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inside your business. today.

13. JG. NO. 1624

¤ 4,–

freitag/samstag/sonntag, 29.– 31. märz 2013

TREVISION

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„Wir sind störenfriede“

viele bunte kundenkarten

Heute mit: csrnet

Interview: Oliver Voigt, CEO Mediengruppe Österreich, zieht eine Zwischenbilanz Seite 8

Handelsexperte Rudolf Maurer: Strategien gegen die Unlust beim Einkauf  Seite 16

Vom Austrian Social Business Day bis  zum Energie-Innovationspreis „Verena“

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27.10.2005

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Auftakt Neue Kampagne geht am Dienstag on air

inhalt

Coca-Cola sagt den Kalorien den Kampf an

© Milpafilms

prime news & market watch > Kommentar: Social Media als Reformturbo in China  3

> Feature: Projekte und Ideen für ein Leben ohne Erdöl  4/5

9

© Burgenland Tourismus/Peter Burgstaller

marketing & media > DMS analysiert das Käuferverhalten am PoS 

Move ya! Der erhobene Zeige­finger hat in der Werbung nichts verloren, meint Coca-Cola-Marketingdirektor Andreas Johler. Vielmehr müsse man den Menschen wieder Freude an ­Bewegung vermitteln – „das ist das Ziel der neuen Werbelinie“.  Seite 2

> PKP BBDO kreiert Werbelinie für Burgenland Tourismus 11 retail > EKZ-Ranking: Österreichs beste Einkaufstempel  17 > Schärf: Kaffeekultur auf der „Hotel & Gast“ Wien  18 © jawe

business weekend

© KOR EcoLogic

Bank Austria Einkaufsmanagerindex sinkt im März

Industrie schränkt Produktion ein

Wegen des Feiertags erscheint die nächste Ausgabe von medianet am ­Freitag, 5. April. P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien,  Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

© Bank Austria

> Zukunft der Technikwelt: Flitzer aus dem Drucker  28 > DAX korrigiert – doch der Aufwärtstrend ist intakt  36 > Multichanneling: neue Wege für Online-Shops  48

Bank Austria-Chefvolkswirt Stefan Bruckbauer: Eine „anhaltende Industrieflaute“.

Wien. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten verzögern in Österreich den Aufschwung, die Industrie bleibt in Warteposition und schränkt die Produktion wegen rückläufiger Auftragsentwicklung ein. Das ist das Fazit des aktuellen Bank Austria-Einkaufsmanagerindex, der im März erneut, wenn auch geringfügig, auf 48,1 Punkte oder das Niveau von Ende 2012 sank. Der Start ins Jahr 2013 erfolgte schwach, mit Stagnation im 1. Quartal. Trotzdem wird weiter ein BIP-Anstieg von 0,9% im Gesamtjahr erwartet. Der Indikator liegt den neunten Monat in Folge unterhalb der Wachstumsgrenze von 50 Punkten.  (APA/red)

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C OV E R

2 – medianet

Freitag, 29. März 2013

139 kcal = 1 D ose co l a 25 Minuten Gassi gehen mit dem Hund + zehn Minuten im Club shaken + 75 Sekunden lachen + ein Siegestanz = 139 verbrannte Kalorien, so die einfache Rechnung, die Coca-Cola im neuesten TV-Spot vorexerziert. „Wir wollen zeigen, wie man mit Freude Kalorien verbrennt – und so vielleicht eine kleine Rolle im Kampf gegen Adipositas spielen“, verweist CokeMarketingchef Andreas Johler auch auf die 200 Breitensportveranstaltungen, die Coca-Cola Jahr für Jahr allein in Österreich unterstützt – u.a. den Vienna City Marathon und den Coca-Cola Cup.

© Coca-Cola

Credits: Auftraggeber Coca-Cola GmbH Market Manager Sonja Callahan Senior Marketing Activation Manager Angela Moser Agentur McCann Geschäftsleitung Österreich Christof Sigel Text Armin Winkler AD Stipanka Busic Beratung Dominique Podiwinsky Mediaagentur MediaCom Agentur international Ogilvy Buenos Aires ECD Joaquín Cubría Account Director Emanuel Abeijón

Coca-Cola Der Getränkekonzern startet dieser Tage mit neuen TV-Spots eine Werbeoffensive im Kampf gegen die grassierende Fettleibigkeit

Globale Aufklärungskampagne geht auch in Österreich on air

Marketingdirektor Andreas Johler: „Wir wollen die Menschen mit dem simplen Prinzip der Kalorienbalance vertraut machen.“ dieses Thema aber nur punktuell beleuchtet.“ Aktuell gelten 27,6% der Österreicher als zu dick, 12,2% sogar als fettleibig – Zahlen, die man laut Johler natürlich nicht einfach so vom Tisch wischen dürfe. Man müsse in der Diskussion darüber aber das Gesamtbild betrachten und endlich die „Halbwahrheiten, mit denen gern jongliert“ werde, ins rechte Licht rücken: „Die Kalorienzufuhr ist insgesamt in den letzten 20 Jahren gleich geblieben. Allerdings hat die Bewegung stark abgenommen. Es gibt weniger Turnstunden, die Menschen verbringen mehr Zeit vor dem Computer und dem Fernseher und bewegen sich weniger als früher. Dadurch rutscht die Kalorienbalance immer mehr in ein Ungleichgewicht. Das ist kein alleiniges Limonaden und Fast Food-Phänomen.“

„Falsche Wahrnehmung“ Um diese „falsche Wahrnehmung“ – nur Softdrink- und Fast-FoodKalorien sind die „Bösen“ – auch aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten, startete Coca-Cola zu Jahresbeginn eine weltweite Aufklärungskampagne: „Alle Kalorien, darunter auch die von Coca-Cola-Produkten, beeinflussen das

C oca-C o la in Z ah l e n

Umsatzerlöse in Mrd. USD Umsatzveränderung in % Ergebnis nach Steuern in Mrd. USD Anzahl Mitarbeiter Veränd. Mitarbeiter in % Werbeausgaben in Mrd. USD Quelle: Coca-Cola Annual Reports

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 24,088 28,857 31,944 30,990 35,119 46,542 48,017 4,26 19,8 10,7 –2,99 13,32 32,53 3,17 5,080

5,981

5,807

6,906 11,859

8,634

9,086

71.000 90.500 92.400 92.800 139.600 146.200 150.900 29,09 27,46 2,1 0,43 50,43 4,73 3,21 2,6 2,8 3 2,8 2,9 3,3 3,3

Gewicht“, lautet die erstaunlich selbstkritische Kernbotschaft der seit Jänner in den USA und demnächst auch in Europa ausgestrahlten TV-Spots. „Fettleibigkeit ist ein ernsthaftes Problem, und ich bin dazu entschlossen, in Europa mehr dagegen zu tun“, erklärte James Quincey, der Europa-Chef der Coca-Cola-Gruppe, anlässlich der Prä-

rienmenge einer Dose Coca-Cola) zeigt der Getränkeproduzent, wie mit Bewegung – vom Gassi gehen mit dem Hund über Luftballons aufblasen bis zum Tanzen – jene ominösen 139 Kalorien verbrannt werden können. Der erhobene Zeigefinger passe nicht zur „CocaCola-DNA“, sagt Johler, und „Verbissenheit wollen wir sicher nicht

„Das Thema ‚Fett­ leibigkeit‘ ist eine

lich zur tatsächlichen Aktivität“ in die Welt hinauszutragen. Neben der Freude an Bewegung will Coca-Cola mit dieser Kampagne natürlich auch seine kalorienreduzierten Produkte mehr in den Fokus rücken. So startete die neue Werbelinie in Großbritannien zeitgleich zum Launch der neuen „Sprite“-Rezeptur: Wie ein Jahr zuvor in Frankreich, hat der Getränkeproduzent das klassische Sprite im Vereinigten Königreich durch eine Stevia-Variante – laut Konzernangaben mit 30% weniger Kalorien – ersetzt.

gesellschaftliche

Lena Hoschek vs. Marc Jacobs

­Problematik, der man

Wann und ob „Sprite Stevia“ in Österreich auf den Markt kommen wird, wollte Johler einstweilen nicht verraten. Vielmehr solle der Werbeschwerpunkt in der Alpenrepublik auch Coca-Cola light und Coke Zero als Alternative promoten: „Wir wollen, dass der Mensch mehr Eigenverantwortung übernimmt; daher bieten wir ihm mittlerweile auch gleich zwei Alternativen an“, so Johler. „Das ist meiner Meinung nach schon ein großes Signal.“ Werblich werden daher sowohl Coca-Cola light als auch die ZeroVariante erstmals gemeinsam mit dem klassischen Coca-Cola auftreten. In den Vereinigten Staaten wird der Designer Marc Jacobs die Werbetrommel für den Softdrink-Multi rühren und in Österreicher wird die Grazer Künstlerin Lena Hoschek eine Limited Edition-Dose für die Light-Variante kreieren. „Nichts gegen Herrn Jacobs; aber die Kooperation mit einer aufstrebenden heimischen Künstlerin freut mich natürlich noch mehr“, so Johler abschließend.  (jawe)

sich stellen muss.“ Andreas Johler Marketingdirektor Coca-Cola © jawe

Wien. Die Geschichte dominierte vergangenen September die Titelblätter der internationalen Presse: New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und sein Gesundheitsbeauftragter Thomas Farley wollten im Kampf gegen die Fettleibigkeit den Verkauf zuckerhaltiger Limonaden im XXL-Format verbieten und die Ausgabe in vielen Lokalen auf Halbliter-Größen begrenzen. Mitte März 2013 sollte das geplante Gesetz in Kraft treten. Dazu kam es jedoch nicht. Ein Gericht in New York kippte kurzfristig das umstrittene Verbot: Es sei „ungerecht“, dass das XXL-Verbot nur für bestimmte Getränke gelte – und auch nur für bestimmte Verkaufsorte wie Kinos oder FastFood-Läden. Die Regelungen seien „überfrachtet mit willkürlichen und unberechenbaren Konsequenzen“, lautete die Argumentation. Damit sprach Richter Milton Tingling Andreas Johler, Marketingdirektor bei Coca-Cola für 23 Länder, aus der Seele: „Geschimpft wird immer nur über die Limonaden und die Fast-Food-Ketten“, erklärt er gegenüber medianet. „Das Thema ‚Fettleibigkeit‘ ist eine gesellschaftliche Problematik, der man sich stellen muss, das ist richtig und wichtig. Momentan wird

sentation der britischen Version des Spots vor wenigen Tagen. Johler kündigt jedenfalls an, dass ein Großteil der diesjährigen Coke-Werbelinie Stellung zu dieser gesellschaftlichen Problematik beziehe, um „unseren Teil zur Aufklärung“ beizutragen. Konkret wolle Coca-Cola die Menschen mit dem simplen Prinzip der Kalorienbalance vertraut machen: „Es ist ganz einfach: Was der Mensch an Kalorien zu sich nimmt, muss er auch wieder verbrennen. Und wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, wie das auf unterhaltsame Art und Weise geht.“ Im nächste Woche in Österreich lancierten Spot mit dem Titel „139 Kalorien“ (das ist exakt die Kalo-

fördern“, verweist er nur zu gern auf Coca-Colas „Happyness in a bottle“. „Es muss ja nicht immer ein Marathon sein“, ergänzt CocaCola Österreich-Sprecher Philipp Bodzenta schmunzelnd. Das Problem sei laut Johler aber, dass sich unser Lebensstil durch Computerisierung und Motorisierung massiv verändert habe: „Unsere Spots sollen diesbezüglich zum Denken anregen und lebensnah zeigen, was ein klein wenig Bewegung im Alltag bewirken kann“ – „Und vielleicht können wir die Menschen auch zum Treppensteigen animieren – statt den Aufzug zu nehmen“, denkt er auch darüber nach, die Werbebotschaft mittels U-BahnStationbranding „so nah wie mög-


medianet

inside your business. today.

freitag, 29. märz 2013 – 7

TVthek nun auch für Windows 8; Prüfung von 24/7-Livestream aller Sender Seite 10

ATV

Platzhirsch

Bis zu 933.000 Seher beim Länderspiel; bester Tag seit Senderbestehen  Seite 12

Vierjähriges Jubiläum des Clubs am Opernring  Seite 14

© DocLX/Jolly Schwarz

ORF

© APA/Georg Hochmuth

© ORF/Hans Leitner

marketing & media „Wir sind Störenfriede und wir sind es gern“

© DMS

short

© Aleksandra Pawloff

Michael Buchacher, Geschäftsführer der Agentur DMS, analysiert mit Audience Measurement das Käuferverhalten am PoS; die Bedeutung dieser Untersuchungen steige. Unternehmen erhalten dadurch wertvolle „Customer Insights“ für ihr Marketing.  Seite 9

© medianet

© New Business

Saskia Wallner, Ketchum Publico-Geschäftsführerin, sieht Awards als „Bestätigung für unseren neuen, erfolgreichen Weg“. So wurde die heimische PR-Agentur zuletzt beim internationalen SABRE Award als „EMEA Consultancy of the Year“ ausgezeichnet.  Seite 10

Lorin Polak, Geschäftsführer des Wirtschaftsmagazins New Business, feiert nicht nur das 20-jährige Bestehen, sondern sieht im Fachmagazinbereich weiterhin den Trend zum Gedruckten: „Online wird Papier in den nächsten Jahren nicht den Rang abringen.“  Seite 12

Zwei Jahre bei Österreich Oliver Voigt zieht über die letzten 24 Monate als Vor­sitzender der Mediengruppe Österreich Bilanz und kündigt nach der eben ­erschienenen Madonna Stylebible weitere Magazine an.  Seite 8

medianet tv heute

Award OmnicomMediaGroup Austria-CEO in Media-Jury

© Smolej & Friends

Susanne Koll als Cannes-Jurorin

© OmnicomMediaGroup

Smolej & Friends bringen Integrationsspot für den ÖFB. click+>www.medianet.at

Susanne Koll, eine von drei Juroren aus Österreich bei den Cannes Lions 2013.

Wien. Susanne Koll, CEO der OmnicomMediaGroup Austria, juriert zusammen mit 40 Medienspezialisten aus aller Welt beim 60. Cannes Lions Festival in der Cannes Lions Media Jury. Koll zu ihrer Berufung in die Jury: „Das ‚Cannes Lions Festival‘ ist eine Quelle der Inspiration und kreativer Energie, die ihresgleichen sucht; es ist daher für mich eine große Freude und Ehre, als Teil dieser Jury so hochkarätige und innovative Arbeit aus der ganzen Welt bewerten zu dürfen.“ Neben Koll ist Österreich mit Phil Hewson, Draftfcb (Direct-Jury) und David Petermann, Wunderman PXP (Cyber-Jury), vertreten.  (red)


c ov e r

8 – medianet

Freitag, 29. März 2013

Kurze Wege Während in großen Konzernen vieles an den Strukturen scheitere, „machen wir es einfach“, so Voigt über neue Arbeitsweisen

„Bloß keine Bullshit-Meetings“

Oliver Voigt zieht Bilanz über zwei Jahre als CEO und kündigt nach der erst erschienenen Madonna Stylebible weitere Magazine an. dinko fejzuli

Wien. „Wolfgang und Helmuth sind die Menschen, die ich in dieser Stadt am längsten kenne; seit 1999. Von daher spart man sich dann ein förmliches Entrée. So saß also Helmuth Fellner mit mir im Café Museum und sagte, ‚ich darf dich von meinem Bruder fragen, möchtest du jetzt weiter Generaldirektor spielen oder möchtest du in deinem Leben nochmal arbeiten?‘ Ich musste lachen, da dies ja wohl die charmanteste Unverschämtheit war, die es gibt.“ So beschreibt Oliver Voigt seinen Eintritt in die Mediengruppe Österreich im März 2011.

„Helmut Fellner meinte von meinem Bruder fragen, möchtest du

Seit zwei Jahren werkt Oliver Voigt an der Spitze der Verlagsgruppe Österreich – in medianet zieht er Bilanz und kündigt Neues an.

jetzt weiter General-

Beteiligten selbst allesamt Akteure „verlegerischer Herkunft“ seien, so Voigt frei nach Horst Pirker, der diesen Begriff geprägt hatte. So habe man etwa beim Wiener Opernball mit geringem Mitteleinsatz mit insgesamt drei Kameras einen Live-Stream mit gut 25.000 Zusehern bei einer Duration von zwölf Minuten auf die Beine gestellt. „Das Thema ‚Fernsehen‘ kommt für Verlage in eine neue Dimension, und wir sind dabei“, so Voigt. Die Rolle, die Voigt für sich und für Wolfgang Fellner in der heimischen Medienbranche gefunden zu haben scheint, beschreibt er knackig so: „Für viele in der Branche sind wir ein Störenfried, der in ein Terrain eingedrungen ist, wo Altverleger Regionalzeitungen machen, wo alles gut ist, es eine Mediaprint gab, und plötzlich ist da jemand, der diese beschauliche Ruhe stört.“ Nachsatz Voigt: „Und wir sind es gern.“

direktor spielen oder möchtest du in ­deinem Leben nochmal ­arbeiten?‘.“ Oliver voigt über sein entree bei „österreich“

Gefragt nach der Aufgabenstellung, die die Fellners eventuell vorgegeben hätten, zitiert Voigt, der als Vorsitzender der Geschäftsführung für die gesamte Mediengruppe Österreich fungiert, diesmal den anderen Fellner, Wolfgang: „Lass uns doch gemeinsam ein echtes multimediales Medienhaus bauen.“ Nachsatz Voigt: „Und heute sind wir ein multimediales Medienhaus, haben eine große Zeitung, Radios, Online-Plattformen, Magazine und wir beginnen uns über die Schiene Internet dem Bewegtbild zu nähern.“ Gerade beim diesem Thema sei man ein „Start-up“, auch wenn die

© Mediengruppe Österreich/Montage: B. Qelaj

© medianet

zu mir: ‚Ich darf dich

Magazinoffensive in 2013 Neben Print und Online bezeichnet Voigt die sogenannten Zusatzgeschäfte als dritte wichtige

Erlösquelle, auch wenn man natürlich noch immer die allermeisten (Werbe)Erlöse aus der gedruckten Zeitung generiere. Wer aber die notwendige Existenz der Zusatzgeschäfte „wegdebattiert, ist nicht von dieser Welt“.

„Wer die notwendige Existenz der Zusatz­geschäfte weg­debattiert, ist nicht von dieser Welt.“ ... und die konkurrenz

Selbst ist man hier sehr kreativ: Ob ein Online-Reisebüro, mit dem man mittlerweile einen zweistelligen Millionenbetrag umsetze, oder Stickeralben, lautet das Credo hier: „Was Rewe und Spar können, das können wir auch.“ Von anderen oft als Gemischtwarenladen mit angehängtem Me-

dienbetrieb verspottet, spreche man auch hier von einem „signifikanten siebenstelligen Geschäft; das sind hohe Gewinne“, so Voigt. Mit den Buchreihen – Österreich verlegt pro Woche eine Edition –, den CDs oder der Kooperation mit der heimischen Autobranche sei es dasselbe. Statt in „BullshitMeetings“ irgendwelche Fantasien zu entwickeln, „machen wir vieles einfach“. Dass man dabei manchmal auch nach dem Prinzip try and error vorgehe, will Voigt gar nicht verhehlen. „Genau das ist aber der Vorteil, in einem unternehmerischen Haus zu arbeiten“, sagt Voigt und deutet mit der Hand auf die Verbindungstür zum benachbarten Glasbüro, in dem Wolfgang Fellner sitzt, und meint damit die kurzen Wege, die er hier seit zwei Jahren regelrecht genieße. Gefragt nach den Magazinen (erst vergangene Woche hat man mit der Madonna Stylebible ein neues Produkt an den Start gebracht), kommt Voigt so richtig in Fahrt: „Wir sind sehr zufrieden, auch wenn ich der Meinung bin, dass die Gattung ‚Magazine‘ insgesamt unterpotenzialisiert ist.“

Deshalb werde man, nach der jetzt gelaunchten Madonna Stylebible, im Sommer bzw. Herbst die eigene Magazin-Initiative weiter forcieren. Neben einer möglichen Line-Extension der Madonna im Bereich „Wedding“ oder „Holiday“ soll es mit „Naturlust“ ein weiteres Magazin geben: „Das Ding ist fertig, wir müssen uns nur entscheiden, machen wir es, oder machen wir es nicht.“ Der Erfolg von ähnlichen Titeln wie Servus in Stadt und Land aus dem Hause Red Bull dürfte die Zeitungsmacher in der Friedrichstraße wohl eher zu einem ‚Ja‘ motivieren – „spätestens im Frühjahr 2014“, lässt sich Voigt dann doch zu einer Präzisierung hinreißen. Wobei: Man will nicht nur publizistisch mit mehr oder weniger unerreichbaren Dingen die Sehnsucht der Leser wecken, sondern das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und diese Sehnsucht mit Praktischem, wie etwa beim Thema Südtirol dann auch wirklich die dort angestammten 27 Schlutzkrapfen-Rezepte im Heft, auch tatsächlich vorstellen. „Also Sehnsucht, Nutzwert und Kochen – sprich ein neues Konzept –, genauso wie die Madonna Society extra erwerbbar“, fasst Voigt Idee und Vertrieb zusammen.

Transparenz und Medien Ein Thema wurde beim Bilanzgespräch mit Oliver Voigt nicht ausgespart: Medienförderung und Transparenz. Hier war ja neben Krone und Heute Österreich als drittes Medium in die Kritik geraten, von öffentlichen Kommunikationsetats besonders viel profitiert zu haben – nicht zuletzt deshalb mündete die Debatte auch in einem neuen Medientransparenzgesetz. Voigt zu diesem Thema ‚Kauf von Berichterstattung versus Inserate‘: „Das ist Unsinn. Das ist die alte Debatte in diesem Geschäft. Wir haben links eine Redaktion und rechts eine Anzeigenabteilung und diese sind natürlich getrennt, stehen aber in Bezug zueinander. Aber: Es gibt keine wohlmeinenden Berichte gegen Bezahlung, denn wenn du dich so kaufen lässt, dann nimmt dich niemand mehr ernst.“


Freitag, 29. März 2013

fa c ts & b a c kg r o u n d s

medianet – 9

Know-how DMS analysiert mit Audience Measurement das Käuferverhalten am P(oint) o(f) S(ale) und legt damit die Basis für effiziente Marketingaktionen

Keine Marketing-Süßwarenopfer Wien. Wer sich entscheidet, die Schokolade erst aus dem Regal bei der Kassa zu kaufen, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, denn: Gut 30 bis 40% aller KaufEntscheidungen fallen ohnedies erst am Ponint-of-Sale (PoS), so die Ergebnisse einer Ogilvy-ActionStudie. Und genau dieser Moment, der finale Griff zum Schokoriegel, ist für Produzenten, Händler und Marketiers von Interesse – und damit verbunden die Frage: Welche Maßnahmen und Werbemittel sorgen dafür, dass mein Produkt exakt in diesem Moment nicht nur auffällt, sondern überzeugt?

Suche nach dem Warum Die Antwort darauf will Michael Buchacher, Geschäftsführer der Wiener Agentur DMS, geben. „‚Audience Measurement‘ untersucht das Besucher- und Käuferverhalten am PoS und bildet damit eine unerlässliche Datenbasis für Marketingstrategien mit stark minimierten Streu- und Effizienzverlusten“, beschreibt es Buchacher kurz. Faktoren wie die Attraktivität der Werbemittel und Inhalte der Präsentation am PoS, Kundenfrequenzen oder Zielgruppendaten – das alles sind wichtige Parameter, die erfasst und ausgewertet werden müssen. „Erst wer diese Variablen kennt und versteht, wie seine Kunden ticken, kann eine Marketingaktion exakt auf die Zielgruppe zuschneiden“, so Buchacher. Obwohl per definitionem nicht neu, ortet der Spezialist für Digitale Medien einen Trend und eine erhöhte Nachfrage nach Audience Measurement. Buchacher macht dies vor allem an der technologischen Entwicklung fest. Waren früher Umfragen und Beobachtungen in laborähnlichen Umgebungen an der Marketing-Tagesordnung, lässt sich eine Analyse des Käuferverhaltens heute mit Sensoren, Kameras sowie passender Software deutlich einfacher, effizienter im Livebetrieb umsetzen – stets unter Berücksichtigung des Datenschutzes.

Einsatz von Videotechnik

© DMS

Wie Audience Measurement in der Realität funktioniert, zeigt Buchacher am Beispiel einer Bank; DMS hat für eine internationale Bankengruppe als Pilotprojekt zur Einführung von Digital Signage-Lösungen die Besucherströme der Kunden in einigen Filialen analysiert. Mittels Kameras wurden die Bewegungen, Blickverläufe und Verweilpunkte der Kunden aufgezeichnet und mit den demografischen Profilen nach Geschlecht und Alter verknüpft. „Was manchmal wie

… darauf will Michael Buchacher, GF der Agentur DMS, eine Antwort geben.

zufälliges und unscheinbares Verhalten anmutet, kann in der alltäglichen Einkaufssituation dennoch eine bedeutende Rolle spielen. Wichtig ist der richtige Umgang mit der Fülle an Daten. Erst die richtige Interpretation ermöglicht den Wissensvorsprung.“

Profit für Auftraggeber Die Bank jedenfalls habe von der DMS-Expertise mehr als profitiert, so Buchacher: „Sie erhielt einen tiefgreifenden ‚Customer Insight‘, der Rückschlüsse auf die Verhaltensprozesse von Kunden in den jeweiligen Filialen zuließ – und

so zielgruppengerechte, effiziente PoS-Aktionen mittels Digital Signage ermöglichte.“ Wie bedeutend Erkenntnisse aus Audience Measurement-Aktivitäten sind, bestätigen auch unabhängige Studien. So hat die Kelley School of Business der Indiana University (USA) herausgefunden, dass Käufer am meisten auf Botschaften reagieren, die im Kontext ihrer aktuellen Aufgabe stehen. Die richtige Botschaft am richtigen Ort zur richtigen Zeit kann so Umsätze stufenweise von fünf bis zu 25% steigern – und das nicht nur bei Süßwarenproduzenten.  (cw)  www.dms.at

© Panthermedia.net/CandyBox Images

Das Thema Audience Measurement – die Untersuchung des Besucher- und Käuferverhalten am PoS – steigt in der Bedeutung.

Marketing-Sinnfrage: Warum greifen wir zu ganz bestimmten Produkten am PoS ...


medien

10 – medianet

Freitag, 29. März 2013

Zusatzerlöse Neben Print & Online suchen Verlage stets nach weiteren Erlösquellen – abseits des Mediengeschäfts

short

„Kurier“ verkauft Genuss

„Wienerin“: Politiker auf dem Prüfstand Wien. Bis zur Nationalratswahl am 29. September fragt die Wienerin jeden Monat die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parlamentsparteien: „Was tut Ihre Partei für die Frauen?“ Den Anfang macht ÖVP-Bundesobmann Michael Spindelegger. (red)

In der neuen „Kurier Shopwelt“ bietet und vertreibt man regionale Produkte, direkt vom Erzeuger. Wien. Der Kurier eröffnet mit der „Kurier Shopwelt“ buchstäblich ein neues Geschäft. Unter „http:// kurier.myproduct.at“ bietet die österreichische Tageszeitung in Kooperation mit MyProduct.at Lebensmittel von österreichischen Kleinproduzenten, „regional, handgefertigt und qualitativ hochwertige“, so die Zeitung in einer Presseaussendung. Die Besonderheit liegt darin, dass die Spezialitäten von den zahlreichen Landwirten selbst ab Hof verschickt werden. „Wichtig war für uns, dass wir unseren Lesern etwas Besonderes bieten können; dabei spielen die Komponenten Qualität und Vertrauen eine große Rolle, für beides steht der Kurier. Es kann nicht genügend Aktivitäten geben, um kleinere Bauern mit hochqualitativen Produkten aus der Region zu unterstützen. Deswegen hat uns das einzigartige Konzept von

Werner Beninger, Geschäftsführer Milestones in Communication.

© kurier.myproduct.at

© Milestones in Communication

Etat für Milestones in Communication

Unter http://kurier.myproduct.at bietet man hochwertige Lebensmittel online an.

„Telegraph“ & „Sun“ im Netz nicht mehr gratis

produkte Getränke; Aufstriche, Saucen & Co.; Fleisch & Wurstwaren; Feldfrüchte; Teigwaren; Essig & Öl; Kräuter & Gewürze; Eingelegtes; Müsli & Naschereien Unentschlossenen können aus fertigen Geschenk- bzw. Probierpaketen auswählen.

Sieg Die heimische PR-Agentur wurde beim internationalen als „EMEA Consultancy of the Year“ ausgezeichnet

Ketchum Publico: Sieg bei SABRE Award Wien. Freude bei der Kommunikationsagentur Ketchum Publico. Die Agentur freut sich über einen Sieg bei den SABRE Awards (Superior Achievement in Branding and Reputation) in der Königsdisziplin „EMEA Consultancy of the Year“. Mit der Auszeichnung würdigt der „Holmes Report“ die „exzellente Arbeit an 29 Standorten und in 29 Tochtergesellschaften in der Region EMEA“. Die PR-Experten vom Holmes Report betonten das beeindruckende Wachstum von Ketchum in neuen Märkten wie Russland, dem Mittleren Osten und Afrika, honorierten aber auch das perfekte Zusammenspiel des Netzwerks insgesamt“, so die Begründung. Daneben heimste die Ketchum Publico auch zwei Nominierungen

bei den PR-Report Awards, dem wichtigsten Branchen-Preis im deutschsprachigen Raum, ein: Einmal für die bereits legendäre Social Media-Kampagne für A1 zum Launch des Sony Xperia Go Smartphones (1,1 Mio. YouTube-Views), und weiters für die Euro-Info-Tour für die Österr. Nationalbank (EuroBus), die Ketchum Publico seit 2002 mit seinem Event-Partner GPK für die Oesterreichische Nationalbank durchführt. „Die Tatsache, dass wir nach unserer intensiven Transformationsphase in Österreich den Turnaround geschafft haben, hat bei der Auszeichnung als ‚EMEA Consultancy‘ positiv hineingespielt. Diese Auszeichnung und die zwei Nominierungen bei den ‚PR-Report Awards‘ sind eine

© Aleksandra Pawloff

Wien. Die Full-Service-PR-Agentur Milestones in Communication zeichnet ab sofort für die Öffentlichkeitsarbeit des „egoth Verlags“ verantwortlich. Dabei liegt der Betreuungsschwerpunkt vor allem in der klassischen Medienarbeit. „Auch wenn wir dies nicht immer sofort realisieren – im Privat- wie im Berufsleben werden immer wieder Meilensteine gesetzt“, sagt Verlagsleiter Egon Theiner. „Der ‚egoth Verlag‘ hat nunmehr ganz bewusst die Entscheidung getroffen, in Zukunft mit einer der profiliertesten Kommunikations-agenturen Österreichs zusammenzuarbeiten. Der Satz, dass man gemeinsam stark ist, mag banal wirken. Doch in der Kooperation zwischen ‚egoth‘ und ‚Milestones in Communications‘ hat er seine Berechtigung!“

‚MyProduct.at‘ von Anfang an überzeugt“, so Kurier GF Thomas Kralinger über die Kooperation. Ähnlich sieht es MyProduct.atGF Rainer Neuwirth „Die Partnerschaft mit dem Kurier ermöglicht uns, unsere Produkte einem viel breiteren Kundenkreis zur Verfügung zu stellen und damit die kleinstrukturierte Landwirtschaft Österreichs noch besser zu unterstützen. Wir freuen uns, den Leserinnen und Lesern des Kurier Produkte mit tollen Geschichten und noch echten Menschen dahinter anzubieten.“  (red)

Saskia Wallner: „Die Awards sind Bestätigung für unseren neuen, erfolgreichen Weg.“

Bestätigung für unseren neuen, erfolgreichen Weg“, so Ketchum Publico-GF Saskia Wallner.

Die PR-Report Awards werden am 16.5. in Berlin, die SABRE Awards am 30.5. in Barcelona vergeben.

Applikation TV-Inhalte auf Windows-Tablets und -PCs verfügbar; ORF prüft Livestreaming aller Inhalte seiner vier Sender

Zwei große britische Tageszeitungen verlangen Geld für den Online-Auftritt.

London. Mit dem Daily Telegraph und der Boulevardzeitung The Sun werden zwei weitere große britische Tageszeitungen künftig auch im Internet kostenpflichtig. Der Daily Telegraph kündigte an, er werde ab sofort ein neues Bezahlsystem einführen. Im Kern bedeutet dies, dass Leser ab dem 20. angeklickten Artikel pro Monat zur Kasse gebeten werden. Die Sun aus dem Hause von Medienmogul Rupert Murdoch will in der zweiten Jahreshälfte – wie schon seit längerer Zeit die Schwesterzeitung The Times – eine Paywall aufbauen. Es gebe „keine andere Wahl“, sagte Mike Darcey, Chef der News Corp.-Zeitungssparte News International, im Guardian.

Wien. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentierte der ORF die im Vorjahr bereits avisierte TVthek-App für Windows 8-Tablets und -PCs, welche gemeinsam mit Microsoft Österreich sowie der APA-IT entwickelt wurde und ab sofort kostenlos zum Download verfügbar ist. Jene für Windows Phones befindet sich noch in Planung. Die Applikation bietet – wie bereits als Webportal, für iOS, Android, Samsung Smart TV sowie in den Kabelnetzen von A1 und UPC verfügbar – mehr als 130 ORF-TVSendungen bzw. Formate sowie Live-Streams von mehr als 50 Sendungen. Neben den bereits bekannten Features der TVthek-App, wie auf Screengröße optimiertes Design und Navigation, adaptive Bitrate – angepasst der zur Verfügung stehenden Bandbreite – sowie Barrierefreiheit mittels Untertitel oder Transkripte, wartet die App nun auch mit speziell auf Windows 8 zugeschnittenen Features auf: Der Snap-Modus ermöglicht beispielsweise mittels teilbarem Bildschirm die Parallelnutzung anderer An-

wendungen. Personalisierung und Favorisierung mittels „Pinnen“ oder aber auch simple Suchfunktion runden die App ab. 76% der Gesamtzugriffe auf die TVthek erfolgen derzeit über PC oder Laptop, 21% mobil und 3% über TV, erläuterte ORF-Onlinechef Thomas Prantner und vertraut auch künftig auf die Inhalte des Senders: „Starker TV-Content ist auch starker Online-Content.“

Seit ihrem Launch 2009 stiegen die Zugriffe auf die TVthek stetig, Highlight war der diesjährige Jänner mit insgesamt 14,3 Mio. Videoabrufen. ORF-Technikdirektor Michael Götzhaber betonte die „gute Zusammenarbeit und ein äußerst gelungenes Ergebnis“ in der Zusammenarbeit zwischen ORF, Microsoft sowie APA-IT und sprach von einer „State-of-the-art“-Videoservice-

Applikation, welche die „umfangreichen und hochqualitativen TVAngebote der ORF-TVthek auf ideale Weise in die Plattform Windows 8 einbettet“. Microsoft ÖsterreichGeschäftsführer Georg Obermeier betonte die Wichtigkeit der „prominenten App in unserem Store“. Stillschweigen herrschte über die potenziellen österreichischen Windows 8-User, welche die App rein technisch ihr Eigen nennen können; Obermeier sprach von 60 Millionen Windows 8-Lizenzen weltweit. Bedeckt hielt man sich somit auch mit den Erwartungen in puncto Downloads. Auch die Entwicklungskosten wurden nicht näher konkretisiert; Prantner titulierte mit „sehr kostengünstig“.

24 Stunden Livestream ORF © ORF/Hans Leitner

© thesun.co.uk

ORF-TVthek-App für Windows 8 verfügbar

Peter Kropsch, APA-GF, Michael Götzhaber, ORF-Direktor Technik, Online und neue Medien, Georg Obermeier, GF Microsoft Österreich, Thomas Prantner, ORF-Onlinechef, und Philipp Ridwald, technischer Projektkoordinator ORF (v.li.n.re.).

In einem Nebensatz erwähnte Prantner auch künftige Pläne. So lasse man aktuell prüfen, ob der ORF künftig sein komplettes TV-Programm, also ORF eins, ORF 2, ORF Sport plus sowie ORF III, 24 Stunden täglich live über die TVthek ausstrahlen dürfe.  (hof)


Marketing & Agenturen

Freitag, 29. März 2013

medianet – 11

Burgenland Tourismus PKP BBDO realisiert Werbelinie mit starkem Fokus auf die Sonne als impactstarkes Keyvisual

short

Kampagne mit Sonne drin

Agentur co2 verpackt Mam Babywelt-Produkte Wien. Die Wiener Werbeexperten von co2 zeichen verantwortlich für das Redesign der Verpackungen und Naming einiger internationaler MamProdukte sowie die Packungsentwicklung möglicher neuer Produkte. Der österreichische Babyartikelhersteller Mam entschied sich im Zuge einer Wettbewerbspräsentation für die kindererprobte Agentur im Packagingbereich, für co2.

Tourismusdirektor Baier zur Umsetzung: „Heben uns klar und sympathisch von allen Mitbewerbern ab“. „Mit der visuellen Kraft dieser Umsetzung bekommt unser vielfältiges Angebot nicht nur starke Auf-

ÖFB kickt mit Smolej & Friends zur Integration

merksamkeit, sondern auch eine eigene visuelle Identität.“

© Burgenland Tourismus/Peter Burgstaller

Mario Baier, Bgld. Tourismus

Das Key Visual der Kampagne zeigt das Burgenland als „Sonnenseite Österreichs“.

Identität weiterentwickelt

visual prominent zum Einsatz kommen soll. Fred Koblinger: „Besonders stolz sind wir, dass es uns gelungen ist, die Marke durch eine unverwechselbare Identität entscheidend weiterzuentwickeln“, zeigt sich Koblinger über die Kampagne zufrieden.

Die strategische Ausrichtung und Umsetzung, realisiert von der Wiener Agentur PKP BBDO unter Fred Koblinger, wurde bereits zum Jahreswechsel präsentiert, mit der ‚Ferien-Messe‘ in Wien fand die Kampagne ihren Auftakt. In den nächsten Wochen und Monaten folgen Maßnahmen wie Beileger in Medien, ein neues BurgenlandMagazin sowie diverse Web-Kampagnen, bei denen das neue Key-

Positive Gefühle und Werte Baier betont für den Erfolg der neuen Werbelinie zwei Aspekte:

„Einerseits ist die Identifikation mit der neuen Werbelinie bei der burgenländischen Tourismuswirtschaft und bei der Bevölkerung von hoher Bedeutung für den zukünftigen Erfolg.“ Andererseits müsse es mit der neuen Kampagne gelingen, beim Konsumenten den USP ‚Sonne drin‘ glaubwürdig durch die dazu passenden Angebote zu vermitteln. „Das SonnenSiegel ist ein Gütesiegel, das kein anderes Land in Österreich mehr

© Smolej & Friends

Wien/Eisenstadt. Auch wenn sich die warme Jahreszeit noch bitten lässt, präsentiert sich Burgenland Tourismus werblich dafür bereits gewappnet: Unter dem Slogan „Urlaub mit Sonne drin“ begeht die Tourismusregion ihre aktuelle Kampagne. Die Positionierung als „Sonnenseite Österreichs“ wird nicht nur verbal, sondern auch visuell durch die Sonne als Keyvisual verstärkt. Sämtliche Sujets ziert eine Sonnenscheibe, die „die vielen Angebotsbereiche des Burgenlands erleuchtet und impactstark in Szene setzt“, so Tourismusdirektor Mario Baier. „Mit der visuellen Kraft dieser Umsetzung bekommt unser vielfältiges Angebot nicht nur starke Aufmerksamkeit, sondern auch eine eigene visuelle Identität, die uns klar und sympathisch von allen Mitbewerbern abhebt.“

besetzen kann. Zugleich ist es auch Träger von positiven Gefühlen und Werten; diese bilden eine Symbiose und versprechen einen unvergesslichen Urlaub im Burgenland“, so Tourismus­direktor Baier weiter.  (cw)

Kicker mit Migrationshintergrund werben für gelungene Integration.

Wien. Unter dem Claim „Deine Leistung zählt“ konzipierte Smolej & Friends einen Imagespot für den Österreichischen Fußballbund ÖFB, gefördert vom Staatssekretariat für Integration. In 35 Sekunden zeigt der Spot die Einreise der Eltern bekannter Fußballstars mit Migrationshintergrund und stellt die Leistung der Söhne, nicht deren Herkunft, in den Mittelpunkt. (red)

Credits: Kunde Burgenland Tourismus Tourismusdirektor Mario Baier Marketingleitung Gabriele Haidwagner Agentur PKP BBDO Strategie Fred Koblinger Beratung Kathrin Würger Artdirector Dany Reichmann Kreation CD Erich Enzenberger Grafik Julia Reischmann Text Stefan Metzler-Dinhobel, Magdalena Wiszniewska

STANZLmedia Seit 20 Jahren schreibt ein Niederösterreicher Filmgeschichte; jetzt schlägt der Produzent das nächste Firmenkapitel auf

Waldviertler Film-Pionier hebt ab

Neue Perspektiven: Mit dem einzigartigen Cineflex-Kamerasystem geht der Filmemacher für seine Kunden in die Lüfte. Bad Traunstein. Der Geist von Hollywood weht im Waldviertel: Was mit einer Reise in die Filmmetropole begann, entwickelte sich für Franz Stanzl, zertifizierter Filmproduzent aus dem Waldviertler Bad Traunstein, zur wahren Erfolgsstory. „Heute kann ich auf 20 Jahre als Filmproduzent und Kameramann zurückblicken“ so der Filmemacher, Flieger und deklarierte Freigeist.

PROMOTION

Mit STANZLmedia, dem größten privaten Filmstudio Niederösterreichs, hat sich Stanzl schon sehr früh einen Herzenswunsch erfüllt und sich auf die Produktion von Image- und Bildungsfilmen spezialisiert. Der Studiokomplex birgt ein Aufnahmestudio mit 100 m 2 Fläche und 4,40 m Höhe, einen Regieraum mit State-of-the-artInfrastruktur, zwei HightechSchnittplätze sowie einen Grafikplatz für Computergrafiken und 3D-Animationen, in dem jährlich im Schnitt mehr als 50 Projekte abgewickelt werden. Neben der Technik überzeugt die Crew: Das Team von STANZLmedia besteht aus erfahrenen Kameramännern, Cuttern, Grafikern, Regisseuren und Drehbuchautoren. Ebenso mit an Bord: bekannte Rundfunk- und Fernsehsprecher. Stanzl, ein ausgebildeter Pilot, hat sein Portfolio erweitert und bietet ab sofort exklusive

© STANZLmedia (4)

Nummer eins in NÖ

Start in eine neue Ära: Mit der „Cineflex“ liefern Franz Stanzl und sein Team gestochen scharfes Bildmaterial aus der Vogelperspektive.

Filmflüge – und damit Bilder aus der Vogelperspektive – an. Für den Unternehmer eine weitere Herausforderung: „Ein Filmflug ist eine organisatorische Meisterleistung; viele Unsicherheitsfaktoren sind zu berücksichtigen und zu meistern. Das Kamerasystem, der Hubschrauber, der Pilot und der Kameraoperator müssen einsatzbereit sein. Der Sonnenstand muss für den Flug passen, die Windstärke darf nicht zu hoch sein und eventuelle Sperrgebiete müssen für den Einflug geöffnet sein.“

hochauflösendes HD-Kamerasystem – liefert kreiselstabilisierte und vibrationsfreie Aufnahmen und

Neu im Einsatz: die Cineflex Gedreht wird ausschließlich mit dem besten Equipment. Cineflex – ein ultraflexibles, kompaktes,

Filmemacher, Freidenker und Flieger: STANZLmedia-Chef Franz Stanzl.

selbst bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h gestochen scharfe Bilder. Flexibilität ist bei der Cineflex oberstes Gebot: Das System kann sich um volle 360 Grad drehen sowie um 195 Grad neigen. Bis zu 50 Grad dreht sich die Kamera bei einer Präzision von 0,001 Grad. Im Winkel zwischen -45 bis +45 Grad kann der Horizont künstlich ausgeglichen werden; das System bleibt dabei manuell und automatisch steuerbar. Zurzeit sind europaweit nur vier Cineflex-Kameras im Einsatz. Bei STANZLmedia ist man daher stolz, den neuen Standard, der atemberaubende und überwältigende Filmaufnahmen garantiert, als einer der ersten im Programm zu haben.

Für 2013 sind bereits mehrere Filmflüge im Wald- und Mostviertel geplant – für viele Unternehmer eine einzigartige Möglichkeit, das eigene Unternehmen aus ungewohnter Perspektive zu präsentieren, wie der Filmemacher meint. „Ein Auftritt zum Abheben; der Kunde sieht auf Anhieb die hohe Qualität der Produktion und überträgt diese Eindrücke automatisch auf die Leistungen und Professionalität des Unternehmens.“ Cineflex-Trailer unter: www.stanzlmedia.at/STANZLmedia/videotechnik/flugaufnahmen.php Weitere Informationen unter: www.stanzlmedia.at


Marketing & MEdien

12 – medianet

Verlagswesen Das Wirtschaftsmagazin New Business feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen

short

„Jedes Produkt muss für sich erfolgreich sein“

Länderspiel beschert ATV Rekord-Quoten Wien. Das WM-Qualifikationsmatch Irland gegen Österreich brachte ATV historische Rekordquoten: Bis zu 933.000 Seher waren zwischenzeitlich dabei – der erfolgreichste Tag seit Senderbestehen und die beste Reichweite im Privat-TV. Die 1. Halbzeit wurde im Schnitt von 778.000 Österreichern verfolgt, die Marktanteile lagen hier bei 26,6% in der Hauptzielgruppe der 12 bis 49-Jährigen. In der 2. Hälfte steigerten sich diese Werte auf durchschnittlich 838.000 Seher, der Marktanteil in der Gesamtseherschaft erhöhte sich auf 34,9%. Am stärksten vertreten waren junge Männer zwischen 12 und 29 Jahren mit einem Marktanteil von 47,0%. In der Hauptzielgruppe der 12- bis 49-Jährigen lag der Tagesmarkanteil bei 12,7%.

Geschäftsführer Lorin Polak sieht im Fachmagazinbereich nach wie vor einen Trend zum Papier. mathieu völker

Wien. „Wir sind heute sehr gut im Markt verankert und blicken sehr positiv in die Zukunft“, meint Lorin Polak, Geschäftsführer des Wirtschaftsmagazins New Business, das heuer seinen 20. Geburtstag feiert. Im Gespräch mit medianet erläutert Polak, wie der Vertrieb zum Erfolg von New Business beigetragen hat und warum onlineAktivitäten immer auch eine Frage des Genres sind.

„In Österreich wird On-

Eventagentur dm&c feiert 15-Jähriges

nächsten Jahren nicht

© Christoph Breneis

Das haptische Produkt

New Business-Geschäftsführer Lorin Polak betont den Wert von flachen Hierarchien und gegenseitiger Unterstützung.

wird weiterleben.“

New Business Automotion Guide gelauncht.

Lorin Polak, GF new business

Die beiden Agenturgründer Rosa Reyero Miguelez und Ivo Franschitz.

Vor 20 Jahren gegründet, etablierte Polak gemeinsam mit seinem Team New Business als Unternehmermagazin: „Wir haben es mit unseren Supplements geschafft, einerseits ein Wirtschaftsmagazin zu sein und andererseits ein Fachmagazin mit unseren Specials wie etwa über Automation, Fertigungstechnik, aber auch IT- und Umweltthemen. Wir verschmelzen diese zwei Bereiche und das ist für den Kunden interessant.“ Wichtig sei das fortwährende Investieren in neue Produkte. So wurden etwa 2012 New Business Export, Export Today und der

Wien. Seit 1998 bietet die Eventmarketing-Agentur mit Sitz in Wien Unterstützung im Eventmarketing und -management in ganz Europa. Zu den langjährigen Kunden zählen u.a. CocaCola, die European Association of Nuclear Medicine oder die Steirische Ärztekammer. Zum 15-jährigen Jubiläum begrüßen die dm&c-Gründer Rosa Reyero Miguelez und Ivo Franschitz einen Neuzugang: Giulia De Mattia (29) verstärkt das Projektmanagement-Team.

DMVÖ-Event holt neben Kassaei auch Everke

© New Business (2)

line dem Papier in den den Rang abringen.

Drei Hefte im Heft Neben Haupt- und Innovationsteil, in dem die Specials erscheinen und Marktprotagonisten vorgestellt werden, finden noch die Bundesland-Specials Eingang in New Business: „Da sind wir quasi Keyplayer am Markt. Wir nehmen uns jedes Jahr zur selben Zeit ein Bundesland vor. Wir vertreiben diese Specials nicht nur über unseren Verlag, sondern auch über die jeweiligen Kammerzeitungen vor Ort. Der Kunde hat hier die Möglichkeit, sich nicht nur lokal, sondern auch national mit Schwerpunkt auf sein Bundesland zu präsentieren“, schildert Polak. „Der Vertrieb über die Kammerzeitung funktioniert seit zwei

© Serviceplan

Christoph Everke, Kreativ-Geschäftsführer der Serviceplan Campaign.

Jahrzehnten ausgezeichnet.“ Die Bundesland-Specials und die Branchen-Guides erscheinen in einer Grundauflage von 55.000 Stück (bei den Bundesland-Specials kommen die jeweiligen Auflagen der Kammerzeitungen hinzu) und werden noch zusätzlich als ebook an rund 60.000 Online-Abonnenten verschickt.

werden. „Ich glaube, dass im Fachmagazinbereich die Haptik eine viel größere Rolle spielt als bei Tageszeitungen, weil die Informationsleistung eine andere ist.“ Wirtschaftliche Effizienz und Unabhängigkeit sind für Polak wesentlich: „Ein Zusatzprodukt darf nicht mitgetragen werden; jedes einzelne Produkt muss in sich geschlossen als Profit Center erfolgreich sein. Dies ist nur möglich, wenn man ein sehr gutes Team hinter sich hat, das bereit ist, neue Ideen umzusetzen. Wir haben ganz flache Hierarchien, gehen alle Wege gemeinsam und unterstützen uns gegenseitig.“ Er sieht auch in Zukunft New Business gut aufgestellt: „Wir werden auch weiterhin vernünftig wirtschaften und uns festigen – zu unserem Wohl und zum Wohl unserer Kunden.“

Haptik dominiert Den Online-Boom betrachtet Polak mit gemischten Gefühlen: „Online ist spannend, aber im allgemeinen Gutdünken ist Information immer noch ein Gemeingut, das gratis zu sein hat.“ Auf die Online-Welle reagiert New Business unter anderem mit personalisierten Newslettern, die an insgesamt 105.000 Personen verschickt

Auftritt Fokus auf userfreundlichere Navigationsstruktur

Plattform Belohnung für Rezeption von Werbebotschaften

Wien. Die Linzer Digital MediaAgentur Netural hat die Website des österreichischen Autobahnbetreibers Asfinag überarbeitet. Ziel war es, die Navigationsstruktur userfreundlich zu vereinfachen, die Palette an Service-Tools leichter auffindbar zu machen und den Auftritt auf die Bedürfnisse der wichtigsten Zielgruppen zu fokussieren. Das neue Konzept priorisiert die aktuellen Informationen zu Straßenzustand und Ver-

Wien. Mit vendoe.at startet in Kürze eine neue Plattform für VideoAds, welche mit einem innovativen Konzept überzeugen möchte: Registrierte User können, abhängig von den Interessen, Werbespots ansehen, bewerten und kommentieren. Werbetreibende können so ihre Botschaften gezielt transportieren, User werden für ihre Aktivitäten in Form von beispielsweise Gutscheinen belohnt.

Netural baut Asfinag-Website um

kehrsdichte und erlaubt damit eine auf drei Hauptmenüpunkte reduzierte Navigation. „So entsteht ein Info-Highway, der ohne Stau und Umwege aktuell informiert und dabei auch noch komfortabel zu warten und aktualisieren ist. Solche konzeptionellen Facelifts sollten großen Unternehmen mit vielen unterschiedliche Zielgruppen in regelmäßigen Abständen einplanen“, so Netural-CEO Albert Ortig. (red)  www.asfinag.at

vendoe.at: Spots aktiv konsumieren wird der User dementsprechend belohnt. Nach der Bewertung stehen Unternehmens- und Kontaktinformationen sowie weiterführende Links zu beispielsweise Webshop oder Produktbeschreibung dem User zur Verfügung. Unternehmen können vorab definieren, welche Zielgruppe ihre Videos sehen soll und für welche inhaltlichen Fragestellungen Belohnungen an den User ausgeschüttet werden.  (red)  www.vendoe.at

Die auf drei Hauptmenüpunkte reduzierte Navigation soll schnellen Überblick bieten.

„Der größte Vorteil für werbende Unternehmen durch die Nutzung von ‚vendoe.at‘ ist, dass sich bereitwillige Nutzer aktiv mit Werbevideos beschäftigen“, umreißt Peter Holzer, Geschäftsführer von vendoe.at, den USP des Portals. Den Unternehmen bietet sich durch exaktes Targeting minimaler Streuverlust, zudem erhalten sie unmittelbares Feedback und Kommentare zu den Videos. Kosten entstehen für Unternehmen, die das Angebot von vendoe.at nutzen, allerdings nur, wenn User die vorab definierten Schritte auch bis zum Ende erfüllen. Auch nur dann

© vendoe.at

Vorteile für beide Seiten

© asfinag.at

Wien. Mit dem Marketing-Event „Insight Arena“ am 11. September legt der Dialog Marketing Verband Österreich, DMVÖ, dieses Jahr den Fokus auf „Die Schlacht um den Kunden“. Dafür holt der Fachverband neben Amir Kassaei, CCO von DDB Worldwide, mit Christoph Everke einen der renommiertesten Kreativleiter der deutschsprachigen Werbebranche als Keynote-Speaker. Wolfgang Hafner, Vorstandsmitglied des DMVÖ: „Mit der ‚Insight Arena‘ verlagern wir den Fokus von allgemeinen Marketingthemen auf konkrete Best Practices und exklusive ‚Schlachtpläne‘ für alle Entscheider, die sich praktische Tipps im kreativen Kampf um Kunden erhoffen.“  (red)

Freitag, 29. März 2013

Derzeit noch mit Platzhaltern versehen, könnte vendoe.at künftig so aussehen.


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Freitag, 29. März 2013

wirtschafts-talk Get-Together

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1. Valerie Knoll (Schlumberger), Erich Haller (GF Platzhirsch), Alexander Knechtsberger (GF DocLX), Florian Czink (Schlumberger); 2. Heidi Schuller-Hrusa (GF Aigner PR), Thomas Schwabl (GF Marketagent); 3. Stefan Baloh (Skill3D), Alexander Gänsdorfer (tele.ring); 4. Franz Kühmayer, Mark Schilling (beide GF Firma KSPM).

Club-Jubiläum Erich Haller ist Geschäftsführer des „Platz­hirsch“.

Gastkommentar Warum kostbare Produkte oft das beste Marketing sind

Mehrwert ist Geschmackssache Jutta Mittermair ist Marketingleiterin von Spitz.

© Spitz

Die abgedruckten ­Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

1. Martin Mikulik (Security KAG), Silvia Weihs (Lyoness), Peter Engert (Corsor), Monica Rintersbacher (Leitbetr. Austria); 2. Ingrid Kiefer, Friedrich Polesny (beide Ages); 3. Robert Nürnberger (Brandstätter Group), Michael Zeman (easybank) .

Welcome Day der Leitbetriebe Austria und Security KAG

Zukunftswerkstatt

Der Wiener Szene-Club Platzhirsch wird 4 Jahre alt

Platzhirsch Am 22. März luden Eigentümerin Barbara Premrov-Schimanko, Geschäftsführer Erich Haller und Veranstalter Alexander Knechtsberger in den „Platzhirsch“. Grund zum Feiern war das vierjährige Bestehen des Clubs am Opernring. „Clubs sprießen wie Schwammerln aus dem Boden; mit dem ‚Platzhirsch‘ bieten wir dem jungen, schicken Party-Publikum eine optimale Plattform“, äußerte sich Knechtsberger. Für musikalische Unterhaltung sorgte Diana Lueger von der Band „Zweitfrau“, deren Live-Auftritt zu den Highlights des Abends gehörte. Unter den Gästen aus der Marketer- und Medienbranche waren Alexander Gänsdorfer (tele. ring Brand Manager), Gregor Novotny (Sony Mobile Key Accounter), Florian Czink (Schlumberger Marketing-Director), Patrick Paternina (Verkaufsdirektor Bacardi-Martini Österreich), Thomas Schwabl (Marketagent-GF), Tanja Schober (Cineplexx-Marketingchefin), Mark Schilling (Erzberg-Rodeo-Veranstalter) und Thomas Kroupa (DocLX-Marketingleiter) anzutreffen.  (red)

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Promotion. Es gibt Promotion, die im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergeht und den (Neu-)Kunden auf den Geschmack bringt: Ideen, Tipps und Rezepte zum Verkosten sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie direkt am Point of Sale der Mehrwert des Produkts positioniert wird und sich so von Konkurrenzprodukten abhebt. Im konkreten Fall war die Idee ein Rezepte-Booklet, das – passend zur Osterzeit – mit Tipps und Menüvorschlägen für ein gelungenes Ostermahl inspiriert. Mit dieser Art von Promotion gelingt es, den größten Mehrwert für eine Marke zu erreichen und gleichzeitig beim Kunden den Wiedererkennungseffekt zu stützen. In Zeiten, in denen Duft- und Geschmacksmarketing längst Einzug in unseren Alltag als Konsumenten gehalten haben, bewährt es sich, den Geschmack nicht nur fertig anzubieten, sondern dem Konsumenten Anreize zu geben, sich selbst mit dem Produkt und seinen Variationsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und dadurch eine noch stärkere Bindung zur Marke aufzubauen. Durch die Kooperation mit einem regional bekannten Testimonial, wie zum Beispiel der mehrfachen Haubenköchin Elisabeth Grabmer, wird darüber hinaus die kulinarische Expertise unterstrichen und der Sympathiewert auf die Marke übertragen. Als Traditionsunternehmen ist es wichtig, die Schere zwischen Tradition und Innovation zu schaffen. Altbewährtes völlig neu zu interpretieren, ist nicht nur in der Haubenküche ein Erfolgsfaktor für geschmackvolle Kundenbindung, sondern auch im Produktmarketing.

Palais Esterhazy Über europäische Zukunftsfragen diskutierten am 21. März Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. „Zukunftswerkstatt“ nennt sich dieser Expertentalk, der sich auch Themen rund um die Verantwortungen der österreichischen Wirtschaft widmet. „Unternehmen, die Zeit investieren in Beziehungen und Kommunikation, also nicht nur an das Alltagsgeschäft denken, sind signifikant erfolgreicher als Unternehmen, die ‚nur‘ an das Geschäft denken“, so Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria. Sie verlieh im Anschluss an die Zukunftswerkstatt Zertifikate an jene 27 Unternehmen, die sich besonders durch nachhaltige Geschäftsmodelle und ernstgenommener „Social Responsibility“ auszeichnen. Die Veranstaltung besuchten u.a. Christian Bargähr (Electrovac), Harald Reiszner (I & T GmbH), Johannes Götz (Bunzl & Biach), Daniel Colakovic (Melon), Wilhelm Doupnik (Raiffeisen), Gerald Steger (Café + Co), Christoph Am 15. Mai findet zum 30. Mal Metlewicz (Alukönigstahl) sodie „Gewista Plakatparty“ statt. wie Thomas Lutzky (Phoenix Die Veranstaltung wird von Contact) und Josef Karner 18:30 bis 2:00 Uhr im Wiener (Ankünder). Die Zeit nach dem Rathaus abgehalten. Expertentalk wurde zum Networken genutzt.  (dp)

Karriere

tipp des tages

präsentiert von

Silke Hirschberger Marketagent.com Einstieg Das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com erweitert mit Silke Hirschberger (29) sein Team um eine neue Demoskopin. Sie leitet nun die Studien für quantitative und qualitative Online Forschung.

© Campus Verlag

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Warum kaufen wir? Wie Käufer ticken, hat keiner mit so viel Aufwand und Ausdauer erforscht wie Paco Underhill. Er hat Käufer beobachtet, gefilmt und befragt; hat registriert, wo sie hinschauen und wonach sie greifen, ob sie sich bücken oder in die Höhe recken, was sie in die Hand nehmen und woran sie achtlos vorbeilaufen. Das Buch soll helfen, die Welt des Konsums besser zu verstehen. 29,99 €, Campus Verlag, EAN 9783593391267.

© Marketagent.com

© DocLX/Jolly Schwarz

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