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13. JahrganG NO. 1671

donnerstag, 11. juli 2013

TREVISION

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ultimatives briefing

Bei Bene in Wien fand ein Barcamp zu PR und Unternehmenskommunikation statt  Seite 4

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27.10.2005

12:07 U

© APA/Klaus Hans Techt

© prNa/APA/Schedl

www.trevision.at pfeiFfers ziele

Geht es nach Pfeiffer-Chef Schönleitner, gehört Zielpunkt bald Pfeiffer  Seite 6

Medianet-sommerpause Zwischen 15. Juli und 16. August 2013 © sxc/Stephen Coburn

Konjunktur-Report Wirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung: zwiespältige Bilanz der Experten

Wirtschaftsausblick: Einmal Krise und retour

www.direkt.biz +43 (0) 1 / 66 177

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© European Brand Institute

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© Bank Austria; APA/Herbert Pfarrhofer; APA/Georg Hochmuth; APA/Helmut Fohringer

Beim 8. eurobrandforum am 9. Oktober 2013, das in Kooperation mit der US-Botschaft im Novomatic-Forum in Wien veranstaltet wird, diskutieren internationale Markenentscheidungsträger die Zukunft von Marken, deren Aufbau, Management und Organisation. Unter dem Motto „Equality creates value“ rückt erstmals die „Female Brand“ in den Mittelpunkt. Keynote-Speakerin ist die US-Bestsellerautorin Catherine Kaputa (Bild).  (red)

© Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr

(v.li.o.n.re.u.:) Stefan Bruckbauer (Bank Austria), Karl Aiginger (Wifo), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Ulrich Schuh (Eco Austria).

BIP-Bilanz Über den Haufen geworfene Prognosen sind die „neue Normalität“. „Einmal Krise und zurück ... leider zur Krise, und nicht zum Ausgangspunkt“, beschreibt Notenbank-Chefökonomin Ritzberger-Grünwald das Auf und Ab. Seite 2 Werner Horvath verstärkt das Führungsduo Paul DegenfeldSchonburg und Juan Antonio Garcia bei Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr (SBER) als Sprecher der Geschäftsführung. Als Director Operations Austria trägt er die Gesamtverantwortung für SBER. Er ist seit November ’12 Teil der SBER-Chefetage und Vorstandsmitglied des Mutterkonzerns Tubacex.

Marcus Adä wird „D-A-CH-H“-Chef

© Ingram Micro

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe.

Ingram Micro Neuer Vice President CEE ab August

Adä ist für Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn verantwortlich.

Wien. Marcus Adä (47), Vertriebschef bei Ingram Micro Deutschland, wird am 1. August 2013 neuer D-A-CH-H-Chef von Ingram Micro und Vorsitzender der Geschäftsführung der Ingram Micro Distribution GmbH. Somit folgt er als Vice President Central and Eastern Europe (D-A-CH-H: Deutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn) auf Gerhard Schulz, an den er in seiner neuen Funktion auch berichtet. Bis Ende Juli 2013 sind Gerhard Schulz, der – wie bereits berichtet – zum 1. August Europachef von Ingram Micro wird, und Marcus Adä weiter in ihren aktuellen Aufgaben tätig.  (red)


c ov e r / p r i m e n e w s

2 – medianet

short

© www.akm.at

Austro Mechana wird eine AKM-Tochter

Donnerstag, 11. Juli 2013

Konjunktur Am Mittwoch wurde in Wien der Wirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung vorgestellt

„Wir werden uns gut ­entwickeln im Herbst“

„Bonitätsrechner“ für Klein- und Mittelbetriebe Wien. Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank und RLB NÖ-Generaldirektor-Stv. Georg Kraft-Kinz präsentieren heute den „KMU BonitätsRechner“, eine Bonitätsanalyse für Klein- und Mittelbetriebe. Damit sollen KMU sich besser auf Finanzierungsgespräche mit Banken vorbereiten können. Der Test ist kostenlos, darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Beratungsprogramm.  (red)

© Fachverband Hotellerie

Neues Design für die „Hotel-Sterne“

In Österreich wird mit Jänner 2014 auf das neue Design umgestellt.

Wien. „Die Harmonisierung der Hotelsterne war der erste Schritt zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit“, kommentiert Klaus Ennemoser, Bundes-Obmann des WKOFachverbands Hotellerie, den Relaunch des Corporate Designs. In Österreich wird mit Jänner 2014 auf die neuen Sternetafeln umgestellt. Zur „HotelStars Union“ gehören Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechien und ­Ungarn, Belgien, Dänemark, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Luxemburg und Malta.  (red)

„Gedämpfte Nachfrage“

Dass Wirtschaftsforscher wie Ulrich Schuh für Österreich keinen konjunkturellen Rückenwind sehen, kann Reinhold Mitterlehner (Bild) nicht teilen: „Es gibt sehr wohl konjunkturellen Rückenwind“, so der Wirtschaftsminister bei der Berichtspräsentation.

Am Mittwoch wurde in Wien der Wirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung vorgestellt, Österreich kann sich, wie im Vorwort betont wird, im EU-Vergleich gut behaupten und wird heuer das zwölfte Jahr in Folge ein höheres Wachstum haben als die Eurozone. Wifo und IHS ortet heuer ein geringeres BIP-Plus als der IWF, nämlich 0,4 bis 0,6%. Für 2014 setzen sie immer noch auf ein Anziehen auf 1,6 bzw. 1,8% an. Prognosekürzungen häuften sich zuletzt aber. Wahrscheinlich werde sich Österreich mittelfristig auf ein Umfeld gedämpfter und schwankender Nachfrage einstellen müssen, und vor dem Hintergrund seien reale Wachstumsraten der österreichischen Volkswirtschaft von etwa einem Prozent als normal anzusehen, schreibt der Wirtschaftsforscher Ulrich Schuh vom Institut

Eco Austria. Die Inflation im Land sei angesichts der Konjunkturlage deutlich überhöht. Zu Deutschland betrage das Inflations-Differenzial einen Prozentpunkt, was auf einen schleichenden Verlust von Wettbewerbsfähigkeit hindeute. Den „Österreich-Bonus“ sieht der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts, Karl Aiginger, nach zwölf Jahren „ein bisschen müde“. Europa sei in einer Anpassungsrezession. Eine gute Nachricht sollte das EU-USA-Freihandelsabkommen bergen: Für Österreich hält das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) daraus langfristig einen Anstieg des BIP um 1,7% für möglich. Für den Chefökonomen der Bank Austria, Stefan Bruckbauer, war nach dem schwachen Jahresbe-

wirtsc h af tswac h stum

ginn klar, dass die Prognosen für praktisch alle Euroländer um einen Prozentpunkt zu hoch waren. „Wir haben nicht das globale Wachstum überschätzt, sondern die Wirkung der restriktiven Fiskalpolitik und die Verunsicherung von Investoren und Konsumenten unterschätzt.“ Trotz weiterer „Enttäuschungspotenziale“ sieht er die Haushaltskonsolidierung im Euroraum fortgeschritten. Auch Raiffeisen-Chefökonom Peter Brezinschek sieht das Konjunkturtal in Österreich seit dem vierten Quartal 2012 durchschritten.

BIP real, um Vorjahr in Prozent 2010 2011 2012 2013p 2014p

0,4¹ 1,6¹

2,1 2,7 0,8 0,6² 1,8²

0,8³ 1,6³

¹ Wifo, ² IHS, ³ OECD, p Prognose Quelle: Wifo/IHS/OECD/APA

Österreich stehe gut da, auch auf dem aktuell niedrigen Niveau. Notenbank-Chefökonomin Doris Ritzberger-Grünwald hält dagegen: Mit jeder Prognose, die für den Euroraum veröffentlicht werde, verflüchtige sich die Hoffnung auf einen baldigen Konjunkturaufschwung: „Einmal Krise und zurück ... leider zur Krise, und nicht zum Ausgangspunkt.“  (APA/red)

„Einmal Krise und zurück“ Laut Erste-Ökonom Rainer Münz befindet sich die Eurozone längst in einem Double-Dip, wenngleich das nicht für alle Länder gelte.

Mobil-Bezahldienst Angebot vorwiegend an KMU

Eurozone Prisma Kreditversicherund und Euler Hermes

Berlin/Wien. Die auf mobile Kartenzahlungen spezialisierte Berliner payleven startet nunmehr auch in Österreich. Seit gestern, Mittwoch, macht das Unternehmen seinen Chip & PIN-Kartenleser auch für alle österreichischen Unternehmer und Händler verfügbar. Das Angebot von payleven richtet sich in erster Linie an kleine und mittelständische Unternehmen, die Bankomat- und Kreditkartenzahlungen (Visa und MasterCard) akzeptieren wollen.

Wien. Die Konjunkturflaute schlägt sich in Europa in mehr Firmeninsolvenzen nieder: Die Prisma Kreditversicherung und Euler Hermes erwarten für heuer in der Eurozone einen Anstieg um 21%. Für Österreich wird ein Zuwachs um vier Prozent auf 6.280 Fälle erwartet. Die österreichische Wirtschaft habe sich abgeschwächt und könne sich von den Problemen in wichtigen Exportmärkten nicht abkoppeln, heißt es in der Pressemitteilung. 2014 sollte sich der Zuwachs abflachen: Für die Eurozone wird mit einem Anstieg um sieben Prozent gerechnet, für Österreich um 0,3%. Global wird ein Plus von acht Prozent für 2013 und von zwei Prozent für 2014 prognostiziert.

payleven startet auch in Österreich 21 Prozent mehr Firmeninsolvenzen traditionellen Kartenterminal gestaltet sein. Hinter payleven steht, wie medianet kürzlich berichtete, die Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet der Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer. Das Unternehmen übernimmt häufig Geschäftsmodelle aus den USA, um diese auf die jeweiligen Märkte „anzupassen“. Das konkrete paylevenVorbild ist „Square“ von TwitterGründer Jack Dorsey.  (APA/red)

Angebot: Start-Paket Mit payleven können nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen Kartenzahlungen über Smartphones oder Tablets und das firmeneigene Kartenlesegerät entgegennehmen. Das Kartenlesegerät wird zum Österreich-Start zum Startpreis von 69 € statt 99 € (ohne Mehrwertsteuer) angeboten. Pro Transaktion fällt eine Gebühr von 2,75% an. Es gibt keine Grundgebühren, Mindestumsätze oder Mindestvertragslaufzeiten. Der Zahlungsablauf soll ähnlich wie bei einem

„Rückgang kurzlebig“

Das Kartenlesegerät wird vorerst zum Preis von 69 Euro angeboten.

„Unternehmenskrisen sind die unmittelbaren Folgen der europäischen Wirtschaftskrise“, heißt es in der Mitteilung. Der Rückgang der weltweiten Firmenpleiten in den Jahren 2010/11 habe sich als kurzlebig erwiesen: „Schon 2012 (+1%) waren sie wieder da.“ Die sehr enge Korrelation von Konjunkturzyklus

und Insolvenzentwicklung bestätige sich derzeit, so Prisma-Vorstand Ludwig Mertes. Grundsätzlich sei ein BIP-Wachstum von zwei bis drei Prozent erforderlich, um einen Insolvenzanstieg zu verhindern. Ein Rückgang um einen Prozentpunkt könne einen Insolvenzanstieg um bis zu zehn Prozent bedeuten. Besonders schwierig seien die Aussichten in Einzelhandel, Möbelhandel, Unterhaltungselektronik, Autoindustrie und Commodities.  (APA)

© Prisma Kreditversicherung/Foto Wilke

Wien. Die beiden österreichischen Verwertungsgesellschaften für Komponisten, Musiktextautoren und Musikverleger, AKM und Austro Mechana, schließen sich zusammen. Ziel ist es, ihre „Zusammenarbeit zu intensivieren, über Synergien Effizienzgewinne zu erzielen und die im internationalen Vergleich geringen Spesenabzüge abzusichern“, wie es in einer Aussendung heißt. Schon bisher hatten die Gesellschaften etwa eine gemeinsame Werke- und Mitgliederdatenbank betrieben. Die Austro Mechana bleibt als eigenständiges Unternehmen jedoch erhalten und wird laut Aussendung als Lizenzpartner gegenüber Lizenzkunden sowie in der Tantiemenabrechnung gegenüber den Mitgliedern weiterhin selbstständig auftreten. Geändert haben sich die Eigentumsverhältnisse: Die AKM hat Gesellschaftsanteile der Austro Mechana erworben, die nun eine Tochter der AKM ist.  (APA)  www.akm.at; http://aume.at

© APA/Georg Hochmuth

Zusammenschluss von AKM und Austro Mechana: „Synergien“.

Wien. Am Dienstag senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Für heuer rechnet die Organisation laut aktualisiertem Ausblick mit einem Plus von 3,1% (2014: 3,8%). Die Werte wurden im Vergleich zur AprilSchätzung jeweils um 0,2 Prozentpunkte gesenkt. Die Eurozone müsse 2013 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6% verkraften. Damit sei die Rezession tiefer als bisher angenommen. Im kommenden Jahr wachse die Währungsunion um 0,9%. Österreichs BIP-Prognose wurde im Rahmen des Juli-Update des IWF traditionell nicht neu geschätzt. Im April hatte der IWF für Österreich ein BIP-Wachstum im laufenden Jahr von 0,8% und für 2014 ein Plus von 1,6% vorausgesagt.

© payleven

© www.aum.at

Die im Bericht zitierten Experten sind skeptisch; der Wirtschaftsminister ortet dennoch Wachstumssignale.

Prisma-Vorstand Ludwig Mertes: „Neuer Negativrekord durch Alpine-Debakel“.


medianet

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donnerstag, 11. juli 2013 – 3

Rassistische werbung

Laut der Medienservicestelle Neue Österreicher/innen stiegen die Beschwerden von knapp 2% auf fast 20% 

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© EPA/A. Pessenlehner

© APA/Robert Parigger

marketing & media ORF Sport+

Sport-Spartensender des ORF zeigt die Höhepunkte der Austrian Volley-League Finalserie 2013 

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Auf der Suche nach dem „ultimativen Briefing“

www.mhoch3.at

© Gewista

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Kriegsreporter Während der Arabische Frühling durch die Verwendung von Social Media geprägt war, halten in Syrien die Alten Medien wieder Einzug. Angesichts von Internetzensur und Zerstörungen durch den Bürgerkrieg haben syrische Journalisten in Paris ein Piratenradio gegründet, das unabhängige Berichterstattung per Satellit liefern soll. Im vergangenen Monat starteten fünf syrische Journalisten das Projekt „Radio Rozana“.

© Public Relations Newcomers Austria/APA-Fotoservice/Schedl

© EPA/SANA

Gewista Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und die ÖBB setzen auf Wartehallen-Branding und bewerben Deutschland als Tourismusland mit seinen unzähligen Attraktione mit einer aufsehenerregenden Out-of-HomeSonderinszenierung, einem Wartehallen-Branding im Totallook direkt bei der Wiener Oper mit zwei City Lights mit Touchscreen, Teleprompter und Soundeffekten.

#prcamp13 Vergangenes Wochenende fand in den Räumlichkeiten der Bene AG Wien unter dem Titel #prcamp13 zum zweiten Mal ein Barcamp zum Thema Public Relations und Unternehmenskommunikation statt.  Seite 4

© EPA/EFE/Presidential Press Office

Datenschutz Europäer verlangen Änderungen von Google

Aus Ecuadors einziges Wochenjournal Vanguardia ist überraschend geschlossen worden – und das, obwohl sich das Land als Verteidiger der Presse- und Meinungsfreiheit in Szene setzt. Dem Besitzer Francisco Vivanco zufolge seien die neuen Mediengesetze, die eine Bedrohung für die Pressefreiheit darstellen würden, für die abrupte Auflösung verantwortlich. Präsident Correa dementiert.

Brüssel. Google gerät aufgrund seiner Datenschutzbestimmungen europaweit immer stärker unter Druck. Das britische Information Commissioner‘s Office (ICO) übt scharfe Kritik unter anderem in Sachen Transparenz und droht mit rechtlichen Schritten, wenn der Konzern nicht nachbessert. Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, wiederum hat bereits ein Verwaltungsverfahren eröffnet, da die GoogleRichtlinien für nicht datenschutzkonform erachtet werden. Damit sieht sich Google in Sachen Privatsphäre und Datenschutz

in Europa mit einem Flächenbrand konfrontiert. Bereits im Juni gab es scharfe Kritik aus Spanien sowie Frankreich, wo staatliche Datenschutzbehörden bereits mit hohen Bußgeldern gedroht haben. Kern der Kritik an Googles Datenschutzerklärung ist mangelnde Transparenz bezüglich des Umgangs mit Nutzerdaten. „Insbesondere glauben wir, dass die aktualisierte Richtlinie nicht ausreichend Information bietet, damit britische Nutzer von Googles Diensten verstehen, wie ihre Daten quer über alle Produkte des Unternehmens genutzt werden“, so das ICO.  (pte)

© EPA/John G. Mabanglo

Privatsphäre: Google unter Druck

In Europa hagelt es für Google wegen seiner Datenschutzbestimmungen Kritik.


m ar k e t i n g

4 – medianet

Athen. Knapp einen Monat nach seiner überraschenden Schließung soll das staatliche griechische Fernsehen mit neuem Namen wieder auf Sendung gehen. Am Mittwoch in der Früh erschien zunächst ein Testbild mit dem Titel „Hellenisches Öffentliches Fernsehen“, gesendet wird aus dem Studio einer Privatfirma im Osten Athens. Die Athener Zeitung Ta Nea berichtete, demnächst solle es ein Notprogramm mit Filmen, Dokumentationen und Musiksendungen geben. Die Regierung in Athen hatte das staatliche Fernsehen Mitte Juni im Zuge ihrer Sparmaßnahmen überraschend geschlossen, was in Folge zu landesweiten Protesten führte.

© www.donau-uni.ac.at

Neuer Master-Lehrgang ab Herbst 2013

Die Donau-Uni Krems bietet „Digital Media Publishing“-Lehrgang an.

Krems. Ab Oktober bietet die Donau-Universität Krems den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Digital Media Publishing“ an, welcher das nötige Know-how für ein erfolgreiches Management von Digitalisierungsprozessen vermitteln soll. Näheren Einblick in die Studieninhalte erhalten Interessierte bei einem Infotag am 13. September in Krems. „Das Denken in Produktformen und das notwendige Know-how im Bereich der durch die Hardware und Betriebssysteme bereitgestellten Publikationsmöglichkeiten sind unerlässlicher denn je. Der Studiengang bildet hierfür die Grundlage und bietet damit einen optimalen Einstieg in die Zukunft des Publishing“, so Hans Huck, Vortragender im Studiengang „Digital Media Publishing“ der Donau-Uni Krems.

Türkei: Polizeigewalt gegen ­Journalisten Türkei. Am 6. Juli kam es erneut zu tätlichen Ausschreitungen seitens der Polizei gegen die Medienvertreter am Istanbuler Taksim Platz, es gab 12 verletze Journalisten. Zwei Tage später, am 8. Juli, traf es bei der Wiedereröffnung des Gezi Parks die dort anwesenden Kollegen. „Journalisten, die kritisch über die Regierung berichtet haben, sind gefeuert worden. Einige Publikationen sind ganz verboten worden, Medien wurden am Arbeiten gehindert und viele ausländische Journalisten sind verhaftet oder des Landes verwiesen worden. Wir verurteilen diese Zensurmaßnahmen, wie auch die mittlerweile verbreitete Selbstzensur“, so Reporter ohne Grenzen (ROG). „Die Polizei beschuldigt Journalisten, Aufstände zu organisieren und zu zivilem Ungehorsam aufzurufen. Wir fordern einen sofortigen Stopp solcher Verleumdungen“, so die ROG. (red)

Neue Wege in der PR: Wenn alle von allen lernen Kürzlich fand zum zweiten Mal ein Barcamp zum Thema PR & Unternehmenskommunikation statt. Wien. Die Kommunikationsbranche befindet sich in einem stetigen Wandel. Neue Tools und neue Medienkanäle beeinflussen nicht nur die private, sondern auch die berufliche Interaktion. Kommunikation muss heute anders gedacht werden, als noch vor einigen Jahren. Auch in der PR-Branche wird dies immer stärker spürbar. Wer heute nicht am Puls der Zeit ist, könnte schon morgen den Anschluss verlieren, so der Tenor beim #prcamp13, das vom 5. bis 7. Juli bei Bene in Wien stattfand.

Vorträge, Fragen für Diskussionsrunden und manchmal auch Ideen für gemeinsame Hands-on-Workshops. Was daraus entsteht, ist ein buntes und interdisziplinäres Konferenzprogramm, aus dem die Teilnehmer schließlich wählen können. Wie vielfältig das mitgebrachte Wissen am #prcamp13 war, zeigten die 18 Sessions, die inhaltlich von „Content Management“ über „Employer Branding“ bis hin zum „Texten von Presseaussendungen“ reichten. Ein Highlight des #prcamp13 war die Session von Markus Franz: Mit der Agentur Sucomo Consulting hat er sich auf PR in Wikipedia spezialisiert. Schon einige Unternehmen sind hier gescheitert, und daher können PR-Experten in diesem Bereich noch einiges lernen.

Barcamp? Was ist das? Das #prcamp war auch im zweiten Jahr Treffpunkt für Kommunikationsexperten, Social MediaProfis und Journalisten. „Egal welche Erfahrungen ein Teilnehmer mitbringt, beim prcamp kann jeder sein Wissen einbringen. Und genau das ist das Großartige an diesem Format. Denn nur durch die unterschiedlichen Sichtweisen entsteht der intensive Austausch, der einem mit dem Gefühl heimgehen lässt, viel Neues gelernt und tolle Impulse mitgenommen zu haben“, so Birgit Parade, Vorstandsmitglied des PRVA und Initiatorin des #prcamp13. Barcamps werden als „Unkonferenz“ bezeichnet, weil sich hier die gewöhnliche Hierarchie von Zuhörern und Vortragenden auflöst. Im Mittelpunkt steht das Voneinander lernen. Und da ist es egal, ob jemand seit 20 Jahren im Berufsleben steht oder gerade erst sein Studium abgeschlossen hat. Denn jeder kann Wissen einbringen, das ein anderer nicht hat. Im Rahmen einer Sessionplanung wird genau dieses Wissen vorgestellt – und zwar in Form von Vorschlägen für

„The ultimative Briefing“ Auch in der Wikipedia gilt der Dialog mit anderen Nutzern als beste Basis. Wer in der Enzyklopädie arbeitet, wird früher oder später irgendwo anecken oder sich über die Bearbeitungen eines anderen Nutzers ärgern. Ein transparentes Konto mit echtem Namen schafft da Vertrauen. Wer häufiger Änderungen am Artikel seines Unternehmens vornehmen will, sollte noch einen Schritt weiter gehen und sein Benutzerprofil verifizieren lassen: „Prominentestes Beispiel für ein solches Vorgehen ist Microsoft Deutschland, dessen PR-Abteilung schon seit März 2011 mit einem eigenen Konto in der Wikipedia aktiv ist“, so der Experte. Dass Briefings, egal ob intern oder extern, mitunter immer knapper ausfallen, ist kein großes Geheimnis in der Branche. Dass es keinen einheitliche Regeln für gu-

© Public Relations Newcomers Austria/APA-Fotoservice/Schedl

Griechenland: StaatsTV vor dem Neustart

#prcamp Die Themen: PR, Unternehmenskommunikation, Medienarbeit, Social Media, Content Management & mehr

Hubert Weitzer (Feinkost Media) macht schon PR für das nächste #prcamp in 2014.

te Aufgabenstellungen gibt, auch nicht. Und dennoch hat sich beim #prcamp13 eine Gruppe zusammengefunden, die genau das ändern will. In der von Hubert Weitzer (Feinkost Media) initiierten Session zum Thema „The ultimative Briefing“ wurde daher heftig diskutiert, wie genau dieses aussehen sollte. Dabei wurde versucht, Punkte zu definieren, die es braucht, um Konzepte schreiben oder einzelne Projekte und Maßnahmen umsetzen zu können. In den kommenden Monaten soll aus diesen ersten Inputs eine Art Leitfaden entstehen, der auf dem Blog www.theultimatebriefing. com zu finden sein wird. (cw)  www.prcamp.eu

Anstieg Von 1,78 auf 19,22 Prozent laut der Medienservicestelle „Neue Österreicher/innen“

Kritik: rassistische Werbesujets Wien. Die Anzahl der Beschwerden zu Rassismus in der Werbung ist laut einer Aussendung der MedienServicestelle Neue Österreicher/innen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Während sich von den 2004 bis 2007 beim Werberat eingetroffenen 954 Beschwerden 1,78%, also 17 Beschwerden, gegen angeblich rassistische Werbesujets richteten, betraf dies in den vergangen fünf Jahren mit 19,22% deutlich mehr Beschwerden. In absoluten Zahlen heißt dies, dass in diesem Zeitraum von den insgesamt 1.634 eingereichten Beschwerden 314 Rassismus in der Werbung kritisierten. Die niedrigste Zahl an Beschwerden in diesem Zusammenhang gab es dabei im Jahr 2011 (drei), die höchste im Jahr 2010 (248). Im Jahr 2012 wurden beim Werberat 43 Beschwerden eingereicht, die mit „Rassismus“ begründet wurden. Die hohe Anzahl der Beschwerden im Jahr 2010 steht laut Werberat in Zusammenhang mit dem Wahljahr, damals fanden Landtagswahlen in Wien, Steiermark

© APA/Robert Parigger

short

Donnerstag, 11. Juli 2013

Im Wahlkampf sorgten vor allem Plakate der FPÖ für Anstieg der Beschwerden.

und dem Burgenland statt. Viele Beschwerden hätten die politische Werbekampagne der FPÖ betroffen, die der Werberat allerdings aufgrund seiner Nichtzuständigkeit nicht behandeln konnte.

Gründe für den Anstieg 2012 löste eine Plakatwerbung von bet-at-home, bei der eine Voodoo-Puppe im Spiel war, viele Emo-

tionen aus, so die Medienservicestelle. Der Österreichische Werberat sprach in diesem Fall eine Aufforderung zur Sensibilisierung aus. Die höhere Zahl an Beschwerden zu Rassismus in der Werbung in den Jahren 2010 und 2012 wird vom Werberat damit erklärt, dass jede einzelne Beschwerde in der Statistik erscheinen muss, somit können für eine Werbung mehrere Beschwerden gezählt werden.(red)

#prcamp13 Vom 5. bis 7. Juli fand in den Räumlichkeiten der Bene AG Wien unter dem Titel #prcamp13 zum zweiten Mal ein Barcamp zum Thema Public Relations und Unternehmenskommunikation statt. Organisiert wurde das Barcamp wieder von den Public Relations Newcomers Austria (prNa). Auch in diesem Jahr standen beim #prcamp13 wieder die Themen Public Relations, Unternehmenskommunikation und Medienarbeit im Mittelpunkt. Beim zweitägigen Barcamp der Public Relations Newcomers Austria hatten auch heuer wieder PR-Interessierte die Möglichkeit, Know-how und Fragestellungen aus der Welt der PR aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Programm Sport-Finale

Highlights bei ORF Sport +

Wien. Am Donnerstag, 11. Juli, werden in ORF Sport + um 20:15 Uhr die Höhepunkte der Austrian-Volley-League-Finalserie 2013 ausgestrahlt, gefolgt von der HandballLiga-Austria-Finalserie 2013 um 21:30 Uhr. Österreichs Volleyball-Meister 2013 heißt SK Posojilnica Aich/Dob. Die Kärntner schlugen in einer ausverkauften JUFA Arena in Bleiburg Titelverteidiger Hypo Tirol mit 3:1 und gewannen die Best-of-7-Serie mit 4:3. Sequeira verwandelte mit einem Service gleich den ersten Matchball zum historischen Triumph und schaffte die Basis für den ersten Meistertitel von Aich/ Dob. Der HC Alpla Hard holt sich zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte die österreichische Handball-Meisterschaft. Die Roten Teufel gewannen das entscheidende Spiel der HLA-Finalserie in der Sporthalle am See vor 2.500 Fans gegen Cup-Sieger Fivers WAT Margareten 27:25 und gingen als erfolgreiche Titelverteidiger vom Platz. Für die Mannschaft ist es der zweite Meistertitel in Folge.


retail aussen vor

Sportartikelhersteller wollen weniger über Amazon & Co verkaufen  Seite 6

kontaktlos

Bei PayLife gab es seit Herbst bereits 500.000 „Kontaktlose“ 

Seite 6

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inside your business. today. Donnerstag, 11. JuLi 2013 – 5

© APA/PayLife

© Friso Gentsch

medianet

Treibkraft

In Deutschland treiben Nahrungsmittel die Inflationsrate an  Seite 6

Zielpunkt soll bereits Mitte 2014 vollständig zu Pfeiffer gehören

© APA/Herbert Pfarrhofer

500 Mio. Euro-­Paket – dafür steht der Umsatz der Vertriebs­linie Zielpunkt mit 285 Standorten derzeit. Geht es nach PfeifferGF Erich Schönleitner, wird Zielpunkt bereits im kommenden Jahr zu 100% von der Pfeiffer-Gruppe übernommen sein. Weiters gilt, dass Zielpunkt in drei Jahren eine „zufrieden­stellende Ertragsrelation“ ­erreichen soll. Seite 6 Bangladesch Zweitgrößter Bekleidungsproduzent

dayli Schweizer Milliardär Phillip Gaydoul dementiert Einstieg bei insolventer Kette

Stärker im Export

Weniger potenzielle Geldgeber

Dhaka. Bangladesch exportiert trotz des Einsturzes einer Textilfabrik mit mehr als 1.100 Todesopfern und mehreren Bränden in anderen Textilfabriken mehr Bekleidung: Die Ausfuhren stiegen im Geschäftsjahr bis Ende Juni um 13% auf 21,5 Mrd. USD (16,73 Mrd. €). Kleider und Schuhe sind die mit Abstand wichtigsten Handelsgüter des asiatischen Landes. Die gesamten Ausfuhren legten um 11% auf mehr als 27 Mrd. USD (21 Mrd. €) zu. 60% der Bekleidung gehen nach Europa, Bangladesch ist nach China bereits der zweitgrößte Textilienproduzent. (APA)

Wien/Pucking. Für die insolvente Drogeriemarktkette dayli gibt es einen rettenden Strohhalm weniger: Der Schweizer Milliardär Phillip Gaydoul (Enkel von Karl Schweri, Gründer der Schweizer DennerMärkte) hat Medienberichte über einen Einstieg bei dayli dementieren lassen.

Trotz fragwürdiger Arbeitsbedingungen steigert Bangladesch die Produktion.

„Nach Rücksprache mit Herrn Gaydoul kann ich dieses Gerücht klar und vorbehaltlos dementieren. Herr Gaydoul hat kein wie immer geartetes Interesse an der Droge-

© Dominic Favre

© dpa/Bernd Kubisch

Gaydoul hat kein Interesse

Milliardär Phillip Gaydoul: kein wie auch immer geartetes Interessse an dayli.

riemarktkette“, so Gaydoul-Sprecher Jörg Neef. Der neue dayli-Eigentümer Martin Zieger ist Mitglied im Verwaltungsrat der Gaydoul-Group und Österreich-Geschäftsführer der Gaydoul-Luxusmarke Jet Set. Die Schweizer Presse ist auf die enge Bande zwischen Gaydoul und Zieger bereits aufmerksam geworden: „Sein fachlich engster Ansprechpartner hier ist Martin Zieger, ein österreichischer Markenprofi und früherer Charles-Vögele-Topmanager“, schrieb das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz im Jahr 2011. (APA)


r e ta i l & p r o d u c e r s

6 – medianet retail

Donnerstag, 11. Juli 2013

Vertriebspower Derzeit steht die Vertriebslinie Zielpunkt mit 285 Standorten für 500 Mio. € Umsatz – exklusive Schirnhofer

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Pfeiffer will 100% Zielpunkt

Barnes & Noble-Chef Lynch nimmt den Hut New York. Nach einem fehlgeschlagenen Vorstoß in das Geschäft mit Tablet-Computern (Marke „Nook“) nimmt der Chef der größten US-Buchhandelskette Barnes & Noble seinen Hut: William Lynch scheide mit sofortiger Wirkung aus, teilte das Unternehmen am späten Montag in New York mit. Barnes & Noble leidet unter dem Wandel hin zu elektronischen Büchern und der massiven Konkurrenz des Onlinehändlers Amazon. (APA)

Bis Mitte 2014 soll Zielpunkt vollständig in die Pfeiffer-Gruppe integriert sein, der Einkauf ist es bereits. Wien/Traun. Die oberösterreichische Pfeiffer-Gruppe will den Filialisten Zielpunkt bis Mitte 2014 ganz übernehmen. Derzeit ist Pfeiffer mit 24,9% noch Minderheitsbeteiligter, hat aber eine Option auf 100%. „Für uns ist absehbar, dass wir diese innerhalb von 18 Monaten nach der Übernahme (Ende November 2012, Anm.) ziehen werden“, umreißt Pfeiffer-GF Erich Schönleitner den Zeitrahmen. Und setzt sich eine weitere Aufgabe: „Unser Ziel ist es, in drei Jahren eine zufriedenstellende Ertragsrelation zu erreichen, und das bei einer guten Selbstfinanzierungskraft.“ Die Integration des Einkaufs in die Einkaufstochter Top Team Zentraleinkauf sei bereits abgeschlossen, die Logistikfusion noch offen und eine neue Zielpunkt-Positionierung werde bald vorgestellt – ebenso wie die Übernahme der von Schirnhofer betriebenen Frischtheken. Zielpunkt hat 190

500 Mio. € mit Zielpunkt Im laufenden Jahr soll der Zielpunkt-Umsatz bei 500 Mio. € liegen – exklusive Schirnhofer-Erlöse. Zielpunkt und die PfeifferEinzelhandelstochter Unimarkt sollen künftig beide zusammen 400 Filialen haben. Derzeit verfügt Zielpunkt über 285 Standorte und Unimarkt über 121. In 2012 erwirtschaftete die Pfeiffer-Gruppe – ohne Zielpunkt – 770 Mio. €. Kritik übt Schönleitner an der Aktionitis im LEH: „Mit derzeitigen Rabattaktionen von minus 25 oder minus 50 Prozent haben wir Angebote wie für Nachkriegsverbraucher, wo die Märkte noch linear wuchsen.“ (red/APA)

© APA/Klaus Hans Techt

© APA/PayLife

PayLife setzt stark auf kontaktloses Bezahlen

Theken, heuer sollen 61 umgestellt werden. „Schirnhofer übergibt Zielpunkt die Theken, wird aber Lieferant für die gesamte Gruppe“, betont Schönleitner.

Pfeiffer-GF Erich Schönleitner ortet im Handel Aktionitis wie in der Nachkriegszeit.

Seit Herbst hatte PayLife mehr als 500.000 „kontaktlose“ Transaktionen.

Sportartikel Adidas & Co wollen den Vertrieb über Plattformen wie Amazon beschränken

Wien. Der im Besitz der österreichischen Banken befindliche Kreditkartenanbieter PayLife sieht sich mit seinen Wertkarten für kontaktloses Bezahlen („Quick kontaktlos“) „auf der Überholspur“. Seit der Einführung im vergangenen Herbst hat PayLife mehr als 43.500 dieser Wertkarten ausgegeben, über 500.000 Transaktionen wurden damit getätigt – das entspricht bei durchschnittlich 10 € pro Transaktion einem Gesamtumsatz von etwa 5 Mio. € bzw. 0,3% des Gesamtumsatzes von 1,65 Mrd. € mit PayLifeKarten in der ersten Hälfte dieses Jahres. Derzeit sind in Österreich rund 6.500 PayLife-Terminals mit Kontaktlos-Funktion ausgestattet, bis Jahresende sollen es 10.000 sein. „Das große Interesse vieler Handelsketten gibt uns Recht und verspricht einen tollen Start ins neue Zeitalter des Bezahlens“, ist GF Peter Neubauer überzeugt. (red)

Weniger Verkauf übers Internet raten. Die Behörde prüft, ob die Vertriebsbestimmungen des Konzerns den Online-Handel beschränken. Die Wettbewerbshüter hatten zuletzt eine Befragung von rund

3.000 Einzelhändlern gestartet, die Adidas-Produkte in ihren Läden und im Internet anbieten. Die Untersuchung könnte Signalcharakter für andere Hersteller haben, die ähnliche Praktiken verfolgen.

Optimale Präsentation

© Friso Gentsch

Herzogenaurach. Nach Adidas beschränken weitere deutsche Sportartikel-Hersteller den Vertrieb ihrer Waren über das Internet. Die Outdoor-Ausrüster Lowa und Deuter erklärten am vergangenen Dienstag, sie gestatteten ihren Händlern seit Anfang März nicht mehr den Online-Vertrieb über sogenannte Drittplattformen wie Amazon oder eBay. Mit der Vorgabe solle sichergestellt werden, dass die Kunden beim Kauf gut beraten und die Marken richtig positioniert würden. Nach einem Bericht von „Focus Online“ verbietet auch der Schweizer Outdoor-Riese Mammut seinen Händlern den Verkauf seiner Waren über reine Internet-Marktplätze. Adidas praktiziert das schon länger und ist damit ins Visier des deutschen Bundeskartellamtes ge-

Adidas steht im Spannungsfeld zwischen Online und stationärem Verkauf.

Adidas hatte zur Begründung erklärt, seine Produkte sollten stets in optimaler Weise präsentiert werden. „Wir überwachen die Einhaltung unserer Bedingungen sehr genau und behalten uns bei deren Nichteinhaltung durch unsere Handelspartner ernsthafte Konsequenzen vor“, heißt es seitens des Sportartikelherstellers. Gegen Adidas-Konkurrenten Asics hatten die Wettbewerbshüter gleichfalls ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Auch da dauern die Ermittlungen noch an. (APA)

Statistik Deutschland

Lebensmittel als Inflationstreiber Berlin. Teurere Lebensmittel haben die Inflation in Deutschland so stark angeheizt wie zuletzt im Dezember: Im Juni stiegen laut Statistischem Bundesamt die Verbraucherpreise im Schnitt um 1,8% zum Vorjahresmonat. Im Mai lag die Teuerungsrate noch bei 1,5%, im April nur bei 1,2%. Nahrungsmittel verteuerten sich im Juni um 5,4% zum Vorjahresmonat und damit dreimal so stark wie der Durchschnitt aller Waren und Dienstleistungen. Spürbar mehr bezahlen mussten die Verbraucher für Speisefette und Speiseöle (+13%, darunter Butter: +27,1%) sowie Gemüse (+10,4%, darunter Kartoffeln: +35,2%) und Obst (+9,2%; darunter Äpfel: +21,1%). Erheblich teurer waren auch Molkereiprodukte und Eier (+5,3%) sowie Fleisch und Fleischwaren (+5%). (red)

PROMOTION

Linz. Sortimo steht für Ordnung und Sicherheit im leichten Nutzfahrzeug. In diesem Jahr feiert der bewährte Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen sein 40jähriges Firmenjubiläum. Durch diese langjährige Erfahrung in der Nutzfahrzeugbranche sowie qualitativ hochwertiges Ingenieurwissen wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Fahrzeugeinrichtungslösungen – made in Germany – garantiert. Hierbei konzentriert sich die Forschung und Entwicklung auf Gewichtsreduktion, Steigerung der Sicherheit und Stabilität sowie die Verbesserung des Handlings und der Arbeitsabläufe. Sortimo erweitert stetig seine Produktpalette um intelligente Ergänzungen. Zu den bestehenden Einrichtungslösungen bietet das Unternehmen eine große Auswahl an Zubehör an.

© Sortimo (5)

40 Jahre Sortimo: Qualität und sehr viel Innovation Mit Sortimo ist jedes Fahrzeug perfekt aufgeräumt und der Fahrer sicher unterwegs.

Darüber hinaus wird die entsprechende Haltbarkeit der Produkte von Sortimo bestätigt – so gibt es Fahrzeugeinrichtungen, die bereits seit 20 und mehr Jahren eingesetzt werden.

Sortimo-Vorteilspaket Weitere Vorteile, die sich explizit für den Kunden herausstellen, sind Zeitersparnis, ein Plus an Sicherheit, ein verbesserter Auftritt und vieles mehr. Durch eine hochprofessionelle Fahrzeugeinrichtung wird im Kastenwagen für Ordnung gesorgt. Resultat: unter

anderem eine erhebliche Reduktion der Suchzeiten. Sortimo kann die Produktivität erhöhen; Vor- bzw. Nachbereitungszeiten werden reduziert. Dies hinterlässt nicht nur einen professionellen Eindruck beim Kunden, sondern schlägt sich auch in der verbesserten Wertschöpfung nieder. Die vorhandenen Ladungssicherungsmöglichkeiten erhöhen zudem die Sicherheit der Mitarbeiter. Denn ungesichert kann sich bei einem Aufprall bereits ein Schraubenzieher zu einem tödlichen Geschoss entwickeln.

Mittels der Sortimo-Einrichtungslösungen werden das Gewicht der Einrichtung möglichst gering und die Zuladungskapazität möglichst hoch gehalten. Darüber hinaus lässt sich der Treibstoffverbrauch des Fahrzeugs verringern; auch die Umwelt profitiert. Fazit: Spielen all diese Faktoren zusammen, kann der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens gesteigert werden.

Praktisch: L-BOXXen Passend zu den Fahrzeugeinrichtungen liefert Sortimo mit dem L-BOXXen-System eine praktische Alternative zu Eimern als Aufbewahrungssystem innerhalb des Fahrzeugs. Die L-BOXXen stellen eine Allround-Logistiklösung dar,

die im Arbeitsalltag Ordnung schafft. Durch ihr intelligent gestaltetes und ausstattbares Innenleben lassen sich Kleinteile sicher transportieren und am Einsatzort griffbereit verwenden. Großes Plus: Die gesamte L-BOXX-Familie ist mit den Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo kompatibel. Dank des speziellen Klick & Go-Systems lassen sich mehrere L-BOXXen mit nur einem Handgriff miteinander verbinden, stapeln und auch wieder trennen. Zahlreiche namhafte Werkzeughersteller wie Bosch, Gedore, Klauke und viele mehr vertrauen auf die intelligente Systemlösung und vertreiben ihre Werkzeuge in diesen praktischen Transportboxen. Infos unter www.sortimo.at und www.sortimo.at/L-BOXX. Videos und ergänzende Informationen zum Thema Ladungssicherung auf der Plattform www.sicher-transportieren.at

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