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medianet

inside your business. today.

freitag, 18. april 2014 – 49

Innovationsranking

VDI hat erste umfassende Analyse für alle EU-Länder erstellt  Seite 50

© TGW Group

© J. Luebke/picturedesk

industrialtechnology Neuheit von TGW-Group

KingDrive-Technologie bringt neue ­Möglichkeiten in der Intralogistik  Seite 52

monika auer Ögut mit neuer Spitze © ÖGUT/Petra Blauensteiner

Zahl der Erfindungen ist 2013 weiter gestiegen

Logistiksysteme Individuell für Sie!  Planung  Konzeption  Realisierung

www.jungheinrich.at

short

Keba Deutscher Robotik Preis geht heuer nach Linz

1. Platz für KeTop T10 directMove

Das intuitive Konzept macht die Roboter­bedienung besonders einfach.

Linz. Den deutschen Robotik Preis, der seit vier Jahren im Rahmen der Hannover Messe verliehen wird, konnte sich heuer die Keba AG für ihr Handbediengerät „KeTop T10 directMove“ holen. „Das intuitive Bedienkonzept begeisterte unsere Kunden sofort“, so Gerhard Luftensteiner, KebaVorstandsvorsitzender, zu den Marktchancen dieses Produkts. Der Linzer Automatisierungsspezialist ist bereits mit mehreren namhaften internationalen Roboterherstellern im Dialog, und die Serieneinführung wird noch dieses Jahr stattfinden. www.keba.com

EUROPA. GEMEINSAM. BAUEN.

IV-Europawahl 106x85.indd 1

Foto: istockphoto.com/AndreasWeber

Österreich – erfindungsreich Im Ranking der heimischen Innovatoren liegt AVL List in Führung, bei den Bundesländern hat weiterhin Oberösterreich die Nase vorn, und das Burgenland setzt auf eine neue Forschungsinitiative. Seite 50

© Keba

Graz. Eco World Styria hat mit den zehn international führenden Cluster-Organisationen in diesem Bereich die neue Green Tech Service Alliance abgeschlossen. „Mit der Service-Allianz können sich heimische Umwelttechnik-Unternehmen noch besser international vernetzen. Das ermöglicht neue Geschäftschancen und sorgt für Wertschöpfung und Beschäftigung in der Steiermark“, sagt Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (Bild li.). „Entscheidend für den Erfolg ist der Faktor Zeit; deshalb ermöglicht die neue Allianz einen direkten Draht zwischen Firmen und Clustern“, so Bernhard Puttinger, GF der Eco World Styria (Bild re.). Ein Beispiel dafür ist ein Grazer Start-up-Unternehmen, das gerade einem skandinavischen Unternehmen seine hochspezialisierten Leistungen anbieten will. Um direkten Kontakt zur dortigen Geschäftsleitung zu bekommen, wird der Kontakt exklusiv über die lokalen und bestens vernetzten Clean Tech Service Alliance-Partner hergestellt. www.eco.at

© FMMI

© Eco World Styria/Helmut Jokesch

Schwertberg. Ein Jahr nach der Eröffnung des Technologieforum Stuttgart zieht der OÖ Spritzgussexperte Engel eine mehr als positive Bilanz. Das Ziel, sich als Informations- und Kommunikationsdrehscheibe für die Spritzgießindustrie im Südwesten Deutschlands zu etablieren, ist erreicht, zudem konnten viele Neukunden gewonnen werden. „Unsere Aufgabe ist es jetzt, unseren Mitarbeiterstamm, unsere Prozesse und unser Angebot kontinuierlich an die Markterfordernisse anzupassen; hierfür haben wir weitere Investitionen geplant”, so Niederlassungsleiter Claus Wilde. So soll die Mannschaft vergrößert werden. www.engel-global.com

EUROPA WÄHLEN!

25. Mai 2014.

www.iv-net.at

16.04.14 08:53


c ov e r

50 – industrialtechnology

RobArt Große Pläne

© RobArt

Investition

Freitag, 18. April 2014

Österreichisches Patentamt Heimische Unternehmen haben im Vorjahr mehr als 6.000 Erfindungen angemeldet

Zahl der Erfindungen wurde 2013 gesteigert

Das Burgenland will jetzt mit einer neuen Forschungsstrategie seinen Rückstand wettmachen.

Rascher in den Markt „Das Vertrauen von gleich drei renommierten Investoren in die Technologie von RobArt ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen”, sagt Michael Schahpar, Mitbegründer und GF von RobArt. „Dank dieser Investition können wir zusätzliche hochqualifizierte Mitarbeiter einstellen, unsere Kundenbasis ausbauen und den Markteintritt beschleunigen.” Tatsächlich kommt das Investment zu einem günstigen Zeitpunkt für das Unternehmen: Die Technologie ist reif für die Serienproduktion und der Markt verlangt zunehmend nach intelligenten Robotersteuerungen. Jan Westerhüs, Investment Partner von RBVC und Beiratsmitglied von RobArt, erklärt: „Wir sind überzeugt, dass diese Technologie den Einsatz von Robotertechnik bei Konsumgütern deutlich steigern wird. Darüber hinaus bietet RobArts Navigationseinheit einzigartige Möglichkeiten für Anwender und Entwickler von smarten Produkten im intelligenten Haus – ein Meilenstein für das ‚Internet der Dinge’.” www.robart.cc

Innovation Ökologie

© Hydroconnect

Fisch-Lift

Barrierefreie Fischwanderung ohne Leistungseinschränkungen.

Ybbsitz. Die NÖ Hydroconnect hat eine Wasserkraftschnecke mit „Albrecht fishLift inside“ EU-weit patentiert und auf den Markt gebracht. Das Marktpotenzial wird von den beiden Hydroconnect-GF Walter Albrecht und Paul Edelsegger als sehr hoch eingeschützt, da laut der aktuellen EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Europas Flüssen bis 2015 eine durchgängige Fischwanderung möglich sein muss, und derzeit 90% der Betreiber von Wasserkraftwerken noch keine befriedigende Lösungen haben, die nicht zulasten der Energie­ ausbeute gehen. www.hydroconnect.at

Wien. „Das innovative Potenzial der österreichischen Unternehmen kann sich sehen lassen. Österreichische Erfindungen reüssieren auf der Weltbühne unserer global vernetzten Wirtschaft und brauchen den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz nicht scheuen; eine nationale Anmeldung ist dabei oft der Startschuss für grenzübergreifenden Erfolg”, so Friedrich Rödler, Präsident des Österreichischen Patentamts, über das kürzlich veröffentlichte Erfindungsranking 2013: Insgesamt wurden im Vorjahr insgesamt rund 6.000 Erfindungen angemeldet: 2.723 beim Österreichischen Patentamt, 1.995 beim Europäischen Patentamt (EPA) und 1.263 bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), womit sich der Trend zur Internationalität weiter fortsetzt. „Gerade in Zeiten global vernetzter Wirtschaft und Forschung ist es wichtig, verstärkt auf einen erweiterten Erfindungsschutz zu setzen, um neue Wachstumsmärkte zu erschließen”, so Rödler.

Sieg für Oberösterreich Unter die Top Five haben es weiters Engel Austria (21) und Zizala Lichtsysteme (18) geschafft, GE Jenbacher, die Technischen Universität Wien und Tridonic mit jeweils 16 Schutzrechten. Zu den weiteren Spitzenreitern dürfen sich Trumpf Maschinen Austria mit 14 Patenten und AT&S Austria Technologie & Systemtechnik mit einem Patent und 13 registrierten Gebrauchsmustern zählen.

„Gerade in Zeiten global vernetzter Wirtschaft und Forschung ist es wichtig, verstärkt auf erweiterten

Im Bundesländervergleich liegt, wie schon in den Vorjahren, Oberösterreich an der Spitze (681 Anmeldungen). Wien kann trotz eines Rückgangs von 10,7% gegenüber 2012 den zweiten Platz halten und die Steiermark (439 Anmeldungen) knapp schlagen. Platz vier belegt Niederösterreich, danach folgen Tirol, Kärnten und Salzburg. Das Burgenland liegt mit nur 37 Anmeldungen auf dem letzten Platz. Zwar wurden in der Vergangenheit bereits auf Initiative der IV Burgenland erste Aktivitäten gesetzt, allerdings ohne nachhaltigen Erfolg. Jetzt will man eine neuerliche Forschungsstrategie an den Start bringen.

Burgenland will aufholen

­Erfindungsschutz zu setzen.“

© APA/Barbara Gindl

Linz. Die oberösterreichische RobArt GmbH erhält mit gelungenem Abschluss einer Finanzierungsrunde A drei Mio. € und baut ihre Innovationsführerschaft für intelligente Roboter-Navigation weiter aus. Die Investoren dieser Runde sind Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC), Innovacom und SEB Alliance.

Auf Platz eins im Erfindungsranking 2013 liegt AVLList (Entwicklung von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren, Mess- und Prüftechnik) mit einem Gesamtscore von 90 erteilten bzw. registrierten Erfindungsschutzrechten. Mit deutlichem Abstand, aber zum dritten Mal auf Rang 2, folgt Julius Blum (Scharnier- und Auszugsysteme, Möbelbeschläge) mit 52 Erfindungsschutzrechten. Siemens VAI Metals Technologies erreichte mit 21 erteilten Patenten und zwei registrierten Gebrauchsmustern Platz 3.

britta biron

Friedrich rödler, präsident des österR. patentamts

„Ziel dieses Prozesses, in dem die IV Burgenland und Mitgliedsunternehmen eng eingebunden sind und in vielen Arbeitskreisen und Workshops aktiv mitwirken, ist es, allgemeine Akzeptanz für das Thema und die dafür nötigen

Mittel und Ressourcen zu schaffen; Voraussetzung dafür ist die Einbeziehung möglichst vieler relevanter Akteure und die volle Rückendeckung der Politik”, so IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger. Die FTI-Strategie Burgenland entsteht unter Federführung der Fachhochschule Burgenland und der WIBAG. „Unser Ziel ist es, bis zu den Sommerferien der Landesregierung ein Konzept vorzulegen; die zweite Jahreshälfte wollen wir für die Implementierung und Entwicklung konkreter Maßnahmen nutzen”, erläutert Walter Mayerhofer, GF der Forschung Burgenland. Zwar sei die Ausgangssituation nicht ideal, „da das Burgenland, historisch gesehen, kein Industrieland ist”, er ist aber überzeugt, dass unter den richtigen Rahmenbedingungen das Burgenland in den nächsten zehn Jahren den Forschungsrückstand aufholen und mit den anderen Bundesländern gleichziehen könne. www.patentamt.at

Detail-Studie Österreich liegt gemeinsam mit den skandinavischen Ländern und Deutschland im Spitzenfeld

Erstes europäisches Innovations-Ranking Berlin. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure veröffentlichte gemeinsam mit dem Institut für Innovation und Technik (iit) zum Auftakt der diesjährigen Hannover Messe erstmals den VDI iit Innovationsmonitor (VIM). Als weltweit erste und bislang einzige Untersuchung misst er die Fähigkeit eines Landes, Innovationen zu entwickeln und zu realisieren, und ermöglicht damit einen Blick in die Zukunft. Denn nur wenn ein Land eine hohe Innovationsfähigkeit besitzt, wird es auch zukünftig neue Produkte und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen können.

erklärt Ernst Andreas Hartmann, Leiter des iit in Berlin. Für die Bewertung der insgesamt 25 europäischen Länder erfasst der Indikator Werte aus vier Bereichen, die im Zusammenspiel die Fähigkeit zur Innovation bestimmen: Das vertiefte Fachwissen (Humankapital), die Vielfalt des relevanten Wissens (Komplexitätskapital) und die Fähigkeit von Un-

ternehmen, diese unterschiedlichen Wissensbestände innerhalb (Strukturkapital) und jenseits der Unternehmensgrenzen (Beziehungskapital) zusammenzubringen. In der Gesamtwertung führen Finnland und Schweden mit einem Wert von 0,83, gefolgt von Dänemark.(0,72), Deutschland (0,71) und Österreich (0,70). Zum Teil sehr große Unterschiede gibt es

­brauchen tiefes und breites Wissen sowie ­Strukturen, um dieses zu fördern und zusam-

Ernst Andreas Hartmann Leiter des iit berlin

Detaillierte Untersuchung „Im Unterschied zu anderen Innovationsmonitoren werden bei dem VIM nicht einfach die Anzahl der angemeldeten Patente oder der Produktneuheiten gezählt. Für Innovationen braucht man tiefes und breites Wissen sowie Strukturen und Prozesse, die die Wissensträger innerhalb der Unternehmensgrenzen und darüber hinaus fördern und zusammenbringen“,

„Innovationen

menzuführen.“

© Jochen Luebke/EPA/picturedesk.com

RobArt Gründer & GF Michael Schahpar (li.) und Harold Artés (re.)

Vor allem der Faktor Komplexitätskapital ist in Österreich stark ausgeprägt.

bei den einzelnen Bereichen. Während Finnland in allen vier Teilbereichen relativ ähnliche Werte erreicht, ist in Deutschland sowie Österreich der Faktor Komplexitätskapital überdurchschnittlich stark – ein Indiz dafür, dass diese beiden Länder Produkte herstellen können, die aufgrund ihrer Komplexität nur schwer kopiert werden können. www.iit-berlin.de www.vdi.de


i n n ovati on & u n te r n e hme n

Freitag, 18. April 2014

industrialtechnology – 51

EuroMold Das Messekonzept ist bereits auf fünf Kontinenten erfolgreich

Bestens in Form Frankfurt/Main. Ebenso global wie die Produktionsketten ist mittlerweile auch die EuroMold, eine der wichtigsten Fachmessen für den Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung. Der Messeveranstalter Demat hat das Konzept in den letzten Jahren auf attraktive ausländische Märkte auf insgesamt fünf Kontinenten erweitert. Kürzlich fand die ArabiaMold in Sharjah statt, einer der größten Wirtschaftsmetropolen im Persischen Golf, und ist mit 19 Industriegebieten der führende Industrie- und Fertigungsstandort der VAE. Mitte Juni folgt dann die AmeriMold in Detroit. Expansionspotenzial sieht EuroMold-Leiter Eberhard Döring aber dennoch: „Es gibt noch einige Regionen, die absolut das Potenzial haben, um für eine derartige Messe infrage zu kommen, etwa Mittelamerika.”

© euroMold

„Sie ist wichtige Kommunikationsplattform“, sagt Messeleiter E. Döring.

Eberhard Döring, Messeleiter der EuroMold: Regionale Anpassung ist wichtig.

„Die EuroMold als

Charakter und setzen die für den jeweiligen Markt typischen Schwerpunkte. Deshalb stehen wir auch im regelmäßigen Kontakt mit unseren Ausstellern, die uns sehr helfen, die Messe jedes Jahr aufs Neue auf ihre Bedürfnisse auszurichten.”

globale Leitmesse

Globales Konzept

wird weiterhin ein

Dazu zählen vor allem auch Branchenkontakte: „Wir bringen Industriedesigner, Produktentwickler, Verarbeiter, Zulieferer und Anwender zusammen. Auf keiner vergleichbaren Messe haben sie eine derartige Bandbreite an Industriebereichen. Und die wahren Sozialen Netzwerke sind doch immer noch die persönlichen Kontakte: Menschen tauschen sich von Angesicht zu Angesicht aus, präsentieren richtig gute Produkte, diskutieren spannende Ideen und tauschen sich darüber aus, wo Entwicklungen hingehen; das sehen viele Aussteller und Besucher als absoluten Mehrwert an”, erläutert Döring. „Die EuroMold ist mehr als eine reine Leistungsschau, sie ist eine Kommunikationsplattform für Vertreter der gesamten Prozess-kette.” Und nicht

unverzichtbarer Orientierungspunkt für die Branche sein.“ eberhard döring leiter der euromold

Wesentlich für den internationalen Erfolg ist für Döring, dass „wir das Konzept nicht als starre Schablone verstehen, sondern vielmehr als flexible Struktur. Selbstverständlich verfolgen unsere Auslandsmessen unseren Grundgedanken, die gesamte Prozesskette abzubilden, sie haben aber doch alle ihren individuellen lokalen

selten sind interessante Gespräche auf der Messe der Auftakt zu neuen Geschäften. „Die Aussteller berichten uns immer wieder von den optimalen Synergieeffekten und konkreten Geschäftsabschlüssen auf der Messe und natürlich auch sehr häufig im Nachgang der EuroMold”, ergänzt Döring. Zwar sind Entwicklung und Produktion heute durch die moderne Technik geografisch entkoppelt, aber am Beginn der Prozesskette steht weiterhin die Entwicklung und darin sieht Döring auch in Zukunft das wesentliche Potenzial Europas: „Hier haben die Industrienationen eine große Tradition, die sich auch in die Zukunft tragen lässt.” Voraussetzung dafür ist aber, dass die Unternehmen immer wieder neue Nischen finden, Potenziale erkennen und Märkte entwickeln, um sich vom internationalen Wettbewerb abzuheben. „Kooperation und Kommunikation werden in Zukunft verstärkt zwei der wesentlichen Aspekte für die Branche sein und diese werden sie auch in Zukunft auf der EuroMold finden”, so Döring abschließend. www.euromold.com

Gemeinsame Ziele Der Styrian Service Cluster wächst

Erema Mehr Testzentren

Graz. Der Styrian Service Cluster kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Zu dem Verein, der im März letzten Jahres von Andritz, AVL List, Binder + Co, FH Campus 02 und der Knapp AG gegründet wurde, gehören mittlerweile zehn steirische Betriebe. Jüngstes Mitglied ist die deutsche Kämmerer Group, die über einen Standort in Graz verfügt.

Graz. Mit sieben Anlagen im Erema Customer Centre und drei weiteren im R&D-Centre am Firmensitz in Österreich, zwei im North America (ENA) Trial Centre in Ipswich sowie einer Anlage im Versuchszentrum im Nahen Osten stehen ab sofort weltweit insgesamt 13 Systeme für Probeläufe mit bereitgestellten Testmaterialien zur Verfügung.

Erfolgreiche Bilanz für das 1. Jahr liche Kooperation. Gemeinsam mit dem Verband wollen wir die Kompetenzen der Servicetechniker erweitern – weg von der rein technischen Abwicklung von Servicefällen, hin zu einer umfassenden Beratungsleistung für einen optimierten, proaktiven Kundendienst; dabei wird auch auf den Ausbau von Soft-Skills gesetzt”, erläutert Cluster-Sprecher Kajetan Bergles vom Intralogistiker Knapp. www.styrianservicecluster.com

„Der Styrian Service Cluster ist besonders, da er auf Initiative von Industriepartnern entstanden ist. Wir sind Teil des Clusters, weil wir unsere langjährige Erfahrung aus Engineering-Projekten einbringen und aktiv die Zukunft des Kundenservice mitgestalten wollen. Durch den Wissensaustausch profitieren wir von den innovativen Serviceansätzen der anderen Mitglieder“, erklärt Werner Schimanofsky von der Kämmerer Group. Auch aktiv geht der Verein auf mögliche neue Partner zu: „Derzeit führen wir konstruktive Gespräche mit dem KVA – Kundendienst Verband Österreich – über eine mög-

© Styrian Service Cluster/Knapp

Großer Wissens-Pool

Kajetan Bergles von der Knapp AG ist ­Sprecher des Styrian Service Clusters.

Weiterer Ausbau

Neue Technologie Zudem wurden die Versuchszentren mit der Installation der neuen Anlagengeneration Intarema mit der patentierten Counter Current-Technologie (diese wurde erstmals auf der „K 2013“ präsentiert) auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Die Testläufe werden unter realistischen Produktionsbedingungen durchgeführt und liefern daher Ergebnisse, mit denen die Maschinenauslegung der Kunden individuell optimiert wird. Erema rechnet damit, dass sich die Zahl der jährlichen Tests von derzeit rund 400 durch das erweiterte Angebot ebenfalls erhöhen wird. www.erema.at

Mehr erfahren Sie unter 01/ 616 21 21 – 0 oder mailen Sie an at@HARTING.com www. HARTING.at


tr a n spor t & logi s t i k

52 – industrialtechnology

short

ISA-Integration ist jetzt abgeschlossen

Freitag, 18. April 2014

TGW Group Die neue KingDrive-Technologie punktet mit hoher Flexibilität, Energieeffizienz und rascher Montage

Ameisenkolonie Vorbild für neues Fördersystem

© Jungheinrich

Erste Unternehmen haben das System bereits im Einsatz und sind durchwegs sehr zufrieden. britta biron

Graz. Die ISA GmbH wurde im 1. Quartal 2014 zur Jungheinrich Systemlösungen GmbH umbenannt und ist damit Teil der Anfang des Jahres gegründeten Sparte Logistiksysteme von Jungheinrich. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich die Jungheinrich-Systemlösung, die weiterhin von Markus Heinecker und Markus Skof geführt wird, mit Warehouse Management-Systemen und Warehouse Automation. Seit der Integration ist das Auftragsvolumen bereits um 30% gestiegen, und es wurde personell aufgestockt und auch ein größeres Bürogebäude bezogen.  www.jungheinrich.at

DHL verstärkt seine Expansionspläne

Wels. „Als Ausgangspunkt für unsere Neuentwicklung haben wir uns die Anforderungen unserer Kunden an ein langlebiges, höchst effizientes Fördertechniksystem angesehen. Während des langen Lebenszyklus muss das System verlässlich sein und hohe Leistungen bringen, sich möglichst einfach an die sich ändernden Anforderungen anpassen lassen und es muss mit dem Unternehmen mitwachsen können”, umreißt Christoph Wolkerstorfer, GF beim oberösterreichischen Intralogistikexperten TGW Mechanics, die Vorgaben, die das Entwicklungsteam dann in der neuen KingDrive-Technologie umgesetzt hat.

„Ein modernes Fördersystem muss flexibel

© TGW Group

Markus Skof & Markus Heinecker, GF der Jungheinrich Systemlösungen.

Bewegung, Geschwindigkeit und Beschleunigung jeder einzelnen Transportrolle können individuell geregelt werden.

und verlässlich sein und mit dem Unter-

© Deutsche Post DHL

nehmen mitwachsen können.“ christoph wolkerstorfer gf tgw mechanics

DHL-Chef Frank Appel: „Beschleu­ nigen das organische Wachstum.“

Im Zentrum des neuen Konzepts steht die einzelne Rolle, die kleinste Einheit eines Fördersystems. Das Vorbild dafür war, so Wolkerstorfer, die Ameisenkolonie, in der alle Mitglieder sowohl als Superorganismus zusammenarbeiten, jedes Tier dabei aber auch selbstständig agieren kann.

gungs- und Nutzlastanforderungen beim Handling von Leichtgütern. Weitere Vorteile von KingDrive sind die einfache Erweiterbarkeit, der sehr geringe Stromverbrauch und der niedrige Wartungsbedarf.

Hohe Flexibilität

Kurze Montagezeit

Jede Rolle kann individuell angesteuert werden. Nur die benötigten Rollen werden für eine bestimmte Aufgabe eingesetzt und können dabei die Beschleunigung, Geschwindigkeit und Funktion verändern. Das System ist damit nicht nur flexibel, wenn es um wechselnde Warentypen oder -größen geht, sondern auch hinsichtlich aller Geschwindigkeits-, Beschleuni-

„Obwohl jede unserer Fördertechniklösungen an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst wird, können wir ganz einfach die Funktion jedes einzelnen Elements mit unseren Design-Tools konfigurieren“, erklärt Wolkerstorfer. Nach Konfiguration und Tests erfolgt dann die Montage beim Kunden, die dank der &Play-Funktion nur wenig Zeit in Anspruch

nimmt. „Wir haben seit Langem Fördersysteme im Einsatz, aber das war das erste Mal, dass das Plug&Play-Konzept tatsächlich funktioniert hat”, sagt Jürgen Dussel, Betriebsleiter beim Deutschen Pharma-Großhändler Fiebig, einem der ersten Unternehmen, das die neue KingDrive-Technologie einsetzt. Die Erfahrungen fasst er so zusammen: „Es ist tatsächlich eine revolutionäre Technologie, verglichen mit allem anderen, was wir auf dem Markt der Fördertechnik bislang gesehen haben. Das System läuft extrem leise, verbraucht weitaus weniger Energie als andere Technologien und liefert seit der ersten Minute im Einsatz einzigartige Leistungen.“ www.tgw-group.com

Serviceoffensive DPD will seinen Kunden mehr Flexibilität bei Zustellung und Abholung von Paketen bieten

Mehr Standorte und auch neue Services Leopoldsdorf. „Die Erwartungen aller Kunden an flexible Anlieferungen sind gestiegen. Gerade bei Privatempfängern ist es wichtig, dass Zeit und Ort gewählt werden können. Deswegen haben wir unsere FlexZustellung im Privatversand als Standard eingeführt“, erklärt DPD-GF Rainer Schwarz. Dabei kann der Empfänger einfach per E-Mail oder SMS den gewünschten Zustelltag auswählen; außerdem bekommt er eine Nachricht mit dem erwarteten Zustellzeitraum.

damit eine österreichweite Flächendeckung“, erklärt Schwarz den Plan. Konkret soll auch in ländlichen Gebieten innerhalb von rund 15 Minuten Autofahrt in jedem Fall ein DPD-PaketShop erreichbar sein. Dort können nicht nur Pakete abgeholt, sondern auch versandt werden. Auch ein unkomplizierter Rückversand von Paketen – z.B. von online gekauften Produkten –

ist über die DPD PaketShops möglich. „Der vermehrte Online-Handel war einer der Gründe, warum wir uns für ein PaketShop Netzwerk entschieden haben“, so Schwarz. Ab September wird man als Neuerung das Service WebPaket anbieten; Bezahlung und Ausdrucken des Paketscheins kann dabei einfach online erledigt werden. „Unser Ziel ist ganz klar, jeden Empfänger an der gewünschten

Adresse zu erreichen. Hier erhalten wir gerade betreffend Flexibilität vom Privatversand wichtige Impulse, die die Weiterentwicklung unserer Services beeinflussen – davon profitieren auch unsere

„Bis Ende dieses Jahres wollen wir 800 Shops etablieren und

Bereits 400 Paketshops

damit eine österreich-

Zudem hat der Kunde auch die Möglichkeit, die Sendung über die DPD-Privatkundenplattform meinpackerl.at an eine alternative Adresse oder einen Paketshop umzuleiten. Von diesen gibt es mittlerweile bereits 400. „Wichtig ist, dass wir bei unseren Shops besonderen Wert auf gute Lage und Erreichbarkeit legen“, so Schwarz. Im städtischen Bereich würden dazu auch die Parkmöglichkeiten zählen. „Bis Ende des Jahres wollen wir 800 Shops etablieren und

weite Flächendeckung erreichen.“ rainer schwarz, gf dpd

© DPD

Frankfurt. „Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, was in uns steckt; jetzt beschleunigen wir das organische Wachstum. Deutsche Post DHL soll nicht nur das globalste Unternehmen unserer Branche sein, sondern auch der klare Qualitätsführer und der Maßstab in Sachen Kundenorientierung”, so DHL-Chef Frank Appel. Große Expansionen sind in den Markets vorgesehen. Bis 2020 soll ihr Anteil am Konzernumsatz von derzeit gut 20 auf rund 30% gesteigert werden. Zweiter großer Wachstumsschwerpunkt ist die eCommerce-bezogene Logistik. Das in Deutschland aufgebaute marktführende Know-how im Paketgeschäft soll dabei schrittweise in andere Märkte exportiert werden, sowohl in Europa als auch in Asien und auf dem amerikanischen Kontinent. Erste Schritte dazu erfolgen Anfang des Jahres bereits in den Benelux-Ländern, Polen, der Tschechischen Republik und Indien.  www.dhl.de

„So sind sie flexibel, egal, was sich ihnen in den Weg stellt. Und wir folgen dem selben Prinzip mit unserer KingDrive-Fördertechnologie”, erläutert Wolkerstorfer das Prinzip.

DPD-GF Rainer Schwarz: Bis Jahresende wird die Zahl der PaketShops verdoppelt.

Geschäftskunden.“ So würden sich die beiden Bereiche gegenseitig unterstützen. Ein klarer Vorteil für alle DPD-Versender ist die 24-Stunden-Regellaufzeit in ganz Österreich.  www.dpd.at


t r a n sp or t & logi st i k

Freitag, 18. April 2014

industrialtechnology – 53

Space-Tech Beginnender Weltraum-Tourismus und verstärkte All-Transporte bieten auch heimischen Hightech-Unternehmen gute Marktchancen

Austro-Technologie hebt nun ab Wien. Anfang April fand in Long Beach (Los Angeles) die SpaceTech Expo und Aerospace Electrical Systems Expo statt. Unter den Ausstellern war auch US-Markteinsteiger Siemens Convergence Creators, der diese Space-Plattform zum Networking mit & Co nützte und vielversprechende Kontakte knüpfte. Der Wiener Experte bietet eine komplette Test-Infrastruktur an, um Satelliten vor dem Start am Boden auf Herz und Nieren zu prüfen und Interferenzen beim Einsatz zu vermeiden. Daneben spielen aber auch einige weitere heimische Unternehmen im Weltraumgeschäft mit. So ist etwa die RUAG Space GmbH für die Entwicklung und den Bau von Satellitentransportcontainern für Space Systems Loral, Northrop Grumman oder Boeing Satellite Systems verantwortlich. An die NASA wurde ein GPSNavigationsempfänger für den

Satelliten ICESat-2 geliefert, ebenso Elektronik für Instrumente des Instituts für Weltraumforschung der Akademie der Wissenschaften in Graz, die auf der NASA Mission Magnetospheric Multiscale-Mission zum Einsatz kommen.

Marsanzug aus Tirol Das Austrian Space Forum in Innsbruck entwickelte den Aouda.X Raumanzug für Marsmissionen und kooperiert mit der Mars Desert Research-Station in Utah sowie dem Spacesuit Laboratory an der North Dakota University.

Frequentis leistet Kontrollunterstützung bei NASA-Raumflügen, wie z.B. der ‚Curiosity’-Mission und ermöglicht den NASA-Bodenstationen Online-Konferenz-Schaltungen. Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles: „Eine attraktive Nische für kommerzielle Anbieter sind auch Transporte in den Weltraum.” Neben Fachmessen ist aber auch die Präsenz vor Ort wichtig. Siemens CVC und RUAG Space haben sich kürzlich in Los Angeles bzw. Denver/Colorado niedergelassen, was einen entscheidenden Wett­ bewerbsfaktor darstellt. www.wko.at

© RUAG

Österreichische Unternehmen behaupten sich im US-Space-Sektor.

Bei der RUAG werden Transportcontainer für Satelliten entwickelt und gebaut.

PTV Climate Partner

Grüne Logistik Karlsruhe. Der grüne und nachhaltige Gütertransport nimmt bei immer mehr Verladern eine Schlüsselrolle ein und wird in einem CO2Fußabdruck (Carbon Footprint) zusammengefasst. PTV bietet nicht nur die Möglichkeit, über seine PTV xServer die CO2-Emissionen routenbezogen exakt zu bestimmen, sondern durch eine Kooperation mit ClimatePartner jetzt auch die Möglichkeit, nicht vermeidbare Treibhausgase, wie sie im Transportwesen entstehen, zu kompensieren und klimaneutral zu stellen. Zur Wahl stehen anerkannte Klimaschutzprojekte, die nachweislich CO2-Emissionen einsparen und über international anerkannte Standards zertifiziert wurden, u.a. Gold Standard.

Bessere Usability Zudem wird auch die Technik laufend weiter entwickelt. Neuerungen wie unter anderem die asynchrone Bearbeitung von Anfragen, eine Ergebnismeldung beim Abbruch von langfristigen Berechnungen, neue Höheninformationen, eine feinere Abstimmung der Suchfunktion beim PTV xLocate Server oder die Mehrmandantenfähigkeit beim PTV xTouroder PTV xDima Server sorgen für optimale Ergebnisse beim Einsatz der geografischen oder logistischen Entwicklerkomponenten in die kundeneigenen Software- oder CRM-Systeme. Kunden finden die Dateien wie gewohnt im Kundenbereich der Developer Zone mit Login zum Download. www.ptvgroup.com

Hygienelösungen von CWS. Intelligent und nachhaltig. Mitarbeiter verbringen täglich viel Zeit am Arbeitsplatz. Dabei spielen Hygiene und Wohlfühlcharakter der Räumlichkeiten eine wichtige Rolle, gerade bei sensiblen Bereichen wie Toiletten und Waschräumen. Mit der richtigen Wahl eines Spendersystems können gezielt Zustände wie Verschmutzungen durch herumliegende Papierhandtücher vermieden werden. CWS-boco setzt auf Stoff als hygienisch einwandfreie und ökologisch sinnvolle Variante der Händetrocknung. Alle CWS Stoffhandtuchrollen sind aus 100 % Baumwolle und mit dem Oeko-Tex®-Zertifikat ausgezeichnet.

www.cws-boco.at

© PTV Group

Telefon: (0 22 36) 67 03-0

CO2-Footprint kann berechnet und auch gleich direkt kompensiert werden. CWS_AZ_PL_SHS_216x288mm_Austria.indd 1

05.03.14 11:16


e n e r gi e & r e s sou r c e n

54 – industrialtechnology

Klüber Efficiency Support Systematischer Ansatz zur Erkennung und Umsetzung von Optimierungspotenzial

short

Gute Schmierung spart Material, Zeit & Kosten

SunDrops erschließt jetzt neue Märkte Wien. SunDrops, einer der ­führenden österreichischen Photovoltaik-Experten, ist auf die Entwicklung von multifunktionalen, mobilen Solaranlagen für Privathaushalte und Unternehmen spezialisiert und hat jetzt nach Ungarn expandiert. „Durch die hohe Mobilität und die kostenlose und effiziente Energieerzeugung unserer Anhänger können wir die Probleme vieler ungarischer Landwirte lösen; mit Keszenlet Zrt haben wir hier einen kompetenten Partner an unserer Seite”, so SunDrops-GF Peter Frey. SunDrops wurde bereits in den Förderkatalog der ungarischen Regierung eingetragen. Die Förderhöhe kann dabei bis zu 50% des Kaufpreises betragen. www.sundrops.at

Details präsentiert Klüber Lubrication Austria auf der diesjährigen Intertool in Wien. britta biron

Salzburg. Noch immer wird die Instandhaltung als kostenverursachende und nicht produktive Abteilung eines Betriebes gesehen. Doch mangelnde Wartung erhöht das Risiko von teuren Produktionsausfällen. „Die Ressourcen müssen heute gezielter denn je eingesetzt werden. Gerade deshalb ist es wichtig, sich darüber bewusst zu werden, welchen Einfluss ein abgestimmtes Schmierstoffkonzept prozesstechnisch haben kann, um damit

Neues Gütezeichen für PET-Getränkeflaschen

„Die durch Produk­

© Dierk Schaefer/CC BY 2.0

übersteigen oft mehr­ fach das Jahresbudget für Schmierstoffe.“ Recyclingmaterial soll verstärkt für neue Produkte verwendet werden.

jürgen murhammer klüber lubrication austria

St. Augustin. PET-Getränkeverpackungen werden wegen ihres geringen Gewichts und ihrer Stabilität immer populärer. Getränkeabfüller sowie Hersteller von Recyklaten und Preforms, den Rohlingen für die Flaschenproduktion, wollen jetzt PET-Getränkeverpackungen ökologisch weiterentwickeln und einen weitgehend geschlossenen Stoffkreislauf schaffen. Mit dem neuen RALGütezeichen „Wertstoff PET“ machen sie deutlich, dass sie sich bei der Recyklat- und Preform-Herstellung sowie bei der Flaschenproduktion und -abfüllung an strikten Qualitätsstandards orientieren und wiederaufbereitetes Material in den Kreislauf zurückführen. www.ral-guetezeichen.de

Geld und Zeit zu sparen und letztendlich zusätzliche Kapazitäten zu schaffen”, sagt Jürgen Murhammer, Gebietsverkaufsleiter von Klüber Lubrication Austria. Denn das richtige Schmiermittelkonzept bietet viel Potenzial, um einerseits Energie-, Ersatzteilund Arbeitskosten zu verringern und andererseits die Produktivität zu steigern – egal ob es um die Verbesserung der Energieeffizienz der Anlagen geht, die Effizienz der Wartungs- und Produktionspro-

© Klüber Lubrication

tionsausfälle ent­ stehenden Kosten

Bei Klüber werden Gesamtlösungen erarbeitet, die deutlich über eine reine Schmierstoffempfehlung hinausgehen.

zesse oder den Wirkungsgrad der Maschinen und Bauteile. „Wir bieten nicht nur den Schmierstoff, sondern das Gesamtpaket Klüber Efficiency Support an, um Prozesse zu vereinfachen und zu optimieren. Im Rahmen einer Evaluierung werden Potenziale aufgezeigt; so konnten schon zeitliche Einsparungen von bis zu 200 Stunden pro Produktionslinie erreicht werden bzw. Kostenreduktionen von mehreren Tausenden Euro”, weist Murhammer darauf hin, dass man Lösungen erarbeitet, die deutlich über eine reine Schmierstoffempfehlung hinausgehen. Darüber hinaus werden Mitarbeiter geschult, um die Thematik Schmierung und Tribologie zu vertiefen.

Diese umfassenden Einblicke in verschiedene Branchen liefern dem Unternehmen aber auch wichtigen Input für Produktinnovationen, wie etwa das neue Klüberfood NH1 C 4-58, ein speziell für die Schmierung von Kunststoff-Förderbändern entwickeltes Öl.

Neue Schmierstoffe Dieses neue Schmiermittel ist nicht wasserbasiert, daher lassen sich einige der häufig bei Kunststoff-Förderbändern auftretenden Probleme vermeiden, wie zum Beispiel hoher Wasserverbrauch, Beeinträchtigungen der Arbeitssicherheit oder auch Verunreinigung des Produkts.

Zudem eignet sich das Produkt auch für die Minimalmengenschmierung, da Klüberfood NH1 C 4-58 nicht flächig, sondern nur gezielt aufgetragen wird. „In der Kartonagenherstellung eines Kunden konnten wir damit die Schmierstoffmenge pro Produktionslinie von über 1.000 l auf unter 50 l in einem vorgegebenen Zeitrahmen reduzieren”, erklärt Jesus Diaz, Marktmanager für die Lebensmittelindustrie bei Klüber Lubrication und weist noch einen weiteren Vorteil hin: „Klüberfood NH1 C 4-58 trägt auch entscheidend zur Verlängerung der Bauteillebensdauer und zur Senkung des Energieverbrauchs bei.” www.klueber.com

ÖGUT Die neue Generalsekretärin Monika Auer will noch mehr Unternehmen und Organisationen ins Boot holen

Herausforderungen und Chancen wachsen Wien. Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) hat mit Monika Auer eine fundierte Expertin zur neuen Generalsekretärin ernannt. Die neue Chefin kennt die ÖGUT von der Pike auf: Sie hat den Aufbau aller heute in der ÖGUT angesiedelten Themenfelder (s.u.) mitverfolgt und diese zum Teil auch inhaltlich mitentwickelt. Im Zentrum des

bisher von ihr geleiteten Themenbereichs Energie-Contracting standen die Bildung eines Netzwerks für die Akteure am Markt, die Erarbeitung von Grundlagen und Informationsmaterialien, Vortragstätigkeit und Lehre sowie die Gründung und Führung der Geschäftsstelle der DECA (Dienstleister Energieeffizienz und Contracting Austria) im Mittelpunkt.

© ET Solution

ET Solar kooperiert mit türkischem Partner

© ÖGUT/Petra Blauensteiner

ET Solar sieht interessantes Wachstumspotenzial am türkischen Markt.

München. ET Solar Energy ist über ihre EPC-Tochter ET Solutions AG eine strategische Partnerschaft mit MEL Solar Energy Corp., einem führenden türkischen Projektentwickler, eingegangen. „Aufgrund unserer Möglichkeiten in der EPCUmsetzung und -Finanzierung sind wir gut dafür aufgestellt, unser Geschäft auf diesem Schwellenmarkt auszubauen”, so Dennis She, CEO von ET Solar.  www.etsolar.com

Freitag, 18. April 2014

Monika Auer wurde zur neuen Generalsekretärin der ÖGUT ernannt.

Zwar habe sich, so die neue Chefin, seit der Gründung der ÖGUT viel geändert, „wir sind aber noch lange nicht am Ziel, denn auch die Herausforderungen sind gewachsen, neue sind hinzugekommen. Die Freude an der neuen Aufgabe liegt für mich darin, dass wir in den nächsten Jahren mit engagierten Menschen, die sich bisher nicht aktiv beteiligt haben, mit neuen Organisationen und Initiativen zu anderen Themen zusammenarbeiten. Es werden Dynamiken entstehen, die wir noch nicht abschätzen können“, umreißt sie die künftigen Chancen und Handlungsfelder. Die strukturelle Stärke der ÖGUT sieht sie vor allem in der guten Vernetzung mit Verwaltung, Wirtschaft und Umwelt. Zudem verfüge das Team über ausgezeichnete Kompetenzen zu Schlüssel- und Querschnittsthemen der Nachhaltigkeit. „Wie auch der aktuelle Bericht des Weltklimabeirats IPCC zeigt, ist das Wichtigste jetzt die rasche Umsetzung von Maßnahmen und Lösungsansätzen, die wir bereits kennen. Klimaschutz heißt nicht

nur Heizenergie sparen, sondern betrifft fast alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Um die globale Erwärmung zu begrenzen, müssen wir den Ressourcenverbrauch

„Soziale, gesellschaft­ liche und technische Innovationen und Rah­ menbedingungen für eine breite Anwendung stehen im Fokus.“ monika auer, ögut

deutlich reduzieren – das bedeutet neben technolgoischen Innovationen auch weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft”, so Auer zu den künftigen Schwerpunktthemen. www.oegut.at

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