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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 20. SEPTEMBER SEPT 2011 – 7

MIT SCHARF

PRIVATSENDER II

Privatsender ATV startet bald seinen zweiten Kanal Seite 8

Das Gratismagazin Biber ist das beste – hhochoffiziell bestätigt Seite 12

Puls 4 präsentierte kßrzlich sein ein Programm Seite 14

Š SevenOne Media/ Andreas Tischler

PRIVATSENDER I Š Das Biber

Š ATV

marketing & media Puls 4: Show-Formate, Dokus und Information

Š IQ mobile

SHORT

Š medianet

Harald Winkelhofer, IQ mobileGrĂźnder, startet gemeinsam mit SMS-GF Martin Pansy das neue Werbenetzwerk „hAPPy“– ein vĂśllig neues Tool fĂźr APP-Marketing, inklusive Abrechnung per Klick und erstmalig auch mit der MĂśglichkeit des online DeviceTargeting. Seite 8

Gerhard Preslmayer, GF der B2B-Agentur SPS, wagt den nächsten Expansionsschritt. Vor Kurzem wurde eine Dependance in Stuttgart erÜffnet. Geschäftsfßhrer dort ist Christian Grimm, der auch als Creative Director Text fungiert. Seite 9

  



Puls 4 Bekannte und neue Eigenproduktionen sowie natĂźrlich FictionProgramme, Sportevents und nicht zuletzt die Highlightformate wie „Austria’s next Topmodel“ und „Popstars – Mission Ă–sterreich“ stehen am Programm. Seite 8  



 

Š Puls 4 (2); Puls 4/Jßrgen Hammerschmid (3)/Montage: B. Qelaj

       

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C OV E R S TOR Y

8 – medianet

Dienstag, 20. September 2011

Puls 4-Programmpräsentation Im ehemaligen Schlachthof St. Marx in Wien zeigt man, was man 2011/12 vor hat

SEITENEINWURF

Puls 4: Ein bunter Mix für kommenden TV-Herbst

Transparenz im Inseratendschungel

Neben den programmlichen Inhalten an sich gibt es den Privatsender Puls 4 künftig auch in HD zu sehen.

DINKO FEJZULI

ommende Woche gehen die Verhandlungen über den Entwurf zur sogenannten Medien-Transparenzdatenbank in die Schlussrunde – die im Parlament vertretenen Parteien legen nochmals Hand an. Dass dies kein Spazierganz wird, zeigt sich aber schon im Vorfeld. Und wenn man bedenkt, dass für die Verabschiedung des Gesetzes eine Zweidrittelmehrheit notwendig ist, kann man sich schon vorstellen, was herauskommen wird: Der kleinste gemeinsame Unsinn. Der Entwurf selbst sieht aber bereits jetzt schon streckenweise wie die reinste Verschleierungstaktik aus. So sollen Parteien, Institutionen und staatsnahe Betriebe halbjährlich und hier nur im Bausch und Bogen melden müssen, wie viel Geld insgesamt an einzelne Medienhäuser gegangen ist. Da bleibt viel Spielraum für das, was Reinhard Fendrich in seinem Lied „Tango Korrupti“ so schön besingt. Denn was ist eine Informationskampagne eines Energieversorgers, in der vor allem der zuständige Ressortpolitiker vom Plakat oder der Anzeigenseite lächelt? Wenn man weiß, dass das entsprechende Unternehmen und die entsprechende Amtsperson zufällig zur gleichen Partei gehören, ist einem als gelerntem Österreicher alles klar. Nur: Undurchsichtig bleibt es trotzdem. d.fejzuli@medianet.at

© SevenOne Media/Conny de Beauclair

K

Senderchef Markus Breitenecker: Die kommende TV-Saison auf Puls 4 ist ein Mix aus Altbewährtem und Neuem – zum Teil in Deutschland bereits erfolgreich erprobt. DINKO FEJZULI

Wien. Mittwochabend präsentierte der heimischen Privatsender Puls 4 sein Programm für die kommende TV-Saison: Und ähnlich einem Überraschungsei ist auch hier für Spiel, Spaß und Spannung gesorgt.

„Wir sind nach wie vor die am stärksten wachsende Sendergruppe in Österreich.“ MARKUS BREITENECKER GESCHÄFTSFÜHRER PULS 4

Neben altbewährten Formaten wie „Austria´s next Topmodel“, das bereits in seine vierte Saison geht, oder der Kuppelsendung „Messer, Gabel Herz – das Blind-Date-Dinner“ und dem Talkformat „Pro und Contra – der AustriaNews Talk“ dürfen sich vor allem männliche Zuseher auf das neue TV-Angebot freuen.

als Moderator/Quizmaster/ Fahrer. Neue Gefilde bestiegen hat man bereits mit dem Dokuformat „Spiegel TV Österreich“. Im Bereich Unterhaltung setzt man auf ein ebenfalls in Deutschland erfolgreiches Musik-Casting Format. Mit „Popstars – Mission Österreich“ sucht man heimische Musiktalente.

UEFA Europa League

Am stärksen wachsend

Puls 4 zeigt österreichische Mannschaften bei der „UEFA Europa League mit Sky“ und wirft wieder einen live-Blick auf die NFL. Zusätzlich will man in Eigenformate investieren und startet noch diesen Herbst die neuen Formate „Millionär sucht Frau“ und das bereits in Deutschland erfolgreiche „Quizztaxi“ mit Max Schmidl

Markus Breitenecker, Geschäftsführer Puls 4: „Wir sind nach wie vor die am stärksten wachsende Sendergruppe in Österreich. Die ProSiebenSat.1 Austria Gruppe und Puls 4 können heute auf viele bekannte, beliebte und vielversprechende neue Eigenproduktionen sowie natürlich Fiction-Programme, Sportevents und nicht

hAPPy Ermöglicht Abrechnung pro Klick und bietet erstmalig online Device-Targeting

zuletzt unsere Highlightformate wie „Austria´s next Topmodel“ und „Popstars – Mission Österreich“ stolz sein“. Breitenecker weiter in seiem Rückblick auf 14 Jahre SevenOne Media Austria und Ausblick auf das kommende Jahr: „Das Programm im Herbst auf Puls 4 hat viel zu bieten: Public Value, Sport, Glamour und jede Menge Unterhaltung. Das Jahr 2011 war und ist programmlich ein sehr starkes für Puls 4 und diesen Weg gehen wir auch 2012 weiter – mit dem Einstieg in die Königsdisziplin, der Champions League, beim Sport (wir haben ja bereits NFL, Skicross, UEFA Europa League), vielen neuen Formaten und der Umstellung aller Sender auf HD setzen wir auf hochwertiges Programm auf allen Ebenen.“

Vermehrung Mehr Sendefläche, gleiche Zielgruppe

Werben mit Endgeräte-Targeting online auf sms.at. Zusätzlich stehen viele weitere Targeting-Möglichkeiten, wie beispielsweise nach Mobilfunknetz, Alter, Geschlecht oder Region, zur Verfügung“, so IQ mobile-Gründer und Geschäftsführer Harald Winkelhofer. Bisher wurden die DownloadPreise auf der Basis von Tausend-Kontakt-Preisen kalkuliert. „Das erschwerte die Planung von

Werbebudgets erheblich“, erklärt Pansy. Mit dem von IQ mobile und sms.at entwickelten Angebot hAPPy werden ab sofort nur mehr die tatsächlichen Klicks auf das App-Werbemittel bezahlt. Ein Klick auf die App kostet nur 1 Euro. „Der festgelegte Preis lässt Ergebnisse in Form von möglichen Downloads und Ausgaben somit schon im Vorhinein exakter planen“, so Pansy weiter. (fej).

Wien. Der heimische Privatsender ATV startet am 1. Dezember ein zweites Programm. ATV 2, das genau wie der erste Sender dem Münchner Filmhändler Herbert Kloiber gehört. Es bringt neben Spielfilmen und Serien aus Kloibers Filme-Pool auch ATV-Eigenproduktionen sowie aktuelle Nachrichten und Wetterinformationen. Das Programmchema des zweiten ATV-Senders soll „Komplementär“ zu ATV gestaltet werden. Etwa will man zu den Donnerstags ausgestrahlten Krimiserien auf ATV mit „anderen guten Stories“ ausweichen. Es wird auch überlegt, Erfolgsformate wie „Bauer sucht Frau“ für jene, die es am ATV-Sendeplatz nicht sehen können, auf ATV 2 zu wiederholen.

Potenzial für B2C & B2B

© IQ mobile; sms.at

Wien. Der App-Markt boomt und die Anbieter setzen verstärkt auf gezielte Werbestrategien für ihre Anwendungen. In der Schlacht um Downloadund Userzahlen bietet präzises Targeting und eine einfache Abrechnung eine enorme Erleichterung in der Bewerbung von Apps. Dieser Ansatz ist die Grundlage für das von IQ mobile und sms.at gemeinsam konzipierte österreichische Werbenetzwerk hAPPy. „hAPPy ist ein völlig neues Tool für App-Marketing, das die Planung und Umsetzung von App-Werbung einfacher und besser kalkulierbar macht“, erklären IQ mobile Gründer Harald Winkelhofer und sms. at Geschäftsführer Martin Pansy unisono. Werbung für die jeweilige App in zielgruppenspezifischen mobilen Medien wie Portalen, In-Apps, Permission SMS/MMS gelten aufgrund der Targeting-Möglichkeiten als besonders effizient. So funktionierts: „hAPPy ermöglicht nicht nur Werbung in mobilen Medien wie gewohnt mittels EndgeräteTargeting, sondern auch effektives

IQ mobile-Gründer und GF Harald Winkelhofer und SMS-GF Martin Pansy.

Großes Augenmerk will man auch auf die Nachrichtenschiene legen. Immerhin habe man gerade hier in den letzten Jahren viel ins Know-how investiert. Schowformate wird es auf dem zweiten Sender übrigens, wie am

© ATV

Werbenetzwerk für mobile Apps ATV startet mit ATV 2 Beim Programmschema hält man sich etwas zurück, das Logo ist fix.

ersten auch schon, nicht geben, ebenso wenig wie neue Magazine. Insgesamt soll ATV 2 den ersten Sender ATV „ergänzen“. Besondere Auswirkungen erhofft man sich sowohl für den Bereich B2C, aber auch B2B: Mit dem zweiten Kanal spricht man die gleiche Zielgruppe wie mit dem ersten an, und hier hatte ATV das „Problem“, immer wieder schlicht ausverkauft zu sein. Vereinfacht gesagt verdoppelt man mit dem zweiten Sender alle Zeitschinen, in denen geworben werden kann. Letztendlich will man mit ATV 2, ATV und der Internetplattform ATV.at künftig vor allem auch die Werbewirtschaft ansprechen und eine ganze Vermarktungsplattform bieten, um Werbebotschaften „punktgenau an die Seher und User zu bringen“.


MA R K E TI N G & A GE NTUR E N

Dienstag, 20. September 2011

medianet – 9

Expansion SPS-Geschäftsführer Preslmayer: „Nachhaltiges Wachstum ist nur durch Akquisition von Neukunden möglich“

SPS: Neuer Standort in Stuttgart Standortleiter in Stuttgart ist Christian Grimm, der von einer der namhaftesten B2B-Agenturen Deutschlands geholt wurde.

„Wir müssen uns in

so. Daraus resultiert für uns natürlich großes Potenzial.“ Die Auftragslage in Österreich hat sich in den vergangenen Monaten wieder verbessert. „Der Wirtschaft geht es wieder besser. Man bekommt wieder Termine, die Ohren sind wieder offen. Dinge werden wieder aus der Schublade geholt. Wir haben einige Projekte laufen, wo wir in der Angebotsphase sind oder sogar schon einen Schritt weiter“, erzählt Preslmayer über das Geschäft in Österreich. „Was das Neugeschäft betrifft, haben wir bereits einige vielversprechende Kontakte aufgebaut“, so Tina Tagwerker, die bei SPS u.a. für den Bereich New Business zuständig ist.

Deutschland von unten

Weltweites Netzwerk

nach oben arbeiten und

Die Budgets wie vor der Weltwirtschaftskrise wird man wohl nicht mehr erreichen. Preslmayer: „Die Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht, in allen Bereichen. Und: Die Kommunikationslandschaft hat sich verändert. Es gibt andere Kanäle, die vielfältiger und vernetzter sind.“ Ebenfalls verändert hat sich der Einsatzort: In der globalen Welt muss ein Industrieunternehmen auch rasch beispielsweise in Asien kommunizieren können. Aus diesem Grund ist SPS Mitglied im International Agency Network E3. Dabei gibt es z.B. einen Partner in Shanghai. „Das ist nicht nur ein Netzwerk am Papier. Wir kennen die Partner persönlich, mit denen wir Projekte gut abwickeln können. Bei Projekten in fernen Regionen sieht sich SPS eher in der beratenden Funktion und nicht als Umsetzer. Das ist für uns noch nicht das Tagesgeschäft, wir haben jedoch schon Routine.“ www.sps-marketing.com

DINKO FEJZULI

Wien/Stuttgart. Die SPS Marketing, Österreichs führende B2B-Agentur, wagt den Sprung nach Deutschland und hat einen Standort in Stuttgart eröffnet. Die dazu notwendige kompetente Leitung hat SPS-Geschäftsführer Gerhard Preslmayer gleich bei den nördlichen Nachbarn gesucht – und gefunden. Künftig wird Christian Grimm als Creative Director Text und Standortleiter in Stuttgart fungieren. Grimm war zuvor bei einer der namhaftesten B2B-Agenturen

zunächst den Namen © medianet

SPS bekannt machen.“ GERHARD PRESLMAYER, GF SPS

SPS-GF Gerhard Preslmayer, Tina Tagwerker (Business Development) und Christian Grimm, Leiter der Vertretung in Stuttgart.

Deutschlands, bei RTS Rieger Team, tätig. Der Start ist den Angaben Preslmayers zufolge geglückt; „Wir sind im Rahmen unseres BusinessPlans, auch wenn es nicht leicht ist, den ersten Schritt zu schaffen. Wenn man einmal die eine oder andere namhafte Marke auf der Kundenliste hat, ist die Hemmschwelle dann bei potenziellen Neukunden nicht mehr so hoch, zumindest mit uns über mögliche Projekte zu sprechen.“

„Von 20 Inseraten in einem Industriemagazin sind zwei wirklich gut. Daraus resultiert unser Potenzial.“ CHRISTIAN GRIMM, LEITER SPS STANDORT STUTTGART

Marke SPS bekannt machen in Hamburg. Zuvor verdiente er sich seine Sporen als Zeitungsredakteur, „wo ich schon sehr früh mit sehr vielen verschiedenen Branchen zu tun hatte“.

Die Gründungsphase in Stuttgart ist in diesen Wochen abgeschlossen worden. Jetzt wird das Adressmaterial selektiert und der potenzielle Kundenkreis angesprochen. „Unser Ziel ist es natürlich, SPS als Marke in Deutschland bekannt zu machen. Erste Projekte für das Frauenhofer IAO und KUKA Roboter zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Grimm im Interview mit medianet. Grimm war vor seinem Engagement bei SPS Kreativer bei RTS Rieger Team und genoss davor eine Ausbildung der bekannten „Texterschmiede“

B2B-Marketing gefragt Das Business hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Grimm verzeichnet am B2BMarketing-Sektor eine verstärkte Nachfrage. „Mittlerweile bietet jede dritte Agentur auch B2B-Marketing an. Die Frage ist nur, ob sie es auch können, denn zwischen Mi-

neralwasser und einem IndustrieRoboter ist ein Unterschied: sei es bei der Kaufentscheidung des Kunden oder bei der Auswahl der Erfolg versprechenden MarketingKanäle“, so Grimm. An die großen Etats in Deutschland durch den Markeintritt der SPS heranzukommen ist für Preslmayer in der ersten Phase nicht realistisch. „Wir müssen von unten nach oben arbeiten. In den nächsten ein bis zwei Jahren müssen wir den Namen SPS in Baden-Württemberg bekannt machen“, bleibt der SPSGeschäftsführer realistisch.

Konkurrenz kein Nachteil Der Schritt nach Deutschland hat aus Sicht von Preslmayer den Grund, das Geschäft nachhaltig abzusichern. „Wenn wir wachsen und unser Geschäft nachhaltig absichern wollen, war der Schritt, in andere Länder zu gehen, logisch. Der Markt ist nicht nur größer, auch die Preisstruktur ist anders, wir können dort höhere Honorare unterbringen. Es dauert dafür länger, Geschäfte abzuschließen. Wenn aber einmal etwas fixiert wurde, kann man das sauber abar-

beiten und das Konzept durchziehen“, zieht Preslmayer einen Vergleich zu Österreich. Die Kundenlandschaft in Österreich sei nicht besonders groß, außerdem haben die KMU weniger Budgets zur Vergabe. „Wobei es nicht darum geht, große Anzeigenkampagnen zu entwickeln. Es geht in Österreich oft zunächst nur um die Basics, da krankt es. Es geht daher oft nur darum, eine Geschichte zu erzählen. Das ist leistbar.“ Die bereits vorhandene und starke Konkurrenz in Deutschland sieht der SPS-Geschäftsführer nicht negativ: „Dadurch können wir uns für andere Kreative interessant machen.“ Grimm dazu: „Österreich muss sich auf keinen Fall verstecken.“ Das B2B-Geschäft im Industriebereich ist für Grimm derzeit oft noch hausgemacht. „Immer mehr merken jedoch, dass man mit guter Kommunikation etwas bewegen und Impulse setzen kann.“ Überzeugungsarbeit muss jedoch noch geleistet werden, auch wenn es manchmal gar nicht so schwer fällt. „Wenn man ein Industriemagazin durchblättert, sieht man bei 20 Inseraten maximal zwei gute. Das sehen auch die Unternehmer

PORTFOLIO Consulting, Positionierungs-Workshops, Strategieentwicklung, Corporate Communications, Corporate Identity, Corporate Design Werbung, Klassische Kampagnen, TV-, HFund Kinospots, Promotion, Below the line, Direct Marketing, Packaging, Objektdesign Mediaplanung/Mediamanagement, Public Relations, Geschäftsberichte, Investor Relations, Kundenmagazine, E-Marketing

Nach Plan: (Re-)Positionierung am virtuellen Markt

© ArgYou AG

PROMOTION

Wirkungsforschung, Konkurrenzanalysen: Messverfahren liefert Argumente für Web-Präsenz und impactstarkes Online-Campaigning.

Christoph Glauser, Geschäftsführer und Aufsichtsratspräsident ArgYou.

Baar/Schweiz. Kein Fischen in trüben Web-Gewässern – dafür glasklare Analysen, um die richtigen Köder im Netz auszulegen: Mit ArgYou können Unternehmen beispielsweise ihre skizzierten Online-Kampagnen schon vorab auf ihre Treffsicherheit hin prüfen lassen und testen, ob der Aufbau des eigenen Web-Auftritts (noch) kundenkompatibel ist. Der systemische Blick von außen, so die Schweizer Experten, mache marktfit – in jedem hochvolantilen Umfeld. Der Vorteil: Angebot und Nachfrage könnten direkt verglichen werden. ArgYou zeigt mittels seiner Messungen auf, ob ein Unternehmen

die User optimal bedient, auf technischer und inhaltlicher Ebene gut aufgestellt ist oder en détail neue Web-Wege einschlagen soll.

Fünfstufiges Verfahren Das Finding läuft über ein erprobtes, fünfstufiges Analyseverfahren (Info- und Datenscreening, -auslese, -gewichtung, Abgleich von Kundenwunsch und -wirklichkeit über 180 Suchmaschinen sowie ein an der Praxis orientiertes Ergebnis-Design). Die dafür entwickelten Methoden, Softwareund Hardewaretools werden seit 2006 laufend optimiert.

Innerhalb von zehn Tagen liegen detaillierte Ergebnisse in Form von Konkurrenz- und Marktanalysen auf dem Tisch, heißt es seitens des Schweizer Forschungsunternehmens. ArgYou-Geschäftsführer Christoph Glauser: „Die Erkenntnisse unserer Studien helfen durch Change-Prozesse und unterstützen Unternehmen, die die Inhalte ihrer Online-Kampagnen nachhaltig ausrichten wollen.“ Auch Werbe- und Webagenturen würden bei neuen Online-Projekten vermehrt auf die systematischen Messungen seines Hauses zurückgreifen, so der Mastermind.

INFO/KONTAKT „Arguments for You“, gegründet 2006, ist weltweiter Marktleader für Konkurrenzanalysen und für systematische Angebots- und Nachfragemessungen im Internet. Kontakt: ArgYou AG Zugerstrasse 74, CH-6341 Baar Tel: +41/41/767 08 28 E-Mail: info@argyou.com Web: www.argyou.com


ÖBB R A I L A D 20 11

10 – businesspromotion

Dienstag, 20. September 2011

Jetzt kommt Bewegung rein Die Nominierten des RAIL AD 2011 stehen fest. Mitte Oktober werden die Preisträger präsentiert

Finale des ÖBB RAIL AD 2011: Es kann noch mitgevotet werden! Auf einen Klick: Der Kreativwerbepreis der ÖBB geht in seine entscheidende Phase. Experten und Publikum küren die Besten der Besten. Unter www.oebb-railad.at kann die Online-Community noch bis 25. September für ihre Favoriten abstimmen. 1.

Alle Nominierten finden Sie unter: www.oebb-railad.at

Wien/Österreich. Sie wirkt sympathisch, ist großflächig und nicht zu übersehen. Keiner kann sie ausschalten oder überblättern: Kein Wunder also, dass Verkehrsmittelwerbung weiter an Terrain gewinnt. Auch bei der ÖBB sind die rollenden Botschaften schon lange auf Schiene & Co – zur Freude der Wirtschaft und der Kreativindustrie. Jetzt werden die besten Sujets prämiert. Und das Finale der RAIL AD 2011-Premiere verspricht einen heißen Werbeherbst. Im Rahmen des erstmals ausgeschriebenen ÖBB-Kreativwettbewerbs RAIL AD 2011 wurden die kreativsten, impactstärksten und effizientesten Kampagnen rund um Bahn & Co gesucht. Und dem Aufruf des Unternehmens wurde von der Kreativbranche in großer Zahl Folge geleistet. Jetzt geht es ins Votingfinale!

Zuletzt hatte eine prominent besetzte Jury beim ersten Auswahlverfahren die Qual der Wahl. Jetzt stehen die Nominierten aus knapp 100 eingereichten Projekten fest, die im Zuge eines Kombinationsbewertungsverfahrens von der Online-Community (unter: www.oebb-railad.at) aufs Siegertreppchen gehievt werden; am 13. Oktober werden die Gewinner in den Simmeringer Werkstätten der ÖBB präsentiert.

„Mit unserem Impact Award ÖBB RAIL AD 2011 gehen wir auch als Anbieter von Wer-

Entscheidung im Oktober

bemöglichkeiten in die Offensive.“

Vielfalt wird ausgezeichnet

MANFRED OSCHOUNIG

Schon jetzt ist man in der ÖBB mit dem Wettbewerbs-Baby, aber vor allem mit dem kreativen Einreichniveau höchst zufrieden. Dazu ÖBB-Kommunikationschefin Kristin Hanusch-Linser: „Mit dem ÖBB RAIL AD wollen wir die Vielfalt der Werbeformen entlang Öster-

reichs größtem Mobilitätsnetz sichtbar machen. Auch da kommt jetzt mehr Bewegung rein. ÖBB als größte österreichische Mobilitätsmarke lädt die Werbewirtschaft zum kreativen Markentransfer ein.“ Auch Juryvorsitzender Dieter Scharitzer sieht dem Finale mit Begeisterung entgegen. „Die hohe Anzahl an Einreichungen beweist die ernorme Markenkraft der ÖBB. Als Vorsitzender der Jury darf ich die Seriosität des Bewertungsprozesses unterstreichen und ich möchte der nationalen Werbewirtschaft zu ihrer Kreativität gratulieren.“

„Als Vorsitzender der Jury darf ich der nationalen Werbewirtschaft zu ihrer Kreativität © Alle Bilder: ÖBB

gratulieren.“ DIETER SCHARITZER

realisiert wurden. Manfred Oschounig, Geschäftsführer ÖBB CIM: „Mit unserem Impact Award ÖBB RAIL AD 2011 gehen wir auch als Anbieter von Werbemöglichkeiten in die Offensive. Wir wollen alle kreativen Möglichkeiten unseres Unternehmens präsentieren.“

„Vision“ unterschieden. Die Kategorie „Real“ sind bereits erfolgte Werbeauftritte auf ÖBB-Flächen. In der Kategorie „Vision“ sind konzipierte Kampagnen eingereicht worden, welche jedoch noch nicht

Jetzt stellen sich die Nominierten einem Online-Voting auf www.oebb-railad.at. Die Preisträger werden aus einer Kombinationsbewertung ermittelt. Den Gewinnern winkt neben den attraktiven ÖBB RAIL AD-Trophäen eine einjährige Zugpatronanz im Wert von je 12.000 €. Die Verleihung des ÖBB RAIL AD 2011 geht am 13. Oktober 2011 in den Simmeringer Werkstätten der ÖBB über die Bühne.

„Mit dem ÖBB RAIL AD wollen wir die Vielfalt der Werbeformen entlang Österreichs

Kategorien: 4 mal zwei

größtem Mobilitätsnetz

Der ÖBB RAIL AD 2011 wird in den Kategorien „Zug“, „Bahnhof & Infrastruktur“, „Bus“ und „Digital“ vergeben. Bei jeder Hauptkategorie wird zwischen „Real“ und

sichtbar machen.“ KRISTIN HANUSCH-LINSER

2.

3.

4.

1: Kunde: Bühne Baden Agentur: schultz+schultz Mediengestaltung 2: Kunde: Coca-Cola Agentur: KESCH Branding 3: Kunde: Kapsch Agentur: Media Com/ Publicis Group Austria 4: Kunde: Ölz Meisterbäcker GmbH Agentur: Draftfcb Partners 5a+b: Kunde: Wien Energie, Agentur: Demner, Merlicek & Bergmann, 6: Kunde. DocLX Travel Events GmbH, Agentur: DocLX Holding DocLX 7: Kunde: KRONEHIT Radio, Agentur: Werbeagentur Fredmansky


Ă–BB R A I L A D 20 11

Dienstag, 20. September 2011

5a.

businesspromotion – 11

5b. 6.

7.

Alle Nominierten finden Sie unter: www.oebb-railad.at

DIE NOMINIERTEN BIPA Parfßmerien GmbH XXXLutz KG mammut sports group austria Kapsch Deutsche Telekom Kimberly Clark GmbH LG Casinos Austria AG DocLX Travel Events GmbH OPST Obst Partner Steiermark GmbH Gewerkschaft PRO-GE Coca-Cola ORF RadioKulturhaus Marketagent.com online reSEARCH GmbH Berglandmilch – Die Schlanke Linie WKNÖ Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation KRONEHIT Radio BetriebsgmbH checkfelix.com Bezirksblätter NiederÜsterreich GmbH Brussels Airlines Korean Airlines Ringstrassen-Galerien Saalbach Hinterglemm Verlagsgruppe NEWS, Magazin NEWS Emirates Austria Raiffeisenlandesbank Wien/NÖ Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H Sporthilfe Caritas Österreich Rudolf ÖLZ Meisterbäcker GmbH Szene 1 Bßhne Baden Bahnhofcenter Innsbruck Mattel GmbH linz09 Gigasport FORUM 1 KURIER Redaktionsgesellschaft The Coca-Cola Company | BURN Deutsche Telekom Nationalpark Hohe Tauern/Gemeinde Mallnitz A1 Telekom Austria AG OÖ Thermenholding GmbH Wien Energie GmbH Caritas Österreich Minimundus MILFORD Tee Austria IP Österreich emporia Telecom NÖM AG UniCredit Bank Austria AG tele.ring, Deutsche Telekom Schallaburg/NÖ Landesaustellung 2011 Zitate.at

PREISVERLEIHUNG Die Verleihung des ÖBB RAIL AD 2011 findet am 13. Oktober 2011 in den Simmeringer Werkstätten der ÖBB statt.



    

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ME D I E N

12 – medianet

Dienstag, 20. September 2011

Auszeichnung Die Fachzeitschrift Der Ă–sterreichische Journalist hat das Wiener Stadtmagazin Das Biber zum besten Gratismagazin Ă–sterreichs gekĂźrt

Verkanntes Potenzial entdecken Viele Anzeigenkunden wĂźrden Nutzen von Mirgrantenmedien noch nicht ganz sehen Vi

Š Das Biber

JĂœRGEN HOFER

Der Ă–ste Ă–sterr. rr. Jour Journali Journalist nalist nali st kĂźr kĂźrte te Das Bibe Biber kĂźrzlich zum besten Gratismagazin.

Wien Wien. Die Fachzeitschrift Der Österreichische Journalist hat das Öste Wiener Stadtmagazin Das Biber Wien zum besten Gratismagazin Österreic reichs gekßrt. Ivana Cucujkic, stv. Chefredakteurin des Preisträgers, Chef Gespräch mit medianet ßber im G die Stärken des eigenen Produkts sowi sowie fehlende Aufklärung in der Gesellschaft. Gese „Man freut sich immer, wenn man eine Auszeichnung erhält. Aber man arbeitet nicht fßr Auszeichnungen, sondern dafßr, dass zeic man ein gutes Produkt schafft�, so Cucujkic. Neben dem Fokus auf quaCucu

litativ hochwertiger Aufbereitung von Inhalten rund um das Thema „Migration“ sieht man bei Das Biber die eigene Stärke auch im optischen Aspekt: „Wir sind alle wahnsinnige Ă„stheten in der Redaktion. Aussehen ist heutzutage einfach alles – du kannst dich eben fast nur auf der optischen Ebene unterscheiden.â€? So investiere man viel Energie fĂźr Foto, Grafik und Layout, um bei der hohen Dichte am Magazinmarkt ein Alleinstellungsmerkmal zu erzielen. „Aber das macht eben genau den Unterschied, warum wir die Auszeichnung erhalten habenâ€?, erläutert Cucujkic das Erfolgsgeheimnis des eigenen Blatts.

Aufhol- und Aufklärungsbedarf sieht Cucujkic im Stellenwert des Themas „Integration“ auf medialer Ebene: „Es haben noch immer nicht alle Kollegen in der Medienlandschaft verstanden, dass das ein Thema wie jedes andere ist.â€? So fänden sich beispielsweise eindeutige Wirtschaftsthemen wie Halal-Kleidung im Ăśsterreichischen Handel oft im Ressort „Vermischtes“ wieder, statt im Wirtschaftsressort. „Da sieht man den Denkfehler. Es wird zwar Ăźber Integration geschrieben, aber total separat behandelt. Mir kommt es so vor, als wĂźrden andere Medien dieses Thema als Behinderung ansehen. Sie

wissen nicht genau, wie sie es verpacken sollen und kapieren nicht, dass es ein Teil des Ganzen ist und Integration bei jedem Thema integriert werden kann�, kritisiert Cucujkic die Tatsache, dass die Thematik immer noch nicht in der Mitte der Gesellschaft gelandet ist. Aber nicht nur im eigenen Berufsstand, auch auf politischer Ebene sieht die 2009 mit dem Publizistikpreis fßr Interkulturellen Dialog ausgezeichnete Journalis-tin enormen Nachholbedarf: „Es ist lustig, wie manche Politiker in Interviews reagieren. Manchmal kommt man sich vor wie in einer Fragestunde. Aber nicht, dass wir den Politiker interviewen, sondern dass der von uns ßber die Thematik vieles erfahren mÜchte.�

„Wir leisten Pionierarbeit“

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Š Igor Minic

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Es sei Tag fĂźr Tag eine Pionierarbeit, das Thema von Null an zu erklären und zu erzählen. Auch vielen Anzeigenkunden wäre laut Cucujkic die wirtschaftliche Tragweite der medialen Verarbeitung von Integration nicht zur Gänze bewusst. Dabei ist Das Biber laut einer IFQM-Studie das Leitmedium fĂźr Leser mit migrantischem Hintergrund: Jeder zweite Wiener mit exjugoslawischem Background unter 30 Jahren liest den Ergebnissen zufolge das Magazin, bei der selben Zielgruppe mit tĂźrkischen Wurzeln sind es 20%. International agierende Unternehmen wie auch Ăśffentliche Stellen schätzen laut Angaben der Anzeigenabteilung die MĂśglichkeit der direkten Ansprache der Zielgruppe. Mit steigender Aufmerksamkeit will auch Das Biber seine eigenen Grenzen erweitern: â&#x20AC;&#x17E;FĂźr das fĂźnfjährige Jubiläum im nächsten Jahr haben wir natĂźrlich das Ziel, die Auflage wieder zu erhĂśhen.â&#x20AC;? Zudem soll die Verbreitung in den Bundesländern in Angriff genommen werden, ebenso wie die noch stärkere Vernetzung mit der Leserschaft und vermehrtem User generated Content aus der Community. FĂźr die OnlineBestrebungen auf www.dasbiber. at wurde das Magazin fĂźr aktuelle Blogs, aktive Community, Multimedia-Einsatz sowie FĂźhrung eines offenen Kommunikationsforums bereits ein mal ausgezeichnet.

Ivana Cucujkic, stv. CR Das Biber, freut sich Ăźber die Auszeichnung.

FACTS

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Das prämierte Gratismagazin Das Biber wurde 2006 als Pilotprojekt ins Leben gerufen und publiziert mittlerweile mit einer Auflage von 65.000 StĂźck (Ă&#x2013;AK) zehn Mal im Jahr. Sieben fest angestellte Redakteure und 30 freie Mitarbeiter berichten â&#x20AC;&#x17E;direkt aus der multiethnischen Community heraus und reflektieren das LebensgefĂźhl einer neuen Generation, schwingen dabei aber nicht die moralische Integrationskeuleâ&#x20AC;&#x153;, wie sich das Magazin selbst beschreibt. Das Biber liegt in 60 AnkerFilialen, div. Einkaufszentren, Szene-Treffs & exklusiv in 50 Wiener Schulen auf.


ME D I EN

Dienstag, 20. September 2011

medianet – 13

Unterschiedliche Entwicklung Konvergenz von Zentral- und Osteuropa gegenüber Westeuropa setzt sich fort – Südosteuropa weiterhin schwach

Erholung am CEE-Werbemarkt? Wien. „Auf dem CEE-Werbemarkt scheint das Schlimmste bereits überstanden zu sein. Dennoch bleiben immer noch Unsicherheiten“, meint Václav Kmínek, Analyst für CEE Medien-Aktien bei der Erste Group. „Eine Erholung des Werbemarkts erwarten wir in Polen, Slowenien und der Tschechischen Republik, während die südosteuropäischen Märkte 2011 leichte Rückgänge verzeichnen sollten. 2012 rechnen wir aber mit einem langsamen Aufschwung.“ Kmínek weiter: „Auch wenn wir ein Übergreifen der negativen Marktstimmung auf die Realwirtschaft für unwahrscheinlich halten, so haben wir unsere Prognosen für das Wachstum des CEEWerbemarkts in den nächsten Jahren deutlich zurückgenommen. Gegenüber Zentraleuropa sind wir optimistisch eingestellt, während Südosteuropa immer noch schwächelt.“ Der Mediensektor sei ein prozyklischer Sektor und daher ist das Werbebudget von Unternehmen stark an das aktuelle Konsumverhalten gekoppelt. Im gegenwärtigen Umfeld bevorzugen die Analysten der Erste Group Unternehmen mit soliden Bilanzen und der Fähigkeit, hohe Cashflows zu generieren.

Wachsende Werbeausgaben Die CEE-Arbeitslosenquote hat ihren Höhepunkt bereits 2010 überschritten, wodurch sich die Konsumstimmung deutlich verbessert hat. Dies sollte sich in den kommenden Quartalen in einem Wachstum des Werbemarkts niederschlagen. Die CEE-Volkswirtschaften wachsen, am realen BIP gemessen, stärker als die westeuropäischen, was sich positiv auf die Werbemärkte auswirken wird. Die aktuellen Werbeausgaben der CEE-Länder, die noch unter 1% des BIP liegen, lassen aus Sicht der Erste-Analysten auf eine Fortsetzung des Konvergenzprozesses der Region gegenüber Westeuropa erwarten. Mit einem wachsenden BIP pro Kopf sollten sich damit auch die Werbeausgaben pro Kopf dem westeuropäischen Niveau nähern. „Die Arbeitslosigkeit und Einzelhandelsumsätze haben den größten Einfluss auf Werbebudgets. Die zentraleuropäischen Werbemärkte verbuchen wieder gute Ergebnisse, während Südosteuropa nach wie vor schwächelt. In Polen, Tschechien und Slowenien nähern sich die Werbemärkte wieder ihren Vorkrisenniveaus. Eine vollständige Erholung erwarten wir in CEE jedoch erst in den nächsten fünf Jahren“, prognostiziert Kmínek. Bei den Zeitungen, aber auch den Zeitschriften scheint sich der Trend

langfristig rückläufiger Werbebudgets fortzusetzen. Davon wird vermutlich des Internet und an zweiter Stelle das Fernsehen profitieren. Im jüngsten Wirtschaftsabschwung hat sich der langfristige Trend, dass der Printmarkt Werbekunden an das Internet verliert, bestätigt. „Die Auflagen sind immer noch unter Druck, doch verläuft der Schrumpfungsprozess nun schon langsamer, was darauf hinweist, dass der Printmarkt (was die Auflagen betrifft) bald seinen Tiefpunkt erreicht haben wird. Andererseits können wir keine Faktoren erkennen, die die Auflagenerlöse wieder deutlich steigen lassen könnten“,

meint Kmínek. Insgesamt kann man auf den derzeit tiefen Niveaus eine Stabilisierung erwarten, während sich die Verlagerung hin zum Internet fortsetzen wird.

Erholung parallel zum BIP Die Erste Group-Analysten erwarten eine Erholung der Werbeausgaben parallel zur Erholung des BIP. Die tatsächliche Erholung sollte laut Analysten mit zunehmendem Konsumentenvertrauen und wachsenden Verbraucherausgaben im Jahr 2012 einsetzen. Verglichen mit den westeuropäischen Märkten, expandieren die CEE-Volkswirt-

© sxc

Weitere Infos zu den Analysen: http://www.erstegroup.com)

Erste Bank Analys Václav Kmínek. Das Wachstum fällt unterschiedlich aus.

15. AUSTRIAN EVENT AWARD

Veranstalter:

Austrian Im CEE-Raum ist das BIP ein guter Gradmesser für die Medienbranche.

schaften, am realen BIP gemessen, rascher (Ausblick des Erste Group Research für 2011: CEE 3,2%, Eurozone 1,8%), was auf die Werbemärkte durchaus positive Auswirkungen haben wird. Bei wachsendem BIP pro Kopf sollten sich auch die Werbeausgaben pro Kopf in absoluten Zahlen an das westeuropäische Niveau angleichen. Betrachtet man die Werbeausgaben nach Medium, wird von der Neuverteilung des Werbekuchens vor allem das Internet sowie das Fernsehen profitieren. (mf)

© Erste Group

Positiventwicklung des CEE-Mediensektors im 2. Hj. 2011 mit unterschiedlicher Dynamik wird erwartet.

EVENT

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10 1. Manfred Haider (Leitung Unternehmens- und Programmkommunikation), Michael Stix, Geschäftsleitung Diversifikation; 2. Oliver Voigt und Wolfgang Felllner (Österreich); 3. Philipp Consemüller (Gf ConseQuences Marketing Consulting) und die Puls 4-Moderatoren Johanna Setzer & Norbert Oberhauser; 4. Moderatorin Marie Christine Giuliani und Michael Kapfer-Giuliani (GF Beratung der Lowe GGK); 5. Puls 4-GF Markus Breitenecker und MediaComGF Joachim Feher; 6. Martin Biedermann (ORF), Produzent Oliver Auspitz und Agenturchef Rudi Kobza; 7. Nathalie Lowey-Ball & Herwig-Hakan Mader (beide Puls 4) und VÖP-GF Corinna Drumm; 8. Tobias Oberzeller (Hrsg. Kickoff Magazin), Michael Eschlböck (Präsident ÄFBÖ) und Puls 4 Kommentator & selbstständiger Unternehmensberater Gerhard Hrebicek; 9. Walter Fink (Director Marketing Sky Österreich), Franz Kaiser (Kaiser Communications) und Dieter Jaros (Director Program & Production Austria Sky Österreich); 10. Karin Kainzbauer (SevenOne Media Projektmanagement B2C Marketing & On Air Promotion), Christian Nehiba (Puls 4-Sportchef).

Stimmungsgeladene Programm-Party der SevenOne Media Austria und Puls 4

SevenOne zeigt sich Es war ein rauschendes Fest – die Programm Party der SevenOne Media Austria: Bis in die frühen Morgenstunden wurde in der Rinderhalle St. Marx präsentiert, gelacht, getanzt und gefeiert. Rund 1.500 Gästen folgten der Einladung von SevenOne Media Austria und Puls 4 Geschäftsführer Markus Breitenecker und kamen zur exklusiven ProgrammParty. Einen Einblick in das Programm der ProSiebenSat.1 Austria Gruppe 2011/2012 brachten zwei Trailer und ein Rückblick von Markus Breitenecker auf die letzten 14 Jahre.

Steldichein der heimischen Medienbranche Unter den Gästen: Jan Delay, Joachim Feher (MediaCom), Robert Chvátal (Vorsitzender Geschäftsführung T-Mobile), Wolfgang Fellner (Herausgeber Österreich), Rudolf Klausnitzer, Monika Freiberger (Geschäftsführung WSE), Markus Latzka (Wirz), Rudi Kobza (Kobza Integra), Paul Leitenmüller (Herausgeber medianet), Michael Graf (RMS GF), Hannes Jagerhofer, Max Schmiedl, Walter Zinggl (Maxus Media), Thomas Mayer (T-Mobile Austria), Christina Schauer (Media 1), Martin Biedermann (ORF), Susanne Koll (OMD), Werner Dauschek (Orange Austria), Anelia Peschev, Johanna Setzer, Andreas Seidl, Norbert Oberhauser, Gabi Fischer, Elfriede Gerdenits, Bianca Schwarzjirg, Chris Stephan, Carsten Zimmermann, Amira Awad, Jürgen Peindl, Constanze Hill, Michael Eschlböck und viele mehr. (fej)

Gastgeber Puls 4-GF Markus Breitenecker und Stargast Young Delay.

KARRIERE & MENSCHEN ÜBER DIE MAN SPRICHT

Gastkommentar Niemand schreibt dem ORF hohe Reichweiten vor“

Quote & Inhalt – Quo vadis ORF?

© VÖP

Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verband Österr. Privatsender (VÖP). Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

© Bichl & Prendinger

Barbara Brunnsteiner, Reiter PR Barbar Einstieg Bar Barbara Brunnsteiner steigt ab sofort als a Partnerin bei Reiter PR ein und ergänzt das Führungsteam neben Thomas Reiter und Daniela Vadehra. Die studierte InternatioVade nale Betriebswirtin war über 13 Jahr Jahre in verschiedenen Marketing-, PR- und Sales-Funktionen tätig.

TOB I AS HA R TMA N N © STA Travel

Fisch oder Fleisch Ein Kriterium für öffentlich-rechtliches Fernsehen sei, dass es auch gesehen wird – so wurde der ORF-Generaldirektor jüngst von der APA zitiert. Hier offenbart sich ein kapitales Missverständnis. Der ORF muss ein anspruchsvolles und ausgewogenes Gesamtprogramm von Information, Kultur, Unterhaltung und Sport anbieten. So – und zwar auch in dieser Reihenfolge – steht es im Gesetz. Dort findet sich an keiner Stelle die Vorgabe möglichst hoher Reichweiten. Denn diese Inhalte sind es, die die Legitimationsbasis für die Rundfunkgebühren bilden. Doch die ORF-Führung hat dieses Ziel offenbar weitgehend aus den Augen verloren. Sie mäandert zwischen den Interessen der Politik und denen der Werbewirtschaft. Die Interessen der Seher geraten zunehmend ins Hintertreffen – ein Blick auf die Programmgestaltung genügt. Dass die Privatsender den österreichischen Zusehern eine attraktive Alternative bieten, behagt da gar nicht. Die populistische Kritik des Generaldirektors an den heimischen Privatsendern (die er als Hobbys reicher Unternehmer herabwürdigte) offenbart ein völlig anachronistisches Monopoldenken des Marktbeherrschers ORF. Hier ist ein grundlegendes Umdenken gefordert, sowohl vom ORF-Management, als auch von den österreichischen Medienpolitikern. Um den ORF wieder den Interessen der Gebührenzahler zu verpflichten, muss erstens der Programmauftrag klarer definiert werden und zweitens die Abhängigkeit von der Politik reduziert werden. Und drittens müssen die Werbemöglichkeiten im ORF schrittweise reduziert werden, um ihn auch von der Werbewirtschaft unabhängiger zu machen.

präsentiert von

übernimmt ab 13. September 2011 die Position als Sales Manager Austria bei STA Travel Österreich. Zuvor leitete Hartmann fünf Jahre den STA Travel-Shop in Basel. Der Manager absolvierte die Höhere Fachhochschule für Tourismus an der Academia Engadina in Samedan in der Schweiz.

JA S MI N ME DA N I © match group

© SevenOne Media/Stefan Caspari (5); medianet/Szene1/Philipp Hutter (4); SevenOne Media/Conny de Beauclair; SevenOne Media/Andreas Tischler

PROGRAMMPRÄSENTATION

verstärkt als Managing Consultant das Team der Kommunikationsagentur rund um Gabriele Brandner und Regina Senk. Medani arbeitete zuletzt bei Reed Exhibitions Messe Wien, wo sie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. Davor werkte sie im Manstein Verlag.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 20. SEPTEMBER 2011 – 15

außenwerbung 90 Jahre und kein bisschen leise ist das Motto bei Gewista

KLEINE PREISE Seite 17

© Epamedia

© Gewista

RUNDE GEBURTSTAGE

Epamedia will mit dem Vorurteil der teuren Plakatwerbung aufräumen Seite 20

GROSSE SPRÜNGE GE INFOSCREEN-CHEF F KREUZER STOCKT

Die Trends 2012: digital und mobil

© Rolf van Melis/pixelio.de

© Infoscreen

Crossover Im Out-of-home-Bereich wachsen On- und Offline zunehmend zusammen – Plakate werden mittels QR-Codes zum Gateway ins Internet; Geomarketing ist auch im Außenwerbebereich State of the Art, und mit Werbung bespielte Videowalls sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Seiten 15 –20 LESETIPP

Gekürt Die Transport-Media-Award-Winner im August sind das Salzburger Haus der Natur, ARA und Zenker-Haus

Ambient Media Der steirische Außenwerber Ankünder macht aus halben Pkw eine klassische Werbeform mit Zusatzfeatures. Seite 18

Wien. Kindliche Hausträume, mit denen Zenker das Plus-EnergieHaus auf der Straßenbahn präsentiert, eine Schlange, die den Bus zu erdrücken droht und so für die Attraktion in Salzburgs bestbesuchtem Museum, dem Haus der Natur, wirbt und Lukas Plöchels „Oida, trenn!“ als ARAs ultimative Aufforderung an den U-Bahntüren, links den Plastikmüll, rechts den Glasmüll in die Tonne zu werfen – das sind die Sieger des Transport Media Award August 2011. „Österreichs Kreative beweisen Monat für Monat, was man mit Transport Media anfangen kann, wie man

geschickt Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt und das Medium Bus, Bim oder U-Bahn nutzen kann“, so Fred Kendlbacher, Vizepräsident des Vereins Out of Home Austria, der gemeinsam mit der Gewista, 3M und buswerbung. at den Award veranstaltet.

Kein Sommerloch „Mittlerweile ist TMA zur Trade Mark geworden“, resümiert Kendlbacher und verweist darauf, „dass die Auslastung in der Verkehrsmittelwerbung deutlich steigt. Es gibt auch kein Sommerloch.“

© Zenker

© Rolf van Melis/pixelio.de

And the Transport-Media-Award goes to …

Kinder zeichnen ihre Hausträume und bringen Zenker den TMA August 2011.


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16 – medianet special

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Megaboard Der Außenwerber für die Großfläche strukturiert den Vertrieb um und holt neues Personal an Bord

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„Noch mehr Kundennähe“

Trevision rechnet mit gesteigertem Ergebnis

Marc Klein wird zweiter Geschäftsführer, Torsten Korn wechselt von CoolCar und wird Head of Sales.

Der Benetton-Store Mariahilfer Straße mit LED-Hinterleuchtung.

Großhöflein. Der Druck- und Licht-Technologie-Anbieter Trevision wird 2011 sein Ergebnis voraussichtlich um ca. 12% gegenüber 2010 steigern, der Umsatz dürfte 13 Mio. € erreichen. „Das Wachstum ist in erster Linie dem Konzept der Gesamtlösungen im Bereich Shopdesign, Laden- und Messebau und Architektur, zuzuordnen, das wir seit mehr als vier Jahren verfolgen“, so Geschäftsführer Heinz Wikturna gegenüber medianet. „Die von uns entwickelten LED-Lösungen für großflächige Hinterleuchtungen in Kombination mit den entsprechenden Slimframe-Systemen und Textildrucken sind dafür die Basis.“ Wie das dann konkret aussieht, kann man z.B. bei den Wiener Benetton-Filialen auf der Mariahilferstraße und der Kärntner Straße betrachten, die seit Ende August mit den neuen LED-Modulen ausgestattet sind. „Diese haben erstmals eine vergleichbare Leuchtkraft wie Leuchtstofflampen, jedoch weit weniger Energieverbrauch und vor allem keinerlei Wärmeabgabe“, erklärt Wikturna die Vorteile. (red)

Mehr als nur Größe „Wir setzen auf noch mehr Kundennähe und gehen noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Auftraggeber ein“, erklärt Neo-Geschäftsführer Marc Klein. Gleichzeitig möchte man noch intensiver mit den Mediaund Kreativagenturen zusammenarbeiten. „Die klare Botschaft von Megaboard ist, dass die Werbemittel durch Größe bestechen, darüber hinaus aber noch viel mehr zu bieten haben: Stand-alone-Lösungen, 24-Stunden-Beleuchtungen, kreative Lösungen wie Zubauten oder Umbauten“, so Klein. Das werde Ende September auch mit einer neuen Werbekampagne kommuniziert. (red)

Marc Klein (GF Megaboard) ist für Marketing, Vertrieb und den CEE-Raum zuständig.

P.O.S Marketing Auch Nescafé und Kellys nutzen den Fußboden im Supermarkt als Werbeträger

Golling. Der Salzburger Spezialist für Werbung im Supermarkt, P.O.S Marketing, hat von Mitte Juli bis Mitte September Kampagnen für Nestlé Nescafé und Kellys Microwaves umgesetzt. Dabei wurden in den Filialen von Interspar und Eurospar FloorMinder auf dem Boden verklebt. Idealerweise befinden sich diese vor dem Regal, in dem auch die Produkte angeboten werden. Die Werbebotschaft bleibt damit auch unmittelbar vor dem Kaufakt präsent. „Wer in seinem Kommunikationskonzept auf Point of Sale-Maßnahmen verzichtet, ist wie ein Marathonläufer, der 100 Meter vor dem Ziel aufgibt“, ist Franz Russegger, Firmengründer und Geschäftsführer von P.O.SMarketing, überzeugt. „Viele Wer-

© Invidis

© P.O.S. Marketing

Supermarktwerbung als Massenmedium

Digital Signage wächst im D-A-CH-Raum weiter

Das Sujet von Nescafé befindet sich unmittelbar beim beworbenen Produkt.

befachleute bedenken immer noch nicht, dass die Werbebotschaften meist vor den Türen der Geschäfte Halt machen und somit nicht an den Ort der Kaufentscheidung vordringen.“ Zudem sei die Supermarkt-Werbung aufgrund der hohen Reichweite zum Massenmedium geworden. „83% der Personen zwischen 14 und 65 besuchen in 14 Tagen einen Supermarkt, wie der ‚Ambientmeter 2011‘ bestätigt“, weiß Russegger. Damit werden die Werbemittel „MobilPlakat am Einkaufswagen“ das „KassenPlakat“ und auch das „ShoppingPoster am Einkaufswagen“ auch für Branchen interessant, die gar nicht im Supermarkt präsent sind, wie z.B. regionale Handwerksbetriebe oder Dienstleister. (red)

VAMP Der heuer aus einer Fusion hervorgegangene Verband organisiert erstmals den AFSP Award

Florian Rotberg, GF invidis consulting, stellte das D-A-CH-Ranking vor.

„Aufruf zu einer radikaleren Denkweise“ Wien. Seit 9. September ist die Einreichfrist für den AFSP Award vorbei, und nun beginnt mit der Auswertung die nächste Phase für die neuen Veranstalter, dem Verband Ambient Media & Promotion (VAMP). Der bisherige Veranstalter und Namensgeber des Awards, die Austrian Federation of Sales Promotion (AFSP), wurde 2011 aufgelöst. Die Vorstände und Mitglieder schlossen sich mit dem Verband

Ambient Media Österreich, der 2009 gegründet wurde, zusammen. Seit 2000 wird der AFSP Award jährlich verliehen, mit dem die besten Promotions und seit der Fusion der beiden Interessensvertretungen auch die besten Ambient Media-Kampagnen des Landes gewürdigt werden. „In den elf Kategorien wurden bisher zwischen 70 und 80 Einreichungen getätigt, unsere Auswertung läuft mo-

© AFSP Award

München. Der Markt für Digital Signage wächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin. Softwareanbieter und Displayhersteller haben aufgrund des starken Wettbewerbs, des fragmentierten Marktes und des Preisverfalls aber zu kämpfen. Zu diesem Schluss kommt das Digital Signage D-A-CH Ranking 2011, das vergangenen Donnerstag bei der 5. Digital Signage Conference in München vorgestellt wurde. Nicht umsonst war daher auch das Motto der Konferenz „Managing Growth – Digital Signage behind the tipping point“. Im Jahr 2010 ist der Markt insgesamt um 21% gewachsen. Erstellt wurde die Markterhebung von der Münchener Agentur invidis consulting. Die invidis-Vertreter Florian Rotberg und Oliver Schwede stellten in ihrer Keynote auch Zukunftstrends in den Vordergrund, wie umweltfreundliche Technologien, Adoption von Internettrends, Aggregatoren im Bereich der Vermarktung und die der Bereitstellung legaler Inhalte. (red)

und die Produktion geleitet hat, zu Megaboard. Vor CoolCar war Korn u.a. bei der Gewista als Senior-Client-Service Manager.

© Megaboard

© Trevision

Wien. Mit dem Ziel, noch besser auf die Kundenbedürfnisse einzugehen, hat Megaboard den Vertrieb neu strukturiert und weitere Spezialisten aus der Branche engagiert. Der 43-jährige Marc Klein ist seit Kurzem als zweiter Geschäftsführer (neben Robert Pfleger) für die Bereiche Vertrieb und Marketing sowie den CEE-Raum zuständig. Klein ist bereits seit 2007 geschäftsführender Gesellschafter der Megaboard Holding GmbH. Für Soravia ist er seit 1997 tätig, wo er bei der damaligen Werbeplakat Soravia als Gebietsbereichsleiter einstieg. Das österreichische Vertriebsteam setzt sich aus Michaela Hirsch, Thomas Schindelka und Ursula Gunst zusammen. Geleitet wird das Team von Torsten Korn (42), der ab sofort als neuer Head of Sales verantwortlich zeichnet. Korn kommt vom Autoaußenwerber CoolCar Service, wo er das Marketing, den Vertrieb

Der AFSP-Award wird 2011 zum 11. Mal und in elf Kategorien vergeben.

mentan“, sagt Daniela Krautsack, VAMP-Vorstandsvorsitzende und Inhaberin der Agentur Cows in Jackets. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten sich VAMP-Mitglieder und jene des Dialog Marketing Verbands Österreich (DMVÖ) zum ermäßigten Preis von 210 € statt 250 € einreichen.

Neue Give-away-Kategorie Am 17. November werden dann die insgesamt 25 Gewinner gefeiert. „Wir werden wieder ein Business Breakfast in einer tollen Location in Wien veranstalten und im Rahmen dessen unsere Trophäen vergeben“, kündigt Krautsack an. „Gute Ideen und vor allem auch reibungslose, engagierte und besonders innovative Umsetzungen müssen wertgeschätzt werden. Unser Award soll zeigen, wer die Nase vorn hat und zu einer radikaleren Denkweise aufrufen”, erklärt die VAMP-Chefin. Anlässlich des elften Jubiläums besteht die Möglichkeit, erfolgreiche Below-the-Line-Kampagnen

in elf Kategorien einzureichen. Erstmalig werden auch GiveAways und Werbeartikel gekürt.

Ambient bis Promotion Die anderen zehn Kategorien sind die innovativste Promotion, die effizienteste Field MarketingKampagne, die beste Verwendung klassischer Medien zur Kommunikation einer Promotion, die effizienteste Online-Promotion, die beste B2B-Promotion, die beste integrierte BTL-Kampagne, die beste Handelspromotion, die beste Kampagne mit kleinem Budget, der kreativste Einsatz von Ambient Media und die beste ambiente Crossmedia-Kampagne. Die eingereichten Projekte müssen zwischen Jänner 2010 und Juni 2011 umgesetzt worden sein. Für den Herbst organisiert der VAMP für die Mitglieder eine „Inspirationsreise“ nach London mit Terminen bei den Agenturen Bartle Bogle Hagarty, Possible Worldwide, JC Decaux Innovate und Cake. Zwei weitere sind als Überraschungstermine geplant. (red)


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medianet special – 17

Gewista Der Außenwerbespezialist setzt auch nach 90 Jahren Firmengeschichte innovative Zeichen zu modernsten Media-Entwicklungen

90 Jahre und kein bisschen leise Wien. Am 6. September feierte der Außenwerbespezialist Gewista sein 90-jähriges Firmenjubiläum. Das Betriebsgelände fungierte als Partylocation für Mitarbeiter, Freunde, Partner und zahlreiche Ehrengäste. Im Jahr 1921 gegründet, folgte die ehemalige Magistratsabteilung im Laufe ihres Bestehens dem Wandel der Zeit und entwickelte sich nicht nur zum innovativen Multimediaanbieter, sondern auch zu einem der Leitbetriebe der Branche. Das Angebot reicht vom traditionellen Werbeträger bis hin zu digitalen Außenwerbesystemen modernsten Zuschnitts und wird getreu dem Firmenmotto „Bewährtes beigehalten und Neues einbringen“ ständig erweitert. „Wir haben kontinuierlich an neuen Ideen gearbeitet, uns stets weiterentwickelt. So haben wir in der Branche immer neue Trends gesetzt, die Werbemöglichkeiten op-

Media2Max Via Digilight

timiert und die Entwicklungen im Out-of-home vorangetrieben“, zeigt sich Karl Javurek, CEO Gewista stolz auf den Erfolg. Der Rolle des Innovators folgte die Gewista auch durch den jüngsten Coup: Gemeinsam mit der Agentur kraftwerk und deren Geschäftsführer Heimo Hammerer wurde Winpin entwickelt. Winpin verbindet klassische Werbung und digitale Medienwelt, womit Plakate, City Lights, Rolling Boards sowie Transport Media um die Dimension integrierter OnlineKommunikation erweitert werden. Dadurch wird zusätzlich zur Produktdarstellung die Möglichkeit

direkter Einbettung von Gewinnspielen und Promotion-Aktionen geboten und die direkte Kommunikation mit der Zielgruppe, zeitgleich zur laufenden Kampagne, aufgebaut. Für Gewista-Kunden ist die Umsetzung von WinpinAktionen, die im Rahmen gebuchter Kampagnen umgesetzt werden, im Einführungsjahr kostenlos. Digitale Kompetenz zeigte die Gewista bereits zuvor, unter anderem im Rahmen des Digital Station Branding für den Kunden A1. Dabei verwandelte man die U1-Station Stephansplatz in eine 400 m! große digitale Markenwelt, Augmented Reality inklusive. (red)

Das

© Gewista

Die Kooperation mit Winpin schlägt eine Brücke zur digitalen Medienwelt.

Karl Javurek blickt zum Jubiläum mit gewohnter Innovationskraft nach vorn.

Plakat: Nr. 1 im Handel

Mobile Content Wien. Besonders in Zeiten interaktiver Mediennutzung gewinnt die direkte Kundenansprache über Handy immer mehr an Bedeutung. Bluetooth Marketing präsentiert sich als Kommunikationsplattform der Zukunft. Mittels rascher Datenverbindung werden am Ort des Interesses mobile Rich MediaInhalte wie Fotos, Musik, Videos oder Coupons zum kostenlosen Download auf das Handy angeboten, vorausgesetzt man hat auf diesem zuvor die Bluetooth-Funktion sichtbar aktiv geschalten, betritt den definierbaren Sendebereich und stimmt dem Datentransfer ausdrücklich zu.

Aktuelle Kooperation Die aktuelle Kooperation des Mobile Marketing-Spezialisten Media2Max mit dem Außenwerbungsunternehmen Digilight bietet einen tageslichttauglichen Screen, integrierte bluetooth-Systeme und einen QR-Code für nicht bluetooth- fähige Mobiltelefone. „Wir erreichen nun 100 Prozent der Mobiltelefone und haben einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mit diesem Kombinationsmedium sind wir Vorreiter in Österreich und werden sicherlich die Medienlandschaft befruchten“, freut sich Max Grübl, Managing Director von Media2Max. Das Medium ist auf zahlreichen, hochfrequentierten Standorten in ganz Österreich positioniert und kann bereits gebucht werden. Der Erfolg jeder Bluetooth Marketing-Kampagne ist dank exakter statistischer Daten wie Downloadzahlen, Datum, Zeitpunkt, etc. exakt messbar. (red)

Das erfolgreichste Schaufenster Österreichs. ./(0(-%12+3*14+%15$6(7"%32-%8,198:""3%31 Sie eine, zwei, 100 oder 25.953 „Filialen“wo und wann immer Sie wollen. Werbung am Plakat ist günstiger als Sie ;/(7<%3173*1%8"!/;8%+$6%81(/215+%16!""%3, =(219.>1./(0(-1(/21?%*+7)1)+-1*%81;8:@-%31 :""%3-/+$6%31A%8<%4+8073;1+2-1*(21B%8/C3;%8-%15$6(7"%32-%81"D81*%31E(3*%/1F1(/2!1 Ihres Unternehmens. Das Plakat ist das beliebteste Medium*) G2-%88%+$62,

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© medianet/Hutter

Das EPA-Gewinnzuckerl: 9.>?9=O>1B%8/!2-1RST1R1K8(-+2'/(0(-2-%//%1 3($61O68%81A(6/U15$6+$0%315+%17321%+3"($61%+31 E-Mail mit dem Kennwort „Mein EPA Plakat“ (3P13%42&%'()%*+(,(*)Nettobeliebtheit laut Gallup

M. Grübl, GF Media2Max, und A. Christ, GF Digilight, mit neuer Digilight-Säule.


AUS S E N W E R BUN G & P O S

18 – medianet special

Dienstag, 20. September 2011

Ankünder Die steirischen Werbeprofis setzen auf kreative, ungewöhnliche „Zusatzfeatures“ zu klassischen Formen

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Kreativ mit Ambient Media

Sehr flexibel: Digitale City Light Boards

Besonders spannend sei dabei die Tüftelarbeit, erklären die beiden Ankünder-Geschäftsführer.

© Wall AG

Graz. Kreative Umsetzungen im Bereich Ambient Media: Das ist einer der Schwerpunkte bei Ankünder in der Steiermark im Jahr 2011. Als Mitglied der ersten Stunde im Ambient Media Verband wurden bereits zahlreiche aufsehenerregende Aktionen ins Leben gerufen. „Wir setzen kreative Ideen um und machen so unsere Werbeträger emotional erlebbar. Mittels Sonderinstallationen auf den klassischen Out-of-home-Medien können wir, mit teilweise sehr einfachen Mitteln, hervorragende Effekte und große Aufmerksamkeit erzielen“, erklären die beiden Ankünder-Geschäftsführer Dieter Weber und Josef Karner.

Als eines der ersten Unternehmen setzte BMW auf die digitalen Boards.

An die Wand gefahren Eine besonders auffällige Kampagne wurde für Reifen Ruhdorfer umgesetzt. Um eine Winterreifen-Aktion zu bewerben, wurde

© Ankünder

Ein Hingucker für jeden Autofahrer: Die halben Pkws werben für neue Winterreifen.

Kuh macht Lust auf Urlaub Unter dem Motto „Urlaub, der Ihnen entgegenkommt“ wurde eine lebensgroße Kuh samt Plakat im Großformat an einer der meistbefahrenen Kreuzungen in Graz aufgestellt. Mit der Installation möchte man die Idylle des steirischen Almengebiets Teichalm-Sommeralm in die Stadt bringen. (red)

Digilight Mit sonnenlichttauglichen Screens lassen sich Kampagnen flexibel, unterhaltsam und umfassend umsetzen

Digitale Außenwerbung weckt Spieltrieb Wien. Digitale Außenwerbung befindet sich derzeit mehr denn je auf dem Vormarsch. Europaweit geht der Trend hin zu Videowalls, Screens in Lokalen, in Trafiken, in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Wiener Digilight GmbH hat nun sonnenlichttaugliche Screens entwickelt, über die BewegtbildWerbung an öffentlichen Plätzen in Szene gesetzt werden kann. Diese Art „Street TV“ komme beim Zuseher sehr gut an und werde mit hoher Sympathie belohnt, bestätigt Digilight. „Dieses neue Außenwerbemedium bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, was Gestaltung, Zielgruppenansprache und Erfolgsmessung betrifft“, ist Digilight-Geschäftsführer Alexander Christ von sei-

Nostalgie-Plakate aus 1935 für Ankerbrot

nem neuen Produkt überzeugt. Vor allem in Verbindung mit Bluetooth und QR-Codes seien beinahe keine Grenzen gesetzt, um relevanten Content an die potenziellen Kunden zu bringen.

„Coole“ Inhalte Vor allem die QR-Codes wecken die Neugier beim Betrachter und wecken den Spieltrieb. „Sind dann die Inhalte auch noch cool, interessant und von Nutzen, wird das Medium schnell positiv belegt“, freut sich Christ. Derzeit sind die Digilights in Wien und in den größten Bahnhöfen in ganz Österreich buchbar. In Wien beispielsweise wirbt die Polizei mittels Digilights. (red)

© Digilight

Berlin. Einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung der Außenwerbung hat die deutsche Wall AG Ende August in Berlin gesetzt. Das Unternehmen bietet unter dem Produktnamen „Premium Digital“ nun auch digitale Werbung auf den großen City Light Boards an. An 20 Standorten wurden die bisher analogen Werbeflächen im 18/1-Format bereits auf digitale Technik umgestellt. „Wir setzen konsequent auf den Zukunftsfaktor Digitalisierung. Nach dem Erfolg des digitalen U-Bahnhofs Friedrichstraße gehen wir jetzt einen Schritt weiter und machen die Hauptstadt Berlin erneut zum Schaufenster für innovative Außenwerbung“, sagt Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. Marketing- und Vertriebsvorstand Andreas Prasse ergänzt: „Unsere Werbekunden können die Inhalte ihrer digitalen Plakate je nach Tageszeit oder Wochentag variieren und sogar die Botschaften je nach DCLBStandort individuell bestimmen. Das schafft maximale Flexibilität und ein hohes Kreativpotenzial für die Umsetzung von Werbekampagnen.“ Die Standorte der digitalen Boards befinden sich an den Hauptverkehrsachsen Berlins und bieten pro Woche etwa drei Mio. Kontakte. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird auf bewegte Bilder verzichtet.

vor einer Ziegelwand am Plakat ein halbes Auto hingesetzt, verbunden mit der zentralen Aussage „Unter 7°C brauchst Winterreifen – sonst...“. CEO Dieter Weber: „Bei solchen Ambient Media Werbeformen wird regelrecht getüftelt. Prototypen werden hergestellt, dabei entstehen immer wieder neue Ideen – eine interessante Herausforderung für das Ankünder Team.“ In ähnlicher Weise wurden Fahrräder an Litfaßsäulen geklebt und lebensgroße Kühe mitten in Graz postiert.

Vielfältig einsetzbare Digilights finden sich in den größten Bahnhöfen Österreichs.

No Problaim Die aufblasbaren Werbeobjekte aus Niederösterreich kommen auf der ganzen Welt zum Einsatz

Inflatables: Vielseitig einsetzbare Objekte © Ankerbrot

Tresdorf. Inflatables, also aufblasbare Objekte in unübersehbar großen Formaten, sorgen nicht nur als Werbemittel für Aufsehen. Auch im künstlerischen Bereich kommen sie zum Einsatz und bringen ihre Betrachter zum Staunen. No Problaim, der niederösterreichische Spezialist für aufblasbare Werbeträger, arbeitet bereits seit 2008 mit dem Kunststoffhersteller Borealis an dem Projekt „AirWorks

Traditionssujet neu adaptiert: das Anker-Plakat aus dem Jahr 1935.

Facettenreicher Kunststoff Die Ergebnisse wurden in Linz erstmals präsentiert, seit Mai sind die aufblasbaren Objekte auch vor dem Wiener MuseumsQuartier zu

sehen. Der dritte von drei Zyklen findet von 27. September bis 2. Oktober statt. „Borealis möchte mit dem Kunstprojekt ‚AirWorks‘ vermitteln, welche Innovationskraft und Vielseitigkeit in Kunststoffen stecken. Ich freue mich, dass wir für unser Kunstprojekt renommierte Künstler und Künstlerinnen gewinnen konnten. Sie haben auf beeindruckende Weise mit ihren künstlerischen Arbeiten unter Beweis gestellt, was mit dem so facettenreichen Werkstoff Kunststoff alles möglich ist“, so Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender bei Borealis.

Erfolgreiche Umsetzung

© staudingerstelzhammer, No Problaim

Wien. Wenn traditionsreiche Unternehmen Jubiläen feiern, geschieht dies meist mit einem nostalgischen Blick zu den Anfängen der Firmengeschichte. Die Wiener Bäckerei Anker ist hier keine Ausnahme. Zum 120-jährigen Bestehen gibt es neben einem Bildband, neu adaptierten traditionellen Produkten und einem neuen Logo seit letzter Woche auch eine crossmediale Werbekampagne. Herzstück ist ein Sujet aus dem Jahr 1935, das als 16Bogen-Plakat in ganz Wien affichiert wurde. Die ältere Generation erinnert sich wohl auch noch an den wiederbelebten Slogan: „Worauf freut sich der Wiener, wenn er vom Urlaub kommt? Auf Hochquellwasser und Ankerbrot“.

– The Art to innovate“. 17 Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, sich Gedanken zum Thema „Shaping the Future with Plastics“ zu machen.

Kunst und Kärcher: Die großen Inflatables von n No Problaim Problai blaim blai m sind sind vielseitig viels viels ielseiti eitig eiti g einset ei einsetzbar. nsetzbar nset zbar. zbar

Adolf Blaim, Geschäftsführer von No Problaim, ist stolz, dass sein Team das Projekt mit großem Einsatz mehr als erfolgreich umgesetzt hat: „Siebzehn Künstler mit siebzehn verschiedenen Anforderungsprofilen und Vorgaben – das war schon wirklich eine Herausforderung.“ Nicht weniger künstlerisch sind zum Teil auch die „alltäglichen“ In-

flatables, die das Team um Adolf Blaim für die Kunden herstellt. Manche der aufblasbaren Objekte gehen buchstäblich um die Welt. Die mehrere Meter hohen Nachbildungen eines Hochdruckreinigers der Firma Kärcher kommen weltweit zum Einsatz. „Das ging bis nach Neuseeland“, freut Blaim sich über den Anklang, den seine Werbeobjekte finden.

Beleuchteter Blickfang Die Inflatables haben aber nicht nur im Sommer Saison. „Auch in der dunkleren Jahreszeit sorgen sie im Werbeeinsatz für Aufsehen. Beleuchtete Säulen, Bögen, Maskottchen und Produktnachbildungen sind auch im Dunkeln ein unübersehbarer Blickfang und garantieren die Aufmerksamkeit der Kunden“, erklärt Adolf Blaim. Wer seine aufblasbaren Werbeträger nur bei höheren Temperaturen einsetzt, sollte sich jetzt Gedanken über eine geeignete Aufbewahrung machen. Hier bietet No Problaim den Kunden eine fachgerechte Lagerung für ihre Inflatables. (red)


AU S S EN W E R BU N G & P O S

Dienstag, 20. September 2011

medianet special â&#x20AC;&#x201C; 19

Infoscreen Im Sommer wurde nach halbjähriger Vorbereitung ein erneuertes Design präsentiert, der inhaltliche Anspruch wurde beibehalten

Ohne Ton, dafĂźr mit Strahlkraft Das Netzwerk hat 18,2% nationale Reichweite, 2011 wurde auf 1.117 Screens aufgestockt. â&#x20AC;&#x17E;wir verleihen Bildern, Grafiken und Filmen die maximale Strahlkraft, indem wir sie formatfĂźllend einsetzen und fĂźr einige Augenblicke allein stehen lassen.â&#x20AC;? Ob das bei den Fahrgästen auch gut angekommen ist, wird sich bald erweisen, denn der Meinungsforscher Peter Hajek wird im Herbst eine Zuseherbefragung durchfĂźhren.

Der 2.000 entgegen

SnapNews Haltestellen

Echtzeitanzeige Salzburg. Der Screen-Anbieter SnapNews hat gemeinsam mit dem Salzburger Busunternehmen Albus seine erste Haltestellenanzeige installiert, die aus zwei Bildschirmen besteht. Auf einem werden alle aktuellen Abfahrtszeiten der Buslinie in Echtzeit angezeigt, d.h. Verspätungen sind bereits eingerechnet. â&#x20AC;&#x17E;Der Busfahrgast sieht somit immer die Zeit, zu der der Bus tatsächlich abfährt. Die Anzeige von Echtdaten ist sehr komplex, da eine eigene Schnittstelle dafĂźr programmiert werden musste, damit die Daten innerhalb von 5 bis 20 Sekunden am Bildschirm sichtbar sindâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Allegra Haslinger von SnapNews. Auf dem zweiten Bildschirm ist parallel das Info-Programm von SnapNews zu sehen. Das System ist seit Mitte August im Einsatz; mittelfristiges Ziel ist es, weitere drei Anzeigen zu installieren und auch die Werbepartner einzubinden.

GrĂśĂ&#x;ere Datenmengen

Š SnapNews

Noch im Werden ist die technische AufrĂźstung der bereits in den 80 Bussen der Albus-Flotte installierten Screens. Sie werden im Laufe der nächsten Wochen mit einer neuen Rechnergeneration ausgestattet. â&#x20AC;&#x17E;Alle Busse sind dann wieder auf dem neuesten Stand der Technik und kĂśnnen Live-Videos und grĂśĂ&#x;ere Datenmengen schneller verarbeiten. Die Werbekunden haben hier den Vorteil, umfangreiche Animationen ausstrahlen zu kĂśnnenâ&#x20AC;&#x153;, so Haslinger. (red)

Die erste SnapNews-Haltestellenanzeige mit Abfahrtszeiten in Echtzeit.

reichen die Screens fast ein FĂźnftel aller Ă&#x2013;sterreicher.

Digitale Visionen Im Bereich Sponsoring engagiert sich das Unternehmen heuer wieder beim Content Award Vienna. Infoscreen stiftet dafĂźr Sendezeit im Wert von 100.000 â&#x201A;Ź als Sonderpreis und unterstĂźtzt die Bewerbung des Awards. â&#x20AC;&#x17E;Der Wettbewerb zeigt Visionen auf, wie sich die digitale Kommunikation entwickeln kĂśnnte. Das wollen wir aus der ersten Reihe beobachten und sind daher gern Medienpartnerâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Thomas Kreuzer. (red)

Thomas Kreuzer (Infoscreen-Marketing): â&#x20AC;&#x17E;Wachstum des Mediums ist kein Zufallâ&#x20AC;&#x153;.

kraftwerk.co.at | theform.at

Aber nicht nur an der Gestaltung des Programms wurde heuer gewerkt; auch an der Verbreitung wurde gearbeitet und seit

Jahresbeginn wurden 116 neue Screens installiert. Damit umfasst das Netzwerk in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt bereits 1.117 Bildflächen. In den nächsten Jahren will das Unternehmen auch die 2000erMarke nehmen. â&#x20AC;&#x17E;Das Wachstum unseres Mediums ist keineswegs dem Zufall geschuldet, sondern Ergebnis konsequenter Arbeitâ&#x20AC;&#x153;, blickt Marketingleiter Thomas Kreuzer zurĂźck. Die aktuelle Media-Analyse bescheinigt den Infoscreens Ăśsterreichweit 1,3 Mio. Zuseher pro Woche. In Wien entspricht das einer Wochenreichweite von knapp 52%, bundesweit 18,2%. Damit er-

Š Infoscreen

Wien. Seit 1998 sind Haltestellen und Garnituren von Ăśffentlichen Verkehrsmitteln in Ăśsterreichischen Städten mit den GroĂ&#x;bildflächen von Infoscreen ausgestattet. Im Juli 2011 war es dann wieder Zeit fĂźr einen Relaunch des gebotenen Programms aus Nachrichtenmeldungen und kurzen Spots; ein halbes Jahr lang haben die Infoscreen-Redaktion und die Agentur bluetango daran gearbeitet. Das neue Screendesign wurde mithilfe von Eye-Tracking-Technologie erstellt, die Gestaltung der Beiträge wurde nach semiotischen Kriterien optimiert. Am grundsätzlichen Programm-Mix â&#x20AC;&#x17E;News, Kultur, Sport, Wetter, Unterhaltung und Veranstaltungstippsâ&#x20AC;&#x153; hat sich allerdings nichts geändert, genauso wie an der prinzipiellen Stille der Screens. â&#x20AC;&#x17E;Ganz bewusst haben wir die Tonlosigkeit unseres Medium zu unserer grĂśĂ&#x;ten Stärke ausgebautâ&#x20AC;?, sagt Grafikleiterin Sheela Rapf;

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AUS S E N W E R BUN G & P O S

20 – medianet special

Dienstag, 20. September 2011

Epamedia Mit der unter kleinen und mittleren Unternehmen verbreiteten Meinung, Plakatwerbung sei zu teuer, räumen die Wiener Außenwerber auf

Aktiv gegen Vorurteile bei KMU

© Epamedia/Walter Henisch

Ein neues Angebotspaket ist auf Bedürfnisse dieser Kunden abgestimmt.

Saadet Meißlitzer kalkuliert auf KMU zugeschnittene Paket-Angebote der Epamedia.

Wien. Außenwerbung ist viel zu teuer, die Gestaltung der Sujets zu aufwendig, alles in allem eine zu große Belastung für das Werbebudget. Mit diesen Vorurteilen sehen sich die Verkaufsmitarbeiter von Epamedia oftmals konfrontiert. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die KMU also, nutzen das Medium Plakat oder andere Werbeflächen im öffentlichen Raum nicht oder kaum, weil sie der Meinung sind, sich das nicht leisten zu können. Daher würden diese kleineren Firmen meistens nur Printinserate buchen, weil es hier oft lockende

Angebote gibt. Diese Print-Sujet könne durchaus auch für Plakate verwendet werden, ist man bei Epamedia überzeugt.

„Mit unserem neuen Service bieten wir Klein- und Mittelbetrieben eine Rundum-Betreuung und machen ihnen Außenwerbung so einfach wie möglich.“

Vielseitig einsetzbar Komplettpaket

„Ob Firmenfest, neue Angebote, Standortwechsel, wachsende Konkurrenz, Innovationen, technische Neuerungen, Sponsoring, Kulturoder Sportveranstaltung: Die Medien der Außenwerbung bieten ein optimales Forum – genau im Zielgebiet, ohne Streuverluste und mit großem Aufmerksamkeitswert“, erklärt Saadet Meißlitzer, Head of Sales bei Epamedia, und ergänzt:

Herzstück des neuen Services ist ein eigens für KMU konzipiertes Paket, das neben dem Aushang auf 8-, 16- und/oder 24-Bogen-Plakaten oder City Lights auch die Produktion umfasst. Ebenso inkludiert sind Standortselektion, kostengünstige Mediabuchungen und der Druck der entsprechenden Anzahl an Plakaten. Zahlreiche Kunden, darunter KMU wie Forster United Optics, Lernquadrat, Mischek Bauträger, Mazda Vock Seiter, Herz Energietechnik, Mewald Tore, WinWin oder Worthington, haben dieses Angebot bereits in Anspruch genommen. (red)

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Lindy Neue Video-Technik

HDMI für Malls

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SUPERMARKT!!

Mannheim. Einen neuen Weg, HD-Videosignale an bis zu 16 Empfänger zu senden, ohne dafür neue Leitungen legen zu müssen, haben die Techniker des deutschen Elektronik-Spezialisten Lindy entwickelt. Das neue Digital SignageSystem bietet Video over IP für HDMI-Übertragungen über ein Gigabit-Netzwerk. Durch diese neue Übertragungstechnologie als vollwertiges IP-Signal ist es nicht notwendig, neue oder zusätzliche Leitungen zu installieren. Stehende oder bewegte Bilder können damit beispielsweise in mehrere Bereiche eines Einkaufszentrums oder eines Museums übertragen werden.

Intelligente Komprimierung „Um die anfallende Datenmenge des HDMI Full HD 1080p-Signals überhaupt über ein herkömmliches Gigabit-Netzwerk übertragen zu können, muss der Transmitter das Signal intelligent komprimieren, bei schnellen Videoszenen mit Vorrang für Bewegungsschärfe, bei ruhigen Szenen mit Fokus auf der Auflösung. Eine dynamische Kompression des Signals, die darüber hinaus auch die Bandbreite der Verbindung berücksichtigt, erlaubt dabei optimale Bildqualität ohne sichtbare Einbußen“, erläutert Rainer Bachmann, Leiter Produkt-Marketing und Technik bei Lindy. Als Videoquelle können alle Geräte mit HDMI-Ausgang verwendet werden, also verschiedene Player, aber auch ein Computer. (red)

... das sind 3.850.000 Personen zwischen 14 und 65 Jahren! Monatliche Nettoreichweite Bekanntheit Sympathie

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(Quelle: AmbientMeter 2011 - Werte für MobilPlakat am Einkaufswagen)

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