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14. JahrganG

NO. 1775

donnerstag, 13. märz 2014

TREVISION

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a Trevision Holding Company

Redaktionstausch als Geburtstagspräsent

Saatgutverordnung ist vom tisch

Die Presse am Sonntag wird 5: Nun tauscht man zum Geburtstag kurz einmal mit der ORF-Redaktion … 

Gegen die geplante EU-Saatgutverordnung wurden allein in Österreich mehr als 400.000 Proteststimmen gesammelt 

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© Spar

© Die Presse

www.trevision.at

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Hotelmarkt Europa Prognose: Binnen zwei Jahren hat der Markt die Krise weitgehend hinter sich gelassen

short

© APA/Hans Klaus Techt

Europaweit zieht das Geschäft wieder an

© Avantgarde Properties

© Panthermedia/Alfred Emmerichs

Frauenquote Der Frauenanteil in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen liegt im Durchschnitt bei 36% (Vorjahr: 33%), so eine Aussendung des Wirtschafts- und des Frauenministeriums (Bild: BM HeinischHosek) aus dem dritten Fortschrittsbericht zur Erhöhung des Frauenanteils. Der Bund ist an 55 Unternehmen mit mindestens 50% beteiligt. In diese entsendet er insgesamt 290 Aufsichtsräte, davon sind inzwischen 105 mit Frauen besetzt (2012: 94). 42 von 55 Unternehmen weisen in den Aufsichtsräten einen Frauenanteil von 25% oder mehr aus. Bei 22 davon liegt der Anteil über 50%. 13 Unternehmen erfüllen die für 2013 geltende Zielvorgabe der Bundesregierung von 25%.

Zimmer mit Aussicht Der Wiener Hotelmarkt bleibt spannend: Im Juni sollen an der Nobeladresse Am Hof die ersten Gäste im neuen Park Hyatt (Bild) eintreffen. Dazu kommt: Auslastungs- und Erlössituation in Europas Hotellerie ist auf dem Weg zu Vorkrisenniveau – und auch die Investoren wittern Morgenluft.  Seite 2

UVP Im Europäischen Parlament wurde am Mittwoch eine umfassende Revision der UVP-Richtlinie (RL über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten) beschlossen. Fazit: Massive Verschlechterungen für Investoren konnten abgewehrt werden, Ansätze zur Verfahrensoptimierung wurden in der Richtlinie aufgenommen. Der UVP-Richtlinie kommt eine enorme Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Europa zu, da sie maßgeblich die Dauern und Kosten von Genehmigungsverfahren beeinflusst. Deshalb hat sich die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) im Vorfeld der Abstimmung massiv für Vereinfachungen eingesetzt. (red)

Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer: „Bereinigung von Kompetenzen“.

Wien. Am Mittwoch tagte in Wien der Bundesvorstand, oberstes Gremium des Gemeindebunds. Dabei wurde eine Resolution verabschiedet, in der u.a. eine Aufgabenreform, eine Modernisierung der Einheitsbewertung und die Reform der Grundsteuer gefordert werden. Darüber hinaus verlangen die Gemeindevertreter einen Ausgleichsfonds für strukturschwache Gemeinden. „Die Bereinigung von Kompetenzen, Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ist aus meiner Sicht eines der wichtigsten Reformprojekte der nächsten Jahre“, so GemeindebundChef Helmut Mödlhammer.  (APA)

Aktivierungskurs-Aus nur in Wien

© APA/Georg Hochmuth

Brehmstraße 10/4. OG, A-1110 Wien

AMS Module sollen Kursunterbrechungen verhindern

Resolution: Reformen gefordert

© Andreas Scheiblecker

Neue Adresse der medianet Verlag AG:

Gemeindebund Aufgaben- und Grundsteuerreform

AMS-Chef Johannes Kopf: „Kurse ­werden deutlich schärfer kontrolliert.“

Wien. Die in Wien in Kritik geratenen „Aktivierungskurse“ des AMS werden im Herbst beendet, für die anderen Bundesländer ist dies nicht geplant. Dies liege an den unterschiedlichen Anforderungen im Ballungsraum Wien und in ländlicheren Gebieten, so AMSChef Johannes Kopf zur APA. Dass die AMS-Kurse „sinnlos“ seien, wie von Kritikern behauptet, dem widersprach Kopf massiv. Es gehe darum, trotz steigender Arbeitslosenzahlen und somit erhöhtem Beratungsbedarf am AMS den richtigen Kurs zu finden. Ebenfalls neu ist, dass Kurse teilweise in Modulen angeboten werden.  (APA/red)


c ov e r / Pr i m e n e w s

2 – medianet

Donnerstag, 13. März 2014

Hotellerie Aktuelle Analysen zur Auslastung und Erlössituation der Hotels in Wien – und europaweit

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Wie man sich bettet … Hotelmarkt erholt sich

© APA/Robert Jäger

AK-Präsident will klare Regeln für Praktika

Wien. Der Wiener Hotelmarkt bleibt spannend: The next nice thing ist eine exquisite Suite direkt im Schloss Schönbrunn. Austria Trend realisiert das Projekt. Ab 30. April 2014 steht diese außergewöhnliche Unterkunft auf der Liste der ungewöhnlichen Residenzen in Europa, ab sofort kann gebucht werden. Auch an der Nobeladresse Am Hof wird mit Hochdruck gearbeitet – im Juni sollen die ersten Gäste in Österreichs erstem Park Hyatt empfangen werden. Wiens touristische Bilanz 2013 sieht wie folgt aus: Mit insgesamt 12,7 Mio. Nächtigungen übertraf man das Vorjahresergebnis mit einem Plus von 3,7%. Besonders gewachsen ist laut Wien Tourismus das Aufkommen aus Russland, den USA und asiatischen Ländern, wobei der große Bettenzuwachs in Wien für die Hotellerie dennoch als „harte Herausforderung“ bewertet wird. Südkorea gilt heuer übrigens als Hoffnungsmarkt im Marketing für die Bundeshauptstadt.

AK-Präsident Rudi Kaske fordert das „Ende der Praktikantenausbeutung“.

Wien. Arbeiterkammer Präsident Rudi Kaske kritisiert scharf „die Ausbeutung junger Menschen durch Scheinpraktika“. Unternehmen würden „unverhohlen“ normale Arbeitsverhältnisse als „Praktikum“, und das noch „zu einem Hungerlohn unter den Mindestgehaltsvorschriften“ inserieren. Insbesondere Unternehmen aus Bereichen der Kreativ- und Kommunikationswirtschaft würden öfter solche Scheinpraktika anbieten. So zahlten manche Unternehmen aus der Online-Branche für 20- bis 30 Wochenstunden nur zwischen 150 und 200 € im Monat. Aber auch große renommierte Unternehmen fordern von Praktikanten zwar normale Arbeitsleistung, entlohnen diese aber weit unter dem Kollektivvertrag. Jungen Menschen, die in solchen Scheinpraktika angestellt waren, rät Kaske, sich von der Gewerkschaft oder Arbeiterkammer beim Eintreiben der Gehaltsdifferenz und anderer Ansprüche unterstützen zu lassen. Er fordert klare Regeln und eine mit den Kollektivvertragspartnern festgeschriebene Abgeltung für Praktika. (red)

Auslastung & Erlöse steigen Tröstender Zuspruch kommt von den Wirtschaftsprüfern und Beratern von PwC: Europas Hotelmärkte profitieren von der wirtschaftlichen Erholung des Kontinents, schreibt PwC. Wie die Studie „Room to grow: European cities hotel forecast for 2014 and 2015“ ergeben habe, werden „die Hotels in nahezu allen untersuchten 18 Städten in den kommenden zwei Jahren ihre Auslastung verbessern und ihre Erlöse steigern können“. Krise war gestern? Auch Investoren, Eigentümer und Projektentwickler bezeichnen die aktuelle Marktsituation für das eigene Geschäft als „gut“ (51,6%), 22,5% als „zufriedenstellend“. Für 16,1%

© Bank Austria

Bank Austria ortet Konjunkturerholung

Schlafen wie Sissi und Franz: Neueste Edelnächtigungsmöglichkeit in Wien ist eine Suite direkt im Schloss Schönbrunn.

ist die Situation sogar „sehr gut“. Und nur zehn Prozent bezeichnen ihre Lage als „unbefriedigend“ oder „sehr schlecht“. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Branchenmagazins „HospitalityInside.com“ und der Fondsgesellschaft Union Investment: das „Investment Barometer“. Mit 3.750 von 5.000 möglichen Index-Punkten gaben die befragten Hotel-Experten deutlich zu erkennen, dass sie das aktuelle Angebot für ihr eigenes Geschäft bereits als positiv einstufen, in den nächsten sechs Monaten aber noch mit einer weiteren Belebung der Angebotspipeline rechnen. Der stärkste Kapitalzufluss für die europäischen Hotelmärkte, so schätzen die Befragten, kommt mit großem Abstand aus Kontinental-

Europa, vor dem Mittleren Osten und Fernost; Amerika als KapitalQuelle fällt weit ab.

Der österreichische Tourismus muss insgesamt mehr in Richtung Internationalisierung arbeiten und braucht bessere Rahmenbedingungen. Die steigenden Nächtigungszahlen gingen vielfach mit sinkenden Preisen einher; dabei kämpfe die Branche mit hohen Belastungen, etwa bei Betriebsübergaben, so der Tenor einer Diskussion am Dienstagabend beim Casinos Austria Tourismus Talk in Bregenz. Vorarlbergs WK-Spartenobmann Hans-Peter Metzler verwies auf ungünstige Rahmenbedingungen, etwa durch hohe Lohnnebenkosten und behördliche Auflagen: „Leider werden die steigenden Nächtigungszahlen vielfach mit sinkenden Preisen erkauft, während die Kosten steigen.“  (APA/red)

Investoren steigen ein „Institutionelle Investoren mischen zunehmend Hotels in ihrer Anlage bei“, bewertet Andreas Löcher, Leiter Investment Management Hotel bei Union Investment, die Ergebnisse im Markt-Kontext. „Wie auf den BüroimmobilienMärkten hat sich dadurch auch auf den europäischen Hotelmärkten der Wettbewerb, wenn auch auf niedrigerem Niveau, um CoreObjekte erhöht; hierzu tragen in steigendem Maße Player aus Asien, insbesondere auch aus dem Nahen Osten, bei.“

Lufthansa K. U. Garnadt

Awards Am Dienstagabend wurden in London die Top Employers-Preise verliehen

Bank Austria-Ökonom Günter Wolf: „Situation am Bau bleibt schwierig.“

Nachfolger für Spohr gefunden

JTI Austria ist „Top Employer“ Studienergebnisse wurden in einer unabhängigen Prüfung durch Grant Thornton bestätigt. „Die Anzahl der als Top Employers ausgezeichneten JTI-Niederlassungen hat sich seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt“, erklärt Christian Tobias, Human Resources Director bei JTI Austria. „Wir sind auch in Österreich sehr stolz darauf, dass wir diese Anerkennung erhalten haben; sie ist ein

H. v. Wedel, General Manager JTI Austria: „Personalstrategien haben viel Einfluss darauf, wie sich die Menschen in einem Unternehmen fühlen, was sie tun, wie sie es tun.“

Beweis für die ständigen Bemühungen unserer HR-Verantwortlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich anzuwerben, zu halten und miteinzubeziehen.“

Köln. Die AUA-Mutter Lufthansa hat wichtige Posten in der Konzernführung erneut intern besetzt. Neuer Vorstand für den zentralen Geschäftsbereich der Passagierflüge wird der bisherige Chef von Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt. Er folgt zum 1. Mai Carsten Spohr, der an die Spitze des Gesamtkonzerns rückt und dort Nachfolger von Christoph Franz wird.  (APA)

Talentemanagement Die Harmonisierung von Prozessen und Tools spiele eine wichtige Rolle bei der HR-Strategie von JTI, so Tobias: „Talentmanagement, das heißt sicherzustellen, dass wir die richtigen Leute in den richtigen Positionen haben, ist eine Grundlage unserer Strategie.“ In den letzten Jahren habe man beträchtliche Ressourcen in die Sicherstellung von Konsistenz und Transparenz der HR-Abläufe investiert. Tobias: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt dieser Strategie, die durch eine personalisierte Onlineplattform als effizientes Karriereplanungsund Teammanagement-Tool ergänzt wird.“ Österreich-Preisträger sind heuer auch British American Tobacco Austria, Samsung Electronics Austria und die Sirona Dental GmbH.  (red)

© EPA/picturedesk.com/Stephanie Pilick

London/Wien. Am Dienstag wurden in London die Top EmployersPreise verliehen – einer der Preisträger ist JTI (Japan Tobacco International). 25 JTI-Niederlassungen in Europa, darunter auch der Standort in Wien, wurden vom Top Employers Institute für ihr „hervorragendes Personalmanagement“ gewürdigt. Insgesamt zählt JTI zu den Top 3-Unternehmen in Österreich und in Europa. Die

© JTI

Wien. Nach einem eher durchwachsenen Jahr 2013 sehen die Ökonomen der Bank Austria Anzeichen der Erholung in vielen Branchen. Positive Signale gebe es in der Stahl-und Fahrzeugindustrie, im Maschinenbau, der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, in Tourismus und IT. Angespannt bleibe die Lage im Bau und der Telekombranche. Der Handel habe sich stabilisiert. 2013 verzeichnete die heimische Industrie nur ein schwaches Produktionsplus von 0,6% und stagnierende Umsätze. Die Bank Austria erwartet, dass die Industrie die Wachstumsschwäche der vergangenen zwei Jahre überwinden und ein Produktionsplus von zumindest 4% erreichen wird, heißt es am Mittwoch in einer Aussendung. Nach wie vor schwierig ist die Situation am Bau. Auch die Telekomanbieter leiden unter Konkurrenz- und Preisdruck. 2013 verbuchte die Sparte das sechste Jahr in Folge einen Umsatzrückgang. Die Dienstleistungsbranche dürfte sich erholen, wenngleich der Sektor noch Dynamik vermisse.  (APA)

© Austria Trend Hotels

Auch Investoren, Eigentümer und Projektentwickler bewerten die Situation wieder positiver.

Karl Ulrich Garnadt leitet künftig die Passagiersparte bei der Lufthansa.


medianet

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donnerstAG, 13. märz 2014 – 3

bedrohung des internets

Ein kürzlich veröffentlichter ROG-Bericht liestet die größten Feinde der offenen Informationsgesellschaft auf 

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© besser-magazin.at

© EPA/A. Taherkenareh

marketing & media aufwind

Das gratis Entertainment & Lifestyle-Magazin Besser weiter mit steigenden ÖAK-Zahlen 

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Ein Redaktionstausch als Geburtstagspräsent

© dmx Austria

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DMX Austria Mit einer Kombi aus Ausstellung & Konferenz startet die DMX Austria – Expo & Conference for Digital Marketing am 29. und 30. April in die fünfte Runde. An zwei Tagen bringt der Branchenevent den Besuchern im Wiener MAK die neuesten Trends im digitalen Marketing näher. Rund 50 Vorträge, Workshops, Talkrunden und Keynotes erwarten die Gäste. Infos unter:  www.dmx-austria.at

© Vox/Ralf Jürgens

Redations-Tausch Mit einer Neugründung reagierte die Styria 2009 auf die Zeitungskrise – und landete damit mit der Presse am Sonntag einen echten Erfolg. Nun, zum ­fünften Geburtstag, tauscht man kurz mal mit der ORF-Redaktion, die wie die Presse vom Österr. Journalist als Redaktion des Jahres ausgezeichnet ­wurde.  Seite 4

© APA/EPA/Michael Yada/Ampas Handout

© APA/Herbert Neubauer

Vox Als „Hundeprofi“ zeigt Martin Rütter anderen Menschen, wie sie Probleme mit ihren vierbeinigen Freunden bewältigen können. Doch er will auch selbst noch etwas lernen! Darum verlässt Martin Rütter in „Der Hundeprofi unterwegs“ (Folge 1 am Samstag, 15. März, um 19:10 Uhr bei Vox) sein gewohntes Revier und besucht außergewöhnliche Zeitgenossen mit einem ganz besonderen Draht zu Tieren.

Web-Aktivitäten ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe

Neu Ein regionales Jobportal für regionale Jobs

Michael Stix, Mitglied der GF bei der ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe.

Wien. Das kürzlich vom Mutterkonzern ProSiebenSat.1 Group gestartete Multi-Channel-Network „Studio 71“ kommt zur ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe nach Österreich. Damit konzentriert die Sendergruppe ihr Angebot an web-onlyProduktionen und Aggregation im Netz sowie deren Distribution. Zusätzlich zu den eigenen Bewegtbildportalen wie MyVideo werden die Entertainment-Angebote über die Konzerntochter jetzt auch auf Drittplattformen wie YouTube distribuiert. Das generelle Ziel ist der Aufbau eines führenden MultiChannel Networks in Europa, so das Unternehmen.

RMA www.startet „localjobs.at“

© RMA

San Diego (Kalifornien) Frauen sind einer Studie zufolge in US-Filmen deutlich unterrepräsentiert. Nur rund 15% der Hauptdarsteller in den 100 erfolgreichsten US-Kinofilmen des vergangenen Jahres waren weiblich, und in nur 13% der Filme waren gleich viele männliche wie auch weibliche Darsteller vertreten. Insgesamt waren nur rund ein Drittel aller Sprechrollen mit Frauen besetzt. (APA/dpa)

© ProSiebenSat.1 Puls4

„Studio 71“ kommt nach Wien

Arbeitssuchende wollen meist in der Region bleiben. localjobs.at soll helfen.

W i e n . Die RMA startet mit www.localjobs.at in NÖ, Salzburg und der Steiermark regionale Jobportale. Diese bieten Unternehmen und Jobsuchenden gleichermaßen einen echten Mehrwert, denn auch in der Personalsuche gewinnt die regionale Komponente zunehmend an Bedeutung. Für Unternehmen, die gezielt Mitarbeiter aus der eigenen Region suchen, ermöglicht localjobs.at eine gezielte Bewerbersuche und das rasche Bekanntmachen des Arbeitgebers am lokalen bzw. regionalen Arbeitsmarkt. Bestechend ist dabei das besonders attraktive und flexible FlatFee-Preismodell.


c ov e r

4 – medianet

Donnerstag, 13. März 2014

Jubiläum Mit einem nicht ganz alltäglichen redaktionellen Tausch feiert Die Presse am Sonntag ihren fünften Geburtstag

short

„Die Presse am Sonntag“, eine echte Erfolgsstory

Sky-Magazin „Besser“ in der Poleposition

Wien. Mit einem nicht ganz alltäglichen redaktionellen Tausch feiert Die Presse am Sonntag ihr fünfjähriges Jubiläum: Die Ausgabe am 30. März wird unter dem Motto „Fern Sehen“ maßgeblich von den Kollegen des ORF gestaltet. Im Gegenzug werden Presse-Redakteure in der Woche davor Sendungen auf ORF III bestreiten. Die Presse am Sonntag ist erstmals am 15. März 2009 erschienen. Fünf Jahre nach dem Start zeigte sich Presse-Chefredakteur Rainer Nowak mit der Sonntagsausgabe „sehr zufrieden“, wie er der APA erklärte. „Sie hat sich durchaus so entwickelt, wie wir uns das vorgestellt haben. Es ist uns gelungen, uns als einzig wahre Qualitätszeitung am Sonntag in Österreich zu etablieren. Bei aller Bescheidenheit müssen wir Vergleiche mit deutschen Titeln nicht scheuen.“

Besser ist das erfolgreichste ­österreichische Gratis-Magazin.

Wien. Das gratis Medium Entertainment & Lifestyle Magazin Besser wurde im 2. Halbjahr 2013 zum zweiten Mal von der ÖAK erfasst und kann einen Auflagen-Anstieg von rund 160.000 Stück im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 verbuchen. Somit ist das von Sky herausgegebene Magazin mit einer Auflage von 1.229.972 das auflagenstärkste Gratismagazin Österreichs mit Erscheinung monatlich oder seltener. Interessierte können das Magazin als Print-Ausgabe, aber auch Online oder als E-Paper erwerben. (red)

Jünger und weiblich Trotz der politischen und wirtschaftlichen Ausrichtung der Presse unter der Woche erreiche man mit der Themensetzung am Sonntag verstärkt jüngere und weibliche Leser. Bestätigt sieht sich Nowak auch durch die Abozahlen, die laut jüngst veröffentlichter Auflagenkontrolle für 2013 im Vergleich zum Jahr davor gesteigert werden konnten. „Dass eine Zeitung, die praktischerweise vor der Tür hängt, bei den Vollabos gewinnt, ist ein gutes Zeichen.“ Die Sicht seines Vorgängers Michael Fleischhacker, der in seinem jüngst erschienenen Buch den Tod der Tageszeitung voraussagt, teilt Nowak nicht. Danach gefragt, ob Die Presse oder Die Presse am Sonntag als Printprodukt länger Bestand haben werden, antwortete er schlicht „beides“. Allerdings

123Consulting mit vier Neukunden in 2014 Wien. Für 123Consulting hat das Jahr 2014 erfreulich begonnen: Gleich vier neue Kunden konnten die Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing und Social Media für sich gewinnen. Die Wiener Agentur betreut ab sofort den OutdoorprodukteProduzenten Steyr Mannlicher, den Deko-Spezialisten Zaruba, das Fachgeschäft Zgonc sowie Cemex, einen Anbieter von Transportbeton, Kies und Schotter. „Suchmaschinenoptimierung ist und bleibt die Basis eines jeden erfolgreichen Online Marketing Konzepts“, so Harald Grabner, Geschäftsführer von 123Consulting. (red)

Am 15. März 2009 erschien die erste Presse am Sonntag – das Jubiläum feiert man mit einem Redaktionstausch mit dem ORF.

gehe er sehr wohl davon aus, dass beide Zeitungen in der Zukunft wohl einen Wandlungsprozess durchlaufen werden. „Sie werden nicht immer so ausschauen wie jetzt.“

„Es ist uns gelungen, uns als einzig wahre Qualitätszeitung am Sonntag in Österreich zu etablieren.“ rainer nowak, cr „die presse“

Unabhängig von äußeren Faktoren präsentierte die von Christian Ultsch und Ulrike Weiser geleitete Presse am Sonntag aber schon vergangenes Wochenende eine Neuerung: Dem groß aufbereiteten Dossier mit historischem

Inhalt sollen im Laufe des Jahres weitere Adaptionen und Themenschwerpunkte folgen, wie Nowak ankündigte. Genaueres könne er aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Grundsätzlich müsse man versuchen, Inhalte besser aufzubereiten. „Man kann im Print auch von Digital einiges lernen“, so der Chefredakteur. Zur Feier des fünfjährigen Jubiläums wird man nun mit Redakteuren der „Zeit im Bild“, von ORF III und der ORF-Kultur, kooperieren. Der Hintergrund dazu ist eine gemeinsame Ehrung, wurden ORF und Presse vom Fachmagazin Der Österreichische Journalist doch kürzlich ex-aequo als „Redaktion des Jahres“ ausgezeichnet. Auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz freut sich über die „ebenso hochkarätige wie einzigartige Kooperation“, wobei der „Gewinner dieses besonderen Joint Ventures der renommiertesten Qualitätsmedien des Landes in jedem Fall das Publikum“ sei. Eine wichtige Rolle beim Austausch soll den Auslandskorres-

pondenten beider Medien zukommen. Derzeit sei man in der Planungs- und Koordinierungsphase, berichtete Nowak. „Das ist noch ein work in progress.“ Fest stehe aber bereits: „ZiB“-Wirtschaftschef Christoph Varga wird sich mit Presse-Redakteur Josef Urschitz ein „Streitgespräch“ liefern, während „ZiB“-Moderator Tarek Leitner dem „Verplappern der Welt“ nachgeht. Und auch für die optische Umsetzung ist etwas Besonderes angedacht, so Nowak. Die Zeitungsmacher werden wiederum ab 24. März TV-Luft schnuppern: Fünf von Presse-Redakteuren gestaltete Kurzinterviews stehen etwa im Vorfeld von „Kultur Heute“ auf ORF III an. Mit Francesca Habsburg, Wolfgang Schüssel und Karl Schwarzenberg sind am 27. März Gespräche zum Thema „Zukunft Europa“ geplant, und Nowak selbst wird am 28. März gemeinsam mit Ani GülgünMayr ein „Kultur Heute“-Spezial moderieren. Am 1. April ist der Nowak dann bei Heinz Sichrovsky in „erLesen“ zu Gast.  (cw/APA)

Reporter ohne Grenzen Ein Bericht prangert auch Export von Überwachungstechnologie aus Westeuropa an

McDonald’s-Erfolg dank digitaler Kommunikation

Regime, für die das Netz eine Bedrohung ist

© McDonald’s

Wien. Die „Feinde des Internets“ sind immer und überall – vor allem nicht nur dort, wo man sie vermutet. Zu diesem Schluss kommt der gleichnamige Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG), der die zunehmende Kontrolle und Einschränkung des World Wide Web im vergangenen Jahr dokumentiert und Staaten mit besonders restriktiver Onlineüberwachung auflistet. Weltweit versuchen Regierungen mit immer größerem Aufwand, die

Internetkommunikation zu überwachen und teilweise auch zu zensieren. Der ROG-Bericht bietet keine Ranglisten diesbezüglicher „Schurkenstaaten“, sondern dokumentiert die teilweise umfassenden Kontroll- und Zensurmaßnahmen bis hin zu Gefängnisstrafen. Er weist aber auch deutlich darauf hin, dass die durch den Whistleblower Edward Snowden aufgedeckten Überwachungspraktiken des US-amerikanischen und

© EPA/Abedin Taherkenareh

frag.mcdonalds.at soll über die Produkte der Fastfood-Kette aufklären.

Wien. Mit einem erweiterten Produktsortiment und neuen Standorten erwirtschafteten die aktuell 189 McDonald’s Österreich Restaurants im Jahr 2013 560 Mio. €. Innovative Kommunikations-Tools waren für diesen Erfolg essenziell. Eines dieser Tools, frag.mcdonalds.at, beantwortet Fragen zu Qualität und Herkunft der Produkte von McDonald’s Österreich. User können via Facebook oder Twitter ihre Fragen zum Essen posten. Das Redaktionsteam stellt binnen kurzer Zeit Antworten zur Verfügung, die direkt auf der Website zu sehen sind. (red) frag.mcdonalds.at

© diepresse.com; ORF

© www.besser-magazin.at

Mit Gründung der Sonntags-Presse zeigte man vor fünf Jahren, wie auch auf Krisen reagiert werden kann.

ROG: Die Mullahs im Iran wollen ein – abgekoppeltes – Internet nach ihren Regeln.

des britischen Geheimdiensts besonders fatal seien, weil sie von autoritären Regimes vom Iran über China bis Saudi-Arabien als Legitimation ihrer jeweiligen eigenen Verletzungen der Informationsfreiheit gebraucht würden.

Sonderrolle Chinas Eine Sonderrolle spielt auf dem Feld der Onlineüberwachung China: Nicht nur berüchtigter Experte auf dem Gebiet der rigorosen Kontrolle im eigenen Land, unterstützt das Reich der Mitte laut ROG jetzt auch den Iran beim Aufbau eines „Halal Internet“, das vom weltweiten Netz abgekoppelt und unter absoluter Kontrolle des autoritären Regimes in Teheran stehen soll, wie der stellvertretende iranische Informationsminister jüngst bestätigt habe. Aber Pekings diesbezüglicher Eifer macht hier nicht halt: Auch im afrikanischen Sambia und in Usbekistan arbeiten die Regierungen laut ROG mit China zusammen, um jeweils eigene Internet-Überwachungsnetzwerke zu installieren.

Frankreich erfährt auch in anderer Hinsicht besondere Erwähnung: Die weltweit geübte Zensur und Kontrolle des Internets wäre nicht möglich ohne die entsprechenden Überwachungswerkzeuge, die jedes Jahr auf drei internationalen Messen angeboten würden, von denen im Vorjahr gleich zwei – TAC und Milipol – in Frankreich stattgefunden hätten. „Die Überwachung und Zensur durch die ‚Feinde des Internets‘ wäre unmöglich ohne die Werkzeuge, die von Privatunternehmen entwickelt und auf diesen Messen angeboten werden.“ Im selben Jahr habe Frankreich für eigene Unternehmen, die Überwachungs-Tools außerhalb der EU verkaufen wollten, eine Bewilligungspflicht eingeführt. Gesetzliche Regelungen zur Internet-Überwachung und zum Datenschutz sind laut ROG sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene wie auf UNO- und EU-Niveau „unvollständig und unzureichend und entsprechen bei Weitem nicht internationalen Menschenrechts-Standards“. (red)


retail

inside your business. today. Donnerstag, 13. März 2014 – 5

Douglas goes sweet

Die Handelskette Douglas will die in deutschen Innenstädten präsente Süßwarenkette Hussel übernehmen 

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© Men’s Wearhouse

© APA/EPA/Karmann

medianet

dicke garderobe

In den USA steht ein Milliardendeal vor dem Abschluss: Men’s Wearhouse übernimmt Jos. A. Bank Clothiers 

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Erleichterung im LEH: „Unselige“ Saatgutverordnung ist vom Tisch

© Spar

Fleißig gesammelt Die Spar NÖ (Bild) trug ihr 3.000-Stimmen Scherflein bei, um gegen die geplante EU-Saatgutverordnung zu protestieren. Gesamt wurden von Arche Noah, Global 2000, Kronen Zeitung und Spar allein in Österreich mehr als 450.000 Proteststimmen gesammelt. Nun ist die Verordnung Geschichte.  Seite 6

DiTech verhandelt mit Investor

Forty Creek verkauft

Wien. Es scheint eine neue Hoffnung für den insolventen Computerhändler DiTech zu geben. Ein polnischer Investor, dessen Name nicht bekannt ist, wolle das Unternehmen zu 100% zum Preis von einem € übernehmen und dann sowohl einen einstelligen Millionenbetrag in den Computerhändler investieren, als auch die Haftung gegenüber den Lieferanten übernehmen. Der Betrag solle außerdem dem dreimonatigem Fortbetrieb innerhalb des geplanten Sanierungsverfahrens sichern und die ersten Teilquoten für die Gläubiger finanzieren.

Damian Izdebski sucht die Rettung für DiTech mittels polnischem Investor.

Ein Vorvertrag soll bereits unterzeichnet worden sein, ein Sprecher von DiTech bestätigte aber, dass die entscheidende Unterschrift noch fehlt. Heute noch muss der Einstieg des Investors in trockenen Tüchern sein, den spätestens am Freitag muss DiTechAnwalt Procksch die Einleitung eines Sanierungsverfahrens über die DiTech GmbH beim Handelsgericht Wien beantragen. Den Gründern von DiTech, Alexandra Izdebska und Damian Izdebski soll das Recht vorbehalten bleiben, das Unternehmen zu 49% zurückzukaufen.(APA/dim)

© EPA/picturedesk.com/Daniel Dal Zennaro

Übernahme Campari schnappt sich Whisky-Hersteller

© DiTech/www.perterrigaud.com

Gut angelegt Polnischer Investor soll angeschlagene DiTech mit „Ein-Euro-Kauf“ retten

Campari gibt ca. 18 Prozent des Umsatzes für Marketing und Werbung aus.

Rom. Der italienische Spirituosenkonzern „Campari“ übernimmt für 120 Mio. € den kanadischen Whisky-Hersteller „Forty Creek“. Mit dem Kauf wolle Campari seine Position auf den nordamerikanischen Märkten verbessern, teilte das Managment mit. Für das Unternemen ist diese Übernahme ein wichtiger strategischer Schritt, für den kein finanzieller Kraftakt nötig sei. Ziel des Konzerns ist es, mithilfe des weltweiten Vertriebsnetzes relativ unbekannten Nischenmarken zum internationalen Erfolg verhelfen zu können (APA/dim)


r e ta i l & pr odu c e r s

6 – medianet retail

Donnerstag, 13. März 2014

Erleichterung im LEH Seitens Rewe und Spar begrüßt man die Entscheidung und kann nun weiterhin für geschmackliche Vielfalt bürgen

Saatgutverordnung ist beerdigt

© Rewe International/APA/Rastegar

Das EU-Parlament hat die geplante Saatgutverordnung mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

Rewe-Chef Frank Hensel: Verordnung hätte Bio-Diversität stark eingeschränkt.

Straßburg/Wr.Neudorf/Salzburg. Die umstrittene EU-Saatgutverordnung ist diese Woche am Dienstag vom Europaparlament gekippt worden. Der Vorschlag der Kommission wurde mit 650 Stimmen abgelehnt – bei lediglich 15 Gegenstimmen und ohne Enthaltungen. Kritiker der Verordnung beklagten, die EU-Regelung hätte zusätzliche Hürden für die Verbreitung gefährdeter Sorten geschaffen; dieser Entwurf ist nun vom Tisch. „Die Saatgut-Verordnung ist tot“, begrüßte Iga Niznik von der Gesellschaft zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt „Arche Noah“ das Ergebnis. Niz-

nik betonte, in Österreich hätten im Rahmen einer Kampagne von „Arche Noah“ und „Global 2000“ rd. 400.000 Personen gegen den Plan der EU-Kommission unterschrieben; europaweit waren es etwa 800.000 Menschen. Die Zulassung für seltene Sorten bleibt mithin nicht auf Nischen beschränkt, de facto bedeutet das eine Niederlage für weltweit agierende Saatgutkonzerne.

Erleichterung im LEH Auch im österreichischen Lebensmittelhandel ist man über die EU-Entscheidung erleichtert:

wir seit Monaten mit einer umfangreichen Kampagne gegen die geplante SaatgutVO Sturm gelaufen und haben gemeinsam mit der Arche Noah, Global 2000 und der Kronen Zeitung über 450.000 Unterschriften dagegen gesammelt“, bringt Spar-Sprecherin Nicole Berkmann das Engagement auf den Punkt. Allein in der Region NÖ wurden seitens Spar mehr als 3.000 Unterschriften gesammelt. Worum es den Händlern geht: Sortenvielfalt bedeutet auch geschmackliche Vielfalt. Heute ernähren nurmehr 30 von 5.000 Nutzpflanzen die Menschheit. Raritäten bieten den Konsumenten geschmackliche Abwechslung. Beispielsweise werden im Rahmen des Rewe Group Nachhaltigkeitslabels Pro Planet Projekte zum Erhalt der Biodiversität vorangetrieben – in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Landwirtschaft und mit NGOs.  (red/APA)

„Wir haben als erster Lebensmittelhändler in Österreich von Beginn an unsere Sorge zum Ausdruck gebracht, dass durch die neue Saatgutverordnung die Artenvielfalt und Bio-Diversität stark eingeschränkt würde. Die Ablehnung durch EU-Umweltausschuss, EU-Agrarausschuss und EU-Parlament zeigt, dass wir mit diesen Vorbehalten nicht allein sind“, begrüßt Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender Rewe International AG, die neue Situation. Besonders tatkräftig hat sich die Spar gegen die geplante Verordnung gestemmt: „Angeführt von Herrn Drexel persönlich, sind

Douglas Hussel vor Verkauf

Neue Eigentümer

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Hagen. Die in deutschen Innenstädten präsente Süßwarenkette Hussel bekommt neue Eigentümer: Die Handelskette Douglas will das Tochterunternehmen an den Finanzinvestoren Emeram Capital Partners verkaufen. Hussel betreibt in Deutschland, Österreich und Portugal über 240 SüßwarenFachgeschäfte. Nach Angaben von Douglas ist Hussel Marktführer in Deutschland. Mit den neuen Eigentümern wolle Hussel nun den Filialumbau beschleunigen, zusätzliche Geschäfte eröffnen sowie im In- und Ausland expandieren. Auch der Online- und Versandhandel sollen gestärkt werden. Zu den Gründungspartnern von Emeram Capital Partners gehört der frühere Chef des Handelsriesen Metro, Eckhard Cordes. (APA)

USA Men’s Wearhouse

Milliarden-Deal

© Men’s Wearhouse

New York. In den USA hat ein monatelanger, milliardenschwerer Übernahmepoker in der Bekleidungsindustrie ein Ende gefunden. Herrenausstatter Men‘s Wearhouse kündigte diese Woche an, für 1,8 Mrd. USD (1,30 Mrd. €) den kleineren Rivalen Jos. A. Bank Clothiers zu kaufen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Einzelhandels- und Servicekonzern mit 1.700 Filialen, der Smokings vermietet sowie Anzüge und Freizeitkleidung verkauft. (APA)

Men’s Wearhouse will Mitbewerber Jos. A. Bank Clothiers um 1,3 Mrd. € kaufen.


Medianet1303