die Marke Bulstrad „hat ein hervorragendes Standing in Bulgarien. Unsere Konzerngesellschaften zeichnen sich durch Kundennähe, hohe Serviceorientierung und ein breites Produktportfolio aus. Wir werden uns auch künftig mit voller Kraft auf unsere Versicherungsaktivitäten im Bereich Sach- und Lebensversicherung am bulgarischen Markt konzentrieren“, hebt VIGGeneral Peter Hagen hervor.  (red)

© SEG/Cizek

Wien. Die neue Raiffeisen App, die für iOS und Android entwickelt wurde, präsentiert sich mit erweiterten Funktionen und neuem Design. Ab 1. Februar 2014 wird es nur noch SEPA-Überweisungen geben. Mit der Funktion ZahlscheinScanning ersparen sich Raiffeisenkunden das Eintippen der in Österreich 20-stelligen IBAN. Weitere Features der neuen App sind das Zielsparen und Microsparen. Die Raiffeisen App unterstützt auch bei der Bankautomatensuche.

Wiener Expertise CA Immo feiert

Netzwerke Organisiert wurde der Event im Rahmen des Städtenetzwerks DonauHanse bzw. des Projekts CUPA (Cooperative Urban Planning Approaches) von TINA Vienna Urban Technologies & Strategies GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding, gemeinsam mit der Stadt Wien (im Projekt CUPA MA 21 Stadtteilplanung und Flächennutzung).  (red)

Green Buildings Städtebaulich bilden die neuen Gebäude am Belsenplatz den Auftakt für das neue Quartier und deren urbanes Zentrum. Geplant wurden die Büro- und Geschäftsgebäude vom Architekturbüro SOP aus Düsseldorf. Architektonisches Highlight im Belmundo ist eine Bürolounge mit einem überdachten Außenbereich, von dem man einen spektakulären Ausblick auf Oberkassel, die Luegallee und den Park des Quartiers haben wird. Beide Gebäude werden als Green Building realisiert und eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten.  (red)

Busek holt Graf

Wertegemeinschaft Der Senat der Wirtschaft ist eine global agierende Wertegemeinschaft und ein Think Tank, der sich aus erfolgreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammensetzt. „Die Aufnahme in den Senat der Wirtschaft ist ein wichtiges Zeichen für die gesamte Versicherungsbranche. Über dieses Netzwerk können wir wichtige Versicherungsthemen im Sinne von Endkunden und der Maklerschaft für die relevanten politischen Entscheidungsträger aufbereiten“, meint Graf.  (red)


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 13. Dezember 2013 – 35

zinsen-richtlinie blockiert

Österreich blockiert die EU in Sachen neuer Zinsensteuer-Richtlinie  Seite 38

© APA/EPA/A. Rain

© APA/Hopi-Media

advisory wohnen erzwingen

Großbritannien plant eine neue Steuer auf ungenutzten Wohnraum  Seite 38

compliance fast alle betroffen © LGP/Arnold Pöschl

Big Five nach starkem Jahr weiter optimistisch

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© APA/EPA/Arne Dedert

Kostenlawine für die deutschen Banken

Bankenviertel in Frankfurt: 9 Mrd. Euro im Jahr für Regulierung.

Frankfurt. Die deutschen Banken ächzen unter den Kosten der zunehmenden Regulierung der Branche. Nach einer Studie von KPMG geben die Institute 9 Mrd. € im Jahr aus, um die Maßnahmen umzusetzen und anzuwenden. Den Löwenanteil machten mit 7 Mrd. € die Kosten einer höheren Kapitalund Liquiditätsausstattung aus. Dazu kämen 1,4 Mrd. € zusätzliche Sach- und Personalkosten und 600 Mio. € für die Bankenabgabe.  (APA)

Entwurf zur Schließung von Pleitebanken in EU

© Deloitte Österreich/Regine Hendrich

Brüssel. Eine knappe Woche vor dem EU-Gipfel haben die Europäer ihren Streit um gemeinsame Regeln für die Schließung von Pleitebanken beigelegt. die EU-Finanzminister verständigten sich auf Eckpunkte eines Kompromisses. Der komplizierte Rechtstext muss noch bei einem Sondertreffen der Kassenhüter besiegelt werden.  (ag)

Umsatzplus von bis zu 14 Prozent Die fünf größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Österreichs strahlen nach dem starken Jahr 2013. Auch 2014 sieht man grundsätzlich positiv, wenn auch nicht völlig ungetrübt. Für Bernhard Gröhs von Deloitte Österreich steht „Going global“ 2014 im Vordergrund.  Seite 36

xx05 46 x 36 Neue Regeln für Immobilienkredite an Verbraucher in der EU.

Benn-Ibler Erste Erfahrungen mit Online-Anmeldung

Wahrnehmungsbericht ÖRAK ortet viele Missstände

Patent- und Markenrechtsnovelle

Bettina Windisch-Altieri, Benn-Ibler RA: „Erfreuliche Erfahrungen gemacht“.

Wien. Dass der Schutz von geistigem Eigentum stets an Bedeutung gewinnt, können selbst die stärksten Kritiker des Bereichs nicht mehr leugnen, meint Bettina Windisch-Altieri von der Kanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte: „Für Österreich gibt es hier einige wesentliche Neuerungen, zuletzt durch die Patent- und Markenrechts-Novelle 2014 (BGBl I 126/2013), die am 1.1.2014 nun in Kraft tritt.“ Marken können bereits seit Sommer 2013 online angemeldet werden. Damit ist der Weg zum Schutz eines Namens oder Logos als Marke erheblich beschleunigt und vereinfacht.  (Seite 37)

Anwaltskammer: „Politik gefordert“ © pressefotos.at/Österreichischer Rechtsanwaltskammertag

Straßburg/Brüssel. Verbraucher müssen in der EU künftig schon vor Abschluss eines Immobilienkredits umfassend über Risiken und Kosten aufgeklärt werden. Wollen sie den Kredit vorzeitig zurückzahlen, soll das leichter möglich sein. Das Europaparlament hat am Dienstag in Straßburg einer Neuregelung für einen besseren Verbraucherschutz zugestimmt. Damit zieht die EU Lehren aus der Euro-Krise, die unter anderem durch Immobilienblasen in Spanien und Irland ausgelöst wurde. Mit dem Votum ist das Gesetz beschlossen, die neuen Standards werden voraussichtlich von April 2015 an gelten. (APA)

© Fotodienst/Anna Rauchenberger

© Panthermedia.net/Alfred Emmerichs

Immokredite: Schutz, Ausstiegsmöglichkeit

ÖRAK-Präsident Rupert Wolff: Appell an die Politiker und die Justiz.

Wien. Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) hat den jährlichen Wahrnehmungsbericht vorgelegt. In mehreren Bereichen ortet man Schwächen, es wird teils harsche Kritik geäußert. So lässt sich in der Rechtspflege laut Bericht eine gefährliche Tendenz erkennen: Es zeige sich, dass gerade bei Verfahrenshilfefällen seitens der Justizbehörden oftmals sehr unkooperativ, bürokratisch und bürgerfeindlich vorgegangen wird. Dies beginne beim Bestellvorgang, setze sich über Probleme bei der Aktenbeschaffung fort und ende bei kurzfristiger Anberaumung von Verhandlungen.  (Seite 39)


R a n k i n G We e k 2 0 1 3

36 – advisory

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Wirtschaftstreuhänder Die „Big Five“ haben beim Umsatz heuer weiter zugelegt – Aussichten für 2014 gemischt

short

Bis Juni wird’s holprig, insgesamt ein gutes Jahr

Nokia soll in Indien 2,5 Milliarden nachzahlen

© EPA/Markku Ojala

2013 gab es Umsatzwachstum von bis zu 14 Prozent – auch der Marktführer gewann noch dazu. Wien. Eine vom Erfolg verwöhnte Branche bringt ein weiteres gutes Jahr hinter sich: Die großen Player der Wirtschaftstreuhandkanzleien konnten alle beim Umsatz deutlich zulegen (Zahlen siehe Tabelle). Besonders gut lief es dann auch für EY (vormals Ernst & Young): „Mit einem Umsatzwachstum von knapp 14 Prozent ist EY Österreich in unserer Branche Wachstumsführer“, erklärt Helmut Maukner, Country Managing Partner von EY Österreich. Insgesamt lag der Umsatz bei rund 82 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 72 Millionen.

Nokia will über sein indisches Werk wieder frei verfügen können.

Mumbai. Indien fordert vom finnischen Telekommunikationskonzern Nokia einem Zeitungsbericht zufolge eine Steuernachzahlung in Höhe von umgerechnet 2,5 Mrd. Euro. Seit 2006 seien Nach- und Strafzahlungen von 210 Mrd. Rupien aufgelaufen, berichtete die Times of India. Nokia und die indischen Finanzbehörden liegen seit Wochen über Kreuz. Im September hatten die Behörden die Guthaben des Konzerns eingefroren. Betroffen ist auch eins der größten Werke des finnischen Unternehmens in Chennai im Süden Indiens. Nokia ging gerichtlich dagegen vor – daraufhin präsentierte der Fiskus dem Bericht zufolge die Forderung nach Steuernachzahlung. In Indien streiten mehrere multinationale Unternehmen mit den Behörden um Steuerzahlungen – unter ihnen Shell oder Vodafone.(APA)

2014 wird insgesamt positiv Bezüglich des kommenden Jahres hegt die Branche allerdings gemischte Gefühle: „Bis Juni 2014 gehen wir von einer eher schwachen Konjunkturentwicklung aus, es bleibt also vorerst herausfordernd“, meint Helmut Maukner. Peter Bartos von BDO sieht hingegen eine weiterhin positive Entwicklung im neuen Jahr.

Erfreuliches für alle

© EVN

Neues Selbstverständnis Das abgelaufene Geschäftsjahr hatte für EY weltweit wie auch in Österreich eine besondere Bedeutung, so Helmut Maukner: „Es

Der Energiekonzern EVN klagt gegen Generalunternehmerkonsortium.

Mobilität als Trend

© Ernst & Young/Andi Bruckner

Das Jahr brachte erfreuliche Highlights für alle: „Erneute Auszeichnungen wie Tax Firm of the Year und Transferpricing Firm of the Year oder Career‘s Best Recruiter. Diese zeigen uns unter anderem, dass wir bei Beratung und als Arbeitgeber auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Bernhard Gröhs, Managing Partner von Deloitte Österreich. Das Unternehmen steigerte den Umsatz von 115,1 Millionen im Vorjahr auf heuer 122,5 Millionen Euro. Für BDO lief das Jahr „sehr gut, es war ein deutliches Wachstum zu verzeichnen“, sagt Peter Bartos, Geschäftsführer und Partner der BDO Austria Gruppe. Im Vordergrund stand der Ausbau der Position in den Bereichen Familien- bzw. mittelständische Unternehmen sowie börsenotierte Unternehmen.

Kraftwerk Walsum: EVN will nun klagen

Umsatzwachstum von satten 14 Prozent im heurigen Jahr: Helmut Maukner, Country Managing Partner von EY Österreich.

hat den Grundstein für das neue Selbstverständnis von EY gelegt. Damit gehen viele Neuerungen einher: Unter anderem ein neuer Markenname – EY –, ein neues Leitbild: ,Building a better working world‘, sowie ein neues Logo“.

wirt sch af t st reuh änder

KPMG 160 (Vorjahr: 158,4) Deloitte 122,5 (115,1) PriceWaterhouseCoopers 87,5 (81,8) EY 82 (72) BDO 47,5 (46,3) Quelle: Geschäftsberichte, eigene Recherchen; Zahlen in Mio. €

KPMG-Studie Globale Berichterstattung im Bereich „Corporate Responsibility“

Das „Ob“ ist nicht mehr die Frage Wien. Die Berichterstattung zur Corporate Responsibility (CR) ist mittlerweile weltweit gängige Geschäftspraxis geworden: Dies geht aus der jüngsten KPMG-Studie zu Corporate Responsibility hervor und zeigt, dass sich fast drei Viertel (71 Prozent) der Unternehmen damit aktiv auseinandersetzen. 20 Jahre nach Veröffentlichung der ersten Studie ist die Untersuchung mit den Top-100-Unter-

nehmen aus 41 Nationen umfangreicher als jemals zuvor. Insgesamt wurden 4.100 Unternehmen befragt. Die letzte Studie 2011 beinhaltete 3.400 Unternehmen in 34 Ländern. Laut Studienergebnis hat sich die Zahl der berichtenden Unternehmen zum Thema CR seit 2011 um sieben Prozentpunkte erhöht. „Unternehmen sollten nicht länger fragen, ob sie einen CR-Bericht

© KPMG

Wien/Maria Enzersdorf. Der Energiekonzern EVN beschreitet wegen Verspätungen und Problemen bei seinem deutschen Kraftwerk Walsum bei Duisburg den Rechtsweg. Die Niederösterreicher wollen eine Schiedsklage gegen das Generalunternehmerkonsortium Hitachi Ltd. und Hitachi Power Europe sowie eine Gerichtsklage gegen einen Versicherer einbringen. Die EVN, die mittelbar zu 49 Prozent an dem deutschen Kraftwerk beteiligt ist, gab nun grünes Licht zur Einleitung „umfassender rechtlicher Schritte“. Der Mehrheitsgesellschafter, der deutsche Energieversorger Steag, solle in den nächsten Tagen zustimmen. „Die geltend zu machenden Ansprüche beruhen auf Schäden, die der Projektgesellschaft infolge verspäteter Fertigstellung des Kraftwerks Walsum 10 entstanden sind, und umfassen pauschalierten Schadenersatz für Verzug, verzögerungsbedingte Mehrkosten, die vorfinanzierten Reparaturkosten und für den Schaden aus entgangener CO2-Zuteilung, sowie Ansprüche gegen einen Versicherer“, erklärte die EVN. Es geht um ein behauptetes Schadensvolumen von rund 600 Mio. €. (APA/red)

Und ein weiteres Highlight bei EY: „Das internationale EY LawNetzwerk, das bereits mit mehr als 800 Rechtsanwälten in über 20 Ländern in Europa vertreten ist, bietet jetzt auch in Österreich Rechtsberatung an“, erklärt der EY-Managing Partner.

Peter Ertl, KPMG: „Die wichtigsten Belange im CR-Bericht aufzeigen“.

veröffentlichen sollten oder nicht. Die entscheidenden Fragen sind ‚Was sollten wir berichten‘ und ‚Wie sollten wir es berichten?‘. Die Herausforderung für Unternehmen ist es, den CR-Bericht dazu zu nutzen, die wichtigsten Belange zu den Themen Umwelt und Soziales für ihr Unternehmen und ihre Interessengruppen aufzuzeigen. Sie können dann diese Belange in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie rücken und damit Risiken bewältigen, Chancen eröffnen und einen langfristigen Wert schaffen“, so Peter Ertl, Partner bei KPMG. Der Anstieg in der Berichterstattung wurde zudem teilweise von Regierungen und dem Börsewesen gefördert, die Informationspflichten zunehmend zur Auflage machten. Zu diesen Ländern zählen Frankreich, Dänemark und Südafrika. Von den berichterstattenden Unternehmen nutzen neun von zehn ihre Berichte dazu, Veränderungen in den Bereichen Umwelt und Soziales aufzuzeigen, die Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Interessengruppen haben.  (red)

Für Bernhard Gröhs von Deloitte steht im nächsten Jahr jedenfalls die weitere Entwicklung des Unternehmens im Vordergrund, nämlich: „‚Going global‘, ein Trend, den Deloitte schon früh verfolgt hat. Die zunehmende Internationalisierung vor allem bei großen Klienten bewirkt eine höhere Mobilität unserer Mitarbeiter und zunehmend auch eine Verlagerung der Dienstleistungen in andere Länder.“ Deloitte verfügt, so Gröhs, über ein weltweites Netzwerk aus rund 200.000 Experten in mehr als 150 Ländern. „National werden wir weiterhin hochspezialisiert arbeiten, standardisierte Services werden vermehrt ausgelagert. Dazwischen zeigt sich, dass wir bereits jetzt und weiterhin zunehmend direkt beim Klienten agieren“, erläutert der Managing Partner von Deloitte Österreich die weiteren Pläne des Unternehmens. (rk)

US-Start Verschoben

SpekulationsBremse kommt Washington. Investmentbanken können an der Wall Street noch bis Mitte 2015 und damit ein Jahr länger als gedacht auf eigene Rechnung zocken. Die lange umstrittenen „Volcker“-Regeln für eine scharfe Begrenzung des riskanten Eigenhandels der Institute in den USA sollen erst im Juli 2015 eingeführt werden. Mit der sogenannten Volcker-Regel, benannt nach dem früheren Fed-Chef Paul Volcker, wird der Eigenhandel der Banken massiv begrenzt, und den Geldhäusern ein Engagement in Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds verboten. Der Eigenhandel war und ist für viele Institute wie JP Morgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs oder die Citigroup eine milliardenschwere Einnahmequelle. Die Geschäfte gehen mit hohen Risiken einher, die im schlimmsten Fall das gesamte Finanzsystem in den Abgrund reißen können. Die neuen Regeln sehen Ausnahmen wie den vergleichsweise wenig lukrativen Eigenhandel mit USStaatsanleihen oder Absicherungsgeschäfte vor.  (ag)


Freitag, 13. Dezember 2013

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advisory – 37

financenet@medianet.at

Benn-Ibler Rechtsanwälte Die Patent- und Markenrechts-Novelle stärkt den Schutz von geistigem Eigentum – Zugang wurde vereinfacht

Rechtszug wurde neu geordnet

FMA Prospektaufsicht

Output erhöht

Wien. Die Anzahl der von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gebilligten Prospekte belief sich im 3. Quartal 2013 auf 23. Insgesamt wurde es den Emittenten ermöglicht, durch diese Prospektbilligungen ein maximales Volumen von rund 32,5 Mrd. € zu begeben. Zudem wurden von der FMA 24 Nachträge gebilligt, zwei Billigungsverfahren wurden eingestellt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs wurden sechs Prospekte und 39 Nachträge gebilligt, keines der Billigungsverfahren wurde eingestellt. Dies geht aus dem neuen von der FMA veröffentlichten Bericht der österreichischen Prospektaufsicht hervor. Zwischen 1. Juli und 30. September 2013 wurden Prospekte von 16 Emittenten gebilligt (Q3 2012: 6). Voraussetzung für die Verwendung eines Prospekts bzw. eines Nachtrags in einem anderen EWR-Mitgliedsstaat ist die Übermittlung einer Notifikation an die jeweilig zuständige nationale Behörde. Im 3. Quartal 2013 wurden der FMA von Schwesterbehörden 88 Prospekte (Q3 2012: 32) und 605 Nachträge (Q3 2012: 490) notifiziert; die FMA notifizierte 10 Prospekte (Q3 2012: 2) und 9 Nachträge (Q3 2012: 10). Aufgrund von Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz verhängte die FMA im 3. Quartal 2013 eine Verwaltungsstrafe und brachte sechs Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ein. (rk)

freulich“, so Windisch und betont, dass die einfache und rasche Abwicklung von Markenanmeldungen über den elektronischen Weg in der Praxis sehr überzeugt. Allerdings kann bislang nur die Anmeldung als erster Verfahrensschritt online eingereicht werden; die weitere Korrespondenz mit dem Amt wie etwa die Einreichung eines geänderten Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses einer Marke muss wie bisher postalisch oder per Fax erfolgen. Auch das Amt stellt seine Erledigungen postalisch zu. „Bleibt zu hoffen, dass bald das gesamte Verfahren elektronisch geführt

werden kann. Nichtsdestotrotz sollte die Online-Anmeldung einen großen Beitrag dazu leisten, dass geistiges Eigentum noch mehr als bisher formal geschützt wird“, begrüßt Windisch die innovative Umsetzung. Ebenfalls neu: Für die Durchsetzung von Ansprüchen in Patent-, Muster- und Markensachen wurden zwei Behörden, nämlich die Rechtsmittelabteilung des Patentamts und der Oberste Patent- und Markensenat, im Zuge der Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit gänzlich aufgelöst. Der Rechtszug geht nun vom Patentamt an die ordentlichen Gerichte. Als zwei-

te Instanz wird ab 1.1.2014 daher das Oberlandesgericht Wien und als dritte Instanz der Oberste Gerichtshof zuständig sein. Weiters neu: Im Rechtsmittelverfahren beim Obersten Gerichtshof – anders als bisher beim Obersten Patent- und Markensenat – sind nur mehr Rechtsanwälte, nicht mehr Patentanwälte und Notare vertretungsbefugt. Auch Zivil- und Strafverfahren in Marken- und Herkunftssachen werden nun gänzlich in Wien konzentriert. „Laufende Rechtsmittelverfahren werden von den ordentlichen Gerichten übernommen“, erläutert Bettina Windisch-Altieri. (red)

Ab 1.1.2014 Pflicht: e-Rechnung An den bund Die elektronische Rechnung an den Bund spart Zeit und Geld. Ab 1. Jänner 2014 müssen Rechnungen über Waren und Dienstleistungen an den Bund in strukturierter elektronischer Form eingebracht werden. Papierrechnungen und Rechnungen, die per E-Mail oder im PDF-Format übermittelt werden, werden nicht anerkannt.

unteRnehmen und bundesveRwAltung PRofitieRen E-Rechnungen können schneller, effizienter und sicherer erstellt, übermittelt und verarbeitet werden. Fehlerquellen werden minimiert und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter in Unternehmen und der Verwaltung entlastet. Bei umfassendem Einsatz strukturierter elektronischer Rechnungen – auch von Unternehmen zu Unternehmen – gehen Studien der Wirtschaftskammer Österreich von einem Nutzenpotenzial von mehreren Milliarden Euro pro Jahr allein innerhalb Österreichs aus. Der Bund setzt jetzt den ersten Schritt.

e-Rechnung An den bund – so funktionieRt‘s Um elektronische Rechnungen einbringen zu können, ist eine einmalige Registrierung am Unternehmensserviceportal (USP – www.usp.gv.at) erforderlich. Danach können die Rechnungen jederzeit über die am USP verfügbare Anwendung „e-Rechnung an den Bund“ erstellt oder – bei Erstellung durch ein eigenes Programm – sofort hochgeladen werden. Als dritte Einbringungsmöglichkeit steht ein Webservice zur Verfügung. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Dienste eines Serviceproviders in Anspruch zu nehmen, der die Erstellung und Übermittlung der eRechnung vornimmt.

beReits 300 unteRnehmen nutzen die e-Rechnung An den bund Insgesamt sind mit Ende November 2013 bereits 3.400 e-Rechnungen an den Bund von mehr als 300 Unternehmen eingegangen – darunter auch von bekannten Großbetrieben, die zum Teil schon gänzlich auf Papierrechnungen an den Bund verzichten. Zusätzlich wurde ein umfangreicher Testbetrieb erfolgreich durchgeführt. Auch die EU betont die enormen Sparpotenziale, die durch elektronische Rechnungslegung möglich sind. Österreich ist hier einmal mehr Vorreiter und ist mit seinen hervorragenden technologischen Lösungen bestens auf die Zukunft vorbereitet.

dAs unteRnehmensseRvicePoRtAl (usP)

© APA/Roland Schlager

Das USP ist das zentrale Internetportal der österreichischen Bundesregierung für Unternehmen. Informationen zu sämtlichen Unternehmensbereichen erleichtern es Betrieben, sich in der oft komplexen Behördenwelt zurechtzufinden. Darüber hinaus können am USP die wichtigsten E-Government-Anwendungen der Bundesverwaltung mit nur einer Anmeldung genutzt werden. Helmut Ettl, FMA: Im 3. Quartal 2013 deutlich mehr Prospekte gebilligt.

Bettina Windisch-Altieri, Benn-Ibler RA: „Elektronische Anmeldung überzeugt.“

Fotocredit: Fotolia

Alles zum USP: www.usp.gv.at Alles zur e-Rechnung: www.erb.gv.at USP-Hotline: 0810 202 202 (werktags, von 8 bis 17 Uhr)

Entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Finanzen

Wien. Dass der Schutz von geistigem Eigentum stets an Bedeutung gewinnt, können selbst die stärksten Kritiker des Bereichs nicht mehr leugnen, meint Bettina Windisch-Altieri von der Kanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte: „Für Österreich gibt es hier einige wesentliche Neuerungen, zuletzt durch die Patent- und Markenrechts-Novelle 2014 (BGBl I 126/2013), die am 1.1.2014 nun in Kraft tritt.“ Marken können bereits seit Sommer 2013 online angemeldet werden. Damit ist der Weg zum Schutz eines Namens oder Logos als Marke erheblich vereinfacht und beschleunigt. Das österreichische Patentamt zieht dadurch mit dem Harmonisierungsamt in Alicante gleich, wo Anmeldungen für Gemeinschaftsmarken schon lang online möglich sind. „Erste Erfahrungen aus der Praxis liegen vor und sind mehr als er-

© Fotodienst/Anna Rauchenberger

Expertin: „Erste Erfahrungen mit Marken-Onlineanmeldung liegen vor und sind mehr als erfreulich.“


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38 – advisory

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Richtlinie Keine Einigung über die Ausweitung der Zinsbesteuerungsrichtlinie – Verabschiedung muss einstimmig sein

short

Österreich blockiert EU

Prokon-Genussrechte: Vom Winde verweht Itzehoe. Anleger, die Genuss­ rechte des Wind­kraft­spezialisten Prokon Regenerative Energien besitzen, müssen sich Stiftung Warentest zufolge auf schlechte Nachrichten gefasst machen. Das Stammkapital von Prokon sei bereits Ende August aufgezehrt gewesen, im Konzern Prokon Unter­nehmens­ gruppe seien bis 31. August 2013 statt­liche 194,4 Mio. € Verlust angelaufen. Anleger müssen Verluste, die über das Stamm­kapital hinaus­gehen, voll mittragen, so Stiftung Warentest. (red)

Österreich und Luxemburg fordern die Parallelität der Verhandlungen mit den fünf Drittstaaten. Brüssel/Wien. Bei der geplanten Ausweitung der Zinsbesteuerungsrichtlinie und damit dem Übergang zum automatischen Informationsaustausch sind die EU-Finanzminister zu keiner Einigung gekommen. Österreich und Luxemburg blockierten weiterhin trotz politischen Drucks der anderen Staaten die Verabschiedung, die Einstimmigkeit erfordert. Die anderen Staaten äußerten offen ihr Unverständnis über die anhaltende Blockade und sprachen von einer Sackgasse. Der französische Ressortchef Pierre Moscovici nahm die Blockade von Wien und Luxemburg „mit sehr großem Bedauern” zur Kenntnis. Diese „Stolpersteine” müssten ausgeräumt werden. „So kann man doch nicht weitermachen.” Für Österreich erklärte Botschafter Walter Grahammer, dass er heute keine endgültige Entscheidung vortragen könne. Für

Scharfe Worte aus Italien Die Haltung von Österreich und Luxemburg und die Forderung nach einer Parallelität der Verhandlungen mit den fünf Drittstaaten Schweiz, Andorra, San Marino, Liechtenstein und Monaco zur Zinsbesteuerungsrichtlinie seien „sogar nur eine Entschuldigung, um eine endgültige Entscheidung hinauszuschieben”, so der italienische Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni. Eine Blockade „kommt nur Steuersündern zugute”. Saccomanni regte sogar einen eigenen ECOFIN-Rat „speziell dafür” an, um doch noch zu einer Einigung zu kommen. (APA/hk)

Für die verhinderte Finanzministerin eingesprungen: Botschafter Walter Grahammer.

Neue Steuer Wenn ein Ausländer in England eine Wohnung „nur“kauft, aber dann nicht darin wohnt, soll er zahlen

Geht es nach „Erbschaft besteuern!“ soll die Steuer wieder kommen.

Wohnen soll mit Steuer erzwungen werden

Wien. Die Initiative „Erbschaften besteuern!” tritt für die sofortige Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuern in Österreich ein. Die Experten, die mehrheitlich im Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften forschen, sehen mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer im Jahr 2008 die seit Jahrzehnten wachsende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen in Österreich weiter verschärft – denn nur ein kleiner Teil der Bevölkerung würde sehr große Erbschaften empfangen. (hk)

London. In Großbritannien wird die Einführung einer neuen Steuer erwogen. Diese Kapitalertragsteuer solle „nur“ reiche Ausländer, aber nicht den Mittelstand betreffen, heißt es.

gekauft werden, sondern sich das Interesse nach Monaco, Paris oder New York verlagert. Andere wiederum sehen in der neuen Steuer keine großen Nachteile. Ausländische Käufer, die richtig viel Geld in Luxusimmobilien investiert hätten, würden dort auch wohen, heißt es. Auch würde es auf die Gesamtsituation ankommen – im Vergleich zu anderen Ländern herrsche in England Rechtsicherheit. Geht es nach dem britischen Premierminister, soll die neue Steuer im April 2015 in Kraft treten und dann für „zukünftige Erträge“ gelten. Der Kapitalerstragsteuersatz für Zweitwohnsitze von britischen Staatsbürgern beträgt zurzeit 18 bzw. 28 Prozent. (red)

Konkret geht es um Immobilien, genauer um Zweitwohnsitze, die sich im Besitz von Ausländern oder ausländischen Investoren befinden, in denen der Besitzer nie wohnte und die mit Gewinn verkauft werden. Insider der Londoner Immobilienszenene geben sind zweigeteilter Meinung – die einen erwarten einen massiven Kapitalabfluss bzw. dass Immobilien dann erst gar nicht in London

© Panthermedia.net/Andreas Weber

© APA/EPA/Andy Rain

Wer kauft, soll auch wohnen

Deutsche Städte im Schuldensumpf

Der britische Premierminister Cameron erwartet sich extra was ins Budget-Körberl.

Schweiz Teilnahme am US-Steuerabkommen – ob & wie

4,4 Prozent Wasser, Kanal und Müllentsorgung teurer

Zürich. Bis Ende Dezember dieses Jahres haben die Schweizer Banken noch Zeit, um den US-Behörden mitzuteilen, ob und in welcher Form sie am US-Steuerprogramm zur Beilegung des Steuerstreits teilnehmen werden. Zur Kategorie 1 gehören jene Banken, gegen die in den USA bereits Strafuntersuchungen laufen (z.B. Credit Suisse). Banken der Kategorie 2 haben Kunden, die US-Steuerrecht verletzt haben,

Wien. Wohnen in Wien ist zumeist ohnehin nicht billig – nun werden mit dem Jahreswechsel auf 2014 auch noch die Betriebskosten höher. Seit 2008 sind in der Bundeshauptstadt die Gebühren für die Müllentsorgung um mehr als 12 Prozent, die Kosten für Wasser um 45 Prozent und die Kanalgebühren um rund 12 Prozent gestiegen. Nun hebt die Wiener Stadtregierung diese Gebühren neuerlich um 4,4 Prozent an – diese Erhöhung allein wird der Stadt Wien 15 Mio. Euro zusätzlich pro Jahr einbringen.

Banken nehmen US-Strafe in Kauf Essen ist Spitzenreiter, dann kommen schon Köln, Duisburg, Dortmund.

und Kategorie 3 ist für Institute gedacht, die stets nur steuerkonforme US-Kundengelder verwaltet haben. Nun machten die ersten ihre Entscheidungen öffentlich. Sowohl die Berner Kantonalbank als auch die Regionalbank Valiant werden in der Kategorie 2 teilnehmen und damit Strafzahlungen in Kauf nehmen. Die Bank Vontobel hat sich als Kategorie 3-Institut bei den USBehörden angemeldet. (red)

Ab 2014: höhere Betriebskosten

bzw. dessen Verlängerung eine Gebühr in Höhe von einem Prozent der Miete für die nächsten 3 Jahre verrechnet werden muss, verärgert so manchen. „Bei einer Gesamtmiete von 700 Euro macht das gleich zu Beginn der Miete eine Gebühr von 250 Euro aus; mit dem Wegfall dieser Gebühr könnte man gerade Jungfamilien spürbar entlasten”, meint Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder. (hk)

Bis Ende 2013 können sich die Schweizer Banken bei den US-Behörden anmelden.

Laut Statistik Austria liegt der Aufwand für Mieten in Wien inkl. Betriebskosten bei etwa 6,80 Euro pro m�. Mit über zwei Euro je m� betragen die Betriebskosten fast 30 Prozent der Gesamtmietkosten. Zusätzlich sind Nettomiete und Betriebskosten mit 10 Prozent Umsatzsteuer belastet. Die Nettomiete beträgt daher im Schnitt nicht einmal 60 Prozent der Gesamtmiete. Auch die Bestimmung, dass bei Abschluss eines Mietvertrages

© s Real Immobilienvermittlung/Walter Henisch

30 Prozent der Mietkosten

© Keystone/Alessandro Della Bella

Köln. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young über die Finanzlage der deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern steht es um Nordrhein-Westfalen (NRW) besonders schlimm. Alle fünf Kommunen mit den gewaltigsten Schuldenbergen liegen in NRW. Trauriger Spitzenreiter sei Essen, gefolgt von Köln, Duisburg und Dortmund. In Hessen würden die großen Städte in eine ähnliche düstere Zukunft blicken. „De facto sind viele deutsche Städte längst bankrott“, zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger Hans-Peter Busson von Ernst & Young. Ganz anders Wolfsburg und Dresden – diese beiden Städte hätten keine Schulden abzubauen. In Wolfsburg sitzt VW – Stichwort Gewerbesteuer –, und Dresden profitiert von einer günstigen wirtschaftlichen Entwicklung vom Verkauf kommunaler Wohnungen. (red)

© APA/Hopi-Media/Bernhard J.

© dpa/dpa-Zentralbild/Z6068 Hans Wiedl

Erben und Schenken: Initiative fordert Steuer

Österreich seien jedenfalls gleiche Wettbewerbsbedingungen notwendig – „also müssten das die europäischen Drittländer auch entsprechend regeln”.

Michael Pisecky ortet bei Abschlüssen von Mietverträgen Handlungsbedarf.


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Freitag, 13. Dezember 2013

advisory – 39

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Justiz in Österreich Österreichischer Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) legt aktuellen Wahrnehmungsbericht vor

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Rechtsanwaltskammer: „Politik ist gefordert“

Autoren protestieren gegen Überwachung

Die bereits mehrmals kritisierte Verlegung von Häftlingen in eine andere Justizanstalt, ohne den Verteidiger davon in Kenntnis zu setzen, ist für die Kammer inakzeptabel. Sie erschwere dem bestellten Verteidiger den Kontakt zu seinem Mandanten. „Gerade jenen Menschen, die ohnehin unter schwierigsten Umständen den Rechtsweg beschreiten, auch noch behördliche Steine in den Weg zu rollen, kann in eine Zwei-KlassenJustiz münden”, warnt ÖRAK-Präsident Rupert Wolff.

ÖRAK-Präsident Rupert Wolff: „Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

Lage gewesen sein, eine Entscheidung in einer Obsorgesache zu treffen. Eine Entscheidung sei mittlerweile nicht mehr möglich, da die betroffenen Kinder inzwischen volljährig geworden sind. Auch die verspätete Erstattung von Sacherverständigen-Gutachten verursache immer wieder Verzögerungen. Als Ursache für viele Verzögerungen sei vor allem Personalmangel auszumachen, so die Kammer. Unbesetzte oder nicht nachbesetzte Richterstellen, unterbesetzte Schreibabteilungen, Richter, deren Kapazitäten durch Großverfahren erschöpft sind, Gerichtsschließungen seien alles Faktoren, die sich „zwangsläufig negativ auf den Justizbetrieb auswirken“. Zudem verliere der Richterberuf

„Starke Verzögerungen” Auch heuer enthält der Bericht Fälle, in denen es zu „inakzeptablen“ Verfahrensverzögerungen gekommen ist. In einem Fall soll das Gericht binnen fünf Jahren nicht in der

Versandhandel Acht Klauseln von Zalando unzulässig

durch die Verkürzung der Gerichtspraxis und die schlechte Entlohnung der Rechtspraktikanten an Attraktivität, so Wolff. Es bestehe daher die Gefahr, dass die für den Justizbetrieb nötigen Fachkräfte bald nicht mehr zur Verfügung stünden, warnt er.

Aber auch das Instrument des parlamentarischen Untersuchungsausschusses sollte aus Sicht der Rechtsanwälte auf völlig neue Beine gestellt werden – als Minderheitenrecht mit einem Verfahrensrecht, das den verfassungsrechtlichen Anforderungen, insbesondere jenen der Europäischen Menschenrechtskonvention, gerecht werde „Wo Menschen wirken, geschehen Fehler. Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten”, so Wolff. In manchen Bereichen konnte die Kammer trotz wiederholter Kritik bislang jedoch keine Verbesserungen feststellen. „Die Politik ist gefordert, Maßnahmen zur Behebung der aufgezeigten Mängel zu treffen”, erklärt Wolff.  (ast)

„Ungebührlich hoch” Großen Reformbedarf ortet die Kammer insbesondere im Bereich des Strafverfahrens. Gleiches gelte für das Sachwalterrecht, die Einschränkung des Zugangs zum Recht durch „ungebührlich hohe“ Gebühren und die „hierzulande gepflogene Gesetzgebungspraxis, die immer stärker von der Regierung und nicht vom Parlament dominiert wird“.

Handel Achtung: Umtausch von Geschenken ist freiwillig

HG Wien: VKI siegt gegen Zalando AK warnt vor dem Weihnachtsfrust Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagte den Internetversandhändler Zalando (der mit dem Slogan „Schrei vor Glück“ wirbt) wegen mehrerer Klauseln in dessen Versandhandelsbedingungen auf Unterlassung. Das HG Wien hat nun in erster Instanz bestätigt: 8 von 9 eingeklagten Klauseln sind unzulässig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Unternehmens. Der Kunde könne vielmehr nach Bestätigung der Bestellung davon ausgehen, dass er die bestellte Ware auch bekommt, vor allem, wenn diese auf der Webseite als „lieferbar“ bezeichnet wird. „Ein wohlbegründetes Urteil, das der Tendenz, sämtliche Risiken einseitig und ohne sachliche Rechtfertigung auf den Kunden abzuwälzen, Schranken setzt“, kommentiert VKI-Juristin Petra Leupold das Urteil des HG Wien.  (red)

Vier Wochen kein Rücktritt

Wien. Wer sich bei der Auswahl eines Geschenks nicht ganz sicher ist, sollte sich schon beim Einkauf einen möglichen Umtausch vereinbaren. Beim Online-Shoppen sollten Konsumenten vor allem auf versteckte Nebenkosten achten, so die Arbeiterkammer (AK). Wer ein Geschenk eingekauft hat und sich nicht ganz sicher war, müsste den Umtausch schon auf der Rechnung vermerkt haben lassen. Der Umtausch ist nämlich freiwillig. Ein gesetzliches Umtauschrecht für mängelfreie Geschenke gibt es nicht. Viele Händler räumen aber freiwillig einen Umtausch ein. Das stehe dann meist vorgedruckt auf der Rechnung.

jedem Fall: Etwa bei entsiegelten CDs und DVDs oder Tickets gibt es kein Rücktrittsrecht. Viele Unternehmen befristen die Geltungsdauer von Gutscheinen. Befristungen von zwei Jahren oder weniger sind aber unzulässig. Wenn nach Ablauf unzulässiger Befristungen der Gutschein nicht mehr eingelöst werden kann, müssen die Kunden jedenfalls den Kaufpreis des Gutscheins erhalten, so die AK.  (red)

Petra Leupold, VKI-Juristin: „Nicht alle Risiken einseitig abwälzen“.

Bei Geschenke-Käufen im Internet empfiehlt die AK einen Blick ins Impressum, speziell bei unbekannten Händlern. Auch gelte: Preise vergleichen und möglicherweise versteckte Nebenkosten wie Versandspesen beachten. Bei Onlinekäufen gibt es ein Rücktrittsrecht bis zu sieben Werktage ab Erhalt der Ware. Aber nicht in

© APA/Herbert Pfarrhofer

Befristete Gutscheine

© Tiefenbacher

Eine der Klauseln besagt, dass Kunden in bestimmten Fällen erst nach vier Wochen Lieferverzug vom Vertrag zurücktreten können. Zalando argumentierte, der Kunde dürfe bei den vertriebenen Bekleidungsstücken und Schuhen nicht davon ausgehen, dass diese auch vorrätig seien. Das HG Wien folgte dieser Argumentation nicht und beurteilte die entsprechende Klausel als unzulässig. Das Gericht bestätigte damit, dass sich Zalando seiner Verantwortung zur Lieferung der bestellten Ware nicht entziehen könne. Schließlich handelt es sich dabei um die Hauptleistungsverpflichtung des

Berlin. Mit einem internationalen Aufruf haben mehr als 550 prominente Autoren aus der ganzen Welt ein Ende von Massenüberwachung durch Regierungen und Unternehmen gefordert. „Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr”, heißt es in dem Appell, der am Dienstag nach Angaben der Initiatoren in mehr als 30 Zeitungen erschien. Zu den Unterzeichnern gehören auch die fünf Literaturnobelpreisträger Günter Grass, Elfriede Jelinek, J.M. Coetzee, Tomas Tranströmer und Orhan Pamuk. Daneben sind namhafte Autoren wie Umberto Eco, Don DeLillo, Daniel Kehlmann, Henning Mankell, Richard Ford, David Grossman, Paul Auster oder T.C. Boyle vertreten. Bürger sollten mitentscheiden dürfen, welche Daten über sie gesammelt werden, erklärten die Initiatoren. Der Protestbrief findet sich auch auf www. change.org/.  (APA/dpa)

Weihnachtseinkäufe: AK warnt vor Problemen beim Geschenkeumtausch.

Neuer Energie-Guide von Wolf Theiss

© Wolf Theiss

Verlegungen inakzeptabel

NSA & Co: Nobelpreisträger und prominenten Autoren protestieren.

© pressefotos.at/Österreichischer Rechtsanwaltskammertag

Wien. Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) hat seinen jährlichen Wahrnehmungsbericht vorgelegt. In mehreren Bereichen ortet der Bericht Schwächen, es wird teils harsche Kritik geäußert. So lässt sich in der Rechtspflege laut Bericht eine gefährliche Tendenz erkennen: Es zeige sich, dass gerade bei Verfahrenshilfefällen seitens der Justizbehörden oftmals sehr unkooperativ, bürokratisch und bürgerfeindlich vorgegangen wird. Dies beginne beim Bestellvorgang, setze sich über Probleme bei der Aktenbeschaffung fort und ende bei der kurzfristigen Anberaumung von Verhandlungen unter Nicht-Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Vorbereitungsfrist und dem Ignorieren von Vertagungsbitten.

© EPA

Experten sehen „keine Verbesserung in mehreren Bereichen”, fordern Politik zum Handeln auf.

Zoltan Faludi, Partner der ­Anwaltssozietät Wolf Theiss.

Wien. In den vergangenen Jahren zeigte sich vor allem in der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropas stetig steigendes Interesse am Energiemarkt. Die größte Herausforderung in der Lizenzvergabe im Energiebereich ist es oft, einen Weg durch das Labyrinth an verschiedenen Regulierungen und Gesetzen zu finden. Nachdem das Energierechtsteam der Anwaltskanzlei Wolf Theiss bereits eine Reihe von Genehmigungsverfahren in der Region betreut hat, veröffentlichten die Experten der Sozietät nun den Guide „Licensing of Electricity and Gas Wholesale Activities in Central, Eastern & Southeastern Europe“ zu dem Thema. „Die teils umfangreichen und variierenden Regulierungen in der CEE/SEE Region erfordern detaillierte Erklärungen“, sagt Wolf Theiss-Partner Zoltan Faludi, Leiter des Budapester Büros und der firmenweiten Energierechtspraxis. „Dies ist das Ziel unseres Guides, mit dem wir unseren Klienten und anderen Marktteilnehmern einen Überblick über die Situation geben wollen.”  (red)


A dv i sor y: ta l k

40 – advisory

Freitag, 13. Dezember 2013

financenet@medianet.at

Corporate Breakfast Neue Eventreihe bei der Wirtschaftskanzlei Lansky, Ganzger + partner (LGP) gestartet

short

8,66 Millionen neue Patente angemeldet

LGP über die Compliance

Genf. Die Anmeldung von Patenten hat 2012 weltweit stark zugenommen. Insgesamt gingen die Patentanträge um 9,2 Prozent in die Höhe. Das ist die höchste Wachstumsrate der vergangenen 18 Jahre, wie die Internationale Organisation für geistiges Eigentum (WIPO) mitteilt. Insgesamt sind 2012 rund 8,66 Mio. Patente angemeldet worden, der Großteil der ­Anträge ging auf das Konto Chinas. (red)

ARS-Jahrestagung zum Insolvenzrecht 2014

sowohl für Experten als auch für Interessierte zu schaffen und unser Wissen weiterzugeben“, so Anwalt und Kanzleigründer Gabriel Lansky in seiner Begrüßungsrede. Als externer Vortragender war Klaus Steinmaurer, Leiter des Rechts- und Regulierungsbereichs bei T-Mobile Austria GmbH, geladen. Frankl, der über die Folgen von Non-Compliance, ComplianceMaßnahmen sowie Maßnahmen zur Haftungsvermeidung referierte, wurde nach seinem Einblick in die Compliance-Theorie von Steinmaurer abgelöst, der im Anschluss den praktischen Teil erörterte. „Das Gesamtbild ist wichtig“, erklärt Frankl. „Theorie und Praxis müssen sich ergänzen, damit man bei einem so diffizilen Thema auch den Überblick behalten kann.“ Die Gäste kamen aus den verschiedensten Branchen, wie Transport und Infrastruktur, Medien, Bankwesen und Wirtschaft. (red)

Viele sind betroffen Ronald Frankl zeichnet als Head of Corporate, M&A und Capital Markets bei LGP für die Eventreihe verantwortlich. Compliance beschäftige momentan fast jede Branche, und der Wunsch nach Informationsaustausch werde immer lauter, heißt es. „Es ist uns wichtig, in diesem Bereich eine Plattform

Frankl, Head of Corporate, M&A und Capital Markets bei LGP: „Wissenstransfer“.

Umbenennung Aus UFSjournal wird neues BFGjournal

Ausbau Johannesburg, Kapstadt und Port Louis neu

Wien. Ab 1.1.2014 tritt an die Stelle des Unabhängigen Finanzsenats das Bundesfinanzgericht. Durch damit einhergehende verfahrensrechtliche Änderungen wird der Rechtszug zum Verwaltungsgerichtshof nur mehr eingeschränkt möglich sein. Das Bundesfinanzgericht wird also in Abgaben- und Finanzstrafsachen in den meisten Fällen abschließend entscheiden und so für die tägliche Praxis sowohl der beratenden Berufe als auch der Verwaltung wesentlich bedeutender werden. Dieser Entwicklung Rechnung tragend, erscheint ab Jänner 2014 das UFSjournal im Linde Verlag unter einem neuen Namen: Statt dem UFSjournal informiert künftig das BFGjournal monatlich über die Auswirkungen der BFG-

London. Die internationale Anwaltsgruppe Eversheds schließt sich mit Mahons Attorneys in Südafrika zusammen und verfügt damit über drei weitere Standorte in Johannesburg, Kapstadt und Port Louis auf Mauritius. Ab 2014 wird Mahons unter dem Namen Eversheds firmieren. Die zehn Partner beraten lokale und internationale Klienten in zahlreichen Branchen. Gleichzeitig erweitert Eversheds seine Präsenz mit einem Standort in Tunesien. Durch den Zusammenschluss mit der regional gut etablierten Wirtschaftskanzlei El Heni verfüge Eversheds künftig über eine Niederlassung in Tunis. Nach einer zweijährigen Zusammenarbeit mit Eversheds unter dem Namen CWA Tunisia geht El Heni nun einen Schritt weiter und

Insolvenz-Praxis ist Thema der Jahrestagung in Saalfelden.

Wien. Die ARS-Jahrestagung Insolvenzrecht behandelt Neuerungen und relevante Themen aus der Insolvenz-Praxis; dabei berichten Experten von 13. bis 15. März 2014 aus der Praxis und diskutieren über Neuerungen und relevante Themen; Veranstaltungsort ist Saalfelden. U.a. werden am Freitag Entscheidungen aller vier OLGs präsentiert, zusätzlich erläutern Erstinstanzrichter für sie wichtige Praxisfragen. (red)

Neue Afrika-Offices bei Eversheds

Entscheidungen auf die Steuerbranche und die Bedeutung dieser Entscheidungen im Steueralltag, so der Verlag. (red)

© panthermedia.net/Sebastian Duda

© panthermedia.net/Harald Jeske

Finanzgericht statt Finanzsenat

Neues Bundesfinanzgericht tritt an Stelle des Unabhängigen Finanzsenates.

ernst & Young (eY)

wird zu Eversheds El Heni. Beide Partnerschaften seien bedeutende Bausteine der afrikaweiten Strategie von Eversheds. (red)

© panthermedia.net/Hongqi Zhang

Laut WIPO in Genf kamen 2012 die meisten Patente seit 18 Jahren.

Wien. Compliance ist seit Längerem ein Thema in aller Munde. Aber worin genau liegen eigentlich die Verpflichtungen der Unternehmen und deren Geschäftsleitungen? Und wie können Unternehmen und ihre Organe eine Haftung vermeiden? Diesen und weiteren wichtigen Punkten zu Compliance widmete sich am 5. Dezember die Auftaktveranstaltung des „Corporate Breakfast @ LGP’s“, einer neuen Eventreihe der Wirtschaftskanzlei Lansky, Ganzger + partner (LGP).

© LGP/Arnold Pöschl

© panthermedia.net/Kheng Guan Toh

Compliance beschäftigt momentan fast jede Branche, so LGP-Partner Ronald Frankl

Kapstadt ist einer der neuen Standorte der internationalen Gruppe Eversheds.

Menschen, über die man spricht

© panthermedia.net/Gevorg Gevorgyan

Der neue Kommentar „GBG Grundbuchgesetz“ im Linde Verlag stellt die Materie aus der Sicht eines Richters, Rechtsanwalts und des Leiters einer Grundbuchsabteilung dar: Berücksichtigt wurden u.a. die Grundbuchs-Novelle 2012, das Redesign des Grundbuchs und die Handhabung in der Praxis, der Elektronische Grundbuchsantrag (ERV) sowie die Umstellungs-Zeitabläufe 2012, so der Verlag. Autor Harald Friedl ist Anwalt, Reinhard Bayer Leiter der Grundbuchsab-teilung des OLG Wien.

© Linde

Nikolaus Rumm (42) ist ab sofort als neuer Director Solutions für den IT-Dienstleister cellent AG Österreich im Einsatz. Er ist seit 2011 als Business Developer und im Forschungsbereich des Unternehmens tätig. Im Mittelpunkt stehen u.a. maßgeschneiderte IT-Anwendungen im Microsoft- und Java-Umfeld sowie Lösungen für Web, Mobility und Social Media. „Besonders wichtig ist das Verständnis für den Business Case unserer Kunden“, sagt Rumm. Er leitet weiters den Forschungsbereich in Österreich.

LI nde: grund buch geset z

© Deutsche Bank/Th. Effinger

Wien. Harald Plöckinger ist neuer Vizepräsident von Austrian Standards. Er tritt die Nachfolge von Bernd Vogl, Vorstandsdirektor a.D. der Voith Austria Holding AG, an. Der 52-jährige Oberösterreicher ist Absolvent der TU Graz (Maschinenbau) und Vorstandsmitglied der KTM Sportmotorcycle AG sowie der KTM AG. „Normen bedeuten Sicherheit”, so Plöckinger, „indem sie etwa Werkstoffeigenschaften von Bauteilen definieren oder eindeutige Vorgaben für Produktionsabläufe liefern; das gibt auch Rechtssicherheit.” Als eine seiner wichtigsten Aufgaben als Vizepräsident sieht es Plöckinger, die Bedeutung von Standards stärker bewusst zu machen, denn sie seien „die ,common language’ einer internationalen, arbeitsteiligen Wirtschaft und öffnen Zugang zu neuen Märkten”. (red)

R u m m : d ir e kt o r s o lu t i o n s © cellent AG

Mehr Nachfrage bei den Beratern Die Beratungsfirma Ernst & Young will in Deutschland im laufenden Geschäftsjahr noch einmal 1.500 neue ­Mitarbeiter einstellen. Voraussetzung sei eine stabile konjunkturelle ­Entwicklung, kündigt Deutschland-Chef Georg Graf Waldersee an. ­Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Ernst & Young 1.200 neue Mitarbeiter geworben. Ende Juni beschäftigte die Beratungsfirma in Deutschland 7.918 Mitarbeiter. Die Wirtschaftsberatung hatte 2012/2013 in Deutschland ihren Umsatz stärker als geplant um 9,2 Prozent auf 1,31 Mrd. ¤ gesteigert. Ernst & Young macht gut eine Mrd. ¤ Umsatz mit Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Das Wachstum sei Ergebnis der Neuausrichtung, sagte Waldersee. Teams werden inzwischen aus verschiedenen Fachbereichen und Ländern zusammengestellt. In diesem Jahr plant Waldersee dennoch nur ein Umsatzplus von sieben Prozent. Angaben zum Gewinn macht die Firma nicht. Weltweit steigerte Ernst & Young seinen Umsatz um 5,8 ­Prozent auf 25,8 Mrd. USD (18,9 Mrd. ¤).

© Austrian Standards/Laimgruber

Harald Plöckinger Austrian Standards und KTM

skandalbeauf t ragt er

Die Deutsche Bank hat einen Sonderbeauftragten für Skandale ernannt: Nach den zahlreichen, mit großem öffentlichen Aufsehen verbundenen Prozessen und Klagen der letzten Jahre soll nun Thomas Poppensieker, der bislang für die Unternehmensberatung McKinsey gearbeitet hat, Anfang 2014 die entsprechende Kontrolleursposition übernehmen. Der 43 Jahre alte Poppensieker soll die verschiedenen Abteilungen der Bank koordinieren und einheitliche Standards durchsetzen helfen.


medianet

inside your business. today.

Freitag, 13. DEzember 2013 – 41

Jahresrückblick

Sanofi, WKO und Standard publizierten Jahrbuch Gesundheitspolitik 2013  Seite 46

© Bank Austria

© S. Flechl/Sanofi

healtheconomy Jahresausblick

Wechsel Astellas-Chef geht in Pension

SEPA-Umstellung ist auch für Ärzte wichtig, sagt Bank Austria-Expertin Wohlmuth Seite 43

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2014 bringt ELGA und Arzneimittel-Versand

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© panthermedia.net/Diego Cervo

© Public Health PR/Christian Saupper

Ausblick In Österreich ist der Generikaanteil in den ver­ gangenen fünf Jahren um vier Prozentpunkte gestiegen, analysiert Erika Sander (Bild), Senior Manager Commercial von IMS Health, den österrei­ chischen Markt. Für 2013 wird im Apothekenmarkt mengen­ mäßig mit einem Anstieg um 2,9% gerechnet.  Seite 42

Analyse Gesundheitsreform und das als Patent-Klippe be­ kannt gewordene massenweise Auslaufen von Pharmapa­ tenten verändern den Arznei­ mittelmarkt nachhaltig und verlangen gänzlich neue Kon­ zepte, schätzt Michael Leitner (Bild), Geschäftsführer der Public Health PR GmbH. Und Kommunikation werde dabei immer wichtiger. Seite 42

Ausblick Die Elektronische Gesundheitsakte wirft ihre Schatten voraus – im kommenden Jahr startet die schrittweise Einführung. Im Arzneimittelbereich steht eine Liberalisierung des Versandhandels an. Die Apotheken rüsten auf. Seiten 43, 44

Spezialcreme reichhaltig an den 3 wichtigen Barrierefettstoffen:

Pharmareport und Lifescience > Österreich bei Krebs­ therapien vorn dabei  44 > Ferring punktet mit Mittel zur Darmreinigung 44 > Bayer spitzt auf Tiersparte von Novartis  44

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Sanofi Österreich veröffentlicht heuer bereits zum fünften Mal das Jahrbuch „Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in Österreich“ in Kooperation mit der WKO Initiative Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich und der Tageszeitung „Der Standard“.

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in Österreich Das Jahr im Rückblick.

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Healthcare > Kommentar: Für mehr Demokratie in den Kassen 42 > Neue Einkaufsplattform für Gesundheitsbetriebe  42

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H e a lth : c a r e

42 – healtheconomy

Kommentar

Demokratie in den Kassen

Freitag, 13. Dezember 2013

Marktanalyse Michael Leitner (Public Health PR) ortet Verschiebungen in den Strategien in der Gesundheitswirtschaft

„Kommunikation wird für Industrie immer wichtiger“ PR-Experte sieht bei Firmen Professionalisierung, den Fokus auf Inhalte und eigene Identität.

Martin Rümmele

K

napp 83 Prozent der Versicherten der Sozialversicherungsansalt der gewerblichen Wirtschaft sind für die Beibehaltung des Selbstbehalts und gegen Beitragserhöhungen. So lautete das Ergebnis der Urbefragung, in der die wichtigsten Themen für Unternehmer abgefragt wurden. Diese Nachricht führte heuer zu einigen Debatten unter Wirtschaftstreibenden. Der SVA wurde vorgeworfen, dass das die beschriebene NoNa-Frage gewesen sei. Solange man gesund ist, will man keine Beitragserhöhungen und nimmt Selbstbehalte in Kauf – die eh weit weg sind. Dennoch war die Umfrage sicher eines der heurigen Highlights im Gesundheitswesen, vielleicht sogar mehr als die Gesundheitsreform. Erstmals wurden nämlich die Versicherten von ihrer Kasse befragt. Das spricht für eine Demokratisierung der Krankenkassen, die zwar offiziell von den Versicherten selbstverwaltet werden, aber politisch von Wirtschafts- und Arbeiterkammer dominiert sind. Es ist zu hoffen, dass 2014 weitere Schritte folgen. Wir werden berichten – vorerst aber gibts bis 10. Jänner eine Weihnachtspause. Im Namen des Teams wünsche ich Ihnen ruhige Feiertage und einen gesunden Jahreswechsel. Vielleicht haben wir bis dahin ja auch eine neue Bundesregierung ...

Wien. Gesundheitsreform und das als Patent-Klippe bekannt gewordene massenweise Auslaufen von Pharmapatenten verändern den Arzneimittelmarkt nachhaltig; das verlangen gänzlich neue Konzepte, schätzt Michael Leitner, Geschäftsführer der Public Health PR GmbH. Und Kommunikation werde dabei immer wichtiger, analysiert der Gesundheitsexperte. Zu beobachten sei in der Industrie eine wachsende Patientenfokussierung. Hintergrund sind nicht zuletzt geänderte Regelungen, die werbliche Maßnahmen und incentive Methoden stark einschränken. Gleichzeitig verändern sich auch die Entscheidungswege – etwa in Krankenhäusern, wo auch Arzneimittel zentral eingekauft werden. Und nicht zuletzt zeige sich in der Gesundheitskommunikationsforschung, dass Ärzte nicht die idealen Kommunikatoren sind. „Wir wissen, die Menschen nehmen aus einem Arztgespräch recht wenig mit“, weiß Leitner. Hier müsse die Kommunikationsbranche neue Konzepte entwickeln. „Wir bringen etwa auch Gesprächsleitfäden für ein Arztgespräch.“

© Public Health PR/Christian Saupper

Martin Rümmele

Leitner (Public Health PR) betreut Kunden wie AbbVie, Biocrates, Genzyme, GSK, Merck, MSD, Diabetes Gesellschaft und Sanofi.

besser umgehen können und nicht zuletzt soll auch Prävention besser kommuniziert werden.“ Er beobachte durch diese Entwicklungen, dass sich auch Budgets der Industrie verschieben: weg von Ärzten hin zu Patientenbetreuungen, sagt der PR-Profi. „Wir beobachten einen Shift von Budgets in Bereiche, wo etwa zivilgesellschaftliche Initiativen gezielt unterstützt werden.“ Wichtig sei dabei etwa, Patientenorganisationen auf Augenhöhe zu begegnen und klar und gezielt bei ihrer Professionalisierung zu unterstützen. Dabei gehe es nicht um Alibiaktionen wie Patiententage oder eben darum, einen Patientenvertreter auf das Podium einer Pressekonferenz zu setzen.

Healthliteracy wird wichtig Das sei nicht zuletzt deshalb wichtig, weil eben der Patient zunehmend in den Fokus der Anbieter, aber auch Gesundheitsakteure rücke. Dabei mache es einen Unterschied, ob es um die Behandlung von Akutpatienten oder chronisch Kranken gehe, die oft mehr über ihre Krankheit wissen, als ihr Arzt. „Die Früherkennung von Krankheiten wird genauso wichtig, wie Healthliteracy. Patienten sollen mit einer Erkrankung künftig auch

Beschaffung Neue Plattform für Gesundheitsbetriebe

Umgekehrt ändern Veranstaltungen für Ärzte ihren Charakter. Es gebe nach wie vor viel Kommunikation zu Ärzten, aber der „Schnickschnack“ falle weg. Stattdessen verschiebe sich alles zu mehr Inhalten. Das gelte auch für Medienkontakte, spricht der Experte ein heikles Thema an. „Heute kommt kein ernstzunehmender Journalist mehr wegen des Buffets zu einer Pressekonferenz“, sagt Leitner und erwartet insgesamt ein Mehr an Kommunikation für Unternehmen im Gesundheitswesen.

Corporate-PR für Firmen Sein Unternehmen habe sich auf diese Entwicklung schon langespezialisiert und beobachte, dass der

Durchhänger der vergangenen Jahre in der Kommunikationsbranche auch der Vergangenheit angehöre. „Wir versuchen unseren Kunden dabei Konzepte zu bieten, die nicht jeder liefern kann, sondern auch gute Kenntnisse der Branche benötigen“, ergänzt Public Health PRPartner Thomas Braunstorfer. Dazu gehöre etwa die „Übersetzung“ von internationalen Pharmastrategien auf die österreichische Gesundheitslandschaft. Vieles sei nicht einfach von anderen europäischen Ländern zu übernehmen. Immer wichtiger wird für die Branche auch die Verbesserung des eigenen Images auch für die Suche nach Top-Mitarbeitern. „Die Identität der Unternehmen nach innen und außen gewinnt an Bedeutung.“

Pharmaindustrie Marktforscher IMS Health analysiert Entwicklung im kommenden Jahr

Potenzial für Umsätze Plus durch OTC-Medikamente

Wirtschaftskammer ortet Wachstumschancen im Gesundheitswesen.

hen dabei im Mittelpunkt. Michael Landertshammer, Institutsleiter des Wifi Österreich: „Der internationale Markt rund um das Thema Gesundheit und Betreuung eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Unternehmen, um mit innovativen Produkten und Dienstleistungen in neue Geschäftsfelder einzusteigen. Umgekehrt braucht der Gesundheitsbereich Innovationen, um den demografischen Wandel bestmöglich begleiten zu können.“ Laut Eurostat werden im Jahr 2030 rund 24% der Bevölkerung Europas über 65 Jahre alt sein. Alten- und Pflegeheime sowie Spitäler werden in Zukunft mit stärkerer Auslastung zu rechnen haben. „Dementsprechend müssen diese laufend ihre Infrastruktur, die Ausstattung der Zimmer, Hilfsmittel, etc. neu beschaffen. Somit ergeben sich für Unternehmen künftig auch mehr Geschäftschancen“, sgat Landertshammer. Die OnlineBeschaffungs-Plattform HAPPI ist diesbezüglich ein hervorragendes Verlinkungstool für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. www.happi-project.eu

Wien. Bis 2017 wird der globale Pharmamarkt eine Größe von 1,2 Billionen USD erreichen. Wachstumstreiber sind auch hier Asien, Lateinamerika und Afrika. Diese Einblicke in die Entwicklung des globalen Pharmamarkts präsentierte Frank Wartenberg, President Central Europe und General Manager für Deutschland und Österreich von IMS Health. Im Falle Afrikas gehe es um einen Markt

von 30 Mrd. USD im Jahr 2016 und 45 Mrd. USD im Jahr 2020. Davon werden allein 20 bis 30% auf die zehn größten Städte Afrikas entfallen. 2017 wird China zum zweitgrößten Pharmamarkt nach den USA. Vom Wachstum her wird Westeuropa in Zukunft hinten sein, doch liege seine Stärke nach wie vor in Innovation und Entwicklung, rechnete der Marktforscher vor.

© medianet; panthermedia.net/Gunnar Pippel/Montage: B. Schmid

© dpa/Claudia Levetzow

Wien. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat im Rahmen der Veranstaltung „Geschäftschancen im Gesundheitsbereich – öffentliche Beschaffer treffen innovative Unternehmen“ die internationale Online-Beschaffungs-Plattform HAPPI (Healthy Ageing Public Procurement of Innovations) vorgestellt. Geschäftschancen im Gesundheitsbereich allgemein und Exportchancen im Speziellen ste-

„In Österreich ist der Generikaanteil ist in den vergangenen fünf Jahren um vier Prozentpunkte gestiegen“, analysiert Erika Sander, Senior Manager Commercial von IMS Health, den österreichischen Markt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Man verzeichne wenig Launches im Primary Care-Bereich. Für 2013 wird im Apothekenmarkt mengenmäßig mit einem Anstieg um 2,9% im Vergleich zu 2012 gerechnet. Absatztechnisch kommt es zu einer Verlangsamung des Wachstums mit einem Plus von nur noch 0,4% zum Vorjahr.

Weniger Mengen im Spital

Erika Sander, IMS Health, erwartet im Apothekenmarkt eine Stagnation.

Im Spitalsbereich erwartet Sander einen mengenmäßigen Rückgang um 3%, beim Umsatz hingegen einen Anstieg um 4,2%. OTCProdukte werden im Gesamtjahr nach Prognose von IMS Health um 5% nach Absatz und 8,2% nach Umsatz wachsen. Auffallend dabei ist, dass die registrierten OTCProdukte stärker zum Umsatz, die nicht registrierten stärker zum Mengenzuwachs beitragen. (iks)


C ov e r

Freitag, 13. Dezember 2013

healtheconomy – 43

Gesundheitspolitik Bis 2022 sollen sämtliche Gesundheitseinrichtungen die Elektronische Gesundheitsakte nutzen

ELGA startet in die Phase eins Wer keinen Widerspruch einlegt, ist bei ELGA dabei und hat ab 2015 Zugang zu seinen Daten. Wien. Nach vielen Jahren und wiederholtem Widerspruch seitens der Ärzte beginnt nun die schrittweise Installierung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Mit Jahresbeginn 2014 sollen alle Patienten Zugang zu ELGA haben. Die einzige verfügbare Option ist vorerst der Widerspruch zur Teilnahme, die ersten Daten folgen erst ein Jahr später. Ab 2015 müssen Krankenhäuser und Pflegeheime teilnehmen, ab 2016 alle Vertragsärzte und Apotheken im Rahmen der E-Medikation und ab 2017 die Privatkrankenanstalten. Für Zahnärzte ist die Teilnahme an ELGA erst ab 2022 verpflichtend. Ärzte müssen Labor- und Radiologiebefunde sowie verschriebene Medikamente eingeben, ELGA aber nicht verpflichtend anwenden. Allerdings können sie für Fehler aufgrund einer Nicht-Verwendung

haftbar gemacht werden. Das Gesundheitsministerium verspricht Patienten mit ELGA einen sicheren Zugriff auf ihre Befunde, Ärzten Hilfe bei der Fehlervermeidung und sich selbst mehr Sicherheit bei der Medikamentenverschreibung und eine höhere Behandlungsqualität.

Höchste Sicherheit Die Gesundheitsdaten bleiben dezentral gespeichert und werden über ELGA zusammengeführt. Neben den Patienten dürfen nur Personen mit einem Behandlungskontext innerhalb von 28 Tagen auf die Daten zugreifen. Der Datenverkehr

soll über gesicherte Netze laufen, Zugriffe werden protokolliert und Patienten können eingeloggt sehen, wer auf ihre Daten zugegriffen hat. Bei Missbrauch drohen Strafen. Für Arbeitgeber, Betriebsärzte, Behörden, Versicherungen und Kassen-Chefärzte soll der Zugriff auf die Daten auch technisch nicht möglich sei. Patienten können einzelne Befunde, Behandlungsfälle oder Medikamente ausblenden lassen. Opt-out steht für die Regelung, dass Patienten automatisch bei ELGA dabei sind, wenn sie nicht widersprechen. Der Schlüssel zur Akte ist beim Arztbesuch die

E-Card, im Internet die Bürgerkarte beziehungsweise die Handysignatur. Mit Jänner 2014 startet auch eine nur telefonisch erreichbare Widerspruchsstelle.

Kostenplanung Zwischen 2014 und 2016 werden 30 Mio. € in den Ausbau der ELGA-Infrastruktur fließen. Ab 2018 rechnet das Gesundheitsministerium mit laufenden Kosten von 18 Mio. € jährlich und Kostendämpfungseffekten von jährlich rund 129 Mio. € ab 2017. Den Patienten entstehen aus der Teilnahme keine zusätzlichen Kosten.

© medianet

ulli moschen

Susanne Herbek (Elga-GmbH) verspricht höchste Sicherheit für Gesundheitsakte.

AM PULS

© Bank Austria

„BIC und IBAN ab 1.2. auch für Ärzte nötig“

Grete Wohlmuth, Bank Austria Zentrum für Ärzte, Freie Berufe und KMU.

health:economy: SEPA, das neue europäische Zahlungssystem, kommt: Bis 1. Februar 2014 müssen alle Unternehmen ihren Zahlungsverkehr umstellen. Ist das auch für Ärzte nötig, und was passiert, wenn man nicht rechtzeitig umstellt? Grete Wohlmuth: Wer nicht rechtzeitig umstellt, riskiert viel: Stellen niedergelassene Ärzte nicht rechtzeitig auf SEPA um, drohen wirtschaftliche Schwierigkeiten und sie riskieren deutliche Einschränkungen ihrer Geschäftsfähigkeit, da sie von Februar 2014 an kein Geld mehr von ihren Kunden einziehen und kein Geld mehr an ihre Angestellten überweisen können. health:economy: Was ist zu tun? Wohlmuth: Viele Ärzte sind noch der Ansicht, dass sie selbst nichts beitragen müssen. Das ist aber ein Irrglaube, da zumindest die IBANs der Geschäftspartner ermittelt werden müssen. Dieses Service bietet jede Hausbank, KMUs müssen nur von sich aus tätig werden. Auch Softwarelieferanten müssen auf SEPAFähigkeit geprüft werden. Wichtig: Kontakt mit der Hausbank aufnehmen und Unterstützung annehmen; Kontonummern und Bankleitzahlen über ein Software-Update in der Buchhaltung in IBAN und BIC konvertieren.

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health:economy: Bietet die Bank Austria spezielle Unterstützung? Wohlmuth: Ja, und zwar für alle Kunden sowie für Nicht-Kunden. Auf sepa.bankaustria.at sind die wichtigsten Informationen und Checklisten zusammengefasst. maedchen_medianet_216x288_DU130415_ABF.indd 1

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Ph a r m a : r e p or t

44 – healtheconomy

EU baut die BiotechForschung stark aus Brüssel. Die Alliance for Biomedical Research in Europe (Biomed Alliance), ein Konsortium von 21 Mitgliedsorganisationen, das über 400.000 Experten vertritt, heißt die Entscheidung der EU zur Schaffung eines strategischen wissenschaftlichen Gremiums für Gesundheit als einen großen Schritt in Richtung einer gezielteren Investition in Gesundheitsinnovationen in Europa willkommen. Das Gremium wurde nach langen Verhandlungen über den gesamten H2020-Vorschlag vom Europäischen Parlament beschlossen und wird bis 2020 laufen.

© dpa/Julian Stratenschulte

Bayer spitzt auf Novartis-Tiersparte

Bayer prüft die Expansion im Bereich Tiermedizin durch Zukäufe.

Leverkusen. Bayer und andere Pharmagrößen loten Finanzkreisen zufolge einen milliardenschweren Kauf der Tiermedizinsparte des Schweizer Rivalen Novartis aus. Bayer habe Einblick in die Bücher von Novartis Animal Health, um sich ein Bild von den Geschäften zu machen, sagten vier Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gespräche mit Novartis seien aber nicht exklusiv. Mit einer Übernahme des NovartisBereichs würde Bayer weltweit an die dritte oder vierte Stelle im Geschäft mit Medikamenten und Impfstoffen gegen Tierkrankheiten vorrücken. Novartis Animal Health kam 2012 mit rund 3.000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 812,7 Mio. €.

Ausblick 2014 Liberalisierung des Versandhandels in einigen Bereichen unklar; EU-Regelung soll noch heuer kommen

Arzneimittelversand wirft seine Schatten voraus Fälschungsrichtlinie wirkt sich auf Herstellung und Logistik aus; Versandhandel ist umstritten. Ina Karin schriebl

Wien. Im Arzneimittelbereich stehen im kommenden Jahr einige zum Teil tiefgreifende Änderungen an. Bereits seit Juli dürfen nur noch Arzneimittel-Wirkstoffe zur Weiterverarbeitung in die EU eingeführt werden, die nach Standards der guten Herstellungspraxis produziert wurden, die denen in Europa mindestens gleichwertig sind. Doch nicht alle Lieferländer sind auf die Regelung vorbereitet. Das führt bereits zu ersten Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln und Engpässen in den Apotheken. Bereits seit Jänner müssen nach der neuen EU-Fälschungsrichtlinie alle importierten Wirkstoffe mindestens der in der EU vorgeschriebenen Good Manufacturing Practice (GMP) entsprechen. Seit Juli dürfen nur noch Wirkstoffe für Humanarzneimittel importiert werden, denen eine schriftliche Bestätigung der Drittländer beiliegt. Mit dem Zertifikat sollen die Behörden der Drittstaaten bestätigen, dass die geltenden GMP-Standards denen in der EU „zumindest gleichwertig“ sind, dass der Betrieb „regelmäßigen strengen und transparenten Kontrollen“ unterliegt, zu denen auch wiederholte und unangekündigte Inspektionen gehören, und dass bekannt gewordene Verstöße „unverzüglich an die Union weitergeleitet werden“.

© panthermedia.net/Luca Bertolli

short

Freitag, 13. Dezember 2013

Der Apothekerverband will 2014 mit der eigenen Versandplattform APOdirket.at für heimische Apotheken starten.

Dafür gibt’s dann auch ein eigenes Logo, das die EU in einem langen Auswahlverfahren gefunden, aber bisher trotz mehrmaliger Ankündigungen ähnlich wie die damit zusammenhängende Verordnung zur Liberalisierung des Versandhandels noch nicht veröffentlicht hat. Damit verzögert sich auch der für Anfang 2014 anberaumte Versandhandelsstart, weil den Ländern ein Jahr Zeit bleibt zur Umsetzung. Die braucht man auch, weil noch vieles unklar ist. Etwa die zentrale Frage, wie im Versandfall sicher- gestellt ist, dass ein Produkt auch wirklich nur und ausschließlich zum Endkunden kommt und nicht etwa vom Briefträger vor der Tür abgestellt wird. Und wie soll gesichert werden, dass alle Transportvorgaben, wie Kühlung

Kontrolle der Herkunft Doch das allein reicht nicht. Einerseits soll die Herkunft der Wirkstoffe genau kontrolliert sein, andererseits ein Medikament von der Herstellung bis zum Konsumenten lückenlos nachvollziehbar sein. Und zwar nicht etwa eine Charge, sondern jede einzelne Packung.

Studie Österreich bei Behandlungen international führend

und dergleichen erfüllt wurden? Für Walter Oberhänsli, Vorstand des Schweizer Versandhändlers „Zur Rose“, der in Österreich über eine Tochter in Tschechien bereits jetzt mit der Drogeriekette dm zusammenarbeitet, ist indes klar, dass dem Versandhandel die Zukunft gehört. Zuletzt betonte er bei einem Vortrag des Seminarveranstalters IIR in Wien, dass der Versand von OTC-Produkten in Deutschland im Jahr 2004 zu einem starken Wachstum geführt habe. Der Marktanteil liege bereits bei 12%. Rechtlich unklar ist aber, wie die Sicherheit der Übergabe und Lagerung bei den sogenannten Pick-up-Stellen künftig gewährleistet werden soll. Was passiert etwa, wenn ein Kunde das Produkt spät abholt, oder einen Vertreter schickt? Verhindern lässt sich die

Öffnung des Versandhandels mit rezeptfreien Arzneimitteln in Österreich aber nicht mehr. Die EUVerordnung gilt automatisch auch als österreichisches Recht, wenn sie in Kraft tritt.

Neues Apotheker-Service Der Österreichische Apothekerverband hat deshalb eine OnlinePlattform für die Apotheken ins Leben gerufen. Das Ziel von APOdirekt.at laut Verbandspräsident Christian Müller-Uri: „Die Apotheker zeigen Präsenz im Internet, informieren über ihre Leistungen, ihr Service und ihre Kompetenz.“ Der Kunde kann im Internet das passende Produkt auswählen und es dann in der Apotheke seiner Wahl reservieren; dort liegt es dann für ihn zur Abholung bereit.

Früherkennung Ferring hat Alternative zur Erleichterung zur Darmreinigung entwickelt

Erfolge gegen Krebs Hilfe bei Darmuntersuchungen Wien. Die Überlebensrate von Krebspatienten gilt international als wichtiger Parameter für die Qualität und Effektivität von Gesundheitssystemen. In Österreich liegen die Fünf-Jahre-Überlebensraten für fast alle Krebsarten über dem europäischen Durchschnitt, wie eine aktuelle Studie belegt. Dieser Erfolg der heimischen Spitzenmedizin sei beachtlich, erklärte der Präsident der Österreichischen

Wien. Jährlich erkranken in Österreich etwa 5.000 Menschen an Darmkrebs, das Auftreten bei Männern und Frauen ist relativ ausgeglichen. Die langsame Entstehung des kolorektalen Karzinoms aus Vorstufen, wie dem gutartigen Darmpolyp, ist geeignet für eine entsprechende Früherkennung. Im Rahmen einer kostenlosen Darmkrebsvorsorgeuntersuchung sollte (spätestens) ab dem 50. Le-

Ärztekammer, Artur Wechselberger, in einer Aussendung. Umso mehr müssten die heimischen Gesundheitspolitiker allerdings darauf achten, im Rahmen der Gesundheitsreform nicht an den falschen Stellen zu sparen. „Spitzenmedizin hat ihren Preis, das muss allen Verantwortlichen klar sein. Wenn wir insbesondere in der Krebstherapie auch weiterhin im internationalen Spitzenfeld bleiben wollen, muss man auch im Rahmen der Gesundheitsreform entsprechende Ressourcen bereitstellen“, so Wechselberger.

bensjahr regelmäßig alle 5 Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt werden, raten Experten. Diese Darmspiegelung ist beim niedergelassenen Facharzt oder im Krankenhaus auf den Abteilungen für Innere Medizin/Gastroenterologie oder Chirurgie möglich. Bisher galt die Darmreinigung als größte Hürde für die Darmspiegelung. Patienten mussten drei bis vier Liter einer kaum trinkbaren

Die Ärztekammer pocht darauf, bei innovativen Therapien nicht zu sparen.

Noch immer ist die klassische Chemotherapie bei Krebs oft die Therapie der Wahl. Sie tötet Krebszellen effektiv, greift aber auch gesunde Zellen häufig an – mit teils erheblichen Nebenwirkungen. Eine neue Therapieklasse, die Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs), kann Chemotherapien nun direkt in die Krebszellen einschleusen, gesunde Zellen bleiben verschont, teilte der Pharmariese Roche mit.

© panthermedia.net/Monkeybusiness Images

© panthermedia.net/Randolf Berold

Roche mit neuer Therapie

Komplikationsfreieres Darmreinigungsmittel soll Vorsorgeuntersuchungen erleichtern.

Flüssigkeit, zu sich nehmen. Häufig verursachten diese Darmreinigungsmittel zusätzlich kolikartige Bauchschmerzen. Das Pharmaunternehmen Ferring hat hier eine Alternative entwickelt: Ein Darmreinigungsmittel, das vor Röntgenuntersuchungen, Darmspiegelungen oder chirurgischen Eingriffen verwendet wird. Es ist ein Pulver zur Herstellung einer Lösung, das Natriumpicosulfat enthält, ein darmstimulierendes Abführmittel, sowie Magnesiumcitrat, das durch die Rückhaltung von Flüssigkeit im Darm eine gründliche Darmentleerung bewirkt. Der Vorteil des Produkts sei die geringe initiale Trinkmenge von nur 2 x 150 ml. Danach können die Patienten 1,5–2 klare Liter Flüssigkeiten (etwa Apfelsaft oder Suppe) wählen, die sie anschließend trinken wollen. Außerdem schmecke das Produkt bekömmlich und erfrischend nach Orange. Das fördert die Compliance und trage zu einer gründlichen Darmreinigung bei, teilt das Unternehmen mit.  (red)


M e d i z i n: te c h n i k

Freitag, 13. Dezember 2013

healtheconomy – 45

Technik Moderne Hörgeräte-Technologien des Grazer Unternehmens Neuroth sorgen wieder für glänzendes Sprachverstehen

Hören ist Silber, verstehen Gold

Neuroth Das Unternehmen Neuroth wurde 1907 von Paula Neuroth in Wien gegründet und ist seit über 105 Jahren im Bereich Hörgeräteakustik mit Hauptsitz in der Steiermark tätig.

einer Geräuschkulisse werden störende Geräuschquellen automatisch abgesenkt, die Stimme des Gegenübers wird hervorgehoben.

Perfektes Sprachverstehen Menschen mit Hörminderung hingegen leiden stark darunter, ständig nachfragen zu müssen oder Gesprächen nicht folgen zu können. Laute wie „s“, „f“ oder „h“ verschwimmen und werden unverständlich – da sagen viele lieber gar nichts, als sich zu blamieren. Die richtige Hörgeräte-Technologie sorgt jedoch wieder für glän-

zendes Sprachverstehen, betont der Hörgerätehersteller Neuroth in einer Aussendung. Intelligente Geräte fokussieren automatisch auf die Stimme des Gesprächspartners und senken den Pegel störender Geräusche ab. So werden mehr Sprachinformationen an das Ohr weitergeleitet. Bis 20. Dezember läuft bei Neuroth eine Testaktion, bei der Interessierte die neuesten HörgeräteTechnologien ausprobieren können. Neuroth verlost dabei unter allen Teilnehmern ein Hörsystem – der Gewinner bekommt sein individuell angepasstes Hörgerät geschenkt.

© Neuroth

Graz/Wien. Das menschliche Gehör ist ein wahres Wunder der Natur. Mit zwei funktionstüchtigen Ohren kann man nicht einfach „nur“ hören, im Gehirn werden die akustischen Signale sofort weiterverarbeitet. Daher kann man zum Beispiel die Richtung eines herannahenden Autos bestimmen, sich zu einem Gesprächspartner drehen – oder Sprache verstehen. Besonders in größeren Gruppen oder

© Xxxxxx Xxxxxxxxxxxx

Bei Hörminderung leidet vor allem die zwischenmenschliche Kommunikation.

Ausgereifte Technologie: Intelligente Geräte fokussieren automatisch auf die Stimme.

Das Familienunternehmen wird in vierter Generation geführt und beschäftigt in über 220 Hörcentern in Österreich, Slowenien, Kroatien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland rund 900 Mitarbeiter. www.neuroth.at

Forschung Neuer Test

Resistenzen

Linz. Infektionen mit Antibiotikaresistenten Bakterien im Rahmen von Krankenhausaufenthalten können schwerwiegende Folgen für die betroffenen Patienten haben. Außerdem entstehen dadurch jährlich Zusatzkosten in Millionenhöhe für das Gesundheitssystem, da sich beispielsweise die Aufenthaltsdauer der betroffenen Patienten um mehrere Tage verlängert. Mit „Genspeed“ hat die oberösterreichische Firma Lambda GmbH ein System entwickelt, das in nur 75 Minuten das Vorhandensein solcher Bakterien nachweist. Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojekts konnte das System nun automatisiert werden, wodurch Anwendung und Sicherheit noch einmal wesentlich verbessert werden konnten.

Erfolg aus Medizincluster „Die Möglichkeit der Schnelldiagnose hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Genesungsprozess der Patienten, sondern durch die Reduzierung möglicher Zusatzkosten auch für das Gesundheitssystem“, bekräftigt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl den Erfolg des Clusterprojekts. Die schnelle Detektion von Spitalskeimen, insbesondere des häufig auftretenden Keims MRSA, ist wichtig: Das Bakterium tritt oft in Form von Wundinfektionen, etwa nach Operationen, auf, verlängert Aufenthalte und verursacht 1.600 € Zusatzkosten pro Tag.

„Die Vorzüge der Privatmedizin hätte ich auch gern. Aber nicht die Kosten.“

© Gesundheits-Cluster

Für Ihre Gesundheit gibt es jetzt eine Alternative. Ärzte bei mediclass hören Ihnen genau zu und nehmen sich Zeit für Ihre Gesundheit. Kurzfristige und pünktliche Termine erleichtern dabei Ihre Tagesplanung. Umfassende Gesundheitsvorsorge in einer Qualität, die bisher nur Privatmedizin leisten konnte. mediclass schafft das zum Kassentarif – leistbar für alle. Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie unser Ärztezentrum mit über 50 Ärzten und Therapeuten am Rande des Wiener Prater. Werden Sie Mitglied bei mediclass und genießen Sie viele Vorzüge. Viertel Zwei Campus / Vorgartenstraße 206C / 1020 Wien / U2 Krieau / 01 890 45 20 Mehr Informationen: www.mediclass.com Max Sonnleitner (Lambda GmbH) mit automatisiertem Genspeed-System.

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M E N SC H E N & KA R R I ER E N

46 – healtheconomy

Freitag, 13. Dezember 2013

Präsentation Sanofi, Wirtschaftskammer und Der Standard präsentierten gesundheitspolitischen Jahresrückblick

short

Politisches Jahrbuch

Niedermeyer-Preis für Wiener Hirnforscherin

healtheconomy-Chefredakteur Martin Rümmele war Gesundheitsmanager im Monat Jänner.

© UCB Pharma

Wien. Sanofi Österreich veröffentlicht bereits zum fünften Mal das Jahrbuch „Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in Österreich“. In Kooperation mit der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich, einer Initiative der Wirtschaftskammer Österreich und der Tageszeitung Der Standard gibt das Jahrbuch einen komprimierten Überblick über Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen innerhalb des österreichischen Gesundheitssystems. Wichtige Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft unterstützen das Jahrbuch mit Beiträgen und Expertenmeinungen. Für jeden Monat wurden Gesundheitsmanager nominiert – Gesundheitsmanager des Monats September war etwa die Präsidentin der Apothekerkammer Oberöster-

Silvia Bonelli-Nauer wurde mit dem Ernst-Niedermeyer-Preis geehrt.

Wien. Der mit 8.000 € dotierte Ernst-Niedermeyer-Preis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Epileptologie ist nun überreicht worden. Den von UCB Pharma gesponserten Preis erhielt heuer Silvia Bonelli-Nauer von der Universitätsklinik für Neurologie in Wien für ihre Arbeit mit dem Titel „Memory reorganization following anterior temporal lobe resection: a longitudinal functional MRI study“, publiziert in Brain.

MedAustron kooperiert mit japanischem NIRS

reich, Ulrike Mursch-Edlmayr. Die leidenschaftliche Unternehmerin und Apothekerin genießt das tiefe Vertrauen und die starken Beziehungen zu den Menschen, die sich aus ihrem verantwortungsvollen Beruf ergeben. Weitere Gesundheitsmanager: Ingo Raimon (Abbvie), Gabriele Grom (MSD), Rudolf Öhlinger (Senecure), Anita Frauwallner (Institut Allergosan) sowie healtheconomy-Chefredakteur Martin Rümmele.

Nachdenken und handeln Das Jahrbuch richtet sich an alle Entscheidungsträger und Interessierte, soll zum Nachlesen, -denken und Handeln anregen und somit zu einem positiven Diskurs in Sachen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft beitragen, betonte Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der WKO.

© Stefan Flechl/Sanofi

ANdreas Feiertag

Gesundheitsexperten diskutierten über die Entwicklungen im abgelaufenen Jahr.

Akkreditierung Karl Landsteiner-Einrichtung startete

Auszeichnung Wissenschaftliche Arbeiten prämiert

Krems. Nach zwei Jahren der Planung hat die Karl Landsteiner Privatuniversität (KLPU) für Gesundheitswissenschaften in Krems

Wien. Kürzlich wurden vier medizinische Forschergruppen aus Wien mit der Verleihung des TheodorBillroth-Preises der Ärztekammer für Wien sowie des Forschungsförderungspreises der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG für ihre wissenschaftlichen Anstrengungen belohnt. Drei der prämierten Arbeiten kommen aus dem Bereich der Medizinischen Universität Wien, eine aus dem Orthopädischen Krankenhaus Wien. Der erste Preis ging an Joanna Warszawska von der Universitätsklinik für Anästhesie; sie beschäftigte sich mit der Prognose schwerer Lungenentzündungen. Zweiter Preisträger ist Sebastian Farr von der Abteilung für Kinderorthopädie des Orthopädischen Spitals in

Friedrich Faulhammer (Rektor der DUK) freut sich über neues Angebot.

buch-tipp

Maria M. Hofmarcher: Das österreichische Gesundheitssystem – Akteure, Daten, Analysen. Mwv Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 324 Seiten, 49,95 ¤, ISBN 3954660520.

© Ärztekammer Wien/Doris Kucera

Joanna Warszawska wurde mit dem Billroth-Preis ausgezeichnet.

Menschen, über die man spricht

Berthold Cvach Wechsel bei Astellas Pharma Wien. Der langjährige Österreich-Geschäftsführer von Astellas Pharma, Berthold Cvach (65), geht mit Jahresende in Pension. Der gelernte Pharmazeut führte das Unternehmen über 14 Jahren. Astellas Pharma Europe beschäftigt etwa 3.800 Mitarbeiter. Zusätzlich zu seinen 21 Vertriebsniederlassungen besitzt das japanische Unternehmen 14 Marketingniederlassungen, drei Produktionsstätten sowie ein Forschungs- & Entwicklungzentrum in Europa. Die österreichische Tochtergesellschaft mit Sitz in Wien beschäftigt derzeit knapp 60 Mitarbeiter. Der globale Forschungsschwerpunkt liegt auf den Bereichen Urologie, Immunologie (Transplantation, Infektionskrankheiten inkl. Virusinfektionen), Onkologie, Diabeteskomplikationen und metabolische Erkrankungen. (red)

© Astellas © APA/Georg Hochmuth

So sieht es aus Maria M. Hofmarcher hat ihr Standardwerk „Das österreichische Gesundheitssystem –Akteure, Daten, Analysen“ überarbeitet und in der neuen Auflage alle aktuellen Zahlen und Fakten zusammengetragen. Das Werk stellt die aktuelle Struktur des österreichischen Gesundheitssystems mit den ökonomischen und politischen Zusammenhängen umfassend und vor allem verständlich dar. Zudem werden die laufenden und geplanten Reforminitiativen in Österreich beschrieben und mit ihren (möglichen) Auswirkungen analysiert. Das Buch enthält umfangreiche Daten, Fakten, Definitionen und Analysen zum österreichischen Gesundheitssystem und ist eine einmalige Informationsquelle für alle Akteure, Entscheider und Gestalter im Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft; es ist das wohl umfassendste Nachschlagewerk über das Gesundheitssystem in Österreich. (fei)

Wien Speising. Seine Arbeit bringt neue Erkenntnisse in der Diagnostik von Handgelenksschmerzen bei Kindern und Jugendlichen. (fei)

W i l he l m M ar h o l d, g enera ld irek t o r d es wiener kAV

Der Chef des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Wilhelm Marhold (60), zieht sich mit 31. Mai 2014 zurück. Marhold trat das Amt des Generaldirektors im März 2005 an. Als Grund für sein Ausscheiden im kommenden Jahr nannte er „persönliche Gründe“. In seine Tätigkeit fiel unter anderem die Entscheidung für den Bau des Krankenhauses Nord in Floridsdorf und die Wiener Spitalsreform. Wer Marhold nachfolgen wird, ist derzeit noch unklar.

Christoph Gisinger, unipro fessor für geriatrie, krems

Christoph Gisinger wurde dieses Jahr als Universitätsprofessor für Geriatrie an die Donau-Universität Krems berufen. In seiner Antrittsvorlesung ging er nun der Frage nach, ob die heutige Langlebigkeit Erfüllung oder Zumutung sei. Im Grunde, so Gisinger, stelle sich die Frage, ob man nicht eher „den Jahren mehr Leben“ als „dem Leben mehr Jahre“ geben sollte. Gisinger leitet das Zentrum für Geriatrie und Geriatrische Pflege an der Donau-Universität Krems.

Claudia Carriere, personalentwicklerin bei VKKJ in wien © VKKJ

Wr. Neustadt. Das gemeinsame Symposium des japanischen National Institute for Radiological Sciences (NIRS) und des Forschungs- und Therapiezentrums MedAustron war erfolgreich: Die wissenschaftliche Tagung zum Thema Kohlenstoffionentherapie lockte nicht nur die internationale Fachwelt nach Wiener Neustadt, es wurde darüber hinaus auch eine langfristige Kooperation beider Einrichtungen besiegelt.

© DUK/Reischer

Erfolg für das in der Errichtung befindliche MedAustron.

nun die Akkreditierung erhalten. Niederösterreich wolle mit der Ausbildungsstätte die Nahversorgung im Gesundheitswesen weiter verbessern und den gesundheitswissenschaftlichen Nachwuchs forcieren, erklärte der ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll. Man sei sehr optimistisch gewesen, dass die Entscheidung so falle. Daher sei auch bereits vor einigen Wochen der Studienbetrieb mit 28 Studenten aufgenommen worden. Der Lehrgang könne nun in das Bachelor-Studium Health Sciences überführt werden. Mit der Akkreditierung werden laut Pröll ab Herbst kommenden Jahres 90 weitere Studienplätze in den Richtungen Health Sciences, Neurorehabilitation sowie Psychotherapie und Beratung angeboten. (fei)

© Momentfang

© Franz Baldauf

Weitere Privatuniversität in Krems Forscher erhalten Billroth-Preis

Claudia Carrière (31) ist neue Personalentwicklerin bei der „VKKJ – Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“. Derzeit sind bei der VKKJ in neun Ambulatorien und einem Tagesheim 260 Ärzte, Therapeuten, Behindertenfachbetreuer sowie Behindertenpädagogen beschäftigt. Carrière ist gebürtige Niederösterreicherin; sie studierte Wirtschaftspädagogik an der WU Wien und absolvierte eine Psychologie-Ausbildung an der Universität Paris VIII.


inside your business. today.

Freitag, 13. Dezember 2013 – 47

brief aus brüssel

ISPA ortet „neues Festnetzmonopol“ durch die Europäische Kommission  Seite 50

© indiegogo.com

© ISPA/krischanz.zeiller.

technology geld aus der wolke

Spannende IT-Projekte auf der Crowd­ funding-Plattform „Indiegogo“  Seite 51

© Acer

medianet

ghettoblaster Acer DA241 HLr im praxistest

Aus dem Data-Center auf den Desktop

© AKG

short

© APA/Herbert P. Oczeret

Wien. Nach intensiver Suche hat das Wiener Traditionsunternehmen AKG Acoustics GmbH eine neue Bleibe gefunden und übersiedelt in die Laxenburger Straße in ein neu renoviertes und für künftige Anforderungen abgestimmtes Firmenareal. Am neuen Standort, unmittelbar gegenüber dem Wiener Großgrünmarkt, bieten 8.600 m� Fläche ausreichend Platz für Büroräumlichkeiten, Produktentwicklung, Fertigung und ein Lager. Maßgeschneiderte Arbeitsbereiche sollen für ein optimales Arbeitsumfeld sorgen. www.akg.com

© panthermedia.net/ndul

Wien. Red Bull hat ein auf der hybris B2B Commerce-Lösung basierendes, globales B2BAuftragsverwaltungsportal implementiert. Dieses Portal namens SOET 2.0 Solution bietet globalen Retailern und Distributoren, die der Getränkemarke über verschiedene Kanäle Aufträge erteilen, eine hochflexible Lösung für eine schnelle und einfache Auftragseingabe. Nach der Einführung im März 2013 wurde der globale Roll-out im Juni 2013 abgeschlossen. Inzwischen verwenden 79 Länder das Auftrags­verwaltungs­ portal von Red Bull mit der B2B Commerce-Lösung von hybris. www.hybris.com

Big Data bekommt Flügel Ein spannender Trend des kommenden IT-Jahres ist die Evolution der Business Intelligence. Big Data-Analysen sollen aus Fachabteilungen und Rechenzentren auf die Desktops der User geholt werden.  Seite 48 Microsoft 22% der Kunden kennen Gerätefeatures nicht

Wien. Laut einer Umfrage des Rechenzentrumsproviders Interxion erwarten sich 56% der Umfrageteilnehmer in ganz Europa, dass sie kommendes Jahr 40 bis 100% ihres Umsatzes mit Cloud Services erzielen. Das entspricht einer Steigerung um 27% gegenüber 2012. Die erwartete Steigerung hängt damit zusammen, dass Cloud und Hosting Provider eine zunehmende Nachfrage von Kunden registrieren. www.interxion.com

© Microsoft

© Interxion

Stress unter dem Weihnachtsbaum

Die besinnlichste Zeit im Jahr ver­ ursacht Stress beim Elektronikkauf.

Wien. Microsoft hat die Weihnachtswünsche seiner Kunden studiert und herausgefunden, dass für 78% der Europäer Devices ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen, ebenso für 75% der Österreicher – von Letzteren gaben 30% allerdings auch zu Protokoll, dass ihr Stressbarometer am schnellsten beim Kauf von Desktop-PCs, Laptops, Tablets und Smartphones steigt. Für 45% der Österreicher ist die benötigte Auswahlzeit ein Problem. Immerhin 22% geben an, dass sie die verschiedenen zur Auswahl stehenden Optionen und Geräte gar nicht kennen.  www.microsoft.at


C ov e r

48 – medianet technology

Freitag, 13. Dezember 2013

Trends 2014 Im kommenden Jahr sollen Big Data-Analysen die Rechenzentren verlassen und am Desktop Einzug halten

Kommentar

Big Data und schnelle BIAuswertungen in Echtzeit

Düstere Zukunftsbilder

Business Analytics-Systeme und neue Sicherheitsanforderungen stehen kommendes Jahr hoch im Kurs. mit der Forderung nach Schnelligkeit und Beweglichkeit schlichtweg nicht mithalten.“ Laut einer Studie von EMC sind 68 Prozent der befragten Unternehmen in Österreich überzeugt, dass Entscheidungen in ihren Unternehmen durch eine bessere Nutzung von Daten leichter getroffen werden. 21 Prozent der Befragten haben bereits Verbesserungen im Vergleich zum Wettbewerb als Folge der Big Data-Analytics-Technologie bemerkt. 42 Prozent glauben, dass jene Branchen vorankommen werden, die diese Tools anwenden. Stolze 37 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sich die Big Data-Technologie besonders bei der Identifizierung und dem Schutz vor Cyber-Attacken als unverzichtbar erweisen kann. Security ist im Schatten des NSA-Skanals ohnehin Chefsache. So prognostiziert Michael Beutner von Consol für das kommende Jahr „eine große Verunsicherung und gesteigerte Zurückhaltung gegenüber international erbrachten Cloud-Diensten; im Umkehrschluss ist aber auch eine Zunahme oder ein stärkerer Fokus auf lokal erbrachte Services zu erwarten.“ www.consol-software.at  www.qliktech.com

Chris Haderer

Wien. Trends entstehen in der IT nicht aus dem Nichts, sondern entwickeln sich. Dementsprechend basierend die meisten Zukunftsprognosen auf aktuellen Ereignissen. Dass die Cloud auch im Jahr 2014 eine wesentliche Rolle spielen wird, steht für die Industrie außer Zweifel. Lediglich über das Wie ist man bisweilen geteilter Meinung. Laut der Consol Austria Software GmbH steht vor allem der Umgang mit „Big Data“ vor einem Umbruch: Die Datenberge sollen das Rechenzentrum verlassen und durch „In-Line“-MemoryTechniken sozusagen Massenware werden. „Das Jahr 2014 wird spannend“, sagt Michael Beutner, Geschäftsführer Technik bei Consol. „Es wird ganz im Zeichen von Big Data stehen. Unternehmen haben schon vielfach Big-DataTechnologien im Einsatz, jedoch ohne ihren eigentlichen Mehrwert ausschöpfen zu können. Nun müssen sie den nächsten Schritt gehen und sich die Daten auch in Echtzeit nutzbar machen.“

Chris Haderer

D

„Während in den vergangenen Jahren das Thema Big Data unter dem Aspekt der effizienten und kostengünstigen Verwaltung und Auswertung der riesigen Datenmengen wie Nutzungs-, Sensor- oder Logfile-Daten im Vordergrund stand, geht es nun darum, sich diese Daten in Echtzeit nutzbar zu machen“, beschreibt Beutner die Problematik. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der InMemory-Datenhaltung werden die Grenzen zwischen operativen Datenzentren und analytischen Data Warehouses verschwimmen lassen

A1 Arsenal feiert Jubiläum

Capgemini 39 Prozent der IT-Verantwortlichen erwarten sich, dass ihnen nächstes Jahr mehr Geld zur Verfügung steht

Techno-Tower

bzw. perspektivisch beseitigen. Der durch den notwendigen Transport ins Data Warehouse entstehende Zeitversatz wird beseitigt, da durch eine besser skalierbare Datenhaltung im Hauptspeicher nun sowohl operative als auch analytische Systeme denselben Datenbestand nutzen können. „Dies erlaubt Auswertungserkenntnisse und Prognosen in Echtzeit auf Basis operativer Daten und generiert echte Wettbewerbsvorteile für Unternehmen.“

Dynamische Prozesse Dass sich die Rolle der IT im Unternehmen ändert, und dass gerade die schnelle Verfügbarkeit von Big Data-Analysen ein Auslöser ist, meint auch Wolfgang Kobek, Geschäftsführer D-A-

CH beim BI-Softwarehersteller QlikTech: „Die Geschäftswelt von heute erfordert schnelle und dynamische Geschäftsprozesse“, sagt Kobek. „Agile BI wird in 2014 daher weiter an Bedeutung gewinnen. Neben einer performanten Lösung sind dafür moderne BIApplikationen erforderlich. Denn starre, standardisierte Tools liefern nur bedingt Informationen in der gewünschten Geschwindigkeit. Große Mainstream-Modehändler richten ihr Geschäft üblicherweise auf zwei Saisons pro Jahr aus – ein Modell, das von ‚Fast Fashion‘Händlern wie H&M ad absurdum geführt wurde: Neue Trends sind dort binnen weniger Wochen im Laden verfügbar. Umstände, für die traditionelle BI-Werkzeuge nicht gemacht sind. Sie können

Wolfgang Kobek, QlikTech D-A-CH.

© A1 Telekom Austria

Die IT-Budgets werden 2014 leicht ansteigen Wien. Die IT-Budgets werden im kommenden Jahr wieder leicht steigen. Das ist das Conclusio der jährlichen IT-Trends-Studie von Capgemini, die kommenden Jänner veröffentlicht wird. Erste Zwischenergebnisse liegen bereits vor, und ihnen zufolge gehen 39 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent) der befragten IT-Verantwortlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz davon aus, dass ihnen im Jahr 2014 mehr Geld zur Verfü-

Einstellung ändert sich

Klaus Schmid, Vorstandsvorsitzender von Capgemini in Österreich.

Der Anteil der Fachbereiche an den Technologieausgaben ist von 19 auf rund 16 Prozent gesunken und damit wieder auf dem Niveau von 2012. Parallel dazu hat sich die Einstellung der CIOs geändert. Während im vergangenen Jahr 48 Prozent von ihnen TechnologieInvestitionen der Fachabteilungen negativ bewerteten, sind es in diesem Jahr nur noch knapp 40 Prozent. „Wir stellen in der Praxis eine immer bessere Zusammenarbeit von IT und Business fest“, sagt Klaus Schmid, Vorstandsvorsitzender von Capgemini in Österreich. „Diese muss auch weiter zunehmen,

© Capgemini Consulting Österreich

35 Jahre Technologiezentrum Arsenal: ein kleiner Donauturm der IT.

Wien. Der A1 Funkturm im Wiener Arsenal wurde in den 1970er-Jahren erbaut und im Jahr 1978 mit anderen Betriebsgebäuden der ehemaligen Postund Telegraphendirektion für Wien, Niederösterreich und das Burgenland feierlich eröffnet. Anlässlich des 35-Jahr-Jubiläums lud A1 Ende November Kunden, Partner, Wissenschaftler und Opinion Leader ins Arsenal ein, um einen Blick hinter die Kulissen des führenden heimischen Kommunikationsanbieters zu werfen. Im Arsenal befindet sich die zentrale Vermittlungstechnik für das A1 Fest- und Mobilfunknetz. www.a1telekom.at

Michael Beutner, Geschäftsführer Technik bei Consol, glaubt an Big Data-Boom.

© Chris Haderer

Vorteile für Unternehmen

© ConSol

ie Zukunft ist voller Gefahren. Wenn die Security-Firmen zum Jahresende ihre Kristallkugeln anwerfen, dann wird ein recht düsteres Zukunftsbild gemalt. An jeder Ecke des globalen Dorfs stehen Wegelagerer, die auf das Hab und Gut der Surfer aus sind, Betrüger, Tagediebe und Verbrecher so weit das Auge reicht. Und jeder ist betroffen: Privatpersonen, weil böse Menschen hinter ihrem Geld und ihren Daten her sind, und Unternehmen aus den gleichen Gründen, nur in epischeren Dimensionen. Tatsächlich existiert ein bizarr großes Bedrohungsszenario, das weit über den Diebstahl von ein paar Bank- oder Zugangsdaten hinausgeht. Zukünftige Angriffsziele werden nicht Endgeräte sein, sondern ganze Infrastrukturen. Wenn ein PC wegen eines Virus abstürzt, ist das zu Hause keine allzu große Tragödie – es kann aber schnell eine daraus werden, wenn es sich um einen Rechner handelt, der ein Notstromsystem in einem Krankenhaus steuert. Oder um den Bordcomputer im Auto, der bei 130 Sachen die Bremsen blockiert – auf Kommando einer Hacker-App am Smartphone. Das kommende Jahr wird spannend, weil die Rollenbilder von IT-Sicherheit und Datenschutz neu verhandelt werden müssen – sowohl in technischer Hinsicht als auch, im Gedenken an Edward Snowden, mit politischer Einsicht.

gung steht als 2013. Der Anteil der CIOs, der von Kürzungen betroffen ist, bleibt unverändert bei 21 Prozent. 35 Prozent haben gleichbleibende Ausgaben budgetiert. Von den CIOs aus Österreich erwarten im kommenden Jahr 44 Prozent höhere Ausgaben. Der Ausblick für 2015 und 2016 ist jedoch verhaltener und deutet auf wenig Veränderung hin.

denn heterogene Systemlandschaften und Datensilos kann sich im Zeitalter von Cloud und Big Data kein Unternehmen mehr leisten.“ Die Fachbereiche investieren in erster Linie in Pilotprojekte zur Entwicklung neuer Geschäftsprozesse (49 Prozent) und kaufen neue Hardware ein (41 Prozent). Der geringe Anteil externer Cloud Services, der von der Fachabteilung

direkt bezahlt wird, ist auf knapp 11 Prozent zurückgegangen. „Wir gehen davon aus, dass viele CloudProjekte der Fachabteilungen im vergangenen Jahr Pilotcharakter hatten und jetzt von der IT-Abteilung in den Regelbetrieb übernommen werden“, sagt Bernd Bugelnig, Vice President Application Services bei Capgemini in Österreich. www.at.capgemini.com


R a n k i n g wee k 2 0 1 3

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet technology – 49

Forschung & Entwicklung Laut Booz & Company sind Samsung, Intel und Microsoft unter den weltweiten Top 10-Unternehmen bei F&E-Ausgaben

IT-Firmen bei F&E gut aufgestellt Apple nach Google das als am innovativsten wahrgenommene Unternehmen. Wien. Die internationale Strategieberatung Booz & Company hat zum neunten Mal in Folge die Budgets der 1.000 Unternehmen mit den weltweit höchsten F&E-Ausgaben unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der „Global Innovation 1000“-Studie: Die IT-Branche (inklusive Internet und Software) ist im Vergleich gut aufgestellt. Unter den weltweiten Top 10 F&EInvestoren finden sich immerhin Samsung branchenunabhängig hinter Volkswagen auf Platz 2, Intel auf Platz 4 und Microsoft auf Platz 5.

Digitalisierung ist Motor „Es ist nicht verwunderlich, dass Apple, Google und Samsung als digitale Vorbilder innovativer Unternehmen wahrgenommen wer-

Die Top 12 IT- und Elektronikunternehmen und ihre Forschungsausgaben Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

© Booz & Company

Chris haderer

den“, sagt Klaus Hölbling, Partner und Geschäftsführer bei Booz & Company in Wien. „Schließlich geht aus der Studie hervor, dass die Digitalisierung in fast allen Branchen als zentraler Innovationstreiber gesehen wird.“ Laut Befragung fließen 8,1% der Forschungs- und EntwicklungsInvestitionen in digitale Enabler wie etwa Big Data-Anwendungen, Social Voting-Plattformen für ein besseres Kundenverständnis oder 3D-Drucker für das Prototyping. Übertragen auf die Unternehmen der Global Innovation 1000, sind das 52 Mrd. USD (37,9 Mrd. €). www.booz.com/at

Entwicklung überhaupt nicht vorkommt. Missmutige Analysten halten das für einen Grund, aus dem das Unternehmen mangels neuer Produkt-Blockbuster früher oder später den Anschluss verlieren könnte. Im Ranking der zehn als am innovativsten wahrgenommenen Unternehmen liegt Apple nämlich auf Platz 1, gefolgt von Google und Samsung.

T op 1 2 -Forsch er

Klaus Hölbling, CEO Booz & Company.

Unternehmen Samsung Intel Microsoft Google IBM Nokia Panasonic Sony Cisco Ericsson Toshiba Hitachi

F&E-Budget 2013 in Mrd. € 7,59 7,37 7,15 4,96 4,60 4,45 4,45 4,16 4,01 3,57 3,06 2,99

Quelle: Booz & Company Inc.

Innovationsdefizit Bemerkenswert am Ranking ist aber auch, dass Apple, seit dem iPhone und dem iPad eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, in Sachen Forschung und

Wien – der Duft der Stadt. Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

135 Mrd. € Apple liegt vorn

© Andy Rain/EPA/picturedesk.com

Marken & Werte

Apple ist immer noch wertvollste Marke.

Wien. Mit einem Wert von knapp 135 Mrd. € ist Apple nach wie vor die wertvollste Marke der Welt (basierend auf den Zahlen von Millward Brown Optimor, die auch für das Ranking herangezogen wurden). Das Analystenhaus Interbrand kommt bei Apple auf einen Wert von 71,7 Mrd. €, was aber nichts an der Gewichtung ändert. Nach Apple kommen Google und IBM – und erst dann mit McDonald‘s auf Platz vier das erste Unternehmen, das nicht im IT-Bereich zu Hause ist. Dass die Top 15-Liste allerdings von ITFirmen dominiert wird (bzw. Unternehmen aus dem IT-Umfeld wie Internet bzw. Softwareentwicklung), zeugt vom deutlich gewachsenen Stellenwert der gesamten Branche – wobei es sich aber auch um eine schnelllebige Branche handelt. Apple ist ein gutes Beispiel für die Berg- und Talfahrten, die veränderte Käufergewohnheiten hervorrufen können. www.statista.de

Wiener Weinpreis

Film Festival

Silvesterpfad

Wiener Eistraum

Marken-Werte

15 wertvollste Marken des Jahres 2013 Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Markenwert Unternehmen 2013 in Mrd. € Apple 135 Google 82,92 IBM 82,09 McDonald’s 65,85 Coca-Cola 57,20 AT&T 55,08 Microsoft 50,92 Marlboro 50,61 Visa 40,89 China Mobile 40,39 General Electric 40,38 Verizon 38,66 Wells Fargo 34,83 Amazon 33,36 UPS 31,18

www.wien-event.at stadt wien marketing gmbh im Auftrag der Stadt Wien

Quelle: Millward Brown Optimor SWM_IMAGE2010_MEDIANET_JP_216x288.indd 1

17.03.2010 16:20:14 Uhr


Fa c ts & f i gu r e s

50 – medianet technology

short

© bundeskanzleramt.at

Österreich auf Platz 1 beim E-Government

Freitag, 13. Dezember 2013

ISPA Der Providerverband sieht aufgrund einer EU-Aufforderung den Wettbewerb im Festnetzbereich in Gefahr

Alternative befürchten ein neues Festnetz-Monopol Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber sieht Probleme beim weiteren Netzausbau voraus.

Wien. Im Sechs-Länder-Vergleich liegt Österreich mit 65 Prozent E-Government-Nutzung im Jahr 2013 auf dem ersten Rang, gefolgt von Schweden (53 Prozent), Schweiz (50 Prozent), Deutschland (36 Prozent), Großbritannien (34 Prozent) und USA (24 Prozent). Die Zufriedenheit mit den Services liegt in Österreich bei 59 Prozent und ist nur in der Schweiz (75 Prozent) höher, obwohl der allgemeine Trend negativ ist. Zu diesem Ergebnis kommt die „E-Government Monitor Studie 2013“ der deutschen D21-Initiative gemeinsam mit ipima. Sicherheit – vor allem bei der Datenübertragung – hat in Österreich mit 60 Prozent oberste Priorität. Hier setzt die Handy-Signatur und Bürgerkarte auf der e-card auf. So können sichere Anwendungen wie die elektronische Zustellung, personalisiertes help. gv.at, Pensionskonto-Abfrage, Sozialversicherungs-Services, FinanzOnline sowie weitere 200 Services genutzt werden. Generell geht der Trend in Richtung Services auf mobilen Endgeräten, wobei deren Bedeutung mit 70 Prozent gerade in Österreich am höchsten ausgeprägt ist und die Nutzung von „Mobile Government“ bereits bei fast 50 Prozent liegt. Hier setzen Apps und die Open Government Initiative des „Digitalen Österreich“ an. www.bundeskanzleramt.at www.data.gv.at www.egovernment-monitor.de

Ricoh vertreibt Drucker über Ingram Micro

chris haderer

Wien. Der Ausbau der österreichischen TelekommunikationsInfrastruktur ist zurzeit ein recht heißes Thema, bei dem sich alles um das Eine dreht: um Geld. Nach der extrem teuren Frequenzauktion, die offenbar mehrere Krater in die Budgets der Provider geschlagen hat, stehen Preiserhöhungen im Raum, da andernfalls der weitere Netzausbau gefährdet sei. Um Geld – und um Wettbewerb – dreht es sich auch bei der Stellungnahme der ISPA auf eine aktuelle Aufforderung der Europäischen Kommission an die österreichische Telekom-Control-Kommission (TKK). Diese soll ihren Regulierungsvorschlag, der die Zugangsbedingungen der alternativen Internet Service Provider auf die Leitungen der A1 Telekom inklusive der Entgelte regelt, abändern oder zurückziehen. „Den Vertretern der Internetwirtschaft in Österreich fehlt für diesen Versuch, die Regulierung und damit auch den Wettbewerb abzuschaffen, jegliches Verständnis“, sagt Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA.

© ISPA/krischanz.zeiller.; Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber

Österreich ist E-Government-Hotspot.

Maximilian Schubert (li.), Generalsekretär der ISPA, und Florian Schnurer, CEO des Verbands Alternativer Telekom Netzbetreiber.

titive Angebote am Endkundenmarkt anzubieten und dem Wettbewerbsdruck der A1 Telekom Austria standzuhalten – von einem weiteren Breitbandausbau speziell außerhalb der Ballungszentren können wir dann nur mehr träumen.“ Sollte es zu einer „Deregulierung“ kommen, so befürchtet Maximilian Schubert ein „noch weiter verschärftes Provider-Sterben. Die Abschaffung der Regulierung würde nicht nur weitere Investitionen insbesondere der kleinen und mittleren Anbieter in den Ausbau von Breitbandinfrastruktur verhindern, sondern für viele von ihnen das endgültige Aus bedeuten. Das kostet speziell in den ländlichen Gebieten zahlreiche Arbeitsplätze, verstärkt die digitale Kluft und leistet der Re-Monopolisierung Vorschub.“ Auch für Konsumenten würde die Abschaffung der Regulierung Nachteile bringen – nämlich höhere Preise.  www.vat.at

Nachteile erwartet Auch Florian Schnurer, Geschäftsführer des Verbands Alternativer Telekom Netzbetreiber (VAT), kann der Idee aus Brüssel keine Qualitäten abgewinnen: „Sollte die heimische Regulierungsbehörde der Meinung der Europäischen Kommission folgen, wird es bald wieder ein Monopol im Festnetzbereich geben“, befürchtet Schnurer. „Allein schon die angeführte Anhebung der Preise würde alternativen Betreibern die Möglichkeit nehmen, kompe-

EU-anwalt will netzsperren Vor über einem Jahr haben mehrere Rechteinhaber in einem Musterprozess zu erwirken versucht, dass der Internetprovider UPC das (illegale) Filmportal kino.to für seine Kunden sperren muss. Da es sich bei Netzsperren um drastische Maßnahmen handelt, die im Einklang mit den Grundrechten stehen müssen, wurde der Fall zum Europäischen Gerichtshof nach Brüssel weitergegeben. Ende November wurden nun die Schlussanträge des Generalanwalts in dem vor dem EuGH anhängigen Verfahren veröffentlicht. Diese verheißen – aus Providersicht – nichts Gutes: Laut den Anträgen sollen von einem Provider konkrete Sperrmaßnahmen gegen eine konkrete Website verlangt werden können. Wenn der Gerichtshof in Luxemburg sein Urteil – wie in den meisten Fällen – an diesen Schlussantrag anlehnt, sieht Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA, „düstere Zeiten auf die Internetwirtschaft zukommen. Die Verpflichtung, in den Datenverkehr ihrer Kunden einzugreifen, wäre eine folgenschwere

Änderung für jeden Provider: In der Praxis müsste dieser bei jedem Abmahnschreiben überprüfen, ob dieses zu Recht erfolgt, und gegebenenfalls für seine Kunden den Zugang zur betroffenen Website sperren.“ Weigert er sich, geht er ein beträchtliches Risiko ein. „Wir lehnen es nach wie vor ab, dass Provider in die Rolle von Hilfssheriffs gedrängt werden. Speziell in Österreich gibt es zahlreiche kleine und mittlere ISPs, die man mit einer rechtlichen Beurteilung solcher oftmals sehr komplizierten Fälle schlicht überfordert“, sagt Schubert. „Da es aber für viele dieser Unternehmen schon aus finanzieller Sicht ein immenses Risiko darstellt, sich laufend auf Prozesse mit unsicherem Ausgang einzulassen, besteht die Gefahr, dass auch Sperren durchgeführt werden, die rechtlich nicht gedeckt sind. Und genau das will niemand.“ Ob der EuGH die repressive Empfehlung des Schlussantrags aufgreifen wird, steht derzeit noch nicht fest.  www.ispa.at

connect-Test Laut dem aktuellen Test des Fachmagazins ist die Netzqualität in Österreich besser als bei den Nachbarn

Harald Gordon, Ricoh Deutschland, Renke Krüger (re.), Ingram Micro.

Hannover/Wien. Ab sofort vertreibt Ricoh Deutschland über den Broadliner Ingram Micro seine GelJet- und LaserDrucker sowie seine DruckerMFPs. Die Partnerschaft mit Ingram Micro umfasst den Vertrieb von Hardware, Zubehör und Verbrauchsmaterial. „Die Partnerschaft mit Ingram Micro erweitert unsere Handelsbasis und verbreitert unseren Marktzugang in Deutschland erheblich. Sie rundet für Ricoh im ersten Schritt die Neuausrichtung des indirekten europäischen Vertriebs im IT Distribution Channel ab“, sagt Harald Gordon, Sales Manager IT Distribution Channel bei Ricoh Deutschland. „Wir können mehr IT-Händler erreichen, wirksamer im Retail und eTail agieren.“ www.ricoh.de

Wien. Der jährliche Netztest der deutschen Fachzeitschrift connect ist da – und wie immer gibt es außer Siegern nur Gewinner. Laut der aktuellen Ausgabe des Tests ist „Drei mit bestem Sprachnetz im deutschsprachigen Raum“ präsent, A1 ist „überlegener Gesamtsieger des connect Netztests 2013“ und T-Mobile erhielt „erneut ‚Sehr gut‘ für T-Mobile-Netz im connectTest“ – so die Selbstdarstellung der Protagonisten.

Kontrollierte Nutzung Auf das Urteil der connectTester reduziert, erhielt Drei nach der Zusammenlegung mit Orange 181 von 190 Punkten für die Sprachtelefonie – das in diesem Bereich beste Ergebnis in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Insgesamt belegt Drei den dritten Platz und erhält die Note „Gut“. Aufgrund der unterschiedlichen Fortschritte der Märkte bei LTE „war die Messung im Datenbereich allerdings heuer nur bedingt aussagekräftig“, sagt 3CEO Jan Trionow: „Bei den Datennetzen hat der

© Chris Haderer (2); T-Mobile

© Ricoh

A1: bestes Netz im deutschen Sprachraum

Drei Testsieger (vlnr.): Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1, Rüdiger Köster, Technikchef T-Mobile Austria, 3CEO Jan Trionow.

ausschließliche Test mit LTE-Geräten das Bild in Öster-reich etwas verzerrt. Anders als in Deutschland nützen in Österreich allerdings erst einige Tausend Kunden LTE.“ T-Mobile konnte sich mit dem Prädikat „Sehr gut“ beim aktuellen Test behaupten, nach Punkten auf Platz zwei hinter A1. „Bemerkens-

wert ist, dass es T-Mobile Austria mit reinem 3G-Smartphone-Betrieb gelingt, im länderübergreifenden Vergleich den deutschen 4G-Anbieter O2 bei den Datenmessungen auszustechen“, heißt es im Test. Gesamtsieger – und zwar im ganzen deutschsprachigen Raum – ist A1 mit 472 von 500 Punkten.

„In Österreich muss es viel Spaß machen, zu telefonieren“, versuchen die connect-Tester ein Resümee zu ziehen: „T-Mobile und A1 gelingt es, sämtliche deutschen Netzbetreiber zu distanzieren.“ www.drei.at www.t-mobile.at www.a1telekom.at


Fa c ts & f i gu r e s

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet technology – 51

Indiegogo Das Crowdfounding-Portal war Plattform für Kampagne zur Entwicklung eines Smartphone-Betriebssystems

Ein interessantes aktuelles Projekt ist ein Kamera-Ball, der 360-Grund-Rundumaufnahmen machen kann. aus San Francisco jetzt Unterstützer. Für einen Beitrag von 25 USD erhalten Neugierige einen ersten Einblick und können die Betaversion der App testen. Für die weitere Entwicklung von Jogabo benötigt das Team 50.000 USD, über 27.000 USD wurden bereits eingesammelt – und die Zeit drängt, denn Indiegogo-Kampagnen haben ein EndeDatum.

Wien. Seit dem Jahr 2008 dient „Indiegogo“ als CrowdfoundingPlattform für Projekte jeglicher Art, die auf der Suche nach Geldgebern sind. Anders als beispielsweise bei Förderungen läuft der Sammelbetrieb bei Indiegogo quasi rund um die Uhr: findet ein potenzieller Investor ein Projekt interessant, kann er sofort Geld in die Sache stecken. Ein interessantes Projekt, das derzeit auf der Suche nach finanzieller Starthilfe ist, nennt sich „Panono: Panoramic Ball Camera“. Das Berliner Team um die Gründer Björn Bollensdorff, Jonas Pfeil und Qian Qin hat mit Panono einen neuartigen Kameraball geschaffen, mit dem sich 360-Grad-Panoramaaufnahmen schießen lassen, indem man ihn einfach in die Luft wirft. Für die innovative Kamera hat sich das Team ein ehrgeiziges Fundingziel gesetzt: Über 200.000 USD sind dort bereits zusammengekommen, 900.000 sollen es werden. Für 499 USD können sich Frühbucher jetzt die Panono sichern, die früheste Lieferung erfolgt dann vermutlich im September 2014.

IT-Ausgaben auf Flughäfen steigen.

Indiegogo ist die bekannteste und vielleicht auch umtriebigste Crowndfunding-Website. Gegründet wurde sie im Jahr 2008 von Danae Ringelmann, Slava Rubin und Eric Schell und zunächst lagen ihre Schwerpunkte im Bereich der Finanzierung von Filmen (was zum Teil heute noch der Fall ist). Die Basisidee war, ein Portal zu schaffen, das mit Social Media-Methoden die Möglichkeit bot, Geld für ein Projekt zu sammeln – und zwar international. Auf der Suche nach Sponsoren wird das Projekt definiert und eine Kampagne gestartet: Diese hat einen bestimmten Betrag als Ziel, der in einem definierten Zeitraum erreicht werden muss. Projekte bleiben also nicht ewig auf Indiegogo, sondern müssen in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden. Eines der höchstgesteckten Sammelziele auf Indiegogo wurde übrigens vergangenen April mit einer Crowd-fundingkampagne in der Höhe von 32 Mio. USD von Canonical Ltd ausgerufen. Die Summe sollte die Entwicklung des SmartphoneBetriebssystems „Ubuntu Edge“ finanzieren – und scheiterte mit dem (dennoch ansehnlichen) Betrag von insgesamt 12 Mio. USD. www.indiegogo.com

Große Projekt-Bandbreite Die Breite, in die die Projekte gehen, demonstriert unter anderem die Jogabo-App: „The Future Of Soccer“. Mit Jogabo finden Freizeitfußballer zueinander und erhalten Vorschläge, wo sie am besten spielen können. Außerdem soll die Android- und iOS-App das persönliche Fußballverhalten tracken – wie viele Spiele wurden bisher absolviert, wie weit wurde gelaufen, wie viele Vorlagen wurden gegeben und vor allem, wie viele Tore wurden geschossen. Auf Indiegogo sucht das Jogabo-Team

© indiegogo.com

Teuerste Ubuntu-Kampagne

Panono: Panoramic Ball Camera – ein aktuelles Indiegogo-Projekt sucht Sponsoren.

Unify als Leader im magischen Quadranten

Indiegogo-Kampagnen haben eine bestimmte Laufzeit und leben nicht ewig.

Canon Das Unternehmen bietet Tools zur betriebswirtschaftlichen Analyse und zur Reaktion auf schnelle Markttrends

Strategische Analysen für Grafische Betriebe Wien. Canon will Grafischen Betrieben verstärkt strategische Schützenhilfe bieten. Dazu hat das Unternehmen ein neues betriebswirtschaftliches Analyseinstrument vorgestellt: Der Canon Business & Innovation Scan soll Druckdienstleistern die strategische Planung erleichtern und ihnen helfen, auf laufende Trends und Entwicklungen zu reagieren. Diese neue Dienstleistung, die die Geschäftssituation eines Unternehmens in den Segmenten Verlagsdruck, technische Dokumentation, Werbedruck und fotoreiche Anwendungen analysiert, wurde laut Canon bereits in über 100 europaweit durchgeführten Workshops von den Betrieben durchwegs positiv aufgenommen.

Trends in den für den Betrieb relevanten Anwendungssegmenten. Darauf folgt die Ermittlung, wie gut der Betrieb den Trends begegnen kann, unter Berücksichtigung der Bedeutung von Marketing, Vertrieb und Produktionsprozessen. Schritt fünf ist die Erfassung von Markttendenzen, die das Geschäft

des Unternehmens beeinflussen werden, darauf folgen Empfehlung von strategischen Maßnahmen je nach Anwendungssegment. Ein umfangreicher Bericht mit den Analyseergebnissen und Ansätzen für eine Umsetzung stellt den siebenten Punkt des Analysevorgangs dar. Anschließend unterstützt Ca-

© Canon

Sieben Schritte Die Analyse geht in sieben Schritten vor sich: Zuerst kommt die Identifizierung der wichtigsten Anwendungssegmente des Betriebs, dann die Analyse der Geschäftsentwicklung. Phase drei ist die Erläuterung der aktuellen

München/Wien. Die Flughafenbetreiber weltweit investieren bis zum Ende des Jahres 4,5 Mrd. € in IT-Lösungen. Dies ist das Ergebnis der Airport Business IT Trends Survey, den SITA in Zusammenarbeit mit dem Airports Council International (ACI) und Airline Business durchgeführt hat. Trotz schwieriger Lage in manchen Regionen blicken die meisten Flughafenmanager zuversichtlich in die Zukunft. Etwa neun von zehn erwarten, dass ihre IT-Ausgaben 2014 auf Vorjahresniveau bleiben oder steigen. In den vergangenen drei Jahren sind die Investitionen in der IT pro Jahr durchschnittlich um zwölf Prozent gewachsen. Damit lagen sie deutlich über dem Umsatzwachstum der Flughäfen, das im Vergleichszeitraum pro Jahr im Schnitt nur 2,83 Prozent betrug. www.sita.aero

Alfred Zmek, Product Manager für Professional Print bei Canon Austria.

non den Kunden bei der Umsetzung des aus der Analyse entwickelten Maßnahmenplans. „Der unter Aufsicht eines CanonBeraters entwickelte Business & Innovation Scan dient dazu, um kommerzielle Druckereien zu unterstützen, Geschäftschancen wahrzunehmen und ihr geschäftliches Potenzial zu maximieren“, sagt Alfred Zmek, Product Manager für Professional Print bei Canon Austria. „Er gibt Grafischen Betrieben die Möglichkeit, dem raschen Wandel in der Druckindustrie – angetrieben von Kundenanforderungen und neuen Technologien – zu begegnen, indem sie Trends identifizieren und ihre Dienstleistungen entsprechend anpassen. Dadurch können sie vorhandene Umsatzströme ausschöpfen und künftiges Geschäftswachstum erzielen. Der Scan ist Teil der Canon Vision ‚The Bigger Picture‘, mit dem Kunden ihre Perspektive erweitern sollen. Canon entwickelt zurzeit weitere Business & Innovation Scans für Inhouse-Druckereien und Rechenzentren.“ www.canon.at

Wien. Unify, ehemals Siemens Enterprise Communications, wurde von Gartner, Inc. als Leader im Magic Quadrant für Unternehmenstelefonie eingestuft. Laut Gartner verfügen Anbieter im Leaders’s Quadranten über ein breites Portfolio, eine starke Präsenz am Markt und eine klare Vision, wie sich die Anforderungen an die Telefonie entwickeln. Die Platzierung von Unify erfolgt aufgrund des ganzheitlichen Entwicklungsansatzes („Completeness of vision“) und der Fähigkeit, diesen auch umzusetzen („Ability to execute“). www.unify.com

Workstation mit neuer Handvenenerkennung

© Fujitsu

chris haderer

Flughäfen investieren 4,5 Mrd. € in ihre IT

© panthermedia.net/antikainen

Viel Volk macht coole Innovationen möglich

short

Unscheinbarer Handvenensensor.

Wien. Fujitsu hat mit der Celsius H730 eine mobile Workstation eingeführt, die als erstes Gerät dieser Art über einen Sensor zur Erkennung von Handvenenmustern verfügt. Die auf Fujitsus bewährter PalmSecure-Technologie beruhende „Palm Vein Authentication“ verbessert die Datensicherheit bei gleichzeitig vereinfachten Sicherheitsprozessen. Ein eingebauter Sensor erkennt und authentifiziert schnell und berührungslos das unverwechselbare Muster der Handvenen des Anwenders – und auch, ob die Hand durchblutet ist ... www.fujitsu.com/at


Tool s & ser v i c es

52 – medianet technology

Test Hätte der Acer „DA241 HL“ einen eingebauten Akku, wäre er das momentan größte Android-Tablet im Handel

Wien. Netgear hat seinen ersten, mobilfunknetzunabhängigen 4G LTE-Hotspot für Europa vorgestellt. Der Netgear AirCard 4G LTE Hotspot AC762S (159 €) ermöglicht den mobilen Breitbandzugang von nahezu überall durch die schnelle 4G LTE Dual-Carrier WLAN- und HSPA+-Technik. Es ist ein hochleistungsstarker 4G LTE mobiler Breitbandrouter mit eingebautem Modem für die gleichzeitige Nutzung von bis zu zehn drahtlosen Endgeräten im WLAN-Netz. Der Router unterstützt 802.11b/g/n sowie Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s und eine maximale Uploadrate von bis zu 50Mbit/s www.netgear.de

Dokumenten-Konverter mit Extra-Features Wien. Der Alos-Fileconverter erleichtert die Konvertierung von Dokumenten in Formate wie PDF, TIFF, INDEX, XLS oder JPG. Neben dem normalen PDF-Format lassen sich mit der Software des Enterprise Content Management-Anbieters Alos auch durchsuchbare Dateien erstellen. Mit einer Single Core Abbyy Finereader Engine kollaboriert die Software unbegrenzt und überwacht Verzeichnisse, POP3 und Exchange 2007-2013-Postfächer. Ein weiteres Feature ist die Erstellung von XML-Indexdateien und Importdateien für nachfolgende Systeme. Auch ein Export zu Multi- oder Single-Formaten ist möglich. www.alos.de

© alliedtelesis.de

Wireless Controller als Hardware-Appliance

Allied Telesis bietet Hardware-Appliances für Klein- und Mittelbetriebe.

Wien. Allied Telesis hat seinen AT-UWC Wireless Controller vorgestellt. Er wurde speziell für die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) entwickelt und ist als HardwareAppliance verfügbar. Er bietet Client Location Tracking sowie integrierte Mobilitäts- und spezielle Sicherheitsfunktionen. Die Flexibilität und Sicherheit der Plattform wird durch eine Funktion gewährleistet, die es zugehörigen Access Points ermöglicht, die Verbindung zu redundanten Controllern aufzunehmen, anstatt in den Stand-Alone Modus umzuschalten. www.alliedtelesis.de

Ein echter Ghettoblaster unter den Android-Geräten Der All-in-One-Rechner eignet sich aufgrund seiner Ausstattung für Entertainment und Präsentationen. Der Acer DA241 HL All-in-OnePC: Durch einen in zwei Lagen verstellbaren Stützfuß unterscheidet er sich kaum von einem konventionellen PCMonitor. © Acer; Chris Haderer

© Netgear

Providerunabhängiger 4G LTE-Hotspot

Jede Menge Platz am Screen: Vor allem tastenorientierte Anwendungen wie etwa Synthesizer kommen dem großen Display des Geräts sehr entgegen.

bilen in die Geschichte eingehen. Ausgestattet mit einem Touch-Display (max. zwei Eingaben gleichzeitig), einer Webcam (leider nur 2MP) und einem einfachen Audiosystem, kann das Gerät alles, was man sich auch von einem Tablet erwartet – nur in dementsprechend größerem Rahmen. Als senkrecht stehendes Tablet ist der Acer All-in-One eine zumindest interessante Idee – vollwertiger PC ist er natürlich keiner. Schon von der Softwarebasis her empfiehlt er sich für die Entertainment-Ecke, wobei bis zu fünf User-Profile angelegt werden

Chris haderer

Wien. 24 Zoll-Bildschirmdiagonale, Full-HD-Auflösung und ein Tegra-3-Quad-Core-Prozessor von Nvidia mit 1,6 GHz Taktfrequenz: Was verdächtig nach einem Allin-One-PC klingt, ist tatsächlich auch einer – allerdings auf Basis des Android-Betriebssystems. Mit dem DA241 HL (429 €) hat Acer ein Gerät auf den Markt gebracht, das nicht ohne Grund aus der Ferne wie ein überdimensionales Tablet aussieht: Wäre das Gerät nicht an eine Stromquelle gebunden, es würde als Ghettoblaster unter den Mo-

Daten und fakten erweiterbar) Netzwerk und Kommunikation: 802.11b/g/n Wireless LAN; Bluetooth 2.1; LAN Webcam 2 Megapixel Anschlüsse 2 x USB 2.0, 1x Micro USB; Ethernet; 1x Audio; HDMI Audio 2 x 2 W; integriertes Mikrofon Neigungswinkel 20° bis 75° Netzteil (100–240 V): Externer Adapter Abmessungen und Gewicht 60,8 x 41,5 x 7,4 cm (H x B x T); 6,54 kg www.acer.at

Die Features des Acer DA241 HL All-in-OnePC im schnellen Vorlauf: Displaygröße 24“ (16:9) Maximale Auflösung und Frequenz 1.920 x 1.080 @ 60 Hz Panel VA (2-Punkt Touch; LED Backlight) Reaktionszeit (On/Off): 8 ms Betriebssystem Android 4.2.2 Jelly Bean CPU Nvidia Tegra 3 Quad-Core ARM 1,6 GHz, RAM 1 GB DDR3 Speicher 16 GB eMMC (über SD Kartenslot

können, um persönliche Daten und Apps zu trennen. Die Bedienung erfolgt wie bei jedem Smartphone oder Tablet auf AndroidBasis (vorinstalliert ist die Version 4.2.2), zusätzlich können auch die mitgelieferte Maus und Tastatur verwendet werden, die über einen Unifying-Empfänger am USB-Port gekoppelt werden. Auch wenn das Gerät für den EntertainmentBereich gedacht und mit einer Reihe von dementsprechenden Apps versehen ist, so fehlen doch leider für diesen Bereich wichtige Anwendungen, wie beispielsweise eine App für das Streaming von Videos.

Kein PC-Ersatz In der Praxis stößt man allerdings bald an die Grenzen des Geräts. Bei aller Sympathie für das Ghettoblaster-Tablet wünscht man sich letztlich doch ein ausgereifteres Betriebssystem und professionellere Apps. Das Display erweist sich flach aufgelegt als brauchbare Arbeitsgrundlage – vor allem, wenn man mit tastenorientierten Anwendungen zu tun hat. Als Synthesizer

(im Test bewährte sich „Caustic 2.1.2.“ von Single Cell Software sehr gut) ist der Acer-Androide nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch sehr brauchbar. Auch Anwendungen wie „Photoshop Touch“ von Adobe (lief im Test ebenfalls fehlerfrei) eignen sich ausgezeichnet für das Gerät. Office-Begehrlichkeiten versucht Acer mit der „Polaris Office“-App zu begegnen, mit der sich Dokumente im Microsoft-Office-Format (mit Einschränkungen) bearbeiten lassen. Allerdings ist es doch ein kühner Gedanke, geschäftliche Kommunikation jenseits aller Standards zu erledigen, sodass sich der reale Einsatzbereich des Acer DA241 HL letztlich auf den Entertainmentbereich und Präsentationen/Infotainment-Installationen eingrenzt. Aber auch hier stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, Android zu bereits existierenden Lösungen hinzuzufügen. Dass der All-in-One-PC via HDMI-Kabel auch als Monitor für Spielekonsolen oder DVD/BluRay-Player eingesetzt werden kann, ist eine nette Draufgabe. Fazit: Interessantes Menü, aber unbestimmbar im Geschmack.

Because Software Der Anbieter hat sein Agentursoftwarepaket easyJob [media.pro] um einen Medienkalender erweitert

Einfache Abwicklung von Medialeistungen Wien. Die Agentursoftware easyJob [media.pro] ist um ein Modul reicher: Ganz neu ist der interaktive Mediakalender, basierend auf dem neuen Tool „easy-Data-Visualizer“, mit dem der User erstmals selbst die Anzeige am Bildschirm und die Ausgabe nach Excel definieren kann. Damit ist es jetzt sehr einfach und komfortabel möglich, individuelle Layouts für Streu-, Kosten- und Produktionspläne und auch für Auswertungen zu erstellen und als Vorlagen zu speichern.

pro] ist so konzipiert, dass Agenturen und Werbetreibende mit den unterschiedlichsten Formen von Mediageschäft davon profitieren, denn es lässt sich dem jeweiligen Einsatz entsprechend flexibel anpassen. Frei definierbare Berechnungsarten, Kalkulationsmodelle

und Mediavereinbarungen, in denen sich alle Sonderkonditionen und -modalitäten zwischen Agentur, Kunden, Medien, Leistungsarten und Zeiträumen widerspiegeln, sind abbildbar. Die Möglichkeiten von globalen Änderungen, Sammelabrechnungen und eine

Erinnerungsfunktion für Druckunterlagenschluss-Termine runden das Programm ab. Über den Tarifdatenanbieter Wasmuth Mediaservice können Mediadaten direkt aus Planbasix für die Dispositionen bezogen werden.  www.because-software.com

Vollständiger Prozess easyJob [media.pro] von Because Software bildet den gesamten Prozess der Abwicklung von Medialeistungen vollständig ab. Von der Planung über den Einkauf bis zur Abrechnung, vielfältigen Auswertungen und Statistiken – und das alles in einem Workflow ohne Brüche. Gerade Full-ServiceAgenturen, die häufig in gemischten Jobs sowohl die Kosten für die Kreation als auch die Mediaschaltungen abrechnen wollen, wissen das zu schätzen. easyJob [media.

© Because Software

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Mobiler Breitbandrouter unterstützt bis zu zehn WLAN-Endgeräte.

Freitag, 13. Dezember 2013

Mit dem neuen, interaktiven Mediakalender wird easyJob von Because Software in der Bedienung noch komfortabler.


medianet

inside your business. today.

freitag, 13. Dezember 2013 – 53

Innovations-Ranking

20 Jahre euromold

Booz & Company hat die Entwicklung der globalen F&E-Ausgaben analysiert  Seite 55

Die Fachmesse konnte auch heuer wieder Besucher und Aussteller überzeugen Seite 56

© Finus

© APA/Barbara Gindl

industrialtechnology Kraftwerk Salzburg AG & Bundesforste © Salzburg AG

Finanzierung nach Maß bringt mehr Effizienz

© DHL

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Berlin/Leipzig. DHL investiert bis 2018 150 Mio. € in neue Gebäude und Sortieranlagen am Luftfracht-Drehkreuz Leipzig und steigert die Kapazität um über 50% auf 150.000 Express-Sendungen pro Stunde. „Durch die neuerliche Investition schaffen wir optimale betriebliche Voraussetzungen für künftiges Wachstum”, so Robert Viegers, Vorsitzender der GF der DHL Leipzig Hub GmbH. Die Bauarbeiten starten noch im Dezember, bereits im 4. Quartal 2014 soll die Anlage in Betrieb genommen werden.  www.dhl.de

© Jungheinrich

München/Seoul. Siemens Energy Solutions, der weltgrößte Schiffsbauer Hyundai Heavy Industries, der Kraftwerksbauer Korea Midland Power und der Schifffahrts-Konzern Polaris Shipping haben kürzlich die Verträge zu einem Projekt im Energiebereich unterzeichnet. Ungewöhnlich am geplanten Kraftwerk ist, dass es keinen fixen Standort hat, sondern beweglich ist. Das „Mobile Powership“ verbindet erstmals ein Gas- und DampfkombiKraftwerk mit einem Speicher für Flüssiggas. Bis zur geplanten Fertigstellung des Spezialschiffs Ende 2017 werden insgesamt rund 685 Mio. € investiert werden.  www.siemens.de

© APA/HBF/Pusch

Besitz belastet Mit einem umfassenden Finanzierungsmodell bietet Jung­heinrich seinen Kunden eine maßgeschneiderte Alternative zum Kauf und dem klassischen Bankkredit und verbessert damit die Planungssicherheit.  Seite 54 Winterthur 8.000 Euro für den Wiederaufbau

(v.l.) P. Ambrozy (Rotes Kreuz) und J. Milde, Werksleiter Rappold Winterthur.

Villach. Ursprünglich sollten um den Erlös aus der Altmetall-Sammelaktion bei der 3M-Tochter Rappold Winterthur Technologie Weihnachtsgeschenke für die Belegschaft gekauft werden. Doch die Mitarbeiter entschieden dann, dass finanzielle Hilfe für die Taifun-Opfer auf den Philippinen wichtiger ist. Diese vorweihnachtliche Spendierfreude steckte auch die Unternehmensleitung an, welche die Spendensumme verdoppelte. Insgesamt konnte somit dem Roten Kreuz ein Scheck über 8.000 € übergeben werden.  www.3M.com/at

© Fill

3M-Tochter spendet für Taifun-Opfer Aufbau eines neuen Marktes

© 3M

London. Vor Kurzem hat Defence IQ seinen Marktbericht für Panzerfahrzeuge ab 2014 veröffentlicht, der von einer weiter stabilen Entwicklung ausgeht. Wachstum werde es hauptsächlich im AsienPazifik-Raum, im Nahen Osten sowie in jenen Ländern geben, die ihre Systeme aus den Zeiten des Kalten Krieges neu strukturieren müssen. In den etablierten Regionen, vor allem in Nordamerika und Europa, werden vorhandene Kapazitäten erhalten bleiben, die Flottengrößen werden jedoch reduziert und neue Programme eingeschränkt.  www.defenceiq.com

Fill Metallbau Wichtiger Großauftrag aus Großbritannien

GF Stefan Fill: „Großbritannien ist für uns ein wichtiger Zukunftsmarkt.“

Hohenzell. Fill Metallbau konnte einen prestigeträchtigen Großauftrag in London, gleichsam im Schatten des Big Ben, an Land ziehen und wird die gesamte Gebäudehülle für ein 18-stöckiges Wohnobjekt errichten. „Neben unseren außerordentlich hohen Qualitätsstandards war unser ausgefeiltes Logistik- und Montagekonzept einer der Gründe für den Zuschlag“, erklärt GF Stefan Fill. Der Auftragswert beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Produktion der Elemente beginnt im Frühjahr, die Montage im Juli 2014.  www.fill.co.at


c ov e r

54 – industrialtechnology

short

DPD macht Santa Claus Konkurrenz

Freitag, 13. Dezember 2013

Jungheinrich Financial Services Gegenüber dem klassischen Kredit hat das Modell zahlreiche Vorteile

Der Trend geht vom Kauf zur individuellen Nutzung te ist sehr gut. Seit dem Start der Jungheinrich Financial Services in Österreich vor rund einem Jahr hat sich die Finanzierungsquote spürbar verbessert“, so Erlach weiter. „Denn gegenüber der klassischen Finanzierung über einen Bankkredit hat unser Modell für die Unternehmen deutliche Vorteile. Einer davon ist, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden besser einschätzen können als eine Bank, die sich ja nur für die Bonität des Kreditnehmers interessiert. Wir sehen uns nicht als reiner Verkäufer, sondern als Partner unserer Kunden. Im Zuge der Beratung analysieren wir genau, welche und wie viele Fahrzeuge für den jeweiligen Kunden tatsächlich notwendig sind, und diese Optimierung der Flotte bringt dem Kunden mehr Effizienz und senkt insgesamt auch seine Kosten. Denn das teuerste Fahrzeug ist eines, das nicht eingesetzt wird. Zudem ist unser Finanzierungssystem individuell auf die jeweiligen Anforderungen angepasst und so flexibel, dass es rasch an geänderte Situationen adaptiert werden kann, wenn etwa kurzfristig mehr Fahrzeuge benötigt werden oder auch eine Reduzierung der Flotte notwendig ist. Das ist bei einer Kreditfinanzierung oder einem klassischen Leasingvertrag nicht möglich.“

britta biron

Auch der Christbaum kommt heuer bequem als DPD-Paket.

Leobersdorf. Weihnachtsbäckerei, Zutaten für das Festtagsmenü, Dekoration oder Geschenke – beim Online-Marktplatz myProduct.at erspart man sich lange Einkaufstouren mit einem praktischen Mausclick. Erstmals kann man sich auch den Christbaum bequem per Paketdienst zustellen lassen. Er wird von DPD direkt und in speziell angefertigte, neutrale Kartons verpackt vom Waldviertler Christbaumhof Raith an den Kunden zugestellt. www.dpd.at

dm setzt auf LogistikKompetenz der Post Wien. Für den neuen dm-Onlinestore hat die Systemlogistik Distribution GmbH, eine Tochter der Österreichischen Post, jetzt ein neues Lager in Betrieb genommen, das speziell auf die Anforderungen von dm abgestimmt ist. Die direkt aus dem Webshop einlangenden Bestellungen werden unmittelbar kommissioniert, verpackt und an das Paketnetzwerk der Post übergeben. Somit werden alle Aufträge, die bis 16 Uhr einlangen, noch am selben Tag fertiggestellt und größtenteils am Folgetag in ganz Österreich zugestellt. www.post.at

Sattes Umsatzplus für Doppelmayer-Gruppe

Wien. Einer der Slogans in der Industrie heißt heute „Konzentration auf das Kerngeschäft”, gleichzeitig gibt es den Trend zu neuen, innovativen Ansätzen vor allem im Servicebereich. Und hier bietet der Hamburger Intralogistiker Jungheinrich eine breite Palette bis hin zu Finanzdienstleistungen. „Einen Stapler kauft man ja, um ihn zu nutzen. Dafür muss man das Fahrzeug aber nicht unbedingt besitzen”, sagt Christian Erlach, GF von Jungheinrich Austria.

„Wir sehen uns weniger als reinen Verkäufer, sondern vielmehr als Fachberater mit einem umfassenden Angebot.“ christian erlach gf jungheinrich austria

Der Trend bei Investitionsgütern geht international generell in Richtung Leasing oder Nutzungsverträgen, und Jungheinrich hat bereits im Jahr 2000 ein Tochterunternehmen für Finanzdienstleis-tungen gegründet, über das die Finanzierung des gesamten Portfolios angeboten wird – von neuen und gebrauchten Flurförderfahrzeugen über Regal-Anlagen und LagerEinrichtungen bis hin zu kompletten Systemlösungen. „Die Resonanz von Kundensei-

Mehr Kostentransparenz Hans-Peter Strasser, GF der F&S Leasing, mit der Jungheinrich schon seit Jahren eng zusammen arbeitet, weist auf weitere Vorteile hin: „Anders als Kreditraten ist die Finanzierung über Jungheinrich zur Gänze steuerlich absetzbar. Und generell wird es für Unternehmen, vor allem für KMUs, noch schwerer als es bisher schon

© Jungheinrich

© APA/Barbara Gindl

Maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle senken Kosten und verbessern die Planungssicherheit.

Christian Erlach, GF Jungheinrich Austria, und Hans-Peter Strasser, GF F&S Leasing.

ist, Kredite zu bekommen. Weiters kann der Kunde seine Kosten besser planen und last but not least hat er beim Jungheinrich-Finanzierungsmodell nur einen Ansprechpartner, wodurch der interne Verwaltungsaufwand rund um die Flotte geringer ist als bei anderen Finanzierungsformen, was für zusätzliche betriebliche Effizienz sorgt.”

Lösungen nach Maß „Natürlich ist die Qualität unserer Produkte das wichtigste Kriterium, warum sich ein Unternehmen für Jungheinrich entscheidet“, weiß Erlach. „Aber zur Qualität gehört nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die Serviceleistungen, die wir dazu

anbieten.“ Dazu zählen etwa die auf die jeweilige Nutzung optimal abgestimmte Wartung, die Einhaltung gesetzlicher Prüfauflagen bis hin zum Reparaturservice, bei dem der Kunde sicher sein kann, dass innerhalb von etwa vier Stunden ein Techniker vor Ort ist, um das Problem zu beheben. „Es gibt mittlerweile viele verschiedene Finanzierungsmodelle am Markt, und wir sehen uns natürlich nicht als die Erfinder dieses Systems, sind aber davon überzeugt, dass wir im Bereich der Intralogistik eines der besten Modelle entwickelt haben, das unseren Kunden hilft, seine Kostenplanung und Effizienz so gut wie möglich zu optimieren“, so Erlach abschließend. www.jungheinrich.at

via donau Intensiver Kontakt mit den Stakeholdern entlang der Donau soll alle Interessen berücksichtigen

Seilbahnen made in Austria sind weltweit sehr gefragt.

Wolfurt. Doppelmayr, der weltweite Marktführer im Seilbahnbau, konnte wieder seine Umsatzzahlen erhöhen. Im Geschäftsjahr 2012/13 steigerte die Gruppe ihren Jahresumsatz auf 795 Mio. € – das entspricht einem Plus von 27% im Vergleich zum Vorjahr. In den Skigebieten von Krasnaja Poljana bei Sochi errichtet das Unternehmen derzeit insgesamt 40 Anlagen, von denen 35 zu den Olympischen Spielen in Betrieb gehen werden, darunter auch die 3S Psekhako, die längste und schnellste Dreiseilbahn der Welt. Trotz der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet sich Doppelmayr für das Geschäftsjahr 2013/2014 eine stabile Umsatzentwicklung und ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis. www.doppelmayer.at

Krems. Seit fast fünf Jahren bietet via donau, die Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft, kostenlose Informationen über alle Schifffahrts- und Befrachtungsunternehmen auf der Donau an. Der vor Kurzem erfolgte Relaunch bringt neben einer neuen Optik vor allem auch verbesserte Funktionen.

nehmens“, so via donau-GF HansPeter Hasenbichler. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Beziehungen zu unseren Kunden vertiefen, denn es ist uns wichtig, die Anforderungen der unterschiedlichen Interessensgruppen an uns zu kennen.“ Mehr als 50 Personen waren der Einladung nach Krems gefolgt, um auf partnerschaftlicher Basis die

künftigen Chancen und Herausforderungen zu diskutieren.

„Aktionsprogramm Donau“ Besprochen wurde bei der Konferenz auch das neue Aktionsprogramm Donau, das eine Reihe von konkreten Umsetzungsmaßnahmen für die kommenden Jahre zum Inhalt hat und einen integra-

Enge Partnerschaft Ziel der Umgestaltung war es, für die Kunden die Suche nach der richtigen Transportdienstleistung noch schneller und effizienter zu gestalten und damit insgesamt die Attraktivität der Binnenschifffahrt zu steigern. Die Servicequalität soll auch das neu renovierte Kundendienstzentrum verbessern, das nach rund zweijähriger Bautätigkeit Anfang Dezember in Betrieb genommen wurde. Zeitgleich mit der Neueröffnung lud via donau auch zur Kundenkonferenz. „Zufriedene Kunden sind eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Unter-

„Für die ‚via donau‘ ist es wichtig, die Anforderungen der verschiedenen Interessensgruppen an uns genau zu kennen.“ hans peter hasenbichler gf via donau

© Via Donau

© Doppelmayr

Mehr Kundennähe auf den Donaufrachtern

Die Binnenschifffahrt auf der Donau sucht den Dialog mit ihren Kunden.

tiven Ansatz verfolgt, damit die zum Teil sehr unterschiedlichen Interessen aller Beteiligten aus den Bereichen Schifffahrt, Ökologie und Hochwasserschutz bestmöglich aufeinander abgestimmt werden können. Die Ergebnisse aus der Kundenkonferenz fließen ebenso in das Dokument ein wie weitere Abstimmungen mit relevanten Stakeholdern www.via-donau.org


r a n k i n g wee k 2 0 1 3

Freitag, 13. Dezember 2013

industrialtechnology – 55

Booz & Company Bei den Branchen dominieren weiterhin Automobil, Pharma, IT und Elektronik; das innovativste Unternehmen ist Volkswagen

F&E-Budgets steigen weltweit an voestalpine, Andritz und Zumtobel gehören zu den Top-1.000 Unternehmen. Wien. Zum mittlerweile neunten Mal hat die internationale Strategieberatung Booz & Company die F&E-Budgets der 1.000 innovationsstärksten Unternehmen analysiert. 2012 stiegen – dem Trend seit 2009 folgend – die F&E-Ausgaben weltweit um 5,8% auf 464 Mrd. Euro, wobei das Plus in Europa mit 4,5% etwas kleiner ausfiel. Als starke Innovationsnation mit einem Plus von 11,9% auf rd. 36 Mrd. Euro hat sich auch diesmal wieder Deutschland gezeigt und rangiert deutlich vor Frankreich (25,6 Mrd. Euro, +8,8%) und der Schweiz (22,6 Mrd. Euro, +3,3%).

Tools wie digitale Prozess-abläufe, 3D-Drucker, Big Data-Anwendungen oder Social Voting-Plattformen für ein besseres Kundenverständnis. Übertragen auf die Unternehmen der Global Innovation 1.000, sind das 37,8 Mrd. Euro.

renden Unternehmen, Volkswagen und Samsung, im Vergleich zu ihren Konkurrenten nicht nur höhere F&E-Budgets, sondern auch bessere Ergebnisse bei den harten finanziellen Parametern, wie Umsatzwachstum, Rendite und Marktkapitalisierung erzielen“, sagt Hölbling. „Beide stehen für eine langfristig angelegte und äußerst strukturierte Innovationsstrategie. Ein attraktives Produktportfolio und eine volle Pipeline mit neuen Ideen sind das Resultat hoher Investitionen der vergangenen Jahre und einer konsequent auf Innovation ausgerichteten Unternehmenskultur.“ www.booz.com

Innovation zahlt sich aus Die aktuellen Studienergebnisse sowie auch die Mehrjahresbetrachtung zeigen aber auch, dass hohe F&E-Investitionen allein kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg oder steigende Renditen sind. „Umso bemerkenswerter ist, dass die beiden weltweit füh-

U nt erneh men mit den h öch st en F& E-B udget s 2 0 1 3

in Mrd. Euro Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 … 567 831 908

Unternehmen Volkswagen Konzern Samsung Roche intel Microsoft Toyota Motors Novartis Merck & Co Pfizer Johnson & Johnson

Branche Automobil Computer & IT Gesundheit & Pharma Computer & IT Software & Internet Automobil Gesundheit & Pharma Gesundheit & Pharma Gesundheit & Pharma Gesundheit & Pharma

Land Deutschland Südkorea Schweiz USA USA Japan Schweiz USA USA USA

voestalpine Andritz Zumtobel

Industriegüter Industriegüter Industriegüter

Österreich Österreich Österreich

Ausgaben 2013 8,2 7,5 7,4 7,3 6,9 6,9 6,8 6,0 5,7 5,6 0,12 0,7 0,07

Quelle: Booz & Company , Global Innovation 1000“-Studie 2013

Digitale Tools

© APA/Barbara Gindl

Nach Intel auf dem vierten Platz folgen Microsoft und Toyota. Die Positionen sieben bis zehn ist mit mit Novartis, Merck & Co, Pfizer und Johnson & Johnson ganz in der Hand der Pharma- und Gesundheitsindustrie. In die Liste der Top-1.000 haben es auch drei österrreichische Unternehmen geschafft: voestalpine (Platz 567), Andritz (831) und Zumtobel (908) kommen gemeinsam auf ein F&E-Budget von insgesamt 0,25 Mrd. Euro. 8,1% der weltweiten F&E-Investitionen fließen in neuartige digitale

Der Linzer Stahlkonzern liegt im Top-1.000 Ranking im Mittelfeld.

Austria Glas Recycling GmbH Ziel: Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung in Balance halten

Umweltfreundliches Kerngeschäft, Pflege nachhaltiger Partnerschaften Wien/Österreich. Wirtschaftlicher Erfolg, soziale Verantwortung und eine gesunde Umwelt: Industrie und Handel sind heutzutage aufgefordert, ihr Geschäftsmodell entlang dieses nachhaltigen Dreiklangs auszurichten. Für Austria Glas Recycling ist dieser Anspruch weder neu, noch schwer umsetzbar, wie Harald Hauke aus der AGR-Führungsriege darlegt. „Wir sind in der glücklichen Lage, mit unserem Business-Modell einer nachhaltigen Wirtschaftsweise sehr nahe zu sein und damit Erfolg zu haben.“ Das Kerngeschäft sei umweltfreundlich, ergänzt Co-Geschäftsführer Haymo Schöner. Dank eines ausgefeilten Umweltmanagementsystems sei die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen garantiert. „Gemeinsam mit der Bevölkerung und den Partnern aus der Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln wir uns konsequent auf dem Pfad der Nachhaltigkeit weiter.“

Engagement & Nutzen Die Schlagkraft von Austria Glas Recycling lässt sich am besten in Sammelmengen und Recyclingquoten quantifizieren: Aktuell werden zwischen Bodensee und Neusiedler See im Jahr rund 230.000 Tonnen Altglas in 80.000 Containern gesammelt und der Industrie – großteils im Inland – zugeführt. Das entspricht einer Recycling-Quote von 85% (Anm.: Zahlen aus 2012; für den EU-Raum werden für den gleichen Zeitraum durchschnittlich 70% ausgewiesen.) Dabei von zentraler Wichtigkeit: die Bereitstellung eines erfolgreichen, flächendeckendausgereiften und praktikablen Sammelsystems – und vor allem eine Bevölkerung, die Nachhaltigkeit ganz bewusst lebt und zur Ressourcenschonung beiträgt. „Der volkswirtschaftliche Nutzen unseres Engagements zählt mehr als kurzfristiger Finanzgewinn“, signalisiert Hauke. Die eingesetzten Mittel dienten ausschließlich der Organisation des österreichischen Glasrecyclingsystems. Der Non-Profit-Status sei Garant dafür, dass etwaige

© AGR (2), Austria Glas Recycling /Fotostudio Helmreich

Die Untersuchung zeigt auch, dass sich chinesische Firmen immer stärker von der Werkbank zu den Forschungslabors entwickeln. Die F&E-Ausgaben stiegen um 35,8% und damit vier Mal so stark wie jene der amerikanischen Konzerne (8,6%). Mit 14,9 Mrd. Euro liegt China zwar noch nicht im Spitzenfeld, „die Entwicklung zeigt aber die dringende Notwendigkeit für Europa, verstärkt in F&E zu investieren, um gegenüber anderen Regionen nicht zurückzufallen“, so Klaus Hölbling, Partner und Geschäftsführer bei Booz & Company in Wien. Wie auch in den Vorjahren liegen im Branchenranking Automobil-, Pharma- sowie IT-und-Elektronik vorn und in den Top-20 finden sich ausschließlich Unternehmen aus diesen Sparten. So konzentrieren sich die deutschen F&E-Investitionen stark auf den Automobilbereich, 20% der Gesamtaufgaben entfallen allein auf den Volkswagen-Konzern, der das globale Unternehmens-Ranking damit klar anführt. Auf Platz zwei liegt der südkoreanischen Elektronik-konzern Samsung (rd. 7,5 Mrd. Euro), Platz drei geht an den Schweizer Pharmariese Roche mit 7,4 Mrd. Euro. Toyota belegt mit einem F&E-Budget von 6,9 Mrd. Euro den 6. Platz

Das Umwelt- und Nachhaltigkeitsteam der Austria Glas Recycling: Monika Piber-Maslo, Sabine Czopka-Pistora und Ursula Gangel.

Doch Kernkompetenzen und Innovationskraft der Austria Glas Recycling werden nicht nur am Branchen-Podium diskutiert, sondern auch zu Papier gebracht und dafür ausgezeichnet. Zum vierten Mal durfte sich die Austria Glas Recycling über ASRAGold in der Kategorie KMU freuen. Die Fachjury des Austrian Sustainability Reporting Award würdigte den aktuellen AGR-Nachhaltigkeitsbericht für die hohe Kontinuität der Berichterstattung, die profunde Erläuterung der Kennzahlen sowie die Darstellung der Stakeholderanliegen. Der „Golden Pixel Award 2013“ sorgte für weitere Print-Lorbeeren. „Im Glascontainer blüht die Zukunft“ wurde auch in der Kategorie „ökologisch und umweltfreundlich“ prämiert.

GLAS-RECYCLINGSYSTEM – DAS AGR-LEITBILD • Austria Glas Recycling bietet: Altglas in ausreichender Menge und geforderter Qualität als Sekundärrohstoff zum Einsatz in der Verpackungsglasindustrie; Entpflichtung des Packstoffs Glas im Sinne der Verpackungsverordnung für Lizenznehmer; bedarfsgerechte und gesetzeskonforme Abgabemöglichkeiten für alle Bürger sowie die Gewerbe- und Industriebetriebe. • AGR engagiert: die jeweils Besten der Branche und Region. Professionalität und Erfahrung der Partnerunternehmen sowie die gemeinschaftliche Gestaltungskompetenz sind zentrale Stärken des Glasrecyclingsystems; wichtiges Ziel: Ausgleich der Stakeholder-Interessen. Überschüsse immer wieder ins System zurückfließen würden. So könnten Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung bestmöglich in Balance gehalten werden. „Die Bevölkerung und unsere Recyclingpartner setzen großes Vertrauen in uns“, sagt Schöner. Diese Basis sei gerade im Hinblick auf die anstehenden Novellierungen von Abfallwirtschaftsgesetz und Verpackungsverordnung „zu festigen und auszubauen“.

Erfolg durch System Der nachhaltige Erfolg des österreichischen Glasrecyclings hat System.

• AGR pflegt: langfristige Kooperationen (mit Partnern aus der Entsorgungswirtschaft und den Kommunen); regelmäßige Kontakte zu den zuständigen Ministerien, lizenzzahlenden Unternehmen, Interessensvertretungen, zur Industrie und Öffentlichkeit; intensiven Wissensaustausch mit Experten und Stakeholdern. • AGR trägt: die Verantwortung für das österreichische Glasrecyclingsystem. • AGR ist überzeugt: Motivierte MitarbeiterInnen sind die Säule der AGR; das schlanke und schlagkräftige Team ist ihre wichtigste Ressource. Ziel: wirtschaftlicher Erfolg, soziales Handeln und Umweltschutz. Ein wesentlicher Faktor ist das konzertierte Zusammenspiel zahlreicher Unternehmen, Institutionen und Behörden, betont Hauke. Um die bestehenden Bande noch enger zu knüpfen, pflegt Austria Glas Recycling daher einen intensiven Dialog mit Partnerunternehmen und Stakeholdern. Gelebte Tradition ist mittlerweile ein alljährlicher Workshop: Heuer diskutierten und skizzierten 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Kommunen gemeinsam mit dem Team der Austria Glas Recycling praxisrelevante Handlungsoptionen für Unternehmen und Institutionen im Spannungsfeld von Ehtik und Ökonomie.

AGR-Duo Harald Hauke und Haymo Schöner: „Erfolg mit Nachhaltigkeit“.

AGR INFO/KONTAKT Austria Glas Recycling (AGR), gegründet 1989, zeichnet seit 1993 als Non-ProfitGesellschaft und in Kooperation mit ARA AG – auf Grundlage der gesetzlich verankerten Verpackungsverordnung – für die österreichweite Sammlung, Sortierung und stoffliche Verwertung von Glasverpackungen verantwortlich. Als Geschäftsleiter fungieren Harald Hauke und Haymo Schöner. Austria Glas Recycling Obere Donaustraße 71 1020 Wien, Austria Tel.: Fax: E-Mail:

+43/1/214 49 00 +43/1/214 49 08 agr@agr.at

Web: www.agr.at

PROMOTION

China holt auf


I n n ovati on & U n te r n e hm e n

56 – industrialtechnology

Freitag, 13. Dezember 2013

Erfolgreich Zum 20jährigen Jubiläum bestätigte die EuroMold wieder ihre Stellung als internationale Leitmesse

short

Produktentwicklung zeigt sich in Bestform

MC-Workshop zur vernetzten Fabrik Linz. Nachdem die Industrieprozesse mechanisiert, elektrifiziert und digitalisiert wurden, sollen sie nun intelligenter und vernetzt werden. Schlagworte wie Internet der Dinge, Mensch-Maschine-Kooperation oder Maschinen- und Anlagenkommunikation sind zwar mittlerweile geläufig, doch welche konkreten Möglichkeiten sich daraus ergeben, welche Herausforderungen damit in Zusammenhang stehen, dazu ist der Informationsbedarf hoch. Dazu veranstaltet der Mechatroik-Cluster den Workshop Forum Maschinenbau „Das völlig vernetzte Unternehmen – ist Industrie 4.0 der Weisheit letzter Schluss?” am 28. Jänner 2014, bei amsec Impuls in Hagenberg im Mühlkreis. www.mechatronik-cluster.at

Fachbesucher, Veranstalter und Aussteller sind mit dem Ergebnis wieder sehr zufrieden. britta biron

Frankfurt. „Unserem runden Jubiläum angemessen, haben wir für dieses Jahr eine vielfältige und überaus interessante Mischung an Exponaten, Konferenzen, Foren und Aktionen für Besucher und Aussteller zusammenstellen können. Die EuroMold 2013 wird auf jeden Fall eine außergewöhnliche Messe”, hatte Eberhard Döring, Messeleiter der EuroMold, die JubiläumsEuroMold eröffnet und kann nach dem letzten Messetag auch eine positive Bilanz ziehen. Die Besucherzahl lag heuer mit 58.673 über

Schweißroboter selbst programmieren

„Die unmittelbare positive Resonanz

© Fronius

EuroMold-Kennern und

© Finus

von langjährigen ‚Neulingen‘ bestätigt

Mehr Fachbesucher und mehr Aussteller und eine Fülle von Neuheiten rund um Design und Produktentwicklung.

Bausteine machen die Anwendung des Interface Designers einfach.

das Messekonzept.“

Hagenberg. In einer zweijährigen Zusammenarbeit entwickelte das Software Competence ­Center Hagenberg (SCCH) für die Fronius International GmbH ein Software-Feature für Roboterschweißen im High-End-Bereich. Um die einfache Bedienung auch ohne Programmierkenntnisse sicherzustellen, führte das SCCH ­zuerst eine Befragung quer durch alle Benutzergruppen durch. „Wir legten verschiedene Aufgaben vor, bauten Papierbausteine für die Sprachelemente zur Lösung verschiedener Aufgaben. Was die Benutzer nicht verstanden, wurde von uns neu designt“, so Wolfgang Beer, Executive Head Software ­Analytics and Evolution am SCCH. www.scch.at

eberhard döring leiter der euromold

mittelbare positive Resonanz von langjährigen EuroMold-Kennern sowie von ‚Neulingen‘ bestätigt das auch”, so Döring.

der Idee bis zur Serie‘ bildet unsere Unternehmensphilosophie einszu-eins ab“, lobt Hans-Joachim Schott, GF Schott Systeme.

Gute Geschäfte

Wichtige Kontakte

„Die EuroMold hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Unsere Stammkunden waren allesamt dabei und zusätzlich konnten wir Neukunden gewinnen. Für uns ist die Messe eine tolle Plattform, auf der wir als chinesische Aussteller mit deutschen Firmen zusammenfinden können“, kommentiert etwa Gavin Fung, CEO EMP Technology Group. „Die Umsätze waren dieses Jahr wieder über dem Niveau anderer Messen. Das EuroMold-Credo ‚Von

„Die EuroMold hat uns heuer ausgezeichnete Kontakte ermöglicht“, freut sich Rainer Höchsmann, GF ExOne – Digital Part Materialization. Positive Effekte auf die zukünftigen Geschäfte sieht auch Axel Demmer von der Fraunhofer Allianz Generativ: „Als R&D-Dienstleister konnten wir sehr gute und neue Kontakte knüpfen, die ernsthaftes Interesse an Nachfolgegesprächen zeigten.“ Sehr gut besucht war auch die

dem bereits hohen Wert des letzten Jahres und auch die Zahl der Aussteller konnte weiter, nämlich auf 1.056, gesteigert werden. „Die Messe hat wieder unter Beweis gestellt, dass das weltweit einzigartige Konzept, die gesamte Prozesskette der Produktentwicklung abzubilden, bei einer Vielzahl von Branchenkennern auf reges Interesse stößt und in dieser Form für alle Industriebereiche unersätzlich geworden ist. Die un-

EU-Projekt Mittelständische Unternehmen sollen einen einfachen Zugang zu Hightech-Software erhalten

Das Planungswerkzeug aus der Wolke Darmstadt/Graz. Das wichtigste Werkzeug eines Ingenieurs ist der Computer. Egal ob Brücke, Auto, Rasenmäher oder Industrieanlagen, jedes Produkt wird heute am Computer entworfen und noch vor dem ersten Prototypen in Simulationen auf seine Tauglichkeit getestet – zumindest in der Theorie, denn in der Praxis müssen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) auf viele die-

© Fraunhofer IGD

Mehr Möglichkeiten in der 3. Dimension

ser Möglichkeiten verzichten, da diese Hightech-Software teuer ist. „Kleine Ingenieurbüros haben an manchen Speziallösungen überhaupt nur ein paar Mal im Jahr Bedarf“, erklärt Professor André Stork vom Fraunhofer IGD. „Aufträge, die solche HightechLösungen erforderlich machen, werden deshalb entweder an Spezialisten weitergegeben oder nicht angenommen.“

© Fraunhofer IGD/Stellba Hydro

Philipp Urban will dem 3D-Druck zu einer breiteren Anwendung verhelfen.

Darmstadt/Rostock/Graz. Museumsstücke, Maschinenbauteile oder architektonische Modelle, das alles lässt sich heute im 3D-Druck erstellen. Allerdings sind die Nachbildungen nicht immer exakt. Die neue Abteilung „3D-DruckTechnologie“ am Fraunhofer IGD unter der Leitung von Philipp Urban will dies nun ändern, unter anderem mit Vorab-Simulationen und einem universellen Drucker­treiber. www.fraunhofer.de

„Casa Italia“, wo das diesjährige Gastland Italien neben Sonderexponaten und Produktionsprozessen italienischer Hersteller aus verschiedenen Industriebereichen auch das typische Dolce Vita mit italienischen Spezialitäten präsentiert wurde. Der E-Mobility-Testparcours und der Gemeinschaftsstand „DigiFabb“, der 3D-Druck für jedermann präsentierte, begeisterten die Messebesucher ebenfalls. Neben zahlreichen Neuheiten bot die EuroMold heuer auch einen Überblick über die Vergangenheit und präsentierte ein Best-of aus 15 Jahren EuroMold Award – dem „Oscar” der Produktentwicklung.  www.euromold.com

Spezialsoftware können die Ingenieure bei Bedarf aus der Cloud abrufen.

Allerdings arbeitet Storck mit einem Team aus elf Partnern (darunter die University of Nottingham, das Forschungsinstitut SINTEF und Missler Software) im Rahmen des EU-Projekts „CloudFlow” bereits an der Lösung des Problems.

Neue Möglichkeiten Die Idee ist, mit der sogenannten Cloud-Technologie den KMU neue Möglichkeiten für ihre Arbeit zu eröffnen. Teure Spezialsoftware wird nicht mehr auf den Rechnern der Ingenieure installiert, sondern funktioniert über das Internet auf der CloudFlow-Plattform. Diese stellt in den kommenden Jahren Ingenieur-Technologien (wie CAD, CAM oder CAE) unterschiedlichster Anbieter zur Verfügung. Auf der offenen Plattform können Produkte entworfen und simuliert werden. Die zur Verfügung stehenden Server stellen sehr hohe Rechenleistungen zur Lösung komplexer Probleme bereit (High Performance Computing; HPC). „Wir wollen mit offenen Aus-

schreibungen Anbieter und Nutzer von Ingenieur-Software in ganz Europa zur Mitarbeit in CloudFlow einladen“, erklärt Stork.

„Kleine Ingenieurbüros haben an manchen Software-Spezial­ lösungen überhaupt nur ein paar Mal im Jahr Bedarf.“ André stork fraunhofer igd

Als Endanwender testet bereits die Stellba Hydro GmbH & Co KG, die Turbinen für Wasserkraftwerke überarbeitet und herstellt, die cloudbasierten Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. www.igd.fraunhofer.de


i n n ovati on & u n te r n e hm e n

Statoil Die Investitionen bleiben auf hohem Niveau

Ehrgeizige Ziele gesetzt Vertragsverlängerung für Bilfinger Industrieservice.

industrialtechnology – 57

| BS12-02G |

Freitag, 13. Dezember 2013

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology.

© Bilfinger Industrial Services

Motion Servoverstärker Servomotoren

IPC Bilfinger-Experten bei Instandhaltungsarbeiten auf einer Ölplattform. herbert strasser

München/Oslo. Während viele Ölkonzerne, wie etwa die britische BP, sich bei den Investitionen etwas zurückhalten, da sie mit sinkenden Ölpreisen und steigenden Förderkosten für die Zukunft rechnen, greift die norwegische Statoil auch weiter tief in die Tasche. So wurde vor wenigen Tagen der seit 2010 bestehende Servicevertrag mit dem Engineering- und Servicekonzern Bilfinger um weitere zwei Jahre verlängert. Bilfinger wird umfassende Arbeiten, darunter Isolierung, Gerüstbau und Korrosionsschutz, an den Öl- und Gasplattformen in der Nordsee und den Onshore-Anlagen leisten. Das Volumen liegt dabei bei rund 250 Mio. €. Deutlich mehr wird al-

lerdings in den Bau neuer Anlagen fließen, wie Statoil-Manager Tim Dodson Anfang dieser Woche bekannt gab. Für das nächste Jahr sind hier Investitionen in der Höhe von ca. 277 Mrd. € (das entspricht in etwa dem Niveau des heurigen Jahres) vorgesehen, um die Fördermenge von derzeit 1,85 Mio. Barrel Rohöl täglich bis 2020 auf 2,5 Millionen Barrel zu steigen. Die geplanen Ölförder-Projekte betreffen vor allem Norwegen, den Golf von Mexiko, Angola und Tansania. Weiters ist auch die Errichtung eines Windparks vor der schottischen Küste geplant. Das Projekt mit sechs Turbinen und einer Gesamtkapazität von 30 Megawatt wäre die größte schwimmende Windanlage in Europa. www.tuev.at

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

FH OÖ futurezone-Award für neuen Bergungsroboter

Mechatronik als Lebensretter Wels. Im Rahmen seiner Masterarbeit hat Raimund Edlinger, Forschungsassistent an der FH OÖ, einen neuartigen Bergungsroboter entwickelt und vor Kurzem dafür den Robotik-Award von futurezone erhalten. „Das Grundgerüst des neuartigen Leichtbau-Konzepts besteht aus Aluminium mit Kohlefaser-Komponenten zur Verstärkung. Weiters haben wir erstmals einen omni-

riektionalen Antrieb entwickelt, der dem Roboter erlaubt, in alle Richtungen auf unwegsamem Gelände zu fahren“, so Edlinger zu den Besonderheiten des „Black Scorpion”. Edlingers Ziel ist es, dass in Zukunft weltweit die großen Rettungsteams mit diesem RoboterKnow-how ausgestattet werden, damit nach Katastrophen so viele Verletzte wie möglich gerettet werden können. www.fh-wels.at

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion

© FH OÖ

Automation

Raimund Edlinger (li.) mit seinem Kollegen Michael Zauner und dem Black Skorpion.


e n e r gi e & r e s sou r c e n

58 – industrialtechnology

Freitag, 13. Dezember 2013

Internationaler Branchentreff Überblick über politische, wirtschaftliche & technologische Entwicklungen und Trends

short

Bioenergie tagt in Graz

Ein Rekordjahr für die Sonnenenergie

Die 4. Mitteleuropäische Biomassekonferenz findet vom 15. bis 18. Jänner statt. Wien/Graz. Biomasse spielt im Mix der Erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle, vor allem, um die schwankende Produktion bei Wind- und Solarkraft auszugleichen. Am Bruttoendenergieverbrauch der EU nimmt Biomasse unter den Erneuerbaren Energien heute bereits Anteil von 62% ein. Auch der bis 2020 geplante Zuwachs um rund 2.200 PJ (+63%) ist höher als bei allen anderen alternativen Energieträgern zusammen. „Für die Wärme- und Stromgewinnung aus Biomasse ist in vielen Teilen der Welt ein starker Wachstumsmarkt vor allem im kleinen Leistungsbereich zu erkennen”, weiß Heinz Kopetz, Präsident des Weltbiomasseverbands. Im Rahmen der 4. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz (CEBC), die von von 15. bis 18. Jänner im Rahmen der Grazer Häuslbauer-

Ingmar Höbarth, GF Klima- & Energie­fonds: Sehr gutes Ergebnis.

Wien. Die Photovoltaikaktion 2013 des Klima- und Energiefonds ist seit 30.11. abgeschlossen und hat ein Rekordergebnis gebracht: Knapp 9.600 Anlagen wurden heuer in ganz Österreich errichtet, das sind um 3.600 mehr als im Vorjahr. „Mit jeder neuen PV-Anlage rückt mein Ziel, Österreich unabhängig von fossilen und teuren Energieimporten zu machen, wieder ein gutes Stück näher“, freut sich Umweltminister Niki Berlakovich, und Ingmar Höbarth, GF des Klimaund Energiefonds, ergänzt: „Daran sieht man, dass Photovoltaik im Alltag angekommen ist und sich auch das neue Vergabeverfahren bewährt hat.“ Mit 3.300 neuen Anlagen führt Niederösterreich das solare Ranking, auf Platz zwei mit 2.840 Anlagen liegt Oberösterreich, gefolgt von Tirol mit 1.290 Anlagen. www.klimafonds.gv.at

Messe stattfindet, wird ein umfassender Überblick geboten – von der volkswirtschaftlichen Bedeutung über die technologischen Entwicklungen.

122 Fachvorträge Auf dem Programm stehen insgesamt 122 Fachvorträge in 15 thematisch gegliederten Blöcken, sechs Exkursionen (unter a ­ nderem zur Torrefikation-Pilotanlage von Andritz in Frohnleiten oder dem Energiepark Bruck an der Leitha), Themenfachtage über Pellets und Biogas, Workshops über welt­ weite Märkte für Biomasse, Asche­ nutzung, Torrefikation und Pellets. Daneben werden B2B-Meetings organisiert und den Besuchern damit die Möglichkeit geboten, Kontakte zu Geschäftspartnern, Bioenergie-Experten und Forschungseinrichtungen herzustellen. www.biomasseverband.at

© ÖBMV

© Klimafonds/Ringhofer

herbert strasser

v.l.: Heinz Kopetz (Präsident des Weltbiomasseverbandes) und Horst Jauschnegg (Vorsitzender des Österreichischen Biomasse Verbandes)

Gemeinschaftprojekt Salzburg AG und Österreichische Bundesforste errichten Kleinwasserkraftwerk

Zwei Unternehmen und drei Gemeinden Salzburg. Vor wenigen Tagen erfolgte in Pfarrwerfen die feierliche Grundsteinlegung für das Kleinwasserkraftwerk Fritzbach, ein Gemeinschaftsprojekt von Salzburg AG und Österreichischen Bundesforste AG, und erstreckt sich über drei Pongauer Gemeinden. Am Ortsende der Gemeinde Hüttau wird die Wasserfassung für das Kraftwerk errichtet. Von hier aus wird ein Teil des Bachwassers durch eine 8.700 m lange Druckrohrleitung, die in Abschnitten auf Hüttauer, Bischofshofener und Pfarrwerfener Gemeindegebiet liegt, bis zur Mündung des Fritzbachs in die Salzach geleitet. Das Krafthaus befindet sich etwa 160 m tiefer in Pfarrwerfen, am Gelände des bereits bestehen-

Linz. Im Rahmen des EU-Projekts „Von der Rohstoffkrise zur Ressourceneffizienz“ untersuchte der UmwelttechnikCluster gemeinsam mit den Projektpartnern Profactor und der Hochschule Landshut in den letzten zweieinhalb Jahren die Rohstoff- und Ressourcensituation sowie den technischen Stand produzierender Unternehmen (vor allem KMUs) in Niederbayern und Oberösterreich. Die Ergebnisse der Workshops, Interviews und Erhebungen wurden jetzt in der Broschüre „Aufgespürt“ zusammengefasst. Durchschnittlich laufen in jedem der untersuchten Unternehmen vier Projekt zur Verbesserung der Ressourceneffizienz. Die betrieblichen Möglichkeiten sind damit aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft; viel Potenzial sieht die Studie etwa im Bereich der Materialdurchsatzkosten, die bei Großunternehmen um bis zu 20% gesenkt werden können, bei KMUs sind sogar noch ­größere Einsparungen mög-lich. Die Studie bleibt aber nicht nur bei der Theorie, sondern liefert mit einer Case-Study der Kremsmüller Industrieanlagenbau KG auch gleich ein Beispiel, wie Ressourceneffizienz in der Praxis aussehen kan. www.umwelttechnik-cluster.at

v.li.n.re.: Leonhard Schitter (Vorstand Salzburg AG), Wilfried Haslauer (LH von ­Salzburg) und Georg Schöppl (Vorstand der Österreichischen Bundesforste).

Hohe Qualität Marktforschungsinstitut marketmind befragte österreichweit 3.000 Bezieher von Erdgas

Gutes Zeugnis für die Gasnetzbetreiber Wien. Die rund 1,3 Mio. Bezieher von Erdgas sind mit den österreichischen Gasnetzbetreibern „sehr zufrieden“. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts marketmind. Bewertet wurden die Unternehmen in den drei Kategorien Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit, die Erdgasversorger schnitten in allen Bereichen mit „sehr gut“ ab

Hohe Sicherheit Michael Mock, GF der österreichischen Vereinigung für das Gasund Wasserfach (ÖVGW): „Die Kunden haben ein Bedürfnis nach Sicherheit. Das wird durch intensive

Kundenbetreuung und ein individuelles Dienstleistungs-angebot gewährleistet. Die Menschen wissen: Bei Gasgeruch oder bei technischen Gebrechen ist ein Serviceteam in kürzester Zeit vor Ort.“ Aus Sicht der Befragten ist Gas in Österreich jederzeit und störungsfrei verfügbar (Beurteilung 1,2). Mock: „Das unterstreicht die Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit von Erdgas.“ Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass vereinbarte Termine vom Personal der Gasnetzbetreiber zuverlässig eingehalten werden (Wert 1,4). Ein gutes Zeugnis wird auch den Außendienstmitarbeitern ausgestellt (Note 1,5). Serviceleistungen wie das Ablesen von Gaszählern

„Die Ergebnisse der Kunden­befragung bestätigen das hohe Servicelevel der österreichischen ­Gasnetzbetreiber.“ michael mock, gf övgw © ÖVGW

Gregor Kremsmüller, GF der Kremsmüller Industrieanlagenbau KG.

© Salzburg AG

© Umwelttechnik-Cluster

Praktisches Beispiel für Ressourceneffizienz

den Salzachkraftwerks Kreuzbergmaut. „Die Salzburg AG ist bereits jetzt einer der führenden Ökostromanbieter, und wir wollen unsere Ökostromproduktion weiter ausbauen. Wasserkraft ist dabei das Rückgrat der heimischen Stromversorgung“, so Salzburg AG-Vorstand Leonhard Schitter zu dem Projekt. „Ab Sommer 2015 wird das Kraftwerk Fritzbach Ökostrom für 7.300 Haushalte produzieren; damit können wir die Abhängigkeit von Stromzukäufen weiter reduzieren. Mit einer Investition von rund 29 Mio. Euro leisten wir zudem auch einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft.“ www.salzburg-ag.at www.bundesforste.at

oder das Durchführen von GasArbeiten werden von den Kunden ebenfalls als sehr gut beurteilt (Wert 1,4).

Kompetente Mitarbeiter „Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen das hohe Servicelevel der Gasnetzbetreiber. Diese haben einen wichtigen wirtschaftspolitischen, aber auch gesellschaftlichen Auftrag und es freut uns

natürlich, wenn die Arbeit von den Kunden geschätzt wird“, sagt Mock. Der Fragebogen zur Erhebung der Kundenzufriedenheit wurde von marketmind in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) erarbeitet. Pro Gasnetzbetreiber wurden mindestens 200 zufällig ausgewählte Kunden (insgesamt also rund 3.000 Kunden) telefonisch interviewt.  www.ovgw.at


medianet

inside your business. today.

Freitag, 13. Dezember 2013 – 59

Ranking week 2013

Die zulassungsstärksten Marken Österreichs: Volkswagen vor Hyundai und Skoda  Seite 61

© APA/EPA/F. Robichon

© Ian Langsdon/EPA

automotivebusiness Emotionale Angelegenheit

Volvo hat die Wirkung des Fahrzeugdesigns auf unsere Gefühlswelt untersucht  Seite 64

superb combi skoda punktet mit preis-Leistung © Skoda

Online-Verkäufe sollen das Geschäft beleben

© APA/EPA/Steve Fecht/GM

short

© EPA/Paolo Aguilar

Detroit. Bei General Motors übernimmt im kommenden Jahr zum ersten Mal eine Frau das Steuer: Die bisherige Chefin der Produktentwicklung, Mary Barra, wird Nachfolgerin von Dan Akerson, wie der größte US-Autobauer diese Woche mitteilte. Außerdem wurde bekannt, dass die USA ihre letzten Anteile an dem Autobauer verkauft haben. Die Beteiligung zur Rettung des Unternehmens habe den Steuerzahler am Ende insgesamt rund 7,5 Mrd. € gekostet.  www.gm.com

© Panthermedia.net/Vladyslav Starozhylov

Mattighofen. Die Husqvarna Motorcycles GmbH verkündete dieser Tage eine strategische Partnerschaft mit FMF – einem aus Kalifornien stammenden, 1973 gegründeten Auspuffund Schalldämpferspezialisten. FMF ist strategischer Partner für die Husqvarna Factory Teams im Hard-Enduro in der Motocross- und EnduroWeltmeisterschaft und wird alle Werksmotorräder, Zwei- und Viertaktmodelle mit ihren Auspuffanlagen ausstatten. www.  husqvarna-motorcycles.com  www.fmfracing.com

© APA/dpa/Bernd Weißbrod

Daimler Der Premiumhersteller hat vor wenigen Tagen damit begonnen, ­Neufahrzeuge auch über das Internet zu verkaufen und verspricht sich dadurch Verbesserungen im Vertrieb – Händler fürchten steigenden Druck.  Seite 60 Infiniti Neues Modell orientiert sich an Formel 1-Konzepten

Fiat Italienischer Autobauer plant Milliardeninvestitionen

Anfang kommenden Jahres wird das Infiniti-Konzept der Welt präsentiert.

Detroit. Der japanische PremiumHersteller Infiniti will Anfang kommenden Jahres auf der Internationalen Autoshow in Detroit ein auf der Premium-Sportvariante des Q50 basierendes Konzeptfahrzeug vorstellen. Das Fahrzeug soll nicht nur mit seinem Namen Q50 „Eau Rouge“ Anleihen an der Formel 1 nehmen, sondern auch mit entsprechenden aerodynamischen Gestaltungsmerkmalen und Designelementen punkten, die laut Hersteller auf die „intensive Partnerschaft von Infiniti mit dem Formel1-Weltmeisterteam Infiniti Red Bull Racing zurückzuführen sind“.  www.infiniti.com

Investitionsoffensive im Hause Fiat

© EPA/Antonino Di Marco

Stuttgart. Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche hat bereits vor Ende des Jahres seinen Absatzrekord von 2012 übertroffen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigerten die Stuttgarter in den ersten elf Monaten ihren Absatz um 14,2% auf 147.290, im gesamten Vorjahr hatte Porsche 143.096 Autos verkauft. In China verbuchte das Unternehmen den stärksten Zuwachs, auch in Deutschland legte die Zahl der Auslieferungen zu, in den USA verlangsamte sich das Wachstum hingegen deutlich.  www.porsche.com

© Infiniti

Konzeptfahrzeug nimmt Speed auf

Fiat-Chef Sergio Marchionne will mit Fiat endlich in die Gewinnzone brausen.

Turin. Fiat will bis 2016 neun Mrd. € in Europa investieren. Damit soll der europäische Markt neu belebt werden, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung Milano e Finanza. Der neue Entwicklungsplan mit den Investitionen soll vor allem zur Stärkung der Marken Alfa und Maserati beitragen, berichtete das Blatt. Ziel sei es u.a., neue Versionen der Kleinwagenmodelle 500 und Panda auf den Markt zu bringen. Der Punto soll mit einer Fünf-Türen-Variante des Fiat 500 ersetzt und in Polen produziert werden. Mit der neuen Strategie will Fiat 2016 die Gewinnschwelle erreichen.  www.fiat.it


C ov e r

60 – automotivebusiness

Freitag, 13. Dezember 2013

Digitaler Autohandel Automobilhersteller versuchen sich über das Internet eine neue Absatzschiene aufzubauen

Kommentar

Das World Wide Web als Vertriebsschiene erkannt

Bewährungsprobe für Automobilhandel

Neben Audi und BMW verkauft nun auch Daimler Fahrzeuge online – vorerst auf vier Monate beschränkt. Jürgen Zacharias

Stuttgart. Die Nachricht war vorhersehbar, kam dann aber trotzdem irgendwie überraschend: Daimler steigt in den Onlinehandel ein. Mit dem neuen Vertriebsweg – der seit wenigen Tagen im Rahmen eines Pilotprojekts vorerst vier Monate lang befristet getestet wird – möchte der deutsche Hersteller seine bisherigen Distributionswege abrunden und neue Käuferschichten ansprechen, wie Ola Källenius sagte. Laut der Daimler-Vertriebschefin ist dieser Schritt als Teil einer neuen Absatzstrategie zu verstehen, die auch den Ausbau der Präsenz in den Innenstädten und den Ausbau sogenannter Pop-upStores (temporäre Läden) zum Ziel hat. Man wolle damit näher an die Kunden rücken, um den Rückstand auf die Oberklasse-Konkurrenz von Audi und BMW wettzumachen.

Jürgen Zacharias

N

So weit, so gut. Von der Branche wurde Daimlers Gang ins Web allerdings mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Während Burkhard Weller, Geschäftsführer des deutschen Händlerriesen Wellergruppe, dem Vertriebsweg „wenig Chancen“ gibt und sich vor dem Onlinehandel „nicht fürchten“ möchte, zählt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität DuisburgEssen schon jetzt „rund 40.000 Neuwagen, die in Deutschland pro Jahr online an den Mann oder die Frau gebracht werden – mit steigender Tendenz“. Klar daher, dass das Thema auch für die anderen Hersteller interessant ist. So hat kürzlich auch Audi einen digitalen Showroom vorgestellt, in dem Kunden ihr Wunschfahrzeug auf Bildschirmen kon-

Magna Quartalszahlen

Talsohle erreicht? Langsam, aber sicher scheint sich die Lage am europäischen Automarkt zu stabilisieren

Audi & BMW im Web aktiv

Umsatzplus

In den kommenden vier Monaten möchte Daimler die Zugkraft seiner Marke und Absatzmöglichkeiten im Internet abtesten.

figurieren können, und ist auch BMW mit seinem Elektrofahrzeug i3 dem Onlinehandel nicht gänzlich abgeneigt. Auch wenn dabei die verkauften Stückzahlen im Web noch überschaubar sind, wollen Autoexperten trotzdem bereits „steigenden Druck für die Händler“ erkennen, wie Antje Woltermann, Geschäftsführerin beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Gespräch mit der dpa formulierte. „Aus Handelssicht ist es ein großes Problem, wenn der Kunde die Kanäle wechselt und am Ende eben doch nicht beim Händler kauft.“ Ein weiteres Problem zeigt Dudenhöffer auf: Zwar könnten Händler laut dem Autoexperten mithilfe von Online-Vermittlern

unter Umständen mehr Autos verkaufen und sich dafür die Beratung sparen. Doch gewähren sie online häufig höhere Rabatte, weil sie es sich aufgrund der schlankeren Kostenstruktur leisten können.

Marge bleibt auf der Strecke Wird nur noch der Kaufvertrag im Autohaus unterzeichnet, sinke laut Dudenhöffer außerdem die Kundenbindung und damit die Chance, dass der Käufer sich auch für Reparaturen und Inspektionen an den Händler wendet. Dabei werfe das Dienstleistungsgeschäft weitaus höhere Margen ab, als der reine Autoverkauf. Vor allem Vertragshändler könnten unter dieser Entwicklung leiden, wenn

die Hersteller sie in ihrer neuen Online-Welt vergessen. Denn sie sind gleichzeitig angehalten, den teuren Vorgaben der Konzerne für Autohäuser, Vorführwagen oder Lagerfahrzeuge zu folgen, sagt Woltermann: „Das funktioniert nur, wenn eine bestimmte Marge dabei erreichbar ist.“ Bei Daimler versucht man daher, den Übergang ins Netz sanft zu gestalten: Der Preis ist der gleiche wie im stationären Handel und der ausliefernde Händler erhalte im Testlauf die volle Marge, sagte Andrea Finkbeiner-Müller, Leiterin der Händlernetzentwicklung bei Daimler. Aber ob das auch in Zukunft so sein wird? Man darf jedenfalls gespannt sein. www.daimler.com

In Europa kehrt endlich wieder Ruhe ein

© APA/Markus Leodolter

Brüssel. Die Tage des Horrors scheinen vorbei. Nachdem sich der europäische Automarkt in den vergangenen knapp zwei Jahren im freien Fall präsentierte, ist nun endlich eine kleine Stabilisierung eingetreten. Zwar schwankt die Pkw-Nachfrage nach wie vor, aber die Zeichen mehren sich, dass die

Im dritten Quartal liefen bei Magna in Graz 33.818 Fahrzeuge vom Band.

Talsohle durchschritten ist – vor allem am durch eine Abwrackprämie enorm befeuerten spanischen Markt, aber auch in Frankreich und in Großbritannien. In Deutschland ist die Situation noch nicht so klar: Laut aktuellen Schätzungen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) dürfte die Zahl der Neuzulas-

sungen in unserem Nachbarland im laufenden Jahr um rund fünf Prozent auf 2,93 Mio. Fahrzeuge sinken und auch für 2014 wird maximal ein moderater Anstieg auf rund 3 Mio. Autos erwartet. Anders ist es um die Situation der deutschen Automobilhersteller bestellt, die sich derzeit kräf-

tig die Hände reiben dürfen. Aufgrund der guten Auftragslage – vor allem in den USA und in China brummen die Geschäfte – wird in vielen Werken der Weihnachtsurlaub verkürzt oder werden Sonderschichten eingeschoben. Große Produktionssprünge werden sich dadurch trotzdem nicht ergeben, die Produktion der deutschen Hersteller VW, BMW und Daimler im Land stagniert laut VDA in diesem Jahr bei rund 5,5 Mio. Fahrzeugen.

Auslands-Produktion steigt

© BMW Group

Graz. Gute Nachrichten für Magna International: Der austro-kanadische Automobilzulieferer konnte seine Zahlen im dritten Quartal in Österreich deutlich steigern. Am Standort Graz legte der Umsatz um 10 Prozent auf 680 Mio. USD (504 Mio. €) zu, die Stückzahl – das Unternehmen fertigt am Standort u.a. Autos für BMW und Peugeot – der produzierten Fahrzeuge stieg um 16% auf 33.818. Hauptverantwortlich für den Anstieg ist laut Angaben des Unternehmens der Produktionsstart des Mini Paceman, der seit Ende des vergangenen Jahres in Graz gefertigt wird. www.magna.at

© Marjian Murat/EPA/picturedesk.com

un also auch der Autohandel: Nachdem sich die Branche länger als andere dem Trend zum Online verweigert hatte und sich auch der Gebrauchtwagenkauf und -verkauf über entsprechende Portale lange Bahn brechen musste, scheint nun endlich auch der Neuwagenverkauf im Web auf Touren zu kommen. Noch ist keine Rede von einem nennenswerten oder gar nachhaltigen Online-Geschäft, aber die Marschrichtung der Hersteller – nicht nur von Mercedes-Benz, wie im Artikel rechts zu lesen – ist klar definiert: Das digitale Geschäft soll langfristig der Marge auf die Sprünge helfen. Mit minimalen Overhead-Kosten will man maximalen Output erzielen. Ziel ist es, über Breitband mit dem Autohaus direkt ins Wohnzimmer der Kunden zu brausen, um dort unkompliziert und flexibel zwischen Abendessen und einem Gläschen Rotwein den Verkaufsabschluss zu suchen. Ob das bei einem derart beratungsintensiven Produkt in ausreichend großer Zahl gelingen kann, sei dahingestellt – allein aufgrund des ständig steigenden Kostendrucks sind die Hersteller aber mehr oder weniger dazu verdammt, den Schritt zu wagen. Und auch wenn er nicht so erfolgreich ist, wie erwartet: Am ohnehin unter Druck stehenden Automobilhandel wird dieser Schritt nicht ganz spurlos vorübergehen.

Dürfen sich über volle Auftragsbücher freuen: Bei VW, BMW und Daimler brummt vor allem auf Auslandsmärkten das Geschäft.

Ein sattes Plus zeigt die Produktionsbilanz allerdings für die ausländischen Werke der deutschen Autobauer – der VDA kündigte für 2014 einen Zuwachs von sechs Prozent auf 9,2 Mio. Fahrzeuge an. „Das stellt Deutschland noch stärker in den Wettbewerb“, sagte VDA-Chef Matthias Wissmann bei der Präsentation der Zahlen. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young ortet damit laut Partner Peter Fuß weiter „steigenden Druck auf die deutschen Standorte“. www.vda.de


R a n k i n g Wee k 2 0 1 3

Freitag, 13. Dezember 2013

automotivebusiness – 61

Neuzulassungs-Statistik Der heimische Pkw-Markt ist von Jänner bis Oktober mit 6,3 Prozent im Minus – davon betroffen sind beinahe alle Hersteller

Ein hartes Jahr für die Branche Moritz Kolar

Wien. Das Autojahr 2013 ist bislang kein gutes. Zwar war schon zum Jahresauftakt ein gewisser Rückgang aufgrund des Rekordjahrs 2012 und der nach wie vor schleppend auf Tour kommenden europäischen Wirtschaft vorhersehbar; dass wir dann Ende Oktober (neuere Zahlen waren zu Redaktionsschluss noch nicht verfügbar) bei einem Minus von 6,3 Prozent halten, hat aber doch so manchen Experten überrascht. Und auch so manchen Hersteller, zog sich das Minus doch quer durch die Branche. So musste Europas größter Autobauer, Volkswagen, mit seiner Kernmarke VW von Jänner bis Oktober hierzulande beispielsweise ein Minus von 7,2 Prozent hinnehmen und bilanzieren auch die Töchter Audi mit Minus 8,4 Prozent (siehe auch Grafik rechts) und Skoda mit Minus 8,3 Prozent unterdurchschnittlich.

nern des Jahres wären, die von der rumänischen Renault-Schwesternmarke Dacia angeführt werden: Mit einem Verkaufsplus von 27 Prozent konnte sich die Marke immerhin auf den 18. Platz der heimischen Zulassungs-Statistik vorarbeiten, auf Platz 13 kommt mit einem Plus von 14,4 Prozent Mazda zu liegen und die japanische Konkurrenz von Toyota mit einem Plus von 13,6 Prozent auf Platz 16. Ebenfalls deutlich im Plus konnten MercedesBenz (12,2 Prozent) und Hyundai (Plus 7,3 Prozent Zulassungen bedeuten Platz 2 in der Statistik) bilanzieren, Seat konnte um 5,1 Prozent zulegen. www.statistik.at

© Ian Langsdon/EPA/picturedesk.com

Nur wenige konnten zulegen – allen voran Dacia.

Die Renault-Schwestermarke Dacia legte gegenüber 2012 um 27 Prozent zu.

t op 1 5 fah rzeugmarken Neu­ Anteil in % Neu­ Veränderung zulassungen am Gesamt­ zulassungen 2012 zu 2011 Rang Marke Jän.–Okt. 2012 markt 2012 Jän.–Okt. 2011 in % 1 Volkswagen 48.815 17,8 % 52.625 –7,2 % 2 Hyundai 17.995 6,5 % 16.765 +7,3 % 3 Skoda 17.994 6,5 % 19.613 –8,3 % 4 Opel 17.095 6,2 % 17.335 –1,4 % 5 Audi 16.849 6,1 % 18.403 –8,4 % 6 Ford 16.782 6,1 % 18.769 –10,6 % 7 Renault 14.743 5,4 % 14.780 -0,3 % 8 Seat 13.291 4,8 % 12.646 +5,1 % 9 BMW 12.974 4,7 % 13.811 –6,1 % 10 Mercedes 10.131 3,7 % 9.031 +12,2 % 11 Fiat 9.724 3,5 % 10.764 –9,7 % 12 Peugeot 8.741 3,2 % 12.632 –30,8 % 13 Mazda 8.342 3,0 % 7.292 +14,4 % 14 Kia 7.959 2,9 % 11.139 –28,5 % 15 Nissan 7.652 2,8 % 7.650 +/–0,0 % Sämtliche abgedruckten Zahlenwerte sind Statistiken der Statistik Austria (www.statistik.at) entnommen.

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Servicebetriebe

Gewinner und Verlierer

Werkstätten

Servicebetriebe

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Ebenfalls im geschlagenen Feld landen US-Hersteller Ford mit Minus 10,6 Prozent, Fiat mit Minus 9,7 Prozent und BMW mit Minus 6,1 Prozent. Besonders drastisch fielen die Rückgänge mit Minus 28,5 Prozent beim koreanischen Hersteller Kia und mit gar 30,8 Prozent bei Peugeot aus. Vergleichsweise moderat bilanzieren Opel (minus 1,4 Prozent nach einem extrem schwachen Start ins Jahr) und Renault (minus 0,3 Prozent), die sogar Marktanteile gewinnen konnten. Womit wir bei den Gewin-

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Inserat: products4more . Foto: © MAN, Laptop: © Tsiumpa - Fotolia.com

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Die Lkw-Statistik fällt mit einem Minus von 3,8 Prozent ebenfalls negativ aus.

Inserat: products4more . Foto: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com

Die Pkw-Zulassungszahlen sind vor allem im 1. Halbjahr deutlich im Minus.

Wir wünschen allen Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. RB-POWER GMBH, Langackergasse 7d, A-1190 Wien Tel: +43 1 890 7400-0, Fax: +43 1 890 7400-50, info@rb-power.at, www.rb-power.at

RB-POWER GMBH, Langackergasse 7d, A-1190 Wien Tel: +43 1 890 7400-0, Fax: +43 1 890 7400-50, info@rb-power.at, www.rb-power.at


M ode l l & H a n de l

62 – automotivebusiness

Freitag, 13. Dezember 2013

Skoda Superb Combi Mit dem Facelift stärkt Skoda die Tugenden des Superb nochmals nachhaltig

short

Superb viel Leistung für ziemlich günstigen Preis

Volle Punktezahl beim NCAP Crash-Test

© Peugeot

Mit dem Superb Combi setzt Skoda abermals die Benchmark in Sachen Preis/Leistungskompetenz. Beatrix Keckeis Hiller

Der kompakte Franzose Peugeot 308 überzeugt beim NCAP-Crashtest.

Wien. Der neue Peugeot 308, der auf der IAA im September dieses Jahres seine Weltpremiere feierte und Mitte Oktober in Österreich eingeführt wurde, hat beim Euro-NCAP-Crashtest mit fünf Sternen die Bestnote erzielt. Die von der unabhängigen Organisation Euro NCAP durchgeführten Tests wurden nach den neuen, noch strenger formulierten Richtlinien durchgeführt. Mit der Höchstnote von fünf Sternen in den vier geprüften Kategorien (Insassenschutz für Erwachsene und für Kinder, Fußgängerschutz und Assistenzsysteme) bestätigt der neue Peugeot 308 sein exzellentes Sicherheitsniveau. Bereits zwei Monate nach seiner Einführung sind international über 24.000 Bestellungen eingegangen. www.peugeot.at

Überarbeitete Optik

Sondermodelle für die beiden Top-Seller

© Hyundai

Optisch wurde vor allem an der Front Hand angelegt. Bis zur A-Säule wurde der Superb komplett neu gestaltet und der neuen, selbstbewussteren Designsprache der Marke angepasst. Der Kühlergrill wurde wesentlich breiter und verleiht dem Superb in Verbindung mit den neu gestalteten Scheinwerfern markantere Züge und mehr Dynamik. In der getesteten Ausstattungsvariante „Elegance“ verfügt der neue Superb Combi über Bi-Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung, dynamischem Kurvenlicht und integriertem LED-Tagfahrlicht. Auch die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sind in der Ausstattung Elegance serienmäßig mit dabei.

Bis zu 3.670 Euro Ersparnis bei den Hyundai Go-Sondermodellen.

Unschlagbares Preis/Leistungs-Niveau: Skoda Superb Combi 2,0 Elegance: ab 33.800 Euro, Einstiegspreis ab 26.700 Euro.

Größtenteils unverändert geblieben ist der Innenraum des großen Skoda Combis. Der Testwagen verfügt über eines der beiden neuen Lenkräder, in diesem Fall das 4-Speichen-Multifunktionslederlenkrad. Nach wie vor völlig rätselhaft ist es, wie Skoda es schafft, dieses Fahrzeug optisch eigentlich nicht wirklich überdimensional wirken zu lassen, andererseits im Innenraum Platzverhältnisse zu schaffen, die völlig einzigartig in diesem Segment sind. Die Beinfreiheit in zweiter Reihe ist auf dem Niveau einer Chauffeur-Limousine, das Gepäcksabteil schluckt dabei allerdings noch immer unglaubliche 633 l. Legt man alles um, so

finden im Heck des Superb Combi satte 1.865 l Platz. Die Ausstattung ist mit dem überschaubaren und intuitiven Infotainment-System und den verschiedenen Features hochwertig und völlig ausreichend.

Wie machen die das? Ebenfalls mit dem Facelift hat Skoda den Superb auch technisch weitreichend überarbeitet. Serienmäßig verfügt der große Skoda in allen Varianten über ein StartStopp-System und Bremsenergierückgewinnung. Der Testwagen wird angetrieben vom 2,0 l TDIMotor mit 140 PS und sehr saftigen

320Nm Drehmoment. In Verbindung mit dem manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe lässt sich der tschechische Lade-Gott damit durchaus dynamisch bewegen. Selbst bei voller Beladung zeigt der Superb hier keinerlei Schwächen. Wirklich erstaunlich sind vor allem die realen Verbrauchswerte. Auf der Strecke Wien-Graz-Wien verbrauchte der Skoda Superb Combi mit immerhin rund 300 kg Zuladung und zwei Passagieren im Durchschnitt nur beeindruckende 5.0 l auf 100 km. Im Mix pendelte sich der Wert auf 5,4 l ein. Besser kann man das Thema Kombi eigentlich nicht umsetzen. www.skoda.at

Nissan Note Aus dem braven Microvan machte Nissan einen pfiffigen, sportlichen und coolen Kleinwagen

Von der Familienkutsche zum Stadtflitzer Wien. Nissan will sich mit dem neuen Note nunmehr im sehr ernsthaften und umkämpften Kleinwagensegment weiteretablieren und legt sich mit dem neuen Note mit der Konkurrenz à la VW Polo und Ford Fiesta an. Und das gelingt den Japanern auch auf Anhieb ganz gut. Schon in der Basisversion verfügt der neue Note über deutlich mehr Komfort- und Tech-

nikfeatures, als die vergleichbaren Modelle der Konkurrenz. Optisch wurde der Note deutlich schnittiger und kesser. Das Dach wurde flacher, das Heck nicht mehr ganz so kastenförmig. Trotzdem hat Nissan es geschafft, nichts am überragenden Platzangebot des Note zu verändern. Bei 4,10 m Länge und 2,60 m Radstand können selbst im Fond zwei Erwachsene

bequem sitzen – erst recht, wenn man die um 16 cm verschiebbare Rückbank bestellt. Dann hat der Note zudem mehr Kofferraum als ein VW Golf: 411 statt 380 l stehen im Datenblatt und lassen sich spielend erweitern. Der variable Ladeboden bietet Zugang zu noch einmal fast 100 l im Souterrain und wenn man die Rückbank flachlegt, schluckt der Note über 2.000 l.

Innenraum und Sicherheit

© Nissan

Wien. Nach dem großen Erfolg der Hyundai „UpGrade“-Sondermodelle im vergangenen Frühling und Sommer gibt es nun die Sondermodellreihe „Go“ für die Volumenmodelle i20 und i30 5-Türer. Darüber hinaus für den i30 5-Türer die Go-Plus! Version mit noch mehr Zusatzausstattung zum sensationellen Preis. Beide Volumenmodelle wurden im europäischen Design-Center von Hyundai in Rüsselsheim, Deutschland, entwickelt und werden in Hyundai-eigenen europäischen Produktionsstätten gefertigt. Sie bieten den Passagieren ein großzügiges Raumgefühl, qualitativ hochwertige Armaturen, hohen Fahrkomfort und Praktikabilität auf höchstem Niveau, verbunden mit der bekannten Hyundai 5 Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Beim i20 Go! kommt der beliebte 1,25 l-Benzinmotor mit 85 PS zum Einsatz, die i30 Go!- und Go Plus!-Versionen gibt es je nach Variante in den Benzinmotoren 1,4 CVVT mit 100 PS und 1,6 GDI mit 135 PS sowie zwei Dieselmotoren: 1,4 CRDi mit 90 PS & 1,6 CRDi mit 110 PS, Letzterer auch mit Automatikgetriebe erhältlich. Mit den neuen Go!-Sondermodellen ergibt sich für den Kunden beim i20 ein Preisvorteil von bis zu 2.050 €. Beim neuen i30 Go! spart man 3.030 € und beim i30 Go-Plus sogar bis zu 3.670 €. www.hyundai.at

© Skoda

Wien. Es wäre den Projektentwicklern aus dem restlichen VW-Konzern nicht zu verdenken, würden sie ab und zu im Skoda-Headquarter vorstellig werden, um die Herrschaften dort zu fragen, was sie sich eigentlich mit dem Superb gedacht haben. Denn schon in der ersten Generation hatte – speziell der Kombi – das Potenzial, viele Kunden von den konkurrierenden, hauseigenen Marken wie VW oder Audi abzugraben. 2013 wurde der Superb nun einem Facelift unterzogen. Das Hauptaugenmerk wurde hier freilich auf die Heckpartie der Limousine gelegt, die in der ersten Version oft ein kleiner Kritikpunkt gewesen war. Der Topseller der ersten Generation war hierzulande jedoch ohnehin das Kombimodell, doch auch hier wurde kräftig nachgebessert und Schwächen weiter geschwächt und Stärken noch besser herausgearbeitet.

Der neue Nissan Note ist mit 1,5dCI-Diesel mit 90 PS ab 16.990 Euro zu haben.

Nicht ganz auf Augenhöhe mit der Konkurrenz ist der Innenraum des Note. Dieser wirkt generell etwas farblos und nicht besonders stylish. Das kreisrunde Bedienelement für die Klimaanlage ist ja noch ganz witzig, und das Infotainment-Terminal mit Online-Navigation oder die Instrumente mit der grünen Beleuchtung im EcoModus sind auf der Höhe der Zeit. Aber drumherum sieht man vor allem graues Hartplastik. Was die meisten Konkurrenten allerdings nicht bieten, ist die umfangreiche Sicherheitsausstattung, die Nis-

san dem neuen Note mit auf den weg gibt. Denn zum ersten Mal in diesem Segment baut Nissan hier nicht nur eine Rückfahrkamera ein, die einen besonders großen Blickwinkel hat und vor bewegten Objekten wie spielenden Kindern warnt. Sondern es gibt auch eine Hilfe für Spurführung und Spurwechsel sowie Kameras, die zur Seite und nach vorn schauen. So bekommt der Note ein Schutzschild mit 360 Grad-Wirkung, mit dem man streng genommen fahren kann, ohne den Blick auch nur einmal nach draußen zu richten. Im Test konnte der 90 PS starke Diesel des Note mit Genügsamkeit punkten. Mit serienmäßigem StartStopp-System verbraucht der kleine Diesel rund 5,5 l auf 100 km. In Sachen Fahrbarkeit überzeugt der Note durch hohe Wendigkeit, eine gewisse dynamische Note und durch einen durchaus hochwertigen Federungskomfort und schafft damit ein gutes Mittelmaß zwischen Dynamik und Komfort. Der Einstiegspreis für den neuen Note liegt bei interessanten 14.490 €. www.nissan.at


Freitag, 13. Dezember 2013

I n n ovati on & U m we lt

automotivebusiness – 63

Elektroautos Automobilexperte Stefan Bratzel sieht in einer aktuellen Analyse für Stromer auch in Zukunft wenig Wachstumsperspektiven

„Weiter in der Nische zuhause“ Moritz Kolar

Bergisch-Gladbach. Automobilhersteller überschlagen sich derzeit mit Ankündigungen und Präsentationen neuer Elektrofahrzeuge: Volkswagen feiert etwa den E-Up in allen Gassen und BMW hat kürzlich überschwenglich über den Produktionsstart und den gut laufenden Vorverkauf des i3 berichtet. Für Stefan Bratzel ist das alles aber nicht mehr als Augenauswischerei.

Kundenspektrum beschränkt Der Automobilexperte vom Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach sieht Elektroautos nämlich auch in Zukunft in der Nische zuhause. „Die vergleichsweise teuren Elektroautos sind als Zweit- oder Drittfahrzeug etwas für eine bestimmte

CGS Advisors Studie

Wertewandel

Detroit. Autohersteller sollen ihren Kunden mobile Dienstleistungen kostenlos anbieten. Mit diesem Fazit schließt eine aktuelle Studie von CGS Advisors im Auftrag des amerikanischen Cloud-Spezialisten Covisint. Demnach würden digitale Dienste, sogenannte Connected Car Services, den „Blick der Konsumenten auf den Wert eines Fahrzeugs verändern“. Zählten bislang beim Autokauf vor allem Zustand und Wert des Fahrzeugs, seien es in Zukunft auch funktionierende Connected Car Services. Diese funktionieren am besten, wenn viele Nutzer davon Gebrauch machen und das wiederum – so die Studienautoren – wäre dann der Fall, wenn die angebotenen Dienstleistungen günstig, bishin gratis, wären.  www.cgsadvisors.com

Toyota Motor für Verso

Diesel-Triebwerk Tokio. Ein neuer Diesel für Toyota Verso. Der neue 1,6 l-Selbstzünder bildet den Einstieg in die DieselMotorenpalette des japanischen Vans und ist mit CO 2 -Emissionen von 119 g je km der verbrauchsärmste Motor der Modellreihe. Das Triebwerk entwickelt im Bereich von 1.750 bis 2.250 Umdrehungen in der Minute ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmetern. Die Produktion des Verso 1.6 D-4D beginnt im Jänner 2014 im türkischen Toyota-Werk in Adapazari. Dort läuft auch die neue Generation des Corolla vom Band.  www.toyota.com

Nutzergruppe mit viel Geld und einer Garage mit Stromanschluss“, sagt Bratzel. Und weiter: „Das beschränkt das Kundenspektrum.“ Bratzel stützt sich in seiner Argumentation auch auf eine aktuelle CAM-Analyse zur Innovationsbereitschaft bei den Automobilherstellern, die demnach vor allem Effizienzsteigerungen bei Elektromotoren und Verbesserungen bei Hybridautos verfolgen.

Hybride immer beliebter „Als Folge davon wird der weltweite Marktanteil von Hybridautos unseren Berechnungen zufol-

ge bis 2025 auch auf etwa 20 Prozent ansteigen“, sagt Bratzel, der den globalen Marktanteil von Elektroautos dann im Bereich von fünf Prozent verortet. „Hybridfahrzeuge haben gegenüber reinen Elektroautos kein Reichweitenproblem und eignen sich damit als Erstwagen“, beschreibt Bratzel den für ihn wesentlichsten Vorteil von Hybridgegenüber Elektroautos. Zudem würde durch den kombinierten Antrieb der Nachteil der schlecht ausgebauten Lade-Infrastruktur umschifft, der – neben dem hohen Preis – immer noch viele Kunden vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abhalte.  www.auto-institut.de

© CAM

Im Gegensatz dazu sei mit einem Boom von Hybridfahrzeugen zu rechnen.

Autoexperte Stefan Bratzel sieht die Marktchancen von Elektroautos weiter kritisch.

WENN

OLDTIMER DEINE WELT SIND, IST DAS DEIN

GUIDE. Die guten GUIDES von

Christian Schamburek

oldtimer Guide 2014

Man muss nicht alles wissen. Wenn man weiß, wo man nachschlagen kann. Buchpreis: € 14,90 zzgl. Versandkosten

Die besten Adressen, Termine und Tipps — für Liebhaber automobiler Tradition

© Toyota

Weitere Informationen und Bestellung unter www.oldtimer-guide.at www.oldtimer-guide.at

Die CO2-Emissionen des neuen ­ riebwerks liegen bei 119 g CO2/km. T


R u n d u m s au to

64 – automotivebusiness

short

Parkplatzinfos kommen über das Smartphone

Freitag, 13. Dezember 2013

Volvo Der schwedische Autohersteller hat die Auswirkungen des Fahrzeugdesigns auf unsere Gefühlswelt untersucht

Die Optik des Autos: eine emotionale Angelegenheit

© Continental

In der Wahrnehmung haben sich deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gezeigt. Moritz Kolar

Deal: Ford und Allianz vereinbaren Kooperation Detroit. Der US-Automobilhersteller Ford ist eine Kooperation mit der Allianz eingegangen. Beide Unternehmen wollen langfristig auf europäischer Ebene zusammenarbeiten. Kernpunkt ist die Entwicklung gemeinsamer ganzheitlicher Mobilitätskonzepte, die über die Händler den Ford-Kunden angeboten werden. Die Zusammenarbeit erstrecke sich laut eigenen Angaben aber auch auf andere Bereiche der Mobilität. So wurden in einem bereits gegründeten Projektteam auch die Kooperationsmöglichkeiten bei innovative Themen wie vernetztes Fahren, Fahrassistenzsysteme oder Elektromobilität untersucht. www.ford.com

© Nissan

Neues Sortimo-System für Nissan-Transporter

Das gewichtsoptimierte Paket soll die Ladungssicherheit erhöhen.

Tokio. Für seinen Transporter NV400 hat Nissan jetzt ein System zur Laderaumverkleidung und Ladungssicherung der Firma Sortimo im Zubehörangebot. Das Boden-Wand-Paket wiegt 69 kg und bietet neben einem Schutzboden „Sobogrip“ mit Einzelzurrpunkten auch eine Seitenverkleidung für die Fahrzeugwände („Sowaflex“) über die komplette Höhe, Profix-Verzurrschienen an den Seitenwänden, eine ProsafeVerzurrschiene an der Trennwand sowie ein Grundpaket zur Ladungssicherung, bestehend aus vier Zurrgurten und einer Zurrgurttasche. www.nissan-global.com

Männer anders als Frauen Als EEG (Elektroenzephalografie) wird die Messung der elektrischen Aktivität im Gehirn durch das Aufzeichnen der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche bezeichnet. Das Experiment hat bewiesen, dass Menschen emotional auf die Form eines Autos reagieren. Speziell Männern scheint es offenbar in den Genen zu liegen, schlankes Design mit schönen Linien zu mögen. „Der Test beweist, was wir immer geahnt haben: Schönes Autodesign kann starke Emotionen hervorrufen, die von einer allgemeinen positiven Grundstimmung bis zu einem Gefühl von Bestärkung reichen“, kommentiert Thomas Ingenlath, Senior Vice President Design bei Volvo Cars, die Ergebnisse der Studie. So rea-gierten Männer beispielsweise emotionaler auf Fotos von schönen Autos als beim Anblick eines weinenden Babys. Die emotionale Intensität beim Anblick eines weinenden Babys

Volvo versteht sein auf der Tokyo Motor Show vorgestelltes Concept Coupé als Vorbote einer völlig neuen Modellsprache.

war bei den teilnehmenden Frauen hingegen fast doppelt so hoch wie bei den Männern. Demzufolge gaben 74% der Männer auch an, dass gutes Design sie in eine positive Stimmung versetze, während nur 33% der Frauen Bilder von Autos besser bewerteten als das Bild eines attraktiven Mannes. 60% der Männer erklärten außerdem, dass sie sich durch das Fahren eines schönen Autos selbstbewusst und stark fühlten.

Der Ablauf des Experiments Der Versuch wurde im Zusammenhang mit der Vorstellung des Volvo Concept Coupés durchgeführt, das kürzlich auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt seine Weltpremi-

ere feierte. Die Teilnehmer wurden gebeten, eine Reihe von Bildern zu bewerten. Dabei trugen sie ein spezielles EEG-Headset mit Sensoren, das die Aktivität in der präfrontalen Hirnrinde des Gehirns misst. Zu den gezeigten Bildern zählten das neue Volvo Concept Coupé sowie Fahrzeuge, deren Design als schlecht oder veraltet gilt. Darüber hinaus sahen die Teilnehmer Aufnahmen von fröhlichen und weinenden Babys sowie von Frauen und Männern, die allgemein als schön bewertet werden. „Das Wahrnehmen von ästhetisch gelungenem Design ist eine Erfahrung, die Verstehen und Fühlen kombiniert“, sagt David Lewis, ein führender britischer Neurowissenschaftler für Konsumverhalten und Kommunikation. „Diese beiden

Faktoren sind so eng verwoben, dass es unmöglich ist, sie getrennt voneinander zu betrachten. Eine ästhetische Erfahrung umfasst sinnlichen Genuss, Interpretation und emotionale Beteiligung.“

Unterschiedliche Prioritäten In einer parallel durchgeführten Umfrage von OnePoll gaben 43% der Männer an, dass sie sich bei einem Auto am meisten von Form und Design angezogen fühlen; zur Auswahl standen auch Interieur, Ausstattung, Räder und Motor. Das attraktivste Design-Feature ist aus Sicht der Männer die Fahrzeugfront, während Frauen die Heckpartie am meisten gefällt. www.emotionofdesign.com www.volvocars.com

ÖAMTC Der heimische Autofahrerclub hat acht Dachboxen auf ihre Alltagstauglichkeit untersucht

Zwischen „sehr gut“ und „genügend“ Wien. Kurz vor dem Start der Skisaison testete der ÖAMTC in Zusammenarbeit mit seinen Partnerclubs acht Dachboxen. „Mit dem einzigen ‚Sehr gut‘ überzeugt die Thule Motion 800 in der Handhabung, bei der Fahrsicherheit und beim Crashtest“, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Zwei weitere Modelle mit einem „Gut“ zeigen, dass sich das Sicherheitsniveau in den vergangenen Jahren verbessert hat. „Allerdings mussten fünf von acht getesteten Dachboxen aufgrund von Sicherheitsmängeln abgewertet werden“, relativiert Kerbl. Verbesserungsbedarf ortet der ÖAMTC-Techniker bei der Montage, bei der Ladungssicherung und bei den Gebrauchsanweisungen.

Die Ergebnisse im Detail Im Topsegment erhielt die Hapro Traxer 6.6 auf Platz zwei Bestnoten bei der Sicherheit. Die minimal schlechtere Bewertung resultierte

Dachboxen-Test: Die ÖAMTC-Untersuchung zeigte u.a. Sicherheitsprobleme auf.

mus der Deckel während der Fahrt öffnen. Außerdem wurden bei drei Modellen falsche Volumenangaben nachgewiesen: Bei der Atera Cargo 830 liegt die Volumenangabe um 14 Prozent unter der realen Größe, bei der Rameder Black Line um 16 Prozent und beim Modell Cartrend Exodus sogar um 24 Prozent. Nur ein „Genügend“ gab es für das Modell Jetbag 70 Premium. „Hier führen schwerwiegende Mängel im Befestigungssystem zum Aufbrechen der hinteren Klammern beim City-Crashtest. Dadurch hebt sich das Heck, die Box wird nur mehr durch die vorderen Klammern gehalten“, fasst ÖAMTC-Techniker Kerbl zusammen. www.oeamtc.at © ÖAMTC

Villingen-Schwenningen. Mit TruckYa! sollen Lkw-Fahrer nie wieder allein unterwegs sein. Die neue App der Continental-Marke VDO macht das Smartphone zum Partner im Fernfahrer-Alltag und den Nutzer zum Teil einer virtuellen Community. Indem jeder Nutzer Parkplatzinformationen an die Community weitergibt, soll das System die Suche nach freien Stellplätzen für Lkws revolutionieren. Die kostenlose Parkraum-App zeigt dem Nutzer auf Basis der gelieferten Infos der Community in Echtzeit freie Parkmöglichkeiten in seiner Nähe an.  www.conti-online.com

Stockholm. Was echte Autofans schon immer wussten, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich bestätigt: Gelungenes Fahrzeugdesign kann Gefühle hervorrufen, die so stark sind wie die grundlegendsten menschlichen Emotionen. Zu diesem Ergebnis kam ein wissenschaftliches Experiment, das die Volvo Car Group zusammen mit Myndplay und deren EEGSpezialisten für die elektrische Aktivität im Gehirn durchgeführt hat. Dabei wurde aufgezeichnet, wie das Gehirn von Testpersonen beim Betrachten von Autos reagiert und wie ansprechendes Design unsere Gefühle beeinflusst. © APA/EPA/Franck Robichon

Die neue App soll die Parkplatzsuche für Lkw-Fahrer deutlich vereinfachen.

aus der umständlichen Einfädelung der Gurtbänder. Die Kamei 510 auf Platz drei punktete ebenfalls mit guten Noten in der Fahrsicherheit; Schwächen zeigten sich beim City-Crashtest mit 30 km/h: Die Gurthalter brachen teilweise durch. Ein „Befriedigend“ erhielten die Neumann XX-Line, die Atera Cargo 830, die Cartrend Exodus und die Rameder Black Line 580. „Die Modelle weisen sicherheitsrelevante Mängel auf, die im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen

können“, stellt Kerbl klar. Die Neumann XX-Line rutsche beim Ausweichtest relativ stark, was das Fahrverhalten negativ beeinflusse und bei der Atera Cargo 830 bestehe die Gefahr, dass man sie nicht ausreichend fest auf dem Träger montiere. Ein seitliches Verrutschen könnte in der Folge kritische Fahrsituationen auslösen. Beim Modell Cartrend Exodus brach die Bodenwanne beim CityCrashtest vorn. Bei der Rameder Black Line 580 kann sich durch Probleme beim Schließmechanis-


medianet

inside your business. today.

Freitag, 13. Dezember 2013 – 65

Tagen in Österreich-Auszeichnung für heimische Seminarhotels verliehen Seite 66 short

fraport-kooperation

Neuer, topmoderner Terminal auf dem Airport von St. Petersburg eröffnet  Seite 68

steiermark nach der WM ist vor der wm

© Stmk. Tourismus

Goldenes Flipchart

© Fraport/NCG

© Tagen in Österreich

destination © Flughafen Wien

ROLLING PIN ehrt die Elite der Gastrobranche

Schwechat. Mit einem leichten Minus resümiert der Flughafen Wien den Monat November. zumindest was die Passagierzahlen betrifft. Im Vergleich zum November 2012 frequentierten 0,7 % weniger Passagiere den Airport, wobei mit -6,9 % die Transferpassagiere für den größten Rückgang sorgten. Ganz anders das Bild im Cargobereich: Hier legte Schwechat um 11,6 % im Vergleich gegenüber dem Vorjahr zu. Insgesamt 24.466 Tonnen Luftfracht wurden bewegt. www.davos.ch Strahlende Gewinner: Fritz und Michaela Hirnböck (Romantik Hotel Gmachl) sind Arbeitgeber des Jahres 2013 (Ö), Black Rock-CEO Christian Schweinzer überreichte die begehrte Trophäe.

PROMOTION

© Hoch4 Erlebniswelt Leopoldsberg

Spital am Semmering. Am 5. Dezember wurde dem Skigebiet Stuhleck, dem größten und modernsten Skigebiet Ostösterreichs, erneut das Steirische Pistengütesiegel verliehen und das bereits zum fünften Mal in Folge. GF der Bergbahnen Stuhleck, Fabrice Girardoni: „Wir investieren laufend in Sicherheit, Präparierung und deutliche Kennzeichnung der Pisten. Ich freue mich sehr über diese Urkunde, die unseren Gästen zeigt, dass sie sich in einem ausgezeichneten Skigebiet befinden.“ www.stuhleck.com

Fotos: Werner Krug/ROLLING PIN

© Helmuth Lunghammer

atorin landsösterreicher 2013 und Laud Bester Laune: Johann Lafer, Aus schner. Wol a arin Kath urin akte fred ROLLING PIN-Che

Powerfrauen: Birgit Reitbauer (Steirereck Wien), Maître des Jahres 2013 (Ö), und Laudatorin Pamela Wieser von Carpe Diem.

olzer

Panh Grossauer freute sich mit Thomas Kulinarischer Wegweiser: Franz (Ö). 2013 es Jahr des m rono von C+C Pfeiffer über den Titel Gast

Der härteste Branchenaward Das internationale Gastronomiefachmagazin ROLLING PIN hat die Mutigsten, Kreativsten und Erfolgreichsten der österreichischen und deutschen Gastronomie geehrt.  Seite 69 Bilanz 2013 Touristische Themen der Zukunft erörtert

Wien. Auf dem Kahlenberg, dem Hausberg der Wiener, steht einer der größten Waldseilparks Österreichs, der nach modernsten und sichersten Richtlinien gebaut worden ist. Nun wurden Gutscheine als Geschenkidee für Weihnachten aufgelegt. Im Online-Shop kann man die gewünschte Gutscheinanzahl auswählen und mit Kreditkarte bezahlen. Danach bekommt man die Gutscheine sofort per Mail als PDF zugeschickt und muss sie nur noch ausdrucken. waldseilpark-kahlenberg.at

© Burgenland Tourismus

Burgenlands Tourismus-Enquete

Landesrätin Michaela Resetar mit Mario Baier, Direktor Burgenland Tourismus.

Eisenstadt. Rund 250 Gäste waren der Einladung von Burgenland Tourismus zur alljährlichen Tourismus-Enquete ins Kulturzentrum Oberschützen gefolgt. Traditionell widmete sich die Enquete neben einer Rückschau auf das Tourismusjahr aktuellen, touristischen Themen und Entwicklungen. Als Highlight des Abends nahm Gastredner Oliver Puhe die Besucher mit auf eine Reise in die touristische Zukunft; laut Puhe werden die Menschen durch intelligente Nutzung von neuen Technologien in Zukunft mehr Zeit haben, um sich auf Reisen zu entspannen. www.burgenland.info

Ab in den Schnee! Bahn + 1-Tages-Skipass ab € 34,-* fahren Bahnm ehr. und

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c ov e r

66 – medianet destination

Kommentar

Flugverkehr mit starken Zuwächsen

Freitag, 13. Dezember 2013

Steiermark Mit zahlreichen attraktiven Sportveranstaltungen positioniert sich die Destination als Winterurlaubsziel

Steirischer Tourismus: im Winter stark aufgestellt Tourismusjahr 2013 brachte Rekord mit 3,470.100 Gästeankünften und über 11,2 Mio. Nächtigungen. georg biron

georg biron

D

Graz. Sind die Steirer WM-müde? Mitnichten. Sie bereiten sich im Jahr nach der Alpinen Ski WM in Schladming schon auf den SkiflugWeltcup 2014 sowie die Snowboard- und Freestyle-WM 2015 und dann die Skiflug-WM 2016 und die Special Olympics 2017 vor. Davor gibt‘s aber bereits die FIS Skiflug Weltcup am Kulm (10. bis 12. Jänner 2014), die Skibob-WM in Spital am Semmering (26. Februar bis 2. März 2014) sowie die Weltcups am Kreischberg (25. Jänner und 7. März 2014).

ie Nachfrage im internationalen Passagierverkehr wird bis 2017 um 31% steigen. Diese Prognose hat die International Air Transport Association (IATA) am Dienstag veröffentlicht. Danach werden Fluggesellschaften weltweit im Jahr 2017 voraussichtlich 3,91 Mrd. Fluggäste befördern. Das sind 930 Mio. Passagiere mehr als im Jahr 2012, damals wurden rund 2,98 Mrd. Personen an Bord gezählt. Das größte Wachstum auf grenzüberschreitenden Routen erwarten der Nahe und Mittlere Osten sowie der asiatischpazifische Raum mit einem durchschnittlichen Plus von 6,3 bzw. 5,7%; es folgen Afrika und Lateinamerika mit 5,3 bzw. 4,5% Wachstum. Rund 30% der zusätzlichen Fluggäste werden laut der Vorhersage auf Routen innerhalb bzw. von und nach China verkehren. Die Vereinigten Staaten bleiben mit 677,8 Mio. Passagieren auf Strecken innerhalb des Landes der größte Markt für Inlandsflüge. Allerdings rechnet der Branchenverband hier nur mit einem Plus von 70 Mio. neuen Fluggästen, was einem Plus von jährlich 2,2% entspricht. Im Inlandsflugverkehr etabliert sich Brasilien nach den USA und China als drittstärkster Markt mit 122,4 Mio. Passagieren im Jahr 2017. Was das für die Umwelt bedeutet, weiß derzeit niemand.

Die Steiermark hat für diesen Winter eine breite Angebotspalette für die Gäste gepackt, von der wir hier die außergewöhnlichsten touristischen Packages vorstellen. Nachdem im Februar 2013 spektakuläre Bilder von den WMPisten Schladmings und würdige Weltmeister gezeigt worden sind, können Gäste in dieser Saison mit „Auf den Spuren der Weltmeister“ ein außergewöhnliches Erlebnis für Kleingruppen genießen. Die Gäste begeben sich dabei auf die Spur der Alpinen Ski-Weltmeister von Schladming 2013 – auf den Rennpisten der 4-Berge-Skischaukel carvt man dort, wo sich ein Jahr zuvor Marcel Hirscher & Co im Schnee verewigt haben. Drei actionreiche Tage – begleitet durch den Schladminger Olympiamedaillengewinner Michael Tritscher, der alle Geschichten und Details rund um die Ski-WM kennt – sind garantiert. 3 Übernachtungen im Vier Sterne FIS-Hotel Sporthotel Royer sind ab 459 € p.P. buchbar (Infos per Mail unter: office@schladming.at).

Jubiläum Ski-Opening

Tagen in Österreich Wegweiser durch Szene österreichischer Seminarhotellerie und Kongresszentren zeichnete aus

Wien. Letztes Wochenende wurde das Nassfeld in Kärntens größtem Skigebiet, der Karnischen Region, zur „Uni of Snow“ Campus-Zone erklärt. Das Studenten-Ski-Opening veranstaltete Österreichs größte Jugend- und EventmarketingAgentur DocLX heuer bereits zum 15. Mal. Wie in den Jahren zuvor wurde das trendige CUBE Hotel zur Homebase erklärt und war Startpunkt für das Ski-Vergnügen auf 110 km bestens präparierten Pisten sowie 30 modernsten Seilbahnen und Liften. www.uniofsnow.com

© DocLX Holding/Colin Cyruz

© Steiermark Tourismus/ikarus.cc

„Trau di wieda“ heißt ein aktuelles Angebot in der Hochsteiermark für Wiedereinsteiger in den alpinen Sport. Dank einfühlsamer Betreuung lernt man in kurzer Zeit mit einem Privatskilehrer, mühelos und freudvoll über den Schnee zu gleiten. Die Angebote für Wiedereinsteiger beinhalten neben dem persönlichen Instruktor auch Leihausrüstung, Skipass, Nächtigung und Verpflegung auch eine Videoanalyse. Mancherorts, wie z.B. am Präbichl, sorgt sich ein Skibutler um alle organisatorischen Belange der Wintersportler. Er kümmert sich u.a. um Skipass, Skiverleih, Transfers und sogar um das Alternativprogramm für Nichtskifahrer (www.hochsteiermark.at).

Raupen statt Räder, 2 t, 500 PS, Räumschild, Fräswalze, und im Raumschiffcockpit einer der Fahrer, der diesen Koloss spielerisch tanzen lässt, Naturschneemassen modelliert, Maschinenschnee shaped und Stürmen trotzt. Gäste können als Copilot ca. zwei Stunden lang um 39 € p.P. dabei sein (www.dietauplitz.com).

Rotwild im Nationalpark Das Rotwild zählt zu den charakteristischen Wildtierarten im Nationalpark Gesäuse. Bergwälder mit ausgedehnten Almgebieten und ruhigen Einständen sind die Hauptvorkommensgebiete. Rothirsche beobachten zu können, stellt ein Naturerlebnis ganz besonderer

Art dar. Der Nationalpark Gesäuse ermöglicht gemeinsam mit den Berufsjägern der Steiermärkischen Landesforste Wildtierbeobachtungen und bietet so den Gästen ein faszinierendes und einmaliges Abenteuer während der Winterzeit, bei dem man Wissenswertes über Lebensraum und Bedürfnisse dieser Wildtiere erfährt. Neu in der kommenden Wintersaison ist der Aufstieg zur Beobachtungshütte mittels Schneeschuhen. Kosten: Erwachsene: 9 €, Kinder und Jugendliche: 6 €. Anmeldung: bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn, 16 Uhr im Nationalpark-Informationsbüro in Admont. www.nationalpark.co.at www.steiermark.com

„Goldene Flipcharts“ in Wien verliehen Wien. Mit der Präsentation des Buchs „Tagen in Österreich“ – dem Wegweiser durch die österreichische Seminarhotellerie und Kongresszentren-Landschaft – wurden die beliebtesten Seminarhotels mit dem Goldenen Flipchart prämiert. Die Auszeichnung wurde bundesländerweise sowie für den Österreich-Gesamtsieger verliehen und spiegelt die Zufriedenheit der Seminartrainer und -teilnehmer wider. Zum beliebtesten Seminarhotel Österreichs wurde das Seminar- & Eventhotel Krainerhütte aus Baden bei Wien (Niederösterreich) gekürt.

Qualitäts-Klassifizierung

Alexander Knechtsberger (li.) und Klaus Herzog, GF Incoming Nassfeld.

Der Saisonstart ist geglückt: Dem außergewöhnlichen Wintervergnügen auf steirischen Pisten steht nichts mehr im Weg.

Seit mehr als 20 Jahren wird alljährlich das Goldene Flipchart an die beliebtesten Seminarhotels Österreichs verliehen. Bei einem Großteil der Verleihungen war das Seminar- und Eventhotel Krainerhütte im Helenental in Baden unter den Top 3 vertreten. Immer haben die Hotelbesitzer Ute und Josef Dietmann mit ihrem

Team alle Anstrengungen unternommen, damit sich Gäste stets wohlfühlen.

Stark in den Bundesländern Viele der mit dem Goldenen Flipchart ausgezeichneten Betriebe haben sich auch bereits der von Tagen in Österreich entwickelten objektiven Qualitäts-Klassifizierung unterzogen.

Diese Überschneidung zeigt, dass die Kundenzufriedenheit von der betrieblichen Qualität abhängt. Sowohl das Goldene Flipchart als auch die Flipchart-Klassifizierung bieten Auftraggebern eine Orientierungshilfe und sind unbestechliche Qualitätsmerkmale. Die Bundeslandsieger 2013 sind: Hotel Nationalpark, klassifizierter Betrieb, Illmitz, Burgenland.

© Tagen in Österreich/APA-Fotoservice/Preiss

University of Snow: DocLX

Attraktive Angebote

Verleihung (von li.): Elfi Schenkel („Tagen in Österreich“), Ute und Josef Dietmann (Krainerhütte) und Thomas Wolfsegger (GF und Hrsg. von „Tagen in Österreich“).

Wellness & Genießerhotel Karnerhof, klassifizierter Betrieb, Egg am Faaker See, Kärnten. Seminarhotel Schneeberghof, Puchberg, Niederösterreich. Wesenufer Hotel & Seminarkultur, soeben in der Klassifizierung, Waldkirchen, Oberösterreich. Hotel Ammerhauser, klassifizierter Betrieb, Anthering, Salzburg. Seminarhotel Retter, soeben in der Klassifizierung, Pöllauberg, Steiermark. Businesshotel Kramsacher Hof, klassifizierter Betrieb, Kramsach, Tirol. Martinspark Hotel - Dornbirn, Vorarlberg. Best Western Premier Kaiserhof, klassifizierter Betrieb, Wien. Prämiert wurden die Preisträger von Herausgeber Thomas Wolfsegger im Palais Niederösterreich. Das Ranking ist das Ergebnis einer Auswertung von rund 12.000 Fragebögen, die von Trainern, Personalentwicklern und Seminarteilnehmern ausgefüllt wurden. www.tagen.at www.krainerhuette.at


r a n k i n g we e k 2 0 1 3

Freitag, 13. Dezember 2013

medianet destination – 67

Reise-Trends Bislang verfügbare Zahlen, Daten und Fakten zu 2013 sowie eine Studie belegen: Die Reiselust der Österreicher ist ungebrochen

Zwischen Kärnten und New York Österreich zählte im Sommer 2013 zu den beliebtesten Reisezielen der Österreicher, bei den Städtereisen punkteten die USA. gas schafften im vergangenen Jahr noch vier weitere US-amerikanische Städte den Aufstieg. San Francisco war dabei mit einem Plus von sieben Plätzen sogar der absolute Gewinner und landete im Hotels.com-Ranking auf Platz zehn.

dino silvestre

Wien. Das Urlaubsziel Österreich stand im Sommer 2013 bei den österreichischen Urlaubern ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Das Portal Tiscover.com hat ermittelt, welche der heimischen Urlaubsregionen am stärksten nachgefragt wurden. Die beliebteste Sommerdestination Österreichs war die Kärntner Region Villach – Faaker See – Ossiacher See.

Europas Städte verloren

„WIR BEGEISTERN FÜR ÖSTERREICH“ Die Österreich Werbung (ÖW) ist seit 1955 Österreichs nationale Tourismusorganisation mit dem Hauptziel, das Urlaubsland Österreich zu bewerben. Zentrales Anliegen der ÖW ist es, gemeinsam mit allen österreichischen Tourismuspartnern für den Erhalt bzw. den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismuslandes Österreich zu sorgen. Damit leistet die ÖW einen essenziellen Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung für die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Kernaufgaben der ÖW • Führung der Marke „Urlaub in Österreich“: Die Marke macht Österreich als Urlaubsland unterscheidbar und vermittelt den emotionalen Mehrwert eines Österreich-Aufenthalts. • Bearbeitung der international erfolgversprechendsten Märkte mit innovativem, zeitgemäßem Marketing. • Partner der österreichischen Tourismusbetriebe und wesentlicher Netzwerkknoten im Tourismus: Die Branche profitiert vom stets aktuellen und fundierten Wissen der ÖW über Gäste und Märkte.

PROMOTION

220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen weltweit über 1.500 Marketingaktivitäten pro Jahr durch. 2013 konzentriert sich die ÖW dabei auf drei Regionen: Westeuropa, CEE und Übersee. Die darin bearbeiteten Märkte decken etwa 96% aller Nächtigungen ab und weisen das größte Potenzial für den heimischen Tourismus auf.

Das US-Spielerparadies Las Vegas stieg um zwei Plätze auf und belegt jetzt Rang 3.

Hauptmotive für die Kurz- und Langurlaube waren das Kennenlernen fremder Kulturen und Länder sowie Erholung und Entspannung. Die schönsten Reiseziele entdecken 34% aller Befragten im Internet und 27% im klassischen Reiseführer. Bei ganzen 37% wecken informelle Quellen wie Freunde oder Familie die Neugier auf neue Destinationen. Das beliebteste Auslandsreiseziel der Österreicher ist weiterhin Italien.

Internationale Städtereisen sind weiterhin im Trend. Zu diesem Ergebnis kommt der originale Hotel Price Index (HPI) des weltweit am meisten besuchten Hotelbuchungsportals Hotels.com. London konnte seinen zweiten Platz verteidigen. Neu auf Platz drei: Las Vegas; das Spieler-Paradies gewann im Ranking zwei Plätze hinzu. Amerikanische Destinationen steigerten generell ihre Beliebtheit. Neben Las Ve-

1 New York 2 London 3 Las Vegas 4 München 5 Berlin 6 Paris 7 Hamburg 8 Barcelona 9 Rom 10 San Francisco 11 Miami 12 Budapest 13 Los Angeles 14 Amsterdam 15 Prag 16 Stockholm 17 Venedig 18 Kopenhagen 19 Orlando 20 Istanbul

USA UK USA Deutschland Deutschland Frankreich Deutschland Spanien Italien USA USA Ungarn USA Niederlande Tschechien Schweden Italien Dänemark USA Türkei

Quelle: Hotels.com, 1. Halbjahr 2013

T OP 1 0 : österreich -ziel e DER ÖST ERREI CH ER

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Reg. Villach, Faaker See Kärnten Zillertal Tirol Salzkammergut OÖ Ötztal Tirol Bregenzerwald Vorarlberg Achensee Tirol Neusiedler See Burgenland Region Wachau NÖ Pitztaler Bergwelt Tirol Alpbachtal Seenland Tirol

Quelle: Tiscover; nur Regionen, Sommer 2013, kein City-Tourismus

Österreich Werbung Kreative Marketingaktivitäten für österreichischen Tourismus

Kurzfilm-Wettbewerb in Spanien Kreative Köpfe fingen das Kulturpotenzial des Urlaubslandes Österreich ein. Wien/Madrid. Die Österreich Werbung (ÖW) begeistert für Urlaub in Österreich und setzt dabei auf kreative Marketingmaßnahmen. Der Marketingmix reicht von klassischer Werbung über Direct Marketing und E-Marketing bis hin zu integrierten Themenkampagnen. Je nach Markt, Zielgruppe und Strategie werden stimmige Maßnahmenpakete geschnürt und eingesetzt. Unter dem Titel „Das ist mein Österreich. Welches ist deines?“ rief die Österreich Werbung Spanien im Frühjahr 2013 Studierende und Filmschaffende zur Teilnahme an einem Kurzfilm-Wettbewerb auf. In zweiminütigen VideoBeiträgen sollten unterschiedliche Facetten eines Kultururlaubs in Österreich in Szene gesetzt werden. Ob animiert, als traditionelles Video oder als Musikclip – dem Film-Format waren keine Grenzen gesetzt. „Mit diesem Wettbewerb wollten wir die spanischen Filmschaffenden animieren, sich auf aktive und kreative Art mit dem Thema Kultururlaub in Österreich zu beschäftigen“, erklärt Werner Fritz, ÖW-Markt Manager Spanien.

Zahlreiche Einsendungen Der Wettbewerb stieß in Spanien auf großes Interesse, winkten den Teilnehmern mit den kreativsten Video-Beiträgen neben attraktiven Preisen auch Vorführungen im Rahmen angesagter Kurzfilmfestivals. Aus den zahlreichen Einsen-

© Österreich Werbung

Thomas Michor, GF der Siegerregion, führt die Top-Platzierung auf eine Kombination aus warmen Badeseen, sanften Berglandschaften und einer konsequenten Angebotsentwicklung zurück. „Unsere Region besteht aus zehn Gemeinden, die seit mehr als 15 Jahren gemeinsam am Erlebnisraum Villach – Faaker See – Ossiacher See arbeiten. Bei uns steht immer das Angebot im Mittelpunkt, und die Online-Buchbarkeit unserer Unterkünfte garantiert uns einen starken Vertrieb im Internet – mit Erfolg!“, so Michor. Das Ergebnis einer aktuellen Studie vom Corps Touristique Austria und der IMC Tourismfactory billigt den Österreichern auch weiterhin ungebrochene Reiselust zu. Durchschnittlich zog es die Österreicher heuer jeweils bis zu zwei Mal ins In- und Ausland.

© Panthermedia.net/James Steidl

Online-Verfügbarkeit

Europäische Städte büßten Plätze ein: Venedig verschlechterte sich um sechs Plätze und landete nur noch auf Platz 17, Prag und Stockholm büßten drei Plätze ein und belegten Platz 15 und 16. Auch Berlin, Budapest und Istanbul verschlechterten sich um jeweils zwei Plätze. Laut Statistik Austria war im Jahr 2012 dfer Pkw das beliebteste Verkehrsmittel: Bei 63,7% aller Urlaubsreisen wurde der Pkw genutzt, bei Inlandsreisen lag der Anteil sogar bei 79,5%. Bei Auslandsreisen war das Flugzeug mit 34,8% an zweiter Stelle hinter dem Pkw, der mit 47,9% vergleichsweise an Bedeutung verlor. 1,3 Mio. Inländer unternahmen 2012 zumindest eine Geschäftsreise im In- oder ins Ausland. Die meisten Auslandsgeschäftsreisen gingen nach Deutschland (42,8%), gefolgt von der Schweiz (7,8%) und Italien (7,5%). www.statistik.at www.hotels.com www.tiscover.com

T OP 2 0 : DIE städt ereisen DER ÖST ERREI CH ER

Jury-Sieg für „Dream Austria“: Der Film von Carlos Alonso Ojea wurde beim Madrider Kurzfilmfestival „Cortogenia“ präsentiert.

dungen traf die ÖW Spanien eine Vorauswahl der zehn besten Videos, die in weiterer Folge durch eine Promi-Jury aus spanischen und österreichischen Filmschaffenden bewertet wurden.

Neben dem Jury-Voting gab es auch eine Wahl durch das Publikum.

Jury-Sieger „Dream Austria“

kreative Beschäftigung

Das Gewinner-Video „Dream Austria“ des Neofilmers Carlos Alonso Ojea wurde zum krönenden Abschluss im Rahmen des bekannten Madrider Kurzfilmfestivals „Cortogenia“ am 12. Dezember dem breiten Publikum präsentiert. Die ÖW Spanien war bei der Veranstaltung im Theater Capitol mit einem gebrandeten AdventmarktStand vertreten, bei dem potenzielle Österreich-Urlauber Broschüren, Lebkuchen und gebrandete Mannerschnitten erhielten.

„Ziel war die aktive und mit dem Kulturland Österreich.“ WERNER FRITZ ÖW-MARKT MANAGER SPANIEN

Zu diesem Zweck stellte die ÖW Spanien die zehn besten Videos auf die Online-Plattform www.feelmakers.com und forderte

die Spanier auf verschiedensten Kanälen auf, ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Unter allen Voting-Teilnehmern wurde dabei eine Reise nach Wien verlost. Mit deutlicher Mehrheit ging bei der Publikumswahl Alejandro Peces mit seinem Video „Ent(e)decken“ als Sieger hervor. Doch nicht nur er wurde für seinen Beitrag belohnt: Alle online gestellten Kurzfilme wurden bei der „Semana de Cine Experimental de Madrid“ Ende November dem interessierten Publikum gezeigt. „Die ungewöhnlichen, erfrischenden und vor allem kreativen Beiträge bestätigen, dass Österreich in den Herzen der Spanier verankert ist“, so Fritz. www.austriatourism.com


au f & dav on

68 – medianet destination

short

© Emirates Airlines

Im Jänner nach Dubai mit der B777-300ER

Freitag, 13. Dezember 2013

Fraport AG Mit 11,2 Mio. Passagieren im Jahr 2012 ist der Sankt Petersburger Flughafen Russlands drittgrößter Airport

Neues Airport-Terminal in Sankt Petersburg eröffnet 88 Check-In-Schalter, 110 Passkontrollstellen, 14 Fluggastbrücken, 45 Aufzüge und 17 Rolltreppen. michael bär

Yangoon. Fast 50 Jahre lang war das burmesische Mergui Archipel für Ausländer tabu. Das kaum erschlossene Paradies mit in der Andamanensee kann nun per Burma Boating LuxusTörn entdeckt werden. Der klassische Zweimaster aus thailändischem Teakholz hält vier klimatisierte Doppelkabinen in geschmackvollem Design mit je eigenem Badezimmer bereit. Preis auf Anfrage. myanmar-tourism.com

© Dertour

Expeditionsschiff mit fünf Suiten-Kategorien

Dertour deluxe erweitert Programm um ein neues Expeditionsschiff.

Salzburg. Dertour deluxe bietet Kreuzfahrten auf allen Weltmeeren mit Luxusreedereien an. Ab März 2014 kommt mit dem neuen Expeditionsschiff „Silver Discoverer“ von Silversea Cruises ein Highlight dazu. Preisbeispiel (Dertour deluxe Katalog Kreuzfahrten): Mikronesien, Melanesien, Polynesien, 18-tägige Kreuzfahrt mit der Silver Discoverer ab Cairns bis Auckland, 17 Übernachtungen in der Explorer Suite, AI, ab 10.500 € p.P. bei Doppel­ belegung. www.dertour.at/deluxe

minals ist ein Symbol für den Erfolg der Koop und die Stärke unserer

Flughafen Pulkovo in Sankt Petersburg: Der neue Terminal 1 verfügt über eine Kapazität von bis zu 17 Mio. Passagieren pro Jahr, bietet seinen Gästen auf einer Fläche von 110.000 m² modernste Terminal-Infrastruktur und ist barrierefrei.

deutsch-russischen

Mio. Fluggäste, was im Vorjahresvergleich einem Plus von 15,4% entspricht. Partner im Northern Capital Gateway-Konsortium sind neben Fraport die russische VTB Bank und die Copelouzos-Gruppe.

Partnerschaft.“ Stefan Schulte CEO Fraport AG

als vitales Tor zur Welt für Sankt Petersburg und den Nordwesten Russlands garanitert“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, über die Bedeutung des Projekts für das Unternehmen und die Stadt Sankt Petersburg. Der Sankt Petersburger Flughafen ist der drittgrößte Airport in Russland. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres begrüßte der Flughafen bereits 11,1

Shops und Service-Center Über den Bau des neuen Terminals hinaus hat NCG zusätzliche Vorfeldflächen, ein Hotel sowie ein Geschäfts- und Kongresszentrum errichtet. Zudem beherbergt der völlig barrierrefreie Terminal 1 attraktive Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie auf 13.500 m� Fläche. „Fluggäste aus der ganzen Welt

„Mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals in Pulkovo haben wir in diesem Jahr neben den Terminalneubauten in Burgas und Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste das dritte Flughafengroßprojekt pünktlich und im gesetzten Budgetrahmen realisiert“, so Schulte abschließend.

werden sich künftig von der deutlich verbesserten Aufenthaltsqualität am Flughafen Pulkovo überzeugen können. So bietet der neue Terminal nicht nur mehr Platz und verbesserten Komfort, sondern auch ein vielfältiges Angebot an Shops und Service-Einrichtungen. Mit seiner Architektur und Fluggastanlagen spiegelt er auch die Schönheit und den Geist dieser Stadt wider, der Historie und moderne Weltoffenheit erfolgreich in sich vereint“, ergänzt Schulte. Im Design des Gebäudes sind charakteristische Elemente historischer Gebäude der Ostsee-Metropole sowie landschaftliche Besonderheiten der Umgebung bewusst aufgegriffen worden.

Wachstumsmöglichkeiten Diese Erfolge unterstreichen das Fraport-Know-how als international erfolgreicher Flughafenbetreiber und Projektentwickler. Die neuen Terminals verstärken den positiven Trend im weltweiten Beteiligungsgeschäft. www.fraport.de

Sea Cloud Cruises Donaukreuzfahrt mit Extra-Golfpaket

Club-Urlaub Starke Programme für den Winterurlaub

Hamburg. Sea Cloud Cruises, der Hamburger Veranstalter für kleine, feine Segel- und Flussreisen, bietet den Golf-Liebhabern unter seinen Gästen im kommenden Jahr eine Golfreise mit der River Cloud II entlang der Donau an. Während der Flussfahrt, die in Budapest beginnt und über Bratislava, Wien und Dürnstein nach Passau führt, verbringen die Golfer jeweils einen Tag auf drei ausgesuchten Greens.

Wien. Pünktlich zu den Eröffnungen der Robinson Skiclubs herrschen überall beste Pistenbedingungen. Ob wagemutig über die Buckelpiste und danach eine heiße Melange zum Aufwärmen oder lieber erst ein Schweizer Käsefondue mit anschließender Fackelwanderung ins Tal: Robinson hält für jeden Geschmack das passende Angebot parat.

Mit der Fluss-Yacht zum Golfplatz

Schönborn, im österreichischen Dürnstein innerhalb eines prächtigen Schlossparks gelegen. Reisedetails: River Cloud II, von Budapest (Ungarn) nach Vilshofen/Passau (Deutschland), vom 24. April bis 01. Mai 2014, 7 Nächte, Reisepreis ab/bis Budapest: ab 1.995 € p.P. bei Doppelbelegung in einer Zweibett-Außenkabine. Bis zum 31.01.2014 gilt der Frühbucher-Tarif mit 150 € Ersparnis. www.seacloud.com

Innovative Kombination Das Golfpaket kann gegen einen Aufpreis von 395 € p.P. gebucht werden und beinhaltet die Greenfees für die Plätze, die Transfers zu den Plätzen und zurück zur River Cloud II, die Begleitung eines GolfPros während der gesamten Reise sowie Golf-Carts und Lunchboxen. Mit dabei: Der Pannonia Golf und Country Club in Budapest, der in einer weitläufigen Hügellandschaft außerhalb von Budapest liegt, der Golf- und Sportclub Fontana in Wien, der zu den elegantesten Freizeitanlagen in Österreich gehört, sowie der Golfclub Schloss

Seit 1979 ist Sea Cloud Cruises eine der ersten Adressen bei Kreuzfahrten.

Robinson startet in die Skisaison Der Robinson Club Landskron im österreichischen Kärnten ist insbesondere für Familien ein echtes Highlight: Im Skigebiet „Gerlitzen Alpe“ können Gäste nach ein paar Skischwüngen auf 1.911 m Höhe den herrlichen Blick ins Tal genießen. Im Club bietet das WellFit-Spa mit Panoramasauna einen direkten Blick auf den Ossiacher See – zum Abschalten und Entspannen. www.tui.at/robinson

Skifahren und Strandleben Besinnlich geht es im Robinson Club Arosa in der Schweiz zu; einmal in der Woche fahren dort abends die Erwachsenen mit der Gondel zum Bergrestaurant. Nach einem original Schweizer Käsefondue und einer Hüttenparty geht es bei einer gemeinsamen Fackelwanderung zurück zum Club. Ein ganz anderes Ski-Erlebnis bietet der Robinson Club Playa Granada in Spanien vom 6.04. bis 13.04.2014 – mit einer Firnwoche in der Sierra Nevada. Morgens auf die Piste, nachmittags an den Strand: Die Gäste erleben eine unvergessliche Woche mit der Kombi aus Ski und Strand.

© Robinson Club

Myanmars Paradies mit Yacht entdecken

„Die Eröffnung des Ter© Fraport/NCG

Wien/Dubai. Ab dem 16. Jänner 2014 bedient die internationale Fluggesellschaft Emirates auch den zweiten täglichen Flug von Wien nach Dubai mit einer Boeing 777-300ER. Der Stateof-the-art-Luxusliner ist die größte in Österreich eingesetzte Passagiermaschine. Dazu Martin Gross, Direktor Emirates Österreich: „Das Produktupgrade ist ein klares Bekenntnis zu Wien. Abgesehen von Passagieren aus Österreich ist Wien auch ein wichtiger Flughafen für Reisende aus der Slowakei, Ungarn, Kroatien oder Slowenien. Durch die zusätzliche Kapazität können wir der steigenden Passagiernachfrage gerecht werden.“ Die Boeing 777-300ER verfügt neben 304 Economy Classund 42 Business Class Lie-FlatSitzen auch über acht First Class-Suiten. Durch eine Schiebetür komplett abgetrennt, genießen die Passagiere absolute Privatsphäre. Der Komfortsessel lässt sich zu einem völlig flachen Bett umbauen. www.emirates.at

Frankfurt/St. Petersburg. Die Fraport AG hat am Flughafen Pulkovo in Sankt Petersburg gemeinsam mit den Partnern des Northern Capital Gateway-Konsortiums (NCG) ein neues Abfertigungsgebäude in Betrieb genommen. „Für den Flughafen Pulkovo stellt der neue Terminal einen wichtigen Meilenstein in seiner Entwicklung dar. Er schafft die Voraussetzungen für künftiges Wachstum und bildet somit die Grundlage dafür, dass der Flughafen weiterhin seine Funktion

© Sea Cloud Cruises

Emirates fliegt die beiden täglichen Flüge mit einer Boeing 777-300ER.

Robinson Bergclubs bieten Neuschnee, Hüttenzauber und Winter-Top-Events.


Leaders of the year 2013: die Besten der Gastrobranche ROLLING PIN zeichnet die Leuchttürme der Hospitality-Zunft aus.

Der härteste Branchenaward Was den von ROLLING PIN ins Leben gerufenen Award so besonders macht, ist das Auswahlverfahren: Österreichische und deutsche Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie nominieren ihre persönlichen Helden und

Vorbilder. Aus den drei Meistnominierten wählt die LEADERS-Jury, die aus den prestigeträchtigen Preisträgern der Vorjahre besteht, den Gewinner. Über 5800 Mitarbeiter haben heuer ihre Favoriten der 17 verschiedenen Kategorien bestimmt. Durch diese breite Nominierungsbasis sind die LEADERS OF THE YEAR der wohl fairste, aber auch härteste Branchenaward. Zur Wahl standen nicht nur prominente Positionen wie Hotelier oder Koch des Jahres. Auch in medial weniger präsenten, für die Branche aber höchst relevanten Kategorien, wie Sous Chef, Pâtissier oder Mâitre, wurden die Meister ihres Fachs gewählt. Sowohl in Wien als auch in

Innovationsstark: Christian Halper, Entrepreneur des Jahres (Ö), mit Laudator Mathias Schüz und Wirecard CEE-CEO Roland Toch, der den Preis überreichte.

PROMOTION

Charmantes Trio: Österreichs Caterer des Jahres Oliver Scheiblauer mit Sara Tanzmeister und Sandra Havlicek von Nespresso.

München waren neben den jeweils drei nominierten Finalisten auch die Sieger der Vorjahre, die Juroren sowie die Repräsentanten der Partner-Unternehmen. Networking-Hotspot Das machte die vierte Ausgabe des Awards auch heuer wieder zum beliebten Treffpunkt und Networking-Hotspot der Branchengranden. Bei der kurzweiligen Gala wurden die besten und herausragendsten Branchenvertreter für ihr Engagement geehrt, ihren Verdiensten und Leistungen entsprechend ins Rampenlicht gestellt und von den Kollegen gefeiert.

www.leadersoftheyear.com www.rollingpin.eu

Fotos: Werner Krug, Andreas Kolarik/ROLLING PIN

Wien/München. Das internationale Gastronomiefachmagazin ROLLING PIN hat bereits zum vierten Mal die LEADERS OF THE YEAR der Gastronomie und Hotellerie ausgezeichnet. LEADERS sind Vor- und Querdenker, die ihre Fachkollegen mit kreativen Ideen motivieren, neue Möglichkeiten aufzeigen und die Branche mit Innovationen und Leidenschaft weiterentwickeln.

The Triangle of Success: ROLLING PIN-CEO und LEADERS OF THE YEAR-Initiator Jürgen Pichler freut sich mit seiner Frau Angelika und Sohn Matthias über einen höchst gelungenen Abend.

Der Kaiser vom Arlberg: Adi Werner erhielt die Auszeichnung In Feierlaune: Klaus Erfort und Begleitung freuten Abgeräumt: Jutta Hausl und Werner Pichlmayfür sein Lebenswerk, Standing Ovations inklusive! sich über seinen Titel Koch des Jahres 2013 (D). er holten den Ausbilder-Preis ins Hotel Sacher.

Gewinnerlächeln mal drei: Fabrice Kieffer (Mâitre des Jahres, D), Justin Leone (Sommelier des Jahres, D) und Rainer Becker (Auslandsdeutscher 2013)

Antialkoholischer Hochgenuss: Carpe Diem mit Maki on Top.

Gut gelaunt: Marc Ciunis, Georg Lei- Fulminant: Die Teatro-Show endete tenbauer & Christoph Strenger (D). mit einem funkensprühenden Finale.

Heiß begehrt: Schauspieler Christian Wolff umringt von den ROLLING-PIN-Mädels.

links: Heinz Winkler verewigt sich auf der LEADERS-Leinwand. rechts: Heinz Reitbauer gratuliert dem Aufsteiger Harald Irka (Ö).

Alles Zirkus: Aber vom Feinsten, denn der illustren Gästeschar wurde im Teatro einiges geboten.

Viel gefragter Interviewpartner: Gastrolegende Gekonnt gemixt: Blue-Gin-Man Alexander Mühlbock Ewald Plachutta im Gespräch mit Michi Weinmann. sorgte für Wacholderschnaps-Laune an der Bar.

Stolz: Roland Trettl gratuliert Ikarus-Chef- Hochkarätig: Veuve Cliquot sorgte für eine- Genossen die Gala: Koch des Jahres pâtissier Dominik Fitz zur Auszeichnung (Ö). perfekte Einstimmung auf die Gala. (Ö) Simon Taxacher & Sandra Kobald.


ga st & wi r t

70 – medianet destination

Aufgetischt

© Roland Graf

Schnitzerl vom Bison

Jubiläum Das von Martin Schick in der vierten Generation geführte Unternehmen verschreibt sich der Gastlichkeit

Schick-Hotels feiern 100 Jahre „Erzherzog Rainer“ Nach Fassadenrenovierung erstrahlt das Vier Sterne-Hotel „Erzherzog Rainer“ nun in neuem Glanz.

„Zur Schubertlinde“, Badstraße 4, A-2733 Grünbach, Tel.: 02637/2252

www.schubertlinde.at Eingeschenkt

Wo die Wachau beginnt Loiben. Guter Riesling passt fast zu allen Speisen, vom Backfleisch bis zum Dessert. Die besten Rieslinglagen Österreichs liegen definitiv an der Donau. Egal ob Wachau oder Kremstal. Denn geologisch sind die Rieden von Und und Stein (zwischen Krems und Stein liegt bekanntlich Und) mit ihren Urgesteinsböden aus Gföhler Gneis vom angrenzenden Loibenberg (und der liegt in der Wachau) nicht zu unterscheiden. Und gutes Traubenmaterial ist für „Zuagraste“ einfach nicht zu bekommen. Anders für Rainer Wess, dessen Weine aus zugekauften Trauben entstehen. Nach vielen illustren Stationen – u.a. Kellermeister der ehemaligen Freien Weingärtner Wachau – ist er eine Ausnahmeerscheinung. Genau wie die Weine des „Négociant-Elèveur“. Kremstal DAC Riesling SteinUnd-Krems 2012, Rainer Wess, Gastropreis: 9,20 €. Erhältlich bei Kolarik & Leeb.

Wien. Es war ein gewagtes Manöver, das Wien ein außergewöhnliches Hotel bescherte: Frustriert von Problemen beim Bau seines Hotels „Mozart“, stellte sich der k. u. k. Hoflieferant Leopold Nedomansky im Jahr 1913 der Kutsche seiner Hoheit Erzherzog Rainer, der täglich an der Hotelbaustelle in der Wiedner Hauptstraße vorbeifuhr, in den Weg. Nedomansky bat den Erzherzog um Hilfe, und tatsächlich: Der Enkel von Kaiser Leopold II., der bei den Wienern sehr beliebt war, nahm sich der Probleme an. So entstand das Hotel „Erzherzog Rainer“, das nicht nur den Namen des Unterstützers bekam, sondern bis heute das erzherzögliche Wappen führt.

Monarchie und Demokratie In den Jahrzehnten nach der Gründung wurde das Hotel rasch zu einem Fixpunkt des Wiener Gesellschaftslebens – von der Wissenschaftlerin Marie Curie über Bundeskanzler Leopold Figl bis zu Persönlichkeiten der Wiener Musik- und Theaterszene wie Max Böhm und Fritz Muliar zog das Haus zahlreiche Gäste an. 1989 wurde dem „Erzherzog Rainer“ für „besondere Leistungen“ von der Republik Österreich sogar das Recht verliehen, im Geschäftsverkehr das Österreichische Staatswappen zu verwenden – seither koexistieren Monarchie und Republik friedlich auf dem Briefpapier. 1994 übernahm die Familie Schick die traditionsreiche Adresse von der Familie Nedomansky. „Als Wiener Privatgruppe ist es uns wichtig, eine Brücke zwischen

© Schick Hotels/David Bohmann

Grünbach. Ein Besuch im Schneebergland wirkt unmittelbar gegen städtische Weihnachtshektik. Beim Entschleunigen helfen auch Betriebe wie der Gasthof „Zur Schubertlinde“ in Grünbach: Viel Holz, Kachelofen und eine Schank, an der Einheimische die Weltsicht erläutern. Liane Adrigan umsorgt mit Schmäh („der Tisch is‘ gefährlich, da bleibt ma picken“) die Gäste. Gatte Harry hat das Koch-Handwerk u.a. beim legendären Werner Matt gelernt und als „Lehrbua“ des Schwiegervaters brennt er einen sensationellen Schlehen-Schnaps. Dass Idylle nicht Stillstand bedeutet, macht er auf der Karte klar: Wasabi-Sauce kommt zum Lachsfilet und das Altwiener Backfleisch, gebraten und gebacken, wie es das Rezept verlangt, gibt es auf Vorbestellung auch vom Bison. Das fettarme Fleisch lieben Sportler – immerhin nennt man sich ja Alpin-Aktiv-Gasthof.

Michael Bär

Geburtstagsfeier (von li.): „Rentier“ mit Kernölamazonen, Direktor Peter Buoczc und Martin Schick sowie „Erzherzog Rainer“.

Zeitgemäßem und der Tradition zu schlagen. Der imperiale Charme in Verbindung mit der zeitgemäßen Ausstattung im ‚Erzherzog Rainer‘ zeigen, dass Tradition und Moderne gut vereinbar sind“, so Eigentümer Martin Schick. Zur Feier von 100 Jahren Hotellerie-Tradition luden die Schick Hotels in die Börse für landwirtschaftliche Produkte in der Wiener Taborstraße auf einen Abend „Kabarett und Genuss“. Für Unterhaltung sorgten dabei die schlagfertigen steirischen Kabarettistinnen der Formation „Kernöl-Amazonen“ mit ihrem Musikkabarett und „Erzherzog Rainer“, der die Anwesenden mit launigen Beobachtungen über Damals und Heute unterhielt.

Für die Verköstigung sorgte die „Wiener Wirtschaft“ sowie die Confiserie de Luxe Altmann & Kühne und das Weingut Höpler, das Lokale von London bis New York beliefert.

Charmante Privathotels Im Portfolio der Schick Hotels finden sich fünf außergewöhnliche Vier Sterne-Hotels, Appartements sowie drei Restaurants. Seinen Ursprung nahm das von Martin Schick in der vierten Generation geführte Unternehmen im Hotel Stefanie in der Taborstraße. In den letzten vier Jahrzehnten erwarb die Gruppe weitere Häuser: 1979 das Hotel Am Parkring, 1980 das Hotel Capricorno, 1990 das

Hotel City Central und 1994 das Hotel Erzherzog Rainer. Die fünf Schick Hotels haben sich der Wiener Gastlichkeit in der Vier SterneKategorie verschrieben. In den drei Schick Restaurants wird die Vielfalt der heimischen Küche auf unterschiedliche Weise interpretiert. Das Restaurant „Kronprinz Rudolph“ zeigt die traditionellste Interpretation Wiener Klassiker. In der „Wiener Wirtschaft“ werden auf gehobenem Qualitätsniveau typische Wiener Gasthaus-Schmankerl zubereitet. „Das Schick“ hingegen setzt v.a. auf eine Mischung aus österreichischen und spanischen Produkten, kombiniert zu kreativen Köstlichkeiten auf Haubenniveau. www.schick-hotels.com

24. Wiener Silvesterpfad 2013/14 Zwölf Stunden Programm für die ganze Familie – mit Feuerwerk am Heldenplatz

200 Künstler und 60 Gastronomen treten an Wien. Auch dieses Jahr organisiert die stadt wien marketing gmbh den Silvesterpfad, der jährlich Hunderttausende Besucher aus dem Inund Ausland in die österreichische Bundeshauptstadt lockt. Auf 13 Bühnen und Standorten erwarten die Gäste am letzten Tag des Jahres bereits ab 14 Uhr ein Show-, Musik- und Unterhaltungsprogramm sowie eine abwechslungsreiche Gastronomie. „Der Silvesterpfad stellt ein ganz spezielles Highlight im Wiener Veranstaltungskalender dar, das sich auf den Tourismus auswirkt. In keiner Nacht finden sich mehr Menschen aus der ganzen Welt in der Wiener Innenstadt ein als zum Jahreswechsel“, so der zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch. Die Besucher bekommen zum Jahreswechsel jede Menge spannende Programmpunkte serviert – u.a. ein buntes Kinderangebot nachmittags, musikalische Unterhaltung mit stimmungsvollen Live-Bands und DJs, die von Austropop und Rock über Pop, Latin, Soul, Funk und Disco bis hin zu Jazz und klassischer Musik spie-

len, Mitmach-Walzertanzkurse am Graben, ein fulminantes Feuerwerk am Heldenplatz, eine LiveÜbertragung von Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ aus der Wiener Staatsoper und noch vieles mehr.

Astrologie & Numerologie Wer wissen möchte, was das Jahr 2014 im Hinblick auf Beruf, Liebe oder Gesundheit bereithält,

ist dieses Jahr in der Teinfaltstraße mit Astrologie und Numerologie bestens beraten. Und auch die Kulinarik kommt am letzten Tag des Jahres nicht zu kurz, denn quer durch die Innenstadt verwöhnen die Besucher rund 60 Gastronomen mit heißem Punsch und köstlichen Schmankerln wie einer Gulaschsuppe, feinen Pfannengerichten, Braterdäpfel, Sacherwürstel oder Kai-

© Stadt Wien Marketing/Christian Jobst

Bei Harry Adrigan heißt „Signature Dish“ noch „Haus-Spezialität“.

© Del Fabro/G.Hoermann

Freitag, 13. Dezember 2013

Seit nunmehr 24 Jahren feiert Wien zum Jahreswechsel ein unverwechselbares Fest.

serschmarrn und Neujahrskrapfen. Darüber hinaus lädt der Wiener Rathausplatz am Neujahrstag zum beliebten Katerfrühstück sowie zur Live-Übertragung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker.

Hochriegl Sekt gratis Der Graben verwandelt sich in der Nacht zum Jahreswechsel wieder in ein traumhaftes FreiluftTanzparkett, auf dem mit Walzer und anderen Standardtänzen im Funkeln strahlender Kronleuchter ins Neue Jahr getanzt werden kann. Als Einstimmung auf den Jahreswechsel lässt Hochriegl bereits ab 11 Uhr an seinem Sektstand am Stephansplatz die Korken knallen und bittet zum Pre-Opening von Österreichs größter SilvesterParty, zu welchem die ersten 200 Gäste auf ein Glas Hochriegl eingeladen werden. Auf dem Heldenplatz wird um Mitternacht das Silvesterpfadfeuerwerk entzündet. www.wien-event.at


medianet

inside your business. today.

freitag, 13. dezember 2013 – 71

festo didactic-seminare

Trainer kommen mit Equipment zu den Mitarbeitern in die Unternehmen  Seite 74

© Petra Spiola

© P. Kohles/konzept pr

careernetwork praktika für jugendliche

EU will arbeitslosen Jugendlichen Zugang zur Arbeitswelt erleichtern  Seite 75

auswandern zurich-studie präsentiert © Zurich/Karl Michalski

„Man muss eigene Ziele konsequent verfolgen!“ Profil Ina Sabitzer ­verhilft Managern und Unternehmen zu einem strategisch ­guten Auftritt in der Öffentlichkeit. Manpower Der Beschäftigungs­ ausblick für das 1. Quartal 2014 zeigt konstante ­Werte – zumindest für ­Österreich.

© Andreas Kunzl



Seite 72 © Freyspiel



GfK-Studie

Jobs auf Lebenszeit sind heute schon ein Auslaufmodell, aber Lehrabsolventen haben die stabilsten Jobs. Seite 73

Seite 73

Munich Business School Ausbildung wird zertifiziert

Ein bisschen Spaß muss sein!

Coach Federation

Wien. Laut der GfK-Jugendstudie 2013 denken sechs von zehn Jugendlichen, dass sie in den nächsten 15 Jahren einen Job und Spaß bei der Arbeit haben werden, obwohl nur etwas mehr als die Hälfte glaubt, dass sich ihre eigentlichen Berufswünsche erfüllen werden.

Berufliche Mobilität wird vom Großteil der Jungen akzeptiert, aber vorwiegend innerhalb Österreichs konzipiert, denn nur ein Viertel erwägt, aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen.

© A1/Hinterramskogler

Große Karriereerwartungen

Angelika Kofler, Leiterin der GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung.

Davon abgesehen verlaufen die Erwartungen entsprechend traditioneller Geschlechterrollen und gesellschaftlicher Realität: Mann glaubt öfter als weibliche Befragte an einen Erfolg (plus acht Prozentpunkte) oder gutes Einkommen (plus 16 Prozentpunkte). Weibliche Befragte erwarten öfter, dass ihnen genug Zeit und Spielraum für ihr Privatleben bleiben werden. Die Erwartungen von Erfolg, gutem Verdienst sowie guten Beziehungen zu den Vorgesetzten sind umso höher, je höher die Sozialschicht der Befragten ist. http://www.gfk.com

© Panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Jugendstudie 2013 Zuversicht in Beschäftigungssituation für die nächsten 15 Jahre

Business Coaches brauchen ICF-­ Zertifizierung für Aufnahme in den Pool.

München. Als erste Hochschule weltweit stellt sich die Munich Business School mit ihrer Ausbildung zum Business Coach der Zertifizierung durch die International Coach Federation (ICF). Das Angebot wendet sich an Manager, Fachund Führungskräfte, Projektleiter, Berater, Trainer und Coaches aller Branchen. „Mit der Zertifizierung durch die International Coach Federation streben wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt die internationale Anerkennung unserer Ausbildung an“, so Initiatorin Evelyn Albrecht. munich-business-school.de


C a r e e r por tr a i t

72 – careernetwork

Freitag, 13. Dezember 2013

„Es ist wichtig, gut vernetzt zu sein …“ georg biron

Wien. „Guten Tag, ich freue mich, Sie zu treffen!“ sagt Ina Sabitzer mit selbstsicherer Stimme. Starker Auftritt. Elegant und modisch. Fester Händedruck mit direktem Blick in die Augen. Zu Mittag war sie noch in ihrer Heimat. Leoben in der Steiermark. Dort ist sie aufge-

2003 war Ina Sabitzer Aufsichtsrätin bei der Rundfunk &Telekom Regulierungs-GmbH (RTR). Zeitgleich trat sie als Fachreferentin für Telekommunikation und Post im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie in Erschei-

nung und landete im Jahr 2006 in Deutschland. Ausgerechnet in Bonn. Auf der Liste der lebenswertesten Städte der Welt nicht ganz oben zu finden. Aber eine einmalige berufliche Chance lockte: bei der

onsexpertin sorge ich dafür, dass sich TopManager in der Öffentlichkeit erfolgreich positionieren.“ ina sabitzer

wachsen. Dort hat sie ihre Familie. Ihre Wurzeln. Die möchte sie auf gar keinen Fall verlieren. Deshalb ist sie immer wieder dort. Auch um im Regionalfernsehen Sendungen zu moderieren. So hat alles angefangen: Eine Fernsehsendung war es, die ihr mit 23 Jahren zu einem beachtlichen Karrieresprung verhalf.

TV-Interview mit Folgen Sabitzer führte ein Interview. Mit dem damaligen Justizminister. Der gab ihr die Chance, sich für einen Job zu bewerben. Die nötigen Headhunting-Qualifikationen meisterte sie mit Bravour. Sie übersiedelte nach Wien. Ins Justizministerium. Wurde Pressesprecherin für Konsumentenschutz. Das Tempo gefiel ihr. Die Aufgabenbereiche auch. Alles war neu. Sie stürzte sich in die Arbeit. Während ihrer Studienzeit an der Karl-Franzens-Universität Graz hatte sie Theater gespielt. Mit viel Herzblut. Zum Beispiel Oscar Wilde. In Englisch. Sprachen sind ihre Leidenschaft. Das Sprechen auch. Das Kommunizieren. Und das Menschen verbindende Lachen. „Über subtilen Wortwitz lache ich sehr gern … und über mich selbst“, so Sabitzer.

Strategie und Marke

„Die Unternehmen brauchen heute mehr denn je ein klares Profil, das die Ziele und die Werte des Unternehmens vermittelt.“ ina sabitzer

Corporate Profiling geht eben einen Schritt weiter als die klassische professionelle Öffentlichkeitsarbeit und bietet alles für einen wirksamen Außenauftritt von Unternehmen und deren Managern. Wie sie Sabitzer berät – in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gezielte Kommunikation

Mit Herz und Hirn

© Andreas Kunzl

Für Theater war jetzt keine Zeit mehr. 80 Stunden Arbeit in der Woche waren keine Seltenheit. Was dabei herauskam, wurde von den Chefs geschätzt. Ihre Fähigkeiten wurden bewundert. Sie war auf fremden Terrain. Im Wirtschaftswunderland. Wo die Uhren anders ticken. Wo andere Gesetze herrschen. Wo Zeit Geld ist. Wo alles schnell gehen soll. Schnell. Schnell. Schnell. Sie hat gelernt, wie mächtig und wichtig funktionierende Netzwerke sein können. Rasant spulte sich ihr Lebenslauf weiter ab.

Deutschen Telekom. Sabitzer begann als Kommunikationsexpertin bei der T-Com, wechselte dann in die Konzernkommunikation. Dort perfektionierte sie das, was sie heute als Selbstständige inszeniert: „Corporate Profiling“.

Damals verhalf sie den Konzernvorständen der Deutschen Telekom zu einem profilierten Auftreten in der Öffentlichkeit. Es musste zur Unternehmensstrategie und zur Marke passen. Sollte die Glaubwürdigkeit verbessern. Die richtigen Botschaften kommunizieren. 2009 kam ein überraschendes Angebot aus Österreich, aus Wien. Das war nicht so weit weg von der steirischen Heimat. Bis 2012 war sie schließlich Leiterin der Konzernkommunikation und Konzernsprecherin der Österreichischen Post AG. „Für große Firmen zu arbeiten, das hat Vorteile“, sagt sie, „aber für mich war es an der Zeit, etwas eigenes zu machen.“ Der Sprung in die Selbstständigkeit folgte. Mit einem modernen – und für Österreich auch neuen – ganzheitlichen Konzept. Drei Säulen sind Sabitzers Business: „Personal Profiling“ für die Executives eines Unternehmens, „Strategic Communication“ für ein einheitliches Botschaftenmanagement und professionelle „Moderation“ von erfolgreichen öffentlichen Fachveranstaltungen.

„Als Kommunikati-

Ina Sabitzer (35) hat sich nach einer rasanten Karriere selbstständig ge­ macht und bietet jetzt Unternehmen und deren Führungs­ kräften ein „Corpo­ rate Profiling“ an.

Interessant ist, was dabei herauskommt, wenn man die beste Freundin von Ina Sabitzer um eine kurze Charakterisierung bittet: „Die Ina ist eine Frau, die an das Leben nicht nur behirnt herangeht, sondern auch beherzt.“ Schönes Schlusswort … www.inasabitzer.at

10 Fragen An ina sab it zer

Als Kind wollte ich immer … Mit dem Kopf durch die Wand. An meinem heutigen Job ist toll … Die Vielfalt an Themen und Menschen, denen ich begegne. Erfolg ist … Die innere Zufriedenheit, gesteckte Ziele erreicht zu haben. Für die Karriere ist wichtig … Mit Herzblut bei der Sache zu sein, seine Ziele konsequent zu verfolgen. Und immer an sich selbst zu arbeiten. Jungen Menschen würde ich raten … Sich selbst auszuprobieren und das zu finden, was einem Freude macht. Die Bedeutung von Geld ist … Geld macht nicht glücklich, erleichtert aber vieles. Ein Buch, das mich berührt hat, ist … „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger. Wohin ich unbedingt reisen möchte … Nach Sri Lanka das ist ein Land, dem ich mich besonders verbunden fühle. Woran ich glaube … Dass jeder einzelne von uns etwas verändern kann. In 20 Jahren werde ich … … 55 sein – tief verwurzelt und mutig genug, nach den Sternen zu greifen.


pe r son a l & m a n a ge me n t

Freitag, 13. Dezember 2013

careernetwork – 73

Manpower Beschäftigungsausblick Sechs Prozent der Personalverantwortlichen wollen Mitarbeiterstand erhöhen

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

Arbeitsmarkt ist konstant

86% der Personalverantwortlichen wollen 2014 keine Veränderungen am Mitarbeiterstand vornehmen. Start des Reports in Ungarn in Q3 2009. Personalverantwortliche in Frankreich gehen von einem leichten Anstieg der Mitarbeiterzahlen im kommenden Quartal aus. In Deutschland bleibt der Ausblick im Quartalsvergleich relativ konstant, nimmt aber im Jahresvergleich um 3 Prozentpunkte ab. In Irland, Italien und Spanien haben Jobsuchende weiterhin wenige Aussichten auf einen Job. Wie auch im letzten Quartal meldet die Türkei die stärkste Vorschau in Europa.

© APA/dpa-Zentralbild/Marc Tirl

Wien. „Die aktuellsten Ergebnisse der Umfrage ‚Manpower Beschäftigungsausblick für das 1. Quartal 2014‘ zeigen trotz des niedrigen Wirtschaftswachstums und einer Abnahme der jährlichen Exportzahlen in Österreich recht gute Möglichkeiten für Jobsuchende in Österreich in den kommenden drei Monaten“, kommentiert Erich Pichorner, GF der ManpowerGroup Österreich. „Zukunftsorientierte Talentemanagement-Strategien zu forcieren, wird für Arbeitgeber in Österreich weiter zunehmend an Bedeutung gewinnen. Unternehmen werden Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen, die von anderen Arbeitgebern ebenso nachgefragt werden, identifizieren müssen und diese Talente auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten halten. Nur so werden sie, nachdem sich die Wirtschaft wieder erholt, auch den Zugang zu den richtigen Mitarbeitern mit den richtigen Fähigkeiten haben“, so Pichorner weiter.

Salzburg ist am besten Aus Salzburg werden die stärksten Werte gemeldet. Der Beschäftigungsausblick steht dort bei +12%, steigt im Vergleich zum letzten Quartal um satte +17% und verbessert sich auch im Vergleich zum letzten Jahr um fünf Prozentpunkte. Das weitere Ranking wie folgt: Vorarlberg +7%, Kärnten +4%, Wien und Oberösterreich je +3%, Burgenland -3%, Tirol -4%, Nieder-

Die schwächsten Aussichten für Jobsuchende gibt es derzeit in der Steiermark.

Über die Manpower-Studie

österreich -7%. Die schwächste Vorschau wird aus der Steiermark gemeldet mit -9%. Dort sinken die Werte im Vergleich zum letzten Quartal um 7% und zum Vorjahr Q1 2013 um 8 Prozentpunkte. „In der Steiermark gibt es aktuell die höchste Arbeitslosenrate seit Beginn der Aufzeichnungen. Das stimmt auch mit den aktuellen Ergebnissen unseres Beschäftigungsausblicks überein“, so Pichorner.

Der Manpower Beschäftigungsausblick ist unter dem Namen Manpower Employment Outlook Survey (MEOS) seit 50 Jahren ein international anerkannter Indikator für die künftige Arbeitsmarktentwicklung. Die vierteljährlich veröffentlichte Studie misst die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschäftigungslage an ihrem Unternehmensstandort für das jeweils folgende Quartal. Die Ergebnisse sind nach Branchen und Regionen aufgeschlüsselt und finden internationale Beachtung bei Ökonomen, Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten. Seit 1984 ist Manpower in Österreich als Tochterunternehmen des führenden Personaldienstleisters ManpowerGroup vertreten; Manpower betreut weltweit 400.000 Kunden aus allen Branchen. www.manpowergroup.at

letzten Quartal Q4 2013 und steht aktuell bei +9%. Im Gegensatz dazu zeigen die Ergebnisse der Personalverantwortlichen aus dem Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung eine negative Tendenz. Der Ausblick ergibt -19 Prozentpunkte und verliert 15 Prozentpunkte zum letzten Quartal Q4 2013 und 4 Prozentpunkte zum letzten Jahr Q1 2013.

Europaweit im Umbruch Die Arbeitsmarkt-Situation in Europa bleibt angespannt, aber in Griechenland ist ein Aufschwung zu erkennen. Unternehmen in Griechenland planen die meisten Einstellungen seit Q4 2008, das ist ein Anstieg von 6 bzw. 17 Prozentpunkten im Vergleich zu Q4 2013 bzw. Q1 2013. Arbeitgeber in Ungarn melden die optimistischsten Pläne seit

Vergleich der Sektoren Personalchefs rechnen mit einem Anstieg des Mitarbeiterstamms in fünf der zehn Wirtschaftssektoren im ersten Quartal 2014. Der optimistischste Ausblick wird aus dem Sektor Energieversorgung mit +12% gemeldet. Der Sektor Hotellerie & Gastronomie steigt um satte +15% zum

2014: Change is in the air …

GfK-Studie Aktuelle Ergebnisse verdeutlichen, dass der „Job auf Lebenszeit“ auch in Österreich ein Auslaufmodell ist

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

Michael Büttner

Michael Büttner ist Mitglied der GF von Accenture Österreich und übernimmt die österreichweite Leitung der im Bereich Resources betreuten Industrieunternehmen. Der promovierte Betriebswirt hat mehr als 20 Jahre ­Beratungserfahrung.

Christoph Eske SQS Österreich

SQS Software Quality Systems gibt die Ernennung von Christoph Eske (26) als neuen Sales Manager bekannt. Der gebürtige Dresdner kommt aus dem Handel, wo er bei Lidl Austria Filialleiter in Wien war. Zuletzt war er bei Gamestop.

Michael Mehnert BSH Hausgeräte

© BSH

Accenture Österreich © Franz Helmreich

© Accenture/Martina Draper

job

welt hat sich in den vergangenen 20 Jahren gewandelt. Während in der Generation der Babyboomer noch viele einen Job für ihr gesamtes Berufsleben hatten, ist die Sache heute vielschichtiger. Junge Menschen suchen sich ihre Arbeitgeber anhand eines für sie passenden Gesamtpakets aus, das sich aus Faktoren wie Gehalt, Zeiteinteilung, Entwicklungsmöglichkeiten, sonstigen Benefits, aber auch persönlicher Sympathie zur Branche und dem vermittelten Arbeitsklima zusammensetzt. Arbeitgeber tun gut daran, ihren Kandidaten zu kommunizieren, was es bedeutet, für sie zu arbeiten, da Fachkräfte immer seltener bereit sind, die ‚Katze im Sack‘ zu ­kaufen.“ www.karriere.at

Promotion

Junge Leute müssen sich darauf einstellen, mehrmals im Leben den Job zu wechseln.

Linz. Den „Arbeitgeber auf Lebenszeit“ gibt es heute nur noch selten – eine Tatsache, die an Brisanz gewinnt, wenn man die Altersverteilung der Umfrageteilnehmer berücksichtigt. So arbeiten 28% der 18- bis 29-Jährigen noch bei ihrem ersten Arbeitgeber. In der Gruppe der Über-50-Jährigen liegt dieser Wert mit 26% beinahe genauso hoch. Ebenso sticht ins Auge, dass mehr als ein Drittel (35%) der 18bis 29-Jährigen bereits drei oder mehr Arbeitgeber hatte. Am stabilsten sind Dienstverhältnisse zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern mit Lehrabschluss bzw. Berufsschule. Dazu Jürgen Smid, GF von karriere.at, der die Studie bei GfK in Auftrag gegeben hat: „Die Arbeits-

Mit Jänner 2014 übergibt Pascal Javet seinen Posten als GF der BSH Hausgeräte GmbH Österreich an den gebürtigen Hannoveraner Michael Mehnert, der seit 1998 für die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH tätig ist.

Pius Nachbaur ÖWD Security

© ÖWD

© Freyspiel

Ein Beruf fürs ganze Leben: Das ist vorbei!

Krise, Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit: Nachrichtenmeldungen mit diesem Inhalt verursachen nicht nur bei Wirtschaftsforschern Sorgenfalten. Doch wie sehen die Österreicher individuell die Arbeitswelt und ihre Chancen? Die GfK Austria führte dazu eine repräsentative Studie im Auftrag von karriere. at unter 500 Arbeitnehmern durch. Das Ergebnis lässt nur bedingt auf krisenbedingte Zurückhaltung schließen. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer ist zumindest interessiert, was neue Herausforderungen betrifft. 43% informieren sich über die aktuelle Jobsituation, acht weitere Prozent streben einen Wechsel sogar direkt an. 49% sind eigenen Angaben zufolge zufrieden mit ihren Jobs und steuern keine Veränderung an. „Das Ergebnis zeigt, dass ein großer Teil der heimischen Arbeitnehmer entweder aktiv sucht oder zumindest offen für attraktive Angebote ist. Dies zeugt nicht nur von großem Vertrauen in die eigenen Qualifikationen, sondern kann von Unternehmen auf Mitarbeitersuche auch als Auftrag verstanden werden, sich selbst attraktiv am Arbeitsmarkt zu positionieren, um von potenziellen Kandidaten auch wahrgenommen zu werden“, kommentiert karriere.at-GF Jürgen Smid die Studie. Besonders hoch sind übrigens die Wechselbestrebungen bei Arbeitnehmern mit höherer Bildung. Während nur jeder zwanzigste Pflichtschulabsolvent (fünf Prozent) aktiv auf Jobsuche ist, liegt dieser Wert bei den Befragten mit mindestens Matura-Niveau mit zwölf Prozent mehr als doppelt so hoch.

Pius Nachbaur (50) ist neuer Direktor von ÖWD Security in Vorarlberg. Davor war er in der Baubranche als kaufmännischer Leiter tätig. Der zweifache Vater ist Vizebürgemeister in der Vorarlberger Gemeinde Fraxern.


pe r son a l & m a n a ge m e n t

74 – careernetwork

short

© Panthermedia.net/Awrangler

Lohnunterschiede von Frauen und Männern

Freitag, 13. Dezember 2013

Festo Didactic Kompetente Trainer mit Übungsequipment werden direkt in die Industrieunternehmen gebracht

Know-how 2014: InhouseSeminare boomen stark Die Industrieunternehmen setzen hier in erster Linie auf die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter. dino silvestre

Wien. In Österreich wurden im Jahr 2012 immerhin 68 Mio. unbezahlte Überstunden geleistet – das waren 1,2% des erbrachten Arbeitsvolumens. 5,6% der unselbstständig Beschäftigten in Österreich erbrachten 2012 unbezahlte Überstunden. Für die Beschäftigten können unbezahlte Überstunden einen Investitionscharakter haben und mit höheren Löhnen in der Zukunft verbunden sein bzw. in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit den Arbeitsplatz absichern. Unbezahlte Überstunden sind aber auch Ausdruck einer Anpassung an neue ergebnisorientierte Arbeitsformen. www.wifo.ac.at

© Panthemedia.net/Peter Bernik

Fiese Spitzel-App für Telefon-Überwachung

Problemlose Überwachung von Anrufen, Nachrichten und Standorten.

London. Die Spionage-App „mSpy“ macht es möglich, die Handys von Angestellten abzuhören, SMS-Nachrichten mitzulesen und Aufenthaltsorte zu bestimmen. Einmal auf dem Smartphone installiert, ist die Software für die überwachte Person nicht feststellbar. Neben Anruf-, SMS- und GPSStandort-Überwachung ermöglicht die App auch das Ansehen der Browser-Historie und der Liste der installierten Anwendungen, das Downloaden von Videos und Fotos. www.mspy.com

Bereits seit über 40 Jahren bietet Festo mit einer eigenen Unit „Training und Consulting“ umfassenden Service im Bereich Aus- und Weiterbildung für Techniker an. Großer Beliebtheit erfreuen sich maßgeschneiderte InhouseSeminare direkt beim Kunden. Die Lehr- und Lerninhalte sowie die praktischen Übungen werden dabei individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Hermann Studnitzka, Leitung Didactic Concepts bei Festo: „Viele Industrieunternehmen haben erkannt, dass Qualifizierung der Schlüssel zum Erfolg und seiner langfristigen Absicherung ist. In der Technik gilt es, ‚up-to-date‘ zu bleiben und die Prozesse dabei gleichzeitig schlank und flexibel zu halten; Umstrukturierungen sind da oft unvermeidlich. Hand in Hand damit geht die Weiterbildung der Mitarbeiter.“ Immer größeres Augenmerk wird dabei auf die Effizienz der Weiterbildungsmaßnahmen gelegt, denn Weiterbildung muss sich rechnen

Aus der Praxis für die Praxis: Mit Themenkombinationen wird individuell auf Bedürfnisse und Anwendungsfälle eingegangen.

– ein Grund, warum Trainings vor Ort beim Kunden und auch „Webbased Trainings“ hoch im Kurs stehen. Sie sparen die wertvolle Zeit der Mitarbeiter und orientieren sich ganz am individuellen Kompetenzbedarf.

Multimedia-Tools im Web Multimediale Lernprogramme – sogenannte Webbased Trainings (WBT) – sind die optimale Vorbereitung und Ergänzung (Blended Learning) der Inhouse-Seminare. Sie erlauben es den Seminarteilnehmern, ihr Wissen online zu erweitern, um das Gelernte anschließend im Seminar zu vertiefen und in praxisorientierten Übungen direkt umzusetzen.

an Feiertagen, Samstagen oder angepasst an den Schichtbetrieb – der laufende Betrieb kann ungestört weitergehen.

Festo Didactic bietet WBTs für die Themenbereiche Technik, Organisation, Prozessgestaltung.

Nähe zu den Unternehmen

Seminarkatalog erschienen

Wie bei klassischen Trainings wird auch bei den firmenspezifischen „Inhouse-Seminaren“ Praxis groß geschrieben. Die Nähe zum Unternehmen erlaubt es, neben den Übungsstationen von Festo Didactic auch direkt vor Ort an den Anlagen zu üben. So können z.B. im Rahmen der Schulung zum Instandhalter Fehlersimulationen an den Maschinen gemeinsam mit dem Trainer durchgespielt werden. Individualität ist hier Trumpf: Halbtags- oder Ganztagstrainings,

Festo Österreich beschäftigt in Österreich 100 Mitarbeiter. Mit 30.000 Katalogprodukten in einigen hunderttausend Varianten und kundenspezifischen Lösungen ist Festo der Partner für die Industrie- und Prozessautomation. Der Seminarkatalog 2014 ist jetzt erschienen und kann per Mail unter tac@at.festo.com angefordert werden. Informationen über die Festo-Seminare und Förderungsmöglichkeiten gibt es auch unter: www.festo-tac.at

Mitterlehner Auszeichnung für Unternehmensführung

Zurich-Studie Österreicher wollen in Österreich bleiben

Wien. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat den Staatspreis Unternehmensqualität 2014 ausgeschrieben und hofft auf rege Teilnahme. „Mit diesem Staatspreis zeichnen wir exzellente österreichische Unternehmen aus, die eine ganzheitliche Strategie verfolgen und sich auf allen betrieblichen Ebenen kontinuierlich weiterentwickeln. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Wachstum und Beschäftigung in Österreich“, betont Mitterlehner.

Wien. Eine von Zurich beauftragte internationale Studie untersuchte die Bereitschaft und Gründe für eine Auswanderung, fragte nach den Rahmenbedingungen, die das neue Zuhause in der Fremde bieten muss und ermittelte, welche Regionen besonders beliebt für einen Neuanfang sind.

Staatspreis Unternehmensqualität In jeder Kategorie kann eine Einreichung prämiert werden. Der Träger des Staatspreises wird aus dem Kreis der Nominierten ermittelt. Alle nationalen und internationalen Unternehmen und Organisationen mit Schwerpunkt in Österreich können sich in deutscher oder englischer Sprache um den Staatspreis bewerben. Letzter Einreichtermin ist der 15. April 2014. qualityaustria.com/staatspreis

Quality Austria Bewertungsgrundlage für die Staatspreis-Jury ist das Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM), das qualitative Aspekte der Unternehmensführung mit den erreichten Erfolgen kombiniert. Der Preis wird in folgenden Kategorien vergeben: Großunternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter), Mittlere Unternehmen (51-250 Mitarbeiter), Kleine Unternehmen (5-50 Mitarbeiter) und Non-ProfitOrganisationen.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner lädt zur zahlreichen Teilnahme ein.

Daheim ist’s doch am schönsten

die Jobsicherheit (43%), eine niedrige Kriminalitätsrate (39%) sowie politische Stabilität (38%) zentrale Rollen. Insbesondere in den D-A-CH-Ländern wird aber auch der sozialen Absicherung große Bedeutung beigemessen. So gab etwa jeder zweite Österreicher an, dass das neue Heimatland auch ein entsprechendes soziales Netz hinsichtlich Kranken- und Berufsunfähigkeits-Versicherung bieten müsse.www.zurich.at

Soziale Sicherheit wichtig Bessere Jobaussichten im Ausland werden als häufigster Grund genannt, das Heimatland zu verlassen. Vor allem in Italien, Spanien, Irland und Portugal ist es die Hoffnung auf einen besseren Job, die viele über das Auswandern nachdenken lässt. Bemerkenswert ist auch, dass es neben Österreich kein anderes Land gibt, in dem so wenige bereit wären, ihre Heimat aufzugeben, weil der Partner im Ausland lebt. Überhaupt legen die Österreicher eine Heimatverbundenheit an den Tag, mit der sich Österreich an die Spitze der befragten Europäer stellt. Bei der Auswahl des Ziellandes spielen international betrachtet

© Zurich/Karl Michalski

Überstunden ohne Lohn in Österreich

Das Personal wird geschult © Petra Kohles/konzept pr

Wien. Etwa 45% der erwerbstätigen Frauen, aber nur 8% der erwerbstätigen Männer sind in Österreich teilzeitbeschäftigt. Da der Stundenlohn von Teilzeitbeschäftigten unter dem von Vollzeitbeschäftigten liegt, wird befürchtet, die Zunahme der Teilzeitarbeit von Frauen würde zum Lohnverlust führen. Diese Befürchtung wird durch Untersuchungen genährt, wonach in einigen EU-Ländern teilzeitbeschäftigte Frauen einen deutlich niedrigeren Stundenlohn erzielen als vollzeitbeschäftigte Frauen. Für Österreich hingegen liegen gegenteilige Erkenntnisse vor; der Unterschied zwischen den Bruttostundenlöhnen von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten ist für Frauen und für Männer relativ gering. www.wifo.ac.at

Wien. Langwieriges Anreisen zum Ort des Trainings war gestern: Festo Didactic reist mit allem Nötigen direkt in die Industrieunternehmen. Individualisierung steht dabei ganz oben auf der Wunschliste der Seminarkunden. Mehr als 70% der Seminarteilnehmer werden bereits maßgeschneidert „inhouse“ in ihren Unternehmen trainiert – eine wichtige Maßnahme z.B. bei Umgestaltungs- und Restrukturierungsprozessen, denn die Industrieunternehmen wollen in erster Linie die Profilierung der eigenen Mitarbeiter vorantreiben.

© BMWFJ

Frauen in Teilzeitbeschäftigung haben oft höhere Stundenlöhne.

Christine Theodorovics präsentierte die Studie vor Kurzem in Österreich.


au s - & we i te r bi l d u n g

Freitag, 13. Dezember 2013

careernetwork – 75

Wirtschaftskammer Österreich Praktika sollen jungen Menschen Kenntnisse und Erfahrungen sowie Anwendungskompetenzen vermitteln

Der erfolgreiche Weg zum Job alice hefner

Wien. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in einigen EU-Staaten unannehmbar hoch. Die Europäische Kommission versucht dagegen u.a. mit der Jugendgarantie entgegenzuarbeiten, die vorsieht, dass jedem Jugendlichen bis 25 spätestens vier Monate nach Eintreten der Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstelle, Weiterbildung oder ein Praktikum angeboten wird.

Handlungsbedarf in der EU „Der von der EU-Kommission vorgelegte Rahmen schafft Transparenz und ist flexibel genug, um den Mitgliedsstaaten, die bereits funktionierende Systeme haben, keine Steine in den Weg zu legen“, so Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der WKO. Die Wirtschaftskammer Öster-

reich begrüßt diese Initiative, weil Praktika generell eine gute Möglichkeit sind, praktische Erfahrungen in einem bestimmten Bereich zu erwerben, wobei der Ausbildungszweck im Vordergrund zu stehen hat. Praktika sollen Schülern, Studierenden und Absolventen einer Ausbildung Kenntnisse und Erfahrungen sowie die damit verbundenen Anwendungskompetenzen vermitteln – und zwar dort, wo die Arbeit anfällt, wo reale Ergebnisse sichtbar werden. Gerade bei grenzüberschreitenden Praktika besteht spezieller Regelungsbedarf; hier unterstützt

der Qualitätsrahmen auf europäischer Ebene mit konkreten Empfehlungen die Qualitätssicherung. Allerdings, so Landertshammer, müsse klar zwischen Praktika am freien Markt oder im Rahmen von sonstigen Ausbildungsverhältnissen unterschieden werden.

Das europäische Job-Portal Praktika im Zuge von Lehrlingsausbildungen sowie die Lehrlingsausbildung selbst bleiben von dieser Empfehlung ausgeklammert. Bei der Umsetzung der Empfehlung müsse sichergestellt werden, dass es für Unternehmen attraktiv

bleibt, Praktika anzubieten, da die Produktivität von Praktikanten nicht mit der eines Arbeitnehmers zu vergleichen ist. „Nachdrücklich zu begrüßen ist es, dass Praktikumsplätze in das europäische Jobportal ‚EURES‘ aufgenommen werden, um grenzüberschreitende Praktika zu erleichtern. Damit können Jugendliche aus Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zusätzliche Erfahrungen im EU-Ausland erwerben, was bei der späteren Arbeitsaufnahme in ihrem Heimatland ein Vorteil sein kann“, so Martin Gleitsmann, WKO-Abteilungsleiter für Sozialpolitik.www.wko.at

© Petra Spiola

Europäische Kommission will arbeitslosen Jugendlichen eine praxisnahe Weiterbildung garantieren.

Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der WKO.

Edutainment Lernerfolge

Spiele und Apps Menio Park. Tablet-Computer à la iPad und Co bergen im Bildungssektor viel versprechendes Potenzial. Die Anbieter sogenannter Educational Games und Apps haben es aber bislang nicht geschafft, Programme zu entwickeln, mit denen die Nutzer einen nachweislichen Lerneffekt erzielen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des kalifornischen Non-Profit-Forschungsinstituts SRI International. „Trotz der Fülle an Produkten gibt es keinen Beleg dafür, dass solche Spiele die kognitiven Fähigkeiten oder die schulischen Testergebnisse der Kandidaten verbessern können“, so Jeremy Roschelle, Leiter des Center for Technology in Learning am SRI International. www.sri.com

Kurzstudien Web-Berufe

Wien-Premiere

Wien. Erstmals werden jetzt in Österreich Kurzstudien für drei technische Berufe angeboten: der App-Developer, Web-Developer und Social Media Manager. Die größte rein technische Fachhochschule in Österreich, die FH Technikum Wien, geht ab März 2014 neue Wege und spricht mit dem Angebot Maturanten an, die nach dem Schulabschluss eine fundierte, kompakte Berufsausbildung auf akademischem Niveau suchen. www.technikum-wien.at

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medianet

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Freitag, 13. Dezember 2013

rankingweek Das Branchenranking von medianet

+++ medien +++ agenturen +++ handel +++ marken +++ dienstleister +++


Max Jurasch Quelle: Media-Analyse 12/13, LpA Kronen Zeitung national, SB +⁄– 0,8%

* Sie machen gerade exakt das, was täglich über 2,6 Mio. Leser machen: Sie lesen Krone.


rankingweek

editorial

b r i t ta b iron Projektleitung

Rankings erklären zwar nicht die Welt, aber zumindest einen Teil davon

A

lles ist Zahl – das war das Motto des griechischen Philosophen und Mathematikers Pythagoras und könnte er die Zahlengläubigkeit der heutigen Zeit sehen, wäre er auf den ersten Blick vielleicht zufrieden. Beim zweiten Blick würde er aber vermutlich erkennen, dass es uns heute weniger um die Schönheit der reinen Mathematik geht, sondern die Zahlen für deutlich schnödere Zwecke eingesetzt werden: zum Quantifizieren, Abwägen und Bewerten. Wie sonst sollte man schließlich erkennen können, wer top oder flop ist, wo man selbst im Vergleich zur Konkurrenz steht. Klar, die Zeiten haben sich seit der Antike geändert. Was sich allerdings kaum geändert hat, ist der Glaube daran, dass Zahlen nicht lügen. Im Gegenteil, diese Meinung ist heute weiter verbreitet als jemals zuvor und es vergeht keine Woche, in der die unterschiedlichsten Sachverhalte – von der wirtschaftlichen Entwicklung in der EU über die Rohstoffpreise bis zu den Stromtarifen – mithilfe von Zahlen, Tabellen und Grafiken erläutert werden. In der immer größeren Informationsflut ist das auch durchaus praktisch und hilft bei der Orientierung. Ein Blick genügt und man weiß, was Sache ist. Oder glaubt es zumindest. Denn natürlich lügen die Zahlen nicht, allerdings offenbaren sie halt immer nur einen Teil der Wahrheit. Ob und um wie viel die Umsätze einer Branche oder eines Unternehmens gestiegen sind, ob die Belegschaft heuer größer ist als im Vorjahr, ob man mehr Kunden betreut als der Mitbewerber – alles durchaus brauchbare Indizien für die Beurteilung, aber die Aussagekraft dieser Zahlen hat ihre Grenzen. Wie leistungsstark ein Unternehmen ist, wie man die großen und kleinen Herausforderungen des Markts anpackkt, wie motiviert die Mitarbeiter sind, wie gut das Arbeitsklima ist, wie engagiert man in Sachen Soziales und Umwelt ist, darüber geben Zahlen allein keine Auskunft. Dafür muss man hinter die Kulissen blicken, medianet lesen und sich eine eigene Meinung bilden.

inhalt medien top-medienunternehmen 6 fernsehen 8 radio 10 tageszeitungen12 regionale wochenzeitungen 15 fachzeitungen 16 magazine 19 online 21 agenturen fullservice 31 media 36 public relations 39 new media 47 dialogmarketing56 eventagenturen 64 handel food & beverages 69 lebensmitteleinzelhandel 76 einkaufs- & fachmarktzentren 78 drogerien & parfümerie 80 obst & gemüse 82 fleisch & wurst 84 brot & gebäck 86 molkereiprodukte 88 süßwaren & snacks 90 marken marken österreich92 marken international 93 dienstleister druckereien 94 papierindustrie 97 mobilfunk 98

i m pr e s s um Medieninhaber: medianet Verlag AG, 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leiten­­müller, ­Chefredaktion: Chris Radda Redaktion: Britta Biron (bb), Sabine Bretschneider (sb), Dinko Fejzuli (df), Christine Götz (gö), Jürgen Hofer (hof), Catherina Hoschtalek (ch), Jutta Maucher (jm), Christian ­Novacek (nov), Daniela Prugger (dp), Caroline Wirth (cw) Lektorat: ­Christoph Strolz Grafik/Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj ­Anzeigenleitung: Oliver ­Jonke Anzeigenproduktion: Aleksandar Milenkovic Hersteller: druck :Carinthia, 9300 St. Veit/Glan; NP Druck, 3100 St. Pölten Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­center-wien@redmail.at“ Coverbild: © iStockphoto/Montage: B. Schmid

rankingweek 2013

medianet – 3


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rankingweek

medien

© Panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Print ist relevant Die Digitalisierung hat die Möglichkeiten der Informationsgeneration revolutioniert. Das Lesen beschränkt sich längst nicht mehr auf gedruckte Medien, sondern expandiert auf elektronische jeglicher Art und Weise.

online

Die Popularität der elektronischen Medien fordert Verlage, sich auf das digitale Angebot zu konzentrieren.

Digitalmedien Die Nachfrage nach dem digitalen Angebot steigt, ersetzt jedoch nicht das Printmedium

Gesucht: Erlösmodelle für die Zukunft Wien. Im Rahmen einer Studie des VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger), KPMG und der Hochschule Fresenius wurde die aktuelle Situation und die Zukunft des Print- und Digitalgeschäfts dargestellt. Das Hauptaugenmerk der Mehrheit der Verlage ist und bleibt der Printbereich. Trotz des Bedeutungszuwachses des Digitalgeschäfts, dem mittelfristig eine gleichwertige Bedeutung zugeschrieben wird, wird dieser den Printsektor nicht ersetzen können.

Digital-Nachfrage wächst Die Studie besagt, dass sich in zwei Jahren die Hälfte der deutschen Verlage vorrangig auf Printprodukte konzentrieren wird. Trotz dieser Verlagerung wird der Printbereich ein wichtiger Teil der Verlage bleiben und durch das DigitalAngebot lediglich erweitert und nicht ersetzt. Primär wird mit Verkauf und Anzeigen der meiste Umsatz erzielt. Im Fokus stehen jetzt ausbaufähige Aufgaben, die als Verbesserung der Einnahmequelle fungieren sollen. So zum Beispiel der Ausbau des Abo-Geschäfts, die Entrankingweek 2013

wicklung neuer Zeitschriftentitel und die Erschließung neuer Vertriebskanäle. Eine Erhöhung der Preise ist für die meisten Verlage keine geeignete Option, um Gewinne zu erhöhen; das Gegenteil, ein Rückgang der Auflagen, wäre die erwartete Folge. Dennoch wollen 70% der befragten Verlage ihre Preise bis 2015 um einen geringen Prozentsatz anheben und 22% wollen sie nicht verändern. Der Status quo besagt laut Studie, dass Online-Werbung im Jahr 2013 ein profitreiches Geschäft ist. 2015 rechnet man mit einem Rückgang dieses Geschäftes und mit einem Anstieg des Paid Content, obwohl dies noch in einer Experimentierphase steckt. Als zukünftige Alternative wird Print Plus ein hoher Stellenwert zugesprochen: Die Idee ist, ein Print-Abonnement mit einem Digitalangebot zu ergänzen. Das Zusammenspiel von einem Digital-Abo und einem Printtitel, Digital Plus genannt, ist eine weitere Option der Erweiterung. Als ebenso geeigneten Ansatz beurteilen viele Verlage das Freemium-Modell, welches Basisinformationen kostenfrei und

Premium-Content gegen Bezahlung liefert. Eine andere Möglichkeit stellt die Flatrate dar: Sie erlaubt eine unbegrenzte und plattformunabhängige Nutzung digitaler Inhalte und Services. Vor allem Großverlage haben bereits und werden weiterhin in Zukunft auf Digitalmedien bauen. Nur noch 40% setzten den Schwerpunkt auf Print. Im Gegensatz dazu fokussieren 90% der kleinen und mittelständischen Verlage den Printsektor.

Print bleibt relevant Ein weiterer Schwerpunkt des Printgeschäfts ist und bleibt der Verkauf und Werbung. „Sie tragen 40 bzw. 46 Prozent zum gesamten Printumsatz bei“, so die Studienleiter. Es soll in Zukunft die Diversifizierung der Einnahmequellen an Bedeutung gewinnen, um unabhängig von Werbegeldern zu werden. Jedoch sind hauptsächlich Kleinverlage vom Anzeigengeschäft abhängig. Einen Bedeutungszuwachs sollen nebenbei die PR-Dienstleistungen, Bildungsangebote, Veranstaltungen, etc. erhalten, die vor allem für Fachverlage

wesentlich sind. „Die Ziele zur Stärkung des Printgeschäfts können teilweise nur mit Experimenten und innovativen Ansätzen erreicht werden: Neue Maßnahmen oder Preismodelle zur Gewinnung von Abo-Kunden, die Entwicklung neuer Zeitschriftenformate, die Einführung innovativer Dienste und Angebote im Bereich der Zusatzgeschäfte oder die Gewinnung neuer Vertriebspartner (z.B. aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Messen, Bildung oder Reisen) sind vielversprechende Ansätze, um die Printumsätze zu stabilisieren bzw. zu steigern“, blicken die Macher voraus. Die Veränderung des Desgins ist, laut den befragten Verlagen, nur bedingt geeignet, sowie die Einführung von AboPrämien für Langzeitkunden. Durch die Entwicklung neuer Produkte und das Experimentieren mit neuen Preismodellen kann das Printgeschäft stabilisiert werden. Online-Händler wie Amazon oder Otto werden, entgegen den Erwartungen, als unattraktive Partner bezeichnet. Bezüglich eines passenden Zahlungsmodells im digitalen Bereich wurde bis jetzt kein geeignetes Konzept gefunden. medianet – 5


Herausfordernd ­Dieses Wort hörte man oft, wenn man in den Chefetagen der heimischen Medienbranche nach dem Verlauf des heurigen Jahres fragte. Und: Ein ehemaliges Phänomen hat sich zum Normalzustand entwickelt; die Kurzfristigkeit des Geschäfts ist wohl etwas, an das man sich dauerhaft einstellen wird müssen.

medien top 5 0 Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

Umsatz 2013P 953,00 448,00 435,00 318,16 260,00 237,00 195,00 162,75 140,00 130,00 116,40 111,16 111,00 98,00 89,24 87,00 86,52 84,00 80,51 78,00 72,90 71,00 62,00 51,00 46,35

Unternehmen Österreichischer Rundfunk Mediaprint-Gruppe Styria Media Group AG UPC Austria* ProSieben Sat.1 Puls 4* Moser Holding AG IP Österreich Gewista Werbegesellschaft m.b.H. (Gruppe)* Sky Österreich* Verlagsgruppe News GmbH* Russ Media (vormals Vorarlberger Medienhaus-Gruppe)* Niederösterr. Pressehaus Gruppe* RMA (Regional Medien Austria) Oberösterreichische Nachrichten Gruppe* Österreich-Zeitungsverlag GmbH* Herold Business Data AG* Constantin Film-Holding GmbH* Wimmer Holding* Feratel Media Technologies AG* ORS – Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG* Salzburger Nachrichten Verlags GesmbH & Co KG* APA-Gruppe Standard Verlagsgesellschaft m.b.H* RMS Radio Marketing Service Heute/AHVV Verlags GmbH*

Umsatz 2012 933,00 455,00 437,00 328,00 245,00 233,30 180,00 155,00 126,40 120,00 120,00 114,60 108,70 72,50 92,00 90,00 84,00 84,00 83,00 78,00 72,90 66,40 63,00 49,00 45,00

Veränderung in Prozent 2,14 –1,54 –0,46 –3,00 6,12 1,59 8,33 5,00 10,76 8,33 –3,00 –3,00 2,12 35,17 –3,00 –3,33 3,00 0,00 –3,00 0,00 0,00 6,93 –1,59 4,08 3,00

Zahlen in Mio. ¤. Firmennamen ohne Stern* sind Unternehmenseigenangaben, Nennungen mit Stern* sind Schätzungen von medianet, basierend auf dem aktuellsten ­Firmenbucheintrag, der Firmenhistorie, den Vorjahresdaten, Interviews mit Unternehmen und Marktteilnehmern und Vergleichen der Zu-/Abgänge von Kunden. Von medianet ohne Bearbeitung und Gewähr veröffentlicht.

Alexander Wrabetz

Gerhard Riedler

D

M

Generaldirektor ORF ie zunehmende internationale Konkurrenz sowie ein, aufgrund der technologischen Umbrüche, sich stark veränderndes Mediennutzungsverhalten stellten den ORF im Jahr 2013 vor große Herausforderungen, die er mit zahlreichen neuen Formaten einerseits und speziellen neuen Angeboten andererseits erfolgreich bewältigt hat.“

6 – medianet

Mediaprint

ein erstes ‚Mediaprint-Jahr‘ war ebenso spannend wie herausfordernd. Die Anzeigenerlöse entsprechen unserer Planung, sogar mit leicht positivem Trend in den letzten Monaten insbesondere beim Handel. Die Position der Kronen Zeitung als Tageszeitungs-Marktführer und jene des Kurier als drittgrößte Kauftageszeitung sind weiterhin unangefochten.“

© APA/Erwin Scheriau

© Mediaprint/Foto Wilke

© ORF/Thomas Ramstorfer

medien

rankingweek

Markus Mair

Styria Media Group

W

ir haben eine Netto-Printreichweite von 66,8% – das heißt rund zwei Drittel der Österreicher ab 14 Jahren lesen regelmäßig unsere Printprodukte Auf der anderen Seite sind wir im digitalen Bereich auf Wachstumskurs: Jeder zweite Internetnutzer in Österreich ab 14 nutzt eines unserer digitalen Angebote. Das ist eine gute Ausgangsbasis, um uns weiterzuentwickeln.“ rankingweek 2013


rankingweek top 5 0 Fortsetzung von S. 6 Rang 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

Umsatz 2013P 41,71 40,00 34,65 30,00 28,00 23,80 22,00 21,63 17,27 15,52 15,50 13,60 12,70 12,51 11,90 11,83 10,00 10,00 10,00 9,50 8,93 8,55 7,70 7,20 6,63

Unternehmen Österreichische Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co KG* Epamedia – Europäische Plakat- und Außenmedien GmbH ATV Privatfernseh GmbH* Echo Medienhaus GmbH Bohmann Druck- & Verlags Gruppe* Wiener Zeitung Gruppe* KroneHit Radiobetriebs GmbH Weekend Magazin GmbH* a-Print (vormals Kärntner Druck & Verlag GmbH)* Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH* Die Ganze Woche GmbH* The Sportsman Media Holding GmbH (laola.tv)* tele Zeitschriftenverlag Weka Verlag GmbH* Falter Verlagsgesellschaft m.b.H.* Gewinn Verlag/Wailand & Waldstein GmbH* medianet Verlag AG sms.at Mobile Internet Services GmbH* Ahead Media GmbH Gruppe* Manstein Zeitschriftenverlag GmbH* Red Bull Media House GmbH & Bull Verlags GmbH* LW-Media Verlagsgruppe* ÖAMTC Verlag GmbH* Satel Film GmbH* Energy Österreich*

Umsatz 2012 43,00 40,00 33,00 29,00 28,00 23,80 19,00 21,00 17,80 16,00 15,50 13,20 12,60 12,90 11,90 12,20 10,00 10,00 10,00 10,00 8,50 9,00 7,70 8,00 6,20

Veränderung in Prozent –3,00 0,00 5,00 3,45 0,00 0,00 15,79 3,00 –3,00 –3,00 0,00 3,00 0,79 –3,00 0,00 –3,00 0,00 0,00 0,00 –5,00 5,00 –5,00 0,00 –10,00 7,00

Axel Bogocz VGN

L

esermärkte und Reichweiten waren 2013 stabil – die VGN-Medien erreicht jeden 2. Österreicher. Unsere umfangreichen Investitionen in den Digitalbereich haben sich ausgezahlt: mit einem Plus von 50% bei den Webreichweiten. 2013 konnten wir mit woman.at, autorevue.at und einem gründlich überarbeiteten Genussmagazin Gusto wichtige Akzente für Wachstum in 2014 setzen.“ rankingweek 2013

© Herold/Hammerschmid

© ProSieben Sat1 Puls 4

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Zahlen in Mio. ¤. Firmennamen ohne Stern* sind Unternehmenseigenangaben, Nennungen mit Stern* sind Schätzungen von medianet, basierend auf dem aktuellsten ­Firmenbucheintrag, der Firmenhistorie, den Vorjahresdaten, Interviews mit Unternehmen und Marktteilnehmern und Vergleichen der Zu-/Abgänge von Kunden. Von medianet ohne Bearbeitung und Gewähr veröffentlicht.

Markus Breitenecker

Thomas Friess

W

U

ProSiebenSat1 Puls 4

ir blicken auf ein starkes und erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Durch die Programmsäulen Sport, mit der UEFA Champions League und Public Value, mit der intensiven Wahlberichterstattung und u.a. dem ersten Kanzlerduell, haben wir die Reichweite von Puls 4 weiter vorangetrieben. Das ist gleichzeitig auch die beste Basis für ein weiteres Wachstum im Jahr 2014.“

Herold Business Data nsere Transformation von einem traditionellen Print-Verlag zu einem modernen OnlineMedienhaus hat wiederum sehr gute Fortschritte gemacht. Trotz dieser gravierenden Umwälzungen verblieb unsere Sales-Leistung auf dem 2012er bzw. konnte sogar gesteigert werden. Der leichte Umsatzrückgang ist auf die Accounting-Politik unseres Mutterkonzerns zurückzuführen.“ medianet – 7

medien

Selbstbewusst „Print lebt, bitte schreibt das“, so der Appell eines Branchen­teilnehmers kürzlich an und in der medianet. Und in der Tat: Vor allem im internationalen Vergleich lesen noch immer 72% der Öster­reicherinnen und Österreicher täglich eine Tageszeitung – durchaus Anlass für etwas mehr Selbstbewusstsein als bisher für die Vertreter der Print-Branche.

medien


Erfolgsgekrönt Auch wenn dieses Jahr wirtschaftlich unter keinem besonders guten Stern stand, kann sich die gesamte Fernsehlandschaft über eine positive Marktentwicklungen freuen. Ganz im Sinne eines dualen Rundfunksystems können sich auch die lokalen wie nationalen Privatsender über wachsende Marktanteile freuen und beweisen damit auch im Jahr 2013 ihre Stärke gegenüber den deutschen Privatsendern.

fernsehen f e r n se h e n Rang

Medium

1. Hj. 2013

1.Hj. 2012

Veränderung in Prozent 18,4

1

ORF 2

73.188.815

61.835.225

2

ORF 1

65.764.133

60.929.375

7,9

3

Pro 7 A

58.666.104

46.500.481

26,2

4

Sat.1 A

38.551.221

35.362.731

9,0

5

RTL A

36.755.335

36.435.817

0,9

6

ATV

27.867.069

30.945.460

–9,9

7

Vox A

24.090.054

24.809.248

–2,9

8

Puls 4 TV

22.757.890

18.474.353

23,2

9

Kabel 1 A

20.362.839

16.907.816

20,4

10

RTL 2 A

12.853.503

11.918.591

7,8

11

S-RTL A

7.317.913

8.239.177

–11,2

12

Servus TV

4.967.676

3.014.468

64,8

13

Nick

3.847.359

4.802.915

–19,9

14

Café Puls

3.071.531

2.739.244

12,1

15

Comedy Central

2.353.272

2.916.206

–19,3

16

Sixx Austria

2.057.121

1.661.203

23,8

17

Viva

2.000.720

2.896.420

–30,9

18

ATV 2

1.620.045

1.238.811

30,8

19

Sky

1.362.591

1.722.055

–20,9

20

Go-TV

801.650

1.054.162

–24,0

21

ORF III

252.437

67.895

271,8

22

Tele 5 Austria

101.335

34.498

193,7

23

ORF Regional

96.876

335.475

–71,1

Marcin Kotlowski

D

F

VÖP

as Jahr 2013 war aus Sicht der privaten Radio- und Fernsehsender ein gutes Jahr. Die Marktanteile der Privatsender haben sich sehr positiv entwickelt. Im Werbemarkt konnten die Privatsender ihre Position ausbauen; dies ist eine beachtliche Leistung.“

8 – medianet

© ATV/Ernst Kainerstorfer

© W24

Corinna Drumm

Wien Holding Medien ür Wien Holding Medien war 2013 ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten bei W24 das halten, was wir versprochen haben: nämlich 30 Prozent mehr Werbeumsatz, 25 Prozent mehr Reichweite und 100 Prozent mehr Verweildauer. Möge 2014 so werden!“

© ORF/Thomas Ramstorfer

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro.

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

medien

rankingweek

Martin Gastinger

Oliver Böhm

W

2013

ATV

ir sind mit ATV heuer wieder Österreichs erfolgreichster Privatsender. Stark präsentiert sich ATV in der Primetime und lässt selbst namhafte deutsche Konkurrenten wie RTL, Pro7 oder Vox hinter sich. ATV wird den Aufwärtstrend 2014 fortsetzen können.“

ORF-Enterprise war und ist ein hartes, aber gutes Jahr. Wir liegen im Fernsehen und Online leicht über dem Vorjahr. Radio konnten wir im zweiten Halbjahr stabilisieren. Wir werden 2013 leicht über Plan abschließen. Das Jahr 2014 planen wir ‚overall‘ auf dem Niveau von 2013.“ rankingweek 2013


www.radio886.at

l e g o V e h ü r Der f ! s u n o B n e fängt d

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Radio-Wende Es tut sich wenig, dafür aber umso mehr bei den Privatradiosendern. Sie konnten auch in diesem Jahr ihre Position stärken. Die ORF-Radios büßen etwas ein.

radio h ör f u n k Rang

Medium

1. Hj. 2013

1. Hj. 2012

Veränderung in Prozent

1

Ö3

48.580.149

50.591.175

–4,0

2

Privatradio*

40.442.461

38.685.954

4,5

3

RMS Topkombi**

23.685.000

23.579.147

0,4

4

KroneHit***

13.400.000

11.700.000

14,5

5

Radio FM 4

920.437

942.137

–2,3

6

Radio OÖ

902.047

809.546

11,4

7

Radio Wien

854.975

798.227

7,1

8

Radio NÖ

842.515

743.410

13,3

9

Radio Steiermark

803.041

739.453

8,6

10

Radio Salzburg

591.892

565.196

4,7

11

Radio Kärnten

489.673

472.704

3,6

12

Radio Tirol

488.183

468.459

4,2

13

Radio Burgenland

406.436

413.536

–1,7

14

Radio Vorarlberg

338.074

349.627

–3,3

© Kronehit

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro. * inkl. KroneHit ** Quelle Focus/RMS *** Quelle KroneHit

© ORF/Hans Leitner

Ernst Swoboda, KroneHit-Chef, freut sich über Gewinn.

10 – medianet

Die Aufholjagd der Privaten Wien. Es hat sich in diesem Jahr im Radiomarkt etwas getan, wenn auch nur sehr langsam. „In Anbetracht des mäßigen konjunkturellen Umfelds fiel das Umsatzwachstum 2013 nicht sehr hoch aus. Allerdings konnten die Privatradios und RMS sowohl am Hörer- als auch am Werbemarkt deutlich Anteile gewinnen“, blickt Michael Graf, Geschäftsführer RMS, auf das Jahr zurück.

Ernst Swoboda: „Mit einem Umsatzerlös von 22 Mio. Euro und knapp sechs Mio. Euro Gewinn sind wir mit dem zur Neige gehenden Jahr 2013 zufrieden.“ Bei den Werbezeiten wäre man fast ausgebucht gewesen, letzte Lücken sollten hier aber nicht ausgereizt werden.

Spatt: „Wende bei Ö3“ Die Einbußen des ORF gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 gingen auf das Konto des

Die ORF-Radios konnten mit einem Marktanteil von 74% weiterhin dominieren. Dennoch gab es Einbußen bei den Tagesreichweiten: Sie gingen von 68,8 auf 68% zurück. Die Privatsender kletterten mit einem Plus von einem Prozent auf 24% Marktanteil und bei der Tagesreichweite von 27,8 auf 28,5%. Dieses Wachstum war vor allem dem nationalen Sender KroneHit geschuldet, der fast in allen Bundesländern zulegen konnte. Über das diesjährigen Ergebnis freut sich KroneHit-Chef

Marktführers Ö3, der bei der Tagesreichweite von 37,2 auf 36,7% zurückging. Georg Spatt, Ö3 Senderchef, sieht das Jahr 2013 dennoch positiv: „Später wird man in der Ö3 Chronik vom 13er Jahr als Jahr der Wende sprechen! Funktionierende Formatregeln werden abgelöst, die rules breaker übernehmen das Kommando, die Mischung aus neuen Ideen und Erfahrung läuten den nächsten Generationenwechsel im Programm ein.“

© Panthermedia.net/fotointeractiva

Michael Graf, GF RMS, sieht starkes Jahr für Private.

Hörfunk Aufgrund der wirtschaftlichen Lage nur mäßiges Umsatzwachstum

Starke Privatsender

Ö3-Senderchef Georg Spatt spricht 2013 von einer Wende.

© RMS/Raimo Rudi Rumpler

medien

rankingweek

Radiohörer sind treue Hörer – Veränderungen passieren nur sehr langsam.

rankingweek 2013


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Starke Zahlen Nachdem Print immer wieder der Untergang prognostiziert wurde, kann sich der Printmarkt im laufenden Jahr nach oben kämpfen.

tageszeitungen ta ge sz e i tu n ge n

© Moser Holding

Rang

Hermann Petz, CEO Moser Holding: „Sind sehr zufrieden“.

Medium

1*

Neue Kronen Zeitung

2

Österreich

1. Hj. 2012

Veränderung in Prozent

k.A.

k.A.

k.A.

78.412.474

73.906.567

6,1

1. Hj. 2013

3*

Kurier

k.A.

k.A.

k.A.

4

Kleine Zeitung

40.367.318

41.220.145

–2,1

5

Tiroler Tageszeitung

37.678.522

35.560.172

6,0

6*

Heute

7

Die Presse

8*

Der Standard

k.A.

k.A.

k.A.

35.000.487

35.465.449

–1,3

k.A.

k.A.

k.A. –9,8

9

OÖ Nachrichten

30.459.475

33.776.910

10

Vorarlberger Nachrichten

24.293.169

24.071.120

0,9

11

Salzburger Nachrichten

20.308.103

21.357.073

–4,9

12

WirtschaftsBlatt

7.572.353

8.694.778

–12,9

13

Wiener Zeitung

2.086.208

1.657.737

25,8

14*

KTZ Kärntner Tageszeitung

15

Neue am Sonntag

16

Neue Vorarlberger Tageszeitung

k.A.

k.A.

k.A.

1.339.182

1.401.188

–4,4

486.994

705.830

–31,0

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro. * Platzierung erfolgt durch medianet

Aufholjagd Print ist der Gewinner der MA; nicht auf dem absteigenden Ast

© Österreich/Chrissinger

Totgesagte leben länger

Österreich-GF Oliver Voigt: viel Einsatz und Ideen nötig.

Wien. Es war ein klares Statement: tele-Geschäftsführer Hans Metzger bekannte sich bereits in seinem medianetGastkommentar klar zu Print und kritisierte die negative Stimmung in der Branche: „Die Media-Analyse nennt Zahlen zur Mediennutzung. Und für jeden ist irgendwo ein kleiner Gewinn dabei, für manche auch ein großer. Der größte Gewinner diesmal ist aber Print.“

spektrum, der Erfolg macht uns dabei sicher.“ Auch für die Mediengruppe Österreich war das Jahr herausfordernd, aber positiv. „2013 forderte Einsatz und neue Ideen“, schildert Geschäftsführer Oliver Voigt; es gab nicht nur einen Refresh und Ausbau der Tageszeitung Österreich. „Im Magazinbereich konnten die beiden neuen Magazine Naturlust und Stylebook erfolgreich eingeführt werden.“

Deutliche Steigerungen spürt auch Michael Tillian, Geschäftsführer Die Presse: „Presse und WirtschaftsBlatt haben ein gutes Jahr; vor allem das 2. Halbjahr zieht deutlich an. Jänner bis Oktober sind wir auf der Erlösseite in etwa auf Vorjahresniveau. Dazu tragen auch positive Entwicklungen am Lesermarkt bei, was sehr für unsere Produkte und die diesbezüglich durchgeführten Verbesserungen spricht.“

Michael Tillian, GF Die Presse: „Zweites Halbjahr zog an“.

12 – medianet

Der Optimismus scheint sich in der Branche durchzusetzen. So fühlt sich Hermann Petz, CEO der Moser Holding, mit Print auf dem richtigen Weg: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2013, und zwar quer über unser Produktportefeuille. Erfolgreiche Leserzahlen in Print und Online einerseits und zufriedenstellende Anzeigenumsätze andererseits bestätigen unseren Kurs. Wir legen alle Kraft in ein ganz klar definiertes Medien-

© Panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Erfolg gibt recht

© Die Presse/Clemens Fabry

medien

rankingweek

Österreich ist und bleibt ein Land der Zeitungsleser – die Zahlen belegen es.

rankingweek 2013


Ich seh was Besseres.

© move121

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DiePresse.com/abo


rankingweek Regionalität Neben den Tageszeitungen konnten sich auch heuer wieder die Wochen­zeitungen gut durchsetzen. Dafür wird seitens der Redaktion auch einiges getan: N ­ eben ressortübergreifenden Themen wird auch auf hohe journalistische Qualität gebaut. Zusätzlich winkten zu Journalistenpreisen bei den Wochenzeitungen auch Reichweitensteigerungen und starke Partner für Werbekunden.

regionale wochenzeitungen

Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

Medium

1. Hj. 2013 25.709.326 22.407.877 17.674.163 17.513.270 14.241.618 10.804.627 10.423.227 8.711.198 7.133.695 5.343.575 4.790.959 3.530.011 3.361.328 1.382.033 1.365.269 926.295 897.299 853.009 696.526 595.663 593.550 371.589 314.767 210.366 195.648 86.986

NÖ Bezirksblätter Woche Steiermark OÖ Tips Bezirks RS OÖ Tir. Bezirksblätter Woche Kärnten NÖN Szbg. Bezirksbl. bz Wiener Bezirksztg. Wann & Wo Bgld. Bezirksbl. Der Grazer Salzburger Woche BVZ Eisenst. Überreg Vorarlberg Week Imst&Landeck Runds. Osttiroler Bote Blick ins Land Anz.f.Blud.&Montafon Kitzbühler Anzeiger Wörgl.&Kufst.Runds. kurz & bündig Wirtschaft Die Grazerin Salzburger Bauer Unser Ländle

1. Hj. 2012 22.293.032 22.685.605 18.876.182 17.184.133 12.590.990 10.382.764 8.611.036 8.155.939 6.814.340 4.617.623 4.697.008 3.088.287 3.188.271 757.524 931.630 789.995 768.314 778.992 623.296 543.725 485.321 984.588 283.848 216.282 236.370 94.478

Veränderung in Prozent 15,3 –1,2 –6,4 1,9 13,1 4,1 21,0 6,8 4,7 15,7 2,0 14,3 5,4 82,4 46,5 17,3 16,8 9,5 11,7 9,6 22,3 –62,3 10,9 –2,7 –17,2 –7,9

Gerda Schaffelhofer Die Furche

D

ie Furche wurde 2013 einem radikalen Relaunch unterzogen. Ressortübergreifende, thematische Schwerpunkte unterstreichen den Wochenzeitungscharakter und sind die Alternative zum gängigen Gratishäppchen-Journalismus. Wir werben um qualitätsbewusste Leser, die sich nicht mit journalistischem Fast Food abspeisen lassen.“

rankingweek 2013

© Heribert Corn

© TIPS

© Lalo Jodlbauer

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro.

Josef Gruber

Armin Thurnher

W

2013

Tips

ir sind als regionale, kostenlose Wochenzeitung fest in der Region verankert. Mit einer Reichweite von 72,9 Prozent sind wir die klare Nummer eins in Oberösterreich. Ganz nach unserem Motto ‚total regional‘ sind wir nah am Leser und bieten unseren Anzeigenkunden eine optimale Werbewirkung.“

Falter

verlief für den Falter erfreulich. Die Zeitschrift konnte den Einzelverkauf erneut steigern, auch die Media-Analyse wies eine Reichweitensteigerung auf, viele unserer Redakteurinnen und Redakteure wurden mit Preisen ausgezeichnet. Außerdem blieb unsere Publikation von Regierungsinseraten weitgehend verschont – es zahlt sich aus, eine Qualitätszeitung zu sein!“ medianet – 15

medien

r e gi on a l e woc h e n z e i t u n g e n


Starkes Jahr Auch in diesem Jahr konnten sich die Fachzeitschriften gut am Markt behaupten. Mit digitalen Konzepten und anhaltend guter Qualität können Reichweitensteigerungen erzielt werden. Trotz Krisenstimmung gibt der Erfolg den Special Interest-Medien recht. Und auch bei den Fachzeitschriften scheint sich, erfreulicherweise, wieder vermehrt der Optimismus durch­ zusetzen.

fachzeitschriften fa c h z e i ts c h r i f te n Rang 1

Medium

1. Hj. 2012 6.839.408

Veränderung in Prozent –10,7

medianet

1. Hj. 2013 6.110.117

2

ExtraDienst

5.206.203

4.828.471

7,8

3

Regal

2.417.847

1.907.580

26,7

4

FaktuM

1.517.920

1.412.660

7,5

5

New Business

1.467.595

1.073.330

36,7

6

Auto & Wirtschaft

967.990

838.439

15,5

7

Computerwelt

954.705

1.033.357

–7,6

8

Das Österreichische Industriemagazin

909.943

943.602

–3,6

9

Österreichische Ärztezeitung

899.246

969.753

–7,3

10

Ärztemagazin

781.302

779.411

0,2

11

ÖAZ Österreichische Apotheker Zeitung

744.895

701.960

6,1

12

TGA Report

696.394

604.200

15,3

13

Gastro

657.819

630.440

4,3

14

A3 – Eco

656.120

713.413

–8,0

15

Baublatt Österreich

631.608

642.085

–1,6

16

Tourist Austria International

597.224

602.208

–0,8

17

Österreichische Verkehrszeitung

595.500

387.572

53,6

18

HLK Heiz/Lüft/Klima

576.278

398.033

44,8

19

Seilbahn International.

520.859

430.515

21,0

20

Architektur Aktuell

510.240

420.298

21,4

21

A3 – Bau

497.901

467.424

6,5

22

BBB Baumaschine

495.083

440.035

12,5

23

FM

492.020

947.310

–48,1

24

Report Plus

468.517

670.760

–30,2

25

Architektur

444.848

362.461

22,7

© David Flatscher

© Valerie Rosenburg

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro.

© medianet

medien

rankingweek

Christina E.-M. Hohenberg

Chris Radda

Alfons A. Flatscher

D

M

U

Ärzteverlagshaus

as Erfolgskonzept von Medizin populär – höchste redaktionelle Qualität und lösungsorientierte Betreuung der Anzeigenkunden – wurde 2013 abermals bestätigt und durch die signifikante Reichweitensteigerung bewiesen. Wir arbeiten bereits intensiv für das 40jährige Jubiläum im Jahr 2014. Leser und Anzeigenkunden werden mit uns feiern.“

16 – medianet

medianet Verlag AG edianet konnte auch in Zeiten stagnierender Marketinginvestments seine Marktanteile weiter ausbauen. Mit erstmals über 100.000 ePaper-Abonnenten haben wir 2013 eine Schallmauer durchbrochen.

Report (+) Plus

nsicherheit ist Gift für die Medienbranche. Das Jahr 2013 war aber vor allem von viel Unsicherheit geprägt. Daher ist es heuer eigentlich ein ziemlich giftiges Jahr geworden. Wie wir von Report (+) Plus das grundsätzlich beziehungsweise im kommenden Jahr vermeiden möchten? Wir ­haben ein Antiserum: Think outside the box! rankingweek 2013


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rankingweek Neuigkeiten Die doppelseitige Imageseite in Magazinen ist eine aussterbende Spezies, hört man schon lang. Trotzdem gab es etliche MagazinNeugründungen, die belegen, dass es noch immer möglich ist, neue, interessante Themenfelder zu belegen, und auch eine entsprechende Leserschaft, aber auch Anzeigenkunden, dafür zu finden.

magazine m a ga z i n e Medium

1. Hj. 2012 25.783.293

Veränderung in Prozent 2,2

Weekend Magazin

1. Hj. 2013 26.348.903

2

Woman

12.767.738

13.900.341

–8,1

3

TV-Media

10.948.607

12.430.780

–11,9

4

News

10.732.994

13.889.473

–22,7

5

profil

7.010.810

7.924.209

–11,5

6

Wienerin

4.803.953

5.278.334

–9,0

7

Format

3.946.083

3.879.590

1,7

8

Maxima

3.781.183

3.534.583

7,0

9

Gewinn

3.738.489

4.240.213

–11,8

10

Seitenblicke Magazin

3.715.289

4.514.710

–17,7

11

The Red Bulletin

3.420.350

3.650.865

–6,3

12

Die ganze Woche

3.258.090

2.715.953

20,0

13

active beauty

3.122.150

2.265.892

37,8

14

Servus in Stadt & Land

2.580.700

1.259.107

105,0

15

trend

2.537.308

2.989.816

–15,1

16

Moments

2.462.300

17

Sportmagazin

2.101.497

2.335.888

–10,0

18

H.O.M.E.

2.066.983

1.909.341

8,3

19

Auto Touring

2.056.964

2.530.845

–18,7

20

Gusto

1.987.825

2.303.490

–13,7

21

Sport Woche

1.944.135

2.458.894

–20,9

22

Diva

1.746.208

1.649.330

5,9

23

flair Magazin

1.714.302

1.430.133

19,9

24

Falstaff Magazin

1.651.520

1.568.033

5,3

25

Frisch gekocht

1.609.452

1.851.880

–13,1

© Woman/Beck Lukas

© Red Bull Media House

© Jürgen Hammerschmid

Quelle: Focus Marketing Research: Angaben in Euro.

Euke Frank

Wolfgang Winter

Sylvia Margret Steinitz

D

I

D

Woman

as Jahr 2013 war für Woman ein erfolgreiches, sehr er­freuliches Jahr. Die Media-Analyse hat uns neuerliche Zuwächse beschert, die Leser haben unseren Relaunch extrem gut angenommen, und wir haben OnlineZuwächse, von denen andere nur träumen. Bei uns steht nichts still, wir haben auch für 2014 viel vor!“

rankingweek 2013

Red Bull Media House Print n diesem Jahr ist die ‚Servus‘Familie weiter gewachsen. Aber immer in einzigartiger Qualität und sehr gesund in den Zahlen. Denn Qualität, Authentizität und und Kreativität haben immer Zukunft. Das zeigen auch die starken Zahlen der anderen Hefte aus dem Red Bull Media House.“

Wienerin

as Jahr 2013 hat gezeigt, dass die Strategie der Wienerin die richtige ist: auf Tiefe, Persönlichkeit und hochwertigen Journalismus zu setzen. So hält man Leserinnen und so konnte und kann die Wienerin die Printkrise meistern.“

medianet – 19

medien

Rang 1


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Nadine Huber

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Hallo Nadine, bin jetzt 2 Wochen auf Urlaub! Hier nochmals wie besprochen alle Infos bzgl. der Word of TUI Online Medien. Viele sonnige Grüße Claudia www.tui.at

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rankingweek

medien © Panthermedia.net/Ivan Mikhaylov

Onlinewerbung Martina Zadina, wiedergewählte IAB-Präsidentin, erklärt, wie sich der Online-Werbemarkt in den letzten Jahren veränderte, und ist davon überzeugt, dass mit neuen Trends und der Förderung des Nachwuchses auch im neuen Jahr der Erfolg nicht auf sich warten lässt.

online

Wandel Konvergenz der Medien verändert nicht nur das Nutzungsverhalten, sondern auch kreative Arbeit

Online-Marketing-Ausgaben gestiegen

medianet: Sie wurden wieder als IAB-Präsidentin bestätigt. Wie lautet Ihre eigene Bilanz für das erste Jahr? Martina Zadina: Ich freue mich wirklich sehr über die Wiederwahl. Das erste Jahr ist sehr schnell vergangen. In Summe, denke ich, können wir als IAB Austria mit dem letzten Vereinsjahr sehr zufrieden sein. Wir haben unter anderem in die Struktur und Professionalisierung investiert. Lilian Meyer-Janzek als IAB AustriaGeschäftsführerin zu holen, war die richtige Entscheidung. Auf der anderen Seite hatten wir einen tatkräftigen und aktiven Vorstand, der sich sehr stark in die Themen und Arbeitsgruppen eingebracht hat. Der IAB-Austria hatte aber auch im Veranstaltungsbereich rankingweek 2013

ein sehr aktives Jahr, in dem wir Bewährtes wie die Fachveranstaltungsreihe ‚IAB Impulse‘, unsere Beteiligung auf der Point of Marketing-Konferenz, und den IAB webAD ausgebaut haben. Wir haben auch neue Initiativen gestartet, wie den IAB Austria Länderpavillon auf der dmexco 2013 in Köln. Der Mitgliederzustrom gibt uns Recht: Im letzten Vereinsjahr konnten wir 23 neue Mitglieder für den IAB begeistern. medianet: Welche Pläne konnten Sie erfolgreich umsetzen, und welche weniger? Zadina: Wir haben einige neue Studien gelauncht. Der ‚IAB Brand Buzz‘ mit BuzzValue liefert seit 2012 jedes Quartal einer anderen Branche Benchmarkwerte für den Social Media-Bereich. Ganz neu bieten wir mit MindTake ab diesem Quartal pro Branche Benchmarks für Werbewirkungsparameter an. Aus einer Kooperation mit Integral entsteht seit Beginn des Jahres der vierteljährliche ‚IAB Trendmonitor‘, mit dem wir der Branche zu unterschiedlichen Trends Insights liefern.

werden. Sie richten sich in der ersten Ausbaustufe an Newcomer, Einsteiger, Quereinsteiger sowie Marketingverantwortliche mit wenig Erfahrung im Onlinebereich.

© Jürgen Knoth

Wien. Martina Zadina wurde kürzlich wieder als IAB-Präsidentin bestätigt. Im medianetInterview sprach sie über die Entwicklungen im vergangenen Jahr, der Förderung des Branchen-Nachwuchses und über kommende Online-Trends und Herausforderungen im Jahr 2014.

Martina Zadina ist seit Oktober 2012 IAB-Präsidentin.

medianet: Andere Verbände kümmern sich aktuell besonders um den Nachwuchs. Welchen Schwerpunkt setzt der IAB Austria? Zadina: Wir möchten den Markt mit den IAB-Trainingdays, einem Ausbildungsprogramm für Online-Werbung und digitales Marketing, unterstützen. Dieses Konzept wurde vom IAB Switzerland bereits erfolgreich umgesetzt. Der IAB Austria und seine Partnerfirmen bieten ein breites Spektrum an Inhalten an, die in sechs Modulen behandelt

medianet: Sie sind nicht nur IAB-Präsidentin, sondern leiten auch einen Online-Dienstleister. Welche Trends konnten Sie hier erkennen? Wohin geht die Entwicklung bei der Onlinewerbung? Zadina: Der Markt hat sich in den letzten Jahren extrem verändert, die Online-MarketingGelder sind massiv gestiegen, aber auch die Gattungen des Online-Marketing diversifizieren sich sehr rasch. Einer der Treiber der letzten Jahre ist alles, was sich unter den Begriff Bewegtbild zusammenfassen lässt. Aber auch Social Media ist bei Werbetreibenden immer ein Thema. Die Konvergenz der Medien und das daraus veränderte Nutzungsverhalten der User wird den Online-Werbemarkt ändern. Daraus resultieren verstärkt Anforderungen an Vermarkter, Dienstleister und Publisher, um optimale Ergebnisse zu erzielen. medianet – 21


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rankingweek

DAB

Testbetrieb DAB+ findet im kommenden Jahr wahrscheinlich auch den Weg nach Österreich

„DAB+ ist zukunftssichere Investition“ Wien. Über die Innovation DAB+ scheiden sich die Geister. Dennoch, im ersten Quartal 2014 ist es vielleicht so weit: Im Raum Wien könnte die digitale Hörfunkübertragung per DAB+ in den Testbetrieb gehen. Gernot Fischer, Geschäftsführer des Vereins Digitalradio Österreich, zufolge liegen aktuell Angebote von zwei technischen Dienstleistern für die Testumsetzung vor. medianet: Demnächst startet in Österreich ein DAB+-Testbetrieb. Welche Vorteile bringt DAB+ im Vergleich zum klassischen UKW-Empfang? Gernot Fischer: DAB+ bringt für den Hörer den eindeutig besseren Empfang und Klang, vor allem dann, wenn es um Sender geht, die momentan nur mit schwacher Sendeleistung ausstrahlen und daher ‚verrauscht‘ ankommen. Bei DAB+ kann eine technische Senderinfrastruktur von vielen Rundfunkprogrammen gemeinsam genutzt werden. Das spart Ressourcen wie Infrastruktur und vor allem Energie. DAB+ bringt, abhängig vom Empfangsgerät, Zusatzdienste wie Journaline, Verkehrsinformationen

Das Internet ist zu schade für Broadcast-Dienste. DAB+ ist die günstigste ­Verbreitung, wenn ­viele Menschen das ­gleiche Programm ­hören. gernot fisch e r

24 – medianet

cen, an der neuen Technologie entsprechend zu partizipieren. Großbritannien und die Schweiz kann man als vollversorgt betrachten, Norwegen ist sehr rasch mit dem Ausbau und plant eine UKW-Abschaltung im Jahr 2017, Schweden möchte 2022 UKW abschalten, Dänemark 2019. In den Niederlanden bekommt man nur noch UKW-Frequenzen zugeteilt, wenn parallel auch digital verbreitet wird. Deutschland baut aus, Bayern ist hier wohl führend.

© Verein Digitalradio Österreich/APA-Fotoservice/Rossboth

medien

Digitalradio soll zahlreiche Vorteile im Vergleich zu klassischem UKW-Empfang bringen.

Gernot Fischer hofft, dass auch der ORF bei DAB+ dabei sein wird.

im TPEG-Format oder Broadcast-Web-Site mit. Weiters ermöglichen manche Endgeräte auch zeitversetztes Hören. medianet: Welche Sender sind on board? Wird der ORF dabei sein? Fischer: Wir hoffen noch auf ORF-Programme. Es gibt kein definitives Nein und auch kein dezidiertes Ja. Man sucht noch den idealen Zeitpunkt, weiß aber, dass die Digitalisierung sicher kommen wird. Von den Privaten werden die bedeutenden Programme dabei sein. Die Liste wird voraussichtlich bis zum 13. Dezember fertig, daher darf ich hierzu momentan noch keine Namen nennen. medianet: Kritiker sagen, DAB+ sei zwar zu begrüßen, aber leider ein paar Jahre zu spät, da es durch das Internet überflüssig wird. Was sagen Sie dazu? Fischer: Im Gegenteil: Das Internet ist zu ‚schade‘ für Broadcast-Dienste. Geht man von den aktuell gehörten Radiominuten aus, das sind über 200 pro Österreicher und Tag, würden die Verbindungen, abhängig von der übertragenen Qualität,

das Internet lahmlegen. Broadcast ist die günstigste Verbreitung, wenn viele Menschen das gleiche Programm hören. Die digitalen Zusatzdienste von Digitalradio schaffen aber eine Vernetzung mit dem Internet. Hier verbindet man das Beste aus beiden Welten. medianet: Wie steht die Geräteindustrie zum Thema? Fischer: Positiv. Die Digitalradiogeräte sind durchwegs von höherer Qualität als heutige UKW-Radios. Man setzt hier oft auf Lifestyle und modernes Design bei hoher Soundqualität. Es gibt weit über 300 verschiedene Modelle am europäischen Markt. Viele Geräte sind auch hybrid, das heißt sie beherrschen neben DAB auch UKW und oft Web-Radio. Daher sollte man bei einem Geräteneukauf darauf achten, dass der Hinweis auf DAB+ eine zukunftssichere Investition sicherstellt. medianet: Wie sieht die Lage in anderen Ländern aus? Gibt es Vorreiter? Fischer: Klar, wir sind diesmal nicht im Spitzenfeld, aber wir haben viele Chan-

medianet: In manchen Ländern ist die Vergabe einer UKW-Frequenz an den verpflichtenden Betrieb von DAB+ geknüpft. Ist das nicht eine Verzerrung, die das Thema damit künstlich hochpusht? Fischer: Nein, das ist keine Verzerrung, sondern politischer Wille. Man hat erkannt, dass ein ewiger Simulcast für die Rundfunkveranstalter Geldverbrennung darstellt. Wenn die wesentlichen Rundfunkveranstalter auf DAB vertreten sind, dann wird das auch von den Hörern genutzt. Jeder DAB+ Empfänger kann UKW empfangen, daher muss man nicht zwanghaft UKW abschalten, sondern könnte diese Frequenzen dann kleinen lokalen Veranstaltern oder freien Radios zuteilen. medianet: Ihrer Einschätzung nach – wann kommt DAB+ nach Österreich? Fischer: Es ist bereits angekommen. Seit geraumer Zeit wird vom Pfänder in Vorarlberg für die Nachbarländer Digitalradio ausgestrahlt, leider keine österreichischen Programme. Das wird sich ab dem Frühjahr 2014 ändern, wenn der Wiener Testbetrieb startet. rankingweek 2013


rankingweek Bewegt Die Vorzüge von Screenwerbung am PoS bzw. direkt beim Konsumenten erläutern drei Branchenteilnehmer aus verschiedenen Blickwinkeln.

point of sale Poi n t of s a l e Rang

Unternehmen

Umsatz 2013P

Umsatz 2012

Veränderung in Prozent

1

P.O.S. Marketing GmbH

5,7

5,7

2

Media in Progress

2,6

2,5

4,0

3

NarComm (vormals BeamCom)*

2,5

2,4

4,2

Umsatz in Mio. ¤. 2013P: Prognose laufendes Geschäftsjahr. Firmennamen ohne Stern* sind Unternehmenseigenangaben, Nennungen mit Stern* sind Schätzungen von medianet, basierend auf dem aktuellsten Firmenbucheintrag, der Firmenhistorie, den Vorjahresdaten, Interviews mit Unternehmen und Marktteilnehmern und Vergleichen der Zu-/Abgänge von Kunden. Von medianet ohne Gewähr veröffentlicht.

Überblick P.O.S. Marketing vollendet klassische Werbekampagnen; Ausbau bei MIP und Digilight

„Unser DigilightWerbenetz wächst stetig – sowohl, was die Standortdichte als auch Werbeumsätze betrifft.“ Kurt Schügerl, Digilight

kampagnen unserer Kunden zu vollenden.“ An anderer Front hat sich Media in Progress MIP hohe Ziele gesteckt. So wurden die UniScreens, Bildschirme an Universitäten, ausgebaut. „Besonders erfreulich hat sich

„Mit Standortausbau

kannten, dass sie ihre

und neuem Social

Zielgruppe nirgends

­Mitmach TV-Konzept

näher, öfter und länger

ist die Nettoreichweite

am Point of Sale.“

© P.O.S. Marketing

UniScreen-Programm (AmbientMeter 2013)“, resümiert Geschäftsführer Markus Müller zufrieden. Kurt Schügerl, Geschäftsführer Digilight, sah 2013 geprägt „von markanten Neuerungen: Einerseits entwickelten wir dank langjährigem Know-how in Technik und IT ein neues, multifunktionales Digilight im Modulsystem.“ Damit seien individuelle Standortsituationen, ausgefallene optische oder technische Anforderungen innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. Gemeinden, Kultureinrichtungen und Tourismusverbände zählen zu den größten Abnehmern. „Auf der anderen Seite wächst unser Digilight-Werbenetz stetig – sowohl, was die Standortdichte als auch Werbeumsätze betrifft.“

„Immer mehr er-

erreichen können als Franz Russegger, P.o.s.

26 – medianet

heuer unser Leitmedium, die UniScreens, entwickelt. Mit Standortausbau und neuem Social Mitmach TV-Konzept ist die Nettoreichweite der UniScreens um 115% gegenüber 2011 gewachsen – in 2 Wochen schauen 384.000 Personen das

© medianet/Szene1/Philipp Hutter

Wien. Franz Russegger, Geschäftsführer von P.O.S. Marketing, erkennt im heurigen Jahr einen klaren Trend: „Immer mehr Markenartikler und deren Werbeagenturen erkannten, dass sie ihre Zielgruppe nirgends näher, öfter und länger erreichen können als am Point of Sale“, so Russegger und führt weiter aus: „Eigentlich klar, denn im Supermarkt sind die Einkäufer besonders empfänglich für Werbebotschaften und lassen sich in ihrer Kaufentscheidung gern und spontan beeinflussen!“ Für das kommende Jahr steckt sich der Geschäftsführer klare Vorgaben: „In 2014 ist es weiterhin unser Ziel, möglichst viele Kommunikationslücken am Point of Sale zu schließen und so die klassischen Werbe-

© Digilight

agenturen

Point of Sale: „Näher, öfter und länger“

der Uniscreens um 115% gewachsen.“ Markus Müller, MIP

rankingweek 2013


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rankingweek

agenturen

Agenturenranking Heimische Agenturbranche in sechs Kategorien unter die Luge genommen

Die besten Agenturen Österreichs Wien. Die seit vielen Jahren von medianet zum Jahresende publizierte rankingweek bietet heuer bereits zum zwölften Mal einen umfassenden Branchenüberblick unter anderem über die heimische Agenturszene. So wartet die rankingweek 2013 mit vielfältigen Kategorien, aber auch umfassenderen Daten der Branche auf. Folgende Kategorien sind auch heuer wieder fixer Bestandteil des Branchenüberblicks: Neben den bewährten Branchenkategorien Full Service, Media, Public Relations sowie New Media finden die im Vorjahr neu eingeführten Agen-

Auftraggeber über ihre Meinung zu den Agenturen befragt (zur Methodik des Imagerankings siehe Information unten). Durchgeführt wurde diese Umfrage gemeinsam mit Marketagent.com, einem der führenden Fullservice-Online Marktund Meinungsforschungsinstitute.

Zweiteiliger Überblick © ps

agenturen

Umfrage unter den Auftraggebern sowie eine Auflistung mit Hard Facts als Branchenüberblick.

Thomas Schwabl, Gründer und Geschäftsführer Marketagent.com.

turbereiche Dialogmarketing und Eventmarketing ihre Erwähnung auch in der heurigen

rankingweek. Als bewährtes Element der vergangenen Jahre wurden auch heuer wieder

Zusätzlich wurden in einem beschreibenden Ranking neben Umsatz auch Kennzahlen wie Gründungsjahr, Neukunden im Jahr 2013, Gesamtkundenanzahl sowie Mitarbeiteranzahl abgebildet.

Image-Analyse Marketagent.com fragte mittels CAWI bei Auftraggebern nach besten Agenturen

Methodik der Auftraggeberbefragung Wien. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde auch heuer Marketagent.com, eines der führenden Fullservice-Online Markt- und Meinungsforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, mit der Imagebefragung beauftragt.

der Vertreter der heimischen Agenturlandschaft, die in die sechs Kategorien Full Service-, Media-, New Media-, PR-, Dialogmarketing- und Event-Agenturen unterteilt wurde.

Befragte & Methodik

Das Studiendesign 2013 sah ausschließlich offene Fragen vor. Befragte Personen konnten dabei in jeder Kategorie zwei Fragen mittels freier Texteingabe beantworten. Als erste Frage wurde durchgängig jene nach „der besten Agentur“ der jeweiligen Kategorie gestellt, als zweite Frage fungierte eine inhaltlich auf die Kategorie zugeschnittene Frage. Die Antworten beider Fragestellungen wurden folgend in separate Rankings gegossen. Die ungestützte Erhebung gewährleistet durch den Wegfall vorgegebener Antwortkatego-

Im Rahmen der Studie wurden Experten aus den Bereichen Kommunikation, Medien, PR und Werbung des Newsletter-Abonnenten-Pools von medianet zu ihrer Meinung über die österreichische Agenturlandschaft befragt. Erhebungszeitraum der Umfrage war Oktober bis November 2013. Die Befragung wurde online mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über die Marketagent.com reSearchPlattform realisiert. Im Zentrum der Befragung stand das Image 28 – medianet

Kategorien & Kriterien

rien eine hohe Objektivität, die sich, einhergehend mit der Heterogenität des Untersuchungsfelds, in einem besonders breiten Spektrum an Nennungen widerspiegelt. Sprich, da die Befragten vollkommen frei antworten, streuen die Antworten wesentlich breiter als bei einer geschlossenen Erhebung.

700 Projekte pro Jahr Marketagent.com, mit Niederlassungen in Wiener Neudorf, Zürich, München und Maribor, führt jährlich mehr als 700.000 Web-Interviews durch, das sind knapp 700 Online Research-Projekte pro Jahr – „Tendenz steigend“, meint Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl. Das vom Eigentümer geführte Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter und bietet eigene Panel-Kapazitäten in

18 Märkten mit mehr als 520.000 befragungswilligen Konsumenten. Marketagent. com ist Mitglied im Netzwerk der „Leitbetriebe Austria“ und realisiert Web-Befragungen für führende nationale und internationale Top-Unternehmen. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab. www.marketagent.com

StudienSteckbrief Methode CAWI Instrument OnlineInterviews über die Marketagent.com reSearch-Plattform Erhebungszeitraum 15.10.2013–17.11.2013 Respondenten Newsletter-Abonnenten von medianet Grundgesamtheit Newsletter-Abonnenten von medianet Umfang 12 offene Fragen rankingweek 2013


* laut Ranking Bestseller 3|4 2013

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rankingweek

fullservice-agenturen

W e l c h e F u l l S e r v i c e A g e n t u r f ä l lt i h n en ­d erzeit b e s o n d e r s p o s i t iv au f ? Rang Agentur Nennungen 1 Demner, Merlicek & Bergmann 8,8% 2 Dirnberger de Felice Grüber DDFG 5,4% 3 Unique Werbeagentur 3,9%

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer Kreativ-/ Full-Service-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer Kreativ-/ Full-Service-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com

D,M&B

2013

ist ein Superjahr geworden: New Biz wie u.a. Wiener Städtische, Libro, Heute, checkfelix, „Wunderlinge“ (Rewe) und ein erfolgreicher Wahlkampf“, freut sich der Agenturchef und verweist auf „Top-Platzierungen bei Creativ-Rankings von CCA bis Digital“.

rankingweek 2013

© TBWA Wien

© Kraftwerk

© DM&B

Mariusz Jan Demner

© SPS Marketing

W e lc he ist Ihrer Meinu n g n a c h di e be ste F u llService-Ag entur i n Öste r r e i c h ? Rang Agentur Nennungen 1 Demner, Merlicek & Bergmann 15,7% 2 Reichl und Partner Werbeagentur 5,9% 3 Lowe GGK 3,9%

Heimo Hammer

Gerhard Preslmayer

Irene Sagmeister

A

I

2013

kraftwerk

ll-time-high bei kraftwerk als Kreativagentur mit digitalem Schwerpunkt“, resümiert Heimo Hammer das Jahr 2013. „Kreativleistungen in Kombination mit digitaler Werbung sind der Wachstumstreiber und die Zukunft der Werbebranche.“

SPS Marketing

nformieren reicht nicht. Eckig und kantig sein, auf Basis einer ausgefeilten Strategie – nur so kann B2B-Marketing funktionieren. Ein Rezept, das wir seit 20 Jahren erfolgreich für unsere Kunden global einsetzen. Und damit auch in die digitale Zukunft expandieren.“

TBWA\Wien

war für uns charakterisiert durch neue Geschäftsleitung, zwei pitchende Großkunden, die wir erfolgreich verteidigen und von neuen Kampagnenideen überzeugen konnten, und einer Kompetenzstärkung im Bereich Digital. Wir gehen gestärkt ins neue Jahr.“ medianet – 31

agenturen

Top 3 Österreichs Full Service-Agenturen im Ranking: zwei Mal an der Spitze dabei Demner, Merlicek & Bergmann; ebenso am Podest jubeln Reichl und Partner Werbeagentur, Lowe GGK, Dirnberger de Felice Grüber und Unique Werbeagentur.


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rankingweek

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Unternehmen

Gründungsjahr

GF im Amt seit

Eigentümer­ struktur

Anzahl Mit­ arbeiter fix/frei

Neukunden 2013

Gesamt­anzahl Kunden

1,7

16/4

3

29

Cayenne

1992

Como

1991

1991

eigentümergeführt

4,6

18

4

31

Conquest

1980

1980/1997

eigentümergeführt

7,5

13/10

3

35

Createam

1976

1988

eigentümergeführt

8,3

30

3

35

1990/DDB 1962

2012

Netzwerk

50

1

1969

1969/1982

eigentümergeführt

137

8

39

Draftfcb Partners

1992

2012

Netzwerk

7,0

30

4

25

Havas Worldwide Wien

1978

2012

Netzwerk

Habesohn, Doucha

2011

2011

eigentümergeführt

3,0

10

4

20

Hartinger

1983

1983/2011

eigentümergeführt

8,8

17/5

5

38

ideenwerk

1997

1997

eigentümergeführt

8,6

28/6

7

82

impalawolfmitbisskommunikation

2001

2001

eigentümergeführt

1,8

17/15

10

76

Jung von Matt/Donau

2001

2001/2010/2013 eigentümergeführt

60/0

13

33

JWT Wien

1966

2007/2008/2009

Netzwerk

11,0

25/1

2

14

kraftwerk

1990

1990

eigentümergeführt

13,0

42/12

5

41

Lowe GGK

1970

2005/2006

Netzwerk

40/0

5

30

M+K Wien

1990

2000

eigentümergeführt

2,3

18/7

7

22

MMS Werbeagentur

1968

1984

eigentümergeführt

4,7

16

6

32

Ogilvy & Mather

1961

2005

Netzwerk

50

3

35

pjure isobar

2000

2000

Netzwerk

2,3

14/20

9

24

PKP BBDO

1991

1991

Netzwerk

47

5

29

Publicis Group

1972

2013

Netzwerk

20/–

17

Point of Origin

2008

2008

eigentümergeführt

1,0

8/12

14

38

Reichl und Partner Werbeagentur

1988

1988/2011

eigentümergeführt

165/0

8

65

SPS Marketing

1993

1993

eigentümergeführt

2,9

19/1

12

45

Sery Creative Communications

1966

1994/2000

eigentümergeführt

2,9

17/5

6

30

Silberball

2003

2003

eigentümergeführt

3,0

27

15

48

Springer & Jacoby

2003

2003

eigentümergeführt

14/4

2

16

St. Stephen‘s

1983

1983/2002

eigentümergeführt

3,8

13/15

6

29

TBWA\Wien

1972

2013

Netzwerk

30

2

14

Unique

1990

1993

eigentümergeführt

15,0

15/10

5

20

vorauerfriends

1990

2005/2009

eigentümergeführt

3,6

54/0

26

200

Welldone

1990

1992

eigentümergeführt

24/0

15

59

Wien Nord

1996

1996/2007

eigentümergeführt

2,5

24/0

3

30

Young & Rubicam Vienna

1969

1990

Netzwerk

10,0

37/5

5

18

Zum Goldenen Hirschen (basierend auf ehem. Rock & Partner)

2013

7,2

18/0

7

27

DDB Tribal Wien Demner, Merlicek & Bergmann Dirnberger de Felice Grüber

McCann Wien

Wirz

1992/2004/2013 eigentümergeführt

Umsatz 2013P

2013 bzw. 2010 eigentümergeführt

Umsatz in Mio. € 2013P: Prognose laufendes Geschäftsjahr. Unternehmenseigenangaben. Von medianet ohne Gewähr veröffentlicht.

rankingweek 2013

medianet – 33

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media-agenturen

w e l c he M e d i a -A g e n t u r is t z u n e h m e n den Heraus f o r d e r u n g e n in d e r d ig i ta l e n , g lo b al isiert en M e d i e n w e lt a m b e s t e n g e wa c h s e n ? Rang Agentur Nennungen 1 MediaCom 17,2% 2 Mindshare 10,2% 3 OMD 6,0%

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer Media-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer Media-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

Joachim Feher

Petra Hauser

M

D

MediaCom

ediaCom hat in den letzten Jahren signifikante Investments in Technologie und Content-Creation vorgenommen, denn real-time-Datenanalyse bildet die Basis jeder Initiative, die eine robuste Markenbeziehung in der digitalen und der realen Welt etabliert. Den entscheidenden Unterschied liefert aber noch immer das kreative Potenzial unserer Mitarbeiter.“ 36 – medianet

media.at

as Kalenderjahr 2013 verlief für die media.at-Agenturgruppe äußerst positiv – zum einen umsatzseitig durch Wahleffekte und Neukunden, zum anderen, bezogen auf eine deutlich erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch die Digitalkompetenz der neu gegründeten pilot@ media.at, durch die Gewinnung starker Personalien und durch das Greifen struktureller Reformen.“

© OMD/Inge Prader

© media.at/Katharina Schiffl

Welc he ist Ihrer M e i n u n g n a c h d i e be ste media- Ag ent ur in Ö ste r r e i c h ? Rang Agentur Nennungen 1 MediaCom 20,9% 2 OMD 7,4% 3 Mindshare 6,0%

© Mediacom

agenturen

Top 3 Österreichs Media-Agenturen im Ranking: Die Branche ist sich einig und hebt in beiden Rankings die selben Agenturen auf das Podium. In beiden Fragestellungen setzt sich die Agentur MediaCom klar an die Spitze, die anderen tauschen Plätze.

Elisabeth Plattensteiner OMD

A

nfang des Jahres sind wir immer vorsichtig optimistisch, zum jetzigen Zeitpunkt freuen wir uns über eine durchaus positive Entwicklung dieses Jahr. Der generelle Fokus der Agentur ist auch weiterhin der Ausbau und die Stärkung der bestehenden Kundenbeziehungen. Unser Ziel ist immer eine lange partnerschaftliche Zusammenarbeit und eine hohe Kundenzufriedenheit.“ rankingweek 2013


freut sich 端ber den Gewinn von 3 Kunden-Etats: AMS, AUVA und Nasic.

www.unique.at


rankingweek

media-agenturen

media- Ag ent uren d e s L a n de s Billings

Gründungsjahr

GF im Amt seit

Eigentümerstruktur

Anzahl Mit­ arbeiter fix/frei

Neukunden 2013

Gesamt­anzahl Kunden

483,0

1987

2007

Netzwerk

107

14

143

1974

2012

eigentümergeführt

49/1

11

60

OMD

245,0

1997

2007/2008/2010

Netzwerk

50

Mindshare

202,0

1997

2000

Netzwerk

65

9

102

Media1

141,0

1991

1991

eigentümergeführt

16/3

6

MEC

140,0

1997

2004/2009

Netzwerk

52/0

5

40

UM PanMedia

Vivaki

Carat Austria

101,0

1991

Netzwerk

25

10

92

Reichl und Partner Media

85,0

1988

1988/2011

eigentümergeführt

13

3

28

Initiative Media

75,0

1987

1999/2011

Netzwerk

35/0

3

36

Havas Media Austria (inkl. Arena Media)

71,0

2003

2013

Netzwerk

19/3

4

46

Vizeum Austria

41,0

2004

Netzwerk

10

7

31

mediaplus austria

34,5

2010

2012

eigentümergeführt

9

9

35

Maxus

23,5

2008

2013

Netzwerk

15/0

6

24

Unternehmen MediaCom

Billings in Mio. €, Prognose 2013. Unternehmenseigenangaben. Von medianet ohne Gewähr veröffentlicht.

© Peter Strobl

© Aegis Media

© Christoph H. Breneis

agenturen

media.at

Friederike Müller-Wernhart

Andreas Weiss

Michael Göls

U

E

2013

Mindshare

nsere Themenführerschaft im Digitalen Marketing wurde bestätigt. Unsere Erfahrung mit den Klassischen Medien ist integrativer Bestandteil des Adaptive Marketing und hat unseren Kunden die Effizienz der Online-Werbung bestätigt: Nähe zum Konsumenten mit extrem anpassungsfähiger Planung erzielt ­effiziente Nähe zum Konsumenten. Der Erfolg gibt Mindshare recht.“

38 – medianet

Aegis Media

s war schwierig und herausfordernd, aber letztlich ist es gut verlaufen. Auffallend ist die signifikante Zunahme der Kurzfristigkeit von Entscheidungen. Was uns enorm freut: Unsere Neuaufstellung mit der Integration von pjure isobar und IQ mobile ist abgeschlossen – mit eindeutigem Feedback aus dem Markt: Wir werden als die digitalste Agentur im Land erkannt und anerkannt.“

Havas Media Austria ging es vorwärts, wenn auch bergauf. Jeder ist auf der Suche nach der Agentur der Zukunft, Agenturen wie Kunden. Wir glauben: Um zu wissen, was sich verändert, ist es auch wichtig, zu wissen, was gleich bleibt. Wir befinden uns in einer der besten Zeiten, wenn es um Medienplanung geht. Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Daten, Kanäle, Technologie und Fragen.“ rankingweek 2013


rankingweek

agenturen

Kein Stillstand Die PR hat sich in vielen Bereichen verändert, was auch den Skandalen geschuldet ist

Innovationsgeist am Puls der Zeit gefragt Wien. „Der PR-Markt hat sich in den vergangenen zwei Jahren komplett verändert und neu aufgestellt – sowohl strukturell im Hinblick auf Agenturgrößen und Anbieter als auch in Bezug auf die Geschäftsfelder“, schildert Beatrix Skias, Geschäftsführerin Kobza Integra Public Relations, gegenüber medianet. Von diesem Wandel habe man profitiert, die Positionierung als „BoutiqueAgentur“ mit Fokus auf strategischer Top-Beratung und kreativen Lösungsansätzen in der „New World of Media“ werde am Markt gut angenommen.

tegrierte Konzepte und Beratung angeboten“, erklärt Skias. Dabei gewinne auch die Bildsprache bzw. das Bewegtbild immer mehr an Bedeutung. Ein Indiz hierfür sind für Beatrix Skias die Video-Initiativen der US-amerikanischen Verleger. Wichtig sei vor allem, dass die Videos „aktuell, kurzweilig und unterhaltsam sind“. Nur so könne in gewünschtem Maße Aufmerksamkeit generiert werden.

Hohes Maß an Qualität

Innovationsgeist nötig Nicht nur die Agenturszene an sich, auch die Unternehmen und deren Kommunikationsanforderungen befinden sich laut Skias in einem massiven Wandel. „Strategische Kommunikation ist wesentlicher denn je zuvor. Da strategische Kommunikation auch Chefsache ist, wollen Kunden Beratung auf Geschäftsführungsebene.“ Dabei müsse man auch Innovationsgeist zeigen und am Puls der Zeit agieren: Aktuell arbeitet Kobza Integra gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Integra Performance an einem neuen Produkt namens Digital Reputation Management. „Wir analysieren den digitalen Fußabdruck von CEOs und deren Unternehmen und entwerfen, daraus abgeleitet, Strategien und Maßnahmen mit dem Ziel, die Identität im Netz zu schärfen und Konformität der CEO-Reputation mit den Werten und Key Messages des Unternehmens sicherzustellen.“ Eine weitere Herausforderung: Auch speziell im Consumer Marketing seien „Big Ideas mit Potenzial für gute PR 40 – medianet

© Kobza Integra PR

agenturen

Beatrix Skias, GF Kobza Integra Public Relations, über Herausforderungen und Innovation.

Die PR-Branche hat einen großen Wandel hinter sich, ist Beatrix Skias sicher.

Stunts gefragt; kreative Ansätze, die zu realistischen Budgets umgesetzt werden können und Zielgruppen direkt erreichen“, sind immer mehr von Bedeutung.

Social Media wichtiger Social Media werde bei PRKampagnen immer relevanter, betont Skias. Aber auch die Berücksichtigung der digitalen Identität bzw. der Reputation eines Unternehmens sei integraler Bestandteil einer guten PR-Strategie. Skias betont, dass die beigemessene Gewichtung des Kommunikationskanals dennoch nicht auf alle Branchen und Unternehmen umgelegt werden könne. Ist das Bewusstsein um diese wichtige Strategie im Unternehmen vorhanden, haben schon einige mit einem Social Media-Experten, den Chief

Digital Officers, aufgerüstet. Dennoch findet Skias auch hier kritische Worte. „Es werden Personalressourcen für diesen Bereich geschaffen. Dennoch ist es eine Tatsache, dass es bei vielen Unternehmen noch an mittel- und langfristig angelegten Social-Media-Strategien mangelt“, kritisiert die Geschäftsführerin. Hier sei eine langfristige und gesamtheitliche Unternehmenskommunikations-Strategie für den Erfolg aber besonders wichtig. Das Potenzial liege bei den Agenturen, da diese nicht nur das nötige Knowhow, sondern auch den Blick von außen mitbringen.

Bewegtbild als Zukunft In Zusammenarbeit mit dem Schwesternunternehmen Integra Performance werden den Kunden „individuelle, in-

„Inhalte mit hoher Qualität und Mehrwert für die jeweils adressierte Zielgruppe fernab von werblichen Botschaften zu produzieren, ist von jeher Teil guter, professioneller PR“, betont Skias. Ist heute zunehmend von Content Marketing die Sprache, so findet Skias viele Parallelen zur PR. „Die Kommunikationsdisziplinen Marketing und PR wachsen immer mehr zusammen.“ Dies sei auf die neuen Wege der Kommunikation in der Online-Welt zurückzuführen. Doch auch sonst entwickelt sich die PR-Branche immer mehr weiter. Beatrix Skias ist davon überzeugt, „dass diverse Skandale für diesen Umbruch mitverantwortlich sind“. Sie sieht hier das Glas halb voll, nicht halb leer. Wie auch anhand der anderen unzähligen Skandale zu sehen sei, hätten diese NegativSchlagzeilen durchaus auch ihr Gutes: „Die Skandale haben dafür gesorgt, dass ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von Ethik, Moral und der Fokus auf inhaltliche Qualität in der gesamten Branche geschärft wurde. Ich bin mir sicher, dass diese Entwicklung letztlich zu einer Selbstbereinigung in der Branche geführt hat.“ rankingweek 2013


rankingweek

pr-agenturen

welche PR-Agentur weiSS neue Medien und Kanäle in der Kommunikation am besten zu nutzen? Rang Agentur Nennungen 1 Himmelhoch 5,9% 2 Reichl und Partner PR 5,4% 3 Grayling 4,4% 3 The Skills Group 4,4%

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer PR-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer PR-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

© Himmelhoch

© Reichl & Partner

© Ecker & Partner/Ingo Pertramer

Welc he ist Ihrer M e i n u n g n a c h d i e be ste P R- Age ntur in Öst e r r e i c h ? Rang Agentur Nennungen 1 Himmelhoch 6,3% 2 Ecker & Partner 5,9% 2 Grayling 5,9%

© Aleksandra Pawloff

agenturen

Top 3 Österreichs PR-Agenturen im Ranking: An die Spitze beider Rankings wählte die Branche die 2007 gegründete Himmelhoch PR, ebenfalls doppelt vertreten ist Grayling. Dazu kommen Ecker & Partner, Reichl und Partner PR sowie die Skills Group.

Saskia Wallner

Michael Obermeyr

Eva Mandl

Dietmar Ecker

2013

2013

D

2013

Ketchum Publico hat viel Neues und viel Gutes für die Ketchum Publico gebracht: Spannende Projekte für treue Kunden (inkl. zwei Staatspreis-Nominierungen) sowie schöne Kundengewinne im Krisenund Change-Bereich. Und Ketchum erweist sich in jeder Hinsicht als Gewinn.“

42 – medianet

Reichl und Partner PR war zu Beginn spürbar von Zurückhaltung geprägt. Momentan nimmt der Optimismus der Wirtschaft zu. Trends in der Branche: Gesamtlösungen aus Werbung, PR, Online, Social Media sind gefragt. Employer Branding ist momentan das große Thema.“

Himmelhoch ie Medienarbeit hat sich verändert. Medieninhalte sind kürzer, schneller getaktet, sie müssen auf mehreren Kanälen an eine sich ebenso schnell verändernde Anzahl von Dialoggruppen gelangen. Wer das schafft, hat auch künftig die Nase vorn.“

Ecker & Partner war und ist für uns ein gutes Jahr“, so E&P-Agenturchef Dietmar Ecker, „nicht nur, weil wir ein gutes Wachstum hatten, sondern vor allem, weil unser wunderbares Team aus gescheiten und fleißigen Menschen gut zusammengewachsen ist.“ rankingweek 2013


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rankingweek

pr-agenturen

Gründungsjahr

GF im Amt seit

Eigentümer­ struktur

Umsatz 2013P

Anzahl Mit­ arbeiter fix/frei

Neukunden 2013

Gesamt­anzahl Kunden

Aigner PR

1993

1993/2011

eigentümergeführt

1,9

5/4

2

12

alphaaffairs

1997

1997

eigentümergeführt

3,0

12/5

5

25

Bauer PR

1991

1991

eigentümergeführt

0,3

3

2

5

bettertogether

2004

2008

eigentümergeführt

1,4

14

14

53

Comm:in PR

1999

1999

eigentümergeführt

0,2

2/5

1

10

Communication Matters

1999

1999

eigentümergeführt

0,7

7/2

10

18

comunicative public relations

2003

2003

eigentümergeführt

3/1

2

10

currycom

2003

2003

eigentümergeführt

4,5

30/20

7

30

Ecker & Partner

1998

1998/2009

eigentümergeführt

5,8

28/2

16

65

Grayling

2001

2001/2006

Netzwerk

45

10

50

HC Marketing consult

1994

1994

eigentümergeführt

0,8

4/12

4

18

Himmelhoch

2007

2007

eigentümergeführt

1,3

15/3

10

35

ikp

1990

1990

eigentümergeführt

3,7

37/3

12

60

Ketchum Publico

1965

2011

Netzwerk

15

8

32

Kobza Integra PR

2009

2009/2011

eigentümergeführt

1,6

10/3

4

15

Lang & Tomaschtik Communications

1996

1996

eigentümergeführt

8/5

4

18

leisure communication

2002

2002

eigentümergeführt

3,1

11

20

72

loebell & nordberg

2001

2001

eigentümergeführt

0,7

9/2

6

20

mayway Werbung & PR

1993

2007

eigentümergeführt

0,7

8/0

3

12

Melzer PR Group

1989

1989

eigentümergeführt

0,4

4/13

2

11

Milestones in Communication

2008

2011/2013

eigentümergeführt

1,2

17/2

10

50

MK Salzburg

1989

1989

eigentümergeführt

7

12

80

Ogilvy

peerpr

2009

2009

eigentümergeführt

0,6

2/4

7

13

PR für Markenwachstum

2009

2009

eigentümergeführt

0,5

3

3

25

PR Plus

1998

1998

eigentümergeführt

0,5

5/2

2

20

pr.com

1999

1999

eigentümergeführt

0,2

1

4

10

Press‘n‘Relations Austria

2001

2007

eigentümergeführt

18/2

2

15

PRofessional

1998

1998

eigentümergeführt

6/0

0

6

pr-unit

2004

2004

eigentümergeführt

0,1

2/4

1

6

Putz & Stingl

1992

1992/2000

eigentümergeführt

2,0

12/3

2

36

Pzwei.Pressearbeit

2002

2002

eigentümergeführt

0,5

8/2

3

35

Reichl und Partner PR

2001

2001

eigentümergeführt

1,2

11/0

10

40

Rottenschlager Consulting + PR

1989

2001

eigentümergeführt

1,4

9/2

5

26

Sery Creative Communications

1966

1994/2000

eigentümergeführt

The Skills Group

1984

2000

eigentümergeführt

2,7

18/2

5

35

Unique Relations

2008

2008/2012

eigentümergeführt

1,2

10/3

6

25

Wier PR

2003

2003

eigentümergeführt

2/2

5

20

wikopreventk (ehem. wiko wirtschaftskommunikation)

2013

2013

eigentümergeführt

0,9

3

30

Unternehmen

Umsatz in Mio. € 2013P: Prognose laufendes Geschäftsjahr. Unternehmenseigenangaben. Von medianet ohne Gewähr veröffentlicht.

rankingweek 2013

medianet – 45

agenturen

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rankingweek

agenturen

Benchmark-Report Der europäische IAB AdEx zeigt steigende Dominanz der Onlinewerbung auf

Online-Werbemarkt wächst weiterhin

Starker Wandel Die Erhöhung der Onlinespendings eines in Summe stagnierenden Werbemarkts trägt laut dem Interactive Advertising Bureau der Bedeutungszunahme der Onlinekanäle im Mediennutzungsverhalten der User Rechnung. Die Online-Netto-Werbeausgaben wurden vom IAB Europe heuer bereits zum siebten Mal in 26 Ländern europaweit erhoben. Das Ergebnis der Untersuchung: Onlinespendings weisen, trotz Stagnation des Werbemarkts, im Jahr 2012 ein Wachstum von 11,5 Prozent auf. Damit liegt der Onlineanteil mit einem Spendingvolumen von 24,3 Milliarden Euro am Gesamtwerbekuchen bei 25,6 Prozent. Seit der erstmaligen Durchführung der Untersuchung im Jahr 2006 hat sich einiges getan. Damals beliefen sich die Onlinespendings auf „nur“ 9,4 Milliarden Euro, was einen Anteil von 10,3 Prozent am Gesamtmarkt bedeutete. Über alle Märkte hinweg wurde fast jeder zweite Werbeeuro in Suchwortwerbung investiert (48,8 Prozent). Kleinanzeigen und Rubriken verbuchen mit 18,5 Prozent knapp rankingweek 2013

Die Ausgaben bei der Online-Werbung sind europaweit stark gestiegen.

ein Fünftel der Werbeausgaben. Mit einem Drittel am Onlineanteil ist der Displaybereich noch immer stark, allerdings mit dem geringsten Wachstum.

Wachstumssieger Mobile Den größten Anstieg verbuchte Mobile Display-Werbung mit einem stolzen Wachstum von 87,3 Prozent. Dieses umfasst neben Mobiltelefonen auch Tabletwerbung und mobile Bewegtbildwerbung. Dennoch weist die IAB darauf hin, dass die Ausgaben in diesem Bereich dem Nutzungsanteil von Mobile im Medienkonsum nachhinken. Die Ausgaben von Mobile Display entsprechen mit knapp 400 Millionen Euro europaweit einem Anteil von fünf Prozent an Online Display-Werbung. Instream Videowerbung verzeichnet 12,9 Prozent des gesamten Online-Displayumsatzes. Dies entspricht im Jahr 2012 einem Wachstum von 50,7 Prozent im Vergleich zu 2011. Erstmals erreicht die Online-Video-Werbung einen Marktanteil im zweistelligen

Bereich. „Die erschienene AdEx Benchmark Studie des IAB-Europe zeigt wieder, dass sich der österreichische Digitalwerbemarkt vor dem europäischen Vergleich nicht zu scheuen braucht“, betont IAB-AustriaPräsidentin Martina Zadina.

Österreich sehr stark Im Jahr 2012 betrugen die Online-Spendings hierzulande 326 Millionen Euro. Unerreicht liegen damit immer noch Großbritannien und Deutschland an der Spitze, welche kumuliert 46 Prozent des Online-Gesamtmarktes ausmachen. Mit 8,5 Prozent Wachstum liegt Österreich unter dem Europaschnitt von 11,5 Prozent. Ausgegeben werden im Online-Werbemarkt Österreichs pro Kopf 35,5 Euro, der ProKopf-Schnitt in den erhobenen 26 Ländern liegt bei 30,1 Euro.

Noch Luft nach oben Die Ausgaben im Detail: 124 Millionen Euro flossen in Österreich in Display-Werbung und 75 Millionen Euro

in Kleinanzeigen. Am meisten Geld floss in die Suchmaschinenwerbung; hier wurden 127 Millionen ausgegeben. Im Vergleich zu Österreich investierte Spitzenreiter Großbritannien mit 3,9 Milliarden Euro mehr in den Bereich Search, als in Display (1,6 Milliarden Euro) und Kleinanzeigen (1 Milliarde Euro) zusammen. Eine Spitzenposition nimmt Österreich im Zuwachs von Video-Werbung ein. Mit 146,8 Prozent Wachstum liegt der heimische Markt auf Rang vier, wenngleich die Gesamtspendings im Bereich der Video Ads mit 8,5 Millionen Euro Mittelmaß bedeuten. Martina Zadina erkennt bei heimischen Online-Spendings trotzdem noch viel Luft nach oben: „Obwohl wir mit 35,5 Euro Onlinewerbeausgaben pro Kopf im guten europäischen Mittelfeld liegen, sind wir noch weit entfernt von Märkten wie Norwegen (117 Euro pro Kopf) oder Dänemark und Groß­ britannien (jeweils 94 Euro).“

IAB adex steckbrief Methode Die Online-Ausgaben werden von den lokalen IABs gemeldet und von IHS Electronics und Media kompiliert und gewichtet (auf Nettospendings). Es werden die Werbespendings von 26 europäischen Ländern verglichen. Bestehen Der AdEx Bericht 2012 ist bereits die siebente Ausgabe, die Reihe begann im Jahr 2006. Der Bericht ist IAB Europe-Mitgliedern sowie den teilnehmenden IAB-Mitgliedsmärkten Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Slowenien, Rumänien, Russland, Spanien, Slowakei, Serbien, Türkei, Schweden, Schweiz und Großbritannien zugänglich. medianet – 47

agenturen

Wien. Erstmalig reiht sich Online-Werbung europaweit vor die Kategorie Tageszeitungen ein. Damit liegt Online im Europaschnitt an der zweiten Stelle hinter TV. Der Anteil von Online am Gesamtwerbekuchen hat hat sich seit der Einführung der Erhebung 2006 trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse in Prozentpunkten mehr als verdoppelt. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem IAB AdEx Benchmark-Report für das Jahr 2012.

© Panthermedia.net/Helder Almeida

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist Onlinewerbung einer der Gewinner.


rankingweek

new media-agenturen

w e l c h e N e w M e d i a -A g e n t u r h at I h r e r Meinung n a c h im B e r e ic h S o c i a l M e d ia „ d i e N a s e vorn“ ? Rang Agentur Nennungen 1 Ambuzzador 13,4% 2 vi knallgrau 7,6% 3 Super-Fi 4,0%

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer New Media-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

Die Top 3 (ungestützt, Angaben in %); Basis: Respondenten sind im Bereich Kommunikation, Werbung, Marketing oder PR tätig und arbeiten nicht in einer New Media-Agentur, CAWI, Quelle: Marketagent.com.

© IQ mobile

© vi knallgrau

© diamond:dogs

© Jürgen Hammerschmid

W e lc he ist Ihrer Meinu n g n a c h di e be ste ne w media-Ag ent ur in Öste r r e i c h ? Rang Agentur Nennungen 1 kraftwerk 6,7% 2 vi knallgrau 5,8% 3 Super-Fi 4,9%

Dieter Rappold

Gerhard Handler

Sabine Hoffmann

Harald Winkelhofer

2013

2013

2013

T

vi knallgrau

ist Beginn einer Marktbereinigung. Überleben werden leistungsstarke Marktführer wie vi knallgrau und billige Kleinstagenturen. Der Mittelbau, Agenturen mit 10-20 Mitarbeitern, wird aufgerieben. Diese Anbieter sind weder Qualitäts- noch Preisführer.“

rankingweek 2013

diamond:dogs group ist es gelungen, unser Digital Triple Play-Portfolio deutlich auszubauen. Immer mehr Lösungen für unsere Kunden basieren auf der strategischen Verknüpfung von Online, Mobile und Social aus einer Hand. National und International wachsen wir damit solide.“

ambuzzador

war geprägt vom Wandel zum ‚Social Business‘: Unternehmen erkennen ihre Chance in Transparenz, Geschwindigkeit und Offenheit von Social Media. 2014 folgt die Transformation von Organisationen, um Innovation im Daily Business zu ermöglichen.“

IQ mobile

rotz traditionellen Verhaltens bewiesen Werber und Kreative im Jahr 2013 erfolgreich Mut zur Veränderung. Es darf kein Wenn und Aber mehr geben, in einer Kampagne mobile Mechaniken in Klassik oder Digital einzusetzen – Klassik ist digital.“ medianet – 49

agenturen

Top 3 Österreichs New Media-Agenturen im Ranking: In beiden Rankings liegen vi knallgrau auf Platz 2 sowie Super-Fi auf Platz 3 – nur an der Spitze wechseln die Leader; kraftwerk als gesamt beste Agentur und Ambuzzador führt im Social MediaBereich.


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rankingweek

new media–agenturen

n ew m edia–Ag entur e n de s L a n d e s (Au swa h l ) Gründungsjahr

GF im Amt seit

Eigentümer­ struktur

Umsatz 2013P

Anzahl Mit­ arbeiter fix/frei

Neukunden 2013

Gesamt­anzahl Kunden

ambuzzador

2004

2004

eigentümergeführt

2,9

27/3

11

40

artworx

2010

2010

eigentümergeführt

0,7

10/5

10

70

bestHeads

2003

2006

eigentümergeführt

0,4

5/0

3

30

Braintrust

1989

1989

eigentümergeführt

1,1

9/3

10

60

create.at

2000

2000

eigentümergeführt

2,1

29/2

5

37

Crevo

2006

2006

eigentümergeführt

0,8

6/4

6

24

Datenwerk

2000

2006

eigentümergeführt

1,2

12/4

15

60

diamond:dogs | group

1999

1999

eigentümergeführt

10,5

86/9

21

132

Digitalschmiede

2011

2011

eigentümergeführt

2,0

4/12

3

15

DMC 01 Consulting & Development

1997

2004

eigentümergeführt

4,2

30/5

5

30

ecx.io austria

1995

eigentümergeführt

13,0

135/10

15

98

elements.at

2002

2005/2013

eigentümergeführt

7,2

50/1

12

100

Fonda Interaktive Medien und Kommunikation

2005

2005/2012

eigentümergeführt

1,9

15/10

10

70

Foon

2005

2005

eigentümergeführt

15/6

Getdesigned

2000

2000

eigentümergeführt

0,8

11

8

100

iprospect

2013

2013

Netzwerk

3,0

7

1

40

IQ Mobile

2006

2006

Netzwerk

4,2

20/35

30

280

K25

1994

1994

eigentümergeführt

1,0

8/6

4

25

LimeSoda Interactive Marketing

2002

2002

eigentümergeführt

24/0

10

75

Loop

2005

2005

eigentümergeführt

4,1

48/2

16

90

MBIT Solutions

2000

2000

eigentümergeführt

1,1

15/5

10

100

natives Agentur für digitale Werbung und Kommunikation

2012

2012

eigentümergeführt

1,4

5/3

7

12

Onlinezone Advertising

2008

2008

eigentümergeführt

1,5

15/10

10

100

Ovos

2004

2004

eigentümergeführt

1,8

14/5

9

60

P&P Medien

2003

2010

eigentümergeführt

1,0

17/3

20

150

pilot@media.at

2012

2013

eigentümergeführt

1,0

7

7

60

Pixel Art

2004

2004

eigentümergeführt

3,2

35/5

10

80

Pulpmedia

2005

2005

eigentümergeführt

1,8

20/5

15

80

Reichl und Partner eMarketing

1999

1999

eigentümergeführt

22/0

12

100

seso media group

2000

2000/2005

eigentümergeführt

4,0

30

15

38

vi knallgrau

2001

2005/2009

eigentümergeführt

4,4

52

9

38

viermalvier

2012

2012

eigentümergeführt

3/5

15

55

Worx Multimedia Consulting

1997

1997

eigentümergeführt

6/4

6

16

agenturen

Unternehmen

Ogilvy

Super–Fi Group

Wunderman PXP

Umsatz in Mio. € 2013P: Prognose laufendes Geschäftsjahr. Unternehmenseigenangaben. Von medianet ohne Gewähr veröffentlicht.

52 – medianet

rankingweek 2013


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Fortschritte Das Medienforschungstool soll ab März 2014 alle Mediengattungen messbar machen

Media Server schreitet weiter voran Wien. Das neue Jahr verspricht spannend zu werden: Im März 2014 sollen die Ergebnisse der Pilotstudie des Media Servers präsentiert werden. Das Medienforschungstool soll ab dem kommenden Jahr alle Mediengattungen gemeinsam messbar machen. Ergebnisse der Anfang des Jahres gestarteten Pilotstudie wurden bisher noch nicht präsentiert; derzeit würden die Erhebungen gerade auf ihre Plausibilität geprüft werden, erklärte Helmut Hanusch, Präsident des Vereins Media Server und der Media-Analyse, die Wartezeit. Mit der Durchführung der Pilotstudie wurden die Wiener Institute GfK Austria und IFES sowie das Münchner Institut TNS Infratest beauftragt.

Kompromisse nötig Bei der Entwicklung des Medienforschungstools müssen neben mathematischen Problemstellungen auch politische Hürden überwunden werden. „Manches ist Kompromiss, manches wird Kompromiss bleiben“, beschrieb Helmut Hanusch die Vorgangsweise im Rahmen der Forumsdiskussion des Forum Mediaplanung Anfang November. Als positiv beurteilte Michael Hoffsäss den Fortschritt des Projekts; der langjährige Experte für Mediastudien und Mitglied der technischen Kommission der AG.MA betonte, dass der österreichische Entwicklungsstatus dem deutschen entspricht. Er bescheinigt dem Projekt Media Server einen vergleichbaren Entwicklungsstatus wie der deutschen Parallelinitiative und strich immer wieder heraus, dass es sich dabei auch für die Fusionierer um eine völlig neue Auf54 – medianet

Media Server ausreichen wird. Die Präsentation der Pilotstudie im März 2014 wird neben den Kosten auch die realisierten Methoden genauer unter die Lupe nehmen.

Vielseitige Erhebung

© medianet/Szene1/Christian Mikes

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Derzeit läuft noch die Anfang des Jahres gestartete Pilotstudie, Details gibt es noch keine.

Präsident Helmut Hanusch blickt positiv auf die Zukunft des Media Servers.

gabenstellung handle. Nur bei der Wahl der Fusionsagentur sind die deutschen Nachbarn einen Schritt weiter; dort übernehmen entweder ISPA oder anchordata die Aufgabe. Die weiteren Schritte auf dem Weg zum Media Server wurden bereits vereinsintern abgeklärt. Im März werden die Ergebnisse der Pilotstudie präsentiert, die technische Kommission wird sich anschließend um die praktische Umsetzung kümmern. Läuft alles nach Plan, kann die Fusion der einzelnen Währungsstudien ab Juli 2014 beginnen. Gewinner und Verlierer solle es keine geben, betonte Hanusch.

Kostenfrage gelöst Der Präsident des Media Servers ist davon überzeugt, dass Doppelnutzungen sichtbar werden, die ein wichtiges Indiz zur Werbeplatzfinanzierung in verschiedenen Medien sind. In einem weiteren Schritt

könnten aus der Studie auch Feinjustierungen am Medienprodukt selbst abgeleitet werden. Die Projektkosten des Media Servers belaufen sich insgesamt auf 2 Mio. €. Letzte Hürden auf dem Weg der Umsetzung lokalisierte Hanusch in der Fristen- und Finanzierungskonkurrenz. Dabei müsse darauf geachtet werden, dass Vereinsmitglieder bei der Bezahlung der Studien nicht doppelt zum Handkuss gebeten werden, für den Präsidenten aber nur „banale“ Nebensächlichkeiten, um das „Ding in Gang zu bringen“. Finanziell steht der Verein Media Server auf sicheren Beinen: Der Verein hat die notwendigen Beitrittsgebüren „in ausreichender Höhe“ beschlossen. „In Summe werden wir auf gut 80.000 Euro kommen“, schildert Hanusch bei der Vereinsgründung im Jahr 2012. Der Präsident schätzt, dass diese Summe auch für den laufenden Jahresbetrieb des Vereins

Die mit der Pilotstudie betrauten Institute GfK Austria, IFES und TNS Infratest waren zum Teil mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Gerade bei den Befragungen spiele die Dauer eine entscheidende Rolle, erklärte Hanusch bereits zu Beginn der Pilotstudie. So wollen sich viele Personen nicht mehr so viel Zeit für eine Befragung nehmen. Bei der Pilotstudie wurden zwei Methoden getestet: Neben der 20-minütigen Befragung zur Mediennutzung am Vortag (Day after Recall) gab es auch Befragungen über das Smartphone, welche die stündliche Mediennutzung dokumentieren sollte. Auf die Präsentation der Pilotstudie darf man gespannt sein.

media server Verein Media Server Der Verein wurde im Jahr 2012 gegründet; Präsident ist Helmut Hanusch. Seine Stellvertreter sind Andreas Weiss, Geschäftsführer Aegis Media Austria, und ORF-Finanzdirektor Richard Grasl. Im Präsidium sitzen unter anderem Hermann Petz, CEO Moser Holding, ProSiebenSat.1-Geschäftsführer Markus Breitenecker und ÖWA-Präsidentin und derstandard.at Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner. Ziel Der Media Server soll nach Liveschaltung künftig die Nutzung aller Mediengattungen gemeinsam erheben. Damit soll erstmals die Nutzung von Print, TV, Radio und Online vergleichbar gemacht werden. Ergebnisse der Pilotstudie werden im März 2014 präsentiert. rankingweek 2013


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Jahresrückblick Ärger über finanzielle Bedingungen und neue Herausforderungen prägten das Jahr

„Spar-Zwang ist Normalzustand 2013“ Wien. Es war wieder ein schwieriges Jahr für die Branche. Im Gespräch mit medianet erzählen Branchenvertreter, wie sich das Jahr 2013 entwickelt hat und geben einen Ausblick auf 2014. Die Präsidenten der Verbände CCA, emba, PRVA, DMVÖ und IAB liefern ein aktuelles Stimmungsbild (siehe auch Seite 63). Einig sind sich die Branchenvertreter: Die österreichische PR-Szene befindet sich gerade im Wandel.

Schwierige Lage „Der aktuelle Holmes-Report konstatiert der PR-Agenturwelt für 2013 weltweit einen respektablen Umsatzzuwachs von acht Prozent“, berichtet PRVAPräsidentin Ingrid Vogl. Grund zur Freude kann diese Prognose aber nicht für alle sein. So unterliege diese Entwicklung starken regionalen Unterschieden. „Während Nordamerika stabiles Wachstum zeigt und Asien rasantes Wachstum erlebt, befindet sich die europäische Szene, und so auch Österreichs PR-Szene, in einer Umbruchsphase mit Herausforderungen“, betont Vogl.

Kleinere Produktionsbudgets und geringerer Income haben einen Effekt auf das Produkt. Man kann überall sparen, nur nicht bei der Idee. g erda reich l-­ schebesta

60 – medianet

© Robert Staudinger; PRVA/Jana Madzigon

agenturen

Ein branchenabhängiges Bild zeichnen die Vertreter von CCA, emba, PRVA, DMVÖ, IAB.

Präsidentinnen: Gerda Reichl-Schebesta (CCA) und Ingrid Vogl (PRVA),

Die Herausforderungen sind zum Teil der Branche selbst geschuldet. CCA-Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta kritisiert das wirtschaftliche Bewusstsein der Branche: „2013 ist der Sparzwang zum Normalzustand geworden. Egal ob auf Agenturseite, auf Auftraggeberseite oder auch bei den Konsumenten – der finanzielle Druck wirkt sich überall aus.“ Ohne Folgen bleibe diese Denkweise natürlich nicht. „Kleinere Produktionsbudgets und geringerer Income haben auch einen Effekt auf das kreative Produkt. Man kann überall sparen – nur nicht bei der Idee“, so der Appell. Negativ fiel ihr in diesem Jahr vor allem der Trend zu „All-in Leistungen“, die nicht bezahlt werden, auf. So sei zwar die strategische Beratung und damit der Grundstein einer Idee, gefragt; diese werde aber oft nicht extra bezahlt.

Idee ist viel wert Diese Vorgangsweise scheint sich immer mehr zu rächen. Durch den geringen Income und nur mehr kurzfristige Planbarkeit durch Etats, die

nur mehr projektweise vergeben werden, gehe es auch hier vermehrt in Richtung Freelance-Leistungen: Kleinere fixe Teams werden mit FreelanceLeistungen kombiniert. Die Folge: „Agenturen müssen als Gegenüber von schlanken Marketingabteilungen auf Auftraggeberseite immer mehr unternehmensberaterische Funktionen übernehmen“, schildert die CCA-Präsidentin. Aus sinkenden Budgets und steigenden Ausgaben ergäbe sich naturgemäß eine Diskussion über die Bezahlung von Agenturen, erklärt ReichlSchebesta die Problematik: „Ideen à la Erfolgsbeteiligungen sind zunehmend im Gespräch.“

Flexibilität erwünscht Zu beobachten sei hier ein weiterer Trend: Medial werden sich Kampagnen auch weiter in möglichst flexibel planbare Medien mit möglichst hoher Erfolgskontrolle verlagern, ist sich die CCA-Präsidentin sicher. Online wird somit immer weiter wachsen können, von TV und Print müsse es mehr Flexibilität geben.

Diese Herausforderung lässt sich auch laut Ingrid Vogl mit den Schlagworten Social Media, Online-Kommunikation, Bewegtbild-Kommunikation, Storytelling und Content Marketing verorten. Dennoch sei die Basis der PR gleich geblieben. Dass sich die PR aber stark geändert haben soll, sieht sie nicht: „Das angebliche Anwachsen der Instrumentarienpalette ist aus meiner Sicht nicht so groß, wie es vielfach propagiert wird. Vieles wurde einfach mit neuen Begrifflichkeiten belegt, ist aber im Prinzip das, was PR schon immer gemacht hat.“

Veränderte Bedingungen Die große Herausforderung sieht PRVA-Präsidentin Vogl „in der intelligenten Vernetzung von analogen und digitalen Kommunikationsaktivitäten; in einer kommunikativen Vernetzung, die letztendlich nachweisbare Wertschöpfung für die Organisation mit sich bringt.“ Daher seien strategische Ausrichtung der Kommunikationsarbeit und Evaluierung der Kommunikationsergebnisse für eine erfolgreiche PR-Zukunft unumgänglich und wesentliche Qualitätselemente professioneller PR-Arbeit. Auch Gerda Reichl-Schebesta ist sich bewusst, dass sich die Rahmenbedingungen immer schneller ändern, „aber es wird auch 2014 viele interessante Aufträge geben; den Unternehmen ist klar, dass sie laufend in Kommunikation investieren müssen und ein Aussetzen einen großen Wettbewerbsnachteil bringt. 2014 wird Erfolg haben, wer nach einem Prinzip entscheidet: Eine gute Idee potenziert das Budget.“ rankingweek 2013


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rankingweek Starke Aktionen Die Branche hat auch heuer wieder unter den wirtschaft­ lichen Gegeben­ heiten gelitten. Die Branchenvertreter bieten gute Lösungs­ ansätze.

agenturen Branchenvertreter Mit zahlreichen Initiativen wird die Branche gestärkt

© IAB

Anton Jenzer, DMVÖ, ist mit dem Jahr zufrieden.

Martina Zadina, IAB, freut sich auf neue Ausbildungsoffensive.

Schwaches Jahr Mit Mitglieder-Förderung, neuem Veranstaltungskonzept und der Positionierung als Vertreter für die Interessen der Dialog Marketer auf nationaler und internationaler Ebene hat der Dialog Marketing Verband Österreich ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Anton Jenzer, DMVÖ-Präsident, ist mit dem Ergebnis der heuer gesetzten Aktivitäten zufrieden: „Die Verbandsaktivitäten waren umfassend: Der DMVÖ Award im Frühjahr war auch heuer wieder einer der begehrtesten Preise der Branche und brachte großartige Kampagnen hervor.“ Nicht ganz so positiv zieht emba-Vorstand Martin Brezovich Bilanz der PR-Branche: „2013 war ein ärgerliches Jahr mit unklaren, sinnreduzierten und populistischen Antikorruptionsbestimmungen.“

© Eventplan K25

Finanzielle Schwächen

Martin Brezovich, emba, sieht Inhalte im Fokus.

rankingweek 2013

Bei seiner Kritik schließt er sich CCA-Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta an: „Es war herausforderndes Jahr mit immer kürzeren Vorlaufzeiten für Projekte und reduzierten Budgets.“ Abhilfe versuchte hier der DMVÖ bei finanziellen Schwierigkeiten zu schaffen. „Die Direct Profit Initiative ging nach dem großen Erfolg

Wichtiges Anliegen der Branchenvertreter: Ausbildung des Nachwuchses.

im Vorjahr 2013 in eine neue Runde und half Mitgliedern, ihre Kampagnen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten noch profitabler zu gestalten“, schildert Jenzer.

Ausbildungsoffensive Wollte sich der IAB bereits in diesem Jahr verstärkt um den Nachwuchs kümmern, verschiebt sich dies nun auf 2014. „Wir wollten mit den IAB Trainings Days, einem Ausbildungsprogramm für Online-Werbung und digitales Marketing, definitiv früher starten. Allerdings hat der IAB Austria trotz personeller Aufrüstungsmaßnahmen immer noch sehr begrenzte Ressourcen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir den Markt schon ab Anfang 2014 mit unserer Ausbildungsoffensive unterstützen können“, erklärt Martina Zadina. Das Ausbildungsprogramm verspricht umfangreich zu werden: „Grundsätzlich sieht die erste Ausbaustufe der IAB Training Days eine Basisausbildung für Newcomer, Einsteiger und Quereinsteiger sowie Marketingverantwortliche mit noch wenig Erfahrung im Onlinebereich vor. Der IAB Aus-

tria und seine Partnerfirmen bieten ein breites Spektrum an Inhalten an. Praxisexperten der Partnerunternehmen werden alle relevanten Inhalte, von der Planung bis zur Analyse sämtlicher Onlinewerbekanäle, vermitteln“, erklärt Zadina. Abgeschlossen werden die Training Days mit einer Prüfung, einem IAB Diplom und einem GoogleZertifikat.

Ausblicke Die Branchenvertreter haben im kommenden Jahr auch abseits von Schulungen viel vor. Der DMVÖ setzt seine Schwerpunkte unter anderem auf den Relaunch des DMVÖ-Awards unter neuem Namen. Außerdem werde man sich weiterhin mit EU-Regelungen befassen, so Jenzer: „Die Entscheidung zur EU-Datenschutz-Grundverordnung bleibt weiter spannend und wird uns auch 2014 beschäftigen.“ Für Brezovich stehen im neuen Jahr die Inhalte im Fokus: „Event ist Content – es geht um Inhalte! In einer fortschreitend digitalen Welt zeigt sich, dass nichts das authentische Erleben, das Zusammenkommen von Menschen, ersetzen kann.“ medianet – 63

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© DMVÖ/Foto Wilke

Wien. 2013 war ein sehr aktives Jahr für die Branchenvertreter. Neben der Förderung von Mitgliedern und des Nachwuchses sowie hochkarätigen Preisen gab es aber auch negative Stimmung aufgrund der anhaltend schleppenden Wirtschaft. Doch auch diesem Problem wird der Kampf angesagt. DMVÖ-Präsident Anton Jenzer, IAB-Präsidentin Martina Zadina und emba-Vorstand Martin Brezovich geben einen Einblick in ihre Aktivitäten.

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