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14. JahrganG

NO. 1804

donnerstag, 8. Mai 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

© MMID

mobile Revolution legt noch an Tempo zu

Josef Mantl: Beim dritten Mobile Marketing I­nnovation Day reicht die Bandbreite von Big Data bis zum mobile Payment  Seite 4

© APA/EPA/Peter Powell

www.trevision.at FuSSball-WM darf Umsätze geradebiegen

Am 12. Juni erfolgt der Ankick zur Fußball-WM in Brasilien – Adidas kann den WM-Bonus derzeit ganz gut gebrauchen 

Seite 6

Bank Austria-Analyse Industrieländer Oberösterreich und Steiermark profitieren von der Erholung in Europa

short

© APA/Markus Leodolter

Burgenland blieb 2013 beim Wachstum vorn

© panthermedia.net/Vedran Vukoja; Bank Austria

Jubiläum bei Magna Steyr: Am Standort Graz des von Frank Stronach gegründeten Konzerns lief das millionste Auto für die BMW Group (BMW, Mini) vom Band. Die Zusammenarbeit startete 2001 mit dem Vertrag für den BMW X3 und setzte sich mit den MiniModellen im Jahr 2010 fort. Gegenwärtig werden in Graz die Modelle Mini Countryman und Mini Paceman gefertigt. Zu Beginn dieses Jahres unterzeichneten Magna Steyr und BMW einen neuen Vertrag, mit dem die Zusammenarbeit auch nach Auslaufen des derzeitigen Auftrags zur Fertigung der Modelle Countryman und Paceman fortgesetzt wird. „Weitere Informationen hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben“, teilte Magna am Mittwoch in einer Aussendung mit.  (APA)

© APA/Helmut Fohringer

Bundesländerkonjunktur Das Burgenland war auch 2013 wieder mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1% Spitzenreiter unter den Bundesländern. Es folgten Ober­österreich (1,3%) und die Steiermark (1,1%). Schlusslicht Kärnten war mit –0,7% noch unter Vorkrisenniveau (Bild: Bank-Austria-Vorstand Dieter Hengl).  Seite 2 Legal & Corporate Affairs Public Affairs/Communication

Junge Wirtschaft Eine Kooperation mit der WU Wien

Elisabeth Rübig folgt bei tobaccoland jetzt Maximilian Wellner nach.

Wien. Elisabeth Anna Rübig übernimmt als Nachfolgerin von Maximilian Wellner den Bereich Legal & Corporate Affairs bei tobaccoland, Österreichs führendem Großhändler in der Trafikenbelieferung. Rübig absolvierte ihr Jus-Studium an der Uni Wien und erwarb hier auch ihren LL.M. in European and International Business Law. Zu ihren beruflichen Stationen gehörte u.a. eine Position bei der Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP. Bei tobaccoland wird sie neben allen legistischen Themen auch den Bereich Public Affairs und Kommunikation betreuen.  (red)

© Panthermedia/keport

Elisabeth Rübig neu bei tobaccoland Neuer Crowdfunding-Leitfaden

© Pepo Schuster

Niederlage In seinem Kampf um die Begrenzung des Einflusses von Großaktionär Hans Peter Haselsteiner beim Immobilienkonzern conwert hat „Börserebell“ Alexander Proschofsky (Bild) eine Niederlage erlitten. Die Hauptversammlung wählte am Mittwoch nicht ihn und den deutschen Immoexperten Peter Hohlbein in den Verwaltungsrat, sondern die vom Management vorgeschlagenen Kandidaten. In das Gremium ziehen nun der Anwalt Alexander Schoeller und die Immobilienexpertin Martina Postl ein, bestätigte Proschofsky der APA am Nachmittag. Die beiden stehen in den Augen Proschofskys und auch nach Meinung von Anlegerschützer Wilhelm Rasinger vom IVA im Einflussbereich von Haselsteiner bzw. des neuen conwert-Chefs Clemens Schneider.  (APA)

„The Power of Crowd – Chancen für Österreich“: Infos dazu gibts von der JW.

Wien. Die Junge Wirtschaft (JW) präsentierte am Mittwoch einen in Kooperation mit Experten der WU Wien ausgearbeiteten Leitfaden über Crowdfunding. Sowohl kapitalsuchende Unternehmen als auch potenzielle Investoren erhalten einen kompakten und praxisorientierten Überblick über diese vielversprechende Finanzierungsform, insbes. über Crowdinvesting. Erklärt wird, welche Projekte für diese alternative Finanzierungsform geeignet sind, wie Crowdinvesting funktioniert, wie man Kapital durch Crowdinvesting erhält und was für Jungunternehmer und für Investoren zu beachten ist.  (red)


c ov e r / Pr i m e n e w s

2 – medianet

Brüssel. Die Europäische Kommission hat eine aktualisierte Liste von Sektoren und Subsektoren veröffentlicht, in denen ihrer Meinung nach erhebliche Gefahren einer Betriebsverlegung weg von Europa wegen einseitiger verschärfter CO2Kostenbelastung bestehen. Weiterhin müsse damit gerechnet werden, dass energieintensive Produktionen in andere Weltgegenden verlegt werden, solange global akkordierte Klimaschutzverpflichtungen ausblieben. (red)

Neuer Vice President Strategic ICT-Sales

Länder profitieren von Konjunkturentspannung

Industriebundesländer im Vorteil; Dienstleistungshochburgen verbessern sich ab zweiter Jahreshälfte. Wien. In der EU haben kürzlich viele Stimmungsindikatoren ihre besten Werte seit der Wirtschaftskrise erreicht. Mittlerweile, das belegt eine Analyse der Bank AustriaÖkonomen, die am Mittwoch publiziert worden ist, spüren auch die einzelnen österreichischen Bundesländer die Konjunkturentspannung: Mit Ausnahme von Kärnten lag die Wirtschaftsleistung 2013 in allen Bundesländern wieder über dem Vorkrisen-Niveau. Die Prognose für 2014 ist noch günstiger.

© Kapsch

Burgenland mit hohem Plus

Kapsch BusinessCom: Peter Wöhrer gestaltet int. Positionierung mit.

Wien. Peter Wöhrer verantwortet seit Anfang Mai als Vice President Strategic ICT-Sales die strategischen Vertriebsvorhaben sowie Innovationsprojekte von Kapsch BusinessCom. Er wird die internationale Positionierung des führenden ICT-Servicepartners in Österreich und CEE mitgestalten. Wöhrer war zuletzt Senior Vice President Solutions für das IT-Management von T-Mobile Austria und Mitglied im Europe IT-Management der Deutschen Telekom.

„Das Burgenland ist auch 2013 mit 3,1 Prozent Wirtschaftswachstum Wachstumskaiser in unserer Bundesländer-Analyse“, hebt Dieter Hengl, Bank Austria Vorstand Corporate & Investment Banking, hervor. „Träger dieser Dynamik war die burgenländische Industrie, die – vor allem aufgrund einer Standortverlegung (Verlagerung von Coca-Cola aus Wien ins Nordburgenland, Anm.) – mit über 17 Prozent am stärksten expandieren

Prognose: Österreich profitiert 2014 von Aufschwung im Euroraum.

konnte.“ Mit der einsetzenden globalen Belebung ab der Jahresmitte 2013 hätten jene Bundesländer, die über einen starken Industriesektor mit hoher Exportorientierung verfügen, ihre strukturellen Vorteile ausspielen können. Das gelte insbesondere für Oberösterreich (Platz 2/1,3% Wirtschaftswachstum) und

ifo: Wirtschaftsklima im Euroraum gestiegen

© APA/Georg Hochmuth

Forschungsausgaben steigen um 2,7 Prozent

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner: „Ein wichtiges Signal“.

Wien. Der Anteil der Forschungsausgaben am BIP wird 2014 in Österreich laut Schätzung der Statistik Austria 2,88% betragen. Das ist etwas niedriger als 2013 (2,9). Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) steigen um 2,7% auf 9,32 Mrd. €. Dieses Plus ist etwas höher als im Vorjahr (1,8%), aber deutlich niedriger als 2012 (7,7%). Die Regierung hat sich in ihrer Forschungsstrategie das Ziel g ­ esetzt, bis 2020 eine F&E-Quote von 3,76% zu erreichen. (APA)

die Steiermark (Platz 3/1,1% Wachstum). Insgesamt seien, so Hengl, die westlichen Bundesländer durch diese Rahmenbedingungen etwas im Vorteil gewesen. In drei Bundesländern blieb die Wirtschaftsleistung leicht hinter dem Vorjahr zurück: In Wien, in Niederösterreich und vor allem in Kärnten waren die negativen Einflüsse aus dem Ausland, aber auch die Schwäche des Konsums zu stark. „Insbesondere der exportorientierte Produktionssektor spürte 2013 die Folgen der globalen Konjunkturflaute“, analysiert Stefan Bruckbauer, Bank Austria Chefökonom. „Nach einem Anstieg um 1,2 Prozent im Jahr 2012 nahm die Industrieproduktion 2013 in Österreich nur noch um bescheidene 0,3 Prozent zu.“ Selbst dieser „minimale Zuwachs“ habe nur durch die beginnende Erholung im Euroraum erreicht werden können, der ab Mitte des Jahres in einigen Branchen zögerlich spürbar wurde. Die Entwicklung war über die einzelnen Branchen betrachtet sehr

Arbeitsmarkt bleibt kritisch Kritisch bleibt die Lage am Arbeitsmarkt. 2013 war einerseits das Jahr der Rekord-arbeitslosigkeit, andererseits aber auch der Rekordbeschäftigung. In den meisten Bundesländern erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um zweistellige Prozentwerte; Oberösterreich verzeichnete 2013 den stärksten relativen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, hält aber weiterhin mit 5,1% im Jahresdurchschnitt die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs. Wien wies mit 10,2% weiterhin den höchsten Wert Österreichs auf. Die Aussichten für 2014 sind für alle Bundesländer günstiger: „Insgesamt wird die österreichische Wirtschaft 2014 aufgrund des günstigeren Umfelds spürbar stärker wachsen als im Jahr 2013; wir gehen von einem Anstieg des BIP um rund zwei Prozent im Jahr 2014 aus, nach nur 0,4 Prozent im Jahr 2013“, so Bruckbauer.  (red)

Siemens neue Struktur

Erste/Sparkassen Kredit-„Nachfrageklemme“ soll mit Konjunkturbelebung schwinden

Kaeser baut den Konzern um

„Es gibt keine Kreditklemme“ Wien. Eine angebliche Kreditklemme in Österreich weisen Erste Bank und Sparkassen zurück, sie sprechen lieber von einer „Nachfrageklemme“. Mit dem wieder anspringenden BIP-Wachstum sollte die Kreditnachfrage jedoch wieder zulegen, hoffen sie. Heuer im ersten Quartal hat die Sparkassengruppe jedenfalls mit 2,25 Mrd. € bereits um fast 15% mehr Neukredite vergeben. „Eine Kreditklemme gibt es nicht – das ist kompletter Unfug“, betonte Erste-Vorstandsdirektor Peter Bosek am Mittwoch: „Unsere Türen stehen weit offen, wir haben den absoluten Willen zum Finanzieren.“ Die Investitionslust sei aber noch gedämpft, und wegen ihrer guten Cashflow-Situation hätten Firmen derzeit neue Ausleihungen gar nicht so nötig.

Wachstum 2014 erwartet Überdies reiche heutzutage ein deutlich geringeres Kreditwachstum für das Wachstum der Wirtschaft, verwies Bosek in einem Pressegespräch auf Ergebnisse

einer neuen Studie von MacroConsult. Demnach seien vor fünf Jahren, vor der Finanzkrise, noch 1,1% Kreditwachstum für die Erzeugung von einem Prozent BIPWachstum nötig gewesen, heute aber nur mehr 0,3%. Mit zunehmendem Wirtschaftswachstum sei auch ein Anstieg des Kreditvolumens zu erwarten, so Bosek. Ausgehend von einem prognostizierten nominellen BIP-

Wachstum für 2014 von 3,1% und einer „Elastizität“ von 0,3 errechne sich für 2014 ein Kreditwachstum von 1,0% nach einem Rückgang von 1,3% im Vorjahr. 2015 sollte sich das Kreditwachstum dann auf 1,7% beschleunigen. Noch ein deutlich stärkeres Wachstum werde heuer und nächstes Jahr für die Unternehmenskredite erwartet, nämlich um 2,6 bzw. 3,6%.

Wien. Siemens-Chef Joe Kaeser greift durch: Mit dem größten Umbau seit Jahren will er den Konzern auf Trab bringen. Die Beschäftigten müssen schon wieder um ihre Jobs bangen. Die SektorenEinteilung wird aufgelöst, und die Zahl der Divisionen von 16 auf 9 reduziert. Damit sollen auch die Kosten bis zum Herbst 2016 um eine Mrd. € gedrückt werden.  (APA)

Eigenfinanzierungskraft

© APA/Roland Schlager

München. Das Wirtschaftsklima in der Eurozone ist nach Einschätzung des deutschen ifo-Instituts so gut wie zuletzt Ende 2007. Die Erholung der Konjunktur dürfte in den nächsten Monate zulegen, so ifoPräsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch. Das Barometer kletterte im zweiten Quartal um 3,1 auf 123 Punkte. (red)

durchwachsen: Der Fahrzeugbau war mit einem Plus um über sieben Prozent eine der Wachstumsstützen der österreichischen Industrie. Geringfügig positiv entwickelte sich auch die Bauwirtschaft: Im Österreichschnitt stieg der Bauproduktionsindex um 0,6%. Der österreichische Dienstleistungssektor schloss das Jahr 2013 mit einem leichten Rückgang der Wertschöpfung ab, auch wenn zum Jahresende hin eine leichte Aufwärtstendenz spürbar wurde. In vier Bundesländern, nämlich Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark, lieferte der Sektor jedoch einen negativen Wachstumsbeitrag, weil der Handel aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage unter Druck kam.

Erste-Vorstandsdirektor Peter Bosek: „Unsere Türen stehen weit offen.“

Bei Unternehmen geht die verhaltene Kreditnachfrage laut Erste derzeit vor allem auf die gute Cashflow-Situation und die Eigenfinanzierungskraft der Betriebe zurück. 2013 haben Erste Bank und Sparkassen insgesamt 8,84 Mrd. € an neuen Krediten vergeben, um 0,5% weniger als 2012. Dabei sanken die Frischkredite an Privatkunden um sechs Prozent auf 3,09 Mrd. €, jene an Firmenkunden stiegen um drei Prozent auf 5,76 Mrd. €. Von den heuer im ersten Quartal neu vergebenen 2,25 Mrd. € entfielen 741 Mio. € auf Privatkunden und 1,51 Mrd. € auf Firmenkunden.  (APA)

© APA/EPA/Rainer Jensen

Kommission bestätigt Abwanderungsgefahr

Bundesländer-Analyse Wirtschaftsleistung aller Bundesländer – außer Kärnten – wieder über Vorkrisenniveau

© Panthermedia/Sebastian Duda

short

Donnerstag, 8. Mai 2014

Joe Kaeser zum „Bürokratieabbau“: „Bürokratie hat auch Gesichter.“


medianet

inside your business. today.

donnerstag, 8. mai 2014 – 3

Award

DMVÖ-Vizepräsident Jürgen Polterauer präsentiert 83 Arbeiten von 26 Agenturen auf der Shortlist des Columbus 0.14  Seite 4

© Wr. Städtische

© dialogschmiede

marketing & media Arbeit

Demner, Merlicek & Bergmann realisieren aktuellen Geschäftsbericht mit speziellen Eigenschaften für die Wiener Städtische  Seite 4

„Die mobile Revolution legt noch an Tempo zu“

© EPA/picturedesk.com/Ian Langsdon

short

© Panthermedia/Speedskater

Rücktritt In der französischen Tageszeitung Le Monde knirscht es gewaltig: Im Streit um eine redaktionelle Neuorganisation traten am Dienstag sieben von elf Chefredakteuren und stellvertretenden Chefredakteuren zurück. In einem Schreiben an die vor knapp einem Jahr gewählte Redaktionsdirektorin Natalie Nougayrede beklagen die Journalisten „ein Fehlen von Vertrauen und Kommunikation“.

© MMID

Verbot Mit einem neuen Gesetz hat die russische Führung das Fluchen in einer größeren Öffentlichkeit weitgehend verboten. Es verbietet anstößige Sprache sowohl in Massenmedien und Internetforen als auch in Filmen und auf Theaterbühnen. In Kraft treten soll das neue Gesetz am 1. Juli. Wer dagegen verstößt, muss mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Rubel (1.015 Euro) rechnen.

Veranstaltung Josef Mantl, Initiator des mittlerweile dritten Mobile Marketing ­Innovation Day, will mit der Fachveranstaltung von und für Branchen­pionieren dem Trend des Mobile Marketings Rechnung tragen. Die Bandbreite der ­Veranstaltung reicht von Big Data bis mobile Payment.  Seite 4 ORF Casinos-Vorstand führt oberstes ORF-Gremium

Verlag Rückzug aus slowenischem Gratismedien-Markt

Dietmar Hoscher, Casinos-Vorstand, folgt auf Brigitte Kulovits-Rupp.

Wien. Der neue Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats heißt Dietmar Hoscher. Der SPÖ-Parteienvertreter wurde bei der konstituierenden Sitzung des obersten ORFAufsichtsgremiums am Mittwoch mit breiter Mehrheit gewählt. Hoscher folgt damit auf Brigitte Kulovits-Rupp. Wie schon in der abgelaufenen Funktionsperiode fungiert ÖVP-Stiftungsrat Franz Medwenitsch als Stellvertreter. Auf Hoscher entfielen bei der Abstimmung 29 Stimmen bei je drei Gegenstimmen und Enthaltungen. Medwenitsch wurde mit 31 Stimmen bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt.  (APA)

Slowenien: Styria stellt Titel ein

© APA/Erwin Scheriau

Ehrung Die Kärntner Film- und Fernsehdokumentaristin Sabina Zwitter-Grilc wird mit dem Claus Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus ausgezeichnet. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) unter Präsident Fred Turnheim (Bild) prämiert die gebürtige Villacherin damit für ihren Dokumentarfilm „Schatten der Scham“. Eine „Ehrende Anerkennung“ erhält das Online-Portal dossier.at, wie der ÖJC mitteilte. (APA)

© APA/Robert Jäger

© OEJC/H. Hochmuth

Stiftungsrat: Hoscher Vorsitzender

Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group: „Schwer gefallen“.

Graz/Laibach. „Aufgrund des nachhaltig schwierigen makroökonomischen Umfelds in Slowenien sieht sich die Styria Media Group AG gezwungen, ihre Gratismedien zurnal, zurnal24 sowie zurnal24. si einzustellen“, gab der Konzern am Mittwoch per Aussendung bekannt. Für die betroffenen Mitarbeiter werden Sozialpläne ausgearbeitet. „Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen; sie war schlussendlich aber aus wirtschaftlicher Sicht bedauerlicherweise nicht anders zu treffen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Styria Media Group AG, Markus Mair.  (red)


M a r k e ti n g & A ge n tur e n

4 – medianet

Donnerstag, 8. Mai 2014

Fachkongress Zum bereits dritten Mal findet am 28. Mai der Mobile Marketing Innovation Day „für und mit Branchenpionieren“ statt

Von Big Data bis Mobile Payment

© MMID

Konferenz beleuchtet umfassende Aspekte des mobilen Marketings mit hochkarätiger Besetzung.

Veranstalter Josef Mantl (links) mit Event-Partner Harald Winkelhofer.

Wien. „Die mobile Revolution setzt sich nicht nur ungebrochen fort, sie legt sogar noch an Tempo zu“, ist Josef Mantl überzeugt. Mehr als 75% der Smartphone-Nutzer in Österreich sind mit ihrem Mobile Device zumindest ein Mal täglich im Internet. Rund 25% der internationalen Media- und Marketingmanager sehen Mobile Marketing als größten Einflussfaktor auf ihre Branche in den nächsten Jahren. Deshalb initiiert Mantl am 28. Mai im Wiener MuseumsQuartier zum bereits dritten Mal die Fachkonferenz Mobile Marketing Innovation Day in Wien. Mantl: „Der Mobile Marketing Innovation

Day versteht sich als Konferenz für und mit Branchenpionieren. Unser Geheimnis ist eine gelungene Kombination aus geballtem Branchenwissen und hochqualitativem Networking. Auch unsere Speaker für 2014 spannen einen breiten inhaltlichen Bogen durch das mobile, digitale Segment.“

Internationale Rednerliste Die Themen des MMID 2014 reichen von Big Data und Datenschutz über Apps, Quantified Self, Wearables, Augmented Reality bis hin zu Internet of Things, Near Field Communications (NFC) und

Bourdin über die „smartwear experience“ aus Sicht von Sony Mobile Communications. Jochen Schneeberger gibt Einblicke, wie es der österreichische App-Publikumsstar willhaben.at in die Hosentaschen der Nutzer geschafft hat, und Enrique Tarragona von der renommierten Zeit Online aus Hamburg beschäftigt sich mit dem Paradigmenwechsel der klassischen Medien durch den wachsenden Einfluss der „Digital Natives“. Mit an Bord ist auch heuer wieder die Mobile Marketing Association Austria (MMAA) als Veranstaltungspartner. „Der Mobile Marketing Innovation Day ist aus Sicht der MMAA der wichtigste Impuls im Mobile Business-Wissenstransfer“, ist deren Präsident Harald Winkelhofer überzeugt.  (red)

Mobile Payment. Dabei betritt unter anderem Helen Todd, CEO des New Yorker Social-Media-Agentur Sociality Squared und Expertin in Sachen Facebook Marketing und mobile Shift, die Bühne. Beim Mobile Marketing Innovation Day wird die US-Amerikanerin die Kombination von „Social Local Mobile“ näher beleuchten. Ebenso zu den Highlights der Veranstaltung zählt Edith Yeung, Head of Marketing beim mobilen Browser Dolphin aus San Francisco. Sie thematisiert den wirtschaftlichen Wandel unter dem Aspekt eines „massive mobile Growth“. Aus Düsseldorf berichtet Björn

MEDIEN UND JOURNALISTEN FÜR PR UND WERBUNG IN ÖSTERREICH

Informationen zur Veranstaltung und Ticketing unter: http://www. mobilemarketinginnovationday.at

Nominiert 26 Agenturen

30. DMVÖ Award

2014

Wien. Der Dialog Marketing Verband Österreich DMVÖ verleiht am 5. Juni in der Ottakringer Brauerei den Columbus 0.14. Zum 30. Mal hat der DMVÖ die erfolgreichsten Dialog Marketing-Kampagnen im deutschsprachigen Raum ausgesucht und wird diese mit dem Columbus 0.14-Award prämieren. Insgesamt wurden 154 Arbeiten eingereicht, von denen es 83 von 26 Agenturen auf die Shortlist geschafft haben. In 13 Kategorien bewerteten erfahrene Experten die Arbeiten in drei unabhängigen Jury-Runden nach klar definierten Regeln. In der zum „Hotel Columbus“ umfunktionierten Ottakringer Brauerei bekommen die Gewinner Anfang Juni die „Columbus 0.14“-Trophäen in Gold, Silber und Bronze überreicht.  (red)

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Wien. Demner, Merlicek & Bergmann zeichnet verantwortlich für die Umsetzung des aktuellen Geschäftsberichts der Wiener Städtischen. Im Mittelpunkt steht die Erlebbarkeit des Kernthemas der Städtischen: Sicherheit. So ist dieser wasserfest, rutschfest und reflektierend. Robert Lasshofer, Vorstandsvorsitzender Wiener Städtische: „Sicherheit wollen wir auch in unserem Geschäftsbericht nicht nur nachlesbar, sondern auch erlebbar machen.“  (red)

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retail

inside your business. today. Donnerstag, 8. MAI 2014 – 5

Sektsteuer bringt’s nicht

Laut einer von Schlumberger beauftragten Studie kostet die Wirtschaft eine Sektsteuer mehr, als sie bringt 

Seite 6

© EPA/APA/Kahnert

© Schlumberger

medianet

Hugo, ein starker Boss

Die Umsätze von Hugo Boss legen um drei Prozent zu – bei weniger negativen Wechselkursen wären es sechs Prozent gewesen  Seite 6

Die Fußball-WM darf 2014 einige Umsätze wieder geradebiegen

© APA/EPA/Peter Powell

WM-Fieber Am 12. Juni erfolgt der Ankick zur Fußball-WM in Brasilien – und für einige Konsumgüter beginnt damit die heiße Phase der Bonusumsätze. Ausgerechnet Sportartikelhersteller Adidas kann den WM-Bonus derzeit ganz gut gebrauchen.  Seite 6

Quartalsbericht Umsatzminus um 2,6 Prozent, aber Gewinnsteigerung um 3,3 Prozent

Media-Saturn Nach Schlagabtausch um Kurs der Kette

Henkel-Konzern bleibt auf Kurs

Neuer Chef gesucht

zungen, einige Gewinnzahlen übertrafen sie sogar. Experten hatten einen Umsatz von 3,95 Mrd. €, ein bereinigtes EBIT von 601 Mio. € und einen bereinigten Überschuss von 429 Mio. € erwartet.

Henkel hält seine Gewinne hoch – und stemmt sich gegen Ukraine-Folgen.

Henkel rechnet 2014 weiter mit einem organischen Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT) soll auf etwa 15,5% steigen, das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll im hohen einstelligen Bereich zulegen. (APA)

© Media Saturn Hodling

Auch 2014 Wachstum geplant

© dpa/dpaweb/dpa/Rolf Vennenbernd

Düsseldorf. Die vorläufigen wirtschaftlichen Folgen der UkraineKrise haben den stark in Osteuropa engagierten Konsumgüterkonzern Henkel nicht aus der Spur geworfen. Zwar verringerte sich der Erlös im ersten Quartal 2014 um 2,6 Prozent auf 3,929 Mrd. €. Der Hersteller von bekannten Marken wie Pritt und Persil steigerte aber gleichzeitig das bereinigte EBIT um 3,3 Prozent auf 600 Mio. €. Der bereinigte Überschuss nach Anteilen Dritter kletterte auf 452 (Vorjahr: 417) Mio. €. Diese Kennziffern lagen auch im Rahmen der Analystenschät-

Media-Saturn-Chef Horst Norberg: Abgang nach 27 Jahren im Unternehmen.

Düsseldorf. Im Eigentümerzwist bei Media-Saturn setzt sich Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals für eine rasche Nachfolgeregelung im Fall des ausgeschiedenen Chefs Horst Norberg ein. Kellerhals habe Mehrheitseigner Metro aufgefordert, zügig in einen Dialog in der Cheffrage einzutreten. Kellerhals habe zudem einen Vorschlag für einen InterimsVorsitzenden bei Europas größter Elektronikhandelskette gemacht. Es handle sich um ein Mitglied der Media-Saturn-Geschäftsführung; einen Namen wollte der Sprecher indes nicht nennen. (APA)


r e ta i l & pr odu c e r s

6 – medianet retail

Donnerstag, 8. Mai 2014

Umsatzbooster Chips, Bier, Sportartikel: Das Fußballweltereignis in Brasilien soll auch in Europa für kräftiges Umsatzwachstum stehen

Alles hofft auf die Fußball-WM

© APA/dpa/Daniel Karmann

Blick auf Bier und Ball: Bei Anheuser Busch InBev und Adidas soll die WM Einbrüche kompensieren.

Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer hofft auf die WM als Umsatzturbo.

Berlin/Brüssel/Herzogenaurach. Die Fußball WM in Brasilien darf heuer einiges bewerkstelligen: Knabbergebäck und Bierumsätze sollen boomen, ebenso sollten die textilen Sportabteilungen jubeln, und am deutlichsten werden wohl Wettanbieter profitieren. Der weltweite Biermarktführer Anheuser Busch InBev verweist auf schon im Vorjahr gut laufende Absätze in Brasilien. Allerdings: Ob das Sportereignis in Südamerika geeignet ist, auch in Europa Umsatzturbos anzuwerfen, bleibt fraglich. Beispielsweise ist der Bierdurst in Deutschland – InBev ist dort mit Beck‘s, Hasseröder

oder Franziskaner vertreten – eher angeschlagen. Und auch dem Sportausrüster Adidas bläst ausgerechnet vor der WM überraschend starker Gegenwind ins Gesicht: Der Umsatz im ersten Quartal sank um knapp sechs Prozent auf 3,53 Mrd. €, Betriebsergebnis und Gewinn brachen um rund ein Drittel ein. Umso mehr stützt nun Vorstandschef Herbert Hainer seine Hoffnung auf das im Juni beginnende Fußballspektakel: „Das erste Quartal wird der Tiefpunkt unserer Geschäftsentwicklung sein“, sagt der Adidas-Chef. „Ich erwarte, dass ein starkes zweites Quartal den Weg weisen wird.“ Hainer,

der Adidas 13 Jahre lang von Erfolg zu Erfolg geführt hat, griff zuletzt auch mit der Übernahme der US-Marke Reebok leicht daneben – zumindest brachte diese nicht den erhofften Erfolg.

heißt es. Aber auch vom Fonds Deutsche Asset & Wealth Management kommt Kritik: „Die Wachstumsstory von Adidas hat einen Knick bekommen“, sagte deren Manager Stefan-Guenter Bauknecht. „Für Vorstandschef Herbert Hainer kommt es jetzt darauf an, ob er das Ruder im laufenden Jahr herumreißen kann.“ Die Talfahrt von Währungen in wichtigen Auslandsmärkten und die sinkende Begeisterung der USBürger fürs Golfen machen Adidas zu schaffen. Nun musste Hainer auch Versäumnisse der Kernmarke Adidas Originals im Rennen mit dem Erzrivalen Nike in den USA einräumen: „Wir bestätigen, dass wir im Markt in den vergangenen zwölf Monaten einige Modetrends verpasst haben.“ Der Quartalsumsatz in Nordamerika schrumpfte um 24% auf 680 Mio. €; konzernweit gingen die Erlöse um sechs Prozent auf 3,5 Mrd. € zurück. (red)

Druck steigt bei Adidas Der 59-jährige Hainer steht entsprechend unter Druck: Fondsmanager von Union Investment – die allerdings weniger als ein Prozent der Adidas-Aktien halten sollen – drohen damit, Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung die Entlastung zu verweigern: „Wir haben kein Vertrauen mehr“,

H C U R P S R E T U G N I E R IMME E D N U E R F E N I FUR DE

Hugo Boss 612 Mio. € Erlös

Hit Eigenfilialen

Metzingen. Der deutsche Bekleidungshersteller Hugo Boss profitiert weiter vom Ausbau des eigenen Filialnetzes und des internationalen Geschäfts. Schwach lief aber das Großhandelsgeschäft. Zudem drückte der starke Euro auf das Ergebnis. Der Umsatz legte im ersten Quartal um drei Prozent auf 612,6 Mio. € zu; ohne die Verluste aus der Euro-Umrechnung wäre es ein Plus von sechs Prozent gewesen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei wegen Investitionen in die eigenen Läden, höhere Ausgaben für Werbung und den Start eines neuen Logistikzentrums um ein Prozent auf 131,3 Mio. € gefallen. Unterm Strich stand ein Überschuss von 80,7 Mio. €. (APA)

Studie Sekt-Konsum sinkt

Sektsteuer böse

© Schlumberger

Wien. Der börsenotierte Sekthersteller Schlumberger sieht seinen Kampf gegen die Sektsteuer durch eine von ihm in Auftrag gegebene Studie untermauert. Demnach würde durch die Steuer der Sektkonsum um 25% sinken, und die budgetäre Wirkung der Steuer durch geringere Einnahmen anhand Jobverlusten und bei anderen Steuern wieder aufgefressen. Seit 1. März zahlen die Österreicher für die Flasche Sekt wegen der Sektsteuer rund 90 Cent mehr. (red)

Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter: Sekt-Konsum sinkt wegen Steuer.


Medianet0805