Page 1

medianet

inside your business. today.

freitag, 1. märz 2013 – 5

Talente

Netzwerk hilft Kreativen mit multikulturellem Hintergrund, Fuß zu fassen  Seite 6

© Krennzgenial

© Philipp Tomsich

marketing & media Magazin

Kulinarik

Printtitel zu den Themen Familie und Haustiere aus dem Hause Krennzgenial  Seite 8

impacts lud zu Genuss und Unterhaltung  Seite 10 © medianet/Szene1/Monika Fellner

Bohmann Verlag: „Wir sitzen fest im Sattel“

© CCA

short

© ServusTV/Elisabeth Kessler

Gerda Reichl-Schebesta, Creativ Club Austria-Präsidentin, spricht mit medianet über die heute vergebenen Venus-Trophäen, wenige herausragende Ideen 2012, warum wirtschaftliche Lage und Einreichungen einhergehen und wodurch kreative Ideen bestechen.  Seite 7

© fej

© Bohmann Verlag

Klaus Bassiner, Programmdirektor bei ServusTV, spricht nach Änderungen im Programmschema über Quotenanspruch, Ambitionen mit neuem Frühstücksfernsehen, QualitätsPrämissen im Sender sowie die Möglichkeiten der Cross­ media-Vermarktung.  Seite 8

Oliver Voigt, CEO Mediengruppe Österreich, kündigt an: „Ab heute wird ‚Österreich online‘ neu.“ Hintergrund ist der mit heutigem Tag erfolgte Launch des Online-Portals ‚www.österreich.at‘, mit welchem die Mediengruppe sich ambitionierte Ziele gesetzt hat.  Seite 8

Im Gespräch Gerhard Milletich und Gabriele Ambros vertrauen auf cross­ mediales Portfolio, sehen die Zukunft im Bewegtbild, betonen die ­Notwendigkeit starker Printprodukte und nehmen Herausforderungen wie den neu aus­ geschriebenen ‚wien.at‘-Etat kämpferisch-positiv an. Seite 6

medianet tv heute

Übernahme Gmeinbauer und Pirker als 50%-Eigentümer

Adidas launcht „boost“-Kampagne im Privat-TV. click+>www.medianet.at

© medianet/Szene1/Michael Gruber

© Adidas

Medecco steigt bei „Datum“ ein

Reinhold Gmeinbauer gibt die Richtung vor: Datum gehört ab sofort Medecco.

Wien. Die Medecco-Holding, Gemeinschaftsunternehmung des ehemaligen Presse-Geschäftsführers Reinhold Gmeinbauer und Ex-Styria-Geschäftsführer Horst Pirker, steigt als 50%-Eigentümer beim Monatsmagazin Datum ein, berichtet der Standard. Der Gründer des politisch-kritischen Monatshefts, Johannes Weyringer (37,5%), sowie Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner (12,5%) halten die restlichen Anteile. Medecco hat zuvor bereits Architektur Aktuell, Kunst und Kirche, den Buchverlag des Fachverlags Springer und das Kunstmagazin Parnass erworben.  (red)

Briefe

National & International günstig, schnell, sicher, weltweit alles verschicken

MAILLOG übernimmt den Versand Ihrer Post - weltweit. Damit kommen Ihre Kataloge, Briefe, Rechnungen, etc. schnell und kostengünstig bei Interessenten bzw. Kunden an. Maillog Richter & Weiner Ges.mbH IZ-NÖ-Süd, Straße 4, Objekt 14, 2351 Wiener Neudorf Tel.: 02236 - 312 105, office@maillog.at, www.maillog.at


c ov e r s t o r y

6 – medianet

Nächste Runde im Journalisten-KV-Poker Wien. Nach einem weiteren Verhandlungsmarathon zwischen Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und Journalistengewerkschaft, der bis in die frühen Mittwochmorgenstunden dauerte, wurde die Einigung über den neuen Journalistenkollektivvertrag noch einmal vertagt. Am kommenden Mittwoch soll die nun „endgültig letzte große Runde“ stattfinden, wie Gewerkschaftsvorsitzender Franz C. Bauer gegenüber der APA sagte. Am Tag darauf, den 7. März, findet beim VÖZ eine Vorstandssitzung statt. Hier wollen die Arbeitgebervertreter die Verhandlungsergebnisse vorlegen.

© ArchConsult

Neues Headquarter für Styria Media Group

Geplante Fertigstellung des 60 Mio. Euro-Gebäudes ist Ende 2014.

Graz. Die Styria Media Group bekommt ein neues Headquarter im Grazer Messequadranten vis-a-vis der Stadthalle: Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich für das „Styria Media Center“, ein markanter Baukomplex, der aus einem flachen Sockel und einem bis zu 60 m hohen Büroturm in Flügelform besteht und bis zu 1.200 Arbeitsplätze bieten wird. Das Gebäude beheimatet den integrierten Newsroom der Kleinen Zeitung und der „Antenne Steiermark“, in dem auf 3.200 m� Radioprogramm und Nachrichten für Print und Digital produziert werden.  (APA/red)

tipp des tages

Bohmann Verlag Expansionskurs in Print, Online und Bewegtbild bringt mediale und thematische Breite wie auch Tiefe

Crossmedial: „Erweitern mit kontrolliertem Risiko“

„Onlineprodukte leben nach wie vor von Print“; Challenge: Neuauschreibung des wien.at-Auftrags. Jürgen Hofer

Wien. Seit dem Management-Buyout 2004 lenken Gerhard Milletich und Gabriele Ambros die Geschicke des Bohmann Verlags und nennen über 40 Printpublikationen, zahlreiche Fachbücher, gut ein Dutzend Online-Portale sowie mit Schau TV seit Kurzem auch einen Fernsehsender ihr Eigen. Mit medianet sprachen sie über crossmediale Notwendigkeit, Beständigkeit am Werbemarkt und öffentliche Ausschreibungen. „Unser Bestreben war es immer, den Bohmann Verlag medial breit aufzustellen und die gesamte Palette im Medienmix abbilden und anbieten zu können. Diesem Bestreben widmen Frau Ambros und ich uns mit sehr viel Power und größtem Engagement“, gibt Milletich die Marschroute vor. Dieses breit gefächerte Portfolio mache den Verlag auch krisensicher, ergänzt Ambros: „Natürlich sind wir branchen- und konjunkturabhängig, aber durch mediale und thematische Breite wie auch Tiefe sitzen wir fest im Sattel.“ Dabei fahre man eine „solide Strategie“, betont Milletich: „Wir erweitern mit kontrolliertem Risiko.“

© Bohmann Verlag

short

Freitag, 1. März 2013

Gerhard Milletich und Gabriele Ambros setzen als Eigentümer auf eine crossmediale Expansionsstrategie im Bohmann-Verlag.

dürfnisse abdecken, verweisen die beiden auf die zahlreichen Möglichkeiten der Werbeschaltungen, vom Printinserat über Onlineformate bis hin zu Bewegtbildvermarktung.

Zukunft Bewegtbild

Online benötigt starkes Print

So betrat der Bohmann Verlag beispielsweise mit dem Kauf von ‚Schau TV‘ auch den BewegtbildSektor, welcher für Milletich und Ambros die perfekte Ergänzung im crossmedialen Angebot darstellt. „Bewegtbild bedeutet die Zukunft, nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet“, so die Eigentümer unisono. Man könne dadurch nicht nur mit einem breiten Portfolio glänzen, sondern auch verschiedene Zielgruppen und Be-

„Wir merken, dass Onlineprodukte nach wie vor vom Printprodukt leben. Ohne von Print flankiert und querfinanziert zu werden, ist Online nicht überlebensfähig“, bremst Milletich den oft vorherrschenden Online-Hype. Auch wenn sich das Leserverhalten junger Zielgruppen ändere, zweifelt Milletich an gelernten, werbegetriebenen Finanzierungsmodellen: „Nachdem die meisten

Inhalte Online kostenfrei angeboten werden, stellt sich mir immer die Frage der Wirtschaftlichkeit. Hier muss in naher Zukunft ein Umdenken stattfinden.“ Durch die gegebene Crossmedialität im Verlag sieht Ambros jedoch auch einen großen Vorteil: „Ob eine Zeitschrift als klassisches Printprodukt oder als pdf bzw. e-Paper konsumiert wird, ist belanglos – mit dem Unterschied, dass ich Druckerschwärze spare. Unter dem verstärkten Online-Vertrieb von Printprodukten leiden Druckereien, aber nicht die Verlage.“

Herausforderung annehmen Eine Herausforderung ist die Neuausschreibung der Publikati-

Austrian Talent Network Hilfe für junge Menschen mit multikulturellem Hintergrund, in Kreativbranche Fuß zu fassen

Kulturelle Vielfalt als großes Kreativpotenzial

medianet: Wie wird das Projekt finanziert? Geronimo-Noah Hirschal: Wir wollen diese Services gratis anbieten, sowohl den Unternehmern als auch den Bewerbern. Deshalb ha-

© Philipp Tomsich

medianet: Wie lässt sich das Konzept von ATN am besten beschreiben? Ivana Cucujkic: Wir sind kein ‚Gutmensch-Projekt‘, sondern ein Netzwerk, das jungen Menschen mit multikulturellem Hintergrund helfen will, in der Kreativbranche Fuß zu fassen. Das Team bringt dabei selbst berufliche Erfahrung und professionelles Know-how mit sich. Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen den jungen ­Leuten und der Kreativwirtschaft.

aber, Grenzen im Kopf abzubauen. Kulturelle Vielfalt ist ein großes Potenzial – nicht nur in den Kreativbranchen. Cucujkic: Und Wien ist eben die Drehscheibe zum Osten. Was dort an Software-Entwicklung stattfindet und allgemein im Kreativbereich, wissen die meisten in Österreich nicht.

© Claudio Farkasch

© Arkana

Wien. Das Austrian Talent Network (ATN) arbeitete bereits mit Red Bull mobile und dem mumok zusammen. Geronimo-Noah Hirschal und Ivana Cucujkic erzählen im Interview von ihrer Arbeit als Bindeglied zwischen „neuen Öster­ reichern“ und der Kreativwirtschaft.

Running Buddha Zu sich kommen, Abstand gewinnen oder innere Klarheit – das suchen viele, die regelmäßig laufen oder meditieren. Für beides sind Konzentration und Disziplin erforderlich, bei beiden zählt die Präsenz im Hier und Jetzt, beide führen zu Hochgefühlen. Für Sakyong Mipham, tibetischer Lama und erfolgreicher Marathonläufer, wurde das Laufen eine essenzielle Ergänzung für seinen spirituellen Weg. Diese Erfahrung gibt er in seinem Buch weiter und beschreibt, wie man die innere Haltung der Achtsamkeit auf das Laufen übertragen kann. Erhältlich ab Februar 2013, Arkana Verlag, 18,50 €, ISBN 978-3-44234124-5

onen der ‚wien.at‘-Familie. Milletich gibt sich kämpferisch positiv: „Als langjähriger Partner haben wir die Kompetenzen und das Know-how im Haus, um die Anforderungen dieses Auftrags auch zukünftig zu erfüllen. Wir stellen uns der Aufgabe und sind sicher, uns am Markt weiterhin als kompetentester Partner in der Umsetzung für ‚wien.at‘ zu bewähren.“ Auch kolportierte Kündigungen von bis zu 30 Mitarbeitern dementiert Milletich: „Fakt ist, wir haben fünf Personen gekündigt. Wir agieren mit Vorsicht, denn bei einer Ausschreibung kann man nicht davon ausgehen, den Zuschlag zu erhalten. Wir sind Kaufleute genug, um uns nicht auf finanzielle Abenteuer einzulassen.“

Geronimo-Noah Hirschal und Ivana Cucujkic, Austrian Talent Network, im Gespräch.

ben wir uns nach einer Förderung umgesehen und werden nun vom Staatssekretariat für Integration finanziell unterstützt. medianet: Was haben Unternehmen im Konkreten davon, wenn sie mit ATN kooperieren? Hirschal: Über unsere gezielte PRArbeit bekommen Unternehmen mediale Präsenz, einen super Mit-

arbeiter, eine gratis HR-Dienstleistung und können CSR leisten. medianet: Arbeiten Sie hauptsächlich mit Unternehmen in Wien? Hirschal: Nein, wir arbeiten österreichweit und können auch über die Grenzen agieren. Unser Netzwerk wächst ja ständig und reicht mittlerweile von L.A. bis in die Ukraine. Am wichtigsten ist uns

medianet: Wie können vor allem junge Menschen mit Migrationshintergrund ein Unternehmen bereichern? Hirschal: Sie können aufgrund ihres multikulturellen Hintergrunds neue Ideen in die Arbeit einfließen lassen; Mehrsprachigkeit ist natürlich auch eine besondere Qualifikation. Cucujkic: Wir glauben, dass es unter diesen jungen Menschen sehr viel Potenzial gibt. Anstatt Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, sollten sich Unternehmen lieber hier umschauen. Aber in Österreich spielen eben die Strukturen eine große Rolle. Wer keine Kontakte in der Kreativbranche hat, hat sehr geringe Chancen, Fuß zu fassen.  (dp)


M a rk e ti n g & MEdi e n

Freitag, 1. März 2013

medianet – 7

Die Nacht der Venus Ăœber den Anspruch an kreative Ideen, den Wert hochwertiger digitaler Umsetzung sowie internationales Niveau in Ă–sterreich

Die Kraft, jemanden zu bewegen CCA-Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta und Jury-Vorsitzende Digital, Antonia Tritthart, im Gespräch.

TV Murdoch „begeistert“

Antonia Tritthart, GeschäftsfĂźhrung Werbeagentur Traktor, spricht als Jury-Vorsitzende Digital Ăźber den Stellenwert digitaler Kreation und technischer Komponenten: „Gerade im Bereich ‚Digital‘ sollten Marken von ihren Agenturen kreative, ungewĂśhnliche Ideen einfordern. Denn gerade in digitalen Kanälen kann eine Reichweite einer Kampagne explodieren, wenn die Idee dahinter stark ist. Deshalb sollte der Stellenwert noch hĂśher als in ATL sein, wo man sich eine Reichweite auch erkaufen kann. Die Technik ist das Handwerk. Wie Ăźberall stirbt eine gute Idee, wenn sie schlecht umge-

setzt ist. Schlecht getextet, schlecht gestaltet, schlecht programmiert – das darf nicht sein.“

„Schlecht darf nicht sein“ Tritthart agierte im Vorjahr als Mitglied der Cyber-Jury in Cannes und wagt den Blick Ăźber den Tellerrand: „Es ist ein bisschen wie beim Film. Das ‚groĂ&#x;e, digitale Kino‘ findet bei uns nicht statt. Ă–sterreich ist als Markt einfach zu klein fĂźr wirklich umfangreiche, digitale Produktionen. Das bedeutet, Ă–sterreich schafft ein internationales ­Niveau, wenn es um smarte, effektive Guerilla-Ideen geht.“ (hof)

Gerda Reichl-Schebesta zur CCA-Gala: „Es gab Ideen, die total herausragen.“



gebern und Agenturen, enormer Erfolgsdruck, hohes SicherheitsbedĂźrfnis und daher die Tendenz, Bewährtes zu wiederholen – aber der Neuigkeitswert fehlt, schnelle personelle Wechsel Ăźberall.“ Wie Reichl-Schebesta, im „Alltag“ CD bei TBWA\Wien, Kreativität fĂźr sich definiert und welche MaĂ&#x;stäbe sie als CCA-Präsidentin anlegt, erläutert sie wie folgt: „Mein Anspruch an Ideen deckt sich mit dem, was wir im CCAWettbewerb suchen – die Kriterien sind absolut alltagstauglich: Ist die Idee sinnvoll, passt sie zur Marke, ist sie frisch, neuartig und hat sie die Kraft, jemanden zu bewegen?“

Š CCA

Wien. Heute werden im Wiener Konzerthaus die „Venus“-Trophäen des Creativ Club Austria vergeben. Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta sprach im Vorfeld von weniger Einreichungen und „keinem besonders guten Jahr 2012“; warum dem so war, erläutert sie medianet. „Dass wir weniger Einreichungen hatten, hat sich ganz logisch ergeben: Wenn man sich Ăźberlegt, an welche Kampagnen aus 2012 man sich erinnert, fällt einem wenig ein. Aber dafĂźr gab es Ideen, die total herausragen und die man noch lange als gutes Beispiel zitieren wird“, so die Präsidentin. Als Ursachen sieht Reichl-Schebesta die allgemeine wirtschaftliche Lage, welche sich hier widerspiegle: „Wir sind in einer massiven Veränderungsphase – geplant kann maximal fĂźr die nächsten drei Monate werden. Und dazu die Ăźblichen Verdächtigen: Enormer Kosten- und Zeitdruck bei Auftrag-

7ÂˆĂ€ `ÀÕVÂŽi˜ Â“ÂˆĂŒ -ĂžĂƒĂŒi“°

Sky steigert sich UnterfĂśhring/Wien. Sky Deutschland, 100%-Mutterkonzern der Sky Ă–sterreich GmbH, präsentierte mit den Geschäftszahlen fĂźr 2012 eine Steigerung des EBITDA um 104,4 Mio. â‚Ź auf –51,1 Mio. â‚Ź, der Gesamtumsatz stieg um 17% auf 1.333,2 Mio. â‚Ź. Auch bei den Kunden wuchs Sky um 351.000 auf nunmehr 3.363.000. Konzernchef Brian Sullivan bekräftigte sein Ziel, zumindest vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in diesem Jahr schwarze Zahlen zu schreiben. Auch Medienmilliardär Rupert Murdoch, der 54,8% der Sky-Aktien hält, zeigt sich laut Sullivan „begeistert“ von der Entwicklung bei Sky Deutschland. In Bälde werden auch Zahlen fĂźr Sky Ă–sterreich erwartet.  (red)

Bilanz Vorjahr wieder positiv

ORF schrieb Plus

Š ORF/Thomas Jantzen

Wien. Der ORF-Konzern lag mit 4,5 Mio. â‚Ź Gewinn (EGT) im positiven Bereich, auch die ORF-Mutter schrieb mit einem Ăœberschuss von 1,7 Mio. â‚Ź zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen. Dies sei „keine Selbstverständlichkeit“, so Alexander Wrabetz und Richard Grasl mit Blick auf die Konjunkturkrise am Werbemarkt und die harten Verhandlungen mit der Belegschaftsvertretung fĂźr ein Personalpaket, das zum Erreichen der GebĂźhrenrefundierung notwendig war.  (APA)

0 , /ÂŽ * ,0  Š<Ă&#x2026;Ă&#x2026;Ă? Ă&#x2026;Â&#x2020;UÂ&#x192; gĂ&#x153;<Â&#x17D;Ă? Â&#x192;Ă gÂ&#x2014; Â&#x2020;Â&#x2014;_Â&#x2020;Ă&#x161;Â&#x2020;_Ă&#x201D;gÂ?Â?gÂ&#x2014; Â&#x2014;sÂ?Ă _gĂ Ă&#x201D;Â&#x2014;zgÂ&#x2014; <Â&#x2014;ÂŻ gÂ&#x2020;Â&#x2014; Ă&#x2026;Ă?<Ă Ă gĂ&#x2026; Â&#x2014;zgLÂ?Ă?\ Ă&#x2026;Â?Â&#x2014;_gĂ Â&#x2014; gÂ&#x2020;Â&#x2014; -Ă?Ă&#x2026;Ă?gÂ&#x201D; Ă&#x161;Â?Â&#x2014; gÂ&#x2020;Ă&#x2026;Ă?Ă&#x201D;Â&#x2014;zgÂ&#x2014; Ă Ă&#x201D;Â&#x2014;_ Ă&#x201D;Â&#x201D;Ă&#x2026; Ă Ă&#x201D;UÂ&#x17D;gÂ&#x2014;\ zgĂ <_g sĂ&#x2014;Ă -Â&#x2020;g zgÂ&#x201D;<UÂ&#x192;Ă?ÂŻ * ,0  o 6Â&#x2020;Ă Â&#x192;<LgÂ&#x2014; _<Ă&#x2026; /g<Â&#x201D;ÂŻ

Â&#x2020;g_gĂ&#x20AC;Â Ă&#x201E;Ă&#x17D;gĂ&#x20AC;Ă&#x20AC;gÂ&#x2020;UÂ&#x192;Â&#x2020;Ă&#x201E;UÂ&#x192;gĂ&#x201E; *Ă&#x20AC;gĂ&#x201E;Ă&#x201E;gÂ&#x192;<Ă&#x201C;Ă&#x201E;

Ă Ă&#x201D;UÂ&#x17D;Â&#x2026; Ă&#x201D;Â&#x2014;_ 5gĂ Â?<zĂ&#x2026;zgĂ&#x2026;gÂ?Â?Ă&#x2026;UÂ&#x192;<sĂ? Â&#x201D;ÂŻLÂŻÂŻ\ Ă&#x201D;Ă?gÂ&#x2014;LgĂ zĂ&#x2026;Ă?Ă <{g ¤Ă&#x201C;\ Ă?¤ââ -Ă?ÂŻ * Â?Ă?gÂ&#x2014;\ /gÂ? ÂłxĂ? âĂ&#x201C;Ă&#x2030;xĂ&#x201C; lâĂ&#x201C;Â&#x2026;â\ Ă&#x2026;gĂ Ă&#x161;Â&#x2020;UgJÂ&#x2014;ŠÂ&#x2026;_Ă Ă&#x201D;UÂ&#x17D;ÂŻ<Ă?\ Ă&#x161;Ă&#x161;Ă&#x161;ÂŽÂ&#x2014;¨Â&#x2026;_Ă&#x20AC;Ă&#x201C;UÂ&#x17D;ÂŽ<Ă&#x17D; ORF-Finanzdirektor Richard Grasl vermeldet dem Stiftungsrat positive Zahlen. Enterl_216x288.indd 1

28.09.11 14:54


Marketing & Medien

8 – medianet

Freitag, 1. März 2013

ServusTV Neues Programmschema unter der Qualitäts-Prämisse für Zielgruppe unabhängig von nationalen Grenzen

short

„Weltoffen und verwurzelt“

pixelart kreiert neue ­Marke Hagleitner Family Salzburg. Mit einem integrativen Gesamtkonzept hebt die Salzburger Werbeagentur pixelart communication die neue Marke Hagleitner Family aus der Taufe, welche nun das Hotel Hagleitner mit Ausrichtung auf Kinder und Familie und das Hotel Mavida mit Schwerpunkt Design und Wellness unter einem Dach vereint. Das Team von pixelart um Kreationsgeschäftsführer Alex Aichner zeichnet für die strategische Markenkreation als auch für optischen Auftritt von Hagleitner Family verantwortlich.

Im Talk über Quotenanspruch, Ambitionen im Frühstücksfernsehen sowie Crossmedia-Vermarktung. Wien/Salzburg. Vorige Woche präsentierte ServusTV das neue Programmschema; medianet sprach mit Programmdirektor Klaus Bassiner und Country Manager Sales Austria Joanna Jarosz.

Krennzgenial: Magazine rund um Tier & Familie

© Krennzgenial

medianet: Nach gut dreieinhalb Jahren on air und einem MA von 1,2% – wie hoch haben Sie sich die Latte bis Jahresende gelegt? Bassiner: Wir haben uns für 2013 sehr viel vorgenommen. Wir sind in den letzten Jahren stetig gewachsen und das ist auch für dieses Jahr unser Ziel. medianet: Eine wesentliche Neuerung ist ab April ein eigenes Frühstücksfernsehen – Puls 4 erreicht damit derzeit als Spitzenwert gerade mal 57.000 und durchschnittlich 35.000 Zuseher. Warum investiert man trotzdem in die Morgenschiene? Bassiner: Weil wir überzeugt sind, dass es zu uns passt. Wir schauen dabei nicht auf andere, sondern konzentrieren uns auf die Dinge, die wir tun. Ich bin mir sicher, mit ‚Servus am Morgen‘ können wir viele Zuschauer für uns begeistern. Der ‚Servus-Raum‘ hat so viel Facetten, so viel Geschichten, die wir erzählen wollen, und Servus am Morgen bietet uns hier tolle Möglichkeiten, den Zuschauer zu begeistern.

Special Interest-Magazin Crazy4Dogs aus dem Verlag Krennzgenial.

Schwechat. Mit All4Family, All4Pets und Crazy4Dogs bedienen Geschäftsführer Martin Lagler und Martina Krenn, Herausgeberin und Chefredakteurin, die Zielgruppen Familie, Tierliebhaber und Hundebesitzer mit den drei Magazinen sowie den zugehörigen Online-Plattformen. Für 2013 sehen sich die Special Interest-Magazine gerüstet: Das Layout wurde nochmals leserfreundlicher gestaltet, Vertriebswege, Erscheinungstermine und ÖAK-geprüfte Stückzahlen überarbeitet, redaktionelle Inhalte angepasst und Themenspecials forciert.  www.krennzgenial.at

medianet: Die thematische Gliederung nach Wochentagen ist bei anderen Sendern bereits üblich.

Anmeldung zu „Cannes Lions 2013“ ab sofort

Programmdirektor Klaus Bassiner und Country Manager Sales Austria Joanna Jarosz.

Welche Erfahrungswerte dienten als Grundlage für Ihre programmliche Einteilung? Bassiner: Wir gliedern die Wochentage nicht nach Themen. Wir versuchen, auf bestimmten Slots eine Verlässlichkeit für die Zuseher herzustellen, damit sie sich noch mehr an den Sender gewöhnen können. Thementage im klassischen Sinn sind für uns keine Option. medianet: Wie groß ist die Herausforderung, als länderübergreifender Sender im Bezug auf die Programmgestaltung nicht nur österreichische Zuseher als Zielgruppe zu haben? Bassiner: Anspruchsvolles Qualitätsprogramm trifft immer seine Zielgruppe und ist unabhängig von nationalen Grenzen. Unser Publikum ist weltoffen und verwurzelt, so wie unser Programm. Wir haben den Anspruch, dass wir bestmögliche Qualität bei allem, was wir tun, erzeugen und damit werden wir eine weiter wachsende

Zahl von Zusehern begeistern. Und das im gesamten Servus-Raum und darüber hinaus. medianet: In Schladming ist gerade die Ski WM zu Ende gegangen. Servus TV hält aktuell die Rechte der Eishockey-Liga in Österreich, zuletzt wurden dem Sender Ambitionen bei den Fußball BundesligaRechten nachgesagt. Welche Ambitionen hat Servus TV im Bezug auf Sportrechte? Bassiner: Wir sind mit unserem Sportangebot schon gut aufgestellt. Wir konzentrieren uns auf das, was wir haben. Ob Eishockey oder World Rally Championship oder auch Red Bull Series, unser Ziel ist es, uns ständig zu verbessern. Weitere Rechte sind derzeit für uns kein Thema.

medianet: Welche crossmedialen Vermarktungsoptionen ergeben sich aus TV-Sender und Printprodukten aus Ihrem Haus? Jarosz: Wir sind mit den Kollegen von Red Bulletin, Servus in Stadt und Land, Seitenblicke, Terra Mater natürlich in permanenten Austausch. Natürlich versuchen wir, gemeinsamen Kunden eine crossmediale Plattform anzubieten. 2013 werden wir dazu nutzen, konkrete Ideen zu entwickeln und maßgeschneiderte Angebote im Markt zu platzieren.  (fej/hof)

medianet: Servus TV sieht sich als ‚öffentlich-rechtlicher‘-Privatsender mit relativ hohem Qualitätsanspruch. Lässt sich diese Positionierung auch als ein Verkaufs-

Portal Nachrichten „vom Wallersee bis Washington“

Spot Premiere exklusiv auf ProSiebenSat.1 Puls 4-Sendern

Wien. Seit heute ist mit „www.österreich.at“ ein neues Nachrichtenportal on air. Das Portal der Mediengruppe Österreich setzt – wie berichtet – auf News, Personalisierung und Regionalisierung. „Ab heute wird ‚Österreich online‘ neu! Ob Bezirksnachrichten oder Welt-News – mit ‚österreich.at‘ starten wir ein Portal, bei dem die User bestimmen, was sie lesen möchten – vom Wallersee bis Washington“, gibt CEO Oliver

Wien. Unter dem Motto „Boost your run!“ präsentiert der internationale Sportriese Adidas sein neues, innovatives Dämpfungssystem für Runningschuhe, „boost“. Die Kampagne läuft dabei heute um 20:15 Uhr exklusiv auf Puls 4, ProSieben Austria, Sat.1 Österreich und kabel eins austria. Adidas setzt auf das TV-Umfeld der ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe und damit erstmalig auf die Spotpremiere als Sonderwerbeform. Michael Stix, Geschäftsleitung ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe, über die Kampagne: „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich Adidas dazu entschlossen hat, die aktuelle Kampagne als exklusive Premiere auf all unseren Sendern zu präsentieren.“ Georg Kovacic, Senior Manager Marketing Adidas Austria GmbH: „Eine aufmerksamkeitsstarke und innovative Werbeform liegt bei der Einführung dieses Hightech-Produkts daher nahe. Die Spotpremiere auf allen Sendern der ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe kurz vor dem Hauptabendprogramm ist eine optimale Plattform zum Start der Adidas ‚boost‘-Kampagne 2013.“  (red)

Voigt das Startsignal zum neuen Portal, dessen markantestes Merkmal eine durchgängig rote Spalte mit für User personalisierbare News darstellt.

Million bis zum Jahresende „Innerhalb des ersten Monats wollen wir bei den Unique Clients die 500.000er-Marke knacken und die Million zu Jahresende“, so Chefredakteur Niki Fellner.  (red)

© Österreich

trafikant für Gestaltung des Life Ball 2013

Nach persönlichen Interessen können User News in eigener Spalte anzeigen lassen.

© Adidas

österreich.at hat Launch vollzogen Adidas startet „boost“-Kampagne

Wien/Cannes. Ab sofort können sich junge Kreative zur österreichischen Vorausscheidung, der Young Lions Austria Competition anmelden – Print ist wie jedes Jahr die gefragteste Kategorie, Film holt auf. Bis zum 13. März können sich österreichische Junglöwen noch unter „www.younglions.at“ zum großen Nachwuchswettbewerb der ORF-Enterprise anmelden. Die Gewinnerteams der Kategorien Print, Media, Cyber, Young Marketers und Film fliegen im Juni nach Cannes und nehmen im Rahmen des 60sten Festivals of Creativity (16. bis 22. Juni) an der internationalen Young Lions Competition teil.

Wien. Wie schon im Vorjahr zeichnet die Agentur trafikant für die grafischen Umsetzungen zum „Life Ball 2013“ verantwortlich, welche u.a. Gestaltung der Räumlichkeiten oder Design der eigenen Straßenbahnen umfasst. (red)

medianet: Sie haben angekündigt, das Red Bull-TV-Fenster zu erweitern. Ergeben sich hier in Kombination mit dem Stammprogramm besondere Angebote für Werbekunden? Jarosz: Die Ausweitung des Red Bull TV-Programms bei ServusTV hat weniger mit Vermarktungsaspekten, sondern vielmehr mit inhaltlichen Gründen zu tun. Das Red Bull TV-Programm hat sich gerade am Samstagvormittag eine treue Zuseherschaft erarbeitet und wir glauben, dass wir mit diesen exzellenten Inhalten noch erfolgreicher sein können. Viel wichtiger für unsere Kunden ist, dass wir Werbemöglichkeiten über alle Plattformen anbieten. D.h. nicht nur TV, sondern natürlich auch Online und Mobile Apps. Gerade der Bereich der PreRolls ist für uns ein zentrales Thema 2013.

© ServusTV/Elisabeth Kessler

medianet: 2012 lag ServusTV im Jahresschnitt bei 1,2% Marktanteil, ebenso im Jänner 2013. Welche Zuwächse erhofft man sich mit der aktuellen Programmreform? Klaus Bassiner: Wir planen gar keine Programmreform, wir verfeinern lediglich ein paar Dinge. Wichtigstes Ziel ist, dass wir bei allem, was wir tun, unserem Qualitätsanspruch gerecht werden. Wenn uns das gelingt, werden das auch die Zuschauer honorieren.

argument verwenden? Joanna Jarosz: Wir sehen uns nicht als öffentlich-rechtlicher Privatsender. Wir sehen uns als Sender, der für hohe Qualität im Inhalt und im Produktionsbereich steht. Und mit dieser stringenten Qualitätsprogrammierung bieten wir hochwertige Premiumumfelder für unsere Werbekunden an und erzielen in Verbindung mit kurzen Werbeblöcken eine sehr hohe Werbewirkung sowie ein starkes Involvement.

Adidas präsentiert neues Dämpfungs­ system „boost“ in aktueller Kampagne.


Social Media

Freitag, 1. März 2013

medianet – 9

Gastkommentar Illegale Gewinnspiele können Unternehmen den Kragen kosten und zu einem bösen Erwachen führen

Law and Order in Facebook-Town Was viele nicht wissen: Soziales Netzwerk achtet penibelst auf die Einhaltung seiner Promotion-Richtlinien.

EdgeRank: der neue Feind Der EdgeRank bestimmt, wie hoch oder niedrig die Sichtbarkeit einer bestimmten Aktion auf meiner Facebook-Seite gewertet wird. Ist dieser also niedrig, werden Postings von weniger Menschen (Fans) gesehen – und die Reichweite ist dementsprechend niedrig. Es ist also wichtig, zu wissen, wie ich diesen Rang im Newsstream aus-

No risk, but success ... Nicht nur für Facebook, sondern für den gesamten Bereich des Social Media Marketing ist es wichtig, einen Spezialisten an Bord zu haben, der die Erfahrung und das Knowhow besitzt, die formulierten Ziele mit kreativen und legalen Aktionen zu erreichen. Denn ein falsch geführtes Gewinnspiel kann die monate- oder sogar jahrelange Arbeit am eigenen Facebook-Auftritt binnen Sekunden zunichtemachen. Für jedes Budget gibt es die passende und individuelle Lösung einer erfolgreich durchgeführten Gewinnspiel-Aktion – und das streng nach den Facebook-Richtlinien. Wenn Sie wissen wollen, wie ein professionelles Facebook-Gewinnspiel für Ihr Unternehmen aussehen könnte – wir beraten Sie gern!

Der Sheriff greift hart durch Die scheinbar einfachste Möglichkeit, zu erreichen, dass meine Fans ihre Interaktion steigern oder ich andere Facebook-NutzerInnen dazu animiere, meine Seite zu liken, sind Gewinnspiele: Attraktive Preise ziehen ordentlich neue Fans an, so die Theorie. Doch genau hier ist Vorsicht geboten: Nicht jedes Gewinnspiel ist legal! Was viele Unternehmen nicht wissen, ist, dass Facebook exakte Richtlinien für den Umgang mit Promotions hat und diese auch streng verfolgt. So ist es beispielsweise verboten, die facebookeigenen Interaktionsmöglichkeiten wie ‚like‘, ‚share‘ oder ‚comment‘ für Gewinnspiele zu nutzen. Auch die Argumentation, dass es al-

Promotion-Check! Facebook wirft mehr als nur ein Auge auf werbende Unternehmen.

le anderen auch so machen, bringt einen in diesem Fall nicht weiter. Im schlimmsten Fall kann dies einen permanenten Facebook-Ausschluss für das Unternehmen nach sich ziehen, denn das Soziale Netzwerk ist seit Kurzem verstärkt auf

der Jagd. Das Beispiel der innerhalb von nur drei Tagen gesperrten Seite ‚Only Apple Products‘, das momentan in einigen Social Media-Blogs thematisiert wird, zeigt, dass Zuckerberg und sein Team ihre Kontrolle verschärft haben und

© j.philipp@media-productions.at

Wien. ‚Wir brauchen mehr Fans auf unserer Seite!‘ So oder so ähnlich könnte die Anweisung des Chefs eines Unternehmens lauten. Viele Fans in kürzester Zeit zu generieren, ist der große Wunsch. Und das am besten umsonst. Doch wie gelingt das, ohne in die Illegalität zu rutschen und am Ende aufgrund von Geiz und Unwissenheit alles zu verlieren?

es vor allem auf reichweitenstarke Pages abgesehen haben.

© dpa/Daniel Reinhardt

Nina Bazza

bauen und erhöhen kann, um an eine optimale Reichweite meiner Zielgruppe zu kommen und die Sichtbarkeit meines Unternehmens zu erweitern. Die Betreuung einer Facebook-Seite endet nicht mit der einmaligen Erstellung der Seite und dem Posten von Neuigkeiten. Es ist für ein Unternehmen wichtig, zu verstehen, wie man am besten sein Zielpublikum anspricht und dieses zur Interaktion animiert. Guter Content allein reicht aber oft nicht mehr aus, und so veranstalten viele Seiten zum Großteil ordnungswidrige Gewinnspiele direkt auf der Timeline, um gegen die Konkurrenz aufzufallen.

Nina Bazza ist Social Media Manager bei Modern Mind Marketing. n.bazza @mhoch3.at www.mhoch3.at Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Future Connection Wien zeigt auf Kommunikationsexpertin Margot Heinrici über nachhaltige Wertschöpfung dank messbarer Marktbearbeitung

Kommunikation als Investition

Wie Sie mit Schlagwörtern wie Return on Communication und Kommunikationskennzahlen im B2B-Bereich umgehen lernen.

Kosten und Resultate direkt zuordnen Die veränderte Rolle der Kommunikation als werttreibender Faktor bringt mehr denn je das Verlangen nach Messbarkeit und Effizienz hervor. Kosten und Erträge der Maßnahmen müssen einander direkt zugeordnet werden können. Wenn nicht nur die Anzahl der Besucher auf der Website gemessen werden kann,

„Steigern Sie nachhaltig Ihren Unternehmenserfolg mittels Investition in

promotion

Ihre Kommunikation. “ MARGOT HEINRICI, GF FUTURE CONNECTION WIEN

sondern auch die Leads mit konkretem Wert oder sogar effektiven Verkäufen, dann kann man beurteilen, ob sich eine Maßnahme wie ein Mailing lohnt. Die Wirkung von Kommunikation ist jedoch wesentlich komplexer und weitreichender. Auch wenn Kommunikation oft keine direkt zuweisbaren Erträge generiert und es keine unmittelbaren Verbindungen zu einem finanziellen Return on Investment gibt, so besteht doch eine Reihe indirekter Indikatoren für eine betriebswirtschaftliche Wertgenerierung.

Kommunikation unterstützt Zielerreichung Die Bedeutung der Kommunikation als Wertschöpfungsfaktor muss integriert verstanden werden und erschließt sich nicht

im bloßen Gegenüberstellen von Kennzahlen. Vielmehr ist hier die Frage nach dem weiteren Nutzen relevant: Welchen Beitrag leistet die Kommunikation für die Erreichung strategischer Ziele? Welche Maßnahmen sind profitabel? Welche think forward: Eine Neudefinition des Werts der Kommunikation. Einsparungspotenziale Kommunikationsmaßnahmen im lassen sich durch zielgerichtetere Sinne einer strategischen UnterMaßnahmen identifizieren? Die nehmensentwicklung betrachtet, frühzeitige Integration der Komträgt jede einzelne Maßnahme zumunikation auf Unternehmenssätzlich zu immateriellen Werten ebene hat den Vorteil, dass Kombei. Größere Maßnahmen wie ein munikation die strategische EntRelaunch des Unternehmensaufwicklung unterstützt. tritts könnten über mehrere Jahre aktiviert und abgeschrieben Nutzenbeitrag werden. einzelner Maßnahmen © Future Connection AG (2)

Wien. Immer mehr Unternehmen im B2B-Segment erkennen ihre Kommunikationsleistungen als wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg, zumal diese Umsatz und bessere Profitabilität generieren können. Daher sollte Kommunikation nicht ausschließlich als Kostenfaktor betrachtet werden.

Kommunikationseffizienz beginnt bereits bei der Kostendifferenzierung und der Formulierung konkreter, messbarer Marketingziele. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen verschmelzen die aufgewendeten Marketingkosten oft zu einer einzigen, unzugeordneten Größe. Werden

Vom ersten Eindruck zur Marke Die immateriellen Werte von Kommunikation werden oft vernachlässigt. Dabei haben Differenzierung, Image und Bekanntheit großen Einfluss auf die Attraktivität Ihres Unternehmens.

Eine entsprechende Positionierung im Kommunikationsauftritt und die strategische Ausrichtung der Maßnahmen schaffen eine klarere Unterscheidung von Mitbewerbern und steigern den Unternehmenswert. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Umdenken und in einer Neudefinition des Werts von Kommunikation. Strategisch ausgerichtete Kommunikation ist ein prozessorientierter Werttreiber, der langfristig in die Marke einzahlt und auf vielschichtige Weise betriebswirtschaftlichen Mehrwert generiert.

KONTAKT/INFO/WIEN Bringt Sie Ihre Agentur weiter? Als strategisch denkende Kommunikationsagentur wollen wir Sie und Ihr Unternehmen erfolgreicher machen. Wir stellen Bestehendes infrage, erarbeiten mit Ihnen ein zukunftsweisendes Konzept und setzen Maßnahmen nachweislich strukturiert und zielführend um.

Future Connection GmbH Kommunikationsagentur Börsegasse 9/7, 1010 Wien +43 1 904 99 00 wien@fconnection.com www.fconnection.com/medianet


B i z-ta l k C LA S S IC

10 – medianet

Freitag, 1. März 2013

Konzert Green-Event

1

© ORF/Philipp Naderer

© medianet/Szene1/Monika Fellner

1

2

1. Louie Austen und Valerie; 2. Alex Jokel (Radio Wien-Moderator), Michael Renk (DJ); 3. Jasmin Dolati (Radio Wien-ProgrammchefIn) mit Schwester Jaqueline (li.).

2

3

Sängerin Valerie teilte die Bühne mit Louie Austen

4

1. Alfred Neugebauer (Vienna Vikings), Peter L. Eppinger (Moderator), Christian Chytil (impacts); 2. Team ­Impacts; 3. Martin Distl (Styria Multimedia), Didi Tunkel (Splashline); 4. Moritz Walcherberger (tips), Dominik Frey (leadersnet), Gunther Paukert (BOKU Wien).

„Begegnen, kennenlernen und genießen“

impactsGeschäfts­ führer ­Christian Chytil.

Event mit impact Genuss Vor Kurzem luden Cateringfirma impacts und Geschäftsführer Christian Chytil zum diesjährigen impacts-Kundenevent. Durch den Abend – und vor allem durch die kulinarischen Gänge – führte Moderator Peter L. Eppinger. Der Green-Event sollte den Gästen die Vielfalt regionaler und biologischer Kompositionen näherbringen; das Angebot reichte von Bio-Rind über Bachsaibling bis zu Fair Trade-Pralinen. Zu den Highlights des Abends gehörten der Auftritt von Eric Papilaya und die Kreationen von Cocktail World Champion Mario Hofferer. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem Dietmar Tunkel (GF Splashline), Harald Fleischer (ÖAMTC), Mario Hofferer (Cocktail World Champion), Alfred Neugebauer (Raiffeisen Vikings Vienna), Martin Distl (Styria Multi Media Corporate), Markus Bürger (TÜV Austria), Ronald Tremmel (Apple) und Robert Markowitsch (McDonald’s Franchise). Der Abend wurde ganz dem Motto „begegnen, kennenlernen und genießen“ gewidmet.  (red)

Radio Wien-Lounge Steigenberger Hotel Herrenhof Am 26. Februar fand wieder einmal die „Radio Wien Afterwork Music Lounge“ statt. Radio Wien präsentierte dieses Mal die österreichische Chanson-Sängerin Valerie. Zusammen mit dem Pianisten Clemens Wenger stellte sie den vielen Besuchern ihr neues Album „Les nuits blanches“ (zu Deutsch „Die weißen Nächte“) vor. Besonderer Gast des Abends war der international bekannte Jazz-Musiker Louie Austen, der ebenfalls seine neue CD „What a Comeback“ präsentierte – einer der Höhepunkte des Abends war das Duett der beiden Künstler.

Feste Tradition in der österreichischen Musikszene Die Radio Wien Music Lounge ist fester Bestandteil der österreichischen EventSzene und findet jeden letzten Dienstag im Monat bei freiem Eintritt statt. Neben LiveAuftritten gibt es auch immer ein Radio Wien DJ-Set zum Ausspannen nach der Arbeit. Zu Gast am 26. Februar waren unter anderem Radio WienProgrammchefin Jasmin Dolati und Radio Wien Moderator Alex Jokel.  (dp)

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Karriere & Menschen, über die man spricht

Juliana Metyko-Papousek Aids Hilfe Wien

Johannes Göstl (44) ist seit Anfang 2013 als selbstständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt auf Konfliktmanagement und als Mediator in Wien tätig. Er konnte vor seiner Selbstständigkeit viel Erfahrung bei seiner Arbeit für Schindler Aufzüge sammeln.

Der frühe Wurm hat einen Vogel Das Werk von Kabarettist Michael Niavarani ist der Buchliebling 2012 in der Kategorie Belletristik. Großteils erfundene „Geschichten, Dialoge, Gedanken und ein Romanchen“ werden auf gewohnt unterhaltsame Art zum Besten gegeben – ein Hauch Ironie und Gesellschaftskritik schwingen dabei immer mit. Amalthea Signum Verlag, 22,95 €, ISBN 978-3-85002-764-9.

M e l a n ie M i tsche , Ide n t um

Das identum-Team hat mit Melanie Mitsche eine neue Mitarbeiterin im Kontakt. Mit ihrer Erfahrung verstärkt Mitsche seit 2013 bei identum das Kontaktteam für The North Face in der Umsetzung einer europaweiten Handelsmarketingkampagne. Zuvor war sie bereits als Grafikerin tätig.

anno dazumal

tipp des tages

© Amalthea Signum Verlag

Die Wiener Agentur Home Digital verstärkt sich seit Anfang des Jahres in der Kundenberatung mit Florian Plüer. Zuletzt war Plüer bei der Agentur LimeSoda Interactive Marketing als Partner und Kundenberater tätig. Er arbeitete bereits für Kunden wie Zurück zum Ursprung und Trünkel.

J o ha n n es Gö s t l , S e l bs ts t ä nd i g © Foto Hruby

Flo r i a n P l üer , HO ME D i g i ta l

© identum

© Aids Hilfe Wien/Christian Houdek

Einstieg Anfang 2013 übernahm Juliana Metyko-Papousek (38) die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit der Aids Hilfe Wien. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Aids Hilfe Wien ist Metyko-Papousek für die strategische Planung und Umsetzung im Bereich externe und interne Kommunikation, den Bereich Corporate Publishing sowie die Online-Kommunikation verantwortlich. Hauptziel ist der Ausbau des Pressebereichs und im Zuge dessen die Positionierung der Aids Hilfe Wien in den Medien. Metyko-Papousek arbeitete zuvor in der Pressestelle der Swatch Group Österreich.

Der erste Marketing NativesEvent dieses Jahres dreht sich ganz um das Thema „Marketing Strategies in Action“ und findet am 11. März ab 18:30 Uhr im WKO, Julius-Raab-Saal, statt.

© adsandbrands

präsentiert von

© Home Digital Full Service

3

Osram GmbH Die Osram GmbH erblickte vor mehr als 100 Jahren das Licht der Welt und prägte die deutsche Wirtschaft. Noch heute gehört das Unternehmen zu den führenden im Bereich der Herstellung elektrischer Produkte. Die Osram-Drahtlampen sollten, so die Anzeige, schon Anfang des Jahrhunderts neben unzerbrechlich vor allem eines sein – energiesparend. Anzeige vom 21.9.1912

medianet marketing & media  

medianet marketing & media - 2x die Woche neu

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you