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13. JahrganG NO. 1650

mittwoch, 5. juni 2013

TREVISION

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ORF in HD: fünf Jahre gestochen scharf

EU will Konsumentenschutz stärken

2008 legte ORF-General Alexander Wrabetz den Schalter um – seitdem nutzen mehr als 1,8 Millionen Seher Inhalte in High Definition  Seite 4

Neven Mimica, designierter EU-Verbraucherschutzkommissar, will einen harmonisierten, gestärkten Konsumentenschutz etablieren  Seite 6

27.10.2005

© EPA

© ORF/T. Ramstorfer

www.trevision.at

12:07 U

Corporate Social Responsibility Unternehmen übersetzen den sperrigen Begriff in angreifbare Projekte

Jubiläum: Bühne frei für den „Trigos 2013“!

www.direkt.biz +43 (0) 1 / 66 177

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© Fraunhofer IAO/ Bernd Müller

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© TRIGOS/Richard Tanzer

Ein „FutureHotel“ will eine Wiener Hoteliersfamilie mit dem Fraunhofer-Institut und der Hotelbuchungsplattform HRS bauen. Das Forschungsprojekt soll Hotelaufenthalt und Buchung komfortabler und effizienter machen. Unter dem Namen „Hotel Schani Wien“ soll das neue Haus der Familie Komarek im Herbst 2014 in Wien eröffnen und als „Labor in der Praxis“ dienen (Bild: ein „Schaukelbett“ im „FutureHotel Schani“).  (red)

© From Austria to the World/Ars Electronica

Feierten mit: WKO-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und BKS Bank-Vorstandsmitglied Herta Stockbauer.

CSR-Gala Der Trigos-Preis für verantwortungsvolles Wirtschaften ist am Montagabend zum zehnten Mal vergeben worden. Sechs Firmen wurden ausgezeichnet, zwei davon erhalten damit auch den erstmals vergebenen EU-CSR-Preis. Seite 2 Ein Gigapixel-Bild des Big Apple ziert den Flughafen Wien: „From Austria to the World“ wurde vom österreichischen Fotografen Lois Lammerhuber gemeinsam mit der Ars Electronica entwickelt. Es ist in einer Größe von 15 mal 9 Metern im Check-in-Bereich von Austrian auf 165 Monitoren zu sehen. Die Plattform wird auch als Werbefläche vermarktet.

EU-/Einkommen Österreich: Plus bei Niedrigeinkommen

Marketagent-Chef Thomas Schwabl: „Anpassung an die Web 2.0-Welt“.

Wien. Der Online-Markt- und Meinungsforscher Marketagent.com bietet zukünftig neben der klassischen, standardisierten OnlineBefragung auch qualitative OnlineErhebungsmethoden an – um, laut Eigenangaben, „einerseits die quantitative Sichtweise zu erweitern und andererseits auf die rasanten Entwicklungen im Web 2.0 zu reagieren“. Die Integration der qualitativen Komponente liefere „ergänzende, vertiefende ‚Soft-Facts‘ zu den ‚Hard-Facts‘ der quantitativen Marktforschung“. Ab sofort könnten Online-Fokusgruppen, Online-Tagebuchstudien und qualitative Online-Interviews beauftragt werden.

Topverdiener steigen besser aus

© EPA/Olivier Hoslet

Neu: Qualitative Onlineforschung

© ps

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe.

Marketagent.com Methodenspektrum erweitert

EU-Sozialkommissar Laszlo Andor: Österreich ist eher die Ausnahme.

Brüssel/Amsterdam. Die Einkommen in der EU sind von 2008 bis 2011 nur in elf Mitgliedsländern sowohl bei den Topverdienern als auch bei jenen mit niedrigen Löhnen gestiegen. Dabei wiederum gab es in Österreich, Finnland, Polen, Rumänien und Malta eine höhere Steigerung bei den geringen Einkommensbeziehern, die Topverdiener lagen prozentuell darunter. In Bulgarien, Tschechien, Schweden, Zypern und Malta war die Entwicklung gegenteilig; dort lagen die Lohnsteigerungen der Topverdiener höher. In zehn weiteren Staaten gab es Einbußen in beiden Bereichen, die höchsten in Spanien.  (APA)


c ov e r / p r i m e n e w s

2 – medianet

10 Jahre Trigos 188 Einreichungen, 28 Nominierte: Montagabend wurde im Wiener Rathaus der Trigos-Preis vergeben

short

Verantwortungsvolles Wirtschaften als Mission

Erzeugerpreise der Industrie gesunken Brüssel. Die Erzeugerpreise der Industrie sind im April in der Eurozone um 0,6% gegenüber März gefallen. Laut Eurostat wurde in der EU-27 ein Minus von 0,7% registriert. In Österreich sanken die Preise um 0,3%. Das stärkste Minus verzeichnete Großbritannien (-1,5) vor Belgien (-1,4), Griechenland und den Niederlanden (-1,3). Anstiege gab es in Lettland (+1,1), Dänemark (+0,4), Estland (+0,2), Zypern, Slowakei (+0,1). In Malta und Slowenien gab es keine Veränderungen.  (APA)

Wien. Aus 188 Einreichungen und 28 Nominierten wurden Montag-abend im Wiener Rathaus zum bereits zehnten Mal die Trigos-Preisträger für verantwortungsvolles Wirtschaften gewählt. Sechs Firmen wurden ausgezeichnet, zwei davon erhalten damit auch den erstmals vergebenen EU-Preis für CSR (Corporate Social Responsibility). Verliehen wurden die Auszeichnungen in den Kategorien „Ganzheitlichstes CSR-Engagement: Groß-, Mittel- und Kleinbetrieb“, „Social Entrepreneurship“ und – in Kooperation mit dem ersten European CSR-Award der Europäischen Kommission – auch in der Kategorie „Beste Partnerschaft“. Hier wurden ein Großunternehmen sowie ein KMU ausgezeichnet. Eine Expertenjury traf in einem zweistufigen Bewertungsverfahren die Entscheidung über die Gewinner.

© WKNÖ/Andreas Kraus

WKNÖ-Chefin Sonja Zwazl: Hilfe gibt es „rasch und unbürokratisch“.

St. Pölten. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) hat eine Soforthilfe-Aktion für Betriebe im Bundesland gestartet, die vom Hochwasser betroffen sind. Mit im Boot sind laut einer Aussendung vom Dienstag die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und die Wirtschaftskammer Österreich. „Noch hält das Hochwasser Niederösterreich in Atem; es ist derzeit nicht absehbar, wie schwer die Auswirkungen sein werden“, so die WKNÖ. Für von der Flut Betroffene werde es jedenfalls bis zu 10.000 € geben – „rasch und unbürokratisch“, betonte Präsidentin Sonja Zwazl. Ansprechpartner für die Soforthilfe sind die jeweiligen WKNÖ-Bezirksstellen. Unternehmen sollten zwecks Schadensfeststellung möglichst rasch den entsprechenden Kontakt mit ihrer zuständigen Gemeinde aufnehmen; Infos:  http://wko.at/noe/hochwasser

Bewusstseinsbildung Gewinner in „Ganzheitlichstes CSR-Engagement: Großunternehmen“ ist die Vorarlberger Haberkorn; Österreichs größter technischer Händler punktete mit der nachhaltigen Ausrichtung seines gesamten Produktsortiments. Mittels eines umfassenden Checks wurden 200.000 Artikel hinsichtlich dieses Kriteriums überprüft. Als Mittelunternehmen in dieser Kategorie wurde das Seminarhotel Restaurant Retter ausgezeichnet – für sein „ganzheitliches Verständnis von CSR und die hohe Authentizität bei der Umsetzung“. Prämiertes „Kleinunternehmen“ in diesem Bereich ist die niederösterreichische Lebensart VerlagsGmbH, die sich als Informationsdienstleister zum Ziel gesetzt hat, „nachhaltiges Handeln sichtbar zu machen“: Mit einer selbst aufer-

© Trigos/Richard Tanzer

Sechs Firmen wurden ausgezeichnet, zwei davon erhielten den erstmals vergebenen EU-Preis.

WKNÖ: HochwasserSoforthilfe-Aktion

Die Gewinner: (1. Reihe v.l.) A. Mahlodji, whatchadoo, G. Ruprecht, Zweite Wiener Sparkasse, U. Retter, Seminar Hotel Restaurant Retter, J. Herbsthofer, Johannes Herbsthofer Malerei, R. Reisinger, Lebensart Verlag, G. Fitz, Haberkorn; (2. R. v.l.) A. Maly, Schuldnerberatung, H. Retter, Seminar Hotel Restaurant Retter, R. Dunst, Ökoregion Kaindorf, und C. Brandstätter, Lebensart Verlag.

legten Werbebeschränkung will das Unternehmen „Bewusstseinsbildung innerhalb der gesamten Medienbranche“ betreiben.

Soziales Gewissen In „Social Entrepreneurship“ belegte die whatchado GmbH Platz 1: Das Start-up whatchado ermöglicht mittels moderner Medien authentische Einblicke in die Berufswelt – als „zielgruppengerechte Antwort auf die wachsende Orientierungsund Perspektivenlosigkeit zahlreicher junger Menschen“. Gewinner in der EU-Kategorie „Beste Partnerschaft: Großunternehmen“ ist die Zweite Wiener Vereins-Sparcasse. Als „Bank für Menschen ohne Bank“ ermöglicht

die Zweite Sparkasse in Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen wie der Schuldnerberatung jenen Menschen Zugang zu Bankdienstleistungen, die ihre Bankverbindung aus unterschiedlichen Gründen verloren haben. Zweiter Gewinner in dieser Kategorie („Beste Partnerschaft: Klein­ unternehmen“) ist die Johannes Herbsthofer Malerei + Onlinefarben Handels KG. Herbsthofer ist nicht nur der erste klimaneutrale Malereibetrieb Österreichs, sondern hat gemeinsam mit der Ökoregion Kaindorf ein partnerschaftliches CO 2 -Handelsmodell auf regionaler Ebene ins Leben gerufen: Durch von der Landwirtschaft erzeugten Humus wird nicht vermeidbares CO2 kompensiert. (sb)

fact box Der Trigos – Österreichs Auszeichnung für Corporate Social Responsibility – feiert 2013 sein 10-Jahres-Jubiläum. Rund 1.400 Unternehmen haben in den letzten 10 Jahren teilgenommen, rund 200 wurden auf nationaler bzw. auf regionaler Ebene ausgezeichnet (www.trigos.at/10jahre). Der Trigos wird von Caritas, Österreichisches Rotes Kreuz, SOS-Kinderdorf, Umweltdachverband, Diakonie Österreich, IV, WKO, Business Data Consulting Group, Global 2000 und respACT vergeben und von Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie der WKO, Vöslauer, BKS Bank, Druckerei Janetschek, Epamedia sowie MAW Medizinische Ausstellungs- und Werbegesellschaft unterstützt und von Sozial-, Wirtschafts- und Umweltministerium gefördert.

Hochwasser Unterstützung

Wifo Burgenlands Brutto-Wertschöpfung legte am stärksten zu; Kärnten ist Schlusslicht

Soforthilfe per Schnell-Kredit

Industrieregionen auf der Bremse

© APA/Harald Schneider

Wien. Nachdem die österreichische Wirtschaft nach der Wirtschaftskrise 2009 bereits Erholungstendenzen gezeigt hatte, stieg das reale BIP im Jahr 2012 nur mehr um 0,8%. Die Konjunkturtreiber der jüngeren Vergangenheit – Exporte, Investitionen – fielen dabei stärker zurück als der Konsum, und die öffentliche Nachfrage sank wieder. Die Industrieregionen haben den im letzten Aufschwung erreichten

Do & Co-Chef Attila Dogudan präsentiert eine appetitliche Bilanz.

Wachstumsvorsprung wieder eingebüßt. Die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung wuchs im Westen (+1%) am stärksten – vor dem Osten und dem Süden mit jeweils plus 0,7%; die Südregion büßte gegenüber 2011 am meisten an Dynamik ein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern waren allerdings 2012 größer als zwischen den Großregionen. So verzeichneten innerhalb der Ostregion das Burgenland die höchste Wachstumsrate (+1,6%) und Wien die zweitniedrigste unter allen Bundesländern (+0,3%). Am schwächsten wuchs die Wirtschaft 2012 in Kärnten (+0,1%).

© APA/Robert Jäger

Strukturunterschiede

Wifo-Bilanz (Bild: Institutschef Aiginger).

Überdurchschnittlich wuchs die reale Bruttowertschöpfung auch in Vorarlberg (+1,4%), Niederösterreich (+1,3%) und Tirol (+1,2%). Etwa im Österreich-Durchschnitt wuchs die Wertschöpfung zum einen in den großen Industriebundesländern Steiermark (+1%) und Oberösterreich (+0,8%), zum anderen in Salzburg (+0,9%), dessen Wirtschaft stärker auf Handel und Tourismus

ausgerichtet ist. Obwohl die Wirtschaft in der Steiermark und in Oberösterreich ähnlich strukturiert ist, nahm aufgrund der Strukturunterschiede die Wertschöpfung der Sachgütererzeugung in der Steiermark kaum zu, in Oberösterreich dagegen relativ kräftig. In Wien war das Wirtschaftswachstum 2012 deutlich geringer als im Jahr zuvor. Mit Ausnahme des Bereichs „Beherbergung“ und Gastronomie blieb die Steigerung in allen Sektoren unter bzw. nah dem Österreich-Durchschnitt. Fast alle Sektoren wiesen auch in Kärnten eine unterdurchschnittliche Entwicklung auf. Ohne Wachstumsimpulse von Energieversorgung, Grundstücksund Wohnungswesen, die nur bedingt auf Wettbewerbsvorteile zurückgeführt werden können, wäre Kärntens Wirtschaft deutlich geschrumpft. Die Zahl der Arbeitslosen stieg erstmals seit 2009 wieder in allen Bundesländern; nur in Wien wurde diese Entwicklung durch eine erhebliche Ausweitung der AMSSchulungen gedämpft.  (red)

Wien. Die Bank Austria reiht sich in die Liste der Geldinstitute ein, die den Hochwasseropfern unter die Arme greifen. Bis zu einer Höhe von 50.000 € bietet die Bank „Soforthilfe-Finanzierungsangebote zum Selbstkostenpreis“ an, so eine Aussendung. Beim Kredit fallen keine Bearbeitungsgebühren an. Für Firmenkunden werde es „spezielle Angebote“ geben.  (APA/red)

© PantherMedia/3quarks

Do & Co: Deutliches Plus beim Nettogewinn

Wien/Istanbul. Der in Wien und Istanbul börsennotierte Caterer Do & Co hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 (per 31. März) den Nettogewinn um fast ein Fünftel gesteigert und operativ um mehr als ein Viertel zugelegt. Unterm Strich blieb ein Konzernergebnis von 22,8 Mio. €, 18% mehr als 2011/12, und das EBIT wuchs um 27,5% auf 41,3 Mio. €. Der Umsatz legte um 23,6% auf 576,2 Mio. € zu, teilte Do & Co am Dienstag mit. Der Mitarbeiterstand von Do & Co war mit 6.220 deutlich höher als im Vorjahr (4.166).  (APA)

Mittwoch, 5. Juni 2013

Bis zu einer Höhe von 50.000 € gibt es „Soforthilfe-Finanzierungsangebote“.


medianet

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mittwoch, 5. juni 2013 – 3

Sponsoring

Kampagne

Telco-Betreiber A1 verlängerte das Beach Volleyball-Engagement zur Europameisterschaft und bleibt Titelsponsor  Seite 4

Werbeagentur Unique überzeugte im Wettbewerb um die „Mitglieder werben Mitglieder“-Kampagne des ÖAMTC 

© Unique

© ACTS/Ranz

marketing & media Seite 4

ORF in HD: Bereits fünf Jahre gestochen scharf

www.mhoch3.at

© APA/Helmut Fohringer

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© APA/ Franz Neumayr

Das Interesse der Österreicher an der Berichterstattung zur Hochwasserkatastrophe blieb auch am Montag ungebrochen hoch. Die ORF 2-Sondersendung „ORF-Hochwasserhilfe – sofort“ hatte am Montagabend in der Primetime durchschnittlich 1,06 Mio. Zuschauer bei 30% Marktanteil. Die anschließende „ZiB 2“ erreichte mit durchschnittlich 879.000 Zuschauern bei 38% Marktanteil den Höchstwert seit 2008.

© ORF/Thomas Ramstorfer

Privatsender ATV startet seine Wahlkampfkonfrontationen: Derzeit sind neben der Elefantenrunde im September ZweierKonfrontationen eingeplant: HC Strache (FPÖ) gegen Frank Stronach (Team Stronach) am 25. Juni und Eva Glawischnig (Grüne) gegen Josef Bucher (BZÖ) am 2. Juli. Kanzler Werner Faymann (S) und Vizekanzler Michael Spindelegger (V) haben ein Duell verweigert, wie der Sender mitteilte.

Hochauflösend Im Jahr 2008 legte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz als einer der ersten Öffentlich-rechtlichen den Schalter um – seitdem nutzen mehr als 1,8 Millionen Menschen regelmäßig Inhalte in High Definition.  Seite 4 Personalia I Sabina Schaffer neue Account-Direktorin

Personalia II Ines Czerny leitet „Print & Outdoor“

Sabina Schaffer agierte zuletzt für ­Heineken, nun für Reichl und Partner.

Wien. Reichl und Partner Werbeagentur erweitert sein Team in Wien mit Sabina Schaffer als neue Account-Direktorin. Schaffer verweist auf Erfahrung im internationalen Marketing unter anderem bei der Brau Union Österreich und im holländischen Heineken-Konzern. „Mit Sabina Schaffer ist es uns gelungen, eine wahre Spezialistin für Umstrukturierungsprozesse und Strategieentwicklung zu gewinnen – Skills, die für die optimale Betreuung unsererer bestehenden und zukünftigen Kunden immer mehr von Bedeutung sein werden“, so Agenturchef Rainer Reichl.  (red)

Neue Aegis Media-Einkaufsleiterin

© Aegis Media

Die Regierungsspitze plant nicht, sich im Nationalratswahlkampf in Fernseh-„Elefantenrunden“ zu begeben; das wurde im Pressefoyer nach dem Ministerrat zumindest indirekt deutlich. Weder Bundeskanzler Werner Faymann (S) noch Michael Spindelegger (V) sagten auf eine entsprechende Frage definitiv ab. Beide finden nach eigenen Bekunden, dass solche großen Diskussionsrunden wenig geeignet seien, um Inhalte zu kommunizieren.  (APA)

© Reichl & Partner

© BKA/Andy Wenzel

Reichl und Partner verstärkt sich

Ines Czerny wechselt von MediaCom zur Aegis Media, folgt auf Heidi Hasler.

Wien. Ines Czerny wechselt von der MediaCom zur Aegis Media und übernimmt mit Juni die Einkaufsleitung „Print & Outdoor“. Czerny folgt damit auf die in Pension gehende Heidi Hasler, die nach 21 Jahren Tätigkeit bei Aegis in Pension geht. „Heidi Hasler hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, wofür ich ihr unendlich dankbar bin. Mit Inez Czerny ist eine wirklich geordnete Hofübergabe möglich und auch die Aufnahme relevanter neuer Themen im Printbereich wie neue Einkaufsmodelle, der Konvergenz Print-Digital u.ä.“, so Andreas Weiss, CEO Aegis Media.  (red)


marketing/medien

4 – medianet

Mittwoch, 5. Juni 2013

Jubiläum HD-TV ist heute nicht mehr wegzudenken – vor fünf Jahren startete der ORF seinen Dienst in Österreich

short

Fünf Jahre ORF in HD

Kooperation zwischen „Die Presse“ und APA Wien. Durch die Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Die Presse erhält APA-Picturedesk, die größte österreichische Bildagentur, das Exklusivrecht an der Verbreitung des Fotomaterials des Qualitätsmediums. So können Kunden und Interessierte erstmals wöchentlich auf rund 100 neue Fotos aus dem Grafik-Pool der Zeitung zugreifen. Eindrucksvolle Porträts und Interview-Shootings berühmter Persönlichkeiten aus allen Sparten sowie Fotos zur aktuellen Berichterstattung finden sich auf der Webseite.

Wien. „Dass nach nur fünf Jahren schon mehr als 1,8 Millionen Seherinnen und Seher (Quelle: Fessl/ GfK) das ORF-Fernsehen regelmäßig im HD-TV-Standard nutzen, ist ein großer Erfolg“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz anlässlich des fünften Jahrestags des Starts von ORF eins HD erfreut: „Der ORF hat mit seiner Entschei-

dung, als einer der ersten Öffentlich-rechtlichen in Europa mit der kostenfreien Ausstrahlung eines Vollprogramms in HD-TV zu beginnen, einen wichtigen Impuls für den heimischen Medienstandort gesetzt, wie die große Akzeptanz des Publikums zeigt.“ Michael Götzhaber, Technischer Direktor des ORF: „Von unseren großen Sport-LiveÜbertragungen über ‚Dancing Stars‘ bis zu den großen Kulturevents wie ‚Neujahrskonzert‘ oder ‚Sommernachtskonzert‘ – ORF-Programmhighlights im hochauflösenden TV-Standard zu genießen, gehört in vielen österreichischen Haushalten heute schon zum Fernsehalltag. Für die ORF-Technik war die HDTV-Einführung eines der größten Projekte der vergangenen Jahre, das erfolgreich zur vollsten Zufriedenheit unseres Publikums umgesetzt werden konnte – ein ähnlicher Technologiesprung wie die Einführung des Farbfernsehens!“

HD-facts Die ORF-Programme ORF eins und ORF 2 sind in HD-TV via Digitalsatellit und seit Kurzem in weiten Teilen Österreichs über die TV-Plattform „simpli.tv“ auch terrestrisch via Hausantenne im neuen DVB-T2-Standard zu empfangen. Voraussetzung für den Empfang via Digitalsatellit ist ein HD-taugliches TVGerät, ein HD-tauglicher Sat-Receiver sowie eine ORF Digital SAT-Karte. Voraussetzung für den terrestrischen Empfang ist ein HD-taugliches TV-Gerät, ein HD-tauglicher DVB-T2Receiver und eine entsprechende Antennte.

© medianet

RadioKulturhaus mit erfreulichem Rückblick

RKH-Leiter Thomas Wohinz blickt auf ein erfreuliches Jahr zurück.

© ORF/Thomas Ramstorfer

Hochauflösende Qualität: Im Jahr 2008 gestartet, sehen mittlerweile 1,8 Mio. Menschen ORF in HD.

ORF eins HD wurde am 2.6.2008 aufgeschaltet, ORF 2 HD folgte am 5.12.2009. Im Bild ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz beim symbolischen Schalterumlegen.

Promotion Neukunden

13 Jahre am Ball A1 verlängert Beach Volleyball-Engagement zur Europameisterschaft

Winpin: FullService-Paket

A1 bleibt weiterhin Titelsponsor

Wien. Auch für das Jahr 2012 konnte das ORF-RadioKulturhaus eine erfreuliche Bilanz vorlegen: Rund 30.000 Besucherinnen und Besucher waren zu Gast bei mehr als 350 Veranstaltungen, die in Form von Konzerten, Lesungen, Gesprächen und Diskussionen über die Bühne gingen; die Besucherauslastung betrug 74%. „Mein ganz besonderer Dank gilt allen Künstlern, die mit uns über 350 Veranstaltungen gestaltet haben. Gerade in ‚Krisenzeiten‘, die sich auf Kreativität, Fantasie und Gefühlswelt hemmend auswirken können, sind ihre Arbeit und ihr Einsatz nicht selbstverständlich. Dennoch haben sie mit innovativen, hochwertigen und teils unkonventionellen Programmen im ‚ORF-RadioKulturhaus‘ unser Publikum begeistert und gezeigt, dass Krisenzeiten auch kreative Kräfte freisetzen können“, so RadioKulturhausLeiter Thomas Wohinz.

Klagenfurt. Die Partnerschaft von A1 und Hannes Jagerhofer, Veranstalter der legendären Beach Volleyball-Turniere am Wörthersee, geht in die 13. Saison. Vom 30. Juli bis 4. August sorgt der Titelsponsor bei der Beach Volleyball-Europameisterschaft für einwandfreie technische Lei(s)tungen.

Clemens Doppler zeigt in Klagenfurt sportliche und technische Höchstleistungen.

Wien. Bereits zum vierten Mal setzte Nordsee eine Kampagne gemeinsam mit Winpin um. Man habe hier einen „verlässlichen Partner gefunden, der sich um die gesamte digitale Umsetzung und die Abwicklung“ der Promotions kümmere, so Nordsee in einer Aussendung. Auch die Wien Energie hat als weiterer Kunde gemeinsam mit Winpin bereits ihre zweite Kampagne umgesetzt. Winpin selbst ist die Verbindung zwischen klassischer Werbung und digitaler Medienwelt, gekoppelt mit der Möglichkeit des direkten Kundendialog und Response in Echtzeit.  www.winpin.at

GTi is back Spektakulärer Launch des Peugeot 208 GTi

Unique Neue Kampagne

Ab dem 11. Juni können Sportfans die kostenlose A1 Beach Volleyball-App auf ihr Smartphone laden. Neben News zu den Stars werden Ergebnisse und Tabellen aller Turniere veröffentlicht; ein Gewinnspiel lockt durch ein persönliches Training mit Clemens Doppler oder Alexander Horst.

© ACTS/Ranz

Neue Beach Volleyball-App

Live-Projektion Life Ball

Movelight

Havas Worldwide bewirbt neuen GTi ÖAMTC-Werbung

e-dialog hilft UNICEF bei Spendensammlung

© e-dialog

Wien. Die nie erloschene Begeisterung für das Konzept des 205 GTi, die Legende unter Autoliebhabern, und der Trend in Richtung Premium haben Peugeot jetzt dazu bewogen, den 208 GTi als Neuinterpretation auf den Markt zu bringen. „GTi is back“ wurde folgerichtig auch zum Leitmotiv der Launchkampagne. Rot und Schwarz sind die dominierenden Farben, jede Sequenz vermittelt die spürbare Lei-

denschaft und Power des Produkts. TV- und Online-Spots demonstrieren, wie schnell man in die Welt des GTi „kippen“ kann. Wie zum Beispiel der Friseur, der, inspiriert vom Sound des GTi, eine „kurvenreiche“ Facon auf den Kopf seines Kunden zaubert. „Mit dieser Kampagne unterstützen wir die Positionierung des 208 GTi punkt­ genau“, so Christoph Stummvoll, Marketingdirektor Peugeot Austria.

Freundschaft zählt; die von Unique entwickelten Sujets erscheinen ab sofort.

© movelight

Das Café Landtmann in neuem Licht; Movelight tauchte es in Campari-Rot.

Wien. Passend zum „Life Ball 2013“ ließ Movelight das Café Landtmann drei Tage lang im CampariRot erstrahlen. Movelight rückte Campari Austria als einen der diesjährigen Hauptsponsoren des Life Ball ins rechte Licht und projizierte drei coole Sujets auf die historische Gebäudefassade am Universitätsring.

© Havas Worldwide

Wien. Um neue Spender und Spenderinnen zu gewinnen, wird die UNICEF Nothilfe jetzt auch über Google AdWordsKampagnen beworben. Die Wiener Unternehmensberatung „e-dialog“ stellt ihr umfassendes Suchmaschinen-Marketing-Know-how ehrenamtlich zur Verfügung und übernimmt die Betreuung und Optimierung der Kampagnenperformance. Das Ziel der SEM-Kampagne ist, die UNICEF Nothilfe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um potenzielle Spender anzusprechen.

© Unique

UNICEF Nothilfe unterstützt die ­hilfsbedürftigsten Opfer-Kinder.

Die Launchkampagne dramatisiert die Kraft und Dynamik des neuen Peugeot.

Wien. Unique gewinnt die ÖAMTCFreundschaftswerbekampagne „Jeder Freund ist ein Geschenk“. Mit diesem Kampagnen-Motto überzeugte die Werbeagentur Unique im Wettbewerb um die „Mitglieder werben Mitglieder“Kampagne. Gesucht wurde nach einer frischen und überzeugenden Idee, die auf originelle Weise die zahlreichen Benefits einer ÖAMTCMitgliedschaft für Werber und Geworbenen thematisiert.


retail Attacke!

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen kritisiert die Gewerkschaft Verdi  Seite 6

Streik!

Bei Amazon weiten sich die Streiks zusehends aus 

Seite 6

© panthermedia.net

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© dpa/Uwe Zucchi

© EPA/Basurto

medianet

Mittwoch, 5. Juni 2013 – 5

Her mit der Marie!

3,2 Mio. deutsche Handelsangestellte verdienen weniger als 8,50 €/h  Seite 6

Konsumentenschutz in der EU soll deutlich gestärkt werden

© panthermedia.net/Kostyantine Pankin

Klare Regeln Der neu designierte EU-Verbraucherschutzkommissar Neven Mimica will einen harmonisierten, gleichwohl verstärkten Konsumentenschutz etablieren. Immerhin stehen die Verbraucherausgaben für   56 Prozent des   EU-Bruttoinlandsprodukts. Seite 6

Schuhhandel Der polnische Schuh-Riese eröffnet in Wien Mitte und im EKZ Simmering

Interspar Jubiläum in der Anton-Baumgartner-Straße

Schuhhändler CCC ist in neun Ländern mit mehr als 700 Geschäften vertreten.

Ländern mit mehr als 700 Geschäften vertreten, 587 davon in Polen. Dazu kommen 61 CCC-Standorte in der Tschechischen Republik, 25 in Ungarn, 15 in der Slowakei sowie von Franchise-Partnern betriebene Läden in Rumänien, Russland, Lettland, Kasachstan und in der Ukraine. „Österreich ist für CCC der erste Markt in Westeuropa. Das strategische Ziel des von Dariusz Milek gegründeten CCCKonzerns besteht darin, heuer noch mindestens 150 neue Standorte zu eröffnen“, erläutert Gerald Zimmermann, General Manager der CCC Austria Ges.m.b.H. (red)

© Interspar

Wien. Der polnische Schuh-Riese CCC, der mehr als 700 Geschäfte in neun Ländern betreibt, startet seinen Österreich- und somit Westeuropa-Markteintritt. „Im neuesten Wiener Einkaufszentrum ‚Wien Mitte The Mall‘ wird CCC einen Shop mit ca. 420 m2 eröffnen, im Zentrum Simmering ein Geschäft mit ca. 334 m2“, kündigte Gerald Heinisch, Vermietungs-Chef der Ekazent, gestern, Dienstag, an. Derzeit ist der an der Warschauer Börse notierte polnische Damen-, Herren- und KinderschuhHändler mit eigener europäischer Damenschuh-Produktion in neun

© CCC

CCC startet mit zwei Geschäften 15 Jahre in Alt-Erlaa

Marktleiter Matthias Url: mit Interspar auch im Preiskampf vorn dabei.

Wien. 1998 eröffnete an der AntonBaumgartner-Straße in Wien-AltErlaa ein rund 3.500 m2 großer Interspar-Hypermarkt. Gefeiert wird das am Donnerstag, dem 13. Juni, und am Freitag, dem 14. Juni, u.a. mit jeder Menge Aktionen. Anlässlich des Jubiläums sieht sich Geschäftsleiter Matthias Url auch im Vergleich zum Diskont gut aufgestellt: „Viele Kunden vergleichen die Preise und merken, dass unsere ‚S-Budget‘-Produkte genauso günstig sind. Aber zusätzlich haben wir halt das viel größere Sortiment an Markenprodukten und mehr Auswahl in der Frische.“ (red)


r e ta i l & P r o d u c e r s

6 – medianet retail

Mittwoch, 5. Juni 2013

EU-Harmonisierung Der designierte Verbraucherschutzkommissar Neven Mimica will bessere Konsumentenrechte

short

Verbraucher stärken EU

Insolvente La Perla geht an einen Investor Rom. Der italienische Wäscheund Strumpferzeuger Calzedonia hat im Rennen um die Übernahme des renommierten Lingerie-Herstellers La Perla eine schwere Enttäuschung hinnehmen müssen. Die insolvente La Perla wurde gestern, Dienstag, bei einer Auktion in Bologna von der luxemburgischen Finanzgesellschaft SMS Finance unter der Führung des Managers Silvio Scaglia, Gründer des Telekomkonzerns Fastweb, übernommen.  (APA)

Verbraucherausgaben machen stattliche 56 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der EU aus. Brüssel. Der von Kroatien als künftiger neuer EU-Verbraucherschutzkommissar nominierte Vizepremier Neven Mimica will den Konsumentenschutz stärken. „Die Märkte müssen für den Verbraucher arbeiten und nicht umgekehrt“, so Mimica bei der Anhörung im zuständigen Ausschuss des Europaparlaments am Dienstag. Er sehe sich als „Wächter der Verbraucheragenda“. Mimica verwies darauf, dass die Verbraucherausgaben 56% des Bruttoinlandsprodukts der EU ausmachten. Dies bedeute, dass die Konsumenten eine „wichtige Rolle bei der Ankurbelung von Wirtschaftswachstum und der Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit“ spielen. Die Verbraucher seien nicht einfach nur Käufer, sondern es sei auch die soziale Dimension zu beachten. „Wir müssen versuchen, den bestmöglichen Wert aus jedem Euro, jeder Krone oder einer

anderen nationalen Währung zu erhalten“.

Produktrisiko ist „national“

Neven Mimica: „Die Märkte müssen für den Verbraucher arbeiten, nicht umgekehrt.“

Konfliktstoff Laut Nicolas Berggruen kämpft Verdi um Macht auf Kosten der Mitarbeiter

Karstadt attackiert Gewerkschaft in vielen Bereichen hinterher, etwa bei den Einkaufssystemen. Gleichwohl glaube er fest an Karstadt: „Das Unternehmen wird die Wende hinbekommen.“ Management

und Mitarbeiter machten einen guten Job. „Aber eine Sanierung ist immer ein langer Weg und wir haben erst ungefähr die Hälfte hinter uns.“ Der Personalabbau sei aber weitgehend abgeschlossen.

Die Geschäftsführung tagt

© EPA/Ulises Ruiz Basurto

Berlin. Im Streit um höhere Löhne für die Karstadt-Mitarbeiter hat Eigentümer Nicolas Berggruen die Gewerkschaft kritisiert. „Die ‚Verdi‘-Funktionäre kämpfen gerade bei Karstadt nur um ihre eigene Macht als Gewerkschaft auf Kosten der Belegschaft. Das ist nicht in Ordnung“, sagte Berggruen gegenüber der Bild-Zeitung. Nach der Pleite habe er wie versprochen die Gehälter auf das Niveau vor der Krise gebracht. Weitere Erhöhungen seien wegen der Sanierung für die nächsten zwei Jahre unmöglich. Er stehe aber bereit, frisches Geld mitzubringen, wenn es helfen würde. Die Probleme bei der Kaufhauskette habe er bei der Übernahme unterschätzt. „Ich habe nicht gewusst, wie krank ‚Karstadt‘ nach 20 Jahren Missmanagement wirklich war“, sagte Berggruen. Das Unternehmen hinke

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen ist bereit, „frisches Geld“ mitzubringen.

Gestern, Dienstag, kam es zu einer Zusammenkunft der KarstadtGeschäftsführung in Essen – das Treffen sei laut Berggruen kurzfristig wegen einer schlechten Umsatz- und Ergebnisentwicklung anberaumt worden. Zu Vorwürfen, Karstadt wolle Mitarbeitern Lohn vorenthalten und deshalb aus der Tarifbindung aussteigen, sagte der Karstadt-Boss, das Unternehmen habe die Löhne im vergangenen Jahr um etwa acht Prozent angehoben; jetzt wolle man eine Tarifpause für zwei Jahre. (red)

Versandhandel Löhne

Amazon-Streiks weiten sich aus Düsseldorf/Seattle. Im Streit um höhere Löhne beim weltgrößten Internet-Versandhändler Amazon hat die deutsche Gewerkschaft Verdi mit neuen Streiks den Druck erhöht. An den Standorten in Bad Hersfeld und Leipzig legten Verdi zufolge Hunderte von Beschäftigten ihre Arbeit am Montag erneut nieder. „Die Geschäftsführung muss sich bewegen“, forderte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago in Leipzig; andernfalls werde Verdi die Proteste fortsetzen: „Die Entschlossenheit in der Belegschaft ist groß.“ Auch im Logistikzentrum im nordhessischen Bad Hersfeld sind Gewerkschaftssekretär Heiner Reimann zufolge „definitiv weitere Aktionen geplant“. Die Proteste wirkten sich aus: Viele Sendungen blieben liegen. (APA)

© PantherMedia/Elvira Gerecht

Niedriglöhne im Handel kosten satte 1,5 Mrd. €

© EPA

Eher zurückhaltend äußerte sich Mimica zu einer Harmonisierung der Risikobewertung von Produkten. „Man wäre nicht so effizient, wie wenn die Sicherheitskontrollen durch nationale Behörden durchgeführt werden.“ Es müssten die Leitlinie bei der Risikobewertung gestärkt und die Zusammenarbeit mit den Marktaufsichtsbehörden verbessert werden. Dabei sei die Industrie und die Wissenschaft einzubeziehen, wenn es Risiken durch Zusatzstoffe oder aus technischer Sicht gebe. Mimica soll nach Zustimmung des EU-Parlaments und dem nötigen Beschluss im EU-Ministerrat mit Kroatiens EU-Beitritt am 1. Juli sein Amt als sodann insgesamt 28. EU-Kommissar antreten. (APA)

3,2 Mio. Beschäftigte im deutschen Einzelhandel verdienen unter 8,50 €.

Hamburg. Im deutschen Handel gezahlte Niedriglöhne muss der Staat laut Bericht von „Spiegel online“ jährlich mit 1,5 Mrd. € aufstocken. Demnach bekommt von rund 3,2 Mio. Beschäftigten im Einzelhandel jeder Dritte einen Lohn unter zehn Euro pro Stunde; zugrunde gelegt wurden Daten aus dem Jahr 2010. Viele dieser Löhne müssten durch ergänzendes „Hartz IV“ aufgestockt werden. Allein im Juni 2012 hätten die Einkommen von rund 130.000 Beschäftigten des Einzelhandels auf ein existenzsicherndes Niveau angehoben werden müssen. Drei Viertel der Hartz-IV-Aufstocker im Handel arbeiten demnach im Einzelhandel. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, fordert daher einen gesetzlichen Mindestlohn. (APA)

Spezialistenlösung: Intelligente Mobilität by Sortimo Top: Kleinteile und Arbeitsmaterial sicher transportieren – dank Sortimo kein Problem.

PROMOTION

Simpleco: ein Leichtgewicht Eingebaut werden die leichtgewichtigen Regale unter dem Fahrzeugdach, wodurch die gesamte Ladefläche frei bleibt und Stauraum für sperriges Ladegut geschaffen wird. Der Selbstein-

© Sortimo (5)

Linz. Smart: Die Spezialisten von Sortimo haben die Fahrzeugeinrichtungslösung „Simpleco“ speziell auf kleine Fahrzeugtypen, wie etwa den VW Caddy, zugeschnitten. Der Vorteil: Durch die Materialkombination ‚hochfester Stahl und innovativer Kunststoff‘ wird das Gewicht der Fahrzeugeinrichtung reduziert und die Ladekapazitäten des kleinen Nutzfahrzeugs optimal ausgenützt.

bau dauert maximal 90 Minuten. Insgesamt bringt Simpleco bei Vollausbau nur 32 Kilogramm auf die Waage. Bestellbar ist Simpleco bereits ab rund 350 € schnell, einfach und mit kurzer Lieferzeit bei ausgewählten Sortimo-Handelspartnern in Österreich.

L-BOXX: intelligentes Design Mit der L-BOXX liefert Sortimo eine Logistiklösung, die im Arbeitsalltag Ordnung schafft. Durch ihr intelligent gestaltetes und ausstattbares Innenleben lassen sich Kleinteile sicher transportieren und am Einsatzort griffbereit verwenden.

Die gesamte L-BOXX-Familie lässt sich mit den Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo kombinieren. Dank des speziellen Klicksystems lassen sich mehrere L-BOXXen mit nur einem Handgriff miteinander verbinden, stapeln und trennen. Zahlreiche renommierte Werkzeughersteller – u.a. Bosch, Gedore, Klauke und viele mehr – vertrauen auf die intelligente Systemlösung und vertreiben ihre Werkzeuge in den praktischen Transportboxen.

i-BOXX Rack: flexibel & easy Mit dem i-BOXX Rack bietet der Fahrzeugeinrichtungsspezialist seit Kurzem eine intelligente Lösung für das kleinste Mitglied der

BOXXen-Familie an. Durch das Rack lassen sich mehrere i-BOXXen sicher miteinander verbinden sowie mit den L-BOXXen und LS-BOXXen verklicken. Anwender sparen Zeit. Flexibilität bei der Zusammenstellung von Werkzeug und Materialien – auf dem Weg vom Nutzfahrzeug zum Einsatzort und wieder retour – ist auf jeden Fall gewährleistet. Großes Plus: Das i-BOXX Rack ist mit den Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo kompatibel. Das i-BOXX Rack bietet sich sowohl für den Einsatz als Regal in der Werkstatt als auch als mobiles Ordnungssystem an. Bei der Verwendung innerhalb des Fahr-

zeugs wird auf Ladungssicherung Wert gelegt; somit lässt sich das i-BOXX Rack sicher in der Fachbodenwanne des Fahrzeugs verstauen. Durch die Verwendung eines Deckels mit Tragegriff lässt sich das Rack sicher transportieren; so kann eine Belastung bis zu 100 Kilogramm gewährleistet werden. Bei schwererer Belastung empfiehlt sich die Verwendung eines L-BOXX Roller oder eines L-BOXX Alu-Caddy, zum sicheren Transport Ihres Werkzeugs an den Einsatzort. www.sortimo.at


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