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medianet

inside your business. today.

freitag, 16. mai 2014 – 7

marketing & media Historische Bestmarke in OÖ!*

Tips – total regional. Mit 23 Regionalausgaben (16 in OÖ, 7 in NÖ). Tips ist schon wieder die meistgelesene Zeitung in OÖ*! Mit einer Reichweite von 75,7% in OÖ* und 1.095.000* LeserInnen gesamt in OÖ und 7 Bezirksausgaben in NÖ.

Mit 75,7 %* Reichweite (908.000 Leser/Ausgabe)* in OÖ zieht Tips davon.

*Quelle: ARGE Media Analysen MA 2013: Feldarbeit Durchführung GFKAustria, IFES und Gallup, 01.01.2013-31.12.2013. Ungewichtete Fälle: 2.114 in OÖ, 2.175 in NÖ. Max. Schwankungsbreite +/-1,8%,Reichweite in OÖ: 75,7%, 908.000 Leser/Ausgabe, Reichweite mit 7 Bezirksausgaben in NÖ 13,5%, 187.000 Leser/Ausgabe.

Ziel: Content- und Connections-Agency

© HD

short

© Bank Austria

Erich Habesohn, mit Harald Doucha Geschäftsführer der Agentur HD Wien, zieht mit vier Neukunden im Gepäck in die neuen Büroräumlichkeiten. Pirelli, Lukoil, Auer und Appel zählen neuerdings zum Portfolio, dabei vertrauen die beiden auf ihre Kreativstrategie „Roots & Wings“. Seite 9

© WH Medien

© Mediacom

Peter Drobil, ÖMG-Präsident, lud gemeinsam mit anderen Branchenverbänden zum Point of Marketing, der heuer unter dem Motto „Jugend: Kult und Wahn?“ stand. Dabei wurden aktuelle Branchenthemen von Social Media über Mobile bis hin zur Nachwuchsfrage diskutiert. Seite 10

Marcin Kotlowski, Geschäftsführer WH Medien, präsentierte aktuelle Zahlen zum Medienstandort Wien: Mehr als 9.000 Medienunternehmen sind in Wien ansässig und generieren über drei Milliarden Euro Bruttowertschöpfung – und damit die Hälfte des gesamten Österreich-Werts. Seite 11

© Rio Mare/Young & Rubicam

medianet tv heute

Sportlich Seit Anfang 2014 leitet Sport-Marketing-Profi Bernhard Friedrich (re.) die Sport-Sponsoring-Unit der MediaCom. medianet sprach mit ihm und Agenturboss Joachim Feher über das neue Geschäftsfeld und andere Ziele.  Seite 8

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Lagern, komissionieren, verwalten, versenden Ihrer Produkte. Kein Problem - wir sind international vernetzt. Einfach, schnell und sicher. Young & Rubicam realisiert neuen Spot für Rio Mare mit Testimonial Kevin Costner.  Seite 9

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C ov e r

8 – medianet

Freitag, 16. Mai 2014

Tool MediaCom stellt mit „Connected Sponsorship“ den Wert von Sport-Maßnahmen objektiv und realistisch dar

randnotiz

Media goes Sportbusiness

Digitale Psychiatrie

Evaluierung, was Rechtepakete tatsächlich wert sind, als neuer Bestandteil der Media-Planung.

Dinko Fejzuli

M

ichael Fleischhacker nennt sie gern bei jeder Gelegenheit die „digitale Psychiatrie“. Gemeint sind Anonyme Posting-Foren, denen es jetzt, so zumindest der Wunsch von Kommunikator Wolfgang Rosam, an den Kragen gehen soll. Und schon Salzburger Nachrichten-Geschäftsführer Max Dasch jr. fragte kürzlich in einem medianet-Interview berechtigt, weshalb man zwar als Leser dazu verpflichtet sei, bei einem Leserbrief in einer gedruckten Zeitung seinen ­Namen bekannt geben zu müssen, aber als Online-Poster schreiben könne, was man ­wolle und sich mit dem Gesagten hinter dem Schutzwall der Anonymität verstecken darf. Seien wir ehrlich: Es stellt niemand ernsthaft infrage, dass dieser Art von Kommunikations-Kloake ein Riegel vorgeschoben werden sollte. Nur: Da gibt es ja noch die zweite Seite der Medaille – führt man Klarnamen ein, verschwinden die Postings praktisch über Nacht. Und das wird dann aber für jene, die solche Foren auf ihren Zeitungs-Websites betreiben, sehr wohl zum Problem, denn: Anonyme Postings bringen User, bringen Leser, bringen Klicks und damit Werbegeld. Bleiben diese aus, bleiben auch die Erlöse aus. Und das bringt uns wieder an den Beginn der Diskussion.

© Austrian Standards

tipp des tages

Die Kommunikationsgesellschaft Tatjana Lackner offenbart in ihrem Buch die Facetten der Kommunikation und vergleicht Aspekte der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft miteinander. Dafür hat sie in mehr als 66.000 Einzeltrainings Menschen redefit gemacht und offenbart nun ihre Schlüsse in diesem Buch. Der Inhalt richtet sich vor allem an Menschen in Marketing, Verkauf, PR, Trainer, Politiker, Journalisten und viele mehr. Der Praxisteil am Ende ist ein zusätzliches Rhetorik-Workout direkt von der Kommunikationsexpertin. 390 Seiten, 29,80 €, Austrian Standards, ISBN: 9783854023005

Wien. Weltweit werden jährlich über 40 Mrd. € in Sport-Sponsoring investiert; das zeigt, dass Sponsoring eine immer wichtigere Rolle in der Unternehmenskommunikation spielt. Darauf hat MediaCom auf globaler Ebene bereits vor gut drei Jahren mit der Gründung der Unit „MediaCom Sport“ reagiert und unter anderem mit dem Fußballidol Pelé auch einen mehr als klingenden Namen in ihrem Vermarktungs-Portfolio. Hier in Österreich holte man Anfang des Jahres den Sport-Marketing-Profi Bernhard Friedrich on Bord, der u.a. mittels der von MediaCom entwickelten Methode „Connected Sponsorship“ Kunden beratend zur Seite steht. Das Tool selbst stellt die Messung von Sponsoring-Maßnahmen erstmals objektiv und realistisch dar und macht damit Sponsoring an sich mit anderen Kommunikationsmaßnahmen besser vergleichbar. medianet bat MediaCom-CEO Joachim Feher und Bernhard Friedrich, Leiter des MediaComSport-Business, zum gemeinsamen Interview.

„Beim TV-Spot weiß ich, dass er mir Reichweite bringt; bei Sponsoring muss ich viel öfter erklären, was der tatsächliche Output ist.“ Bernhard Friedrich

medianet: Herr Feher, welche Bedeutung hat die Sport-Unit innerhalb der MediaCom? Joachim Feher, CEO MediaCom: Die Sport-Unit ist im Augenblick ein großes Differenzierungsmerkmal, das macht meines Wissens nach sonst keine Mediaagentur. Es ist ein Faktum, dass du dich als Mediaagentur über die letzten Jahre hinweg stark wandeln musstest, um erfolgreich zu sein. Wir stellen das aktuell unter dem Leitsatz ‚Wir wollen die Content- und Connections-Agency werden‘. Das hat mehrere Hintergründe: Über digitale Medien wachsen Kreation und Media wieder stärker zusammen, weil du schnell sein musst, um real time zu optimieren – und Content heißt ja nicht nur, einen TV-Spot zu produzieren, sondern Content kann beispielsweise auch eine kurze Twitter-Meldung sein. Die Inhalte zählen – und um die kümmern wir uns stärker. Das zweite Big Thing ist das Thema Connections. Die Zeiten von Silodenken und Optimierungen für einen Kanal sind endgültig vorbei. Man muss künftig in Systemen und Netzwerken denken, wo ein Impuls auf der einen Seite eine Reaktion auf der anderen Seite auslösen kann. Das stellen wir mit neuen Denkweisen, neuen Systemen und auch neuer Organisationsform, die wir im letzten Jahr eingeführt haben, zunehmend um.

© Mediacom

dinko fejzuli

MediaCom-CEO Joachim Feher (links) und Bernhard Friedrich, Leiter des MediaCom-Sport-Business, setzen auf Sport.

medianet: Und welche Rolle nimmt hier Ihre Sport-Unit ein? Bernhard Friedrich, Leiter MediaCom Sport: Die MediaCom Sport wurde vor drei Jahren gegründet und basiert auf vier Säulen: Strategische Beratung, Rechte & Verhandlung, Aktivierung und viertens die Evaluierung. In der Vergangenheit wurde Sportsponsoring oft aufgrund von Freundschaften, Interessenslagen, Kontakten, etc. geschlossen – diese Zeiten gehen langsam zu Ende. In Zeiten wie diesen muss man sich einfach fragen: Was bringt mir mein Sponsoring-Engagement? Bei einem TV-Spot weiß ich, dass er mir Reichweite bringt, aber bei Sponsoring-Aktivitäten muss ich viel öfter erklären, was der tatsächliche Output ist. Das war bisher sehr schwierig, weil oft mit Brutto-Werbewerten gerechnet wurde. Hier haben wir nun unser Tool Connected Sponsorship entwickelt, um eben zu evaluieren, was ein Rechtepaket de facto wert ist.

„Wir werden nicht auf eigenes Risiko EventRechte einkaufen, um diese dann innerhalb unseres Kundenstocks zu verwerten.“ Joachim Feher

medianet: Wie läuft dieser Prozess genau ab? Friedrich: Es gibt zwei Phasen: In einem ersten Schritt, noch vor der echten Investition, wählen wir mit dem sogenannten Connected Sponsorship Selector passende Sportarten aus. Danach suchen wir verfügbare Events und mittels des Evaluators können wir auch den Medienwert realistisch berechnen – denn nicht jedes Foto in einer Zeitung, auf dem eine Bande zu sehen ist, ist so viel wert wie eine Vier-

telseite in Print, sondern wird entsprechend gewichtet. Das einzige, was wir zukaufen würden, wenn notwendig, sind Research-Daten – sonst passiert alles inhouse. Zusätzlich berücksichtigen wir bei der Gesamtbewertung den Faktor ‚Intangible Benefits‘, der z.B. Auskunft darüber gibt, wie gut die Sportart zum Unternehmen passt, ob ich meine Zielgruppe erreichen kann, welche Risiken es gibt, etc. Und mit all diesem Wissen gehen wir dann in die Verhandlungen mit den Rechteinhabern; weit besser vorbereitet über den zu erzielenden Werbewert. Es ist sicherlich im Augenblick das umfassendste Tool, das es im Bereich Sportsponsoring hier in Österreich gibt. medianet: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden hier ab? Friedrich: Im Prinzip sind es mehrere große Bereiche. Das eine ist der sogenannte Strategic Fit von Sponsoring. Wir kennen unsere Kunden bis ins Detail, wir betreuen ihre Kampagnen seit Jahren und kennen ihre Ziele und können deshalb sehr gut abschätzen, ob das Thema Sportsponsoring gut zu ihnen passt. Und zum anderen sind wir harte Verhandler und sorgen dafür, dass am Ende der richtige Preis steht. Es kommt nur auf die jeweiligen Kommunikationsziele an. Geht es z.B. um Image oder Bekannheit, werde ich mit Logo-Präsenz mein Auslangen finden. Wenn ich mehr möchte, z.B. Sales durch Sponsoring generieren, dann werde ich mehr in die Aktivierung der Kunden investieren müssen. medianet: Aber so wie in anderen Gattungen gab es ja auch beim Sponsoring Möglichkeiten, Werbewerte zu berechnen. Friedrich: Jetzt gibt es eine viel detailliertere Möglichkeit, um zu bemessen, was etwa das Produkt eines Veranstalters wirklich wert ist. medianet: Und wie sieht es bei den Rechtehaltern aus? Friedrich: Auch für die ist es natürlich interessant – um in Erfahrung zu bringen, was ihr Produkt tatsächlich wert ist. Damit der

Sponsoringverantwortliche im Unternehmen nicht den in Aussicht gestellten Werbewert durch fünf dividieren muss, wie es zurzeit praktiziert wird. medianet: Ein Teil Ihrer potenziellen Kunden wird im Bereich Sportsponsoring bereits mit anderen Partnern kooperieren. Welchen Part übernehmen Sie hier? Feher: Kunden engagieren uns eher als Controller. Wir haben hier ein umfassendes Tool, mit dem wir die bisherigen SponsoringAktivitäten überprüfen können, um in weiterer Folge strategisch zu beraten.

„Wir kennen unsere Kunden bis ins Detail und können sehr gut abschätzen, ob das Thema Sportsponsoring zu ihnen passt.“ Bernhard Friedrich

medianet: Controller sind üblicherweise nicht die beliebtesten Menschen. Wenn du ein Investment von einer anderen Agentur kontrollieren lässt, bist du sicher nicht everybody‘s darling. Feher: Das kann durchaus sein. Auf der anderen Seite führt es zu einer Professionalisierung und zu einer Berechenbarkeit, welche man von einem Investment und auch von einer Mediaagentur erwartet. medianet: Übernimmt die MediaCom hier nicht die Rolle eines Rechteeinkäufers? Feher: Definitiv nicht. Wir werden nicht auf eigenes Risiko EventRechte einkaufen, um diese dann innerhalb unseres Kundenstocks zu verwerten. Das macht die MediaCom auf globaler Ebene, aber nicht wir. Wir sehen uns in einer beratenden Funktion und werden im Auftrag eines Kunden agieren.


M a r k e ti n g & A ge n tu r e n

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Agenturszene Werbeagentur Habesohn, Doucha holt Etats von Pirelli, Lukoil, Auer und Appel

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Vier Neue bei HD Wien

The Gentlemen Creatives für Immobilien Invest

nitärspezialist Appel, für den eine Rundfunkkampagne realisiert wurde. Und der vierte im Bunde der Neukunden ist Reifenhersteller Pirelli, wo Habesohn, Doucha eine Promotion zur Reifengarantie beim Händler am Point of Sale sowie Online begleitet.

„Marken kreativ beflügeln“ Dabei vertrauen Habesohn und Doucha in der täglichen Arbeit auf die Kreativstrategie „Roots & Wings“. In diesem workshopartigen Ansatz analysieren die Agenturchefs, basierend auf Erkenntnissen aus dem Neuromarke-

ting, kombiniert mit ihrer langjährigen Erfahrung aus der Branche, welche Belohnung der Konsument in der Interaktion mit der jeweiligen Marke erhält. Harald Doucha dazu: „Mit Roots & Wings gehen wir den Dingen auf den Grund, bevor wir eine Marke kreativ beflügeln; Belohnungen spielen dabei genauso eine tragende Rolle wie die strategische Verwurzelung der Marke. Erich Habesohn ergänzt: „Und in anderen Fällen verstärkt Roots & Wings jene Argumente, die zur Erkenntnis führen, dass eine neue Richtung eingeschlagen werden muss; in beiden Fällen profitiert die Marke.“ (hof)

Erich Habesohn (li.) und Harald Doucha, die beiden Geschäftsführer der Agentur.

Wir denken an WirIhre denken an Zukunft. Ihre Zukunft.

LWmedia LWmedia

Wien. Die britisch-österreichische Werbeagentur The Gentlemen Creatives gestaltet den Geschäftsbericht und Gesamtauftritt der conwert Immobilien Invest neu und setzt dabei auf die visuelle Kraft der Projektion. Mark Hinckley, Geschäftsführer The Gentlemen Creatives: „Für conwert Immobilien Invest schaffen wir durch ein ganzheitliches Redesign des Geschäftsberichts eine Verbindung zwischen Funktion, Raum, Licht und dem Menschen; dies visualisieren wir insbesondere in der kreierten Bilderwelt: Mieter der conwert präsentieren auf einzigartige Weise ihre Wohnungen und Städte.“ Das neue visuelle Konzept definiert auch den Auftritt des Immobilieninvestors im Internet. The Gentlemen Creatives zeichnen verantwortlich für Konzept, Illustrationen, Design und Umsetzung.

Wien. Mit vier neuen Kunden im Gepäck übersiedelt die Werbeagentur Habesohn, Doucha in ihre neuen Büroräumlichkeiten am selben Standort, allerdings einige Etagen höher. Für Lukoil betreuen die beiden Geschäftsführer Erich Habesohn und Harald Doucha die komplette Kampagne in Mitteleuropa, die aus der OMV ausgekaufte Marke Pixol betreut die Agentur im Markenübergang. Für Auer Tortenecken und Baumstämme wurde für den Juni eine Kampagne avisiert, die Wiener Agentur betreut hierbei Full Service. Ebenso gewonnen werden konnte Heizung- und Sa-

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Der Geschäftsbericht als Teil eines überarbeiteten Gesamtauftritts.

© The Gentlemen Creatives

Kreativstrategie „Roots & Wings“ für Verwurzelung, Ausrichtung und Beflügelung von Marken.

„Woman“ baut ihr Treueprogramm aus Wien. Woman belohnt seine Facebook-Fans für besondere Interaktion mit Treuepunkten, die sie in reale Gewinne tauschen können. Nun können Leser, die sich über die Gamification-App auf Facebook einloggen, zusätzlich in mehr als 300 Partnershops einkaufen und dabei „Woman Diamanten“ sammeln, die sie gegen Shopping-Gutscheine von Amazon, Adler Moden, Butlers, Douglas, Wein & Co und Zalando tauschen können.

© Rio Mare/Young & Rubicam

Kevin Costner neues Testimonial für Rio Mare

Ganz natürlich. nP DrUcK will Sie nicht mit zahlreichen Umweltzertifikaten verwirren. Nur soviel: Wir sind Ganz natürlich. nP DrUcK will Sie nicht mit zahlÖsterreichs erste Druckerei mit dem Österreichischen reichen Umweltzertifikaten verwirren. soviel: Wir sind Umweltzeichen und dem EU EcolabelNur für Rollen-, BogenÖsterreichs erste Druckerei mit dem Österreichischen und Zeitungsoffsetdruck. Und wir leben Nachhaltigkeit. Umweltzeichen und dem EUhaben Ecolabel Rollen-, BogenJeden Tag. NP DRUCK – Wir das für Team. und Zeitungsoffsetdruck. Und wir leben Nachhaltigkeit. Jeden Tag. NP DRUCK – Wir haben das Team.

Oscar-Preisträger Kevin Costner im neuen TV-Spot für Rio Mare.

Wien. Kevin Costner, zweifacher Oscar-Preisträger, ist das neue Gesicht von Rio Mare. Über die Sommermonate hinweg wird der Spot im österreichischen Fernsehen zu sehen sein. Produziert wurden die Spots von Young & Rubicam unter der Regie des bekannten italienischen Regisseurs Luca Maniero. „Niemand anderer als Kevin Costner ist besser geeignet, die hohe Qualität unserer Produkte zu präsentieren. Er liebt Italien und das köstliche, italienische Essen; er ist mehr als ein Star, er ist ein Mann, dem Natur und Umwelt am Herzen liegen und daher das perfekte Testimonial für Rio Mare“, so Jörg Grossauer, Country Manager von Bolton Austria, der auch den Schutz des maritimen Ökosystems und die soziale V ­ erantwortung von Rio Mare betont. (red)

EU Ecolabel: AT/28/002

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sc h we r pu n k t P. o. M 2 0 1 4

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Experten Die drei Fachverbände CCA, DMVÖ und die ÖMG holten angesehene Persönlichkeiten aus der Marketingbranche auf die Rednerbühne

Gesucht: der kreative Nachwuchs

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Am 14. Mai fand unter dem Motto „Jugend: Kult und Wahn?“ heuer bereits der fünfte Point of Marketing (P.O.M.) statt.

P.O.M 2012: Gäste, Speaker, Organisatoren. Im Bild: oben: Stefan Häckel (Vice­Herausgeber) und Gerda Reichl-Schebesta (CCA Präsidentin & TBWA Wien). rechts: Anton Jenzer (DMVÖ Präsident & GF Anton Jenzer Consulting), Birgit KraftKinz (Obfrau WKW Fachgruppe Werbung), Alexandra Vetrovsky-Brychta (DMVÖ, Senior Managerin Dialog und Daten Herold Business Data & GF Herold Medien Data), Peter Drobil (ÖMG-Präsident & UniCredit Bank Austria), Gabriele Stanek (GF ÖMG) und Manfred Pichelmayer (GF WKW Fachgruppe Werbung)

Wien. Mittwoch dieser Woche fand unter dem Motto „Jugend: Kult und Wahn?“ der fünfte Point of Marketing (P.O.M.) statt. Die drei Fachverbände Creativ Club Austria (CCA), Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) und die Österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG) holten Persönlichkeiten aus der Marketingbranche auf die Rednerbühne.

Social Media … Das Vortragsprogramm eröffnete Keynote-Speaker Ralf E. Strauß, Präsident des Deutschen Marketing-Verbands und Professor für Digital Marketing & E-Business, mit seinem Vortrag über Digital Business Excellence und den Umgang erfolgreicher Unternehmen mit der Generation Y. Seiner Ansicht nach ist für Unternehmen aktuell die größte Herausforderung, Youngsters in bestehende Organisationen zu integrieren und mit neuartigen E-Business-Technologien Schritt zu halten; hier lautet das Motto „Adapt or Die“. Laut Strauß muss eine Digital-Strategie ein aktiv gelebter Prozess sein. Für den DMV-Präsidenten sind mehrere Faktoren, wie die Zusammenarbeit in crossfunktionalen Teams, (informelle) Beziehungen und Netzwerke sowie permanente Veränderungen in der Unternehmenswelt als Herausforderung anzunehmen, der Schlüssel zum

E-Business-Erfolg. Seine Schlussfolgerung: Erfolgreiche Unternehmen schaffen ideale Rahmenbedingungen, wo genügend Spielraum für die Entwicklung von Mitarbeitern besteht und die digitale Transformation stattfinden kann. Mindworker-Geschäftsführer, Kommunikations- und Strategieberater Rudi Fußi erklärte, dass

„Man verschafft sich als Underdog Respekt, wenn man zu einem starken Kontrahenten hingeht und sich präsentiert.“ markus mazuran, wien nord

Unternehmen an festgefahrenen Hierarchien, Kontrollwahn aus der obersten Führungsetage, fehlenden Strategien und mangelnden zeitlichen und personellen Ressourcen hinsichtlich Social Media scheitern. Experten auf diesem Gebiet müssen mit ihren Kunden kommunizieren, aktiv an Online-Konversationen teilhaben und sich im Unternehmen auskennen, um

P.O.M – A Knowledge Fair Of Marketing Am Anfang stand die Idee: Marketing aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, in Veranstaltungen, Kongressen oder Tagungen, eventuell an unterschiedlichen Standorten thematisiert, vielleicht über mehrere Tage verteilt; vernetzt durch neue Medien, on- und offline; über geografische Grenzen und wissenschaftliche Abgrenzungen konzipiert, mit Österreich als fortschrittlichem, Marketingaffinen Wirtschafts-Standort. 2009 wurden auf Initiative der Österreichischen Marketing-Gesellschaft die ersten Gespräche mit den Fachverbänden geführt, und 2010 fand der erste Point Of Marketing gemeinsam mit der ÖMG, design austria und dem DMVÖ ( Dialogmarketing Verband Österreich) statt. Ein Marketing-Kongress kann deshalb heute nicht mehr Marketing per se abhandeln, sondern unter einem Schwerpunktthema verschiedene Gesichtspunkte aufgreifen oder unter einem Motto mehrere Panels anbieten.

Oder es vereinigen sich unter einem weiter gefassten Dach verschiedene marketingaffine Trägerorganisationen mit Schwerpunktthemen an einem oder mehreren aufeinander folgenden Tagen. Diese Option wurde 2010 im Apothekertrakt von Schloss Schönbrunn erstmals umgesetzt. ÖMG, design austria und der DMVÖ luden ihre Mitglieder und MarketingInteressenten zu ihren Veranstaltungen, die zeitgleich an einem Tag stattfanden. Eine Eintrittskarte berechtigte zum Besuch von drei verschiedenen Veranstaltungen. In den Pausen wurde Networking großgeschrieben. Das war neu in Österreich! Die Vorteile für Besucher und Veranstalter lagen auf der Hand: mehr angebotene Inhalte, mehr Kontaktmöglichkeiten, Kostenersparnis, Wahlmöglichkeit zwischen den einzelnen Themensträngen, Ausweitung des Besucherkreises, breitere Akzeptanz in der Öffentlichkeit, größeres Medienecho.

im Krisenfall schnell reagieren zu können. Fußi wies darauf hin, dass Social Media nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen sinnvoll sind. Außerdem sollten Social MediaVerantwortliche, die in 41% der Fälle aus Marketingabteilungen der Unternehmenn stammen, auch über den Facebook-Tellerrand blicken und Kanäle wie beispielsweise Twitter berücksichtigen. Und allgemein, so Fußi, gäbe es noch ein Problem: „Unternehmen besitzen keine Kultur des Scheiterns.“

… Chance & Risiko Astrid Mair am Tinkhof, Marketingleiterin Consumer Products bei L’Oréal Österreich, hob in den vergangenen Jahren ihre Marke in das digitale Zeitalter und sprach beim P.O.M. über die digitale Entwicklung und den Fokus auf die Zielgruppe unter 35 Jahren. Noch vor einigen Jahren ging man in Marketingabteilungen von einem direkten Kommunikationsmodell aus, dieses wurde mittlerweile durch ein interaktives Kreislaufmodell ersetzt. Die neue „Consumer Journey“ lässt sich vor allem mit dem richtigen Mix aus On- und Offlinewerbung bedienen und setzt immer stärker auch MobileAdvertising ein. L’Oréal steht vor der Herausforderung, eine stark segmentierte Zielgruppe mit einer 365-Tage-Strategie von den mehr als 100 jährlichen Neulancierungen anzusprechen und ist auf dem besten Weg, diese auch umzusetzen. Wien Nord-Geschäftsführer Markus Mazuran eröffnete das Nachmittagsprogramm mit seinem Vortrag über das Comeback der Automarke Opel, an dem er seit 2011 maßgeblich beteiligt ist. Ihm zufolge kann eine Marke ohne Selbstbewusstsein nicht funktionieren und daher steht Emotionalität im Fokus der Werbemaßnahmen für Opel. „Man verschafft sich als Underdog Respekt, wenn man zu einem starken Kontrahenten hingeht und sich präsentiert“, so Mazuran über seine Strategie. Das veranschaulichte seine Agentur bereits mehrfach, als das GTI-Treffen am Wörthersee „gecrasht“ und dazu genutzt wurde, um Opel in Szene zu setzen. Alexandra Vetrovsky-Brychta (Senior Managerin Dialog und Daten Herold Business Data & GF

Herold Medien Data) und Margit Kaluza-Baumruker (Marketing Direktorin von Herold Business Data) sprachen über die Frischzellenkur für Herold; einst war Herold ein traditionsreicher Printverlag und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem modernen Medienhaus.

Generation „Mobile First“ Herold sieht sich selbst als Partner für Klein- und Mittelbetriebe und möchte diese bei Marketingund Werbeentscheidungen mit modernen Technologien unterstützen. Bereits 1996 hatte das Unternehmen das erste Internet-Produkt parat und stieg rechtzeitig in dieses Business ein. Herold ist heute eines der drei reichweitenstärksten Portale in Österreich und derzeit im neu aufkommenden Mobile-Bereich sehr aktiv. Auch P.O.M.-Speaker und ViceHerausgeber Stefan Häckel brach-

„Das große Problem beim Thema Social Media ist: Unternehmen besitzen keine Kultur des Scheiterns.“ rudolf fuSSi, brainworker

te in seinem Vortrag sehr gute Insights über die junge Generation „Mobile First“, der er auch selbst angehört. Die Obfrau der WKW Fachgruppe Werbung, Birgit Kraft-Kinz, begrüßte zwei ihrer Mitglieder, die das aktuelle Trendthema Blogging behandelten. Dani Terbu und Nina Mohimi, Gründerinnen von „The Coolinary Society“ und Veranstalterinnen des ersten FoodCamp Vienna, sprachen über den Aufbau von wertvollen, digitalen Beziehungen. Mittels Blogger Relations findet eine Vernetzung des Unternehmens mit den Bloggern und ihrer Meinung statt, und authentische Reichweiten können erzielt werden. Sie präsentierten zehn Tipps für Blogger Relations und den erfolgreichen Beziehungsaufbau zwischen Unternehmen und Blogger. Hierbei ist in erster Linie

wichtig, die Erwartungshaltung für beide Seiten abzuklären und Aspekte wie Authentizität, Transparenz, Ehrlichkeit und Qualität sicherzustellen. Da es in den letzten Jahren zunehmend schwierig geworden ist, junge talentierte Texter und Texterinnen zu finden, ergriff der Creativ Club Austria gemeinsam mit der Werbe Akademie die Initiative und schuf eine Ausbildung für Denker und Texter, um den kreativen Agentur-Nachwuchs das nötige Rüstzeug für die Zukunft zu geben.

Thema Texter-Nachwuchs Über die gute Schule für den Kreativ-Nachwuchs diskutierten beim P.O.M. Gerald Schuba, Lehrgangsleiter der Werbe Akademie, Karin Kammlander, CCA Vorstandsmitglied und Initiatorin der Texterklasse, Samia Azzedine, Texterin bei Draftfcb und Absolventin der ersten Texterklasse sowie Patrik Partl, Executive Creative Director bei Draftfcb und Dozent der Werbe Akademie, unter der Moderation von CCA-Präsidentin Gerda ReichlSchebesta, am Podium. Rosa Kriesche, Gründerin von Branddata, präsentierte in ihrem Vortrag „Generation YOLO: You Only Live Once“ eine Bestandsaufnahme einer Lebensauffassung bzw. erlebnisorientierten Konsumentenhaltung und zeigte ihre Auswirkungen auf Konsum, Marken und Identitäten auf.

speaker Keynote-Speaker Ralf E. Strauß (Präsident des Deutschen Marketing-Verbands und Professor für Digitales Marketing & E-Business) eröffnete das Vormittagsprogramm, danach folgten Vorträge u.a. von Astrid Mair am Tinkhof (Marketingleiterin Consumer Products L’Oréal Paris), Rudi Fußi (GF mindworker), Dani Terbu & Nina Mohimi (Gründerinnen The Coolinary Society & FoodCamp-Veranstalterinnen) powered by Fachgruppe Werbung Wien, Markus Mazuran (GF Wien Nord), Stefan Häckel (Vice-Herausgeber) sowie Alexandra Vetrovsky-Brychta & Margit Kaluza-Baumruker (Herold Business Data) und Rosa Kriesche (GF BrandData). Fazit des P.O.M. 2014: „Das Alter einer Marke bestimmt der Verbraucher“, wie auch die Ergebnisse des Jugendchecks von 48 Marken von Triconsult-Geschäftsführer Felix Josef ergaben. Weitere Infos zur P.O.M.: http://www.p-o-m.info


medien

Freitag, 16. Mai 2014

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W24 & Co Um den Medienstandort Wien weiter zu stärken, investierte WH Medien in den letzten zwei Jahren 2,2 Millionen Euro

Mitten drin im Mediencluster Wien. Nach der Installierung von R9 als gemeinsame Vermarktungsgesellschaft treiben die österreichischen Regional-TV-Sender auch den inhaltliche Ausbau mit einem nationalen Nachrichtenformat weiter. WH Medien-GF Marcin Kotlowski, mit dem Wiener Sender W24 am Ring beteiligt, wird am kommenden Mittwoch den oder die Moderatorin für das neue, gemeinsame Nachrichtenformat aller Regionalsender verkünden. Daneben treibt die WH Medien aber auch den eigenen Ausbau weiter. Aus diesem Anlass luden Sigrid Oblak (GF Wien Holding), Marcin Kotlowski (GF WH Medien) und Markus Pöllhuber (GF WH Medien) zu einem Pressegespräch zum Thema „Die österreichische Medienlandschaft im Umbruch“, um aktuelle Zahlen und Fakten sowie einen strategischen Überblick für den Medienstandort Wien und die Rolle der WH Medien darin zu präsentieren.

„Wir haben den Mediencluster der Wien Holding in den letzten zwei Jahren auf völlig neue Beine gestellt und bewusst in zukunftsfähige Wachstumsbereiche investiert; Bewegtbild, digitale Medien und Vermarktung bilden dabei die zentralen Standbeine unserer Strategie“, so Marcin Kotlowski, Geschäftsführer WH Medien. In den nächsten zwei Jahren plant das Unternehmen, weiter zu expandieren. „Bis 2016 haben wir bei WH Medien sehr viel vor. Nach einer Aufbau- und Strukturierungsphase werden wir künftig einen offensiven Wachstumskurs fahren“, zeigt sich Markus Pöll-

huber, Geschäftsführer der WH Medien, zuversichtlich. Als Herzstück des Medienclusters der Wien Holding hält WH Medien in den Bereichen Fernsehen, Digital und Medien mehrere Beteiligungen. So sind der Wiener Stadtfernsehsender W24 oder auch WH Digital 100%ige Töchter der Mediengruppe. Weitere Unternehmen, an denen WH Medien beteiligt sind: der überregionale Fernseh- und Contentvermarkter R9, der Internet-, TV- und TelefonServiceanbieter UPC, die Interaktiv-Agentur WH-Interactive oder Öko Media, zuständig für Fernsehund Filmproduktionen.

© WH Medien

WH Medien luden zur Strategiepräsentation für den Medienstandort Wien.

Marcin Kotlowski (GF WH Medien), Sigrid Oblak (GF Wien Holding), Markus Pöllhuber (GF WH Medien) anlässlich der Präsentation der künftigen Strategie der WH Medien.

Medienstandort Wien Zum Hintergrund: Die Bedeutung von Wien als Medienzentrum des Landes steigt. Mehr als 9.000 Medienunternehmen sind in der Hauptstadt ansässig und generieren über 3 Mrd. € Bruttowertschöpfung. Auf Gesamt-Österreich gesehen bedeutet dies, dass bereits 38% aller Medienunternehmen in Wien sitzen und die Hauptstadt fast 50% der Bruttowertschöpfung im Bereich Medien erwirtschaftet. WH Medien ist ein Tochterunternehmen der Wien Holding und steht im Zentrum des Medienclusters des Konzerns. „Die Unternehmen der Wien Holding stehen für zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte. Ziel ist es, Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und damit die Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener insgesamt zu erhöhen. Der Mediencluster mit der WH Medien im Zentrum ist ein wichtiger Wachstumsbereich in unserem Konzern; wir investieren und denken hier langfristig in den Bereichen Technologie, Standort und Personal“, so Wien HoldingGF Sigrid Oblak.

wh medien gmbh Zur Neuausrichtung und Neustrukturierung des Business Clusters Medien & Service wurde die 2010 gegründete WH Medienbildungs und -strategie GmbH in die bereits 1975 gegründete Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H. fusioniert. Das Unternehmen ist seitdem unter dem Namen WH Medien GmbH tätig. Wie bereits zuvor, ist nun auch die WH Medien mit fünf Prozent an der UPC Telekabel Wien beteiligt. Gleichzeitig ist die WH Medien aber Content-Produzent, der neben einer Internetplattform einen Kabeltext und das Informationsprogramm W24 im Wiener Kabelfernsehnetz anbietet. In den letzten zwei Jahren ist die Gruppe auf rund 90 Mitarbeiter angewachsen; dabei wurden die zwei Unternehmen W24 Produktion und WH Interactive gekauft. Insgesamt werden ca. 2.300 Produktionen pro Jahr realisiert, ein Gruppenertrag von 9,1 Mio. € (inkl. Finanzerträge). Um den Medienstandort Wien weiter zu stärken, investierte WH Medien in den letzten zwei Jahren 2,2 Mio. €. Die Gruppe will vor allem im Bereich der Fernsehvermarktung und digitaler Produktionen weiter wachsen.

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Freitag, 16. Mai 2014

maSSnahmen

© Österreichischer Werberat

Kulturtalk

1. Karin Bergmann (Burgtheater), Thomas Gratzer (Rabenhof Theater), Andy Baum (Musikproduzent), BM Josef Ostermayer, Paulus Hochgatterer (Schriftsteller), VD Dietmar Hoscher (Casinos Austria), Clarissa Stadler (Moderation); 2. Reges Interesse beim zweiten Kultur Talk der Casinos Austria im Café des Wiener Justizpalasts.

Wertvolle Kunst Kunst & Kultur „Für die Kunst leben, von der Kunst leben“ lautete der Titel des 2. Casinos Austria Kultur Talk, bei dem Experten über Urheberrecht, Leermedienabgabe und faire Entlohnung diskutierten. Geistiges und künstlerisches Eigentum sei ebenso schützenswert wie andere Vermögenswerte. Dafür aber, so Casinos-Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher, „braucht es ein funktionierendes Urheberrecht und die Institutionalisierung einer fairen Abgabe für Künstlerinnen und Künstler“.

Gegen Bagatellisierung illegaler Angebote

„Konsens, dass Kunst einen Wert hat“

anno dazumal

© FM4

© adsandbrands

Fußballfieber Rechtzeitig zum Anpfiff des WM-Eröffnungsmatchs am 12. Juni bezieht FM4 sein Quartier im Wiener WUK und lädt zum Public Viewing, das Sport und den kritischen Blick dahinter vereint. Selbst wenn Fußball im Mittelfeld steht, soll hier der kritische Blick nicht zu kurz kom-

Siemens Ein Sujet aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts, in dem Siemens die Vorteile seiner Glühbirne bewarb. Anzeigentext: „Siemens & Halske Aktiengesellschaft – Wotan · mit gezogenem Leuchtdraht. Lange Lebensdauer · Geringster Stromverbrauch · Grösste Haltbarkeit · Spart Geld · Man beachte den Namen „Wotan“ auf der Glocke. Siemens & Halske Aktiengesellschaft“. Anzeige vom 28.12.1912.

Paul Hertel, Vorsitzender des Kuratoriums des österr. Musikrats und Mitglied der Initiative „Kunst hat Recht“.

medianet fundstück des tages

Anpfiff FM4-WM-Quartier

Gegen Werbung auf rechtswidrigen Sites Kontrolle Der Österreichische Werberat ÖWR verankert Werbung auf rechtswidrigen Internetseiten in der Selbstregulierung und ergänzt seinen Ethik-Kodex und die Verfahrensordnung um den Bereich „Schaltungen in rechtswidrigen Online-Umfeldern“. „Bereits mit unserer Informationskampagne zu Beginn des Jahres konnten wir werbetreibende Unternehmen auf die Missstände aufmerksam machen“, erklärt ÖWR-Präsident Michael Straberger und spricht damit das Problem an, das viele Unternehmen nicht wissen, dass sie mit ihren Werbesujets auf illegalen Online-Umfeldern vertreten sind. „Der konsequente und klare Beschluss des Werberats gilt jetzt schon als internationales Best Practice“, zeigt sich Vorstandsmitglied Werner Müller erfreut. „Damit sind wir dem Ziel, eine Finanzierung rechtswidriger Online-Angebote zu verhindern, im Sinne verantwortungsvoller Geschäftspraktiken für ein sicheres Internet einen wichtigen Schritt näher“.

Die Frage nach gerechter Entlohnung

„Es besteht Konsens darüber, dass Kunst einen Wert hat und geistige Schöpfungen abzugelten sind. Jetzt geht es darum, eine verfassungs- und EU-rechtlich kompatible Lösung zu Papier zu bringen“, meinte ­Kulturminister Josef Ostermayer. „Es gibt gerade im Theaterbereich viele, durchaus auch prominente Fälle, die sich die Kunst des Schauspielens nur mehr dank eines Nebenjobs leisten können“, so Rabenhof-Chef ­Thomas Gratzer. Musiker Andy Baum bekräftigte die ­Forderung nach einer Lösung des LeermedienabgabeStreits. (red)

Werberat erweitert sein Tätigkeitsfeld

men: Diskussionsveranstaltungen geben Fifa, Kommerz und Fankultur die gelbe Karte und regen als Rahmenprogramm des FM4-WM-Quartier mit hochkarätigen Gästen wie der Autorin Vea Kaiser oder dem Karikaturisten Michael Pammesberger zum Denken an. Der 14.6. wird anlässlich der Regenbogenparade im Zeichen von Fußball gegen Homophobie stehen.

Hintergrund des Entscheids: Rechtsverletzende Internet-Seiten stellen eine Bedrohung für Konsumenten und Wirtschaftstreibende dar, wie der Werberat verlautbarte, „insbesondere wenn sie vortäuschen, legale Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Markenwerbung auf solchen unseriösen Seiten kann beim Konsumenten fälschliAm 3. Juni findet der 15. Radio cherweise den Eindruck erweResearch Day der RMS Austria cken, dass diese Internetseiten unter dem Titel „Reichweite. legal sind; dadurch begünstigt Marke. Strategie“ im Palais Markenwerbung die BagatelliNiederösterreich in der Wiener sierung der Nutzung illegaler Herrengasse statt. Angebote.“ Dagegen wolle man verstärkt vorgehen. (red)

Karriere

tipp des tages

Lukas Ransmayr Vienna Digital © Verlagsgruppe Random House

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ÖWR-Vorstandsmitglied Peter Lammerhuber (li.) und ÖWR-Präsident Michael S ­ traberger präsentierten die neuen Maßnahmen des Werberats.

Kalter Kaffee in Tiflis Der Vortragsreisende für die deutsche Entwicklungshilfe, Dustin Dehez, reist in Länder wie Georgien, Israel oder Pakistan, wo politische Krisen an der Tagesordnung stehen. Er sieht, dass in diesen Ländern Frieden zu einer schlechten Idee verkommen ist und hat eine einfache Lösung parat: ein Glas Hochprozentiges. Doch das ist in einem von Islamisten regierten Land nur schwer erhältlich. 14,99 €, btb Verlag, ISBN-13: 978344-275408-3.

© Katharina Schiffl

© Achim Bieniek/Casinos Austria (3)

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Neu Lukas Ransmayr verstärkt als Business Development Manager das Beratungsunternehmen Vienna Digital. Ransmayr verantwortete als Brand Manager bei der A1 Telekom Austria das Jugend-Segment. Anschließend leitete er die Produktentwicklung bei einem öster­ reichischen Medien-Startup.

Marketing1605  

medianet marketing & media 16.05.2014