Page 1

inside your business. today.

14. JahrganG

NO. 1787

donnerstag, 3. april 2014

TREVISION

visual solutions visual solutions

a Trevision Holding Company

Im Zweikampf um die relevante TV-Zielgruppe

Schuhkette CCC expandiert munter weiter

Die beiden Privatsender ATV und Puls 4 matchen sich Monat für Monat um den Platz 3 der österreichischen Sender 

Die polnische Schuhmodekette CCC eröffnet am Freitag den nächsten Store im Kremser Einkaufszentrum Mariandl 

Seite 4

© SES

© Panthermedia/Arapovic

www.trevision.at

Seite 6

Empfehlungsökonomie Erfolgreiches Loyalitätsmarketing macht aus Kunden Markenbotschafter

short

© APA/Georg Hochmuth

Der Kunde und sein „Moment of Truth“ Handwerkerbonus Ab 1. Juli soll er in Österreich wirksam werden, in Deutschland steht er schon wieder vor der Abschaffung: der Handwerkerbonus. Ein Gutachten von EY im Auftrag des deutschen Finanzministeriums sei zu dem Schluss gekommen, dass der Bonus abgeschafft werden sollte, berichtete die Frankfurter Rundschau am Mittwoch. Er habe in Deutschland nur in geringem Maße zur Eindämmung der Schwarzarbeit geführt und sich auch für Handwerk und Mittelstand kaum gelohnt. Die Untersuchung habe ergeben, dass viele Steuerzahler den Bonus für Leistungen genutzt hätten, die sie ohnehin in Anspruch genommen hätten – etwa den Rauchfangkehrer.

© APA/BMLV/Zinner

© CX Agentur/Customer Experience Forum Wien

Brand-Boten Erfahrungswerte sind maßgeblich für die Kundenzufriedenheit. Wie man positive Kundenerlebnise schafft und Kunden für die eigene Marke ­begeistert, ist demnächst Thema beim Customer Experience Forum.  Seite 2

Lufthansa-Streik Die LufthansaTochter AUA hilft wie angekündigt dem Mutterkonzern, bei dem 5.400 Piloten bis Freitag streiken, aus. „Wir sind heute mit einer Boeing 777 nach Frankfurt geflogen“, so eine Sprecherin am Mittwoch auf APA-Anfrage; heute, Donnerstag, ist der Einsatz einer Boeing 767 geplant. Mit solchen Großraumfliegern hebt die AUA normalerweise nur zu Zielen wie New York oder Tokio ab. Bei der AUA hat der größte Streik in der Geschichte der Lufthansa am Mittwoch bisher zu keinen Verspätungen oder Ausfällen geführt. Lufthansa und Germanwings haben wegen des Arbeitskampfs bis Freitag insgesamt 158 Österreich-Flüge gestrichen.

WdF-Vorsitzender Karl Javurek: „Prämienanteil war sogar um 10% rückläufig.“

Wien. Die Ergebnisse der neuen Einkommensstudie des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF): Während das Jahreseinkommen der Manager der ersten Führungsebene durchschnittlich 186.900 € erreicht, erzielten die Führungskräfte der zweiten Ebene ein Jahresgehalt brutto von 124.200 €. In der dritten Führungsebene liegen die Durchschnittswerte im abgelaufenen Jahr bei 84.100 €. Die Einkommen der österreichischen Spitzenmanager sind im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern nicht nur real (–8%), sondern auch nominell (–6%) gesunken. Die zweite Ebene bekam um 5% mehr.  (red)

Logistikstandort Österreich in Gefahr

© Gebrüder Weiss

Brehmstraße 10/4. OG, A-1110 Wien

LPI-Ranking Österreich auf Platz 22, Deutschland vorn

Top-Managergehälter gesunken

© WdF/Gewista

Neue Adresse der medianet Verlag AG:

Einkommensstudie WdF: Minus bei Bestverdienern

Spediteur Wolfram Senger-Weiss: „Es ist nun Feuer am Dach.“

Wien. Der Logistikstandort Österreich befindet sich im freien Fall – zumindest wenn es nach dem Logistik-Performance-Index (LPI) der Weltbank geht: Seit 2007 ist die Republik von Platz 5 auf Platz 22 abgestürzt. Für Wolfram SengerWeiss, Präsident des Zentralverbands Spedition & Logistik, ist durch Versäumnisse nun „Feuer am Dach“. „Die aktuelle Weltbankstudie beweist leider nur zu deutlich die Versäumnisse der Politik als Rahmengeber. Vorschläge zur Verbesserung des Logistikstandorts gibt es eine ganze Reihe; leider finden diese zu wenig Gehör“, so der Vorarlberger Spediteur.  (APA)


c ov e r / Pr i m e n e w s

2 – medianet

Donnerstag, 3. April 2014

Touchpoint „Berührungspunkte“ zwischen Kunden und Unternehmern sind entscheidend für die Kundenzufriedenheit

short

Kundenzufriedenheit ist ein Wettbewerbsvorteil

© APA/Roland Schlager

Die Konsequenzen der Verbraucher-Richtlinie

Weiterempfehlungen und Mundpropaganda werden für den Erfolg einer Marke immer wichtiger. brauchen Unternehmen nicht nur ein funktionierendes Touchpoint Management, sondern auch ihre Touchpoint Manager“.

Lubomir Polach

Wien. Der Justizausschuss des Nationalrats hat am Mittwoch die Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie beschlossen. Konsumenten sollen damit besser gegen Telefonkeiler und Internetabzocke geschützt werden. So müssen nun etwa über das Telefon abgeschlossene Verträge schriftlich bestätigt werden, betonte SPÖ-Konsumentenschutzsprecherin Elisabeth Grossmann. Internetbuchungen von Pauschalreisen sind nun erst nach unmissverständlicher Betätigung eines Bestellknopfs, eines eigenen Buttons, verbindlich, erklärte Grossmann. Auch für Zusatzleistungen wie Stornoversicherungen brauche es in Zukunft die explizite Zustimmung der Kunden, automatische Voreinstellungen seien hier nicht ausreichend. Bei Internetbestellungen und Verkäufen außerhalb der Geschäftsräume wurde die Rücktrittsfrist von sieben auf 14 ­Tage ausgeweitet und die Informationspflichten für ­Händler werden massiv aus­ gedehnt.  (APA)

CX-Forum Customer Experience Forum Das Jah­ resforum für Customer Experience Design & Management findet am 8. und 9. April in der Sky Stage Vienna statt. Am Programm ste­ hen verschiedene Vorträge, Workshops und Fallstudien von namhaften Experten wie Lo­ yalitätsmarketingspezialistin Anne Schüller, Strategieberater Peter Pototschnig sowie Gourmetkoch Toni Mörwald. Mehr Informationen auf: www.cx-forum.eu

Zumtobel: „Licht aus“ in sechs Werken

© APA/Hans Klaus Techt

Design Thinking Das Praxisseminar findet im Vorfeld des Customer Experience Forums am 7. April ebenfalls in der Sky Stage Vienna statt. Die Unternehmensberater Karl Hitschmann und Michael Steiner erläutern dabei Experience und Service Design in der prak­ tischen Anwendung.  www.cx-forum.eu CEO Schumacher will mittels Umbau den Konzern profitabler aufstellen.

Zufriedene Kunden wirken sich aber nicht nur direkt auf Kaufbereitschaft und Umsatz aus, sondern sorgen auch für Weiterempfehlungen und Mundpropaganda. Das ist besonders wichtig, denn das Internet und Social Media haben den Umbruch zur Empfehlungsökonomie eingeleitet. Auch mithilfe von MitmachAktionen und über GroßgruppenEvents lassen sich Kunden loyalisieren und zu Markenbotschaftern machen. So wünschen sich laut einer Studie der deutschen PRAgentur Edelmann 90% der Konsumenten mehr Möglichkeiten, an ihrer Markenwelt teilzuhaben. „Vorrangiges Ziel ist es, aus zufriedenen Kunden loyale Kunden und aus loyalen Kunden begeisterte Markenbotschafter zu machen“, beschreibt Pototschnig die Hauptaufgaben des Customer Experience Managements.

Loyalitätsmarketingexpertin Anne M. Schüller emfiehlt eigene „Touchpoint-Manager“.

Schlag zunichtemachen.“ Würden jedoch Mitarbeiter und Unternehmen der Situation angemessen reagieren – und dabei womöglich sogar noch die Erwartungen des Kunden übertreffen, ließe sich damit zumeist auch ein zunächst negativer Auslöser in ein positives Kundenerlebnis umwandeln.“

nehmen sogar, eigene TouchpointManager zu engagieren: „Nicht der hypothetische Businessplan, sondern das, was in den Momenten der Wahrheit an den Touchpoints tatsächlich passiert, entscheidet über Top oder Flop. Deshalb

Touchpoints identifizieren „Kunden wollen heute kein Produkt, sondern das passende Lebensgefühl kaufen; sie wollen Marken positiv in allen Kundenkontaktpunkten erleben“, so Pototschnig. Daher sei es für Unternehmen wichtig, diese „Customer Touchpoints“ – Interaktionspunkte zwischen Kunden und Unternehmen – zu identifizieren und den Kunden positive Erlebnisse zu bieten. Loyalitätsmarketingexpertin Anne Schüller empfiehlt Unter-

„Kunden wollen heute kein Produkt, sondern das passende Lebens­ gefühl kaufen.“ peter pototschnig, cx agentur

FMK Gratis-Service des Forum Mobilkommunikation

Kapitalerhöhung Frisches Kapital für die Expansion

Wien. Der Fall ging kürzlich durch die Medien: Ein Vorarlberger Student war nach dem Diebstahl seines Handys mit einer Rechnung in Höhe von 17.000 € konfrontiert worden. Am Montag gab der Mobilfunker A1 in einer Aussendung bekannt, dass statt der ursprünglichen Summe jetzt nur mehr 500 € beglichen werden müssen. Am Mittwoch präsentierte das Forum Mobilkommunikation (FMK) eine Gratis-Notfall-Karte im

Wien. kompany.at erarbeitet seit zwei Jahren Lösungen für den Markt für Firmeninformationen. Die dritte Kapitalerhöhung des Wiener Internet-Start-ups wurde jetzt von der LIVAG GmbH, hinter der die Familie des Industriellen Norbert Zimmermann (Berndorf AG) steht, und der neu hinzugekommenen AC & Friends GmbH geführt.

Notfall-Karte hilft bei Handyverlust 1,8 Mio. Euro für Start-up kompany

Rüdiger Köster, FMK-Präsident, CTO T-Mobile, mit den „Emergency-Cards“.

Scheckkartenformat für den Fall eines Handyverlusts: „Bei Handyverlust ist es wichtig, so schnell wie möglich den Anschluss beim Betreiber sperren zu lassen“, wird Rüdiger Köster, Präsident des FMK, zitiert; „die Hotlinenummer im Handy zu speichern, bringt da natürlich nichts, deshalb bietet das FMK die kostenlose Notrufkarte für Notfälle an.“

„In Case of Emergency“ Auf der Karte befindet sich ein Feld zum Eintragen der ServiceNummer des Betreibers, um die SIM-Karte sperren zu lassen. Zusätzlich zur Hotline-Nummer können auch die wichtigsten Ansprechkontakte bei einem medizinischen Notfall mit dem Kürzel „ICE“ (In Case of Emergency) eingetragen werden. Für Ärzte und Sanitäter, so das FMK, seien die ICE-Kontakte etwa eines Bewusstlosen eine wichtige Informationsquelle – etwa im Fall von Allergien und Krankheiten. Die Notrufkarte ist kostenlos beim FMK erhältlich – unter office@fmk.at (red)

höhung die Voraussetzung für rasche internationale Expansion schaffen. Konkret soll das Kapital dem Ausbau und der Erweiterung von Firmeninfos, zehn zusätzlichen osteuropäischen Ländern, der Marktvorbereitung der USA und dem weiteren Produktausbau gewidmet werden. Mit Ende März 2014 zählt kompany schon knapp 10.000 zahlende Firmenkunden und peilt für 2014 den operativen Break-even an. (red) www.kompany.at

Angebot für KMU kompany bietet eine kostenlose Firmensuche und einen Sofortzugang zu verifizierten und amtlichen Informationen zu 21 Mio. Unternehmen aus 25 Ländern und will das frische Kapital für eine Expansion nach Osteuropa und in die USA sowie den Produktausbau von Verify360, einem Firmenprofil-Tool für KMU, und der Europäischen Firmenidentitätskarte nutzen. An der Kapitalerhöhung nimmt neben den Altinvestoren auch die AC & Friends GmbH teil, ein institutioneller Business Angel rund um Christopher Grabher und Andreas Schuster, die schon sechs weitere Start-ups unterstützen. kompany will mit der Kapitaler-

© Eleonora Farr

© FMK/Dieter Nagl

Wien/Dornbirn. Der börsenotierte Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel will vier bis sechs der 18 Werke verkleinern, verkaufen oder schließen – 450 Mitarbeiter sind betroffen. Für zwei Standorte gebe es Kaufinteressenten, sagte Konzernchef Ulrich Schumacher in Frankfurt. Daneben sollen im Vertrieb 150 Stellen gestrichen werden. Österreich ist vom Stellenabbau, der bis 54,5 Mio. € kostet, aber kaum betroffen. In der Zentrale in Dornbirn dürften von rund 500 Mitarbeitern weniger als zehn betroffen sein; bei den 135 Vertriebsmitarbeitern in Österreich ist die Rede von acht Stellen. Mit dem Umbau will der neue Vorstandschef den ATXKonzern deutlich profitabler aufstellen – die operative Gewinnspanne soll sich innerhalb von drei Jahren auf acht bis zehn Prozent mehr als verdoppeln. Schumacher, der sich bei Infineon einen Namen als harter Sanierer gemacht hat, will Synergieeffekte heben, „die seit mehr als einer Dekade im Unternehmen schlummern“. Die Börsianer reagierten verhalten auf die Pläne.  (APA/red)

Kunden einbinden

© CX Agentur

Wien. Die neuesten Trends im Kundenerlebnis- und Loyalitätsmarketing werden am 8. und 9. April beim „Customer Experience Forum“ in Wien diskutiert. Denn im immer stärker werdenden globalen Konkurrenzkampf um Marktanteile gilt heute vor allem die Kundenzufriedenheit als zentraler Wettbewerbsvorteil. Maßgeblich für die Kundenzufriedenheit sind die sogenannten „Moments of Truth“. Machen Kunden negative Erfahrungen mit einem Produkt, können diese Schlüsselerlebnisse die Kundenloyalität entscheidend beeinflussen. Diese Schlüsselmomente sind eine Gefahr und Chance zugleich, wie Marketingspezialist Peter Pototschnig von der CX-Agentur kürzlich in medianet erläuterte: „Geht ein Unternehmen falsch damit um, können solche Einzelmomente viele bisherige positiven Erfahrungen des Kunden auf einen

© Anne Schüller/blog.anneschueller.de

Konsumentensprecherin Grossmann: „Konsumenten besser schützen“.

Zwei der vier kompany-Gründer: Bernhard Hoetzl und Russell E. Perry.


medianet

inside your business. today.

donnerstAG, 3. april 2014 – 3

Pixel-Mosaik

Salzburger Progress Werbung unterstützt Kunstaktion im öffentlichen Raum auf der Litfaßsäule 

Seite 4

© www.willhaben.at

© Progress Werbung

marketing & media App-Download

Kleinanzeigenportal willhaben.at vermeldet eine Million Downloads seiner mobilen App 

Seite 4

Im Zweikampf um die relevante TV-Zielgruppe

© APA/EPA/Daniel Deme

short

Archiv Die Originalstimmen der Päpste seit Ende des 19. Jahrhunderts im Internet hören – das ist möglich, nachdem Radio Vatikan 8.000 Tondokumente digitalisiert hat und online stellt. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Dienstag mitteilte, ist die Bereitstellung dieses „Schatzes“ für ein großes Publikum Teil der Vorbereitungen für die Heiligsprechungen von Johannes Paul II. und Johannes XXIII.

© Panthermedia/Benis Arapovic

© Ansa/EPA/Ansa Capodanno

Spruch Der österr. Presserat mahnt heimische Medien zur Zurückhaltung bei Berichten über Suizide. Anlass ist der Tod von Mick Jaggers Lebensgefährtin L‘Wren Scott Mitte März. Zahlreiche Print- und Onlinemedien hätten genau über Suizidmethode und -ablauf berichtet, zudem sei es zu Spekulationen über die Gründe gekommen. „Die Fokussierung auf eine Ursache sollte unterbleiben“, so der Presserat.

Quotenduell Die beiden Privatsender ATV und Puls 4 matchen sich Monat für Monat um den Platz 3 der österreichischen Sender – medianet stellt die QuotenDuelle in zwei Zielgruppen einander gegenüber. Seite 4

© dpa/Karl-Josef Hildebrand

Entscheid ORF darf Facebook damit weiterhin nutzen; Wrabetz: „Entscheidung im Sinne des Publikums“

Insolvenz Knapp drei Monate nach dem Insolvenzantrag der Verlagsgruppe Weltbild hat das Amtsgericht Augsburg das Insolvenzverfahren eröffnet. Gleichzeitig seien 582 Mitarbeiter von der Konzernmutter in eine Auffanggesellschaft gewechselt, so ein Sprecher zur Nachrichtenagentur dpa. Insgesamt sollen 656 Mitarbeiter in die Transfergesellschaft wechseln, sie erhalten bis zu ein Jahr lang 85% ihrer bisherigen Nettogehälter. (APA)

Wien. Der ORF darf Facebook weiterhin nutzen. Das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Mittwoch entschieden. Das vom Bundeskommunikationssenat ausgesprochene „Foren-Verbot“ für den ORF bei Facebook wurde von den Höchstrichtern aufgehoben. VfGH-Präsident Gerhart Holzinger begründete dies damit, dass das Verbot „in die Rundfunkfreiheit des ORF eingreift“. Es ist bereits das zweite Mal, dass sich der VfGH mit der Causa befassen musste. Ein erstes Verbot für den ORF, Soziale Netzwerke zu nutzen, haben die Verfassungs-

richter bereits im Juli 2013 gekippt. Der BKS wollte dem Sender daraufhin die Facebook-Nutzung nur gestatten, wenn er die dortige Kommentar-Funktion deaktiviert. Dieses „Foren-Verbot“ für den ORF bei Facebook haben die Höchstrichter nun gekippt. Holzinger betonte, der ORF dürfe zwar selbst kein Soziales Netzwerk betreiben, bestehende Netzwerke aber sehr wohl nutzen. Das vom BKS geforderte Abschalten der Kommentarfunktion auf Facebook würde für den ORF aber „den Zweck der Sozialen Netzwerke als

Kommunikationsinstrument zunichtemachen“. Erfreut zeigte sich naturgemäß ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in einer ersten Aussendung: „Der Verfassungsgerichtshof hat mit seiner heutigen Aufhebung des De-facto-FacebookVerbots für die ORF-Medien eine richtungsweisende und für die multimediale Weiterentwicklung der ORF-Programme wichtige Entscheidung im Sinne des Publikums getroffen. Diese inakzeptable Einschränkung des ORF, mit seinem Publikum zu kommunizieren, wurde dadurch aus der Welt geschafft.“  (APA/red)

© APA/Georg Hochmuth

Facebook: VfGH kippt Foren-Verbot für ORF

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeigte sich über den Entscheid erfreut.


M e di e n & M a r k e ti ng

4 – medianet

Donnerstag, 3. April 2014

TV-Quoten An der Spitze die beiden Flaggschiffe des ORF, dahinter kämpfen nach wie vor ATV und Puls 4 um Rang 3

short

Platz drei ist manchmal so wertvoll wie Platz eins

© APA/Georg Hochmuth

Product Placement: ORF unterliegt am VwGH

Ob und in welcher Zielgruppe man erster ist, hängt bei den Sendern von der jeweiligen Positionierung ab. Verhältnis von Seher und Preis: „Für die Mediaplanung ist die tatsächliche Reichweite wichtig und damit der Preis eines Werbeblocks als TKP und als CPP. Mediaplanung will möglichst viele Personen mit einem Sender zu niedrigen Kosten und mit höchster Geschwindigkeit erreichen“, so MüllerWernhart. Verständnis für Darstellungen der Quotenerfolge nach unterschiedlichen Definitionen zeigte Elisabeth Plattensteiner, Managing Director Omnicom Media Group (OMD): „Natürlich arbeiten die diversen Sendergruppen, basierend auf den Senderpositionierungen, mit unterschiedlichen Darstellungen in ihren Marketingstrategien, es gibt je nach Ausrichtung der einzelnen Sender auch unterschiedliche Pricingmodelle; der Darstellung sind somit keine Grenzen gesetzt.“ Resümee: Das Darstellen der Quoten bzw. die Gewichtung der Darstellung erfolgt der Senderpositionierung entsprechend – im Endeffekt hängt es aber von Marketingvorgaben der werbenden Unternehmen und deren Zielgruppen ab, auf welchem Sender tatsächlich gebucht wird.

Jürgen Hofer

Wien. Monatsbeginn ist Quotenresümee: Pünktlich zum Monatsersten veröffentlichen vor allem die beiden heimischen Privatsender ATV und Puls 4 ihre jeweiligen Quotenerfolge des vergangenen Monats – so auch im April für den TV-Monat März. Dabei zeigt sich eines klar: Im direkten Duell der Privatsender gibt es, je nach Zielgruppe betrachtet, zwei und manchmal sogar mehrere Sieger. Gold und Silber sind ja im Dauer-Abo für ORF 2 sowie ORF 1 reserviert. Während ATV in seiner Aussendung „ATV stärkster Privatsender in den werberelevanten Zielgruppen“ titelte, konterte Konkurrent Puls 4 keine 20 Minuten später mit „Puls 4 gewinnt im Monat März und ist stärkster österreichischer Privat-TV Sender“. Sieger sind also, genau betrachtet, beide: In der Zielgruppe 12+, also aller Österreicher ab 12 Jahren,

Wien. Der ORF ist mit seiner Beschwerde gegen einen Bescheid des Bundeskommunikationssenats (BKS) beim Verwaltungsgerichtshof abgeblitzt. Demnach habe der ORF mit der Übertragung eines Europa League-Spiels im Sommer 2011 aufgrund „zu starken Herausstellens der Produktplatzierungen“ gegen das ORF-Gesetz verstoßen. Der Verwaltungsgerichtshof folgte damit der Argumentation des BKS. Auf der Jacke eines Co-Moderators seien „gut sichtbare Firmenlogos“ zu sehen gewesen, zudem sei dieser vor einer mobilen Wand mit weiteren Firmenlogos gestanden. Zwar seien Produktplatzierungen in Sportsendungen zulässig, allerdings dürfen diese nicht zu stark herausgestellt werden. Im betreffenden Fall hätten die Firmenlogos „einen großen Teil des Bildschirms“ eingenommen, wobei diese Situation „für etwa 20 Prozent des maßgeblichen Zeitraums“ bestanden habe. Der ORF ist zu einer entsprechenden Veröffentlichung verpflichtet.  (APA

M a r k ta n te i l e M ä r z 2 0 1 4

ORF 2 ORF eins ProSieben Sat.1 RTL Vox ZDF Puls 4 ARD ATV Kabel eins RTL II 3sat ServusTV sixx Super RTL ATV II

Preis für Medienkunst in Wien geschaffen Wien. Neue Auszeichnung für Wiens Medienkünstler: Heuer wird erstmals der mit 5.000 € dotierte „Medienkunst-Preis der Stadt Wien“ verliehen. Er soll das Gesamtwerk „herausragender audiovisueller Künstler“ würdigen, „die sich explizit der Neuen Medien bedienen oder kritisch mit ihnen auseinandersetzen“, wie es am Dienstag in einer Aussendung hieß. Eine unabhängige Jury nominiert die Preisträger. (APA)

Quelle: AGTT/GfK Austria/Teletest

liegt Puls 4 mit 0,2 Prozentpunkten vor ATV, das auf glatte 3,0% kommt. In der viel sogenannten werberelevanten Zielgruppe der 12bis 49-Jährigen wiederum führt ATV – im Abstand deutlicher – mit 4,1% vor Dauerkonkurrent Puls 4, der auf 3,5% Marktanteil kommt. Welcher Wert und somit welche Zielgruppendefinition tatsächlich von Wert ist, erfragte medianet bereits vor geraumer Zeit bei jenen, die den Werbekuchen auf die TV-Sender verteilen: die Mediaplaner. „Marktanteile sind für Buchungen gar nicht relevant“, erläuterte damals Joachim Feher, CEO MediaCom. „Die Buchungs-

© Doka

AT V vs. Pul s 4 Marktant eil e 1 2 +

Puls 4 ATV

März 2014 Februar 2014 Jänner 2014 Gesamt 2013 3,2% 3,2% 3,3% 3,5% 3,0% 3,0% 3,0% 3,4%

AT V vs. Pul s 4 Marktant eil e 1 2 –4 9

ATV Puls 4

März 2014 Februar 2014 Jänner 2014 Gesamt 2013 4,1% 4,1% 4,1% 4,6% 3,5% 3,7% 3,9% 4,0%

Quelle: AGTT/GfK Austria/Teletest

App Eine Million App-Downloads in 9 Monaten

Salzburg. Kunst interagiert auf Litfaßsäulen – das war die Idee des „Kunst im öffentlichen Raum“Projekts, bei dem Künstler wie Bernhard Lochmann und Peter Baldinger die Passanten zum Dialog und Mitagieren einladen: verändern, kopieren, überkleben. Das aktuelle Affiche von Peter Baldinger zeigt ein Farbmosaik, scheinbar zufällig arrangiert und dennoch durchkomponiert: artificial generated art films. Peter Baldinger, dessen „Plakat Walk“ den Anfang der Überarbeitung macht: „Für mich ist es interessant, mich

Wien. Österreichs größtes Kleinanzeigenportal willhaben.at hat einen Erfolg zu vermelden: In etwas weniger als neun Monaten wurde die willhaben.at-App für Android- und iOS-User seit 1. Juli 2013 insgesamt eine Million Mal heruntergeladen. Das entspricht durchschnittlich knapp 3.700 Downloads pro Tag in Österreich. Die Verteilung zwischen Android- und iOSNutzern beträgt 67:33.

© Progress Werbung

Barbara Priesching, Director Corporate Marketing bei Doka.

entscheidungen basieren auf den Reichweiten und dem Preis-Leistungsverhältnis der jeweiligen Zielgruppe der Produkte.“ Auch Mindshare-CEO Friederike Müller-Wernhart verwies auf das

Pixel-Mosaik Progress Werbung unterstützt Kunstaktion

Die Litfaßsäule als Kunstwerk

Etatgewinn: Doka baut auf Grayling

Wien. Doka, Anbieter in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Beton-Schalungslösungen, baut bei der Beratung und Umsetzung in der nationalen und internationalen Kommunikation auf Grayling. Barbara Priesching, Director Corporate Marketing Doka: „Grayling hat sich mit der richtigen Kombi aus strategischer Herangehensweise und operativer Umsetzungsqualität als der optimale Partner für unsere Anforderungen an integrierte Kommunikation gezeigt.“

12+ in % 21,0 14,3 5,2 5,1 5,0 4,2 4,1 3,2 3,2 3,0 2,7 2,2 1,8 1,5 0,8 0,8 0,5

© Panthermedia/­ madmaxer/ORF/ ATV/Puls4/Montage

Dominik Sobota, Peter Baldinger, Fred Kendlbacher, Bernhard Lochmann.

mit großen Flächen zu beschäftigen und draußen bei den Menschen präsent zu sein.“ Bernhard Lochmann hingegen wollte mit seinem „Too big to fail“ subtil zeichnerische Kritik an aktuellen politischen Auseinandersetzungen üben. „Too big to fail“ und „Gewinnzone“ als Phrasen werden phrasiert. „Ich lade verschiedene Künstler und andere Teilnehmer dazu ein, Statements auf der Litfaßsäule zu platzieren, die ihre Meinung und Sichtweisen vertreten.“ Die Idee zu diesem Out of HomeKreativwettbewerb kam von Salzburger Kulturbeiratsvorsitzenden Werner Thuswaldner, der schon in der Vergangenheit Kunst im öffentlichen Raum unterstützt hat. „Die Progress Werbung war sofort fasziniert von dieser Idee. Schließlich wollen und sind wir ja Interaktion im öffentlichen Raum. Deshalb haben wir uns spontan entschieden, unsere Flächen für diesen Kreativwettbewerb zur Verfügung zu stellen; es ist ungemein spannend“, so der Progress Werbung-Geschäftsführer Fred Kendl­ bacher.

willhaben.at mit Rekord-Download top, Tablet oder Handy auf willhaben.at zugreift: Wir haben für jedes Gerät eine maßgeschneiderte Lösung. So wurde übrigens unser mobiles Portal im März neu gelauncht, um diesem Anspruch gerecht zu werden: http://m.willhaben.at.“ Die Leistungsdaten belegen, dass willhaben.at in Österreich sogar längst größer und beliebter als eBay ist: „Mit einer gestützten Markenbekanntheit von 88% im ersten Quartal 2014 belegt willhaben.at Platz 1 im Marken-Ranking aller Marktplätze“, so das Unternehmen in einer Aussendung.

„Größer als eBay“ „Keinem Unternehmen ist bisher ein vergleichbarer App-Launch in Österreich gelungen“, freut sich willhaben.at-Geschäftsführerin Sylvia Dellantonio über die posi-tive Marktresonanz und erstklassigen Bewertungen in den App-Stores. „Egal was man sucht, man wird wahrscheinlich am ehesten auf willhaben.at fündig. Und wenn man schnell etwas verkaufen möchte, kann man darauf zählen, dass rund zwei Mio. Österreicher zumindest ein Mal im Monat unsere über 2,4 Mio. Kleinanzeigen durchstöbern. Dabei macht es längst keinen Unterschied mehr, ob man vom Desk-

© www.willhaben.at

ORF-Urteil: „Zu starkes Herausstellen der Produktplazierung“

Mit der willhaben.at-App Anzeigen ­binnen Sekunden mobil aufgeben.


retail medianet

© APA/dpa

Ein no-go namens aldi

Der Kosmetikkonzern L’Oréal will keine Listung beim Discounter Aldi – trotz verschärften Preiswettbewerbs 

Seite 6

© Kaufhof Galeria

inside your business. today. Donnerstag, 3. April 2014 – 5

kaufhof sucht das internet

Warenhausriese Kaufhof strebt eine Steigerung des Online-Umsatzes auf 300 Mio. € an 

Seite 6

CCC tanzt im Eröffnungsreigen und legt groß im Umsatz zu

© SES

Expansionsturbo Die polnische Schuhmodekette CCC expandiert munter vor sich hin und eröffnet am Freitag den nächsten Store im Kremser Einkaufszentrum Mariandl (Bild). Das Umsatzwachstum ist entsprechend mächtig: 39,1 Prozent waren es in den ersten beiden Monaten 2014.  Seite 6

Rewe toleriert keine Verstöße

Big in der Schweiz

Köln. Die Rewe Group trennte sich nach einer Urteilsverkündung von einem Marktbetreiber in Dortmund. Dieser hatte eine Praktikantin acht Monate lang unbezahlt arbeiten lassen. Das Arbeitsgericht Bochum verurteilte den Mann daraufhin zu einer Nachzahlung von 17.000 €. „Es gibt in der Rewe-Group keinen Platz für Verstöße gegen Gesetze und soziale Standards und wo es entgegen unserer genossenschaftlichen Grundwerte zu solchen Verstößen kommt, werden unverzüglich Konsequenzen gezogen“, begründete Rewe-Sprecher

Martin Brüning, Rewe-Sprecher, legt viel Wert auf die Grundwerte von Rewe.

Martin Brüning die von Rewe getroffenen Entscheidung. Nach Angaben von Rewe führte der Marktbetreiber eine selbstständige Filiale in Form eines Parntermarkts. Als Einzelunternehmer mit eigenständigen, kleinen Gesellschaften handle er auch in Personalangelegenheiten eigenständig und unabhängig – was ihn aber nicht davon entlässt, seiner Pflicht nachzugehen und und sich an Recht und Gesetzt zu halten, so Brünning. Auch Rewe Österreich hat, wie die Firma mitteilte, Konsequenzen aus dem Fall gezogen.  (APA)

© Migros/Severin Nowacki/www.nowacki.ch

Zuwachs Migros steigert Gewinn um 6,4%, Umsatz um 7%

© Medientage München

Rewe-Partner Filialleiter nach Urteilsverkündung im Fall „Praktikantin“ gekündigt

Herbert Bollinger, Migros-Präsident, ist mit den erzielten Resultaten zufrieden.

Zürich. Die Schweizer Migros-Gruppe ist 2013 gewachsen: Um 6,4 Prozent stieg der Gewinn auf umgerechnet 633 Mio. € und liegt somit knapp unter dem Umsatzwachstum von 7 Prozent auf 21,9 Mrd. €. Neben dem Umsatzplus trugen die stabile Bruttomarge im genossenschaftlichen Detailhandel sowie die Geschäftsbereiche Handel und Reisen zum Anstieg bei. „Die Migros hat sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld sehr gut behauptet und Marktanteile gewonnen“, sagt Herbert Bollinger von der Generaldirektion des Migros Genossenschafts-Bundes. (APA)


r e ta i l & ou tl e ts

6 – medianet retail

Donnerstag, 3. April 2014

Eröffnungsreigen Die polnische Schuhmodenkette, die von Graz aus neben Österreich auch Slowenien und Kroatien betreut, expandiert zügig

CCC fährt Expansionswalze aus

© CCC

Neue Standorte in Krems und der SCS, Umsatzplus von 39,1 Prozent in den ersten beiden Monaten.

Gerald Zimmermann, CCC Manager Austria, eröffnet diese Woche im Mariandl.

Graz. Am kommenden Freitag eröffnet die internationale Schuhmode-Kette CCC ihre erste Filiale in Niederösterreich und gleichzeitig die zehnte im Bundesgebiet seit dem Markteintritt vor achteinhalb Monaten. Im neu errichteten Shoppingcenter „Mariandl“ in Krems geht ein 460 m2 großes FamilienSchuhfachgeschäft in Betrieb. „Wir setzen damit unsere rasche Expansion fort und freuen uns besonders darüber, dass der niederösterreichische Standort gleich in einem brandneuen Einkaufszentrum liegt“, erklärt Gerald Zimmermann, General Manager CCC Austria – und verweist auf

den nächsten Expansionsschritt, der bereits am 22. Mai folgt. Da eröffnet dann die zweite niederösterreichische Filiale in der Vösendorfer SCS. „Dort werden wir ein CCC Familien-Schuhfachgeschäft auf knapp 800 Quadratmeter einrichten.“

Neu auch im Citypark Zuvor wird CCC am 8. Mai eine weitere Filiale eröffnen, nämlich im Grazer Citypark auf 600 m2. „Ende Mai wird es somit in der CCC Region Austria zwölf Filialen in Österreich geben, fünf in Slowenien und vier in Kroatien“, er-

allgemein heftig beklagten Witterung – kaltes Frühjahr und warmer Winter – hat der CCC-Konzern im Vorjahr trotz der Expansion in fünf neue Märkte und eines überaus starken Flächenwachstums von 18,1 Prozent eine zweistellige EBIT-Marge eingefahren“, so Zimmermann. CCC sei der am stärksten wachsende Schuh-Einzelhändler in Europa und weiterhin auf rasche Expansion eingestellt: Bis zum Jahr 2015 soll der Umsatz verdoppelt und die Verkaufsfläche um 150.000 m2 ausgeweitet werden. Als langfristige Umsatzrendite strebt CCC zehn bis 13 Prozent an. Die aktuelle Expansionsstätte von CCC, das Mariandl, ist ein Einkaufszentrum der Spar European Shopping Centers. Dieses eröffnet am 4. April in Krems und bietet neben einem 12.000 m2 großen Interspar 23 weitere Geschäfte sowie 500 Parkplätze. (red)

läutert Zimmermann. Sitz der CCC ist Graz, der an der Warschauer Börse notierte Konzern hat in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres im Zuge seines Expansionsreigens den Einzelhandels-Umsatz um 39,1% erhöht. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 37% und setzte im Gesamtjahr 2013 1,6273 Mrd. Zloty – das sind rund 387 Mio. € – um. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 23,5%. Zum Jahresende 2013 betrieb CCC 712 Filialen in 14 Ländern. CCC ist nicht nur Marktleader in Polen, sondern auch der größte Lederschuh-Produzent des Landes. „Trotz der von der Modebranche

Listung L’Oréal verzichtet

Aldi abgeblitzt

Harald Krassnitzer

Paris. Trotz des harten Preiskampfs auf dem deutschen Kosmetikmarkt plant L’Oréal keine Zusammenarbeit mit dem größten deutschen Discounter Aldi. Bei einer Veranstaltung in Düsseldorf teilte die deutsche L’Oréal-Chefin, Natalie Roos, mit, dass der Verkauf von Artikeln des Kosmetik-Marktführers in Aldi-Filialen nicht vorgesehen sei. Der Konkurrent des französischen Konzerns, Beiersdorf, ist bereits seit Mai 2013 mit seiner Marke Nivea in den Regalen von Aldi zu finden. Auch ohne eine Kooperation mit dem Discounter konnte L’Oréal im vergangenen Jahr seinen Umsatz in Deutschland um 6,3 Prozent auf eine neue Rekordmarke von 1,14 Mrd. € steigern. (APA)

Max

Online Kaufhof baut aus

Ziel: 300 Mio. € Berlin. Der Warenhausriese Kaufhof plant einen Ausbau des Online-Geschäfts, teilte Kaufhof-Chef Lovro Mandac mit. In den kommenden drei bis fünf Jahren sei eine Steigerung des Internet-Umsatzes auf 300 Mio. € das Ziel. Das wäre ein Plus von 250 Mio. € zu 2013. Derzeit betreibt die Kette 105 Kaufhäuser und 17 Sportgeschäfte in Deutschland. Die jährlichen Modernisierungskosten des Warenhausbestands belaufen sich auf rund 100 Mio. €. (APA)

Meine Kfz-Versicherung ist auf den Hund gekommen.

Die ERGO Alles klar! App Soforthilfe im Fall der Fälle Jetzt downloaden!

© Galeria Kaufhof

ERGO bietet die erste Kfz-Versicherung, bei der auch mitfahrende Haustiere versichert sind. Die gehören schließlich auch zur Familie, oder? www.ergo-austria.at

Kaufhof-Chef Lovro Mandac plant viele Neuerungen für die Kaufhaus-Kette.

Medianet0304  

medianet - die ganze Zeitung

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you