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medianet

inside your business. today.

freitag, 18. oktober 2013 – 7

umgestaltet

Diskutiert

Begleitend zur Kampagne launchen Verbund und TBWA\Wien neues Portal  Seite 9

Website-Redesign, neuer Newsletter und Facebook-Betreuung bei Lattella  Seite 10

Unique-Talk zum Thema ­Zukunft Energie  Seite 14

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Infotainment © Fonda

© Verbund/TBWA

marketing & media „So blöd brauchen wir uns auch nicht stellen“

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Christian Lengauer, WeekendVerlagschef, geht den nächsten Schritt in der Expansion des Hauses. So beteiligt man sich nach dem Einstieg bei wohnet. at nun auch beim Onlineportal gutekueche.at. Gründer Martin Hörmann bleibt als Geschäftsführer erhalten. Seite 10

© medianet/Szene1/Christian Mikes

© Weekend Verlag

Alexander Zelmanovics holte gemeinsam mit dem Team der Goldenen Hirschen rund um Stefan Pagitz und Gerhard Martinek den Etat des Versicherers Generali. Die heuer neu gegründete Kreativschmiede agiert künftig als Leadagentur. Seite 10

25 Jahre Standard Gründer Oscar Bronner zieht in medianet Bilanz über das erste Vierteljahrhundert Standard, ­erklärt, warum ihm der Rückzug aus dem Tagesgeschäft nicht schwer gefallen ist, und weshalb trotz gegenteiliger Meinung mancher Boulevardmacher sehr wohl definiert werden kann, was eine Qualitätszeitung ist.  Seite 8 Manfred Enzlmüller spricht mit Laurentius Mayrhofer, beide Initiatoren des Marken“Dialog, am 21.11. auf der Schallaburg über das Thema Markenführung und Marken-Burnout, die Kraft einer Marke sowie über den Zustand der hiesigen „Markenszene“. Seite 13

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8 – medianet

Freitag, 18. Oktober 2013

Interview Der Standard-Gründer blickt im medianet-Interview auf die letzten 25 Jahre, aber auch auf den aktuellen Zustand des (Medien-)Landes

„Erfolgreich überflüssig gemacht“ 1988 hat Oscar Bronner den Standard gegründet – längst hat er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Ein Rückblick. dinko fejzuli Jürgen Hofer

medianet: Herr Bronner, im Grunde haben Sie eine Zeitung gegründet, die Sie selbst lesen wollen. Wenn Sie heute zurückblicken, ist es erlaubt zu fragen, ob der Standard so geworden ist, wie Sie ihn sich auch vorgestellt haben? Oscar Bronner: Ja und Nein. Die Zeitung ist geworden, wie ich sie haben wollte. In einigen mir wichtigen Kriterien war sie sofort dem Vorbild NYT ähnlich: Mit dem Leser auf Augenhöhe kommunizieren, ihm nichts vormachen, dass man Fairness walten lässt, unabhängig berichtet, qualitätsvoll berichtet – all das. Dann gibt’s andere Aspekte, die quantitativ zu messen sind: Je mehr Redakteure man hat, desto besser wird die Qualität. Die NYT hatte eine Zahl von 1.400 Redakteuren, da konnten wir natürlich nicht mithalten.

„Das Generalisieren ist generell etwas Unpraktisches und meist hat man damit nicht recht.“ OSCAR BRONNER „standard“-gründer, MALER …

medianet: Im Vergleich zu damals – was sind die Fragen, auf die der Standard heute Antworten geben muss? Stichwort Krise, aber auch Zustand der heimischen Politik, Regierungsinserate und anderes. Bronner: Eine Zeitung soll unabhängig sein, fair und auf Augenhöhe mit dem Leser berichten. Das gilt immer, unabhängig davon, ob wir uns in einer Krise befinden oder nicht. medianet: Gutes Stichwort. Hier hat der Standard den Vorteil, im Gegensatz zu fast allen anderen eine wirtschaftlich gut funktionierende Online-Plattform zu besitzen. Wäre es verkürzt, zu sagen, dass Sie das Glück des ‚first movers‘ hatten, oder haben Sie damals schon das Potenzial erkannt? Bronner: Das ist kein Entwederoder. Erstens war die Initiatorin des Ganzen nicht ich, sondern Gerlinde Hinterleitner, aber sobald ich das Ding am Bildschirm gesehen habe, war ich fasziniert und habe erkannt, dass da ein wesentlicher Teil der Zukunft vor mir liegt und dementsprechend haben wir auch dort investiert. Wir haben noch immer mit Abstand die größte Redak-

© medianet/Szene1/Christian Mikes

Wien. Oscar Bronner ging 1974 nach New York, um ein halbes Jahr zu bleiben. Nach 13 Jahren bemerkte er, dass dieses halbe Jahr vorbei war und ging nach Österreich zurück, vermisste dort aber eine echte Alternative zu seiner geliebten New York Times. Der logische Schluss: Bronner gründete mit dem Standard, der übrigens in einer ersten Idee „Wirtschaftsblatt“ oder sogar „Delphin“ heißen sollte, in Österreich eine eigene Zeitung. Morgen feiert die Qualitätszeitung nun 25. Jubiläum, und medianet bat Oscar Bronner zum Geburtstagsgespräch.

tion im Land und lassen uns das was kosten, einfach weil wir sehen, dass es die Zukunft ist. Zum Glück ist die Rechnung aufgegangen. medianet: Und was ist mit Print? Wird diese Gattung überleben? Bronner: Ich eigne mich nicht als Prophet, aber ich gehe davon aus, dass jene, die sich auf den Paradigmenwechsel einstellen, überleben werden. medianet: Und was müssen Zeitungen künftig mitbringen, um hier zu überleben und vor allem, damit die User bereit sind, online Geld dafür auszugeben? Bronner: Ich kann nur sagen, was ich beobachte: Während ein großer Teil der Bevölkerung bereit ist, für gedruckte Nachrichten Geld auszugeben, ist kaum jemand bereit, Online zu bezahlen. Es gibt weltweit nur wenige Unersetzbare: Wall Street Journal, New York Times und Financial Times, die eine Paywall einziehen können, und wo eine weltweite Bereitschaft zum Zahlen besteht. medianet: Das heißt der Standard wird in der Form, wie er ist, frei verfügbar sein und müssen? Bronner: Ja, das ist die Aussage für heute. Das faszinierende an Online ist, und wir betreiben das seit sehr vielen Jahren, dass es keine Gebrauchsanweisung gibt. Dieses Business wird derzeit definiert und wandelt sich ständig – und wir definieren mit und probieren Dinge aus. Übrigens: Wir haben in der ganz frühen Phase probiert, eine Paywall zu etablieren und für Wirtschaftsnachrichten Geld verlangt – das haben wir aber eingestellt, als sich unsere Userschaft auf einen User reduziert hatte. medianet: Manche meinen auch, die wahren Gegner im OnlineAnzeigengeschäft sind nicht die Medien untereinander, sondern die Googles und YouTubes dieser Welt. Wäre es nicht vernünftig, hier alle Inhalte hinter eine gemeinsame Paywall zu stellen?

Bronner: Die ganze Vergebührungsdiskussion ist müßig, solange der ORF als größte Site kostenlos ist. Und da ich hier keine Bewegung sehe, muss ich nicht darüber nachdenken, ob ich derstandard. at vergebühren will. Aus heutiger Warte wäre es aussichtslos, aber nichts ist in Stein gemeißelt. medianet: Kommen wir zurück zum Zeitungsgründer Oscar Bronner. Haben Sie das Gefühl, als Verleger auch eine andere Verpflichtung zu haben, als ein Hedgefond-Manager, in dessen Portfolio sich zufällig auch eine Zeitung befindet? Bronner: Ich habe die Zeitung gegründet, um einem gewissen Anspruch Genüge zu tun, der mein Anspruch ist. Mir ging es darum, eine von allem Machtblöcken und politischen Einflüsterern unabhängige Zeitung in diesem Land zu etablieren.

„So blöd brauchen wir uns auch nicht ­anstellen, um nicht bestimmen zu können, was Qualität ist.“ … und laut eigendifinition …

medianet: Und wenn Sie den Blick über den Standard hinaus wagen, wird Ihre Beurteilung wohl weniger freundlich ausfallen. Bronner: Das Generalisieren ist generell etwas Unpraktisches und meist hat man damit nicht recht – es gibt Medien, wo sich die Regierung freundliche Berichterstattung kaufen kann, und andere, wo das nicht geht, und bei uns geht es eben nicht, und das sieht man auch an den Zahlen. Da ist der Standard ganz hinten unter jenen, die von Regierungsstellen mit Inseraten bedacht werden, und dann gibt

es andere Zeitungen, die in diesen Rankings ganz oben sind, viel Geld bekommen und den Rest können Sie sich selbst denken. medianet: An einer anderen, völlig unverdächtigen Stelle versucht gerade der VÖZ für die Zeitungen etwas herauszuholen und kämpft für eine Erhöhung der Presseförderung. Bronner: Ja, und es ist bemerkenswert, dass sich jene Zeitungen, die mit den vorhin genannten Regierungsinseraten zugemüllt werden, über die Presseförderung aufregen. medianet: Wie sollte diese Ihrer Vorstellung nach künftig aufgestellt sein und vor allem wie hoch soll sie sein? Bronner: Als die Presseförderung installiert wurde, führte man gleichzeitig die Parteienförderung ein, wobei damals beide gleich hoch waren. Inzwischen gibt es hier eine Riesendiskrepanz. Das mal zur Summe. Auf der anderen Seite gibt es ein Gutachten von Prof. Hannes Haas, im Übrigen vom Bundeskanzleramt in Auftrag gegeben, in dem empfohlen wird, Qualität zu fördern. Ich rede pro domo, da der Standard als Qualitätszeitung natürlich dafür ist, denn was sonst als Qualität soll gefördert werden. Den Mist gibt es sowieso und Junk braucht man nicht zu fördern. Und zudem bin ich dafür, nicht nur von Zeitungsförderung, sondern von Journalismusförderung zu sprechen, unabhängig davon, auf welcher Plattform sie passiert – Print, Online oder Radio, denn warum soll es nicht auch einen Privatradiosender geben, der eine ähnlich gute Qualität hat wie Ö1. Nur, das geht eben nur mit einer Förderung. medianet: Qualität ist ja auch ein subjektiver Begriff – auch Eva Dichand sagt, sie macht qualitätsvolles Boulevard. Bronner: Es gibt schon Regeln, nach denen man das messen kann; die Mitgliedschaft im Presserat,

wobei nicht alle Mitglieder auch Qualitätszeitungen sind, aber es ist sicher kein Zufall, welche Zeitungen dort nicht Mitglied sind. Und so blöd brauchen wir uns auch nicht anstellen, um nicht bestimmen zu können, was Qualität ist, nur weil auch Boulevardmacher dieses Wort in den Mund nehmen. Es gibt hier schon harte Parameter. Eine Zeitung mit Schwerpunkt auf den Ressorts Außenpolitik, Kultur oder Wirtschaft verkauft sich nicht so leicht wie eine mit Schwerpunkt auf Sport und Chronik. medianet: Ein anders Thema: Frauen in Spitzenpositionen. Hier leuchtet der Standard als besonders positives Beispiel hervor. War es in Ihrem Mindset, Frauen besonders zu fördern? Bronner: Wir sind ein Privatunternehmen in einem sehr schwierigen Markt, und da kann ich mir politische Statements dieser Art nicht leisten. Es ging stets darum, die besten Köpfe in die Führungspositionen zu bringen. Das einzige, worin ich mich vielleicht von manch anderem unterscheide, ist, dass ich kein Problem darin sehe, wenn die besten Köpfe weiblich sind. Im Übrigen hat Alexandra FöderlSchmidt dann als Chefredakteurin für die Nachbesetzung ihres alten Postens als Ressortleiter Wirtschaft einen Mann vorgeschlagen. Glauben Sie mir, es ist auch so schon schwer genug, gute Leute für Führungspositionen zu finden. Und bei Gerlinde Hinterleitner hat es ja damit zu tun, dass sie das Ganze nicht nur erfunden, sondern auch hervorragend weiterentwickelt hat. medianet: Bei unserem damaligen Gespräch zu ‚20 Jahre Standard‘ haben Sie auf die Frage, was Sie noch im Verlag machen, scherzhaft gemeint, Sie kämen nur mehr ins Büro, um Zeitung zu lesen und Papier zu schlichten. Also, was macht Oscar Bronner 2013 im Standard? Bronner: Ich bin ein Auslaufmodell und habe in den letzten fünf Jahren versucht, mich konsequent


M ar k e ti n g

Freitag, 18. Oktober 2013

medianet: Stapeln Sie da nicht etwas tief? Bronner: Nein. Aber ich vermute, wenn ich massiv gegen etwas wäre, dass es mir durchaus gelingen würde, die anderen auch davon zu überzeugen. Ich habe mich wie gesagt erfolgreich überflüssig gemacht, denn was nicht geht, ist, Entscheidungen zu delegieren, dann aber jedes Mal zu sagen, ich hätte da eine andere Meinung. medianet: Fällt Loslassen schwer? Bronner: Nein, ich habe ja daneben noch ein anderes Leben.

Initiative Verbund stellt seine Infotainment-Plattform vor und klärt über Strompreise, saubere Energie und Co auf

Infotainment mit Showstar Im Rahmen der „Danke, Wasserkraft“-Kampagne dreht sich alles um die Themen Umwelt & Energie. Wien. Erneuerbare und umweltschonende Energien – Darauf machen Verbund und TBWA\ mit der „Salon Strom“-Kampagne aufmerksam. Die Kombination aus Wissen, Information, Service und Unterhaltung soll „über Themen wie Strompreise, saubere Energie, die Energiewende und E-Mobilität informieren“, so Beate McGinn, Kommunikationschefin von Verbund. Witzige Videoclips verraten alles über die Energiewende, das Stromsparen und den Wechsel des Stromanbieters für jedermann. Die beiden Protagonisten des Werbespots, Dirk Stermann und Christoph Grissemann, führen

als Showmaster durch die Internetseite und sorgen mit Maschinenimitationen, Gesprächen mit digitalen Gästen und Stromspartipps für Unterhaltung. Am 15.10. wurde die interaktive Plattform www.salonstrom.at gelauncht. Credits: Auftraggeber Verbund Kommunikationsleitung Beate McGinn Werbung Heinrich Schmid Agentur TBWA\ GF Irene Sag­ meister ECD Gerda Reichl-Schebesta ED Iliana Gehart CD Bernhard Grafl D Maik Woll­ rab Text Christina Niederdorfer Programmierung Screenagers, Stefan Rasch, Daniel Wolf Videos Deniz Arslan

© Verbund/TBWA

überflüssig zu machen und das ist mir hervorragend gelungen. Daneben bin ich einer von drei Vorständen, daher müssen gewisse Entscheidungen mit mir akkordiert werden. Da geht es um große Entscheidungen wie den Umzug oder die Zusammenlegung der Redaktionen, die jetzt gerade passiert, wo ich dann mitstimme, aber initiiert und durchgeführt wird das Ganze schon von anderen.

medianet – 9

Die beiden Komiker Dirk Stermann und Christoph Grissemann machen es sich in der neuen Verbund-Kampagne, kreiert von TBWA\, im „Salon Strom“ gemütlich.

medianet: Sie malen. Bronner: Ich male! medianet: Aktuell läuft die räumliche Zusammenlegung von Online- und Printredaktionen; die sitzen dann nicht nur im selben Haus, sondern wirklich nebeneinander. Wie ist die Resonanz dazu im Haus? Bronner: Wir erleben die ganze Bandbreite, von Ablehnung bis Begeisterung – das hängt aber auch mit dem Informationsstand der Kollegen zusammen. In der Führungsmannschaft war die Entscheidung dazu auf jeden Fall einstimmig.

„Einer der wenigen Vor­ teile des Faktums, dass man ein gewisses Alter erreicht hat, ist, dass man sehr viele Dinge kommen, aber auch wieder gehen sieht.“ … ein freiwilliges ­auslaufmodell

medianet: Inwiefern ändert sich dadurch auch das Berufsbild des Journalisten? Wird er zum Generalisten? Bronner: Der Beruf des Journalisten entwickelt sich ständig weiter, da haben Sie vollkommen recht. Ein Wissenschafts-Redakteur muss aber kein Außenpolitiker werden, es geht um die verschiedenen Kanäle, die er bedient: Der Journalist muss handwerklich mehr lernen, egal ob Generalist oder Spezialist. medianet: Apropos neue Dinge: Wie stehen Sie als Verleger zur neuen deutschen Huffington Post, die stark auf Einbindung von gratis schreibenden Usern setzt? Bronner: Wir werden schauen, wie das funktioniert – derzeit macht sie ja noch immer Verluste. Ob es funktionieren wird, wissen wir nicht. Es gibt das halt jetzt. Es haben aber schon so viele Leute Dinge angekündigt, also schauen wir mal. Einer der wenigen Vorteile des Faktums, dass man ein gewisses Alter erreicht hat, ist, dass man sehr viele Dinge kommen, aber auch wieder gehen sieht im Laufe der Jahre und Jahrzehnte.

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Marketing & Medien

10 – medianet

360°-Online-Kampagne Fonda und MediaCom für den Fruchtmolkedrink der Berglandmilch

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Vieles neu bei Lattella

Eurobest 2013 Seminarprogramm Wien. Die Eurobest 2013 findet vom 4. bis 6. Dezember in ­Lissabon statt. Das innovative, dreitägige Programm, das 30 Seminare und 12 Workshops bietet, wird das Thema „kreative Kühnheit“ in den Vordergrund stellen und Ideen erforschen, die die Grenzen der Kreativität ausdehnen. Das Seminarprogramm mit Einzelheiten über weitere Workshops und Seminare ist online:  www.eurobest.com

Website-Redesign, neuer Newsletter, neue Betreuung der Facebook-Seite und Gewinnspiel. als Hauptpreis und FrequencyFreikarten führten zu über 11.300 Jingle-Einreichungen. Dabei wurden als Kommunikationskanäle Website, Newsletter und Facebook genutzt, zusätzlich unterstützten Radiospots die Aktion. Durch die Begleitung des Gewinnspiels und eine ständige Betreuung der Lattella-Facebook-Seite konnte laut Aussage der Agenturen eine besonders zielgruppengerechte Kommunikation erreicht werden. Die neugestaltete Website unterstützt durch ihr Bildkonzept den Claim „Pfeif drauf! Lass die Sonne rein…“. „Unsere heurige Promotion zielte ganz stark auf die Markenbindung ab“, kommentiert Johann Hirsch von Berglandmilch die Kampagne. „Mit der Aufgabenstellung, einen eigenen Lattella Jingle zu kreiieren, beschäftigten sich die Lattella Fans mit dem eigentlichen Kern der Marke ‚Lattella macht glücklich‘“, so Hirsch.

Christine Götz

Wien. Fonda, die Wiener Full Service-Agentur für Digitale Medien, realisierte gemeinsam mit MediaCom eine 360°-Online-­Kampagne für die Marke Lattella. Lattella, der Fruchtmolke-Drink von Berglandmilch, hat nun mit einem Redesign der Website www.lattella.at, einem neuen Newsletter, einer neuen Betreuung der Facebook-Seite und mit einem Gewinnspiel einige Erfrischungen für die Konsumenten parat.

ATV2: Erfolg mit Brandner Kaspar

Kampagne „Pfeif dir was“

James Dyson Award: Österreicher im Finale

Kommunikationsagentur Zum goldenen Hirschen gewinnt neuen Etat

Als diesjährige Promotionaktion wurden Lattella-Fans mit dem adaptierten Claim „Pfeif dir was!“ aufgefordert, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und ihre eigene Version des Lattella-Jingles zu texten. Die Radio-Ausstrahlung des Gewinner-Jingles, ein Roller

© Fonda

Wien. Das Joseph VilsmaierWerk „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ erreichte am Samstag bei ATV2 bis zu 66.000 Seher, im Schnitt waren 49.000 Österreicher dabei. Damit ließ ATV2 in der Primetime (20:15–22:00 Uhr) alle weiteren österreichischen Privatsender hinter sich – einzige Ausnahme: ATV.

Fonda und MediaCom mit „Pfeif dir was!“ für den Fruchtmolkedrink Latella.

Generali mit Wiener Hirschen Wien. Ab sofort gehen die Hirschen aus Wien und eines der großen Versicherungsunternehmen Österreichs gemeinsame Wege. Die Etatvergabe erfolgte nach einem Pitch und Durchführung eines von den Hirschen standardisierten, gemeinsamen WorkshopsProzesses, in denen die Markenkommunikation strategisch und kreativ weiterentwickelt wurde.

Zum goldenen Hirschen Wien ist künftig als Leadagentur der Generali für alle kommunikativen Maßnahmen rund um die Weiterentwicklung der Kampagne „Um zu verstehen, muss man zuhören“ zuständig.  (red)

Modell „sono“ (o.) und COMB ­Muldenkipper (u.)

Wien. Die österreichischen Studenten Rudolf Stefanich, mit dem Projekt „sono“, und Rostyslav Akselrud mit COMB sind noch im Rennen für den mit ca. 34.000 € dotierten, inter­nationalen James Dyson Award.  (red)  www.jamesdysonaward.org

© Dieter Steinbach

© Dyson (2)

„Um zu verstehen …“

Wiener „Hirschen“ Alexander Zelmanovics, Stefan Pagitz, Gerhard Martinek (v.l.n.r.).

Lehrgang Pressesprecher

Wifi Wien bietet neue Ausbildung Wien. Für Berufserfahrene aus Journalismus und PR startet ab 15. November der Lehrgang „Ausbildung zum/zur Pressesprecher/in“. Die Ausbildungsinhalte wurden vorab vom PRVA (Public Relations Verband Austria) geprüft und der Lehrgang noch rechtzeitig vor dem Start vom PRVA prädikatisiert. Lehrgangsleiterin ist Sabine Fichtinger. Fichtinger ist Trainerin und selbstständige PRBeraterin und unterrichtet u.a. an der Universität Wien. Für alle Interessenten bietet das Wifi Wien am 25. Oktober einen Infoabend mit der Lehrgangs­leiterin.  (red) Weitere Informationen und Anmeldung unter:  www.wifiwien.at/kontakt

Event Jüdisches Filmfestival Wien 2013 mit Stars

Print Weekend Verlag steigt bei gutekueche.at ein

Wien. Am 17. Oktober fand im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals die Österreich-Premiere von Noseland im Wiener Votivkino statt. Dabei handelt es sich um das Filmregiedebut des multitalentierten Geigers, Komponisten und Komödianten Aleksey Igudesman. Der Film ist eine humorvolle Ode an die klassische Musik, verpackt in eine inszenierte Dokumentation über den weltbekannten Wiener Geiger Julian Rachlin und

Wien. Beim Weekend Verlag jagt eine Expansionsnachricht die andere: Unmittelbar nach dem Einstieg bei wohnnet.at landete die Online-Division des Medienhauses jetzt einen zweiten Coup und steigt bei gutekueche.at ein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Unser Medienhaus beteiligt sich mit 49 Prozent an gutekueche.at. Dieses sehr ambitioniert und professionell gestaltete Spe-

Österreich-Premiere von Noseland Medienhaus expandiert weiter

ProSiebenSat.1 hebt seine Wachstumsziele

sein alljährliches Klassik-Kammermusikfestival in Dubrovnik, Kroatien. Der Regisseur von Noseland, Aleksey Igudesman – selbst Violinist und Komponist – ergreift – als Darsteller im eigenen Film – die Gelegenheit, gemeinsam mit dem jungen Wiener Filmemacher ­Sebastian Leitner eine Dokumentation über besagtes Festival zu drehen.

cial-Interest-Portal für Essen- und Trinken bereichert unser Themenspektrum immens und wird unsere inhaltliche Durchschlagskraft am Markt weiter erhöhen“, so WeekendVerlagschef Christian Lengauer.

Hörmann bleibt an Bord Martin Hörmann, der das erfolgreiche Portal 2000 gründete, bleibt auch zukünftig als Geschäftsführer erhalten.  (red)

Regisseur Aleksey Igudesman.

Noseland, eine unabhängige, österreichische Produktion, kann mit Filmstars wie John Malkovich und James Bond-Darsteller Sir Roger Moore sowie vielen weltbekannten Gesichtern aus der Welt der Klassik aufwarten. Bei der Premiere waren der Hauptdarsteller und weltberühmte Wiener Geigenvirtuose Julian Rachlin sowie der junge Wiener Filmemacher Sebastian Leitner vor Ort angekündigt. Gespräche über einen Filmstart im deutschsprachigen Raum für Mitte 2014 laufen derzeit.  (red)  www.noselandthemovie.com

© Weekend Verlag

Hochkarätige Filmstars

© Sergei Ilnitsky/EPA/picturedesk.com

München/Wien. ProSiebenSat.1 hebt seine mittelfristigen Wachstumsziele deutlich an. Bis zum Jahr 2015 solle der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2010 um mindestens 800 Mio. Euro auf 2,85 Mrd. Euro steigen, teilte der Fernsehkonzern am Dienstag mit. Geplant war bisher lediglich ein Wachstum um 600 Mio. Euro, darüber ­hinaus hatte der Konzern ein zusätzliches Potenzial von lediglich 150 Mio. Euro aus­ gemacht. Bis 2018 will ProSiebenSat.1 seine Erlöse nun im Vergleich zum Jahr 2012 im fortgeführten Geschäft um eine Milliarde Euro steigern. Das Betriebsergebnis (recurring EBITDA) soll bis 2018 jährlich durchschnittlich im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Der ­bereinigte Jahresüberschuss soll überdurchschnittlich ­steigen.  (APA)

Freitag, 18. Oktober 2013

V.l.n.r. Christian Lengauer, Martin Hörmann, Martin Gaiger (GF Weekend Online).


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Marketing & Agenturen

12 – medianet

Freitag, 18. Oktober 2013

Kampagne Demner, Merlicek & Bergmann realisieren neue (TV-)Kampagne

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Zurück im TV: Libro

Fuschler zooom erhält Verpackungspreis Salzburg. Das „Deutsche Verpackungsinstitut“ zeichnet zooom productions aus Fuschl am See mit dem Verpackungspreis aus. Geehrt wurde das Media Kit, welches speziell für den „Red Bull Illume“-Wettbewerb angefertigt wurde. Im Rahmen dieses Wettstreits werden die besten Fotografien im Bereich Actionsport gesucht.

Vier heimische Juroren bei der Eurobest 2013 Wien/Lissabon. Mit Alexander Rudan (Havas Worldwide), David Petermann (Wundermann PXP), Cordula Alessandri (Alessandridesign) und Alistair Thompson (Demner, Merlicek & Bergmann) vertreten vier Kreative heimischer Agenturen Österreich bei der Eurobest 2013. Die Auszeichnungen beim führenden europäischen Kreativwettbewerb werden am 6. Dezember im Rahmen der ­Eurobest Awards-Gala ver­geben.

Kampagne soll Inspiration für große Vorhaben sein, basierend auf Bunraku. Wien. Die Handelskette Libro kehrt – wie bereits vergangene Woche berichtet – im Rahmen ihrer neuen Kampagne mit Spots wieder auf die TV-Schirme zurück. Diese neuen Spots gehen am 20. Oktober ersmalig on air, die Umsetzung der Kampagne erfolgte durch Demner, Merlicek & Bergmann. Im Fokus des neuen Auftritts, welcher im Übrigen auch ein neues Logo, gestaltet von section.d,

Retrotainment – Hans Böck mit Storytelling

The Skills Group und Pro+Co für SanLucar

„Der Auftritt unter­ © Gregor Nesvadba

streicht das neue und frische Gesicht

Wien. Storytelling, also das Erzählen von Geschichten, ist eine wirkungsvolle Methode, um Inhalte nachhaltig zu vermitteln. Hans Böck bietet nun einen neuen Ansatz: den Blick zurück. Böcks Retrotainment präsentiert einen „pointierten, possenhaften oder burlesken Esprit der Werbung aus Jahrhunderten“. Böck bietet sein Know-how im Rahmen von Key­ notes, bei Kongressen, Firmenoder Markenjubiläen an.  (red)  www.böck.eu

Optisch gibt sich die neue Kampagne mit viel Schwarz nah am neuen Shopdesign.

beinhaltet, steht „die Überzeugung, dass sich bei Libro immer etwas findet, um damit Großes anzufangen“, so die Macher. Diese Aufbruchsstimmung soll in angesprochenen Spots für TV, aber auch Hörfunkspots, Flugblättern und am Point of Sale in den Libro-Filialen vermittelt werden. Die Kampagne will dabei den Konsumenten einladen, sich bei Libro Inspiration für große Vorhaben zu holen. Ein neuer Ansatz wurde dabei auch

von den Kreativen von Demner, Merlicek & Bergmann gewählt: Basierend auf den Wurzeln von Bunraku, einem japanischen Figurentheater, werden die Spots an Hand kleiner Schwarztheaterstücke inszeniert. Der Fokus auf die Farbe Schwarz geht dabei in Einklang mit dem neuen Shopdesign der Libro-Filialen, welche mit großem Schwarzanteil daherkommen. Kombiniert mit bunten Elementen, die jeweils

für eine Produktkategorie stehen, wird somit das Portfolio der Handelskette optisch untermauert. „Der Auftritt, den wir gemeinsam mit der Agentur angefangen haben, unterstreicht das neue und frische Gesicht von Libro“, so Martin Filzmair, Head of Marketing bei Libro. Auch Harry Bergmann, D,M&B zeigt sich erfreut: „Zum Start der Kampagne wünsche ich den Teams bei Libro und uns: Anfang gut, alles gut.”  (hof)

© Skills Group

Martin Filzmair, Libro

© DM&B

von Libro.“

Hans Böck, Herausgeber von adsandbrands sowie Zitate.eu.

Jörg Wollmann, Managing Partner von Skills, betreut den Neukunden.

Wien. Die Österreich-Tochter des Obst- und Gemüse-Spezialisten SanLucar ist seit Kurzem „offizieller Vitamin-Partner“ des Olympic Team Austria für Olympia 2014. Als strategischen Partner für die Öffentlichkeitsarbeit holte das Unternehmen die beiden Agenturen The Skills Group und Pro+Co an Bord.  (red)

Fixtermin in Villach Europas größter Innovationskongress bietet ein Top-Programm mit großen Namen, zahlreichen Neuheiten und spannenden Themen

Mit medianet von den Besten lernen!

Top-Angebot für Leser: Jetzt mitmachen und Besucherpässe für die fünfte Auflage des Innovationskongresses gewinnen! KONGRESSFAKTEN

© z.V.g. (4)

Der Innovationskongress 2013 ist der größte Innovationskongress Europas. Die Veranstaltung – am 14. und 15. November – geht heuer zum bereits fünften Mal in Kärnten über die Bühne; Station wird erneut im Congress Center Villach gemacht. Die Veranstalter vom Institut für Innovation in Klagenfurt erwarten auch für die 2013er-Auflage rund 1.200 Besucher. Als wissenschaftlicher Leiter fungiert Kongressgründer Peter Granig.

PROMOTION

Am Podium: Stefan Pierer, KTM.

Alberto Prado, Philips C. Lifestyle. Die Unternehmensberater Carsten K. Rath und Sabine Hübner.

Villach . Treffpunkt für Innovatoren, Impulsgeber und solche, die beides noch werden wollen: Am 14. und 15. November 2013 findet der größte Innovationskongress Europas erneut in Villach statt. Unter dem Motto „Die Kunst der Innovation – vom Trend zum Geschäftsmodell“ werden in diesem Herbst Leitthemen auf internationaler Expertenebene diskutiert. Auf die rund 1.200 Teilnehmer warten wertvolle Inputs aus Wissenschaft und Praxis. Plus: Mit dem „InnovationCamp“ feiert im Rahmen der fünften Eventauflage ein neues nachhaltiges VeranstaltungsFeature seine Premiere! Am Kärntner Podium werden Vertreter verschiedenster Teildisziplinen aus Wissenschaft und Wirtschaft Platz nehmen.

2013 mit dabei sind u.a. Jørgen Randers (Club of Rome), Alternativ-Nobelpreisträger Huang Ming, KTM-Boss Stefan Pierer, Alberto Prado (Vice President of Digital Innovation, Philips Consumer Lifestyle), August Oetker, Venkat Ramaswamy (Experte im Bereich der Co-Creation) oder Michael Korbacher (Head of Google Enterprise D-A-CH). Für regen Meinungsaustausch ist somit gesorgt.

Chancen & Zukunft sichern Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen zeigt etwa der deutschen UnternehmensDoyen August Oetker das Spannungsfeld von Tradition und Innovation auf, in dem sich heute viele Betriebe bewegen – aber auch, wie man den Erfolg der nächsten Generation bestmöglich sichern kann.

Die Unternehmensberater Sabine Hübner und Carsten K. Rath spüren in ihrem Vortrag u.a. dem Faktor Relevanz als Landmark der Unternehmensführung nach.

„Teilnehmern Mut machen“ „Wir möchten mit dem Innovationskongress das Bewusstsein für Innovation in der D-A-CH-Region, aber auch im Alpen-Adria-Raum stärken. Wir verstehen den Kongress als Wissens- und Energietankstelle, die Anregungen bieten und Mut zur Umsetzung machen soll. Im Mittelpunkt steht der konkret verwertbare Nutzen für die Teilnehmer“, sagt Kongressgründer und Organisationschef Peter Granig. Mit dem InnovationCamp hat er nun ein weiteres Ass im Ärmel, das Firmen zu neuen Geschäfts-

Beirats-Chef August Oetker.

möglichkeiten verhelfen soll. Die Idee dahinter: Unternehmen haben erstmalig die Möglichkeit, eine Aufgabe zu stellen und diese von kreativen Impulsgebern bearbeiten zu lassen. Konkret werden vor Ort Aufgabenstellungen der AVL List oder der Vamed KMB bearbeitet. Die besten Ideen werden mit Preisen im Gesamtwert von über 10.000 € belohnt.

Letzte Tickets sichern! „Die Ticket-Nachfrage aus Österreich und den Nachbarländern ist groß wie nie zuvor, aber noch sind Karten für den Innovationskongress verfügbar“, heißt es aus dem Kongressbüro. Wer sich die letzten Tickets sichern will, sollte sich aber beeilen. Oder ganz einfach bei der medianet Ticket-Verlosung mitmachen (siehe Kasten rechts!).

Veranstaltungs-Highlights: Internationale Top-Referenten, Focus Sessions, Interactive Sessions, InnovationLounge – Erfolgsgeschichten und mehr, Night of Innovation, InnovationCamp Anmeldung/Infos: www.innovationskongress.at

GEWINNSPIEL Als medianet-Leser können Sie einen von fünf Besucherpässen – jeweils gültig für den 14. und 15. November – im Wert von 696 € für den Innovationskongress in Villach gewinnen. Senden Sie bis spätestens 25. Oktober 2013 unter dem Kennwort „Innovationskongress 2013“ eine Nachricht an kongress-gewinnspiel@medianet.at und erklären Sie, warum Sie am Innovationskongress teilnehmen möchten. Die besten Argumente werden belohnt! Keine Barablöse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Marketing

Freitag, 18. Oktober 2013

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Fachveranstaltung 2. Österreichischer Marken�Dialog zu den Herausforderungen, vor denen Marken- und Marketingverantwortliche stehen

MarkenfĂźhrung statt -Burnout

Referate, Podiumsdiskussionen und Präsentation einer topaktuellen Studie am 21. November 2013 auf der Schallaburg (NĂ–). S c h a l l a b u r g . Die Fachtagung Marken“Dialog bietet Topreferenten und Podiumsdiskussionen zu relevanten Fragen rund um das Thema Marke. medianet sprach mit den Initiatoren Manfred EnzlmĂźller und Laurentius Mayrhofer.

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medianet: Sie sprechen von der Chance der Marke auch fĂźr kleinere Unternehmen – vor allem im Fokus der Krise. Welche Chancen bzw. Vorteile hat eine gute Marke in diesem Umfeld? Manfred EnzlmĂźller: Man kĂśnnte sagen, die Marke ist ein in sich geschlossenes Energiesystem, das seine Energie aus den eigenen Vorteilen bezieht. Dabei werden die Alleinstellungsmerkmale einer Marke konstant Ăźber die Kommunikation als Kundennutzen hervorgehoben. Dadurch wird jedes Unternehmen – egal, wie groĂ&#x; oder klein es ist – durch sein Handeln am Markt zu einer Marke. Denn dieses Handeln erzeugt ein bestimmtes Vorstellungsbild, das in der Psyche des Konsumenten fest verankert wird. Dieses Markenbild kann, wenn es glaubwĂźrdig und nachhaltig erlebbar vermittelt wird, Ăźber das Markenlogo sehr rasch im limbischen System – unserer emotionalen Steuerzentrale im Kopf – eine Entscheidung beeinflussen. Die Studie, die am Markendialog präsentiert wird, zeigt deutlich, welche Kraft Marken auch fĂźr kleine Unternehmen haben.

dass mehr als zwei Drittel der Befragten die Kernaufgaben der MarkenfĂźhrung darin sehen, einen einheitlichen Markenauftritt zu gewährleisten. Knapp die Hälfte der Marketingverantwortlichen hält die Verwaltung des Markenschutzes und der Lizenzrechte, zusammen mit der Planung von Markenaktivitäten, fĂźr sehr wichtig. FĂźr rund ein Drittel gehĂśrt die Erfolgskontrolle der Marke in Verbindung mit der Ăœberwachung der Markenbekanntheit zu den wesentlichen Aufgaben einer klassischen MarkenfĂźhrung. Das zeigt, dass sowohl Experten im Bereich Markenschutz, Markenstrategie und MarkenfĂźhrung gefragt sind; genauso wie kreative Agenturen, die ein professionelles Branddesign entwickeln und pflegen. Laden zum Marken“Dialog: Laurentius Mayrhofer (links) und Manfred EnzlmĂźller.

Laurentius Mayrhofer: Durch das Markenversprechen – verbunden mit positivem Markenerlebnis – wird dem Kunden eine gleichbleibende Qualität vermittelt. Dieses subjektiv erworbene Wissen ßber die Marke reduziert das Risiko fßr die Käufer. Je Üfter dieses Nutzenerlebnis stattfindet, um so stärker wird das Vertrauen und damit die Markenbindung. medianet: Von welcher Bedeutung ist professionelle Begleitung im Markenbildungs- und Markenfßhrungsprozess?

Enzlmßller: Dass die Entwicklung und die Fßhrung von Marken ein funktionsßbergreifender Bestandteil der Unternehmensfßhrung sind, ist ohnehin längst bekannt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Suche im Internet nach einer Definition fßr diese Begriffe zu rund 31.000 mÜglichen Erklärungsversuchen fßhrt. Aufgund dieses enormen Definitionswirrwarrs ist es wichtig, herauszufinden, was Unternehmen und Agenturen darunter verstehen. Mayrhofer: Die neue Markenfßhrungsstudie macht deutlich,

medianet: KĂśnnen Sie einen Befund Ăźber die hiesige ‚Markenszene‘ abgeben? EnzlmĂźller: In Ă–sterreich gibt es ca. 111.000 registrierte nationale Marken. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Marken mit internationaler Marktbeteiligung und ein nicht zu verachtender Bereich von mittleren und kleineren Marken. Interessanterweise sind sich laut nationalen und internationalen Studien die Unternehmen einig, dass Marken bis zu 89 Prozent zum Erfolg ihres Unternehmens beitragen. Wenn es jedoch um die MarkenfĂźhrung und -bewertung geht, stellt dies – so

die Studien – mittlere und kleinere Unternehmen vor groĂ&#x;e Herausforderungen. FĂźr mehr als ein Drittel stellt ein zu kleines Budget und fehlende einschlägige Fachkompetenz eine besondere HĂźrde dar. Daher liegt hier ein Potenzial fĂźr Markenstrategen, MarkenfĂźhrungsexperten und Agenturen mit speziellem Marken-Know-how brach. medianet: Die Teilnehmer des diesjährigen Markenâ€?Dialogs erhalten zusätzlich den 120-seitigen ‚Brandmanagement-Leitfaden‘ als e-Book. Was dĂźrfen sich die Besucher davon erwarten? EnzlmĂźller: In diesem Leitfaden werden verschieden MarkenfĂźhrungsmodelle sowie praxiserprobte Tools und Vorgehensweisen nach dem 4-Phasen-Modell vorgestellt, die sowohl Unternehmen als auch Marketingleute bei ihrer täglichen Arbeit unterstĂźtzen. Damit kann auf das erworbene Wissen und Kow-how auch nach der Veranstaltung jederzeit zurĂźckgegriffen werden.  (red)

Marken“Dialog Termin 21.11., 14–17 Uhr Ort Schallaburg, NĂ– Ticketpreis 96 â‚Ź; enthält: Besuch aller Fachvorträge & Podiumsdiskussionen, Brandmanagement-Leitfaden als E-Book, Welcome Drink, Pausengetränke & Snacks Programm & Anmeldung www.markendialog.at oder www.diemarkenwertexperten.at

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B i z-ta l k C LAS S I C

14 – medianet

6:

Freitag, 18. Oktober 2013

Gut zu wissen: Bei Bösmüller gibt es kaum Sprachen, in denen noch nicht gedruckt wurde. Yuchi, auch bekannt unter Euchee, war noch nicht dabei. Andererseits: Die wird auch nur mehr von 5 Menschen gesprochen.

Bedingt nützliche Information: Das Wort Schilderwald kann man in keine Sprache übersetzen.

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Magazin-präsentation

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Diskussionen zur „Energiewende“ bei Wein&Co

Josef Kalina begrüßte Gäste und Diskutanten zum unique.Talk.

Unique.Talk Wein&Co Am Donnerstag, dem 16. Oktober, lud Unique Relations-Geschäftsführer Josef Kalina bereits zum vierten Mal zum Unique. Talk ins „Wein&Co“ auf der Wiener Mariahilfer Straße, um über Chancen und Risiken der Energiewende und die neue Regierung zu diskutieren. Am Podium diskutierten Theresia Vogel (Klima- und Energiefonds), Michael Gerbavsits (Energie Burgenland), Martin Graf (E-Control) und Peter Koren (Industriellenvereinigung) und lieferten den Gästen interessante Einblicke in die Zukunft des österreichischen Energiemarkts. Zu den Gästen zählten unter anderem Herbert Greisberger (Leiter der Energie- und Umweltagentur NÖ), Klaus Maras (GF der Energie Burgenland Windkradft GmbH), Helmut Miksits (Aufsichtsrat der Energie Burgenland), Barbara Muhr (Vorstandsdirektorin Graz Holding), Doris Pulker-Rohrhofer (GF CAT), Walter Schneeberger (CR ORF Burgenland) und Wolfgang Trimmel (GF der Energie Burgenland Windkraft GmbH).  (red)

medianet Branchenkalender Oktober 17.–18. Österr. Rundfunkforum „Meinungsvielfalt im Rundfunk und in den Online-Medien“ Oesterreichische Kontrollbank 18. Programm-Präsentation IP Austria „Highlights 2013/2014 von RTL, VOX, Super RTL, RTL II und Sky Sport Austria“ 12:45 Uhr, Palais Ferstel (Wien) 18. Technolution-Herbstkongress im Technischen Museum Wien 18. Österreichisches Marketing Forum Linz 2013 8:30 Uhr, Desing Center (Linz) www.marketingclub-linz.at 23. ATV-Programmpräsentation 19 Uhr, Prater Dome (Wien); Anmeldung erforderlich 23 - 24. print fair 2013 Höhere Graphische Bundes-Lehr-und Versuchsanstalt (Wien 24. Vortrag Österreichischer Journalisten Club (ÖJC) „Medienpioniere zu Gast im ÖJC“ von Ari Rath 19 Uhr, ÖJC (Wien); Anmeldung erforderlich www.oejc.at 24. 10. Salzburger Medientag „Radikaler Umbruch oder Guru-Geschwätz?“ 13 Uhr, KunstQuartier (Salzburg) medientag-salzburg.at 25. Verleihung „Big Brother Awards“ 20 Uhr, Rabenhof-Theater 30. Arbeitsgemeinschaft Teletest (agtt) – Fernsehforum 2013 13:15 Uhr, MQ, Eingang Ovalhalle, Museumsplatz 1 (Wien)

Andreas Krištof (Projektleiter section.a), Juliane Feldhoffer (Projektleiterin ­section.a), Elfie Semotan, Chris Goennawein (Art Director), Max HauptStummer (Creative Partner section.d und Editor von Parabol).

Parabol Art Magazine auf Viennafair-Messe präsentiert

Neue Ausgabe Nr. 7 Lehargasse 7 Am 11. Oktober luden section.d und section.a im Rahmen der diesjährigen Viennafair zur Präsentation der neuen Ausgabe des Parabol Art Magazine, Nr. 7 „The Uncasual Issue“, welche von der auf internationalem Terrain bekannten Fotografin Elfie Semotan kuratiert wurde. Veranstaltungszentrum der österreichischen Messe für zeitgenössische Kunst waren die Räumlichkeiten der Lehargasse 7, die ehemalige Telefonzentrale der k. u. k. Post- und Telegraphenverwaltung. Neben der Präsentation des internationalen Magazins für zeitgenössische Kunst wurde auch das 15-jährige Firmenjubiläum von section.d, einer Wiener Agentur für Kommunikationsdesign, gefeiert. Unter den Gästen wurden neben Alfredo Barsuglia, Constantin Luser, Bettina Khano und Helga Ruthner auch Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien, wie Christoph Thun-Hohenstein Am Mittwoch, 23. Oktober, (Direktor MAK), Mariusz Jan präsentiert ATV im Wiener Demner (Werber), Thomas Prater Dome um 19 Uhr sein Kratky (Werber), Ernst Or„Programm 2014“. ­Einladung tenburger (Anwalt), Rudolf unbedingt erforderlich. Schmutz (Kunstsammler) und ­Riesenradplatz 7, 1020 Wien. Franz del Fabro (Unternehmer), gesichtet.  (red)

Karriere

tipp des tages

präsentiert von

November 5. 7.-17. 8. 11.

Verleihung Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis 19 Uhr, Brunnenpassage, Yppenplatz/Brunnengasse 71 „ALMA 2013“ Anmeldung erforderlich http://alternative-medien-akademie.at/ Finale ORF – „Die große Chance“ 20:15 Uhr, ORF-Zentrum (Wien) Vortrag Hedy Lamarr Lecture „Journalisten im TwitterGewitter: Der Bürger als neue ‚fünfte Gewalt‘“ 18:15 Uhr, ÖAW, Festsaal (Wien) www.oeaw.ac.at 14. 30 Jahre Österreichischer Zeitschriften-Preis 18 Uhr, novomatic forum (Wien) oezv.or.at 14.–15. Cable Days Konferenz für Kabel-TV & Breitband 20. Staatspreis PR  www.prva.at/veranstaltungen/events/pr-gala/

Dezember 2.

Festveranstaltung anl. 35 Jahre Kuratorium für Journalistenausbildung 11 Uhr, Parlament (Wien) www.parlinkom.gv.at

Schicken Sie uns Ihren Branchen-Event an: kalender@medianet.at – die Veröffentlichung ist kostenlos.

Günther Plank, Heute OÖ

© Fischer Verlag

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1. Moderator Peter Pelinka mit Michael Gerbavsits, Theresia Vogel, Martin Graf und Peter Koren auf dem Podium; 2. Erich Rohrhofer (ÖBB Holding) und Gattin Doris Pulker-Rohrhofer (CAT), Christoph Humitsch (Unique Relations); 3. Werber Robert Judtmann (Unique) und Gattin Michaela, Alexandra Reimann (Energie Burgenland).

Die Familie Willy Brandt Anlässlich des 100. Geburtstags von Willy Brandt befragt Torsten Körner Weggefährten, Menschen aus dem Alltag sowie die Kinder des Politikers Brandt. Wie erlebte die Familie den Aufstieg und Fall Willy Brandts? Was sie zu erzählen haben, ergänzt auf spannende Weise die Erinnerungen der politischen Weggefährten wie Egon Bahr und Hans-Dietrich Genscher. 20,60 €, Fischer Verlage, ISBN: 978-3-10401415-9.

© Foto Strobl

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© loebell & nordberg

Diskussion

Verkauf Günther Plank, langjähriger Anzeigenleiter bei den OÖ Nachrichten, unterstützt ab sofort als Medienberater die oberösterreichische HeuteVerkaufsmannschaft rund um Teamleiter Gottfried Farthofer und Redaktionsleiter Armin Bach.


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