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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 4. OKTOBER 2011 – 7

marketing & media Einfach Geil! ... 10% Wochenreichweite SHORT

© APA/Georg Hochmuth

HD, 3D und Video-onDemand-Offensive bei 3

Eva Dichand hat die Gratiszeitung Heute zu einem der erfolgreichsten Printmedien des Landes gemacht – nun macht sich die Herausgeberin auf, den etwas in die Jahre gekommenden Online-Auftritt des Gratis-Mediums auch auf Vordermann zu bringen. Seite 13

© Die Grünen

Dynamik Christian Haspl (Bild), Product Manager TV/VOD, und Paul Seimann, Product Manager Terminals, erwarten auch in Zukunft eine sehr dynamische Entwicklung des Mobil TV-Bereichs von Hutchison 3G Austria. Seite 8

© Ja! Natürlich Naturprod./APA-Fotoservice/Ehm

Dieter Brosz, Mediensprecher der Grünen Österreichs, stellt sich die Frage, welchen Informationsgewinn Wähler und Wählerinnen von Regierungsinseraten mit Slogans wie: „Regierung Faymann stoppt die Zweiklassenmedizin“ wohl haben können. Seite 14

© Hutchison 3G Austria

Martina Hörmer, IAA-Präsidentin & bei Rewe verantwortlich für die Marke „Ja! Natürlich“, erklärt, warum es in der Debatte um Regierungsinserate einer besonnenen Diskussion bedarf, und warum Regierungsinserate etwas Selbstverständliches sind. Seite 14

MEDIANET TV HEUTE

Personalia Abgang von Werle macht Rochade notwendig

© ideenwerk/Pro Juventute

News Verlag: E. Veser neuer CFO

© Klaus Knuffmann

ideenwerk gibt Kindern rettende Ballons in die Hand. click+>www.medianet.at

Ekkehard Veser wird neben seiner CFOFunktion auch Stellvertreter des CEO.

Wien. Ekkehard Veser wird mit 1.11. neuer CFO/COO und Mitglied der Geschäftsführung des Magazinverlags. Er folgt Johannes Werle nach, der den News Verlag in Richtung Mediengruppe Rheinische Post verlässt. Veser, seit 1995 beim NewsMehrheitseigentümer Gruner+Jahr tätig, war zuletzt kaufmännischer Leiter und stellvertretender Geschäftsführer von G+J Media Sales in Hamburg. Veser werde Axel Bogocz, Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe, als dessen Stellvertreter und kaufmännischer Leiter zur Seite stehen, hieß es weiter (s. auch Seite 9 in dieser Ausgabe).


C OV ER

8 – medianet

SEITENEINWURF

ORF gegen VÖP: das ist Brutalität!

Dienstag, 4. Oktober 2011

Hutchison 3G Nach zahlreichen Angebotserweiterungen forciert „3“ nun die Bereiche 3D und Video-on-Demand

„Der Markt arbeitet genau in unsere Richtung“ Christian Haspl und Paul Seimann rechnen auch heuer mit einer dynamischen Mobile-TV-Entwicklung. PETER SUWANDSCHIEFF

enn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie man die neue, verbal etwas ungewöhnliche Gangart des ORF gegenüber seiner Privaten Konkurrenz deuten soll. Alexander Wrabetz betont in letzter Zeit gern, dass sich die Mehrheit der heimischen Privatsender in „ausländischem Besitz“ befinde und dass Dinge wie die Rundfunkgebühren nicht für Millionäre gedacht seien. Sein Slogan kürzlich: „Die Haushaltsabgabe darf keine Reichenabgabe an Reiche werden.“ Aussagen wie diese bergen eine Grundstimmung in sich, die dann doch etwas verwundert. ORF und Private sollten ihren Kampf auf dem Bildschirm austragen. Das subtile Schüren von Ressentiments gegenüber ausländischen Medien oder wohlhabenden Österreichern, die ihr Geld in den Medienstandort Österreich investieren, stimmt einen nachdenklich. Da könnte man sich dann genau so eine Gewista oder einen News-Verlag auf die Zielscheibe kleben, denn dort sind auch zu einem nicht unbeträchtlichen Teil nicht österreichische Teilhaber on Bord. Gut wäre eine Abrüstung der Worte – gerade für Menschen mit Verantwortung in Medienunternehmen bedarf es einer ganz besonderen Sensibilität, auch wenn einem die Privatsender wie ein Stachel im Allerwertester stecken! d.fejzuli@medianet.at

W

TIPP DES TAGES

Wien. Es war im Oktober 2004, als „3“ sein Mobile TV-Angebot in Österreich startete und damit ein Stück Pionierarbeit hierzulande leistete. Nach der anfänglichen Zurückhaltung auf Userseite „steigt die Datennutzung jetzt stetig weiter“, berichten Christian Haspl, Product Manager TV/VOD, und Paul Seimann, Product Manager Terminals, im Gespräch mit medianet. „2004 waren wir mit unserem Angebot fast noch zu früh dran. Mittlerweile ist der Markt allerdings reif und arbeitet genau in unsere Richtung“, meint Seimann und verweist auf ein Gesamtumsatzwachstum im Ausmaß von 19% von 2009 auf 2010.

„Bewegtbild-Apps boomen“ Neben der dynamischen Kundenstruktur sei man bei „3“ auch auf der Produkt- und Technologie-Ebene permanent auf der Suche nach neuen, innovativen Lösungen. Erst im Mai diesen Jahres wurde daher das Angebot an TV-Sendern massiv erweitert, sodass nun sämtliche von der AGTT (Arbeitsgemeinschaft Teletest) gemessenen Sender verfügbar sind. „Wir sind nun ein echter Kabelnetzbetreiber und werden auch von den Sendern als solcher wahrgenommen“, freut sich Haspl. Und: „Pro Monat streamen wir 15 Mio. Minuten – im Schnitt schaut jeder TV-Kunde 150 Minuten pro Monat am Handy fern. Das ist schon sehr beachtlich.“ Außerdem wurde dieser Tage das 3MegaNetz aufgerüstet, um den aktuell 1,222 Mio. Kunden (Stand: August 2011) flächendeckend HSPA+ anbieten zu können – bei einer Netzabdeckung von 94%. „Überall, wo es ‚3‘ gibt, kann man

© Hutchison 3G Austria

DINKO FEJZULI

Christian Haspl, Product Manager TV/VOD bei 3, geht von Kunden aus, die sich „mehr und mehr emanzipieren“ werden.

zu denselben Konditionen telefonieren und surfen“, versichert Haspl und meint damit neben Österreich auch Schweden, Dänemark, Italien, Irland, Großbritannien, Australien oder Hongkong. Neben den sogenannten 3Superphones identifiziert Haspl auch die Tablet PCs als Wachstumstreiber des Mobile-TV-Angebots. „Die Bewegtbild-Apps boomen“, zeigt er sich zufrieden und verweist auf die erst im August realisierte Angebotserweiterung durch das neue Samsung Galaxy Tab 10.1 mit Österreichs erster „Honeycomb“-App, eine spezielle Applikation, die eigens für einen „perfekten Fernsehkomfort am Tablet“ entworfen wurde, erläutert Haspl. Aber auch den 3D-Zug möchte man bei „3“

nicht verpassen. In diesem Sinne wird – ebenfalls seit diesem Sommer – ein 3D-TV-Gerät von LG mit dem 3WebCube im 3D-Bundle angeboten. Darüber hinaus wurde das erste 3D Smartphone ins Portfolio aufgenommen, das LG Optimus 3D. Mit diesem Superphone lassen sich nicht nur Filme dreidimensional konsumieren – und zwar ohne Brille –, damit kann man auch kreativ tätig werden und selbst Videos gestalten – ebenfalls dreidimensional. Als weitere Innovation des heurigen Jahres verweisen die beiden „3“-Produktmanager auf das Videoon-Demand-Angebot, das ebenfalls erst kürzlich auf Schiene gebracht wurde. „Bereits jetzt sind über 8.000 Clips aus allen Bereichen

verfügbar – einige ausgewählte Filme sogar kostenlos“, zeigt sich Haspl zufrieden. Ermöglicht würde dies über die Finanzierung mittels sogenannter Pre Roll-Spots. „Gratisspielfilme bietet außer uns noch niemand an“, meint Haspl, der gerade im Video-on-Demand-Segment ein enormes Wachstumspotenzial sieht. „Die Kunden werden sich mehr und mehr emanzipieren“, begründet er diese Vermutung. Vor diesem Hintergrund rechnen Christian Haspl und Paul Seimann auch in weiterer Zukunft mit einer sehr dynamischen Entwicklung im Bereich Mobile TV. Im Vorjahr erwirtschafteten die 570 Mitarbeiter des Konzerns einen Gesamtumsatz in der Höhe von 207,3 Mio. €.

Programm in HD Als weiterer Sender reiht sich Puls 4 in die Riege der Sender mit dem optimalen Seh-Erlebnis ein

Puls 4 eröffnet die High Definition-Ära

„Begegnungen „Begegnungen „Begegnu ngen Erfahrungen Erfahru Erf ahrungen Erinnerungen“ (Heinz Nußbaumer) Über Jahrzehnte hinweg war Heinz Nußbaumer als außenpolitischer Journalist und Autor mit Königen, Präsidenten und Revolutionsführern im Gespräch – und als stiller Briefträger zwischen Fronten unterwegs. Von Agenten beobachtet, von Militärs wiederholt verhaftet, von Bestechungsversuchen begleitet. Jetzt hat der ehemalige Präsidenten-Sprecher seine Erinnerungen zusammengeschrieben SBN: 978-3-222-13343-5, 280 Seiten, 24,99 €, Verlag Styria Premium. http://www.styriabooks.at

„Puls 4 investiert langfristig und umfangreich

© SevenOne Media; Puls 4

© Styria Premium

Wien. Gestern startete Puls4 in ein neues Zeitalter: Ab Montag, den 3. Oktober, können die Zuseher/innen Puls 4 in HD empfangen. Damit reiht sich Österreichs viertes Vollprogramm neben den Österreich-HD-Sendern ProSieben Austria HD, Sat.1 Österreich HD, kabel eins austria HD und weiteren Sendern in das Paket von HD Austria.

in den Medienstandort

Wechsel: Michael Stix, Geschäftsleitung ProSiebenSat.1 Austria Gruppe, will neuen Standort beziehen, HD-Studios inklusive.

Österreich.“

Österreich. Unser Ziel ist es, durch den kostenintensiven HD-Ausbau den erfolgreichen Wachstumskurs von Puls 4 in Österreich nachhaltig fortzusetzen. Im Zuge der neuen Anforderungen an HD beabsichtigt Puls 4, in naher Zukunft einen neuen, noch moderneren Standort mit neuen HD Studios zu beziehen“, so Michael Stix, Geschäftsleitung ProSiebenSat.1 Austria Gruppe. Mit dem Start in High Definition

MICHAEL STIX, GF PROSIEBEN SAT 1 AUSTRIA GRUPPE

„Um den Zuseher auch weiterhin das beste Programmangebot in bester Qualität zu bieten, investiert Puls 4 langfristig und umfangreich in den Medienstandort

bietet Puls 4 „noch mehr Emotionen und geballte Programmvielfalt in einzigartiger Bild- und Tonqualität. Die Blockbuster im Herbst sowie alle Serienhighlights bringen Kino-Feeling pur in die Wohnzimmer Österreichs“, so Stix weiter. Markus Bacher, Leitung Distribution ProSiebenSat.1 Austria Gruppe: „Für uns ist es ein wichtiger Schritt, Puls 4 jetzt auf das nächste technische Level zu bringen. Der Vor-

teil für den Kunden ist offensichtlich und das Verlangen nach guter Bildqualität wird mit jedem verkauften HD Fernseher und Receiver größer!“ Besonders freuen dürfen sich auch die sportbegeisterten Zuseher auf die Königsklasse: die UEFA Champions League Saison 2012/13 sowie weitere sportliche Knaller wie die National Football League, Ski-Cross und die UEFA Europa League. www.HDinfo.at


Dienstag, 4. Oktober 2011

FA C TS & BA C K G RO UND S

medianet – 9

Wechsel Gruner+Jahr-Kaufmann Veser folgt Werle bei News-Gruppe nach und wird auch Stellvertreter von News Verlag-Boss Axel Bogocz

Werle geht zur Rheinischen Post DINKO FEJZULI

Wien. Johannes Werle, bisher CFO verlässt den News Verlag und wird Holding-GeschäftsfĂźhrer der Mediengruppe Rheinische Post und CEO der MAFRA AS, der tschechischen Tochter in Prag. Die MAFRA AS ist eines der fĂźhrenden Medienunternehmen in Tschechien und gibt unter anderem die Tageszeitungen MladĂĄ fronta Dnes und LidovĂŠ noviny heraus. DarĂźber hinaus wird Werle auch die operativen Aktivitäten der Gruppe in der Slowakei und in Polen verantworten. Die Nachfolgefrage ist auch schon geregelt: Werle-Nachfolger beim News-Verlag wird Ekkehard Veser. Seit 1995 beim News-MehrheitseigentĂźmer Gruner+Jahr tätig, war Veser zuletzt kaufmännischer Leiter und stellvertretender GeschäftsfĂźhrer von G+J Media Sales in Hamburg. Veser werde Axel Bogocz, Herausgeber und Vorsitzender der GeschäftsfĂźhrung der Verlagsgruppe, als dessen Stellvertreter und kaufmännischer Leiter zur Seite stehen, hieĂ&#x; es weiter.

straĂ&#x;e gern als fixen CEO gesehen hätten. Werle selbst blieb auf Nachfrage stets schweigsam, zeigte sich als loyaler Soldat und verwies stets auf den Big Boss in Hamburg. Trotzdem war es kein wirkliches Geheimnis, dass er den Job gern fix Ăźbernommen hätte. So soll etwa – unter dem Applaus der damals anwesenden Belegschaft – ein News Verlag-Chefredakteur bei jener Belegschaftsversammlung, bei der die AblĂśse von SchĂśnwandt bekannt gegeben wurde, den anwesenden Klein gefragt haben: „Wie wäre es mit Werle?“ Umso härter muss Johannes

Werle von der Entscheidung Kleins getroffen worden sein, nicht mit der Fßhrung des Verlags beauftragt zu werden, sondern abermals ßbergangen zu werden: Neuer Boss im News-Tower wurde diesmal der Bauer-Mann Axel Bogocz. Spätestens da war in der Branche klar, dass es nur mehr eine Frage der Zeit sein kÜnne, bis Werle das Handtuch wirft. Aber keinesfalls wegen seinem neuen Chef; dieser hatte in der Wiener Medienbranche, als auch im Verlagshaus selbst einen sehr guten Einstand. Bogocz und Werle hätten nach Meinung vieler ein sehr gutes Tandem abgegeben. (fej)

Š Verlagsgruppe News/Ricardo Herrgott; Klaus Knuffmann

Nach seinem Abgang beim News Verlag wird Johannes Werle neuer Holding-Geschäftsfßhrer & CEO der MAFRA AS.

Johannes Werle geht nach Deutschland – neuer CFO wird Ekkehard Veser.

Zwei mal Ăźbergangen Axel Bogocz, Herausgeber und Vorsitzender der GeschäftsfĂźhrung der Verlagsgruppe News (CEO), zum Abgang: „Mit Johannes Werle verlässt uns ein Kollege, der die Geschäfte der Verlagsgruppe verantwortungsvoll gefĂźhrt und entscheidend mitgestaltet hat. Ich danke ihm fĂźr die leider viel zu kurze Zusammenarbeit und wĂźnsche ihm fĂźr seine neuen Herausforderungen alles Gute.“ Werle selbst kam 2007 zum News Verlag und wurde dort unter dem damaligen CEO Oliver Voigt neuer CFO bzw. COO der Verlagsgruppe. Und als Voigt Ende 2010 von Bord ging, war Werle fĂźr viele der logische Nachfolger. Entsprechend groĂ&#x; war die Ăœberraschung, als ihm sein Gruner + Jahr Auslandsboss Torsten-JĂśrn Klein Matthias SchĂśnwandt regelrecht vor die Nase setzte. Was folgte, war keine schĂśne Gschicht: Voigts-Nachfolger SchĂśnwandt stolperte Ăźber eine fĂźr Ăśsterreichische Branchenverhältnisse eher kleine Geschichte und wurde auf ungewĂśhnlich harte Art und Weise seitens G+J vor die TĂźr gesetzt. Die AblĂśse, die sowohl extern als auch G+Jintern als Schlappe fĂźr Auslandschef Klein angesehen wurde, kam offenbar derart plĂśtzlich, dass man so schnell keinen Ersatz fand. In dieser Situation griff man dann doch auf Johannes Werle zurĂźck, der in den darauffolgenden Monaten den News Verlag so gut fĂźhrte, dass ihn viele in der Tabor-

3DGDM3HDV@R"DRRDQDR 3JXIDSYSADH50#

'DMHD•DM3HDCHDRBGÚMRSDMTMCADRSDM&HKLDUNQ@KKDM @MCDQDMV@GKVDHRDHL/QHFHM@KSNM3DGDM3HDCHD MDTDRSDM3S@EEDKMCDQONOTKÊQRSDM53 3DQHDM TMCDQKDADM3HDCDMADRSDM,HUD 3ONQS Š APA/Uta Kellermann

*DSYS@MLDKCDM@TERJX@STOB Axel Bogocz, Herausgeber und Vorsitzender der GF der Verlagsgruppe News.


B USI NES S P RO MO TI O N

10 – medianet

Dienstag, 4. Oktober 2011

Echtes Leben – volles Programm RTL II bringt viel Gefühl auf den Bildschirm. Emotionale Formate bleiben en vogue

Unterhaltung in Reinkultur, Reality, Show und Fiction Emotion, Spannung, Fun: So spielt das Leben auf RTL II. Mit Entertainment-Formaten und Eigenproduktionen in Serie ist der Sender auch beim heimischen Publikum hoch im Kurs. On air: Die neuen Folgen der beliebtesten Dokuund Reality-Soaps, Live-Shows, Science Fiction-News und Mystery-Musts.

Mit bis zu 9,2% MA

Mit bis zu 9,8% MA Luxus, Lifestyle, Lebensfreude: Robert, Ehefrau Carmen und die Töchter Davina Shakira und Shania Tyra haben alles, wovon andere nur träumen: ein Penthouse in Monaco, eine Traumvilla in St. Tropez, ein repräsentatives Haus in Kitzbühel. Ihre Hobbies: teuer!

Die zweite Staffel begleitet durch den Alltag und jettet mit dem Quartett rund um den Glamour-Globus.

Kommentar Österreich-Werbevermarkter: RTL II weiter im Aufwind Sie hämmern, sie bohren und sie streichen, was das Zeug hält: die UmbauProfis der Doku-Soap „Zuhause im Glück“. Der Name ist Programm – seit der ersten Folge haben Einrichtungsexpertin Eva Brenner, Architekt John Kosmalla und

„Formate, die begeistern“

ihre Kollegen über 100 Familien in ganz Deutschland glücklich gemacht. Nicht nur in Not geratenen Familien wird geholfen. Für die Zuseher haben die beiden wertvolle Handwerkertipps.

RTl II – das ist Lebensfreude pur. Bei allen Programmen stehen Fun, Entertainment und Leidenschaft im Mittelpunkt. Leidenschaftliche Doku-Soaps zeigen hautnah das echte Leben, ausgewählte und hochqualitative Serien sowie echte Kinohighlights begeistern die Zuschauer. Auch mit Dokumentationen, Reportagen und interessanten Wissenmagazinen spricht RTL II eine breite Zielgruppe an. Daneben setzt der Sender Akzente: mit seinem sehr erfolgreichen und modernen Nachrichtenkonzept sowie große Musikevents.

Mit bis zu 9,6% MA

Ihr Ziel: nicht nur eine saubere Wohnung, sondern die Rückkehr in das gesellschaftliche Leben. © medianet/Szene1/K. Schiffl

Millionen leiden am Messie-Syndrom: Sie wollen aufräumen, können es aber nicht. Therapeutin Sabina Hankel-Hirtz und Entrümpelungsprofi Dennis Karl packen das Problem an der Wurzel und räumen bei den Betroffenen auf.

Österreich gilt als bedeutender Markt – mit viel Potenzial nach oben. Wir wollen die Identifikation unserer österreichischen Kunden und Zuschauer mit RTL II weiter stärken. Um das Werbegeschäft weiter auszubauen, präsentiert sich der deutsche Sender in Österreich seit 2011 in neuer Gestalt: Die Senderkennungen, Werbeinsel-Trenner und Image-Trailer erhalten ein unverwechselbar österreichisches Design. Die ‚RTL II News‘ enden mit einer eigenen Wettervorhersage für Österreich. Christine Stürmer war in Österreich das prominente Sendergesicht von RTL II und in eigenen Image-Trailern zu sehen. Ab 2012 wird es auch ein neues Österreich-Magazin geben. RTL II unterstreicht damit auch die strategische Bedeutung Österreichs. Gerhard Riedler, Geschäftsführer IP Österreich GmbH

Mit bis zu 11,1% MA

© alle Bilder RTL II

Mit bis zu 12,9% MA

Nicht Erfolg macht schön – Schönheit macht erfolgreich: Doch was ist mit denen, die von der Natur nicht mit einem attraktiven Äußeren bedacht wurden? Ein Expertenteam aus Ärzten, Psychologen, Fitness-Trainern und Ernährungsberatern verhilft Kandidaten zu ihrem

Traumaussehen und neuem Selbstwertgefühl: Das Beauty-Ergebnis nach acht harten Wochen kann sich sehen lassen.

Sie sind jung, sie gehen noch zur Schule, himmeln Justin Bieber an. Und dann stellt eine einzige Nachricht ihr Leben auf den Kopf: Sie sind schwanger. „Tennie Mütter“ begleitet die Mädchen auf der emotionalen Achterbahnfahrt. Zeigt, wie die Familie, die

Freunde und der werdende Vater auf die doch überraschende Nachricht und den kommenden Babysegen reagieren.

Quelle jeweils: AGTT/GfK TELETEST; Evogenius Reporting, E 12-29 J., MA in % (KaSat), Jänner-September 2011, IP Österreich

München/Wien. Sie faszinieren, ziehen einen in den Bann und bewegen – Geschichten, die nur das Leben schreibt. Was früher im kleinen Kreis vom Nachbarn zugetragen und sogleich im trauten Familienkreis breit diskutiert wurde, bleibt auch in der bunten-TV-Variante Gesprächsthema Nummer eins. Reality- und DokuSoaps machen Quote – obwohl und gerade weil sie bisweilen gnadenlos ehrlich sind.

Die Geschichten von alltäglichen und ganz besonderen Momenten überzeugen durch Emotionen und spürbare Authentizität. Das hat Doku-Soaps flächendeckend zu einem Prime Time-tauglichen Programm gemacht, wie ein Blick auf die RTL II-Quoten und Hitlisten eindrucksvoll bestätigt. Die Reality-Formate sind, da sind sich die Experten ausnahmsweise einmal einig, ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer viel-

fältigen Fernsehlandschaft – gerade weil sie die entscheidenden Fragen nicht aus- sondern einblenden: Wie kommen wir mit unserem Leben zurecht? Wie reagieren wir auf all die kleinen und großen Fragen, Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und Konflikte? RTL II gilt im deutschsprachigen Raum als Aushängeschild dieses Genres. Stellvertretend durchleben die Stars der Sender-Welt Höhen und Tiefen, quer durch alle Milieus

und Altersklassen. Jung und Alt, der kleine Mann von der Straße, Mauerblümchen und Millionär werden gleichermaßen ins Bild gerückt.

Gefühl pur – auf RTL II Auch in der aktuellen Programm-Periode können die Zuseher wieder in die Gefühlswelten von Menschen wie du und ich und von beliebten Protagonisten eintauchen.

RTL II sorgt für ein glückliches Zuhause, hilft beim Aufräumen von Wohnung und Leben; andernorts startet man mondän ins unbekümmerte Jet-Set-Leben. Auf einem anderen Sendeplatz wandelt man auf Christian Andersens Spuren, wenn hässliche Entlein in schöne Schwäne verwandelt werden. Auch beim Start ins Leben ist RTL II mit dabei: Mit der Mutterrolle konfrontierte Teenager werden auf ihrem Lebensweg begleitet.


BUSI NE S S P RO MO TI O N

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet – 11

Genre-Vielfalt Breite Palette für ein junges TV-Publikum, ideales Umfeld für österreichische Werbewirtschaft

Am Start: Starke Serien, Newcomer & Evergreens Spannender TV-Herbst, abwechslungsreicher Fernsehwinter: RTL II garantiert Abwechslung pur. München/Wien. Serien-Formate von Rang und Namen, Re-Runs und Comebacks beliebter Dauerbrenner, neue Eigenproduktionen mit Kultpotenzial und Shows jeder Stilrichtung: RTL II startet fulminant in die Programm-Periode 2011/2012. Plus: Mit Reportagen, News- und Wissenmagazinen wendet sich RTL II an ein breiteres Publikum.

Neue Daily Soap

SHOWS | MUSIK

MYSTERY | SCI FI

EIGENPRODUKTIONEN

Frisch on screen: die neue RTL II- Serie „Berlin – Tag & Nacht“. Dreh- und Angelpunkt der neuen

Daily Soap ist eine Kreuzberger WG und ihr Kiez. In die Rolle der sieben Neo-Hauptstädter schlüpfen Laiendarsteller, deren Träume und Wünsche am harten Großstadtpflaster vielen Belastungsproben ausgesetzt werden. Auf den Straßen und in den trauten vier Wänden verschwimmen die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit. Nicht minder aufregend geht es bei „Traumfrau gesucht“ ins neue Jahr; Anfang Jänner startet die nächste Staffel. Auf Tour: Heiratslustige Junggesellen, die auf ihrer Brautschau in n den de europäischen eu

Berlin – Tag & Nacht Das neue Realtainment-Format „Berlin – Tag & Nacht“ zeigt die aufregenden und spannenden Geschichten einer siebenköpfigen Wohngemeinschaft im szenigen Berlin. Freude, Leid, Kummer & Glück ranken sich um das Leben und die Träume der Berliner WG. Sie sind jung, sie lieben Berlin und sie wohnen in der coolsten WG der Hauptstadt. Zusammen gehen die WG-Bewohner Ceylan, Marcel, Ole, Sofi, Meike, Joe, Alina und der WG-Dauergast Carlos durch dick und dünn. Und dabei wird es nie langweilig! Liebe, Eifersucht, lange Clubnächte und die Suche nach ihrem Platz im Leben – das ist „Berlin – Tag & Nacht“!

Osten begleitet werden. Garantiert sind erneut: Herzschmerz, Liebeslust und -leid.

Staffelstart im September Lange mussten Fans warten, seit 14. September wird auf RTL II wieder kraftvoll zugebissen. Die dritte Staffel der Erfolgsserie „True Blood“ hält neue Überraschungen parat: Neben den Vampiren leben nämlich noch andere gefährliche Wesen unter den Menschen und zeigen sich nicht gerade zimperlich; neu in dieser Serienstaffel: Werwölfe.

Auch „Warehouse 13“ ist mit September in die neue Saison gestartet. Eigenwillige Artefakte, Sticheleien zwischen Pete und Myka sind somit wieder Teil des Fernseh-Alltags auf RTL II.

In jeder Tonart

am internationalen Pop-Markt in die Verlängerung. „The Dome 60“ wird am 30. November aus dem Theater am Marientor in Duisburg übertragen. Welche Größen der Popszene auf die Bühne gehen, ist – noch – streng geheim.

Auch am Musiksektor spielt RTL II weiter groß auf: „Neue Hitparade“, und „Après Ski Hits“ bringen Schlagergrößen – Greenhorns und alte Show-Hasen – auf die Bühne. Mit der Erfolgsreihe „The Dome“ geht eine der größten Live-Shows

Ungeklärte Morde – dem Täter auf der Spur

Traumfrau gesucht – das Geschäft mit der Liebe

Ein Mord geschieht, ein Kind wird vermisst, ein unbekannter Toter gefunden – welche Spuren hat die Polizei? Was weiß sie über den Täter? Die Doku-Reihe „Ungeklärte Morde – dem Täter auf der Spur“ rekonstruiert Mordfälle, die von der Polizei bislang nicht gelöst werden konnten.

Wenn deutsche Männer ihre Traumfrau in Osteuropa suchen, dann hat das oft den gleichen Grund: Deutsche Frauen sind ihnen zu emanzipiert und zu selbstbewusst. Immer mehr Männer suchen deshalb ihr Liebesglück in Russland, der Ukraine, Bulgarien, Rumänien oder Moldawien.

Kriminalbeamte, Profiler und Rechtsmediziner berichten über Spuren und Ermittlungsergebnisse aus kriminologischer Sicht, Zeugen und Angehörige erinnern sich. Mit der detaillierten Beschreibung der Vorgeschichte und des Tathergangs jedes ungeklärten Falls werden die Zuschauer um Mithilfe gebeten, die gesuchten Täter zu finden.

In der RTL II-Dokusoap beschließen männliche Singles, ihr Glück im wilden Osten zu suchen. Bei der Suche nach der treuen und sensiblen Traumfrau werden sie von Partnerschaftsagentur-Experten begleitet und unterstützt. Denn vor Ort warten Frauen, die unbedingt einen deutschen Mann kennenlernen und am liebsten gleich heiraten wollen.

Torchwood Am Tatort trifft die Streifenpolizistin Gwen Cooper auf die geheimnisvolle Spezialeinheit „Torchwood“. Mit einem eisernen Handschuh belebt diese einen Toten, um ihn zu verhören und wenige Minuten später wieder sterben zu lassen. Gwen beschattet die Truppe, die jenseits aller Gesetze und auch über der Polizei zu stehen scheint. Im Zuge ihrer Ermittlungen überführt sie den gesuchten Serienmörder. Der mysteriöse Jack Harkness, der Anführer der Truppe, wirbt sie daraufhin für sein Team an. Danach ist in Gwen Coopers Leben nichts mehr, wie es einmal war: Ihre neue Mission ist es, Aliens aufzuspüren und zu vernichten sowie deren Waffen zu beschlagnahmen. Es fällt ihr immer schwerer, ihrem Partner und den Ex-Kollegen zu verheimlichen, was sie tagtäglich in ihrem Job erlebt.

The Dome ’N Sync, die Fantastischen Vier und Tic Tac Toe standen bei der Premiere der Musikshow im Jänner 1997 auf der Bühne, zuletzt rockten diesen Sommer Sunrise Avenue, Alexandra Stan und Pietro Lombardi „the house“ – vor rund 12.000 begeisterten Fans. Collien Ulmen-Fernandes und Die Atzen führten im Forum Theater Ludwigsburg durchs Programm. Heiße Beats und coole Stars – „The Dome“ ist das Pop-und TV-Event der Extraklasse. Ob in Hamburg, Mannheim oder Graz: Abfeiern bis zum Abwinken ist angesagt! Seit über zehn Jahren fasziniert „The Dome“ viermal pro Jahr seine Fans mit einem einzigartigen Live-Event. Millionen TV-Zuschauer verfolgen regelmäßig Europas größte Musikshow.

Trueblood Warehouse 13 Ausgangspunkt der spannenden Mystery-Serie „Warehouse 13“ ist das namensgebende Lagerhaus, in dem die amerikanische Regierung so ziemlich jedes merkwürdige Artefakt, mystischen oder gar außerirdischen Ursprungs, lagert, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten. Zwei Secret Service-Agenten – der unkonventionelle Pete Lattimer und die streng nach Vorschrift agierende Myka Bering – werden als Wachmannschaft zum Warehouse 13 versetzt. Neben ihrer Aufgabe als Bewacher müssen Pete und Myka aber auch selbst neue Artefakte ausfindig machen und neutralisieren, um sie dann im Warehouse 13 zu bunkern.

Die neue Hitparade „Die neue Hitparade“ bei RTL II ist eine feste Institution im Bereich populärer Schlager und deutscher Partymusik! Dafür sorgt nicht zuletzt das hochkarätige Line-up. In der neuen Ausgabe der Musikshow dreht sich wieder alles um eine Frage: Wer wird die Nummer eins bei „Die neue Hitparade“? In einem spannenden Ranking präsentiert Aleksandra Bechtel die Top 30 der deutschen Pop-Schlager und Partymusik und prämiert die erfolgreichste Single aus diesem Jahr. Mit Helene Fischer hat eine der größten deutschen Stars für „Die neue Hitparade“ zugesagt. Auch Legende Marianne Rosenberg gibt sich die Ehre.

Jetzt sind die Vampire aus der Kultserie „True Blood“ auch unter uns. „True Blood“ basiert auf der Romanreihe „Southern Vampire Mysteries“ der amerikanischen Autorin Charlaine Harris. Fürs Fernsehen wurde sie von Alan Ball adaptiert. Japanischen Wissenschaftlern gelang die Herstellung von künstlichem Blut. Fortan müssen sich Vampire nicht mehr von Menschen ernähren und avancieren zu normalen Bürgern. Doch werden die Kreaturen aus dem Sarg von vielen Sterblichen weiter abgelehnt und diskriminiert. Und tatsächlich wollen nicht alle Vampire ihre alten Gewohnheiten aufgeben. Das stellt die Liebe des 173-jährigen Vampirs Bill zu der hübschen Kellnerin und Gedankenleserin Sookie immer wieder auf die Probe.

Après Ski Hits 2011 Alle partyhungrigen Skihasen sollten sich kommenden Winter warm anziehen! Bei RTL II steigt die Hüttenparty der Saison. Im legendären „Mooserwirt“ in St. Anton treffen sich alle, die in der Kategorie Party-Fun Rang und Namen haben: Michael Wendler, Mickie Krause, Olaf Henning, DJ Ötzi und Jürgen Drews sind nur einige der berühmten Partygranaten. Daneben stehen auch die frischgebackenen Popstars LaVive mit ihrer neuen Sieger-Single auf der „Après Ski Hits“-Bühne. Durch das Programm führt Moderatorin Aleksandra Bechtel und präsentiert gemeinsam mit den Künstlern das Beste, was die Skisaison stimmungsmäßig zu bieten hat. Am Party-Programm: tanzen, flirten und richtig feiern.


MA R K E TI NG & A GE NTUR E N

12 – medianet

Neukunde für Wien Nord und Menedetter PR Wien. Wien Nord und Menedetter PR melden einen Erfolg im New Business: Die WaagnerBiro Gruppe, weltweit in Stahl-, Brücken- und Bühnenbau tätiges Planungs-, Engineeringund Fertigungsunternehmen, vergab schließlich den Relaunch seiner Kommunikationsaktivitäten nach einer Wettbewerbspräsentation an die beiden Agenturen, die nun den Unternehmensauftritt im Printund Digital-Bereich strukturell, inhaltlich und visuell neu erarbeiten, Geschäftsbericht und Broschürenmaterial neu aufsetzen sowie eine neue internationale B2B-Kampagnenlinie entwickeln sollen.

© Alexander Schleissing

Drei neue Kunden für Martschin & Partner

Martschin & Partner-GF Hannes Martschin freut sich über die Etats.

Wien. Martschin & Partner meldet drei PR-Neukunden: Von Golden Heart, ein Projekt für die Herzgesundheit von Frauen, wurde die Agentur mit der Kommunikationsleitung, Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und Sponsorenbetreuung beauftragt. Die Firmengruppe Fritz Mauthner berät Martschin & Partner zukünftig in der strategischen Kommunikation und Corporate Identity-Entwicklung und zeichnet für die PR verantwortlich. Für die Österreichische Gesellschaft für Senologie entwickelt und implementiert die Agentur eine neue CI, zudem wurde Martschin & Partner mit der PR-Betreuung beauftragt.

Interpretation Die Privaten werfen dem ORF vor, viel zu wenig Wert auf die Unterscheidbarkeit zu ihrem Programm zu legen

ORF: VÖP-Kampagne ist „brutal und hinterfotzig“ Gleich auf mehreren Fronten bekämpfen sich der Marktführer und die Vertreter von VÖP und VÖZ. DINKO FEJZULI

Wien. Der Verband Österreichischer Privatsender knöpft sich aktuell das ORF-Orogramm vor. Vergangene Woche reichte der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) eine Beschwerde bei der KommAustria ein, weil er der Meinung ist, dass die vom Gesetz geforderte Ausgewogenheit des ORF TV-Programms, bestehend aus Information, Kultur, Unterhaltung und Sport, nicht gegeben ist und der ORF nicht – wie vom Gesetzgeber gefordert – auf die Unverwechselbarkeit zu den kommerziellen Sendern achtet. Seine Beschwerde stützt der VÖP zum einen auf eine „langfristige und detaillierte Analyse der Programmstruktur des ORF TV-Programms, zum anderen auf eine Untersuchung der paralleloder gegenprogrammierten Serien und Spielfilme, die vom ORF ausgestrahlt werden, obwohl sie auch in privaten Sendern zu sehen sind“, so der VÖP in einer Aussendung.

ORF: VÖP hat falsche Werte Die Reaktion des ORF ließ nicht lange auf sich warten und fiel mehr als heftig aus. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sprach von einer „Lobbyorganisation deutscher Medienkonzerne gegen den ORF“, die hier gegen den ORF mit falschen Werten Stimmung machen würde. Im ORF sieht auch eine „fragwürdige Interpretation“ der Studie durch den VÖP. „Wie bereits 2008 und 2009 gerät die offensichtlich interessengesteuerte Auslegung von Studienergebnissen durch die mehrheitlich in ausländischem Besitz befindlichen Kommerzsender naturgemäß zu einer unqualifizierten

Anschüttung des ORF – gekennzeichnet von methodischen wie inhaltlichen Fehlern“, so der ORF in einer Aussendung. Die Beschwerde des VÖP sei „Bestandteil einer brutalen und hinterfotzigen Kampagne der Lobbyorganisation der deutschen Medienkonzerne gegen den Österreichischen Rundfunk, der offenbar den kommerziellen Interessen deutscher Investoren im Wege steht“,

„Die Beschwerde des VÖP ist Bestandteil einer brutalen und hinterfotzigen Kampagne der Lobbyorganisation der deutschen Medienkonzerne gegen den ORF.“ ALEXANDER WRABETZ, ORF

© APA/Georg Hochmuth

SHORT

Dienstag, 4. Oktober 2011

ORF-General A. Wrabetz reagiert sehr deutlich auf die VÖP-Kritik zum ORF-Programm.

Die Mitglieder des VÖP sind ausschließlich Rundfunkveranstalter mit österreichischen Rundfunkzulassungen sowie deren Vermarktungsorganisationen, nicht etwa deutsche Medienkonzerne.“

verzerrung. Aufgrund des sich verfestigenden Eindrucks, dass die Programmstruktur von ORF eins nicht die im Gesetz geforderte Ausgewogenheit aufweist, sondern einer deutlich zu kommerziellen Orientierung folgt, steht eine Verschärfung der bestehenden Wettbewerbsverzerrung zu befürchten. Daher haben sich die Privatsender entschieden, eine diesbezügliche Überprüfung durch die unabhängige und seriöse Regulierungsbehörde KommAustria zu beantragen. Deren Ergebnis wird abzuwarten sein. Der Eindruck zunehmender Kommerzialisierung des Programms insbesondere von ORF eins kommt im Übrigen nicht nur vonseiten der Privatsender, sondern immer wieder auch vonseiten der österreichischen Öffentlichkeit, nicht zuletzt auch von Stiftungsräten und Publikumsräten.“

Nie nationale Frage so die geharnischte Reaktion von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. „Ich hoffe, dass sich die Medienbehörde weder von den statistischen Taschenspielertricks blenden lässt, noch dem Druck der VÖP-Lobbyisten beugen wird.“ Die Reaktion des VÖP ließ nicht lange auf sich warten: die Stellungnahme im Wortlaut: „Der Verband Österreichischer Privatsender hält fest, dass er – entgegen den Aussagen des ORF – alleine die Interessen der österreichischen Privatsender vertritt.

Kampagne ideenwerk kreiert neue Pro Juventute-Kampagne, die dieser Tage on air ging

Irritiert zeigt sich der VÖP bei der ORF-Interpretation über die Eigentumsverhältnisse der Sender: „Auch die Eigentümerstrukturen hinter den Beschwerdeführern sind mit deutlicher Mehrheit österreichisch, wiewohl diese nationalstaatliche Zuordnung in einer gemeinsamen europäischen Union anachronistisch ist. Die vordringlichen Interessen der österreichischen Privatsender sind Chancengleichheit, faire Rahmenbedingungen und die Beseitigung der bestehenden Wettbewerbs-

Wahl Der ÖWR hat sein neues Entscheidungsgremium

Rettende Ballons für die Kleinen Neu: 160 Werberäte wie nie zuvor. Abgesehen von einem breiten Spektrum seitens Auftraggeber und Medien begrüßen wir erstmals auch Vertreter der Kinderund Jugendanwaltschaft, des Vereins Österreichischer Juristinnen, der Männerberatung oder auch die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte sowie zahlreiche Personen universitärer Einrichtungen, um nur einige zu nennen.“

© ideenwerk/Pro Juventute

Wien. Der Österreichische Werberat hat ein neu gewähltes Entscheidungsgremium, das künftig 160 Werberäte umfassen wird: erfahrene und repräsentative Persönlichkeiten aus den drei Kernbereichen der Werbewirtschaft (Medien, Agenturen, Auftraggeber) sowie Persönlichkeiten aus anderen Disziplinen und Spezialgebieten – Anwälte, Psychologen sowie NGOs, wie Präsident Michael Straberger in einer Aussendung wissen lässt.

Kommuniziert wird ab sofort neben TV und Hörfunk auch in Print.

Wien. Die Agentur ideenwerk schickte dieser Tage eine neue Pro Juventute-Kampagne on air. Unter dem Motto „Manchmal brauchen Kinder einen rettenden Ballon“ wird in TV, Hörfunk und Print darauf hingewiesen, dass Pro Juventute vernachlässigten Kindern in Österreich neue Perspektiven bietet. Gleichzeitig wird um Spenden für die unterschiedlichsten Projekte gebeten.

In den Spots soll vor allem der Song „99 Luftballons“ von Nena für entsprechende Aufmerksamkeit für die Botschaft sorgen. Das Lied stellte die deutsche Sängerin übrigens für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung. Produziert wurde Commercial von der Berliner Produktion Big Fish, Regie führte Christian Schwochow, dessen Filmdebüt „Novemberkind“ mehrfach ausgezeichnet wurde.

Credits: Auftraggeber Pro Juventute Geschäftsleitung Sabine Kornberger-Scheuch Agentur ideenwerk Beratung Bianca Leeb CD Christian Steinwender, Markus Strohmayer Konzept Christian Steinwender, Markus Strohmayer, Peter Hofer AD Karin Kaineder Grafik Nicole Rendl Text Markus Strohmayer Artwork Stefan Wascher Fotografie Michael Kritzinger Filmproduktion Big Fish Regie Christian Schwochow Tonstudio Sonic Flow

„Die Größe des neuen Entscheidungsgremiums resultiert aus dem umfangreichen Committment unserer bisherigen Werberäte und Werberätinnen zur weiteren Zusammenarbeit sowie zahlreicher neuer Interessenten, die mit uns gemeinsam Selbstregulierung in Österreich weiterentwickeln möchten“, erklärt Straberger. „Besonders erfreulich ist die Zunahme an Agenturvertretern, auch aus den Bundesländern“, so Straberger weiter, „aber auch die Vielseitigkeit des Gremiums ist groß

© Nadine Bargad

Selbstregulierung

Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats.


ME D I EN

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet – 13

Mehr von allem Mehr Inhalte und Service, mehr Informationen aus Wien sowie mehr Angebote für die vielen jungen Leser – quer über alle Plattformen

heute.at verpasst sich Relaunch DINKO FEJZULI

Wien. Die Gratiszeitung Heute hat ihrer Online-Präsenz www.heute. at einen neuen Auftritt verpasst: Das Online-Portal wurde komplett neu konzipiert. Neu ist: mehr Inhalte und Service, mehr Informationen aus Wien sowie mehr Angebote für die vielen jungen Leser – quer über alle Plattformen. „Am Relaunch von ‚www.heute. at‘ wurde monatelang gefeilt, Hunderte Leserinnen und Leser befragt und mit dem Ergebnis sind nun die Weichen für ein weiteres schnelles Wachstum auch im digitalen Segment der erfolgreichen Tageszeitung Heute gestellt. Ein breiteres Layout schafft mehr Platz für Inhalte und Services, junge weibliche Leser werden mit vielen zielgruppenaffinen Themen angesprochen, die Leser, vor allem die vielen Heute-Leserreporter, haben ein breites Podium und ein stärkerer

die Handschrift der neuen OnlineChefredakteurin Maria Jelenko; auch die crossmediale redaktionelle Verzahnung mit der Zeitung wird weiter intensiviert. „Nach dem spektakulären Launch von ‚DealHeute.at‘ im Juni ist der Relaunch von ‚Heute.at‘ nun das zweite erfolgreich realisierte Online-Großprojekt in wenigen Monaten“, freut sich Christof Hinterplattner, Leitung Digitale Medien bei Heute. „Mit dem Relaunch von ‚Heute.at‘ setzen wir den nächsten Schritt in der digitalen Expansion der Marke ‚Heute‘. Das frische Design, die klare Struktur und die inhaltliche Ausrichtung sind vor allem für die vielen jungen Leser der Tageszeitung Heute ein spannendes Angebot. Wir sind überzeugt vom weiteren schnellen Wachstum unserer digitalen Angebote“, so GF Wolfgang Jansky zum neuen digitalen Angebot der Zeitung. www.heute.at

Fokus wird auch auf lokale WienThemen gerichtet. Heute.at ist nicht nur für klassische Bildschirme konzipiert, sondern ebenso komfortabel auch auf Tablets und allen

„Die Weichen für ein schnelleres Wachstum am digitalen Segment sind gelegt.“ EVA DICHAND, HRSG. „HEUTE“

gängigen Mobiltelefonen abrufbar. Heute-Leser sind überwiegend mobil und wollen Inhalte überall von jedem Gerät konsumieren“, so Herausgeberin Eva Dichand. Das neue Portal trägt bereits

© www.heute.at

Crossmediale redaktionelle Verzahnung mit der Zeitung wird weiter intensiviert.

Die erfolgreichste Gratistageszeitung in Österreich hat einen neuen Online-Auftritt.

Verkauf? In Österreich an Krone und Kurier beteiligt

ORF: Lange Nacht der Museen

Gerangel um die WAZ

Wien. Den jährlichen Besucherrekord bei der „Langen Nacht der Museen“ gab es in diesem Jahr zwar nicht zu vermelden, dennoch war die 12. Ausgabe der ORF-Aktion in Österreich und Liechtenstein für die Initiatoren wieder ein Erfolg: Insgesamt 411.200 Besucher waren am Samstagabend österreichweit in rund 660 beteiligten Museen, Galerien und Kulturinstitutionen.

Wiener Museen als Magnet Am meisten Besucher verzeichneten die Mussen die Bundeshauptstadt Wien (191.600) vor Salzburg (41.350) und Kärnten (40.800), das Naturhistorische Museum behauptete – trotz des letztjährigen Erfolgs der Albertina – mit 10.446 Besuchern die langjährige Spitzenposition.

In den Bundesländern war das steirische Schloss Eggenberg Universalmuseum Joanneum mit 4.556 Besuchern am beliebtesten vor dem Salzburger Dommuseum (4.121), am geringsten war das Interesse einmal mehr in Burgenland und Niederösterreich. Das Ticket für die Veranstaltung berechtigte jeweils zwischen 18 Uhr und 1 Uhr zum Besuch aller an der „Langen Nacht“ beteiligten Kultureinrichtungen (in diesem Jahr 20 weniger als im Vorjahr). „Der große Publikumserfolg bestätigt den hohen Stellenwert, den die ‚Lange Nacht der Museen‘ im heimischen Kulturleben mittlerweile genießt“, wird ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in der Aussendung zitiert. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2000 wurden insgesamt 3,8 Mio. Besuche verzeichnet. (red)

© VEF/Rent a Bim

Erfolg Seit Beginn der Initiative im Jahr 2000 insgesamt 3,8 Millionen Besucher

Noch immer ein absoluter Publikumsmagnet: Die Lange Nacht der Museen.

FACTS Die Besucherzahlen der „ORF-Lange Nacht der Museen XII“ im Überblick: Gesamt 411.200 Burgenland 9.050 Kärnten 40.800 Niederösterreich 15.100 Oberösterreich 21.050 Salzburg 41.350 Steiermark 32.400 Tirol 30.000 Vorarlberg 29.850 Wien 191.600

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Essen. Der Springer-Konzern stößt mit seinem Übernahmeangebot für die Essener WAZ-Gruppe, die in Österreich über die Mediaprint an der Kronen Zeitung und am Kurier beteiligt ist, auf Widerstand. Wie das WAZ-Online-Portal „Der Westen“ am Samstag berichtete, erteilte eine der drei Anteilseignerinnen der zu 50% an der WAZ beteiligten Funke-Gruppe, Petra Grotkamp, der Offerte eine Absage. Zugleich bekräftigte Grotkamp ihre Absicht, den 50%-Anteil der Familie Brost an der WAZ kaufen zu wollen, für den sich auch Springer interessiert. Die WAZ bestätigte zugleich in „Der Westen“ den Eingang eines fünfseitigen Schreibens von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner an die WAZ, wonach sein Konzern bereit sei, für die Essener Konkurrenz 1,4 Mrd. € zu bie-

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ten. Für die WAZ-Beteiligungen in Österreich und Thüringen sowie die Braunschweiger Zeitung und weitere Beteiligungen – aber ohne die großen Ruhrgebietsblätter der WAZ – würde Springer demnach 800 Mio. € zahlen wollen.

Große Preisunterschiede Bisher gehört der Essener Konzern jeweils zur Hälfte den Erben der beiden Unternehmensgründer Erich Brost und Jakob Funke. Die Enkel Brosts auf der seinen Seite wollen ihren 50%-Anteil aber verkaufen, wofür Grotkamp nach einem Bericht des Manager-Magazins 470 Mio. € geboten hat. Die Funke-Erbin stuft den WAZ Wert der WAZ-Gruppe auf 900 Mio. € ein, also 500 Mio. € niedriger als die Springer-Offerte. (APA/red)


BI Z-TA L K C L AS S IC

14 – medianet

Dienstag, 4. Oktober 2011

Gastkommentar Es braucht gesetzliche Bestimmungen

Keine Propaganda aus Steuermitteln

KONGRESS

© Christian Husar (2)

Ganz ehrlich Welchen Informationsgewinn haben die Wähler und Wählerinnen von Regierungsinseraten wie: „Regierung Faymann stoppt die Zweiklassenmedizin“? Richtig, keinen! Faymann hat diese Art der Selbstbeweihräucherung wider aller Fakten aber nicht erfunden. Zur Jahreswende 2003/2004 wurden flächendeckend Inserate mit Glückwünschen der schwarz-blauen Regierung zum neuen Jahr geschalten. Darin wurden die Leistungen der Regierung angepriesen – Informationsgehalt wiederum gleich null. Der Rechnungshof hat auf die exorbitanten Ausgabensteigerungen bei Regierungsinseraten im Jahr 2005 reagiert und im Rahmen eines Prüfberichts Kriterien für Regierungswerbung formuliert. Der Informationscharakter sollte demnach im Mittelpunkt stehen. Seit dem erklären die betroffenen Ressorts immer, sie würden die Rechnungshofkriterien eh einhalten. So stellt man sich funktionierende Kontrolle vor: Auftraggeber und überprüfende Stelle in Personalunion. Jetzt braucht es rasch eine gesetzliche Regelung, die das Schalten von Inseraten ausschließlich zum Zweck reiner Information im absolut notwendigen Ausmaß gestattet und reine Imagewerbungen von BundesministerInnen verbietet. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen muss von einer Prüfinstanz laufend kontrolliert werden, am besten vor der Schaltung der Inserate. Verstöße sind zu sanktionieren, etwa über Schadenersatzforderungen. Nur so kann ein Missbrauch öffentlicher Gelder verhindert werden.

Alexander Kery (abcn), Alexander Schnecke (Austrian Airlines), Thomas Ziegler (Design Center Linz und Austrian Convention Bureau), Petra Stolba (Österreich Werbung), Christian Mutschlechner (Vienna Convention Bureau u. Austria Convention Bureau), Michael Duscher (abcn), Petra Bauer-Zwinz (Austrian Convention Bureau) und Damir Mulaomerovic (Round Table Konferenzhotels).

Gestern startete die access ’11 in der Wiener Hofburg

access ist eröffnet Tagung Seit 2004 wird die access mit großem Erfolg in der Hofburg Vienna veranstaltet. An zwei Tagen im Oktober treffen dabei Veranstalter von Kongressen, Tagungen und Incentives auf das breite Angebot der österreichischen Tagungswirtschaft. Die Fachbesucher aus aller Welt interessieren sich dabei aber nicht nur für Destinationen, Hotels, Event-Locations oder Agenturleistungen, sondern informieren sich bei interessanten Vorträgen im Rahmen der access academy auch über die neuesten Entwicklungen in der Branche. Während dieser zwei Tage ergeben sich zwischen den Ausstellern und zuletzt rund 1.500 Fachbesuchern zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten – neue Destinationen und Produkte werden vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht. Somit verknüpft die access in einzigartiger Weise B2B-Geschäftsanbahnung, Networking und Wissenstransfer. Der Dialog zwischen Ausstellern und Fachbesuchern schafft Verständnis auf beiden Seiten und ermöglicht somit die permanente Steigerung der Qualität der österreichischen Tagungswirtschaft. (red)

© Die Grünen

Dieter Brosz, Mediensprecher Die Grünen.

Petra Stolba, GF Österreich Werbung, feierte zudem Geburtstag.

Gastkommentar Überall weltweit informiert die Politik

„Triple A“ statt „Triple-Lose“ Regierungsinserate Das angeblich angedachte Verbot von Regierungsinseraten dürfte vom Tisch sein. Das ist gut so. Denn überall auf der Welt informiert die Politik ihre Bürger. Das ist wichtig und notwendig, denn Werbung ist ein elementarer Bestandteil dieser Kommunikation. Ein Verbot der Regierungsinserate hätte lediglich eine „Triple-Lose-Situation“ zur Folge gehabt: Erstens würde die Distanz der Politik zur Bevölkerung vergrößert. Zweitens würde ein Verbot viele der Tausenden Arbeitsplätze der Werbewirtschaft in Österreich gefährden. Und drittens wäre die Bevölkerung deutlich schlechter über die Arbeit der Regierung informiert. Unbestritten bleibt freilich, dass eine positive Berichterstattung nicht durch Inserate erkauft werden darf! Daher wünschen wir uns für den künftigen Umgang mit Regierungsinseraten eine Triple-ALösung. Erstens muss außer Streit gestellt werden, dass Regierungsmitglieder als oberste Vertreter Österreichs das Recht, ja sogar die Pflicht haben, die Bevölkerung über ihre Arbeit zu informieren. Zweitens muss durch das künftige System ein Höchstmaß an Objektivität, Marktkonformität und Transparenz sichergestellt werden. Und drittens sollte der Staat seine Informationskampagnen professionell realisieren; beispielsweise über Agenturen nachvollziehbar machen und auf die am Markt üblichen Instrumente wie Vorgehensweisen zurückgreifen – in der Schaltung wie in der Gestaltung. Die IAA steht für diese Fragen gern und jederzeit als „Sparringspartner“ zur Verfügung.

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

KARRIERE & MENSCHEN, ÜBER DIE MAN SPRICHT

ANNO DAZUMAL

präsentiert von

Barbara Fleißner heuert beim Privatradiosender Radio Arabella an, wo sie seit September fix zum Moderatorinnen-Team gehört. Zuvor stand die Moderatorin und Schauspielerin bei Radiosendern wie etwa 88.6 und Radio Energy, ebenfalls als Moderatorin, unter Vertrag.

erweitert mit Oktober das Beratungsteam der Wiener Kommunikationsagentur loebell & nordberg als PRConsulterin. Skarabela wird vor allem ITund Wirtschaftskunden betreuen sowie eine neue Event-Unit für loebell & nordberg aufbauen.

© adsandbrands

KATHA R I NA S KA R A B E L A

Politiker im ORF ... In einer Werbeanzeige vom 7. September 1995 macht sich der Österreichische Rundfunk für sein DiskussionsFormat „Zur Sache“ stark: „Hiermit bestätigen wir ein altes Vorurteil. Beim ORF dürfen Politiker mitreden. Nur im ORF: Zur Sache. Die politische Diskussion mit Peter Rabl“, prangte es damals auf dem Anzeigensujet mit Moderator Peter Rabl, der auch für dieses Inserat seinen Kopf hinhielt.

© ORF/Thomas Jantzen

© Manon

BA R BA R A F L E I S S NE R

© loebell & nordberg

© Hotel Gut Brandlhof

Eva Moßhammer Brandlhof Karriere Eva Moßhammer übernimmt die Mark Marketingleitung im Hotel Gut Brandlhof Saalfelden im Salzburger Land und in S steuert gemeinsam mit Eigentümer Alexander Strobl das Marketing des Brandlhofs mit seinem europaweiten Gesamtangebot im BusinessTourismus.

Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Martina Hörmer, Präsidentin der IAA – International Advertising Association.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 4. OKTOBER 2011 – 15

Die Dinnershow Cirque Nouvel gastiert ab 7. Dezember in Wr. Neustadt Seite 16

EISGEKÜHLT

Das Design Center Linz setzt neuerdings auf Brunnenwasserkühlung Seite 25

AUSTRIAN EVENT AWARD WARD BIS 7. OKTOBER KANN ANN EN EINGEREICHT WERDEN

© Eventwerkstatt

ERSTAUFLAGE

© Design Center Linz

© Cirque Nouvel

eventmarketing

© Rainer Sturm/pixelio.de

Feiern will gelernt sein Saisonal Kaum werden die Tage kürzer, beginnt die Suche nach der passenden Location und dem richtigen Arrangement für die Weihnachtsfeier, das Punschhappening und den Silvesterreigen. Wie sich die heimischen Eventer auf die Wintersaison vorbereiten und welche Showeffekte sie hervorzaubern, verraten die Seiten 15–34 LESETIPP

© z.V.g.

caradesign

Marienhof eventcatering ser vices

Networking Der Niederösterreichische Kreativkongress geht in die dritte Runde. Am Podium unter anderem: Sophie Karmasin, Karin Hammer und Didi Tunkel. Seite 33

... einfach

M*

ehr drauf...

w w w. m - e v e n t c a t e r in g.a t


E V E NTMA R K ETI NG

16 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Cirque Nouvel In der Arena Nova gibt es im kommenden Winter eine fantastische Dinnershow zu sehen

SHORT

Das Dinner-Spektakel

CSC Austria: Industrie Event PLM Innovation

© Daniel Hinterramskogler

Der CSC Austria-CEO Norbert Haslacher lädt zu einem Industrie-Event.

Linz. Die globalen Anforderungen an Industrieunternehmen: Minimierung der Markteintrittszeit, höhere Flexibilität und mehr Innovation. Dazu kommen in wirtschaftlich turbulenten Zeiten enorme Nachfrageschwankungen aufgrund von volatilen Märkten. Wie heimische Unternehmen durch den Einsatz von Product Lifecycle Management (PLM) wettbewerbsfähig bleiben, erleben österreichische Manager am 20. Oktober bei „PLM Innovation”, dem CSC Austria-Event mit hochkarätigen internationalen Entscheidungsträgern aus Industrie und Wirtschaft. CSC greift im Ars Electronica Center in Linz gemeinsam mit Partnern wie Braintribe, Siemens Industry Software, PTC, etc. dieses Thema auf. „Gerade in unsicheren Zeiten ist es für Industrieunternehmen umso wichtiger, gut gerüstet zu sein, effizient zu agieren und innovativ zu bleiben. Wir wollen den Industrie-Entscheidern anhand von Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft zeigen, welchen Mehrwert PLM bringt”, so CSC Austria CEO Norbert Haslacher.

Fulminante Fortsetzung Cirque Nouvel ist die Fortsetzung der Dinnershow Cirque à la Carte unter der Gesamtleitung von der Show-Erfinderin und Produzentin Elisabeth Wimmer und wird bis Ende Jänner 2012 zu bestaunen sein. Für das leibliche Wohl zeichnet Starkoch Bernie Rieder verantwortlich. Auf die Teller kommen übrigens ausschließlich Produkte aus der Region rund um Wiener Neustadt und dem restlichen Nie-

Produzentin Elisabeth Wimmer und „Arena Nova“-Hausherr Klaus Schneeberger.

Palazzo „Wien, wir kommen wieder!“ war ein Versprechen. In Kürze geht’s im Spiegelpalast gewohnt stilvoll weiter

Singende Kellner und lukullische Genüsse

© Reinhard Werner/Burghteater

te kredenzen werden. Dabei wird auf so gut wie kein Genre vergessen, denn es werden Werke aus den Bereichen Klassik, Pop, Rock und Soul serviert. Starke Stimmen treffen somit auf starke Typen – im Palazzo-Spiegelpalast wird daraus eine gelungene Mischung und feines Entertainment.

Lukullische Gaumenfreuden

© Palazzo

Wien. Der Palazzo Spiegelpalast heißt schon bald seine Gäste in einer Welt der Fantasie und der Genüsse wieder herzlich willkommen. Denn ab dem 28. Oktober geht es mit erstklassiger Unterhaltung und erlesener Kochkunst in stimmungsvollem Ambiente weiter. „Dinner Furioso“ lautet der Titel des neuen Programms, bei dem es temperamentvoll, stürmisch und darüber hinaus nicht wenig leidenschaftlich zugeht. Das Herzstück der kommenden Show? Das sind mit Sicherheit die „Singenden Kellner“, die sich serviceorientiert und stimmgewaltig nicht nur um das Wohl der Palazzo-Gäste kümmern, sondern ihnen zu den Kunstwerken aus der Küche Meisterwerke der Musikgeschich-

„Der zerbrochne Krug“ im Akademietheater

In Europas erfolgreichstem Gourmet-Theater geht es ab Oktober wieder zur Sache.

Für exquisite Gaumenfreuden sorgt natürlich abermals Starkoch Reinhard Gerer, dessen Kreationen echte Kenner als den siebenten kulinarischen Himmel bezeichnen. Der Starkoch kreiert für die Spiegelpalas-Gäste ein köstliches VierGang-Gourmet-Menü. www.palazzo.org

Messezentrum Salzburg Der neu eröffnete Tagungsbereich wird sowohl perfekter Rahmen als auch Mittelpunkt

Michael Maertens in der Rolle des Dorfrichters Adam im Kleist-Stück.

Hochkarätige Auftaktveranstaltungen Salzburg. Die EVVC Management Fachtagung wird im September 2012 im Messezentrum Salzburg abgehalten, im Jahr darauf findet die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie von 25. bis 29. Oktober 2013 statt. Als Auftakt zur branchenweiten Präsentation der neuen, bis Sommer 2012 fertiggestellten, Tagungs-

räumlichkeiten im Messezentrum Salzburg ist es gelungen, die Management-Fachtagung des Europäischen Verband der VeranstaltungsCentren e.V. (EVVC) von 9. bis 11. September 2012 ins Haus zu holen. Der EVVC, der als Repräsentant von über 600 Veranstaltungszentren, Kongresshäusern, Arenen und Special Event Locations in Europa fungiert und dessen Spektrum mit Veranstaltungsplanern und Zulie-

© Kada Wittfeld Architektur

Wien. Jede Menge News gibt es auch aus dem Wiener Burgtheater. Am 11. September feierte das Burgtheater in der noch jungen Saison die zweite Premiere: Im Akademietheater, der kleineren Spielstätte des Burgtheaters, ging Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug” mit Star Michael Maertens in der Hauptrolle des Dorfrichters Adam über die Bühne. Regie führt Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann. Das Ensemble wusste dabei in jeder Hinsicht zu überzeugen und erhielt vom Premierenpublikum nachhaltigen Applaus – allen voran Maertens, der als Richter Adam ein Verbrechen aufklären soll, welches er selbst begangen hat. Das Stück ist im Oktober noch mehrfach zu sehen. Erst vor wenigen Tagen feierten auch Schnitzlers Tragikkomödie „Das weite Land“ (24. September, unter der Regie von Alvis Hermanis) und Peter Handkes „Immer noch Sturm“ (3. Oktober, Regie: Dimiter Gotscheff) Premiere am Wiener Burgtheater. www.burgtheater.at

derösterreich. Die Show besticht aber nicht nur mit Artistik auf höchstem Niveau und lukullischen Gaumenfreuden, sondern auch durch die bekannte Drumformation „Drumatical Theatre“, Fly Cube, eine polnische Artistengruppe, und die Showtruppe „Phoenix Firedancers“ mit ihrer beeindruckenden Feuerperformance. Analog zu Cirque à la Carte wird auch bei Cirque Nouvel ein international bekannter Musicalstar durch den Abend führen. „Nach dem großen Erfolg mit ‚Cirque à la Carte‘ habe ich in der Arena Nova nicht nur eine erstklassige Location für unsere einzigartige Dinnershow gefunden, sondern auch einen großartigen Kooperationspartner. Aufgrund der perfekten technischen Voraussetzungen in dieser Location kann man sich dieses Jahr auf eine Show der Superlative freuen“, so Elisabeth Wimmer. (red)

Wiener Neustadt. Ab 7. Dezember kann sich Wiener Neustadt auf ein Showhighlight freuen. An diesem Abend findet in der Arena Nova die Premiere der neuen Dinnershow Cirque Nouvel statt. Das Publikum wird dabei mit atemberaubender Artistik, fantasievollen Kostümen, einer märchenhaften Geschichte und kulinarischen Schmankerln verzaubert.

© Cirque Nouvel

Starkoch Bernie Rieder wird in den Töpfen rühren und daraus kulinarische Hochgenüsse zaubern.

Ein Neubau, der sich sehen lassen kann und mit hochkarätigen Events aufwartet.

ferungsbetrieben ergänzt wird, gilt als ein vielseitiges Netzwerk der Branche. Für die im Messezentrum stattfindende Management-Fachtagung wird ein Großteil der über 300 Mitglieder erwartet.

„Traumhaftes Reiseziel“ EVVC-Präsident Joachim König: „Salzburg, die Stadt Mozarts, ist sicherlich für jedes unserer Mitglieder ein traumhaftes Reiseziel. So freut es uns umso mehr, nach der Managementfachtagung im Jahr 2007 in Graz nun im Jahr 2012 zum zweiten Mal mit unserer Veranstaltung Gast in Österreich sein zu dürfen. Die Voraussetzungen für unsere Tagung insbesondere im Neubau des Messezentrums Salzburg sind hervorragend und wir freuen uns schon heute auf unseren Aufenthalt.“ Neben den neuesten Trends der Branche wird vor allem der neu eröffnete Tagungsbereich selbst im Mittelpunkt stehen. Die auch als Meet & Greet des Who-is-Who der Branche bekannte Tagung ist der erste Schritt, Salzburg als op-

timale Tagungs- und Kongressdestination zu positionieren.

Besuch aus Deutschland Für 2013 freut sich Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg, über die Entscheidung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, die Jahrestagung in Salzburg durchzuführen: „Die Erschließung dieses neuen Segments mit einer derartig hochkarätigen Veranstaltung ist natürlich gleichzeitig ein besonderer Ansporn und zeigt, dass Salzburg für solche Veranstaltungen prädestiniert ist.“ Auch für den Wirtschafts- und Kongressstandort Salzburg wird die Jahrestagung bedeutend sein, ist Bürgermeister Heinz Schaden überzeugt: „Abgesehen von den unmittelbaren wirtschaftlichen Effekten, die der Besuch von 5.000 Kongress-Teilnehmern auslöst, bieten Veranstaltungen dieser Größenordnung ja auch die Gelegenheit, sich in der internationalen Branche der Großkongress-Destinationen zu positionieren.“ (red)


EV E NTM A R K ETI NG

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 17

M*eventcatering Der renommierte Eventgeneralist offeriert seinen Kunden für Weihnachtsfeiern jetzt eine kostenlose Suche nach Locations

Kostenloses Locationscouting Dabei macht man gemeinsame Sache mit der bekannten Location-Plattform Loci Doki.

„‚Loci Doki‘ liefert nicht nur eine Reihe von Vorschlägen, sondern eben auch konkrete Angebote just in time.“

und schlägt Locations gezielt nach Terminverfügbarkeit, Budgetvorgabe und Ambientewunsch vor.

Gemeinsame Sache Dabei kooperiert der Eventgeneralist eng mit der Location-Plattform Loci Doki (www.locidoki.com) – daher hat M*eventcatering auch Zugriff auf 1.250 Top-Locations in Wien und Umgebung. Aber der Mehrwert ergibt sich nicht nur aus dem Zugriff: Schon innerhalb weniger Minuten lässt sich über Loci Doki ermitteln, in welcher Location noch freie Kapazitäten verfügbar sind.

Durch diesen direkten Draht zu den Eventlocation-Anbietern ist M*eventcatering in der Lage, dem Kunden bei Bedarf rasch ein entsprechendes Last-MinuteAngebot zu erstellen. Die Bandbreite an Locations für Weihnachtsfeiern reicht von Stadtpalais, Schlössern, Theatern und Museen bis hin zu ausgefallenen und mobilen Locations. Carl-Wolfgang Stubenberg, Geschäftsführer für Events bei M*eventcatering, betont dabei den Qualitätsvorsprung seines Partners Loci Doki gegenüber anderen Location-Suchmaschinen: „‚Loci Doki‘ liefert nicht nur eine Reihe

von Vorschlägen, sondern eben auch konkrete Angebote just in time, was gerade vor Weihnachten essenziell ist, da zwar viele Locations passend wären, aber eben keine Kapazitäten mehr bieten können.“

Echter Kundenservice M*eventcatering versteht diesen kostenlosen Dienst als Kundenservice und kann nach dem ersten Planungsschritt auch neben hochwertigsten kulinarischen Genüssen, Servicestellung bei Technik, Entertainment, Dekoration und Konzepten liefern. (red)

CARL-WOLFGANG STUBENBERG

und mühsames Suchen erspart: M*eventcatering findet für seine Kunden kostenlos die richtige Location für (Weihnachts-)Feiern

Einreichfrist Verlängerung

Event Award Wien. Die Einreichfrist für den 15. Austrian Event Award wurde kürzlich verlängert. Die OnlineAnmeldung sowie die Zusendung der Präsentation bzw. des Videos/ der Fotos kann jetzt noch bis zum 7. Oktober durchgeführt werden. „Kreativität und Umsetzungsqualität sind die beiden wichtigsten Faktoren für den Kommunikationserfolg im Bereich Eventmarketing. Ich freue mich auf die zahlreichen Einreichungen”, so Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award, der am 5. Dezember im Studio 44 in Wien verliehen wird.

Größtes Branchenereignis Die hochkarätig besetzte Fachjury prämiert in zehn Kategorien jeweils bis zu fünf Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis für Green Events vergeben. Die nominierten Projekte werden bei der Verleihung ausgestellt und über die Medienpartner veröffent-licht. Der Austrian Event Award ist das größte Branchenereignis der Eventmarketer in Österreich. Zu den Hauptkategorien zählen u.a. Corporate-Events (B2B), Corporate-Public-Events (B2P) und Mitarbeiter-Events (B2E). Für den Sonderpreis „Green Events“ kann jeder Event eingereicht werden, der während des gesamten Organisationsablaufs umweltgerechte Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit beinhaltet. www.eventaward.at

DESIGN CENTER LINZ Viel Raum für viele Ideen Erleben Sie im DESIGN CENTER LINZ einmalig inszenierte Erlebnisräume geschaffen für erfolgreiche, unvergessliche Events mit nachhaltig besten Ergebnissen. Zeitlos modern, multifunktional und tageslichtdurchflutet bietet die Eventlocation auf 10.000 m² optimale Voraussetzungen für Veranstaltungen aller Art. Zukunftsweisende Veranstaltungstechnik, buchungsfertige Eventmodule und Locationmanagement, d.h. die Organisation von weiteren Locations für Side Events, unterstützen den Trend zum Event. Mit allen Sinnen erleben Sie auch kleinere Veranstaltungen im BERGSCHLÖßL am Froschberg (2 – 250 Personen). Im historisch-modernen Flair des revitalisierten Barockschlößl samt 3 ha großen Schlößlpark können Sie tagen, Feste feiern oder auch Ihre standesamtliche Trauung zelebrieren. Ein unvergessliches Erlebnis in einem außergewöhnlichen Rahmen. Agenturen bekommen bei Buchungen des Design Center & Bergschlößl 5% Agenturprovision auf die jeweilige Raummiete.

© Eventwerkstatt

DESIGN CENTER LINZ Betriebsges.m.b.H Europaplatz 1, 4020 Linz, Austria; Tel.: +43 (0) 732 6966-0 info@design-center.at; www.design-center.at Bei Erfolg winkt den Siegern des „Austrian Event Award“ dieser Pokal.

© M Eventcatering

Wien. In Vorbereitung auf die Weihnachtszeit bietet der Topcaterer M*eventcatering jetzt ein wichtiges Service kostenlos – nämlich eines, das Kunden Kopfzerbrechen

M*eventcatering sucht kostenlos Locations wie. z.B. das Casino Baumgarten.


E V E NTMA R K ETI NG

18 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Volkstheater D. Neff

Eventwerkstatt Das „Ich“ der Marke, des Produkts oder des Unternehmens ist für die Linzer wichtige Ausgangsbasis

Zu Ehren einer Legende

Events mit rotem Faden

Wien. Seit 9. September läuft im Wiener Volkstheater „Du bleibst bei mir“. In seinem neuen Stück, übrigens ein Auftragswerk, beschäftigt sich Felix Mitterer mit einer der großen und einzigartigen Persönlichkeiten des Wiener Volkstheaters und österreichischen Widerstandskämpferin, mit Dorothea Neff (in der Hauptrolle Andrea Eckert).

Legende ihrer Zeit

© Peter Korrak

1903 in München geboren, beginnt Neff ihre Laufbahn als jugendliche Heldin in Regensburg. Über Gera und Aachen kommt sie an das Staatstheater in München und von dort über Köln und Königsberg 1939 an das Deutsche Volkstheater in Wien. Hier wird sie zu einer der legendärsten Schauspielerinnen ihrer Zeit und spielt trotz fortschreitender Erblindung mit großer Disziplin bis ins hohe Alter. Zu ihren Glanzrollen zählen die Elisabeth in Schillers „Maria Stuart“, die Frau Flamm in Hauptmanns „Rose Bernd“, die Claire Zachanassian in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ und 1962/1963 die Titelrolle in Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“, jener legendären Inszenierung von Gustav Manker, die den „Brecht-Boykott“ durchbrach, der unter Federführung von Hans Weigel und Friedrich Torberg über Wiens Bühnen verhängt worden war. www.volkstheater.at

Michael Schottenberg ist Direktor des Wiener Volkstheaters.

und echte Event-Profis sind fast schon unerlässlich. Funktionierende Technik, qualitativ hochwertige Caterer und ein stimmiges Raumambiente werden in der heutigen Zeit als gutes Handwerk vorausgesetzt. Wichtig darüber hinaus ist, dass die neuesten Erkenntnisse des Neuromarketings, des Storytellings und der Dramaturgie entsprechend berücksichtigt werden. Entscheidend ist das Bauchgefühl für die Inszenierung, für die Programmabfolge und vor allem für eine straffe Bühnenregie, die – egal, wie lange der offizielle Teil dauert – den Event kurzweilig hält. „Einzelne Wörter, aneinandergereiht, ergeben noch kein Buch! Genauso ergibt das reine Booking von Location, Technik und Künstler noch kein Event“, ist Andrea Ilk, Creative Director der Eventwerkstatt, überzeugt.

„Oft fehlt den Mitarbeitern in den Unternehmen das langjährige Know-how und auch die Erfahrung.“ WALTER ILK, EVENTWERKSTATT

Nicht nur ein Schlagwort weise der Eventwerkstatt aus Linz: Sie beschäftigt sich zuerst mit dem „Ich“ der Marke, des Produkts oder des Unternehmens; dies, um daraus gemeinsam mit den Marketingverantwortlichen eine Botschaft, ein Motto beziehungsweise einen roten Faden für den Event abzuleiten. Die Einbindung von Social Media-Maßnahmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch hier gilt: Selber basteln bringt oft nicht den gewünschten Erfolg, Experten

Mit der Durchführung des Austrian Event Awards (seit 14 Jahren), des Media Awards (seit acht Jahren) und 2011 des Staatspreises für Marketing und zahlreichen Corporate Events haben die Projektleiter der Eventwerkstatt gelernt, eine straffe, unterhaltsame und dennoch kurzweilige Bühnenregie zu realisieren: wesentliche Parameter, die Unternehmen zunehmend auf die Erfahrung und das Wissen von professionellen

© Eventwerkstat

Martina Stilp und Andrea Eckert im Mitterer-Stück „Du bleibst bei mir“.

Linz. Ein Event bietet eine ideale Gelegenheit für Menschen, die Marke und Philosophie eines Unternehmens sowie die definierte Kernbotschaft unmittelbar und hautnah erlebbar zu machen. Als eines der Haupttools im Marketing ist es essenziell, dass Eventmarketing auf der Markenstrategie und dem Markenkern aufsetzt. Die Herangehens-

Das Team der Eventwerkstatt hat das notwendige Bauchgefühl für die Inszenierung.

Agenturen zurückgreifen lassen. „Oft fehlt den Mitarbeitern in den Unternehmen einerseits das langjährige Know-how und die Erfahrung, andererseits wird die Komplexität eines Events oder Incentives völlig unterschätzt“, so Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt. Ilk weiter: „Nachhaltigkeit soll ja nicht nur ein Schlagwort

sein – und die Investition auch sichtbare Erfolge verzeichnen.“ Gute Beispiele für eine erfolgreiche Agenturarbeit waren heuer u.a. die Innovationstage der Steyr Traktoren als Hausmesse, der Jubiläumsevent des Privat-TV-Senders LT1, ein Incentive in St. Petersburg oder der Jubiläumsevent der S-Versicherung.

Congress Casino Baden „Sweet Symphony“ verspricht ab 1. Dezember einen ganz besonderen Abend

Ein Diner Fantastique für alle Sinne Baden. Er hat es also wieder getan: Erneut ist es dem Regisseur Artur Kolmakov von Dance Empire International gelungen, mit internationalen Circus- und Varietékünstlern eine humorvolle und faszinierende Show zu kreieren. In diesem Jahr lässt er uns die Geschichte eines komischen und liebenswerten Geschöpfs, dessen größter Wunsch es ist, ein richtiger Star zu werden, erleben. In der neuen faszinierenden Produktion „Sweet Symphony” wird dieser Wunsch durch artistische Höchstleistungen, Komik, Tanz, etc. letztlich auch in Erfüllung gehen. Die Gäste können sich mit einem Cocktail auf einen au-

ßergewöhnlichen Abend einstimmen und anschließend von einem exklusiven „Do&Co“-Wintermenü verwöhnen lassen.

Traumhaftes Revue-Theater

© Congress Casino Baden

© Gabriela Brandenstein

Unternehmen wollen eine straffe, unterhaltsame und kurzweilige Bühnenregie für ihre Events.

Diner Fantastique – ein Abend mit Stars der Equilibristik, Kontorsion & Akrobatik.

Der historische Festsaal des Hauses verwandelt sich dabei ab 1. Dezember in ein Revue-Theater mit herrlicher Kulisse, tollen Lichtstimmungen und klangvoller Musik. Wer einen ereignisreichen, humorvollen Abend mit Stars der Equilibristik, Kontorsion und Partnerakrobatik erleben möchte, ist zurzeit im Congress Casino Baden bestens aufgehoben. (red)

New Design University: Trend zur Eventisierung setzt sich fort

© Thomas Unterberger (www.oneshot.at)

PROMOTION

Erlebniskultur weiter im Aufwind: Die Sehnsucht nach Inszenierung bestimmt die Eventindustrie. Die NDU hat ihr Ausbildungsprogramm darauf abgestimmt. St. Pölten. Nora ist stolz auf ihre Musik-Festivalbänder an ihrem Handgelenk – ganze fünf an der Zahl. Symbol und Ausdruck für ihre Auszeit aus dem Alltag, für einen ereignisreichen Sommer ohne Langeweile. Nora ist kein Einzelfall, wie Christoph Lehrner, Kommunikationsleiter an der NDU, betont. Die allgemeine Sehnsucht nach Erlebnissen steigt. „Es gibt einen klaren Trend zur Eventisierung. Um Menschen wie Nora zu erreichen,

Infos: office@ndu.ac.at

ist es notwendig Botschaften und Informationen emotional erlebbar zu machen.“ Dementsprechend steigen Anspruch und Nachfrage nach neuen kreativen Konzepten und Innovationen. „Und der Ruf nach entsprechend ausgebildeten Fachkräften am Eventsektor wird lauter“, stellt Lehrner fest.

Event: Studium & Award In St. Pölten ist man für die Nachfrage der Zukunft gerüstet. Mit

Tel: 02742 890 2411

dem Bachelor-Studiengang „Event Engineering“ werden Experten für die Eventindustrie von morgen mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet. Am Stundenplan: die Schwerpunktmaterien Eventplanung, -marketing und Eventtechnik. Wer Lust hat, neue Ideen und Konzepte selbst zu gestalten, kann beim Event Design Award 2012 mitmachen. Nähere Informationen dazu folgen auf der Website oder auf Facebook unter facebook.com/eventdesignaward.

www.ndu.ac.at


EV E N TMAR K ETI N G

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 19

Hallamasch Die Wiener Eventmarketingagentur verstärkt ihre Offensive im Bereich „Innovation Events“ in den Auslandsmärkten

„Mehr Nachfrage im Ausland“ Wien. International war Hallamasch schon bisher tätig, etwa für die Strabag-Gruppe in Bulgarien, für Greentube in Italien und England sowie für Kunden aus unterschiedlichen Sektoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Schweiz, den USA, der Türkei, Zentralasien und Deutschland. Nun wird das Auslandsengagement der Agenturgruppe vorsichtig weiter ausgedehnt. „Kostengünstige, ressourcenschonende und innovationsorientierte Events treffen im Ausland derzeit noch auf mehr Nachfrage als in Österreich”, so Andreas Hladky, Geschäftsführer und Gründer von Hallamasch.

Hoffnungsmarkt Südamerika Zielland Nummer 1 ist dabei Brasilien, das in den nächsten fünf Jahren zahlreiche Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele,

Stadt Baden Eventagentur

Neugründung

© Rainer Merau

Baden. Nachdem die Stadt Baden diesen Sommer mit dem dreitägigen Stadtevent „Baden in Weiß“ die Großveranstaltung als Marketinginstrument für sich entdeckt hat, wurde kürzlich auch eine stadteigene Eventagentur gegründet. „Dafür muss keine neue Organisation geschaffen und auch nicht die Verwaltung aufgebläht werden, da wir mit der ,GartenGmbH‘, die nun als ,Baden Event VermarktungsGmbH‘ weitergeführt wird, ein geeignetes Instrument zur Verfügung haben“, erklärt Bürgermeister Kurt Staska. Geschäftsführer der Agentur wird der Badener Eventprofi David Wilson, der bereits für „Baden in Weiß“ verantwortlich zeichnete. Ziel ist es, dass das Unternehmen mittelfristig ohne die Unterstützung der Stadt auskommt. „Neben der Organisation von Veranstaltungen wird es meine Hauptaufgabe sein, die Badener Events über Kooperationen zu finanzieren“, so Wilson. Geplant ist ein Jahresbudget von rund 80.000 €, im ersten Jahr wird die Hälfte von der Stadt getragen. Der Zuschuss sinkt dann sukzessive und im vierten Jahr muss die Agentur auf eigenen Beinen stehen. Derzeit ist Wilson bereits mit der Planung und Organisation für „Baden in Weiß“ im Juli 2012 beschäftigt. „Es sind Hunderte Gespräche zu führen und neue Ideen umzusetzen. Außerdem wird es ab kommendem Jahr jährlich eine zweite Themenveranstaltung in Baden geben“, kündigt der Geschäftsführer an. (red)

David Wilson und Sabine Hauger, Leiterin des Wirtschaftsservice Baden.

die Fußball-Weltmeisterschaft, den Confederations Cup und weitere Großkonferenzen abhalten wird. „Sustainable Events, Innovation Events und Onlineevents boomen, alle unsere Erwartungen wurden bislang übertroffen”, so Hladky. „Innovation Events“ werden vor allem innerbetrieblich bzw. innerhalb von Organisationen eingesetzt, um Prozesse und Großprojekte schneller voranzutreiben. In Österreich wächst die Nachfrage nach diesen Eventprodukten erst langsam. „Österreich war auch bei der Implementierung von Events als Marketing- und Salestool etwas langsamer als der internationale

Schnitt; ich bin mir sicher, dass sich Online- und Innovationevents auch hierzulande durchsetzen werden.” Für interessierte Kunden veranstaltet Hallamasch seit zwei Jahren sogenannte B2B Business Education Breakfasts, bei denen unterschiedliche Anwendungen von Veranstaltungen im innerbetrieblichen Bereich vorgestellt werden.

Aufwärtstrend Die Eventbranche erhole sich in Österreich langsam, aber stetig, ist Hladky zuversichtlich: „Nach den schweren Krisenjahren 2008

und 2009 ist seit Mitte des Vorjahrs ein klarer Aufwärtstrend in allen Sektoren spürbar.“ Die EventAgenturen würden derzeit händeringend nach professionellen Senior-Projektleitern suchen, auch Hallamasch hat aktuell mehrere Positionen ausgeschrieben. Allerdings könne sich das durch einen Konjunkturabschwung schnell wieder ändern: „Da Hoffen keine betriebswirtschaftliche Kategorie ist, sollte es für diesen Fall in jedem Unternehmen der Branche einen Plan B geben”, rät Hladky. Bei Hallamsch selbst hat man einen zweiten Geschäftsbereich für digitale Kommunikation aufgebaut. (red)

© Hallamasch

In Österreich wachse der Markt dafür nur langsam, meint Geschäftsführer Andreas Hladky.

Messestand für den heimischen Computerspiele-Entwickler Greentube.


E V E NTMA R K ETI NG

20 – medianet special

No Problaim Verhüllt

Heiße Luft mit Werbewert

Dienstag, 4. Oktober 2011

Weingut Humer Ein junges ambitioniertes Winzerpaar keltert erfolgreich mit viel Gespür für Natur und Tradition

Innovation und Sehnsucht

Tresdorf. Seit über 15 Jahren als Hersteller aufblasbarer Werbeträger bekannt ist das Unternehmen No Problaim. Die Inflatables können nahezu bei jedem Event eingesetzt werden und vielfältige Formen annehmen. Am häufigsten zum Einsatz kommen Säulen, Start- und Zielbögen, Zelte oder besonders eindrucksvolle, überdimensionale Produktnachbildungen und Maskottchen. Auch fliegende Werbeträger wie Zeppeline sowie Luftburgen kommen seitens werbender Unternehmen gern zum Einsatz. Durch einfaches Handling und praktische Lagerungs- sowie Transportmöglichkeiten sind Inflatables ein beliebtes Tool, um bei Veranstaltungen aufzufallen und sich in den Mittelpunkt des Besucherinteresses zu rücken. Jüngst wurde für den Lebensmittelgroßhändler EGV Unna AG die sieben Meter hohe Nachbildung einer Kuh umgesetzt: Das possierliche Tierchen erreicht damit eine Höhe, welche so manches Haus auf dem Land überragt. Für die Zentrale des Geräteherstellers Kärcher produziert man derzeit Produktnachbildungen, welche auch an die Departments der restlichen Vertriebsländer als PromotionArtikel weitergegeben werden. Auf diesem Wege werden in Österreich gefertigte Inflatables auch in Neuseeland Aufmerksamkeit erregen. Ein weiteres Beispiel für den kreativen Einsatz aufblasbarer Werbeträger wird von 27. September bis 2. Oktober im Wiener MuseumsQuartier zum Einsatz kommen: Hier werden fünf weitere Kunstobjeke unter dem Motto „the art to innovate“ gezeigt, welche im Rahmen der „airworks“-Serie von No Problaim gemeinsam mit der Werkstatt Kollerschlag nach Vorgabe von bekannten Künstlern umgesetzt wurden. (red)

stützt. Gemeinsam ist so in den letzten zehn Jahren durch harte Arbeit ein Betrieb entstanden, „der traditionsbehafteten Häusern ebenbürtig ist und im Jetzt die Basis für das Morgen schafft“, so Karin Humer. Darin lag vor allem ein wesentlicher, positiver Aspekt: Die Jungen genossen von Beginn an Gestaltungsfreiheit, „ohne Einschränkungen und Kompromisse. Und es liegt in unseren Händen,

„Die Natur lehrt uns Tag für Tag aufs Neue, ihre Besonderheiten zu respektieren und mit ihnen umzugehen, ohne daran zu scheitern.“

Von Lage und Klima geprägt Breitenbrunn liegt direkt am Nordufer des Neusiedlersees, dem größten Steppensee Mitteleuropas, und ist dem Weinbaugebiet Neusiedlersee Hügelland zugeordnet. Am Fuße des Leithagebirges sind die Bodenverhältnisse so vielfältig wie die Weine, die hier gedeihen. Schiefer, Lehm, Löß, Schwarzerde und reine Sandböden prägen diese Region und verleihen den Weinen ihren typischen Charakter. Ein weiterer entscheidender Faktor für die eindrucksvolle Stilistik der Weine dieser Region ist das pannonische Klima: Heiße Tage und kühle Nächte im Sommer schaffen ideale Voraussetzungen für fruchtig-frische wie auch körperreiche Weißweine. Der lange sonnenreiche Herbst begünstigt das Hervorbringen von kräftigen, gehaltvollen Rotweinen und der strenge frostige Winterbeginn bietet ideale Voraussetzungen für die Vinifikation von edlen Prädikatsweinen. Weinbau steht üblicherweise im direkten Zusammenhang mit jahrzehnte- wenn nicht sogar jahrhundertelanger Familientradition. Im Fall des Weinguts Humer sind es Karin und Gert Humer, die den Grundstein gelegt haben, und die Elterngeneration, welche diesen

KARIN HUMER, WEINGUT HUMER

© Weingut Humer

Für die EGV Unna AG fertigte man eine sieben Meter hohe Kuh.

Breitenbrunn. Nordburgenland, Weinbaugebiet Neusiedlersee Hügelland, Breitenbrunn: Hier, inmitten der Kirschblütenregion, befindet sich der Familienbetrieb des jungen, dynamischen und engagierten Winzerpaares Gert und Karin Humer. Auf einer Gesamtfläche von rund zehn Hektar, die sich von Breitenbrunn über Purbach bis nach Donnerskirchen erstrecken, werden ausschließlich Weingärten heimischer Rebsorten kultiviert. „Mit Leidenschaft und Naturbewusstsein“ werden nebst Welschriesling, Grünem Veltliner, Weißburgunder, Neuburger, Sämling 88 (Scheurebe) und Muskat Ottonel auch Zweigelt, Blaufränkisch, Blauburger und Blauer Burgunder vinifiziert. „Beim Ausbau der Weine gilt es, die Balance zwischen traditioneller Technik und moderner Technologie zu finden“, beschreibt Gert Humer seinen Weg zum optimalen Endprodukt.

Auf den Rieden des Weinguts Humer gedeihen unkonventionelle, edle Weine.

lich, dass man gemeinsam mit anderen Breitenbrunner Betrieben zu Martiniloben (11.-13.11.) nicht nur zum Großevent lädt, sondern aus den Erlösen einen Beitrag an den Sterntalerhof spenden wird.

Stimmungsvolle Location die nächste Generation mit viel Gefühl und Vorsicht an die Winzerei heranzuführen, sodass vielleicht in ferner Zukunft der Name ‚Humer‘ in Breitenbrunn für Tradition mit Innovation und Beständigkeit mit Weitblick aus eigenwilligem Ursprung und ideeller Motivation steht“, so Gert Humer. Verantwortungsbewusstsein zeigt man auch bei Umsetzung der Events. So ist es selbstverständ-

Mit der Eröffnung der „Vinoschank“ im Juni 2005 gelang es, der historischen Breitenbrunner Kellergasse neues Leben einzuhauchen. Nach einer Umbauzeit von mehr als eineinhalb Jahren erstrahlte der alte Gewölbekeller in neuem Glanz und vereint stilistisch Altbewährtes mit der Moderne. Der Name „Vinoschank“ vereint die Begriffe Vinothek und Buschenschank zu einem einheitlichen

© Weingut Humer

© No Problaim

Karin und Gert Humer gingen von Beginn an neue Wege zwischen Bewährtem und Moderne.

Gert und Karin Humer keltern gleichermaßen mit Sinn für Moderne wie Tradition.

Ganzen und beschreibt gleichzeitig Programm wie Stil des Lokals. Es sind die Qualitäts- und Prädikatsweine, die im Vordergrund stehen und auch sechs Zehntelweise verkostet werden können. Kulinarisch begleitet werden die Weine von kalten, regionalen, modern interpretierten und präsentierten Gerichten. Abgerundet wird der Besuch der Vinoschank durch den malerischen Ausblick in die angrenzenden Weinrieden sowie auf den Neusiedlersee. Die Vinoschank ist somit ein etwas „anderer“ Heuriger, konzipiert und gelebt für all jene, die das Besondere schätzen. „Die Kraft, die uns vorantreibt, ist die unerträgliche Sehnsucht nach Selbstständigkeit, die Liebe zu Rebe und Boden und das Bedürfnis, bleibende Werte zu schaffen“, beschreibt Karin Humer die Motivation eigenen Schaffens. „Die Natur lehrt uns Tag für Tag aufs Neue, ihre Besonderheiten zu respektieren und mit ihnen umzugehen, ohne daran zu scheitern“, ergänzt die engagierte Winzerin. „Die von uns gekelterten Weine sind eigenwillig wie auch unkonventionell und unser Tribut an die Selbstständigkeit, an die Natur, die uns treibende Kraft, an unsere Familie und ganz besonders an jene, die ihre Freude an unseren Weinen mit uns teilen“, so Gert Humer zum edlen Produkt des jungen Weinguts. www.weinguthumer.at


EV E NTM AR KETI NG

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 21

Opus Marketing Ein ganzes Jahr arbeitete die Agentur an der dreitägigen Makler-Tagung Re/Max 3rd European Convention in Wien

Re/Max tagte und feierte in Wien Wien. Der Herbst hat für das Team von Opus Marketing gleich mit einer ihrer größten Veranstaltung des Jahres begonnen. Zwischen 14. und 16. September trafen sich mehr als 700 Makler des US-Immobilienkonzerns Re/Max aus über 25 Ländern bei der Re/Max 3rd European Convention in Wien, um über die neuesten Trends der Immobilienbranche und neue Verkaufstaktiken zu diskutieren. Der Tagung war ein ganzes Jahr an Vorbereitung vorangegangen. Das Highlight war heuer der Vortrag von KonzernGründer Dave Liniger, der das erste Re/Max-Büro 1973 in Denver eröffnete. Sowohl Dave Liniger als auch Michael Polzler (Managing Director of Re/Max Europe) sprachen über die Vorteile des digitalen Zeitalters für den Verkauf von Immobilien und den Einsatz von Social-MediaTools wie Facebook und Twitter. Als Haupt-Location wurde das Austria Trend Hotel Savoyen am

Rennweg gewählt, als Entertainment-Nebenschauplatz diente das revitalisierte Fabrikgelände „MetaStadt“ in Wien-Stadlau, das mit der „MetaHall“ auch über eine fast 4.000 m! große Veranstaltungshalle verfügt.

Fun Night Dort stellte Opus am Abend des 15. September für die ImmoMakler die „Fun Night“ auf die Beine. Dabei wurde nach einem Cocktail-Empfang im Freien ein österreichisches Buffet und ein Showprogramm mit der Grazer „Beatles Double Group“ organi-

siert. Anschließend sorgte Ö3-DJ Alex List für Tanzstimmung bis zum Morgengrauen. „Endlich eine Convention, bei der die Menschen im Mittelpunkt standen. Bei der Vermittlung von Inhalten konnten wir mit ausgewogenen, emotionalen und multimedialen Kommunikationsmöglichkeiten punkten“, resümiert Opus-GF Erik R. Kastner. „Die Innovationen, die Re/Max in der eigenen Branche vorantreibt, konnten gemeinsam mit dem Organisationsteam für die Teilnehmer verständlich aufbereitet werden.“ Die Convention 2012 wird ebenfalls in Wien stattfinden und von Opus umgesetzt. (red)

© Opus Marketing

Opus-Chef Erik R. Kastner hat bereits den Auftrag für die Convention 2012.

Modernste Projektionstechnik durfte bei der „European Convention“ nicht fehlen.

Eventtravel Per Flugzeug

Das Unternehmen der

Party-Take-off Wien. Wer die weite Anreise beim Ausgehen nicht scheut, findet demnächst ein passendes Angebot vor. Als erste österreichische Agentur setzt group one im Bereich Eventtravel anstelle von Bussen auf Flugzeuge. Partybegeisterte mit einer Vorliebe für elektronische Musik werden auf dem schnellstmöglichem Weg mittels Flieger rechtzeitig zu den angesagtesten Hotspots gebracht. Angeflogen werden nur Events mit exklusiven Acts der Szene und hohen Besucherzahlen. Die Tickets dazu sind oft nur schwer erhältlich, aber durch die enge Kooperation mit Veranstaltern wie ID&T, Q-Dance, etc. wird den group one-Kunden ein solches jedoch garantiert. „Wir bieten High Quality Reisen für High Quality People; im Vordergrund steht stets der Gast“, so Johannes Bramreiter, Geschäftsführer von group one.

größer denken, mehr begeistern Mit den Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle.

Startschuss: Qlimax Den Startschuss bildet die Dancefloor-Party „Qlimax“ im holländischen Arnheim am 26. November. Das Paket für die Anreise beinhaltet neben Flug und Tickets für die Veranstaltung auch einen Transfer zur Eventlocation, einen Vor-Ort-Service und die Rückreise nach Österreich. group one ist eine Full-ServiceAgentur im Veranstaltungsbereich und aus der Niteentertainment Agency hervorgegangen, die seit 2006 am deutschsprachigen Markt aktiv ist. (red)

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© sxc/elessa

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22 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Food Affairs Der Caterer im Austria Center Vienna hat nun auch ein italienisches Café im Angebot

SHORT

1.500 Kaffees am Tag

Stargate organisiert für Weingut Scheiblhofer

Das neue „Accademia del Caffè“ lädt u.a. als Welcome-Area bei Großkongressen ein. grund sind es, die für eine schnelle Bedienung der Gäste sorgen. Die genaue Planung der Geräteanordnung und die Platzverteilung, die alle Abläufe nötiger Barista-Arbeit berücksichtigt, ermöglichen auch bei Großkongressen kurze Wartezeiten.

Anfang September fand sich höchste Politprominenz in Andau ein.

Andau. Mit einer ungewöhnlichen Aufgabe sahen sich die Eventspezialisten der Stargate Group im Spätsommer konfrontiert: Es galt, die neue modern ausgestattete Verkostungshalle des Weinguts Scheiblhofer im burgenländischen Andau angemessen zu eröffnen. Die Location und der Weinlieferant waren also vordefiniert, aber zu organisieren gab es dennoch genug. Jede der Hallen wurde mit passendem Mobiliar und modernster Technik bestückt, während die auf dem Vorplatz der neuen Verkostungshalle aufgebaute Bühne ausreichend Platz für die Festredner bot. Als Gratulanten fanden sich allerhand Würdenträger von Bundespräsident Heinz Fischer abwärts ein, wie Landeshauptmann Hans Niessl und Altbischof Paul Iby. Auf dem Speiseplan stand Spanferkel und dazu die Weine aus dem Haus Scheiblhofer. Für die Unterhaltung der rund 500 Gäste sorgten die Kabarettisten Robert Palfrader und Florian Scheuba und musikalisch performte der Soulsänger Big John. (red)

Weihnachtsvorbereitungen Das Jahr 2011 verlief für Food Affairs insgesamt positiv. „Durch unser neues Konzept, in dem wieder die Attribute ‚Gastlichkeit – Handwerk – Qualität – Partnerschaft’ hervorgehoben werden, konnten wir bereits einen vorerst nicht angedachten Marktanteil sichern“, so Eberhardt. Das 4. Quartal steht nun vor allem im Zeichen der vorweihnachtlichen Veranstaltungen. Bereits im Juni wurden hier vom Sales-Team die Marketingaktivitäten gesetzt. (red)

Spätschicht für Salzburgs Museen

© The Crew For You

© Casinos Austria

Christian und Petra Horn sind seit 12 Jahren bei der Museumsnacht mit dabei.

Linz. Vergangenes Wochenende ging zum zwölften Mal die „Lange Nacht der Museen“ des ORF in ganz Österreich über die Bühne, die mittlerweile auch europaweit zu den größten Kulturveranstaltungen zählt. Wieder mit dabei war das Team der Linzer EventAgentur „The Crew for you“, das gemeinsam mit der ORF Marketing Service GmbH für die Organisation in Salzburg gesorgt hat. „Für uns ist das jedes Jahr ein spannende Sache. Als Salzburgerin freut es mich natürlich besonders, dass wir seit zwölf Jahren die ‚Lange Nacht’ in Salzburg auf die Beine stellen“, sagt Geschäftsführerin Petra Horn im Gespräch mit medianet. In Wien ist ihre Agentur für die Organisation der Mitarbeiter zustän-

dig. „Das Personal wird von uns gecastet, engagiert, eingeschult und am Tag der Veranstaltung betreut und eingesetzt“, erklärt Horn.

Marketing-Mix Insgesamt zeigt sich die Grübderin der „Crew“ zufrieden mit der Geschäftsentwicklung: „Derzeit läuft es sehr gut, wir hoffen, dass es so bleibt! Wichtig ist uns eine stetige Professionalisierung der Eventmarketingbranche. Es muss ganz klar sein, dass Eventmarketing ein integrierter Bestandteil des Marketingmix ist und somit in der Jahresplanung berücksichtigt werden muss. Mit keinem anderen Tool kann man die Zielgruppe direkter im Herzen erreichen.“ (red)

Event-Ausbildung medianet hat sich bei den Agenturen umgehört, wie sie die Situation hierzulande beurteilen

Auf dem Weg zur Professionalisierung Wien/Linz. Wie in jeder noch jungen Branche ist auch im Eventmarketing der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften groß. Nicht umsonst hat sich der Branchenverband Event Marketing Board Austria (EMBA) für das Jahr 2011 das Thema Ausbildung auf die Fahnen geschrieben. Gleichzeitig hinken die Angebote für einschlägige Ausbildungen der Nachfrage hinterher. „Zurzeit sind sehr wenige Arbeitskräfte mit entsprechender Ausbildung zufinden“, berichtet etwa Erik R. Kastner, Geschäftsführer von Opus Marketing. Es könne aber nicht alles für den Beruf Nötige in einem Kurs vermittelt werden wie z.B. das emotionalen Einfühlungsvermögen und der „unbändige Wille, eine Veranstaltung als Erlebnis für die Besucher zu gestalten“. Ähnlich sieht es auch Petra Horn, Geschäftsführerin von „The Crew for you“ aus Linz: „Eine einschlägige Ausbildung ist auf jeden Fall zu befürworten und macht sicherlich Sinn. Eventmarketing hat aber auch viel mit Emotionen, Feingespür und Liebe zum Menschen an sich zu tun; das sind Voraus-

setzungen, die sehr entscheidend sind, die man aber nicht unbedingt lernen kann.“

„Über den Tellerrand“ Doch was soll dann konkret vermittelt werden? Andreas Hladky, Geschäftsführer der Agenturgruppe Hallamasch, ist bei der EMBA für den Bereich Ausbildung zuständig und hat eine Liste parat:

„Projektmanagement, Budgeterstellung, Beurteilung von externen Angeboten, Briefing, Timing, Konzeption, Controlling, Risikomanagement, Informationen zu Haftungsfragen, Veranstaltungsrecht, Behördenhandling, Steuern, etc“. Zwischen Theorie und Praxis sieht Hladky dabei keinen Widerspruch: „Idealerweise stehen die Ausbildner selbst in der Praxis und arbeiten mit internationalen Projekt-

© Hallamasch

Baden/Velden. Das Clubbing „Cinderella tanzt!“ der Badener Eventagentur „magoo events“, die sich auf die Generation 30+ spezialisiert hat, ist gerade auf Tour durch Österreich und als Höhepunkt haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen: Am 5. November wird das Casino Velden zur Partyzone umgestylt. Auf vier Floors werden sich zahlreiche DJs die Klinke in die Hand geben, live werden die Kärntner Rockband „Meilenstein“ und der Soulsänger Jawara performen. Auf der Karaoke-Bühne sind die Gäste selbst musikalisch am Zug. Nicht wundern sollte man sich über vermehrtes Auftreten von Brautkleidern, denn im Rahmen der Brautkleid-Aktion erhalten die Damen in Weiß eine Flasche Sekt und nehmen an der Verlosung für einen Kurzurlaub für zwei Personen in Baden bei Wien teil. Beim Stopp im Casino Velden gibt es ein besonderes Special für alle Mode-Interessierten: Um Mitternacht zeigt das Kärntner Modelabel “La Camisa” seine aktuelle Kollektion bei einer Modenschau. (red)

Das neue Café im Austria Center Vienna bietet Platz für rund 100 Gäste.

The Crew for you Die Linzer Agentur sorgte bei der ORF „Langen Nacht der Museen“ wieder für die Organisation

Cinderella tanzt im Casino Velden

Das Casino Velden wird am 5. November zur Party-Location.

© Food Affairs

© Stefan Caspari

Wien. Schon seit Längerem ist das Catering-Unternehmen Food Affairs für die Veranstaltungen im Austria Center Vienna zuständig. Im Sommer wurde nun mit dem „Accademia del Caffè“ ein gastronomisches Extra für die Kongressbesucher in Betrieb genommen. Das modern designte Café wurde zwischen zwei Kongressterminen errichtet und hat rund 100 Sitzplätze. „Durch das neuartige Konzept der italienischen Architektengruppe „Tratto Sottile Design Exclusive“ stellen wir sicher, dass täglich bis zu 1.500 Kaffee-Spezialitäten serviert werden können“, erklärt Geschäftsführer Jörg Eberhardt. „Das Caffè kombiniert verschiedene, flexible Themenwelten wie die Welcome-Area für den schnellen Kaffee für zwischendurch, eine Lounge für ungestörte Besprechungen mit Partnern und Kollegen oder den Lunchbereich für den entspannten Mittags-snack.“ Die Details im Hinter-

A. Hladky (EMBA): „In ein bis zwei Jahren gibt es hochprofessionelle Angebote.“

beispielen, sodass auch etwas über den österreichischen Tellerrand hinausgesehen wird.“ Derzeit sieht er das Ausbildungswesen auf dem richtigen Weg: „Generell arbeiten die Ausbildungseinrichtungen und die Branchenvertretungen gerade sehr gut zusammen an einer weiteren Professionalisierung. Ich bin sicher, dass wir in spätestens ein bis zwei Jahren hochprofessionelle, maßgeschneiderte Ausbildungsangebote sehen werden, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen.“ OpusChef Kastner pflichtet bei: „Es wird in die richtige Richtung gearbeitet. So ist das nun mal ein einer jungen und sehr rasch wachsenden Branche; da hinken ein paar Dinge immer hinterher.“ Er verweist auch auf die neue Zertifizierungsrichtlinie, die von der EMBA erstellt wird, um die Qualitätsmerkmale bei Ausbildungsangeboten erkennbar zu machen. Worauf man laut Hladky grundsätzlich achten sollte: Je länger, umfassender und professioneller die Ausbildung, umso höher seien die späteren Jobchancen für die Absolventen. (tm)


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Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 23

Party Verleih Frankl Die Expansion des Münchner Unternehmens nach Österreich war erfolgreich; jetzt sind weitere Schritte geplant

Wer andere zum Glänzen bringt Wien/München. „Wenn ein Event eine Ballettaufführung wäre, wären wir die Bühne und der Veranstalter der Balletttänzer, welcher darauf tanzt“ – mit diesen Worten beschreibt Josef Frankl das Mission Statement seines Unternehmens. Als Inhaber und Geschäftsführer leitet er die Geschicke des Party Verleihs Frankl sowohl in München als auch in Wien. Die österreichische Dependance besteht seit vier Jahren und hat sich in der heimischen Eventwirtschaft bereits erfolgreich etabliert. Neben zahlreichen anderen Großevents zählt aktuell die „Pink Ribbon Night“ im Ebreichsdorfer Magna Racino zu den Glanzpunkten der Frankelschen Referenzliste. Nach dem Erfolg der ersten österreichischen Jahre steht nun ein weiterer Expansionssprung an: Neue Partner sollen zum Wohl der Kunden enger an das Unternehmen gebunden sowie das Lager weiter ausgebaut werden.

Der solide Grundstein Nach seiner Ausbildung zum Metzgergesellen und dem Ablegen der Meisterprüfung gründete Josef Frankl im Jahr 1989 das „Götterspeise Cateringservice“. Mit den dabei gesammelten Erfahrungen und dem Wissen über die zu erwartenden Kundenanforderungen hob er 1999 den Josef Frankl Party Verleih aus der Taufe. Im Hinblick auf die bevorstehende Expansion nach Wien wurde das Unternehmen 2006 in die Josef Frankl Einzelfirma, welche für die Bereitstellung und Instandhaltung der zu vermietenden Ware zuständig ist, sowie die Unternehmen Party Verleih Frankl München und Party Verleih Frankl Wien geteilt. Das umfangreiche Produktportfolio erstreckt sich von Geschirr über Gläser, Besteck, Tischwäsche, Küchen-Klein- und Großgeräte, Möbel und Mobiliar bis hin zu unterschiedlichsten OutdoorArtikeln. Um eine gleichbleibende Qualität bezüglich der Sauberkeit zu gewährleisten, erfolgt die Reinigung der vermieteten Artikel durch den Party Verleih. Hauptzielgruppe sind Unternehmen aus den Bereichen Catering und Eventmanagement sowie Werbeagenturen. Auch Klein- und Einzelkunden werden gern und professionell betreut. Die generelle Einstellung zur eigenen Tätigkeit umschreibt der Firmengründer mit den Worten: „Wir bleiben im Hintergrund, weil andere im Mittelpunkt stehen. Unser Ziel ist es, dass der Event möglichst glatt abläuft, sodass der Kunde, der uns gebucht hat, damit glänzen kann.“ Aus diesem Grund investiert der Ausbildungsbetrieb

für Event- und Bürokaufleute laufend in die Fortbildung seiner Mitarbeiter.

Neuerliche Expansion 3.600 m! groß ist das derzeitige Lager des Party Verleihs. Bei einer Höhe von sieben Metern befinden sich hier 1.800 verschiedene Artikel, manche davon in ausgesprochen eindrucksvoller Stückzahl. „Von einer bestimmten Besteckserie haben wir 50.000 Stück pro Teil“, so Frankl. Der Gesamtbestand des Party Verleihs beläuft sich auf zwei bis drei Mio. einzelne Teile, so die

interne Schätzung. Aufgrund der regen Auftragslage ist eine Ausweitung des Lagers auf 10.000 m! geplant. Im Zuge dessen sollen externe Kooperationspartner verstärkt ins Haus geholt werden, „um noch direkter und rascher reagieren zu können“, erklärt Frankl. Und weiter: „Im Prinzip geht es bei Events um die Vernetzung mit den jeweiligen Gewerken. Das hilft dem Kunden, denn dann erhält er alles aus einer Hand und auf gleichbleibend hohem Niveau.“ Nach erfolgreicher Etablierung des Standorts in Österreich sind weitere Expansionsschritte nach Zürich und Bratislava geplant. (red)

© Party Verleih Frankl

Party Verleih Frankl fungiert bei den Events seiner Kunden als Komplettausstatter.

15. AUSTRIAN EVENT AWARD

Veranstalter:

Austrian „In Wien wird gern gefeiert“, ortet Josef Frankl Parallelen zu München.

© Party Verleih Frankl

Firmengründer Josef Frankl bereitet gern die Bühne für seine Kunden.

EVENT

AWARD

2011


E V E NTMA R K ETI NG

24 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

impacts Catering Die Kulinarik-Profis versorgten beim Wien Energie Business Run 30.000 Gäste mit Gaumenfreuden

SHORT

Neue Maßstäbe setzen

Neue App: Ticketkauf auch auf Facebook

Erstmals kamen aufgrund des neuen Abfallkonzepts ausschließlich Mehrweggebinde zum Einsatz.

© amiando

Wien. Mit 19.629 Läuferinnen und Läufern im heurigen Jahr ist der „Wien Energie Business Run“ – der am 22. September über die Bühne ging – der größte Firmenlauf Österreichs. Zum dritten Mal mit dabei war das Team von impacts Catering, das sowohl Teilnehmer als auch Zaungäste kulinarisch versorgte und im Rahmen der Veranstaltung insgesamt rund 30.000 Gäste bewirtete.

Gemeinsame Sache: FacebookGründer M. Zuckerberg und F. Haas.

Fun & Run auch kulinarisch Grundlage des Gastronomiekonzepts für den Business Run war das Motto der Veranstaltung: „Fun & Run“. Für impacts Catering hieß das: unkomplizierte Lösungen, kombiniert mit höchstem Genuss und maximalem Service. Damit wurde nicht nur der Kunde zufriedengestellt, sondern auch die Läufer und die Gäste in den verschiedenen VIP-Bereichen.

© impacts Catering

Zum dritten Mal versorgte impacts Catering die fast 20.000 Teilnehmer des Laufs.

Neue Herausforderung Eine besondere Herausforderung, die allerdings ebenfalls tadellos gemeistert wurde, war das neue Abfallkonzept des Business Run. Erstmals durften ausschließlich Mehrweggebinde zum Einsatz kommen, impacts Catering verwendete daher Porzellanteller und Mehrwegbecher. (red)

Mozarthaus Vienna Der Konzertsaal im Untergeschoß des Hauses eignet sich für viele unterschiedliche Events

Barock trifft Moderne im mozart:raum Wien. Ein äußerst vielfältig einsetzbarer Veranstaltungssaal wurde im Untergeschoß des barocken Mozarthauses Vienna geschaffen. Hier, wo Wolfgang Amadeus Mozart drei Jahre seines Lebens verbrachte und wo er unter anderem seine berühmte Oper „Le nozze di Figaro“ komponierte, vereinen sich beeindruckende Akustik und moderne Präsentationstechnik.

Alt und Neu vereint Das historische Gewölbe im Untergeschoss des Barockgebäudes wurde mit großem architektonischem Gespür und in perfekter Symbiose aus Alt und Neu zur außergewöhnlichen und multifunktionalen Eventlocation umgebaut.

lederfabrik Linz: Neu belebte Eventlocation

In seinen vielfältigen Funktionen fasst der mozart:raum bis zu 100 Personen. Der Saal ist überdies eine stilvolle Location für Produktpräsentationen, aber auch für Weihnachtsfeiern.

Technik für Businessevents Dank der modernen Präsentationstechnik, die ebenfalls in die Räumlichkeiten integriert wurde, ist das Untergeschoß des Mozarthaus Vienna darüber hinaus für Meetings, Seminare, Pressekonferenzen und andere Businessveranstaltungen geeignet. Ein weiteres Plus der Location: Die verkehrsgünstige Lage nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt. (red)

© David Peters

München. Wer Veranstaltungen über das soziale Netzwerk Facebook oder die Businessplattform Xing bewirbt, kann ab sofort auch den Ticketverkauf über die beiden Social Media-Varianten abwickeln. Das deutsche Unternehmen amiando, spezialisiert auf Registrierung und Ticketing, hat nun auch für Facebook eine Applikation vorgestellt, die mit wenigen Schritten in Fanseiten integriert werden kann. So kann über die Seiten nicht nur auf die Veranstaltung hingewiesen werden, sondern die Fans können ihre Tickets direkt beziehen. Über 700 Mio. User weltweit können so erreicht werden. „Eines unserer Hauptziele ist, das enorme Potenzial von Social Media für Eventveranstalter zugänglich zu machen. Neben unseren kostenlosen Social Media Studien arbeiten wir ständig an neuen innovativen Tools, die das Potenzial dieser Netzwerke auf einfache Weise nutzbar machen“, sagt Felix Haas, CEO von amiando. Bereits im Februar diesen Jahres wurde eine entsprechende Funktion für das BusinessNetzwerk Xing integriert und ermöglicht auch dort, den Ticketvorverkauf für Veranstaltungen direkt auf der Plattform abzuwickeln.

Christian Chytil, Geschäftsführer von impacts Catering, zeigt sich mit dem Event ebenfalls sehr zufrieden: „Es ist uns gelungen, neue Maßstäbe bei kulinarischen Versorgung von Sportveranstaltungen zu setzen. Rasche Umsetzbarkeit und ein hohes Qualitätslevel, gepaart mit kulinarischen Köstlichkeiten, abgestimmter Logistik und motiviertem Service, schaffen eine einzigartige Atmosphäre und damit eine gelungene Veranstaltung“, betont er gegenüber medianet.

Modernste Technik im barocken Gewölbe: Der mozart:raum schafft die Symbiose.

Schloss Neuwaldegg Direktor Andreas Pesl über die Investitionen und Möglichkeiten seines Märchenschlosses © lederfabrik Linz

Ein fast 300 Jahre altes Hochzeitsschloss Wien. Mit 45 schon jetzt fix geplanten Hochzeiten wird das Schloss Neuwaldegg 2012 erneut seinen bisherigen Rekord brechen. Doch nicht nur Hochzeiten stehen im kommenden Jahr auf dem Programm. Auch die umfassende Neugestaltung des beinahe 300 Jahre alten Schlosses ist ein wesentlicher Punkt im Kalender, erklärt Direktor Andreas Pesl: „Wir werden mehr als 250.000 Euro

Der Rosenhof in der lederfabrik Linz besticht durch seinen Lichteinfall.

Schlosses eröffnet werden, gibt sich Pesl zuversichtlich, alle Pläne und Vorhaben erfolgreich umsetzen zu können. Ab 2013 soll das Schloss selbst umfassend restauriert und umgebaut werden. Bis dahin werde man aber nicht untätig sein und sei das auch bisher nicht gewesen, sagt der Direktor. „Wir haben bereits heuer den Grundstein für die Erneuerung gelegt und mit moderner Seminartechnik dafür gesorgt, dass das Schloss auch als Location für Business-Veranstaltungen infrage kommt. Erste Kunden wie Manner, das Ludwig Boltzmann Institut und die Erste Bank konnten sich bereits von der Qualität des Schlosses überzeugen“, freut sich Andreas Pesl.

Neue Technik © Schloss Neuwaldegg

Linz. Am Rand der oberösterreichischen Landeshauptstadt hat sich mit der lederfabrik ein vitales Business- und Veranstaltungszentrum entwickelt und dem alten Gebäude zu neuem Leben verholfen. Zwischen 1995 und 2005 wurde der Komplex aus dem Jahr 1843 von den derzeitigen Besitzern, Ferdinand und Leo Steinhäusler sowie Helmut Schamberger, behutsam revitalisiert. Mittlerweile haben sich mehrere Firmen in dem 1.600 m! großen Gebäude eingemietet; darüber hinaus finden die verschiedensten Veranstaltungen statt. Von Seminaren über Hochzeitsfeiern bis zu Kabarett-Aufführungen präsentiert sich die lederfabrik als vielseitige Eventlocation. Bis zu 900 m! Veranstaltungsfläche können gemietet werden, dazu stehen rund um die lederfabrik 250 Parkplätze zur Verfügung.

in die Eventausstattung investieren. Wir arbeiten an einer All-inklusive Betreuung aller möglichen Events und an Kooperationen mit Partnern wie Schlössern, Palais, Cateringbetrieben und Eventfirmen. Außerdem wollen wir außergewöhnliche Dekorationen anschaffen, die es bislang in Österreich noch nicht gibt.“ Damit nicht genug, soll zum Jahresende 2012 ein eigenes Restaurant in den Räumlichkeiten des

Park und Schloss ergeben eine stimmungsvolle Einheit für verschiedenste Events.

Die technischen Neuerungen sind insgesamt gesehen der Schlusspunkt in der Neuausrichtung des Schlosses seit Übernahme der Direktion durch Pesl, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Schloss zu einem Künstlerzentrum avancieren

zu lassen, in dem Ausstellungen, Konzerte, Präsentationen, aber auch Workshops und Ähnliches für Künstler abgehalten werden. „Schloss Neuwaldegg soll zu einer der ersten Adressen für Events und Kunst in Wien so wie in ganz Österreich werden“, fasst Pesl sein hehres Ziel zusammen.

Anfragen verzehnfacht Diese Neuaufstellung trägt bereits Früchte: Seit der Übernahme der Geschäfte durch Pesl habe man mit etwa 500 Nachfragen ungefähr zehn Mal so viele EventAnfragen erhalten und die Zahl der Veranstaltungen habe sich verfünffacht. 2011 stehen vor allem noch zahlreiche Weihnachtsfeiern auf dem Programm, erklärt Pesl. „Damit alle Gäste in Stimmung auf das große Fest kommen, wird Schloss Neuwaldegg samt seinen märchenhaften Grünflächen in atmosphärischer Weihnachtsdekoration glänzen“, schwärmt der Direktor vom winterlichen StimmungsPotenzial seiner Location. (red)


EV E N TMA R K ETI NG

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special â&#x20AC;&#x201C; 25

Design Center Nach der erfolgreichen Premiere des Kongresses im Vorjahr kommt die Branche am 8. November erneut zusammen

Die Eventmanager tagen in Linz Linz. Die wohl â&#x20AC;&#x17E;coolstenâ&#x20AC;&#x153; Events Ă&#x2013;sterreichs finden seit dem Vorjahr im Design Center in Linz statt. Grund dafĂźr ist eine neuartige KĂźhlanlage, die vom Brunnen- bzw. Grundwasser unter dem Gebäudekomplex gespeist wird. â&#x20AC;&#x17E;Vereinfacht gesagt: Das kĂźhle Grundwasser wird nach oben gepumpt und unterstĂźtzt die Klimaanlage. Dadurch mĂźssen wir weniger Energie zufĂźhren, um die Temperatur im Design Center zu regelnâ&#x20AC;&#x153;, erklärt GeschäftsfĂźhrer Thomas Ziegler das Prinzip.

GefĂśrderte Umwelttechnik

die Teilnehmer des Eventmanager Congresses kommen. Die Veranstaltung findet am 8. November in Kooperation mit Wolfgang Krist von reglist24 statt und ist bewusst als eintägiger Event konzipiert.

Entspannter Kongress Das Programm beginnt ganz entspannt, gibt Ziegler einen kurzen Ausblick: â&#x20AC;&#x17E;Wir haben eine neue Breakfast-Session ins Leben gerufen. Während die Teilnehmer gemĂźtlich frĂźhstĂźcken und sich am Buffet erfreuen, gibt es ein Gespräch Ăźber Hoppalas in Sachen Events, mit denen wir alle

schon einmal konfrontiert waren. Mit diesem auflockernden Element starten wir dann in den Kongresstag.â&#x20AC;&#x153; Mit Didier Scaillet, Chief Development Officer der MPI (Meetings Professionals International), Petra Bauer-Zwinz vom Austrian Convention Bureau und Hubert Neuper, Ex-Skispringer und Erfinder des World Sports Awards, wurden mehrere hochkarätige Vortragende eingeladen. AuĂ&#x;erdem freut sich Thomas Ziegler, in der begleitenden Ausstellung aktuelle Produkte und Inspirationen aus der Eventindustrie präsentieren zu kĂśnnen. (red)

Š Design Center Linz

Mit einer BrunnenwasserkĂźhlung senkt das Center den Energieverbrauch.

Das Design Center Linz: Vorreiter in Sachen nachhaltiger Klimatisierungstechnik.

â&#x20AC;&#x17E;Wir haben rund um das Gebäude massive Grabungen und UmbaumaĂ&#x;nahmen durchgefĂźhrt. Das AufrĂźsten auf diese nachhaltige Technik wurde letztlich auch von Bund und Land gefĂśrdertâ&#x20AC;&#x153;, so Ziegler. In den Genuss dieser modernen Technik werden unter anderen

Tabakfabrik Sehr gefragt

Starker Tobak Linz. Als auĂ&#x;ergewĂśhnlich erfolgreich erweist sich die sogenannte Zwischennutzung der ehemaligen Tabakfabrik in Linz. Seit Herbst 2010 kĂśnnen die vielfältigen Räumlichkeiten auf dem Fabriksgelände fĂźr Veranstaltungen aller Art genutzt werden. Bedingung ist allerdings, dass die jeweilige Nutzung nur von kurzer Dauer ist und sich niemand langfristig in der Tabakfabrik einmieten kann. Denn: Die alte Fabrik ist nur solange Veranstaltungsort, bis endgĂźltig entschieden ist, was mit dem denkmalgeschĂźtzten Bauwerk auf dem knapp 38.000 m! groĂ&#x;en Areal geschehen soll.

Vielfältigste Events Bis es allerdings so weit ist, bietet die Tabakfabrik ein ungewĂśhnliches Umfeld fĂźr unterschiedlichste Events. So fanden seit September 2010 unter anderem Kammeroper-AuffĂźhrungen, die Ă&#x2013;sterreichische Radbotenmeisterschaft und am vergangenen Wochenende beispielsweise die â&#x20AC;&#x17E;WearFair 2011â&#x20AC;&#x153; statt, eine Messe fĂźr faire und Ăśkologische Mode und Design. Aber auch fĂźr Buchund Produktpräsentationen, Kongresse, Kunstausstellungen, Firmenevents, Kulturempfänge und Kabaretts ist die Tabakfabrik geeignet und wurde im letzten Jahr bereits fĂźr derlei Veranstaltungen genĂźtzt. FĂźr die Programmierung der Events ist der im Mai gegrĂźndete Zwischennutzungsausschuss zuständig. (red)

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 & % %%    Vor dem Hintergrund der Tabakfabrik: Mode und Design auf der WearFair.


BUS I NE S S P R O MO TI O N

26 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Party-Verleih Frankl: Der Allrounder am Eventparkett Die richtige Ausstattung als entscheidendes Qualitätskriterium: Frankl liefert Veranstaltungs-Sortiment von A –Z. Wien/München. Vom einfachen Weinglas über edles Designer-Porzellan bis hin zum hochmodernen CPCKombidämpfer: Es gibt nahezu nichts, was man bei Party-Verleih Frankl nicht mieten kann, um einen Event gastronomisch erfolgreich umzusetzen. Mit seinen 25 Mitarbeitern in Österreich und Deutschland stattet die Firma problemlos Veranstaltungen mit mehreren tausend Gästen aus. So stammte beispielsweise das gesamte Catering-set-up des Life-Balls in Wien inklusive einer 400 Meter langen, beleuchteten Bar komplett aus dem Hause Frankl. Auch bei Sportevents sorgen die Experten für einen reibungslosen Eventverlauf vor Ort. Heute ist man europaweit für Catering- und Eventfirmen im Einsatz, wobei die Ausstattungen bis nach Istanbul gehen.

INFO/KONTAKT Party-Verleih Frankl Komplett-Hardware für jeden Event Das Portfolio erstreckt sich von Geschirr über Gläser, Besteck, Tischwäsche, Küchen-Kleinund -Großgeräte, Möbel und Mobiliar bis hin zu Outdoor-Artikeln aller Art (1.800 Artikel, mit bis zu 30.000 Einzelstücken auf insgesamt 40.000 m3). Die Reinigung der vermieteten Artikel übernimmt das Hardware-Team; Ziel: eine gleichbleibende Qualität und absolute Sauberkeit. Eigene Entwicklungen und ständige Markt-analysen haben dazu beigetragen, dass Frankl zu den innovativsten Anbietern im Marktsegment zählt. Zielgruppe: Hauptzielgruppe sind Unternehmen aus dem Bereich Catering, Eventmanagement und Werbeagenturen.

Für alle Fälle gerüstet

Kontakt: Party-Verleih Frankl GmbH Österreich: Erdberger Lände 26 A-1030 Wien Tel.: +43 (0) 1/908 11 77 info@party-verleih.at www.party-verleih.at Deutschland: Hans-Preißinger-Straße 8 D-81379 München Tel.: +49 (0) 89/588 81 11 info@party-verleih.de www.party-verleih.de

© alle Fotos: beigestellt

Für Übergangsküchen und Interimslösungen plant und liefert Frankl die komplette Infrastruktur in Zelt oder Containern – für jede Küchengröße und jeden Bedarf. Ein individuelles Mobiliarsortiment mit außergewöhnlichen Stühlen, Leuchttischen, Lederlounges, Bars und einem vielfältigem Bestand an Stuhlhussen bietet dem Eventkaufmann eine interessante Plattform, um unterschiedliche Ideen zu entwickeln und die vielfältigen Anforderungen der Veranstalter zu realisieren. Im Verbund mit hochqualifizierten Partnerfirmen bietet der Hardware-Supplier komplette Ausstattungen – vom Kaffeelöffel bis zum Großzelt – aus einer Hand.

Ins rechte Licht gerückt: Der Eventausstatter hat sich als Hardware- und Inszenierungsprofi europaweit einen Namen gemacht.

Schlüsselfigur am heimischen Veranstaltungshimmel Der Hardware-Zulieferer Frankl ist für alle „Event-ualitäten“ gerüstet

Garant für Perfektion: Der Macher im Hintergrund Lokalaugenschein: Gastro-Elite setzt auf Hardware-Helfer. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die Bandbreite des Frankl-Universums. Wien. Es ist knapp 23 Uhr vorbei, die Party läuft auf Hochtouren und eigentlich könnte das Team der „Copaloca the Catering Company – Wien“ unter dieses Event bereits ihr Häkchen setzen. Doch dann streikt die Waschstraße und in absehbarer Zeit wird es keine sauberen Gläser mehr geben – das Worst-Case-Szenario eines jeden Caterers.

Josef Frankl, seines Zeichens erfolgreicher Hardware Supplier und die Benchmark in der Brache, wenn es um Flexibilität und Engagement geht. Oliver Kurz, Teil des Kernteams der „Copaloca the Catering Company – Wien“, weiß diese Stärken zu schätzen: „Bei einem Notfall flexibel und schnell zu reagieren, gehört zu den essenziellsten Ei-

Dass Frankl extra für diesen Event eine neue Tellerserie gekauft hat, zeigt für Eselböck den Innovations- und Kreativgeist des Unternehmers.

Geht nicht gibts nicht

„Jeder Kunde hat eine bestimmte Vorstellung von seinem Event. Ich liefere die dazu passende Hardware.“ JOSEF FRANKL, INHABER PARTY-VERLEIH FRANKL

Architektur und Ambiente definieren den Rahmen, Frankl die passende Ausstattung.

Kein Wunder also, dass der Party-Verleih des gebürtigen Bayern von dem Wiener Unternehmen bis zu zweimal die Woche gebucht wird.

Ein Profi für Profis Ein Anruf und eine knappe Stunde später ist das Problem gelöst: Neue Hardware aus der selben Serie ist da und bereit, mit Wein, Bier und Cocktails gefüllt zu werden. Held der späten Stunde ist

genschaften eines Zulieferers. Man kann selbst bei akribischster Planung nie voraussagen, was passieren wird. Josef Frankl beweist auf diesem Gebiet sein ganzes Können.“

Walter Eselböck hingegen ist sehr zurückhaltend, wenn es sich um kulinarische Gastspiele außerhalb des „Taubenkobel“ handelt. Ausnahmen macht er nur, wenn die Location außergewöhnlich

genug ist – so wie der Marmorsaal des Wiener Belvedere. Eselböck rockte dort die Küche und Josef Frankl machte dem Kochstar die Bühne bereit und versorgte ihn mit allen Requisiten. „Diese Räumlichkeit brachte spezielle Anforderungen mit sich – kein Wunder, wenn man neben dem ‚Kuss‘ von Gustav Klimt kochen darf. Josef Frankl hat alle Auflagen ohne Probleme, aber mit einem Höchstmaß an Professionalität erledigt.“

Und Frankls Faible für Individualität: „Jeder Kunde hat eine bestimmte Vorstellung von seinem Event. Ich kann dazu die passende Hardware liefern; schließlich habe ich über 1.800 Artikel mit bis zu 30.000 Einzelstücken im Lager. Was nicht passt, wird passend gemacht oder passend gekauft.“ Und das ist es, was Frankl zu dem Supplier Nummer eins macht: Flexibilität und Innovation. Selbst knapp vor Mitternacht.

Aufgetischt: Frankl bringt Stil und Abwechslung ins Event-Programm.


EV E NTMA R K E TI NG

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 27

der hubler Das Familienunternehmen wächst weiter und integriert die neuen Ideen der jüngeren Generation

Im Vorjahr übernahmen Sabine und Martin Hermann-Hubler den Betrieb, jetzt wird weiter expandiert. Baden. Bereits seit mehr als 130 Jahren besteht in Baden bei Wien ein Familienbetrieb, wie man ihn heute nur noch selten findet: Der Eventspezialist Hubler bietet nicht nur eine ausgesprochen reichhaltige Palette an Leistungen rund um das Thema Veranstaltungsorganisation, sondern verfügt auf diesem Gebiet über eine besonders langjährige Kompetenz.

Neu in Salzburg: Best of Events Austria

© Messezentrum Salzburg

133 Jahre Tradition sind Auftrag und Motivation

SHORT

Geschäftsführer Henrik Häcker ortet eine neue Branchenplattform.

Wien. Von 19. bis 20. Oktober findet die „Best of Events Austria“ in Salzburg statt. Das Konzept mit österreichischem Flair wendet sich vor allem an Süddeutschland, Österreich, Schweiz, Norditalien und die angrenzenden östlichen Nachbarländer. Nachdem sich die Best of Events in Deutschland und den angrenzenden deutschsprachigen Ländern als Fachveranstaltung erfolgreich etabliert hat, gehen die Veranstalter nun einen Schritt weiter: „Mit der ersten Auflage der ‚Best of Events Austria‘ wenden wir uns in diesem Jahr gemeinsam mit unserem Partner Messezentrum Salzburg GmbH speziell der Eventbranche in Österreich zu“, so Bea Nöhre, Best of Events. „Besonders für den südlichen mitteleuropäischen Raum wird durch diese Fachmesse eine Plattform geschaffen, die bis dato noch nicht existent war und somit breiten Zuspruch findet“, betont Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg.

„Da der Betrieb seit 1878 immer innerhalb der Familie weiterge-

Tradition weiterzuführen.“ WOLFRAM HERMANN-HUBLER

Bereits im Jahr 1878 wurde das Unternehmen aus der Taufe gehoben: Betriebsgründer Cyril Huber konzentrierte sich zwar noch auf Möbeltransport und Lagerung, aber die Familie entwickelte das Firmenkonzept weiter und übergab das Geschäft von einer Generation an die nächste. Diesen löste 1977 Wolfram Hermann-Hubler ab, der als Werbegestalter maßgeblich für die heutige Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich zeichnet. 2007 erfolgte dann die Umgründung in die heutige Gesellschaftsform sowie die Namensgebung „der hubler“. Seit 2010 leitet die nächste Generation

Wolfram Hermann-Hubler (re.) prägte das Unternehmen, 2010 übergab er an Tochter Sabine und Sohn Martin Hermann-Hubler.

sie: „Da ich für mich vor drei Jahren beschlossen habe, mein eigener Chef zu werden, nehme ich die Chance natürlich gern wahr, das gut eingeführte Familienunternehmen meines Vaters weiterzuführen. Ich werde mit meinem Bruder Martin auch weiterhin in gewohnt zuverlässiger Weise unsere Kunden und Geschäftspartner positiv überraschen.“ Nach mehr als 100 Jahren Firmengeschichte ist man also nach wie vor mit Ausbau und Erweiterung des Programms beschäftigt. Im Zuge dessen wird der derzeitige Standort in Baden bei Wien demnächst nach Tribuswinkel verlegt. Das reichhaltige Angebot der Eventausstatter umfasst zahlreiche Leistungen: von der Planung bis

den Familienbetrieb: Sabine und Martin Hermann-Hubler zeichnen heute für die Geschicke des Traditionsunternehmens verantwortlich. „Da der Betrieb seit 1878 immer in der Familie weitergegeben wurde, war es auch für mich klar die Tradition weiterzuführen“, so Wolfram Hermann-Hubler. Sabine Hermann-Hubler, als Geschäftsführerin auch verantwortlich für die Bereiche Administration und Backoffice, bringt zusätzlich einen neuen Geschäftsbereich in das Unternehmken ein: Parfüm, das man mittels eigenem Firmenlogo individualisieren kann. „Damit bleibt man lange positiv in den Köpfen und Nasen seiner Kunden“, erklärt die neue Geschäftsführerin. Zu ihrer neuen Verantwortung meint

zur Ausführung. Neben Bühnenbau, welcher auch ungewöhnliche Sonderformen fertigt, werden Messebau, Eventmöbelverleih, Ton und Lichttechnik sowie Werbung aller Art umgesetzt. In Sachen Catering, Locations und Show-Acts arbeitet man bereits seit vielen Jahren mit bewährten Partnern zusammen, sodass auch diese Leistungen in ein Gesamtkonzept eingebunden werden können. Derzeit bietet man eine besondere Aktion: Wer sich bis 30. November im Hubler-Netzwerk als Kunde oder Partner registrieren lässt und die für ihn interessantesten Bereiche aus dem Hubler-Angebot kundtut, erhält eine Überraschung. Kontakt: www.derhubler.at

Multiversum Die Eventlocation vor den Toren Wiens hat sich bereits im ersten Halbjahr erfolgreich positioniert

Ein Universum vielfältiger Veranstaltungen eine breite Zielgruppe ansprechen und erreichen: von Kindern und Jugendlichen über Sportfans, Kulturinteressierte, Gesundheitsbewusste, Wirtschaftstreibende bis zu Senioren und unsere Schwechater. Die ‚Halle für Alle‘ wird ihrem Namen gerecht“, betont Multiversum-Geschäftsführer Franz Kucharowits.

sowie das Volleyball-Freundschaftsspiel Österreich gegen die Nummer eins, Brasilien. Auch die heimische Wirtschaft hat das Potenzial des Veranstaltungsortes erkannt, so beispielsweise die Wirtschaftskammer Niederösterreich, die im Rahmen eines Galaabends den „Goldenen Hahn“ verlieh. Auf dem kulturellen Sektor sorgten neben vielen anderen die „Seer“ sowie „Weinzettl &

Vielfältige Buchungslage Das Schwechater Multiversum hat sich als Eventlocation bei unterschiedlichsten Branchen und Organisatoren etabliert. Im ersten Halbjahr fanden bereits 28 Sportveranstaltungen, 19 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, zehn Kulturevents, 16 Galaveranstaltungen und Business-Events sowie 27 Veranstaltungen für die Schwechater Bürger statt. Elf internationale Veranstaltungen zeigen auch diesbezügliche Attraktivität. Zu den Highlights zählen hier sportliche Großveranstaltungen wie das Handball-EM-Qualifikationsspiel Österreich-Lettland, die Europäischen Maccabi-Spiele

Rudle“ für stimmungsvolle Veranstaltungen. „Diesen erfolgreichen Start sehen wir als Auftrag an uns, kontinuierlich an Verbesserungen und der Erweiterung von Möglichkeiten zu arbeiten. So ist etwa der Kartenkauf jetzt auch übers Internet und mit Kreditkarte möglich, und wir haben die Parkplatzsituation weiter optimiert“, betont Geschäftsführer Roland Regnemer. (red)

© Leadersnet

Schwechat. Zu Beginn dieses Jahres hat das Multiversum in Schwechat offiziell seine Tore geöffnet. Heute ist die „Halle für Alle“ bereits beliebter und gut gebuchter Austragungsort für zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Sport, Kultur, Messe und Wirtschaft. Bei einem Business-Brunch am 13. September präsentierte Schwechats Bürgermeister, Nationalratsabgeordneter Hannes Fazekas, gemeinsam mit den Geschäftsführern des Multiversum, Franz Kucharowits und Roland Regnemer, eine erste erfreuliche Zwischenbilanz über die ersten sechs Monate. Das Multiversum in Schwechat präsentiert sich als multifunktionaler Veranstaltungskomplex vor den Toren Wiens. In den ersten sechs Monaten haben 50.000 Gäste das Multiversum besucht, wobei noch rund 10.000 Besucher der Partnerbetriebe Werner Schlager Academy (WSA), Restaurant Trabitsch und MultiTraining hinzugerechnet werden können. „Besonders freut uns, dass wir mit dem vielfältigen Programm

Die Wirtschaftskammer NÖ feierte im Multiversum die Gala zum „Goldenen Hahn“.

Catering direkt vom Bauern auf den Tisch

© Sandra Krimshandl-Tauscher

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© Hermann-Hubler

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Leberpastete und Co konvenieren sowohl am Teller als auch am Gaumen.

Ottobrunn. Was 2009 als „MyProduct.at – Österreichs erster Bauernmarkt im Internet“ begonnen hat, findet nun adäquate Ergänzung in Form eines Event-Catering-Konzepts. Das Team von MyProduct.at arbeitet mit über 40 Bauern aus ganz Österreich zusammen, die über 1.000 Köstlichkeiten und Raritäten direkt ab Hof über die Internet-Plattform myproduct.at anbieten. Daraus hat ein Team findiger Bauern um Angelika Raidl und Franz Grasmann gemeinsam mit Spitzengastronom Kurt N. Kickinger nun ein EventCatering-Konzept entwickelt. „Heimatlich ehrlicher, frischer Geschmack aus bäuerlicher Hand“ bereichert ab sofort die österreichische Veranstaltungsszene. Auf den entsprechenden Kunden zugeschneiderte Speisen- und Getränkevariationen bieten zusätzlich den kürzesten Weg vom Bauernhof auf den Tisch des Kunden, und das alles aus einer Hand. „Das Catering wird grundsätzlich als Buffet angeboten, gerne inklusive Getränkebegleitung, Service, Eventausstattung und einer kräftigen Portion Flexibilität für individuelle Wünsche“, so Franz Grasmann, Master Mind des kreativen Konzepts.


EV E NTMA R K E TI NG

28 â&#x20AC;&#x201C; medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Ausblick Mit neuer Projektleiterin und Teambuilding ist die Agentur fĂźr 2012 gerĂźstet

Happy&Ness sorgt fĂźr happy faces

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Š Christian Husar

Potz&Blitz: interaktive Erinnerungen an den Event, nachhaltig und humorvoll.

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Das Happy&Ness-Team: Waltraud Kugler, Juliane Stoick, Roman Szeliga, Anja Schuldner, Margit Szeliga-Schrall, Sandra Halosar.

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Aber auch in puncto Managementstärke stellt sich die Agentur breiter auf. Mit Waltraud Kugler hat Happy&Ness seit März eine frankophile Projektleiterin an Bord. Sie wuchs zweisprachig auf, lebte und arbeitete zwÜlf Jahre in Paris und hat eine besondere Affinität zu Frankreich, erklärt Happy&NessGesellschafterin Margit SzeligaSchrall.

Wien. Gleich mit einer ganzen Reihe an Neuigkeiten wartet die Wiener Eventagentur Happy&Ness auf: â&#x20AC;&#x17E;Potz&Blitz â&#x20AC;&#x201C; Knips dir einsâ&#x20AC;&#x153; heiĂ&#x;t etwa das neueste Tool, das bei Events und Veranstaltungen aller Art mit Garantie zu einem beliebten Publikumsmagnet wird, wie man seitens der Agentur Ăźberzeugt ist. Die Photo Box mit eingebauter Digital-Kamera kann ganz einfach per Touch-Screen bedient werden und schon hat man sein selbst inszeniertes Foto in der Hand. Die Agentur liefert und installiert die Box bei einem Event, und dann sind die Gäste an der Reihe, stellen sich vor die Linse und drĂźcken â&#x20AC;&#x17E;Goâ&#x20AC;&#x153;. Das unterhaltsame Tool schieĂ&#x;t sogleich vier SchnappschĂźsse rasch hintereinander und wenig später erscheint die spontane Fotoserie inklusive des Firmenlogo â&#x20AC;&#x201C; so haben Kunden und Freunde einzigartige Erinnerungen an ein gelungenes Fest.

Tour de France Die Agentur ist darĂźber hinaus seit September Mitglied der FranzĂśsisch-Ă&#x2013;sterreichischen Handelskammer und engagiert sich aktiv im Rahmen der Veranstaltungen der â&#x20AC;&#x17E;Chambre de commerce franco-autrichienneâ&#x20AC;&#x153;. So bietet Happy&Ness die vielseitigen Dienstleistungen ohne Sprachbarriere an das Netzwerk der franzĂśsisch-Ăśsterreichischen Geschäftswelt: von der kreativen Kommunikation Ăźber emotionale

Eventorganisation bis hin zu interaktiven Erlebnisseminaren. Projekt-Briefing, Konzeptpräsentation und die komplette Abwicklung der Veranstaltung erfolgt â&#x20AC;&#x17E;en françaisâ&#x20AC;&#x153;: Um den Herausforderungen des kommenden Jahres gestärkt zu begegnen, entwickelte die Agentur neue Teambuilding-Aktivitäten: â&#x20AC;&#x17E;Gemeinsam sind wir starkâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Fit fĂźr 2012â&#x20AC;&#x153;, egal unter welchem Motto ein Kick-off-Meeting steht, die Botschaft ans Team ist die Basis fĂźr das Konzept. Und wenn der aktive Part nicht aus bewährten sportlichen Elementen bestehen muss, dann gibt es kreative Konzepte, wie etwa der Fotoworkshop inkl. Ausstellung oder der Filmworkshop. Der Blick hinter die Kulissen der Kreativen, die Arbeit mit Profis sowie das gemeinsam Erlebte, das auch SpaĂ&#x; machen darf, schweiĂ&#x;t ein Team zusammen und kann den nĂśtigen Kick fĂźr einen erfolgreichen Start ins Jahr 2012 geben. (red)

Studie DocLX und Marketagent.com dokumentieren die Jugend-Trends des Jahres

Jugend Trend Monitor 2011 #*2&#,2-'2+#"*2 #*2'2-*,+,!+ +)*!-,+"#'

zusammengetan und präsentieren mit dem â&#x20AC;&#x17E;Jugend Trend-Monitorâ&#x20AC;&#x153; Ă&#x2013;sterreichs grĂśĂ&#x;te Jugend-Studie. Im Rahmen der Umfrage wurden knapp 6.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 29 Jahren des Youth Panel XXL von DocLX & Marketagent. com zu den Themen Freizeit, Beruf und Beziehung befragt. Marketagent.com und DocLX werden die Studie zweimal pro

Wien. Ă&#x2013;sterreichs Jugendliche zeigen sich im Job und privat verantwortungsbewusst. Sie schätzen traditionelle Werte wie Familie, Heirat und Kinder. Ihre Vorbilder kommen mit Mateschitz, Falco und Schwarzenegger aus Wirtschaft, Politik und Show-Biz. In ihrer Freizeit sind sie im Web auf Facebook und YouTube unterwegs. Auf das reale Leben hat das aber kaum Auswirkungen: Man trifft sich nach wie vor persĂśnlich. Das sind die Kernaussagen der Jugend-Studie â&#x20AC;&#x17E;Jugend Trend Monitor 2011â&#x20AC;&#x153;, realisiert von DocLX und Marketagent.com.

Jahr durchfĂźhren, um die Veränderung der Interessen von Ă&#x2013;sterreichs Jugend zu dokumentieren. â&#x20AC;&#x17E;Insgesamt zeigen die Ergebnisse unserer Studie ein sehr verantwortungsbewusstes Bild der Ăśsterreichischen Jugendlichen, denen neben den Freunden auch die Familie und beruflicher Erfolg wichtig sindâ&#x20AC;&#x153;, fasst Thomas Schwabl, GeschäftsfĂźhrer von Marketagent. com, zusammen. (red)

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WofĂźr begeistert sich Ă&#x2013;sterreichs Jugend, welche Wertvorstellungen haben die heimischen Jugendlichen im Bezug auf Beruf und Familie und wer sind ihre aktuellen Vorbilder? Um herauszufinden, was die heimischen Jugendlichen bewegt, haben sich Marketagent.com, Ă&#x2013;sterreichs fĂźhrendes Online-ResearchInstitut, und DocLX, Ă&#x2013;sterreichs grĂśĂ&#x;te Eventmarketing-Agentur,

Š DocLX

Was die Jugend bewegt

Marketagent.com-GF Thomas Schwabl und DocLX-Chef Alexander Knechtsberger.


EV E NTMA R K E TI NG

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medianet special – 29

Kooperation oeticket.com-Karten können künftig in allen 97 Niedermeyer-Filialen bundesweit abgeholt werden

SHORT

Ticket gleich ums Eck

Gratis-App für Besucher des Praters

Das Abholservice steht in den meisten Fällen bis kurz vor Veranstaltungsbeginn zur Verfügung. Wien. oeticket.com, Österreichs größter Ticketvertrieb, bietet ein neues Service für seine Kunden: Karten für Veranstaltungen, die über die Website oeticket.com gebucht worden sind, können ab sofort in jeder Niedermeyer-Filiale in ganz Österreich zur Abholung hinterlegt werden.

© Prater.at

die neue, einfache Abholung von Tickets? oeticket.com-Kunden geben bei der Buchung ihrer Karten die Abholmöglichkeit „Niedermeyer“ an, bezahlen mit Kreditkarte oder Bankeinzug und erhalten danach per E-Mail einen Abholcode. Mit diesem Code kann der Auftrag in jeder Niedermeyer-Filiale auf-

Die Prater-App ist für Apple- und für Android-Geräte verfügbar.

Wien. Besucher des Wiener Praters können ab sofort kostenlos im Internet surfen. Zusätzlich führt ein neues Informationsleitsystem Einheimische und Touristen optimal durch das 250.000 m2 große Areal. Für Smartphone-Besitzer steht eine Gratis-App zur Verfügung, mit der man punktgenau zu den unzähligen Attraktionen und Gastronomie-Betrieben findet. Ob mit Handy, Laptop oder iPad, ab sofort ist man im Wiener Prater online. So kann man an heißen Tagen einen der vielen schattigen Gastgärten als erweitertes Büro nutzen, auf der Praterwiese entspannt im Internet surfen, oder über Facebook und Co. mit Freunden in Kontakt bleiben. Die kürzlich installierte Wlan-Glocke ermöglicht das kostenlose Surfen im Internet. (red)

Die bequeme Lösung

„Mit der neuen Abhol-

Andreas Egger, Geschäftsführer oeticket.com: „Mit der neuen Abholmöglichkeit wird unser Ticket-Service noch flexibler und bringt unseren Kunden wesentliche Vorteile: Sie sparen Wege und Zeit durch die große Anzahl von Filialen, wo sie ihre Tickets abholen können. Der Kauf von Eintrittskarten auf oeticket.com ist somit österreichweit noch bequemer und günstiger – Tickets können jetzt meist bis kurz vor der Veranstaltung auf oeticket. com gebucht und bei Niedermeyer abgeholt werden.“ Dieses Service bietet die Elektronikkette Niedermeyer mit Schwerpunkt Foto, Handy und Computer in allen 97 Standorten in ganz Österreich. Werner Weber, Geschäftsführer Niedermeyer: „Mit diesem innovativen Service bieten wir einen neuartigen Kundennutzen, der auf der perfekten Verzahnung zwischen online-Vertrieb – von oeticket.com – und den stationären Services – von Niedermeyer – beruht.“ Wie funktioniert

möglichkeit wird unser Ticket-Service noch flexibler und

ANDREAS EGGER, OETICKET.COM

© Christoph Breneis

bringt unseren Kunden wesentliche Vorteile.“

Andreas Egger, Geschäftsführer oeticket.com: „Neues Service häufig nutzen“.

Kunde sieht auf einen Blick, welches Geschäft für ihn am schnellsten zu erreichen ist.

Nahversorger Egger: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kunden das neue Service positiv aufnehmen und auch häufig nutzen werden, denn als Nahversorger im Multi Media-Bereich bietet Niedermey-

er in jeder größeren Stadt eine Filiale.“ Mit rund sieben Mio. verkauften Karten jährlich (2010), durchschnittlich 20.000 verwalteten Events und mehr als 6.000 aktiven Verkaufsstellen ist oeticket.com, betrieben von der Ticket Express GmbH, die führende Vertriebsmarke von Eintrittskarten in Österreich und Südosteuropa. Oeticket.com betreut regelmäßig rund 300.000 Privatkunden. (red)

Lieferservice Aus einer Idee und nach der Anschaffung einer Eiswürfelmaschine entstand rasch ein Unternehmen

© Sven Rocholl/pixelio.de

Schluss mit der Eiswürfel-Knappheit

Unter eiswuerfelservice.at ist Eis in (fast) jeder Form bestellbar.

Wien. Das Eiswürfelservice Team bietet in Wien und Umgebung einen einzigartigen Service an: Volleiswürfel oder Crushed Ice werden zu fast jeder Tageszeit in jeder gewünschten Menge geliefert. Kundenservice steht dabei an oberster Stelle und so werden Wünsche wie Verpackung oder Verpackungsgrößen individuell umgesetzt. Um die bestellten Eiswürfel möglichst lang lagern zu können, werden auf Wunsch auch Isolierboxen in Größen zu je 20 kg vermietet. Darüber hinaus garantieren die Volleiswürfel eine Haltbarkeit von mindestens zehn Stunden (bei einer Lagerung von rund 20 Grad).

Zu den zufriedenen Eiswürfelservice Kunden und langjährigen Partnern zählen unter anderem: Rathaus Keller, Motto Catering, Steirereck Stadtpark, Flight Club Events, Copaloca Catering, Scotch Club, Pentahotels und viele mehr. Die Idee, aus der heraus das Eiswürfel Service Team entstanden ist, war recht simpel: Auf der Suche nach Eiswürfeln für eine selbst organisierte Veranstaltung im Sommer 2004 erkannte man recht schnell, dass es keine geeigneten flexiblen Anbieter gibt, welche Eiswürfel in ausreichenden Mengen zu einem vernünftigen Preis liefern können. (red)

300.000 kommen zum Weinherbst NÖ

© Weinherbst Niederoesterreich

gerufen werden und der Kunde bekommt seine Tickets. Wichtig dabei: Die Abholung mit Code ist nur möglich, wenn die Tickets bereits bezahlt sind. Die Kreditkarte muss bei Abholung vorgewiesen werden, um Missbrauch zu vermeiden. Bei der Buchung von Tickets über die oeticket.com-Website gibt es auch eine praktische Übersicht aller Niedermeyer-Filialen. Der

Weniger beschaulich wird es beim Weinherbst zugehen.

St. Pölten. Bereits zum 16. Mal geht von Ende August bis Ende November 2011 der Weinherbst Niederösterreich, die größte weintouristische Initiative Europas, in Szene. So wie im Vorjahr werden auch heuer wieder 300.000 Gäste zu dem Großereignis erwartet. Diesmal finden in den mehr als 150 niederösterreichischen Weinherbst-Gemeinden mehr als 800 Veranstaltungen statt. (red)

Veranstaltungsprofis treffen auf Social Media-Experten

© dm&c

PROMOTION

Rechnung, die aufgeht: dm&c und vi knallgrau ist gleich Kompetenz-Partnerschaft im Eventmarketing.

dm&c-Geschäftsführer Ivo Franschitz.

Wien. Ohne Zweifel sind Social Media in allen Branchen Thema Nummer eins – inzwischen auch im Eventmarketing, wie aktuelle Zahlen bestätigen. Für über 75%* aller Veranstaltungsorganisatoren sind sie ein wichtiges Tool, jedoch sehen nur 27%** der Unternehmen die Definition von Social Media-Strategien als wichtig an und nur 37%* ziehen ein Monitoring beim Einsatz von Social Media in Betracht. Für Ivo J. Franschitz, Geschäftsführer von destination management & consulting (dm&c), ein Signal in die falsche Richtung: „Der anhaltende Social MediaHype führt bei vielen zu der

falschen Annahme, es sei das Allheilmittel für alle Herausforderungen in der Kommunikation.“ Letztendlich, so der Experte, gingen gängige Projekte oft nicht über das Erstellen einer Facebook-Seite und einigen wenigen Twitter-Nachrichten im Monat hinaus. „Und das ist auch in der Event-Branche zu wenig und nicht zielgerichtet.“

Kooperation plus Kompetenz Eine neue Partnerschaft soll Abhilfe schaffen. Ziel: eine optimale Bündelung von Media-Kompetenzen. Deshalb kooperiert dm&c ab sofort mit vi knallgrau – im In-

teresse ihrer Kunden. Franschitz: „Schon seit Längerem haben wir uns mit der Definition von Social Media-Strategien auseinandergesetzt und die Bedürfnisse unserer Kunden erhoben.“ In vi knallgrau habe man nun den idealen Kooperationspartner gefunden, der mit dem notwendigen Know-how für die konkrete Umsetzung von Social Media-Zielen sorgen werde. vi knallgrau ist auf Soziale Medien spezialisiert und wurde 2010 zur „Best Online-Agency in Austria“ gekürt. Geschäftsführer Dieter Rappold sieht in der Zusammenarbeit ein spannendes Betätigungsfeld: „Mit dem Einsatz von Social

Media ist es möglich, einen Event ‚digital‘ zu erweitern. dm&c bringt die Eventmarketing-Erfahrung ein; wir können das jeweilig definierte Kommunikationsziel mit ganzheitlicher Online-Kommunikation und dialogorientierten Web-Lösungen ergänzen.“ Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: Der Bekanntheitsgrad der Veranstaltung und die Teilnehmerzahlen können gesteigert, neue Zielgruppen erreicht beziehungsweise Kundenbeziehungen gestärkt werden. www.dm-and-c.at www.knallgrau.at * Quelle: amiando.com; **Quelle: nextcc.com


E V E NTMA R K ETI NG

30 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Campari Die Gruppe ist weltweit auf rund 190 Märkten vertreten. Auch mit Antialkoholika ist man breit aufgestellt

SHORT

Südländische Lebenslust

Renate Danler bleibt weiter Hofburg-Chefin

Italienische Kultmarke Aperol hat Konsumentenzahlen binnen zweier Jahre verdreifacht.

Die Hofburg ist als internationales Veranstaltungszentrum etabliert.

Wien. Renate Danler bleibt Hofburg-Vienna Geschäftsführerin. Ihr Vertrag wurde bis 2017 verlängert, so Martin Schick, Vorsitzender der Generalversammlung der Wiener Kongresszentrum Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. In den letzten Jahren konnte die Hofburg Vienna mit stabilen Geschäftsergebnissen und Steigerungen in einzelnen Segmenten punkten. Über 70% der Veranstaltungen haben internationalen Charakter; als wesentliches Ziel gilt, sich als führendes Veranstaltungszentrum Europas zu behaupten.

Portfolio mit drei Segmenten „Das enorme Wachstum von Aperol und der kontinuierliche Erfolg von Campari machen uns ebenso stolz und glücklich wie die jüngsten Erweiterungen unseres Produktportfolios“, kommentiert Campari Austria Marketing-Chefin Simone Edler diese aktuellen Zahlen; „allerdings wollen wir natürlich immer einen Schritt weiter kommen. Deshalb sind für mich solche Daten auch niemals Selbstzweck, sondern können immer nur die Basis für eine ambitionierte Zukunft sein.“

Tag des Sports lockt 400.000 Besucher

„Das enorme Wachstum von Aperol und der kontinuierliche Erfolg von Campari machen uns stolz und glücklich.“ SIMONE EDLER, CAMPARI

Auch in nördlicheren Breitengraden gern gesehen (und getrunken): runken): Aperol.

onen in Italien und Brasilien und starker Präsenz in den USA und Mitteleuropa“. Das Portfolio umfasst drei Segmente: Spirituosen, Weine und alkoholfreie Getränke. Zu ersteren zählen neben den bekannten internationalen Marken wie Campari, SKYY

Vodka und Wild Turkey auch lokale Brands wie Aperol, Cabo Wabo, Campari Soda, Cynar, Glen Grant, Ouzo 12, X-Rated oder Zedda Piras sowie die brasilianischen Marken Dreher, Old Eight und Drury’s. Zu den alkoholfreien Getränken gehören Marken wie Crodino, Lemon-

soda und dessen Line Extensions, die am italienischen Markt hoch in der Konsumentengunst stehen. Die Aktien des Mutterunternehmens Davide Campari-Milano S.p.A. (Reuters CPRI.MI – Bloomberg CPR IM) sind übrigens an der Mailänder Börse notiert. (red)

C+C Agency Agenturchefin Cornelia Pfeiffer-Janisch setzt seit zehn Jahren auf geballte Frauenpower

Flexibilität als Grundstein für den Erfolg

© medianet

Wien. Der Nabel des österreichischen Sportwelt war Ende September der Wiener Heldenplatz: Zum elften Mal gab es die Gelegenheit, mit heimischen Spitzensportlern auf Du und Du zu plaudern und diverse Sportarten kennezulernen. „Wir bieten ein abgerundetes Programm, vom Spitzen- über den Breitensport bis hin zu Fun- und Trendsportarten“, so Sportminister Norbert Darabos. „Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu animieren, sich sportlich zu betätigen.“ 112 Infostände und 130 Mitmach-Stationen haben neben dem Rahmenprogramm für Information und Unterhaltung gesorgt. Die letztjährige Rekordmarke von 400.000 Interessierten dürfte heuer übertroffen worden sein, so der Veranstalter. Traditionell beliebter Anlaufpunkt waren die Stände der Fachverbände wie Schwimmen oder Ski, wo etwa Benni Raich für Andrang sorgte.

Derzeit ist Davide CampariMilano S.p.A. zusammen mit seinen Tochtergesellschaften („Gruppo Campari“) auf über 190 Märkten weltweit vertreten, mit laut dem Unternehmen „führenden Positi-

© Campari

© Hofburg Vienna

Wien. Die Österreicher dürften Gefallen am orangen Kultgetränk aus dem Süden gefunden haben: Laut Impact ist Aperol im zweiten Jahr eine der weltweit am schnellsten wachsenden Spirituosen-Marken und hierzulande konnte Aperol in derselben Zeit die Anzahl der Konsumenten gar verdreifachen. Laut GfK-Studie ist die Haushaltsreichweite der Campari-Marke mittlerweile die höchste aller Spirituosenmarken und hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre quasi verdoppelt.

Cornelia Pfeiffer-Janisch schätzt Kommunikationstalent und Organisationskönnen.

Die Agentur setzt hier allerdings nicht nur intern, sondern auch extern Schwerpunkte und bietet Frauen in verschiedenen beruflichen Situationen spezielle Seminare und Workshops an. Die Seminarthemen spannen dabei einen weiten Bogen, der von Kommunikation über Fitness oder auch gekonntes Selbstmarketing reicht. Seit die Agentur 2001 gegründet wurde, hat sie sich in Österreich und Deutschland vor allem in den Bereichen Eventmarketing und Incentives etabliert. Die unternehmerischen Erfolge der vergangenen Jahre haben eine stetige Erweiterung der Kernkompetenzen erlaubt; heute bietet man Kunden alle Dienstleistungen der Unternehmenskommunikation aus einer Hand. (red)

Wien. „Frauen sind geprägt durch die Doppelbelastung. Sie sind perfekt in der Organisation, haben alles unter Kontrolle und sind zudem auch noch sehr kommunikativ. Genau aus diesen Gründen schätze ich die Zusammenarbeit mit Frauen“, so Cornelia PfeifferJanisch, die vor genau zehn Jahren ihre Agentur C+C Agency gegründet hat und nach wie vor auf geballte Frauenpower setzt. Der Erfolg gibt ihr Recht: Mit jeder Mitarbeiterin wird ein Modell vereinbart, das bestmöglich zu ihrer privaten Situation passt. Im Gegenzug zu dieser Anpassungsfähigkeit wird aber auch von jedem einzelnen Flexibilität erwartet. „Das weiß das Team auch“, so Pfeiffer-Janisch.

Wiener Wiesn „Touristisches Highlight für Besucher“

Premiere für das Oktoberfest

Konzerte. Feiern. Übernachten. Schloss Neuwaldegg Waldegghofgasse 3-5 1170 Wien

office@schlossneuwaldegg.com Tel.: +43 1 485 97 75 www.schlossneuwaldegg.com

S CHLOSS

Wien. Frei nach dem Motto: „Was München kann, kann Wien schon lange“ gab es nun Halbzeit beim ersten Oktoberfest im Prater. „Das größte Highlight ist, dass wir alles geschafft haben und der Aufbau funktioniert hat“, so der Veranstalter und Wiesn-Geschäftsführer Johann Leitner. Bereits seit 18 Monaten arbeitet er persönlich an diesem Projekt. „Die Wiener Wiesn soll eine Institution werden, sonst wäre der Aufwand, den ich in den letzten Monaten betrieben habe, wirklich viel“, betonte Leitner. Eine Wiederholung sei schon fix geplant, bei Redaktionsschluss zählte man 65.000 Besucher. Landtagspräsident Harry Kopietz betont den wirtschaftlichen Stellenwert: „Mit der ‚Wiener Wiesn‘ gibt es ein neues touristisches Highlight

für Besucher unserer Stadt. Bis zu 200.000 Gäste werden die Gelegenheit nützen und die Wiesn heuer zum ersten Mal erleben.“ (red)

© Peter Ziech

Foto: istockphoto

...und ich,... geh’ jetzt ins Bett.

Wiesn-Veranstalter Johann Leitner auf den Schultern der „Alpenrebellen“.


EV E N TMA R K ETI N G

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 31

Zipfer Die Marke holte sich den WebAD in Bronze für die „Beste Kreative Werbestrategie“; das Motto der Online-Kampagne: „Frequency Yourself“

Neuinterpretation eines Klassikers Limettenradler ist die Nummer zwei im dynamisch wachsenden Segment.

Produktinnovation

© er

Mit dem Limettenradler gab es 2011 außerdem eine erfolgreiche Produktinnovation zu verbuchen. Als erfrischend fruchtiges und leichtes Getränk konzipiert, ist der Radler seit seiner Markteinführung im Frühjahr ein bei den Konsumenten beliebter Durstlöscher und derzeit laut AC Nielsen die Nummer 2 am Radlermarkt. Überhaupt kommt die Mischung aus Bier und Fruchtsaft bei den Österreichern gut an: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Absatz um 68% gestiegen. Auch im Gastrobereich hat „der Limettengeschmack bei den Gästen voll eingeschlagen. Egal, ob zum Essen, nach dem Sport oder einfach als Erfrischung zwischendurch: erfrischend fruchtiger Geschmack und geringerer Alkohohlgehalt begeistern einfach“, so der Wiener Gastronom Walter Futterknecht. Ein möglicher Grund: Zipfer verzichtet beim Limettenradler gänzlich auf künstliche Süßstoffe und hat mit zwei Prozent Vol. und 175 Kalorien pro Krügerl bewusst auf leichten Biergenuss gesetzt. Dass der Zipfer Limetten Radler ganz im Trend der Zeit liegt, bestätigt auch ein Konsumententest des Marktforschungsinstituts Spectra: 82% der Befragten beurteilten den Radler mit den Noten „Sehr Gut“ bzw. „Gut“. Speziell die angenehme Süße, die Vollmundigkeit und der Kohlensäuregehalt wurden positiv beurteilt. Und mit der Limette wurde ein Klassiker unter den RadlerFrüchten ausgewählt; schließlich ist die Urmutter aller Radler-

Markus Liebl ist Geschäftsführer der Brau Union Österreich.

getränke das englische „Shandy“, ein bierhaltiges Erfrischungsgetränk mit Zitrus, das angeblich für britische Truppen kreiert wurde. Zipfer hat diesen „Klassiker“ nun modernisiert, um zusätzlichen Schwung in das dynamisch wachsende Segment der Biermischgetränke zu bringen.

Sechsertragerl und Co. Das Thema „Innovationen“ ist für die Marke seit jeher essenziell; so gehen Ideen wie das alkoholreduzierte Zipfer Urtyp Medium, die erste Komfort-Kiste, 2007 eines der ersten „flavoured beers“ (Zip-

fer Lemon) oder das klassische „Sechsertragerl“ auf das Konto der oberösterreichischen Brauerei. Mit der Leitsorte Zipfer Urtyp, die 1968 eingeführt wurde, steht man außerdem für einen Inbegriff des hellen Biertyps. (red)

FACTS & FIGURES Die Brauerei wurde 1858 in Zipf gegründet, insgesamt neun unterschiedliche Sorten werden heute gebraut und in 26 Ländern weltweit vertrieben. 1970 erfolgte die Fusion mit der Brau Union. Seit 2006 unterstreicht ein komplett erneuerter Markenauftritt den Innovations- und Trendanspruch.

© Brauunion

Zipf. Bronze in der Kategorie „Beste Kreative Werbestrategie“ – so das Ergebnis für Zipfer beim heurigen WebAD. Insgesamt 119 Einreichungen matchten sich um den Preis als beste österreichische Onlinewerbung, den das IAB (Internet Advertising Bureau Austria) jährlich vergibt. Reüssiert hat Zipfer mit der aktuellen Frequency-Kampagne: Unter dem Motto „Frequency Yourself“. konnten sich Fans online selbst zu Stars des Festivals machen – das Hochladen eines Fotos genügte. Zu gewinnen gabe es für die Teilnehmer Festival-Tickets und T-Shirts. Michael Wallner, seines Zeichens Zipfer Brand Manager, dazu selbstbewusst: „Auch mit dieser Auszeichnung zeigt sich, dass wir bei der Promotion zum Frequency-Festival auf die richtige Idee gesetzt haben. Wir konnten uns nicht nur gegenüber anderen kreativen Ideen im Online Werbebereich durchsetzen – was zählt, ist, dass wir im Vorfeld des Festivals auch zahlreiche Zipfer-Fans von unserer Aktion begeistern konnten.“

Fruchtig, leicht und erfrischend: Die neueste Bierkreation aus dem Hause Zipfer ist der im Frühjahr erfolgreich gelaunchte Limettenradler.


E V E NTMA R K ETI NG

32 – medianet special

Dienstag, 4. Oktober 2011

Putz & Stingl Die Mödlinger Agentur rechnet mit einem der erfolgreichsten Geschäftsjahre ihrer Geschichte

SHORT

Below the line im Aufwind

Palais Events unterstützt Verkehrsbüro-Umsatz

© PalaisEvents

Das Palais Ferstl zählt zu den wichtigsten Locations des Verkehrsbüros.

Wien. Österreichs größter Tourismuskonzern, das Verkehrsbüro, rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2011 dank neuer Tochtergesellschaften mit höheren Umsätzen. Während die Verkaufserlöse gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um mindestens 6 bis 7 Prozent von 801,5 auf „über 850 Mio. Euro“ zulegen, soll der Gewinn kaum steigen. Sieben Mio. € Umsatz kommen heuer von der zum Jahreswechsel gegründeten Palais Events Veranstaltungs GmbH. Die Verkehrsbüro-Tochter bespielt in der Wiener Innenstadt das Cafe Central, das Palais Ferstl, das Daun-Kinsky und die Börsensäle.

Keine Hürden „Wir haben ein zwar schwieriges, aber dennoch ausgezeichnetes Wirtschaftsjahr hinter uns“, sagt Zaunbauer. „Der letzten LehmanKrise folgt nun aber mit der Eurokrise bereits die nächste Hürde, die es zu meistern gilt. Aus zahlreichen Gesprächen mit Marketingleitern und Geschäftsführern entnehme ich eine gewisse Unsicherheit für das Jahr 2012 sowie die Absicht, wieder verstärkt auf Below-the-line Maßnahmen zu setzen. Das kommt uns als Agentur mit den Schwerpunkten Eventmarketing und

Putz & Stingl-Miteigentümer Zaunbauer: „Sechs große Events in nur sechs Wochen“.

Zertifizierung Agentur hat den Zertifizierungsprozess für „Das Österreichische Umweltzeichen für Green Meetings“

Grüne Event Company Opitz & Hasil

Neujahrskonzert bis 2017 fix beim ORF

Schwadorf. Als erste Event-Agentur hat die Event Company Opitz & Hasil den Zertifizierungsprozess für „Das Österreichische Umweltzeichen für Green Meetings“ erfolgreich abgeschlossen. Die Schwadorfer Event-Profis unterstreichen damit ihre Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Wien. Das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker werden bis einschließlich 2017 vom ORF produziert. Die unterzeichnete Vereinbarung, die ab 2013 gilt, sieht vor, dass der ORF federführend die Live-Produktion beider Konzerte herstellt und im Gegenzug die exklusiven TV-Ausstrahlungsrechte für Österreich und 3sat sowie die exklusiven Radiorechte erhält. Darüber hinaus zeichnet der ORF für die TV-Zuspielungen verantwortlich und wird beim Neujahrskonzert in Koproduktion mit den Philharmonikern auch den Pausenfilm produzieren. Der internationale Vertrieb und die weltweite Vermarktung erfolgt durch T.E.A.M., die Marketingagentur der Wiener Philharmoniker.

Das Umweltzeichen ist eine Initiative des Umweltministeriums. Die entsprechende Richtlinie wurde vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) und dem Österreichischen Ökologie-Institut in Zusammenarbeit mit Repräsentanten der Kongressbranche, rele-

© Event-Company Opitz Hasil

Öko-Agentur

Christine Opitz nimmt von Umweltminister Berlakovich die Zertifizierung entgegen.

vanten Interessenvertretern und Umweltexperten erarbeitet. Christine Opitz, Co-Inhaberin der Event Company: „Bei einigen Trends vermisse ich die Sinnhaftigkeit. Anders bei Green Meetings, denn Umweltschutz kann für meinen Geschmack gar nicht trendig genug sein. Das gilt ganz besonders dann, wenn Unternehmen sich von neutralen Experten in Sachen umweltgerechtes und nachhaltiges Wirtschaften überprüfen lassen.“ Veranstalter können ihre selbst organisierten Events zur Zertifizierung bei der Event Company anmelden. „Oder sie lassen sich von der Agentur durch den Zertifizierungsprozess führen“, so Opitz, um Veranstaltungen ökologisch nachhaltig umzusetzen. (red)

Palais Brongniart Pariser Location gilt als führendes internationales Veranstaltungs- und Kongresszentrum Frankreichs

Ein Architekturdenkmal als UbiQ-Kulisse

Schweizer MCH mit Umsatzrückgang

© MCHGroup

Paris. Gwenael Flatres, der CEO von UbiQ Events SAS, gab Anfang September die Gründung der UbiQ (http://www.ubiq-europe.com) bekannt, dem ersten internationalen „Schaufenster für Digitale Unterhaltung“ (Kongress und Messe), das am 18. und 19. Juni 2012 in Paris im prestigeträchtigen Palais Brongniart, der früheren Pariser Börse, stattfinden wird. Mit dem Palais Brongniart, einem einge-

tragenen Pariser Architekturdenkmal, verfügt die UbiQ über einen äußerst prestigeträchtigen Veranstaltungsort mitten im Herzen der französischen Hauptstadt. Die Eventlocation bietet eine Veranstaltungsfläche von rund 3.500 m!. Christophe Caillaud Joos, CEO des Palais Brongniart, fügte hinzu: „Der Palais Brongniart ist ein führendes internationales Veranstaltungs-

© CirilCincet

Die Schweizer Messen (Bild: Basel) verzeichnen Umsatzrückgang.

Basel. Der Schweizer MesseKonzern MCH Group hat im ersten Halbjahr mit 225 Mio. CHF (203 Mio. €) zwar knapp 17 Mio. CHF weniger Umsatz erzielt als 2010. Dennoch bezeichnet das Unternehmen das Ergebnis als erfreulich – der Umsatzrückgang war erwartet worden, da unter anderem die Messe „Swissbau“ nur alle zwei Jahre stattfindet. Tiefer ausgefallen als in der ersten Hälfte des Vorjahrs, als die MCH Group 38,6 Mio. CHF verdiente, ist damit auch der Semestergewinn.

Public Relations natürlich sehr entgegen.“ Das neue Geschäftsjahr, das Anfang September startete, stellte die aktuellen Kapazitäten der Event-Unit bereits auf die Probe. Zaunbauer: „Mit Veranstaltungen für die FGA Bank, Gesiba, Fiat Automobiles, die IM.Top Messe für Ingram Micro Austria, die Hyundai Testtage sowie die Bosch Experience Days in Wien, Linz und Hallein haben wir sechs große Events in nur sechs Wochen umgesetzt. Es freut mich, dass wir mit unserem eingespielten Team – und mit unseren tollen Lieferantenpartnern – diese für alle so herausfordernde Zeit so gut bewältigen konnten und können.“ Die Nachfrage gerade nach verkaufsfördernden Events sei derzeit groß, so Zaunbauer. „Wir sind bestens gewappnet. Nächstes Jahr wird unsere Agentur 20 Jahre alt. Dieses könnte eines der erfolgreichsten der Agenturgeschichte werden.“ (red)

Mödling. Die Mödlinger Agentur Putz & Stingl lässt die letzte Wirtschaftskrise endgültig hinter sich. Das Team rund um Putz & Stingl Miteigentümer und Eventmanagement-Chef Gert Zaunbauer konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder wirtschaftlich überzeugen.

© Putz Stingl

Eventmanager Zaunbauer: Nachfrage nach verkaufsfördernden Veranstaltungen; „wir sind gewappnet“.

Prächtige Kulisse für die UbiQ: das Palais Brongniart in Paris.

und Kongresszentrum Frankreichs. Wir freuen uns sehr, diese große Veranstaltung der digitalen Unterhaltungsbranche, die UbiQ, hier begrüßen zu dürfen und mit unserer Partnerschaft zu deren Erfolg beitragen zu dürfen.“

Digitale Unterhaltung Im Mittelpunkt des UbiQ-Kongresses und der dazugehörigen Messe steht das Beste der digitalen Unterhaltung. Es geht um Inhaltserstellung, Business-CaseStudien sowie Erfolgsstrategien für die verschiedenen Zielgruppen und das Erreichen maximaler Rentabilität auf allen digitalen Plattformen: Internet, Mobilfunk, IPTV, Connected TV, Tablet-PC und sozialen Medien. Gwenael Flatres, der CEO von UbiQ und frühere Chef für Digital Business Development bei MipTv und MIPCOM, den beiden größten, von Reed Midem organisierten Märkten für TV-Inhalte, erklärte: „Mit der ‚UbiQ‘ wollen wir in erster Linie den Fachleuten der Branche die Möglichkeit bie-

ten, in einem klar internationalen Rahmen mitten in Europa digitale Inhalte und Dienste vorzustellen und sich hinsichtlich sämtlicher Arten der digitalen Unterhaltung – Fernsehen,Musik, Spiele, Bücher, Glücksspiel usw. – weiterzubilden und sich mit anderen auszutauschen.“ Auf der UbiQ werden sich die Großen der digitalen Welt sowie Startup-Unternehmen und kleine Hersteller die Hand reichen und gemeinsam zwei Tage lang Erfahrungen aus aller Welt austauschen, um neue Produktions- und Vertriebspartnerschaften aufzubauen: Fernsehen, Radio, Presse, Internet und mobile Netze, IPTV, Inhaltsvertreiber und -agenturen (Video, Musik, Spiele, Apps, Bücher), neue Technologien, Anwendungs-, Lösungs- und Dienstanbieter, Werbe- und Medienagenturen sowie Verbrauchermarken. Der Präsident von Jumpwire Media, Gavin McGarry, wird die Rolle des Kongressberaters übernehmen. „Diese Veranstaltung ist eine großartige Idee und kommt genau zur rechten Zeit.“ (red)


EV E N TM A R KETI N G

Dienstag, 4. Oktober 2011

medianet special – 33

Networking Der 3. NÖ. Kreativkongress geht am 10. November über die Bühne; das heurige Motto lautet: „Ideen bewegen die Welt“

Marktkommunikation in blau-gelb St. Pölten. „Motivforschung versus Werbeinstinkt“, „Online-Tsunami oder der Sturm im Wasserglas“ und „Das Cobra-Prinzip“. Nur drei der Themen, die im Rahmen des dritten niederösterreichischen Kreativkongresses auf das interessierte Publikum warten. „Diese Plattform hat nach den Erfolgen der beiden letzten Kreativkongresse mittlerweile ihren fixen Platz als Ideenbörse gefunden“, so Initiator Manfred Enzlmüller stolz auf sein „Baby“. Der Kongress verstehe sich als Basis zum Networken und biete einen willkommenen Anlass, neue kreative Inputs aus der Welt der Handelsmarken, dem Spannungsfeld aus öffentlichen und privaten Informationskanälen plus aktuellen Hyper-Trends wie etwa „Performance Marketing“ zu erfahren, so der Obmann der Fachgruppe Werbung&Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

„Ideen bewegen die Welt“

Humortherapie setzt er vor allem auf Witz und Heiterkeit, denn nicht Humor oder Wirtschaft ist hier die Frage, sondern „wie man mit Humor seinen wirtschaftlichen Output erhöhen kann“.

Cobra, übernehmen Sie! Einen Experten in Sachen Teamwork und Teamoptimierung hat man mit dem ehemaligen CobraKommandanten Wolfgang Bachler aufs Podium geholt. Er erläutert in seiner Keynote, nach welchen Prinzipien schlagkräftige Truppen geformt und geführt werden und stellt anhand des Berufsalltags

einer Eliteeinheit – inklusive Geiselnahmen, Amokläufe und Flugzeug-entführungen – dar, was man von derartigen Spezialeinheiten lernen kann. Mit Didi Tunkel mischt ein Jugendmarketingprofi, seines Zeichens Gründer der Splashline-Maturareisen, das Rednerpult auf: Er plaudert dabei darüber, wie man Massen zum Brodeln bringt – und mittels emotionaler Inszenierung Sponsoren glücklich macht. Und zeitgleich verrät T-Mobile-Marketingleiterin Maria Zesch die Geheimnisse der „Markenführung im Turbowandel des Infotainments“. Infos unter: kreativkongress.at

© z.V.g.; Splashline

Am Podium unter anderem: Sophie Karmasin, Karin Hammer und Didi Tunkel.

Sophie Karmasin, seit August auch Gallup-Geschäftsführerin, wird das Thema Handelsforschung erläutern, Didi Tunkel (Splashline) widmet sich u.a. dem Sponsoring.

Wien – der Duft der Stadt. Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

Hauptrednerin der unter dem Motto „Ideen bewegen die Welt“ laufenden Veranstaltung ist Sophie Karmasin. Sie fungiert seit 1. August dieses Jahres nebst der langjährigen Geschäftsführung bei Karmasin Motivforschung auch als CEO beim Gallup Institut. Was ihr Vortrag verspricht? Nicht weniger als „einen Blick in die Zukunft, die eine verstärkte Positionierung in Richtung Handelsforschung fordert“, so Karmasin.

„Diese Plattform hat nach den Erfolgen der beiden letzten Kreativ-

Wiener Weinpreis

Film Festival

Silvesterpfad

Wiener Eistraum

kongresse ihren fixen Platz als Ideenbörse gefunden.“ MANFRED ENZLMÜLLER

Außerdem am Podium: Karin Hammer. Die langjährige Präsidentin des Internet Advertising Bureaus und Geschäftsführerin der Agentur „Freie Digitale“ wird über ihr Spezialgebiet Onlinemedien referieren und darüber, welchen Anteil am Budgetkuchen sich Onlinemedien sichern können. Was Humor mit wirtschaftlichem Output zu tun? Ziemlich viel, wenn man dem Humortherapeuten Andreas Kienzl Glauben schenken will. Als Gründer der

© wknoe

www.wien-event.at stadt wien marketing gmbh im Auftrag der Stadt Wien Zündende Idee(n): Manfred Enzlmüller hat den NÖ. Kreativkongress gegründet.



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