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inside your business. today.

13. JahrganG NO. 1617

¤ 3,–

dienstag, 5. märz 2013

TREVISION

visual solutions visual solutions

Anja Förster & Peter Kreuz: Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt  Seite 4/5

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27.10.2005

apps gegen den hunger

der stein ist eckig

World Summit Award-Chairman Peter Bruck über eContent, der Sinn stiftet  Seite 8

Lego-Pressesprecherin Helena Seppelfricke über das Baustein-Universum  Seite 20

© Lego

hört auf zu arbeiten!

© Philipp Bededikt

© Förster & Kreuz

www.trevision.at

12:07 U

Leistungsschutz Frankreich, Belgien und Deutschland preschen bereits mit Regelungen vor

Wann kommt die „Lex Google“ in Österreich?

www.direkt.biz +43 (0) 1 / 66 177

tel.: +43-1-536 26-0 www.plakativ.at inhalt

© Lang+Lang

prime news & market watch

> Startschuss zu den „marke[ding] awards 2013“ 3 > Service Design als Differenzierungsmerkmal  6

retail > Analyse: Aufwärtstendenz in Österreichs Einzelhandel  21

© dpa/Julian Stratenschulte

marketing & media > ORF & Ministerium erneuern Bildungsmedienabkommen 9 > CCA-Gala: Ein Drittel aller Veneri sichert sich D,M&B 10

© EPA

Fair schaut anders aus In ganz Europa kämpfen Verlage für die Möglichkeit, für die Verwendung ihrer Texte im Internet Lizenzgebühren zu verlangen. Das trifft Internetkonzerne wie Google ins Mark ihres Geschäftsmodells.  Seite 2 > Pferdefleisch, Bio-Eier – und jetzt auch noch Schimmel  22

> Kronen Zeitung mit „starker Medialeistung“  14 > RMA bleibt österreichweit weiter an der Spitze 15 > Sinkende Auflagen für die Printmedienbranche  16 P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien,  Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

Forbes-Ranking 1.426 Milliardäre gibt es weltweit

So viele Superreiche wie noch nie Wien. Die Zahl der Superreichen hat weltweit einen neuen Rekord erreicht. Auf der jährlichen ForbesListe, die am Montag veröffentlicht wurde, zählt das US-Magazin 1.426 Milliardäre. An der Spitze steht der mexikanische Großunternehmer Carlos Slim – übrigens auch Großaktionär der Telekom Austria – mit 73 Mrd. USD (56,15 Mrd. €) und der Microsoft-Mitgründer Bill Gates mit 67 Mrd. USD. Der reichste Österreicher ist ­weiterhin Dietrich Mateschitz, der mit dem Energydrink-Konzern Red Bull auf Rang 162 liegt und von Forbes mit 7,1 Mrd. USD eingestuft wird.  (APA)

© EPA

special ÖAK 2. Halbjahr 2012

An der Spitze: Der mexikanische Telekom Austria-Aktionär Carlos Slim.

Übergewicht oder Rückenbeschwerden? ... obwohl Sie schon lange wissen, dass Sie was tun sollten?

INJOY Wien, Schnirchgasse 12, 1030 Wien, 01-799 03 90, www.injoy-wien.at, www.facebook.com/InjoyWien


C OV E R

2 – medianet

Dienstag, 5. März 2013

Leistungsschutz Frankreich erreichte eine einmalige Regelung – in Österreich und Deutschland will man lieber ein Gesetz

Rechtssicherheit versus sinkende Reichweiten

Skepsis bei den Mediaagenturen: Sie fürchten, dass Zeitungen Reichweiten und Werbeumsatz verlieren.

ansi chts sa ch e Das Thema „Leistungsschutz“ schlägt auch bei uns Wellen. Sabine Auer (Mindshare) warnt vor ­sinkenden Reichweiten für die Medien, Gerald Grünberger (VÖZ) fordert vor allem eines: Fairness.

Erika Hofbauer

Wien. Vorreiter waren wieder einmal die Franzosen: Anfang Februar hatte der französische Staatspräsident François Hollande dem Suchmaschinen-Riesen Google eine Vereinbarung abgetrotzt, die der französischen Verlagsbranche Millionen verschafft. Konkret haben Frankreichs Präsident und Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt einen Vertrag unterzeich-

„Für die Verlage könnte ein Leistungsschutzrecht weniger User, sinkende Reichweiten und Werbeeinnahmen Sabine Auer, Mindshare

net, wonach Google den Zeitungen 60 Mio. € für neue Onlineprojekte bereitstellt. Eine „historische Einigung“ nannten es beide. Was war geschehen? Seit Anfang Dezember trafen sich die beiden Vertragspartner, um die Details zu einem bis zu diesem Zeitpunkt weltweit einzigartigen Vertrag zu klären. Denn Frankreichs Verlage hatten von Google Geld dafür gefordert, dass ihre Artikel in den Suchdiensten des US-Unternehmens gelistet werden. Hollande hatte für den Fall, dass sich die Verleger und Google nicht einig werden, eine gesetzliche Regelung – das sogenannte Leistungsschutzrecht (siehe auch Kasten rechts) – in Aussicht gestellt. Darauf wollte sich Google nicht einlassen: Nur kein Präzedenzfall, hatten sich die Verantwortlichen gedacht. Dieser Präzedenzfall trat am vergangenen Freitag ein: Der deutsche Bundestag beschloss ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das vorsieht, dass Internet-Suchmaschinen und automatische Nachrichtensammler künftig Lizenzen erwerben müssen, wenn sie Pressetexte auf ihren Seiten verwenden wollen.

© Christoph H. Breneis; APA/VÖZ

bedeuten.“

In Österreich beobachtet man die Google-Deals mit aufmerksamem Interesse. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bezeichnete zwar zunächst das französische Abkommen als „schönen Erfolg für die französischen Zeitungen“. Die Zahlung leiste Google jedoch nicht aus reiner Mildtätigkeit, sondern weil sich der US-Konzern an den Leistungen der Zeitungen über Jahre bedient habe, kritisierte VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

„Mehr Gerechtigkeit“ „Suchmaschinenbetreiber und Content-Produzenten könnten voneinander gegenseitig profitieren. Derzeit ist das Verhältnis jedoch hauptsächlich für Google ein Gewinn“, urteilt Grünberger. Denn News-Aggregatoren wie der Gigant aus Kalifornien verdienen mit der Vermarktung der Zeitungsinhalte gutes Geld. Durch die Suchanfra-

gen wird zwar User-Traffic für die Verlage generiert, der führe aber kaum zu mehr Werbeeinnahmen. „Wir setzen uns daher für einen sauberen Rechtsrahmen ein, der sicherstellt, dass Zeitungen einen fairen Anteil an der gewerblichen Verwertung ihrer Inhalte durch Dritte bekommen“, bekräftigt der VÖZ-Geschäftsführer. In Anlehnung an das deutsche Leistungsschutzrecht will man in Österreich an einer analogen Regelung arbeiten; ein entsprechender Entwurf soll im Justizministerium noch im Frühjahr ausgearbeitet werden. Die Erwartungen der Verleger sind zwar prinzipiell hoch, doch derzeit noch vage. Grünberger: „Wir erwarten uns ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das einen Beitrag zu mehr Fairness und Gerechtigkeit am heimischen Onlinemarkt leistet.“ Den Vorwurf, dass sich die Verlage nur finanzielle Unterstützung für ihre eigenen Online-Projekte

Print vs. Suchmaschinen Einigung in Frankreich, Belgien und Deutschland

Streit um digitale Inhalte Paris. Es geht immer ums Geld: Google „zahlt nicht für Inhalte, die nicht auf seinen Servern liegen“. In Frankreich hat der Suchmaschinenbetreiber ein Tabu gebrochen: Der Internet-Riese lässt sich auf einen vertraglichen Deal ein: 60 Mio. € als Einmalzahlung für einen Fonds, der „Projekte zum digitalen Wandel in den Medien“ unterstützt. Eine unabhängige Kommission wacht über die Verteilung der Gelder. Die Werbeumsätze von Google in Frankreich liegen übrigens bei ca. 1,6 Mrd. € … Jahrelang hat auch Belgien mit Google gestritten – und in dieser Zeit fehlten belgische Blätter in „Google News“. Nun haben auch die Belgier eine Einigung: Google schaltet in den Zeitungen Werbung und sie vereinbarten, dass sie gemeinsam Inhalte online besser, also ertragreicher, vermarkten wollen. In Deutschland (und Österreich) wollen die Verleger hingegen dafür ein „Leistungsschutzrecht“ durchsetzen, also keine individuelle Regelung. Die Einigung in Deutschland, die am Freitag vom Bundestag verabschiedet wurde, sieht jetzt vor, dass Internet-Suchmaschinen wie Google künftig nur einzelne Wörter oder Textteile anderer Internet-Seiten unentgeltlich verwenden dürfen; für eine weitergehende Nutzung sollen die Suchmaschinenbetreiber eine Gebühr an Verlage entrichten.

holen wollen, lässt der VÖZ-Geschäftsführer nicht gelten: „Wir wollen keine Förderungen von Google oder einer anderen Plattform oder einem News-Aggregator,

werden.“ Es sei ein Fakt, dass die meisten User über Suchmaschinen auf die Seiten kommen und erfahrungsgemäß nur selten über eine URL einsteigen.

„Wir brauchen Reichweite“

„Wir wollen keine ­Förderungen von ­Google (...), sondern ein faires Entgelt.“ vöz-Geschäftsführer Gerald Grünberger

sondern ein faires Entgelt für die Inhalte, die Suchmaschinenbetreiber nutzen, um satte Gewinne am heimischen Online-Werbemarkt zu erwirtschaften.“ Die Einigung zwischen Google und den Verlagen in Frankreich habe das Argument der Leistungsschutzrechtgegner eindeutig entkräftet, dass Zeitungen allein mit dem User-Traffic, den Suchanfragen auf ihren Onlineportalen generieren, zufrieden sein sollten: „Eine Gegenfrage zum Nachdenken: Glauben Sie, der Suchmaschinen-Riese hätte den französischen Verlegern 60 Mio. Euro gezahlt, wenn Google keinen Nutzen aus den Leistungen der französischen Zeitungen ziehen würde? Das Ergebnis spricht für sich …“ Bei den Mediaagenturen sieht man die rechtlichen Absichten zwiespältig. Sabine Auer, Leiterin Digitalmarketing bei Mindshare: „Als Mediaagentur stellen wir den User und sein Verhalten in den Mittelpunkt. Bei allen sicherlich notwendigen Diskussionen sollte das Surf- und Suchverhalten der User dabei nicht außer Acht gelassen

Weiters habe Google ein System etabliert, das die globale Reichweite nutzen kann: „Für wirksame Mediaplanung brauchen wir Reichweite. Die bekommen Plattformen unter anderem über in Suchmaschinen gestellte Links zusammen mit Search-Optimierung, um noch besser gefunden zu werden.“ Sollte nun das Leistungsschutzrecht in einer Form beschlossen werden, die dies verhindert, müssten die User die Medien direkt ansurfen. Auer: „Für die Verlage könnte das in weiterer Folge weniger User auf ihren Seiten bedeuten, zusammen mit sinkenden Reichweiten und damit auch Werbeeinnahmen …“

stichwort leistungsschutz Leistungsschutz Grundsätzlich besagt der Leistungsschutz, dass (künstlerische, wissenschaftliche, etc.) Leistungen einerseits urheberrechtlich geschützt und andererseits – bei (gewerblicher) Nutzung – bezahlt werden müssen. Durch Internet & Co. tobt seit Jahren eine heftige Debatte zwischen Online-Unternehmen (wie eben Google) und (Print)Verlagen über die – bezahlte – Nutzung von Pressebeiträgen. Print gegen Online Konkret geht es in der aktuellen Debatte darum: Die Verlage sollen für die Aufbereitung und Darstellung von Artikeln im Internet ein Recht bekommen und gewerbliche Nutzer zur Kasse bitten können. Deutsches Vorbild Das deutsche Gesetz, das Vorbild für Österreich sein soll, sieht vor, dass nur „einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte“ künftig weiterhin lizenzfrei genutzt werden können.


medianet

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dienstag, 5. märz 2013 – 7

Etat I

ikp Salzburg mit umfassendem Kommunikationspaket fĂźr Windhager  Seite 10

Š textwerk.at

Š ikp Salzburg/Neumayr

marketing & media Etat II

CCA-Gala

MMS & Himmelhoch kommunizieren ­kßnftig gemeinsam fßr Firma Spitz  Seite 11

69 Venus-Gewinner im ­Wiener Konzerthaus  Seite 12 Š medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Eine App, die selbst den Welthunger stillt

Š ORF/Hans Leitner

short

Alexander Wrabetz, ORF-Generaldirektor, präsentierte gemeinsam mit Bildungsministerin Claudia Schmied eine intensivierte Weiterarbeit des Bildungsmedienabkommens. Fokus: Ausschreibungen fßr Filmschaffende und verbesserter Onlinezugang.  Seite 9

Š medianet/Szene1/Katharina Schiffl

eContent, der Sinn stiftet Seit genau zehn Jahren werden im Rahmen des World Summit Award (WSA) und des World Summit Youth Award (WSYA) sinnstiftende ­eContentLÜsungen ausgezeichnet, die dazu beitragen, wesentliche Probleme ­unserer Tage zu lindern oder zu lÜsen. medianet bat WSA-Initiator Peter Bruck (hier im Bild mit Manar Al Hashash) anlässlich der diesjährigen Verleihung in Paris zum Interview.  Seite 8

Š W24/Chris Singer

Gerda Reichl-Schebesta kßrte in ihrer Funktion als CCA-Präsidentin aus 650 Einreichungen 69 Arbeiten mit Statuen in Gold, Silber und Bronze. Die erfolgreichsten: Demner, Merlicek & Bergmann, Ogilvy, Wien Nord sowie DDB Tribal Wien.  Seite 10

Š Philipp Bededikt

Michael Kofler, Programmdirektor W24, präsentierte neun neue Formate fßr das Wiener Stadtfernsehen mit Magazinen, Dokumentationen und einer weiteren Livesendung. Zudem ßberarbeitete der Sender sein News-Studio wie auch den Webauftritt.  Seite 11

Š Unique/Ergo

medianet tv heute

Unique und Harald Krassnitzer mit Fortsetzung fĂźr Ergo-Spot. click+>www.medianet.at

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c ov e r

8 – medianet

Dienstag, 5. März 2013

Made in Austria WSA (World Summit Award)-Initiative bringt weltbeste IKT-Entwickler zu UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft in Paris

Digitaler Content als Lebensretter World Summit Award-Chairman Peter Bruck bietet mit seinem Award sinnvollen eContent-Lösungen eine weltweite Bühne.

„Wir bringen die Vielfalt digitaler Inhalte und Lösungen aus der ganzen Welt auf die Bühne und zeichnen sie aus.“ peter bruck, chairman world summit award

medianet: Herr Professor Bruck, der von Ihnen initiierte ‚World Summit Award (WSA)‘ hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit sinnvolle und kreative E-ContentProjekt zu finden und vor den Vorhang zu holen. Was genau machen Sie? Peter Bruck, Chairman World Summit Award: Was wir mit dem World Summit Award machen, ist einzigartig. Wir verwenden das Prinzip der Vereinten Nationen dazu, um die Vielfalt und den Reichtum digitaler Inhalte und Lösungen aus der ganzen Welt auf die Bühne zu bringen und auszuzeichnen. Um dies bewerkstelligen zu können,

haben wir in 168 Ländern, über das Instrumentarium der Vereinten Nationen, ein Netzwerk aufgebaut, um mithilfe eines jeweiligen Experten vor Ort in insgesamt acht WSAKategorien die kreativsten eContent-Umsetzungen eines Landes zu finden. medianet: Sie zeichnen ausschließlich bereits bestehende Applikationen aus und es gibt auch kein Preisgeld. Bruck: Das Preisgeld würde die Einreichungen verfälschen, und auf der anderen Seite bringen wir ausschließlich Dinge auf die Bühne, die im Markt bereits erprobt wurden. Denn gute Idee haben viele, aber die Kernfrage ist, ob man sie auch umsetzen kann und vor allem, ob man sie auch finanziell und wirtschaftlich nachhaltig realisieren kann. medianet: Die von Ihnen prämierten Projekte sollen ganz konkrete Lösungen anbieten, wie etwa zur Bekämpfung der Armut beitragen. Wie kann da eine einfache SMS-App helfen? Bruck: Nehmen Sie etwa die App ‚mPedigree‘, ein von uns ausgezeichnetes eContent-Projekt. Hier können Sie einfach per SMS ein Ihnen irgendwo auf einem afrikanischem Markt aus einer Tragtasche heraus angebotenes Medikament auf seine Wirksamkeit und Echtheit per Einschicken der Produktnummer überprüfen. Mit dieser SMS wird man zwar den Hunger auf der Welt nicht beenden, aber wenn sich Menschen mit dem Verschicken einer einfachen SMS über die Inhaltsstoffe eines Medikaments informieren können, wird deren bisherige Ohnmacht durch Wissen und Macht abgelöst. medianet: Und welchen Nutzen hat das Ganze für die Erfinder der App? Bruck: Den Erfindern von mPedigree, die vor vier Jahren gewon-

de nicht nur eine technische Dividende in der Mobilkommunikation ist, sondern auch eine, wo man sich bemühen kann, Gruppen der Gesellschaft besser zu integrieren als bislang. Und zum anderen haben wir vor einigen Jahren den ‚World Summit Youth Award‘ initiiert, der sich an die von der UNO formulierten Millenniumsziele, wie etwa die Senkung der Kindersterblichkeit, die Ökologische Nachhaltigkeit oder die Gleichstellung der Geschlechter, angehängt hat und eigene Kategorien wie etwa ‚Education 4 All‘, ‚Power 2 Women‘, ‚Go Green‘ und drei durchaus sehr gesellschaftspolitische Kategorien formuliert hat.

© Philipp Bededikt

Paris. Vor wenigen Tagen war es wieder so weit. Da richtete die UNESCO nach 2003 und 2005 den dritten World Summit on the Information Society (WSIS) aus. Teil der in Paris stattgefundenen UN-Konferenz war auch der vom österreichischen Kommunikationswissenschafter Peter Bruck ins Leben gerufene „World Summit Award“, bei dem alle zwei Jahre aus über 600 bis 800 Einreichungen aus insgesamt 168 Ländern in acht Kategorien die sinnvollsten Umsetzungen zur Nutzung digitaler Inhalte prämiert werden. medianet bat Professor Bruck zum Interview.

nen haben, gab der World Summit Award die Chance, den gesamten westafrikanischen Raum als Markt für ihre Lösung zu entwickeln. medianet: Der WSA ist also eine Art Informations-Börse? Bruck: Absolut, denn wollen Sie mit Ihrem Produkt vorankommen, müssen sie fähig sein, es ständig weiterzu- entwickeln und in der Lage sein, es auf mehreren Businessmodellen zu spielen und nicht auf einem stehen zu bleiben. Diese Flexibilität bekommt man nur, indem man mit vielen Menschen, so wie auf dem WSA, spricht und zwar nicht nur im eigenen Markt. medianet: Es geht aber nicht nur um praktische eConent- und IKTLösungen; der WSA birgt auch eine gesellschaftspolitische Komponente in sich. Bruck: Dieser Aspekt spielt zweifach eine Rolle. Zum einen geht es um die Analyse der digitalen Kluft auf der Welt – auch in Österreich,

denn während diese Kluft im Bezug auf Zugang und Kosten kleiner wird, wird sie gleichzeitig im Bezug auf Nutzung, Wissen und Mehrwert immer größer. Wobei dieser Aspekt der digitalen Kluft und der sozialen und kulturellen Überbrückung dieser Gap kein klassenkämpferischer ist, sondern einer, der sehr klar macht, dass die digitale Dividen-

medianet: Apropos Jugend: Wäre der sogenannte Arabische Frühling ohne die Neuen Medien möglich gewesen? Bruck: Der Arabische Frühling war aufgrund einer Kombination aus einer ganzen Generation von jungen, technisch hoch ausgebildeten Menschen möglich geworden, die auf der anderen Seite zu Zehntausenden keine Jobs gefunden hatten, aber gleichzeitig die Möglichkeit für sich entdeckten, sich via Social Media zu vernetzten und diese Medien effektiv zu nutzen. (fej)  www.wsis-award.org  www.icnm.net

World Summit Award Der World Summit Award (WSA), der sich den UN-Millenniumszielen verschrieben hat, ist eine Initiative zur weltweiten Verbesserung und Verbreitung digitaler Angebote und Inhalte. Ein übergeordnetes Ziel des WSA ist die Überwindung der digitalen Kluft. Unterstützt wird die Initiative von Staaten und Organisationen weltweit (UNIDO, UNESCO, ...). Initiiert wurde der World Summit Award durch die österreichische Regierung im Rahmen des im Jahr 2003 abgehaltenen Weltgipfels zur Informationsgesellschaft; Chairman ist Peter Bruck. Heute unterstützen mehr als 160 Staaten der Vereinten Nationen, private Organisa-

tionen und gesellschaftliche sowie politische Persönlichkeiten den World Summit Award. Der World Summit Award prämiert alle zwei Jahre im Rahmen eines Wettbewerbs besonders innovative und herausragende, internetbasierte Inhalte, Konzepte und Anwendungen. Die letzte Verleihung fand 2009 statt. Die Preise werden in acht Kategorien vergeben: e-Government & Institutionen, e-Health & Umwelt, e-Learning & Bildung, e-Entertainment & Spiele, e-Culture & Erbe, e-Science & Technologie, e-Business & Commerce, e-Inclusion & Partizipation.  www.wsis-award.org

Sinnvolle Nutzung digitaler Inhalte Eine Idee aus Österreich macht seit zehn Jahren international Schule und findet in derzeit 168 Ländern Beachtung

WSA: „Eine Öffentlichkeit für digitale Inhalte mit Sinn“ „Durch sein weltweites Expertennetzwerk leistet der WSA einen wertvollen Beitrag zur Verbreitung guter Ideen.“ christian rupp Plattform Digital Austria im BKA

UNESCO acht herausragende Gewinnerprojekte des letzten Jahrzehnts als sogenannte WSA Global Champions aus. Unter den Gewinnern fand unter anderem eine afrikanische Handy-App zur Echtheitsüberprüfung von Medikamenten, ein kanadisches Onlineportal für taubstumme Kinder und eine US-amerikanische Onlineplattform für Microkredite im Entwicklungsbereich. Beim WSA gehe es nach Initiator Peter A. Bruck nicht um Gadgets

© World Summit Award

Paris. Vergangene Woche fand in Paris der UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) statt. Im Zentrum des 2003 ins Leben gerufenen Gipfels standen allerdings nicht die neuesten Gadgets, sondern der Beitrag von Internet und Mobiltelefonen zum weltweiten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Wissen. Bei dem Kongress in Paris zogen die Vereinten Nationen erstmals Bilanz über die Resultate der vergangenen zehn Jahre. International bereits seit vielen Jahren anerkannt und etabliert, aber in Österreich noch immer durchaus nicht hinreichend bemerkt, war Österreich mit dem vom Österreicher Peter Bruck initiierten World Summit Award (WSA) ebenfalls vertreten. Die heimische Initiative wurde auf Betreiben der Bundesregierung im Jahr 2003 ins Leben gerufen und ist Österreichs Beitrag zum WSIS-Prozess. Seit zehn Jahren zeichnet der WSA die sinnvollsten und nützlichsten Websites und Handy-Apps aus über 160 UN-Mitgliedsländern aus. In Paris kürte der WSA auf Einladung der

und Design, sondern um den Nutzen digitaler Inhalte für Menschen rund um den Erdball. Natürlich könne eine Handy-App den Hunger in Indien nicht abschaffen, schränkte Bruck das Potenzial Neuer Medien ein. In Afrika hätten mobile Banking-Apps wie ‚mPesa‘ oder die ‚mPedigree‘-Anwendung zur Echtheitsüberprüfung von Medikamenten aber fundamentale Verbesserungen für Hunderttausende Menschen gebracht.

Um die besten und vor allem sinnvollsten Anwendungen aus aller Welt aufzuspüren, hat die Initiative mit Sitz in Salzburg ein globales Netzwerk in über 168 UNMitgliedsländern aufgebaut. Eine internationale Expertenjury suchte die insgesamt 40 Gewinner aus, die ihre Produkte auf einem vom WSA organisierten Weltkongress präsentieren. Der letzte WSA-Kongress fand 2012 in Kairo statt. Im heurigen Jahr werden die besten IKT-Produzenten nach Sri Lanka reisen, um dort ihre Innovationen vorzustellen. Parallel zum World Summit Award findet jedes Jahr zudem der ‚World Summit Youth Award‘ statt. Durch den Wettbewerb für junge IKT-Aktivisten unterstützt der WSA gezielt die Erreichung der UN Millennium Entwicklungsziele (MDGs) – zwölf konkrete Vorsätze der Vereinten Nationen wie etwa die Bekämpfung von extremer Armut und Hunger, Primärschulbildung für alle, Gleichstellung der Geschlechter, Ökologische Nachhaltigkeit und Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwick-

lung durch die Nutzung von IKTs. Im vergangenen Jahr gewannen beim Youth Award etwa ein ägyptisches Projekt zur Überprüfung der Wahlversprechen des neuen Präsidenten Mursi und eine Onlineplattform zur Sichtbarmachung sexueller Übergriffe.

Für eine bessere Welt Großes Lob für die Bemühungen von Peter Bruck gibt es von Christian Rupp (Plattform Digital Austria im BKA): „Der WSA ist als österreichischer Beitrag zum WSIS der einzige Wettbewerb für Neue Medien, der in über 160 UN-Mitgliedsstaaten aktiv ist. Durch sein weltweites Expertennetzwerk leistet der WSA einen wertvollen Beitrag zur Verbreitung guter Ideen. Durch den WSA bekommen sinnvolle lokale Lösungen eine globale Bühne, auf der sie wahrgenommen werden. Eine Handy-App, die Bauern in einem zentralafrikanischen Dorf bei der Bekämpfung von Schädlingen unterstützt, kann beispielsweise auch in Südostasien von Bedeutung sein“ (fej)


M e d ie n

Dienstag, 5. März 2013

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Bildungsmedienabkommen ORF-General Alexander Wrabetz und Bildungsministerin Claudia Schmied beschlieĂ&#x;en intensivierte Zusammenarbeit

ORF und Ministerium fĂźr Bildung Gezielte Ansprache von Filmschaffenden und erleichterter Online-Zugang.

Gezielte Ausschreibungen

„Ob Stream, Download oder DVD, alle Schulen kĂśnnen nach ihren BedĂźrfnissen auf die Materialien zugreifen“, erläuterte Schmied die neuen MĂśglichkeiten im Onlinezugang fĂźr Schulen. Seit 1996 wurden durch das Bildungsabkommen 225 Filmproduktion mit 70 Mio. â‚Ź gefĂśrdert, davon wurden 31 Mio. â‚Ź vom ORF und 11 Mio. â‚Ź vom Unterrichtsmuseum beigesteuert. FĂźr 2013 wurde vonseiten des Unterrichtsministeriums eine Mio. â‚Ź budgetiert. „Wir wollen mit diesem Angebot noch sichtbarer werden. Deswegen werden wir unsere Tätigkeiten in diesem Bereich im Film-

wirtschaftsbericht einmal jährlich dokumentierten“, fĂźhrte Schmied dazu weiter aus.

Premiere „Schulradiotag“ Am 6. März begeht ein weiteres Projekt in Sachen Bildungsmedien Premiere: Der „Schulradiotag“ findet zum ersten Mal statt. Auf 14 freien Radiosendern werden an diesem Tag von 9 bis 17 Uhr Produktionen von SchĂźlern zu hĂśren sein; die Sender unterstĂźtzen dabei insbesondere bei der Produktion der Inhalte sowie kostenloser Bereitstellung der Infrastruktur.  (cw)

Š ORF/Hans Leitner

Wien. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Bildungsministerin Claudia Schmied präsentierten am Montag das erneuerte Bildungsabkommen: Die Zusammenarbeit zwischen Ministerium und Rundfunk soll kßnftig noch weiter intensiviert werden, das Angebot an Filmen in den Schwerpunkten Geschichte, Politische Bildung, Geisteswissenschaften, Kunst, Kultur, Religion und Naturwissenschaften eine Erweiterung erfahren und die Online-Nutzung der Filme ausgebaut und vereinfacht werden.

Zusammenarbeit: ORF-General Alexander Wrabetz und Ministerin Claudia Schmied.



Der „Bildungsfilm“ soll dabei massiv gestärkt werden, Filmschaffende einmal jährlich bei gezielten Ausschreibungen ihre Projekte einreichen kĂśnnen. „Damit wollen wir dieses wertvolle Instrument fĂźr einen lebendigen Unterricht noch sichtbarer und attraktiver machen“, so Schmied. Wrabetz betonte, dass der klassische Bildungsfilm „auch in Zeiten massiver Konkurrenz durch reine Unterhaltungsangebote nicht nur in den Klassenzimmern, sondern auch in den Wohnzimmern Ă–sterreichs gern gesehen“ werde. „Heute setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Weiterentwicklung einer Tradition: Der ORF war mit dem 1959 von Helmut Zilk ins Leben gerufenen Schulfernsehen Vorreiter im deutschsprachigen Raum und wir sind stolz darauf, dass wir Ăźber die Jahrzehnte immer vorn waren und sind“, so Wrabetz weiter, der angesichts der Weiterentwicklung des Bildungsfilms mit einem Schmunzeln selbst Lust bekam, nochmals die Schulbank zu drĂźcken.

Bildungsfilm goes Online Auch der Onlinezugang zu den Filmen wurde verbessert, sodass jede Schule verschiedene MĂśglichkeiten hat, um Filme abzuspielen.

Etat Reckitt Benckiser RB

Neu bei Initiative Wien. Im Rahmen der jährlichen Ausschreibung des Mediaetats von Reckitt Benckiser (RB) konnte sich in der Region „Central Europe“ gleich dreimal die Agentur Initiative durchsetzen, so auch in Ă–sterreich. 2013 wird das zur Holding Interpublic gehĂśrende Netzwerk in Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz fĂźr den KonsumgĂźterhersteller aktiv. In Deutschland hatte sich Initiative bereits im letzten Jahr den Planungsetat fĂźr das umfangreiche Marken-Portfolio des Unternehmens gesichert. „Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit des aktuellen Jahres zwischen Reckitt Benckiser und Initiative in Deutschland auch auf Ă–sterreich ausweiten zu kĂśnnen“, kommentiert Xavier Reynaud, CEO Initiative Austria. „Synergien und Tools haben fĂźr die Entscheidung in Ă–sterreich und der Schweiz eine groĂ&#x;e Rolle gespielt. In Deutschland haben die Hamburger mit einer intelligenten Einkaufsstrategie gepunktet“, so der verantwortliche Media & Communications Manager fĂźr die Region, Thorsten MĂźller.  (red)

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Agenturen

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Dienstag, 5. März 2013

Ausgezeichnet 69 Venus-Statuen für 650 eingereichte Arbeiten unter den besten heimischen Kreativen verliehen

short

Die Freude über die Venus war 2013 besonders groß

The Skills Group als neue Berater für B&C Wien. Seit Ende Februar kommuniziert die Wiener PR-Agentur The Skills Group für die B&C Privatstiftung und die B&C Industrieholding. Die Betreuungsschwerpunkte liegen in der strategischen Kommunikationsberatung und in der Medienarbeit zu aktuellen Industriethemen. Die Öffentlichkeitsarbeit für den Houska-Forschungspreis, den die B&C Gruppe verleiht, wird zu den ersten Aufgaben von The Skills Group gehören.

Demner, Merlicek & Bergmann fünffach vergoldet; „Stratos-Jump“ als Goldprojekt des Abends.

Windhager engagiert PR-Agentur ikp Salzburg

Wien. Die Gala für Österreichs kreativste Werber ist geschlagen, die Sieger sind gekürt: Bei der vom Creativ Club Austria CCA ausgerichteten „Nacht der Venus“ sicherten sich die kreativen Köpfe von Demner, Merlicek & Bergmann eindeutig den Spitzenplatz, gefolgt von Ogilvy & Mather, Wien Nord sowie DDB Tribal Wien. 650 eingereichte Arbeiten stellten sich der hochkarätigen Fach-

„2012 gab es auch ragten und die man noch lange als gutes Beispiel zitieren wird.“

Johann Standl (Windhager) und Rainer Tschopp (ikp Salzburg).

Gerda Reichl-Schebesta, CCA

Salzburg. Die PR-Agentur ikp Salzburg berät von nun an das Unternehmen Windhager Zentralheizung in der Öffentlichkeitsarbeit und übernimmt sowohl die Mediaplanung, als auch die Neugestaltung der Produktbroschüren. Bei Windhager setzt man sich seit Jahrzehnten für umweltfreundliches Heizen ein. Die Zusammenarbeit soll den Bekanntheitsgrad nachhaltiger Heizlösungen zu steigern.

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

© ikp Salzburg/Neumayr

Ideen, die total heraus-

Gerda Reichl-Schebesta freut sich mit Gold-Gewinnern Film International, Esben Ehrenreich und Markus Rieser (Y&R Germany).

jury, welche insgesamt 69 davon mit den beliebten Veneri prämierte – 14 Mal Gold, 22 Mal Silber und 33 Statuen in Bronze.

69 aus 650 Arbeiten prämiert

Wien. Hohe Steigerungsraten bei seinem On Demand-Angebot verzeichnet Österreichs größter Kabelnetzbetrieber UPC. Im Vergleich zum Jahr 2011 wurden 2012 knapp 40% mehr Video-Streams abgerufen. Rund 3,8 Mio. Streams lieferte UPC im vergangenen Jahr in Österreichs Haushalte.

© PEZ/Lang & Lang

„Promi“ PEZ-Spender für wohltätigen Zweck

PEZ-Spender werden zu Gunsten des Red Nose Day versteigert.

Traun. Der österreichische Süßwarenhersteller PEZ ging Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit dem Red Nose Day ein. PEZ-Bonbonspender in limitierter Auflage sollen im Vorfeld des Red Nose Day ab dem 4. März für wohltätige Zwecke versteigert werden. Die Künstler One Direction, Jessie J, Ricky Gervais und Keith Lemon zieren die als Unikate herausgegebenen, handsignierten PEZ-Bonbonspender, die eigens für die britische Hilfsorganisation Comic Relief kreiert wurden. (red)

Die Kreativschmiede von Wien Nord trat mit acht Veneri den Heimweg an: zwei Mal Gold, vier Mal Silber sowie zwei bronzene Venus-Statuen. Die Guerilla-Aktion für Kunden Opel fand auch die Jury gemäß dem Kampagnenslogan „leider geil“; Gold zudem für Wien Nord bei dem für Ute Woltron realisierten Verpackungsdesign. Fünffachen Jubel auch bei DDB Tribal Wien: Je zwei Mal Gold sowie Silber sowie einmal Bronze. Für Auftraggeber McDonald‘s gab‘s mit der Arbeit „Der Morgen ist schon schwer genug“ die höchste Auszeichnung in den Kategorien Illustration sowie Art Direction. Neben vielfach erfrischender Kreativät kam auch die eigentliche Jugend in den Kategorien Junior

Stratos-Jump zu Dreifachgold Drei Mal Gold sowie zwei Mal Bronze gingen zu Handen von Ogilvy & Mather; damit aufgrund der zweitmeisten Goldenen auch Rang 2. Vier der fünf Auszeichnungen erhielt der Viralhit im Auftrag der Modellbaumesse Reed Wien – der „Felix Baumgartner“-Sprung, nachgestellt mit Lego-Figuren, erreichte allein auf YouTube fast 9 Mio. Clicks und brachte enormes internationales Medieninteresse. Bronze holte die Agentur zudem für Zentrale Raiffeisenwerbung in der Kategorie Film.

„Junior of the Year“ sowie „Rookie of the Year“ nicht zu kurz: Gregor Ahmann, Ogilvy & Mather, darf sich ab sofort „Junior of the Year“ für das bereits dreifach in Gold prämierte Projekt „Stratos Jump“ nennen.

Junior & Rookie of the Year Den Titel „Rookie of the Year“ schnappte sich Ioana Cornea, Studentin an der Universität für angewandte Kunst; sie wurde für ihre Diplomarbeit „deintrueffelschwein. at“ von der Jury ausgezeichnet. Sämtliche Gewinner der dies­ jährigen CCA-Gala finden Sie online unter  www.medianet.at

Auszeichnung The Gunn Report kürt OMD zum 7. Mal

Spot Harald Krassnitzer wirbt erneut für Kfz-Versicherung

Wien/London. Zum siebten Mal ernannte der The Gunn Report die Omnicom Media Group (OMD) zur weltweit kreativsten Mediaagentur. Seit der Einführung des Reports im Jahr 2004 hält sich OMD an der Spitze des Rankings. Der The Gunn Report für Medien evaluiert jährlich die Medien­ kreativität. Das Besondere daran ist, dass die vitale Rolle, die Mediaagenturen in der heute stark konkurrierenden und zersplitterten Kommunikationslandschaft innehaben, stark berücksichtigt wird.

Wien. Die Frühjahrskampagne der Ergo Versicherung AG startete am 4. März. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Kfz-Versucherung für Mensch und Haustier. Ergo bietet somit die erste Kfz-Versicherung in Österreich, die auch mitfahrende Haustiere versichert. „Entsprechend unserem Leitspruch ‚Versichern heißt verstehen‘ haben wir analysiert, ob es Bereiche gibt, die Kunden rund um

OMD ist kreativste Mediaagentur

The Gunn Report for Media Der The Gunn Report ist besonders relevant für Kunden, die wissen wollen, welche Mediaagentur ihre Arbeit am besten erledigt und das verbreitetste Netzwerk hat. „Ich bin unglaublich stolz, dass sieben Jahre in Folge die Antwort OMD lautete – die nun offiziell größte, beste, kreativste und effektivste Mediaagentur der Welt“, freute sich Mainardo de Nardis,

Unique bringt Ergo-TV-Fortsetzung

CEO von OMD Worldwide, über die Anerkennung des The Gunn Reports. Bewertet werden die Agenturen nach einem Punktesystem, das auf der Anzahl der Auszeichnungen in 53 verschiedenen weltweiten Wettbewerben basiert. Mit 331 Punkten übertraf OMD die mit 229 Punkten zweitbesten Mindshare (WPP) und die drittplatzierten Starcom (Publicis) mit 218 Punkten.

Erfolgreiches Jahr 2012 Bereits vergangenen Monat wurde OMD Worldwide im RECMA Diagnostic Report zum dritten Mal als bestes globales Mediennetzwerk hinsichtlich der Performance ernannt. Auch im RECMA‘s 2012 Global Billings konnte die OMD mit einem Marktanteil von 10,7 Prozent ihren Spitzenplatz als größte globale Mediaagentur bei den Buchungen verteidigen. Und schließlich stellte auch der 2012 Effies Effectiveness Index die OMD an die Spitze seines Rankings.  (dp)

© Unique/Ergo

On Demand-Abrufe bei UPC nahmen um 40% zu

Erfolgreichste Agentur des Abends war Demner, Merlicek & Bergmann, welche fünf Auszeichnungen in Gold sowie je neun in Silber und Bronze und damit insgesamt 23 Auszeichnungen einheimste. Die höchste Auszeichnung in Gold erhielten die Kreativen aus der Lehárgasse für Bankhaus Carl Spängler & Co. AG (Print), Burgtheater GmbH (Werbung im öffentlichen Raum), Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH (Display Adverti-

sing), XXXLutz AG/mömax (Direkt Werbung) sowie einen in der Kategorie Eigenwerbung.

Harald Krassnitzer und Max sind die aktuellen Ergo-Werbegesichter.

das Thema ‚Auto‘ gern abgesichert haben. Dabei sind wir auf die große Gruppe der Haustierbesitzer gestoßen und auf die Tatsache, dass die Tiere nicht bzw. nur mangelhaften Schutz bei einem Autounfall genießen“, erklärt Wolfgang Haas, Leiter Unternehmenskommunikation und Brandmanagement bei Ergo.

Neuer Spot mit Krassnitzer Die Werbekampagne wurde von der Agentur Unique realisiert. Der TV-Spot, der im gesamten März läuft, wird durch Print-, Hörfunkund Onlinewerbung ergänzt. Das Werbetestimonial der TVKampagne ist erneut der Schauspieler Harald Krassnitzer, der im Spot Konkurrenz von Berner Sennenhund „Max“ bekommt. Die Kampagne ist somit eine Fortsetzung der Zusammenarbeit aus dem Jahr 2012. Im TV-Spot schildert Krassnitzer seinem jungen Schauspielkollegen Stefano Bernardin seinen Autocrash, den er selbst verschuldet hat. Sowohl er, als auch „Max“ wurden dabei verletzt und medizinisch behandelt.  (red)


Dienstag, 5. März 2013

M e d i en & M a r k e t i ng

medianet – 11

Programm Wiens Stadtsender W24 präsentiert neun neue Sendungsformate, von Unterhaltung mit Mel Merio bis Wissenschaft mit Josef Broukal

Neun Neue für Stadtsender W24 Zudem Überarbeitung von Studio und Website sowie Content-Kooperation.

Kommunikation Tool

Intern & Social Wien. Atos bietet mit der neuen Version der Social Software „blueKiwi ZEN“ Unternehmen die Möglichkeit zur besseren internen Kommunikation sowie zur Organisation, Verarbeitung und gemeinsamen Nutzung von Informationen. „Soziale Plattformen in Unternehmen verändern das Arbeiten grundlegend und ermöglichen es, die Leistung zu erhöhen und gleichzeitig das Gleichgewicht von Arbeit- und Privatleben zu verbessern“, sagt Gilles Grapinet, Senior Vice President Atos. User können Informationen filtern und priorisieren, zudem nutzt eine Empfehlungs-Engine soziale Links und den Abgleich von Interessen, um neue Verbindungen zu Personen, Gruppen und Dokumenten vorzuschlagen.  (red)

W24-Fernsehen ist auch Oliver Feicht, der nun mit „Feicht on tour“ österreichweit auf die Suche nach einer Co-Moderatorin geht. Musikalisch geht es in „Österreich Musik Radio Wien live“ zu: Seher können Diskussionen des Radio Wien „RadioCafé“ live im TV mitverfolgen. Bewegende Highlights setzt „Sport am Limit“ mit Infos, Portraits und Dokus von Bundesliga bis Extremsport. Zudem initiiert W24 ein neues Medienmagazin mit Medienmacher Christian Mucha. Zudem wurde das „Guten Abend Wien“-Studio mit neuem Raumund Farbkonzept versehen und soll bei der Live-Schiene für noch

entspanntere Atmosphäre sorgen. Neu on air ging auch die Website „www.w24.at“, die den Usern neben Live-Stream und MediaThek auch Interaktion via TwitterWall ermöglicht.

Fokus Nachrichteninhalte Eine neue Kooperation mit der APA soll den Newsbereich stärken; auch Bewegtbild-Content im Newsbereich steht vermehrt im Fokus. Zwei Videojournalisten bringen News aus Wien, erklären Michael Kofler, W24-Programmdirektor, und Kurt Raunjak, W24Chefredakteur. (hof)

© W24/Alek Kawka

Wien. Der Stadtsender W24 startet mit neuen Magazinen, Dokumentationen und einer weiteren LiveSendung ins Frühjahr. Mit „Mehr vom Leben mit Mel Merio“ bringt das Allroundtalent zusammen mit Peter Pansky Freitags Tipps zu Ernährung, Wohlbefinden, Entspannung und Bewegung in gemütlicher Atmosphäre. Historisches bietet „Strom der Erinnerungen“ in Form von Kurzinterviews mit Zeitzeugen und Überlebenden des Holocaust. In „Mein Wien“ präsentiert Mario Böck in 45 Minuten Wissenswertes zur Bundeshauptstadt. Im Fokus steht Wien auch in der „Doku Wien“, welche am Donnerstagabend Geschichten aus allen Ecken der Stadt zeigt. Josef Broukal, in „Zukunft im Alltag“ bisher und auch künftig für Wissen zuständig, lädt im „Science Talk“ Mittwochs ins Technische Museum Wien. Ein Bekannter im

Freitags neu im W24-Programm: Mel Merio und Peter Pansky mit Sendungshunden.

Jeden Monat neu am Kiosk!

schau MAGAZIN

Erleben Sie die schönsten Seiten der Ostregion Hochwertige Fotostrecken Aufwendige Illustrationen Reportagen und Interviews von Top-JournalistInnen Event-Navigator mit den besten Tipps Mehr als 100 Seiten um nur € 3,90

Etat MMS & Himmelhoch

Neu für Spitz

Ein sinnliches Erlebnis: schau, das Magazin für Genuss, Kultur und Abenteuer lädt ein, den Osten Österreichs neu zu entdecken.

www.facebook.com/schaumagazin

www.twitter.com/schaumagazin

www.foursquare.com/schaumagazin

© textwerk.at

Wien. Gemeinsam mit der MMS Werbeagentur betreut Himmelhoch PR den Neukunden Spitz Eierweinbrand. Die MMS Werbeagentur betreut Spitz seit 2007 im Bereich B2B, im Social Media-Bereich und mit Promotions. Himmelhoch ergänzt dieses Angebot nun mit einer PR-Offensive im B2B- sowie im Lifestyle-Segment. „Spitz ist ein Traditionsunternehmen, das seit über 150 Jahren viel Wert auf Qualität legt. Wir freuen uns, diese Tradition gemeinsam mit Spitz und MMS weiterführen zu können“, so Himmelhoch-Geschäftsführerin Eva Mandl.  (red)

v.li.n.re.: Jutta Mittermair (Spitz), Willi Hamburger, Annemarie Angermann und Eva Jonas (alle MMS), Eva Mandl und Claudia Koller (beide Himmelhoch).

www.schaumedia.at eigeninserat_02_schauMag_03_216x288_ESssp.indd 1

01.03.2013 12:01 Uhr


Bi z-ta l k C LASSIC

12 – medianet

Dienstag, 5. März 2013

Ausgezeichnet

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

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10 1. Gregor Ahman (Ogilvy), Michael Kaiser (Ogilvy), Manuel Lindinger (sabotage films), Karin Schalko (Ogilvy), Gerd Schulte-Doeinghaus (Ogilvy), Peter Strutz (Head of Sales, ORFEnterprise); 2. Edmund Hochleitner (Wien Nord), Franz Merlicek (D,M&B); 3. Doris Ragetté (RMS), Hans Feik (CCA); 4. Karl Javurek (Gewista), Jörg Spreitzer (JWT); 5. CCA-Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta und Alexander Zelmanovics; 6. Antonia Tritthart (Traktor), Reini Schwarzinger (ORFEnterprise); 7. Güldane Altan (UniCredit Corporate & Investment Banking), Nina Fejzuli (Vamed); 8. Arno Reisenbüchler, Stefan Öhner (beide D,M&B); 9. Christian Brandt-Di Maio (Gewista), Philipp Serentschy (A1 Telekom); 10. Hieronymus Kloss, Roman Steiner (beide D,M&M).

CCA vergibt im Wiener Konzerthaus 69 Statuen an Österreichs Kreativköpfe

Alles kreativ, alles Venus Ein Wiener Konzerthaus-Freitagabend voller Kreativer und dazu 69 Statuen in Gold, Silber und Bronze: Der Creativ Club Austria CCA vergab auch heuer wieder in feierlichem Rahmen die begehrten Veneri an die ­besten und kreativsten Kommunikationsideen des vergangenen Jahres 2012. Rund 700 Gäste folgten dem Ruf von CCA-Präsidentin und TBWA\Wien-Kreativer Gerda Reichl-Schebesta zur Preisverleihung unter charmanter Moderation der österreichischen Chanson-Sängerin Valerie. Viel Applaus ernteten gleich zu Beginn die zu­ mindest dem Namen der Kategorie folgend Jüngsten im Saal: Gregor Ahman wurde als Junior-­Kreativer ausgezeichnet, Ioana Cornea überzeugte die Jury als „Rookie of the Year“. Anschließend folgte der große ­StatuenRegen an bekannte Gesichter sowie Agenturen, allen voran Demner, Merlicek & Bergmann staubten ­gehörig ab, ebenso wie Ogilvy, Wien Nord sowie DDB Tribal Wien (siehe Bericht Seite 10). Im locker ent­spannten ­Meinungsaustausch wurde anschließend wohl noch die ein oder andere kreative Idee geboren – oder zu­ mindest besprochen.

Heimische Kreativbranche feiert sich und ihre Preisträger Auf der CCA-Gala gesehen u.a.: Franz Merlicek (D,M&B), Gert Winkler (Cannes Löwen-Gewinner und CCA-Ehrenmitglied), Edmund Hochleitner (Wien Nord und CCA-Vizepräsident), Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, Dieter Pivrnec (Lowe GGK), Hannes Böker (DDB Tribal Wien), Michaela Heumann (Kurier), Raphaela Vallon-Sattler (IAA), Markus Mazuran (Wien Nord), Michael Himmer (Wirtschaftskammer), Lukas Unger und Richard Kaufmann (beide Kurier), Franz Solta (infoscreen).  (hof)

Winfried Schneider (Wirz Zürich), ein Gewinner in der int. Kategorie Digitale Medien mit seiner Venus.

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

präsentiert von

Einstieg CA Technologies hat Christoph Schmid zum Account Director ernannt. Der 46-Jährige ist von nun an für die ganzheitliche Betreuung der größten Finanz- und Versicherungsunternehmen in Österreich verantwortlich. Schmid, der bisher Country Manager von HP Software in Österreich gewesen war, verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in Software-Beratung und Vertrieb in internationalen Unternehmen. Neben seiner Rolle als Country Manager von HP Software in Österreich war er zudem Mitglied der Geschäftsleitung von HP Österreich. Zuvor bekleidete er verschiedene Vertriebs- und Consultingfunktionen bei Unternehmen wie SAS, T-Systems oder Accenture.

Günther Lutschinger (54), Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, ist der neue Präsident der European Fundraising Association. Wichtiger Arbeitsschwerpunkt neben den Fundraising-Ausbildungsstandards wird die kommende EU-Datenschutzrichtlinie sein.

Wozu brauchen wir noch Journalisten? Armin Wolf, „ZiB2“-Moderator und stellvertretender Chefredakteur der TVInformation im ORF, beschäftigt sich in seinen drei Theodor-Herzl-Vorlesungen an der Universität Wien mit den dramatischen Umbrüchen in der Mediennutzung, der Rolle von Journalisten und mit seinem Beruf als politischer Interviewer. Picus Verlag, 14,90 €, ISBN 978-385452-697-1.

O t t o ka r ­T h u r n e r , ­W i e n e r b e rg e r

Ottokar Thurner wurde einstimmig als Sprecher der 16 MassivWertHaus-Partnerunternehmen in ganz Österreich gewählt. Thurner ist technischer Leiter von Sztriberny Bau und hat sich seit 2010 auf zukunftsweisende und nachhaltige Sonnenhäuser spezialisiert.

© Picus Verlag

Phil Hewson, Creative Director bei Draftfcb, ist dieses Jahr Teil der Cannes Lions 2013-Jury. Der 36-Jährige wird eine ­Woche lang mit den besten Werbeköpfen der Welt in der Direct-Lions Jury sitzen. Die Veranstaltung wird dieses Jahr zum 60. Mal abgehalten.

Günther ­Lu t sc h i n g e r , F VA © FVA/Schedl

© Andreas Franke

Phil H e w s o n , Cann e s L i o n s

© Wienerberger

© CA Technologies

Christoph Schmid, CA Technologies

anno dazumal

tipp des tages

© adsandbrands

Karriere & Menschen, über die man spricht

Moët & Chandon Die Geschichte des Unternehmens geht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als Claude Moët begann, Wein aus der Champagne nach Paris zu exportieren. Moët & Chandon war k. u. k. Hof- und Kammerlieferant und königlicher englischer Hoflieferant. Eleganz und Finesse bestimmen seit jeher das Image des edlen Champagners. Anzeige vom 5.10.1912.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 5. März 2013 – 13

öak 2. halbjahr 2012 Die RMA-Titel können in Summe ihre Auflage leicht steigern  Seite 15

Starker Name

© Moser Holding

© RMA

Starkes Kollektiv

Die TT hält ihr Niveau und sieht die Medienmarke im Aufwind  Seite 16

Starke Nr. 1 Kronen zeitung bleibt on Top

Wer hat Angst vorm Leserschwund? © Mediaprint/Foto Wilke

© panthermedia.net/V. Halamka

Durchwachsen Die heimische Printlandschaft hatte schon mehr Grund zur Freude: Wie die ÖAK-Zahlen für das 2. Halbjahr 2012 zeigen, konnten unter den Kauftiteln lediglich Kurier, ­Presse und Kleine Zeitung die Werte aus dem Vorjahr stabil halten. Und auch im Magazinsegment konnten nur wenige ­Titel steigende Auf­lagen­zahlen ver­ melden. Seiten 13 –18

Druckauflage GESAMT Jahresschnitt 630.000

Druckauflage – ÖAK 2012

Österreichs größte Gratis-Tageszeitung:

570.000

Exemplare

606.92.12374 plus 1

570.000 550.000

räumten Flugzeug in nur

Blondinen bevorzugt

Moegenburg

Neues Studio, neue Info-Schiene

er Menschen zu

Die Sonne setzt sich heute nur selten durch

-5° – 1°

– Seite 22

530.000

nahe – sein Todesurt

eil – S.8

Musical „Natürl heute Premie ich Blond“ feiert re in Wien – S.18

510.000

Bühnen Wien/Parth,

im ORF – S.19

Pretty in Pink: Barbara Obermeier Brutus) singt (re. mit Chihuahua und Tickets plus Kartentanzt die Hauptrolle. Wir für die Aftershow-Partyverlosen !

490.000

502.454

3)

474.092 min us 28.36

2

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9 494.62 2010

I Nr. 2125

Gerhard Maier

Fotos: Vereinigte

Lisa Gadenstätter

„ZiB“ in Blau

Do., 21.2.13

QM13 führte – S.2 erfolglos Polizei zu Mordopfe 3 Minuten aus QFahndung r QJetzt kam

VBW/Brinkhoff

2009

Christiane Wassertheurer

– Seite 27

Quelle:

0° – 2°

530.000

490.000

Meist

BEWÖLKT

Schneeschauer, erst nachmittags Chance auf Sonne

QDiamanten-Räuber

510.000

Quelle:

BEWÖLKT

Sc hweizer knallen ort: Blitz-Coup am Airpun 37 Millionen € Beute!seren Bären ab! Mi., 20.2.13 I Nr. 2124

Foto: ORF/Badzic

613.063

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Meist

550.000

Roman Rafreider

1)

590.000

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3)

610.000

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610.000 590.000

Druckauflage GESAMT 2. Halbjahr 2011 vs. 2012

2)

470.000

2011

2012

2. Halbjahr 2011

2. Halbjahr 2012

Quelle: 1) ÖAK 2012 (Jän.–Dez. 2012) Jahresschnitt der täglichen durchschnittlichen Druckauflage „HEUTE“-Gesamt (Mo–Fr). 2) ÖAK 2009 (Jän.–Dez. 2009), ÖAK 2010 (Jän.–Dez. 2010), ÖAK 2011 (Jän.–Dez. 2011), ÖAK 2012 (Jän.–Dez. 2012) jeweils der Jahresschnitt der täglichen durchschnittlichen Druckauflage „Heute“-Gesamt (Wien inkl. Bgld., NÖ, OÖ; Mo–Fr) der Auflagenkategorie „Tageszeitung Gratis“. 3) ÖAK 2. HJ 2011 (Juli–Dez. 2011) und ÖAK 2. HJ 2012 (Juli–Dez. 2012): Verglichen werden die täglichen durchschnittlichen Druckauflagen (Mo–Fr) der Tageszeitungen „Heute“-Gesamt (Wien inkl. Bgld., NÖ, OÖ; Mo–Fr) und „ÖSTERREICH“-Gesamt (Wien, NÖ, Länder, OÖ) vom 2. HJ 2011 mit 2. HJ 2012. Umstellung der Erscheinungsweise „ÖSTERREICH“ von Mo–Sa auf Mo–Fr im 2. Halbjahr 2011; per 19.9.2011). „HEUTE“ (Mo–Fr) und „Österreich“ (Mo–Fr) werden in der Auflagenkategorie „Tageszeitung Gratis“ ausgewiesen.


Ö A K 2 . H j. 2 0 1 2

14 – medianet special

Dienstag, 5. März 2013

Kronen Zeitung Manche Dinge ändern sich nie: Die Kronen Zeitung ist erneut die auflagenstärkste Tageszeitung

short

„Starke Medialeistung“

„Die Presse“: Position weiter gefestigt

ÖAK bescheinigt der Krone 2012 im Wochenschnitt nicht weniger als 809.990 verkaufte Exemplare.

Die Geschäftsführer der Presse: Michael Tillian und Herwig Langanger.

Wien. Sowohl der Presse als auch der Presse am Sonntag bescheinigen die am 25. Februar veröffentlichten ÖAK-Zahlen eine positive Entwicklung. Die verkaufte Auflage der Zeitung von Montag bis Samstag im zweiten Halbjahr 2012 ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 72.744 verkaufte Exemplare gestiegen; die Aboauflage hält stabil bei 55.971 Exemplaren. Die Presse festige so ihre Position im Qualitätssegment und präsentiere sich als eine der führenden Qualitätszeitungen in Österreich. Zudem seien die Zahlen ein klares Bekenntnis der Leser zu Content auf höchstem journalistischem Niveau, heißt es in einer Aussendung des Blatts. Der Sonntag bleibt ebenso ein Erfolg, die Auflage entwickelt sich mehr als erfreulich. 93.431 Exemplare der Presse am Sonntag wurden im zweiten Halbjahr 2012 verkauft, 789 Stück mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Die Sonntagsausgabe der Presse hält außerdem bei 34.350 zahlenden Abonnenten und erzielte im zweiten Halbjahr 2012 einen Anstieg von 856 Abonnenten zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im stummen Verkauf wurden darüber hinaus 50.690 Exemplare abgesetzt – Zahlen, welche die Bereitschaft der heimischen Leser, auch am Sonntag zu einem Qualitätsprodukt zu greifen, unterstreichen.

die Krone-Abo-Auflage: 681.603 Krone-Exemplare wurden im Jahresschnitt 2012 wochentags im Abo bezogen. Mit einem Aboanteil von 84% an der verkauften Auflage (Mo–Sa) ist die Zeitung auch hier im Spitzenfeld zu finden.

„Hervorragende Basis“

© Mediaprint/Foto Wilke

© Die Presse (2)

Wien. 809.990 verkaufte Exemplare weist die Österreichische Auflagenkontrolle der Kronen Zeitung 2012 im Wochenschnitt (Mo–Sa in der Kategorie „Verkaufte Auflage mit Großverkauf max. 17,5%“) aus. Damit bestätigt sie, ungeachtet eines leichten Rückgangs der Krone-Verkaufszahlen, abermals die Spitzenposition des Kleinformats am heimischen Tageszeitungsmarkt. Die verkaufte Auflage der Krone ist z.B. fast drei Mal so groß wie die der zweitplatzierten Kleinen Zeitung und höher als jene der nächsten sechs Kauf-Tageszeitungen zusammen. Nur die Sonntags-Ausgabe der Krone selbst kann dies toppen: Am letzten Tag der Woche wurden von Kronen Zeitung und Krone bunt im Jahresschnitt 2012 stolze 1.309.383 Exemplare (Kategorie „verkaufte Auflage mit Großverkauf max. 17,5%“) verkauft. Weitgehend stabil gegenüber dem Vorjahr präsentiert sich

Mediaprint-Geschäftsführer Riedler freut sich über eine hohe Leser-Blatt-Bindung.

„Mehr als 800.000 täglich verkaufte Exemplare sprechen für die starke Medialeistung der Krone. Als nationaler Tageszeitungs-Marktführer bieten wir damit unseren Werbekunden in einem zunehmend fragmentierten Medienmarkt eine hervorragende Basis für effiziente Kampagnen. Unsere hohen Abo-Zahlen bestätigen die hohe Leser-Blatt-Bindung und stehen für die besonderen Kontaktqualitäten der Kronen Zeitung als Kauf-Tageszeitung“, so Mediaprint-Geschäftsführer Gerhard Riedler.  (red)

Neuer Rekord Erstmals knackt die Tageszeitung im Jahresschnitt die Grenze von 600.000 gedruckten Exemplaren

Wien. Mit 606.227 gedruckten Exemplaren ist Heute weiterhin mit Abstand die auflagenstärkste GratisTageszeitung Österreichs. „Heute erhöhte wieder einmal als eine der wenigen Tageszeitungen die Auflage, und zwar als einzige deutlich“, so Herausgeberin Eva Dichand und Geschäftsführer Wolfgang Jansky.

Niedrige Restauflage Das Jahr 2012 reiht sich somit nahtlos in die Reihe der erfolgreichen Vorjahre ein. Im Jahresschnitt konnte erstmals die 600.000-Schallmauer durchbrochen werden. Dichand weiter: „Wichtig ist natürlich, dass die gedruckte Mehrauflage auch unsere Leser erreicht. Dass dies so ist, be-

Kein ganz einfaches Jahr für den „Standard“

weist unsere niedrige Restauflage, die trotz Rekordwert im Vorjahr weiter gesenkt werden konnte.“ Die Restauflage beträgt bei Heute und einer Auflage von 606.227 Zeitungen lediglich 13.285 Stück. „Wir sind überzeugt, dass redaktionelle Qualität und intelligente Vertriebsabläufe auch in den kommenden Jahren für die wachsende Beliebtheit der Tageszeitung Heute sorgen werden“, so Dichand und Jansky. In Kooperation mit ‚NetDoktor.at‘ gibt es in der Zeitung nun alle 14 Tage einen Gesundheitsschwerpunkt mit Beiträgen, die unter Anleitung eines Ärzteteams entstehen. Im Bereich ‚Sprechstunde‘ werden darüber hinaus regelmäßig Leserfragen von Experten und Ärzten beantwortet werden.  (red)

© Philipp Horak

„Heute“ durchbricht magische Schallmauer

Herausgeberin Eva Dichand und Geschäftsführer Wolfgang Jansky.

Kurier Als einzige Kauf-Tageszeitung konnte das Großformat seine verkaufte Auflage im Wochenschnitt steigern

„Natürlich freut uns diese Steigerung“ © Der Standard

Wien. Der Kurier konnte seine verkaufte Auflage im Wochenschnitt gegenüber dem Vorjahr steigern – und das übrigens als einzige KaufTageszeitung. Insgesamt 159.025 Exemplare wurden im Jahresschnitt 2012 wochentags (Mo–Sa in der Kategorie „Verkaufte Auflage mit Großverkauf max. 17,5%“) verkauft – das entspricht einem Zuwachs von 0,4%, wie die kürzlich veröffentlichten Zahlen der Ös-

Wien. Für Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer der Zeitung Der Standard, ist bei der ÖAK die Kategorie ‚Abo 80–100 Prozent‘ der Gradmesser und „die harte Währung des Verkaufs; im ganzen Markt gibt es hier mit wenigen Ausnahmen Rückgänge – auch bei uns“, so Bergmann. Hauptproblem im Zuge der internationalen Krise sei für die Zeitung der Stellenmarkt und der Bereich Finanzdienstleistung, „weil wir hier als Qualitätszeitung mehr betroffen sind, da wir in diesen Segmenten stark sind“. Sorgen muss man sich um die Zeitung keine machen: „Der Standard hat sich 2004 bis 2008 so stabilisiert und Vorsorgen getroffen, weshalb wir in solchen Situationen nicht gleich nervös werden“, so Bergmann.

© Marcel Gonzalez-Ortiz; Mediaprint

Wolfgang Bergmann: „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen.“

terreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) dokumentieren. Dazu Kurierund Mediaprint-Geschäftsführer Thomas Kralinger: „Natürlich freut uns diese Steigerung der Verkaufsauflage; bestätigt sie doch die Leistungen der Redaktion und den Erfolg unseres Relaunches im Vorjahr: Der Kurier wird von seinen Lesern geschätzt und gekauft. Diese Verkaufssteigerung belegt damit auch den ungebrochen hohen Stel-

lenwert von Kauf-Tageszeitungen in einem Markt mit wachsendem Gratisangebot.“

Nummer 3 am Markt Die aktuellen Verkaufszahlen festigen die klare „Nummer 3“-Position des beliebten Großformats am heimischen Kauf-Tageszeitungsmarkt. Zum Vergleich: Der Kurier verkaufte 2012 im Wochenschnitt um 16.773 Exemplare mehr als Die Presse und Der Standard zusammen. Am Sonntag erzielte er 2012 eine verkaufte Auflage von 299.007 Exemplaren. Über 56% davon entfallen auf die Wiener Ausgabe, die sonntags (168.402 Exemplare) wie wochentags (Mo–Sa 83.091 Exemplare) traditionell und auch weiterhin die auflagenstärkste Ausgabe des Kurier ist.

Niederösterreich & Abos

Ein zufriedener Kurier- und MediaprintGeschäftsführer Thomas Kralinger.

Die Auflage des Kurier Niederösterreich beträgt am Sonntag 101.103 Exemplare, im Wochenschnitt (Mo–Sa) sind es 62.088

Exemplare. Auch im größten Bundesland Österreichs konnte das Großformat somit seine Verkaufsauflage am Sonntag um 1,2% und im Wochenschnitt sogar um 3,4% gegenüber 2011 erhöhen. Erfreulich hoch und nahezu unverändert gegenüber 2011 präsentieren sich die Abo-Zahlen der Zeitung: Insgesamt 74,5% der verkauften Kurier-Exemplare wurden 2012 im Abo bezogen, was einer Aboauflage von beachtlichen 118.519 Exemplaren im Wochenschnitt entspricht.

„Vertrauen bestärkt uns“ „Dieses Vertrauen der Leser in den Kurier bestärkt uns in unserer Strategie, eine Vielfalt an Themen in bester journalistischer Qualität spannend und lesernah aufzubereiten. Für unsere Werbekunden sind wir mit unserer Auflagenstärke, unseren innovativen Mehrwertprodukten und einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis auch künftig ein verlässlicher Partner für erfolgreiche Kampagnen“, so Kralinger zufrieden.  (red)


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Dienstag, 5. März 2013

medianet special â&#x20AC;&#x201C; 15

Regionalmedien Austria Der Gratiswochenzeitungsverbund bleibt mit rund 3,2 Mio. gedruckten Exemplaren Ăśsterreichweit an der Spitze

Stabile gemeinsame Auflage Wien. Die Titel der Regionalmedien Austria nehmen gemeinsam in der Ă&#x2013;sterreichischen Auflagenkontrolle erneut eine Spitzenposition ein. Die aktuellen Auflagenzahlen weisen der RMA gesamt mit Kooperationspartnern fĂźr das zweite Halbjahr 2012 eine Druckauflage von 3.298.701 Exemplaren und einen Gratisvertrieb von 3.244.579 Exemplaren aus. Das bedeutet eine leichte Steigerung gegenĂźber dem 2. Halbjahr 2011 von Ăźber 20.000 Exemplaren bei der Druckauflage. â&#x20AC;&#x17E;Die unter dem Dach der RMA zusammengefassten 128 Lokalausgaben haben unter den Ăśsterreichischen Medien die mit Abstand hĂśchste Auflageâ&#x20AC;&#x153;, so die RMA-Vorstände Klaus Schauer und Stefan Lassnig. â&#x20AC;&#x17E;Ă&#x2013;sterreichweit hat kein anderes Printmedium und auch keine andere in der Ă&#x2013;AK erfasste Kombination eine nur annähernd so hohe Auflage wie wir.â&#x20AC;&#x153; Die auflagenstärksten Einzeltitel

waren wieder die Bezirksblätter Nieder-Ăśsterreich (663.729) und die bz-Wiener Bezirkszeitung (633.653). Erstere blieb damit relativ stabil, während die bz deutlich um rund 18.500 Exemplare mehr drucken lieĂ&#x; als 2011.

Cineastische â&#x20AC;&#x17E;bzâ&#x20AC;&#x153;-Kampagne Die bz-Wiener Bezirkszeitung ist derzeit auch in einem ganz anderen Zusammenhang präsent als nur in den Postkästen der Wiener: Mit dem Schauspieler Manuel Rubey als Testimonial wurde am 21. Februar eine Kampagne auf 140 Tele-Lights gestartet (die Te-

le-Lights sind die leuchtenden Werbeflächen auf den Ăśffentlichen Telefonzellen). Anlass war die Ăśsterreichische Romantik-KomĂśdie â&#x20AC;&#x17E;Zweisitzraketeâ&#x20AC;&#x153; von Regie-Newcomer Hans Hofer, die seit 1. März in den Kinos läuft. Darin spielt Rubey einen Fotografen der bzWiener Bezirkszeitung, der der Liebe wegen ein Raumschiff aus dem Technischen Museum entwenden will. In weiteren Rollen sind Simon Schwarz und Rubeys Kabarett-Kollege Thomas Stipsits zu sehen. Die Tele-Light-Kampagne zum Film läuft noch bis zum 7. März und wird schwerpunktmäĂ&#x;ig in der Inneren Stadt affichiert.  (red)

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Die bz-Wiener Bezirkszeitung konnte ihre Auflage deutlich erhĂśhen und wirbt auf 140 Ăśffentlichen Telefonzellen.

Weiter vorn mit dabei: Die RMA-Vorstände Klaus Schauer und Stefan Lassnig.  







 

tele TV-Supplement

â&#x20AC;&#x17E;Sind zufriedenâ&#x20AC;&#x153;



          

         

  

   

 

    

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1,5 Leser pro Heft

   

 

     

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Wien. Die FernsehprogrammBeilage tele bleibt mit wĂśchentlich 1.177.347 von der Ă&#x2013;AK gemessenen Exemplaren auch im 2. Halbjahr 2012 einer der grĂśĂ&#x;ten Einzeltitel in Ă&#x2013;sterreich. Die vergleichbare tv.woche der Mediaprint erreichte rund 285.000 Exemplare. Andere Konkurrenzmedien wie die Fernsehbeilagen der Kronen Zeitung oder von Ă&#x2013;sterreich scheinen in der Ă&#x2013;AK nicht gesondert auf. â&#x20AC;&#x17E;Mit den Ă&#x2013;AK-Zahlen sind wir bei tele sehr zufriedenâ&#x20AC;&#x153;, kommentiert tele-GeschäftsfĂźhrer Hans Metzger; â&#x20AC;&#x17E;dass einige unserer Trägermedien vor allem bei Gratisund Promotionauflagen einsparen, ist ja vĂśllig klar. Aber wenn man sich die Auflagenentwicklung in anderen Ländern anschaut, bin ich sehr froh, dass unser tele hier in Ă&#x2013;sterreich erscheint!â&#x20AC;&#x153;

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AuĂ&#x;erdem halte tele weiterhin bei einem Mitlesefaktor von 1,5 (d.h. Reichweite pro gedruckte Exemplare). â&#x20AC;&#x17E;Das ist fĂźr ein kostenloses Supplement ein Spitzenwert â&#x20AC;&#x201C; es gibt andere Gratistitel, die nicht einmal auf einen Leser pro Heft kommenâ&#x20AC;&#x153;, weiĂ&#x; Metzger. Ausgebaut werden soll auch die digitale Reichweite. 250.000 Unique Clients auf der Website und 200.000 App-Downloads sind es derzeit. â&#x20AC;&#x17E;Die groĂ&#x;teils jungen User dort ergänzen unsere Leserschaft im Heft perfekt; das wird ein sehr gutes Jahr 2013 fĂźr teleâ&#x20AC;&#x153;, freut sich der GeschäftsfĂźhrer schon jetzt.  (red)

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16 – medianet special

Dienstag, 5. März 2013

Marktenwicklung Unter der Woche wie auch am wichtigsten Lesetag, dem Sonntag, manifestiert sich die Position

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„Österreich“ bleibt stabil

„Servus“ Nummer eins bei Monatsmagazinen Salzburg. Das noch relativ neue Servus in Stadt und Land des Red Bull Media House steigerte sich bei der aktuellen ÖAK-Erhebung neuerlich exponentiell: Nach 62.575 via Abo und Einzelverkauf abgesetzten Exemplaren im zweiten Halbjahr 2011 gingen im zweiten Halbjahr 2012 134.864 Hefte im Direktverkauf weg. Die verkaufte Auflage insgesamt stieg in diesem Jahr von 74.763 Exemplaren auf 135.688. Servus bleibt damit mit Abstand die Nummer eins unter den Monatsmagazinen.

Die Mediengruppe erreicht wochentags eine Druckauflage von fast einer halben Million Exemplaren.

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

© Mediengruppe Österreich

Plus im Direktverkauf für „Kleine Zeitung“

Oliver Voigt, CEO der Mediengruppe Österreich: „Eine beachtliche Druckauflage.“

Kronen Zeitung Wien mit 202.260 Exemplaren. Auch während der Woche könne Österreich (Gesamtausgabe von Mo–Fr in der ÖAK 2. Hj. 2012) bereits eine solide Druckauflage von 474.092 Exemplaren erzielen, erklärt der Geschäftsführer.

Selbstbedienung

Solide Entwicklung

Vor allem am Sonntag erreiche die Tageszeitung die „beachtliche Druckauflage von österreichweit 612.169 Exemplaren“. Besonders eindrucksvoll seien die Zahlen der Wien-Ausgabe, so Voigt; hier erreicht Österreich eine Druckauflage von 324.710 Exemplaren. Die Kronen Zeitung Wien erreicht eine Druckauflage von 311.942 Exemplaren, heißt es seitens Voigt zum Vergleich. Bei der Selbstbedienung am Sonntag liege die Fellner-Zeitung in der Wien-Ausgabe mit 214.531 Exemplaren erneut vor der

Die Auflagenzahlen von Mo–Fr seien aufgrund einer Umstellung der ÖAK-Werte nicht mit den Zahlen des zweiten Halbjahrs 2011 vergleichbar, heißt es aus dem Verlag. „Wir freuen uns über die solide Marktentwicklung unserer Zeitung während der Woche und vor allem über den nachhaltigen Erfolg von Österreich am wichtigsten Leseund Orientierungstag, dem Sonntag. Gerade hier, in der Königsdisziplin des Zeitungsmachens, manifestiert sich die Position von Österreich nachhaltig“, so Voigt.  (red)

Ergänzungen Auch die Entwicklung von Sonntagsausgabe und TTKompakt ist in Innsbruck gern gesehen

Kleine-Chefredakteur Hubert Patterer: Plus bei Abos und Direktverkauf.

Innsbruck. Die Tiroler Tageszeitung (TT) hält mit 85.870 verkauften Exemplaren (Montag bis Samstag) ihr Niveau und „bleibt die klare Nr. 1 in Tirol“, heißt es seitens der Moser Holding zu den ÖAK-Zahlen. Im nationalen Vergleich der Kauftageszeitungen belegt die TT Rang fünf. „Diesen anhaltenden Erfolg verdanken wir vor allem der Treue unserer Abonnenten“, betonen die TT-Chefredakteure Luis Vahrner und Mario Zenhäusern; „immerhin werden täglich 79.870 Zeitungen im Abo zugestellt, das sind knapp 93 Prozent unserer gesamten verkauften Auflage.“ Erfreulich hat sich für die Moser Holding auch die seit 2008 erscheinende TT-Sonntagsausgabe entwickelt: Im 2. Halbjahr 2012

verließen jeden Sonntag 128.009 Exemplare die Druckerei. Seit 2011 ist auch die Auflage der Pendlerzeitung TTKompakt im Fokus der ÖAK. Täglich 11.284 Mal wurde die kleinformatige Ausgabe der Tiroler Tageszeitung vertrieben. „Unsere TTKompakt kommt als Ergänzung zur Tiroler Tageszeitung bei unserer Zielgruppe Schüler, Studenten und Pendler hervorragend an“, so die TT-Chefredakteure. Auch Moser Holding-Vorstandschef Hermann Petz zeigt sich zufrieden: „Bei wachsenden Zugriffszahlen auf die ‚Tiroler Tageszeitung Online‘ bleibt die gedruckte Zeitung weitestgehend konstant. Die Medienmarke ‚Tiroler Tageszeitung‘ mit all ihren Kanälen ist damit insgesamt im Aufwind.“  (red)

© Moser Holding

93% Abo-Anteil bei „Tiroler Tageszeitung“

Graz. Für die Kleine Zeitung war und ist es Ziel, die Auflage auf dem aktuell hohen Niveau stabil zu halten, heißt es in einer Stellungnahme des Verlags zu den aktuellen ÖAK-Zahlen. Diese weisen für die Kleine Zeitung sogar ein leichtes Plus im Direktverkauf und in der abonnierten Auflage aus. Dieses Plus sei umso höher einzuschätzen, da alle anderen Kauftageszeitungen im Vergleichszeitraum Rückgänge hinnehmen mussten, heißt es dazu aus Graz. Wesentlich für diese Entwicklung sei die konsequente Ausrichtung der Inhalte, des Produkts und der Bewerbung auf die relevanten Zielgruppen. Wichtigster Erfolgsbaustein dabei ist das Wissen über die Leser/Abonnenten bzw. deren Erwartungen an die Kleine Zeitung, heißt es abschließend seitens des Verlags.

Moser Holding-Vorstand Hermann Petz: „Medienmarke insgesamt im Aufwind“.

Aktuelle Verkaufszahlen Die Oberösterreichischen Nachrichten sind bundesweit die viertgrößte Kauf-Tageszeitung

„Relaunch ist beim Leser gut angekommen“

Leichte Rückgänge am Vorarlberger Markt

© APA/Helmut Fohringer

Linz. Mit ein paar wenigen Ausnahmen schlage sich das schwieriger gewordene wirtschaftliche Umfeld in Auflagenrückgängen nieder, erklärte Gerald Mandlbauer, Chefredakteur der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN), in einer Erklärung an die Leser. „Die verkaufte Auflage der Oberösterreichischen Nachrichten lag in diesem Zeitraum bei 108.200 Exemplaren, im Vergleich zu 109.535

im Jahr zuvor. Diese rückläufigen Zahlen relativieren sich im Langfristvergleich“, so Mandlbauer. Die Verkaufsauflage der Tageszeitung habe sich im zurückliegenden Jahrzehnt um rund 4,6 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Abonnements konnte deutlich gesteigert werden: in einem Vergleich der Jahre 2000 mit 2012 um ca. 4.000 Exemplare, heißt es in der Erklärung. Mit ihren ak-

© APA/Rubra

VN-Chef Eugen Russ musste ­leichten Rückgang hinnehmen.

Bregenz. Die Vorarlberger Nachrichten mussten 2012 Rückgänge bei Druck und Verkauf im Ausmaß von 700 Exemplaren hinnehmen. Auch die Neue Vorarlberger Tageszeitung verzeichnet Rückgänge. Die Neue konnte knapp 8.000 Exemplare im Inland in Umlauf bringen – das sind 230 Exemplare weniger als im vorigen Jahr. Auch die Vorarlberger Nachrichten mussten aktuell ein Minus verzeichnen, rund 62.000 Exemplare wurden von Juli bis Dezember 2012 verkauft.

Wien. Die Tageszeitung Österreich zeigt sich in der aktuellen ÖAKAuswertung für das zweite Halbjahr 2012 „auf gewohnt stabilem und hohem Niveau“, so Oliver Voigt, CEO der Mediengruppe Österreich, in einer Aussendung des Verlages.

OÖN-Chefredakteur Gerald Mandlbauer (links) und OÖN-Verlagschef Rudolf Cuturi betonen: „Die aktuellen Zahlen relativieren sich im Langfristvergleich.“

tuellen Verkaufsziffern sind die OÖN in Österreich die viertgrößte Kauf-Tageszeitung. Im Segment der großformatigen Qualitäts- und Bundesländerzeitungen liegen die OÖN mit 108.200 verkauften Exemplaren weiterhin vor Presse und Standard, so Mandlbauer.

tingchef: „Abos in dieser Zustellform kommen zum Teil um 15 bis 17 Uhr zum Kunden statt wie bisher am frühen Vormittag. Die RayonsÄnderungen führen zu massiven Beschwerden und Abbestellungen, das richtet nachweisbar schweren wirtschaftlichen Schaden an.“

Kritik an der Post

Start einer App

„Wir haben einen Teil des Auflagenrückgangs mit dem Ausstieg aus besonders teuren Drei-MonatsAngeboten mit Vignette als Zugabe bewusst in Kauf genommen; die fehlenden Kurzabos konnten wir übers Jahr nicht mehr ganz kompensieren“, erklärt Marketingleiter Peter Affenzeller zu den jüngsten ÖAK-Zahlen. „Aktuelle Umfragen zeigen uns aber eine sehr hohe Kundenzufriedenheit bei den bestehenden Abonnenten und bestätigen, dass der Relaunch mit Stardesigner Lukas Kircher im März 2012 gut angekommen ist.“ Große Sorgen bereiten in Linz – wie auch allen Verlagskollegen – die „ruinösen Verschlechterungen im Service der Post“, so der Marke-

Neue Impulse im Verkauf erwartet Affenzeller durch den Start einer App für alle mobilen Endgeräte und Betriebssysteme Mitte März: Für den Print-Abonnenten soll sie sehr preisgünstig erhältlich sein, „Online only“ wiederum werde wohl deutlich teurer sein, heißt es dazu. Premium-Inhalte hinter einer Paywall sollen dazu führen, dass der OÖNachrichten-Abonnent optimalerweise zu Hause beim Frühstück gemütlich die Print-Ausgabe liest und sich tagsüber unterwegs ständig weiter informieren kann. Affenzeller zeigt sich abschließend davon überzeugt, dass es eine „Kaufbereitschaft“ für regionale, gut recherchierte Information auch online gibt. (red)


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medianet special – 17

Abwärtstrend Das breite Angebot an Mediaformen geht auch an den gedruckten Medien nicht spurlos vorüber

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Printauflagen im Sinken

„Maxima“ – konstante Zuwächse auch 2012

„Krone“ bleibt meistverkauft Die meisten verkauften Exemplare pro Ausgabe wurden auch im 2. Halbjahr 2012 wieder für die Kronen Zeitung mit 807.124 Stück ausgewiesen, gefolgt von Kleine Zeitung (gesamt) mit 279.543 und Kurier (158.940). Dahinter reihen sich die Oberösterreichischen

Der Kampf um die Leser ist hart und wird auf allen Plattformen ausgetragen.

Nachrichten mit einer Verkaufsauflage von 108.200, die Tiroler Tageszeitung mit 85.870, die Presse mit 72.744, der Standard mit 68.163 und die Vorarlberger Nachrichten mit 61.797 Stück pro Ausgabe. Für das WirtschaftsBlatt wurden 20.665 Stück ausgewiesen und für Vorarlbergs Neue 7.933 Stück. Steigende Druckauflagen vermel-

dete Heute mit 606.227 gedruckten Exemplaren pro Ausgabe. Die in der ÖAK ebenfalls als Gratistitel firmierende Tageszeitung Österreich kam auf 474.092 Druckauflage, die verkaufte Auflage ging auf 75.001 zurück. Ähnlich das Bild bei den Niederösterreichische Nachrichten: Die NÖN steigerten im zweiten Halbjahr 2012 ihre Druck-

auflage auf 177.146 Stück, die Verkaufsauflage ging mit 121.988 aber gegenüber 2011 zurück. Im Wochen- und Monatssektor behauptet die Ganze Woche mit 323.142 verkauften Exemplaren die Spitzenposition, blieb vom Trend der sinkenden Verkaufsauflage aber nicht verschont. Einen sprunghaften Anstieg gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011 konnte hingegen Servus in Stadt und Land (135.688) hinlegen. Weitere Magazine mit Zuwächsen bei der Verkaufsauflage waren e-media (39.435) und die ORF nachlese (73.047). News verkaufte 123.788 Stück pro Ausgabe, profil 66.598, Format 30.550 und der Gewinn 48.001. Hohe Verkaufszahlen gibt es trotz Rückgang weiter für tv-media (198.422) – Ähnliches gilt für Woman (142.829). Der trend lag mit 38.489 verkauften Stück nahezu bei seinem Ergebnis vom 2. Halbjahr 2011.  (APA/red)

© Rewe Group

Wien. Die zweite Jahreshälfte 2012 hat der Printmedienbranche sinkende Auflagen beschert. Das wird anhand der Zahlen der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) für das zweite Halbjahr 2012 deutlich: Alle Kauf-Tageszeitungen mit Ausnahme von Kurier, Presse und Kleine Zeitung, die stabil blieben, verzeichneten demnach gegenüber dem 2. Halbjahr 2011 einen Rückgang der verkauften Auflage. Auch bei den Wochen- und Monatstiteln gab es nur wenige Ausreißer nach oben.

© APA/Georg Hochmuth

Die jüngst publizierten Zahlen der Österreichischen Auflagenkontrolle bestätigen diesen Trend.

Brigitte Fuchs: „Die Maxima gibt es seit Jahresanfang auch als Abo.“

Wiener Neudorf. Die Maxima ist weiter auf Erfolgskurs und weiß laut Eigenangaben, „was Frauen wirklich interessiert“. Das belegen die Verkaufszahlen, die laut ÖAK auch 2012 weiter gestiegen sind. Brigitte Fuchs, Geschäftsführerin Rewe Group Verlag GmbH und Chefredakteurin Maxima: „Dass wir zu den beliebtesten Lifestyleund Kundenmagazinen Österreichs gehören, freut uns sehr. Mit der Maxima möchten wir unsere Leser begeistern – dass das gelingt, zeigt sich an den ÖAK Daten.“ 3,7% Reichweite und mehr als 263.000 Leser, das sind die aktuellen Zahlen der Zeitschrift, die seit Jänner 2013 übrigens nicht mehr nur im Einzelverkauf, sondern auch als Abonnement erhältlich ist. Mit Themen und Tipps rund um Beauty, Mode, Kulinarik, Wellness, Lifestyle und Reisen hat sich Maxima eine gute Positionierung, eine hohe Kundenbindung und -zufriedenheit erarbeitet. Hier spielt auch der gute Vertrieb eine wichtige Rolle. „Ich bin mir sicher, dass auch der aktive Verkauf in den Geschäften wesentlich zur positiven Entwicklung beiträgt“, meint Fuchs abschließend.

Nahverhältnis Leserschaft schätzt den Bezug zu lokalen Ereignissen und Informationen in immer größerem Maße

bzw. Leserzahl. Tips sei mit einer Reichweite von 73,4% eigenen Angaben zufolge die meistgelesene Zeitung Oberösterreichs. Mit 1.016.000 regelmäßigen Lesern ist Tips laut letzter Mediaanalyse sogar „millionenschwer“. Das Erfolgskonzept von Tips sei „die Nähe zum Leser“, so Gruber: „Gut recherchierte Themen und eine authentische Berichterstattung aus den Regionen zeichnen uns aus; daneben punkten wir auch mit der Tatsache, dass unsere Zeitung alle Haushalte erreicht.“ Auch in Niederösterreich konnten die sieben Regionalmedien einen enormen Anstieg der Leserzahlen verzeichnen. So wurden im Waldund Mostviertel aktuell 142.000 regelmäßige Leser erhoben. (red)

„Weekend“: Potenzial nach oben vorhanden

Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur Josef Gruber zeigt sich zufrieden.

Lesertreue Während die Leserzahlen nur gering zulegen konnten, ist die Zahl der Abos überproportional gewachsen

Styria-Magazine zeigen Konstanz am Markt Wien. Das aktuelle Ergebnis des 2. Halbjahrs 2012 der österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) zeigt trotz der Rückgänge am allgemeinen Lesermarkt für die Styria Magazin-Gruppe eine weiterhin positive Entwicklung im Bereich der Abonnements und bestätige damit die starke Bindung der Leser an deren Print-Titel, wie man betont.

© Styria Multi Media

Konstanz bei ‚Wiener‘-Titeln

Das aktuelle Cover des Wiener lässt wohl so manches Männerherz höher schlagen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen ÖAK-Währung, die die Entwicklung des Leseverhaltens des letzten Halbjahres am Markt beleuchtet, zeigt sich die Styria Medien Gruppe sehr zufrieden mit den Ergebnissen im Abo-Bereich, die man mit den Publikumsmarken erreicht habe, heißt es. So kann die Wienerin ihre Druckauflage im Vergleichszeitraum noch einmal leicht steigern und liegt nun bei 94.592 Stück; auch die verkaufte Auflage bleibt mit 64.199 Stück stabil auf hohem Niveau. Der Wiener bestätigt weiterhin seine Marktposition unter den Männer-

Lifestyle-Magazinen und erreicht im Großverkauf eine Auflage von 29.176 Stück. Die miss punktet wiederum bei den Abos und konnte mit einer Steigerung von 33% im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen; das Pocketformat liegt aktuell bei 11.846 Abonnenten, wie aus der Erhebung hervorgeht.

Sporttitel wachsen leicht Bei den Sporttiteln der Styria kann sich das Sportmagazin mit einer steigenden Abo-Zahl hervorheben. Mit einem Plus von 19% zählt es nun 6.499 Stammleser. Die SportWoche verzeichnet ebenfalls einen leichten Zuwachs und liegt nun bei insgesamt 11.806 Abonnenten. Sportaktiv steigert seine gedruckte Auflage erneut um 18% auf insgesamt 90.000 Stück; davon werden insgesamt 90,5% direkt im Sportfachhandel verteilt. Eine optimale Zielgruppenansprache im Segment der aktiven Hobbysportler ist damit weiterhin gewährleistet, heißt es seitens der Styria dazu. (red)

© Weekend Magazin

Linz. Tips ist als Gratismedium mit 100% Postverteilung nicht zwingend Mitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle. Zuletzt erhoben wurde mit Stichtag 10.10.2012. Damals betrug die verbreite Auflage in Oberösterreich 639.100 – die Gesamtauflage (Oberösterreich plus sieben Ausgaben in Niederösterreich) lag bei 794.500 Stück. Geschäftsführer Josef Gruber: „Unsere Auflage kann durch die 100 Prozent Postverteilung ganz einfach von jedem nachvollzogen werden. Zudem wird die Tips-Auflage im Vorfeld der Mediaanalyse jährlich durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft und verifiziert.“ Der wichtigste Faktor für jedes Medium sei zudem nicht die Auflage, sondern die Reichweite

© Cityfoto und Andreas Maringer

Regionalität zusehends ein Erfolgskonzept

Weekend deckt knapp 30 Prozent der österreichischen Haushalte ab.

Linz. Das Weekend-Magazin verzeichnete laut ÖAK, 2. Hj. 2012, 1.092.295 Exemplare und konnte im Vergleich zum 1. Halbjahr leicht an Auflage zulegen. Insgesamt zeigt sich die Auflage über die Jahre stabil und auf hohem Niveau. Weekend-Marketingleiter Mario Markus: „Wir versorgen damit über eine Million kaufkraftstarke Haushalte nach einer Geomarketingmatrix mit dem Besten aus Politik & Wirtschaft, Lifestyle, Reisen, Autos, Wohnen und Promis; im Segment der ‚Illustrierte/Magazine wöchentlich‘ sind wir laut Mediaanalyse die klare Nr. eins. Wir haben alle traditionellen Kaufmagazine hinter uns lassen können und freuen uns, dass wir endlich die Früchte unserer Aufbauarbeit so deutlich ernten können. Bei aller Euphorie glaube ich aber, dass wir das Maximum an Reichweite für das Weekend Magazin aber bei Weitem noch nicht erreicht ­haben“, so Markus kampfeslustig.


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