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inside your business. today.

freitag, 31. august 2012 – 53

Wechsel bei knapp

Förderband ersetzt im Abfalllogistikzentrum Simmering den Lkw-Transport  Seite 54

Die Ära von Eduard Wünscher geht zu Ende, ein neuer 3er-Vorstand übernimmt  Seite 56

© Panthermedia.net/ Mehmet Dilsiz

Müll am laufenden band © Knapp

© Pressefoto Votava

industrialtechnology sehr smart carlo intouch goes android

Internet-Handel ist Turbo für Logistik

© 2012 Alex & Ruth Longodor

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Friesach bei Graz. In nur einem Jahr Bauzeit hat Salomon Automation das neue Logistikzentrum der Greiner Bio-One International AG in Kremsmünster fertig gestellt. Auf 4.000 m� wurde ein vollautomatisches Logistiksystem, bestehend aus Hochregallager, dem Wareneingangs- sowie dem Warenausgangsbereich, errichtet. Das automatische Hochregallager besteht aus vier Gassen mit einem doppeltiefen Palettenlager, die insgesamt mehr als 5.000 Palettenstellplätze bieten.    www.salomon.at

© Stihl

Schnidellegi. Lexmark Inter­ national Inc. hat Kühne + ­Nagel einen über zehn Jahre laufenden Auftrag für integrierte Logistikdienste in ­Europa erteilt. Die Vereinbarung basiert auf einem OneStop-Shop-Konzept und beinhaltet das Management aller eingehenden Warenströme von den LexmarkStandorten auf den Philippinen und Mexiko sowie von Lieferanten in Asien. Weiters inkludiert sind die Kontraktlogistikdienste und die Feinverteilung innerhalb der Region EMEA, die Abwicklung und Organisation von Retoursendungen, das Prozess-Engineering sowie partielle Unterstützung im Beschaffungswesen.  www.kn-portal.com

© TGW Group

Goodman-Studie Einkaufen per Maus-Klick wird immer beliebter. Von diesem weltweiten Trend können Anbieter von Immobilien, Lagertechnik und Software profitieren. Gefragt sind vor allem maßgeschneiderte Lösungen.  Seite 54 VNL Innovative Technologien für mehr Wirtschaftlichkeit

BVL Diskussionsforum in der WU Wien am 5. September

Best Practice Forum Nutzfahrzeug

Professor Richard Vahrenkamp diskutiert mit Wissenschaftern und Publikum.

Wien. Das Institut für Transportwirtschaft und Logistik der WU, die Österreichische Verkehrswissenschaftlich Gesellschaft (ÖVG) und die BVL Österreich veranstalten am 5. September in der WU ein Diskussionsforum, bei dem Richard Vahrenkamp, Professor für Produktionswirtschaft und Logistik an der Universität Kassel und Autor des Buchs „Die logistische Revolution”, seine Thesen über die Entwicklung der Logistik parallel zum Massenkonsum vorstellt und anschließend mit führenden Praktikern, Wissenschaftern sowie den Gästen diskutiert.  www.bvl.at

© Panthermedia.net/Ingo H. Fleckenstein

Die logistische Revolution

© Universität Kassel

Wels. Die TGW Logistic Group hat ihr Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 362,3 Mio. € (+22%) abgeschlossen und ist weiter auf Expansionkurs. Bis 2015 will das Unternehmen, so GF Georg Kirchmayr (Bild), auf allen relevanten Märkten präsent sein. Ab Herbst wird in die Zentrale in Wels erweitert, in England werden ein Bürogebäude gebaut und 20 zusätzliche Mitarbeiter gesucht. In Brasilien steht der Umzug in ein größeres Gebäude kurz bevor und in den USA wurde kürzlich ein zusätzlicher Bürostandort in Grand Rapids bezogen.  www.tgw-group.com

Informationen für mehr Wirtschaftlichkeit beim Betrieb von Nutzfahrzeugen.

Graz. Hoher Effizienzdruck, unkalkulierbare Treibstoffpreise, sinkende Margen und steigende Serviceanforderungen sind die größten Herausforderungen beim Betrieb. In einer Kooperationsveranstaltung präsentieren ACstyria Autocluster, Holzcluster Steiermark und Verein Netzwerk Logistik Österreich (VNL) am 11. September am Flughafen Graz Best Practice-Beispiele zu neuen Antriebstechnologien, CO2- und Treibstoff-Reduzierung, Nutzlastoptimierung durch Leichtbaukomponenten, Fahrzeugnachrüstung oder Ladevolumenoptimierung.  www.vnl.at


c ov e r

54 – industrialtechnology

kommentar

Schöne, neue Verkehrswelt

Freitag, 31. August 2012

Goodman-Studie Die Nachfrage nach marktspezifischen Logistiklösungen wird in Zukunft weiter steigen

e-Retail ist große Chance für die Logistikbranche Die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten ist ein wesentliches Erfolgskriterium. britta biron

Container Index

© Hafen Hamburg

Rückgang

Im Juli sank die Menge der inter­ nationalen Containerlieferungen.

Essen, Bremen. Der RWI/ISL-Container-umschlag-Index ist im Juli saisonbereinigt von 113,6 auf 112,4 gefallen. Damit hat sich zwar die Abwärtstendenz der letzten Monate verstärkt, jedoch hat der Index nun lediglich das Niveau vom Jahresanfang erreicht. Dies lässt darauf schließen, dass der Rückgang des internationalen Handels bisher nicht sehr ausgeprägt ist. Zudem haben viele sehr umschlagsstarke Häfen in China noch keine Zahlen geliefert, daher ist diese erste Schnellschätzung weniger aussagekräftig als jene der vergangenen Monate.  www.rwi-essen.de

„Die Online-­Händler tendieren eher zu eigenen FulfillmentCentern, als auf ex-­ terne Einrichtungen

© Conrad/Steffen Jagenburg

W

ie bringt man mehr Wirtschaftlichkeit und Ökologie in das Trans­ portwesen? Größere Lkws sa­ gen die einen und propagieren den – auf der anderen Seite nicht unumstrittenen – Giga­ liner für den Gütertransport. Ein ähnliches Konzept ha­ ben Forscher des Fraunhofer Instituts nun auch für den Personenverkehr präsentiert. Die ‚AutoTram Extra Grand‘ ist mehr als 30 Meter lang und kann bis zu 256 Passagiere befördern und sieht wie eine Mischung aus Bus und Stra­ ßenbahn aus. Dank einer patentierten neuartigen Mehrachslenkung lässt sich das Fahrzeug, so sei­ ne Erfinder, bequem wie ein 12-Meter-Bus sowohl vorwärts als auch rückwärts manövrie­ ren und ist somit das indeale Transportmittel für den Ein­ satz in urbanen Ballungs- räumen. Klingt in der Theorie ja ver­ lockend, dürfte in der Praxis aber doch auf das eine oder andere Problem stoßen. Mit fällt ad hoc kein urbaner Ballungsbereich ein, in dem das Monster auf Rädern für eine Entspannung der Verkehrssitu­ ation sorgen könnte – voraus- gesetzt, man spendiert ihm zumindest eigene Fahrbahnen und größere Haltestellen. Das Vorurteil, dass Forscher in einem Elfenbeinturm fernab des wirklichen Lebens sitzen, scheint sich in diesem Fall  bewahrheitet zu haben.

Sydney. Dem aktuellen E-RetailingForschungsbericht der australischen Goodman Group zufolge wird mittlerweile fast ein Fünftel aller Einkäufe auf den entwickelten Märkten über Online-Shopping abgewickelt. Dieser Bereich weist eine jährliche Wachstumsrate zwischen 15 und 20% auf. In Entwicklungsländern liegt sie noch weitaus höher. So verzeichnet beispielsweise China momentan ein Wachstum von etwa 75% pro Jahr.

Der boomende Online-Handel sorgt für steigende Nachfrage nach adäquaten Logistiklösungen.

­zuzugreifen.“

Schritt halten, mehr oder weniger große Versorgungslücken mit den damit verbundenen Problemen sind daher weit verbreitet. Die Logistikkosten in China belaufen sich auf mehr als 20% des BIP, mehr als doppelt so viel wie in Europa. Außerhalb der Ballungsgebiete ist das Logistikangebot quasi nicht existent. Dies hat dazu geführt, dass Online-Händler ein weit größeres Netz aus Einrichtungen entwickeln und darauf abzielen, „näher am Kunden“ zu sein.

greg goodman ceo der goodman-Group

Dies zieht neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen für die Logistikbranche nach sich. Greg Goodman, CEO von Goodman, dazu: „Es liegt auf der Hand, dass es keinen ‚Universalansatz‘ für die Optimierung der Vertriebseffizienz gibt, sondern dass die E-Retailer auf den unterschiedlichen Märkten ganz unterschiedliche Strategien anwenden.“ In China konnten die Infrastruktur und das Angebote an Logistikdienstleistungen mit der rasanten Entwicklung des E-Retailings nicht

Weiteres Wachstum Dagegen bestimmen in den entwickelten Regionen wie etwa Europa und den USA, in denen die

Logistikinfrastruktur relativ gut ausgebaut ist, geografische Faktoren die Vertriebsstrategien der E-Retailer. Diese tendieren dabei generell eher dazu, eigenen Fulfillment-Center zu entwickeln, als auf bestehende, externe Lösungen zurückgreifen. Daher besteht eine zunehmende Nachfrage nach maßgeschneiderten Einrichtungen.

Individuelle Lösungen „Die Ergebnisse des Berichts bestätigen, dass im Zuge des raschen Wachstums des e-Commerce eine starke Nachfrage nach hochwertigen, kundenspezifischen Immobilienlösungen besteht”, so Goodman. 2011 hat

sein Unternehmen neue, vorvermietete Entwicklungsobjekte mit einer Fläche von über einer Mio. m� in ganz Kontinentaleuropa gekauft, mehr als die Hälfte davon (518.000 m�) allein für Amazon und Zalando. Weitere 225.000 m� werden derzeit im Rahmen von zwei Projekten in Deutschland entwickelt und im chinesischen Tianjin wird eine Anlage für den OnlineModehändler Moonbasa errichtet. Neben Immobilienanbietern profitiert aber auch ein Reihe weiterer Branchen vom e-Commerce-Boom, von Third-Party-Logistikdienstleistern über internationale und lokale Paketdienste bis zu Anbietern von Logistik-Software und Lagertechnik.  www.goodman.com

Abfalllogistik-Zentrum Simmering Ausbau läuft – Hallen für Zwischenlagerung und neuer Müll-Sammelplatz

Förderband wird Lkw-Transport ersetzen Wien. Der Bau des Abfalllogistikzentrums in Simmering geht in die nächste Phase: Vor Kurzem wurde eine überdimensionale Förderbandbrücke mit einer Länge von 36 m zwischen dem gerade im Bau befindlichen Abfalllogistikzentrum (ALZ) Pfaffenau und dem Wirbelschichtofen 4 (WSO4) im Werk Simmeringer Haide der Fernwärme Wien installiert. Das Förderband führt in einer Höhe von rund zehn Metern über die Johann-Petrak-Gasse, wiegt 25 t und hat eine Fördergeschwindigkeit von 3,6 km/h pro Stunde. Seine Kapazität beträgt 94 t pro Stunde – das entspricht der Lademenge von zehn Lkws mit Anhänger.

Kurze Wege Das neue Abfalllogistikzentrum in Simmering hat neben der Aufbereitung und der Beschickung des Wirbelschichtofens noch einen sehr wichtigen Zusatznutzen: Bei möglichen Ausfällen oder Revisionen der Wiener Müllverbrennungsanlagen Flötzersteig, Spittelau und

allen anderen Wiener Mistplätzen, z.B. Sperrmüll, Grünschnitt, Bauschutt, Altstoffe und Problemstoffe bis zu einer bestimmten Menge kostenlos abgegeben werden. Der

„Das neue Abfalllogistikzentrum komplettiert die Entsorgungssi-­ © Pressefoto Votava

britta biron

cherheit in Wien von der Sammlung bis zur Ab Mitte 2013 kommt der Müll per Förderband in das ALZ Pfaffenau.

Pfaffenau wird jener Rest- und Sperrmüll, der dann nicht direkt thermisch verwertet werden kann, aufbereitet, zu luftdichten Ballen gepresst und geruchsneutral zwischengelagert. Dazu wird am Areal auch ein Ballenlager mit einer Kapazität von bis zu 44.000 Ballen errichtet. In Ausnahmefällen können somit bis zu 2.600 t Müll am Tag verarbeitet

und für die nachfolgende Behandlung in einer der drei Müllverbrennungsanlagen zwischengelagert werden. Neben dem Abfalllogistikzentrum wird zusätzlich ein moderner Mistplatz eingerichtet. Dadurch wird nicht zuletzt auch die Versorgung für die neuen Stadterweiterungsgebiete im 11. Bezirk ausgebaut. Auf diesem Mistplatz können, wie auf

Verwertung.“ Ulli Sima wiener Umweltstadträtin

Mistplatz wird nach dem neuesten Stand der Technik, z.B. mit Einwurframpen und getrennten Verkehrswegen für Anlieferer und für den Abtransport, ausgestattet.  www.wien.gv.at


Freitag, 31. August 2012

tr a n spo rt & lo g i s ti k sp e c i a l

industrialtechnology – 55

Transport Market Monitor Die Transportkosten sind im 2. Quartal gestiegen, liegen im Vergleich zu den Vorjahren aber auf niedrigem Niveau

Preisspirale dreht sich weiter Differenz zwischen Maximal- und Minimalkosten ist kleiner geworden. Wien. „Trotz der Rezession in ­ uropa und einem Absinken der E ­Dieselpreise haben sich die Transportpreise im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum Beginn des Jahres wieder erholt”, fasst Klaus Schmid, Vorstandsvorsitzender von Capgemini in Öster-reich, die Ergebnisse des aktuellen Transport Market Monitor zusammen. ­D ieser Branchenmonitor basiert auf der Logistikplattform ­‚Transporeon‘, auf der Verlader täglich ihre Transportbedarfe ausschreiben. Im Vergleich zum Vorquartal (92,7) stieg der Index um 7,2% auf 99,4. „Für die Speditionen könnte dies zu Schwierigkeiten in der Diskussion mit den Transport Managern der Verlader führen, die immer straffere Budgets zu verwalten haben. Eine enge Kommunikation und Abstimmung zwischen den Spediteuren und den Transport Managern ist daher wichtig, um

unterschiedliche Einsparpotenziale zu identifizieren, die für beide Seiten erfolgsversprechend sind“, so Schmid weiter.

Unsichere Entwicklung Peter Förster, GF von Transporeon, dazu: „Eine Erholung der Transportpreise im zweiten Quartal ist nicht unüblich und lässt sich durch den saisonalen Aufschwung im Frühjahr begründen. Bemerkenswert ist das niedrige Niveau der Transportpreise im Vergleich zum selben Zeitraum der Vorjahre.“ In der Folge haben sich durch die sinkenden Kapazitäten die Preise

bisher recht schnell wieder erholt. Dieser Effekt wird, so die Studie, heuer bedingt durch die unsichere Wirtschaftslage und die allgemein sinkende Nachfrage, deutlich schwächer ausfallen. „Bemerkenswert ist das niedrige Niveau der Transportpreise im Vergleich zum selben Zeitraum der Vorjahre. Mit Ausnahme des Krisenjahrs 2009 befinden sie sich auf dem niedrigsten Stand seit der Erhebung der Daten für den ­‚Transport Market Monitor‘ im ersten Halbjahr 2008“, erläutert ­Förster abschließend.  www.capgemini.at  www.transporeon.com

DPD Test abgeschlossen

E-Mobility

Salzburg/Leopoldsdorf. Eine Woche lang wurden in der Salzburger Innenstadt DPD-Pakete per Elektro-Fahrzeug ausgeliefert. Mit diesem Testlauf hat Österreichs führender privater Paketdienst die umweltfreundliche Antriebstechnologie auf die Einsatztauglichkeit für die tägliche Auslieferung getestet. „Mit dem Test setzen wir unsere Bemühungen fort, Elektrofahrzeuge für die Zustellung im Innenstadtbereich zu finden“, erklärt Rainer Schwarz, Geschäftsführer der DPD Austria GmbH.

Problem Reichweite Als Problem hat sich jedoch erneut die geringe Reichweite herausgestellt: „Mit nur zirka 80 Kilometern ist diese nicht optimal. Schwierig gestaltet sich auch die Suche nach passenden Fahrzeugen im Bereich bis 3,5 Tonnen, da diese entweder gar nicht angeboten werden oder nur geringen Laderaum bieten“, so Schwarz. Man ist aber bereits in Kontakt mit Fahrzeuglieferanten und führt unter anderem Gespräche zum Test eines größeren Elektrofahrzeugs (bis 7,5 t). „Insgesamt überwiegen leider noch die Nachteile“, fasst Schwarz zusammen. Die vergleichsweise geringen Energiekosten sowie der leise und umweltfreundliche Betrieb sind aber überzeugende Gründe, am Thema E-Mobility weiter dran zu bleiben. „Wir werden als Teil unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten auch in Zukunft Elektrofahrzeuge testen”, verspricht Schwarz.  www.dpd.at

Wir bringen die Kultur auf die StraSSe. WWW.duVenbeCK.de

© DPD

duvenbeck logistik gmbH Styriastrasse 35 | a-8042 graz P +43 316 407566-0 f +43 316 407566-50 graz@duvenbeck.de Noch können E-Fahrzeuge bei der Paket­ zustellung nicht restlos überzeugen.


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

56 – industrialtechnology

Freitag, 31. August 2012

Führungswechsel Eduard Wünscher wird Aufsichtsrat, Franz Mathi und Christian Grabner kommen in den Vorstand

short

Für die Knapp AG beginnt jetzt eine neue Ära

China & Europa rücken näher zusammen

Neues Vorstands-Trio will den bisherigen Erfolg fortsetzen und erwartet heuer ein Umsatzplus von 10%. © GLS

Hart/Graz. Gut ein Vierteljahrhundert hat Eduard Wünscher maßgeblich die Entwicklung der Knapp AG vom mittelständischen Unternehmen zu einem weltweit agierenden Konzern mit einem Umsatz von rund 327 Mio. € gesteuert. „Für mich persönlich ist es nun an der Zeit, eine neue Rolle einzunehmen”, kommentiert er seinen Wechsel in den Aufsichtsrat.

GLS Group stärkt die Verbindung zwischen Europa und China.

Amsterdam. Die GLS Gruppe hat einen neuen Partner in China. ZJS Express, einer der größten privaten Paketdienste der Volksrepublik, speist Pakete für den europäischen Markt in das Netz der GLS ein. Die Sendungen kommen ab Peking per Luftfracht nach Frankfurt oder London. Später werden zusätzlich Gateways in den Industriezentren, Shanghai und Shenzhen eingerichtet. In Kürze wird GLS auch Sendungen ihrer Kunden mit dem Ziel Volksrepublik China zur Distribution an ZJS Express übergeben.  www.gls-group.eu

Neue Funktion Die Weichen für den Führungswechsel wurden bereits gestellt: „In Zukunft wird ein Team von drei Vorständen die Führung des Unternehmens innehaben“, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Knapp.

reiches Unternehmen übergeben und

Wien. Trotz schwacher Konjunktur konnte die Österreichische Post AG im ersten Halbjahr ihre Umsatz- und Ergebniskennzahlen verbessern. Der Umsatz stieg im insgesamt um 3,1% auf 1.173,1 Mio. €. Dabei erzielte die Division Paket & Logistik eine Steigerung von 4,9% auf 430,8 Mio. €, die Division Brief, Werbepost & Filialen legte um 2,1% auf 741,6 Mio. € zu. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 13,5% auf 92,2 Mio. € gesteigert werden.  www.post.at

freue mich auf meine neue Tätigkeit im ­Aufsichtsrat.“ Eduard wünscher

Gerald Hofer, der das Masterstudium für „Generic Management“ an der Montanuniversität Leoben absolvierte und 1994 in das Unternehmen eingetreten ist, bekleidete seit 2001 unterschiedliche Geschäftsführungspositionen und gehört seit 2010 dem Vorstand an. Durch den Wechsel rücken mit den bisherigen Executive Vice Pre-

Zuschüsse für die Umstellung in Hamburg

© Knapp

„Ich kann ein erfolg-

Post konnte Umsatz und Ergebnis steigern

V.li.n.re.: Gerald Hofer (CEO), Franz Mathi (COO), Eduard Wünscher (Aufsichtsrat) und Christian Grabner (CFO).

sidents Franz Mathi und Christian Grabner zwei weitere Knapp-Führungskräfte in den Vorstand auf, der damit aus drei statt bis dato aus zwei Personen besteht. Der Elektrotechniker Mathi, der bereits 1999 in das Unternehmen eintrat und seit 2002 unterschiedliche leitende Positionen innehat, wird in Zukunft als COO die Bereiche Procurement, Entwicklung und Produktion verantworten. Der Betriebswirt und Elektrotechniker Grabner, der seit 2008 als Leiter des Konzern-Controllings fungiert und 2011 zum Executive Vice President aufgestiegen ist, wird im Vorstand als CFO für die Konzernfinanzen zuständig sein. „Uns ist es in den letzten Jahren

gelungen, Knapp als technologisch führenden Anbieter am Weltmarkt zu positionieren. Das funktioniert nur durch ständige Innovationen und den kontinuierlichen Ausbau der Kompetenzfelder; Ziel ist es, in den nächsten Jahren weiter organisch zu wachsen“, so Hofer, der den Erfolgskurs mit dem neuen Team fortsetzen will. Für das Geschäftsjahr 2012/13 peilt man ein Umsatzwachstum von ca. 10% an.

Weiteres Wachstum Der Erfolgskurs spiegelt sich auch bei den Beschäftigten wider: Im vergangen Jahr wurde die Belegschaft um 15% erhöht und das Unternehmen ist ein attraktiver

Arbeitgeber, nicht nur für ausgebildete Facharbeiter. Diesen Sommer konnten 130 Schüler im Rahmen eines Ferialpraktikums bei der Knapp AG erste praktische Einblicke in die Berufswelt erhalten. Angeboten werden Ferialsjobs in den verschiedensten Bereichen, von Marketing und Vertrieb, Dokumentation über Produkt-Management, Fertigung und Mechatronik bis Customer Service. „Ein Ferialpraktikum ist für viele Jugendliche oft die Eintrittskarte ins Unternehmen – eine Chance für beide Seiten gleichermaßen, um zu testen, ob die Rahmenbedingungen passen“, sagt Anna Wascher, Rekruiterin in der Knapp-Zentrale in Hart bei Graz.  www.knapp.com

Zwei neue Großaufträge Siemens fertigt Railjets für Tschechien und Schwerlastlokomotiven für Australien © Cargo-Partner Wien

Personen- und Güterzüge auf der Schiene Wien. Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy (CD) modernisiert ihren Fahrzeugpark und hat dazu der Siemens Infrastructure & Cities einen Auftrag über die Lieferung von sieben siebenteiligen RailjetZügen erteilt. „Wir konnten nun mit dem Railjet – einem Qualitätsprodukt aus unserem Haus – auch in unserem Nachbarland punkten”, erklärt

Hamburg wird ab Anfang des ­nächsten Jahres ein Seezollhafen.

sen: First, Business und Economy. Zur Ausstattung gehören Bistrowagen, Barrierefreies WC, Rollstuhl-Hebelift, ein kleines Kino für Kinder sowie Plätze für Kinderwagen. Der Auftragswert beträgt rund 100 Mio. €. Der Vertrag beinhaltet die Option, bis Mitte 2013 zusätzlich acht achtteilige Züge bestellen zu können. Die Auslieferung der Züge ist ab 2014 geplant. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im SiemensWerk in Wien, die Fahrwerke kommen aus dem Grazer Werk.

Volle Fahrt in Graz

© Harald Eisenberger

Hamburg. Unternehmen, die im Freihafen Hamburg ansässig sind, können noch bis zum 30. September einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 € beantragen, um sich auf die Aufhebung der Freizone am 1. Jänner 2013 vorzubereiten. Das Förderprogramm „Modernisierung Zolldeklarierung” der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation richtet sich an Klein- und Kleinstunternehmen, die aufgrund der Umstellung vom Frei- auf einen Seezollhafen in ihren Betrieb investieren müssen. Der Hamburger Senat hat die Aufhebung der Freizone beschlossen, um die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb zu gewährleisten. Ohne Zollgrenzen sollen Abläufe im Hafen schneller durchgeführt werden können.  www.hafen-hamburg.de

Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors Infrastruktur & Cities. Die Railjet-Züge erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h und sind für den internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet. Die technische Basis bilden die Intercity-Fahrzeuge, die Siemens unter dem Namen Viaggio Comfort vermarktet. Jeder Zug hat insgesamt 446 Sitzplätze in drei Klas-

Die tschechische Staatsbahn setzt ab 2014 Railjet-Züge von Siemens ein.

Ebenfalls in Graz gefertigt werden die Drehgestelle für die 13 Schwerlastlokomotiven des Typs E40AC, die BHP Billiton Mitsubishi Alliance (BMA) kürzlich bestellt hat. Dieser Lokomotivtyp, der im Siemens-Werk München gebaut und getestet wird, wurde speziell für den schweren Güterzugverkehr entwickelt. Die Kohleganzzüge werden aus je drei E40AC-Lokomotiven und 124

Waggons bestehen, eine Nutzlast von ca. 11.000 t haben und für den Kohletransport im australischen Bundesstaat Queensland von den Kohlegruben Caval Ridge und Daunia zum Kohleterminal in Hay Point eingesetzt werden. Mit einer Leistung von 4.000 kW und einer Dauerzugkraft von 450 kN bis 32 km/h ist die E40AC die weltweit leistungsstärkste elektrische Schmalspurlokomotive. Ausgestattet ist sie mit einem Bremssystem nach AAR, drahtloser und drahtgebundener Fernsteuerung und einem elektronisch gesteuerten, pneumatischen Bremssystem. Das Drehgestell ist eine Entwicklung von Siemens Graz. Der Rahmen ist eine Schweißkonstruktion, in die alle Anschlusspunkte für die Traktionsanlage, Antriebseinheiten und Drehgestell-Bremsanlage integriert sind. Die Rahmen des mittleren Drehgestells und der Enddrehgestelle sind austauschbar. Die Drehgestell-Bremsanlage setzt sich aus einer Klotzbremseinheit pro Rad zusammen. Feststellbremsen sind am mittleren Drehgestell montiert.  www.siemens.at


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

Containex Die gute Entwicklung hält weiterhin an

Container sind gefragt 100 Auslieferungsdepots für hohe Kundennähe.

industrialtechnology – 57

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Freitag, 31. August 2012

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology. Motion Servoverstärker Servomotoren

© Containex

IPC Bürocontaineranlage im Einsatz bei der Fußballeuropameisterschaft in Polen. herbert strasser

Wiener Neudorf. Zum Einsatz kommen die Container der Lkw Walter-Tochter Containex nicht nur für Transportzwecke, sie fungieren auch als Büros, Banken, Militärcamps, Kosmetiksalons, Klassenzimmer, Werkstätten, Sanitäranlagen oder Lagerräume. „Aufgrund des breiten Einsatzspektrums verzeichnet die gesamte Produktpalette eine gute Nachfrage. Neben der Zielgruppe Bau werden unsere Container vermehrt in der Industrie, dem Handel, dem Gewerbe und dem kommunalen Bereich in ganz Europa eingesetzt”, so Containex-GF Josef Heißenberger. Er geht davon aus, dass sich die gute Geschäftsentwicklung (2011/12 wurde ein Umsatz von

177 Mio. € erreicht) sich auch weiter fortsetzt. „Die Auftragslage für den Herbst ist gut und wir sehen auch der ersten Jahreshälfte 2013 sehr zuversichtlich entgegen”, sagt er. Angeboten werden die Container sowohl zur Miete als auch zum Kauf. „Für welche Variante sich der Kunde entscheidet, hängt einerseits von der Einsatzdauer ab – je kürzer, desto eher wird gemietet –, andererseits von der jeweiligen Wirtschaftslage.” Neben dem Container-Terminal in Wiener Neudorf (wo auch die notwendigen Reparaturen vorgenommen werden) unterhält das Unternehmen rund 100 Auslieferungsdepots in ganz Europa, wodurch man nah am Kunden ist.  www.containex.at

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

Jungheinrich Weiteres Plus und neues Werk in Bau

Erfolgreich auf weiter Flur

© Jungheinrich

Hamburg. Trotz der nachlassenden Wirtschaftsdynamik konnte der Jungheinrich-Konzern im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis steigern. Der größte Zuwachs entfiel auf das Neugeschäft mit einem Plus von 12% auf 573 Mio. €. Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft wuchs um 9% auf 183 Mio. €, der Auftragsbestand des Neugeschäfts lag Ende Juni mit 380 Mio. € um 16% über dem Vorjahreswert.

Jungheinrich konnte in allen Bereichen Umsatz und Ergebnis steigern.

Zuwächse gab es auch im Kundendienst (+ 5% auf 331 Mio. €). Man geht davon aus, dass sich dieser Trend auch weiterhin fortsetzt und Jungheinrich-Vorstand HansGeorg Frey ist zuversichtlich, dass ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern annähernd auf dem Niveau des Vorjahrs erreicht werden könne. Entsprechend wird auch weiter investiert. Im Gewerbe- und Industriegebiet Degernpoint – in unmittelbarer Nähe des bisherigen Produktionsstandorts Moosburg – wird derzeit ein neues Werk für Lager- und Systemfahrzeuge errichtet. Diese Geräte werden bisher im Moosburger Stammwerk produziert, wo eine Erweiterung nicht mehr möglich ist. Das Projektvolumen für das neue Werk liegt bei rund 40 Mio. €. „Der Werksneubau ist eine weitere wichtige Investition in die Zukunft von Jungheinrich, die uns nachhaltiges Wachstum ermöglicht“, so Frey. Ausgebaut wird auch das Sortiment; diesen Sommer ist ein neuer Elektro-Deichselstapler der EJCBaureihe auf den Markt gekommen.  www.jungheinrich.de

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion Automation


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

58 – industrialtechnology

Freitag, 31. August 2012

Soloplan „CarLo inTouch“ wurde nun auch für Android-Endgeräte adaptiert

Frankfurt. Einen speziellen Ersatzteil-Service für die Schifffahrt präsentiert die Schenker Deutschland AG auf der Messe SMM (shipbuilding, machinery & marine technology) vom 4. bis 7. September in Hamburg. „DB Schenkermarineparts“ umfasst Auftragsabwicklung, Materialbeschaffung und Bestandskontrolle, Projektmanagement sowie Versand ohne Maß- und Gewichtsbegrenzungen; dafür stehen eigene Hubs, die speziell auf die Bedürfnisse der Schiffsindustrie zugeschnitten sind, sowie ein Team von rund 400 Experten weltweit zur Verfügung. „Ob Notfall oder reguläre Wartung – dank weltweit hoher Logistikstandards und fest definierter Laufzeiten garantieren wir eine punktgenaue Versorgung mit Ersatzteilen“, erklärt DB-Schenker-Vorstand Jochen Müller. Über die Online-Plattform My MPS können sich Kunden über den aktuellen Stand der Lieferung informieren.  www.dbschenker.de

© Panalpina

Panalpina erweitert ihre Kühlkette

Mobile Telematiklösung Der Verzicht auf Festeinbauten reduziert den Investitionsbedarf und erhöht die Flexibilität. intervalle zum Senden aktueller Positionsdaten können zentral über das Transportmanagement justiert und von dort per Tastendruck auf alle Endgeräte übertragen werden; speziell bei großen Flotten reduziert sich dadurch der Arbeitsaufwand erheblich.

herbert strasser

Kempten. „CarLo inTouch“ gehört bereits seit 2008 zum serienmäßigen Lieferumfang von CarLo. Auf der diesjährigen Messe IAA in Hannover stellt Soloplan unter dem Namen die weiterentwickelte Version für den Einsatz von Endgeräten mit dem Betriebssystem Android 4.0 vor. Optimiert und entwickelt wurde die Anwendung auf Geräten von Samsung vom Typ Galaxy S3 und Galaxy Tab 2 7.0. „CarLo inTouch“, das einfach installiert werden kann, ist in das Transportmanagementsystem CarLo integriert.

Einfache Bedienung

Zahlreiche Features Dort disponierte Aufträge und Touren können per Knopfdruck und GPRS-Mobilfunk an den Lkw beziehungsweise das entsprechende Endgerät gesendet werden. Auf dem Display werden alle relevanten Informationen zur Tour dargestellt. Die Bedienung der Lösung ist leicht verständlich und erfordert einen nur geringen Schulungsaufwand. Die Telematiksoftware ist kostenlos. Monatliche Gebühren fallen lediglich für die Nutzung und den Datenvertrag an. Der völlige Verzicht auf Festeinbauten sorgt für geringe Investitionskosten und eine hohe Flexibilität. Somit eignet sich „CarLo inTouch“ auch für den Einsatz bei

Komplettes Transportmanagement einfach über Handy oder Tablet-PC.

Subunternehmern oder Mietfahrzeugen. Die von den Fahrern am Endgerät eingegebenen Lenk- und Ruhezeiten liefern der Disposition die aktuelle Basis für die weitere Einsatzplanung. Durch das Zusammenspiel zwischen CarLo und den Endgeräten werden beim Arbeiten mit „CarLo inTouch“ alle aktuellen Fahrzeugpositionen auf einer digi-

Die Nachfrage nach den sogenannten Cool Planes steigt weiter.

Fiege Stärkung des intermodalen Container-Transports

Basel. Im ersten Halbjahr 2012 machten temperaturgeführte Transporte 20% von Panalpinas Luftfracht auf der Route Luxemburg-Huntsville aus und die Nachfrage steigt weiter. Daher wird das Kühlkettennetzwerk weiter ausgebaut. So soll die zur Transportüberwachung eingesetzte SmartView-Technologie in die IT-Plattformen integriert werden. „In naher Zukunft werden auch unsere Kunden über ‚PanTrace‘, unser System zur Sendungs­verfolgung, direkt auf diese ­Informationen zugreifen können“, so Matthias Frey, Leiter des eigenen Luftfrachtnetzes von Panalpina.  www.panalpina.com

Greven. Seit Juli ist die Fiege Logistik Gesellschafter der TCU – Transcontainer Universal, einem nun aus insgesamt 125 Mitgliedern bestehenden Spezialisten für intermodale Containertransporte. Neben den klassischen weltweiten LCL- und FCL-Transporten verfügt der Bereich Air and Ocean der Fiege Gruppe auch über großes Know-how bei komplexen Projektverladungen oder anspruchsvollen Kühl- und Pharmatransporten auf allen Verkehrsträgern. Insbesondere in der Pharmalogistik profitieren Kunden von der jahrelangen Erfahrung der Fiege Gruppe in der Healthcare-Logistik,

talen Karte dargestellt. Die Kommunikation zwischen Zentrale und Fahrer erfolgt mithilfe eines integrierten Messaging-Systems, mit dem das kostenintensive Telefonieren minimiert werden kann. Ein weiterer Vorteil der engen Verzahnung zwischen CarLo und „CarLo inTouch“ liegt in der vereinfachten Konfiguration. Grundeinstellungen wie etwa die Zeit-

Neben der überarbeiteten Telematiklösung verfügt CarLo ab sofort über zwei neue Funktionen: Mit der umfangreichen Spesenverwaltung können Reisekostenabrechnungen und Vorschüsse direkt in CarLo abgewickelt werden. Durch die Integration ist der Zusammenhang zwischen geplanter Tour und Spesenabrechnung sichergestellt. Telematikinformationen liefern zudem Ist-Daten, beispielsweise Abfahrtszeiten oder Zeiten des Grenzübergangs, eine enorme Arbeitserleichterung in der Administration. Zudem profitieren die Anwender von dem neuen Funktionsbereich „Lademittelverwaltung 2.0“. Dieses Programm zeigt nicht nur die bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten an Paletten und anderen Ladehilfsmitteln, sondern ermöglicht auch das einfache Erstellen entsprechender Rechnungen. Denn in den Stammdaten von CarLo kann auch der Preis für jedes einzelne Ladehilfsmittel hinterlegt werden.  www.soloplan.de

Neue Partnerschaft

Gehen gemeinsame Wege im Kombinierten Verkehr (v.li.): Nils-Olaf Klabunde (TCU), Anne Bischoff (TCU), Markus Warnebold (Fiege) und Jens Tschentscher (Fiege).

ADV 209/2012 AT

die eine der acht Kernbranchen des Logistikers darstellt. „Unsere strategische Weiterentwicklung im Bereich ‚Merchant Haulage‘ kann mit der Zusammenarbeit mit TCU hervorragend erreicht werden”, erläutert Jens Tschentscher, Head of Air and Ocean Germany bei Fiege, die strategischen Gründe. Intelligente IT-Lösungen, EDIVerknüpfungen sowie der Zugang zu allen wichtigen Bahnverkehren für den Containertransport seien die wesentlichen Vorteile, von denen man als Partner der TCU in Zukunft profitieren könne.  www.fiege.com

© Fiege

Express-Support für die Schifffahrt

© Soloplan

short

Weiter denken als andere. Sind Ihre Warenströme übersichtlich? Ihre Laufzeiten kurz? Können Ihre Lagerbestände reduziert, Ihre Prozess- und Fixkosten gesenkt werden? Im Netzwerk von Beschaffung, Produktion, Lagerung und Distribution bewegen wir gemeinsam mit Ihnen Menschen, Waren und Daten auf ein klares Ziel zu: Ihre Logistik zum echten Wettbewerbsvorteil zu machen. Erleben Sie selbst wie GW bewegt. Servicetelefon 0800.201.666

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medianet industrial  

medianet industrial - die wöchentliche Berichterstattung über die Industriebranche- jeden Freitag in der Wirtschaftsfachtageszeitung mediane...

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