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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, TAG, 20. JÄNNER 2012 – 7

Himmelhoch freut sich: Die Agentur hat mit Jura einen weiteren Neukunden Seite 10 SHORT

ETHNOMARKETING

NEUES JAHR

Der Marketing Club Österreich bat zum Clubabend zum wichtigen Thema Seite 12

Club Cuvée lud zum Neujahrsempfang Seite te 12

© Club Cuvée

ETAT

© mn/Szene1/Langegger

© Himmelhoch

marketing & media © Sandra Tauscher

Reichl: „Die Branche ist oft sehr arrogant“

© Jedermann TV

Markus Rotter bringt eine neue, speziell auf die weibliche Zielgruppe ausgerichtete OnlineCommunity nach Österreich: mit sunny7.at bietet man in Kooperation mit dem globalen Magazinverlag Meridith auch der Werbewirtschaft interessante Optionen. Seite 10

Euro RSCG Vienna kreiert neuen Restplatzbörse-TV-Spot. click+>www.medianet.at

Storno Bundesländerkoordinator ebenfalls eingestampft

GF-Funktion Medienmann Wolfgang Fischer mit neuem Job

ORF I: Pelinka zieht sich zurück

ORF II: Fischer geht zu Stadthalle

Wien. Nach drei Wochen Protest gegen seine Bestellung zog Niko Pelinka seine Bewerbung als Büroleiter von Alexander Wrabetz zurück. Eine weitere Absage kam dann übrigens von Wrabetz selbst. Der neue Bundesländerkoordinator, werden sollte es der der ÖVP zugerechnete Robert Ziegler, ist auch Geschichte. Wrabetz via OTS: „Die geplanten neuen Agenden ‚Bundesländerkoordination‘ und ‚Strategische Planung‘, die auch von Prüfungskommission und Rechnungshof gefordert sind, werden derzeit nicht als Abteilungsstrukturen eingerichtet, sondern auf Projektebene weiterverfolgt.“

Wien. Im Führungsteam der Wiener Stadthalle, mit 500 Shows und 1,2 Mio. Besuchern pro Jahr Österreichs erste Adresse für große Events, steht nun ein Personalwechsel bevor: Mit 1. Februar 2012 werden als neues Geschäftsführungs-Duo Sandra Hofmann und Wolfgang Fischer ihren Dienst antreten – Sandra Hofmann als kaufmännische Geschäftsführerin und Wolfgang Fischer als Geschäftsführer für den Veranstaltungsbereich. Der langjährige ORF-Mann Fischer war dort zuletzt mit dem Aufbau und der Leitung der Abteilung Public Affairs in der ORF-Generaldirektion betraut.

Nach drei Wochen Proteststurm zieht Niko Pelinka ORF-Bewerbung zurück.

© ORF/Günther Pichlkostner

© Euro RSCG Vienna

MEDIANET TV HEUTE

medianet-Talk Reichl und Partner-Agenturchef Rainer Reichl holte kürzlich seinen langjährigen Mitstreiter Helmut Raml als Co-Geschäftsführer in die Agenturführung. medianet bat ihn zum Gespräch – über die personelle Erweiterung, die Agentur, aber auch über die eigene Branche. Seite 8

© APA/Herbert Neubauer

Dieter Brosz, Mediensprecher der Grünen, erklärt im medianet-Gastkommentar die Linie seiner Partei zum Thema ORF. Seine Forderung: „Damit Fehler nicht wiederholt werden, müssen problematische Strukturen verändert werden – jetzt.“ Seite 12

© Reichl und Partner/W.Heinrich

© Die Grünen

Wolfgang Wegscheider macht weiter: Ab sofort ist Jedermann TV auch auf „A1 TV“, dem Kabelfernsehangebot der Telekom Austria, österreichweit zu empfangen. Und zwar sowohl in SD- (Standard Definition), als auch in HD-Qualität. Seite 10

Wolfgang Fischer: Seit gut 30 Jahren im Kultur- und Mediengeschäft tätig.


C OV E R S TOR Y

8 – medianet

SEITENEINWURF

(K)eins für dich & (k)eins für mich

Freitag, 20. Jänner 2012

Neue Zeiten, neue Sitten „Die Kreativgötter der Vergangenheit haben es in Zeiten wie diesen nicht einfach“

Langfristiges Denken zählt Rainer Reichl holt seinen langjährigen Mitstreiter Helmut Raml als zweiten GF in die Agentur-Führung. DINKO FEJZULI

estern Nachmittag war es dann so weit – der über drei Wochen hinweg medial geprügelte Niko Pelinka zog seine Bewerbung für den Büroleiter des ORFGeneraldirektors zurück. Alexander Wrabetz nahm dessen Entscheidung zur Kenntnis und sprang ihm auch ein letzes mal zur Seite, als er neben anderen Gründen auch die ‚notorischen ORFGegner‘ für Nikos Scheitern ins Treffen führte. Vergessen wir mal für einen kurzen Moment alle Kritiker unterhalb der Küniglbergspitze. Nur: Es haben auch über 1.300 ORF-Mitarbeiter einen Protestbrief für einen unabhängigen ORF unterschrieben. Wir hoffen mal, dass der ORF-Generaldirektor mit ‚notorisch‘ und ‚Gegner‘ nicht diese Kollegen gemeint hat. Übrigens: Mit dem Büroleiter ging auch der offensichtlich für die schwarze Reichshälfte künstlich geschaffene Posten des Bundesländerkoordinators unter. Es wäre nun spannend, zu wissen, warum: Begründungen gäbe es mehrere. Zum einen die Proteste, die sich auch gegen diesen Posten gerichtet hatten, während woanders selbige einzusparen sind, oder aber auch die Herstellung des rot-schwarzen Gleichgewichts, nach dem der rot besetzte Posten des Büroleiters ja auch weggefallen ist. Wir hoffen mal nicht, das es wirklich so war.

G

medianet: Seit 1. Jänner ist Helmut Raml in die Position des Geschäftsführers bei Reichl und Partner (auf)gerückt. Was waren die Beweggründe für diesen Schritt? Rainer Reichl: Die Reichl und Partner Communications Group mit über 150 Mitarbeitern in Österreich bietet als eine von wenigen Agenturgruppen tatsächliche 360 Grad Kommunikation. Die Anforderungen an das Team sind sehr groß. Wir benötigen Generalisten und Spezialisten und bedingt durch das Wachstum haben wir auch unsere Führungsstrukturen ausgebaut. Für die Units in den Bereichen Online, PR, Media, Social Media, Reichl und Partner Schweiz und Reichl und Partner Deutschland gibt es eigene Managementteams, die von jeweils einer eigenen Geschäftsführung geführt werden. Und das sehr erfolgreich. Unsere größte Unit, die Reichl und Partner Werbeagentur, wurde bisher von mir alleine geführt.

„Unsere Branche ist oft sehr arrogant. Ein Werber macht keinen besseren oder schlechteren Job als jeder Geschäftsführer, Marketingleiter,

TIPP DES TAGES

Werbeleiter eines Unternehmens.“

© Ecowin

RAINER REICHL CEO REICHL UND PARTNER

Die Lebenden Lebenden und der Tod Jean Ziegler Die kapitalistische Warengesellschaft reduziert den Menschen auf seine Qualität als reaktive Zelle im Produktions- und Konsumprozess. Das Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit schafft Schicksal, der Einzigartigkeit des eigenen Lebens. Der Tod macht uns zu verantwortlichen Subjekten unserer Existenz. Um die Angst vor dem Tode zu mindern, gibt es nur einen Weg: Jeden Tag so viel Glück, so viel Sinn zu erschaffen, dass, am Ende des Lebens, dieses Leben seiner eigenen Negation so viel Sinn wie möglich entgegenzustellen vermag. Ecowin, 304 Seiten, 19,95 €

medianet: Eine Erweiterung nach dem Moto: ‚Eine Organisation lebt von der Weiterentwicklung‘? Reichl: Richtig. Deshalb haben wir beschlossen, das Management der Reichl und Partner Werbeagentur zu erweitern. Und Helmut Raml ist hier ein ganz wesentlicher Wegbegleiter, der bereits seit 17 Jahren bei Reichl und Partner in führender Position tätig ist. Insbesondere zeichnet er für unser Kompetenzzentrum für Business to Business Communications verantwortlich. Zudem betreut er seine Kunden im Retail- und Markenbereich sehr erfolgreich. Helmut Raml ist aber auch ein ausgezeichneter strategisch denkender Sparringspartner, der auch mich fordert. Gemeinsam werden wir die Reichl und Partner Werbeagentur einerseits in den Bereichen ‚Kreation‘, ‚Strategie‘ und ‚Jobprocessing‘ weiterentwickeln. Und wenn alles gut läuft, werden wir zur Jahresmitte unsere Geschäfts-

© Reichl und Partner/W.Heinrich

DINKO FEJZULI

Wien. Nach 17 Jahren bei Reichl und Partner, zuletzt als Senior Account Director, wurde Helmut Raml als zweiter Geschäftsführer von Agenturchef Rainer Reichl an die Spitze des Unternehmens geholt. medianet bat Rainer Reichl zum Gespräch, über den „Neuzugang“, die Agentur und die Branche generell.

Mit Jahresbeginn ist Helmut Raml neben Rainer Reichl zweiter Geschäftsführer bei der Agentur Reichl und Partner.

leitung durch ein drittes Mitglied erweitern. medianet: Wofür genau wird Herr Raml zuständig sein? Reichl: Unser Kompetenzzentrum für Business to Business Communications macht uns sehr große Freude. Wir arbeiten vor allem für international tätige Unternehmungen. Dieses Kompetenzzentrum wollen wir unter der Führung von Helmut Raml ausbauen und durch den Bereich der Finanzkommunikation ergänzen. Im Fokus steht die Positionierung und ganzheitliche Kommunikation von Marken im B2B Bereich. Michael Piber, Senior Account Director und aus der Markenartikelindustrie kommend, wird sich verstärkt um den weiteren Ausbau unseres Kompetenzzentrums für Fast Moving Consumer Goods und Gebrauchsgüter einsetzen. Auch hier geht es um die Positionierung und ganzheitliche Kommunikation von Marken. medianet: Und Sie? Reichl: Ich werde mich zunehmend auf das Kompetenzzentrum Retail & Services konzentrieren und dieses weiterentwickeln. Gerade im Retail Bereich kommt der cleveren Positionierung und ganzheitlichen Kommunikation Retail- und Dienstleistungsmarken zunehmende Bedeutung zu. Alle drei Kompetenzzentrum sind ‚Quelle‘ für alle Beratungsgruppen und Units unserer Agentur. medianet: Personalfluktuation ist in der Agenturbranche nichts Unübliches – Herr Raml ist im Gegensatz dazu bereits seit 1995 bei der Agentur. Worin liegen die Vorteile für Kunden in einem solch langfristigen Engagement? Reichl: Langfristiges Denken und Kontinuität auf Agenturseite wer-

den zunehmend von den Kunden geschätzt. Wissen geht nicht verloren, Indiskretionen bleiben aus und die Identifikation steigt. Wir ticken da ohnehin anders als viele andere Agenturen: Wir möchten unsere Kunden perfekt servicieren; daher verzichten wir ja auch auf Freelancer und setzen auf eigene Teams mit einer eigenen starken Unternehmenskultur. Ich kann der ganzen Freelancer Philosophie nichts abgewinnen.

„Alles wird besser als erwartet und wir sollten uns davon verabschieden, auf hohem Niveau zu jammern.“ RAINER REICHL

medianet: Gefragt nach einem Ausblick für 2012, ist sich kaum ein Marktteilnehmner sicher, was vom noch jungen Jahr zu erwarten ist. Wie lautet Ihre Prognose? Reichl: Alles wird besser als erwartet. (lacht). Wir dürfen nicht aufhören, positiv zu denken. Und wir sollten uns davon verabschieden, auf hohem Niveau zu jammern. medianet: Die heimische Kreativszene beklagt einen Respektverlust seitens der Auftraggeber gegenüber der Idee und der Kreation. Woran könnte das liegen? Reichl: Unsere Branche ist oft sehr arrogant. Ein Werber macht keinen besseren oder schlechteren Job als jeder Geschäftsführer, Marketingleiter, Werbeleiter eines Unternehmens. Wir sprechen mit unseren

Kunden auf gleicher Augenhöhe und sehen uns niemals als Kreativgötter. Die Kreativgötter der Vergangenheit haben es in Zeiten wie diesen nicht einfach. medianet: Bleiben wir gleich beim harten Alltag. In wirtschaftlich angespannten Zeiten zählt der Absatz mehr als eine schöne bzw. kreativ umgesetzte Idee – eine gefährliche Entwicklung für die Branche? Reichl: Nein, eine wunderbare Chance für echte, ganzheitlich denkende Kreativagenturen, jetzt dürfen wir zeigen, was wir wirklich können. (lacht) medianet: Ihre Agentur im Bezug auf die Branchen, in denen sie sich bewegen, sehr breit aufgestellt – wo sehen Sie trotzdem noch Aufholbedarf bzw. Luft nach oben? Reichl: Ich würde sehr gern für eine Telekom Gesellschaft arbeiten, weil wir so mit unseren hochspezialisierten Units für Werbung, Media, Online Kommunikation, PR und Event eine ganzheitliche Strategie entwickeln könnten und in diesem Bereich auch die entsprechenden Budgets vorhanden sind. Wir könnten unsere Performance wirkungsvoll zeigen. Und dann interessieren mich natürlich alle Retailer ganz besonders. medianet: Bei der diesjährigen medianet rankingweek hat Reichl und Partner in jeweils unterschiedlichen Kategorien Spitzenplätze belegt – quer über mehrere Disziplinen. Welche der Top-Platzierungen hat Sie besonders gefreut? Reichl: Reichl und Partner media wurde als die kreativste Mediaagentur Österreichs bewertet und das, obwohl wir in diesem Bereich nicht die größten sind. Aber auch alle anderen Units wurden im Gesamtimage unter die Top Ten gereiht; auch das freut mich sehr.


BUS I N E S S P R O MO TI O N

Freitag, 20. Jänner 2012

medianet – 9

Innovative Handschrift vom Kuvertspezialisten Kick-off-Tool fürs Campaigning: CPT Couvert punktet bei innovationsfreudiger Klientel

„Plus im Premium-Segment: Qualität setzt sich wieder durch“ Wirkung und Wertigkeit am Werbemarkt: Unternehmensgründer Günter Eberhardt über die Renaissance eines Klassikers. Wiener Neudorf. Was gibt es Neues? Und was ist das Beste? Kreativbranche und Kundenmarketing scheinen auch im Jahr drei nach Lehman Brothers nur schwer nachvollziehbare Antworten auf ein strategisches Kommunikations-Dilemma zu finden. Die Unsicherheit im Bereich der Kundenadressierung bleibt groß. Der Wunsch, in schwierigen Zeiten auf Nummer sicher zu gehen, lähmt viele Marktspieler. Dazu komme, dass der herbeigeschriebene Siegeszug der Neuen Medien

„Spezialisierung und

Aufmerksamkeit des Kunden wird über Print geweckt. Papier schafft Aufmerksamkeit, entscheidet, ob im Netz weiterlaufende Kampagnen das Zeug zum Erfolg haben.“ Der Lenkungseffekt mittels hochqualitativer Verpackungen sei nebenbei enorm. „Hier sind wir zurück im Spiel und können unsere Trümpfe ausspielen – in Abstimmung mit dem Kunden, genauso wie er es haben will“, betont der Kuvertvisionär. Vor allem die über Jahre forcierte, fruchtbringende Zusammenarbeit mit den Auftraggebern und die daraus resultierende Wertschätzung habe Vertrauen geschaffen, das auch in schwierigeren Zeiten nicht enttäuscht werde.

Exklusivität: Wir über-

Überzeugungsarbeit

Hightechlösungen, innovativen Materialien, Produkt- und Formvielfalt.“ GÜNTER EBERHARDT

© CPT Couvert (2), Montage: Beate Schmid

zeugen mit kreativen

Visionär Günter Eberhardt: „Haben das Kuvert als Hightech-Produkt neu erfunden.“

und sozialer Netzwerke zu unkalkulierbaren Schnellschüssen und wenig authentischem Campaigning verleite, fasst CPT CouvertGeschäftsführer Günter Eberhardt die beherrschende Marktlage und Mediendiskussion zusammen. Dem Kuverthersteller zufolge scheint „ausnahmslos jeder von seiner augenblicklichen Kommunikationslinie überzeugt. Und zwar hoffnungslos. Auch wenn diese morgen schon wieder für den nächsten Hype verworfen wird.“ De facto wären Meinungen und Strategien oftmals nicht das Papier wert, auf dem sie ohnehin nicht gedruckt würden. Doch die starke Konzentration auf den Fetisch „Online“ scheint am Höhepunkt, so der Haptikfan. „Ein erstes Zurückrudern findet statt.“ In Teilbereichen greife man wieder verstärkt zu hochwertigem Print. „Wir spüren das in sehr vielen positiven Rückmeldungen und nicht zuletzt anhand der in Teil-

segmenten steigenden Auftragslage für hochwertige Kuvertlösungen.“ Mit exklusiven Qualitäten in ausgesuchten Aufmachungen und impactstarken Sonderproduktion steuert CPT Couvert sicher durch stürmische Zeiten. Für Eberhardt der einzig richtige Weg: „Wir haben“, so der Unternehmer, „schon vor Jahren die Weichen gestellt und unsere Infrastruktur an Erfolg versprechenden Parametern ausgerichtet.“ Fakt bleibt: Der Massenversand ist rückläufig, das 08/15-Kuvert am Kampagnensektor (Werbe- und Direktmarketing-Bereich) fast schon ein Auslaufmodell. Die „Visitenkarte der Zukunft“ präsentiert sich überaus variantenreich – in Design, Material- und Produktionsfragen.

Kuvert für Premium-Kunden CPT Couvert profitiert heute vom sich weiter ausdifferenzierenden Kommunikationsgeschäft. „Der Zugang zum Kunden ist ein hoch-

selektiver“, fasst Eberhardt zusammen. Vor allem die PremiumKlientel wolle klassisch adressiert werden. Hier gewinne das Kuvert ert wieder an Stellenwert. Als Highend-Anbieter hat er gute Karten: „Unsere KuvertertLösungen sind nicht von der Stan Stange. Vor allem große Marken, en, die in den letzten Jahren stark auf andere ere Werbekanäle gesetzt haben, sind ind wieder im Boot und investieren tieren en in i produktions- und materialaufwenlaufwen wenwen dige Printaufmachungen. Wir stel stellen fest: Der Bedarf ist da. Es wird wieder Wert auf Qualität gelegt.“

Eberhardt: „Unsere Kundenbeziehungen sind stabil. Die kreativen, auf Papier gebrachten und auf Wirkung abzielenden Kuvert-Lösungen bleiben Teil der Kommunikationsmaschinerie. Auch weil auf unser Betreiben hin das Kuvert – abseits der Billigschiene – als eigenes, innovatives Produkt wahrgenommen wird.“ Doch damit nicht genug: Die von der Post für Februar angekündigten neuen Zustell-Modi im Bereich der Werbesendungen (zusammengezogene Auslieferungsintervalle und gebündelte Zustellung in einem offenen Umschlag,

mit der laut Eberhardt „irreführenden“ Bezeichnung ‚kuvert‘) würden nach seinem Dafürhalten das „echte Kuvert als individuelle Visitenkarte“ noch interessanter machen. Am Beginn des Jahres 2012 zeigt sich das Unternehmen zukunftsfit: Produktionsprozesse wurden optimiert, die Mitarbeitermotivation gesteigert. Mit Sonderanfertigungen just in time, konstanten Qualitätsstandards und kurzen Lieferzeiten konzentriert sich CPT Couvert „von innen heraus gestärkt“ auf den Heimatmarkt. „Weiteres Wachstum wird vor allem in Österreich stattfinden“, sagt Eberhardt. Zusätzlich wolle man die Exklusiv-Schiene im angrenzenden CEE-Raum Schritt für Schritt implementieren.

„Wir sind sehr breit aufgestellt: Das Who is Who der TopUnternehmen vertraut auf unsere Produktund Innovationskraft.“ GÜNTER EBERHARDT

Aufmerksamkeit wecken ken Zulegen konnte man beispielseispiels ielsiels lauweise am Handelssektor. Die lau fenden Anstrengungen im Bereich ich der Kundenbindungsprogramme ogramme mme schlagen auch in steigenden den AufAuf lagen zu Buche, Tendenz steigend steigend. gend. gend Generell beobachtet er eine ine Ver Verzahnung von Print und Online. line.. „Die „D

Sondermarke CPT Couvert im Auftrag der Österreichischen Staatsdruckerei

Spezialist liefert Sammlerstück Wien/Wiener Neudorf. Mit Innovation ins Topsegment: Für CPT Couvert ist die Saat am Kuvertmarkt 2011 buchstäblich aufgegangen – in Form eines Briefmarkenblocks zum „Jahr des Waldes“, als wertvolle Verpackung für einen ganz besonderen Inhalt. Im Auftrag der Staatsdruckerei ging CPT Couvert unter die Philatelisten. Unter den allerhöchsten Sicherheitsauflagen wurde die limitierte Auflage produziert. Die Umsetzung in Form eines Saatgut-Säckchens zählt zu den Highlights des abgelaufenen Geschäftsjahres, so Günter Eberhardt: „Eine besondere Reißund Trennlinie und das Taschenformat mit Füllfunktion stellten uns vor neue Herausforderungen. Nach eingehender Fallstudie und Machbarkeitsanalyse konnten wir mit nachgerüstetem Maschinenpark eine ideale Lösung für Druck und Markenperforation anbieten.“ Auch seitens der Österreichischen Staatsdruckerei zeigt man sich voll des Lobes: „CPT Couvert war für uns hinsichtlich Kompetenz, FlexiWertvolle Verpackung: CPT Couvert im „Markenfieber“. bilität und Zuverlässlichkeit der ideale Partner.“

Hightech in allen Formaten, ob kleine Auflage oder Masse mit Klasse: Sonderproduktionen zählen zu den CPT-Spezialitäten.

HIGHTECH-KUVERT Jedes Kuvert ist das Endprodukt eines Hightech-Prozesses. Die Ausgangsbasis liefern hochwertige Rohstoffe, die je nach Wunsch verarbeitet werden – vieles sei möglich, betont man bei CPT Couvert. Ob Samt oder Seide, Hüllen in formsprengenden Formaten oder in zehn Farben – mit den am NiederösterreichStandort produzierten und endgefertigten Kuverts laufen die kreativen Entwürfe vom Band. „Wenn andere abwinken oder versagen, springt unser Team ein“, so Günter Eberhardt. Auch die Öko-Schiene wird bedient: Mit CO2-neutralen Kuverts wurde in den letzten Jahren das Sortiment erweitert. Das Beste daran: Das blütenweiße „Envirelope“Kuvert aus 100% Altpapier hält allen Offsetpapier-Standards stand.

KONTAKT CPT COUVERT GMBH IZ NÖ SÜD Straße 2a, Objekt M10 A-2355 Wiener Neudorf Tel.: +43-(0)2236-61089-0 Fax: +43-(0)2236-61089-20 brief@cpt-couvert.at www.cpt-couvert.at


MA RK E TI NG & A GE N TU R E N

10 – medianet

Online-Portal Neu gestartetes Portal will Frauen jene Antworten geben, nach denen sie im Internet suchen

SHORT

sunny7.at bewegt Frauen

Himmelhoch zieht Jura als Neukunde an Land Wien. Die österreichische Niederlassung des Schweizer Premium-Kaffeevollautomatenherstellers Jura vergibt ihre PR-Agenden ab Jänner 2012 an Himmelhoch. Die Wiener Agentur zeichnet damit für PRAktivitäten sowohl im Haushalts- als auch Commercial-Bereich für Jura verantwortlich. Betreut wird die Marke von Claudia Koller, PR-Consultant bei Himmelhoch. „Mit Jura gewinnen wir nicht nur einen Neukunden, sondern einen Partner, dem Qualität und Nachhaltigkeit genauso wichtig sind wie uns“, freut sich Himmelhoch-GF Eva Mandl.

Der globale Magazinverlag Meredith liefert für das neue Online-Community-Portal Content. MICHAEL FIALA

Zielgruppe Frauen

© OÖ Nachrichten/Weihbold

Ab Ende März wird es mit „Business“ eine fünfte Welt geben. „Wir wollen Frauen das geben, wonach sie auch im Netz zu Themen ihres täglichen Lebens suchen“, sagt Susanna Sklenar, Chefredakteurin von sunny7.at, im Gespräch mit medianet. Frauen sind laut Sklenar heute an vielen Fronten aktiv. „Sie managen den Spagat zwischen Beruf und Familie und treffen darüber hinaus 80 Prozent der Kaufentscheidungen.“ Abgesehen davon werden künftig proportional mehr Frauen als Männer in den Bereich der Topverdiener vordringen. „Mit ‚sunny7‘ wollen wir

Peter Affenzeller ist neuer Marketingleiter bei den OÖNachrichten.

© Sandra Tauscher

Wien. Dieser Tage war es so weit: Da ging sunny7.at, Österreichs erstes Online-Community-Magazin für Frauen an den Start. Zeitgleich mit Österreich wird das Portal auch in der Ukraine gestartet. Weitere Länder im Central Eastern Europa-Raum werden folgen. sunny7.at wird sich dabei voll und ganz auf den OnlineKanal konzentrieren und will auch die Stärken ausspielen, die Online bietet. Vier Welten stehen entsprechend den Interessen den Leserinnen offen: „Family“, „Health“, „Home“ und „Beauty“.

nachrichten.at mit starkem Wachstum

John Flood (Managing Director), Susanna Sklenar (Chefredakteurin), Susanne Prosser (Social Media Managerin), Katrin Rupp (Chefredakteurin), Marcus G. Rotter (Head of Marketing & Sales).

Frauen in hochrelevanten Themenfeldern bestmöglich unterstützen“, meint Chefredakteurin Katrin Rupp ergänzend. Als „starke redaktionelle Basis“ wurde eine Partnerschaft mit dem Magazinverlag Meredith, dem Weltmarktführer für Frauenpublikationen, eingegangen. Das Material von Meredith wird durch eine siebenköpfige österreichische Redaktion ergänzt, um österreichischen Frauen themenrelevant ansprechen zu können. Außerdem soll sunny7.at auch als Expertenplattform dazu dienen, dass Frauen mit Profis in Kontakt treten und sich mit diesen individuell austauschen können.

Das neuartige Web-Community-Portal für Frauen ist kürzlich online gegangen.

Multi Channel Community Für die werbetreibende Branche wird sunny7.at „umfassende Kommunikationsprogramme“ anbieten. Rotter: „Wir können für jeden Kunden ein individuelles Programm zusammenstellen, das aus mehreren Kanälen besteht. Neben klassischer Bannerwerbung bieten unsere maßgeschneiderten Programme einen Schritt in Richtung hin zu kompletten Kommunikationslösungen, welche die unterschiedlichsten Anforderungen des Kunden auf digitalem Weg bedienen können. Durch unsere vielen Kanäle in Web und Social Media bieten wir All-inLösungen für die kommunikativen Herausforderungen unserer Kunden an“, so Rotter im Gespräch mit medianet. Eine Werbekooperation kann somit neben Bannerbwerbung auch Präsenz im themenrelevanten Um-

Erfolg Talkformat auf TV-Sender W24 startet dritte Staffel

Erster Regionalsender auf A1-TV

Promi-Talkshow „beim Feicht“

Kabelnetzen der Salzburg AG im Land Salzburg und angrenzenden Bezirken in Oberösterreich und der Steiermark ist das Programm weltweit im Internet unter der Domain www.jedermann.tv zu sehen, sowohl als Livestream, als auch in Beiträgen auf Abruf.

Verzögerter Sendestart Mit dem e-Care bietet A1 den Patienten ein digitales Full-Service.

feld auf den Social Media-Kanälen, auf sunny7TV oder auf mobilen Endgeräten zeigen. Die sozialen Netzwerke sind eine tragende Säule des Konzepts von sunny7. „Drei Viertel aller Frauen nützen täglich Online-Communities. Interessant dabei ist, dass die durchschnittliche Verweildauer bei Frauen um 30 Prozent höher ist als bei Männern“, so Rotter. „Facebook wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen und nicht nur eine Ergänzung sein, sondern sogar eine eigenes fokussiertes Parallel-Magazin darstellen“, sagt die sunny7.at-Social-Media-Managerin Susanne Prosser. Eine wichtige Ergänzung zum Webportal und Social Media werden Mobile Apps, Tablet Magazine und sunny7TV sein. In dem gebrandeten YouTube-Channel, der Ende Februar online gehen wird, werden selbst produzierte, kurze Videos, welche die Themen von sunny7 abdecken, aber auch themenrelevante Videos von Kunden gezeigt.

Dritter Verbreitungsweg Jedermann TV startet neu

Wien. Jetzt ist es so weit: Ab sofort ist Jedermann TV auch auf „A1 TV“, dem Kabelfernsehangebot der Telekom Austria, österreichweit zu empfangen. Der Empfang ist sowohl in SD- (Standard Definition), als auch in HD-Qualität möglich. © A1

Das schlummernde Potenzial der Frauen will sich das Portal zunutze machen. Bis zum Ende des Jahres peilt sunny7.at rund 250.000 Unique User an – bei fünf Impressions pro Visit. Erreicht weden soll dies unter anderem durch flankierende Marketing-Maßnahmen

© Jedermann TV

A1 TV, oder auch „A1 Kabel TV“, ist der dritte Verbreitungsweg, über den das Programm von Jedermann TV zu sehen ist: Neben den

Das Redaktionsteam: Ferdinand Wegscheider, Willi Ortmayr, Julia Schrammel, Christian Jörgner (v.li.n.re.).

Regionalsender mit Extra Die Sendestart auf A1 TV hatte sich aus technischen Gründen um einige Wochen verzögert. Jedermann TV ist der erste Regionalsender in Österreich, der direkt an die Sendezentrale von A1 TV angebunden ist und ohne Verzögerung live in das bundesweite Netz der Telekom Austria eingespeist wird. Durch das zusätzliche Angebot über A1 TV erweitert sich die technische Reichweite von Jedermann TV drei Monate nach dem Sendestart im Oktober 2011 um weitere 200.000 Haushalte in ganz Österreich. Zu finden ist Jedermann TV im Programmangebot von A1 TV aufKanal 117 in SD (Standard Definition), und Kanal 312 in HD (High Definition).

Oliver Feicht (re.) ist mit dem Erfolg seiner Promi-Talkshow im Wiener Lokal-TV-Sender Kabelnetz sehr zufrieden.

© W24

Neuer Service mit e-Care Terminal von A1

Wien. Ab sofort bietet das Wiener Privatspital Rudolfinerhaus seinen Patienten auch digitales Full-Service: Krankenbetten der Station Wilczek Parterre sind jetzt mit A1 eCare-Terminals ausgestattet. Damit können Patienten über einen Touchscreen vom Bett aus im Internet surfen, E-Mails und SMS versenden und empfangen, telefonieren, fernsehen und Radio hören. Durch eine hochsichere Infrastruktur für den Abruf und die Vernetzung von Patientendaten kann das eCare Terminal neben dem Entertainment in Zukunft auch für eine effiziente Behandlung und Betreuung eingesetzt werden.

wie etwa Online-Kampagnen oder Radio-Spots, so Marketing-Chef Marcus G. Rotter.

250.000 Unique User

© www.sunny7.at

Linz. Die Online-Plattform der Oberösterreichischen Nachrichten hat im Vorjahr überdurchschnittlich zugelegt. Dies dokumentiert die Statistik der Österreichischen Web Analyse (ÖWA), die Mittwoch die Kennzahlen für 2011 veröffentlicht hat. Demnach hat nachrichten. at um 16,9% auf 538.438 Unique Clients zugelegt. Über den größten Zuwachs aller Tageszeitungs-Homepages darf sich das nachrichten.at-Team bei den Visits freuen: Die Zahl kletterte um 23,8% auf 1.441.944 Visits pro Monat. Ebenso Österreich-Spitze ist der Zuwachs von nachrichten.at bei den Page Impressions (Seitenaufrufe): Die OÖN-Online-Plattform verzeichnete ein Plus von 18,6% auf 7.955.051 Page Impressions pro Monat.

Freitag, 20. Jänner 2012

Wien. Aufgrund der Nachfrage der Talkshow „beim Feicht“ geht die Sendung in diesem Monat in die dritte Runde. Die Eigenproduktion des regionalen Senders W24 wird vier mal in der Woche auf W24 ausgestrahlt. „Wir können uns über eine hohe Zuschauerquote freuen“, so der Talkmaster Oliver Feicht über den Erfolg der Sendung. Während der Talkshow spricht Feicht mit österreichischen Prominenten und versucht keine unangenehmen Fragen auszulassen. Bisher waren Artur Worseg, Hannes Androsch, Maria Rauch Kallat, Toni Polter, Jazz Gitti und viele mehr bei ihm im Studio und stellten sich seinen Fragen. Mit dem Erfolg des Talkformats ist der Moderator zufrieden: „Die Sen-

dung läuft mittlerweile das fünfte Monat und hat eingeschlagen wie ein Blitz“, so der Talkmaster. Neben der Konzeptionierung und Moderation ist er auch für die Finanzierung der Sendung mittels Sponsoren zuständig, was er sich schwieriger vorgestellt hat. „Das ist noch immer die Königsklasse der Werbung und lockt somit viele Firmen wie Penny Österreich, Kuhn Maßkonfektion, Figlmüller als auch prominente Gäste an, welche in der Sendung auftreten und sich den direkten und charmanten Fragen stellen wollen.“ Das Talkformat läuft jeden Dienstag, Donnerstag um 20:45 und Samstag, Sonntag um 9:45 auf W24 oder online unter: www.w24.at


INNOVATIONEN

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12 – medianet

Freitag, 20. Jänner 2012

MCÖ CLUBABEND CLUB CUVÉE

© medianet/Szene1/Günther Langegger; Michael Jeuter/www.jeuter.at (2)

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Der Marketing Club Österreich lud zum Clubabend

1. König von Ungarn-Chef Robert Letz mit Eduard Kranebitter (Schlumberger), Mister Club Cuvée Ralph Vallon und Markus Liebl (Brau Union); 2. Brigitte Bierlein (Verfassungsgerichtshof), Unternehmer Hansjörg Tengg und Claudia Däubner (Success & Career Consulting); 3. Sportlegende Anja Richter mit Christian Deutsch (ganznormal.at); 4. bauMax-Boss Werner Neuwirth-Riedl mit Jonny Schweiger (Ex-Zielpunkt-GF).

Ralph Vallon startet mit CC-Mitgliedern ins 10. Jahr

Neujahrsempfang

Ethnomarketing „It’s not Charity, it’s Business“ Am 16. Jänner lud der Marketing Club Österreich (MCÖ) zum Clubabend mit dem Thema Ethnomarketing. Manuel Bräuhofer (Brainworker) bezifferte die Kaufkraft der rund 1,6 Mio. in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund auf etwa 20 Mrd. € – ein Betrag, den sich die heimische Wirtschaft nicht entgehen lassen sollte, so der Experte, der auch sein erstes Werk „Ethnomarketing in Österreich“ präsentierte. Neben ihm nahmen drei weitere erfahrene Marketingverantwortliche im Bereich Ethnomarketing am Podium Platz: Werner Schediwy, Marketingleiter der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Orange Austria-Marketingleiterin Elisabeth Rettl und Darko Selenic, Leiter der internationalen Linien bei Blaguss Reisen. „It’s not Charity, it’s Business“, betonte etwa Schediwy. Unter den interessierten Gästen befanden sich u.a. Martina Frieser (Heute), Doris Ragetté und Michael Graf (RMS Radio „Does the internet kill journaMarketing Service), Manfred lism?“ Darüber wird am 24. Buchacher (Werbeagentur Jänner (18 Uhr) an der FH Wien Schilling) sowie Martin Mess(Währinger Gürtel 97) diskutiert. ner (kika/Leiner), Waltraud Anmeldung: US-Botschaft unter Groll (Groll PR) und Alfred programs@usembassy.at Lehner (vereinigten Fettwarenindustrie. (red)

Ralph Vallon, Club CuvéeInitiator und live relationsGF.

10. Jahr Club Cuvée-Initiator und live relations-Geschäftsführer Ralph Vallon startete im Rahmen eines Neujahrsempfangs im „König von Ungarn“ gemeinsam mit Mitgliedern ins neue und zugleich 10. Jahr des Club Cuvée. Brau Union-Generaldirektor Markus Liebl wartete dabei mit einer erfrischenden Bierverkostung auf; Eduard Kranebitter, Schlumberger-Vorstandsvorsitzender, verwöhnte die Gäste mit den besten Sekten seines Hauses. Lukullische Schmankerln von König von Ungarn-Chef Robert Letz rundeten das Angebot ab. Gesehen wurden u.a. Unternehmer Hans Jörg Tengg, UPC-Geschäftsführer Thomas Hintze, bauMax-Vorstand Werner Neuwirth-Riedl, Ex-Ministerin Maria Rauch-Kallat, ganznormal.at-Vorsitzender Christian Deutsch, Wiesenthal Wien-Geschäftsführer Otmar Nagelreiter, Postbus-Chef Heinz Stiastny, die Anwälte Mirjam Sorgo und Ernst Schillhammer, die Ärzte Michael Zimpfer und Andreas Walte, Medienmanager Oliver Voigt sowie Raphaela Vallon-Sattler, Executive Director des IAA. (red) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

ANNO DAZUMAL

Gastkommentar Ein öffentlich-rechtlicher TV-Sender braucht echte Unabhängigkeit

ORF: Parteipolitik raus

Diet Dieter Brosz, Die Grünen, Medien- und Sportsprecher, Abgeordneter zum Nationalrat. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

KARRIERE präsentiert von

Ingeborg Gratzer Österreichische Post

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Drei Punkte Die Diskussion zum Dringlichen Antrag der Grünen zur ORF-Reform verlief ernüchternd. Im Kern ging es um drei Punkte: ein sich selbst erne erneuernder Stiftungsrat, der nicht mehr durch die Parteien beschickt wird, die Streic Streichung der Verpflichtung, die Länder vor der Bestellung der LandesdirektorInne direktorInnen anzuhören und ein vierjähriges Wechselverbot vom Stiftungsrat in das Unterneh Unternehmen. Alle anderen Fraktionen haben diesen Reformvorschlag abgelehnt. Die S SPÖ erklärte wiederholt: Wer die Parteien nicht mitreden lassen will, sei für eine Privatisierung. Kanzler Faymann konnte kein Land finden, in dem die Parteien keinen Einfluss auf die Beschickung der Aufsichtsratsgremien des öffentlich-r öffentlich-rechtlichen Rundfunks hätten. Es ist für die SPÖ also undenkbar, dass in Österreic Österreich die Zivilgesellschaft in der Lage wäre, in einem Gründungskonvent einen ORF-St ORF-Stiftungsrat abseits der Parteipolitik zu wählen. Schade. ÖVP-Klubobmann Kopf kritisierte die Fälle Pelinka und Strobl und trauerte offenbar der Ära Lindner nach, in der Chefredakteur Mück jeden Bericht persönlich absegnen musste. In d der Ära Wrabetz ist die redaktionelle Vielfalt zurückgekehrt, das ist zu würdigen. Ko Kopf fand es nicht der Mühe wert, sich zu den Personaldeals der ÖVP zu äußern. Ein klares Wort: Der direkte Wechsel vom Stiftungsrat in den ORF war auch im Fall Strobl falsch. Damit Fehler nicht wiederholt werden, müssen prob problematische Strukturen verändert werden. Jetzt. Der Rückzug von Niko Peli Pelinka und die Erklärung von Alexander Wrabetz, auch andere Postenbese besetzungen nicht durchzuführen, öffnet die Chance für einen Neustart, für Glaubwürdigkeit statt Parteipolitik. © Die Grünen

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1. Manuel Bräuhofer (Brainworker), Elisabeth Rettl (Orange Austria), Darko Selenic (Blaguss Reisen), Werner Schediwy (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien) und Judith Löffler (MCÖ); 2. Michael Graf und Doris Ragetté (beide RMS); 3. Bräuhofer mit seinem ersten Werk „Ethnomarketing in Österreich“.

Piratenradio... Dieses Sujet wurde am 2. Februar 1992, vier Jahre nach dem Abschalten des Privatradiosenders, von der Radio CD Memorial Page mit dem Slogan „Radio CD – Radio CD – Wir ticken nicht normal“ gesendet. Die Geschichte von Radio CD International begann im Jahr 1990. Gesendet wurde damals aus der Slowakei, um unter anderem dem öffentlich-rechtlichen Sender Ö3 die Stirn zu bieten. Im Jahr 1998 wurde der Sender abgedreht.

Karriere Ingeborg Gratzer übernimmt ab sofort die Leitung „Presse & Interne Kommunikation“ der Österreichischen Post, wo sie außerdem für Eventmanagement und Sponng soring ntverantwortlich hzeichnet.

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