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medianet

inside your business. today.

freitag, 24. Jänner 2014 – 49

co 2-kalkulator

1 zu 1 Prototypen rüstet Maschinenpark heuer um 2 Mio. Euro weiter auf  Seite 52

Neues Berechnungstool von Panalpina fördert die grüne Logistik  Seite 54

innovativ intelligente mülltonne

© Friendly Energy

neue investitionen © Panalpina

© Darko Todorovic

industrialtechnology Sonnige Aussichten für Nahrungsmittelindustrie

© Wintershall

short

Paris. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) ist 2013 auf grund der Erholung der Weltwirtschaft die Nachfrage nach Öl erstmals seit 2010 wieder gestiegen. Für heuer rechnet die IEA mit einem Rekordverbrauch von weltweit 92,5 Mio. Barrel (je 159 l) pro Tag, 400.000 Barrel mehr als in ihrer Dezember-Prognose. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Nachfrage sogar um 1,3 Mio. Barrel höher. Treiber sind vor allem das energieintensive verarbeitende Gewerbe und die petrochemische Industrie in den OECD-Ländern. www.iea.org

© Stiavelli

Graz. JSC Shardarinskaya HPP, eine Tochtergesellschaft des staatlichen kasachischen Energieversorgungsunternehmens Samruk Energy, hat Andritz mit der Modernisierung der elektromechanischen Ausrüstung seines 1967 in Betrieb gegangenen Wasserkraftwerks Shardarinskaya beauftragt. Andritz erneuert vier Kaplanturbinen mit einem Laufraddurchmesser von 5,3 m – die Leistung wird damit um rund 20% von derzeit 26 Megawatt auf 31,5 Megawatt pro Maschinensatz erhöht. Im Auftragswert von 75 Mio. € ist auch die Lieferung der Generatoren und neuer Leittechnik sowie die Modernisierung der Hilfssysteme inkludiert. www.andritz.com

© Panthermedia.net/Ari Sanjaya

Solar Food Noch spielt die Solarthermie in der Industrie nur eine Nebenrolle. Ein aktuelles Forschungsprojekt unter Leitung der TU Wien zeigt jetzt aber am ­Beispiel der Lebensmittelindustrie die großen Potenziale auf.  Seite 50 Ausbau Semperit erweitert die Produktionskapazität

Semperit rechnet mit steigender Nachfrage nach Industrieschläuchen.

Wien. Die Semperit Gruppe investiert mehr als 10 Mio. € in den Ausbau ihrer Schlauchproduktion im tschechischen Odry. Semperflex Optimit ist heute bereits der größte Hersteller von Hydraulik- und Industrieschläuchen in Europa. „2013 konnten wir trotz schwacher Konjunktur die Absatzmengen deutlich steigern und Marktanteile gewinnen. Durch den Ausbau können wir die wachsende Nachfrage abdecken, Kooperationen mit Schlüsselkunden vertiefen und damit unseren Wachstumskurs absichern“, so Semperit-Vorstand Thomas Fahnemann. www.semperitgroup.com

Umfassende Optimierungen

© Lafarge photo library/Cristian Tanase

Business steht nicht am Schlauch

© Semperit

Frankfurt. Im November diskutierten einflussreiche Personen aus Industrie, Wissenschaft, NGOs und der Politik in Brüssel bei Veranstaltung „Safety of Plastics: Let’s Talk about it” über die aktuellen Herausforderungen für die Kunststoffindustrie, darunter etwa die Versorgungslage sowie gesetzliche Regulatorien in Europa – Plastic Europe hat nun einen Konferenzband mit den wichtigsten Themen, Diskussionen und Debattenbeiträgen herausgebracht. Der Bericht steht kostenlos zum Download zur Verfügung. www.plasticseurope.de

Lafarge Einheitliche IT sorgt für effizientere Planung

Der Zementkonzern optimiert seine globale Supply Chain mit Quintiq.

Paris. Lafarge, der weltgrößte Zementhersteller, setzt jetzt bei Sales & Operations Planning sowie beim Transportmanagement auf eine Softwarelösung von Quintiq, mit der die Produktions- und Transportkosten reduziert und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit gesteigert werden soll. Durch den Einsatz einer einzigen Plattform für alle Planungsanwendungen wird die IT-Landschaft von Lafarge vereinfacht. Dank der Flexibilität der Quintiq-Optimierungstechnologie werden auch sämtliche landesspezifische Geschäftsanforderungen abgedeckt. www.lafarge.com


c ov e r

50 – industrialtechnology

kommentar

Gutes Klima schaut anders aus

Freitag, 24. Jänner 2014

Solar Food Forschungsprojekt unter Leitung der TU Wien zeigt Wege für Reduzierung der Energiekosten

Die Sonne erwärmt die Nahrungsmittelindustrie Mit der kostenlosen Software können Unternehmen Energieeffizienz und Sparpotenzial berechnen. britta biron

Illwerke Wichtiger Schritt

© Illwerke VKW

Grünes Licht

Die Bauarbeiten zum neuen Kraftwerk könnten schon im Mai starten.

Bregenz. Nachdem kürzlich der Verwaltungsgerichtshof die Beschwerde einer Bürgerinitiative gegen den Bau des Pumpspeicherkraftwerkes in Gaschurn/ Partenen abgelehnt hat, sind nun die rechtlichen Grundlagen für einen offiziellen Baubeschluss (dieser wird am 31. Jänner in einer Ausichtsratssitzung erfolgen) zum Obervermuntwerk II gegeben. Auch die formale Zustimmung des Landes ist mehr oder weniger fix: „Wir werden den Beschluss in einer der nächsten Regierungssitzungen fassen“, so Landeshauptmann Markus Wallner. www.illwerkevkw.at

„Bei effizienter Prozessplanung können manche Betriebe ihren Wärmebedarf gänzlich über Solarthermie oder

© dpa-Zentralbild/Michael Reichel

D

er neue Vorschlag der EU-Kommission zu den Klimazielen liegt jetzt vor und sorgt – wie nicht anders zu erwarten war – nicht für einhellige Begeisterung. Dass es in Zukunft keine verbindlichen nationalen Ziele für den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch mehr geben soll, sondern lediglich ein EU-Ziel von 27%, wird von der heimischen E-Wirtschaft begrüßt, da dadurch zielgenauere Investitionen möglich seien. Auch hält man die Balance zwischen Standort- und Klimapolitik für ausgewogen. Eine Meinung, der sich die Industrie nicht anschließen kann. Der KommissionsVorschlag sei doppelt kontraproduktiv, da er europäische Jobs koste, und die Absiedlung von Betrieben in Länder mit niedrigeren Umweltvorgaben schade obendrein dem Weltklima. Kritisiert wird auch das Fehlen konkreter Maßnahmen zur Re-Industrialisierung Europas. Noch etwas weiter in ihrer Kritik geht die IG Windkraft, die das Papier glatt als Kampfansage an die Energiewende und einen Kniefall vor der Atomlobby interpretiert. Und das Dilemma ist, dass keiner ganz unrecht hat, und auch keine der Parteien die ­Energie aufbringen will, den eigenen Standpunkt im Sinne des großen Ganzen zu überdenken.

Wien. Dass die Sonne wärmt, mag ja vielleicht wie eine Binsenweisheit klingen, allerdings greift die Formel „Solarenergie ist gleich Stromhersteller” eindeutig zu kurz, und im Zusammenhang mit den vieldiskutierten Zielen der Energiewende spielt das Thema Wärme eine wichtige Rolle. Denn den größten Energiebedarf hat – sowohl in Haushalt als auch Industrie –, die Wärmeerzeugung.

Biogas decken.“

Geeignet ist Solarthermie vor allem für jene Bereiche mit einem hohen Energiebedarf im Temperaturbereich bis 120 Grad.

„Bei der Nahrungsmittelherstellung wird für viele Prozesse Wärme benötigt; im Gegensatz zu anderen Branchen kommt man dort allerdings meist mit Temperaturen von 30 bis 120°C aus“, erklärt Marcus Hummel von der Energy Economics Group (Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe) der TU Wien. Solche Temperaturen lassen sich auch in unseren Breiten gut mit Solarthermie er­ reichen.

Marcus Hummel, TU Wien

Während die Warmwasseraufbereitung und die Heizungsunterstützung durch Sonnenlicht in Haushalten bereits häufig eingesetzt wird, spielt die Solarthermie in der Industrie aber derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Welche ökonomischen und ökologischen Vorteile Unternehmen damit aber erzielen könnten, hat die TU Wien gemeinsam mit ihren Forschungspartnern AEE Intec, TU Graz, Boku/IFA-Tulln, TechForTaste.Net und der Brau Union im Forschungsprojekt „SolarFoods“ jetzt exemplarisch für die Nahrungsmittelindustrie analysiert.

Neues Analyse-Tool In einer Reihe von Betrieben hat AEE Intec konkret untersucht, wie groß das Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz und für den Einsatz Erneuerbarer Energien

ist. Die Erkenntnisse daraus stehen nun auch anderen Betrieben gratis zur Verfügung, ebenso eine Software, mit der sich für jeden Betrieb einfach und rasch abschätzen lässt, welche Potenziale zur Wärmerückgewinnung und zum Einsatz erneuerbarer Energien – neben Solarthermie wurden auch Biogas, Biomasse, und Kraft-Wärme-Kopplung untersucht – vorhanden sind und wie wirtschaftlich eine Umstellung der Energieversorgung ist. Mit der kostenlosen „SolarFoodsSoftware“ kann man eine bestehende Produktionsanlage abbilden und sich eine erste Potenzial- und Wirtschaftlichkeits-Abschätzung errechnen. Außerdem wird bewertet, wie die Energieeffizienz der

Anlage, verglichen mit branchenüblichen Werten, einzuschätzen ist.

Hohe Einsparungen möglich Aufgrund staatlicher Förderungen sei eine CO 2 -neutrale Energiebereitstellung für viele Wirtschaftsunternehmen eine attraktive Option, ist Marcus Hummel überzeugt. Einzelne Betriebe könnten sogar ihrem gesamten Wärmebedarf aus Solarthermie und Biogas bereitstellen, wenn die Prozesse effizient geplant werden. Mittelfristig lassen sich so beträchtliche finanzielle Gewinne erzielen, wenn man verfügbare öffentliche Förderungen mit einberechnet.  www.solarFoods.at/dokuwiki

Ceresana Aktualisierte Auflage des Marktreports für Füllstoffe informiert über Trends und Entwicklungen

Ein wahres Füllhorn für gute Geschäfte Konstanz. Bei Füllstoffen geht es nicht mehr nur darum, teure Materialien in der Produktion zu sparen, sie sorgen oftmals auch für bessere Materialeigenschaften und erhöhen damit insgesamt die Produktqualität – etwa hinsichtlich Witterungsbeständigkeit, Festigkeit oder der elektrischer Leitfähigkeit. Die wichtigsten Anwendungsgebiete für moderne Füllstoffe sind Kunststoffe und Elastomer-Produkte, wobei hochgefüllte Compounds einen Füllstoffanteil von bis zu 85% aufweisen können.

Plus von 2,5% pro Jahr Die Marktentwicklung in den einzelnen Regionen sowie bei den verschiedenen Materialien zeigt Ceresana in seinem aktuellen Marktreport Füllstoffe jetzt auf. Demnach werden die globalen Umsätze bis 2018 um jährlich rund 2,5% auf ein Volumen von rund 16,6 Mrd. € steigen. Allein China erhöht seinen Verbrauch aktuell um fast 1 Mio. t pro Jahr. Die Region Asien-Pazifik, die

Während in Europa der Verbrauch des synthetisch hergestellten PCC am stärksten zunehmen wird, bewirkt die Erholung der GummiIndustrie in Nordamerika sowie die boomende Automobilindustrie in China und Indien einen starken Anstieg der Nachfrage nach Carbon Black, einem wichtigen Füllstoff in der Reifenherstellung. In den übrigen Weltregionen ist die Entwicklung des am häufigsten eingesetzten Füllstoffs GCC weiterhin am stärksten.

Umfassende Daten © Turf

britta biron

Der nach wie vor am häufigsten verwendete Füllstoff ist Calciumkarbonat.

2013 bereits mit einem Anteil von 48% der weltweit verbrauchten Füllstoffe der wichtigste Markt ist, wird daher weiter an Bedeutung gewinnen und 2016 voraussichtlich mehr als die Hälfte der weltweit produzierten Füllstoffe verbrauchen. Westeuropa und Nordamerika werden dagegen weiter Marktanteile verlieren, allerdings nicht

mehr so stark wie in den vergangenen Jahren.

Hauptmarkt Asien-Pazifik Die Nachfrage nach einzelnen Füllstoff-Typen, wie z.B. natürliches und gefälltes Calciumcarbonat (GCC bzw. PCC), Carbon Black (Ruß), Kaolin und Talk, entwickelt sich regional unterschiedlich.

Der Marktreport umfasst insgesamt Analysen zu 21 FüllstoffTypen sowie detaillierte Profile zu 26 Ländern, sieben Regionen und fünf Anwendungsgebieten. Weiters bieten ein 8-Jahres-Rückblick, eine Prognose bis 2018 zu Preisen, Umsätzen und Nachfrage – aufgeteilt nach Anwendungsgebieten – sowie Profile von mehr als 300 FüllstoffProduzenten eine umfassende Informationsbasis für strategische Entscheidungen. www.ceresana.com


Freitag, 24. Jänner 2014

e n e r g i e & r e s sou r ce n

industrialtechnology – 51

Friendly Energy Das junge Unternehmen kümmert sich seit 2011 erfolgreich um Müllentsorgung und saubere Luft und Wasser

Ökologie bringt gute Geschäfte Rohrendorf/Krems. „Heutzutage gibt es eine große Anzahl von Möglichkeiten, um Ressourcen und damit auch Kosten zu sparen”, ist Bernd Grausenburger, der mit seinem Unternehmen Friendy Energy seit 2012 Produkte anbietet, mit denen Unternehmen und Gemeinden ganz einfach Umwelt und Geldbeutel schonen können.

Sauberes Business

Hochdotiert

Freiburg i.Br. Lange bevor die Energiewende ein globales Thema wurde, entwickelten Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg bereits Lösungen für die Nutzung Erneuerbarer Energien – insbesondere der Sonne. Für dieses langjährige Engagement wurde das Institut am 20. Jänner mit dem „Zayed Future Energy Prize 2014“ ausgezeichnet. Den mit rund 1,1 Mio. € dotierte Preis wurde auf dem World Future Energy Summit in Abu Dhabi von Scheich Mohammed Bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi, übergeben.

Forschung intensivieren

feld Werbung. „Die Stadtgemeinde konnte aufgrund fehlender Gelder die Solarmülltonnen nicht anschaffen, wollte dennoch einen Imagegewinn sowie die möglichen Einsparungen nutzen. Ich habe dann vorgeschlagen, zur Finanzierung auf den Mülltonnen Werbung anzubringen. Die meisten Unternehmen schätzen diese einzigartige Werbemöglichkeit, da die Mülltonnen ja an stark frequentierten Plätzen stehen und buchen bereits 1-2 Jahre voraus”, freut sich Grausenburger und will künftig auch Skeptiker von dieser neuen Möglichkeit ­überzeugen. www.friendly-energy.at

Bernd Grausenburger, GF Friendly ­Energy, mit der Solarmüllpresse.

! 00 gs .0 un ert uro r 2 ib W E be re m en Ü ch e i rd ss kt llia Au oje Mi Pr ,1 2 n

Fraunhofer Preisgeld

Minipresse und Eco Power Press werden derzeit hauptsächlich von kommunalen Kunden eingesetzt. Aber auch der Flughafen Wien sowie einige Raststätten setzen bereits auf das innovative System. „Neue Zielgruppe sind öffentliche Einrichtungen mit hoher Kundenund Besucherfrequenz wie Bahnhöfe, Einkaufszentren und öffentliche Einrichtungen”, so Grausenburger weiter. „Die Akzeptanz ist bei den Bürgern sehr groß, die die Finanzierung für einige Gemeinden aber nicht immer leicht.” Im Zuge eines Projekts mit der Stadtgemeinde Krems entstand daher das zusätzliche Geschäfts-

vo

Das Sortiment umfasst verschiedene Produkte der CSE Clean Solutions aus Hallein, wie die Luftreinigungssysteme EcoBelly Air Cleane und AirClean – PP, Systeme zum Wassereinsparen auf Toiletten sowie Mülltonnen, in denen der Abfall nicht nur gesammelt, sondern zugleich auch verdichtet wird. „Mit der Entwicklung meines Unternehmens bin ich sehr zufrieden. Der Bereich Wasser ist derzeit der Bereich, der sich am besten

entwickelt und bei dem ich auch weiterhin das größte Wachstumspotenzial sehe”, so Grausenburger. Die Käufer von EcoBug, einem Urinalsystem, das den Wasserverbrauch um bis zu 98% senkt und ohne Reinigungschemie auskommt, sind vor allem Unternehmen wie Einkaufszentren und Gastronomiebetriebe. „Heuer möchte ich mich auf öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Sporthallen, Regierungsgebäude und Messehallen als neue Zielgruppe konzentrieren”, so Grausenburger zu seinen Plänen. Die umweltfreundlichen Abfalllösungen BigBelly Solar, Eco

© Friendly Energy

Die innovativen, solarbetriebenen Müllpressen werden auch als Werbeflächen eingesetzt.

KommunalGuide Ihr persönlicher Ratgeber zu kommunalen Projekten in Österreich

2014

Für Abu Dhabi, einen der weltweit größten Energieproduzenten, ist das Thema Erneuerbare Energien von großer Bedeutung. Um die Relevanz dieser Verantwortung hervorzuheben, schreibt das Emirat im Gedenken an Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, den ersten Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Emir von Abu Dhabi, einmal jährlich den Zayed Future Energy Prize aus. „Die Auszeichnung ermöglicht es uns, Länder, die noch nicht auf dem Weg einer Energiewende sind, mit unserer Forschung zu unterstützen. So können wir damit zum Beispiel von uns konzipierte Energiesystemanalysen und -versorgungsmodelle weiterentwickeln”, sagte Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. Ein Teil des Preisgelds soll auch für die Finanzierung von Ausbildungsprogrammen verwendet werden. www.fraunhofer.de

© Ryan Carter/Crown Prince Court – Abu Dhabi

Erscheinungstermin: Juni 2014 Zielgruppe: alle 2.354 Kommunen (Bürgermeister, Amtsleiter) Projektleitung: Bernhard Ehrlich Tel.: 0664/181 21 29 oder b.ehrlich@medianet.at Eicke R. Weber und Scheich ­Mohammed Bin Zayed Al Nahyan.


i n n ovati on & u n te r n e hm e n

52 – destinationaustria

Freitag, 24. Jänner 2014

Ambitionierte Ziele 1 zu 1 Prototypen investiert heuer zwei Millionen Euro in neue Hightech-Anlagen

short

Mehr Tempo & Präzision für bessere Marktchancen

Mehr Tempo für im Schienenverkehr

© Siemens

Ausgebaut werden vor allem die Geschäftsfelder Rapid Tooling und der 3D-Druck. britta biron

Dornbirn. Bis Ende dieses Jahres wird 1zu1 Prototypen zwei Mio. € in neue Maschinen und in zusätzliche Ausrüstung für den Werkzeugbau investieren. Der Großteil davon – rund eineinhalb Mio. € – fließt dabei in

Automatisierung bei Produktion von Drehkreuzen für Schienenfahrzeuge.

Wien/Graz/Bremen. Contact Software und Siemens Österreich sind die Industriepartner in dem Forschungsprojekt „Multidisziplinäre Optimierung in der Drehgestell-Entwicklung“, das auf eine schnellere Entwicklung von Drehgestellen für Schienenfahrzeuge abzielt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Virtual Vehicle Research Center (ViF) und das Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität Graz. Erste Ergebnisse stellen die Projektpartner auf der 13. internationalen Rad & Schiene Konferenz am 26.–28. Februar in Dresden vor. www.siemens.at

„Mit Rapid Tooling können Aluwerkzeuge für den Kunststoffspritzguss deutlich ler hergestellt werden.“ hannes hämmerle gf 1 zu 1 prototypen

Fachinformationen zur neuen ISO 9001

© Darko Todorovic

günstiger und schnel-

Die modernen HSC-Fräsmaschinen erlauben deutlich höhere Schnittgeschwindigkeiten bei höchster Genauigkeit.

den Ausbau des Geschäftsfelds „Rapid Tooling”, in dem Werkzeuge aus Aluminium für den Kunststoff-Spritzguss sehr schnell und kostengünstig produziert werden.

Wien. 2015 kommt es bei der Norm ISO 9001 wieder zu einer umfassenden Revision. Die in diesem Zusammenhang für bereits zertifizierte Unternehmen auftauchenden Fragen hinsichtlich allfälliger Änderungen und Anpassungen sowie eventueller Besonderheiten beantworten die Experten des TÜV Austria im Rahmen der Veranstaltung „ISO 9001 – eine Norm im Wandel“. Die nächsten Termine sind am 28.1. im Hotel Mercure (Graz Messe) und am 6.2. in Innsbruck (TÜV Austria Akademie). Die Teilnahme ist kostenlos. www.tuev.at

Ehrgeizige Ziele Um 500.000 € wird das Vorarlberger Unternehmen, das sich bereits weltweit in der Branche etablieren konnte, eine zusätzliche High-Speed-Cutting (HCS)Fräsmaschine anschaffen. Diese ermöglicht eine deutlich erhöhte Schnittgeschwindigkeit bei gleichzeitig höchster Genauigkeit. Bei den Aluminium-Werkzeugen sind Toleranzen von unter 0,01 mm realisierbar.

BASF baut seine ­Harzproduktion aus

„Die Kosten für ein herkömmliches Stahlwerkzeug liegen bei etwa 20.000 Euro; beim Rapid Tooling kommen wir auf rund ein Drittel, also etwa 7.000 Euro“, erläutert GF Hannes Hämmerle einen der wesentlichen Vorteile des Verfahrens, mit dem für die Kunden auch die Herstellung von KunststoffKleinteilen im Spritzguss rentabel wird.

Viele Vorteile für Kunden Ein weiterer Pluspunkt betrifft die Geschwindigkeit – neben dem Geld der zweite wesentliche Erfolgsfaktor für viele Unternehmen. Denn auch bei der Neueinführung von Produkten gilt heute die Devise: Zeit ist Geld.

Da die im Stahl-Werkzeugbau üblichen Prozesse wie Härten, Schleifen und Erodieren entfallen, kann 1zu1 Prototypen binnen drei Wochen nicht nur das Werkzeug herstellen, sondern auch gleich die benötigten Spritzgießteile produzieren. Am fertigen Kunststoff-Bauteil sind Unterschiede zwischen Stahlund Aluminium-Werkzeugen kaum erkennbar. Allerdings ist die Lebensdauer eines Alu-Werkzeugs begrenzt, denn mit ihm lassen sich maximal 50.000 Kunststoff-Teile herstellen.

In die dritte Dimension Weiter ausgebaut werden bei 1zu1 Prototypen auch die Kapa-

zitäten beim 3D-Druck. Für rund 300.000 € wurde eine achte Lasersinter-Anlage angeschafft. Die Hightech-Maschine neuester Bauart ermöglicht Genauigkeiten unter 0,1 mm beim 3D-Druck von Kunststoffteilen. „Um im 3D-Druck eine derart hohe Genauigkeit zu erreichen, müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Produktionsräumen sehr konstant gehalten werden“, erklärt Hämmerle. Bereits im Vorjahr wurde daher die Klimatechnik in dieser Abteilung entsprechend aufgerüstet. „Bei der Herstellung von Prototypen aus Kunststoff ist die Technologieführerschaft unser klarer Anspruch“, betont Hämmerle abschließend. www.1zu1.eu

Fronius Gemeinsam mit der Audi AG wurde das CMT-Löten deutlich schneller und effizienter gemacht

Innovation beschleunigt Produktion © BASF

Wels. Höhere Produktionsgeschwindigkeit bei weniger Energie- und Ressourcenverbrauch sind für Industriebetriebe immer wichtigere Wettbewerbsfaktoren, die sich durch die gesamte Produktionskette ziehen. Der österreichische Spezialist für Schweißtechnik und Batterieladesysteme, Fronius, hat sich jetzt in Zusammenarbeit mit der Technologieentwicklung Fügen der Audi AG

Sowohl Kapazität als auch Energie­ effizienz werden gesteigert.

Erste Anwendungen im Karosseriebau der Audi AG haben gezeigt, dass beim robotergestützten Löten auch unter realen Produktionsbedingungen in der Serienfertigung bis zu 3 m/min erreicht werden. Die Lötnaht ist dabei besonders flach und sauber, sodass CMT Braze+ insbesondere für Einsatzbereiche geeignet ist, bei denen es auf die Nahtoptik ankommt.Ein weiterer Vorteil ist, dass sich mit der neuen Technologie auch der Gasverbrauch gegenüber Standardlichtbogenverfahren um bis zu 60% auf 3 bis 5 l pro Minute reduziert.

Günstig im Betrieb

© Fronius

Ludwigshafen. Der Chemiekonzern BASF investiert derzeit rund 7 Mio. € in den Ausbau und die Optimierung seiner Harzproduktion am Standort Münster. Zudem wird auch eine neue Harzfabrik in Schanghai gebaut. Walter Jouck, Leiter Operations Europa: „Unsere Harzkompetenz ist für uns ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Mit der Kapazitätserweiterung rüsten wir uns für die zukünftige Marktentwicklung. Unsere Kunden, insbesondere aus der Automobilindustrie, können wir so noch zielgerichteter bedienen.“ Die BASF-Harze kommen vor allem bei der Herstellung von Industrielacken, Autoserienund Reparaturlacken zum Einsatz. www.basf.com

der Verbesserung und grundlegenden Weiterentwicklung des CMTLötens gewidmet und ermöglicht damit eine deutliche Effizienzsteigerung. Durch die extrem schmale konische Bauform der neu entwickelten Gasdüse tritt das Schutzgas mit sehr hoher Geschwindigkeit aus und bewirkt so eine Einschnürung des Lichtbogens, sodass schneller gelötet werden kann.

Durch die schmalere Düse verringert sich der Gasverbrauch um bis zu 60%.

Die hohe Strömungsgeschwindigkeit und das optimierte Brennerdesign sorgen zudem für eine hohe Kühlleistung, wodurch lange Standzeiten garantiert sind. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb das neue Verfahren sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb deutlich wirtschaftlicher ist. Dank all dieser Vorteile hat sich das modifizierte CMT-Verfahren in der Praxis bereits als effizientere

Lösung gegenüber anderen Verfahren durchgesetzt. So konnte Audi in der Serienfertigung des Audi A7 mit dem Wechsel vom herkömmlichen Plasmalöten zum modifizierten CMT Braze+ die Lötgeschwindigkeit von 2,5 auf 3 m/min steigern und gleichzeitig auch den Kostenaufwand merklich senken.

Neue Anwendungen Die niedrigen Investitions- und Verschleißteilkosten sowie die nur optional erforderliche Nahtführung und die hohe Reproduzierbarkeit machen CMT Braze+ zunehmend auch für jene Anwendungen interessant, in denen bisher Laserlöten zum Einsatz kam. Wer schon mit einem CMT-System von Fronius arbeitet, kann besonders einfach von den Vorteilen von CMT Braze+ profitieren: Lediglich der eigens für den Prozess entwickelte Brennerkörper und eine adaptierte Kennlinie sind in diesem Fall notwendig, um den neuen Prozess nutzen zu können. www.fronius.com


i n n ovati on & u n te r n e hm e n

Phoenix Contact Visualisierungs-App Visu+

Mobil und flexibel

Anlagenüberwachung per Smartphone & Tablet.

industrialtechnology – 53

| BS12-02G |

Freitag, 24. Jänner 2014

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology.

© Panthermedia.net/Luis Louro

Motion Servoverstärker Servomotoren

IPC Erhältlich ist die App über den Google Play Store oder den Apple App Store. herbert strasser

Blomberg. Heute ist es schon ganz selbstverständlich, viele Dinge von unterwegs zu erledigen. Das betrifft natürlich auch den beruflichen Alltag. Mit seiner neue App Visu+ (erhältlich über Google Play Store oder Apple App Store) bietet Phoenix Contact jetzt mehr Mobilität und Flexibilität bei der Anlagenüberwachung. Die App ist die Erweiterung zur VisualisierungsSoftware Visu+ und ermöglicht klassische SCADA-Funktionalitäten wie Trenddarstellung oder Alarm-Handling über Smartphone oder Tablet. Mit Visu+ sind somit flexible Bedien- und Beobachtungskonzepte möglich, bei denen jederzeit und überall auf die Anlage zugegriffen werden kann.

Der für die App notwendige Visu+-Webserver ist in zahlreichen Geräten wie den Touch-Panels von Phoenix Contact vorinstalliert. Industrie-PCs müssen lediglich um die Visu+-Lizenzoption WEB erweitert werden, um die App in Verbindung mit Visu+ nutzen zu können. In der maximalen Ausbaustufe können dann bis zu zwei Clients mit einem Touch-Panel bzw. bis zu 100 Clients mit einem Industrie-PC gleichzeitig bedient werden. Die HTML-Visualisierungsseiten für die App werden aus der Entwicklungsumgebung der Visualisierungs-Software Visu+ heraus generiert, was das Handling rund um die App noch weiter vereinfacht. www.phoenixcontact.de

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

Sigmatek Sortimentserweiterung bei Control-Panels

Mobilität auf der Breitwand Lamprechtshausen. Das lüfterlose Control Panel ETT 0731 bietet einen 7-Zoll-Widescreen-Touchdisplay mit LED-Backlight für eine übersichtliche und effiziente Darstellung der Applikation, einen internen Flash-Speicher mit 512 und ist mit dem Engineering-Tool LASAL ausgestattet. Zwei Neuzugänge gibt es auch bei der HMI-Serie für mobile Einsatzgebiete: das HGT 835 mit 8,4 Zoll-Touchscreen und das HGT

1035 als 10,4 Zoll-Variante. Beide Geräte sind mit EDGE2-Technology-Prozessoren (2x800 MHz) ausgestattet, die viel Power mit geringer Verlustleistung kombinieren. Als interner Speicher ist eine 512 MB microSD-Karte im Einsatz. Mit Nothalt, Zustimmtaster und Schlüsselschalter bieten die mobilen Control Panels alle Möglichkeiten zur sicheren Bedienung der Anlage. www.sigmatek-automation.com

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion

© Sigmatek

Automation

Das neue All-in-one Control Panel ETT 0731 vereint Steuerung und Visualisierung.


Tr a n spor t & Logi s t i k

54 – industrialtechnology

Freitag, 24. Jänner 2014

BVL Österreich Ennovation Day am 29. Jänner widmet sich dem Thema „Revolution durch Informationsfluss“

short

Vernetzte Logistik-Welt

Lufthansa Cargo ist weiter im Steigflug

Der Start der diesjährigen Veranstaltungsreihe am 29. Jänner (von 9 bis 17 Uhr im Arsenal, A1 Telekom Austria, Objekt 24 ) steht unter dem Motto „Revolution in der Logistik durch Informationsfluss“. Dabei greifen Top-Referenten – darunter etwa Boris Otto, Director Information Management & Engineering Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Lambert Scharwitzl, Director ICT-Security Bundesministerium Landesverteidigung Sport, oder Susanne Altendorfer vom Lehrstuhl Industrielogistik der Montanuniversität Leoben – die aktuellen Themen der digitalen, völlig vernetzten Welt auf. Denn auch in der Logistik sind Smartphone und Tablet mit den passenden Apps nützliche Werkzeuge, um Kosten- und Zeiteinsparungen zu generieren und Abläufe zu optimieren. www.bvl.at

herbert strasser

© Stefan Wildhirt

Wien. Mit „Ennovation“ hat die Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) nicht nur einen Begriff geprägt, der die Logistik mit dem gesamten Bereich des Web 2.0 und der Informations- und Kommunikationstechnologie verknüpft, sondern auch einen gleichnamigen Arbeitskreis und ein Competence Center installiert. Diese Fokusgruppe, der sich Interessierte gern anschließen können, behandelt unter anderem die optimale Anwendung von RFIDund Telematik-Tools im Transportwesen sowie in Fahrzeugeinrichtungen, liefert Informationen über neue Technologien entlang der Supply Chain bis hin zur Datenadministration, präsentiert konkrete Pilotprojekte, fördert den Best Practice-Austausch und analysiert zukünftige Branchenherausforderungen.

Die neuen Flugzeuge sind leiser, emissionsärmer und wirtschaftlicher.

Frankfurt. Die Flugzeuge von Lufthansa Cargo waren im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 69,9% gut ausgelastet. Mit 1,7 Mio. t beförderter Fracht und Post blieb die Tonnage fast auf dem Vorjahresniveau. 2014 wird die Frachterflotte weiter modernisiert, und zwei zusätzliche Boeing 777-Frachter in Dienst gestellt. „Wir fliegen weiter auf Kurs und können uns in einem schwierigen Marktumfeld behaupten”, so Vorstandschef Karl Ulrich Garnad. http://lufthansa-cargo.com

Österreichische Post mit Paket-Rekord

Retrofit ermöglicht weiteres Wachstum

© Österreichische Post

DHL spielt bei der großen Show mit

© TGW Logistics Group

Zusätzliche 8.000 Behälterstellplätze und Erneuerung der Hard- und Software.

20 Ebenen. Zudem wurde der Kommissionierbereich um einen dritten Arbeitsplatz erweitert. Modernisiert wurde auch die ITHard- und Software. So wurden die bisher genutzten Server abgelöst und das IT-Subsystem in eine virtuelle Umgebung migriert, ein neues Betriebssystem inklusive neuer Datenbankversionen installiert sowie das Lagerverwaltungssystem CI_LOG implementiert. Im Zuge der Software-Updates wurden auch alle Prozesse durchleuchtet und Optimierungen durchgeführt. Zusammen mit dem Software-Update und der Prozessoptimierung konnte eine deutliche Qualitätsverbesserung im Bereich der Software erreicht werden. www.tgw-group.com

Green Logistics leichter berechnen „EcoTransIT ist eine bewährte Technologie für Mengenberechnungen mit einer flexiblen Schnittstelle. Mit dem neuem System erstellen wir deutlich genauere und ausführlichere Berichte, und das viel effizienter als früher“, sagt Lindsay Zingg, Global Head of Quality, Health, Safety and Environment bei Panalpina. Bei der Luftfracht wird die tatsächliche Route verwendet, die

„Mit dem neuem System erstellen wir genauere und aus­

auch über mehrere Flughäfen verlaufen kann. Bei der Seefracht werden Schiffsgröße und Geschwindigkeitsdrosselungen berücksichtigt. Entfernungen werden anhand umfassender Daten des GIS (Geographisches Informationssystem) berechnet. Diese Datenbank enthält neben den weltweit aktuellen Straßennetzen auch die geografischen Koordinaten von mehr als 100.000 Flughäfen und Häfen.

führlichere Berichte, und das viel effizienter als früher.“ Lindsay Zingg, panalpina

Energieverbrauch. Ein neues Panalpina-Tool berechnet die Emissionen pro Sendung einschließlich dieses Vor- und Rücklaufs anhand von Transportweg, Gewicht, Transportart sowie Typ des Schiffs bzw. Flugzeugs.

© Panalpina

© DHL/Tom Howard

Bonn. DHL Global Trade Fairs & Events, eine Spezialeinheit von DHL Global Forwarding/ Freight, ist neuer Logistikpartner des Cirque du Soleil bei den Big-Top- und den StadionTourneen. Dies umfasst Aufund Abbau der Shows und Transport zwischen den Veranstaltungsorten einschließlich der dazugehörigen Zollabfertigung. Eine einzige Big-TopShow besteht aus bis zu 80 Frachtcontainern. Weiters wird DHL globale Dienstleistungen für das Hauptquartier in Montreal erbringen, etwa Versand von Paketen und Merchandising-Produkten sowie ein umfassendes Lagermanagement. www.dhl.de

Wels. „Im Jahr 2007 hatten wir mit TGW ein automatisches Kleinteilelager mit zwei Gassen realisiert. Seit damals gab es erneut viele Veränderungen. Das Produktsortiment setzt sich anders zusammen, der Absatz an Fertigprodukten ist weiter gestiegen, und in Fertigung und Montage wurden Prozesse angepasst. Um diesen geänderten Anforderungen Rechnung zu tragen und die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen, haben wir uns für eine Erweiterung des automatischen Kleinteilelagers entschieden”, so Andrea Heinzelmann, Projektleiterin beim Werkzeughersteller Mafell. TGW implementierte eine zusätzliche AKL-Gasse mit weiteren 8.000 Behälterstellplätzen auf

Panalpina Einführung eines neuen CO2-Kalkulationstools nach der Europäischen Norm EN 16258

Basel. Die kürzlich einführte EUNorm EN 16258 berücksichtigt auch vorgelagerte Emissionen aus der Kraftstoffherstellung, CO2 und andere Treibhausgase sowie den

DHL Express-CEO Ken Allen und Cirque du Soleil-CMO Mario D’Amic.

Nur moderne Technik ermöglicht einen reibungslosen Materialfluss.

Mehr Platz & Flexibilität Automatisches Kleinteilelager von Mafell ist jetzt wieder auf dem neuesten Stand

2013 herrschte bei der Paket­ zustellung der Post Hochbetrieb.

Wien. Mit 70 Mio. Paketen hat die österreichische Post im Vorjahr einen Rekord geknackt. Der Tagesschnitt im Dezember lag zwischen 350.000 und 400.00 Pakten, am 17. Dezember wurde sogar 429.026 Pakete zugestellt. Das Plus sei auf die Zustellqualität und den nach wie vor steigenden InternetHandel zurückzuführen. www.post.at

© TGW/Kay-Uwe Rosseburg

Präsentation von Best Practices-Beispielen und Einblick in neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

EcoTransIT ermöglicht eine fortschrittliche CO2-Berechnung und -Berichterstattung.

Alle notwendigen Versandinformationen werden von der Panalpina-Kommunikationsplattform an die EcoTransIT-Server übertragen. Dort werden komplexe Algorithmen verwendet, um die CO2-Emissionen und weitere Parameter, wie zum Beispiel Feinstaub, möglichst genau zu berechnen.

Genauere Berechnungen Die Ergebnisse gehen an Panalpina zurück, wo alle Daten gespeichert und daraus kundenspezifische Berichte erstellt werden, mit denen fundierte Entscheidungen zur optimalen Planung von Transportarten und -routen möglich sind. „Im nächsten Schritt werden wir das Tool unseren Kunden direkt zur Verfügung stellen”, so Zingg weiter. „Unser Ziel ist es, online die zu erwartende CO2-Belastung einer einzelnen Sendung auszuweisen. Im letzten Schritt sollen die CO2-Ausstöße und andere Umweltdaten in der Rechnung ausgewiesen werden.“ www.panalpina.com

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