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freitag, 21. februar 2014 – 59

Preisdruck beschäftigt Energiebranche derzeit mehr als der Klimawandel  Seite 62

aus eins wird vier

Die Online-Plattform Check Cargo hat ihr Angebot deutlich erweitert  Seite 64

green expo nachhaltigkeit ist programm

© APA/Prima Vista/ Roland Unger

world energy council

© check-cargo.com

© World Energy Council

industrialtechnology Der Stahlmarkt steht vor großen Änderungen

© BASF

short

Ludwigshafen. BASF hat mit ­Audia International, einem weltweiten Anbieter von Polyo-lefinen und farbigen Masterbatches, einen Vertrag über den Verkauf ihres Geschäfts mit flüssigen Masterbatches im französischen ­Clermont de l‘Oise unter­ zeichnet. Die Transaktion soll bis Mitte 2014 abgeschlossen sein. BASF wird sich aber nicht gänzlich aus dem Masterbatch-Geschäft zurückziehen, sondern sich künftig schwerpunktmäßig AUF feste und pulverförmige Masterbatches konzentrieren.  www.basf.de

© dpa/Peter Steffen

Ratingen. ABB weihte vor wenigen Tagen in Ratingen eine neue Produktionshalle für Vakuumschaltkammern ein. Damit sieht sich das Unternehmen für die Zukunft gerüstet. „Durch Kapazitätsbereitstellung, automatisierte Fertigungsprozesse und innovative Technologien sind wir in der Lage, flexibel auf wechselnde Anforderungen unserer Kunden einzugehen. Wir freuen uns, gemeinsam mit den Kunden die Zukunft zu gestalten”, so Ansgar Müller-Pleuß, Leiter des Standorts Ratingen sowie des Geschäftsbereichs Mittelspannungsprodukte bei ABB in Deutschland.  www.abb.de

PwC-Studie Stagnierende Nachfrage, Überkapazitäten und der harte Wett­ bewerb mit Asien und Osteuropa verschärfen den Druck auf europäische Stahlhersteller. Wachstumschancen bieten vor allem Service und Innovation. Seite 60 TU Wien Forschung für Faserverbundmaterialien

Schlüsseltechnologie 3D-Druck Wien. Am 27. März veranstalten Futurezone.at und Überall eine Fachkonferenz zum Thema 3D-Druck. „Die Technologie hat das Potenzial, für enorme Umwälzungen in der Produktion zu sorgen. Das betrifft sowohl die Industrie als auch Privathaushalte“, sagt Initiatorin Sindy Amadei von Überall. 3D-Druck wird große Veränderungen im Bereich der Produktion bringen.

Neue Bearbeitungskonzepte

Internationale Experten wie ­ athy Lewis (3D Systems) oder C Jennifer Lawton (MakerBot) referieren über technische Möglichkeiten, Anwendungen in verschiedenen Bereichen von Industrie bis Design und Fragen des Urheberschutzes in Verbindung mit der neuen Technik. www. futurezone.at © TU Wien

Wieselburg. Der österreichische Lichtsysteme-Spezialist ZKW baut seine internationalen Aktivitäten weiter aus und wird in den kommenden Monaten ein neues Werk in Mexico errichten. Die erste Phase soll 2015 abgeschlossen sein und bis zu 350 neue Arbeitsplätze schaffen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 29 Mio. €. Weiters ist auch ein neuer Vertriebs- und Entwicklungsstandort in Michigan/USA geplant. Mit der Expansion soll auch der Umsatz weiter steigen, heuer rechnet ZKW mit 735 Mio. €.  www.zkw-group.com

© 3DSystem CubeX

© ZKW

Erste Fachkonferenz in Wien Internationale Experten

Richard Zemann, TU Wien: Faserverbundstoffe werden sich durchsetzen.

Wien. Faserverbundwerkstoffe sind leicht und belastbar, stellen aber hinsichtlich der Bearbeitung besondere Herausforderungen. „Das dafür notwendige Knowhow gibt es in der Industrie heute aber noch nicht in ausreichendem Maß“, so Richard Zemann vom Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik der TU Wien, der gemeinsam mit seinem Team an Lösungen arbeitet. „Einen Technologievorsprung werden jene Unternehmen haben, die als erste die richtigen Bearbeitungsmethoden einsetzen – und dafür brauchen sie Forschungskompetenz.“ www.tu-wien.ac.at


c ov e r

60 – industrialtechnology

kommentar

Unterhaltung und Information

Freitag, 21. Februar 2014

Stahlharte Prognose China wird zum größten Stahlmarkt, in Europa kommt es zu einer weiteren Konsolidierung

Moderates Wachstum, aber große Umbrüche

Europäische Stahlerzeuger können am Weltmarkt mit Innovationen und Service punkten. dem Lieferservice beispielsweise“, betont Theben. Unternehmen sollten noch schneller und flexibler auf Anfragen reagieren und Wünsche innerhalb kurzer Zeit erfüllen. Das kommt Kunden entgegen, da sie ihre Wertschöpfungskette dann effizienter aufstellen können. So können europäische Stahlproduzenten ihre Wettbewerbsvorteile gegenüber der weltweiten Konkurrenz ausbauen.

britta biron

Kuka Mehr Nachfrage

© Kuka

Umsatzplus

Der Roboterhersteller Kuka konnte ­Umsatz und EBIT steigern.

Augsburg. Vom globalen Trend zur roboterbasierten Automatisierung kann der Kuka-Konzern profitieren und verzeichnet für das abgelaufene Wirtschaftsjahr eine Umsatzsteigerung von Umsatzerlöse zwei Prozent auf 1.775 Mio. Euro. Der Auftragsbestand zum Jahresende stieg um neun Prozent auf 1 Mrd. Euro. Auch für heuer rechnet man mit einer positiven Entwicklung. Bei weiter steigender Nachfrage aus China könne die Kapazität des Werks in Shanghai von aktuell 3.000 auf 5.000 Roboter jährlich hochgefahren werden. www.kuka-ag.de

„China wird bis 2025 mit 1,1 Milliarden

© APA/Barbara Gindl

D

er wachsenden Fachkräfteproblematik in der Industrie nimmt sich natürlich auch die wichtigste Branchenmesse an. Die Nachwuchsinitiative Tec2You findet heuer bereits zum achten Mal statt. Sie soll auf unterhaltsame Art Schülern und Studenten Einblicke in die Welt der Technik und die beruflichen Möglichkeiten bieten. An der Initiative nehmen zahlreiche Unternehmen wie etwa Rittal, Phoenix Conttact, Harting oder Siemens teil. Gleich mit drei Grundlagenprojekten beteiligt sich der Verein New Automation in der Tec2You-Projektwerkstatt im Pavillon P11/C. Das RoboDanceCamp für Jugendliche im Alter von 14-16 Jahren bietet einen ersten Einstieg in die Programmierung und Steuerung von Robotern. Für Schüler von 16-18 Jahren gibt es das eMobilityCamp. Dort geht es um Elektroantriebe für Fahrräder, „Personal Transporter“, Kleinfahrzeuge sowie um das Thema Ladetechnik. Mit dabei ist auch das Team HorsePower der Formula Student sowie ein Siegerteam der australischen WorldSolarChallenge aus dem Partnerland Holland. Mit dem AutomationCamp richtet sich der Verein an Studenten technischer Studienrichtungen und fokussiert industrielle Steuerungstechnik sowie Roboterthemen. Da möchte man fast noch einmal jung sein ...

Wien. Die weltweite Stahlnachfrage wird bis 2025 durchschnittlich um 3,5% pro Jahr auf ein Jahresvolumen von rund 2,4 Mrd. t steigen, wie die jüngste, aufgrund der Krise in der Eurozone und der nachlassenden Konjunktur in den Schwellenländern etwas nach unten revidierte Prognose der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zeigt. Wachstumstreiber bleibt dabei auch weiterhin China. „Die chinesische Industrie wird bis 2025 mit 1,1 Mrd. Tonnen annähernd so viel Stahl benötigen wie der Rest der Welt zusammen“, sagt Martin Theben, Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC. Aus Indien sind mittelfristig keine wesentlichen Impulse für den Stahlmarkt zu erwarten, und die Nachfrage aus den Schwellen- und Entwicklungsländern wird auch nur moderat steigen. In Europa ist mit einem jährlichen Plus von lediglich 1,25% praktisch mit einer Stagnation zu

Tonnen annähernd so Die weltweite Stahlnachfrage wird bis 2025 um rund 3,5 Prozent jährlich steigen.

rechnen; einzige Ausnahme bilde hier Deutschland mit einem erwarteten Plus von 1,64% pro Jahr. „Wir rechnen mit einer anhaltenden Konsolidierung der Stahlbranche in der EU“, sagt Theben.

Dieser Prozess wird mit steigendem Kostendruck für die Unternehmen einhergehen. Daher werden die Stahlproduzenten in der EU ihren Fokus noch stärker auf die Steigerung der Anlagenauslastung sowie die Erhöhung der Materialeffizienz legen. Aber auch beim Einsatz von Rohstoffen und in der Logistik, so der Report, gebe es noch Einsparpotenziale. Da Hersteller in Europa auf keine nennenswerte Rohstoffvorkommen „vor der eigenen Haustür“ zurückgreifen können, sind sie direkt vom Weltmarkt und dessen starken Preisschwankungen abhängig, wodurch Wettbewerbsvorteil bzw. Differenzierungen zum Mitbewerb über den Rohstoffeinkauf so gut wie unmöglich sind; Chancen bieten sich in anderen Bereichen. „Die europäischen Stahlerzeuger sollten sich noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden einstellen, mit individuellen Services wie

viel Stahl benötigen wie der Rest der Welt zusammen.“ martin theben, leiter industrielle produktion bei pwc

Aber auch mit Produktinnovationen können sich die Europäer vom Mitbewerb abheben: „Mit dem Ausbau der Produktportfolios in Richtung technologisch anspruchsvollem Stahl können sich Unternehmen Vorteile gegenüber der nicht-europäischen Konkurrenz sichern“, so Theben. Der Trend gehe vom reinen Produzenten zum individuellen Serviceanbieter. Auf diesen Wandel sollten sich Stahlproduzenten jetzt schon vorbereiten und ihre Geschäftsmodelle dahingehend überprüfen und, falls notwendig, entsprechend neu ausrichten. www.pwc.de

runIT Zentrales Steuerungssystem optimiert die Produktionsprozesse und das Qualitätsmanagement

Komplettpaket für intelligente Produktion Wien. „Viele Industriebetriebe fertigen mit uneinheitlichen Lösungen oder ineffizienten Systemen. Mit unserem Komplettpaket runIPS ermöglichen wir mittelständischen und international tätigen Unternehmen, eine zentral gesteuerte Produktion und Qualitätsmanagement umzusetzen, Überblick zu gewinnen und die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei ist uns der ganzheitliche Ansatz wichtig, der sich vom Lösungskonzept über die Umsetzung bis hin zur langfristigen Betreuung erstreckt“, erklärt Thomas Widder, GF der runIT GmbH.

Das System meldet Abweichungen von den Spezifikationen automatisch an das run8D Reklamationsmodul und vereinfacht so den standardisierten 8D-Reklamationsprozess. runTrace wiederum hilft, die Rohmaterialien oder Komponenten anhand sämtlicher relevanter Daten zu verfolgen und zu verwalten.

Dabei lassen sich Werkzeuge wie Barcode, QR oder RFID integrieren und Reports erstellen. Die Produkt- und Prozessqualität sichert das PQS-Modul. Es unterstützt das Qualitätsmanagement mit Messdaten, Auswertungen und Messplänen und liefert Reports in Echtzeit. Ein weiteres Tool für die Qualitätsüberwachung

„Unser Tool deckt den gesamten Pro­ – vom Einkauf bis hin zum Reklamations­ management.“

Modularer Aufbau Durch das Zusammenspiel der einzelnen Module schafft runIPS eine einheitliche Basis für eine intelligent vernetzte Produktion. Mit dem Baustein runPQS etwa können Qualitätsprozesse bereits im Wareneingang automatisiert werden, beispielsweise das Erfassen, Verwalten und Prüfen von Rohmaterialien.

ist runPVS, das Produkte anhand der vorgelagerten Messdaten analysiert und bewertet. Es ist stufenlos skalierbar und damit auch in der Massenproduktion einsetzbar.

duktionszyklus ab

thomas widder, gf runit

© Foto Wilke

britta biron

Thomas Widder, GF der runIT: „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz.“

„Die einzelnen Bausteine ergänzen sich übergreifend zu einer effizienten und benutzerfreundlichen Komplettlösung für die integrierte Fertigung, die sich auch international einsetzen lässt“, fasst Widder zusammen. www.runit.at


i n n ovati on & u n ter n e h me n

Freitag, 21. Februar 2014

industrialtechnology – 61

Anlagebau der Zukunft Fachseminar zum Thema Ressourceneffizienz

Blick in die Zukunft Magdeburg. „Steigende Preise für Energie und Rohstoffe, Reduzierung des CO2-Ausstoßes, aber auch die höheren Gebühren für die Energienetze zwingen zum Umdenken beim Ressourcenverbrauch. Vor allem die energieintensive Industrie muss ihre Prozesse dieser Entwicklung anpassen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Dafür müssen Wertschöpfungssynergien direkt in den Betrieben und auch zwischen verschiedenen Unternehmen erzeugt werden, so Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und Automatisierung IFF. Seit 2006 organisiert das Institut daher gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Verband Deutscher Maschinen und

„Mehr Energie- und ­Ressourceneffizienz lässt sich durch technische als auch

© Daimler

Expertenreferate & Diskussionen, Fachausstellung und Matchmaking.

Trends und Effizienz im Anlagenbau stehen Anfang März in Magdeburg im Fokus.

referate und Podiumsdiskussionen behandeln dabei ein breites Spektrum, darunter etwa die Messung von Ressourceneffizienz, Methoden der Risikoanalyse für verfahrenstechnische Anlagen, Notfallund Sicherheitsmanagement oder den Einsatz neuer Informationswerkzeuge.

organisatorische Inno­

Aktuelle Trends

vationen erreichen.“

Neue Ansätze für das Product Lifecycle Management (PLM) von Großanlagen und technischen Infrastrukturen wird etwa Patrick Müller von Contact Software im Rahmen der Podiumsdiskussion am 7. März behandeln. Dabei geht es vorrangig um die Wertschöpfung, die Unternehmen durch ein konsistentes und ganzheitliches Konfigurationsmanagement, von der Entwicklung über Instandhaltung und Modernisierung bis hin zum „End of Life“, erzielen können. Technische Komplexität, individuelle Kundenwünsche und lange Lebenszyklen stellen den Anlagenbau, aber auch andere Hersteller von Investitionsgütern ebenso wie die Betreiber von Transport- und

michael schenk leiter fraunhofer iff

Anlagenbau (VDMA) sowie weiteren Partnern auf Forschung und Industrie alle zwei Jahre den Branchentreff „Anlagenbau der Zukunft“, um aktuelle Themen und Trends zu erörtern und über wichtige Entwicklungen zu informieren. Heuer findet die Veranstaltung am 6. und 7. März in Magdeburg statt, und im Fokus stehen neben dem Top-Thema Industrie 4.0 vor allem die Effizienz im Fabrik- und Anlagenlebenszyklus sowie Trends im Virtual Engineering. Die Fach-

Energiesystemen vor substanzielle Herausforderungen. Besonders groß ist der Aufwand, der durch die oft zahlreiche Produktänderungen während der Entwicklung und später während des Betriebs verursacht wird. „Ein PLM-basiertes, systematisches Konfigurationsmanagement hilft, diese Prozesse kontrolliert zu steuern“, so Müller.

Branchentreffpunkt Die begleitende Fachausstellung bietet den Teilnehmern darüber hinaus die Möglichkeit, sich über innovative Technologien und Anwendungen von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen zu informieren. Zudem bietet die Veranstaltung auch eine Nachwuchsbörse, die es Unternehmen ermöglicht, mit hochqualifizierten Studenten, etwa aus den Fachrichtungen Verfahrenstechnik oder Maschinenbau, in Kontakt treten zu können. Auf der Forschungs- und Kooperationsbörse besteht die Möglichkeit, neue interessante Partnerschaften zu knüpfen. www.iff.fraunhofer.de

Mechatronik-Cluster Themenspektrum wird im Frühling weiter ausgebaut

Erfolg durch Know-how-Transfer nik -Cluster organisierten ERFA (Erfahrungsaustausch)-Programms zeigt. Dabei arbeiten verschiedene Unternehmen gemeinsam in Gruppen an jeweils einem vorab definierten Thema.

Gemeinsam Probleme lösen Um den ständigen Know-howTransfer zu gewährleisten, wird

© Panthermedia.net/Auremar

Linz. Große Herausforderungen sind oft allein nur schwer zu bewältigen. Das erkennen immer mehr Unternehmen und forcieren den externen Wissenstransfer – einerseits in Form von Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, auf der anderen Seite aber durchaus auch im kleineren Kreis, wie der Erfolg des vom OÖ Mechatro-

Die MC-Partner nutzen gern die Vorteile des Erfahrungsaustauschs.

bei jedem Treffen von den Teilnehmern das nächste zu bearbeitende Thema festgelegt und mittels Leitfragen konkretisiert. Externe Experten können je nach Anlass beigezogen werden, um die inhaltliche Vertiefung zu unterstützen. Aktuell betreut der MC die ERFA-Gruppe „Technischer Vertrieb“. Im Frühjahr starten weitere ERFA-Gruppen. So wird die ERFA „Elektronik – Hardware – Entwicklung” Erfahrungen, Probleme und Lösungen mit bestimmten Bauteilen bzw. Hardwarebeschreibungssprachen im Bereich der Elektronik-Hardwareentwicklung austauschen, in der Gruppe „B&E – Beschaffung und Einkauf” wird man Fragen zu Einkaufsprozessen, Preisbildung, Bewertung und Management von Lieferanten und Kostenoptimierung behandeln. Weiters geplant sind Industriegütermarketing, Maschinensicherheit, Simulation & Prüfung in der Produktentwicklung, Kundendienst & Service sowie im Zuge eines Interreg-Projekts die ERFA „Produktion”. www.mechatronik-cluster.at

Mehr erfahren Sie unter 01/ 616 21 21 – 0 oder mailen Sie an at@HARTING.com www. HARTING.at


e n e r g i e & r e s sou r c e n

62 – industrialtechnology

Freitag, 21. Februar 2014

GreenExpo 2014 Fünf Messen unter einem Dach und ein hochkarätig besetzter Kongress zur grünen Wirtschaft

short

Grüne Business-Lösungen

oekostrom mit Bestnote bei Nachhaltigkeit

weit wichtigsten Veranstaltungen für Nachhaltigkeit entwickelt. „Anders als traditionelle Messen bieten wir große Informations- und Erlebniswelten für Fachbesucher und das allgemeine Messepublikum, wie Future Labs, Bühnen oder B2B Lounges, für ungestörte Kommunikation zwischen Ausstellern und potenziellen Neukunden”, erläutert Initiator Georg Kindel. Der begleitende Kongress behandelt das zentrale Thema „Green Business in der Praxis“. Referenten sind neben Wackernagel und der Nobelpreisträgerin Betty Williams unter anderem Johannes Gutmann, Gründer und CEO von Sonnentor, Edgar Göll, Zukunftsforscher am IZT Berlin, Michael Braungart, Cradle to Cradle-Entwickler und CEO von EPEA, sowie Alfred Strigl, Vorstandsmitglied des Österr. Instituts für Nachhaltige Entwicklung an der Boku Wien. www.greenexpo.at

© thomaskirschner.com

herbert strasser

Wien. „Der Klimawandel ist nur ein Teil unserer Probleme. Dazu kommen Wassermangel, Entwaldung, Versteppung, Bodenverlust. Mögliche Folgen daraus sind Energieunsicherheit, Instabilitäten oder Nahrungsmittelknappheit. Dies sind aber letztendlich nur Symptome für ein alles beherrschendes Thema: Wir brauchen mehr, als die Erde auf Dauer geben kann”, bringt Mathias Wackernagel, Präsident des Global Footprint Networks, die Problematik auf den Punkt.

oekostrom-Vertriebsvorstand Horst Ebner freut sich über das Ergebnis.

Wien. In einer aktuellen Umfrage des Gallup-Instituts zur wahrgenommenen Nachhaltigkeit von 80 Unternehmen hat die oekostrom AG am besten abgeschnitten und ist zudem das einziges Energieversorgungsunternehmen unter den Top 10. „Dieses sensationelle Ergebnis zeigt uns, dass sich die intensive und erfolgreiche Aufbauarbeit der vergangenen Jahre rentiert hat. Wir tragen mit unseren Produkten und Dienstleistungen aktiv zum Umweltschutz bei; das spüren die Menschen und werden dadurch motiviert, auch ihren persönlichen Beitrag zu leisten”, sagt Horst Ebner, für den Vertrieb zuständiger Vorstand der oekostrom AG. www.oekostrom.at

© Hamburger Hungaria

Prinzhorn-Gruppe plant Biomasse-Kraftwerk

Papierfabrik Dunaujvaros soll mit günstigem Strom versorgt werden.

Wien. Die österreichische Prinzhorn Holding hat vor Kurzem bekannt gegeben, für ihre Papierfabrik im ungarischen Dunaujvaros in den nächsten Jahren ein Biomasse-Kraftwerk um 150 Mio. Euro errichten zu wollen und bereits entsprechende Verhandlungen über eine strategische Zusammenarbeit mit der ungarischen Regierung zu führen. Grund dafür seien die hohen Energiekosten in Ungarn, die die Profitabilität des Standorts, in den bisher insgesamt 280 Mio. Euro investiert wurden, zunehmend belasten. www.prinzhorn-holding.com

Messeorganisatoren Georg Kindel und Christina Zappella-Kindel mit dem ­international renommierten Nachhaltigkeitsexperten Mathias Wackernagel.

Großauftrag Indonesische OKI Pulp & Paper bestellt weltgrößten Rückgewinnungskessel bei Andritz

Mehr 

Leistung bei weniger Emissionen Graz. Der internationale Technologiekonzern Andritz erhielt von OKI Pulp & Paper Mills den Auftrag zur Lieferung des weltweit größten Rückgewinnungskessels für das neue Kraftzellstoffwerk in Indonesien. Der Wert des Großauftrags wurde mit rund 120 Mio. Euro bekannt gegeben. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte 2016 vorgesehen. Die Gesamtkapazität des HERBRückgewinnungskessels (High Energy Recovery Boiler) ist im Vergleich zu allen anderen derzeit weltweit in Betrieb befindlichen Rückgewinnungskesseln um circa 50% höher – die Tagesleistung an verfeuerter Schwarzlauge beträgt 11.600 Tonnen Trockengehalt.

Der HERB-Kessel bietet 50% mehr Kapazität als herkömmliche Systeme.

Die maximale Menge des im Kessel an einem Tag erzeugten grünen Stroms entspricht damit dem durchschnittlichen täglichen Elektrizitätsbedarf einer europäischen Großstadt mit einer Million Einwohnern.

Höhere Effizienz Dank der von Andritz entwickelten Technologien optimiert der Kessel das Kraft-Wärme-Verhältnis, indem er im Vergleich zu herkömmlichen Kesselanlagen mit höheren Drücken und Temperaturen betrieben wird. Damit können in Zellstoffanlagen die Stromerzeugung maximiert und gleichzeitig Emissionen reduziert werden. www.andritz.com

World Energy Issues Monitor Preisschwankungen stellen den Klimawandel etwas in den Schatten

Neue Top-Themen im Energiesektor Johannesburg. Hohe Schwankungen bei den Energiepreisen haben das erste Mal die Herausforderungen des Klimawandels als wichtigsten Unsicherheitsfaktor auf der globalen Agenda des Energiesektors verdrängt. Zu diesem Ergebnis kommt der vom World Energy Council (WEC) kürzlich veröffentlichte World Energy Issues Monitor 2014. Die Unsicherheit bezüglich der weltweiten Herausforderungen des Klimawandels ist zwar weiterhin ein wichtiges Thema, doch die Entscheidungsträger der internationalen Energiegemeinschaft sind der Meinung, dass dieses Thema weniger Einfluss hat, als in den letzten drei Jahren der Studie.

„Die Tatsache, dass sowohl die Herausforderungen des Klimawandels als auch CCUS als weniger wichtige Themen angesehen werden, ist nicht nur im Bezug auf die angestrebte Reduzuierung der Emissionen eine schlechte Nachricht, sondern auch für die Entwicklung einer soliden und widerstandsfähigen Energieinfrastruktur. Unser Energiesystem

befindet sich derzeit im Umbruch und wird teilweise massiv ausgebaut. Die Signale, die wir heute verzeichnen, sind ein klarer Beweis für den dringenden Bedarf für solide, ­kohärente und langfristige Rahmenbedingungen zur Planung unserer zukünftigen Investi­t ionen”, kommentiert Chris­toph Frei, Generalsekretär des World Energy Council (WEC)

aktuelle Themen im Energiebereich. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz bleiben auch weiterhin wichtige Themen, wobei sich das Wachstum von Europa und Nord-

„Das weltweite Energiesystem befindet sich derzeit im Umbruch und wird teilweise massiv ausgebaut.“ Christoph Frei, WEC

Höhere Effizienz Die Nutzung, Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCUS – Carbon Capture, Utilisation and Storage) wird von den Entscheidungsträgern weiterhin als Technologie mit einem nur begrenzten Einfluss auf den Energiesektor angesehen.

© World Energy Council

Hamburg. Einer aktuellen Langfristprognose von BP zufolge werden die drei fossilen Energieträger Kohle, Gas und Öl bis 2035 jeweils einen Anteil von 27% am globalen Energiemarkt haben. Damit werde es erstmals keinen klar dominierenden Energieträger mehr geben. Insgesamt sieht die Energiewelt in gut 20 Jahren nach Erwartungen von BP anders aus als heute. Nur noch Europa und Asien werden auf Energieimporte angewiesen sein, Amerika dagegen wandelt sich dank der Ausbeutung unkonventioneller Öl- und Gasvorkommen zu einem Nettoexporteur. www.bp.com

Die greenExpo14 in Wien biete aufgrund ihres interdisziplinären Konzepts die Möglichkeit, solche und andere wesentliche Themen unserer Zeit einer großen Zielgruppe näherzubringen und habe sich, so der Experte, zu einer der welt-

© Andritz

Großer Wandel am ­globalen Energiemarkt

Breites Themenspektrum

© APA/Prima Vista/Roland Unger

Keynote-Speaker ist Mathias Wackernagel, der Erfinder des„Ökologischen Fußabdrucks“.

Christoph Frei, Generalsekretär des World Energy Council (WEC).

europa in den Nahen Osten verschiebt, wo die Nachfrage rapide ansteigt. Große Wasserkraftwerke sind ebenfalls zurück auf der Energieagenda, wobei großes Potenzial vor allem in Zentralafrika, Lateinamerika, Russland und Kanada gesehen wird. www.worldenergy.org


e n e r gi e & r e s sou r ce n

Forschungsprojekt Treibhausgase reduzieren

Kosten und CO² senken

Zehn Millionen Euro für neue Membransysteme.

industrialtechnology – 63

| BS12-02G |

Freitag, 21. Februar 2014

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology. Motion Servoverstärker Servomotoren

© Vattenfall Europe

IPC Bei der Pilotanlage von Vattenfall ist die CO2-Abscheidung bereits integriert. herbert strasser

Delft. Aufgrund der weiterhin intensiven Nutzung fossiler Rohstoffe in der Industrie und der Energiegewinnung wird sich Schätzungen zufolge der weltweite CO2-Ausstoß bis 2035 auf 43,2 Mrd. t jährlich erhöhen. Entsprechend wichtig sind, neben Maßnahmen zur generellen Reduzierung der Emissionen, daher auch Verfahren, mit denen das CO2 abgetrennt werden kann. An neuen, auf metallorganischen Gerüstverbindungen und Polymeren basierenden Hochleistungsmembranen für diesen Zweck arbeitet jetzt ein internationales Konsortium aus führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter Total, John-

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

son Matthey, HyGear sowie der Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie im Projekt M4CO2. Der Vorteil solcher Membranen gegenüber anderen Technologien liegt in der höheren Sicherheit und einer größeren Umweltverträglichkeit. Zudem ist – so die Ansicht der Forschungspartner – die Abtrennung von CO2 für weniger als 15 € pro t CO2 (das entspricht rund 10–15 €/MWh) realistisch; damit liegen die Kosten deutlich unter den Zielwerten des europäischen SET-Plans von maximal 25 €/ MWh. Das M4CO 2 -Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird von der EU mit zehn Mio. € unterstützt. www.dechema.de

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

Berechnung Restlebenszeit von Kraftwerken

Flexibilität sorgt für Belastung Freiburg i.Br. Zwar können alternative Energiequellen wie Wind und Sonne bereits einen großen Teil des Energiebedarfs decken, bei Nacht und/oder Windstille muss aber Strom aus anderen Quellen genutzt werden. Dieses rasche Anfahren stellt aber für Gas- oder Kohlekraftwerke, vor allem für die Komponenten des Dampfkreislaufs, eine besondere Belastung dar, die sich auch auf deren Gesamtlebensdauer auswirkt.

„Noch fehlen für das häufige An- und Abfahren Langzeituntersuchungen und Simulationsmodelle“, sagt Gerhard Maier vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg, das daran im Rahmen eines Forschungsprojekts für die RWE Generation SE arbeitet. Ab 2015 soll sich die Restlebensdauer von flexiblen Kraftwerken mit den IWMMethoden vorhersagen lassen. www.fraunhofer.de

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion

© Bilfinger/Christian Schlüter

Automation

Häufiges An- und Abschalten beeinträchtigt die Lebensdauer von Kraftwerken.


tr a n spor t & logi s t i k

64 – industrialtechnology

Freitag, 21. Februar 2014

Check Cargo Das Angebot wurde um die Bereiche langfristige Ausschreibungen, Paket und Lagerung erweitert

short

Transport-Plattform hat sich vervierfacht

© APA/EPA/Wu Hong

Stauraumplanung einfach per Knopfdruck

Ein zusätzliches Transportmanagementsystem ermöglicht die Erstellung detaillierter Statistiken. britta biron

Die neue App von NextCargo be­ rechnet die optimale Beladung.

Perchtoldsdorf. Knapp drei Jahre ist es her, dass Oliver Lappel und Stefan Deixelberger ihre OnlinePlattform „Check Cargo” an den Start brachten und aus der recht zeitaufwendigen Prozedur der Transportausschreibung, dem Vergleich der Angebote und dem eventuellen Nachverhandeln eine Sache von einigen wenigen Mausklicks gemacht haben.

Bonn. Im Privatleben sind Apps bereits weit verbreitet, jetzt erobern die praktischen Miniprogramme zunehmend auch professionelle Aufgaben. So hat NextCargo etwa eine App entwickelt, mit der der Stau- und Laderaumbedarfs für Container, Lkws, Binnenschiffe oder individuelle Räume berechnet werden kann. Zur Wahl stehen zwei Berechnungsmodi. Im Quickmodus werden sofort nach Eingabe der Daten die Anzahl und Typen von Containern oder Lademeter ermittelt; im Expertenmodus werden zusätzliche individuelle Angaben zu Containertypen, Anzahl der Container oder Lkw-Typen detaillierter berücksichtigt. Die 3D-Ansicht des Beladungsplans ist rotierbar und zur näheren Betrachtung mit einer Zoom-Funktion ausgestattet. Somit lassen sich auch kleine Zwischenräume einsehen oder Aufschriften der kleinen Packstücke lesen. Vorgestellt wird die PackApp, die ab Ende Februar in Deutsch und Englisch zur Verfügung steht, auf der diesjährigen LogiMat. www.nextcargo.com

„Mit dieser Erweiterung unseres Angebots steigenden Bedürfnisse unserer User in der Logistik.“ oliver lappel gf check cargo

„Dieses Angebot wird sowohl von Auftraggebern als auch Spediteuren sehr gut angenommen”, freuen sich die beiden Chefs über den Erfolg. „Im Lauf der Zeit hat sich aber gezeigt, dass neben den Einzelaufträgen, auf die wir uns bisher konzentriert haben, auch eine steigende Nachfrage nach anderen Logistikbereichen besteht. Daher haben wir nach einer mehrmonatigen Planungsphase mit Jahresbeginn die Servicepalette deutlich erweitert und sie in vier Sektoren gegliedert.” Zusätzlich zu den Einzelanfragen können jetzt auch länger-

Schwechat steigert Frachtaufkommen Wien. Die seit Mitte letzten Jahres positive Entwicklung des Frachtvolumens am Flughafen Wien setzt sich auch heuer fort. Im Vergleich zum Jänner des Vorjahres konnte trotz eines leichten Rückgangs der Flugbewegungen eine Steigerung des Frachtaufkommens von 9,9% erreicht werden. www.viennaairport.com

© check-cargo.com

reagieren wir auf die

Die neue Gliederung in vier separate Teilbereiche zeigt sich auch in der neuen grafischen Gestaltung der Plattform.

fristige Projektaufträge oder Jahreskontrakte über Check Cargo an die mittlerweile rund 400 Spediteure ausgeschrieben werden. „Da in der Vergangenheit öfter der Wunsch nach mehr Informationen über den Verlader geäußert wurde, haben wir dafür jetzt ein Forum für zusätzliche Fragen eingerichtet“, erläutert Lappel.

Erweitertes Angebot Als dritte Plattform gibt es jetzt auch die Paketausschreibung. „Das umfasst sowohl den nationalen Versand als auch Import und Export”, führt Deixelberger aus. „Die wichtigsten Paketdienste haben bei uns ihre Preislisten hinterlegt; somit wird bei Anfragen vom

Zusätzliches Tool Die vierte Plattform widmet sich dem Thema Lagerung und damit verbundenen Dienstleistungen, wie z.B. Kommissionierung. Als weitere Neuerung stellt Check Cargo seinen Nutzern jetzt auch ein Transportmanagementsystem zur Verfügung. Mit diesem Tool können die Nutzer verschiedene statistische Auswertungen

durchführen, etwa nach Warenart, nach Transportmittel, nach dem Herkunftsland oder nach den Umsätzen pro Land oder pro Kunde. „Damit können die Nutzer ihren gesamten Logistikbereich transparent gestalten”, so Lappel, und Deixelberger ergänzt: „Durch die übersichtliche Darstellung von Informationen über vergangene und aktuelle Transporte können Abläufe optimiert werden.” Die Registrierung für Handel und Transport ist nach wie vor kostenlos, für die Nutzung einer der vier Plattformen fällt eine monatliche Gebühr von 10 € an, das Komplettpaket für alle Plattformen beträgt 15 € pro Monat. www.check-cargo.com

Gute Aussichten Der Ausbau des Bereichs für kundenspezifische Produktion ist wichtiger Wachstumsfaktor

Vom Logistiker zum Automotive-Experten

To-Door-Services für Frischetransporte

© Lufthansa Cargo

Schwertberg. Dass das Anbieten von reinen Transportleistungen kein langfristiges Erfolgskonzept sein kann, hat man bei Hödlmayr frühzeitig erkannt. „Wir haben deshalb schon vor Jahren strategische Überlegungen angestellt, wie wir unsere Marktposition nachhaltig absichern und unseren Kunden eine Mehrwert und Nutzen bieten können, der honoriert wird“, betont

Vorstand Johannes Hödlmayr. In einem ersten Schritt wurden Leistungen im Bereich Pre-Delivery-Services in das AngebotsPortfolio aufgenommen und in den folgenden Jahres das Angebot kontinuierlich um Spezialleistungen zur „Veredelung“ von Fahrzeugen erweitert. „Dank unserer Investitionen in moderne Produktionshallen und in

© Hödlmayr

Das Angebot rund um Frische­ produkte wird weiter ausgebaut.

Frankfurt. Lufthansa Cargo und Cool Chain Group werden künftig enger zusammenarbeiten und die Direktlieferungen bei Frischetransporten wie etwa Blumen, Obst und Gemüse gemeinsam durchführen und weiterentwickeln. Diese To-Door-Services, die vor allem von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die über keine eigenen Transportlösungen vom Flughafen zum Empfänger verfügen, werden an 36 europäischen Zielen von Lufthansa Cargo angeboten. http://lufthansa-cargo.com

System automatisch ein Angebot generiert, das vom Paketdienstleistern aber natürlich auch noch nachgebessert werden kann. Zudem wurde auch in diesem Bereich eine direkte Kommunikationsmöglichkeit zwischen Anfrager und Anbieter eingerichtet.”

Johannes Hödlmayr freut sich über die gute Entwicklung und will weiter wachsen.

entsprechendes Fachpersonal sind wir heute in der Lage, Fahrzeuge nach kundenspezifischen Anforderungen aus- bzw. umzubauen. Gerade bei gewerblich genutzten Fahrzeugen, etwa bei Kühlwägen für Lebensmitteltransporte oder Pharma-Lieferungen, spielt dies aufgrund der dort geltenden strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle“, so Hödlmayr. Dass die Produktion, in die im Lauf der vergangenen Jahre rund fünf Mio. € investiert wurden, neben dem Stammgeschäft Logistik zusehends an Bedeutung gewinnt, zeigt auch die gute Umsatzentwicklung in diesem Segment. „Wir sind mit dieser Tendenz sehr zufrieden und gehen davon aus, dass wir die Umsätze in diesem Bereich auch in den kommenden Jahren jährlich um zehn Prozent steigern können“, freut sich Hödlmayr. Gut läuft auch die internationale Expansion. Hödlmayr dazu: „Die Türkei ist ein ungemein interessanter Markt, auf dem wir, ausgehend von unserem Kernbusiness

Fahrzeuglogistikdienstleistung, rasch Fuß fassen konnten und uns wirklich dynamisch entwickeln. Derzeit prüfen wir die Rahmenbedingungen in Georgien, das un-

„Wir rechnen damit, dass wir im Bereich Produktion auch weiterhin Umsatzzuwächse von 10% pro Jahr erzielen werden.“ johannes hödlmayr vorstand hödlmayr

seren Marktstudien zufolge auch interessantes Potenzial bietet. Sollten dabei keine unerwarteten Probleme auftauchen, könnte der Markteinstieg rasch erfolgen.“ www.hoedlmayr.at

Industrial2102  

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