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freitag, 19. april 2013 – 53

Bergeweises wachstum

Branche in Bewegung

Österreichische Seilbahnen-Betriebe ­verzeichnen Rekordergebnis  Seite 56

Gestern fanden über 500 Logistikevents in Österreich & Deutschland statt  Seite 56

© Siemens

© Markus Gorfer

industrialtechnology jungheinrich neuer 5-­tonnenstapler © Jungheinrich

Festo bringt Hightech auf einen Höhenflug

© Festo/Martina Draper

short

Köln/Hannover. Die igus GmbH, ein weltweit führender Hersteller von Energieketten und Polymer-Gleitlagern, expandiert vor allem in den Bereichen Produktion und Logistik weiter. Heuer wurden bereits in Südkorea und in Brasilien neue und größere Gebäude bezogen. Im Bau ist weiters eine Fabrik in den USA, die schon in diesem Sommer in Betrieb gehen wird. Auch der Stammsitz in Köln wird vergrößert. Dazu wurde kürzlich ein Grundstück mit Fläche von 50.300 m� erworben. Und im Mai wird dann die Erweiterung des ­­Fabrikgebäudes um 8.500 m� fertiggestellt sein.  www.igus.de

© Festo

Wien. Am Dienstag, dem 23. April, geht der von Festo, der Industriellenvereinigung Wien und der Wirtschaftskammer Wien initiierte „LeonardinoContest“ im Technischen Museum Wien ins Finale. Dabei stellen 80 Kinder aus 40 Wiener Volksschulen ihr technisches Know-how im Rahmen verschiedener Aufgabenstellungen unter Beweis. Im Vorfeld des Bewerbs wurden alle 260 Wiener Volksschulen mit den Experimentierboxen „Luft und Luftdruck“ ausgestattet und die Lehrer entsprechend geschult.  www.leonardino.at

© Siemens

Technik & Natur Bionik spielt in den F&E-Aktivitäten des Automatisierungs­ spezialisten Festo eine große Rolle. Das jüngste Projekt, eine künstliche Libelle, hebt im wahrsten Sinne des Wortes ab.  Seite 54

BauProfi Quester – Ihr Spezialist

Wien. Die Siemens-Division „Smart Grid“ hat mit Teradata eine globale strategische Kooperation im Bereich von Big Data vereinbart. „Wir sind Marktführer bei Energieautomatisierung und Meter Data Management. In Kombination mit der Expertise von Teradata bei der Datenanalyse können wir daher unseren Kunden relevante und wertvolle Informationen zur Verfügung stellen, mit denen sie wesentlich schneller und fundierter Entscheidungen treffen können“, sagte Jan Mrosik (Bild), CEO der Siemens-Division Smart Grid.  www.siemens.at

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54 – industrialtechnology

kommentar

RessourcenSchonung mit Biss

Freitag, 19. April 2013

Neue Wege Die Bionik hat in den umfangreichen F&E-Aktivitäten von Festo einen hohen Stellenwert

Gewusst wie: Technik, die von der Natur lernt brochen. Der Trend ist anhaltend positiv.“ Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die hohe Innovationskraft des Unternehmens. Die F&E-Quote liegt bei rund sieben Prozent, allein in Deutschland werden zurzeit 185 Mio. € in zukünftige Produkte und Leistungen investiert. Bis Ende 2014 entsteht etwa am Standort Scharnhausen nahe dem Stammsitz eine Technologiefabrik. „Mit der Neuausrichtung werden beste Voraussetzungen geschaffen, um eine noch wettbewerbsfähigere Produktion dank effizienterer Prozesse abbilden zu können“, so Veit. Weiters wird ein neues Hochtechnologiezentrum für Polymerwerkstoffe am Standort Rohrbach/Diedesbühl Ende 2014 den Betrieb aufnehmen. „Wir haben eine einzigartige Innovationskultur bei Festo. Unsere F&E ist mit den Trendsettern in unseren Branchen eng verzahnt. Auch mit unserem ‚Bionic Learning Network‘ und unseren ‚Future Concepts‘ schauen wir weit in die Zukunft, um neue Trends in der Branche zu setzen und uns von der Natur hinsichtlich energiesparender Bewegungskonzepte, Leichtbau und Ressourcenschonung inspirieren zu lassen“, erläutert Veit.

britta biron

D

ie Tatsache, dass Rohstoffe nicht in unendlicher Menge vorhanden sind, macht erfinderisch. Neben den verschiedenen, schon seit Jahren etablierten Maßnahmen zur Aufbereitung und Wiederverwertung verschiedener Materialien wie Glas, Papier oder Kunststoff wird an der Erschließung noch ungenutzter Rohstoffquellen gearbeitet. Relativ neu sind etwa Urban Mining oder Landfill ­Mining (hier ist heuer in der Steiermark ein ­Forschungsprojekt angelaufen). Viel Biss bei der Ressourcen­schonung zeigt Colgate­Palmolive: Der Hersteller von Zahnbürsten und Zahnpflegeprodukten hat mit dem Recyclingunternehmen TerraCycle das erste Recycling-System für Zahnpflegeabfälle ins Leben gerufen und zeigt damit der Rohstoffverschwendung im wahrsten Sinne des Wortes  die Zähne. Die Verbraucher sind aufgerufen, gebrauchte Zahnpflegeprodukte separat zu sammeln und an TerraCycle schicken – die Kosten dafür trägt Colgate-Palmolive. Für jedes eingesandte Zahnpflegeprodukt spendet das Unternehmen zwei Cent an eine gemeinnützige Organisation nach Wahl der Teilnehmer. In den USA, in Mexiko, in Brasilien und der Türkei funktioniert dieses System bereits erfolgreich.

F&E Mehr Investitionen

© APA/Herbert Neubauer

Steigerung

Ministerin Doris Bures hat Förderun­ gen für Innovatoren weiter erhöht.

Wien. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich werden laut jüngster Schätzung der Statistik Austria heuer gegenüber dem Vorjahr um 2,9% auf insgesamt 8,96 Mrd. € steigen. Bis 2020 soll die Quote auf 3,76% gesteigert werden. Für heimische Unternehmen, die bereits heute an der Weltspitze mitspielen, hat das BMVIT vor Kurzem die mit 20 Mio. € dotierte „Frontrunner-Initiative“ gestartet und speziell für junge Unternehmen außerdem durch die Initiative „Markt. Start“ die Finanzierungsmöglichkeiten deutlich verbessert.  www.bmvit.at

Esslingen/Wien. „Festo hat als unabhängiges Familienunternehmen ein stabiles Wachstum über einen langen Zeitraum hinweg vorzuweisen. Weltweit haben wir unsere Position am Markt weiter gestärkt und damit beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Wir sehen die Wandlungsfähigkeit als Basis unseres Erfolgs: Neue Geschäftsfelder bieten uns ein enormes Potenzial für die Zukunft”, so Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG. 2012 konnte der weltweit tätige Automatisierungsspezialist seinen

„Wir haben eine einzigartige Innovationskultur und sind mit den Trendsettern in unseren Branchen eng verzahnt.“ Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender festo ag

Technik hebt ab Umsatz um rund 6% auf 2,24 Mrd. € steigern. „Für heuer rechnen wir mit einem Wachstum zwischen drei und sechs Prozent“, so Veit weiter. Positiv ist auch der Ausblick in Österreich. Festo Österreich-GF Wolfgang Keiner: „Wir bekommen durchwegs erfreuliche Signale von unseren Kunden. Die Nachfrage nach kreativen, österreichischen Maschinenbaulösungen ist unge-

Das neueste Projekt des Bionic Learning Network – einem Verbund von Universitäten, Instituten und Unternehmen – ist der ‚BionicOpter‘, ein ultraleichtes Flugobjekt, das die hochkomplexen Eigenschaften der Libelle technisch umgesetzt. Damit beherrscht das Modell mehr Flugzustände als Hubschrauber, Motorund Segelflugzeuge zusammen. Zusätzlich zur Steuerung der Schlagfrequenz und der Verdre-

Das komplexe Flügelschlagprinzip der Libelle wurde im BionicOpter umgesetzt.

hung der einzelnen Flügel kommt in jedem der vier Flügel eine Amplitudensteuerung zum Einsatz. In Kombination lassen sich so alle vier Flügel individuell in Schubrichtung und Schubstärke variieren, sodass die ferngesteuerte Libelle nahezu jede Lageorientierung im Raum einnehmen kann. Ermöglicht werden diese einmaligen Flugkünste durch den Leichtbau der künstlichen Libelle – bei einer Spannweite von 63 cm und einer Körperlänge von 44 cm wiegt das künstliche Insekt lediglich 175 g – und ihre Funktionsintegration: Sensoren, Aktoren, Mechanik sowie die Kommunikations-, Steuerungs- und Regelungstechnik sind auf engstem Raum verbaut.

Trotz seiner hohen Komplexität lässt sich das System einfach und intuitiv per Smartphone bedienen. Software und Elektronik regeln die Flügelbewegung durch Schlagfrequenz, Amplitude und Schwenkwinkel – der Pilot muss nur die Libelle an sich lenken, nicht aber deren komplexen Bewegungsabläufe koordinieren. Alle Parameter, die in der Mechanik einstellbar sind, berechnet der Mikrocontroller aufgrund der erfassten Flugdaten und der Vorgaben des Piloten. Mit diesen Parametern steuert der Prozessor die neun Servomotoren an, um die Bewegung mittels Schlagfrequenz, Schwenkeinrichtung und Amplitudensteuerung umzusetzen.  www.festo.de

VDI-Studie Technische Berufe gewinnen an Attraktivität, Absolventenzahlen stiegen von 2005 bis 2012 um 66 Prozent

Die Zahl der Ingenieure steigt wieder Düsseldorf. „Das ist eine Steigerung, die sich wirklich sehen lassen kann und die dem Industriestandort Deutschland auch in der Krisenzeit Substanz geben konnte“, so VDIDirektor Willi Fuchs. „Deutschland stehen heute so viele Ingenieure zur Verfügung wie seit langer Zeit nicht mehr; die werden auch dringend gebraucht, wenn man allein an die Herausforderungen in Zusammenhang mit der zu bewältigenden Energiewende denkt.“

ein Deutscher Ingenieure und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf der diesjährigen Hannover Messe präsentierten. Ursachen für die Entspannung beim Fachkräfteengpass sieht der VDI einerseits bei den politischen Aktivitäten, etwa der Anpassung des Zuwanderungsgesetzes für qualifizierte Fachkräfte, andererseits aber auch darin, dass die

umfangreiche Informationsarbeit, die Unternehmen und Interessensvertretungen in den letzten Jahre geleistet haben, nun Früchte trägt und dafür gesorgt hat, dass die Attraktivität einer technischen Ausbildung gestiegen ist. Auch die vielen verschiedenen, in Österreich gesetzten Maßnahmen greifen jetzt und mehr junge Menschen entscheiden sich für

Technik ist attraktiv Insgesamt 1,62 Mio. Ingenieure sind heute in der wichtigsten Industrienation Europas erwerbstätig – um 16% mehr als noch 2005. Der größte Gewinner am Arbeitsmarkt ist die Altersgruppe 50+, die mit 32% die mit Abstand meisten Fachkräfte stellt. Hohe Zuwachsraten konnten auch weibliche Ingenieure sowie Ingenieure mit ausländischer Staatsangehörigkeit erzielen, so die aktuelle Studie „Ingenieure auf einen Blick 2013 – Erwerbstätigkeit, Innovation, Wertschöpfung“, die der VDI Ver-

eine technische Ausbildung. Zwischen 2005/06 und 2010/11 stieg die Zahl der Studierenden an den TU Austria (TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben) von rund 28.900 auf 41.000 (plus 42%), jene der Absolventen von 2.900 auf 4.300 (plus 48%). Beide Zuwächse fielen deutlich höher aus als jene des gesamten Universitätssektors, wo die Zahl der Studenten um 30,3% und die der Absolventen um 41,9% stieg. Weiters ist erfreulich, dass auch der Frauenanteil an den drei technischen Universitäten weiter steigt und bereits bei fast 30% liegt.

Noch keine Entwarnung

© VDI

britta biron

© Festo

Innovative Lösungen sind ein wichtiger Erfolgsfaktor des Automatisierungsspezialisten.

VDI-Direktor Willi Fuchs: Ingenieure sind wichtig für den Standort Deutschland.

Für eine Entwarnung ist es aber nach Ansicht des VDI noch zu früh: Besonders die Branchen Maschinenbau, Automobilbau und Elektrotechnik haben nach wie vor mehr offene Stellen als Bewerber und ab 2020 gehen mehr Ingenieure in den Ruhestand, als aus den Hochschulen nachrücken.  www.vdi.de  www.tu-austria.at


i n n ovat i o n & u n t e r n e hme n

Freitag, 19. April 2013

industrialtechnology – 55

Standortsicherung Europäische Unternehmen sehen Gefahr in einer falschen Klima- und Energiepolitik

short

Mehr Energie fĂźr Industrie

Weichen fĂźr die Zukunft stellen

Im Vorfeld auf den informellen Rat der EU-Energie- und Umweltminister von 22.–24. April in Dublin sowie den Sonder-Europäischen Rat der EURegierungschefs zu Energie und Klima am 22. Mai erwarte

herbert strasser

Wien. „Wenn wir wollen, dass die industrielle Basis in Ă–sterreich erhalten bleibt, ist dringender politischer Handlungsbedarf gegeben. Gerade jetzt dĂźrfen wir unsere Unternehmen nicht zusätzlich mit Kosten belasten“, so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Georg Kapsch. Es wäre daher kontraproduktiv, durch falsche Weichenstellungen auf der nationalen wie europäischen Ebene – wie etwa zu hoch gesteckte CO2-Reduktionsziele – die energieintensive Produktion in Ă–sterreich weiter zu behindern.

Hannes Androsch, Vors. des Rats fĂźr Forschung & Technologieentw.

„Mit den falschen Weichenstellungen erreichen wir lediglich eine Abwanderung von Unternehmen, Jobs

Harter Wettbewerb

und WertschĂśpfung.“ Wolfgang Hesoun Ceo Siemens Ă–sterreich

Š IV

„Denn gerade diese Unternehmen sind im beinharten Standortwettbewerb auf eine sichere, nachhaltige und vor allem auch wettbewerbsfähige Energieversorgung angewiesen“, so Mondi Europe & International-CEO Peter Oswald. „Ständig steigende Sonderlasten, wie Ă–kostromkosten, Eingriffe in den Emissionshandel sowie der immer wiederkehrenden Versuch, den CO2-Preis kĂźnstlich in die HĂśhe zu treiben, stellen jedoch die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in Frage und schaden dem Ziel, den globalen CO2-AusstoĂ&#x; zu senken.“ Die Ăśsterreichische Industrie gehĂśre bereits zu den energie-

Š APA/Georg Hochmuth

Hohe Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsreduzierung, keine weiteren Belastungen.

v..li.n.re.: Wolfgang Hesoun, Georg Kapsch und Peter Oswald.

effizientesten Industrien der Welt und habe in den letzten Jahren Milliarden in energiesparende und emissionsmindernde, innovative Produktionstechniken investiert. „Weitere relative Veränderungen auf einem solch hohen Effizienzgrad sind daher eine groĂ&#x;e Herausforderung fĂźr die Unternehmen und mit hohen Kosten verbunden, die direkt die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen“, so Oswald weiter.

Siemens-CEO Wolfgang Hesoun ist Ăźberzeugt, dass „nur durch Innovationen ein nachhaltiger Umbau des Energiesystems bewältigt werden kann. Um unsere Spitzenposition bei neuen und intelligenten Energietechnologien zu wahren, muss die EU rasch eine echte Technologie-, Innovations- und Investitionsstrategie in der laufenden Debatte zur Neuorientierung der europäischen Energie- und Klimapolitik forcieren.“

man sich daher ein klares Bekenntnis der Politik zur Sicherung des Standorts Europa, wie etwa eine EU-weite Harmonisierung der FĂśrderungen fĂźr Erneuerbare Energien. „Wenn wir das Ziel der Reindustrialisierung Europas mit Leben erfĂźllen wollen, kommt einer Klimaund Energiepolitik mit AugenmaĂ&#x; eine zentrale Rolle zu“, betonte der Vize-Generalsekretär der IV, Peter Koren.  www.iv-net.at

Wien. Europas Stellung in der Weltwirtschaft basiert zu einem groĂ&#x;en Teil auf seiner Innovationskraft. Um diese auch fĂźr die Zukunft zu sichern, muss weiter investiert werden. Die groĂ&#x;e Frage ist aber, woher gerade in Zeiten der budgetären Konsolidierung das Geld dafĂźr kommen soll. Hannes Androsch, Vorsitzender des Rates fĂźr Forschung und Technologieentwicklung und Aufsichtsratsvorsitzender des AIT, meint: „Schweden hat nicht theoretisiert, sondern bewiesen, wie es gehen kann.“ Das Land fĂźhrt nach einschneidenden Reformen in den 1990er-Jahren viele Rankings an. In Ă–sterreich herrscht allerdings seit Jahren Reformstau. Notwendige Neustrukturierungen, etwa in Verwaltung, Pensionssystem oder Gesundheitswesen, werden aufgeschoben und binden Ressourcen, die wichtigen Zukunftsbereichen wie Bildung Forschung und Innovation fehlen.    www.rat-fte.at

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t r a n s p o r t & lo g i s t i k

56 – industrialtechnology

Freitag, 19. April 2013

Tag der Logistik Die innovative Branche präsentierte sich gestern in Österreich und Deutschland mit vielen Events

short

24 Stunden ganz im Zeichen der Logistik

Goodman baut für Daimler in Bremen

© Daimler

32 Unternehmen gaben Interessierten spannende Einblick in ihre logistischen Abläufe. norbert berger

Wien. „Logistik ist Motor und Indikator unserer Wirtschaft. Der starke Wirtschaftsbereich ist in allen Wertschöpfungsketten unserer globalisierten Welt die verbindende Komponente und viel mehr als der Transport von Waren von A nach B. Mit dem Aktionstag können sich Logistikinteressierte und Young Professionials von den vielseitigen Aufgabenfeldern der Logistik vor Ort überzeugen und mehr über Zusammenhänge wie auch Hintergründe erfahren“, so Roman

Im Herbst soll das neue Logistik­ zentrum in Bremen in Betrieb gehen.

Stuttgart/Bremen. Der australische Logistikimmobilienentwickler Goodman Ltd errichtet derzeit für die Daimler AG im Hemelinger Hafen nahe dem Bremer Werk des Automobilbauers ein neues Logistikzentrum. Das insgesamt etwa 33.000 m� umfassende Zufahrlager wird bereits in diesem Herbst in Betrieb gehen und dann die Rohbauproduktion der Mercedes-Benz C-Klasse und weiterer in Bremen produzierter Fahrzeugbaureihen mit Rohbau-Pressteilen, wie etwa Kotflügeln und Motorhauben, versorgen. Das Areal im Hemelinger Hafen – einem Teil des Gewerbeparks Hansalinie – liegt strategisch günstig. Über die Autobahn A1 sowie den nahegelegenen Fuldahafen ist eine direkte Anbindung an Straße und Binnenschifffahrt gewährleistet. Außerdem ist auch ein Gleisanschluss auf dem Gelände möglich. Vor diesem Projekt hat Goodman für Daimler bereits eine 46.000 m� große Logistikimmobilie am Standort Malsch realisiert.  www.goodman.com

„Wir wollen zeigen, wie Logistik funkKnow-how und welche Anforderungen dahinterstehen.“ roman stiftner präsident bvl österreich

Stiftner, Präsident der Bundesvereinigung Logistik BVL Österreich. Insgesamt fanden gestern rund in Österreich und Deutschland landesweit rund 400 Veranstaltungen – von Führungen über Planspiele bis zu Workshops – statt. So lud die Siemens AG Österreich etwa zur Führung durch das Logistik Center Vienna und bot den Besuchern spannende Einblicke in die Abläufe eines modernen Lagers. Zusätzlich zu branchenspezifischem Informationen bot sich

© Gebrüder Weiss

Gebrüder Weiss baut in der Schweiz aus

© Siemens

tioniert, welches

Workshops, Expertendiskussionen und Betriebsführungen präsentieren die große Vielfalt der Logistikbranche.

den Gästen auch die Gelegenheit, die eigenen Verpackungskünste mit jenen von Profis zu messen. Die Siemens Rail Systems gewährt einen besonders exklusiven Einblick in die Fertigung und Logistik von Schienenfahrzeugen, wie z.B. Rail Jet- oder U-Bahnbau.

Grenzüberschreitend Am Lehrstuhl für Industrielogistik an der Montanuniversität Leoben präsentierte Helmut Zsifkovits mit seinem Team von Wissenschaftern aktuelle Forschungsthemen, Projekte und Arbeiten, die von Studierenden in Kooperation mit Industrieunternehmen durchgeführt wurden; die Schwerpunkte waren

Über 400 Veranstaltungen Auch die Österreichische Post hat sich heuer wieder am „Tag der Logistik“ beteiligt und Besuchern

in Wien, Graz und Wolfurt Einblick in die effizienten logistischen Abläufe gewährt, mit denen in den Hightech Paket-Logistikzentren öster­reich­weit täglich ca. 260.000 Paketsendungen verarbeitet werden.

Nächster Event Am 15. und 16. Mai lädt dann das Regionalbüro Steiermark des BVL Österreich am Flughafen Graz zum 10. Steirischen Logistik- und Automotive Tag; auf dem Programm stehen u.a. hochkarätige Experten-Diskussionen sowie die Vorstellung des „Hermes. Verkehrs. Logistik-Preisträgers”.  www.bvl.at

Österreichische Seilbahnen Der lange Winter brachte Rekordumsätze, Innovationen sichern künftigen Erfolg

Eine Branche kommt hoch hinaus

Cyrill Gaechter neuer Landesleiter Gebrüder Weiss Air & Sea Schweiz.

Innsbruck. Die österreichische Seilbahnbranche kann auf einen historischen „Top-3-Winter“ zurückblicken: 50,9 Mio. „Skier Days“ (+11,9% gegenüber dem Vorjahr), ein Kassaumsatz von 1.178 Mio. € (+14,8%) und 29.664 Betriebstage (+5,7%) weist die Erfolgsbilanz von November 2012 bis März 2013 aus. Ein besonders gutes Ergebnis brachte dabei der März – mit einem Plus von 17,4% bei den Skier Days und einer Umsatzsteigerung von 24,3%.

Lauterach/Bern. Gebrüder Weiss forciert den Ausbau des eigenen Netzwerks in der Schweiz. Anfang April übernahm Cyrill Gaechter die Position als neuer Landesleiter von Gebrüder Weiss Air & Sea Schweiz. Anfang Mai folgt dann die Eröffnung eines neuen Air & Sea-Standorts in Bern. Die neue Geschäftsstelle wird von Fiorella Orsetti geleitet und bietet das gesamte Spektrum der Leistungen von Gebrüder Weiss CH an.  www.gw-world. com

Optimistisch für Zukunft

© Markus Gorfer

„Als ökonomisch denkende und innovative Branche haben Österreichs Seilbahnen bereits vor Jahren erfolgreiche und wichtige Schritte gesetzt, um die Zukunft des Wintertourismus in Österreich zu sichern“, weiß Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen Österreichs. „Die Stimmung innerhalb der Branche ist gut, die UnterANZEIGE

dabei Lagerlogistik, Materialfluss, Distribution, Produktionsoptimierung sowie die Baulogistik. Bei Quehenberger Logistics in Enns stand die Besichtigung eines hochmodernen Umschlaglagers auf dem Programm. Hier konnten sich Besucher darüber informieren, welche Herausforderungen es bei der Be- und Entladung von Lkws zu bewältigen gibt oder wie die Auslastung der Lkws weiter optimiert werden kann, um die CO�Bilanz zu verringern.

Fachverbandsobmann Franz Hörl (li.) und GF Erik Wolf ziehen zufrieden Bilanz.

nehmen investieren tatkräftig und das trägt natürlich maßgeblich dazu bei, dass an die Erfolge der letzten Saisonen angeknüpft werden kann“, bilanziert Erik Wolf, GF

ihres Angebots – vor allem in den Bereichen Safety, Qualität, Komfort und Schneesicherheit – investiert.

Große Investitionen

„Die Seilbahnbranche konnte auch in diesem Winter ein mehr als zufriedenstellendes Saisonergebnis verzeichnen.“ Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen österreichs

des Fachverbands der Seilbahnen Österreichs. Schätzungen zufolge hat die Branche allein im vergangenen Winter rund 415,90 Mio. € in die Verbesserung und den Ausbau

81,8 Mio. € entfallen dabei allein auf den Neubau und die Modernisierung von Beschneiungstechnik. Mittlerweile können bereits knapp 60% der österreichischen Skipisten bei Bedarf mit technischem Schnee versorgt werden. Dabei legen die Unternehmen großen Wert auf den Natur- und Wasserschutz. „Zur Beschneiung wird Nutzwasser, das meist in Speicherteichen gesammelt wird, unter wissenschaftlicher Begleitung gefasst, energiesparend gespeichert und mit kalter Druckluft zerstäubt und als Schnee über die Skipisten verteilt. Anschließend werden diese über die natürlich Abschmelze wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt“, erläutert Hörl, der für seine Branche vor allem im stetig wachsenden Sommergeschäft noch viel Potenzial sieht.  www.seilbahnen.at


t r a n s p o r t & lo g i s t i k

Fraunhofer Pavement Profile Scanner PPS

Laserscan für Straßen Schneller, günstiger und genauer vermessen.

industrialtechnology – 57

| BS12-02G |

Freitag, 19. April 2013

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology.

© Lehmann + Partner

Motion Servoverstärker Servomotoren

IPC Ein einziger Scanner kann eine vier Meter breite Straße exakt vermessen. herbert strasser

Freiburg i.Br. Die überwiegende Mehrheit des Personen- und Güterverkehrs erfolgt auf der Straße. Umso wichtiger ist es, Schäden bereits frühzeitig und ohne Störungen des Verkehrsflusses zu erkennen. „Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Oberfläche, genauer gesagt, der Grad ihrer Ebenheit“, erklärt Alexander Reiterer, Leiter der Forschungsgruppe „Laser Scanning“ am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg i.Br. Er und sein Team haben den ersten Laserscanner entwickelt, den die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zur Messung der Straßenebenheit zugelassen hat. Diese Technologie, die sich bereits in der Bahnmesstechnik bewährt hat, ist schneller,

genauer und kostengünstiger als die bisher angewandte Methode. Der Scanner hat die Größe eines Schuhkartons, breite Aufbauten an den Messfahrzeugen, die den Verkehr behindern, sind damit nicht notwendig.

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Automation

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Erfolfreich getestet Erste Praxistests hat der „Pavement Profile Scanner PPS“ bereits bestanden. In ganz Deutschland wurden seit letztem Sommer 15.000 km Autobahnen und Bundesstraßen gescannt. Währenddessen haben die Forscher den Scanner weiter verfeinert; vor allem die Messgenauigkeit soll noch verbessert werden. Der Prototyp der neuen Version misst mit einer Frequenz von 2 Megahertz (MHz).    www.fraunhofer.de

Jungheinrich Neue Generation von 5-Tonnen-Stapler

Kraft trifft auf Wirtschaftlichkeit Hamburg. Jungheinrich präsentiert auf der zurzeit laufenden „bauma 2013“ erstmals seine komplett neu entwickelten Elektro-Gegengewichtsstapler der Baureihe 5 (EFG 535-550) und der „S-Linie“ (EFG S30S50); im Fokus bei der Entwicklung dieser Fahrzeuge stand das Thema Wirtschaftlichkeit.

Beste Energieeffizienz „Diese neue Staplergeneration verfügt über eine herausragende Energieeffizienz bei höchster Performance“, sagt Stefan Pfetsch, Leiter Produkt- und Portfoliomanagement Gegengewichtsstapler bei Jungheinrich.

© Jungheinrich

Die Fahrzeuge setzen auf dem Technologiekonzept „Pure Energy“ der im vergangenen Jahr eingeführten „Baureihe 4“ auf. „Unabhängige Tests haben belegt, dass wir mit der Entwicklung dieses Technologiekonzepts eindeutig die Benchmark bei den ElektroGegengewichtsstaplern setzen“, so Pfetsch weiter. „Pure Energy“ basiert auf der neuesten Generation der umweltfreundlichen Jungheinrich-Drehstromtechnik. Die Motoren und die elektronische Steuerung wurden noch besser aufeinander abgestimmt. Pfetsch dazu: „Die Ansteuerung der Drehstrommotoren mit höherer Frequenz führt zu einer extrem hohen Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge.“ Durch die Steuerung im Fahrzeug konnten die notwendigen Leitungswege auf ein Minimum verkürzt werden. Zusätzlich wurden hydraulische Schlauchleitungen durch eine möglichst direkte Verbindung von Komponenten mit dem Hydraulikblock eingespart.  www.jungheinrich.de Stark & wirtschaftlich: Neue Serie setzt auf das Pure Energy-Konzept.

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

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u m w e lt & r e s s o u r c e n

58 – industrialtechnology

short

Größte Solaranlage der Türkei ist in Betrieb Freiburg i.Br. Die Solar-Fabrik AG hat Module und Wechselrichter für die bisher größte Solaranlage in der Türkei geliefert. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 250 kW wurde in Torbali in der Provinz Izmir auf dem Gebäude des Logistikunternehmens Reysas realisiert und soll jährlich 470 MWh Solarstrom erzeugen. Die Flachdach-Anlage, die im März in Betrieb genommen wurde, besteht aus 1.044 Solar-Fabrik-Modulen des Typs Premium L poly. Aufgrund der hohen Einstrahlungswerte in der Türkei soll sie mit einer Leistung von 250 kWp jährlich 470 MWh Strom produzieren.  www.solar-fabrik.de

Hightech aus Tirol punktet in Indien

Freitag, 19. April 2013

Ethik & Wirtschaft Ethical Corporation lädt zum 12. Responsible Business Summit am 7. und 8 Mai

KMU im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitskonferenz 500 hochrangige Teilnehmer und mehr als 60 renommierte Referenten tagen in London. norbert berger

London. Nachhaltigkeit ist nicht etwas, das sich nur große Unternehmen leisten können, auch KMU, die allein in der EU mit fast 99% die überwiegende Mehrheit aller Unternehmen stellen, können einen großen Beitrag leisten. Das nützt nicht nur der Umwelt und der Gesellschaft, auch die Unternehmen

„Unser Ziel ist es, mit der diesjährigen Konferenz unseren bisher besten Lern- und © dpa/A9999 DB Helfried Weyer

Networking-Event © Tisun

zu veranstalten.“ Tisun freut sich über wachsende Nachfrage am indischen Markt.

Toby Webb, Gründer der Ethical Corporation

In den Kampf gegen den Klimawandel sollen verstärkt KMU, die die Mehrheit der Unternehmen stellen, mit einbezogen werden.

Söll. Der Tiroler Solarspezialist Tisun hat das Potenzial des indischen Markts früh erkannt und mit seiner 2011 gegründeten Tochterfirma Tisun EDESSolar (India) pvt Ltd bereits mehrere Projekte realisiert. Seit 2012 fertigt Tisun die Thermosiphonsysteme für den indischen Markt direkt in Mumbai; allein für April ist die Produktion von 150 Kollektoren geplant. „Der indische Solarmarkt ist auf Wachstum ausgerichtet und wir sehen für unser Unternehmen insbesondere im Bereich der solaren Großanlagen viel Potenzial. Wir bedienen hier einen Nischenmarkt, da wir Hausbesitzer mit höherer Ausbildung und höherem Einkommen ansprechen, denen die Qualität der Produkte wichtiger ist als extrem günstige Preise“, so Pankaj Pandey, Marketing Manager Tisun EDES Solar (India) pvt Ltd, die Entwicklungen.  www.tisun.com

selbst profitieren von nachhaltigem Agieren, wie eine Studie der Boston Consulting Group zeigt. In einer weltweit unter 2.600 Führungskräften und Managern durchgeführten Umfrage gaben 37% der befragten Führungskräfte an, dass der Einsatz für Nachhaltigkeit die Gewinne ihres Unternehmens innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten gesteigert habe.

Breites Themenspektrum Zum ersten Mal wird der Responsible Business Summit der Ethical Corporation, Europas größte Veranstaltung zum Thema Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung und Nachhaltigkeit, KMU daher direkt einbeziehen, indem Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten vergünstigte Eintrittskarten geboten werden. Steven Wilding, Konferenzleiter bei der Ethical Corporation, erklärt: „Wir möchten die Konferenz

Kleinst-, Klein- und Mittelgroßen Unternehmen zugänglich machen, denn sie sind der Motor der weltweiten Industrie und eine wichtige Ressource für unternehmerische Fähigkeiten, Innovation und Einstellungschancen.“

Intensiver Austausch Allein in der EU gibt es rund 23 Mio. KMU mit insgesamt etwa 75 Mio. Arbeitsplätzen. „Es ist von grundlegender Bedeutung, dass sie an der Nachhaltigkeitsdebatte teilhaben“, ist Wilding überzeugt. „Wir hören von zahlreichen KMU, dass ihre derzeitige Priorität darin besteht, der Rezession zu entrinnen, und dass Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit zu kostspielig wären. Wir hoffen, dass diese Konferenz dazu beitragen kann, diese Meinung zu ändern. Wir möchten den KMU die Chance geben, Best Practices auszutauschen, die aktuellen Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit zu bespre-

chen und wichtige Kontakte zu knüpfen.“ Insgesamt 50 um 20% vergüns-tigte Eintrittskarten für KMU (410 € für die Tageskarte, 880 € für beide Tage) stehen für die Konferenz am 7. und 8. Mai im Novotel London West Hotel zur Verfügung. Die Konferenz beschäftigt sich mit zahlreichen Problemen und Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit, beispielsweise mit der sozialen Verantwortung und der Reduzierung der Umweltbelastung. Mehr als 20 Sitzungen in Kleingruppen mit dem Schwerpunkt der unternehmerischen Gesellschaftsver­ antwortung werden stattfinden.

65 Top-Referenten Gregory Barker, britischer Staatsminister für Fragen des Klimawandels, wird die einleitende Keynote zum Thema Public Private Partnerships halten und verschiedene Beispiele aufzeigen, wie Investitionen in grüne Technologien

gefördert werden können. Weitere Referenten kommen von namhaften Unternehmen wie M&S, Microsoft, Unilever, der BASF, Dow, Dupont, ASDA, Patagonia oder Hyundai sowie Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam, der Ethical Trading Initiative, EABIS, der Cranfield School of Management, der Europäischen Kommission und dem Institut für Menschenrechte und Wirtschaft.

Diskussionen & Debatten Toby Webb, Gründer der Ethical Corporation, erläutert die Besonderheiten der Konferenz, die auf intensiven Dialog setzt: „Anstelle der üblichen PowerPoint-Präsentationen werden wir Fallbeispiele verwenden, um Diskussionen und Debatten mit unseren Referenten anzuregen; wir werden über Twitter kommunizieren, Live-Umfragen durchführen, ‚Fragestunden‘Debatten und themenbezogene Diskussionen am runden Tisch anbieten.“  www.ethicalcorp.com

ABB Auftrag aus China

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Zürich. ABB hat einen Großauftrag im Wert von rund 150 Mio. USD (ca. 114,6 Mrd. €) für die Lieferung von Stromrichtertransformatoren, Gleichstrom-Filterkondensatoren und Schlüsselkomponenten für Stromrichterventile für die weltweit leistungsstärkste Stromleitung in China erhalten. Die Ultrahochspannungsübertragungsleitung (UHGÜ), deren Fertigstellung für 2014 geplant ist, wird eine Kapazität von 800 kV (das entspricht der Leistung von acht Großkraftwerken) haben und umweltfreundlich aus Wasserkraft produzierten Strom von Yibin in der Provinz Sichuan in Südwestchina über eine Entfernung von insgesamt 1.670 km in die Provinz Zhejiang an der Ostküste transportieren.  www.abb.com


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