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12. JG. NO. 1565

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freitag/samstag/sonntag, 29. juni –1. juli 2012

business weekend

Nicht alles, was das simple Buy & Hold von Aktien übersteigt, ist ein Hegdefonds Seite 4/5

„Österreich“-Geschäftsführer Oliver Voigt über neue Inseratenmärkte und Inhalte Seite 8

wenn die puppen tanzen © Coca-Cola

österreich macht Karriere © medianet

© FTC

hedge me if you can

Zu den Sommerspielen kreiert Coca-Cola eine Megakampagne aus Musik & Sport  Seite 16

Tendenzen Über 1.200 Kommunikationsexperten wurden im Rahmen der Grayling Pulse-Studie befragt

Ein Schnappschuss der globalen PR-Trends

Das E-MaIL UND sMsMaRKETINGTOOL DER ZUKUNfT www.mailings2.at office@mailings2.at medianet_46x15 +43-664-315 10 52 27.10.2005

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Mehrweg-PR „Unternehmen planen ihre Budgets vorsichtiger, setzen mehr auf Projekte und machen Grundlagenarbeit verstärkt inhouse“, resümiert Grayling Österreich-CEO Sepp Tschernutter. Und: Die Konsumenten wollen Dialog statt Einwegkommunikation.  Seite 2

GROSSFORMAT DIGITALDRUCK

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inhalt

prime news & market watch > Österreichische Firmen misstrauen der Finanz 

3

marketing & media > kraftwerk und ihre neue „feel good“-Publikation 

11

© Gebr. Heinemann/Kolarik

© Grayling/Daniela Beranek

retail

> Flughafen Wien: Klingelnde Kassen im „Skylink“  18

© Tirol Werbung

business weekend > Interview mit ForstingerChef Klaus Müllner  22 > Kammerwahlen: Ärzte streiten untereinander  44 > Responsible Care sorgt für „gute Chemie“  56

> Gelungener Auftakt für den Tiroler Bergsommer  68 P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at


C OV E R

2 – medianet

Freitag, 29. Juni 2012

PR-H ots po t Asi en

© EPA

Mehr als ein Fünftel der weltweit Befragten gibt an, dass die Investitionen in PRAktivitäten grundsätzlich eher steigen werden. Am stärksten wachsen die PR-Ausgaben in der Asien-Pazifik-Region. Der größte Umsatzzuwachs in der PR entfällt auf die Consumerund Retail-Branche. Grayling International ist seit Jänner 2012 mit einem eigenen Büro in Shanghai vertreten. Neben Singapur, Hongkong und Thailand ist es das vierte Drehkreuz der globalen PR-Gruppe in der Asien-Pazifik-Region.

Grayling „Pulse“ Über 1.200 Kommunikationsexperten in Unternehmen, Organisationen und Agenturen weltweit nahmen an der Online-Umfrage teil

Entwarnung für die PR-Branche: Gewitterwolken verziehen sich Sepp Tschernutter, Grayling: „Trotz Spardrucks und wirtschaftlicher Instabilität werden die Investitionen in PR eher steigen.“ Wien. Die weltweiten Werbeinvestitionen gehen weiter – der Schuldenkrise in der Eurozone zum Trotz. Beflügelnd auf die Werbespendings wirken, so die Interpretation von ZenithOptimedia, die sportlichen Großevents wie die laufende Fußball-EM und die Olympischen Sommerspiele in London. Auch die Erholung des japanischen Werbemarkts spielt eine Rolle – und die steigenden Investitionen multinationaler Großkonzerne. Konsumgüterriesen wie Coca-Cola, PepsiCo und Unilever etwa haben kürzlich angekündigt, noch mehr in ihre Marken und diverse Produktlaunches zu investieren. Für Europa wurden die Wachstumsprognosen allerdings nach unten korrigiert; für Westeuropa von 2,0 auf 1,5% und für den CEE-Raum von 8,0 auf 6,5%. Die Werbeentwicklung in Österreich ist laut dem am Dienstag präsentierten Focus-Werbebarometer – wiewohl die Zahlen

wegen unterschiedlicher Erhebungsmethoden nur sehr bedingt vergleichbar sind – in den ersten fünf Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5% rückläufig gewesen.

PR-Investitionen (Regional)

P R -I nve s t i t i o ne n ( l ä n d er )

bleiben gleich 17,2% 22,4% 28,9% 18,2% 25,6% 18,3%

steigen APAC 16,6% Nordamerika 12,3% Westeuropa 12,2% Lateinamerika 10,3% CEE & SEE 9,3% Naher Osten 9,2% Russland & 8,7% 18,5% Eurasien Afrika 8,3% 19,5% 

Wachstumsmarkt Österreich Auch der PR-Sektor wehrt sich gegen eine neuerliche krisenbedingte Stagnation: „Die PR-Branche gewinnt trotz Krise weltweit an Bedeutung, vor allem in Asien“, interpretiert Grayling ÖsterreichCEO Sepp Tschernutter die zentralen Ergebnisse der ersten Ausgabe von „Grayling Pulse“, einer künftig vierteljährlich erscheinenden internationalen ExpertenStudie zu globalen Trends in der PR-Branche. Österreich kristallisierte sich in der Erhebung als Nummer-zwei-Wachstumsnation – nach dem Megamarkt Indien – heraus. Satte 40% der Befragten

gehen zurück 5,1% 7,5% 13,7% 4,4% 11,6% 5,0%

steigen Indien 70,4% Österreich 40,0% Norwegen 36,4% Schweiz 27,5% USA 25,4% Ungarn 25,0% Finnland 18,8% Belgien 16,7% Schweden 16,4% Großbritannien 15,6% Bosnien & 14,3% Herzegowina Spanien 13,3% Frankreich 4,8% Deutschland 0%

6,3% 4,1% Quelle: Grayling

Am stärksten wachsen die PRAusgaben in der Asien-PazifikRegion, gefolgt von Nordamerika und Westeuropa. Global betrachtet, erwarten lediglich fünf Prozent der Befragten einen Rückgang der PR-Budgets.



bleiben gleich 22,2% 33,3% 40,9% 35,0% 40,7% 16,7% 56,3% 41,7% 60,0% 40,9%

gehen zurück 3,7% 13,3% 0% 22,5% 16,9% 41,7% 6,3% 33,3% 10,9% 25,3%

21,4% 42,9% 80,0% 6,7% 38,1% 42,9% 58,3% 25,0% Quelle: Grayling

prognostizierten steigende Ausgaben im PR-Bereich. Allerdings sei die Stichprobe für Österreich zu klein gewesen, um hieb- und stichfeste Interpretationen zuzulassen, erklärt man seitens Grayling. Am positiven Trend ist jedoch nicht zu rütteln. „Der zentrale Beitrag von PR zum Unternehmenserfolg steht außer Zweifel“, erklärt Tschernutter gegenüber medianet. „Aber“, so Tschernutter, „die Unternehmen planen ihre Budgets derzeit vorsichtiger, setzen mehr auf Projekte und machen Grundlagenarbeit verstärkt in-house.“ Und: Die Konsumenten erwarteten Dialog statt Einwegkommunikation.

Größtes Plus im Retailbereich Insgesamt ist das Bild zwiespältig: Mehr als ein Fünftel der im Zuge der Pulse-Studie weltweit Befragten gibt an, dass – trotz Spardrucks der Unternehmen und wirtschaftlicher Instabilität – die Investitionen in PR-Aktivitäten grundsätzlich eher steigen werden, fast ebenso viele gehen jedoch von sinkenden Ausgaben aus. Am stärksten wachsen die PR-Ausgaben in der Asien-Pazifik-Region (17%), überraschenderweise gefolgt von den gesättigten Märkten Nordamerika (12,3%) und Westeuropa (12,2%). Zurückhaltender ist man aktuell in Zentral-, Ost- und Südosteuropa: 9,3% meinen hier, die Budgets werden steigen, 25,6% setzen auf gleichbleibende und 11,6% auf sinkende Budgets. Der größte Umsatzzuwachs in der PR entfällt auf die Consumer- und Retail-Branche. 28% der Befragten geben an, dass die Budgets für Marken-PR steigen, 32% erwarten eine Zunahme an Mitarbeitern in diesem Bereich, und 52%

Auf t rag sar t en/Mitarbe it er / rel evanz

Verträge auf Projektbasis Längerfristige Rahmenverträge Anzahl MA/Kommunikation Sichtbarkeit/Relevanz d. Komm.aktivitäten Wahrgenommener Wert d. Kommunikationsarbeit* * in Bezug auf unternehmerischen Erfolg

meinen, dass in diesem Sektor die Sichtbarkeit und Relevanz der PRArbeit auf Vorstandsebene wichtiger wird. Wenig überraschend, ist fast die Hälfte der Befragten der Meinung, dass in Zukunft noch stärker in Social Media und Digital PR investiert werden wird.

steigen 19,6% 11,3% 25,7% 46,9% 54,8%

bleiben gleich 36,1% 39,7% 54,7% 43,1% 34,9%

gehen zurück 17,7% 22,3% 13,8% 3,9% 3,6%

Quelle: Grayling

„Die Veränderungen der Medienwelten, die Forderungen der Stakeholder nach Transparenz und echtem Dialog, das instabile wirtschaftliche Umfeld, der permanente Wandel innerhalb der Unternehmen, das Rütteln der kritischen Konsumenten an der Glaubwürdig-


Pr i me Ne w s

Freitag, 29. Juni 2012

EMEA Tax Survey Unternehmen in Österreich haben wenig Vertrauen zu den heimischen Steuerbehörden

Keiner traut der Finanz Wien. Der Deloitte Tax Certainty Survey erhebt seit vergangenem Jahr die „Ruling-Praxis“ (Anm. Entscheide der Finanzbehörden) in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Heuer hat sich auch Österreich an der Studie beteiligt. Ziel der Umfrage ist es, die Beziehungen von Unternehmen mit den Steuerbehörden unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse sind zwiespältig: 14% der heimischen Unternehmen berichten über „sehr gute“ Erfahrungen, immerhin 68% über „gute“. Aber: „18 Prozent der Befragten bewerten die Beziehungen als negativ“, sagt Herbert Kovar, Partner bei Deloitte Österreich.

Das entspricht Umfragewerten, die sonst nur in Ländern wie Nigeria oder Rumänien erreicht werden.

Keine Rechtssicherheit In Österreich berichten Unternehmen vor allem im Bereich von Körperschaftssteuer, bei Verrechnungspreisen und im internationalen Steuerrecht von schlechten Erfahrungen. Immerhin 43% geben an, dass Steuerverfahren mehr als zwei Jahre bei der Verwaltung anhängig sind. Ebenfalls 43% kritisieren die nicht ausreichende Rechtssicherheit in Steuersachen. Damit liegt die Alpenrepublik bei-

spielsweise hinter Ländern wie Dänemark, Niederlande oder Schweiz. „Gerade in Krisenzeiten kann man Unsicherheiten nicht gebrauchen“, sagt Kovar. „Es ist klar, dass steuerliche Ungewissheit einen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und in weiterer Folge auch auf den Wirtschaftsstandort hat.“ Positiv ist die Entwicklung in Sachen digitale Einreichung: 60% der heimischen Firmen wurden in den letzten zwei Jahren von den Steuerbehörden aufgefordert, ihre Informationen elektronisch einzureichen; ein so hoher Prozentsatz wurde von keinem anderen Land erreicht.  (red)

© APA/Barbara Gindl

18 Prozent der Befragten bewerten die Beziehungen als negativ – Werte wie in Nigeria oder Rumänien.

Ein Ärgernis: Steuerverfahren oft mehr als zwei Jahre bei der Verwaltung anhängig.

© Grayling/Daniela Beranek

keit und den Versprechungen von Marken“, erklärt Tschernutter, „all diese Veränderungen erhöhen den Bedarf an Beweisführung und somit an strategischer Kommunikation.“ „PR ist Chefsache“, ergänzt er. „Diese Lehrmeinung scheint nun wohl auch endgültig in der Realität angekommen zu sein. PR steht kontinuierlich auf der Tagesordnung der Vorstandsebene und der Beitrag strategischer Kommunikation zur Sicherung der ‚Licence to operate‘ und zum wirtschaftlichen Erfolg steht außer Zweifel.“ Dem Wachstum der PR-Branche vor allem in Asien und auch in Nahost hat man mit der Er-

medianet – 3

„Die Unternehmen planen ihre Budgets vorsichtiger, setzen mehr auf Projekte und machen Grundlagenarbeit verstärkt in-house.“ sepp tschernutter, Grayling

öffnung der Standorte im chinesischen Shanghai und in Doha, Qatar, auch bei Grayling bereits Rechnung getragen. In Zentral-, Ost- und Südosteuropa, wo Grayling laut Tschernutter seit Jahren Marktführer ist und internationale Brands wie Google, Skype, Lenovo oder General Electric betreut, erwarte man Wachstum vor allem im Bereich Technologie, Medien und Telekommunikation. Das sei auch „auf den noch nicht zur Gänze erschlossenen Markt für Internet- und Mobilkommunika­ tion in diesen Regionen zurückzuführen“. (sb)

zur studie Grayling „Pulse“ (Juni 2012) ist eine globale Studie zu aktuellen und zukünftigen Trends in der PR. Dazu werden Kommunikationsprofis in Unternehmen, Organisationen und Agenturen weltweit vierteljährlich befragt. Der Report zeigt wichtige Veränderungen in der PR-Branche auf. Ermittelt werden Unterschiede nach Region, Branche, Kommunikationsdisziplin, Budgets oder wahrgenommenem Wert der PR- und Kommunikationsarbeit für Unternehmen und Organisationen. Teilnehmer weltweit 1.252. Befragte Die Umfrage richtet sich an Kommunikationsprofis weltweit, auch, aber nicht ausschließlich Kunden von Grayling. Geografische Verteilung Westeuropa: 56,4%; CEE, SEE und Eurasien: 12,5%; Nordamerika: 11,2%; Asien-Pazifik-Region: 8,4%; Afrika: 1,9%; Naher Osten: 0,8%; Lateinamerika: 0,2%; Andere: 8,6%. Aufteilung nach Branchen Öff. Sektor & Non-Profit: 24,9%; Tech, Medien & Telekom: 16,5%; Finanz-und Unternehmensberatung: 11,8%; Energie, Industrie und Umwelt: 11,5%; Consumer & Einzelhandel: 7,2%; Healthcare & Pharma: 5,6%; Verkehr, Auto & Logistik: 4,2%; Andere: 18,3%.  www.graylingpulse.com

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medianet

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freitag, 29. juni            2012 – 7

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William Hill-CMO Kris Fahy über Marke, Testimonial und „König Fußball“  Seite 10

Bedeutung einer klaren Idee sowie ­zielgruppengerechter Übermittlung  Seite 11

Segelturns und Feierlichkeiten am Traunsee  Seite 14

„Ab ersten Juli wollen wir Geld verdienen“

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short

medianet tv heute

Mediengruppe Österreich Geschäftsführer Oliver Voigt über schwarze Zahlen dank aus­gebuchten Printtitels sowie profitablen Onlinegeschäfts. Außerdem betritt ­Österreich den Stellenmarkt und plant eine 64-seitige Sonntagsummantelung. Seite 8 Personalie Eigentümer darf Chefredakteur bestellen

Kritik Forderung an Wrabetz, von Plänen abzusehen

Wien. Die WAZ darf als Hälfteeigentümer der Kronen Zeitung zusätzlich zu Christoph Dichand einen eigenen Chefredakteur bestellen – und zwar auch ohne die Zustimmung der Familie Dichand. Das hat nach Informationen der Tageszeitung Der Standard ein Schweizer Schiedsgericht festgelegt. Bedingung dafür sei allerdings, dass der Chefredakteur aus dem Haus kommt. Andernfalls müsste die Familie Dichand der Personalie zustimmen, heißt es weiter. Dichand und WAZ waren für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichbar.  (APA)

Wien. Die freien Mitarbeiter im ORF wehren sich in einem offenen Brief gegen die Sparpläne der ORF-Geschäftsführung, die auch einen Abbau von Freien vorsehen. „Unsere Arbeit wird dringend benötigt, um den reibungslosen Sendebetrieb und die professionelle Abwicklung des täglichen Programms überhaupt noch gewährleisten zu können“, schreiben die freien Mitarbeiter und fordern ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz auf, von den Abbauplänen abzusehen. Stattdessen sollte Wrabetz „konstruktive Lösungsvorschläge bezüglich der Honorarfrage“ präsentieren.  (APA)

Demner, Merlicek & Bergmann erzählt Geschichten für Stiegl. click+>www.medianet.at

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

© Demner, Merlicek & Bergmann

„Krone“: WAZ darf mitbestimmen

Christoph Dichand könnte unerwartet einen Chefredakteur-Kollegen bekommen.

ORF-Sparpläne: Freie wehren sich

© APA/Herbert Neubauer

Peter Kropsch, Geschäftsführer Austria Presse Agentur (APA), zeigt sich erfreut über ein Konzernergebnis von fast 4 Mio. €, spricht über notwendiges Wachstum und damit einhergehend über die Chancen für eine nationale Nachrichtenagentur mit innovativen Konzepten und gemeinsamen Dienstleistungen.  Seite 13

© medianet

© APA

Kathrin Zechners Fernsehschema wurde vom ORF-Stiftungsrat einstimmig beschlossen. Die Fernsehdirektorin betont in einer ersten Stellungnahme die „Unverwechselbarkeit durch noch mehr Eigenproduktionen“, ab 9. September startet die erste Phase einer mehrstufigen ORF-Programmreformkette.  Seite 9

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz erntet Kritik der freien Mitarbeiter.


c ov e r

8 – medianet

Freitag, 29. Juni 2012

Tageszeitung Solides Geschäftsjahr und ausgebuchter Printtitel bringen schwarze Zahlen; auch Online seit Jahresbeginn profitabel

„Österreich“ betritt Stellenmarkt Oliver Voigt über neue Märkte, Inhalte, das Inseratengeschäft und den neuen, vierfärbigen 64-Seiten Österreich-Sonntagsmantel.

Wien. Mit Juni endet das Geschäftsjahr der Mediengruppe Österreich und damit die Frage, ob prognostizierte schwarze Zahlen geschrieben werden konnten – medianet fragte bei Geschäftsführer Oliver Voigt zum wirtschaftlichen Status quo des Medienhauses nach. „Wir sind nicht nur gekommen, um zu bleiben, sondern wir sind da – das ist zum aktuellen Zeitpunkt manifestiert“, zeigt sich Oliver Voigt, Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich, mit der Gesamtentwicklung seines Verlags zufrieden und verweist auf einen soliden Geschäftsabschluss. „Ab 1. Juli wollen wir Geld verdienen“, ist Voigt stolz über schwarze Zahlen, „das Haus geht aus dem Break-even heraus und wird im nächsten Geschäftsjahr Gewinne machen.“ Dieser Erfolg

„Da ist die Personalie Manuela HofbauerPaganotta sicherlich dienlich, denn die Krone Bunt war jahrzehntelang ihr Baby.“ oliver voigt über DEN NEUEN 64-SEITIGEN VIERFÄRBIGEN SONNTAGS-MANTEL

spiegelt sich auch im Tagesgeschäft wider. So sei man bei Inseraten so gut wie ausgebucht: „Gerade während der Woche sind wir am Anschlag, wenn wir nicht Umfänge erweitern.“

© medianet

DINKO FEJZULI jürgen hofer

„Das Haus geht aus dem Break-even heraus und wird im nächsten Geschäftsjahr Gewinne machen“, so Oliver Voigt.

sei ein wichtiger Tag: „Sonntag ist Lese- und Orientierungstag. Unsere Zielgruppe konsumiert, bespricht und trifft im Optimalfall im Kreis der Familie oder mit Freunden Kaufentscheidungen.“

Sonntag: 64 Seiten in Farbe Die Kraft des Sonntags für die Zeitung als reichweitenstärksten Tag will man künftig vermehrt ausschöpfen. So produziert Wolfgang Fellner aktuell einen Dummy für einen 64-seitigen Farbumschlag, der im Herbst mindestens ein Mal pro Monat realisiert werden soll. „Da ist die Personalie Manuela Hofbauer-Paganotta sicherlich dienlich, denn die Krone Bunt war jahrzehntelang ihr Baby“, so Voigt über die im April ins Boot geholte Verlagsdirektorin. „Sie ist ein un-

bestrittener Zeitungsprofi wie wenige andere und für uns ein echt toller Neuzugang; in Kombination mit Conny Absenger sind wir hier unheimlich stark aufgestellt und haben reichen Erfahrungsschatz im Tornister.“

Aspang mit täglich 2.000 potenziellen Lesern an. „Der Wettbewerb ist da exzellent, da macht Heute einen Superjob – aber wir werden uns weiterhin Stück für Stück weiter hineinarbeiten.“ Umtriebig zeigt sich der Verlag auch in anderen Bereichen: Voigt plant neben Madonna und Madonna Society einen weiteren Frauentitel am Magazinsektor, der dem „bewussten Leben Tribut zollen“ und werblich vor allem die Branchen Food und Einrichtung ansprechen soll. Printaktivitäten in den Bereichen Gesundheit und Health sowie Automotive in Verknüpfung mit Sport seien immer wieder verlockend, jedoch „sind wir eine zarte, junge Pflanze und unser zentraler Fokus ist und bleibt die Tageszeitung“, so Voigt. Hierbei habe man sich vorge-

Neues Magazin in Planung Neben inhaltlichen Erweiterungen wolle man naturgemäß auch Reichweiten erhöhen; so habe man aktuell zwei weitere Vermarktungsgebiete stark im Fokus. „Der Stammraum ist gut erarbeitet und aufgeschlossen. Wir werden aber nicht aufhören, im Sinne von solidem Mikromanagement diesen weiter zu bearbeiten – denn es gibt immer Platz“, spricht Voigt die eben erst erschlossenen Schwimmbäder oder Firmen wie das Opelwerk in

Erweitert wird die Tageszeitung Österreich aktuell um den Bereich ‚Karriere‘: „Wir gehen ab nächster Woche in den Stellenmarkt und steigen anfänglich demütig mit einer Doppelseite in den Ring. In der Vermarktung bieten wir ähnlich wie bei Automobil den bewährten Doppelschlag mit einer Schaltung während der Woche sowie am Sonntag an“, so Voigt. Der Sonntag

© Österreich

Einstieg in Stellenmarkt

Seit dem Start wurde das Portfolio ausgebaut – nun steigt Österreich ab kommender Woche in den Stellenanzeigen-Markt ein.

nommen, die Tageszeitung als Plattform für Markenartikel voranzutreiben. „‚Österreich‘ als Medienmarke hat sich beim Handel nachhaltig einen Stammplatz erarbeitet“, so Voigt, „und dieser entwickelt gemeinsam mit uns eine Marke nach der anderen. Wir laden Markenartikler, egal ob aus den Bereichen Food & Beverage, Textilien oder Accessoires, ein, uns auch zu besuchen und wertvolle Zielgruppen zu erschließen.“ Voigt verweist unter anderem auf den Erfolg von ‚joe24‘, welcher als guter Beleg diene, wie sich „flächendeckend in unserer Zeitung täglich geschaltete Werbung“ auszahle. „Das, was wir mit joe24 werblich in unserem Produkt machen, empfehlen wir natürlich auch unseren Partnern.“ Gestiegen sind die Anzeigenumsätze neben der Tageszeitung im gesamten Verlag vor allem in der Displaywerbung, wo man mit ‚oe24.at‘ seit Anfang des Jahres profitabel am Markt agiert und zur Europameisterschaft mit ‚sport24. at‘ ein weiteres Angebot lancierte. „Von allen Medien sind wir Online nach dem ORF klar die Nummer zwei. Menge und Volumen sind da, jetzt müssen wir die Inhalte dementsprechend ausbauen“, so Voigt.

Transparenzgesetz schadete Eine Überlegung spiele dabei die „extrem wertige Marke“ ‚österreich.at‘, die man noch im Talon habe, und die als Zusatzangebot unter der Dachmarke oe24.at mit klarer Newskompetenz gelauncht werden könnte. „Bei all diesen Vorhaben werden wir aber bewusst den richtigen Zeitpunkt wählen und nichts überstürzen, denn unsere Projekte sind exakt skizziert und solide aufgesetzt“, so Voigt. Angesprochen auf das Transparenzgesetz, das am 1. Juli in Kraft tritt, sieht Voigt wenig Positives: „Man hat, glaube ich, ohne Not ein ganzes Genre ausgebremst. Gerade in Zeiten von Politikverdrossenheit und komplexen Problemstellungen wäre es wichtig, dass der Gesetzgeber seine Lösungen an den Mann bringt und Werbung macht.“ Stattdessen sehe man sich mit Zurückhaltung bei betroffenenen Schaltungen sowie administrativen Überaufwand konfrontiert. „Mit dieser Regelung gibt es fast nur Verlierer, und garantiert keine Gewinner.“

PROMOTION

Wien. Als bis ins kleinste Detail inszenierte Schatzsuche konzipierte und realisierte IDEAL den diesjährigen Betriebsausflug von JP Immobilien. Ziel: die Adriaperle Dubrovnik und ihre vorgelagerten Inseln. Die führenden Vermarkter und Entwickler von Exklusiv-Immobilien schlüpften dabei in die „JP Piraten“-Paraderolle und meisterten als Team mit Bravour eine spannungsgeladene und filmreife Rallye – zu Lande und zu Wasser. Am ersten Tag mussten im historischen Ensemble der Altstadt Dubrovniks versteckte Hinweise gefunden, Kopfnüsse geknackt,

hohe Mauern bezwungen, dunkle Klosterhöfe erkundet, im Fundus der Allgemeinbildung gekramt und in der Historie der Stadt geforscht werden. Dabei wurde das UNESCO-Weltkulturerbe Dubrovnik mit seiner Geschichte und Kultur richtiggehend erarbeitet. Letztlich führten die verschiedenen Fährten zum Tages-Ziel: einem romantischen Dinner hoch über den Klippen mit Blick auf Stadt und Meer.

JP Piraten stechen in See Am zweiten Tag stachen die JP Piraten dann tatsächlich in See,

um auf einer richtigen Schatzinsel die Suche fortzusetzen: Inmitten subtropischer Natur und unzähliger Ruinen ergründeten sie einen verwunschenen Garten, meisterten sowohl kulinarische als auch sportliche und handwerkliche Herausforderungen, eroberten eine Festung, hissten dort hoch über der Insel die JP PiratenFlagge und enterten letztendlich unter lautem „JP Hooray!“ eine originalgetreue Replik einer Galeone aus dem 16. Jahrhundert; zugleich wurde dort der ersehnte Schatz gehoben. Nach einem Dinner auf den Schiffsplanken wurde der gelungene Beutezug ausgelassen gefeiert.

© IDEAL (2)

Arr! IDEAL hostet JP Piraten-Tour

IDEAL organisierte nicht nur die opulente Piratensause, sondern produzierte bzw. veredelte in aufwendiger Handarbeit auch sämtliche Drucksachen, Kleidungsstücke, Give-aways und

Accessoires – mit dem eigens kreierten JP Piraten Corporate Design und dem sprichtwörtlich „brand“heißen JP Logo. Ein kurzes Imagevideo ist unter www.ideal.co.at abrufbar.


M e d i e n & A g e n t u r en

Freitag, 29. Juni 2012

medianet – 9

Stiftungsrat Einstimmiger Beschluss zur vorgelegten Programmreform; Start der mehrstufigen Reform im Herbst

short

ORF fixiert Sendeschema

DMS mit Neukunden und PR-Betreuung Wien. Digitale Mediensysteme GmbH (DMS) zieht eine positive Zwischenbilanz 2012: Neben dem Gewinn der prominenten Neukunden Red Bull Mobile sowie Österreichische Post AG blickt das Unternehmen auf stetige Erweiterung des Kernteams sowie Umsatz- und Gewinnentwicklung über den Erwartungen. Zudem gibt es neuen Webauftritt und Beauftragung von Kobza Integra PR für alle Kommunikationsagenden.

Außerdem: Stiftungsrat zieht Konsequenzen aus Causa Pelinka und fixiert zweijährige „Cool-off“-Phase.

„Ziel ist es, ORF eins als sexy, überraschend und kompetent, und ORF 2 als traditionell, verlässlich und kompetent zu positionieren. ‚Mehr Unverwechselbarkeit durch mehr Eigenproduktionen‘, lautet unser Credo. Im Herbst beginnen wir mit der Umsetzung der Programmreformkette und werden sukzessive Kaufproduktionen durch Eigenproduktionen ersetzen“, zeigt sich Zechner zuversichtlich. Für den ersten Schritt greift Zechner auf einen bewährten Publikumsliebling zurück: Armin Assinger ist das Gesicht der neuen Dokusoap mit dem Arbeitstitel „A-Team“, die

„Ziel ist es, ORF eins als sexy, überraschend und kompetent, ORF 2

Ambient Media von Red Bull und Gewista

als traditionell, verlässlich und kompetent zu positionieren.“ ORF-TV-Direktorin Kathrin Zechner

Kathrin Zechners Sendeschema wurde vom ORF-Stiftungsrat einstimmig abgesegnet.

ab Herbst jeweils Mittwochs um 22 Uhr auf ORF eins laufen wird. Gemeinsam mit einem Juristen, zwei Bauprofis, einer Psychologin „und Hunderten freiwilligen Helfern“ wird Assinger Menschen in misslichen Lagen helfen, wie Zechner am Donnerstag bekannt gab.

„Cool-off“-Phase beschlossen In seiner Sitzung hat der ORFStiftungsrat am Donnerstag Konsequenzen aus der Causa Pelinka ge-

zogen und eine zweijährige „Cooloff“-Periode für alle Stiftungsräte mit Ambitionen auf Führungsposten im ORF beschlossen. Demnach ist ein Wechsel der Stiftungsräte in den ORF für zwei Jahre nach einer Generaldirektorenwahl ausgeschlossen; für Betriebsräte gilt, dass sie zwei Jahre lang nicht in Direktorenposten aufsteigen dürfen. Am Rande der Sitzung gab es auch noch einen schriftlichen ­Appell der Belegschaftsvertreter der ORF-Landesstudios an die Mit-

zielle Gefährdung der Länderbüros sehen. „Wir ersuchen Sie, sich im Stiftungsrat für eine Stärkung der Landesstudios und gegen die geplanten Maßnahmen einzusetzen sowie von der Geschäftsführung ein Zukunftskonzept für Landesstudios zu fordern, das die Aufgaben definiert, auf Struktur, Personal und Personalentwicklung Rücksicht nimmt und so die Leistungsfähigkeit der Landesstudios langfristig absichert“, heißt es in dem Schreiben.  (APA/red)

© Gewista/Andreas Buchberger

Assingers „A-Team“

glieder des Stiftungsrats in Sachen Einsparungen. Nach Information der Betriebsräte sollen in den Landesstudios 90 Stellen gestrichen werden, worin sie eine existen-

© ORF/Thomas Ramstorfer

Wien. Einstimmig hat der Stiftungsrat am Donnerstag das ORFSendeschema ab September 2012 beschlossen. „Damit setzen wir im ORF auf Unverwechselbarkeit durch noch mehr Eigenproduktionen“, zeigte sich Fernsehdirektorin Kathrin Zechner im Rahmen einer anschließenden Pressekonferenz im ORF-Zentrum erfreut. Mit täglich 45 Min. mehr Information zu Mittag in ORF 2, drei neuen Eigenproduktionen am Mittwochabend in ORF eins, zwei neuen Sportmagazinen in ORF Sport plus, weiteren neuen Formaten und Relaunches startet ab 9. September die erste Phase einer mehrstufigen ORFProgrammreformkette.

Geschmack auswählen, Foto machen, Daten eingeben und genießen.

Wien. Inmitten der Hitze kann man Körper und Geist in fünf Wiener City Light-Wartehäuschen mit kühlen Getränken beleben und gleichzeitig visuell über ein beflügeltes Foto abheben. Die Idee stammt von Red Bull, technische Umsetzung von Innovative & Ambient Media-Werkstätte der Gewista mit :3C! vidision Österreich.

„Wir bringen effiziente Lösungen“ Digital und physisch – Mail-Solutions: Innovative Kommunikationslösungen. Wien/Österreich. Die Post hat 2011 mit dem neuen Geschäftsfeld Mail-Solutions eine intelligente Drehscheibe für die physische und elektronische Kommunikation gelauncht. Wie Großunternehmen, Klein- und Mittelbetriebe sowie Ämter und Behörden davon profitieren können? Wir haben beim Leiter des Geschäftsfelds Mail-Solutions, Mag. (FH) Christian Weiß, nachgefragt.

medianet: Welche Synergien sind inhouse möglich? Weiß: Indem wir Synergien zwischen der physischen Postwelt und der Onlinewelt nutzen, schaffen wir innovative Komplettlösungen für unsere Geschäftskunden. Damit können die Unternehmen ihre Umsatzpotenziale im stark wachsenden Onlinemarkt bestmöglich nutzen. © Österreichische Post AG (2)

medianet: Herr Weiß, mit ‚MailSolutions‘ hat die Post im letzten Jahr ein neues Geschäftsfeld lanciert. Worum geht es im Kern? Christian Weiß: Das Geschäftsfeld Mail-Solutions ist auf die beiden Kernbereiche Prozessoptimierung der Geschäftspost und Effizienzsteigerung im Dialogmarketing spezialisiert und verbindet dabei die physische und digitale Kommunikationswelt zu innovativen Lösungen.

hinweg. Alle Leistungen werden auf die Zielgruppe der Werbekampagne abgestimmt. Durch die optimale Vernetzung von Post-Leistungen und Zielgruppenbedürfnissen entstehen effiziente und sichere Abläufe.

PROMOTION

Christian Weiß, Geschäftsfeldleitung Mail-Solutions & Marketing, Österr. Post AG.

medianet: Mit hybriden Gesamtlösungen reagiert man auf neue Kommunikationsspielregeln. Was sucht und vor allem braucht der Kunde? Weiß: In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation durch wandelnde Märkte, neue Technologien und die immer stärkere Vernetzung der Gesellschaft wesentlich verändert. Das Datenund Dokumentenaufkommen wächst laufend und erfordert neue, effiziente und intelligente Lösungen. Die Post hat das früh-

zeitig erkannt. Wir wissen, dass eine effiziente und flexible Verbindung von digitalen und physischen Kommunikationsformen heute ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Abwicklung komplexer Geschäftsabläufe ist. medianet: Welche Dienstleistungen und Services bietet Mail-Solutions? Weiß: Wir sind spezialisiert auf die Prozessoptimierung Ihrer Geschäftspost und bieten Ihnen

Lösungen für effiziente Werbekampagnen. Dazu stellt die Post ihr umfassendes Marketing-Knowhow als größtes österreichisches Dialogmarketing-Unternehmen zur Verfügung. Von der KampagnenPlanung über Zielgruppenanalyse und Kommunikationsplanung, Produktion und Postausgang bis hin zum Response-Management und zur Erfolgsmessung bietet die Post alle Dienstleistungen aus einer Hand, und das crossmedial über sämtliche Kommunikationskanäle

medianet: Welche crossmedialen Dialoglösungen werden angeboten? Weiß: Mit einem ‚Perfect.Response Mailing‘ erreichen Sie Ihre Kunden crossmedial: Sie versenden ein personalisiertes Direct-Mailing – mit der Post – und machen den Kunden in diesem auf eine ebenfalls personalisierte Landingpage neugierig. Dort findet er maßgeschneiderte Informationen, Responsemöglichkeiten und Interaktionsangebote. So erzielen Sie höchsten Response. medianet: Was zeigen Best-Practice-Beispiele? Weiß: Wir steigern den Unternehmenserfolg unserer Kunden durch zielgruppengerechte Dialoglösungen. Unser Multi-ChannelAnsatz ist die beste Voraussetzung für erfolgreiches und effektives

Management von Kundenbeziehungen. In diesem Bereich verfügt die Post über ausgereiftes Marketing-Know-how, mächtige Analyse-Tools und umfassendes Datenmaterial. Davon profitieren unsere Kunden bereits bei der strategischen Planung ihrer Kampagne.

INFO/KONTAKT Österreichische Post Aktiengesellschaft Unternehmenszentrale Haidingergasse 1, 1030 Wien Mail-Solutions & Marketing Business-Hotline: 0800 212 212 Web: www.post.at/business


medien

10 â&#x20AC;&#x201C; medianet

Freitag, 29. Juni 2012

Wetten wie die Briten Die Palette, worauf gewettet werden kann, ist breit gefächert â&#x20AC;&#x201C; ganz oben steht aber auch in Ă&#x2013;sterreich KĂśnig FuĂ&#x;ball

Der Lokalbezug bei William Hill Kris Fahy: â&#x20AC;&#x17E;Der lokale Bezug in jedem Markt in puncto Werbegestaltung und Produktinhalte ist besonders wichtig.â&#x20AC;&#x153; barbara katschnig

medianet: â&#x20AC;&#x161;Wetten wie die Briten!â&#x20AC;&#x2DC; lautet der Slogan von William Hill. Wetten die Ă&#x2013;sterreicher mittlerweile wie die Briten â&#x20AC;&#x201C; knapp zwei Jahre nach dem Markteintritt? Kris Fahy: Ich glaube wir kĂśnnten uns sehr glĂźcklich schätzen, wenn in jedem Zielmarkt die Leute wie die Briten wetten wĂźrden. Der Hintergrund dieses Slogans war es, auszudrĂźcken, auf welch lange Tradition William Hill als Buchma­ cher zurĂźckblickt und das groĂ&#x;e Vertrauen, das er in GroĂ&#x;britan­ nien genieĂ&#x;t. Unserer Marktfor­ schung zufolge verbinden auch die Ă&#x2013;sterreicher mit GroĂ&#x;britannien eine lange Wetttradition und da­ rauf bauten wir den Claim auf.

â&#x20AC;&#x17E;Zu jedem einzelnen â&#x20AC;&#x161;Champions Leagueâ&#x20AC;&#x2DC;Spiel bieten wir 185 WettmĂśglichkeiten an â&#x20AC;&#x201C; das macht uns wirklich einzigartig.â&#x20AC;&#x153; Clemens Kaiser, william hill

medianet: Wie wĂźrden Sie den typischen Online-Spieler aus Ă&#x2013;sterreich beschreiben? Clemens Kaiser: Der Ăśsterrei­ chische Online-Spieler ist immer noch männlich, der Frauenanteil ist leider noch sehr gering. Er ist sportinteressiert, nicht unbedingt aktiv, sondern oftmals nur ein â&#x20AC;&#x161;Couch­ potatoeâ&#x20AC;&#x2DC;, der das sportliche Ge­ schehen vor dem Fernseher beobachtet. Selbstverständlich online-

Š William Hill (2)

Wien. KĂźrzlich weilte Kris Fahy, CMO von William Hill, in Ă&#x2013;ster­ reich. medianet bat ihn und Clemens Kaiser, Country Manager Ă&#x2013;sterreich, zum Gespräch.

medianet im Gespräch mit Kris Fahy, CMO von William Hill, und Clemens Kaiser, Country Manager Ă&#x2013;sterreich, Ăźber den heimischen Markt und die Marke William Hill.

affin und zwischen 18 und ca. 40 Jahre alt. Im Segment â&#x20AC;&#x161;Pokerâ&#x20AC;&#x2DC; sind die User etwas jĂźnger. medianet: Auf welche Sportarten wird am meisten gesetzt? Beide: FuĂ&#x;ball! Fahy: Nach FuĂ&#x;ball kommt lange nichts und danach Tennis. medianet: Wie sieht es mit den anderen Sparten aus, z.B. Bingo? Kaiser: Bingo ist in Ă&#x2013;sterreich so gut wie unbedeutend. Gar kein Ver­ gleich zu GroĂ&#x;britannien, wo Bingo eine groĂ&#x;e Rolle spielt. Der Haupt­ fokus liegt auf Sportwetten. Wir be­ werben auch nur Sportwetten â&#x20AC;Ś Fahy: â&#x20AC;Ś und nach dem Prinzip des Cross Sellings bieten wir den Sport­ wettenkunden in einem nächsten Schritt unsere anderen Produkte an. William Hill ist durch Sport­ wetten groĂ&#x; geworden und dieses Erbe wollen wir auch weiterhin pflegen. Gesellschaftswetten, wie beispielsweise Eurovisions Song Contest, Prinzenhochzeit und ähn­ liches werden wir immer wieder im Programm haben, einfach weil sie sich gut fĂźr PR-Zwecke eignen. Au­ Ă&#x;erdem tut es gut, nicht immer nur Ăźber Sport reden zu mĂźssen. Und es

gab tatsächlich auch Ă&#x2013;sterreicher, die auf die Wette â&#x20AC;&#x161;Wird Prinz Philip während der Hochzeitszeremonie einschlafen?â&#x20AC;&#x2DC; setzten â&#x20AC;Ś medianet: â&#x20AC;Ś und schlief er ein? Fahy: Unseren Beobachtungen zufolge nicht ... Kaiser: Ein Beispiel unseres brei­ ten und tiefen Wettangebots: Zu je­ dem einzelnen Champions LeagueSpiel bieten wir 185 WettmĂśglich­ keiten an â&#x20AC;&#x201C; das macht uns wirklich einzigartig. Zuletzt anlässlich des EM-Spiels â&#x20AC;&#x161;Schwedenâ&#x20AC;&#x201C;Frankreichâ&#x20AC;&#x2DC; hatten wir eine Spezialwette, die sonst kein anderes WettbĂźro ange­ boten hat: â&#x20AC;&#x161;Trifft Karim Benzema und steigt Frankreich dadurch ins Viertelfinale auf?â&#x20AC;&#x2DC; medianet: An welcher Stelle liegt William Hill im Ranking der Markenbekanntheit der in Ă&#x2013;sterreich tätigen WettbĂźros? Kaiser: In weniger als zwei Jah­ ren haben wir uns bei der Aware­ ness von null unter die Top sechs katapultiert. Dies bedeutet eine sehr vielversprechende Entwicklung. In UK sind wir auf Nummer eins und im europäischen Ranking ge­ hĂśren wir zu den Top drei.

medianet: Ist dieser Erfolg einzig und allein auf die John Cleese TVSpots zurĂźckzufĂźhren? Fahy: Es ist ganz sicher eine Mi­ schung aus zwei Dingen: Erstens durch unser in Ă&#x2013;sterreich sehr beliebtes Testimonial John Cleese â&#x20AC;&#x201C; mit dem wir auch wirklich nur in Ă&#x2013;sterreich werben â&#x20AC;&#x201C;, und zweitens, weil die Qualität unseres Produkts Ăźberzeugt. Der lokale Bezug in je­ dem Markt in puncto Werbegestal­ tung und Produktinhalte ist beson­ ders wichtig und ein SchlĂźsselfak­ tor fĂźr unseren Erfolg. medianet: Wie wĂźrden Sie die Marke William Hill beschreiben? Fahy: â&#x20AC;&#x161;Modern-classicâ&#x20AC;&#x2DC;. Zur besse­ ren Veranschaulichung nehme ich gern den â&#x20AC;&#x161;Miniâ&#x20AC;&#x2DC; her. Der alte Mini war immer schon cool und der neue ist es ebenso. So ist auch William Hill eine Traditionsmarke, die auch im modernen Look gefällt. medianet: William Hill setzt offensichtlich sehr stark auf TV-Werbung. Auf welche anderen Kanäle verteilt sich das restliche Werbebudget? Kaiser: Google AdWords â&#x20AC;&#x201C; zum Beispiel Einbettung der Livewet­

ten, das ist bis jetzt einzigartig in unserer Branche â&#x20AC;&#x201C;, Printwerbung und Affiliate-Programme funkti­ onieren sehr gut. Wir fokussieren vor allem auf die Schaffung von Markenbewusstsein. Sponsoring ist in Ă&#x2013;sterreich noch kein Thema; in England hingegen sponsern wir u.a. die Nationalmannschaft. medianet: In welcher Form sind Social Media Teil Ihrer Kommunikationsstrategie? Fahy: Die UK-Facebook-Seite hat im Moment rund 90.000 Fans. In Ă&#x2013;sterreich haben wir lediglich Werbung auf Facebook geschal­ tet, haben aber noch keine eigene Seite; wir befinden uns diesbezĂźg­ lich noch im Beobachtungsmodus und werden in naher Zukunft eine Social Media-Strategie definieren. medianet: In KĂźrze ist das EuroFinale. Wie ist die EM bisher fĂźr William Hill gelaufen? Fahy: FĂźr uns ist es bis jetzt ein wirklich interessantes Turnier. Tolle Spiele, viele Tore und ein paar Ă&#x153;berraschungen gab es auch. Die Dramatik steigt mit jedem Tag und je interessanter das Spiel, desto hĂśher die Wettbeteiligung.

44*$/(6'8/437 '60+8'-+38.'83*+  /29,86'-:43+*/'3+8'3.'3*:43 4,,+3+393*-+7).1477+3+36'-+3*'72'-+*+6?78+66+/)./7).+3%+6(+'-+3896+3/3*+6&/+1-6955+*+6 "45387).+/*+6/2'60+8/3-(+6+/).+62/88+18'76-+(3/7/78,@6*/+!+/).193* '683+642293/)'8/43764952+.6'17+6,6+91/)./+-+3896-6955+-+3/+A8(+/*+3 9,86'--+(+63/3'11+3'8+-46/+3+/3+67801'77/-+72'-+" ! "! !! $#3*'9).'11+'3*+6+3 #3/87*+6!+/).193* '683+642293/)'8/4376495;96*+3/3/.6+6'8+-46/+938+6*/+"45 -+3896+3*+7'3*+7-+6+/.8%/67/3*+(+3+/3++).8+918/"'1+38-+3)=


Agenturen

Freitag, 29. Juni 2012

medianet â&#x20AC;&#x201C; 11

Agentur Fokus auf zielgruppengerechte Ă&#x153;bermittlung der Botschaft mit qualitativ hochwertiger Ausrichtung

Spot Markenauftritt

Investitionen in die Idee

DM&B: HappyEnd fĂźr Stiegl

Heimo Hammer, kraftwerk, Ăźber Potenzial im Onlinebereich und die Besinnung auf Kernkompetenzen. JĂźrgen Hofer

Š Demner, Merlicek & Bergmann

Wien. Im Rahmen der gestrigen â&#x20AC;&#x17E;feel goodâ&#x20AC;&#x153;-Party präsentierte die Kommunikationsagentur kraftwerk ihre neueste Publikati­ on: â&#x20AC;&#x17E;feel goodâ&#x20AC;&#x153; zeigt eine Reihe von Arbeiten und Projekten der Agentur fĂźr ihre Kunden aus dem Jahr 2011. Inhaber und GeschäftsfĂźhrer Heimo Hammer blickt aber nicht nur zu­ rĂźck, sondern im Gespräch mit medianet auch in die Zukunft. â&#x20AC;&#x17E;Wir haben im Vorjahr das ers­ te Mal seit 22 Jahren eine Billing-

Die besten Geschichten enden mit einem Stiegl, so die Idee von DM&B.

â&#x20AC;&#x17E;Klassische Werbung ist nicht tot, aber es verschiebt sich, bezogen auf Werbe­ spendings, von Print Heimo Hammer â&#x20AC;Ś

Š kraftwerk

hin zu Online.â&#x20AC;&#x153; kraftwerk-GeschäftsfĂźhrer und Inhaber Heimo Hammer blickt nach einem guten letzten Geschäftsjahr optimistisch nach vorn.

summe von 16 Mio. Euro geschafft â&#x20AC;&#x201C; das ist beachtlich, und auf die­ sem Erfolg wollen wir auch kĂźnf­ tig aufbauenâ&#x20AC;&#x153;, so Hammer stolz. In seinem Selbstverständnis sieht er kraftwerk als Agentur fĂźr klas­ sische Kommunikation und Kom­ munikation im Web; dabei spĂźrt Hammer seit einigen Jahren den Trend, Ăźber seine Kompetenzen im Onlinebereich auch stark im klassischen Bereich FuĂ&#x; fassen zu kĂśnnen.

was eine Marke ist und wie ich eine Marke aufbaue und pflege, man muss wissen, was eine Krea­ tivagentur zu kĂśnnen hat, und du musst als Agentur einen klar defi­ nierten Schwerpunkt haben.â&#x20AC;&#x153; Sonst sei man einer unter vielen; gerade deshalb fokussiere man stark auf den Bereich Online und Digital, welcher drei Viertel des Gesamtgeschäfts ausmache.

Fokus auf Kernkompetenz

In diesem Segment sieht er auch klares Zukunftspotenzial am Markt: â&#x20AC;&#x17E;Klassische Werbung ist nicht tot, aber es verschiebt sich, bezogen auf Werbespendings, von Print zu Onlineâ&#x20AC;&#x153;, so Hammer. Ă&#x153;ber die Frage der Wahl des Kanals stellt er aber bei all seinen Kun­ den den Fokus auf Botschaft und Zielgruppe. â&#x20AC;&#x17E;Du musst eine klare

Bei einer Vielzahl an Anfragen legt er aber dennoch Wert darauf, sich auf seine Kernkompetenzen zu besinnen: â&#x20AC;&#x17E;Die Frage der Zukunft ist: Welche Agenturen werden am Markt sein, was bieten diese an? Aus meiner Sicht sind das drei Din­ ge: Eine gute Agentur muss wissen,

Investitionen in Ideen

â&#x20AC;&#x17E;Die Frage ist nicht, wie viel ich fĂźr welchen Kanal oder welches Medium ausgebe, sondern wie viel ich in meine Idee investiere.â&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;Ś GeschäftsfĂźhrer ­kraftwerk

Idee und damit einhergehend ei­ ne Message haben, und du musst wissen, wie du diese zielgenau an die richtigen Adressaten bringstâ&#x20AC;&#x153;, vertraut Hammer auf zwei wesent­

liche Grundsätze. â&#x20AC;&#x17E;Die Frage ist auch nicht, wie viel ich fĂźr wel­ chen Kanal oder welches Medium ausgebe, sonern wie viel investiere ich in meine Ideeâ&#x20AC;&#x153;, so Hammer wei­ ter. Der adäquate Vertriebsweg der Botschaft wĂźrde sich klar aus Ge­ sprächen und Zieldefinitionen mit den Auftraggebern ergeben. Oft stĂśĂ&#x;t Hammer aber auch auf Schwächen in der Umsetzung und warnt: â&#x20AC;&#x17E;Onlineauftritte sind teil­ weise nicht fokussiert, ohne Kam­ pagnenschwerpunkt, ohne Call-toAction und lukrierte Daten werden von Unternehmen nicht weitergenutzt. Da besteht enormes Potenzial.â&#x20AC;&#x153; Chancen und Zuversicht ortet Hammer auch am Markt, wes­ halb er der Branche ein gutes Jahr prognostiziert, und â&#x20AC;&#x17E;auch wir als Agentur werden weiter Erfolg ha­ benâ&#x20AC;&#x153;.

Salzburg/Wien. Die Salzburger Brauerei Stiegl hat sich auf die Suche nach einem neuen Mar­ kenauftritt begeben: Einer um­ fassende Dachkampagne, in der sich die Ăźber 500-jährige Ge­ schichte von Ă&#x2013;sterreichs grĂśĂ&#x;­ ter Privatbrauerei wiederfinden sollte. Demner, Merlicek & Berg­ mann erzählen die Geschichte eines kleinen Dorfs auf einem Berg, welches verblĂźffende Ă&#x201E;hnlichkeit mit der bekannten Stiegl-Stiege aus dem Logo der Brauerei hat. Im ersten Spot fĂźhrt eine Autopanne fĂźr die Bewohner dieses Dorfs beina­ he zu einer abgesagten Hoch­ zeit â&#x20AC;&#x201C; schlussendlich endet die Story dennoch glĂźcklich: mit einem Stiegl. Credits: Auftraggeber Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH Marketing-/Werbeleiter Torsten Pedit, Marion Osztovits, Erwin MĂźller Agentur Demner, Merlicek & Bergmann Geschäftsleitung Harry Bergmann Creation Alistair Thompson (CD/Text), RenĂŠ Pichler (CD/AD), Patrick Hein (Text), Lukas Hueter (Grafik), Lilly Reich (Grafik), Beratung Daniela Berlini (ED), Katja HĂślzl (ED), Andrea MĂźhleder (KB Assistenz) Filmproduktion Filmhaus Wien Regie Wolfgang Murnberger Tonstudio Holly Media Media 1

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Social Media

12 – medianet

Freitag, 29. Juni 2012

Kommentar Talk via Twitter: Celebrity-Gossip, leichtes Infotainment und seriöser Debatten-Turbo …

Wenn „zwitschern“ sinnvoll ist … und warum Hashtag-Seiten als Marketingtool für Unternehmen an Relevanz gewinnen werden.

Wien. Jeder hat schon vom Mikroblogging-Dienst mit den 140-Zeichen-Nachrichten gehört. Sehr aktuell ist er, ideal für schnelle Information und die neuesten Promi-Gerüchte. Doch wer ist da überhaupt dabei, welche Möglichkeiten bietet Twitter und macht es auch für Unternehmen Sinn, zu twittern?

Kommunikation von Produktneuheiten genutzt werden – hier spielt die Exklusivität der Informationen eine wichtige Rolle.

Marketing via Doppelkreuz

© panthermedia.net/steve byland

Stefan Scharl

det Twitter nur passiv, um Tweets zu lesen. Doch handelt es sich dabei nur um alltäglichen Klatsch und Tratsch, oder gibt es auch Nachrichten mit Mehrwert? Wer sind die einflussreichen Personen im Mikroblogging-Dienst, also die echten Meinungsmacher? Und wird überhaupt Einfluss über Twitter ausgeübt? Als Anhaltspunkt dient die Anzahl der Follower. International wird die Rangliste von bekannten Celebrities wie Lady Gaga (26 Mio. Follower), Justin Bieber (23 Mio. Follower) und Katy Perry (21 Mio. Follower) angeführt. Wenn beispielsweise Justin Bieber twittert, dass seine Fans einfach sexy sind, hält sich die gesellschaftspolitische Relevanz jedoch sehr in Grenzen.

Mehr als Trash-Talk: Gezwitschert wird im Politikbereich und auf Unternehmensebene.

Belebter (Polit-)Diskurs

Eine deutlich wichtigere Rolle übernimmt Twitter bei politischen Ereignissen, etwa beim arabischen Österreich zwitschert mit Frühling. Dort wurde das Netzwerk Gegründet wurde der Dienst im verwendet, um Demonstrationen Jahr 2006. Während Twitter weltzu koordinieren und Live-Berichte weit schon von mehr als 500 Mio. zu übermitteln. Reporter, wie der Nutzern verwendet wird, gibt es in Nahost-Korrespondent Karim Elder Alpenrepublik insgesamt etwa Gawhary, nutzen Twitter, um direkt 81.000 registrierte Benutzer, wovom Ort des Geschehens zu berichvon knapp 40.000 ihren Account ten. Als österreichischer Vorzeigeaktiv verwenden. Circa drei Viertel Twitterer gilt der ORF-Journalist der aktiven österreichischen TwitArmin Wolf mit mehr als 51.000 terer zwitschern auch selbst für Followern. Durch diese enorme ihre Follower, ein 06 Viertel verwenkann man von einem EL_ins 271x202_28 12 28.06.12 09:15 Reichweite Seite 1

gewissen Maß an Einfluss auf die öffentliche Meinung ausgehen. Ein Beispiel für direkte Auswirkung von Tweets auf ein aktuelles Ereignis gab es im Mai dieses Jahres: Die Tageszeitung Österreich hatte in ihrer Online-Ausgabe einen Live-Ticker zum Begräbnis eines kleinen Buben, der von seinem Vater getötet wurde, eingerichtet. Das rief einen Sturm der Entrüstung auf Twitter hervor, auch viele Journalisten gaben ihren Unmut über diese pietätlose Aktion via Tweet bekannt. Innerhalb weniger Stunden reagierten

Österreich’s erste EVENT LOCATION-App ist da!

zwei namhafte Werbekunden und verkündeten – ebenfalls über Twitter – die vorläufige Einstellung der Werbeschaltungen auf dem OnlineAngebot von Österreich. Die Nutzung des Kurznachrichten-Diensts durch Unternehmen zu Marketingzwecken steckt in Österreich noch in den Kinderschuhen. Wie bei allen Social Media-Aktivitäten ist vor dem Start eine genaue Zieldefinierung wichtig. Es gilt u.a. zu klären: „Wen möchte ich erreichen?“ und „Was möchte ich meinen Followern bieten?“ Beispielsweise kann Twitter als Kanal zur

Eine brandneue Entwicklung sind sogenannte Hashtag-Seiten, die für Unternehmen angeboten werden. Ein Hashtag ist ein bestimmtes Stichwort, das mit einem Doppelkreuz (#) markiert wird, zum Beispiel #medianet. Der Hashtag wird direkt in den Tweet eingebunden, um die Suche nach Nachrichten zum selben Thema zu erleichtern. Als erste Seite dieser Art wurde die Präsenz der US-Rennserie NASCAR vorgestellt; darauf sind verschiedene Textmeldungen, Bilder und Videos zu sehen. So bekommen Firmen auch beim Kurznachrichtendienst die Chance, sich ihren Kunden ausführlicher zu präsentieren. Es macht für Firmen also durchaus Sinn, Twitter als ergänzendes Marketinginstrument zu verwenden; dabei darf aber nicht planlos vorgegangen werden. Konkrete Ziele und ein detaillierter Ablaufplan sind sehr wichtig, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, damit das Gezwitscher auch sinnvoll ist. Stefan Scharl ist Online-PR Manager bei Modern Mind Marketing.  http://www.mhoch3.at

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medien

Freitag, 29. Juni 2012

medianet – 13

Aufwärts Die APA – Austria Presse Agentur hat 2011 ein Konzernergebnis (EGT) von 3,96 Mio. Euro erzielt und ihren Gewinn um knapp 1,2 Mio. Euro erhöht

„Wachstumsfrage ist essenziell“

Ein Gespräch über Strukturwandel in der Branche sowie Herausforderungen und Anforderungen an eine nationale Nachrichtenagentur. Wien. Kürzlich legte die APA eine weitere, erfolgreiche Bilanz vor. medianet sprach mit Geschäftsführer Peter Kropsch. medianet: Die Medienwelt ist im Umbruch, und auch wirtschaftlich erleben wir schwierige Zeiten. Wie siehts bei der APA aus? Peter Kropsch: Das Geschäftsjahr 2011 war zu Beginn schwach, allerdings hatten wir ein starkes viertes Quartal. Wir sind zwar jedes Quartal im Plan gelegen, das vierte war aber ein Turboboost und hat wesentlich zu einem guten Jahresergebnis beigetragen. Wir erleben in der Medienwelt einen Strukturwandel, der durch die wirtschaftliche Situation verstärkt wird. Dieser Strukturwandel ist durch Innovationen bei Tablet-Computern, E-Publishing, neue Entwicklungen im Bereich PaidContent, aber natürlich auch durch viele Rationalisierungsbestrebungen bestimmt. Das führt zu viel Unsicherheit bei den Unternehmen, und die negative Stimmung überdeckt die realen Zahlen. Trotzdem versucht die APA, Innovationsbereiche zu definieren und sich dann dort zu engagieren. Ein gutes Beispiel ist da der ‚AustriaKiosk‘, auf dem eine Vielzahl österreichischer Printprodukte erworben werden kann. medianet: Welche Bereiche haben sich gut entwickelt und welche blieben hinter den Erwartungen? Kropsch: Über die Entwicklung von zwei Geschäftsbereichen freue ich mich ganz besonders, weil sie in der Vergangenheit schwierig waren, jetzt aber Früchte tragen: Unsere Bildagentur APA-PictureDesk hat letztes Jahr erstmals Gewinn geschrieben, und die diesjährige Geschäftsentwicklung ist mit plus 30 Prozent über den Erwartungen. Das liegt auch an unserer neuen Vermarktungsplattform, die sich sehr bewährt hat. Der zweite Geschäftsbereich ist das Medienbeobachtungsunternehmen Eisenbacher, das heute ausgeglichen bilanziert und von uns an die APADeFacto herangeführt wurde. Viel Aufwand verursachte letztes Jahr die Übersiedelung der MediaWatch von Innsbruck nach Wien. Aber da haben wir von Anfang an geplant, dass die Übergangsphase zwei Jahre dauern wird. Nun haben wir auch den Platz für diese Abteilung geschaffen, Mitte Juli kommt die MediaWatch in die APA-Zentrale, nachdem wir vor Kurzem den neuen Gebäudeteil mit 500 m�-Bürofläche in Betrieb genommen haben. Festzuhalten ist auch, dass alle großen Geschäftsbereiche nach Plan performt haben, und die Schweizer Gruppe hat letztes Jahr mit Keystone zusätzlich ein mehr als respektables Ergebnis aufgestellt. medianet: Worin sehen Sie die größte Herausforderung für die APA in den kommenden Jahren? Kropsch: Die APA funktioniert dann gut, wenn sie Wachstum generiert. Momentan ist dies aufgrund der Wirtschaftslage sehr schwierig. Die grundsätzliche Frage ist: Wo bekomme ich Wachstum her? In der Schweiz versuchen wir, uns mit einem Technologieunternehmen zu etablieren, das geht aber nicht so schnell, wie wir uns das vorgestellt hatten, denn der Schweizer Markt

hat durchaus seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. Grundsätzlich müssen wir aber über unsere Marktgrenzen hinaus expandieren, denn eine Nachrichtenagentur, die sich nur auf nationale Belange konzentriert, wird langfristig scheitern. Vielleicht sind gerade deshalb beim Thema internationale Zusammenarbeit die Nachrichtenagenturen aus kleineren Märkten Vordenker. Zum Beispiel haben die Schweden und Norweger gemeinsam ein Medienbeobachtungsunternehmen gekauft, und dieses entwickelt sich offensichtlich sehr gut ...

Markt hat den Vorteil, dass man sehr genau sieht, wie man von gemeinsamen Aktionen profitieren kann. Denn unser Markt ist einfach zu klein, als dass sich die hohen Investitionskosten für jeden Einzelnen rentieren. Überdies steigen bei jedem Medienunternehmen die Investitionskosten. Jetzt bringt beispielsweise Microsoft eigene Tablets heraus, die gute Chancen auf hohe Verkaufszahlen haben, und darauf müssen die Medien reagieren. Es reicht nicht, sich nur auf iOS und Android zu konzentrieren. Wir haben am Markt einfach so viele verschiedene Geräte, Displaygrößen und Software, und die Inhalte dementsprechend anzupassen und zu optimieren kostet viel Geld. Deshalb glaube ich auch, dass digitale Replikas von Tageszeitungen, wie sie der AustriaKiosk bietet, nur eine Grundstufe sind. In Zukunft werden wir ganz verschiedene Strategien von Medienunternehmen sehen, die ganz verschiedene Produkte hervorbringen werden.

medianet: … und die APA ist etwa in Frankreich erfolgreich aktiv gewesen?

„Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Genossen­schafter einem automatisch die Produkte abkaufen.“ peter kropsch, apa-GF © APA

dinko fejzuli

Kropsch: In Frankreich haben wir ein Terminplanungssystem für die Agence France Presse umgesetzt. Die Beziehung zur AFP ist sehr gut, und wir reden bereits über weitere gemeinsame Projekte. Unser wichtigster internationaler Markt bleibt aber der deutschsprachige Raum. medianet: Wo genau soll die Zusammenarbeit verstärkt werden? Kropsch: Zunächst mal in der IT, in anderen Bereichen sind wir nämlich schon sehr gut vernetzt. Damit spreche ich den Nachrichtenaustausch an, aber auch im Bereich der Datenbanken sind die Beziehungen gut definiert. Ein zukünftiges Thema ist auch die Entwicklung von guten internationalen Pressespiegeln für Unternehmen, denn die Rechteverwaltung, einheitliche Formatierung und einheitliche Medienbeobachtungsregeln stellen uns noch vor große Herausforderungen. medianet: Und wie schaut es im Bereich Video/Bewegtbild aus? Kropsch: Video ist ein Paradoxon. Es gibt auf der einen Seite den Hunger nach Bewegtbildern, auf der anderen Seite ist die Refinan-

zierung von redaktionellen Videos momentan nicht gegeben. Dagegen laufen Auftragsvideos schon recht gut. Die APA-OTS macht etwa Auftragsproduktionen für Unternehmen; diese Kommunikationsform ist sicher ein stabiler bis wachsender Geschäftsbereich. Wichtig ist hier allerdings, klar zwischen redaktionellen Inhalten und Auftragsarbeiten zu trennen. medianet: Wenn Unternehmen die APA nutzen, dann sind das meist größere Konzerne. Gibt es da auch eine Strategie, um mehr Angebote für mittelständische Unternehmen zu schaffen? Kropsch: Angebote für kleine Unternehmen sind eine echte Herausforderung an die traditionellen Geschäftsmodelle, denn im Gegensatz zu klassischen Großkunden und Mittelständlern erreicht man damit die kleineren Unternehmen nicht. Da werden wir die Geschäftsmodelle auch anpassen müssen – und dann haben wir da sicher ganz gute Chancen. Das Thema ‚Kommunikation‘ ist heute lebensnotwendig für jedes Unternehmen, also alle müssen einen Radarschirm aufspannen und sämtliche Nachrichten erfas-

sen, die einen betreffen. Wir arbeiten da aktiv an Lösungen. Zum Beispiel bringen wir das Projekt EU-Insight der Deutschen Presseagentur auf den österreichischen Markt, wo Strukturen, Prozesse und Entscheidungen aus der EU für Unternehmen übersichtlich aufbereitet werden. medianet: Und wie weit ist es für die APA hilfreich, als Genossenschaft organisiert zu sein? Kropsch: Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Genossenschafter einem automatisch die Produkte abkaufen. Unsere Dienstleistungen müssen möglichst die Bedürfnisse aller Genossenschaftsmitglieder abdecken, und das ist es schon eine besondere Herausforderung. medianet: Ein Produkt, das die Genossenschafter angenommen haben, ist der sogenannte AustriaKiosk. War es schwierig, hier alle Marktkonkurrenten auf eine gemeinsame Plattform zu bringen? Kropsch: Da sind wir genau beim Thema ‚Gemeinsame Dienstleistungen‘. Wenn man ein gutes Konzept vorstellt, dann wird es auch angenommen. Der österreichische

medianet: Welche Aufgabe kann hier die APA übernehmen? Kropsch: Die Rolle der APA ist es da, die notwendige Infrastruktur bereitzustellen; das geht von Informationsdiensten, technischen Services bis zu Rechtemanagement. Wir stehen einfach im globalen Konkurrenzumfeld, und da kann man nur gemeinsam bestehen. medianet: Frage zum Schluss: Wie hat sich die Krise auf den Mitarbeiterstand der APA ausgewirkt? Kropsch: Früher hatten wir eine große Zahl von freien Mitarbeitern. Ab 2009 waren diese Beschäftigungsverhältnisse aufgrund der gesetzlichen Lage nicht mehr möglich. Daher haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2011 möglichst alle freien Mitarbeiter fix anzustellen; die Bedingungen dafür zu schaffen war sehr anspruchsvoll. Heute haben wir rund 70 angestellte Journalisten mehr als vor dem Jahr 2009. Möglich war das vor allem auch durch eine neue Gehaltsstruktur, die im Wesentlichen aus 14 Gehältern besteht und auch geringere Gehaltssprünge aufweist. Damit haben wir aber auch klare Verhältnisse geschaffen, was Berufsbilder, Verwendungsgruppen und Ähnliches angeht. Die neuen Anstellungen haben uns sicher mehr Geld gekostet, aber auf der anderen Seite gibt es jetzt für uns auch mehr Planbarkeit als mit freien Mitarbeitern.


B i z-ta l k C LA S S IC

14 – medianet

Freitag, 29. Juni 2012

Es geht um die wurst um die wette segeln

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© medianet/Szene1/Christian Mikes

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Werbeagentur Habesohn, Doucha feierte

1. Andreas Murray (Tourismusdirektor Traunsee), Heinz Derflinger (PROFS), Gottfried Schrabacher (WKO), ­Christian Feichtinger (GF PROFS), Viktor Sigl (OÖ-Wirtschaftslandesrat); 2. Jürgen Irsigler (GF Admiral Sport­ wetten), Kolja Bathow (PROFS) und Rene Mangold (Eigner AEZ RC44 Sailing Team); 3. Hubert Stöhr (GF Brauerei Schloss Eggenberg) mit Michael Obrist (ORF OÖ-Moderator).

Segelmeister

HD-Sommerfest

Boat Owner Igor Lah (SLO 11) freute sich über seinen Sieg.

Wurst statt Kaviar Die Werbeagentur Habesohn, Doucha pflegt einen unprätentiösen Stil und dementsprechend unkonventionell fiel am 21. Juni auch ihr Sommerfest in der Trauttmansdorffgasse in Wien 13 aus. Die beiden Agenturinhaber Harald Doucha und Erich Habesohn klemmten sich hinter den eigens aufgebauten Würstlstand und verköstigten ihre Gäste mit vielen Urwiener Spezialitäten. Rund 100 Freunde und Geschäftspartner freuten sich über anhaltend gutes Wetter und eine gelöste Stimmung. „Wir möchten mit unseren Kunden nicht nur im geschäftlichen Kontakt bleiben, sondern sie auch persönlich kennenlernen; bei so viel positivem Anklang steht einer Wiederholung im nächsten Jahre eigentlich nichts entgegen“, meinten Doucha und Habesohn unisono. Mitgefeiert haben u.a.: Andreas Auer, DuPont Österreich, Angelika Doucha, ORF, Sandra Feurer, OMV, Maria Gepp, Gruner & Jahr, Elfriede Haberl, OMV, Claus IP Österreich feiert am 4. Juli, Hofmann-Credner, Almdudab 19 Uhr, in den Hofburg-Staller, Michael Holzer, Castrol, lungen sein alljährliches SomMichael Osinger, Erste Bank, merfest. Die Firma vermarktet Elisabeth Radatz, Radatz, Miu.a. die Österreich-Fenster von chael Stein, medianet, sowie RTL und Vox. Barbara Urban von der Meduni Wien.  (fg)

Weltklasse Die besten Segelmannschaften der Welt matchten sich vom 29. Mai bis 3. Juni beim RC44 Austria Cup am Traunsee. In diesem Rahmen ging es am 2. Juni in Gmunden rund. Nach dem zweiten Tag der Fleet Races und einer spektakulären Flugshow wurden am Gmundner Rathausplatz die Eigner und Profisegler Chris Bake, Pieter Heerema, Igor Lah, Rene Mangold und Christian Binder für ihre fünfjährige Treue und Widerkehr am Traunsee durch Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl geehrt und die Siegerpokale des Long Distance Race von Gmunden übergeben. Nach der Ehrung und der Pokalübergabe wurde zuerst bei der Sailors Pary auf den Linern der Traunseeschifffahrt gefeiert, anschließend ging es weiter zur RC44-Hafenfestbühne. Neben den Segelstars waren vor Ort: Gerhard Pils, GF BMW Österreich, Michael Frostel, Energie AG, Richard Mauerlechner, medianet, Thomas Blaguss, Blaguss Busunternehmen, Klaus Ahammer, Direktor Raika Salzkammergut, und Frank van der Hejden, Commercial Direktor Coca-Cola.  (fg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Gastkommentar Im Umgang mit der Zielgruppe 50+ zählt nicht nur Fachwissen

Was Hänschen nicht lernt Digital Seniors In einer Welt der „Early Adopters“ und „Digital Natives“ ist es für Nicht-Profis keine Selbstverständlichkeit, an den neuesten Hightech-Entwicklungen dranzubleiben. Vor allem für Menschen der Generation 50+, die ohne EDVUnterricht in der Schule groß geworden sind, ist die fortschreitende Digitalisierung eine echte Herausforderung. Wer den digitalen Sprung aus dem einen oder anderen Grund versäumt hat, kämpft nicht nur beruflich, sondern vor allem auch privat mit den Konsequenzen dieser Wissenslücke, nicht zuletzt deshalb, weil das Selbstwertgefühl leidet. Und ohne Rechner lassen sich viele inzwischen alltägliche Dinge wie der Chat mit Freunden und Angehörigen oder der OnlineKauf eines Schnäppchens heute gar nicht mehr bewerkstelligen. Das führt zu einem Paradoxon: Menschen im fortgeschrittenen Erwachsenenalter, die, verglichen mit früheren Generationen, körperlich und geistig in TopForm sind, verfügen zwar über die finanziellen Mittel, um Online-Angebote in Anspruch zu nehmen, sind aber aus praktischen Gründen davon ausgeschlossen. Hier liegt viel Potenzial, das seit Jahren von Markt und Medien ignoriert wird. Wir glauben aber an diese Zielgruppe und das Konzept des lebenslangen Lernens. Dazu braucht es allerdings nicht nur technische Expertise, sondern auch Fingerspitzengefühl, damit man diese Menschen punktgenau dort abholt, wo sie stehen. In Einzel-Coachings kann man hier die schönsten Erfolge erzielen.

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Tipp des tages

Christine Baumgartner ist Geschäftsführerin von Fit am Mac. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Karriere präsentiert von

Robert Wolf, AboutMedia

© Mark Higashino



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1. Herr über die Würste waren die HD-Agenturchefs Harald Doucha und Erich Habesohn; 2. Elfriede Haberl (OMV) und Sandra Feurer (Avanti) ließen es sich schmecken wie auch 3. Christian Hausleitner (HD) und Michael Holzer (Castrol).

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RC44 Austria Segel-Cup am Traunsee

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Smoothe Rhythmen Am 19. Juli eröffnet die bekannte Jazzsängerin Dee Dee Bridgewater den 17. Salzburger Jazzherbst. Weiter geht es zwischen 23. Oktober und 4. November unter anderem mit dem italienischen Altmeister Paolo Conte und Nina Hagen, die Gospels performt. Unser spezieller Tipp: Am 3. November singt Ute Lemper, und zwar unter anderem Lieder von Brel, Weill, Piazzolla und Ferre. Alle Informationen und Tickets unter:  www.salzburgerjazzherbst.at

Einstieg Der 25-Jährige ist neu beim Vermarkter von Webseiten wie Herold.at oder 1000ps.at. Dort ist der Absolvent der Theater-, Film- und Medienwissenschaft für Marketing und Vertrieb, Kunden­ betreuung sowie PR zu­ ständig.

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