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medianet

inside your business. today.

freitag, 10. februar 2012 – 7

mehr schutz

mehr erfahrung

Die Agentur Division 4 freut sich Ăźber gleich vier Neukunden  Seite 9

Beim Multinetz-Provider UPC nimmt man das Thema Sicherheit im Netz ernst Seite 11

Marketing Natives blicken auf ein weiteres Jahr zurĂźck  Seite 12

Š Marketing Natives/ Katharina Schiffl

mehr arbeit Š UPC

Š Division 4/Gerry Frank

marketing & media TV-Rechte: Bundesliga will 20 Millionen jährlich

www.mhoch3.at

Š EPA

short

Š ps

Š APA/Gßnter R. Artinger

Anke Schäferkordt, RTL-Chefin, steigt im Bertelsmann-Konzern weiter nach oben. Nach dem Abgang von Gerhard Zeiler als Boss der RTL-Group rßckt sie – gemeinsam mit Guillaume de Posch – in seine Position nach und RTL-Chefin bleibt sie weiterhin.  Seite 8

Thomas Schwabl, GeschäftsfĂźhrer von Marketagent.com, erklärt in unserer rankingweek-Nachberichterstattung nochmals AusfĂźhrlich die Methodik, die neu hinter diesem Produkt steht. Sein Fazit: „Marktforschung ist kein Wunschkonzert.“  Seite 10

Zahlenmatch Derzeit lukriert die Bundesliga pro Jahr rund 17 Mio. Euro. Gezahlt wird diese Summe jährlich von den beiden TV-Partnern ORF und Sky. Bundes­ liga-Vorstand Georg Pangl äuĂ&#x;erte schon vor Monaten den Wunsch, dieses Mal Ăźber 20 Mio. Euro pro Jahr kommen zu wollen.  Seite 8 Heute Dichand-Interview sorgt weiter fĂźr Wirbel

Š Maria Nadler Production/Foto Weinwurm

„Politische Einflussnahme“

Maria Nadler, GeschäftsfĂźhrerin und kĂźnstlerische Leiterin von Maria Nadler Productions, beschäftigt sich mit ihrem Gastkommentar mit dem Thema Kunst & Marketing; ihre Empfehlung: „Damit Marken leben, sollen KĂźnstler Ăśfter eine Szene machen.“  Seite 12

Š Bild

Wien. Das medianet-Interview mit Eva Dichand dieser Woche hat hohe Wellen geschlagen. Reihenweise melden sich die Angesprochenen Branchen-Teilnehmner, um ihre

Wolfgang Ainetter wehrt sich gegen Dichands Aussagen in medianet.

Sicht der Dinge darzulegen (nachzulesen ab kommenden Dienstag in medianet). Auch vom Ex-Chefredakteur Wolfgang Ainetter erreichte uns eine Stellungnahme: „Ich lege Wert auf folgende Feststellung: Die einvernehmliche Trennung kam auf meine Initiative zustande. Grund: Unabhängiger, kritischer Journalismus wäre aus meiner Sicht nicht mehr mĂśglich gewesen. Bei den Gesprächen mit der GeschäftsfĂźhrung ging es nie um die Frage der Qualität, sondern immer um die Frage von politischer und Ăśkonomischer Einflussnahme auf die Redaktion. DafĂźr gibt es Zeugen“, so Ainetter gegenĂźber medianet. (fej)

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c ov e r s t o r y

8 – medianet

ÖWA Sattes Plus

Freitag, 10. Februar 2012

tipp3-Bundesliga Die TV-Sender haben sich in Stellung gebracht und warten auf die Ausschreibungsunterlagen

Das lange Rennen um die TV-Rechte der Bundesliga

oe24-Netzwerk mit Steigerung

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl will die jährlichen TV-Erlöse auf mindestens 20 Mio. Euro steigern.

© www.oe24.at (2)

Wien. Ende des Jahres erwarten die Branchenexperten eine Entscheidung. Dann wird die tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile die lukrativen TV-Rechte für drei weitere Jahre vergeben. Die Bundesliga hält sich derzeit noch zurück, wenn es um den Fahrplan geht. „Derzeit befinden wir uns in der Evaluierungsphase“, heißt es vonseiten der Bundesliga-Geschäftsstelle auf Nachfrage von medianet und weiter: „Ein Zeitplan kann aus taktischen Gründen nicht bekanntgegeben werden.“ Derzeit lukriert die Bundesliga pro Jahr rund 17 Mio. €. Gezahlt wird diese Summe jährlich von den beiden TV-Partnern ORF und Sky. Das aktuelle Modell sieht ein LiveSpiel pro Runde im Free-TV, also im ORF, vor, der Rest ist exklusiv im Pay-TV zu sehen.

Reichhaltiges Angebot – von oe24. über joe24-Reisen bis madonna.

Wien. Die aktuellen ÖWA-Zahlen (ÖWA Basic Jänner 2012) werden die Macher des oe24Netzwerks freuen: Mit 2.852.371 Unique Clients konnte im Jänner ein ausgezeichneter Erfolg erzielt werden. Das bedeutet eine Steigerung von 20% bzw. 475.699 Unique Clients im Vergleich zu Dezember 2011. Gegenüber Jänner 2011 haben sich die Unique Clients um rund 30% erhöht. Einen positiven Trend gibt es auch bei den Visits. Hier gab es im Vergleich zu Jänner 2011 eine Steigerung um mehr als 24% auf insgesamt 9.643.395 Visits.

„Mehr als 20 Mio. Euro“ Vor ein paar Monaten ließ sich Bundesliga-Vorstand Georg Pangl im Rahmen der „Österreichischen Medientage“ zu einer konkreten Aussage hinreißen und bestätigte den Wunsch, dieses Mal über 20 Mio. € pro Jahr kommen zu wollen. Der TV-Markt hat sich zuletzt auch in Österreich weiterentwickelt. Der ORF muss mittlerweile um die TV-Rechte kämpfen und kann sich abgesehen davon nicht mehr alles leisten. Zwei aktuelle Beispiele: Ab der Saison 2012/13 wird Puls 4 für drei Jahre jede Runde ein Spiel der UEFA ChampionsLeague live übertragen – ein Recht, das bisher immer der ORF besaß. Schon zuvor übertrug Puls 4 die UEFA Europa League. Zweitens: ATV hat vor wenigen Wochen die

Hochstand bei PI-Werten Einen top-Wert verzeichnet das oe24-Netzwerk bei den Page Impressions. Hier konnte das Dachangebot der Tageszeitung Österreich im Vergleich zum Vormonat um satte 44,9% auf 87.208.424 Page Impressions zulegen – ein neuer Rekordwert in der Geschichte des oe24-Netzwerks. Im Vergleich zum Jänner 2011 gab es bei den Page Impressions sogar eine Steigerung um 61,47%.  www.oe24.at

© Gepa pictures

Michael Fiala

Ende des Jahres werden die Fußball-Fans wissen, wo sie künftig ihre Lieblingsmannschaften im TV verfolgen können.

TV-Rechte an den Auswärtsspielen des ÖFB-Teams im Rahmen der WM-Qualifikation 2014 erworben. Vor wenigen Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Mit Interesse verfolgt auch Pay-TV-Sender Sky die Entwicklungen. Sky-ÖsterreichGeschäftsführer Kai Mitterlechner geht mit einer klaren Ansage ins Rennen: „Wir wollen künftig auf jeden Fall mehr Exklusivität.“

Künftig mehr Pay-TV? Ob dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Wie viel Geld kann Sky in die Hand nehmen, um diese Exklusivität zu erreichen? Und andererseits wird vieles davon abhängen, ob die Bundesliga und

der Zeitpunkt, wo wir alle aufgerufen sind, entscheidende qualitative Schritte vorwärts in der Qualität des Produkts Fußball zu machen. Nicht nur gute Mannschaften, sondern auch gute Produkte werden in schwierigen Zeiten entwickelt.“ Die TV-Sender haben sich jedenfalls schon in Stellung gebracht. Neben dem ORF, Puls 4 und Sky zeigen natürlich auch ATV oder laola1.tv Interesse. Ob auch Servus TV wieder ins Rennen einsteigt, ist fraglich, der Mateschitz-Sender hat vor drei Jahren nach verlorenem TV-Rechte-Rennen trotz höheren Angebots verschnupft reagiert. Nicht zu vergessen sind übrigens auch Rechte-Agenturen, die auch immer wieder in das Rennen um die TV-Rechte einsteigen.

ihre Klubs bereit sind, den Schritt in Richtung Pay-TV auch wirklich zu gehen. Kurzer Rückblick: Bei der letzten Vergabe der TV-Rechte vor rund drei Jahren war ein Paket mit Sky eigentlich schon ausverhandelt; die Klubvertreter bekamen dann jedoch kalte Füße, weil sie bei weniger Free-TV um die Präsenz ihrer Sponsoren fürchteten.

„Produkt muss stimmen“ Apropos Sponsor – natürlich hat auch tipp3 eine Meinung dazu. tipp3-Vorstand Philip Newald legt den Fokus der kommenden Rechte-Vergabe auf das Produkt an sich: „In budgetär engen Zeiten ist es entscheidend, antizyklisch zu denken und zu arbeiten. Das ist

RTL Group 48 Fernseh- & 30 Radiostationen in zehn Ländern Europas gehören zur Bertelsmann-Sendergruppe

tipp des tages

Medienqualität durchsetzen Vinzenz Wyss, Peter Studer und Toni Zwyssig Die Medien stehen unter Druck. Die voranschreitende Medienkonzentration, die zunehmenden Finanzierungsprobleme und der damit einhergehende Abbau von Personal, Erfahrung und Wissen bereiten Grund zur Sorge. Wie können Journalisten, Redaktionen und Verleger Medienqualität herstellen? Die Autoren liefern ein plausibles und nachvollziehbares Inventar von Verfahren, die Qualität ermöglichen, und erläutern, wie in der Praxis ein redaktionelles Qualitätsmanagement aufgebaut und umgesetzt werden kann. Orell Füssli, 208 Seiten, 36,95 €

der RTL-Gruppe. Ihre Berufung soll in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats der Bertelsmann AG Ende März formal beschlossen werden, teilte der Medienkonzern mit. Weiters werde Guillaume de Posch, im Board der RTL Group für das internationale Fernsehgeschäft zuständig, Mitglied des Group Management Committees (GMC) von Bertelsmann. Schäferkordt und de Posch sollen die RTL Group künf-

© EPA; dpa/Tobias Hase

© Orell Füssli

Luxemburg. Die Überraschung war groß, als Gerhard Zeiler dieser Tage seinen Abschied von der Spitze der RTL-Group verkündete. Der Österreicher Zeiler wechselt zu Turner Broadcasting System, einer Tochter des US-Medienkonzerns Time Warner. Die Nachfolge ist aber schon geregelt. RTL-Chefin Anke Schäferkordt folgt ihm nach und ist damit die erste Frau an der Spitze

RTL-Chefin Anke Schäferkordt und Guillaume de Posch führen nun die RTL-Group.

tig als Co-CEOs führen, gemeinsam mit dem Finanzvorstand Elmar Heggen. Schäferkordt startete ihre berufliche Karriere 1988 bei Bertelsmann. 1991 ging sie als Abteilungsleiterin Controlling zu RTL. Anschließend wechselte sie zum Privatsender Vox, dem sie ein eigenes Profil verlieh. 2005 wurde sie Geschäftsführerin von RTL Deutschland. Der Belgier de Posch begann seine Medienkarriere 1993 bei CLT, dem Vorgänger der heutigen RTL Group. Dort war er zuständig für die französischsprachigen Länder. 2003 wechselte er zu ProSiebenSat.1 nach München, wo er ein Jahr später Vorstandschef wurde. Im vergangenen Dezember wurde er mit Wirkung zum 1. Jänner 2012 in die Geschäftsführung der RTL Group berufen. Die RTL Group ist zu 91% im Besitz der Bertelsmann AG. Zu dem in Luxemburg ansässigen Unternehmen gehören 48 TV- und 30 Radiostationen in zehn Ländern Europas; in Deutschland sind dies RTL, RTL2, SuperRTL, n-tv und Vox.

© APA/Georg Hochmuth

Zeiler zu Turner, Schäferkordt neue Chefin

G. Zeiler: 2010 verlängerte er seinen Vertrag bei RTL eigentlich bis 2015.

gerhard zeiler Gerhard Zeiler ist ein ausgewiesener Medienprofi. In Österreich war er ORF-Kurator, ORF-Generalsekretär und schließlich – von 1994 bis 1998 – ORF-Generalintendant. Zuvor kannte er die Medien eher von der „anderen Seite“, war er doch 1979 bis 1983 Pressesprecher des damaligen Unterrichtsministers Fred Sinowatz (SPÖ) und – von 1983 bis 1986 – des späteren Bundeskanzlers Sinowatz. 1998 wechselte Zeiler zu RTL Television, ab 2003 war er Chef der RTL Group.


marketing & Agenturen

Freitag, 10. Februar 2012

BigSign Davis Cup-Teamspieler ist neues Testimonial des Unternehmens, das mit „großen Auftritten“ punktet

SHORT

Ebenbild von Tennisprofi

American Football in den Tiroler Öffis

Tennisspieler Andreas Haider-Maurer mal zwei: als BigSign-Skulptur und „in echt“.

© APA/Herbert Neubauer

Die Promis tanzen wieder groß auf

Die BigSign GmbH fertigt zum Start des Sponsorings eine Skulptur von Andreas Haider-Maurer an.

© Marada Media

Wien/Innsbruck. Die Swarco Raiders Tirol, der amtierende europäische und österreichische Meister im American Football, verlängern ihre Kooperation mit Infoscreen – your city channel um ein weiteres Jahr. Die Medienpartnerschaft sorgte bislang für einen großen Zuschauerzuspruch. „In öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen wir auch ein Publikum, das nicht täglich die Sportseiten der Zeitungen liest“, so der Vizepräsident der Mannschaft, Günther Köfler. Die neue Saison startet im März, die Swarco Raiders hoffen über den city channel auf eine Bestätigung der Vorjahreszahlen.  (red)

CEO Alexander Zoubek und Managing Partner Martin Brezovich.

Wien. Die Kommunikations-Agentur Division 4 startet mit vier neuen Kunden ins Jahr 2012. Zu diesen zählen unter anderem der ÖAMTC, Österreichs größter Automobilclub, sowie die Österreich Werbung als nationale Tourismusorganisation. Division 4 unterstützt außerdem das Unternehmen Kotanyi zum Start der Grillsaison und den chinesischen Anbieter von Telekommunikationslösungen, Huawei. „So unterschiedlich wie diese Marken wird auch die Palette unserer Maßnahmen heuer sein“, meint Managing Partner Martin Bre­ zovich.  (red)

und groß sein steht bei uns jeden Tag auf der To-do-Liste.“ Als Einstieg in das Engagement hat BigSign ein 2,20 m großes Ebenbild von Andreas HaiderMaurer angefertigt. Die Skulptur wird im Rahmen des Davis Cup gegen Russland von 10. bis 12. Februar in der Arena Nova in Wiener Neustadt präsentiert. „Auch ich freue mich, in ‚BigSign‘ den idealen Partner gefunden zu haben, der ein Faible für Tennis hat und mit dem ich gemeinsam wachsen kann; auch über die Größe meines künstlichen Ebenbilds hinaus“, zeigt sich Haider-Maurer begeistert.  (red)

129 regionale Titel 3,855 Mio. Leser * *MA 10/11 (Erhebungszeitraum 07/10 - 06/11) Nettoreichweite RMA gesamt: Leser pro Ausgabe, Schwankungsbreite +/- 0,8%. RMA gesamt: Bezirksblätter BGL, NÖ, SBG, TIR; Woche KTN, STMK; bz–Wiener Bezirkszeitung; Kooperationspartner: Bezirksrundschau OÖ; Regionalzeitungen VBG – wöchentlich/14-täglich; kostenlos. WHITE HOUSE

© Division 4/Gerry Frank

Vier neue Kunden für Agentur Division 4

Gerasdorf/Wien. BigSign ist neuer Sponsoring-Partner von Tennis Davis Cup-Teamspieler Andreas Haider-Maurer. Das Unternehmen, das sich unter anderem auf den Bau von 3D-Skulpturen, 3D-Logos, Produktebenbildern, Landmarks, Ambient Media, Funktions-möbeln und Innenausstattung in Leichtbauweise spezialisiert hat, freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Sportler. „Andreas HaiderMaurer ist der ideale Botschafter für unsere Produkte“, so BigSignGeschäftsführer Wolfgang Michal. „Wir beide sind auf dem Weg zur Nummer eins und den wollen wir gemeinsam gehen. Groß werden

Österreichs größte Print-Medienorgel.

Ab 9. März wird beim Showformat „­Dancing Stars“ wieder aufgetanzt.

Wien. Die Promis der kommenden fünften Staffel des ORF-Showformats „Dancing Stars“ trafen kürzlich zum ersten Mal auf ihre Profi-Partner. Bis zur Premiere am 9. März stehen den „Lehrern“ nun 50 Stunden zur Verfügung, um ihren Schützlingen die ersten Tanzschritte beizubringen. Unter den Promis finden sich unter anderem die ehemalige Porno-Darstellerin Dolly Buster, Schlagersängerin Petra Frey und ORF-Moderator Wolfram Pirchner. Das Format weist heuer ein paar kleine Änderungen auf: Der Profi-Sieger des Vorjahres, Balasz Ekker, wechselt etwa vom Parkett hinter das Jurypult, Alfons Haider fehlt dagegen völlig. Die Moderation übernehmen erneut Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger.  (APA)

medianet – 9

Mit uns hat Ihre Print-Werbung den allergrößten Auftritt. Denn unsere Medienorgel erreicht 3,855 Mio.* LeserInnen! 129 Zeitungstitel und 2.200 Streugebiete ermöglichen punktgenaue Werbung bei minimalem Streuverlust. Klingt gut? Dann greifen Sie in die Tasten: >www.regionalmedien.at

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die österREICHWEITEN. überall daheim.

06.02.2012 17:05:22 Uhr


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10 – medianet

Freitag, 10. Februar 2012

rankingweek Nachbericht Marketagent.com hat sich als erstes deutschsprachiges Institut nach der ISO Norm 26362 zertifizieren lassen

„Umfrage, kein Wunschkonzert“ Th. Schwabl: „Es kommen zahlreiche Sicherheitsmechanismen zum Tragen, die eine missbräuchliche Teilnahme verhindern.“ StudienSteckbrief Methode Computer Assisted Web Interviews (CAWI) Instrument Online-Interviews über die Marketagent.com reSearch-Plattform; Erhebungszeitraum: 19.10.–15.11.2011 Respondenten Newsletter-Abonnenten von medianet; Grundgesamtheit Newsletter-Abonnenten von medianet; Umfang 35 offene/geschlossene ­Fragen.

medianet rankingweek: Ein präzises Abbild dessen, was die werbetreibende Wirtschaft über die Agenturen des Landes denkt.

Wien. 2011 – im zehnten Jahr der medianet rankingweek – war in diesem Produkt vieles neu. In einigen Branchen wurde von einem reinen Umsatzranking auf Image-Ranking umgestellt (siehe Statement medianet-Hrsg. Chris Radda unten). Mit der rankingweek-Image-Analyse beauftragt wurde Marketagent.com, eines der führenden Fullservice-Online Markt- und Meinungsforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum. Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl erklärt im Folgenden, wie genau die Image-Analyse abgelaufen ist.

erstattung oder Branchen-Tratsch, stammen können.

die einen vollständigen, den Qualitätsanforderungen entsprechenden Datensatz abgegeben haben. Bewertet wurde jede Agentur nur dann, wenn sie den Umfrageteilnehmern zumindest namentlich bekannt ist. Mit diesem Ansatz können wir die Image-Wahrnehmung in der Marketing- und Kommunikationslandschaft abbilden – und zwar unabhängig von der jeweiligen Kundenstruktur. Die Ergebnisse sind daher nicht mit jenen einer Kundenbefragung zu vergleichen, spiegeln sie ja auch subjektive Wahrnehmungen wider, die aus ganzen anderen Kontakten, wie beispielsweise Medienbericht-

Die Sicherheitsmaßnahmen Die Einladung zur Befragung erfolgte mittels sogenannter Unique Links, die den Respondenten dann direkt zum Fragebogen leiten. Jeder Link ist in seiner Zusammensetzung einzigartig und ermöglicht nur die einmalige Teilnahme an der Erhebung. Es kommen aber noch zahlreiche andere Sicherheitsmechanismen zum Tragen, die eine missbräuchliche Teilnahme verhindern und ein Mehrfach-Abstimmen ent-

Die Erhebungsmethode

„Ganz offen ­gesprochen muss dem durch­ führenden Institut das Ergebnis auch per ­Standesethik egal sein.“ thomas schwabl marketagent.com © ps

Thomas Schwabl: Die rankingweek-Image-Erhebung erfolgte mittels Computer Assisted WebInterviews, wobei eine Zufallsstichprobe aus dem medianet Newsletter-Verteiler gezogen wurde. Zur Eingrenzung der Kernzielgruppe stellte ein sogenannter Branchenscreener gleich zu Beginn der Befragung sicher, dass ausschließlich jene Respondenten zur Agentur-Bewertung gelangen, die in den Bereichen „Kommunikation, Werbung oder Marketing“ tätig sind. In Summe waren es dann 273 Marketingund Kommunikationsentscheider,

tarnen. Beim Einstieg in den Fragebogen wird beispielsweise ein „Digital Fingerprint“ über IP-Adresse, Cookies, Browser- und Betriebssystemeinstellungen, Schriftarten, Farbtiefen, Bildschirmauflösung und mehr ausgelesen, der automatisiert Alarm schlägt, wenn der Fragebogen mehr als einmal von einem Computer aufgerufen wird. In Summe greifen hier verschiedenste Mechaniken, die in ihrer Gesamtheit gewährleisten, dass eine Stimme am Ende des Tages auch nur als eine Stimme gezählt wird.

Die Interview-Validierung und die Stichproben-Größe Marketagent.com hat sich als erstes deutschsprachiges Institut nach der ISO Norm 26362 zertifizieren lassen. Aber bereits vor dieser Zertifizierung wurden zahlreiche Validierungsmaßnahmen implementiert, die nicht ernst gemeinte Interviews identifizieren. Diese werden dann in weiterer Folge aus dem Datensatz gelöscht. Die in der Auswertung berücksichtigten 273 Datensätzen beziehen sich ausschließlich auf Interviews, die diese Qualitätsanforderungen uneingeschränkt erfüllen. Dazu zählen beispielsweise Zeitmessungen, die das sogenannte Speeding ent-

larven, also auch die Analyse von Antwortmustern. Die Qualität einer Stichprobe hängt von der absoluten Größe der Fallzahl ab und daher wurde mittels Reminder eine maximale Ausschöpfung angestrebt. All jene Agenturen mit weniger als 50 Bewertungen wurden in weiterer Folge aus dem Ranking entfernt.

Die Funktion des Marktforschungsinstituts Marktforschung ist kein Wunschkonzert und ganz offen gesprochen muss dem durchführenden Institut das Ergebnis auch per Standesethik egal sein. Der Forscher darf keinerlei Einfluss auf die Erhebung nehmen, diese weder lenken noch in eine bestimmte Richtung steuern. So trägt der Marktforscher zwar für die korrekte Konzeption und Durchführung des Studiendesigns Verantwortung und muss auch sicherstellen, dass sämtliche Gütekriterien erfüllt werden, nicht aber für den Outcome der Befragung. Die Objektivität und Unabhängigkeit muss stets gewährleistet bleiben. Gefälligkeitsstudien kann sich auf jeden Fall kein seriöses Institut leisten. Der vollständige Fragebogen ist unter www.medianet.at abrufbar.

Agenturenranking neu Ab sofort gelten die Umsätze nicht mehr als das zentrale Kriterium des Agenturrankings für die medianet rankingweek

medianet rankingweek neu – warum denn eigentlich?

„Falsche Angaben“ „Während in den vergangenen Jahren vor allem Umsatzangaben, Mitarbeiter- und Performancedaten von Tausenden Unternehmen aus den Sektoren Marketing, Medien, Werbung, Handel, Industrie, etc. die Basis unserer rankingweek bildeten, hatten wir uns für 2011 gemeinsam mit dem renommierten Online-Marktforschungsunternehmen Marketagent.com entschlossen, zusätzlich eine groß angelegte, qualitative Befragung unserer digitalen Abonnenten der Marketingszene durchzuführen“, so Radda.

Die Ergebnisse dieser Marktumfrage zum Thema Marketing sind Inhalt der Mitte Dezember 2012 publizierten medianet rankingweek 2011.

ranking gegenübergestellt. Das Problem, so Radda: „Es wurden Vorjahresangaben in einer unverschämten Art und Weise immer jährlich um einen erfundenen Fak-

„Die jeweiligen

„ ... erfundenen ‚­Faktor

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© Valerie Rosenburg

Wien. Die seit vielen Jahren von medianet zu Jahresende publizierte rankingweek wurde als Teil der von medianet-Herausgeber Chris Radda bereits angekündigten Qualitätsoffensive im Bereich Agenturen mit noch größerem Aufwand und tieferer Recherche weiterentwickelt. Das Ziel: „Ein präzises Abbild dessen, was die werbetreibende Wirtschaft über die Agenturen des Landes denkt.“

geführt hat.“ ... herausgeber „medianet“

C. Radda: Es war an der Zeit, ein qualitatives Verfahren zur Anwendung zu bringen.

Aus dem Umsatz- bzw. Performance-Ranking wurde diesmal nach einem neuen Auswahlverfahren gereiht: „Es war an der Zeit, ein qualitatives Verfahren zur Anwendung zu bringen“, so Radda. „Wir bekamen immer mehr den

Eindruck, dass alle möglichen Umsätze miteinander vermischt wurden, was zu problematischen, mitunter sogar falschen Angaben der Agenturen geführt hat. Die fehlende Disziplin der betroffenen Akteure hat uns letztendlich dazu

bewogen, die Umsatzangaben nicht mehr als das zentrale Kriterium des Rankings heranzuziehen.“ Aufgrund der zum Teil unerwarteten Ergebnisse bei den PR- und den Mediaagenturen wurde hier dem Image-Ranking auch ein Zahlen-

tor X weiter erhöht, was am Ende zu völlig absurden, nicht nachvollziehbaren Daten geführt hat – bis dahin, dass selbst Networkgeschäftsführer untereinander sich gegenseitig als Lügner bei uns denunziert haben.“


Freitag, 10. Februar 2012

SHORT

„Bezirksblätter“ suchen neue Werbebotschafter

marketing & agenturen

medianet – 11

Internetsicherheit Neue Instrumente zum Schutz von Kindern im Bezug auf Inhalte des World Wide Web

Medienschutz erhöhen

Der neue Werbebotschafter der Bezirksblätter muss ordentlich rocken.

St. Pölten. Die Bezirksblätter Niederösterreich sind auf der Suche nach neuen Werbebotschaftern. „Diese setzen wir das ganze Jahr über in unserer Werbung ein“, so Markus Binder, Marketingleiter bei den Bezirksblättern NÖ. Um Werbebotschafter zu werden, muss man ein aktuelles Foto auf www.werbebotschafter.at hochladen und verraten, warum man die Bezirksblätter NÖ liest. Eine Jury entscheidet, wer am 24. März zum Fotoshooting eingeladen wird.  (red)

Wien. Liberty Global, Muttergesellschaft von UPC Austria, fördert anlässlich des „Safer Internet Day“ (7. Februar) gemeinsam mit insafe und weiteren Partnern neue Projekte im Bereich Jugendmedienschutz. Der weltweit zweitgrößte Kabelanbieter geht damit auf die Bedürfnisse einer Generation ein, die in immer jüngerem Alter mit der Nutzung des Internets beginnt. Unter anderem hat Liberty Global mit 27 international führenden Technologieunternehmen eine neue Koalition gegründet; die wichtigsten Maßnahmen in diesem Zusammenhang sind das Bereitstellen von einfachen Instrumenten für die

Meldung von schädlichen Inhalten, das Anbieten von altersgerechten Privatsphäreneinstellungen sowie der Ausbau von Möglichkeiten elterlicher Kontrolle.

Angebote von Anbieter UPC Auch UPC Austria befasst sich seit vielen Jahren mit dem für Kinder und Jugendliche richtigen Umgang mit den Internet-Inhalten. UPC hält dabei mit Spielen und Quizzes für Kinder, Multimedia-Tipps für Eltern, der KidZone bei UPC Digital TV und speziellen On-Demand-Inhalten wesentliche Informationen bereit.  (red)

© UPC (2)

© Josef Bollwein

Die Generation der Internet-User wird immer jünger, Kabelanbieter wie UPC Austria greifen ein.

Das Angebot an aufklärenden Internetseiten für Kinder und deren Eltern wird von Tag zu Tag größer. UPC Austria ­bietet dabei gleich über mehrere Kommunikationskanäle Informationen (Website www.upc.at/kindersicher). Im Bild UPC-CMO Gerald Schwanzer.

Artgroup übernimmt ­regionale Werbung

Das Wichtigste im Fokus. Der neue auto touring.

© Artgroup

Ihr Clubmagazin im neuen Look.

Christian Weixelbaumer (Centerleitung Donaupark), Andrea Mikhaeel (Leitung Artgroup), Leonhard Helbich-Poschacher (Eigentümer und Chef Donaupark), Sargon Mikhaeel (Chef Artgroup).

Linz. Die Linzer Werbeagentur Artgroup ist künftig für den Werbeauftritt des Einkaufszentrums Donaupark in Mauthausen verantwortlich. Mit dem neuen Kampagnen-Claim „NAHtürlich für mich“ sollen vor allem die regionalen Kunden angesprochen werden. Die Kampagne erfolgt als ganzheitlicher Mediamix aus Außenwerbung, TV-Präsenz, Print­Werbemitteln und regionalen Anzeigen.  (red)

© indexverlag.at

SevenOne VideoNetwork übernimmt nuna.tv

nuna.tv lässt das Herz von Volksmusikund Schlagerfans höher schlagen.

Wien. Seit Februar zählt das erste 24 Stunden Musik-Video-Portal für Schlager und Volksmusik, nuna.tv, zum „SevenOne VideoNetwork“. Für zukünftige Werbepartner ergeben sich mit der Vermarktung des größten Internetsenders für Volksmusik viele neue Kanäle mit Potenzial. Sogar Schlagerstar Andreas Gabalier hat hier die Werbetrommel gerührt.  (red)  www.nuna.tv

Bewährte Stärke. Neuer Look. Ab Jänner 2012. Zum 65. Geburtstag erfindet sich Österreichs größtes Magazin neu: Neues Design, neues Papier, neue Heftstruktur. Hochwertiger. Moderner. Attraktiver. Aber weiterhin unerreicht glaubwürdig, kompetent und objektiv. Erfahren Sie alles über den Relaunch des Jahres und buchen Sie jetzt im effizientesten Magazin des Landes: Tel. +43(0)2243/404-22700 oder autotouring.verlag@oeamtc.at

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Freitag, 10. Februar 2012

PR-fachmann hautnah Rückblick und marketing 2020

© Uni Management Club

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Florian Wandruszka, Tina Smetana, Wolfgang Rosam und Elisabeth Unterweger.

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Uni Management Club lud PR-Guru ein

© Marketing Natives/Katharina Schiffl

Keine Langeweile 4

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Wortgewandt Im Rahmen der Executive Lounge des Uni Management Clubs (UNIMC) war PR-Guru Wolfgang Rosam (Rosam Change Communications) zu Gast in der Kärntner Straße. Rosam erreichte schon im Alter von 33 Jahren mit seiner damaligen Agentur Publico die Marktführerschaft in Österreich. Nachdem er die Agentur verkauft hatte, machte er die Erfahrung der Langeweile, doch nichts tun ist für Rosam nichts. Die Folge: Er gründete eine neue Agentur mit dem Namen „Rosam Change Communication“, welche er vor Kurzem auf „Rosam“ umtaufte. Die Agentur ist vorwiegend auf die Kommunikation bei Veränderungsprozessen in Unternehmen spezialisiert.

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1. Marketing Natives Team: Benjamin Ruschin (Straberger Conversations), Michael Sekera (Lürzer’s Archive), Dominik Stürz (Draftfcb Partners), Victoria Kreutzer, Pierre Greber (yasssu.com), Stefan Schäffer (vi knallgrau); 2. Ian Hughes (Metaverse Evangelist und TV-Star aus UK) und Stefan Bielau (DailyMe.tv); 3. Thomas Hinterleithner (NeoMedia Europe), Sabine Hoffmann (ambuzzador Marketing) und Martin Wilfing (DMVÖ); 4. Thomas Loser (atmedia.at) und Eva Mandl (Himmelhoch PR); Anton Jenzer 5. Dieter Rappold und Amir Tavakolian (beide vi knallgrau); 6. Markus Deutsch (Präsident (WKO) und Lisa Jauk (Marketing Natives-Mitglied). DMVÖ) war ebenfalls dabei.

„Grassers Image möchte ich nicht aufbessern“ Bei der Veranstaltung des UNIMC erzählte Wolfgang Rosam vor Studenten, wie er fast bei McDonald’s gelandet wäre und warum er sich Karl Heinz Grasser nicht als Kunden wünscht. „Ich bin immer noch der Meinung, dass sein Handeln moralisch verwerflich ist“, so der PR-Guru über den ehemaligen Finanzminister. „Ich möchte sein Image auf jeden Fall nicht aufbessern. Ich nehme nur koschere Aufträge an. Ethik ist mir im Job wichtig. Man schläft besser, wenn man Anstand hat.“ Einer seiner spannendsten Aufträge war es, nach dem Weinskandal das Image des österreichischen Weins wieder herzustellen. „Das war mein schönster Job. Da habe ich viel Geld fürs Weintrinken bekommen“, meint Rosam. Nichts tun fällt Wolfgang Rosam schwer. Die Erfahrung der Langeweile machte er, nachdem er seine Agentur verkauft hatte. „Ich hatte viel Geld, ein Haus mit Weinkeller und war trotzdem ein unglücklicher Mensch. Ich halte es nicht aus, wenn ich unwichtig bin“, grinste Rosam. Langweilig wird ihm jetzt nicht mehr – neben seiner zeitAm Dienstag, dem 14.2., um aufwendigen Agenturtätigkeit 19 Uhr findet die Ehrung „Der ist der populäre PR-Mann HerÖsterreichische Journalist“, ausgeber des Gourmet-Guides „Journalisten des Jahres“, Falstaff. „Als Wirt würde ich „Medienmanager des Jahres“, allerdings wenig taugen“, „Redaktion des Jahres“ scherzt Rosam. „Viel Arbeit, im Studio 44 in Wien statt. geringer Stundenlohn.  (red)

Marketing Natives feierten erfolgreiches letztes Jahr

Abschlussevent Blick in die Zukunft Am Freitag, den 3. Februar, luden die Marketing Natives powered by DMVÖ zur großen Abschlussveranstaltung ihrer ersten sechsteiligen Eventreihe. Zum Ende des Verbandsjahrs mit 1.500 Facebook-Fans und 500 aktiven Mitgliedern sprachen im Wiener Club „Chaya Fuera“ Ian Hughes, TV-Star aus Großbritannien, und Stefan Bielau, Gründer von DailyMe.tv, passend zum Motto des Abends: Marketing 2020. „Für uns war dieser Event ein voller Erfolg. Wir konnten unseren Mitgliedern einen Ausblick in die Zukunft gewähren und ihnen einen Ort bieten, um zuerst zu networken und dann ausgelassen zu feiern“, so das Board der Marketing Natives. Unter den Gästen waren Markus Deutsch (Wirtschaftskammer Österreich), Gabriel Grabner (atmedia. at), ­Milosch Alexander Godina (DMVÖ und Tele2), Wolfgang Hafner (DMVÖ und dialogic Dialog Marketing Consulting), Michael Straberger (DMVÖ und straberger conversations), Peter Hofbauer (Lucy Marx) und Eva Mandl (Himmelhoch PR), Sabine Hoffmann (ambuzzador Marketing).  (cw) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Kunststück Damit Marken leben, sollten Künstler öfter eine Szene machen

anno dazumal

Karriere

Maria Nadler ist Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin von Maria Nadler Production. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung  des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Olivier Martens, UPC Neue Leitung Als Vice President B2B wird der gebürtige Niederländer die Spezialisierung auf Businesslösungen für kleine und mittelgroße Unternehmen vorantreiben und das Kundenservice weiter ausbauen.

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Vorhang auf Wenn Marken inszeniert werden, dann denken wir meistens an Werbung, an auffällige Werbespots, interessante Inserate oder kreative Mailings. Wir denken vielleicht auch noch an PoS-Aktionen und daran, dass alle Maßnahmen stringent sein müssen, um ein einheitliches Markenbild zu schaffen. Woran wir nicht so oft denken, sind Events, die genauso wie alle anderen Kommunikationsmaßnahmen die Botschaft tragen müssen und in das Markenbild einzahlen. Auch ein professionell organisierter Event trägt die Handschrift seines Absenders und fügt sich ins Gesamtbild der Marke – und das wird auch so gelebt. Was allerdings speziell bei Veranstaltungen oft unterschätzt wird, ist der ShowAct. Um eine Marke zu inszenieren, reicht es nicht, irgendeinen Künstler zu engagieren. Und umgekehrt ist der Künstler nicht gut beraten, sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Wer eine Marke wirklich zum Leben erwecken will, wer eine Geschichte erzählen möchte, der muss der Marke ihre 15-minutes-of-fame zugestehen. Der braucht Künstler, die sich ganz selbstverständlich mit der Marke oder dem Anlass auseinandersetzen. Der braucht eine Choreografie, die auf intensiven Recherchen basiert und ein Programm hervorbringt, das einzigartig und individuell den Charakter der Marke widerspiegelt. Kunst ist eine der großartigsten Formen, um zu kommunizieren – eine Kommunikationsform, die inszeniert werden will.

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100 Jahre Hautpflege ... Dieses Sujet der Marke Nivea wurde am 9. Juni 1912 mit dem Anzeigentext „Nivea – zur vollkommenen Hautpflege gehören Nivea-Seife und Nivea-Creme“ von der Beiersdorf AG geschaltet. Im Jahre 1911 wurde die Nivea Creme zum ersten Mal in einer kleinen runden Dose verkauft. Als Kernprodukt des Unternehmens haben sich die Inhaltsstoffe der noch heute beliebten weißen Creme nur geringfügig verändert.

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Erst die Marke, dann die Kunst

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