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13. JahrganG NO. 1698

mittwoch, 2. oktober 2013

TREVISION

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© Media Mind

Dual Screening als grosse Werbe-Chance

Tej Rekhi von DG MediaMind über die Verschmelzung von TV und Online und das Zusammenspiel von First und Second Screen  Seite 4

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27.10.2005

© Koelnmesse

www.trevision.at mekka der Food & Beverage-industrie

Vom 5. bis 9. Oktober findet in Köln die 32. Auflage der Anuga statt, die Fachmesse für Lebensmittel mit Ausstellern aus 98 Ländern Seite 6

12:07 U

Konjunkturbericht Handwerk und Gewerbe: Umsätze sanken im Jahresvergleich um 2,2 Prozent

Die Pessimisten sind auf dem Vormarsch

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© EPA/Elvira Urquijo A.

short

© Panthermedia/Norma Cornes

„Meet The Laureates“ Die Wiener Wirtschaftskammer lädt im Rahmen der go internationalInitiative am 16. Oktober in die WKO Sky Lounge zum 8. Wiener NobelpreisträgerInnenseminar. Geboten werden Diskussionen und Gespräche mit den Nobelpreisträgern Finn Kydland (Norwegen; Wirtschaftswissenschaften 2004; Bild) und Roger Myerson (USA; Wirtschaftswissenschaften 2007). Anmeldung: aussenwirtschaft. exportmotivation@wko.at

© dpa/Frank Rumpenhorst

Signale 21 Prozent der Betriebe beurteilen die Geschäftslage im dritten Quartal   als schlecht. „Alarmsignale“ nennt das Walter Bornett, KMU Forschung Austria.   Die Sparte Handwerk und Gewerbe erneuert ihre Forderungen an die Politik. Seite 2 Steuerabkommen Österreich hat aus dem seit Jahresbeginn bestehenden Steuerabkommen mit der Schweiz nach Auszahlung von bisher drei Tranchen insgesamt 688,5 Mio. € überwiesen bekommen. Diese Summe hat die Schweizer Steuerverwaltung für jene Vermögen überwiesen, deren österreichische Besitzer anonym bleiben wollen.

Mobilfunkfrequenzen Reuters meldet erste Schätzungen

Gottfried Madl ist seit Dienstag neuer Geschäftsführer von Ericsson Austria.

Wien/Stockholm. Gottfried Madl ist seit Dienstag neuer Geschäftsführer der Ericsson Austria GmbH. Er bleibt in dieser Rolle – wie bisher schon – als Vertriebsleiter zuständig für das Ericsson-Geschäft mit den Netzbetreibern Hutchison Austria und T-Mobile Austria sowie mit Vertriebspartnern wie Kapsch in Österreich. Darüber hinaus zeichnet Madl für das Geschäft von Ericsson in Tschechien und der Slowakei verantwortlich. Er berichtet an Thomas Jul, Leiter der Customer Unit Central Europe, ebenfalls mit Sitz in Wien. Jul war bisher in Personalunion auch Geschäftsführer für Österreich.  (APA)

Auktion: Gebote steigen weiter

© Panthermedia/altomedia

Madl ist neuer Österreich-Chef

© Franz Helmreich fotografiert

medianet erscheint jetzt vier Mal/Woche. Printausgabe: Dienstag und Freitag; Mittwoch und ­Donnerstag erhalten Sie zusätzlich unsere neue Digitalausgabe.

Ericsson Madl folgt auf Jul, Leiter der Customer Unit CE

Es werden u.a. Frequenzen für die vierte Mobilfunkgeneration LTE versteigert.

Wien. Bei der Auktion neuer Mobilfunkfrequenzen in Österreich liegen die Gesamtgebote der Teilnehmer zu Beginn der vierten Woche nach Reuters-Berechnungen bereits bei rund zwei Mrd. €. Damit überträfen die Offerte den Startpreis, den der für den Verkauf zuständige Regulierer RTR auf 526 Mio. € festgelegt hatte, um das Dreifache. Die Bieterphase läuft noch. Die RTR wollte sich nicht äußern. „Wir geben keinerlei Einschätzungen ab“, sagte eine Sprecherin. Die Regulierer hatten die österreichischen Mobilfunkanbieter Telekom Austria, T-Mobile und Hutchison eingeladen, an dem Prozess teilzunehmen.  (APA)


c ov e r / p r i m e n e w s

2 – medianet

Konjunkturbericht/3. Quartal Bundessparte Gewerbe und Handwerk fordert steuerlichen „Handwerkerbonus“

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Gewerbe und Handwerk derzeit im Konjunktur-Tal

September: +13,8% mehr Arbeitslose Wien. Im September 2013 ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen – bei leicht steigender Beschäftigung. Insgesamt waren 335.661 Personen auf Jobsuche, ein Plus von 13,8% im Jahresvergleich. 261.259 (+14,1%) waren arbeitslos vorgemerkt, 74.402 befanden sich in Schulung (+12,9%). Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition lag bei 6,9% (+0,8 Prozentpunkte), teilte das Sozialministerium am Dienstag in einer Aussendung mit.  (APA)

Walter Bornett, KMU Forschung Austria: „34 von 42 Branchen befinden sich im Minus.“ Wien. „Sorgen bereiten uns die aktuellen Konjunkturzahlen. Es sind dringend Impulse und entsprechende Anreize für eine Stimulierung der Betriebe nötig“, betonte am Dienstag Konrad Steindl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, bei der Präsentation des Konjunkturberichts für das dritte Quartal 2013. Das heimische Gewerbe und Handwerk habe mit einem „deutlichen Minus bei Auftragseingängen und Umsätzen“ – konkret minus 2,2% gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 – zu

kämpfen. Die Bundessparte fordert jetzt „ein klares Signal gegen Pfusch und Schattenwirtschaft“, nämlich den „Handwerkerbonus“. 20% einer Investitionssumme von 6.000 € sollten so steuerlich abgesetzt werden können. „Dieser Handwerker-Tausender hilft den heimischen Handwerksbetrieben und den Konsumenten und wäre ein starkes Qualitätssignal“, unterstrich der stv. Geschäftsführer der Bundessparte, Reinhard Kainz. Das verarbeitende Gewerbe hat an der Gesamtschöpfung Österreichs einen Anteil von 18,7%. Der EU-Durchschnitt beträgt 15%, Deutschland liegt mit 22,3% deutlich darüber.

Schwellenwerteverordnung Weiters fordert die Bundessparte ein faires Wettbewerbsrecht, in dem die Schwellenwerteverordnung in Dauerrecht übergeführt wird. Die Schwellenwerteverordnung wurde kürzlich bis 31. Dezember 2014 verlängert. KMU können damit bei kleineren Aufträgen direkt zur Angebotslegung eingeladen werden, ohne sich vorher an einem komplizierten Vergabeverfahren beteiligen zu müssen. Darüber hinaus können Bund, Länder und Gemeinden Aufträge an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranche bis zu einem Wert von 100.000 € direkt vergeben. Ohne Verlängerung würde dieser Wert auf 50.000 € zurückfallen. „Durch diese Regelung wird die Regionalität unserer Betriebe gestärkt, Verwaltungskosten gesenkt und die Kontinuität in der öffentlichen Auftragsvergabe sichergestellt“, so Steindl. Im Bereich der Bildungspolitik werden insbesondere eine Stärkung der Berufsorientierung als auch eine flächendeckende Potenzialanalyse eingemahnt.

© TMIpro_media

TMI bittet am 9. Oktober wieder nach Seefeld

Nach dem vielbeachteten Prolog 2012 heuer am 9.10. in Seefeld.

Seefeld. Das internationale branchenübergreifende Forum TMI (Tourism meets Industry) hält das Jahrestreffen am 9. Oktober im Hotel Klosterbräu in der Olympiaregion Seefeld ab. TMI will die Kooperation zwischen alpiner Tourismuswirtschaft und innovationsorientierter Industrie stärken, um zukunftsfähige Entwicklungen zu beschleunigen und den Alpenraum als Smart Region zu verankern. 2013 liegt der Fokus auf Mobilität im Tourismus, Energiemanagement und -effizienz.  www.seefeld.com

Impulse und ent­ sprechende Anreize für eine Stimulierung der Betriebe nötig.“ konrad Steindl, WKO

Walter Bornett, KMU Forschung Austria, wertet die Zahlen als „alarmierend“.

Ebenfalls im Forderungskatalog der Sparte befinden sich eine bürokratische Entlastung durch eine Reduktion der betrieblichen Beauftragten sowie eine „zeitgemäße Sozialpolitik“ mit einer Flexibilisierung der Arbeitszeit und einer Senkung der Lohnnebenkosten.

der Betriebe mit stagnierenden bzw. rückläufigen Umsätzen zu kämpfen haben. 34 von 42 Branchen würden sich im Minus befinden. „Das sind echte Alarmsignale. 21 Prozent der Betriebe beurteilen die Geschäftslage im dritten Quartal als schlecht; die Anzahl jener Betriebe, die mit Auslastungsproblemen kämpfen, ist von 44 auf 49 Prozent gestiegen.“ Zudem sei der Auftragsbestand in den investitionsgüternahen Branchen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5% gesunken. Das Minus ziehe sich durch alle Bereiche. Die Erwartungen an das vierte Quartal seien gedämpft: 17% rechnen mit Rückgängen, 66% mit keiner Veränderung und 18% mit steigenden Auftragseingängen oder Umsätzen.  (sb)

„Echte Alarmsignale“ In Sachen Stärkung der Regionalität unterstützt die Bundessparte die Initiative von EU-Kommissar Johannes Hahn, der im Rahmen der EU-Regionalpolitik eine eigene KMU-Initiative favorisiert. Es gelte, so Kainz, ein klares Signal zu setzen, diese Initiative zu stärken. Zur Konjunktur der Sparte betonte Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, dass 83%

Personalie Yvonne Wolfmayr mit 1. Oktober stv. Leiterin

Bank Austria-EMI Weniger Schwung im September

Wien. Yvonne Wolfmayr ist seit 1. Oktober 2013 neue stellvertretende Leiterin des Wifo (Wirtschaftsforschungsinstitut). Leiter des Wifo ist Karl Aiginger. Wolfmayr ist eine anerkannte Expertin im Bereich Außenhandel und ausländische Direktinvestitionen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit in der Wifo-Leitung werden die wissenschaftliche Koordination und die Qualitätssicherung sein. Sie folgt in dieser Position auf Michael Peneder, der die Leitungsfunktion nach vier Jahren abgibt und sich „wieder verstärkt der wissenschaftlichen Tätigkeit widmet“, teilte das Wifo am Dienstag in einer Aussendung mit.

Wien. Der Aufwärtstrend der österreichischen Industrie hält an, hat im September jedoch etwas an Fahrt verloren. „Der Bank Austria EinkaufsManagerIndex sank gegenüber August um 0,9 auf 51,1 Punkte“, so Bank Austria Chefvolkswirt Stefan Bruckbauer. Doch trotz dieser leichten Verlangsamung gegenüber dem Vormonat weise die Umfrage unter heimischen Einkaufsmanagern aus der Industrie „auf ein recht solides Wachstumstempo im September hin“.

Neu im Wifo-Führungsgremium

Wolfmayr ist seit 1992 am Wifo als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb“ tätig. Wolfmayr ist zudem Mitglied des Kompetenzzentrums „Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW)“, in dessen Rahmen sie wirtschaftspolitische Expertisen zur Unterstützung außenwirtschaftspolitischer Entscheidungen bereitstellt.  (red)

Jobabbaus verlangsamte sich bereits deutlich“, fasst Bruckbauer die aktuellen Trends zusammen. Die leichte Korrektur des Index im September nach unten sollte nicht „überbewertet“ werden. Die Ergebnisse wiesen weiter auf einen nachhaltigen, wenn auch vorerst nur moderaten Erholungspfad der heimischen Industrie hin. Und das sich verbessernde internationale Umfeld verspreche „mehr und mehr Schwung“.  (red)

Moderate Nachfrage

Dreiköpfiges Team Das Team der stellvertretenden Leiterinnen und Leiter des Wifo wird somit ab Oktober 2013 von Yvonne Wolfmayr (wissenschaftliche Koordination und Qualitätssicherung), Peter Huber (Außenbeziehungen) und Bernhard Binder (Koordinator für Finanzen, Organisation und Rechnungswesen) gebildet.

Industrie: Aufwärtstrend hält an

Die Außenhandelsexpertin Yvonne Wolfmayr ist neue stv. Leiterin des Wifo.

Nachdem über ein Jahr ein Rückgang oder bestenfalls eine Stagnation im Sektor verzeichnet worden ist, zeigt sich bereits den zweiten Monat in Folge eine Belebung der Produktion in Österreich. „Die Produktionsleistung wurde im September abermals stark ausgeweitet, obwohl sich der Zuwachs an Neuaufträgen in Grenzen hielt. Die moderate Nachfrageentwicklung sorgte für einen weiter gedämpften Kostenanstieg und war zu schwach, um für zusätzliche Beschäftigung zu sorgen, doch das Tempo des

© Bank Austria

Wien. Die Bedarfsflugfirma Jetalliance Flugbetriebs GmbH (vormals Magna Air) ist nun endgültig gegroundet. Das Unternehmen wird geschlossen und liquidiert. „Der Schließung wurde bereits zugestimmt“, hieß es am Dienstag vom Alpenländischen Kreditorenverband zur APA. Die Passiva belaufen sich auf 9,1 Mio. €. Forderungen können bis zum 3. Dezember angemeldet werden.

„Es sind dringend

© Wifo

Jetalliance ist jetzt endgültig „gegroundet“

© APA/Georg Hochmuth

Nachfolger von Robert Kastil bei Rosenbauer ist Günter Kitzmüller (Bild).

© Felicitas Matern-www.feelimage.at

© Rosenbauer/Stummer photography

Günter Kitzmüller ist Rosenbauer-Finanzchef

Wien. Mit 1. Oktober hat Günter Kitzmüller beim börsenotierten Feuerwehrfahrzeughersteller Rosenbauer die Funktion des Finanzvorstands übernommen. Er folgt Robert Kastil, der per Ende September in Pension gegangen ist, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Vorstand setzt sich nun aus Dieter Siegel (CEO), Günter Kitzmüller (CFO) und Gottfried Brunbauer (CTO) zusammen.  (APA)

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Chefökonom Stefan Bruckbauer: Korrektur nach unten „nicht überbewerten“.


medianet

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mittwoch, 2. oktober 2013 – 3

Auftritt

resümee

Antenne Steiermark und Antenne Kärnten zeigen sich mit neuem Slogan, Logo, Werbelinie und On-Air-Soundlayout 

Seite 4

© www.orf.at

© Fotoatel. Robert Frankl

marketing & media Positive Bilanz zieht der ORF vom Wahlsonntag, wo bis zu 1,8 Millionen Seher die Berichterstattung verfolgten 

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Dual Screening als große Werbe-Chance

www.mhoch3.at

© ORF

short

Quote II Mit Stars wie Schauspieler Harrison Ford meldet sich „Wetten, dass..?“ diesen Samstag aus der Sommerpause zurück. Nachdem Moderator Markus Lanz zuletzt lediglich 6,74 Mio. Zuschauer erreichte, arbeitete das ZDF am Konzept. Nach der niedrigsten Quote in der 32-jährigen Show-Geschichte soll es mit neuem Redaktionsleiter, verändertem Bühnenbild und mehr hochkarätigen Gästen aufwärtsgehen.

© PantherMedia/Buchachon Petthanya

© APA/Herbert Pfarrhofer

Quote I Mit den besten Werten der aktuellen Staffel ist die 17. Auflage von Elisabeth T. Spiras „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“ zu Ende gegangen. Bis zu 1,028 Mio. Zuschauer verfolgten die letzte Folge, im Schnitt waren 983.000 (35% MA) dabei. Insgesamt schalteten 3,4 Mio. eine der zehn Episoden zumindest kurz ein, womit man 48% der TV-Bevölkerung erreichte (weitester Seherkreis).

Gekoppelte Sonderwerbeform Tej Rekhi von DG MediaMind im Gespräch über die voranschreitende Verschmelzung von TV und Online, das Zusammenspiel von First und Second Screen und die Effizienz integrierter Kampagnen.  Seite 4 Wahl 2013 Ziehen mit je einem Mandat in Gremium ein

Quote III Die letzte Folge der Dramaserie „Breaking Bad“ hat in den USA noch einmal einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Dem Sender AMC zufolge sahen 10,3 Mio. Personen das Finale der fünften und letzten Staffel. Das seien drei Mal so viele Zuschauer wie bei beim Finale der vierten Staffel. Zudem wurden laut San Francisco Chronicle während der 75 Min. 1,24 Mio. Tweets von mehr als 600.000 TwitterNutzern abgesetzt.  (APA)

Wien. Das Wahlergebnis der Nationalratswahl vom Sonntag führt auch zu Änderungen in der Zusammensetzung des ORF-Stiftungsrats. Das oberste ORF-Aufsichtsgremium, das für die Bestellung des ORF-Direktoriums und den Beschluss von Budget, Programmschema und großen Investitionen zuständig ist, hat insgesamt 35 Mitglieder, sechs davon entsenden die Parlamentsparteien. Bisher hatten die SPÖ 2 und ÖVP, FPÖ, BZÖ und Grüne je einen Parteienvertreter. Mit der neuen Zusammensetzung des Nationalrats erhalten auf Basis des ORF-Gesetzes und

des aktuellen Bestellmodus Team Stronach und Neos ebenfalls je einen Stiftungsrat. Die SPÖ verliert einen ihrer zwei Vertreter, und das BZÖ scheidet auch aus dem ORFStiftungsrat aus. Neben neun Regierungs-, sechs Parteien und neun Länder-Vertretern umfasst das oberste ORFGremium sechs Stiftungsräte aus dem Publikumsrat sowie fünf Belegschaftsvertreter aus dem ORF-Betriebsrat. Alle Zahlenspiele zunichtemachen könnten freilich Pläne von SPÖ und ÖVP, den ORF-Stiftungsrat im Rahmen eines Medienpakets deutlich zu verkleinern.  (APA)

© APA/Georg Hochmuth

© www.breaking-bad.de

ORF-Stiftungsrat mit TS und Neos

Neue Konstellationen ergeben sich nach der Nationalratswahl auch für den ORFStiftungs­rat. So werden das Team Stronach wie auch die Neos künftig vertreten sein.


Marketing & Medien

4 – medianet

Video versus TV Markenwiedererkennung und aktive Kundenbeteiligung bei online-Werbespots deutlich höher

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„Internet Traffic 2014: 91% Video Content“

Medienlehrgang an der Uni Graz als Master Graz. Mit Herbst 2013 startet der medienkundliche Lehrgang an der Universität Graz als fünfsemestriger, berufsbegleitender Master-Lehrgang. Nach vier Semestern erhalten Absolventen den Titel „Akademische/ r Medienfachfrau/-mann“, ein Mastermodul später sind sie „Master of Arts“. Absolventen der bisherigen 18 Bachelor-Medienlehrgänge können in einer Übergangsfrist auch nur das Upgrade ­belegen.  (APA)

Tej Rekhi von DG MediaMind über aktuelle Trends und neue Werbeformen im Dual Screening. Wien. Globalen Studien der International Data Corporation (IDC) zufolge verwenden 88% der TVZuseher während der Fernsehnutzung gleichzeitig ein zweites oder sogar drittes Endgerät wie Smartphone, Tablet oder Laptop. 50% der Tablet-Nutzer konsumieren Videos. 63% der Tablet-Videos werden zu Hause angesehen.

Tablets, die neuen TV-Geräte

Medien | Talk fokussiert den medialen Einfluss auf Krisensituationen.

Wien. Am 10. Oktober lädt die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien zur Veranstaltung Medien | Talk: „Grenzgang: Journalismus und PR in Krisengebieten“ ins Palais Festetics. Der Themenschwerpunkt liegt auf grenzüberschreitender Meinungsbeeinflussung durch Medieneinsatz vonseiten des Militärs und der Staaten in Krisensituationen und fragt nach dem Stellenwert der Beratungsfunktion von Public Relations.  (red)

Staaten 280 Millionen Downloads von TV Spots auf Zweitbildschirmen.“ Tej Rekhi

Tej Rekhi, Director of Innovation Strategy bei DG MediaMind.

müssen noch ausgebaut werden. DG MediaMind sei technisch aufgrund der internationalen Erfahrung bestens vorbereitet, wie Rekhi versichert. Die Fernsehsender allerdings müssten noch entsprechende Apps anbieten, die es überhaupt ermöglichen, die Interaktionen zwischen Erst- und Zweitbildschirm zu starten. Gebot der Stunde sei es, sich die Konvergenz von Reife und Qualität des Fernsehens und die Dynamik und Datenfülle der Online-Welt zunutze zu machen, so Rekhi abschließend.  www.mediamind.com

Kampagne Neues Design für die Steiermark und Kärnten

Doku 31 Tage um die Welt

Fachmesse Branchentreff

Steiermark/Kärnten. Antenne Steiermark und Antenne Kärnten präsentieren sich nun in modernem Design mit neuem Logo und Slogan, einer aktualisierten Werbelinie und einem neuen On-Air-Soundlayout. „Dieser neue Marketingauftritt in dynamischem Corporate Design ist im Zeitgeist von heute, aber unter Beibehaltung des genetischen Codes – der Farbe Gelb und den Grundzügen des Logos – sind die Kontinuität und Wiedererkennbarkeit der Markenführung wei-

Wien. Mit Oktoberbeginn wartet Sky mit einer speziellen Dokumentations-Sonderprogrammierung im österreichischen und deutschen Fernsehen auf. 31 Tage lang strahlt Sky unter dem Motto „Dok.tober“ zahlreiche Dokumentationen über faszinierende Länder, gefährliche Expeditionen und wissenschaftliche Neuentdeckungen aus. Zu verfolgen sind die Sendungen auf sechs über Sky empfangbaren Dokumentationssendern: Discovery Channel HD, History HD, National Geographic HD, Nat Geo Wild HD, Spiegel Geschichte und The Biography Channel. Naturphänomene wie die Gletscher der Antarktis („Rückzug der Gletscher“, 4.10. auf National Geographic HD), die großen Tierwanderungen in Afrika („Great Migrations – das große Wunder der Tierwanderungen“, 26.10. auf Nat Geo Wild HD) und die Geschichte des deutsch-deutschen Konflikts während des Vietnamkriegs („Die Legion – deutscher Krieg in Vietnam“, 27.10. auf History HD) sollen Zuschauern einen informativen Oktober bescheren.  (red)  sky.at/doktober

Salzburg. Vom 14. bis 15. November laden Obmann Günther Singer und Geschäftsführer Philipp Graf zur Fachmesse Cable Days, die österreichische Fachveranstaltung für Kabelnetzbetreiber, Rundfunkveranstalter und Branchendienstleister, im Salzburg Congress ein. Aktuelle Themen, interessante Vorträge und Aussteller erwarten die Teilnehmer des renommierten Branchentreffs. Zusätzlich wird am 14. November im Hangar 7 die Cable Night 2013 geboten.  (red)

Was bedeutet diese Entwicklung des Dual Screenings nun für Werbetreibende? Tej Rekhi, Director of Innovation Strategy bei DG, einst Pionier für digitale TV SpotAuslieferung und heute Nummer 1 für intelligente integrierte Werbelösungen, hat dafür nur eine Antwort: „TV und Online können nicht mehr als separate Einheiten verstanden werden. Sie werden kol-

Wien. Mit 1. Oktober startete die vom Fernsehfonds Austria geförderte dritte Staffel der Doku-Reihe „Reiseckers Reisen“, 30% der Gesamtherstellungskosten wurden übernommen. Die Ausstrahlung erfolgt dienstags auf ORF eins um 23:25 Uhr. Kurz darauf wird erstmals der von Fernsehfonds Austria ­unterstützte Fernsehfilm „Helden – wenn dein Land dich braucht“ am 3. Oktober um 20:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt, der mit 750.000 € gefördert wurde. (red)

es in den Vereinigten

mobilen Endgeräten in einer längeren Version ausgestrahlt wurde. „In der Fortsetzung des TV-Spots hatte unser Kunde die Gelegenheit, zusätzliche Informationen über sein Produkt oder die gerade aktuelle Promotion zu vermitteln. 115.000 User haben sich das Video – das immerhin drei Minuten dauerte – auf ihrer App angesehen, was ein unglaublich gutes Ergebnis ist“, freut sich Tej Rekhi über den Erfolg der Dual Screening-Kampagne. In der D-A-CH-Region steckt diese erfolgsversprechende Sonderwerbeform noch in den Kinderschuhen. Die nötigen Strukturen

Werbewirtschaft reagiert

Förderungen des Fernsehfonds Austria

„Im Jahr 2012 gab

Werbung in ihren Mediaplänen. Diese Koppelung schlägt sich auch positiv in den Produktverkaufszahlen nieder – sie sind doppelt so hoch wie nach klassischen one way TV-Kampagnen.“

Erste Erfolge Im Jahr 2011 übernahm DG MediaMind die Dual ScreeningAbwicklung für einen Telefonanbieter in UK. Während der TVShow „A million pound drop“ – in der sich die User via App interaktiv beteiligen konnten – wurde ein TV-Spot gezeigt, der dann auf den

Antenne mit neuem Werbeauftritt

© www.orf.at

ORF zog positive Bilanz am Wahlsonntag

terhin gegeben“, erklären die Geschäftsführer Rudolf Kuzmicki und Gottfried Bichler. Der neue Slogan „Immer einen Hit voraus“ stellt eine Weiterentwicklung aus „immer 5 Minuten früher“, dem vorherigen USP der Antennen, dar. Kreiert wurde die Kampagne von Peter Waltl, Agentur Waltl&Waltl, und Antenne-Markenverantwortlichen Manuel Krispl. Im Zuge der Modernisierung wurde auch das Sounddesign der Radiosender erneuert. (red)

© Fotoatelier Robert Frankl

1,78 Mio. Österreicher informierten sich am Wahlsonntag mittels „ZiB“.

Rudolf Kuzmicki, Manuel Krispl, Peter Waltl und Gottfried Bichler mit neuem Logo.

Sky Dok.tober

Cable Days 2013

© www.christian-husar.com

© WKO

„Unsere Tablets sind drauf und dran, zu unseren neuen tragbaren Fernsehgeräten zu werden. Wir verwenden Tablets überraschenderweise mehr zu Hause als unterwegs. Dort wiederum aufgeteilt auf 40% im Schlafzimmer, 39% im Wohnzimmer, 12% in der Küche und 9% auf der Toilette“ ergänzt Tej Rekhi, Director of Innovation Strategy bei DG MediaMind, im Gespräch mit medianet die Statistik über die häusliche TabletNutzung. „Ein 65-Jähriger wird 14 Jahre seines Lebens mit Video-Konsum verbracht haben.“ Lag der Anteil der Sparte Video im Netz im Jahr 2012 noch bei 40%, so soll er im Jahr 2014 laut Prognosen bereits 91% betragen.

lidieren und eins werden. Für die Werbung bietet das Zusammenspiel von First und Second Screen eine große Chance. Werbespots, die während des TV Konsums auf einem zweiten Bildschirm angesehen werden, erweisen sich als 39% effizienter im Vergleich zur Wirkung von Stand-alone TV-Spots. Die Wiedererkennung der Marke erhöht sich um 85%, wie Beispiele aus den USA und den UK zeigen. Bereits 58% der US-Agenturen berücksichtigen die kombinierte TV- und Video

© Media Mind

Barbara Katschnig

Medien | Talk: Fokus auf Krisengebiete

Wien. Bis zu 1,784 Mio. Österreicher verfolgten am 29. September die Wahlberichterstattung des ORF. Den Höhepunkt erzielte der öffentlichrechtliche Sender im Rahmen der „Zeit im Bild“ mit 64% Marktanteil, auch „Wahl 13 – das Ergebnis“ erreichte um 19 Uhr im Schnitt 1,629 Mio. bei 63%. (APA)

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Geschäftsführer Philipp Graf lädt wieder zum alljährlichen Branchentreff.


retail inside your business. today. 

Mit einem neuen TV-Spot startet Media Markt in den Herbst 

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Mittwoch, 2. Oktober 2013 – 5

Aldi

Gewinnspiel

Der Discounter konnte seinen Umsatz in den britischen Filialen steigern  Seite 6

Die Sieger des Radatz-Gewinnspiels stehen fest  Seite 6

© Radatz

Neue Kampagne

© Press Release Distrib.

© Media Markt

medianet

Anuga, die größte Plattform für Nahrungsmittel und Getränke

© Koelnmesse

Köln wird zum Mekka in der ­Nahrungs­mittelund Getränke­branche: Vom 5. bis 9. ­Oktober findet die 32. ­Anuga, Fachmesse für ­Lebens­mittel, statt. 6.777 ­Anbieter aus   98 ­Ländern stellen aus und nutzen die Messe als Austausch- und Business­plattform.  Seite 6

„Wunderlinge“ bei Billa und Co.

Teure Nahrungsmittel

Wien. Seit Jahren macht die Rewe Group die Schärfung des Bewusstseins für den Wert und die Qualität von heimischem Obst und Gemüse zum Ziel ihres Nachhaltigkeitsmanagements. Auch der immer wieder diskutierten Lebensmittelverschwendung will sie den Kampf ansagen. Eine konkrete Maßnahme gegen das Wegwerfen: Saisonal und je nachdem ob bzw. was gerade verfügbar ist, wird ab heute, 2. Oktober, unter der neu geschaffenen Eigenmarke „Wunderlinge“ Obst und Gemüse angeboten, das trotz eigenwilligen Aussehens einwand-

Alfred Propst sieht in der Aktion einen großen Nutzen für die Landwirtschaft.

frei in Qualität und Geschmack ist – zu einem günstigeren Preis. „Bisher bleibt dieses Obst und Gemüse am Feld liegen, wird an Tiere verfüttert, in der Industrie verarbeitet oder teilweise tausend Kilometer weit wegtransportiert, und dort vermarktet“, erläutert Alfred Propst, Direktor Zentraleinkauf Frische bei Rewe. Lieferanten könnten so auch zusätzliche Ware absetzen. Gestartet wird mit Äpfeln, Karotten und Erdäpfeln aus Österreich. Die Eigenmarke „Wunderlinge“ ist bei Billa, Adeg und Merkur erhältlich.  (dp)

© Panthermedia/fikmik

Industrie Energiepreise bremsen das Preisniveau

© Rewe

Rewe Group Ab heute wird Gemüse und Obst verkauft, das von der Norm abweicht

Milch- und Milcherzeugnisse ver­ teuerten sich um satte 7,8 Prozent.

Wien. Wie die Statistik Austria mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise der Industrie im August um 1,1%. Dazu sollen vor allem rückläufige Engergiepreise beigetragen haben. Konsumgüter verteuerten sich im Durchschnitt um 1,3%, wofür hauptsächlich die gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich sind. Während die Preise für pflanzliche und tierische Öle um um knapp 18% fielen, stiegen die Preise für Milch- und Milcherzeugnisse um 7,8%, Back- und Teigwaren um 1,6% und ,,haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse“ um 3,4%. (red)


R e ta i l & Pr o d u c er s

6 – medianet retail

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Messe Vom 5. bis 9. Oktober findet die Anuga in Köln statt, ausstellen werden rund 6.800 internationale Anbieter

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32. Anuga Fachmesse für Nahrungsmittel in Köln

Krise im griechischen Einzelhandel bricht aus Athen. Das Statistikamt Elstat meldet einen Umsatzrückgang in Griechenlands Einzelhandel. Nach einem revidierten Minus von acht Prozent im Juni vergrößerte sich der Umsatzrückgang im Juli auf 14 Prozent. Angesichts der drastischen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung, steigender Arbeitslosenzahlen und höherer Steuern ist es wenig verwunderlich, dass es dem Einzelhandel dieser Tage schlechter geht.  (APA)

Die Anuga bietet Einkäufern auch dieses Jahr eine vielseitige Informations- und Businessplattform. Daniela Prugger

Köln. Alle zwei Jahre wird Köln zum Mekka in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche. Vom 5. Bis 9. Oktober ist es wieder so weit: zum 32. Mal findet die Anuga, weltweit die größte Fachmesse für Lebensmittel, statt. Dem einkaufenden Handel und den Einkäufern aus dem Außer-Haus-Markt bietet die Messe eine vielseitige Informations-, Orientierungs- und vor allem Businessplattform. Zur Eröffnung am 5. Oktober werden EU-Kommissar Günther H.Oettinger und Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, erwartet.

© Radatz

Radatz-Gewinnspiel: Sieger wurden ermittelt

Die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittelausstellung (Anuga) vereint zehn Fachmessen – von Fine Food über Fleisch bis hin zu Getränken sind so gut wie alle Bereiche abgedeckt. Ergänzend dazu fokussiert die Messe zukunftsweisende Trendthemen, darunter Bio-Produkte, Vegetarisches Essen und regionale Spezialitäten, die allesamt über die Ausstellerdatenbank der Anuga abrufbar sind. Seit diesem Jahr gehören auch erstmals fair gehandelte Lebensmittel zu den Trendthemen, zur Orientierung und Beurteilung werden dabei am Markt aktive Zertifikate herangezogen. Schon seit Monaten ist die Anuga ausgebucht und mit 6.777 Anbieter aus 98 Ländern im Vergleich zu den Jahren davor sogar noch gewachsen.

Wien. Die Grillsaison ging zu Ende und es war an der Zeit, den kreativsten Griller zu küren. Die Sieger des RadatzGewinnspiels stehen fest: Das Gösser Team aus St. Margareten konnte mit einem umgebauten GTI-Griller sowohl die Jury, als auch die Facebook-Gemeinde überzeugen. Der Preis wurde von Elisabeth Radatz-Fiebinger und Franz Radatz übergeben. (nn)

Unilever-Aktie: tiefster Stand seit einem Jahr Frankfurt/Rotterdam. Schwächere Konjunktur in den Schwellenländern sorgte dafür, dass Unilever die Umsatzerwartung für das dritte Quartal um 1,5 Prozent drosseln musste. Anleger hatten nach Bekanntgabe der Umsatzprognose die Aktien von Unilever verkauft. Die Papiere fielen in London um etwa vier, in Amsterdam um 3,5 Prozent und sind damit auf dem tiefsten Stand seit einem Jahr. (APA)

Hochkarätige Speaker Die vielen großen und mittelständischen Unternehmen, die

Die Trendthemen der diesjährigen Anuga reichen von Halal Food über Bio-Produkte bis hin zu fair gehandelten Produkten.

Marktführer und kleinen Anbieter, kommen zu 88% aus dem Ausland: Die größten Ausstellernationen sind dabei Italien (1.043 Aussteller), Spanien (447), China (409), Frankreich (255) und die Türkei (239). Aus Deutschland stellen 825 Anbieter aus, die Beteiligung aus Österreich, Polen und Großbritannien ist ebenfalls groß. Das gesamte Messegelände und damit eine Bruttoausstellungsfläche von 284.000 m� wird genutzt. Kongresse und Vorträge bieten Informationen und brancheninternen Austausch. Bereits am Vorabend der Messe bildet der „Anuga Executive Summit“ von Industrie und Handel den Auftakt: Keynote-Speaker sind in diesem Jahr Herbert Bolliger vom Migros Genossenschafts-Bund

und Harry Brouwer, Unilever. „Food Values-Werte schätzen, schaffen und sichern“ nennt sich diese Veranstaltung. Daneben finden auch das Get-together „Meat Essential“, der WellFood Kongress und die „2. Europäische Halal-Konferenz“ statt. Die Summex-Konferenz beschäftigt sich außerdem mit Modellen der Zusammenarbeit in Russland und Europa.

Anuga Frozen Food Ein weiteres Highlight ist das „Anuga Frozen Food“-Event, bei dem sich die internationale Tiefkühlbranche trifft: 502 internationale Anbieter, darunter 170 aus Deutschland.

Bei den Tiefkühlprodukten gilt noch immer das Leitmotto „Frische & Convenience“. Verbraucher und Kochprofis wollen hochwertige Lebensmittel, die schnell und sicher zubereitet werden können. Die Nachfrage nach Tiefkühl-Gerichten,-Snacks und -Backwaren steigt sowohl im Handel als auch im Foodservice. Das Absatzvolumen im Tiefkühlkost-Gesamtmarkt – also im Lebensmittelhandel und Außer-Haus-Markt zusammen – lag in 2012 bei 3,32 Mio. t, der Umsatz belief sich auf 12,017 Mrd. €. Ein Trend, der außerdem erkennbar ist: Viele Unternehmen versuchen eine Umstellung auf „reine“, also zusatzstofffreie, Rezepturen. Die Branche reagiert hier auf die Wünsche der Konsumenten.

Kampagne Start in den Herbst mit einem neuen TV-Spot

Einzelhandel Discounter steigert Umsatz um 41 Prozent

Wien. Seit erstem Oktober hat Media Markt eine neue Kampagne, „Ich bin doch nicht oed“. Im Mittelpunkt stehen fünf junge „Helden des Alltags“ im ländlichen Örtchen Oed. Die unterschiedlichen Charaktere wohnen im selben Haus und meistern ihren scheinbar eintönigen Alltag. Doch mit den neuesten Tablets, Smartphones und Co. schaffen sie es immer wieder, ihre kleine oede Welt ein wenig reicher und unterhaltsamer zu machen.

London. Der deutsche Discounter Aldi konnte seinen Umsatz in den rund 500 britischen Filialen vergangenes Jahr um 41% auf 4,6 Mrd. € steigern. Der Vorsteuergewinn soll sogar um rund 124% gewachsen sein, gab BBC unter Berufung auf die Firmeninformations-Website Companies House bekannt. ,,Wir haben eine sehr einfache Preisstrategie, die der Verbraucher auch versteht, und wir versuchen, ihn nicht mit Rabattaktionen

Helden des Alltags bei Media Markt Aldi auf Erfolgskurs bei den Briten

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Findet Insolvenzverwalter Rudolf Mitterlehner einen Käufer für dayli?

Michael Ostrowski führte Regie, die Schauspieler kannte er bereits.

Regie führt Michael Ostrowski: „Die Schauspieler kannte ich aus dem Umfeld des Theaters im Bahnhof, die Musik ist von ‚The Base‘ aus Graz und die Kamerafrau Petra Korner hab ich von den ‚Werkstürmern‘ mitgebracht.“

Spaß am Leben „Media Markt ist seit Jahren bekannt für seine außergewöhnlichen Kampagnen. Mit der neuen Kampagne zeigen wir einmal mehr: Mit Media Markt wird das Leben unterhaltsamer. Nirgendwo sonst gibt es eine derart breite Palette an Möglichkeiten, sich das Leben angenehm zu gestalten. Unsere Kunden sind smart – sie wissen sich zu helfen und haben Spaß im Leben“, so Florian Gietl aus der Media Markt Österreich Geschäftsführung. Die Protagonisten seien Helden, wie man sie überall in Österreich findet; der Ort Oed gilt den Machern dabei als Inspirationsquelle. Seit 1990 ist die Media Markt mit 32 Geschäften in ganz Österreich vertreten. (dp)

zu verwirren“, so Aldi-Manager Matthew Barnes. Aldi und Lidl sind mit ihrer Billig-Strategie seit Jahren sehr erfolgreich in Großbritannien.

40% Plus bei gehobener Linie Experten wiesen darauf hin, dass Aldi auch mit der gehobenen Linie ,,Specially Selected“ erfolgreich war und ein Plus von 40% verbuchen konnte. (APA)

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dayli: Konkurs oder Sanierungsverfahren?

Wien/Pucking. Vor Kurzem fand die erste Gläubigerversammlung der insolventen Drogeriekette dayli statt. Insolvenzverwalter Rudolf Mitterlehner sagte nach der Sitzung: ,,Zum Schicksal des Sanierungsplans und zum Stand der Unternehmensverwertung wurden keine abschließenden Ergebnisse verkündet.“ Der Gläubigerschutzverband AKV erwartet noch in dieser Woche die Entscheidung, ob das Sanierungsverfahren aufrecht bleibt oder ob Konkurs angemeldet wird. (APA/red)

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6.777 internationale Anbieter Elisabeth Radatz-Fiebinger und Franz Radatz mit den Gewinnern.

Für Aldi-Manager Matthew Barnes bringt die einfache Preisstrategie den Erfolg.


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