Issuu on Google+

medianet

inside your business. today.

dienstag, 27. NOVEMber 2012 – 7

movea marketing: von Markenpositionierung bis Employer Branding  Seite 11

Netzwerktreffen

Effie gala 2012

Kreativität macht den Unterschied, war der Grundtenor des IAB Impulse-Treffens Seite 12

Preisverleihung in der Aula der Wissenschaften  Seite 14

© medianet/Szene1/ Stefan Caspari

Agenturgründung

© IAB/Christoph Breneis

© movea/Andreas Kolarik

marketing & media „Print ist die Cashcow auf hohem Niveau“

www.mhoch3.at

© WKOÖ/Cityfoto

short

© WKO

Christof Schumacher, Obmann Fachgruppe Werbung/Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich, lud zum „Caesar 2012“, um die zündendsten Werbeideen zu prämieren. Elf Sieger konnten über die begehrte Trophäe jubeln.  Seite 9

© Ketchum/Andrew Brackenbury

© medianet

Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO, lud zum hochkarätigen Branchentreff „Cable Days 2012“. An zwei Tagen diskutierte eine Rekordteilnehmerzahl über die künftigen Themen der Telekom- und Rundfunk-Branche.  Seite 10

Internationale Vermarktung Andrea Veronese, Publicitas Österreich, wirft als Vermarktungspartner von über 1.000 Medien weltweit einen Blick auf die ­Entwicklung der Werbespendings von umsatzstarken, aber stagnierenden ­Printtiteln, hin zu stark steigendem Digitalgeschäft.  Seite 8 David Gallagher, CEO ­Ketchum Pleon Europe, über die „spannende, crossmediale und hyperlokale“ PR-Zukunft und welche Kommunikations­ talente notwendige Anforderungen erfüllen. Zudem: Der Obama-Bonus in der Kommunikation.  Seite 12

© Ketchum Publico

medianet tv heute

Ketchum Publico mit Kampagne und Spot zum Staatspreis. click+>www.medianet.at

tausend Rosen, i kauf mir a grössare Hosn tausend Rosen Filmproduktion und Werbung GmbH Schmalzhofgasse 8, A-1060 Wien, www.tausend-rosen.at t +43 1 595 3840, x +43 1 595 3840 10, willkommen@tausend-rosen.at

Turbo, mega, giga, fett – und Ihre Werbung? Setzen Sie auf Kommunikation die wirkt! Sponsoring inszeniert, passt sich der Zielgruppe an, verknüpft Event und Produktimage, ist auffallend und bleibt in der Erinnerung. Ein Gespräch mit einem der’s wirklich weiß lässt keine Fragen offen: www.mpmsponsoring.com

MPM_Inserat_Medianet_106x85_Anzeige1.indd 1

10.05.11 21:04


c ov e r s t o r y

8 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

Vermarktung Zentralisierter Zugang in der Mediaplanung zu über 1.000 Medien und Know-how ausländischer Märkte

short

Publicitas: Internationaler Service aus einer Hand

Moser Holding bezieht neues Zuhause Innsbruck. Tirols größtes Medienunternehmen, die Moser Holding AG, zieht es wieder zurück ins Innsbrucker Stadtzentrum: Nach über 30 Jahren in der Ing.-Etzel-Straße wird das Verlagshaus, allen voran mit ihrem Flaggschiff Tiroler Tageszeitung, Schritt für Schritt in das neu errichtete „Headline“ in der Brunecker Straße am Hauptbahnhof umziehen.  (APA)

Print als Kerngeschäft mit stagnierenden Spendings; Wachstumsprognose für Digital bis zu 15%. Jürgen Hofer

Wien. 1972 als Verlagsbüro Pokorny gegründet, feiert Vermarktungspartner Publicitas Österreich heuer 40-jähriges Bestehen. medianet bat Andrea Veronese, Commercial Director, Loni Dieminger, Account & Digital Director, und Andrea Kuefstein, Account & Marketing Director, zum Gespräch. „Wir profitieren als Vermarktungspartner internationaler Medien nach wie vor davon, unseren

© www.kiosk.at

Austria-Kiosk bringt eigenen E-Reader

„Wien agiert immer öfter als Hub für ande-

Der Austria-Kiosk ist nun auch über eigenen Reader beziehbar.

re Märkte, die wir als

Wien. Der österreichische digitale Printmedien-Kiosk bietet ab sofort einen Reader für seine E-Publikationen an. Auf der Plattform „kiosk.at“ stehen insgesamt 114 österreichische und internationale Zeitungen, Zeitschriften und Magazine in digitaler Form zur Verfügung. Mithilfe des von der APA-IT entwickelten Readers können die ausgewählten Medien per sofort gelesen werden, da keine Warte- oder Ladezeiten mehr anfallen. Weiterhin stehen die Titel auch zum Download im PDF-Format bereit, um sie auch im offlineModus lesen zu können. Peter Kropsch, Geschäftsführer der APA: „Wir freuen uns, einen weiteren Meilenstein in Sachen ­‚Usability‘ setzen zu können. Der User kann mithilfe des Readers noch einfacher, schneller und übersichtlicher durch seine Publikationen navigieren.“  (red)

Andrea Veronese

Andrea Veronese, Loni Dieminger und Andrea Kuefstein von Publicitas Österreich im Gespräch mit medianet.

Kunden Service aus einer Hand bieten zu können“, umreißt Veronese, die die Leitung des Wiener Büros im heurigen Mai übernommen hatte, die Vorteile ihres Geschäftsmodells. Publicitas vertritt und berät in der Planung dabei führende Qualitätszeitungen, Magazine, Internet-Plattformen und Fernsehstationen weltweit. Der Vorteil durch das internationale Netzwerk ist ein zentralisierter Zugang zu über 1.000 Medien weltweit; zudem verweist der Vermarkter auf das fundierte Know-how über ausländische Märkte als zentralen USP, womit Publicitas auch idealer Planungspartner für internationale Kampagnen ist. Neben QualitätsTageszeitungen wie z.B. der FAZ und der SZ (Print und Online) baut

Publicitas auch kontinuierlich das Angebot an Premium-Magazinen aus. Neu im Portfolio sind z.B. Madame, Jolie, L‘Officiel Homme und Familie & Co.

Print noch Kerngeschäft „Print ist die Cashcow auf hohem Niveau“, verweist Veronese auf den Stellenwert von gedruckten Medien im Gesamt-Mediamix; sie prophezeit für kommende Jahre aber eine Stagnation bei den Werbespendings. „Online und Digital werden im nächsten Jahr um 10 bis 15% wachsen“, sind sich Kuefstein und Dieminger unisono sicher. Große Schübe bei den Onlinespendings spüre man bereits, auch wenn man sich den speziellen

Anforderungen des digitalen Geschäfts bewusst sein müsse: „Viele wechseln von Print zu Online im Glauben, dass es billiger sei; das ist jedoch ein Trugschluss“, so Dieminger, die für einen wohlgewählten Mix, abgestimmt auf das jeweilige Kommunikationsziel, plädiert. Vorteile biete Online aber in gewissen Fällen jedenfalls: „Mit kleineren Etats lassen sich exakt definierte Zielgruppen Online sehr gut erreichen. Und ständig neue digitale Angebote jenseits von klassischen Online Display Ads bieten großes Potenzial für Kunden, die bereit zu kreativen Lösungen sind. “ Unabhängig von der Mediengattung sieht sich Veronese dabei stets als Unterstützer für Werbeund Mediaagenturen, keineswegs

als Konkurrenz: „Wir bieten Empfehlungen, Rankings und Facts zu verschiedensten Medien. Agenturen können dann mit einem fertigen Mediaplan mit ihren Kunden wiederum in die Detailplanung ­gehen.“ Einer der Vorteile sei – aufgrund der großen Volumina, mit jenen Publicitas mit den Verlagen handle – auch die Möglichkeit größerer Rabatte und besserer Platzierungen. Auf diesen Vorteil greifen auch vermehrt internationale Kunden, vor allem aus dem arabischen Raum, zurück. Veronese: „Wien agiert immer öfter als Hub für andere Märkte, die wir bedienen. Auch das zeigt uns, dass wir uns für kommende Aufgaben perfekt positioniert haben.“

Charity Handy-Sammeln

Staatspreis Public Relations 2012 In Kategorie „Online & Social Media“ erfolgreich

tipp des tages

Ö3-Wundertüte: Licht ins Dunkel

Ketchum Publico siegt mit Viralhit

© Ketchum Publico

Ketchum Publico-GF Saskia Wallner mit dem Siegerprojekt beim Staatspreis PR.

Publico-Geschäftsführerin Saskia Wallner. In einer integrierten Kampagne wurden von Ketchum Publico die Fähigkeiten des Sony Xperia go mittels digitalem Storytelling dargestellt und via Social Media sowie klassischen Medienkanälen verbreitet.

Buzz und Community Durch virale Mechaniken konnte Buzz erzeugt und die Community mit einbezogen werden. Mit dem On-/Offlineseeding erreicht die Kampagne bei niedrigem Mitteleinsatz eine außergewöhnliche Reichweite. Die Jury lobte in ihrer Begründung vor allem das integrierte Konzept und den stark dialogorientierten Ansatz. Ideenreichtum und Umsetzungsstärke bewies Ketchum Publico mit einem weiteren Projekt auf der diesjährigen Shortlist des Staatspreis Public Relations: Die „AUVA Info-Offensive zur Unfallprävention und zur AUVA Pflichtversicherung in Kindergärten“ war unter den drei Nominierten in der Kategorie PR Spezialdisziplinen.  (red)

© ORF/Ö3/Hans Leitner

volvieren und spannenden Content zu kreieren; rund 750.000 Views auf YouTube sind der beste Beweis dafür“, ist Livia Dandrea-Böhm, A1-Pressesprecherin, vom Siegerprojekt begeistert. „Unser Team ist besser denn je, und unsere Strategie als ideenreiches und tatkräftiges Mitglied der weltweit erfolgreichen Kommunikationsagentur Ketchum trägt Früchte“, freut sich Ketchum

© Aleksandra Pawloff

Wien. Beim vorige Woche vom Wirtschaftsministerium verliehenen „Staatspreis Public Relations 2012“ konnte sich Ketchum Publico in der Kategorie „Online & Social Media“ mit dem Projekt A1 Social Media Buzz-Kampagne „Sony Xperia go Challenge“ durchsetzen. „Dialog ist das Ziel von PR und in Zeiten von Social Media erfolgt dieser digital. Mit dem Projekt ist es gelungen, die Community zu in-

© Brandstätter

Der goldene Plachutta Ewald und Mario Plachutta haben 1.500 Rezepte zusammengetragen und präsentieren auf 700 Seiten ihre kulinarischen Vorlieben. „Es ist ein Kochbuch, das Bestand hat, auch für die folgenden Generationen. Da ist garantiert für jeden Anlass und für jede Gelegenheit etwas dabei“, ist Ewald Plachutta stolz auf sein neues Werk. Nudelsuppe, Wiener Schnitzel oder Schinkenfleckerl genauso wie ­Gänseleber-Crème-Brûlée, Thunfischsteak im Sesammantel oder Rehnüsschen, in Pilzfarce gebraten, finden sich in dieser Sammlung kulinarischer Hochgenüsse. ISBN: 978-3850336765; 704 Seiten, 39,90 €, Brandstätter Verlag

© medianet

Publicitas bedienen.“

Für den guten Zweck: Robert Kratky und Lisa Hotwagner mit der Ö3-Wundertüte.

Wien. Die aus den Vorjahren bekannte Charity-Aktion des Handy-Sammelns von Ö3, der Österreichischen Post, Caritas, Licht ins Dunkel sowie dem Verpackungsund Papierunternehmen Mondi wird mit der „Ö3-Wundertüte“ auch heuer initiiert. Dabei können alte Handys mit der Wundertüte portofrei eingesandt werden, pro Handy geht ein Betrag direkt an die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas. Die Aktion brachte allein im Vorjahr 700.000 € an Spendengeld.  (red)


Agenturen

Dienstag, 27. November 2012

medianet – 9

Award Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich verlieh Werbepreis zum 27. Mal

Caesar: Zündendste Werbeideen Linz. Die herausragendsten Kreativleistungen des Jahres wurden bei der „Caesar-Gala“ im DesignCenter Linz prämiert. Bereits zum 27. Mal verlieh die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich WKOÖ in elf Kategorien die begehrte Trophäe (sämtliche Gewinner siehe Infobox). „In Oberösterreich haben wir eine einzigartige Kombination aus einem starken Wirtschaftsstandort mit vielen herausragenden Unternehmen und einer starken Kreativwirtschaft. Wie erfolgreich diese Zusammenarbeit ist, wird beim Caesar wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“, so WKOÖ-

Präsident Rudolf Trauner. „Unsere Branche hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch weiterentwickelt, vor allem über das klassische Ressort der Werbung hinaus. Unsere Mitgliedsbetriebe haben sich internationales Know-how aufgebaut und stehen der heimischen Wirtschaft in allen Bereichen der strategischen Marktkommunikation zur Seite“, betont Fachgruppen-Obmann Christof Schumacher die Qualität der Arbeiten. „Der ‚Caesar‘ ist die jährliche Leistungsschau unserer Mitgliedsbetriebe. Rund 250 Einreichungen unserer Mitgliedsbetriebe wurden unter notarieller Aufsicht von ei-

ner Fachjury bewertet“, so Gernot Fellinger, Geschäftsführer Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKOÖ. Den Sieg in der Königsdisziplin „Kampagne“ konnte sich upart Werbung und Kommunikation GmbH mit dem Projekt Cyber Security Challenge „Verboten gut“ sichern. Im Zuge der Challenge wurden im Auftrag der Cyber Security Austria junge IT-Talente gesucht und gefördert. „Die Kampagne ist absolut zielgruppenaffin und wurde durch ihre plakative Umsetzung zum „Talk of Town““, bewertet Jury-Vorsitzender Peter Hans Felzmann die Kampagne.  (red)

© WKOÖ/Cityfoto

„Starke Kreativwirtschaft“; Caesar als „jährliche Leistungsschau“.

v.li.n.re: Walter Bremberger (WKOÖ-Direktor-Stv.), Peter Hans Felzmann (Jury­ vorsitzender), Christof Schumacher (Obmann Fachgruppe Werbung/Markt­ kommunikation WKOÖ), Hostess Kessia Haller, Rudolf Trauner (Präsident WKOÖ), Gernot Fellinger (GF Fachgruppe Werbung/Marktkommunikation WKOÖ).

Caesar 2012 Kampagne upart Werbung und Kommunikation GmbH, Cyber Security Challenge „Verboten gut“, Cyber Security Austria Print & CD Reichl und Partner Werbeagentur GmbH, Gesichter der Pressefreiheit, Verband Österreichischer Zeitungen Digitale und interaktive Medien Gruppe am Park // Buchegger, Denoth – Haslinger, Keck. Snogg.Me, X-Net Technologies GmbH Direct Mailing und Promotion kest – strategie, kommunikation, design, Pixxers – die Cannes Promotion 2012, PixxersThe photo network by Karl Frauscher Messearchitektur SPS Marketing GmbH, Messeauftritt Magna Steyr – Automobilsalon Genf 2012 „Be unusual“, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG Event berger consulting group andreas berger, Red Bull 400 – Sturm auf den Kulm, Red Bull GmbH Packaging Createam Werbeagentur GmbH, löffle mich! Kuchengenuss im Glas, babe’s kuchenfantasien PR-Publikation diehausmarke, zam zukunft aus misten, caritas kindergarten st. martin, gallneukirchen Film/Video Brands and Friends Markenmanagement/ Typeholics, Trodat – Circle of Life, Trodat GmbH Werbefotografie ms. foto.group, Bierkultur, Brau Union Österreich AG Audio/Podcast reklamebüro GmbH Sport 2000 Hörfunkspots – Herbst/ Winter 2011/2012, Zentrasport Österreich e.Gen.

SO HABEN SIE ÖSTERREICH NOCH NIE GESEHEN.

Spot Hörfunk-Kampagne

Etat: straberger Wien. straberger conversations wurde von der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe mit der Kreation einer Hörfunk-Image-Kampagne für die österreichischen Bäcker beauftragt. Aufgabe von straberger conversations war es, die wichtigsten Differenzierungsmerkmale zwischen Supermarkt und Bäcker in einem Spot prägnant und sympathisch zu kommunizieren. Die Kampagne ist ab Ende November auf Ö3 und den Sendern des Radio Marketing Service on air.  (red)

ATV KOSMOS IST ÖSTERREICHS NEUE DOKUMENTATIONS-REIHE!

© Nadine Bargad

Der ausgezeichnete Naturfilmer Kurt Mündl nimmt unsere Heimat unter die Lupe und präsentiert Ihnen Wissenswertes über Österreichs Tierwelt und unsere Natur. In der ersten Folge lernen Sie die faszinierenden Fähigkeiten der Kleintiere kennen.

„DIE KNIRPSE – ÖSTERREICH UNTER DER LUPE“ ATV KOSMOS: AB 28. NOVEMBER JEDEN MITTWOCH UM 21.55 UHR Agenturchef Michael Straberger kommuniziert für österreichische Bäcker. 194_AZ_Kosmos_Die_Kirpse_216x288ssp.indd 1

16.11.12 10:45


medien

10 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

Fachveranstaltung Verteilt auf zwei Tage, diskutierten die heimischen „Kabler“ die großen aktuellen und künftigen Themen der Branche

Besucherrekord: Cable Days 2012 Der Fachverband Telekom/Rundfunk trumpfte wieder mit einem hochkarätigen Branchentreff im Salzburger Congress Center auf.

Hochkarätige Referenten Die Konferenz für Kabel-TV und Breitband fand vergangenen Donnerstag und Freitag in Salzburg statt. Zum Auftakt der heurigen, sechsten Cable Days konnte Fachverbandsobmann Günther Singer als Initiator und Gastgeber auf die die bisher höchste Zahl an Anmeldungen bzw. Besuchern sowie auf hochkarätige Referentinnen und Referenten verweisen. Die Keynote etwa hielt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz; neben vielen anderen ausgewiesenen Experten berichtete Stefanie Lemcke, in führender Position bei Quantum Media tätig und direkt aus den USA angereist, über aktuelle (Medien-)Trends aus den Vereinigten Staaten. ORF-chef Wrabetz bekräftigte seinerseits die Bedeutung der Kabelnetzbetreiber für den Österreichischen Rundfunk bei der Verbreitung von (Medien-)Inhalten. Der ORF-Chef sieht den öffentlich-rechtlichen ORF vor großen

Herausforderungen, denen man sich aber gemeinsam u.a. mit den Kabelnetzbetreibern stelle. In seiner Rede bei den mittlerweile zum 6. Mal stattfindenden Cable Days betonte Wrabetz die Bedeutung von Smart- und SocialTV als Fernseh-Trend der Zukunft. Vor diesem Hintergrund kritisierte der ORF-Generaldirektor einmal mehr das (zwar derzeit ausgesetzte, aber noch nicht endgültig entschiedene) „Facbeook-Verbot“, dass also dem Österreichischen Rundfunk bereits bestehende sowie neue Aktivitäten im Sozialen Netzwerk Facebook untersagt sein sollen. Und er bezeichnete bei den Cable Days auch Twitter als „größtes Sport-Netzwerk“ der Welt, wo also Menschen sich mit anderen über Sportereignisse austauschen. Er sei aber überzeugt, dass es in Zukunft neue, themenspezifische „Spezial-Netzwerke“ geben werde.

bildcontent/Fernsehen erfordern als auch mehr und bessere Übertragungskapazität. Darauf verwies WKO-Fachverbandsobmann Singer in seinen Ausführungen und rief die diesbezüglichen Anstrengungen und Leistungen der Kabelnetzbetreiber in Österreich ins Gedächtnis: „Viele haben investiert und ihre Netze ertüchtigt.“ Dadurch ist es etwa möglich, via Kabel Ultra-Highspeed-Internet mit Übertragungsraten von bereits heute bis zu 100 mBit anzubieten. Allerdings blockiere die analoge Verbreitung von Fernsehprogrammen wichtige Kapazitäten, die für den Ausbau zusätzlicher Dienste erforderlich wären, so Singer.

Ende des analogen Kabels © WKO

Salzburg. „Die Kabelnetzbetreiber in Österreich sind nicht nur für die Österreicherinnen und Österreicher und für den Wirtschaftsstandort Österreich ein wichtiger Partner, sondern auch für den ORF“, sagte Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO, in seinen Eröffnungsworten zu den „Cable Days 2012“.

Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO.

Investitionen ins Netz Wrabetz führte auch die Pläne des ORF in Sachen Smart TV aus. So will der ORF rechtzeitzig zur alpinen Ski-WM, die im Februar 2013 in Schladming/Steiermark stattfindet, eine „Muster-Applikation“ geben, die zeigen soll, „was sich der ORF unter Smart-TV vorstellt“. Das könnten etwa zusätzliche Bilder aus anderen Kameraperspektiven, wie sie im ORF-Fernsehen zu sehen sind, sein. Der Ent-

wicklungs-Auftrag dafür sein, so Wrabetz, bereits ergangen. Der ORF dürfe nicht durch die Regulierung von diesen überlebensnotwendigen Entwicklungen ausgeschlossen werden, appellierte Wrabetz. Neben der Schaffung von zusätzlichen Sendern und ProgrammAngeboten wie dem Informationsund Kulturkanal ORF III und ORF Sport plus sei eine „wichtige, richtige und zeitgerechte Entschei-

dung“ auch die Digitalisierung und die Einführung von High Definition-Empfang für die Programme des ORF (HD-TV) gewesen, was der ORF bereits seit 2008 anbietet, so Wrabetz. Mit Stand Oktober 2012 nutzen 1,3 Mio. Seherinnen und Seher die Programme des ORF in HD-Qualität. Und da kommen erneut die Kabelnetzbetreiber in Österreich ins Spiel, die bessere und neue Angebote sowohl im Bereich Bewegt-

Der Obmann läutete damit bei den Cable Days den Beginn vom Ende des analogen Kabel-TV ein. Für jene Betreiber, denen derartige Adaptierungen noch bevorstehen, können die Cable Days 2012 Knowhow bieten und Ansporn sein, so Singer. Unter der unbedingten Voraussetzung, dass mit einer Haushaltsabgabe sämtliche urheberrechtlichen Ansprüche abgegolten werden können – „aber nur dann“ –, sprach sich Fachverbandsobmann Singer für die Einführung einer solchen Haushaltsabgabe in Österreich aus.  (red/fej)  www.cable-days.at

�Das perfekte weihnachtsgeschenk:� �Lesefreude schenken!� Es gibt ein Geschenk, mit dem Sie Ihren Liebsten nicht nur einmal, sondern jede Woche oder jeden Monat Freude bereiten können: ein Zeitschriften- oder Magazin Abonnement! Unter www.aboshop.at finden Sie fast jedes Interessensgebiet und können zeitsparend Ihr Geschenk bestellen. Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

�auf

www.aboshop.at

len� l e t s e b �Jetzt oshop.at� www.ab


a g e n tu r e n

Dienstag, 27. November 2012

medianet – 11

Umfassend Ganzheitliche Konzepte zur Markenpositionierung bis hin zu Verkaufsförderungskonzepten, Kooperationsmarketing und klassischer Werbung

„movea marketing“ ist am Start Wien. Eine neue Agentur für Marketing und Kommunikation gründete der Salzburger Kommunikationsexperte Stefan Ornig. Das demnächst sechsköpfige Team der movea marketing GmbH & Co KG, so der Name der Agentur, ist auf die interne und externe Unternehmenskommunikation spezialisiert und betreut internationale Marken wie dm drogerie markt, sebamed, Wilkinson Sword, Energizer, fenjal oder Selecta.

Ganzheitliches Konzept Nach insgesamt sechs Jahren im Management von dm drogerie markt Österreich/CEE war Ornig zuletzt als geschäftsführender Gesellschafter bei der Agentur Plenos (zuvor Publico Salzburg) tätig. „Unsere ganzheitlichen Konzepte zur Markenpositionierung binden mittlerweile Aktivitäten bis zu Ver-

kaufsförderungskonzepten, Kooperationsmarketing und klassischer Werbung mit ein. Denn gerade bei kleineren und mittleren Marketingbudgets im Konsumgüterbereich müssen alle Maßnahmen optimal ineinandergreifen, damit wirtschaftlich beste Ergebnisse erzielt werden können“, so Ornig.

Thema Employer Branding Abseits der Marktkommunikation arbeitet das movea-Team aktuell für mehrere Unternehmen und Organisationen an Konzepten im Bereich Employer Branding. In der Detailumsetzung arbeitet movea

mit einer Reihe von Spezialisten aus dem Technik und Kreativbereich im In- und Ausland zusammen und bildet gemeinsam mit den Agenturen designkraft.at (Crossmediale Gestaltung) und Mediaplant KG (Film und Fernsehproduktion) das „kreativdeck“: „Die räumlichen Synergien optimieren nicht nur die Kostenstruktur; sie ermöglichen auch einen raschen Know-howTransfer bei spezifischen Fragestellungen“, so die drei Agentureigentümer Stefan Ornig (movea), Horst Köpfelsberger (designkraft.at) und Clemens Haider (Mediaplant). (fej)  www.movea.at  facebook.com/MoveaMarketing

© movea/Andreas Kolarik

Stefan Ornig gründet in Salzburg Agentur für Kommunikation und Marketing.

Jessica Meister, Bettina Taxer, Kathrin Seber, Julia Timmerer Maier und Stefan Ornig.

2012 15,8 Mio. Euro

RTR: Förderung Wien. Beim letzten Antragstermin des Jahres 2012, bei dem zehn Projekte eingereicht wurden, konnten vom Fernsehfonds Austria für zwei Fernsehfilme und fünf Dokumentationen Fördermittel von insgesamt 1.022.087 € zugesagt werden. Da bereits zwei bei früheren Antragsterminen zugesagte Förderungen nicht zustande kamen, standen beim 4. Antragstermin zusätzlich 710.000 € und insgesamt 1,2 Mio. € an Fondsmitteln zur Verfügung. „Somit haben wir heuer mit 15,8 Mio. Euro das höchste Fördervolumen seit Gründung des Fernsehfonds Austria für Filmprojekte vergeben“, zieht Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTRGmbH für den Fachbereich Medien und verantwortlich für den Fernsehfonds Austria, Bilanz.  (red)

Ich seh was Besseres.

Himmlische Weihnachten

X-Mas Kalender-Aktion

Maya & Saturn Wien. Während der Rest der Welt wie jedes Jahr Weihnachten mit „Christkindlmarkt & Co“ einläutet, startet Media Markt eine ganz besondere Aktion: Anlässlich des laut Maya-Kalender am 21. Dezember bevorstehenden Weltuntergangs steht Weihnachten bei Media Markt ganz im Zeichen einer einzigartigen Angebotsaktion. Der „Maya-Weltuntergangs-Kalender“ startete online unter „www. mediamarkt.at“ am 25. sowie in allen 32 Media-Märkten am 26. November und bringt jeden Tag eines der begehrtesten, aktuellen TopMarkenprodukte aus dem Hightech Bereich zu besonders reduzierten Preisen.

Die neuesten Kinofilme, Serien und Dokus in brillantem HD jederzeit auf Abruf. Mit dem Sky+ HD-Festplattenreceiver können Sie Ihr Lieblingsprogramm anhalten und fortsetzen. Alles spielend leicht. Zusätzlich bietet Ihnen der Sky+ HD-Festplattenreceiver ein integriertes Abrufservice der neuesten Kinofilme, Serien und Dokus.

© Media Markt

Abbildungsbeispiel

Ab 25.11.: „Maya-Weltuntergangs Kalender“ unter www.mediamarkt.at

Jetzt Weihnachtsangebot sichern: Im Fachhandel oder auf sky.at


medien

12 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

Ketchum-Netzwerk Internationales Know-how, gepaart mit nationaler Expertise, als Erfolgsgeheimnis

short

„PR-Zukunft ist spannend, crossmedial & hyperlokal“

© ORF/Ali Schafler

„Zwa Voitrottln“ als ­Quotenhit für den ORF

David Gallagher, CEO von Ketchum Pleon Europe, über Trends, Obama und „brennende“ Mitarbeiter. die Elemente, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. „Man muss die Menschen für eine Idee, ein Unternehmen begeistern“, bekräftigt er. Kommunikationsteams, die mit den unterschiedlichsten Nationalitäten, Altersgruppen, Einkommensklassen in ihrer Sprache sprechen und die geeigneten Kommunikationskanäle kennen, sind auf der Überholspur. Storytelling und Hyperlokalität sind für Gallagher wesentliche Trends der Zukunft. Unternehmen müssen den Kunden unterhalten, spannende Geschichten rund um die Marke aufbauen, Werte ver-

monika hausharter

Die große Comedychance am ­Samstag bis zu 760.000 Zuseher.

Wien. An Preisen und Auszeichnungen mangelt es dem global agierenden Kommunikationsberatungsunternehmen Ketchum nicht: „PR Agency of 2012“, „Top Place to work in PR“ oder „Large Firm of the Year Award 2010“. Seit 2011 gehört auch der österreichische PR-Pionier Publico zu Ketchum. Der gebürtige Texaner David Gallagher ist seit über einem Jahr als Ketchum-CEO für Europa im Kommunikationseinsatz. „Wir beschäftigen bei Ketchum Mitarbeiter, die gern ihr Wissen und ihre Ideen teilen. Unsere Mit-

Wien. Die Band „Zwa Voitrottln“ nutzte ihre „große Chance“ und wurde zum „Comedy Star 2012“. Bis zu 760.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am Freitag, dem 23. November, um 20:15 Uhr in ORF eins das Finale von „Die große Comedy Chance“ nicht entgehen lassen. Durchschnittlich 639.000 Seherinnen und Seher (26% Marktanteil) waren beim Finale dabei, die Entscheidung sahen 635.000.

Medienaktivitäten von Red Bull vor Umzug?

„… Unsere Mit-

„Wir beschäftigen

arbeiter ‚brennen‘

bei ‚Ketchum‘ Mit­ arbeiter, die gern ihr Wissen und ihre Ideen teilen …“ David Gallagher über das ...

für ihre ­Arbeit und © Ketchum/Andrew Brackenbury

Fuschl/Salzburg. Die Zentrale des weltweit tätigen Salzburger Getränkekonzerns Red Bull könnte in den nächsten Jahren von Fuschl im Flachgau auf das Areal der ehemaligen Rainerkaserne in Elsbethen bei Salzburg übersiedeln. „Wir platzen mit unserer Zentrale in Fuschl aus allen Nähten“, sagte Red BullChef Dietrich Mateschitz in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten vom Samstag. Fuschl sei für eine weitere Expansion zu klein. Es sei auch denkbar, die Medienaktivitäten des Konzern in Elsbethen anzusiedeln, meinte Mateschitz. Der Standort Fuschl könnte künftig als „Corporate University“, für internationale Meetings oder auch als Kunstmuseum genützt werden.

das ­überträgt sich auf unsere Kunden.“ … erfolgsgeheimnis der ­mitarbeiter

„Die Botschaft muss beim Konsumenten richtig ankommen“, betont David Gallagher die Notwendigkeit von Evaluierung.

arbeiter ‚brennen‘ für ihre Arbeit und das überträgt sich auf unsere Kunden“, erklärt Gallagher seine Mitarbeiterauswahl. Weitere Anforderungsprofile: Schreibtalent, wirtschaftliches Verständnis, Selbstvertrauen, Social Media Know-how und Weiterbildung. „Man darf nicht unterschätzen, welche wertvollen Werbebotschafter engagierte Mitarbeiter für ein Unternehmen sind“, betont er. In den letzten Jahren oft noch vernachlässigt, wird die exakte Auswertung von Daten im PR-

Inserate nur für freundlich Gesinnte

­Bereich immer wichtiger. „Man muss wissen, wie die Botschaft beim Kunden ankommt und welche Stimmung sie erzeugt. Bei Reden kann man das sehr gut messen – was interessiert und berührt den Konsumenten, wann ist er einfach nur gelangweilt“, veranschaulicht Gallagher.

Der Obama-Bonus Datenmessung und den strategischen Einsatz der vorhandenen Daten sieht er als notwendige

Trendentwicklung der nächsten Jahre. „Datenanalyse soll nicht nur dazu dienen, vergangene Ausgaben zu rechtfertigen, sondern auch die Grundlage für zukünftige Investitionen sein“, so Gallagher. Als entscheidenden Vorteil sieht Gallagher, dass es Barack Obama im US-Wahlkampf viel besser gelungen ist, mit den verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf Augenhöhe zu kommunizieren und – nicht zu unterschätzen – die flächendeckende Unterstützung durch freiwillige Helfer. Das sind

mitteln und die geeigneten Social Media-Kanäle nutzen. Das Bewusstsein für Social Media ist bei den Unternehmen gestiegen, das zeigt sich auch in der Aufteilung des Kommunikationsbudgets. So werden bereits schon zwischen 40 bis 50% in Social Media-Aktivitäten investiert. In unserer global vernetzten Welt ist aber auch der Trend zu Regionalität erkennbar; Hyperlokalität bezeichnet diese Entwicklung, die das, was in der direkten Umgebung geschieht, über das Internet abbildet, findet

Interactive Advertising Bureau IAB Impulse-Netzwerktreffen am 19. November im Auditorium von Microsoft Austria

Warum Kreativität den Unterschied macht © APA/Robert Jäger

Wien. Die Frage „Was ist Kreativität?“ beherrschte das Interactive Advertising Bureau (IAB) ImpulseNetzwerktreffen am Montag, den 19. November, im bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Auditorium des Sponsors Microsoft Austria. Mit dem schottischen Künstler und Creative Consultant William Easton diskutierten Agentur-, Medien- und Kundenvertreter über das Wesen und den Wert von Krea-

Wien. Das Team Stronach sorgt mit seiner Medienpolitik weiter für Aufregung. Wie profil in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, macht das Team Stronach Inserate direkt vom Wohlverhalten der Medien abhängig. Das Nachrichtenmagazin zitiert eine E-Mail von Frank Stronachs Pressesprecher Rouven Ertlschweiger an einen Mitarbeiter: „Devise ist: Wir gehen nur in Medien, die uns freundlich gesinnt sind, und von denen auch eine positive Berichterstattung zu erwarten ist“, heißt es darin laut profil-Vorabmeldung vom Samstag.

© IAB/Christoph H. Breneis

Stronach: Lt. profil gibts Inserate nur für freundlich gesinnte Medien.

tivität in der Werbung. Dass neben Kreativität auch das formale Kriterium ‚Größe von Werbemitteln‘ einen entscheidenden Einfluss auf die Werbewirkung hat, demonstrierte eine aktuelle Studie des IAB UK. Kreative Ideen bedürfen radikaler Diversität, fordert der schottische Consultant Easton in seiner Keynote-Rede. Kreativität kann man nicht erlernen, man kann sie aber

Joachim Wahlstrøm (Microsoft Advertising), Susanne Ostertag (Microsoft), Martina Zadina (adworx, IAB), William Easton (Creative Consultant), Simon Köpp (Adform).

fördern. Je heterogener die Teams der kreativen Ideenschmieden zusammengesetzt sind im Bezug auf unterschiedliche Disziplinen, Altersgruppen, soziale Schichten und Kulturen, desto eher werden einengende Standards gesprengt.

Size matters! Dass Standardisierung und hohe Werbewirkung sich nicht ausschließen, demonstrierte Joachim Wahlstrøm, Nordic Marketing Lead, Microsoft Advertising, anhand der aktuellen Studie des IAB UK „Building brands online – size matters“. 770 internationale Kampagnen wurden in einem Sample von 765.000 Personen getestet: Die großflächigen IAB Rising Star-Werbeformate Billboard, Wallpaper und Halfpage Ad schlagen das traditionelle kleinformatigere Universal Ad Package deutlich in den Werbewirkungsindikatoren Brand Awareness und Message Association. Allerdings reicht Größe alleine nicht. Bei großflächigen, auffälligen Formaten besteht die Gefahr von negativen Effekten auf die

Markenbeliebtheit. Fazit: „Creativity matters!“ Gelungene Beispiele von großformatigen Onlinewerbeformen zeigte Simon Köpp, Sales Director bei Adform.

Erfolgreicher Auftakt In der anschließend von Marcela Atria moderierten Diskussion lüftete Gerhard Harrauer, Digital Leiter der Erste Bank, das Erfolgsrezept der Erste Bank: „Wir versuchen nicht kreative Banner zu machen. Wir machen unsere Produkte interessanter.“ Kunden gestalten die Produkte über Online-Kanäle mit. „Ein großartiger Auftakt für das neue Vereinsjahr!“, freut sich Martina Zadina, die seit Oktober frisch gekürte Präsidentin des Interactive Advertising Bureaus Österreich, über das große Interesse am IAB Impulse-Netzwerktreffen. Das Auditorium des Co-Veranstalter Microsoft war mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kreativ-, und Mediaagenturen sowie von Kunden und Medienvertretern restlos gefüllt.  (red)


  N F )U%RJHQ X U G O D W L J L G' Q X   W H V I I R Q 5ROOH

Ä:HQQHLQ8QWHUQHKPHQVHLWPHKUDOV-DKUHQLQ)D PLOLHQEHVLW]LVWXQGKHXWHYRQGHU*HQHUDWLRQJHIKUW ZLUGGDQQJLEWPLUGDVHLQ*HIKOYRQ%HVWlQGLJNHLW³

Ausdruck von

Zufriedenheit.

)HUGLQDQG%HUJHU 6|KQH*PE+_:LHQ_1LHGHU|VWHUUHLFK_6WHLHUPDUN_7LURO

ZZZEHUJHUDW

3 U H  3 U H V V  _  ' L J L W D O G U X F N  _ %RJHQRIIVHWGUXFN _ 5ROOHQRIIVHWGUXFN _ ,QGXVWULHOOH %XFKELQGHUHL

8QEHQDQQW

30


B i z-ta l k C LA S S IC

14 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

voll auf schiene WErbung & Marktkommunikation

1

3

1. Bundespräsident Heinz Fischer, Christian Kern (CEO ÖBB-Holding); 2. Gerald Grünberger (VÖZ), Thomas Kralinger (Kurier/Mediaprint) mit ­Begleitung, Alexander Wrabetz (ORF), Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, Wolfgang Fellner (Österreich), Helmut Hanusch (News Verlag).

4

1. Richard Grasl (ORF), Eduard Tomesek, Waltraud Groll (CEO W. Groll), Lars Rudnik, Martin Groll (W. Groll), Friedrich Stickler (Generaldirektor Stv. Österreichische Lotterien); 2. Joachim Feher (MediaCom), Elisabeth Giesser (News Verlag); 3. Maurizio Berlini (Goldbach), Raffaele Arturo (DDFG); 4. Max Palla, Michael Straberger (straberger conversations).

28 Jahre Effi(e)ziente Marktkommunikation

Zum Jubiläum lud die ÖBB zur ungewöhnlichen Galanacht

175 Jahre Eisenbahn

Gastgeberinnen M. Hörmer und R. Vallon-Sattler.

Effie-Gala 2012

ÖBB-Werk Wer weiß heute noch, was vor 175 Jahren geschah? Die Mobilität der damaligen Gesellschaft war auf die Pferdekutsche fixiert. Danach ging es über zur Dampflok und heute macht die ÖBB mit einem Railjet, der dieselbe Geschwindigkeit (250 km/h) fährt, wie ein Flugzeug fliegt, Konkurrenz. Unter dem Motto „Nächster Halt: Zukunft!“ lud vergangenen Freitag ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern 1.500 Gäste just an dem Ort, wo der neue Railjet entsteht: in die Zugwerkstätte Simmering; die ÖBB als 175-jähriges Geburtstagsunternehmen ließ mit visionärer Zukunftsmusik und einem ungewöhnlichen Fest zur Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wien und St. Pölten aufhorchen: Von der Dampflok bis zum kaiserlichen Hofsalonwagen „Majestic Imperator“, von 9 kulinarischen Bundesländer-Bahnhöfen, welche Schmankerl aus den jeweiligen Regionen offerierten, bis hin zu einer XL-Geburtstagstorte wurde dem Publikum nichts vorenthalten. Bundespräsident Heinz Fischer, Verkehrsministerin Doris Bures und Gesundheitsminister Alois Stöger ließen es sich nicht nehmen, die Geburtstagstorte anzuschneiden. Unter der hervorragenden Moderation von Christoph Wagner-Trenkwitz wurde zu den Klängen der „Drumaticals“ und „Bad Powells“ bei höchsten kulinarischen Genüssen des Zugcaterers Henry (DO & CO) bis spät in die Nacht gefeiert. Mit dabei waren u.a. Oliver Voigt (Österreich), Franz Voves (LH Steiermark), Axel Bogocz (News), Erich Foglar (ÖGB-Präsident), Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin Technisches Museum Wien) und Kristin Hanusch-Linser (ÖBB Konzernkommunikation).  (red)

Aula der Wissenschaften Das Austrian Chapter der International Advertising Association (IAA) vergab im Rahmen eines feierlichen Galaabends vergangenen Donnerstag zum 28. Mal den begehrten Preis für erfolgreiche und effiziente Werbung und Marktkommunikation. „Als IAA haben wir versucht, mit ‚Mut statt Wut‘ mutig in die neuen Zeiten zu gehen und das Beste des Kreativlandes hervorzubringen“, unterstrich die Gastgeberin und IAA-Präsidentin Martina Hörmer die Bedeutung des Awards. Der Platin-Effie ging an die Kampagne „Bi-Oil“ von PR-Fachfrau Waltraud Groll im Auftrag von Delta Pronatura. Kristin Hanusch-Linser (ÖBB Konzernkommunikation) wurde zur Kommunikatorin des Jahres gewählt. Richard Grasl (kfm. Direktor ORF), Oliver Böhm (designierter ORF-Enterprise-Geschäftsführer), NR-Abgeordnete Christine Marek, Eva Dichand (Heute), Mariusz Jan Demner und Franz Merlicek (beide Demner, Merlicek und Bergmann) u.v.m. zählten zu den rund 500 Gästen aus Werbung, werbetreibender Wirtschaft und Medien. (jg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Karriere & Menschen über die man spricht

tipp des tages

präsentiert von

Christian Brandt-Di Maio Gewista

Der Ex-Kurier Journalist Clemens Neuhold ist seit November im Österreich-Team der Wiener Zeitung tätig, das über Politik-, Wirtschafts- und Bürgergesellschaftsthemen berichtet. Der 35Jährige verfügt über langjährige journalistische Erfahrung und wirtschaftliches Know-how.

© The Skills Group/Gangoly

Wechsel Der Medienexperte Christian Brandt-Di Maio ist neuer Corporate Communications-Verantwortlicher des Außenwerbekonzerns Gewista. Er wird sämtliche intere und externe Kommunikationsagenden verantworten und ist für die mediale strategische Positionierung in allen Medienkanälen zuständig. In dieser Position berichtet Brandt-Di Maio direkt an den Gewista-CEO Karl Javurek. „Ich freue mich, mit Christian Brandt-Di Maio einen Kommunikationsprofi an Bord zu haben, der die Anforderungen eines multimedialen Out-of-Home-Konzerns perfekt erfüllt“, freut sich Javurek über den Neuzugang bei der Gewista. Zuvor war der 39-Jährige für das Echo Medienhaus tätig.

Clemens ­n e u h o l d, ­w i e n e r z e i t u n g © privat

Gesellschaft für Stahl-, Goldund Silberwaren Vor mehr als 100 Jahren war der „Rasierhobel“ Apollo der letzte Schrei am Markt, und jeder gepflegte Mann, der etwas auf sich hält, musste ihn haben. Ohne zu reißen, glitt er sanft über Männerhaut und beseitigte auf sanfte Weise lästige Bartstoppel. Anzeigentext: Apollo · Er schneidet nicht, er rasiert! Apollo · Der König der Sicherheits-Rasierapparate. Anzeige vom 4.2.1912.

© Jaron Verlag

© adsandbrands

In der Falle Jan Eiks Kriminalroman beruht auf einem wahren Fall aus der Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und handelt von einem Autoüberfall im Jahr 1938 in Berlin, wo zwei Menschen ermordet werden. Dem zuständigen Kommissar Kappe von der Sonderkommission der Polizei „Autofallen“ fällt es immer schwerer, seine beruflichen Pflichten mit seinem Gewissen zu vereinbaren. ISBN: 978-3-89773-6573; 208 Seiten; 7,95 €.

© Gewista/Stefanie Starz

anno dazumal

2

Ralph lUger , th e skill s group

The Skills Group holte sich mit Ralph Luger einen neuen Kundenberater an Bord. In den Bereichen politische Kommunikation und Kampagnenarbeit sammelte Luger als Verantwortlicher für strategische Entwicklung im Landesbüro der Wiener Grünen Erfahrungen.

Julia Stü r zl , AiG Ner P R © Aigner PR

2

© ÖBB; medianet/Szene1/Christian Mikes

© ORF/Thomas Jantzen; medianet/Szene1/Stefan Caspari (4)

1

Die 24-jährige gebürtige Deutsche verstärkt ab sofort das Team der Wiener Agentur Aigner PR. Sie wird sich vor allem um den Ausbau der Social Media-Aktivitäten der Agentur kümmern. Stürzl ist Absolventin der Wirtschaftspolitischen Akademie und des SPÖ Journalismus/PR-Lehrgangs.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 27. November 2012 – 15

Eingesessen

Expansiv

Bezirksblätter-Chef Kretz will das Thema Regionalität weiter forcieren  Seite 16

LT1-Chef Maier will künftig mehr nationale Werbekunden für sich gewinnen  Seite 16

© LT1

© RMA

szene mitte Etabliert Die TT behauptet sich an der Spitze

© panthermedia.net/Dieter Hawlan

Von Krise keine Spur

© Moser Holding

Etabliert Regionalität, Digitalität und Aktualität sind die bestimmenden Themen, die die Medienmacher in ­Zentral- und Westösterreich beschäftigen. Warum sie nicht mehr länger neidvoll gen Osten schauen müssen, und warum immer mehr nationale Kunden gewonnen werden können, verraten die  Seiten 15 –20 Lesetipp

Werbewert Beim Stratossprung redeten rund 965.000 Menschen und Medien allein via Twitter über Sponsor Red Bull

Auszeichnung Der Herausgeber der Oberösterreichischen Nachrichten, Rudolf Cuturi, ist von der Branchenzeitschrift Der Österreichische Journalist zum „Verleger des Jahres 2012“ gekürt worden.  Seite 20

Salzburg. Marken-, Medien- und Werbeexperten rechnen seit dem Rekordsprung von Felix Baumgartner herum, welchen zusätzlichen Werbewert sich Dietrich Mateschitz‘ Marke Red Bull damit an die Fahnen heften kann. Von 4 bis 6 oder 8 Mrd. € und mehr war bisher die Rede. Vor dem Stratos-Sprung wurde der Markenwert von Red Bull von „eurobrand“ mit knapp 14 Mrd. € berechnet. Das Kölner Beratungsunternehmen „Sport+Markt“ schreibt dem Rekordsprung jedenfalls bereits einen Spitzenplatz in der Marketinggeschichte zu: „Es ist der Traum jeder Marke,

dass die Menschen rund um den Globus positiv über sie sprechen“, zitiert Sport+Markt Danny Townsend vom Markenanalyseunternehmen Repucom; Red Bull sei da selber in eine neue Stratosphäre abgehoben.

Nahtlos eingereiht Baumgartners Sprung habe sich nahtlos in Red Bulls Außendarstellung und öffentliches Image gereiht. „Der ‚Stratos‘-Sprung war der Höhepunkt dieser Strategie und mit Sicherheit die effizienteste Marketingaktion im Zeitalter von

Social Media“, befand Townsend. Als Baumgartner am 14. Oktober in Schallgeschwindigkeit Richtung Erde raste, redeten rund 965.000 Menschen und Medien alleine via Twitter über ihn und seinen Sponsor Red Bull, schrieb das Beratungsunternehmen heute. Allein dadurch habe der Getränkehersteller an diesem Tag eine Kontaktreichweite von 170 Mio. Menschen erreicht. Zum Vergleich: Beim letzten Formel-1-Sieg von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel in Südkorea haben auf Twitter 50.000 Menschen das Unternehmen erwähnt.  (APA)

© EPA

© OÖNachrichten/Weihbold

Ein Sprung für die (Marketing-)Ewigkeit?

Das „Stratos“-Projekt war vor allem auf Twitter ein wahres Massenphänomen.


Medienszene Mitte

16 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Bezirksblätter Salzburg Bei der neuen Aktion zum Thema „Regionalität“ geht es um den täglichen Einkauf

short

Leser kaufen dahoam ein

„Kärntner Tageszeitung“ mit neuer Führung

© APA/Gert Eggenberger

Salzburg. Unlängst wurde die Aktion der Bezirksblätter Salzburg, „Wir essen nur Regionales“, nach sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen. Dabei gelang es den acht teilnehmenden Familien, sich nur von Lebensmitteln aus der Region zu ernähren; alle zwei Wochen haben die Bezirksblätter von den Erfahrungen dabei berichtet. Mit der neuen Aktion „Wir kaufen dahoam“ wird nun ein weiterer Aspekt des Themas Regionalität aufgegriffen; erklärtes Ziel ist es auch hier, wirtschaftliche Kreisläufe in der Region zu stärken, also das Geld weitgehend im direkten Umfeld zirkulieren zu lassen. Damit sollen vor allem regionale Wertschöpfung sichergestellt und Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. „Hier geht es um den Einkauf von Waren und Dienstleistungen aller Art. Mit ‚Wir kaufen dahoam’ ist der Auftrag an den örtlichen Installateur, Versicherungsmakler, Auto-

Der einstige Touristiker Werner ­Bilgram kehrt nach Kärnten zurück.

Klagenfurt. Werner Bilgram ist seit Kurzem neuer Geschäftsführer der Kärntner Tageszeitung (KTZ). Er wird gemeinsam mit KTZ-Eigentümer Hansjörg Berger das strauchelnde Blatt leiten. Bilgram ist gebürtiger Deutscher und studierter Betriebswirt. In Kärnten ist er kein Unbekannter mehr: Von 2001 bis 2010 stand er an der Spitze der Kärnten Werbung. Nach einem Intermezzo als Tourismusberater in Kroatien war er heuer im Juni als Geschäftsführer der monatlichen KTZ-Bezirksjournale in die Medienbranche eingestiegen. Diese musste Hansjörg Berger wenig später an den Unternehmer Dietmar Wassermann verkaufen, um eine drohende Insolvenz der Tageszeitung zu verhindern. Bilgram will die KTZ langfristig zu einer stabilen dritten Kraft in Kärnten machen, wie er gegenüber der APA ankündigte. Die momentane Situation sei zwar „sehr schwierig”, aber er zeigte sich zuversichtlich, dass er mit der hochmotivierten Mannschaft einen Turnaround schaffen werde.  (red/Ag.)

mechaniker oder Baustoffhändler ebenso gemeint, wie jener an den Bäcker, Fleischer oder Friseur“, erklärt Michael Kretz, Geschäftsführer der Salzburger Bezirksblätter. Die Aktion wird zudem mit einem Gewinnspiel kombiniert. Die Leser sind aufgerufen, ihre Rechnungen von regionalen Firmen als Kopie einzusenden: So können sie an der wöchentlichen Verlosung eines 100 €-Gutscheins teilnehmen – der wiederum nur in der Region eingelöst werden kann. Ein ganzes Jahr lang soll die Aktion laufen, die durch Berichte begleitet wird. Die Konsumenten profitieren aber auf jeden Fall, ist Kretz überzeugt: „Einerseits hat man im eigenen Ort kürzere Wege als in abgelegenen Einkaufsstädten; andererseits bekommt man persönliche Beratung und einen Vor-Ort-Service. Im Endeffekt erspart man sich so gegen­über vermeintlichen Billig-Anbietern Geld und auch Zeit.“ (red)

Edle Spender und Lebenslehrer gesucht

© BezirksRundschau

Das „BezirksRundschau-Christkind“ ist auch heuer in Oberösterreich unterwegs.

Linz. Die Vorweihnachtszeit steht bei der BezirksRundschau traditionell im Zeichen des „BezirksRundschau-Christkinds“. Seit Jahren unterstützt das Regionalmedium mit dieser Spenden-Aktion hilfsbedürftige Menschen aus ganz Oberösterreich. Im Vorjahr konnten knapp 138.000 € aufgebracht werden. Auch heuer soll das BezirksRundschau-Christkind wieder jenen Personen helfen, die die Hilfe der Menschen aus der Nachbarschaft am dringendsten benötigen. Beim Thema ‚Bildung‘ setzt die neue Aktion „LehrerIn für’s Leben“ an. „Wir wollen Lehrerinnen und Lehrer vor den Vorhang holen, die sich über das übliche Maß hinaus engagieren“, so Gerhard Fontan, Vorsitzender der Geschäftsführung

der BezirksRundschau. „Gefragt sind Lehrer, die einem über die Schulzeit hinaus in positiver Erinnerung bleiben.“ Darüber hinaus sollen junge, talentierte Menschen motiviert werden, den so wichtigen Beruf des Lehrers zu ergreifen. Die 17 Bezirkssieger und der Landessieger werden am 7. Dezember im Raiffeisen Forum in Linz gekürt. Das Thema ‚Fachkräftemangel‘ greift eine bereits laufende Veranstaltungsreihe auf. Bei Diskussionen in allen Bezirken des Bundeslands treffen Unternehmer und Personalverantwortliche aufeinander, um sich über neue Ideen zum Thema Fachkraft zu informieren. Gastgeber sind Leitbetriebe wie BMW, Lenzing oder Miba.  (red)

LT1 Der Sender ist privater Lokalmatador in Oberösterreich; für die Werbe-Zukunft will man aber mehr große Marken

„Nationale Werbekunden entdecken uns“ Linz. 1996 begannen die ersten privaten Kabelsender on air zu gehen, damals noch oft belächelt und von der Werbewirtschaft nicht wahrgenommen. Überlebt haben jene, die dann zu nationalen Sendern aufgestiegen sind oder sich regional durchsetzen könnten. Zu Letzteren gehört LT1 in Oberösterreich, der mittlerweile auch österreichweit der größte private Regionalsender ist. Täglich werden 30 Min. neues Programm mit News und Magazinen produziert und dann bis zum nächsten Tag im Halbstundentakt wiederholt; mehr lasse sich derzeit am lokalen Markt nicht finanzieren, schätzt Geschäftsführer und Programmchef Dietmar Maier im Gespräch mit medianet: „Für einen regionalen Privaten wie LT1 ist die Produktion von 30 Minuten tagesaktuellem Programm eine große Herausforderung. Wir müssen mit weitaus geringeren Budgets und weniger Personal auskommen, als der direkte Mitbewerber, da wir keine Presseförderung erhalten und uns rein aus Werbeeinnahmen finanzieren.“ Mehr als die Quantität zähle aber ohnehin die Qualität.

Quantitativ zugenommen hat jedenfalls die Seherschaft von LT1, die nun täglich rund 120.000 Oberösterreicher umfasst. „Trotz einer Verdreifachung der Seherzahlen haben wir die Werbetarife nur im einstelligen Prozentbereich erhöht. Das macht uns für den Werbemarkt natürlich sehr interessant“, so Maier. Der typische Werbekunde sei nicht mehr nur der typische mittelständische Betrieb aus Ober-

österreich: „Immer mehr nationale Marken entdecken ‚LT1‘ als Werbeplattform für das Bundesland. Gerade was nationale Werbespots, etc. angeht, erwarten wir uns in Zukunft noch mehr. Viele Mediaagenturen haben uns noch nicht wirklich im Portfolio – das soll sich ändern.“ Der Programmchef ist sich aber bewusst, dass das nicht leicht wird, denn die oft mangelnde Qualität des Inhalts und die teils gerin-

© LT1

© RMA

Graz. Die Spezial-Ausgaben der Gratiszeitung der Grazer haben Zuwachs bekommen. Als jüngstes Mitglied ist das monatliche Lifestyle-Magazin der Szene Grazer erschienen. „Trashig“ und „sexy“ soll das Hochglanz-Magazin sein und den lifestyleaffinen Stadtbewohner von 18 bis 35 ansprechen, heißt es aus dem Verlag. „Der Szene Grazer betrachtet die Welt und setzt sie in Kontext zu Grazer Szene-VIPs und Personen die nicht der Norm entsprechen“, verspricht Grazer-Geschäftsführer Siegfried Wurzinger. Bisher hat die Gratiszeitung mehrmals die Line Extension die Grazerin herausgebracht, die mit einer Auflage von 150.000 Stück ebenfalls gratis verteilt wird, und den Schüler Grazer, der 10.000 Mal vor allen Schulen in Graz verteilt wird. „Der Grazer bietet mit vielfältigen Sonderprodukten einen Mehrwert und die Leser freut’s: Gratis und direkt werden sie am Sonntag zusätzlich im Rahmen der Specials mit ganz anderen Geschichten und Themen informiert“, so Wurzinger.  (red)

Geschäftsführer Michael Kretz: „Daheim einkaufen spart Geld und meist auch Zeit.“

BezirksRundschau Neben der Weihnachts- und Lehreraktion wird der Fachkräftemangel thematisiert

Trashig, aber dennoch mit Hochglanz Der neue Szene Grazer wird wie sein Vorgänger gratis verteilt.

© RMA

Die Bezirksblätter wollen damit die Wirtschaft im unmittelbaren Umfeld stärken.

Dietmar Maier (Geschäftsführer LT1) will das Image des Lokal-TV aufpolieren.

gen Reichweiten vieler Lokalsender würden Mediaagenturen und nationale Werbekunden vom Lokal-TV abhalten. „Dieses Image färbt auch teilweise noch immer auf uns ab“, klagt Maier. Der Programm-Output von LT1 wird sich zwar nicht ändern, sehr wohl plant man aber neue Formate. Noch 2012 startet die Kochshow für Oberösterreich „OÖ kocht“, die dem Publikum die regionale Wirtshauskultur nach Hause bringen wird. Im Rahmen der 1. Staffel stehen dabei über 20 ‚Genusslandwirte‘ am Herd und bereiten saisonale sowie regionale Gaumenfreuden. Im kommenden Frühjahr kommt dann eine neue Hauptabendsendung, die erste im österreichischen Regional-TV. „Es geht um Musik, Tradition, Reportagen aus und über die Regionen, alles modern verpackt und somit auch für die Zielgruppe 19-49 Jahre interessant“, verrät Maier. Natürlich werde 2013 auch die Nationalratswahl für den Sender ein großes Thema sein, freilich aus der oberösterreichischen Perspektive.  (tm)


Medienszene Mitte

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 17

Woche Steiermark Die regionale Gratiswochenzeitung ist heuer ein Stück näher an ihre Leserschaft herangerückt – auch mittels Marketing

Mehr Lokalität im Mittelpunkt Graz. Für das Redaktions-Team der Woche Steiermark geht mit 2012 bald ein Jahr zu Ende, das von zahlreichen Neuerungen geprägt war. Sowohl inhaltlich als auch organisatorisch galt es eine Neuausrichtungen zu bewerkstelligen. Zuerst fand aber gemeinsam mit dem Institut für Markenentwicklung Graz (IFMG) ein umfassender Positionierungsprozess statt und das Ergebnis war klar: Die große Stärke und die Unverwechselbarkeit, die das Medium ausmachen, liegen in der Lokalität, in der intensiven Berichterstattung aus und über die steirischen Bezirke, verknüpft mit einer Lesernähe, wie sie kein anderes Medium aufweist. Dieser Positionierung hat die Geschäftsführung der Woche Steiermark, bestehend aus Bettina Schifko, Jürgen Rothdeutsch und Roland Reischl, gemeinsam mit dem Vorstand der Regionalmedien Austria (RMA) Rechnung getra-

gen und diese lokale Komponente noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Büros in jedem Bezirk So ist die Zeitung mittlerweile in nahezu allen steirischen Bezirken mit eigenen Geschäftsstellen präsent. Neue Büros wurden im Mürztal, in Leoben, Deutschlandsberg, Voitsberg sowie an zwei Standorten im Bezirk Graz-Umgebung eröffnet. Insgesamt verfügt man nun flächendeckend über 14 Geschäftsstellen in der gesamten Steiermark. „Aus unserer Sicht wollten wir damit auch ein starkes Zeichen für

die Regionen setzen; wir haben damit im direkten Lebensumfeld der Menschen neue Arbeitsplätze geschaffen“, heißt es dazu aus der Geschäftsführung zu diesem Schritt. „Die Umstellung haben wir mit 1. September umgesetzt, schon nach rund zwei Monaten ist das Feedback aus der Bevölkerung sehr gut und hat uns in unserer Ausrichtung nochmals bestärkt.“

Mutierte Kampagne Aber auch technisch hat die Woche Steiermark einen weiteren Schritt nach vorn gemacht: Das gesamte Redaktions-, Anzeigen

und Produktionssytem ist seit 1. September webbasiert und folgt damit dem digitalen Trend. Begleitet wurde die Neuerungen von einer lokalisierten und mutierten Plakatkampagne. Unter dem Motto „Wir sind Leibnitz, Weiz, Eisenerz...“ wurden in steirischen Gemeinden Sujets mit dem Gemeindenamen und Bildern der jeweiligen Woche-Mitarbeiter affichiert. Unterstützt wurde das noch durch eine Auto-Aufkleber-Aktion. Eine weitere Marketing-Aktion war der „Business-Marathon“ mit einem neuen Teilnehmerrekord sowie der „Styrian Golf Panther“, Österreichs größtes Golf-Turnier.  (red)

© Woche Steiermark

Laut Mediaanalyse 2011/12 ist sie mit 57,2% Reichweite das meistgelesene steirische Printmedium.

GF Bettina Schifko und ihre Kollegen haben heuer einiges umstrukturiert.

ORF Salzburg TV-Garten

Freiluftstudio

Salzburg. Noch gilt es einen kalten Winter zu überstehen, aber für das Frühjahr wird im Landesstudio Salzburg jetzt schon Großes vorbereitet. Denn bis März 2013 wird auf dem ORF-Gelände in Salzburg-Nonntal ein Fernsehgarten aufgebaut, der dann als Freiluftstudio für regionale und nationale Fernsehsendungen genutzt wird; im Sommer wurde dafür eigens ein 18 Tonnen-Felsen vom Großglockner geholt. Er wird im Fernsehgarten den Pinzgau repräsentieren, so wie auch die anderen vier Salzburger Gaue durch etwas Typisches für die Region vertreten sein werden. Ungewöhnlich wird das dazugehörige Fernsehstudio sein, denn es wird gänzlich aus Holz errichtet. Hier ist der ORF Salzburg eine Kooperation mit dem Holztechnikum in Kuchl (Tennengau) eingegangen. Die Schüler planen das Studio als Abschlussarbeit und lernen quasi „am lebenden Objekt“. Die Errichtung soll nur etwa 50 bis 60 Stunden in Anspruch nehmen. Bereits zum Jahreswechsel erwartet die Seher ein Generationenwechsel bei „Salzburg Heute“: Die langjährigen Moderatoren Michael Mair (57) und Harald Manzl (52) treten ab, ihnen folgen „jüngere Gesichter”, heißt es aus dem Landesstudio. Das gehe mit einer Erneuerung von „Salzburg Heute“ einher, da sei es fachlich normal, dem Publikum Neues zu präsentieren, sagte Landesdirektor Brunhofer zur APA. Mair und Manzl werden aber weiterhin redaktionell für die Sendung arbeiten.  (red)

ES NETZWERK UND AL N U M M KO R IH E SI VERTIEFEN UNTERNEHMEN PRÄSENTIEREN SIE IHR EN TSSCHAU FÜR GEMEIND AF CH TS IR W R TE SS Ö AUF ÖSTERREICHS GR MEINDETAGES! GE EN CH IS H IC RE ER ST Ö IM RAHMEN DES 60.

ENTSCHEIDER UND ANWENDER

AUS ÖSTERREICHS 2.357 GEMEINDEN

16,7 MRD. EURO

10.000 m2

AUSSTELLUNGSFLÄCHE

AUSGABEN DER GEMEINDEN JÄHRLICH *

IHRE IDEEN,

LÖSUNGEN, PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN FÜR GEMEINDEN

11.-12.09.2013 @ LINZ @ DESIGNCENTER

Dem Großglockner ähnlich sollte der Felsen für den Fernsehgarten sein.

* lt. Gemeindefinanzbericht 2011

© ORF

JETZT ANMELDEN!

INFORMATION UND ANMELDUNG: ÖSTERREICHISCHER KOMMUNALVERLAG TEL: 01/532 23 88-33 MAIL: MESSE@KOMMUNAL.AT NEUE WEBADRESSE: WWW.DIEKOMMUNALMESSE.AT

Kommunalmesse13_216_288.indd 1

Österreichischer

KOMMUNAL VER L A G

21.11.12 16:01


Medienszene Mitte

18 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Salzburger Nachrichten Die vergangenen Monate waren von Innovation und digitalen Entwicklungen geprägt

short

Digitale Medienoffensive

LoungeFM launcht die Linzer„Late Night“

Mit Sport am Montag und Skip52 hat man seit Herbst auch zwei neue Produkte am Start.

© Lounge FM

Salzburg. Es war der Relaunch der Website im Februar, der bei den Salzburger Nachrichten (SN) die große digitale Medienoffensive abgerundet hat. Das Ergebnis: Viele Medien, die unterschiedliche Erwartungshaltungen an die Inhalte nach sich zogen. Nur schlüssig, dass man seitens der SN daraufhin intern – und neben Print – Mediengattungen definierte, um konsistente Strategien fahren zu können. Erste Gattung: Das auf der Website auffindbare „SN-ePaper“, das es PrintAbonnenten ermöglicht, die Inhalte der Papierausgabe 1:1 digital zu konsumieren. Dazu hat man ein Premiumprodukt für das Tablet entwickelt, mit dem man die Vorteile der neuen Technologie- und Medienformen optimal auskosten kann: die SN-HD, eine für das Tablet konzipierte und lau-

Am 30. November in der Linzer Tabakfabrik: die LoungeFM Late Night.

Linz. Am 30. November wird in der Linzer Tabakfabrik der Auftakt für einen spannenden Event-Reigen gesetzt: Die „LoungeFM Late Night“. Diese lockt mit Beats des kultigen MashUp-Trends auf den Dance Floor und taucht ihre Gäste in imposante 360°-Projektionskunst. Damit startet der Radiosender LoungeFM am 30. November ein neues urbanes Partyformat. Michael Jackson meets Gwen Stefani, Skero flirtet mit Rihanna, die BeeGees heizen Nelly ein und die Beatles bandeln mit James Brown an – und alles jeweils in einem Song. Denn LoungeFM-DJ Gerwin Kante und der weltweit bekannte Mash-Up-Star DJ Schmolli generieren an diesem Abend neue Songs und faszinierende neue Formen der größten Floorfillers. All jene, die lieber nur mit den Füßen zum Sound wippen und dabei an einem besonders edlen Tropfen nippen möchten, sind in der WineLounge des Presenting-Partners Weingut Georgiberg bestens aufgehoben.

fend aktualisierte Zeitung. Die zweite Mediengattung, Online, offeriert Usern wiederum Vorzüge wie die rasche Darstellung aktu-

eller Ereignisse, multimediale Aufbereitung oder Leser-Interaktion. Mit „SN-Mobil“ gibt es diesen Dienst auch als App für alle gängigen Smartphones. „Eine dritte Mediengruppe, die Teasermedien, beschreibt sämtliche Formen, die unsere Leser schnell und kompakt auf aktuelle Service- und Nachrichteninhalte aufmerksam machen“, so SN-Marketingleiter Maximilian Dasch, der damit auf Facebook, Twitter & Co. anspricht.

Zwei neue Produkte

© Salzburger Nachrichten (2)

Sport am Montag und Skip52 – die zwei „Neuen“ bei den ­Salzburger Nachrichten.

Mit Sport am Montag und Skip52 wurden jüngst auch zwei Neuprodukte ins Leben gerufen. Während das der SN beigelegte Sport am Montag Infos aus der Welt der regionalen Sportbühne bietet, liefert das hochglänzende Skip52 Infos rund um Kino, Stars und Lifestyle.  (red)

OÖNachrichten Der Jahresbeginn war durchwachsen – ein gelungener Relaunch leitete jedoch die Wende ein

Linz. „2012 war ein überraschend schwieriges Jahr mit einem grottenschlechten Start, langsamer Erholung und letztlich doch noch einem Happy End: Am Lesermarkt haben die OÖNachrichten bewusst eine Kurzabo-Aktion mit Vignette nicht mehr angeboten und sind dadurch in den ÖAK-Zahlen in Rückstand geraten. Durch einen gelungenen Relaunch und gutes Interesse am neuen Produkt ist es uns aber gelungen, die Delle fast vollständig zu schließen. Auch der Anzeigenmarkt hat sich im Herbst erholt und zeigt in einigen Segmenten eine positive Tendenz“, so Peter Affenzeller, OÖNachrichtenMarketingleiter. Für 2013 erwartet sich Affenzeller „eine Stabilisierung am Le-

© Abteilung Gesundheit

12. Gesundheitspreis: Neue Medien im Fokus

ser- und am Anzeigenmarkt und wichtige neue Impulse durch die OÖNachrichtenApp, in der Premiuminhalte erstmals kostenpflichtig sein werden“. Die iPad-App der OÖN hatte zwar schon bisher ihren eigenen Abo-Preis, mit einer neuen Version für alle mobilen Endgeräte bekommen wichtige journalistische Inhalte auch in der übrigen Online-Welt einen Preis. „Das deckt sich mit der Strategie, auch für die Print-Ausgabe der OÖNachrichten die Qualität und Regionalität zu betonen und sich klar von den Gratis- und Boulevardblättern zu differenzieren“, so Affenzeller. Im Gegensatz zu manchem Marktbegleiter blieb die Redaktion der OÖNachrichten von groben Kürzungen verschont. (red)

© OÖ Nachrichten

„Letztlich doch noch ein Happy End“

Peter Affenzeller erwartet für 2013 „Stabilisierung am Leser- und Anzeigenmarkt“.

Maria-Luise Mathiaschitz & Andreas Kutej von der Abteilung Gesundheit.

Tiroler Tageszeitung Auch das Internet-Angebot der beliebtesten Tiroler Tageszeitung ist an die Spitze gewandert

„,TT‘ steht ganz oben auf dem Stockerl“ Innsbruck. Das Jahr 2012 war für Printtitel kein besonders einfaches. Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding, ist mit der Entwicklung der Tiroler Tageszeitung (TT) dennoch nicht unzufrieden, im Gegenteil: „Wir sind zufrieden mit dem Jahr 2012, und die erfolgreichen Leserzahlen in Print und Online bestätigen unseren Kurs. Innovationsgeist und Kontinuität unserer Arbeit sowie

© Moser Holding (2)

Klagenfurt. Beim heurigen „12. Klagenfurter Gesundheitspreis“ stehen die Neuen Medien im Fokus. „Neue Medien nehmen mittlerweile einen gewichtigen Bereich im Alltag der Jugendlichen ein, und daher ist es hier wichtig, Bewusstsein für den richtigen Umgang mit den vielfältigen Angeboten zu schaffen und die Medienkompetenz zu steigern”, so Gesundheitsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz. Auch dieses Jahr waren Jugendliche, Eltern, Bezugs- und Betreuungspersonen, Vereine und Pädagogen dazu eingeladen, Vorschläge einzubringen. „Je früher mit Präventionsarbeit begonnen wird, desto nachhaltiger ist diese“, so Mathiaschitz. Gesucht wurden Konzepte und Anregungen, die eine erfolgreiche Präventionsarbeit unterstützen und die Jugendlichen ansprechen. Die Einreichungen werden augenblicklich von einer Fachjury beurteilt und in drei Kategorien (je nach Altersklasse) ausgezeichnet. Die Prämierung im Rahmen der Verleihung des Gesundheitspreises erfolgt am 11. Dezember. Das Preisgeld (insgesamt 4.500 €) soll zur Realisierung der Ideen dienen.

Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding: „Wir sind zufrieden.“

die Qualität unserer Produkte sind unsere Stärken, die unsere Leser und Kunden schätzen.“

Petz: „Das freut uns“ Die Tiroler Tageszeitung ist mit knapp 50% Reichweite nach wie vor die Nummer 1 in Tirol. Petz: „Das freut uns und ist zugleich unser Auftrag, ständig noch besser zu werden. So haben wir in den

letzten Jahren im Sinne einer Qualitätsoffensive an vielen kleinen Rädchen gedreht: Wir sind noch regionaler geworden, haben die Leser bei Meinungs- und Leserbriefforen noch mehr ins Blatt hereingeholt und zudem durch kleine Layout-Anpassungen die Leserführung verbessert.“ Feedbacks und Rückmeldungen zur Medienmarke holt man sich bei zahlreichen Diskussionsveranstaltungen in den Bezirken, TT-Wanderungen oder Leserreisen: „Für unsere Abonnentinnen und Abonnenten sind wir weit mehr als ‚nur‘ eine Tageszeitung beziehungsweise ein Medium“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende. Und auch online scheint man alles richtig gemacht zu haben, steht die TT doch in Tirol nicht mehr nur als Zeitung, sondern auch als Internet-Angebot ganz oben auf dem Stockerl: Laut den im September veröffentlichten „ÖWA Plus“-Ergebnissen erreicht das Einzelangebot der Tiroler Tageszeitung Online 31,4% in Tirol – damit liegt man in Tirol erstmals vor den Angeboten von herold.at (29,8%) und gmx.at (24,6%). Inner-

halb des letzten Jahres hat „tt.com“ eine fast 20%ige Reichweitensteigerung hingelegt. Der Status quo: 576.640 Leser pro Quartal.

Umzug in die Innenstadt Ein nächster großer Schritt ist der anstehende Umzug des Firmensitzes vom Stadtteil Saggen in die Innsbrucker Innenstadt Anfang Dezember. Neue Adresse der TT und anderer in Innsbruck ansässiger Medienmarken der Moser Holding wird das PEMA-Bürogebäude „Headline“ in der Bruneckerstraße. Die moderne Architektur und die technischen Innovationen des Standorts tragen den Anforderungen eines modernen Medienunternehmens absolut Rechnung. Zudem gewährleiste die Lage eine optimale Präsenz aller Marken. So könne künftig auch der direkte Kontakt zu Lesern, Abonnenten und Anzeigenkunden weiter intensiviert werden, so Petz. Herzstück des neuen Verlagsbereichs: Ein moderner Newsroom, der allen multimedialen Erfordernissen der TT-Redaktion gerecht werden wird. (red)


M e d ie n s ze ne M i t t e

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 19

Tips In Linz scheinen die Uhren anders zu ticken: Trotz der allgemein schwierigen Wirtschaftslage schalten die Tips-Kunden munter weiter

Erfolgsnachweise aus Linz Josef Gruber: „Unsere Kunden spüren ganz genau, welche Wirkung die Tips-Inserate haben.“ haben. Unsere Kundenbetreuer sind ganz nah an ihren Kunden und können somit die Werbewirksamkeit genau beurteilen. Aufgrund der hohen Tips-Reichweite schalten die regionalen Kunden weiter regelmäßig bei uns. Das Tips-Erfolgskonzept ist die Nähe zum Leser.“

Auch der Umsatz wächst Gruber weiter: „Gut recherchierte Themen und authentische Berichterstattung aus den Regionen zeichnen uns aus. Daneben punkten wir auch mit der Tatsache, dass unsere Zeitung alle Haushalte erreicht – auch jene, die keine Werbepost

erhalten.“ Ebenso erfreulich: Auch der Umsatz von Tips wächst trotz der schwierigen Wirtschaftslage ständig an. Erfolge konnten aber auch bei den Print-Sonderprodukten erzielt werden. Immer häufiger werden Ortsreportagen ob ihres Umfangs als eigene Beilagen gedruckt. Sowohl für das Salzkammergut als auch den Zentralraum Oberösterreich brachte man wieder zwei attraktive Sommermagazine heraus. Darüber hinaus wurde für die Miss Austria Corporation erneut ein Magazin zum Landesfinale produziert und heuer erstmals eine Sonderzeitung zum Jugendkreativwett-

bewerb „Young at Art“ von einer eigenen Tips-Jugendredaktion produziert.

Topevent-Medienpartner Wie schon in den letzten Jahren war Tips auch 2012 wieder Medienpartner bei zahlreichen Top-Konzerten („Klassik am Dom“, „Clam“, etc.) und anderen Großevents wie z.B. dem Linz-Marathon. Auch für das kommende Jahr hat man bereits jede Menge Pläne, um die Wochen-Gratiszeitung noch attraktiver zu gestalten. Konkret äußern möchte man sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht.

© Cityfoto/Andreas Maringer

Linz. In der Hauptstadt Oberösterreichs bleibt man auch 2012 auf Erfolgskurs, wie auch die Ergebnisse der vor wenigen Wochen veröffentlichten Mediaanalyse bestätigten. Diesen zufolge ist die Wochen-Gratiszeitung Tips mit 73,4% Reichweite und 875.000 Lesern wieder die Nummer 1 in Oberösterreich, wobei man auch in Niederösterreich einen enormen Anstieg verzeichnen konnte. In den Tips-Regionen des Wald- und Mostviertels kann man aktuell 142.000 Leser zählen. Mit insgesamt 1.016.000 regelmäßigen Lesern in Oberösterreich und einem Teil von Niederösterreich bleibt man also weiterhin „millionenschwer“. Josef Gruber, Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur, freut das natürlich: „Unsere größte Kundenschicht sind nach wie vor die Lokalkunden. Diese spüren bei jeder Einschaltung ganz genau, welche Wirkung die Tips-Inserate

Tips-Geschäftsführer und -Chefredakteur Josef Gruber bleibt auf Erfolgskurs.

Buchtipp Manfred Spitzer

Infos aus erster Hand Von aktuellen Nachrichten aus den Grätzeln über Services der Stadt Wien bis zu Treffen mit Stars: Die wien.at-Medienfamilie informiert und unterhält. Kostenlos. In Wort, Bild und Video. ckerei

rd_dru

Clubca

Wissen, was in der Stadt passiert. Vom Stadtplan über wien.at-TV bis zur Veranstaltungsdatenbank: Der Internet-Auftritt der Stadt Wien bietet genau das, was Ihnen weiterhilft. Von Anlaufstellen, Öffnungszeiten über wien.at-TV-Videos bis Broschüren. Weiterer Bonus: Amtswege virtuell erledigen. Dafür gibt es rund 230 Online-Abwicklungen – von Gewerbe- bis Hundeanmeldung. wien.at online ist auch in der Mobilversion verfügbar. Mit dem Club wien.at stets dabei. Gewinnspiele, Vergünstigungen, Events: Mehr als

100.000 Mitglieder wissen, der Club wien.at ermöglicht kostenlos einen Blick hinter die Kulissen. Ob KlimtSchau, Konzert oder Kabarett. Alle Veranstaltungen, Partner und Termine findet man auf der Internetseite oder auf Facebook. Gratis Lesestoff. Die Magazine der Stadt erscheinen vier Mal im Jahr: Informativ, spannend und gratis. www.wien.at, www.clubwien.at, www.facebook.com/Clubwienat, www.forschen-entdecken.at, www.kinder-co.at, www.lebenfreude.at, www.cityandlife.at

2007

04.06.

Club

arte

k Vorteils

Mit dem Club wien.at in der Schoko-Fabrik.

Alles über das umfassende Medien-Angebot der Stadt Wien auf einen Blick. Scannen Sie mit Ihrem Handy einfach diesen QR-Code. Er führt Sie direkt zur Abo-Seite der wien.at-Medienfamilie.

Bezahlte Anzeige

© Droemer-Verlag

Die von Spitzer diskutierten Forschungsergebnisse stellen sich auch entsprechend alarmierend dar: Demnach machen digitale Medien süchtig und schaden langfristig sowohl Körper als auch Geist. Lagern wir unsere Gehirnarbeit aus, so lässt das Gedächtnis nach, sterben Nervenzellen ab und jene, die nachwachsen, überleben auch nicht, da sie nicht mehr benötigt werden. Geht es nach Spitzer, wird durch Bildschirmmedien auch die Lernfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen drastisch vermindert. Die Konsequenzen? Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Dieser Entwicklung will Spitzer entgegenwirken. (Das Buch ist im Droemer-Verlag erschienen.)

0000191

Alarmierender Befund

Herr Kurt schätzt wien.at. Weil er darin alle Neuigkeiten aus seinem Grätzel erfährt. Zum Beispiel, dass es bei ihm ums Eck jetzt eine neue Spielanlage gibt. Da möchte er mit seinem Enkerl hin. Außerdem hat das „Infoblatt der Stadt“ immer viele tolle Veranstaltungstipps zu bieten. Und auf 32 Seiten gibt es aktuelle Berichte aus Wien, Infos über das Serviceangebot der Stadt und zahlreiche Gewinnspiele. Jedes Monat geht die Zeitung kostenlos an alle 950.000 Wiener Haushalte.

mer: DVR Num

München. „Digitale Demenz“ heißt das kontroverse und neueste Buch des renommierten Gehirnforschers Manfred Spitzer. Der Autor weist darin auf die Gefahren der Neuen Medien hin. Schon der Untertitel verspricht jede Menge Brisanz: „Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“. Der Hintergrund: Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf in Angriff genommen haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Laut Spitzer birgt dies immense Gefahren.

Fotos: Ian Ehm, Christian Pichler

Digitale Demenz

„Digitale Demenz – wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“. PR_83_PID_LL-Mag_216x288_JP.indd 1

16.11.12 10:37


Medienszene Mitte

20 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Ankünder Das grazer Unternehmen verzeichnet Wachstum gegenüber 2011 und erreicht starke Aufmerksamkeitseffekte

short

Aufmerksamkeitseffekte

„Medien gehen derzeit durch raueste Zeiten“

Hierfür werden Citylights, Litfaßsäulen und Wartehäuser im urbanen Bereich verstärkt inszeniert.

© Michele Pauty

Graz. Trotz eines realen Nullwachstums der Werbebudgets in Österreich konnte der „Ankünder“ im Jahr 2012 sogar ein leichtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dazu AnkünderCEO Dieter Weber: „Die Steigerung wurde sowohl umsatzmäßig durch einen stärkeren Fokus in der Neukundenakquisition als auch ergebnismäßig durch Ressourcen- und Ablaufoptimierung erreicht. Die nächste Herausforderung ist, mit den neuen interaktiven Entwicklungen in der Außenwerbung auch positive Effekte beim Umsatz zu erzielen.“

Journalistenpreis ging an den tschechischen Journalisten Martin Ehl.

Wanted: „Besondere Ideen“ City Lights, Litfaßsäulen und Wartehäuser werden verstärkt inszeniert und erreichen starke Aufmerksamkeitseffekte im urbanen Bereich. Da man Ambient Media nicht nur auf das Plakat reduzie-

© Toni Muhr

Der „Ankünder“ hat für jeden Kunden das passende Außenwerbeprodukt parat.

AWS Out-of-Home Oberösterreichisches Unternehmen kennt längst das Außenwerbe-Credo von morgen

Wen interessiert die Meinung von gestern? Rottenegg. „Die tages- und tageszeitaktuelle Botschaft kommunizieren zu können, wird die Herausforderung der ‚Out-of-Home‘-Unternehmer in den nächsten Jahren sein“, meint Andreas Allerstorfer, Geschäftsführer der AWS Out-ofHome Media Group. Das oberösterreichische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung digitaler Außenwerbemedien beschäftigt und ist technisch und organisatorisch bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. „Die aktuellen Lottozahlen am Sonntagabend, das Frühstück am Vormittag, der Big Mac zu Mittag und der Kaffee am Nachmittag sollten in naher Zukunft keine Seltenheit im Bild der österreichischen Au-

Rudolf Andreas Cuturi: „Verleger des Jahres“

ßenwerbelandschaft sein“, gibt Allerstorfer einen Einblick in die digitale Außenwerbeentwicklung. Eine kampagnenfähige Abdeckung des gesamten Bundesgebiets werde aber die Voraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung dieser Entwicklung sein. Und es bedürfe jedenfalls einer gemeinsamen Kraftanstrengung, um einen weiteren Schritt in der Modernisierung und Qualitätsverbesserung der österreichischen Außenwerbelandschaft zu gehen. „Was interessiert mich die Werbebotschaft von gestern, wenn ich heute aktuell und punktgenau die Werbebotschaft über interaktive Plattformen platzieren kann?“, sollte laut Allerstorfer des Außenwerbe-Credo von morgen sein.(red)

© aWs

Wien. Der APA-Chefredakteur Michael Lang warnte kürzlich bei der Verleihung des europäischen Journalistenpreises „Writing for CEE 2012” in Wien davor, dass journalistische Qualität Gefahr laufe, „zu einem Nischenprodukt zu werden”. Den bereits zum neunten Mal von der APA und der Bank Austria – UniCredit Group vergebenen Preis erhielt der tschechische Journalist Martin Ehl. Der Journalismus und die Medien befänden sich in einer „tiefen Krise”, weil es den Medien an Geld fehle. Den Medienkonsumenten fehle es offenbar zunehmend an Interesse an der Wahrheit, „oder sie sind zumindest nicht bereit, dafür zu zahlen”. Ziel des Qualitätsjournalismus müsse es daher sein, „sie davon zu überzeugen, dass es einen Sinn hat, wenn sich Menschen für Geld professionell damit beschäftigen, nach der Wahrheit zu suchen”, forderte Lang. Für den Preisträger selbst bleibt „der Journalismus immer noch meine Leidenschaft, auch wenn die Medien und der Journalismus derzeit durch die rauesten Zeiten der vergangenen zwanzig Jahre gehen”, so Ehl, der sich in seinen Kolumnen unter dem Serientitel „Das Zentrum Europas” witzig und ironisch mit politischen und gesellschaftlichen Phänomenen in Mittelosteuropa befasst.  (APA/red)

ren kann, ist auch der Ambient Media-Kunde an sich nicht „nur“ klassischer Plakatkunde. Geschäftsführer Josef Karner: „Es sind Kunden, die mit besonderen Ideen auffallen wollen. An uns liegt es, die Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Wirkung nur dann nachhaltig gegeben ist, wenn die Aktion in eine klassische Kampagne eingebettet ist und damit einen besseren ‚Share of Voice‘ und ‚Share of Market‘ erzielt. Andernfalls stellen diese Aktionen nur Blitzlichter dar, die zwar für standortbezogene Aufmerksamkeit sorgen, aber keine wirkliche Marktdurchdringung erreichen.“ Derzeit testet man beim Ankünder interaktive Tools – von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes bis hin zu Apps. Um einen realen Testmarkt zu erlangen, ist man eine Partnerschaft mit einem der größten Studenten-Eventveranstalter Österreichs eingegangen.  (red)

Out-of-Home bewegt einfach – das digitale Plakat von AWS Out-of-Home.

Life Radio Der Privatsender hat sich eine Verjüngungskur verpasst und geht jetzt noch dynamischer zu Werke © OÖNachrichten/Weihbold

„Das Bessere ist der Feind des Guten“ Linz. Ein noch ausgeklügelterer Musikmix, neue Sendeschienen, u.a. auch mit einer neuen Morgenshow, sowie ein aufgefrischtes akustisches Klangbild – das alles verbirgt sich hinter dem „neuen“ Life Radio, das vor wenigen Monaten gestartet ist. Mit diesem Relaunch und seinem neuen Programmschema sowie den zahlreichen Veränderungen und Verbesserungen will man alles daransetzen, noch fri-

Wien. Die Branchenzeitschrift Der Österreichische Journalist hat den Herausgeber der Oberösterreichischen Nachrichten, Rudolf Andreas Cuturi, zum „Verleger des Jahres 2012” ausgerufen. Als Eigentümer der Wimmer Medien und Herausgeber der OÖN habe Cuturi „Jahrzehnte hindurch mit großem Augenmaß die Neuerungen durchgesetzt, die notwendig sind. Zugleich erteilte er aber bravourösen Kunststücken eine Absage.” Als „Verleger bzw. Medienmanager des Jahres” zeichnet Der Österreichische Journalist Manager/Verleger aus, die durch außergewöhnliche Leistungen maßgeblich dazu beitragen, journalistischer Arbeit Zukunft zu geben. 2011 erhielt „derStandard.at“-Geschäftsführerin und Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner die Auszeichnung.  (APA/red)

© Life Radio

„Verleger des Jahres 2012“: OÖNHerausgeber Rudolf Andreas Cuturi.

scher und dynamischer die zweite Jahreshälfte anzugehen. Mit der neuen Musikmelange – dem 50/50 Mix – gelingt das dem gelben Sender auch richtig gut. Der 50/50-Mix bietet Abwechslung zwischen dem „Besten von heute“ und den „Life Radio Kulthits“. Aus der für Oberösterreich einmaligen Musikmischung leitet sich auch der neue Claim des Privatsenders ab: „Die Musik ist bes-

Life Radio importierte die Band „Silbermond“ in die vier Wände einer treuen Hörerin.

ser!“ Dieses Statement war auch Hauptbestandteil der „Life Radio“Imagekampagne, der man Mitte Juni in ganz Oberösterreich auf Plakatwänden, in Printmedien und online begegnete.

Jingle-Paket & Morningshow Parallel dazu hat Life Radio auch sein Jinglepaket dem neuen Programm angepasst. Das bisherige gesungene „Life Ra-d-io“ wurde einer Verjüngungskur unterzogen; jetzt präsentiert sich der Sender in einer neuen akustischen Hörwelt, die das Life Radio frischer, moderner und dynamischer erscheinen lässt. Zudem steht Oberösterreich seither auch mit Andy Hohenwarter aus dem Bett. Er ist die neue Stimme der „Life Radio Morgenshow“ und sorgt dafür, dass die Oberösterreicher am Morgen rasch auf Hochtouren kommen. Hohenwarter und sein Morgenteam halten das Land täglich in Sachen Wetter, News und Frühverkehr up-to-date. „Letztendlich ist das Bessere immer der Feind des Guten”, so „Life

Radio“-Geschäftsführer Christian Stögmüller zu den Neuerungen im Programm. „Der 50/50 Mix setzt ganz konsequent die Musikphilosophie bei ‚Life Radio‘ um, optimiert auf wirklich nur die besten Titel im Programm. Die Resonanz ist hoch positiv, vor allem auch auf die neue ‚Morgenshow‘. Unser neuer Host Andy Hohenwarter begeistert dabei nicht nur on air, auch Aktionen wie das ‚Brückenpicknick‘ oder das ebenso einzigartige ‚Silbermond‘ Privatkonzert gehen wohl in die Sendergeschichte ein.”

Picknick & Silbermond Denn Mitte September organisierte der Sender das Brückenpicknick auf der Linzer Nibelungenbrücke; diese erstrahlte dabei ganz in Grün, und dank 1.500 m� aufgelegtem Rollrasen fanden 1.500 „Life Radio“-Hörer einen Platz zum Picknicken. Ebenso im Herbst brachte Life Radio die deutschen Chartstürmer Silbermond für einen privaten Unplugged-Gig in die Wohnung einer Hörerin – ein außergewöhnlicher Abend. (red)


medianet marketing & media