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medianet

inside your business. today.

freitag, 28. märz 2014 – 7

Auszeichnung

Druckspezialist Bösmüller mit Zertifizierung für nachhaltiges Arbeiten  Seite 9

© Weekend Verlag

© Bösmüller/B. Wieland

marketing & media Erscheinung

get-together

Weekend Verlag bringt Line Extension Deluxe nun vier Mal pro Jahr  Seite 10

Agentur ikp feiert das ­Frühlingserwachen  Seite 12 © ikp/Richard Tanzer

25 Jahre: ein Beispiel für Print als starke Kraft

© fej

short

© Jana Madzigon/PRVA

Petra Roschitz, Geschäftsführerin der Media-Analyse, präsentierte aktuelle Reichweitenzahlen; dabei hatten die Mediaprint-Zeitungen Krone und Kurier mit signifikanten Rückgängen zu kämpfen. Die Krone bleibt dennoch größter Titel vor Heute, Kleine Zeitung und Österreich. Seite 9

© fej

© leadersnet/Günther Langegger

Ingrid Vogl, Präsidentin des PRVA, präsentierte ein neues Gütesiegel für heimische PRAgenturen. Es gehe darum, „die Professionalisierung und Qualität der PR-Arbeit in Österreich voranzutreiben“, so Vogl. Acht Agenturen haben das neue PR-Gütesiegel bereits erhalten. Seite 10

Veit Dengler, österreichischer CEO der NZZ-Gruppe, sprach im Rahmen eines Wien-Besuchs über den Medienwandel, Innovationszwang und die bezahlte Zukunft des Qualitätsjournalismus als echte Chance: „Alles, was einen Wert hat, muss einen Preis haben“, so Dengler. Seite 11

Ein Vierteljahrhundert tele Ein Fernsehmagazin feiert sein 25. Jubiläum. ­Geschäftsführer Hans Metzger spricht nicht nur über das laufende Jahr, sondern wirft neben einem Rück- auch einen Ausblick auf kommende Zeiten.  Seite 8

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c ov e r

8 – medianet

randnotiz

Web-Zensur gibt es nicht nur in der Türkei

Freitag, 28. März 2014

Mehr Information tele möchte im Jubiläumsjahr nicht nur mit Altbewährtem, sondern mit Neuerungen punkten

Auch nach 25 Jahren heißt’s „Print ist King“

Hans Metzger, Geschäftsführer von tele, spricht über die Herausforderungen des Fernsehmagazins. caroline wirth

W

ährend wir uns über Erdogans Twitter-Sperre aufregen, wird hierzulande laut einem aktuellen EuGH-Urteil der österreichische Internet-Provider UPC dazu verpflichtet, den Zugang zu bestimmten Seiten zu sperren. Konkret begehrten die Münchner Firma Constantin Film und die Wiener Firma ­Wega, den Zugang zur Website kino.to für Kunden zu sperren, da sich dort urheberrechtlich geschütztes Material befände. Nun: Wenn schon Verbot, dann stellt sich die Frage, warum man bei den beiden Klägern der Ansicht ist, dass offenbar nur Kunden eines ganz bestimmten Providers kino.to (der übrigens schon längst nicht mehr existiert) besuchen würden. Was ist mit den Kunden von A1, Tele 2 und all den anderen Providern? Generell mutet das Urteil etwas seltsam an, da man ja mit dem gleichen Argument auch die Asfinag dazu verdonnern könnte, ihre Autobahnen in ganz bestimmten Gebieten zu sperren, da diese z.B. von Drogenkurieren benutzt werden könnten. Und wenn wir schon im Reich der Fantasie sind: warum nicht gleich allen JeansHerstellen verbieten, Hosentaschen in ihre Hosen zu nähen – immerhin könnte man diese auch dazu verwenden, um in einem Geschäft geklaute Lutscher darin zu verstecken? Sehr sinnvoll, nicht?

tipp des tages

Wien. Er gilt als einer der feurigsten Verfechter des PrintMarkts und konnte kürzlich mit dem 25-jährigen Bestehen des Fernsehmagazins tele den Erfolg des Blattes beweisen. Für das Jubiläumsjahr hat sich tele-Geschäftsführer Hans Metzger einiges vorgenommen. Neben der am Donnerstag erschienenen Jubiläumsausgabe sind auch Neuerungen im Heft geplant, die dem Leser einen noch größeren Nutzen bieten soll. Im Gespräch mit medianet schildert Metzger das Erfolgskonzept der Zeitschrift. medianet: tele hat gestern seinen 25. Geburtstag gefeiert. Mit welchen Zielen agieren Sie ein Vierteljahrhundert nach Gründung auf dem heiß umkämpften PrintMarkt? Hans Metzger, Geschäftsführer „tele“: Das Informationsbedürfnis der Leser über das Fernsehen ist ungebrochen. Entsprechend ent-

„Mit Verlaub: Wir ­gelten nicht nur als eines der größten Print­medien im Land, wir sind es!“ hans metzger, gf „tele“

spannt sehen wir auch die weitere Entwicklung. Nebenbei: Die Medienmärkte, also auch der Printmarkt, waren immer schon sehr umkämpft. Da muss man immer gute Produkte zu einem guten Preis bieten. medianet: Sie selbst leiten tele seit 2006. Welche einschneidenden Veränderungen konnten Sie seit damals erleben?

© fej

Dinko Fejzuli

tele-Geschäftsführer Hans Metzger kann sich über den anhaltenden Erfolg des Fernsehmagazins auch nach 25 Jahren freuen.

Metzger: Die Digitalisierung und der allzu große Fokus der Medien- und Werbewirtschaft darauf sind wohl die einschneidendste Entwicklung. Meine Devise bleibt: Print Is King. medianet: Ja, tele gilt mit 1,7 Mio. Lesern als eine der größten Zeitschriften des Landes. Wie lange werden, Ihrer Meinung nach, Menschen TV-Programme noch am Papier lesen? Metzger: Mit Verlaub: Wir gelten nicht nur als eines der größten Printmedien im Land, wir sind es! Solange es Zeitungen gibt und solange es Fernsehen gibt, wird es auch den Bedarf nach einer gedruckten Programmzeitschrift geben. medianet: Welche strategischen Überlegungen schweben Ihnen für Ihr Printprodukt vor? Metzger: Der Schwerpunkt wird sich von der bloßen Programminformation hin zu Beschrei-

bungen und Kommentaren ändern. Getreu dem Motto: Egal, wann und wo und wie ich Fernsehsendungen konsumiere: Ich will wissen, ob es sich lohnt! medianet: Kommen wir zu Ihren starken Partnern. Sie leben auch vom Vertrieb über Tageszeitungen. Inwiefern sind Sie damit von deren Entwicklung abhängig? Metzger: Wir sind natürlich von Auflagen und Leserzahlen der Zeitungen abhängig – Gott sei Dank! Denn die sind auch in turbulenten digital-hysterischen Zeiten sehr hoch! medianet: Bleiben wir bei der Digitalisierung; Sie haben bereits darauf reagiert. Die tele-App wurde über 350.000 Mal heruntergeladen. Sehen Sie hier eine Ergänzung zum Printprodukt oder ein Ersatz? Metzger: tele macht derzeit schöne Umsätze mit der Website und mit Apps; sie machen ca. fünf Prozent der Werbeerlöse aus, Tendenz

stark steigend. Aktuell haben wir rund 1,6 Mio. Visits bei der Website und den Apps. Das ist eine sehr schöne Entwicklung. medianet: Aber die Konkurrenz schläft nicht: Inwiefern stehen Sie mit elektronischen ProgrammGuides am TV-Gerät in Konkurrenz? Metzger: Jede Programm-Webseite und alle neuen Fernsehgeräte sind unser Mitbewerb bei der bloßen Programminformation: Wann spielt was? Aber wenn es um die Bewertung, eine Begleitung durch den TV-Dschungel Hunderter Sender geht, da kommen wir ins Spiel. medianet: Welche Aktionen sind im Jubiläumsjahr geplant? Metzger: Die große 108-SeitenAusgabe zum Jubiläum ist bereits gestern erschienen; ein kleiner Umbau des Hefts, hin zu mehr Tipps, folgt danach. Ein Fest für Kunden und Freunde von tele wird es dann im Herbst geben.

Jubiläum tele gibt Einblicke in die Vergangenheit und Zukunft des TV

Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburger Monarchie 1914– 1918 Es ist bekannt, dass die Ermordung Erzherzogs Franz Ferdinands in Sarajevo einen gewaltigen Krieg initialisiert hat, den Kaiser Franz Joseph wollte und mit dem man in Wien gerechnet hat. Nur durch die Hilfe deutscher Truppen war Österreich-Ungarn nicht zum Aufgeben gezwungen. Österreich-Ungarns fürchtete die deutsche Dominanz durch die gemeinsame oberste Kriegsleitung unter deutscher Führung. Letztlich konnte der Zerfall der Habsburgermonarchie 1917 nicht verhindert werden. 45 €, Böhlau Wien, ISBN-13: 978-3205782834

Wien. Mit dem 25-jährigen Bestehen legt tele auch einiges an Gewicht zu. Mit einer 108 Seiten starken Jubiläumsausgabe feiert die im März 1989 erstmals erschienene Fernsehbeilage ihren Geburtstag. Im Jubiläumsheft werden 25 Österreicher vorgestellt, welche die letzten 25 Fernsehjahre besonders geprägt haben. Michael Ostrowski und Teddy Podgorski diskutieren über die Zukunft des Fernsehens. Auch Hoppalas und die digitale Welt von tele kommen nicht zu kurz. Gefeiert wird außerdem mit einem Jubiläumsmenü, einem Rückblick auf die Schlankheitstrends der letzten Jahre, was sich in 25 Jahren im Kinderfernsehen getan hat, einem Besuch beim tele-Team im Büro und bei Vera zu Hause. Aber wie kam es zur Gründung von tele? Die Verleger von Kleine Zeitung, Niederösterreichische Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten, Salzburger Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, Vorarlberger Nachrichten und Neue Vorarlberger Tageszeitung gründeten 1988 das Magazin. Ziel war es, die durch das Privatfernsehen geschaffene größere Zahl an Fernsehsendern abzubilden: durch die Herausgabe eines gemeinsamen Fernsehprogramms als wöchentliche Beilage zu ihren Zeitungen. Wenig später stießen Die Presse und Der Standard sowie die Burgenländische Volkszeitung, Badener Zeitung, Salzburger Volkszeitung, Neues Volksblatt und Die Furche dazu. Während die Gesellschafterstruktur aus prominenten Medienhäusern über die Jahre hinweg unverändert erhalten geblieben ist, wurde das Heft den jeweils aktuellen Sehergewohnheiten immer wieder angepasst, etwa mit noch mehr handverlesenen Empfehlungen und Tipps der eigenen tele-Fernsehredaktion – offenbar ein Erfolgskonzept.

© tele (2)

© Böhlau Verlag

Das Erfolgskonzept „tele“

Am ersten Cover war der damalige TV-Detektiv „Mike Hammer“ zu sehen; das aktuelle Jubiläums-Cover von tele.


fa c ts & bac k gr ou n d s

Freitag, 28. März 2014

medianet – 9

Umweltgedanke Bereits seit 2012 können Kunden im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmenskultur Druckerzeugnisse klimaneutral drucken

Auszeichnungen für Bösmüller

Leidenschaft & Begeisterung Bereits seit 2012 bietet Bösmüller im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmenskultur seinen Kunden die Möglichkeit, Druckerzeugnisse klimaneutral zu drucken. Das Österreichische Umweltzeichen ist Garant für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen und wurde der Druckerei Bösmüller im März dieses Jahres für weitere vier Jahre verliehen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Zertifizierungen, wie

Auf & Ab Print-Titel

Media-Analyse Wien. Der heimische Tageszeitungsmarkt hat sich im Vorjahr erneut durch Beständigkeit ausgezeichnet. Mehr als fünf Mio. Österreicher griffen 2013 zu Printprodukten, was 71,8 Prozent der Bevölkerung entspricht. Die Reichweite lag damit nur unwesentlich unter jener aus dem Jahr 2012, als der Wert 72,8 Prozent betrug. Das geht aus den Daten der am Donnerstag veröffentlichten MediaAnalyse (MA) hervor. Mit signifikanten Verlusten hatten wiederum Titel des Verlags Mediaprint zu kämpfen: Die Kronen Zeitung lag auf nationaler Ebene zwar erneut unangefochten voran, musste aber Einbußen von 3,1 Prozent auf 34,3 Prozent Reichweite hinnehmen. Ähnlich erging es dem Kurier: Dieser verlor von 8,5 auf 7,6 Prozent. Zweitgrößter nationaler Titel war die Gratiszeitung Heute mit 13,8 Prozent Reichweite, gefolgt von der Kleinen Zeitung (11,2 Prozent) und Österreich (10 Prozent). Insgesamt wurden im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse 14.154 persönliche Interviews im Zeitraum von Jänner bis Dezember 2013 durchgeführt. Bei der Präsentation der Ergebnisse verwies MAGeschäftsführerin Petra Roschitz darauf, dass die Erhebung künftig per „Multi-Mode-Verfahren“ durchgeführt wird. Das bedeutet einen Umstieg auf webbasierte Interviews, für die aber gegebenenfalls ein Interviewer als Unterstützer hinzugezogen werden kann. (APA)

PEFC und FSC, PSO ProzessStandard Offsetdruck und der EN ISO 9001:2008-Zertifizierung, war es ein besonderes Anliegen, einen bedeutenden Schritt in Richtung Europäisches Umwelt-zeichen zu setzen. Das 1992 von der EU-Kommission entwickelte EU Ecolabel ist das in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, aber auch von Norwegen, Liechtenstein und Island anerkannte EU-Umweltzeichen. Es gilt als Referenz für alle jene Verbraucher, welche mit dem Kauf von umweltfreundlicheren Produkten und Dienstleistungen

zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beitragen wollen. „Es ist die Leidenschaft und die Begeisterung für das Werk sowie die Freude am Tun, die uns dazu bewegt, bedeutende Schritte zu setzen. Es ist das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt, den Menschen und unserem Unternehmen, das uns so handeln lässt, als mache es einen Unterschied – denn eines ist ganz klar: Jeder Einzelne kann etwas bewegen und einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten“, ist Geschäftsführerin Doris WallnerBösmüller überzeugt. www.boesmueller.at

„Verantwortliches Handeln zählt“: Geschäftsführerin Doris Wallner-Bösmüller.

Wir denken an Ihre Zukunft. Wir machen das für Sie.

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Wien. Der seit nunmehr 36 Jahren bestehende Familienbetrieb, die Druckerei Bösmüller, darf sich aktuell nicht nur über die Verlängerung der Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen freuen, sondern erstmals auch – nach einem umfangreichen Audit – über die Zertifizierung mit dem EU Eco-Label.

© Druckerei Bösmüller/Bernhard Wieland

Verlängerung des Österreichischen Umweltzeichens und erstmalige Zertifizierung mit dem EU Ecolabel für die Druckerei.

Ganz natürlicH. nP DrUck will Sie nicht mit zahlreichen Umweltzertifikaten verwirren. Nur soviel: Wir sind VOLLES SERVICE. NP DRUCK ist Ihr Partner. Einer, auf Österreichs erste Druckerei mit dem Österreichischen den Verlass ist. Der weiß, dass Qualität nicht nur Know Umweltzeichen für Rollen-, Bogen- und Zeitungsoffsethow, modernste technische Ausstattung und Einsatz verdruck. Und wir leben Nachhaltigkeit. Jeden Tag. NP DRUCK langt, sondern auch entsprechende Zeit. Wir nehmen uns – Wir haben das Team. Zeit – für Sie. NP DRUCK – Wir haben das Team.

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Ein ausführliches Special zur MA lesen Sie in der medianet-Ausgabe am 8. April. 2014.

MA-GF Petra Roschitz und Präsident Helmut Hanusch bei der Präsentation.

niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten, Tel +43 (0)2742 802-0, service@np-druck.at, www.np-druck.at Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten, Tel +43 (0)2742 802-0, service@np-druck.at, www.np-druck.at

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M a r k e ti n g & M e d i en

10 – medianet

Freitag, 28. März 2014

Neupositionierung Baumarktkette bauMax präsentiert neue Werbelinie, realisiert von Agentur Zum Goldenen Hirschen

Print Weekend Verlag

bauMax neu: „Und fertig“

Erscheint vier Mal pro Jahr

Der Moment des „Fertig seins“ und die umsetzenden Menschen werden in den Mittelpunkt gerückt.

© Weekend Verlag

Wien/Klosterneuburg. Die österreichische Baumarktkette bauMax ist derzeit in aller Munde – allerdings wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Ungeachtet dessen versucht man auch auf anderen Wegen in die Medien zu kommen – getreu dem Motto „Wer nicht wirbt, der stirbt“, positioniert sich bauMax werblich neu. Mit Start 27. März läuft die neue Kampagne unter dem Slogan „bauMax. Und fertig.“ und stellt dabei die Menschen, die ihr Werk in Haus und Garten vollendet haben, in den Mittelpunkt. Realisiert wurde die Neupositionierung von der Agentur Zum Goldenen Hirschen. „Viele Menschen wissen, dass sie etwas tun müssen – vom Ausmalen über Dusche reparieren bis zur Gartengestaltung. Und oftmals wünscht man sich, dass man schon fertig wäre. Deswegen wollen wir nicht den Weg zum Ziel zeigen, sondern das Ziel in den Vordergrund rücken“, erläutert Harald Schmidl, Leiter des internationalen Konzernmarketings bei bauMax, gegenüber medianet die Überlegungen hinter der neuen Kampagne. „Wir zeigen die Jubelszenen des letzten Handgriffs, quasi das ‚Fertig sein‘ – diesen Moment wollen wir zelebrieren und

Auf 200 Seiten gibt es Mode und Lifestyle künftig vier Mal pro Jahr.

Harald Schmidl, Prok. Leitung Konzernmarketing International bauMax.

Etat Ringstrassen

Erarbeitet wurden diese Überlegungen in einem mehrstufigen Workshop-Prozess, wie Alexander Zelmanovics, Geschäftsführer Kreation und Gesellschafter der Goldenen Hirschen erläutert: „Sämtliche Aspekte der Marke bauMax wurden durchleuchtet. Vom Marktumfeld über die Menschen, die Mitarbeiter bis hin zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppen. Zahlen, Daten, Fakten, Meinungen, Wahrnehmungen, mit einem Wort sämtliche relevanten Informationen wurden gesammelt,

gefiltert, strukturiert und aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet. bauMax rückt ab sofort das Fertigwerden ins Zentrum; genau dort haben wir ein freies Feld ausgemacht, das wir besetzen.“

Von TV bis U-Bahn-Branding Dabei wurden auch optisch bewusst die Menschen und deren Emotionen in den Mittelpunkt gerückt; der zuletzt stark präsente „bauMax“ rückt ein wenig in den Hintergrund. „Die Figur des bauMax mit hohem Wiedererkennungswert und tollen Beliebtheitswerten ist fest verankert und etabliert. Er tritt allerdings im Gegensatz zu früheren Kampagnen nicht mehr als Mentor eines Projekts auf, sondern er macht mit dem Slogan ‚Und fertig‘ den sprichwört-

lichen Sack in der Umsetzung zu.“ Zu den Turbulenzen im Unternehmen wollte Schmidl nicht Stellung nehmen, er spreche wie seine Kollegen im Unternehmen nur über jene Bereiche, die er verantworte. Start der Kampagne ist am 27. März mit einer ersten Kampagnenwelle, parallel zur Gartensaison werden weitere Turns bis Sommer getaktet. Gespielt wird die Kampagne in TV und Hörfunk, 24-Bogen-Plakaten, Print, Direct Mail, bauMax-Katalogen, Sozialen Medien und am Point of Sale. Bereits an den kommenden Wochenende werden in fünf Städten parallel zu den SB-Zeitungsboxen Dispenser mit bauMax-Katalogen zur freien Entnahme ausgehängt. Des Weiteren brandet bauMax zwei komplette U-Bahn-Garnituren in Wien und einige Autobusse.

Gütezeichen für Österreichs PR-Agenturen Wien. Der Bedarf an PR-Leistungen steigt weltweit an, jedoch gab es bis jetzt keinen Qualitätsbeweis für gute PR-Arbeit. Das wollen der Public Relations Verband Austria (PRVA) und die PR Quality Austria (PRQA) ändern – sie stellen das neue „Österreichische PR-Gütezeichen“ vor. „Uns von der PRVA als auch der PRQA geht es darum, die Professionalisierung und Qualität der PR-Arbeit in Österreich voranzutreiben“, so Ingrid Vogl, Präsiden-

tin des Public Relations Verband Austria . Das Zertifizierungs- und Kontrollsystem soll Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, PR-Agenturen, Vereinen und Ins-titutionen die Do‘s und Don‘ts der Branche aufzeigen und „bietet hierfür auch Schulungen an, um eine Objektivierung der Qualitätsstandards zu garantieren“, so Jürgen Gangoly, Vorstandsmitglied der PRVA und PRQA. Ein unabhängiges Audit soll die internen Vorgaben einer Fir-

© Jana Madzigon/PRVA

Wien. alphaaffairs und das Studio Corsaro sicherten sich zum Jahreswechsel den mehrstufigen Pitch um die Ringstrassen-Galerien; die aus dieser Zusammenarbeit resultierende Kampagne inszeniert Skulpturen aus Produkten in ästhetischer Form. Die Mediastrategie zur Kampagne erfolgte von der Agentur Wirz.  (red)

© RG/Alphaaffairs

heroisieren.“ Unterstützend wurde ein Song im Stile der Sound Tracks von Quentin Tarantino komponiert, die deutsche Synchronstimme von John Travolta trägt dieses Feeling.

Zertifikat Neues Siegel soll Firmen kontrollieren und eine kontinuierliche Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit fördern

alphaaffairs & Studio Corsaro

Sujet mit Skulpturen aus den Produkten der Ringstrassen-Galerien.

Nicht länger der bauMax als Testimonial, sondern vielmehr Menschen und ihre erreichten Ziele stehen im Fokus der Kampagne.

Marke komplett analysiert

© bauMax

Wien. Im September vorigen Jahres starte der Weekend Verlag mit dem Weekend Deluxe – Fashion & Design Book; aufgrund der „positiven Resonanz“ geht der Verlag heuer mit insgesamt vier Ausgaben der 200seitigen Mode-, Styling- und LifestyleBibel in den Markt. „Auf unsere Line-Extension gibt es sowohl leserseitig als auch aus der Werbewirtschaft sensationell positive Reaktionen. Eigentlich war Weekend Deluxe als einmalige Sonderausgabe geplant. Aufgrund des großen Erfolgs haben wir den Erscheinungsrhythmus jetzt aber auf viermal pro Jahr erhöht. Unsere Philosophie, nun quasi als ‚Upgrade‘ zur normalen Weekend-Ausgabe die Weekend Deluxe-Ausgabe mit noch hochwertigerem Papier, Hochglanzumschlag und Bundleimung erscheinen zu lassen, hat zahlreiche Kunden wie Dior, Chanel, u.v.m. überzeugt“, so Weekend Verlag-Herausgeber Christian Lengauer. Als Neuerung können Kunden auf Bundeslandebene buchen. Weekend Deluxe geht an 230.000 einkommensstarke Haushalte und liegt zusätzlich am Kiosk auf; nach der ersten Ausgabe im März erscheinen die weiteren Ausgaben im Mai, September und November. (red)

© bauMax/Zum Goldenen Hirschen (4)

Jürgen Hofer

Ingrid Vogl, Jürgen Gangoly und Monika Döll stellten das neue PR-Gütesiegel vor.

Das „Österreichische PR-Gütezeichen“ soll die Qualität der PR-Arbeit fördern.

ma erfassen und prüfen, ob diese in der Praxis eingehalten werden. Im Vordergrund soll die Wahrung ethischer Richtlinien stehen. Das Qualitätsmanagementunternehmen Xero führt dieses Prüfverfahren durch; die Prüf- und Vergabekriterien orientieren sich am „Consultancy Management Standard“ (CMS) des Weltverbands der PR-Agenturen (ICCO) sowie den Bedürfnissen des österreichischen Markts. Kommunikatoren, die hohen Wert auf Einhaltung von Ethik sowie seriöse und authentische PR-Arbeit legen, erhalten das „Österreichische Gütezeichen“ für zwei Jahre und sollen sich somit von „schwarzen Schafen“ absetzen, meint Gangoly. Saint-Gobain Isover Austria, ein

Dämmstoffunternehmen, ist das erste zertifizierte Unternehmen. „Ich freue mich, dass es dieses Gütezeichen gibt, und dass wir als Kommunikationsabteilung zeigen können, dass wir strategisch und strukturiert arbeiten“, so Monika Döll, Marketing und Kommunikation Saint-Gobain Isover Austria. Das Gütezeichen soll kein Massenprodukt werden – der fünf-Jahres-Plan der PRVA und PRQA sieht die Zertifizierung von 30 Agenturen vor; die Kosten sind von der Größe des Unternehmens abhängig, starten jedoch bei etwa 2.500 €. Bereits acht Agenturen haben in einem Pilotprojekt das Gütezeichen erhalten (siehe unten). Die Kriterien des Siegels finden Sie unter:  www.prquality.at

Siegel-Träger Asoluto Public + Interactive Relations; Comunicative Public Relations; Currycom Communications; Gassner & Hluma Communications; ikp; Senft & Partner Public Relations & Fund Raising; SVWP Kommunikationsmanagement; The Skills Group


medien

Freitag, 28. März 2014

medianet – 11

Vortrag NZZ-CEO Veit Dengler über Medienwandel, Innovationszwang und die bezahlte Zukunft des Qualitätsjournalismus als echte Chance

Schlaraffenland kommt nie wieder IAA-Lunch: Prozesseffizienz, Technologieeffizienz, Kosteneffizienz: „Nicht sexy, aber die Parameter des Erfolgs“. „Wir haben vor 20 Jahren begonnen, unser Produkt zu verschenken. Diese Rechnung geht nicht mehr auf“, so NZZ-Chef Veit Dengler. Gast beim dieswöchigen IAA Lunch (hier im Bild mit der Gastgeberin, IAAPräsidentin Martina Hörmer).

daniela lindner

Wien. Ein Tweet genügt und die Information macht innerhalb kürzester Zeit im Netz die Runde. Ein Facebook-Eintrag und die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Eine Nachrichtensendung und die aktuellen Geschehnisse

„Ich bin überzeugt, lismus eine bezahlte Zukunft hat.“ veit dengler, „nzz“

sind längst in aller Munde, bevor das bereits Veröffentlichte am nächsten Tag in der Zeitung das Licht der Print-Welt erblickt. „Das Nachrichtenmonopol, das wir einst hatten, hat sich umgekehrt“, gibt Veit Dengler, Geschäftsführer der NZZ-Mediengruppe, im Rahmen seines Vortrags zum Thema „Medien im Wandel – Qualitätspublizistik nach dem Ende des Nachrichtenmonopols“ beim IAA Business Communication Lunch vergangenen Mittwoch zu bedenken und analysiert: „Am Ende der 1990er-Jahre gab

© leadersnet/Günther Langegger

dass Qualitätsjourna-

es die letzten goldenen Zeiten für Print, doch nach dem Platzen der Dotcom-Blase, der Entwicklung von Smartphones und der Wirtschaftskrise wurde die Veränderung schlagend: Die Werbeeinnahmen gingen ins Internet und blieben dort.“ Zu wenig und das auch noch zu spät tun würden sie, die Marktteilnehmer der Kommunikationsbranche, im „Veränderungsschock“, so Dengler. Er sollte es wissen, denn: „Medien erfolgreich in die Zukunft zu führen, ist seine Ambition“, wie

IAA-Präsidentin Martina Hörmer einführend über ihren hochkarätigen Referenten und „Mann des Wandels“ durchblicken lässt.

Veränderungsschock Wandel kommt laut diesem in Krisenzeiten bei Betroffenen in drei Phasen: Wenn zunächst in einem ersten Schritt Veränderungsdruck aufkommt, führen neue – durch innovative Technologien ausgelöste – Bedürfnisse zu „verhaltenen Reaktionen und symbolischen Maßnahmen“. In Folge tritt ein

Veränderungsschock auf – das Geschäftsmodell beginnt zu bröckeln, und etablierte Medien befinden sich oftmals in Schockstarre, während neue Mitbewerber auf den Plan treten. Die dritte Phase umschreibt schlussendlich ein Aufrappeln jener, die die Krise überstanden haben. Denglers Strategie zur Krisenbewältigung: die Print-Zeitung neu aufstellen, neue Technologien nutzen, Redaktionen umbauen und Angebote flexibler machen, um mit dem Kunden zu kommunizieren. „Die NZZ könnte den Boulevard zur

journalistischen Norm erheben oder den Zeitungsbetrieb durch andere Geschäftsmodelle entlasten.“ Als Qualitätsmedium würden sie sich allerdings für den dritten Weg entscheiden: „Wir bauen das publizistische Angebot aus und investieren in neue Technologien.“ Ein ständiger Innovationszwang ist vorprogrammiert. Jeden Tag „ein Stück Qualität wegschneiden, bis man sich zu Tode spart“, ist für Dengler keine Lösung. Qualitätsjournalismus sei immerhin mehr als ein Geschäft. „Alles, was einen Wert hat, muss einen Preis haben“, so Dengler. „Ich bin überzeugt, dass Qualitätsjournalismus eine bezahlte Zukunft hat.“

Welchen Wert hat ein Preis? Qualität kostet, auch im Netz: Die NZZ verzeichnet immerhin an die 17.000 digitale Abos. Abos, die hintergründigeres Wissen bereitstellen, als es die Neuen Medien auf die Schnelle vermögen. Dengler: „Was würden wir verstehen, wenn wir nicht Qualitätsmedien hätten, um unser Wissen einzuordnen?“ www.iaa-austria.at www.nzz.ch

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Freitag, 28. März 2014

happy birthday! springtime!

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1. Peter Hörschinger (GF ikp Wien), Heinz Gruber (Wolfgang Denzel Holding), Peter Buchauer (GF Felix Austria); 2. Ralf Kober (GF Springer&Jacoby), Susanne Hudelist (GF ikp Wien), Gerald Wunderer (Bank Austria); 3. Daniel Pinka (ikp Wien), Christoph Capek (Fachverband Mineralölindustrie); 4. Ronald Hochmayer (GF Mediaplus Austria), Martina Prucha (McArthurGlen Designer Outlet Parndorf), Karin Hermann (ikp Wien).

ikp feiert Frühlingserwachen bei Springtime-Get-together

Maria Wedenig (GF ikp Wien) und Vaclav Vocilka (PR-Leitung Gas Connect Austria).

Schwächen ausbügeln

© Kurier

1. Alexandra Schmid (rechts) unter ihren Gästen: Ulli Haselberger und Oskar Gery; 2. Filminteressierte Gäste des Tags der offenen Tür: Monika und Christoph Erath; 3. Schauspieler Gianfranco Licandro in Begleitung von Handan Velioglu.

Tag der offenen Tür

Informationsfreiheit Uneingeschränktes Amtsgeheimnis aufheben

Thomas Kralinger, Präsident des Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ).

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Schmids Filmschneiderei feiert 5-jähriges Bestehen

Frühlings-Treff Frühlingshaft Alle Jahre wieder: An die 100 Führungskräfte aus Unternehmen und der Kommunikationsbranche feierten am 20. März beim alljährlichen Springtime-Get-together der PR-Agentur ikp Wien den Frühlingsstart. Die Band Rebecca’s Playground sorgte für Tanzstimmung; bei ausgewählten Weinen von Kooperationspartner WineAid konnten die Gäste das angenehme Networking-Ambiente genießen. „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner WineAid können wir heute Abend den fröhlichen Austausch und den Genuss von ausgesuchten Weinen mit etwas Gutem verbinden und benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen – das freut uns ganz besonders“, so ikpGeschäftsführer Peter Hörschinger. Mit dem ikp-Team feierten unter anderem: Patrick Berger vom Bundessozialamt, Peter Buchauer, Geschäftsführer von Felix Austria, Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverband der Mineralölindustrie, Mediaplus Austria-Geschäftsführer Ronald Hochmayer sowie meinungsraum.at-CEO Herbert Kling.  (red)

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Änderung Das Tauziehen um das Ende des Amtsgeheimnisses, welches seit 1920 in der Verfassung steht und noch aus der Zeit der Monarchie stammt, erstreckt sich beinahe über ein Jahrzehnt. Bereits 2005 hat der VÖZ dazu einen Vorschlag präsentiert. Nun liegt ein Entwurf für ein Verfassungsgesetz vor, welcher das Amtsgeheimnis durch das Prinzip der Informationsfreiheit ersetzt. Doch der Entwurf bleibt im Grundsätzlichen, spart wichtige Details aus und hat Schwächen, die noch ausgebügelt werden müssen. Vor allem ist die Frage des Tempos von Veröffentlichungen ungelöst. Behörden können sich für Auskunftsbegehren von Journalisten acht Wochen Zeit lassen. Aus nirgends definierten „besonderen Gründen“ kann diese Frist auch überschritten werden. Das ist eine schwammige Bestimmung und zu lange Zeitspanne. In vielen Fällen müsste die Information unverzüglich erteilen werden können. Darüber hinaus erhalten Journalisten bei gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen unterer Instanzen – zum Schutz der Parteien – überwiegend keinen Zugriff auf Akten. Dabei würde eine Anonymisierung dieser Dokumente völlig ausreichen, um Beteiligte zu schützen. Eine vollständige Aktengeheimhaltung ist überschießend. Nun ist es wichtig, den Entwurf zu konkretisieren und ein echtes Informationsfreiheitsgesetz – wie es in Deutschland und der Schweiz bereits Realität ist – möglichst rasch zu beschließen, denn das uneingeschränkte Amtsgeheimnis muss endlich der Vergangenheit angehören. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Jubiläum „5 Jahre filmschneiderei“ – so steht es auf der Jubiläumstorte geschrieben, die den fünften Geburtstag der Filmschneiderei von Profi-Cutterin Alexandra Schmid verkündet. Unter dem Motto „Kurzweilig und gut statt lang und fad“ lud die Gastgeberin anlässlich dieses runden Bestehens am 21. März in ihr Wiener Filmstudio zum Tag der offenen Tür: An die 50 interessierte Hobby-Filmer aus Wien und Umgebung wie Schauspieler Gianfranco Licandro, Künstler Alexander Stefandel oder City News-Reporter Manfred Wlasak folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, der Proficutterin bei deren Arbeit über die Schulter zu schauen. Zahlreiche Besucher brachten auch gleich ihr selbst gedrehtes Filmmaterial mit, um es von Alexandra Schmid begutachten oder veredeln zu lassen. Bei dem Get-together plauderte die Filmschneiderin ein wenig aus dem Nähkästchen der technischen FilmschneideDie FH Wien richtet die Podi­ Grundlagen und zog Bilanz: kumsdiskussion „Wie viel Aus­ „Ich habe mich sehr über das bildung braucht die Kommuni­ große Interesse und die viekationsbranche?“ am 3. April len spannenden Gespräche um 18 Uhr in der FH Wien am gefreut; es war ein wunderWähringer Gürtel aus. schönes und sehr gelungenes Geburtstagsfest!” (dl)

tipp des tages

Karriere

Nina Strasser, currycom

Zukunft wagen: Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren Warum stehen wir der Zukunft meist negativ gegenüber? Matthias Horx, Zukunftsforscher und Optimist, verbildlicht, wie wir unsere Anschauungen und Erwartungen an die Zukunft zusammenführen und von welchen Denkmustern und Gefühlen wir uns dabei beeinflussen lassen. 22,99 €, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN-13: 978-3421044440.

Aufstieg Nina Strasser, bisher Account Managerin bei der Wiener Kommunikationsagentur currycom, avanciert zur Senior Account Managerin. „Mit Nina Strasser haben wir eine langjährige Mitarbeiterin an Bord, die kreativ, engagiert und mit strategischem Weitblick an Herausforderungen herangeht“, so currycomGF Christian Krpoun. © currycom communications

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© Alfred Pany (2); Christian Schmid

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