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13. JahrganG NO. 1681

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dienstag, 3. september 2013

TREVISION

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Online-Marketing-Experte Björn Tantau über Werbemöglichkeiten bei Facebook  Seite 4/5

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27.10.2005

Multiplying macht Effizient

„Online Visions 2012“: der richtige Mix aus TV- und Onlinewerbung  Seite 8

© Claudio Farkas

Das Reichweiten-business

© pilot@media.at

© Björn Tantau

www.trevision.at jahrmarkt der eitelkeiten

Feschmarkt: Best of Kreativ- und Design­Szene in der Ottakringer Brauerei  Seite 14

12:07 U

Puls 4 & Co Geschäftsführer Markus Breitenecker zieht im medianet-Interview mehr als zufrieden Bilanz

Österreichische Inhalte bringen ein Quotenhoch

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inhalt

prime news & market watch > B2B Diversity Day 2013  > Gastkommentar von Sandra Gabler, Parship 

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© ÖBB/A. Scheiblecker

marketing & media

> Werben mit ÖBB & Winpin 10 > Goldbach Austria-Sommerfest im Palais Auersperg  12

© Christian Mikes

© PEZ/Haas-Gruppe/APA/Kerschbaummayr

retail > „bewusst kaufen“: Initiative des Lebensministeriums  15

> Süßes PEZ-Zuckerl soll in 2013 Umsatz pushen

Erster Wahlkampf-Höhepunkt: „Kanzlerduell“ zwischen Werner Faymann (r.) und Michael Spindelegger (2.v.l.), moderiert von Corinna Milborn und Peter Rabl.

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Rot-weiß-rote Programmierung Kanzlerduell, Champions League: Puls 4 ist im ­ersten Halbjahr erstmals meistgesehener Privatsender in der Gesamtbevölkerung. Nun plant Markus Breitenecker die Transformation zum „digitalen Powerhaus“. Seite 2

special milch & co

„Schwierige Situation“ Leistungsbestellung abgelehnt

Westbahn erhöht Pendler-Preise

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe. P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

© APA/Herbert Neubauer

> Tetra Pak Österreich mit Facebook-Kampagne  20 > Alpenmilch Salzburg wurde zur „SalzburgMilch“  23

Westbahnchef Forster: Ohne Stützung seien die Pendler nicht mehr leistbar.

Wien. Die Westbahn erhöht ab kommender Woche die Preise für Pendler in der Ostregion, kündigten der Vorstand der Westbahn-Mutter Rail Holding AG, Clemens Schneider, und Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster am Montag an. An den Tarifen für Einzelfahrten ändert sich nichts. „Es ist eine absolut schwierige Situation, da wir einen Umsatz erzielen, der in keiner Relation zu den Kosten steht“, so Forster. Konkurrent ÖBB bekommt für die Zeitkartensozialtarife eine Stützung vom Bund, die Westbahn nicht. Das Verkehrsministerium habe die beantragte Leistungsbestellung kürzlich abgelehnt. (APA)

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c ov e r

Dienstag, 3. September 2013

© Bildsymphonie/Christian Hofer

2 – medianet

Der Aufstieg des FK Austria Wien in die UEFA Champions League könnte die Quoten von Puls 4 auf ein neues Rekordlevel heben. Vergangenes Jahr kletterte die Zuseherzahl dank der tollen Leistungen von David Alaba und Bayern München auf bis zu 915.000. Die „Million“ hat der Sender vergangene Saison knapp verfehlt – mit violetter „Hilfe“ könnte diese magische Marke jedoch geknackt werden.

Puls 4 & Co Markus Breitenecker blickt mit Stolz auf Puls 4: 2013 erstmals der meistgesehene Privatsender in der Gesamtbevölkerung

„Investment in österreichisches Programm hat sich gerechnet“ Neu geschaffene Sparte „Digital Ventures“ soll die Transformation zum digitalen Powerhaus vollziehen. Wien. „Puls 4 ist im ersten Halbjahr 2013 erstmals der meistgesehene Privatsender in der Gesamtbevölkerung. Wir sind das zwar noch nicht in jeder Zielgruppe und nicht in jedem Zeitfenster, aber wir liegen insgesamt erstmals vor den anderen Privaten“ – diese stolze Bilanz zieht Markus Breitenecker, Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 Puls 4 GmbH, im Gespräch mit medianet. Die Gründe liegen für den Chef der Sendergruppe auf der Hand: „Das Investment in die österreichische Programmierung bzw. in das österreichische Programm und die vielen Eigenformate bis hin zur Champions-League-Produktion – inklusive dem Umrüsten auf echtes HD. Diese Kombination macht den wachsenden Unter-

schied zur Konkurrenz aus – und den Aufholkurs zum ORF.“

„Ein steiniger Weg“ Bis es jedoch so weit war, musste Breitenecker mit seinem mittlerweile 300-köpfigen Team einen steinigen Weg beschreiten. „Die ersten drei Jahre musste ich die Vision erst einmal erzählen, da haben prominente Namen dagegengeredet. Alle haben gemeint, dass sich ein österreichisches Programm nicht rechnet. Es rechnet sich und wir haben den Break-even bereits vor einigen Jahren – viel früher als geplant – erreicht“, so der Senderchef. Gegen solche Kapazunder diese Vision zu argumentieren, sei nicht leicht gewesen. „Im Nachhinein klingt es vielleicht leicht. Das Ergebnis musste man sich am Anfang erst ‚erargumentieren‘ – und

danach erarbeiten. Wir haben das Glück, ein super Team zu haben, das in den vergangenen Jahren viel geleistet hat.“ Puls 4 hat sich dabei als Flaggschiff der Sendergruppe entwickelt.

Die erfreulichen Quoten der gesamten Sendergruppe haben sich auch im Werbemarkt niedergeschlagen. Im Vergleich zu 2012 verzeichnet Breitenecker am Werbemarkt einen deutlichen Zuwachs für das eigene

„Die Budgets verschieben sich, weil wir als einzige Sendergruppe kontinuierlich Zuschauer ­dazugewinnen.“ © ProSiebenSat.1 Puls 4

Michael Fiala

Markus Breitenecker Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Puls 4 GmbH

UEFA Champions League Austria lässt den Senderchef jubeln

Quotenwunder Fußball Wien. Am 23. April war es so weit: Der FC Bayern München fertigte den FC Barcelona mit 4:0 zu Hause in der Fußball Arena München ab und legte damit den Grundstein zum späteren Sieg in der Champions League. Dieser Tag ging auch in die Geschichtsbücher von Puls 4 ein: Im Durchschnitt verfolgten 860.000 Zuseher (E12+) bei einem Marktanteil von 37,6% (E12–49) die zweite Hälfte des Fußball-Schlagers live auf Puls 4; der Sender stellte damit den PrivatTV-Rekord ein. In Spitzenzeiten verfolgten bis zu 905.000 Zuseher bei E12+ das Top-Spiel, in der Zielgruppe E3+ waren es sogar bis zu 915.000 Zuseher. Welche Auswirkungen der Aufstieg von Austria in die CL-Gruppenphase auf die Quoten von Puls 4 im Herbst 2013 haben wird, ist noch ungewiss. Sender-Chef-Breitenecker dazu: „Am Montag hatten wir das erste Kanzlerduell im TV, am Dienstag den Aufstieg der Wiener Austria live und am Freitag noch den UEFA Supercup mit Bayern München gegen FC Chelsea live und exklusiv im Free-TV. Das war wirklich eine sensationelle Woche für Puls 4. Zusätzlich zu der Top-Quote, und das bereits im Play-off der Champions League wohlgemerkt, freut es uns natürlich ganz besonders, dass wir als Privat-TV-Sender erstmals eine österreichische Mannschaft in die Königsklasse begleiten dürfen.“

Unternehmen. „Wir haben dieses Jahr ein gute Entwicklung: Fernsehen geht es zum Glück nicht so schlecht wie Print und innerhalb des Fernsehmarktes geht es uns relativ gut“, so Breitenecker, für den die Entwicklung logisch ist: „Die Budgets verschieben sich, weil wir als einzige Sendergruppe kontinuierlich Zuschauer dazugewinnen.“

115 Millionen Euro Umsatz Der Umsatz der Sendergruppe wird von Breitenecker nicht bekanntgegeben, Schätzungen gehen von 115 Mio. € aus, der Bruttowerbeumsatz bewegt sich um 250 Mio. €. Um das Wachstum voranzutreiben, schließt Breitenecker auch neue Sender nicht dezidiert aus. „Eine Idee wäre, nach dem erfolgreichen Launch von ‚sixx Austria‘ einen Sender für Männer zu

machen“. Konkretes sei aber noch nicht geplant. Die großen Wachstumsbereiche sieht der Senderchef derzeit bei Puls 4, sixx Austria und im neuen Geschäftsbereich „Digital Ventures“. „Mit SevenVentures Austria wollen wir die Transformation von einem Fernsehhaus in ein digitales Powerhaus vollziehen. Kernstück ist neben Onlineseiten, Games, Musikstreaming und Musik-Live-Events das Media for Equity-Programm.“ Dazu wurde eine eigene GmbH (SevenVentures Austria) gegründet. Das Unternehmen bietet der Internet- und Start-up-Szene an, Werbung für ihre Projekte zu machen – im Gegenzug bekommt SevenVentures Austria Anteile am Unternehmen. „Das Konzept funktioniert in Deutschland bereits sehr gut, wo Zalando als bekanntestes Startup seinen Weg gegangen ist. In Österreich wurden auf diesem Weg bereits einige umgesetzt, wie zum Beispiel trivago.at, tirendo. at, tiscover.com, die Casual-Dating-Plattform c-date.at oder das Wohnaccessoires-Geschäft Depot“, erzählt Breitenecker.

Zwei Minuten, zwei Millionen Begleitend dazu wird in wenigen Wochen die neue TV-Show „Zwei Minuten, zwei Millionen“ gestartet. Das Konzept: Gründer haben zwei Minuten Zeit, fünf Investoren von ihrem Projekt zu überzeugen. Breitenecker: „Es ergibt sich ein Wettlauf um die Investoren bzw. kämpfen die Investoren um das beste Projekt. Am Ende fließt reales Geld.“ Mit Projekten wie diesen soll der digitale Bereich, der weiterhin starke Zuwachsraten vorweisen kann, noch stärker gepusht werden.


Prime News

Dienstag, 3. September 2013

B2B Diversity Day Dialoginitiative und Wirtschaftsforum der Simacek Facility Management Group – 17. September, Wien

SHORT

Gleiche Chancen für alle

Telekom Austria-Tochter Vipnet kauft erneut zu

Initiatorin Simacek: „Gesellschaftliche Verantwortung stärkt Marktperformance.“

Wien. Nach der Premiere im Jahr 2011 findet am Dienstag, 17. September, in der Aula der Wissenschaften in Wien die zweite Auflage des „B2B Diversity Day“, einer Dialoginitiative der Simacek Facility Management Group, statt. Bei diesem Wirtschaftsforum unter dem Ehrenschutz von Minister Rudolf Hundstorfer und WKW-Präsidentin Brigitte Jank präsentieren Unternehmen und Interessenverbände aus Industrie, Handel und Dienstleistung Best Practice-Beispiele für Diversity Management. Der Reinerlös fließt in einen Förderbetrag zugunsten österreichischer NGOund Social Entrepreneur-Projekte

zu „Wirtschaft und Diversität“. Ein Ausschnitt aus der Themenpalette: Frauenquote, Altersdiskriminierung, Kopftuchverbot am Arbeitsplatz, Ausgleichstaxe statt Kollegen mit Behinderung und Tabu Homosexualität in der Wirtschaft.

Diskriminierung verhindern Das Konzept des Diversity Managements, personelle Vielfalt hinsichtlich Geschlecht, Alter, Religion, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung wertzuschätzen und bewusst zu fördern, wird zunehmend in die Unternehmensentwicklung eingebracht.

„Als Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung möchten wir unseren Beitrag leisten, um soziale Diskriminierung zu verhindern und die Chancengleichheit zu verbessern“, begründet B2B-Diversity-Initiatorin Ursula Simacek ihr Engagement. Die Geschäftsführerin und Miteigentümerin des Familienbetriebs Simacek Facility Management Group geht mit gutem Beispiel voran – u.a. mit einem Sprachförderungsprojekt für Mitarbeiter mit Migrationshintergrund und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Job und Familie. Informationen und Anmeldung:  www.b2bdiversityday.at

© APA/Roland Schlager

Arbeitslosigkeit steigt: Entspannung erst 2014

Unternehmen und Interessenverbände präsentieren Best Practice-Beispiele für Diversity Management.

© Simacek Facility Management/Inge Prader

Zagreb/Wien. Die Kroatien-Tochter der Telekom Austria, Vipnet, hat einen lokalen Kabelnetzbetreiber aus Pula, „Istarska kabelska“, übernommen. Der Kaufpreis für den Kabelnetzbetreiber, der 7.500 Haushalte versorgt, wurde nicht veröffentlicht. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, ist es heuer die fünfte Akquisition von Vipnet, u.a. nach dem kroatischen SAT-TV-Betreiber Digi TV, Kabelska televizija Sibenik (KTS) und dem abgespaltenen Privatkundengeschäft von Metronet.  (APA/red)

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Sozialminister Rudolf Hundstorfer: mehr Jobs – und dennoch mehr Arbeitslose.

Wien. In Österreich ist die Zahl der Jobsuchenden im August gegenüber dem Vorjahr auf 323.111 Personen gestiegen (+11,7%). Ohne die Pleiten von dayli und Alpine hätte die Zunahme nur 11,1% betragen, so das Sozialministerium am Montag. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,9% – ein Anstieg um 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Sozialminister Hundstorfer erwartet erst im Frühjahr 2014 eine Trendwende am Arbeitsmarkt.

NACHRICHTEN AUS DER TIEFE DER STADT.

Wien. Eine Studie, die von Joseph Quinlan vom Center For Transatlantic Relations – Johns Hopkins University durchgeführt wurde, zeigt, dass Europa trotz der Krise die ertragreichste Region weltweit für amerikanische Geschäfte bleibt. „Die Region macht weiterhin nahezu 25 Prozent des Einkommens ausländischer Konzerngesellschaften der S&P 500 aus“, wird Quinlan in der Aussendung der AmCham Austria, der amerikanischen Handelskammer in Österreich, zitiert. „Im Vergleich dazu entstammen nur 15,5 Prozent der Einnahmen aus in Asien ansässigen Betrieben.“ Europa sei zudem für 25% der globalen F&E-Ausgaben verantwortlich und bringe 14% der technischen Akademiker weltweit hervor (im Vergleich zu vier Prozent aus den USA). Laut Weltbank sind unter den 25 unternehmensfreundlichsten Volkswirtschaften weltweit zwölf europäische Staaten. Eine mögliche transatlantische Handelsund Investment-Partnerschaft (TTIP) könne „die Wirtschaft in beiden Regionen weiter ankurbeln (...) und ein neuer Maßstab für die Abschaffung von außertariflichen Barrieren sein“, so Quinlan.  (red)

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Joseph Quinlan, Johns Hopkins: „Ertragreichste Region für US-Unternehmen“.

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f e at ur e

Dienstag, 3. September 2013

feature@medianet.at

© Panthermedia.net/Wen Hui Wang

Das Geschäft mit


f e at ur e

Dienstag, 3. September 2013

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feature@medianet.at

der Reichweite Faktum Facebook ist die Nummer 1 unter den Sozialen Netzwerken. Auch wenn aktuell hier und da die Nutzerzahlen stagnieren oder leicht sinken, kann man mit Facebook immer noch so gut wie alle Internetnutzer erreichen – direkt oder indirekt. Online-Marketing-Experte Björn Tantau über diverse offizielle Werbemöglichkeiten und solche abseits der Kanäle, die das Netzwerk direkt vermarktet.

Z

war hat sich das soziale Netzwerk inzwischen hinreißen lassen, Werbung für die Generierung neuer Nutzerinnen und Nutzer zu schalten. Das war jedoch zu erwarten, denn schließlich ist irgendwann auch mal eine Sättigung erreicht. Wenn das Niveau der Mitgliederzahlen so hoch ist, dann muss man neue Wege gehen, um weitere Massen zu mobilisieren. Und wie sagte schon Henry Ford? „Wer nicht wirbt, der stirbt!” Es kommt nur auf die Frage an, wie genau man das tut. Und da gibt es bei Facebook diverse offizielle Möglichkeiten – genauso wie abseits der Kanäle, die das Netzwerk direkt vermarket.

Nicht alle erreicht man Fakt ist: 25 Mio. Menschen zu erreichen, stellt eine unglaubliche Chance im Online-Marketing durch Social Media dar. Selbstverständlich heißt diese große Mitgliederzahl von Facebook in Deutschland nicht zwingend, dass man all diese Personen wirklich erreicht. Aspekte wie Themenrelevanz oder Zielgruppe müssen berücksichtigt werden. Und spätestens an diesem Punkt kann es problematisch werden, denn: Was nützen 25 Millionen Menschen, wenn sie sich nicht für das interessieren, was man bei Facebook anbietet? Das ist unter anderem ein Grund dafür, warum nicht jede Facebook-Page Millionen von Fans hat. Wäre es so, dann hätte Facebook auch keine Grundlage mehr, die Reichweite als Grund für erfolgreiches Marketing ins Feld zu führen. Dennoch ist die Reichweite – und somit die Anzahl der Fans – das, was vielen Personen nach wie vor sofort in den Sinn kommt, wenn sie an Facebook-Marketing denken.

Einflussmöglichkeiten Sprechen wir also von Reichweite. Was definiert die Reichweite? Die Anzahl der Mitglieder, natürlich. Aber wie bereits erwähnt: nicht jede/r interessiert sich für die gleichen Inhalte. Hier muss differenziert werden. Reichweite ist die Triebfeder von Facebook, und wenn man über eine Plattform viele Men-

schen erreichen kann, dann ist das für Werbetreibende lukrativ. Das weiß auch Facebook und bietet entsprechend viele Werbeformen, die man als Advertiser nutzen kann. Was aber tut man als komplett neuer oder unbekannter Anbieter eines Produkts auf Facebook? Was passiert, wenn man trotz Werbung nicht genügend Reichweite für eine Dienstleistung generieren kann? Und wie verhält es sich, wenn in Unternehmen Entscheidungen von oben getroffen werden, die die Reichweite einer Facebook Page beeinflussen?

bedeutet das „Sicherstellung des dramaturgischen Erfolgs” und ausgedacht hat es sich ein Geschäftsmann, der den Pariser Theatern damit die Chance eröffnete, Vorstellungen immer als sehr erfolgreich aussehen zu lassen. Heute kennen wir diese Vorgehensweise als „Claqueur”: Eine Person also, die nach Anweisung und meist gegen Bezahlung in einem Theaterstück klatscht und somit versucht, andere Personen ebenfalls zum Klatschen zu bewegen.

Traditionelles lebt

Nun ist der Mensch so gestrickt, dass er gern das macht, was andere auch tun, wenn die Gruppe eine bestimmte Größe erreicht; Experten sprechen hier von „sozialer Bewährtheit” oder auch „Gruppenzwang”. Der Hintergrund ist klar ersichtlich und das Prinzip hat sich seit 1820 nicht verändert: Wenn eine Sache offensichtlich von vielen Menschen für gut befunden wird, dann muss sie auch gut sein. Wir wissen, dass das nicht immer stimmt – dennoch funktioniert die Methode immerhin so zuverlässig, dass wir oft unbewusst darauf hineinfallen und es gar nicht merken, wenn wir zu „Mitläufern” werden. Übrigens: Auch das eingespielte Lachen bei TV-Sitcoms geht auf die Claqueure von 1820 zurück. Auch hier wird das gleiche Prinzip angewendet, und während es zu Beginn noch so wirkte, dass das TV-Publikum die künstlichen Lacher nicht so gut fand, hat sich das System bis heute etabliert. Heute ist man geradezu irritiert, wenn bei einer herkömmlichen TV-Sitcom keine Lacher aus der Konserve eingespielt werden.

Reichweite lässt sich kaufen. Auf Facebook klappt das unter anderem mit Werbung, andere soziale Netzwerke haben ähnliche Funktionen, mit denen man dafür sorgen kann, dass mehr Menschen mit den eigenen Inhalten konfrontiert werden. Vielen scheint das aber nicht zu reichen. Deswegen gibt es schon seit mehreren Jahren die Möglichkeit, auch außerhalb der bekannten Pfade bei Facebook dafür zu sorgen, dass man mehr Fans und somit auf den ersten Blick auch mehr Reichweite hat. Nun ist Social Media keine wirklich neue Angelegenheit. Im Prinzip ist die digitale Variante der traditionellen Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Unterschied: Social Media funktioniert viel schneller und bietet weitreichende Möglichkeiten, die es bisher so nicht gab. Ziel ist es, sich in der Öffentlichkeit möglichst „beliebt” darzustellen, und ein Indikator dafür kann ein großer Freundeskreis sein.

Image-Verbesserung Ähnlich wie Social Media ist auch dieses Prinzip nicht neu. So gibt es bei TV Shows „Anheizer”, die dafür sorgen, dass das Publikum vor dem eigentlichen Beginn der Sendung im Studio schon so aufgeregt ist, dass es später mehr aus eigenem Antrieb klatscht, weil es bereits „aufgelockert” ist. Und auch dieses Prinzip ist nur eine Variante einer viel älteren Vorgehensweise, denn schon 1820 gab es in Paris das Angebot „Assurance de succès dramatique”. Übersetzt

Gruppenzwang und Co.

Vorgehensweisen ändern sich Doch zurück zur Gegenwart: Auch auf Facebook funktionieren diese „sozialen Bewährtheiten” und deshalb klappt das Prinzip von Monsieur Sauton und seinen Claqueuren von 1820 auch in sozialen Netzwerken – Facebook ist da keine Ausnahme. Einzig die Vorgehensweise, wenn man sich Facebook Fans kaufen will, hat sich in den letzten Mona-

ten verändert. Weil frühere Anbieter beim Verkauf von Fans nicht immer clever vorgegangen sind, waren die unechten Fans in vielen Fällen leicht zu enttarnen.

Bjö rn Tantau Online Marketing-Experte http://bjoerntantau.com

© Björn Tantau

Björn Tantau

Das Prinzip hat sich seit 1820 nicht verändert. Wenn eine Sache offensichtlich von vielen Menschen für gut befunden wird, muss sie gut sein. Wir wissen, dass das nicht immer stimmt, merken es aber oft gar nicht, wenn wir zu Mitläufern werden.“ Oft handelte es sich dabei auch schlicht und ergreifend um gefälschte Accounts, die natürlich in Sachen Interaktivität überhaupt nicht sinnvoll waren. Und da muss man tatsächlich eine „positive Evolution” konstatieren: Mittlerweile gibt es Services, bei denen man sich echte Fans nach Zielgruppen

beschaffen und sich so die eigene Reichweite ‚aufpumpen‘ lassen kann.

Atbekanntes Prinzip Der Kauf von Facebook-Fans ist nicht konform mit den Nutzungsrichtlinien von Facebook; entscheidet man sich, diesen Weg des Marketings zu gehen, dann muss man das im Hinterkopf behalten. Die eigentliche Sache an sich ist aber, wie schon beschrieben, keine wirkliche Neuigkeit. Marketing (und da ist Social Media-Marketing keine Ausnahme) lebt von der Aufmerksamkeit für das Produkt, die Firma oder die Dienstleistung. Und auch im digitalen Steinzeitalter, als man sich nur mit Printerzeugnissen informieren konnte, wurden „Advertorials” gebucht, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Das TV arbeitet ebenfalls mit solchen Mitteln und lässt sich seine Reichweite von Werbetreibenden auch außerhalb der offiziellen Kanäle bei Bedarf etwas kosten. Die monetäre Unterstützung von Aufmerksamkeit und Reichweite kann ein Vorteil sein – sie muss es aber nicht.

Content im Mittelpunkt Das Aufpumpen der eigenen Reichweite ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Welche Vorgehensweisen funktionieren und welche nicht, muss man in den meisten Fällen für jedes einzelne Produkt herausfinden. Wer die offiziellen Kanäle, die von Netzwerken wie Facebook angeboten werden, verlassen will, muss sich über mögliche Konsequenzen im Klaren sein. Letztendlich lässt sich nicht eindeutig zurückverfolgen, wie genau die Reichweite im Detail zusammengesetzt ist. Auch Tools, die derzeit dafür angepriesen werden, funktionieren nicht 100%ig korrekt. Grundsätzlich geht es darum, langfristige Aufmerksamkeit und somit Reichweite zu erzeugen. Um das zu tun, muss man dort sein, wo die Zielgruppe ist. Die Wege dorthin können stark variieren, und letztendlich geht es darum, Menschen für die eigene Sache über Inhalte und Content zu begeistern.


the opinion

6 – medianet

„Entfesselt“ ist einerseits ein relativ substanzloses US-Action-Drama, andererseits ein Adjektiv, das seit der Entstehung der ersten ernstzunehmenden Gruppierungen von Globalisierungskritikern eine friedliche und dauerhafte Koexistenz mit den Vokabeln „Kapitalismus“ und „Märkte“ eingegangen ist. Die dazugehörigen Assoziationen? Durchwegs negativ. Selbst der Anhänger neoliberaler ökonomischer Theorien heftet sich im Regelfall nicht ausgerechnet die „Entfesselung“ auf die Fahnen. Anders die Volkspartei, die sich derzeit mit Parolen wie 12-Stunden-Arbeitstag, Angleichung des Frauenpensionsalters und eben der von allen Beschränkungen befreiten Wirtschaft zu profilieren versucht. Dabei hat die schwarze Regierungshälfte so unrecht nicht: Eine Flexibilisierung der Arbeitszeit vernichtet keine Jobs, sondern schafft im Regelfall welche, wenn Frauen gleiche Rechte wollen, tut es gut, auch gleiche Pflichten zu akzeptieren (ja, das klingt nach Männerombudsstelle ... aber wer Mitte 50 schon als Fall für die Frühpension angesehen wird, tut sich bei der Bewer-

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Verbeulte Botschaften „Entfesselte“ Wirtschaft? Der Ton macht die Musik, die Diktion diktiert die Ideologie – und, tja, so richtig glaubwürdig klingt es auch nicht … sabine bretschneider

bung für den fälligen Führungsjob nicht eben leichter) – aber musste man das „Entfesselung“ taufen? Der Ton macht die Musik, die Begrifflichkeit färbt die Botschaft, die Diktion diktiert die Ideologie – und, tja, die Message ist die Message. Und: Um ein Lieblingsbeispiel eines geschätzten re-

gelmäßigen medianet-Gastautors auszuborgen: „‚Der Schuh, der atmet‘, ist eindeutig in den Köpfen positioniert.“ Mit „dem Stiefel, der schnauft“, ist folgerichtig kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Und das bezieht sich, wohlgemerkt, auf eine positive semantische Konnotation. Würden Sie einen

Dienstag, 3. September 2013

Haushaltsreiniger als bakteriellen „Blitzkrieg“ promoten? Mit dem Gebrauch mancher Wörter tendiert der Verstand, frei nach Wittgenstein, dazu, sich „Beulen“ beim Anrennen an die Grenzen der Sprache zuzuziehen. Manche Dinge taugen nicht dazu, politische Botschaften ins rechte Licht zu rücken. Und: Man sollte die Botschaft auch an den Absender anpassen. Spindelegger hatte Anfang 2011 (als ÖAABObmann) in einem Presse-Interview seine Linie skizziert: „In der Polarisierung zur SPÖ ist der Eindruck entstanden, wir sind die Wirtschaftspartei, die SPÖ die Arbeitnehmerpartei. Doch die Grenzen verschwimmen. Wir haben ein sehr zeitgemäßes Angebot auf christlich-sozialer Grundlage, das sich vor allem auch an den leistungsorientierten Arbeitnehmer richtet.“ Da klang er glaubwürdig.

mail to s.bretschneider @medianet.at

Gastkommentar Partnersuche 50plus: Man verliebt sich online

zitat des ta g es William Shakespeare

Nichts ist so gewöhnlich wie der Wunsch, bemerkenswert zu sein. www.zitate . at

IMPRESSUM

„Silver Surfer“ auf Partnersuche

Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda

Studie Dass die Relevanz des Internet in der Altersgruppe 50plus stetig steigt, ist nicht neu und wird spätestens seit der Entstehung des Schlagworts ‚Silver Surfer‘ immer wieder diskutiert. Rund 82 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sind heute online, die Altersgruppen darüber sind im Vergleich zur Gesamtbevölkerung zwar noch unterdurchschnittlich repräsentiert (60–69: 63%, 70plus: 32%), verzeichnen jedoch die stärksten Wachstumsraten. Dennoch: Wer würde annehmen, dass das Internet in einem sehr privaten Bereich gerade in die­ ser Altersgruppe ganz vorn liegt – bei der Partnersuche. „Der gute Ruf Das Ergebnis einer repräsentativen Studie zeigt: 43 Prozent der Singles im Alter 50plus haben in den vergangenen des Anbieters ist zwölf Monaten online nach einem Partner gesucht. Das Internet liegt damit an erster Stelle vor allen anderen Arten das ­wichtigste des Kennenlernens wie ‚Freundeskreis‘, ‚beim Ausgehen‘ oder ‚Freizeitaktivitäten‘.

Abo, Zustellungs- und Adress­änderungswünsche:

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tel. 01/919 20-2100 medianet prime news & market watch (primenews@medianet.at) Chefredakteurin: Sabine Bretschneider (sb – DW 2173) Redaktion: Alexandra Binder (ab), Sylvia ­Tomek (st) medianet marketing & media (medien@medianet.at) Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/Medien) Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171) medianet retail (retail@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Christian Novacek (nov – DW 2161) Redaktion: Jutta Maucher (jm) medianet specials & careernetwork (specials@medianet.at) Stv. Chefredakteur: Jan Weinrich (jawe – DW 2163) Chef vom Dienst: ­Rudolf Grüner (rg – DW 2176) medianet financenet & real:estate (financenet@medianet.at) Chefredakteure: Chris Radda, Gerald Stefan (gst) Chefin vom Dienst: Linda Kappel (lk) Ständige Mitarbeiter: Reinhard Krémer (rk), Fritz Haslinger (fh), Kurt ­Sattlegger (ks), Thomas Hohenberger (th) medianet technology & industrial technology (technology@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitende Redakteure: Chris Haderer (hc), Britta Biron (bb) medianet destination & destination austria (destination@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Georg Biron (gb) medianet automotive business (automotive@medianet.at) Chefredakteur: Peter Mosser (pm) Leitender Redakteur: Jürgen Zacharias (jz) medianet health economy (healtheconomy@medianet.at) Chefredakteur: Martin Rümmele (rm)

Entscheidungs­

kriterium für eine

Zweiter Frühling im Netz

Knapp ein Drittel der Österreicher zwischen 50 und 69 ist Single. Das liegt im Schnitt der Gesamtbevölkerung, allerdings ist der Anteil an Singles, die seit mehr als drei site (...).“ Jahren allein sind, überdurchschnittlich hoch (64%). Aus Sicht der Befragten hat das zwei wesentliche Gründe: ‚Ich sandra Gabler, Parship möchte unabhängig bleiben‘ und ‚In meinem Alter ist es schwierig, einen passenden Partner zu finden‘. Letzteres ist auch das ausschlaggebende Argument für die Partnersuche im Internet. Als größten Vorteil bei der Online-Partnersuche sehen Singles 50plus die Gelegenheit, ‚eine Vielzahl von Menschen gleichzeitig kennenzulernen‘, gefolgt von ‚stufenweisem Kontaktaufbau‘ und der ‚möglichen Anonymität‘.

bestimmte Web-

„Das Prinzip hat sich seit 1820 nicht verändert. Wenn eine Sache offensichtlich von vielen Menschen für gut befunden wird, muss sie gut sein. (...)“

© PEZ/Haas/APA/Kerschbaummayr

Bjö rn Tantau, On l i n e­ M arketing -E xper t e , S . 4 / 5

„Wir werden 2013 unser ­bestes Er­ gebnis in der Unter­ nehmensgeschichte nach Hause bringen.“ M an fred Föderm ay r , Konzern chef de r PEZ /Haas-G ruppe , s. 1 6

Unterschiede in der Online-Nutzung Was kennzeichnet 50plus-User einer Online-Dienstleistung wie jener unseres Unternehmens? Erstens, man will sich sicher sein – nicht nur im Bezug auf den passenden Partner, sondern auch hinsichtlich der Seriosität des Angebots. So ist der gute Ruf des Anbieters – vor allem bei Frauen – das wichtigste Entscheidungskriterium für eine bestimmte Website und deutlich relevanter als in der Gruppe der unter 50-Jährigen. Sicherheit beim Umgang mit sensiblen Daten ist ebenso essenziell. Zweitens, iPhone & Co spielen (noch) eine geringe Rolle – nur rund zehn Prozent der Zugriffe in der Altersgruppe 50plus erfolgen bisher über mobile Endgeräte. Und drittens: Features werden intensiv genutzt – die Profilvollständigkeit und die Zahl hochgeladener Bilder sind in beiden Altersgruppen identisch. Und wenn es darum geht, sich ein besseres Bild des Gegenübers zu machen, ist die Altersgruppe 50plus sogar deutlich offener: Sie nutzt 15 bis 20 Prozent mehr Freitext im Profil als jüngere Singles.

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heute in medianet

Lektorat: ­ Christoph Strolz Grafik/­Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­ Jonke Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­ service GMBH, Service-Hotline: 795 00-60, service­ center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­nungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr) Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr); 229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­ zeitraums bei 6-wöchi­ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen Geschäfts­bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Offenlegung gem. § 25 MedienG: http://www.medianet.at/footermenu/ mediadaten-impressum/

Sandra Gabler, Parship Director Austria & Switzerland; www.parship.at Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Medienbeobachtung Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet

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dienstag, 3. september 2013 – 7

JWT Wien geht mit TV-Spot für ­ToiToiToi in die nächste Runde  Seite 9

Interaktiv

Sommerfest

Accedo Austria lässt für Anker auf Facebook Weckerl kreieren  Seite 10

Goldbach Austria-Fest mit Award-Verleihung  Seite 12

© Christoph Sommerer

Kampagne

© Screenshot Facebook

© Österr. Lotterien/JWT

marketing & media Multiplying-Strategie bringt Effizienzgewinne

www.mhoch3.at

© Ernst Kainerstorfer

short

Johannes Mak, Unit-Leiter Ecker & Partner, sicherte sich den Heidi Chocolat-Etat für die Schwedenbomben-Niederlassung in Österreich in allen PRBelangen. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmens- und Brand-PR, Positionierung sowie Imageverstärkung.  Seite 9

© pilot@media.at 2013

© Ecker & Partner/Kurt Keinrath

Benedikt Gmeiner und Jenny Laimer, ATV-Nachrichten, zeichnen mit ihrer Sendung mitverantwortlich für den Status als Marktführer bei den Privatsendern in der werberelevanten Zielgruppe – durchschnittliche Reichweite von 5,2% (12–49) in der Primetime.  Seite 9

V.l.n.r.: Petra Hauser, GF media.at, Andreas Martin, GF pilot@media.at, Martina Vollbehr, Leiterin pilot Marktforschung.

© Winpin

Multiplying In der neuen Studie „Online Visions 2012“ wurde der Frage nach dem richtigen Mix aus TV- und Online-Werbung nachgegangen. Eines der Ergebnisse: Multiplying schließt die Performance-Lücke bei TV-Wenigsehern.  Seite 8 Simone Kraft, Geschäftsführerin Winpin, sieht die ÖBB aufgrund der Nähe zum Konsumenten als „idealen Vermarktungspartner“. So bieten die Unternehmen mit der „Digital Promo“ die Kombination aus ÖBB-Werbeflächen und Winpin-Möglichkeiten.  Seite 10

medianet tv heute

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c ov e r s t o r y

8 – medianet

Dienstag, 3. September 2013

Studie Die kürzlich präsentierte Gattungsstudie „Online Visions 2012“ bietet Insights zu Formatmixes und Wirkung

Seiteneinwurf

Online Visions: „Machen Sie TV-Online Multiplying“

Löwinger-Bühne statt Polit-Talk

Den Challenges der hybriden Mediennutzung begegne man am besten mit Multiplying-Strategien. mathieu völker

Wien. TV, Print, Online ... Auf den Mix kommt es an: pilot@media. at präsentierte kürzlich die Gattungsstudie „Online Visions 2012“, die Procter & Gamble gemeinsam mit der betreuenden Agentur pilot durchgeführt hat. Der Projektgruppe gehörten noch Sky und sechs Online-Vermarkter

dinko fejzuli

N

icht nur in Österreich wird gewählt; auch unsere deutschen Nachbarn wählen in wenigen Wochen ihr Parlament neu – und auch dort versucht man sich mit einer neuen Art der Politik- vermittlung im Fernsehen. Dafür spannt man neben bekannnten Namen wie Anne Will, Peter Klöppel und Maybrit Illner nun auch den TV-Clown Stefan Raab für die großen Politiker-Interviews bzw. die großen Duelle der Kanzlerkandidaten von CDU und SPD ein. Zu sehen war das sprichwörtliche Spektakel dann auch gleichzeitig auf fünf Sendern – von den Quoten her nicht unerfolgreich (wie gesagt, auf fünf Sendern gleichzeitig), aber was das Ganze mit seriöser Polit- bzw. Wahlberichterstattung zu tun haben soll, muss man sich dennoch fragen. Die anderen Kollegen – allen voran Anne Will – waren offensichtlich peinlich berührt von Raabs erfolglosem Versuch, seriös zu wirken, denn spätestens bei Fragen wie „Frau Merkel, warum hören Sie nicht einfach auf, neue Schulden zu machen und zahlen statt dessen jeden Monat eine Milliarde Euro Schulden zurück“ muss jedem Beteiligten klar gewesen sein, dass diese Art von TV-Duellen zwar dem Krawallpublikum von Stefan Raab zusagen würde, aber auf öffentlichrechtlichen Sendern wie ARD & ZDF nichts verloren hat.  d.fejzuli@medianet.at

„Es war notwendig, gewohnte Denkmuster über Bord zu werfen Ansätze einzulassen.“ martina vollbehr, Leiterin Marktforschung pilot

© pilot@media.at 2013

und sich auf innovative

Die Präsentatoren: Andreas Martin, GF pilot@media.at, Martina Vollbehr, Leiterin pilot Marktfoschung, Petra Hauser, GF media.at

an: G+J Electronic Media Sales, Interactive Media CCSP, Microsoft Advertising, Tomorrow Focus, United Internet Media sowie Yahoo! Deutschland. Martina Vollbehr, Mitinitiatorin der Studie und Leiterin der pilot Marktforschung: „Im Bündnis mit starken Partnern konnten wir im Rahmen unserer Gattungsinitiative generalisierbare Erkenntnisse gewinnen, von denen der gesamte Markt profitieren wird. Dazu war es notwendig, gewohnte Denkmuster über Bord zu werfen und sich auf innovative Ansätze einzulassen.“ Laut Andreas Martin, Geschäftsführer von pilot@media.at, lässt sich die deutsche Studie auf den heimischen Markt anwenden:

„Das Konsumentenverhalten im deutschsprachigen TV ist sehr ähnlich und die Ergebnisse der Studie sind auch ein wertvoller Beitrag für etwaige Optimierungsmaßnahmen, dieses Thema betreffend, in der österreichischen Mediaplanung.“

Selektivseher im Visier Eines der wichtigsten Ergebnisse: Um die Performance-Lücke bei TV-Selektivsehern (geringe TVNutzung und sekundäres TV-Interesse, durchschnittliche tägliche TV-Sehdauer 51 Minuten) im Vergleich zu TV-Vielsehern (hohe TVNutzung und hohes TV-Interesse, durchschnittliche tägliche TV-Sehdauer 328 Minuten) zu schließen, ist Multiplying angesagt: Über

Online können die Defizite ausgeglichen werden, die in den TV-Plänen durch die anwachsende Menge an Selektivsehern entstehen. TV-Selektivseher benötigen eine höhere Kontaktdosis, die idealerweise durch TV-Online Multiplying erreicht wird. Das Optimierungspotenzial erschließe sich dabei nicht nur über begrenzt verfügbare Online VideoFormate, sondern kann fast ebenso gut über einen klassischen OnlineFormat-Mix aus Standard, Big Size und Bewegtbild erreicht werden. Im Zusammenspiel mit TV würden die Online-Standard-Werbemittel „ungeahnte Kräfte“ entfalten. In der Mediaplanung sollten so die unterschiedlichen Wirkniveaus von TV-Selektiv- und TV-Vielse-

hern berücksichtigt werden. Receptivity sei ein bisher vernachlässigter Faktor, doch berge er enormes Optimierungspotenzial.

Online-Zeitschiene Die Studie belege zum ersten Mal, dass die Aussteuerung von Online nach Tageszeiten die Werbewirkung optimiert. Online-PrimetimeKontakte beeinflussen maßgeblich den Werbewirkungsfaktor Awareness, während sich Daytime-Kontakte als starke Treiber für die Kaufentscheidung erweisen. Gerade bei FMCG-Online-Kampagnen zeigte sich, dass diese umso besser wirkten, je näher der Kontakt am üblichen Einkaufszeitpunkt liegt.  onlinevisions2012.de

Werbefläche Doppelpack

Bewegtbild News on Video gründet supernova film und setzt auf Werbefilmproduktion

tipp des tages

Gemeinsam on Board bei Styria

supernova erschließt Werbefilm

Martin Wolfram erschließt mit supernova film das Werbefilm-Segment, wie hier rechts im aktuellen Beispiel der eben erst präsentierten Spots für pro mente.

zung bei der Filmkonzeption und beim Drehbuch, sondern beantworten gemeinsam mit den Agenturmitarbeitern auch die Frage: Welche Art von Film löst die Kommunikationsaufgaben der KundInnen am besten?“, so der News on Video Co-Geschäftsführer Andreas Modritsch.

Wien. Die Styria Multi Media Gruppe bietet eine neue Werbefläche, bei der ein Styria-Titel gemeinsam mit dem Kunden gezeigt wird; die Wienerin setzte das Projekt erstmals mit Kunden Deerberg um. So besteht die Möglichkeit, von knapp 4,5 Mio. Brutto-Kontaktchancen im Monat mit der Plakatfläche direkt an der Südosttangente zu profitieren.

Produktion angelaufen Eine der ersten Produktionen von supernova film ging letzten Freitag on air: Für pro mente, die Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, wurde mit den Schauspielern Gabriela Hegedüs und Karl-Ferdinand Kratzl ein berührender Spot zum Thema psychische Erkrankung und Armut gedreht. Am 3. September präsentieren Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und die Leiterin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, Maria Rösslhumer, den neuen Kinospot für die FrauenHelpline gegen Männergewalt. supernova film hat diesen Spot mit der Schauspielerin Dagmar Kutzenberger produziert.  (red)

© Lydia Stöckl/Wienerin

Frauenpower auf Arabisch Wehrlose graue Mäuse, das ist oft das Bild, das der Westen von arabischen Frauen hat. In Porträts und Reportagen lässt Karim El-Gawhary Araberinnen selbst zu Wort kommen, zeigt das Leben in den dunklen Zeiten der Diktatur, während der Aufstände und im Vergleich mit der heutigen arabischen Welt. Da ist Umm Naama, die mit einem Euro am Tag ihre sechsköpfige Familie durchbringt. Und Mariam, die gegen sexuelle Gewalt am Tahrir-Platz kämpft. Das Werk wirft einen Blick auf die Personen hinter den Klischees und hinterfragt festgefahrene Stereotypen. 22 €, Verlag Kremayr & Scheriau, ISBN: 9783218008792.

Werbeagenturen rund ums Thema Film professionell beraten und zeigen, dass wir mit der gewohnten Zuverlässigkeit in der Produktion jede Herausforderung meistern“, so Wolfram, der Werbeagenturen mit supernova film auch Pitchberatung im Bewegtbild-Segment sowie Support bei Präsentationen anbietet und den Beratungsschwerpunkt klar hervorheben möchte. „Wir bieten nicht nur Unterstüt-

© Fritz Langmann; supernova film (3)

© K&S

Wien. Der Bewegtbildspezialist News on Video geht mit der neu gegründeten Werbefilmproduktionsfirma supernova film in die Offensive und will damit verstärkt auf Werbeagenturen zugehen. Schwerpunkt der Tätigkeiten des Teams rund um News on VideoGeschäftsführer Martin Wolfram soll neben der Produktion auch der Know-how-Transfer sein. „Wir wollen in Zukunft auch die

Kommuniziert wird stets eine gemeinsame Message von Kunde und Titel.


fa c t s & b a c k g r o u n d s

Dienstag, 3. September 2013

short

JWT Wien: Weiter in der ToiToiToi-Story

medianet – 9

12–49 In der wichtigen Primetime hat ATV eine durchschnittliche Reichweite von 5,2%

short

Nr. 1 im Privat-TV

Etat: ikp werkt künftig für Tele2 Wien. ikp Wien freut sich über einen Neukunden aus dem Telekommunikationsbereich: Tele2. Seit Mai unterstützt die PR-Agentur Österreichs größten alternativen Telekommunikations-Komplettanbieter in der Medienarbeit und strategischen Kommunikations­ planung.

Wien. JWT Wien knüpft mit einem neuen TV-Spot an die erfolgreiche ToiToiToi-Kampagne der österr. Lotterien an. Auch im Film folgt eine glückliche Fügung auf die nächste – eine wahre Glückssträhne, und das bei einem ganz alltäglichen Supermarkt-Besuch. Erneut übernimmt der bekannte Kabarettist und Schauspieler Bernhard Murg die Rolle des Moderators und sorgt, als etabliertes ToiToiToi-Testimonial, für einen Wiedererkennungswert bei den Konsumenten. Credits: Auftraggeber: Österreichische Lotterien Ges.m.b.H, Peter Ulovec, Elisabeth Römer-Russwurm, Karin Swoboda-Modler, Martina Gangl, Angela Schalk Agentur: JWT Wien; CEO: Jörg Spreitzer; CD: Petra Anderson; AD: Klaus Ketterle; Text: Manuela Wegscheidl; Grafik: Katarina Huber Beratung: Alexandra Göschl Filmproduktion: Jerkfilms; Regie: George Moringer; Ton: Cosmix Media GmbH.

216.00 bei ATV-Nachrichten Mit Anfang August erweiterte ATV seine Nachrichtenschiene um die Sendung „ATV Aktuell – das Wichtigste vom Tag“. Täglich um 20:05 Uhr präsentieren alternierend Jenny Laimer und Benedikt Gmeiner die News des Tages. Mit diesem zusätzlichen Angebot zur Hauptsendung um 19:20 Uhr und dem Nachrichtenüberblick um

Ecker & Partner: PR für Schwedenbomben

Auch die News-Offensive auf ATV kommt an – mit im Schnitt 216.000 Sehern pro Tag.

16:25 Uhr kommt ATV dem Seherwunsch nach weiteren unabhängigen Nachrichten entgegen. Laut Auswertung des weitesten Seherkreises konnten die ATV-Nachrichtensendungen im August über 1,8 Mio. Österreicher, das entspricht einem Viertel der österreichischen Bürger, erreichen. Das bedeutet weiters, dass sich im Schnitt täglich rund 216.000 Österreicher bei ATV über das Weltgeschehen informierten. Seit 15. Juli ist das Programm von ATV gratis auch in HD empfangbar und bis dato haben laut Senderangaben bereits über 80% der österreichischen HD-Haus-

Platzhirsch: Party-Hotspot punktet im Eventsegment

halte ATV HD bereits eingestellt. HD hat in Österreich eine Verbreitung von ca. 33% und bereits 27% der Österreicher genießen ihr ATVProgramm in HD-Qualität. Zum Vergleich: Die Verbreitung der kostenpflichtigen Sender der HDAustria-Plattform liegt nach zwei Jahren bei unter 5%. Und: ATV2 konnte seinen Marktanteil zum Vergleichsmonat im Jahr 2012 um 75% steigern und hält derzeit bei 0,7% bei den 12- bis 49-jährigen Sehern. Die ATV-Gruppe ist lt. Senderangaben die einzige Sendergruppe mit einem positiven Wachstum und hält derzeit bei 5,2% Gesamtmarktanteil.

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© Ecker & Partner/Kurt Keinrath

JWT führt die erfolgreiche Kampagne für die Österr. Lotterien weiter.

Wien. In der für Privatsender relevanten Zielgruppe, den 12- bis 49jährigen Sehern, war ATV im Monat August erneut unangefochtener Marktführer der österreichischen Privatsender. Mit einem Marktanteil von 4,5% setzt sich ATV an die Spitze und lässt die österreichische PrivatTV-Konkurrenz hinter sich. Auch in der jungen Zielgruppe der 12bis 29-Jährigen sichert sich ATV mit einem Marktanteil von 3,9% die Marktführerschaft unter den Privatsendern. In der heiß umkämpften Primetime (20:15–22:00 Uhr) performt ATV überproportional gut und erreicht hier durchschnittliche Marktanteile von 5,2% bei den 12bis 49-jährigen und 5,4% bei den 12- bis 29-jährigen Sehern. Und damit ist ATV nicht nur führender österreichischer Privatsender, sondern lässt auch deutsche Konkurrenten wie Kabel1 oder Vox hinter sich.

© Ernst Kainerstorfer

© Österreichische Lotterien/JWT Wien

Privatsender: In der werberelevanten Zielgruppe ist ATV Marktführer

Künftig für Niemetz am Werk: Johannes Mak, Unit-Leiter, E&P.

Wien. Ecker & Partner betreut die Heidi Chocolat AG Niemetz Original Schwedenbomben-Niederlassung Österreich in allen PR-Belangen. Die Agentur arbeitet mit dem Marktführer am Schoko-Schaumkussmarkt in allen Fragen der strategischen Kommunikation zusammen und fungiert als Pressebüro für alle Aktivitäten im Rahmen der Medienarbeit. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Unternehmens- und Brand-PR, Positionierung sowie Image­ verstärkung.

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Top: Hightech, flexibles Raumkonzept und sehr viel Service. Wien. Nomen est omen: Mit dem Platzhirsch hat sich eine attraktive Alternative zur Eventklassik in der Wiener Locationlandschaft in Stellung gebracht. Der etablierte Hotspot der Partycrowd punktet mittlerweile mit breitem Veranstaltungs-Pouvoir bei einer (inter-)nationalen Klientel. Mit ein Grund: das flexible Raumkonzept, Hightech und State-of-the-artInterieur. Durch die gelungene Verschmelzung von Moderne und Tradition im Herzen der Stadt ist für ein stimmungsvolles Ambiente gesorgt. 400 m2 Fläche – auf zwei Ebenen aufgeteilt – bieten Raum für elegante Galadinner, innovative Produktpräsentationen, Lesungen, Konzerte und ausgelassene Feiern.

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Durch das flexible Möblierungskonzept und die variable Lichttechnik erstrahlt die Eventlocation in unterschiedlichsten Stimmungen und Designs – von gediegen bis stylish; durch das Zusammenspiel von Tradition und Extravaganz ist sie ebenso vielseitig wie wandelbar. „Alle Ansprüche für ein zeitgemäßes Get-together werden erfüllt, die technische Ausstattung ist auf höchstem Niveau“, heißt es aus dem Veranstaltungsbüro. Auch in puncto Service spielt der Platzhirsch in der Event-Oberliga. Die Organisation sämtlicher Zusatzleistungen kann vor Ort gebucht werden. Top-Tipp: Jeden Donnerstag, Freitag und Samstag ist der Platzhirsch Treffpunkt der Wiener Partyszene – ein stimmungsvoller Rahmen, um im exklusiven VIP-Bereich auf der Galerie mit Mitarbeitern und Kunden zu feiern.

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Marketing

10 – medianet

short

Staatspreis Design am 24. September Wien. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend schrieb zum 45. Mal den Staatspreis für Design aus, erneut organisiert und durchgeführt von designaustria. Am 24. September findet im MuseumsQuartier die Preisverleihung in drei Kategorien statt.  www.staatspreis-design.at

artworx und twyn für eni und Piaggio

Dienstag, 3. September 2013

Konvergenz Werbeflächen der ÖBB Werbung, kombiniert mit digitalen Winpin-Formaten

short

Winpin mit ÖBB

Rigips Austria baut auf Agentur theform Wien. Rigips Austria beauftragt theform mit Konzeption und Kreation von DirectMarketing-Maßnahmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Produktneuheiten oder Apps sollen zielgruppengerecht realisiert werden. Rigips-Kommunikationsverantwortliche Lisa de Pasqualin betont das Können der Agentur, „die Besonderheiten unserer Produkte und das Image von Rigips darzustellen und grafisch auf höchstem Niveau umzusetzen“.

„Gelebte Medienkonvergenz“ bei „Digital Promo“; Libro & kika erste Kunden. Wien. Die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB und Winpin warten mit einer gemeinsamen Werbemöglichkeit auf. So können mit der „Digital Promo“ alle Formate der ÖBB Werbung mit den digitalen Werbeformen von Winpin kombiniert werden. Das neu geschaffene Format „Digital Promo“ erweitert somit Kampagnen, die auf Außenwerbeflächen der ÖBB geschalten werden, um die digitalen Möglichkeiten von Winpin.

Accedo Austria für Anker auf Facebook © Screenshot Facebook

„Unsere Werbeflächen in Zügen, Bussen und Bahnhöfen bieten eine überdurchschnittlich hohe Verartworx realisierte das CodeingabeGewinnspiel für eni und Piaggio. weildauer der Passanten. Fahrgäste haben genug Zeit, um die Werbebotschaft aufzunehmen und Wien/Wels. Im Auftrag von eni direkt vor Ort via Smartphone oder und Piaggio setzte die Welser Laptop die beworbene Winpinartworx GmbH gemeinsam mit Website aufzurufen. Sie können der twyn AG ein neu entwibeispielsweise gleich während der ckeltes Präsentationskonzept Zugfahrt oder zur Verkürzung der für Standardpromotions um. Wartezeit auf das Verkehrsmittel Mithilfe der „Fullscreen Video an den Gewinnspielen und PromoPromotion“ könne man so „mit tions teilnehmen“, erläutert Jochen vergleichsweise wenig AufKaiblinger, Leiter Verkauf der ÖBB wand altbekannten GewinnWerbung. spielmechaniken zu neuem „Die ÖBB sind aufgrund ihrer inGlanz verhelfen“, so Andreas novativen Lösungen und der Nähe Zachbauer, Projektleiter artzum Konsumenten ein idealer Verworx. Der Trend zum Onlinemarktungspartner“, meint Simone Videocontent wird somit nicht Kraft, Geschäftsführerin von Winnur aufgegriffen, sondern in pin. „Der Fahrgast hat Zeit, um mit den Mittelpunkt der Promotion gestellt. (red) 15:07Marken B2B_ins 171x202_26 08 13 26.08.13 Seite 1 zu interagieren. Die Win-

© ÖBB/A. Scheiblecker (2)

© artworx

Zeit für Markeninteraktion

ÖBB und Winpin setzen auf die Kraft sich ergänzender Medien und Werbung.

Accedo Austria lässt User für Anker Wunschweckerl zusammenstellen.

pin-Website oder die mobile App für alle Betriebssysteme ermöglichen es jederzeit, an Gewinnspielen und Promotions teilzunehmen. Das nennen wir gelebte Medienkonvergenz.“ Als erste Kunden warben bereits Libro digital auf Winpin, kombiniert im Zug auf A3-Plakaten und in den Bahnhöfen mit Spots; auch kika nutzt die Werbeformen von Winpin, Screens in den Bahnhöfen und Brückentransparente.

Wien. Accedo Austria setzt für die Wiener Traditionsbäckerei Ankerbrot die Facebook-Kampagne „Anker Wunschweckerl“ um: Bis 30. September können Teilnehmer ihr Wunschweckerl zusammenstellen, der Sieger aus Online-Voting und Juryierung kommt in den Handel. Für die Etat-Betreuung ist Marija Althajm, seit März bei Accedo, zuständig.  (red)  facebook.com/Ankerbrot.AG

Die kombinierten Kampagnen sind dabei in vier Größen mit bis zu 30.000 Teilnahmen buchbar. Die Packages inkludieren umfangreiche Leistungen wie Sujets, Landingpages, Newsletter, Gutscheine, Gewinnspiele, Marktforschung, Social Media, Mobile App, Mobile Website, Gewinnerhandling, Reporting, usw. Die Kampagnen können sowohl bei Winpin als auch bei den ÖBB gebucht werden. (red)

Unternehmens CSR-Initiative – Fokus Diversity „Abschauen erlaubt – Nachmachen erwünscht!“

B2B Diversity Day 2013 Vielfalt fördern und Chancen sichern! Dienstag, 17. September 2013 Aula der Wissenschaften ∙ Wollzeile 27a, 1010 Wien Einlass: 8 Uhr Ein ganzer Tag für Sie mit BEST Practice-Beispielen von Unternehmen und Interessensverbänden, die zeigen, wie Sie mit Diversity Management noch erfolgreicher werden! Für UnternehmerInnen, PersonalleiterInnen, KommunikationsspezialistInnen und CSR- / Diversity-Verantwortliche. Anmeldungen bis 12.9.13 unter: www.b2bdiversityday.at Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei!


wo sie wollen. TVthek.ORF.at

orF. wie wir.

Jetzt auch auf hbbTV

PEACH

Fernsehen wann und


B i z-ta l k C LA S S IC

12 – medianet

Dienstag, 3. September 2013

Eröffnung get-together

1

© leisure communications/Christian Jobst

3

1. Alexander Wrabetz mit Fotografin Felicitas Matern beim Eröffnungsabend; 2. Umweltstadträtin Ulli Sima mit MA48-Magistratsleiter Josef Thon.

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1. Maurizio Berlini (Goldbach Austria), Sascha Frommhund (Goldbach Interactive), Martin Trzebin (Goldbach ­Audience) und Michael Wippel (Goldbach Interactive); 2. Joachim Feher (MediaCom) mit Florian Skala (IP Austria); 3. Kindermoderator Robert Steiner und Beatrice Cox-Riesenfelder (ORF-Enterprise); 4. Marcel Bosshard (Goldbach Media) und Frank Bodin (Havas Worldwide Wien).

Goldbach Austria-Sommerfest im Palais Auersperg

Branchenevent

Josef Almer (Goldbach Media) hieß die Gäste will­ kommen.

Palais Auersperg Mehr als 500 Gäste aus der Marketing- und Medienbranche besuchten am 29. August das Sommerfest von Goldbach Austria. Nach dem Motto „mix‘n match“ sorgten das bunte Programm, moderiert von VIVA Austria-Moderator Markus Floth, ein „Dish Tennis“-Turnier und ein Tête-à-tête mit Überraschungs-Gesprächspartnern in der VIP Lounge für Unterhaltung. Die Verleihung des „Youngstar Award 2013“, der im Rahmen der Veranstaltung an Samsung überreicht wurde, zählte zu den Höhepunkten. Unter den Gästen befanden sich neben Christian Mucha (Mucha Verlag), Gary Howard (Flying PicketsSänger), Simone Kraft (WinPin), Eva Agfalterer (Hasbro), Hannes Eder (Universal Music), Johannes Edl (consol. Media) und Karin Kernmayer (Immofinanz) auch Robert Nowak (Media Focus), Peter Rathmayr (Krone Multimedia), Cornelia Reinbacher (Coty Austria), Kurt Schügerl (Digilight), Constanze Trzebin (ATV), Johannes Weinzierl (Hartlauer), Andreas Wochenalt (Plan.Net) und viele weitere. (red)

Gastkommentar Schleuenwärter-Funktion und Wahlberichterstattung

„Schieflage ist offensichtlich“ Berichterstattung Das politische Engagement neuer Gruppierungen muss für eine bundesweite Kandidatur hohe Hürden überwinden: 2.600 Wählerinnen und Wähler müssen auf ihr Gemeindeamt gehen und die Kandidatur mit einer Unterschrift unterstützen. Sie werden dort nicht immer freundlich empfangen. Schafft man diese Hürde in allen Bundesländern und damit die bundesweite Qualifikation, verweigert der ORF immer noch eine Gleichbehandlung. Den 16 TV-Duellen im Hauptabendprogramm mit den im Parlament vertretenen Parteien steht eine einzige „Ameisenrunde“ mit den qualifizierten Herausforderern gegenüber. Diese wird zudem in den Sonntagvormittag verräumt. Der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk macht sich somit zum Komplizen der Bemühungen, den Status quo zu zementieren. Der ORF missbraucht hier seine Schleusenwärter-Funktion und seine beherrschende Marktstellung. Die Schieflage ist offensichtlich: Auch die Allianz der Liberalen und Demokraten im Europäischen Parlament (ALDE) blickt mit Sorge auf den österreichischen Medienmarkt und unterstützt uns in unserer Forderung nach fairer Berichterstattung, verstärkt auch in den letzten vier Wochen vor den Wahlen.1964 haben engagierte Menschen mit dem Rundfunk-Volksbegehren den ORF ein großes Stück aus der rot-schwarzen Umklammerung freigekämpft. Frei von Parteipolitik scheint der öffentliche Rundfunkt aber noch lange nicht (Stichwort „Freundeskreise“ im Stiftungsrat). NEOS erwägt ein weiteres Volksbegehren zur finalen parteipolitischen „Entfesselung“ des ORF.

© NEOS

Matthias Strolz, Vorsitzender und Spitzenkandidat NEOS. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Fotografin Felicitas Matern eröffnete ihr erstes Studio

Studio „feel image“ Fotostudio feel image Am 29. August lud Fotografin Felicitas Matern zur Eröffnung ihres neuen Studios feel image nahe dem Kunst- und Szene-Grätzl Schlossquadrat. „Meine Karriere begann damit, dass ich Müll für meinen ersten Kunden fotografierte, der an mich geglaubt hat und meine berufliche Zukunft ermöglicht hat“, dankte die Newcomerin der Fotografieszene der MA48 und freute sich über das zahlreiche Erscheinen prominenter Gäste. Neben Wolfgang Layr (Volksbank Wien), Kabarettist Viktor Gernot, Schauspieler Martin Oberhauser, Barbara Bleier (Volksbank Wien), Moderator Robert Steiner, Werber Erich Steyrer, Elke Naske (Atelier Naske), Birgit Indra (Gössl Wien & Indra Atelier) und Schauspielerin Adriana Stich-Zartl zeigten sich des Weiteren auch Moderatorin Miriam Geiregger, Hans-Christian Haas (Lucky-Car FlagshipStore), Promi-Ärztin Atousa Mastan, Wolfgang Schwarz (Look Models), Sabine Biasutti (Body&Soul ModelAgency), Die Privatsender-Familie der Margit Mader (Bank GutProSiebenSat.1Puls4-Gruppe mann AG), Beauty-Doc Jörg begeht ihre Sommerparty am Knabl, Sänger Eric ­Papilaya Donnerstag, 5. September, und Serge Vossoughi (Fusion auch heuer in der Marx Halle Events) sowohl vom Charme Wien. Einladung erforderlich. des neuen Studios als auch der Künstlerin begeistert. (red)

Karriere

tipp des tages

präsentiert von

Falk Rothermann Feldbacher Fruit Partners Neuzugang Ab sofort übernimmt der Falk Rothermann bei den Feldbacher Fruit Partners die Leitung für Marketing und Kommunikation und kümmert sich in Zukunft unter anderem um die internationale Markenführung.

© Amalthea Verlag

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Nasch dich schlank Wie es gelingt, einerseits diese Freuden beizubehalten und andererseits schön schlank zu bleiben, verrät Ernährungsexpertin Ursula Vybiral in ihrem Ratgeber „Nasch dich schlank“. Mit diesem Buch zeigt sie, wie leicht es ist, mit ein paar wenigen, aber umso effektvolleren Tricks die alltäglichen kleinen, schlechten Gewohnheiten in neue, gute umzuwandeln. 22,95 €, Amalthea Signum Verlag, ISBN: 978-3-85002-832-5.

© Feldbacher Fruit Partners/pixelmaker.at

© Christoph Sommerer (3); medianet/Szene1/J. Piestrzynska (2)

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retail Kim Kocht „to go“

Auf Kurs

Starköchin Kim Sohyi kocht bei Merkur Hoher Markt ab nun auch „to go“  Seite 15

Molkereiriese Danone bestätigt Wachstumsprognose für 2013  Seite 16

© Rewe Group

© Darbo

inside your business. today. Dienstag, 3. September 2013 – 13

© Danone

© Haniel

medianet

Ge-nüss-lich

Corny nussvoll in der Sorte „nussquartett & traube“, Meisterbonbon Gartenfrucht Heimische Ernte, Casali Schoko-Bananen Monkeys. Seite 17

Weinexperte

Harald Beck von Rewe wurde in die Verkostungsjury Mundus Vini gewählt Seite 18

Waidmannsheil für ­Design-Fetischisten

© BMLFUW/Kern Bernhard

short

PEZ-Zuckerl Die Ed Haas Gruppe ist nicht zuletzt aufgrund der immer starken Marke PEZ mit 140,8 Mio. € Umsatz gut aufgestellt. In 2013 soll es laut Konzernchef Manfred Födermayr und PEZ-Chefin Melitta Rittenschober (beide Bild) einen Umsatzschub geben – nämlich auf 145,4 Mio. €, was einem Plus von 3,2% entspricht. Seite 16

© Claudio Farkas

© PEZ/Haas-Gruppe

Initiative Mit der SeptemberAktion „bewusst kaufen“ will das Lebensministerium das Bewusstsein für nachhaltiges Einkaufen schärfen. Wichtig sei laut Umweltminister Niki Berlakovich besonders die Herkunft von Produkten. Der Kauf regionaler Lebensmittel trägt außerdem zum Umweltschutz bei. Seite 15

Jahrmarkt der Eitelkeiten In der Ottakringer Brauerei tummelt sich mittlerweile zweimal jährlich alles, was in der (heimischen) Kreativszene Rang und Namen hat. Der Andrang war auch beim sechsten Feschmarkt ein beachtlicher. Seite 14

Mit Schärdinger lässt sich’s leben.

Genießen mit Schärdinger: © APA/Barbara Gindl

Saurer Quargel mit Hühnerbrust und Gemüse Preisabsprachen Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat Geldbußanträge gegen eine Brauerei und eine Molkerei eingebracht. Es gehe um Preisabsprachen mit der Handelskette Spar in der Zeit zwischen 2007 und 2012, berichtet profil. Außerdem habe die BWB einen Antrag auf Entsiegelung der Unterlagen gestellt.

ZUTATEN (für 4 Portionen):

ZUBEREITUNG (20 Min.):

200 g Quargel Paprika / Natur 500 g Gemüse (z.B. Brokkoli, Karfiol, Kartoffeln) 1 Chilischote, Kräuter

Die zugeputzten Hühnerbrüste salzen und pfeffern. In einer Pfanne ausbraten.

4 kleine Hühnerbrüste Salz, Pfeffer

Für die Marinade die Eier fein hacken und mit den restlichen Zutaten verrühren, gut abschmecken.

Für die Marinade: 150 ml Öl 2 hart gekochte Eier 1 EL Senf Salz, Pfeffer 1 EL gehackte Petersilie Zitronensaft oder milder Essig

Gemüse und gewürfelten Quargel mit der Marinade vermischen und anrichten. Hühnerbrüste in Scheiben schneiden und damit belegen.

Quargel in größere Würfel schneiden. Gemüse waschen, putzen und in Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Gemüse in Salzwasser gar kochen, kalt abschrecken.

Chili in Streifen schneiden und gemeinsam mit Kräutern den Quargel dekorieren. www.schaerdinger.at

inserat_quargel-rezept_Medianet_216x85.indd 1

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t i t e l st o r y

Dienstag, 3. September 2013

© Claudio Farkas

14 – medianet retail

DER FESCHMA R KT

Feschmarkt und kein Ende Als Location fungierte die Ottakringer Brauerei, Sidevenues wurden erweitert

Hauptstadthipster im Shoppingfieber

Ein hippes Konzept Zum sechsten Mal wurde das Wiener Marktfestival Mitte Juni präsentiert. Über 200 Aussteller aus den Bereichen Mode, Produktdesign, Kunst, Kids und Food zeigten (und verkauften) ihre Produkte. Zum ersten Mal war die Markthalle drei ganze Tage lang geöffnet, es wurden insgesamt vier Locations bespielt. Der nächste Termin ist für Mitte November anvisiert.

Independent-Märkte in NYC habens vorgemacht, nun hat die Idee des Kreativmarkts in Wien Fuß gefasst. Eva Kaiserseder

Wien. Dawanda oder Etsy haben es im Onlinebereich vorgezeigt: Handgefertigter Schmuck, Mode oder Wohnaccessoires in Kleinstmengen, die auf den genannten Plattformen direkt beim Hersteller zu erwerben sind. Der Wiener Feschmarkt funktoniert vom Prinzip her ähnlich – drei Tage lang wird die Ottakringer Brauerei zum großen Designmarkt umfunktioniert. Dass das Ganze boomt, weiß jeder, der Mitte Juni in der langen Schlange auf den Einlass gewartet hat. medianet sprach mit dem Organisationsteam über Zukunftswünsche, ein expandierendes Konzept und die heimische Designszene. medianet: Der Feschmarkt Numero sechs ist vor einigen Wochen über die Bühne gegangen. Zufrieden? Wo gabs Zuwächse, was hat sich geändert? Katrin Hofmann, Barbara Daxböck & Bernadette Schmatzer: Wir sind äußerst zufrieden! Wir haben den größten Markt seit Anbeginn hinter uns gebracht, waren erstmals drei Tage geöffnet – was auch so bleiben wird –, und das mit über 200 Ausstellern. Wir hatten drei Sidevenues (Ragnarhof, GG 68, Atelier PEPH) und konnten dabei 10.000 Besucher empfangen. Und trotzdem war es herrlich entspannt, da erstmals ausreichend Platz zur Verfügung stand – mög-

lich wurde das durch die großzügige Erweiterung auf dem Vorplatz. Im Marktbereich innen konnte man also erstmals ungestört flanieren, da haben wir in Sachen Enge anfangs ganz andere Zustände erlebt. Ganz klar gab es einen Zuwachs im Bereich Delikatessen, mit unserem Fesch’deli – der Food-Market, der Erzeugnisse von österreichischen Kleinproduzenten in den Mittelpunkt stellte. medianet: Wie ist man überhaupt auf die Idee gekommen, so etwas wie den Feschmarkt in Wien zu etablieren? Wer steckt hinter dem Projekt? Feschcrew: Wir (Katrin Hofmann und Barbara Daxböck, Anm.d.Red.) haben beim Weintrinken die Idee konzipiert, einen richtig neuen Designmarkt, der mit frischerem Zugang an das Thema herangeht, in Wien zu starten – als Projekt unter Freunden. Dann kam Bernadette Schmatzer dazu, und los ging es mit der Realisierung unserer Ideen. Fast drei Jahre später sind wir noch immer ein fixes Team, ergänzt um Katrin Habernek alias ‚die Kaz‘, verantwortlich für Grafik und Artwork. Freie Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen kommen projektbezogen hinzu. Am Anfang stand die Vision, eine neue Dimension des Designmarkts in Österreich zu etablieren. Inspiriert wurde das Ganze von spontanen Independent-Märkten des New

Yorker Underground, die so lebendig sind und ein authentisches Spektrum der Kreativszene bieten, die sich quasi selbst organisieren und repräsentieren. Wir hatten sprichwörtlich null Budget, aber tausend Ideen. Den ersten Markt organisierten wir noch mehr aus Jux und Tollerei in einem Zeitraum von drei Wochen, gekommen sind dann aber gleich 1.700 Leute. Da war klar, wir machen weiter! Wenn man unsere Persönlichkeiten kennt, die hinter der Fesch-Crew stecken, versteht man auch, warum. Da heißt es dann ‚Von Null auf hundert‘, ‚Geht nicht gibt‘s nicht‘ oder ‚Das Schlüsselwort ist Lösung und nicht Problem‘. Eine Idee, von der man nicht nur überzeugt ist, sondern die auch wirklich aus dem Herzen kommt, kann ungeheure Kraft haben. Und die war es wohl, die uns beflügelt hat. medianet: Welche Sponsoren gibt’s derzeit? Feschcrew: Derzeit sind wir sehr glücklich, mit vielen Partnern kooperieren zu dürfen, vor allem aus dem Bereich Gastronomie und Getränke. Allen voran natürlich die Ottakringer Brauerei, der wir sehr viel verdanken. Darüber hinaus werden wir mit großartigen Produktspenden unterstützt, die uns die Wundertüten bestücken lassen oder den Materialaufwand für kreative Großprojekte beisteuern. Die Wundertüten füllen wir dann in tagelanger ‚Akkordarbeit‘

im Feschbüro selbst mit Goodies aus Kultur, Genuss, Medien und Design. Finanziell werden wir projektbezogen unterstützt. So griff uns Staud´s bei der Realisierung des Delikatessenmarkts unter die Arme, und die Wiener Linien nutzten den letzten Markt zum Launch ihrer T-Shirt-Linie. Wir freuen uns aber natürlich über jede weitere Sponsoringmöglichkeit, da wir noch viel realisieren möchten. Es wäre noch sehr viel möglich mit etwas mehr Budget! medianet: Was sind die Kriterien, um als Aussteller dabeisein zu dürfen? Feschcrew: Regelmäßig gibt es Vertreter aus den Kategorien Mode, Produktdesign, Kunst, Delikatessen und Kinder. Das sind junge, frische Klein-Labels, die oftmals nicht einfach zu finden sind und einfach mit einem durchgängigen, eigenständigen Konzept überzeugen. medianet: Das ganze Konzept entwickelt sich in diversen Veranstaltungen rund um den eigentlichen Markt in der Ottakringer Brauerei. Wird hier noch expandiert werden? Feschcrew: Mit dem letzten Sommermarkt war definitiv das Maximum an Raumauslastung in der Brauerei erreicht. Das heißt: Größer, was die Fläche betrifft, können wir gar nicht mehr werden! Wir hatten jeden Raum der Brauerei angemietet inklusive großartigem neuen

Vorplatz, der die Gastronomiezone und das Fesch’Volxkino beherbergte. Was das Rahmenprogramm betrifft, sieht es anders aus; da haben wir Spielraum, der im Sinne eines Festivals immer wieder Neues und Überraschungen mit sich bringen wird. Geplant ist, weiterhin mit einer feinen Auswahl an Sideevents und Dependancen das Markttreiben in der Brauerei zu ergänzen. medianet: Stichwort Location: Wird die Ottakringer Brauerei der Veranstaltungsort bleiben? Wie sehr ist man im 16. Bezirk auch imagemäßig verwurzelt – Stichwort Hipster? Feschcrew: Die Ottakringer Brauerei bleibt definitiv unsere Hauptlocation, da die Brauerei perfekt zum Feschmarkt passt und eine unvergleichliche Atmosphäre hat. Hipster hin oder her, der sechzehnte ist unser Stammbezirk! medianet: Wie nehmt ihr die (Jung)Designerszene in Wien wahr? Feschcrew: Auffällig ist, dass sich in den letzten Jahren sehr viel getan hat; wohl durch die zunehmenden Möglichkeiten des Onlinevertriebs und durch die einfacheren Zugänge zu Mitteln der Werbung scheint die Hürde, ein eigenes Designprojekt auf die Beine zu stellen, niedriger geworden zu sein. Gerade auf dem Gebiet Grafik & Mode sind viele tolle junge Brands und Labels an den Start gegangen.


R e tai l & P r o d u c er s

Dienstag, 3. September 2013

Mariella Burani sucht neuen Eigentümer Rom. Die ehemalige Konzernmutter des österreichischen Modelabels Don Gil, Mariella Burani, sucht einen neuen Eigentümer. Interessenten haben laut italienischen Medien bis zum 27. September Zeit, ihre Angebote für die insolvente Modegruppe einzureichen. Bevor die italienische Modegruppe Mariella Burani im Februar 2010 zusammenbrach, beschäftigte sie rund 2.000 Personen und erzielte einen Umsatz von 750 Mio. €.  (red)

© Hartlauer

15 Stunden arbeiten: für Hartlauer vorstellbar

Ein 15-stündiger Arbeitstag wäre für Robert Hartlauer nicht undenkbar.

Wien/Steyr. Während die ÖVP noch über eine Aufweichung der Zehn-Stunden-Grenze im Arbeitszeitgesetz diskutiert, geht Robert Hartlauer noch einen Schritt weiter: „Ich könnte mir eine gesetzlich erlaubte Tagesarbeitszeit von bis zu 15 Stunden vorstellen“, wird der Firmeninhaber in den Ober-österreichischen Nachrichten zitiert.  (red)

Tiroler Partnerschaft: MPreis und Ökoenergie Völs. Ab dem Jahr 2014 werden österreichweit alle MPreis-Filialen mit 100% CO2-freiem Ökostrom beliefert. Wie wichtig nachhaltiges Agieren für das Unternehmen ist, betonte MPreisGeschäftsführer Hansjörg Mölk. Die Ökoenergie Tirol GmbH will mit ihrem Ökostromangebot wichtige Impulse im Rahmen der Tiroler Energiestrategie setzen und einen Beitrag zur Energiewende leisten. (red)

© Rewe International/Merkur/Tina Herzl

Kim Sohyi kocht „to go“ bei Merkur Hoher Markt

Starköchin Kim Sohyi kocht bei Merkur Hoher Markt nun auch to go.

Wien. Die von Starköchin Kim Sohyi kreierten und täglich zubereiteten Speisen bei Merkur Hoher Markt gibt es ab sofort auch als Take-away. Mit „Kim kocht to go“ will Merkur all jene ansprechen, die wenig Zeit haben, aber trotzdem gutes und hochwertiges Essen schätzen. Die asiatisch inspirierten Speisen sind täglich bis 21 Uhr an der „Kim kocht to go“-Bar erhältlich. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich die Lunch- oder Dinner-Box in Kims Res-taurant im Obergeschoss individuell befüllen zu lassen. (red)

Initiative Das Lebensministerium will mit der September-Aktionsreihe „bewusst kaufen“ für mehr Bewusstsein sorgen

Bewusst in den Herbst

Die „bewusst kaufen“-Aktion informiert über die Vorteile saisonaler, lokaler und biologischer Produkte. Daniela Prugger

Wien. Für lokale und saisonale Produkte spricht einiges: Neben dem kurzen Transportweg und nachvollziehbarer Herkunft kann ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Das Lebensministerium startet nun die SeptemberInitiative „bewusst kaufen“ und macht nachhaltiges und bewusstes Einkaufen zum Thema. Im Mittelpunkt der Aktion stehen saisonale, lokale und biologische Lebensmittel. Speziell gekennzeichnete Produkte sind im September unter anderem bei Zielpunkt, Hofer und Lidl zu finden.

„Mit der Förderung von regionalen Geschäftsbeziehungen wird die Wertschöpfung innerhalb der Regionen gefestigt und das Bewusstsein dafür gestärkt, dass an geprüft hoher Qualität und umweltverträglicher Produktion kein Weg mehr vorbeiführt“, erklärt Umwelminister Niki Berlakovich. Das ganze Jahr über können sich Konsumenten auf der Webseite von „bewusst kaufen“ über ökologische Produkte und einen umweltbewussten Lebensstil informieren. Die Plattform lässt in einem eigenen Blog auch Experten, Autoren und Wissenschaftler über Konsumthemen zu Wort kommen.

© BMLFUW/Kern Bernhard

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medianet retail – 15

Für Umweltminister Niki Berlakovich zählt vor allem eine gesicherte Produkt-Herkunft.


r e ta i l & p r o d u c e r s

16 – medianet retail

© dpa/Oliver Berg

Deutscher Handel knapp auf Vorjahresniveau

Laue Handelsumsätze, aber Lebensmittelgeschäft legt deutlich zu.

Wiesbaden. Der deutsche Einzelhandel kann auf einen durchwachsenen Juli zurückblicken. Die Umsätze lagen zu unveränderten Preisen um 2,3% über dem Vorjahresmonat, nominal hatten die Händler sogar 4,2% mehr Geld in den Kassen. Allerdings hatte der Juli in diesem Jahr einen Verkaufstag mehr als 2012. In den ersten sieben Monaten hat der Einzelhandel mit einem minimalen Minus von 0,1% (real) erneut die Größenordnung des Vorjahrs erreicht. Zu aktuellen Preisen legte der Umsatz um 1,4% zu. Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz im Juli um 1,3%, preisbereinigt (real) schrumpfte er um 1,4%. Das war der zweite Rückgang in Folge und zugleich der bisher größte in diesem Jahr. Ökonomen hatten mit einem realen Umsatzplus von 0,5% gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren mit 8,7% besonders stark. (APA)

© EPA/Roland Weihrauch

Modernisierung von Karstadt gescheitert?

2/3 der Karstadt-Kunden haben die Sortimentsänderung nicht bemerkt.

Berlin. Beim angeschlagenen deutschen Warenhauskonzern Karstadt ist die Modernisierung des Sortiments nach Ansicht eines Handelsexperten „in wesentlichen Punkten gescheitert“. Bei Karstadt habe sich aus Kundensicht „so gut wie nichts getan“, sagte Thomas Roeb, Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Wirtschaftswoche. Zwei Drittel von rund 1.000 befragten KarstadtKunden hätten sogar überhaupt keine Veränderungen wahrgenommen. (red)

Konzernchef Manfred Födermayr: „Wir haben bewiesen, dass österreichische Marken stark sind.“ Linz. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen erwirtschaftete die PEZ/Haas-Gruppe 2012 einen Konzernumsatz von 140,8 Mio. €. Zum Umsatz trugen die Unternehmen PEZ mit 53%, Haas mit 33,5% und Ring mit 13,5% bei. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird ein Rekordumsatz von 145,4 Mio. € prognostiziert – das entspricht einer Umsatzsteigerung von 3,2% gegenüber dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Unternehmensgruppe ein Konzernergebnis von 4,3 Mio. €. Für 2013 zeichnet sich eine Steigerung von 16% auf fünf Mio. € bereits überdeutlich ab. „Wir werden 2013 unser bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte nach Hause bringen und damit einmal mehr zeigen, dass österreichische Marken stark sind“, betont Manfred Födermayr, Konzernchef der PEZ/ Haas-Gruppe. Auch beim Konzerninvestment wird es eine Steigerung von 4,1 Mio. € auf 5,3 Mio. € im Jahr 2013 geben; das entspricht einem Plus von ca. 30%. Die Anzahl der Mitarbeiter der PEZ/Haas-Gruppe sollte per Ende 2013 bei ca. 1.320 Personen liegen.

Manfred Födermayr (Konzernchef PEZ/Haas-Gruppe) und Melitta Rittenschober (GF Ed. Haas International) mit Produktvielfalt.

ideen in den Markt eingeschleust – beispielsweise der XXL-Dispenser, Geschenkverpackungen und PEZ Soft. Kerngeschäft ist und bleibt der PEZ-Spender mit den traditionsreichen PEZCandies. Unter dem Motto „PEZ makes you smile!“ wurden 2013 aktuelle Comic-Helden und zeitlose Klassiker (etwa: Angry Birds, Monster University, Finding Nemo oder Super Mario) ins PEZ-Sortiment aufgenommen. Das renommierte Magazin Candy Industry listete PEZ in seiner Jänner-Ausgabe 2013 erstmals unter den Top 100 Süßwarenherstellern weltweit. „Wir konnten auf den internationalen Märkten erfolgreich reüssieren und unsere Marktposition weltweit stärken und ausbau-

Viele verrückte Ideen Auch in den einzelnen Bereichen von PEZ/Haas gibt es positive Tendenzen: PEZ selbst erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 75 Mio. € €, für 2013 wird eine Steigerung auf 76, 5 Mio. € erwartet. Das entspricht einem Umsatzplus von zwei Prozent. Zurückzuführen ist die positive Unternehmensentwicklung laut Geschäftsführung auf viele verrückte und innovative Ideen – und die ausgeklügelte Absatzstrategie. Die Produktvielfalt wurde erweitert und neue Geschenk-

en“, freut sich Födermayr über die internationale Anerkennung.

seinen bekannten Marken einer der letzten traditionsreichen österreichischen Familienbetriebe, und das soll sich auch in Zukunft nicht ändern“, betont Melitta Rittenschober, Geschäftsführerin der Ed. Haas-Gruppe.

Optimismus bei Ed Haas Auch die Ed. Haas Gruppe absolvierte 2012 eine sehr starke Umsatzentwicklung, nämlich auf 47 Mio. €. Für das aktuelle Geschäftsjahr zeichnet sich ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 48,9 Mio. € ab. Damit ist das oberösterreichische Traditionsunternehmen auf Schiene und zeigt sich laut Management auch für die kommenden Jahre optimistisch. „Als österreichischer Nahrungsmittelhersteller sind wir uns der Tradition und auch der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern bewusst. Ed. Haas ist mit

facts Gruppenumsatz PEZ/Haas 2012 140,8 Mio. € – für das laufende Geschäftsjahr sind 145,4 Mio. € im Plan, was einer Steigerung um 3,2% entspricht. PEZ 75 Mio. € Umsatz; jede Menge Lizenzen: Angry Birds, Monster University, Finding Nemo, Super Mario. Unter Top 100 Süßwarenherstellern der Candy Industry. Ed Haas 47 Mio. € Umsatz Bäckerei Ring 18,8 Mio. € Umsatz

International Mopro-Riese bestätigt Wachstumsprognose

Familienkonzern Neo-Boss Gemkow will „aufräumen“

Paris. Der weltgrößte Joghurthersteller Danone sieht sich trotz Rückrufaktion von Babynahrungsprodukten auf dem Weg, seine Ziele fürs laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Für die Gruppe strebe Danone im Quartal ein organisches Umsatzwachstum um die fünf Prozent an, bekundete Finanzchef Pierre-Andre Terisse. Die Rückrufaktion habe jedoch signifikante Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der Sparte Babynahrung in Asien. Bei der Präsentation der Halbjahresergebnisse hatte Danone für 2013 auf vergleichbarer Verkaufsfläche ein Umsatzwachstum von fünf Prozent in Aussicht gestellt. Nach einer Warnung des weltweit größten Exporteurs von Milchprodukten, Fonterra aus Neuseeland, hatte Danone im August Babynahrungsprodukte in acht Märkten Asiens aus dem Verkauf genommen. Danone arbeite an einem Aktionsplan, um den Umsätzen in der Region wieder auf die Sprünge zu helfen, sagte der Finanzchef. Der Konzern prüfe Regress- und Kompensationsansprüche. Die Umsätze der Sparte

Düsseldorf. Der deutsche Familienkonzern Haniel sieht sich nach dem Milliardenverlust im vergangenen Jahr auf Kurs in die Gewinnzone. „Wir sind zuversichtlich, das Geschäftsjahr 2013 mit einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern abschließen zu können“, erklärte Haniel-Chef Stephan Gemkow. Von Jänner bis Juni 2013 konnte Haniel bereits den Gewinn vor Steuern auf 143 (Vorjahr: 11) Mio. € steigern.

Danone bleibt trotz Rückruf auf Kurs Haniel will jetzt Schulden abbauen im laufenden dritten Quartal seien rückläufig, erklärte Terisse weiter. Fonterra hatte vor im Mai 2012 produzierter Molke gewarnt, da diese mit Bakterien verseucht sei, die eine lebensgefährliche Botulismus-Vergiftung auslösen könnten. Die weltweite Rückrufaktion von Fonterra-Produkten hat sich aber als unbegründet erwiesen: Tests im In- und Ausland hätten erwiesen, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt hat. (APA)

Duisburger Haniel-Zentrale gewechselt war, will bei dem Konzern aufräumen. Er hat sich zunächst den Abbau von Schulden auf die Fahnen geschrieben. Im Halbjahr lagen die Verbindlichkeiten der Holding auch dank Aktienverkäufen bei 1,9 Mrd. € – Ende 2012 waren es noch 2,2 Mrd. € gewesen. „2013 hat der Schuldenabbau weiterhin oberste Priorität für Haniel“, unterstrich Gemkow. (APA)

Wieder in der Gewinnzone

Danone sieht sich auf Kurs und will im Quartal um fünf Prozent wachsen.

Unterm Strich schrieb der Konzern einen Gewinn von 84 Mio. €, im Vorjahr hatte er einen Verlust von 277 Mio. € verzeichnet. Die Haniel-Familie kann damit wieder auf eine Dividende hoffen. Gemkow verkaufte zudem Aktien an Beteiligungen wie Metro oder Celesio und drückte die Nettofinanzschulden der Holding unter zwei Mrd. €. Haniel hatte 2012 keine Dividende zahlen können und hohe Schulden beklagt. Hohe Abschreibungen auf Beteiligungen hatten die Bilanz belastet, ein Netto-Verlust von 1,9 Mrd. € stand in den Büchern. Gemkow, der von der Lufthansa in die

© Haniel

Paris. Die hohe Nachfrage nach handgenähten Leder-Handtaschen und Seidentüchern beschert dem französischen Luxusgüter-Konzern Hermes gute Geschäfte: Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 14% auf rund 584 Mio. €. Vor allem Kelly- und Birkin-Handtaschen – benannt nach Grace Kelly und Jane Birkin – sind begehrt. Die Taschen, die rund 12.000 € kosten, müssen in einigen Ausführungen Monate im Voraus bestellt werden. (APA)

Süßes PEZ-Zuckerl soll in 2013 Umsatz pushen

© PEZ/Haas-Gruppe/APA-Fotoservice/Kerschbaummayr

Handtaschen-Boom hilft Hermes-Konzern

Ed Haas Gruppe Umsatz in 2012 auf mehr als 140 Mio. Euro, in 2013 ist ein Plus von 3,2 Prozent geplant

© Danone

short

Dienstag, 3. September 2013

Stephan Gemkow hat sich den Schuldenabbau auf die Fahnen geschrieben.


product news

Dienstag, 3. September 2013

medianet retail – 17

Ausrüsten für den Herbst mit Riegel, Meisterbonbon & Casali Product News Corny nussvoll in der Sorte „nuss-quartett & traube“, Meisterbonbon Gartenfrucht Heimische Ernte, Casali Schoko-Bananen Monkeys und ein Scheibchen vom Alma-Bergkäse.

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Corny nussvoll bringt einen kernig-nussigen und zugleich saftigen Riegel. Mit der zusätzlichen Promotionsorte „nussquartett & traube“ knüpft Corny an das Erfolgsrezept der beliebten Sorten „mandel & weiße schokolade“, „erdnuss & vollmilch“ und „dreierlei nuss & karamell“ an. Dabei setzt Corny erneut auf den hohen Nussanteil von über 50%.

© Manner; Friedrich Kaiser GmbH; Darbo

Mit dem Meisterbonbon Gartenfrucht Heimische Ernte ergänzt Bonbonmeister Kaiser sein Sortiment in Österreich um eine weitere gefüllte Spezialität. Dieses Zuckerl fängt die vielfältigen Geschmacksnuancen von Gartenfrüchten harmonisch ein. Neben Äpfeln und Birnen enthält die Fruchtmark-Füllung Rhabarber, Quitte und Stachelbeere. Launch Gartenfrucht Heimische Ernte UVP 1,69 € Beutel à 90 g Kaiser LEH www.bonbonmeister.at

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Line extension Corny nussvoll „nuss-quartett & traube“ UVP 1,49 € Packung mit 4 Riegeln à 24 g Darbo LEH www.darbo.at

WENN Casali verbindet Fruchtgenuss und Schokolade, steht für exotische Leichtigkeit & Lebensfreude und untermauert diese Behauptung mit den neuen Casali Schoko-Bananen Monkeys. Diese kombinieren den exotischen Fruchtgenuss der Banane mit der heimischen Lieblingsfrucht Apfel, umhüllt von knackiger Schokolade. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Launch Casali Schoko-Bananen Monkeys UVP 1,69 140 g Manner LEH www.manner.com

Alma 12 Monate gereift

Das Alpfest ruft

© Privatkäserei Rupp

Bregenz. Jetzt, im September, nach zwölf Monaten Reifezeit, beginnt der Vorarlberger Alpkäse (G.U.) aus dem Sommer 2012 sein charakteristisches Aroma zu entfalten. Alpkäse ist eine saisonale Spezialität, die nach alter handwerklicher Tradition nur während des Alpsommers hoch oben direkt auf der Alpe gekäst wird. Der Alma-Alpkäseanschnitt findet diesen Donnerstag, 5. September, im Zuge des Alpfests im Casino Restaurant Falstaff in Bregenz statt. (red)

Nach einem Jahr geruhsamer Reifung wird der Alma-Bergkäse angeschnitten.

SHOPPEN

DEINE WELT IST, IST DAS DEIN

GUIDE. Die guten GUIDES von 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2012 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013 2013

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s h o p ta l k

18 – medianet retail

Dienstag, 3. September 2013

Salamander-Kollektion Spar-Lehrlinge

© Salamander

© SPAR/Johannes Brunnbauer (5)

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Petra Praprotnik und Ariane Rhomberg stellen die aktuellen Schuhtrends vor.

Schuhe von Indian Style bis hin zu 80er Jahre Look 2

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Klarer Trend: Der Schuh steht ihr gut

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1. BM Rudolf Hundstorfer mit neuen Lehrlingen und GF Alois Huber sowie Vorstand Fritz Poppmeier; 2. Ö3-Moderatorin Elke Lichtenegger (mi.) mit Lehrlingen; 3. Vorstand Fritz Poppmeier, Jörg Schielin, Brigitte Jank mit Lehrlingen; 4. LT-Präsident Johann Heuras mit Lehrling.

Neue Lehrlinge im Wiener Rathaus gefeiert und geehrt

Ausgezeichnet Vielfältige Karrieren In Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland begannen kürzlich rund 220 Lehrlinge ihre Ausbildung bei Spar. Aus diesem Grund hat das Unternehmen einen Willkommenstag im Festsaal des Wiener Rathauses organisiert, zu dem 600 Personen gekommen waren. Allen voran Bundesminister Rudolf Hundstorfer, der sich bedankte: „Qualifikation schützt! Umso mehr freut es mich, dass Spar seine Verantwortung wahr- nimmt und einer stolzen Zahl an jungen Menschen eine fundierte Ausbildung im Rahmen einer Lehre bietet.“ Immerhin gibt es bei Spar mit seinen Tochterunternehmen Hervis 17 verschiedene Lehrberufe; zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch das Modell „Lehre und Matura“. Über diese Umstände zeigten sich vor allem auch die beiden anwesenden Spar-Manager begeistert: Geschäftsführer Alois Huber und Vorstand Fritz Poppmeier. Auch Ö3Moderatorin Elke Lichtenegger, die durch die Veranstaltung führte, freute sich für die jungen Menschen und die Chancen, die sich ihnen bieten. Weiters gesehen: LT-Präsident Johann Heuras, WKO-Präsidentin Sonja Zwazl.  (jm)

Harald Beck (42), Weinexperte im Rewe International AG Zentraleinkauf, wurde als einer von acht Österreichern in die Verkostungs-Jury vom Weinpreis Mundus Vini, der dieser Tage stattfindet, gewählt. Der studierte Agrarökonom eignete sich die ersten Kenntnisse in Sachen Weinbewertung bereits in jungen Jahren an, mit der Absolvierung der HTL für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Auch während seines Studiums an der Universität für Bodenkultur setzte sich Beck mit dem Thema auseinander und vertiefte seine Kenntnisse, um diese seit 2001 bei Merkur und ab 2004 in den Rewe Zentraleinkauf einzubringen.

800

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

© Bösmüller Print Management

© Rewe Group

Kopf des Tages

Robert Renz (Spar Ver­ kaufsleiter Wien) mit Lehrling.

Kunterbunt Nieten und Indian Style sind im Herbst & Winter 2013/14 ebenso angesagt wie Erdfarben, Cowgirl-Look und coole Punk-Optik. Und wer auffallen möchte, setzt auf den großen Auftritt im Stil der 1980er-Jahre, bei dem trendige Metallapplikationen nicht fehlen dürfen. Davon konnten sich die geladenen Gäste bei der Kollektionspräsenation im Wiener Flagshipstore in der Kärntner Straße überzeugen. Ariane Rhomberg, Trendexpertin von Salamander, war begeistert: „Von Knallfarben wie Rot, Petrol oder Blau müssen wir uns verabschieden. Nach jeder Menge Farbe in den letzten Saisonen liegt der Fokus nun auf mystischen Tönen. Die Farbe Schwarz in all ihren Facetten ist allgegenwärtig und ein toughes Modethema für coole Schuhe und Accessoires.“ Petra Praprotnik, Marketing von Salamander Österreich, ergänzte: „Nieten sind ein spannendes Modethema: klein, „Eis trifft Schnitte“: Cremissimo groß, spitz, flach, in Gold oder und Manner geben sich die Silber. Der Clou: Diese Saison Ehre am 10. September, 18 Uhr, sind alle Schuh-Styles bein der Club Diskothek Volkstroffen, egal ob derbe Stiefel, garten, Burgring 1, 1010 Wien. sexy Ankle Boots, Pumps oder Loafers! So wird der Fokus auf den Fuß gelenkt.“ (red)

Frostige Freuden Alexandra Binder

I Würstel am Weg In Wien haben Würstel Tradition und ebenso die Wiener Würstelstände. Der Bösmüller-Verpackungsexperte Zoran Surlina hat ganz nach dem Motto „iss‘ wurscht – wann und wo du willst“ eine Verpackung entwickelt, die hält, was sie verspricht, um die Wurst auch „To-go“ zu machen. Klar: Eine Verpackung mit Biss – den Hot Dog – gibt es bereits, doch die multifunktionale, praktische sowie lebensmittelkonforme Kartonverpackung ist neu am Markt. Die Verpackung wurde bereits in mehreren Variationen zum Patent angemeldet. Sie wird direkt bei der Druckerei Bösmüller gefertigt und bedruckt. Dabei wird die Verpackung und das Design individuell auf die Wünsche des jeweiligen Kunden abgestimmt. www.boesmueller.at

ch bin ja keine Anhängerin von neumodischem Zeugs. Von daher ist mir auch lang kein Yogurt ins Stanitzel gekommen. Weil, ich meine: Hallo … Pseudo-Gelato? Wer isst denn so was? Und der kalorienarme Werbeschmäh überholt sich sowieso selbst. Ich sag nur Schoko, Karamel & Konsorten als Toppings. Gegen Anglizismen hab ich übrigens auch was. Gut. Sagen wir, ich bin nicht vorurteilsfrei ans frostige Milchprodukt rangegangen. Eigentlich überhaupt nur wegen einer warmen Empfehlung des Milchbarts. Der ist Meidlings glitzerndster Stern am Gastro-Himmel. Und, hust, hat mir einen Gutschein zugesteckt. Samt einem „sooo gut”. Mit beiden bin ich zu Yolo in die Wiener Meidlinger Hauptstraße 16–18. Und wurde dort würdig belohnt. Frozen Yogurt macht nämlich glücklich, weiß ich jetzt. Zusatz: Wenn es von Martin Prikoszovich kommt. Der verwendet nämlich echtes Bio-Yogurt und nicht mit Yogurt-Pulver angerührtes Wasser wie sonst gern üblich. Er schnipselt und rührt noch selbst. Drum schmeckt sein Karamel auch lieblich-süß und nicht künstlichkalt. Wie z.B. bei Zanoni, wo´s offenbar aus der Großhandels-Tube kommt. Dessen Lockung bin ich als Neuinfizierte nämlich knapp danach erlegen. Und gleich reumütig zurück ins Yolo. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Spätsommerlicher Ausflug Das schwerste Motorrad der Welt wiegt 4,7 Tonnen und hat einen 800 PS Panzermotor.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 3. September 2013 – 19

Berglandmilch erweitert den Standort in Geinberg 

Seite 21

Zukunftspotenzial

Alpenmilch Salzburg und Käsehof fusionierten zur SalzburgMilch  Seite 23

© NÖM

Standortausbau

© SalzburgMilch

© Berglandmilch

milch & co Sortentausch NÖM eröffnet die Herbstsaison

© panthermedia.net/gozzoli

Milch wird zum knappen Gut

Sommerloch Der trockene Sommer brachte nicht nur die Bevölkerung ins Schwitzen, sondern führte dazu, dass die heimischen Kühe weniger Milch gaben – die Bandbreite reichte von Totalausfall bis zu Einbrüchen von 30 Prozent. Für die Konsumenten bringt das einen Anstieg des Milchpreises von 5 bis 10 Cent je Liter mit sich.  Seiten 19–24 Lesetipp

Der Premium-Frischkäse für Premium-Gewinne eu n t z t e J Bresso präsentiert zwei Top Produkt-Innovationen • Bresso Frisch-Genuss mit feinem Meersalz aus der Camargue oder ausgesuchten Kräutern und Knoblauch • Bresso Frisch-Genuss enthält feinste Crème Fraîche © Tetra Pak Österreich

• Bresso Frisch-Genuss ist im Herbst im Fernsehen

Awareness-Boost Tetra Pak kreierte eine eigene FacebookKampagne, um FSC-zertifizierte und -gekennzeichnete Verpackungen auf zeitgemäße Art und Weise zu promoten.  Seite 20

Der neue

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Molkereiprodukte

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Dienstag, 3. September 2013

Tetra Pak Österreich Unternehmen kreierte Facebook-Kampagne, um FSC-Zertifizierung und Kartons zu promoten

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Awareness generieren

Joya tourte durch die Wiener Schwimmbäder

Zeitgemäße Kommunikationsform schafft Bewusstsein für das Gütesiegel auf den Verpackungen. © Mona Naturprodukte

Wien. Zwei Jahre sind vergangen, seit sich Tetra Pak im Rahmen einer Zehn-Jahres-Strategie ehrgeizige Ziele gesetzt hat, um sein Umweltengagement weiter voranzutreiben. Die zentralen Kernbereiche: ökologischer Fußabdruck, nachhaltige Produkte und Recycling. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei die sukzessive Umstellung auf FSC-zertifizierte und gekennzeichnete Verpackungen ein. Letztendlich sollen bei 100% der Tetra Pak Getränkekartons für den Kartonanteil Rohstoffe aus FSC-zertifizierten Quellen bezogen werden. Das FSC-Logo auf Tetra Pak-Getränkekartons ist eine wichtige Orientierungshilfe, da es bestätigt, dass der Holzanteil für den Karton aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen stammt und den strengen

Neben leckeren Joya-Produkten gab es Yoga-Sessions auf der Bädertour.

Wien. Joya brachte in diesem Sommer im Rahmen einer Bädertour Lebensfreude ins Schwimmbad. Neben Verkostungen der Joya-Produkte sorgten Yoga-Sessions vor Ort für jede Menge Entspannung. Ziel war es, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Frei nach dem Motto „100% Natur unter freiem Himmel genießen“ konnten Konsumenten die Produkte den gesamten Sommer lang im Bad beim eigenen Joya-Mobil verkosten. „Joya geht in die Schwimmbäder, denn dort wo Spaß und Freude sind, da gehören wir dazu”, erklärte Joya-Marketingleiter Florian Schmied im Vorfeld der Tour, die von 24. Juni bis 4. August über die Bühne ging. Yoga-Sessions sorgten dabei stets zwei Mal pro Tag für Entspannung. Denn Joya und der In-Sport Yoga vereinen bewusste und gesunde Ernährung mit dem Trend, auf den eigenen Körper zu hören. „Wir stehen mit unseren Produkten für Lebensfreude und Genuss, und das sollen die Menschen auch spüren; daher verwöhnen wir einerseits mit köstlichen JoyaProdukten und andererseits mit entspannenden Yoga-Stunden”, so Schmied.

Baden. Kaum geht der Sommer zu Ende, eröffnet die NÖM AG die Herbstsaison. Es darf mit einem Sortenabtausch aller Limited Editions bei NÖM Mix, fru fru und NÖM fasten gerechnet werden. Auch Neuprodukte wird es geben.

„Perfekte Kombinationen“ „Wie jedes Jahr überraschen wir unsere Konsumenten auch in diesem Herbst wieder mit sensationellen neuen Kreationen. Unsere Produktentwickler treffen durch ihre Sensibilität für neue Trends und Konsumentenwünsche die Geschmacksrichtungen der Saison und bieten uns auch in diesem Jahr perfekte Kombinationen“, so Armin Pichler, Verkaufs- und Mar-

Die genuss­ volle Joghurt­ alternative Alpro Erdbeere mit Rhabarber.

keting Direktor der NÖM AG, über die gelungenen Neuheiten. NÖM Mix setzt mit der Limited Edition „Traube Nuss“ auf die Früchte des Herbsts. Zudem wecken die „Hüttenzauber“-Joghurtdrinks „Lumumba“ und „Orangenpunsch“ die Vorfreude auf den Winter. Auch die neue Limited Edition der Marke fru fru verspricht mit der Sorte „Orange Zimt“ eine fruchtigwarme Kombination. NÖM fasten ergänzt wiederum mit der Limited Edition „Zwetschke Zimt“ und der neuen Sorte „Birne Marille“ die geschmackliche, fruchtige Vielfalt. Für besondere Genussmomente am Sofa sorgen die Cremix Drinks in den Sorten Manner „Haselnuss-Kakao“ und „Schoko-Banane“.  (red)

fru fru „Orange Zimt“ und NÖM fasten „Birne Marille“ für besondere Herbstmomente.

© NÖM

Mit Sortenvielfalt in den bunten Herbst

ARGE Heumilch Neue Fibel stellt Vielfalt der Rinderrassen vor; zudem erhält man bald Zuwachs aus dem Mühlviertel

Fibel stellt 22 Rinderrassen detailliert vor Innsbruck. Nach der Gräser- und Kräuterfibel und der Wiesen-, Weiden- und Almenfibel präsentiert die ARGE Heumilch ein neues Nachschlagewerk der Nachhaltigkeit: In der neuen Fibel werden 22 Rinderrassen der heimischen Landwirtschaft im Detail vorgestellt. Die Bandbreite reicht vom Tiroler Grauvieh über die Jochberger Hummeln bis zum Waldviertler Blondvieh. Zudem wird anschau-

lich aufgezeigt, was Kühe eigentlich fressen, warum sie Milch geben und wie ein Kuhmagen funktioniert. Die Rinderfibel kann gratis im Internet (www.heumilch.at) bestellt werden.

Essenziell: Nachhaltigkeit „Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen für uns Heumilchbauern nicht nur bei der Fütterung,

sondern bei der gesamten Tierhaltung im Mittelpunkt“, erklärt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Neuhofer betont, dass die österreichischen Heumilchbauern auf Rinderrassen setzen, die perfekt auf die Anforderungen der Heumilchwirtschaft angepasst sind: „Wir halten gesunde und widerstandsfähige Tiere, die sich auch bis in hohe Almlagen hervorragend zurechtfinden.“ Die artgerechte Haltung und der hohe Futterreichtum seien die Grundlage für beste Heumilchqualität. Auch TV-Star Sepp Forcher, Botschafter für Artenvielfalt, begrüßt die neue Fibel und fordert auf, Stolz und Heimatliebe aufzuwecken: „Damit wir begreifen, dass hohe Qualität und edle Rasse nicht der Geldgier und der Konzernsucht geopfert werden dürfen.“

Zuwachs für Heumilch

© ARGE Heumilch/Neumayr

© Alpro

User können ihren eigenen Baum „pflanzen“ und Charaktereigenschaften erfahren.

NÖM AG Ein Sortenabtausch und mehrere Innovationen laden zu Genussmomenten im warmen Zuhause ein

Neu: Alpro Erdbeere mit feinem Rhabarber

Steyr. Sinnlichkeit trifft Frische – und für viele ist es wohl eine Art Liebe auf den ersten Blick. Die neue Joghurtalternative Alpro Erdbeere mit Rhabarber kommt mit der milden Süße von Erdbeeren sowie der leicht säuerlichen Frische von Rhabarber und sorgt für Genussmomente im Spätsommer und im Herbst. Wer gleich die gesamte Range von Alpro-Joghurtalternativen entdecken möchte, kann mit den Sorten Natur, Vanille, Heidelbeere, Kirsche und jetzt eben auch Erdbeere mit Rhabarber gleichsam auf eine kleine kulinarische Abenteuerreise gehen. Die Alpro-Joghurtalternativen, die lediglich aus den allerbesten Sojabohnen hergestellt werden, sind natürlich laktose-, glutenund weizenfrei. Darüber hinaus enthalten sie auch noch Calcium, hochwertiges pflanzliches Eiweiß und wertvolle Vitamine. Genießen kann man sie zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder als Dessert.

© Tetra Pak Österreich

Anforderungen des FSC an Umwelt- und Ressourcenschutz genügt. Obwohl das FSC-Logo im Handel immer präsenter ist, besteht noch Aufklärungsbedarf. Kürzlich kreierte Tetra Pak Österreich eine Facebook-Kampagne, um die FSC-Zertifizierung und ökologischen Vorteile des Getränkekartons zu promoten. Ausführende Agentur ist das Team von RdB rund um Mario Debout. Seit dem 7. August können User ihren persönlichen Baum „pflanzen“ und ihre Charaktereigenschaften erfahren. Zudem liefert die Applikation weitergehende Informationen zur Bedeutung der FSC-Zertifizierung. Kernstück ist zudem ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen wie einem Waldhüttenurlaub für bis zu sechs Personen, iPads mit Holzcover, einem Monatsvorrat PfannerFruchsaftgetränke und mehr. (red)

Obmann Neuhofer (links) mit TV-Star und Artenvielfalt-Botschafter Sepp Forcher.

Darüber hinaus bekommt die Heumilch Zuwachs in Oberösterreich: „Wir freuen uns, neue Heumilchbauern im Bezirk Rohrbach in unserem Kreis begrüßen zu

dürfen“, so Neuhofer. Der Obmann weiter: „Die Mühlviertler Bauern haben sich entschlossen, zur traditionellen und ursprünglichen Form der Milcherzeugung zurückzukehren.“ Weitere Landwirte hätten ebenso großes Interesse bekundet, auf Heumilchwirtschaft umzusatteln. „Wir führen bereits vielversprechende Gespräche“, weiß Neuhofer, selbst passionierter Bio-Heumilchbauer. Zu den neuen Heumilchbauern im Mühlviertel zählen Günter Pötscher und Bettina Schuster aus Piberstein; für die beiden ist das Dauergrünland rund um ihren Hof ideal für die Heumilchwirtschaft geeignet.

Ursprünglichste Form Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung: Die österreichischen Heumilch-Kühe ernähren sich im Sommer von Gräsern und Kräutern auf den saftigen heimischen Wiesen, Weiden und Almen, im Winter kommt Heu und mineralstoffreicher Getreideschrot in den Trog.  (red)


Molkereiprodukte

Dienstag, 3. September 2013

medianet special – 21

Ausbau Das zentrale Schärdinger Aufschneide- und Logistikzentrum in Geinberg wurde in einer Bauzeit von nur fünf Monaten wesentlich erweitert

Berglandmilch erweitert Geinberg Geinberg. Berglandmilch hat seinen Standort Geinberg als zentrales Schärdinger Aufschneide- und Logistikzentrum für Käsestücke, Käsescheiben und für Reibkäse erweitert. Derzeit sind 112 Mitarbeiter im Werk Geinberg beschäftigt. 2013 wird im Werk Geinberg eine Gesamtkäsemenge von mehr als 20.000 t verarbeitet werden.

natürlich positiv für die Region aus. Zudem sind wir die einzigen, die jede einzelne Packung auf Dichtheit garantieren; dies bietet unseren Konsumenten eine hohe Qualitätssicherheit“, betont Josef Braunshofer, Geschäftsführer von Berglandmilch.

Kapazitäten

Baustart in Geinberg war am 4. März 2013, und es wurden in nur fünfmonatiger Bauzeit mehr als 8.000 m� umbauter Raum errichtet. Mit ca. 6.000 Palettenstellplätzen im Rohwarenlager und ca. 3.000 im Auslieferungslager

Im zentralen Aufschneidestandort Geinberg wurde in eine Ausweitung der Lagerkapazitäten und zusätzlich in neue Aufschneide- und Verpackungstechnologien für Käse investiert, da der Konsum des geschnittenen Produkts weiterhin im Steigen begriffen ist. „Die Berglandmilch trägt dieser Entwicklung Rechnung. Durch die Erweiterung an diesem Standort werden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen; dies wirkt sich

8.000 m� Raum

steht nun ausreichend Raum für die Logistikdrehscheibe der Käsespezialitäten der Berglandmilch zur Verfügung. Beim Erweiterungsbau wurde großes Augenmerk auf Energieeffizienz gelegt und ein Standard über den gesetzlichen Vorgaben erreicht. Die Wärmerückgewinnung von den Kälteanlagen deckt mehr als 50% der derzeit benötigten Energie für die Heizung ab und bei der Errichtung der Hallen wurde besonders auf die Wärmedämmung geachtet. Im Bereich der Abpackhallen wurde Platz für weitere Abpacklinien und für eine automatisierte Endverpackung und Palettierung berücksichtigt.  (red)

© Berglandmilch

Unternehmen begegnet der steigenen Nachfrage nach Schnittkäse.

Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer (2.v.li.) mit Gästen bei der Neueröffnung.

Agenda FrieslandCampina

Klima-Ziel 2020

Amersfoort. Royal FrieslandCampina strebt eine effiziente und nachhaltige Produktionskette an. Das beginnt bei einer nachhaltigen Milchviehhaltung und beim Einkauf nachhaltiger Rohstoffe, aber auch an den Produktionsstandorten durch die Reduzierung des Verbrauchs von Energie, Wasser und Abwasser. FrieslandCampina möchte sein Wachstum klimaneutral realisieren, indem es nachhaltige Energie nutzt. Deswegen werden die Mitglieder der Genossenschaft angeregt, grüne Energie über Windräder, Solarpaneele oder Biogas zu erzeugen.

Endlich ein Jogurt ohne Kleingedrucktes.

Agenda 2020 Im Rahmen seiner eigenen Zielsetzungen auf dem Gebiet von Energie und Klima stellt sich der Milchkonzern hinter das von der niederländischen Regierung formulierte Ziel, im Jahr 2020 16% der Energie nachhaltig zu erzeugen. Die Energie- und Klimaziele von FrieslandCampina für 2020 sind ebenfalls hierauf ausgerichtet. Sie lauten: 20% Verbesserung der Energieeffizienz, 100% Nutzung von grünem Strom im Jahr 2020, klimaneutrales Wachstum und die Reduzierung von Treibhausgasen. Frank van Ooijen, Direktor CSR FrieslandCampina: „Wir freuen uns über die öffentliche Unterstützung, die Greenpeace vergangenen Mittwoch auf seiner Webseite für FrieslandCampinas Ziele auf dem Gebiet von Energie und Klima kundgetan hat.“  (red)

© AMA

Emmi Jogurtpur Das neue Emmi Jogurtpur enthält nichts anderes als drei natürliche Zutaten: Schweizer Jogurt, erlesene Früchte, etwas Zucker. Und natürlich viel Geschmack. Jetzt NEU in den drei Sorten Erdbeere, Aprikose und Beeren.

Die Milch von FrieslandCampina soll künftig nachhaltiger produziert werden.

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Molkereiprodukte

22 – medianet special

17 Interessenten für „Die Käsemacher“ Waidhofen a.d. Thaya. Der insolvente Waldviertler Käsespezialist „Die Käsemacher“ soll einem Medienbericht zufolge unter neuer Führung zumindest temporär fortgeführt werden. Laut NÖN sei Doris Ploner als Geschäftsführerin im Gespräch. Sie würde damit die bisherige Funktion ihres Vaters Hermann Ploner übernehmen. Zwei der drei Gesellschaften des Unternehmens sind zahlungsunfähig und befinden sich in einem Sanierungsverfahren. Laut Masseverwalter Edmund Kitzler gibt es 17 Interessenten für das Unternehmen. Nähere Verhandlungen gäbe es noch nicht. Kein Interesse hätten die Molkereien Bergland-Milch und NÖM.

Deutsche Bauern erhalten mehr für Milch Frankfurt. Die deutschen Erzeugerpreise für Milch sind nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) auf den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren geklettert. Als Hauptgrund für das Preishoch nennt das Blatt, dass Milchprodukte zunehmend ins Ausland verkauft würden. Unter Berufung auf Juni-Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung schreibt die Zeitung, dass Bauern 36,51 ct für ein Kilo Milch erhielten – allein im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 20%.  (APA)

Spitzenreiter „Woerle’s Emmentaler – der Milde“ wieder Nummer 1 im Markenranking des österr. Lebensmittelhandels

Fokus auf Nachhaltigkeit

Statt Massenproduktion und Gentechnik verlangt der Konsument natürliche und regionale Produkte. Henndorf. Bereits im Jahr 1889 legte Firmengründer Johann Baptist Woerle den Grundstein für die erste Emmentaler-Käserei im Salzburger Land. Schon in der vierten Generation wird nun die Rezeptur für Woerles Emmentaler weitergegeben und verfeinert. Um die Qualität und den mildnussigen Geschmack von „Woerle’s Emmentaler – der Milde“ gewährleisten zu können, setze das Familienunternehmen gänzlich auf das „Woerle Reinheitsgebot anno 1889“, heißt es. Das besagt, dass WoerleKäse nur aus den hochwertigsten Rohstoffen entstehen darf. Darum wird zur Käseherstellung tagesfrische Heumilch aus dem umliegenden Salzburger- und Mondseeland verwendet. Die Aromen der Blumen, Gräser und Kräuter der Heuwiesen geben dem Emmentaler seine besondere Geschmacksfülle – aufgrund der hohen Milchqualität können die Heumilch-Käsespezialitäten gänzlich ohne Zusatz- und Konservierungsmittel hergestellt werden, betont das Unternehmen.

Heumilch-Spezialitäten Woerle erzeugt neben dem Emmentaler auch weitere Hart- und Schnittkäsespezialitäten aus Heumilch. Der Geschmack des „Woerle Großglockner“ ist zwischen den milden Emmentalern und würzigen Bergkäsen beheimatet. Für das Herstellungsverfahren wird eben-

© Gebrüder Woerle

short

Dienstag, 3. September 2013

Der Woerle-Emmentaler „Der Milde“ ist eine der favorisierten Käsesorten auf den Tellern der österreichischen Konsumenten.

falls nur tagesfrische Heumilch verwendet. Von Hand verarbeitet reift der „Großglockner Alpkäse“ fünf Monate und entwickelt so seinen charakteristischen Geschmack. Der fein pikante „Mondseer“ ist wohl einer der ältesten und traditionsreichsten Rotschmierkäse Österreichs; ein Ursprung geht auf das Jahr 1830 zurück. Er wird auch heute noch nach einer überlieferten und sorgsam

verbesserten Rezeptur des Klosters Mondsee gekäst und mehrmals wöchentlich mit Rotkulturen gepflegt, betont man seitens Woerle. Sein Rohstoff – tagesfrische Heumilch – kommt aus dem Mondseeland.

Natürlich & nachhaltig Für immer mehr Konsumenten ist Produktreinheit, nachvollziehbare Herkunft sowie Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, heißt es

seitens der Salzburger. HeumilchKäse zeigten daher nicht nur in Österreich einen starken Aufwärtstrend. Speziell am deutschen Markt sei ein starker Anstieg zu verzeichnen; Woerle werde daher auch in Zukunft konsequent auf das Thema Heumilch setzen. Für den Herbst 2013 sind Schwerpunkte am PoS sowie die Einführung weiterer Produktinnovationen in diesem Bereich geplant, verspricht man.  (red)

Frische Gräser, Kräuter und Heu. Das schmeckt man. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen unsere Kühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen, wo beinahe 1.000 aromatische Gräser und Kräuter wachsen. Im Winter stehen wertvolles Heu und mineralstoffreicher Getreideschrot auf ihrem Speiseplan. Als Heumilchkühe bekommen sie garantiert keine vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht Heumilch und daraus Käse und viele andere Heumilchprodukte von höchster Qualität und bestem Geschmack. Mehr Infos auf www.heumilch.at

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Molkereiprodukte

Dienstag, 3. September 2013

medianet special – 23

Gemeinsame Zukunft Bei der Fusion von Käsehof mit Alpenmilch Salzburg wurde auch auf SalzburgMilch umfirmiert

short

SalzburgMilch gegründet

Käsekompetenz direkt aus Schweizer Hand Nüziders. Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi, PremiumMolkerei und Spezialist für Schweizer Käse, fokussiert hierzulande auf ein Markenkonzept und Spezialitäten. Emmi Österreich fungiert als Verkaufs- und Logistikplattform für Käse, Frischprodukte und den Convenience-Sektor der Emmi-Gruppe im Land. Man entwickelt eigenständige Konzepte mit Schwerpunkt Käse, ist Vertriebs-/Logistikpartner namhafter europäischer Milchprodukteproduzenten, widmet sich der individuellen Konfektionierung sowie der klimaoptimierten Käsereifung. Emmi Caffè Latte ist in Österreich im Spitzenfeld der Markenhersteller etabliert und präsentiert sich seit dem Frühjahr 2013 in neuem Design. Auch im Bereich Fondue und Raclette ist Emmi stark vertreten. Als Sponsor wird man auch in der Saison 2013/14 alpinen Skisport mit kulinarischem Genuss verbinden.

Fusion eröffnet Potenzial SalzburgMilch bleibt mehrheitlich im Eigentum von Genossenschaften. Drei Genossenschaften halten zukünftig zusammen 58,35%: Milchhof Salzburg 31%, Tauernmilch 12,35% und Käsehof 15%. Weiters hält die bayerische Molkerei Meggle in Wasserburg 41,65%. „Die vergangenen drei Jahre unserer Partnerschaft zeigten frühzeitig, dass mit Käsehof und Alpenmilch zwei Unternehmen zusammenwachsen, die auch zusammen gehören“, so Robert Leitner, Beiratsvorsitzender der SalzburgMilch, als ober­ster Eigentümervertreter. „Daher war für

Die neue Geschäftsführung der SalzburgMilch: A. Gasteiger (li.) und Ch. Leeb (re).

die Eigentümervertreter bald klar, dass die Partnerschaft über die Beteiligung nur der erste Schritt war.“ Um das gesamte Potenzial der Einsparungsmöglichkeiten zu nutzen, wurden die Gesellschaften letztendlich fusioniert, die SalzburgMilch stellt sich mit nunmehr vier Eigentümern der Zukunft. „Die in Zukunft auf zwei spezialisierten Standorten produzierten Milchprodukte sind zudem die Gewähr, dass die Milch von unseren

Bauernhöfen regional zu Qualitätsprodukten veredelt wird“, erklärte Leitner weiters. „Wir tragen damit aktiv zur Sicherung von ländlichen Strukturen, regionaler Versorgung und vielen Arbeitsplätzen bei.“ SalzburgMilch steht seit 1. Juli 2013 eine Doppelspitze vor: Neben dem bisherigen Geschäftsführer Christian Leeb wurde Andreas Gasteiger zum zweiten Geschäftsführer bestellt. Gasteiger war seit 2002 in leitenden Funktionen der

Du hast es in der Hand. Heute schon unsere Ressourcen schonen: Tetra Pak Getränkekartons bestehen überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Das ist nicht nur umweltverträglich, sondern auch vom Forest Stewardship Council® mit dem FSC ®-Siegel ausgezeichnet (FSC ® C014047). www.tetrapak.at

Alpenmilch Salzburg tätig, zuletzt als stellvertretender Geschäftsführer der Bereiche Produktion, Einkauf und Logistik. Der neuen Geschäftsleitung der SalzburgMilch GmbH gehören weiters die Prokuristen Werner Moser sowie Franz Zehentner an. Mit dem offiziellen Spatenstich startete am 1. August der Bau des Käsekompetenz-Centers Lamprechtshausen. Mit einer geplanten Gesamtinvestition von 45 Mio. € ist das die erste große Investition der neu gegründeten SalzburgMilch. Das SalzburgMilch Käsekompetenz-Center wird im Gewerbegebiet Ehring in der Gemeinde Lamprechtshausen auf einer Fläche von 20.000 m� errichtet. Zur geplanten Eröffnung im Herbst 2014 wird die Käseproduktion, Reifung und Abpackung der aktuellen Standorte Lamprechtshausen, Seekirchen, Schleedorf und Salzburg im neuen Käsekompetenz-Center zusammengelegt, heißt es seitens SalzburgMilch. Das neu errichtete Werk wird eine Kapazität von 15.000 t Jahresproduktion aufweisen und mit einem vollautomatischen Hochregallager ausgestattet sein. Mehr als 100 Arbeitsplätze bleiben auf diese Weise in der Region erhalten, da die bereits geplanten, deutlich höheren Produktionsmengen mögliche Personaleinsparungen durch Automatisierungen mehr als kompensieren sollen.  (red)

© Emmi

Salzburg. Anfang Juli dieses Jahres fusionierten die Käsehof GmbH als übertragende Gesellschaft und die Alpenmilch Salzburg Ges.m.b.H. als aufnehmende Gesellschaft. Gleichzeitig wurde die Alpenmilch Salzburg GesmbH auf SalzburgMilch GmbH umfirmiert. Es handelt sich dabei um eine Gesamtrechtsnachfolge, sämtliche Verträge gingen automatisch auf die neue Gesellschaft über. SalzburgMilch hat ihren Firmensitz in der Stadt Salzburg, die bestehenden Standorte in Seekirchen und Lamprechtshausen werden bis zur Fertigstellung des Käsekompetenzzentrums Lamprechtshausen weitergeführt.

© Salzburger Milch GmbH/Wildbild

Ab 2014 fungiert der in Bau befindliche Standort in Lamprechtshausen als Käsekompetenzzentrum.

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Rahofer.

In meiner Milch ist Salzburg drin.

Alpenmilch Salzburg und Käsehof sind jetzt SalzburgMilch. Das ist neu. Was bleibt, sind die Werte, für die beide Unternehmen seit jeher stehen: Regionalität, Nachhaltigkeit, Frische und Qualität. Mit engagierten Bauern, die beste Salzburger Rohmilch liefern, und motivierten Mitarbeitern sorgt die SalzburgMilch auch zukünftig für erstklassige Produkte, die in keiner Küche fehlen dürfen. Und die einfach herrlich schmecken. www.milch.com

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