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medianet

inside your business. today.

dienstag, 12. februar 2013 – 7

BuchPräsentation

Transport Media

Wirtschaftsball

ÖMG und echomedia buchverlag stellen Handbuch für Unternehmen vor  Seite 10

Steigende Bedeutung der Gattung durch wachsenden öffentlichen Verkehr Seite 10

Nacht der Wiener Wirtschaft im Rathaus Seite 12

© Gewista

© Mirjam Reither

marketing & media © leisure.at/Christian Jobst

Lidls neue Kampagne: Innovation und Frische

www.mhoch3.at

© Puls 4

short

© CCA

Oliver Svec, Puls 4-Programmdirektor, erwartet sich für die anstehende KO-Phase der UEFA Champions League neue Quotenrekorde. medianet hat die bisherige Saison des neuen Inhabers der begehrten SportTV-Rechte unter die Lupe genommen.  Seite 9

© Bluforce

Gerda Reichl-Schebesta, CCAPräsidentin, bittet zur Jurysitzung der begehrten VenusAwards. Die „Kraft der Ideen“ soll heuer im Fokus stehen. Außerdem: Eine neue Juryvorsitzende mit Antonia Tritthart sowie überarbeitete Kategoriestruktur.  Seite 10

Gilles Clouet des Pesruches, CEO yelster digital gmbh, betreibt seit fünf Jahren die Personensuchmaschine ‚123people‘. Zum Jubiläum bietet das Unternehmen mit dem „Webcleaner“ und dem „Social Network Monitor“ zwei Tools auch für private User an.  Seite 11

© A1 Telekom Austria

medianet tv heute

Nitsche und Regisseurin Leigh Ogilvie für neue A1-Kampagne. click+>www.medianet.at

Film 611.000 Euro Förderung des Fernsehfonds Austria; SWR und ORF ebenfalls an Produktionskosten beteiligt

RTR kofinanziert Film „Die Auslöschung“ Wien. Mit 611.000 €, das sind rund 27% der Gesamtherstellungskosten von 2,26 Mio. €, förderte der Fernsehfonds Austria den Film „Die Auslöschung“ der MONA Film Produktion GmbH und ist somit für diesen Fernsehfilm nach dem Südwestrundfunk SWR (Finanzierungsanteil: 747.000 €) der zweitgrößte Finanzierungspartner. Der ORF übernahm 500.000 € der Gesamtherstellungskosten. „Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft macht es erforderlich, dass wir uns den damit verbundenen Problemen annähern und sie offen ansprechen. Ich bin

überzeugt, dass ‚Die Auslöschung‘ mit Stars wie Klaus Maria Brandauer und Martina Gedeck in den Hauptrollen einen wichtigen Beitrag dazu leistet“, führt Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR GmbH für den Fachbereich Medien und zuständig für die Mittelvergabe aus dem Fernsehfonds Austria, aus. „Die Auslöschung“ wird am 13. Februar um 20:15 Uhr auf ORF 2 erstmals ausgestrahlt. Sie entstand unter der Regie von Nikolaus Leytner, der für den vom Fernsehfonds Austria geförderten Film „Ein halbes Leben“ mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.  (red)

© ORF/Petro Domenigg

© yelster digital

Rebranding Unter der Leitung von Bernd Löschenbrand und Alexander Schönburg schuf die Agentur bluforce group für Lidl eine 360°-Kampagne. Neue ­Kundensegmente sollen dadurch erschlossen werden.  Seite 8

Protagonisten im und um den Film „Die Auslöschung“: 1. Reihe: Gerlinde Seitner, Martina Gedeck, Klaus Maria Brandauer, Regina Fritsch, Nikolaus Leytner; 2. Reihe: Alfred Grinschgl, Philipp Hochmair, Thomas Hroch, Klaus Lintschinger. (v.li.n.re.)


c ov e r

8 – medianet

Seiteneinwurf

DatenHäferlgucker

Dienstag, 12. Februar 2013

Rebranding Die bluforce group betreut Lidl Österreich seit Ende 2011 und präsentiert einen Markenrelaunch

„Eine der spannendsten Kampagnen des Landes“ Mit frischem Filialerscheinungsbild und neuem Sortiment will Lidl neue Kundensegmente erschließen. mathieu völker

A

lles, was aus Steuergeld finanziert werde, müsse offengelegt werden, bis auf den letzten Cent, so eine (für Österreich) durchaus beachtliche Forderung von Staatssekretär Sebastian Kurz, denn die Bürger hätten ein Recht, zu erfahren, wofür ihre Steuern verwendet würden. Wer wissen will, wie so etwas bereits seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten gut funktioniert, braucht nur einen Blick nach Schweden zu werfen. Dort sind offizielle Dokumente – und dazu zählen selbst bestimmte E-Mails des Premierministers – für die Allgemeinheit und die Medien einsehbar. Die schwedische Tageszeitung Norran stellt sogar Themenliste & Redaktionskonferenz-Protokolle online. Und wie sieht es in Österreich mit der freiwilligen Transparenz aus? Ich kann mich an einen (politischen) Vorfall erinnern, bei dem die Opposition in der Bundeshauptstadt von der Stadtregierung wissen wollte, wie viel Geld in welchen Medien denn pro Jahr so ausgegeben würde. Die Antwort der zuständigen Stadträtin war verblüffend unverschämt, aber typisch für Österreich: Es seien so viele verschiedene Kostenstellen, dass es administrativ nicht möglich wäre, hier genaue Auskunft zu geben. Da kann ich nur sagen: Hoffentlich wird bald dieser Computer erfunden ...

tipp des tages

Salzburg. Nach ihrer Neupositionierung im Vorjahr steht die Salzburger bluforce group heute sehr gut da. Im Gespräch mit medianet schildert Bernd Löschenbrand, Geschäftsführer von bluforce, die aktuellen Entwicklungen: „Wir tun das, worüber andere nur philosophieren: all media, all channel Markenbildung.“ Und weiter: „Wir gehen mediengerecht mit den Konzeptionen um: Das hat uns viel Kraft in der Umstrukturierung gekostet. Aber der Erfolg zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die bluforce group zählt mittlerweile rund 50 fixe Mitarbeiter in Wien, Salzburg und München. Unter der Leitung von Geschäftsführer Bernd Löschenbrand konnte sich bluforce den Lidl-Etat sichern und launchte Mitte September dessen neue crossmediale Markenkampagne. Ziel der intensiv geführten Kampagne ist es, die Marke ‚Lidl‘ deutlich aufzuwerten.

Crossmedia-Kampagne Bernd Löschenbrand erläutert die Strategie: „‚Lidl Österreich‘ soll für neue Zielgruppen noch attraktiver gemacht werden. Basis der Kampagnenüberlegungen waren intensive Marktforschungen, die wir gemeinsam mit Lidl ausgewertet, interpretiert und in unser strategisches Fundament umgesetzt haben. Von Anfang an gab es einen offenen, fokussierten und äußerst partnerschaftlichen Dialog. Für eine Kampagne dieser Dimension müssen beide Seiten ihre Hausaufgaben gründlichst erledigen und perfekt zusammenarbeiten.“ Mit neuen österreichischen ­Eigenmarken will Lidl seine Kunden überzeugen. Das Restsortiment macht den Probierer fast sofort zum Stammkunden. Lidl hat einige Assets, wie mehrmals täglich frisch gebackenes Brot oder eine Vielzahl österreichischer Eigenmarken, viele davon in AMA- und/oder Bio-Qualität. Dies soll auch in der Kampagne vermittelt werden. Durch sämtliche Plattformen zieht sich das Motto der Kampagne, „Überraschend viel

© bluforce (5)

dinko fejzuli

Neupositionierung: Die von bluforce group entwickelte modulare Kampagne möchte Lidl auch als Anbieter von frischen, regionalen Produkten aus Österreich präsentieren.

lar aufgebaut; das ermöglicht wiederkehrende Elemente über Mediengrenzen hinweg und liefert effektivste Ergebnisse.“ Alexander Schönburg CD bluforce

© Anton Pustet Verlag

„Es entsteht eine neue

Leid und Mitleid bei Edith Stein Sie war vieles: Jüdin und später Christin, Lehrerin, Philosophin und Ordensschwester und in ihrem Tod in Auschwitz christliche Märtyrerin und als solche im Jahr 1998 heiliggesprochen. Edith Stein (1891–1942) machte viele Leidenserfahrungen durch; sie wurden zu einer Quelle ihres philosophischen Denkens und auch ihres inneren Friedens. Das Werk widmet sich dem Geheimnis der Kraft ihres Wortes und ihrer persönlichen Haltung und geht der Frage nach, wie Mitleid erlernt werden kann. 24 €, Anton Pustet Verlag, ISBN: 978-37025-0692-6

Bernd Löschenbrand ist Geschäftsführer bei der bluforce group. Nach acht Jahren in der strategischen Markenberatung in Deutschland kehrte der Pinzgauer 2010 nach Österreich zurück und formte zusammen mit Axel Clodi die bluforce group mit aktuell drei Teilgesellschaften; eine davon ist die Agency4e7. Deren Creative Director und Hauptgesellschafter Alexander Schönburg ist Gründungsmitglied von TBWA, CayenneDüsseldorf, Wien, Amsterdam, Prag und Ag407 – einer der kreativsten Hotspots in Brasilien. International anerkannte Arbeiten für bspw. Toyota, Nintendo, Apple, Absolut Vodka, Bank Boston, Adidas, Motorola, Vogue, One, Rayban und Google.

„Die Kampagne ist modu-

Creative Director Alexander Schönburg zu den Spots: „Die gesamte Kampagne ist modular aufgebaut. Dies ermöglicht wiederkehrende Elemente über Mediengrenzen hinweg, wie etwa unsere ‚Lidl Familie‘, die mit ihren jeweiligen Seeding Profiles kräftig in den Neu-

Marke ‚Lidl‘ durch eine all media-, all channel-

facts

die Marke noch österreichischer machen werden.“ Löschenbrand blickt optimistisch ins neue Jahr. Durch die Neuorganisation der bluforce group, an der Bernd Löschenbrand maßgeblich beteiligt war, seien die Anfragen sehr gut: „Wir stoßen auf reges Interesse, weil Kunden es schätzen, bei uns sowohl fundierte strategische Beratung, Top-Kreation und gelebtes Know-how in online/sozialen Medien vorzufinden – alles in einem richtigen Mix aus Werbe-Routiniers und ‚jungen Wil-

den‘.“ Dieses Zusammenspiel erforderte neue Abteilungen und innerbetriebliche Veränderungen. „In unseren Meetings spielt’s Granada – wenn zwei Werbegenerationen aufeinandertreffen. Am Ende ist das Ergebnis aber äußerst stimmig und perfekt in alle Kanäle gedacht“, so Löschenbrand. Und weiter: „Wir haben viel in Buzz und Content Service investiert und beherrschen auch die Technologie, um ihn unter die Leute zu bringen; die Zahlen sprechen für sich.“  www.bluforce.at

Markenbildung; Lidl war hier sehr offen für neue, ungewöhnliche Ideen.“ Bernd Löschenbrand GF Bluforce

Österreich!“, durch und auch die klassische Handelswerbung, etwa in Form des wöchentlichen Flugblatts oder der Aktionsanzeigen, wurde überarbeitet. „Markenbildung und Aktionswerbung müssen sich nicht zwangsläufig konterkarieren“, so Löschenbrand.

en Medien mitmischt, aber auch flexibles Handling im Alltag beim Abtausch von Produktangeboten; Sortimentsanteile werden auf Lidl bezogen und es wird signalisiert: „Achtung, da gibt es frische, österreichische Produkte. Eigenmarken werden sich herausbilden, die

In fünf Monaten hatte Lidl über 73.000 Fans auf Facebook. (Stand Ende Jänner).


M ark e t i n g & M E d i e n

Dienstag, 12. Februar 2013

medianet – 9

UEFA Champions League Investment in TV-Rechte der KÜnigsklasse brachte dem Privatsender bei jungen Männern Marktanteile bis zu 32,4%

Puls 4: FuĂ&#x;ball als Quotengarant Wien. Es ist angerichtet: Das weiĂ&#x;e Ballett von Real Madrid empfängt im Achtelfinale der UEFA Champions League die Red Devils von Manchester United. Nominell ein vorgezogenes Finale am internationalen FuĂ&#x;ball-Parkett, welches auch den Puls bei den Sendungsverantwortlichen von Puls 4 hĂśher treibt. Denn seit dieser Saison geht der Privatsender in der KĂśnigsklasse auf Quotenjagd – eine Zwischenbilanz. Der Anpfiff erfolgte fĂźr Puls 4 mit den Ăœbertragungen der Playoffs Mitte August; richtig im Spiel angekommen fand sich der Privatsender mit Start der Gruppenphase und der damit verbundenen Premiere aus dem neuen SportStudio im Media Quarter Marx. Bereits im ersten Livespiel zwischen Real Madrid und Manchester City verbuchte die zweite Halbzeit

C h ampi ons L ea gue auf Puls 4

E 12–49 DRW Real Madrid vs. Manchester City 145 Benfica Lissabon vs. FC Barcelona 136 OSC Lille vs. Bayern Mßnchen 117 Real Madrid vs. Borussia Dortmund 149 Juventus Turin vs. Chelsea London 125 Borussia Dortmund vs. Manchester City 99

MA M 12–49 DRW 15,2 107 13,3 93 10,7 82 14,2 97 12,0 95 9,5 67

MA 22,7 18,3 14,8 18,4 17,6 13,1

Quelle: Puls 4; Daten 2. Halbzeit; DRW in Tausend, MA in %

einen durchschnittlichen Marktanteil von 15,2% (E12–49). Insgesamt sechs Spiele (siehe Tabelle) sendete Puls 4 live, jeweils weit ßber den ßblichen Sendermarktanteilen. Aber auch abseits der Liveberichterstattung mit Experten bßrgt

die Champions League fĂźr Quote: Spieltags-Zusammenfassungen brachten Marktanteile von 8,8% Spitze Dienstags sowie 16,1% Mittwochs (E12–49). Bei den männlichen Sehern lagen die Marktanteile naturgemäĂ&#x; weitaus hĂśher; bei den

12- bis 29-Jährigen erlangte die meistgesehene Highlightsendung am 2. Oktober 32,4% Marktanteil. Puls 4-Programmdirektor Oliver Svec gibt sich sportlich ambitioniert: „Schon die Gruppenphase der UEFA Champions League auf Puls 4 zeigt ganz deutlich, dass wir uns beim Erwerb der Lizenz zu Recht so ins Zeug gelegt haben. Mit dem Start der KO-Phase ab 12. Februar liegen die Erwartungen sehr hoch und wir wollen unseren Quotenrekord erneut brechen.“ Real Madrid und Manchester United sollen es richten; und am 19. Februar auch das Spiel der Bayern, wo Puls 4-Testimonial David Alaba kickt.

Puls 4-Sportchef Christian Nehiba moderiert im Sport-Studio Media Quarter Marx.



JĂźrgen Hofer

Š Puls 4

Programmdirektor Svec zum Beginn der Achtelfinali: „Wollen unseren Quotenrekord erneut brechen“.

ORF 150.000 Downloads

WM-App zieht

7ÂˆĂ€ vĂ€iĂ•i˜ Ă•Â˜Ăƒ >Ă•v -ˆi°

Wien. Die ORF-Ski WM-App ist binnen weniger Tage mehr als 150.000 Mal heruntergeladen worden; dazu kommen mehr als sechs Millionen Page Impressions in den ersten WM-Tagen. „Die App ist offensichtlich direkt im Herzen der Fans gelandet“, so Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Es zeigt sich, dass wir hier vor allem alle Ski-Fans erreichen und dank Web- und mobiler Nutzung die MĂśglichkeiten des Fernsehens erweitern und all unsere Erfahrungen, die wir auf ‚ORF. at‘ gesammelt haben, mobil mit ausspielen kĂśnnen.“ Die Zum Start der Ski WM in Schladming gelaunchte App bietet Livecams, Ergebnisse, Steckbriefe sowie einen umfangreichen TVGuide.  (red)

Spot Neue Kampagne

A1 launcht LTE Š A1 Telekom Austria

,:  6! 6 ÂŽ * ,0  LÂ&#x2020;gĂ?gĂ? Â&#x192;Â&#x2014;gÂ&#x2014; Ă&#x161;Â?Â&#x2014; Â&#x2014;s<Â&#x2014;z <Â&#x2014; gÂ&#x2020;Â&#x2014;gÂ&#x2014; ŠgĂ Ă&#x2026; Â&#x2014;Â?Â&#x2020;UÂ&#x192;gÂ&#x2014; Â&#x2014;Ă&#x2026;Šà gUÂ&#x192;Š<Ă Ă?Â&#x2014;gĂ Â&#x2020;Â&#x2014; <Â?Â?gÂ&#x2014; Ă Ă <zgÂ&#x2014;ÂŻ Â&#x2020;Â&#x2014;g Â&#x2014;gÂ&#x2014;\ _gĂ Ă Ă&#x201D;Â&#x192; à Ă? Ă&#x201D;Â&#x2014;_ Ă&#x161;gĂ Ă&#x2026;Ă?gÂ&#x192;Ă?ÂŻ gĂ <Â&#x2014;Š<UÂ&#x17D;Ă? Ă&#x201D;Â&#x2014;_ Ă&#x2026;Â&#x2020;UÂ&#x192; gÂ&#x2014;z<zÂ&#x2020;gĂ Ă?\ _gĂ Â&#x192;Ă g Â&#x2014;Â?Â&#x2020;gzgÂ&#x2014; Ă Ă&#x201D; Ă&#x2026;gÂ&#x2020;Â&#x2014;gÂ&#x2014; Â&#x201D;<UÂ&#x192;Ă?ÂŻ * ,0  o 6Â&#x2020;Ă Â&#x192;<LgÂ&#x2014; _<Ă&#x2026; /g<Â&#x201D;ÂŻ /

A1 mit neuer Ă&#x201E;sthetik, groĂ&#x;en Bildern und einfĂźhlsamer Klanguntermalung.

Wien. Unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Das Warten hat ein Endeâ&#x20AC;&#x153; fĂźhrt A1 in der neuen Kampagne die neue 4G/LTETechnologie ein. GroĂ&#x;e Emotionen wurden von der international ausgezeichneten Regisseurin Leigh Ogilvie inszeniert.  (red) Credits: Kunde A1 Telekom Austria AG; Alexander Sperl, Tanja Sourek, Claudia Huber Agentur Nitsche Werbe GmbH, Athanassis Stellatos, Robert Umgeher, Manuela Kiel Regisseurin Leigh Ogilvie DOP Terence Maritz Filmproduktion Karin Novotny GmbH (AT), Velocity Films (SA) Postproduktion/Animation Searle Street Post (SA), Basis KG (AT) Tonstudio Steinhof Musikproduktion GmbH Musik Ellie Goulding â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x17E;Your Songâ&#x20AC;&#x153; Fotograf Frans Lanting/picturedesk.com

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Marketing & Agenturen

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Dienstag, 12. Februar 2013

Creativ Club Austria Heiße Phase in Vergabe der Awards; Jury mit hohen Erwartungen in eingereichte Arbeiten

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CCA-Venus: 70 ­Juroren küren die „Kraft der Ideen“

UPC: Ende der digitalen Grundverschlüsselung Wien. UPC hebt ab sofort die Verschlüsselung für sein TVGrundangebot auf. So benötigen Kunden für die Nutzung von „UPC TV Mini“ lediglich ein TV-Gerät mit eingebautem DVB-C Tuner (Digital Video Broadcast-Cable), für die Nutzung von HD-TV (wie ORF eins und ORF 2) muss der Fernseher HD-tauglich sein. UPC-Kunden stehen damit ab 11. Februar, zusätzlich zu den 38 analogen Kanälen, 49 digitale TV-Kanäle inklusive zwei HD-Sender auf allen TV-Anschlüssen zur Verfügung – für Zweit- und Dritt-Fernseher im gleichen Haushalt ist dieses Service vollkommen kostenlos. Das Angebot ist im gesamten Kabelnetz von UPC verfügbar, die Senderanzahl kann in Tirol und Oberösterreich abweichen.

Kraft, Menschen und

Schebesta zur bevorstehenden Jurysitzung: „Die CCA-Jury hat nur ein Ziel: Ein Ergebnis, das die Kraft der Ideen sichtbar macht. Die Kraft, Menschen und damit Märkte zu bewegen. Dieses Ergebnis hat direkten Einfluss auf unseren Job: Weil es der Antrieb dafür sein soll, Werbung zu machen, die besser arbeitet.“ Dabei baut die Jury heuer auf eine Verstärkung: Mit Antonia Tritthart, Geschäftsführerin der Werbeagentur Traktor, hat die Online-Jury eine kompetente und bei internationalen Wettbewerben erfahrene Vorsitzende. Die CCAPräsidentin dazu: „Wir müssen bei Online-Kommunikation ein Zeichen setzen: Es geht nicht bloß um die Ausnutzung technischer Möglichkeiten, sondern wie man diese spielerisch in den Dienst der Idee stellt.“

damit Märkte

Hohe Erwartungen bei Jury

zu ­bewegen.“

Auch die Jury hat hohe Erwartungen an die eingereichten Arbeiten. Edmund Hochleitner, JuryVorsitz Hörfunk, Musik&SoundDesign und Creative Media: „Das

„Die CCA-Jury hat nur ein Ziel: Ein Ergebnis,

Transport Media für 907 Millionen Fahrgäste

das die Kraft der Ideen

© Gewista

sichtbar macht. Die

Gerda Reichl-Schebesta …

Gewista-CEO Karl Javurek baut auf ein reichweitenstarkes Öffi-Netz.

© CCA (2)

Wien. Wie jedes Jahr kürt der Creativ Club Austria CCA auch heuer am 1. März mit der „CCA-Venus“ die besten Arbeiten aus dem Bereich der Marktkommunikation. Beispielgebende Arbeiten, die Standards setzen und zeigen, wie mit den heutigen Möglichkeiten kommunizieren muss, um einer Marke, einem Unternehmen, einem Anliegen zum Erfolg zu verhelfen, werden von einer hochkarätigen Jury

© CCA/G. Reichl-Schebesta

CCA-Präsidentin Reichl-Schebesta will „die Kraft, die Menschen und Märkte zu bewegen“, aufzeigen.

Gerda Reichl-Schebesta, CCA, begrüßt Antonia Tritthart, Traktor, als Juryvorsitzende.

Wien. Gewista-CEO Karl Javurek blickt positiv auf die Fahrgastzahlen der Wiener Linien im Jahr 2012, als 907 Mio. Personen öffentliche Verkehrsmittel nutzten: „Mit einem vielseitigen Angebot, an Werbeflächen an rund 5.200 Fahrzeugen wie Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen sind wir heute die absolute Nummer eins in Österreichs Transport MediaLandschaft. Auch das Medium ‚Infoscreen‘, zu sehen auf Screens in den meistfrequentiertesten U-Bahn-Stationen sowie in Bussen und Straßenbahnen in ganz Österreich, entwickelt sich hervorragend.“

mit den beliebten Venus-Statuen in Gold, Silber und Bronze prämiert. Mit der Auszeichnung solcher Arbeiten schaffe und verstärke man „in der gesamten Branche – bei Auftraggebern genauso wie bei Agenturen – das Bewusstsein, wie wichtig der Beitrag einer Kommunikationsidee zum wirtschaftlichen Erfolg ist“, so die Ausschreibung des CCA. Diese Woche gehen mehr als 70 ausgezeichnete Kreative einen ganzen Tag in Klausur, um die besten Ideen des Jahres 2012 in Werbung und Design herauszufiltern. CCA-Präsidentin Gerda Reichl-

die Ausnutzung technischer Möglichkeiten, sondern wie man diese spielerisch in den Dienst der Idee stellt.“ … CCA-Präsidentin

vergangene Jahr war für Kreative und Auftraggeber sicher nicht das einfachste. Trotzdem haben viele vieles mit Einsatz und Freude konzipiert und umgesetzt. Daher freue ich mich auf gute Arbeiten, angeregte Diskussionen und natürlich auch auf würdige Sieger.“ Dieter Pivrnec, Jury-Vorsitz Fotografie, Illustration und Art Direction: „Die drei wichtigsten CraftKategorien spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung einer Idee und verdienen gerade in anspruchsvollen Jahren unserer Branche besonderen Respekt.“

Buchreihe: ÖMG und echomedia

© holzhuber impaction

Wien. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist guter Rat teuer: „Schachmatt dem Firmentod“, das Handbuch von Christian Reitterer, kommt da gerade richtig. In anschaulichen Szenen werden Strategien und Methoden, Erfolge und Rückschläge des Teams geschildert (siehe Infobox rechts unten). Das Buch ist bereits das neunte Werk aus der Österreichische Marketing-Gesellschaft-

Buchtipp

© Mirjam Reither

© Echomedia Buchverlag

Bawag PSK verlost ein Auto, holzhuber impaction realisiert die Promo.

ÖMG-Buchreihe, die immer neue Marketingthemen aufgreift. Die Präsentation von ÖMG und echomedia buchverlag lockte viele Persönlichkeiten aus der Medienund Marketingbranche an: Hartwig Löger (Uniqa Österreich), Gabriele Stanek (ÖMG), Florian Skala (IP Österreich), Angela Schuh-Haunold (News Verlag), Christine Grünwald (Kurier), Harald Mayr (Eduscho) u.v.m.  (dp)

Wolfgang Gruber, Peter Drobil, Christian Reitterer und Hartwig Löger (v.li.n.r.e).

Alistair Thompson, Jury-Vorsitz Film und öffentliche Anliegen: „Wir sind auf der Suche nach dem AntiZapp-Faktor und Emotion.“ Die CCAJury tagt heuer erstmals in der Hochschule für Angewandte Kunst.

Neue Kategorienstruktur Die heurige CCA-Venus wartet mit einer neuen Kategorienstruktur auf: Die Anzeigenkategorien wurden zu „Print“, Plakatkategorien zu „Out-of-Home“ zusammengefasst. Als neue Craft-Kategorie wurde „Art Direction“ eingeführt.  (red)

Viral Storytelling-Kampagne

Präsentation Handbuch von Christian Reitterer titelt „Schachmatt dem Firmentod“

holzhuber impaction sucht „Schnellstarter“

Wien. Die aktuelle Kampagne der Bawag PSK bietet einen 0%Kfz-Finanzierung. Privatkunden bietet sich die Möglichkeit dieser Finanzierung, wenn sie im Gegenzug während der Kreditlaufzeit ihren Wagen branden lassen. Begleitend zum Angebot kreierte holzhuber impaction die Promotion „Schnellstarter“. Teilnehmer des Gewinnspiels sammeln virtuelle Autoschlüssel in ihrem Schlüsselbund auf „www.schnellstarter.at“ – sowohl offline in den Filialen als auch online z.B.auf Facebook oder „bawagpsk.com“. Zusätzlich können Schlüssel geobasiert mit dem Smartphone gesammelt werden.  (red)

„Es geht nicht bloß um

Schachmatt dem Firmentod Die Kombination aus Casestudies, Interviews, Illustrationen und einer klaren, leicht verständlichen Sprache machen „Schachmatt dem Firmentod“ zu einem angenehmen und lehrreichen Lesevergnügen. Autor Christian Reitterer liefert mit seinem Werk aus der ÖMG-Buchreihe ein Handbuch im Umgang mit Employer Branding. echomedia buchverlag GesmbH, 19,80 €, ISBN: 978-3-902900-14-2

Ketchum und A1 knacken Million

Wien. „Die erste Million ist die schwerste. Wir haben sie erreicht, ganz nach unserem Motto ‚break through‘ – dieser große Erfolg zeigt klar, dass ‚Storytelling‘ die Zukunft der PR ist“, freut sich Ketchum Publico-Geschäftsführerin Saskia Wallner. Die Social Media Buzz-Kampagne „Sony Xperia Go Challenge“, die Ketchum Publico im Auftrag von A1 durchgeführt hat, hat mittlerweile mehr als eine Million Views auf YouTube erreicht. Das Video wurde neben zahlreichen Aufrufen und positivem Feedback international mehrfach „gesampelt“ bzw. die Idee daraus übernommen. „Wir entwickeln Geschichten, die die Menschen wirklich interessieren und ihre Emotionen ansprechen“, erklärt Klaus Kraigher, Senior Consultant bei Ketchum Publico und verantwortlich für die Kampagne. Die Kampagne wurde bereits mit dem „Österreichischen Staatspreis für PR“ in der Kategorie „Online & Social Media“ prämiert. Video unter: www.youtube.com  /user/EinfachA1


m e di e n

Dienstag, 12. Februar 2013

medianet – 11

Online Reputation Die Nachfrage nach Services zur Kontrolle des persönlichen digitalen Fußabdrucks steigt kontinuierlich

„Ist der Ruf erst mal ruiniert ...“ Wien. Die in Österreich gegründete Personensuchmaschine „123people“ feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen und launcht gleich zwei zurzeit sehr im Trend liegende Services. „Immer mehr User legen großen Wert darauf, ihren Ruf im Internet zu pflegen. Wir bieten mit dem ‚Webcleaner‘ und dem ‚Social Network Monitor‘ das richtige Werkzeug an, um diesem Bedürfnis nachzukommen“, so Alexandra Senoner, Leiterin der Unternehmenskommunikation von ‚yelster digital‘, den Betreibern von 123people.

Kontrolle über Facebook Worin liegen die Unterschiede in der Handhabung dieser zwei Tools? CEO Gilles Clouet des Pesruches erklärt es so: „Mithilfe des ‚Webcleaner‘ hat der User die Möglichkeit, einen persönlichen Kommentar oder Fotos, auf denen er abgebildet ist, von bestimmten Internetseiten löschen zu lassen; die entsprechende URL zur Quelle wird vom User im Webcleaner eingetragen, wir übernehmen die Kommunikation mit dem Webmaster und im Normalfall wird der Eintrag gelöscht. Wenn es sich allerdings bei dem zu löschenden Eintrag um eine offizielle Nachricht handelt, wird die entsprechende Website den Namen bzw. das Foto nicht entfernen. In solchen Fällen können wir meistens nicht intervenieren.“ Und während bei vergleichbaren Services am Markt in jedem Fall eine Gebühr anfalle, sei diese hier nur zu entrichten, wenn der Eintrag auch tatsächlich entfernt werden konnte.

„Entkomplizieren“

© yelster digital

Und Mithilfe des „Social Network Monitor“ erhalte der teilweise mit den komplizierten Kontoeinstellungen überforderte User auch mehr Kontrolle. „Der ‚Monitor‘ ermittelt durch regelmäßiges Scannen des Profils, wo mögliche Risiken liegen könnten. Zum Beispiel zu locker gehandhabte Privacy Settings oder heruntergeladene Apps, die datentechnisch gesehen eine Gefahr bedeuten könnten; das Risikobarometer (Stufen A–C) zeigt auf, wo Vorsicht geboten ist“, führt Clouet des Pesruches die Vorzüge des neuen Webdienstes aus. Derzeit ist der „Social Network Monitor“ nur für die Beobachtung von Facebook geeignet; es wird aber bereits an die Integration anderer Sozialer Netzwerke gedacht. „Der richtige Umgang mit persönlichen Fotos auf Facebook ist ein sehr heikles Thema und oftmals verliert der User die Kontrolle darüber.“ Hier kann der „Social Network Monitor“ nur eingreifen, wenn es sich um namentlich markierte Fotos handelt; eine digitale Gesichtserkennung auf Fotos ist mittels dem Monitor nicht möglich.

Gilles Clouet des Pesruches, CEO von yelster digital gmbh.

„Möchte jemand einen Eintrag direkt auf der ‚123people‘ Website entfernen, so erledigen wir das binnen 48 Stunden kostenlos“, versichert Senoner.

Dienst in acht Sprachen Eine interessante Zielgruppe stellen Eltern von Teenagern dar. Letzere legen oftmals einen zu lockeren Umgang mit persönlichen Daten an den Tag. Die Erziehungsberechtigten sollten daher besonderes Augenmerk auf die Kontrolle des Facebook Accounts ihres Nachwuchses legen. Als Einführungsangebot könne der „Social Network

Monitor“ nun 30 Tage lang kostenlos getestet werden, danach kostet er 4,99 €/Monat. Zusätzlich findet der interessierte User auf 123people Antworten auf wissenswerte Fragen rund um die Themen Kinderschutz, Online Reputation und Datenschutz. 123people entwickelt sich immer mehr zu einem vollwertigen Online Reputation Management Service. Seit 2012 auch im Portfolio der Personensuchmaschine: ‚123pages‘, eine umfassende Firmensuchfunktion. Die vorgestellten Dienste sind in acht Sprachen sowie als App für Smartphones verfügbar.  www.123people.com

© 123people.de/webcleaner

123people launcht „Social Network Monitor“ und „Webcleaner“ für private User.

Das Risikobarometer zeigt an, wann Handlungsbedarf gegeben ist.


B i z-ta l k C LA S S IC

12 – medianet

Dienstag, 12. Februar 2013

Business-talk NACHT DER WIENER WIRTSCHAFT

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© Anna Rauchenberger

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl (5); leisure.at/Christian Jobst

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1. Paul Schauer (Partner Werbeagentur) und die Stadträte Michael Ludwig und Sepp Rieder; 2. W24-Talker Josef Broukal und WH-Medien GmbH GF Marcin Kotlowski; 3. Klaus Fischer (Leiter der Wien Holding IT), Damian Izdebski (GF & Gründer DiTech); 4. Christian Pöttler (echo medienhaus-GF), Uschi Fellner (Madonna); 5. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder und Sozialminister Rudolf Hundstorfer; 6. Karin Elfie Golliasch & Ortrun Gauper (beide comcharis communications advisors).

Wirtschafts-Ball im glanzvollen Ambiente

Business-Dance

Laura Rudas und Bürger­ meister ­Michael Häupl.

Rathaus Bereits zum zehnten Mal feierten Top-Unternehmer und Wirtschaftsbosse die „Nacht der Wiener Wirtschaft“ im Rathaus, bei der Bürgermeister Michael Häupl rund 600 Gäste begrüßen konnte. Gesichtet wurden: Wirtschaftsverband Österreich-Präsident Christoph Matznetter, die SPÖ-GF Laura Rudas und Günther Kräuter, die SPÖ-Landesparteisekretäre Christian Deutsch und Alois Aschauer, Bank Austria-Werbeleiter Peter Drobil, „Nacht der 1.000 PS“-Veranstalter Christian Marek, café+co-Marketingleiterin Michaela Löwe, die Sportler Sabine und Kathrin Bachmayer sowie Andreas Vojta, Medienexperte Niko Pelinka, Geigerin Lidia Baich oder auch Unternehmer HansChristian Haas.  (fej) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

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1. Georg Krause (SAP), Carina Reisner, Gerhard Pichler (beide Business Circle); 2. Manfred Winterheller (Winterheller Management), Günter Liska (Orange), Romy Faisst (Business Circle); 3. Karin Krizek (Navax), Lieve Van Utterbeek (KPMG).

Referent Winterheller zum Thema Arbeit und Familie

Breakfast Briefing Floridotower Am 4. Februar luden das Konferenzunternehmen Business Circle und der Mobilfunkanbieter Orange zum ersten „Breakfast Briefing“ diesen Jahres. Großes Thema der Veranstaltung war die Führung in den beiden Lebenswelten ‚Familie‘ und ‚Arbeit‘. „Die meisten Probleme in unserern Familien und Unternehmen sind nicht in den einzelnen Individuen begründet, sondern im Fehlen klarer Struktren“, stellte Breakfast Briefing-Referent und Geschäftsführer von Winterheller Management, Manfred Winterheller, fest. Winterheller machte sich in den letzten Jahren als erfolgreicher Unternehmer und Vortragender einen Namen. Eine wichtige Änderung, so erklärte er in seinem Vortrag, wäre eine Änderung der Strukturen. Ein großes Thema der Zukunft seien insbesondere das Burn-out-Syndrom und die psychosoziale Gesundheit im Allgemeinen. Unter den Teilnehmern des Breakfast Briefings befanden sich Harald Bock (Wiesenthal Hitradio Ö3 und das Innen& Co.), Gerald Czech (Österr. ministerium verleihen am Rotes Kreuz), Peter Gangl 13. Februar um 10 Uhr zum (IBM), Claudia Handl (Pfizer), zwölften Mal den „Ö3-VerkehrsGeorg Krause (SAP), Lieve Van award“ (Heiligenstädter Lände Utterbeek (KPMG), Karin Kri27c, 1190 Wien). zek (Navax) und Friedrich Wachernig (S Immo) u.v.m.  (dp)

Karriere & Menschen, über die man spricht

Aufstieg Mit Jahresbeginn übernimmt der 28-jährige Mark Philipp Wondra die ­ eitung des gesamten Vertriebs bei AboutMedia. Nachdem Wondra seit Gründung L der AboutMedia im Jahr 2010 die Leitung des Agenturvertriebs innehatte, ist er nun in seiner neuen Funktion auch für die Konzeption, ­Steuerung und Optimierung sämtlicher Vertriebsagenden zuständig. Unter der neuen Vertriebsleitung ist geplant, das Verkaufsteam ­weiter ­auszubauen, um die Bedürfnisse von Kunden und Agenturen auch in ­Westösterreich und am deutschen Markt abdecken zu ­können.

Valerie Hohenberg (35) arbeitet bereits seit fünf Jahren bei Wolf Theiss in Wien und wurde nun zum Senior Associate ernannt. Sie hat sich auf die Beratung und die Prozessführung in den Bereichen Zivilrecht- und Unternehmensrecht, Medizinrecht und Stiftungsrecht spezialisiert.

Im Swing gegen den Gleichschritt Dieses Buch erzählt von einer vergessenen Rebellion: In den 1930er- und 1940er-Jahren entschieden sich Tausende von Jugendlichen für eine Lebenskultur, die im diametralen Gegensatz zu den Idealen des nationalsozialistischen Regimes stand. Mit ihrer Liebe zu Jazz und Swing setzten sie ein Zeichen. 21,90 €, Residenz Verlag, ISBN: 9783701732180

L ’ u b ic a ­P á l e n í kov á , w o l f ­ t he i ss

Mit erst 28 Jahren wurde L’ubica Páleníková zum Senior Associate bei Wolf Theiss ernannt. Sie kam nach ersten Erfahrungen in anderen Wiener Rechtsanwaltssozietäten im Jahr 2008 zu Wolf Theiss, publiziert zusätzlich in Fachzeitschriften und spricht auf internationalen Kongressen.

© Residenz Verlag

Die gebürtige Slowenin Laura T. Struc (35) wird bei Wolf Theiss zum Counsel ernannt. Sie ist bereits seit 2007 im Wiener und im Laibacher Büro von Wolf Theiss beschäftigt. Neben ihrer Beschäftigung als Anwältin ist Struc als Lektorin und Forschungsassistentin an der WU Wien tätig.

Va l e r i e ­H oh e nb e r g , w o l f t h e iss © Wolf Theiss

© Wolf Theiss

Laur a T. S t r uc , Wolf TH e i ss

© Wolf Theiss

© AboutMedia Internetmarketing

Mark Philipp Wondra, AboutMedia

anno dazumal

tipp des tages

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Feinseifen- und Parfumfabriken Bergmann & Co. Was heute undenkbar wäre, war Anfang des 20. Jahrhunderts normal: Werbungen wie die Steckenpferd-Lilienmilch-Seife ermuntern das Entstehen kultureller und ethnischer Grenzen dadurch, dass „weiße“ Haut als das zu erstrebende Schönheits­ ideal angepriesen wird. Anzeige vom 25.2.1912


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Dienstag, 12. Februar 2013 – 13

Viribus Unitis

Deus ex machina

media.at und pilot bündeln mit pilot@media.at ihre Kräfte 

Seite 14

© Fonda

© media.at/Schiffl

digitalmarketing Digital übernimmt laut Fonda zunehmend klassische Aufgaben  Seite 18

in partes tres 3/Orange: Aus vier mach Drei

Online zeigt, wo es langgeht Vorreiterrolle 2.0 Auf digitale Vertriebswege und Werbeformen kann fast kein Unternehmen mehr verzichten. Warum das auch die klassische Werbelandschaft umkrempelt, welche digitalen Medien neu durchstarten wollen und wer neu in den Kampf um das Geschäft mit Bits und Bytes einsteigt, verraten die  Seiten 13 –18 Zuwachs Die Styria-Tochter übernimmt die Mamma Media-Portale sportnet.at, du-bist-der-teamchef.at, massivemoves.at, ichlaufe.at und autonet.at

Styria Multi Media digital erweitert Markenportfolio Wien. Die Digitalunit der Styria Multi Media baut aus und um: Seit Ende Jänner zählen die Portale sportnet.at, du-bist-der-teamchef. at, massivemoves.at, ichlaufe.at und autonet.at zum Portfolio der Styria-Tochter.

„Signifikante Steigerung“ Wie das Unternehmen mitteilt, wurden die Marken der Mamma Media, nicht jedoch das Unternehmen selbst, über einen Asset Deal übernommen und werden künftig vom Team der Styria Multi Media digital weitergeführt: „Die Über-

nahme der Marken der ‚Mamma Media‘ bedeutet für uns nicht nur eine signifikante Steigerung der Gesamtreichweite im digitalen Männer-Bereich, sondern gerade auch im Sportbereich ein schlüssiges inhaltliches Konzept, mit dem wir alles abdecken können – News, Background Storys, Interviews und Community“, erklärt Susanne Neumann, Geschäftsleitung Styria Multi Media digital. Konkret könne mit sport10.at und wiener-online. at die Gesamtreichweite im Sportund Männer-Bereich auf 940.118 Visits, 404.667 Unique Clients und 5.894.445 Page Impressions aus-

gebaut werden. Für die nächsten Monate plant man nun einen Relaunch der Portale, die von Art-Direktor Thomas Safranek und dem bisherigen Redaktionsleiter von sport10.at, Stefan Weger, koordiniert werden. Die Verkaufsleitung des digitalen Männer-Portfolios übernimmt Thomas Kohlweiss, der bereits seit 2010 Teil des Verkaufsteams der Styria Multi Media Men ist. Unterstützung bekommt er von der styria interactive, die sich in Zukunft als offizieller Vermarktungspartner um die klassischen Netzwerkbuchungen kümmern wird, heißt es abschließend.  (red)

© Styria Multi Media

© panthermedia.net/Sebastian Duda

© Hutchison 3G Austria

sportnet.at und autonet.at gehören ab sofort zum Styria Multi Media digital-Portfolio.


D I gi ta l M a r k e ti n g

14 – medianet special

Dienstag, 12. Februar 2013

Kräftebündelung media.at und pilot gründeten Anfang des Jahres die Digitalagentur pilot@media.at

short

Neues Jahr, neue Agentur

adverServe: 2012 war Jahr der Neuerungen

Langjähriger Hutchison-Manager Andreas Martin ist ab 1. März operativer Geschäftsführer.

adverServe-CEO B. Schärf: „Digitale Werbung wird immer komplexer.“

Christopher Sima ist Geschäftsführer von United Internet Media Austria.

Wien. Obwohl das Investitionsverhalten in der gesamten D-A-CH-Region allgemein wohl ein eher schwächeres war, gab es im vergangenen Jahr für United Internet Media Austria mit einem Wachstum, das deutlich über dem Markt lag, jede Menge Grund zur Freude. „Die Anbuchungen für das erste Quartal 2013 stimmen mich positiv für die weitere Entwicklung; die Kunden sind da, aber vereinzelte Branchen sind teilweise noch zurückhaltend“, so ein zufriedener Christopher Sima, Geschäftsführer von United Internet Media Austria, zur Lage hierzulande.

Mit 1. März wird Andreas Martin (40) in die operative Geschäftsführung der pilot@media.at, der auch Petra Hauser (media.at) und Ulrich Kramer (pilot) angehören, berufen. Martin ist auch Präsident der Mobile Marketing Association Austria (MMA) und war zuletzt Leiter Business Development bei Hutchison 3G Austria, wo die Entwicklung der digitalen Multiscreen-Vermarktungsstrategie einen Schwerpunkt darstellte; der Manager zeichnete zudem viele Jahre für den Aufbau der Display- sowie der Bewegtbildvermarktung des Unternehmens verantwortlich.  (red)

Die Crew hinter der neuen Agentur: Andreas Martin, Petra Hauser und Ulrich Kramer.

meinKauf Die Plattform macht seit einem Jahr die Prospekte des Einzelhandels online verfügbar und expandiert

Neue Märkte in allen Himmelsrichtungen

CEO Markus Pichler will 2015 einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe erreichen.

Wien. Im Jänner 2013 feierte „meinKauf“ seinen ersten Geburtstag und kann bereits auf große Zahlen verweisen: 4,7 Mio. Prospektklicks, 636.000 Prospektöffnungen und rund 3.500 digitalisierte Prospekte von 15.000 Einzelhandelsfilialen der 100 Kooperationspartner. Vor einem Jahr waren es noch 8.000 Filialen von 30 Händlern, die mit meinKauf zusammenarbeiteten. Damit das auch im zweiten Jahr so weitergeht, wird das Unternehmen noch breiter aufgestellt, kündigt CEO Markus Pichler an: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Jahr 2015 einen Umsatz im zweistelligen Millionen-Bereich zu erwirtschaften; die Erschließung neuer Märkte ist der nächste logische Schritt. So sind wir seit Anfang

2013 in Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn, Kroatien, der Türkei tätig, zwei weitere Märkte für 2013 sind noch in der Evaluierungsphase.“ Die Prospekte können über „meinKauf.at“, über eine Android-App oder über die im Oktober gelaunchte „mEinkauf“-iOS-App, durchgeklickt werden. Für Unternehmen entstehen dabei keine Fixkosten, denn sie zahlen nur dann, wenn ihr Prospekt geöffnet wird. Nebenbei können auch Daten über das Konsumentenverhalten gesammelt werden. „Unsere Analyse hat ergeben, dass z.B. ‚Kaffee‘ am Montagmorgen und ‚Bier‘ am Freitagabend die meistgesuchten Produkte der ‚meinKauf‘-User sind“, gibt Pichler ein Beispiel.  (red)

Goldbach Interactive Team um Geschäftsführer Michael Wippel realisiert Facebook-Promo zur Oscar-Starnacht

Oscarreife „Beauty-Rallye“ für Syoss Wien. Einmal mehr konnte Goldbach Interactive – die KreativSchmiede des Medienvermarkters Goldbach Austria – einen prominenten Kunden mit Kreativität und ausgezeichneten Ideen im Social Media-Bereich überzeugen. Mit der „Beauty-Rallye“ für Syoss, die professionelle Haarpflege aus dem Hause Henkel, setzt das Team um Geschäftsführer Michael ­Wippel eine umfangreiche Facebook­Promotion zur „Oscar-Starnacht“ um. In dieser von Goldbach Interactive konzipierten und realisierten Promotion dreht sich alles um den begehrten Gewinn: drei exklusive Hollywood-Glamour-Pakete zur Oscar-Nacht 2013 inklusive Flug nach L.A., sechs Nächte im 5*-Luxushotel, eine exklusive Shoppingtour, Star-Styling und als Draufgabe noch eine Stretchlimousine zum Vorfahren am roten Teppich. Schwerpunkt der Aktion bildet das Trendthema „Gamification“, verbunden mit einem umfangreichen Facebook Ad Flight. Dieser spielt eine große Anzahl an verschiedenen Bild-Text-Kombi-

nationen mittels speziell auf die Kampagne abgestimmten Targeting aus.

Die To-do‘s fürs Gewinnen Im Rahmen der Beauty-Rallye durch die eigene Facebook-Chronik werden von den Teilnehmern Antworten in vergangenen Postings gefunden und direkt in der Facebook-App beantwortet. Aber auch Styling-Fotos hochladen, Slogans

texten, QR-Codes scannen oder Wissensfragen rund um Haare und Schönheit beantworten gehört zu den Aufgaben, um seine Gewinnchance zu erhöhen. „Wir freuen uns, dass ‚Henkel CEE‘ uns bereits das zweite Mal in Folge bei der großen ‚OscarNacht‘-Promotion sein Vertrauen schenkt. ‚Gamification‘ ist ein riesiger Trend: Wir wollen die User damit spielerisch abholen, eine hohe Viralität erreichen und zeit-

© Goldbach Audience (2)

© UIM

UIM: Wachstum 2012 lag über dem Markt

Geschäftsführung steht

© Anzenberger-Fink Christina

Wien. adverServe nutzte das Jahr 2012 aktiv, um sich für die Zukunft der digitalen Werbung und der Auslieferung in unterschiedlichsten Medien aufzustellen. Intern wurden Strukturen überprüft, gebenchmarkt und teilweise aufgebrochen, um effizienter und umfassender auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können. So wurden die beiden Bereiche Projekt- und Qualitätsmanagement neu formiert und institutionalisiert. Die neu geformten Teams im Bereich AdOperations unterscheiden zwischen Agency und Publisher sowie einem SWAT Team für alle Sonderanfragen. Damit konnten bereits Synergieeffekte erzielt werden, die v.a. in rascherer und qualitativ hochwertigster Umsetzung der Kundenanforderungen resultieren. Die Anzahl an Adserversystemen und Services rund um Digitales Kampagnenmanagment wurde vergrößert und umfassen u.a.: Mobile-Video/TV-Integration, HBBTV, Mobile Delivery, HTML5-Setups und die Anbindung an diverse externe Systeme (Abrechnungs- und CRM-Systeme, RTB). Boris Schärf, CEO, fasst das so zusammen: „Da digitale Werbung immer komplexer und vielfältiger wird, sind wir mittlerweile eines der wenigen Unternehmen am Markt, das alles an Problemstellungen und Herausforderungen rund um Kampagnenauslieferungen lösen kann.” Für das Jahr 2013 stehen die Festigung des bestehenden Kundenportfolios sowie das Erschließen neuer Kundensegmente und Länder im Fokus.

bei pilot Hamburg unterstützt werden. Im Zentrum stehen die kompetente Betreuung bestehender und neuer Kunden beider Partner sowie die Weiterentwicklung des digitalen Markts.

© media.at/Schiffl

© adverServe

Wien. Viribus unitis! Mit der kürzlich erfolgten Gründung der neuen Digitalmarketing-Agentur pilot@ media.at GmbH bündeln media. at und pilot, eine der führenden deutschen Digitalmarketing-Agenturen, die Kräfte. Das Gemeinschaftsunternehmen (51% media.at GmbH, 49% pilot Hamburg GmbH & CoKG) bietet alle Facetten des digitalen Marketings – von Onlinemedia-Planung und -Einkauf, Tracking & Reporting über die digitale Kreation und Produktion bis hin zu neuesten Methoden im Performance-Marketing. Zudem offeriert die Agentur Suchmaschinen-Marketing, Social Media und Mobile Marketing, Marktforschung sowie die Entwicklung und Realisierung von Formaten und Inhalten im Bereich Web-TV. pilot@media.at startet mit einem ambitionierten Team von Digitalberatern in Wien, die in enger Zusammenarbeit von über 150 erfahrenen Digital-Spezialisten

„Goldbach Audience Austria“-GF Martin Trzebin und die oscarreife Facebook-Promo.

gleich ‚Branded Content‘ kreieren. Dies gelingt uns durch das Angebot der Extrapunkte“, so Michael Wippel, Managing Director und Social Media-Verantwortlicher der Goldbach Interactive Austria.

Goldbach Audience 2012 Für die Schwesterfirma Goldbach Audience war 2012 vom massiven Ausbau des Kernportfolios mit hochqualitativen Partnern wie sms.at, den IP-Medien, rtl, mobile. de, viennaairport, etc. geprägt. Die Aufnahme von Partnern wie krone.at in die Targeting-Produkte hat das Unternehmen bei der positiven Entwicklung aber ebenso unterstützt. „Insgesamt konnten wir mit der ‚Goldbach Audience Kombi 2012‘ unsere Reichweite in der ÖWA Plus um 16,5 Prozent auf 2,966 Millionen Unique User steigern“, freut sich Martin Trzebin, Geschäftsführer Goldbach Audience Austria. Aber auch das neue Jahr 2013 hat für das Unternehmen stark begonnen, „was aus heutiger Sicht auf ein umsatzstarkes Jahr hindeutet“, freut sich Trzebin.(red)


D i g i ta l M a r k e t i n g

Dienstag, 12. Februar 2013

medianet special – 15

twyn group Die österreichische Agentur sorgt mit einem neuartigen Angebot für frischen Wind auch bei Regenwetter

short

Werbung nach Wetterlage

DigitalmarketingPotenzial nicht genutzt

Wien. Wie Werbebotschaften bei Rezipienten ankommen, hängt von vielen Faktoren ab. Dass auch Internetnutzer hierbei in Abhängigkeit vom aktuellen Wetter reagieren, macht sich das neue „Wetter Targeting“-Angebot der twyn group zunutze. Der österreichische Spezialist für digitale Werbung bietet damit die Möglichkeit zielgruppengerechter Werbeausspielungen je nach Witterungsverhältnissen. Über das firmeneigene Targeting-Netzwerk mit 44 heimischen Premium-Websites erfolgt die Anpassung an Sonne, Regen oder Schnee.

terservice der Firma Attensam, die von der Kreativagentur Bluetango und der Mediaagentur Media1 betreut wird. Die Ausspielung der Online-Banner wurde von der twyn group speziell im Hinblick auf die zum Werbeinhalt passenden Wetterverhältnisse realisiert. Als Kri-

„Der Grundgedanke ist es, Kunden individuell bestimmen zu lassen, bei welcher Wetterlage

Echtzeit oder Vorhersage

ihre Botschaften ausgeliefert werden.“

© twyn group

„Der Grundgedanke ist es, Kunden individuell bestimmen zu lassen, bei welcher Wetterlage ihre Botschaften ausgeliefert werden. Dafür können sie einen Mindestund Höchstwert für die Temperatur festlegen und aus einer von vier Wetterlagen – Sonne, Gewitter, Regen und Schnee – wählen“, erklärt twyn CEO Peter Mayrhofer. Bei der Ausspielung kommen dynamische Banner mit vordefiniertem Inhalt zum Einsatz, die je nach Wetterlage und Region automatisch ausgetauscht werden können. Das Wetter Targeting steht einerseits in Echtzeit und andererseits auf Basis von Wettervorhersagen zur Verfügung (Forecast Wetter Targeting). Dazu werden stundenaktuelle Wetter-

Peter Mayrhofer, twyn CEO

Wetter-Targeting macht nicht das Wetter, aber die Zielgruppenansprache besser.

daten aus österreichischen Städten herangezogen. Wetter Targeting bietet einer Vielzahl von Branchen interessante Potenziale, wie Mayrhofer ausführt: „Im regionalen Tourismus etwa bietet eine wetterbezogene Werbeausspielung erhebliche Vorteile. So kann mit dem Forecast Targeting drei Tage im Voraus für bestimmte Übernachtungsangebote geworben werden – zum Beispiel, wenn es um Winterurlaube geht, die an Wochenenden mit Schnee-

fall besonders interessant werden. Darüber hinaus passen WellnessUrlaube besser zu Schlechtwetter und Badeurlaube eher zu Sonnenschein.“ Aber auch in den Bereichen Kosmetik, Pharma und Lebensmittel wird Wetter Targeting heute eingesetzt, um spezifische Angebote zur richtigen Zeit an die Kunden zu bringen; ein aktuelles Beispiel für Wetter Targeting bietet die OnlineKampagne für den Bereich Win-

terium wurde im Vorfeld definiert, dass die Online-Werbemittel nur in Regionen mit Glatteisgefahr angezeigt werden sollen. Für Attensam ist das Wetter Targeting der twyn group damit im wahrsten Sinne ein Geschenk des Himmels, erklärt Michael Hackl, Geschäftsbereichsleiter Winterservice bei Attensam. Daneben freut sich Mayrhofer über erstmalig mehr als 11 Mio. Unique Clients im Jänner im twynNetzwerk.  (red)

© diamond:dogs

In vielen Branchen bietet die geplante wetterabhängige Werbeausspielung Vorteile in der Zielgruppe.

Chris Budgen ortet 2013 steigende Bemühungen im Mobile Marketing.

Wien. Die Möglichkeiten des Mobile Marketing werden von den werbetreibenden Unternehmen in Österreich 2013 verstanden und im großen Stil genutzt – diese Aussage hält diamonddogs-COO Chris Budgen nur für einen „frommen Wunsch“. Während er die Nutzung noch bejahen kann, sieht der Digitalmarketing-Profi kaum Ansätze, mobile Technologien als integrativen Bestandteil des Marketingmixes zu nutzen. Unterm Strich werden seiner Meinung nach aber die Bemühungen im Mobile Marketing 2013 deutlich steigen. Für das eigene Unternehmen freut sich Budgen über neue Projekte wie den Relaunch der Homepage der Österreichischen Hoteliervereinigung. Auch der Webauftritt von Hyundai Österreich wurde neu gestaltet und mit modernen Features wie 360Grad-Ansicht, Modellvergleich und individuellem Online-Fahrzeugkonfigurator versehen. Für Billa entwickelte man die „frisch gekocht“-App.

Das augenfällige „Alles-aus-einem-Guss-Service” gVWHUUHLFKVUHLFKZHLWHQVWlUNVWHU2QOLQH9HUPDUNWHU OHQNWGLH $XIPHUNVDPNHLW,KUHU=LHOJUXSSHDXI,KUHQ0HGLD0L['HQQadworx YHUHLQWLQQRYDWLYHV2QOLQH0DUNHWLQJPLWÄVWDWHRIWKHDUW´7HFKQRORJLHQ XQGELHWHW:HUEHHUIROJPLW7UDQVSDUHQ]XQG(UIROJVNRQWUROOHDXVHLQHP Guss. Reden Sie mit uns.

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D I gi ta l M a r k e ti n g

16 – medianet special

Dienstag, 12. Februar 2013

Lucy Marx/Division 4 Für L’Oréal haben die Agenturen die digitale Kampagne „Hairdays 2013“ umgesetzt

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In den Salon gelockt

willhaben.at entwickelt neuartiges „fLex-Ad“

© willhaben.at

Wien. Gemeinsam mit der Mobile Marketing-Agentur Lucy Marx hat Division 4 eine integrierte Kampagne für die professionellen Produkte von L’Oréal umgesetzt. Anlässlich der „Hairdays“ vom 1. bis 28. Februar können sich Konsumenten mobile Gutscheine über die klassische und mobile Kampagnen-Landingpage „hairdays. at“ auf ihr Handy holen oder per E-Mail anfordern, in den teilnehmenden Salons einlösen und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Lucy Marx zeichnet für die Umsetzung der klassischen Landingpage, deren mobile Optimierung, das Couponing sowie das Gutschein-Verifikationssystem für die Salons verantwortlich. Beide Agenturen sorgten in Zusammenarbeit für die Konzeptionierung. „Eine aktuelle GfK-Studie zeigt, dass vier von zehn Österreicherinnen niemals einen Friseursalon besuchen. Das Ziel unserer Initia-

Das neue Werbemittel reagiert auf den Content der Kleinanzeige.

Wien. Das Kleinanzeigenportal „willhaben.at“ hat im Zuge seiner Innovationsoffensive ein neuartiges Werbemittel entwickelt. Das sogenannte fLex Ad ist ein L-Ad, das speziell auf den Content der Kleinanzeigen abgestimmt ist, erklärt Vermarktungsleiter Jochen Schneeberger: „Das Besondere an dem neu entwickelten Werbemittel ist, dass jede Information aus einer beliebigen Kleinanzeige auf ‚willhaben.at‘ in das Werbemittel übernommen werden kann – egal, ob Preis, Anzeigentitel, Bild oder Detailinformationen. Somit wird das Werbemittel gemäß der Suchabfrage des Users maßgeschneidert und die Werbung ein Teil des Contents.“ Dadurch werde das L-Ad hochgradig relevant und erzeuge weit mehr Aufmerksamkeit. „Mit einem normalen Werbemittel wäre das kaum möglich“, ist Schneeberger überzeugt. Aus der Vermarktungsabteilung gibt es außerdem eine Personalie zu berichten: Bettina Schatz (37) wird die neu geschaffene Position der Marktanalystin einnehmen. Somit stehen willhaben.at nun eigene Marktanalysen für die Planung zur Verfügung. Schatz war zuvor bei Werbeagenturen als Beraterin tätig, zuletzt bei wahrheit s/w.  (red)

Kampagnen-Sujet der „Hairdays 2013“, die neue Kundinnen in die Salons bringen soll.

adworx Online-Vermarkter startet mit zwei Booklets ins Jahr 2013 und ist laut aktueller Focus-Studie „top of mind“

„Das sehr positive Feedback bestärkt uns“ Wien. 2013 startet adworx erstmals mit zwei adworx-Booklets: Zum einen die altbewährte Preisliste, die das Geschäftsfeld Adsales abdeckt. Dazu Tamara Tannenberger, Head of Client Service & Sales: „Das sehr positive Feedback bestärkt uns, unser Portfolio und unsere Preise quartalsweise zu überarbeiten und in den Markt zu tragen.“ Zum anderen gibt es erstmals eine komprimierte Darstellung des zweiten Geschäftsfelds, Adtechnologies (Adserving & Adoperating). „Als erster österreichischer Anbieter fassen wir sowohl die technischen Möglichkeiten als auch unsere maßgeschneiderten Dienstleistungen in diesem Bereich kompakt und übersichtlich zusammen“, freut sich Kurt Bauer, Head of Adtech-

© adworx

Wien-Termin der Adobe Digital Marketing Days

tive ist es, genau diesen Menschen die umfangreiche Expertise eines Friseursalons vor Augen zu führen“, erklärt Jean-Christophe Perichon von L’Oréal Österreich. „Mit den ‚Hairdays 2013‘ unterstützen wir die teilnehmenden Salons mit einer neuartigen Form des Dienstleistungs-Marketings. Zur Umsetzung dieser Österreich-Premiere der Hairdays haben wir uns für den Einsatz multimedialer Maßnahmen entschieden.“ Über einen ‚Salonfinder‘ im Web erhalten Kunden die Kontaktdaten aller teilnehmenden Friseursalons. Kommen Konsumenten nun mit dem mobilen oder ausgedruckten Gutschein in den Salon, so verifizieren die Salon-Mitarbeiter den Gutscheincode per Anruf mittels Code-Eingabe über ein von Lucy Marx bereitgestelltes Integrated Voice Response Service (IVR) oder per SMS an eine eingerichtete Service-Nummer.  (red)

© L‘Oréal

Bei über 1.000 Friseursalons können bis Ende Februar mobile Gutscheine eingelöst werden.

Tamara Tannenberger, Martina Zadina und Kurt Bauer (v.li.n.re.) von adworx.

nologies und Productmanagement. Betreffend das Portfolio konzentriere man sich bei adworx heuer auf eine sinnvolle Diversifikation, was auch für die angebotenen Vermarktungsprodukte gelte.

Hohe Erwartungen für 2013 Die Erwartungen für 2013 sind in beiden Geschäftsfeldern hoch. Mit dem adworx „Alles-aus-einemGuss“-Service plane man, die Marktposition weiter auszubauen. Die Zeichen stehen gut: Die aktuelle österreichische „Focus“-Studie zu den Werbetrends 2013 bestätigt z.B., dass adworx sowohl bei den Agenturen als auch bei den Direktkunden im Bereich der Online-Vermarkter „top of mind“ ist.  (red)

Auctionata Das Berliner Online-Auktionshaus ist wenige Monate nach der ersten Versteigerung bereits preisgekrönt

Kommunikationsberater Dietmar Dahmen wird die Keynote halten.

Wien. Die „Adobe Digital Marketing Days“ touren durch Europa und machen am 21. Februar im Wien Station. Unter dem Motto „Fakten statt Fabeln“ zeigen Agenturen und Unternehmen ihre End-to-End-Lösungen auf Basis der Adobe Marketing Cloud. Im Rahmen der kostenlosen Veranstaltung im Cineplexx Wienerberg können sich die Besucher aus erster Hand informieren, wie Strategien und Konzepte dabei helfen, aus unübersichtlichen Datenbergen neue Umsatzquellen zu erschließen. Die Themen der Vorträge reichen von Web Experience Management und Webanalyse bis hin zu Performance- und Predictive Marketing; gezeigt werden soll, wie prominente Kunden von der Adobe Marketing Cloud konkret profitieren, darunter BMW, Volkswagen, Deerberg Versand, XXXLutz und Spar.  (red)

Berlin. Das Online-Kunst- und Auktionshaus „Auctionata“ erhielt auf der bedeutenden europäischen Technologiekonferenz „Digital-LifeDesign 2013 (DLD)“ den „Digital Star Award“ in der Kategorie „Perspective“. Die Verleihung fand im Rahmen einer Gala am 20. Jänner in München statt und wurde vom Verleger Hubert Burda vorgenommen. Unter den Ehrengästen waren Zaha Hadid, Peter Thiel, Guy Oseary, Michelangelo Pistoletto, Ben Horowitz und José Ramos-Horta. Der Digital Star Award belege, dass es sich lohnt, Regeln zu brechen, meint Gründer und CEO Alexander Zacke: „‚Auctionata‘ braucht keine alteingesessene Marke, keinen Printkatalog, keine Ausstellungsräume und keinen Auktionssaal, sondern kommt direkt in das Wohnzimmer seiner Kunden, auf den Tablet oder das Mobiltelefon; Auctionata ist E-Commerce in Reinkultur.” Die Initiative „Digital Star – Innovations made in Germany” des deutschen Magazins Focus wird in drei Kategorien verliehen und ist insgesamt mit 150.000 € dotiert.

Der Preis fördert die Innovationskraft der deutschen Digitalszene und soll die zukünftigen globalen „Game Changer” stärken. In der Kategorie „Innovation“ wurde die beliebte Taxi-App „myTaxi“ ausgezeichnet, in der Kategorie „B2B“ erhielt Blue Yonder, der international renommierte Datenanalyst, den begehrten Preis.

Die bisherigen Investoren des Startups sind HV Holtzbrinck Ventures Adviser, e.venture Capital Partners, Raffay Group, Bright Capital und Kite Ventures. Aufsehen erregte Auctionata mit der weltweit ersten interaktiven Kunstauktion in der Geschichte des Internets: Am 7. Dezember 2012 verfolgten mehrere Tausend Nutzer die weltweit erste Live-Übertragung einer behördlich genehmi-

Von München nach Davos Nominiert waren sowohl Personen als auch Ideen und Geschäftsmodelle. Auctionata konnte die von Focus-Redakteur Holger Schmidt geleitete 24-köpfige Fachjury (darunter Xing-Gründer Lars Hinrichs) von sich überzeugen: Es sei noch keine zwölf Monate alt und bereits etabliert, es schaffe Arbeitsplätze und habe beste Aussichten, sich auch international durchzusetzen, so die Beurteilung. Auctionata wurde auf der DLD-Konferenz und kurz darauf auch auf dem World Economic Forum in Davos (23. Jänner) vorgestellt. Zudem erhielt das junge Berliner Unternehmen die Focus Medien-Dotation von 50.000 €.

gten interaktiven Versteigerung. 132 Bieter aus 12 Ländern ersteigerten 58 Objekte, was zu einem Gesamterlös von 345.000 € führte. Bereits im September launchte das Unternehmen den Online-Shop mit mittlerweile über 4.000 Objekten. Bis März 2013 wird das Angebot voraussichtlich auf über 10.000 wachsen. Auf alle Gegenstände gilt die 25-jährige Auctionata-Echtheitsgarantie.  (red)

© Focus

© Dietmar Dahmen

„Wir sind E-Commerce in Reinkultur“

Alexander Zacke (Auctionata), Uwe Weiss (Blue Yonder), Nicolaus Mewes (myTaxi).


D ig i ta l M a r k e tin g

Dienstag, 12. Februar 2013

medianet special – 17

Nach Orange-Übernahme Die Zusammenführung der beiden Mobilfunkmarken soll bis kommenden Herbst über die Bühne gehen

„Beachtliche Investitionen“ Wien. Anfang Jänner hat „3“ die Übernahme von Orange Austria abgeschlossen. 3-CEO Jan Trionow zufolge habe die Tochter des französischen Providers zuletzt mit einem schwierigen, finanziellen Umfeld zu kämpfen gehabt. Gleichzeitig stand „3“ vor der Herausforderung, eine deutlich größere Kundenbasis zu schaffen, um Skaleneffekte zu realisieren. Um den bisherigen Wachstumskurs bei mobilem Breitband weiterhin fortsetzen zu können, seien zusätzliche Frequenzen und Basisstationen notwendig, erklärte der 3-Chef. Alle Mobilfunkanbieter müssten Trionow zufolge in nächster Zeit hohe Investitionen in den Ausbau ihrer Mobilfunknetze stecken. „Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir diese Herausforderungen bewältigen und einen lebendigen Wettbewerb im Sinne der österreichischen Konsumenten garantieren“, so Trionow der wei-

elements.at Responsive

Clevere Seite

Salzburg. Das Thema „Responsive Webdesign“ ist derzeit in aller Munde. Dabei geht es um die Fähigkeit einer Website, sich an unterschiedliche Endgeräte grafisch anzupassen – also egal, ob eine Website mit dem iPad mini, mit einem Tablet, über PC oder Handy angesehen wird, das Design sieht überall perfekt aus und die Website lässt sich einfach bedienen, ohne dass dafür spezielle Versionen entwickelt werden müssen. Das ist clever, hat sich auch die gleichnamige Eigenmarke von Rewe International AG, clever, gedacht. Nach einem mehrstufigen Pitch wurde „elements.at“ aus Salzburg mit der Umsetzung der Internetpräsentation „cleverkaufen.at“ betraut.

ter ergänzt: „Der Wettbewerb in Österreich ist bei drei starken Konkurrenten besser gesichert. Konsumenten profitieren auch künftig von Mobilfunkinnovationen sowie vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt – dafür werden wir sorgen.“

Ausblick Mit der Übernahme von Orange verfügt „3“ über einen Marktanteil von 22%, T-Mobile Austria über 31% und A1 über 46%. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen weiter wachsen“, so Trionow. „Zu diesem Zweck werden wir die beiden Un-

ternehmen möglichst rasch zusammenführen. Das beinhaltet neben der Verschmelzung der beiden Marken in eine neu, gestärkte Marke ‚3‘ und der Vereinheitlichung der Sales- und Shopwelten auch die Zusammenlegung der beiden Unternehmenszentralen.“ Große Aufmerksamkeit liegt auch auf der Konsolidierung der beiden Mobilfunknetze, welche die Grundlage für den Auf- und Ausbau eines flächendeckenden LTE-Netzes in Österreich darstellt. Hinzukommt, dass „3“ nun in der Lage ist, beachtliche Investitionen zu tätigen. Das konsolidierte Unternehmen wird künftig

gemeinsam unter dem gestärkten Markennamen „3“ auftreten und rund 3 Mio. Kunden mit einem flächendeckenden Netz von 6.000 Stationen bedienen. „‚3‘ zählt zu einem der innovativsten Mobilfunkanbieter des Landes. Mit der Vereinigung der beiden Unternehmen sind wir künftig noch besser in der Lage, unsere beeindruckende Erfolgsbilanz an qualitativ hochwertigen Sprach-, Internet- und mobilen Multimediadiensten auch in Zukunft kontinuierlich voranzutreiben und im Sinne unserer Kunden laufend weiterzuentwickeln“, betont Jan Trionow. (red)

© Hutchison 3G Austria

Konsolidierung der Netze stellt die Basis für Auf- und Ausbau des flächendeckenden LTE-Netzes dar.

3-CEO Jan Trionow: „Vereinheitlichung der Sales- und Shop-Welten“.

Einen Schritt aufeinander zu. Zwei nach vorne. pilot@media.at. Die neue Agentur für das digitale Zeitalter.

„Funktionale Konzipierung“ Melissa Scherr, Markenleitung clever, dazu: „Bei einem Website-Relaunch ist eine funktionale Konzipierung mit Weitblick ein wesentlicher Entscheidungsgrund; der Ansatz mit ‚responsive Webdesign‘ von ‚elements‘ hat uns dabei besonders gut gefallen und überzeugt“. Auf die Frage nach dem größten Vorteil dieser Lösung ergänzt Scherr: „Heutzutage müssen Websites eben für unterschiedliche Endgeräte optimiert sein. Die Tatsache, dass die Inhalte für unsere Website nicht individuell für die unterschiedlichen Endgeräte aufbereitet, gewartet und gefüllt werden müssen, sorgt nicht nur für eine einheitliche Linie unseres Online-Auftritts, sondern ergibt für uns zugleich eine wertvolle Zeitersparnis.“

© elements.at

www.pilotatmedia.at elements.at setzte für Rewe ein ­responsive Webdesign um. pilotATmediaAT_AZ_medianet_216_288.indd 1

11.02.13 10:15


D i g i ta l M a r k e t i n g

18 â&#x20AC;&#x201C; medianet special

Dienstag, 12. Februar 2013

Fonda Die Wiener Digitalagentur wächst auch im heurigen Jahr weiter und hat seit letztem Jahr zwei zusätzliche neue Geschäftsfßhrer

â&#x20AC;&#x17E;Digital ist die neue Klassikâ&#x20AC;&#x153;

Š Fonda

Zunehmend Ăźbernehme man auch Aufgaben der klassischen Werbung.

Das neue FĂźhrungsteam bei Fonda: H. Auer, S. Killian und A. Reiberger (v.li.n.re.).

Wien. â&#x20AC;&#x17E;Digitalagenturen, die frĂźher den klassischen Werbeagenturen zugearbeitet haben, Ăźbernehmen inzwischen häufig die FĂźhrung in der Werbelandschaft.â&#x20AC;&#x153; Zu diesem ResĂźmee kommt Alexander Reiberger, Mitglied der GeschäftsfĂźhrung bei Fonda. Grund dafĂźr ist, so Reiberger, die immer stärker werdende Bedeutung digitaler Werbung und digitaler Vertriebswege. Während es Digitalagenturen mitunter relativ leicht fällt, Aufgaben der klassischen Werbung zu Ăźbernehmen, treffe dies umgekehrt nicht zu: â&#x20AC;&#x17E;Das liegt wahrscheinlich daran, dass das erforderliche Skillset fĂźr anspruchsvolle Digital-

marketing Projekte weit Ăźber den Faktor â&#x20AC;&#x161;Kommunikationâ&#x20AC;&#x2DC; hinausgeht und auch Fähigkeiten wie Geschäftsprozess-Definition und Programmierung/IT umfasst.â&#x20AC;&#x153;

Fonda aktuell TV-Apps und Responsive Design. Kennt man Apps bisher vor allem aus dem Smartphone- und Tablet-Bereich, werden sie auch fĂźr intelligente Fernsehgeräte immer wichtiger, â&#x20AC;&#x17E;optimale User-Experience spielt dabei eine zentrale Rolleâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Reiberger. Ein Aspekt, der auch beim Thema â&#x20AC;&#x161;Responsive Designâ&#x20AC;&#x2DC; nicht vernachlässigt werden darf. Fonda berĂźcksichtigt das bei allen von der Agentur entwickelten Websites; ausschlaggebend ist dabei, dass das Layout der Website so flexibel aufgebaut ist, dass es auf allen Endgeräten optimal präsentiert wird. Alexander Reiberger: â&#x20AC;&#x17E;Eine moderne Website muss perfekt am Smartphone bedienbar sein.â&#x20AC;&#x153; Die nächste von Fonda konzipierte und umgesetzte integrierte Kampagne mit Digitalschwerpunkt startet im April: Die â&#x20AC;&#x17E;Kommunikationsoffensive Gasâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; Gas als Partner erneuerbarer Energien.  (red)

Aufgestockte FĂźhrungsebene Daraus resultiert unter anderem der stetig wachsende Erfolg digitaler Agenturen, nicht zuletzt auch bei Fonda. Im letzten Jahr wurden mit Sabina Killian und Hans Auer zwei neue GeschäftsfĂźhrer berufen. â&#x20AC;&#x17E;Zu dritt machtâ&#x20AC;&#x2122;s viel mehr SpaĂ&#x;â&#x20AC;&#x153;, zieht der bis dahin alleinige Agenturchef eine positive Bilanz. Zu den wichtigsten Themen zählt

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Bitkom Neue Umfrage

Zahlen fĂźr Apps Berlin. Eine aktuelle, vom deutschen Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) in Auftrag gegebene Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass jeder achte Smartphone-Besitzer Apps, also zusätzliche Programme, auf seinem Telefon installiert. 38% der Nutzer bezahlen fĂźr Apps, knapp jeder Zweite greift hingegen nur auf kostenlose Angebote zurĂźck. Jene, die kostenpflichtige Apps installieren, geben fĂźr â&#x20AC;&#x17E;nĂźtzlicheâ&#x20AC;&#x153; Apps pro Jahr durchschnittlich etwas mehr als 21 â&#x201A;Ź aus und sind dabei bereit, durchschnittlich bis zu 7,64 â&#x201A;Ź pro App zu bezahlen. Anders sieht es bei Spiele-Apps aus, hier sind nur 14% bereit, dafĂźr zu bezahlen und wenn, dann hĂśchstens 2,31 â&#x201A;Ź pro App.

DMX Auch 2013 in Wien

Messe im MAK Wien. Den Trends im Digitalmarketing auf der Spur ist auch heuer wieder die DMX Austria, die von 7. bis 8. Mai im Wiener Museum fßr Angewandte Kunst (MAK) stattfindet; Themen sind unter anderem: Digitales Marketing von 2013 bis 2023, Customer Experience, Search-Engine Marketing, Cross Media und vieles mehr. Neben den Vorträgen erwartet die Besucher auch eine Exhibition mit diversen branchenrelevanten Ausstellern.

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Š Gerald Zugmann/MAK

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Nach mehreren Jahren im MuQua findet die DMX 2013 im MAK statt.

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