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medianet

inside your business. today.

freitag, 30. NOVEMber 2012 – 7

ikp Wien sichert sich HP Ă–sterreich-Etat bei Printing & Personal Systems  Seite 12

Gastkommentar

club cuvĂŠe

JWT Wien-CEO JĂśrg Spreitzer Ăźber den Wandel in der Spendenakquise  Seite 14

Im Fokus: Purer Genuss und Smart-TV Seite 14

Š Mirjam Reither

Š ikp

neukunde

Š Markus Thums

marketing & media GroĂ&#x;e Metamorphose beschert Herold Erfolg

Š VÖZ

short

Š Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien

Gerald Grßnberger, Geschäftsfßhrer VÖZ, nimmt zur Leistungsschutzrecht-Debatte Stellung und fordert einen fairen Anteil an der Verwertung der Inhalte von Medienhäusern, mit denen Quasi-Monopolist Google Geld verdient. Eine Kooperation hält er fßr mÜglich.  Seite 9

Fabian Stilke, u-bee Universal Music, sieht im Music Marketing groĂ&#x;es Wachstumpotenzial – unter anderem erhĂśhte Loyalität – im Bereich von Kooperationen mit Unternehmen, die ihre Marken „musikalisch“ aufladen. Musik sei ein starkes Marketing-Tool.  Seite 13

Š Herold/Jßrgen Hammerschmid

Š Universal Music

Klaus Buchleitner, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NĂ–-Wien, verkauft den AuĂ&#x;enwerber Epamedia an das slowakische JOJ Media House. FĂźr Epamedia sei nun Klarheit geschaffen und „ein Neustart fĂźr das Unternehmen mĂśglich“.  Seite 12

Yellow Pages Herold hat eine Wandlung durchgemacht und erweiterte sein ­Portfolio um zahlreiche Online-Produkte, die dem Unternehmen auch in den ­Krisenzeiten der letzten Jahre Wachstumsraten gebracht haben.  Seite 8

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Š DM&B

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Demner, Merlicek & Bergmann fĂźr Wien Energie. click+>www.medianet.at

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c ov e r

8 – medianet

Freitag, 30. November 2012

Seiteneinwurf

Wie viele ­Redakteure hat Google?

dinko fejzuli

E

tipp des tages

Thomas Fries s Thomas Friess ist seit 2003 Geschäftsführer von Herold. Zunächst war er für den Bereich Finanzen verantwortlich, seit 2005 ist er Alleingeschäftsführer. Nach seinem Studium zum Diplombetriebswirt war Thomas Friess über 10 Jahre im Investmentbanking tätig, zuletzt als Direktor beim Bankhaus Metzler in Frankfurt und als Director und Leiter des Corporate Finance Departments in New York. Friess hat danach als CFO in verschiedenen PrivateEquity-nahen Unternehmen gearbeitet, so etwa zuletzt als Finanzvorstand bei der börsennotierten Weru AG.

© Herold/Jürgen Hammerschmid

s ist ein bisschen, wie die Frage um die Henne und das Ei – was war vorher da, oder besser gesagt, welches musste zuerst dagewesen sein, damit das andere überhaupt erst möglich wird. So in etwa versucht sich Google bei der Frage der Leistungsschutzrechte auf verlegerische Inhalte, auf die die Verleger seit Kurzem pochen, die Situation schönzureden. Worum gehts? Google listet von Beginn an in seinen Suchergebnissen auch Inhalte, die von Medien produziert wurden, ohne aber dafür einen entsprechenden Obulus an die Medienbranche abzugeben, in den Trefferlisten auf. Jetzt versuchen europaweit Verleger, erstmals ernsthaft Geld von Google für die Verwertung derer Inhalte zu verlangen. Google sagt nein und argumentiert, dass ohne seine Suchmaschine niemand die Inhalte der Verleger finden würde und man deshalb sicher nichts zu zahlen habe. Eine bemerkenswerte Position für jemand, der mit journalistischen Inhalten sein Geld verdient, ohne einen einzigen Redakteur zu beschäftigen. Was es nun bräuchte, wären zwei Dinge: Erstens müssten die Verleger ihre Inhalte für Google sperren lassen. Und zweitens bräuchte es hier ein solidarisches Vorgehen aller Verleger – womit Google wohl die Oberhand behalten dürfte.  d.fejzuli@medianet.at

Umstrukturierung Herold hat sich neu erfunden und verzeichnet seit mehreren Jahren kontinuierliches Wachstum

„Unser größter Vorteil ist die last mile zum Kunden“ Mit rund 8.000 für Business-Kunden entwickelten Websites zählt Herold zu den Größten seiner Zunft.

komplexen Beratungs­

waren es noch 40 Prozent. Selbst wenn wir heute alle Printaktivitäten einstellen würden – was wir nicht machen, weil sie sich wunderbar rechnen und unsere anderen Produkte ergänzen –, würden wir immer noch ein profitables Unternehmen sein“, erklärt Friess. Den Erfolg von Herold führt er auf zwei wesentliche Faktoren zurück, nämlich die konsequente Nutzung des Vertriebsapparats für bedarfsdeckende Werbung der KMUs sowie die laufende Entwicklung neuer Produkte wie Websites, mobile Website oder auch MDOnline, die Marketingdaten im online-Abo.

produkten ein ein­

The last mile

faches Produkt ma­

Herold hat sich längst als kundenorientierter Berater positioniert, der Lösungen für die Marketing- und Werbebedürfnissen der KMUs offeriert: Reichte es vor wenigen Jahren für einen Tischler noch, in den Yellow Pages und eventuell im entsprechenden Gemeindeblatt vertreten zu sein, sind heute zahlreiche unterschiedliche Maßnahmen notwendig: „Wir bieten mit unserem ‚Envelope-System‘ Websites, auch mobile Websites, zu einem sensationellen Preis an. Dieses flexible System ermöglicht uns, ganz unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Sogenannte Driving Contentmanager kommen auf Wunsch zum Kunden und erstellen und befüllen die Website gleich vor Ort. Unsere Spezialisten schreiben Suchmaschinen-optimierte Texte mit ge-

MAthieu völker

Wien. Der österreichische Herold hat eine beeindruckende Wandlung hinter sich: Aus dem ehemaligen reinen Yellow Pages-Unternehmen ist in den letzten Jahren ein Internet Marketing-Anbieter und bedeutender Website-Hersteller geworden. Seit Jahren schreibt Herold unter der Leitung von Ge-

© Blessing Verlag

„Wir können aus

Das rote Haus Angela und ihr Bruder Richard haben in den vergangenen 15 Jahren nur einen Nachtmittag miteinander verbracht und leben in komplett unterschiedlichen Welten. Doch nach dem Tod der Mutter möchte Richard die Familie vereinen und mietet ein rotes Herrenhaus; er lädt seine Schwester mit ihrer Familie ein. Eine moderne Patchworkfamilie trifft auf eine Großfamilie traditionellen Stils. Die Generation Facebook steht den Rocko­ pas gegenüber und es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen. ISBN: 978-3-89667-484-5; 336 Sei­ ten; Erschienen im Blessing Verlag, 20,60 €

chen, das Verkäufer und Kunde verstehen.“ Thomas Friess, GF Herold

schäftsführer Thomas Friess an einer Erfolgsstory, die dem Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von bis zu 6,3 Prozent und einen Umsatz von mehr als 90 Mio. € beschert. Im Gespräch mit medianet erläutert Friess die tiefgreifende Metamorphose seines Unternehmens, das heute etwa 570 Mitarbeiter beschäftigt. „Rund 80 Prozent unseres Umsatzes findet heute nicht mehr im Printbereich statt. Vor drei Jahren

eigneter Keyword-Dichte, wodurch ein gutes Ranking erzielt werden kann.“ Basis für sehr viele seiner Unternehmensaktivitäten sind die qualitativ hochwertigen, rund 370.000 Firmendaten, die Herold sein Eigen nennt und entsprechend hegt und pflegt. „Außerdem verfügen wir über einen Vorteil, den in Österreich sonst niemand in diesem Ausmaß hat: Wir haben die letzte Meile zum Mittelstandskunden. Es lohnt sich für uns, zu kleinen Handwerksbetrieben zu gehen, weil unsere Vertriebsleute extrem gut geschult sind und die Abschlusshäufigkeit überdurchschnittlich hoch ist. Und wir haben die Margen im Griff, da wir die meisten Produkte selbst besitzen und hier keine Lizenzen anfallen“, so Friess. Mit rund 8.000 Webseitenverkäufen für Businesskunden bis Ende 2012 zählt Herold bereits zu den größten Website-Entwicklern Österreichs.

Direct Marketing Im Bereich Direct Marketing ist MDOnline das Zugpferd des Hauses. Mit der Online-Marketingdatenbank gehören veraltete Kundendaten der Vergangenheit an. Denn über ein modernes WebInterface können User von überall aus, wo ein Internetanschluss zur Verfügung steht, auf die wochenaktuellen Herold-Daten zugreifen. Mit dem kürzlich in MDOnline integrierten Druck & Versand-Service haben Kunden die Möglichkeit, nach der Datenselektion auf

Knopfdruck gleich auch das entsprechende Layout, den Druck und den Versand von Direktmail-Aussendungen in Auftrag zu geben. Für die Zukunft plant Herold, sein Serviceangebot noch stärker auszudehnen: Die gelungene Diversifikation der Herold-Produktpalette hat Thomas Friess zum gefragten Referenten auf internationen Yellow Pages-Kongressen gemacht. Sein Credo: „Man muss seiner Zeit voraus sein und für die Kunden Lösungen finden, die ihnen auch morgen noch neue Kunden und zusätzliche Umsätze bescheren.“

Herold Repositionierung Unter Barbara Hackl, Leiterin der Marktkommunikation, hat sich Herold in den vergangenen Jahren ein neues Image verpasst. Thomas Friess: „Früher ha­ ben wir uns ausschließlich über das Telefon­ buch und die Gelben Seiten definiert, heute sind wir darüber hinaus auch ein innovativer Onlinemarketing-Anbieter für die österrei­ chische Wirtschaft.“ Beliebte App Laut „Mobile Communication Report 2012“ ist Herold die beliebteste App Österreichs. Die App bietet rund 3,9 Mio. Telefonnummern und 370.000 Firmendaten. Die mobilen Services von Herold verzeichnen monatliche Zugriffe von über 2 Mio. Yellow Pages Trotz Internet und Smart­ phones sind die Gelben Seiten auf Papier vor allem in ländlichen Gegenden und bei der älteren Zielgruppe sehr beliebt; sie erreichen eine Auflage von rund 6 Mio. Stück.


Freitag, 30. November 2012

fa c t s & b a c k g r o u n d s

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Kommentar Google fordert User auf, sich für dessen Geschäftsinteressen einzusetzen – doch auch beim VÖZ bleibt der Aufruf nicht ungehört

VÖZ: „Wir mischen uns ein“ ihre Rechte gegenüber jenen durchzusetzen, die ungeniert ihre Inhalte abschöpfen, um damit Geld zu verdienen. Auch ist das deutsche Leistungsschutzrecht kein ‚weltweit einmaliger Eingriff‘ wie Google behauptet, sondern eine Antwort auf ein globales Problem: Neben Deutschland, Frankreich und Österreich wird auch in der Schweiz und in Italien intensiv über einen besseren urheberrechtlichen Schutz von Zeitungsinhalten diskutiert. Wenn der rechtliche Rahmen stimmt, können Suchmaschinenbetreiber und Zeitungsverleger voneinander profitieren, derzeit

sind jedoch nur Erstere Nutznießer des Status quo. Mit dem Leistungsschutzrecht wollen wir diese Ungerechtigkeit beseitigen. Erst dadurch lässt sich auch im Web für Qualitätsjournalismus ein tragfähiges wirtschaftliches Fundament etablieren. Am Ende des Tages profitiert der Nutzer. Die Medienhäuser können diese Mittel in den inhaltlichen Ausbau ihrer Online-Angebote investieren und die User finden über Google das, was sie suchen: noch mehr hochwertige Inhalte. Gerald Grünberger Geschäftsführer des Verbandes ­Österreichischer Zeitungen

© VÖZ

Wien. Urheber- und Leistungsschutzrechte werden zu einem immer drängenderen Thema zwischen Verlegern, die Inhalte generieren, und Suchmaschinen – und hier vor allem Google –, die zwar mit diesen Inhalten Geld verdienen, aber diese weder herstellen noch für deren Verwendung bezahlen wollen. Unter dem Motto: „Verteidige Dein Netz, misch Dich ein“, fordert Google seine Nutzer sogar auf, sich direkt bei Politikern für die Interessen des Suchmaschinenriesen einzusetzen. In Österreich nimmt man den Aufruf ebenfalls auf, nur sicherlich anders, als von Google gedacht. Von VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger erreichte uns folgender Kommentar, mit dem der VÖZ sich gern einmischt:

© google.de

Internet-Suchmaschine lässt in Urheberrechts-Debatte ihre Muskeln spielen – dabei spannt man Nutzer vor den eigenen Karren.

VÖZ-GF Gerald Grünberger: Nutzer werden nicht zur Kassa gebeten.

Google startet massive Lobbying-Aktion gegen Leistungsschutzrechte.

G

oogle liefert mit seinem Spot das beste Argument, warum wir ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage so dringend brauchen. Denn wer recherchiert die Antworten und Hintergründe auf Fragen zur Abwrackprämie, zum Fußballverein Borussia Dortmund, zum Arabischen Frühling, zur sogenannten Herdprämie, zur Landtagswahl in Niedersachsen oder zum Millennium Bug? Die Zeitungen und Magazine. Aber wer verdient mit den Suchanfragen nach den Inhalten dieser Medienhäuser gutes Geld? Google. Sie finden es unmoralisch, wenn sich Konzerne mit der Leistung anderer Geld verdienen? Wir auch, daher mischen wir uns ein, denn wir wollen einen fairen Anteil an der Verwertung unserer Inhalte.

Kundenorientiert. Schnell. Zuverlässig.

Google nutzt Quasi-Monopol Google, der Suchmaschinenbetreiber, über den beinahe 100 Prozent aller Suchanfragen in Europa laufen, nutzt seine Quasi-Monopolstellung, um sein Geschäftsmodell dem Web aufzudrängen. Denn wer sich nicht den Regeln des global agierenden Konzerns unterwirft, der fliegt raus aus dem Spiel. Der SuchmaschinenGigant drohte den französischen Verlegern, man würde sie aus dem Google-Suchindex löschen, wenn sie einen gerechten Teil an der Verwertung ihrer Inhalte fordern würden. Nun startet Google, das mittlerweile geschätzte 140 Mio. Euro allein am österreichischen Onlinewerbemarkt einnimmt, eine Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht mit dem altbekannten Totschlagargument: Die Freiheit des Internets sei in Gefahr. Das entbehrt natürlich jeder realen Grundlage. Denn ob der Suchmaschinenbetreiber die Inhalte der Zeitungen und Magazine aus seinem Suchindex löscht oder den Verlegern einen fairen Anteil an der Verwertung ihrer Inhalte zukommen lässt, entscheidet er ganz allein. Die Freiheit des Einzelnen endet jedoch dort, wo anderen etwas weggenommen wird.

Mag. Siegmar Schlager Geschäftsführer „Falter“

Lücke im Urheberrecht Fakt ist: Das Leistungsschutzrecht bittet nicht die Nutzer zur Kasse und es schränkt auch nicht die Informationsfreiheit ein. Es schließt lediglich eine Lücke im Urheberrecht und ermöglicht damit den Zeitungen und Magazinen, redmail_zufriedeneKunden_schlager_216x288.indd 1

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Business Promotion

Freitag, 30. November 2012

© GREEN BRANDS/Anna Rauchenberger (5), medianet/Szene1/Monika Fellner (3)

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Empfang in XXL – mit nachhaltiger Wirkung (Bild oben). Margarete Kriz-Zwittkovits, (Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereins und zugleich Schirmherrin der GREEN BRANDS Austria), Laudator und Juryvorsitzender Friedrich Hinterberger (SERI), Preisträger Werner Lampert und GREEN BRANDS Austria-COO Norbert Lux.

Große Bühne für die Nachhaltigkeit Gütesiegel und Awards für klima- und umweltfreundliche Unternehmen und Marken

GREEN BRANDS-Gala 2012 Brandmarketing-Organisation zeichnete Vorzeigeprojekte aus. Ebenso auf der Bühne: die „GREEN BRAND Austria Persönlichkeit 2012“. Wien. Draußen dominierte Novembergrau, drinnen herrschte die Modefarbe „Grün“: Diesen Montag wurden im Palais Eschenbach von der Österreich-Niederlassung der international tätigen GREEN BRANDS-Organisation 48 Marken aus 31 heimischen Unternehmen vor Publikum ausgezeichnet – eine Premiere.

lerinitiative „Plant for the Planet“ und die Ausgabe eins der GREEN BRANDS in Buchform komplettierte das umfangreiche Programm zum Award- und Gala-Auftakt. Bevor die Vertreter der heimischen Marken und Unternehmen – vom Kleinst- und Familienbetrieb bis zum Konzern – mit der nachhaltig gewachsenen „Baum-Trophäe“

„Wir wollen die Umsetzung nachhaltiger Ziele in den heimischen Betrieben weiter forcieren und fördern.“

Auszeichnung ins Rampenlicht. Sie, so der Gastgeber, hätten dem dreistufigen Auszeichnungsverfahren (Anm: Vorschlag, Validierung, Juryentscheid) mit viel Verve, Fingerspitzengefühl und konstruktiver Kritik ihren Stempel aufgedrückt und dafür gesorgt, dass man „Lichtjahre davon entfernt“ sei, Greenwashing zu betreiben. Seine Ansage: „GREEN BRANDS müssen beweisen, dass sie wirklich ‚grün‘ sind.“ Neben dem Consulting-Partner Allplan war das wissenschaftliche Nachhaltigkeitsinstitut SERI maßgeblich beteiligt. Nach dem äußerst genauen Prüfungs-Prozess hatte eine handverlesene Jury das letzte Wort. Und diese hätte sich die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht, so Lux.

Betrieben in Einklang zu bringen. Dass der Paradigmenwechsel langsam, dafür aber stetig stattfindet, bestätigten die Besten der Besten. Unter großem Applaus wurden die Vorreiter nachhaltiger Unternehmens- und Markenführung für ihre ökologische Verantwortung ausgezeichnet.

kal nachhaltig und sozial agieren wird“, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und zu vollenden.

Nachhaltig: von A bis Z Beim streng klimaneutral ausgerichteten Event kam trotz der ernsten Thematik der Spaß dennoch nicht zu kurz: Peter DeVille verzau-

„Auch wir vom Österreichischen Gewerbeverein beschäftigen uns intensiv mit ‚grünen‘ Zukunftsfragen.“

„Die Idee begeistert“ Norbert Lux, COO GREEN BRANds

Lorbeeren gabs auch für ÖkoUrgestein und Nachhaltigkeits-Guru Werner Lampert. Der Mastermind heimischer Biomarken wurde von der Jury einstimmig zur „GREEN BRAND Austria Persönlichkeit 2012“ erklärt. Ein Mediensonderpreis, die Präsentation der Schü-

und dem hart erarbeiteten Nachhaltigkeitssiegel für die nächsten zwei Jahre belohnt wurden, gehörte die Bühne den Mitstreitern. GREEN BRANDS-COO Norbert Lux stellte die Geburtshelfer und „Unterstützer der ersten Stunde“ der neuen, ökologisch-nachhaltigen

Dass bei GREEN BRANDS kein Etikettenschwindel betrieben wird, bestätigte auch die Haus- und Schirmherrin des Abends; Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereins: „Die Idee begeistert.“ Der Zuspruch sei enorm und lasse für die Zukunft hoffen. Denn immer größere Kreise der Wirtschaft hätten ein vitales Interesse, ökonomische und ökologische Prinzipien in ihren

Margarete Kriz-Zwittkovits, Schirmherrin GREEN BRANDS

Award-Winner Lampert, der vom Juryvorsitzenden Friedrich Hinterberger geehrt wurde, holte in seiner Dankesrede alle Gewinner des Abends ins Boot: „Wir sind schon viele und bauen die ersten Treppen.“ Es liege nun aber an der nächsten Generation, die „radi-

berte mit seinen Tricks und begeisterte mit seinem komödiantischen Talent. Akrobaten am Hochrad und Jongleur-Profis sorgten ganz umweltfreundlich für Kurzweil. Das Buffet punktete mit Bio, das von den ausgezeichneten Partnern aufgetischt wurde.

Moderatorin Ulrike Kriegler führte durch den Abend, für Spaß im Saal sorgten die Akrobaten. Beim Get-together wurde nachhaltig eingeschenkt. Miss Earth mal zwei: Die Ladies präsentierten grüne Ideen.


Business Promotion

Freitag, 30. November 2012

medianet – 11

Auszeichnung für „echt grün“ Initiatoren setzen auf strenges Verfahren und starke Partner

Green Brands – Unternehmen/Marken 2012

Wer ist Green Brands?

Kategorie P

BAUMANN/GLAS/1886

U

BERGKRÄUTER

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BERGKRÄUTER Tees und Gewürze

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Biolandhaus Arche

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Boutiquehotel Stadthalle

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Buchdruckerei Lustenau

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denn’s Biomarkt

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digiDruck

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Druckhaus Schiner

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elektrabregenz Herde * Backöfen * Geschirrspüler * Kühlschränke * Gefriergeräte * Waschmaschinen

P

Fandler Öle

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Frosch

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Gasteiner Mineralwasser

P

Massentauglichkeit gewagt hat – und damit auf allen Linien nachhaltige Erfolge einfährt.

good – bauMax Bio Universalerde und Bio Gartenschlauch

P

„Jeder trägt Verantwortung“

GRASL FairPrint

U

GUTENBERG!

U

Herbsthofer

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LENZING PAPIER

U

LENZING PAPIER IMPACT und Lenza GREEN

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Neufeldner BioBrauerei s’Zwickl * s’Hopferl * Mühlviertler Weisse

P

oekostrom

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Ökoregion Kaindorf

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Retter Seminar Hotel Restaurant

U

Auf 112 Seiten Nachhaltigkeit, unternehmerische Verantwortung in all ihren Facetten

RINGANA

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Buch: Hand in Hand mit der Natur

Römerquelle

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Schremser Roggen Bio Bier und Naturpark Bier

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SONNBERG Biofleisch

P

SPAR

U

StoColor Sil IN * Sto Climasan

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Sun Master Solarkollektoren SSK/SLIM

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Toni’s Freilandeier

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Toni’s Handels GmbH

U

VBV Vorsorgekasse

U

Wien/Österreich. Mit der Auszeichnung „GREEN BRAND“ wurden in diesem Jahr zum ersten Mal „grüne“ Marken des täglichen Lebens geehrt, die auf das zunehmende Bewusstsein der Bevölkerung für mehr Nachhaltigkeit, Umweltschutz und gesunden Lebensstil reagieren. GREEN BRANDS honoriert damit die Verpflichtung der Marken zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung. 2012 schafften es 48 Marken aus 31 Unternehmen auf die Siegerliste (siehe Tabelle rechts!).

NGOs, eines Interessensverbandes oder eines Jurymitglieds. Erst bei Erreichen einer Benchmark auf dem GREEN BRANDIndex entscheidet die hochrangige Jury als finale Instanz über die Auszeichnung und Verleihung des Gütesiegels. Für die Entwicklung und Realisierung der neuen Auszeichnung ökologisch nachhaltiger Unternehmen und Produkte wurde die GREEN BRANDS-Organisation von höchst kompetenten österreichischen Partnern unterstützt. In der Alpenrepublik mit dabei: das wissenschaftliche Nachhaltigkeitsinstitut SERI, das für die Erstellung der Kriterienkataloge verantwortlich zeichnete; die Val-

Prozedere hoch drei Das Verfahren zur Auszeichnung von GREEN BRANDS ist weltweit einzigartig und gliedert sich in drei Phasen. Marken qualifizieren sich aufgrund einer repräsentativen Befragung der Bevölkerung durch das internationale Institut Ipsos oder aufgrund der Ernennung durch

© GREEN BRANDS

alverde Naturkosmetik

dierung der nominierten Betriebe und Produkte übernahm das Consultingunternehmen Allplan. Nach dem Kick-off in Österreich und Deutschland soll der GREEN BRANDS-Award in den nächsten Jahren in über 20 weiteren Ländern realisiert werden.

Aushängeschild Werner Lampert Umtriebiges Urgestein holt den Personality-Award

Wien/Österreich. Mit „Ja! Natürlich“ von Rewe und „Zurück zum Ursprung“ der Hofer KG entwickelte er zwei der erfolgreichsten Bio-Marken Europas. Er schrieb mehrere Bücher, in denen er Konsumenten die Notwendigkeit ganzheitlich betriebener Landwirtschaft näherbringt. 1998 gründete er ein Beratungsunternehmen, das Händler europaweit dabei begleitet, nachhaltige Bio-Marken oder ganze Bio-Sortimente zu konzipieren und Nachhaltigkeitssysteme für bestehende Marken zu implementieren – jetzt wurde „Mister Bio“ Werner Lampert als „GREEN BRAND Austria Persönlichkeit 2012“ ausgezeichnet.

© GREEN BRANDS

„Grüne“ Persönlichkeit 2012

Einstimmige Entscheidung

Das gute Gewissen der Wirtschaft: Werner Lampert wurde ausgezeichnet.

„Der Entscheid viel einstimmig“, sagte GREEN BRANDS Juryvorsitzender Friedrich Hinterberger in seiner Laudatio im Rahmen der grünen Gala im Palais Eschenbach vor dem Publikum.

Schnell, so Hinterberger, sei man darüber eingekommen, mit Herrn Lampert einen unermüdlichen und glaubwürdigen Vertreter gelebter Nachhaltigkeit zu ehren, der den Spagat zwischen Öko- und

Wien/Österreich. „Es war eine Punktladung“, wie Norbert Lux, COO von GREEN BRANDS Österreich, zu später Stunde versicherte. Rechtzeitig zur Gala 2012 konnte er stolz die druckfrische Publikation „Hand in Hand with Nature“ von

GREEN BRANDS Österreich präsentieren. Mit diesem Buch feiere man in mehrfacher Hinsicht eine Premiere, so der Mastermind. „Zum einen ehren wir damit zum ersten Mal weltweit die ausgezeichneten ‚grünen Marken‘ eines Landes und zum anderen beginnen wir damit in Österreich, einem der schönsten und ‚grünsten‘ Länder unseres wundervollen Planeten.“

Grüne Botschaft

Ab jetzt verfügbar: das Buch zu GREEN BRANDS.

„Hand in Hand with Nature“ überrascht mit einem „aufrüttelnden Interview“ mit Dr. Georg Winter. Der deutsche Manager

Lampert ist sich sicher: Sustainability und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze. Die ökologischen, ökonomischen und sozialen Seiten der Nachhaltigkeit lassen sich kombinieren, um eine lebenswerte Zukunft zu garantieren. Jeder muss Verantwortung übernehmen und damit beginnen, nachhaltig zu denken, zu handeln und zu wirtschaften. Der Bauer oder Produzent ist verantwortlich für gesunde Produkte, die zum Wohl des Konsumenten und der Umwelt beitragen; der Konsument wiederum muss verstehen, dass hinter den Lebensmitteln Menschen stehen, die diese produzieren und vom Erlös leben. Erst wenn Konsumenten wissen, wer ihre Milch, ihren Käse oder ihr Brot herstellt, können sie Vertrauen entwickeln.

und Umweltökonom gilt als Begründer eines umweltgerechten Management-Ansatzes. Ebenso Thema: Fachbeiträge von Friedrich Hinterberger und Christine Ax sowie eine detaillierte Darstellung des Validierungsverfahrens und den daraus folgenden Erkenntnissen beim Vergleich von KMU und Großunternehmen; vorgestellt werden auch die 31 Unternehmen mit den 48 ausgezeichneten Marken sowie die Partner von GREEN BRANDS.

info zum Buch Hand in Hand with Nature, GREEN BRANDS Austria, Volume I 2012, Veröffentlicht von GREEN BRANDS Organisation Limited, Unit 38, Tudor Close * Ashbourne, County Meath * Ireland, 112 Seiten, 50 € ISBN: 978-0-9574682-0-7

P = Produkt | U = Unternehmen


a g e n t u r e n & m e d ie n

12 – medianet

Freitag, 30. November 2012

Lösung Raiffeisen-Holding NÖ-Wien übernimmt die Medicur-Anteile der Uniqa

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Demner, Merlicek & Bergmann hilft sparen

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Epamedia verkauft

ikp Wien holt sich HP Österreich als Kunden Wien. Seit 1. November unterstützt ikp Wien HP Österreich bei der Planung und Umsetzung von Presseaktivitäten im Segment Printing & Personal Systems. Anlass für den Agenturwechsel war eine internationale Entscheidung von HP, zukünftig weltweit mit dem Agenturnetzwerk Porter Novelli zusammenzuarbeiten. Als Partner von Porter Novelli hat ikp diesen Auftrag in Österreich übernommen. ikp Wien-Geschäftsführer Peter Hörschinger über die Erweiterung des IT-Kundenportfolios: „Persönlich finde ich die Technologiebranche unglaublich spannend und facettenreich. Wir freuen uns sehr auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Marktführer HP.“

Wien Energie: D,M&B zeigt, wie Energiesparen per Fernbedienung geht.

Wien. Demner, Merlicek & Bergmann kreierte die Launch-Kampagne für Easy Home Control von Wien Energie. Der Inhalt der Kampagne: Mit dem neuen Easy Home Control von Wien Energie lässt sich das eigene Zuhause per Smartphone oder Internet fernsteuern – vom Heizkörper bis zur Glühbirne. Welche Vorteile das neben der Optimierung der Energiekosten hat, das lebt im Spot ein Elternpaar vor. Und zwar werden die beiden mit einer ausufernden Haus-Party des Nachwuchses konfrontiert. Doch kurz bevor die Party ausufert, beenden die Eltern kurzerhand per Fernsteuerung die Party. Begleitend zu dem Spot, der ab sofort in TV und Kino zu sehen ist, gibt es noch Print-Anzeigen, Online-Banner, Infoscreen-Werbung und PoSKommunikation in den Wien Energie-Kundendienstzentren sowie Dialog-Marketing, um bestmöglich über die neue ­Heimautomatisierung zu informieren.  (red)

Wien/Bratislava. Die Medicur-Holding, in der die Medienbeteiligungen der Raiffeisen-Gruppe gebündelt sind, verkauft ihre Plakatwerbungs-Tochter Epamedia (Europäische Plakat-und Außenmedien Gmbh) an die slowakische Medienholding JOJ Media House, a.s. Der Verkauf muss noch von den Kartellbehörden akzeptiert werden, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, teilte die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Slowakische Medienholding Die Epamedia hat 2011 90 Mio. € Verlust gemacht, davon 10 Mio. € operativ, 80 Mio. € wegen Abschreibungen und Einmaleffekten, vor allem in Ungarn. Die Raiffeisen-Holding musste binnen zwei Jahren 100 Mio. € Kapital zuschießen. Epamedia ist eine 100%ige Tochter der Medicur-Holding, die bisher zu 50% der Raiffeisen Holding gehört. Mittwoch dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien den 25%-Anteil der Uniqa übernimmt und somit künftig 75% an der Medicur hält. Die restlichen 25% gehören der RZB. Über den Kaufpreis dieses Deals wurde ebenfalls Stillschweigen vereinbart. Die JOJ Media House ist eine slowakische Medienholding mit Beteiligungen an den slowakischen

Die Medienbeteiligungen der Raiffeisen Holding NÖ-Wien (noch mit Epamedia).

Privatfernsehsendern TV JOJ und Plus sowie Außenwerbeunternehmen in der Slowakei und der Tschechischen Republik.

Richard Flimel steigt ein JOJ Media House steht zu 100% im Eigentum von Richard Flimel. Beide Unternehmen erhoffen sich aus dem Deal Synergieeffekte, „für Epamedia und die Mitarbeiter ist nun Klarheit geschaffen und ein Neustart für das Unternehmen möglich“, so Klaus Buchleitner, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Flimel sieht Epamedia als Chance, in Zentral- und Süd-Ost Europa zu expandieren.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Epamedia, um unsere Marktpositionen sowie die Profitabilität in den einzelnen Märkten weiter zu verbessern.“ Das Plakat- und Außenwerbeunternehmen Epamedia ist spezialisiert auf Außenwerbung in Österreich, Zentral-, Süd- und Osteuropa und hat Tochtergesellschaften in der Tschechischen Republik, in der Slowakei, in Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Rumänien und Ungarn. Epamedia beschäftigt 392 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 98 Mio. € erwirtschaftet.  www.epamedia.at  www.jojmediahouse.sk

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Raiffeisen verkauft Epamedia an slowakische JOJ Media House.

ikp Wien-GF Peter Hörschinger hat einen prominenten Neukunden.

Neue Targeting Lösung bietet intelligenten Weg zu relevanter Werbung bei höchstmöglicher Reichweite:

neben guter Konzeption vor der eigenen Zielgruppen ausschlaggebend. twyn interest ist: Bühne und Publikum Mit twyn interest bietet die twyn Targeting im größten Premium Werbenetzwerk. Das garantiert Kunden für ihre die größte Bühne, sondern auch das beste Publikum, wie Peter Mayrhofer, CEO der twyn group, versichert: „Das Besondere an twyn interest: Sie selbst und können diese auf Ihre spezielle Unternehmensausrichtung abstimmen. So erreichen Sie für ihre Kampagnen passend zum die geeignete gruppe.“

Interessens-

twyn interest ist: die neue Präzision Peter Mayrhofer erklärt twyn interest wie folgt: „Wir sehen uns detailliert an, welche Inhalte die User auf den Webseiten des twyn genau heraus, wofür sich diese wirklich interessieren. Anhand dieser Daten wird ein anonyUsers angelegt. Daraus lässt sich schließen, welche Seiten wann besucht und welche Beiträge im Zuge dessen mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen wurden.“ Auf diese Weise kann die twyn group einzelne Werbekampagnen gezielt an ausgewählte User-Gruppen ausspielen. Diese Herangehensweise entspricht aktuellen Werbewirkungsstudien, die belegen, dass Menschen sind, wenn diese ihren eigenen Interessen entsprechen. Peter Mayrhofer dazu: „Konsumenten akzeptieren Werbung dann am meisten, wenn diese für sie relevante Informationen enthält. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen wir durch die Platzierung im sofort sichtbaren Bereich auf 44 österreichischen Premium Websites und die Verwendung von Werbeformaten wie der IAB Sitebar und dem Content.Ad.“

© twyn group

Egal, welche Leistungen ein Unternehmen bietet und welches Image es transportiert, das Idealziel seiner Werbemaßnahmen ist immer größtmögliche Relevanz und geringstmögliche Störung. Für eine Steigerung der Relevanz und damit auch der Akzeptanz von

Mit twyn interest sprechen Sie genau jene Zielgruppe an, die sie erreichen möchten und erregen so ohne große Streuverluste die Aufmerksamkeit ihrer Werbekunden – bei maximaler Reichweite! twyn interest ist: bestes Branding im größten Netzwerk „twyn interest ist vor allem ein mächtiges Online-BrandingTool für die gezielte Ansprache von ausgewählten Interessensgruppen“, erläutert Mayrhofer. „Für uns zählt dasselbe wie für Sie als Unternehmen – die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kunden.“ Um diesen gerecht zu werden, können twyn Kunden deshalb bei twyn interest ihre Zielgruppen aus derzeit 22 Inter-

essenskategorien der twyn group oder 70 ÖWA-Plus Kategorien auswählen, bzw. sich bis zu 3 infür ihre Kampagne zusammenstellen lassen. Die Ausspielung im twyn Werbenetzwerk garantiert dabei maximale Wirkung: „twyn interest ist trotz Targeting eine der reichweitenstärksten Werbeformen Österreichs, weil sich das twyn Netzwerk aus den stärksten und größten Medienpartnern Österreichs zusammensetzt. Dadurch garantieren

wir unseren Kunden nicht nur spitze, sondern auch breite Wirkung“, so Mayrhofer abschließend. Nähere Infos unter: www.twyn.com


M a r k eti n g

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Music Marketing Universal Music sieht groĂ&#x;es Wachstum im Bereich der Kooperationen mit Unternehmen, die ihre Marken aufladen wollen

Musik als starkes Marketing-Tool MAthieu VĂślker

Wien. Nicht die ganze Musikindustrie befindet sich in der Krise: Kooperationen zwischen Brands und Music Entertainment sind ein starker Wachstumsmarkt, Ăźber den medianet mit Fabian Stilke (Director Business Development Austria & Westen Balkans bei Universal) Music gesprochen hat.

„Wer sitzen bleibt und wartet, hat ­meistens am Ende

tor Premium verfĂźgen Ăźber einen Zugang zur HP Connected MusicPlattform. Der registrierte Kunde kann dann fĂźr drei Monate den gesamten Universal Music-Katalog streamen, Meet & Greets oder etwa auch Konzerte gewinnen. Durch solche MaĂ&#x;nahmen soll das Erlebnis des Musikgenusses auf das Produkt des Kooperationspartners transferiert werden.

nicht abträglich: „NatĂźrlich gibt es globale Deals mit sehr hohen finanziellen MĂśglichkeiten. Aber diese Vorgaben mĂźssen immer an die lokalen Marktgegebenheiten, wie etwa dem Musikgeschmack der Zielgruppe oder der Attraktivität der jeweiligen Musik, adaptiert werden.“ Mit seiner Business Development Unit u-bee folgt Stilke ganz dem Motto „Think global, act localâ€?.

Lokale Marktanpassung

Kein Geldkoffer nĂśtig

Der Trend zu immer grĂśĂ&#x;eren, weltweit vernetzten Kampagnen ist nach Stilke der Entscheidungskraft der einzelnen Niederlassungen

Immer noch scheuen kleinere Unternehmen den Schritt zur musikalischen Anreicherung ihrer Produkte, doch Stilke betont: „Wir

sind genau dafĂźr da, Firmen, die eine KĂźnstlerkooperation oder eine gebrandete CD machen wollen, zu beraten. Im Gespräch muss analysiert werden, welche strategische Einbindung der Kunde mĂśchte. Wir finden zielfĂźhrende und budgetschonende LĂśsungen.“ Stilke sieht fĂźr seine Unit zuversichtlich auf 2013: „Der Kooperationsmarkt wächst sehr schnell, seien es gebrandete Konzerte oder andere Formen der Symbiose zwischen Marken und Musik. Universal ist sehr gut aufgestellt. Wir werden unseren Platz in diesem Markt finden und prognostizieren fĂźr 2013 ein Wachstum.“

Š Universal Music

Universal Music und HP launchten erst vor Kurzem die neue Kooperation HP Connected Music.

Fabian Stilke (u-bee Universal Music).

nicht ­gewonnen. Es bedarf heute umso mehr der ­Visionäre.“ Fabian Stilke

Eine Studie von „Heartbeats International aus 2011“, die unter Senior Marketing-Managern von fĂźhrenden Brands durchgefĂźhrt wurde, hat herausgefunden, dass acht von zehn Personen neue Musik und KĂźnstler Ăźber Brands entdecken. 83% zeigten sich darĂźber erfreut, solange Marke und KĂźnstler zusammenpassen. Die von Fabian Stilke geleitet Unit „u-bee“ (Universal branded entertainment experience) setzt genau hier an: „Gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiten wir Konzepte und suchen die richtige Musik, den richtigen KĂźnstler fĂźr die jeweilige Brand.“

T J ET Z ! N EU

4P durch 4E Die Anreicherung von Brands durch die passende Musik fĂźhrt nach Stilke zu erhĂśhter Kundenloyalität. Zu den traditionellen Marketingkriterien der 4P (Product, Price, Promotion, Place) gesellen sich heute laut Heartbeats International die 4E hinzu: Exclusivity, Engagement, Entertainment, Emotion. Stilke: „Musik ist eines der strategischen Tools, mit denen Unternehmen ihre Marken mit genau diesen ‚4E‘ aufladen kĂśnnen.“ In jĂźngster Zeit konnte man einige Kooperationen in Ă–sterreich beobachten, wie etwa zwischen Ford und Bunny Lake oder die Kampagne der Volksband Aktivcard, bei der Gitarrenstunden mit Superstar Milow zu gewinnen waren. Vor Kurzem wurde die Kooperation zwischen HP und Universal Music unter dem Namen „HP Connected Music“ gelauncht: Neue Geräte von HP wie Envy und Spec-

Studien Starke Anreize Die genannte Studie von Heartbeats International aus 2011 liefert auch eine andere erstaunliche Zahl: 96% der Konsumenten wĂźrden eine mit passender Musik angereicherte Marke eher kaufen.

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Markenstärkung 97% der Marketer glauben laut einer Studie von „Sounds like Branding“ aus 2010, dass Musik ihre Marke stärken kann. Musik wurde zugleich als dasjenige Medium gerankt, auf das die Konsumenten am wenigsten verzichten wollen wĂźrden. (LJHQDQ]HLJHB%DE\B[B5=LQGG




B i z-ta l k C LA S S IC

14 – medianet

Freitag, 30. November 2012

Ausgezeichnet im siebten weinhimmel

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1. Burkhard Ernst (GF Mazda Rainer), Richard Grasl (kaufm. Direktor ORF), Ralph Vallon (GF live relations), Andreas Gsellmann (Weingut Gsellmann); 2. Wolfgang Fischer (Stadthallen-GF), Manfred Ainedter (Ainedter & Ainedter RA), Raffaele Arturo (DDFG); 3. Peter Pelinka (News-Herausgeber), Gerlinde Zehetner (GF seniormedia), Kurt Mann (Bäckerei Der Mann); 4. Marie Christine Giuliani (ORF), Ronnie Leitgeb, Designerin Brigitte Just.

Der 11. Woman Award wurde im Wiener Sofitel verliehen

Purer Genuss

Frauenpower Award-Verleihung Bereits zum elften Mal wurden erfolgreiche Frauen vom Frauen- und Lifestyle Magazin Woman mit dem „Woman Award“ ausgezeichnet. Bundesministerin Doris Bures und WomanMarketingleiterin Andrea Ginzel ehrten die Preisträgerinnen. Als Patinnen von fünf Kategorien fungierten hochrangige Frauen aus der Wirtschaft wie Tatjana Oppitz (Generaldirektorin IBM Österreich), Aleksandra Izdebska (Ditech-Geschäftsleiterin), Heidi Glück (Spirit & Support), Alice Pitzinger-Ryba (GF Family Business) und Karin Klaric (Obfrau Purple Sheep). „Der ‚Woman Award‘ ist längst zu einer vielbeachteten Tradition geworden; mehr als 600 Frauen, Unternehmen und Initiativen haben sich heuer beworben. Die breite Vielfalt zeigt, wie wichtig es ist, Frauen ein Podium zu geben und sie für ihre außergewöhnlichen Leistungen zu prämieren“, ist Woman-Chefredakteurin Euke Frank von Am Mo, 10.12., ab 18 Uhr findet der Bedeutung des Preises die Veranstaltung „Communityüberzeugt. Moderator Volker TV – Zentrale oder dezentrale Piesczek war hinsichtlich seiStruktur und Organisation?“ nes Geschlechts in der klaren der RTR (Mariahilferstraße Minderheit; trotzdem sang er 77–79, 1060 Wien) statt. für die Preisträgerinnen ein Ständchen. (jg)

Der Gast des Abends: Richard Grasl.

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Gastkommentar Über das Werben um Gelder für den guten Zweck

präsentiert von

Jörg Spreitzer ist CEO der Werbe­ agentur JWT Wien.

© Taschen Verlag

Christoph Jonas AboutMedia

© Markus Thums

Die ­abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir ­behalten uns das Recht auf ­Kürzung vor.

Karriere

tipp des tages

Wandel in der Spendenakquise Spendenaufruf Der sanfte Ton im Fundraising muss weichen. Die Gegenwart steht im Zeichen von Muntermachern und Überraschungen. Vereine, die um Spenden bitten, stehen bei Bürgern in der Warteschlange. Und es gibt keine Garantie, überhaupt an die Reihe zu kommen. Der Schall an Hilferufen wird lauter, die Abhängigkeit von Finanzspritzen wächst. Der Kampf um die Gunst der Großzügigkeit im Menschen wird auf Plakatwänden, Rolling Boards oder Direct Mailings offen ausgetragen. Wer an jeden spendet, ist in Sekundenbruchteilen selbst hilfebedürftig. Doch da besteht kein Grund zur Sorge: Denn immer mehr Spender sind verunsichert, ob die mühsam gesammelten Münzen tatsächlich den Weg zu den Bedürftigen finden; jüngste Skandale rund um zwei steirische Vereine zeigen, dass Spendenaufrufe immer mehr um ihre Glaubwürdigkeit bangen müssen. Da gilt es in der Werbung anzusetzen. Es geht um Authentizität und Ehrlichkeit, ohne ein Blatt vor dem Mund. Die professionelle Stütze einer Agentur ist essenziell, doch nur auf das schleichende Drücken der Tränendrüse zu setzen, ist zu wenig. Während heimische Spendenaufrufe nach wie vor mit dieser Emotionalisierung punkten wollen, sollte es vielmehr um das Wachrütteln aus der Info-Trance gehen: durch Nähe, durch Klarheit und durch Provokation. Denn genau das polarisiert. Die Reaktionen auf die kürzlich gestartete Spendenkampagne von Ute Bock belegen das. Es wird geschimpft, gelobt, gelacht, getobt. Nur eines passiert sicher nicht: nichts.

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1. Christina Laggner (Pressesprecherin IBM), Tatjana Oppitz (GD IBM), Johanna Stefan (GD Donau Versicherung); 2. Gewinnerinnen Sabine Putz (S.O.L.I.D), Lara Lammer (TU Wien), Christina Schmatz (Baxter Bio Science); 3. Andrea Ginzel (Woman-Marketingleiterin), Yvonne Werginz (Wohn.Fee), BM Doris Bures.

Richard Grasl zu Gast im Club Cuvée

Rubinrot Das Thema Smart-TV stand im Mittelpunkt von Richard Grasls (kaufm. Direktor ORF) Ausführungen im Club Cuvée am Mittwochabend: „Schon bald werden Smart-TV Geräte mit Internet-Anbindung und PC-ähnlicher Steuerung z.B. über Apps am Markt sein; darauf bereiten wir uns rechtzeitig vor, um hier von Anfang an vorn dabei zu sein.“ Ebenso kommentiert Grasl die Verjüngungskur des ORF: „Wir müssen einiges Neues ausprobieren und da ist Kathi Zechner am richtigen Weg; wenn eine Sendung nicht funktioniert, werden wir sie wieder absetzen.“ Seinen Worten lauschten in den übervollen Club Cuvée-Räumlichkeiten bei dem einen oder anderen Glas Wein des Top-Winzers Andreas Gsellmann aus Gols u.a. Jürgen Menedetter (GIS-GF), Friederike MüllerWernhart (Mindshare-GF), Elisabeth Ochsner (Panmedia), Georg Wiedenhofer (Gallup-GF). Bei der obligaten Weinverkostung im Anschluss an den Vortrag kündigte der Initiator des Club Cuvées, Ralph Vallon, nach zehn erfolgreichen Jahren für 2013 Veränderungen nach dem Motto „Club Cuvée reloaded“ an. (jg)

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London. Portrait einer Stadt Der Fotobuch-Autor Reuel Golden präsentiert eine fotografische Reise durch die Metropole London. Unveröffentlichte Fotografien werden dem Leser gezeigt, abgerundet durch Essays, Tipps und Verweise auf Filme, Musikalben und literarische Werke, die in London spielen. Die Zeitreise beginnt im viktorianischen London und geht über zu den Swinging Sixties und royalen Hochzeiten. ISBN: 978-3-8365-28771; 552 Seiten; 49,99 €; Taschen Verlag.

Vertrieb Christoph Jonas verstärkt seit November als Key Account Manager das Vertriebsteam von AboutMedia und betreut Mediaagenturen und internationale Kunden. Zuletzt war Jonas für T-Online.at tätig.

© AboutMedia

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© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

© Mirjam Reither

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