Issuu on Google+

family business

¤ 2,50

dienstag, 9. oktober 2012

fernseh-Fehde

Familien: Treiber gesellschaftlichen Wandels, Chance für findige Unternehmen  Seite 4/5

KommAustria-Entscheid: „Anschlag auf die Freiheit des Rundfunks“, so Wrabetz Seite 8

© mn/Szene1/K. Schiffl

12. jahrgang NO. 1584

© medianet

© Zukunftsinstitut

inside your business. today.

Plus für Alpenmilch

Alpenmilch Salzburg-Chef Christian Leeb wünscht sich mehr Preissicherheit  Seite 26

Studie Wie entwickelt man Kampagnen, die innovativ genug sind, um Engagement zu erzeugen?

Konsumenten sind mehr als nur eine „Zielgruppe“ medianet_46x15 27.10.2005 www.palffyclub.at

12:07 U

www.direkt.biz +43 (0) 1 / 66 177

GROSSFORMAT DIGITALDRUCK

tel.: +43-1-536 26-0 mail: office@plakativ.at www.plakativ.at · www.plakativ.at · www.plakativ.at

prime news & market watch > OMV setzt auf das Konzept der „Resourcefulness“  3

9

© Panthermedia.net/Alexander Kirch

marketing & media > Kommentare zum ORFUrteil der KommAustria 

© Wien Nord Werbeagentur; EPA

inhalt

Wien Nord-Geschäftsführer Eduard Böhler sieht Konsumenten als „Partner“ und fordert „echten Dialog statt ‚Dialogmarketing‘“.

> Das Social Web und die Panik vor dem Konsumenten  10 retail > Metro revidiert Prognosen 27 > Product News: Kelly’s, Dr. Oetker, Mautner Markhof  29 specials

> Heute mit „media-analyse 11/12“ und „leitbetriebe wien“ P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien,  Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

„Consumer Engagement“ Die Aktivierung von Konsumenten ist das Ziel aller Marken. Neue Konzepte dafür kommen aus Neurowissenschaften, Psychologie und Anthropologie. Aber was taugen die Erkenntnisse in der Praxis?  Seite 2


C OV E R

Dienstag, 9. Oktober 2012

© RZB; Rewe International; ps

2 – medianet

v.li.: Leodegar Pruschak, RZB-Marketingdirektor und Chef der Zentralen Raiffeisenwerbung, Martina Hörmer, Geschäftsführerin Eigenmarken/Rewe, und Ecker & Partner-Gründer Dietmar Ecker.

Europa-Studie „The Science of Engagement“: Weber Shandwick London strukturiert die Faktoren erfolgreicher Werbung

Das „Silodenken“ muss radikal aufgebrochen werden Leodegar Pruschak: „Werbekampagnen bleiben ohne ‚Consumer Engagement‘ eine leere, unglaubwürdige Hülle.“ Erika Hofbauer

London/Wien. Wie entwickelt man Kampagnen, die innovativ genug sind, um Engagement zu erzeugen – und gleichzeitig stark genug, den Markt für sich zu gewinnen? Die britische Kommunikationsagentur Weber Shandwick hat sich seit einiger Zeit der „Science of Engagement“ verschrieben – und ist die-

„Die Urteile der Konsumenten über ein Unternehmen werden durch Soziale Netzwerke immer transparenter werden.“ RZB-marketing-chef Leodegar Pruschak

ser Sache wissenschaftlich auf den Grund gegangen. Das Ergebnis: 19 Faktoren wurden identifiziert, die die Treiber für Aufmerksamkeit und Markenbindung bilden (siehe re.). Basierend auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften, Psychologie und Anthropologie kommen die Briten zu dem Ergebnis, dass das nach wie vor bestehende „Siloden-

ken“ in Marketing, Kommunikation und Medien radikal aufgebrochen werden müsse. Maßgeschneiderte Ansätze, die sowohl das psychologische als auch soziologische Umfeld der Zielgruppen berücksichtigen, seien das Gebot der Stunde. Wie sieht aber die Umsetzung dieser Erkenntnisse in der Praxis aus? Die heimische Werbe- und Kommunikationsbranche gibt sich zwiegespalten ob dieser Daten.

„Relationship erzeugen“ „Die Erkenntnisse der Studie sind nicht alle neu“, gibt Leodegar Pruschak, Werbechef und Marketingdirektor der Raiffeisen Zentralbank (RZB), zu bedenken, „aber sie bringen das Thema auf den Punkt. Eine Marke ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur ‚Engagement‘, sondern ‚Relationship‘ – also eine Beziehung, in der sich beide Seiten vertrauen, erzeugen kann.“ Werbekampagnen könnten dazu einen wichtigen Anstoß geben, blieben aber ohne gelebtes „Consumer Engagement“ eine leere, unglaubwürdige Hülle: „Beziehungsaufbau und -pflege können insbesondere in der Dienstleistungsbranche nur durch Menschen erfolgen, die die Markenphilosophie täglich leben“, so Pruschak. Freilich werden die Möglichkeiten gerade bei virtueller Werbung immer vielfältiger. Pruschak: „Der Konsument wird künftig immer mehr mittels Targeted Ads ‚verfolgt‘ und kann über Echtzeit-

Feedback direkt Einfluss bei den Anbietern nehmen.“ Consumer Engagement werde also in Zukunft umso wichtiger werden, „da die ‚Urteile‘ der Konsumenten über ein Unternehmen bzw. eine Marke mithilfe Sozialer Netzwerke immer transparenter werden“. Auch Martina Hörmer, Geschäftsführerin der Rewe-Eigenmarken, hält die „genaue Kenntnis der Kun-

„Nur weil alle Kanäle zu den Konsumenten offener geworden sind, heißt das nicht, dass sich die Menschen heute mit nichts anderem mehr befassen wollen als mit Marken.“ wien nord-Geschäftsführer Eduard Böhler

den, deren Umfeld und Bedürfnisse für entscheidend für den Erfolg einer Marke“ – weshalb man speziell am Bio-Markt auf Kundendialog setzt. Hörmer will aber diesen Austausch „mit Augenmaß“ einsetzen, wie sie betont: „‚Consumer Enga-

gement‘ ist auf der einen Seite für Konsumenten eine tolle Möglichkeit der Mitgestaltung. Andererseits muss ich überlegen: Wie viel kann ich etwa über Produktionsentwicklungen preisgeben, ohne den Innovationsvorsprung zu gefährden?“ Wer im Lebensmittelhandel künftig Kunden für eine Marke begeistern will, stehe vor großen Herausforderungen, so Hörmer: Zum einen werde sich der Trend zu noch mehr Qualität und noch mehr Regionalität – gerade bei Bio-Lebensmitteln – weiter verstärken. Zum anderen werde die KundenKommunikation über die diversen Social Media-Plattformen noch mehr an Bedeutung gewinnen. Hörmer: „Unsere Mitarbeiter müssen Botschafter und Experten für unsere Marke und Produkte sein, die spontane Kommunikation mit Konsumenten fördern und dabei niemals langweilig, sondern immer schlagfertig und spontan sein.“

Glaubwürdigkeit als Kapital PR-Profi Dietmar Ecker ortet das größte Kapital der Kommunikation heute in Vertrauen und Glaubwürdigkeit: „Wird das berücksichtigt, ist schon der richtige Pfad eingeschlagen.“ Produkte, so Ecker weiter, würden sowohl hinsichtlich ihrer Produktionsbedingungen sowie der eingesetzten Materialen in Summe „transparenter werden müssen, um den Anforderungen einer kritischen und diskussionsfreudigeren Konsumentenöffent-

lichkeit zu entsprechen“: In Summe also „eine positive Sache“. Für Wien Nord-Werber Eduard Böhler ist ein wichtiger Aspekt der Weber Shandwick-Studie die „Limitiertheit“ des Engagements beim Konsumenten: „Nur, weil jetzt alle Kanäle zu den Konsumenten offener geworden sind, heißt das nicht, dass sich die Menschen heute mit nichts anderem mehr befassen wollen als mit Marken“, sagt Böhler. Für ihn funktioniert Consumer Engagement nur dann, wenn man „die Konsumenten nicht nur als Absatzzielgruppe, sondern als Partner sieht, der wichtige Inputs für die Entwicklung einer Marke liefert“. Seine Forderung? „Echter Dialog statt ‚Dialogmarketing‘.“

die studie Consumer Engagement Die europaweite Studie der Agentur Weber Shandwick wurde im Rahmen einer Initiative zur Untersuchung des Aktivierungsprozesses bei Zielgruppen, „The Science of Engagement“, durchgeführt. Grundprinzipien Um die entscheidenden Dimensionen zu bestimmen, wurde eine Liste von 19 Aktivierungsfaktoren zusammengestellt: In der ersten Gruppe finden sich persönliche und emotional besetzte Elemente wie Bedürfnisse, Einfühlungsvermögen oder Assoziationen. Die zweite Gruppe umfasst soziale Faktoren wie Erfahrungen, Neugier auf Unbekanntes oder Flucht aus der Realität. In der dritten Gruppe befinden sich Faktoren wie Respekt, Werte oder Neuartigkeit. Informationen dazu: http://webershandwick.co.uk/  scienceofengagement/Home.html


medianet

inside your business. today.

dienstag, 9. oktober 2012 – 7

„Best of Marketing“

Studentinnen-Trio an der WU Wien für Marketingkonzept ausgezeichnet  Seite 8

© Secure Shopping

© Lehmann/APA/Lusser

marketing & media Near field Communication

20 Jahre „news“

Gastkommentar über Medienhype und notwendige Brückentechnologie  Seite 12

Verlag feiert 20­Jähriges  Seite 12 © medianet/Szene1/Monika Fellner

KommAustria sorgt für Wut und Jubel zugleich

© straberger conversations/Katharina Schiffl

short

© medianet

Klaus Hölbling, Geschäftsführer Booz & Company Wien, sieht ungenütztes Potenzial im CRM: Eine durchgeführte Studie zeigt den Mehrwert individualisierter Online-Angebote, gesteigerte Conversion Rates und signifikant längere Verweilzeiten.  Seite 11

Alexandra Vetrovsky-Brychta, Geschäftsführerin Schober Group Österreich, über CRM als „Eckpfeiler jeder erfolgreichen Kundenbeziehung“. Authentizität schaffe Vertrauen und Loyalität; neben aktuellen und passenden Daten müsse man CRM leben.  Seite 11

© Michael Gruber; www.bigshot.at/Christian Jungwirth; APA/Roland Schlager

© Booz & Company

Benjamin Ruschin, Digital Head & Partner bei straberger conversations, warnt vor übertriebener Panik vor dem Konsumenten. Im Bereich Social CRM müssen „alle mit ins Boot – auch die, die nicht wollen“. Kommunikation auf Augenhöhe werde belohnt.  Seite 10

Corinna Drumm, Geschäftsführerin VÖP, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Klaus Schweighofer, VÖP-Präsident sowie Vorstand Styria Medien AG.

KommAustria-Urteil ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz will ­Urteil anfechten und spricht in medianet von „Anschlag auf die Rundfunkfreiheit“. Naturgemäß ­zufrieden ist der VÖP: „Unsere Kritik am ORF ist amtlich bestätigt“.  Seiten 8 & 9

© Publicis

medianet tv heute

Publicis mit TV-Spot für Maggi Ofen Knusper Gerichte. click+>www.medianet.at

Change Communication Veränderung bewirken! Durch kontinuierliche und transparente Information mit Neuen Medien


c ov e r

8 – medianet

Dienstag, 9. Oktober 2012

KommAustria Einer Beschwerde der Privatsender gegen den ORF wurde Recht gegeben – dieser sieht sich nun einseitig abgeurteilt

„Der Entscheid ist ein Anschlag auf die Freiheit des Rundfunks“ Der ORF will sich mit allen Mitteln gegen den Entscheid der Medienbehörde wehren, wonach man das Gesetz gebrochen habe. Öffentlich rechtlichen Rundfunks, dass die Programmautonomie im Unternehmen liegt und dass wir uns der Kritik der Öffentlichkeit zu stellen haben und nicht jener der staatlichen Bürokratie. Denn hätte es der Gesetzgeber anders gewollt, hätte er ja exakte Prozentpunkte ins Gesetz geschrieben, die dann die Behörde nachzurechnen hätte.

dinko fejzuli

medianet: Die KommAustria hat ein Urteil gefällt, das für den ORF wie ein Schlag in die Magengrube sein muss ... Alexander Wrabetz: Dieser Entscheid der Behörde ist durch nichts zu rechtfertigen. Er macht mich fassungslos, vor allem, weil sich dieselbe Behörde bisher im Rahmen der Gesetzte korrekt verhalten hat.

medianet: Was am Entscheid stört Sie am meisten? Wrabetz: Der wirkliche Skandal an der Geschichte ist der enge Kulturbegriff, der nur klassische Hochkultur unter ‚Kultur‘ versteht. Das geht aber vollkommen an den Realitäten der Menschen vorbei. Wir werden ‚Braunschlag‘ nicht durch ‚Parsifal‘ ersetzen, so sehr ich auch Klassik liebe.

© medianet

Wien. Freitag vergangener Woche war ein harter Tag für den ORF. Stellte doch die für ihn zuständige Medienbehörde nach einer Beschwerde der Privatsender fest (s. Interview rechts), dass der ORF in seinem TV-Gesamtprogramm im Zeitraum vom 1. Jänner 2010 bis zum 31. August 2011 nicht dafür gesorgt hat, dass die Kategorien Information, Kultur, Unterhaltung und Sport in einem angemessenen Verhältnis zueinander standen, wie es der im ORF-Gesetz formulierte, Öffentlich-rechtliche Kernauftrag verlangt. Die Reaktion des ORF auf den Entscheid fiel heftig aus. Am Küniglberg sprach man von einem Eingriff in die Unabhängigkeit des ORF und warf der Behörde vor, parteiisch für die Privatsender zu agieren. medianet bat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz um seine Sicht der Dinge zur medialen Causa prima des Landes.

Generaldirektor Alexander Wrabetz sieht durch den KommAustria-Entscheid die Freiheit des ORF massiv gefährdet.

und Unabhängigkeit des Unternehmens. Aber ganz klar ist, dass der Gutachter (Jens Woelke/Anm.d. Red.), der jetzt als der allein seligmachende zu Rate gezogen wurde, befangen ist. Und wir haben auch nachgewiesen, dass er den Privaten nahe ist und wissenschaftlich fragwürdig, methodisch verfehlt und inhaltlich falsch arbeitet.

medianet: Ist der ORF hier nicht einfach ein schlechter Verlierer, da man automatisch jeden, der nicht für den ORF ist, als seinen Gegner, und noch mehr, als einen Freund der Privatsender zu diffamieren versucht? Wrabetz: Wir haben nicht verloren, sondern hier geht es um die Zukunft

medianet: Hier hat aber eine Behörde nach den Buchstaben des Gesetzes entschieden. Wrabetz: Wenn eine Behörde sich auf falsche Gutachten beruft, wird die Entscheidung nicht richtiger.

medianet: Aber auch das ORF-Gesetz sagt, was der ORF zu senden hat und das ist auch keine Einschränkung der Medienfreiheit. Wrabetz: Nein, das sagt es nicht. Es sagt, dass es eine angemessene Berücksichtigung der Programmkategorien geben muss, und dazu bekennen wir uns ja auch. medianet: Gibt es irgendeinen Punkt im Entscheid der KommAustria, wo sie sagen: Okay, hier kann man verhandeln? Wrabetz: Nein, denn die Freiheit ist nicht verhandelbar. Hier geht es um das Grundprinzip des

Award Trio gewinnt mit Lilienfelderhof-Marketingkonzept

tipp des tages

medianet: Was sind nun Ihre nächsten Schritte? Wrabetz: Wir werden zunächst Beschwerde beim Bundeskommunikationssenat einlegen und falls wir hier keinen Erfolg haben, werden wir den Weg zum Verfassungsgerichtshof, beziehungsweise auch den Gang zum EGMR gehen.

Die Grünen Kritik an Diskutantenauswahl bei „Im Zentrum“

© Taschen Verlag

Wien. Im Festsaal der Wirtschaftsuniversität Wien wurden die herausragenden Arbeiten des 61. Jahrgangs des Universitätslehrgangs Werbung & Verkauf der WU Executive Academy prämiert. Der mit 1.500 € dotierte Preis „The Best of Marketing“ unter Patronanz der Willy Lehmann Markenagentur ging an Angelika Artner, Alina Gatscha und Gudrun Rodlauer. Aus rund 40 Marketingstudien des Lehrgangs nominierten

die Studienbetreuer die besten Arbeiten. Das Konzept der Autorinnen zu ihrem Thema – Lilienfelderhof, Marketingkonzept für die ­Neunutzung eines landwirtschaftlichen Klosterguts – überzeugte die Jury. Ziele der Anerkennung sind die Vertiefung der Praxisnähe wissenschaftlicher Forschungselemente, die konkrete Umsetzbarkeit sowie die Motivation der Studierenden in ihrer universitären Ausbildung.

© Die Grünen; ORF/Ali Schafler

„Best of Marketing“-Preis verliehen Kritik an ORF-Einladungspolitik

Dieter Brosz übt Kritik an der Einladungspolitik des ORF u.a. bei „Im Zentrum“. © Willy Lehmann Markenagentur/APA-Fotoservice/Lusser

Marylin Monroe Das Werk von Norman Mailer ist eine Retrospektive mit Bildern von Bert Stern über eine großartige Schauspielerin, die gern mit der Kamera spielte. Man sagte über Marylin Monroe, dass ihre größte Liebesaffäre jene mit der Kamera war. Mailer reflektiert das Leben des Hollywoodstars von der trostlosen Kindheit bis zu den mysteriösen Umständen ihres Todes. Nie zuvor ließ Monroe einen Fotografen so nah an sich heran wie bei dem dreitägigen Shooting der Zeitschrift Vogue. Die Bilder werden nun in dieser Portraitgalerie gezeigt. ISBN: 978-3-8365-3943-2; 276 Seiten, 49,99 €.

medianet: Worauf führen Sie die Entscheidung der Behörde zurück? Wrabetz: Generell wird sicher ein ganz massiver öffentlicher Druck von den Kommerziellen ausgeübt – dem hat die Behörde nachgegeben. Natürlich spielt auch die RTR ein übles Spiel, weil diese hat ja den Herrn Wielke (Anm.d.Red.: Jens Woelke, Autor einer ORF-kritischen Studie) ins Spiel gebracht. Man kann die ganze Schuld nicht bei der KommAustria lassen. Und dass Herr Grinschgl (Anm.d.Red.: GF RTR) ganz eng mit den Privaten ist, weiß man ja.

medianet: Ist hier eine Reparatur des ORF-Gesetzes notwendig? Wrabetz: Ich sehe den Gesetzgeber nicht in der Pflicht. Es muss nur das bestehende Gesetz richtig ausgelegt werden. Wir lassen die Causa natürlich ausjudizieren. Und dieser Entscheid wird nicht halten, weil es ein Anschlag auf die Rundfunkfreiheit ist. Es kann nicht sein, dass eine Behörde festlegt, was für Programm wir machen sollen. Das geht so nicht. Das Nächste wäre dann wohl, dass sie bestimmt, welche Partei wie oft und wie lang im ORF vorzukommen hat.

Franz Trinkl, Willy Lehmann (Sponsor „The Best of Marketing“), Dieter Scharitzer (Department Marketing WU Wien und Lehrgangsleiter, Universitätslehrgang Werbung und Verkauf), Bodo Schlegelmilch (Dean der WU Executive Academy), Angelika Artner, Gudrun Rodlauer und Alina Gatscha (Gewinnerin „The Best of Marketing“).

Wien. Der Grüne Parlamentsklub übt Kritik an der Einladungspolitik des ORF beim Diskussionsformat „Im Zentrum“ sowie der „Pressestunde“. Konkret bemängeln die Grünen, dass zu „Im Zentrum“ ÖVPMinis-terin Beatrix Karl als einzige Politikerin eingeladen war; Thema der Sendung waren die Korruptionsskandale in Kärnten. „Rolf Holub (Anm. d. Red.: Grüne Kärnten) bei einer Diskussion zu den Korruptionsskandalen in Kärnten zu übergehen, lässt sich nur durch massiven Druck von außen, aber

sicher nicht mit journalistischen Kriterien begründen“, so der Grüne Mediensprecher Dieter Brosz. Des Weiteren in der Kritik steht die Einladungspolitik zur „Pressestunde“: Die Grünen sehen eine Ausrichtung des ORF „nach den Wünschen von SPÖ und ÖVP“. Der ORF solle „strikt nach dem Objektivitätsgebot statt nach parteipolitischen Gesichtspunkten gestalten“, so Brosz. Seitens des ORF hieß es auf medianet-Anfrage, man wolle sich zur Kritik nicht äußern. (red)


medien

Dienstag, 9. Oktober 2012

medianet – 9

Ja, aber Trotz harten Urteils: Die KommAustria sieht das ORF-Gesamtprogramm durch Spartenkanäle inzwischen größtenteils ausgeglichen

„Die Medienbehörde hat unsere Kritik am ORF amtlich bestätigt“ ORF habe Öffentlich-rechtlichen Kernauftrag verletzt – medianet fragte bei den Beteiligten zur Bedeutung des Entscheids nach. mit Sicherheit keinen Eingriff in die Meinungsfreiheit dar. Im Gegenteil: Das Urteil enthält eben keine qualitativen publizistischen Vorgaben, sondern es stellt sicher, dass der ORF möglichst viele Aspekte und Programmgenres tatsächlich ausgewogen anbietet. Und dass die Behörde einen Marktteilnehmer in die Schranken weist, wenn dieser sich außerhalb der gesetzlichen Schranken bewegt, ist gut und richtig. Schweighofer: Nebenbei bemerkt: In den Lizenzbescheiden der Privatsender steht teilweise auch sehr detailliert, wie deren Programm auszusehen hat. Wir richten uns danach. Das sind die Spielregeln. Aber wir bekommen dafür keine 600 Millionen … Auch für den ORF gelten Spielregeln. Warum dieser sich nun so überrascht und sogar fassungslos zeigt, dass diese einzuhalten sind, ist nicht nachvollziehbar.

Wien. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hatte dem ORF im Herbst des Vorjahres in einer Beschwerde bei der KommAustria vorgeworfen, dass dieser zu privat agiere und das Programm von ORF eins und ORF 2 zu wenig Öffentlich-rechtlich und ausgewogen sei. Nun stellt die Behörde fest, dass der ORF (Untersuchungszeitraum 01/2010–08/2011) in seinen beiden TV-Programmen ORF eins und ORF 2 kein ausgewogenes Gesamtprogramm geliefert und damit gegen das ORF-Gesetz und den öffentlichrechtlichen Kernauftrag verstoßen habe. Der VÖP-Vorwurf, dass der ORF in seinen Hauptprogrammen zu privat agiere und damit verwechselbar sei, wurde von der KommAustria zurückgewiesen. medianet fragte bei VÖP-Präsident und Styria-Vorstand Klaus Schweighofer und VÖP-Geschäftsführerin Corinna Drumm nach.

© medianet/Szene1/Günther Langegger

dinko fejzuli

VÖP-Präsident & Styria-Vorstand K. Schweighofer: „Über Entscheid können ORF und Medienpolitik nun nicht mehr hinweggehen.“

Programminhalte, die der Gesetzgeber vorschreibt, nämlich Information, Kultur und Sport, kommen nicht ausreichend vor. Das ist für einen öffentlich-rechtlichen Sender in allerhöchstem Maße blamabel. Corinna Drumm: Wenn der ORF aber nun versucht, sich mit seinen beiden Spartenkanälen (ORF III Kultur und Information, ORF Sport plus, Anm.) aus der Affäre zu ziehen, wird er damit keinen Erfolg haben. Denn die KommAustria hat in ihrer Entscheidung klargestellt, dass eine Auslagerung von Public Value- Inhalten aus den beiden Hauptsendern in die Spartenprogramme nicht zulässig ist. Die Hauptprogramme müssen trotzdem ein ausgewogenes und differenziertes Gesamtprogramm aufweisen.

„Die Entscheidung der ‚KommAustria‘ ist richtungsweisend für die österreichische Medienpolitik.“ klaus schweighofer

medianet: Welche Tragweite hat der aktuelle Entscheid? Klaus Schweighofer: Die Entscheidung der KommAustria ist richtungsweisend für die österreichische Medienpolitik. Als Privatsenderverband kritisieren wir seit vielen, vielen Jahren, dass der ORF sein Programm zu sehr nach kommerziellen Gesichtspunkten ausrichtet und dass er damit seinen Öffentlich-rechtlichen Kernauftrag vernachlässigt. Nun wurde unsere Kritik von der unabhängigen Regulierungsbehörde sozusagen amtlich bestätigt. Darüber kann man nicht einfach hinweggehen – weder der ORF, noch die österreichische Medienpolitik. Der ORF ist nun gezwungen, sich intensiv mit seinem Kernauftrag und auch mit einer adäquaten Positionierung auseinanderzusetzen.

medianet: Neben den zwei Vollprogrammen unterhält der ORF auch noch zwei Spartensender – alles in allem wird hier doch der öffentlich-rechtliche Auftrag mehr als erfüllt, nur eben auf unterschiedlichen Kanälen. Schweighofer: Wenn man der Einschätzung der KommAustria folgt, betreibt der ORF ja gar keine zwei Vollprogramme … Aber selbst wenn ORF eins und ORF 2 in Zukunft so formatiert sind, dass sie als Vollprogramme durchgehen, kann sich der ORF nicht auf seine Sparten-kanäle herausreden. Denn die KommAustria hat in ihrer Entscheidung klar gemacht, dass die Spartenprogramme nicht als ‚Feigenblätter‘ missbraucht werden dürfen. Vielmehr sind sie ein zusätzliches, ergänzendes Angebot neben den beiden Vollprogrammen.

„An dieser Stelle ist die Medienpolitik ­gefordert. Es ist dringend an der Zeit, dass der ORF aus dem Werbemarkt geführt wird.“

© Michael Gruber

medianet: Aus den Reihen der Privaten hörte man sogar, für den ORF sei das Ganze eine echte ‚Bombe‘... Welche Punkte im Urteil halten Sie für besonders wichtig? Schweighofer: Der wichtigste Punkt ist, dass die KommAustria erkannt hat, dass der ORF nicht nur zentrale Bestimmungen des Programmauftrags verletzt hat, sondern auch seinen Versorgungsauftrag. ORF eins und ORF 2 lassen nicht nur die notwendige Ausgewogenheit vermissen. Die KommAustria spricht ORF eins und ORF 2 sogar den Status eines ‚Vollprogramms‘ ab! Das bedeutet im Klartext, es sind Spartenprogramme. Unterhaltungspartenkanäle, wenn Sie so wollen … Denn die anderen

medianet: Nicht durchsetzen konnten Sie sich mit Ihrer Ansicht, das ORF-Programm sei mit jenem der Privatsender verwechselbar. Ihre Kritik an der Gegenprogrammierungs-Praxis des ORF lief großteils ins Leere. Drumm: Der Schwerpunkt unserer Beschwerde war die mangelnde

dass der ORF keine eigenständige und unverwechselbare Positionierung hat. Wir haben diesen Vorwurf in unsere Beschwerde aufgenommen, weil er die Unterhaltungsorientierung der ORF-Programme verdeutlicht.

corinna drumm ...

Ausgewogenheit des ORF-Programms, die wir durch eine quantitative Analyse aufgezeigt haben. Die Gegenprogrammierung des ORF – also das zeitgleiche oder auch zeitversetzte Ausstrahlen von Filmen und Serien, die in gleicher Form auch auf einem der in Österreich empfangbaren Privatsender laufen – ist ein weiterer Hinweis,

medianet: Erlangt der Entscheid Rechtskraft, muss der Unterhaltungsanteil auf ORF eins von gut 80 auf unter 66 Prozent gedrückt werden – ein für die Privaten annehmbarer Wert? Schweighofer: Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich glaube, es kommt jetzt darauf an, wie gut der ORF seine Hausaufgaben

macht, die er ja viel zu lang vernachlässigt hat. Die Kernfrage ist, ob der ORF diese behördliche ‚Abmahnung‘ ernst nimmt, oder ob er sich – wie schon oft – gegenüber Kritik taub stellt und einfach weiter tut, was er für richtig hält. Drumm: An dieser Stelle ist die Medienpolitik gefordert. Es ist dringend an der Zeit, dass der ORF aus dem Werbemarkt geführt wird. Die Abhängigkeit des ORF von der Werbewirtschaft und deren Wünschen ist es ja, die zu dieser Quotenfixierung des ORF geführt hat! Dadurch hat er sich vom Auftrag, den ihm die Gebührenzahler, vertreten durch die Medienpolitik, erteilt haben, zu weit abgewendet. Die Vermarktungsmöglichkeiten des ORF müssen daher sukzessive reduziert werden, etwa durch ein Verbot von Werbung nach 20 Uhr, wie das auch bei ARD und ZDF der Fall ist. Das würde dem ORF in der notwendigen programmlichen Neuausrichtung helfen. medianet: Eine generelle Frage: Die KommAustria ist eine Behörde; ist eine Behörde nicht die falsche Stelle, um über Qualität und Inhalt eines Öffentlich-rechtlichen Senders zu bestimmen? Auch wirft ihr der ORF vor (siehe Interview mit Alexander Wrabetz, links), Partei zu ergreifen für die Privaten ... Drumm: Ganz im Gegenteil – die KommAustria hat sich seit ihrem Bestehen sehr viel Markt Knowhow angeeignet. Dort sitzen hochqualifizierte Personen, die wissen, was sie tun. Die KommAustria ist eine unabhängige Behörde und sie lebt diese Unabhängigkeit auch, indem sie auf Basis der Gesetze entscheidet und diese sinnvoll interpretiert – auch wenn das für den ORF ungewohnt oder unangenehm ist. Wenn der ORF beklagt, dass die KommAustria ihm nicht als Programmdirektor agieren darf, indem sie ihm Programmquoten vorschreibt, dann geht dieser Vorwurf ins Leere. Der Job eines Programmdirektors ist ja ein völlig anderer ... Die Behörde gibt dem ORF mit ihrer Entscheidung lediglich sehr grobe Richtlinien vor. Das stellt

medianet: Der ORF kritisiert, dass die Behörde ein ‚Programmquotenfernsehen‘ wolle, das an den realen Wünschen der Zuseher vorbeigeht. Wieso billigen Sie dem ORF nicht auch zu, sein Programm – so wie die Privaten – nach den Wünschen der Zuseher auszurichten?

„Die KommAustria ist eine unabhängige Behörde und sie lebt diese Unabhängigkeit auch ... auch wenn das für den ORF ungewohnt oder un­angenehm ist.“ ... VÖP-Geschäftsführerin

Drumm: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ja der Gesellschaft als Ganzes verpflichtet. Im Gegensatz zu privaten Medien, die sich auf bestimmte Teilsegmente ausrichten können, muss der Öffentlich-rechtliche Sender sein Programm im Interesse der Gesamtgesellschaft gestalten. Das bedeutet eben gerade, dass er sich nicht nur auf quotenstarke Unterhaltungsprogramme konzentrieren darf; er muss auch Inhalte anbieten, die im Interesse der Allgemeinheit sind und die private Medien aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen nicht anbieten. Um diese Inhalte zu finanzieren und anbieten zu können, erhält der ORF die Zwangsgebühren von immerhin 600 Millionen Euro im Jahr – und nicht, um ein möglichst optimal vermarktbares Kommerzprogramm zu veranstalten. Denn dann sorgen die Rundfunkgebühren nicht mehr für die Erfüllung des Programmauftrags, sondern für eine extreme Verzerrung des Wettbewerbs. Wir wollen Chancengleichheit, daher setzen wir uns gegen eine solche Wettbewerbsverzerrung.


10 – medianet

SChwerpunkt CRM

Dienstag, 9. Oktober 2012

Gastbeitrag Über falsche Ängste im Social CRM und notwendige Philosophien, wie man Konversationen im Social Web mit Konsumenten führt

Die Panik vor dem Konsumenten

Die Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen im Social Web sind vielfältig.

Wien. Tagtäglich treffe ich auf Unternehmen, die regelrecht Angst davor haben, ihre Marke im Social Web zu präsentieren. Es könnte ja ein „Shitstorm“ passieren. Aber ich verrate Ihnen ein Geheimnis. Ihre Kunden befinden sich bereits im Social Web und sprechen dort über Sie. Der einzige, der dort noch fehlt, sind Sie. Diese Woche bin ich auf einer Konferenz, wo die Teilnehmer ein Shitstorm-Training durchlaufen. Es herrscht eine regelrechte Panik. Eine Panik vor dem Konsumenten, denn der sitzt heute am längeren Ast und gibt den Ton an. Der „Social Customer“ ist los.

Wie konnte es so weit kommen? Wie konnten wir es zulassen, dass Web-Technologien dem Konsumenten eine Stimme geben – und Konzerne in Angst und Schrecken versetzen? Früher war das doch alles so einfach. Doch plötzlich stehen Sie da, mit heruntergelassener Hose. Ein Praktikant aus Ihrer HR-Abteilung hat undercover das Facebook-Post eines verärgerten Users kommentiert. Der Kunde hat Ihren Praktikanten durch Xing aufgedeckt und jetzt, 795 Comments und 263 Shares später, müssen Sie sich mit Social Media-Beratern herumschlagen, die Ihnen etwas von

Ihren „Guidelines“ erzählen, denn die müssten bitte alle Mitarbeiter, auch Ihre Praktikanten, befolgen. „Social CRM is the company’s response to the customer’s ownership of the conversations“, definiert Paul Greenberg (2010) die neue Ära des Kundenbeziehungsmanagements. „Social CRM is a philosophy (...) designed to engage the customer in a collaborative conversation in order to provide mutually beneficial value in a trusted and transparent business environment.“ Es geht um eine Philosophie, wie Sie Konversationen mit Ihren Kunden führen sollten. Wie Sie mit ihnen zusammenarbeiten, kollaborieren – eine Idee, die früher undenkbar war. Denn der Kunde hat die Macht und er setzt sie auch ein. Er gibt den Ton an. Ihre Kundendialoge sind für jeden einsehbar. Löschen Sie bloß nichts, sonst fliegen Ihnen später die Screenshots um die Ohren. Der Kunde scheut diese öffentliche Diskussion auch nicht. Im Gegenteil. Er sucht sie. Er sucht Sie und er fordert Sie heraus. Er provoziert gern und er nimmt sich die Zeit, um Ihre Social Agents der Reihe nach zu zerlegen. Einen nach dem anderen.

Angst vorm Kunden? Müssen Sie wirklich Angst vor Ihren Kunden haben? Die Antwort ist Nein. Der Kunde erwartet heute, dass Sie sich authentisch und transparent verhalten, wenn Sie mit ihm sprechen. Dass Sie Sie selbst sind, Ihre Fehler eingestehen und sich öffentlich dafür entschuldigen. Dass Sie Verständnis zeigen und sich für ihn einsetzen. Dass Sie sich auf eine Ebene mit ihm begeben. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden. Werden Sie ein Teil von Ihnen. Der „Social CRM“-Ansatz ist ein strategischer. Er erfordert einen kulturellen Wandel. CRM ist nicht länger die Domäne vom Vertriebsoder Marketingleiter. Es müssen alle mit ins Boot – auch die, die nicht wollen. Social CRM verläuft quer durch das Beet Ihres Unternehmens. Es erfordert eine neue Art zu denken. Eine Denkweise, die „die Jungen“ beherrschen, die für viele andere nicht nachvollziehbar und nur schwer zu erlernen ist. Der Kunde wünscht sich Authentizität, Transparenz und ein Gegenüber, mit dem er sich identifizieren kann. Gestalten Sie Ihre Unternehmensprozesse mit der Sichtweise des Kunden im Vordergrund. Konzentrieren Sie sich auf das Kundenerlebnis, auf die Konversationen auf Augenhöhe, die Sie mit Ihrem Kunden führen. Sie werden sehen, er wird Sie dafür belohnen.

© straberger conversations/Katharina Schiffl

© Panthermedia.net/Alexander Kirch

Benjamin Ruschin mit einem Gastbeitrag über erforderlichen Wandel.

Benjamin Ruschin ist Digital Head & Partner der Vertriebsmarketing-Agentur straberger conversations gmbh.


S c h w e r p u n k t CRM

Dienstag, 9. Oktober 2012

medianet – 11

Digital Commerce Booz & Company erhebt Daten unter 1.000 größten Online-Retailern in USA und Europa; „Umbau etablierter Geschäftsmodelle“

In der Welt des digitalen Handels

© Booz & Company

Studie: 55% mehr Besucher durch individualisierte Online-Angebote; Social Media-Integration bringt hohe Rückkehrraten.

Klaus Hölbling, GF von Booz & Company Wien, über notwendigen Umbau.

Wien. Traditionell verstand man unter Customer Relationship Management (CRM) primär die Automatisierung und Optimierung von Kunden-Service und Callcentern. In der heutigen Welt dreht sich CRM über alle Kanäle hinweg um „Digitization“ – angefangen von der Analyse des Kundenverhaltens in Social Networks bis zur Gamification der Prozesse in der Kundenbindung. Die zentralen Zielgrößen sind dabei Customer Experience und Customer Lifetime Value. Um jeden Kundenkontakt zur Monetarisierung der Kundenbeziehung nutzen zu können, erweitern Unternehmen ihr klassisches CRM-Portfolio um Digital Commerce-Fähigkeiten. So können Kundenerwartungen erfüllt und Differenzierungen durch exzellente Kundenerfahrungen sichergestellt werden. Wie wichtig diese Unternehmensfähigkeiten im Zeitalter des

„Digital Commerce“ sind, belegt eine aktuelle Booz & Company-Studie unter den 1.000 größten OnlineRetailern in den USA und Europa. Diese arbeitet die erfolgskritischen Fähigkeiten entlang des ShoppingFunnels heraus, die über Popularität, Shopping Cart-Größen und Verkaufserfolg entscheiden.

Umbau etablierter Modelle Klaus Hölbling, Geschäftsführer von Booz & Company in Wien: „Die zunehmende Digitalisierung der modernen Geschäftswelt führt in allen Branchen und Funktionen zu grundlegenden Veränderungen der Geschäftsprozesse und teils zum vollständigen Umbau etablierter Geschäftsmodelle. Während die Digitalisierung der Infrastruktur nahezu abgeschlossen ist, liegen insbesondere kundenbezogene Prozesse und Werkzeuge noch weit hinter ihren Potenzialen zurück.“

Demnach führt die konsequente digitale Kundenausrichtung zu eindeutig messbaren Vorteilen gegenüber rein statischen Onlinekatalogen. So verzeichnen Webseiten mit individualisierten Angeboten durchschnittlich 55% mehr Besucher, die Conversion Rate liegt um durchschnittlich 19% höher. Zudem führen kundenfreundliche Produktpräsentationen zu signifikant längeren Verweildauern. Die durchschnittlich acht Prozent niedrigere Conversion Rate aufgrund eines höheren Anteils „inspirationssuchender“ Visitors wird durch bis zu 31% höhere Besucherzahlen und bis zu 13% höhere Rückkehrraten kompensiert, so die Studie. Auch die Aktivitäten in Sozialen Netzwerken wirken sich auf die Kundenbindung aus. So können sich Konzerne mit nahtloser Social Media-Integration über durchschnittlich elf Prozent höhere Rückkehrraten freuen.  (red)

Know-how Die Notwendigkeit, CRM als Einstellung und Philosophie zu sehen – Authentizität schafft Vertrauen und Loyalität beim Kunden

„Eckpfeiler jeder erfolgreichen Kundenbeziehung“

PROMOTION

nach der Strategie eines Unternehmens und der für die Umsetzung genutzten Vertriebskanäle“. Wichtig dabei sei es, immer von der eigenen Datenbasis – also den Kunden – auszugehen, denn am Ende müsse man die richtigen Personen mit dem passenden Angebot über jene Vertriebskanäle erreichen, die effizient und erwünscht seien. Im Fokus steht für die Geschäftsführerin auch die konsequente Kommunikationsfortführung: „Nach der Zielgruppenansprache ist vor der Zielgruppenansprache“, so Vetrovsky-Brychta. Durch umfangreiche Analysen der Reaktionen, der getätigten Transaktionen und der genutzten Vertriebs- oder Kommunikationskanäle sei eine laufende Optimierung der Kampagnen sichergestellt. Dem Wandel der Zeit folgend, ist laut Vetrovsky-Brychta auch eine

Integration von Social Media-Kommunikation – sofern vorhanden – in die CRM-Prozesse unumgänglich. Hier gäbe es wertvolle Informationen über Kunden zu gewinnen, egal ob für den Sales-, Serviceoder Marketingbereich.

Vertrauen und Loyalität Angesprochen auf Entwicklungen in der Branche, schwört Vetrovsky-Brychta auf eines: „Am wichtigsten ist, dass CRM gelebt wird. CRM ist keine Software und auch keine Maßnahme allein, sondern vielmehr eine Einstellung und eine Philosophie. Wenn CRM wirklich gelebt wird, mündet dies auch in Authentizität, und authentisches Handeln schafft beim Kunden Vertrauen und Loyalität – wichtige Eckpfeiler jeder erfolgreichen Kundenbeziehung.“  (red)

© medianet

Wien. „Die Datenbank ist die Basis von CRM. Fakt ist, dass Daten aktuell und vollständig sein müssen um eine gute Basis zu liefern“, stellt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Geschäftsführerin der Schober Group Österreich, fest. Über wieviele Datensätze ein Unternehmen verfüge, sei eher hintergründig; primär gehe es darum, „eben alle Informationen, die es für die vielzitierte 360 Grad Sicht auf den Kunden braucht, verfügbar zu haben und zu nutzen“. Die Schober Group bietet neben dem Know-how für CRM-Datenbanken auch den Zukauf von Adressen an, insofern gibt Vetrovsky-Brychta auch hier eine klare Empfehlung ab – viel wichtiger als die Frage, ob Zukauf von Neukundenpotenzialen oder ob Anreicherung bestehender Datensätze mit Zusatzinformationen sei „die Frage

Alexandra Vetrovsky-Brychta, Geschäftsführerin der Schober Group Österreich.

Kundenpflege übers Handy?

Noch mehr auffallen und Mehrwert bieten: Mobiles CRM, made by IQ mobile, machts möglich.

Wien. Laut aktueller Studie der Mobile Marketing Association Austria (MMAA) sagen 57% der Männer und 72% der Frauen eindeutig „Nein“ zu einem Leben ohne Handy. Somit ist klar: Die Österreicher lieben ihr Handy, wollen darüber kommunizieren und mit Unternehmen in Dialog treten. Dieser Nachfrage gilt es mit entsprechenden Angeboten und Services entgegenzukommen. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf mobiles Customer Relationship Management (mCRM); das heißt, sie „pflegen“ ihre Kundenbeziehungen via Mobiltelefon.

Auf der Unternehmensseite zählen Ikea und L‘Oréal zu den mCRM-Vorreitern.

© IQ mobile

SMS erhalten Freundschaft

„Mobiles Must-have“

Startvorteil für Unternehmen, die ihre Kundenbeziehungen via Mobiltelefon pflegen.

Ein Experte für die Umsetzung von Mobile Marketing- und Advertising-Kampagnen ist die in Wien ansässige IQ mobile – mit umfassendem Kundenportfolio quer durch die Branchen.

„Mobile Marketing hat sich zwischenzeitlich zum ‚Must-have‘ im Kommunikationsmix entwickelt. Dabei ist eine neue Tendenz – weg vom einzelnen Kampagnendenken hin zu durch-

gängig geplanten und wiederkehrenden Aktionen und Services – zu erkennen, die speziell beim Aufbau und der Pflege der Kundenbeziehung unverzichtbar ist“, erklärt IQ mobile-Chef Harald Winkelhofer.

IQ mobile setzte bereits 2010 mobile Informations-SMS und Angebots-SMS für den Ikea Family Club um. Seither nutzt der schwedische Möbelgigant verstärkt mobile Kampagnen. U.a. hat man ein SMS-Reminder-Service lanciert, der mobile Unternehmensauftritt und Werbekampagnen-Videos wurden neu gestaltet. Für den Kosmetikartikelhersteller L‘Oréal erweiterte der MobilSpezialist das interne Schulungsprogramm. Um das gelernte Wissen zu neuen Produkten der Marke Biotherm bei den Verkäufern zu festigen, ist man unter die QuizEntwickler gegangen. Und so funktionierts: Per SMS werden Fragen auf die Handys der Verkäufer in Drogerien und Apotheken geschickt. Diese antworten

ebenfalls via Short Message Service. Die Anzahl der Teilnehmer sei im Regelfall außerordentlich hoch, so die Kampagnenpartner. Über 70% aller potenziellen Teilnehmer wären bereits registriert. In einer Runde eines Schulungsquiz liege die Rücklaufquote daher selten unter 60%, jedoch meist über 80%. „Niemand kann seine Kunden unbearbeitet liegen lassen und warten, bis sie von allein wieder kommen“, sagt Winkelhofer. Es gehe vielmehr um regelmäßige, direkte und persönliche Ansprache, abgestimmt über alle Kommunikationskanäle. „Dazu steht uns eine große Palette an bewährten und innovativen Technologien zur Verfügung, derer wir uns bedienen können; diese Maßnahmen müssen auffallen und einen Mehrwert für den Kunden bringen“, bringt es der Experte auf den Punkt. Mehr Themeninfos von den IQ mobileSpezialisten unter 01/32453360.


B i z-ta l k C LA S S IC

12 – medianet

Dienstag, 9. Oktober 2012

Winzer Top-Liga Galadinner & Big Party

2

1

3

2

© Ignis

4

5

1. Hans Schwarz (Wagners Weinshop) und die internationalen Top-Winzer Ernie Loosen, Eric Calzolari, Gerhard Kracher und Daniel Gantenbein; 2. Roman Rafreider (ORF), Clemens Strobl (Ignis-Eigentümer und CEO von S)EG) und Josef ­Pühringer (Landeshauptmann Oberösterreich).

6

1. Helmut Hanusch und Ekkehard Veser (beide News Verlag), Christian Oxonitsch (SPÖ-Stadtrat); 2. Axel Bogocz (News CEO) mit Gattin; 3. Isabella Klausnitzer und Thomas Kralinger (beide Kurier); 4. Alexander Wrabetz (ORF), Georg Pölzl (CEO Österr. Post); 5. Kristin Hanusch-Linser (ÖBB), Günther Kräuter (Bundesgeschäftsführer SPÖ); 6. Brigitte Jank (ÖWK), Gabriela Moser (Die Grünen).

Rauschendes Geburtstagsfest zum Jubiläum

20 Jahre „News“

Die Gast­ geber: Wolfgang Ainetter und Elisabeth Gießer.

Wiener Hofburg Um den 20. Geburtstag von News gebührend zu feiern, luden am Donnerstagabend Chefredakteur Wolfgang Ainetter und Geschäftsbereichsleiterin Elisabeth Gießer die österreichische Elite aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zum Galadinner in die Wiener Hofburg. Wolfgang Ainetters Rede war ein Resümee der vergangenen 20 Jahre: „ News steht für Information, Spannung, Unterhaltung, leidenschaftlichen Journalismus, der die Themen vorgibt – und nicht zuletzt für die Kraft der Bilder. Die Stärken der News-Redaktion sind: Themen setzen. Aufdecken. Bewegen. Position beziehen.“ Zahlreiche heimische Prominente fanden sich unter den Partygästen. Neben einer Tanzperformance der Gruppe „Big-Smile“ und einem Ausschnitt aus der aktuellen Farewell-Tour 2012 „I mecht landen“ von Maria Bill, wurden die Gäste musikalisch von DJ-Sound und Sänger „Ola Egbowon“ begleitet. Auch eine Geburtstagstorte durfte nicht fehlen und wurde von den Gastgebern angeschnitten. (jg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Linzer Weinszene-Hotspot feiert 1. Geburstag

Ignis Weingenuss Weinliebhaber Die vor einem Jahr eröffnete „Vinothek Ignis“ konnte sich im vergangenen Jahr als Treffpunkt von Geschäftsleuten, Besuchern der Stadt Linz, nationalen und internationalen Winzern bzw. Weinkennern am Linzer Hauptplatz etablieren. Die beliebte Vinothek bietet eine Auswahl von 1.500 verschiedenen Weinen und darüber hinaus exklusive Serviceleistungen wie kostenlose Lieferung, Bestpreisgarantie und eine eigene Schatzkammer mit gereiften Weinen und Raritäten aus aller Welt. Der Eigentümer Clemens Strobl, hauptberuflich CEO der Werbeagentur Strobl)Kriegner Group, freut sich über das florierende Geschäft und zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland: „Wir sind Teil der Handelslandschaft und müssen im Wettbewerb auch gegen den Lebensmittelhandel bestehen – einerseits mit einem deutlich breiteren und tieferen Sortiment, aber auch mit einer Vielfalt an nicht alltäglichen Serviceleis-tungen.“

Ein Achterl, oder zwei...

Gastkommentar Über den Medienhype rund um mobiles Bezahlen per NFC

© Secure Shopping

Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

präsentiert von

Gabriele Zelloth Megaboard © Taschen Verlag

Mobiles Bezahlen Vor fünf Jahren wurde in Österreich die erste NFC-basierte mobile Bezahllösung vorgestellt. Schon damals wurde uns eine nahe Zukunft prophezeit, in der das Handy zur Geldtasche mutieren würde. Bis heute hat sich nicht viel getan. Große Konzerne drängen auf den Markt und versprechen wieder, dass wir alle bald flächendeckend mit NFC bezahlen werden. Der Hype ist in zweierlei Hinsicht verwunderlich: Bisher hat kein Anbieter die Sicherheitsrisiken beim Bezahlen mittels Nahfunktechnologie vollständig in den Griff bekommen. Und der Großteil der Endgeräte, allen voran das neue iPhone 5, ist nicht mit NFC-Chips bestückt, Aufkleber mit NFC-Chips oder Trägerkarten dienen als Krücken. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich glaube an mobiles Bezahlen und dass NFC die neue Technologie sein kann, wenn das zentrale Thema Datenschutz gelöst worden ist. Derzeit kann damit der Kundenbedarf nur teilweise befriedigt werden. Kunden wünschen sich einfache und bequeme Lösungen, aber vor allem Sicherheit. Was nützt eine schnelle Bezahllösung, wenn persönliche Daten „im Vorbeigehen“ ausgelesen werden können. Man erkennt rasch, dass es bis zur endgültigen Marktreife von NFC eine Brückentechnologie braucht. Dafür ist seit September mit der Secure Shopping-App eine hochsichere, NFC-unabhängige und für den Großteil der Smartphones bereits verfügbare Bezahllösung am Markt. Es wird sich zeigen, was beim Bezahlen der Zukunft stärker wiegt: ein künstlicher Medienhype oder das Eingehen auf den Kundenbedarf.

Karriere

tipp des tages

Medienhype auf Krücken Michael Suitner ist Gründer und Geschäftsführer der Secure Payment Technologies und Erfinder der Secure Shopping App.

Die Eröffnung des 20. Jüdischen Filmfestivals findet am 11.10. um 19:30 im Künstlerhaus Kino (Akademiestraße 13, 1010, Wien) mit dem Eröffnungsfilm „The other son“ statt.

Um das erfolgreiche erste Jahr zu feiern und den Kunden und Wegbegleitern zu danken, zelebrierte Ignis am 6. Oktober seinen ersten Geburtstag mit einer abendlichen Geburtstagsparty in der Vinothek. (jg)

Architecutre Now! Eat Shop Drink Die angesagtesten Adressen von Shops, und Restaurants in Sao Paulo, im japanischen Kobe oder im finnischen Turku finden sich in diesem Band, der sich Locations rund um Essen, Trinken und Einkaufen widmet. Spektakuläre Architekturprojekte der Gegenwart werden präsentiert, die für die Befriedigung dieser Grundbedürfnisse geschaffen wurden. ISBN: 978-3-8365-3440-6; 416 Seiten; 29,99 €. Erschienen im Taschen-Verlag.

© Megaboard Austria

© medianet/Szene1/Monika Fellner

1

Management Das Außenwerbeunternehmen Megaboard bekommt mit der Top-Managerin Gabriele Zelloth eine neue Gesamt­geschäfts­ füh­re­rin. Zuletzt war Zelloth bei Pagro Diskont als Marketingleiterin tätig.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 9. Oktober 2012 – 13

media-analyse 11/12 

UHJHOPl‰LJH/HVHU,QQHQ ZZZWLSVDW

* Quelle: ARGE Media Analysen MA 11/12: Feldarbeit Durchführung GFK-Austria, IFES und Gallup, 01.07.2011-30.06.2012. Ungewichtete Fälle: 2.327 in OÖ, 2.404 in NÖ. Max. Schwankungsbreite +/- 1,8%.

7,36B0$B)$=B0HGLDQHWB[LQGG



© panthermedia.net/Klaus Schneider

Totgesagte leben länger Eingependelt 5,25 Mio. Österreicher greifen täglich zur Tageszeitung. Das entspricht einem Reichweitenplus von 0,1 Prozentpunkten auf 73,1%, wie aus der aktuellen Media-Analyse für den Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012 hervorgeht. Was die Marktteilnehmer dazu sagen und wer wo wie abgeschnitten hat, verraten die Seiten 13 –24

LpA Wien 14+

LeserInnen pro Ausgabe national 14+ 13,2 %

947.000

40,5 %

596.000

33,1 %

487.000

11,5 %

38,2 %

23,9 %

822.000

2.742.000

352.000

(GRATIS)

Kronen Zeitung

Österreich (GRATIS)

LpA Wien 14+, Fallzahl ungew. 2.444, Schwankung: HEUTE +/–1,9 %, KRONE +/–1,9 %, ÖSTERREICH +/–1,7 %

10,2 %

729.000

341.000

Kurier

Der Standard

574.000

Kronen Zeitung

Kleine Zeitung (GRATIS)

Österreich (GRATIS)

4,8 %

8,0 %

3,6 %

261.000

Die Presse

LpA national 14+, Fallzahl ungew. 15.731, Schwankung: KRONE +/–0,8 %; HEUTE +/–0,5 %; KLEINE ZEITUNG +/–0,5 %; ÖSTERREICH +/–0,5 %; KURIER +/–0,3 %; STANDARD +/–0,33 %; DIE PRESSE +/–0,3 %;

Media-Analyse 2011/12 (Erhebung 07/’11– 06/’12). HEUTE ist eine von Mo–Fr erscheinende, in Wien, NÖ, OÖ und Bgld. erhältliche Gratis-Tageszeitung. ÖSTERREICH ist laut ÖAK und Media-Analyse so wie HEUTE eine Gratis-Tageszeitung, erscheint aber im Gegensatz zu HEUTE von Mo–So, ist bundesweit erhältlich und wird tw. auch verkauft. KRONEN ZEITUNG, KLEINE ZEITUNG, KURIER, DER STANDARD und DIE PRESSE sind bundesweit erhältliche Kauf-Tageszeitungen. Text oben: LpA OÖ 14+, Fallzahl ungew. 2.327, Schwankungsbreite +/–1,4%; LpA NÖ 14+, Fallzahl ungew. 2.404, Schwankungsbreite: +/–1,2%.


m e d i a - a n a ly s e 1 1 /1 2

media-analyse

14 – medianet special

media-analyse 11/12

Dienstag, 9. Oktober 2012

Dienstag, 9. Oktober 2012

Media-Analyse ’11/’12 WIEN 2011/12

NIEDERÖSTERREICH 2011/12

BURGENLAND 2011/12

STEIERMARK 2011/12

KÄRNTEN 2011/12

medianet special – 17

Printmedien

ÖSTERREICH 2010/11

ÖSTERREICH 2011/12

RW in %

Proj.

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

OBERÖSTERREICH 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

SALZBURG 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

TIROL 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

VORARLBERG 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

MÄNNER 2011/12 Proj.

RW in %

FRAUEN 2011/12 Proj.

2010/11

in 1.000

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2011/12

in 1.000

2011/12

in 1.000

TAGESZEITUNGEN 73,0

5.213

73,1

5.250

78,4

78,5

1.153

69,4

69,3

954

74,8

75,1

186

76,8

77,7

815

80,4

80,9

390

68,3

66,2

789

71,2

69,1

311

69,7

75,6

457

65,3

62,9

195

74,4

2.592

71,9

2.658

Der Standard

Nettoreichweite Tageszeitungen

5,1

367

4,8

341

11,4

9,3

136

4,7

4,8

66

3,2

3,9

10

3,1

2,6

27

2,5

2,7

13

3,2

2,5

30

3,6

3,7

17

3,3

5,3

32

3,6

3,5

11

5,5

190

4,1

151

Die Presse

3,8

271

3,6

261

8,9

8,2

120

3,3

3,3

46

2,6

4,1

10

2,8

2,6

27

2,2

2,1

10

2,0

2,0

24

2,5

2,5

11

2,0

1,6

10

1,1

1,1

3

4,2

145

3,2

117

Heute (gratis)

12,9

921

13,2

947

39,9

40,5

596

14,7

14,9

205

5,7

6,4

16

0,8

0,7

8

0,2

0,2

1

9,5

9,9

117

0,3

0,3

1

0,2

0,2

1

0,2

0,6

2

13,9

484

12,5

463

Kronen Zeitung

37,9

2.706

38,2

2.742

33,0

33,1

487

43,5

42,5

585

58,3

55,8

138

41,7

42,9

449

41,5

42,1

203

38,2

37,1

442

38,3

40,8

183

35,5

39,7

240

4,4

4,7

15

39,7

1.384

36,7

1.357

8,2

586

8,0

574

17,2

15,9

234

15,1

15,2

209

15,6

16,6

41

2,3

1,9

20

1,3

1,8

9

2,2

2,1

25

1,9

2,3

10

3,3

3,4

21

1,6

1,3

4

8,5

297

7,5

277

Österreich (gratis)

10,0

714

10,2

729

22,7

23,9

352

14,1

13,1

180

7,6

8,1

20

3,6

3,4

35

2,7

1,8

9

7,3

8,5

101

4,2

4,0

18

1,7

1,6

10

1,7

1,3

4

10,1

353

10,2

376

Kleine Zeitung gesamt

11,3

808

11,5

822

0,5

0,5

7

0,6

0,2

3

3,2

2,9

7

49,2

50,3

528

50,1

51,0

246

0,3

0,4

5

0,9

0,9

4

3,0

3,5

21

1,3

0,5

1

11,5

401

11,4

421

Kleine Zeitung (Graz)

7,7

551

7,8

561

0,5

0,5

7

0,6

0,2

3

3,2

2,9

7

49,2

50,3

528

0,3

0,4

5

0,9

0,9

4

0,3

0,9

5

1,3

0,5

1

7,8

273

7,8

288

Kleine Zeitung (Klagenfurt)

3,6

257

3,6

262

50,1

51,0

246

2,7

2,6

16

3,7

128

3,6

OÖN – OÖ Nachrichten

4,8

345

4,3

305

0,2

0,2

3

0,6

0,9

12

0,0

0,0

0

0,3

0,1

1

0,2

0,0

0

27,3

24,0

286

0,8

0,5

2

0,2

0,1

1

0,0

4,4

154

4,1

SN – Salzburger Nachrichten

3,5

252

3,3

238

1,3

1,5

22

1,3

0,9

13

0,3

1,1

3

0,4

0,7

8

0,3

0,7

3

2,0

2,0

24

40,0

35,3

159

0,7

0,8

5

0,7

0,7

2

3,4

118

3,3

TT – Tiroler Tageszeitung

3,9

277

4,0

289

0,1

0,1

1

0,1

0,0

1

0,0

0,1

0,2

2

0,1

0,1

1

0,0

0,1

1

0,4

0,2

1

44,9

46,5

281

0,5

0,5

2

3,8

134

4,2

Neue Vbg. Tageszeitung

0,6

41

0,5

37

0,1

0,1

2

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,1

0,1

1

0,0

0,0

0

0,1

0,0

0

12,1

11,0

34

0,6

19

0,5

VN – Vbg. Nachrichten

2,5

180

2,4

175

0,1

0,2

3

0,1

0,0

0

0,3

1

0,1

0,1

1

0,0

0,1

0,0

1

0,0

0,1

1

0,2

0,2

1

56,3

54,2

168

2,6

90

2,3

TOP Vorarlberg

2,8

197

2,6

189

0,2

0,3

4

0,1

0,0

0

0,0

0,3

1

0,1

0,1

1

0,0

0,1

0,1

1

0,0

0,1

1

0,2

0,2

1

61,0

58,1

180

2,8

96

2,5

Brigitte

3,1

219

2,5

181

4,9

4,3

64

2,4

1,9

26

1,6

1,6

4

2,7

1,9

20

2,0

1,3

6

2,4

2,2

26

3,1

2,4

11

3,4

2,9

17

3,1

2,2

7

0,3

9

4,6

Diva

1,3

91

1,2

83

2,8

2,0

29

1,0

1,0

13

0,7

0,7

2

0,7

1,0

10

0,6

1,0

5

0,8

0,7

8

0,8

0,9

4

1,6

1,3

8

0,7

1,2

4

0,2

8

2,1

2011/2012

Kurier

Eltern

2,6

182

2,7

194

2,5

3,1

45

1,7

1,9

26

2,0

1,6

4

3,2

3,5

36

2,4

1,9

9

2,9

2,4

29

2,8

2,9

13

3,0

3,7

22

2,7

3,0

9

1,1

37

4,2

157

Maxima

3,6

260

3,7

263

5,6

5,4

79

3,6

2,9

40

3,1

1,9

5

3,4

3,5

37

2,4

2,7

13

2,9

4,1

49

2,9

2,7

12

3,3

3,4

21

2,5

2,4

8

0,6

22

6,5

241

Miss

1,6

114

2,1

152

1,9

3,2

48

1,7

2,1

29

0,8

1,8

5

1,3

1,7

18

1,0

1,0

5

2,3

2,1

25

1,2

1,6

7

1,3

2,0

12

1,1

1,4

4

0,2

8

3,9

145

Welt der Frau

3,1

218

3,1

221

2,1

1,3

20

2,2

3,0

41

3,4

2,7

7

2,2

2,3

24

1,6

1,6

8

6,6

7,0

84

3,3

2,8

13

3,0

2,6

16

2,8

3,3

10

0,8

26

5,3

194

Wienerin

3,7

263

3,4

245

6,2

5,0

74

3,7

4,1

56

3,7

2,5

6

3,2

3,1

32

1,8

1,7

8

2,4

2,4

28

3,6

2,3

10

3,7

4,1

24

1,7

1,6

5

1,0

36

5,6

209

Woman

7,1

504

6,7

482

10,0

8,5

124

7,5

7,8

108

7,1

6,5

16

6,6

6,0

63

5,6

4,4

21

5,5

6,0

72

6,1

6,2

28

6,3

6,1

37

4,1

4,4

14

1,4

48

11,7

434

134

SUPPLEMENTS Kurier Freizeit tele

TV-Woche

7,0

499

6,8

491

14,4

15,5

227

15,0

13,0

179

15,7

15,6

39

1,5

1,0

11

0,8

1,0

5

1,0

1,2

14

0,8

0,5

2

1,3

2,2

13

1,0

0,1

0

6,5

227

7,1

25,3

1.809

24,1

1.728

11,6

12,2

179

20,4

19,0

261

13,2

17,5

43

33,7

34,3

360

34,8

30,8

148

28,9

24,1

288

35,2

32,9

148

29,7

27,1

164

42,4

44,3

137

21,3

743

26,7

5,8

412

6,4

457

11,7

12,9

189

11,8

12,0

165

12,8

12,7

32

1,0

1,2

12

1,3

3,0

15

1,0

1,1

13

0,6

1,4

6

2,7

3,8

23

0,4

0,3

1

6,4

223

6,3

REGIONALE WOCHENZEITUNGEN* RMA gesamt (wöchentl./14-tägig gratis)

133 151 120 155 18 86 93

264 985 233

54,0

3.855

55,6

3.991

31,1

33,8

497

46,5

49,6

683

76,8

80,1

199

55,4

57,2

599

63,1

63,9

307

67,3

68,3

814

66,5

68,2

307

74,5

72,2

436

49,4

48,0

149

51,9

1.810

59,0

2.182

NÖN – NÖ Nachrichten

8,3

590

8,1

581

2,0

1,7

24

39,8

39,1

539

1,9

2,7

7

0,3

0,4

4

0,0

0,1

0

0,5

0,4

5

0,1

0,2

1

0,2

0,2

2

0,1

0,1

0

7,9

277

8,2

305

BVZ

1,7

123

1,9

135

0,4

0,4

5

0,4

0,5

7

42,4

48,2

119

0,4

0,2

2

0,0

0,0

0

0,1

0,0

1

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,1

0

1,9

67

1,9

NÖN/BVZ

9,9

707

9,9

709

2,4

2,0

30

39,9

39,3

541

43,4

49,6

123

0,7

0,6

6

0,0

0,1

1

0,6

0,4

5

0,1

0,2

1

0,2

0,3

2

0,1

0,2

1

9,7

338

10,0

Salzburger Woche

3,8

274

4,0

285

0,1

0,2

3

0,1

0,1

2

0,1

0

0,4

0,2

2

0,3

0,1

0

1,8

1,6

18

53,9

56,6

255

0,5

0,7

4

0,0

0,1

0

3,7

129

4,2

Salzburger Woche/Fenster (Kauf/Gratis)

5,1

366

5,1

365

0,1

0,2

3

0,1

0,1

2

0,1

0

0,5

0,4

4

0,3

0,1

0

3,1

2,1

25

70,9

72,2

325

0,5

0,9

5

0,0

0,1

0

4,8

167

5,4

Salzburger Nachrichten/Woche

5,6

401

5,7

410

1,4

1,6

24

1,4

1,0

14

0,3

1,1

3

0,8

0,9

9

0,6

0,8

4

3,4

3,2

38

67,6

68,1

306

1,0

1,4

9

0,8

0,8

2

5,7

197

5,8

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (wöchentlich) E-Media (14-täglich)

3,4

240

3,3

239

5,5

4,7

69

3,1

4,0

55

2,5

2,4

6

2,4

3,0

31

2,5

2,4

11

2,7

2,5

29

3,0

3,0

13

3,6

3,4

21

2,4

1,2

4

5,0

176

1,7

Falter

1,5

107

1,3

94

4,7

4,2

61

0,8

1,1

15

0,9

0,5

1

1,4

0,5

6

0,2

0,1

1

0,3

0,3

3

0,6

0,6

3

0,4

0,4

3

0,7

0,4

1

1,3

44

1,4

Format

2,2

157

2,2

156

4,6

3,9

58

2,4

2,1

29

1,5

1,8

5

1,4

1,5

15

0,8

1,3

6

1,4

1,6

20

1,8

1,4

6

1,3

2,0

12

1,2

1,7

5

3,3

114

1,1

13,4

955

13,4

959

14,7

13,5

198

15,0

14,5

200

15,8

16,1

40

12,9

12,7

133

9,5

9,9

48

12,6

13,1

156

10,9

12,8

58

14,2

15,9

96

10,3

9,6

30

9,3

324

17,2

News

9,8

699

8,9

640

15,5

12,2

179

10,2

10,6

146

7,6

7,8

19

8,0

7,4

77

7,4

7,8

38

8,6

8,0

96

7,0

6,8

31

6,9

6,5

40

7,2

4,7

14

10,5

366

7,4

profil

6,4

454

5,9

420

12,0

9,6

141

5,2

6,0

83

5,0

5,0

12

4,1

3,6

38

4,4

4,0

19

4,5

4,1

49

6,6

5,6

25

6,0

6,6

40

4,7

4,3

13

7,3

253

4,5

Seitenblicke

3,1

219

2,8

201

5,0

4,3

64

3,3

3,4

47

2,7

3,1

8

2,3

2,4

25

1,6

1,0

5

2,4

2,0

24

2,0

2,2

10

2,6

1,9

12

2,8

2,5

8

1,2

43

4,3

Sportwoche

2,6

187

3,1

221

3,1

4,1

60

3,3

4,7

65

2,7

2,2

5

2,6

2,3

24

1,0

1,3

6

2,4

2,5

30

2,5

2,3

10

2,0

2,8

17

2,0

1,4

4

5,5

191

0,8

TV-Media

13,0

929

12,5

896

20,6

17,5

258

14,3

13,7

189

9,9

11,5

28

8,9

10,3

108

6,1

6,8

33

12,0

11,3

134

11,2

10,9

49

11,9

12,7

77

7,4

6,5

20

13,4

466

11,6

Weekend Magazin (14-täglich Gratis)

14,6

1.041

14,5

1.042

11,2

12,5

183

1,5

2,2

30

2,5

1,9

5

14,2

14,9

156

14,7

19,6

94

15,1

14,4

172

27,8

24,5

110

30,7

24,8

150

47,0

45,3

140

13,3

463

15,7

9,1

648

9,0

648

10,5

12,4

182

7,6

7,0

97

9,8

9,3

23

13,9

12,4

130

9,4

9,0

43

7,8

6,5

77

7,9

8,2

37

4,9

6,6

40

6,5

5,9

18

7,7

267

10,3

Ganze Woche

Der österr. Lesezirkel

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (monatlich) Geo

6,9

490

6,9

498

7,6

6,7

98

5,0

4,5

62

4,4

3,4

9

6,6

6,6

69

4,7

6,5

31

6,8

7,3

86

10,3

10,1

45

9,2

11,4

69

8,5

9,3

29

7,4

258

6,5

Gewinn

3,8

275

3,6

259

4,6

4,1

60

4,2

3,5

49

3,1

2,4

6

3,0

3,4

35

2,5

3,1

15

3,6

3,5

42

5,1

3,3

15

3,9

4,7

28

3,2

3,0

9

5,0

175

2,3

Gusto

8,5

604

8,4

605

9,5

11,4

168

6,0

6,3

87

7,6

9,1

23

9,2

7,8

82

7,8

6,1

29

9,1

7,8

93

8,1

8,0

36

9,9

9,8

59

8,7

9,2

28

2,9

102

13,6

ORF Nachlese

6,2

442

6,4

457

4,8

5,9

87

5,1

5,1

71

5,0

5,5

14

7,4

6,1

64

5,5

6,2

30

7,9

8,0

95

6,7

6,0

27

7,0

8,5

51

6,2

5,9

18

4,7

165

7,9

Top Gewinn

1,5

110

1,5

108

1,7

1,7

25

1,9

1,8

25

1,5

1,5

4

1,4

1,3

14

0,7

1,5

7

1,4

1,2

15

1,6

1,0

5

1,6

1,9

11

1,1

1,1

3

2,3

79

0,8

trend

3,6

255

3,3

234

5,5

4,1

60

3,3

3,4

47

2,9

2,9

7

2,4

2,8

30

2,1

2,0

10

2,7

2,9

34

4,8

3,9

18

4,3

3,2

20

2,5

3,1

10

3,8

133

2,7

Wiener

2,1

150

2,1

153

4,1

4,3

63

2,1

2,1

29

1,3

1,8

5

1,8

1,6

16

1,2

1,1

5

1,5

1,2

14

1,6

1,7

8

1,0

1,7

10

1,3

0,9

3

2,5

88

1,8

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (Wohnen, Immobilien, Gesundheit) Besser Wohnen

2,9

209

3,0

214

3,9

3,8

56

2,5

2,8

39

2,9

2,0

5

3,0

2,8

29

2,2

1,9

9

1,9

2,2

26

4,0

4,2

19

3,2

3,6

22

3,1

3,1

10

2,2

77

3,7

Schöner Wohnen

4,5

324

4,4

317

4,2

3,6

53

3,6

3,2

44

3,8

4,6

11

4,7

4,8

50

3,4

2,9

14

5,4

4,8

57

5,1

4,6

21

5,8

7,8

47

5,5

6,4

20

2,4

84

6,3

Gesünder Leben

3,5

246

3,0

214

2,3

2,6

39

3,9

3,6

50

3,6

2,6

7

4,6

3,3

34

2,9

2,1

10

3,4

3,1

36

3,8

3,1

14

3,7

2,8

17

2,8

2,3

7

1,6

55

4,3

Medizin Populär

4,4

316

4,0

285

4,4

4,8

70

3,8

3,8

53

3,1

3,3

8

5,6

4,1

43

4,9

3,0

15

4,6

3,9

46

5,2

4,1

19

3,6

3,7

23

3,1

3,2

10

2,4

84

5,4

News Leben

1,9

136

2,0

141

2,2

2,1

31

2,4

2,7

38

1,3

1,2

3

2,5

2,0

20

1,3

1,6

8

1,4

1,6

19

1,0

2,1

10

1,8

1,5

9

1,2

1,1

3

1,1

40

2,8

Wellness Magazin

1,3

96

1,2

83

1,6

1,3

19

1,1

0,9

12

1,0

1,2

3

1,0

1,2

13

1,0

0,7

3

1,1

1,4

16

2,0

1,0

5

2,3

1,5

9

1,5

0,7

2

0,7

25

1,6

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (Auto, Sport, Freizeit, Mitglieder) Alles Auto

3,7

261

3,3

236

3,5

4,1

60

3,3

2,7

38

3,1

3,0

8

4,2

3,2

33

4,2

3,1

15

3,2

2,7

32

4,1

4,4

20

4,0

3,4

20

4,1

3,3

10

5,9

207

0,8

Auto Revue

5,0

356

4,6

334

5,5

5,8

86

5,1

4,1

57

4,5

3,7

9

5,3

5,6

59

3,3

3,1

15

5,0

4,2

51

4,9

3,9

17

5,7

5,0

30

2,6

3,1

10

8,4

292

1,1

Auto Touring

23,1

1.650

23,8

1.707

20,3

23,0

337

23,0

23,8

327

22,3

25,8

64

23,0

26,4

277

22,1

21,1

102

24,6

22,8

272

22,5

20,8

93

31,0

27,8

168

19,3

21,8

68

32,8

1.144

15,2

Freie Fahrt

5,5

393

5,2

376

5,3

7,1

105

5,9

4,8

66

7,1

6,2

15

5,1

4,8

51

5,8

5,8

28

5,4

4,5

54

5,3

3,8

17

6,7

5,6

34

2,3

2,0

6

7,3

253

3,3

Motorradmagazin

2,6

187

2,4

176

2,5

2,2

32

2,9

2,1

29

2,2

2,3

6

2,6

3,1

32

3,0

2,6

12

2,2

2,2

27

2,6

2,1

9

3,1

3,4

20

2,7

2,4

8

4,3

151

0,7

Complete

6,8

482

5,9

424

9,3

9,3

137

7,0

6,3

87

9,2

8,8

22

5,4

4,0

42

7,1

5,5

27

4,8

4,0

48

6,1

3,0

13

5,5

5,4

33

6,9

5,3

16

6,4

222

5,5

Skip (gratis)

4,1

292

4,2

305

6,7

7,5

110

3,6

4,0

56

2,2

3,0

8

4,3

3,6

38

1,9

3,9

19

4,1

3,3

40

2,5

1,9

9

3,3

3,6

22

2,3

1,8

5

3,9

135

4,6

Sportmagazin

4,5

321

4,6

331

4,2

5,3

78

4,6

4,2

57

4,6

4,9

12

4,8

4,4

46

2,9

3,7

18

4,5

4,6

55

4,8

4,5

20

5,8

5,8

35

4,1

3,4

11

8,0

280

1,4

13,3

954

7,8

115

8,6

119

8,1

20

23,4

246

20,3

98

5,1

60

19,2

87

23,5

142

21,8

68

16,7

583

10,0

3,0

216

3,1

226

2,4

2,4

35

2,1

1,9

26

4,5

3,1

8

2,6

3,2

34

4,3

4,7

23

4,3

4,8

57

2,5

2,6

12

3,7

4,2

26

3,0

2,1

7

2,4

84

3,8

The Red Bulletin Unsere Generation

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (Frauen)

69

371 155 198 213

63 50 42

635 274 167 158 30

430 578 381

241 84

502 292 29

101 65

137 233 159 201 102 58

28 42

563 123 24

202 170 51

371 142

172 76

ILLUSTRIERTE/MAGAZINE (Kombination) Business Kombi

5,2

373

5,0

359

8,9

7,2

106

4,9

5,1

70

4,0

4,4

11

3,5

4,0

42

2,8

3,2

15

3,9

4,2

50

6,2

4,9

22

5,4

4,8

29

3,6

4,6

14

6,5

225

3,6

Männer/Jugend Kombi

6,6

472

6,6

474

6,0

6,9

102

6,9

5,7

79

6,3

7,0

17

6,9

7,0

73

5,6

5,8

28

6,3

6,6

78

7,0

6,3

28

8,3

8,4

51

6,2

5,5

17

11,5

400

2,0

74

Männer-4er-Kombi

9,8

701

10,0

715

11,3

12,1

177

10,4

10,3

142

8,7

9,8

24

9,9

9,5

99

7,3

7,4

36

8,9

9,0

107

9,5

9,0

40

10,3

11,1

67

8,2

7,1

22

16,1

561

4,2

154

Sport Kombi

6,2

442

6,6

471

6,4

7,6

112

6,7

7,3

101

6,0

6,5

16

6,5

5,9

61

3,7

4,6

22

5,9

6,3

75

6,3

5,8

26

7,0

7,5

45

5,2

4,3

13

11,4

397

2,0

74

Brigitte+Eltern Frauenbasis

5,4

384

5,0

358

7,0

6,9

101

4,0

3,6

50

3,6

3,2

8

5,6

5,2

54

4,4

3,2

15

5,1

4,5

54

5,7

5,0

23

6,1

6,2

38

5,5

5,0

16

1,3

46

8,4

312

Schöner Leben Kombi

7,1

508

6,5

470

8,5

7,4

108

5,6

4,7

65

5,2

5,8

15

6,9

6,4

67

5,2

4,2

20

7,3

6,6

79

7,6

6,5

29

8,6

10,0

60

8,1

8,4

26

2,6

92

10,2

378

Anmerkungen zur MA 2011/2012 Die in der vorliegenden Tabelle zur MA 2011/2012 ausgewiesenen Daten basieren auf 15.731 im Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012 durchgeführten, persönlichen Interviews. Alle Angaben ohne Gewähr.

Regionale Wochenzeitungen* Regional erhobene Medien wurden nur im Erhebungsgebiet (ein oder mehrere Bundesländer) ausgewiesen. Da diese Regionalmedien in den anderen Bundesländern nicht erhoben wurden, ist ein Vergleich mit anderen Medien im Total nicht zulässig!

Statistische Schwankungsbreite Auf Random-Stichproben beruhende Analysen liefern Ergebnisse, die innerhalb einer bestimmten statistischen Fehlerspanne liegen. Das heißt, das Ergebnis in der repräsentierten Grundgesamtheit kann von dem entsprechenden Stichprobenergebnis in bestimmtem Maße abweichen.


m e d i a - a n a ly s e 1 1 / 1 2

Dienstag, 9. Oktober 2012

SHORT

Jeder vierte Ă–sterreicher Ăźber 14 Jahre liest „tele“

medianet special – 15

Kronen Zeitung Mit einer nationalen Reichweite von 38,2% liegt das Kleinformat nach wie vor klar an der Spitze

„Ungebrochene Stärke“ Sabine Harnach: „Die Stabilität der Krone-Leserzahl ist schlichtweg sensationell.“

„Österreich bleibt Printland!“, konstatiert tele-GeschäftsfĂźhrer Hans Metzger.

Wien. Mit 1.728.000 wĂśchentlichen Lesern und somit einer Reichweite von 24,1% bleibt das Ăśsterreichische Fernsehmagazin tele auch in der jĂźngsten Media-Analyse die Nummer eins unter Ă–sterreichs TV-Magazinen. Oder anders: Nahezu jeder vierte Ă–sterreicher Ăźber 14 Jahre liest Woche fĂźr Woche tele. tele-GeschäftsfĂźhrer Hans Metzger zu den Ergebnissen: „Im Jahresvergleich verliert tele zwar leicht an Lesern; das hängt jedoch fast 1:1 mit einem ebenso leichten LeserrĂźckgang bei den Trägerzeitungen zusammen. Leider hat sich die Kronen Zeitung mit ihrer TV-Beilage Live wieder einmal vor einer Messung durch die MediaAnalyse gedrĂźckt. Schade fĂźr die Mediengattung ‚Supplements‘! Das gilt Ăźbrigens auch fĂźr die Fernsehbeilage von Ă–sterreich und Ganze Woche. Wo sind diese Werte? Die Werbewirtschaft kĂśnnte sie gut gebrauchen.“ Auch 2012 sei jedenfalls mit Anzeigenumsätzen knapp Ăźber dem Vorjahr sowie neuen Rekordzahlen im Online- und Mobile-Bereich fĂźr tele ein sehr gutes Jahr, berichtet der GeschäftsfĂźhrer. „125.000 App-Downloads sprechen fĂźr sich. Hier wird es im nächsten Jahr weitere Produkte geben. Insgesamt straft diese Media-Analyse wieder einmal die Unkenrufe nach der groĂ&#x;en Printkrise, nach einem baldigen Untergang der Printmedien LĂźgen. Die Gesamtreichweite der Ăśsterreichischen Printmedien ist mit 73,1 Prozent gegenĂźber dem Vorjahr sogar leicht gestiegen. Gestiegen! RĂźckgang, Einbruch? Fehlanzeige! Ă–sterreich bleibt Printland!“, so Metzger.

„Stabilität sensationell“ Sabine Harnach, Bereichsleiterin Vermarktung Kronen Zeitung, kommentiert die Ergebnisse der aktuellen Media-Analyse wie folgt: „38,2 Prozent Reichweite sprechen fĂźr sich. In einem zunehmend fragmentierten Medienmarkt, in dem es immer schwieriger wird,

die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen, ist die Stabilität der Krone-Leserzahl schlichtweg sensationell. Zusammen mit den laut Ă–AK gestiegenen Abo-Zahlen untermauern die aktuellen MA-Werte die ungebrochene Stärke der Krone als Leitmedium am heimischen Printmedienmarkt. Unser Ziel ist es, unseren Kunden – basierend auf dieser unĂźbertroffenen Medialeistung und dem vielfältigen Produktportfolio der lebendigen Medienmarke Krone – kĂźnftig noch mehr spannende crossmediale und kundenindividuelle KommunikationslĂśsungen anzubieten.“ Ebenfalls unverändert ist geblieben,

dass der Ăśsterreichische Sonntag auch ein „Tag der Krone“ ist. Denn nicht weniger als 3,243 Mio. Ă–sterreicher lesen am letzten Tag der Woche das Kleinformat.

Blick in die Bundesländer Auch die Bundesländer-Zahlen belegen die starke Position des Blatts: In Wien mit 33,1%, in NiederĂśsterreich mit 42,5%, im Burgenland mit 55,8% und in OberĂśsterreich mit 37,1% ist die Krone wieder die grĂśĂ&#x;te Kauf-Tageszeitung. Aber auch in Tirol (Nord) konnte die Reichweite gegenĂźber 2010/11 um 5,2% gesteigert werden. (red)

Sabine Harnach, Bereichsleiterin Vermarktung bei der Kronen Zeitung.

‡0ECJGKGPT5VKFWGGKGPTGNIPJEUKGP 7XTUPĂ€KGVVKUVGUGCINKPYNGJEGT 4GJGPKĆƒQIGFKG$EWJUVDCGPKP 9QGTGVTPXQMTOQOGP*WCRVUEJCG FGTGUTVGWPFNV\GVG$EWJUVDCGUPKF CPFGTTJEKVIKGP5GVNNG— 6GZVGKPGT'/CKNXQPFKGUQDGNKGDVYCT FCUUUKGPQEJJGWVGKO+PVGTPGVMWTUKGTV

Š News

„News“: „Haben gerade sehr viel verändert“

Elisabeth GieĂ&#x;er von News: „Ich kann nur sagen: News bläst zum Angriff!“

Wien. „NatĂźrlich nehmen wir die Entwicklung der Media-Analyse sehr ernst und haben gerade heuer, zu unserem 20 jährigen Jubiläum, sehr viel verändert“, so Elisabeth GieĂ&#x;er, Geschäftsbereichsleitung News und News Leben. Laut aktueller MA ist die Reichweite von News gegenĂźber 2010/11 von 9,8 auf 8,9% zurĂźckgegangen. Der lesernahe Kurs des neuen Chefredakteurs Wolfgang Ainetter sei aber bereits in den Einzelverkäufe-Abrechnungen klar zu sehen, so GieĂ&#x;er. Auch vonseiten des Lesermarketings seien viele Aktionen geplant, um Leser neuund zurĂźckzugewinnen.

Š Mediaprint/Lalo Jodlbauer

Š tele

Wien. Mit 2.742.000 Lesern und einer Reichweite von 38,2% ist und bleibt die Kronen Zeitung erneut die grĂśĂ&#x;te Tageszeitung des Landes – und das mit klarem Abstand. Dies bestätigte die kĂźrzlich verĂśffentlichte Media-Analyse (MA) 11/12.

$GK2WDNKEKVCUXGTUVGJGPYKTKPVGTPCVKQPCNG/GFKGP&WTEJWPUGT0GV\YGMXQP 8GTMCWHUDĂ&#x2DC;TQUKP.Ă&#x20AC;PFGTPDKGVGPYKTWPUGTGP9GTDGMWPFGPXGTGKPHCEJVGP\GPVTCNKUKGTVGP <WICPI\WFGPDGUVGP/GFKGPKPĂ&#x2DC;DGT.Ă&#x20AC;PFGTP9KTMGPPGPFKG/GFKGP

YYYRWDNKEKVCUCV


m e d i a - a n a ly s e 1 1 /1 2

16 – medianet special

Dienstag, 9. Oktober 2012

Heute Insbesondere bei der Jugend und der höchsten Einkommensschicht zeigt die Media-Analyse gute Ergebnisse

SHORT

„Ein großer Erfolg für uns“

„Madonna mit ­Österreich“ erstmals in MA erfasst

© Heute

Herausgeberin Eva Dichand sieht Heute in allen Regionen Zuwächse erzielen.

Wien. Die Tageszeitung Heute konnte im gesamten Vertriebsgebiet, das sind die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Burgenland, ihre Leserzahlen steigern. Insgesamt erreichte man 947.000 Leser österreichweit, das entspricht 13,2% nationaler Reichweite. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zugewinn von 26.000 Lesern. Dabei konnten in allen vier Regionen Zuwächse erzielt werden: in Wien 0,6%, in Niederösterreich 0,2%, in Oberösterreich 0,4% und im Burgenland 0,7%. Am Wiener Markt griffen 596.000 Leser

zu Heute, dies entspricht 40,5% Reichweite. „Nach den hervorragenden ÖAK-Zahlen für das erste Halbjahr 2012 ist das Resultat der Media-Analyse für uns ein großer Erfolg“, zeigt sich Herausgeberin Eva Dichand erfreut.

Jung und einkommensstark Besonders gut positioniert zeigt sich Heute bei der jungen Leserschaft der unter 19-Jährigen in Wien; hier erzielte man 54,6% Reichweite. Auch die Zahlen bei den 20- bis 29-Jährigen sowie den 30- bis 39-Jährigen sorgen mit über 44% für Zufriedenheit.

In der höchsten Einkommensschicht mit Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 € und mehr, die für die werbetreibende Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung ist, weist die Media-Analyse 11/12 für Heute in Wien eine Reichweite von 36,4% aus; das entspricht 149.000 Rezipienten täglich.

CEO Oliver Voigt zeigt sich zufrieden mit den Medien der Österreich-Gruppe.

Wien. Die Tageszeitung Österreich verzeichnet in der Media-Analyse 11/12 eine Reichweite von 10,2%, das sind 729.000 Leser. Beim weitesten Lesekreis erreicht Österreich 24 % Reichweite (1,724 Mio. Leser in der Woche). Erstmals wurde auch Madonna mit Österreich erfasst und mit einer Erstreichweite von 5,1% bei den Frauen ausgewiesen. Gesamt erreicht Madonna mit Österreich eine Erstreichweite von 3,4% (241.000 Leser). Österreich am Sonntag erzielt am für die Werbewirtschaft so wichtigen Lese- und Orientierungstag mit 799.000 Lesern eine Reichweite von 11,1%. „Die neue Media-Analyse zeigt das extrem hohe Niveau, welches unsere Tageszeitung Österreich am Markt erreicht. In Kombination mit unserer exzellenten Online-Reichweite vom oe24-Netzwerk mit 29,9 Prozent – das sind über 1,7 Millionen Unique User pro Monat (ÖWA Plus 2012/II) – manifestiert sich, nicht nur gegenüber dem Dachangebot von ‚Heute.at‘, welches nur 5,6 Prozent (ÖWA Plus 2012/II) Online-Reichweite und somit nur 320.836 Unique User pro Monat erzielt, die sehr gute crossmediale Stellung unseres Hauses“, erklärt CEO Oliver Voigt. (red)

Konkurrenz im Blick Der Verlag betont in seiner Stellungnahme insbesondere den großen Vorsprung auf den Mitbewerber Österreich in der Bundeshauptstadt. Dieser berträgt 16,6% Reichweite, das sind 244.000 Leser.(red)

WIR GEBEN IHNEN UNSER WORT.

Informationsanker für alle Tiroler weltweit

© Tiroler Tageszeitung

Worte sind unser Geschäft. Unser Erfolgsmodell entwickeln wir seit 1848 täglich weiter, bleiben zugleich unseren Werten und Prinzipien heute und in Zukunft treu: Unabhängiger Qualitätsjournalismus mit klaren Konturen.

Geschäftsführer Hermann Petz sieht „Information First“ als Erfolgsprinzip.

Innsbruck. In ihrem Hauptverbreitungsgebiet Nordtirol erreichte die Tiroler Tageszeitung laut Media-Analyse 11/12 eine Reichweite von 48%. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 46,6%. Mit österreichweit 289.000 Lesern konnte auch erstmals seit Längerem wieder die vier Prozent-Marke übersprungen werden. Die Tiroler Tageszeitung ist damit österreichweit betrachtet in puncto Reichweite die zweitgrößte Tageszeitung, deren Hauptverbreitung sich auf nur ein Bundesland konzentriert, knapp hinter den Oberösterreichischen Nachrichten im doppelt so bevölkerungsreichen Oberösterreich. Die Reichweite der TT liegt damit im Erhebungszeitraum auch vor bundesweit operierenden Titeln wie Die Presse oder den Salzburger Nachrichten. „Unser Erfolgsprinzip ,Information First‘ trägt Früchte, wir liegen auf allen Kommunikationskanälen in Tirol vorn. Digital sind wir als Informationsanker weltweit abrufbar und gleichzeitig berichten wir als regionalste Tageszeitung Tirols umfassend und aktuell über Ereignisse vor Ort“, erklärt Hermann Petz, Geschäftsführer der Moser-Holding. (red)

DiePresse.com

1008_presse_einseiter_wort_216x288_ztg.indd 1

© Österreich

In Wien konnte die Gratiszeitung ihre führende Position weiter ausbauen und erreichte 596.000 Leser.

08.10.12 14:38


m e d i a - a n a ly s e 1 1 /1 2

18 – medianet special

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kundenzuwachs Neben einer hohen Kontinuität der eigenen Leserschaft freut man sich angesichts aktueller MA-Zahlen über Reichweitengewinne

„Kleine Zeitung“ und große Treue Angebote für die Jugend sorgen bei zukünftigen Lesern für Blattbindung. Graz. „Die jüngst erschienene Media-Analyse stellt der Kleinen Zeitung ein großartiges Zeugnis aus“, zeigt sich Marketingleiter Michael Kummerer erfreut. „Bei den Bundesländerzeitungen sind wir die Zeitung mit dem größten Leserzuwachs.“

© Kleine Zeitung

Leser: Heute und in Zukunft

Marketingleiter M. Kummerer blickt optimistisch in die Zukunft der Kleinen Zeitung.

Angesichts der internationalen Lage des Zeitungsmarkts, der zahlreichen Medien starke Lesereinbußen ausweist, ist man seitens der Kleinen Zeitung mit den eigenen Ergebnissen mehr als zufrieden. „Wir halten kontinuierlich unsere

Reichweiten und glänzen mitunter sogar mit Zuwächsen“, so Kummerer. Auch Österreichs Kaufmedien stehen unter Druck. „Sieben von zehn österreichischen Tageszeitungen mussten gegenüber dem Vorjahr Leser einbüßen“, konstatiert Kummerer und resümiert: „Da freut es uns sehr, dass wir national um 0,2 Prozentpunkte, also um 14.000 Leser, zulegen konnten.“ Den erzielten Erfolg seiner Medienprodukte führt der Marketingfachmann unter anderem auch darauf zurück, dass man bereits sehr junge Menschen an das Medium Zeitung heranzuführen versucht. Unterschiedliche Projekte

wie „Schüler machen Zeitung“ und die „Kleine Kinderzeitung“ sollen bei den Jüngsten den Spaß am Zeitunglesen wecken. Das umsichtige Agieren auf dem Zeitungsmarkt sieht man, nach eigenen Angaben, durch die hohe Kontinuität der Leserschaft belohnt. Darüber hinaus hat man in den letzten Jahren den Onlinebereich engagiert erweitert, „was uns zum größten Tageszeitungsportal in der Steiermark und Kärnten gemacht hat“, so Kummerer. Zahlreiche Services wie Live-Ticker bei Sportevents und politischen Ereignissen, Online-Gewinnspiele, Apps für mobile Endgeräte und Videos zu den aktuellen Geschehnissen auf „kleine.tv“ lassen die Reichweiten kontinuierlich wachsen und binden junge Zielgruppen an das Medium. Speziell geschnürte multimediale Werbepakete betonen die Stellung als Kommunikationsträger im Süden Österreichs. (red)

Vor Ort Wr. Bezirksblatt

Zweimillioneneinundfünzigtausendeinhundert Hörer!

Nahe am Leser Wien. „Die Media-Analyse 2012 bestätigt den eingeschlagenen Weg“, freut sich Wiener BezirksblattLeiter Thomas Strachota über die Performance des Mediums innerhalb der 23 Wiener Gemeindebezirke. Die aktuelle Media-Analyse weist dem Wiener Bezirksblatt eine Reichweite von 33,9% (MA 11/12, LpA, Schwankungsbreite +/- 1,9 Prozent) aus. Die gestiegene Nutzung (MA 10/11: LpA 31,3%) wird Strachota auch durch positive Resonanz und überdurchschnittlichen Response bei Aktionen, Gewinnspielen und Veranstaltungen bestätigt. „Der Anfang des Jahres durchgeführte Relaunch wird von den Lesern sehr gut angenommen“, betont er. „Das Wiener Bezirksblatt nimmt durch Optik, Haptik und Inhalte die Rolle als ‚das Magazin’ unter den Wiener Regionalblättern ein.“ Lesermehrwert, Information und Service stehen im Fokus. Besonderes Augenmerk widmet man der Eigenpositionierung als führender Informationskanal rund um sämtliche Bezirks- und Grätzelbelange. „Wir wollen gerade in den Bezirken unsere Kompetenz weiter stärken und noch näher an die Leser rücken“, so Chefredakteur Thomas Landgraf. Seit Mai 2012 präsentiert Anchorman Markus Pohanka im „Wiener Bezirksblatt TV“ auf W24 wöchentlich topaktuelle News aus den 23 Wiener Gemeindebezirken. Geplante Entwicklungsstrategien widmen sich der Vernetzung sämtlicher On- und Offlinekanäle. (red)

Das hat Gewicht für Ihre Kunden.

Mit diesem Ergebnis hat Privatradio noch mehr Gewicht für Ihre Werbeplanung. So viele Hörer gab´s noch nie so günstig.

t ustria.a a s m ww.r Infos: w e r e h ä N

© echo medienhaus/Nora Schuster-Merliczek

(Quelle: Radiotest, 1. HJ 2012)

Thomas Strachota freut sich über den Leserzuwachs seiner Medien.


Dienstag, 9. Oktober 2012

M e d ia - A naly s e 1 1 / 1 2

medianet special – 19

Regionalmedien Austria Lokale und regionale Nachrichten und Informationen werden in Österreich auch in den nächsten Jahren gefragt sein

Weiterhin steigende Leserzahlen Wien. Wie schon im Vorjahr, weist auch die Media-Analyse 11/12 für die 129 Lokalzeitungen der Regionalmedien Austria (RMA) in der Gesamtbetrachtung den ersten Platz aus. Mit 3.991.000 Lesern wurde dabei erneut ein Rekordergebnis erzielt; dies entspricht einer nationalen Reichweite von 55,6%. Auch in allen sieben erfassten Altersgruppen von 14 Jahren bis 70 und älter liegen die RMA-Produkte an erster Stelle, betont man stolz seitens der RMA.

Stolz auf das Vertrauen „Kein anderes Printmedium erreicht in Österreich so viele Leser wie wir“, freut sich RMA-Vorstand Stefan Lassnig. „Dass uns fast vier Millionen Menschen ihr Vertrauen schenken, indem sie sich in unseren Zeitungen über die Geschehnisse in ihrem unmittelbaren

Tips Regionaler Zuwachs

Nahe am Leser

Linz. Wie die Ergebnisse der aktuellen Media-Analyse bestätigen, ist Tips mit 875.000 regelmäßigen Lesern und einer Reichweite von 73,4% auch 2011/12 wieder die meistgelesene Zeitung Oberösterreichs. Mit den sieben Ausgaben in Niederösterreich zusammen erreicht man sogar 1.016.000 Leser. „Wir sind wieder klare Nummer eins in Oberösterreich und freuen uns über eine Million wohlgesinnte Tips-Leser, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Ein großer Dank gilt natürlich auch meinem Tips-Team“, sagt Josef Gruber, Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur. Insbesondere die Nähe zum Leser, gut recherchierte Themen und eine authentische Berichterstattung aus den Regionen sieht Gruber als Basis des Erfolgs.

Print und digital lokal „Daneben punkten wir auch mit der Tatsache, dass unsere Zeitung alle Haushalte erreicht“, erklärt der Medienmacher, der sich auch über einen Anstieg der Leserzahlen in Niederösterreich freuen darf. Neben der gedruckten Version steht Tips auch über die eigene Homepage allen Interessierten zur Verfügung, als zusätzliches Angebot sogar als E-Paper. Fast 15.000 Facebook-Fans und 200.000 registrierte Tips-User nutzen die modernen Möglichkeiten, lokale Informationen zu beziehen und sich an regelmäßigen Online-Gewinnspielen und Leseraktionen zu beteiligen.

Lebensumfeld informieren, macht uns sehr stolz.“ Für die Zukunft zeigt sich RMAVorstand Klaus Schauer optimistisch: „Wir sind überzeugt, dass lokale Nachrichten auch in Zukunft einen sehr hohen Stellenwert beim Leser haben werden und sehen für die RMA weiterhin eine positive Entwicklung voraus.“

Musterschüler Burgenland Besondere Freude hat man etwa mit dem Ergebnis im Burgenland. So konnten die Bezirksblätter Burgenland eine Nettowreichweite von 80,1% erreichen: Dieses „ein-

zigartige Ergebnis, mit dem wir im Bundesland eine unangefochtene Spitzenposition bei der Reichweite im Printbereich einnehmen“, sei eine Bestätigung für die Strategie, die seit dem Start im Jahr 2000 konsequent verfolgt wurde: „eine starke lokale Verankerung – sowohl im redaktionellen Bereich als auch im partnerschaftlichen Umgang mit den Unternehmen in den einzelnen Regionen“, so Waltraud Gotthard, Geschäftsführerin Bezirksblätter Burgenland. „Es zeigt sich wieder einmal, dass sich die Konzentration auf die Regionalität und die Nähe zu den Menschen aus den Bezirken bewährt hat.“  (red)

: H C I E R R E T ÖS % 2 , 0 1 e k r a t s e t i e w h c Rei LpA

Mittelwert

H C I E R R E T S Ö g a T r ü f g a T n e 729.000 les

ÖSTERREICH auf hohem Reichweiten-Niveau

Quelle: Media-Analyse 11/12. Erhebungszeitraum: 1.7.2011–30.6.2012. Samplegröße: 15.731 Interviews. Definition LpA: Leser pro Ausgabe. Schwankungsbreite Österreich (gratis, kostenlos, Tageszeitung) LpA +/- 0,5 %.

© Tips

Die Vorstände der Regionalmedien Austria, Klaus Schauer und Stefan Lassnig, freuen sich über in Summe fast vier Millionen Leser in ganz Österreich.

11/12

ÖSTERREICH präsentiert sich in der aktuellen MediaAnalyse 11/12 mit exzellenter Tages-Reichweite von 10,2 %. Das sind Tag für Tag 729.000 LeserInnen (LpA), die sich in der modernen Tageszeitung informieren. Mit dieser starken Reichweite festigt ÖSTERREICH seine Position am Tageszeitungsmarkt.

Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur Josef Gruber darf zufrieden sein.

© RMA (2)

Fast 4 Mio. Leser nutzen die 129 regionalen Wochenzeitungen der RMA.


m e d i a - a n a ly s e 1 1 /1 2

media-analyse

20 – medianet special

media-analyse 11/12

Dienstag, 9. Oktober 2012

Dienstag, 9. Oktober 2012

Media-Analyse ’11/’12 WIEN 2011/12

NIEDERÖSTERREICH 2011/12

BURGENLAND 2011/12

STEIERMARK 2011/12

KÄRNTEN 2011/12

medianet special – 23

Radio, Infoscreen, Internet

ÖSTERREICH 2010/11

ÖSTERREICH 2011/12

RW in %

Proj.

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

RW in %

Proj.

RW in %

OBERÖSTERREICH 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

SALZBURG 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

TIROL 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

VORARLBERG 2011/12 RW in %

Proj.

RW in %

MÄNNER 2011/12 Proj.

RW in %

FRAUEN 2011/12 Proj.

2010/11

in 1.000

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2010/11

2011/12

in 1.000

2011/12

in 1.000

2011/12

in 1.000

RADIO (TRW) Radio gesamt

82,4

5.849

81,8

5.842

75,8

73,6

1.070

83,5

83,7

1.147

85,4

86,0

213

83,4

84,3

879

86,7

85,6

412

83,6

83,4

991

85,4

83,8

374

84,8

84,0

504

81,6

81,9

253

83,2

2.877

80,6

2.965

ORF gesamt

70,5

5.003

69,7

4.974

60,5

59,2

860

74,1

73,6

1.009

79,6

79,8

197

71,5

70,5

735

76,3

75,3

362

71,2

70,8

842

73,8

73,7

329

71,6

70,9

425

71,2

69,7

215

70,5

2.438

68,9

2.536

Privat Inland gesamt

1.861

26,9

1.917

28,1

28,0

407

23,9

24,8

340

17,4

18,9

47

27,6

29,1

303

25,5

26,1

126

28,7

29,1

346

24,1

23,9

107

27,7

28,6

171

21,4

23,0

71

28,7

994

25,1

923

3,7

264

4,0

283

2,8

3,3

48

1,7

2,3

31

2,1

2,2

5

2,3

1,6

17

2,3

2,3

11

5,3

6,3

75

6,6

6,2

28

6,2

5,4

32

9,8

11,4

35

5,0

172

3,0

110

Ö1

9,6

679

9,7

694

13,7

12,8

186

7,6

9,0

124

8,0

8,6

21

9,1

9,1

95

8,4

9,5

46

9,1

8,9

106

10,3

10,4

46

8,2

8,2

49

7,1

7,0

22

10,2

354

9,2

340

FM4

3,8

267

3,6

259

4,7

4,2

60

3,2

3,2

44

2,7

2,3

6

2,9

3,0

31

3,0

3,3

16

4,1

4,0

48

4,1

4,3

19

3,5

3,5

21

4,8

4,8

15

4,4

151

2,9

109

Ö3

36,7

2.604

36,8

2.627

29,8

30,0

436

40,2

40,9

561

41,4

41,1

102

35,5

36,2

377

36,7

35,8

172

39,3

39,3

467

38,9

38,8

173

39,1

39,2

235

35,5

33,6

104

38,9

1.347

34,8

1.279

RMS Top

25,5

1.812

26,4

1.886

25,9

26,6

387

23,1

24,2

332

17,3

18,8

46

27,6

29,0

302

24,8

25,8

124

28,6

29,0

345

24,1

23,8

106

27,6

28,5

171

21,4

23,0

71

28,3

977

24,7

908

KroneHit

8,5

605

10,2

727

6,9

8,9

129

11,5

13,2

181

10,9

12,5

31

7,1

8,8

92

6,7

8,0

38

10,7

12,5

149

5,5

5,8

26

7,2

9,4

56

7,0

8,2

25

10,9

376

9,6

Radio Wien

4,7

336

4,5

321

15,7

14,8

216

7,0

6,7

92

4,2

4,8

12

0,2

0,1

1

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,1

0

0,1

0,0

0

0,0

0,0

0

4,7

163

4,3

Radio Niederösterreich

8,1

578

7,9

562

7,7

7,4

108

31,5

30,3

415

4,5

4,2

10

0,5

0,5

5

0,0

0,1

0

1,7

1,9

23

0,1

0,1

0

0,1

0,0

0

0,0

0,0

0

7,7

266

8,0

Radio Burgenland

2,6

185

2,5

177

3,4

3,3

48

1,8

1,4

19

42,0

40,8

101

0,7

0,9

9

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,1

0,0

0

0,0

0,0

0

2,5

88

2,4

Radio Steiermark

5,6

400

5,4

389

0,1

0,1

2

0,6

0,2

2

3,2

2,5

6

36,4

35,6

371

0,6

0,7

3

0,0

0,2

3

0,2

0,3

1

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

5,4

186

5,5

Radio Kärnten

3,3

233

3,1

222

0,2

0,0

1

0,3

0,0

0

0,0

0,1

0

0,7

0,6

6

44,7

43,9

211

0,0

0,1

1

0,1

0,1

0

0,7

0,4

2

0,0

0,0

0

3,0

102

3,3

Radio Oberösterreich

5,4

385

5,2

368

0,1

0,1

1

1,6

1,0

14

0,0

0,0

0

0,3

0,2

2

0,0

0,0

0

30,0

29,0

344

0,8

1,5

7

0,0

0,1

1

0,0

0,0

0

4,9

168

5,4

Radio Salzburg

3,0

211

2,9

208

0,1

0,1

1

0,1

0,2

2

0,0

0,0

0

0,2

0,1

1

0,1

0,2

1

3,6

3,3

39

36,3

36,2

161

0,2

0,3

2

0,1

0,0

0

2,9

101

2,9

Radio Tirol

3,1

220

3,2

228

0,0

0,0

0

0,0

0,1

1

0,0

0,0

0

0,0

0,0

1

0,3

0,0

0

0,0

0,2

2

0,7

0,6

2

36,0

36,7

220

0,4

0,4

1

3,1

107

3,3

Radio Vorarlberg

1,7

119

1,8

126

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,0

0,1

1

0,0

0,1

0

0,0

0,0

0

0,0

0,0

0

0,2

0,2

1

38,2

39,7

122

1,7

60

1,8

in den letzten 7 Tagen

17,7

1.266

16,8

1.205

49,8

50,0

735

13,6

10,4

143

6,8

7,6

19

13,0

11,4

120

3,2

3,8

18

6,9

6,1

73

7,6

9,6

43

11,0

8,1

49

1,4

1,3

4

15,9

553

17,6

in den letzten 14 Tagen

22,5

1.604

21,4

1.537

61,7

62,2

914

17,3

14,2

196

9,7

10,9

27

17,0

14,7

154

4,7

5,5

27

9,8

8,8

105

8,8

11,0

50

13,3

9,6

58

3,2

2,1

6

20,7

721

22,1

in den letzten 3 Wochen

25,3

1.804

24,3

1.742

67,4

67,5

991

19,7

16,4

226

12,1

12,3

31

20,2

18,5

194

5,7

6,6

32

11,8

11,6

138

10,1

12,5

56

14,8

10,8

65

4,0

2,9

9

23,3

811

25,2

in den letzten 3 Monaten

29,5

2.106

28,7

2.058

73,3

72,4

1.064

25,0

21,1

291

16,3

17,6

44

25,3

24,1

253

6,9

9,1

44

14,3

15,5

185

14,3

16,0

72

17,8

14,1

85

6,8

6,8

21

27,4

954

29,9

1.104

nicht in den letzten 3 Monaten

70,5

5.032

71,3

5.121

26,7

27,6

405

75,0

78,9

1.086

83,7

82,4

204

74,7

75,9

795

93,1

90,9

437

85,7

84,5

1.007

85,7

84,0

378

82,2

85,9

519

93,2

93,2

289

72,6

2.530

70,1

2.591

INFOSCREEN Letzte Nutzung

Nutzungsfrequenz letzte Woche an keinem Tag

2011/2012

26,2

Sonstige Sender gesamt

352 158 296 89

203 120 200 107 121 66

652 816 931

82,3

5.872

83,2

5.974

50,2

50,0

734

86,4

89,6

1.233

93,2

92,4

229

87,0

88,6

928

96,8

96,2

463

93,1

93,9

1.119

92,4

90,4

407

89,0

91,9

555

98,6

98,7

306

84,1

2.932

82,4

3.043

an 1 Tag

3,2

227

2,8

204

6,8

5,8

85

3,9

3,0

41

1,6

2,2

6

2,7

2,7

28

0,3

0,6

3

2,3

2,1

24

1,6

2,4

11

0,9

0,9

6

0,3

0,2

1

2,6

92

3,0

112

an 2 Tagen

3,7

261

3,3

239

10,6

9,7

143

2,9

1,9

26

1,1

0,7

2

2,8

2,4

26

0,7

0,7

3

1,4

1,7

21

1,2

1,5

7

1,5

1,8

11

0,2

0,4

1

3,2

111

3,5

an 3 Tagen

3,2

229

2,8

203

9,4

8,4

124

2,0

2,0

27

1,5

1,4

3

2,2

1,6

17

0,6

1,0

5

1,2

1,1

13

0,9

1,5

7

2,6

1,2

7

0,4

0,3

1

2,5

87

3,1

an 4 Tagen

2,0

141

2,2

157

5,7

7,5

110

1,3

1,0

14

0,5

0,4

1

1,3

1,2

12

0,3

0,2

1

0,8

0,5

6

1,0

0,8

4

1,8

1,4

8

0,1

0

2,2

75

2,2

an 5 Tagen

3,1

224

3,0

217

8,9

9,0

132

2,5

2,0

27

1,6

2,4

6

2,3

2,3

24

0,9

1,3

6

0,8

0,5

6

1,3

1,1

5

2,1

1,5

9

0,1

0,3

1

3,0

105

3,0

an 6 Tagen

1,1

75

0,9

62

3,6

3,1

45

0,3

0,2

2

0,3

-

-

0,6

0,4

4

0,1

0,0

0

0,2

0,2

2

0,2

0,5

2

1,2

1,0

6

-

-

0,8

29

0,9

an 7 Tagen

1,4

101

1,6

113

4,4

5,9

86

0,6

0,3

4

0,1

0,5

1

1,1

0,9

9

0,2

0,1

0

0,3

0,1

2

1,4

1,8

8

0,9

0,4

2

0,3

-

-

1,4

49

1,8

gestern

49,9

3.561

53,6

3.845

55,2

59,6

876

47,2

51,5

709

45,4

49,0

122

48,7

51,0

534

42,1

43,5

209

50,6

54,5

650

52,4

56,7

255

47,5

51,1

309

55,3

58,7

182

60,3

2.101

47,2

1.744

letzte Woche

67,4

4.811

69,5

4.990

72,1

74,9

1.100

66,1

67,7

931

59,8

63,3

157

63,7

66,1

692

63,9

65,4

315

68,0

69,8

832

69,8

71,8

323

66,2

68,7

415

71,4

72,2

224

75,6

2.633

63,8

2.357

letztes Monat

69,5

4.961

71,4

5.129

74,3

76,7

1.126

67,7

69,4

956

61,9

65,5

162

65,8

67,8

711

66,3

68,1

328

70,4

72,2

861

72,1

73,7

332

68,6

70,4

425

73,0

73,6

228

77,1

2.685

66,1

2.444

nicht in den letzten 4 Wochen

30,5

2.176

28,5

2.048

25,7

23,3

342

32,3

30,6

421

38,1

34,4

85

34,1

32,2

337

33,6

31,9

154

29,6

27,8

331

27,9

26,2

118

31,4

29,6

179

27,0

26,2

81

22,9

799

33,8

1.250

32,6

2.327

30,5

2.189

27,9

25,1

369

33,9

32,3

445

40,2

36,7

91

36,3

33,9

356

36,1

34,6

167

32,0

30,2

360

30,2

28,2

127

33,8

31,3

189

28,6

27,8

86

24,4

851

36,2

1.338

an 1 Tag

3,1

224

2,5

177

2,1

1,8

26

2,4

2,1

29

3,2

2,9

7

3,3

3,1

32

4,6

3,2

15

4,4

2,8

34

3,4

2,1

9

2,9

2,6

16

4,0

2,4

7

2,2

76

2,7

101

an 2 Tagen

5,3

377

5,0

360

4,4

3,9

58

5,8

5,0

69

3,6

3,9

10

4,0

5,4

57

8,6

7,5

36

5,0

5,2

62

5,4

4,6

21

6,6

4,7

29

5,8

6,3

20

4,4

152

5,6

an 3 Tagen

6,2

443

6,1

439

5,4

5,7

84

6,6

6,3

87

5,9

5,4

13

5,3

5,0

52

6,6

7,6

37

6,8

6,3

76

5,4

7,6

34

6,8

6,2

38

8,3

5,9

18

6,0

210

6,2

an 4 Tagen

5,7

404

5,3

381

6,8

5,9

86

5,8

5,2

72

4,5

4,4

11

4,1

4,8

50

7,0

6,1

30

5,2

5,0

60

5,6

4,7

21

6,5

6,3

38

3,5

4,5

14

5,1

179

5,5

an 5 Tagen

7,9

562

7,6

547

9,8

9,5

140

7,6

7,0

96

5,9

7,1

18

7,9

6,7

70

8,6

9,6

46

7,0

6,6

79

5,6

6,2

28

8,2

8,1

49

6,1

7,0

22

7,8

272

7,5

INTERNET Letzte Nutzung

Nutzungsfrequenz letzte Woche an keinem Tag

128 116 82

112 33 65

208 229 202 275

an 6 Tagen

5,6

402

5,6

400

7,6

6,9

102

6,4

6,6

91

4,5

3,8

10

5,0

4,4

46

4,6

4,7

23

5,5

5,4

64

3,6

3,6

16

4,8

6,0

36

2,6

3,6

11

6,5

228

4,6

an 7 Tagen

33,6

2.397

37,4

2.681

35,9

41,1

603

31,4

35,1

484

32,1

35,7

88

34,1

36,8

386

24,0

26,6

128

34,0

38,3

457

40,9

43,1

194

30,4

34,7

210

40,9

42,5

132

43,4

1.513

31,6

1.169

E-Mail

61,8

4.409

63,2

4.540

68,1

70,5

1.035

60,4

61,6

849

53,5

56,5

140

57,7

58,1

609

56,9

58,9

283

61,5

62,2

742

64,2

66,2

298

60,6

62,1

375

65,8

67,1

208

68,1

2.373

58,6

2.166

Einkaufen, Bestellen von Produkten

35,3

2.519

37,5

2.693

36,3

38,8

570

33,5

37,9

522

31,9

34,0

84

35,0

37,0

388

32,3

30,9

149

37,9

39,0

464

36,5

36,7

165

34,1

38,1

230

37,3

39,0

121

40,5

1.412

34,7

1.281

Einkaufen, Bestellen von Dienstleistungen

21,9

1.562

22,6

1.626

27,2

29,4

431

22,0

24,7

340

22,0

21,5

53

19,4

19,3

202

17,5

15,5

75

21,6

20,0

239

20,4

19,0

86

17,0

21,7

131

24,3

21,9

68

24,8

865

20,6

761

Urlaube, Reisen buchen

25,7

1.832

26,4

1.892

32,7

34,3

503

23,7

22,9

315

20,8

20,1

50

25,6

25,0

262

17,1

19,3

93

25,0

26,1

311

27,1

27,8

125

22,5

26,1

158

25,6

24,3

75

28,7

999

24,2

Chatten, Newsgroups, Foren

26,5

1.893

27,3

1.959

33,2

35,5

521

25,7

26,7

368

20,6

23,2

58

24,6

24,3

255

21,9

20,5

99

24,8

25,5

304

23,6

27,1

122

26,4

25,2

152

28,2

26,0

81

30,8

1.071

24,0

9,5

679

10,9

782

16,6

19,1

281

8,9

10,4

143

5,2

5,1

13

5,9

5,7

60

2,7

2,7

13

8,4

11,2

134

7,3

6,1

28

9,5

10,7

65

12,3

15,2

47

13,2

459

8,7

Telefonieren über Internet/VoIP (Voice over IP)

11,8

841

13,6

976

16,2

19,4

285

7,9

9,3

128

6,1

6,7

17

11,0

13,1

138

5,9

6,6

32

11,5

14,2

169

14,1

14,8

67

13,6

14,8

89

18,6

16,7

52

16,1

562

11,2

Internet Banking

33,1

2.366

34,0

2.443

34,5

35,2

517

29,7

31,2

430

25,6

24,9

62

30,9

31,6

332

28,9

29,0

140

38,6

38,8

463

37,9

36,2

163

32,4

37,9

229

36,0

35,2

109

38,7

1.348

29,6

Zugriff auf Zeitungs-/Zeitschrifteninhalte

29,5

2.104

30,2

2.167

37,8

38,1

560

25,7

26,5

364

28,6

28,7

71

29,1

28,8

302

24,4

23,9

115

27,7

27,4

327

29,2

32,6

147

27,9

28,3

171

27,3

35,6

110

36,6

1.275

24,1

892

aktuelle Nachrichten/News

33,3

2.376

33,9

2.433

39,0

43,4

637

27,8

27,2

375

32,4

33,0

82

28,2

25,4

266

24,0

25,8

124

35,5

34,0

405

37,2

37,9

170

35,1

35,1

212

45,4

52,1

162

40,7

1.418

27,5

1.014

25,9

1.862

33,2

487

23,8

327

18,6

46

23,1

242

17,6

85

27,2

325

25,8

116

25,0

151

26,8

83

27,7

965

24,3

897

Musik hören/herunterladen

28,0

1.996

29,7

2.132

33,7

36,1

531

23,5

27,9

384

21,8

20,0

50

28,4

28,3

296

22,4

21,7

105

26,9

30,8

367

28,9

29,1

131

30,4

28,1

170

31,2

31,8

99

34,1

1.187

25,6

945

Radio hören

11,0

782

12,0

862

14,8

13,9

204

10,5

11,8

163

7,2

7,5

19

10,1

11,3

118

8,3

7,7

37

10,1

12,3

147

11,5

13,7

62

9,6

12,6

76

9,9

11,8

37

15,4

535

8,9

327

Videoclips und TV Sendungen ansehen

23,2

1.655

25,4

1.823

28,2

29,9

440

19,6

22,0

303

20,7

16,6

41

22,7

25,4

266

15,7

21,4

103

24,5

27,8

331

21,1

21,8

98

25,6

25,5

154

24,4

28,0

87

31,0

1.079

20,1

744

Spiele spielen

22,4

1.602

24,0

1.724

25,9

28,7

422

23,7

24,4

336

19,9

21,1

52

20,8

24,2

253

18,0

15,5

75

21,2

24,3

289

19,6

20,2

91

23,0

22,3

135

22,8

22,9

71

27,6

960

20,7

764

Herunterladen von Software

24,3

1.732

23,9

1.713

30,6

29,8

438

20,8

21,3

293

21,5

23,2

58

22,7

23,5

246

18,3

18,9

91

26,3

25,3

301

26,0

23,0

104

21,1

19,5

118

22,5

20,9

65

32,9

1.146

15,3

567

anderes gezieltes Suchen

53,1

3.790

55,2

3.965

56,6

60,1

883

52,3

53,8

741

47,3

52,6

130

48,3

48,7

511

50,0

53,8

259

53,9

56,8

677

49,9

52,0

234

57,7

57,1

345

58,3

60,0

186

60,3

2.100

50,5

1.865

ungezieltes Surfen

28,3

2.019

29,1

2.089

33,0

35,8

526

25,5

28,3

389

25,0

25,7

64

27,0

25,7

269

35,5

39,5

190

25,4

24,0

286

25,4

26,4

119

30,1

30,0

181

25,8

21,0

65

34,5

1.202

24,0

887

Nutzungszweck in den letzten 4 Wochen

Instant Messaging

Eigene Inhalte gestalten (z.B. Texte, Fotos, Videos hochladen)

Anmerkungen zur MA 2011/2012 Die in der vorliegenden Tabelle zur MA 2011/2012 ausgewiesenen Daten basieren auf 15.731 im Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012 durchgeführten persönlichen Interviews. Alle Angaben ohne Gewähr

Erhebung Extended Random Sample, mehrstufige geschichtete Random-Auswahl, disproportional nach Bundesländern, pro Samplepoint 8 Adressen/2 frei zu wählende ortsnahe Adressen, Zielpersonenauswahl im Haushalt erfolgt mittels Quotenvorgaben nach Geschlecht, Alter und Bildung/Berufstätigkeit.

172

894 887 323 415

1.095

Statistische Schwankungsbreite Auf Random-Stichproben beruhende Analysen liefern Ergebnisse, die innerhalb einer bestimmten statistischen Fehlerspanne liegen. Das heißt, das Ergebnis in der repräsentierten Grundgesamtheit kann von dem entsprechenden Stichprobenergebnis in bestimmtem Maße abweichen.


Dienstag, 9. Oktober 2012

M e d ia - A na ly s e 1 1 / 12

medianet special â&#x20AC;&#x201C; 21

Gratismedien Das Weekend Magazin liegt auf Platz eins der Wochenmagazine und erzielt bei der aktuellen MA eine Reichweite von 14,5%

Am Wochenende zum Kunden Wien. â&#x20AC;&#x17E;Wir haben ein tolles Jahr hinter unsâ&#x20AC;&#x153;, betont Christian Lengauer, GeschäftsfĂźhrender Gesellschafter des Weekend Magazin, anlässlich der aktuellen MediaAnalyse (MA). Man habe sich von entsprechenden Kaufmedien klar abgesetzt und damit neue Weichen fĂźr Werbekunden gestellt.

Wochenendmagazin on Top â&#x20AC;&#x17E;Wir haben in der Media-Analyse alle traditionellen KaufMagazine hinter uns gelassen und freuen uns Ăźber eine Reichweite von 14,5 Prozent, was Ăźber einer Million Weekend-Lesern entsprichtâ&#x20AC;&#x153; freut sich Lengauer. â&#x20AC;&#x17E;Damit haben wir die perfekte Basis fĂźr unsere Anzeigenkunden.â&#x20AC;&#x153; Weekend versteht sich als Lifestyle-Medium fĂźr die ganze ­Familie, das mit positiven, kurzen und prägnanten Artikeln punkten mĂśchte. Ă&#x153;ber den Erfolg ist man

Infoscreen City Channel

Stabil on Tour

Wien. Laut der aktuellen MediaAnalyse erweist sich Infoscreen als Massenmedium mit Stabilitätsgarantie. Ă&#x153;ber 1,2 Mio. Zuseher sorgen fĂźr eine nationale Wochenreichweite von 16,8%. 50% Wochenreichweite in Wien bedeuten, dass sich weiterhin jeder zweite Wiener mit Infoscreen Ăźber Weltgeschehen, Politik, Sport, Kultur, Chronik, Wetter und Veranstaltungen informiert; besonders geschätzt werde das redaktionelle Angebot bei jungen, gut ausgebildeten Rezipienten. â&#x20AC;&#x17E;â&#x20AC;&#x161;Infoscreenâ&#x20AC;&#x2DC; erreicht nicht nur ein Millionenpublikum, unsere Zuseher sind auĂ&#x;erdem Ăźberdurchschnittlich jung und Ăźberdurchschnittlich gut ausgebildetâ&#x20AC;&#x153;, freut sich Marketing- und Verkaufsleiter Thomas Kreuzer Ăźber die stabile FlughĂśhe seines Mediums. 28% der jungen und urbanen Zuseher des City Channel haben eine hĂśhere Schule, 29% sogar eine akademische Ausbildung abgeschlossen. â&#x20AC;&#x17E;Diese Zahlen sind eine Bestätigung fĂźr die hervorragende Arbeit unserer 15-kĂśpfigen Programmabteilung, die sich auĂ&#x;erdem die UnterstĂźtzung der besten Redaktionen des Landes als Content Partner gesichert hatâ&#x20AC;&#x153;, betont Kreuzer. Man arbeitet mit den Redaktionen von Kurier, Verlagsgruppe News, Wiener Zeitung, Kleine Zeitung, Kärntner Krone, Tiroler Tageszeitung, laola1.at, ORF und der Agentur Reuters zusammen (Letztere liefert internationales Filmmaterial). Das Infoscreen-Netzwerk umfasst aktuell 1.279 Bildflächen.  (red)

erfreut, â&#x20AC;&#x17E;bei aller Euphorie glauben wir aber, dass diese Reichweite fĂźr unser Medium noch lange nicht das Maximum darstelltâ&#x20AC;&#x153;, meint der Gesellschafter. â&#x20AC;&#x17E;Wir werden daher alles daran setzen, die Reichweite und somit den Vorsprung in den einzelnen Bundesländern gegenĂźber anderen Medien weiter auszubauen.â&#x20AC;&#x153; Marktanalysen belegen, dass zahlreiche kaufrelevante Entscheidungen fĂźr KonsumgĂźter vorwiegend am Wochenende getroffen werden; zu diesem Zeitpunkt erscheint das Weekend Magazin. Aufgrund der Regionalisierung und hohen Reichweiten in den einzelnen Bundesländern

konnten zum bestehenden Stammkundenstock nach eigenen Angaben auch zahlreiche Neukunden hinzugewonnen werden. â&#x20AC;&#x17E;Allein im ersten Quartal konnten wir einen Zuwachs von fĂźnf Prozent in der Buchungslage verzeichnenâ&#x20AC;&#x153;, unterstreicht Lengauer. â&#x20AC;&#x17E;Wir gehen davon aus, dass sich diese positive Entwicklung auch im restlichen Jahr fortsetzt.â&#x20AC;&#x153;

Innovativ am Ball bleiben Auch die gelaunchte iPad-Ausgabe soll zum erwarteten Wachstum beitragen. â&#x20AC;&#x17E;Die Kunden- und LeserrĂźckmeldungen zu unserer kosten-

losen iPad-Ausgabe sind sehr gutâ&#x20AC;&#x153;, so Lengauer. Die Weekend-App trachte leserkonform nach dem â&#x20AC;&#x17E;richtigen MaĂ&#x; an Innovation und Kreativitätâ&#x20AC;&#x153;. Man forciert auch weiterhin den magazineigenen Facebook-Auftritt. â&#x20AC;&#x17E;Vor rund einem Jahr haben wir damit begonnen und kĂśnnen uns jetzt Ăźber knapp 28.000 Fans freuenâ&#x20AC;&#x153;, sieht sich der Gesellschafter in der Ăśsterreichischen Medienlandschaft â&#x20AC;&#x17E;ganz weit vornâ&#x20AC;&#x153;. Gewinnspiele, Autotests, Kommentare der Chefredaktion und sonstige Neuigkeiten rund um das Weekend Magazin unterhalten auf Facebook die Fans des Wochenmagazins. (red)

Š weekend

Das Magazin erreicht seine Leser zu jenem Zeitpunkt, â&#x20AC;&#x17E;wo Kaufentscheidungen getroffen werden.â&#x20AC;&#x153;

Weekend Magazin: Das Gratismedium liefert Unterhaltung am Wochenende.

 UHJHOPlÂ&#x2030;LJH/HVHU,QQHQ

Š Infoscreen

7LSVLVWPLWHLQHU5HLFKZHLWHYRQZLHGHUGLHPHLVWJHOHVHQH=HLWXQJLQ 2g 0LW/HVHUQLQ2gXQGLQVLHEHQ%H]LUNHQLQ1g]lKOW7LSV LQVJHVDPW EHUHLQH0LOOLRQUHJHOPlÂ&#x2030;LJH/HVHU *Quelle: ARGE Media Analysen MA 11/12: Feldarbeit DurchfĂźhrung GFK-Austria, IFES und Gallup, 01.07.2011-30.06.2012. Ungewichtete Fälle: 2.327 in OĂ&#x2013;, 2.404 in NĂ&#x2013;. Max. Schwankungsbreite +/- 1,8%.

Th. Kreuzer freut sich Ăźber konstantes Hoch des City Channels Infoscreen. 7,36B0$B)$=B0HGLDQHWB[LQGG

ZZZWLSVDW 


m e d i a - a n a ly s e 1 1 /1 2

22 – medianet special

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kurier Das Großformat bleibt in einem äußerst kompetitiven Markt mit einer nationalen Reichweite von 8,0% neuerlich sehr stabil

„Ausgezeichnete Medialeistung“ Geschäftsführer Thomas Kralinger: „Natürlich freuen uns die aktuellen ‚Media-Analyse‘-Werte.“ Wien. Dem Kurier bescheinigt die aktuelle Media-Analyse (MA) 11/12 8,0% eine nationale Reichweite sowie 574.000 Leser. Reichweite und Leserzahl des vor allem im Osten des Landes beliebten Großformats präsentieren sich somit in einem kompetitiven Markt erneut stabil.

© Marcel Gonzalez-Ortiz

„Anerkannter Gradmesser“

Der erfreute Kurier- und MediaprintGeschäftsführer Thomas Kralinger.

„Natürlich freuen uns die aktuellen MA-Werte, sind sie doch ein anerkannter Gradmesser für den publizistischen Erfolg und ein eindrucksvoller Beweis für die ausgezeichnete Medialeistung des Kurier“, so Kurier- und Media-

print-Geschäftsführer Thomas Kralinger: „Gemeinsam mit den kürzlich in der ÖAK veröffentlichten starken Verkaufszahlen – der Kurier konnte als einzige Tageszeitung seine verkaufte Auflage steigern – bestätigen sie unsere Strategie, den Kurier als journalistisch anspruchsvolle und zugleich reichweitenstarke Qualitäts-Tageszeitung zu positionieren.“ Viel Neues dazu gäbe es am 7. November: „Denn ab dieser Ausgabe präsentiert sich der Kurier optisch im neuen Layout, mit neuer Buchstruktur und mit neuen redaktionellen Schwerpunkten, wie dem täglichen Kultur-Buch“, ergänzt

Kralinger. Im Reichweiten-Ranking der Kauf-Tageszeitungen erzielt das Großformat erneut Platz 3. Der Kurier punktet dabei vor allem in den begehrten Zielgruppen der Besserverdiener; mit 16,0% Reichweite in der Kaufkraftstufe 1 und 12,6% in der Sozialschicht A liegt er vor Presse und Standard. Stabil sind auch die Leserzahlen der Sonntagsausgabe: 10,3% respektive 742.000 Österreicher lesen den Kurier sonntags.

traditionell noch höhere Reichweiten aus: Nicht weniger als 484.000 Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer greifen täglich zum Kurier. Das entspricht einer Reichweite von 15,7%. Allein in Wien wird er von 15,9%, in Niederösterreich von 15,2% und im Burgenland von 16,6 % gelesen.

„Freizeit“-Vergnügen Für 6,8% der Österreicher zählt die Lektüre der Freizeit zum Wochenend-Vergnügen. Das KurierMagazin punktet dabei vor allem mit überdurchschnittlichen Leserzahlen in den Top-Zielgruppen der Kaufkräftigen und der besser Gebildeten. Mit einem signifikanten Reichweitenplus von 0,6% erzielt darüber hinaus das Kurier-Fernsehsupplement sein bisher bestes MA-Ergebnis: 6,4% beträgt die aktuelle Reichweite der tv.woche – das sind 457.000 Leser.  (red)

Reichweitenstark im Osten Neben der stabilen Gesamtreichweite weist die MA dem Blatt in dessen Stammgebiet Ostösterreich

Die Presse 261.000 Leser

3,6 Prozent

Wien. Laut den Ergebnissen der aktuellen Media-Analyse (MA) 11/12 greifen täglich 261.000 Leser zur Presse. Damit hält das Qualitätsblatt bei einer Reichweite von 3,6%. Im Vergleich dazu wies die Media-Analyse 2010/11 der Presse 3,8% aus. Zur Presse am Sonntag greifen insgesamt 262.000 Leser.

Umfassender Umbau Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung setzte die Styria Media Group AG kürzlich bei ihren Wiener Tageszeitungen Die Presse und WirtschaftsBlatt auf eine neue Führung. Die Neuordnung der Geschäftsführung versteht sich als Auftakt zu einem umfassenden Umbau der Styria-Blätter, die enger zusammenarbeiten und teilweise auch integriert werden. Die Redaktionen der beiden Marken bleiben aber weiterhin völlig eigenständig und unabhängig. „Damit reagieren wir auf die strukturellen Veränderungen in unseren Märkten“, begründete Styria-Finanzvorstand Malte von Trotha diesen Schritt. So übernahmen mit 1. Oktober Michael Tillian als Vorsitzender und Herwig Langanger die gemeinsame Geschäftsführung sowie Rainer Nowak die Chefredaktion der Presse. Schon im November kehrt Ex-Chefredakteur Michael Fleischhacker als Kolumnist in die Zeitung zurück. Rainer Nowak will seinen ehemaligen Chef künftig „an prominenter Stelle” zu Wort kommen lassen, so Nowak in einem Interview mit der APA.

REICHWEITEN-KAISER IN TIROL

www.tt.com

**Quelle: Media-Analyse 2011-12 (Erhebungszeitraum Juli 2011 bis Juni 2012), Werte für Nordtirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Lesern pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,8% **Quelle: Media-Analyse 2011-12 (Erhebungszeitraum Juli 2011 bis Juni 2012), Werte für Tirol, Reichweite der Tiroler Tageszeitung in Lesern pro Ausgabe, max. Schwankungsbreite +/- 2,7%

© Styria/Florian Rainer

48%* Reichweite in Nordtirol und 46,5%** Reichweite in Tirol bestätigen: die TT ist wie immer die Nummer 1 unter den Tageszeitungen Tirols.

Das neue Duo in der Geschäftsführung: Michael Tillian und Herwig Langanger.


Quelle: Media-Analyse 11/12, LpA Kronen Zeitung national, SB +»– 0,8%

Das Wichtigste der Media-Analyse 11/12

38, 2%

Gut fürs Geschäft.


medianet marketing & media